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Thema: GIGABYTE GA-Z270X-Ultra Gaming Testers Keepers

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Madam Marketing
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    Standard GIGABYTE GA-Z270X-Ultra Gaming Testers Keepers

    Hier könnt Ihr die Reviews von der GIGABYTE GA-Z270X-Ultra Gaming Testers Keepers Aktion vom 24.04.-30.04.2017 nachlesen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - GIGABYTE GA-Z270X-Ultra Gaming Testers Keepers
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  2. #2
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    Dann mache ich mal den Anfang!

    Guten Tag liebe Leser!

    Vor ein paar Tagen durfte ich als einer der glücklichen Gewinner das Gigabyte GA-Z270X-ULTRA GAMING in den Händen halten. Da ich hier in Wilhelmshaven wohne, habe ich mir das Mainboard direkt vor Ort abgeholt und einen gewohnt guten Service genossen. Danke an dieser Stelle an Mindfactory für die Annahme meiner Bewerbung und das zur Verfügung stellen der Hardware.

    ABB1-Bearb.jpg ABB2-Bearb.jpg

    ABB 1 & 2 – Mainboard Verpackung & Mindfactory Store

    Vorab: Meine Bewertung wird nicht alleine das Mainboard betreffen, sondern insbesondere den Vergleich zum Vorgänger, dem GA-Z170X-ULTRA GAMING. Dieses Mainboard war bis zuletzt bei mir im PC verbaut und bietet als direkter Vorgänger perfekte Vergleichsmöglichkeiten. Ich werde selbstverständlich das Mainboard so frei bewerten, als hätte ich es mir selbst gekauft!

    Design
    Das Design des Mainboards ist schlicht und ansprechend – viel in schwarz gehalten und durch die RGB-LED individuell gestaltbar. Hier findet sich bereits der erste Unterschied zum Vorgänger, der lediglich mit roten LEDs auftrumpfen konnte. So hat man nun die Möglichkeit, seine Hardware besonders gut in Szene zu setzen. Für Besitzer eines Gehäuses mit Sichtfenster führt zurzeit kein Weg vorbei an RGB-LEDs auf Mainboard und/oder anderer Hardware!

    ABB3-Bearb.jpg

    ABB 3 – Mainboards nebeneinander

    Das Design des Mainboards im Vergleich zum Vorgänger unterscheidet sich ansonsten kaum. Der Schriftzug hat sich von G1 GAMING auf GIGABYTE gewandelt und die Abschirmung des IO-Panels ist größer geworden. Das bringt optisch ein etwas runderes Gesamtbild als der Vorgänger, der zwischen IO-Schirm und Spannungswandlerkühlung noch eine Lücke aufwies.

    Verarbeitung
    Die Verarbeitung ist gewohnt gut. Die Lötstellen sind sehr fest, das Mainboard sehr solide und robust. Hier bin ich noch nie von Gigabyte enttäuscht worden; sei es bei Mainboards, Grafikkarten oder sonstiger Hardware! Während der Vorgänger noch drei Metallmantel an den PCIe-Schnittstellen aufweisen konnte, sind im neuen Z270X-ULTRA GAMING nur noch zwei vorhanden. Das soll aber nicht unbedingt stören, denn auf einer Intel 1151 – Plattform empfiehlt sich ohnehin höchstens ein 2-Way-SLI aufgrund der fehlenden angebundenen Lanes am Prozessor. Und somit braucht die unterste Schnittstelle nicht durch eine dritte Grafikkarte belastet werden. Alle sichtbaren Spannungswandler und Kondensatoren sind gerade und fest, sodass man nicht erwarten muss, dass nach ein paar Bewegungen Teile abfallen. Alles in allem wirkt diese Hauptplatine sehr robust, sodass diese sicherlich einige Zeit halten wird.

    Montage
    Die Montage fällt leicht, da die Schraublöcher nicht zu stark durch Kühlelemente oder sonstiges verdeckt werden. Die CPU ist auf dem Sockel 1151 gewohnt einfach eingesetzt worden. Alle Anschlüsse sind gut erreichbar, auch wenn ich bei der Montage meines be quiet! Shadow Rock 2 CPU-Kühlers einige Probleme hatte. Diese liegen aber am Kühler an sich, nicht am Mainboard. Auch meine M.2 – SSD ließ sich gewohnt einfach einbauen.

    ABB4-Bearb.jpg ABB5-Bearb.jpg

    ABB 4 und 5 – CPU in Sockel und M.2 SSD auf Mainboard

    Immer noch nicht ganz so sinnvoll finde ich die Positionierung des Front-Audio-Anschlusses, hat aber jeder Hersteller, weil der Audiochip an der Stelle verbaut ist. Schade drum – vielleicht kommt das ja irgendwann mal.

    Features
    Das Mainboard erfüllt alle Ansprüche der Aktualität. Es kommt mit allen aktuellen Standards, die bei Mainboards anliegen. Das Board mit dem Chipsatz Z270 kommt mit M.2 – Schnittstelle, U.2, SATA 6Gbps, zwei USB 3.0 – Frontanschlüssen und vier USB 3.0 – Anschlüsse auf der Rückseite, wobei zwei davon mit mehr Spannung versorgt werden können. Außerdem hinten verbaut sind HDMI und DVI-D für die integrierte Grafik der CPU, USB 3.1 Typ A und Typ C, zwei Mal USB 2.0 und fünf 3,5mm Klinkenbuchsen für den Soundchip, sowie ein optischer Anschluss (Toslink). Besonders ansprechend finde ich die Möglichkeit, dass man hier durch einen integrierten RAID-Controller zwei M.2 – PCIe SSDs im RAID 0 laufen lassen kann. Dies konnte ich leider nicht testen, da mir im Moment nur eine dieser Speicherkarten zur Verfügung steht. Letztendlich sei noch gesagt, dass das Board DDR4-Speicher mit einer Taktung von bis zu 3866MHz und mehr unterstützt – meine laufen stabil auf 2666MHz.

    ABB6-Bearb.jpg

    ABB 6 – IO Blende

    Softwareseitig kommt das GA-Z270X-ULTRA GAMING mit einer ganzen Ansammlung an Features; in Form des APP Centers. Das interessanteste Feature hier ist wohl die RGB Fusion-App, mit der sich das Mainboard hinsichtlich der RGB-Beleuchtung steuern lässt. Da ich auch eine Gigabyte-Grafikkarte (GTX 1070 G1 Gaming) besitze, konnte ich hier meine Grafikkarte und das Mainboard farblich aufeinander abstimmen und sogar die Effekte parallelschalten. Letzteres funktioniert leider noch nicht so einwandfrei, sodass ich hier nicht ganz so begeistert bin.

    ABB7.JPG

    ABB 7 – RGB Fusion

    Leistung/BIOS
    Zuerst sei gesagt, dass ich von der Leistung begeistert bin. Übertakten ging einfach, wenn man erst einmal weiß, wie man es anstellen muss… Nun, hier beginnt eine kleine Odyssee mit meiner i7 6700K – CPU und dem neuen Mainboard. Das BIOS ist augenscheinlich gleich, auch wenn es ein neues Board ist. Hier setzt Gigabyte weiterhin auf das bewährte Design, welches ich sehr gut finde. Zunächst habe ich das BIOS bzw. UEFI auf die aktuellste Version (z.Zt. F5) gebracht und anschließend ein vorgefertigtes OC-Profil für meine CPU gewählt. Beim Vorgänger klappte das ohne weiteres und meine CPU lief auf 4,4 GHz einfach und flüssig – nun wollte das nicht mehr funktionieren. Er fuhr zwar hoch, stürzte unter Last jedoch ab, sodass ich die Einstellungen manuell vorgenommen habe. Hier musste ich dann mit den Tasten + und – navigieren, was ich sehr umständlich finde. Bei anderen Herstellern kann man ein Dropdown-Menü öffnen, hier kann ich nur in Schritten navigieren. Sehr schade, aber es hat dennoch funktioniert. Mittlerweile läuft das System wieder, der Prozessor hält durchgehend seine 4,4 GHz und wird selbst unter Last nicht wärmer als 70°C.
    Arbeitsspeicher übertakten via XMP ging gewohnt einfach mit meinen Kingston HyperX-Modulen. XMP aktivieren und fertig – RAM hält den erwarteten Takt und kommt dabei nicht mal ins Schwitzen.

    Preis-/Leistungsverhältnis
    Ich finde das Preis-Leistungsverhältnis bei dem Gigabyte Z270X-ULTRA GAMING sehr gut! Bei anderen Markenherstellern muss man wesentlich mehr auf den Tisch legen, um diese Menge an Features wie RGB-Beleuchtung, M.2, U.2, USB Typ C und vieles mehr zu erhalten. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig, und bei einem Preis von aktuell 150-155 Euro ist das Mainboard eine echte Kaufempfehlung! Abraten kann ich nur noch vom Vorgänger, der aktuell sogar etwas teurer ist.

    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten
    Die Haltbarkeit ist bei Gigabyte schon immer gut gewesen. Zu diesem Punkt kann ich allerdings noch nichts über das Mainboard sagen, schließlich nutze ich es erst ca. eine Woche. So viel sei aber gesagt: Der Vorgänger ist noch immer so flott und robust wie am ersten Tag und da Gigabyte an der Verarbeitung augenscheinlich nichts geändert hat, wird das neue sicherlich auch lange halten. Dies ist aber reine Spekulation, der Langzeittest wird’s zeigen.
    Im Vergleich zum direkten Vorgänger steht das Mainboard sehr gut da. Nahezu alle Features sind übernommen und verbessert worden, wie beispielsweise die rote Beleuchtung zu RGB verbessert wurde, die M.2 PCIe – Schnittstelle RAID-fähig gemacht wurde und aus einem USB 3.0-Frontanschluss zwei gemacht wurden. Und das alles zu einem Preis, der aktuell unter dem des Vorgängers liegt. Hut ab Gigabyte, solides Mainboard und starker Preis!

    Fazit
    Abschließend lässt sich sagen, dass das Mainboard klar seinen Zweck erfüllt. Es sieht gut aus, ist robust, erfüllt alle aktuellen technischen Standards und macht salopp gesagt einfach seinen Job. Und das macht es gut! Einzig die UEFI-Handhabung bewegt mich dazu, hier einen kleinen Minuspunkt zu setzen. Da dieser allerdings nicht so ins Gewicht fällt, wären es quasi immer noch mehr als vier Sterne, denn die wären einfach nicht gerechtfertigt.

  3. #3
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    Ich hatte das Glück an einem Testers Keepers Programm von Mindfactory teilnehmen zu dürfen. Daher nochmals ein großes Dankeschön an die auswählende Jury und die zuständige Abteilung von Mindfactory. Ich durfte das Gigabyte Z270X-Ultra Gaming Mainboard testen.

    Meinen Bericht habe ich zur Übersicht in verschiedene Kriterien eingeteilt.


    Verpackung und Lieferumfang:

    Das Mainboard kommt in einer sehr schicken Verpackung, die hauptsächlich in Schwarz gehalten wurde. Ein großes "Gaming"-Logo strahlt in RGB-Farben, die restlichen Schriftzüge dagegen in Weiß oder Rot. Die matte und texturierte Verpackung ist sehr aufwendig bedruckt und würde sich auch sehr gut im Regal machen. Auf der Rückseite stehen nochmals abgrenzende Features und die Spezifikationen des Boards.

    Zum Lieferumfang gehören neben dem Mainboard selbst, welches in einer antistatischen Hülle geschützt wird, eine Treiber CD, vier schwarze SATA-Kabel, eine schwarze ATX-Blende, kleine Riser für die Frontpanel-Anschlüsse, eine Kurzanleitung und das umfangreiche Handbuch.

    Design:

    Die Platine des Mainboards kommt im ATX-Formfaktor daher und misst 30.5 cm x 24.4 cm. Auffällig ist vor allem das super schlichte und sehr edel anmutende Design der Platine in Schwarz. Die beiden PCIe Anschlüsse für die Grafikkarten und die RAM-Slots sind mit poliertem Metall verstärkt und fügen sich optisch sehr gut mit den anderen kleinen Details in Silber und Weiß. Ich persönlich finde die Erscheinung sehr gelungen. Wem das alles noch nicht reicht, der kann mit der heute kaum noch wegzudenkenden RGB-Beleuchtung seinen Spaß haben. Die frei konfigurierbaren Zonen umfassen ein RGB-Designelement rechts, zwei RGB-Streifen darunter, ein RGB-Designelement unten links im Bereich des Audio-Chips, je zwei RGB-LEDs unterhalb der x16 PCIe Slots und vier RGB-LEDs im Bereich der CPU-Spannungsversorgung. Natürlich können über den genormten RGB-Header weitere LED-Strips angeschlossen und angesteuert werden. Letzterer entspricht sogar dem erweiterten RGBW/-UV LED Standard, um RGB-Strips mit dedizierter weißer LED anzuschließen. Gesteuert wird alles mit der übersichtlichen RGB Fusion Software von Gigabyte.

    Verarbeitung:

    Alles macht einen sehr hochwertigen Eindruck und steht anderen, mir bekannten, Herstellern qualitativ in nichts nach. Es gibt keine Lücken, Abstände oder Kratzer auf der Platine. Die empfindlichen Kontakte des LGA1151-Sockels sind mit einem Platzhalter aus Kunststoff geschützt.

    Ausstattung:

    Diese entnimmt man am besten dem offiziellen Datenblatt, ich zähle aber einige Besonderheiten dennoch auf. Die vier DDR4-DIMM Slots unterstützen RAM mit bis zu 3866 (O.C.) Mhz und mit bis zu 64 GB Gesamtkapazität. Positiv fällt mir der GbE LAN-Chip von Intel auf, da diese meist sehr guten Treiber-Support mitbringen. Der M.2 Anschluss unterstützt SSDs mit einer Länge bis 110 mm (22110). Wer keine M.2 SSD nutzen möchte findet außerdem den neuen U.2 Anschluss mit Unterstützung für PCIe 3.0 x4 NVMe Speichermedien. Darüber hinaus gibt es noch 6x SATA 6Gb/s und 2x SATA Express. Mit an Bord sind USB 3.1 Gen1 für Vorder- und Rückseite. Dazu kommen noch 1x USB Type-C und 1x USB Type-A mit USB 3.1 Gen 2 Support, aber leider nur für die Rückseite. Ebenfalls gibt es Support für ein DualBIOS und Diagnose-LEDs, was für Übertakter von Vorteil sein sollte. Laut Gigabyte ist das Mainboard sogar für 4-Way AMD® CrossFire™ und 4-Way NVIDIA® SLI™ freigegeben, von mehr als zwei GPUs in einem System würde ich auf Grund der schlechten Skalierbarkeit und mangelndem Support aber definitiv abraten.

    Leistung:

    Diese kommt natürlich vom Intel Z270 Chipsatz und dem verwendeten Prozessor. Die verschiedenen Hersteller für Mainboards kümmern sich hauptsächlich um einzelne Feinheiten, wie Design oder das verwendete BIOS, etc. Das BIOS von Gigabyte bietet enorme Einstellmöglichkeiten zum Übertakten und Undervolten (die richtige CPU vorausgesetzt natürlich) und eine schöne Übersichtsdarstellung. Die Auflösung ist skalierbar und es ist sehr einfach per Maus zu bedienen. Auch Lüfterprofile und -kurven sind sehr gut konfigurierbar. In Single-Core Anwendungen war mein Testaufbau (i5 6600K + 16GB DDR4-3000er RAM) meinem Haupt-rechner (Xeon E3-1230v3 + 16GB DDR3-1600er RAM) deutlich überlegen, in Multi-Core Anwendungen dafür minimal schwächer, da der i5 kein Hyper-Threading beherrscht. Für Zocker sollte der native 4-Kerner im Moment noch die bessere Wahl sein, da die wenigsten Spiele mit mehr als vier Kernen bzw. Threads anständig skalieren können. Das kann sich natürlich schon sehr bald ändern, weswegen man mit mehr Kernen und/oder HyperThreadung besser für die Zukunft gerüstet sein wird.

    Übertaktungspotenzial:

    Mit dem richtigen Knowhow und einer guten Kühlung hat man mit diesem Mainboard wirklich gute Optionen, die Leistungsgrenzen seiner passenden „K“-CPU auszureizen. Die Spannung wird sehr stabil bereitgestellt und die Grenze beim Übertakten lag in meinem Fall ausschließlich an der Qualität der CPU selbst.

    Preis-/Leistungsverhältnis:

    In der Preisklasse um 150,- ¤ für ein ATX Mainboard bietet das Gigabyte Z270X-Ultra Gaming alles nötige für den enthusiastischen Spieler. Gigabyte bietet derzeit ca. 13 verschiedene ATX-Modelle auf Z270-Basis mit verschiedensten Features und weiteren Ausstattungsmerkmalen. Das Gigabyte Z270X-Ultra Gaming bewegt sich preislich in einem sehr guten Mittelfeld und ist auch sehr gut mit Konkurrenzprodukten vergleichbar.

    01 Verpackung.jpg02 Lieferumfang.jpg03 Design.jpg04 Sockel.jpg05 Audio-Chip.jpg06 RAM Slots und RGB.jpg07 PCIe Slots.jpg08 Spannungsversorgung.jpg

    Fazit:

    Das Gigabyte Z270X-Ultra Gaming ist ein sehr hochwertiges Mainboard, das mit einer ausgezeichneten Ausstattung und Leistung daherkommt. Mir persönlich gefällt das Design, das einen sehr gelungenen Kompromiss zwischen RGB-Wahnsinn und schlichter Ästhetik darstellt.
    Geändert von Lady Marketing (17.05.2017 um 09:14 Uhr)

  4. #4
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    Standard GIGABYTE GA-Z270X-Ultra-Gaming

    GIGABYTE GA-Z270X-Ultra-Gaming

    Verpackung und Lieferumfang:

    Das Mainboard kommt in einer für Hardware üblichen auffälligen Verpackung.
    Sie besteht aus Pappe wirkt aber trotzdem recht stabil und hochwertig.

    DSC_0008.jpg

    Im Inneren finden wir unter einer Auflage aus Pappe für das Mainboard noch einiges an Zubehör:

    DSC_0010.jpg

    4* Schwarze SATA-Kabel
    1* ATX Blende
    1* Frontpanel Adapter
    1* Vielsprachige Installationskurzanleitung
    1* Englischsprachiges Benutzerhandbuch

    Testsetup:

    Mainboard: GIGABYTE GA-Z270X-Ultra-Gaming
    CPU: Intel Core i5 6600K
    CPU Kühler: Be quite! Pure Rock
    Arbeitsspeicher: 2* Corsair Vengeance LPX 2133Mhz 8GB
    Grafikkarte: GIGABYTE Geforce GTX 1060 Gaming G1
    PSU: Be quite! 550W Netzteil
    Gehäuse: Corsair 50R


    Design:

    Das Mainboard folgt im allgemeinen einen dunklen Farbschema. Das gesamte PCB ist schwarz lackiert. Nur einige subtile Schriftzüge sind hell hervorgehoben. North- und Southbridge-Kühler sind ebenfalls mattschwarz lackiert und machen einen wertigen Eindruck. Einige silberne Akzente sind zum Beispiel mit dem großen OnBoard Audio Chip und einer Umrandung der PCI Slots gesetzt.
    Die Blende für alle externen Anschlüsse ist aus stabilem Plastik gefertigt. Auch sie ist schwarz lackiert, hebt sich aber durch ihren Glanz etwas von dem Northbridge-Kühlkörper ab.

    DSC_0012.jpg

    Im Bereich der DIMM-Slots finden wir zahlreiche RGB Leds und auch eine aus Acryl gefertigte Verzierung auf dem Board, die ebenfalls beleuchtet ist. Auch im Bereich der Southbridge finden wir noch einzelne LEDs allerdings nicht mehr so dicht gepackt. Der Boden wird dort ebenfalls beleuchtet.
    Alle LED´s lassen sich über die Software einfach konfigurieren. Insgesamt kann man so in Verbindung mit dem wertigen Schwarz fast jedes Farbschema ansehnlich erzeugen. Wer noch mehr Lichter hinzufügen möchte, findet zudem eigene Header zur Ansteuerung von RGB LED Streifen, die im Gehäuse angebracht werden können.

    DSC_0026.jpg

    Montage:

    Die Montage ist wirklich einfach und auch für Anfänger geeignet. Nach Montage von CPU, Kühler und Arbeitsspeicher kann das Board problemlos in das Gehäuse gesetzt werden. Auf das sonst übliche Farbcodieren der DIMM-Slots in Kanäle für den Dual Channel Betrieb wurde wohl aus ästhetischen Gründen verzichtet. Ein kurzer Blick ins Handbuch bestätigt hier das vermutete Standartmuster. Die Orientierung der Stecker für die Stromversorgung ist so gewählt, dass der Clip nach außen zum Rand des Mainboard zeigt. Darauf sollte man insbesondere bei einem Systemupgrade achten, wenn man die Kabel ordentlich verstecken möchte.

    DSC_0024.jpg

    Features:

    Ich möchte hier nicht die einzelnen Anschluss- oder Einstellungsmöglichkeiten aufzählen sondern das Wichtigste hervorheben. Ganz besonders ist dabei das hochwertige Soundchipset für 7.1 Anlagen zu benennen. Auch ein optischer Ausgang ist vorhanden.
    Daneben finden wir einen M.2 Slot an der Oberseite sowie 5 Anschlüsse für PWM Lüfter, wovon einer für die CPU-Kühlung gebraucht wird. Auch ein PS Anschluss für alte Tastaturen ist an Bord, über dem im schlimmsten Fall schon das ein oder andere System gerettet werden konnte.
    Daneben ist auch Nvidias SLI und AMD Crossfire für den Einsatz mehrere Grafikkarten dabei.
    Auch ein Thunderbolt 3 Anschluss ist ab Werk vorhanden.

    BIOS und Leistung:

    In Sachen Bios und Overclocking Möglichkeiten ist das Board ebenfalls gut aufgestellt. Neben einem einfachen Modus in dem sogar Neulinge Lüfterkurven und leichte Overclocks vornehmen können, bietet der sogenannte Classic-Mode ein ganzes Spektrum an Einstellungen, um das meiste aus seiner Hardware zu holen.

    170507195920.jpg

    Die deutsche Übersetzung inklusive kurzen Kommentar funktioniert allerdings nicht immer gleich gut. Da die meisten Overclocking Guides aber ohnehin in englischer Sprache veröffentlicht werden lohnt es sich meistens einfach bei den englischen Begriffen zu bleiben.

    Preis Leistungsverhältnis:

    Aktuell ist das Board für etwa 150 ¤ zu haben. Verglichen mit anderen Z270 Boards bewegt sich das Gigabyte Z270X-Ultra Gaming damit in der preislichen Mittelklasse der Z270 Boards.
    Gerade zum Overclocken sollte man die zusätzlichen Kosten für ein Z Chipsatz investieren. Durch das elegante Design und die Möglichkeit der RGB LEDs ist das Board auf jeden Fall auch eine gute Adresse für Casedesignkünstler.

    Fazit:

    Das Gigabyte Z270X-Ultra Gaming ist ein solides Board, das alle Features für jetzt und die nächste Zeit mitbringt. Das Design ist nicht aufdringlich und kann über die LED´s an nahezu jedes Farbschema angepasst werden. Im Lieferumfang ist fast alles enthalten, lediglich eine SLI Bridge wäre meiner Meinung nach noch wünschenswert. Das Board ist gut durchdacht und hat mehr als genug Anschlussmöglichkeiten. Auch der Abstand zu den großen PCI-Slots ist optimal gewählt um z.B. zwei Luftgekühlte Grafikkarten unterzubringen. Falls man nicht vorhat seine CPU zu übertakten, sollte man allerdings auch in Betracht ziehen ein Mainboard mit günstigerem H-Chipsatz zu kaufen, um das zusätzliche Kapital z.B. in Grafikkarte oder SSD zu investieren.

  5. #5
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    Auch ich hatte das Glück von Mindfactory für die Testers-Keepers Aktion ausgewählt zu werden, vielen Dank nochmal für diese Möglichkeit.
    Verwendet wird das Mainboard bei mir zusammen mit einem i5-7600K mit Wasserkühlung Komplettset, 8GB DDR4-RAM (3000Mhz), einer GTX1070, einer Samsung SSD 850 EVO, einer normalen HDD und einem 530W be-quiet Netzteil.

    Design:
    Das Gigabyte Z270X-Ultra Gaming sieht im ausgeschalteten Zustand schwarz-grau und somit relativ schlicht aber durchaus modern aus. Der Clou liegt bei den RGB-LEDs die an verschiedenen Stellen auf dem Board verbaut sein. Sie können sowohl im BIOS bzw. UEFI als auch mit der Software „RGB Fusion“ unter Windows gesteuert werden. Neben Farbe und Helligkeit können auch verschiedene Modi wie z.B. Blinken, Farbzyklus, intelligent nach Temperatur o.ä. eingestellt werden.
    Die schlichte Farbe und die RGB-LEDs machen das Mainboard somit optisch anpassungsfähig für andere Komponenten.

    Verarbeitung:
    Beim Einbau ist mir nichts Negatives an der Verarbeitung aufgefallen. Das Board ist stabil, die Lötstellen sehen sauber und gleichmäßig aus. Auch alle Slots wirken robust und lassen sich ohne größere Probleme bestücken. Zwei der drei Grafikkarten-Slots (PCIe 3.0 x16, 1x PCIe 3.0 x16 (x8)) sowie die Steckplätze für den Arbeitsspeicher sind zusätzlich mit Stahl verstärkt um Beschädigungen durch schwere Grafikkarten (bei mir immerhin 1,1kg) und andere mechanische Belastungen zu vermeiden.

    Montage:
    Die Montage hat problemlos geklappt, alle Schrauben und Anschlüsse sind gut zu erreichen. Die Anschlussblende passt exakt und lässt sich gut befestigen.
    Die Stahl-Verstärkungen für die Arbeitsspeicher wirken sich bei der Montage dahingehend positiv aus, dass sich das Board beim Einbau nicht so stark durchbiegt wie bei manch anderen. Auch sehr praktisch finde ich den beschrifteten Adapter für die Frontanschlüsse (Power-Switch, HDD-LED usw.). So muss man nicht im Handbuch nach dem Pin-Out suchen und der Fehler Anschlüsse zu vertauschen wird fast unmöglich.

    Features:
    Das Board verfügt über alle gängigen Features die ein aktuelles Board haben muss. Dazu gehören u.a. 8x USB 3.1 Gen 1 (4 auf der Rückseite + 4 durch den internen USB-Header) 6xUSB 2.0 (2 auf der Rückseite + 4 durch den USB-Header) und jeweils ein USB 3.1 Gen 2 Typ-A und Typ-C Anschluss auf der Rückseite. Außerdem 6xSATA (6Gb/s), 2xSATA Express, ein M.2 und ein U.2 Anschluss. DDR4-RAM wird bist zu einem Takt von 3866Mhz unterstützt, bei mir laufen sie mit 3000Mhz stabil. Auf der Rückseite befinden sich außerdem noch ein HDMI und ein DVI-D Anschluss für die onboard Intel-HD Grafik, 5x3,5mm Klinke für 7.1 Audio und natürlich ein RJ-45 für Gigabit-LAN.
    Lüfteranschlüsse sind insgesamt 5 vorhanden, jeder davon kann einzeln entweder über PWM oder Spannung gesteuert werden.
    Eine nette Idee finde ich die Anschlussmöglichkeit für bis zu 2m RGB-LED-Stripes (12V) die über das bereits erwähnte Programm RGB Fusion gesteuert werden können.

    Leistung/UEFI:
    Mit der Leistung des Mainboards bin ich sehr zufrieden. Das UEFI ist übersichtlich aufgebaut und das Übertakten der CPU auf 4,4GHz hat auf Anhieb funktioniert und auch der RAM konnte mit X.M.P. (Extreme Memory Profile) sehr leicht auf 3000MHz umgestellt werden. Ich finde nur etwas schade, dass nirgendwo etwas von der Tastenbelegung steht. Bei den meisten Einstellungen öffnet sich beim Bestätigen mit Enter ein Dropdown-Menü mit verfügbaren Werten, der Multiplikator muss allerdings mit „+“ und „-“ verändert werden. Allgemein ein paar kurze Hilfstexte über die einzelnen Einstellmöglichkeiten wären wünschenswert.
    Was ich gut finde, ist die Möglichkeit viele UEFI-Funktionen auch über die Windowsprogramme aus dem sogenannten „App Center“ zu steuern, so z.B. alle Spannungen, Frequenzen und Multiplikatoren mit „EasyTune“, die Lüfterkurven über „System Information Viewer“ oder auch die LEDs mit „RGB Fusion“. Auch verwendet habe ich das Programm „@BIOS“ um ein BIOS-Update auf Version F5 zu machen, was problemlos und schnell geklappt hat.

    Preis-/Leistungsverhältnis:
    Die Ausstattung sowie die Leistung gefallen mir und bei diesem Preis würde ich das Preis-/Leistungsverhältnis als sehr gut bewerten.

    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten:
    Die Haltbarkeit ist nach etwa einer Woche Testzeitraum schwer bzw. nicht zu bewerten. Allerdings kann ich so viel sagen, dass Gigabyte-Produkte meiner Meinung nach hochwertig sind und auch mein letztes Mainboard (ebenfalls von Gigabyte) hat ungefähr 7,5 Jahre gute Dienste geleistet.
    Im Vergleich zu anderen Boards in dieser Preisklasse steht dieses hier mit all seinen Features sehr gut da, das einzige was es im Gegensatz zu vielen anderen Boards nicht hat ist ein zweiter M.2 Anschluss, was aber meiner Meinung nach nicht stört.

    Fazit:
    Wer ein gutes, aktuelles Mittelklasse-Mainboard sucht, ist hier genau richtig.

    Bilder:
    20170508_193630.jpg 20170508_202025.jpg 20170508_2005032.jpg 20170508_204101.jpg 20170508_225810.jpg 20170512_081406.jpg Screenshot_Appcenter.jpg Screenshot_RGB.jpg Screenshot_SIV.jpg

  6. #6
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    Standard Bewertung

    Folgende Rezension entstand aufgrund einer "Testers Keepers" Aktion. Dieser Artikel wurde mir kostenfrei von Mindfactory zu Testzwecken zur Verfügung gestellt!

    Guten Tag an alle Leser!
    Als einer der wenigen Glücklichen wurde ich auserwählt das Gigabyte GA-Z270X Ultra Gaming für Mindfactory zu testen. Der Artikel kam wie gewohnt 2 Tage nach Bestätigung des Gewinns gut Verpackt bei mir an.

    Mein Testsetup für dieses Board sieht wie folgt aus:
    Intel Core I5-6600k
    BeQuiet! Dark Rock 3
    16 Gb Ram (2133Mhz)
    MSI GTX 960
    BeQuiet! 500 Watt Netzteil
    1 TB HDD & 126 Gb SSD
    BeQuiet! Pure Base 600 | Window

    Kommen wir also zu meiner Bewertung des Gigabyte GA-Z270X Ultra Gaming:

    *Design:
    Das Mainboard kommt in einer Verpackung mit einem schönen und schlichten Design. Das Board selbst kommt, wie jedes andere Board auch, in einer antistatischen Folie und dem Zubehör. Der erste Eindruck vom Mainboard war sehr positiv, weil Gigabyte hier nicht auf große auffällige Schriftzüge gesetzt hat. Lediglich ein „Gigabyte“ und „Ultra Gaming“ Schriftzug ziert sowohl den I/O-Bereich als auch den Kühler vom Chipsatz. Diese sind in einem matten Silber und passen sich dem sonst schwarzen Design gut an.
    Sehr gut ist vor allem die LED-Beleuchtung (RGB). Diese findet sich an den PCIe-Slots, Spannungswandler, zwischen den RAM-Slots und am 24-Pin Anschluss.

    *Verarbeitung:
    Kommen wir als nächstes zur Verarbeitung sowie Verpackung und hier muss man anmerken, dass selbst diese eine hochwertige Verarbeitung verspricht. Die Verpackung ist im Verhältnis zu anderen (Asus Rog Strix Z270F oder AsRock H170M Pro4) eine ganze Ecke schwerer, dafür fühlt sich das Material durch seine etwas raue Oberfläche aber auch standhafter an.
    Das Mainboard ist lediglich in einer Antistatischen Folie verpackt und nicht weiter vor Stößen o.ä. geschützt. Alle Komponenten des Mainboards sind gerade und fest verbaut - so wie man es von Gigabyte gewohnt ist. Man hat sich hier außerdem dafür entschieden die PCIe Slots die ein Anbindung von 16 und 8 Lanes haben mit einem Metallmantel zu verstärken.

    *Montage:
    Die Montage des Mainboards verlief dank gut platzierter Kühlelemente ohne Probleme. Alle Schraublöcher sind gut zu erreichen. Ebenso die Installation des Intel i5-6600k war schnell erledigt. Das Aufsetzten und verschrauben des BeQuiet! Dark Rock 3 erwies sich, aufgrund der nicht allzu großen Kühlkörper auf den MOSFETs, als einfach auf meinem letzten Board.
    Das Anbringen Montage des I/O Shields und Einsetzen des Mainboards ist ebenfalls Problemlos möglich.

    *Ausstattung:
    Hier möchte ich nicht auf alle Dinge eingehen die das Board zu bieten hat, sondern beschränke mich auf die Besonderheit. Angefangen bei den DDR4-DIMM Slots. Diese Unterstützten Arbeitsspeicher mit bis zu 3866 Mhz (O.C.) und einer Gesamtkapazität von 64 GB. Das Übertakten mit XMP war mir leider nicht möglich, dies lag aber am RAM selbst und nicht am Mainboard. Des Weiteren ist auch die große Variation an externen USB-Ports erwähnenswert, denn Gigabyte stattet dieses Board mit 2x USB- 2.0 Typ-A, 2x USB 3.0 Typ-A, 1x USB 3.1 Typ-A, 1x USB 3.1 Typ-C sowie 2 USB 3.0 DAC-Up aus. Vor allem der Support eines DualBios und einer Diagnose-LED machen das Overclocking mit diesem Board einfacher. Das Board bietet die Möglichkeit für 4-Way AMD-Crossfire und 4-Way Nvidia SLI, aufgrund der schlechten Skalierung und auch Anbindung der unteren PCIe Slots rate ich allerdings davon ab. Kommen wir in diesem Punkt auch noch einmal zur RGB-Beleuchtung des Boards. Die einzelnen Zonen lassen sich mit Hilfe der Software „RGB-Fusion“ einzeln ansteuern und individuell konfigurieren. Es besteht die Möglichkeit, weitere LED-Strips über die RGB-Header des Boards anzuschließen und zu steuern.

    *Leistung/Bios:
    In Sachen Leistung hat dieses Board, in seiner Preisklasse, die Nase wirklich weit vorne. Das BIOS ist auf den ersten Blick nicht überladen, sondern sehr übersichtlich und schlicht gehalten. Das Übertakten der CPU ist mit diesem Board nahezu ein Kinderspiel gewesen. Bereits nach dem 2. Anlauf blieb mir mein i5-6600K stabil auf 4,5 Ghz. Ein 24-stündiger Prime95 Test bestätigte dies, wobei die CoreVoltage laut CPU-Z bei etwa 1,26V und die Temperatur im Durchschnitt 60°C und im Peak 78°C erreichte. Gehäuse- und CPU-Lüfter lassen sich sowohl im BIOS, als auch mit einer Software von Gigaybyte nach Bedarf anpassen. Die Navigation ist im BIOS mit der Maus etwas beschränkt, da diese sich bei mir nur Schwerfällig bzw. „ruckelig“ bewegt. Eine Navigation ist aber auch mit der Tastatur Problemlos möglich. Gigabyte bietet auch Nutzern, die vom Übertakten nicht viel Ahnung haben, aber trotzdem mehr Leistung rausholen möchten, eine Möglichkeit. Mithilfe des Tools „EasyTune“, dass sich im AppCenter finden lässt, kann man die CPU mithilfe einer Voreinstellung ganz einfach du schnell auf. 4,1 Ghz übertakten.

    *Preis-/Leistungsverhältnis:
    Das Board bietet im Verhältnis zu seinem Preis eine sehr gute Ausstattung. Es befindet sich meiner Meinung nach im 150¤ Segment im oberen Mittelfeld. Dass was Gigabyte bietet, wird man wohl kaum bei einem anderen Board dieser Preisklasse finden können.

    *Haltbarkeit:
    Hierzu lässt sich nach 2 Wochen leider noch nicht so viel sagen. Etwas, was ich hier trotzdem anmerken möchte ist, dass das Board sehr Stabil ist. Sowohl schwere Kühlers als auch Grafikkarten können diesem Board so schnell keinen Schaden zufügen. Dies ist sowohl den Metallmanteln um die PCIe-Slots, als auch der generell sehr guten Verarbeitung von Gigabyte zu verdanken.

    *Mein Fazit:
    Dieses Board hat ist nur Optisch schön anzusehen, sondern hat es auch an Ausstattung einiges zu bieten. Aber für wen ist dieses Board nun zu empfehlen? Ich würde da sagen, jeder der für sein Gehäuse mit Glass Seite ein Board sucht, mit dem er nicht nur übertakten kann, sondern auch optisch sein Setup aufwerten möchte. Sicherlich kann dieses Board auch in ein Gehäuse ohne Seitenfenster o.ä. verbaut werden, aber es wäre schade um die RGB-Beleuchtung.
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    Standard Stabile Mittelklasse

    Diese Bewertung ist im Zuge des „Testers-Keepers“ Projekt entstanden.

    Lieferung und Verpackung
    Das Mainboard kam sicher verpackt bei mir knapp 2 Tage nach Absendedatum an. Verpackt wurde es in einem schlichten Karton mit Luftpolsterkissen.
    Der Karton des Mainboards ist sehr schön gestaltet und man kann Spezifikationen, Schnittstellen und andere Infos direkt der Verpackung entnehmen. Für einen ersten Eindruck also alles dabei und dementsprechend 5/5 Punkten.

    Design
    Das Design des Boards ist für mich überragend. Viele andere Mainboards die ich kenne sehen zwar schön aus, machen dafür aber Abstriche bei der Funktionalität. Gigabyte hat hier jedoch auf ein schlichtes Design gesetzt und meiner Meinung nach damit durchaus überzeugt. Kein Kühlkörper wirkt unnötig groß und kein Label wirkt störend platziert. Das Board wirkt dadurch schlicht und hat seinen ganz eigenen Charme.
    Die Akzente bekommt das Board ganz klar durch die LEDs. Sie sind sehr gut platziert, sodass sie beispielsweise den RAM oder die Kühlkörper optimal in Szene setzen. Die LEDs lassen sich mit RGB-Fusion oder im UEFI konfigurieren. Wer sich hier ein wenig mit beschäftigt, kann sich in den ganzen Einstellungen verlieren. Sei es nun im Rhythmus, oder passend zur Temperatur, die Farben tanzen übers Mainboard und lassen das Herz eines jeden Casemodders höher schlagen.
    Eine solide Leistung meiner Meinung nach und damit 5/5 Punkten.

    Verarbeitung
    Die Verarbeitung ist bei diesem Board sehr gut und für mich überraschend stabil. Die Verstärkungen die hier eingebaut wurden haben durchaus ihren Nutzen. Auch wenn man natürlich immer vorsichtig beim Hantieren mit Hardware sein sollte, kann dieses Mainboard auch in gröberen Händen noch gut aussehen. Vor allem die verstärkte Grafikkartenhalterung ist optimal für schwere Karten. Alle Anschlüsse lassen sich leicht erreichen und auch die Lötstellen zeigen keine hässlichen Patzer. Solch eine stabile Bauform kenne ich sonst nur von teureren Karten, was mich auch hier zu 5/5 Punkten bringt.

    Montage
    Die Montage verlief bei mir ohne große Probleme, was vor allem an der guten Beschriftung auf dem Mainboard liegt. Es ist schwer die Montage aus Sicht eines Anfängers zu beschreiben, da man einfach schon Erfahrung mit anderen Boards gesammelt hat. Durch das Handbuch und die besagte Beschriftung fand sich aber auch meine Freundin zurecht, die ein Mainboard als das „grüne Ding mit den ganzen Strichen“(Platine) bezeichnet. Mit ein wenig Hilfe wurde also alles angeschlossen und ich würde sagen, dass es auch für einen Anfänger durchaus machbar ist.
    Leider wurde jedoch die Farbgebung der DIMM-Slots weggelassen, was selbst für erfahrene Computertechniker immer eine nette Hilfe ist. Selbst eine willkürliche Farbmarkierung wäre mir lieber, als gar keine und dementsprechende gebe ich hier 4,5/5 Punkten.

    Features
    Das wichtigste Feature dürfte wohl der M.2 Anschluss sein, wovon meiner Meinung nach 1-2 mittlerweile vorhanden sein sollten. Hinzu kommt mein allzeit geliebter PS/2 Anschluss, der heute vlt. für obsolet gehalten wird, für mich jedoch immer noch eine perfekte Ausweichmöglichkeit darstellt. Lüfteranschlüsse sind 5 Stück vorhanden, was für die meisten Systeme auch genug sein sollte. Durch SLI/ Crossfire bietet das Board sowohl für Nvidia, als auch AMD Grafikkarten die Möglichkeit, mit mehreren Karten zu arbeiten. Wer sein Board in ein Lichterfest verwandeln will, kann dies mit weiteren LED-Strips tun. Alle Features sind nett, bieten meiner Meinung nach aber nichts Neues oder Besseres zu anderen Boards. Für eine Standard Ausstattung gibt es von mir 4/5 Punkten.

    Leistung/UEFI
    Das UEFI bietet eine schöne Unterteilung für Anfänger und Fortgeschrittene. Mit einfachen Kurven und Profilen lassen sich die ersten Schritte ins OC machen und bieten durch den Classic-Mode trotzdem noch alle Anpassungen die man seinem System verpassen möchte.
    Mein System läuft stabil und ohne größere Komplikationen. Natürlich werden nach und nach immer wieder neue und andere Einstellungen getestet, das sind aber normale Unternehmungen um 120% aus dem System zu holen. Für die einfache Bedienung und Einstellung gibt es 4,5/5 Punkten.

    Preis/Leistung
    Das Board macht nicht viel anders, dafür aber alles richtig. Mit knapp ~150,00 ¤ befindet es sich im guten Mittelfeld und bietet dafür eine solide Leistung. Ich denke nicht, dass man ein viel günstigeres Board mit vergleichbarer Leistung findet.

    Haltbarkeit & Vergleich
    Natürlich kann man nach knapp 2 Wochen noch nicht viel über die Ausdauer des Boards sagen. Von der Stabilität alleine ist das Board jedoch überragend. Ich finde die Idee mit den Verstärkungen durchaus gelungen und das Board bietet damit eine Besonderheit. Das Gigabyte Board schneidet in meinem System schlechter als mein ASUS Z270E Gaming ab, was aber auch nicht verwunderlich ist. Zu teureren Boards wird es meist den Kürzeren ziehen, da ihm einfach die Besonderheiten fehlen. In seiner eigenen und vor allem niedrigeren Preisklasse wird es jedoch schwer vom Thron zu schlagen sein.

    Fazit
    Das Board ist solide. Es ist stabil, es erfüllt den Standard und es ist einsteiger-freundlich. Für wen ist das Board? Ich finde es ist eine sehr interessante Lösung für Casemodder, die gerne mit der Boardbeleuchtung spielen. Der Preis ist okay und die Leistung ist in den meisten Bereichen wie Multimediaanwendungen, Grafikdesign, Gaming und alltäglicher Büroarbeit im stabilen Mittelfeld. Ich würde es aufstrebenden Gamern und Casemoddern empfehlen, da der Preis gut in eine Übergangszeit passt, wenn man auf neue Modelle wartet oder zur jetzigen Zeit unbedingt ein neues Board braucht. Für den Einstieg in das Übertakten ist es ein sehr gutes Modell und man kann sich langsam einfinden.
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    Gigabyte Z270X Ultra Gaming Review


    1.) Einleitung
    2.) Verpackung und Zubehör
    3.) Technische Eigenschaften
    3.1) Technische Hauptmerkmale
    3.2) I/O Anschlüsse
    3.3) Front- und Laufwerksanschlüsse
    4.) Design und Layout
    5.) Verarbeitung
    6.) Praxis
    6.1) Einbau
    6.2) Übertaktung und Kühlung
    6.3) Besondere Features
    6.4) Lüftersteuerung
    6.5) SSD/HDD Speedtest, RAID & co
    6.6) Soundtest
    6.7) Netzwerk
    6.8) UEFI
    7.) Software
    8.) Pro / Con
    9.) Fazit


    1.) Einleitung:
    Zuerst möchte ich mich herzlich bei Mindfactory und bei Gigabyte für die TESTERS KEEPERS Aktion bedanken. Ich hatte das Glück einer der 10 Tester sein zu dürfen.
    Das Gigabyte Z270X Ultra Gaming ist seit Januar 2017 bei Händlern erhältlich und bietet mit einem Kaufpreis von etwa 150¤ einen Sweetspot zwischen Einsteiger und Enthusiasten-Mainboards. Trotz des vergleichbar günstigen Preises hat es Features von teureren Boards. Doch was genau bietet das Gigabyte Z270X Ultra Gaming und ist es den Preis wert? Finden wir es gemeinsam heraus…

    2. Verpackung und Zubehör:
    Das Mainboard kommt in einer 27x34x8 cm großen Verpackung welches matt schwarz bedruckt worden ist. Auf der Vorderseite sind die Modellbezeichnung und die wichtigsten Haupteigenschaften des Boards dargestellt. Dabei ist anzumerken, dass der Begriff „Gaming“ mit einem leuchtenden Regenbogeneffekt geschrieben wurde, um auf die RGB Beleuchtung aufmerksam zu machen. Auf der rechten Seite dann wieder Modellbezeichnung und das Etikett mit Seriennummer etc. Interessant wird es aber erst auf der Rückseite bei der wir alle technischen Spezifikationen und die Keyfeatures zu sehen bekommen.

    Nach dem Öffnen der Schachtel sieht man auch das Gigabyte Z270X Ultra Gaming welches in einem antistatischen Beutel in einer weiteren inneren Schachtel liegt. Dies soll verhindern, dass sich das Board frei bewegen soll während des Transports. Holt man diese raus kommt das Zubehör zum Vorschein welches im unteren Bereich der Schachtel frei liegt. Gigabyte liefert dem Preis entsprechend nicht zu viel und nicht zu wenig. Angefangen mit einem Handbuch, welches leider nur in Englisch ist, gibt es zudem auch noch den Garantiehinweis. Das Handbuch ist jedoch ausführlich genug. Laien sollten keine Probleme damit haben. Auch Personen die sehr wenig Wissen bezüglich des Zusammenbaus haben, können es mit Hilfe des Handbuches auch alleine erledigen. Gigabyte gibt 4 SATA Kabel mit, wovon zwei Stück auf einer Seite einen um 90° abgewinkelten Stecker haben. Zuletzt gibt es von Gigabyte noch einen „G-Connector“ für das leichte Anbringen der Kabel von den Frontanschlüssen und eine Treiber CD welche zusätzliche Software das Gigabyte App Center, Chrome und ein Anti Virus Programm erhält.


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    3.) Technische Eigenschaften:

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    3.1) Technische Hauptmerkmale:
    Beim Gigabyte Z270X Ultra Gaming handelt es sich um ein vollwertiges ATX Mainboard mit dem aktuellen 1151 Sockel und dem Z270 Chipsatz. Es ermöglicht den Einbau von Intel Skylake und KabyLake Prozessoren. Der Z270 Chipsatz bietet 24 PCIe Lanes und somit 4 mehr im Vergleich zu Z170 und unterstützt Intel Optane Memory. Ansonsten sind die Chipsätze identisch.
    Die 4 RAM Bänke unterstützen zusammen maximal bis zu 64GB Arbeitsspeicher und Taktraten bis zu 3666Mhz sofern eine K-CPU eingebaut ist. Die mit „Dual Armor“ verstärkten RAM und PCIe x16 Slots werten nicht nur optisch das Mainboard sondern verbessern auch die Stabilität der Slots. Das Board verfügt über 3 PCIe x16 und 3 PCIe x1 Slots, somit werden auch Multi GPU Konfigurationen unterstützt. Es sind maximal 4 way SLI für nVidia GPUs und 4 way CrossFire für AMD GPUs möglich. Jedoch sollte einem klar sein dass die CPUs für Sockel LGA 1151 nur eine Anbindung von 16 PCIe Lanes haben. Die oberen PCIe x16 Slots sind direkt mit der CPU angebunden. Die unterste PCIe x16 und die drei x1 Slots teilen sich die Anbindung und sind direkt mit dem Z270 Chipsatz verbunden.

    3.2) I/O Anschlüsse:
    Beim Blick auf den hinteren I/O Bereich wird einem klar, dass man für die Zukunft gerüstet ist. Angefangen mit dem PS/2 Anschluss für ältere Peripheriegeräte hat man 2 USB 3.1 Gen 1 Anschlüsse. Für den Fall, dass man die iGPU verwenden muss gibt es einen DVI-D und HDMI 1.4b Displayanschluss. Zwischen den Videoausgängen befinden sich die USB 3.1 Gen 2 Typ A und Typ C welche an einen ASM2142 Controller von ASMedia sind. Beide USB 3.1 Gen 2 Ports unterstützen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 16GB/s. Über den HDMI Ausgang sind zudem zwei weitere USB 3.1 Gen 1 Anschlüsse. Für diejenigen denen es immer noch nicht ausreicht, verbaut Gigabyte zusätzlich zwei USB 2.0 Ports. Darüber ist auch der LAN Anschluss. In Wirklichkeit verbirgt sich der Intel i219-V Gigabit LAN Controller dahinter. Ganz rechts bzw. vertikal betrachtet ganz unten, liegen die Audioanschlüsse. Neben den fünf 3,5mm Klinkenanschlüssen für den 7.1 Sound findet man zudem einen optischen TOSLink Anschluss.

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    3.3) Front- und Laufwerksanschlüsse:
    Es ist ein M.2 Steckplatz für SATA M.2 und PCIe 3.0 M.2 SSDs vorhanden. Alternativ befindet sich ein zusätzlicher U.2 Anschluss welches wie M.2 Schreib- und Leseraten bis zu 32GB/s unterstützt. Für 2,5“ (SSDs) und 3,5“ (HDDs & DVD/BR) Laufwerke findet man 6 SATA Ports und zusätzlich zwei SATA Express Ports.

    Unter den zwei USB 3.1 Gen 1 (ehemals USB 3.0) Anschlüssen für das Frontpanel befindet sich ein 5 Pin Anschluss für Thunderbolt 3. Dafür muss man jedoch zusätzliche Erweiterungen wie zB. den „GC-Thunderbolt 2“ erwerben. Im unteren Bereich des Boards sind zudem 2 Anschlüsse für Front USB 2.0.

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    4.) Design und Layout:

    Bezüglich des Designs hat ist Gigabyte bei diesem Board schlicht geblieben und setzt komplett auf ein matt schwarzes Design.
    Die ebenfalls schwarzen Kühlkörper, sind weder zu groß noch zu klein. Außerdem verbirgt eine schwarze Blende mit dem Gigabyte Schriftzug die I/O Ports.

    Der einzige M.2 Slot befindet sich leider direkt unter dem Sockel. Abwärme von CPU Kühler und der Grafikkarte sollten den von Natur aus wärmeren M.2 PCIe x4 NVMe SSDs nicht gut tun. Die beiden verstärkten PCIe x16 und RAM Bänke geben mit der Chrom Optik einen guten Kontrast in das Design.

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    5.) Verarbeitung:
    Die Verarbeitung ist im Allgemeinen recht gut. Die Schrauben sind fest, die Lackierungen sind ohne irgendwelche Fehler (keine Kratzer oder Farbeinschlüsse), die Spulen / Kondensatoren und alle Slots sind sehr gut verlötet worden. Sofern man selbst nicht dran schuld ist, bzw. Transportschäden ausschließt bekommt man ein Mainboard mit einem sehr hohen Qualitätsstandart. Mir ist jedoch aufgefallen, dass die Kühlkörper über den Mosfets nicht verschraubt, sondern mit Federspreizklammern befestigt werden. Die Kühlkörper konnte ich ohne Probleme auf die Seiten kippen… Wenn man etwas länger damit rumspielt kann man die Halterungen leicht brechen. Das hätte Gigabyte besser lösen können.


    6.) Praxis:
    6.1) Einbau
    Der Einbau der Komponenten an das Gigabyte Z270X Ultra Gaming verlief problemlos. Bevor ich meinen eigenen Rechner demontiere wollte ich zuerst das Board auf Funktion testen mit einem i3 6100 und einem 4GB HyperX Fury 2133Mhz Modul welche ich noch für ein anderes Projekt bereit hatte.

    Riegel der Sockelklappe lösen und aufklappen > CPU mit goldenem Dreieck nach unten links zeigend einbauen und dabei nicht drücken sondern einrasten lassen > Sockelklappe wieder schließen > den Boxed Kühler einbauen indem man alle 4 Plastikhalterungen reindrückt > RAM einbauen > CPU & Mainboard Stromkabel anschließen > SSD (vorinstalliertes Win 10 Pro) mit SATA Kabel anschließen > Powerpins überbrücken um zu booten… Nachdem das Board erfolgreich gebootet hat und keine Fehler entstanden sind, habe ich meinen i7 6700K aus meinem Z170A MPower Gaming Titanium ausgebaut um diesen dann am neuen Z270X Ultra Gaming zu übertakten.

    6.2) Übertaktung und Kühlung
    Genau wie bei meinem MSI Z170A MPower Gaming Titanium, hat das Gigabyte zum 24Pin Anschluss noch ein 8Pin Anschluss für die CPU zur Verfügung, womit sich das Board rund 330W aus dem Netzteil holen kann. Dies sollte in der Theorie natürlich eine Menge an OC Potenzial bieten. Natürlich hängt es auch vom jeweiligen CPU Exemplar ab, denn nicht jede CPU lässt sich gut übertakten. Die Spannungsversorgung erfolgt durch 4+3 Phasen. Ist für professionelles OC zwar wenig aber für diese Preisklasse ausreichend.
    Ich musste die Spannung im Vergleich zu meinem MSI Z170A MPower Gaming Titanium um weitere 0,05V erhöhen damit mein i7 6700K bei 4,7Ghz stabil lief. Außerdem habe ich nachdem ich die Mosfettemperaturen ausgelesen habe schnell gemerkt, dass die recht schnell sehr warm wurden. Das liegt meiner Meinung nach nicht an den Kühlkörpern sondern eher an den wenigen Phasen die stärker belastet werden. Die Temperaturen liegen zwar noch im grünen Bereich, auf Dauer würde ich es aber nicht so stark übertakten wollen.

    Das Board hat 2x 4 Pin Header für CPU Kühler/Lüfter und 1x 4 Pin Header für eine Wasserkühlungspumpe und 2x4 Pin für Gehäuselüfter. Die ausreichende Anzahl an 4 Pin Anschlüssen die laut Gigabyte erkennen was an die Ports angeschlossen wird, garantieren einen guten Airflow im Gehäuse sofern man ein gutes Kabelmanagement hat, was wiederrum bessere Temperaturen bedeutet. Aber auch der CPU Kühler spielt natürlich eine wichtige Rolle. Mit dem Boxed Kühler oder billigen Custom CPU Kühlern sollte man nicht versuchen zu übertakten. Empfehlenswert sind Custom Luftkühler im 30¤+ Segment, All in One Wasserkühler und natürlich Custom Wasserkühlungen.

    Das Board unterstützt Arbeitsspeicher mit bis zu 3866 Mhz. Dafür ist jedoch eine K-CPU notwendig. Jedoch sollte man um sicher zu gehen in der RAM Komptabilitätsliste auf der Gigabyte Webseite nachschauen, ob die Wunsch RAM Module auf dem Board laufen.

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    6.3) Besondere Features
    Dual Armor (PCIe Armor / RAM Armor)
    Die oberen PCIe x16 Slots und RAM Bänke sind verstärkt. Durch zusätzliche Lötpunkte werden somit PCIe Slots bzw. die RAM Bänke stabilisiert. Dies ist vorallem bei schweren Grafikkarten nützlich welche die PCIe x16 Slots leicht beschädigen können. Zudem verbessert es das gesamte PCB gegen Verbiegungen etc.

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    RGB Beleuchtung
    Ein Highlight des Boards ist zudem die RGB Beleuchtung. MSI nennt es Mystic Light, Asus nennt es Aura und bei Gigabyte heißt die Beleuchtung „RGB Fusion“. Mit dem RGB Fusion Tool im Gigabyte App Center lässt sich die Beleuchtung steuern. Man kann nach Wunsch damit rumspielen: Farben, Effekte und Beleuchtungszonen lassen sich individuell einstellen. Außer der Onboardbeleuchtung kann man zusätzlich LED Stripes an den 5 Pin LED-C Connector anschließen und steuern.

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    Diagnostic LEDs
    An der rechten unteren Ecke des Boards sind vier LEDs (VGA, CPU, BOOT, DRAM) verbaut welche bei Problemen leuchten und auf die Fehlerquelle hinweisen.

    6.4) Lüftersteuerung
    Die Standarteinstellungen der „Smart Fan 5“ Lüftersteuerung haben mir persönlich nicht gefallen. Die MSI Smart Fan Steuerung in meinem Z170A MPower Gaming Titanium macht seine Arbeit deutlich besser. Beim Booten und schon bei kleineren Peaks in der CPU Auslastung drehte der Boxed Lüfter, trotz guten Temperaturen hoch. Bei meinem Dark Rock Pro 3 war das zwar akustisch nicht wahrnehmbar, jedoch erspielte sich das gleich Ereignis mit höherer Drehzahl der Lüfter. Zum Glück hat man jedoch die Möglichkeit alle fünf 4 Pin Anschlüsse mit dem PWM Signal steuern. Den Lüfter im App Center auf Silent Mode zu bringen hat schon geholfen. Für die die selber Hand anlegen wollen, bietet sich natürlich auch die Möglichkeit eigene Lüfterprofile via App oder im UEFI festzulegen.


    6.5) SSD/HDD Speedtest, RAID & co
    Der Einbau von M.2 bzw. SATA SSDs und HDDs ist kinderleicht. Es stehen sechs 6Gb/s SATA Ports zur Verfügung welche RAID 0, 1, 5 und 10 unterstützen. Der einzige PCIe 3.0 x4 M.2 Slots sowie der U.2 Port unterstützen Lese-/Schreibgeschwindigkeiten bis zu 32Gb/s.

    Auf der Anbindung an den Chipsatz kann man beispielsweise nicht in den M.2 Steckplatz eine SATA M.2 SSD einbauen und gleichzeitig alle SATA Ports benutzen. Welche Speicherports gleichzeitig belegt werden können, sind im Handbuch beschrieben.

    Bezüglich der Lese und Schreibgeschwindigkeiten schlug sich das Gigabyte Z270X Ultra Gaming gut. Meine SanDisk Ultra II 240GB erreichte im Crystal Disk Mark knapp 515MB/s sequenzielle Leseraten. Das sind rund 10MB/s weniger als bei meinem alten Board, liegt jedoch in der Messtoleranz. Leider war meine WD Black PCIe x4 NVMe SSD noch im Versand weshalb es nicht rechtzeitig für einen Test bei mir ankam.

    6.6) Soundtest
    Zum Test kam mein Corsair Void Dolby 7.1 RGB Headset zum Einsatz. Nach mehreren Stunden LoL & CS:GO spielen, Filme anschauen und Musik hören, kann ich sagen, dass die Soundqualität gut ist. Der Realtek ALC 1220 Audiocodec hat mich echt überzeugen können. Rauschen, Knirschen etc. konnte ich nicht feststellen. Bezüglich der Aufnahmequalität bin ich auch zufrieden, jedoch ist dies natürlich mehr abhängig vom Mikrofon.
    Wenn man nicht unbedingt Sound in Tonstudioqualität braucht, sollte der OnbOard Sound für den durchschnittlichen Gamer völlig ausreichen…


    6.7) Netzwerk
    Das Netzwerk wird durch den Intel-I219-V-Netzwerkcontroller gemanagt. Zudem kann man mit der App „cFosSpeed“ sein Netzwerk für Spiele optimieren damit niedrigste Latenzen ermöglicht werden. In der Praxis sah ich aber keinen großen Unterschied.


    6.8) UEFI
    Mit dem Design des UEFI bin ich nicht gerade zufrieden. Im Vergleich zu anderen Herstellern sieht es „einfach“ aus. Die Reaktion von Maus und Tastatur war manchmal als träge zu bezeichnen und Eingaben wurden manchmal nicht erkannt. Man kann zwischen Easy Mode und Classic Mode wechseln. Sowohl das 4GB 2133Mhz Hyper X Fury Modul für den ersten Test, sowie später das Corsair 16GB 3000Mhz DDR4 Dual Kit wurden erfolgreich erkannt.

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    7.) Software:
    Auf der Treiber CD gibt es außer den wichtigen Mainboard Treibern zusätzlich noch viele zusätzlich das Gigabyte App Center welcher kleinere Tools wie zB das RGB Fusion Tool für die Einstellung der Beleuchtung beinhaltet. Zudem gibt es diverse andere Tools wie „EasyTune“ für OC und co…
    Außerdem sind im App Center Windows Shortcuts und andere Drittprogramme wie dem Chrome Browser. Auf der CD ist zudem ein Antiviren Programm (Norton).
    Man kann sich in den Einstellmöglichkeiten richtig austoben und ohne den Zwang ins UEFI reinzugehen das meiste im Windowsbetrieb erledigen.

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    8.) Pro / Con:

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    9.) Fazit:
    Das Gigabyte Z270X Ultra Gaming ist meiner Meinung nach ein solides Mittelklasse Mainboard. Bezüglich Performance, Verarbeitung etc. gibt es kaum was zu bemängeln. Das Preis Leistung Verhältnis stimmt. Wer jedoch gute OC Ergebnisse will ist mit dem Board falsch bedient. Die 4+3 Phasen sind für Extremes OC nicht unbedingt geeignet. Das UEFI Design sollte Gigabyte auch mal umändern. Das machen Hersteller wie MSI und Asus merkbar besser. Ansonsten hat das Board vieles vererbt was man auch in teureren Boards findet.

    Über die Haltbarkeit kann man wenig sagen, denn dafür wäre ein Langzeittest nötig. Im Vergleich zu meinem teureren MSI Z170A MPower Gamign Titanium schnitt es aber dennoch nicht schlecht ab. Der Preisunterschied zwischen den beiden Boards ist zwar gerechtfertigt, wenn man aber keine hohen Ansprüche hat, wäre das Gigabyte Z270X Ultra Gaming eine gute Wahl.

    Abschließend möchte ich mich bei Mindfactory und bei Gigabyte nochmals für die TESTERS KEEPERS Aktion bedanken.

  9. #9
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    Ja, die berüchtigte Auto CPU Spannung.
    Früher ne Macke von Asus, heute Gigabyte.

  10. #10
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    Dieses Review entstand aufgrund der “Testers Keepers” Action. Deshalb zum Anfang ein großes Dankeschön an Mindfactory und Gigabyte, die Möglichkeit bekommen zu haben, dass “Z270X Ultra Gaming Mainboard” testen zu dürfen.

    Mein Testsetup für das Mainboard

    Zalman Z11 Neo
    i5-6600k
    Asus Strix GTX 970
    16GB DDR4 RAM @2133MHz
    Seagate Barracuda 1TB
    Samsung Evo 750 123GB
    Samsung Evo 850 256GB
    Thermaltake Berlin 630 Watt

    Erster Eindruck / Design

    Wie so oft ist auch der erste Eindruck für eine Bewertung ziemlich wichtig und eben dieser war die erste positive Überraschung für mich. Fangen wir mit der Verpackung an, diese ist schlicht gehalten und zeigt einem nochmals alle wichtigen Mainboard Features auf. Zudem ist der Karton selbst sehr robust und durch die angeraute Oberfläche wirkt auch dieser ziemlich hochwertig. Das Board selbst besticht durch einen modernen und aufgeräumten Stil und ist trotzdem nicht zu überladen - fast schon klassisch elegant. Positiv - die RGB Leisten, die sowohl die RAM-Steckplätze als auch die PCIe Steckplätze in verschiedenen Farben illuminieren. Zusätzlich befindet sich ein modern strukturierter Leuchtstreifen direkt neben dem Stromanschluss des Mainboards.

    7c94a8 1495959928 - GIGABYTE GA-Z270X-Ultra Gaming Testers Keepers

    Montage

    Das Einsetzen des Prozessors in den LGA 1151 Sockel und die Montage des Alpenföhn Ben Nevis waren ein Kinderspiel. Durch den etwas nach links versetzten CPU Sockel konnten - im Gegensatz zu meinem vorherigen Mainboard - alle vier DDR4-RAM-Module ohne Platzprobleme verbaut werden. Der Einbau der Grafikkarte und den 4 SATA - Modulen gelang auch ohne Probleme. Praktisch - der Adapter für das F-Panel, der es auch für ungeübte PC-Bauer einfacher macht, alle Stecker im Board richtig anzuschließen. Auch das Einsetzen des Boards in das Gehäuse gelang, dank einer passenden Gehäuseblende und perfekt sitzen Schraubenlöchern ohne große Schwierigkeiten.

    Features

    Um hier nicht jede einzelne Anschlussmöglichkeit zu erläutern, möchte ich nur auf das Wichtigste eingehen. Positiv fällt dabei der hochwertige Soundchips für 7.1 Anlagen auf, der auch das Klangerlebnis auf einem “normalen” Headset verbessert. Für Liebhaber der fast schon historischen Klinke, gibt es auch einen entsprechenden optischen Ausgang.
    Zusätzlich befindet sich ein M.2 Slot an der Oberseite sowie 5 Anschlüsse für PWM Lüfter, wovon man einen für die CPU-Kühlung benötigt. Auch ein PS Anschluss für alte Tastaturen ist an Bord. Zusätzlich ist auch Nvidias SLI und AMD Crossfire für den Einsatz von mehreren Grafikkarten dabei. Positiv - der RGB Pin, um eine zusätzliche LED Leiste direkt am Board anschließen zu können - ein Pluspunkt, für alle, die Farbe im Gehäuse haben wollen.


    Leistung / BIOS

    Das BIOS ist gut strukturiert und auch für Leute mit weniger Erfahrung einfach bedienbar, aber auch Profis kommen durch detaillierte und teilweise etwas tiefgründiger strukturierte Menüpunkte auf ihre Kosten. Leider ist die Bedienung per Maus etwas hakelig, deshalb empfehle ich hierfür die Tastatur zu verwenden. Die Übertaktung des Prozessors von 3,9GHz auf 4,4GHz im Turbotakt war, durch den gut Strukturierten BIOS, direkt im ersten Anlauf gelungen. Von der Möglichkeit der RAM-Übertaktung habe ich vorerst abgesehen, da dies kein wichtiges Kriterium darstellt.

    Preis / Leistung

    Das Gigabyte Z270X-Ultra Gaming ist momentan zu einem Preis von ~ 150¤ erhältlich. Verglichen mit Z270 Boards in diesem Preisniveau bekommt man hier ein Top Mainboard mit vielen wichtigen Features, die es für Gamer und aber auch den Casual PC-User interessant machen.

    Fazit

    Ein Mainboard für jedermann, das mit tollen Features und einem modernen und trotzdem nicht zu überladenen Äußern punkten kann.


    Grüße

    db3fd5 1495960718 - GIGABYTE GA-Z270X-Ultra Gaming Testers Keepers
    Geändert von Witala (28.05.2017 um 12:05 Uhr) Grund: Auf Wunsch des Users angepasst worden

  11. #11
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    Standard

    Mir wurde das Mainboard Gigabyte GA-Z270X-Ultra Gaming im Rahmen des TESTERS KEEPERS-Aktion von Mindfactory AG zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

    Mein Setup sieht folgendermaßen aus:
    CPU: Intel i5-7600k 3,8GHz
    Kühlung: Thermaltake HR-02 Macho Rev. B
    GPU: MSI GTX1060 Gaming X 6G
    RAM: 8GB DDR4 Crucial 2133 MHz
    NT: be quiet Pure Power 10 400W
    SSD: 275GB Crucial MX300
    Gehäuse: Corsair 400C


    Das Mainboard gibt es seit Anfang 2017 im Handel zu erwerben. Zu den besonderen Features des Gigabyte Z270X-Ultra Gaming gehört die Fusion-RGB-LED-Beleuchtung, welches in einem Gehäuse mit Sichtfenster definitiv mehr als nur ein Hingucker ist. Mit diesem schönen Feature geht GIGABYTE mit dem derzeitigen Trend mit und gibt selbst Einsteigern die Möglichkeit, wie ein „PC-Super-Freak“ auszusehen.

    [DESIGN, VERPACKUNG & ZUBEHÖR]
    Die Verpackung war durch jede Menge Luftpolster sehr gut geschützt, wie man es von Mindfactroy gewohnt ist. Nachdem ich die Verpackung in der Hand hielt, wusste ich, dass es keineswegs eine günstige Verpackung ist, die einfach ihren Zweck erfüllen soll. Sie macht einen sehr edlen Eindruck, welches die GAMING- und RGB-LEDs im Schriftzug verbindet. Das Mainboard war wie übliche Mainboards gut antistatisch verpackt. Nachdem man das Mainboard herausgenommen hat, gelangt man zum Zubehör. Mitgeliefert werden 4x SATA (2x davon mit 90° Anschluss), G-Connector, Anschlussblende, welche an den Metallkanten ein wenig scharf ist, CD mit Software und das Handbuch, welches leider auf Englisch ist. Wer der englischen Sprache samt Fachausdrücken nicht mächtig ist, wird vermutlich hier Probleme haben. Ebenfalls fehlt meiner Meinung nach bei einem SLI- bzw. Crossfire-fähigen Mainboard die SLI-/Crossfire-bridge. Das Design ist aufgrund der RGB-LEDs futuristisch. Alle Anschlüsse haben genug Platz und erfüllen den Standard.

    [VERARBEITUNG & MONTAGE]
    Der Erste Eindruck vom Mainboard war sehr positiv. Lediglich die Anschlussblende war an den Kanten ziemlich scharf und ich hätte mich fast geschnitten. Dafür passte sie jedoch ohne Probleme. Die Verarbeitung der Lötstellen sowie der Bauteile sieht sehr hochwertig aus. Am RAM biegt sich nichts durch. Und die Grafikkarte hat einen super Sitz dank der Verstärkung. Der Einbau verlief reibungslos, alle Löcher zum verschrauben sind super zu erreichen und passen 1-A. Das Clip-System ist wahnsinnig hilfreich beim Einbauen, wenn man keine helfende Hand zur Verfügung hat. Selbst mit dem großen Lüfter Macho rev. B hat man Zugang zu allen 4 RAM-Slots. Jedoch wird es bei 4 RAMS mit Kühlkörper etwas kritisch. Es kann sein, dass dabei nicht mehr ausreichend Platz mit diesem Kühler ist. Jedoch wäre das eher für Gamer mit 4 RAMS von Belang, da der betroffene Slot die Nr. 4 ist. Alles in allem hat der Einbau des Mainboards gerade mal knapp 3,5 Minuten gedauert.

    [Features]
    Hauptmerkmal von diesem Mainboard ist neben den Gaming und Overclocking Features, die RGB-LED Beleuchtung, welche fest am Mainboard verbaut ist. Ich bin ein großer Fan von LED-Beleuchtungen und ich feiere dieses Feature, welches mein Gehäuse mit Sichtfenster beleuchtet sehr! Jedoch könnte es ein wenig heller sein. Und das Programm, welches die LEDs ansteuert, scheint auch etwas verbuggt zu sein. Ich zumindest kann die einzelnen LEDs nicht verschiedenfarbig leuchten lassen. Die Möglichkeit, LED-Stripes anzubringen, werde ich definitiv in Betracht ziehen. Ich als OC-Laie konnte ohne Probleme die CPU und GPU übertakten und es funktioniert ohne Probleme. Wenn etwas nicht stimmt, gibt es in der unteren rechten Ecke Statusmeldungen, welche aufleuchten, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Zu den Anschlüssen. Ich werde nicht die gängigen Anschlüsse, die auch ein günstiges Mainboard hat, nennen, sondern die Spezielleren, die das Mainboard so einzigartig machen. Zukunftssicher hat GIGABYTE in diesem Mainboard ein USB-C Port eingebaut, was ich sehr geil finde. Somit ist das Mainboard für die nächsten 4-5 Jahre mehr als ausreichend gewappnet. Desweiteren besitzt es einen M.2 Anschluss und eine 7.1 Soundausgabe mit einem optischen Toslink-Anschluss. Der Sound für das Gaming ist somit mehr als ausreichend. Was ich vermisse ist noch integriertes WLAN.

    [Leistung/BIOS]
    Das BIOS fand ich etwas schwammig und unübersichtlich. Jedoch wird man im englischsprachigen Handbuch darüber aufgeklärt und somit entwickelt sich das Overclocking zu einem Kinderspiel. Bisher läuft alles ohne Probleme und die Temperaturen sind konstant. Dazu muss ich erwähnen, dass ich einen guten Airflow im Gehäuse habe und es bei mir im Zimmer selbst im Sommer kühle 18 Grad hat. Das Mainboard kann leistungstechnisch mit Premiumgamingmainboards mithalten.

    [Preis/Leistungsverhältnis]
    Für knappe 150¤ bekommt man als Kunde das Gefühl übermittelt, dass man jemand besonderes ist. Es wurde an alles gedacht, was das derzeitige Gaming von einem Mainboard abverlangt. Somit ist der Preis mehr als nur fair angesetzt und schwer bei anderen Herstellern in diesem Preissegment zu finden.
    [Haltbarkeit & Vergleich zu anderen Produkten]
    Ich habe keine Bedenken, dass das Mainboard in kurzer Zeit seinen Geist aufgeben wird. Der Überspannungsschutz und die sehr gute Qualität, die hier verarbeitet worden sind, werden viele Jahre Spielspaß ohne Frust erlauben.

    [FAZIT]
    Es gibt zwei Punkte die mir nicht so sehr gefallen haben. Einmal die scharfen Kanten der Anschlussblende, welches überhaupt nicht sein darf und die verbuggte App bzw. Software, um die LEDs zu steuern. Ich hoffe es kommt in der Zukunft ein Update, welches dieses Problem behebt. Das Mainboard ist mehr als einsteigerfreundlich, vor allem für einen OC-Noob wie mich. OC klappt hervorragend, auch mit dem etwas schwammigem BIOS. Casemodder und Gelegenheitsspieler sowie passionierte Gamer können sehr viel Spaß mit dem Mainboard haben. Es erfüllt unkompliziert seinen Zweck und das mit Qualität.

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    Geändert von Berk (22.05.2017 um 20:33 Uhr)

  12. #12
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    Im Rahmen einer Produkttest-Aktion von Mindfactory wurde mir das Gigabyte GA-Z270X-Ultra Gaming kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt. Der Testbericht spiegelt meine eigene Schwerpunktsetzung auf Kriterien wieder, die für mich bei einem Kauf entscheidend sind. Abhängig vom Anspruch variieren diese Kriterien, weshalb sich sicherlich nicht jeder Anwender in meinen Schilderungen wiederfinden wird.
    Mein Setup sieht folgendermaßen aus:

    CPU: Intel i7-6700k
    RAM: 8GB DDR4 Crucial 2133 MHz
    GPU: Asus GeForce GTX 1080 Ti ROG Strix OC
    NT: 600 Watt be quiet! Straight Power 10 CM
    SSD: Samsung MZ-75E250B/EU 850 EVO
    Gehäuse: be quiet! Silent Base 800

    Nun zu meinem Test:

    Das Motherboard ist optisch schlicht und größtenteils im Farbton schwarz gehalten. Hierdurch kommen die auf dem Motherboard verteilten LED-Panel besonders zur Geltung. Da sich die LED-Panel durch die mitgelieferte Software von Gigabyte unterschiedlich programmieren lassen, ist die Entscheidung, das Board in Schwarz zu halten naheliegend, weil sich so jede Farbe im Betrieb gut vom Motherboard selbst absetzt.

    IMG_9675.jpg IMG_9678.jpg

    Die Montage des Boards gelingt schnell, unterscheidet sich aber nicht von anderen Boards im ATX Formfaktor. Positiv aufgefallen ist mir jedoch, dass die Befestigungslöcher auf dem Motherboard jederzeit gut sichtbar und mit einem Schraubenzieher gut erreichbar sind. Um die Befestigungslöcher ist zudem meistens genug Platz, sodass man beim Verschrauben keine Angst haben muss, mit dem Schraubenzieher das Motherboard zu beschädigen. Allgemein wirkt die Verarbeitung des Boards sehr gut.

    Das BIOS bietet den gewohnten Feature-Umfang der Marke Gigabyte. Durch die Verwendung des Z-Chipsatzes ist im Bios zusätzlich die Möglichkeit enthalten, Prozessoren mit entsprechender Spezifikation zu übertakten. Diese Funktion ist insgesamt einfach gehalten, so dass Einsteiger mit der Bedienung keine Schwierigkeiten haben dürften. Besonders positiv finde ich ebenso die Möglichkeit, die verschiedenen Kühl- und Belüftungsventilatoren über das BIOS direkt anzusteuern. Sowohl ein zugängliches Übertaktungs- und Lüfter-Steuerungsmenü werden jedoch von den meisten größeren Motherboard Herstellern geboten und sind daher kein Alleinstellungsmerkmal von Gigabyte.

    Leider hatte ich persönlich immer wieder Probleme im BIOS mit meiner Gaming Mouse „LM 30“. Dieses Problem betrifft nicht nur das hier vorgestellte Motherboard, sondern entstand bereits bei vorherigen Modellen von Gigabyte und unterschiedlichen Mäusen. Positiv ist deshalb vorzugeben, dass Gigabyte mit der mitgelieferten Software die Möglichkeit zulässt, viele Einstellungen direkt aus dem OS (ausschließlich Windows) vorzunehmen. Funktionen, die als klassische Einstellungen eines Bios begriffen werden können, wie die Bootreihenfolge, konnten ebenfalls über das APP-Center angepasst werden. Ohne den kompletten Umfang der Software aufzuzählen, ist mir insbesondere die Lüftersteuerung, Übertaktungsmöglichkeit und die RGB-Steuerung positiv aufgefallen. Die mitgelieferte Software empfand ich als vergleichsweise übersichtlich. In den meisten Fällen waren die Einstellungsmöglichkeiten über die Software deutlich ansprechender als im BIOS gestaltet und boten außerdem manchmal Einstellungsmöglichkeiten. Anpassungen an der Lüfterkurve waren beispielsweise über die Software deutlich besser umgesetzt, als dies im Bios der Fall ist.

    Naturgemäß gibt es einige Module im Gesamtpaket, die für den Anwender uninteressant sind oder Service anbieten (z.B.: Backup Lösungen), die zumindest in meinem Fall durch andere Softwarepakete übernommen werden. Sollte man selbst nicht alle Tools nutzen wollen, dann können auch einzelnen Module der Software deinstalliert und damit das Betriebssystem schlank gehalten werden.

    Übertaktung.jpg RGBFusion.jpg AppCenter.jpg Lüftersteuerung.jpg

    Wie bereits durch die Beschreibung der Motherboardoptik deutlich wurde, legt Gigabyte mit der Gestaltung des Motherboards viel Wert auf die verbauten LED-Leisten und das hauseigene LED-Synchronisationstool (RGB Fusion). Bewegt man sich - so wie ich - außerhalb monolithischer Herstelleruniversen, dann ist das Synchronisationstool nur in der Theorie nützlich. Fairerweise gibt es aber auch andere Hersteller wie Thermaltake, Corsair und Geil, die RGB-Fusion kompatible Produkte anbieten. Über die mitgelieferte Software und den verbauten LED Connector lässt sich allerdings auch herstellerfremdes Zubehör anschließen und steuern. Ich für meinen Teil haben die LED-Einstellung der Grafikkarte und die des Motherboards jeweils von Hand vornehmen müssen.

    Zu meinem Fazit:

    Das Gigabyte GA-Z270X-Ultra Gaming richtet sich an Anwender, die ihren Prozessor übertakten und einen höhere getakteten DDR4-Ram verwenden wollen und gleichzeitig besonders viel Wert auf die Optik ihres Computerinnenlebens legen. Wer auf keinen dieser Punkte einen besonderen Wert legt, der kann bei Gigabyte oder einem anderen Hersteller auch in einer günstigeren Preisklasse glücklich werden. Zumindest, sofern eine spätere Aufrüstung grundsätzlich ausgeschlossen wird.

    Das Preis-/ Leistungsverhältnis des Motherboards ist gut und wird vor dem Hintergrund der Preisdifferenz zu weniger umfangreichen Modellen unterstrichen. Anwender, die potenziell ein Interesse daran haben ihren Rechner aufzurüsten, um eines der genannten Features zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen zu können, sollten den Aufpreis von 30-50 Euro in Betracht ziehen. Die damit einhergehende Flexibilität bei zukünftigen Anschaffungen rechnet sich aus meiner Sicht. All denjenigen, die sich in meinem Produkttest wiederfinden, kann ich das Gigabyte GA-Z270X-Ultra Gaming ohne Einschränkungen empfehlen.

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