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Thema: Es war einmal... (Teil 1)

  1. #1

    Standard Es war einmal... (Teil 1)

    Vorwort: „Es war einmal,…“ ist eine mehrteilige Kurzgeschichte, aus meiner persönlichen Perspektive erzählt, über die Anfänge des Marketings im Esport im Rahmen des Vereins Tera-Gaming, mit all seinen Sonnen- und Schattenseiten, Höhen und Tiefen. Quasi eine kleine Dokumentation über meine Erfahrungen und Lektionen, die ich im Laufe der Zeit als blutiger Anfänger in der Marketingabteilung seit Anfang 2007 lernen musste, Probleme, die es zu bewältigen, und Erfolge, die es zu feiern gab.
    Die Geschichte beginnt „damals“, Anfang 2007, als ich im Verein von der Redaktion in die Marketingabteilung wechselte und wird über die Anfänge der Kooperation zu Mindfactory, bis hin zum heutigen Stand und der heutigen Entwicklung des Vereins berichten.
    Ich möchte euch so einen kleinen Einblick in mein Aufgabenbereich geben, euch veranschaulichen, was genau Marketing im Esport ist, wie der Kontakt zu potentiellen Sponsoren entsteht, worauf jene Unternehmen wert legen und – last but not least – welche Fehler man dabei machen kann!
    Ich hoffe hier ein paar interessierte Leser zu finden und euch den Esport – für manche vielleicht (noch) unbekanntes Terrain - ein Stück näher zu bringen!
    Über Feedback freu ich mich natürlich auch immer!
    Viel Spaß beim Lesen!




    Teil 1



    Es war einmal,…


    … vor langer Zeit als ich noch keine Ahnung hatte, was genau Marketing bedeutet. Alles was ich zu der Zeit wusste, war, dass Marketing gleich Werbung ist – nicht mehr, nicht weniger. Und Werbung hab ich noch nie gemacht oder gemocht. Und dann noch selber welche machen? Sie neu erfinden, gestalten und verkaufen? Wie soll das gehen! Aber ich hatte ja keine Wahl und so schlimm kann es schon nicht sein, dacht ich mir.
    Also nahm ich das Angebot an und aus einem Schreiberling der Clanredaktion wuchs ich zum (einzigen) Mitarbeiter der Marketingabteilung heran. Ich hatte keine Ahnung was mich dort erwartet und scheute mich etwas. Aber ich wurde nicht ins kalte Wasser geworfen um dann schwimmen zu lernen: Mir wurde anfangs so gut wie möglich geholfen und ich musste mir nicht alles selber beibringen. Mein scheidender Vorgänger gab mir zahlreiche Tipps und Anregungen, lehrte mich die entsprechenden Programme für die Erstellung von so genannten „Präsentationsmappen“ und war mir stets eine Hilfe. Zudem überreichte er mir eine (fast) fertige Präsentationsmappe über den Clan Tera-Gaming mit allen wichtigen Punkten, beispielsweise eine Auflistung und Beschreibung unserer Teams, und sagte mir, ich solle damit „auf die Suche“ gehen. So lernte ich schnell, was wichtig ist und was mein eigentlicher Aufgabenbereich war: Sponsoren suchen und finden. Und natürlich Geld rausschlagen. Denn Geld wird immer und überall gebraucht, auch im Esport. So viel war klar.
    Aber aller Anfang ist schwer, Tera-Gaming war ein unbekannter Verein, der Erfolg mäßig und nur mühsam erklungen wir im „Management“ gemeinsam eine weitere Stufe der langen Erfolgstreppe nach oben. Aber: Es ging voran.
    Dann, bei der erstmaligen Ausübung meiner neuen Tätigkeit, auf der Suche nach Sponsoren und mit Hilfe meiner privaten GMX-Adresse, wandte ich mich mit der marginal aktualisierten Präsentationsmappe naiv an einige große Firmen und fragte um ein Sponsoring unseres Clans mit entsprechender Gegenleistung, nämlich Werbung auf unserer Website. Wird schon klappen, so das Motto. Doch mit der Zeit wurde es ziemlich frustrierend, denn wenn eine Antwort der kontaktierten Firmen kam, dann immer dieselbe: Nein, danke!
    Niemand hatte Interesse oder wollte überhaupt weitere Informationen zu einer potentiellen Partnerschaft.
    Folgerung: Irgendwas war falsch. Aber zumindest die Fehlersuche war schnell erfolgreich; Tera-Gaming war nicht bekannt genug, unsere Teams nicht erfolgreich genug und die Präsentationsmappe wohl nicht professionell genug um das Interesse großer Firmen zu wecken.
    Zurück auf den Boden der Tatsachen. Mein Aufgabenbereich hat es wohl doch faustdick in sich. Auch das lernte ich schnell. Und die Arbeit ging erst richtig los.
    Wie können wir es schaffen den Clan nach vorne zu bringen…? Erfolg im Esport ist eigentlich keine schwierige Sache. Man braucht bloß gute Teams. So einfach. Oder nicht? Nur leider liegt genau darin das eigentliche Problem: Gute Teams sind selten und teuer, denn, wie auch im Fußball, so hat sich auch im Esport in verschiedenen Disziplinen (zum Beispiel Counter-Stike 1.6 oder Warcraft 3) ein Marktwert der Teams und Spieler entwickelt. Esport, das eigentliche elektronische Spielen, entfernte sich allmählich von einem Hobby zu einer bezahlten Leistung. Die Profis haben erkannt, dass sie hiermit Geld erwirtschaften können, schließlich sind sie für Unternehmen als Werbefläche interessant, weil sie sich aus der Masse der Millionen Spieler herauskristallisieren und so einen gewissen Fokus auf sich richten. Also warum nicht zugleich Spaß am Spiel haben und sein Taschengeld aufbessern. Schließlich ist es völlig natürlich, dass Menschen oder auch Clans miteinander konkurrieren. Jeder möchte der Bessere sein und so wurden Möglichkeiten – also im Endeffekt Sponsoren – gesucht, die es einem ermöglichen, ein gutes Team unter Vertrag zu nehmen.
    Also fassen wir noch einmal zusammen: Erfolg kriegen wir durch gute Teams. Gute Teams kriegen wir durch Sponsorengelder. Und Sponsorengelder kriegen wir… wie? ... Ja … gute Frage!
    Offensichtlich ein Teufelskreis: Erfolgreiche Teams gibt es nur mit Sponsoren und Sponsoren gibt es nur mit erfolgreichen Teams. Also wie will man das Eine ohne das Andere bekommen, wenn man das Andere vom Einen nicht hat? Und so befand sich Tera-Gaming in einer Zwickmühle.
    Eine Problematik, der sich alle jungen und ehrgeizigen Clans stellen müssen, die aus gemeinschaftlichem Interesse heraus entstanden sind – ohne Daddy’s Unternehmen im Rücken oder guten Kontakten zu irgendwelchen IT-Riesen.
    Es ist vergleichbar mit einer mathematischen Gleichung mit zwei Variablen:
    Gute Teams + Sponsoren = Erfolg.
    Nur wenn die Variablen „Gute Teams“ (= X) und „Sponsoren“ (=Y) unbekannt sind, wie kriegt man dann Erfolg? Es folgt:
    X + Y = Erfolg
    Aber wie wir alle wissen ist es unmöglich einen Term mit zwei Unbekannten zu lösen. Also ist es wirklich unmöglich ohne gute Teams und ohne Sponsoren erfolgreich zu sein?
    Nein, es ist nicht unmöglich! Viele haben gezeigt, dass es geht, also schaff ich das auch!
    Es gibt eigentlich sogar gleich mehrere Lösungen, um aus dieser scheinbar aussichtlosen Situation zu gelangen. Aber nicht alle davon bedienen sich ausschließlich fairer Methoden um schneller einen Erfolg zu verzeichnen als Andere - auch eine Erfahrung, die ich lernen musste.
    Aber ich gehöre zu den Guten und Tera-Gaming gehört auch zu den Guten. Soll heißen wir bedienen uns keiner unfairen Mittel und Wege. Nur Leider sind viele – aber natürlich nicht alle! - der konkurrierenden Clans nicht ganz so ehrlichen Gemüts: Sie Schummeln. Teils leider mit Erfolg! Und wie das geht? Leider ganz einfach!


    Fortsetzung folgt…
    Nur unter Druck entstehen Diamanten !!!!

  2. #2
    Master Sergeant Avatar von svigo
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    737

    Standard

    ich glaube man bekommt heute mit Cups am schnellsten PR, aber da muss man selber investieren und hat keine Garantie das es klappt
    Meine Erfolge im Esports


    • #1 EPS Season VIII BF2 with pod.hama
    • Clanbase Nationscupwinner in BF2 2007 with Team Germany
    • #1 NGL Finals BF2
    • # 2 WWCL Finals BF2
    • # 2 EA Masters BF2
    • #1 EPS Summer 2012 BF3 8on8 Groupstage
    • #3 EPS Summer 2012 BF3 Playoffs



    Teams für die ich gespielt habe

    starcoma.Tagan | pod.hama | egamespoint.Thermaltake | zeroPoint Gaming| Team Thermaltake | Tt Dragons | They Kick Ass

  3. #3

    Standard

    Naja Cups sind wirklich viel Arbeit und werden nicht immer von der Community gut angenommen. Es kommt sicher auf das Game drauf an... Aber PR Effekt ist eher kurzfristig und nur eine Cupreihe kann da langfristig Vorteile bringen.
    Cups lohnen sich meiner Meinung nach nur, um die Aufmerksamkeit kurzzeitig auf etwas Bestimmtes zu fokussieren. Wie bestimmte Werbung für Produkte, welche direkt als Preise angeboten werden etc.


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