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Thema: Testers Keepers CORSAIR

  1. #1
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    Standard Testers Keepers CORSAIR

    Hier könnt Ihr die Reviews von der CORSAIR Testers Keepers Aktion vom 27.02.-05.03.2017 nachlesen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers CORSAIR
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  2. #2
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    Corsair Carbide Series 270R Review


    1. Versand
    2. Zubehör
    3. Design, Verarbeitung
    4. Montage
    5. Kühlung
    6. Lautstärke / Vibration
    7. Fazit



    Versand :

    Der Versand von Mindfactory verlief wie immer reibungslos, 2 Tage nach Ankündigung kam das Paket in perfekten Zustand an.


    Zubehör :

    Beigelegt sind ein Lüfter sowie ein kompaktes, kleines Paket mit Kabelbindern und Schrauben. Die Schrauben für ein ATX Motherboard sind bereits vorinstalliert.
    Leider sind die Schrauben nur schlecht in der Anleitung vermerkt und aufgeführt, was für den Anfänger ein Problem sein könnte. Wobei das Gehäuse in den
    anderen Gebieten sehr anfängerfreundlich ist, z.B durch die Vormontage der Motherboard Schrauben & auch dadurch, dass es so viel Platz für Kabelmanagement gibt.


    Design, Verarbeitung :

    Wie man es von Corsair gewohnt ist, kommt das Gehäuse im edlen, minimalistischen Stil. Die Oberfläche des Gehäuses ist in einem matten Schwarz und
    trotz der Bilder auf der Produktseite, gleicht das Vorderteil dem Rest des Gehäuses. Das einzige was aus der minimalistischen Oberfläche heraussticht ist
    das gitterartige Netz an den Seiten des Vorderteils. Dieses Netz soll vermutlich als Staubfilter dienen, wird seiner Aufgabe jedoch nicht gerecht, weil die
    Löcher viel zu groß sind und auch relativ schlecht zu säubern, da das Netz fest verbaut ist.

    IMG_20170311_083845547.jpg
    Dies, zusammen mit der offenen Oberseite des Gehäuses, hat mich am meisten gestört, denn damit ist das Gehäuse ein Staubmagnet, denn der Staub
    fällt einfach durch die offene Oberseite oder kommt durch die Vorderseite ungehindert in das Gehäuse. Der einzige Staubfilter der einigermaßen nützlich
    und entfernbar ist, ist der Staubfilter für das Netzteil, welcher meiner Meinung nach, die Stelle des Gehäuses schützt die am wenigsten Anfällig für Staub ist,
    außer der Rechner befindet sich auf einem Teppich. Dabei muss man auch bedenken, dass es bereits Gehäuse für fast die Hälfte des Preises gibt, in
    denen ein Staubfilter vorhanden ist, z.B das Bitfenix Comrade.

    IMG_20170311_083119792.jpg


    Montage :

    Überraschender Weise war es mir ein Vergnügen ein System in diesem Gehäuse verbauen zu dürfen. Hauptsächlich aufgrund der Netzteil Abdeckung,
    sowie der Kabelmanagement Möglichkeiten auf der rechten Seite des Gehäuses, hinter dem Motherboard. Es gibt genug Platz um fast alle Kabel zu
    verstecken, die man nicht benötigt, selbst wenn man ein nicht modulares Netzteil besitzt.

    IMG_20170311_083030541.jpg

    Die Seitenteile des Gehäuses lassen sich ohne Hilfe von Werkzeugen entfernen, durch das einfache Aufschrauben der Daumenschrauben, dies gefällt mir
    persönlich sehr gut und ist unvorstellbar hilfreich wenn man jemand ist der den Rechner des Öfteren öffnet.

    Zusätzlich waren, wie schon zuvor erwähnt, die Schrauben für ein ATX Motherboard bereits vorinstallieren, dadurch muss man nur ein paar Schrauben
    entfernen, wenn man ein mATX / ITX Motherboard verwendet, und es trägt einer einfacheren Installation des Motherboards bei.

    Die Festplatten ließen sich auch relativ einfach durch das Einschrauben auf der rechten Seite des Gehäuses installieren, diese sind damit auf den ersten Blick
    nicht sichtbar und unterstützten gleichzeitig die Durchlüftung des Gehäuses.

    Die ganze Zeit über, hatte ich keine Platzprobleme im Gehäuse, wobei ich mir durchaus vorstellen kann, dass die Installation eines Radiators auf der Oberseite
    eng werden könnte und die Installation eines Radiators an der Vorderseite zu Kabelproblemen führen kann, wenn die Lüfterkabel zu kurz sind.

    Die einzigen Dinge die ich bei der Montage bemängeln kann, sind das Fehlen einiger Kabellöcher, sowie das Fehlen der Gummi-Ummantelung bei den Kabellöchern,
    dies lässt sich aber nur sehr selten bei Gehäusen in dieser Preisklasse finden.

    IMG_20170311_083317451.jpg


    Kühlung :

    Mit 7 offenen Slots für Lüfter hat das Carbide 270R definitiv genug Durchlüftungsmöglichkeiten für den alltäglichen Nutzer. Es lassen sich auch bis zu 2 Radiatoren installieren,
    an der Oberseite und an der Vorderseite des Gehäuses, und weil sich genug Platz in dem Gehäuse finden lässt, sollte eine komplette Wasserkühlung auch kein Problem sein.

    Die zuvor als negativ bewertete Öffnung an der Oberseite des Gehäuses kann hier bei dem Thema Kühlung wieder aufgegriffen werden, denn trotz der negativen
    Aspekte (Staubansammlung & Lautstärke), kann man doch sagen, dass warme Luft durch diese Öffnung nach oben steigen kann, auch wenn keine Lüfter hier
    installiert sind, trägt diese Öffnung also trotzdem der Kühlung bei. Demnach ist diese Öffnung vielleicht doch nicht so ein großer Fehler, wobei ich noch nicht genug
    Zeit hatte dies genauer zu beobachten. Es lässt sich aber beobachten, dass sich die Temperaturen um einiges verbessert haben. Wobei ich in dem neuen Gehäuse
    selbstverständlich auch neue Wärmeleitpaste aufgetragen habe und die Komponenten gesäubert habe.

    46c4b5d82327a1e2b00b0c1adce4eea1.png


    Lautstärke & Vibration :

    Hauptsächlich lässt sich das Problem mit der Lautstärke bei diesem Gehäuse auf die offene Oberseite zurückschließen. Der Lärm der Lüfter durchdringt dadurch
    ungehindert das Gehäuse, und dieses ist dementsprechend auch laut.

    Bei dem Carbide 270R lassen sich lediglich Gummi-Ringe an den 3,5 Zoll Festplatten Befestigungen finden, wodurch die Lautstärke von mechanischen Festplatten ein
    wenig gedämmt wird. Sonstige Vibrations-/ Dämmmaßnahmen lassen sich bei diesem Gehäuse allerdings nicht finden, was aber der Status quo bei Gehäusen in dieser Preisklasse ist.


    Fazit :


    Meiner Meinung nach ist das Carbide 270R ein sehr ambivalentes Gehäuse Corsairs. Ich denke dies lässt sich auf den Preis zurückschließen. Es lassen sich einige positiven Features
    finden, die nicht bei allen Gehäusen in dieser Preisklasse zu finden sind, z.B die Befestigungspunkte für Kabelbinder, sowie die Netzteil Verdeckung. Allerdings gibt es auch
    schwerwiegende Mängel, vor allem die Öffnung an der Oberseite, welche den Staub einfach frei passieren lässt.

    Aus diesem Grund fällt es mir sehr schwer ein Urteil zu fällen, für mich persönlich ist die Staubanfälligkeit in einem Gehäuse ein ausschlaggebender Punkt, ich weiß aber gleichzeitig auch,
    dass andere Kunden damit kein Problem haben, und selbstverständlich andere Dinge bevorzugen.

    Im Endeffekt sollte dieses Review aber lediglich ein Anhaltspunkt für Kaufinteressierte sein, wenn du dich also über die durchaus nützlichen Features des Gehäuses freuen
    kannst und du über die kleinen Mängel hinwegsehen kannst, kann ich dir das Gehäuse nur empfehlen, denn trotz der Kleinigkeiten,
    handelt es sich bei dem Carbide 270R um ein sehr gutes Gehäuse für diese Preisklasse.

    IMG_20170311_083845547.jpgIMG_20170311_083119792.jpgIMG_20170311_083030541.jpgIMG_20170311_083317451.jpgIMG_20170311_082315399.jpgIMG_20170311_083252345.jpg

    Vielen Dank für das Lesen, und nochmals ein Dankeschön an Mindfactory dafür, dass ich dieses Gehäuse von Corsair testen durfte und auch
    ein großes Dankeschön an die nette Dame, die mich durch diese Aktion geführt hat und mir mit ihren schnellen und hilfreichen Antworten sehr geholfen hat.
    Geändert von meisteraias (13.03.2017 um 14:03 Uhr)

  3. #3
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    Anbei meine Bewertung. Ich habe auf eine Untergliederug in Punkten verzichtet und stattdessen einen Fließtext gewähl.t
    Die Bilder stelle ich am Ende ein, da (der Versuch ist bereits misslungen) sich diese nicht ohne Verlust des Leseflusses in den Text integrieren lassen.
    Viel Spaß beim Lesen!


    Im Rahmen des Testers-Keepers Programm von Mindfactory habe ich am 7. März die Nachricht erhalten, dass ich das Corsair Carbide Series 270R Gehäuse mit Sichtfenster testen darf. Herzlichen Dank nochmal an dieser Stelle an die Personen, die dies überhaupt möglich gemacht haben. Ich werde natürlich dennoch unabhängig und objektiv berichten.

    Wie von Bestellungen gewohnt erfolgte der Versand zügig und am 9. März stand das Paket dann testbereit auf der Türschwelle. Auch die anderen Items hätten mich gereizt – am schlimmsten vernachlässigt wurde jedoch in den letzten Jahren mein Gehäuse. Dieses war ebenfalls von einem namhaften Hersteller. Durch die technisch wenig anspruchsvollen Bedienelemente an der Front knickte irgendwann mein Einschaltknopf ein, sodass dieser mehr in der Fassung „hing“. Sodann habe ich auf die aufklappbare Tür verzichtet und nur noch die schwarzen Schalterchen verwendet. Stand ja sowieso immer unter dem Tisch, also was soll’s.

    Die Verpackung des Corsair-Gehäuses war tadellos. In 2 Styroporschienen kommt der Tower stoß- und rutschfest verpackt in einem einfach zu transportierenden Karton daher. Die Verpackung war sogar so gut, dass es eine helfende Hand gebraucht hat, um den Inhalt von oben aus dem Karton zu ziehen. Die Umverpackung wurde sogleich vom dritten Familienmitglied begeistert in Beschlag genommen.

    Da stand er nun vor mir! Schwarz wie die Nacht und mit noch mit foliertem Sichtfenster. Erster Eindruck? Edel edel! Und auch etwas geräumiger als mein bisheriges Gehäuse. Die Front ist in mattem Schwarz. Die Seiten sind aus einem rauhen, schwarzen Metall und tragen zum edlen Eindruck bei. Etwas verwundert war ich zuerst über die gelochte Oberseite. Kennt man doch eigentlich die Luftstrom-Diagramme, die zum „einheitlichen Zug“ durch das Gehäuse mahnen. Aus der Design-Perspektive tut das meiner Meinung nach aber keinen Abbruch. Sollte man einen großen Radiator für eine Wasserkühlung montieren wollen, kann das funktional sogar sowohl zur Kühlung als auch dem Design beitragen. Denn selbst herumbohren fällt dann glücklicherweise weg. In dieser Hinsicht wird man auf der Corsair-Website etwas schlauer, denn dort sind Infografiken wie dieses Design funktional begründet ist. Die Oberseite bietet auch an der Innenseite genug Platz für zwei große Lüfter, selbst bei großen Non-Boxed-Kühlern auf der CPU. Bevor ich über bis zu sieben (!) Gehäuselüfter nachdenke, würde ich allerdings die Variante Wasserkühlung wählen. Was auch gefällt ist die Knopf- und Status-LED-Leiste. Der Einschaltknopf hat eine tolle „Response“ und fühlt sich überraschend wertig an. Ein „Klickschalter“, den man nicht tief drücken muss um den PC anzuwerfen. Ebenfalls an der Frontleiste (übrigens rechts am Gehäuse, dazu gleich mehr) ist der Reset-Knopf, der relativ klein gehalten wurde. Selbstverständlich schützt das vor versehentlichem betätigen. Dennoch muss man hier fast mit dem kleinen Finger drücken, um den Reset auszulösen. Ebenfalls an der Seite befinden sich 2 USB 3.0-Schnittstellen. 3,5mm-Buchsen für Headset oder Mikrofon gibt’s oben drauf, womit der Anspruch bedient sein dürfte. Dass sich das alles an der rechten Seite befindet, ist für Rechtshänder sicher bequem. Da das Sichtfenster jedoch (wie gewöhnlich) auf der linken Seite ist, hätte man meines Erachtens gut daran getan, diese Leiste einfach links anzubringen. Das war und ist aber kein Kritikpunkt, hat aber im ersten Moment verwundert. Vielleicht gibt es hier gute Gründe. Alles was nicht mit Bedienelementen oder Anschlüssen versehen ist, ist gelöchert und für die dahinterliegenden, mit roter LED beleuchteten Lüfter auf Durchzug getrimmt. Die feine Perforierung trägt wie beschrieben auch zum Design bei. Ein Staubschutz befindet sich allerdings nur an der Bodenseite, wo der Netzteillüfter seine Luft einsaugt. Dieser ist auch abnehm- und abwaschbar, sollte die Staubsaugerfunktion überhandnehmen.

    Vom Außen- nun zum Innendesign. Die nutzbaren Maße im Innenraum sind (ca.) L: 46 cm, H: 44 cm und B: 21 cm. Um die Größe abzuschätzen habe ich ein Foto mit meiner Sapphire RX 470 8-GB geschossen. Auch eine (oder zwei) GTX 1080 und andere „Surfbretter“ fühlen sich hier sicher wohl! Von der Höhe die im Innenraum nutzbar ist, ist der Schacht für das Netzteil abzuziehen. Die PSU wird von „hinten“ in den Tower eingeführt und die Kabel kommen durch die Rückseite zum Vorschein. Damit gleich zu dem Thema, das mich eigentlich am meisten begeistert hat. Mir war wichtig, dass ich nun endlich ein „Cable Management“ in den Tower bekomme. In der alten Hütte hingen die Kupferdrähte noch wild durcheinander. Eben alles gestopft so wie es gepasst hat, Hauptsache es läuft und die Klappe geht zu. So muss glücklicherweise mit dem Corsair Carbide niemand mehr denken. Durch das Sichtfenster spitzen wirklich nur die notwendigen Kabelbahnen hinter dem Mainboard hervor und verbinden sich elegant mit den vorgesehenen Steckern. Dasselbe gilt im Übrigen natürlich auch für die Steckerchen, die für die Frontleiste des Gehäuses mit dem Mainboard zu verbinden sind. Diese Raffinesse hat mich beim Einbau vor gewisse Herausforderungen gestellt, die aber zu lösen waren – dazu später im Text noch mehr. Optisch unauffällig am hinteren Ende des Gehäuses befindet sich der zweite, schwarze Lüfter. Unter dem roten Lüfter ist übrigens genug Platz um die Pumpe einer Wasserkühlung unterzubringen, wenn wie oben kurz angeschnitten der Radiator an der Außenseite des Gehäuses befestigt werden soll. Gewissermaßen ist also hier auch Spielraum für eigene Kreativität. Insgesamt dürfte Platz für drei große Gehäuselüfter an der Front sein. Back to Back! Auf der Rückseite befindet sich nicht nur Platz für das Kabel-Management, sondern auch etwas, das ich bisher überhaupt nicht kannte. An vier (zwei mal zwei) „Schienen“ (siehe Bilder) lassen sich zwei SSDs und 2 HDDS verbauen. Die SSDs werden mit Schrauben an die türartigen Schlitten befestigt und dann ins Gehäuse eingehängt. Bei den HDDs sind an den Schlitten noch kleine Dämpfer befestigt, um Vibrationen abzufedern. Sehr coole Idee, um den Speicher platzsparend und optisch unauffällig zu befestigen! Bei der Montage – das nehme ich nun doch vorweg – hat das für gewisse Herausforderungen gesorgt. Im alten Gehäuse hatte ich, die Festplatten typischerweise übereinandergestapelt an der Front (wie Laufwerke) abgewinkelte Stecker verwendet. Da diese dann in Richtung der Befestigung zeigen, hätte ich das Kabel sehr stark knicken müssen um es dann gerade von der Platte wegzuführen. Ich bin mir nicht sicher ob das überhaupt funktioniert hätte. Glücklicherweise hatte ich noch zwei „gerade“ SATA-Kabel, die dann problemlos zu verwenden waren. Die selbe Herausforderung stellte sich mit den Stromkabeln, auch hier waren die „Kettenstecker“ leicht gewinkelt. Da die Kabel aber leichter zu biegen sind war das hier mit etwas Handwerksgeschick einfach zu bewerkstelligen. Sorgen hat mir die Durchführung des 8-Pin-Steckers von der PSU zum Mainboard gemacht. Hier genügte das Kabel gerade so. Glücklicherweise ist an der Hinterseite genug Platz, um Kabel frei verlegen zu können. So habe ich den direkten Weg gewählt und einfach gerade nach oben verlegt, den Stecker dann über die Mainboard-Befestigung gefasst und angesteckt. Praktischerweise ließ sich hier das Kabel des „Heckventilators“ so durchfädeln, dass es optisch nichtmehr stört. Im Lieferumfang ist eine eher rudimentäre Anleitung zur Komponentenmontage enthalten. Ein Blick lohnt sich vor allem wegen der Schrauben, die für Mainboard, HDD etc. zu verwenden sind. Ich habe vorher die Bewertungen des Gehäuses gelesen, dabei ist mir ein Kommentar zu fehlenden Schrauben in die Augen gesprungen. Bei mir war, sofern ich das beurteilen kann, alles dabei. Sogar schrauben, die ich überhaupt nicht verwendet habe. Dafür musste ich tatsächlich beim Einbau andere als die vorgesehenen Schrauben verwenden – macht aber nichts! Sonst ist der Einbau aber sehr intuitiv. Beim Blick auf das Heftchen habe ich dann mein zuvor ausgebautes DVD-Laufwerk betrachtet. Für dieses bietet der Tower nämlich kein Zuhause mehr. Wieder kein Kritikpunkt, da jeder Käufer das im Vornherein wissen dürfte. Durch die Kabeldurchführung an der Rückseite ist aber ein schnelles „offenes Anschließen“, bspw. zur Betriebssysteminstallation, etwas komplizierter. Die Verarbeitung folgt dem grundsätzlich hochwertigen Eindruck des Gehäuses in weiten Teilen. Die Bohrlöcher für all die Gehäuseschrauben, die auch mit der Hand zu öffnen sind (bspw. Seitenverdeckungen, HDD/SSD-Trays) könnten filigraner sein. Das stört aber allenfalls beim Einbau etwas. Was die Befestigungen des Mainboards betrifft war ich etwas verwirrt. Ich hatte die nach der Anleitung korrekten Schrauben verwendet. Für die ersten fünf verlief alles reibungslos. Als ich mich dann an die Schrauben am hinteren Teil des Gehäuses machte, passten da irgendwas nichtmehr, als ob das Gewinde nicht zu den Schrauben passen würde. Dabei habe ich dieselben Schrauben wie für die ersten Löcher verwenden wollen. Ich habe mir dann mit Anderen beholfen, augenscheinlich jenen für die SSD-Montage. Geklappt hat das im Ergebnis dann aber wunderbar.

    Zur Kühlung selbst kann man wohl nur etwas sagen, wenn man wirklich das volle Potenzial des Cases ausnutzt. Das heißt dann: Entweder bis zu sieben Gehäuselüfter und orkanartiger Zug hinter der Scheibe, oder Wasserkühlung die sich gut ins Gehäuse integrieren lässt. Worüber ich aber berichten kann, ist die Geräuschkulisse. Mein Prozessorlüfter und das Netzteil sind quasi unkritisch, auch im Lastbetrieb. Der alte Tower hatte zwar einen Gehäuselüfter, der war aber nie an. Für die Soundkulisse verantwortlich ist also einzig und allein die Grafikkarte, und das ganz schön. Unter Last macht diese ganz schön Krach. Im neuen Tower mit besserer Belüftung bleibt das im Grunde so, nur in der Spitze mildert es sich gefühlt etwas ab. Durch die bessere Umluft ist der PC bei Last etwas leiser, bei Ruhe aber auch etwas lauter. Direkt über dem Gehäuse sind es (mittels Mikrofonmessgerät) ca 52 dB, etwa einen Meter vom Gehäuse entfernt noch 41 dB. Das ist absolut in Ordnung, aber nicht flüsterleise. Mit dem vollen Lüfterpotenzial dürfte dieser Wert noch etwas steigen.
    Im nun erstmal finalen Stand macht das Gehäuse einen wertigen und stabilen Eindruck. Ich werde den PC sicher auch das ein oder andere Mal transportieren – erst dann wird sich zeigen, wie haltbar die Komponenten sind. Mein erster Eindruck ist ausdrücklich positiv. Nichts wackelt, schwingt oder klappert, alles ist fest dort, wo es hingehört, an seinen Platz montiert. Der Stand ist übrigens auch sehr sicher, das Gehäuse ist auf etwa 3 cm hohen Gummiabsätzen vom Boden getrennt. Egal ob auf Fliesen, Parkett oder Teppich, hier verrutscht nichts. Der Schwerpunkt passt auch. Nach vorne (gezogen von der Scheibe aus) lässt sich der PC nahezu garnicht umwerfen, andersherum zeigt er auch einen festen Stand.

    Mein bisheriges Resumee: Eine 1-Minus! Wieso das Minus? Das Case hat mir erst aufgezeigt, wie raffiniert soetwas inzwischen gestaltet sein kann. Ich denke tatsächlich, dass hier noch andere Raffinessen möglich sind. Eine 1-Plus gibt’s dafür für das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn ich einen Preis für das gute Stück finden sollte, würde ich rein aus produktspezifischen Merkmalen ca. 85-110 EUR ansetzen. Für rund 70 EUR ist das Gehäuse wahrlich ein Schnäppchen. Raffiniert, edel, minimalistisch. So und nicht anders hätte ich mir das herausgesucht!
    Falls Fragen zu dem Gehäuse sind, stehe ich natürlich gerne weiterhin im Forum oder per privater Nachricht zur Verfügung!

    Viele Grüße an Alle,
    s8RR
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    Ich muss die Bilder leider auf mehrere Posts aufteilen, dann wir der ganze Beitrag wieder angezeigt. Wenn ich lösche, ist alles weg. Darf administrativ gerne zusammengeführt werden..

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  4. #4
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    Ersteinmal vorne weg: ich habe das H45 Wasserkühlungsset in der Testerkeepers Aktion zur Verfügung gestellt bekommen. Dies hat jedoch auf meinen Testbericht keine Auswirkung und spiegelt meine persönliche Meinung wieder.

    Testsystem:
    CPU: Intel I5 6600K (auf 4,2 GHz übertaktet)
    Mainboard: ASRock Extreme 4 Z170
    RAM: Corsair Vengeance LPX DDR4-3000
    SSD: HyperX Fury 120GB
    Festplatte: Samsung 1TB
    Gehäuse: be quiet! Silent base 600


    Verpackung:
    Das Corsair H45 Wasserkühlungsset kommt in einem sehr schlichten braunen Karton. Auf ihm findet sich die Abbildung der Wasserkühlers und die wichtigsten technischen Daten. Man merkt schon hier, dass es sich beim H45 um die Einsteiger Variante handelt. Mich stört diese einfache Verpackung nicht, da nach Einbau des System der Karton nicht mehr genutzt wird. Im Inneren des Kartons ist der Kühler gut verpackt, so das nichts beschädigt werden kann.

    Verpackungsinhalt:
    Im Karton findet man alle nötigen Schrauben und Befestigungsplatten um den Kühler auf allen gängigen Intel und AMD Sockeln zu montieren. Ausnahme hierbei bildet der AM4 Sockel. Mein Testexemplar hatte noch keine kompatiblen Halterungen. Dies kann sich jedoch zu einem Späteren Zeitpunkt ändern. Bitte beachtet hierzu die Kompatibilitätsangaben.
    Zusätzlich befindet sich ein kurzer, bebilderter Installationsguide im Lieferumfang.
    Was positiv auffällt: Die Wärmeleitpaste ist bereits auf dem Kühlerblock aufgetragen und wird durch eine Plastikabdeckung geschützt.

    Erster Eindruck und Aufbau:
    Alles in allem macht die Wasserkühlung, trotz des geringen Preises einen durchaus wertigen Eindruck. Mein Radiator besitzt nur eine leicht verformte Lamelle, was der Kühlleistung aber keinen Abbruch tut. Die Schläuche sind stabil und neigen nicht zum Abknicken. Eine Öffnung zum Nachfüllen oder Tausch der Kühlflüssigkeit ist nicht vorhanden (was mich auch in dieser Preisklasse überrascht hätte).
    Der Lüfter ist bereits so auf dem Radiator montiert, dass er die Luft durch den Radiator (nach Außen) bläst. Die Pumpe der Wasserkühlung ist im unteren Teil des Radiators untergebracht. Dadurch ist der CPU-Block klein und kompakt. Zusätzlich soll durch diese Anordnung die Schwingungen minimiert werden, da der Radiator mit Hilfe von Gummidämpfern am Gehäuse verschraubt werden kann (Diese sind jedoch nicht im Lieferumfang enthalten).
    20170310_210722.jpg




    Montage:
    Die Montage wird in dem beiliegenden Installationsguide durch Aussagekräftige Bilder gut beschrieben. Der Radiator wird mit Hilfe von 4 mitgelieferten Schrauben am Platz eines 120mm Lüfters montiert. Bei meinem be quiet! Silent base 600, habe ich die Radiator hinten, anstelle des 120er Lüfters im Heck montiert. Der Radiator fand an dieser Stelle ohne weiteres Platz. Aufgrund der ähnlichen Platzverhältnisse im Heck der meisten Miditower, sollte also die H45 Problemlos in die meisten Gehäuse passen.

    20170310_214036.jpg 20170310_214024.jpg

    Die Intel Backblade lässt sich gut mit Hilfe der angebrachten Klebepads auf der Rückseite des Mainboards fixieren. Somit bleibt diese für die nächsten Arbeitsschritte gut in Position. Dies ermöglicht (wie bei mir geschehen) den Einbau des Kühlers auch ohne das Mainboard komplett auszubauen. Das Anbringen des Kühlblocks auf der CPU ist wohl der schwierigste Teil des Einbaus. Je nach Einbaufall des Radiators, behindern die rund 35 cm Langen Schläuche den Einbau doch etwas, da sie sich nicht so leicht in die richtige Position drücken lassen.Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass die Schläuche Abknicken könnten.
    Ein großer Plustpunkt beim Einbau, ist jedoch meiner Meinung nach, zum einen die bereits angebrachte Wärmeleitpaste.

    20170310_210743.jpg

    Weiter sind auch die sehr griffigen Befestigungsschrauben zu bemerken. Somit können, bei der Montage des Kühlblocks, die Schrauben erst einmal ohne Werkzeug fest gezogen werden. Somit geht die Montage erstaunlich leichtvon der Hand.
    20170310_215435.jpg

    Jetzt nur noch die Pumpe, welche einen 3 Pinanschluss besitzt und den Lüfter mit dem 4 Pin PWM Anschluss mit dem Mainboard Verbunden und schon ist die Kühlung einsatzbereit.

    20170310_215444.jpg

    Kühlleistung:
    Hier hat mich die H45 am meisten überrascht. Für mich war eigentlich vor dem Test klar, dass ich mit dem nur 120mm großen und 30mm dicken Radiator nicht die gleichen Temperaturen wie mit meinem Noctua D15 Luftkühler erzielen werde. Doch hier habe ich mich stark getäuscht. Im Härtetest mit Prime 95 erreichte die H45 Wasserkühlung eine Beharrungstemperatur von 53°C bei einer Lüfterdrehzahl von knapp unter 1500 Umdrehungen pro Minute.
    Zum Vergleich: der NH-D15 kommt auf knapp 50°C bei einer Drehzahl der beiden Lüfter von 700 Umdrehungen pro Minute.
    Im Leerlauf bleibt die CPU mit unter 30°C nur knapp über Lufttemperatur, was für eine gute Wärmeübertragung von CPU auf die Kühlflüssigkeit spricht.
    Im Spielbetrieb (z.B. bei „For Honor“ oder „Battlefield 1“) bewegen sich die Temperaturen im Bereich von 40-48°C, je nach Lüftereinstellung.

    Lautstärke:
    Hier liegt die klare Schwäche der H45 Wasserkühlung. Dies liegt aber weniger am Lüfter, denn der ist bei moderaten Drehzahlen zwar lauter als Beispielsweise ein Modell von „Noctua“ oder „be quiet!“ aber dennoch nicht störend.
    Hauptgrund ist die Pumpe. Diese muss laut Spezifikation durchgehend mit 12V (sprich voller Drehzahl) betrieben werden. Eine Regelung der Pumpe wird seitens Corsair nicht empfohlen, da sich dies negativ auf die Lebensdauer auswirken soll. Die Pumpe ist bei voller Drehzahl, was meinem Motherboard zufolge immerhin rund 4400 Umdrehungen pro Minute sind, deutlich aus dem Inneren meines Silentbase zu hören. Im Volllastbereich mit aufgesetzten Kopfhörern ist das zwar nicht weiter störend, jedoch im Desktopbetrieb (beispielsweise Musik hören oder der Verfassen eines Briefes) sehr deutlich wahrnehmbar. Eine etwas langsamer drehende Pumpe wäre hier wohl besser gewesen. Ein probeweises absenken der Drehzahl um ca. 800 RPM liesen das Pumpengeräusch fast verschwinden. Die Kühlleistung nahm hierbei nur sehr wenig ab (unterschied von ca. 2-3 Grad). Dennoch kann ich das Absenken der Pumpendrehzahl nicht empfehlen, da ich die Auswirkungen auf die Lebensdauer der Pumpe nicht kenne und somit zu den Offiziellen Spezifikationen rate.

    Fazit:
    Corsair hat meiner Meinung nach mit dem H45 Wasserkühlungsset eine gute All in one Lösung im niedrig Preissegment auf den Markt gebracht, welches vor allem durch ein gutes Preisleistungsverhältnis glänzt.
    Vor allem hinsichtlich der Kühlleistung wurde ich sehr überrascht. Die Kühlung hielt meine CPU bei annehmbarer Lüfterdrehzahl genauso kühl wie mein Noctua D15 (welcher ungefähr das Doppelte kostet). Man bekommt also sehr viel Kühlleistung für wenig Geld. Auch die Montage gestaltet sich, gerade durch die bereits aufgebrachte Wärmeleitpaste als besonders schnell und einfach durchführbar. Dies gilt auch für das nachträgliche verbauen der Kühlung (sofern das Gehäuse einen entsprechenden Ausschnitt hat).
    Einziger Wermutstropfen der H45 ist die doch recht laute Pumpe. Eine etwas langsamer Drehende Pumpe wäre hier wohl sinnvoll gewesen.
    Über die Langlebigkeit der Kühlung kann ich natürlich zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben machen.

    Wer sollte sich das H45 Wasserkühlungsset kaufen:
    Nicht empfehlen kann ich die Kühlung für alle die, welche wert auf einen leisen PC legen. Die sollten dann eher doch etwas mehr für eine andere Wasserkühlung ausgeben oder auf einen guten Luftkühler setzen.
    Meiner Meinung nach ist die H45 hauptsächlich für Leute geeignet, welche trotz einem kleinem Budget eine Leistungsstarke Kühlung benötigen und die ein etwas Lauterer Geräuschpegel nicht stört. Eine weitere Daseinsberechtigung hat das Set in kleinen PC-Konfigurationen. Durch anbringen des Radiators am Heck des Gehäuses (wo er bei den meisten Gehäusen Platz finden sollte) wird die warme Luft direkt ins freie geleitet und nicht im Gehäuse verteilt. Dies kann vor allem in stark verbauten Gehäusen die allgemeine Temperatur im Gehäuseinneren senken.

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    Standard Corsair Hydro H45 Tester Keepers

    Vorwort:
    Zum Testen gab es die Wasserkühlung Hydro H45 aus dem Hause Corsair, die inklusive Zubehör und komplett vormontiert ankam. Laut Corsair ist auch für den Einbau nichts weiter nötig als ein Schraubendreher.
    Getestet wurde das Ganze an einem Standardcomputer mit einem AMD Phenom II X4 945 @3,5GHz (Original Takt 3,01GHz), der leicht übertaktet wurde, 8GB Arbeitsspeicher und einer Gainward GeForce GTX 750Ti Golden Sample. Mein besonderes Augenmerk beim Test fiel auf die Einfachheit der Montage, Geräuschentwicklung, Vibration und Kühlung. Im Folgende kommt meine detaillierte Bewertung, solltet ihr keine Lust haben die lange Fassung zu lesen, findet ihr am Ende des Beitrages auch noch mal eine kurze und knappe Bewertung.

    Fangen wir Schritt für Schritt mit der Bewertung an.

    Design:

    Das Design ist relativ schlicht und einfach, ohne groß Aufsehen zu erregen (Siehe Fotos). Die Wasserkühlung sowie alle weiteren Komponenten, ausgenommen Lüfterblätter,sind in schwarz gehalten. Was mir persönlich etwas gefehlt hat, ist die Beleuchtung des Corsair Logos, dies wäre ein kleines Ein-Euro-Gimmick, welches auch in dieser Preisklasse von unter 50¤ nicht zu viel verlangt ist. Die Wasserkühlung ist etwas größer, als es die Bilder online suggeriert haben, dadurch ist sie sehr wahrscheinlich ungeeignet für Micro ATX Gehäuse. Es könnte aber auch an meiner Unwissenheit liegen, da dies mein erstes Kühl-System dieser Art ist. Alles in allem macht es einen etwas bulligen, aber sehr soliden Eindruck.

    Montage:

    Die Montage wird vom Hersteller als relativ simple beworben, was sie tatsächlich auch wäre, hätte man einen 3. oder 4. Arm! Zudem war die Bedienungsanleitung mit ihren vier unübersichtlichen 2D/3D Bildchen keine besonders große Hilfe (Tipp: bei Youtube gibt es oft detaillierte Anleitungen zur Montage). Ich musste bei der 45-minütigen Montage nämlich feststellen, dass man es zwar alleine hinbekommt, man sich die Montagezeit aber um ca. 15 Minuten verkürzen kann, wenn man eine helfende Hand hat. Das Problem bestand darin, die Wasserkühlung letzendlich ins System zu integrieren. Der Schlauch ist leider zu unflexibel und zu hart um den Wärmetauscher außen hinzustellen, während man die Heat-plate (: ist das Bauteil, welches in direktem Kontakt mit der CPU steht und die Wärme von dort in den Kühlkreislauf überträgt) mit der mitgelieferten Halterung festschraubt. Es kann auch durchaus hilfreich sein, wenn man jemanden hat der den Wärmetauscher hält, während man die Schrauben befestigt. Deswegen fragt jemanden, ob er euch dabei behilflich sein kann! Der Rest ist kinderleicht: den 3-Pol und 4-Pol Stecker auf das Board stecken und fertig. Mehr ist nicht zu tun, da bereits schon vorab vom Hersteller die Wärmeleitpaste auf der Heatplate aufgetragen und die Kühlflüssigkeit in den Kühlkreislauf eingefüllt wurde.

    Verarbeitung:

    Zu der Verarbeitung kann man und braucht man nicht viel sagen: sie wirkt solide. Die Schläuche haben einen angemessenen Querschnitt, allein die Unflexibilität und die Starre können in der Montage sperrig wirken. Der Wärmetauscher besteht aus Aluminum und die Heat-plate aus Kupfer, welches Metalle mit hervorragende Wärmeleiteigenschaften sind. Einzig und allein der Lüfter wirkt, mit seinem grau, in all diesem schicken und schlichten Schwarz etwas billig und fehl am Platz.

    Lautstärke und Vibration:

    Die Lautstärke des Lüfters ist unter Last relativ erträglich. Es gibt zwar deutlich leisere Lüfter, aber auch hier ist dies wieder auf die Preisklasse von unter 50¤ zurück zu führen. Soweit ich online gelesen habe, lässt sich der Lüfter wohl auch tauschen. Selbst versucht habe ich es aber nicht und ich würde auch davon abraten, weil vermutlich die Garantie dann erlischt. Die Pumpe habe ich hingegen nach einer Woche noch garnicht gehört, auch arbeiten tut diese absolut flüsterleise. Bisher sind auch keine unangenehme Geräusche oder Vibrationen aufgetreten.

    Kühlleistung:

    Die Kühlleistung ist für den Standardnutzer mit keinem oder nur gering übertaktem Prozessor gut geeignet. Ich konnte in meinem Fall die normale Leerlauf-Temperatur von 49° auf 33° Celsius und unter Last von 69° auf max. 51° Celsius senken, dazu muss man sagen das ich zuvor den Standardkühler von AMD verwendet habe. Selbst nach dem Übertakten stieg die Temperatur auch nach 4-5 Stunden spielen nie über 51° Celsius. Damit würde ich der Kühlleistung solide 8/10 Punkte geben. Es gibt zwar bestimmt deutlich bessere Towerlüfter oder andere Wasserkühlungen, ich bezweifle aber, dass es in diesem Preissegment etwas besseres gibt.



    Preis-/Leistungsverhältnis:

    Müsste ich dem Preis-/Leistungverhältnis eine Note geben, wäre es eine gute 1-. Es gibt lediglich einen Abzug für den nicht besonders hochwertigen Lüfter und die unter Last mäßighohe Gerräuschentwicklung. Man bekommt hier für unter 50¤ ein absolut solides Produkt, welches die meisten seiner Versprechen, besonders die Kühlung, einhält.

    Fazit:

    Wer eine günstige und gute der Wasserkühlung sucht und dabei Abstriche beim Design machen kann, der ist hier genau richtig. Für die Montage braucht man nur einen Schraubendreher und eine helfende Hand. Die Verarbeitung ist selbst für diesen Preis unglaublich gut und wirkt alles in allem sehr solide, immerhin gibt einem Corsair darauf auch 5 Jahre Garantie! Die Lautstärkeentwicklung ist auch hier für den Preis völlig angemessen und überschreitet beim Lüfter keine Laustärke die als störend empfunden wird. Von der Pumpe hingegen hört man überhaupt gar nichts. Die Kühlleistung ist auch hier, wie alles andere für den Preis, bereits sehr gut und liegt völlig in dem Rahmen.
    Das Preis/- Leistungsverhätlnis ist überdurchschnittlich man bekommt eine gute, solide und einfach zu pflegende Wasserkühlung für unter 50¤. Mit der Vorarbeit vom Hersteller durch die bereits aufgetragene Wärmeleitpaste und aufgefüllte Wasserkühlung ist bis auf die Montage nicht viel selbst zu machen. Alles in allem würde ich der Corsair Hydro H45 9/10 Punkte geben und sie jedem Standard Computernutzer, der überlegt sich eine Wasserkühlung zu kaufen, nur empfehlen!
    Screenshots und weiteres findet ihr im Anhang!
    Solltet ihr noch Fragen zum Produkt haben, schreibt es doch einfach in die Kommentare.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  7. #6
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    Standard Testers Keepers Corsair H45

    Als erstes möchte ich mich bei der Mindfactory AG und Corsair Deutschland bedanken für die Möglichkeit, die Corsair H45 Kompaktwasserkühlung zu testen.
    Meine Testsysteme:

    Intel Core i5 6600K @4.4GHz Intel Core i3 6100 @3.7GHz
    MSI GTX 1070 Gaming 8G Sapphire Radeon R7 370 Vapor X
    MSI Z170A Gaming Pro ASRock H110M-DGS
    16GB DDR4 2133MHz 8GB DDR4 2133MhZ
    Corsair Carbide Series Air 540 Corsair Carbide Series 100R

    Zuerst möchte ich kurz auf das Design sowie die Verpackung eingehen.
    Geliefert wird die H45 in einem sehr schlichten braunen Karton mit Schwarzer Beschriftung und einer Zeichnung. In diesem Karton befindet sich dann die Wasserkühlung selbst sowie das Montagematerial für die Sockel der 115x-; 2011-3 und AMD-Sockel sowie die jeweils zugehörige Backplate. Jedes einzelne Teil ist so verpackt, dass es nicht verrutschen kann und somit keine Beschädigungen an dem Kühler auftreten können.
    Der Radiator mit Kühlblock sieht im Verhältnis zu mit bisher bekannten Produkten etwas anders aus, was durch die Position der Pumpe direkt am Radiator (und nicht wie gewohnt am Kühlblock) zustande kommt, allerdings ist das sehr schlichte Design trotzdem sehr ansehnlich. Die Seitenflächen des Radiators bestehen aus gebürstetem schwarzen Metall und einem weißen Corsair-Logo.

    Alles in allem wirkt die Wasserkühlung trotz des geringen Preises sehr wertig und man findet keine schlecht verarbeiteten Stellen. Die Befestigung der Schläuche am Radiator bzw. am Kühlblock ist im Gegensatz zu höherpreisigen Modellen nicht mit Verschraubungen, sondern nur mit einem einfachen Stecksystem aus Gummi gelöst, welches aber während meines Testes – entgegen anfänglicher Befürchtungen - 100%ig dicht war.
    Die Montage des Kühlers ist problemlos alleine möglich, was mich aufgrund früherer Erfahrungen mit Kompaktwasserkühlungen überrascht hat. Die Intel-Backplate hält mit den Klebepads ohne Probleme am Mainboard, sodass auch bei Montage mit stehendem Gehäuse keine zweite Person dagegen drücken muss.

    Beim ersten Start des PCs mit der neuen Kühlung war ich kurz durch die extreme Geräuschkulisse geschockt, da der Lüfter beim Start immer für etwa 5 Sekunden auf voller Leistung läuft. Danach normalisiert sich dies zwar, aber im Verhältnis zu meiner normalerweise verbauten BeQuiet Silent Loop 240 ist der Geräuschpegel immer noch relativ hoch. Wenn man aber bedenkt, dass die Silent Loop fast das dreifache kostet, ist die Lautstärke durchaus akzeptabel, aber definitiv der größte Kritikpunkt. Das unangenehmste Geräusch der kompletten Kühlung gibt definitiv die Pumpe von sich (ein leichtes, dauerndes Jaulen), welches auch über meine Gehäuselüfter hinüber zu hören ist.

    Wirklich überrascht war ich dann von der Kühlleistung der H45. Bei Höchstdrehzahl der Pumpe und ca. 1500 rpm Lüfterdrehzahl konnte die Kühlung meinen übertakteten i5 6600k locker auf 55-60 Grad halten, was nur etwa 10 Grad mehr als bei meiner Silent Loop sind. Für den i3 6100 bietet die Kühlung sogar bei abgeschaltetem Lüfter mehr als genug Leistung (Kaum über 50°) und ist bis auf das Pumpengeräusch dabei fast lautlos.

    Im Gegensatz zu vielen anderen AiO-Wasserkühlungen konnte ich bei diesem Modell keinerlei Vibrationen durch die Pumpe / den Lüfter feststellen. Somit entsteht bei dieser Kühlung zumindest dadurch keine weitere Geräuschbelästigung.
    Im Allgemeinen ist diese Kühlung für ihren sehr geringen Preis von gerade einmal 45¤ eine wirklich gute Lösung, wenn man sehr gute Kühlleistung für möglichst wenig Geld möchte. Wer ein gedämmtes Case nutzt, sollte auch keine Probleme mit der Lautstärke von Lüfter oder Pumpe haben, wer wie ich ein ungedämmtes Gehäuse nutzt muss sich mit etwas unangenehmen Pumpengeräuschen und einem hörbaren Lüfter zufrieden geben.20170311_113001.jpg20170311_121420.jpg
    Geändert von Sebastian1807 (19.03.2017 um 16:51 Uhr)

  8. #7
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    Corsair Carbide 270R (Ohne Fenster)
    Mit dem Carbide Series 270R bietet Corsair ein gelungenes Gehäuse im günstigen Preissegment an, dessen Konzept zu überzeugen vermag. Die Designschwerpunkte liegen auf dem minimalistischen Design und dem geräumigen und nutzerfreundlich gestalteten Innenraum.
    Es handelt sich um einen Midi-Tower im ATX-Format, welches mal sowohl mit als auch ohne Seitenfenster erwerben kann. Die Variante mit Fenster enthält entgegen dem hier Bewerteten fensterlosen Modell noch einen zweiten, zusätzlichen 120-mm-Lüfter welcher auch noch mit LEDs ausgestattet ist. Der eingebaute Lüfter ist angenehm Leise. Weiterhin werden Schrauben verschiedener Formate für den Einbau von Hardware und Kabelbinder mitgeliefert.
    Da die Frontverkleidung nicht mit Anschlüssen oder anderen Applikationen versehen ist kommt der ganze Case in einem einheitlichen Mattschwarz daher, was einen wenig aufsehenerregenden und zugleich edlen und minimalistischen Eindruck macht. Am vorderen rechten Rand sind neben Lufteinlässen Anschalter, Audio- und USB-3.0-Anschlüsse sowie ein Resetknopf unauffällig versteckt. Insbesondere für ein Gehäuse in dieser Preiskategorie bietet Corsair hier ein solides optisches Konzept, dass sich nicht neben teureren Modellen verstecken muss. Wer ein elegantes und eher dezentes Gehäuse erwerben möchte, der ist mit dem Carbide Series 270R genau richtig aufgehoben.
    Neben der Optik überrascht auch das Innere des Gehäuses positiv. Der Carbide Series 270R kann mit einem geräumigen Innenleben aufwarten, in welches auch größte Grafikkarten von bis zu 37 cm Länge und CPU-Lüfter von bis zu 17cm eingebaut werden können, was selbst für hochklassige Builds absolut ausreichend ist. An der Rückseite sind 7 PCI-E-Slots verfügbar, welche den Einbau auch von zwei Grafikkarten ermöglichen. Die Slots sowie die restliche Rückseite sind perforiert, um einen besseren Luftdurchfluss zu gewährleisten.
    Corsair trifft mit dem Gehäuse einige gute Entscheidungen bezüglich des Kabelmanagements. Positiv fällt auf, dass eine geräumige Abdeckung für das Netzteil vorhanden ist, in welchem man einige Kabel verstecken kann. Weiterhin werden alle Festplatten hinter dem Mainboard-Tray verbaut. Es ist Platz für zwei 2,5-Zoll SSD-Festplatten und zwei 3,5-Zoll HDD Festplatten. Es gibt viele Durchlässe für Kabel, so dass eine flexible Kabelführung möglich ist. Dies alles, sowie nicht zuletzt die einfarbig schwarzen Kabel, sorgen für eine sehr gute Ordnung und vermitteln einen sehr aufgeräumten Eindruck.
    Durch diese Aufteilung des Gehäuses wird auch ein sehr guter Luftdurchfluss möglich. Es gibt zahlreiche Einbaumöglichkeiten für Radiatoren an der Vorder- und an der Rückseite des Cases. Der wegen der nur seitlichen Lufteinlässe vielleicht nicht optimale Lufteinzug an den Vorderseiten wird durch die Möglichkeit auch an der Oberseite 120-mm oder 140-mm Lüfter anzubringen mehr als wettgemacht. Hier wäre jedoch aus zwei Gründen eine Abdeckung wünschenswert gewesen, wie dies auch bei teureren Modellen von Corsair der Fall ist. Einerseits um die asymmetrischen Schienen zu verdecken, die dem Lüftereinbau dienen und optisch kein Highlight sind. Aber auch, und viel wichtiger, um zu vermeiden, dass durch die Perforierung Staub in das Gehäuse eindringt. Es ist zwar ein Staubfilter beim Einbauslot des Netzteils vorhanden, weitere hätten jedoch nicht geschadet.
    Insgesamt lässt sich über den Corsair Carbide Series 270R sagen, dass es ein sehr gutes Modell in der niedrigen Preiskategorie ist, welches dem Eigentümer große Flexibilität in der Ausstattung des Modells ermöglicht. Insbesondere das Kabelmanagement und die Lüftungsmöglichkeiten sind erfreuliche Entscheidungen von Corsair. Es lassen sich in diesem Case eine Bandbreite von verschiedenen, auch teureren, Systemen verwirklichen. Die Qualität des Materials und auch der mitgelieferten Lüfter ist absolut angemessen. Insgesamt überzeugt der Carbide Series 270R mit seinem edlen Design, durchdachten Konzept und einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis.

  9. #8
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    Vorweg möchte ich mich bei Mindfactory bedanken, dass ich für diese „Testers Keepers Aktion“ ausgewählt wurde.

    Neben konventionellen Speichermedien wie SSDs und HDDs via SATA III gewinnen auch M.2 SSDs zunehmend an Popularität.
    Denn nicht nur durch ihre optische Größe sondern auch u.a durch ihre schnellen Transfergeschwindigkeiten bieten sie einige Vorzüge gegenüber SATA III angebundene Speichermedien.

    Im folgenden Text soll es um die Corsair Force Series MP500 240GB M.2 SSD gehen.

    Genutzt wurde die M.2 SSD mit einem MSI Z170A SLI Plus Mainboard mit Biosversion 1.A & unter Windows 10 64-Bit.

    Doch bevor wir zu den eigentlichen Benchmarks etc. kommen schauen wir uns die Corsair M.2 SSD erst mal genauer an:

    Als jemand der noch nie eine M.2 SSD in der Hand gehalten hat sondern nur auf Fotos gesehen hatte, wirkte diese kleiner als ich mir sie vorgestellt hatte. Insbesondere wenn ich diese neben eine 2,5 Zoll sowie 3,5 Zoll Festplatte legte, fiel auf, wie sehr sich Speichermedien in den letzten Jahren weiterentwickelt hatten.

    Optisch wirkt die Corsair M.2 SSD sehr schick, farblich ist sie abgesehen vom PCB überwiegend schwarz mit weiß/gelben Akzenten inkl. Corsair Logo gehalten. Besonders ist bei dem Aufkleber, dass dieser mit einer Kupferschicht versehen ist, um etwas Wärme der Corsair M.2 SSD abzuleiten.

    17373265_1366753833388744_1282900794_o.jpg17408159_1366753633388764_2134949463_o.jpg17430658_1366753763388751_22285245_o.jpg17430878_1366753683388759_136777003_o.jpg

    Zudem hat Sie eine Länge von 80mm und kann somit ohne weitere Probleme auch in Laptops mit M.2 Kompatibilität eingebaut werden.
    Die Verarbeitung ist tadellos und robust, dennoch ist sie mit der nötigen Vorsicht zu behandeln.

    Der Einbau selbst gestaltete sich recht simpel, bei meinem SLI PLUS Mainboard sitzt der M.2 Slot zwischen dem CPU Sockel und dem ersten PCI-E Slot. Daher musste meine Soundkarte & die Grafikkarte ausgebaut werden, damit ich die Corsair M.2 SSD einbauen konnte. Zeitaufwand: weniger als 2 Minuten.

    17408167_1366752696722191_1099229775_o.jpg17408455_1366745726722888_72399235_o.jpg17431454_1366752703388857_1619502060_o.jpg

    Die meisten aktuellen Z170 und Z270 sowie X99 Mainboards und Mittel/Oberklasse Notebooks (nur um einige zu nennen) verfügen über die Möglichkeit die Corsair M.2 SSD zu betreiben. Altere PCs ohne M.2 Slot können die Corsair M.2 SSD auch betreiben, hierfür ist dann allerdings ein preiswerter Adapter notwendig.

    Kommen wir nun zu den Temperaturmessungen: Hierfür wurde ein Infrarot Thermometer genutzt und an verschiedenen Stellen auf der Festplatte die Temperatur gemessen.

    Im Idle Zustand des PCs wurden Werte um die 43°C gemessen
    Waren Benchmarks in Betrieb so erwärmte sich die Corsair NVMe SSD auf ~70°C.
    Die Werte (sofern das Thermometer korrekt gemessen hat) sind durchaus im Rahmen jedoch aber deutlich wärmer als meine verbauten 2,5“ Festplatten (~30°C), welche direkt am Air Intake meines Gehäuses gekühlt werden.

    Als Benchmarks suchte ich mir zwei synthetische Benchmarks und 2 Spiele aus.

    Getestet wurde bei Ghost Recon Wildlands die Ladedauer vom Teamauswahlmenü bis in das Spiel selbst.

    3,5“ SATA III Seagate Nas HDD 4TB ----56 Sekunden
    2,5“ SATA III SanDisk SSD ULTRA II 480GB -----5 Sekunden
    Corsair MP500 M.2 SSD ------ 3 Sekunden

    Getestet wurde bei Battlefield 1 die Ladedauer von der Auswahl eines Gamemodes bis zur Auswahl der Klassen

    3,5“ SATA III Seagate NAS HDD 4TB ---- 77 Sekunden
    2,5“ SATA III SanDisk SSD ULTRA II 480GB----- 31 Sekunden
    Corsair MP500 M.2 SSD 240GB ----- 20 Sekunden


    Crystal Disk Mark wurden folgende Werte gemessen: R/W

    Corsair MP500 240GB ---- Sandisk Ultra II 480GB

    Seq Q32T1 –-- 1776 /1422 ---- 538 / 232
    4K Q32T1 - --- 466 / 385 ---- 226 / 115
    Seq ---- 1287/ 972 ---- 483 191
    4k ---- 38.02 / 132.1 ---- 25 / 79

    HDTune IOPS Write / Read in MB/s

    Corsair ---- 2201 / 1824
    Sandisk ---- 226 / 516
    Seagate ---- 139 / 134


    Wie man an den oben angezeigten Werten erkennen kann ist die Corsair M.2 SSD in allen Bereichen als Sieger hervorgegangen. Meine etwas ältere 3,5“ SATA III Festplatte hatte gegen das Corsair Modell keine Chance.

    Auffallend ist jedoch bei den Ladezeiten von Spielen, dass der Vorsprung schrumpft. Die Ladezeiten bei beiden getesteten Spielen sind sowohl mit einer SATA SSD als auch der M.2 NVMe SSD beide sehr schnell und nah bei einander.

    Sollte daher der Einsatz einer M.2 SSD einzig allein für Spiele beabsichtigt werden , so ist die Anschaffung fraglich im Anbetracht des Preis Leistungsverhältnisses.
    Content Creator und Leute denen schnelle Datentransfers sehr wichtig sind, sind u.a die Hauptzielgruppe dieses Speichermediums.

    Weitere Vorzüge der MP500 sind u.a die 3 Jahre Garantie sowie die Verwendung von MLC NAND Speicher. Dieser sorgt für verbesserte Datenspeicherung und höhere Zuverlässigkeit als Speichermedien ohne NAND Technologie.
    Ebenso ist eine Verschlüsselung via AES 256bit ist möglich .

    Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kostet eine 240GB Corsair MP500 rund 150¤.

    Ist man also auf der Suche nach einer Festplatte mit schnellen Datentransfers und will keine lästigen SATA sowie Stromkabel mehr nutzen, so ist die Corsair MP500 Serie die richtige Wahl.
    Stehen nur Gaming und Office Tasks im Vordergrund so ist die Anschaffung fraglich.


    Alles in allem bietet Corsair mit seinem MP500 Serie eine leistungsstarke M.2 NVMe SSD die für eine bestimmte Zielgruppe einen hohen Nutzen mit sich bringt im Vgl. zu herkömmlichen SATA III Festplatten.

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    Standard Testers Keepers Corsair Carbide 270R (ohne Sichtfenster)

    Testers Keepers Corsair Carbide 270R (ohne Sichtfenster)


    28663462iq - Testers Keepers CORSAIR



    Design:
    Das Corsair Carbide 270R ist ein schlichtes schwarzes Gehäuse das auf vier stämmig anmutenden, mit Gummi unterlegten Füßen steht, die das Gehäuse gute 2cm vom Boden heben. Die Vorderseite ist eben, geschlossen und es befindet sich nichts bis auf ein dezentes kleines auflackiertes Corsair Logo im unteren Bereich.
    Die Seiten sind ebenso total glatt, nur im Bereich der Frontblende laufen beidseitig etwa 2cm breite schwarze Luftgitter über die komplette Höhe und in der rechten Seite ist dort auch das Frontpanel mit einer Höhe von etwa 16 cm eingearbeitet.
    Im Deckel ist ein Lüftungsgitter eingearbeitet das im Design recht störend wirkt, da es weder symmetrisch noch mit mitgelieferter Abdeckplatte oder mit einem Staubfilter abdeckt ist.


    28663459dr - Testers Keepers CORSAIR
    Ansicht von oben (Lüfter im Bild nicht im Lieferumfang)




    Produktdetails:
    Das Gehäuse bietet Platz für zwei 3,5 Zoll und zwei 2,5 Zoll Laufwerke. In der Front können wahlweise 2x 140mm, bis zu drei 120mm Lüfter oder bis zu 360mm Radiatoren verbaut werden, im Heck ist ein 120 mm Corsair A1225M12S Fan mit max 1200 U/min und einem Luftdurchsatz von ~56m³/h ab Werk verbaut. Im Deckel können zwei 120- oder 140mm oder Radiatoren bis 240mm verbaut werden.
    Die Frontblende bietet den Powertaster mit dezenter blauer Power LED, zwei USB 3.0 Ports, 3,5mm Kopfhöhreranschluss, 3,5mm Mikrofonanschluss, HDD Status LED und einem Resettaster.


    28663466qd - Testers Keepers CORSAIR 28663464pg - Testers Keepers CORSAIR
    Ansicht des Frontpanels und dementsprechende Stecker im Innenraum





    Lieferumfang:
    Gehäuse mit verbautem 120mm Corsair Lüfter im Heck. 6x Kabelbinder, 1 Abstandhalter (8+1 fester Nippel bereits Verbaut), 16x Kurze Lüfterschraube, 16x Mainboard/HDD Schraube Rundkopf, 16x Schraube für optische/SSD Laufwerke mit Senkkopf, 8x Lange Lüfterschraube, 8x lange Schraube für die Entkoppelten HDD´s, Anleitung, Staubfilter zum einschieben in die Bodenplatte



    Verarbeitung:
    Das Gehäuse insgesamt ist sehr gut verarbeitet. Die Spaltmaße stimmen und es klappert nichts. Die Seitenabdeckungen sind stabil und auch verwindungssteif. Kanten wie zB die Kabeldurchführungen in den Kabelführungsteil des Gehäuses, die bei anderen Gehäuseherstellern zum teil recht scharfkantig sind, sind beim Carbide 270R abgerundet und bieten daher kaum ein Risiko das Kabel oder die eigenen Finger verletzt werden.
    Die Taster haben einen guten Druckpunkt und geben bei Bedienung merkbares Feedback.
    Das einzige Manko ist die Stabilität des Deckels das durch das Gitter, im Gegensatz zum Rest des aüßeren des Gehäuses, ein bisschen instabil wirkt.




    28663471mr - Testers Keepers CORSAIR
    Innenansicht


    Montage:

    genutzte Hardware:
    Gigabyte GA-EP45-DS3 Modded
    Xeon E5450 @3,6 Ghz Modded
    Scythe Katana 4
    Thermaltake Hamburg 530W
    8 GB DDR2 800 Elixir
    HDD: WD green 500GB SATAII, Toshiba 2TB SATAIII (beide am ende verbaut)Seagate
    Barracuda 500GB (Testweise)
    Grafik: Asus GTX 660Ti Direct CU II TOP (am ende verbaut), Asus GTX 1060 Strix OC 6GB(Testweise)



    Bei der Montage habe ich dann doch das ein oder andere Manko an diesem Gehäuse gefunden welche auch mit Austausch der betreffenden Komponenten (wenn möglich) nicht abstellen konnte.

    Die Abstandhalter waren ab Werk schon für den ATX Standard installiert, dort habe ich das Mainboard aufgesetzt und musste feststellen das dieses doch minimal „kippelt“, was in meinen anderen Gehäusen nicht der Fall war. Nach dem Festziehen der Schrauben habe ich den HD Audio Anschluss des Frontpanels angeschlossen und war erstaunt das das Kabel lang genug war um es durch die obere linke Kabeldurchführung über den hinteren Lüfter bis hin zum Audioanschluß des Mainboards, das genau am I/O Interface sitzt, zu verlegen.
    Als nächstes habe ich das Frontpanel anschliessen wollen. Dieses war auch möglich, nur sind die Kabel für PWR, Reset und LEDs ziemlich kurz um sie dann auch noch sinnvoll über die Kabelführung verlegen zu können. Sollte man ein Mainboard besitzen, das die Anschlüsse des Frontpanels weiter als mitte unten nach links hat, kann es zu argen Problemen kommen.wenn man zwei 3,5 Zoll HDD´s verbaut hat.
    Die fest installierte Netzteilabdeckung kann das einstecken der Frontpanelanschlüsse auch zu einer kniffeligen Sache machen.
    28663472gc - Testers Keepers CORSAIR
    Abstand zur Netzteilabdeckung

    Da das Carbide 270R leider nur einen internen Anschluss für USB 3.0 hat und keinen Kombianschluss, können die Front USB bei älteren Mainboards ohne USB 3.0 leider nicht genutzt werden.
    Die 3,5 Zoll HDD´s werden mit Hilfe von Trägern die mit Rändelschrauben hinten am Mainboardtray befestigt werden installiert. Die Festplatten selber sind durch Gummiringe vom Gehäuse entkoppelt, was Vibrationen minimieren soll.
    Bei meinem Gehäuse ist einer der Träger, trotz fester Schraube, so locker das dort trotzdem merkbare Vibrationen entstehen. Bei der Verkabelung der Fesplatten musste ich feststellen das diese so dicht am Mainboardtray sitzen, dass man nur gerade SATA Kabel nutzen kann und auch die Stomversorgung nur mit den Endsteckern des Netzteilstranges möglich war. Dieses habe ich mit HDD´s von WD, Seagate, Toshiba und jeweils den NT Thermaltake Hamburg 530W und dem Kabelstrang eines be quiet Pure Power 9 600W getestet.
    Der Einbau der Grafikkarte geht Locker von der Hand. Die einzelnen Slotblenden in der Rückwand werden durch Rändelschrauben gelöst und können, wenn man die offenen Slots nicht mehr benötigt, wieder eingesetzt werden.
    Das Netzteil wird im unteren Teil des Carbide 270R unter einer etwa 2/3 der Länge großen Abdeckung montiert. Dort kann es wahlweise mit Lufteinzug nach oben (aus dem Gehäuseinneren gesaugt) oder Lufteinzug nach unten montiert werden. Das Netzteil ist dabei Durch die 4 Punkt Auflage vom Gehäuse entkoppelt. Unter der Abdeckung ist zudem auch genug Platz um den ungenutzten Kabelsalat von Non-Modularen Netzteilen unterzubringen.
    Die Kabelführung insgesamt ist im Gehäuse zum Teil gut durchdacht, nur die Kabellänge des Frontpanels und die eng aneinander liegende Position der zwei 3,5 Zoll HDD´s wurde nicht durchdacht,da die Kabel sich dort gegenseitig Stören, auch wünschte man sich vielleicht eine andere Lösung zum halten der Kabelstränge in Form von Klett Kabelbindern


    28663468pr - Testers Keepers CORSAIR
    Netzteileinbauschacht


    Lautstärke:
    Der von Werk eingebaute Gehäuselüfter ist gut zu hören, auffallend aber nicht störend, welches sicherlich der offenen Oberseite geschuldet ist.



    Kühlung:
    So wie das Carbide 270R angeboten wird, also mit einem Lüfter der anscheinend nicht die Leistung bringt den er haben sollte, ist zwar eine ausreichende Kühlung gewährleistet, aber sie ist alles andere als optimal. Nur mit dem ab Werk verbautem „Standartlüfter“ und nach oben ausblasendem Towerkühler habe ich im Schnitt 4 Grad höhere Grafikkartentemperatur und 6 Grad höhere CPU Temperatur als mit zusätzlichen 2 140mm PWM LowNoise Lüftern (beide front) und ersetztem 120mm Hecklüfter. Insgesamt liegen dort die Temperaturen im idle aber rund 5-10% höher als mit dem vorherig genutzten kleinerem Gehäuse. Nach mehrmaligem Umbau merkte ich dann, dass es keinen unterschied macht ob in der front ein 140mm oder 2 ihren Dienst verrichten und habe einen direkt wieder ausgebaut



    Vibrationen:
    Fast das ganze Gehäuse ist bei mir Vibrationsfrei, nur die Oberseite mit dem Lüftungsgitter ist wenn man die Hand auflegt merkend am vibrieren. Ein 3,5 Zoll HDD Tray liegt nicht richtig an und vibriert auch leicht, was leichte Geräusche verursacht aber nicht unbedingt auffällt, da man es nur bei offener Gehäuseseite und sehr nah dran bemerkt.



    Preis- / Leistungsverhätnis:
    Für das Preis-/Leistungsverhältnis würde ich die Schulnoten mehr Gut als Befriedigend vergeben, da das Carbide 270R an und für sich eine super Verarbeitung bietet, aber doch ein paar gravierende Fehler aufweist die Vor- und Nachteile werden ich in einer Pro und Contra Aufstellung auflisten.

    Pro
    - Gute Verarbeitung (bis auf Deckel)
    - möglichkeiten für Radiatoren verschiedenster größe
    - lange Grafikkarten ohne weiteres möglich
    - viele Möglichkeiten der Vorder- /Hintergrund Kabeldurchführung
    - gute Verstaumöglichkeiten für überschüssige Kabel Non-Modularer Netzteile
    - man kann das meiste Toolless ausbauen durch die vielen Rändelschrauben
    - vorhandener Platz für dezente Custom WaKü vorhanden

    Contra
    - Nur 1 Gehäuselüfter Werkseitig montiert (Sichtfensterversion kommt direkt mit 2)
    - Gehäuse ist sehr schmutzanfällig für Fingerabdrücke und zieht super schnell Staub an sowohl innen als auch außen.
    - Netzteilabdeckung liegt zu nah am Mainboard (ATX), bzw ist nicht herausnehmbar
    - Front Panel Kabel können für manche Mainboards zu kurz sein
    - fehlender USB 2.0 Support, daher nur Front USB für Mainboards die dieses unterstützen (USB 3.0 funktioniert aber wunderbar)
    - der offene Deckel sieht nicht nur unschön aus, sondern es kommt noch richtig viel Staub dadurch in das Gehäuse.
    - Mesh Gitter in den Seitlichen Schlitzen der Front fest verbaut und schwer zu reinigen da dort 2 Gitter hintereinander sitzen.
    - 3,5 Zoll HDD Trays ziemlich locker
    - hintere Kabelführung im Bereich der 3,5 Zoll HDD´s zu knapp bemessen

    Schönheitsfehler
    - es könnten Klett Kabelbinder anstatt der Mini Standardkabelbinder beigelegt werden
    - verschenkten platz vor der Netzteilabdeckung hätte man auch mit einem weiteren 3,5 Zoll HDD Tray bodenseitig versehen können.


    28663473wk - Testers Keepers CORSAIR
    Gut aufgeräumtes Setup ohne unnötig störende Kabel


    Haltbarkeit und Vergleich zu ähnlichen Produkten:
    Das Carbide 270R bietet die in der Preisklasse gewohnte Qualität die es aber durch ein paar fehlende „Kleinigkeiten“ doch teurer machen vergleichen zur Konkurrenz. Da wäre zum einen der fehlende Staubfilter im Deckel der meiner Ansicht nach von Corsair vorgesehen sein muss, da das Lüftungsgitter im Deckel in einer Senke sitzt. Die Qualität des vorhandenen Gehäuselüfters, da es ja nur einer ist, ist der Preisklasse auch nicht entsprechend, der Lüfter ist gut hörbar und bietet mit seinen 56m³/h auch keinen der Lautstärke entsprechenden Luftdurchsatz.
    Andere Hersteller bieten ihre Gehäuse bei selber Qualität ohne die erwähnten Defizite und zum Teil noch eine Lärmdämmung im selben Preissegment.

    Zum Thema Haltbarkeit kann man bei bei diesem Gehäuse sicher davon ausgehen das man viele Jahre etwas davon hat, vorausgesetzt man pflegt es dementsprechend. Meines Empfindens nach sollte man sich beim Carbide 270R darauf einstellen, das man spätestens alle 2 Wochen, durch erwähnte Staubaffinität, das Gehäuse wenigstens einmal gut durchpusten sollte.


    Am Ende danke ich mindfactory für das Bereitstellen des Gehäuses und hoffe dem Ein- oder Anderen ein wenig weitergeholfen zu haben.

  12. #10
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    Beitrag Corsair Force Series MP500 240GB

    Corsair Force Series MP500 240GB

    Macht Corsair der Konkurrenz Druck?

    IMG_20170311_111311599.jpg

    Als allererstes: Das Produkt habe ich im Rahmen „Testers Keepers“ bekommen. Vielen Dank dafür!
    SATA SSDs haben den PC Markt revolutioniert: Während man in dunkler Vorzeit noch ein Kaffee trinken oder mal den kompletten Schreibtisch aufräumen konnte, während der PC bootet, so fing mit den SSDs das „High Speed“ Zeitalter an. Durch hohe Lese- und Schreibraten und sehr geringe Zugriffszeiten wurde ein neues Komfortlevel erreicht. Mit PCIe SSDs im M.2 Format, kommen so langsam die noch schnelleren Nachfolger in den Mainstream. Die MP500 ist ein Vertreter dieser Art und Corsair will damit den bisherigen Platzhirschen Samsung und Intel Paroli bieten. Im Folgenden werde ich meine Eindrücke schildern, ob dies gelungen ist:

    Verpackung, Verarbeitung, Design:

    Die Corsair kommt im „kleinen Schwarzen“. Die Verpackung ist ordentlich und stabil genug einen normalen Transport zu überstehen. Vorne auf der Verpackung werden gleich mal hohe Versprechen abgeben: 3000MB/s sequentielles Lesen, 2400MB/s sequentielles Schreiben usw. Ob diese Versprechen eingehalten werden, wird später geklärt. Die SSD selbst ist einem Hartplastik Rahmen, der sich einfach aufklappen lässt.
    Das Design ist recht ansprechend: Das Bild wird vor allem von einem Aufkleber bestimmt, welcher oben auf der SSD angebracht ist. Da auf dieser nicht vollgestopft mit Informationen ist wie die Samsung M.2 SSDs, hat man recht schickes Gesamtbild. Der Aufkleber dient dabei übrigens nicht dem Design, sondern in erster Linie zur Kühlung, aber dazu später mehr. Verarbeitungsmängel sind mir nicht aufgefallen. Alles erscheint hochwertig und gut verbaut. Gibt nichts zu meckern.

    IMG_20170311_111449358.jpg

    Einbau:
    Der Einbau von M.2 SSDs ist relativ entspannt. Da M.2 SSDs direkt auf einem Port am Mainboard angeschlossen werden, benötigt man keine Kabel und nur sehr wenig Platz. Freunde von gutem Kabelmanagment können sich also freuen. Einzig die Grafikkarte muss vermutlich ausgebaut werden um an den Port zu kommen. Die Schraube des M.2 Port bei der richtigen Größe einschrauben, die M.2 SSD einstecken, danach festschrauben und schon ist man fertig. Man muss übrigens darauf achten, dass meist SATA Ports abgeschaltet werden, wenn man eine M.2 SSD einsteckt. Ein Blick ins Mainboard Handbuch hilft. Bei mir wurden SATA 5 und 6 abgeschalten.

    IMG_20170311_154045361.jpg


    Inbetriebnahme und Software:

    Die SSD sollte „Out oft he Box“ funktionieren. Es ist kein externer Treiber nötig bzw. es ist auch gar keiner vorhanden. Das ist mein größter Kritikpunkt: Die SSD nutzt NVMe, was an sich toll ist, da dies speziell für SSDs ausgelegt ist. Windows 10 hat dafür einen nativen Treiber, der auch gut funktioniert, aber sehr konservativ eingestellt ist und damit schnelle SSDs deutlich ausbremst. Samsung und Intel bieten darum eigene Treiber an, Corsair (noch?) nicht. Man muss im Windowstreiber einstellen, dass Windows den Cache nicht leeren soll um die volle Geschwindigkeit zu erreichen. Komfortabel geht anders, da dies auch nicht wirklich kommuniziert wird. Habe mich erst über die schlechten Messergebnisse gewundert.
    Die Corsair Toolbox ist ebenfalls nicht das Gelbe vom Ei: Sehr altbackendes Design und relativ wenig Funktionen und Informationen. Firmware Updates werden über diese Software eingespielt, aber bis jetzt war keins vorhanden. In Sachen Software sollte Corsair dringend nacharbeiten.

    Leistung:
    Jetzt geht’s ans Eingemachte! Erstmal allgemein ein paar Worte: Wer sich überlegt diese oder eine Konkurrenz SSD zu holen, sollte darauf achten, dass der M.2 Port auch wirklich den aktuellen Standard mit PCIe 3.0 x4 hat um den vollen Speed nutzen zu können! Mein MSI Z170A Carbon Pro Gaming bietet dies zum Beispiel. Getestet wurde unter Windows 10. Alternativ kann man über einen Adapter die SSD auch direkt an einen PCIe Port anstecken und somit auch bei älteren Modellen auf die volle Geschwindigkeit zu kommen.
    Ich habe leider kein echtes Konkurrenz Produkt um hier direkt zu vergleichen, bediene mich aber an Messdaten aus dem Internet und einem Vergleich zu meiner SATA SSD: Einer Samsung 840 Pro 256GB.
    Erhalten habe ich übrigens die „kleine“ 240GB Version der MP500. Diese sollte etwas langsamer sein als die größere 480GB Version.

    Die Ergebnisse:

    AS SSD: (Seq/4K/4k-64/Zugriffszeit/Score)
    asssd500.jpg
    Corsair MP500:
    Lesen: 2285/52/944/0,035/1226
    Schreiben: 1094/98/714/0,041/922

    Samsung 840 Pro:
    asssd840.jpg
    Lesen: 506/32/343/0,068/427
    Schreiben:445/86/237/0,037/369

    Von AS SSD gibt es 2 Messungen: Einmal von der MP500 und einmal von meiner 840 Pro. Im Vergleich zur SATA SSDs ist der Unterschied natürlich gewaltig. Teilweise bis zu 4mal schneller in manchen meisten Disziplinen! Dieses Ergebnis war natürlich so erwartbar, viel interessanter ist der Vergleich zur Konkurrenz.
    Die Samsung 960 Pro erreicht in den AS SSD Benchmarks circa 2600MB/s sequenzielles Lesen und 2000MB/s schreiben. Das ist schneller als die MP500, vor allem im Schreiben. Dafür schneidet die MP500 im 4K Lesen sehr gut und schlägt sogar die 960 Pro. Die Leistung lässt sich im Allgemeinen als recht gut bewerten. Die MP500 schlägt damit die meisten Konkurrenz Produkte, aber eben nicht den Klassenprimus und liegt hier etwas unter der günstigeren 960 Evo, aber im realen Einsatz dürfte die MP500 durchaus auf einer Höhe mit der 960 Evo liegen.

    CrystakDiskMark: (Seq Q32/4k Q32/Seq/4k)

    Beide von der MP500

    0Fill:
    crystaldisk0fill.jpg
    Lesen: 2799/441/2172/138
    Schreiben: 2258/375/1719/126

    Zufallszahlen:
    crystaldisk.jpg
    Lesen: 2538/501/1289/36
    Schreiben: 1374/381/1129/108

    Im „0Fill“ Test von CrystalDiskMark erreicht die MP500 auch fast die auf der Verpackung versprochenen Leistung. Hierbei handelt es sich um komplett komprimierte Daten und damit um den Idealfall bei der Geschwindigkeitsmessung. Diese Geschwindigkeit lässt sich in Realität eigentlich nicht erreichen, da man im normalen Betrieb keine perfekt komprimierbaren Daten hat.
    Leistung geht also voll in Ordnung, die Samsung SSDs werden nicht überholt, aber Corsair schließt zumindest durchaus auf.

    Interessant für M.2 SSDs ist auch die Temperatur, da diese meistens keinen echten Kühlkörper besitzen und bei zu hoher Hitze es zu Geschwindigkeitseinbußen kommen kann. Der Aufkleber auf der MP500 soll aus wärmeleitfähigem Material bestehen und soll so größere Hitze verhindern. Er scheint seine Sache gut zu machen: Ich bekomme auch unter Dauerstress die SSD nicht über 68°C, was doch ziemlich gut ist. Im Idle liegen die Temperaturen um die 40 bis 50°C. Gemessen wurde mit dem verbauten Temperatursensor auf der SSD.

    Fazit:
    Corsair hat hier ein ordentliches Produkt vorgelegt, was durchaus eine ernstzunehmende Konkurrenz darstellt. Sie sollten aber dringend bei ihrer Toolbox nachlegen und eventuell einen eigenen NVMe Treiber rausbringen. Preislich liegt die MP500 zwischen der 960 Pro und der 960 Evo, damit ist das Preis/Leistungs-Verhältnis durchaus in Ordnung, wenn auch nicht spektakulär. Sie besitzt übrigens wie 960 Evo 3 Jahre Garantie. Ich persönlich würde die SSD weiterempfehlen.

  13. #11
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    Ich hatte die Möglichkeit die MP500 M.2 SSD mit 240 GB aus der Corsair Force Series im Rahmen einer Testaktion von Mindfactory zu testen.
    Nach nun einer Woche im Gebrauch werde ich hier kurz meine Erfahrungen zusammenfassen.
    Einbau und Installation:
    Da es sich bei der MP500 um eine M.2 SSD handelt, wird diese direkt auf dem Mainboard montiert. Die Montage ging schnell und einfach, jedoch musste ich darauf achten diese vor dem CPU-Kühler und der Grafikkarte zu monieren, da der M.2 Steckplatz direkt zwischen beiden liegt. Dies ist aber vom Mainboard und der Lage des M.2-Slots abhängig und mit wenig mehr Aufwand wäre diese auch nachträglich ohne Probleme monierbar gewesen.
    Auch beim ersten Start des Computers wurde die MP500 sofort erkannt und ich konnte ohne Probleme Windows installieren. Hier waren keine weiteren Einstellungen nötig.
    Corsair SSD MP500.jpg
    Verwendung und Datenübertragungsraten:
    Bis jetzt habe ich immer SSD’s aus der EVO Reihe von Samsung als Betriebssystemlaufwerk verwendet. Weswegen ich diese beiden vergleichen kann. Die Samsung 840 EVO SSD ist in einem System mit Intel Core i7 2600 Prozessor per SATA angeschlossen und die Corsair MP500 in einem Rechner mit AMD R7 1700X CPU und ist an der M.2 Schnittstelle angeschlossen. Beide CPUs takten standardmäßig mit 3,4GHz und in beiden Fällen ist auf den Speichermedien jeweils das Betriebssystem sowie einige oft verwendete Programme installiert. Beide dienen als Hauptspeicher im jeweiligen System. Gemessen habe ich die Geschwindigkeiten mit CristalDiskMark in der Version 5.2.1 x64. Beim sequenziellen Lesen von 1 GiB mit einem Thread konnte ich Geschwindigkeiten von 2756 MB/s erreichen. Beim Schreiben mit gleichen Einstellungen wurden ebenfalls 1391 MB/s erreicht. Im Vergleich dazu wurden bei der 840 EVO nur 550 MB/s beim Lesen und 464 MB/s beim Schreiben der gleichen Datenmenge erreicht.
    Dagegen fiel der Benchmark beim Lesen und Schreiben von 4KB Blöcken von zufällig auf der Festplatte verteilten Daten besser für die SSD von Samsung aus. Auch hier wurde wieder insgesamt 1 GiB an Daten gelesen bzw. geschrieben. Bei der EVO 840 werden mit 376 MB/s nicht ganz doppelt so schnell Daten von der SSD gelesen wie bei der MP500 mit 206 MB/s. Auch beim Schreiben hat hier die Samsung Platte mit 201 MB/s gegenüber der Corsair mit 171 MB/s die Nase vorn.
    Die folgenden beiden Abbildungen stellen die Testergebnisse nochmals dar. Links ist sind die Messungen an der Samsung SSD 840 EVO und rechts die der Corsair Force Series MP500 zu sehen.
    Samsung Evo 840 240GB.jpgForce Series MP 500 240GB.jpg
    Bei Tests mit 8 Threads ist die MP500 dann wieder deutlich im Vorteil gegenüber der 840 EVO. Während die Datenraten beim Lesen und Schreiben von zufällig verteilten Daten bei letzterer im Wesentlichen gleichbleiben (383 MB/s Lesen und 185 MB/s Schreiben), erreicht die MP500 hier wesentlich höhere Datenraten (1050 MB/s Lesen und 777 MB/s Schreiben).
    Zur Übersichtlichkeit wieder 2 Screenshots der Benchmarks (Links die Samsung SSD und rechts die Corsair MP500)
    Samsung Evo 840 240GB Rand 8Threads.jpgForce Series MP 500 240GB Rand 8Threads.jpg
    Zusätzliche Tools und Software
    Auf der Website von Corsair wird unter den Downloads zu der Force Series MP500 die „Corsair SSD Toolbox“ angeboten. Die Software liefert Informationen über die SSD und bietet außerdem Möglichkeiten SSD spezifische Einstellung für die Festplatte zu treffen. Die MP500 wird in der Software korrekt erkannt und es werden auch einige Daten (sowie Seriennummer, Firmware Version oder Temperatur der SSD) korrekt angezeigt. Bei den gegebenen Einstellungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel beim Over-Provisioning, wird jedoch der Hinweis „This device is not supported.“ Angezeigt und ich kann keinerlei Einstellungen vornehmen. Leider konnte ich auch nicht heraus finden, ob die MP500 in der Software derzeit überhaupt unterstützt wird.
    Corsair SSD Toolbox.jpg
    Fazit:
    Ich bin mit der Leistung der Corsair Force Series MP500 im Großen und Ganzen zufrieden. Eventuell ließe sich mit angepassten Einstellungen über das Tool noch etwas mehr aus der SSD herausholen. Gefühlt startet Windows mit der Corsair SSD noch etwas schneller (Wobei diese Aussage sehr subjektiv ist, da auf unterschiedlichen Systemen getestet wurde) als eine SSD die per SATA angeschlossen ist. Bei einem Preis von ca. 150¤ für die 240GB Version der etwas schnelleren Force Series MP500 würde ich persönlich für den privaten Gebrauch jedoch eher zu einer SATA SSD in ähnlicher Preisklasse mit dafür ca. 500GB Speicherplatz greifen. Aber gerade bei einem Produktivsystem wo mit großen Datenmengen gearbeitet wird, dürften die deutlich höheren Übertragungsgeschwindigkeiten der Corsair Force Series MP500 240GB deutlich werden.

  14. #12
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    Standard Corsair MP500 240GB im Alienware

    Corsair Force MP500 240GB M.2 PCIe
    Ich möchte mich zunächst einmal bei Mindfactory und Corsair für die Möglichkeit bedanken die M.2 SSD testen zu dürfen. Jedoch wird das Testers-Keepers Programm keinen Einfluss auf meine Meinung und Auswertung über den Test haben.

    Das Unternehmen Corsair hat in den letzten Jahren mit den konventionellen SSDs (diese Bezeichnung wird in diesem Bericht für die 2.5“ SSDs mit SATA Anschluss verwendet) einen Einstieg in den Speichermarkt geschafft und ist seitdem eine große Konkurrenz für die anderen Speicherhersteller (im Bezug zu den Oberklasse-SSDs). Mit der PCIe SSD hat Corsair ein Comeback im Segment der SSD-Oberklasse geschafft.

    Das Unboxing und der Lieferumfang
    Wie vielen eventuell schon aufgefallen ist, wirken die M.2 SSDs auf Fotos deutlich größer als in der Realität, jedoch habe ich die Größe persönlich auch unterschätzt. Die SSD wird in einer Verpackung geliefert, welche kleiner als mein iPhone 7 Plus ist (nur als Vergleich). Beim ersten Halten der Verpackung ist das geringe Gewicht bemerkbar. Es fühlt sich an, als ob sich keine SSD in der Verpackung befinden würde. Die Verpackung beinhaltet lediglich eine Plastikhülle, welche die SSD rundum Schützt und ein kleines Blatt mit Warnhinweisen. Die Verpackung wird in einem Matt-Schwarz gehalten, worauf die SSD und eine Leistungsübersicht auf der Frontseite in einem Hochglanz-Schwarz dargestellt werden.

    dsc0305l2awjmgr0y thumb - Testers Keepers CORSAIR

    dsc0304v0ingpy31o thumb - Testers Keepers CORSAIR

    dsc0303nh5rol3zbk thumb - Testers Keepers CORSAIR


    Design und Verarbeitung
    Wie die meisten M.2 SSDs besitzt die SSD von Corsair auch keinen eigenen Corpus aus Aluminium oder anderem Material. Die Hauptplatine sowie deren Bauteile sind direkt ersichtlich und in einem Schwarz gehalten. Auf der Vorderseite der SSD befindet sich ein schwarzer Sticker von Corsair mit der Bezeichnung des Produktes und des Anschlusses. Auf dem ersten Blick scheint der Sticker nur ein Design zu sein, jedoch bei genauer Untersuchung kann festgestellt werden, dass dieser Sticker aus einer Kupferschicht besteht, welche verhilft die Abwärme abzuführen. Diese Methodik ist von den Samsung M.2 SSDs bekannt, wobei diese den Sticker auf der unbestückten Seite der SSD platzierten.
    Das Design an sich wirkt sehr hochwertig und lässt sich bei Gaming-Rechnern gerne zum Vorschein bringen.

    Montage
    Die Montage ist im Vergleich zu anderen Computerkomponenten deutlich trivialer und wird in diesem Kapitel nicht ausführlich beschrieben. Ich habe die M.2 SSD in meinem Alienware 15 R3 Notebook eingebaut, welches zwei PCIe x4 Anschlüsse besitzt und damit die volle Leistung unterstützen sollte.

    Der Einbau erfolgt sehr schnell:
    1. Die Rückseite des Notebooks oder Computer wird geöffnet.
    2. Die Befestigungsschraube für die M.2 SSD, welche sind in der Nähe des Anschlusses befindet wird aufgeschraubt.
    3. Die M.2 SSD wird eingesteckt
    4. Durch die Bohrung in der M.2 SSD wird die im Schritt 2 entnommene Schraube durchgeführt und zugedreht, um die SSD zu fixieren.
    5. Rückseite des Notebooks oder Computers schließen.

    Bei Windows Betriebssystemen muss die SSD nur noch im Datenträgerverwaltungsmanager einer Partition zugewiesen werden und schon ist die SSD einsatzbereit.

    Leistung
    Auf der vorderen Seite der Verpackung nennt Corsair die Kennwerte der SSD. Mit Lesegeschwindigkeiten bis zu 3000 MB/s und Schreibgeschwindigkeiten bis zu 2400 MB/S bei sequentiellen Vorgängen liegt die M.2 SSD von Corsair im Bereich der High-End M.2 SSDs und ist theoretisch sogar schneller als die Samsung 960 Pro im Segment Schreiben. Um die volle Geschwindigkeit nutzen zu können, wird ein PCIe x4 Anschluss auf dem Mainboard benötigt. Wer diesen Anschluss nicht besitzt, kann durch einen PCIe Adapter diesen hinzufügen (gilt nicht bei Notebooks).

    Theoretischer Vergleich
    SSD Name/Seq Lesen/Seq Schreiben
    Samsung 960 Pro 1TB/3500/2100
    Samsung 960 Evo 500GB/3200/1900
    Corsair MP500/3000/2400

    Vergleich
    Im nachfolgenden Vergleich werde ich die M.2 SSD von Corsair mit einer weiteren PCIe SSD, welche in meinem Alienware Notebook standardgemäß verbaut ist, mit einer herkömmlichen HDD und einer Samsung SATA SSD vergleichen. Der Vergleich wird auf dem Notebook mit dem Tool CrystalDiskMark durchgeführt.

    Dabei handelt es sich um folgende Modelle:
    Corsair MP500 240GB
    Samsung 850 Pro 256GB
    Interne PCIe SSD 256GB
    Interne HDD 1TB (7200RPM)

    Die Resultate sind folgend dargestellt:
    corsairmp5002h3pn42cm9z thumb - Testers Keepers CORSAIR
    Corsair MP500 240GB

    alienwarepciemg4v6tnl9r thumb - Testers Keepers CORSAIR
    Interne Alienware PCIe

    alienwarehddijoyz4wnd3 thumb - Testers Keepers CORSAIR
    Interne Alienware HDD

    samsung8503wx7jzokuf thumb - Testers Keepers CORSAIR
    Samsung 850 Pro 256GB

    Mit den Ergebnissen kann festgestellt werden, dass die SSD von Corsair deutlich schneller schreibt und liest als die anderen Speichermedien im Test. Jedoch kann die Corsair selbst in dem Test von CrystalDiskMark nicht die versprochenen Kennwerte liefern, da es sich hierbei nicht um ideal komprimierte Daten handelt. Im Praxistest konnte bei Spielen wie GTA 5 und Battlefield 1 kaum eine Auswirkung erreicht werden durch die hohen Schreib- und Leseraten. Die Ladezeiten waren minimal schneller im Vergleich zu der SSD von Samsung. Wer schon mal ein Upgrade von einer HDD auf eine SSD durchgeführt hatte, erinnert sich an gravierende Unterschiede in allen Bereichen (von Bootzeit vom System bis hin zum Start von Anwendungen und Co). Diese Erfahrung kann bei einem Upgrade von einer SATA SSD zu eine NVMe PCIe SSD nicht gemacht werden, da die Leistungssteigerung minimal messbar ist (liegt nicht an der Hardware, sondern an der Programmierung der Software).

    Es sollte beachtet werden, dass die NVMe PCIe SSDs deutlich höhere Wärmeausstrahlung besitzen als SATA SSDs und HDDs. Im Test erreichte die SSD von Corsair im Durchschnitt Temperaturen von 73°C im Betrieb. In einem Notebook kann diese Temperatur sehr unvorteilhaft werden, da die Kühler schon bei leistungsfähigeren Notebooks die Temperatur kaum runterkühlen können. Daher empfiehlt es sich diese NVMe PCIe SSDs nur zu erwerben, wenn der Nutzen (Datenverarbeitung, Bildverarbeitung, …) dafür vorhanden ist. Da aktuell die Betriebssysteme und andere Software auf geringere Schreib- und Leseraten ausgelegt worden sind, sind diese Speichermedien aktuell nach meiner Meinung nach noch zu „OverSized“ für den Normalverbraucher und Gamer.

    Fazit
    Unabhängig vom Einsatzgebiet würde ich der SSD von Corsair 4 von 5 Sternen geben. Ein Stern Abzug für den hohen Preis. Wobei hier anzumerken ist, dass der Preis im Vergleich zur versprochenen Leistung und der Konkurrenz noch gut ist (151,43¤). Daher würde ich jedem, der sich eine NVMe PCIe SSD bestellen will, die Corsair MP500 empfehlen. Wer jedoch keinen Einsatzgebiet für diese Art von High-End SSDs besitzt, empfehle ich die SATA SSDs zu erwerben, diese bieten einem Normalverbraucher beinahe die gleiche Leistung bloß mit mehr Kapazität.

  15. #13
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    Testbericht Corsair Carbide 270R mit Sichtfenster

    Das Corsair Carbide 270R Gehäuse mit Sichtfenster ist ein Gehäuse der besonderen
    Art. Durch das Sichtfenster an der Seite des Gehäuses, ist es möglich das Innenleben eines Computers zu beobachten. Man kann dabei sehr gut sehen, wie die einzelnen Komponenten arbeiten und funktionieren, beispielsweise wie die Lüfter den Innenraum des Computers durchlüften.

    Die Kühlung :

    Bei der Kühlung des Corsair Carbides 270R ist das obere Blech des Gehäuses mit Löchern versehen , die zur Kühlung des Innenraums beitragen, da durch diese Löcher die entstandene heiße Luft entweichen kann. Dies ist ein großer Vorteil bei einer langen Nutzungsdauer des Computers.
    Neben diesem Merkmal besitzt das Gehäuse zwei vorinstallierte Lüfter im Innenraum, jeweils auf der linken und rechten Seite. Durch diese vorinstallierten Lüfter im Innenraum des Gehäuses wird die Überhitzung des Computers verhindert.

    Das Design :

    Über das Design des Corsair Carbide 270R Gehäuses mit Sichtfenster kann man sagen, dass es mit der klassischen schwarzen Farbe einen guten und coolen Eindruck
    hinterlässt. Es übermittelt dem Nutzer den Eindruck etwas Besonderes zu besitzen, wodurch sich der/die Nutzer/in selbstverständlich auch freut und noch mehr Spaß daran hat mit seinem/ihrem Computer zu arbeiten.
    Eine weitere Besonderheit am Design ist es, dass sich der Power-Button, um den Computer einzuschalten an der Seite befindet, wodurch das Aussehen des Gehäuses nicht beschädigt wird. Durch die hervorgehobenen eckigen Kanten wirkt das Corsair Carbide 270R Gehäuse mit Sichtfenster als sehr groß und erweckt bei den Betrachtern des Gehäuses, das Gefühl, dass es sich hierbei um einen leistungsstarken Computer handeln muss. Und genau dieses Merkmal macht beim Design das Corsair Carbide 270R Gehäuse mit Sichtfenster aus, was ebenfalls für das Gehäuse spricht.
    Des Weiteren besitzt das Gehäuse einen Staubfilter, der dafür sorgt, dass die Komponenten kein Staub abbekommen, wodurch dann eventuelle Komplikationen, die der Staub auf den Teilen verursachen würde.
    Was außerdem auch am Gehäuse auffällt ist, dass man das Netzteil am Boden des Gehäuses anbringt.

    Die Verarbeitung:


    Des Weiteren ist ein großer Vorteil des Corsair Carbide 270R Gehäuses die gute Verarbeitung und Zusammenfügung der einzelnen Blechteile miteinander.
    Dies zeigt wiederum, dass man Qualität schätzt und immer darauf aus ist, dass die Kunden zufrieden sind.
    Darüber hinaus ist das gute Kabelmanagement des Gehäuses ein positiver Aspekt bei der Verarbeitung
    Was man außerdem auch erkennen kann ist, dass die Bleche sehr robust sind, was darauf hinweist, dass es sich um eine gute Qualität handeln muss.
    Durch die schwarze Farbe auf dem Blech erscheint das Gehäuse als sehr edel und hinterlässt beim Betrachter ein guten Eindruck.
    Dies zeigt wiederum, wie sehr man auf gutes Aussehen wert legt.
    Man möchte, dass der Nutzer durch die gute und elegante Verarbeitung des Gehäuses zufrieden mit dem Produkt ist und es weiteren Freunden und Verwandten weiterempfiehlt.
    Des Weiteren bemerkt man, dass die Vorderseite des Gehäuses sehr glatt ist und die Seiten jeweils mit Vertiefungen ausgestattet sind.

    Montage:


    Die Montage der einzelnen Komponenten in das Gehäuse stellt keine große Schwierigkeit da. Durch die vorgebohrten Löcher im Blech ist deutlich im Innenraum erkennbar, wo die einzelnen Komponenten einbaut werden müssen. Falls die Verbraucher, die zum ersten Mal ein Computer zusammenbauen nicht genau wissen, wo sie die Komponenten einzubauen haben gibt es ebenfalls ein Anleitungsheft, wo genau beschrieben ist, wo man die einzelnen Teile anzubringen hat.
    Durch diese Unterstützung können die Verbraucher ohne Schwierigkeiten die
    Komponenten einbauen.
    Als eine weitere kleine Hilfe ist neben dem Anleitungsheft auch eine kleine Kartonpackung vorhanden, die unter anderem Schrauben und Kabelbinder enthaltet, die bei der Montage sehr helfen können.
    Außerdem befinden sich im Innenraum mehrere vorinstallierte Abstandshalter, die den Nutzer vor schwieriger Arbeit bewahren.
    Durch die Übersichtlichkeit im Innenraum ist es für den Nutzer möglich die Montagebereiche für das Mainboard, für den Netzteil und dem GPU aufzufinden.
    Neben diesen Aspekten gibt es auch Vor-und Nachteile des Gehäuses.
    Ein Vorteil des Corsair Carbide 270R Gehäuses mit Sichtfenster ist, dass es die Möglichkeit gibt weitere Lüfter zu integrieren, wodurch die Temperatur im Innenraum viel kühler wird, was wiederum positiv ist.
    Was außerdem ein Vorteil des Gehäuses ist, ist die saubere Verarbeitung der Bleche.
    Darüber hinaus stellt die Verkabelung der einzelnen Komponenten miteinander keine große Schwierigkeiten dar.
    Ein weiteres Vorteil des Gehäuses ist es, dass es die Möglichkeit gibt nicht mehr benötigte Kabeln unterhalb der Netzteilblende verschwinden zu lassen.
    Somit hat man genug Raum für alle anderen Teile.
    Was ebenfalls auffällt ist, dass man das Seitenteil des Gehäuses, wo sich das Sichtfenster befindet, nach der ganzen Verkabelung ohne große Probleme wieder verschließen kann.
    Außerdem ist es sehr wichtig, die Angaben des Herstellers zu berücksichtigen, da man nur Computerteile einbauen kann, die in das Corsair Carbide 270R Gehäuse mit Sichtfenster passen.
    Der Nachteil des Corsair Carbide 270R Gehäuses mit Sichtfenster ist, dass es an Stauraum für Festplatten mangelt.

    Lautstärke/Vibrationen:

    Bei der Nutzung des Computers bemerkt man sehr schnell, dass durch das Corsair Carbide 270R Gehäuse mit Sichtfenster die Lautstärke der arbeitenden Teile nach außen recht wenig.ist.
    Beispielsweise ist der Geräuschpegel, die die Lüfter verursachen nach außen sehr gering, Das heißt, dass man nur die Lüfter hört, sobald man die Verkleidung des Computers abnimmt.
    Was man außerdem auch bei der Nutzung des Computers merkt ist, dass die Vibration des Gehäuses sehr gering ist. Das heißt, dass das Gehäuse kaum bis keine Vibration erzeugt.

    Preisleistungsverhältnis:

    Das Preisleistungsverhältnis ist optimal, da es sich sehr lohnt den Betrag für das Corsair Carbide 270R Gehäuse mit Sichtfenster zu bezahlen. Die Käufer des Corsair Carbide 270R Gehäuses werden sehr zufrieden mit der Qualität sein und müssen auch keine Sorgen davor haben, dass ihr Computer überhitzt, aufgrund der guten Durchlüftung durch die vorinstallierten Lüfter im Corsair Carbide Gehäuse.

    Nutzungsdauer:

    Die Nutzungsdauer des Gehäuses kann mehrere Jahre betragen, je nach Art und Weise wie es verwendet wird.
    Von daher kann man schwer beurteilen, wie lange das Corsair Carbide 270R Gehäuse hält.

    Fazit:

    Im Großen und Ganzen kann ich jedem empfehlen dieses Gehäuse von Corsair zu kaufen, da es für ein guten Preis zu erwerben ist und es für eine lange Nutzungsdauer des Computers optimal ist, aufgrund der guten Durchlüftung.
    Außerdem würde ich jedem empfehlen dieses Gehäuse zu kaufen, aufgrund des geringen Lärmpegels, die entstehen.
    Das bedeutet, dass kaum Geräusche von den einzelnen Komponenten des Computers von außen aus hörbar sind und wenn dann nur nach der Abmontierung der Verkleidung.
    Ein weiterer Aspekt zur Kaufempfehlung des Corsair Carbide 270R Gehäuse mit Sichtfenster ist das gute Design und die einzelnen Besonderheiten, die das Gehäuse bietet.
    Des Weiteren überzeugt das Corsair Carbide 270R Gehäuse mit Sichtfenster durch die gute Performance, die man bei der Nutzung feststellt, wodurch ich ebenfalls raten würde dieses Gehäuse zu kaufen.
    Neben diesem Aspekt ist das Corsair Carbide 270R Gehäuse mit Sichtfenster eine gute Alternative für Silent-Gehäuse.
    Durch das Sichtfenster bietet das Gehäuse auch Nutzern, die Leuchteffekte mögen eine gute Möglichkeit dies auch zu erleben.
    Darüber hinaus ist ein großes Merkmal des Gehäuses die gute und schlichte Form, wodurch es beim Nutzer den Eindruck erweckt etwas sehr elegantes und nobel wirkendes Gehäuse zu besitzen.
    Selbstverständlich sollte man auch beachten, dass der Preis für dieses Gehäuse gerechtfertigt ist, da die gute Verarbeitung das Gehäuse ausmacht.
    Von daher sollte jeder Nutzer diese Aspekte in Betracht ziehen, bevor er/sie davon abrät dieses gute und elegant aussehende Corsair Carbide 270R Gehäuse mit Sichtfenster nicht zu kaufen.


    IMG-20170323-WA0009.jpgIMG-20170323-WA0008.jpgIMG-20170323-WA0010.jpgIMG-20170314-WA0002.jpgIMG-20170323-WA0006.jpgIMG-20170323-WA0007.jpg

  16. #14
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    Produkttest des Corsair 270R

    20170314 21215126lla - Testers Keepers CORSAIR

    Vorwort

    Zu Allererst möchte ich mich an dieser Stelle bei Mindfactory und natürlich bei Corsair bedanken, dass sie diese Aktion möglich gemacht haben. Für mich als jahrelangen Hardware & Technik Interessenten war es deshalb eine Freude, mir das Corsair 270R genauer anzuschauen und zu testen.

    Verpackung

    Das Gehäuse kommt gut und sicher verpackt in einem Karton an, das auf die Größe des Gehäuses angepasst ist, so dass kein unnötiger Platz verschwendet wurde.
    Auf dem Karton ist ein Produktbild des Gehäuses zu sehen sowie einige spezifische Informationen. Drinnen wird das Gehäuse durch Styropor festgehalten, so dass es im Karton nicht hin und her wackeln kann.


    Hardware

    Die in diesem Test verbaute Hardware ist Folgende:

    CPU: Intel i7 2600K Sandy Bridge Prozessor
    GPU: ZOTAC GTX980Ti AMP! Omega
    RAM: G.Skill 2x 4GB DDR3 1333Mhz
    MB: Gigabyte Z68-XP UD4
    Festplatten: Crucial M4 256GB SSD,Crucial MX100 512GB SSD
    Netzteil: Seasonic X-560 560W ATX Netzteil
    CPU-Kühler: Prolimatech Megahalems mit 120mm Noiseblocker PWM Lüfter

    Design

    Vom Design her ist das Corsair 270R Midi-Tower Gehäuse aus der Corsair Carbide Series elegant und schlicht gehalten. Passend dazu ist die Front aus mattem Kunststoff mit dem „Corsair“ Logo sowie die an den Seiten der Front versteckten Lüftungsschlitze. Auf der rechten Seite sitzt versteckt das I/O Panel, das 2 USB 3.0 Anschlüsse, einen Power sowie Reset Knopf, eine Anzeige zur HDD Aktivität sowie Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon bietet. Trotz des Fensters überzeugt das Gehäuse durch ein minimalistisches und edel anmutendes Design, so dass man es auch gerne im heimischen Wohnzimmer stehen lassen kann.
    Das Einzige was sich aus diesem zeitlosen Gehäuse etwas absetzt ist das große Meshgitter im Deckel.
    Wer aber ein Laufwerk oder eine Lüftersteuerung in der Front einbauen möchte, muss sich in diesem Fall woanders umschauen, da dies aufgrund der Kunststofffront nicht möglich ist.


    Verarbeitung

    Bei der Verarbeitung des Corsair 270R gibt es Nichts zu meckern. Trotz des vergleichsweise günstigen Preises kommen hochwertige Materialien zum Einsatz. Die Front des Gehäuses ist aus mattem Kunststoff, das Grundgerüst jedoch besteht aus Stahl. Wahlweise besitzt eines der Seitenteile einen Ausschnitt, wo dann Plexiglas zum Einsatz kommt, um das Innere des Gehäuses zu erblicken.
    Im Innenraum gibt es auch keine scharfen oder unebenen Kanten, wo man sich verletzten könnte.
    Alle Löcher sind sauber ausgefräst und die Schrauben lassen sich problemlos einsenken.
    Auf der Unterseite des Gehäuses befindet sich ein Staubfilter, der sich bei Bedarf leicht rausziehen lässt um es zu Reinigen.


    Montage

    Die Montage verläuft insgesamt problemlos. Trotz der vergleichsweise minimalen Ausmaße bietet das Gehäuse genug Platz für ATX Mainboards und Grafikkarten bis zu einer Länge von 37cm wie man auch gut auf dem Bild anhand einer Zotac 980 Ti AMP! Omega sehen kann.
    Die 7 Erweiterungsslots bieten zudem Einem die Möglichkeit, wie auch in diesem Fall weitere PCI(e) Karten zu nutzen, wie z.B. eine externe Soundkarte.
    Ferner kann man auch große Kühler bis zu einer Breite von 17cm einbauen, was die Kühlerauswahl somit erheblich erleichtert.
    Die Datenspeicher wie SSDs und HDDs finden hinter dem Mainboard-Tray Platz. Das 270R bietet Platz für jeweils 2 SSDs und 2 HDDs. Praktischerweise schraubt man sie nicht einfach hinten ran, sondern an eine Halterung, welche man dann sehr einfach mit einer Schraube hinten befestigen kann. Durch den großen Abstand zwischen Mainboard-Tray und Gehäusewand lassen sich auch Kabel problemlos zwecks Kabelmanagment hinten verstauen.
    Viele Löcher für etwaige Kabelbinder erleichtern das Vorhaben.
    Unterstützt wird dies durch die 2 großen Öffnungen rechts neben dem Mainboard, wo selbst dicke 24-Pin Kabel durchpassen. Auf der Oberseite des Mainboards finden sich weitere kleine Öffnungen, die aber groß genug sind um auch dort alle benötigten Kabel durchzuführen.
    Wünschenswert wäre hier auch das Vorhandensein von Öffnungen auf der Unterseite für die Anschlüsse vom I/O Panel.
    Das Netzteil sowie sämtliche Kabel sind unter einer Abdeckung gut versteckt und lassen sich auch dort bei Bedarf durch eine mittelgroße Öffnung ins Gehäuseinnere führen.
    Auch hier wurde nicht am Platz gespart, so dass ATX Netzteile problemlos reinpassen und dort auch weiterhin genug Platz vorhanden ist für alle Kabel.





    Lautstärke/Vibrationen

    Verwendet man das Gehäuse mit den auf den Bildern mitgelieferten Lüftern, so hört man im Desktopbetrieb ein leises Rauschen, was aber keinesfalls als „störend“ empfunden werden kann.
    Möchte man das Geräuschlevel noch weiter senken, empfiehlt sich der Einsatz von anderen Lüftern, die mit einer geringeren Betriebsspannung und somit einer niedrigeren Drehzahl daherkommen.
    Alternativ lassen sich die Lüfter auch im BIOS vieler PCs regeln.
    Vibrationen waren auch Keine hör-bzw. bemerkbar. Weder bei den Lüftern, noch bei den Datenträgern, wobei man hier erwähnen muss, dass 2 SSDs verwendet wurden und keine HDD.




    Kühlung

    Die Kühlung ist die Paradedisziplin des Corsair 270R. Man mag es kaum glauben, aber in dieses kompakte Midi-Gehäuse passen bis zu 6 120mm Lüfter. Davon können 3 in der Front, 2 oben und 1 an der Rückseite montiert werden.
    Wahlweiße können auch größere 140mm montiert werden, dann jeweils 2 Stück vorne und 2 Stück oben.
    Somit bietet das Gehäuse dem User die Qual der Wahl bei der Wahl seiner Kühlung. Entweder große Luftkühler oder Kompakt Wasserkühlungen, Alles kein Problem. Somit lässt sich z.B. ein 140mm Dualradiator oder wahlweise ein 120mm Trippleradiator in der Front anbringen.
    In meinem Fall nutze ich einen Prolimatech Megahalem Luftkühler mit einem 120mm Noiseblocker PWM Lüfter.

    Preis/Leistungsverhältnis

    Das Corsair 270R mit Sichtfenster kostet aktuell ( 23.03.2017) bei Mindfactory 64,94¤ und bietet somit ein ausgezeichnetes Preis/Leistungsverhältnis.
    Das Gehäuse besitzt ein zeitloses und minimalistisches Design, ist hochwertig und robust verarbeitet und bietet dem User viele Möglichkeiten zur Kühlung sowie genug Platz für große Grafikkarten. Abgerundet wird dies mit einem gut durchdachten Kabelmanagment System, so dass das Innere immer sauber und aufgeräumt wirkt, was vor Allem bei dieser Variante mit dem Fenster der Optik zugute kommt.
    An Zubehör kommt auch Alles mit, was man zum sofortigen Einsatz des Gehäuses braucht. Passend zur Gehäusefarbe sind auch die Schrauben in Schwarz gehalten.
    Wirkliche Kritikpunkte gibt es kaum, einzig die nicht vorhandenen Staubfilter oben und vorne könnte man hier aufführen und ggf. das Nichtvorhandensein eines Laufwerkschachts sowie die fehlenden Kabelschlitze auf der Unterseite des Mainboardtrays. Alles in Allem kann ich zusammenfassend für das „Corsair 270R mit Sichtfenster“ eine Empfehlung aussprechen.


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    Geändert von Lady Marketing (25.03.2017 um 08:36 Uhr)

  17. #15
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    Standard Corsair H110i Review

    1. Einleitung
    Corsair bietet nun bereits seit einiger Zeit komplett Wasserkühlungen an, welche man häufiger mit dem Namen All-in-One-Kühler (AiO) Bezeichnet. Zurzeit bietet Corsair AiOs mit Single- sowie Dual-Radiatoren an. Je nach Modell nehmen diese dann entweder 120mm oder 140mm Lüfter auf. Das von mir getestete Modell setzt auf zwei 140mm Lüfter. Die H110i wird als Topmodell mit extremer Performance beworben. Die Nachfolgerin in Form der H115i steht bereits in den Startlöchern und dürfte evtl. noch etwas besser abschneiden.

    Nachdem ich in letzter Zeit einige Luftkühler getestet habe und ich auch reichlich Erfahrungen mit Custom-Wasserkühlungen habe, war ich besonders über die Leistung der H110i gespannt.

    2. Unboxing & Lieferumfang
    Die AiO kommt in einem recht großen, optisch ansprechenden Karton. Bereits die Beschriftung verrät einige Details der Kühlung. So werden einige Informationen zu Lüftern, Kühler und Radiator genannt.
    Im Karton befindet sich ein Inlay, in dem der gesamte Inhalt sicher verstaut ist. Der Loop ist zusätzlich in Folie verpackt, welche ich für das Bild aber bereits entfernt habe.

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    Wie man sieht, nimmt der Loop bereits fast den ganzen Platz in Anspruch. Die beiden 140mm Lüfter (SP140L) sind auch noch einmal zusätzlich in Folie verpackt.

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    Die beiden Lüfter sind sehr schlicht gehalten. Ich persönlich finde es sehr gut, dass Corsair auf eine unauffällige Farbe gesetzt hat, da sich die AiO somit optisch besser in ein bestehendes System integrieren lässt. Sehr positiv finde ich auch, dass die Kabel nicht wie sonst üblich farbig sind, sondern hier als schwarzes Flachband-Kabel auskommen. Corsair bewirbt die Lüfter mit einem hohen statischen Druck und anpassbaren Geräuschpegel. Gerade der hohe statische Druck ist für Lüfter auf Radiatoren sehr wichtig, da die Luft durch ein engmaschiges Gitter gedrückt werden muss.
    Neben den Lüftern befinden sich zwei weitere Päckchen mit Material. In einem sind die Montagerahmen enthalten, im anderen der Rest zur Montage der AiO.

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    Die sichtbaren Montagerahmen hat Corsair schwarz vernickeln lassen. Das sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch robust.

    test5wfztk - Testers Keepers CORSAIR

    Sogar bei den Schrauben verfolgt Corsair ein optisches Ziel. Das Kühlermontagematerial ist wie die Halterung auch schwarz vernickelt wohingegen die Radiator- und Lüfter-Schrauben schwarz lackiert sind.

    test8qtyvk - Testers Keepers CORSAIR

    Der gesamte Loop ist ebenso wie die Lüfter sehr schlicht gehalten. Insgesamt dominiert die Farbe Schwarz. Aufgelockert wird dies durch Akzente in Silber. Die Schläuche sind mit einem Gewebe ummantelt. Diese Ummantelung ist sehr feinmaschig und umschließt den Schlauch perfekt. Ob darunter ein schwarzer Schlauch zum Einsatz kommt, lässt sich nicht sagen. Was sich sagen lässt, ist, dass die Schläuche sehr starr sind. Dadurch, dass sie am Radiator fest verbaut sind, lässt sich an dieser Stelle nur wenig Bewegungsspielraum zu. Am Kühler-Pumpen-Gehäuse sind die Schläuche jedoch an drehbaren 90° Winkeln angebracht. Somit lässt sich zumindest ein wenig die Richtung der Schlaubiegungen realisieren. Ich denke, dass Corsair mit den starren Schläuchen das Ziel verfolgt, dass es nicht zu Defekten durch geknickte Schläuche oder abgerissene Anschlüsse kommt.

    Wie angesprochen, ist auch das Pumpen-Gehäuse sehr schlicht. Der Großteil ist wieder schwarz. Auf dem Deckel befindet sich jedoch ein silbernes Cover, welches den Corsair Schriftzug samt Logo beherbergt. Beides lässt sich mittels RGB-LED beleuchten. Auch am Rand des silbernen Covers sieht man die Beleuchtung leicht durschimmern. Insgesamt finde ich auch hier das Design sehr ansprechend. Durch die Farbabstimmung und LED-Einstellung passt sich der Kühler optisch in jedes System ein. Eine kleine Verbesserung wäre es, wenn auch die letzten beiden Schrauben mit Kappen Am Rand des Kühlers bzw. der Pumpe sieht man eine Art Stopfen. Ob dieser zum Befüllen der AiO angedacht ist, wird nirgendwo erwähnt. Da ich kein Risiko eingehen wollte, habe ich es auch nicht ausprobiert. Auf der selben Seite befindet sich auch der Mico-USB-Anschluss für die Corsair Link. Die Schraube und die „Nieten, welche man auf der Kante sieht, werden durch den Halterahmen komplett abgedeckt. Kritik, dass diese nicht abgedeckt sind, braucht es also nicht.

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    test12fibu1 - Testers Keepers CORSAIR

    Auf der Oberseite (wenn er montiert ist) befinden sich die weiteren technischen Anschlüsse. Alle sind als schwarze Flachbandkabel ausgeführt. Insgesamt werden vier Anschlüsse nach Außen geführt. Zum einen ein SATA-Stecker zur Stromversorgung, ein 3-Pin-Lüfterstecker für das Tachosignal an das Mainboard sowie zwei 4-Pin-Lüfterbuchsen für die beiden Lüfter des Radiators.

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    test11xrxl5 - Testers Keepers CORSAIR

    Auf den Kupferboden des Kühlers ist bereits Wärmeleitpaste aufgetragen, sodass man diese nicht selber aufbringen muss. Eine weitere Tube oder Tüte mit Wärmeleitpaste wäre allerdings wünschenswert, da die aufgebrachte Paste nur einmalig verwendbar ist.
    Der Kupferboden ist nicht poliert, sondern wirkt wie grob geschliffen oder gestrahlt. Ich hätte mir an dieser Stelle einen vernickelten Boden gewünscht. Nicht wegen der Optik, sondern wegen der chemischen Reaktionen im Kühlkreislauf. Da der Radiator aus Aluminium gefertigt ist, könnte es zur Korrosion kommen. Da man die AiO nicht warten kann, finde ich das hier eher bedenklich. Ohne Langzeiterfahrungen oder die verwendetet Kühlflüssigkeit zu kennen, nehme ich einfach mal an, dass Corsair diesen Punkt bei der Entwicklung beachtet hat und hier vielleicht doch keine Auswirkungen hat.

    test149vl1m - Testers Keepers CORSAIR

    Der 280mm Aluminium-Radiator lässt auch keine Verarbeitungsmängel erkennen. Mit gerade einmal 27mm Dicke könnte man ihn als Slim-Radiator bezeichnen. Dadurch ist der Widerstand für die Lüfter nicht so groß, allerdings die Kühlfläche auch etwas geringer, als bei dickeren Wärmetauschern.
    Als kleines optische Highlight hat Corsair in die Seitenflächen silberne Kunststoffeinlagen mit Schriftzug angebracht. Mir gefällt das gut.


    3. Montage
    Das Montagesystem der AiO halte ich für sehr gelungen. Es ist nicht nur einfach zu verwenden, es scheint auch sehr stabil zu sein und sieht zudem auch noch optisch gut aus. Auch die beiliegende Anleitung der Montage sollte für jeden verständlich sein. Auf den folgenden beiden Bilder sieht man, wie die Montage auf Intel 115X Systemen und auf AMD Systemen erfolgt. Dadurch, dass bei AMD Systemen die original Halterung weiterbenutzt wird, kann mit der H110i auch der neue Sockel AM4 bedient werden. Klever gemacht!

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    test76ha12 - Testers Keepers CORSAIR

    Da mein Gehäuse nur in der Front Platz für 140mm Lüfter hat, erfolgte die Montage auch dort. Dazu habe ich die Lüfter als „intake“ blasend montiert. Aber auch alle anderen Montagerichtungen wären denkbar. Eventuell werde ich einen Test nachreichen, ob es einen Unterschied macht, ob man die Lüfter „blasend“, „saugend“, als „intake“ oder „exhaust“ montiert.

    test15bsand - Testers Keepers CORSAIR

    Außerdem habe ich mich dazu entschieden, die Schlauchanschlüsse des Radiators nach oben auszurichten. Auch nach unten wäre möglich gewesen, da die Schläuche lang genug sind.

    test160ulxm - Testers Keepers CORSAIR

    4. Corsair Link
    Wie angesprochen, kann die Pumpe, Lüfter und LED mittels Corsair Link überwacht und eingestellt werden. Dazu steckt man das beiliegende Kabel in die Pumpe und einen internen USB Header. Das Kabel ist im Gegensatz zu allen anderen Kabel leider nicht als Flachbandkabel ausgeführt. Wie ein normales USB Kabel ist es etwas steif und lässt sich leider nicht so gut verlegen.

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    Die Corsair Link Software gibt einem eine Auskunft über die Lüfterdrehzahl, Pumpendrehzahl, die Temperatur der H110i, sowie die Temperatur aller Sensoren des Mainboards und der CPU. Folgend mal eine Übersicht:

    linktlat8 - Testers Keepers CORSAIR

    Ich würde mir wünschen, dass man individuell Lüfterkurven anlegen könnte. Ich habe diese Funktion allerdings nicht gefunden. Die hinterlegten Profile sind für meine Ansprüche leider nicht brauchbar, da die Lüfter zu schnell auf eine hohe Drehzahl springen, welche nicht notwendig wäre.

    5. Kühlleistung
    Kommen wir nun zu wohl einem der wichtigsten Punkte: Der Kühlleistung. Zunächst einmal mein Testsystem und mein Vorgehen.

    Mein System:
    CPU: Intel i5-4690K
    MB: MSI Z87-G45 Gaming
    Ram: Corsair Vengeance LP 8GB 1600 CL9
    Graka: XFX R9 270 DD
    Gehäuse: Aerocool P7-C1 “Tempered Glass”
    NT: Xilence A+ 430W
    SSD: Samsung 830
    HDD: Samsung HN-M101MBB (2,5“)

    Mein Vorgehen:
    Ich habe im Gehäuse alle Lüfter abgezogen, damit der schlechtmöglichste Fall an Umgebungstemperatur simuliert wird und keine Nebengeräusche vorhanden sind. Zur Messung der Temperatur wurde CoreTemp 1.7. Zur Auslastung der CPU wurde Prime 28.1 genutzt. Bei jedem Einzeltest wurde die Tmperatur immer zunächst mind. 5min eingebrannt und dann mit CoreTemp eine Minute lang geloggt. Die geloggten Daten wurden dann weiter mit Excel verarbeitet. Die Aufgezeigten AVG-Werte sind der Mittelwert über den Messzeitraum aller vier Kerne. Die Low- und High-Werte sind die niedrigste und höchste Temperatur aller Kerne während der Datenaufzeichnung. Die Umgebungstemperatur beträgt bei mir immer etwa 17°C.

    Benutzt habe ich die hinterlegten Profile der Link Software sowie ein eigenes mit fester Drehzahl der Lüfter.
    Beim Profil Leise drehten die Lüfter mit 875UPM, bei Balanciert mit 1285UPM und bei Leistung mit 1600UPM.
    Mit Last drehen die Lüfter wesentlich höher, als im Idle. Bei Leise liegen dann 1290UPM, bei Balanciert 2000UPM und bei Leistung 2100UPM an.
    Beim Profil Leistung wird zusätzlich die Pumpendrehzahl von sonsitgen 2300UPm auf 2800UPM angehoben.

    idlewhaox - Testers Keepers CORSAIR

    Wie man sieht, macht es für den Idle-Betrieb eigentlich keinen Unterschied, welches Profil man aktiviert.

    Zur Last muss ich anmerken, dass die CPU immer mit All-Core-Turbo läuft. Das heißt mit 4x 3,9Ghz bei 1,07V.

    loadm9ase - Testers Keepers CORSAIR

    Bei den OC Tests wurde die CPU auf 4x 4,4Ghz bei 1,17V übertaktet. Dies wurde gewählt, da ich zu diesen Werten auch über Vergleichswerte anderer Kühler Verfüge.

    loadoc1vzub - Testers Keepers CORSAIR

    Zum Vergleich kann ich zwei Kühler von Reeven heranziehen. Der Reeven Justice mit 2x 120mm Lüftern bei 100% PWM erreichte einen maximal Wert von 70°C und der Ouranos mit 2x 140mm Lüftern bei 100% PWM erreichte einen maximal Wert von 67°C. Die Aio schlägt also bei meiner minimalen Lüfterdrehzahl bereits die beiden Luftkühler mit Sandwichbestückung.

    6. Lautstärke
    Hier liegt wohl die einzige richtige Schwäche der H110i. Von mehreren Seiten hörte ich vor dem Test der AiO, dass es eigentlich kaum eine AiO mit vernünftiger bzw. ruhiger Pumpe gibt. Das ist hier nicht der Fall. Die Pumpe ist mit der Einstellung „Leise“ eigentlich nicht zu hören. Sie fällt weder durch ein Vibrieren, noch durch ein Brummen auf. Lediglich bei voller Geschwindigkeit (ca. 2800UPM) kann man sie durch ein hohes Surren wahrnehmen.
    Die sieht bei den Lüftern allerdings ganz anders aus. Diese sind bereits oberhalb von 800UPM deutlich zu hören, zumindest, wenn man sie saugen an der Front des Gehäuses befestigt hat. Vor allem ist aber die Wahl der Profile seitens Corsair etwas fraglich. Beim Profil Leise ist die AiO immer noch deutlich zu hören. Vor allem dann, wenn Last auf die CPU kommt. Geschuldet ist dies sicherlich der Auslegung auf maximale Kühlleistung. Allerdings müsste die Software nicht ganz so aggressiv greifen. Man kann dem natürlich entgegenwirken, indem man die Lüfter am Mainboard steuert und nicht an der Pumpe.

    7. Fazit
    Insgesamt gesehen hinterlässt die Corsair H110i bei mir einen geteilten Eindruck. Die Optik, Verarbeitung, Montage und Leistung sind auf dem erwarteten Niveau. Die Lautstärke leider nicht. Da die Steuerung der Lüfter jedoch Softwareseitig gelöst ist, kann man hier mit etwas Handanlegen auch sehr gute Werte erreichen.
    Persönlich finde ich, dass die AiO mit ihrer schlichten, eleganten Optik und der RGB Beleuchtung viele ansprechen könnte, welche auf eine schöne Präsentation ihrer Hardware Wert legen. Ebenso ist sie für Enthusiasten geeignet, welche ihre CPU gut fordern. Beiden Gruppen würde ich allerdings nahelegen, selber ein Profil anzulegen, dann ist die AiO wirklich auf Top-Niveau. Denn zwar ist die AiO mit etwas über 100E immer noch deutlich teurer als die meisten Luftkühler, allerdings ist auch noch Luft zu einer guten Custom Wasserkühlung.
    Verbesserung sehe ich bei der Software bzw. den Profilen, welche allerdings über die Link-Software angepasst werden könnten. Auch würde ich mir auf Grund der chemischen Reaktion im Loop einen Kupfer-Radiator wünschen, auch wenn der Preis dann wahrscheinlich höher ausfallen würde.

  18. #16
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    Bewertung Carbide 270R

    Ich durfte im Rahmen der Testers Keepers Aktion mein erstes Corsair Gehäuse bei mir zu hause begrüßen. Zu Beginn möchte ich euch sagen welche Komponenten bei mir einziehen, beziehungsweise in das schnell gelieferte Corsair Carbide 270R umziehen durften.
    Maximus VIII Hero, Intel I7 6700K, bequiet! 600W Netzteil, Nvidia GeForce GTX 980ti von MSI, Alpenföhn Olymp Tower Kühler, Corsair Venegance LPX, Crusader SSD,WD HDD und insgesamt 10 Lüfter (6 Gehäuse Lüfter, 2 CPU Kühler Lüfter und 2 auf der Grafikkarte – Netzteil Lüfter muss ich ja nicht erwähnen -).
    Für meine Ausleuchtung habe ich nur den original beiliegenden und vormontieren 120mm Lüfter mit roter Beleuchtung und einem LED Leuchtstreifen in rot verbaut.
    Das leuchtende MSI Zeichen und die RGB Beleuchtung des Mainboards vervollständigen das Design im Inneren des Gehäuses.

    Zum Äußeren kann ich "nur" sagen, dass es sehr schlicht und elegant wirkt und nahezu zeitlos durch sein mordernes Auftreten. Zudem sagt mir das leicht gräuliche Sichtfenster, die das optische Bild nicht störende Netzteilverkleidung und die Waben an der seitlichen Front sehr zu.

    Was mir persönlich leider nicht ganz zusagt, ist die Optik des Deckels. Es gibt viele offene Waben die leider auch über die Größe der Lüfter hinausgehen. Dort hätte ich mir eine zusätzliche Gitterabdeckung gewünscht. Um zur Verarbeitung des Gehäuses zu kommen, würde ich auch hier mit dem ersten Eindruck beginnen. Das Gehäuse wirkt beim Auspacken sehr stabil und robust. Es ist bei der Preisklasse mit einem nicht selbstverständlich dickem Blech geformt. Dies widerum spiegelt sich auch im Deckel wieder. Obwohl es viele unzählige Waben hat ist es stabil und vibriert durch die 2x 120mm Lüfter nicht! Beim Öffnen des Gehäuses wird aber klar, dass das Seitenteil mit dem Fenster instabiler ist, als die Seite ohne. Aber auch hier muss man anmerken, dass für Casemodder etwas mitgedacht wurde.

    Das Sichtfenster ist nicht geschraubt sondern hält duch kleine Haken, die man gerade biegen könnte, um das Sichtfenster zu demontieren. Das Gehäuse steht auf dicken, stabilen und mit ordentlich eingefassten Gummifüßen fest und sicher. Zum Inneren kann ich nur sagen – ich hab mich nirgends verletzt! Keine Schrammen oder ähnliches! -
    Jede Kante im Gehäuse ist abgerunden, alle Öffnungen für das Kabelmanagement sind gebördelt.
    Für das nicht sichtbare Kabelmangement auf der Rückseite, sind Halter für Kabelbinder vorhanden, welche auch bei Nichtnutzung nicht störend sind. Bei der Montage meiner Opponenten viel mir besonders auf, dass dasTträgerblech für das Mainboard etwas weiter hinten steht, somit ergibt sich aber eineAart Kabelkanal aus Blech, um ohne Probleme die Kabel für jegliche Bauteile im nicht sichtbaren Feld zu verlegen. Durch die Netzteilverkleidung fällt natürlich auch nicht auf ,welche Kabel man verwenden hat. In meinem Fall ist es zum Beispiel so gelöst, dass Freunde nicht sehen können wo mein Kabel für CPU oder auch Lüfteransteuerung herkommen. Quasi fällt ein großer Teil der Kabel "weg". Bei der Installation der Lüfter wurde ich etwas überrascht. Lüfter in dem Gehäuse werden nicht wie üblich in 4 Löcher geschraubt, sondern in Schlitze. Die Schlitze ermöglichen ein leichtes Verschieben der Lüfter um die Luftzirkulation nochmal etwas mehr zu präzisieren. Ob es seinen Zweck erfüllt, könnte ich frühstens im Sommer beurteilen. Aktuell komme ich nicht über 32° Celsius im Gehäuse (in meinem alten Cougar Volant 2, waren es auch mal gern etwas über 40° Celsius). Was mir noch Spaß bei der Montage bereitet hat, war die sehr einfach zu installierenden HDD's und SSD's, diese werden an die Rückseite installiert. Für einen Wechsel oder Neuzugang muss man also das Sichtfenster nicht abnehmen, sondern kann alles über die Rückseite managen. Die Halter für HDD's, SSD's und auch der PCI Steckplätze sowie Jede Gehäuseschraube sind Handschrauben. Ein Vorteil ist noch, das Gummipuffer an der HDD Halteplatte sind um ein entkoppeln des Gehäuses zu ermöglichen (keine Vibration im Gehäuse vom lesen und schreiben der HDD). Aber das man den Rechner bei 10 Lüftern arbeiten hört, sollte klar sein. Ich denke aber auch das, wenn auschließlich die beiden vormontierten Lüfter und ein kleiner CPU Lüfter verbaut sind, das Gehäuse verhältnismäßig leise ist. Außerdem muss man noch erwähnen, das der Lüfter bei Volleistung keine Vibration in der Gehäusegegend auslöst. Berührt man das Gehäuse, nimmt man zwar Vibrationen wahr, aber störend sind diese keinesfalls.

    Mein Fazit zu diesem Gehäuse ist, das ich in diesem Preissegment wirklich positiv überrascht wurde. Persönlich hatte ich nicht damit gerechnet, das bei dem Preis eine so hohe Qualität geboten werden kann. Viel Platz, schöne Optik und ein wirklich solides Gehäuse.
    Gibt es auch Negative Punkte? - Ja.


    Da es keine Einschübe bietet, kann weder ein DVD Laufwerk noch eine Lüftersteuerung, ein Card Reader etc. verbaut werden. Folglich muss man mit externen Geräten arbeiten.


    Das Bedienfeld auf der rechten Seite, was mir persönlich leider nicht ganz zusagt, macht aber widerum das Bild der Sichtfenster nicht kaputt. Und leidertifft der der Deckel nicht ganz meinen Geschmack, da wäre mir mit einer passenden Abdeckung geholfen
    Für das entgegen gebrachte Vertrauen und die Möglichkeit das Gehäuse zu testen, möchte ich mich noch herzlich beim Mindfactory Team bedanken.

    Es wird definitiv die nächsten Jahre seinen Platz unter meinem Schreibtisch finden

    Bilder:

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    5laycwun - Testers Keepers CORSAIR
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    ofkawbti - Testers Keepers CORSAIR
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    Geändert von HerrBert (23.03.2017 um 20:30 Uhr)

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    Daumen hoch

    Zu Beginn einmal zusammengefasst: Ich bin begeistert! Klare Kaufempfehlung für Übertaktungfreudige und sogar Wasserkühlungsneulinge. Wer Wasserkühlung mit Aufwand, Kleckerei und Stress in Verbindung bringt, der ist in seinem Leben noch nie der AIO (all in one) Wasserkühlung Corsair Hydro Series H110i begegnet.

    Verpackung.jpg
    Lieferumfang.jpg

    Montage
    Genügend Platz im Gehäuse vorausgesetzt, ist die Montage denkbar einfach. Die Schläuche sind lang genug, um den Radiator auch ohne Probleme an die Vorderseite eines Big Towers anzubringen und kurz genug, um beim Einbau in die Oberseite nicht zu knicken. Der H110i selbst ist auffallend groß. Die Abmaße vom Radiator mit angebauten Lüftern betragen in Millimetern: 322x135x55 (LxBxH, selbst gemessen). Wer also den Radiator in einen Midi Tower verbauen will, der sollte den Innenraum vorher gut ausmessen. Oft ist hier der Platz zwischen Gehäusedecke und Motherboard zu klein, um Radiator samt Lüfter zu installieren. Die Vorderseiten hingegen sind bei vielen Modellen durch Laufwerkkäfige blockiert. Der Ausdruck „Platz für zwei 140mm Lüfter“ ist nicht äquivalent zu „Platz für einen 280mm Radiator“. Grund hierfür ist, dass sich die Länge des Radiators auf die Kühllamellen bezieht. Es wird aber noch etwas extra Länge für die Schlauchanschlüsse benötigt.
    PC_Innen2.jpg
    Am CPU-Kühler selbst befindet sich an der Unterseite eine ebene Kupferplatte, welche durch ihre hohe Wärmeleitfähigkeit den Wärmedurchgang optimiert. An ihr ist zentral ein Wärmeleitpad angebracht. Ob Wärmeleitpaste oder -pad besser ist, da trennen sich die Gemüter. Ein bereits angebrachtes Wärmeleitpad erleichtert und beschleunigt aber den Einbau immens. So konnte ich den Kühler ohne Schmiererei schnell und einfach installieren.
    Kühler_Unterseite_Wärmeleitpad.jpg

    Design und Verarbeitung
    Das Design gefällt. Es verkauft sich in schwarz mit silbernen bzw. grauen Verzierungen sehr edel und hochwertig. Diese Farbkombination macht optisch in nahezu allen Systemen einen guten Eindruck. Höhepunkt ist der beleuchtete Schriftzug von Corsair. Dieser kann eingestellt über die mitgelieferte Corsair-LINK Software in verschiedenen benutzerdefinierten Farben leuchten. Ein nettes Gimmick: Die Farbe kann auf Wunsch automatisch in Abhängigkeit der CPU-Temperatur wechseln.
    CorsairLogoGrün.jpgCorsairLogoViolett.jpg
    CorsairLink.jpgKühler_vonOben.jpgKühlerVonSeite.jpg
    Die Verarbeitung ist fast makellos. Der H110i fühlt sich bereits ab dem Moment des Auspackens hochwertig und stabil an. Lediglich die Lamellen des Radiators sind an einigen Stellen minimal geknickt. Diese Makel beeinträchtigen jedoch in keiner Weise den Luftstrom durch die Lamellen. Es handelt sich lediglich um fertigungsbedingte Asymmetrien, welche vollkommen im normalen Rahmen sind. Gerade die Schläuche wirken sehr robust und wecken Vertrauen in das Produkt. Dies ist für eine Wasserkühlung von großer Bedeutung, denn ein Auslaufen kann fatale Folgen haben.
    Kühlerlamellen.jpg

    Lautstärke
    Anmerkung: Wer glaubt, ein Wasserkühler sei automatisch leiser als eine Luftkühlung, der täuscht sich. Letztlich wird die Wärme nach wie vor über von Lüftern durchströmten Lamellen an die Umgebungsluft abgegeben. Da diese Lüfter nicht im Gehäuseinneren, sondern an den Wänden angebracht werden, ist eine Wasserkühlung in der Regel sogar deutlich hörbarer.
    Die Pumpe des H110i ist sehr leise und nur hörbar, wenn man ihr direkt mit dem Ohr nahekommt. Die Lüfter hingegen könnten auch etwas leiser sein. In meinem Computer ist der H110i das lauteste Bauteil. Bei maximaler Kühlleistung erinnert die Lautstärke etwas überspitzt ausgedrückt an die Geräuschkulisse auf der Autobahn. Deutlich hörbar, solange man keine geschlossenen Kopfhörer hat. Allerdings ist man ja nicht gezwungen, die mitgelieferten Lüfter auch zu verwenden.
    Wer die Lüfter aber nicht manuell auf die maximale Drehzahl hochstellt, dem wird die Geräuschentwicklung nicht sonderlich stören. Eingeschaltete Computer sind nun mal hörbar. Im Idle- oder Normalbetrieb ist mein System nicht lauter als andere Systeme. Aber eben auch nicht leiser. Abgesehen von der Lautstärke läuft der Kühler sehr ruhig. Es sind keine Vibrationen wahrnehmbar, die nicht schon vor Einbau des Kühlers da waren (Ich hatte vorher einen Luftkühler).
    Fazit: Wer ein möglichst leises System bauen möchte, der sollte auf eine hochwertige Luftkühlung zurückgreifen.

    Kühlung
    Die Kühlung ist ausgezeichnet.
    Ich will keinen Guide für das Übertakten schreiben. Auch kann ich keine Garantie darauf geben, dass die folgenden Werte reproduziert werden können. Jedes System und jede CPU ist ein Unikat. Die Zahlen sollen dem Leser ein Gefühl dafür vermitteln, wie viel Power hinter den H110i steckt. Ich habe einen i5-7600k verbaut und meine Raumtemperatur betrug 20°C.
    Im Idle kühlt der H110i meine CPU auf 25°C. Nach einer Stunde normaler Last (For Honor auf maximalen Einstellungen und 1080p) betrug die Temperatur etwa 51°C. Nach einem zehnminütigen Test mit prime95 und Übertaktung auf 4,7 GHz betrug die Temperatur ca. 63°C. Bei meiner vorher verbauten Luftkühlung waren es 33°C im Idle, 60°C unter normaler Last und 78°C unter Volllast und Übertaktung auf 4,7 GHz. Beide Kühlsysteme waren so konfiguriert, dass sie bei 75°C mit 100%iger Kühlleistung arbeiten. Rein auf die Kühlleistung bezogen habe ich mit dem H110i also noch deutlich Platz nach oben. Stelle ich die Kühlung des H110i manuell auf 100%, so kann ich die Temperatur bei Übertaktung um 5K auf 58°C herunterdrücken.
    Die beim Übertakten der CPU entstehenden hohen Temperaturen zusammen mit der für die Stabilität benötigten erhöhten Spannung verringern die Lebenszeit. Durch die H110i ist es möglich, sowohl die Temperatur als auch damit verbunden die benötigte Spannung zu verringern. Dies erhöht die erwartete Lebenszeit der CPU signifikant. Die Mehrinvestition in die H110i lohnt sich dementsprechend für alle Menschen, die ihre CPU außerhalb der Herstellervorgaben nutzen wollen und denen eine längere Lebenszeit der CPU wichtig ist. Dies wird weiter durch die von Corsair gegebene 5 Jahre Herstellergarantie unterstrichen.
    Wer aber eine CPU in den vom Hersteller vorgegebenen Standardtaktraten betreibt, der benötigt den H110i nicht. Hier reicht der kleine Bruder Corsair H45 oder gar ein 30¤ Luftkühler in den meisten Fällen aus.

    Wasserkühler oder Luftkühler?
    Das Prinzip, wie die Wärme an die Umgebung abgegeben wird, ist bei Wasserkühlern und Luftkühlern dasselbe. Der Hauptunterschied liegt darin, wie die Wärme von der CPU zu den mit Luft durchströmten Kühllamellen befördert wird. Bei herkömmlichen Luftkühlern erfolgt dies rein diffusiv, also über Wärmeleitung, durch die in die Lamellen eingesetzten Heatpipes aus Kupfer. Diese Kupferstangen heizen sich an der CPU auf und geben diese Wärme an die Kühllamellen ab. Bei einer Wasserkühlung wird die Wärme über eine Kühlflüssigkeit konvektiv abtransportiert. Das bedeutet: Die Flüssigkeitsmoleküle heizen sich an der CPU auf und werden dann durch die Pumpe in Richtung Kühllamellen befördert. Die abgekühlte Flüssigkeit wird dann wieder bis vor die CPU transportiert und ersetzt dort die aufgeheizte. Der Wärmetransport erfolgt bei einer Wasserkühlung also „mit Zwang“, so als würde man die Wärme in einzelne Pakete verpacken und diese einzeln ins Taxi setzen. Bei einer Luftkühlung hingegen stapeln sich die Pakete einfach so hoch, bis der Stapel irgendwann die Kühllamellen „von allein“ erreicht. Eine Wasserkühlung ist dementsprechend die physikalisch bessere Methode, um die Wärme abzuführen. Dazu kommt noch, das für die Kühlung direkt Luft von außen angezogen werden kann und nicht nur die aufgewärmte Innenluft zur Verfügung steht. Wasserkühler sind jedoch in der Regel teurer und lauter als Luftkühler.

    Preis-/Leistungsverhältnis
    Preis/Leistung empfinde ich als in Ordnung. Corsair ist eine gute und etablierte Marke. Wer hier einkauft, der macht nichts falsch. Ich habe schon von anderen Bekannten gehört, dass die Hydro Series sehr zuverlässig ist und hält, was sie verspricht. Ich selbst konnte mich ebenfalls davon überzeugen. Allerdings sollte man diesen Preis nur zahlen, wenn man die Leistung auch wirklich braucht. In vielen Fällen reicht ein deutlich günstigerer Tower-Luftkühler vollkommen aus. Wer aber Übertakten will oder lieber auf Nummer Sicher geht, dem kann ich den H110i nur ans Herz legen.
    Der einzige wirkliche Kritikpunkt bzw. Verbesserungswunsch betrifft die Lautstärkeentwicklung der mitgelieferten Lüfter.

    Fazit
    Wer mit der Kühlleistung etwas anfangen kann und auch mit einer etwas lauteren Geräuschkulisse zurechtkommt, der sollte kein zweites Mal darüber nachdenken, der Marke Corsair zu vertrauen! Wer genug Geld hat, ersetzt die mitgelieferten Lüfter einfach mit leiseren. Schade eigentlich, dass man den H110i nicht einfach von vorne herein ohne Lüfter bestellen kann. Das geht bei CPUs doch auch.

  20. #18
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    Standard Corsair H110i Test

    Test der Wasserkühlung Corsair H110i

    Bei der Corsair H110i Wasserkühlung handelt es sich um eine Kompaktwasserkühlung der Spitzenklasse mit RGB-Beleuchtung und zwei 140 mm Lüftern, welche jedoch bei Belastung unangenehm laut werden, sodass empfohlen wird, diese zu ersetzen.

    Anmerkung: das Hochladen von Fotos schlug fehl, deshalb hier mein Review erstmal ohne Fotos.


    Erster Eindruck:

    Die Wasserkühlung kommt verpackt in einem wertig erscheinendem, schwarzem Karton mit gelben Farbakzenten .

    Außen angebracht sind alle wichtigen Informationen, jedoch fehlt mir noch der Hinweis, dass es sich hierbei um eine Kompaktwasserkühlung handelt, was im Einzelhandel eine wichtige Rolle spielt.

    Nach kurzem Suchen lässt sich die Verpackung von der Seite öffnen, meiner Meinung nach ungeschickt gelöst.
    Innen verfliegt der hochwertige Eindruck schon etwas, da mit weißem Material abgesichert wurde .



    Außerdem macht es einen etwas gequetschten Eindruck .
    Später stellt sich heraus, dass die Positionierung nicht sehr viel besser machbar ist, da alleine schon der Kühlkörper einfach riesig ist.




    Unboxing :

    Die Kühlung kommt mit:
    CPU-Kühler und Radiator
    Zwei 140mm Lüftern
    Umfangreiches Befestigungsset für AMD und Intel Prozessoren
    Corsair-Link Kabel
    Quickstartanleitung für AMD und Intel Prozessoren

    Hierbei ist alles vorhanden wie im Verpackungsinhalt beschrieben.

    Außerdem fällt hier erstmals auf, wie riesig der Kühlkörper ist, dies ist sicherlich nicht für kleine Gehäuse gedacht.

    Die Wärmeleitpaste befindet sich für einmalige Installation schon auf dem Kühlkopf, was zwar für Anfänger geschickt ist aber für Enthusiasten, für welche diese Wasserkühlung gedacht wurde nicht optimal ist.

    Der LED Kopf wird zudem noch durch eine Plastikfolie geschützt,

    Design:
    Das gesamte besitzt ein modisches, Alu-Design, welches sich nicht von der Beschreibung unterscheidet. Einzig anzumerken sind jedoch die abgehenden Kabel vom Kühlkörper, die den „clean“-en Eindruck einer Wasserkühlung etwas beeinträchtigen.





    Befestigung:

    Dazu meine Testkonfiguration:
    Lian-Li 60FN Gehäusen
    MSI Z170 Tomahawk ac Mainboard
    Intel i5 6600k Prozessoren
    8 gb RAM
    Peripheriegeräte

    Die Wasserkühlung wird wie andere Kühler an der CPU befestigt, für den Radiator sollten Befestigungslöcher für zwei 140mm Lüfter nebeneinander vorhanden sein.

    Schade ist, dass sich die Kühlung nicht teilen lässt, um die Schläuche nach außen zu führen, denn wie sich herausstellt, ist der Kühlkörper zu groß um ihn in meinem Gehäuse innen zu befestigen. Jedoch ist die Kühlung natürlich auch nicht dafür vorgesehen, außen befestigt zu werden.
    Also: auf jeden Fall bei kleinen Gehäusen prüfen, ob die Größe passt.
    Notfalls überlegen, ob außen noch etwas befestigt werden kann.

    Befestigung an sich verläuft problemlos, mit der schon vorher aufgetragenen Wärmeleitpaste lässt sich dies auch für Anfänger leicht bewerkstelligen. Jedoch komplizieren die immer noch recht starren Schläuche die Installation, da sie sich nicht so einfach verdrehen lassen und man somit nur sehr begrenzte Möglichkeiten zur Ausrichtung hat.


    Erstes Anlassen:

    Die Lüfter fahren bei jedem Anlassen für kurze Zeit extrem hoch, dies ist störend. . Die LED-RGB-Beleuchtung zeigt sich im weißen Look, bis man die Corsair Link Software installiert hat. Sie ist aber eher als Akzent gedacht, da sie nicht wirklich hell ist.
    Richtig abgestimmt macht sie aber in Kombination mit anderen LEDs richtig was her.



    Corsair Link:

    Diese Software präsentiert sich im rot-schwarzen Look. Dieser lässt sich auch noch zu einer weißen Oberfläche ändern. Zeigt übersichtlich alle Temperaturen an, hier muss man sich aber erst mal zurechtfinden, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ist aber alles machbar, Jedoch gibt es einige Mankos an der Voreinstellung, z.B. sollte man die Lüfter nicht CPU-orientiert laufen lassen, sondern Kühlflüssigkeittemperatur orientiert, da sie sonst sehr schnell laut werden, obwohl die Temperatur der Kühlflüssigkeit noch sehr gering ist.
    Es sind verschiedene Steuerungsmodi vorhanden, jedoch sind einige, wie z.B. Performance oder Max nicht im Alltag anwendbar, da diese einfach viel zu laut sind. Anstelle von Diesen würde auch der Custom-Mode reichen.


    Dauertest:

    Im Test zeigt sich die wahre Stärke der Kühlung:
    Die einzelnen Kerne laufen auch nach längerer Volllast mit bis zu 42 Grad Celsius, im Vergleich:
    mit altem Lüfter (Alpenfön Broken Eco) laufen diese mit 10-12 Grad mehr.
    Die Lüfter zeigen sich unter normalen Bedingungen als sehr leise, einzig Lagergeräusche sind zu hören.
    Jedoch steckt in ihnen auch noch richtig viel Power, wenn welche gebraucht wird. Dann wird aber die Lautstärke zu deutlich hoch.
    Erstaunliche Messwerte zeigt auch Overclocking bis auf 4.6 gHz. Bei Volllast steigt die Temperatur nicht über 66 Grad Celsius.


    Fazit:


    Bei der Corsair H110i Wasserkühlung handelt es sich um eine Hochleistungs-Kompakt-Wasserkühlung für Enthusiasten wie auch für Anfänger. Richtig eingestellt überzeugt sie in der Kühlleistung, in Lautstärke sowie im Aussehen, einzige Mankos sind die enorme Größe des Kühlkörpers welche die Befestigung in kleinen Gehäusen verhindert sowie die schlechte Voreinstellung der Corsair Link Software. Unter Belastung werden außerdem die Kühler deutlich zu laut, dies ist einer Wasserkühlung dieser Preisklasse nicht angemessen.
    Wer eher am guten Aussehen einer Wasserkühlung interessiert ist und keine überragende Kühlleistung braucht, kann aber auch zur günstigeren Corsair h60 greifen.

  21. #19
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    Standard Corsair H45 Testers Keepers

    Zunächst bedanke ich mich bei der Mindfactory AG und bei Corsair Deutschland dafür, dass ich Teil des Testers-Keepers Programm sein darf.

    Das verwendete Testsystem:
    Intel Core i7 4770k (@4,40 Ghz bei 1,22V Vcore)
    Asus Z87 Deluxe Mainboard
    16 GB Corsair Vengenace DDR3 2133 Mhz RAM
    Asus GTX 1060 6GB Strix OC (@2000 Mhz)
    SanDisk SSDPlus 960 GB
    Corsair VS650 Netzteil
    3 x Corsair ML120 PWM Lüfter
    Bitfenix Shinobi

    Verpackung und Zubehör
    Die H45 kommt in einer Verpackung aus stabilem, braunem Karton. Im Inneren befindet sich zunächst Schaumstoff und weiteres Kartonagenmaterial, das den Zweck hat die H45 vor Transportschäden zu schützen. Die Montageteile sind alle übersichtlich und ordentlich in einzelne Beutel verpackt und Beschriftet.

    Design
    Die Verkleidungen des Kühlblocks und des Radiators bestehen hauptsächlich aus hochwertigem Kunststoff in weitgehend gedecktem Schwarz. Auf dem Radiator und dem Kühlblock ist jeweils das Corsair-Logo im silbernen Aluminiumlook aufgebracht. Auf die Verarbeitung von echtem Metall zwecks schicker Optik wurde allerdings verzichtet, die Designsprache mutet alles in allem trotzdem sehr wertig an, genau wie man das normalerweise von Corsair gewohnt ist. Besondere optische Features, wie zum Beispiel austauschbare Verkleidungselemente oder RGB-LEDs und derlei Extravaganzen sucht man allerdings vergeblich. Solche hat Corsair anderen, hochwertigeren Wasserkühlungssystemen mit ungleich höherem Preis vorenthalten. Designtechnisch hat Corsair die H45 quasi auf das Wesentliche reduziert. Einerseits gibt es bestimmt potentielle Käufer die sich an der schlichten Ästhetik dieses Produkts stören würden, andererseits hat die Abwesenheit von RGB-LEDs und dergleichen bekanntermaßen keinerlei Einfluss auf die Performance eines Produktes. Mir persönlich zumindest ist Letzteres bei weitem wichtiger.
    Allerdings sollte gesagt werden, dass Corsair in der Entwicklung dieses Produkts aus unerfindlichen Gründen darauf verzichtete, die Kühlmittelpumpe in den CPU-Block zu integrieren. Diese befindet sich nun seitlich am Radiator, wo normalerweise nur die Anschlüsse der Kühlmittelleitungen zu finden wären. Dadurch ist der Radiator in seiner Gesamtheit leider ein wenig breiter als ein normaler 120 mm Radiator. Dies hatte auch zur Folge, dass für die H45 in unserem Wohnzimmer- bzw. Media-PC, der in einem Silverstone SG05 Mini-ITX Gehäuse untergebracht ist, nicht ausreichend Platz war, als ich sie zu Testzwecken einbauen wollte. In einem Gehäuse von normaler Größe (wie meinem Sharkoon S25-S) stellt dies allerdings kein Problem dar.

    Verarbeitung
    Wie bereits gesagt besteht die Verkleidung der H45 zum größten Teil aus sehr stabilem Kunststoff und hinterlässt bezüglich der Verarbeitung daher einen für diese Preiskategorie exzellenten Eindruck. Die Kühlmittelleitungen sind flexibel genug, um einfaches Einbauen zu gewährleisten und gleichzeitig stabil genug um allen Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Der Radiator besteht zur Gänze aus Metall und macht einen soliden Eindruck. Die integrierte Pumpe ist relativ leise und rattert nicht. Die Kabel des Lüfters und der Pumpe sind schwarz ummantelt. Die Befestigungsteile, mit denen der Kühlblock auf der CPU befestigt wird, sind solide und ermöglichen eine stabile Befestigung. Bezüglich der Verarbeitungsqualität ist mir nichts Negatives Aufgefallen.

    Montage
    Der Kühlblock wird über ein Bracket mit vier durch das Mainboard bis zur Backplate reichenden Schrauben auf der CPU befestigt. Der Radiator kann nach Belieben entweder mit einem beigelegten Zwischenstück oder einem zusätzlichen Lüfter mit dem Gehäuse verschraubt werden. Der Montageprozess ist somit denkbar einfach und der Sitz des Kühlblocks ausreichend fest.

    Lautstärke
    Bei der Pumpe der H45 handelt es sich um eine DC-Pumpe, die per 3-Pin Stecker an das Mainboard angeschlossen werden kann und bei maximal 4200 RPM ausreichend Kühlmittel fördert. Bei maximaler Drehzahl ist sie zwar hörbar, jedoch weit davon entfernt laut zu sein. Der auf dem Radiator verbaute Lüfter dreht mit maximal 2400 RPM und ist über seinen 4-Pin-PWM Stecker per Software steuerbar. Unter Volllast ist die H45 durchaus hörbar, jedoch nicht störend laut. Wer die H45 in einem geschlossenen Gehäuse verbaut, wird sich an ihrem Betriebsgeräusch kaum stören, allerdings wird der mitgelieferte Lüfter einem Silent-Enthusiasten zu laut sein. Positiv zu vermerken ist, dass die Pumpe im Gegensatz zu vielen All-in-One Wasserkühlern derselben Preisklasse bei hohen Drehzahlen keine lästigen, hochfrequenten Geräusche von sich gibt, oder gar zu rattern anfängt.

    Kühlleistung
    Bezüglich ihrer Kühlleistung bin ich (immer in Hinblick auf ihren Preis) von der Corsair H45 überzeugt. Der Abwärme meines auf 4,4 Ghz (Vcore 1,22V) übertakteten Core i7 4770k hielt die H45 sehr gut stand. Die Maximaltemperatur der CPU lag nach einer Stunde Aida64 Stresstest bei gerade einmal 78° C. Den Stresstest bei 4,6 Ghz und Vcore 1,26V musste ich allerdings abbrechen, da die CPU an der 90° C Marke kratzte und für meinen Geschmack damit deutlich zu heiß lief. Unterm Strich hat man mit der H45 eine sehr potente Kühllösung zu Hand, die wenigstens moderates Overclocking vertragen kann, wenn ich auch nicht empfehlen würde damit eine 6- oder gar 8-Kern CPU kühlen zu wollen. Dafür werden deutlich teurere Komplettkühler oder ein Custom Cooling Loop benötigt.

    Preis-Leistungsverhältnis
    Was das Preis-Leistungsverhältnis betrifft kann die H45 punkten, da sie einen übertakteten 4770k unter Volllast im vertretbaren Temperaturbereich halten kann. Ein preislich vergleichbarer Luftkühler wie zum Beispiel der Scythe Ninja 4 schafft das nur, wenn ein zweiter Lüfter angebaut wird und aggresive PWM-Kurven konfiguriert werden.

    Fazit
    Wer eine Wasserkühlung in seinem System möchte, aber nicht bereit ist den Preis einer Corsair H80i oder eines vergleichbaren Produktes zu bezahlen, der ist mit der H45 gut bedient. Für etwa 50¤ bekommt man einen Kühler von solider Qualität, dessen Lüfter und Pumpe zwar leiser sein könnten, der es dafür aber einwandfrei schafft einen übertakteten Core i7 zu kühlen.

    IMG_0008.jpgIMG_0010.jpgIMG_0012.jpg

  22. #20
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    Ich habe bei dem Mindfactory „Testers-Keepers“ mitgemacht und wurde als Tester der „Corsair Hydro Series H110i Komplettwasserkühlung“ auserwählt. In den folgenden Passagen werde ich das gute Stück auf Herz und Nieren testen. Damit sind auch Overclocking, Peformancetest, Montage (etc.) beinhaltet, aber dazu später.
    Die Kühlung ist gut Verpackt angekommen (siehe Bild1, siehe Bild1.5) und hat sowohl von der Verpackung (im Design und in der Verarbeitung) einen guten Eindruck gemacht. Verpackung ließ sich gut öffnen und man kam direkt zum ebenfalls gut verpackten Inhalt.

    Im Lieferumfang war dabei (siehe Bild2):
    Kühlkorpus (Radiator) mit Schlauch, vorverbunden zum CPU-Kühler (Kühlkörper hat eine sehr massive Verarbeitung, schwer im Gewicht, in einem schlichten und elegantem Design mit „Corsair“ beidseitig geschrieben. Der (in&out) Schlauch ist sehr gut und dick ummantelt und hat eine gute Biegefestigkeit. Dieser führt zum CPU-Kühler, der ebenfalls einen massiven Eindruck macht und schon mit Leitpaste beschichtet ist. Sehr gutes Design vom CPU-Kühler, mit einer „Corsair“-Aufschrift mittig, in zwei Farben – wobei die mittle Schicht aus edlem Matt-Silber ist.)
    Zwei 140-mm Lüfter mit „Corsair“-Aufschrift (Sehr gut verarbeitet, ca. 3cm dick mit ca. 10cm 4Pin-Kabel zum verbinden)
    Montagekit für alle modernen CPU-Sockel (Hochwertig verarbeitet und für Intel eine flexible Platine die unter das Mainboard kommt)
    Montageschrauben für Lüfter, Kühlkorpus, CPU-Kühler
    USB-Kabel für die Installation zu dem CPU-Kühler – „Corsair Link“ (Gut verarbeitet, mit trennbaren Kabeln die vom Hause aus aber zusammenhängen, in einer sehr soliden Länge)
    Kurzanleitung (Selten so eine klare, gut strukturierte und übersichtliche Anleitung gesehen. Selbst wenn man nicht lesen kann, würde man verstehen was zu tun ist)
    Garantieschreiben von Corsair

    Alles ausgepackt – jetzt kann ich es endlich einbauen (Montage):
    Schritt 1) Das erste Bild in der Kurzanleitung besagt, dass ich den Radiator nun in mein Gehäuse anschrauben muss. Ich baue den alten verstaubten und dreckigen CPU-Kühler aus (siehe Bild2.5) und sehe da das erste Problem. Bei meinem PC-Case ist die obere Schicht nicht zu entfernen, da dieser an dem Case selbst verschraubt wurde und man das ganze Case auseinander nehmen müsste, um an diese Schrauben zu kommen. (siehe Bild3, siehe Bild3.5) Alles auseinandergenommen, oder eher gesagt mit Gewalt einfach runtergerissen, kann ich endlich zum ersten Schritt kommen. Der Radiator lässt sich mühelos alleine anschrauben, die Fixierung ist ohne jegliche Probleme. Doch dann sehe ich Problem Nummer Zwei. Die Löcher bei meinem Case stimmen nicht mit dem Anschrauben des Radiators übereinander, weshalb ich diesen nur an 4 Punkten befestigen kann, kreativ werden muss und es mit einem XXL Kabelbinder zusätzlich fixiere – damit dieses massive Konstrukt ja nicht runterfällt. Das befestigen der Lüfter ist gar kein Problem und geht in Handumdrehen.
    Schritt 2) Die Platine für die CPU-Fixierung muss hinten an mein Mainboard installiert werden. Ich nehme die alte ab, stelle mir die flexible von Corsair zurecht und habe es in ebenfalls in einer Minute alles fixiert.
    Schritt 3) Dieser Schritt besagt, dass nun das Mainboard eingesetzt werden soll und zu meinem Entsetzen… Die elektrischen Kondensatoren sind genau dort, wo der Lüfter von dem Radiator anfängt. (Man muss sagen, ich habe ein alten Big Tower) Das kann da dran liegen, dass ich noch ein Sockel 1155 nutze und es damals üblicher war große ElKo’s zu verbauen. Jedoch sind diese genau „am falschen Ort“ (siehe Bild4), sodass mir die Fixierung des Mainboards um 6mm nicht gelingt. Jetzt ist die komplette Kreativität gebraucht und zum Glück bin ich auch technisch nicht unerfahren. Die erste Idee war, die Lüfter die in Schritt 1, zum Rauspusten der Luft, fixiert wurden umzudrehen. Weshalb ich diese einfach nach oben auf das Gehäuse setze und die Schrauben von Lüfter (lange Schrauben) und Radiator (kurze Schrauben) vertausche. Die langen Schrauben gehen einmal durch den ganzen Radiator und lassen sich andersherum im Case fixieren. Jetzt kann ich jedoch den Lüfter nicht mehr fixieren und mit dem Radiator verbinden. Also Idee zwei, ich fixiere die Lüfter von oben mit den langen Schrauben und diese werden in den Radiator, durch die obere Case-Wand, geschraubt. (siehe Bild5) Das hat nun alles funktioniert. Zusätzlich kam das Problem, dass ich nur 4 Punkte hatte und davor den anderen Lüfter mit eigenen Schrauben und Muttern angeschraubt habe, dann den Radiator fixiert habe, mithilfe der Lüfter oben. (siehe Bild6) Dazu zwei Notebook Kühler von unten fixiert (1,2cm Durchmesser), sodass nun alles gepasst hat mit dem Abstand. Jetzt läuft meiner mit 4 Lüftern… naja kann ihm bestimmt nicht Schaden *grins.
    Schritt 4+5) Aus dem Montagekit den Fixierrahmen auf den CPU-Kühler gesetzt und diesen auf dem CPU/Mainboard installiert und angeschraubt. Alles sehr fix und einfach.
    Schritt 6+7) Den CPU-Kühler zum PSU verbunden und dann in den 3-PIN-Stecker in das Mainboard gesteckt. Das gute ist, dass es zusätzlich zwei 4PIN Steckplätze hat, sodass man die zwei Lüfter ganz einfach anschließen kann. Alle Kabel können so getrennt werden, wie man es braucht.
    Schritt 8) Das „Corsair Link“ mit dem USB-Hub auf dem Mainboard verbunden. Alles ohne Probleme.
    Fazit der Montage: !!Man muss sagen, dass die Probleme von mir nur wegen meinem Gehäuse kommen!!! Also sollte man sicher gehen, wie gut man die Komplett-Wasserkühlung im Gehäuse Installieren kann und wie viel Platz das Mainboard bietet, bzw. wie viel Platz noch übrig bleibt, wenn man Radiator und Lüfter installiert hat. Wäre mein Gehäuse kompatibler gewesen, hätte die Installation nicht mal 10 Minuten gedauert, nehme ich an! (siehe Bild 6.66)

    Inbetriebnahme der Wasserkühlung und Tests:
    PC angeschaltet und das System startet. Die Corsair-Lüfter sind sehr intensiv und man hört diese im Ruhezustand. Das liegt aber auch da dran, dass meine oben auf dem Gehäuse sind und nicht im Gehäuse selbst! Es entstehen gar keine Vibrationen vom dem Kühlsystem. Das Design vom CPU-Kühler beleuchtet sieht sehr schick aus und es herrscht kein „Kabelsalat“ mehr im Computer selbst. Die Temperatur wurde mithilfe von „CPUID HWMonitor“ ausgelesen. Und siehe da… der ganze Aufwand hat sich sehr gelohnt! Davor, mit einem „EKL Alpenföhn Brocken 2“ betrieben, welcher zu den sehr guten Modellen gehört, waren es 32-36°c im Ruhezustand. Mit der Kühlung von Corsair sind es unglaubliche 18°c!! Sogar die anderen Werte, wie die der GPU und der Northbridge sind um 2°c runtergegangen. (siehe Bild 7 und 8 für den Wertevergleich)
    Jetzt probiere ich es alles nach 3-4 Stunden Gaming mit Leistungsintensiven Spielen. (H1Z1, CS:GO, Ghost Recon Wildlands und 22GB entpacken im Hintergrund). Alter CPU-Kühler hatte den CPU danach auf knapp 55°c gehalten. Mit dem von Corsair komme ich unter Last auf maximal 36°c. Also nach Stunden Gaming, komme ich auf die gleichen Werte, wie mit dem anderen im Idle. Somit ist das Preis-/Leistungsverhältnis sehr enorm. Für 113¤, also knapp das Doppelte von meinem alten CPU-Kühler, bekomme ich diese Top-Werte! Selbst die Northbridge ist bei dem Leistungstest um 0,5°c niedriger. Der RAM ist um 1°c gesunken. Die Lüfter sind nun jedoch deutlich zu hören, weil außerhalb und mehr RPM. Keine Vibrationen. (siehe Bild 9 und 10 für den Wertevergleich)
    Jetzt kommt der Overclocking Teil. CPU hat normal 3500MHz und 1.175V, mit 18°c Idle und 34°c unter Leistung. Gepusht auf 4700MHz und 1.35V mit 24°c Idle und 43°c unter Leistung. RAM wurde dabei von DRAM Latenz [933MHz (1866) CL8] auf [1400MHz (2703?) CL10-14-14-30] getaktet. (siehe Bilder 11 und 12)
    Fazit: Ich kann eine Kaufempfehlung geben. Leider habe ich nicht die Möglichkeit, diese, mit anderen Wasserkühlern zu vergleichen – bin aber durchaus Überrascht, dass er konstant um 20 Grad besser kühlt. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und massiv. Alles ging (bei mir gab es kleinere Probleme siehe oben) relativ schnell und einfach aufzubauen. 87/100 Punkten (Punkte Abzug wegen meiner Probleme und da keine alternative Lösung angeboten wird – Ansonsten wären es min 95/100)

    Mein System zur Referenz
    GPU: GTX 1070
    CPU: i7-3770K @3.5GHz / 4.7GHz
    RAM: G.Skill DDR3 RipjawX CL8 16GB
    AT: ASrock B75 Pro3
    PSU: 750Watt Gold+
    HDD: 256GB SSD + 2TB Raid0

    **DA MEINE GRAFIKKARTE GERADE NICHT MEHR LÄUFT, habe ich auf BILDER 7-12 (vom OC und Temp) keinen Zugriff und diese werden nachgereicht. Alle Werten stimmen jedoch zu 100%**

  23. #21
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    Liebe Communitiy,

    Mindfactory war so lieb und hat mir das oben stehenden Case, für einen Produkttest, zukommen lassen. Hier das Ergebnis!

    Design

    Das Design des Midi-Tower ist sehr schlicht. Alles ist einfach gehalten. Totaler Minimalismus steht im Vordergrund. Die Front ist komplett glatt, da die Lufteinlässe an den Seiten angebracht sind. Diese haben einen nicht herausnehmbaren Staubfilter integriert. Hinter dem Front Panel ist Platz für bis zu drei 140mm-Lüfter. In der der Front wurde kein Fan installiert. Schwach. Laufwerkfans werden hier ebenfalls nicht bedient. Kein Platz für DVD Laufwerke oder ähnliches vorgesehen. Hmm. An der rechten oberen Seite sind jeweils 1x Kopfhörer, 1x MIC, 2x USB 3.0, 1x HDD reset sowie der Powerbutton vorhanden. Die Oberseite ist durch ein grobkörniges Gitter abgedeckt. Eine Abdeckung hätte hier eventuell mehr Sinn ergeben, da so kein Staub- sowie Lärmschutz gegeben ist, was bei diesem Gehäuse aber auch nicht unbedingt im Vordergrund steht. Der Airflow solle so besser gewährleistet sein. Eine schlichte Abdeckung hätte hier meiner Meinung nach deutlich besser zum Gesamtkonzept gepasst. Da es sich hier aber um ein Low-Budget-Case handelt, wurde hier vermutlich am nötigen Material gespart, um den niedrigen Preis zu erreichen. Die Rückseite ist mit einem 120mm-Lüfter ausgestattet, der ganz in Schwarz gehalten ist. Die Unterseite ist mit einem herausnehmbaren Staubfilter ausgestattet. Netzteil sowie ein optionaler erweiterbarer Lüfter sind staubgeschützt. Gut! Der Innenraum bietet viel Platz für große Komponenten. CPU-Kühler bis max. 170mm, Grafikkarten bis max. 370mm. Das Netzteil ist durch eine Metalabdeckung komplett abgeschirmt, womit der Fokus auf das Wesentliche gelenkt wird. Nett. Die Rückseite des Mainboardtrays bietet Platz für Kabelmanagement sowie für zwei 2,5“ SSDs und zwei HDDs, welche an einer Halterung befestigt werden können. Zu betonen ist, dass hier wirklich genügend Platz für das Kabelmanagement (2cm) geschaffen wurde, welches das gesamte Konzept des Cases abrundet und somit das Augenmerk auf das Wesentliche gelegt ist. Schlichtheit und Minimalismus.

    Verarbeitung

    Die Verarbeitung ist gut. Alles ist sauber verarbeitet. Rundum solide, mit Ausnahme des oberen Gehäuseteils. Da dieser nur aus einem grobkörnigen Gitter besteht, ist es leicht verformbar bzw. lässt sich einfach eindrücken. Schwach gelöst von Corsair. Schade.

    Montage

    Allgemein hat Corsair an Durchführungen nicht gespart und so finden wir an sämtlichen Stellen rund um das Mainboard, dem Lüfter oder sogar der Pumpenhalterungen die Möglichkeit, unsere Kabel sauber auf die Rückseite zu verlegen. Der Einbau verlief reibungslos, was wohl auch der weitgehend werkzeuglosen Montage und Installation zuzuschreiben ist. Hier setzt Corsair, wie mittlerweile viele andere Hersteller, auf sogenannte Thumbscrews, zu Deutsch Rändelschraube.

    Wichtig: ATX-Mainboards sind die größten, die in dieses Case passen. Alles darüber geht nicht. Darunter schon.

    Lautstärke
    Da, wie oben schon erwähnt, der Deckel nur durch ein grobkörniges Gitternetz besteht, ist es definitiv kein Silent-Gehäuse. Der eingebaute Lüfter am Heck ist leise aber nicht silent.

    Kühlung

    Die Kühlung fällt schwach aus, da nur ein Lüfter am Heck vorinstalliert ist. Der Airflow ist somit nicht gewährleistet. Ich rate dringend zum Kauf von mindestens einem Lüfter für die Front, um frische Luft in das Gehäuse zu befördern! Da keine Laufwerkschächte den Airflow behindern, kann dieser gezielt auf die Komponenten gerichtet werden. Klasse! Durch die Erweiterbarkeit an Lüftern 1x 120mm sowie 4x 140mm kann man das Potenzial steigern. AiO Kühlungssysteme wie die hauseigene Hydroserie von bis zu 280mm werden unterstützt.

    Vibrationen
    Leider muss ich sagen, dass die Vibrationen meiner HDD so stark sind, dass ein lautes Brummen entsteht. Wer hier nur SSDs verbaut kann beruhigt sein. Gerade bei anspruchsvolleren Spielen oder Multimedia-Anwendungen, hört man die Komponenten wie Graka oder CPU Kühler deutlich heraus.


    Preis-/Leistungsverhältnis

    Das Preisleistungsverhältnis ist sehr gut. In diesem Preissegment kommen wenige Gehäuse an diese Verarbeitung und Stabilität ran. Außerdem liegt das Case total im Trend mit der Eleganz, die es an den Tag legt.
    PRO
    + Einfacher Einbau der Komponenten
    + Viel Platz im Innenraum
    + Gute Verarbeitung
    + Montagemöglichkeiten für Wasserkühlungskomponenten


    CONTRA

    – Staubfilter fehlt auf der Oberseite
    – HDD vibrationsanfällig


    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich

    Bis auf die Oberseite des Cases wirkt alles sehr stabil und robust. Soweit man das sagen kann zu einem Gehäuse. Mein Midi Tower Zalman z11 Plus war lange nicht so stabil aufgebaut und verarbeitet! Obwohl beide in der gleichen Preisklasse spielen. Corsair ist bei sowas deutlich mehr zu empfehlen. Es wird mehr Metall verbaut, was zur Haltbarkeit beiträgt. Beruhigend!


    Fotos/Screenshots
    Im Anhang

    Fazit
    Nettes Gehäuse mit guten Ansätzen wie dem ummantelten Netzteil und guten Möglichkeiten für Kabelmanagement. Schönes, minimalistisches Design. Leider muss man sich einen weiteren Gehäuselüfter kaufen, um einen normalen Airflow zu generieren. Damit wird es teurer und es stellt sich die Frage, ob ein Pure Base von be quiet oder das Corsair carbide 200r nicht eine bessere Investition wäre. In diesem Preissegment ist es nicht immer leicht das Richtige zu finden aber ich würde eher zu dem älteren Modell von Corsair (200r) greifen, da das schön dezente Innenleben durch das fehlende Fenster ohnehin nicht zum Vorschein kommt. Außerdem sind zwei statt nur einem Lüfter vorinstalliert und eine anständige Abdeckung des Gehäuses ist auch gegeben!



    Lieferumfang

    Ungewöhnlich viel!

    6x Kabelbinder
    16x kurze, grobe Lüfterschrauben
    8x lange, feine Lüfterschrauben (für Radiatoren bspw.)
    1x Motherboard-Abstandsbolzen (9x vorinstalliert)
    8x große HDD-Schrauben
    16x ODD-Schrauben
    16x SSD-Schrauben


    Fotos
    DSC_0173.jpgDSC_0179.jpgDSC_0203.jpgDSC_0201.jpgDSC_0188.jpgDSC_0192.jpgDSC_0189.jpg

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