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Thema: Raijintek Testers Keepers

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Madam Marketing
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    Standard Raijintek Testers Keepers

    Hier könnt Ihr die Reviews von der Raijintek Testers Keepers Aktion vom 10.04.-17.04.2017 nachlesen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Raijintek Testers Keepers
    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  2. #2
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    Standard Midi-Tower Thetis und Kühler Tisis Core von Raijintek

    Ich habe den Midi-Tower Thetis und den Prozessorkühler Tisis Core von Raijintek, im Rahmen der Produkttestaktion Raijintek Testers Keepers, zum Testen erhalten und möchte mich für diese Gelegenheit bei Mindfactory und Raijintek bedanken. Dass ich das Bundle zur Verfügung gestellt bekommen habe, beeinflusst jedoch nicht meine Bewertung in ihrer Ehrlichkeit, da ich nichts empfehlen werde, was ich mir selbst nicht empfehlen würde. Der Test ist in folgende Kategorien eingeteilt: Design, Verarbeitung, Montage, Features, Kühlung, Geräuschpegel, Preis-/Leistungsverhältnis und Haltbarkeit.
    20170420_113012[1].jpg20170420_113555.jpg20170420_115426.jpg20170420_115449.jpg20170430_130108.jpg

    Design
    Der mir bereitgestellte Midi-Tower Thetis, von Raijintek, wirkt sowohl durch das gebürstete Aluminium in Silber als auch durch das abgedunkelte Hartglas an den Seiten äußerst hochwertig und elegant. Das Design ist relativ schlicht gehalten und bei weitem nicht so extravagant wie es häufig bei Gamer-Pcs vorkommt. Bei Bedarf kann dem, durch das Seitenfenster, welches Einblick in den Innenraum gewährt, entgegen gewirkt werden, indem man mit LEDs nachhilft. Auch Raijintek scheint dies im Sinn gehabt zu haben, da bereits ein Gehäuselüfter mit blauer LED-Beleuchtung enthalten ist. Unter anderem können zwei weitere Lüfter an der Oberseite (und einer an der Unterseite) befestigt und mit dem Einsatz von LEDs optisch zur Geltung gebracht werden, da dort ein übliches schwarzes Gitternetz sitzt, welches Licht durchlässt. Der Midi-Tower ist optisch sowohl business- als auch gamingfähig, abgerundete Kanten verleihen ihm eine angenehme Form und zu dem wirkt er recht platzsparend, da er auch für einen Midi-Tower sehr klein ist. Das Raijintek-Logo sitzt dezent und angenehm symmetrisch zum Powerbutton an der Frontseite unten mittig. Ebenfalls schlicht und nur geringfügig vorhanden sind die Frontanschlüsse: 2x USB 3.0, Mikrofon- und Audioanschluss.
    Mir persönlich gefällt das Design, da ich zum einen den eleganten Aluminium-Look zu schätzen weiß und zum anderen die Möglichkeit durch Leuchtkraft etwas mehr Gaming-Atmosphäre, ganz nach meinen Wünschen, zu gestalten. Allerdings fehlt mir eine Lüftersteuerung und weitere Front-USB-Anschlüsse, aber das muss jeder selber wissen.
    Auch der im Bundle enthaltene Prozessorkühler Tisis Core von Raijintek wirkt vom Material her wertig. Im Gegensatz zum Gehäuse, ist der Tisis Core jedoch sehr massiv, weniger platzsparend und hat Platz für bis zu drei Lüfter, welche jedoch nicht mitgeliefert werden. Für mich etwas too much (Platzverbrauch im Midi-Tower) bzw. too less (Lieferumfang). Die Kombination von winziger Tower und massiver Kühler gefällt mir leider nicht.

    Verarbeitung
    Das Gehäuse Thetis ist leider haptisch nicht so glatt wie es optisch den Anschein hat. Das Aluminium könnte sich weniger widerspenstig anfühlen, auch mit dem gebürsteten Design. Die Übergänge zwischen den Aluminiumteilen sind kantiger als sie aussehen, weswegen ich wenig Kontakt mit dem Gehäuse empfehlen möchte. Wenn man sich den Einlass der Hartglas-Seitenscheiben ansieht, fällt auf, dass die Scheiben tiefer liegen könnten (wobei der Innenraum dann noch kleiner wäre, was gar nicht ginge). So wirken sie, als wäre das Gehäuse nicht richtig zu. Des Weiteren negativ aufgefallen ist, dass die Schraublöcher der Seitenscheiben zu eng aneinander sitzen, was Auswirkungen auf die Haltbarkeit der dort vorhandenen Abstandsgummis hat.
    Der Kühler Tisis Core ist weniger problematisch in seiner Verarbeitung. Tatsächlich habe ich keinerlei Fehler gefunden, weswegen ich hier ganz klar einen Daumen nach oben, für die Verarbeitung, geben kann.

    Montage
    Für die Montage der Computerkomponenten werden mit dem Thetis Anleitung und Schrauben mitgeliefert, wie es üblich ist. Beim Einbau ist dringend zu beachten (ich hab's leider vergessen), bevor man das Mainboard einbaut, vorher die SSD anzubringen, da man sie nur von der Innenseite verschrauben kann. Auch die Backplate, welche bei so einem riesigen Kühler benötigt wird, muss unbedingt vorher ans Board gebracht werden, da es keine Möglichkeit gibt dies auch im Nachhinein zu machen. Beim Einbau des Motherboards ist zu beachten, dass es verdreht eingebaut wird (180°) und somit GPU oben und CPU unten sitzen und somit jegliche Beschriftungen ebenfalls kopfstehen (schade für meine Gainward-Grafikkarte, wo der Name dran steht, schade für die Mainboard Beschriftungen und schade für die Anschlüsse hinten), optisch ein echter Fehler. Ebenfalls beim Boardeinbau macht sich die Größe oder viel mehr Kleine des Gehäuses bemerkbar, da man bereit hier schon an manche Schraublöcher schwer ran kommt. Das ist allerdings nichts im Vergleich zu den Schwierigkeiten, welche der riesige Kühler Tisis Core, in Verbindung mit dem Thetis, mit sich bringt. Zum einen ist es wichtig vorher den Arbeitsspeicher und die Lüfter ans Board anzuschließen, da man später nicht mehr ran kommt. Zum anderen ist es unmöglich den mittleren Lüfterslot, welcher den Kühler so besonders macht, zu nutzen, da man ihn vorher nicht anbringen kann, weil von hier aus der Kühler befestigt wird (wobei man auch dabei schlecht an die Verschraubungen kommt). Im Gehäuse ist allerdings kein Platz dafür, die Lüfter erst im Anschluss zu verbauen. Glaubt mir, ich hab's probiert und ich hab mir auch Hilfe geholt, aber alles vergebens. Die Montage war eine einzige Katastrophe und ich wurde inständig von meiner helfenden Hand darum gebeten, in dieser Bewertung ausdrücklich zu erwähnen, dass die Kombination von Thetis und Tisis Core grauenhaft ist (jedenfalls was die Montage betrifft). Die mitgelieferte Anleitung des Kühlers war im übrigen keine Hilfe, da der Kühler in der Anleitung ein ganz anderer ist.

    Features
    Das Thetis-Gehäuse wartet auf mit den Besonderheiten, dass Kühler mit einer Höhe von maximal 170 mm und Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 280 mm verbaut werden können. Das stimmt auch und ist für so einen kleinen Tower eine beachtliche Leistung, da bekanntlich die Luftzirkulation in kleinen Gehäusen schlechter ausfällt als in größeren, weswegen der Platz für einen großen Kühler sehr wichtig ist (abgesehen von den Montageschwierigkeiten in Kombination mit dem Tisis Core). Auch der Platz für eine Grafikkarte von bis zu 280 mm ist wichtig, da die meisten Gaming-Grafikkarten diese Länge haben. Ein weiteres Feature ist, dass das Mainboard verdreht eingebaut wird. Die Vorteile davon sind nicht direkt erkennbar, ein bereits genannter Nachteil ist jedoch, dass so alles kopfsteht, auch die Schriftzüge, was optisch weniger her macht. Des Weiteren bringt das Gehäuse ein Staubfilter an der Oberseite mit sich, wo ein Gitternetz zur Belüftung sitzt. Dieser Staubfilter ist sehr wichtig, da das Gehäuse ohne noch staubanfälliger wäre. Was uns noch aufgefallen ist: Der Anschluss für das Stromkabel des Netzteils würde theoretisch nach unten rausgehen, da dort kein Platz ist, liefert Raijintek eine Verlängerung mit, welche durch das Gehäuse verläuft und oben an der Rückseite endet, sodass das Stromkabel nun bequem von hier angeschlossen werden kann. Allerdings gibt es dafür an dieser Stelle keinen On-/Off-Schalter.
    Das Feature des Tisis Core, dass man bis zu drei Lüfter anbringen kann um die Kühlleistung zu verbessern, konnte ich in diesem Bundle leider nicht austesten.

    Kühlung
    Wie bereits erwähnt, haben Midi-Tower generell eher Probleme mit der Luftzirkulation als Big-Tower. Der Thetis bietet zwar die Möglichkeit bis zu 4x 120 mm Lüfter zu verbauen (2x oben, 1x Rückseite, 1x unten), allerdings kann man das gar nicht wirklich ausnutzen, wenn man einen massiven Kühlkörper wie den Tisis Core verbaut, da die Grafikkarte so viel zu nah an der Oberseite ist, sodass kein Platz für die beiden Lüfter oben ist. Dennoch liegen die Temperaturen meiner Komponenten nach dem Einschalten zwischen 16 und 30°C und auch im Vollbetrieb wird lediglich die Grafikkarte und das Mainboard wirklich warm, allerdings noch in einem akzeptablen Rahmen (nicht über 90°C).
    Der Tisis Core zusammen mit den von mir gewählten Lüftern sorgt insgesamt für eine sehr angenehme Kühlleistung (Leerlauf 20°C).

    Geräuschpegel
    Da der Thetis zu meinem Verdruss leider keine Lüftersteuerung mitliefert und auch kein Platz für einen Controller vorhanden ist, drehen die Lüfter leider ziemlich laut, wobei das Gehäuse auch keinen Versuch macht, etwas davon zu dämpfen (leider logisch, weil sonst würde ja auch die Temperatur darunter leiden). Ohne richtige Einstellungen im BIOS oder durch eine Software sind selbst Silentlüfter in diesem Gehäuse keine Lösung.

    Preis-/Leistungsverhältnis
    Knapp 100 EUR kostet das Gehäuse Thetis von Raijintek momentan. Für diesen Preis würde man auch einen guten Big-Tower bekommen mit Lüftersteuerung und Co., ohne nervenaufreibende Montage, mit mehr vorhandenen Lüftern und einem vielleicht noch ansprechenderen Design, weswegen ich ihn mir persönlich niemals für das Geld gekauft hätte. Im Gegensatz zum Tisis Core, welcher für einen guten Luftkühler von dieser Größe für knapp 60 EUR ein relativ gutes Preis-/Leistungsverhältnis anbietet.
    Gehäuse Flop, Kühler Top.

    Haltbarkeit
    Etwas Sorgen bezüglich der Haltbarkeit des Thetis machen mir die Seitenteile. Die mangelhaft verarbeiteten Verschlüsse sorgen dafür, dass die Gummiringe, welche Glas und Schraubenfassung trennen, sich enorm schnell abnutzen. Zwar kann man Gummiringe halbwegs unproblematisch ersetzen, jedoch sollte das eigentlich nicht sein müssen. Auch wenn das Gehäuse zunächst relativ robust wirkt, sind die vielen kleinen Öffnungen, welche wichtig für die Temperaturregulation sind, auch Angriffsstellen für Staub und Flüssigkeiten, welche schnell Einlass ins Innere des Gehäuses finden. Nun habe ich es nicht darauf angelegt, aber ich halte es für möglich, dass das Glas auch leicht Probleme mit Kratzern bekommen kann, doch dies ist nur eine Vermutung, welche ich, zum Glück, bisher noch nicht bestätigen kann.
    Der Kühler Tisis Core scheint erst einmal kein Sorgenkind zu sein und haltbarkeitstechnisch mit anderen Luftkühlern aus der Preisklasse mithalten zu können. Durch das staubanfällige Gehäuse (trotz des Staubfilters oben) muss er allerdings zum Erhalt öfter gesäubert werden.

    Zusammengefasst
    Gehäuse Thetis 2.5/5 Sterne, da das Design wirklich ästhetisch und hochwertig wirkt, allerdings die Montage und Möglichkeiten sehr eingeschränkt sind, der Preis doch etwas hoch ausfällt und für mich persönlich einfach nicht geeignet ist (wird wieder ersetzt und nicht weiter benutzt). Für mich keine Kaufempfehlung.
    Kühler Tisis Core 4/5 Sterne, da die Kühlleistung echt super ist, er jedoch mit einer falschen Anleitung und ohne Lüfter geliefert wird, was bei 60 EUR schon drin sein könnte. Trotzdem eine Kaufempfehlung, wenn man keine Wasserkühlung in Betracht ziehen möchte.
    Als Bundle nicht zu empfehlen!

    Verbaute Hardware
    Gigabyte GA-Z170-Gaming K3-EU
    Intel i5 6600k 4x 3.50 GHz
    Gainward GeForce GTX 1060 Phoenix Golden Sample 6GB
    G.Skill RipJaws V DDR4-2133 16GB
    Corsair CS650M Modular 80+ Gold
    Samsung 850 Evo 500GB SSD
    Lüfter: 2x Cougar CF-D12HB, 1x Cooltek Silent Fan 120
    (Lüfter werden wahrscheinlich noch ausgetauscht)

  3. Danke madwursd  Raijintek Testers Keepers Hat sich für diesen Post bedankt.
  4. #3
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    Standard Raijintek Ereboss und Styx - Testers Keepers

    Raijintek Styx und Ereboss – Testers Keepers
    Im Rahmen des Testes-Keepers Programm wird die Kombination aus Gehäuse Raijintek Styx und Kühler Ereboss getestet. Dabei möchte ich gerne auf die Vorteile dieser Kombination eingehen und für wen dieses Set interessant ist.


    Sinn der Kombination aus Gehäuse Styx und Kühler Ereboss
    Ich möchte ein räumlich möglichst kleines System realisieren.
    Vorhandene Hardware:

    Gigabyte GA-Z270N-WIFI Intel Z270 (mini ITX, mATX macht mehr Sinn)
    Intel Core i7 7700K 4x 4.20GHz
    32GB G.Skill RipJaws V schwarz
    Ältere PCIE Gigabyte Karte (ca. 75W TDP). Später GTX1060 oder RX480/580 vorgesehen
    Sharkoon Silentstorm Gold 500W SFX-L Netzteil

    Die Einschränkungen des METIS PLUS sind mir hinsichtlich Grafikkarten-Länge (17cm maximal) aber zu hart. Dies ist insbesondere deswegen eine Einschränkung, da leistungsstarke GPUs mit hoher thermischer Last in kleinen Gehäusen gerne Hitzestaus verursachen und ITX-Karten nur wenig verbreitet sind. So ist der Verbau einer AMD RX480/580 beim Metis mit ATX-Netzteil nicht möglich, da es keine 17-cm-Version der RX480 gibt. Hier kann das Raijintek Styx seine Stärke ausspielen: Vorteile eines mATX-Systems bei vergleichsweise kompakter Größe. Das System soll über eine robuste Luftkühlung verfügen, die auch im Sommer bei moderater Übertaktung gut funktioniert und leise ist. Dies bedingt einen Vollformat-Kühler, wie es der Ereboss ist.

    Kühler Raijintek Ereboss:
    Architektur, Design und Lieferung
    Der Raijintek Ereboss ist mit 16cm Höhe ein „ausgewachsener“ CPU-Kühler und – obwohl man die Maße vorher lesen kann – beeindruckend groß. Aus diesem Grund habe ich ein Foto mit einem 1-Euro-Stück gemacht, das kann man einfach besser einschätzen. Man kann kaum glauben, dass dieser Kühler in das Metis Gehäuse passen soll. Die Tatsache, dass dieser Kühler in mehrere Raijintek-Gehäuse passt finde ich sehr gut – der Systemgedanke hilft enorm, wenn man sich später doch für eine kleineres/größeres Gehäuse entscheidet.
    Interessant ist, dass die Aluminiumbleche nur gesteckt und nicht gelötet sind.

    Montage:
    Der Kühler wird mittels einer Brückenkonstruktion an den CPU-Heatspreader gedrückt. Der Ereboss kommt mit einem gebogenen Montageschraubenschlüssel, der allerdings für die Schraube, die er anziehen soll zu grob ist (mehr später). Die Halterung für die Spannbrücke selbst am Mainboard anzubringen ist kein Problem, die Teile dafür sind gut verarbeitet. Die Brücke wird über zwei Clincheindrücke in zwei gebohrte Löcher im Kühlersockel fixiert. Dabei muss, damit die Brücke einrastet alles exakt ausgerichtet sein, was beim Styx sehr viel Fingerspitzengefühl erfordert. Die eingerastete Brücke wird über 2 Schrauben an der Halterung fixiert, wobei eine mit dem beigelegten Schraubenschlüssel durch das Loch im Kühlkörper von oben angezogen werden muss. Kein Thema im Prinzip, jedoch ist der Schraubendreher zu grob für die kleine Schraube. Folge ist, dass man die Schraube nicht vernünftig anziehen kann und die Flanken leicht ruiniert. Lässt sich umgehen, wenn man erst die hintere Schraube bei eingesetzter Spannbrücke durch den Kühler anzieht, dann den Kühler einfädelt und die Spannung am Ende beim Festziehen der vorderen, besser zugänglichen Schraube aufbringt. Durch die Ereboss Installation Manual auf der Raijintek-Homepage wird es denke ich verständlicher.
    Der Lüfter ist sehr dünn und lässt sich via Gumminippel in der Höhe des Kühlkörpers verstellen. Sehr nützlich, da z.B. meine RAM-Kühler höher sind und bei starrer Lüfterhöhe nicht gepasst hätten. Die Oberseite des Lüfters wird mit Drahthaken fixiert. In das Styx-Gehäuse passt der Ereboss dann dennoch rein.
    Bis ca. 900rpm ist der Lüfter fast unhörbar, ab 1100rpm fängt er an tief zu dröhnen.

    Die Kühlleistung ist meiner Meinung mehr als ausreichend:
    Parameter: Auslastung mit Prime 95, Temperaturmessung via MSI Afterburner
    i7 7700K,Last: 60°C, sowohl im geschlossenen als auch offenen Gehäuse
    i7 7700K, Idle: 30°C bei 19°C Raumtemperatur
    Die Temperaturen sind bei „Silent-Lüfterkurve“ des MB identisch wie mit „Normal“.

    Die Kühlleistung steigt mit höheren CPU-Temperaturen noch an. 60°C CPU-Temperatur für Last sind meiner Meinung nach absolut OK.

    Fazit: Für den aktuellen Preis kann man den Ereboss definitiv empfehlen. Kühlleistung ist gut, Lautstärke für mich ebenfalls. Die Montage ist etwas aufwendiger als z.B. Dark Rock Pro 3, jedoch meiner Meinung verschmerzbar. Die Kombination mit Styx (vermutlich auch Metis) macht Sinn, daher wäre der Ereboss auch meine erste Wahl, da die Kühlfläche schon recht groß ist und den Platz gut nutzt. Wer auf Optik Wert legt, ist mit der Core Edition vielleicht besser bedient, eine schwarz vernickelte Oberfläche ist ein optischer Leckerbissen durch das Sichtfenster.

    Gehäuse Raijintek Styx
    Was mir daran gefällt:
    + mATX-Mainboards sind möglich (d.h. 4 RAM-Plätzen, Erweiterungsmöglichkeiten…)
    + 3 mögliche 120mm Gehäuselüfter (Bei Verwendung mit Ereboss ist Lüfter an Unterseite nicht
    nutzbar) sorgen für Kühlmöglichkeiten von Komponenten mit hohen Abwärmen. Durch eine gute
    Durchlüftung kann man die Lüfter stärker drosseln und das System leiser gestalten. Anderseits kann
    man Hardware auch stärker übertakten, ohne dass die Lebensdauer der Komponenten durch
    Hitzestau übermäßig verringert wird (grobe Faustregel 10°C Temperaturerhöhung beschleunigt die
    Alterung um den Faktor 2). Mit dem Ereboss kann man den Lüfter auf der Unterseite nicht
    bestücken, ebenso die 3,5-Zoll-HDD-Halterung am Boden. Meiner Meinung aber verschmerzbar
    +Grafikkartenlängen bis 28cm sind möglich  deutlich mehr Modelle möglich, auch solche mit
    größeren Kühlern und daher leiserer Kühlung (es könnten z.B. extra VGA-Kühler wie der Raijintek
    Morpheus II eingesetzt werden um ein leistungsstarkes Silentsystem aufzusetzen)
    +5 Steckkartenplätze bieten Erweiterungspotenzial (für mich persönlich nicht interessant, aber in
    jedem Fall positiv)
    +geringe Größe für ein mATX-Gehäuse mit 210 x 335 x 360 mm (B x H x T)

    Was mir nicht gefällt
    -die Bohrungen der unteren Lüfterhalterung haben Metallspäne (Kurzschlussgefahr). Beseitigung mit
    Holzspatel möglich, wenn man’s bemerkt kein Thema.
    -der Anschalttaster war defekt. Ärgerlich, denn das merkt man nicht gleich. Ersatzteile bekommt man auf die Schnelle schwer (Raijintek ist in Taiwan. Kein Vorwurf an Mindfactory, dort hatte ich noch gar nicht nachgefragt). Durch waschen in demineralisiertem Wasser und Rücktrocknung bei 5min 700mbar 50°C geht der Taster wieder. Mehr Temperatur tut nicht gut, die Kontakte sind mit Schmelzklebstoff befestigt, der teigig wird. Gilt auch für intakte Gehäuse. Die Bauteilreinigung bei Raijintek ist scheinbar unzureichend. Nicht jeder hat die Möglichkeit den Schalter in Funktionszustand zu versetzen.
    -der untere 3,5 Zoll-HDD-Platz und der untere Lüfterplatz lassen sich mit dem Ereboss nicht nutzen

    Design und Verarbeitung
    Das Design überrascht äußerst positiv! Die silberne Version wirkt edel, die Oberflächen sind gleichmäßig und zeigt Riefungen. Gefällt mir. Die Oberfläche sieht aus wie gebürstetes Aluminium, ist nach Herstellerangaben aber eloxiert. Das macht die Obefläche beständiger gegen Kratzer. Die Innenrahmen sind schwarz lackiert und machen einen robusten Eindruck. Ein dezenter Schacht für ein Slim-DVD-Laufwerk ist hinter dem Netzteil, das finde ich besonders clever. Das Konstrukt ist stabil und solide.
    Die USB-Anschlüsse an der Stirnseite und die Audiobuchsen sind sehr geschickt, z.B. für Einsatz als Medien-PC geeignet. Die Kanten sind sauber verarbeitet, man schneidet sich nicht an Graten. Einzige Ausnahme sind die unteren Lüfteröffnungen, diese sind in meinem Exemplar nicht sauber verarbeitet.


    Auslegung und Montage:
    Die Montage ist sehr anspruchsvoll, zumindest mit dem Ereboss. Der Einbau will genau geplant sein, der Zugang zur vielen Mainboardsteckern ist nach Kühlereinbau nicht mehr zugänglich. Durch die Konstruktion der Erebosshalterung (tiefgezogene Rundeindrücke wie geclincht, die genau in die Bohrungen des Sockels passen müssen) muss der Kühlkörper exakt ausgerichtet sein. Das ist eine ganz schöne Bastelei im Styx, jedoch macht man das nur einmal.
    Eine Schwäche ist die Auslegung der 2,5-Zoll-HDD-Aufnahmen, denn wenn man eine SSD (z.B. Samsung evo 850) mit modularem Netzteil verwendet, dann kann man den Stromstecker nicht einstecken wenn der Stecker nicht ganz am Ende ist. Der Abstand zum Blech ist zu gering. Man braucht Distanzstücke, um die HDD einstecken zu können.
    Gut gefällt mir die obere Lüfterhalterung mit dem ausklickbaren Gitter. Sehr gut gemacht, nur wie die Lüfter mit den beiliegenden Schrauben verschraubt werden sollen ist mir unklar. Mit längeren M4-Schrauben geht’s.
    Ich kann nur jedem raten die Montageanleitung auf der Raijintek-Homepage vorab durchzusehen. Hilft enorm.
    In Foren findet man Hinweise, dass eine Lüfterinversion (Einzug am unteren CPU-Kühler, Ausblasen oben) zu maßgeblicher Verbesserung der Kühlleistung führt. Würde Sinn machen, da warme Luft bekanntlich aufsteigt und so die thermisch bedingte Fluktuation genutzt wird.
    Die Teile des Gehäuses passen sauber zusammen und die Kanten sind gut gemacht. Das Finish der Kanten wirkt edel. Da diese aluminiumfarben sind, ist die Wirkung bei den gefärbten Eloxalveredelungen vermutlich noch stärker. Dazu kann ich aber nichts sagen. Mir persönlich sind die gefärbten Eloxalschichten zu brilliant (wahrnehmbar als „Neonfarbe“).


    Temperaturen:
    Der vorverbaute Lüfter ist sehr leise, surrt aber ein klein wenig. Es werden 2 Stück Bequiet Pure Wings 2 120mm am Gehäusedeckel installiert, der CPU-Kühler ist der Ereboss. GPU ist eine Gigabyte passiv gekühlte älteren Baujahres (grob 75W TDP)
    i7 7700K, Auslastung mit Prime 95, Temperaturmessung mit MSI Afterburner: 60°C, sowohl im geschlossenen als auch offenen Gehäuse
    i7 7700K, Idle: 30°C bei 19°C Raumtemperatur
    Die Temperaturen sind bei „Silent-Lüfterkurve“ des MB identisch wie mit „Normal“.

    Fazit: Ein schönes Gehäuse, aber eine Montage die nicht einfach ist. Offenbar habe ich mit dem Einschalter Pech gehabt, aber definitiv hat Raijintek einige Baustellen mit der Fertigungsqualität offen (Schalter, Späne in den Bohrungen). Der durchschnittliche Kunde hätte das Gehäuse wohl zurückgeschickt. Die unsaubere Verarbeitung der unteren Löcher lässt sich leicht mit einem Holzspatel beheben. Den Kauf kann ich daher dennoch empfehlen. Die Optik gefällt mir sehr gut, das Gehäuse ist für ein mATX angenehm klein.

    Empfehlung: Für wen die Kombination Styx-Ereboss interessant ist
    Kann ich den Styx-Ereboss empfehlen ? Ja. Die Kombination ist sinnvoll für Systeme mit größeren GPUs (bis 280mm), die solide Kühlung erfordern. Durch die 2x120mm-Lüfter oben kann die Kühlung solide gestaltet werden. Ein mikro-ATX Mainboard würde ich auf jeden Fall verbauen, da die Einschränkung auf Mini-ITX beim Styx unnötig ist. Geeignet ist das Styx auch, wenn ein DVD-Laufwerk da sein soll, da es platzsparend eingebaut werden kann. Vor Einbau der Hardware am besten kurz nachsehen, ob Metallflitter vorhanden sind, diese lassen sich leicht entfernen.

    Alternative für Mini-ITX:
    Nach Recherche ist im Metis auch eine größere Länge als 17cm bei der GPU möglich, wenn SFX-Netzteile verbaut werden. Der Metis Plus scheint durch den Lüfterplatz auf der Oberseite auch stärkere GPUs zu verkraften. Für meine Zielsetzung wäre der Metis Plus vermutlich besser gewesen. Ein Vergleichstest bezüglich Temperatur, Montage und Raumangebot wäre außerordentlich interessant, um die Unterschiede zu beleuchten. Die im Internet vorhandenen Artikel haben mir hier nicht weitergeholfen.

    Ich möchte mich für die Möglichkeit zum Test bedanken und hoffe dass meine Ausführung eine Entscheidungsgrundlage für Interessenten sein kann. Gerne würde ich Zukunft wieder einen Test machen.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  5. #4
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    Standard Raijintek Paean Rezession

    Bevor ich zum eigentlichen Testbericht komme, möchte ich erklären, wie es zu diesem Projekt kam.
    Ich selber bin schon älter und habe vor vielen Jahren mit meinen Kindern begonnen, an Computern rumzubasteln.
    Angefangen mit einfachen Reparaturen über „Case Modding“ bis zum Versuch den „Ultimativ“ schnellen PC zu bauen .
    Unsere Kinder sind nun schon Erwachsen, aber wir haben Pflegekinder aufgenommen.
    So sind wir eine bunte Mischung aus allen Jahrgängen, mit vollkommen unterschiedlichem Vorwissen und auch das wird sich in der Rezession zeigen mit vollkommen unterschiedlichen Prioritäten!
    Ein Bench-Gehäuse erschien mir die optimale Plattform, allen die Grundlagen, den Aufbau und die Funktionsweise eines Computers zu erklären.
    Dies nur zur Erläuterung!


    Der Beginn – Die Lieferung

    Zuerst muss ich die Verpackung des gelieferten Produktes loben, diese war mehr als gut! Der original Karton war in einem Karton verpackt, mit „Stopfmaterial“ versehen, dass Erschütterungen ihm nichts ausmachen.
    Selten so ein ordentliches und sicheres Paket erhalten, weiter so!


    Das Design

    Das Gehäuse fanden wir alle anfangs sehr gelungen!
    Das Design ist, wie ich finde, sehr gut gelungen. Es sieht sehr edel aus, bietet aber auch schlichte Elemente eines normalen Gehäuses.
    Die Glaswände sind getönt, was dem Gehäuse den Look eines alltagstauglichen Gehäuses vermittelt. Gleichzeitig bilden die Wände aber das Hauptelement, somit sieht es in unseren Augen etwas aus wie ein modernes Gebäude.

    Die Qualität

    Die Verarbeitungen von den beiden Glaswänden sowie der Metallhalterungen ist spitze. An diesen gab es nichts auszusetzen. Nicht ein Kratzer oder Makel war zu sehen. Dank der sehr überlegten Verpackung!
    Das Aluminium des Gehäuses, also die Halterung für das Mainboard, sowie alle anderen Teile sind in schwarz gehalten (eloxiertes Aluminium). Sie wurden beschichtet und sind somit sehr robust gegen kleine Stöße. Das ist für alle ein Vorteil, die das Gehäuse auf dem Tisch platzieren wollen, wo man ja des öfteren mal gegen stößt.
    Außerdem hat das Gehäuse ein sehr schönes Finish!

    Die Montage

    Die Montage ist für jeden, der schon mal ein Regal eines schwedischen Möbelhauses aufgebaut hat, ein Kinderspiel. Es scheinen erst viele Teile zu sein, am Ende stellt sich allerdings heraus, dass es viele Ersatz- und Zubehörteile sind, das gibt einen dicken Plus Punkt, denn so kann man wenigstens viele Teile hinzufügen ohne groß Schrauben und Halterungen suchen oder gar nachkaufen zu müssen. Von Schrauben bis Blenden ist alles im Lieferumfang enthalten!
    Zu den Features, welches das Gehäuse bietet, kann ich nur sagen das man den Startknopf (die Einheit) variabel platzieren und montieren kann. Dies bietet viele Möglichkeiten zum Hinstellen und ist rund um gelungen. Ebenfalls kann man das Gehäuse auf jede beliebige Seite stellen, um eine Ansicht zu erhalten, wie man sie sich wünscht. Ich persönlich finde es am schönsten, wenn man rein schauen kann, aber auch vorne das Mainboard betrachten kann.

    Leider fehlt allerdings ein Platz für ein Laufwerk, was ich persönlich nicht schlimm finde, da es sich ja um ein Bench-Gehäuse handelt und heute fast alles per Download funktioniert.

    Hier allerdings Proteste der Mitschrauber! Zum einem kamen einige aus Familien, die sich kein Internet leisten konnten und zum anderem wohnen wir selber tief, tief in der Eifel!
    Bei uns ist nur DSL 2000 möglich, kein Highspeed, kein Hybrid, kein LTE nichts dergleichen - Ein Download kann so schon mal Tage dauern!


    Technische Features

    Es bietet 4 x USB 3.0 Ports, was ein großer Vorteil ist. Außerdem ist Platz für 3 x 2.5 und 3 x 3.5 SSDs und HDDs. Damit sollte es niemandem an Speicher mangeln.
    Selbst ein Mainboard in ATX Größe findet in dem Gehäuse spielend Platz. Für recht kompakte Außenmaße bemerkenswert, denn das Mainboard scheint auf der großen Metallplatte winzig.
    Des weiteren können bis zu 8 PCI Slots belegt werden.
    Durch das praktische Kabelmanagement kann man die Kabel unsichtbar verbauen, was zuerst etwas paradox erscheint, da man schließlich ein Gehäuse mit Glaswänden vor sich hat. Aber durch geschicktes Verlegen und ordentliches Verteilen der einzelnen Komponenten sieht es super aus. Voraussetzung wäre hierfür natürlich ein Netzteil mit Kabelmanagement.
    Wenn man in das Gehäuse noch ein paar LEDs bzw. LED-Röhren einsetzt, sieht es bestimmt wahnsinnig gut aus.

    Kühlung und Geräuschpegel

    Die Kühlung und der Geräuschpegel des Gehäuses ist faszinierend. Hitze verschwindet dank den großen Öffnungen sofort und dadurch drehen die Lüfter langsamer, diese hört man gar nicht!
    Luftzirkulation ist also hervorragend, nicht zuletzt, da es im Grunde zwei Hitzezonen gibt. Das Netzteil und die Festplatte sind auf der Rückseite und das Mainboard mit Grafikkarte vorne. Das ist wärmetechnisch ein großer Vorteil.
    Ebenfalls bietet das Gehäuse einen guten Platz für die Wasserkühlung. Man kann sie zentral in der Mitte platzieren und zusätzlich noch drei weitere Lüfter einbauen. Somit ist die Kühlung gesichert. Ich denke nicht, dass man dort Probleme bekommen wird. Meine Grafikkarte (Gigabyte 290X), die bislang sehr warm wurde, hat in diesem Gehäuse keine Probleme, allerdings mit reiner Luftkühlung.

    Um die Wasserkühlung einzubauen, ist gerade die verwendete Gigabyte 290X zu lang und zu breit!
    Die Schläuche der Wasserkühlung hätte ich so zwischen Grafikkarte und Glasgehäuse quetschen müssen. Ich verzichtete darauf, da wie beschrieben für die Grafikkarte, die bisher die größten Probleme bereitete, die Luftkühlung dank der optimalen Trennung der Komponenten optimal funktionierte!

    Anders sieht es bei der Prozessorkühlung aus!
    Ob hier eine reine Luftkühlung ausgereicht hätte, wissen wir nicht, da wir hier unsere eigene modifizierte Flüssigkeitskühlung einbauen konnten.
    Auch hier gab es ausreichend Platz für die Platzierung des Kühlkörpers. Da wir diesen aber lieber etwas weiter von den anderen Komponenten entfernt haben wollten, mussten wir die Schläuche verlängern.
    Wir verwenden hier eine Prozessorkühlung aus handelsüblichen Komponenten, die modifiziert wurde.
    Das Kühlmittel wurde ersetzt und die Schläuche gegen Druckresistentere ausgetauscht. Anschließend wieder ummantelt.
    Die Pumpe die für die Zirkulation im System nötig ist, wurde gegen eine getauscht, die mit der höheren Viskosität klar kommt.
    Zusätzlich kommt eine angebrachte Lüftersteuereung zum Einsatz, da es sich gezeigt hat, das durch die Modifizierung keine so hohe Drehzahl des Lüfters nötig ist.

    Ich wurde gebeten, über unsere modifizierte Flüssigkeitskühlung zu berichten.
    Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich beruflich mich mit solchen Dingen auskenne, dass ein Ingenieur für Kühlanlagen im Braugewerbe uns die Leitungen anfertigt und testet und ein Chemiker uns die Kühlflüssigkeit einfüllt.
    Unsachgemäße Versuche des Nachbaus können Schaden an der Hardware, aber schlimmer noch auch an Eurer Gesundheit zur Folge haben!
    Wenn ich einem unserer Kinder einen Computer übergebe, baue ich diese immer auf eine herkömmliche Flüssigkeitskühlung aus dem Handel um!
    Es sind reine Testgeräte, um bei einem neuem PC Probleme aufgrund von Hitzentwicklung auszuschließen!



    Preis / Leistung

    Preis Leistung ist in diesem Fall in der oberen Klasse, ein Premium High End Case mit hervorragenden Eigenschaften zum fairen Preis!
    Solltet ihr also ein gutes Gehäuse suchen kann ich dieses hier nur Empfehlen, ich habe noch kein besseres gesehen oder mein Eigentum nennen können.

    Alles in allem ein Stylisches Gehäuse das sich gut in jedem Wohnzimmer, Arbeitszimmer oder auch im eigenen Zimmer auf dem Schreibtisch macht!
    Wobei man nie vergessen sollte, es handelt sich um ein Bench-Gehäuse, nicht für den Alltagsgebrauch gebaut, sondern um schnell, komplikationslos neue Komponenten Kombinationen auszuprobieren um diese dann in ein alltagstaugliches Gehäuse einzubauen!
    Rechtlich sind Bench ,- und Show Gehäuse nicht für den Alltag.
    Allerdings gebe ich zu, durch die Glasscheiben und die Optik führt es schon zur Versuchung es auf dem Schreibtisch zu präsentieren.
    Ihr werdet die neidischen Blicke eurer Besucher sehen, ein Must Have für jeden Computer Fan!

    Fazit

    Zum Abschluss noch das Fazit unseres „Familienprojektes“!
    Es hat extrem Spaß gemacht, die Kinder als auch ich haben viel gelernt.
    Größere Kinder waren entsetzt, das so ein edles Gehäuse nicht als Kunstobjekt auf einem Managerschreibtisch stehen wird!
    Die Kosten, auch der Hardware waren Summen, die sie traurig gemacht haben.
    Aber sie haben gelernt, über Computer, über Planung, Aufgabenverteilung und auch das Schreiben vernünftiger Berichte!
    Unsere kleinste Mitwirkende (5 Jahre), die unbedingt dabei sein wollte, kann jetzt Kindern
    die Komponenten und Funktion eines PC`s grob erklären.

    Wir danken allen Beteiligten für diese Chance! Speziell einer Mindfactory-Mitarbeiterin, die wir vermutlich sehr oft nerven mussten!
    Danke für Ihre ehrliche und freundliche Hilfe!
    Gerne würde ich jetzt noch ein Bild des „Teams“ anfügen, aber aus rechtlichem Grund ist dies verboten !



    20170502_195809.jpg20170424_192927.jpg20170420_190405.jpg20170420_184338.jpg20170420_183831.jpg20170420_183435.jpg20170420_183358.jpg20170420_181548.jpg20170420_181241.jpg20170420_181238.jpg
    Geändert von Madam Marketing (22.05.2017 um 09:40 Uhr)

  6. #5
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    Raijintek Asterion Classic - Schwarz

    In erster Linie möchte ich mich für die Bereitstellung durch Raijintek und Mindfactory bedanken, welche mir das Testen ermöglicht haben. <3

    Wer ein neues Gehäuse für seinen PC sucht, der sieht sich mit einer Flut an Angeboten konfrontiert, wo es nur schwer ist den Überblick zu gewinnen. Aktuell finden sich hier im Shop über 500 Midi-Gehäuse mit ATX Formfaktor, für jeden Geschmack etwas dabei.
    Meine Ansprüche an das Gehäuse waren recht spezifisch: „cleanes design, Sichtfenster und Aluminium“ sollten es sein. Besonders stark vertreten in diesem Segment sind IN WIN und Lian Li, doch die Preise hier gehen ganz schnell über 200 Euro.
    Umso interessanter wurde der Hersteller Raijintek für mich, von dem ich zuvor noch nichts gehört hatte, doch er erfüllte meine Kriterien und bot dazu noch einen günstigen Preis. Die Entscheidung war gefallen:


    Verpackung
    Geliefert wurde ein großer Karton, unverkennbar mit welchem Inhalt - Abbildungen und Namen ließen sich von jeder Himmelsrichtung aus erkennen. Im Inneren befand sich dann das Gehäuse, verpackt in Folie, Vorder- und Rückseite zudem mit PE-Schaumstoff geschützt. Ein eher günstiges Material, weißt aber eine höhere Festigkeit als beispielsweise PU-Schaumstoff auf und eignet sich daher auch besser für den Transport. Transportschäden suchte ich daher auch vergebens, nicht mal einen Kratzer habe ich finden können.

    DSC_1727.jpg


    Design
    Das Design hatte mich für mich einen besonderen Stellenwert, denn in erster Linie soll mein PC ja auch gut aussehen. Im Vergleich zu meinem vorherigen Tower (490x200x530), einem Midi-Tower aus dem Hause Dell, ebenfalls mit Aluminiumpaneelen, wirkt der Asterion (515x230x460) gewaltig. Aber was mir anfangs nicht aufgefallen war, es handelt sich hier ja auch um ein E-ATX Modell, zudem noch für Wasserkühlung optimiert, da ist die Größe nicht verwunderlich.

    DSC_1752x.jpg

    Die Seiten sind aus Echtglas gefertigt (tempered glass) und dunkel getönt, das Außengehäuse aus Aluminium mit einer ordentlichen Wandstärke. An den Seiten ist das Gehäuse sowohl oben als auch unten abgerundet, wodurch ein sehr symmetrisches Design entsteht. Auch an der Vorderseite findet sich eine solche Symmetrie, Power-Button und Herstellerlogo weisen die gleiche Größe auf und befinden sich gespiegelt von der Mitte des Gehäuses jeweils oben und unten. Der Power-Button ist beleuchtet (weiß) und übernimmt zugleich die Funktion der HDD-Anzeige (rot). Platz für ein optisches Laufwerk blieb leider nicht.

    DSC_1755.jpg

    Etwas überrascht hat mich die Tatsache, dass die beiden Seitenfenster gleichermaßen getönt sind. An der Rückseite des Gehäuses macht es durchaus Sinn, man will ja nicht die verlegten Kabel sehen, doch an der Vorderseite hätte ich ein weniger getöntes Glas erwartet. Nachdem ich dann meine Hardware in das Gehäuse verbaut hatte und den PC in Betrieb nahm, zeigte die dunkle Tönung einen interessanten Vorteil: Leuchtet im Inneren keine LED, so wirkt das Gehäuse undurchsichtig. Doch schalte ich den PC an und die drei, von Werk aus verbauten Lüfter mit LEDs fangen an zu leuchten, entsteht ein WOW-Effekt, denn plötzlich erkennt man das innere. Durch die starke Tönung bleibt es jedoch eher Schemenhaft, aber wer beim Build viel auf LEDs setzen will, der wird diesen Effekt und die Optik lieben!

    DSC_1756.jpgDSC_1757.jpgDSC_1760.jpgDSC_1761.jpgDSC_1762.jpg
    Auf den letzten beiden Bildern habe ich mit der Taschenlampe die Möglichkeiten simuliert, welche sich mit LEDs ergeben würden. Leider bietet mein aktueller Build noch keine entsprechende Hardware, doch steht die auf meiner Einkaufsliste - Denn es ergibt sich ein wundervoller Effekt, welchen ich hoffentlich auf den Bildern einfangen konnte.

    Montage
    Die Montage ist bemerkenswert einfach, vormontiert sind bereits Gewinde für das ATX-Board und drei Lüfter mit LED-Ring. Das Glas von den Seiten wird durch 4 Schrauben gehalten, welche zum Schutz mit Gummi versehen sind, sodass keinerlei Schäden am Glas entstehen können. Das lösen geht einfach von Hand, doch hört hier auch schon die werkzeuglose Montage auf. Für mich kein wirklicher Kritikpunkt, denn ich habe bei der Montage ohnehin einen Schraubenzieher zur Hand, da kommt es mir auf eine Schraube mehr oder weniger nicht an. Weshalb auf der Website von werkzeugloser Montage von 3,5“ HDD und Netzteil gesprochen wird, erschließt sich mir jedoch nicht. Der Innenraum ist recht geräumig, sodass alles seinen Platz findet. Ich bin kein Fan von Wasserkühlung, weshalb ich rein auf Luft setze. Aufgrund der Breite es Gehäuses finden hier auch stattliche CPU-Kühler bis zu 180 mm ihren Platz. Etwas knapp wurde es bei mir mit der Breite des CPU-Kühlers, doch es blieb genug Spiel, dass nichts schleift.

    DSC_1747.jpg

    Auch Grafikkarten mit einer Länge von 340 mm sind kein Problem. 360 mm Radiatoren lassen sich vorne und oben im Gehäuse platzieren, wobei in meinem Build 120 mm Lüfter diesen Platz einnehmen. Ein echter Kritikpunkt ist der HDD Käfig, wo angeblich 2x 3,5“ HDDs ihren Platz finden sollen. Ich habe es nicht hinbekommen 2 Stück zu verbauen, weshalb ich einen Schlitten entfernen musste. Hier werde ich mein Glück noch mit kürzeren Schrauben versuchen, denn da die Festplatten durch Gummipuffer gelagert werden habe ich etwas Spiel.
    Es gilt beim Einbau zu beachten, dass man zuerst die Halterung für das Netzteil entfernt bevor man die Kabel verlegt. Das Netzteil wird nämlich von außen in das Gehäuse geschoben und dann mittels eines Rahmen fixiert. Wer schwere Netzteile nutzt muss sich ebenfalls keine Gedanken machen, denn neben dem Rahmen liegt es noch auf kleinen Säulen auf, sodass es gestützt wird und zusätzlich noch Abstand zum Boden hat, was für eine bessere Kühlung sorgt.

    Das Verlegen der Kabel gestaltet sich einfach. So bietet das Gehäuse ausreichend Platz hinter dem Mainboard-Tray und erlaubt zudem das Durchführen über dem Mainboard. Viele werden wohl das Problem kennen, dass sie das Stromkabel der CPU quer über das Board legen müssen, weil sich nur auf der rechten Seite die Durchführungen befinden. Hier hat man die freie Wahl ob man die Kabel von unten, oben oder rechts an das Board führen möchte.

    DSC_1749.jpg
    Zugegeben, das Management der Kabel ist jetzt nicht sonderlich ordentlich, aber es handelt sich aktuell nur um das Referenzsystem und soll die Möglichkeiten der Kabelführung aufzeigen.


    Temperaturen / Kühlleistung
    Was die Kühlung betrifft habe ich als Referenzsystem das Gehäuse meiner Freundin (ein klassisches Uralt-Gehäuse, wie es wohl jeder zuhause stehen hat/hatte) zur Seite gezogen, da sich hier der Ausbau leichter gestaltet hatte als in meinem alten DELL Case.
    Getestet wurde die Temperatur von CPU (FX6300) und GPU (HD7800) unter Volllast über eine Dauer von 30 Minuten.
    Während die Temperatur der CPU in beiden Gehäusen den gleichen Wert aufwies, blieb die Grafikkarte unter gleichen Bedingungen im neuen Gehäuse satte 5° kühler.
    Vermutlich wäre hier auch noch eine bessere Kühlung möglich, denn durch die Front kommt leider keine Luft in das Gehäuse. Entfernt man die Glaspaneele von den Seiten, so sieht man zwar Luftschlitze, welche eine ordentliche Zufuhr gewährleisten würden, doch werden diese von dem Glas verdeckt. Meine Vermutung ist, dass hier das gleiche Skelett von einem anderen Modell verwendet wurde, wo diese Schlitze Sinn machen. So bleibt den Frontlüftern nicht viel mehr übrig als die Luft aus dem Boden und der Decke zu ziehen. Schade.
    (Leider meldet mir das Forum an dieser Stelle, dass ich keine weiteren Bilder anhängen darf. )


    Staubfilter
    Auch die Staubfilter wirken auf mich nicht sonderlich überzeugend. In der Decke befindet sich zwei leicht versetzte Lochgitter, welche den Staub abhalten sollen. Positiv ist, dass sich dieser „Staubfilter“ ohne Werkzeug entfernen lässt. Im Boden wurde ein deutlich feineres Sieb verbaut, wo ich mir durchaus vorstellen kann, dass es auch Wirkung zeigt. Leider muss man für die Demontage nicht nur zum Schraubenzieher greifen, sondern gleich das ganze Gehäuse auf die Seite legen um die Filter zu erreichen.


    Lautstärke
    Was die Geräuschkulisse betrifft, so lässt sich zu dem Referenzgehäuse ein deutliche Verbesserung erhören. Bewegliche Teile wie HDDs und auch die vom Werk verbauten Lüfter sind auf Gummi gelagert, sodass sich die Vibrationen nicht auf das Gehäuse übertragen können. Leider ist keine Steuerung für die Lüfter verbaut und es handelt sich auch um keine 4-Poligen PWM Modelle, sodass sich die Steuerung deutlich schwieriger gestaltet. So schön ich die Optik der Lüfter auch finde, hier überlege ich auf PWM-Modelle umzusteigen, denn im IDLE müssen die Lüfter nicht auf voller Leistung drehen, selbst wenn sie nicht allzu laut sind.


    Preis
    Der Preis von ca. 150 Euro für ein E-ATX fähiges Gehäuse mit „tempered glass“ und Aluminiumpaneelen sucht seines Gleichen. Neben dem zeitlosen Design überzeugen auch die kleinen Details, wie die Gummipuffer zur Entkopplung, Netzteilabdeckung, Kabelführung, hochwertige Materialien und eine vorbildliche Verarbeitung ohne scharfe Kanten. Mit an Board sind zudem gleich 3 Lüfter, welche durch ihre LEDs optisch gut in das Gehäuse passen. Kritik erntet das Gehäuse für die Luftversorgung in der Front. Hier hätte man eventuell das Glas etwas weiter hinten platzieren können und einen schmalen Streifen mit Luftschlitzen verbauen können. Auch der Staubfilter in der Decke ist wenig funktional, hier hätte man einen deutlich feineren Filter verbauen können. Wer Lüfter in der Decke platziert und diese nach außen Pusten lässt könnte so eventuell den Einfall etwas dämmen.


    Fazit
    Zusammenfassend spreche ich jedoch eine klare Kaufempfehlung für alle aus, die ein schickes und schlichtes Gehäuse aus hochwertigen Materialien suchen und dafür nicht weit über 150 Euro ausgeben möchten. In der Gesamtwertung vergebe ich 4/5 Punkten für ein Gesamtprodukt welches überzeugt, jedoch einige kleine Punkte nicht berücksichtigt, oder schlecht umgesetzt worden sind.
    Geändert von BooWseR (03.05.2017 um 19:29 Uhr)

  7. #6
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    Erstmal vielen Dank an das Team von Mindfactory für die Bereitstellung des Produktes 

    Getestetes Produkt: Raijintek Tisis Tower Kühler
    CPU: Intel Xeon 1231 V3

    In folgender Review werden Punkte wie Design, Verarbeitung, Montage, Features, Kühlung, (Geräuschpegel), P/L Verhältnis beleuchtet.


    Design
    10/10
    Der Tower Kühler sieht durch sein schlichtes schwarzes Design sehr mächtig und ansprechend aus. Die ebenfalls in schwarz gefärbten Heatpipes ergänzen dieses Erscheinungsbild. Dementsprechend ist er in einem Window Case ein echter Hingucker, mit LED Beleuchtung wird der Kühler ebenfalls aufgewertet. Die Größe könnte allerdings bei hohen Ram Riegeln ein Problem werden, allerdings passen tatsächlich normale non LP Riegel unter den Kühler. Das einzige „Manko“ wäre eventuell dass die beiden Kühlblöcke nicht gleichgroß sind, allerdings stört mich dies nicht.


    Verarbeitung
    7/10
    Beim ersten auspacken und anfassen macht das Produkt einen qualitativ hohen Eindruck, dies wird durch das moderate Gewicht verstärkt. Die Farbe ist gleichmäßig aufgetragen und wies zumindest bei mir keine Fehler auf. Das eigentliche Material aus dem die Kühlrippen gefertigt sind wies auch keine Fehler auf. Heatpipes und Kühlfläche sind ebenso gut verarbeitet. Allerdings fiel mir auf dass das Material sich durch die Farbe minderwertiger anfühlt als es tatsächlich ist, somit gibt es Kühler der Konkurrenz die sich wesentlich wertiger (Achtung) anfühlen.
    Das Zubehör (Mainboard Brackets, Lüfter Klammern, Schrauben etc.) sind ebenso gut verarbeitet, was mich gewundert hat dass die Schrauben sogar mehr als nötig aushalten. Das Gewinde und der Schraubenkopf sind sehr hochwertig. Aufgrund der nicht mitgelieferten Lüfter konnte ich die Antivibrationshalterungen nicht verwenden, machen allerdings auch einen soliden Eindruck. Wärmeleitpaste war ebenso genügend vorhanden und scheint blanker durchschnitt zu sein, für den Alltagszocker also gar kein Problem. Wünschenswert wäre wohl ein kleiner Plastikspachtel zum besseren Verteilen der Wärmeleitpaste.

    Montage
    6/10
    Die Montage gestaltet sich im groben relativ leicht. Die Anleitung ist genau genug und auf verständlichem Deutsch geschrieben. Für den geübten Bastler also kein Problem. Ein Manko wären die „Intel Instillations Clips“, die auf der Vorderseite des MB&#180;s angebracht werden. Diese verrutschen manchmal und müssen dann wieder lose und festgeschraubt werden. um sie neu zu positionieren. Auch den „Quersteg“ der quer über die Oberseite der Kühlfläche gelegt werden muss, um den Kühler zu fixieren, ist nur mit einem langen Schraubenzieher zu fixieren, da die hohen Kühlrippen den Gebrauch „normaler“ Schraubenzieher verhindern. Dies kann ein bisschen mühselig sein, wenn eine Schraube mal andere Pläne hat und abrutscht. Die Lüfter lassen sich mit den Antivibrationshalterungen aus Gummi leicht und schnell fixieren. So ist es möglich bis zu 3 Lüfter am Kühler zu montieren, wenn allerdings wie in meinem Falle die entsprechenden Lüfter fehlen muss man auf die Normalen Lüfterklammern (Brackets) zurückgreifen. Leider befinden sich nur 2, also genug für einen Lüfter, im Lieferumfang. 2 Paar wären angebracht und sollten eigentlich auch dazugehören! Auch ist zu sagen dass ein 3. Lüfter (Richtung Grafikkarte) nur montiert werden kann wenn dieser relativ flach ist. Mit 25 mm wird es nämlich sehr knapp. Dieser 3. Lüfter wäre wohl 1-2 mm über der Grafikkarte, bei einigen Grafikkarten, aufgrund einer dicken Backplate, ist die Montage dieses Lüfters nicht möglich.


    Features
    7/10
    Zu den Features lässt sich recht wenig sagen, lediglich ist die Kompatibilität (wie bei vielen anderen Herstellern) mit den unterschiedlichen Sockeln recht gut. Auch die Idee Antivibrationshalterungen für die Lüfter zu verwenden ist bei einem Kühler der ~61¤ kostet angebracht. Ich finde dass bei einem Preis von 61¤ Lüfter, wenn auch nur einer, eigentlich dazugehören. Viele andere Kühler in diesem Preissegment legen diese bei. Beim Vorgänger lagen die nämlich mit bei.


    Kühlleistung
    9/10
    Der Kühler kühlt meinen Xeon 1231 V3 bei 3,6 GHZ relativ gut, es ist definitiv noch Luft nach oben möglich, also sollte OC kein Problem sein! Dann aber lieber 2 Lüfter und gute WLP verwenden!
    Idle: ~30°C
    Prime 95: Bei 100% Auslastung (15Min) 76°C max.
    City Skylines mit Chrome: 30-40% 50°C
    Arma 3 mit Chrome: 30% 47°C
    CSGO mit Chrome: 30% 45°C


    Geräuschpegel
    0/0
    Der Lüfter macht offensichtlich der fehlenden Lüfter keine Geräusche, sollte wohl keine große Überraschung sein. Man muss aber anmerken dass die Antivibrationsclips Geräusche (Vibrationen) mindern sollten, konnte leider nicht getestet werden.


    Preis-/Leistungsverhältnis
    7/10

    Man merkt der Kühler möchte wie sein Vorgänger oben Mitspielen und soll auch Overclocker ansprechen. Bei einem Preis von 61¤ sind die Erwartungen groß, da sich der Preis im höheren Sektor anordnet. So ist die Tatsache der fehlenden Lüfter ein Punkt der leider negativ auffällt. Auch die Kleinigkeiten des fehlenden Spachtels für die Wärmeleitpaste oder die wenigen Montageclips für die Lüfter sind auch wieder Mankos. Die Kühlleistung ist moderat und für den normalen Alltags Zocker definitiv ausreichend.



    Abschließend ist zu sagen dass der Raijintek Tisis Tower Kühler ein rundum solides Produkt ist, und für Overclocker im nicht allzu großen Maße interessant ist. Auch für den Zocker ist dieses Produkt zu empfehlen. Allerdings ist der Preis mit 61¤ nicht angebracht, 55¤ wären angebrachter gewesen. Dementsprechend muss noch ein wenig Geld für Lüfter investiert werden.

    Resultat: 7,5/10


    Foto 20.04.17, 12 44 14.jpgFoto 20.04.17, 13 49 20.jpg Foto 20.04.17, 13 14 02.jpg Foto 20.04.17, 14 13 49.jpg Foto 20.04.17, 12 41 21.jpg
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  8. #7
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    Kannst du mal ein paar Bilder mehr von der genialen Verpackung und der Bedienungsanleitung machen? Und wenns keine Mühe macht und da eine der Grundbedingungen, um das Gehäuse geschenkt zu bekommen war, die Kombi mit einer Wasserkühlung zu testen und ich das geniale und mit viel Mühe verbundene Kabelmanagement bewundert habe- kannst du das mal mit Seewasser füllen und paar Fische schwimmen lassen? Wenn das Gehäuse ähnlich genial ist wie dein Test, kauf ich das in Zeiten der Rezession gerne als Ersatz-Aquarium.

  9. Danke Matti38, Xeelee Hat sich für diesen Post bedankt.
  10. #8
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    Auch hier wieder vielen Dank an Raijintek und Mindfactory für die Bereitstellung des Produktes.
    Produkt: Raijintek Thetis mit Sichtfenster schwarz
    Der folgende Testbericht bezieht sich auf meiner subjektiven Meinung und Einschätzung!
    In dieser Review wird es um folgende Punkte gehen: Design, Verarbeitung, Montage, Features, (Kühlung), Geräuschpegel, Preis/Leistungsverhältnis und der Haltbarkeit des Produktes gehen.


    Design 6/10

    Das Gehäuse macht durch das Gebürstete Aluminium schon etwas her, vor allem das leichte Schimmern im Licht sieht gut aus. Auch die schwarz gefärbten Sichtfenster beidseits sehen beeindruckend aus. Das Gehäuse ist sehr schlicht gehalten und wirkt dadurch neutral. Könnte dadurch ein Gaming PC oder ein Office PC sein.
    Das Front Panel bietet 2x 3,5mm AUX Klinken Anschlüsse für Mikrofon und Lautsprecher, zudem noch 2 USB 3.0 Anschlüsse und natürlich den Power Button. Dieser ist weiß beleuchtet und ist zudem die HDD Status LED. Das Gehäuse ist praktisch schon ein Würfel und ist zudem relativ klein.
    Die seitlichen Seitenfenster sind jeweils mit 4 Thumbscrews befestigt. (Achtung Sichtfenster kann beim Lösen der Schrauben rausfallen und eventuell kaputt gehen!)
    An der Rückseite fällt auf, dass das Kaltgerätekabel oben eingesteckt wird, wobei das Netzteil an einer anderen Stelle positioniert ist. Eine weitere Besonderheit ist wohl dass das Mainboard kopfüber befestigt wird. Auch ist beim Netzteil etwas anders, es „steht“ nämlich im Gehäuse, was allerdings für einige Probleme sorgen kann! Dazu später mehr. Das Gehäuse möchte die Möglichkeit für Kabelmanagment bieten, durch das Netzteil werden allerdings die Öffnungen für Kabel blockiert!
    Durch die beidseitige Verwendung von Glasfenstern sieht man dementsprechend auf der Rückseite die SSD und deren Kabeln, genauso wie die Kabel für das Front Panel. Sieht leider nicht gut aus! Auch auf der Frontseite kann man sämtliche Kabel sehen, da die Möglichkeit für Kabelmanagment durch die geringe Baugröße sehr verhindert wird.

    Foto 03.05.17, 19 09 08.jpg Foto 03.05.17, 19 35 46.jpg

    Verarbeitung
    10/10
    Das Gehäuse macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Bei der Montage ist nichts kaputt gegangen. Der Lack ist auch sehr beständig, keine Kratzer bei der Montage entstanden. Auch das Glas für die Sichtfenster ist qualitativ hochwertig und macht einen Großteil des Gehäuses aus. Sehr schön ist zu sehen dass die Blenden für Grafikkarten Einschübe und andere PCIE Karten nicht rausgebrochen werden müssen, sondern durch Schrauben fixiert sind.
    Die mitgelieferten Schrauben sind ebenfalls qualitativ hochwertig. Es sind genügend Schrauben für 2 HDD&#180;s und eine SSD vorhanden. Es gibt keine offensichtlichen Sollbruchstellen oder Stellen wo das Material drohen würde in Zukunft Kaputt zu gehen. Auch der mitgelieferte Lüfter macht einen soliden Eindruck, genauso wie sämtliche Kabel vom Front Panel.


    Montage
    4/10

    Die Montage ist wohl der größte Kritikpunkt an dem Gehäuse. Es gab einige Probleme die während der Montage von Mainboard, Cpu Kühler und Co aufgetreten sind.
    Aber zuerst eine Kleinigkeit die mich ein wenig erfreut hat, sämtliche Abstandshalter sind vormontiert, was ganz nett ist. Doch das erste Problem wäre, dass zu lange Grafikkarten nicht in den ersten PCIE 3.0 X16 Slot eingebaut werden können. Das Problem ist wie schon vorhin erwähnt das Netzteil. Dadurch dass das Netzteil neben dem MB steht, blockieren die Starren Kabel die Grafikkarte die dadurch einen x18 Slot weiter unten angebracht werden müsste. Auch ist es schwer Front Panel Anschlüsse an das MB zu montieren, dafür ist ein wenig Fingergefühl gefragt. Auch war das Anschließen des CPU Fan Kabeln ein wenig mühselig da durch den geringen Abstand von Gehäuse zu MB, wenig Platz ist, um das Kabel zu montieren.
    Ein weiterer Punkt wäre der dass 90° Sata Kable nicht verwendet werden sollten. Durch den größeren Abstand von Kabeldurchlass (für das Kabelmanagment), biegt dass Kabel den Anschluss des MB ein bisschen nach oben.
    Ebenso ein Manko ist der dass wenn man einen CPU Kühler montieren möchte, bzw. dessen Bracket an der Rückseite des MB, die ganze Hauptplatine ausgebaut werden muss, da die rückseitige Öffnung die obenliegenden Schrauben teils bis ganz verdeckt.
    Für den Fall dass man die Grafikkarte weiter unten (eigentlich weiter oben) montieren muss, können keine weiteren Lüfter eingebaut werden, da diese die Grafikkarte berühren würden, es somit zu Vibrationen kommt, oder durch die Grafikkarte zu wenig Platz für Lüfter im allgemeinen ist.
    Ich finde wenn man angibt auch ATX Boards verbauen zu können sollte so etwas beachtet werden!

    Foto 03.05.17, 19 42 50.jpg Foto 03.05.17, 20 47 30.jpg Foto 03.05.17, 20 47 50.jpg



    Features 7/10

    Die Besonderheiten an dem Case wären wohl der Kopfüber Einbau des Mainboards, die Montage aller Festplatten am Gehäuse selbst, fehlende Front 5,25“ Einschubfächer, der „Staubluftfilter“, den man eher als grobes Machgitter sehen kann und die alternative Einbauweise des Netzteiles.
    Man muss sagen dass Case sehr reduziert und schlicht gehalten ist. Viele technische Spielereien gibt es nicht, die einzige Auffälligkeit wäre der vorinstallierte beleuchtete Lüfter. Durch die Fenster wird einem optimal die Möglichkeit gegeben LED&#180;s zu verwenden, dadurch würde man dann aber den Kabelsalat viel mehr bemerken!
    Ebenso ist der Airflow des Cases anders, als der von vielen Konkurrenzprodukten. Die Frischluft wird von hinten, und bei Verwendung eines zusätzlichen Lüfters, auch von unten angesaugt bzw. ausgestoßen. Meine Grafikkarte saugt durch ihre Positionierung Luft von Oben durch das Machgitter an, was einen positiven Einfluss auf die Kühlung hat, somit habe ich in diesem Fall eigentlich zwei voneinander getrennte Flusslinien im Case.
    Frischluft wird von Hinten zum CPU Kühler geführt, dessen Lüfter leitet die Luft durch die Kühlrippen weiter nach unten und abschließen kann ein weiterer Lüfter die Luft durch den Boden ableiten. Durch die Standfüße wird dieser Effekt verstärkt! Dies ist sehr positiv anzusehen

    Foto 03.05.17, 20 52 58.jpg Foto 03.05.17, 20 55 16.jpg



    Kühlung 10/10

    Im Prime95 Stresstest habe ich einen signifikanten Unterschied zu meinem anderen Gehäuse festgestellt. Durch den kleinen Weg den die Luft auf sich nehmen muss, und vor allem durch die Gute Wärmeableitung, ist meine CPU wesentlich kühler geblieben.
    AeroCool Preadtor X3: ~76°C
    Raijintek Thetis: ~68°C nach 15 Minuten
    Der Unterschied ist für mich enorm und tatsächlich großer Pluspunkt an diesem kleinen Gehäuse.

    Geräuschpegel 7/10
    Der standard Lüfter hat eine moderate Lautstärke, ist eben kein als so hochwertiges Produkt, habe aber bereits schlimmeres erlebt und finde die Lautstärke noch o.k. Durch die große Öffnung an der Oberseite des Gehäuses dringt allerdings auch Lautstärke durch. Es gibt hier leider nicht viel mehr zu sagen :/

    Preis/Leistungsverhältnis 4/10

    Für 100¤ ist dieses Gehäuse schon weiter oben angeordnet, und tatsächlich fände ich 60-70¤ angemessener. Für den Preis würde ich es tatsächlich nicht erwerben. Es gibt weitaus bessere Gehäuse in dieser Preisklasse (Shinobi etc.). Bei einem Preis von 100¤ wird mir persönlich zu wenig geboten, genannte Gründe wie die Montage machen mir Bauchschmerzen wenn ich daran denke dafür 100¤ auszugeben. Es ist ebenso auch nur ein Lüfter mit dabei und da kann es die Konkurrenz wesentlich besser bzw. mehr. Bei diesem Preis erwarte ich einfach mehr.

    Abschließendes Resultat: 6,5/10

  11. #9
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    Bewertung Gehäuse "Raijintek Styx mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil rot" (4/5 Sternen)

    Ich hatte das Glück beim TestersKeepers-Gewinnspiel ausgewählt zu werden und dieses Gehäuse mit dem Kühler "Raijintek EreBoss Core Edition" zu testen.

    Lieferung:
    Angekommen sind beide Teile gewohnt schnell. Beide Teile waren sicher und fest mit Styropor, Luftpolsterfolie und Auffühlmaterial verpackt. Bei beiden Teilen waren die benötigten Schrauben zum Befestigen dabei. Beim Kühler zusätzlich noch eine Wärmepaste und beim Gehäuse alle für den Einbau der Komponenten benötigten Schrauben.

    Auspacken:
    Ausgepackt war beides relativ schnell. Das Gehäuse erschien mir relativ leicht, was aber der Verarbeitung keinen Abbruch tat. Es steht Dank der Gummifüße sehr stabil und rutschfest auf glatten Flächen. Man braucht somit keine Angst zu haben durch einen leichten Stoß, das Gehäuse vom Tisch zu stoßen.
    Ein einziger kleiner Mängel bei der Verarbeitung ist leider dass am Rande des Sichtfenster die Scheibe etwas gesprungen ist (Siehe Bilder im Blogbeitrag). Vermutlich hatte ich hier nur Pech.

    Montage:
    Die Montage geht relativ einfach von der Hand, jedoch muss ich hier gestehen dass ich etwas Vorkenntnisse beim Schrauben hatte. Anfänger sollten sich die beigelegte Montageanleitung zuvor gründlich durchlesen, da es sonst passieren könnte dass Teile ausgebaut werden müssen um die Kabel richtig zu setzen. Bis alle Komponenten eingebaut waren verging ca. 1Std 30 min.
    Was ich an diesem Gehäuse super finde sind die Einbaurahmen der Festplatten. Diese sind direkt am Gerüst des Gehäuses angepasst und nehmen keinen Platz im Hauptteil des Gehäuses weg (Mit Hauptteil ist der große Bereich gemeint in dem Mainboard und Komponenten verbaut werden). Ein Toller Zusatz ist auch noch dass, wenn benötigt, noch zusätzliche Lüfter an der Oberseite des Gehäuses verbaut werden können, da hier und an der Unterseite noch Belüftungsgitter vorhanden sind. Bei der Montage muss aufgepasst werden dass die Grafikkarte nicht zu Groß ist, hier wird nur eine maximale Länge von 280mm unterstützt wird.

    Hinweis: Aufpassen dass nicht die falschen Schrauben zum Zusammenschrauben des Gehäuses verwendet werden, da sonst der Lack leicht verkratzt.

    Betrieb:
    Wenn alles verschraubt ist steht das Gehäuse wie eine eins auf dem Schreibtisch. Durch das Rot springt einen dieses Gehäuse natürlich sehr ins Auge und das Sichtfenster macht auch deutlich was her. Hier werden bei mir voraussichtlich noch LED's im Innenraum eingebaut um noch das gewisse etwas zu haben.
    Das Gehäuse hat zwar keinen Schallschutz verbaut für mich persönlich ist es jedoch nicht zu laut sondern relativ leise.

    Fazit:
    Für einen kleinen Gaming-Pc ist dieses Gehäuse super geeignet und für dieses Preise würde ich es mir auch nochmal kaufen, falls das derzeitige kaputt gehen würde. Wegen der einfachen Montage der Komponenten und der schönen Optik bekommt das Gehäuse von mir 4 von 5 Sternen.
    Eine Empfehlung meinerseits wäre noch beim Kauf des Gehäuses, falls noch nicht vorhanden, ein Modulares Netzteil zu kaufen, da dies den Kabelsalat deutlich verringert.


    Bewertung Kühler "Raijintek EreBoss Core Edition" (2/5 Sterne)
    Ich hatte das Glück beim TestersKeepers-Gewinnspiel ausgewählt zu werden und dieses Gehäuse mit dem Kühler "Raijintek EreBoss Core Edtion" zu testen.
    Lieferung:
    Angekommen sind beide Teile gewohnt schnell. Beide Teile waren sicher und fest mit Styropor, Luftpolsterfolie und Auffühlmaterial verpackt. Bei beiden Teilen waren die benötigten Schrauben zum Befestigen dabei. Beim Kühler zusätzlich noch eine Wärmepaste und beim Gehäuse alle für den Einbau der Komponenten benötigten Schrauben. Leider ist nicht wie in der Beschreibung der oben genannte Kühler gekommen sondern der "Raijintek Ereboss Tower".

    Auspacken:
    Ausgepackt war beides relativ schnell. Der Lüfter ist relativ groß und man muss etwas aufpassen dass man sich nicht schneidet, da er leider relativ scharfkantig ist.

    Montage:
    Leider muss ich sagen dass trotz Vorkenntnisse im Zusammenschrauben das Einbauen des Lüfters sehr fummelig war. Kann auch daran liegen dass er nur nicht unbedingt für Mini-Gehäuse ausgelegt ist. Für den Einbau wurde Werkzeug mitgeliefert jedoch wäre hier eine magnetische Spitze sehr sinnvoll, da mir die Schrauben zum Festschrauben sehr oft von der Spitze gefallen sind. Das Befestigen der Grundplatte an der Rückseite der
    Mainboardhalterung des Gehäuses ist beim Raijintek Styx allerdings auch ziemlich eng, da zwischen Mainboard und Mainboardhalterung ziemlich wenig Platz ist und ich immer das Gefühl hatte das Mainboard zu zerbrechen. Wie oben erwähnt ist hier auch Vorsicht geboten, da man sich ansonsten schnell an den scharfkantigen Platten des Kühlers schneiden könnte. Eine Empfehlung meinerseits wären dünne Handschuhe bei der Montage des Kühlers zu tragen. Nach Einbau dann die Ernüchterung, was vielleicht am falschen Kühler liegt, und zwar wird leider vom Kühler einer meiner RAM-Steckplätze verdeckt (Mainboard : "MSI B150M Pro-VDH Intel").
    Hinweis: Die Grafikkarte sollte vor dem Kühler eingebaut werden, da der Einbau der Grafikkarte sonst relativ schwer wird. Auch sollten vorher alle Kabel gesteckt sein.
    Da derzeit nur zwei RAM-Steckplätze genutzt werden kann der Kühler noch genutzt werden. Später muss bei mir allerdings ein neues Mainboard oder ein neuer Kühler her.
    Die Befestigung des Lüfterrads am Kühler ist allerdings auch ziemlich fummelig, da dieser mit kleinen Drahtklammern befestigt werden muss.

    Betrieb:
    Der Lüfter kühlt meinen i5 7600 4 x 3.5 Ghz super runter. Die gemessene Maximaltemperatur liegt bei ca. 42°C. Der Kühler ist sehr geräuscharm und kaum zu hören, der vorherige Standardprozessor-Kühler war deutlich lauter. Was mir persönlich sehr am Zusammenspiel von Gehäuse und Lüfter gefällt ist dass durch das Sichtfenster im Gehäuse der Lüfter gesehen wird.

    Fazit:
    Für den aktuellen Preis ist dieser Lüfter super. Jedoch ist der Einbau ein deutlicher Nachteil, da dieser sehr sehr anstrengend ist. Außerdem muss geprüft werden ob der Lüfter nicht irgendwelche Steckplätze verdeckt. Kaufen würde ich mir diesen Kühler nur noch in einen größeren Gehäuse mit einem ATX-Mainboard. Durch eben diese Probleme beim Einbau und der Größe des Lüfters im Gehäuse und das verdecken der RAM-Steckplätze leider nur 2 von 5 Sternen

    Anbei noch einige Fotos der Produkte
    Zusammengebaut (2).jpg
    Zusammengebaut.jpg
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  12. #10
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    Standard Testers Keepers Raijintek Metis Plus

    Testers Keepers Raijintek Metis Plus

    Hallo Mitglieder des Mindfactory-Forums,

    Im Rahmen des Testes-Keepers Programms habe ich das Raijintek Metis Plus zum Bewerten erhalten.
    Hierzu möchte ich Mindfactory erstmal meinen Dank für diese grandiose Aktion aussprechen.
    Beim Raijintek Metis Plus handelt es sich um ein sehr kompaktes ITX-Gehäuse, in welches also nur spezielle Hardware eingebaut werden kann. Dessen muss man sich beim Kauf bewusst sein.
    Ich nutze das Gehäuse für den Aufbau eines kleinen Media-Players, welcher durch seine Optik durchaus Wohnzimmertauglich ist.

    Meine Komponenten:

    Mainboard: ASRock J3455-ITX (Mainboard mit integriertem Intel Celeron Prozessor)
    Arbeitsspeicher: 2x 4GB Kingston DDR3L-1600 1,35V
    SSD(Betriebssystem): Intel
    HDD(Medien): WD RED 8TB
    Spannungswandler: PicoPSU-90
    Externes Netzteil: LEICKE Netzteil 60W 12V 5,5A

    Abmessungen und Komponentenwahl:

    Mit seinen äußeren Maßen von 277 × 190 × 254mm ist dies ein sehr kompaktes Gehäuse, welches für die Nutzung von Mini-ITX-Boards vorgesehen ist. Da Mini-ITX den kleinsten Formfaktor von handelsüblichen Mainboards darstellt, können keine anderen Boards genutzt werden. Es wird vorgesehen ein handelsübliches ATX-Netzteil bis 150mm Länge zu nutzen. Dieses wird in der Gehäusefront stehend mit dem Lüfter nach unten eingebaut. Ein bereits eingebautes Netzteilkabel soll dann an das Netzteil angeschlossen werden und durch eine Durchführung am Gehäuseboden in das Gehäuse geführt werden, an der Front entlang zum Deckel und dann hinten aus dem Gehäuse heraus. Bei der Nutzung eines ATX-Netzteils wird es dann eng für Grafikkarten. Diese dürfen dann maximal 170mm lang sein und 2 Slots beanspruchen.
    Nutzt man hingegen ein kompaktes SFX-Netzteil verlängert dies die mögliche Grafikkartenlänge auf 270mm. Ich nutze eine PicoPSU, da diese bei geringen Lasten viel effizienter ist (~95%). Damit gibt es im Gehäuse dann keinerlei Platzprobleme.
    Beachten sollte man ebenfalls die maximale CPU-Kühlerhöhe von 160mm. Für leistungsfähige Systeme empfehle ich hier eine 120mm AIO-Wasserkühlung, da es ansonsten sehr eng wird und die Luft schlechter zirkulieren kann.
    Das gesamte Gehäuse ist durch die Verwendung von Aluminium mit 2,12kg sehr leicht und angenehm zu transportieren.

    Verpackung und Inhalt:

    Das Raijintek Metis Plus kommt in einem einfachen Packkarton, jedoch durch Styropor gut gepolstert. Sämtlicher zusätzlicher Liederumfang befindet sich im Gehäuse. Dazu zählen ein bereits vorinstallierter, beleuchteter 120mm Lüfter, der mit 1200U/min dreht, ein Beutel mit Schraubmaterial, ein Speaker, 2 Kabelbinder und eine recht knapp gehaltene Anleitung.

    Erster Eindruck/ Äußeres:

    Der erste Eindruck ist sehr positiv. Die Wahl der Materialien ist zu loben, gebürstetes Aluminium in der Front und den Seitenteilen, schwarz lackierter Stahl am Heck und Gummifüße. Das Sichtfenster ist zwar nicht aus Glas, aber dennoch hochwertig. Äußerlich hinterlässt das Raijintek Metis Plus einen soliden und gut verarbeiteten Eindruck. Keine ungleichmäßigen Spaltmaße oder sonstige Mängel können festgestellt werden. An sich ist das Gehäuse sehr schlicht gehalten. Die Front beinhaltet nur das Herstellerlogo und ein blau beleuchteten Startknopf. Im Deckel sind an der Front mehrere Anschlüsse zu finden, darunter 2 USB-3.0-Anschlüsse und 2 3,5-mm-Klinkenbuchsen für Kopfhörer und Mikrofon. Für meinen Fall ausreichend, so wirkt es nicht überladen.
    Zur besseren Belüftung des Systems gibt es im hinteren Teil des Deckels die Möglichkeit, einen weiteren Lüfter anzubringen und Löcher in der linken Seitenwand.
    Das Sichtfenster der rechten Seitenwand zeigt das Mainboard und verdeckt das Netzteil.

    Innere Ausstattung:

    Der Innenraum ist schwarz lackiert und minimalistisch. In der Front lässt sich das Netzteil aufstellen, das Mainboard wird kopfüber eingebaut. Dies hat den Vorteil, dass die Grafikkarte in diesem Fall ihre Lüfter oben hat und direkt frische Luft durch die am Gehäusedeckel befindliche Lüfteröffnung saugen kann. Dadurch ist das Sichtfenster bei diesem Gehäuse auf der rechten Seite, nicht wie bei anderen handelsüblichen Gehäusen auf der linken. Das hat mir gefallen, da das Gehäuse bei mir zufälligerweise links auf dem Tisch steht. Sämtliche Kabel hängen lose im Gehäuse und sind Schwarz ummantelt. Leider gibt es kaum Möglichkeiten für Kabelmanagement, hier muss man selbst kreativ werden und etwas Zeit investieren, damit es hübsch wird. Am Gehäuseboden ist Platz für 4 SSDs, welche durch Gummiringe entkoppelt sind. An der Decke ist es möglich, eine HDD entkoppelt einzubauen. Auf der Rückseite des Mainboardtrays gibt es leider kaum Luft für Kabelmanagement, aber das würde ohnehin die Ausmaße des Gehäuses vergrößern, was wohl nicht das Ziel war. Schade eigentlich, mir ein paar Millimetern könnte ich leben. Wie auch Außen ist auch das Innere recht gut verarbeitet.

    Einbau:

    Da ich nur relativ kompakte Bauteile verwende, gestaltete sich der Einbau unproblematisch. Durch die PicoPSU musste ich mir eine ATX-Blende basteln. Jedoch gibt es auch entsprechende Blenden zu kaufen, auch bei Verwendung von SFX-Netzteilen. Für etwas Ordnung im Gehäuse empfiehlt es sich selbstklebende Kabelklemmen zu verwenden. Zur Regulierung der Lüftergeschwindigkeit nutze ich einen simplen Regler, welcher auf das Heck geklebt wird.

    Erfahrungen: (Lautstärke/Temperatur)


    Der Hecklüfter ist bei niedriger Einstellung, etwa 5V flüsterleise und kaum zu erahnen, selbst bei vollen 12V bleibt dieser angenehm ruhig. Da mein System jedoch kaum an seine Grenzen kommt, muss ich den Lüfter nie hochdrehen. Die Vibrationen meiner HDD werden durch die Entkopplung und die Gummifüße gut aufgefangen, die eigenen Schreibgeräusche bleiben jedoch hörbar. Mein System bleibt unter Last mit etwa 48° relativ kühl, das spricht für eine gute Luftzirkulation.

    Fazit:

    Das Gehäuse gefällt mir für meinen Anwendungsfall äußerst gut. Es sieht und fühlt sich sehr edel an und hat eine sehr gute Verarbeitungsqualität. Etwas Schade ist das erschwerte Kabelmanagement.
    Für eine NAS sind leider zu wenig Festplatten-Trays verfügbar, ein Bastler könnte vielleicht eine Lösung finden. Wem jedoch 2,5“ Festplatten reichen, um ggf. eine SSD-NAS aufzubauen, könnte hier immerhin 5 Platten einbauen, die durch den Hecklüfter gekühlt werden könnten. Dieser müsste dann nach innen blasend eingebaut werden.
    Für Gaming-Systeme wird’s dann eng. Hier ist gute Planung vonnöten für eine gute Kabelführung und unter Umständen ist eine AIO-Wasserkühlung anzuraten. Durch Verwendung von einem SFX-Netzteil müsste man durch die Öffnung im Deckel prinzipiell aber auch eine größere Grafikkarte kühl bekommen. Also durchaus machbar. Im Allgemeinen also ein gelungenes Gehäuse, welches den Formfaktor ITX auch wirklich klein bleiben lässt.

    Hier einige Impressionen vom Gehäuse. Erst beim Auslesen der Fotos stellte ich fest, dass die Qualität der Fotos nicht ausreichend ist und neue zeitnah nachgereicht werden. Zur Wahrung der Frist der Testers-Keepers-Aktion hänge ich vorerst die weniger gut gelungenen Fotos an:
    20170422_150255.jpg20170422_150703.jpg20170422_150736.jpg20170422_150844.jpg

    Viele Grüße
    Eure Sandra S. aka Lintu_Eiri

  13. #11
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    Standard [Testers Keepers 2017] Raijintek Asterion Classic (Silber)

    Hallo, hier meine Review zu dem Asterion Classic von Raijintek:

    Ich durfte im Zuge von Mindfactory und Raijintek bei dem „Testers-Keepers 2017“, das Raijintek Asterion Classic testen, ein geräumiges Midi-Tower Gehäuse welches von E-ATX bis Mini-ITX so einiges beherbergen kann.
    Was sofort ins Auge fällt, ist das unglaublich ästhetische Design, welches sowohl Zeitlos als auch Hochwertig ist. Verbaut sind nicht nur zwei Seitenteile aus sogenanntem „tempered safety Glass“, sondern auch eine
    Menge gebürstetes Aluminium. Die Front besticht durch einen besonders cleanen Look, da das Asterion komplett auf Vorrichtungen für 5,25“ Laufwerke verzichtet. Die Front ist komplett plan in brushed-Aluminium gehalten.
    Bis auf den Power-Knopf oben in der Front, befindet sich dort nur noch das Raijintek-Logo.

    Im Deckel des Gehäuses befinden sich vier USB 3.0 Ports, sowie zwei 3,5mm Klinkenanschlüsse. Zudem befindet sich dort ein Belüftungsgitter aus Metall und versetzt montierten Kunststoff, dieses kann man von der
    Innenseite zum Reinigen ganz einfach herausnehmen.

    Auf der Unterseite des Gehäuses befinden sich außer vier Gummifüßen noch zwei Staubfilter, welche fast die komplette Unterseite abdecken. Diese sind leider fest verschraubt, wodurch das Reinigen der Filter doch recht
    umständlich ist. Bei anderen Herstellern ist dies besser durchdacht (Druckverschlüsse oder Schiebesysteme zum schnellen entnehmen für unkomplizierte und schnelle Reinigung).
    Die Rückseite ist komplett in Schwarz gehalten, genau wie das übrige Grundgerüst, sowie der Gesamte Innenraum. Generell macht die Verarbeitung auf mich einen sehr guten Eindruck, es sind keine scharfkantigen Ecken
    zu finden, es ist soweit alles ordentlich entgratet.

    Beide Seitenwände, aus echtem Glas, sind stark getönt und mit je vier Rändelschrauben fixiert, die auf Gummi gelagert sind, so kann man die Bohrungen nicht beschädigen beim festschrauben. Hier ist mir positiv aufgefallen,
    dass man alle vier Schrauben herausdrehen kann und das Glas trotzdem noch in seiner Position bleibt, bis man es letztendlich sicher in den Händen hält. Die starke Tönung des Glases ist Geschmackssache, zu dem spiegelt
    die Oberfläche ziemlich stark. Wer also seine Hardware zur Show stellen möchte, muss auf jeden Fall zusätzliche Beleuchtung in dem Tower anbringen. Die drei mitgelieferten und bereits verbauten 120mm Lüfter haben einen
    beleuchteten LED-Ring in der Farbe Weiß.

    Für die Montage wird ein Schraubendreher benötigt. Im Gehäuse befindet sich ein Tütchen mit allen benötigten Schrauben zur kompletten Montage, eine Anleitung liegt ebenso bei. Generell ist die Montage selbsterklärend
    und geht locker von der Hand. Durch das Wegfallen der 5,25“ Laufwerksschächten hat man sehr viel Platz zur bequemen Montage. Der Platz, den man für das Kabelmanagement hat ist angenehm groß. Eine Montage von
    einem anderen Lüfter-Sockel am Mainboard kann ebenfalls erledigt werden ohne das Mainboard extra ausbauen zu müssen. CPU-Kühler haben Platz bis zu einer Höhe von 180mm, Grafikkarten können bis zu einer Länge von
    340mm verbaut werden (bis 400mm ohne Front-Lüfter).

    In der Gehäuse Front finden entweder drei 120mm Lüfter oder zwei 140mm Lüfter Platz, genau wie in dem Gehäusedeckel. An der Rückseite findet ein 120mm Lüfter oder ein 140mm Lüfter Platz.

    Vormontiert sind die bereits erwähnten drei 120mm LED-Lüfter. Zwei davon in der Gehäuse-Front, welche entweder per „3-Pin“ ans Mainboard oder per „Molex“ am Netzteil angeschlossen werden können. Ein weiterer 120mm
    Lüfter befindet sich an der Rückseite, dieser lässt sich nur per „3-Pin“ am Mainboard anschließen.

    Zudem bietet das Gehäuse grandiose Eigenschaften für Wasserkühlungen! Sogar Custom-Wasserkühlungen finden in dem Midi-Tower ihren Platz. Im Deckel sowie in der Front können Radiatoren in 240 / 280 oder bis 360mm Größe
    verbaut werden. Sollte das nicht genug sein, sind in der Rückseite nochmals vier Öffnungen zum Anschließen einer extern gelagerten Wasserkühlung.

    Wie Mittlerweile üblich, teilt sich auch hier der Innenraum in zwei Kammern auf, welche durch die sog. „PSU-Shroud“ getrennt werden. In die PSU-Shroud wird das Netzteil geschraubt, welches nach Montage eines Rahmens
    einfach von hinten an seinen Platz im Gehäuse geschoben wird. Das Netzteil wird auf Gummifüßen montiert um Vibrationen zu dämpfen. Unter dem Netzteil befindet sich direkt einer der beiden erwähnten Staubfilter der Unterseite.
    Das „Zwei-Kammersystem“ trennt so die Abwärme, die durch das Netzteil entsteht thermisch von den restlichen Hardwarekomponenten.

    Ein wie ich finde sehr gelungenes Augenmerk ist, dass auf der PSU-Shroud Platz für zwei Festplatten ist, entweder zwei 2,5“ oder eine 2,5“ und eine 3,5“ Festplatte können dort durch mitgelieferte Gummifüße fest montiert werden,
    durch Schlitze in dem „Mainboard-Tray“ unterhalb des Mainboards können die Platten direkt angeschlossen werden.
    Zusätzlich befindet sich auf der Rückseite des Mainboard-Trays weiterer Platz für zwei 2,5“ Festplatten, welche ebenfalls mit den mitgelieferten Gummifüßen montiert werden können. Ganz ohne Festplattenkäfig ist das Asterion
    Classic dann doch nicht ausgekommen, denn hinter dem Netzteil befindet sich nochmal weiterer Platz für zwei 2,5“ oder zwei 3,5“ Festplatten diese werden auf Schlitten montiert und können so ganz einfach entnommen werden.

    Jede Festplatte die Montiert ist, ist auch durch ihre Befestigung entkoppelt!

    Hierbei empfiehlt es sich die 3,5“ HDDs auf den Schlitten für den Laufwerkskäfig zu montieren, da die dortige Entkopplung noch etwas Qualitativer scheint, somit Ideal für die klobigen HDDs.
    Auf der gesamten Rückseite des Mainboard-Trays befinden sich Halterungen für Kabelbinder.
    In dem Gehäuse ist sehr viel verschraubt, so kann man zum Beispiel auch den Festplattenkäfig, die PSU-Shroud und vieles mehr entfernen, wenn man möchte.
    Es ist Platz für acht Erweiterungskarten, bzw. gibt es acht Slot blenden.

    Ich habe das Gehäuse nun rund 12 Tage im Einsatz und bin sehr zufrieden. Dennoch gibt es den ein oder anderen Punkt wo es etwas auszusetzen gibt bzw. wo man meiner Meinung nach nachbessern könnte:

    - Die Lüfter in der Front, ziehen ihre Gesamte Luft durch den Boden des Gehäuses und entwickeln so recht wenig Luftzirkulation, es sind zwar augenscheinlich Luftschlitze in der Seite vorhanden, diese werden allerdings durch
    die Glasscheiben verdeckt. Das Gehäuse ist fast Baugleich mit dem des „größeren Bruders“ Asterion Plus, bei dem können die Frontlüfter durch die Schlitze Luft in das Gehäuse ziehen.

    - Eigentlich wollte ich es nicht als Minuspunkt aufführen, weil es mich persönlich nicht stört, aber man hat eben keine Möglichkeit ein 5,25“ CD/DVD Laufwerk zu verbauen wodurch das Gehäuse schon für den ein oder anderen
    rausfallen dürfte, dennoch bekommt man auch ein externes Laufwerk schon recht günstig.

    - Die Staubfilter im Boden des Gehäuses sind fest verschraubt, was das reinigen ziemlich umständlich macht.

    - Die Lüfter sind sehr gut hörbar, es ist definitiv ein etwas lauteres Gehäuse, allein schon durch das große Gitter im Deckel hört man die verbauten Lüfter gut heraus. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man auch die verbauten
    Lüfter in der Front an einen regelbaren Anschluss des Mainboards anschließen.

    - Die blauen USB 3.0 Ports stören mich ein wenig in dem sonst so einwandfreien ästhetischen Bild.

    Leider habe ich derzeit kein annehmbares Referenz Gehäuse mit welchem ich die Kühlung gerecht vergleichen könnte. Der Vollständigkeit halber führe ich hier dennoch mein System auf und die Temperaturen nach Belastungs-Tests
    und im Idle-Zustand.

    Verbautes System:


    - AMD Fx-6300@4,4Ghz + Alpenföhn Brocken Eco
    - KFA2 GTX 1060 6Gb EX OC@2088Mhz GPU Clock und 8580 Memory Clock
    - Keine zusätzlichen Lüfter im Gehäuse verbaut.
    - Im Idle-Zustand: 24 Grad CPU und 40 Grad GPU.
    - Nach einer Stunde unter Vollast wird das System nicht wärmer als 49 Grad Cpu und 59 Grad Gpu.

    So nun zu meinem Fazit:

    Für den derzeitigen Preis von rund 150¤ bekommt man sehr viel geboten. Man kann wesentlich mehr Geld investieren um auch nur etwas Vergleichbares zu bekommen. Hier stimmt die Qualität, das Zeitlose Design und die Freiheiten
    welche man bei dem verbau verschiedenster Komponenten hat.

    Mein Geschmack trifft der „Classic-Stil“ sehr, dass gebürstete Aluminium in Verbindung mit dem dunklen Glas, einfach ein Hingucker.

    (tl;dr – Angemessener Preis, tolle Qualität und super Modularität)

    Ich bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Mindfactory und auch bei Raijintek dafür, dass ich dieses wunderbare Gehäuse testen durfte.



    EDIT: Fotos folgen nach dem Wochenende

  14. #12
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    Nachtrag:

    Das Aluminium des Gehäuses, also die Halterung fürs Mainboard, sowie alle Teile sind in schwarz gehalten (eloxiertes Aluminium). Sie wurden beschichtet und sind somit sehr robust gegen kleine Stöße. Das ist für alle ein Vorteil, die das Gehäuse auf dem Tisch platzieren wollen, wo man ja des öfteren mal gegen stößt. Außerdem hat dass Gehäuse ein sehr schönes Finish.
    Es bietet 4 x USB 3.0 Ports, was ein großer Vorteil ist. Außerdem ist Platz für 3 x 2.5 und 3 x 3.5 SSDs und HDDs. Damit sollte es niemandem an Speicher mangeln.
    Selbst ein Mainboard in ATX Größe findet in dem Gehäuse spielend Platz. Für recht kompakte Außenmaße bemerkenswert, denn das Mainboard scheint auf der großen Metallplatte winzig.
    Des weiteren können bis zu 8 PCI Slots belegt werden.
    Durch das praktische Kabelmanagement kann man die Kabel unsichtbar verbauen, was zuerst etwas paradox erscheint, da man schließlich ein Gehäuse mit Glaswänden vor sich hat. Aber durch geschicktes Verlegen und ordentliches verteilen der einzelnen Komponenten sieht es super aus. Voraussetzung wäre hierfür natürlich ein Netzteil mit Kabelmanagement.
    Wenn man in das Gehäuse noch ein paar LEDs bzw. LED-Röhren einsetzt sieht es bestimmt wahnsinnig gut aus.

  15. #13
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    Könnte man auch als Couchtisch nehmen. Mit AMD Karte gibt's dann gleich noch Induktionsfeld zum Kaffee kochen gratis dazu.
    Jedenfalls nettes Spielzeug für Moddingszene. Schön vollpacken mit LEDs, Lichtschläuchen, Sleeve-Kit und den ganzen Kram.

  16. #14
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    Produkttest: Raijintek Metis Plus mit Sichtfenster Mini-ITX ohne Netzteil silber

    Design

    Viele Computergehäuse wirken wie ein Störfaktor in einem Wohnzimmer, hier ist das durch kleine Gehäusemaße und Aluminium nicht der Fall. Das RaiJintek METIS Plus ist sehr schlicht gehalten. Bis auf das kleine Logo auf der Vorderseite gibt es keinerlei Schriftzüge oder Muster. Mir persönlich gefällt das vor allem in Silber sehr gut. Das Gehäuse wirkt optisch in diesem Look sehr hochwertig. Der Powerbutton leuchtet in einem weißen Farbton, der Button ist mir persönlich auch nicht zu hell beleuchtet.

    Verarbeitung

    Die Verarbeitung ist außen tadellos, keine Dellen, Schrammen oder schiefe Teile. Grundsätzlich kann man das auch für das Innenleben bestätigen, jedoch sollte man beim Einbau ein wenig auf die eine oder andere Kante achten. Die Kanten sind zwar sauber entgratet, aber es ist und bleibt hartes Metall, welches zum Teil in engen Einbausituationen für Schmerzen an den Händen sorgen kann.

    Montage

    Die Montage hat mich zum Teil wirklich einige Nerven gekostet. Man kann sämtliche Seitenteile und das Gehäuse komplett zerlegen. Sogar die Platte, auf der das Mainboard sitzt, kann entfernt werden, im Grunde alles sehr anwenderfreundlich. Dennoch ist die Montage vor allem beim Anschließen der Kabel vom Netzteil manchmal arg eng und daher nicht so einfach. Viele Mainboards haben ein eigenes Design, Anschlüsse sitzen von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Genauso sind die Kabellängen der Netzteile unterschiedlich.
    In meinem Fall waren die Anschlüsse auf dem Mainboard zum Teil etwas ungünstig gelegen. Hier wären wenige Millimeter mehr im Gehäuse eine große Hilfe. Vor allem beim großen ATX-Stromstecker auf dem Mainboard wird es sehr eng, wenn man im unteren Bereich noch Festplatten montieren möchte. Hier könnte man bei einem neueren Modell bitte zwei bis drei Millimeter mehr unterhalb des Mainboards geben.

    Features

    Das Gehäuse ist quasi konkurrenzlos in seiner Klasse, denn unter 15 Litern gibt es weit und breit kein Gehäuse, was eine starke Grafikkarte und einen großen CPU-Kühler aufnehmen kann, dazu auch noch mehrere Festplatten. Große Grafikkarte? Ja Ihr habt richtig gelesen, verwendet Ihr ein SFXNetzteil oder ein ATX-Netzteil bis 14 cm Breite (ohne modulare Kabel), dann sind 24 Zentimeter kein Problem. Bitte beachtet, dass der Stromanschluss der Grafikkarte dann nicht hinten sitzen sollte und es sehr knapp mit den Kabeln für das Fronpanel wird. Im oberen Bereich ist bei Nutzung einer derart großen GPU auch ggf. nur noch Platz für eine Festplatte. Weitere Features sind Frontanschlüsse (2 x USB 3.0 und Audio In/Out), Platz für bis zu 4 Festplatten, Platz für 2 x 12-cm-Lüfter, 1 x mitgeliefert.

    Kühlung

    Schon der Vorgänger ohne "Plus" war hinsichtlich der Features für seine Größe nahezu perfekt. Wäre da der Hitzestau im oberen Bereich nicht gewesen. Viele Modder haben daher auf eigen Faust Löcher in den oberen Deckel gebohrt oder gesägt. Nicht jeder kann oder mag das machen. Daher hat man beim Metis Plus diesen Makel beseitig, es befindet sich Platz für einen 12-cm-Lüfter im oberen Bereich. Nutzt man dort einen Lüfter, fällt allerdings die Halterung für eine 3,5-Zoll-Festplatte weg. Im Vergleich zum Vormodell sind die Temperaturen deutlich gesunken. Selbst ohne Lüfter bringt die obere Öffnung eine Menge für die Kühlung, da die Grafikkarte direkt vor dieser Öffnung sitzt.

    Geräuschpegel

    Es wird ein Lüfter (weiß beleuchtet) mitgeliefert, er macht sehr leise Lagergeräusche und hat einen Anschluss mit drei Pins. Gedrosselt (auf 5V oder 7V) ist nur noch der leise Luftstrom zu hören. Die Beleuchtung ist schön anzusehen, der Lüfter erfüllt sein Zweck. Silentfans sollten natürlich im Zweifel in einem Lüfter von Noctua oder Noiseblocker investieren. Wer den Rechner nicht direkt am Ohr auf dem Schreibtisch hat, dem langt der mitgelieferte Lüfter auf jeden Fall. Ein weiterer Pluspunkt sind die gedämmten Abbringungen für die Festplatten. Dank Gummiringen hört man so gut wie keine Vibrationen. Allerdings gilt das nur für den unteren Bereich, die Halterung oben ist leider nicht mit Gummiringen gepuffert.

    Preis-/Leistungsverhältnis

    Aus meiner Sicht hervorragend. Das alte Metis gibt es schon für knapp unter 50,00 ¤, das "Plus" liegt nur knapp darüber, mir wäre die bessere Kühlung locker den Aufpreis wert. Das Aluminium ist verglichen mit einem Cooltek U1 etwas dünner, aber ausreichend und nicht zu dünn, Lüfter, Schrauben, Gummipuffer liegen bei. Allein schon durch die für die Größe einmaligen Features hinsichtlich GPU und Kühlkörper auf der CPU ist der Preis recht fair, denn es gibt kaum Alternativen.

    Haltbarkeit & Vergleich

    Die Kabel für die Frontanschlüsse könnten etwas länger sein. Die obere Festplatte sollte gepuffert werden, um Vibrationen zu minimieren. An manchen Stellen würden wenige Millimeter mehr den Einbau deutlich erleichtern und es wäre nicht alles so auf Kante zusammengedrängt. Ein echtes Kabelmanagement kann man in einer so kleinen Kiste nicht erwarten, Geduld zahlt sich hier aus. Zur Haltbarkeit kann ich wenig sagen, jedoch wirkt alles von guter Stabilität.
    Ob das eine oder andere Gewinde nach mehrmaligen Zusammenbauen irgendwann rund wird, lässt sich nach 14 Tagen natürlich nur schwer beurteilen, aktuell gehe ich nicht davon aus. Im Vergleich sieht das Metis kaum größer als mein bisheriges Cooltek U1 aus, bietet aber Platz für eine Grafikkarte und ATX-Netzteile, eine beachtliche Leistung, zumal das Cooltek im Vergleich sogar etwas teurer war.

    Zusammenfassend kann ich diesem Gehäuse für jeden der ein starkes System auf kleinstem Raum verbauen möchte nur eine klare Kaufempfehlung geben.
    In Sternen würde ich 4 von 5 möglichen Sternen vergeben.

    Folgendes System wurde verbaut

    CPU+GPU: AMD-APU A10-7890K + AMD RX 460 4 GB
    RAM: 16 GB DDR3-2400 RAM
    MAINBOARD: Gigabyte GA-F2A88XN-WIFI
    KÜHLER: Noctua NH-U9B SE2 CPU Kühler
    BELÜFTUNG: Lüfter 1 x der mitgelieferte, 1 x Noiseblocker 12 cm BSF XLP
    DATENSPEICHER: Crucial MX 100 SSD und 2 x 2,5 Zoll Festplatten von Western Digital
    NETZTEIL: LC Power Silver Shield 300 Watt


    Metis_Plus_test-page-001.jpgMetis_Plus_test-page-002.jpgMetis_Plus_test-page-003.jpgMetis_Plus_test-page-004.jpg

    Dieser Produkttest wurde im Mai 2017 im Rahmen Testers-Keepers-Aktion von der Raijintek durchgeführt. Lieben Dank an Mindfactory und Raijintek für die Bereitstellung des Gehäuses.

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