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Thema: be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Lady Marketing
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    Standard be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers

    Hier könnt Ihr die Reviews von der be quiet! PURE POWER 10 Testers Keepers Aktion vom 13.02.-19.02.2017 nachlesen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers
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  2. #2
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    Standard

    Produktbewertung „be quiet! Pure Power 10 CM 500W“:

    Im Rahmen der Aktion „Testers Keepers“ von Mindfactory und be quiet! habe ich die
    Chance bekommen, dass neue be quiet! Pure Power 10 CM 500W zu testen. Zu
    diesem Zeitpunkt hatte das Netzteil einen Preis von ca. 71¤, was ich in meiner
    Beurteilung mit einbeziehe.


    Ausstattung, Verarbeitung und Montage


    Das Netzteil kommt in einem wertigen Karton. Auf der Rückseite findet sich ein Abbild zur
    Kabelverteilung und Angaben zu den Spannungen.
    Im Karton befindet sich das Netzteil, ein Kaltgerätestecker, eine Anleitung, Kabelbinder,
    Schrauben und die dank des teil-modularen Kabelmanagement abnehmbaren Stecker. Das
    L10 fühlt sich sehr hochwertig an und ist optisch sehr schlicht gehalten, ebenso wie der
    Vorgänger Pure Power 9.

    Das Netzteil verfügt über folgende Anschlüsse:
    - 1x 24 Pin Mainboard (fest)
    - 1x 8 Pin CPU (fest)
    - 2x PCI-Express 6+2 Pin
    - 6x SATA 15 Pin
    - 3x HDD 4 Pin
    - 1x FDD

    Die 500W, mit denen mein Pure Power 10 ausgestattet ist, reichen locker sogar für ein
    Übertaktersystem mit einer Grafikkarte. Ein 120mm Lüfter von be quiet! sorgt für eine gute
    Kühlung der Spannungswandler. Die abnehmbaren Kabel lassen sich ohne großen Gewaltaufwand in ihre Anschlüsse
    einführen.

    Die Montage im Gehäuse verlief gut und auch die Kabel haben eine ausreichende Länge, um
    in dem Midi-Tower jeden Anschluss gut zu erreichen. Die Kabel sind zudem komplett in
    schwarz gehalten, was doch die Optik im Gehäuse stark verbessert im Gegensatz zu den
    kunterbunten Kabel manch anderer Hersteller. Ein Manko ist, dass bei den heutigen
    Gehäusen die Netzteile mit dem Lüfter nach unten montiert werden und durch diese
    Umdrehung leider die unschönen Aufschriften durch das Fenster zu sehen sind.

    Lautstärke

    Bei dem ersten Anschmeißen des Rechners mit dem L10 war ich sehr angetan, denn im
    Gegenteil zu meinem anderen Netzteil ist dieses nur schwach wahrnehmbar und dass wirklich
    nur wenn man sich in 50cm Entfernung oder näher daran befindet. Bei geschlossenem
    Gehäuse war dann nur noch ein schwaches Brummen zu hören. Auch bei den Spiele- und
    Leistungstests war der Name Programm und das Pure Power 10 ging restlos unter neben
    meiner Grafikkarte und dem CPU-Kühler.

    Effizienz und Spannungsstabilität

    Das Netzteil kommt mit einer 80 PLUS Silber Zertifizierung, was in diesem Preissegment schon
    sehr gut ist. Auch sind alle wichtigen Schutzschaltungen vorhanden, was mich doch sehr bei
    den teuren abhängigen Komponenten beruhigt. Zwar hatte ich nicht die Möglichkeit, einen
    präzisen Test durchzuführen, doch mit einem Zähler in einer Verlängerungssteckdose konnte
    ich im Spielebetrieb eine Effizienz von knapp über 90% errechnen, was die gegebene
    Zertifizierung sogar noch übersteigt. In dieser Preisklasse ist das Netzteil somit einsame
    Spitze.

    Die im Gegensatz zum Pure Power 9 neu eingeführten DC/DC-Spannungswandlern bieten
    eine erhebliche Verbesserung im Punkto Spannungsregulierung und die +3,3, die +5 und die
    Multi-Rail +12 V Schienen können so unabhängig voneinander mit Spannung versorgt werden.
    Dies ist besonders in Gaming-PCs wichtig, da diese eine sehr starke Belastung für die +12V
    Schiene im Gegensatz zu den anderen Schienen darstellen.
    Beim Leistungstest lastete mein System( RX480, I5 6600k) das Netzteil nie mehr als 75% aus.
    Für jeden „normalen“ Gamer reichen diese 5000W auch locker.

    Fazit

    Nach nun drei Tagen im Betrieb gefällt mir das Netzteil immer besser, da es einfach fast
    unhörbar ist. Gepaart mit der hohen Effizienz und der guten Spannungsstabilität ist es für
    diese Preisklasse eine sehr gute Wahl und ich kann es nur empfehlen.
    Man kauft hier mit der Marke wirklich Qualität und ich denke, dass es die Empfehlung für alle
    Mittelklasse-Gaming-PCs werden kann. Gegenüber dem Pure Power 9 bietet es einige kleine
    Verbesserungen in allen Aspekten und die große durch den neuen DC/DC-Wandler und ist
    somit auch den wirklich geringen Preisaufschlag wert.
    Die bekannte Weisheit, dass man nicht am Netzteil sparen darf, wird hier teilweise widerlegt,
    da man ruhigen Gewissens nicht zum Straight Power greifen muss, sondern mit dem Pure
    Power 10 ein wirklich gutes Produkt erwirbt.
    (Nach einiger Zeit im Test werde ich dieses Review nochmal mit weiteren Erfahrungen
    ergänzen.)

    20170314_112550.jpg20170314_112557.jpg20170314_112648.jpg
    Geändert von Lady Marketing (14.03.2017 um 11:54 Uhr)

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  4. #3
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    Daumen hoch Produkttest be Quiet! Pure Power 10 600W CM

    Im Rahmen des Testers Keepers Programm durfte ich das Netzteil ausgiebig testen. Vielen Dank dafür an Mindfactory und Be Quiet!

    Verpackung
    Als das Paket ankam habe ich gezweifelt das sich darin wirklich ein 600W Netzteil befindet. Die Verpackung ist sehr gut durchdacht und macht beim Auspacken einen guten Eindruck. Dabei wurde darauf geachtet keinen Platz ungenutzt zu lassen.
    Als erstes findet man im Karton ein kleines Heft mit Bedienungsanweisungen in mehreren Sprachen. Dieses ist zwar in schwarz-weiß gedruckt, aber auch nicht so dick, dass man niemals reingucken würde. Das Netzteil ist nochmal extra mit Luftpolsterfolie ummantelt. Die modularen Kabel liegen lose auf der linken Seite der Verpackung, können sich aber im Transport nicht bewegen oder verrutschen. Insgesamt erfüllt die Verpackung alle Erwartungen. Die Kabel kommen zwar nicht in einem extra Beutel o.Ä., aber das ist bei dieser Preisklasse auch nicht nötig.
    Kabel/Ausstattung
    Die Modularen Kabel sind alle komplett in schwarz gehalten was der Optik in einem Gehäuse mit Sichtfenster sehr zugute kommt. Die Verarbeitung ist gut und ich konnte keine losen oder geknickten Kabel entdecken. Insgesamt können 6x SATA und 3x 4-Pin Molex Geräte mit Strom versorgt werden. Außerdem hat das Netzteil wahlweise 20 oder 24 Pin als Stromversorgung für das Mainboard und 4+4Pin für die CPU. 4x 6+2Pin PCIe Stromstecker runden das Gesamtpaket ab. Somit ist auch Crossfire oder SLI möglich.
    Positiv hervorheben möchte ich die 5 beinhalteten Kabelbinder für gutes Kabelmanagement. Diese gehören auch heute noch nicht zur Ausstattung vieler Netzteile.

    Einbau
    Der Einbau verlief Reibungslos und in meinem Corsair Carbide Air 540 haben alle Kabel von der Länge gereicht. Der erste Start verlief Reibungslos. Einzig der Einschalter am Netzteil ist für meinen Geschmack etwas schwergängig. Aber so oft benutze ich den dann auch nicht sodass dies fast zu vernachlässigen ist.

    Effizienz/Spannung/Leistung
    Das Netzteil ist für 600W spezifiziert wobei maximal 576W über die 2x 12V Rails zur Verfügung stehen. 3,3V und 5V teilen sich insgesamt 140W Leistung. Das Netzteil ist 80Plus Silver zertifiziert dies bedeutet, dass eine Effizienz von mindestens 90% bei 50% Last erreicht wird.
    Mein Mainboard hat Punkte um z.B. die 12V Spannung zu messen. Diese habe ich dann in Verbindung mit einem Fluke 77 Multimeter genutzt, um zu sehen wie stabil die Spannungen sind. Besonders Interessant ist dies wenn der Computer unter Last ist. In der Grafikkartenabteilung meines Computers arbeitet eine GTX 980Ti zusammen mit einem i7 4790k der mit 4,8GHz taktet und dafür 1,28V benötigt. Außerdem habe ich 2 HDDs und 2 SSDs verbaut. Insgesamt schätze ich den Stromverbrauch auf 450-500W unter Volllast. Leider habe ich kein Messgerät um dies genauer zu spezifizieren.
    Die +12V Spannung im Leerlauf lag bei gut 12,069V und 11,98V unter Last was im Rahmen der ATX Spezifikation für Netzteile liegt (11,4V – 12,6V)
    Die +5V Spannung im Leerlauf lag bei 5,00V und bei 4,95V unter Last auch dies stimmt mit der ATX Spezifikation überein. (4,75V – 5,25V)
    Die +3,3V Spannung lag bei 3,34V beziehungsweise 3,29V unter Last. Der ATX Standard wird auch hier eingehalten. (3,14V – 3,47V)
    Insgesamt kann gesagt werden, dass sich diese Ergebnisse fast schon im Bereich der Messtoleranz liegen und Excellent sind!
    Der Lüfter war auch unter Volllast nicht lauter als meine Festplatten oder die Noiseblocker eLoops, welche ich verbaut habe. Wie der Firmenname also schon suggeriert ist es sehr leise. Eine totale Empfehlung für alle die wie ich Wert auf einen Leisen Betrieb legen. Leiser ist da nur noch ein passives Netzteil.

    Fazit
    Insgesamt ist Be Quiet! Ein gutes Netzteil gelungen das die Bedürfnisse der meisten Computer erfüllt. Der Preis ist bei der gebotenen Qualität hervorragend. Die Modularität vereinfacht das Kabelmanagement erheblich und hilft einen hübschen PC zusammenzustellen. Auch die komplett schwarz gehaltenen Kabel tragen ihren Teil dazu bei. Die Verarbeitung ist wie von Be Quiet! gewohnt exzellent und bietet kaum Platz für Verbesserungen. Einzig die flachen PCIe Kabel gefallen mir nicht so sehr, wobei das natürlich Ansichtssache ist und ich dieses Problem schon bei meinem alten Be Quiet! mit Kabelverlängerungen eliminiert habe.
    Insgesamt eine klare Kaufempfehlung für das Pure Power 10 600W von Be Quiet!

    Eine Bildergalerie des eingebauten Netzteils habe ich auf Imgur zusammengestellt: Be Quiet! Pure Power 10 600W - Album on Imgur
    Geändert von LsHallo (06.03.2017 um 17:44 Uhr) Grund: Bildergalerie hinzugefügt

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  6. #4
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    Ich hatte kürzlich die Gelegenheit das be quiet Pure Power 10 500 Watt ausführlich zu testen.
    Dank dafür an be quiet und Mindfactory! Hier sind meine Ergebnisse:

    Lautstärke:
    Das Pure Power 10 ist, wie nicht anders von be quiet zu erwarten, ein recht leises Netzteil, jedoch geht es noch besser. Be quiet hat in seinem eigenen Sortiment Netzteile, die unter Vollast nur ca 75% bzw 50% der Lautstärke von sich geben, diese kosten dann aber auch ein gutes Stück mehr. Des weiteren fällt die Lautstärke bei geringerer Auslastung erheblich ab, und nähert sich der von teureren Netzteilen an. Man verwendet ein Netzteil im Optimalfall auch nicht dauerhaft auf voller Last. In der Praxis bedeutet das: Wenn das Netzteil unterm Tisch ist, der PC normal ausgelastet ist z.B. durch Witcher 3 und ich mich darauf konzentriere kann ich es kaum hören, wenn ich allerdings Kopfhörer verwende oder Ton über Boxen ausgebe, dann bemerke ich das Netzteil nicht, nichtmal wenn ich es versuche. Hinzu kommt, dass das Netzteil in meinen Test nicht im PC verbaut war, da ich diesen abgedeckt habe um ihn als Störfaktor zu minimieren. Um zu überprüfen ob das auch nach 1-2 Jahren betrieb der Fall ist habe ich mal einen Staubsaugerbeutel im inneren des Netzteils entleert. Die Lautstärke ist dadurch natürlich etwas angestiegen es blieb aber im selben kaum hörbaren Rahmen.

    Ausstattung:
    Das Netzteil kommt mit modularer Verkabelung, in meinen Augen ein Muss in fast allen Gehäusen mit Sichtfenster. Die Auswahl an Kabel könnte etwas größer sein, um einen Einbau ohne überflüssige Kabellängen einfacher zu ermöglichen. Die Montage ist mit den mitgelieferten farblich passenden Schrauben eine leichtes. Beim Einbau der Kabel sind fatale Fehler quasi unmöglich. Wenn man sogar noch die Bedienungsanleitung überfliegt kann nichts mehr schief gehen. Ein oder zwei Kabelbinder mehr hätten aber auch nicht geschadet um die Kabel wirklich perfekt zu verstecken.

    Effizienz und Leistung:
    Die im Shop und auf der be quit Website angepriesene Anwendung für “Leistungsfähiges Multi-GPU-Gaming”, kann ich nicht uneingeschränkt bestätigen. Da viele der neuen Grafikkarten schon alleine zwei 6pin oder 8pin Anbindungen brauchen und eine Leistung von 180 Watt oder mehr fordern.
    Die Effizienz liegt laut Hersteller grob im Bereich der 90%, was für den Preis ein sehr guter Wert ist. Bei den vom Hersteller angegebenen 500 Watt handelt es sich um Leistung, die das Netzteil dauerhaft liefern kann. In Spitzen sind nochmal 50 Watt mehr möglich.

    Spannungsstabilität:
    Die Spannungsstabilität der 12V Leitung lag in einem guten Bereich. Ich habe mit meinem Messgerät keine Abweichung von über 0,25V gemessen, das ist ein gutes Stück unter der Vorgabe von 0,6V (5%) aus der Definition für das ATX-Format. Ähnlich gute Werte gab es auch für die 5V und 3,3V Leitungen.

    Verarbeitung:
    Die Verarbeitung des Netzteils ist ausgesprochen gut, d.h. das Gehäuse ist stabil gebaut, im inneren sehen alle sichtbaren Verbindungen stabil und gut gelötet aus (Tschüss Hersteller-Garantie). Auch nachdem ich das Netzteil 2 mal aus 1 Meter höhe auf Stein hab fallen lassen, hat nichts gewackelt und sich nichts gelöst. Lediglich das Gehäuse hat jetzt leichte Schönheitsfehler.

    Preis:
    Nun zum Preis, das Pure Power 500 von be quiet ist preislich ziemlich zentral positioniert, es gibt aber auch einige Konkurrenten die für denselben Preis ähnliches bieten be quiet sticht hier also nicht hervor. Ich bin mir aber beim be quiet sicher, dass es lange halten wird und sein Geld auf jeden Fall wert ist. Wer eine günstigere Variante sucht, findet aber sicherlich auch andere qualitativ hochwertige Netzteile, muss dann aber vielleicht auf Features wie den super leisen Betrieb oder den modularen Kabelbaum verzichten.

    Wenn noch Fragen zu dem Netzteil oder den Testergebnissen bestehen stehe ich dafür gerne zur Verfügung.

    IMG_0870.jpgIMG_0871.jpgIMG_0877.jpgIMG_0882.jpg
    Geändert von Lady Marketing (27.03.2017 um 11:46 Uhr)

  7. #5
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    Ich habe von Mindfactory und Be quiet! die Chance bekommen das PURE POWER 10 Netzteil ausgiebig zu testen. Danke nochmal dafür!

    Seit 2008 arbeitete ein Thermaltake ToughPower Netzteil mit 600 Watt in meinem Computer. Ich hatte damals zum 600 Watt Netzteil gegriffen, da ich AMD Komponenten verbaut hatte. Die AMD Komponenten haben 2008 mehr Leistung (im Sinne von Strom) verbraucht als vergleichbare Intel und Nvidia Komponenten. Es hat für mich immer genügend Leistung bereitgestellt und die schwarze Hochglanz Optik und die mit schwarzen Netz-Sleeve ummantelten Leitungen gefallen mir heute immer noch. Allerdings wollte ich schon länger ein Netzteil mit modularem Kabelmanagement. Jetzt habe ich das Be quiet! PURE POWER 10 | 600W CM zum Testen bekommen. Eingebaut ist das Netzteil jetzt in einem Corsair Obsidian 750D Airflow Edition. Weitere Komponenten meines Systems sind als Mainboard das ASUS ROG MAXIMUS VIII HERO mit einem i5 6500 Prozessor. 8 GB Corsair Dominator RAM und eine Gigabyte Radeon HD 7870 Grafikkarte sind weiterhin verbaut. Als Festplatten betreibe ich zwei HDDs, Seagate 3 TB und eine Samsung 350 GB und eine Samsung 850 Evo SSD mit 120 GB.

    Preis-/Leistungsverhältnis: Beim Kauf von Komponenten sind bei mir Preis/Leistung und Funktionalität immer an erster Stelle. Ich habe mich für das Be quiet! PURE POWER 10 entschieden, da die Option des Semi Modularen Kabelmanagements bereitgestellt ist und es ein gutes Preis/Leistung Verhältnis in der Einsteigerklasse bietet. Zum Zeitpunkt des Erwerbs Ca. 82 Euro.
    Sobald das PURE POWER 10 bei mir zu Hause angekommen war habe ich es ausgepackt und natürlich sofort angeschlossen. Zuerst einmal habe ich nur die Leitungen angeschlossen um zu testen ob mein PC nach wie vor mit dem neuen Netzteil funktioniert. Dies war der Fall und ich habe daraufhin das Netzteil fest in mein Gehäuse gebaut. Nach einer Woche Betrieb sind hier meine ersten Eindrücke die ich mit meinem alten Netzteil von 2008 vergleiche.

    Lautstärke: Der Lüfter ist wesentlich leiser als der von meinem alten Netzteil. Hier ist der Name BE QUIET! auch Programm. Bei niedriger Last soll der Lüfter mit ca. 550 Umdrehungen pro Minute (1/Min) drehen. Beim Zocken wird allerdings meine Grafikkarte mit ihren Lüftern die lauteste Komponente in meinem PC.

    Ausstattung: Die Ausstattung ist entsprechend der Einsteigerklasse und dem Preis vollkommen angemessen. Alle Kabel die zum Betrieb benötigt werden sind vorhanden. Zudem noch ein Handbuch, Kabelbinder und Schrauben. Die modularen Kabel sind als Flachkabel ausgeführt und sind durchgehend schwarz.

    Am Netzteil selber sind folgende beschriftete Buchsen für das Semi Modulare Kabelmanagement vorhanden. Zwei Buchsen für PCI-Express. Pro Buchse kann entweder ein 8-poliges Kabel oder zwei 6-polige Kabel angeschlossen werden. Außerdem drei 5-Pin Buchsen für den Anschluss von SATA oder Peripheriegeräten. Des Weiteren sind feste am Netzteil das 24-Pin-ATX-Kabel für das Motherboard und ein 8 Pin Kabel zur CPU-Versorgung angebracht. Die fest angebrachten Kabel sind mit schwarzem Netz Sleeve ummantelt.

    3er_split_ansicht.jpg

    Effizienz und Leistungsdaten: Auf einer Seite befindet sich der Aufkleber mit den Leistungsdaten und der Seriennummer. Das Netzteil kann sowohl mit 100 Volt als auch mit 240 Volt betrieben werden. Ich schließe daraus, dass das Model weltweit eingesetzt werden kann.
    Das PURE POWER 10 Netzteil besitzt außerdem die 80Plus Silver Zertifizierung.

    Verarbeitung: Für den Preis ist die Verarbeitung echt spitze. Keine unschönen Kanten, die matt schwarze Oberfläche ist auf dem ganzen Netzteil gleichmäßig und sieht hochwertig aus. Der orangefarbene Plastikrahmen, welcher im Gehäuse über dem Lüfter sitzt, gefällt mir optisch sehr gut und dadurch wird von Be Quiet! ein Wiedererkennungswert ihrer Marke geschaffen. Auch der schwarze Lüfterschutz macht einen hochwertigen Eindruck. Hinten am Netzteil gibt es eine Kaltgeräte Anschlussbuchse und einen ON / OFF Schalter. Auch die Leitungen sind lang genug um an alle Komponenten in meinem Obsidian 750D Full Tower zu kommen und ordentlich verarbeitet.


    Montage:
    Die Montage verlief ohne Komplikationen und die Löcher passen perfekt zu denen von meinem Gehäuse. Die benötigten Schrauben waren beim Netzteil beigefügt.

    Spannungsstabilität / Haltbarkeit: Nach einer Woche Betrieb kann ich nichts Negatives an dem Netzteil feststellen. Alle Spiele die ich spiele wie GTA V, Diablo 3 und Battlefield 1 laufen perfekt und ich konnte keine Leistungseinbrüche feststellen. Selbst bei einer teilweise langen Berechnungsdauer von Simulationen in 3D CAD Anwendungen wie SIEMENS NX 9 oder Solid Works 2017 treten keine Probleme auf.

    Ich bin zuversichtlich, dass auch das Be quiet! PURE POWER 10 mindestens 8 Jahre (So lange wie mein altes Netzteil) für mich und meine Komponenten die Leistung bereitstellen wird.

    Als Fazit kann ich das Pure Power 10 auf jeden Fall weiterempfehlen. Hier bekommt man als Käufer ein gutes Netzteil für sein Geld. Es bietet ausreichend Leistung und ist zu dem auch leise.
    IMG-20170302-WA0005.jpg
    Geändert von Lady Marketing (13.03.2017 um 15:24 Uhr)

  8. #6
    Private Avatar von broda
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    be quiet! Pure Power 10 500W CM Userreview


    Inhalt


    Äußeres
    Inneres
    Elektrische Messwerte
    Fazit

    ynaucgkn - be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers

    Äußeres


    Umverpackung und Packungsinhalt

    Wer sich für Aufschriften des Kartons interessiert, kann die folgenden Bilder gern näher betrachten - ich jedoch sehe wenig Sinn darin, näher darauf einzugehen.
    Ebenfalls ersichtlich ist der gesamte Inhalt der Verpackung, neben dem Netzteil selbst findet sich der modulare Kabelbaum, ein Kaltgerätekabel, ein Handbuch auf sechs Sprachen mit einiger technischer Dokumentation, fünf Kabelbinder und vier Schrauben. Das Netzteil selbst ist in Luftpolsterfolie verpackt, ebenfalls sichert be quiet! den Transport durch ein Pappkonstrukt - ich wüsste nicht, was es hier zu bemängeln gäbe.

    ov a122sr4 - be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers ov a28ls0y - be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers ov a43zjra - be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers ov a3dcjgg - be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers

    Ausgepackt sehen Gerät und Typenschild dann wie folgt aus:

    ov a6jakd9 - be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers ov a5khjrt - be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers

    Kabel des Geräts

    Direkt auf der Hauptplatine verlötet sind die Kabelenden des 20+4 Pin Steckers und die der beiden - unter einem gemeinsamen Sleeve geführten - 4 Pin Stecker zur Stromversorgung des Hauptprozessors.
    Entsprechend sind diese nicht modular, ihre Längen betragen laut Hersteller 55cm für das Kabel des 20+4 Pin Steckers und 60cm für die beiden 4 Pin Stecker.
    An meinem Gerät werden diese Längen auch eingehalten, beide sogar leicht überschritten.
    Der Durchmesser der Kabel zur CPU Stromversorgung fällt gemäß dem AWG Standard von 18 aus, dies ist bei den auftretenden Stromstärken unbedenklich und für qualitative Netzteile Standard.

    Alle modularen Kabel sind ungesleevt, da es sich um Flachbandausführungen handelt.
    Die beiden 6+2 Pin Kabel zur Stromversorgung von Grafikkarten sind jeweils 50cm lang und ebenfalls ins 18AWG ausgeführt.
    Das erste Peripherie Kabel umfasst zwei SATA- und einen PATA-Stecker, gefolgt von einem Stromanschluss für Floppy-Laufwerke.
    Der Abstand der Stecker fällt viel folgt aus: Nach 50cm ist der erste SATA-Stecker erreicht, alle weiteren Stecker folgen in 15cm-Abständen.
    Am zweiten Peripherie Kabel findet der Nutzer ein SATA-Stecker und zwei PATA-Stecker, auch hier werden zwischen Netzteil und dem ersten SATA-Stecker 50cm Abstand erreicht, auch das 15cm Intervall darauffolgend bleibt erhalten.
    Was bleibt ist ein dritte Kabel, woran drei SATA-Geräte Anschluss finden können. Auch hier wird nicht vom oben genannten Schema für das Aufeinanderfolgen der Stecker abgewichen.
    Auch bei allen Kabeln für Peripherie Anschlüsse handelt es sich um 18AWG Drähte.

    Auf Kondensatoren in Kabeln verzichtet be quiet! komplett.

    Garantie

    Da Herstellergarantie in letzer Zeit zu einem tragenden Thema bei Netzteilen geworden ist: be quiet! gibt drei Jahre Herstellergarantie auf Geräte der Pure Power 10 Serie.


    ynaucgkn - be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers

    Inneres


    be quiet! lässt das Pure Power 10 bei der Forton Source Power Group (kurz FSP) fertigen, ein taiwanesisches Unternehmen, auf das be quiet! inzwischen fast ausschließlich setzt.
    Schenkt man den Aufdrucken auf der Hauptplatine Glauben, so wird die hier verbaute Plattform für sämtliche Modelle der Pure Power 10 Serie zwischen einschließlich 400W und 700W Ausgangsleistung - ganz egal ob mit oder ohne teilmodularem Kabelbaum - genutzt.
    Die angewandten Wandlertopologien gibt be quiet!, offensichtlich zu Marketingzwecken, selbst auf dem hauseigenen Internetauftritt preis: Active Clamp mit synchroner Gleichrichtung und je ein Abwärtswandler für +5V und +3,3V.

    Von dem eigenständigen Öffnen eines Netzteils ist nur jedem abzuraten! Es ist keine Übertreibung, wenn in diesem Zusammenhang von Lebensgefahr gesprochen wird.

    Technik-Übersicht

    Bauteil
    genutztes Bauteil
    Spezifikationen
    Primärbereich
    Brückengleichrichter GBU1006 10A @ 100°C
    Controller FSP 6600 Keine Dokumente verfügbar
    Primärkondensator 1x Teapo LH 270µF 2000h @ 85°C | 1,5A/rms @ 85°C @ 120Hz
    APFC Schalter 2x JCS18N50FH 11A @ 100°C | RDS(on) = 0,27Ohm @10V VGS | PD = 15,75W @ 100°C
    APFC Diode STMicroelectronics STTH8R06FP 8A @ 130°C
    Schalter vor dem Haupttransformator 1x Infineon 8R460CE
    1x CET CEF03N8
    6,8A @100°C | RDS(on) = 0,46Ohm | PD = 13,5W @ 100°C
    2A @ 100°C | RDS(on) = 4,8Ohm @ 10V VGS
    Sekundärbereich
    Controller der Abwärtswandler FSP 6601 Keine Dokumente verfügbar
    Schalter der Abwärtswandler Infineon IPD060N03L
    Infineon IPD040N03L
    50A @ 100°C @ 10V VGS | RDS(on) = 0,006Ohm | PD ~ 28W @ 100°C
    76A @ 100°C @10V VGS | RDS(on) = 0,004Ohm | PD = 40W @ 100°C
    Controller der +12V Gleichrichtung FSP 6601 Keine Dokumente verfügbar
    Schalter der +12V Gleichrichtung 2x International Rectifier IRF1018E 56A @ 100°C @10V VGS | RDS(on) = 0,0084Ohm
    Supervisor Weltrend WT7527 UVP, OVP und OCP für 2x 12V, 1x 5V, 1x 3,3V | VX Feature
    -12V Regler Texas Instruments LM7912 1,5A @ 125°C
    Kondensatoren +12V 2x Teapo SC 3300µF
    2x Teapo SY 2200µF
    Nicht in Teapos Datenblatt geführt
    Nicht in Teapos Datenblatt geführt
    Kondensatoren +5V 2x Teapo SC 3300µF Nicht in Teapos Datenblatt geführt
    Kondensatoren +3,3V 2x Teapo SC 3300µF Nicht in Teapos Datenblatt geführt
    Kondensatoren -12V 1x Teapo SY 1000µF 4000h @ 105°C | 1,05A/rms @ 105°C @ 100KHz | 0,06Ohm @ 20°C @ 100KHz

    ov i7jas79 - be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers

    Eingangsfilter

    Der Eingangsfilter des Pure Power 10 500W-CM besteht aus vier so genannten Y-Kondensatoren zwischen Außenleiter und Schutzleiter, zwei davon direkt hinter dem Kaltgerätestecker und zwei auf der Hauptplatine. Ebenfalls auf der Hauptplatine finden sich zwei X-Kondensatoren zwischen Neutralleiter und Außenleiter und drei Drosselspulen. Bei zwei von diesen Dosseln handelt es sich um stromkompensierte Spulen, welche Störungen zwischen Neutralleiter und Außenleiter in ihrem Kern in Wärme umsetzen, beziehungsweise durch ihre Impedanz dafür sorgen, dass Störsignale bereits über die Y-Kondensatoren gegen Erde abgeleitet werden.
    Einen Ferritkern, umwickelt der Kabel, die auf die Hauptplatine führen, ist ebenfalls vorhanden.
    So findet sich viel Redundanz im Filter, viele teurere Netzteile sind nicht umfangreicher ausgestattet.
    Außerdem ist eine Fuse-Sicherung, welche bei 8A das Handtuch wirft, verbaut, ebenso ein NTC Thermistor zur Begrenzung des Einschaltstroms durch das Laden des Primärkondensators.

    ov i5k2srh - be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers

    Erste Gleichrichtung und aktive Power-Factor-Correction

    Der GBU1006 Brückengleichrichter scheint ausreichend dimensioniert, bedingt durch die Tatsache, dass er bei 100°C Gehäusetemperatur noch 10A Stromstärke gleichrichten kann, wobei die Fuse-Sicherung das Netzteil schon bei 8A abriegelt.

    In der aktiven Power Factor Correction (häufig auch kurz APFC) werden als Schalter zwei MOSFETs des Typen JCS18N50FH parallel geschaltet, die Diode, durch die die gesamte Stromstärke geschoben wird, ist von STMicroelectronics und hört auf den Namen STTH8R06FP. Alle drei Komponenten sind auf jeden Fall nicht unterdimensioniert, die Diode will selbst bei 130°C noch von 8A durchflossen werden können, während die FETs dabei noch einmal unproblematischer sind. Nicht nur, dass diese in gesperrten Phasen abkühlen können, auch schaffen sie gemeinsam laut ihrem Hersteller 22A bei 100°C dauerhaft durchzuschalten.
    Der Ladekondensator der APFC Schaltung, der gern auch einfach nur Primärkondensator genannt wird, weißt eine Kapazität von 270µF auf und stammt aus Teapos LH Serie, welche für einen Einsatz bei maximal 85°C spezifiziert wird.

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    Übergang vom Primärbereich in den Sekundärbereich

    In der nun folgenden Active Clamp Schaltung spielt der FSP 6600 die steuernde Rolle und bedient dazu die zwei MOSFETs Infineon 8R460CE und CET CEF03N8.
    Da keine weiteren Controller auf der Primärseite zu sehen sind, scheint FSPs 6600 auch den Aufgaben nachzukommen, die FETs in der APFC und für die +5VSB Wandlung zu steuern.

    Analog zur Wandlung über den Haupttransformator wird die +5VSB Spannung erzeugt, dazu ist ein zusätzlicher, kleinerer Transformator verbaut. Das beschaltende MOSFET ist hier ein CEF02N7G, die gleichrichtende Diode dahinter eine PS30U60CTR.
    Sekundäre Puffer sind zwei Kondensatoren mit je 3300µF Kapazität aus der SC Serie von Teapo. Der verbaute Typ ist nicht im Herstellerdatenblatt gelistet.

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    Sekundärbereich

    Hinter dem Haupttransformator geschieht nun die synchrone Gleichrichtung, von der be quiet! ebenfalls sprach; zwei MOSFETs übernehmen diese Aufgabe, vermeintlich gesteuert durch einen der FSP 6601 Controller auf einer Tochterplatine.
    Jeder ist hinter einen Ausgang der Sekundärspule des Haupttransformators in Rückwärtsrichtung geschaltet.
    Jedoch verfügt der Transformator des Pure Power 10 - ungewöhnlicher Weise für ein Design mit DC-DC Wandlern für +5V und +3,3V - über eine zweite sekundäre Spule.
    Deren Ausgangsspannung wird mithilfe eines IPD060N03L MOSFETs von Infineon gleichgerichtet, welcher mit einem maximalen Widerstand im geschalteten Zustand von 0,006Ohm sehr effizient und mit 50A bei 100°C auch hohen konstanten Stromstärken standhalten kann - sofern er, wie hier, gepulst gesteuert wird, sind natürlich noch größere Ströme möglich.
    Diese nun gewonnene, zweite Gleichspannung hinter dem Transformator ist die Eingangsspannung für die DC-DC Wandler von +5V und +3,3V.

    Die beiden kleineren Spulen auf der Hauptplatine sind Teil dieser zwei Abwärtswandler für +5V und +3,3V und bilden das induktive Glied des Wandlers, welches zusammen mit den Ausgangskondensatoren einen Tiefpass darstellt, welcher die Rechteckspannung der MOSFETs zur Gleichspannung glättet; außerdem ist das Magnetfeld der Spule natürlich der Teil des Wandlers, in dem überschüssige Energie gespeichert und der Schaltung später wieder zugeführt wird, was den Abwärtswandler erst so effizient macht.
    Der highside-MOSFET ist für beide Wandler vom gleichen Typen, wie der gleichrichtende FET: Ein IPD060N03L von Infineon. Für den Einsatz als lowside kommen ebenfalls nur einzelne FETs zum Einsatz, dafür deutlich leistungsstärkere. Um genau zu sein die großen Brüder, je ein IPD040N03L. Nur noch maximal 0,004Ohm maximaler Verlustwiderstand und Belastungen durch bis zu 76A Dauerstrom bei 100°C können erreicht werden.
    Auch hier ist also von sehr großzügig dimensionierten Leistungsbauteilen zu sprechen.
    Gesteuert wird der Vorgang der Abwärtswandlung von einem der beiden FSP 6601 Controller auf der Tochterplatine.

    Auf der Sekundärseite bekommt man eine - für diese Preisklasse - unüblich hohe Menge an Kapazität zum Glätten und Stützen der Ausgangsspannungen zu sehen.
    Dies ist aber nicht zwingend direkt darauf zurück zu führen, dass Hersteller FSP übermäßig gütig war; offensichtlich ist diese umfangreiche Filterung von Nöten, um die Restwelligkeit auf einem Niveau mit der Konkurrenz mit geringerem sekundären kapazitivem Filter zu halten. Ein Verhalten bei Impulslasten ist bis dato leider nicht getestet worden, somit würde ich diesen deutlichen Unterschied zur Konkurrenz als nötig und nicht direkt als Vorteil bewerten.

    In letzer Instanz werden übrigens auch die Ausgangsspannungen auf der Platine für die modularen Kabel weiter durch Feststoffkondensatoren von CapXon geglättet und gepuffert.
    Es werden fünf Kondensatoren der PX Serie mit 16V Spannungsfestigkeit und 100µF Kapazität eingesetzt, diese sind für 105°C spezifiziert, sollen einen ESR von 0,02Ohm bei 100kHz Frequenzen aufweisen, 2000 Betriebsstunden innerhalb den maximalen Spezifikationen überleben und maximal 2,690A/rms Ripplestrom bei 100kHz bis 300kHz Frequenz widerstehen können.
    Dabei steht jedem der beiden PCIe Anschlüssen ein Kondensator zur Seite, ebenfalls sitzt bei jeder der drei Spannungen in den Peripherie Anschlüssen ein Kondensator zwischen den Polen.

    Die -12V Spannung wird über einen linearen Regler von Texas Instruments (LM7912CV) realisiert, ein 1000µF Teapo SY Kondensator ist zur Glättung und Stabilisierung der Ausgangsspannung vorgesehen.

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    Supervisor Tochterplatine

    Der Weltrend WT7527 Controller übernimmt in diesem Netzteil die Aufgabe des Supervisor, er wird auf einer Tochterplatine mit entsprechender Peripherie verbaut.
    Diese Tochterplatine habe ich ausgelötet und mir das Pinout dieser zusammen gesucht. Mit einem anderen Netzteil habe ich diese dann beschaltet, um zu überprüfen, ob die Auslösepunkte der Sicherungsschaltungen UVP (Under-Voltage-Protection) und OVP (Over-Voltage-Protection) unverändert wie im Datenblatt des Supervisors genutzt werden, oder ob FSP diese präzisiert.
    Die drei Spannungen +12V, +5V und +3,3V liegen direkt an den Pins des ICs unverändert an, entsprechend wurde hier nicht Nachgearbeitet.
    Damit fallen die Auslösepunkte im Durchschnitt wie folgt aus:

    Ausgangsspannung Treshold UVP Treshold OVP ATX Treshold OVP 5% UVP 5% OVP
    +12V 10,65V 13,85V 15V 11,4V 12,6V
    +5V 4,4V 5,8V 6,3V 4,75V 5,25V
    +3,3V 2,9V 3,9V 4,2V 3,14V 3,47V

    In der vierten Spalte sind die Werte festgehalten, die die ATX-Norm für die OVP vorschreibt; ersichtlich wird, dass der Weltrend Chip diese einhält.
    Nicht jedoch wird bei einem Verlassen der 5% Toleranz das Netzteil abgeschaltet, was definitiv optimaler wäre.

    Eine OTP (Over-Temperature-Protection) wird ebenfalls implementiert, dazu wird die Funktion hinter dem VX Pin des Supervisors genutzt.
    Wenn an diesem Pin eine Spannung >1,2V (maximaler Auslösepunkt bei 1,224V) anliegt, schaltet der Supervisor das Netzteil so ab, wie er es bei jeder anderen auslösenden Schutzschaltung machen würde.
    Also legt FSP einen temperaturabhängigen Widerstand an die +5V(SB) Spannung an, schaltet ihn in Reihe mit einem weiteren Widerstand zur Justierung des Auslösepunktes und schon ist in der Theorie eine OTP realisiert, wo ein Supervisor dieses Feature nicht offiziell mitbringt.

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    Einteilung der zwei +12V Schienen

    Welche +12V Ausgänge auf welche der beiden einzeln abgesicherten +12V Schienen zurück zu führen sind, ist hier ersichtlich:

    +12V1 20+4 Pin Stecker, SATA und PATA Stecker, 1x 6+2 PCIe Stecker
    +12V2 4+4 Pin CPU Stecker, 1x 6+2 Pin PCIe Stecker


    Lüfter

    Beim Lüfter des Netzteils handelt es sich um einen be quiet! Pure Wing mit einer maximalen Umdrehungszahl von 1600 Umdrehungen pro Minute, dabei werden maximal 300mA Leistung aufgenommen.
    Subjektiv konnte ich in meinem System keinen Unterschied zwischen einem Pure Power 10 und einem Straight Power 10 700W in sämtlichen Lastsituationen wahrnehmen.
    Nie konnte ich das Pure Power 10 aus dem System heraus hören.

    Mein System:
    Spoiler


    ynaucgkn - be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers

    Elektrische Messwerte


    Um solche festzustellen, packe ich mein eher mickriges Equipment dafür lieber nicht aus, wo deutlich präzisiere Tests bereits von TweakPC durchgeführt wurden.
    Auf diese werde ich mich in diesem Abschnitt berufen, was definitiv zu den aussagekräftigeren Ergebnissen führt.

    Effizienz

    Das Pure Power 10 Netzteil trägt das 80+ Silber Label, das es dieses auch erfüllt, zeigen die Messungen von TweakPC:

    80+ Silber Vorgaben bei 115V Eingangsspannung:

    Last 20% 50% 100%
    Effizienz 85% 88% 85%
    Ergebnis des L10-500W-CM bei TweakPC 89% 89,4% 85%

    Sogar das 80+ Silber Label für's 230V-Netz hätte man sich ausstellen lassen können:

    80+ Silber Vorgaben bei 230V Eingangsspannung:

    Last 20% 50% 100%
    Effizienz 87% 90% 87%
    Ergebnis des L10-500W-CM bei TweakPC 88,1% 90,3% 87,2%

    Dies ist aber nicht geschehen.

    Spannungstabilität

    Die Stabilität der Ausgangsspannungen wird bei Netzteilen für Abnehmer wie die VRMs von aktuellen CPUs und auf Grafikkarten besonders dann interessant, wenn die Belastung (stark) asynchron erfolgt.
    Dazu ist ein Blick auf die Grafiken zu den Crossload Tests von TweakPC von Nöten.
    Zu betrachten ist zum einen ein Szenario, in dem nur geringe bis gar keine Leistungsaufnahme über +5V und +3,3V erfolgt, dafür eine umso stärkere über +12V.
    Denn in einem aktuellen Gaming-PC wird die Energie für Grafik- und Hauptprozessor durch VRMs gewonnen, die von der +12V Leitung des Netzteils versorgt werden. +5V und +3,3V werden nur noch von z.B. RAM, PCH bzw. FCH und andere Controller auf dem Mainboard oder HDDs oder SSDs belastet.

    Bei 100% Last auf +12V und 5% Last auf den Minor Rails weicht +12V um 0,81% ab, +5V um 0,44% und +3,3V um 1,08% - sehr gute Ergebnisse!

    Das zweite Crossload Szenario, welches unsere Aufmerksamkeit verdient, sind 150mA Last auf +12V und - für dieses Netzteil - etwa 14,5A Last auf jeweils +5V und +3,3V.
    Hintergrund ist, dass dies die Anforderungen von Intel dafür sind, dass das Netzteil kompatibel mit dem C6 und C7 ACPI-Zustand ist, sofern auch hier die Ausgangsspannungen innerhalb der 5% Toleranz liegen.

    Bei 100% Last auf +3,3V und +5V und bei 5% auf +12V weicht +12V um 1,18% ab, +5V um 0% und +3,3V um 0,15% - ebenfalls sehr gute Ergebnisse!

    Restwelligkeit

    TweakPC maß auf +12V nicht mehr als 38,4mV Restwelligkeit, für +5V maximal 34,4mV und für +3,3V maximal 41,6mV.
    Das ist gemäß den Vorgaben durch die ATX-Spezifikationen unbedenklich, jedoch sind dies auch sicherlich keine Spitzenwerte, beim Vergleich zu Konkurrenzprodukten.

    Auslösepunkte der OCP- und OPP-Schaltungen und Überprüfen der SCP

    Die OPP Schutzschaltung scheint ihrer Aufgabe nicht gerecht zu werden.
    Das Netzteil kann so weit überlastet werden, dass das Spannungspotential einer Ausgangsspannung deutlich unter die laut ATX-Norm zulässige Minimalspannung fällt.
    Da OPP eine primärseitige Implementation ist, kann hier auch leider nicht weiter herumgeforscht werden, da FSP keine Dokumente zum primären Controller veröffentlicht.
    So bleibt hier nichts anderes übrig, als ein Durchfallen durch den Test zu vermerken.

    Die Auslösepunkte für OCP bei +12V liegen mit 45,5A und 30,5A recht hoch, die 5% Toleranz der Ausgangsspannung wird dabei jedoch nicht verletzt.
    Auslösepunkte näher an der eigenen Spezifikation wären wünschenswert, jedoch ist hier kein Totalausfall wie beim OPP Test zu vermerken.
    Gleiches gilt für die OCP Auslösepunkte von +5V und +3,3V, +5V kann sogar über das doppelte der spezifizierten maximalen Ausgangsleistung belastet werden.
    Beachtenswert ist dabei aber die Stabilität der Ausgangsspannungen. Das verdankt das Gerät der wirklich üppig bemessenen sekundären Wandler für diese beiden Ausgangsspannungen.

    Die SCP Sicherungen sind nach Angaben von TweakPC ordnungsgemäß umgesetzt.

    ynaucgkn - be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers

    Fazit


    positiv:
    • Das Netzteil erfüllt seine Angaben in Sachen Effizienz nicht nur, sondern überschreitet diese sogar.
    • Die Spannungsstabilität in Crossload-Tests ist sehr überzeugend.
    • Der verbaute Lüfter arbeitet sehr geräuscharm.
    • Das Design zur Regelung der Minor Rails ist sehr durchdacht und sorgt für sehr gute Ergebnisse.


    neutral:
    • Die Auslösepunkte von OVP und UVP halten die ATX-Vorschriften ein, jedoch nicht die 5% Toleranz.
    • Das einzige, was bei diesem Netzteil noch offen bleibt, ist ein Test auf das Verhalten bei Impulslasten. Weder traute ich es mir zu, in kurzer Zeit einen Testaufbau für verwertbare Ergebnisse auf die Beine zu stellen, noch finden sich vertrauenswürdige Daten dazu im Internet.


    negativ:
    • Die OPP nimmt den Anschein, ihrer Aufgabe nicht nachzukommen.

  9. Danke Ralf1963, GrThomas, madwursd  be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers, Maxjonimus Hat sich für diesen Post bedankt.
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  10. #7
    Major Avatar von Ralf1963
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    Vielen Dank @broda für ein wirklich feines review!
    Wenn ich das aus technischer Sicht auswerten soll: keine OPP (obwohl damit geworben wird), Grenzwerte für OVP und UVP schon sträflich schlecht eingehalten. Da müsste dann eigentlich ein Logo drauf: VORSICHT Brandgefahr oder?
    Für den aufgerufenen Preis und der kurzen Garantiezeit? Das ist doch wohl garantiert keine gute Empfehlung oder sehe ich da was falsch?

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  12. #8
    Private Avatar von broda
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    Zitat Zitat von Ralf1963 Beitrag anzeigen
    Wenn ich das aus technischer Sicht auswerten soll: keine OPP (obwohl damit geworben wird), Grenzwerte für OVP und UVP schon sträflich schlecht eingehalten. Da müsste dann eigentlich ein Logo drauf: VORSICHT Brandgefahr oder?
    So drastisch würde ich es nicht formulieren, die Kritikpunkte sind aber natürlich berechtigt.
    Jedoch ist z.B. die OPP eine Sache, die ich hier bereit wäre, etwas zu verschmerzen.
    Immerhin braucht es, damit die +12V aus der 5% Toleranz fällt, ein Belastungsszenario, welches ziemlich unrealistisch ist.
    TweakPC hat mit unrealistisch hohen Lasten auf den Minor Rails gearbeitet, um dieses Fehlverhalten hervor zu rufen.
    Bei einer Last durch einen aktuellen Gaming PC ist davon auszugehen, dass die OCP Sicherungen rechtzeitig dicht machen.

    Was die OVP und UVP Tresholds angeht; wie erwähnt sind die OVP Auslösepunkte (leider) absolut normgerecht. Ich halte es auch für einen Widerspruch in sich, aber ATX sieht diese späten Auslösepunkte als in Ordnung an.
    Ich wage auch zu behaupten, dass der Großteil der Konkurrenz keine besseren Tresholds bietet, tendenziell sogar schlechtere. Netzteile, wo dem Supervisor ersichtlicher Weise z.B. OpAmps zur Verfügung stehen, kosten in aller Regel mehr als das L10.
    Entsprechend habe ich dies nur bei "neutral", nicht bei "negativ" aufgeführt.

    Zitat Zitat von Ralf1963 Beitrag anzeigen
    Für den aufgerufenen Preis und der kurzen Garantiezeit? Das ist doch wohl garantiert keine gute Empfehlung oder sehe ich da was falsch?
    Fünf statt drei Jahre Garantiezeit hätte ich auch als angemessener erachtet, ja.
    Dennoch halte ich das Netzteil für keinen Fehlkauf, was einfach daran liegt, dass wenn dieses Gerät als schlecht einzustufen ist, das gleiche mit sämtlicher Konkurrenz geschehen müsste.
    Irgendwo ist's "Meckern auf hohem Niveau", wobei ich mit dieser Beschreibung auch nicht ganz zufrieden wäre; immerhin will man es ja voraussetzen, dass sämtliche beworbene Schutzschaltungen zuverlässig sind.

    Ich merke schon, falls so etwas noch einmal zu Stande kommt, schreibe ich meine Gedanken als Fließtext zusätzlich zu der recht mageren pro-con-Liste ins Fazit.

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  14. #9
    Major Avatar von Ralf1963
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    Erstmal herzlichen Dank für deine ehrliche und sachliche Einschätzung! Von solchen reviews (ebenso wie dem von Dreiradsimulator)- gerne mehr, von usern für user halt und genau mit den Informationen, die für den Käufer wichtig sein sollten.

    Immerhin braucht es, damit die +12V aus der 5% Toleranz fällt, ein Belastungsszenario, welches ziemlich unrealistisch ist.
    TweakPC hat mit unrealistisch hohen Lasten auf den Minor Rails gearbeitet, um dieses Fehlverhalten hervor zu rufen.
    Yepp- eben genau mit diesen unrealistischen Szenarien die dazu benutzt werden, gruppenregulierte Netzteile in die Nähe von Teufelszeug zu bringen.

    Fünf statt drei Jahre Garantiezeit hätte ich auch als angemessener erachtet, ja.
    Vielleicht brauchte man die dazu, um die straight power nicht endgültig zu kannibalisieren? Der Käufer hat halt heute viel mehr Alternativen- ohne CM und dafür höhere Effizienz, niedrigere Effizienz dafür preiswerter, ein wenig teurer und dann alles zusammen?

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  16. #10
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    Zitat Zitat von Ralf1963 Beitrag anzeigen
    Yepp- eben genau mit diesen unrealistischen Szenarien die dazu benutzt werden, gruppenregulierte Netzteile in die Nähe von Teufelszeug zu bringen.
    Oh das sind doch wiederum andere Lastszenarien, aber das ist auch ein ganz anderes Thema: Das sollten wir wenn dann doch lieber an anderer Stelle besprechen, damit dieser Thread nicht ins offtopic gerät - dieses Forum ist ja quasi ein Pulverfass für das Thema.

    Zitat Zitat von Ralf1963 Beitrag anzeigen
    Vielleicht brauchte man die dazu, um die straight power nicht endgültig zu kannibalisieren? Der Käufer hat halt heute viel mehr Alternativen- ohne CM und dafür höhere Effizienz, niedrigere Effizienz dafür preiswerter, ein wenig teurer und dann alles zusammen?
    Das ist sehr gut möglich.
    Ansonsten unterscheidet E10 und L10 immerhin fast nichts und immer mehr Nutzer dürften auch bemerken, dass 80+ Silber oder 80+ Gold nicht für nennenswerten Unterschied auf den Stromrechnungen sorgen.

  17. Danke madwursd  be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers Hat sich für diesen Post bedankt.
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  18. #11
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    Produkttest - PC-Netzteil be quiet Pure Power 10 CM 600W
    28549206qp - be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers

    Ausgewählt als "Testers Keepers"-Tester habe ich das PC-Netzteil "be quiet Pure Power 10 CM 600W" getestet. Um einen Vergleich ziehen und das Netzteil bewerten zu können, habe ich das Netzteil in meinen Videoschnitt-Computer eingebaut. Es handelt sich um ein AMD Phenom II X4 System mit einem Gigabyte GA-MA78GM-S2H Mainboard mit 8GB RAM, zwei SATA SSD-Festplatten und zwei SATA HD-Festplatten. Außerdem ist eine GeForce GTX 460 PCIe-Grafikkarte verbaut und ein DVD-Writer. Das Netzteil, welches durch das be quiet Pure Power 10 CM 600W ersetzt wird, ist ein Enermax Noise Taker II (EG375AX-VE(W)) mit 370W Gesamtleistung.

    28549199pn - be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers

    Lautstärke

    Das Pure Power 10 kommt mit einem großen 120mm-Lüfter aus und hat damit die besten Voraussetzungen für einen leisen Betrieb. Tatsächlich läuft der Netzteillüfter nahezu lautlos. Gegenüber dem Enermax mit zwei Lüftern (100mm und 80mm), von denen der kleinere nur manuell regelbar ist, ein deutlicher Unterschied!
    Bei Netzteilen dieser Bauart mit nur einem Lüfter sollte das PC-Gehäuse über ausreichende Gehäuselüfter verfügen. Die Wärmeabfuhr ist schwächer als bei dem Enermax-Netzteil mit zwei Netzteillüftern!

    Ausstattung

    Die Ausstattung des Pure Power 10 begeistert natürlich. Durch das Kabelmanagement ist der Einbau sehr einfach und vor allem übersichtlich. Kabelmanagement bedeutet beim Pure Power 10, das lediglich die Anschlusskabel für das Mainboard und die CPU fest am Netzteil angeschlossen, dafür aber sehr schön mit einem Textilschlauch ummantelt sind. Alle weiteren Anschlusskabel für die Grafikkarte(n) und die Laufwerke sind auf 5 Steckbuchsen verteilt. Zwei Buchsen und respektive zwei Kabel stehen für den Anschluss von PCI-Express-Grafikkarten zur Verfügung. Beide Kabel verfügen über jeweils zwei 6+2-Pin PCIe-Stecker. Somit sind keine weiteren Adapter für den Anschluss von Grafikkarten erforderlich. Die Last kann gut auf die beiden 12-Stromschienen des Netzteils verteilt werden. An SATA-ATA-Kabeln liegen drei verschiedene Kombinationen bei, mit denen insgesamt 5 SATA-, drei HDD- und ein FDD-Laufwerk mit Stromversorgt werden können.

    Siehe hierzu auch mein Unboxing-Video:


    28549201vi - be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers

    28549203mm - be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers

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    Effizienz und Leistungsdaten

    Um die Effizienz des Pure Power 10 zu bewerten, habe ich die Leistungsaufnahme des PC mit dem Enermax-Netzteil und einem ELV EM-ES-Dis-PI-BS-R1-2 Energiemessgerät in drei Lastsituationen als Referenzwert gemessen und nach dem Umbau die gleichen Leistungsmessungen nochmals mit dem Pure Power 10 Netzteil durchgeführt. Gemessen habe ich die Leistungsaufnahme unter Windows 10 bei ruhendem Desktop, beim Video encodieren mit CUDA-Unterstützung (GeForce GTX 460) und beim Video encodieren ohne CUDA-Unterstützung, also nur mit CPU-Last.

    Hier die Messwerte jeweils Enermax / Pure Power 10
    ruhender Desktop: 102W / 91W (-11%)
    Videoencoding mit CUDA: 218W / 192W (-12%)
    Videoencoding ohne CUDA: 155W / 142W (-8%)

    28548749qx - be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers

    Obwohl das Pure Power 10 mit einer Leistungsaufnahme zwischen 91W und 192W gerade mal zwischen 15% und 30% seiner maximalen Leistung erbringen musste, können die Messwerte voll überzeugen. Im Schnitt reduziert sich die Leistungsaufnahme auf Primärseite um ca. 10%.

    Verarbeitung

    Die Verarbeitung macht einen guten Eindruck. Mir sind keine scharfen Kanten aufgefallen, die Anschlusskabel rasten sauber in die Anschlussbuchsen des Cable Management Systems. Den 120mm-Lüfter ziert ein hübscher orangener Zierring. Die mitgelieferten Scrauben fassen gut in den Montagebohrungen.

    Montage

    Die Montage bereitet keine Probleme. Im Gegenteil, durch das Kabelmanagement ist der Einbau sehr einfach, weil kaum störende Kabel im Weg sind. Alle Laufwerks- und Grafikkartenkabel steckt man entsprechend erst in die Buchsen am Netzteil, wenn dieses eingebaut ist.

    Siehe dazu auch mein Einbau-Video zum Pure Power 10:
    https://www.youtube.com/watch?v=gpAKI028sKQ

    28549195bw - be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers

    28549197qm - be quiet! PURE POWER 10 | 500W + 600W CM Testers Keepers

    Preis-/Leistungsverhältnis

    Für den von Mindfactory aufgerufenen Preis von knapp über 80¤ bekommt man ein leistungsfähiges, effizientes, leises und gut ausgestattetes Netzteil der 600W-Leistungsklasse. Da kann man ohne rot zu werden von einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis sprechen.

    Das getestete be quiet Pure Power 10 CM 600W wurde von Mindfactory kostenlos für diesen Produkttest zur Verfügung gestellt.
    Geändert von Maxjonimus (10.03.2017 um 19:24 Uhr)

  19. #12
    Major Avatar von Ralf1963
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    Oh das sind doch wiederum andere Lastszenarien, aber das ist auch ein ganz anderes Thema: Das sollten wir wenn dann doch lieber an anderer Stelle besprechen, damit dieser Thread nicht ins offtopic gerät - dieses Forum ist ja quasi ein Pulverfass für das Thema.
    Hehe- stimmt und deshalb solls damit auch genug sein! Nochmals Gratulation zu einem ganz hervorragenden review und vielen Dank dafür. Wie sagt man so schön- gerne mehr davon.
    Edit: bei meinen Beiträgen merkt man eigentlich recht schnell, wenn ich etwas ironisch meine. Ne ne- das Lob und das herzliche Dankeschön kam aus vollem Herzen!

  20. #13
    Private Avatar von broda
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    Ich habe zu Danken für dein Lob und (hoffentlich ) ehrliches Feedback!

  21. #14
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    Ergänzung

    Ausstattung
    Das alte Netzteil Enermax Noise Taker II (EG375AX-VE(W)) hatte einen Lüftersensorausgang, so dass der Netzteillüfter in das Mainboard-Lüftermonitoring und die Lüftersteuerung eingebunden werden konnte. Das wäre beim be quiet auch schön gewesen. Ich weiß aber auch gar nicht, ob es heute noch Netzteile mit Lüftersensor noch gibt.

  22. #15
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    Standard Produktbewertung be quiet! Pure Power 10 600W

    Im Rahmen des „Testers Keepers“ Programms von Mindfactory durfte ich das bequiet! Pure Power 10 Netzteil in der 600 Watt Variante testen. Vielen Dank an Mindfactory und auch bequiet! dafür.

    Mein Testbericht ist der Übersicht halber in folgende Punkte aufgeteilt:


    1. Verpackung und Inhalt
    2. Eckdaten des Netzteils
    1. Anschlüsse
    2. Leistungsdaten
    3. 80+ Zertifizierung
    3. Verarbeitungsqualität
    4. Einbau
    5. Testsystem
    6. Betrieb
    1. Lautstärke
    2. Spannung/Effizienz/Leistung
    7. Fazit



    1. Verpackung und Inhalt

    Die Verpackung ist ein stabil gebauter Karton, das Netzteil selbst wird im inneren von einer extra Papp-Lasche gehalten. Insgesamt ist alles im Karton sehr kompakt zusammengelegt, weswegen sich nichts bewegen kann, somit spart man sich etwas Verpackungsmaterial und nervt jeden der das Netzteil wieder ordentlich einpacken will. Das Netzteil selbst ist in eine Lage Luftpolsterfolie gepackt, diese dient aber hauptsächlich nur dazu Kratzer abzuhalten.

    Beigelegt ist zudem ein vergleichsweise großes Päckchen an Feuchtigkeit aufsaugender Kugeln, viele kennen diese von z.B neu gekauften Schuhen. Diese sind letztendlich aber auch dafür verantwortlich dass beim auspacken ein chemischer Geruch deutlich zu vermerken ist, dieser verfliegt aber schon nach ein zwei Tagen komplett und ist nur merkbar wenn man wirklich direkt am Netzteil riecht.

    Enthalten ist zudem eine Anleitung die grundsätzlich alles Wichtige erklärt, sollte man noch nie ein Netzteil verbaut haben. Außerdem findet man noch einen Kaltgerätestecker, auch wenn man davon schon einen halben Schrank voll hat, um das Teil kommt man leider nicht herum. So nett wie bequiet! aber ist haben Sie gleich fünf Schrauben zur Befestigung mitgeliefert, man braucht allerdings nur vier davon. Wer versucht alle ins Netzteil zu schrauben macht wahrscheinlich etwas falsch. Dazu gesellen sich dann auch noch ein paar Kabelbinder, welche mir sehr positiv aufgefallen sind, weil es einfach die beste Art ist Kabel zusammenzubinden, nach Klettstreifen natürlich.

    Zum Inhalt zählen außerdem noch diverse Kabel für das Anschließen von Komponenten, aber dazu kommen wir in Punkt 2.1.

    Bilder des Kartons:
    Spoiler


    2. Eckdaten des Netzteils
    2.1. Anschlüsse

    Anschlüsse bietet das Netzteil mehr als genug für jeden normalen Anwender. Man bekommt so ganze vier 8Pin PCIe Stecker, was für Crossfire und Sli Systeme mit mindestens zwei Karten mehr als ausreichend ist, eine FuryX z.B benötigt zwei 8Pin Stecker und eine Gtx 1080 kommt meist mit einem 6 und einen 8Pin Stecker daher.

    VGA Kabel:
    Spoiler


    Dazu gesellen sich dann noch ganze sechs Sata, drei 5.25″ (Molex), ein 3.5″ (Molex) und natürlich der 20+4 Pin ATX Stecker.

    Aufgeteilt ist das ganze wie folgt, jeder Punkt stellt dabei ein Kabel dar:

    PCIe 6+2 Pin
    PCIe 6+2 Pin
    3x Sata
    1x Sata, 2x 5.25″ (Molex)
    2x Sata, 1x 5.25″ (Molex), 1x 3.5″ (Molex)

    Das Molex steht in Klammern, da ich nicht ausmachen kann ob es sich wirklich um Steckverbinder der Firma Molex handelt, allerdings ist die Stecker Art oft nur als „Molex“ bekannt weswegen ich es doch hinzugefügt habe.

    2.2. Leistungsdaten

    Das Netzteil brüstet sich selbst mit 600 Watt an Leistung, im gleichen Zuge ist es aber „nur“ 80+ Silber qualifiziert. Soll heißen dass die Leistung nicht mit einer 100%igen Effizienz von Wechselstrom auf Gleichspannung umgewandelt werden kann, weswegen man nicht unbedingt 600Watt herausbekomme bzw. mehr als 600 Watt reinstecken muss um diese dann am Ende herauszubekommen.

    Das Netzteil hat 2 getrennte 12Volt Schienen. Die Erste darf ganze 32 Ampere übertragen und dient dazu die CPU/Mainboard über den ATX und den CPU Verbinder zu versorgen, sowie für jegliche Peripherie wie z.B Sata Festplatten, Lüfter usw. Aus den 12 Volt und den 32 Ampere ergeben sich maximal rund 384 Watt für diese Schiene. (Spannung * Stromstärke = Leistung)


    Die zweite 12 Volt Schiene ist alleine für die GPU/VGA Stecker vorgesehen und liefert mit 28A maximal 336 Watt.

    Jedem fällt natürlich auf dass die beiden Werte alleine schon 600 Watt überschreiten, das ist ganz einfach so da es Maximalwerte sind und logischerweise nicht beide gleichzeitig so viel Leistung geben können. Tatsächlich ist die kombinierte maximale Stärke der beiden Schienen mit 48 Ampere bemessen also 576 Watt. damit wird dann auch wieder ein Schuh aus den maximalen 600 Watt.

    Die 5 Volt und 3,3 Volt Schiene dürfen zusammen auf maximal 140 Watt kommen. Diese beiden werden vom Mainboard, teilweise der Cpu und dem Ram sowie Festplatten, Laufwerken und Lüftern benutzt.

    Alles in Allem ist das Netzteil also für jegliche Systeme mit einer CPU und einer GPU mehr als ausreichend, selbst eine FuryX wie in meinem System hat keine Probleme mit der Stromversorgung, da beide 8Pin Stecker nach der Spezifikation voll ausgenutzt werden können mit den 150 Watt pro 8Pin Stecker. Sparsamere Grafikkarten dürften auch in einem Crossfire System keine Probleme machen, lediglich in Verbindung mit sehr hungrigen CPU’s sowie mit dem FX9650 bzw. einer starken Übertaktung kann es da knapp werden.

    In meinem System arbeitet ein I7 6700K mit 1,4 Volt und eine Stock FuryX, sowie eine SSD und zwei PCI Karten, alles wird ohne Probleme mit Strom versorgt und läuft ohne Aufstände.

    2.3 80+ Zertifizierung

    Wie in 2.2 schon angesprochen ist das Netzteil mit 80+ Silber ausgewiesen. Konkret bedeutet das, dass bei 20% Auslastung des Netzteils eine Effizienz von mindestens 87% anliegt. Bei 50% Auslastung stehen wir auch schon bei 90% im Wirkungsgrad. Und bei 100% Last gehen wir wieder auf unsere 87% zurück.

    Die 80+ Zertifizierung sagt somit aus dass das Netzteil mindestens einen gewissen Wirkungsgrad hat, welcher sich unter Anderem widerspiegelt durch geringere Hitzeentwicklung und eine effizientere Umwandlung der Wechselspannung zur Gleichspannung. Weniger Hitze deswegen, weil bei einem hohen Wirkungsgrad einfach weniger der Leistung als Verlustleistung, z.B als Wärme, verloren geht.

    Allerdings ist die Zertifizierung etwas umstritten, da diese Werte nur unter Laborbedingungen erreicht werden müssen, soll heißen bei genau 23°C Raumtemperatur, welche durch Gehäuse oder einfach ein warmes Zimmer oft der Realität fern bleiben. Und da die Bauteile im Netzteil mit Hitze unter Umständen weniger Effizient werden sollte man nicht nur blind diesen Werten vertrauen. Außerdem ist es möglich zum Test der Zertifizierung bessere Bauteile im Netzteil zu haben als man dann schließlich im Endprodukt verbaut hat um eine höhere Zertifizierungsstufe zu erhalten als eigentlich geleistet wird.

    3. Verarbeitungsqualität

    Die Verarbeitungsqualität entspricht dem bequiet! üblichen Standard, alles sieht robust aus und fühlt sich auch so an. Selbst der ein/aus Schalter am Netzteil fühlt sich sehr wertig an beim Betätigen. Alle Kabel sind leicht zu Handhaben und stecken fest und sicher in den Steckplätzen, allerdings ist keine Gewalt von nöten um diese einzustecken. Einzige Anmerkung sind die großen Molex Anschlüsse, die nicht mit dem Rest des Netzteils mithalten können, deren Pins verbiegen sich leicht zur Seite und sind dann nur noch unter viel Geduld und Gewalt steckbar. Das Problem lässt sich aber bei sehr vielen Netzteilen beobachten, ich selbst hatte nie eins wo dies nicht der Fall war.

    Der Lüfter des Netzteils ist durch einen extra Grill geschützt und kann durch das Grobe und großzügige Gitter am hinteren Ende des Netzteils gut die Abwärme wegleiten. Die Kabel selbst wirken an einigen Stellen etwas Steif, was aber auf die Dicke und Flachband-Bauart der Kabel zurückzuführen ist.

    4. Einbau

    Der Einbau selbst gestaltete sich als nicht ganz so einfach, da mein Gehäuse recht klein ist und somit das abmontieren des CPU Lüfters notwendig war. Abseits davon ist es eine sehr einfache Installation. Man schiebt das Netzteil ein und verschraubt es mit den mitgelieferten Schrauben am Gehäuse, sobald das Netzteil sitzt kann man ohne Probleme die ATX und CPU Verbinder einstecken. danach kann auch im eingebauten Zustand noch jedes weitere Kabel an- und abgeschlossen werden, dank der modularen Bauweise. Das Verlegen der Kabel stellte sich an einigen Stellen als schwierig dar, da durch die flache Bauweise einige Biegungen nicht ganz einfach umzusetzen waren.

    5. Testsystem

    Wie schon ein paar mal angerissen hier einmal mein Testsystem, mit welchem ich das Netzteil belastet habe.

    I7 6700K@1.4Volt

    FuryX

    16GB (4x4GB) DDR4 Ram 2700mhz

    500GB Samsung NVME SSD

    Blackmagic Capture Card

    500GB 2.5″ HDD

    Realtek Soundkarte (dient als Fallback)

    Extra Lüfter sind neben dem CPU Lüfter nicht angeschlossen.

    6. Betrieb
    6.1 Lautstärke

    Ich müsste lügen wenn ich sagen würde dass ich das Netzteil aus meinem System heraushören kann. Selbst wenn die vergleichsweise laute FuryX ausgebaut ist, dann ist der CPU Lüfter und meine HDD immer noch deutlich lauter als das Netzteil und selbst die sind leise und kaum hörbar.

    In jedem normalen PC wird das Netzteil also wahrscheinlich sogar das leiseste Bauteil sein, was nicht zuletzt auch dem BeQuiet Pure Wing Lüfter zu verdanken ist.

    6.2 Spannung/Effizienz/Leistung

    Da ich selbst kein wirklich gutes Werkzeug habe um das zu messen kann ich leider nicht mit harten Fakten glänzen. Allerdings steht es meinem gleich teuren 500 Watt 80+Gold Netzteil von Silverstone in Nichts nach. Die Spannung ist sehr stabil und bleibt nach Angaben von Tweak PC immer unter der 2% Grenze auf den wichtigen Spannungen für CPU und GPU. Diese 2% können und werden auch oft durch die Spannungswandler auf dem Mainboard bzw. der Grafikkarte ausgemerzt, Stichwort Load Line Calibration macht genau das.

    Die Übertaktung meiner CPU war somit genauso solide auf 4,8 GHZ wie mit meinem vorherigen Netzteil und das bei einer eher passablen Spannungswandlung auf dem Mainboard.

    Der Verbrauch meines Systems beläuft sich auf rund 470 Watt, dadurch darf das Netzteils im oberen Mittelfeld seiner Spezifikationen arbeiten, ich habe auch in der ganzen Zeit kein einziges Problem gehabt was die Stromversorgung anbelangte.

    7. Fazit

    Das Netzteil kostet aktuell 82¤ und ist damit genau im Bereich anderer 600 Watt Netzteile. Damit stimmt das Preis-Leistungsverhältnis. Nach meinen Tests würde ich sogar soweit gehen und sagen, dass das Netzteil sogar ein sehr gutes P/L Verhältnis hat. 600 Watt und das Teil Modular mit DC/DC Wandlern ist bei dem Preis und der nahezu immer guten Verarbeitungsqualität echt nicht schlecht. Dazu kommen noch 3 Jahre Garantie. Hier hätte ich mir zwar etwas mehr gewünscht, aber bei dem Preis ist das verkraftbar wie ich finde.

    Allgemein sollte man bei einem PC nicht an den falschen Stellen sparen, hier kann ich aber guten Gewissens sagen dass man bei dem Netzteil nicht unbedingt die teureren Modelle kaufen muss, da dieses gerade für jeden Otto Normal Verbraucher und normalen Übertakter perfekt ist.

    Personen, die gerne Molex Stecker benutzen, würde ich allerdings zu einem anderen Netzteil raten, bei welchem diese eine höhere Qualität haben, da diese aber mit den Jahren an Relevanz verloren haben ist das vielleicht auch gar nicht so wichtig.


    PS: Vielen Dank an den netten Jan für das gegen lesen ^^

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    Geändert von Lady Marketing (24.03.2017 um 08:30 Uhr)

  23. Danke Maxjonimus Hat sich für diesen Post bedankt.
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  24. #16
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    Ich habe im Verlauf der letzten Woche das be quiet! Pure Power 10 CM getestet, danke an dieser Stelle an Mindfactory und be quiet!, dass mir dies ermöglicht wurde.

    Lieferumfang
    In der Packung befanden sich neben dem Netzteil selbst die modularen Kabel. Davon 2 für die Grafikkarten- und 3 für die Festplattenstromversorgung, ein kleines Handbuch, ein Kaltgerätekabel, fünf Kabelbinder und vier Schrauben. Der Transport des Netzteils wird zudem durch eine Pappvorichtung in der Verpackung gesichert. Was den Lieferumfang und die Sicherung in der Verpackung angeht kann ich mich hier über nichts beschweren.

    Kabel des Geräts
    Fest am Netzteil angebracht bzw. auf der Hauptplatine befestigt sind das 20+4 Pin Kabel für den ATX Stecker und sowie der 4 Pin Stecker zur Stromversorgung der CPU/Prozessor Beide Kabel sind gesleevt und machen in Sachen Verarbeitung auch einen Hochwertigen Eindruck. Logischerweise sind diese beiden Kabel nicht Modular im Gegensatz zu den übrigen Kabelsträngen. Die modularen Kabelstränge sind dabei alle als Flachbandkabel gehalten. Darunter befinden sich 2x 6+2 Pin Kabel mit 50cm Länge für die Stromversorgung von bis zu 2 Grafikkarten oder einer High-End Karte, da diese oft 2 Stecker benötigen. 2 weitere Kabel sind mit S-ATA Stromanschlüssen bestückt. Hier störte mich die Tatsache, dass die Stecker 180° gedreht angebracht sind und man so beispielsweise als erstes die oberste Festplatte anschließen muss und danach die unteren. Andererseits kann man auch jeden Stecker 180° gedreht an der Festplatte anbringen. Warum die Anordnung so gewählt wurde, leuchtet mir nicht wirklich ein. Allerdings sind die Kabellängen absolut ausreichend. Der erste Stecker ist ca. 50cm vom Netzteil entfernt die restlichen folgen dann in 15cm Abständen. Somit konnte ich die Platten dennoch problemlos anschließen. Das verbleibende Kabel besitzt HDD Stromversorgungsanschlüsse, diese kann man einerseits per Adapter auch als Grafikkarten Stromversorgung nutzen andererseits verwenden viele Gehäuse mit interner Lüftersteuerung diesen Anschluss als Stromversorgungen (so auch in meinem Fall). Bei diesem Produkt wurden innerhalb der Kabel keinerlei Kondensatoren eingesetzt.

    Im Alttäglichen Betrieb
    Hier zunächst ein paar Angaben zum genutzten System:
    CPU: Xeon E3 1231 v3
    RAM: 16 GB DDR3 @1600MHz
    Mainboard: Asus Z97-P
    GraKa: GTX 1060 6GB

    Mit der Arbeitsweise des Gerätes bin ich voll und ganz zufrieden. Da ich zuvor ein recht altes Netzteil von Thermaltake im Einsatz hatte, erhoffte ich mir von be quiet! Hier einen wesentlich leiseren Betrieb, diese Erwartung wurde voll erfüllt. Bisher war dieses Netzteil komplett unhörbar und dass habe ich auch so erwartet. Der Einbau hat keine Probleme bereitet, da es sich um ein gewöhnliches Netzteil im ATX-Format handelt und entsprechend für jedes Midi- und Bigtower Gehäuse gut geeignet ist. Was die Stromversorgung und Spannungsstabilität während des Betriebes angeht, war ich auch voll zufrieden und es gab keine Probleme. Allerdings nutze ich auch keine übertakteten Komponenten, die das Netzteil vermutlich etwas stärker auf die Probe gestellt hätten.
    Kühlung
    Das Netzteil nutzt einen be quiet! Pure Wing Lüfter mit maximal 1600 Umdrehungen pro Minute, dieser nimmt bis zu 300mA auf. Wie bereits erwähnt ist dieser nicht aus dem System heraus zuhören aber das ist heute meiner Meinung nach bei den meisten Netzteilen der Fall. Ich selbst nutze überwiegend be quiet! Netzteile aber auch bei anderen Marken konnte ich nur selten störende Geräusche feststellen.
    Haltbarkeit
    Nach ca. 10 Tagen ausprobieren kann man dazu natürlich noch nicht viel sagen. Jedoch vertraue ich aus Erfahrung darauf, dass be quiet Netzteile viele Jahre gute Arbeit verrichten auch wenn es natürlich immer von heute auf morgen zu einem technischen Defekt kommen kann.

    Fazit
    Positiv ist mir die Verarbeitung des Produktes sowie der einzelnen Kabel aufgefallen. Ebenso gebe ich für die gute Verteilung und Anzahl der Anschlüsse einen + Punkt. Auch der leise betrieb des Netzteils ist natürlich positiv zu vermerken.

    Negativ fällt mir nur auf, dass die S-ATA Kabel 180° gedreht angebracht sind aber vielleicht habe ich hier auch einen Hintergrundgedanken des Herstellers nicht verstanden, schließlich haben ja die Kabellängen auch problemlos gepasst.

    Ich kann das Produkt also guten Gewissens weiter empfehlen!

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    Geändert von Lady Marketing (24.03.2017 um 08:35 Uhr)

  25. #17
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    Zunächst möchte ich anmerken, dass ich das Produkt zu Testzwecken kostenlos erhalten habe, dennoch habe ich natürlich objektiv bewertet.

    Ich habe das Netzteil 500 Watt be quiet! Pure Power 10 CM Modular 80+ Silver jetzt seit ca. 9 Tagen in Betrieb und bin bisher sehr zufrieden.



    Verpackung und Inhalt:

    Die Verpackung wirkt wertig. Im Karton befinden sich das Netzteil, der modulare Kabelbaum, ein Kaltgeräte-Stromanschlusskabel, fünf Kabelbindern, vier Schrauben und einem Handbuch.


    Zwei Kabel sind direkt mit dem Netzteil verbunden, können also nicht abgenommen werden.
    Eines mit einem 20+4 Pin Connector (Hauptplatine) und einer Länge von 55 cm.
    Das andere Kabel mit zwei 4 Pin Connectoren (CPU) und einer Länge von 60 cm.


    Der modulare Kabelbaum besteht aus fünf Kabeln:

    Zwei davon mit je einem 6+2 Pin Connector (VGA) und einer Länge von 50 cm.

    Eines mit drei 15 Pin Connectoren (SATA). Der erste Connector kommt nach 50 cm und die weiteren im Abstand von je 15 cm.

    Ein weiteres Kabel mit zwei 15 Pin Connectoren (SATA), einem 4 Pin Connector (PATA) und einem weiteren 4 Pin Connector (FDD (für alte Floppy Laufwerke)). Auch hier kommt der erste Connector nach 50 cm und die weiteren nach je 15 cm.

    Das letzte Kabel hat einen 15 Pin Connector(SATA) und zwei 4 Pin Connectoren (PATA). Die Länge und Abstände sind wie bei den anderen modularen Kabelsträngen.

    Insgesamt stehen uns also folgende Connectoren zur Verfügung:

    1x Mainboard (20+4 Pin)
    1x CPU (4+4 Pin)
    6x SATA (15 Pin)
    3x PATA (4 Pin)
    2x PCI-E (6+2 Pin)
    1x FDD (4 Pin)



    Montage und Verarbeitung:

    Ich konnte keine sonderlich scharfen Kanten am Netzteil finden, lediglich die Stecker der Kabel sind recht scharfkantig. Das Gehäuse wirkt sehr robust und auf der Platine scheint alles gut verlötet zu sein. Die Kabel sind ähnlich flexibel/unflexibel wie bei anderen Netzteilen auch. Die Löcher zur Montage sind passgenau und auch die Stecker der Kabel passten problemlos ins Netzteil.
    Der Einbau generell verlief ohne Probleme. Die Kabel waren in meinem Big Tower ausreichend lang um an alle Geräte zu kommen und ließen meist noch genügend Spiel zum Verstecken der Kabelstränge. Lediglich das CPU-Kabel konnte ich nicht gut verstecken.



    Lautstärke:

    Das Netzteil ist gewohnt leise. Ich konnte es zu keiner Zeit aus meinem System heraushören. Im Netzteil ist ein 120 mm Lüfter verbaut, der be quiet! Pure Wing. Ich konnte keine Nebengeräusche wahrnehmen.
    Laut Hersteller verhält es sich mit der Lautstärke wie folgt:

    Auslastung Lautstärke
    20% 11,0 db(A)
    50% 11,8 db(A)
    100% 19,9 db(A)



    Leistungsdaten:

    Das Netzteil ist mit 80+ Silber zertifiziert, verspricht also einen Wirkungsgrad von mindestens 85%. Ich konnte an keiner Leitung größere Spannungsschwankungen erkennen, besonders stabil lief die 12V Leitung. Ich habe dies allerdings auch nur per Software gemessen. TweakPC.de bestätigt dies aber in ihrem Test.



    Fazit:

    Mir sind bei einem Netzteil vor allem Lautstärke und Spannungsstabilität wichtig. Beide Punkte erfüllt dieses Netzteil in meinen Augen sehr gut. Den derzeitigen Preis von ca. 70¤ finde ich gerechtfertigt. Man findet ähnliche Netzteile auch günstiger, muss dann aber evtl. auf Qualität verzichten, welche die Marke be quiet! verspricht und in diesem Fall auch einhält. Ich kann dieses Netzteil guten Gewissens weiterempfehlen.

    Karton_oben.jpgKarton_unten.jpgNetzteil.jpg
    Geändert von Lady Marketing (25.03.2017 um 09:22 Uhr)

  26. #18
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    Daumen hoch UserReview - be quiet! Pure Power 10 CM - 600 Watt

    Das "be quiet! Pure Power 10 CM" ist ein sehr gutes halb-modulares Netzteil der mittleren Preisklasse.

    - Lieferumfang
    Im Lieferumfang enthalten ist das Netzteil, eine Anleitung, Schrauben, Kabelbinder und natürlich die Kabel, diese sind unterteilt in:

    Nicht-Modular (fest am Netzteil)
    1 Kabel ATX-Mainboard (20+4 pin)
    1 Kabel CPU (4+4 pin)

    Modular (abnehmbar/austauschbar)
    2 Kabel mit PCIe 6+2 Pin
    1 Kabel mit 3x Sata
    1 Kabel mit 1x Sata, 2x 5.253 (Molex)
    1 Kabel mit 2x Sata, 1x 5.253 (Molex), 1x 3.53 (Molex)

    Die Kabel sind allgemein hochwertige Flachbandkabeln, die sehen gut und hochwertig aus.
    Und gute Nachrichten für alle "Cablemod" Fans, es sind bald custom Kabels von "Cablemod" für die "be quiet - Pure Power 10 CM" Serie verfügbar.
    Die custom Kabel gibt es dann bestimmt auch hier bei Mindfactory.

    - Lautstärke des Netzteils
    Es wurde ein 120mm "be quiet" Lüfter verbaut, der Lüfter ist sehr leise.
    Also von Netzeil ist nichts zu hören, kein Lüftergeräusch und auch kein Summen, wie es bei sehr günstigen Netzteilen vorkommen kann.

    - Montage
    Die Montage ist sehr einfach, Netzteil ins Gehäuse stecken, und von aussen mit den vier Schrauben fest ziehen.
    Kabel in die vorgesehen Anschlüsse stecken und fertig.
    In der Anleitung habt ihr auch ein ausführliche Installationsanleitung.
    Wenn nicht könnt ihr auch eine der zahlreichen Youtube Anleitungen benutzen.

    - Verarbeitung
    Das Netzteil ist sehr hochwertig verarbeitet, sieht gut aus, fühlt sich robust an.
    Alle Kabel sind leicht zu Handhaben und stecken fest und sicher in den Steckplätzen, allerdings ist keine Gewalt von nöten um diese einzustecken oder wieder zu lösen.

    - Effizienz und Leistungsdaten
    80PLUS Silver Zertifizierung mit einer Effizienz von bis zu 91%, ganz ganz kurz vor der Gold Zertifizierung!
    Mit Überstrom, Über- und Unterspannung, Kurzschluss, Überhitzung und Überlastung sind eure wertvollen PC-Komponenten sehr gut geschützt.
    Die 600 Watt sollten für alle mit einer Grafikkarte mehr als genug Leistung zur Verfügung stellen.
    Ich verbrauche mit meinen System (I7 6700K, GTX 1080, AiO Wakü + 3 Lüfter und 3 Festplatten) gerade mal 410 Watt,
    mit einer zweiten Grafikkarten wäre ich bei 617 Watt.
    Der "be quiet" Netzteil-kalkulator hilft euch euren Strombedarf zu ermitteln:
    be quiet! Netzteil-Kalkulator - Hardware,

    - Spannungsstabilität
    Die hochwertig verbauten Komponeten im inneren des Netzteil sorgen für eine sehr gute Spannungsstabilität,
    auch nach mehreren Stunden volllast des Computers, sind keine Spannungsschwankungen zu beobachten.
    Beim PC anschalten ist kein Lichtflackern im Raum festzustellen, wie es günstige Netzteile gerne mal auslösen.

    - Preis-/Leistungsverhältnis
    Für ein so hochwertiges Netzteil, mit sehr guten Schutzfunktionen, einer guten Effizienz und gut aussehenden Flachbandkabeln ist das Preis-/Leistungsverhältnis sehr gut.

    - Fazit
    Ein sehr gutes und besonders ruhiges Netzteil der mittleren Preisklasse, mit allen Schutzfunktionen die man sich wünschen kann.
    Gut geeignet für Gamer oder auch für Leise Multimedia- und Home-Theater-Systeme.
    Allgemein sieht mein PC (mit Sichtfenster) jetzt viel besser aus, da die hässlichen bunten Kabel vom vorigen Netzteil weg sind.
    Also eine schöne Aufwertung, sieht alles viel cleaner und ordentlicher aus.
    Ich habe nichts zu beanstanden, also volle Kaufempfehlung von mir.

    Link zum Produkt:
    600 Watt be quiet! Pure Power 10 CM Modular 80+


    Die schlechte Fotoqualität tut mir leid, fürs nächste mal besorge ich mir ne bessere Cam.

    Die Kabel zur GPU und zum Mainboard, sehen besser aus als meine alten.
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    Geändert von Lady Marketing (30.03.2017 um 08:30 Uhr)

  27. #19
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    Zunächst vielen Dank an Mindfactory und be quiet! für die Möglichkeit dieses Netzteil testen zu dürfen!

    Der erste Eindruck des Produkts fällt sehr positiv aus, die Verpackung ist sauber gemacht und angenehm simpel. Alle relevanten Informationen sind direkt ersichtlich.
    In der Packung enthalten sind, neben dem eigentlichen Netzteil, schwarze Befestigungsschrauben, die modularen Kabelstränge, einige schwarze Kabelbinder und ein Netzkabel. Somit ist alles vorhanden, was für den sauberen Einbau und die Inbetriebnahme vonnöten ist.

    DSC_0168.jpgDSC_0169.jpg

    Nun zum Netzteil selbst:
    Das Design ist angenehm schlicht, vollständig in schwarz gehalten und sehr gut verarbeitet.

    Der einzige Wehrmutstropfen an dieser Stelle ist der extrem grobe und viel zu groß gewählte Sleeve. Er wird zwar teilweise dadurch relativiert, dass die inneren Kabel ebenfalls vollständig schwarz sind und diese Unschönheit dadurch nur wenig auffällt, aber ich persönlich hätte den Sleeve lieber weg gelassen, als den vorhandenen zu verwenden (alternativ kürzer gewählt und mehr über das Kabel gestreckt).

    Die Kabellänge ist nahezu perfekt gewählt für typische Midi-Tower (getestet wurde in einem Fractal Design Arc Midi R2).

    Die Kabelausstattung ist angemessen gewählt:
    Neben den üblichen 20+4 Pin ATX-Stecker und dem 4+4 Pin CPU-Stecker, finden sich zwei modulare 2x 6+2 Pin PCIe-Stränge sowie drei weitere Stränge für Festplatten und ähnliches.
    Die Belegung zwei dieser drei Stränge empfinde ich als ungünstig/unnötig.
    Einer der beiden besitzt zwei SATA-, einen Molex- und einen Floppy- Stecker, der zweite kommt mit einem SATA- und zwei Molex-Anschlüssen daher.

    P1010375.jpgP1010377.jpgP1010381.jpg

    Verwendet heutzutage tatsächlich noch jemand Floppy-Stecker?
    Den zweiten erwähnten Strang konnte ich persönlich tatsächlich vollständig nutzen (DVD-Brenner, NZXT Hue+ und Lüftersteuerung), allerdings empfinde ich die Stecker Reihenfolge als ungünstig, da zumeist das DVD-Laufwerk seinen Anschluss an der höchsten Stelle im Gehäuse hat. Den entsprechenden Stecker am Ende des Strangs zu haben würde mehr Sinn machen.
    Der dritte Strang mit drei Mal SATA ist für moderne Systeme definitiv der sinnvollste und auch relevanteste.

    Ein weiterer Kritikpunkt an den modularen Kabeln findet sich in ihrem Aufbau als (ungesleevte) Flachband-Kabel. Während die Montage des Netzteils durch die Modularität angenehm einfach war, stellt sich das Kabelmanagement als Geduldsprobe heraus. Die Kabel sind teilweise sehr störrig und müssen in sich verdreht werden, um zu den verschiedenen Steckplätzen zu gelangen.
    Dies erzeugt unschöne Verdickungen.
    Zudem erhält man am PCIe-Strang bei Verwendung beider Stecker eine sehr unschöne Schleife, da der Abstand zwischen den beiden 6+2-Pin Steckern für die Montage an einer einzelnen Grafikkarte viel zu groß ist. Weiterhin erzwingt der Flachbandaufbau nahezu ein Knicken des Kabels, um in das ohnehin recht breite Arc Midi R2 zu passen.

    Im Betrieb fällt zuerst der Lüfter auf. Er ist selbst unter Volllast kaum zu hören und wird von anderen Komponenten weit überdeckt.
    Dies lässt sich im Teil bestimmt auch auf die 80Plus Silber Zertifizierung zurückführen.

    Intern zeichnet sich das Netzteil durch einen Multirail Aufbau und eine vollständige Schutzschaltungsausstattung aus, die der des firmeneigenen Dark Power Pro in nichts nachsteht.
    Mit 384 W Maximallast für die GPU 12V-Schiene und 336 W auf der „Rest“ 12V-Schiene sollte sich auch jede erdenkliche Single-GPU Konfiguration gut betreiben lassen. Bei Multi-GPU Wunsch sollte unbedingt auf die Leistungsaufnahme geachtet werden.

    Die Spannungen zeigten sich auch in Crossload-Szenarien als angenehm stabil und es konnte keinerlei Abhängigkeit zwischen den einzelnen Hauptspannungen festgestellt werden.
    Selbst bei nahezu maximaler Last bewegte sich die 12V-Versorgung sauber zwischen 12,096 V und 12,192 V. Die 5 V und 3,3 V Spannungen schwankten um respektive maximal 0,04 V und 0,032 V.
    Gute Weiterentwicklung be quiet!!

    Ein letzter Bonuspunkt ist die 3-jährige Herstellergarantie. Diese musste ich über die letzten 6 Jahre bei mehreren Netzteilen von be quiet! jedoch nie in Anspruch nehmen, entsprechend würde ich eine ähnlich gute Haltbarkeit auch von diesem Netzteil erwarten.

    Insgesamt handelt es sich beim be quiet! Pure Power 10 CM 600W um ein sehr schönes, hervorragend verarbeitetes und prinzipiell sehr gut ausgelegtes Netzteil. Trotz der erwähnten Kritikpunkteist es für seinen Preispunkt von ca. 80¤ als empfehlenswert zu betrachten und kann mit seinen Features einige Konkurrenten in diesem Preissegment ausstechen.

    P.S.: Nachdem ich hier Brodas' Review gelesen hab fühl ich mich ja schon fast dilettantisch O.o
    Geändert von Lady Marketing (23.03.2017 um 13:28 Uhr)

  28. #20
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    TEST: Be quiet! PURE POWER 10 | 500W CM

    Ich habe das Glück das Netzteil 500W Pure Power von Be Quiet als Produkttester zu nutzen.
    Da ich gerade einen neuen PC zusammengebaut habe, kommt das Netzteil gerade recht.
    Die Komponenten sind alle in einem passenden BeQuiet PureBase 600 Gehäuse untergebracht.
    Dabei sind ein AsRock Extreme4 mit übertaktetem I7 7700K mit 4,8ghz inkl. Wasserkühlung Liquid Freezer,
    64GB Ram Corsair Vengeance, und einer etwas betagten GTX 770 Zotac AMP mit max. Stromaufnahme von locker über 230Watt.
    Auch die CPU braucht schon im Normalbetrieb mehr als 95Watt . Auf hoher Leistung sind 95-120 Watt sogar möglich, je nach Core Voltage.
    Übertaktet natürlich noch ein Stück mehr.

    Zu Anfang dachte ich, das Netzteil schafft die Leistung gar nicht, wurde aber eines Besseren belehrt.
    Zusätzlich wollen natürlich Mainboard, Festplatten und Laufwerke versorgt werden, selbst da kommt das 500W Netzteil nur sehr langsam an seine Grenzen
    – und bleibt wie immer erstaunlich leise.

    Schon beim Auspacken war klar, das das ein Grundsolides Netzteil ist.
    Es liegt recht schwer in der Hand, was sicher dem hochwertigen Material geschuldet ist, an dem wohl nicht gespart wird. Zu sehen auch in dem Foto durch das Lüftungsgitter. Außerdem ist es griffig und man rutscht definitiv nicht so leicht ab, falls man mal z.B. schmierig sind – was man allerdings vermeiden sollte bei einer Computer-Montage.

    Das Netzteil kommt mit den üblichen Kabeln daher – in schwarz und relativ Schmal.
    Mit genügend Abzweigungen für viele Laufwerke jeglicher Art. Mit Dabei sind Kabelbinder für ein adäquates Kabelmanagement und natürlich 5 Schrauben zur sicheren Montage.
    Sogar weniger Schrauben reichen aus, damit das Netzteil bombenfest im unteren, hinteren Teil des Gehäuses stabil montiert ist.
    2x PCIe Stromanschlüsse sind vorhanden und können effizient Zwei Grafikkarten versorgen. Die GTX 770 ist in diesem System erst mal nur einzeln Verbaut, bei den neuen GTX 1050-1080 lohnt es sich natürlich zwei zu verbauen - je nach Modell. Und auch das würde das Netzteil in diesem Setting noch schaffe - je nach Modell.
    3x IDE versorgen viele eingebaute Laufwerke. In dieses Gehäuse kann man nicht mal so viele SSDs, HDDs und z.B optische Laufwerke einbauen, wie das Netzteil Versorgungsanschlüsse hat.
    Das Netzteil wird bei einer dauerhaften Belastung mit Prime95 nicht wirklich warm, was definitiv auf eine hohe Effizienz schließen lässt. Da hat BeQuiet nicht nur in die Marketingkiste gegriffen und ca. 91% Effizienz propagiert, sondern liefert auch das passende Ergebnis dazu.
    Wie schon kurz erwähnt bleibt das Netzteil auch wunderbar leise- jeder andere Lüfter im Gehäuse bzw. die Lüfter der Grafikkarte und der Wasserkühlung der CPU
    sind da um ein vielfaches lauter, selbst im Idle.
    Somit könnte man das Netzteil sogar direkt im Schlafzimmer laufen lassen, ohne das man irgend etwas mitbekommen würde.
    Das Netzteil läuft auch im 24/7h Betrieb ohne Leistungsschwankung, oder sonstige Auffälligkeiten.
    Das ist z.B. für Renderings in Cinema 4D über mehrere Tage wichtig – nicht dass sich das Rendering durch einen Ausfall zeitlich verzögert. Das würde für jegliche Projektierung ein Problem sein.
    Ich würde gerne noch etwas zur Lebendsdauer des Netzteils sagen, da es aber erst sehr kurz im Betrieb ist, sollte man zum Thema recherchieren.
    Laut allgemeiner Meinung ist aber an der Lebensdauer und Zuverlässigkeit nichts sonderlich aus zu setzen, was sich von anderen Herstellen negativ abheben würde.
    Eher das Gegenteil ist der Fall. Mit diesem Netzteil kauft man sich nicht nur den Namen, sonder einfach auch Qualität mit ein.

    Und für den Preis dieses Netzteils können sich andere Hersteller noch was in Sachen Stabilität und Qualität abschauen. Be Quiet hat da für jeglichen Einsatzzweck – auch den professionellen ein super Netzteil entwickelt.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von TesterKeeper_01 (13.03.2017 um 23:22 Uhr)

  29. #21
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    Hallo zusammen!
    Ich durfte im Rahmen der Produkttesteraktion 2017 in Zusammenarbeit mit be quiet! das Netzteil be quiet! Pure Power 10 CM 500w testen und dafür vielen Dank an Mindfactory.
    Erstmals zum Setup, in dem ich das Netzteil getestet habe:
    Gehäuse: NZXT s340 Elite
    Mainboard: MSI Z270 Gaming Pro Carbon
    CPU: Intel Core I5 7600K
    CPU Kühler: NZXT Kraken x52
    Grafikkarte(GPU): Intel HD Graphics 630 (Grafikeinheit von Intel Core I5 7600K)
    Arbeitsspeicher: 16Gb G.Skill Trident Z RGB DDR4-3000 Cl16
    Netzteil: Be quiet! Pure Power 10 CM 500w
    HDD: Seagate Desktop 1TB
    Betriebssystem: Windows 10 Home

    Im folgenden Bericht werde ich auf diese Kriterien eingehen:

    -Lieferumfang
    - Verarbeitung
    - Montage
    - Lautstärke
    - Ausstattung
    - Effizienz und Leistungsdaten
    - Spannungsstabilität
    - Fazit (Preis-Leistungs-Verhältnis etc)

    Lieferumfang:

    In der hochwertigen Verpackung war neben dem Netzteil das Netzteilkabel 230V EU enthalten, wie auch die 5 modularen Kabel, Befestigungsschrauben, Kabelbinder und ein Handbuch auf EN, DE, FR, PL, ES und


    Verarbeitung



    Das Netzteil ist sehr hochwertig verarbeitet, das Design ist wie der Vorgänger schlicht gehalten.
    Die festen Kabel am Netzteil sind gesleevte Rundkabel und die modularen Kabel sind Flachbandkabel.

    Montage

    Die Montage ging sehr schnell und einfach. Man musste nur mit den vier enthaltenen Befestigungsschrauben das Netzteil an das Gehäuse festmachen und dank der beschrifteten Kabel war das Kabelmanagement auch kein Problem.


    Lautstärke



    Wie der Name der Firma schon sagt, ist der eingebaute 120mm Lüfter SilentWings von be quiet! sehr, sehr leise und hört man praktisch nicht, da die Umdrehungen pro Minute bei Last bis 50% nur unter 500 liegen, sodass nur ein Lautstärkepegel von nicht ein mal 20 dB(A). In den meisten Fällen kommen Umgebungsgeräusche und anderer Lärm von anderen Komponenten hinzu, wie Grafikkarten, Gehäuselüfter oder CPU-Kühler, sodass das Netzteil nicht hörbar ist.


    Ausstattung



    Das Netzteil hat 2 feste Kabel. Einmal für das Mainboard ein 20+4 pin Stecker mit der Länge von 50cm und zwei 12V P4 Stecker für die CPU mit einer jeweiligen Länge von 60cm.
    Als modulare Kabel werden zwei 8-pin PCIe für die GPU mit der Länge von 50cm, zwei SATA/Molex Kabel für die Laufwerke(HDD) mit 95cm und 80cm Länge und einem Kabel mit nur SATA-Anschlüsse mit einer Länge von 80cm. Die Kabel sind beschriftet, das das Kabelmanagement vor allem für Anfänger leichter macht.

    Das Netzteil ist mit Sicherheitstechnologien ausgestattet, wie Überstromschutz (OCP), Überspannungsschutz(OVP), Unterspannungsschutz(UVP), Kurzschlussschutz (SCP), Überhitzschutz (OTP) und Überlastschutz (OPP)
    Das Netzteil ist ausgestattet mit zwei 12V-Leitungen (1x 28A; 1x 20A) mit einer maximalen Gesamtleistung von 480W und 3,3V (24A) +5V(15A)
    Leitungen mit einer maximalen Gesamtleistung von 120W.


    Effizienz und Leistungsdaten



    [80-Plus-Zertifikat =Bei bestimmter Last wird ein bestimmter Wirkungsgrad erreicht]


    Wie der Vorgänger ist das Netzteil mit einem 80-Plus-Silber-Zertifikat ausgezeichnet und kommt bei 50% Last auf einem Wert von bis zu 91,8, das für ein Netzteil dieser Preisklasse sehr gut ist.

    Auch wurde Active Clamp und SR Technologie wie beim Vorgänger eingesetzt, die zusätzliche, aktive Bauteile einsetzt, sodass die Stationen der Transformation besser überwacht werden können
    =>Verbesserung von Effizienz und Leitungsstabilität.

    Eine weitere Neuerung zum Vorgänger ist der Energieverbrauch im Stand-by-Modus, wo durch kleine Änderungen und ein Wechsel von einer normalen Diode zu einer sogenannten Schottky-Diode, die Effizienz deutlich verbessert wurde.


    Spannungsstabilität



    Bei diesem Thema gibt es wohl die größte Neuerung:
    Anders als bei den Vorgängern wird bei dieser Netzteilgeneration erstmals eine DC/DC Technologie (Gleichspannung zu Gleichspannung) eingesetzt, wodurch der stabile Betrieb erheblich verbessert wird. Das war bei den Vorgängern ein großer Nachteil, da viele andere Netzteile schon diese Technologie hatten.
    Dazu kann man +3,3, die +5 und die 12V Leitungen unabhängig voneinander versorgen und ist
    vor allem im Bereich Gaming wichtig.




    FAZIT


    Das Netzteil be quiet! Pure Power 10 CM ist ein würdiger Nachfolger des Netzteils be quiet! Pure
    Power 9 CM.
    In vielen Punkten ähnelt das Netzteil dem Vorgänger, aber be quiet! punktet vor allem mit
    vielen Verbesserungen, wie Benutzung einer DC/DC-Technologie, das im Vorgänger nicht gab und
    ein großer Nachteil gewesen war.
    Ich empfehle dieses Netzteil vor allem für Anfänger, aber auch für etwas erfahrenere Personen, die für einen guten Preis (70¤) sehr gute Leistung haben wollen.

    P1030853.jpgP1030856.jpgP1030859.JPGP1030865.JPGP1030871.jpgP1030873.jpg
    Geändert von Lady Marketing (15.03.2017 um 16:36 Uhr)

  30. #22
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    Auch ich habe bei der Testers Keepers Aktion die Möglichkeit bekommen das teilmodulare Be Quiet! Pure Power 10 mit 600 Watt zu testen. Vielen Dank dafür an Mindfactory und Be Quiet!. Die Bewertung ist in folgende Kriterien unterteilt:

    - Lautstärke
    - Ausstattung / Zubehör
    - Effizienz und Leistungsdaten
    - Spannungsstabilität
    - Verarbeitung
    - Montage
    - Preis-/Leistungsverhältnis

    Mein System:

    Mainboard: MSI H87 G41 PC Mate
    CPU: i5 4570
    Grafikkarte: MSI Geforce GTX 1070 Gaming X 8G
    Arbeitsspeicher: 16 GB Crucial
    Gehäuse: Bequiet! Silent Base 800 Orange
    Festplatten: 500 GB SSD Samsung Evo + 1 TB Western Digital HDD

    Lautstärke:
    Da ich so oder so in nächstzer Zeit ein Netzteil gekauft hätte kam mir die Aktion sehr gelegen. Ich habe mir Ende 2016 ein Be Quiet Silent Base 800 Gehäuse zugelegt und hatte gehofft meinen PC so etwas leiser zu kriegen. Nachdem alle Komponenten eingebaut waren hatte ich aber das Gefühl das das ganze doch um einiges leiser gehen muss wobei meines erachtens nach der größte Krachmacher das alte (billige) Netzteil war. Jetzt nachdem ich das Pure Power 10 eingebaut habe bin ich mit der Lautstärke vollkommen zufrieden. Ich möchte behaupten das Netzteil ist so gut wie unhörbar. In diesem Punkt also schonmal top.

    Ausstattung/Zubehör:
    An Austattung bzw Zubehör wird natürlich alles mitgeschickt was man braucht, egal ob man einen Office-PC oder einen Gaming-PC hat. Die 20+4 Pin Stromversorgung fürs Mainboard (550 mm lang) sowie die 4+4 Pin Stromversorgung (600 mm lang) sind fest im Netzteil integriert.
    Es liegen außerdem bei:
    Zwei PCIe Kabel mit 500 mm Läne und jeweils 2 x 6+2 Pin Steckern,
    ein 500 mm Kabel mit 2xSATA, 1xHDD und 1xFDD
    ein 500 mm Kabel mit 1xSATA und 2xHDD
    ein 500 mm Kabel mit 3xSATA.
    Und natürlich ein 1500 mm langes Netzkabel.
    Außerdem noch Befestigungsschrauben und ein paar kleine Kabelbinder.

    Effizienz:
    Das Netzteil ist 80 Plus Silver zertifiziert und hat bei ca. 50 % Auslastung die bei meinem System realistisch sein dürften einen von bequiet angegebenen Wirkungsgrad von 91,7 %. Für ein Netzteil dieser Preisklasse halte ich das für ziemlich gut, wer mehr will muss halt tiefer in die Tasche greifen.

    Spannungsstabilität:

    Da ich keine Möglichkeit habe die Spannung zu messen kann ich nur sagen
    das ich in den 8 Tagen in denen das Netzteil bei mir eingebaut war keinerlei Probleme hatte. Das Netzteil tut einfach was es soll und mein PC läuft stabil.

    Verarbeitung:
    Wie auch schon bei meinem Gehäuse merkt man das man bei Be Quiet Qualität bekommt. Das Netzteil sieht nicht nur hochwertig aus, sondern es fühlt sich auch so an. Gegenüber dem billigen Netzteil vorher muss man sagen das man hier einen DEUTLICHEN Qualitätsunterschied feststellen kann. Die mitgelieferten Kabel sind ebenfalls alle von guter Qualität, die Stecker passen überall schön rein ohne Gewalt anzuwenden. Das Netzteil an sich weist keinerlei scharfe Kanten oder ähnliches auf.
    Auch hier kann das Produkt meiner Ansicht nach komplett überzeugen.

    Montage:
    Die Montage war so einfach wie sie nur sein kann. Altes Netzteil raus, Be Quiet Netzteil rein (was aufgrund der modularität sehr gut ging, keine Störenden Kabel beim einsetzen etc). Die mitgelieferten Schrauben griffen sofort. Alle Kabel ließen sich gut verlegen und man muss halt nur die nötigsten anschließen so das mein Gehäuse nicht überfüllt ist und einen guten Airflow hat.

    Preis/Leistung: Da dies bei den Bequiet Netzteilen die Einsteigerklasse ist und ich auch schon bei Freunden und Verwandten ein Straight Power und ein Dark Power Netzteil von Bequiet verbaut habe, weiß ich das es noch effizientere und noch hochwertiger verarbeitete Netzteile gibt, aber eben auch deutlich teurere. Da muss sich jeder selber überlegen ob er wirklich ein Netzteil jenseits von 120 Euro braucht.
    Für mich reicht dieses Netzteil absolut aus. Es ist effizient, sehr leise und vor allem erschwinglich. Von daher würde ich das Preis/Leistungsverhältnis als sehr gut bezeichnen.

    Ich hoffe ich konnte euch mit meiner Rezension bei der Kaufentscheidung helfen.

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    Geändert von Lady Marketing (29.03.2017 um 11:40 Uhr)

  31. #23
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    Bewertung des be quiet! Pure Power 10 600W CM

    Allgemeines zum Netzteil:
    Beim be quiet! Pure Power 10 600W CM handelt es sich um ein teilmodulares Netzteil, welches für den Einsteiger- und Mittelklasse Markt entwickelt wurde. Dies bedeutet, dass sowohl der 20+4 Pin, als auch der 4+4 Pin p8 Stecker zur Versorgung des Mainboards und der CPU verlötet sind. Diverse andere Stecker sind modular ausgeführt, sodass je nach Bedarf nur die zur Stromversorgung benötigten Kabel benutzt werden können. Insgesamt kann das Netzteil 4 PCIe 6+2, 7 eSata , 2 Molex und ein 4pin Lüfter Stecker mit Strom versorgen. Hierdurch werden bis zu 7 eSata Geräte, wie Laufwerke, Festplatten und SSDs betrieben. Mit den 2 Molexsteckern können außerdem ältere Komponenten wie Diskettenlaufwerke angebunden werden.

    Montage:
    Die Montage des Netzteils erwies sich als einfach und schnell. Durch die Teilmodularität war es nicht mehr nötig überflüssige Kabel im Gehäuse wegbinden zu müssen. Dies führt zu einfacherem Kabelmanagement und somit auch zu einem saubererem Aussehen des gesamten PCs. Die fünf im Lieferumfang enthalten Kabelbinder erleichtern diese Aufgabe weiter, wer jedoch viel Wert auf Kabelmanagement setzt, sollte sich noch weiter Binder besorgen. Lediglich die modularen Kabel sind ein wenig kurz gehalten, sodass bei etwas größeren Gehäusen die Kabel auf der Rückseite des Gehäuses nicht optimal verlegt werden können. Nichtsdestotrotz ist es problemlos möglich alle Kabel anzuschließen.

    Lautstärke:
    Der im Netzteil integrierte 120mm Lüfter von be quiet! kühlt im idle leise, sodass außerhalb des Gehäuses nichts zu hören ist. Selbst unter Volllast meines PCs war der verbaute SilentWings-Lüfter kaum hörbar. Zwar ist dieses PSU im Vergleich zu hochwertigeren Modellen nicht passiv gekühlt, dies fällt aber im Hinblick der sehr leisen idle-Lautstärke jedoch kaum auf, und ist daher, vor allem im Hinblick auf den Preis, auch gar nicht nötig.

    Ausstattung/Stabilität:
    Zur Ausstattung des PSUs gehört neben dem Kabelmanagement viele Sicherungsfunktionen, die verhindern sollen, dass der restlichen Hardware bei allen mögliche Eventualitäten gesichert ist. So gehört neben dem Überstromschutz außerdem Unterspannungsschutz, Überspannungsschutz, Überlastschutz sowie eine Kurzschlusssicherung und Temperatursicherung zur Ausstattung. Des Weiteren wurden 2 separate 12V- Schienen verbaut, die die CPU, GPU sowie das Mainboard mit Energie versorgen. Dies hat den Vorteil, dass die Stromversorgung stabiler und effizienter läuft.
    Die insgesamt vier mitgelieferten PCIe Stecker besitzen zudem die Möglichkeit, multi GPU Systeme zu versorgen. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass die Nennleistung von 600W nicht überschritten wird.

    Verarbeitung:
    Nach dem Auspacken hält man ein schlichtes, mattschwarzes und sehr edel wirkendes Netzteil in der Hand, welches einem durch sein hohes Gewicht ein Gefühl von qualitativ hochwertiger Verarbeitung vermittelt. Keines der schwarzen fest verlötetet Kabel ist am wackeln und auch die modularen Kabel lassen sich spielfrei, aber einfach anbringen. Das Netzteil selbst fällt durch geringe Fertigungstoleranzen auf, welches durch kleine und gleichmäßige Spaltmaßen entlang der Kanten erkennbar ist. Jede Schraube ist festgezogen und nichts ist lose oder bewegt sich.

    Effizienz und Leistung:
    Die Nennleistung beträgt 600W, jedoch kann das Netzteil zu Lastspitzen auch kurzzeitig mehr Energie liefern. Auf der 12V-Schiene wird insgesamt 48 Ampere ausgegeben, was eine Maximalleistung von 576 Watt entspricht. Die 3,3V und 5V schienen können zusätzlich 140 Watt für weitere Komponenten liefern. Das Netzteil hat eine 80+ Silber Zertifizierung und liefert somit eine Effizienz von über 90 Prozent im Bereich von etwa 30% - 80% Auslastung. Durch die im Vergleich zum Vorgängermodell geänderte Spannungsregler, liefern die DC-DC-Wandler nun stabilere Ausgangsspannung für die 3,3V und 5V schiene.

    Fazit:
    Das Netzteil ist für dieses Preissegment gut ausgestattet und erfüllt viele Funktionen. Neben der sehr guten Effizienz fällt vor allem das schlichte und edle Design, sowie die leise Kühlung auf. Mit einem Preis von aktuell 81,50¤ liefert dieses Netzteil, auch aufgrund der Teilmodularität, ein gutes bis sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Aus diesen Gründen empfehle ich jedem, der auf der Suche nach einem günstigem, aber trotzdem gut verarbeiteten und soliden Netzteil ist, sich dieses zu kaufen.

    20170402_164549.jpg20170402_165221.jpg20170402_165240.jpg20170402_165308.jpg20170402_210628.jpg
    Geändert von Lady Marketing (03.04.2017 um 09:27 Uhr)

  32. #24
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    Auch ich durfte das Be quiet! Pure Power 10 600W CM für Mindfactory Testen und werde es nun Bewerten:

    Da ich mir ein neuen PC zulegen wollte war es auch an der Zeit mir ein neues Netzteil zu gönnen. Nach mehreren Überlegungen und Abwägungen bin ich zu den Schluss gekommen, mir einen leisen, energiesparsamen aber leistungsstarken Gaming-PC zusammenzustellen. Schnell viel meine Entscheidung auf die Be Quiet! Komponenten, welche nicht nur schick sondern auch Leistungsstark sind. Die wichtigsten Bestandteile meines neuen Rechner sind folgende:

    • Ryzen 1700X (der 1800X erscheint mir im Punkto Preis-/Leistung deutlich schlechter zu sein)
    • Be quiet! Silent Base 800 für ein Leisen und Schallreduzierten betrieb.
    • Gskill F4-3200C15Q-32GVR Memory D4 3200 32GB C15
    • be quiet! Dark Rock Pro 3 Tower Kühler
    • Be quiet! Pure Power 10 600W CM
    • Grafikkarte wird mit Vega aufgerüstet für 4K

    20170323_154327.jpg20170323_154507.jpg20170323_154646.jpg

    Durch meine guten Erfahrungen in den letzten zwei Jahren mit einen Be quiet! Pure Power L8 CM-630W Netzteil war meine Vorauswahl schnell erneut auf Be Quiet! gefallen. Glücklicherweise durfte ich das Netzteils für Mindfactory testen. Insbesondere die Silber+ Zertifizierung in Kombination mit den flüsterleisen Betrieb haben mich überzeugt.

    Die Energieeffizienz ist mit einen Wirkungsgrad von 91% bei 50% Auslastung durchweg gut für das Preissegment und auch im oberen Auslastungsbereich erzielt das Netzteil noch eine Wirkungsgrad um die 89%. Dazu kommt das der Betrieb sehr Leise ist und der Lüfter nicht wirklich schnell zu drehen scheint. Bei naher Betrachtung ist lediglich ein schwaches Brummen wahrnehmbar.

    Ein weiterer positiver Punkt ist die Spannungsstabilität. Hier habe ich mich für den Test bei Hardwareluxx.de umgeschaut und informiert. Das Be quiet! Pure Power 10 600W CM hat eine maximale Schwankung von 2,1% bei 3,3V und nur 0.7% bei 12V was sehr gut ist und eine Verbesserung zur vorigen Generation darstellt.

    Im Punkt Optik bin ich wie von be Quiet! gewöhnt sehr zu frieden. Das Netzteil wirk sehr hochwertig. Im vergleich zur Vorgängergeneration des L8 ist das Kabelmanagement noch schicker und nun einheitlich in schwarz, was perfekt zu meinen Gesamtdesign passt. Sehr ansehnlich ist auch der orangene Kunststoffring am Lüftungsgitter. Mein Be quiet! Base 800 Gehäuse ist zwar schwarz aber auch hier passt der orange Farbton sehr gut. Leider ist der Ring nach den Einbau nicht mehr sichtbar.
    Der Einbau war schnell und einfach erledigt. Wie üblich reichen vier Schrauben um das Netzteil zu befestigen. Der modulare Aufbau ermöglicht ein nur wirklich notwendige Kabel zu verlegen. Die länge der Kabel sind dabei ausreichend dimensioniert und die beigepackten Kabelbinder halten alle Kabelstränge geordnet zusammen. Für Leute die Ordnung lieben, die Installation schnell und einfach durchführen wollen oder die Luftzirkulation optimieren liegen hier bei der CM-Variante richtig. Es gibt zwei 8-polige Anschlüsse für die Graphikkarten und 3x fünfpolige Anschlüsse für Die SATA- und 4-Pin-Molex-Steckern, wobei ein Kabel nur SATA-Anschlüsse hat. Für mich war das alles vollkommend Ausreichend mit zwei Laufwerken und drei Festplatten.

    Preislich gesehen ist das Be quiet! Pure Power 10 600W CM vielleicht nicht das allergünstigste Netzteil aber betrachtet man die gebotene Leistung im Verhältnis trifft man mit den Netzteil definitiv keine schlechte Wahl. Ich würde das Netzteil für den Preisbewussten Benutzer mit gehobenen Anforderung durchweg empfehlen. Also für mich stimmt hier eindeutig das Preisleistungsverhältnis.

    Zum Thema Zuverlässigkeit kann ich noch nichts sagen bin aber zumindest mit mein alten Be quiet! Pure Power L8 CM-630W Netzteil nach zweieinhalb Jahren intensiver Nutzung in meinen Zweitrechner immer noch sehr zufrieden.
    Geändert von Lady Marketing (23.03.2017 um 17:01 Uhr)

  33. #25
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    Daumen hoch Review 500 Watt be quiet! Pure Power 10CM Modular 80+ Silver

    Produktbewertung: 500 Watt be quiet! Pure Power 10 CM Modular 80+ Silver
    Artikelnummer: 8754649
    Testzeitraum: 01.03.2017 – 10.03.2017


    Erster Eindruck:

    Der Karton verspricht ein 500 Watt Netzteil mit 80 PLUS Silver Zertifikat. Das garantiert einen Wirkungsgrad von mind. 85 %. Die Verpackung ist wertig und die Angaben zur Leistung und den Anschlussmöglichkeiten (in diesem Fall ein modulares Kabelmanagement) leicht zu entnehmen.
    Eine Leistungstabelle sowie eine Skizze der Kabelbäume, die Außenmaße (160x150x86) und das Siegel mit der TÜV Rheinland Zertifizierung ist auf der Verpackung ersichtlich.

    IMG_1098.jpgIMG_1099.JPGIMG_1102.jpg

    Ausstattung:

    In dem Karton befinden sich das Netzteil mit folgenden Stromanschlusskabeln (20+4 PIN und zwei mal P4 Connector), sowie 5 modulare Kabelstränge ( drei mit Laufwerksanschlüssen und zwei PCI-E Anschlüssen), ein Kaltgeräte-Stromanschlusskabel, Schrauben zur Befestigung, Kabelbinder und eine Kurzanleitung.

    IMG_1096.JPGIMG_1097.JPG

    Die modular anschließbaren Kabelstränge besitzen insgesamt
    6 SATA (15pin HDD)
    3 PATA (4pin HDD)
    1 FDD (Floppy)
    2 PCI-E (6pin uns 6pin+2 GPU)

    Für den leisen Betrieb soll ein 120 mm be quiet! Silent Wing Lüfter sorgen. Dieser ist bei den CM Versionen orange eingefasst. Der optische Eindruck des Netzteils, des Lüfters und der Kabelstränge ist wertig.

    IMG_1101.jpgIMG_1103.jpg

    Montage:

    Das Netzteil ist an keiner Stelle scharfkantig und die Bohrungen zur Befestigung passgenau. Die Kabellänge der einzelnen Stränge sind alle ausreichend dimensioniert. Ich muss dazu sagen, dass ich ein recht großes NANOXIA Deep Silence 1 Gehäuse nutze. Trotzdem hat man keine Probleme die Laufwerke zu erreichen. Die Anzahl der Anschlüsse ist für mein System auch vollkommen ausreichend. 2x3,5“ Festplatten, 1xSSD, 1 BluRay + 1 DVD Brenner. Eine Grafikkarte benötige ich für mein derzeitiges System (Intel I5 7600K + MSI Z270 Board PC Mate) nicht. Durch das modulare System kann ich die beiden PCI-E Stränge und einen der SATA Stränge einsparen. Das hält den Innenraum aufgeräumt. Somit ist dieses Netzteil ideal für Case Modding geeignet.



    Betrieb:

    Nachdem alle benötigten Kabel angeschlossen und sauber verlegt sind, schalte ich den Rechner mit dem neuen Netzteil ein. Und obwohl ich direkt vor dem Gehäuse sitze ist das Netzteil fast nicht hörbar. Selbst meine leisen Gehäuselüfter (Noiseblocker Black Silent Pro) sind lauter. Es ist in 30 cm Entfernung bei geöffnetem Gehäuse (Seitenteil) kein Lüftergeräusch wahrnehmbar. Außerdem kann ich kein Fiepen, Piepen oder irgendwelche Lagergeräusche identifizieren. Da macht be quiet! seinem Namen wieder alle Ehre. Die Hardware ist vollkommen leise.


    Fazit:

    Das Hauptargument für dieses Netzteil ist seine Laufruhe. Bis jetzt habe ich ein be quiet! Straight Power E8 mit 400 Watt genutzt. Doch dieses Pure Power 10 übertrifft es in Punkto „leisen Betrieb“. Laut Hersteller ist die Lautstärke in Abhängigkeit von der Auslastung (siehe folgende Tabelle) sehr niedrig.

    Lautstärke Auslastung
    11,0 db(A) 20 %
    11,8 db(A) 50 %
    19,9 db(A) 100 %

    Dies kann ich durch meinen subjektiven Hörtest nur bestätigen.

    Das Kabelmanagement mit ausreichend Anschlussmöglichkeiten, modularer Nutzung und der ausreichend langen Dimensionierung der Kabelstränge wissen ebenfalls zu gefallen.

    Kurz und gut ist an diesem Netzteil definitiv nichts zu bemängeln. Außerdem besitzt das Netzteil eine Herstellergarantie von 3 Jahren.

    Das Preis/Leistungsverhältnis ist bei einem Preis von ca. 75 ¤ hervorragend. Dieses Netzteil wendet sich an alle die einen leisen und effizienten Betrieb wünschen. Aufgrund dessen, dass es quasi unhörbar seinen Dienst verrichtet ist dieses Netzteil eine uneingeschränkte Kaufempfehlung wert.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von Lady Marketing (23.03.2017 um 14:04 Uhr)

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