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Thema: HyperX Cloud Stinger & Alloy Testers Keepers

  1. #1
    Mindfactory AG
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    Standard HyperX Cloud Stinger & Alloy Testers Keepers

    Hier könnt Ihr die Reviews von der HyperX Cloud Stinger und HyperX Alloy Testers Keepers Aktion vom 20.03.-26.03.2017 nachlesen.
    Geändert von Black & White (29.03.2017 um 18:00 Uhr) Grund: Datum korrigiert
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - HyperX Cloud Stinger & Alloy Testers Keepers
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  3. #2
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    Lächeln HyperX Alloy FPS CHERRY MX Brown "Testers Keepers" Test

    Im Rahmen des "Testers Keepers" Programm von Mindfactory war ich einer der glücklichen Gewinner, womit ich die HyperX Alloy Fps Cherry MX Brown testen durfte, dafür erstmal vielen Dank an Mindfactory! Natürlich wird dieser Umstand meinen Test nicht beeinflussen, ich berichte meine Erfahrungen so objektiv wie möglich.

    Grundsätzliches:
    Für alle, die sich (wie ich selbst bis vor kurzem) nicht wirklich mit mechanischen Tastaturen auskennen, zunächst einige Informationen vorab: Es gibt verschiedene "Switches" in mechanischen Tastaturen, welche sich unter den Tasten befinden. Das sind MX Red, Blue, Black und wie in meinem Fall Brown. Diese Switches unterscheiden sich in "Weg" den die Taste gedrückt werden müssen bis zur Auslösung, sowie in Kraft mit der gedrückt werden muss. Die MX Brown in diesem Fall liegt dabei grob in der Mitte, also normaler Weg und mittlere benötigte Kraft.

    Erster Eindruck:
    Die Tastatur wird in einer Verpackung geliefert, in der sich ein schwarzer, schlichter und wertiger Schuber aus Karton befinden. Darin liegt in gutem Schaumstoff geschützt die Tastatur. Beim Herausnehmen stellt man fest, dass diese erstaunlich schwer ist, was mir persönlich jedoch sehr gut gefällt, vermittelt es doch einen wertigen Eindruck und sorgt außerdem dafür, dass die Tastatur auf dem Tisch nicht so schnell verrutscht. Außerdem sieht die Tastatur, in schlichtem Schwarz gehalten, einfach schick aus und passt wohl auf jeden Schreibtisch.

    Lieferumfang:
    Im Zubehör enthalten ist ein Quickstart-Guide, das Tastatur-USB-Kabel (mit zwei USB-Anschlüssen am Computer, einen für die Tastatur selbst und einen für den USB Anschluss an der Rückseite der Tastatur, ausschließlich um Handys oder andere elektronische Geräte aufzuladen), extra Tasten (in rot) um fürs Gaming relevante Tasten noch mehr hervorzuheben, ein kleines Tool zum leichten entfernen der Tasten sowie eine äußerst gut gepolsterte Schutzhülle zum Transport der Tastatur, inklusive Tasche für das Zubehör bzw. die Maus. Vor allem die wertige Schutzhülle hat mich positiv überrascht, diese wird jeder, der hin und wieder mit Tastatur unterwegs ist (z.B. auf LAN-Parties) sehr zuschätzen wissen.

    Anschluss und erste Schritte:
    Der Anschluss der Tastatur bekommt jeder ohne den Quickstart-Guide hin, Stecker rein und fertig. Wenn man die Ladefunktion der Tastatur nutzen will darf man jedoch nicht vergessen, dass dies zwei USB-Anschlüsse am PC belegt. Ein Treiber ist für die Tastatur nicht vorhanden und auch nicht nötig, sie funktioniert sofort und wie am Layout zu sehen ist, bietet sie auch keinen großen Schnickschnack sondern konzentriert sich auf das Wesentliche- sehr angenehm!
    Mithilfe des Quickstart-Guides hat man auch innerhalb von fünf Minuten die Bedienung der roten Hintergrundbeleuchtung der Tasten verstanden. Diese Beleuchtung ist im Dunkeln sehr angenehm anzuschauen und bietet außerdem verschiedene Helligkeitsstufen und Modi. Letztere sind teilweise (meiner Meinung nach) nicht wirklich praktisch. Außer der normalen Beleuchtung gibt es nämlich noch eine Art wellenförmige Ausbreitung der Beleuchtung nach Tippen einer Taste, sowie von links nach rechts wandernde Wellen. Die letzte Funktion macht jedoch wieder sehr viel Sinn: bei der HyperX Alloy lassen sich kinderleicht einzelne Tasten festlegen, welche dann ausschließlich beleuchtet sind. Diese werden dann gespeichert und können immer wieder sofort eingestellt werden. Für viele Spieler wird diese Funktion in MOBAs oder in schnellen Shootern nützlich sein.

    Haptik/ Schreibgefühl:
    Die HyperX Alloy fühlt sich sehr wertig an, was wie vorhin bereits gesagt zum einen am Gewicht liegt, zum anderen jedoch auch am Tippgefühl. Hier muss ich anmerken, dass ich seit 2008 mit der Logitech G15 Refresh arbeite und spiele, diese ist keine mechanische Tastatur. Somit ist es nicht verwunderlich, dass sich die neuen Tasten zu Beginn etwas merkwürdig angefühlt haben, war ich doch neun Jahre eine andere Tastatur gewöhnt. Umso erstaunlicher ist es, dass ich nach wenigen Tagen bereits komplett an den neuen Tastenanschlag gewöhnt bin und subjektiv auch schneller schreiben kann.
    Der Tastenwiderstand ist angenehm definiert, ohne zu schwergängig zu sein und der Weg der Tasten ist für meinen Geschmack auch optimal, noch nie habe ich eine Taste ungewollt ausgelöst. Beim oft bei mechanischen Tastaturen bemängelten lauten Tipp-Geräusch kann ich in diesem Fall Entwarnung geben. Die HyperX Alloy Fps MX Brown ist zwar lauter als meine alte, nicht mechanische Tastatur, jedoch nicht besonders viel und störend ist es auf keinen Fall.
    Positiv hervorzuheben sei noch die Qualität des USB-Kabels, dieses kommt nämlich in hochwertigem und schönem (schwarz mit roten Punkten) Sleeve daher.

    Bedienung:
    An der Tastatur lässt sich die Lautstärke regulieren, ein Gaming Mode aktivieren und Medienwiedergaben steuern, all das geschieht wie bei Laptops über eine "FN" Taste, die die Zweitfunktion der "F" Tasten aktiviert. Die Beleuchtung lässt sich über "FN" + "Pfeiltasten" anpassen. Alles in allem sehr simpel zu verstehen, jedoch werden aufgrund des Zweitfunktion-Prinzips beide Hände benötigt, was manchen aufstoßen mag, mir jedoch nichts ausmacht. Im Gegenzug ist die Tastatur äußerst kompakt gehalten, braucht auf dem Schreibtisch also sehr wenig Platz, was ich als großen Pluspunkt sehe.
    Das Auswechseln der acht Tasten (1,2,3,4,W,A,S,D) mithilfe des mitgelieferten Tools funktioniert schnell und ohne Probleme. Persönlich finde ich das aber nicht nötig, kann man doch einfach die Beleuchtung auf ausschließlich diese Tasten stellen.

    Sonstiges:
    Auf der Unterseite der Tastatur sind Gummi-Noppen angebracht, womit die HyperX Alloy kombiniert mit dem Gewicht sehr gut auf dem Schreibtisch fixiert ist. Außerdem lässt sich die Tastatur durch zwei Abstandshalter (ausklappbar) in eine steilere Position bringen, was das Bedienen sehr viel angenehmer macht. Dies ist vor allem deshalb nötig, weil HyperX leider keine Handballen-Auflage mitliefert (gibt es auch nicht extra), was ich im Gegenteil zu meiner alten Logitech doch schon sehr vermisse.

    Gaming:
    Erstaunlicherweise habe ich beim Spielen (Battlefield 1) tatsächlich einen Unterschied zur alten G15 gemerkt, obwohl in Shootern wenn dann vor allem die Maus ausschlaggebend ist. Jedoch kam mir die Bewegung im Spiel durch die neue Tastatur einfach etwas "wendiger" vor, als hätte meine alte G15 öfter mal einen Tastenanschlag verschluckt. Mit der HyperX Alloy ist das jedenfalls nicht mehr der Fall, für MOBA Spieler wird das ein wichtiger Punkt sein.

    Zusammengefasst:

    Positiv:
    + sehr gutes Schreibgefühl
    + sehr direkte Eingaben beim Gaming
    + sehr wertiges Produkt (Tastatur, Kabel und Zubehör)
    + schönes Design
    + Individuell beleuchtbare Tasten
    + Kein zu lautes Tippgeräusch
    + Kein Verrutschen der Tastatur im Betrieb
    + Mitgelieferte Schutzhülle
    + Mitgeliefertes Tool zum Entfernen der Tasten

    Neutral:
    Bedienung nur über Zweitbelegung der Tasten
    Kein Treiber

    Negativ:
    - Keine Handballen-Auflage
    - Hoher Preis (110¤)


    Fazit:
    Alles in allem eine sehr gute mechanische Tastatur, die ich empfehlen kann. Da ich persönlich eine Handballen-Auflage wichtig finde, kann ich jedoch ganz knapp nur vier von fünf möglichen Sternen geben.
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  4. #3
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    Daumen hoch Das Gamingheadset zum Budget-Preis

    Design/Verarbeitung

    Das HyperX Clould Stinger Gamingheadset ist für den Preis ein ziemlich gutaussehendes Headset. Die mattschwarze Farbe sieht
    sehr gut aus. Das Headset ist außen zwar aus Plastik verarbeitet, wirkt im Zusammenspiel von Farbe und Material jedoch sehr edel.
    Sehr gut ist, dass die Höhenverstellung des Headsets aus Stahl verarbeitet ist.
    Es ist ein Over-Ear-Headset und hat von der Bauform her einen Kopfbügel. Die Ohrmuscheln sind drehbar. Die Kabel sind nicht mit
    Geflecht umhüllt, doch es wirkt trotz dessen sehr gut verarbeitet und robust.
    Das Mikrofon ist bewegbar, das heißt, dass man es ganz einfach hoch- und runterklappen kann. Hochgeklappt ist das Mikrofon dann
    automatisch stumm geschaltet, wodurch ein Herumklicken, Weghalten, Abdecken am Computer und Konsole wegfällt. Das Mikrofon ist auch
    leicht biegbar, wodurch man es ganz einfach näher oder weiter von seinem Mund weg biegen kann.
    Unten an der rechten Ohrmuschel ist ein Lautstärkeregler, welcher natürlich auch wieder Herumklicken,etc. erspart. Er lässt sich
    sehr einfach blind finden und verstellen.

    Installation/Treiber

    Die Installation des Headsets war ziemlich einfach. Ich persönlich habe den Splitter (1,7 Meter lang. 3,5mm Klinkenanschluss vom
    Headset aus 1,3 Meter lang), welcher dafür sorgt, dass Mikro und
    Audio einen Ausgang haben, an dem kombinierten Audio/Mikro Eingang meiner Tastatur angeschlossen. Dadurch konnte ich den
    Audioausgang an meiner Tastatur benutzen, was für mich sehr komfortabel ist. Die Länge des Kabels ist ziemlich
    gut. Also habe ich alles ganz einfach an die zuständigen Ein- und Ausgängen angeschlossen und mein Computer, der auf
    Windows 10 Home x64 Bit läuft, hat das Headset erkannt und zuständige Treiber problemlos installiert. Letztendlich haben
    Anstecken und Installieren insgesamt drei Minuten gedauert und ich konnte es sofort ohne jegliche weiteren Probleme benutzen.

    Klangqualität/Mikrofon

    Der Klang des Headsets ist in Ordnung bis gut. Es hat eine ziemlich saubere Klangwiedergabe, doch es mangelt an Bass. Das heißt,
    wer basslastige Musik am Computer gerne über Kopfhörer hört, wird mit dem -Cloud Stinger- nicht zufrieden sein. Doch dafür ist
    er letztendlich nicht gemacht, sondern für das Gaming.
    Getestet habe ich es ausgiebig in den Spielen League of Legends(LoL), Counter Strike: Global Offensive(CS: GO)
    und Overwatch.
    In LoL hat der Sound keine wichtige Rolle, jedoch war die Klangqualität sehr angenehm.
    In CS: GO spielt Sound schon eine viel relevantere Rolle. Man sollte fähig sein, mit einem guten Gamingheadset Schritte im Spiel
    unterscheiden zu können; das heißt zu wissen, ob jemand vor, hinter, über oder unter einem ist und auf was für einem Boden sie
    denn laufen. Mit dem Cloud Stinger konnte ich gut Positionen ausmachen, nur spezielle Sounds wie der Sound, auf was für einem Boden
    sie sich denn fortbewegen, war für mich nicht wirklich einfach auszumachen.
    In Overwatch ist der Sound in dem Sinne wichtig, um verschiedene Fähigkeiten herauszuhören und somit je nach Situation zu reagieren.
    Weiterhin ist in Overwatch der Voicechat sehr wichtig. Beides war mit dem Headset zufriedenstellend.

    Das Mikrofon habe ich getestet in Teamspeak(TS), Discord, Skype und CS: GO/Overwatch Voicechat.
    In TS, Discord und Skype wurde das Headset samt Mikro sofort problemlos erkannt. Die Sprachqualität war laut den Personen mit
    denen ich gesprochen habe gut. Es war wenig bis zu gar kein Rauschen zu hören.
    In den Games war die Qualität dementsprechend auch gut.

    Ich habe es auch auf der Playstation 4 getestet, was sehr einfach zu verbinden war und vom Sound und Mikrofon ist es
    genauso gut wie am Computer.

    Tragekomfort

    Hier finde ich hat HyperX sehr gute Arbeit geleistet. Mich persönlich hat immer an anderen Headsets gestört, dass sie nach längerem Tragen
    anfangen, auf dem Kopf und an den Ohren zu drücken. Dies war hier überhaupt nicht der Fall. Ich konnte das Headset stundenlang
    tragen, ohne dass es unangenehm wurde.
    Ich habe es auch meinen Bruder, welcher Brillenträger ist, länger tragen lassen, und er gab mir als Feedback auch, dass es angenehm
    zu tragen ist, auch wenn man eine Brille trägt. Denn ansonsten soll das Tragen einer Brille + Gamingheadset mit der Zeit ziemlich drückend und
    anstrengend sein.

    Preis-/Leistungsverhältnis

    Alles in allem ist es ein sehr gutes Headset für jeden, der gerade ein Gamingheadset braucht, doch nicht wirklich knapp 100 EURO
    oder auch mehr für eins ausgeben will. Mit einem Preis von knapp 50 EURO kommt es im Punkt Design, Tragekomfort und Sprachqualität meiner Meinung nach definitiv
    an die höherklassigen Gamingheadsets an.
    Also ein wahnsinnig gutes P/L Verhältnis!

    Haltbarkeit & Vergleich

    Durch die sehr saubere Plastikverarbeitung und einer matten Farbe statt einer glänzenden, bilden sich auf der Oberfläche des Headsets
    keine unnötigen Fingerabdrücke und Flecken. Dadurch sieht das Headset immer sehr neu und edel aus.
    Das Kabel ist leider kein Geflechtkabel, doch für den Preis ist das zu verkraften.
    Davor habe ich die Razer Kraken Pro benutzt. In den Punkten Verarbeitung und Design ist die Cloud Stinger für mich schöner. Das
    Mikrofon ist genauso gut. Soundqualität ist beim Razer Produkt jedoch viel besser. Durch das Programm Razer Synapse
    kann man ein virtuelles 7.1 Surround System bilden und ist somit im Klang viel besser.Doch dafür ist das Razerprodukt natürlich teurer.
    Weiterhin hat das Razerprodukt keinen eigenen Lautstärkeregler und das Mikrofon ist ausfahrbar und verzichtet somit auf die Möglichkeit
    das Mikrofon einfach hochzuklappen und es somit stumm zu schalten.

    Angeschlossen.jpgHeadset 1.jpgHeadset 2.jpgStecker.jpgVerpackung.jpg

  5. #4
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    Design
    Das Aussehen der HyperX besticht durch seine Einfachheit. Während ich es zunächst als merkwürdig empfand, dass die Tasten im Verhältnis zu anderen Tastaturen nicht eingerahmt sind, sondern vielmehr abzustehen scheinen, lässt dieser Aufbau das Gerät als Ganzes nicht zu groß und bullig wirken. Die Funktionstasten sind in die F-Tasten integriert, sodass die Tastatur weiterhin ihrem kompakten Design treu bleibt. Hervorzuheben sind hier neben den Medienfunktionen auch der Gaming-Modus, der die Windowstaste deaktiviert und so ein versehentliches Auslösen während des Spielens verhindert. Mir persönlich gefällt das Konzept des „Wolfs im Schafpelzes“ sehr gut: schlichtes Design mit vielen versteckten Funktionen. Unterstrichen wird der positive Gesamteindruck durch den schwarzen Stahlrahmen, in dem die Tasten eingebettet sind, und das mitgelieferte Kabel, das mit schwarzem Stoff ummantelt ist. In dem Kabel sind passend zur Beleuchtung der Tasten rote Flecken eingearbeitet worden, wodurch das charakteristische Design abgerundet wird. Durch das ordentliche Gewicht und den stimmigen Gesamteindruck wirkt die HyperX durchgehend sehr hochwertig.
    Bezüglich der Beleuchtung kann ich sagen, dass meine anfängliche Angst, die rote Farbe der LEDs könnte zu dominant sein, nicht bestätigt werden konnte. Dies liegt besonders an den zahlreichen Optionen, die einem nicht nur erlauben, die Intensität des Lichtes zu regulieren, sondern auch zwischen verschiedenen Beleuchtungsarten zu wählen. Hierbei ist stets die Hauptfunktion der Taste beleuchtet, die alternative Funktion wird nur indirekt von der Beleuchtung gestreift. Die Programme reichen von Wellen, individuell nachleuchtenden Tasten, die durch Drücken aufleuchten, zu pulsierenden Licht. Sie bieten sogar die Möglichkeit, jede Wunschtaste eigenständig leuchten zu lassen. Die benutzerdefinierte Einstellung ist standardmäßig für First-Person-Shooter ausgelegt, sodass die Tasten WASD und alle anderen relevanten Tasten beleuchtet sind. Da ich momentan aber eher MOBAs spiele, konnte ich die Einstellungen schnell und simpel meinen Bedürfnissen anpassen (vgl. Foto). Aus diesem Grund mache ich nicht von den mitgelieferten Extratasten Gebrauch, die nicht nur ein aufgepepptes Aussehen bieten, sondern auch noch mit einer geriffelten Oberfläche daherkommen. Obwohl das Tauschen der Tasten nicht kompliziert ist, hätte ich mir eine detailliertere Beschreibung in der Anleitung dazu gewünscht.

    IMG_20170402_191314539.jpg

    Verarbeitung
    Wie bereits an einigen Stellen angedeutet, ist die Verarbeitung der HyperX Alloy sehr gut und wirkt durchweg hochwertig. Abgesehen von den qualitativ herausragenden Switches merkt man am Rand kaum eine Nut oder eine schlecht abgeschliffene Kante. Unterstrichen wird dieser Eindruck durch den Stahlrahmen, der eine lange Lebensdauer des Geräts verspricht. Das stoffummantelte Kabel wirkt ebenfalls sehr stabil. Darüber hinaus befindet sich ein USB-Port neben dem Kabelanschluss, der das Laden eines Handys oder anderen Gerätes ermöglicht (vgl. Foto).
    Im Lieferumfang ist darüber hinaus eine Tasche für den Transport enthalten, die eine sehr gute Polsterung und sogar ein Seitenfach für das Kabel bietet, um das Keyboard einfach und sicher transportieren zu können. Das Gesamtkonzept wirkt insgesamt sehr durchdacht.

    IMG_20170404_130048699.jpg

    Installation/Treiber
    Die Installation unterscheidet sich nicht maßgeblich von anderen Tastaturen. Beachtet werden muss lediglich, dass zwei Anschlüsse am Rechner benötigt werden (1x Tastatur, 1x Strom). Beide Stecker sind entsprechend gekennzeichnet, sodass ein falsches Anschließen ausgeschlossen ist. Ein Treiber ist nicht erforderlich. Die Anleitung ist insgesamt sehr minimalistisch gehalten, enthält aber weitestgehend alle notwendigen Informationen für die möglichen Einstellungen der Tastatur.

    Tastenwiderstand
    Das Hauptaugenmerk liegt bei mechanischen Tastaturen natürlich auf den Switches. Bei meinen handelt es sich um blaue (Cherry MX Blue), was bedeutet, dass sie nicht nur über einen spürbaren, sondern auch deutlich hörbaren Klickpunkt verfügen. Was zwar für den einen ein akustischer Hochgenuss ist, kann für die unmittelbare Umgebung oder auch bei eher stimmungsvollen Spielen sehr schnell störend wirken, sodass dieser Aspekt bei der Wahl der richtigen Switches bedacht werden muss. Allerdings macht dies der relativ leichte Druckpunkt, der einem das Gefühl voller Kontrolle vermittelt, mehr als wett.

    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten
    Da es sich um ein sehr robustes Produkt handelt, kann nach dem kurzen Einsatz meinerseits noch kein Urteil über die Langlebigkeit der Tastatur gegeben werden. Allerdings habe ich bei meiner Vorgängertastatur schnell einen Abrieb des Aufdrucks bemerkt, der allein schon durch die Konstruktionsweise der HyperX Alloy ausgeschlossen ist. Ich erwarte auch nicht, dass die Tasten ausleiern, wie es meine Rubberdome-Tastaturen früher oft taten.

    Preis-/Leistungsverhältnis
    Der Preis wirkt auf den ersten Blick für eine Tastatur sehr horrend. Bedenkt man allerdings nicht nur, dass sich vergleichbare Produkte in einem ähnlichen finanziellen Rahmen zur HyperX Alloy bewegen, sondern berücksichtigt auch, dass man auch eine durchweg perfekt designte und makellos verbaute Tastatur erhält, kann ich nur zum Kauf raten. Wem buntes Leuchten oder auch programmierbare Tasten egal sind, hat mit diesem Gerät nicht nur ein perfekten, sondern auch einen langlebigen Gefährten für die nächsten Jahre gefunden.

  6. #5
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    Hier jetzt auch mein Testbericht zur HyperX Alloy FPS CHERRY MX Red Tastatur:

    Lieferumfang/Erster Eindruck:

    Die Tastatur wurde in einer sehr schlichten, jedoch recht wertigen Verpackung geliefert, die eigentliche Verpackung bestand aus einem komplett schwarzen Karton, der von einer Pappumhüllung umschlossen wurde, welche an beiden Seiten offen ist, sodass man den Karton quasi "rausschieben" konnte. Die Tastatur lag in einer wieder recht einfach gehaltenen Verpackung, in der sie aber sicher befestigt war. Im Karton befanden sich zudem noch ein USB-Kabel zum Anschließen der Tastatur, sowie eine Schnellstartanleitung, die austauschbaren Tasten und eine sehr praktische Transporttasche für die Tastatur, in welcher man auch Zubehör (Kabel, Maus, USB-Sticks, etc.) sicher transportieren kann.

    Design/Verarbeitung:

    Ich fange hier mal direkt mit einem negativen Punkt an, der mich selber auch sehr enttäuscht: Es ist leider keine Handballenablage vorhanden, welche ich persönlich sehr wichtig finde. Insbesondere bei diesem Preis hätte ich mir eine solche gewünscht. Aber ansonsten überzeugt mich die Tastatur sehr, durch das hohe Gewicht kommt es kaum zu einem verrutschen und alles in allem wirkt die Tastatur sehr wertig. Angenehm finde ich auch, dass sie nicht so unfassbar groß ist wie es ja manche Tastaturen in diesem Bereich sind, was den Transport natürlich sehr erleichtert. Das Design an sich finde ich sehr schön, da ich minimalistische Designs extrem bevorzuge und die Tastatur in dem schwarz sehr schön finde und sie mir quasi in jedem Setup vorstellen kann. Sehr praktisch ist auch, dass man das Kabel aus der Tastatur ziehen kann, dadurch kann es beim Transport nicht abknicken. Die LED-Beleuchtung finde ich relativ gut gelungen, allerdings finde ich nur drei Modi wirklich benutzbar. Zum einen der Custom-Modus, bei welchem einzelne Tasten beleuchtet werden können und alle anderen nicht beleuchtet sind. Zum zweiten den einfachsten Modus der einfach alle Tasten beleuchtet und als letztes, den meiner Ansicht nach schönsten Modus, allerdings nur bei ausreichender Beleuchtung und nicht bei Spielen zu empfehlen, einen Modus, in dem bei einem Druck auf eine Taste, diese kurz beleuchtet wird und nach kurzer Zeit wieder ausblendet. Der Custom-Modus ist auch der Grund warum ich die roten Extratasten nicht so unfassbar praktisch finde, da man diese Tasten auch einfach beleuchten kann. Dazu gibt es noch 2 Abstandshalter um die Tastatur in eine steilere Position zu bringen, welche ich persönlich bei jeder Tastatur angenehm finde, außerdem noch Gumminoppen, welche dem Verrutschen noch zusätzlich zum hohen Gewicht entgegenwirken.

    Funktionsumfang:

    Die Tastatur bietet neben den ganz normalen Funktionen einer Tastatur auch noch gewisse Extras mit, um diese zu benutzen gibt es ähnlich wie bei Laptops eine extra Funktionstaste, welche die Doppelbelegung bestimmter Tasten aktiviert. Diese Doppelbelegungen wären zum einen Medientasten (F6-F8, Funktionen: Zurück, Pause/Play, Vor), Lautstärketasten (F9-F11, Funktionen: Mute, Leiser, Lauter), eine Taste für den "Game Mode" (F12), welcher die Windows-Taste deaktiviert und damit eine Funktion bietet, für die ich mit meiner alten Tastatur ein extra Programm herunterladen musste, welches die Weitergabe der Windows-Taste an Windows verhindert. Und auch die Pfeiltasten besitzen eine Doppelbelegung, die Pfeiltasten nach links und rechts schalten zwischen den Beleuchtungsmodi um, während die Tasten nach oben und unten die Helligkeit der Beleuchtung in 5 Stufen regulieren. Generell finde ich diese Doppelbelegung praktischer als separate Tasten, da diese meistens die Größe der Tastatur aufblähen, welche ich ja bei der Alloy FPS sehr angenehm finde. Was leider fehlt sind Makro-Funktionen, diese wären noch sehr positiv gewesen, lassen sich aber natürlich auch per Software nachbauen, sind dann nur nicht so komfortabel wie direkt auf der Tastatur befindliche Tasten. Ansonsten, abgesehen von den Tasten gibt es noch einen Zusätzlichen USB-Anschluss an der Tastatur, welcher allerdings einen zweiten USB-Port am Computer benötigt (Der Stecker ist aber schon am eigentlichen Kabel vorhanden, man braucht nur einen zusätzlichen freien Port). Darüber lässt sich z.B. ein Handy laden (Und tatsächlich kommt aus dem Anschluss auch der Strom von ZWEI USB-Ports, da die Tastatur offenbar auch die Stromversorgung des eigentlichen Tastaturkabels benutzt). Leider stellt der Anschluss auch keine Datenverbindung zum Computer her, daher kann man auch keinen Datenträger anschließen, sondern bekommt wirklich ausschließlich Strom über diesen Anschluss. Tatsächlich scheint aus dem Anschluss auch Strom zu kommen, wenn man das zusätzliche Kabel nicht eingesteckt hat, allerdings dementsprechend auch weniger.

    Installation:

    Die Tastatur benötigt keine zusätzlichen Treiber, sie hat sofort per Plug-n-Play unter Windows 7, Windows 10, Linux Ubuntu 16.04 und Kali Linux 2016.2 funktioniert. Auch die Funktionstasten funktionieren in allen Betriebssystemen sofort und ohne zusätzliche Konfiguration. Leider konnte ich sie an keinem OS X-Gerät testen, da ich diese Geräte nicht mag und daher nicht besitze. Ich gehe allerdings davon aus, dass sie problemlos funktionieren dürfte.

    Switches:

    Ich habe ja die Tastatur mit den Cherry MX Red Switches getestet, ich fange mal damit an die Red-Switches grundlegend zu erklären. Red-Switches sind linear, das heißt, sie bieten kein haptisches Feedback, wenn sie eingedrückt werden, vom ersten Eindrücken bis ganz an den Boden wird gleich viel Kraft benötigt. Außerdem wird insgesamt auch sehr wenig Kraft benötigt, um sie einzudrücken, anders als bei der zweiten Sorte populärer linearer Switches, den Black-Switches, welche sehr viel mehr Kraft benötigen. Diese Switches werden hauptsächlich als Gaming-Switches verkauft, sind aber meiner Ansicht nach auch fürs Tippen geeignet, allerdings nicht dafür optimiert.

    Haltbarkeit:

    Nach 2 Wochen Testen kann man natürlich noch keine unfassbar genaue Aussage über die Haltbarkeit treffen, allerdings wirkt die Tastatur nicht so, als ob sie nach 1 Jahr auseinanderfallen würde. Auch das wohl häufigste Problem, die Abnutzung von Tastenaufdrucken ist durch die LED-Beleuchtung und damit das Fehlen einer solchen Bedruckung ist nicht vorhanden. Ich denke also, wer sich diese Tastatur kauft, wird sie auch erst mal eine Weile behalten können.

    Preis:

    Der Preis ist zwar nicht unbedingt niedrig, aber man bekommt auch einiges. Wenn man sich die Tastaturen in diesem Preisbereich anschaut, dann sieht man schnell, dass diese Tastatur im sehr normalen Bereich liegt. Es ist kein überragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, aber man bezahlt auch nicht übermäßig viel.

    Fazit:

    Ich kann die Tastatur an sich durchaus empfehlen, mir gefällt sie in der minimalistischen Bauweise und nicht zu großen Größe sehr gut. Allerdings fehlt ganz klar eine Handballenablage und auch Makrotasten wären schön gewesen. Auch wem RGB-Beleuchtung an der Tastatur wichtig ist, sollte sich nach etwas anderem umsehen, allerdings finde ich, dass die rote Beleuchtung sehr gut gelungen ist.
    Also noch mal zusammengefasst:

    +Solide Verarbeitung
    +Praktischer Transportbeutel
    +Kompakte und transportable Bauweise
    +Schön anzusehende Hintergrundbeleuchtung
    +Ladeport an der Tastatur
    +Gamemode zum deaktivieren der Windows-Taste
    +Custom-Mode, um einzelne Tasten zu beleuchten
    +Tool zum entfernen einzelner Tasten und mitgelieferte Extra-Tasten

    -Keine Handballenablage
    -Keine Makros

    EDIT: Vergessen die Bilder hinzuzufügen xD

    http://www.lp-programming.de/Review/Anschluesse.jpg
    http://www.lp-programming.de/Review/...sSteuerung.jpg
    http://www.lp-programming.de/Review/Kabel.jpg
    http://www.lp-programming.de/Review/...-Steuerung.jpg
    http://www.lp-programming.de/Review/...tUndTasten.jpg
    http://www.lp-programming.de/Review/...teTastatur.jpg
    http://www.lp-programming.de/Review/Tasche.jpg
    http://www.lp-programming.de/Review/Tastatur.jpg
    http://www.lp-programming.de/Review/USBAnschluesse.jpg
    http://www.lp-programming.de/Review/Verpackung.jpg
    http://www.lp-programming.de/Review/VerpackungInnen.jpg
    http://www.lp-programming.de/Review/...Rueckseite.jpg
    Geändert von petzelei (13.04.2017 um 18:42 Uhr)

  7. #6
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    Design: 8/10

    Das Design ist sehr einfach, aber brauch sich nicht vor den High-End Headsets zu verstecken.

    Der Grundaufbau des Headset ist sehr dünn und es wiegt ziemlich wenig. Es sind keine LED eingebaut und sonst gibt es keine Möglichkeiten das Aussehen des Headset zu verändern.

    Die Ohrmuscheln lassen sich einklappen… ich verstehe den Sinn dahinter aber nicht ganz.

    Zwei Besonderheiten sind hier die Funktionen, die einmal unter der rechten Ohrmuschel versteckt ist und einmal das Mikrofon an sich. Unter der rechten Ohrmuschel ist ein Schieber versteckt, welcher einem erlaubt, die Lautstärke zu regulieren und das Mikrofon hat einen eingebauten Mute“schalter“. Wenn das Mikrofon zu einer bestimmten Höhe hochgeklappt wird, mutet sich das Mikrofon automatisch. Dies wird per Klickgeräusch deutlich.


    Verarbeitung: 9/10

    Die Verarbeitung ist sehr gelungen bei dem Headset. Der Schaumstoff der Ohrmuschel und der Kopfstütze sitzt fest und kann nur per Gewalt rausgerissen werden. Es besteht fast ausschließlich aus Plastik, also hört man es knarzen, wenn man das Headset biegt. Das Headset wirkt sehr billig, aber es ist stabiler und besser verarbeitet, als es der erste Blick vermuten lässt.


    Installation/Treiber: 10/ 10

    Die Installation ist auf allen Plattformen wirklich sehr einfach.

    PC: Den 3,5 mm Klinkenstecker einfach in die beigelegte Erweiterung anschließen, damit aus dem Klinkenstecker ein USB 2 Port wird, und in den PC einführen. Mein Windows hat das Headset sofort angenommen und automatisch den Treiber gedownloadet.

    PS4: Den 3,5 mm Klingenstecker einfach ohne Erweiterung in den Player stecken und dann per Einstellung das Headset auswählen, wenn das die Playstation nicht schon automatisch tut


    Klangqualität/Mikrofon: 8/10

    Die Qualität ist so, wie man das von einem Headset dieser Preisklasse erwarten kann.

    Wer ein Headset sucht um damit bassige Musik zu hören, sollte wohl eher zu einem anderen und wahrscheinlich teureren Headset greifen.

    Im Gamingbereich kann das Headset schon mehr punkten. Im Genre Shooter punktet das Headset meiner Meinung am meisten. Schritte sind klar zu definieren und auch Schüsse aus einer bestimmten Richtung kann man gut deuten. Fähigkeiten und bestimmte Charaktersprüche sind auf Distanz gut zu hören und so kann man bei Overwatch zum Beispiel bestimmte Ultis aus dem Weg gehen.


    Zum Mikrofon gibt es nicht viel zu sagen. Die Klangqualität ist sehr deutlich und klar. Das Mikrofon ist sehr sensibel, wodurch auch leises Reden/Flüstern sehr gut weitergeleitet wird.

    Muss man selbst entscheiden, ob man das mag oder nicht.

    Egal auf welcher Plattform, ob Teamspeak, Skype, Discord oder der Sprachchat der PS4, ist meine Stimme immer klar und druckvoll beim gegenüber angekommen.

    Es gibt leider keinen dämmenden Aufsatz für das Mikrofon, sodass zu viele Hintergrundgeräusche mit aufgenommen werden (So bei mir der Fall).

    Aber für diesen Preis wirklich ein top Mikrofon für gerade mal 50 Euro.


    Tragekomfort: 9/10

    Ich bewerte das Headset als Brillenträger und dann als „Normalo“.

    In beiden Fällen kann man aber sagen, dass der Schaum wirklich sehr weich ist und versucht wurde, dass beide Parteien einen Langzeitgebrauch, ohne große Unannehmlichkeiten, haben können. Der Schaumstoff sitzt um beide Muscheln und an der Kopfstütze, sodass alle Kontakte vom Headset zum Kopf mit Schaumstoff abgepolstert sind.

    Wenn ich meine Brille trage, muss ich leider ab und an das Headset absetzen (so alle 2 Stunden ca), weil das Headset durch das Over-Ear Design leider an meine Brillenränder drückt, sodass es irgendwann von Nöten ist, dass Headset abzunehmen. Hingegen wenn ich meine Kontaktlinsen trage, könnte ich das Headset wahrscheinlich den ganzen Tag tragen, ohne wirkliche Unannehmlichkeiten. Der weiche Schaum sorgt dafür, dass das Headset weich um dem Kopf liegt und mit dem in Design erwähnten leichten Gewicht + dünnen Design bekommt man auch keinen steifen Nacken, weil man so ein hohes Gewicht balancieren muss. Dieses Problem haben viele High-End Headset, weil sie einfach viel zu Dick und schwer sind.


    Preis-/Leistungsverhältnis: 9/10

    Das Headset bietet einen sehr guten Tragekomfort und dazu noch eine sehr klare und deutliche Klangqualität. Mit der eingebauten Lautstärke Regulierung und Mikrofonmute Funktion, bekommt man zusätzlich zwei extra Features. Es benötigt keinen Treiber um zu laufen und kann auf allen Windowsplattformen genutzt werden. Alles sehr schöne Features, für ein 50 Euro teures Headset.


    Haltbarkeit: - /10

    Hier kann ich das Headset schlecht einschätzen. Mit Gewalt würde das Headset sofort durchbrechen, weil es zu einem sehr dünn und leicht ist und zum anderen wirken die einklappbaren Ohrmuscheln nicht sonderlich stabil. Ich habe das Headset jetzt einige Male, von Schreibtischhöhe, auf dem Boden fallen lassen und das Headset sitzt noch wie zuvor. Das Mikrofon ist ebenso biegbar, wodurch es schwer bis unmöglich wird, dies durchzubrechen. Wenn man auf das Headset treten sollte, wird aber sicherlich irgendwas durchbrechen. Wer sehr vorsichtig mit seinen Sachen umgeht sollte hier keine Probleme haben. Wer sich nicht beherrschen kann, sollte hier die Finger weg lassen.



    Pros über das Headset:

    - Mit gerade einmal 300g sehr leicht.

    - Sehr schlichtes Design mit sehr guter Verarbeitung.

    - Unfassbar weichem Schaumstoff + Guter Tragekomfort (ohne Brille).

    - Schöne Zusatzfeatures mit Mute und Soundregelung.

    - Klare und deutliche Sprachwiedergabe.

    - Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

    - Keine Installation nötig.

    - Guter Klang beim Gaming.


    Cons über das Headset:

    - Headset knarzt beim biegen stark.

    - Kaum Basshaltig, daher nicht sehr gut für Musik geeignet.

    - Wirkt sehr billig mit dem ganzen Plastik.

    - Sehr leicht zu brechen, wenn man will.

    - Hintergrundgeräusche werden sehr stark erfasst.

    - Brillenträger müssen das Headset ab und an absetzen, weil unangenehm.


    Schlusswort:

    Für 50 Euro macht man hier auf jeden Fall nichts falsch. Man hat alles was man braucht und bekommt mit den zwei Zusatzfeatures sogar noch mehr. Die Qualität des Mikrofons könnte auch locker mit einem 80+ Euro mithalten. Der Sound hingegen ist im Gaming zwar sehr gut, nur hört man meistens noch Musik dabei und hier schwächelt das Headset leider sehr. Meine Freunde hatten keine Probleme mich zu hören, aber es kam leider manchmal zu unangenehmen Momenten, weil die sehr stark meine Hintergrundgeräusche hören konnten. Auch die Tastaturanschläge (MX Cherry Red) konnten sehr laut wahrgenommen werden, sodass man bisschen Abstand zu seiner Tastatur halten sollte. Das Headset kann man wirklich, durch den sehr weichen Schaumstoff, den ganzen Tag tragen, wenn man nicht zufällig ein Brillenträger ist. Die Over-Ear Muscheln haben eine sehr angenehme Größe und sollten auch große Ohren umfassen. Auch wenn die Haltbarkeit zu wünschen lässt, glaub ich, dass man einige Jahre mit dem Headset auskommt, wenn man nicht regelmäßig auf das Headset einschlägt.


    Ich kann nur sagen, dass ich mir das Headset (wenn ich nur ein Budget von 50-80 Euro hätte) sofort kaufen würde. Das Headset kann mit Leichtigkeit gegen teuren Headsets konkurrieren. Optisch könnte man vielleicht noch einiges rauskratzen und am Soundprofil könnte man nochmal nachschrauben und dann könnte man hier eines der besten Gamingheadsets der mittleren Preisstufe haben. Ich bin wirklich sehr beeindruckt von dem Produkt und kann es nur weiterempfehlen.


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  8. #7
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    Mit dem „Hyper X Cloud Stinger“ hat Kingston ein Gaming-Headset in den Handel gebracht, dass sich hinter der Konkurrenz nicht verstecken braucht. Mindfactory stellte mir nun ein Exemplar zur Verfügung, dass hier auf den Prüfstand gestellt wird.

    Was am Design des Headsets vor allem auffällt ist, dass es nicht auffällt. Es ist sehr einfach gehalten ohne überflüssige LEDs oder anderen Designspielereien. Den Hauptteil bildet der mattschwarze Kunststoff, die Ohrmuscheln bestehen zudem aus dem „Hyper X Memory-Schaum“, umgeben von angenehm weichen Kunstleder. Der Kopfbügel bewegt sich auf einer einstellbaren Stahlschiene, die frei Einstellbar ist. Auch am Bügel befindet sich ein kleines Polster mit dem Memory-Schaum. Es wirkt insgesamt in der Verarbeitung sehr hochwertig und robust. Dieser Eindruck wird durch das gummierte und sehr flexible Kabel unterstrichen.

    Da die Ohrmuscheln bis zu 90 Grad drehbar sind, verspürt man keinen unangenehmen Druck, womit wir beim Tragekomfort angekommen sind. Auch nach mehrstündigen Sessions ist das Headset angenehm zu tragen und aufgrund seines niedrigen Gewichts von 275 Gramm ein Leichtgewicht seiner Zunft. Die Ohrmuscheln sind sehr groß und üben keinen unangenehmen Druck aus, sondern umschließen die Ohren ganz. Dadurch, dass das Kabel gummiert und eben nicht mit Textil umwickelt wurde, bleibt es auch nicht ständig, wegen der rauen Oberfläche, irgendwo hängen. Das Mikrofon wird durch das hochklappen deaktiviert, daher gibt es am Kabel auch kein Bedienteil dafür. Diese neigen ja gerne mal bei häufigem Gebrauch zum Kabelbruch. Nachteil hierbei ist, dass das Mikrofon nicht abgebaut werden kann, was aber zu verschmerzen ist. Auch die Lautstärkeregelung wurde ausgelagert und befindet sich an der Unterseite der rechten Ohrmuschel. Der Regler ist leicht zu ertasten und gut einstellbar.

    Die Erst-Inbetriebnahme erwies sich als Idiotensicher. Einfaches Anschließen genügt, im Zeitalter von Plug & Play vorbildlich. Eine kleine Schnellstartanleitung lag ebenfalls noch bei, die einem das Bedienkonzept von Mikrofon und Lautstärkeregler erklärt. Mehr wäre auch gar nicht notwendig gewesen. Das Cloud Stinger wurde auch anstandslos von meinem Smartphone und einer PS4 erkannt. Besser geht es nicht.
    Das Headset selbst wird mit einem 3,5 mm, 1,3 m langen, 4-poligen Klinkenkabel geliefert, dass im Bedarfsfall mit einem 1,7 m langen Y-Kabel (Mikrofon/ Ton) verlängert angeschlossen werden kann.

    Damit komme ich zum für mich wichtigsten Teil, der Klangqualität. Das Cloud Stinger überzeugt hier und hebt sich, meiner Meinung nach, teilweise sogar von einem Teil seiner teureren Konkurrenz ab. Der Klang ist, wie für Gaming-Headsets üblich, leicht Basslastig, jedoch nicht so stark wie üblich. Die hohen und vor allem mittleren Töne kommen daher viel besser zum Tragen, insgesamt vermittelt es daher einen eher hellen Klang. Die 50 mm direktionalen Treiber sorgen für einen räumlichen und satten klang aus allen Richtungen und erlaubten sich im Test keine Schwächen.

    Das Mikrofon fügt sich in diesem Test nahtlos in das bisherige Gesamtbild ein. Sowohl im Teamspeak, Discord, Skype und den mobilen Messengern bietet das Cloud Stinger eine einwandfreie und klare Sprachübertragung. Die integrierte Rauschunterdrückung tut ihren Dienst und so gab es auch keine nervigen Nebengeräusche bei der Sprachübertragung. Gerade in dieser Preissparte wird doch gerne mal bei den Mikrofonen gespart, das Cloud Stinger überrascht hier.

    Womit ich zum Vergleich zu ähnlichen Headsets und dem Preis-/ Leistungsverhältnis komme. Das Headset ist derzeit für ca. 49,- bis 59,90 ¤ zu erstehen und lässt seine Konkurrenten in dieser Preissparte größtenteils hinter sich. Klang, Design, Verarbeitung und Features wirken höherwertiger als man es vom Preis erwarten würde.
    Mein Fazit fällt damit sehr positiv aus, da man sich hier für einen sehr fairen Preis ein komfortables und hochwertiges Gaming-Erlebnis sichert, daher: Klare Kaufempfehlung!

    cloudstinger (1).jpgcloudstinger (2).jpgcloudstinger (3).jpgcloudstinger (4).jpg

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