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Thema: Testers Keepers CORSAIR

  1. #1
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    Standard Testers Keepers CORSAIR

    Hier könnt Ihr die Reviews von der CORSAIR Testers Keepers Aktion vom 27.02.-05.03.2017 nachlesen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers CORSAIR
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  2. #2
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    Corsair Carbide Series 270R Review


    1. Versand
    2. Zubehör
    3. Design, Verarbeitung
    4. Montage
    5. Kühlung
    6. Lautstärke / Vibration
    7. Fazit



    Versand :

    Der Versand von Mindfactory verlief wie immer reibungslos, 2 Tage nach Ankündigung kam das Paket in perfekten Zustand an.


    Zubehör :

    Beigelegt sind ein Lüfter sowie ein kompaktes, kleines Paket mit Kabelbindern und Schrauben. Die Schrauben für ein ATX Motherboard sind bereits vorinstalliert.
    Leider sind die Schrauben nur schlecht in der Anleitung vermerkt und aufgeführt, was für den Anfänger ein Problem sein könnte. Wobei das Gehäuse in den
    anderen Gebieten sehr anfängerfreundlich ist, z.B durch die Vormontage der Motherboard Schrauben & auch dadurch, dass es so viel Platz für Kabelmanagement gibt.


    Design, Verarbeitung :

    Wie man es von Corsair gewohnt ist, kommt das Gehäuse im edlen, minimalistischen Stil. Die Oberfläche des Gehäuses ist in einem matten Schwarz und
    trotz der Bilder auf der Produktseite, gleicht das Vorderteil dem Rest des Gehäuses. Das einzige was aus der minimalistischen Oberfläche heraussticht ist
    das gitterartige Netz an den Seiten des Vorderteils. Dieses Netz soll vermutlich als Staubfilter dienen, wird seiner Aufgabe jedoch nicht gerecht, weil die
    Löcher viel zu groß sind und auch relativ schlecht zu säubern, da das Netz fest verbaut ist.

    IMG_20170311_083845547.jpg
    Dies, zusammen mit der offenen Oberseite des Gehäuses, hat mich am meisten gestört, denn damit ist das Gehäuse ein Staubmagnet, denn der Staub
    fällt einfach durch die offene Oberseite oder kommt durch die Vorderseite ungehindert in das Gehäuse. Der einzige Staubfilter der einigermaßen nützlich
    und entfernbar ist, ist der Staubfilter für das Netzteil, welcher meiner Meinung nach, die Stelle des Gehäuses schützt die am wenigsten Anfällig für Staub ist,
    außer der Rechner befindet sich auf einem Teppich. Dabei muss man auch bedenken, dass es bereits Gehäuse für fast die Hälfte des Preises gibt, in
    denen ein Staubfilter vorhanden ist, z.B das Bitfenix Comrade.

    IMG_20170311_083119792.jpg


    Montage :

    Überraschender Weise war es mir ein Vergnügen ein System in diesem Gehäuse verbauen zu dürfen. Hauptsächlich aufgrund der Netzteil Abdeckung,
    sowie der Kabelmanagement Möglichkeiten auf der rechten Seite des Gehäuses, hinter dem Motherboard. Es gibt genug Platz um fast alle Kabel zu
    verstecken, die man nicht benötigt, selbst wenn man ein nicht modulares Netzteil besitzt.

    IMG_20170311_083030541.jpg

    Die Seitenteile des Gehäuses lassen sich ohne Hilfe von Werkzeugen entfernen, durch das einfache Aufschrauben der Daumenschrauben, dies gefällt mir
    persönlich sehr gut und ist unvorstellbar hilfreich wenn man jemand ist der den Rechner des Öfteren öffnet.

    Zusätzlich waren, wie schon zuvor erwähnt, die Schrauben für ein ATX Motherboard bereits vorinstallieren, dadurch muss man nur ein paar Schrauben
    entfernen, wenn man ein mATX / ITX Motherboard verwendet, und es trägt einer einfacheren Installation des Motherboards bei.

    Die Festplatten ließen sich auch relativ einfach durch das Einschrauben auf der rechten Seite des Gehäuses installieren, diese sind damit auf den ersten Blick
    nicht sichtbar und unterstützten gleichzeitig die Durchlüftung des Gehäuses.

    Die ganze Zeit über, hatte ich keine Platzprobleme im Gehäuse, wobei ich mir durchaus vorstellen kann, dass die Installation eines Radiators auf der Oberseite
    eng werden könnte und die Installation eines Radiators an der Vorderseite zu Kabelproblemen führen kann, wenn die Lüfterkabel zu kurz sind.

    Die einzigen Dinge die ich bei der Montage bemängeln kann, sind das Fehlen einiger Kabellöcher, sowie das Fehlen der Gummi-Ummantelung bei den Kabellöchern,
    dies lässt sich aber nur sehr selten bei Gehäusen in dieser Preisklasse finden.

    IMG_20170311_083317451.jpg


    Kühlung :

    Mit 7 offenen Slots für Lüfter hat das Carbide 270R definitiv genug Durchlüftungsmöglichkeiten für den alltäglichen Nutzer. Es lassen sich auch bis zu 2 Radiatoren installieren,
    an der Oberseite und an der Vorderseite des Gehäuses, und weil sich genug Platz in dem Gehäuse finden lässt, sollte eine komplette Wasserkühlung auch kein Problem sein.

    Die zuvor als negativ bewertete Öffnung an der Oberseite des Gehäuses kann hier bei dem Thema Kühlung wieder aufgegriffen werden, denn trotz der negativen
    Aspekte (Staubansammlung & Lautstärke), kann man doch sagen, dass warme Luft durch diese Öffnung nach oben steigen kann, auch wenn keine Lüfter hier
    installiert sind, trägt diese Öffnung also trotzdem der Kühlung bei. Demnach ist diese Öffnung vielleicht doch nicht so ein großer Fehler, wobei ich noch nicht genug
    Zeit hatte dies genauer zu beobachten. Es lässt sich aber beobachten, dass sich die Temperaturen um einiges verbessert haben. Wobei ich in dem neuen Gehäuse
    selbstverständlich auch neue Wärmeleitpaste aufgetragen habe und die Komponenten gesäubert habe.

    46c4b5d82327a1e2b00b0c1adce4eea1.png


    Lautstärke & Vibration :

    Hauptsächlich lässt sich das Problem mit der Lautstärke bei diesem Gehäuse auf die offene Oberseite zurückschließen. Der Lärm der Lüfter durchdringt dadurch
    ungehindert das Gehäuse, und dieses ist dementsprechend auch laut.

    Bei dem Carbide 270R lassen sich lediglich Gummi-Ringe an den 3,5 Zoll Festplatten Befestigungen finden, wodurch die Lautstärke von mechanischen Festplatten ein
    wenig gedämmt wird. Sonstige Vibrations-/ Dämmmaßnahmen lassen sich bei diesem Gehäuse allerdings nicht finden, was aber der Status quo bei Gehäusen in dieser Preisklasse ist.


    Fazit :


    Meiner Meinung nach ist das Carbide 270R ein sehr ambivalentes Gehäuse Corsairs. Ich denke dies lässt sich auf den Preis zurückschließen. Es lassen sich einige positiven Features
    finden, die nicht bei allen Gehäusen in dieser Preisklasse zu finden sind, z.B die Befestigungspunkte für Kabelbinder, sowie die Netzteil Verdeckung. Allerdings gibt es auch
    schwerwiegende Mängel, vor allem die Öffnung an der Oberseite, welche den Staub einfach frei passieren lässt.

    Aus diesem Grund fällt es mir sehr schwer ein Urteil zu fällen, für mich persönlich ist die Staubanfälligkeit in einem Gehäuse ein ausschlaggebender Punkt, ich weiß aber gleichzeitig auch,
    dass andere Kunden damit kein Problem haben, und selbstverständlich andere Dinge bevorzugen.

    Im Endeffekt sollte dieses Review aber lediglich ein Anhaltspunkt für Kaufinteressierte sein, wenn du dich also über die durchaus nützlichen Features des Gehäuses freuen
    kannst und du über die kleinen Mängel hinwegsehen kannst, kann ich dir das Gehäuse nur empfehlen, denn trotz der Kleinigkeiten,
    handelt es sich bei dem Carbide 270R um ein sehr gutes Gehäuse für diese Preisklasse.

    IMG_20170311_083845547.jpgIMG_20170311_083119792.jpgIMG_20170311_083030541.jpgIMG_20170311_083317451.jpgIMG_20170311_082315399.jpgIMG_20170311_083252345.jpg

    Vielen Dank für das Lesen, und nochmals ein Dankeschön an Mindfactory dafür, dass ich dieses Gehäuse von Corsair testen durfte und auch
    ein großes Dankeschön an die nette Dame, die mich durch diese Aktion geführt hat und mir mit ihren schnellen und hilfreichen Antworten sehr geholfen hat.
    Geändert von meisteraias (13.03.2017 um 15:03 Uhr)

  3. #3
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    Anbei meine Bewertung. Ich habe auf eine Untergliederug in Punkten verzichtet und stattdessen einen Fließtext gewähl.t
    Die Bilder stelle ich am Ende ein, da (der Versuch ist bereits misslungen) sich diese nicht ohne Verlust des Leseflusses in den Text integrieren lassen.
    Viel Spaß beim Lesen!


    Im Rahmen des Testers-Keepers Programm von Mindfactory habe ich am 7. März die Nachricht erhalten, dass ich das Corsair Carbide Series 270R Gehäuse mit Sichtfenster testen darf. Herzlichen Dank nochmal an dieser Stelle an die Personen, die dies überhaupt möglich gemacht haben. Ich werde natürlich dennoch unabhängig und objektiv berichten.

    Wie von Bestellungen gewohnt erfolgte der Versand zügig und am 9. März stand das Paket dann testbereit auf der Türschwelle. Auch die anderen Items hätten mich gereizt – am schlimmsten vernachlässigt wurde jedoch in den letzten Jahren mein Gehäuse. Dieses war ebenfalls von einem namhaften Hersteller. Durch die technisch wenig anspruchsvollen Bedienelemente an der Front knickte irgendwann mein Einschaltknopf ein, sodass dieser mehr in der Fassung „hing“. Sodann habe ich auf die aufklappbare Tür verzichtet und nur noch die schwarzen Schalterchen verwendet. Stand ja sowieso immer unter dem Tisch, also was soll’s.

    Die Verpackung des Corsair-Gehäuses war tadellos. In 2 Styroporschienen kommt der Tower stoß- und rutschfest verpackt in einem einfach zu transportierenden Karton daher. Die Verpackung war sogar so gut, dass es eine helfende Hand gebraucht hat, um den Inhalt von oben aus dem Karton zu ziehen. Die Umverpackung wurde sogleich vom dritten Familienmitglied begeistert in Beschlag genommen.

    Da stand er nun vor mir! Schwarz wie die Nacht und mit noch mit foliertem Sichtfenster. Erster Eindruck? Edel edel! Und auch etwas geräumiger als mein bisheriges Gehäuse. Die Front ist in mattem Schwarz. Die Seiten sind aus einem rauhen, schwarzen Metall und tragen zum edlen Eindruck bei. Etwas verwundert war ich zuerst über die gelochte Oberseite. Kennt man doch eigentlich die Luftstrom-Diagramme, die zum „einheitlichen Zug“ durch das Gehäuse mahnen. Aus der Design-Perspektive tut das meiner Meinung nach aber keinen Abbruch. Sollte man einen großen Radiator für eine Wasserkühlung montieren wollen, kann das funktional sogar sowohl zur Kühlung als auch dem Design beitragen. Denn selbst herumbohren fällt dann glücklicherweise weg. In dieser Hinsicht wird man auf der Corsair-Website etwas schlauer, denn dort sind Infografiken wie dieses Design funktional begründet ist. Die Oberseite bietet auch an der Innenseite genug Platz für zwei große Lüfter, selbst bei großen Non-Boxed-Kühlern auf der CPU. Bevor ich über bis zu sieben (!) Gehäuselüfter nachdenke, würde ich allerdings die Variante Wasserkühlung wählen. Was auch gefällt ist die Knopf- und Status-LED-Leiste. Der Einschaltknopf hat eine tolle „Response“ und fühlt sich überraschend wertig an. Ein „Klickschalter“, den man nicht tief drücken muss um den PC anzuwerfen. Ebenfalls an der Frontleiste (übrigens rechts am Gehäuse, dazu gleich mehr) ist der Reset-Knopf, der relativ klein gehalten wurde. Selbstverständlich schützt das vor versehentlichem betätigen. Dennoch muss man hier fast mit dem kleinen Finger drücken, um den Reset auszulösen. Ebenfalls an der Seite befinden sich 2 USB 3.0-Schnittstellen. 3,5mm-Buchsen für Headset oder Mikrofon gibt’s oben drauf, womit der Anspruch bedient sein dürfte. Dass sich das alles an der rechten Seite befindet, ist für Rechtshänder sicher bequem. Da das Sichtfenster jedoch (wie gewöhnlich) auf der linken Seite ist, hätte man meines Erachtens gut daran getan, diese Leiste einfach links anzubringen. Das war und ist aber kein Kritikpunkt, hat aber im ersten Moment verwundert. Vielleicht gibt es hier gute Gründe. Alles was nicht mit Bedienelementen oder Anschlüssen versehen ist, ist gelöchert und für die dahinterliegenden, mit roter LED beleuchteten Lüfter auf Durchzug getrimmt. Die feine Perforierung trägt wie beschrieben auch zum Design bei. Ein Staubschutz befindet sich allerdings nur an der Bodenseite, wo der Netzteillüfter seine Luft einsaugt. Dieser ist auch abnehm- und abwaschbar, sollte die Staubsaugerfunktion überhandnehmen.

    Vom Außen- nun zum Innendesign. Die nutzbaren Maße im Innenraum sind (ca.) L: 46 cm, H: 44 cm und B: 21 cm. Um die Größe abzuschätzen habe ich ein Foto mit meiner Sapphire RX 470 8-GB geschossen. Auch eine (oder zwei) GTX 1080 und andere „Surfbretter“ fühlen sich hier sicher wohl! Von der Höhe die im Innenraum nutzbar ist, ist der Schacht für das Netzteil abzuziehen. Die PSU wird von „hinten“ in den Tower eingeführt und die Kabel kommen durch die Rückseite zum Vorschein. Damit gleich zu dem Thema, das mich eigentlich am meisten begeistert hat. Mir war wichtig, dass ich nun endlich ein „Cable Management“ in den Tower bekomme. In der alten Hütte hingen die Kupferdrähte noch wild durcheinander. Eben alles gestopft so wie es gepasst hat, Hauptsache es läuft und die Klappe geht zu. So muss glücklicherweise mit dem Corsair Carbide niemand mehr denken. Durch das Sichtfenster spitzen wirklich nur die notwendigen Kabelbahnen hinter dem Mainboard hervor und verbinden sich elegant mit den vorgesehenen Steckern. Dasselbe gilt im Übrigen natürlich auch für die Steckerchen, die für die Frontleiste des Gehäuses mit dem Mainboard zu verbinden sind. Diese Raffinesse hat mich beim Einbau vor gewisse Herausforderungen gestellt, die aber zu lösen waren – dazu später im Text noch mehr. Optisch unauffällig am hinteren Ende des Gehäuses befindet sich der zweite, schwarze Lüfter. Unter dem roten Lüfter ist übrigens genug Platz um die Pumpe einer Wasserkühlung unterzubringen, wenn wie oben kurz angeschnitten der Radiator an der Außenseite des Gehäuses befestigt werden soll. Gewissermaßen ist also hier auch Spielraum für eigene Kreativität. Insgesamt dürfte Platz für drei große Gehäuselüfter an der Front sein. Back to Back! Auf der Rückseite befindet sich nicht nur Platz für das Kabel-Management, sondern auch etwas, das ich bisher überhaupt nicht kannte. An vier (zwei mal zwei) „Schienen“ (siehe Bilder) lassen sich zwei SSDs und 2 HDDS verbauen. Die SSDs werden mit Schrauben an die türartigen Schlitten befestigt und dann ins Gehäuse eingehängt. Bei den HDDs sind an den Schlitten noch kleine Dämpfer befestigt, um Vibrationen abzufedern. Sehr coole Idee, um den Speicher platzsparend und optisch unauffällig zu befestigen! Bei der Montage – das nehme ich nun doch vorweg – hat das für gewisse Herausforderungen gesorgt. Im alten Gehäuse hatte ich, die Festplatten typischerweise übereinandergestapelt an der Front (wie Laufwerke) abgewinkelte Stecker verwendet. Da diese dann in Richtung der Befestigung zeigen, hätte ich das Kabel sehr stark knicken müssen um es dann gerade von der Platte wegzuführen. Ich bin mir nicht sicher ob das überhaupt funktioniert hätte. Glücklicherweise hatte ich noch zwei „gerade“ SATA-Kabel, die dann problemlos zu verwenden waren. Die selbe Herausforderung stellte sich mit den Stromkabeln, auch hier waren die „Kettenstecker“ leicht gewinkelt. Da die Kabel aber leichter zu biegen sind war das hier mit etwas Handwerksgeschick einfach zu bewerkstelligen. Sorgen hat mir die Durchführung des 8-Pin-Steckers von der PSU zum Mainboard gemacht. Hier genügte das Kabel gerade so. Glücklicherweise ist an der Hinterseite genug Platz, um Kabel frei verlegen zu können. So habe ich den direkten Weg gewählt und einfach gerade nach oben verlegt, den Stecker dann über die Mainboard-Befestigung gefasst und angesteckt. Praktischerweise ließ sich hier das Kabel des „Heckventilators“ so durchfädeln, dass es optisch nichtmehr stört. Im Lieferumfang ist eine eher rudimentäre Anleitung zur Komponentenmontage enthalten. Ein Blick lohnt sich vor allem wegen der Schrauben, die für Mainboard, HDD etc. zu verwenden sind. Ich habe vorher die Bewertungen des Gehäuses gelesen, dabei ist mir ein Kommentar zu fehlenden Schrauben in die Augen gesprungen. Bei mir war, sofern ich das beurteilen kann, alles dabei. Sogar schrauben, die ich überhaupt nicht verwendet habe. Dafür musste ich tatsächlich beim Einbau andere als die vorgesehenen Schrauben verwenden – macht aber nichts! Sonst ist der Einbau aber sehr intuitiv. Beim Blick auf das Heftchen habe ich dann mein zuvor ausgebautes DVD-Laufwerk betrachtet. Für dieses bietet der Tower nämlich kein Zuhause mehr. Wieder kein Kritikpunkt, da jeder Käufer das im Vornherein wissen dürfte. Durch die Kabeldurchführung an der Rückseite ist aber ein schnelles „offenes Anschließen“, bspw. zur Betriebssysteminstallation, etwas komplizierter. Die Verarbeitung folgt dem grundsätzlich hochwertigen Eindruck des Gehäuses in weiten Teilen. Die Bohrlöcher für all die Gehäuseschrauben, die auch mit der Hand zu öffnen sind (bspw. Seitenverdeckungen, HDD/SSD-Trays) könnten filigraner sein. Das stört aber allenfalls beim Einbau etwas. Was die Befestigungen des Mainboards betrifft war ich etwas verwirrt. Ich hatte die nach der Anleitung korrekten Schrauben verwendet. Für die ersten fünf verlief alles reibungslos. Als ich mich dann an die Schrauben am hinteren Teil des Gehäuses machte, passten da irgendwas nichtmehr, als ob das Gewinde nicht zu den Schrauben passen würde. Dabei habe ich dieselben Schrauben wie für die ersten Löcher verwenden wollen. Ich habe mir dann mit Anderen beholfen, augenscheinlich jenen für die SSD-Montage. Geklappt hat das im Ergebnis dann aber wunderbar.

    Zur Kühlung selbst kann man wohl nur etwas sagen, wenn man wirklich das volle Potenzial des Cases ausnutzt. Das heißt dann: Entweder bis zu sieben Gehäuselüfter und orkanartiger Zug hinter der Scheibe, oder Wasserkühlung die sich gut ins Gehäuse integrieren lässt. Worüber ich aber berichten kann, ist die Geräuschkulisse. Mein Prozessorlüfter und das Netzteil sind quasi unkritisch, auch im Lastbetrieb. Der alte Tower hatte zwar einen Gehäuselüfter, der war aber nie an. Für die Soundkulisse verantwortlich ist also einzig und allein die Grafikkarte, und das ganz schön. Unter Last macht diese ganz schön Krach. Im neuen Tower mit besserer Belüftung bleibt das im Grunde so, nur in der Spitze mildert es sich gefühlt etwas ab. Durch die bessere Umluft ist der PC bei Last etwas leiser, bei Ruhe aber auch etwas lauter. Direkt über dem Gehäuse sind es (mittels Mikrofonmessgerät) ca 52 dB, etwa einen Meter vom Gehäuse entfernt noch 41 dB. Das ist absolut in Ordnung, aber nicht flüsterleise. Mit dem vollen Lüfterpotenzial dürfte dieser Wert noch etwas steigen.
    Im nun erstmal finalen Stand macht das Gehäuse einen wertigen und stabilen Eindruck. Ich werde den PC sicher auch das ein oder andere Mal transportieren – erst dann wird sich zeigen, wie haltbar die Komponenten sind. Mein erster Eindruck ist ausdrücklich positiv. Nichts wackelt, schwingt oder klappert, alles ist fest dort, wo es hingehört, an seinen Platz montiert. Der Stand ist übrigens auch sehr sicher, das Gehäuse ist auf etwa 3 cm hohen Gummiabsätzen vom Boden getrennt. Egal ob auf Fliesen, Parkett oder Teppich, hier verrutscht nichts. Der Schwerpunkt passt auch. Nach vorne (gezogen von der Scheibe aus) lässt sich der PC nahezu garnicht umwerfen, andersherum zeigt er auch einen festen Stand.

    Mein bisheriges Resumee: Eine 1-Minus! Wieso das Minus? Das Case hat mir erst aufgezeigt, wie raffiniert soetwas inzwischen gestaltet sein kann. Ich denke tatsächlich, dass hier noch andere Raffinessen möglich sind. Eine 1-Plus gibt’s dafür für das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn ich einen Preis für das gute Stück finden sollte, würde ich rein aus produktspezifischen Merkmalen ca. 85-110 EUR ansetzen. Für rund 70 EUR ist das Gehäuse wahrlich ein Schnäppchen. Raffiniert, edel, minimalistisch. So und nicht anders hätte ich mir das herausgesucht!
    Falls Fragen zu dem Gehäuse sind, stehe ich natürlich gerne weiterhin im Forum oder per privater Nachricht zur Verfügung!

    Viele Grüße an Alle,
    s8RR
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    Ich muss die Bilder leider auf mehrere Posts aufteilen, dann wir der ganze Beitrag wieder angezeigt. Wenn ich lösche, ist alles weg. Darf administrativ gerne zusammengeführt werden..

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  4. #4
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    Ersteinmal vorne weg: ich habe das H45 Wasserkühlungsset in der Testerkeepers Aktion zur Verfügung gestellt bekommen. Dies hat jedoch auf meinen Testbericht keine Auswirkung und spiegelt meine persönliche Meinung wieder.

    Testsystem:
    CPU: Intel I5 6600K (auf 4,2 GHz übertaktet)
    Mainboard: ASRock Extreme 4 Z170
    RAM: Corsair Vengeance LPX DDR4-3000
    SSD: HyperX Fury 120GB
    Festplatte: Samsung 1TB
    Gehäuse: be quiet! Silent base 600


    Verpackung:
    Das Corsair H45 Wasserkühlungsset kommt in einem sehr schlichten braunen Karton. Auf ihm findet sich die Abbildung der Wasserkühlers und die wichtigsten technischen Daten. Man merkt schon hier, dass es sich beim H45 um die Einsteiger Variante handelt. Mich stört diese einfache Verpackung nicht, da nach Einbau des System der Karton nicht mehr genutzt wird. Im Inneren des Kartons ist der Kühler gut verpackt, so das nichts beschädigt werden kann.

    Verpackungsinhalt:
    Im Karton findet man alle nötigen Schrauben und Befestigungsplatten um den Kühler auf allen gängigen Intel und AMD Sockeln zu montieren. Ausnahme hierbei bildet der AM4 Sockel. Mein Testexemplar hatte noch keine kompatiblen Halterungen. Dies kann sich jedoch zu einem Späteren Zeitpunkt ändern. Bitte beachtet hierzu die Kompatibilitätsangaben.
    Zusätzlich befindet sich ein kurzer, bebilderter Installationsguide im Lieferumfang.
    Was positiv auffällt: Die Wärmeleitpaste ist bereits auf dem Kühlerblock aufgetragen und wird durch eine Plastikabdeckung geschützt.

    Erster Eindruck und Aufbau:
    Alles in allem macht die Wasserkühlung, trotz des geringen Preises einen durchaus wertigen Eindruck. Mein Radiator besitzt nur eine leicht verformte Lamelle, was der Kühlleistung aber keinen Abbruch tut. Die Schläuche sind stabil und neigen nicht zum Abknicken. Eine Öffnung zum Nachfüllen oder Tausch der Kühlflüssigkeit ist nicht vorhanden (was mich auch in dieser Preisklasse überrascht hätte).
    Der Lüfter ist bereits so auf dem Radiator montiert, dass er die Luft durch den Radiator (nach Außen) bläst. Die Pumpe der Wasserkühlung ist im unteren Teil des Radiators untergebracht. Dadurch ist der CPU-Block klein und kompakt. Zusätzlich soll durch diese Anordnung die Schwingungen minimiert werden, da der Radiator mit Hilfe von Gummidämpfern am Gehäuse verschraubt werden kann (Diese sind jedoch nicht im Lieferumfang enthalten).
    20170310_210722.jpg




    Montage:
    Die Montage wird in dem beiliegenden Installationsguide durch Aussagekräftige Bilder gut beschrieben. Der Radiator wird mit Hilfe von 4 mitgelieferten Schrauben am Platz eines 120mm Lüfters montiert. Bei meinem be quiet! Silent base 600, habe ich die Radiator hinten, anstelle des 120er Lüfters im Heck montiert. Der Radiator fand an dieser Stelle ohne weiteres Platz. Aufgrund der ähnlichen Platzverhältnisse im Heck der meisten Miditower, sollte also die H45 Problemlos in die meisten Gehäuse passen.

    20170310_214036.jpg 20170310_214024.jpg

    Die Intel Backblade lässt sich gut mit Hilfe der angebrachten Klebepads auf der Rückseite des Mainboards fixieren. Somit bleibt diese für die nächsten Arbeitsschritte gut in Position. Dies ermöglicht (wie bei mir geschehen) den Einbau des Kühlers auch ohne das Mainboard komplett auszubauen. Das Anbringen des Kühlblocks auf der CPU ist wohl der schwierigste Teil des Einbaus. Je nach Einbaufall des Radiators, behindern die rund 35 cm Langen Schläuche den Einbau doch etwas, da sie sich nicht so leicht in die richtige Position drücken lassen.Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass die Schläuche Abknicken könnten.
    Ein großer Plustpunkt beim Einbau, ist jedoch meiner Meinung nach, zum einen die bereits angebrachte Wärmeleitpaste.

    20170310_210743.jpg

    Weiter sind auch die sehr griffigen Befestigungsschrauben zu bemerken. Somit können, bei der Montage des Kühlblocks, die Schrauben erst einmal ohne Werkzeug fest gezogen werden. Somit geht die Montage erstaunlich leichtvon der Hand.
    20170310_215435.jpg

    Jetzt nur noch die Pumpe, welche einen 3 Pinanschluss besitzt und den Lüfter mit dem 4 Pin PWM Anschluss mit dem Mainboard Verbunden und schon ist die Kühlung einsatzbereit.

    20170310_215444.jpg

    Kühlleistung:
    Hier hat mich die H45 am meisten überrascht. Für mich war eigentlich vor dem Test klar, dass ich mit dem nur 120mm großen und 30mm dicken Radiator nicht die gleichen Temperaturen wie mit meinem Noctua D15 Luftkühler erzielen werde. Doch hier habe ich mich stark getäuscht. Im Härtetest mit Prime 95 erreichte die H45 Wasserkühlung eine Beharrungstemperatur von 53°C bei einer Lüfterdrehzahl von knapp unter 1500 Umdrehungen pro Minute.
    Zum Vergleich: der NH-D15 kommt auf knapp 50°C bei einer Drehzahl der beiden Lüfter von 700 Umdrehungen pro Minute.
    Im Leerlauf bleibt die CPU mit unter 30°C nur knapp über Lufttemperatur, was für eine gute Wärmeübertragung von CPU auf die Kühlflüssigkeit spricht.
    Im Spielbetrieb (z.B. bei „For Honor“ oder „Battlefield 1“) bewegen sich die Temperaturen im Bereich von 40-48°C, je nach Lüftereinstellung.

    Lautstärke:
    Hier liegt die klare Schwäche der H45 Wasserkühlung. Dies liegt aber weniger am Lüfter, denn der ist bei moderaten Drehzahlen zwar lauter als Beispielsweise ein Modell von „Noctua“ oder „be quiet!“ aber dennoch nicht störend.
    Hauptgrund ist die Pumpe. Diese muss laut Spezifikation durchgehend mit 12V (sprich voller Drehzahl) betrieben werden. Eine Regelung der Pumpe wird seitens Corsair nicht empfohlen, da sich dies negativ auf die Lebensdauer auswirken soll. Die Pumpe ist bei voller Drehzahl, was meinem Motherboard zufolge immerhin rund 4400 Umdrehungen pro Minute sind, deutlich aus dem Inneren meines Silentbase zu hören. Im Volllastbereich mit aufgesetzten Kopfhörern ist das zwar nicht weiter störend, jedoch im Desktopbetrieb (beispielsweise Musik hören oder der Verfassen eines Briefes) sehr deutlich wahrnehmbar. Eine etwas langsamer drehende Pumpe wäre hier wohl besser gewesen. Ein probeweises absenken der Drehzahl um ca. 800 RPM liesen das Pumpengeräusch fast verschwinden. Die Kühlleistung nahm hierbei nur sehr wenig ab (unterschied von ca. 2-3 Grad). Dennoch kann ich das Absenken der Pumpendrehzahl nicht empfehlen, da ich die Auswirkungen auf die Lebensdauer der Pumpe nicht kenne und somit zu den Offiziellen Spezifikationen rate.

    Fazit:
    Corsair hat meiner Meinung nach mit dem H45 Wasserkühlungsset eine gute All in one Lösung im niedrig Preissegment auf den Markt gebracht, welches vor allem durch ein gutes Preisleistungsverhältnis glänzt.
    Vor allem hinsichtlich der Kühlleistung wurde ich sehr überrascht. Die Kühlung hielt meine CPU bei annehmbarer Lüfterdrehzahl genauso kühl wie mein Noctua D15 (welcher ungefähr das Doppelte kostet). Man bekommt also sehr viel Kühlleistung für wenig Geld. Auch die Montage gestaltet sich, gerade durch die bereits aufgebrachte Wärmeleitpaste als besonders schnell und einfach durchführbar. Dies gilt auch für das nachträgliche verbauen der Kühlung (sofern das Gehäuse einen entsprechenden Ausschnitt hat).
    Einziger Wermutstropfen der H45 ist die doch recht laute Pumpe. Eine etwas langsamer Drehende Pumpe wäre hier wohl sinnvoll gewesen.
    Über die Langlebigkeit der Kühlung kann ich natürlich zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben machen.

    Wer sollte sich das H45 Wasserkühlungsset kaufen:
    Nicht empfehlen kann ich die Kühlung für alle die, welche wert auf einen leisen PC legen. Die sollten dann eher doch etwas mehr für eine andere Wasserkühlung ausgeben oder auf einen guten Luftkühler setzen.
    Meiner Meinung nach ist die H45 hauptsächlich für Leute geeignet, welche trotz einem kleinem Budget eine Leistungsstarke Kühlung benötigen und die ein etwas Lauterer Geräuschpegel nicht stört. Eine weitere Daseinsberechtigung hat das Set in kleinen PC-Konfigurationen. Durch anbringen des Radiators am Heck des Gehäuses (wo er bei den meisten Gehäusen Platz finden sollte) wird die warme Luft direkt ins freie geleitet und nicht im Gehäuse verteilt. Dies kann vor allem in stark verbauten Gehäusen die allgemeine Temperatur im Gehäuseinneren senken.

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    Standard Corsair Hydro H45 Tester Keepers

    Vorwort:
    Zum Testen gab es die Wasserkühlung Hydro H45 aus dem Hause Corsair, die inklusive Zubehör und komplett vormontiert ankam. Laut Corsair ist auch für den Einbau nichts weiter nötig als ein Schraubendreher.
    Getestet wurde das Ganze an einem Standardcomputer mit einem AMD Phenom II X4 945 @3,5GHz (Original Takt 3,01GHz), der leicht übertaktet wurde, 8GB Arbeitsspeicher und einer Gainward GeForce GTX 750Ti Golden Sample. Mein besonderes Augenmerk beim Test fiel auf die Einfachheit der Montage, Geräuschentwicklung, Vibration und Kühlung. Im Folgende kommt meine detaillierte Bewertung, solltet ihr keine Lust haben die lange Fassung zu lesen, findet ihr am Ende des Beitrages auch noch mal eine kurze und knappe Bewertung.

    Fangen wir Schritt für Schritt mit der Bewertung an.

    Design:

    Das Design ist relativ schlicht und einfach, ohne groß Aufsehen zu erregen (Siehe Fotos). Die Wasserkühlung sowie alle weiteren Komponenten, ausgenommen Lüfterblätter,sind in schwarz gehalten. Was mir persönlich etwas gefehlt hat, ist die Beleuchtung des Corsair Logos, dies wäre ein kleines Ein-Euro-Gimmick, welches auch in dieser Preisklasse von unter 50¤ nicht zu viel verlangt ist. Die Wasserkühlung ist etwas größer, als es die Bilder online suggeriert haben, dadurch ist sie sehr wahrscheinlich ungeeignet für Micro ATX Gehäuse. Es könnte aber auch an meiner Unwissenheit liegen, da dies mein erstes Kühl-System dieser Art ist. Alles in allem macht es einen etwas bulligen, aber sehr soliden Eindruck.

    Montage:

    Die Montage wird vom Hersteller als relativ simple beworben, was sie tatsächlich auch wäre, hätte man einen 3. oder 4. Arm! Zudem war die Bedienungsanleitung mit ihren vier unübersichtlichen 2D/3D Bildchen keine besonders große Hilfe (Tipp: bei Youtube gibt es oft detaillierte Anleitungen zur Montage). Ich musste bei der 45-minütigen Montage nämlich feststellen, dass man es zwar alleine hinbekommt, man sich die Montagezeit aber um ca. 15 Minuten verkürzen kann, wenn man eine helfende Hand hat. Das Problem bestand darin, die Wasserkühlung letzendlich ins System zu integrieren. Der Schlauch ist leider zu unflexibel und zu hart um den Wärmetauscher außen hinzustellen, während man die Heat-plate (: ist das Bauteil, welches in direktem Kontakt mit der CPU steht und die Wärme von dort in den Kühlkreislauf überträgt) mit der mitgelieferten Halterung festschraubt. Es kann auch durchaus hilfreich sein, wenn man jemanden hat der den Wärmetauscher hält, während man die Schrauben befestigt. Deswegen fragt jemanden, ob er euch dabei behilflich sein kann! Der Rest ist kinderleicht: den 3-Pol und 4-Pol Stecker auf das Board stecken und fertig. Mehr ist nicht zu tun, da bereits schon vorab vom Hersteller die Wärmeleitpaste auf der Heatplate aufgetragen und die Kühlflüssigkeit in den Kühlkreislauf eingefüllt wurde.

    Verarbeitung:

    Zu der Verarbeitung kann man und braucht man nicht viel sagen: sie wirkt solide. Die Schläuche haben einen angemessenen Querschnitt, allein die Unflexibilität und die Starre können in der Montage sperrig wirken. Der Wärmetauscher besteht aus Aluminum und die Heat-plate aus Kupfer, welches Metalle mit hervorragende Wärmeleiteigenschaften sind. Einzig und allein der Lüfter wirkt, mit seinem grau, in all diesem schicken und schlichten Schwarz etwas billig und fehl am Platz.

    Lautstärke und Vibration:

    Die Lautstärke des Lüfters ist unter Last relativ erträglich. Es gibt zwar deutlich leisere Lüfter, aber auch hier ist dies wieder auf die Preisklasse von unter 50¤ zurück zu führen. Soweit ich online gelesen habe, lässt sich der Lüfter wohl auch tauschen. Selbst versucht habe ich es aber nicht und ich würde auch davon abraten, weil vermutlich die Garantie dann erlischt. Die Pumpe habe ich hingegen nach einer Woche noch garnicht gehört, auch arbeiten tut diese absolut flüsterleise. Bisher sind auch keine unangenehme Geräusche oder Vibrationen aufgetreten.

    Kühlleistung:

    Die Kühlleistung ist für den Standardnutzer mit keinem oder nur gering übertaktem Prozessor gut geeignet. Ich konnte in meinem Fall die normale Leerlauf-Temperatur von 49° auf 33° Celsius und unter Last von 69° auf max. 51° Celsius senken, dazu muss man sagen das ich zuvor den Standardkühler von AMD verwendet habe. Selbst nach dem Übertakten stieg die Temperatur auch nach 4-5 Stunden spielen nie über 51° Celsius. Damit würde ich der Kühlleistung solide 8/10 Punkte geben. Es gibt zwar bestimmt deutlich bessere Towerlüfter oder andere Wasserkühlungen, ich bezweifle aber, dass es in diesem Preissegment etwas besseres gibt.



    Preis-/Leistungsverhältnis:

    Müsste ich dem Preis-/Leistungverhältnis eine Note geben, wäre es eine gute 1-. Es gibt lediglich einen Abzug für den nicht besonders hochwertigen Lüfter und die unter Last mäßighohe Gerräuschentwicklung. Man bekommt hier für unter 50¤ ein absolut solides Produkt, welches die meisten seiner Versprechen, besonders die Kühlung, einhält.

    Fazit:

    Wer eine günstige und gute der Wasserkühlung sucht und dabei Abstriche beim Design machen kann, der ist hier genau richtig. Für die Montage braucht man nur einen Schraubendreher und eine helfende Hand. Die Verarbeitung ist selbst für diesen Preis unglaublich gut und wirkt alles in allem sehr solide, immerhin gibt einem Corsair darauf auch 5 Jahre Garantie! Die Lautstärkeentwicklung ist auch hier für den Preis völlig angemessen und überschreitet beim Lüfter keine Laustärke die als störend empfunden wird. Von der Pumpe hingegen hört man überhaupt gar nichts. Die Kühlleistung ist auch hier, wie alles andere für den Preis, bereits sehr gut und liegt völlig in dem Rahmen.
    Das Preis/- Leistungsverhätlnis ist überdurchschnittlich man bekommt eine gute, solide und einfach zu pflegende Wasserkühlung für unter 50¤. Mit der Vorarbeit vom Hersteller durch die bereits aufgetragene Wärmeleitpaste und aufgefüllte Wasserkühlung ist bis auf die Montage nicht viel selbst zu machen. Alles in allem würde ich der Corsair Hydro H45 9/10 Punkte geben und sie jedem Standard Computernutzer, der überlegt sich eine Wasserkühlung zu kaufen, nur empfehlen!
    Screenshots und weiteres findet ihr im Anhang!
    Solltet ihr noch Fragen zum Produkt haben, schreibt es doch einfach in die Kommentare.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  7. #6
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    Standard Testers Keepers Corsair H45

    Als erstes möchte ich mich bei der Mindfactory AG und Corsair Deutschland bedanken für die Möglichkeit, die Corsair H45 Kompaktwasserkühlung zu testen.
    Meine Testsysteme:

    Intel Core i5 6600K @4.4GHz Intel Core i3 6100 @3.7GHz
    MSI GTX 1070 Gaming 8G Sapphire Radeon R7 370 Vapor X
    MSI Z170A Gaming Pro ASRock H110M-DGS
    16GB DDR4 2133MHz 8GB DDR4 2133MhZ
    Corsair Carbide Series Air 540 Corsair Carbide Series 100R

    Zuerst möchte ich kurz auf das Design sowie die Verpackung eingehen.
    Geliefert wird die H45 in einem sehr schlichten braunen Karton mit Schwarzer Beschriftung und einer Zeichnung. In diesem Karton befindet sich dann die Wasserkühlung selbst sowie das Montagematerial für die Sockel der 115x-; 2011-3 und AMD-Sockel sowie die jeweils zugehörige Backplate. Jedes einzelne Teil ist so verpackt, dass es nicht verrutschen kann und somit keine Beschädigungen an dem Kühler auftreten können.
    Der Radiator mit Kühlblock sieht im Verhältnis zu mit bisher bekannten Produkten etwas anders aus, was durch die Position der Pumpe direkt am Radiator (und nicht wie gewohnt am Kühlblock) zustande kommt, allerdings ist das sehr schlichte Design trotzdem sehr ansehnlich. Die Seitenflächen des Radiators bestehen aus gebürstetem schwarzen Metall und einem weißen Corsair-Logo.

    Alles in allem wirkt die Wasserkühlung trotz des geringen Preises sehr wertig und man findet keine schlecht verarbeiteten Stellen. Die Befestigung der Schläuche am Radiator bzw. am Kühlblock ist im Gegensatz zu höherpreisigen Modellen nicht mit Verschraubungen, sondern nur mit einem einfachen Stecksystem aus Gummi gelöst, welches aber während meines Testes – entgegen anfänglicher Befürchtungen - 100%ig dicht war.
    Die Montage des Kühlers ist problemlos alleine möglich, was mich aufgrund früherer Erfahrungen mit Kompaktwasserkühlungen überrascht hat. Die Intel-Backplate hält mit den Klebepads ohne Probleme am Mainboard, sodass auch bei Montage mit stehendem Gehäuse keine zweite Person dagegen drücken muss.

    Beim ersten Start des PCs mit der neuen Kühlung war ich kurz durch die extreme Geräuschkulisse geschockt, da der Lüfter beim Start immer für etwa 5 Sekunden auf voller Leistung läuft. Danach normalisiert sich dies zwar, aber im Verhältnis zu meiner normalerweise verbauten BeQuiet Silent Loop 240 ist der Geräuschpegel immer noch relativ hoch. Wenn man aber bedenkt, dass die Silent Loop fast das dreifache kostet, ist die Lautstärke durchaus akzeptabel, aber definitiv der größte Kritikpunkt. Das unangenehmste Geräusch der kompletten Kühlung gibt definitiv die Pumpe von sich (ein leichtes, dauerndes Jaulen), welches auch über meine Gehäuselüfter hinüber zu hören ist.

    Wirklich überrascht war ich dann von der Kühlleistung der H45. Bei Höchstdrehzahl der Pumpe und ca. 1500 rpm Lüfterdrehzahl konnte die Kühlung meinen übertakteten i5 6600k locker auf 55-60 Grad halten, was nur etwa 10 Grad mehr als bei meiner Silent Loop sind. Für den i3 6100 bietet die Kühlung sogar bei abgeschaltetem Lüfter mehr als genug Leistung (Kaum über 50°) und ist bis auf das Pumpengeräusch dabei fast lautlos.

    Im Gegensatz zu vielen anderen AiO-Wasserkühlungen konnte ich bei diesem Modell keinerlei Vibrationen durch die Pumpe / den Lüfter feststellen. Somit entsteht bei dieser Kühlung zumindest dadurch keine weitere Geräuschbelästigung.
    Im Allgemeinen ist diese Kühlung für ihren sehr geringen Preis von gerade einmal 45¤ eine wirklich gute Lösung, wenn man sehr gute Kühlleistung für möglichst wenig Geld möchte. Wer ein gedämmtes Case nutzt, sollte auch keine Probleme mit der Lautstärke von Lüfter oder Pumpe haben, wer wie ich ein ungedämmtes Gehäuse nutzt muss sich mit etwas unangenehmen Pumpengeräuschen und einem hörbaren Lüfter zufrieden geben.20170311_113001.jpg20170311_121420.jpg
    Geändert von Sebastian1807 (19.03.2017 um 17:51 Uhr)

  8. #7
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    Corsair Carbide 270R (Ohne Fenster)
    Mit dem Carbide Series 270R bietet Corsair ein gelungenes Gehäuse im günstigen Preissegment an, dessen Konzept zu überzeugen vermag. Die Designschwerpunkte liegen auf dem minimalistischen Design und dem geräumigen und nutzerfreundlich gestalteten Innenraum.
    Es handelt sich um einen Midi-Tower im ATX-Format, welches mal sowohl mit als auch ohne Seitenfenster erwerben kann. Die Variante mit Fenster enthält entgegen dem hier Bewerteten fensterlosen Modell noch einen zweiten, zusätzlichen 120-mm-Lüfter welcher auch noch mit LEDs ausgestattet ist. Der eingebaute Lüfter ist angenehm Leise. Weiterhin werden Schrauben verschiedener Formate für den Einbau von Hardware und Kabelbinder mitgeliefert.
    Da die Frontverkleidung nicht mit Anschlüssen oder anderen Applikationen versehen ist kommt der ganze Case in einem einheitlichen Mattschwarz daher, was einen wenig aufsehenerregenden und zugleich edlen und minimalistischen Eindruck macht. Am vorderen rechten Rand sind neben Lufteinlässen Anschalter, Audio- und USB-3.0-Anschlüsse sowie ein Resetknopf unauffällig versteckt. Insbesondere für ein Gehäuse in dieser Preiskategorie bietet Corsair hier ein solides optisches Konzept, dass sich nicht neben teureren Modellen verstecken muss. Wer ein elegantes und eher dezentes Gehäuse erwerben möchte, der ist mit dem Carbide Series 270R genau richtig aufgehoben.
    Neben der Optik überrascht auch das Innere des Gehäuses positiv. Der Carbide Series 270R kann mit einem geräumigen Innenleben aufwarten, in welches auch größte Grafikkarten von bis zu 37 cm Länge und CPU-Lüfter von bis zu 17cm eingebaut werden können, was selbst für hochklassige Builds absolut ausreichend ist. An der Rückseite sind 7 PCI-E-Slots verfügbar, welche den Einbau auch von zwei Grafikkarten ermöglichen. Die Slots sowie die restliche Rückseite sind perforiert, um einen besseren Luftdurchfluss zu gewährleisten.
    Corsair trifft mit dem Gehäuse einige gute Entscheidungen bezüglich des Kabelmanagements. Positiv fällt auf, dass eine geräumige Abdeckung für das Netzteil vorhanden ist, in welchem man einige Kabel verstecken kann. Weiterhin werden alle Festplatten hinter dem Mainboard-Tray verbaut. Es ist Platz für zwei 2,5-Zoll SSD-Festplatten und zwei 3,5-Zoll HDD Festplatten. Es gibt viele Durchlässe für Kabel, so dass eine flexible Kabelführung möglich ist. Dies alles, sowie nicht zuletzt die einfarbig schwarzen Kabel, sorgen für eine sehr gute Ordnung und vermitteln einen sehr aufgeräumten Eindruck.
    Durch diese Aufteilung des Gehäuses wird auch ein sehr guter Luftdurchfluss möglich. Es gibt zahlreiche Einbaumöglichkeiten für Radiatoren an der Vorder- und an der Rückseite des Cases. Der wegen der nur seitlichen Lufteinlässe vielleicht nicht optimale Lufteinzug an den Vorderseiten wird durch die Möglichkeit auch an der Oberseite 120-mm oder 140-mm Lüfter anzubringen mehr als wettgemacht. Hier wäre jedoch aus zwei Gründen eine Abdeckung wünschenswert gewesen, wie dies auch bei teureren Modellen von Corsair der Fall ist. Einerseits um die asymmetrischen Schienen zu verdecken, die dem Lüftereinbau dienen und optisch kein Highlight sind. Aber auch, und viel wichtiger, um zu vermeiden, dass durch die Perforierung Staub in das Gehäuse eindringt. Es ist zwar ein Staubfilter beim Einbauslot des Netzteils vorhanden, weitere hätten jedoch nicht geschadet.
    Insgesamt lässt sich über den Corsair Carbide Series 270R sagen, dass es ein sehr gutes Modell in der niedrigen Preiskategorie ist, welches dem Eigentümer große Flexibilität in der Ausstattung des Modells ermöglicht. Insbesondere das Kabelmanagement und die Lüftungsmöglichkeiten sind erfreuliche Entscheidungen von Corsair. Es lassen sich in diesem Case eine Bandbreite von verschiedenen, auch teureren, Systemen verwirklichen. Die Qualität des Materials und auch der mitgelieferten Lüfter ist absolut angemessen. Insgesamt überzeugt der Carbide Series 270R mit seinem edlen Design, durchdachten Konzept und einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis.

  9. #8
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    Vorweg möchte ich mich bei Mindfactory bedanken, dass ich für diese „Testers Keepers Aktion“ ausgewählt wurde.

    Neben konventionellen Speichermedien wie SSDs und HDDs via SATA III gewinnen auch M.2 SSDs zunehmend an Popularität.
    Denn nicht nur durch ihre optische Größe sondern auch u.a durch ihre schnellen Transfergeschwindigkeiten bieten sie einige Vorzüge gegenüber SATA III angebundene Speichermedien.

    Im folgenden Text soll es um die Corsair Force Series MP500 240GB M.2 SSD gehen.

    Genutzt wurde die M.2 SSD mit einem MSI Z170A SLI Plus Mainboard mit Biosversion 1.A & unter Windows 10 64-Bit.

    Doch bevor wir zu den eigentlichen Benchmarks etc. kommen schauen wir uns die Corsair M.2 SSD erst mal genauer an:

    Als jemand der noch nie eine M.2 SSD in der Hand gehalten hat sondern nur auf Fotos gesehen hatte, wirkte diese kleiner als ich mir sie vorgestellt hatte. Insbesondere wenn ich diese neben eine 2,5 Zoll sowie 3,5 Zoll Festplatte legte, fiel auf, wie sehr sich Speichermedien in den letzten Jahren weiterentwickelt hatten.

    Optisch wirkt die Corsair M.2 SSD sehr schick, farblich ist sie abgesehen vom PCB überwiegend schwarz mit weiß/gelben Akzenten inkl. Corsair Logo gehalten. Besonders ist bei dem Aufkleber, dass dieser mit einer Kupferschicht versehen ist, um etwas Wärme der Corsair M.2 SSD abzuleiten.

    17373265_1366753833388744_1282900794_o.jpg17408159_1366753633388764_2134949463_o.jpg17430658_1366753763388751_22285245_o.jpg17430878_1366753683388759_136777003_o.jpg

    Zudem hat Sie eine Länge von 80mm und kann somit ohne weitere Probleme auch in Laptops mit M.2 Kompatibilität eingebaut werden.
    Die Verarbeitung ist tadellos und robust, dennoch ist sie mit der nötigen Vorsicht zu behandeln.

    Der Einbau selbst gestaltete sich recht simpel, bei meinem SLI PLUS Mainboard sitzt der M.2 Slot zwischen dem CPU Sockel und dem ersten PCI-E Slot. Daher musste meine Soundkarte & die Grafikkarte ausgebaut werden, damit ich die Corsair M.2 SSD einbauen konnte. Zeitaufwand: weniger als 2 Minuten.

    17408167_1366752696722191_1099229775_o.jpg17408455_1366745726722888_72399235_o.jpg17431454_1366752703388857_1619502060_o.jpg

    Die meisten aktuellen Z170 und Z270 sowie X99 Mainboards und Mittel/Oberklasse Notebooks (nur um einige zu nennen) verfügen über die Möglichkeit die Corsair M.2 SSD zu betreiben. Altere PCs ohne M.2 Slot können die Corsair M.2 SSD auch betreiben, hierfür ist dann allerdings ein preiswerter Adapter notwendig.

    Kommen wir nun zu den Temperaturmessungen: Hierfür wurde ein Infrarot Thermometer genutzt und an verschiedenen Stellen auf der Festplatte die Temperatur gemessen.

    Im Idle Zustand des PCs wurden Werte um die 43°C gemessen
    Waren Benchmarks in Betrieb so erwärmte sich die Corsair NVMe SSD auf ~70°C.
    Die Werte (sofern das Thermometer korrekt gemessen hat) sind durchaus im Rahmen jedoch aber deutlich wärmer als meine verbauten 2,5“ Festplatten (~30°C), welche direkt am Air Intake meines Gehäuses gekühlt werden.

    Als Benchmarks suchte ich mir zwei synthetische Benchmarks und 2 Spiele aus.

    Getestet wurde bei Ghost Recon Wildlands die Ladedauer vom Teamauswahlmenü bis in das Spiel selbst.

    3,5“ SATA III Seagate Nas HDD 4TB ----56 Sekunden
    2,5“ SATA III SanDisk SSD ULTRA II 480GB -----5 Sekunden
    Corsair MP500 M.2 SSD ------ 3 Sekunden

    Getestet wurde bei Battlefield 1 die Ladedauer von der Auswahl eines Gamemodes bis zur Auswahl der Klassen

    3,5“ SATA III Seagate NAS HDD 4TB ---- 77 Sekunden
    2,5“ SATA III SanDisk SSD ULTRA II 480GB----- 31 Sekunden
    Corsair MP500 M.2 SSD 240GB ----- 20 Sekunden


    Crystal Disk Mark wurden folgende Werte gemessen: R/W

    Corsair MP500 240GB ---- Sandisk Ultra II 480GB

    Seq Q32T1 –-- 1776 /1422 ---- 538 / 232
    4K Q32T1 - --- 466 / 385 ---- 226 / 115
    Seq ---- 1287/ 972 ---- 483 191
    4k ---- 38.02 / 132.1 ---- 25 / 79

    HDTune IOPS Write / Read in MB/s

    Corsair ---- 2201 / 1824
    Sandisk ---- 226 / 516
    Seagate ---- 139 / 134


    Wie man an den oben angezeigten Werten erkennen kann ist die Corsair M.2 SSD in allen Bereichen als Sieger hervorgegangen. Meine etwas ältere 3,5“ SATA III Festplatte hatte gegen das Corsair Modell keine Chance.

    Auffallend ist jedoch bei den Ladezeiten von Spielen, dass der Vorsprung schrumpft. Die Ladezeiten bei beiden getesteten Spielen sind sowohl mit einer SATA SSD als auch der M.2 NVMe SSD beide sehr schnell und nah bei einander.

    Sollte daher der Einsatz einer M.2 SSD einzig allein für Spiele beabsichtigt werden , so ist die Anschaffung fraglich im Anbetracht des Preis Leistungsverhältnisses.
    Content Creator und Leute denen schnelle Datentransfers sehr wichtig sind, sind u.a die Hauptzielgruppe dieses Speichermediums.

    Weitere Vorzüge der MP500 sind u.a die 3 Jahre Garantie sowie die Verwendung von MLC NAND Speicher. Dieser sorgt für verbesserte Datenspeicherung und höhere Zuverlässigkeit als Speichermedien ohne NAND Technologie.
    Ebenso ist eine Verschlüsselung via AES 256bit ist möglich .

    Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kostet eine 240GB Corsair MP500 rund 150¤.

    Ist man also auf der Suche nach einer Festplatte mit schnellen Datentransfers und will keine lästigen SATA sowie Stromkabel mehr nutzen, so ist die Corsair MP500 Serie die richtige Wahl.
    Stehen nur Gaming und Office Tasks im Vordergrund so ist die Anschaffung fraglich.


    Alles in allem bietet Corsair mit seinem MP500 Serie eine leistungsstarke M.2 NVMe SSD die für eine bestimmte Zielgruppe einen hohen Nutzen mit sich bringt im Vgl. zu herkömmlichen SATA III Festplatten.

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    Standard Testers Keepers Corsair Carbide 270R (ohne Sichtfenster)

    Testers Keepers Corsair Carbide 270R (ohne Sichtfenster)


    28663462iq - Testers Keepers CORSAIR



    Design:
    Das Corsair Carbide 270R ist ein schlichtes schwarzes Gehäuse das auf vier stämmig anmutenden, mit Gummi unterlegten Füßen steht, die das Gehäuse gute 2cm vom Boden heben. Die Vorderseite ist eben, geschlossen und es befindet sich nichts bis auf ein dezentes kleines auflackiertes Corsair Logo im unteren Bereich.
    Die Seiten sind ebenso total glatt, nur im Bereich der Frontblende laufen beidseitig etwa 2cm breite schwarze Luftgitter über die komplette Höhe und in der rechten Seite ist dort auch das Frontpanel mit einer Höhe von etwa 16 cm eingearbeitet.
    Im Deckel ist ein Lüftungsgitter eingearbeitet das im Design recht störend wirkt, da es weder symmetrisch noch mit mitgelieferter Abdeckplatte oder mit einem Staubfilter abdeckt ist.


    28663459dr - Testers Keepers CORSAIR
    Ansicht von oben (Lüfter im Bild nicht im Lieferumfang)




    Produktdetails:
    Das Gehäuse bietet Platz für zwei 3,5 Zoll und zwei 2,5 Zoll Laufwerke. In der Front können wahlweise 2x 140mm, bis zu drei 120mm Lüfter oder bis zu 360mm Radiatoren verbaut werden, im Heck ist ein 120 mm Corsair A1225M12S Fan mit max 1200 U/min und einem Luftdurchsatz von ~56m³/h ab Werk verbaut. Im Deckel können zwei 120- oder 140mm oder Radiatoren bis 240mm verbaut werden.
    Die Frontblende bietet den Powertaster mit dezenter blauer Power LED, zwei USB 3.0 Ports, 3,5mm Kopfhöhreranschluss, 3,5mm Mikrofonanschluss, HDD Status LED und einem Resettaster.


    28663466qd - Testers Keepers CORSAIR 28663464pg - Testers Keepers CORSAIR
    Ansicht des Frontpanels und dementsprechende Stecker im Innenraum





    Lieferumfang:
    Gehäuse mit verbautem 120mm Corsair Lüfter im Heck. 6x Kabelbinder, 1 Abstandhalter (8+1 fester Nippel bereits Verbaut), 16x Kurze Lüfterschraube, 16x Mainboard/HDD Schraube Rundkopf, 16x Schraube für optische/SSD Laufwerke mit Senkkopf, 8x Lange Lüfterschraube, 8x lange Schraube für die Entkoppelten HDD´s, Anleitung, Staubfilter zum einschieben in die Bodenplatte



    Verarbeitung:
    Das Gehäuse insgesamt ist sehr gut verarbeitet. Die Spaltmaße stimmen und es klappert nichts. Die Seitenabdeckungen sind stabil und auch verwindungssteif. Kanten wie zB die Kabeldurchführungen in den Kabelführungsteil des Gehäuses, die bei anderen Gehäuseherstellern zum teil recht scharfkantig sind, sind beim Carbide 270R abgerundet und bieten daher kaum ein Risiko das Kabel oder die eigenen Finger verletzt werden.
    Die Taster haben einen guten Druckpunkt und geben bei Bedienung merkbares Feedback.
    Das einzige Manko ist die Stabilität des Deckels das durch das Gitter, im Gegensatz zum Rest des aüßeren des Gehäuses, ein bisschen instabil wirkt.




    28663471mr - Testers Keepers CORSAIR
    Innenansicht


    Montage:

    genutzte Hardware:
    Gigabyte GA-EP45-DS3 Modded
    Xeon E5450 @3,6 Ghz Modded
    Scythe Katana 4
    Thermaltake Hamburg 530W
    8 GB DDR2 800 Elixir
    HDD: WD green 500GB SATAII, Toshiba 2TB SATAIII (beide am ende verbaut)Seagate
    Barracuda 500GB (Testweise)
    Grafik: Asus GTX 660Ti Direct CU II TOP (am ende verbaut), Asus GTX 1060 Strix OC 6GB(Testweise)



    Bei der Montage habe ich dann doch das ein oder andere Manko an diesem Gehäuse gefunden welche auch mit Austausch der betreffenden Komponenten (wenn möglich) nicht abstellen konnte.

    Die Abstandhalter waren ab Werk schon für den ATX Standard installiert, dort habe ich das Mainboard aufgesetzt und musste feststellen das dieses doch minimal „kippelt“, was in meinen anderen Gehäusen nicht der Fall war. Nach dem Festziehen der Schrauben habe ich den HD Audio Anschluss des Frontpanels angeschlossen und war erstaunt das das Kabel lang genug war um es durch die obere linke Kabeldurchführung über den hinteren Lüfter bis hin zum Audioanschluß des Mainboards, das genau am I/O Interface sitzt, zu verlegen.
    Als nächstes habe ich das Frontpanel anschliessen wollen. Dieses war auch möglich, nur sind die Kabel für PWR, Reset und LEDs ziemlich kurz um sie dann auch noch sinnvoll über die Kabelführung verlegen zu können. Sollte man ein Mainboard besitzen, das die Anschlüsse des Frontpanels weiter als mitte unten nach links hat, kann es zu argen Problemen kommen.wenn man zwei 3,5 Zoll HDD´s verbaut hat.
    Die fest installierte Netzteilabdeckung kann das einstecken der Frontpanelanschlüsse auch zu einer kniffeligen Sache machen.
    28663472gc - Testers Keepers CORSAIR
    Abstand zur Netzteilabdeckung

    Da das Carbide 270R leider nur einen internen Anschluss für USB 3.0 hat und keinen Kombianschluss, können die Front USB bei älteren Mainboards ohne USB 3.0 leider nicht genutzt werden.
    Die 3,5 Zoll HDD´s werden mit Hilfe von Trägern die mit Rändelschrauben hinten am Mainboardtray befestigt werden installiert. Die Festplatten selber sind durch Gummiringe vom Gehäuse entkoppelt, was Vibrationen minimieren soll.
    Bei meinem Gehäuse ist einer der Träger, trotz fester Schraube, so locker das dort trotzdem merkbare Vibrationen entstehen. Bei der Verkabelung der Fesplatten musste ich feststellen das diese so dicht am Mainboardtray sitzen, dass man nur gerade SATA Kabel nutzen kann und auch die Stomversorgung nur mit den Endsteckern des Netzteilstranges möglich war. Dieses habe ich mit HDD´s von WD, Seagate, Toshiba und jeweils den NT Thermaltake Hamburg 530W und dem Kabelstrang eines be quiet Pure Power 9 600W getestet.
    Der Einbau der Grafikkarte geht Locker von der Hand. Die einzelnen Slotblenden in der Rückwand werden durch Rändelschrauben gelöst und können, wenn man die offenen Slots nicht mehr benötigt, wieder eingesetzt werden.
    Das Netzteil wird im unteren Teil des Carbide 270R unter einer etwa 2/3 der Länge großen Abdeckung montiert. Dort kann es wahlweise mit Lufteinzug nach oben (aus dem Gehäuseinneren gesaugt) oder Lufteinzug nach unten montiert werden. Das Netzteil ist dabei Durch die 4 Punkt Auflage vom Gehäuse entkoppelt. Unter der Abdeckung ist zudem auch genug Platz um den ungenutzten Kabelsalat von Non-Modularen Netzteilen unterzubringen.
    Die Kabelführung insgesamt ist im Gehäuse zum Teil gut durchdacht, nur die Kabellänge des Frontpanels und die eng aneinander liegende Position der zwei 3,5 Zoll HDD´s wurde nicht durchdacht,da die Kabel sich dort gegenseitig Stören, auch wünschte man sich vielleicht eine andere Lösung zum halten der Kabelstränge in Form von Klett Kabelbindern


    28663468pr - Testers Keepers CORSAIR
    Netzteileinbauschacht


    Lautstärke:
    Der von Werk eingebaute Gehäuselüfter ist gut zu hören, auffallend aber nicht störend, welches sicherlich der offenen Oberseite geschuldet ist.



    Kühlung:
    So wie das Carbide 270R angeboten wird, also mit einem Lüfter der anscheinend nicht die Leistung bringt den er haben sollte, ist zwar eine ausreichende Kühlung gewährleistet, aber sie ist alles andere als optimal. Nur mit dem ab Werk verbautem „Standartlüfter“ und nach oben ausblasendem Towerkühler habe ich im Schnitt 4 Grad höhere Grafikkartentemperatur und 6 Grad höhere CPU Temperatur als mit zusätzlichen 2 140mm PWM LowNoise Lüftern (beide front) und ersetztem 120mm Hecklüfter. Insgesamt liegen dort die Temperaturen im idle aber rund 5-10% höher als mit dem vorherig genutzten kleinerem Gehäuse. Nach mehrmaligem Umbau merkte ich dann, dass es keinen unterschied macht ob in der front ein 140mm oder 2 ihren Dienst verrichten und habe einen direkt wieder ausgebaut



    Vibrationen:
    Fast das ganze Gehäuse ist bei mir Vibrationsfrei, nur die Oberseite mit dem Lüftungsgitter ist wenn man die Hand auflegt merkend am vibrieren. Ein 3,5 Zoll HDD Tray liegt nicht richtig an und vibriert auch leicht, was leichte Geräusche verursacht aber nicht unbedingt auffällt, da man es nur bei offener Gehäuseseite und sehr nah dran bemerkt.



    Preis- / Leistungsverhätnis:
    Für das Preis-/Leistungsverhältnis würde ich die Schulnoten mehr Gut als Befriedigend vergeben, da das Carbide 270R an und für sich eine super Verarbeitung bietet, aber doch ein paar gravierende Fehler aufweist die Vor- und Nachteile werden ich in einer Pro und Contra Aufstellung auflisten.

    Pro
    - Gute Verarbeitung (bis auf Deckel)
    - möglichkeiten für Radiatoren verschiedenster größe
    - lange Grafikkarten ohne weiteres möglich
    - viele Möglichkeiten der Vorder- /Hintergrund Kabeldurchführung
    - gute Verstaumöglichkeiten für überschüssige Kabel Non-Modularer Netzteile
    - man kann das meiste Toolless ausbauen durch die vielen Rändelschrauben
    - vorhandener Platz für dezente Custom WaKü vorhanden

    Contra
    - Nur 1 Gehäuselüfter Werkseitig montiert (Sichtfensterversion kommt direkt mit 2)
    - Gehäuse ist sehr schmutzanfällig für Fingerabdrücke und zieht super schnell Staub an sowohl innen als auch außen.
    - Netzteilabdeckung liegt zu nah am Mainboard (ATX), bzw ist nicht herausnehmbar
    - Front Panel Kabel können für manche Mainboards zu kurz sein
    - fehlender USB 2.0 Support, daher nur Front USB für Mainboards die dieses unterstützen (USB 3.0 funktioniert aber wunderbar)
    - der offene Deckel sieht nicht nur unschön aus, sondern es kommt noch richtig viel Staub dadurch in das Gehäuse.
    - Mesh Gitter in den Seitlichen Schlitzen der Front fest verbaut und schwer zu reinigen da dort 2 Gitter hintereinander sitzen.
    - 3,5 Zoll HDD Trays ziemlich locker
    - hintere Kabelführung im Bereich der 3,5 Zoll HDD´s zu knapp bemessen

    Schönheitsfehler
    - es könnten Klett Kabelbinder anstatt der Mini Standardkabelbinder beigelegt werden
    - verschenkten platz vor der Netzteilabdeckung hätte man auch mit einem weiteren 3,5 Zoll HDD Tray bodenseitig versehen können.


    28663473wk - Testers Keepers CORSAIR
    Gut aufgeräumtes Setup ohne unnötig störende Kabel


    Haltbarkeit und Vergleich zu ähnlichen Produkten:
    Das Carbide 270R bietet die in der Preisklasse gewohnte Qualität die es aber durch ein paar fehlende „Kleinigkeiten“ doch teurer machen vergleichen zur Konkurrenz. Da wäre zum einen der fehlende Staubfilter im Deckel der meiner Ansicht nach von Corsair vorgesehen sein muss, da das Lüftungsgitter im Deckel in einer Senke sitzt. Die Qualität des vorhandenen Gehäuselüfters, da es ja nur einer ist, ist der Preisklasse auch nicht entsprechend, der Lüfter ist gut hörbar und bietet mit seinen 56m³/h auch keinen der Lautstärke entsprechenden Luftdurchsatz.
    Andere Hersteller bieten ihre Gehäuse bei selber Qualität ohne die erwähnten Defizite und zum Teil noch eine Lärmdämmung im selben Preissegment.

    Zum Thema Haltbarkeit kann man bei bei diesem Gehäuse sicher davon ausgehen das man viele Jahre etwas davon hat, vorausgesetzt man pflegt es dementsprechend. Meines Empfindens nach sollte man sich beim Carbide 270R darauf einstellen, das man spätestens alle 2 Wochen, durch erwähnte Staubaffinität, das Gehäuse wenigstens einmal gut durchpusten sollte.


    Am Ende danke ich mindfactory für das Bereitstellen des Gehäuses und hoffe dem Ein- oder Anderen ein wenig weitergeholfen zu haben.

  12. #10
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    Beitrag Corsair Force Series MP500 240GB

    Corsair Force Series MP500 240GB

    Macht Corsair der Konkurrenz Druck?

    IMG_20170311_111311599.jpg

    Als allererstes: Das Produkt habe ich im Rahmen „Testers Keepers“ bekommen. Vielen Dank dafür!
    SATA SSDs haben den PC Markt revolutioniert: Während man in dunkler Vorzeit noch ein Kaffee trinken oder mal den kompletten Schreibtisch aufräumen konnte, während der PC bootet, so fing mit den SSDs das „High Speed“ Zeitalter an. Durch hohe Lese- und Schreibraten und sehr geringe Zugriffszeiten wurde ein neues Komfortlevel erreicht. Mit PCIe SSDs im M.2 Format, kommen so langsam die noch schnelleren Nachfolger in den Mainstream. Die MP500 ist ein Vertreter dieser Art und Corsair will damit den bisherigen Platzhirschen Samsung und Intel Paroli bieten. Im Folgenden werde ich meine Eindrücke schildern, ob dies gelungen ist:

    Verpackung, Verarbeitung, Design:

    Die Corsair kommt im „kleinen Schwarzen“. Die Verpackung ist ordentlich und stabil genug einen normalen Transport zu überstehen. Vorne auf der Verpackung werden gleich mal hohe Versprechen abgeben: 3000MB/s sequentielles Lesen, 2400MB/s sequentielles Schreiben usw. Ob diese Versprechen eingehalten werden, wird später geklärt. Die SSD selbst ist einem Hartplastik Rahmen, der sich einfach aufklappen lässt.
    Das Design ist recht ansprechend: Das Bild wird vor allem von einem Aufkleber bestimmt, welcher oben auf der SSD angebracht ist. Da auf dieser nicht vollgestopft mit Informationen ist wie die Samsung M.2 SSDs, hat man recht schickes Gesamtbild. Der Aufkleber dient dabei übrigens nicht dem Design, sondern in erster Linie zur Kühlung, aber dazu später mehr. Verarbeitungsmängel sind mir nicht aufgefallen. Alles erscheint hochwertig und gut verbaut. Gibt nichts zu meckern.

    IMG_20170311_111449358.jpg

    Einbau:
    Der Einbau von M.2 SSDs ist relativ entspannt. Da M.2 SSDs direkt auf einem Port am Mainboard angeschlossen werden, benötigt man keine Kabel und nur sehr wenig Platz. Freunde von gutem Kabelmanagment können sich also freuen. Einzig die Grafikkarte muss vermutlich ausgebaut werden um an den Port zu kommen. Die Schraube des M.2 Port bei der richtigen Größe einschrauben, die M.2 SSD einstecken, danach festschrauben und schon ist man fertig. Man muss übrigens darauf achten, dass meist SATA Ports abgeschaltet werden, wenn man eine M.2 SSD einsteckt. Ein Blick ins Mainboard Handbuch hilft. Bei mir wurden SATA 5 und 6 abgeschalten.

    IMG_20170311_154045361.jpg


    Inbetriebnahme und Software:

    Die SSD sollte „Out oft he Box“ funktionieren. Es ist kein externer Treiber nötig bzw. es ist auch gar keiner vorhanden. Das ist mein größter Kritikpunkt: Die SSD nutzt NVMe, was an sich toll ist, da dies speziell für SSDs ausgelegt ist. Windows 10 hat dafür einen nativen Treiber, der auch gut funktioniert, aber sehr konservativ eingestellt ist und damit schnelle SSDs deutlich ausbremst. Samsung und Intel bieten darum eigene Treiber an, Corsair (noch?) nicht. Man muss im Windowstreiber einstellen, dass Windows den Cache nicht leeren soll um die volle Geschwindigkeit zu erreichen. Komfortabel geht anders, da dies auch nicht wirklich kommuniziert wird. Habe mich erst über die schlechten Messergebnisse gewundert.
    Die Corsair Toolbox ist ebenfalls nicht das Gelbe vom Ei: Sehr altbackendes Design und relativ wenig Funktionen und Informationen. Firmware Updates werden über diese Software eingespielt, aber bis jetzt war keins vorhanden. In Sachen Software sollte Corsair dringend nacharbeiten.

    Leistung:
    Jetzt geht’s ans Eingemachte! Erstmal allgemein ein paar Worte: Wer sich überlegt diese oder eine Konkurrenz SSD zu holen, sollte darauf achten, dass der M.2 Port auch wirklich den aktuellen Standard mit PCIe 3.0 x4 hat um den vollen Speed nutzen zu können! Mein MSI Z170A Carbon Pro Gaming bietet dies zum Beispiel. Getestet wurde unter Windows 10. Alternativ kann man über einen Adapter die SSD auch direkt an einen PCIe Port anstecken und somit auch bei älteren Modellen auf die volle Geschwindigkeit zu kommen.
    Ich habe leider kein echtes Konkurrenz Produkt um hier direkt zu vergleichen, bediene mich aber an Messdaten aus dem Internet und einem Vergleich zu meiner SATA SSD: Einer Samsung 840 Pro 256GB.
    Erhalten habe ich übrigens die „kleine“ 240GB Version der MP500. Diese sollte etwas langsamer sein als die größere 480GB Version.

    Die Ergebnisse:

    AS SSD: (Seq/4K/4k-64/Zugriffszeit/Score)
    asssd500.jpg
    Corsair MP500:
    Lesen: 2285/52/944/0,035/1226
    Schreiben: 1094/98/714/0,041/922

    Samsung 840 Pro:
    asssd840.jpg
    Lesen: 506/32/343/0,068/427
    Schreiben:445/86/237/0,037/369

    Von AS SSD gibt es 2 Messungen: Einmal von der MP500 und einmal von meiner 840 Pro. Im Vergleich zur SATA SSDs ist der Unterschied natürlich gewaltig. Teilweise bis zu 4mal schneller in manchen meisten Disziplinen! Dieses Ergebnis war natürlich so erwartbar, viel interessanter ist der Vergleich zur Konkurrenz.
    Die Samsung 960 Pro erreicht in den AS SSD Benchmarks circa 2600MB/s sequenzielles Lesen und 2000MB/s schreiben. Das ist schneller als die MP500, vor allem im Schreiben. Dafür schneidet die MP500 im 4K Lesen sehr gut und schlägt sogar die 960 Pro. Die Leistung lässt sich im Allgemeinen als recht gut bewerten. Die MP500 schlägt damit die meisten Konkurrenz Produkte, aber eben nicht den Klassenprimus und liegt hier etwas unter der günstigeren 960 Evo, aber im realen Einsatz dürfte die MP500 durchaus auf einer Höhe mit der 960 Evo liegen.

    CrystakDiskMark: (Seq Q32/4k Q32/Seq/4k)

    Beide von der MP500

    0Fill:
    crystaldisk0fill.jpg
    Lesen: 2799/441/2172/138
    Schreiben: 2258/375/1719/126

    Zufallszahlen:
    crystaldisk.jpg
    Lesen: 2538/501/1289/36
    Schreiben: 1374/381/1129/108

    Im „0Fill“ Test von CrystalDiskMark erreicht die MP500 auch fast die auf der Verpackung versprochenen Leistung. Hierbei handelt es sich um komplett komprimierte Daten und damit um den Idealfall bei der Geschwindigkeitsmessung. Diese Geschwindigkeit lässt sich in Realität eigentlich nicht erreichen, da man im normalen Betrieb keine perfekt komprimierbaren Daten hat.
    Leistung geht also voll in Ordnung, die Samsung SSDs werden nicht überholt, aber Corsair schließt zumindest durchaus auf.

    Interessant für M.2 SSDs ist auch die Temperatur, da diese meistens keinen echten Kühlkörper besitzen und bei zu hoher Hitze es zu Geschwindigkeitseinbußen kommen kann. Der Aufkleber auf der MP500 soll aus wärmeleitfähigem Material bestehen und soll so größere Hitze verhindern. Er scheint seine Sache gut zu machen: Ich bekomme auch unter Dauerstress die SSD nicht über 68°C, was doch ziemlich gut ist. Im Idle liegen die Temperaturen um die 40 bis 50°C. Gemessen wurde mit dem verbauten Temperatursensor auf der SSD.

    Fazit:
    Corsair hat hier ein ordentliches Produkt vorgelegt, was durchaus eine ernstzunehmende Konkurrenz darstellt. Sie sollten aber dringend bei ihrer Toolbox nachlegen und eventuell einen eigenen NVMe Treiber rausbringen. Preislich liegt die MP500 zwischen der 960 Pro und der 960 Evo, damit ist das Preis/Leistungs-Verhältnis durchaus in Ordnung, wenn auch nicht spektakulär. Sie besitzt übrigens wie 960 Evo 3 Jahre Garantie. Ich persönlich würde die SSD weiterempfehlen.

  13. #11
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    Ich hatte die Möglichkeit die MP500 M.2 SSD mit 240 GB aus der Corsair Force Series im Rahmen einer Testaktion von Mindfactory zu testen.
    Nach nun einer Woche im Gebrauch werde ich hier kurz meine Erfahrungen zusammenfassen.
    Einbau und Installation:
    Da es sich bei der MP500 um eine M.2 SSD handelt, wird diese direkt auf dem Mainboard montiert. Die Montage ging schnell und einfach, jedoch musste ich darauf achten diese vor dem CPU-Kühler und der Grafikkarte zu monieren, da der M.2 Steckplatz direkt zwischen beiden liegt. Dies ist aber vom Mainboard und der Lage des M.2-Slots abhängig und mit wenig mehr Aufwand wäre diese auch nachträglich ohne Probleme monierbar gewesen.
    Auch beim ersten Start des Computers wurde die MP500 sofort erkannt und ich konnte ohne Probleme Windows installieren. Hier waren keine weiteren Einstellungen nötig.
    Corsair SSD MP500.jpg
    Verwendung und Datenübertragungsraten:
    Bis jetzt habe ich immer SSD’s aus der EVO Reihe von Samsung als Betriebssystemlaufwerk verwendet. Weswegen ich diese beiden vergleichen kann. Die Samsung 840 EVO SSD ist in einem System mit Intel Core i7 2600 Prozessor per SATA angeschlossen und die Corsair MP500 in einem Rechner mit AMD R7 1700X CPU und ist an der M.2 Schnittstelle angeschlossen. Beide CPUs takten standardmäßig mit 3,4GHz und in beiden Fällen ist auf den Speichermedien jeweils das Betriebssystem sowie einige oft verwendete Programme installiert. Beide dienen als Hauptspeicher im jeweiligen System. Gemessen habe ich die Geschwindigkeiten mit CristalDiskMark in der Version 5.2.1 x64. Beim sequenziellen Lesen von 1 GiB mit einem Thread konnte ich Geschwindigkeiten von 2756 MB/s erreichen. Beim Schreiben mit gleichen Einstellungen wurden ebenfalls 1391 MB/s erreicht. Im Vergleich dazu wurden bei der 840 EVO nur 550 MB/s beim Lesen und 464 MB/s beim Schreiben der gleichen Datenmenge erreicht.
    Dagegen fiel der Benchmark beim Lesen und Schreiben von 4KB Blöcken von zufällig auf der Festplatte verteilten Daten besser für die SSD von Samsung aus. Auch hier wurde wieder insgesamt 1 GiB an Daten gelesen bzw. geschrieben. Bei der EVO 840 werden mit 376 MB/s nicht ganz doppelt so schnell Daten von der SSD gelesen wie bei der MP500 mit 206 MB/s. Auch beim Schreiben hat hier die Samsung Platte mit 201 MB/s gegenüber der Corsair mit 171 MB/s die Nase vorn.
    Die folgenden beiden Abbildungen stellen die Testergebnisse nochmals dar. Links ist sind die Messungen an der Samsung SSD 840 EVO und rechts die der Corsair Force Series MP500 zu sehen.
    Samsung Evo 840 240GB.jpgForce Series MP 500 240GB.jpg
    Bei Tests mit 8 Threads ist die MP500 dann wieder deutlich im Vorteil gegenüber der 840 EVO. Während die Datenraten beim Lesen und Schreiben von zufällig verteilten Daten bei letzterer im Wesentlichen gleichbleiben (383 MB/s Lesen und 185 MB/s Schreiben), erreicht die MP500 hier wesentlich höhere Datenraten (1050 MB/s Lesen und 777 MB/s Schreiben).
    Zur Übersichtlichkeit wieder 2 Screenshots der Benchmarks (Links die Samsung SSD und rechts die Corsair MP500)
    Samsung Evo 840 240GB Rand 8Threads.jpgForce Series MP 500 240GB Rand 8Threads.jpg
    Zusätzliche Tools und Software
    Auf der Website von Corsair wird unter den Downloads zu der Force Series MP500 die „Corsair SSD Toolbox“ angeboten. Die Software liefert Informationen über die SSD und bietet außerdem Möglichkeiten SSD spezifische Einstellung für die Festplatte zu treffen. Die MP500 wird in der Software korrekt erkannt und es werden auch einige Daten (sowie Seriennummer, Firmware Version oder Temperatur der SSD) korrekt angezeigt. Bei den gegebenen Einstellungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel beim Over-Provisioning, wird jedoch der Hinweis „This device is not supported.“ Angezeigt und ich kann keinerlei Einstellungen vornehmen. Leider konnte ich auch nicht heraus finden, ob die MP500 in der Software derzeit überhaupt unterstützt wird.
    Corsair SSD Toolbox.jpg
    Fazit:
    Ich bin mit der Leistung der Corsair Force Series MP500 im Großen und Ganzen zufrieden. Eventuell ließe sich mit angepassten Einstellungen über das Tool noch etwas mehr aus der SSD herausholen. Gefühlt startet Windows mit der Corsair SSD noch etwas schneller (Wobei diese Aussage sehr subjektiv ist, da auf unterschiedlichen Systemen getestet wurde) als eine SSD die per SATA angeschlossen ist. Bei einem Preis von ca. 150¤ für die 240GB Version der etwas schnelleren Force Series MP500 würde ich persönlich für den privaten Gebrauch jedoch eher zu einer SATA SSD in ähnlicher Preisklasse mit dafür ca. 500GB Speicherplatz greifen. Aber gerade bei einem Produktivsystem wo mit großen Datenmengen gearbeitet wird, dürften die deutlich höheren Übertragungsgeschwindigkeiten der Corsair Force Series MP500 240GB deutlich werden.

  14. #12
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    Standard Corsair MP500 240GB im Alienware

    Corsair Force MP500 240GB M.2 PCIe
    Ich möchte mich zunächst einmal bei Mindfactory und Corsair für die Möglichkeit bedanken die M.2 SSD testen zu dürfen. Jedoch wird das Testers-Keepers Programm keinen Einfluss auf meine Meinung und Auswertung über den Test haben.

    Das Unternehmen Corsair hat in den letzten Jahren mit den konventionellen SSDs (diese Bezeichnung wird in diesem Bericht für die 2.5“ SSDs mit SATA Anschluss verwendet) einen Einstieg in den Speichermarkt geschafft und ist seitdem eine große Konkurrenz für die anderen Speicherhersteller (im Bezug zu den Oberklasse-SSDs). Mit der PCIe SSD hat Corsair ein Comeback im Segment der SSD-Oberklasse geschafft.

    Das Unboxing und der Lieferumfang
    Wie vielen eventuell schon aufgefallen ist, wirken die M.2 SSDs auf Fotos deutlich größer als in der Realität, jedoch habe ich die Größe persönlich auch unterschätzt. Die SSD wird in einer Verpackung geliefert, welche kleiner als mein iPhone 7 Plus ist (nur als Vergleich). Beim ersten Halten der Verpackung ist das geringe Gewicht bemerkbar. Es fühlt sich an, als ob sich keine SSD in der Verpackung befinden würde. Die Verpackung beinhaltet lediglich eine Plastikhülle, welche die SSD rundum Schützt und ein kleines Blatt mit Warnhinweisen. Die Verpackung wird in einem Matt-Schwarz gehalten, worauf die SSD und eine Leistungsübersicht auf der Frontseite in einem Hochglanz-Schwarz dargestellt werden.

    dsc0305l2awjmgr0y thumb - Testers Keepers CORSAIR

    dsc0304v0ingpy31o thumb - Testers Keepers CORSAIR

    dsc0303nh5rol3zbk thumb - Testers Keepers CORSAIR


    Design und Verarbeitung
    Wie die meisten M.2 SSDs besitzt die SSD von Corsair auch keinen eigenen Corpus aus Aluminium oder anderem Material. Die Hauptplatine sowie deren Bauteile sind direkt ersichtlich und in einem Schwarz gehalten. Auf der Vorderseite der SSD befindet sich ein schwarzer Sticker von Corsair mit der Bezeichnung des Produktes und des Anschlusses. Auf dem ersten Blick scheint der Sticker nur ein Design zu sein, jedoch bei genauer Untersuchung kann festgestellt werden, dass dieser Sticker aus einer Kupferschicht besteht, welche verhilft die Abwärme abzuführen. Diese Methodik ist von den Samsung M.2 SSDs bekannt, wobei diese den Sticker auf der unbestückten Seite der SSD platzierten.
    Das Design an sich wirkt sehr hochwertig und lässt sich bei Gaming-Rechnern gerne zum Vorschein bringen.

    Montage
    Die Montage ist im Vergleich zu anderen Computerkomponenten deutlich trivialer und wird in diesem Kapitel nicht ausführlich beschrieben. Ich habe die M.2 SSD in meinem Alienware 15 R3 Notebook eingebaut, welches zwei PCIe x4 Anschlüsse besitzt und damit die volle Leistung unterstützen sollte.

    Der Einbau erfolgt sehr schnell:
    1. Die Rückseite des Notebooks oder Computer wird geöffnet.
    2. Die Befestigungsschraube für die M.2 SSD, welche sind in der Nähe des Anschlusses befindet wird aufgeschraubt.
    3. Die M.2 SSD wird eingesteckt
    4. Durch die Bohrung in der M.2 SSD wird die im Schritt 2 entnommene Schraube durchgeführt und zugedreht, um die SSD zu fixieren.
    5. Rückseite des Notebooks oder Computers schließen.

    Bei Windows Betriebssystemen muss die SSD nur noch im Datenträgerverwaltungsmanager einer Partition zugewiesen werden und schon ist die SSD einsatzbereit.

    Leistung
    Auf der vorderen Seite der Verpackung nennt Corsair die Kennwerte der SSD. Mit Lesegeschwindigkeiten bis zu 3000 MB/s und Schreibgeschwindigkeiten bis zu 2400 MB/S bei sequentiellen Vorgängen liegt die M.2 SSD von Corsair im Bereich der High-End M.2 SSDs und ist theoretisch sogar schneller als die Samsung 960 Pro im Segment Schreiben. Um die volle Geschwindigkeit nutzen zu können, wird ein PCIe x4 Anschluss auf dem Mainboard benötigt. Wer diesen Anschluss nicht besitzt, kann durch einen PCIe Adapter diesen hinzufügen (gilt nicht bei Notebooks).

    Theoretischer Vergleich
    SSD Name/Seq Lesen/Seq Schreiben
    Samsung 960 Pro 1TB/3500/2100
    Samsung 960 Evo 500GB/3200/1900
    Corsair MP500/3000/2400

    Vergleich
    Im nachfolgenden Vergleich werde ich die M.2 SSD von Corsair mit einer weiteren PCIe SSD, welche in meinem Alienware Notebook standardgemäß verbaut ist, mit einer herkömmlichen HDD und einer Samsung SATA SSD vergleichen. Der Vergleich wird auf dem Notebook mit dem Tool CrystalDiskMark durchgeführt.

    Dabei handelt es sich um folgende Modelle:
    Corsair MP500 240GB
    Samsung 850 Pro 256GB
    Interne PCIe SSD 256GB
    Interne HDD 1TB (7200RPM)

    Die Resultate sind folgend dargestellt:
    corsairmp5002h3pn42cm9z thumb - Testers Keepers CORSAIR
    Corsair MP500 240GB

    alienwarepciemg4v6tnl9r thumb - Testers Keepers CORSAIR
    Interne Alienware PCIe

    alienwarehddijoyz4wnd3 thumb - Testers Keepers CORSAIR
    Interne Alienware HDD

    samsung8503wx7jzokuf thumb - Testers Keepers CORSAIR
    Samsung 850 Pro 256GB

    Mit den Ergebnissen kann festgestellt werden, dass die SSD von Corsair deutlich schneller schreibt und liest als die anderen Speichermedien im Test. Jedoch kann die Corsair selbst in dem Test von CrystalDiskMark nicht die versprochenen Kennwerte liefern, da es sich hierbei nicht um ideal komprimierte Daten handelt. Im Praxistest konnte bei Spielen wie GTA 5 und Battlefield 1 kaum eine Auswirkung erreicht werden durch die hohen Schreib- und Leseraten. Die Ladezeiten waren minimal schneller im Vergleich zu der SSD von Samsung. Wer schon mal ein Upgrade von einer HDD auf eine SSD durchgeführt hatte, erinnert sich an gravierende Unterschiede in allen Bereichen (von Bootzeit vom System bis hin zum Start von Anwendungen und Co). Diese Erfahrung kann bei einem Upgrade von einer SATA SSD zu eine NVMe PCIe SSD nicht gemacht werden, da die Leistungssteigerung minimal messbar ist (liegt nicht an der Hardware, sondern an der Programmierung der Software).

    Es sollte beachtet werden, dass die NVMe PCIe SSDs deutlich höhere Wärmeausstrahlung besitzen als SATA SSDs und HDDs. Im Test erreichte die SSD von Corsair im Durchschnitt Temperaturen von 73°C im Betrieb. In einem Notebook kann diese Temperatur sehr unvorteilhaft werden, da die Kühler schon bei leistungsfähigeren Notebooks die Temperatur kaum runterkühlen können. Daher empfiehlt es sich diese NVMe PCIe SSDs nur zu erwerben, wenn der Nutzen (Datenverarbeitung, Bildverarbeitung, …) dafür vorhanden ist. Da aktuell die Betriebssysteme und andere Software auf geringere Schreib- und Leseraten ausgelegt worden sind, sind diese Speichermedien aktuell nach meiner Meinung nach noch zu „OverSized“ für den Normalverbraucher und Gamer.

    Fazit
    Unabhängig vom Einsatzgebiet würde ich der SSD von Corsair 4 von 5 Sternen geben. Ein Stern Abzug für den hohen Preis. Wobei hier anzumerken ist, dass der Preis im Vergleich zur versprochenen Leistung und der Konkurrenz noch gut ist (151,43¤). Daher würde ich jedem, der sich eine NVMe PCIe SSD bestellen will, die Corsair MP500 empfehlen. Wer jedoch keinen Einsatzgebiet für diese Art von High-End SSDs besitzt, empfehle ich die SATA SSDs zu erwerben, diese bieten einem Normalverbraucher beinahe die gleiche Leistung bloß mit mehr Kapazität.

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