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Thema: Corsair Testers Keepers Special Edition II - Testers Keepers

  1. #1

    Standard Corsair Testers Keepers Special Edition II - Testers Keepers

    Hier könnt ihr die Reviews von der Corsair Testers Keepers Special Edition II vom 10.10. bis zum 16.10.2016 nachlesen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Corsair Testers Keepers Special Edition II - Testers Keepers
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  2. #2

    Standard

    CORSAIR HD120 RGB Lüfter

    Im Vorfeld möchte ich mich für das entgegen gebrachte Vertrauen von Mindfactory und Corsair bedanken.

    Als erstes schauen wir auf die reinen technischen Daten:
    CORSAIR HD120 RGB Lüfter
    Abmessungen: 120x120x25mm
    Drehzahlbereich: 800 – 1725 U/min
    Luftstrom: ca. 92 m³/h
    Luftdruck: 2.25mmH₂O
    Lautheit: 18-30 dBA
    Stromaufnahme: 7 – 13,2 V
    Lager: Hydraulic
    Steuerung: 4Pin PWM
    Herstellergarantie: 2 Jahre



    Verpackung / Lieferumfang

    Ich habe das Single-Pack mit einem Lüfter, dem 3-Tasten-Controller und dem 6-Port-Hub erhalten. Die Verpackung sieht ansprechend aus und der Lüfter lässt sich gut entnehmen. Zum Lieferumfang gehören ebenfalls noch 4 Befestigungsschrauben, Anleitung und eine Verlängerung.


    Design / Verarbeitung

    Wenn man den gut verarbeiteten Lüfter das erste mal in die Hand nimmt, fallen einem gleich die 12 eingelassenen RGB-Leds im Rahmen auf. Der Lüfter selbst besteht aus verwindungssteifen Kunststoff mit Gummidämpfer in jeder Ecke, hervorstehende Kanten oder sichtbare Spaltmaße sucht man vergebens.


    Lautstärke / Leistung / Temperatur

    Testsystem: i7 4790k(geköpft, OC 4,7 Ghz, gekühlt mit der H110i GT), Asus Z97 Mainboard, GTX 970 G1 Gaming Grafikkarte, Corsair Carbide Air 740 Gehäuse

    Der interessanteste Teil am Test, wobei ich hier aufgrund fehlendem Messequipment mehr meine subjektiven Eindrücke wiedergebe. Der Einbau des Lüfters erfolgte mehrmals problemlos mittels der 4 mitgelieferten Schrauben an verschiedenen Positionen in meinem Gehäuse. Zuvor ermittelte Durchschnittstemperaturen im Idle und Last(Tools: Core Temp, HW Monitor) haben sich auf keiner Einbauposition verschlechtert. Im Gegenteil, im direkten Luftstrom erfreute sich meine GPU als auch das MB über kühlere Temperaturen. Getestet wurde via Prime95, Valley Benchmark und FurMark. Beim Test durchlief der Lüfter das komplette Drehzahlband mit erfreulicher Geräuschkulisse, ich hatte ehrlich gesagt in diesem Punkt meine Bedenken. Der Lüfter ist bei voller Drehzahl wahrnehmbar aber nicht störend, wenn ich da an die originalen Lüfter meiner H110i denke eine sehr angenehme Entwicklung. Den Einsatz auf meinem 280mm Radiator konnte ich aufgrund des Größenunterschieds nicht testen, laut Datenblatt sollte der Lüfter mit einem Luftdruck von 2.25mmH₂O aber perfekt zu einer Wasserkühlung passen.
    Durch die sehr guten Ergebnisse beim Luftdurchsatz und den Lüftergeräuschen wollte ich nun endlich die optischen Leckerbissen der 12 LEDs erleben. Und ich wurde nicht enttäuscht, hier hat Corsair genau den Nerv der Zeit getroffen. Die LEDs bieten kontrastreiche, satte Farben in einer tollen Helligkeit, habe ich so noch nicht gesehen. Zudem können Effekte, Modis und unterschiedliche Geschwindigkeiten mittels Controller geschaltet werden. Durch die vielen unterschiedlichen Einstellungen sollte wirklich jeder etwas nach seinem Geschmack finden. Was mich persönlich sehr erfreut hat, die Farbe weiß ist hier wirklich weiß !!!

    Corsair hat den Wunsch nach mehr Individualität im Bereich RGB-Beleuchtung in meinen Augen perfekt gelöst und den Spagat zwischen Leistung und Optik zu 100% umgesetzt.

    Hier mal einen Link zu einem YouTube Video von Corsair:

    New CORSAIR RGB Fans - SP120 RGB and HD120 RGB - YouTube


    Preis- / Leistungsverhältnis

    Der Preis für mein Testexemplar mit Controller und dem 6fach-Hub ist hoch, aber wenn wir es auf den reinen Lüfter runter brechen würden, liegt der Preis mit der Konkurrenz gleich auf. Dieser Lüfter spielt ganz klar in der Oberklasse mit, und dieses zu Recht in meinen Augen. Die Leistung, Verarbeitung, Haltbarkeit als auch die Optik stimmt, was ich mir wünschen würde? Gesleevte Kabel zum Beispiel oder eine Erhöhung der Garantiezeit. Derzeitige Käufer von Lüftern anderer Marken hätten somit noch mehr Anreize sich den Corsair-Produkten anzunehmen.

    Ich hoffe dem ein oder anderen die Entscheidung beim zukünftigen Lüfter-Kauf einfacher gemacht zu haben, von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung. Falls bei euch zu den neuen Lüftern auch ein neues Gehäuse in Planung sein sollte, mit dem Corsair Crystal 460X sind diese Lüfter die perfekte Zusammenstellung.

    Vielen Dank fürs Lesen.

  3. #3

    Standard

    Heute habe ich die Lieferung des nagelneuen SP120 RGB Lüfters von Corsair erhalten. Der Versand war wie immer sehr schnell und die Ware war gut gegen Schäden gesichert. Der Lüfter kommt in einer ansprechenden Verpackung mit zwei Boxen. In der einen befinden sich die Bridge und die Fernbedienung und ein Adapterkabel, dazu später mehr. In der anderen Box ist der eigentliche Lüfter zusammen mit der Bedienungsanleitung.
    Der Lüfter und das mitgelieferte Zubehör machen einen durchaus robusten und qualitativen Eindruck. Die Bedienungsanleitung ist in mehreren Sprachen ausgeführt und ausführlicher als erwartet.

    Ich habe den Lüfter als zweiten Front-Lüfter in mein Fractal Design R5 eingebaut. Dies gestaltete sich allerdings umständlicher als gedacht, da leider nur kurze Schrauben mitgeliefert werden. Somit musste ich mir von innen erstmal Platz schaffen, um dann die Schrauben rein drehen zu können. Auch fand ich es etwas nachteilig, dass die Schrauben ihr Gewinde erst selbst in das Plastik des Lüfters fressen mussten. Somit musste man einiges an Druck auf die Schrauben aufbringen. Dies war nicht gerade einfach von innen in einem engen Gehäuse.

    Die mitgelieferte Bridge, über die sich bis zu 6 Corsair RGB-Lüfter gleichzeitig ansteuern lassen, als auch die kabelgebundene Fernbedienung machen einen robusten und sehr guten Eindruck. Die beiden kleinen Boxen haben auf der Rückseite 3M-Klebestreifen, womit sie sich gut im Gehäuse platzieren/befestigen lassen. Außerdem ist noch ein Adapterkabel mitgeliefert, womit man bereits vorhandene Gehäuseschalter zur Steuerung des Lüfters abwandeln kann (Beispielsweise den Resetbutton für eine der folgenden drei Optionen).

    Es gibt drei Buttons auf der Fernbedienung bzw. drei Optionen von Einstellungen:
    - Speed (des Farbwechsels)
    - Farbe
    - Modus

    Im Detail kann Speed zwischen schnell, mittel und langsam wechseln.
    Über Farbe stehen weiß, rot, orange, gelb, grün, blau, violett und stetiger Farbwechsel zur Verfügung.
    Bei Modus kann man zwischen statisch, pulsen, flimmern und pulsen und flimmern zusammen wählen.
    Die Einstellung klappt schnell und gut. Die Leuchtkraft der LEDs ist auch sehr gut. Besonders der Modus pulsieren zeigt, wie gut die LEDs angesteuert werden, da der Farbübergang und das Ein- und Ausblenden sehr weich abläuft.

    Die Grundgeschwindigkeit war nach dem Einbau ein bisschen hoch eigestellt, womit er anfangs eher laut wirkte. Nachdem ich meinem Mainboard den neuen Lüfter allerdings beigebracht hatte lief dieser dann sehr leise. Nur zur Klarstellung: Die mitgelieferte Fernbedienung kann sich nicht um die Geschwindigkeit des Lüfters kümmern. Die Geschwindigkeit muss somit entweder über das Mainboard gesteuert werden oder über eine externe Lüftersteuerung. Mit den 140er Fractal Design Gehäuselüftern kann er allerdings nicht mithalten. Durch die etwas größere Bauform sind diese noch leiser und laufruhiger. Vom Noctua-CPU-Lüfter (DH-15) mal ganz abgesehen... aber das lässt sich auch schlecht vergleichen, da dieser meiner Ansicht nach in einer anderen Liga spielt.

    Alles in allem ist der Lüfter in offenen Gehäusen, bei denen man die Beleuchtung dann auch entsprechend in Szene setzen kann durchaus gut geeignet. Besonders durch die dedizierte Steuereinheit und die Bridge, welche bis zu 6 Lüfter gleichzeitig steuern kann, ist es ein komfortables Gesamtpaket, welches sich gut skalieren lässt. Und das alles zu einem Einstiegspreis von gerade mal 30 ¤!
    Eine klare Kaufempfehlung für Leute, die eine einfach steuerbare und skalierbare RGB-Lüfterseuerung inklusive Lüfter suchen. Die angesprochenen Negativpunkte werten das Produkt für mich nicht ab. Man sollte sich vor dem Einbau lediglich darüber im Klaren sein, dass man sein vorhandenes Setup unter Umständen etwas auseinanderbauen muss, damit die Lüfter vernünftig montiert werden können. Wenn man den Aufwand nicht scheut, ist man mit dem SP120 RGB auf dem richtigen Weg.

    Da mein Vorredner so ausführlich mit seinem Testsystem war, stelle ich meine Hardware auch noch gerne vor:
    Gehäuse: Fractal Design Define R5
    Mainboard: ASUS ROG MAXIMUS VII Ranger
    CPU: Intel Core i7 4790K (Übertaktet auf 4,8 GHz)
    CPU Kühler: Noctua NH-D15
    Grafikkarte: MSI GeForce GTX 980 Gaming 4G
    RAM: 4x Corsair Vengeance 4GB

  4. #4

    Cool Corsair carbide spec-alpha tower-gehäuse gelb/schwarz

    Für meinen Zweitrechner hatte ich ein altes schlichtes schwarzes Gehäuse, das ich mit der Flex bearbeiten musste, damit überhaupt die SATA-Anschlüsse seitlich des Mainboards zugänglich waren. Außerdem war dieses bereits über die Jahre schön verkratzt und daher optisch auch nicht mehr wirklich ansprechend. Also musste eine Neue her!

    Wichtiges Vornehier
    • Die Hülle besitzt kein Platz für ein CD/DVD/BluRay-Laufwerk
    • Gehäuse hat nur 2x USB 3.0 Anschlüsse



    Lieferumfang
    • Corsair Spec-Alpha Hülle
    • Zubehörsatz mit Schrauben
    • Bedienungsanleitung





    GEHÄUSE

    Design
    Wenn ich die Hülle betrachte, kommt mir als erstes „Bumble Bee“ in den Sinn. Die Hülle erinnert mich durch das gelbe Design stark daran. Wie von Corsair gewohnt ist die Hülle vom Design her sehr gut gelungen. Sie wirkt sehr elegant, modern und künstlerisch kreativ. Die Erhebungen auf der linken und rechten Seite passen sehr gut zum Bild dazu, sodass das Gehäuse nicht zu abgestumpft wirkt. Mir gefällt das Zusammenspiel von Gelb/schwarz, den Seitenteilen und den vorderen zwei weiß beleuchteten Lüftern sehr gut!


    Verarbeitung
    Die Verarbeitung ist makellos. Wie man es von Corsair gewohnt ist wurden hier nicht auf hochwertige Materialien verzichtet, dies kann man auch beim genauen Hinsehen erkennen. Alle Teile passen perfekt zueinander. Die beiden Seitenteile kann man schnell und einfach entfernen und wieder anbringen. Der Abstand vom Äußersten der Seitenteile zum Gehäuse ist sehr gering und an jedem Punkt identisch.


    Montage
    Durch vorinstallierte Lüfter entfällt etwas Arbeit bei der Montage. Ich konnte das Gehäuse innerhalb von 20 Minuten in Betrieb nehmen. Das Kabelmanagement dauerte weitere 5 Minuten. Das Netzteil passt perfekt in die Aussparung und ist leicht zu montieren. Es sind bereits Abstandhalter für jede gängige Größen von Mainboards im Gehäuse montiert. Nicht benötigte könnte man entweder stecken lassen oder herausdrehen. Festplatten kann man durch ein einfaches Klick-System schrauben-los schnell und einfach ein- und wieder ausbauen.


    Bedienung/ Leistung
    Der An-Schalter für das Gehäuse ist gut platziert. Dieser ist leicht erreichbar, aber trotzdem sicher vor versehentlichem Herunterfahren. Die USB-Anschlüsse sind ebenfalls gut zu erreichen. Die Lüfter-Steuerung ist mittels eines 3-Wege-Schalter auf der vorderen Seite des Gehäuses bedienbar.
    Unter dem Gehäuse ist ein Staubfilter installiert, der auch herausnehmbar ist.


    Preis-/Leistungsverhältnis
    Für ein Gehäuse dieser Art ist der Preis vollkommen in Ordnung. Vor dem Kauf eines Gehäuses sollte man sich immer die Spezifikationen durchlesen und mit seinen Anforderungen vergleichen, sodass Missverständnisse vermieden werden.


    Haltbarkeit

    Dazu kann man natürlich zu Beginn an nicht viel sagen. Wo ich potenzielle Schäden voraussehen kann sind die Festplattenclips, wenn man die Platten regelmäßig wechselt. Die Clips sind aus Plastik und man muss diese mit dem Finger etwas zurückziehen, was das Plastik auf Dauer natürlich belasten könnte. Solange man nicht ständig daran rummacht oder zu fest zieht, sollte das aber kein Problem darstellen.

    Die nächste potenzielle Quelle wären die Füße. Wenn das Gehäuse an einem Platz bleibt und ab und an mal bewegt wird, stellt das gar kein Problem dar. Bei LAN Partys oder regelmäßiger Platzwechsel kann es sein, dass die Füße das nicht mitmachen. Man kann die Füße jedoch auch abmontieren.

    Bei dem Rest des Gehäuses kann ich mit dem derzeitigen Stand noch keinerlei Probleme voraussehen.




    Gehäuselüfter

    Der FAN Controller, welcher mittels eines Knopf (3-Stufen von „Low“ bis „High“) gesteuert werden kann, wird mit einem SATA Stromanschluss direkt mit dem Netzteil verbunden. An diesem Controller können außerdem noch zwei weitere Lüfter angeschlossen werden.

    Eingebaut sind 3x Gehäuselüfte der Marke (A1225M12s).


    Design
    Der hintere Gehäuselüfter ist schlicht schwarz. Die beiden vorderen sind durchsichtig und weiß beleuchtet. Diese Beleuchtung passt sich der Geschwindigkeit der Lüfter an.


    Verabeitung
    Das Rotorblatt sitzt fest und sicher im Lüfter. Die Kabel sind sicher befestigt und von guter Qualität.


    Temperatur
    Die Temperaturen im Gehäuse bleiben im Idle (Keine Auslastung) stetig bei ca. 28 °C, bei Auslastung steigt die Temperatur auf ca. 32 °C, was noch völlig im Rahmen ist. Der CPU wird bei voller Auslastung bis zu 40°C, aber das liegt an dem Low-Profile CPU-Lüfter, den ich verbaut habe.


    Lautstärke
    Ich halte die Lautstärke sogar auf der höchsten Stufe für sehr angenehm, das ist jedoch Interpretationssache. Trotzdem kann ich sagen, dass ich hohen Wert darauf lege, dass die PCs möglichst leise sind. Es gibt auf der Vorderseite des Gehäuses einen 3-Stufen-Regler, bei dem die Geschwindigkeit der Lüfter eingestellt werden kann. Somit hängt die Lautstärke von der Einstellung ab.


    Leistung
    Wenn man seine Hand vor oder hinter dem Gehäuse hält spürt man den Luftstrom welcher durch das Gehäuse gelangt. Im Gegensatz zu einigen vergleichbaren Hüllen ist der Airflow hier wesentlich besser.


    Haltbarkeit
    Dazu kann man leider nicht viel sagen. Das zeigt sich dann über die Jahre. Bisher habe ich mit Corsair Lüftern aber immer gute Erfahrung gemacht.




    Fazit
    Eine schöne und praktische Hülle für Mid-Tower Gaming Maschinen. Ich finde das Design sehr ansprechend und gut gelungen, die Verarbeitung ist ebenso Top.




    Wichtiges zum Produkttest
    Ich möchte einen Großen Dank an Mindfactory aussprechen, die mir das Gehäuse zum Testen zur Verfügung gestellt haben.
    Bei einem Bild gab es leider Probleme und ich kann es leider hier nicht hochladen.
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  5. #5
    Sergeant
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    Rotes Gesicht Corsair RM850x modular +80 Gold - Produkt Test

    Corsair RM850x modular +80 Gold - Produkt Test


    Ich wurde als Produkttester für die Test Keepers Corsair Special II Aktion ausgewählt und möchte Mindfactory und Corsair natürlich erst einmal dafür danken, dass sie mir dies ermöglicht haben.
    Getestet wurde von mir das "Corsair RMx 850W - modular +80 Gold" Netzteil. In meiner Bewertung werde ich auf verschiedene Kriterien eingehen, damit man ein gutes Bild vom Produkt bekommt.

    Das Netzteil kommt in einem sehr großzügigen Karton, in dem alles seinen Platz findet, was man benötigt. Man bekommt eine Hand voll Kabelbinder, einen Casebadge mit der Aufschrift "Powered by Corsair",
    die 4 Montageschrauben, das Netzteil in einem Stoffbeutel und die Kabel ebenfalls in einem anderen Beutel, einen Warranty Guide und eben eine Anleitung in den gängisten Sprachen geliefert.

    Design:

    Das Netzteil wurde von Corsair an sich ziemlich schlicht gehalten, was es zum Allrounder für so ziemlich alle PCs werden lässt, da das Netzteil keine Farben besitzt, die sich mit anderen Farben beißen könnten.
    Das Netzteil kommt in einem schwarz weißen Design an, die Oberfläche ist matt gehalten und die Aufkleber reflektieren auch nicht allzu viel, was sie gut lesbar macht. Egal ob man das Netzteil mit dem Lüfter nach oben oder nach unten montiert,
    der "RM850x" Aufkleber wird lesbar sein, da an beiden Seiten einer angebracht ist. Auch besitzt es einen "Zero Fan Noise Mode", in dem der Lüfter nicht dreht, wenn das Netzteil nichts zu tun hat. Erst ab 340W Output fängt der Lüfter an sich bei
    ca. 12 Db zu drehen, also wirklich unhörbar.

    Verarbeitung:


    Das Produkt kam sauber verarbeitet bei mir an. Ich habe keinerlei Produktionsmängel finden können, es gibt keine scharfe Kanten an denen man sich schneiden könnte,
    nichts steht irgendwie über oder ist falsch montiert und alles in allem ist es wirklich sehr wertig verarbeitet, was man aber auch für ein Produkt in der 130¤ Preisklasse wirklich erwarten kann.

    Montage:

    Die Montage verlief wirklich sehr gut. Netzteil positionieren, die 4 Schrauben dran und es sitzt bombenfest in meinem Fractal Define R5. Dank der Vollmodularität war das Kabelverlegen sehr angenehm,
    da man Kabel, die man nicht benötigt, einfach weglassen kann und sich so wertvollen Platz beim Kabelmanagement spart.
    Die Kabel sind komplett in schwarz gehalten, was ich sehr gut finde, da bunte Kabelstränge doch manchmal das Gesamtbild des PCs ankratzen können, wenn man ein Sichtfenster hat. Pluspunkt von mir dafür!
    Doch ich muss sagen, dass der Shrink, also die gummierte Abdichtung der Kabel in Richtung Stecker, viel zu groß und wirklich viel zu sperrig ist und es wirklich schwer macht das Kabel so zu biegen, dass man es ans Mainboard bekommt,
    da hätte auch wirklich die Hälfte der Gummierung gereicht und man hätte viel mehr Flexibilität das Kabel so zu biegen wie man es eben braucht. Hier besteht wirklich Verbesserungsbedarf. //edit.: Ich habe mal ein bisschen recherchiert und
    herausgefunden, dass unter den Shrinks diverse Widerstände sitzen, die durch die Gummierung geschützt werden sollen. Vielleicht hätte man dieses in die Mitte der Kabel legen können, so dass man sie hinter dem Mainboard verstecken könnte.
    Das hätte das Kabelverlegen nochmal eine Stufe besser gemacht.

    Leistung:

    Die Gesamtleistung des Netzteils liegt bei 850W. Die Leistung der einzelnen Schienen kann man auf der Produktseite von Mindfactory oder auf der Seite von Corsair nachlesen.
    Bepowert vom Netzteil wird:

    Intel Core i7-4790k @4,5GHz
    MSI Z97 Gaming 3 Mainboard
    GIGABYTE GTX 980 G1 Gaming Grafikkarte (auf 1480MHz overclockt)
    Corsair H100i v2
    3x Corsair AF 140
    2x Corsair SP 120 PWM
    Samsung 850 Evo
    Toshiba 2TB 7200 u/min
    LG Read Write Laufwerk
    2x Nanoxia LED Streifen rot

    Wenn sich der PC im Idle befindet, ich also keine Fenster und nichts aufhab, verbrauche ich im Schnitt ca. 60W. Bei diversen Anwendungen wie Firefox, Skype, Steam, Twitch, also ein bisschen Travel verbrauche ich im Schnitt
    ca. 105W in den Spitzen, pendelt sich dann aber auch eher bei 75W ein. Beim Spielen von Titeln wie Dark Souls 3, Witcher 3, Skyrim (alles in hoch bis ultra auf 2k Auflösung) verbrauche ich im Schnitt ca 315W (Witcher 3),
    275W (Dark Souls 3) und ca 155W(Skyrim, keine Mods). Wie man sieht habe ich also wirklich noch genug Luft nach oben, um mir irgendwann mal eine zweite Grafikkarte oder sonstiges einzubauen.


    Preis-/ Leistungsverhältnis:


    Das Corsair RM850x modular 80+ Gold kommt mit einem Preis von aktuell 129,85¤ (Stand 21.10.2016). Für diesen Preis bekommt man wirklich ein sehr wertiges Netzteil mit diversen Schutzeigenschaften
    (Überspannungsschutz, Überstromschutz, Übertemperaturschutz und Kurzschlussschutz), viel Möglichkeiten zum Anschließen von Hardware und einer Nennleistung von 850W, mit der sich sogar problemlos
    2x GTX 1080 betreiben lassen würden. 10 Jahre Garantie sind sogar auch mit an Bord!

    Zum Schluss bleibt mir nur zu sagen, dass Corsair sehr gute Arbeit geleistet hat und man bei diesem Produkt bedenkenlos zugreifen kann!
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  6. #6

    Daumen hoch Corsair CX650 modular Test

    a4ff7f 1477671037 - Corsair Testers Keepers Special Edition II - Testers Keepers
    Mein nachfolgender Test behandelt das modulare 650 Watt Netzteil der Corsair CX Serie. Das Netzteil ist modular aufgebaut, sprich, man kann nicht benötigte Kabel abnehmen und so ein besseres Kabelmanagment realisieren. Das war in meinem Rechner dringend notwendig. Vor diesem Netzteil nutze ich ein 400 Watt Netzteil von Lepa, was Kabel ohne Ende hatte, von denen man die Hälfte nicht benötigte. Die Kabel bzw. Anschlüsse, die ich benötigte, waren gar nicht oder zu wenig vorhanden, wie PCIE Stecker für Grafikkarten, sodass ich auf einige Adapter zurückgreifen musste. Dazu ist natürlich interessant, welche Hardware ich nutze. Als CPU benutze ich einen Xeon E3-1225 v3 auf einem Asrock H87 Pro 4. Zur Grafikbeschleunigung sitzt eine Gtx 760 in meinem Gehäuse, dem Coolermaster Masterbox 5. Dazu einige Festplatten und z.B. eine USB 3.0 PCIE Karte, die auch mit Strom versorgt werden wollen. Mir ist bewusst, dass 650 Watt für das aktuelle System etwas zu viel sind, aber ich bin der Meinung, dass man ein Netzteil auch noch im nächsten oder übernächsten System verwenden kann und da ist es schön noch einiges an Reserve zu haben. Mit den 650 Watt könnte ich z.B. eine weitere Gtx 760 nutzen, dafür wäre genug Strom zur Verfügung. Nun aber genug von meinem System und hin zum Netzteil.
    8a9f54 1477671110 - Corsair Testers Keepers Special Edition II - Testers Keepers
    Zuerst zum Einbau und ersten Eindruck sowie dem Design:
    Die Verpackung wirkt sehr ansprechend und ist schwarz/gelb gestaltet. Im Lieferumfang befindet sich neben dem Netzteil noch der Stromstecker, eine Kurzanleitung, einige Kabelbinder und die Kabel um die Komponenten mit dem Netzteil zu verbinden. Es ist also alles enthalten, was man benötigt und man kann mit dem Einbau beginnen. Aus meinem System musste erst einmal alles Alte raus und die Gelegenheit wurde genutzt, die Komponenten mal etwas zu entstauben. Das Design ist schlicht und wie bei jedem anderen Netzteil auch. Mich störten nur die Aufkleber auf der Oberseite des Netzteils, da man diese ohne entsprechende Abdeckung im Gehäuse sieht. Der erste Eindruck war insgesamt sehr positiv. Der Einbau geht auch recht schnell vonstatten, es werden genug Kabel mitgeliefert, was mir hier gut gefällt, ist, dass zwei PCIE Stränge mit jeweils 2 x 6/8 Pin Steckern dabei sind, sodass auch SLI oder Crossfire Systeme realisierbar sind. Die Stecker sind gut verarbeitet und passen hervorragend in die dafür vorgesehenen Anschlüsse. Die 4 Schraubenlöcher zur Befestigung am Gehäuse sind im ganz normalen ATX Format und passen daher ist so gut wie jedes Gehäuse. Die benötigten Schrauben befinden sich im Lieferumfang.
    7d424f 1477671141 - Corsair Testers Keepers Special Edition II - Testers Keepers
    Leistung, Verarbeitung und Preis/-Leistung:
    Die Leistung stimmt völlig, man kann damit fast alle aktuellen Systeme versorgen, selbst zwei GTX 1080 sollten theoretisch machbar sein. Mit meinem System aus Xeon und GTX 760 ist das Netzteil nicht ausgelastet und es besteht noch viel Spielraum fürs Aufrüsten. Die Lüfterlautstärke ist sehr gering, man hört das Netzteil in meinem Rechner überhaupt nicht, somit ist es auch für Silent-Systeme geeignet. Die Verarbeitung ist durchweg auf einem hohen Level. Am Anfang roch der gesamte PC zwar ziemlich nach billigem Plastik, was allerdings nach ein paar Tagen wieder weg ist und wahrscheinlich als normal zu bezeichnen ist. Durch die 80+ Bronze Zertifizierung ist das Netzteil recht effizient, jedoch gibt es besseres, z.B. 80+ Gold. Allerdings darf man den Preis auch nicht außer Acht lassen. Rund 70 Euro sind für ein modulares 650 Watt Netzteil schon eine Ansage. Vergleichbare Modelle von BeQuiet kosten deutlich mehr, haben aber auch bessere Technik. Dieses Netzteil bietet für mich trotzdem ein gutes Preis/-Leistungverhältnis, da man einen sehr guten Kompromiss aus Leistung und Features, sowie Preis bekommt. Für den normalen Heimanwender, der nicht 24 Stunden am Tag vor dem Rechner sitzt, sollte dieses Netzteil ideal sein. 59f894 1477671168 - Corsair Testers Keepers Special Edition II - Testers Keepers
    Was Stört mich?
    Wie bereits erwähnt, finde ich den Aufkleber bzw. die Aufschrift mit den Spezifikationen auf der Oberseite schlecht platziert, da das in der Optik stört. Was mich außerdem massiv stört, ist der PCIE Stecker. Dieser ist aus Flachbandkabel, was sich sehr schlecht im Gehäuse verstecken lässt. Das Kabel ist sehr komisch gebogen und insgesamt recht massiv, das habe ich schon besser gelöst, gesehen. Ich habe davon ein Bild gemacht. Das ist trotzdem Meckern auf einem hohen Niveau und ansonsten gibt es meinerseits nichts Negatives auszusetzten. Ich bin gespannt auf weitere Testberichte und Erfahrungen. Mit dem CX650M bin ich sehr zufrieden und kann es wärmstens empfehlen.
    e71d9c 1477671214 - Corsair Testers Keepers Special Edition II - Testers Keepers

  7. #7

    Standard

    Im Rahmen des "Testers Keepers Corsair Special II” wurde ich als Produkttester für das Produkt "Corsair Lüfter SP120 RGB LED with Controller” ausgewählt und möchte mich zunächst bei Corsair und Mindfactory für das Produkt und dem entgegengebrachten Vertrauen bedanken.
    Nach Einbau, Konfiguration, einem ausführlichen Test und anschließendem Regelbetrieb, kann ich folgende Bewertung dazu abgeben:

    Ich habe den Lüfter als hinteren Lüfter in mein NZXT S340 Elite-Gehäuse montiert. Ausser dem bereits installiertem Gehäuselüfter mussten keine anderen Komponenten für die Montage entfernt werden - es war genug Freiraum um den Lüfter problemlos auszutauschen. Zur Befestigung sind dem Lüfter vier schwarze Schrauben beigelegt.

    Auf der Bridge ist ein 3M Klebestreifen aufgeklebt, mit dessen Hilfe sie im Inneren des Gehäuses befestigt werden kann. An die Bridge können insgesamt bis zu sechs RGB Lüfter angesteckt werden.
    Da ich die Anschaffung weiterer Lüfter plane, habe ich die Bridge auf der Rückseite des Gehäuses, unter Berücksichtigung der Positionen und Kabellängen der zukünftigen Lüfter, befestigt.

    An die Bridge wird der Controller angesteckt, über den Geschwindigkeit der Effekte, Farbe und Modus über Tasten gewählt werden können.

    Die Bridge benötigt zusätzlich einen freien SATA Netzteil-Anschluss, über das sie mit Strom versorgt wird.

    Es empfiehlt sich, den Controller auf der Aussenseite des Gehäuses zu befestigen, um jederzeit Änderungen vornehmen zu können. Da das NZXT S340 Elite-Gehäuse auf der Rückseite einen Ausgang für ein HDMI-Kabel bietet, kann dieser auch für die Durchführung des Controller-Kabel genutzt werden und der Controller somit auf der Gehäuse Rückseite über dessen 3M Klebestreifen aufgeklebt werden.

    Angenehm positiv haben sich die Kabellängen zum Mainboard, Bridge, Controller und Netzteil herausgestellt, was natürlich je nach Mainboard, Gehäuse und Positionen an denen die einzelnen Komponenten befestigt werden variiert, in diesem Fall aber nicht besser hätten ausfallen können. Zur Verarbeitung generell, baut man mit dem Lüfter und seinen Bestandteilen qualitativ hochwertige Komponenten in seinen PC ein - wie man es von Corsair Produkten gewohnt ist!

    Nach der Montage und noch ausgeschaltetem PC, macht das Design des Lüfters auf den ersten Blick einen insgesamt sehr schlichten und neutralen Eindruck. Die matten und dünnen Lüfterflügel stechen dabei positiv hervor.

    Nach der Montage und dem ersten Einschalten lief der Lüfter dauerhaft auf maximaler Geschwindigkeit, was ich dann über die Lüftersteuerung des Mainboards konfigurieren konnte, sodass er jetzt nur noch ab einer gewissen Temperatur aktiviert und die Geschwindigkeit automatisch festgelegt wird. Zu beachten ist, dass über den an die Bridge angeschlossenen Controller nicht die Geschwindigkeit des Lüfters kontrolliert werden kann, sondern die Geschwindigkeit des gewählten Modus bzw. die Effektgeschwindigkeit.

    Bei hohen Umdrehungsgeschwindigkeiten ist durch die im Lüfter verbauten ummantelten Lager nur eine geringe Vibration und auch Lautstärke wahrzunehmen. Bei geringen Umdrehungen ist der Lüfter so gut wie nicht zu hören. Seine Kühlleistung ist dem zuvor verbauten Gehäuselüfter gleichzusetzen, bei Vergleichen der Temperatur, unter gleichen Voraussetzungen, konnte ich keine Unterschiede feststellen.

    Es stehen die Farben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett zur Verfügung. Ausserdem können die LEDs ein sehr weißes Weiß darstellen, was sich durch Vergleiche mit Produkten der Konkurrenz herausstellt, nicht selbstverständlich ist. Durch seine satten Farben und sehr gute Helligkeit, fällt er sofort auf und lässt das Gehäuseinnere in einem sehr schönen Farbschema aufleuchten.

    Als Modus steht "Pulsen und Flimmern", Statisch, Pulsen und Flimmern zur Auswahl. Dies kann mit einer festen Farbe oder einem dynamischen Wechsel durch alle Farben verwendet werden werden.

    Die Geschwindigkeit der Effekte kann mit drei Stufen variiert werden.

    Es lohnt sich auf jeden Fall vor Installation, das Installationshandbuch anzusehen. Darin werden bebildert und kompakt auf sechs Seiten alle notwendigen Informationen zur Installation und zum Betrieb beschrieben.

    Bei diesem Preis-/Leistungsverhältnis ist es sehr einfach sein System preisgünstig um qualitativ hochwertige RGB Lüfter zu bestücken.

  8. #8

    Standard Review: Gehäuse Corsair Spec Alpha (gelb/schwarz)

    Test zu Corsair Spec Alpha (Schwarz-gelb)

    Erster Eindruck & Design:

    Der erste Eindruck beim Öffnen der Kiste war vielversprechend. In 2 Styropordeckeln war das Gehäuse mittels Plastikhülle eingebracht und strahlte schwarz-gelb lackiert heraus.
    An Zubehör fand sich eine kurze gedruckte Anleitung in mehreren Sprachen. Also gleich mal das Gehäuse geöffnet und hineingeschaut. Dort fand sich noch eine Pappbox in der ein paar Schrauben enthalten waren. Das war auch schon das gesamte Zubehör was mitgeliefert wird.
    Im Gehäuse selbst gibt es 3 vormontierte Lüfter. Zwei an der Front, welche nach oben und unten in gewissen Grenzen verschiebbar sind, sowie einen Lüfter hinten, welcher die warme Luft aus dem Gehäuse heraus bläst. Die 2 Frontlüfter sind mit einem Schalter an der Front des Gehäuses in 3 Stufen regelbar.
    Durch das Seitenfenster hat man einen guten Blick auf das Innenleben. Sicher wichtig für den, der auch einen sichtbaren ästhetischen Anspruch hat. Auch das Aussehen als Ganzes finde ich ansprechend, sowie durch die vielen Ecken und Kanten modern (eben nicht nur ein viereckiger Klotz).
    Insgesamt ein luftig gestaltetes Gehäuse, mit Gittern rundherum, was eine gute Luftzirkulation verspricht.

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    Einbau:
    Ich habe meinen aktuellen PC, aus einem schon 12 Jahre alten Gehäuse umgebaut. In diesen 12 Jahren war meine Erwartung natürlich hoch, dass es auch im Gehäusebereich weitreichende Neuerungen und Verbesserungen gibt.
    Der Einbau des Mainboards und Netzteiles war auch sehr fix abgeschlossen. An den richtigen Stellen waren die richtigen Schraubfüße für ATX-Motherboards vorhanden und eine Einpassschiene für das Netzteil leitete dieses in seine richtige Position.
    Ab diesem Moment machte ich mir schon Gedanken über die saubere Kabelverlegung, da ich gerne möglichst viele Kabel aus dem Hauptbereich heraus halten wollte. Die Idee war dass die Kabel am besten hinter der Wand, an der das Mainboard befestigt ist, verlegt werden. Auch weil überall Schlitze waren, um die Kabel an die richtigen Punkte zu bekommen.
    Leider – und hier greife ich etwas vor – war es mir nicht komplett möglich die Kabel in diesen Bereich zu bekommen. Er ist so schmal gehalten, dass es wirklich nicht überall möglich ist die Kabel dahinter zu legen, weil ansonsten der Gehäusedeckel nicht mehr geschlossen werden kann (ggf. mit Hilfe einer zweiten Person und mit Druck). Damit habe ich einen Teil der Kabel nach innen verlegt.
    Insgesamt wollte ich eine SSD, eine 2,5 Zoll HDD und zwei 3,5 Zoll HDD unterbringen. Das Gehäuse bietet Platz für zwei SSD (eine 2,5 Zoll HDD passt dort nicht hinein da etwas dicker), drei 3,5 Zoll Einschübe und 2 Befestigungsmöglichkeiten für 2,5 Zoll HDDs auf der Rückseite der Platte auf der das Mainboard befestigt ist.
    Ich habe auf allen 3 Plätzen etwas untergebracht, was schnell und einfach ging. Ausschließlich die auf der Rückseite angebrachte HDD konnte ich nur schwer mit einem Stromkabel verbinden, da durch rechts und links vom Stecker laufende Kabel zu viel Platz benötigt wurde, womit der Gehäusedeckel nicht oder nur schwer geschlossen werden konnte.
    Bei der Grafikkarte habe ich eine 3-Slotlösung die auch im mittleren Längenbereich liegt. Diese passt knapp hinein. Noch ein Zentimeter mehr und es hätte knapp werden können. Mit einer 2-Slotlösung hat man das Problem aber ggf nicht, da es eher im unteren Bereich knapp wurde.
    Verarbeitung:
    Die Verarbeitung würde ich als insgesamt gut bewerten. Ich konnte während des Einbaus keine scharfen Kanten feststellen. Einzig die Befestigungsschrauben für das Deckel- und die Seitenteile drehen sich etwas schwerer rein und raus. Da schienen mir die Gewinde nicht 100% korrekt geschnitten. Im KFZ-Bereich würde man zudem sagen, dass die Spaltmaße teilweise zu groß sind.

    03.jpg04.jpg3-2016-10-23 17-34-13 - DSC04891.jpg5-2016-10-23 17-52-14 - DSC04894.jpg6-2016-10-23 17-52-36 - DSC04897.jpg

    Im Einsatz & Lautstärke:
    Bisher läuft alles gut. Die Temperaturen im Gehäuse sind tadellos – wohl auch aufgrund des recht offenen mit vielen Gittern ausgestatteten Designs.
    Im Bereich Lautstärke sorgt genau diese temperaturbegünstigende Form jedoch für eine hörbare Schallkulisse. Da der Umbau von einem gedämmten Gehäuse erfolgte, bin ich sehr verwöhnt. Sitze ich also neben dem PC ist ein dauerhaftes Rauschen zu vernehmen. Auch höre ich die HDDs heraus, wenn darauf in größerem Maße zugegriffen wird. Diese sind z.B. auch nicht entkoppelt, wodurch sich das nochmals verstärkt.
    Ich denke, man muss für sich entscheiden ob man stark lärmempfindlich ist oder lieber bessere Temperaturen möchte. Insgesamt ist die Belastung abhängig von den verbauten Komponenten, auf die man natürlich direkten Einfluss hat.

    Fazit:
    Da das Case eher im Midrangebereich angesiedelt ist, bekommt man meiner Meinung nach was man auch zahlt. Ein gut aussehendes Gehäuse ohne Schnickschnack, was hier und da durchdachte Features hat (wie Lüftersteuerung, Schraubenlose HDD und SSD Einbaumöglichkeiten, sowie temperaturoptimiertes Design).
    Wer Geräuschempfindlich ist oder auch mehr Features, wie entkoppelte HDD-Einbauplätze, Möglichkeiten zur versteckten Kabelverlegung usw. sucht, sollte ggf. auch Alternativen prüfen.
    ------------------------------------------
    Gigabyte EP35-DS3R
    Intel Quad 9300 @ 2,5GHz / @3 GHz
    4 GB DDR2
    Asus 6950 2GB
    Cougar S550
    OCZ Vertex 2 Extended 120GB
    Thermaltake Xaser V inkl. Lüftersteuerung
    2x 92er BeQuiet SilentWings
    1x 92er Noctua
    1x 80er Noctua

  9. #9

    Standard

    Corsair H45 Hydro Series

    *TOP*

    Ich hatte die Ehre für Mindfactory und Corsair Deutschland diese Kompaktwasserkühlung zu testen.
    Ich fange an mit dem Design, das wie erhofft dem bekannten Standard von Corsair entspricht. Edles Schwarzes Design und ein äußerlich robustes Aussehen zeugt von Qualität.
    Der Kühlblock mit dem Corsairlogo und die doch etwas kleiner erwartete Kühleinheit mit dem Lüfter. Hier müsste ich erwähnen dass mein Pc doch etwas veraltet ist und mein Gehäuse nicht für solch große Prozessorkühler gemacht wurde.
    Aber dazu später mehr.

    In der Verpackung liegen außer der Corsair H45 Wasserkühlung, die Intel und AMD Montagehalterungen, sämtliche Schrauben für beide Prozessoranbieter und die Anleitung.
    Die Anleitung ist übersichtlich geteilt in Intel/AMD und einfach zu verstehen.

    Ja nicht lange warten und den alten Luftkühler runter von meiner CPU und erstmal Ordnung im Gehäuse machen.
    Dann angefangen die Wasserkühlung in mein Gehäuse zu quetschen. Zuerst habe ich die AMD Befestigung herausgenommen und geschaut ob dann auch alles passt. Das tut es.
    Den Kühlblock genommen, die Halterung drauf und die Schutzabdeckung der Unterseite entfernt. Was wirklich Super ist das bereits Wärmeleitpaste aufgetragen ist und man sich diese Arbeit völlig sparen kann.
    Auf die CPU aufgesetzt und mit den 4 Schrauben über kreuz angeschraubt. Hier wusste ich nicht direkt wie fest man die Schrauben ziehen sollte aber nach Fest kommt ja bekanntlich ab!

    Das hat alles Prima funktioniert und sollte eigentlich keinem ein Hindernis sein. Jetzt musste ich den 3- und 4-Pin Stecker anschließen weil ich nach Montage der Kühleinheit nicht mehr herangekommen wäre.
    Sozusagen folgte nun die Montage der Kühleinheit mit dem Lüfter an das hintere Ende meines Gehäuses. Hierbei ist es zu einer kleinen Komplikation gekommen.
    Die Schraubenlöcher der Kühleinheit waren alle außerhalb der Löcher meines Gehäuses.
    Musste also erstmal mit einem kleinen Bohrer ein paar passende bohren. Das wäre dann auch erledigt und nun war soweit alles fest und angeschlossen.

    Also Pc wieder an den Strom angeschlossen und angeschalten. Es kam mir vor wie ein großer Staubsauger! Da meine CPU vorher mit dem alten Kühler immer sehr hohe Temperaturen hatte, habe ich im BIOS die min.
    Drehzahl auf 50 % gestellt. Was bei der Corsair H45 scheinbar überdurschnittlich viel ist.
    Was mir überhaupt nicht aufgefallen ist, ist die Pumpe. Ich habe den Lüfter gehört aber selbst bei genauerem Hinhören konnte ich keine „neuen“ Geräusche feststellen.
    Habe im BIOS den Lüfter auf 25 % (Laut SpeedFan 1100 RPM) gestellt.

    AMD Phenom II x6 1055T

    Die Temperaturen vorher bei dem alten Luftkühler waren im Idle 46°C, beim Gaming 71°C und unter Volllast 86°C. Was zwar nicht wirklich zu viel ist mich aber gerade im Sommer sehr stört wenn die ganze Zeit furchtbar warme Luft aufsteigt.
    Mit der Corsair H45 sieht das jetzt komplett anders aus. Hier sind im Idle 26°C, beim Gaming 36°C und unter Volllast max. 45°C danach dreht der Lüfter hoch und kühlt den Prozessor wieder auf 40°C runter.
    Also wenn es nur um die Temperatur ginge ist ein voller Erfolg. Genauso hatte ich mir das erhofft.

    Die Lautstärke ist ein anderes Thema, hier kann ich persönlich im Idle keinen Unterschied hören. Die H45 ist weder Laut noch Flüsterleise und im Vergleich zu vorher ist es nur in Volllast erkennbar das es was Neues ist.
    Denn der Luftkühler versuchte dann mit aller Kraft den CPU nicht überhitzen zu lassen was auch der Sinn ist aber er hat das nicht sehr Leise gemacht.
    Nun wird es erst gar nicht so warm und somit gibt es auch keine Lärmbelästigung.
    Ich habe es vorher und nachher mal mit einer Smartphone-App getestet und da kam folgendes raus.
    Bei dem alten Luftkühler im Idle 33 dB und unter Volllast 50 dB, bei der Corsair H45 liegt es insgesamt zwischen 31 dB und 34 dB.
    Ob die App jetzt wirklich korrekte Messwerte abliefert mag man bezweifeln aber es dient ja auch nur als Vergleich.

    Bei einem heutigen Beispiel kann ich nur sagen das die Temperaturen immer stabil bleiben und die Lautstärke auch kaum über leicht hörbar steigt.
    Battlefield 1 circa eine Stunde ohne Headset und der Lüfter drehte nur zweimal kurz hoch. Aber selbst das empfinde ich nicht als störend.

    Ich kann hier ja nicht für alle reden zumal mein Computer auch nicht dem heutigen Standard entspricht und es sich sicher auf einem neuen Prozessor andere Werte ergeben.
    Also ich möchte die Corsair H45 aufjedenfall empfehlen wenn man auf eine Kompaktwasserkühlung umsteigen möchte und nicht das Geld oder den Bedarf für eine größere Wasserkühlung hat.
    Für 50 ¤ bekommt man eine einfache und bei mir leistungsstarke Kompaktwasserkühlung.

    MFG Paul

  10. #10

    Standard

    Hallo! Von Mindfactory wurde ich ausgewählt, das Produkt „Corsair CX 650M“ zu testen, bewerten und zu behalten. Dabei handelt es sich um ein Netzteil mit 650 Watt Leistung. Natürlich habe ich mich sehr gefreut, doch dann kam mir die Frage, was man denn über ein Netzteil schreiben soll? Ein Netzteil, welches das tut was es soll?
    Also fange ich mal mit dem Päckchen an, welches mich 2 Tage nach der Gewinn-Benachrichtigung erreichte. Von Mindfactory gut verpackt, eine Menge Luftpolster, vorbildlich! Das Netzteil war dann nochmal im Corsair-Karton verpackt, zusammen mit einigen Kabeln, Schrauben und Kabelbindern. Auf folgendem Bild sieht man den kompletten Verpackungsinhalt:
    FormatFactoryasdf.jpg

    Konkret sind das (da ich noch nicht wirklich ein PC-Bau-Profi bin einfach die Beschreibung, welche Aufgaben die Kabel haben)
    - Netzteil
    - Stromkabel Netzteil -> Steckdose
    - Kabel: Netzteil -> CPU (Direkt am Netzteil verbaut)
    - Kabel: Netzteil -> Mainboard (Direkt am Netzteil verbaut)
    - Diverse PCI, SATA Kabel
    Alle Kabel machen einen hochwertigen Eindruck, sind relativ dick, stabil, fast schon störrisch und recht lang. Für mein recht großen MIDI Tower (NANOXIA DEEP SILENCE 3) optimal. Anzumerken ist hier jedoch ein kleiner Kritikpunkt: Die Kabel haben nach dem Auspacken einige Zeit lang ziemlich „giftig“ nach Plastik gerochen… inzwischen merkt man davon aber nichts mehr.
    Das CPU und das Mainboard Kabel sind mit einem speziellen (ich vermute) Anti-Elektrische-Aufladung Mantel umgeben… sieht qualitativ und schick aus, macht die Kabel aber sehr dick.
    Die mitgelieferte Garantiekarte ist in allen Sprachen, darin steht das übliche Geschwafel… das andere Heft beinhaltet Gefahrenhinweise etc. Eine Aufbauanleitung oder irgendwas Nettes auf deutscher Sprache sucht man vergebens… ist aber bei einem Netzteil auch nicht gerade Priorität.

    Einbau

    Der Einbau klappte letztendlich ohne große Probleme, das Netzteil passt hervorragend in mein Case, die Schrauben sind gut (ich hatte auch schon welche, die bei 1x fest drehen durchdrehten oder der Lack abging). Die mitgelieferten Kabelbinder wurden auch verwendet.
    Das ATX Kabel fürs Mainboard ließ sich ohne Probleme anbringen. Für das CPU Kabel gab es bei meinem Mainboard (ASUS Z170 A) einen Adapter, den Grund habe ich nicht so ganz verstanden… aber mit dem ging dann auch alles.
    Als Speicher verwende ich eine SSD für das Betriebssystem und einige Programme, und eine HDD für Daten und weitere Programme. Für beide zusammen habe ich eines der SATA Kabel mit 4 Anschlüssen verwendet, sodass ich in Zukunft weitere Platten ergänzen kann. Mein ursprünglicher Plan, das CD Laufwerk und die beiden Platten über das selbe Stromkabel zu versorgen scheiterte dann doch an der Länge des einen Kabels… aber es sind ja genügend Kabel dabei!

    Betrieb

    Wie schon anfangs angedeutet… wie verfasst man eine Kritik zu einem Produkt, an dem man nichts zum Kritisieren findet? Wenn ich die Aufgabe hätte, dieses Produkt in einem Satz zu bewerten, würde dieser wohl so lauten: „Es tut was es soll“. Ganz einfach. Man hat ein Netzteil, die Leistung reicht für eine starke und übertaktete CPU (in meinem Fall ein i5 6600k), das Mainboard, einiges an Peripherie und eine Grafikkarte. Ich denke, mit dem Netzteil kann man auch noch ohne Probleme jede aktuelle Grafikkarte der NVidia 10xx Reihe betreiben, bei mir ist es aktuell nur eine GTX 960.
    Während des Betriebs habe ich auch mal etwas beobachtet: Geräusche lassen sich definitiv nicht identifizieren, da sind andere Lüfter lauter (CPU oder Gehäuse). Leise ist es also. Außerdem habe ich mit dem Tool Hardwaremonitor des Öfteren die Spannung bei CPU und Co beobachtet, während dem Standardbetrieb aber auch während Spiele wie Battlefied 4 oder Minecraft mit über 180 Mods laufen… Die Schwankungen waren absolut minimal, wahrscheinlich fast schon nicht mehr zuverlässig messbar.

    Fazit

    Das Ding ist schön, leise, (bis jetzt) zuverlässig und kostet Stand heute 69,- ¤ bei Mindfactory… Von mir gibt’s da eine klare Kaufempfehlung!
    ~Baum~

  11. #11

    Beitrag Produkttest des Corsair SP120 RGB Gehäuselüfters

    Produktlink:
    120x120x25mm Corsair Lüfter SP120 RGB LED with


    Im Rahmen der Produkttesteraktion 2016 von Mindfactory in Zusammenarbeit mit Corsair wurde mir ein Corsair SP120 zum Testen und Behalten zur Verfügung gestellt.
    Ich präsentiere hier meine ehrliche und unbeeinflusste Meinung zu diesem Produkt.


    Zum Vergleichen habe ich meine 4 Jahre alten Cooler Master A12025-12CB-3BN-F1 mit schwarzem Rahmen, dunkel transparentem Rotor und 4 roten LED´s im Rahmen.


    Kommen wir zuerst zum Design der Verpackung und des Lüfters.
    Mir gefällt die Verpackung gut, da sie farblich stimmig und interessant gestaltet ist.
    Die Spezifikationen des enthaltenen Lüfters sind leicht im unteren Bereich zu finden.
    120mm x 25mm | 1400rpm | 26dBA | High static pressure | RGB LED Lighting | 3-button RGB LED controller
    Auf der Rückseite sind diese technischen Spezifikationen auch noch einmal in einer Tabelle zu finden. Zusätzlich sind dort auch noch folgende Werte vermerkt:
    Airflow (at 12V) = 52 cfm, Static Pressure (at 12V) = 1.45 mm-H2O, 0.3A Fan und 0.06A LED.
    Auf der Verpackung und im Namen wird mit RGB Farben geworben, was für die Erzeugung der Farben auch korrekt ist, jedoch lassen sich nur 7 unterschiedliche Farben auswählen.
    Die möglichen Farben sind Weiß, Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett.
    Außerdem ist es möglich in dieser Reihenfolge durch die Farben wechseln zu lassen.
    Der Wechsel erfolgt abrupt und fällt in den 3 Sondermodi Pulsen, Flimmern und “Pulsen und Flimmern” genau auf die Momente in denen das Licht komplett gedimmt ist.
    Also sind keine weichen Farbverläufe möglich. Ich hoffe das Corsair in zukunft einen controller anbietet, der einen größeren Farbraum unterstützt, vlt. sogar mit App.
    Für die Geschwindigkeit des Farbwechsels und der Effekte gibt es 3 Einstellungen Schnell, Mittel und Langsam.
    Somit gibt es insgesamt 96 mögliche Einstellungen für den Lüfter.
    Der Rahmen des Lüfters hat eine matte Oberfläche, design-Einkerbungen und abgerundete Ecken. Der Rotor ist milchig transparent, was die vom Zentrum ausgehenden Lichteffekte gut zur Geltung kommen lässt. Bei meinem Exemplar ist leider der Corsair Aufkleber nicht genau mittig, wodurch er beim drehen hin und her wackelt. Der Rotor selber läuft aber perfekt rund.
    An der selben Gehäuselüftersteuerung meines CoolerMaster CM Storm Trooper angeschlossen, scheint der SP120 schneller zu drehen, vermutlich da er 0.3A und mein Cooler Master Lüfter nur 0.16A aufnimmt. Dabei ist der SP120 ein wenig lauter, bewegt aber auch spürbar mehr Luft. Im Gehäuse verbaut wird er aber vom Rauschen der bewegten Luft und anderen Lüftern (bei mir vermutlich GPU und PSU) übertönt.
    Die RGB Steuereinheit zu der man 6 Lüfter verbinden kann und die Fernbedienung sind gut verarbeitet und machen einen soliden Eindruck. Beide sind auf der Rückseite mit doppelseitigem Klebeband ausgestattet um sie gut im Case verstauen zu können.


    Da mein Gehäuse bereits zuvor gut durchlüftet war konnte ich keinen Einfluss auf die Gesamttemperatur feststellen.
    Ich konnte leider auch keine Möglichkeit finden die Beleuchtung auszuschalten außer den SATA Stromanschluss des Controllers oder den Lüfter selber vom Controller abzuschließen.
    Über die Gehäuselüftersteuerung war das mit den Cooler Master Lüftern noch per Knopfdruck möglich.


    Preise (können sich geändert haben):
    1* SP120 mit RGB Controller : 28,40¤
    1* SP120 ohne RGB Controller : 17,11¤
    3* SP120 mit RGB Controller : 53,32¤


    Für Leute die nicht sich nicht auf eine Farbe ihrer Lüfter festlegen oder Lichteffekte benutzen wollen ist dieser Lüfter sicher sein Geld wert. Noch gibt es nicht viele Alternativen, die diese Menge an abgegebenen Licht zur Verfügung stellen. Durch den separaten Controller ist jedoch der Einstiegspreis relativ hoch. Wenn man nicht wirklich an Beleuchtung interessiert ist gibt es bessere Lüfter zu einem günstigeren oder ähnlichen Preis.


    Der Lüfter wird durch 4 LED Gruppen beleuchtet, dadurch ist der Bereich unter dem Corsair-Sticker nicht beleuchtet.

    Es sind nur sehr kurze Schrauben dabei, zum Montieren habe ich also die meines alten CoolerMaster Lüfters genutzt.

    Bilder : SP120 RGB Review Pictures - Google Photos

  12. #12

    Standard Testbericht Corsair SP120 RGB mit Controller

    Anbei ein Testbericht eines Corsair SP120 RGB Lüfter mit Controller.

    Unboxing:
    Der Lüfter ist in einem für Corsair typischen schwarz/gelben Karton verpackt.
    Die Verpackung finde ich ansprechend und qualitativ angemessen.
    IMG_2275.jpg
    IMG_2280.jpg

    Inhalt:
    In der Packung befinden sich folgende Komponenten
    o Die Controllereinheit (Verteiler und Steuerkästchen) mit Kabeln
    o Anleitung (in 9 Sprachen)
    o Lüfter mit zwei Kabeln
    o 4 Befestigungsschrauben

    Auf dem Karton sind noch folgende Specs aufgelistet:
    Stromaufnahme Lüfter 0,3 A
    Stromaufnahme RGB LEDs 0,06 A
    Abmessungen 120mm x 120mm x 25mm
    Luftstrom (bei 12V) 52 cfm
    Drehzahl (bei 12V) 1400 U/min
    Geräusch (bei 12V) 26 dbA
    Statischer Druck (bei 12V) 1,45 mmH²O
    Lüfteranschluss 3PIN

    Anleitung:
    Als "verbesserungswürdig" hat sich für mich die Anleitung herausgestellt, da die Übersetzungen ins deutsche zum Teil etwas unglücklich gewählt sind. So wird der "Fan Hub" mit "Lüfternabe" und Doppelseitiges Klebeband als Montageleiste übersetzt :-)

    Die einzelnen Komponenten
    "Controllereinheit":
    Die "Controllereinheit" besteht im Prinzip aus zwei Teilen, nämlich aus einem Verteilerkästchen für die LED Beleuchtung und einem Kästchen mit dem man die LEDs steuern kann.
    Der Verteiler hat die Maße 7,5 x 3,5 x 1,5cm. An ihn können bis zu sechs LED Kabel angeschlossen werden. Er hat auf der Rückseite doppelseitiges Klebeband und kann so im PC Gehäuse fixiert werden.
    Als Anschluss findet man ein 30cm Stromkabel (fest Verbunden) und ein 60cm Kabel (mit Stecker) welches die Verbindung zur Steuereinheit herstellt.
    Das Steuerkästchen ist 7 x 2 x 1cm gr0ß und hat zur Befestigung ebenfalls doppelseitiges Klebeband auf der Rückseite. Zusätzlich zu dem Verbindungskabel zum Verteiler hat es noch ein Verbindungskabel welches 19cm lang ist. Mit Ihm könnte man eine Verbindung zu externen Schaltern herstellen, um die LEDs zu bedienen.
    Zur Steuerung der RGB-LEDs dienen 3 Tatsten (Speed, Color, Mode). Damit können die verschiedenen Modi eingestellt werden.
    Mit jedem Druck auf die Tasten kann in den nächsten Modus geschaltet werden.
    Taste 1 Speed: Schnell, Mittel, Langsam
    Taste 2 Color: Weiß, Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Violett, Alle Farben wechseln
    Taste 3 Mode: Pulsen und Flimmern, Statisch, Pulsen, Flimmern
    IMG_2281.jpg

    Lüfter:
    Der Lüfter hat ein schwarzes Gehäuse mit den Maßen 120mm x 120mm x 25mm. Auf der Rückseite des Gehäuses sind vier Streben angebracht. In einer der Streben verlaufen auch die Kabel zu den LEDs und dem Motor. Die Rotorblätter sind in weißer Farbe gehalten und haben eine weiße, matte, "milchige" Optik. Der Lüfter hat eine gute Haptik. Zusätzlich sind die Drehrichtung und die Strömungsrichtung mit Pfeilen auf dem Gehäuse gekennzeichnet.
    Die vier LEDs sind auf der Innenseite des Rotors auf einer kleinen Platine angebracht.
    Die Anschlusskabel (eins zum Verteiler und eins zur Steuereinheit) haben beide eine Länge von ca. 60cm.
    IMG_2283.jpg

    Betrieb:
    Da es sich um einen SP (Static Pressure) Lüfter handelt ist dieser für den Einsatz mit einem Radiator (Wasserkühlung) oder zur CPU Luftkühlung gedacht.
    Da ich noch keine Wasserkühlung habe, wurde er bei mir in Verbindung mit einem Alpenföhn Lammellenkühler zur CPU Kühlung eingesetzt.
    Die Installation war sehr einfach, da auch zuvor ein 120mm Lüfter verbaut war.
    Der Lüfter macht mit seinen RGBs ein gutes Bild und bringt "Farbe ins Spiel". Die RGBs sind ausreichend hell aber nicht zu aufdringlich. Die entsprechenden Modi können mit dem Steuergerät eingestellt werden. Sollte man häufig die Modi wechseln wollen, so empfiehlt es sich entweder das kleine Steuerkästchen außerhalb des PC Gehäuses in Reichweite anzubringen, oder zusätzliche Schalter an das Kästchen anzuschließen.


    Zum Langzeitbetrieb kann ich leider noch nichts sagen, da der Lüfter erst zwei Tage im Einsatz ist.

    Fazit:
    Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Lüfter zufrieden. Er ist qualitativ hochwertig und hat dementsprechend seinen Preis.

  13. #13

    Idee Testbericht zum HD120 RGB

    Und Corsair sprach: Es werde Licht! und es ward Licht.
    Testbericht zum HD120 RGB

    Vielen Dank an Corsair und Mindfactory, die mir den Lüfter im Rahmen der Testers-Keepers-Aktion zur Verfügung gestellt haben.

    1. Verpackung oder auch: Optimales Geschenk für das Weihnachtsfest
    Wie jedes Produkt, ist das erste was man davon sieht die Verpackung. Der Lüfter kommt in einer kompakten schwarz-gelben Pappe daher. Der Verschluss der Verpackung wird nur von einem kleinen Plastikaufkleber verschlossen. Daher ist das öffnen der Verpackung kinderleicht und es kommt zu keinem Moment zu Frust. Das erste was aus der Packung plumpst sind der Lüfter-Hub, zusätzliche Kabel und vier Schrauben zum befestigen. Das Gehäuse des Hubs ist aus schwarzem Plastik, was sich aber nicht billig anfühlt. Der Hub bietet Anschlüsse für 6 Lüfter bzw. deren LEDs. Die vier Pins zur Lüftersteuerung werden wie bekannt an das Mainboard angeschlossen. Am Hub wird die kabelgebundene (Fern-)Bedienung namens „HD Lightning Controller“ angeschlossen. Das Kabel zwischen Hub und Controller ist etwa 60 cm lang. Beide sind mit Klebestreifen versehen, womit sich die kleinen Boxen einfach an das PC-Gehäuse anbringen lassen.

    2. Lüfter
    Das zweite, was aus der Verpackung kommt ist der Lüfter. Dieser ist nochmal in einem Papprahmen eingelegt wobei aber nichts eingeschweißt oder mit Draht verschnürt ist. Top!
    Der Lüfter selber fühlt sich sehr wertig an. Das Gehäuse ist bis auf das schwarze Rahmenelement und die Ecken durchsichtig. Somit ist das Design extra auf die Verteilung des Lichts ausgelegt. An dem Lüfter sind zwei 4 Pin Stecker angebracht. Einer für die LEDs und der andere für den Lüfter selber. An einer Ecke finden sich zwei Pfeile. Der eine Pfeil zeigt die Drehrichtung der Lüfterflügel an und der andere die dazugehörige Luftstromrichtung. An den Ecken des Lüfters finden sich leichte Gummierungen, die vermutlich entkoppelnd wirken sollen.

    3. Einbau
    Der Einbau des Lüfters stellte sich als Problemlos heraus. Ich habe ihn an die Seite meines Gehäuses geschraubt, wo er direkt an einem Plexiglasfenster montiert ist. Die einzige Schwierigkeit, ist das Finden einer Fuge um den „HD Lightning Controller“ außen anzubringen, da er kabelgebunden mit dem Hub verbunden ist. Dies wird allerdings durch das flache Kabel erleichtert. Hier wäre natürlich eine richtige Fernbedienung schöner gewesen oder einen internen USB Anschluss für das Mainboard. Oder eine App zum Steuern... Die Stromversorgung der LEDs wird durch einen SATA-Anschluss sichergestellt. Der Strom kommt somit vom Netzteil des PCs. Hier hat sich Corsair glücklicherweise gegen den Molex Stecker entschieden, der deutlich schwieriger in der Handhabung ist.

    4. Lichterspiel

    Nachdem der Lüfter montiert ist, spielt man natürlich als erstes mit den Lichtmodi, auf die ich im Folgenden eingehen möchte. Als erstes gibt es den Statischen Modus, in dem die LEDs alle eine Farbe einnehmen. Hierbei kann man zwischen 7 unterschiedlichen Farben mit der „Color“-Taste des „HD Lightning Controller“ umherschalten. Die Helligkeit ist dabei auch statisch. Ein weitere Effekt ist „Pulsierend“. Die Farbe wird leuchtet einmal auf und Wechselt dann. Den Rhythmus kann man dann mit „ Speed“ auf die gewünschte Geschwindigkeit einstellen. Ansonsten finden sich noch weitere Modi, wie z.B. einfach Ein-Aus-Muster oder Lauflichter. Gerade bei den Lauflichtern zeigt sich das gesamte Farbenspiel, der einzeln angesteuerten LEDs. Ein weiterer Modi lässt eine Farbwelle über den Lüfter laufen, welche dann auch über weitere Lüfter läuft. Dies konnte ich aber leider nicht weiter ausprobieren, da ich nur einen Lüfter zur Verfügung habe. Sehr schön ist die Verteilung des Lichts auf den gesamten Lüfter durch die transparenten Wings. Einen kleinen Manko gibt es allerdings dennoch. Die „Aus“-Funktion wurde von Corsair vergessen, sodass der Lüfter immer leuchtet, wenn der PC an ist. Ein Ausschalten der LEDs ist somit nicht möglich.

    5. Geräusche, habe ich da was gehört?
    Den Lüfter selber würde ich weder als besonders leise noch als störend laut beschreiben. Da ich keinen Silent PC habe, macht mir aber auch ein leichtes Brummen oder Surren nichts aus. Vielmehr reiht sich der HD 120 RGB gut in das leise Brummen unter meinem Schreibtisch ein, was mir signalisiert, dass der PC an ist und alle Lüfter und Festplatten laufen. Störend oder auffällig laut ist bei mir nichts. Laut BIOS dreht sich der Lüfter mit 700-800 RPM.

    6. Fazit

    Natürlich kann man sagen, dass es auf dem Markt Lüfter gibt, die günstiger sind und vielleicht sogar noch leiser dabei. Was Corsair hier bedient ist primär der Trend zur RGB LED Beleuchtung. Und das kann der Lüfter mit seinen 12 LEDs wirklich gut. Wer einen Silent PC haben möchte, der vielleicht sogar unauffällig im Wohnzimmer stehen soll, dem rate ich von diesem Lüfter ab. Wer aber beim Zocken ein ansprechendes farbliches Ambiente zu schätzen weiß, dem kann ich nur zu diesem Lüfter raten.

    Für Bastler: Außerhalb des gelieferten Umfangs verbirgt sich in dem Lüfter aber auch einiges an Bastelpotenzial. Die LEDs werden vermutlich mithilfe des WS2812 angesteuert und können daher recht einfach mit einem Mikrocontroller (z.B. Arduino) angesteuert werden. So lässt sich der Lüfter besonders leicht mit weiteren LED-Strips erweitern. Daher bin ich der Meinung, dass sich vor allem bei Elektronik-Bastler und Casemoddern der Lüfter zu einem echten Geheimtipp entwickeln wird. Aber auch für alle, die einfach ein bisschen Licht ins dunkle Gehäuse bringen möchten, ist der Lüfter eine Bereicherung.

    Galerie folgt.

  14. #14

    Daumen hoch Review zum Corsair Carbide Series Spec Alpha Schwarz/Gelb

    Ich hatte das Glück den Corsair Carbide Spec-Alpha Midi Tower in Schwarz/Gelb im Rahmen der Testers and Keepers Aktion zu erhalten.

    Abwicklung:
    Wie immer bei Mindfactory schnell und zuverlässig. Der Kontakt war sehr freundlich und Antworten erfolgten immer zeitnah.

    Design:
    Das Design wirkt modern und ist definitiv ein Hingucker. Die Gitter geben dem Gehäuse einen „sportliches“ Aussehen. Ich mag die gewählten Farben. Das Schwarz ist schön kräftig und nicht zu matt aber auch nicht zu glänzend. Das Gelb ist ebenfalls gut gewählt da es auffallend aber nicht zu intensiv ist. Durch die weiße LED Beleuchtung der vorderen Gehäuselüfter erhält das Gehäuse bei Dunkelheit seinen ganz besonderen Charme.

    Verarbeitung:
    Die Verarbeitung ist sehr gut. Ich habe keine scharfen Kanten gefunden. Die Spaltmaße sind ebenfalls gut. Auch die Füße wirken stabil. Die Lautstärke meines Systems ist deutlich leiser geworden, was auch der guten Verarbeitung und dem geringen Spaltmaß geschuldet ist.

    Ausstattung:
    Die in der Front vorinstallierten 2x120mm Lüfter sind durchsichtig und weiß beleuchtet. Zusätzlich beleuchten diese indirekt die Hardware im Inneren wodurch man auch ohne die Installation von Beleuchtung einen Blick auf das Innere werfen kann. Die Lüfter in der Front kann man ausbauen und hier einen 240mm Radiator unterbringen. Zusätzlich ist auf der Rückseite ein 120mm Lüfter ohne Beleuchtung vorinstalliert. Wer will kann oben noch 2x120mm Lüfter einbauen. Die Lüfter in der Front saugen Luft an und kühlen dadurch die SSDs/HDDs. Das Gehäuse bietet Platz für 4 x 2,5Zoll / 3 x 3,5Zoll Festplatten, einen 5,25 Zoll Schacht für Laufwerke gibt es leider nicht. Wobei ich persönlich denke man hätte diesen auch Problemlos hochkant einsetzen können ohne, dass das Design darunter gelitten hätte.

    Unter dem Gehäuse befindet sich ein Staubfilter welcher einfach herausnehmbar ist.
    Das Gehäuse verfügt an der Front über eine 3 stufige Lüftersteuerung. Diese kann bequem von der Front eingestellt werden. Die LED Beleuchtung passt sich der Geschwindigkeit der Lüfter an.
    An der Front finden sich 2 USB3.0 Anschlüsse sowie 3,5mm Klinkenanschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon. Leider gibt es keinen Mini-HMDI/HDMI Anschluss für VR.

    Max. GPU Länge: 380mm, Max. Höhe CPU Kühlsystem: 156mm, Max. Netzteillänge 190mm, Gewicht: 5,7kg

    Montage:

    Die HDDS/SSDs können einfach und ohne Werkzeug eingesetzt werden. Durch die Ausbuchtung des Gehäuses an den Seiten ist genügend Platz fürs Kabelmanagement gegeben. Man sollte aber darauf achten das man dort, wo die Ausbuchtung aufhört, die Kabel geordnet führt da es dort etwas enger wird. Die Abstandhalter fürs Mainboard sind vorinstalliert, sollte man jedoch vor dem Einbau einmal prüfen da bei mir eine nicht richtig festgezogen war. Die Installation ist denkbar einfach da alles bereits vorbereitet ist. Nur noch den Lüfter an der Rückseite mit denen der Vorderseite verbinden und das ganze über ein SATA Stromanschluss direkt mit dem Netzteil verbinden damit es ausreichend Strom erhält.
    Leistung:
    Bei der Auswahl „Low“ und „mid“ der Lüftersteuerung ist mein System kaum hörbar. Erst auf „high“ wird es etwas lauter. Aber auch dies ist, für mein Empfinden, nicht störend.
    Aktuell läuft die Lüftersteuerung auf „mid“ und mein System (Q6600/4GB Ram) hat beim Surfen und Schreiben dieses Berichts folgende Temperaturen: CPU: 35°C / GPU: 24°C.


    Preis/Leistung:
    Für einen Preis von unter 80¤ erhält man ein gut verarbeitetes Gehäuse was definitiv ein Hingucker ist. Dazu bietet es noch Features wie Kabelmanagement, Lüftersteuerung und 3 leistungsstarke Lüfter. Die Lautstärkeentwicklung ist ebenfalls sehr gut und das ohne Dämmung.

    Fazit:
    Bisher habe ich immer das günstigste Gehäuse genommen da mir nur die Hardware wichtig war.
    Sachen wie Lautstärke oder Werkzeuglose Installation haben mich ebenfalls nie sonderlich interessiert, da ein System das arbeitet auch so klingen durfte. ABER ich muss zugeben das mich dieser Test eines Besseren belehrt hat. Es ist erstaunlich wie die Lautstärke nur durch ein anderes Gehäuse beeinflusst werden kann. Und es ist doch deutlich angenehmer, wenn der Rechner nicht mehr wie in Flugzeug klingt. Auch die Möglichkeit des Kabelmanagements ist von Vorteil, da man weiß welches Kabel wozu gehört und somit das innere deutlich aufgeräumter ist.
    Wer ein schönes Case mit ausreichend Platz für einen Fairen Preis sucht ist mit dem Spec Alpha der Carbide Series gut beraten. Man sollte jedoch beachten das man KEIN 5,25Zoll Schacht hat und somit auf CD/DVD Laufwerke verzichten kann. Wer diesen kompromiss bereit ist einzugehen, oder auf eine externe Lösung zurückgreift, kann problemlos zuschlagen.

    Ich konnte für mich persönlich aus diesem Vergleich u. a. lernen das die Wahl eines guten Gehäuses nicht zu unterschätzen ist da dies einem die Arbeit deutlich vereinfacht und durch das Kabelmanagement die Wartung ebenfalls deutlich einfacher von der Hand geht.

    Ich möchte Mindfactory nochmals für die Möglichkeit dieses Testes bedanken und hoffe das mein Review einigen bei Ihrer Entscheidung helfen kann.

    IMG_9173.jpgIMG_9174.jpgIMG_9175.jpgIMG_9224.jpgIMG_9179.jpgIMG_9181.jpg
    Die Hoffnung stirbt zuletzt. ABER Sie stirbt!

  15. #15

    Standard

    CORSAIR 850 Watt RMX Series
    Bevor ich mit meinem Review beginne möchte ich mich zunächst bei Corsair und Mindfactory bedanken, die mir das CORSAIR 850 Watt RMX Series Netzteil zur Verfügung gestellt haben um dieses zu testen. Auch wenn ich das Netzteil zur Verfügung gestellt bekommen habe wird dies nicht meine Bewertung beeinflussen.

    VERPACKUNG und LIEFERUMFANG


    Schon beim Öffnen des Pakets fiel mir die gute und sichere Verpackung auf, sie machte schon einen guten Eindruck und weckte die Neugier noch umso mehr. Im Lieferumfang enthalten waren, natürlich neben dem Netzteil, welches in einem Corsair Stoffbeutel verpackt war, noch eine Stofftasche mit Klettverschluss in dem der vollmodulare Kabelsatz war. Dieser ist wirklich praktisch um die nicht benötigten Kabel aufzubewahren, somit hat man später kein Problem auch die richtigen Kabel wiederzufinden. Des Weiteren findet man noch das Netzkabel, Schrauben, Kabelbinder für das Kabelmanagement, die Anleitung, das Garantieheft und einen Aufkleber von Corsair.

    DESIGN/VERARBEITUNG

    Das Design ist Schlicht und Schwarz gehalten, dies gilt für das Netzteil wie auch für sämtliche Kabel. Für mich persönlich ein Pluspunkt, da es sich in meinem schwarzen Gehäuse nahtlos einfügt. Die Verarbeitung ist in meinen Augen wirklich sehr hochwertig. Das Gehäuse des Netzteils scheint sehr massiv zu sein und auch bei höherer Druckbelastung gibt da nichts nach. Allerdings führt die Verarbeitung auch zu einem sehr hohen Gewicht welches mir beim Auspacken schon direkt aufgefallen war. Aber das hohe Gewicht spricht für mich in diesem Fall auch von hoher Qualität.

    MONTAGE

    Vor der Montage hatte ich wirklich das Grauen. Ich glaube jeder kennt das Kabelwirrwarr welches man anfangs vor sich hat wenn man alle Geräte an ein Netzteil anschließen muss, vor allem wenn man nur einen Midi-Tower hat und alles sowieso schon sehr eng eingebaut ist. Das dauert meist und frustet. Bei diesem Netzteil aber nicht, durch den vollmodularen Kabelsatz konnte ich nämlich gemütlich erstmal die Kabel raussuchen die ich überhaupt brauche und habe diese an meine Peripheriegeräte angeschlossen. Die Kabel sind übrigens auch Beschriftet was es für Einsteiger beim Computer basteln noch einfacher macht die richtigen Orte für die ganzen Kabel zu finden. Als ich dann alle Kabel da hatte wo ich sie wirklich haben wollte, (ich glaube ich habe die Kabel übrigens das erste Mal in meinem Leben so gelegt, dass nicht alle kreuz und quer über- und untereinander lagen, weil man doch noch irgendwo was vergessen hatte) konnte ich dann auch bequem die andere Seite der Kabel ins Netzteilstecken und dann einbauen. Übrigens bietet das Netzteil die Möglichkeit 10 SATA Anschlüsse zu legen und 8 Molex, also mehr als genug. Somit ist die Montage ist für mich ein ganz großer PLUSPUNKT.

    LEISTUNG


    Meine Angaben zu der Leistung beziehen sich nicht auf Professionelle Messinstrumente, da ich diese schlichtweg nicht besitze. Allerdings kann man relativ stumpf sagen, dass man mit 850 Watt, die dieses Netzteil liefern kann nahezu jeden PC im Privathaushalt versorgen kann. Das 80+ Gold Zertifikat spricht wiederum für eine stabile Leistung. Ich selbst besitze z.B. eine sehr Stromfressende Radeon R9 290, aber mit diesem Netzteil könnte ich noch eine zweite im Crossfire laufen lassen und hätte immer noch ordentlich Spannungsreserven. Ansonsten merkt man von dem neuen Netzteil wirklich nichts und dies sei wirklich positiv erwähnt, denn es läuft in Corsairs sogenannten Zero-RPM-Modus. Das bedeutet, dass der Lüfter vom Netzteil erst bei stärkerer Belastung genutzt wird, in meinem Fall während des Spielens. Für mich ist das Netzteil so gesehen völlig geräuschlos und wenn der Lüfter dann mal anspringt wird er noch von meinem Grafikkarten-Lüfter übertönt.

    PREIS-/LEISTUNGSVERHÄLTNIS


    Der momentane Preis liegt bei etwa 130¤ [Stand: 01.11.2016] und ist in meinen Augen völlig gerechtfertigt für ein Netzteil dieser Qualität. Die Verarbeitung und die verbauten Komponenten sind hochwertig. Auch die verschiedenen Schutzmechanismen sprechen für das Netzteil (Überspannungsschutz, Überstromschutz, Übertemperaturschutz und Kurzschlussschutz). Besonders erwähnenswert ist hierbei auch die Hersteller Garantie von satten 10 Jahren. Somit ist dies wirklich eine längerfristige Investition und das Netzteil wird mir sicherlich noch viele Jahre erhalten bleiben.

    FAZIT

    Im Großen und Ganzen kann ich hier nur eine Kaufempfehlung aussprechen. Wer hier einmal etwas mehr investiert und kein billig Netzteil nimmt wird sehr lange etwas davon haben. Die 850 Watt werden lange reichen und der Trend geht ohnehin dahin, dass die Peripheriegeräte so wenig Strom wie möglich verbrauchen sollen. Der vollmodulare Kabelsatz ist einfach nur super praktisch zum Einbau und die Kabelbeschriftung hilft selbst unerfahrenen Bastlern alles richtig anzuschließen.

  16. #16

    Daumen hoch CORSAIR SPEC ALPHA schwarz/gelb - Rezension

    Auch bei mir war es mal an der Zeit mein Gehäuse zu wechseln. So habe ich in den letzten Jahren meinen PC zwar Stück für Stück runderneuert; das Gehäuse blieb aber immer das Alte. Als ich aber durch einen Freund auf das Testers Keepers-Angebot von Corsair und Mindfactory hingewiesen wurde, entschied ich mich, eine kleine Bewerbung zu schreiben. Etwas schicker und besser könnte ich meinen PC ja doch verpacken; vor allem da demnächst ein Upgrade der Grafikkarte ansteht.

    Und hier bin ich nun als einer der Auserwählten und gebe auch mal meinen Senf zu diesem Gehäuse:

    Das Design finde ich persönlich sehr ansprechend. Die Kombination aus den blauen Lichtern der Lüfter und dem schwarzem Gehäuse mit gelbem Touch macht einen dynamischen Eindruck. Ich musste beim ersten Einschalten sofort an Bumblebee aus den Transformers denken, bei dem diese Farbkombination auch sehr gut funktioniert. Und, wie ich festgestellt habe, stehe ich damit auch nicht alleine da, nachdem ich noch einmal einen Blick auf die Rezensionen der anderen Tester geworfen habe. Alternativ eignet es sich aufgrund der Farbkombination natürlich auch für Dortmund-Fans.

    Auch die Verarbeitung gefällt soweit. Das Gehäuse hat keine üblen Kanten; und auch nichts was schnell brüchig wirkt. Auch im Inneren des Gehäuses wirkt alles relativ stabil; die verschiedenen Platten des Gehäuses lassen sich gleichzeitig bei Bedarf relativ einfach abnehmen. Außerdem ist es schön geräumig, man kommt auch nach dem Einbau der Hardware noch gut an die meisten Stellen, was mich bei kleineren Gehäusen sonst schon einmal gerne zur Weißglut treibt.
    Die Montage ging dabei relativ leicht von der Hand. Etwas Verwirrung gab es allerdings als ich die manuelle Lüftersteuerung installieren wollte, da die integrierten Lüfter nicht von Anfang an mit dieser verbunden sind. So bietet Corsair das Feature an, geht aber anscheinend davon aus, dass die Mehrheit der Nutzer lieber die automatische Lüftersteuerung behalten will. Mir persönlich wäre es andersrum lieber gewesen.

    Die Installation der verschiedenen Hardwarteteile ging relativ problemlos; nur bei den HDDs und SSDs kam ich anfangs nicht mit den Einschiebeclips zurecht und habe jetzt auch noch das Gefühl, dass sie nicht perfekt einrasten; das habe ich bei anderen aktuellen Gehäusen schon besser oder modularer gesehen. Störend könnte für den ein oder anderen sein, dass das Gehäuse einen Platz für ein optisches Laufwerk vermissen lässt. Ich selbst habe mein Laufwerk noch ab und zu genutzt; traurig muss ich über den Wegfall aber nicht sein.

    Die Kühlung des Gehäuses scheint dadurch, dass es den Platz für das optische Laufwerk für zwei Frontlüfter opfert, deutlich besser zu sein als die meines alten PCs. So kann ich insgesamt leicht verbesserte Temperaturen feststellen; gleichzeitig ist das Gehäuse dabei aber wesentlich leiser. Ein nettes Gimmick, welches ich bisher ausgiebig nutze, ist die bereits erwähnte manuelle Lüftersteuerung. Da meine Grafikkartenkühler (es handelt sich um eine GTX 560ti) nicht mehr ganz so toll arbeitet, dreht der Lüfter schnell (ohne viel Erfolg) hoch und die Grafikkarte gelangt gefühlt zu schnell an ihre Grenzen. Deswegen nutze ich für Battlefield 1 gerne die höchste Stufe der Gehäuselüfter, da sie auch nicht lauter als mein Grafikkartenkühler sind und in der Spitze gut bei der Kühlung helfen. Hat man keine Kopfhörer sind sie von der Lautstärke aber schon relativ störend wahrnehmbar. Auf den anderen beiden Stufen ist die Kühlung aber auch noch gut und kaum hörbar beziehungsweise flüsterleise . Man muss natürlich auch an die Umstellung denken; aber sie gefällt mir besser als eine Software-Steuerung, da ich die niedrige Drehzahl bei den meisten Aktivitäten präferiere und nur bei Bedarf mal umstelle. Außerdem ist das Rumspielen daran durch das visuelle (die Helligkeit des Lichts nimmt mit höherer Drehzahl der Lüfter zu) und auditive Feedback auch ein netter Zeitvertreib, wenn man an einem Problem sitzt.

    Der Preis ist für ein gutes Gehäuse angemessen; weder überteuert noch unglaublich preiswert. Ich denke, dass hier das richtig schicke Design den Ausschlag gegenüber anderen Gehäusen derselben Preisklasse gibt, da sie sich von den Features ja doch ziemlich ähneln.

    Abschließend kann ich das Gehäuse neben meinem alten Gehäuse mit zwei anderen vergleichen, welche ich in letzter Zeit zusammengebaut habe und kann mit Bestimmtheit sagen, dass dieses mir bisher das Liebste ist, was aber auch an meinen persönlichen Vorlieben liegt. Es ist schön geräumig, so dass man problemlos alle Kabel verlegen kann, hat ein frisches, aber nicht zu übertriebenes Design und eine tolle Kühlung.

  17. #17
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    Daumen hoch Corsair RM850x modular +80 Gold

    Corsair RM850x modular +80 Gold - Produkt-Test

    Zunächst einmal vielen Dank an Mindfactory, dass ich das Produkt im Rahmen der Aktion "Corsair Testers Keepers" ausgiebig testen durfte!

    -Lieferumfang
    Das Netzteil wird in einem relativ großen Karton geliefert.
    Nachdem man den Karton geöffnet hat, sieht man, dass alles sehr liebevoll und hochwertig verpackt wurde.
    Das Netzteil befindet sich in einer Stofftasche nebst einer Nylontasche mit jeder Menge Anschlusskabeln, die modular eingesetzt werden können, je nach Bedarf.
    Der überwiegende Anteil der Anschlusskabel ist ge-sleeved, was für weniger Luft-Verwirbelungen im PC-Gehäuse sorgt.
    Die nicht benötigten Kabel können in der Tasche aufbewahrt werden und gehen somit nicht verloren und verstauben nicht unnötig.
    Darüber hinaus befindet sich im Karton ein kleines Tütchen mit Kabelbindern, Schrauben und einem Metallaufkleber mit der Aufschrift "Powered by Corsair".
    Natürlich ist noch ein Netzanschlusskabel im Lieferumfang vorhanden.

    -Design & Verarbeitung
    Das Netzteil besitzt leicht abgeschrägte Kanten, die einfach gut und edel aussehen.
    Die Verarbeitung des Netzteils ist sehr hochwertig und es gibt keine scharfen Kanten.
    Das Lüfterrad ist in grau gehalten und wirkt auch sehr hochwertig.
    Auf dem Lüfterrad befindet sich mittig ein schwarzer Aufkleber mit der Aufschrift "Corsair".
    Hinten am Netzteil ist ein die Typennummer eingebettet, leicht vertieft, nicht einfach draufgeklebt.
    Neben der Netzanschluss-Buchse befindet sich darüber hinaus ein Ein-/Ausschalter.
    Weder die Netzanschluss-Buchse noch der Schalter wackeln.
    Bei Design und Verarbeitung gibt es absolut nichts auszusetzen, alles wirkt wie aus einem Guss und sehr edel.
    Das Netzteil ist komplett in schwarz gehalten und wirkt alleine schon durch das Eigengewicht sehr hochwertig.
    Die mitgelieferten Anschlusskabel sind ebenfalls sehr hochwertig verarbeitet.

    -Montage
    Die Montage gestaltete sich sehr einfach, alles Benötigte wird mitgeliefert.
    Das Netzteil ist etwas länger als andere Netzteile aber passt ohne Probleme in normale Tower-Gehäuse.
    Nach dem Einbau steckt man die benötigten Anschlusskabel ein und verbindet diese mit den verbauten Komponenten im PC.
    Die Länge der Anschlusskabel ist perfekt, auch bei größeren Towern, somit ist der Anschluss problemlos.
    Anschlüsse am Netzteil und Anschlusskabel sind mehr als genug vorhanden.
    Mit den mitgelieferten Kabelbindern lässt sich im Gehäuse alles ordnen.
    Ich brauchte diese nicht, da mein Gehäuse einen integrierten Kabelschacht besitzt, trotzdem fand ich es positiv, dass reichlich Kabelbinder mitgeliefert wurden.

    -Leistung/Eindruck
    Das Netzteil ist in meinem PC-System nicht hörbar.
    Der Lüfter läuft bei geringer bis mittlerer Belastung gar nicht. Wenn das Netzteil beansprucht wird, springt der Lüfter an, was man gar nicht bis überhaupt nicht hört. Wenn er läuft, läuft er sehr ruhig, alle anderen Lüfter in meinem PC sind bedeutend lauter.
    Zu keinem Zeitpunkt konnten Spannungsabfälle unter AIDA64 und meinem Oszi (welches ich beruflich nutze) gemessen werden, auch nicht bei extremer Beanspruchung des PCs.
    Es verfügt über eine extrem präzise Spannungsregelung, was nicht immer selbstverständlich ist. Das habe ich auch schon anders gesehen.
    Das Netzteil bietet Überspannungsschutz, Unterspannungsschutz, Kurzschlussschutz, Überlastungsschutz und Übertemperaturschutz.
    Es waren im Betrieb bis jetzt keine Mängel feststellbar.

    -Preis-/Leistungsverhältnis
    In meinen Augen kaum zu toppen, schon aufgrund der Hochwertigkeit und den verbauten japanischen 105C Kondensatoren.
    Auch das thermische Lüfter-Management überzeugt.
    Nur wenn tatsächlich Kühlung benötigt wird, wird der Lüfter zugeschaltet.
    Durch den 80PLUS Gold-Wirkungsgrad liefert das Netzteil unter realen Lastbedingungen eine Energieeffizient von 90 %.
    Für mich ist dieses Netzteil ein absoluter Favorit, hier stimmt einfach alles.
    Laut Webseite von Corsair besitzt das Netzteil darüber hinaus noch eine 10-jährige Herstellergarantie von Corsair.

    -Fazit
    Absolute uneingeschränkte Kaufempfehlung!

    -Testsystem
    • CPU - AMD FX Series FX-9590 8x 4.70GHz mit Scythe Grand Kama Cross 3 Topblow Kühler
    • Mainboard - Gigabyte GA-990FX-Gaming AMD 990FX
    • Speicher - 32GB (4x 8192MB) HyperX Savage DDR3-1866 DIMM CL9 Dual Kit
    • Grafikkarte - MSI GeForce GTX 1070 GAMING X 8G Aktiv PCIe 3.0 x16
    • Festplatte - 2x 1000GB Seagate Desktop HDD ST1000DM003 7.200U/min 32MB 3.5" SATA 6Gb/s
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  18. #18

    Standard

    Kompakt, Stark, Gut der Corsair H110i

    *Dieses Bewertung wurde im Rahmen der ''Produkttesteraktion 2016 in Zusammenarbeit mit
    Corsair" verfasst. Meinen Dank geht an die jeweiligen Partner (Corsair und Mindfactory) die mich
    für das bewerten gewählt haben.

    Mein Testsystem:

    Gehäuse: be quiet! Silent Base 800
    CPU: i7-6700K | 4 Kerne @ 4.00Ghz Basistakt/Idle
    RAM: Corsair Vengeance LPX | 2x 8GB @ 3000MHz
    Mainboard: Z170 Pro Gaming
    GPU: Asus Geforce GTX 1070 Strix
    PSU: be quiet! Straight Power 10-CM Modular | 600 Watt

    Ich werde die Komplett-Wasserkühlung (Wakü) in diesen Kriterien bewerten:
    Design, Verarbeitung, Montage, Temperatur/Leistung, Lautstärke, Preis/Leistung,
    Am Ende mein Fazit nach 2 Wochen gebrauch.

    Design:
    ''Schönes Ding digga'' hat mir mein Kollege zugerufen als er die WaKü durch mein Gehäusefenster
    sah. Dieser Ansicht kann ich mich nur anschließen.
    Ein schlichtes schwarz der am Kühler eine sehr schöne aber auch praktische RGB-LED-Anzeige
    innehält der sich nach eigenen präferenzen mit der Software in viele verschiedenen Farben ändern
    lässt und einige Funktionen bereithält.
    Nun ja das Design von WaKü die es aktuell auf dem Markt gibt unterscheiden sich nicht stark. Ein
    großes Rechteck mit Löcher daran 2 Lüfter geklatscht die mit 2 Röhren an den Kühler
    angeschloßen ist - Bums-zack fertig.

    Verarbeitung:

    Solide, um es in ein Wort zu fassen.
    Beim betrachten sehe ich kaum unebenheiten alles wirkt präzise zusammengebaut der Radiator ist
    ausbalanciert und stabil.
    Stabil sind auch die Röhre beim rumziehen gab das Rohr leicht nach und saß dabei knallfest an den
    Anschlüssen – so muss das sein!
    Außerdem gefallen mir die geflochtenen Röhre es wirkt dadurch hochwertig und sicherer anstatt
    nur normale Gummirohre die unter umständen schneller abnutzen.
    Beim rumfingern, ich meine, hantieren der Wakü habe ich mich leider am Radiator leicht geschnitten ich muss
    zugeben es war eine schnelle Handbewegung die dazu führte und normalerweise hantiert
    man nicht an Radiatoren rum außer ich Depp.

    Montage:
    Ich bin mir sehr, sehr, sehr sicher das Moses beim teilen des Roten Meers ein kleineres unterfangen
    hatte als ich bei der Installation der WaKü an meinem be quiet! Silent Base 800. (Viele haben das
    Problem bei diesem Gehäuse mit Wakü)
    Ich habe so oft gestöhnt bis dann mein Nachbar gegen die Wand geklopft hat was mich nur aufregte
    und dazu brachte zu rufen "Ihre Frau kann mir gerne dabei helfen!!"
    Das Gehäuse ist zwar für eine WaKü ausgelegt aber leider ziemlich eng so dass ich erst beim
    wiederholten rummachen endlich das Ding an die passende Stelle reinsteckten konnte und mit den
    gelieferten Schrauben fest zog.
    Das letzte mal wo ich so erschöpft war war ich beim Se-Segelbootfahrmarathon.

    Temperatur/Leistung:

    Wofür wir alle hier sind.
    Ich muss sagen dass mich die Leistung vom Corsair H110i befriedigt.
    Bei normaler Last @ 4,0 Ghz (Im Netz nach nichts speziellem suchen, Office Programme
    benutzen, chatten)
    habe ich eine kühle Temperatur von 20°-23° gemessen spitzt komsicherweise hin und wieder auf
    bei 25° was ich mir aber nicht erklären kann.
    Doch ich will mehr POWER! Beim übertacken auf 4,7 Ghz (habe spezielle Programme benutzt um
    die CPU mit zusätzlicher Last zu nerven) geht Leistung an die Decke aber die Temperatur bleibt
    relativ gleichmäßig bei 57-63° hat sich kurz auf 75° gespitzt was sich bei mir nur 1 mal zugespielt
    hat.

    Lautstärke:
    Alter Verwalter...
    Der absolut schwächster Teil der WaKü sind die Lüfter nicht weil sie schwach sind sondern die
    Lautstärke die sehr hörbar ist.
    Eins vorweg die Pumpe war nahezu nie hörbar daher werde ich die auch nicht weiter ansprechen ich
    werde mich nur den Lüftern widmen. Sich über die Pumpe zu beschweren ist meckern auf hohem
    Niveau.
    Bei normaler Last ist alles oki doki außer dem konstanten rattern (scheint wohl bei mehreren so zu
    sein) der durch die ?Lüfter? verursacht wird. Im Netz findet man jedoch einige Tipps das
    Ratterproblem zu lösen.
    Los fängt der Spaß unter Last!
    Wenn die Lüfter an die Maximale RPM gelangen ist es so als würde jemand mit einem Strohhalm
    gegens Ohr pusten und nicht so ein Pipifax pusten wie bei Seifenblasen sondern wie ein
    LAUBGEBLÄSE um 6 Uhr wenn man noch schläft.
    Okay vielleicht ist das ein wenig übertrieben aber im ernst unter voller Last ist der Geräuschpegel
    extrem hoch zum Teil hört man ein hohes fiepen, nicht cool.
    Selbst mit einem Headset sind sie bemerkbar.

    Preis/Leistung:

    Top Leistung hat auch seinen Preis der bei 125¤~ liegt ist der aber gerecht? Jein.
    Konventionelle CPU-Lüfter erreichen fast oder sind gar auf der gleichen Augenhöhe sind dafür aber
    klotziger und wirken nicht so elegant wie eine WaKü.
    Ich bin zufrieden mit dem Preis/Leistung Angebot aber nicht hinsichtlich der Lüfter.
    Die WaKü Leistet für den Preis, meiner Ansicht nach, herrvoragende Leistung verglichen mit
    meinem alten CPU Kühler ist sie weitaus effizienter aber auch doppelt so teuer.

    Fazit:
    Nach 2 Wochen merke ich keinen Leistungsabstieg alles ist so wie am ersten Tag und bin durchweg
    zufrieden alles läuft kühler als zuvor.
    Eine Kaufempfehlung würde ich sofort ausprechen wenn die Lüfter nicht so Laubgebläse wären.
    Die Leistung stimmt und die dazugehörige Corsair Link-Software macht alles noch viel besser aber
    wer wirklich komplett zufrieden sein möchte der ersetzt diese Laubgebläselüfter mit anderen
    deswegen gebe ich 4 von 5 Sterne.
    Alles ist stimmig außer der mitgelieferten Lüfter daher ziehe ich 1 Stern ab.
    Mein Tipp --> Bei einem Sonderangebot zuschnappen und das gesparte für neue Lüfter ausgeben.

  19. #19

    Standard Corsair Testers Keepers Special Edition II - Corsair RM850x

    Zu aller erst möchte ich mich ganz herzlich bei Mindfactory bedanken, dass ich einer der Glücklichen Gewinner beim Corsair Testers Keepers Special Edition II sein darf. Mir wurde das Corsair RM850x im Rahmen dieses Tests kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies ändert nichts an meiner objektiven Meinung zum Produkt. Nun zur eigentlichen Bewertung:

    Verpackung / Inhalt

    Die Verpackung wurde äußerlich sehr schlicht gehalten mit dem Fokus auf den Inhalt, die Klarsichtfolie in das die eigentliche Packung eingeschweißt wurde wirkt recht billig und hat leider keine Lasche um ein Messer-freies öffnen zu ermöglichen. Ganz im Gegenteil wurde am Inhalt nicht gespart, das Netzteil selber ist in einem Jutebeutel nebens dem Kabelsatz in einer separaten Tasche mit Klettverschluss verpackt. Gut finde ich das direkt auch ein passender Satz Schrauben mitgeliefert wurde. Schön wäre es gewesen, wenn anstelle der Plastik Kabelbinder wiederverwendbare Klett Kabelbinder mitgeliefert worden wären. Das Corsair Abzeichen ist eine nette Beigabe. Durch das mitliefern von zwei EPS 8-Pin Steckern lassen sich auch Dual Socket Server / Workstation Mainboards die auf diese Anschlüsse setzten mit Strom versorgen.

    Design / Verarbeitung

    Die abgeflachten Kanten sind ein wahres optisches Highlight bei diesem Netzteil, es wirkt dadurch besonders und hebt sich von gewöhnlichen ATX Netzteilen ab. Die schlichte schwarze Farbe mit einem Sandkörnigen Gefühl gefällt mir persönlich sehr gut. Das Lüfter Gitter ist auch nicht wie normal von außen einfach aufgelegt und angeschraubt, sondern hebt sich von innen nach außen ab. Der Graue Lüfter sorgt für ein weiteres Farbspektrum und wirkt von der Farbe her passend auf mich. Der Kabelsatz ist modular und passend in schwarz gehalten, leider hat sich aber Corsair durch den Mesh Sleeve bei mir einen Minuspunkt eingesammelt, ein pures flaches Kabelsystem wie bei den mitgelieferten SATA Stromkabeln hätte mir besser gefallen. Nichts desto trotz ist die allgemeine Kabelverarbeitung sehr gut. Durch das massive Gewicht wirkt das Netzteil wertig und stabil.

    Montage

    Die Montage des Netzteils selber war sehr einfach, das leicht rausragende Lüfter Gitter hat keineswegs gestört. Durch den vollmodularen Kabelsatz ist das vorverlegen der Kabel ein Kinderspiel – wäre da nicht ein Problem und das ist ernsthaft massiv schlimm, weshalb meine Bewertung auch nur 4 von 5 Sterne bekommt. Corsair hat an beiden Enden des 24pin ATX sowie an den beiden 8-Pin EPS Steckern einen seeeehr langen und unflexiblen Heatshrink angebracht um den Mesh-Sleeve am Leiterkabel abzutrennen. Es ist leider der pure Horror für jeden ITX Gehäuse Besitzer wie ich es einer bin (Bitfenix Prodigy ITX). Es ist dadurch extrem schwer die Kabel überhaupt in einen 90 Grad Winkel vom Stecker Kopf weg zu bringen. Hier hilft leider nur zu einem fertigen Sleeve Kabelset von z.B. Corsair selber oder Bitfenix zu greifen, wenn man natürlich selber keine Kabel Krimpen möchte.

    Leistung

    Leider kann ich keine genauen Watt Angaben machen noch kann ich das Netzteil voll belasten, es lässt sich aber bestätigen meinerseits, dass mein Dual Socket Server mit zwei Hexa Core X5660 CPU’s und zwei 8-Pin EPS Anschlüssen problemfrei mit Strom versorgt wird. Ein 850 Watt Netzteil verbraucht natürlich nicht mehr Strom als z.B. ein 500 Watt Netzteil bei gleicher Teilezusammensetzung wie viele denken. Man sollte hierbei auf die Effizienzkurve achten ein gutes Mittelmaß zu finden. Bei 80+ Gold ist diese Effizienzkurve natürlich schon deutlich besser als wie bei billigen Netzteilen. Der Lüfter selber ging erst bei sehr hoher Prozessorauslastung an und war nicht zu hören.

    Preis-/Leistungsverhältnis

    Das Corsair RM850x gehört mit seinen 130¤ [Stand: 02.11.2016] nicht gerade zur billigen Preisklasse. Dafür bekommt man hier ein Netzteil das einen sehr Qualitativen wert und zugleich 10Jahre Garantie (!!!) mit sich bringt. Wem das „Kabelproblem“ wie oben beschrieben kein Problem darstellt so kann ich dieses Netzteil mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

  20. #20

    Standard Erfahrungsbericht: Corsair H110i

    Im Rahmen der Produkttestaktion 2016 in Zusammenarbeit mit Corsair habe ich die H110i Komplett-Wasserkühlung zur Verfügung gestellt bekommen. Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bei Corsair und Mindfactory bedanken. Dennoch wird die nachfolgende Bewertung des Produkts so objektiv wie möglich ausfallen

    Getestet wurde die H110i im folgenden System:
    CPU: i5-6600K |@ 3,90 GHz
    RAM: 2*8GB HyperX FURY DDR4-2400
    Mainboard: MSI Z170A GAMING PRO CARBON
    GPU: 8192MB Gainward GeForce GTX 1070 Phoenix GS
    PSU: 630 Watt be quiet! Pure Power L8 CM Modular 80+ Bronze
    Gehäuse: Fractal Design Define R5 | 2*140mm Frontlüfter + 2*140mm Bodenlüfter

    Die für den Test relevanten Kriterien umfassen:
    Design, Verarbeitung, Temperatur/Lautstärke, Leistung und Preis-/Leistungsverhältnis

    Design:
    Vorneweg: ich mag die Gestaltung der Corsair Wasserkühlungen und hatte zuvor eine H90 im Einsatz. Im direkten Vergleich wirkt die H110i nochmal etwas schicker, besonders der CPU-Block gefällt mir durch die grauen Akzente deutlich besser. Auch die mit Stoff ummantelten Kabel treffen genau meinen Geschmack. Farblich ist alles recht konservativ in schwarz/grau gehalten, was allerdings durch die per Software anpassbare RGB-LED ein wenig aufgepeppt wird.
    Unterm Strich: keine weltbewegende Designneuheit, dafür zeitlose Eleganz mit interessanten Möglichkeiten der Softwareanpassung.

    Verarbeitung:
    Meiner Meinung nach eine der Stärken von Corsair: Wie bereits erwähnt wirkt die H110i sehr hochwertig. Besonders hervorzuheben sind hier die ummantelten Schläuche, welche gleichzeitig sauber verarbeitet und solide an Kühlkörper/CPU-Block angeschlossen sind. Letztere machen ebenfalls einen ordentlichen Eindruck, Plastiknähte sind gar nicht bis kaum zu finden. Der Kühlkörper weist ein paar etwas schärfere Kanten auf, für mich jedoch nicht weiter tragisch... Muss man halt ein wenig aufpassen beim Einbau. Insgesamt wirkt alles stabil verbunden und vermittelt den Eindruck von Langlebigkeit. Warten wir’s mal ab


    Montage:
    Man sollte denken das Define R5 von Fractal Design gehört zu den größeren (Midi-)Gehäusen auf dem Markt und nimmt eine 280mm-Komplett-Wasserkühlung problemlos auf… und das stimmt auch :P Allerdings ist der Einbau mit dem ein oder anderen Kompromiss verbunden. Grundsätzlich wäre eine Montage an der Front als auch an der Decke des Gehäuses möglich (mit leichten Modifikationen vermutlich sogar am Boden). Letztendlich entschieden habe ich mich meiner Lüftersteuerung (im 5,25“-Käfig) zuliebe für die Decken-Variante. Durch eine „idiotensichere“ Anleitung dürfte niemand ernstere Probleme mit der Montage selbst haben. Alle Einzelschritte sind eindeutig erklärt und auch mit zwei linken Händen zu bewerkstelligen. Im Vergleich zur H90 kam mir die Montage sogar etwas nutzerfreundlicher vor, da der Vorgang mit unterschiedlichen Schrauben für die Verbindung „Kühlkörper-Gehäuse“ und „Kühlkörper-Lüfter“ vereinfacht wurde. Einzig beim Befestigen des CPU-Blocks am Mainboard sollte man darauf achten, die Schrauben nicht mit maximaler Kraft anzuziehen und sich eher „langsam heranzutasten“. Man möchte die CPU/das Board nach der Montage ja noch verwenden können. In näherer Zukunft werde ich alle meine Gehäuselüfter mit meinem Mainboard verbinden und die H110i an die Frontseite meines Gehäuses montieren. Der große Vorteil ist, dass hierdurch die Deckenplatten des Define R5 nicht entfernt werden müssen und folglich eine deutlich bessere Dämmung der Innengeräusche erhalten bleibt. Randnotiz: am CPU-Block ist bereits Wärmeleitpaste angebracht, das gefällt.

    Temperatur/Lautstärke/Leistung:
    Vermutlich der mitunter interessanteste Punkt: Mein Eindruck der H110i ist hier etwas gespalten. Grundsätzlich ist die Kühlleistung natürlich (wie zu erwarten) sehr gut. Auch bei geringer Drehzahl der Lüfter (Quit-Mode: 700 RPM) bleibt mein 6600K auf Standardtakt ohne Probleme bei unter 22°. Unter Volllast (getestet mit Prime95) sollte man die Drehzahl der Lüfter jedoch entsprechend erhöhen, da sonst schnell 55° erreicht werden. Mit dem Lüfter-Modus „Leistung“ bleiben alle Kerne der CPU deutlich unter 50°. Beim Testen mit Battlefield 1 konnte die Temperatur konstant im Bereich von 30-40° gehalten werden. Es sind also ausreichend Reserven fürs Übertakten vorhanden. Bei der Konfiguration der Lüfter-Geschwindigkeiten habe ich mich sehr über die Funktionalität der Corsair-Link-Software gefreut. Wer maximale Kühlleistung braucht, wird mit den Möglichkeiten ebenso glücklich werden wie Freunde der Silent-Systeme. Sobald man die beiden Corsair SP140L Lüfter mit einer Drehzahl über 1200 RPM betreibt, sind sie allerdings recht deutlich aus meinem gedämmten Gehäuse zu hören (Gedämmt in diesem Fall nur relativ, da die Deckenplatten zur Montage entfernt werden mussten). Erhöht man die RPM weiter, erreicht man schnell ein Niveau, auf dem man sich nach seinem Headset umsieht Spaß beiseite... Es handelt sich mit Sicherheit nicht um die leisesten Lüfter auf dem Markt. Aus diesem Grund hatte ich meine H90 auch mit einem NF-A14 von Noctua ausgestattet. Grundsätzlich sehe ich hier bei der H110i jedoch keinen dringenden Bedarf, da man mit entsprechend angepasster Lüfterkurve ein sehr ordentliches Lautstärke-Ergebnis erreicht. Im direkten Vergleich zur H90 ist bei gleicher Drehzahl der Lüfter stets ein deutlich besseres Kühlergebnis zu beobachte (zwischen 5 – 15°). Durch den meinem Empfinden nach besseren Noctua-Lüfter gefiel mir die Geräuschkulisse der H90 jedoch etwas besser, wobei ab Drehzahlen über 1200 beide Varianten nicht gerade leise sind…

    Preis-/Leistungsverhältnis:
    Nun ja, 166,99¤ als UVP-Preis sind natürlich erstmal eine Ansage (der Hersteller-Website entnommen). Corsair hebt sich mit der H110i also nicht nur durch die Kühlleistung von der Konkurrenz ab Der aktuelle Straßenpreis sieht da allerdings deutlich attraktiver aus und liegt bei Mindfactory bei 122,85¤. Das ist immer noch ein saftiger Preis für einen CPU-Kühler, zumal man sehr leistungsfähige Luft-Kühlungen wie den „be quiet! Dark Rock 3“ bereits für unter 60¤ erwerben kann. Außerdem ist der Unterschied einer H90 zur H110i ohne Übertakten der CPU meiner Erfahrung nach nicht soooo enorm. Man sollte sich den Kauf also gut durch den Kopf gehen lassen… Unterm Strich finde ich die geforderte Summe aber gerechtfertigt, da Corsair mit der „Link-Funktionalität“ einen für begeisterte Tüftler sehr spannenden Mehrwert bietet und für viele Stunden des „Herumprobieren und Optimieren“ sorgen wird. Mal abgesehen von den interessanten Funktionen sollte man auch nicht vergessen, dass die Verarbeitung/Kühlleistung insgesamt einen klasse Eindruck hinterlässt und gute Qualität nun mal ihren Preis hat. (mit leichter Einschränkung bei den Lüftern)
    Kurz: kein Schnäppchen, aber ein nachvollziehbarer und der Qualität entsprechender Preis.

    Fazit:
    Abschließend möchte ich ein kurzes Fazit ziehen. Meine Erfahrungen mit der Corsair H110i sind während der Tests insgesamt überwiegend positiv ausgefallen:
    Design, Verarbeitung, Kühlleistung: Klasse
    Montage: etwas frickelig, aber wer einen 280mm-Kühlkörper in einem Miditower unterbringen will ohne alle Käfige (HDD, 5,25“) zu entfernen sollte nicht überrascht sein
    Lautstärke: Dank leichter Konfiguration „im Rahmen“, bei hoher Drehzahl störend, hier können andere Lüfter unter Umständen ein besseres Ergebnis erzielen
    Preis/Leistung: in Ordnung, man bezahlt einen Premium-Preis und erhält Premium-Ware

    Zu guter Letzt:
    Hätte ich die Corsair H110i gekauft, wenn ich den Preis selbst bezahlen müsste?
    Ich will ehrlich sein: Aktuell vermutlich eher nicht. Das liegt aber weniger an der H110i selbst, diese hatte mich nämlich seit ihrer Veröffentlichung „gereizt“. Besonders das Link-Feature sagt mir sehr zu.
    ABER: mit meiner H90 war ich im Verbund mit dem NF-A14 einfach super zufrieden und konnte eine Neuanschaffung nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Hätte sich die H90 mit einem Defekt verabschiedet (wovon ich natürlich nicht ausgehen möchte...) wäre die H110i definitiv ein heißer Kandidat gewesen.

    Danke nochmal an Corsair und Mindfactory für das entgegengebrachte Vertrauen und die Bereitstellung der H110i.

    Platzhalter
    -Es folgen 2,3 Bilder-

  21. #21

    Standard Galerie zum Testbericht des HD120 RGB (s.o.)

    Geändert von Gagmaker (04.11.2016 um 17:23 Uhr) Grund: Überschrift präzisieren

  22. #22

    Standard

    Corsair H45 Hydro

    Großzügigerweise wurde ich ausgewählt, den Corsair H45 Hydro im Rahmen des Testers Keepers-Programms zu testen. Da ich mich schon länger nach einer AIO-Wasserkühlung umgesehen habe, kam mir dies natürlich außerordentlich gelegen. Vorteile, die ich mir von einer AIO-Wasserkühlung versprochen habe, waren (neben einer guten Kühlleistung natürlich) die Tatsache, dass sie im Gehäuse weniger Platz beanspruchen als ein Luftkühler, was ich aus ästhetischen Gründen und wegen der dadurch besseren allgemeinen Gehäusebelüftung bevorzuge.

    Nach der erfreulichen Nachricht, hier ausgewählt worden zu sein, habe ich mich natürlich eingehender mit dem Produkt auseinandergesetzt und war überrascht, kaum Informationen oder Rezensionen im Internet über die H45 zu finden. Tatsächlich ist das Produkt noch nicht einmal auf der Website von Corsair gelistet, was ggf. daran liegen mag, dass der Kühler bislang wohl ausschließlich für Komplett-PC-Verkäufer zur Verfügung stand. Die Informationen die ich finden konnte haben mich allerdings sehr neugierig gemacht, da ein Test der H45 eine bessere Kühlleistung als der teureren H60 von Corsair attestiert hat. Eine Neuheit gegenüber anderen AIO-Wasserkühlungssystemen von Corsair ist, dass die Pumpe nicht am Kühlkörper bei der CPU angebracht ist, sondern in einem kleinen Kasten neben dem Lüfter, dadurch steht in jedem Fall mehr Platz zur Verfügung, was ggf. für eine größere und leistungsfähigerer Pumpe genutzt wurde.

    Aber jetzt zum Test selbst:

    Verpackung und Inhalt
    Die H45 kommt in einer schlichten braunen Verpackung, die neben der H45 eine Tüte mit Befestigungen für Intel oder AMD-Systeme, eine Tüte mit Schrauben sowie eine Art Abstandshalter für den Lüfter beinhaltet, dessen Zweck mir nicht ganz klar ist. Die Bedienungs-, bzw. Einbauanleitung beschränkt sich auf das Nötigste und ist damit vollkommen ausreichend.

    Einbau
    Der Einbau geht leicht von statten, da bereits Wärmeleitpaste aufgetragen ist, entfällt sogar dieser Schritt. Die Schläuche sind lang genug, um mir in meinem Mid-Tower Gehäuse mehrere Optionen zu lassen, den Lüfter zu montieren.

    Einsatz
    Die Temperaturen meines betagten i7-920 mit recht massivem No-Name-Top-Flow-Lüfter betragen im idle 45 °C, beim Gaming 65 °C und unter Vollast 82 °C, das ist soweit eigentlich recht in Ordnung, aber was CPUs angeht ist kälter eigentlich immer besser. Nach dem Einbau konnte ich einen deutlichen Temperaturabfall bemerken, zu: idle 25 °C, Gaming 35 °C und unter Vollast 42 °C. Das ist dann Tatsächlich eine deutliche Verbesserung, die ich von einem Produkt dieser Preislage so nicht erwartet hätte. Evtl. kommt hier tatsächlich eine größere Durchflußrate wegen einer leistungsfähigen Pumpe zum tragen.
    Das zweite Leistungsmerkmal eines jeden CPU-Kühlers ist neben der Kühlleistung natürlich die Lautstärke, auch hier überzeugt die H45, mit kleinen Abstrichen beim Lüfter, absolut.
    Die Pumpe ist sehr leise ist, was ich von einem System in dieser Preiskategorie ebenfalls nicht erwartet hätte. Wie schon angedeutet, gehört der Lüfter dagegen nicht zu den leisesten, was aber angesichts des Preises verständlich und vollkommen in Ordnung ist. Wenn es jemand doch noch leiser haben möchte, kann der Lüfter (im Gegensatz zur Pumpe) ja auch für relativ kleines Geld gegen einen leiseren ausgetauscht werden.

    Fazit
    Die Corsair H45 ist der günstigste der AIO-Wasserkühler aus dem Sortiment von Corsair und bietet eine ansprechende Leistung für wenig Geld. Wie es den Anschein macht, hat Corsair an den richtigen Stellen gespart, den das Produkt macht was es soll und bietet keine offensichtliche Schwachstelle.

  23. #23

    Standard Corsair H45 Hydro Series

    Die H45 Hydro Series ist die günstigste AiO-Wasserkühlung, die Corsair anbietet. Vermeintlich gedacht für große PC-Bauer ist sie nun auch frei erhältlich, auch wenn Corsair noch nicht damit wirbt.
    Ich jedenfalls habe die H45 nun im Rahmen der Testers-Keepers-Aktion bekommen, was natürlich keinerlei Einfluss auf das Urteil meiner Rezension haben wird.

    Testsystem:
    Asus Z170 Pro Gaming Mainboard
    Intel i5 6600K
    Coolermaster Hyper TX3 Evo Towerkühler
    16 GB Corsair Vengeance LPX RAM 3000MHZ
    Samsung 750 Evo SSD 500 GB
    Corsair Vengeance 650M Netzteil
    Corsair Carbide 400Q

    Verpackung/Erster Eindruck:
    Die H45 kommt in einem, für Corsair, recht unscheinbaren pappfarbenem Karton daher, in dem aber alles sehr gut verpackt wurde. Nach dem Lüften der Verpackung wirkt die H45 so günstig, wie sie ist. Viel Plastik mit Gummischläuchen alles schlicht in schwarz gehalten. Optik und Haptik sind bei den großen Brüdern da sicher besser. Bei knapp 50 ¤ muss aber auch irgendwo gespart werden. Die anderen Corsair AiO-Wasserkühler sind ja deutlich teurer.
    Dennoch gefällt mir die H45 optisch ganz gut, da ich schlichte Designs mehr begrüße als ausgefallene, die durch RGB-Beleuchtung in den geschmacklosesten Farben leuchten können.
    Karton.jpgVerpackung.jpg

    Der Einbau:

    Da das Corsair Carbide 400Q auf der „Kabelseite“ eine Aussparung am Mainboard hat, musste ich nicht alles ausbauen, um diese Wasserkühlung nachzurüsten. Also einfach die mitgelieferte Backplate drauf gesteckt. Durch das Klebepad hält diese dann auch erst einmal ganz gut. Dann stellt sich die Frage, wie und wo bringe ich den Radiator an. Corsair schlägt den Einbau im Deckel vor. Ich habe mich dafür entschlossen das Ganze an der Rückseite anzubringen. Dabei sollte man vorab schauen, ob Schläuche und Kabel sich dann noch gut verlegen lassen. Gerade die Gummischläuche lassen sich nicht so einfach in die gewollte Richtung drücken. Wenn dann aber alles passt und der Radiator sitzt geht es an den wohl kniffligsten Teil – Die Kühleinheit auf den Prozessor setzen. Gut ist, dass schon Wärmeleitpaste von Corsair aufgetragen wurde. Also die Einheit draufdrücken und irgendwie die für den Sockel passenden Schrauben reindrehen ohne groß dabei hin und her zu rutschen. Es ist auf jeden Fall eine sehr fummelige Arbeit. Alle Schrauben anziehen und noch den 3-Pin Anschluss der Pumpe und den 4-Pin Anschluss des Lüfters anbringen.
    H45.jpg

    Einrichtung:

    Mit dem mechanischen Einbau ist es meist nicht getan. Deshalb habe ich mich noch kurz mit der Lüftersteuerung befasst. Die Pumpe habe ich auf PWM gestellt, da hier der 4. Pin fehlt, der für die Regulierung eines Lüfters zuständig wäre. Die Pumpe sollte somit auf immer gleich hoher Stufe arbeiten. Dann die Lüfterdrehzahlen noch etwas angepasst und die Messungen können beginnen.

    Betrieb:

    Mit meinem Hyper TX3 habe ich im Idle (Leerlauf) max. 31°C und unter Volllast mit prime95 FFT small max. 68°C erreicht. Mit der Wasserkühlung komme ich nun auf 25°C im Idle und 65°C bei Volllast.
    Dieser Unterschied hat mich dann doch etwas enttäuscht. Ich denke aber, dass ich mit dem Hyper TX3 schon einen ganz guten Towerkühler hatte und dass eine Wasserkühlung in dieser Preisklasse nur ein kleines bisschen besser kühlt. Gewünscht hatte ich mir natürlich mehr, um eventuell meinen Prozessor auch noch etwas zu übertakten. Dieses Vorhaben sollte man anscheinend aber nur mit einer größeren Wasserkühlung umsetzen.

    Lautstärke:
    Die Pumpe ist schon deutlich zu hören, wie auch der Lüfter. Es ist aber nicht unverhältnismäßig laut.
    Dennoch nichts für „Silentfreaks“. Bei dem günstigen Preis ist aber sicher noch ein besserer Lüfter im Budget. Am besten gleich mitbestellen.

    Fazit:
    Die Corsair H45 Hydro Series macht, was sie soll. Sie ist einem guten Towerkühler aber nur ein klein wenig überlegen. Ich bin trotzdem zufrieden, da sie den PC auch optisch aufwertet und eben etwas besser kühlt. Wer aber unter die Overclocker gehen möchte oder eine extrem leise Kühlung bevorzugt, der sollte sich wahrscheinlich lieber an den größeren/teureren Versionen versuchen.

    PS: Falls ich bei der Einstellung der Pumpe (PWM statt DC) falsch liege, korrigiert mich bitte. Ist dann ja auch zu meinem Vorteil. Für mich klang es jedenfalls plausibel.

  24. #24
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    1

    Standard

    Corsair HD120 RGB mit Controller

    Hallo zusammen!

    Habe den Lüfter über die TESTERS KEEPERS Aktion bekommen.
    Dafür erst mal danke an Mindfactory!

    Der Lüfter ist super verpackt bei mir eingetroffen. Das wäre ziemlich schwer gewesen da was kaputt zu bekommen.
    Die Verpackung von dem Lüfter alleine ist schon mega gut! Fühlt sich sehr hohwertig an und sieht natürlich auch hochwertig aus!
    Auf der Verpackung stehen alle möglichen daten drauf und dann wir der Lüfter auch noch in 6 verschiedenen Sprachen erklärt (deutsch natürlich auch).

    Wenn man dann die Verpackung auf macht ist der Lüfter gut eingepackt in einem extra kleinen Karton und ein kleines kästchen liegt bei.

    Auf dem Lüfter selbst liegt direkt die Installationsanleitung die in ganzen 9 sprachen runter geschrieben wurde!!

    Ab Seite 19 gehts dann auf deutsch los.
    Alles gut erklärt und auch verständlich geschrieben.

    Nun zum Lüfter selbst:

    Ich hatte noch nie so einen Hochwertigen Lüfter in der Hand. Er ist ziemlich schwer und fühlt sich auch in der Verarbeitung mega an.
    Diese weiß milchigen Lüfterblätter sehen super aus.
    Die Kanten des Lüfters sind alle mit den Gummipads bestückt.
    Eine Übertragung der Vibrationen ist damit auf ein minimum reduziert. SUPER!!!

    Hab in an den PWM anschluss vom Mainboard angeschlossen. Läuft super ruhig wenn ich die Lüfterkurve auf "Leise" stelle.
    Der Lüfter ist so gut wie nicht zu hören bis ca. 900 rpm.
    Ab dann fängt man an die Luftgeräuche zu hören. Hab den Lüfter vor meinen Radiator gehangen um zu Testen wieviel Luft er bewegt und was die Temps so sagen.

    Die CPU erreicht die gleichen Temperaturen wie mit meinem alter Lüfter (coolermaster Silencio).
    Der Unterschied ist nur der Coolermaster lief auf 1200 rpm. und der Crorsair HD läuft nur maximal 900 rpm.
    Also ist er auf jeden fall um einiges besser!! Ich sehe den Lüfter nur noch in meinem Gehäuse, aber ich höre ihn jetzt nicht mehr!
    Also alles in allem ein TOP Lüfter, auch für Wasserkühlung!

    Die Beleuchtung von dem Lüfter ist der Knaller!!!
    Ich glaube da kann man hier so viel schreiben wie man will, aber diese Beleuchtungseffekte und verschiedene modi und Farben sind einfach so krass das man sich sowas einfach ansehen muss ( YOUTUBE ).
    Die Farben sind wirklich sehr hell und intensiv. Die ganzen Programme die man durch laufen lassen kann, mit einer Farbe, mit allen Farben... SUPER!!

    Wenn man den Lüfter aus dem Gehäuse blasen lässt und der Lüfter im Gehäuse sitzt braucht man nicht mal mehr wirklich einen LED strip oder so. Sehr hell und tolle Farben!


    Fazit:

    Der Lüfter ist zwar nicht ganz billig, aber die ganzen tollen Sachen die er kann sind schon ihr Geld wert!
    Die Farben sind sehr schön hell und intensiv. Die ganzen Farbprogramme und verschiedene Modi sind auch klasse!
    Also ich werde mir ganz sicher noch ein paar von den Lüftern zu legen!!
    Egal ob man sie für Gehäusebelüftung oder auf einen Radiator benutzen will, sind für beides sehr zu empfehlen!!

  25. #25

    Daumen hoch Corsair CX650M 80+ Bronze Review

    Hier mein Review zum "Corsair: Tester Keepers" special:
    Reviewd wird das Corsair CX650M 80+

    Das Corsair CX650M 80+ ist ein Netzteil der Mittelklasse mit 650 Watt, welches sich selbst einen klaren Vorteil seiner Konkurrenz gegenüber sichert: Es ist Modular.
    Es gibt viele Netzteile der 600er Watt Klasse, doch es gibt wenige die auch Modular sind. Kabelmanagement ist essentiell, grade für Rechner die ihre Hardware zur Schau stellen,
    wo herumhängende Kabel extrem stören. Nur benötigte Kabel im gehäuse zu finden erleichter auch den Einbau/Austausch neuer Komponenten ungemein.
    Hier hat man also den Nagel auf den Kopf getroffen und den Verbrauchern das gegeben was sie wollten und brauchen.

    Erster Eindruck:

    Wirklich schön anzuschauende Verpackung, Gelb/Schwarzes design. Würde ich diese Verpackung so in einem Laden sehen, wäre mein Interesse auf jedenfall geweckt.
    Klappt man die Verpackung auf, kommen das Netzteil und die Komponenten zum Vorschein. Im Lieferumfang befindet sich neben dem Netzteil noch der Stromstecker, Schrauben, eine Kurzanleitung, einige Kabelbinder und einige Kabel. Da das Netzteil Modular ist kann man es problemlos herausnehmen ohne nachfolgenden Kabelsalat. Die Kabelbinder waren für mich ein kleines Highlight, die sehe ich bei vergleichbaren Netzteilen viel zu selten. Es sind die kleinen Dinge im Leben.

    Verarbeitung:

    Wirklich zufriedenstellend.
    Das komplette Netzteil + Kabel wirkt wirklich hochwertig, die Aufkleber an den Seiten des Netzteils passem zum design und alle Kabel sind vollkommen markelos. Standartmäsig ist das Netzteil Schwarz, sowie alle Kabel. Man hat den Eindruck ein wirklich hochwertiges Netzteil zu besitzen.

    Einbau:

    Ein ganz normales ATX Netzteil was wie jedes andere auch eingebaut wird.
    Die Schrauben befinden sich mit im Lieferumfang, dennoch kann ich sagen das es wesentlich spaßiger ist ein modulares Netzteil einzubauen anstatt ein nicht-modulares.
    Mein "altes" Netzteil (ein "Be-quiet!") der selben Preisklasse, war nicht Modular und es war deutlich fummeliger einzubauen. Gleichzeitig die Kabel im blick zu behalten, geschweigedenn
    die nicht benutzten Kabel zu verstauen, versaut einem den Spaß beim Einbau. Kabel die mit dem Netzteil geliefert werden:
    1x ATX 20/24pol, 1x ATX12V 4+4pol, 4x PCI Express +2pol, 6x SATA, 3x interne Stromversorgung 4pol, 1x Mini-Stromversorgungsstecker 4pol
    Alles in einem eine gute Bandbreite an Kabeln die für jeden Mittelklasse PC deutlich ausreichen, sogar das betreiben zweier GPUs ist möglich.
    Netzteil eingebaut, Kabel verbunden: Alles top. kein Kabel hatte einen wackler. Einbau funktioniert 1A.

    Leistung:
    2 wochen Testzeit, die ich voll ausgenutzt habe, sind zwar immernoch nicht genug um ein Netzteill auf bestehende Leistung zu testen, trotzdem hier mein Fazit:
    Die Kühlung ist wirklich nie bei mir zu hören und das liegt nicht an meinem Gehäuse. Das Netzteil ist wirklich sehr leise und von der Hitze-entwicklung her ist es immer im rahmen des Durchschnitts.
    Die Effizienz des Netzteils liegt bei 85% (unter 230V) und kommt seinem 80+ Bronze Zertifikat sehr gerecht. Der Hersteller verspricht eine Laufzeit von min 5 Jahren, wie es die Verpackung sagt.

    Alles in einem kann ich dieses Netzteil nur weiterempfehlen.
    Für knapp 75¤ ein solides gutes Netzteil, grade als Modulares.
    Ich persönlich werde beim öfters auf das Corsair CX650M 80+ zurückgreifen.
    Wirkliche Mängel habe ich keine.

    Randinformationen:
    Mein System besteht aus:
    1x Rx 480 Nitro+ OC
    16 GB RAM
    1x FX8320 OC auf 8x 4,0Mhz
    1x HDD 1T
    1x SSD 125Gb
    1x biostar a960d+
    1x Laufwerk
    1x SD-Karten Lesegerät

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