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Thema: GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Marketing The Kid
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    Standard GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

    Hier könnt Ihr in Kürze die Produktberichte der GIGABYTE Eingabesets (K85 Kailh Tastatur + XM300 Maus) Testers Keepers-Aktion vom 05.06.-11.06.2017 nachlesen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers
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  2. #2
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    Standard Produktbewertung Gigabyte XM300 & Force K85

    ich bedanke mich herzlich bei dem Mindfactory - Team für die Nominierung zum Produkttester!
    Nachfolgend meine Bewertung zu Gigabyte XM300 & Force K85

    Gigabyte XM300 Gaming Mouse

    - Lieferumfang
    Kurz zusammengefasst:
    1. Maus
    2. Ersatzmausfüße

    17062817919975 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

    17062817372579 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

    17062817603604 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers


    - Design
    Die Maus ist im schlichten Schwarz gehalten, die Konturen sind rundlich und geschwungen. Die rechte und linke Maustasten haben leichte längliche Vertiefungen damit die Finger bequem mittig auf den Tasten liegen.
    Zur Mitte hin wird die Maus etwas schmaler damit sie leichter an den Seiten gegriffen werden kann. In diesem Bereich sind die Seitenflächen der Maus gummiert. Über der Gummifläche auf der linken Seite sind zwei zusätzliche Maustasten für den Daumen platziert.
    Die Handballenauflage im hinteren Bereich ist angenehm breit gehalten. Hier ist das „Gigabyte“ – Logo eingearbeitet. Im Betrieb leuchtet das Logo in beliebigen, je nach Einstellung, Farben.
    Das Scrollrad ist gummiert und hat ein ähnliches Profil wie ein Autoreifen. Davor sind die zwei Tasten für die DPI – Umschaltung platziert. Die LED – Anzeige der aktuell eingestellten Empfindlichkeit ist auf der linken Seite unterhalb der linken Maustaste zu finden.
    Insgesamt kann man das Design der Maus eher als „klassisch“ bezeichnen.
    Die Maus bringt ca. 99 Gramm auf die Waage. An der breitesten Stelle, der Handballenauflage, ist die Maus etwa 77 mm breit, die Breite des Griffbereiches in der Mitte ist etwa 58mm und die Länge beträgt ca. 130 mm.

    17062817630115 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

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    17062817753512 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

    17062817946022 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

    17062817949941 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers


    - Verarbeitung
    Das Mausgehäuse und die Seitentasten sind aus Kunststoff gefertigt. Nur, wie schon erwähnt, findet man an den seitlichen Griffbereichen gummierte Flächen. Im mittleren Bereich der Maus ist der Kunststoff matt ausgeführt, zu den Seiten hin sind rauere Streifen eingearbeitet.
    Die Maus macht einen guten Eindruck. Die Verarbeitung ist solide – nur die DPI – Tasten haben ein vernachlässigbar leichtes Spiel, die übrigen Tasten sind klapperfrei. Die Spalte verlaufen konstant.
    Das Kabel ist gummiert und von durchschnittlicher Flexibilität.

    17062817846622 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers


    - Benutzerfreundlichkeit der Software und Treiber
    Zuerst kann die Maus nach dem „Plug & Play“ – Prinzip ohne Installation von jeglicher Software in Betrieb genommen werden. Hierbei wird (zumindest bei Windows) vom System ein passender Treiber ausgewählt, das Logo leuchtet zyklisch in allen Regenbogenfarben und die Grundfunktionen stehen zur Verfügung: Die DPI – Umschaltung mit vier werksseitig eingestellten Empfindlichkeitsstufen und die Daumentasten mit Vor und Zurück – Funktionen für u.*A. Webbrowser.
    Um auf den kompletten Funktionsumfang zugreifen zu können, muss die Software „Xtreme Gaming Engine“ installiert werden. Da der Maus leider gar kein Datenträger beigelegt ist, ist man hierbei auf das Internet angewiesen. Die Software ist leicht auf der Herstellerseite zu finden, ist aktuell etwa 14 MB groß und lässt sich sehr einfach auf dem Computer installieren.
    Die Software ist weitgehend selbsterklärend und übersichtlich aufgebaut. Es wird automatisch beim Hochfahren des Rechners gestartet, so dass man jederzeit über den Infobereich das Programm aufrufen kann.


    - Features
    Der Hersteller wirbt bei der Maus mit folgenden Punkten:
    - Optischer Sensor mit 6400 dpi. - dieser hat zudem eine Abtastrate von 1000 Hz, was sich auf Geschmeidigkeit und die Präzision der Mausbewegung positiv auswirkt.
    - Beleuchtung mit 16,8 Millionen Farben. - ich persönlich achte zunehmend weniger auf die Lichteffekte bei den Mäusen. Sofern keine wichtigen Tasten beleuchtet werden, ist es eher in die Spielerei – Ecke einzuordnen. Bei der XM300 wird nur das Logo mit RGB – Farben beleuchtet, welches ja die meiste Zeit von der Hand bedeckt ist.
    - Omron – Schalter mit 20 Millionen Klicks – nach erst einer Woche im Betrieb kann die Haltbarkeit von mir verständlicherweise noch nicht eingeschätzt werden. Noch funktionieren alle Tasten einwandfrei.
    - Ergonomisches Xtreme – Design. - Der Hersteller versucht hierbei, die 3 gängigen Handhaltungen abzudecken: Palm, Claw und Finger Tip. Mehr dazu folgt.
    - Direkte DPI – Umschaltung. - Es lassen sich vier verschiedene DPI – Stufen festlegen und on-the-fly über zwei Extratasten umschalten.
    - Xtreme Makro Engine. - Software zur Programmierung der Tasten und Beleuchtung. Die Profile werden in der Maus gespeichert. Es lassen sich leider nur 5 Profile erstellen. Die Profile lassen sich nur über die Software umschalten. Pro Profil können die eingestellten Tastenbelegung und Beleuchtung speichert. Alle Maustasten lassen sich nach Belieben programmieren. Es können einzelne Maus- oder Tastaturtasten zuweisen oder Makros aufnehmen. Bei Makros kann die Verzögerung entweder aufgenommen oder eingestellt werden.
    - Teflon – beschichtete Mausfüße. - die Maus gleitet sehr sanft und leicht über den Tisch und den Mauspad. Die Füße sind gelungen. Sehr lobenswert ist zudem die Tatsache, dass der Maus noch zwei Ersatzsätze der Mausfüße beiliegen. Ein Satz in schwarzer und ein Satz in weißer Farbe. Ersatzmausfüße sind sogar bei teureren Mäusen nicht unbedingt die Regel.
    - Vergoldeter USB-Anschluss. - ich persönlich hatte bisher keine Probleme mit USB – Anschlüssen. Kann die Nützlichkeit daher objektiv nicht beurteilen. Es ist jedoch zu erwarten, dass der vergoldeter Anschluss seine Kontaktqualitäten länger aufrechterhält.
    - Gummi für bessere Griffigkeit. - Durchaus Sinnvoll, die Maus liegt fest in der Hand.


    - Komfort bei der Handhabung
    Das Design der Maus ist, meiner Meinung nach, vorwiegend als klassisch anzusehen. Daher liegt die Maus gut in der Hand. Wie schon oben erwähnt, hat der Hersteller mit dem Design versucht, die drei gängigen Griffarten abzudecken. Dafür fand ich die Maus, schon nach fünfzehn Minuten im Betrieb, zu lang. Ich schätze, ich habe eine durchschnittlich große Hand und spiele und arbeite mit der Hand im Finger – Griff. Das Handgelenk liegt dabei auf der Tischplatte, nur die Finger bewegen die Maus. Nach bisher etwa 5 verschieden Mäusen ist die XM300 die erste Maus, die mir als zu lang vorkommt. Bei den Auf- und Abwärtsbewegungen stößt die Handballenauflage gegen die Hand, so dass man entweder die DPI – Einstellung erhöhen muss, oder die Hand komplett bewegen.
    Somit würde ich die Maus vorzugsweise für Leute, die im Palm oder Claw – Griff arbeiten bevorzugt empfehlen! Generell, wie schon erwähnt, liegt die Maus gut in der Hand.
    Die Tasten haben einen guten Druckpunkt. Auch wenn man die Taste sehr seitlich betätigt, wird ein Klick ausgelöst. Die Tasten haben eine angenehme, durchschnittliche Lautstärke. Abgesehen von DPI – Tasten sind zwei zusätzliche Daumentasten vorhanden. Diese lassen sich gut mit dem Daumen erreichen.
    Das Mausrad weist klare Raststufen auf, so dass es leicht ist, gezielt eine bestimmte Anzahl an Zeilen durchzuscrollen. Das Mausrad läuft leicht und ruhig, kann beim schnellen Scrollen schon mal etwas lauter rattern.
    Der Sensor macht seine Arbeit sehr gut. Bisher sind mir keine Trackingfehler aufgefallen. Was mir schon nach kurzer Zeit aufgefallen ist – um die Maus umzusetzen, ohne dass der Cursor sich bewegt, muss die Maus mehr als 5 mm vom Tisch abgehoben werden. Bei Usern, die die Maus oft hochheben, kann dies einen negativen Eindruck hinterlassen.
    Abschließen kann ich sagen, dass ich die Maus doch recht komfortabel zu bedienen finde, trotz der etwas üppigen Länge von etwa 130*mm und des ausgeprägten Handballenbereiches.


    - Preis- / Leistungsverhältnis
    Für den aktuellen Preis, rund 42 ¤, bekommt man eine solide Gaming – Maus, die zwar nicht gerade durch viele Tasten besticht, aber einen sehr guten optischen Sensor an Bord hat und gut in der Hand liegt. Darüber hinaus ist die Maus gut verarbeitet, die Materialien machen einen wertigen Eindruck. Die 20 – Millionen – Klicks Omron Schalter und zwei Sätze Ersatzmausfüße geben durchaus Hoffnung auf eine lange Funktionsdauer. Weiterhin lassen sich die Tasten beliebig mit Makros belegen.
    Ich finde daher, die Maus ist jeden investierten Euro wert.


    - Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich
    Bedingt durch kurzen Testzeitraum ist eine Aussage zu Haltbarkeit schwierig.
    Verglichen zu anderen Gaming – Mäusen, ordne ich die Maus eher den FPS – Shooter – Mäusen zu, bzw. für Spiele, die nicht so viele Steuerungstasten benötigen. Bisher habe ich mit der M.M.O.7 und der aktuellen Rival 500 Mäuse, die mehr Tasten haben und kleiner sind (Rival 500 nur geringfügig kleiner). Und die zur Verfügung stehende Tasten sind bei mir in der Regel komplett mit Befehlen belegt. Daher habe ich mich mit der XM300 zuallererst in der Bedienung der Spiele eingeschränkt gefühlt, da für meinen Geschmack nicht genügend Tasten vorhanden sind. Aber in der Verarbeitung, Tasten- und Sensorqualität steht die XM300 den beiden vorher genannten, relativ kostspieligen Mäusen in nichts nach. Und hat sogar noch Ersatzfüße dabei, was die beiden anderen leider nicht hatten.

    - mein kurzes Fazit
    Eine Maus für Benutzer, die auf viele zusätzlichen Tasten verzichten können, eine eher größere Hand haben oder nicht im Finger – Griff arbeiten, Makros nutzen und auf einen sehr guten optischen Sensor Wert legen.
    Die Maus benutze ich nun als Arbeitsmaus. Sie eignet sich sehr gut für die üblichen Büroanwendungen und CAD – Anwendungen.

    17062817418884 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

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    Gigabyte Force K85 RGB Mechanical Gaming Keyboard

    - Lieferumfang
    - Tastatur
    - Bedienungsanleitung

    17062817272113 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

    17062817148681 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers


    - Design
    Die Tastatur ist weitestgehend minimalistisch gestaltet, mit schlichten schwarzen Gehäuse ohne Rahmen zwischen den Tasten. Zugunsten der Größe wurde auf den Rahmen, bzw. Vertiefungen für die Tasten verzichtet. So bildet eine leicht geneigte Platte die Basis für die Tasten. Die Tasten selbst haben klassische Form und haben eine angenehme, nicht rutschige mattierte Oberfläche.
    Da das Tastaturgehäuse nur etwa 5 mm von den Tasten nach außen herausschaut, spart die Tastatur einiges an Platz auf dem Schreibtisch.

    17062817959476 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

    17062817890677 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

    17062817525869 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

    17062817246189 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers


    - Verarbeitung
    Die Tastatur bringt etwa 1117 g auf die Waage, was mich, nach den bisher leichten Rubberdome – Tastaturen, schon gewundert hat. Das Gehäuse ist solide verarbeitet und lässt sich kaum durchbiegen. Das hohe Gewicht und die großzügigen Gummifüße verleihen der Tastatur sicheren Halt auf der Tischplatte. Die Tasten wackeln nicht übermäßig, bewegen sich nur sehr wenig zu den Seiten, wenn man mit dem Finger drüberfährt. Die Spalte haben einen gleichmäßigen Verlauf und sind sehr eng.
    Insgesamt entspricht die Verarbeitung der Preisklasse der Tastatur und lässt keine Wünsche offen.


    - Benutzerfreundlichkeit der Software und Treiber
    Die Tastatur kann durch einfaches Einstecken in Betrieb genommen werden. So wie man vom Plug & Play – Prinzip gewöhnt ist. Optional kann man noch die Software „Gigabyte K85 Tool“ installieren. Da kein Datenträger der Tastatur beilag, muss die Software aus dem Internet von der Herstellerwebseite heruntergeladen werden. Die aktuelle Version der Software ist 2,36 MB groß, daher ist das Herunterladen keine große Sache.
    Das „Gigabyte K85 Tool“ dient einzig und alleine der Einstellung der Beleuchtung der Tastatur. Das Tool ist nur in englischer Sprache verfügbar, aber selbsterklärend gestaltet, daher dürfte es bei der Bedienung, auch ohne Englischkenntnisse, keine Probleme geben.


    - Features
    Nachfolgend die Highlights der Tastatur:
    - Gaming Red Switches – die Tastatur ist in meinem Fall mit den mechanischen Red Switches ausgestattet. Eine andere Ausstattungsvariante sind die Blue Switches.
    Die Red Switches haben einen Betätigungsweg von 2 mm und einen gesamten Weg von ca. 4 mm. Das bedeutet, dass man die Tasten nicht bis zum Anschlag drücken muss, um eine Eingabemeldung auszulösen. Die Lebensdauer der Tasten ist vom Hersteller mit 70 Millionen Anschlägen angegeben.
    - RGB – Tastenbeleuchtung – Im Gegensatz zu den Lichteffekten bei den Gaming – Mäusen betrachte ich die Tastaturbeleuchtung als eine sehr nützliche Funktion. Bei der Force K85 kann die Tastatur in jeder der 16,8 Millionen Farben der RGB – Palette beleuchtet werden. Die Beleuchtung kann auf eine der drei Möglichkeiten, konsistent in einer Farbe, pulsierend in einer Farbe oder zyklisch durch alle Farben, eingestellt werden.
    Die Beleuchtung kann entweder über die Software oder mittels der Funktionstaten auf der Tastatur gesteuert werden.
    Hierbei ist noch folgendes anzumerken – da die LED‘s sich über den Schaltern befinden, ist jede obere Tastenreihe perfekt ausgeleuchtet, jedoch leidet die untere Reihe, die durch den unten liegenden Schalter verdeckt wird. So ist die untere Reihe gerade noch so beleuchtet, dass man es lesen kann.
    - Anti – Ghosting – Funktion – der Hersteller verspricht eine lückenlose Anti – Ghosting – Funktion über sämtliche Tastaturbereiche, das sogenannte N-Key Rollover. Ich habe es mit einem im Internet gefundenen Online – Anti – Ghosting – Test ausprobiert und festgestellt, dass die Eingaben auch dann richtig erkannt werden, wenn man beide Handflächen auf die Tastatur drauflegt.
    - Schnelltasten – auch bekannt als Fn – Tasten o.*ä. Bei Force K85 sind diese Funktionen nicht auf separaten, sondern auf die vorhandenen Tasten gelegt. Aufgerufen werden diese durch die Tastenkombination Fn + entsprechende Taste.
    Die Funktionspalette umfasst Multimediatasten, wie zum Beispiel Play, Pause, Lautstärke usw. und die Beleuchtungssteuerung.
    - Windows – Tastensperre – durch das Drücken der WinLk – Taste wird die Windows – Taste gesperrt. Dies wird durch eine rote LED im Info – Bereich rechts oben auf der Tastatur dargestellt. Solange die Sperre aktiviert ist, fliegt man nicht durch das Versehentliches drücken der Windows – Taste aus dem Spiel.

    17062817338289 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

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    - Komfort bei der Handhabung

    Was ich bereits seit dem Auspacken schrecklich vermisse, ist die Handballenauflage. Diese ist auch als Option vom Hersteller nicht zu erhalten. Die Tastatur erscheint mir, nachdem ich seit geraumer Zeit flache Tastaturen, z.B. Lycosa und Deathstalker, benutzt habe, etwas zu hoch. Meine Handballen hängen die ganze Zeit in der Luft, nur der Ellenbogen und Unterarm liegen auf dem Tisch auf. Nach einer Woche konnte ich bei mir jedoch noch keine Handgelenkschmerzen feststellen.
    Für jemanden, der bisher keine mechanischen Tastaturen benutzt hat, kann das Tippverhalten zu Beginn etwas ungewohnt sein. Die Kalih – Red – Switches haben einen Gesamtweg von 4 mm, wobei die Taste bereits nach 2 mm auslöst. Der Auslösepunkt wird nicht durch Feedback irgendeiner Art hervorgehoben, ist daher nicht zu hören und nicht zu spüren. Dies kann auch zu Beginn noch ungewohnt vorkommen.
    Die Tasten haben einen linearen Widerstand über den gesamten Weg. Sofern man die Tasten nicht bis zum Anschlag durchdrückt, kann die Tastatur beinahe geräuschlos bleiben. Ein Tippgeräusch stellt sich erst nach dem kompletten Durchdrücken der Tasten ein.
    Da der Auslösepunkt der Tasten bei 2 mm in der Mitte des Tastenwegs liegt, kann ein geübter Benutzer recht schnell mehrere Tastenanalschläge hintereinander durchführen, indem er die Taste im Bereich um die 2 mm bewegt.
    Auch zum Schreiben längerer Texte erscheint mir die Tastatur nach einer Eingewöhnungszeit recht komfortabel.
    Bezüglich der Handhabung habe ich nur einen Punktabzug – fehlende Handballenauflage. Im übrigen ist das Tippgefühl sehr angenehm. Die Tippbewegung wirkt geschmeidiger und nicht so durch einen kurzen Gesamtweg abgehackt, wie bei flachen Rubberdome – Tastaturen.

    17062817123783 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

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    - Preis- / Leistungsverhältnis
    Der Fokus der Tastatur liegt offensichtlich auf der guten mechanischen Funktionalität. Dies wird durch die Red Switches durchaus erreicht. Softwareseitig lässt sich nur die Beleuchtung einstellen. Makrofunktionen sind nicht vorhanden. Zusammen mit der Angabe der Lebensdauer von 70 Millionen Anschlägen und solider wertiger Verarbeitung ist der aktuelle Preis von rund 65 ¤ durchaus gerechtfertigt und sogar u. U. günstig. Ähnliche Markentastaturen mit Makrofunktonen spielen meist in der Ü100¤ – Liga.


    - Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich
    Aufgrund des kurzen Testzeitraums lässt sich keine vernünftige Aussage über die tatsächliche Haltbarkeit des vorliegenden Geräts treffen. Wenn man sich auf die Lebensdauerangabe verlässt und die LED‘s mitspielen, schätze ich, dass die Tastatur durchaus mehrere Jahre einsatzbereit bleibt.


    - mein kurzes persönliches Fazit
    Force K85 Kalih ist eine prima Einstiegstastatur in die Welt der mechanischen Schalter. Sofern man auf die Makros und die Handballenauflage verzichten kann, kommt die Tastatur durchaus in die engere Auswahl.

    17062817455932 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

  3. Danke Xeelee Hat sich für diesen Post bedankt.
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  4. #3
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    Daumen hoch Testers Keepers Review

    Auch ich möchte mich zunächst einmal kurz bei Mindfactory und bei Gigabyte bedanken, diese Produkte testen und bewerten zu dürfen. Und damit steigen wir auch direkt schon ein:

    GIGABYTE FORCE K85 RGB Mechanical Gaming Keyboard

    --Ausstattung und Lieferumfang--
    Gigabyte hält sich beim Lieferumfang zurück. Außer dem GIGABYTE FORCE K85 RGB Mechanical Gaming Keyboard ist im Lieferumfang lediglich ein kleines Heftchen mit den üblichen Garantiebedingungen enthalten. Aber somit ist dennoch eigentlich alles dabei, was man braucht. Die Software kann man ganz einfach über die Webseite von Gigabyte herunterladen. Die hier getestete Force K85 hat Kailh Red Switches verbaut, es gibt sie auch mit Kailh Blue Switches.
    17062915961416 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

    --Form und Gewicht--
    Die Force K85 kommt mit 1,1 Kilogramm ziemlich schwer daher. Dies muss aber kein Nachteil sein, liegt sie doch so in nahezu jeder Lage satt auf der Tischplatte, was gerade beim Spielen in hitzigen Situationen helfen kann. Dabei helfen auch die großzügig dimensionierten Gummifüße an der Unterseite. Mit denen kann man zum einen die Tastatur im eingeklapptem Zustand flach auf die Tischplatte legen, als auch ausgeklappt nutzen, um die Tastatur ein wenig anzuwinkeln. Sie hat sehr kompakte Maße, so dass sie kaum mehr Platz auf dem Schreibtisch einnimmt als nötig und so auch vollen oder beengten Schreibtischen gut Platz findet. Durchweg ist die Verarbeitung sehr gut und sehr wertig. Nicht klappert unnötig oder scheint fehl am Platz. Ich nutze ein Gaming-Notebook als einzigen Rechner und 2. Monitor, aber das 1,8 Meter lange und leider nicht nylonummantelte USB-Kabel der Force K85 reicht aus, um es auch zu einem Tower-PC unter oder neben dem Schreibtisch zu verlegen. Wie die meisten mechanischen Tastaturen auch, die ich mir schon angesehen habe, bietet auch die Force K85 keine integrierten USB-Anschlüsse, um als Hub für USB-Sticks oder die Maus zu dienen.
    17062915412202 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers
    17062915360846 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers
    17062915191643 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers
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    17062915633663 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers
    17062915165233 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers
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    --Tasten und Switches--
    Die Force K85 kommt sehr aufgeräumt und schlicht daher. Das Tastatur-Layout mit seinen "Floating Keys" - die Tasten "schweben" also über der Grundplatte und die Beleuchtung der Tasten scheint auch unter den Tasten hindurch - beschränkt sich auf die wichtigsten Tasten, ohne dedizierte zusätzliche Media- oder Makro-Tasten. Diese sind geschickt in das das Tastaturlayout integriert und über eine kurze Tastenkombination abzurufen. Neben den üblichen Media-Tasten zur Steuerung der Lautstärke, des bevorzugten Media-Players gibt es Schnellstart-Tasten für eben jenen bevorzugten Mediaplayer und den Internetbrowser. Dazu noch Tasten zur Steuerung der Tastaturfunktionen, über die sich die Beleuchtung und Tastatur-Modus (Standard/Gaming) direkt steuern lassen ohne die Software aufrufen zu müssen. Was auch nicht fehlen darf ein einer Tastatur: die Möglichkeit, die Windows Taste zu deaktivieren, um nicht in hitzigen Spielsituationen unerwarteter Weise auf dem Desktop zu langen.
    17062915782051 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers
    17062915282709 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

    Für die Force K85 verwendet Gigabyte die Kailh Red. Ich möchte hier nicht zu sehr in die Materie der unterschiedlichen Switches eintauchen, daher hier nur ein eher kleiner Vergleich zu den bekanntesten Vertretern von Cherry. Die Kailh Red entsprechen in etwa den Cherry Red Switches, was auch der Name schon suggeriert. Es handelt sich hierbei um lineare mechanische Tastenschalter mit einer versprochenen durchschnittlichen Lebensdauer von 70 Millionen Tastenanschlägen. Das sind immerhin etwa 40% mehr als Cherry hier für seine Cherry Red verspricht. Diese vertragen "nur" durchschnittlich 50 Millionen Tastenanschläge. Die Red Switches bieten im Gegensatz zu anderen Switches kein taktiles oder akustisches Feedback beim Auslösen. Dafür haben die Kailh Red durch den kurzen Weg bis zum Schaltpunkt von 2 mm wie bei den Cherry Red und eine Betätigungskraft von 50 g (Cherry Red: 45 g) ein sehr schnelles Ansprechverhalten. Dies ist vor allem bei Vielspielern beliebt, bleibt aber vor allem eine Frage des persönlichen Geschmacks. Mir gefallen sie sehr gut. Längere Texte zu schreiben, gehen genauso gut von der Hand wie verschiedenste Games zu spielen. Sie sprechen sehr gut und schnell an, der Wiederstand um die Tasten auszulösen ist genau richtig. Im Gegensatz zu Rubberdome Tastaturen erscheint sie dennoch lauter beim Tippen. Trotz des fehlenden hörbaren "Klick" anderer Switches, hat man dadurch schnell ein eindeutig "mechanisches Schreibgefühl" und das geradezu befriedigende Grundgeräusch einer mechanischen Tastatur ohne gleich das ganze Büro zu nerven. Schnellen Tippern und Spielern kommt auch die N-Key Rollover genannte Anti-Ghosting-Funktion sehr entgegen. Sie verspricht lückenloses Anti-Ghosting in sämtlichen Tastaturbereichen. In den meisten Spielsituationen, wo Anti-Ghosting vor allem Verwendung findet reicht bereits ein 6-Key Rollover, also die Möglichkeit 6 gleichzeitige Tastendrücke verarbeiten zu können, aus. Die Force K85 übertrifft dies also bei weitem.

    --Software und Beleuchtung--
    Die Hintergrundbeleuchtung der Force K85 lässt sich über die "Gigabyte FORCE Configurator" genannte Software im RGB-Farbraum in 16,8 Millionen Farben individuell anpassen. Leider aber nur die komplette Hintergrundbeleuchtung und keine einzelnen Schalter. Hier wäre es schön gewesen, man könnte zum Beispiel ein Spiel-Profil hinterlegen, bei dem die wichtigsten Tasten wie WASD farblich hervorgehoben werden, aber dies ist leider immer noch den teureren Modellen vorbehalten. Dafür lässt sich die Beleuchtung in 3 Modi einstellen. Im ersten Modus durchläuft die Beleuchtung zyklisch das Farbspektrum und wechselt mit einer einstellbaren Geschwindigkeit die Farbe. Im nächsten Modus pulsiert die Beleuchtung entweder in einer festen eingestellten Farbe oder wechselt diese mit jedem Puls zufällig. Im konsistenten Modus, der wohl üblichste, legt man einfach nur die Farbe aus dem RGP-Farbraum fest, in der die Tastatur leuchten soll. Grundsätzlich lässt sich natürlich die Leuchtstärke in jedem Modus einstellen oder eben ganz abstellen. Schade ist, dass Gigabyte nicht wie zum Beispiel Logitech ein Programm für alles anbietet, quasi als Schaltzentrale für die Peripherie. Wer zum Beispiel noch die XM300-Maus von Gigabyte sein Eigen nennt, die ich ebenfalls getestet habe, der benötigt für dieses Stück Hardware auch nochmal ein anderes Programm von Gigabyte, die "Xtreme Gaming Engine". Komischerweise kann man über dieses Programm aber auch Gigabyte Grafikarten steuern. Nur eben nicht die Force K85 Tastatur. Auch fällt auf, dass das Design dieser beiden Softwares inkonsistent ist. Das Layout ist unterschiedlich und Schaltflächen anders angeordnet. Das geht besser.
    17062915542705 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers
    17062915669289 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers
    17062915763004 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

    --Fazit--
    Rundum ist die Gigabyte Force K85 ein sehr gelungenes Stück Hardware. Man kann auf ihr wunderbar schreiben, aber auch Spielen. Die Verarbeitung ist absolut hochwertig und die Beleuchtung kann man komplett den eigenen Wünschen anpassen, sieht man mal von der Ansteuerung einzelner Tasten ab. Die Maße als auch die verbauten Kailh Red Switches kommen gut an. Einzig bei der Software muss ich Abzüge machen, hier hätte man eine gemeinsame Schaltzentrale für Alles erwarten können, wie es bei Logitech der Fall ist. So ist man gezwungen 2 Programme laufen zu lassen, ist man zusätzlich noch in Besitz einer Gigabyte Maus.





    GIGABYTE XM300 Gaming Mouse

    --Ausstattung und Lieferumfang--
    Neben der für Rechtshänder ausgelegten Gigabyte XM300 Maus selbst legt Gigabyte gleich zwei zusätzliche Sätze Maus-Füße aus Teflon in Schwarz und in Weiß bei, um bei Bedarf die vorhandenen austauschen zu können. Die XM300 bietet nicht die Möglichkeit das Gewicht der Maus an die eigenen Bedürfnisse anzupassen über einlegbare Zusatzgewichte, somit ist sowas auch nicht im Lieferumfang zu finden. Die Software zur Einstellung und Belegung der Tasten und der Beleuchtung kann man über die Webseite von Gigabyte herunterladen.
    17062915959784 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers
    17062915745056 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers
    17062915331276 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

    --Form und Greifstil--
    Es gibt 3 verschiedene Arten von Mausnutzern die man am Mausgriff unterscheiden kann. So gibt es zum einen den Fingertip Grip bei dem man lediglich mit den Fingerspitzen die Maus steuert. Dann gibt es noch den Palm Grip bei dem die komplette Handfläche auf der Maus aufliegt und dann gibt es noch den dritten Mausgriff, den Claw Grip. Hier packt man wie der Name schon sagt die Maus wie mit einer Kralle. Neben den Fingerspitzen liegt nur der Handballen auf der Maus auf. Die hier getestete XM300 von Gigabyte soll alle drei Greifstile bedienen. Durch ihr geringes Gewicht lässt sich die XM300 leicht im Fingertip Grip bewegen, durch ihre mittlere Größe und dem ziemlich flachen und symmetrischen Aufbau ist sie aber auch ideal für den Palm Grip. Auch wenn ihre Form es suggeriert, für den Claw Grip ist sie in meinen Augen zu klein. Man rutscht mit dem Handballen von der Maus, so dass man entweder automatisch im Fingertip Grip landet oder die Bewegungsfreiheit und vor allem beim Spielen die Reaktionsmöglichkeit eingeschränkt wird, wenn man mit dem Handballen auf dem Untergrund aufliegt. Ich selber nutze meist den Fingertip Grip und komme mit der XM300 eigentlich gut klar. Sie ist relativ flach und symmetrisch aufgebaut und ähnelt mit den breiten Maustasten den bekannten Mäusen von Razer, ist aber für Rechtshänder ausgelegt. Sowohl direkt auf der Tischplatte als auch auf festen oder weichen Mauspads gleitet sie nur so dahin. Bedingt durch diese Abstimmung auf diese Mausgriffe ist es auch nicht tragisch, dass man die Maus nicht mit Zusatzgewichten bestücken kann. Hier ist eine leichte Maus von Vorteil. Das Kabel ist mit 1,8 Metern ausreichend bemessen, aber leider nicht nylonummantelt. Bei einer Gamingmaus sollte dies heutzutage meiner Meinung nach aber zu Standard gehören. Sonst ist die Verarbeitungsqualität aber sehr hoch. Links und rechts an der Flanke der Maus ist eine strukturierte Gummigrifffläche angebracht. Diese braucht man auch um Halt zu finden, hat Gigabyte bei diesem Modell doch auf eine Fingerauflage verzichtet, an die ich mich an meinen vorherigen Mäusen schon gewöhnt habe. So ist es erstmal eine Umstellung für Nutzer die den Fingertip Grip bevorzugen.
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    17062915423153 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

    --Tasten und Switches--
    In der XM300 verbaut Gigabyte japanische Omron Switches mit einer versprochenen Lebensdauer von bis zu 20 Millionen Klicks wie sie die meisten Mitbewerber ebenfalls nutzen. Zusätzlich zu den beiden groß dimensionierten Maustasten hat die XM300 zwei Daumentasten zum Beispiel zum Browsen im Internet, die gut platziert und somit auch gut zu erreichen sind ohne sie versehentlich zu betätigen. Das Mausrad ist nicht freiläufig und lässt sich auch nicht umstellen, wie es zum Beispiel bei einer Logitech G502 Proteus möglich ist um mit einem Schwung am Mausrad durch große Dokumente oder lange Internetseiten zu scrollen. Das ist schade, aber die Rasterung ist sehr gut, auch wenn die Mechanik anfangs ein wenig hakelig wirkt. Unter dem Mausrad sind noch 2 Tasten zum Wechsel zwischen den vier in der Software einstellbaren Abtastraten des optischen Sensors. Ich vermisse hier ein wenig eine Daumentaste wie bei meiner Logitech G502, die wenn sie gedrückt gehalten wird die tiefsteingestellte Auflösung abruft und wieder zur Standard-Einstellung zurückkehrt, lasse ich sie los.
    17062915145764 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

    --Software: Beleuchtung und optischer Sensor--
    In der Software "Xtreme Gaming Engine" von Gigabyte kann man nicht nur die Einstellungen der XM300 vornehmen, sondern auch - sofern vorhanden - die Grafikeinstellungen seiner Gigabyte-Grafikkarte. Da ich eine solche nicht besitze ist die Funktion bei mir quasi ausgegraut. Leider ist die Software nur in Englisch und leider versäumt es Gigabyte diese Schaltzentrale auch für seine ebenfalls von mir getestete mechanische Tastatur Force K85 zu nutzen, so dass man für diese eine eigene Software nutzen muss. Das Design der beiden Programme ist untereinander nicht konsistent und wirkt in meinen Augen ein wenig grafisch überfrachtet. Auch die Wahl der Schriftart ist nicht die Beste, das fällt vor allem beim Einstellen der DPI-Werte auf. Davon ab, kann man aber alles Beliebige an seiner Maus einstellen und in bis zu 5 Profilen abspeichern. Zunächst haben wir da auf dem ersten Reiter der Einstellungen erstmal die Beleuchtung, die sich im kompletten RGB-Farbraum mit 16,8 Millionen Farben einstellen lässt. Verändern lässt sich aber nur das Gigabyte Logo auf der Maus, welches bei der Nutzung zudem meist bedeckt ist. Es lässt sich entweder statisch eine Farbe fest oder pulsierend einstellen oder man lässt sie selbstständig durch den RGB-Farbraum wechseln. Natürlich kann man die Leuchtstärke und die Geschwindigkeit vom Pulsieren oder Farbwechsel einstellen, als auch die Beleuchtung ganz deaktivieren. Von Logitech kenn ich die Funktion, die Beleuchtung nach einer Zeit X automatisch zu deaktivieren, zum Beispiel wenn der Rechner zwar grad nicht in Nutzung ist, aber dennoch weiterläuft. So eine Funktion gibt es hier leider nicht. Auf dem zweiten Reiter kann man bis auf die linke Maustaste alle anderen Tasten nahezu nach Belieben selbst belegen. Entweder mit den üblichen Mausfunktionen, mit einer bestimmten Tastatur-Taste, einem Makro, Multi-Key oder einer Multimedia-Funktion. Die Markos lassen sich auf dem nächsten Reiter einstellen und programmieren, ganz so wie man sie haben will. Über den vierten Reiter steuert man schließlich die 4 programmierbaren DPI-Einstellungen. Welche der 4 Einstellungen man gerade nutzt, kann man auch an der linken Seite der Maus durch 4 Leuchtdioden erkennen. Der optische Sensor hat eine Auflösung von bis zu 6400 DPI und eine Reportrate von bis zu 1000 Hertz. Die hohe Auflösung muss man aber auch zu nutzen wissen. Man kann die X- und die Y-Achse unterschiedlich jeweils in 50 DPI Schritten einstellen und die Reportrate von bis zu 1000 Hertz anpassen für jede einzelne DPI-Einstellung. Ich selber nutze im Normalbetrieb auf 2 Monitoren mit FullHD Auflösung eine Auflösung von 1800 DPI, natürlich bei deaktivierter Mauszeigerbeschleunigung. In Spielen wiederrum gehe ich höchstens auf 2400 DPI hoch, meist aber eher für die Genauigkeit tiefer. Unter "Others" findet sich dann noch die Versionsnummer und die Option automatisch oder manuell nach Updates zu suchen.
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    --Fazit--
    Die Gigabyte XM300 Gaming Mouse ist eine in Form und Funktion durchweg durchdachte Konstruktion. Mit ihr ist sehr präzises Arbeiten möglich, aber auch das Gaming kommt nicht zu kurz. Und dafür wurde sie schließlich gebaut. Man hat die Möglichkeit den hochauflösenden Sensor genau seinen Bedürfnissen anzupassen und nicht nur verschiedene DPI-Einstellungen voreinzustellen, sondern auch noch bis zu 5 verschiedene Profile anzulegen. Die Software könnte eine Überarbeitung vertragen, was vor allem das verwendete Schriftbild betrifft. Ist jedoch alles erstmal eingestellt, wird man da aber auch nicht mehr so schnell drangehen müssen. Schade ist auch, dass das Kabel nicht nylonummantelt ist. Personen die den Palm oder Fingertip Grip bevorzugen werden mit dieser Maus wunderbar zurechtkommen. Toll ist, dass Gigabyte an den kommenden Verschleiß denkt und direkt Maus-Füße zum Austausch belegt. Bei anderen Herstellern muss man sich diese teuer selbst nachkaufen.



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  5. Danke Xeelee Hat sich für diesen Post bedankt.
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  6. #4
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    Danksagung
    An dieser Stelle möchte ich einen Dank an die Mindfactory AG und Gigabyte Technology Co. Ltd., für die bereitgestellte Hardware, aussprechen. In der Regel ist es nur der Presse möglich, neue Produkte testen zu können, doch mit Testers Keepers wird es dem Endnutzer ermöglicht seine eigene Meinung über die Hardware bilden zu können.
    Im Folgenden wird meine persönliche Erfahrung mit dem Produkt Gigabyte Force K85 Kailh Red geschildert.

    Design
    Mit Force K85 folgt Gigabyte dem RGB Trend und bringt frischen Wind Farben in die Reihe. So ist jedem Nutzer freigestellt, welche von den 16.8 Millionen Farben die Hintergrundbeleuchtung annimmt.
    Bei dem Design der Tastatur hat Gigabyte sich an die Vorgängermodelle der Gigabyte Force Reihe orientiert. 105 mechanische Tasten sind im Standard-Layout der QWERTZ-Tastatur angebracht und stehen deutlich ab (~15 mm). Auf jegliche Umrahmung sowie Verzierung wird verzichtet, sodass die Tastatur schlicht und aufgeräumt wirkt. Die beiden Gehäusehälften werden mit Torx-Schrauben auf der Vorderseite und Rückseite fixiert. Diese sind ebenfalls schwarz gefärbt und fallen von der Seite kaum auf.
    Aufgrund des zugänglichen Aufbaues kann die Tastatur jederzeit, z.B. mit Druckluft, gereinigt werden. Außerdem können alle Tasten entfernt werden, so dass nur die mechanischen Schalter und die Leuchtdioden zu sehen sind.
    Das Gigabyte-Logo wurde oberhalb der Pfeiltasten angebracht, um kein Platz zu verschwenden. Oben rechts sind drei weiße rechteckige LEDs zur Statusanzeige von Num, Caps und Win - Lock positioniert worden.

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    Verarbeitung
    Bei der ersten Betrachtung wirkt die Tastatur massiv und robust. Mit ca. 1.1 kg auf der Waage fällt diese, im Gegensatz zu herkömmlichen Rubberdome-Tastaturen, entsprechend schwer aus. Dies hat den Vorteil, dass die Tastatur bei langen Gaming-Sessions, an ihrem Platz bleibt und nicht wegrutscht. Hierfür wurden außerdem 4 (6) Gummi-Aufkleber an der Rückseite angebracht.
    Obwohl der Korpus aus Kunststoff besteht, weist dieser optisch einen hochwertigen Eindruck auf.

    IMG_20170626_211012.jpgIMG_20170626_211024.jpgIMG 20170626 210756 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers


    Features

    Das genormte Tastenlayout wurde modifiziert. Die rechte „Windows“ und die „Rechtklick“ - Taste wurden mit „WinLk“ und einer „Fn“ - Taste ersetzt:
    • WinLk (WinLock) aktiviert/deaktiviert die „Windows“-Taste.
    • Fn (Function) wird zur Aktivierung weiterer Funktionstasten (Hot-Keys) verwenden.
    In Kombination mit der „Fn“-Taste können acht Multimedia-Funktionen verwendet werden:
    • Audio An/Stumm
    • Audiolautstärke erhöhen
    • Audiolautstärke verringern
    • Vorheriger Musiktitel
    • Play/Pause
    • Nächster Musiktitel
    • Standard-Musikplayer öffnen
    • Standard-Browser öffnen

    Des Weiteren kann zwischen den Nkey/6 und Nkey/64 – Rollover umgeschaltet werden. Was bedeutet, dass der Computer die gleiche Anzahl an Tasten, wie die nebenstehende Nummer, zur selben Zeit registrieren kann.
    Im Folgenden wird ein Beispielsszenario beschrieben, bei welchem diese Funktion nützlich sein kann: Ihr spielt GTA 5, driftet mit einem Fahrzeug mit „W“, „A“, „S“, hupt dabei mit „E“, schaltet die Frontscheinwerfer mit „H“ ein und aus
    und könnt dabei noch mit „Tab“ die Waffen wechseln. Diejenigen, die gerne weiteren Sachen gleichzeitig betätigen, können mit der Force K85 bis zu 64 Tasten simultan benutzen, solange die Finger ausreichen.
    Darüber hinaus kann die RGB-Hintergrundbeleuchtung ebenfalls mit der „Fn“-Taste und einer der sieben Steuerungstasten angepasst werden:
    • LED-Effekt: Konstant/Atmend/Rotierend
    o Konstant: die gleiche Farbe leuchtet durchgängig
    o Atmend: die gleiche Farbe pulsiert vom dunklen ins Helle und umgekehrt
    o Rotierend: der Farbkreislauf läuft in einer Dauerschleife
    • Auswahl aus einer der acht voreingestellten Farben (Weiß, Rot, Orange, Gelb, Grün, Türkis, Blau, Violett)
    • Effekt-Geschwindigkeit erhöhen
    • Effekt-Geschwindigkeit verringern
    • Helligkeit erhöhen
    • Helligkeit verringern

    Unbenannt.jpgIMG_20170627_221938.jpgIMG_20170627_222003.jpg


    Software und Treiber

    Für die Benutzung der Tastatur sind grundsätzlich keine zusätzlichen Treiber notwendig. Nach dem Anschließen des USB-Kabels kann diese bereits verwendet werden. Für die Einstellung der bereits genannten LED-Effekte kann ebenfalls die dazugehörige Software verwendet werden. Diese muss von der Gigabyte-Homepage heruntergeladen werden, da eine Software-CD nicht beiliegt.
    Nach der Installation und dem Starten der Software, wird ein Firmware-Update, falls notwendig, empfohlen zu installieren. Daraufhin erscheint ein überschaubares Fenster, über welches sich die LEDs steuern lassen. Im Gegensatz zu den Einstellungen über die Hot-Keys, kann mit der Software eine beliebige Farbe aus dem RGB-Spektrum eingestellt werden. Alle anderen Funktionen der Software können ebenso mit den Hot-Keys eingestellt werden.

    123 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

    Komfort und Handhabung
    Zur Einstellung des Auflagewinkels befinden sich auf der Unterseite zwei Stellfüße. An diesen ist ebenfalls eine Gummischicht angebracht worden, um das Wegrutschen der Tastatur zu vermeiden.
    Was das Schreib-und Betätigungsgefühl der mechanischen Tasten angeht, so spürt man bei den Kailh Red-Schaltern einen deutlich erkennbaren Weg bis zum Erfassen des Signals. Die Tasten müssen ca. bis zur Hälfte des Druckweges betätigt werden, um ein Signal zu senden. In der Praxis bringt dies Vor-und Nachteile. So wird damit gewährleistet, dass beim Abtippen von Texten keine Tasten versehentlich gedrückt werden können (abgesehen von Tippfehlern), auf der anderen Seite kann es beim Spielen von Ego-Shootern, bei den es auf Schnelligkeit ankommt, zeitgleich reagiert werden. Hierbei muss erwähnt werden, das dies sehr subjektiv ist und jeder Nutzer das Druckgefühl anders wahrnehmen könnte.
    Aufgrund der Gesamthöhe der Tastatur und des abrupten Übergangs zur Tischfläche, hat das Handgelenk einen langen Abstand zur Ablagefläche. Beim längeren Benutzen der Tastatur kamen jedoch keine nennenswerten Gelenkbeschwerden auf. Dennoch wäre eine Handballenablage an dieser Stelle erwünscht wie es Gigabyte in der AIVIA-Reihe im Design integriert.
    Die Hot-Keys lassen sich einfach und schnell bedienen und sind durch Piktogramme, beinahe alle, selbsterklärend. Durch Ausprobieren wird jedoch schnell klar, welche Funktion diese verbergen.

    IMG 20170627 191532 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers

    Preis-/Leistungsverhältnis und Fazit
    Jeder, der sich gerade nach einer Tastatur umschaut, sollte einen Blick auf die Gigabyte Force K85 werfen. Für 66,32 ¤ (Stand 27.06.2017, mindfactory.de) bietet die K85 ein kompaktes Design und punktet mit den Multimedia-Hot-Keys sowie mit den zahlreichen RGB-Einstellungen direkt an der Tastatur. Die Druckempfindlichkeit der mechanischen Tasten könnte etwas höher eingestellt sein, dies ist doch stark von der persönlichen Präferenz abhängig.
    Alles in allem bekommt man hier ein solides Gesamtpaket, welches auf jeden Fall bei der nächsten Tastaturwahl berücksichtigt werden sollte. (Persönliche Gesamtnote: 1,7)


    Haltbarkeit
    Innerhalb der kurzen Testphase wies die Tastatur keine Mängel auf.


    Vergleich zu Corsair Gaming K70 Cherry MX Red
    Beim direkten Vergleich der oben genannten Tastatur fällt, in erster Linie, die Druckempfindlichkeit der Tasten auf. Die MX Cherry Red Switches schalten im Gegensatz zu den Kailh Red Switches deutlich schneller, sind dafür lauter beim Betätigen. Legt man Wert auf Lautstärke beim Tippen, so wäre die Force K85 die bessere Wahl.
    Die Cherry MX Red Schalter werden standardmäßig mit 45 Gramm betätigt. Laut der Gigabyte-Homepage sind bei der Force K85 Kailh Red ebenfalls 45 Gramm notwendig. (Toleranzen von ±15 g nicht inbegriffen) Dennoch fühlt man hier einen deutlichen Unterschied. Laut der Kailh-Homepage schalten jedoch die Kailh Schalter erst mit 50 Gramm, was den Unterschied erklären würde. An dieser Stelle müsste in Erfahrung gebracht werden, ob die Schalter von Gigabyte, falls dies möglich ist, nachjustiert wurden oder ob es sich um eine falsche Angabe handelt.
    Des Weiteren hat die Corsair K70 eine Handballenablage im Zubehör, welche bei langen Texten die Handgelenke abstützt und somit einen Komfort-Vorteil bietet.
    Bei der Betrachtung der Zusatzfeatures schlägt die Force K85 den Konkurrenten mit den vielen Einstellungsmöglichkeiten der LEDs direkt an der Tastatur.
    Im Preisvergleich gewinnt ebenfalls die Force K85, denn mit 129,04 ¤ (Stand 27.06.2017, mindfactory.de) ist die Corsair K70 etwa doppelt so teuer wie das Produkt von Gigabyte.

    IMG 20170627 203717 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers KeepersIMG 20170627 213701 - GIGABYTE K85 & XM300 Testers Keepers


    Im Folgenden wird meine persönliche Erfahrung mit dem Produkt Gigabyte XM 300 geschildert.


    Design

    Bei der Gestaltung des Designs legte Gigabyte einen hohen Wert auf die Ergonomie. Die Mausoberfläche passt sich förmlich der Handfläche an. An der linken und rechten Seite befinden sich, ins Gehäuse integrierte, Gummistreifen, welche mit einem Pfeilmuster versehen sind. Ein ähnliches Pfeilmuster wurde ebenfalls beim Mausrad und bei den DPI-Einstellungstasten (dots per inch) verwendet.
    Im vorderen Bereich wurde eine „G“ zur Markenkennzeichnung platziert. Dessen Beleuchtung kann, mit Hilfe der Software, angepasst werden. An der linken Seite befinden sich zudem vier parallelogrammförmige LEDs, welcher entsprechend der DPI-Einstellung leuchten.
    Auf der Unterseite sind drei Gleitpads über die Ränder verteilt, damit die Maus möglichst reibungsfrei auf der Benutzungsoberfläche bewegt werden kann. (zwei Ersatzsets liegen bei)
    Mit nur vier zusätzlichen Tasten wirkt die Maus schlicht und nicht überladen, wie es bei manchen Gaming-Mäusen der Fall ist.

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    Verarbeitung
    Das Gehäuse der XM300 besteht aus drei Teilen: einer glatten Kunststofffläche in der Mitte, einem rauen Kunststoff an den Seiten und, wie oben bereits erwähnt, aus einer Gummischicht für die seitlichen Auflageflächen. Das Mausrad ist ebenfalls mit einer Gummischicht ummantelt.
    Obwohl das USB-Kabel aus Kunststoff ist, ist es sehr flexibel und kann sich nach einem Knick reversibel zurück verformen.

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    Features
    Neben dem Rechts-und Linksklick und dem Mausrad gibt es vier weitere Tasten. Die zwei Tasten auf der linken Seite sind, typisch für diese, für das Vor-und Zurücknavigieren in einem Explorer oder einem Webbrowser.
    Die zwei pfeilförmigen Tasten neben dem Mausrad sind für die Einstellung der vier DPI-Stufen. Die jeweilige Stufe wird durch die weißen LEDs, an der Seite, angezeigt. Je mehr LEDs leuchten, desto höher ist die DPI-Einstellung, desto schneller kann der Cursor/Crosshair die gewünschte Position erreichen.
    Das Mausrad kann neben dem Drehen auch geklickt werden, um beispielsweise im Webbrowser oder in PDF-Dokumenten schneller scrollen zu können.
    Die restlichen Features werden erst durch die Software ermöglicht.

    Software und Treiber

    Damit die Maus benutzt werden kann, bedarf es, wie in der Regel, keine zusätzlichen Treiber. Nach dem Einstecken des USB-Kabels, werden die Treiber vom Windows automatisch installiert, so dass die Maus binnen weniger Sekunden nutzbar ist.
    Für zusätzliche Features kann die Gigabyte Extreme Gaming Engine von der Gigabyte-Homepage heruntergeladen werden. (Eine Software-CD liegt nicht bei) Nach der Installation und dem Starten der Software wird die XM300 automatisch erkannt und als Abbild angezeigt. Über die fünf Reiter können diverse Einstellungen bearbeitet werden:
    • LED: Hier können die Farbe (16.8 M Farben aus dem RGB-Spektrum), der Effekt
    sowie die Helligkeit des Logos eingestellt werden.
    • Buttons: In diesem Menü können die Maustasten neu belegt werden.
    • Makro: Das Menü ermöglicht die Erstellung von Makros.
    • Pointer: Beim Pointer können die vier DPI-Stufen, zwischen 500 und 64000, neu
    definiert und gespeichert werden. Außerdem kann hier die Report Rate eingestellt werden.
    • Others: Darin wird Firmware-Version angezeigt sowie die Updates verwaltet.

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    Komfort und Handhabung

    Aufgrund der ergonomischen Gestalt ist die XM300 sehr bequem in der Handhabung. Der Daumen, Ringfinger und der kleine Finger fallen auf die Seiten der Maus in, für die Finger vorgesehenen, Bereiche links und rechts. Der Mittelfinger legt sich in die abstehende Kante an der rechten Seite, welche der richtigen Positionierung des Fingers dient.
    Alle Tasten sind leicht zugänglich und benötigen nur eine geringe Kraft zur Betätigung. Das Drehen des Mausrades fällt hingegen eher befriedigend bis ausreichend aus, es fühlt sich weich bzw. gummiartig an. Der nächste Einrastpunkt ist nicht perfekt fühlbar, außerdem gibt es einen „Zwischenpunkt“ zwischen zwei Einraststellungen, welcher beim langsamen Drehen eingestellt werden kann, jedoch nichts bewirkt.
    Mit ca. 100 g fällt die Maus ziemlich leicht aus und kann schnell vom Boden abgehoben werden. Dies hat den Vorteil, dass beim Spielen aus dem Arm, die Bewegung schnell durchgeführt werden kann. Auf der anderen Seite wäre ein variables Zusatzgewicht wünschenswert, um die Handhabung an persönliche Präferenzen anpassen zu können.
    Die Mausfüße, oder auch Gleitpads, erfüllen ihren Zweck sowohl auf einem Mauspad als auch auf einem Holztisch.

    Preis-/Leistungsverhältnis
    Für den Preis in Höhe von 40,65 ¤ (Stand 29.06.2017, mindfactory.de) bietet die Gigabyte XM300 ein gute Maus mit ergonomischem Design, verstellbarer DPI sowie einstellbarer Logo-Farbe -und Effekte. Positiv fallen ebenfalls das flexible Kabel sowie die Gummierung an den Seiten auf.
    Das weniger zufriedenstellende Mausrad, sowie fehlende Variation des Gewichts sind jedoch wichtige Kriterien, die eine Gaming Maus auszeichnen und an dieser Stelle fehlen. Für den alltäglichen Gebrauch bietet diese Maus ein gutes Gesamtpaket. (Persönliche Gesamtnote: 2.3)
    Haltbarkeit
    Innerhalb der kurzen Testphase wies die Maus keine Mängel auf.

    Vergleich zu Logitech G502 Proteus Spectrum RGB
    Vergleicht man beide Mäuse, so fällt auf, dass die G502 schmäler ist. Das Design ist eher futuristisch und weniger schlicht. Die G502 bietet alles was die MX300 kann plus weitere Features:
    • Verstellbare Gewichte
    • Metallisches Mausrad mit Entkopplungsmöglichkeit der Einrastpunkte und seitlicher Betätigung
    • Eine weitere Taste zur Auswahl von DPI-Profilen
    • Eine zusätzliche Taste für temporären Wechsel der DPI-Einstellung, die nur im gedrückten Zustand aktiv ist
    • USB-Stoffkabel
    • In der Software kann die Unterlage, zur optimalen Nutzung, gescannt sowie die Anzahl der jeweiligen Tastenschläge überwacht werden.
    Die G502 ist jedoch eher für kleinere Hände ausgelegt und deckt nicht die gesamte Handfläche ab, so wie die XM300 das tut. Mit 57,93 ¤ (Stand 29.06.2017, mindfactory.de) ist die Maus von Logitech um beinahe 50 % teurer. Hierbei muss jeder selber entscheiden, ob ihm der Aufpreis für die Zusatzfeatures wert ist.

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  7. Danke Xeelee Hat sich für diesen Post bedankt.
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  8. #5
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    Ich habe noch einen Nachtrag zum Thema Haltbarkeit.
    Die Tastatur K85 habe ich seit 2,5 Wochen im Betrieb und heute gab es die erste Ausfallerscheinung - Der blaue Farbanteil der Beleuchtung unter der Taste '-_' hat sich verabschiedet. Wenn die Beleuchtung auf Blau eingestellt wird, bleibt die Taste dunkel, ansonsten passt der Farbton der Taste zu der übrigen Beleuchtung nicht.

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