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Thema: Bioxar SILLA - Testers Keepers

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Lady Marketing
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    Standard Bioxar SILLA - Testers Keepers

    Hier könnt ihr die Bewertungen zu dem Headset SILLA aus der Bioxar Testers Keepers Aktion vom 10.08.-16.08.2015 finden:
    Produkttester gesucht bioxar - Hardware, Notebooks & Software
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Bioxar SILLA - Testers Keepers
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  2. #2
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    Ich habe die Chance bekommen das Bioxar Celebrity SILLA Edition Headset in schwarz zu testen und muss sagen, dass ich ziemlich überzeugt vom Produkt bin. Im Weiteren gehe ich auf einzelne Aspekte des Produkts ein.

    Das Produkt ist in (m.M. nach) recht hübscher schwarzer Klavierlackoptik gehalten. Keine unnötigen Knöpfe, Tasten, Formen oder sonstiges, lediglich die Buchse für den Klinkenanschluss.

    Im Lieferumfang befindet sich auch direkt ein ca. 120cm langes Audiokabel welches auch ein Mikrofon inkl. Knopf zur Annahme von Telefonaten, bzw. Play/Pause von Musik etc bietet. Jedoch sind weder am Kabel, noch am Headset selbst irgendwelche Tasten bzw. Regler zum Einstellen der Lautstärke vorhanden. Außerdem liegt noch ein kleiner Adapter bei um das normale Klinkenkabel auf Klinke rosa und grün zu splitten, so dass man Audio und Mikrofon Kabel für z.B. einen Computer hat. Diesen Adapter habe ich jedoch nicht benutzt, daher keine weitere Bewertung dazu.

    Getestet habe ich das Produkt nun in verschiedenen Situationen, zum Spielen, Musik hören, Skypen. Das Mikrofon hat eine ordentliche Qualität, das gesprochene Wort kam immer sehr klar an, teilweise war das Mikrofon sogar etwas zu empfindlich, so dass ich die Empfindlichkeit unter Skype etwas herunterregeln musste, andernfalls konnte man die Vögel durchs geöffnete Fenster hören - jedenfalls mein gegenüber

    Bei der Bedienung an sich kann man natürlich nichts falsch machen, Audiokabel ins Headset, (optional noch den Adapter anschließen) und das andere Ende des Kabels in das jeweilige Gerät. (Handy, MP3-Player, Computer etc.) Danach steht dem Audiogenuss auch schon nichts mehr im Weg. Zum Ton an sich kann ich erstmal soweit ich es einschätzen kann nur gutes sagen! Ich besitze bereits einige andere höherwertige Produkte und kann zu diesen keinen wirklichen Unterschied feststellen. Höhen und Tiefen werden gut dargestellt und es ist kein Rauschen zu vernehmen. Lediglich bei der Bassqualität gibt es minimale Abzüge. Im Allgemeinen ist es ein sehr guter Sound, jedoch kann ich bei sehr basslastigen Liedern hier im Gegensatz zu anderen Produkten einen kleinen Unterschied wahrnehmen. Ansonsten bin ich aber mehr als überzeugt, selbst beim Aufdrehen auf Maximallautstärke (was viel zu laut zum dauerhaften höheren ist! ) hört man immer noch in einer guten Qualität! Nichts klingt blechern oder verschlechtert die Qualität sonst irgendwie.

    Einen kleinen Kritikpunkt muss ich hier leider noch machen, die Ohrmuscheln sind mir persönlich zu klein, bzw. nicht ausreichend gedämmt. Vielleicht habe ich auch einfach nur Riesenohren, jedoch sitzt das Headset nicht "perfekt" auf den Ohren und nach ca. 2 Stunden tragen drückt es schon ganz schön, was bei einem "Dauerzocker" nicht unendlich lange ist ... . Außerdem ist der Tragekomfort wohl sehr subjektiv, denn meine Freundin z.B. fand das Headset gut passend und nicht als zu eng, sie hat jeodch auch einen kleineren Kopf und auch kleinere Ohren

    Um es zusammenzufassen: Ich kann dieses Headset hier theoretisch voll und ganz empfehlen, für diesen Preis eine sehr gute Qualität, die mit anderen deutlich teureren Headsets locker mithalten kann! Lediglich zwei kleine Minuspunkte und damit jeweils 0,5 Punkte Abzug gibt es für die LEICHTE! Bassschwäche, sowie für die m.M. nach zu kleinen/ungepolsterten Ohrmuscheln!

  3. #3
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    Beim Betrachten des Kartons, fällt auf das das Produkt an eine bestimme Zielgruppe orientiert ist. Hätte ich diese Verpackung im Fachgeschäft gesehen, mich würde diese nicht ansprechen.

    Verpackung geöffnet und den Plastikeinschub herausgezogen, fällt direkt etwas auf den Boden. Es sind 2 teile Kabel inbegriffen, die sich im Hohlteil der Plastikhalterung für den Kopfhörer befanden. Gleich fällt auf, das keine Bedienungsanleitung dabei ist.

    Nun gleich die Verarbeitung des Kopfhörers unter die Lupe genommen. Glänzender Kunststoff an der Aussenseite, Matter in der Innenseite, zusammen mit ein paar Aluverstärkungen und sichtbaren Schrauben. Die beiden Hörmuscheln sind jeweils nach innen eingeklappt. Dieser Mechanismus scheint solide und beim Ausfahren rasten die Hörer ein.
    Ein Schaumstoff oben für den Kopf, und jeweils Schaumstoff für die Ohrmuscheln, beide überzogen mit einem weichen Lederimitat.
    Verarbeitung allgemein gut, bis auf ein paar rauhe Kanten beim Klappmechanismus.

    Die Klappbarkeit des Kopfhörers macht ihn natürlich mobiler.

    Die zwei Kabel sind einmal Klinke 3-Polig an Klinke 4-Polig, und einmal Klinkenbuchse an 2 Klinkenstecker jeweils 3-Polig aufgeteilt für Mikrofon und Audio. Warum eine Seite 4-Polig ist, kann ich noch nicht nachvollziehen.
    Mikrofon befindet sich etwa 20 cm unterhalb des Kopfhörers am Kabel. An dem rechteckigen Kästchen befindet sich ein Knopf.

    Die Kabel habe ich ohne Anleitung angeschlossen. Da das Mikro nah am Mundbereich sein sollte, habe ich den 3-Poligen Klinkestecker am Kopfhörer eingesteckt. Dann den Adapter um Mikro und Audio aufzuteilen.

    Jetzt habe ich den Kopfhörer das erste Mal aufgesetzt. Die Höhrer sind jeweils in der Länge verstellbar. Da ich jedoch einen etwas kleineren Kopf habe, ist selbst die kleinste Einstellung schon zu groß für mich. Der Kopfhörer fühlt sich nicht richig passend an, die Ohrmuscheln schließen nicht ganz und stehen etwas ab.

    Es ist nicht gekennzeichnet wo Links oder Rechts ist. Beidseitig ausprobiert, schenkt sich nicht viel vom Tragekomfort.

    Erster Soundcheck:

    Im Windows erstmal Links/ Rechts überprüft. Rechts ist dort, wo das Kabel eingesteckt ist.
    Beim ersten Sound fielen mit sofort die sehr starken Höhen auf. Mehr Höhen als Bass. Bass ist wenig bis kaum vorhanden.

    Direkt ein basslastiges Lied angespielt. Die Balance von Hoch und Tief hatte bei diesem Lied eher gut gepasst. Hatte vom Bass aber einiges mehr erwartet.

    Direkt den Windows Equalizer geöffnet um mehr Bässe einzustellen, was die Bässe etwas verbessert. Bin aber kein Fan davon, da ich die OS Originaleinstellungen für mein Geschäft benutzen muss, um einen balancierten Standartklang für Videos zu erreichen. Werde das also wieder deaktivieren.

    Am Kabel befindet sich keine Einstellmöglichkeit der Lautstärke, die muss also per Audiopegel im OS geregelt werden. Bei maximaler Lautstärke ist der Klang noch gut, nicht verzerrt, laut genug. Bass scheint mit mehr Lautstärke sogar noch leicht abzunehmen.

    Nach 2 Stunden non stop tragen musste ich den Kopfhörer erstmal abnehmen, da der Anpressdruck auf die Ohren doch zu stark war. Die Ohren schmerzen ganz leicht an den Druckstellen.
    Wärmeentwicklung ist in Ordnung, meine Ohren schwitzten nicht.

    Ich habe nun lange Musik gehört und gerade, bei einem weiteren basslastigen Lied, habe ich ein leichtes rasseln in einem Hörer.
    Auch bei ruhigeren Liedern mit ist dieses Rasseln bei einer bestimmten Hertzzahl nun vorhanden.

    Mikrofon:
    Das Mikro ist eher weniger zu gebrauchen, da das Mirko unterhalb vom Hals liegt, ist die Aufnahme sehr leise. Wenn das Mikro verstärkt wird, ist ein sehr starkes Raumrauschen zu hören. Die Qualität ist auch schlecht. Keine Höhen, dumpfer Klang.

    Fazit:
    Geht man davon aus, das das Headset um die 50¤ kostet, ist Preis/ Leistung eher mangelhaft. Das Headset fühlt sich an wie gewollt aber nicht gekonnt. Die Verarbeitung überzeugt noch am ehesten. Design spricht mich nicht an, die Pianooptik hinterlässt leicht Fingerabdrücke. Die Größe ist allgemein zu groß ausgefallen, passt nicht auf meinen Kopf. Und die Leistung der Lautsprecher ist nicht überzeugend. Lediglich die Höhen sind mir positiv aufgefallen.
    Auch der Langzeittragekomfort hat mich, bzw vor allem meine Ohren nicht überzeugt. Druckstellen und Schmerzen, die mir es nicht möglich macht diese Kopfhörer für mehrere Stunden zu tragen.
    Positiv noch die Verstaubarkeit, da die Hörer eingeklappt werden können, was das Headset mobiler macht.

    Kurzfassung (5 * max.)
    Design: **
    Verarbeitung: ***
    Bedienung: **
    Leistung: **
    Lautstärke: ****
    Preis/ Leistung: **

  4. #4
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    Im Rahmen des Tester Keepers Programms von Mindfactory, durfte ich im August 2015 den Stereo Kopfhörer Bioxar Silla testen.
    Da ein Kopfhörer nur subjektiv bewertet werden kann, will ich kurz meine Musikgewohnheiten umreißen. Musik ist für mich meist nur Hintergrundbeschallung. D.h. ich setze mich nicht hin, setze den Kopfhörer auf und höre ausschließlich Musik. Viel mehr höre ich Musik nebenbei beim Lernen, während der Autofahrt, in der Bahn oder beim Spielen. Hauptsächlich höre ich dabei Musik aus dem Rock Genre. Mit dabei ältere Bands wie Bon Jovi, Van Halen und ACDC, aber auch viele neuere Bands wie Green Day, Linkin Park und Three Days Grace.
    Zur Klangqualität ist zu sagen, dass ich an dieser Stelle keine großen Anforderungen an die Musik stelle. Ich kenne einige Leute, denen die Qualität nicht gut genug sein kann. Ich selbst höre Musik meist in 320kBit/s. Um auf dem Handy Platz zu sparen, habe ich meine Musik in der Vergangenheit auch öfters auf 192kBit/s komprimiert. Ein großer Unterschied ist mir jedoch nie aufgefallen.
    Neben der Klangqualität spielt für mich der Tragekomfort eine mindestens ebenso große Rolle. Ich bin da sehr empfindlich; so kann ich z.B. meine normalen Ohrstöpsel meist nur 1 Stunde tragen, da sie danach unangenehm werden. Insbesondere wenn man abends in Ruhe etwas länger spielen möchte und im Hintergrund Musik laufen haben will, müssen die Kopfhörer bequem sein. Für längere Skype- oder Teamspeak- Gespräche nutze ich seit einiger Zeit ohrumschließende Kopfhörer im gleichen Preisbereich, welche gleichzeitig die einzigen verfügbaren Kopfhörer sind, die ich als Vergleichsmaßstab habe.
    Als Tonquelle wurde Musik von Spotify Premium (PC) genutzt. Der Sound wurde dabei von einer Asus Xonar D1 via Toslink an meinen Denon AVR-1311 übertragen, an den die Kopfhörer angeschlossen wurden. Die Sprachqualität wurde mit Telefonaten von meinem iPhone 4S getestet.
    Da dies ist mein erster Test für einen Kopfhörer ist, bitte ich Ungenauigkeiten zu entschuldigen. Bei Nachfragen stehe ich gerne zur Verfügung und werde meinen Testbericht ggf. ergänzen.


    Lieferumfang

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    Beim Auspacken fällt zunächst das eigenwillige Design der Verpackung auf. Es wird hier gezielt eine Zielgruppe angesprochen.
    Beim Öffnen der Verpackung fällt sofort der geringe Lieferumfang auf. Es finden sich lediglich die Kopfhörer in der gewohnten Kunststoffeinlassung und ein kleines Tütchen, in dem sich zwei 3,5mm Klinkenkabel befinden. Das eine Kabel ist ein normales 3,5mm Kabel mit Mikrofon, welches in einem 4-poligen Stecker endet (z.B. zum Anschluss an einem Handy). Bei dem anderen Kabel handelt es sich um einen Adapter von 4-poliger Buchse auf 2-mal 3,5mm Stecker (z.B. zum Anschluss an den PC).
    Es finden sich keinerlei Papierbeigaben, wie sie sonst immer zu finden sind. Es lässt sich streiten, ob diese bei einem Kopfhörer eine Kurzanleitung nötig ist, jedoch lag bei ähnlichen Produkten bisher immer eine bei.
    In diesem Fall ist am Mikrofon ein kleiner Knopf zu finden. Erst durch ausprobieren habe ich herausgefunden, dass dieser zum Muten des Gesprächs ist. Zuerst dachte ich, dass dieser gedrückt sein muss, um zu sprechen.
    Für die fehlende Kurzbeschreibung ziehe ich jedoch keinen Stern ab, da im Normalfall ein Kopfhörer selbsterklärend ist. Die beiden Kleinigkeiten, die ich zu beanstanden hatte, waren innerhalb von 20 Sekunden geklärt. Besondern positiv ist, dass sowohl ein 4-poliger Combo-Stecker, als auch ein 3,5mm Y-Kabel beiliegend sind. Insbesondere für 50¤ eine Selbstverständlichkeit. Das eingesparte Papier ist zudem gut für die Umwelt.
    Negativ ist lediglich die fehlende Tragetasche. Es ist äußerst praktisch einen Kopfhörer falten zu können, um ihn so in der Tasche verstauen zu können. Aber insbesondere die Klavierlackoptik ist sehr kratzer- und schmutzanfällig, sodass ein kleiner Beutel zur Aufbewahrung angemessen gewesen wäre.
    4/5 Sterne


    Verarbeitung & Design

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    Bei dem Kopfhörer fällt sofort die Klavierlackoptik ins Auge. Mir persönlich sagt diese nicht zu, ich kenne aber auch einige Leute, die diese ansprechend finden. Ansonsten ist das Design weniger auffällig, als nach Betrachtung des Produktbildes gedacht. Lediglich die eckige Form der Ohrmuscheln fällt bei dem Design aus der Reihe.
    Den obligatorischen Aufdruck von L und R sucht man vergeblich, sodass man beim ersten aufsetzen, zunächst ausprobieren muss, welche Seite wohin gehört.
    Auf den ersten Blick sieht der Kopfhörer recht hochwertig aus. Die Kanten sind ordentlich verarbeitet und auch sonst fällt der Kopfhörer nicht negativ aus der Reihe. Nimmt man ihn jedoch das erste Mal in die Hand, fällt sofort das geringe Gewicht auf. Zum Tragen ist dieses zwar sehr angenehm, zeigt aber auch, dass der Kopfhörer nur aus Kunststoff besteht. Zumindest die Klappgelenke sind mit Metall verstärkt, sodass diese besonders anfällige Stelle hoffentlich auch auf Dauer gut genug verstärkt wurde. Die Haltbarkeit des Kunststoffes kann ich an dieser Stelle nicht bewerten, da ich den Kopfhörer nur wenige Stunden getestet habe.
    Alles in allem fühlt sich das gesamte Design jedoch nicht sonderlich stabil an. Dies ist zum einen dem geringen Gewicht und zum anderem dem Kunststoff geschuldet. Meine Vergleichskopfhörer sind ebenfalls zum großen Teil aus Kunststoff, wirken aber durch ein höheres Gewicht stabiler. Man muss sich an dieser Stelle entscheiden, ob einem das geringere Gewicht oder ein stabileres Design wichtiger sind.
    Mich persönlich stört der Gewichtsunterschied 200g zu 350g nicht sonderlich, sodass ich an dieser Stelle dem stabileren Design mehr Wert beimesse und einen Stern abziehe. Die Klavierlackoptik ist einfach Geschmackssache. Die Nutzung der Kopfhörer während des Testens und das damit verbundene häufige Auf- und Abnehmen der Kopfhörer, hat auf der glänzenden Oberfläche bereits Spuren hinterlassen. Natürlich lassen sich diese ohne weiteres mit einem feuchten Tuch abwischen, aber wie sehen die Kopfhörer dann nach längerer Zeit aus? Aus diesem Grund hier ein weiterer Stern Abzug.
    3/5 Sterne


    Handling & Tragekomfort

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    Die Inbetriebnahme der Kopfhörer ist denkbar einfach. Kabel in die Kopfhörer und in den Mediaplayer und los geht’s. Äußerst praktisch sind die faltbaren Ohrmuscheln, sodass der Kopfhörer, wie bereits oben geschrieben, einfach im Rucksack oder in der Tasche verstaut werden kann.
    Durch das geringe Gewicht von knapp 200g inkl. Kabeln (175g exkl.) sind die Kopfhörer beim Tragen kaum zu spüren.
    Sehr gut sind die schwenkbaren Ohrmuscheln. Hierdurch sollte der Kopfhörer unabhängig von der Kopfform bequem sitzen. Die Ohrpolster bestehen aus einem wechselbarem, glatten und weichen Kunststoff. Eine Reinigung ist so einfach und schnell möglich.
    Die ohraufliegenden Ohrmuscheln haben jedoch den Nachteil, dass sie bereits nach etwa 30 Minuten zu warmen Ohren führen. Dies mag auch der aktuellen Außentemperatur von 28°C geschuldet sein, allerdings möchte ich Kopfhörer nicht nur im Winter tragen, sodass auch im Sommer ein angenehmes Tragen möglich sein muss.
    Von Vorteil dagegen ist, dass man den Kopfhörer auch im Straßenverkehr (als Fußgänger, nicht als Autofahrer!) tragen kann. Die Geräuschdämpfung ist vorhanden, es können jedoch weiterhin Umgebungsgeräusche wahrgenommen werden, solange die Lautstärke nicht auf Diskoniveau aufgedreht ist.
    Leider drücken die Ohrmuscheln unangenehm auf meine Brillenbügel, was bereits nach kurzer Zeit unangenehm ist und dazu führt, dass der Kopfhörer immer mal wieder gerichtet werden muss. Ohne störende Brille sollten die Kopfhörer bequemer zu tragen sein. Es wäre aber auch nicht schlimm, wenn die Kopfhörer in Zukunft weniger stramm wären. Da ich dem Tragekomfort einen hohen Stellenwert beimesse und der Kopfhörer zumindest für mich nicht geeignet ist ihn über einen längeren Zeitraum zu tragen, ziehe ich an dieser Stelle drei Sterne ab.
    2/5 Sterne


    Tonqualität
    Mikrofon

    Nach einigen Telefonaten waren die Meinungen zur Mikrofonqualität unterschiedlich. Der Gesprächsteilnehmer mit dem Silla war auf jeden Fall immer zu verstehen. Je nachdem wo das Mikrofon hing und von wo aus gesprochen wurde, gab es jedoch Unterschiede. Generell war die Gesprächsqualität am besten, wenn das Mikro etwa 20cm in gerader Linie vom Mund entfernt war. Hing das Mikrofon jedoch einfach am Kabel hinunter, war die Stimme bereits etwas dumpf und weniger klar. In geschlossenen Räumen war ein Telefonat immer noch sehr gut möglich.
    Das Mikrofon ist generell sehr empfindlich. Man hört, wenn das Mikrofon beim Telefonieren nach unten hängt und immer über die Kleidung scheuert. Ebenso verursacht jeglicher Wind ein Rauschen, welches ich bei einem normalen Bluetooth Headset so bisher nicht gehabt habe.
    Da das Mikrofon jedoch in Bus, Bahn, Auto und Gebäuden funktioniert und man jeder Zeit verständlich ist, werde ich nur einen Stern abziehen, weil ein solcher Kopfhörer, zumindest für mich, primär zum Musikhören genutzt wird und die Mikrofonfunktion eher nebensächlich ist.
    4/5


    Kopfhörer
    Die Tonqualität hat mich positiv überrascht. In diesem Preisbereich habe ich bereits deutlich schlechteres gehört. Es gibt jedoch selbst in dieser oder einer geringeren Preisklasse bereits bessere Alternativen.
    Wie bereits einleitend geschrieben, wurde mit Musik von Spotify Premium in höchster Qualität getestet. Getestet wurden einige Lieder aus den Bereichen Rock, Pop und generelle Chartmusik.
    Der Bass ist mir zuerst aufgefallen. Anders als bei anderen Kopfhörern ist er für mich sehr gut abgestimmt. Er ist weder zu schwach, noch zu penetrant aufdringlich. Die meisten Kopfhörer, die ich bisher hatte, hatten entweder einen kaum wahrnehmbaren Bass oder er war maßlos übertrieben. Der Silla weiß an dieser Stelle zu überzeugen. Alles in allem war die Musik für mich an einigen Stellen etwas "matschig".
    Bei einem 50¤ Kopfhörer darf natürlich nicht der gleiche Maßstab, wie für einen 250¤ Bose Kopfhörer angelegt werden, aber trotzdem muss irgendwo ein Vergleich herkommen. Für diesen Preis macht der Kopfhörer aber eine gute Figur, da sowohl der Bass, als auch die Höhen die meiste Zeit klar sind.
    Wird der Ton sehr Laut eingestellt ist, bleibt der Ton gleichbleibend in gut. Die aufliegenden Ohrmuscheln haben jedoch den Nachteil, dass bei sehr lauter Musik die Umgebung zu einem Teil mitbeschallt wird, sodass hier z.B. im Bus Rücksicht genommen werden sollte.
    5/5


    Fazit
    Zusammengefasst bin ich mit dem Kopfhörer zufrieden. Für einen Preis von 50¤ erhält man hier einen soliden Kopfhörer mit kleineren Schwächen, die zum Teil sehr subjektiv sind. Wer mir aufliegenden Ohrmuscheln generell gut zurechtkommt und im Idealfall auch keine Brille trägt hält mit dem Bioxar Silla einen Kopfhörer in Händen, der klangtechnisch in dieser Preisklasse überzeugen konnte.
    Eine Kaufempfehlung kann ich zumindest nicht für Brillenträger aussprechen, deren Bügel etwas dicker sind. Wenn ich Musik hören will, dann muss der Kopfhörer auch über den gesamten Zeitraum bequem sitzen.
    Ein weiteres kleines Manko ist der fehlende Schutz- und Tragebeutel. Will man den Kopfhörer öfters im Rucksack verstauen, sollte eine solche zusätzlich angeschafft werden, um die glänzende Klavierlackoptik nicht schnell zu verkratzen.
    Unter dem Strich bleiben im Mittel als Endbewertung für den Kopfhörer:

    Lieferumfang: 4
    Verarbeitung und Design: 3
    Handling & Tragekomfort: 2
    Tonqualität Mikrofon: 4
    Tonqualität Kopfhörer: 5


    Gesamt: 3,6/5

  5. #5
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    Hallo zusammen,

    auch meinen Produkttest möchte ich euch nicht vorenthalten:

    Prolog:
    Seit gut einer Woche nenne ich die Kopfhörer „Bioxar Celebrity SILLA“ (schwarz) mein Eigen und habe sie nunmehr auf Herz und Nieren testen können. Insgesamt bin ich von den Kopfhörern überzeugt und würde sie als On-Ear Variante erneut auswählen. Als Vergleichsvariante habe ich bei meinen Bewertungskriterien Bedienung / Leistung die In-Ear-Kopfhörer SOL Republic Jax herangezogen.

    Verpackung/Versand (ohne Bewertung):
    Der Versand durch Mindfactory erfolgte gewohnt schnell und zuverlässig. Die Umverpackung bietet an sich keine großartigen Produktinformationen, enthält auch keine Bedienungsanleitung und landet nach dem Auspacken schneller im Müll als gedacht.
    Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Kopfhörer an sich noch ein Verbindungskabel mit Mikrofon und Anrufannahme-Taste und ein Y-Adapterkabel.

    Design:
    Optisch stellen die Kopfhörer einen Hingucker dar. Die Klavierlackoptik macht einiges her und mutet in Verbindung mit den Metallverstärkungen neben der Kopfpolsterung edel an. Die zwei weißen Verzierungen auf den Außenseiten sind Geschmackssache.
    Sehr gefällt mir der grundsätzliche Schnitt des Kopfhörers. Beim Design wurde darauf acht gegeben, den Kopfhörer von klassischen runden oder ovalen Varianten Abstand zu nehmen. Ecken und Kanten prägen das Bild und sorgen für einen Wiedererkennungswert. Der Klappmechanismus ist für Reisen äußerst praktisch.
    Zwischenwertung: Fünf Sterne

    Verarbeitung:
    Bei der Verarbeitung zeigen sich hingegen kleinere Mängel. Die Ohrmuscheln machen einen guten Eindruck. Es sind keine fehlerhaften Nähte zu erkennen und sie schließen für meinen Geschmack weich, aber dennoch mit festem Sitz um das Ohr. Nach mehrstündiger Nutzung sind die Polster in den Muscheln aufgrund des festen Sitzes allerdings plattgedrückt, sodass ein leichter Druckschmerz einsetzt.
    Auffällig ist jedoch, dass der Kopfhörer sich im zusammengeklappten Modus wieder von alleine für ein kleines Stück öffnet. Der Faltmechanismus hat an dieser Stelle wohl etwas zu viel Spiel. Die Klavierlack-Oberfläche ist, wie bereits beim Auspacken vermutet, anfällig für Fingerabdrücke. Viel mehr stört es mich jedoch, dass sie extrem zügig Kratzer bekommt. Man muss also vorsichtig und bedacht mit den Kopfhörer umgehen, ansonsten sehen sie nach kürzester Zeit bereits stark abgenutzt aus. Der Kunststoff fühlt sich in der Hand etwas billig an, sorgt jedoch zumindest für ein akzeptables Gewicht.
    Darüber hinaus ist an der Verarbeitung nichts auszusetzen. Einen (leichten) Biegetest überstehen die Bioxar unversehrt, alle Schraube- bzw. Klebeverbindungen sitzen mit Ausnahme des Klappmechanismus fest. Ein (nerviges) Verwirren des Kabels konnte ich bislang nicht feststellen.
    Zwischenwertung: Drei Sterne

    Bedienung:
    Zur Bedienung des Kopfhörers ist nicht viel zu sagen. Das Verbindungskabel verfügt leider nur über eine Fernbedienung mit einer Taste, welche zur Annahme eines Telefonats bzw. für das Pausieren/Fortsetzen des aktuellen Liedes genutzt werden kann. An dieser Stelle vermisse ich Tasten zur Lautstärkeregelung, welche gleichzeitig zur Weiterschaltung zum nächsten Lied genutzt werden können. Die o.g. Vergleichskopfhörer für die Bedienung haben hier erheblichen Mehrwert, da das angeschlossene Gerät zur Steuerung in der Tasche bleiben kann.
    Sicherlich für viele Nutzer kein großer Minuspunkt, für mich allerdings ein großer Abzug beim Komfort.
    Zwischenwertung: Drei Sterne

    Leistung (Klang) / Lautstärke:
    Bioxar hat mit dem Modell Celebrity Silla ein ordentliches Modell auf den Markt gebracht. Der Sound wirkt grundsätzlich ausgewogen, wobei die Bässe meines Erachtens etwas knackiger sein könnten. Das beschriebene Vergleichsmodell bietet hier von Werk aus mehr, ohne das ein separater Equalizer genutzt werden muss. Im Hinblick auf die Preisklasse und den Unterschied zum Funktionsprinzip der In-Ear-Kopfhörer stellt dies subjektiv jedoch kein Problem dar und kann verkraftet werden.
    Die Lautstärke ist für meinen persönlichen Geschmack ebenfalls ausreichend. Bezogen auf ein Apple iPhone 6 kann man eine längere Zeit am Stück auf hoher Lautstärke Musik hören, ohne direkte gesundheitliche Schädigungen zu befürchten. Selbst unter voller Last ist kein Klirren oder Verzerren des Quellmediums zu erkennen.
    Positiv aufgefallen ist mir die Abschirmung von Außengeräuschen, meinen Sitznachbarn hat aber gegenteilig nicht gefallen, dass die Musik sehr stark nach außen dringt.
    Das Vergleichsmodell von Sol Republic liefert ein Klangbild, dass keine Wünsche offen lässt, sodass keine volle Punktzahl vergeben werden kann.
    Zwischenwertung: Vier Sterne

    Preis-/Leistungsverhältnis:
    Nach Abwägung der vorgenannten Bewertungskriterien zu meinen persönlichen Erfahrungen mit dem Modell Celebrity Silla komme ich zu dem Entschluss, dass Preis-/Leistungsverhältnis angemessen erscheint. Schwächen (Wenig Bass, Spiel beim Klappmechanismus, billig anmutender empfindlicher Kunstoff an der Außenseite) werden durch die Stärken (Design, vom Bass abgesehen homogenes Klangbild) nahezu vollständig ausgeglichen. Das verbleibende Delta zwingt mich jedoch zu einer Abwertung. In der Preisklasse um die 50 Euro sind mir keine On-Ear-Kopfhörer bekannt, die den Bioxar hinter sich lassen, sodass ich dennoch vier Sterne vergebe.
    Zwischenwertung: Vier Sterne

    Gesamtwertung: 3,8 Sterne, aufgerundet: 4 Sterne
    Mein ausgiebiger Produkttest führt mich bei Zusammenfassung der o.g. Zwischenbewertungen zu insgesamt vier Sternen. Auch in Zukunft würde ich mich erneut für die Bioxar Celebrity Silla entscheiden und spreche somit eine Kaufempfehlung aus.


    Viele Grüße
    Christian

  6. #6
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    Das Bioxar Celebrity Silla Edition Headset zeigt bereits vor dem Auspacken sein schlichtes und elegantes Design. Die glatten, schwarzen Flächen glänzen mit ihrer klavierlackartigen Oberfläche und versprechen Luxus und Qualität. Dies wird allerdings durch die grau-matten Aufdrucke und die ca. 7mm großen Recyclinghinweise im Headset stark gestört, auch wenn die Recyclinghinweise für den ein oder anderen Benutzer später wichtig sein könnten. Die praktische Klappfunktion macht das Headset auch für den mobilen Gebrauch nützlich, da es sich damit relativ stabil und sicher in verschiedenen Taschen verstauen lässt, auch wenn eine Schutzhülle wie zum Beispiel ein kleines Säckchen schön gewesen wäre. Was beim Auspacken allerdings bereits negativ auffällt ist, dass ein Anleitungspamphlet oder ähnliches fehlen. Die Kabel sind soweit Standardware, worüber man sich nicht beschweren kann. Wo es allerdings Probleme gibt ist die Anpassungsfähigkeit der Ohrmuscheln, die wohl dem Design geopfert wurde. Daraus folgt, dass sich diese nicht an den Kopf anpassen und nur bei Leuten mit einem sehr sehr runden Kopf gut anliegen. Der Rest muss sich damit abfinden, dass die Ohrmuscheln teilweise vom Kopf abstehen, was zu einem Verlust von Lautstärke und Qualität führt.
    Bei näherer Betrachtung des Headsets lässt sich sagen, dass die einzelnen Komponenten gut miteinander verarbeitet sind wenn man von kleineren Schönheitsmängeln wie den Biegespuren der Metallstücke absieht, die wohl dadurch zu erklären sind, dass die Metallstücke nicht warm genug beim Biegevorgang waren. Dadurch zeichnen sich kleine Risse und Dellen an den Knickstellen ab.
    Zur Bedienung lässt sich sagen, dass eine Lautstärkeeinstellungsmöglichkeit am Headset leider gänzlich fehlt obwohl dies heutzutage eigentlich gängiger Standard ist. Der Knopf am Mikrophon dient als Play/Pause-Knopf, hat aber noch die unangenehme Nebenfunktion die Ausgabe des Headsets wieder in den Mikrofonkanal einzuspeißen was dazu führt, dass sich die Leute in Voicechatprogrammen solange man ihn gedrückt hält selbst hören. Ob das von den Herstellern gewünscht ist weiß ich nicht, weil unter anderem ja eine ausführliche Produktbeschreibung nicht mitgeliefert wird.
    Wo das Headset aber wirklich enttäuscht ist die Klangqualität. Während die Lautsprecher im höheren Frequenzbereich durchaus gute Leistung bringen fehlt der Wiedergabe im tieferen Tonbereich die Sättigung. Man hat das Gefühl, dass große Bereiche des Niedrigfrequenzspektrums schlichtweg weggeschnitten werden, was teilweise zu einem metallischen Scheppern führt. Während dies bei Musikrichtungen wie Rap nicht besonders zum Tragen kommt, ist die Tonqualität bei Rock unerträglich. Klar hat das Headset ordentlich Leistung, was Bassschläge zum Beispiel schön herausarbeitet, aber die Qualität dieser ist wiederum fraglich. Zunächst ging ich davon aus, dass dies an der schlechten Passgenauigkeit am Kopf liegt, aber auch Anpressen hat nichts zur Qualitätsgewinnung beigetragen. Die Ohrmuscheln sind aber keineswegs der leistungsschwächste Teil des Headsets, sondern das Mikrophon. Nach mehreren Testläufen an verschiedenen Geräten beklagten meine Gesprächspartner eine elektrische Verzerrung, dumpfe Aufnahme und gelegentliches Rauschen. Daher hier eindeutig der Tipp, dieses Headset nicht für gute Aufnahmen zu verwenden.
    Natürlich könnte man jetzt anbringen, dass das Headset mit knapp 50¤ nicht zum high-end Bereich der Wiedergabemedien gehört und es deshalb wohl etwas vermessen ist gegen Konkurrenten wie Sennheiser zu vergleichen aber man muss genauso zugeben, dass dieses Headset auch nicht gerade günstig ist. Für 50¤ hätte ich auf jeden Fall deutlich mehr von einer Firma erwartet, die versucht hier im Markt Fuß zu fassen. Daher denke ich, dass der Hersteller besser daran getan hätte den durchtrainierten Oberkörper auf der Verpackung wegzulassen und das Headset für die realistischere Hälfte zu verkaufen. Ganz klar keine Kaufempfehlung von mir.

  7. #7
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    Standard Review Bioxar Silla Headset

    Einleitung:

    Im Rahmen der Testers Keepers Aktion von Mindfactory und Bioxar kam ich in den Genuss, das Bioxar Celebrity Silla Edition zu testen. Im gesamten Test werde ich auf das Design, der Verarbeitung, meinem Testaufbau, der Bedienung (interpretiere ich hier als den Komfort), der Leistung (interpretiere ich hier als das Klangdesign) und dem Preis-Leistungsverhältnis eingehen. Da ich nur ein Endverbraucher bin und nicht sonderlich synthethische und objektive Test machen kann, da mir da schlicht und ergreifend die Mittel fehlen, wird der wichtigste Unterpunkt, Leistung, subjektiv bewertet werden.

    Design und Verpackung:

    Als ich das Headset zum ersten Mal ausgepackt hab, wusste ich nicht so recht, was ich davon halten soll. Es kam in einem recht kleinen Karton an, worin sich die Verpackung jenes Headsets befand. 1.jpg

    Auf der Vorderseite kann der deutsche Rapper „Silla“, der mir vor dem Erhalt des Headsets gänzlich unbekannt war, halbnackt bestaunt werden und zum Linken kann man das Produkt erkennen. 2.jpg

    Auf der Rückseite der Verpackung sehen wir, dass es sich um ein „High-End-Stereo-Headset“ handelt, welches die „absolute Freiheit“ bietet. Es sei egal, ob es an „deinem PC, deiner Spielekonsole, deinem Smartphone, deinem Tablet-PC, Laptop oder Fernseher anschließen“ möchte, man treffe „immer die richtige Wahl“. Die Spezifikationen sind ebenfalls aufgezeichnet, auf die ich jedoch nicht näher eingehen möchte, da ich jene in einer objektiven Methode nicht testen konnte. 3.jpg

    Im Lieferumfang empfindet sich genanntes Headset mit einem kleinen Plastikbeutel, der ein Y-Kabel enthält, welches das sonst ca. 130 cm lange (gemessen) Kabel auf bis zu 240 cm erweitert. 4.jpg

    Das Y-Kabel splittet das reine Aux-Kabel in ein Kabel für das Mikrofon und dem eigentlichen Audio-Kabel. 11.jpg13.jpg15.jpg

    An dem reinen Audio-Kabel befindet sich etwa 30 cm von dem einen Ende ein kleines Mikrofon (welches ich hier nur einmal kurz angetestet hab, dazu später mehr) 16.jpg

    Bis auf Headset mit kleiner Plastiktüte befindet sich nichts weiter im Lieferumfang.
    Das Headset hat eine schwarze Klavierlack-Optik mit dem anscheinenden Logo von Silla an der einen 9.jpg

    und einem kleinen Symbol auf der anderen Seite 5.jpg

    Zu dem Gesamten hab ich das Headset mit all seinen Maßen mal gemessen. Dazu hier eine kleine Darstellung:

    Weitere Bilder:
    Spoiler


    1.: Länge des Headsets
    2.: Höhe des Headsets in größter Konfiguration
    3.: Höhe des Headsets ohne Verstellung
    4.: geringste Höhe nach Zusammenklappen
    5.: Durchmesser der Ohrmuscheln (außen)
    6.: Durchmesser der Ohrmuscheln (innen)
    7.: Breite des Headsets

    Spoiler


    Subjektiv zum Design und zum Lieferumfang sei gesagt, dass der Klavierlack seinen Reiz besonders hat. Die Verpackung ist überhaupt nicht mein Fall, mich würde dieses Headset im Laden sicher nicht ansprechen. Der Lieferumfang ist in Ordnung, jedoch wären für die abnehmbaren Kabel eine Tasche nicht schlecht gewesen, in dem Plastikbeutel sind sie eher umständlich zu verstauen. Die Tatsache, dass es einklappbar ist und wenig Gewicht hat, macht es einfacher für die Transportation, ebenso wie der Umstand, dass alle Kabel modular sind, das heißt, nichts ist da fest verlötet. Und damit kommen wir schon zur Verarbeitung.

    Verarbeitung:

    Von der Verarbeitung wurde ein wie es scheint starkes Plastik gewählt, bei dem die klappbaren Ohrmuscheln von einem Metallscharnier geklappt werden. Die Ohrmuscheln sind frei beweglich und passen sich der Kopfform an. Jedoch wird aufgrund des Klavierlacks eine regelmäßige Säuberung notwendig, da Staub und Fingerabdrücke leicht erkennbar sind.

    Testaufbau:

    Da sich hiermit die Daten geklärt haben, kommen wir zum wichtigen Teil: den Testaufbau. Zum Testen verwende ich dreierlei Umgebungen, wie es so einfach in der Produktbeschreibung auf der Rückseite umschrieben wird: PC-Umgebung ohne dedizierte Soundkarte, PC-Umgebung mit beyerdynamic USB-Soundkarte und einmal der Betrieb am Smartphone, in meinem Fall ein Samsung Galaxy S3 Mini.

    Da ich den Sound rein ohne objektive Testmethoden nur beurteilen kann, verwende ich zum Vergleich im Klang ein billigeres Sharkoon Rush Core Headset (Sharkoon Rush Core weiß/schwarz - Hardware, Notebooks) und ein beyerdynamic MMX 300 (Ladenpreis ca. 300 ¤, variiert vom Händler).

    Getestet habe ich den Klang mit den drei Headsets unter Verwendung von WinAmp, einmal mit Equalizer und ohne, wobei die gleichen Tracks verwendet werden, um eine Vergleichbarkeit zu ermöglichen. Einerseits einmal mit eingesteckter Soundkarte und einmal ohne. Das gleiche Prozedere wird bei Ingame-Musik von dem Spiel Fallout: New Vegas und dem Spiel Hotline Miami 2: Wrong Number angewandt.

    Zum Schluss wurde der Klang des Bioxar Headsets noch am Samsung Galaxy S3 Mini beurteilt, im Vegleich zu 10 ¤ teuren Panasonic-InEar-Kopfhörern.

    Leistung/Klangdesign:

    Nun kommen wir zum wichtigsten Unterpunkt, auf welchem ich auch gerne den Fokus legen möchte. Dem Klang des Headsets im Vergleich zu anderen Geräten.

    Beim reinen Betrieb ohne jegliche Equalizer mit WinAmp mit Onboard-Sound stellt man ziemlich schnell fest, dass der Klang sehr unzureichend ist. Ein Bass ist beinahe nicht vorhanden, die Höhen klingen verzerrt und das Headset übersteuert nicht selten.

    Gut, kann man da sagen, das liegt dann höchstwahrscheinlich am Onboard-Sound des alten Mainboards, das kann man ja noch verkraften, schließlich kann man da keinen perfekten Sound erwarten.

    Beim weiteren Betrieb ohne externe Soundkarte und nach 90 Minuten (!) an einstellen des Equalizers hab ich eine einigermaßen angenehme Einstellung mit Onboard-Sound gefunden. Ähnlich lange dauerte das Equalizing bei Verwenden der externen Soundkarte. Um das mal zu vergleichen: Für meine anderen Headsets hab ich das innerhalb von 15 Minuten perfekt einstellen können. Das Bioxar Headset in der Silla-Edition bietet keine, wie es so schön auf der Rückseite umschrieben wurde, „absolute Freiheit“. Es ist definitiv nicht ausgeglichen genug, als dass man es einfach so verwenden könnte, eine Art Plug&Play halte ich nicht für möglich.

    Nachdem ich jedoch das Equalizing eingestellt hatte, ging der Sound einigermaßen. Der Bass war angenehm und die Höhen waren nicht schlecht. Auch wenn das Headset dafür erst einmal sehr stark aufgedreht werden musste, da es nicht schalldicht ist, dazu später aber mehr.

    Nach dem ersten Test hatte ich mir also Gedanken gemacht. Gehe ich dies vielleicht falsch an? Ich meine, immerhin hab ich hier ein 50 ¤-Headset rumliegen, so viel Geld würde ich nicht ohne Grund einfach in etwas investieren. Also hab ich geguckt, ob es einfach an der alten Hardware liegen könnte, dass ein teures Headset, welches mit „High-End-Stereo“ wirbt, so schlecht abschneidet.

    Also hab ich ein bisschen gespielt. Mal mit Onboard-Sound, mal mit Soundkarte. Und verglichen hab ich den jeweiligen Sound mit den anderen beiden Headsets, die mir zur Verfügung standen.

    Erster Test fand mit Fallout New Vegas statt. Ein von mir gemoddetes, von Bethesda veröffentlichtes Open-World-Apokalypsen-RPG aus dem Jahr 2010. An sich ist da an Sound nichts ansprechendes vorhanden und dementsprechend konnte ich zwischen dem Sharkoon Rush Core und dem Bioxar Silla keinen sonderlichen Unterschied feststellen, weder beim Betrieb mit oder ohne Soundkarte. Mit dem beyerdynamic Headset war der Sound etwas klarer, jedoch handelt es sich hierbei um ein wirklich teures Headset, welches man nicht vergessen sollte.

    Danach hab ich die Headsets bei Hotline Miami 2: Wrong Number getestet. Es ist ein Top-Down-Strategie-Shooter, der dafür bekannt ist, dass der Soundtrack sehr fetzige EDM-Tracks enthält. Und da haben sich bei mir beim Testen grobe Kluften aufgetan.

    Das beyerdynamic hatte keinerlei Probleme mit oder ohne Soundkarte, der Klang war klar und ohne was zu bemängeln. Also, es konnte nicht an der Hardware liegen, dass das Headset von Bioxar einen schlechten Klang hatte. Im direkten Vergleich war das Sharkoon Rush Core zwar nicht wirklich besonders, der Bass war nicht ausgeglichen und die Höhen waren schlecht, aber immerhin konnte es sich angehört werden. Beim Benutzen des Bioxar Headsets hab ich nach 5 Minuten Spielens eine Pause einlegen müssen um die Lautstärke sehr sehr gering einzustellen. Da die vollkommen unpassenden Höhen und der sehr sehr schlechte Bass die Soundtracks von Hotline Miami 2 extremst verstückelt haben. Auch mit Soundkarte gabs da keine großen Änderungen.

    Beim Betrieb des Headsets am Samsung Galaxy S3 Mini brauchte ich auch erstmal eine Weile, bis ich ein vernünftiges Equalizing eingestellt hatte. Es lief eine Weile lang okay, jedoch musste ich bei vielen Tracks ein paar Regler schieben, dass es noch angenehm blieb, da das Headset anscheinend nicht besonders gut mit den Liedern ausgekommen ist.

    Im Vergleich dazu liefen meine Panasonic InEar-Kopfhörer wie geschmiert, wie immer halt. Für 10 ¤ erwartet man halt nicht viel, aber dafür sind sie ganz in Ordnung.

    Insgesamt sei zu sagen, dass ich sehr enttäuscht über das Bioxar-Headset war. Wenn man es vernünftig eingestellt hat, kann es einigermaßen guten Klang liefern. Aber ich hab nicht immer 90 Minuten Zeit, nur um für eine halbe Stunde Musik hören einen akzeptablen Sound zu haben. Vor allem nicht mit einem Headset, welches „High-End-Stereo“ und „absolute Freiheit“ bietet. Absolute Unverschämtheit.

    Kurz angemerkt zum Mikrofon: Ich hab es nicht lange und nicht ausführlich getestet. Beinahe direkte Rückkoppelung auf einem TeamSpeak-Server und sehr sehr geringe Qualität haben mich sofort dazu bewogen, das Mikrofon auszutauschen gegen eines von einem anderen Headset.

    Bedienung/Komfort:

    Ein weiterer Marketing-Aspekt des Headsets sei das geringe Gewicht und die Mobilität, die es durch das Einklappen der Ohrmuscheln und dem abnehmbaren Kabel bieten soll.

    Es ist in dem Aspekt sogar sehr gelungen. Es ist sehr leicht zu tragen, es liegt nicht schwer auf dem Kopf und passt weitaus besser in einen Rucksack als ein großes, starres Headset. Das ist auf jeden Fall gelungen und ich war überrascht, wie angenehm es in der Mobilität war.

    Ein Problem daran gibt es jedoch: Die Ohrmuscheln. Sie sind sehr sehr klein ausgefallen. Nach ein paar Stunden des Tragens taten mir die Ohren weh. Deshalb hab ich das Headset einfach mal seitenverkehrt getragen, vielleicht würde der Sound ja der gleiche bleiben, denn, es gibt keine Anzeige, wo das rechte und wo das linke Ohr hingehört.

    Als ich dann im Spiel Fallout New Vegas mich wunderte, warum ich von links angegriffen wurde, aber von rechts die Angreifer kamen, kam ich mir schon ziemlich blöd vor. Denn auf diese, seitenverkehrte Art und Weise konnte ich das Headset besser tragen, weil meine Ohren dann nicht mehr so schnell anfingen zu schmerzen.

    Ein weiterer neutraler Aspekt des Komforts liegt in den nicht wirklich schalldichten Ohrmuscheln. Für die Nutzung im Straßenverkehr und anderen Umgebungen, in denen man wachsam sein muss, ist das sicherlich ziemlich praktisch. Jedoch sorgt das auch dafür, dass die Musik lauter gedreht werden muss, um sie so zu hören, wie man es gewohnt ist und das hört dann natürlich jeder im 5-Meter-Radius. Weswegen ich mir eigentlich nicht „ohrumschließende“ Kopfhörer oder Headsets kaufe. Vor allem nicht für 50 ¤. Womit wir schon bei der Preis-Leistung wären.

    Preis-/Leistungsverhältnis:

    Für 50 ¤ bekommt man von Bioxar ein klappbares, kabelmodulares Headset, welches nicht viel wiegt. Es hat ein Y-Kabel im Lieferumfang, welches die Benutzung am PC ermöglicht.

    Im Vergleich dazu bekommt man von Sharkoon mit dem Rush Core eine Tasche und eine Installationsanleitung. Welches mir bei den beiden sehr sehr viel mehr bringt im alltäglichen Gebrauch als eine kleine Plastiktüte und keine Anleitung.

    Für dieses Geld würde ich mir dieses Headset nicht kaufen wollen. Für 25 ¤ vielleicht, aber das wäre schon fast zu viel, dafür, dass schamlos mit Features geworben wird, die es schlicht und ergreifend nicht besitzt.

    Es wird als „High-End“ beworben aber es ist selbst nach einem Equalizing nicht einmal ansatzweise High-End. Es bietet keine absolute Freiheit. Natürlich ist es mobiler als manch anderes Headset, aber dafür mache ich keine Einbuße am Sound, schon lange nicht in dieser Preisklasse, wo ich von einem Fünftel des Preises besser klingende InEar-Kopfhörer bekomme. Auch die Tatsache, dass die Ohrmuscheln viel zu klein sind, macht es für mich selbst in aller seiner Mobilität im Alltag unbrauchbar. Vor allem hätte ich nicht den Nerv, alle 5 Stunden das Headset von Fingerabdrücken zu reinigen.

    Wer es mag, ein schickes, mobiles Headset zu haben, welches auf lange Sicht wahrscheinlich mäßigen Sound bieten kann, der soll da ruhig zugreifen, da hindert ihn keinen dran. Jedoch sollten sich Nutzer mit großen Ohren fünfmal überlegen, ob sie den geringen Komfort beim Tragen dafür in Kauf nehmen.

    Ich bin zwar ziemlich enttäuscht vom Headset, dennoch kann ich es vom Potenzial, von der einigermaßen gelungenen Mobilität und vom vielleicht nach tagelangem Einstellen des Equalizers mäßigen Klangs ihm noch widerwillig 2 Sterne geben, da es Nutzer geben könnte, die dem Headset einen vollen Nutzen abgewinnen können. Ich gehöre da nicht zu und würde mich für mein ausgegebenes Geld sehr ärgern, dass ich hierin investiert hätte. Definitiv keine Kaufempfehlung.

    P.S.: Sorry für die komische Formatierung, jedoch durfte ich nicht mehr als 10 Bilder anhängen^^

  8. #8
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    Ich habe die Bioxar Celebrity Silla durch das Gewinnspiel von Mindfactory gewonnen. Bisher benutze ich geschlossene AKG K518 Kpfhörer und JBL E1+ In Ear Kopfhörer. Unterwegs bevorzuge ich die JBL durch die Headset funktion und Abends im Hotel die AKG durch den besseren Sitz im Vergleich zu meinen In Ear Kopfhörern. Die Bioxar Kopfhörer können beide Aufgaben übernehmen.
    Im Lieferumfang der Kopfhörer ist zum einen das Anschlusskabel der Kopfhörer enthalten welches auch an den Kopfhörern abgenommen werden kann. Dieses Kabel enthält neben einer rudimentären Kabelfernbedienung mit einem Knopf auch ein Mikrofon. Weiter ist auch ein Y-Kabel enthalten um die Headsetfunktion auch an Geräten mit getrennten Mikrofon- und Kopfhöreranschlüssen benutzen zu können. Die Polung des Kombinierten Kopfhörer und Mikrofonsteckers war im Test nicht kompatibel an einem iPhone und es war nur auf einer Seite Musik zu hören. An meinem OnePlus One war auf beiden Ohren Musik zu hören und über das Mikrofon war ich ohne Probleme zu verstehen.
    Die Qualität der Kopfhörer selbst finde ich etwas gemischt. Das Design ist mit dem schwarzen Klavierlack und der kantigeren zusammenhängenden Form als modern zu bezeichnen. Durch das Bioxar Logo auf der einen und das Logo des Namensgebenden Rappers Silla auf der anderen Seite auch etwas auffälliger aber keineswegs zu auffällig. Die Haptik an sich ist ganz angenehm. Die Oberflächenqualität ist in Ordnung und ohne Mängel, lediglich die Kanten der unterschiedlichen Plastikteile könnten Stellenweise etwas besser entgratet sein. Beim Auf- und Zuklappen und Aufziehen der Kopfhörer ist auch kein nerviges Knarzen zu vernehmen. Beim Bewegen des Kopfes während des Musikhörens gibt es keine störende Kratz- oder Schleifgeräusche welche durch das Kabel im Kopfhörer zu hören wären. Die Ohrmuscheln und der Kopfbügel sind angenehm gepolstert und mit Kunstleder bezogen. Die Rastung der Größenverstellung und die Scharniere zum Zusammenklappen des Kopfhörers sind ausreichend stark damit die Kopfhörer zusammengeklappt bleiben bzw. um nicht ungewollt in der Größe verstellt zu werden.
    Die Ausstattung und die Verarbeitung der Kopfhörer sind also durchaus dem Preis angemessen und geben keinen Grund zur Beschwerde. Das Klangbild der Kopfhörer hingegen finde ich, ist dem Preis nicht angemessen und lässt stark zu wünschen übrig. Im Großen und Ganzen ist das Klangbild der Kopfhörer gleichmäßig, abhängig von der Lautstärke gibt es aber einige Defizite bei den Kopfhörern.
    Im Unteren bis Mittleren Lautstärkebereich lassen die Kopfhörer etwas an Bass vermissen und sind nicht so richtig in der Lage einen tiefen deutlichen Bass wiederzugeben. Dies ändert sich wenn man die Lautstärke erhöht, dann können die Kopfhörer auch einen Bass widergeben und er wird nicht mehr so merklich von den Höhen überlagert. Leider fangen die Kopfhörer ab dem Punkt wo der Bass annehmbar wird gleichzeitig an bei den Höhen an zu zischen und zu übersteuern. Selbst mit viel Spielerei an den Equalizer-Einstellungen war es mir nicht möglich, die Kopfhörer zu einem ordentlichen Klangbild zu bewegen.
    Abschließend bleibt zu sagen, dass die Kopfhörer von der Verarbeitung und Ausstattung durchaus mit der etablierten Markenkonkurrenz mithalten können und sich nicht verstecken müssen. Der Sound der Kopfhörer muss sich zwar auch nicht verstecken, ganz so schlimm ist es noch nicht, aber es besteht aus meiner Sicht definitiv noch Bedarf an Entwicklungsarbeit bzw. Tuningarbeit um den Sound in de Bereit der Konkurrenz zu bringen. Da ich in der ersten Zeit eine gewissen Veränderung des Sounds gemerkt habe oder meine gemerkt zu haben kann es sein dass nach einer etwas längeren Einspielphase die Kopfhörer ihr Klangbild noch verbessern. Daher bin ich mir noch nicht so schlüssig ob die Bioxar Celebrity Silla als reine Backup Kopfhörer verwendet werden oder nicht vielleicht doch noch in die Standardreiseausrüstung aufgenommen werden und meine JBL Kopfhörer dort ersetzen.
    Von der Preis-/Leistung würde ich die Kopfhörer nicht ganz vorne einstufen da man bei anderen Herstellern entweder für die gleiche Leistung weniger bezahlt bzw. für das gleiche Geld Kopfhörer bekommt welche ein besseres Gesamtpaket bieten, vor allem einen besseren Sound.

  9. #9
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    Auch ich durfte das Bioxar Headset im Rahmen der Testers-Keepers-Aktion testen und möchte hier meine Bewertung dazu abgeben.

    Die Verpackung der Bioxar Celebrity Silla Edition ist aus schwarzem Karton mit Sichtfenster und präsentiert ein Bild ihres Namensgebers. Auf der Rückseite sind die Technischen Angaben zu finden, die allerdings wie meist in dieser Preisklasse mit Vorsicht zu genießen sind. So ist ein ausgeglichener Frequenzgang von 20-20000Hz angegeben, welcher jedoch auch von teureren Hörern nur selten erreicht wird. Die Kopfhörer selbst ziert auf der rechten Seite das Silla-Logo, links das von Bioxar. Öffnet man die Verpackung findet man die Kopfhörer in einer Kunststoffschale und, mit Klebefilm in eine Ecke geklebt, die Kabel. Mitgeliefert werden ein 2x 3pin zu 1x 4pin Splitter, um das Headset am PC zu betreiben und ein 4pin Kabel mit eingebautem Mikrofon und Multifunktionstaste. Genau genommen ist das Bioxar also kein Headset, sondern ein Kopfhörer mit Klinkenstecker und ein Kabel mit Mikrofon.

    Beim Betrachten des Kopfhörers fallen leider sofort scharfe Kunststoffgrate auf und einige kleinere Kratzer auf dem schwarz glänzenden Plastik. Die Scharniere zum Einklappen der Kopfhörer sind aus Plastik, wirken aber solide, der Bügel ist verstellbar und hat ein angenehmes Kopfpolster. Insgesamt wirkt das Bioxar haltbar, aber nicht hochwertig. Ein ähnliches Bild bei den beiliegenden Kabeln, sie geben einen sehr künstlichen Geruch von sich und werden jedem bekannt vorkommen, der schon einmal ein Kabel für 1,50¤ aus dem Internet bestellt hat. Immerhin hat der Knopf am Mikrofon einen guten Druckpunkt und wirkt robust. Seltsam ist die Größe der Ohrpolster: Sie sind zu weit für ohraufliegende Kopfhörer, jedoch zu klein für ohrumschließende, was dazu führen kann, dass kleine Ohren in das Polster gequetscht werden. Der Anpressdruck der Kopfhörer ist stark und drückt nach kurzer Zeit, zudem werden die Ohren an den Polstern recht warm.

    Nach der Begutachtung des Headsets hatte ich nun einen Klang erwatet, der so dünn ist wie die Kabel, wurde jedoch positiv überrascht. Die Bioxar Celebrity spielen zwar nicht hundertprozentig ausgeglichen, aber voll und kraftvoll. Bass ist durchaus vorhanden, aber nicht so übertrieben und verwaschen wie bei vielen anderen Headsets und auch die Höhen sind klar vertreten. Im Bereich der oberen Mitten hat der Kopfhörer leichte schwächen, was vor allem dem Klang von Frauenstimmen, Geigen und Blasinstrumenten schadet, dafür klingen die obersten Höhen fast etwas zu scharf. Nutzer von Android-Smartphones mit der "Play Music"-App dürfen sich übrigens glücklich schätzen: Die Equalizereinstellung "Dance" gleicht die Schwächen des Kopfhörers zufälligerweise sehr gut aus. Man sollte aber auch andere Apps mit einstellbarem EQ mit etwas ausprobieren dahin bekommen. Noch zum Betrieb am Handy: der funktioniert und das auch recht gut, die Bioxar brauchen keinen kräftigen Verstärker, um ihr Potential zu entfalten, sie spielen auch am Handy ausreichend laut und klanglich nicht anders als am Kopfhörerverstärker.

    Das Mikrofon dagegen ist eher ein Gadget als wirklich nützlich, es nimmt zwar verständlich auf, aber sehr leise. Da heutzutage sowohl Handys und Konsolen als auch PCs eine Versorgungsspannung fürs Mikrofon bereitstellen, wäre an dieser Stelle auch eine einfache Verstärkerschaltung für ca. 30 Cent mehr möglich gewesen. So muss man das Mikrofon beim Sprechen immer vor den Mund halten, was den Sinn als Headset etwas in Frage stellt.

    Fazit:
    Das Bioxar Celebrity Silla Edition ist, wonach es aussieht, ein stylisches Headset für unterwegs. Für den Betrieb am Handy ist es gut geeignet und dort macht auch das Kabelmikrofon Sinn. Dabei würde man sich jedoch neben der einen Pause-/ Abheben- Taste noch Schalter für Vorwärts und Rückwärts wünschen. Obwohl das Bioxar Celebrity auf der Internetseite auch für Gaming beworben wird, kann ich es dafür nicht empfehlen, dafür sind Headsets mit vor dem Mund arretierbarem Mikro besser geeignet. Der Klang hat mich im Vergleich positiv überrascht, auch wenn ich per Equalizer noch etwas nachregeln würde. Zudem empfehle ich, das Headset vor dem Kauf irgendwo zu testen, da die Passform nicht auf jeden Kopf gut sitzt.

  10. #10
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    Glücklicherweise bekam ich das Bioxar Silla noch vor Antritt einer einwöchigen Reise zum Testen zugesandt, sodass sich das Headset auch hier bewähren musste. Bisher nutzte ich hauptsächlich die Apple EarPods, da diese klein, praktisch und komfortabel sind. Und da ich als Brillenträger im Laufe der Zeit eine gewisse Abneigung gegenüber Kopfhörern/Headsets mit ohrumschließenden oder wie in diesem Fall mit ohraufliegenden Ohrmuscheln entwickelt habe, habe ich mich immer davor gescheut, mehr Geld für Kopfhörer auszugeben. Nun kann dieser Test auch zeigen, ob ich das Bioxar Silla als Brillenträger empfehlen kann.

    Design

    Optisch macht das Bioxar Silla in seiner Klavierlackoptik schon etwas her, auch wenn es natürlich auf den persönlichen Geschmack ankommt. Acht geben sollte man in jedem Fall auf die nette Optik. Hier sammeln sich nämlich schnell Kratzer, Fingerabdrücke und dergleichen. Ebenfalls sollte man sich im Klaren sein, dass es ein Headset ist, dass auf den Ohren aufliegt und diese nicht umschließt. Auch dies muss man mögen. Das praktische Zusammenklappen der Kopfhörer, das geringe Gewicht, sowie die Möglichkeit das Kabel von der Ohrmuschel zu lösen, ermöglichen auch ein leichtes Transportieren.

    Verarbeitung

    Die Verarbeitung des Headsets konnte mich nicht vollends überzeugen. Bei einem Preis von circa 50 Euro erwarte ich da schon etwas mehr. Abgesehen von den teilweise doch recht scharfkantigen Plastikteilen wirkt das Headset insgesamt nicht sehr hochwertig. Bei dem mir vorliegenden Exemplar wirken die beiden Ohrmuscheln unterschiedlich gut im Rahmen befestigt. Während sich die eine Ohrmuschel nur geringfügig bewegen lässt, macht die andere einen zu lockeren Eindruck, bei der ich das Gefühl habe, als wäre hier etwas nicht ganz in Ordnung.

    Bedienung

    Bei der Bedienung des Headsets kann man nicht viel falsch machen. Mitgeliefert wird ein Kabel, das die Kopfhörer auf ein Klinkenanschluss für das Smartphone bringt und ein weiteres Kabel, das das Kabel in Kopfhörer und Mikrofon für die Nutzung am Computer unterteilt. Dem an dem ersten Kabel befindliche Mikrofon fehlt leider eine Fernbedienung, die ich schmerzlich von den EarPods vermisse, da es einfach zu umständlich ist, für den Musikplayer ständig das Smartphone rauszuholen. Bei der Nutzung am Computer relativiert sich dies aber wieder.

    Leistung

    Der Tragekomfort des Bioxar Sillas ist gut. Jedoch habe ich als Brillenträger das übliche Problem, dass der Druck von der Seite so stark ist, dass es nach etwa einer Stunde Tragen sehr unangenehm werden kann. Ohne das Tragen einer Brille empfinde ich das Headset jedoch als sehr bequem, was nicht zuletzt dem geringen Gewicht zu schulden ist.
    Kommen wir nun zum wichtigsten Punk, dem Klang. Dieser macht eine gute Figur. Beim Hören von Musik ist festzustellen, dass die Qualität des Klanges bei geringer Lautstärke subjektiv betrachtet etwas schwächer ist. Bei erhöhter Lautstärke, wenn dann auch der Bass zu überzeugen weiß, ist es durchaus ein Genuss mit den Kopfhörern Musik zu hören. Getestet habe ich die Klangqualität nicht nur beim simplen Musikhören. Auch beim Gaming weiß das Silla zu überzeugen und macht einen ähnlich guten Eindruck.
    Negativ anmerken muss ich noch die doch recht schlechte Dämmung der Hörer. Sitze ich auf dem Sofa und höre genüsslich einen Track nach dem anderen, kann es vorkommen, dass die daneben liegende Person recht schnell genervt ist. Beim Gaming ist das zwar eher ein geringeres Problem, befinden sich Personen in näherer Umgebung jedoch schon.
    Nachdem ich das Headset nun eine Woche mit auf Reisen hatte und es immer mehr oder weniger sanft im Rucksack transportiert wurde, muss ich sagen, dass es diese Strapazen ohne Schäden erfolgreich gemeistert hat. Einzig die Klavierlackoptik sollte jetzt einmal poliert werden.

    Fazit (P/L)

    Unterm Strich lässt sich sagen, dass man für die 50 Euro ein solides Headset bekommt, dass bis auf einige kleine Schwächen für Nicht-Brillenträger durchaus zu empfehlen ist. Für mich größter negativer Punkt ist die fehlende Fernbedienung am Kabel zum Regeln der Lautstärke und Steuern des Musikplayers am Smartphone. Ich werde es in Zukunft sicherlich am Computer häufiger nutzen. Für das Hören unterwegs werde ich jedoch weiterhin auf die EarPods zurückgreifen.

    Insgesamt: 3/5

  11. #11
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    Da ich mich Hardware technisch gerne mal nach neuen Produkten umsehe, und weil preislich sehr gut, auch des öfteren bei Mindfactory vorbei schaue, habe ich mich beworben und die Gelegenheit erhalten das Bioxar Silla Headset zu testen.
    Ich werde das Headset im weiteren nur noch als Kopfhöhrer bezeichnen, weil es für mich nur das ist. Aber dazu später mehr.

    Beginnen wir mal mit der Verpackung, dem Design und der Verarbeitung der Kopfhöhrer, sowie den verwendeten Materialien und der Beilage:
    Die Bioxar Silla Kopfhöhrer kommen in einer ganz ansehnlichen schwarzen Verpackung daher, die durchaus Qualität vermuten lässt. Im Lieferumfang befinden sich neben dem Kopfhöhrer noch ein Kabel, welches an den Audio Ausgang und an den Kopfhöhrer angesteckt werden muss. Zudem befindet sich ein Mikrofon am Kabel ca. 20 cm vom Kopfhöhrer entfernt.

    Nach dem auspacken hält man einen, meiner Meinung nach, sehr schönen, leichten Kopfhöhrer in schwarzer Klavierlack Optik in den Händen. Meinen Geschmack hat man damit auf jeden Fall getroffen.
    Einzig die aussen angebrachten weissen Logos hätte man für ein noch etwas edleres aussehen durchaus etwas kleiner gestalten können.
    Die Verarbeitung der Materialien an sich finde ich auch sehr gut. Es stechen keine unsauberen Nähte oder Kanten ins Auge, bei denen man das Gefühl hätte, sie gehörten dort nicht hin.
    Leider bin ich von den verwendeten Materialien an sich nicht 100 prozentig überzeugt. Der Kopfhöhrer besteht überwiegend aus Kunststoff und die Ohrpolster sind nur ein einfaches Lederimitat. Allerdings bin ich hier auch von meinen DT 770 Pro verwöhnt, die ich sonst hauptsächlich verwende, welche aber rund das dreifache kosten und damit in einer anderen Liga spielen. Daher denke ich, dass die Kunststoffe in dieser Preiskategorie durchaus in Ordnung gehen.
    Ausserdem verdankt er diesen Kunstoffen wahrscheinlich seine Leichtigkeit.
    Ein ganz klares Minus ist allerdings das mitgelieferte Kabel. Es ist sehr dünn, und man muss sehr aufpassen, dass man sich nicht mal im Kabel verhäddert und aus Versehen daran zieht. Ausserdem lässt der erste Kabelbruch, denke ich, nicht lange auf sich warten, so dünn ist das Kabel.
    Zugute halten muss man hier immerhin, dass das Kabel problemlos auswechselbar ist, weil es nicht fest mit dem Kopfhöhrer verbunden ist.

    Zur Bedienung kann ich eigentlich gar nicht viel sagen, da ich gar nicht wüsste, wofür ich hier eine Anleitung bräuchte.
    Einzig zu erwähnen wäre vielleicht, dass sich kein Lautstärkeregler am Kabel befindet, welchen ich aber auch nicht benötige.

    Kommen wir nun zur klanglichen Performance der Kopfhöhrer und des Mikrofons:
    Für auf den Ohren aufliegende Kopfhöhrer ist der Bass eben dieser Kopfhöhrer durchaus ganz in Ordnung. Leider wird der Bass in manchen Situationen ein bischen arg herausgehoben, so dass ich beispielsweise in einem Shooter, wenn Granaten fliegen, schon ein etwas zu deftiges Schäppern im Ohr hatte. Ansonsten hat macht er aber durchaus Spaß gemacht.
    Einer der für mich wichtigsten Faktoren am Sound ist hier, dass auch sehr hohe Lautstärken, wie ich sie oft verwende, von diesen Kopfhöhrern sauber wiedergegeben werden, ohne dass man das Gefühl hat, die Kopfhöhrer seien überfordert und würden anfangen zu „knarren“.
    Das Mikrofon am Kabel macht leider keinen guten Eindruck. Meine Kameraden im Teamspeak haben mich auch des öfteren darauf hingewiesen, dass sie mich nicht richtig verstehen.
    Beim Testen des Mikrofons mit dem Audiorecorder, habe ich auch festgestellt, dass meine Stimme sich nicht klar anhört.
    Ich bin dann nach einigen Versuchen wieder auf mein Standard Standmikrofon umgestiegen, und würde hier auch empfehlen sich auf das mitgelieferte Mikro nicht zu verlassen.

    Zum Tragekompfort der Kopfhöhrer kann ich sagen, dass sie bei mir so ca. nach 2 bis 3 Stunden angefangen haben unangenehm zu drücken und der Sound etwas im Ohr weh tat. Das ist aber eine Zeitspanne, die ich in diesem Preissegment in Ordnung finde.

    Zusammenfassend kann ich sagen, dass dieses Headset sich mit Stärken und Schwächen ungefähr die Waage hält.
    Aufgrund der Tatsache, dass es auch hohe Lautstärken akkurat rüber bringt, und wenn ich den Preis berüksichtige, würde ich nach Schulnoten hier mit einer 3+ urteilen.

  12. #12
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    Einleitung:
    Im Rahmen des Testers and Keepers Programm von Mindfactory kam ich in die Position diesen Kopfhörer auf Herz und Nieren zu testen. Bisher war ich immer mit In-Ear Kopfhörern von Sennheiser unterwegs, die genau so viel gekostet haben wie dieser Kopfhörer. Ein fairer Vergleich ist also möglich.
    Die Verpackung kommt mit dem oberkörperfreien Namensgeber daher. Der Kopfhörer liegt in einer einfachen Plastikschale und die Kabel liegen irgendwo in der Verpackung. Hätte man besser machen können….

    Design:
    Durch seine komplett schwarze Farbe fällt der Kopfhörer nicht so auf wie manche bunten Produkte. Da er aber komplett in glänzenden Plastik gehalten ist sieht er eher billig aus. Ein mattes schwarz hätte hier einen deutlich wertigeren Eindruck gemacht. Kleine unsauber aufgedruckte Bildchen links und rechts unterstützen den eher billigen Eindruck.

    Verarbeitung:
    Hier kann ich nur positives sagen. Alles ist wertig verarbeitet. Nichts was nicht wackeln soll wackelt und alle Übergänge von verschiedenen Teilen und Materialien gehen sauber ineinander über. Sehr hervorzuheben ist der Mechanismus um die Lautsprecher zu verschieben. Hier muss man wirklich sagen, dass der billige Eindruck nicht bestätigt wird.

    Der Kopfhörer im Alltag:
    Als erster negativer Punkt ist hier zu nennen: Der Klinkenstecker ist zu breit! Wenn ich den Kopfhörer an mein Handy anschließen will muss ich es aus seiner Hülle holen. Der Ausschnitt an der Hülle ist einfach zu klein. Dieses Problem hatte ich noch mit keinem Kopfhörer.
    Will man den Kopfhörer zusammenklappen… Naja viel Glück… Er fällt direkt wieder zurück. Ein Festhaltemechanismus hätte gut getan…
    Die Kissen sind sehr weich. Man hat also einen guten Tragekomfort. Allerdings scheint der Kopfhörer eher für kleinere Köpfe designt zu sein. Irgendwie wirkte die runde Form nie so richtig passend für meinen großen Kopf. Egal wie ich ihn einstelle, schaffe ich es nicht ohne den Kopfhörer festzuhalten ihn in eine optimale Position zu bringen. Die Kopfhörer sind irgendwie nie so ganz auf meinem Ohr sondern stehen eher seitlich ab. (Längerer schmaler Kopf gegen streng runden Kopfhörer)

    Leistung und Lautstärke:

    Hier vergleiche ich den Bioxar ganz klar mit meinen damals gleichteuren Sennheiser CX300-II, die es heute für 30 Euro gibt. Die Lautstärke ist sehr gut. Laut genug geht es immer. Aber die Klangqualität…. Ich hatte mir wirklich vorgenommen den Kopfhörer lange und ausgiebig zu testen, aber erwischte mich immer wieder dabei wie ich lieber zu den In-Ear griff. Der Klang des Bioxar ist eher als schrill zu beschreiben… Die Höhen scheinen viel zu stark. Dagegen ist er bei Bass sehr schwach auf der Brust. Einen wirklichen Knalleffekt hat es trotz maximal ausgereiztem EQ nie gegeben. Es machte einfach mit den Sennheisern viel mehr Spaß Musik zu hören. Auch bei Filmen oder Computerspielen wirkte der Klang der In-Ear immer direkter…echter und angenehmer. Hier also ganz klar eine schlechte Note…

    Preis-/Leistungsverhältnis und Fazit:
    Wenn ein 50¤ teurer Kopfhörer viel schlechter ist als ein 30¤ Kopfhörer sollte man sich als Hersteller schon seine Gedanken machen. Ein billig aussehender Kopfhörer mit schlechter Klangqualität für 50¤ anzubieten und dann auch noch als High-End zu beschrieben kommt genauso lächerlich rüber wie der muskelbepackte Typ auf der Verpackung. Würde er für 20¤ angeboten wäre er zwar nicht besser aber das P/L Verhältnis wäre gut. So allerdings kann ich den Kopfhörer nicht weiterempfehlen… Günstige Produkte von etablierten Marken schlagen diese viel zu teuren Kopfhörer allemal…
    Meine Empfehlung: Lieber für unterwegs In-Ears zum selben Preis kaufen. Man ist einfach mobiler und die sehen auch wertiger aus.

  13. #13
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    Review Bioxar Celebrity Silla

    Erster Eindruck:
    Das Headset kommt in einer eher schlichten Verpackung mit einer einzigen Auffälligkeit daher. Nämlich dem Namensgeber des Headsets, dem Rapper Silla.
    Mich persönlich spricht das Verpackungsdesign nicht an, aber man soll sich nicht vom äußeren Schein täuschen lassen, daher fließt dieser Aspekt nicht in meine Bewertung mit ein.

    Aussehen:
    Das Headset kommt in seiner zusammengeklappten Form aus der Verpackung zum Vorschein. Der schwarze Klavierlack sowie die Form und Polsterung der Ohrmuscheln wirken hochwertig und vermitteln dem Ganzen ein zeitloses Design. An den Rändern sind die Logos des Herstellers und des Rappers zu sehen, diese sind aber keinesfalls aufdringlich.
    Leider verkratzt der Lack leicht, was ich schon beim Auspacken feststellen musste, ohne das Headset auch nur einmal benutzt zu haben waren bei mir schon zum Teil sehr tiefe Kratzer drin. Ebenfalls ist zu erwähnen, dass der sonst so schöne Lack leicht verschmutzt, dies ist aber leider ein Opfer das man eingehen muss wenn man ein solches Design wählt.
    So schön das äußere des Headset wirkt, so unedel ist das innere. Das matte Plastik fühlt sich sehr billig an, die Verbindungsstellen zwischen innerer und äußerer Hülle sind Rau und das Spaltmaß ist nicht überall identisch.
    Die Verarbeitung der Schienen, sowie des Klappmechanismus wirkt solide.

    Mikrofon:
    Kommen wir hier zu dem meines Erachtens schwächsten Aspekt des Headsets. Damit sich Kopfhörer Headset nennen dürfen, müssen diese Zwangsweise ein Mikrofon besitzen, jedoch hätte man es hier lieber weggelassen.
    Bei dem Mikrofon handelt nicht um ein „richtiges“ Mikrofon, welches man von anderen Headsets kennt und herunterklappen kann. Es ist ein dieser Halsmikros, welche sich nicht am Headset, sondern am Kabel befinden und lose in der Nähe vom Hals hängen.
    Durch diesen Aufbau ist die Aufnahmequalität dem entsprechend bescheiden. Dies durfte ich bei probeweisen Audioaufnahmen sowie in Gesprächen in Teamspeak und Skype feststellen. Aus Interesse habe ich mir mein altes 5¤ Gerät genommen und bei diesem das Mikro getestet. Leider muss ich sagen, dass dort die Aufnahme deutlich besser war, da es ein richtiges Mikrofon besitzt.

    Klang:
    Das Klangbild der Kopfhörer ist vor allem in den hohen Frequenzen ausgezeichnet. Lieder mit sehr vielen Höhen kommen besonders gut zur Geltung.
    Auch bei hohen Lautstärke werden die Töne klar und deutlich wiedergegeben.
    Jedoch hat das Headset eindeutige Schwächen beim Bass. Dieser kommt sehr schwach auf der Brust rüber und fällt ohne weitere Einstellung am Equalizer kaum auf. Lieder die sehr Bass intensiv sind, werden mit diesem Headset leider nahezu unhörbar.
    Durch diese Unausgeglichenheit kommt es meiner Meinung nach zu einem unnatürlichen Klangeindruck.
    Beruflich muss ich auch mal akustische Alarme in einer Simulation überprüfen, jedoch ist dies aufgrund des oben genannten Punktes nicht möglich, da sich Alarme durch die Schwäche des Basses zu sehr von denen realen unterscheiden.

    Funktionalität/Bedienung:

    Die Handhabung des Headsets ist sehr intuitiv und da es sich um ein Plug and Play Produkt handelt kann dies jeder ohne Bedenken verwenden.
    Dass dies als kein reines Pc-Headset gedacht ist, erkennt man an dem nicht auffallenden Mikrofon und der Tatsache, dass das Kabel sich je nach Bedarf durch eine Verlängerung auf zwei Klinke- bzw. durch die Verkürzung auf einen ein Klinke-Anschluss anpassen lässt.
    Somit hat man unterwegs kein unnötig langes Kabel, welches nur stören würde. Eingeklappt lässt sich das Headset auch Problemlos in ein Säckchen verstauen, welches leider im Lieferumfang nicht mit enthalten war.

    Preis/Leistung:
    Das Headset ist mit einem Preis von knapp 50¤ ausgeschrieben, leider sind diese meiner Ansicht nach nicht gerechtfertigt.
    Diesem Headset wird leider zum Verhängnis, dass es mehr als nur das sein möchte. Die Mobilität und damit verbundene Einsatzvielfalt kommt zu einem fatalen Preis, dieser ist der Verzicht auf ein ordentliches Mikrofon. Natürlich möchte man nicht durch die Stadt laufen und dabei ein riesiges Mikrofon am Ohr hängen haben, jedoch ist es genauso ärgerlich bei Kommunikationen über Skype kaum bis gar nicht verstanden zu werden, so dass man auf ein externes Mikro ausweichen muss.
    Eine modulare Variante mit abnehmbaren Mikrofon hätte dem Headset sehr gut getan, dann hätte es auch ruhig 20¤ mehr kosten dürfen.
    Diese nahezu nutzlose Mikrofon hätte man sich auch sparen könne und es somit günstiger anbieten können, um ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis zu erreichen. Ein angemessener Preis meiner Ansicht nach wären 35¤.

    Aufgrund der deutlichen schwäche beim Bass und Mikrofon wird jeweils ein Stern abgezogen.
    Das schlechte Preis-Leistungs-Verhältnis fordert ebenfalls einen Stern ein.
    Somit kann ich das Headset für diesen Preis leider nicht weiterempfehlen.

    Falls jemand vielseitig einsetzbare Kopfhörer sucht und sich keine Gedanken um den Bass macht und diese für maximal 35¤ erwerben kann, kann getrost zugreifen. In dem Fall würde sogar 4 von 5 Sternen vergeben.

    So sind es leider nur 2 Sterne.

  14. #14
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    Hallo Leute,

    als Produkttester für Mindfactory hatte ich die Möglichkeit den Kopfhörer BIOXAR Celebrity ausgiebig zu testen. Ich benutzte den Kopfhörer hauptsächlich um Musik aus verschiedenen Quellen (Notebook, Tablet, Smartphone) zu hören. Dabei habe ich ausschließlich MP3s mit 320kBit/s und aus verschiedene Genres angetestet. Die Bewertung findet unter Beachtung des niedrigen Preisniveaus statt und soll daher nicht mit Modellen die das Doppelte oder Dreifache kosten verglichen werden. Ich besaß und besitze derzeit doch zumeist Kopfhörer im Preissegment von 100 bis 270 EUR und bin daher schon ein recht hohes Niveau gewohnt. Ich versuche dennoch objektiv zu bleiben.

    AUSSTATTUNG/OPTIK/VERARBEITUNG

    Nach Anlieferung des Kopfhörers viel sofort das trendige Design der Verpackung auf. Es zielt optisch und durch das feat. by Silla vor allem auf ein junges Publikum ab. Beim Herausnehmen des Kopfhörers fällt vor allem das schlichte Design in Klavierlack und die beiden dezenten Logos auf den Seiten auf. Sehr praktisch erscheint auf den ersten Blick vor allem die Möglichkeit den Kopfhörer platzsparend zu falten. Der Kopfhörer liegt sehr leicht in der Hand, hinterlässt bei näherer Betrachtung der Scharniere und des Plastiks aber keinen besonders wertigen Eindruck - dennoch sind die Spaltmaße in Ordnung. Wie lange die Mischung aus Metall und Plastik bei den Scharnieren hält kann man leider nicht voraussagen. Die Scharniere und die dort laufenden Flachbandkabel könnten aber sicherlich bei grober Handhabung zu Problemen führen.
    Neben dem Kopfhörer selbst liegen zwei Kabel bei. Ein Kabel besitzt zwei 3,5mm Steckern hat zusätzlich ein Mikrophon mit Funktionstaste im Kabel eingebaut. Die Taste kann zur Annahme von Gesprächen, der Stummschaltung während eines Gespräches oder dem Anhalten und Fortsetzen von Musik genutzt werden – weitere Funktionen habe ich durch die nicht vorhandene Anleitung nicht herausfinden können. Das zweite Kabel dient als Verlängerung über eine 3,5mm Buchse, die in zwei weitere Mini-Klinke-Stecker (Y-Verbindung) mündet. Diese dienen beispielsweise dem Anschluss an einen PC/Notebook etc., wo man einen Stecker für das Audio-Signal und den anderen für das Mikrophon-Signal verwenden kann. Die Anschlussmöglichkeiten sind in dieser Kombination als positiv zu bewerten. Als Minuspunkt ist die nicht vorhandene Beschreibung für die Funktionstaste und ein fehlender Wippschalter für Lautstärkeänderungen zu sehen. Leider war für den Preis keine Tragetasche mit im Lieferumfang enthalten, so dass der Kopfhörer in Klavierlackoptik wahrscheinlich relativ schnell Macken bekommen wird.

    ERGONOMIE/BEDIENUNG

    Beim Aufsetzen fällt auf, dass die Justierung der beiden Ohrmuscheln in dem halb kugelförmigen Einsatz nur eine sehr grobe Einstellung des Winkels für die am Ohr anliegenden Fläche der Ohrenpolsterung zulässt. Erfolgreich justiert fällt auf, dass die Ohrmuschel doch recht klein ist und Leute mit etwas größeren Ohren darin sicherlich im Sitzkomfort das Nachsehen haben werden – bei mir hat aber soweit alles gepasst. Positiv zu bemerken ist, dass das obere Kopfpolster sehr angenehm sitzt und zusätzlich durch die sehr leichte Bauweise kein unangenehmer Druck auf den Kopf entsteht. Die verwendeten Kunststoffe für die Ohrenpolster sind günstig und erzeugen bei längerem Tragen einen ganz schönen Hitzestau. Es handelt sich hierbei aber auch um einen Kopfhörer im Niedrigpreissegment und selbst wesentlich teurere Modelle anderer Hersteller haben teilweise ähnlich Probleme – es sei denn sie haben zufällig angenehme Velour-Polster. Das Verlängerungskabel hatte bei mir leider unheimliche Wackelkontakt an Stecker und Buchse, so dass teilweise der Sound teilweise stark beeinträchtigt war - ich musste mehrmals den Stecker in der Buchse drehen bis ich einen vernünftigen Klang hatte.
    Der Sitz des Kopfhörers ist OK, aber kein besonderes Highlight – vor allem die Hitze an den Ohren hat mich persönlich am allermeisten gestört, vielleicht aber der Preis für ein günstiges Produkt. Beim Tragen der Kopfhörer fällt auf, dass an der Innendämmung gespart wurde. Alle Berührungen am Kabel oder beim Drehen des Kopfes werden in die Ohrmuschel sehr hörbar weitergeleitet, vor allem wenn keine oder leise Musik läuft. Bei lauterem Musikhören kriegt die Außenwelt doch sehr viel von der gehörten Musik durch fehlende Dämmung mit, so dass der Einsatz in Zug oder Straßenbahn bei lauter Musik für Mitreisende doch störend sein kann.

    KLANG

    Bei Telefonaten oder Internet-Telefonie hat das Mikrophon einen recht ordentlichen Klang, wenn man nicht in dauernd in Bewegung ist und das Mikrophon an der Kleidung reibt oder Wind weht. Es besitzt eine hohe Empfindlichkeit, so dass man den Regler zur Signalverstärkung nicht übermäßig hoch aussteuern muss. Das Mikrophon ist verwendbar und kann aber nicht mit einem vernünftigen Bluetooth-Set verglichen werden. Insgesamt wirkte die Sprache etwas dumpf. Für mich wäre das kein Ausschlusskriterium, aber Vieltelefonierer sollten sich eine Alternative zulegen.
    Das wichtigste beim Kauf eines Kopfhörers ist für mich der Sound. Deshalb habe ich hochwertige MP3s verwendet und mit verschiedenen Genres angetestet.
    Folgende Feststellungen habe dabei gemacht:
    Der Höhenbereich ist soweit in Ordnung, auch wenn dem Kopfhörer trotz der beworbenen 20.000 Hz eine gewisse „Luftigkeit“ durch die Reproduktion hoher Frequenzen über 16 kHz fehlt – dies ist jedoch noch in diesem Preissegment noch zu verschmerzen. Die größte Schwäche leistet sich meiner Meinung nach der Kopfhörer im oberen Mittenbereich, wo vor allem auch der so wichtige Gesang reinfällt. Die Stimmen klingen sehr belegt und hochwertige MP3s wirken dadurch in ihrer Qualität gemindert. Die tiefen Mitten und der Bassbereich ist aus meiner Sicht absolut in Ordnung. Der Bass ist knackig, wummert nicht im unteren Bereich und geht nicht zu Lasten von anderen Frequenzen (musikalischen Anteilen), wie es leider bei einigen günstigeren Kopfhörern, die es mit dem Bass zu gut meinen, teilweise der Fall ist. Für Leute die allgemein basslastigere Musik wie z.B. HipHop hören, könnte es vielleicht eine Spur zu wenig Bass-Wums sein – letztendlich aber eine Gewöhnungssache der Ohren. Die Lautstärke des niederohmigen Kopfhörers war an allen betriebenen Quellen mehr als ausreichend laut. Insgesamt blieb aber der „Aha“-Effekt bei diesem Kopfhörer für mich komplett aus.

    FAZIT

    Der Käufer erhält bei Kauf einen optisch trendigen Kopfhörer, der sehr leicht ist und platzsparend zusammengefaltet werden kann - leider jedoch ohne eine passende Transporttasche zum Schutz dazu. Der Kopfhörer drückt auch bei längerem Tragen nicht, sorgt jedoch für „hitzige“ Ohren unter den Ohrpolstern. Die Anschlussmöglichkeiten und gelieferten Kabel sind praktisch und in ausreichender Länge vorhanden. Der Funktionstaste hätte man ruhig mal eine Funktionsübersicht spendieren können, ist jedoch noch zu verschmerzen - viele werden sicherlich die fehlende Lautstärkeregelung mehr vermissen.
    Wer einen günstigen ausgewogenen nicht zu bassbetonten Klang bevorzugt und mit stärkeren Abstrichen bei der Stimmwiedergabe im oberen Mittenbreich leben kann, könnte diesen Kopfhörer in seine engere Wahl nehmen. Der Klang ist für mich persönlich jedoch keine 50 EUR Wert. Auch wenn der untere Mittenbereich und Bassbereich in Ordnung geht, vermasseln die hohen Mitten das Hörerlebnis im Stimmbereich und lassen eine geringere Mp3 Qualität anmuten. Die Höhen sind ganz OK, jedoch fehlt ihnen die „Luftigkeit“. Einen Preis von ca. 35 EUR halte ich aus diesem Hauptkritikpunkt eher für realistisch. Wer bereit ist tiefer in die Tasche zu greifen, sollte dies zu Gunsten eines wesentlich besseren Klanges tun. Wer im Niedrigpreissegment bleiben will und der Kopfhörer vielleicht doch noch im Preis sinken sollte, kann getrost zugreifen.
    Unter Betrachtung des derzeitigen Preis-/Leistungsverhältnisses von 50 EUR und der gegebenen Klangeigenschaften sowie Verarbeitungsqualität gebe ich dem Kopfhörer 2,5 Sterne.

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