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Thema: EIZO - Testers Keepers

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Lady Marketing
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    Standard EIZO - Testers Keepers

    Hier könnt ihr die Reviews der Testers Keepers Aktion in Zusammenarbeit mit EIZO vom 25.05.-07.06.2015 sehen...
    24" (60,96cm) Eizo FlexScan EV2455 schwarz 1920x1200
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - EIZO - Testers Keepers
    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  2. #2
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    Rotes Gesicht EIZO EV2455-BK Produkttest

    Liebe Leser und Monitorsuchende,

    als unabhängiger und zugleich glücklicher Produkttester, wurde ich kürzlich von EIZO.de und Mindfactory.de auserwählt, den EIZO EV2455-BK auf Herz und Nieren zu untersuchen. Mittlerweile schmückt genau dieser meinen Heimarbeitsplatz. Als Webdesigner, Grafiker und begeisterter Gamer stelle ich generell sehr hohe Ansprüche an meine Hardware und Peripherie. Innerhalb der Woche arbeite in einer bekannten Berliner Medienagentur bereits mit professionellem EIZO Equipment (EIZO CG247-BK)und kenne daher die Vorteile, farbkalibrierter High-End Monitore. Vor einigen Jahren, war ich aktiv in der deutschen Counter-Strike 1.6 Szene mehr oder weniger erfolgreich als Spieler tätig. Wenn es die Zeit zulässt, zocke ich noch heute das eine oder andere Spiel und kann daher die Eigenschaften eines guten Gaming-Monitors einschätzen. Bisher arbeitete ich mit einem Asus VS248 und davor mit einem Samsung Syncmaster BX2231. Mir ist es wichtig zu erwähnen, dass ich kein Technik-Guru bin. Ihr werdet ferner auch keine Detailinformationen erhalten, sondern meine einfache und ungeschmückte Meinung des Gerätes im erweiterten Alltagsgebrauch. „From User to User!“

    Lasst uns gemeinsam sehen wie der EIZO bei meinem persönlichen Test abschneidet.
    *Ein Teil des Bildmaterials habe ich von prad.de/eizo.de benutzt, weil die Qualität meiner einzigen Kamera unterirdisch schlecht ist. Ich kann aber bestätigen, dass die Abbildungen zu 100% der Realität entsprechen.

    Inhaltsverzeichnis:
    1. Lieferumfang und Verpackung
    2. Montage und Installation
    3. Verarbeitung & Design
    4. Ergonomie
    5. Auflösung
    6. Bildqualität
    7. Einstellungsmöglichkeiten (OSD & Software)
    8. Praxistest (Office, Bildbearbeitung und Druck, Gaming)
    9. Mein persönliches Fazit
    10. Testumgebung & nützliche Links


    1. Lieferumfang und Verpackung
    Wie auf brennenden Kohlen durfte ich den gut verpackten Monitor zwei Tage nach Erhalt der Nachricht in Empfang nehmen. Die eigentliche Verpackung des Gerätes ist sehr schlank gehalten und alle Komponenten sind wackelfrei verstaut. Problemlos könnt ihr das Gesamtpacket, aufgrund des relativ leichten Gewichts von etwa 10kg und den seitlich angebrachten Griffaussparungen auch über weitere Strecken gut transportieren. Zusätzlich geschützt wird der Monitor mit diversen antistatischen Schutzfolien und passgenauen Styroporeinlagen.

    Im Lieferumfang sind enthalten:

    - Display und Standfuß
    - 1x Kaltstromkabel 1.9m
    - 1x Displayportkabel 2m (für die direkte Verbindung zur Grafikkarte)
    - 1x USB 3.0 2m (Typ A/B) als weitere Schnittstelle zwischen PC und Monitor
    - Montagekurzanleitung, Garantiekarte und Installations- bzw. Treiber CD

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    Jeder Käufer sollte vorher überprüfen ob seine Grafikkarte/Mainboard auch über eine DisplayPort Schnittstelle verfügt. Ansonsten empfehle ich, um den Monitor auch direkt nach der Lieferung benutzen zu können, HDMI- oder DVI Kabel auf Lager zu haben.


    2. Montage und Installation
    Der Monitor wird getrennt zwischen als Display und Standfuß transportiert. Sobald beide Komponenten richtig miteinander verkeilt wurden, ertönt wie auch in der Bedienungsanleitung unmissverständlich beschrieben ein deutliches Klicken. Die Architektur des Verschlusses ist sehr sicher und erspart überflüssiges Schrauben oder sonstige Werkzeuge. Beim Auspacken des Gerätes sollte man unbedingt darauf achten, die Monitoroberfläche sicher zu lagern, da ansonsten erste Kratzer auf dem Display entstehen könnten. Die Installation der Treibersoftware war in wenigen Schritten ausgeführt. Der Monitor funktionierte aber auch ohne Software direkt via Plug & Play an allen getesteten Schnittstellen. (DVI, HDMI und DisplayPort). Möglicherweise müsst ihr den Rechner in eurem Fall einmal neustarten.


    3.Verarbeitung und Design
    Die Proportionen des EIZO EV-2455BK lassen sich mit zwei Worten sehr genau beschreiben: „schlanke Eleganz“.
    Das rahmenlose Design wirkte auf mich zuerst ungewohnt und abschreckend. Dies relativierte sich jedoch bei der ersten Inbetriebnahme, wodurch der 6mm breite Außenrahmen Darstellungen nun auch optisch einen sichtbaren Abschluss gab. Als sehr gut bewerte ich die Qualität und Optik der Außenhülle. Ein dunkler, matter Anthrazitfarbton in Zusammenhang mit einer leicht rauen Kunststoffoberfläche vermittelt dem Betrachter sowohl optisch als auch haptisch Qualitätsbewusstsein und Modernität. Die puristische Form mit leicht abgerundeten Ecken und übersichtlicher Steuerelemente, passt sich dem Gesamtkonzept nahtlos an. Neben der wunderschönen und ästhetischen Umsetzung wirkt das matte Layout auf mich auch weitaus beruhigender als die hochglanzpolierten Alternativen von Sony, Apple & Co.Ebenfalls ist hervorzuheben, dass lediglich die Oberfläche des Displays geringfügige Spiegelungen aufweist. Betrachtet man den Monitor auf seiner Rückseite setzt sich die gelungene Idee des Herstellers fort. Den ersten Pluspunkt erreicht der EIZO mit der Integration des Netzteils im Gehäusekasten. Nichts ist nerviger als Kabelsalat auf dem Fußboden. Die Schnittstellenverbindungen wurden intelligent in den Monitor eingearbeitet. Selbst wenn man diesen so weit wie möglich nach unten ausrichtet, haben angeschlossene Kabel immer noch ausreichend Platz ohne biegen und brechen dauerhaft zu verweilen. In diversen Online-Tests wurden die drei an der linken Seite angebrachten USB 3.0 Steckplätze kritisiert. Ich persönlich verstehe die Intention des Herstellers, den Monitor sowohl mit dem Backpanel als auch mit dem USB-Fronpanel des Computers verbinden zu können. Ebenfalls nutze ich den an der unteren Rückseite angebrachten Kabelbinder.

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    4. Ergonomie
    Aus ergonomischer Sicht schafft der EIZO EV2455-BK fast eine Punktlandung. Egal ob Ihr euch bei einem guten Film einfach mal bequem zurücklehnen wollt, oder längere Office-/Gamingsessions geplant sind, bietet der getestete Monitor meiner Meinung nach für jeden Anwendungszweck die richtigen Einstellungen. Sollten an eurem Arbeitsplatz Kinder, Partner oder Mitbewohner unterschiedlichster Körpergröße Platz nehmen wollen, kann auch hier mit dem nötigen Wissen über Arbeitsplatzergonomie, unabhängig der Schreibtischhöhe, das optimale Ergebnis erzielt werden. Die vertikale Höhenverstellung ist ausgehend vom Untergrund, mit minimal 10mm und maximal 150mm regelbar. Der gesamte Monitor lässt sich durch die geschickte Standfußarchitektur fast vollständig um seine eigene Achse drehen. Das Display ist aufgrund einer Gelenkkonstruktion inmitten des Standfußstammes leicht nach vorne und mit etwa 35° nach hinten neigbar.


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    Ein besonderes Merkmal der EIZO Produkte ist das seitliche Drehen von etwas mehr als 180° in beide Richtungen (Pivot-Funktion). Dies bietet vor allem für die Benutzung von mehreren Monitoren ein enormer Vorteil, da die dünneren Kopfstege zueinander positioniert werden können.

    Möchtet ihr den EIZO EV2455 im 10:16 Modus benutzen (z.B. 2-Displays, Bearbeitung von Portraitbildern, Office Anwendungen, Geschäftsbriefen ...) muss zuerst das Display maximal nach hinten gekippt werden, bis die unteren Seitenkanten nicht mehr die Oberfläche des Schreibtisches berühren kann. Sobald die gewünschte Position erreicht wurde, kann man wieder nach Lust und Laune drehen und wenden bis der Arzt kommt. Sowohl die Austarierung der einzelnen Elemente, hinsichtlich des Gewichtes, als auch der Anschlusspositionierung ist meiner Meinung nach perfekt gelöst worden. Man hat bei der Drehmechanik niemals das Gefühl von Instabilität.


    Leichte Schwächen musste ich in der Einstellungsempfindlichkeit feststellen. Abgesehen von den seitlichen Drehungen benötigt man zu viel Kraft um Höhen- bzw. Neigungseinstellungen vornehmen zu können. Mir persönlich fehlt, wie man es von Foto- und Kamerastativen kennt, die leichte Luftdämpfung. Außerdem kann der Monitor in der 16:10 Ausrichtung, aufgrund der zu harten Empfindlichkeit, nicht problemlos geneigt werden. Ich habe kein gutes Gefühl dabei an den viel dünnen und drucksensiblen Ober- und Seitenkanten Ausrichtungen vornehmen zu müssen. Hier wünsche ich mir entweder einen ausklappbaren Griff oder generell eine leichtere Empfindlichkeit um die Justierungen vom unteren Bereich vornehmen zu können.


    5. Auflösung
    Mit einem Seitenverhältnis von 16:10 und einer nativen Auflösung von 1920x1200p ist der 24,1 Zoll große Monitor meiner Meinung nach optimal für die meisten Anwendungstypen. Der erweiterte Platz auf vertikaler Achse macht sich vor allem im Arbeitsalltag bemerkbar. Bild- und Videobearbeitung oder andere komplexe Programme mit mehreren Arbeitsfenstern haben jetzt etwas mehr Raum. Ich bemerkte bei keiner Anwendung einen signifikanten Nachteil durch das seltenere 16:10 Seitenverhältnis. Full-HD Filme lassen sich selbstverständlich korrekt proportional nur mit schwarzen Rändern an der oberen bzw. unteren Displaykante realisieren. Die in anderen Testberichten kritisierte Problematik bei externer Zuspielung von Full-HD Videomaterial und verzerrten Auflösungsverhalten, habe ich weder bei Testfilmen vom NAS (Synology DS214play) noch beim Abspielen von Blueray-Filmen über die Playstation 4 bemerken können. Die Dateien wurden wie bei dem PC auch mit schwarzem Rahmen ohne sichtbaren Qualitätsverlust wiedergegeben. (VLC Player 2.04). Neuere PC-Spiele wie „Grand Theft Auto 5“, „League of Legends“, „The Witcher 3“ unterstützen die native Auflösung und können daher bildschirmfüllend dargestellt werden. Andernfalls wird wie bei dem Videomaterial das Gesamtbild auf 1920x1080p beschnitten.

    6. Bildqualität
    Als Beurteilungsgrundlage wurde ein Test mit Hilfe der Software: Monitortest durchgeführt. Es sei nochmals erwähnt, dass ich in meinem Beruf, täglich mit einem EIZO CG247-BK arbeiten darf. Eigentlich wäre ein Vergleich bei Farb- und Bildqualität absolut unfair und unverhältnismäßig. Jedoch kann ich persönlich in Punkto Farb- und Graustufendarstellung, Kontrast, Brillanz bzw. chromatische Bildgebung auch bei geringer Helligkeit nur kleinere Unterschiede zu dem weit teureren Gerät feststellen. Natürlich fehlt z.B. die eigenständige Kalibrierung oder der Lichtschutzrahmen, aber rein nach meinem subjektiven Empfinden, ist der EIZO EV2455 ab Werk sowohl im sRGB als auch in den Profilen USER1 und USER2 hervorragend voreingestellt. Die Displayhelligkeit lässt sich sowohl manuell als auch automatisch mittels eingebautem Sensor (Auto EcoView) regeln. Grundsätzlich lässt sich das Ausgabebild als angenehm und leicht abgedunkelt beschreiben. Dies ist für mich ein generelles Qualitätsmerkmal, sofern dabei das Kontrastverhalten und die Farbqualität nicht verfälscht werden. Genau bei diesen Kriterien besticht der EIZO mit einem perfekten Ergebnis.Besonders begeistert hat mich die Darstellung von stark entsättigten Farben, helleren Graustufen und Farbverläufen. Als Designer entwickelt man bei Web- und Printprojekten ein Farbschema bestehend aus vier bis sechs Farben wobei ein dunkler Farbton, reines Papierweiß und mittlere Grautöne (z.B. Hintergrundflächen oder Ränder) die Basis bilden. Dazu kommen eine Primärfarbe sowie Sekundärfarbe und optional noch eine Auszeichnungsfarbe. Sowohl bei den alten Röhrenmonitoren als auch bei meinen Vorgängermodellen war es nahezu unmöglich einzuschätzen, wie sich die Farben im Druck verhalten würden. Manchmal konnte man aufgrund der Leuchtkraft kaum einen Unterschied zu reinem Weiß feststellen. Der EIZO schafft es nicht nur theoretisch sondern auch praktisch den erweiterten RGB Farbraum dazustellen und „Proofing“ von Körperfarben auch ohne manuelle Kalibrierung mit entsprechenden Geräten auf ein gutes Level zu avancieren.Eine weitere Auszeichnung möchte ich für das dauerhaft glasklare und scharfe Bild aussprechen. Besonders bei meinen älteren Monitoren über 21 Zoll wie dem ASUS VS248 war ich über die Bildqualität und eine spürbare Unschärfe enttäuscht. Hierbei kann der EIZO im vollen Umfang überzeugen. Einen kleinen Abzugspunkt gibt jedoch es für die Hintergrundbeleuchtung, welche besonders im Full-HD Modus, innerhalb der schwarzen Ränder zu sehen ist. Leider scheint in meinem Testmonitor an der rechten oberen Ecke diese sichtbar durch.

    7. Einstellungsmöglichkeiten & Besonderheiten
    Wer kennt es nicht, die im Monitor integrierte „intelligente Steuerung“ will mal wieder nicht so richtig funktionieren. Nicht selten liegt dies an einer unverständlichen Menüführung oder mangelhafter Technik. Der EIZO EV2455 hingegen überzeugt auch hier mit reduzierten aber dafür eindeutigen Steuerelementen. Mit Hilfe der sensiblen Touchfunktion, lässt es sich problemlos durch das gut strukturierte und dennoch komplexe Menü navigieren. Ein kleiner Verbesserungsvorschlag wäre, die zusätzliche Beleuchtung der eigentlichen Steuerelemente bei kommenden Geräte zu integrieren. Grundsätzlich lässt sich an dem OSD aber nichts bemängeln.
    Wem das rumklicken am Monitor zu viel ist, der kann die geniale Software EIZO ScreenManager Pro benutzen. Hierbei muss der Monitor mit dem Rechner via USB verbunden sein.
    (Genaue Details zur Anwendung und Funktionalität findet ihr im Videotest von LuiKast)

    Die Einstellungen sind wie oben beschrieben von EIZO werkseitig sehr gut umgesetzt worden. Ich habe mich jedoch sowohl durch die internen als auch externen Profilierungsmöglichkeiten und Einstellungen gewühlt, um ein besseres Ergebnis zu erzielen.

    Das Fazit:
    Veränderungen im Grafikkartentreiber (z.B. aktivieren des erweiterten Farbraumes), führten bei mir zu übersättigten Bildern, Rauschen und Augenschmerzen. Mit Sicherheit können Experten dort noch einige Qualitätspunkte herausholen für mich waren es jedoch fünfundvierzig unproduktive Minuten. Innerhalb der Einstellungen im OSD/Software kann man jedoch einiges anpassen.

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    Mein Tipp:

    Eco-View regelt automatisch die Luminanz des Monitors mit Hilfe von Sensormessungen des vorhandenen Umgebungslichtes. Hierbei empfiehlt es sich die Werte entsprechend des Verwendungszweckes mit Hilfe von Programmregeln oder Gesamtprofilen manuell zu definieren, da der automatische Sensor natürlich nicht alle Wünsche abdecken kann. Programme die im Vollbildmodus laufen, können problemlos als Anwendungsregel definiert werden. Ansonsten empfehle ich ein statisches Profil zu verwenden. Es ist nicht angenehm, wenn man zwischen den Applikationen wechselt und sich jedes Mal die Helligkeit des Monitors verändert.

    - aktivieren bei Office Anwendungen und dem alltäglichen Gebrauch (Empfindlichkeit zwischen 35-75%)
    - deaktivieren bei Bildbearbeitung Grafik und Layout (Festes Profil mit 35-50%)
    - deaktivieren bei Spielen und Filmen (Anwendungsprofil mit 42-60%)

    ECO-Sens schaltet den Bildschirm vollautomatisch ein und aus, je nachdem, ob der Benutzer gerade vor dem Bildschirm ist. Dabei bemerkt der Sensor die Rückkehr des Anwenders schon bevor Maus und Tastatur bewegt werden. Der Bildschirm ist deshalb immer sofort betriebsbereit und verschwendet keine Energie, wenn der Anwender nicht an seinem Platz ist. Sowohl im OSD als auch in der Software kann die Empfindlichkeit und Karenzzeit des Sensors individuell eingestellt werden. Wenn ihr euch auf der Couch einen Film anschauen wollt, sollte diese Funktion deaktiviert werden. Ansonsten funktioniert der Sensor tadellos und spart mit Sicherheit eine Menge Strom ein.

    Der EcoView Optimizer soll angeblich die Farbtemperatur automatisch regeln und unter Umständen zu Farbeverfälschungen führen. In meinem Test hat sich jedoch überhaupt nichts verändert.

    Color: An der Farbtemperatur, den Kontrast- und Gammawerten sowie Hue (Farbwert auf 360° Farbkreis) und Saturation(Sättigung) sollten keine Veränderungen vorgenommen werden.

    OverDrive: Bei 3D-Spielen mit schnellen Bewegungen auf Enhanced stellen, ansonsten auf Standard belassen.

    Signal:
    - Picture Expansion (Aspect Ratio)
    - Range Extension (On / deaktivieren bei Herstellung von Druckprodukten)

    Sound am EIZO:
    Bei internen Soundsystemen in Monitoren kann man kein Klangwunder erwarten. Auch beim EIZO lässt sich die die Qualität der übertragenen Soundsignale als überschaubar beschreiben. Für mich persönlich keine notwendige Funktion und dennoch gut als eine temporäre Backupvariante, wenn das eigene Soundsystem mal versagen sollte.
    Wer dennoch den Sound an seinem Monitor ausgeben möchte sollte darauf achten, dass die Grafikkarte und HDMI / DVI-2-HDMI Kabel diese Funktion unterstützen und entsprechende Einstellungen aktiviert werden. Am Monitor befindet sich diese Konfiguration in Hauptmenu -> Signal -> Sound Source -> …
    Die Lautstärkeregelung findet ihr direkt im ersten Auswahlmenü.


    8. Praxistest

    a.) Office- und Alltagsgebrauch
    Für den normalen Gebrauch benutze ich die Standardeinstellung des Monitors mit aktivierter EcoView- und EcoSens Funktion. Längeres konzentriertes Arbeiten ist aufgrund der Bildschirmergonomie weniger anstrengend. Es verbesserte sich die Problematik drückender Augen, Kopfschmerzen und Ermüdungserscheinungen deutlich. Der Präsenzmelder erkennt direkt, wenn man sich von seinem Arbeitsplatz entfernt und schaltet gegebenenfalls den Monitor aus. Allgemein empfinde ich das Lesen am Monitor als angenehmer.

    b.) Bildbearbeitung & Druckfarben
    Für die Bearbeitung von Bildmaterial bei Webseiten oder Onlineveröffentlichungen, nutze ich den sRGB Modus mit Standarteinstellungen und einer fixierten Helligkeit von 52% bei erweitertem Farbraum.
    Bei der Erstellung von Druckprodukten, benutze ich ein Farbprofil des entsprechenden Druckgerätes mit deaktivierter „Range Extension“ und einem Helligkeitswert von 32% vorkonfiguriert im Profilsatz USER2.

    c.) Gaming
    Hervorragende Bildqualität, satte Farben und ein schlierenfreies Bild erhalte ich mit dem Profil USER1, aktivierter Range Extension, sowie Overdrive auf Enhanced.


    9. Mein persönliches Fazit

    Wie sagt man so schön: "Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul." Das jedoch möchte ich keinesfalls unterschreiben. Für mich war es wichtig, sowohl die positiven als auch die wenigen negativen Aspekte des Eizo EV2455-BK darzustellen.

    So bewerte ich das Testobjekt aus meiner Sicht:
    - Lieferumfang & Verpackung: 8/10
    - Design & Verarbeitung: 9/10
    - Montage/Installation: 10/10
    - Werkseinstellungen: 10/10
    - EIZO Support & Utilitys: 10/10

    - Farbqualität/Umfang: 10/10
    - Ausleuchtung: 7/10
    - Schärfe: 10/10
    - Kontrastumfang: 10/10
    - Farbreinheit: 9/10

    - Anwendungsmöglichkeiten: 9/10
    - Usability OSD:10/10
    - Ergonomie: 9/10
    - Preis/Leistung: 9/10

    Gesamtergebnis: Sehr gut 9/10


    Den größten Pluspunkt vergebe ich einfach mal für das Gesamtpaket. Wer auf der Suche nach einem sehr guten Allroundmonitor für den Dauerbetrieb ist, der wird mit dem EIZO EV2455-BK auf jeden Fall die richtige Wahl treffen. Des Weiteren sind die intelligente Steuerung und die Multi-Monitor-Setup Kompatibilität hervorzuheben. Nicht in der Wertung steht für mich das integrierte Soundsystem. Wer einen PC-Monitor kauft, der kann keine Qualitätsware á la Teufel oder Bose in Klang erwarten. Kleinere gern zu verschmerzende Abzüge in der Bewertung möchte ich für das durchscheinende Licht an den Monitorrändern und die etwas zu behäbige Steuerung bei Höhen- und Neigungseinstellungen vergeben. Sobald mein Geldbeutel es zulässt, werde ich mir noch ein Model zulegen und kräftig umherdrehen. Ich danke Mindfactory und EIZO für das Vertrauen als Produkttester ausgewählt worden zu sein und natürlich für den Monitor selbst. An alle potentiellen Interessenten: „Das Teil ist Geil“

    Beste Grüße
    Rick

    10. Testumgebung & Interessante Links

    Getestet wurde auf:
    - Intel Core i7 3770K@3,4 GHz
    - ASRock Z77extreme4
    - Windows 7 Ultimate 64Bit
    - 32GB G.Skill F3-1600C11S-8GNT DDR3-1600
    - 4096MB Asus GeForce GTX 770 Direct CU II
    - Fractal Define R4 Gehäuse
    - 120GB Samsung 840 Evo Series 2.5"
    - Intuos Pro Medium Grafik Tablet
    - Sony Playstation 4 Konsole 500GB HDD
    - Synology DS214play
    - Apple iPad 3mini, Apple iPhone 4

    Verwendete Software:
    - Google Chrome (aktuelle Version)
    - Firefox (aktuelle Version)
    - EIZO Monitor Test Software
    - PASSMARK Software Performance Test 8.0 (trial)
    - Microsoft Office 2013
    - Adobe Creative Suite CS6
    - League of Legends (Riot Games)
    - VLC Player 2.0.4


    Nützliche Links:
    EIZO EV2455-BK auf Mindfactory
    EIZO EV2455-BK Herstellerseite
    Detailtest auf prad.de

    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    • Dateityp: jpg 3.jpg (9,8 KB, 7x aufgerufen)
    Geändert von rickL (23.06.2015 um 18:50 Uhr)

  3. Gefällt mir Maverick64 gefällt dieser Post
  4. #3
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    Hier das restliche Bildmaterial - es gab Probleme mit dem Forum

    1.jpg2.jpg3.jpg2.jpg1.jpg10.jpg11.jpg12.jpg13.jpg

  5. #4
    Moderator Avatar von Black & White
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    bitte nutzt externe bildhoster für die bilder, da diese miniaturversionen wohl kaum immer das zeigen, was sie denn überhaupt erkennen lassen
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Moderatorenteam

    signaturbild mod - EIZO - Testers Keepers
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    Sent from my fingers using my brain, both arms and my keyboard und NEIN, ich will nicht wissen, was irgendwer zum posten nutzt! solche msg darf man gern deaktivieren, danke!
    ...und nein, ich bin kein Mitarbeiter der Mindfactory AG!

  6. #5
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    Idee EIZO EV2455-BK Review

    Hallo zusammen,

    anbei mein kompakter Test zum EIZO EV2455-BK:

    Vorab - wer sich einen sehr ausführlichen Test des Monitors EIZO EV2455-BK zu
    Gemüte führen möchte, der sollte sich etwas Zeit gönnen um den Bericht bei
    prad.de (Test Monitor Eizo EV2455-BK)
    unter die Lupe zu nehmen.
    Spoileralarm: Das Gerät schneidet dort mit dem Prädikat »sehr gut« ab.

    Montage/Inbetriebnahme
    Geliefert wird der Monitor in einer unauffälligen, sparsamen und kompakten,
    aber auch das Gerät sehr gut schützenden Kartonage.
    Daher muss der aus zwei Teilen (Standfuß und Bildschirm) bestehende EV2455-BK
    zunächst zusammengesetzt werden. Die auf den ersten Blick eher trivial
    anmutende Montage stellte sich doch als etwas »hackelig« heraus - letzten Endes
    wird man dabei aber nicht vor größere Probleme gestellt.
    Neben Standfuß, Panel, der obligatorischen CD und Bedienungsanleitung gesellt
    sich zum Lieferumfang ein Kaltgerätekabel, ein USB Kabel und ein Displayport
    Kabel.

    Verarbeitung
    Typisch für EIZO stellt sich die meines Erachtens sehr gute Verarbeitungsqualität
    dar. Das Gehäuse vermittelt einen hochwertigen und schlichten Eindruck. Beim Umgang
    mit dem Monitor sind keine knacksenden Geräusche zu vernehmen. Auch waren keine
    überstehenden Grate zu entdecken an welchen man sich unter Umständen hätte
    verletzen könnte.
    Das Panel selbst weist keine Mängel auf. Pixelfehler waren ebenfalls nicht vorhanden.

    Ergonomie (Standfuß, EcoView-Funktionen etc.)
    Immer wieder aufs Neue empfinde ich die Standfüße aus dem Hause EIZO als sehr
    durchdacht und als angenehm zu bedienen. Der Fuß bietet einen soliden Stand und
    steht durch die Gummifüße felsenfest auf dem Schreibtisch. Dazu lässt sich der
    Monitor sehr einfach, über einen an der Oberkante des Gehäuses eingelassenen
    Griffschacht, in der Höhe verstellen. Ebenso kann der Standfuß großzügig geneigt
    und gedreht werden, um die Position des Bildschirms an die persönlichen Vorlieben
    anzupassen. Wünschenswert wäre ein dezentes Einrasten des Panels in bestimmten
    Positionen, was sich als besonders hilfreich bei der Benutzung des Pivot-Modus
    erweisen würde.
    »Form follows function« war vermutlich nicht die primäre Leitlinie der Industrie
    Designer EIZOs: Die Positionierung der Anschlüsse auf der Rückseite des Gerätes
    ist recht unglücklich gewählt und sind ohne ein Drehen des Monitors kaum zu
    erreichen. Offensichtlich ist dieser Umstand dem dünnen Gehäuserand geschuldet,
    wodurch die Anschlüsse in Richtung Mitte des Gehäuses wandern mussten.
    Die Menüfunktionen des OSD sind übersichtlich gestaltet und lassen sich subjektiv
    betrachtet intuitiv bedienen. Die »EcoView« Funktionen scheinen einen nicht
    unerheblichen Beitrag zur Stromersparnis beizutragen, könnten sich allerdings bei
    der EBV nachteilig erweisen, da automatisch die Helligkeit und die Farbtemperatur
    verändert werden. Leider hatte ich kein Strommessgerät zur Hand um den tatsächlichen
    Verbrauch erfassen zu können.
    EIZO stellt die Software für den EV2455-BK unzeitgemäß exklusiv für Windows
    Betriebssysteme zur Verfügung. Daher kann leider keine Aussage zur Funktionalität
    der ScreenManager Pro Software getroffen werden - schade und etwas ärgerlich, da
    somit einige Komfortfunktionen unter Linux oder Mac OS X nicht genutzt werden
    können.

    Bildqualität
    Das Standardprofil sRGB ist meines Erachtens ab Werk sehr gut kalibriert und
    lässt sich daher für viele Anwendungsszenarien problemlos verwenden.
    Die Blickwinkelabhängigkeit fällt positiv auf, selbst aus sehr spitzen Winkeln
    ist der Bildschirminhalt noch sehr gut erkennbar.
    Backlight-Bledding konnte ich bei der Benutzung in einem dunklem Raum nicht
    wahrnehmen. Beim Betrachten einiger Testbilder stellte sich die Ausleuchtung
    des Panels als sehr homogen heraus. Die Grauverläufe wurden problemlos sauber
    dargestellt, was auf einen guten Kontrastumfang schließen lässt. Auch konnte
    dabei keine Treppchenbildung festgestellt werden.
    Bei Farbverläufen im roten und grünen Spektrum lässt sich eine minimale
    Streifenbildung wahrnehmen.

    Fazit
    Die in den einzelnen Testbereichen angesprochenen »Mängel« sind im Hinblick
    auf das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis nicht erwähnenswert. Für den
    gebotenen Preis erhält man mit dem EIZO EV2455-BK einen sehr guten »Allrounder«
    der sich neben dem Office-Betrieb sowohl für gelegentliches Zocken als auch für
    semi-professionelle EBV eignet.
    Als besonderes Highlight ist sicherlich das schlichte und daher zeitlose Design
    des Gehäuses zu erwähnen.
    Ein nicht zuvernachlässigendes Manko betrifft Nutzer der Unix Betriebssystem
    Familie - auf gewisse Funktionen müssen in diesem Szenario leider verzichtet
    werden.
    Grüße
    Bob.Loblaw

  7. #6
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    EIZO Flexscan EV2455 Test

    Nach über 10 Jahren mit einem 19“ EIZO Flexscan S1920 stand jetzt ein Wechsel zum neuen EIZO 24“ FlexScan EV2455 an. Der etwas höhere Invest bei einem EIZO Monitor schreckt viele zuerst ab, aber jeder der schon mal einen EIZO TFT hatte, weiß wie gut die Qualität ist und 10 Jahre Einsatzzeit und mehr kein Problem darstellen.

    Ein großer Mehrwert gegenüber vielen anderen Anbietern sind hier schon mal die 5 Jahre EIZO Garantie mit „Vor Ort Austausch-Service“. Diese lange Garantiezeit kann EIZO durch hochwertigste Materialien, einen über Jahre verbesserten Produktionsablauf und dem Aging-Prozess versprechen. Beim Aging-Prozess werden die Monitore nicht stichprobenartig geprüft, sondern jeder einzelne Monitor durchläuft nach der optischen Qualitätssicherung einen Langzeittest, wodurch Mängel schon vor Auslieferung entdeckt werden. Diese Qualitätssicherung sollten auch andere Anbieter in der Elektronikbranche mal annehmen.
    Geliefert wird der Monitor in einem recht kompakten Karton, in dem die Zubehörteile auch so angeordnet sind, dass sich beim Herausziehen des Verpackungsmaterials nicht gleich alles auf dem Boden verteilt.
    EIZO TFT Test.pdf - Adobe Acrobat Pro.jpg

    Im Lieferumfang befindet sich neben dem eigentlichen Monitor ein noch zu montierender Standfuß, ein Kaltgerätestecker, ein Displayportkabel, ein USB 3.0 Uplinkkabel sowie Kurzanleitung und eine Installations-CD.
    In der Preisklasse könnte für Kunden, die noch ältere Grafikkarten ohne Displayport besitzen, auch noch ein DVI Kabel oder ein DVI/Displayport Adapter beilegen. Leider handhaben das andere große Monitorhersteller mittlerweile auch so und ignorieren den DVI Anschluss.
    EIZO TFT Test.pdf - Adobe Acrobat Pro.jpg

    Wie man vielleicht schon auf dem Bild erkennen kann, hat EIZO beim Monitorrand ganze Arbeit geleistet. Beim ersten Anblick des Displays ruft dieses direkt schon ein „WOW“ hervor, wenn die Augen beim 1mm dünnen Rand hängen bleiben. Für einen Multi-Monitoring Betrieb ist der dünne Rand sehr von Vorteil. Es gibt kaum noch Augenirritationen, wenn mehrere dieser Monitore gleichzeitig genutzt werden, da sich die einzelnen Bilder fast nahtlos verbinden und so eine große Arbeitsfläche entsteht. Für Single-Monitoring Nutzer ist der dünne Rand trotzdem immer wieder eine Augenweide. Auch die Dicke des Displays ist recht dünn gehalten, sodass bei einer Wandmontage der Monitor nicht weit raus ragt.

    Bei den Anschlüssen zeigt sich EIZO solide. Bei den Grafikanschlüssen gibt es neben dem klassischen VGA-, den schon etablierten DVI-D-Anschluss, sowie einen HDMI und einen Displayport Anschluss, die alle nach unten gerichtet angeordnet sind. Da der jetzige DVI Standard die von dem Panel maximal darstellbare WUXGA-Auflösung mit 1920×1200 noch unterstützt, benötigt man auch keinen 2. DVI Anschluss.
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    Neben einem Softtouch Powerschalter auf der Vorderseite hat EIZO direkt neben dem Kaltgeräte Netzanschluss, auch einen für viele wichtigen Nutzer mechanischen Powerschalter verbaut.
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    An der linken Seite hat EIZO ein relativ gut erreichbares USB 3.0 Hub verbaut. Eingesteckte USB-Sticks sind von vorne auch nicht sichtbar und gut hinter dem Panel versteckt. Hier wäre als Kritikpunkt nur zu erwähnen, dass auch das Uplinkkabel hier angeschlossen werden muss. Das Kabel fällt beim Arbeiten zwar nicht auf, aber die Kabelführung auf der Rückseite ist unschön. Hier sind Mitbewerber schon einen Schritt weiter und haben den Uplinkanschluss für USB neben die Grafikanschlüsse gelegt.
    Unterhalb des USB Hubs befinden sich noch zwei 3,5mm Klinkenbuchsen, die einmal für Soundeingang und einmal für Soundausgang, z.B. für Kopfhörer, genutzt werden können.
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    Wie jeder schon erahnen kann, müssten bei einem Audioeingang auch Lautsprecher im Monitor vorhanden sein. Hier hat EIZO jeweils links und rechts einen Lautsprecher verbaut, dessen Öffnungen nach unten gerichtet sind und daher auch einen schlanken unteren Bildschirmrand ermöglichen. Das Audiosignal kann neben dem Klinkeneingang auch komfortabel, sofern von der Grafikkarte unterstützt, über den HDMI sowie Displayport übertragen werden.

    Von der Klangqualität darf nicht zu viel erwartet werden, für die üblichen Windows Töne und auch mal ein spontan angeschautes YouTube-Video ist es ausreichend. Wer aber ähnliche Ansprüche an die Klangqualität legt wie bei der Bildqualität an den Monitor, hat sowieso eine dedizierte Soundanlage. Der Ton ist leicht blechernd und ohne Tiefen.
    Der untere Rand des Monitors ist recht schlank, aber mit ca. 15mm etwas breiter als die 1mm an den übrigen Kanten. Hier sind die Touch-Bedienelemente untergebracht, sowie der Bewegungs- und der Helligkeitssensor, dazu aber später mehr.
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    Dem Monitor liegt eine mehrsprachige Kurzanleitung bei, die auch gut bebildert ist, aber den meisten wird ein Zusammenbau auch ohne Anleitung gut gelingen. Das Verbindungsstück, das auch das Panel mittels VESA 100 verbindet, wird einfach auf einen Standfuß gestellt und durch Drehen eingerastet. Werkzeug wird nicht benötigt, da alles mittels Rändelschraube gesichert wird.
    Der Standfuß hat die Form eines Tellers mit integrierter Drehscheibe, mit der der Monitor um jeweils 172° in beide Richtungen drehbar ist. Das Drehen geht ohne großen Kraftaufwand, ist aber auch nicht zu leichtgängig. Dank eines Gelenkes im unteren Bereich des Verbindungsstückes kann das Display um (laut EIZO) 4° nach vorne und 35° nach hinten geneigt werden. Leider ist das Gelenk, anders als bei der Drehmechanik, sehr schwergängig. Ein übliches leichtes Einstellen mit zwei Händen an den Displayaußenseiten ist so gut wie unmöglich. Das Verstellen der Neigung ist nur möglich, wenn mit einer Hand der Standfuß gut festgehalten wird; um ein Kippen des Monitors zu vermeiden und mit der anderen gegen die Displayoberkante gedrückt wird.
    Direkt unterhalb des Gelenkes befindet sich noch eine etwas spärliche Kunststofföse, die als Kabelführung gedacht ist. Hier hätte sich eine Öffnung im Verbindungsstück gut gemacht, damit die Kabel direkt durch diese Öffnung zu den Anschlüssen geführt werden kann. Grundsätzlich wäre die Öse ausreichend gewesen, da der Monitor aber über eine beidseitige Pivotfunktion besitzt, bzw. sich um ca. 13cm in der Höhe verstellen lässt, muss das Kabel gegebenenfalls durch die Öse nachgezogen werden oder man riskiert ein Herausziehen des Power-, HDMI- oder Displayportkabels.

    Im Alltag eher von geringer Bedeutung, aber trotzdem eine gute Idee, ist der Tragegriff auf der Displayrückseite. Hiermit kann der Monitor bequem getragen werden, ohne Gefahr von Fingertoucher auf dem Panel.
    Im aufgebauten Zustand zeigt der Monitor mit seinem matt schwarzen Gehäuse und dem dünnen Rand auch endlich sein modernes Design. Die Verarbeitung des gesamten Monitors ist sehr wertig und alle Teile sind passgenau verarbeitet.
    Neben Design und Verarbeitung sind die technischen Spezifikationen ein weiterer wichtiger Punkt. EIZO gibt die Maße des aufgebauten TFTs mit 53cm Breite, je nach Einstellung 35cm bis 49cm Höhe sowie 23 cm Tiefe bei einem Gewicht von 6,5kg an. Das Display hat bei seiner Diagonale von 24,1 Zoll und einer Auflösung von 1920x1200 Pixel das typische 16:10 Format. Die sichtbare Bildgröße ist 518 mm in der Breite und 324 mm in der Höhe, was einer Diagonale von 611mm entspricht. Neben einer maximalen Helligkeit von 300 cd/qm und einem maximalen Kontrast von 1000:1, hat das Panel eine Reaktionszeit bei maximalen 5ms Grau/Grau. Durch das verbaute IPS Panel liegt der horizontale Blickwinkel bei 178° und die darstellbaren Farben bei 16,7 Millionen Farben.

    Zur erwähnen wäre noch der Stromverbrauch, hier gibt EIZO großzügige maximale 49 Watt an. Mit einem Voltcraft Strommessgerät lag ich bei voller Helligkeit weit drunter, sodass man sich im Alltag eher von dem EIZO angegebenen Wert „13 Watt typisch“ orientieren kann.

    EIZO hat dem Monitor einen Licht- und Bewegungssensor spendiert und dadurch die Features wie EcoView-Sense, Auto-EcoView, EcoView- Index, EcoView-Optimizer realisiert. Diese Funktionen tragen dazu bei, dass der Verbrauch im Mittel wohl unter 20 Watt bleibt. Im Standby soll der Verbrauch bei 0,3Watt liegen und durch den schon erwähnten mechanischen Powerschalter kann der Monitor auch komplett vom Netz getrennt werden.

    Im Betrieb konnte ich auch keine Geräusche durch Netzteil oder Hintergrundbeleuchtung feststellen. Auch bei komplett gedimmter Hintergrundbeleuchtung war der Monitor nicht hörbar.

    Nach dem Einschalten werden alle Eingänge nach einem Videosignal abgefragt. Da ich zwecks Vergleichs auch noch meinen alten EIZO per DVI angeschlossen habe, ist mir aufgefallen, dass DVI beim Booten als Ausgangssignal bevorzugt wird. Erst kurz vor dem Anmeldebildschirm geht der EIZO mit Displayportanschluss an und übernimmt den Anmeldescreen.

    Zwischen den einzelnen Eingangssignalen kann auch manuell gewechselt werden, dies geschieht durch die erste Taste im Frontmenü. Hier herrschte bei mir erst mal Verwunderung, da die Touchtasten bis auf Power nicht beschriftet sind. Fährt man aber mit der Hand über die Tasten, blendet sich im Display knapp über den Tasten die Funktion der jeweiligen Taste ein. Dies ist recht gut gelöst, da die Tasten in Untermenüs teils andere Funktionen besitzen, wird auch immer die aktuelle Tastenfunktion eingeblendet. Tasten, die in dem jeweiligen Menüpunkt keine Funktion besitzen, werden mit einem leeren Feld angezeigt. Zur Sensibilität der Touchtasten kann ich sagen, dass diese ohne Makel sind: Bisher wurden alle Eingaben präzise angenommen.
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    Ich mache mit dem Monitormenü weiter. Die zweite Menütaste „MODE“ beschäftigt sich mit verschiedenen Einstellungsprofilen, die teils manuell eingestellt werden können. Die ersten beiden Profile sind „User1“ und „User2“. Diese sind komplett frei einstellbar. Wie dies geschieht, beschreibe ich später. Ein weiteres Profil ist DICOM. Um diese Abkürzung zu entschlüsseln, half mir nur die Internetrecherche. DICOM ist „Digital Imaging and Communications in Medicine“, ein Standard in der Medizin, um z.B. Röntgenbilder immer gleich darstellen zu können. Dieser Modus veränderte das Bild zum werkseingestellten USER1 Modus schon auffallend, da die Farbtemperatur merklich kühler war und die Helligkeit um einiges höher. Die Profile sRGB für eine genormte Farbdarstellung, Paper für ein angenehmes Lesen am PC, sowie Movie für Filmfans runden die Profile ab. Diese Profile können wie DICOM aber nur eingeschränkt bearbeitet werden.
    Direkt nebenan findet man die Lautstärkensteuerung der integrierten Lautsprecher.

    Ein weiterer Menüpunkt sind die schon oben angesprochenen Eco-View Funktionen. Den Anfang macht hier Auto Eco-View, diese steuert meiner Auffassung nach automatisch die Hintergrundbeleuchtung nach den äußeren Lichtverhältnissen. Im Untermenü gibt es noch die Möglichkeit, die maximale und minimale Helligkeit zu limitieren.

    Die Funktion „EcoView Optimizer 2“ besitzt keinen Unterpunkt, so dass mir diese erst mal nichts gesagt hat. Erst nach Recherchen bei EIZO konnte ich erfahren, dass „Auto Eco-View“ über den Lichtsensor die Helligkeit steuert und „EcoView Optimizer 2“ zusätzlich den dynamischen Kontrast regelt, um dadurch nochmals Strom einzusparen.

    Eine von mir passiv, in kürzester Zeit aber oft genutzte Funktion, ist Eco-View Sense. Diese nimmt sich den Bewegungssensor zur Hilfe, um zu schauen, ob der Anwender vor dem Display sitzt oder den Raum kurz verlassen hat. Das Eco-Sense-Untermenü, bietet die Möglichkeit, die Zeit von 5sek, 30sek, 60sek, 3, 5, 10, 15, 30, 45 bis hin zu 60 Minuten einzustellen, bis der Monitor bei fehlendem Anwender in den Standby schaltet. Auch wenn der eigentliche Verbrauch mit den typischen 13 Watt recht gering ist, werden so zusätzlich Umwelt und Monitor geschont. Der Sensor schaltet das Bild auch wieder so schnell ein, dass beim Hinsetzen das Bild schon wieder an ist. Einziges negatives Manko, was mir hier aufgefallen ist, ist das bei ruhigem Sitzen der Sensor nicht empfindlich genug ist. Beim Lesen einer PDF oder Webseite kommt es häufiger vor, dass die Meldung kommt „kein User erkannt“. Nach ca. 15 Sekunden kommt noch die Meldung, dass die Stromsparfunktion aktiviert wird und das Bild schaltet ab. Eine weitere Einstellung im Untermenü, die hier helfen könnte, ist die Einstellung der Empfindlichkeit des Sensors. Diese kann in 5 Stufen eingestellt werden, werksseitig stand mein Monitor auf Stufe 3. Ein Umstellen auf den Wert 5 brachte aber bei ruhigem Lesen immer noch keine Abhilfe, die Meldung einer erkannten Inaktivität kam trotzdem.

    Um die Stromsparfunktionen auch visuell darzustellen, zeigt das ECO-View Menü noch das aktuelle Einsparpotenzial gegenüber ausgeschalteter ECO-View Funktionen in Watt an, die CO² Einsparungen sowie zur Abrundung des Ganzen eine Öko-Leistungsstufe in Form von 1-5 grünen Blättern.
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    Bei deaktiviertem „Auto ECO-View“ lässt sich über die nächste Menütaste im Hauptmenü die Helligkeit manuell einstellen. Ist ECO-View hingegen eingeschaltet, wird die Helligkeit von der Software automatisch und dynamisch eingestellt und kann vom Anwender nicht verändert werden. Irritierend ist hier, dass das Helligkeitsmenü trotzdem geöffnet wird, sich aber beim Berühren der Tasten zum Einstellen der Helligkeit nicht verändert. Hier wäre ein Hinweis als Popup Meldung hilfreich, dass beim eingeschalteten ECO-View keine Einstellung möglich ist.

    Der nächste Menüpunkt beinhaltet die Funktionsgruppen Farbe, Signal, Einstellungen, Sprache und Informationen. Im Untermenü Farbe lassen sich die zwei Profile (User1 und User 2) nach Helligkeit, Kontrast, Temperatur und Gamma einstellen. Im User 1 Modus ist der Kontrast auf 50, Gamma auf 2.2 und die Farbtemperatur auf 6500° (einstellbar in 500er Schritte von 4.000 bis 10.000 Kelvin) voreingestellt. In einem weiteren Untermenü können Farbton, Sättigung, Gain und die wichtige Overdrive Funktion eingestellt werden.
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    Das Overdrive kann ganz abgeschaltet werden, oder mit der werksseitigen Einstellung Standard, sowie mit maximalem Overdrive betrieben werden. Erst bei maximalem Overdrive werden die vollen 5ms Grau/Grau erreicht. Die Standardeinstellungen reichten bei mir bisher bei meinen Filmen oder Spielen aus. Erst für „Hardcore-FPS-Spieler“ ist die maximale Einstellung interessant.

    Im Menüpunkt Signal kann für die einzelnen Quellen Folgendes eingestellt werden, Bilderweiterung, Schärfe, Eingabefarbraum, Bereichserweiterung sowie die Audioquelle.

    Der dritte Hauptpunkt in diesem Menü sind allgemeine Einstellungen, hier können die Menürotation (bei Pivot wichtig), Menüposition, Energiesparen, Eco-Timer, Netzkontroll-LED, Randintensität sowie ein Reset auf Werkseinstellungen eingestellt werden.
    Im Punkt Sprache können die verschiedensten Menüsprachen umgestellt werden und im letzten Menüpunkt Informationen wird die aktuelle Signalquelle, die Seriennummer, Nutzungsdauer in Stunden, die Auflösung und die Frequenzen des Bildes angezeigt.

    Zur Unterstützung dieser Einstellungen bietet EIZO eine benutzerfreundliche Software an, mit der über das USB-Uplinkkabel die Einstellungen des Monitors ausgelesen und eingestellt werden können.
    Hier bieten sich viele Menüpunkte wie das Zuweisen der einzelnen Profile zu den jeweils genutzten Programmen. Für das Lesen eines PDF Dokumentes kann dem Adobe Reader das Profil Paper (angenehmer Kontrast durch weniger Blauanteil) zuweisen werden. Für eine Fotosoftware, die kein Color-Management unterstützt und unter Umständen übersättigte Farben anzeigt, ist das Profil sRGB von Nutzen.
    Die einzelnen Profile (User1, User2 etc.) können mit der Software auch um einiges bequemer als mit dem Monitormenü bearbeitet werden. Die Eingabe der Werte geschieht hier direkt per Zahleneingabe oder per Schieberegler mit der Maus.
    In einem weiteren Reiter besteht die Möglichkeit, ein Short-Key zu definieren, um den Monitor per Tastenkombination auszuschalten.

    Glückliche Besitzer von zwei oder mehr dieser tollen Monitore haben noch die Möglichkeit der automatischen Synchronisation der Einstellungen an alle anderen TFTs. Dies erspart das Einstellen der einzelnen Monitore von Hand per Tochmenü.
    Sämtliche Eco-View bzw. Eco-Sense Einstellungen lassen sich in einem weiteren Reiter bequem mit der Maus einstellen.

    Ein Reiter nennt sich Eye-Care, diese Funktion ist auch nicht mit dem Touchmenü des Monitors aufrufen. Mittels vordefinierter Zeit soll hier eine Nachricht eingeblendet werden, die zur Pause aufruft.
    Mit dem Augenschonen geht’s auch weiter. Ein weiterer Reiter bietet eine Funktion an, die über das komplette Bild verschiedene transparente Muster legt. Die Muster emulieren eine Art Buchoberfläche nach und sollen so beim Lesen die Augen entlasten oder das Feeling eines Buches nachempfunden werden.

    Im letzten Reiter der Software lässt sich durch eine Einstellung abhängig der Uhrzeit die Farbtemperatur sowie die Helligkeit automatisch regeln. Laut EIZO wird im Verlauf des Abends auf die Nacht kontinuierlich das Bild dahin gehend umgestellt, dass ein besseres Einschlafen möglich ist, da gewisse Blau-Töne das Einschlafen erschweren sollen. EIZO scheint neben dem Stromsparen auch viel Wert auf die Gesundheit des Anwenders zu legen.
    Kommen wir jetzt zum Essenziellen eines Monitors, das Panel und dessen Bildqualität. Die Hintergrundbeleuchtung des seidenmatten entspiegelten Panels besteht aus einem weißen LED Backlight. Die Entspiegelung funktioniert auch recht gut und nur bei direkter Sonneneinstrahlung mit schwarzem Hintergrund wird es störend, aber in so einer Situation ist bei manchen anderen Panels schon kein Arbeiten mehr möglich. Auffallend beim Starten von Windows, aber nicht störend, ist dass bei schwarzem Hintergrund die Ecken etwas aufgehellt sind. Mangels fehlender Ausrüstung kann ich leider die Ausleuchtung des Panels nicht messen.

    Im Windows wird das Bild durch den Lichtsensor und der automatischen Helligkeitssteuerung so angepasst, dass es sehr angenehm für die Augen ist. EIZO hat bei diesem Modell auch keine reine PWM-Steuerung für die Hintergrundbeleuchtung eingesetzt, sondern setzt auf eine Hybridtechnik. Bis zu einem gewissen Schwellwert leuchtet die Hintergrundbeleuchtung mit voller Leistung und schaltet dann erst in einen PWM-Modus um. Aber auch hier kann EIZO durch 18khz Wiederholrate definitiv einen flimmerfreien Betrieb ermöglichen. Die Helligkeit kann laut EIZO auf 1 cd/m² reduziert werden und ist so auch bei abgedunkeltem Raum blendfrei.
    Beim seitlichen Betrachten des Bildes kann ich keine Kontrast oder Farbabweichungen feststellen, hier leistet das IPS-Panel ganze Arbeit. Bei normalen Office-Anwendungen ist das Bild sehr gut. Texte in Word oder im Adobe Reader sehen auch bei verkleinerter Schrift noch kristallklar und scharf aus. Farben in Fotos werden auch sehr gut und nicht unnatürlich dargestellt. Sollten bedingt durch die Fotosoftware die Farben zu unnatürlich aussehen, kann, wie schon beschrieben, mit dem sRGB Profil das Bild farblich standardisiert werden.

    Meine Fotos in HD-Auflösung werden scharf angezeigt, sodass es ein Genuss ist, sich durch seine Bilderalben zu klicken. Mein alter EIZO Monitor, der damals ein ähnliches Modellniveau hatte, stellte die Bilder schon sehr gut dar, aber hier merkt man auch dank höherer Auflösung, dass EIZO in den letzten Jahren die Qualität des Bildes noch steigern konnte.
    Ein weiterer Einsatzzweck für einige sind die Spiele. Da ich jetzt nicht der First Person Shooter-Fan bin, fehlen mir zum Testen die aktuellsten Spiele wie BF und Co., aber im Standard Overdrive Modus liefen bei mir ältere FPS-Spiele flüssig und ohne Schlierenbildung. Spiele wie Diablo 3 stellten daher auch in dieser Rubrik keine Schwierigkeiten beim Spielen dar. Hier kommt zusätzlich das IPS-Panel wieder perfekt zur Geltung, Schwarz ist auch Schwarz und die Farben sind kräftig schön.
    Für Spiele mit sehr schnellen Bewegungen gibt es immer noch die Möglichkeit, den Overdrive auf „Maximal“ zu stellen, dadurch ist auch noch Luft nach oben gegeben. Ist der Overdrive Modus deaktiviert, zeigen sich die Nachteile des eher reaktionsschwachen IPS-Panels, daher sollte dieser Modus nur deaktiviert werden, wenn fast ausschließlich Office oder Bildbearbeitungsanwendungen genutzt werden, bei Spielen macht dies keinen Spaß.
    Von EIZO hätte ich mir hier daher auch noch ein Profil „Spiele“ gewünscht, in dem man zusätzlich noch Overdrive-Modus definieren könnte, um für schnelle Spiele komfortabel wechseln zu können.
    Da auf 24“ TFTs auch Filme Spaß machen, musste auch hier der Monitor zeigen, was er kann. Mit der Auflösung von 1920x1200 und dem Seitenverhältnis von 16:10 weicht man von der gängigen FullHD Auflösung ab. Eine Blu-Ray im 16:9 Format hatte bei mir daher oben und unten einen schwarzen Balken.

    Die Bildqualität bei Filmen ist äquivalent zu der Fotodarstellung einfach Spitze. Sehr schöne Farben und z.B. das Schwarz bei der nächtlichen Stadtansicht in der Anfangssequenz von Batman - The Dark Knight ist genial. Eine Koronabildung bei hellen Objekten auf dunklem Hintergrund ist bei der Standard Overdrive-Einstellung auch kaum zu erkennen.
    Bluray.jpg

    Getestet wurde mit dem beigelegten Displayport Kabel und teilweise zum Vergleich über HDMI. Die Qualität über ein VGA-Kabel habe ich nicht untersucht, da heute produktiv kaum noch dieser Anschlusstyp bei so einem Monitor genutzt wird.

    Fazit meines Tests:

    Wenn man alle Punkte zusammenfasst, ist der Monitor vom Design her modern und besticht durch seinen extrem dünnen Rahmen. Ergonomisch besitzt er auch fast alle Möglichkeiten, von der Höhenverstellung, der Neigungsverstellung um 39°, der 344° Drehbarkeit und der Pivotfunktion. Ein Vesa 100 Anschluss erlaubt die Montage an der Wand oder mit mehreren Monitoren an einem Multimonitorgestell. Bei den Anschlüssen stehen einem auch alle gängigen Typen zur Verfügung incl. USB 3.0 Hub. Für anspruchslosere Audiosignale sind integrierte 1 Watt Lautsprecher vorhanden. Die verbauten Licht- und Bewegungssensoren helfen mit der kombinierten Software Strom zu sparen, die Augen zu schonen, oder aus dem Bild noch mehr herauszuholen.
    Bei der Bildqualität gibt es auch nur Positives zu berichten: Kräftige brillante Farben bei guter Ausleuchtung und einem sehr guten Schwarzwert. Spieler kommen dank zweistufiger Overboost-Technologie auch auf ihre Kosten, da hier ein schneller Bildaufbau mit sehr guter Bildqualität kombiniert wurde. Ein flimmerfreies Display mit sehr guter Blickwinkelstabilität rundet das ganze ab. Preislich setzt sich der 24“ EIZO Monitor zwar von anderen 24“ TFTs ab, aber wer sich hier das Preis-/Leistungsverhältnis anschaut, sieht dass der Preis auch gerechtfertigt ist und man ein qualitativ hochwertiges Stück Technik bekommt.

    Abschließend kann ich sagen, dass EIZO wieder mal einen super Monitor entwickelt und produziert hat und ich mich auf weitere Jahre mit einem noch mal stark verbesserten EIZO Monitor freue.

    Leider konnte ich nicht alle Fotos hochladen.

  8. Danke madwursd  EIZO - Testers Keepers Hat sich für diesen Post bedankt.
  9. #7
    Moderator Avatar von madwursd
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    Das ist mal wieder ein schönes Review.
    Zitat Zitat von Bertrand Russel Beitrag anzeigen
    "Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel."
    sysp 151103 - EIZO - Testers Keepers

    MfG
    modwursd

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