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Thema: Crazybaby Mars Testers Keepers

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Lady Marketing
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    Standard Crazybaby Mars Testers Keepers

    Hier könnt Ihr die Reviews von der Crazybaby Mars Testers Keepers Aktion vom 07.11.-13.11.2016 sehen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Crazybaby Mars Testers Keepers
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  2. #2
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    Hallo zusammen,

    ich hatte das Glück, den Lautsprecher MARS von CRAZYBABY im Rahmen der Testers – Keepers Aktion von Mindfactory zu gewinnen, um diesen ausgiebig zu testen. Ich werde meine Erfahrungen vom Auspacken über die Inbetriebnahme bis hin zum alltäglichen Gebrauch teilen sowie meine Erfahrungen mit der zugehörigen kostenlosen App.

    *** UNBOXING ***
    Zunächst war ich verwundert über den doch großen Karton mit den Maßen 220 x 220 x 443 (L/B/H in mm). Jedoch wurde beim Auspacken klar, dass diese Größe sicherlich erforderlich war, um diesen Lautsprecher geeignet zu verpacken. Die Verpackung ist in schwarz gehalten mit dezentem Firmenlogo auf den Seiten und der Darstellung des Lautsprechers auf der Vorderseite in glänzendem schwarz. Aufgrund der hohen Qualität und Aufmachung der Verpackung könnte man meinen, es handle sich hierbei um ein Apple Produkt, was aber sicherlich nicht der Fall ist. Zieht man den oberen Teil des Kartons ab, fällt einem direkt der MARS Lautsprecher in der Farbe „spacegrey“ auf, der oben in einer Kunststoffvertiefung liegt. Nun fehlt noch der Subwoofer bzw. die Basisstation des Systems, welcher sich unterhalb des später „schwebenden“ Lautsprechers befindet. Dazu muss jedoch die Verpackung zweigeteilt werden. Eine Lasche signalisiert, an welcher Stelle der Karton aufgetrennt werden kann und siehe da, die Basisstation. Diese steht auf einer härteren Schaumstoffform, dessen Geruch einem direkt in die Nase steigt und eher unangenehm riecht. Darunter befinden sich dann ein kleines Booklet zu Sicherheitshinweisen und Gebrauchsinformationen sowie das mitgelieferte Netzteil in einer kleinen Pappschachtel. Nach ein paar Tagen legte sich der Geruch der Verpackung aber bei näherem „Riechen“ war der Geruch stets wahrnehmbar. Der Lautsprecher hingegen riecht überhaupt nicht.

    *** DESIGN und VERARBEITUNG***
    Nach dem Auspacken des Lautsprechersystems fällt sofort die Farbe ins Auge. Sowohl die Basisstation als auch die „Craft“, also der UFO-förmige Lautsprecher, kommen in einem schönen eloxierten Aluminium daher und wirken sehr hochwertig verarbeitet. Es sind keinerlei Materialfehler und ungewünschte Spaltmaße erkennbar. Alles wirkt wie aus einem Guss und perfekt designt. Auf dem Schreibtisch macht die Box eine sehr gute Figur. Auch das schweben über der Basisstation ist unvergleichbar, es sieht wirklich so aus, als würde ein UFO über dem Boden schweben. Jede Person die die Box so gesehen hat fing direkt an damit zu spielen oder diese zu drehen. Darauf möchte ich jedoch im nächsten Teil genauer eingehen.

    *** BEDIENUNG ***
    Die Bedienung ist sehr einfach gehalten. Einfach die Basisstation mit dem Strom verbinden, die „Craft“ über einen kleinen Knopf an der Unterseite einschalten und auf die Station legen. Dann noch über das Bluetooth-Menü im Handy mit der Craft koppeln und es kann losgehen. Nach wenigen Sekunden ist die Box gekoppelt. Zudem muss noch der Subwoofer über die Ein-/Ausschalttaste eingeschaltet werden.
    Läuft keine Musik o.ä., kann man ein Summen vernehmen, dass solange anhält, bis die Craft in ihrer Endlage ca. 21mm über der Station angekommen ist. Lässt man allerdings Musik laufen, so ist das Summen kaum noch hörbar auf Lautstärkestufe 1 in Verbindung mit einem iPhone 7 Plus und Spotify.

    Die im App Store erhältliche crazybaby - App wirkt auf den ersten Eindruck sehr einfach gehalten und ist sehr benutzerfreundlich. Über die App ist es möglich, das Schweben zu steuern sowie die Lautstärke einzustellen. Ebenfalls kann man die Helligkeit und die Art des „Light Belts“ also das LED Band um die Craft einstellen. Dabei hat man die Wahl zwischen vier Modi, jeweils 1, 2, 3 oder 4 Punkte die sich um die Craft bewegen. Weiterhin kann man zwischen vier voreingestellten Equalizer Modi wählen oder aber manuell Einstellungen über Schieberegler vornehmen.
    Zuletzt kann man mit der App noch eine zweite Box koppeln, sodass auch Stereo Sound möglich wäre, da jedoch nur ein Lautsprecher zur Verfügung stand, konnte dies nicht getestet werden. Außerdem kann noch eingestellt werden, ob die Craft Hinweistöne beim Abheben oder Absenken gibt.
    Manchmal klappt es nicht die Craft über die App mit dem Handy zu koppeln, dazu muss dann manuell im Bluetooth Menü des jeweiligen Endgerätes eine Verbindung hergestellt werden, was mich weiterhin nicht gestört hat. Sinkt der Akkustand unter 20% (lt. Hersteller) so senkt sich die Craft automatisch ab und lädt sich auf. Hier wurde keine induktive Lademöglichkeit vorgesehen, sondern über drei kleine Kontakte auf der Oberseite der Basisstation und einer Art Kontaktring an der Unterseite der Craft. Ist diese vollgeladen, so beginnt sie automatisch wieder zu schweben. Dabei wird der Akkustand stets neben dem Bluetooth Symbol angezeigt.
    Zuletzt wäre noch zu sagen, dass dieser Lautsprecher am besten auf einem festen Untergrund aufgestellt werden sollte, da bei Erschütterungen, z.B. durch Stoßen an den Schreibtisch oder „drehen“ der Craft, diese auch einmal herunterfallen kann und auch wird. Während der ersten Testwoche kam dies täglich mindestens einmal vor. Für Partys sollte man in der App einstellen, dass die Craft auf der Basisstation bleiben soll, damit diese nicht immer herunterfällt. Insgesamt sollte auf sicheren Stand der Basisstation geachtet oder die Craft separat ohne den Subwoofer betrieben werden um ein Herunterfallen und eventuelle Beschädigungen zu vermeiden.
    Auf die Akkulaufzeit gehe ich im Punkt Haltbarkeit genauer ein.

    *** AUDIOQUALITÄT und LAUTSTÄRKE***
    Die Audioqualität ist sehr gut und raumfüllend. Egal ob auf niedrigster Lautstärkestufe oder höchster, zu keiner Zeit ist Rauschen oder Knarzen wahrnehmbar. Der Klang war zu jederzeit klar und wirkte gut abgestimmt. Für den normalen Alltag und dem Betrieb auf dem Schreibtisch ist Stufe 1 völlig ausreichend (natürlich über das Smartphone ausgewählt). Geht man nun höher in den Stufen, so muss man aufpassen, dass sich die Nachbarn nicht beschweren, da die Kombination aus Höhen und Mitten der Craft und den Tiefen aus der Basisstation eine enorme Power haben. Somit ist er für viele Einsatzbereiche geeignet. Will man unterwegs auch Musik hören, so kann man einfach die Craft mitnehmen. Jedoch vermisst man da den satten Sound des Subwoofers. Da eignet sich mein Bose SoundLink einfach besser. Natürlich kann man auch die Basisstation mitnehmen, was mit einem zusätzlichen Gewicht von ca. 1,5kg allerdings gut überlegt werden muss.
    Insgesamt kommt das System meiner Meinung nach eher als Indoor Lautsprecher rüber, da für den Betrieb von Craft und Subwoofer immer ein geeigneter Untergrund vorhanden sein muss und die Craft alleine im Outdoor Test nicht überzeugt hat.

    *** PREIS-/LEISTUNGSVERHÄLTNIS ***
    Für den nicht unerheblichen Preis von 399¤ bekommt man zwar ein designtechnisch anspruchsvolles Gerät und auf jeden Fall einen Hingucker im Büro oder zuhause auf dem Schreibtisch, allerdings sollte man sich im Klaren sein, was man mit dem Lautsprecher machen möchte. Falls man nur Indoor Musik hören möchte, so kann man sich besser einen anderen Lautsprecher kaufen, da bei festem Standort sicherlich keine Akkufunktion notwendig ist und somit auch die Kosten für einen Akku entfallen.
    Es ist auf jeden Fall ein guter Klang vorhanden, was man bei dem Preis auch erwarten kann, allerdings gibt es auch bessere vergleichbare Lautsprecher die sogar günstiger sind.
    Für jemanden der mehr Wert auf Design als auf Klang legt bietet das Mars System auf jeden Fall eine Alternative. Wer aber so wie ich bei einem Lautsprecher mehr Wert auf den Klang und weniger auf das Aussehen legt, der fährt mit „günstigeren“ Modellen aus dem Bose oder Sonos – Lager wesentlich besser.
    Insgesamt würde ich dem Preis-/Leistungsverhältnis nur 3 von 5 Sternen geben.

    *** HALTBARKEIT ***
    Ich habe an mehreren Tagen die Akkulaufzeit des Gesamtsystems getestet und war überrascht, dass die Herstellerangaben fast erreciht wurden, jedoch nur für die unterste Lautstärkestufe und einem negativen Aspekt, der aus nachfolgendem Beispiel hervorgeht.
    Beispiel für beide Akkus vollgeladen und Akkubetrieb:

    Mittwoch
    10:30 Uhr: Einschalten des Systems
    15:53 Uhr: Craft landet auf Basisstation
    18:17 Uhr: Craft zu 100% geladen – System ausgeschaltet

    Donnerstag
    10:59 Uhr: Craft lt. Anzeige nur noch 30%
    Basis lt. Anzeige noch 1 Punkt von 4
    11:36 Uhr: Akku Basisstation leer
    12:00 Uhr: Akku Craft leer

    Ich habe am darauffolgenden Tag die Akkus wieder geladen und die Craft über Nacht von der Basis genommen und ausgeschaltet. Am nächsten Tag war der Akku auf die Hälfte der Kapazität abgesunken, was mir nicht gut gefallen hat. So musste die Craft nach nur 2 Stunden wieder auf der Basis landen um erneut aufzuladen.
    Bislang konnte ich mir nicht erklären, wieso der Standby-Verbrauch so hoch ist.
    Der normale Betrieb von Craft und Basis funktioniert einwandfrei und man kann problemlos 8h Musik damit hören. Jedoch entlädt sich die Craft im ausgeschalteten Zustand egal ob auf der Base oder daneben über Nacht. Dabei bleibt abzuwarten, was sich aus den anderen Berichten zu diesem Thema ergibt.

    *** FAZIT ***
    Insgesamt ein schönes und ausgefallenes System, wobei der beworbene Vorteil, der einzige schwebende Lautsprecher der Welt zu sein, sich für mich eher als Nachteil erwiesen hat, da die Craft zu oft von der Basis gefallen ist, was sich leider nur vermeiden lässt, indem man die Schwebefunktion ausschaltet. Dann kann man sich aber genauso für einen anderen, günstigeren Lautsprecher entscheiden.
    Es sieht schön aus aber für den Preis würde ich mir den Lautsprecher nicht kaufen.

    Alleine das Schreiben auf der Tastatur führt zu einer permanenten Bewegung der Craft und zeigt, wie instabil das Design doch ist.

    Falls ihr noch weitere Fragen zu dem Produkt habt, könnt ihr diese gerne stellen.

    Viele Grüße!

  3. #3
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    Bewertung

    Der Mars by Crazybaby wird sicher verpackt in einem hochwertigen Karton geliefert. Bereits beim ersten Öffnen besticht die mobile Soundbox durch ihr innovatives Design: Der Mars besteht aus einem schwarzen, etwa 23 cm hohen und im Durchmesser etwa 15 cm breiten zylinderförmigem Unterteil, der Basis, auf dem das ebenfalls in schwarz gehaltene 360-Grad-Element, welches an ein kleines UFO erinnert, seinen Platz hat. Er ist nicht nur in schwarz sondern auch in weiteren Farben erhältlich.


    Der Mars wirkt insgesamt robust und solide verarbeitet. Mit einem Gewicht von rund 4 kg ist das Gerät für seine kleine Größe allerdings relativ schwer und eignet sich daher nur bedingt für eine mobile Verwendung, zum Beispiel zur Mitnahme auf Reisen – für einen Transport im Koffer bei einer Flugreise ist es einfach zu schwer. Im Auto lässt es sich jedoch bequem und sicher – am besten in der Originalverpackung oder einer ähnlich sicheren Verpackung – mitnehmen.


    Die Bedienung des Mars ist schnell gelernt. Nach einer kurzen Ladezeit per USB-Anschluss ist das Gerät bereits betriebsbereit – jetzt kann man es überall auch ohne Stromanschluss verwenden.
    Um Musik abspielen zu können muss zunächst der Schalter am UFO betätigt werden und der Mars muss mit einem Bluetooth fähigen Gerät, zum Bespiel einem Smartphone, verbunden werden. Schon kann Musik einfach über einen Musik-Player oder die speziell dazugehörige App abgespielt werden. Dazu muss einfach der entsprechende Titel auf dem Gerät ausgewählt werden – los geht’s!


    So richtig spannend wird es aber erst, wenn man auch die Basis einschaltet und damit die Schwebefunktion des UFOs aktiviert: Dieses hebt sofort mit einem futuristischen Geräusch ab und schwebt anschließend sicher über dem Basis-Element. Das Abspielen der Musik erfolgt jetzt in wirklich alle Richtungen, die Basis dient dabei als Bass.


    Darüber hinausgehend unterstützen Lichteffekte das innovative Design und machen den Mars zu einem echten Hingucker. Leichte Erschütterungen lassen das Schwebelement ein wenig pendeln, aber es wird über der Basis gehalten.
    Nach ungefähr 6 Stunden Abspielzeit sinkt das 360-Grad-Element auf die Basis zurück und lädt sich erneut auf.


    In Punkto Design, Verarbeitung und Bedienerfreundlichkeit schneitet der Mars also durchweg positiv ab – aber kann das Gerät darüber hinaus auch durch seine Audioqualitäten überzeugen? Allerdings! Der Mars ist nicht nur ein optischer Hingucker, es steckt auch ganz schön was drin in dem kleinen Gerät: Der Klang ist sehr klar, der Bass voll und sehr angenehm im Klang. Tiefe und hohe Töne klingen gleichermaßen gut. Es ist sind keine Störgeräusche zu vernehmen. Fans unterschiedlicher Genres kommen hier auf ihre Kosten: über Charts, Rock- und Popmusik hinausgehend kommen auch klassische instrumentale Stücke auf dem Mars gut zur Geltung – und das dank 360-Grad-Element in alle Richtungen! In Punkto Lautstärke schwächelt das Gerät geringfügig: verglichen mit anderen mobilen Musikanlagen ist es zwar recht laut, gegen eine fest installierte Musikanlage kommt es lautstärketechnisch allerdings nicht ganz an – aber damit sollte man den Mars auch nicht vergleichen!


    Um die Haltbarkeit des Produktes zu beurteilen, wäre ein Langzeittest des Mars‘ notwendig – nur so lassen sich genaue Aussagen treffen.
    Da das Gerät aber – wie bereits beschrieben – insgesamt sehr hochwertig und solide verarbeitet wirkt, ist zu vermuten, dass es einem Langzeittest standhalten würde.


    Der Mars ist mit einem Preis von etwa 399 Euro nicht ganz günstig im Erwerb – sicherlich lassen sich mobile Musikanlagen auch preiswerter erwerben. Bedenkt man allerdings die im Gerät enthaltene Technik sowie insbesondere das 360-Grad-Schwebeelement, so erscheint ein Preis von 399 Euro durchaus angemessen. Insbesondere Personen, die über Audioqualität hinaus Wert auf ein anspruchsvolles, innovatives Design legen, sind bei dem Mars an der richtigen Stelle. Insgesamt: Ein echter Hingucker!
    Liebe Grüße

  4. #4
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    Crazybaby Mars – Testers Keepers

    Auspacken / Design:
    Mit großer Vorfreude habe ich auf das Paket gewartet und am 17.11. war es dann endlich soweit. Das System wurde sehr gut verpackt angeliefert. Aus dem Pappkarton hole ich eine schicke schwarze Box mit dem typischen Crazybaby – Logo. Gut eingebettet sind hier in einem 2-Teiler-Karton der Bluetooth Lautsprecher: Mars – Craft, die Mars – Basis, ein Ladekabel sowie ein Umschlag mit Garantie und Gebrauchsanweisung. Alle Komponenten sind hochwertig verarbeitet. Das macht sich sofort am Gewicht und an der Zusammensetzung der einzelnen Bauteile u.a. aus Aluminium, bemerkbar. Es sind keine überstehenden Kanten fühlbar oder Spalten sichtbar, die auf eine schlechte Verarbeitung hindeuten. Das Design und die Verarbeitung sind wirklich ansprechend und sehr gut.

    Die Basis ist für den Bass zuständig und hat ein gutes Gewicht von etwa 1,5Kg. Die glänzende Klavierlack – Optik, in einem schönen reinem Weiß gehalten, ist mit einer glatter Oberfläche ebenfalls hochwertig und hinterlässt nur kaum sichtbare Fingerabdrücke.

    Die Craft, der schwebenden Bluetooth – Lautsprecher, hat ein Gewicht von ca. 360g und eine matte angeraute Unterseite, die für eine gute Handhabung sorgen soll.

    4.jpg





    Inbetriebnahme:
    Doch bevor die Funktion getestet werden kann, muss das System vollständig aufgeladen werden. Danach kann es dann aber endlich losgehen. Zuerst muss die Craft eingeschaltet werden. Dies geschieht durch den Knopf auf der Unterseite und wird durch ein Leuchten der LED signalisiert. Wird der Knopf für 3 sec. gedrückt, blinkt der LED-Ring und es kann eine Bluetooth-Verbindung hergestellt werden. Ist dies erfolgreich geschehen, leuchtet der Ring in einer kreisenden Bewegung. Die Craft kann nun auf die Basis gelegt werden. Auf der Basis befindet ein kleiner Pin, der für eine zentrische Positionierung sorgt.
    Wird nun die Basis eingeschaltet, ertönt eine aufsteigende Melodie. Zusätzlich hört man aber auch ein Geräusch oder leises Brummen. Das wird durch den Servomotor verursacht, der innerhalb der Basis den Magnetblock hoch- bzw. runterfährt. Die Craft schwebt nun also langsam nach oben und bleibt in einer Höhe von ca. 2cm in der Luft stehen. Den Servomotor hört man jedes Mal, wenn die Craft hoch - oder runterfährt. Es ist kein lautes Geräusch, aber in der Nähe stehend ist es durchaus hörbar. Während der Musikwiedergabe, natürlich abhängig von der Lautstärke, ist dies aber kaum wahrnehmbar. Ansonsten gibt es aber keine störenden Geräusche oder ähnliches.
    Wird die Craft aus der schwebenden Position von der Basis genommen, schaltet die Induktion sofort wieder ab (LED`s blinken). Sobald der Lautsprecher wieder auf die Basis gelegt wird, schaltet die Induktion automatisch wieder ein.
    Wird die Craft während des Betriebs der Anlage von der Basis entfernt, darf diese nicht unmittelbar danach wieder daraufgelegt werden. Es muss erst gewartet werden bis die Induktion komplett ausgeschaltet ist. Das ist an den LED`s sichtbar, die sich um den Zentrierstift auf der Basis befinden. Solange diese leuchten bzw. blinken, ist die Induktion aktiviert. Wird die Craft zu früh auf die Basis gelegt, kann es passieren, dass diese zur Seite springt (ist wirklich so) und durch den Magneten am Rand der Basis haften bleibt oder auch sogar ganz runterfällt.
    Eine Verbindung mit dem Laptop (Bluetooth vorausgesetzt) klappt ebenfalls problemlos.

    8.jpg

    7.jpg


    Leistung:
    Der Sound ist wirklich glasklar und deutlich. Es gibt kein Verzerren, Knistern oder Rauschen bei der Wiedergabe. Der Bass der Basis kommt sehr gut rüber und aufgrund der 360° Konstruktion ist die Musik in alle Richtungen sehr gut zu hören. Im Vergleich zu meinen anderen Bluetooth-Lautsprechern ist der Sound hier gewaltig. Natürlich sind die Referenzmodelle auch deutlich kleiner ausgelegt, aber es ist trotzdem schon sehr beeindruckend, was aus dem System rauskommt. Der Klang gefällt mir wirklich sehr gut.


    Die Craft:
    • Ist unabhängig von der Basis nutzbar, allerdings fehlt dann natürlich der Bass.
    • Leistung: 4W
    • Bluetooth 4.0
    • Wasser- und Schmutzresistent nach IPX7 und sollte dementsprechend auch problemlos z.B. im Badezimmer genutzt werden können. Theoretisch auch bis 1 Meter unter Wasser. Es gibt Videos im Internet, in denen die Wassertauglichkeit zur Schau gestellt wird.
    • Auf der Unterseite befindet sich ein starker Magnet für den mobilen Einsatz. D.h. man kann es außerhalb des Hauses an einer beliebigen Stelle platzieren, Fahrrad, ein Metallgeländer oder ähnliches. Im Haus könnte es vielleicht die Kühlschranktür oder die Dusche sein. Wobei im Haus auf keinen Fall auf die Basis verzichtet werden sollte. Die macht sehr viel aus und sollte ruhig mit in das entsprechende Zimmer genommen werden.
    • Kann nur über die Basis aufgeladen werden. Wenn der Akku leer ist, fährt die Craft automatisch runter und lädt sich wieder auf. Die Basis muss dann natürlich auch über genügend Energie verfügen, ansonsten muss diese zusätzlich an die Steckdose.
    • Verbindung nur über Bluetooth möglich, kein WLAN, kein Slot für z.B. microSD vorhanden.
    • Akku – Laufzeit: ca. 6 Stunden, verliert allerdings an Akkukapazität im ausgeschalteten Zustand
    • Akkustandanzeige: nur über App einsehbar
    • Freisprechfunktion


    Die Basis:
    • Bass-Effekt ist sehr gut
    • Leistung: 10W
    • Ist zum Aufladen der Craft zuständig
    • Für den mobilen Einsatz eher ungeeignet, weil etwas schwer & glatte Lackierung
    • Es kann ein Smartphone zum Laden per USB angeschlossen werden, falls diesem während der Wiedergabe der Saft auszugehen droht.
    • Beide USB-Anschlüsse sind leider „nur Ausgänge“
    • Akku – Laufzeit: ca. 8 Stunden
    • Akkustandanzeige: 4 kleine LED`s
    • Mögliche Magneteinflüsse auf technische Geräte, die sich in der Nähe befinden
    • Nicht wasserdicht


    Android App (ab 4.4):
    Zusätzlich kann aus dem Playstore die passende App auf dem Smartphone installiert werden. Über diese lassen sich viele nette Funktionen ausführen. So kann z. B. das Leuchtmuster der LED`s verändert und deren Leuchtstärke angepasst werden. Es ist auch ein Equalizer vorhanden. Hier kann man aus mehreren vorprogrammierten Einstellungen auswählen, oder per Schieberegler nachjustieren, den Schwebemechanismus an- und ausschalten, die Lautstärke regulieren usw.
    Über die App lassen sich alle Musiktitel starten, die sich auf dem Smartphone befinden.



    Fazit:
    Optisch ist der Mars auf jeden Fall ein echter Hingucker und das Highlight im Wohnzimmer. Solange beide Komponenten vereint sind, erlebt man auch einen sehr guten Sound. Auch die Lautstärke ist für mich mehr als ausreichend, schließlich will man sich auch noch unterhalten können. Möchte man jedoch die Mobilität des Gerätes nutzen, müssen beim Sound deutliche Abstriche gemacht werden. Die Craft allein hat zwar einen schönen Klang, jedoch fehlen hier ganz klar die Tiefen. Obwohl die Basis Akkubetrieben ist, wäre sie mir für mobile Einsätze, die die Weiten meines Hauses übersteigen, doch zu schwer und zu unhandlich. Leider sind auch keine optionalen Eingänge wie W-Lan oder SD-Slot vorhanden. Vermutlich ist das durch das Magnetfeld, welches die Basis erzeugt, auch nur schlecht umsetzbar. Alternative Lautsprecher können damit jedoch punkten und sind hier klar im Vorteil.

    Die Bedienung ist recht unkompliziert. Durch den einzigen Knopf an jedem Bauteil, können alle relevanten Einstellungen schnell und einfach vorgenommen werden. Aber allzu viele Möglichkeiten gibt es ja auch nicht. Die App ist selbsterklärend, für die grundsätzliche Funktion aber auch nicht zwingend erforderlich.

    Wer auf Mobilität keinen großen Wert legt, wird von der akustischen Leistung und der Optik dieses Gerätes begeistert sein.
    Wenn Mobilität entscheidend ist, gibt es jedoch deutlich bessere und günstigere Alternativen.

    Grundsätzlich finde ich jedoch, dass der Preis deutlich zu hoch angesetzt worden ist.

    Definitiv ist der „WOW – Effekt“ da und der Klang überzeugt, aber das Preis – Leistungsverhältnis mit knapp 400,-¤ passt hier allerdings nicht so ganz.



    Danksagung:
    Ich möchte mich nochmal recht herzlich bei Mindfactory bedanken. Es hat großen Spaß gemacht dieses außergewöhnliche Gerät im Rahmen der „Testers Keepers – Aktion“ zu testen. Hoffentlich kann ich durch diese Bewertung anderen Lesern einen guten Einblick über das Gerät verschaffen und als Entscheidungshilfe beitragen.
    Sollten Fragen vorhanden sein, versuche ich diese gerne zu beantworten.

    Vielen Dank
    Liebe Grüße

  5. #5
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    Guten Tag ihr verrückten Hardware-Freaks,

    anlässlich des Testers-Keepers-Event für das Produkt Crazybaby Mars (Schwarz), das freundlicherweise von Mindfactory AG in die Wege geleitet wurde, verfasse ich eine ausführliche Review zu dem blickmagnetischen Lautsprecher, um allen Interessenten einen Überblick über das Fabrikat zu geben und den Einkauf eines Bluetooth-Lautsprechers in dieser Preisklasse zu erleichtern.

    Mein Beitrag ist folgendermaßen gegliedert:

    1. Präsentation und Verpackung des Produktes
    2. Design und Verarbeitung
    3. Bedienbarkeit
    4. Audio
    5. Akkulaufdauer
    6. Software
    7. Überblick über Stärken und Schwächen


    Präsentation und Verpackung des Produktes:

    Bei der Verpackung wurde darauf geachtet das Vergnügen des Auspackens möglichst komfortabel zu gestalten. Das Produkt befindet sich in einem schwarzen Karton, der von einem anderen schwarzen Karton umgeben ist. Diesen muss man vorsichtig unten herausziehen. Das erste, was man sieht ist die Craft - das schwebende Audiogerät - das sorgfältig in eine Art Behälter eingelegt ist. Der untere Teil der Box entält den mächtigen Subwoofer, er ist für den Magnetismus, der unser Craft zum schweben bringt und ordentlich klingende Beats zuständig. Ein Ladekabel ist mit Quickstart-guide und Safety-information in einem kleinen Schächtelchen untergebracht. Das Quickstart-guide hilft sehr gut sich in das sehr einfach gehaltene Konstrukt einzuarbeiten, indem es Begriffserklärungen tätigt und QR-Codes mit Verlinkung zur App zu sehen sind. Wohlgemerkt ist unser Quickstart-guide auch alles was wir zur Erklärung enthalten, wobei ich auch davon überzeugt bin, dass mehr gar nicht nötig ist, doch mehr dazu im Themenpunkt Bedienbarkeit. Die Präsentation ist mittels des Schlagwortes Mars gemacht worden, um darauf zu verweisen, dass der Lautsprecher mittels Craft zu astronomisch außergewöhnlichem im Stande ist, was so ja auch richtig ist, wenn man den Mechanismus das erste mal betrachtet.

    Meine Bewertung für diesen Themenpunkt beläuft sich auf 10/10, da mich die Edelheit der Verpackung und das minimalistische Design von Karton bis Benutzerhandbuch überzeugt hat.

    Die Gewichtung dieses Themenpunktes beträgt 5%, da die Verpackung auf Langzeit den geringsten Einfluss auf das Unterhaltungsvermögen hat.


    Design und Verarbeitung:

    Hier kommen wir ganz klar zur Stärke der Technik, in der sich die 'Mars' von Modellen in derselben Preisklasse um 2cm abheben kann. Craft und Subwoofer sind in hochwertigem Plastik eingehüllt und bieten so ein Hochglanz Design, das farblich mehr als nur ansprechend ist. Mit weißen LEDs kann unser Audioverstärker prägnante Kontraste zu dem minimalistisch gehaltenen Design schaffen. Mit mattem Schwarz lenkt der Subwoofer unserem Augenmerk auf die Bedienfläche, die 2 USB-Anschlüsse, den Anschluss für das Ladekabel und den Einschaltknopf umfasst. Mir fällt auf, dass das 'Mars' nicht durch aufmerksamkeitserregende Blinklichter, die Aufmerksamkeit auf sich zieht, sondern durch Eleganz und Schöheit der Mittelpunkt eines jeden Raums wird. Die Craft ähnelt von der Form einem UFO, was durch die rotierenden Lichtimpulse und dem fliegenden Effekt für eine tollen Umsetzung des Überbegriffs 'Mars' spricht. Doch das wichtigste ist natürlich der Schwebeeffekt, durch den sich das Craft etwa 2 Zentimeter wie durch Geisterhand über der Platform befindet. Bei Konversationen mit Freunden über dieses Produkt ist die Faszination für diesen Mechanismus besonders auffällig. Ich bemerke immer wieder, dass mich das Design sehr an das Apple's erinnert. Im Bereich der Minimalistik sehe ich ähnlich Grundzüge und auch die Art ein Design als revolutionär darzustellen erinnert mich an einen abgebissenen Apfel. Zuletzt will ich jedoch anmerken, dass der Überzug eine Datenbank für Fingerabdrücke sein könnte. Ausnahmslos jede Berührung ist hinterher auf dem Hochglanz zu sehen, bei bewusster Behandlung ist dies jedoch vernachlässigbar.

    Meine Bewertung für diesen Themenpunkt beträgt 10/10, denn bei dem Zusammenspiel aus Kreativität, Eleganz und Minimalistik treffen Gewalten aufeinander, die für die Aufmerksamkeit von absolut jeder Person sorgen.

    Die Gewichtung dieses Themenpunktes beträgt 15%, weil Design in meinen Augen wichtig ist. Die Hauptgewichtung liegt trotz der Wichtigkeit eines guten Designs bei der Audioqualität.


    Bedienbarkeit:

    Meines Erachtens hat 'Mars' bei der Bedienung sowohl Stärken, als auch Schwächen. Mit einem Powerbutton lässt sich die Craft einschalten und bei längerer Haltung dieses Knopfes ist die Craft für Bluetooth zugänglich. Genauso wie bei der Craft lässt sich der Subwoofer mittels Powerbutton aktivieren. Bei Ablage des Crafts auf die Erhebung des Subwoofers verbindet sich die Craft mit dem Subwoofer und bietet von diesem Zeitpunkt an die Funktionalität des Schwebens. Mit der Bluetooth-Verbindung sollte jedes Smartphone in der Lage sein sich mit dem Gerät zu verbinden, allerdings ist die Kommunikation zwischen PCs, die häufig ganz ohne Bluetooth-Funktion über die Runden kommen, gar nicht gewährt, denn beide USB-Anschlüsse sind dafür da sein Smartphone aufladen zu können. Es wäre meiner Ansicht nach angebracht zumindest einen der beiden USB-Anschlüsse auch für Audioinput verfügbar zu machen. Auch sehe ich 2 Auflademöglichkeiten als übertrieben, diesen Platz hätte man genauso gut für USB-input aufwenden können. Mir gefällt sehr gut, dass es eine eigene App für den Lautsprecher gibt. Ich werde diese erst in einem unterem Themenpunkt behandeln. Was mich dagegen widerum stört ist, dass es keine Software für den Computer gibt. Aus meiner Sicht ist es nicht gerechtfertigt, gerade in dieser Preisklasse, Bluetooth-geräte einzuschließen Computer dagegen auszuschließen, indem man keinen USB-input anbietet und auch keine Software zur Verfügung stellt. Mit der Bluetooth-Verbindung gibt es keine größeren Probleme. Allerdings möchte ich anmerken, dass es mich stört, dass das Gerät sich nicht merkt, mit welchem Gerät es sich zuletzt verbunden hat. Teilweise nervenaufreibend ist die Tatsache, dass das Design instabil ist. Schon bei kleineren Stößen, kommt es bereits zum Fall der Craft. Aus diesem Grund manövriere ich das Craft auf den Boden, wodurch natürlich ein Hauptelement des Designs abhanden geht, wodurch sich die Frage stellt: Ist es nötig sich ein Konstrukt zu kaufen, dessen Schwerpunkt auf dem Design liegt, das man nicht vollständig nutzen kann, da es zu instabil ist?

    Die Bewertung für diesen Themenpunkt beträgt 5/10, denn in puncto Kompatibilität weist das Gerät einige Defizite auf. Handynutzer sollten über diese kritische Bewertung hinwegsehen.

    Die Gewichtung dieses Themenpunktes beträgt 20%. Zusammen mit der Software entspricht das einer Summe von 30% Gewichtung.


    Audio:

    Nach dem Einschalten des Subwoofers ertönt ein Aktivierungston, der paralell zum Abheben des Craft's läuft. Doch die satten Tiefen zeigen sich erst beim Abspielen von Musik mit hoher Bassfrequenz. Auch Klassik, Jazz, Pop, Rap und Rock klingen klar, wobei bei den Tests der verschiedenen Musikpaletten, deutlich wird, dass der Lautsprecher vorwiegend für basslastige Musik konzipiert ist. Mit der Hilfe des Equalizers, der über die App aufrufbar ist, lässt sich die 'Mars' an alle Musikrichtungen anpassen. Bei meinem Test im Freien hat sich herausgestellt, dass die Craft auch ohne Platform durchaus als Bluetooth Lautsprecher taugt. Zwar bemerkt man gerade bei Bässen das Fehlen des mächtigen Subwoofer, dennoch ist das unerheblich, wenn man sich vor Augen führt, dass die Alternative wäre eine 1,5 Kilogramm schwere Ladestation mitzuschleppen. Die Lautstärke kann sehr hoch eingestellt werden, was mich dagegen stört ist das Fehlen der Unterstützung für geringe Lautstärken, denn selbst auf der ersten Stufe ist der Sound raumfüllend und für eine musicToSleep-Session eher ungeeignet. Der Support des 360° gefällt mir besonders gut, da der Ton in allen Ecken des Raumes deutlich hörbar ist. Auch das bekannte "Ich hör gar nix, dreh' doch mal zu mir", fällt somit weg. Jedoch will ich anmerken, dass es in derselben Preisklasse Modelle gibt, die zwar weniger Wert auf das Design legen, sich dafür in der Klangqualität von der 'Mars' unterscheiden.

    Die Bewertung für diesen Themenpunkt beträgt 6,5/10, denn Konkurrenten in der selben Preisklasse bieten bessere Audiooutput. Auch das Fehlen der Unterstützung für geringe Lautstärken sorgt hier für Abzüge.

    Die Gewichtung dieses Themenpunktes beträgt 40%. Denn der Hauptpunkt eines jeden Lautsprechers ist selbstverständlich die Audio.


    Akkulaufdauer:

    Die Akkulaufdauer ist 8 Stunden Spielzeit der Base und 6 Stunden Spielzeit mehr als ausreichend. Die Base wird über ein Kabel geladen, die Craft wird über drei Noppen kabellos aufgeladen. Bei 20% Akkustand begibt sich die Craft auf die Basis und lädt solange, bis sie wieder bei 100% angelangt ist, danach wird die Craft wieder angehoben. Logischerweise steigt der Stromverbrauch, wenn sich die Craft auf der Basis befindet und aufgeladen wird, genauso verhält es sich wenn ein Handy angeschlossen ist und aufgeladen wird. Im Standby Modus lässt sich der Stromverbrauch entschleunigen und auch nach einigen Tagen ist der Akkustand noch ausreichend für die Nutzung.

    Die Bewertung für diesen Themenpunkt beträgt 10/10. Weder bei der Akkulaufdauer, noch bei dem Aufladesystem gibt es zu meckern.

    Die Gewichtung dieses Themenpunktes beträgt 10%.

    Software:

    Die Software ist für IOS und Android verfügbar und lässt sich im entsprechenden Store oder per QR-Scan runterladen. Beim ersten Aufruf wirkt alles sehr übersichtlich.
    Es wurden drei Menüpunkte gewählt:

    - Geräte
    - Musik
    - Einstellungen

    Im Bereich Geräte findet man verschiedenste Einstellungsmöglichkeiten für das Gerät:

    - Schwebeeffekt an/aus
    - Anzahl der Lichtimpulse
    - Helligkeit der Lichtimpulse
    - Equalizer
    - Autovolume
    - Namensänderung
    - Kopplung zweier Geräte
    - Soundeffekte beim Start und Herunterfahren

    Was für mich positiv heraussticht ist auf jeden Fall der Equalizer, bei dem man entweder ein bereits konfiguriertes System nimmt (verfügbar sind: Bass, Indoor, Outdoor, crazyEQ, Custom), oder ein System mittels Custom selbst konfigurieren kann. Die Funktion des Autovolumes bietet eine höhere Lautstärke bei weiterer Entfernung mit dem Kopplungsgerät. Ich bewerte das mit: Nicht nötig aber nicht schlecht zu haben. Die Kopplung zweier Mars mit einem Smartphone ist ebenso möglich, um einen verstärkten Sound zu generieren. Beim Start und Herunterfahren der Craft wird ein Ton abgespielt, der das Geräusch des Hochfahren des Magnetismus überdecken soll, diese lassen sich ebenfalls bei Bedarf an- und ausstellen.

    Der Bereich Musik umfasst die Musikpalette, die über iTunes gedownloaded wurde und dient gleichzeitig als Player, jedoch muss nicht zwingend dieser Player benutzt werden. Spotify und die von Apple bereitgestellte 'Music' sind genauso kompatibel.

    Die Sektion Einstellungen bietet eine kleinere FAQ-seite und ein Ratingbutton, der einen in den Appstore weiterleitet, wo man die App bewerten kann.

    Eine Sache, die ich sehr kritisch sehe ist die Anfrage nach der Erlaubnis meinen Standort an Crazybaby weiterzusenden. Ich frage mich hier, wofür ein Lautsprecherproducer meinen Standort brauchen sollte. Die Kopplung der Smartphone-App und der 'Mars' läuft erst über Bluetooth, daraufhin sollte der Name des Gerätes auf der Startseite der App auftauchen. Es gibt immer wieder Probleme bei der Erkennung des Gerätes, obwohl der Lautsprecher über Bluetooth verbunden ist.

    Die Bewertung für diesen Themenpunkt beträgt 8/10, da die Abzüge sich nur auf die Probleme der Erkennung des Gerätes belaufen.

    Die Gewichtung dieses Themenpunktes beträgt wie oben bereits erwähnt 10%.


    Stärken und Schwächen:

    PRO:

    - Edles Design
    - Software
    - Solide Klangqualität
    - einfache Bedienung für Handynutzer
    - Einstellungsmöglichkeiten per Equalizer
    - Sehr gute Akkulaufdauer
    - Möglichkeit Smartphone aufzuladen


    CONTRA:

    - Fehlende Unterstützung für Nichtbluetooth-Geräte
    - Mehr Klangqualität möglich für diesen Preis
    - Preis



    Fazit:
    Die 'Mars' von Crazybaby ist offensichtlich etwas besonderes. Mit der außergewöhnlichen Idee ein UFO-ähnliches Gerät zum Schweben zu bringen, sorgt es sicherlich für den ein oder anderen erstaunten Blick. Auch designtechnisch hat Crazybaby alles richtig gemacht. Die Hochglanzoberfläche rundet das schlichte Onjekt gekonnt ab. Auch die Klangqualität ist klar, ist aber bei anderen Modellen in dieser Leistungsklasse besser. Die Bedienung ist für Handynutzer sehr gut, für Computernutzer ohne Bluetooth Verfügbarkeit mangelhaft. Mit der Software kann die 'Mars' überzeugen und das Gesamtbild der Bedienung noch einmal aufbessern. Mit dem Equalizer lassen sich auch fortgeschrittene Einstellungen tätigen. Dennoch würde ich persönlich für das Testobjekt keine Empfehlung rausgeben, dies liegt vor allem an dem hohen Preis, der zwar gerechtfertigt ist, aber klar ist auch, dass man viel Geld für das Design bezahlt, dafür umso weniger für die Audioqualität. Wer sich dennoch denkt, Design steht bei mir an oberster Stelle, dem würde ich ganz klar zu dem Kauf dieses Produkts raten, denn auch wenn die Klangqualität schlechter als bei anderen Modellen ist, bedeutet das nicht, dass diese schlecht ist, ganz im Gegenteil für einen Normalanwender ist diese Klangqualität vollkommen ausreichend. Die Frage die man sich beim Kauf also stellen sollte ist: Was gewichte ich höher Klang oder Design?

    Endresultat: 6.9/10

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