Umfrageergebnis anzeigen: Wie wichtig ist Euch ein "Made in Germany" ?

Teilnehmer
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Ergebnis 126 bis 135 von 135

Thema: Wie wichtig ist Euch ein "Made in Germany" ?

  1. #126
    Gunnery Sergeant Avatar von spieluhr
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    Zitat Zitat von Sascha Beitrag anzeigen
    Und mit dem "Jeder von uns ist selber Schuld daran", diesen Schuh brauche ich mir, zumindest was Lebensmittel angeht, nicht anziehen. Wir kaufen nicht nur zu 95% regional, sondern auch Bio.
    Es gibt aber auch genügend Menschen die wollen oder können einfach (aus finanziellen Gründen zb.) nicht dauerhaft "Bio" einkaufen. Ich habe selbst mal kurzzeitig Bio eingekauft, bin aber schnell wieder davon abgekommen. Nicht aus finanziellen Gründen, denn das Zeug ist wirklich teurer, sondern weil mich die Qualität schlicht nicht überzeugte. Da wurde teils, gerade bei den Obst, unter den Slogan "ist halt Bio" sehr unschöne Birnen und Äpfel teurer angeboten als entsprechende B-Ware (so würde die nämlich dann im konventionellen Supermarkt sortiert) im Rewe nebenan und 2 Fächer weiter Bio-Gurken einzeln in Folie verpackt. ...äääähm, hallo? Was ist daran noch "BIO"?

    Genau so eine Lebenslüge mit der man nur sein Gewissen beruhigen möchte wie diese sogenannten "Tierschützer". Auf der einen Seite für Tierschutz Moralpappe in den Himmel halten aber auf der anderen Seite selbst zu Hauf Produkte konsumieren die definitiv tierische Bestandteile enthalten und damit noch schön die Massenschlachtung befeuern. Da ich selbst Tierliebhaber bin hätte ich ja auch Moralpappe schwenken können, nö, bin lieber ein paar Jahre im Tierheim arbeiten gegangen und durfte dabei fast tgl. feststellen, was gewisse Menschen doch für Schweine sind wenn mal wieder eine Katze mit nur einem Auge (das andere wurde ausSspaß mit den Luftgewehr raus geschossen) in die Notaufnahme kam oder ich zusammen mit den Tierarzt eine amputierte, unterernährte und von Marden zerfressene Katze einschläfern durfte, die aus miserabeler Inzuchthaltung eines Messibestandes durch das Ordnungsamt eingezogen wurde.

    Es ist halt so: Germany = Globalplayer. Auch wenn ihr denkt hier wirds hergestellt - wo kommen denn die ganzen Rohstoffe her? Richtig, zu über 95% von da wo es halt am günstigsten ist. Die paar Rohstoffe die DE noch selbst fördert kann man an einer Hand abfingern. Das mag vor 30, 40 Jahren noch anders gewesen sein aber Dank der Globalisierung hat DE sich nun einmal sehr abhängig von zb. Asien gemacht. Seht ihr doch selber anhand der aktuellen Pandemie. Oder haben wir hier in DE noch ein pharmaproduzierendes Unternehmen? Das letzte Werk das in DE noch Antibiotika selbst herstellte hat, meine ich, vor etwas über 10 Jahren die Tore geschlossen weil es den Preiskampf mit China nicht mehr stand halten konnte.

    Aber freut euch, in der Wirtschaft diskutiert man ja jetzt schon offen darüber, dank Corona, die Globalisierung etwas zurück zu fahren, weil man ja nun aufgrund der temporären Versorgungsengpässe gemerkt hat, wie abhängig man sich vom Wohlwollen der produzierenden Zuliefererländern gemacht hat. Mal abwarten, was von diesen löblichen Selbstversprechen noch übrig bleibt wenn Corona durch ist und man selbst dann jede Menge Geld in die Hand nehmen muss um das wieder aufzubauen, was man aus Profitgier und schlechten Beratertätigkeiten jahrzehntelang herunter gewirtschaftet und abgeschafft hat.

    Meine Prognose ist: Die Gier wird siegen - es wird sich nix ändern, bis zur nächsten Pandemie.
    Geändert von spieluhr (28.05.2020 um 11:54 Uhr)
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  2. #127

    Standard

    Zitat Zitat von spieluhr Beitrag anzeigen
    Da wurde teils, gerade bei den Obst, unter den Slogan "ist halt Bio" sehr unschöne Birnen und Äpfel teurer angeboten als entsprechende B-Ware (so würde die nämlich dann im konventionellen Supermarkt sortiert) im Rewe nebenan
    Schwer zu beurteilen ohne es gesehen zu haben. Aber man sollte bedenken, dass Bio das natürliche Obst ist. Somit ist es weniger widerspenstig wie die mit künstlicher Chemie vollgepumpten "Normalprodukte". Dieser "Normalzustand" gibt uns teils ein falsches Gefühl von Qualität. Ist ja mit vielen natürlichen Dingen so. Wenn ein Gemüse ungewöhnlich gewachsen ist, ist es in den Augen vieler minderwertig und wird oft aussortiert. Obwohl das natürlich ist.

    Zitat Zitat von spieluhr Beitrag anzeigen
    und 2 Fächer weiter Bio-Gurken einzeln in Folie verpackt. ...äääähm, hallo? Was ist daran noch "BIO"?
    Das hat den Hintergrund, dass die Chemikalien von den "normalen" Gurken nicht auf die Bioprodukte gelangen sollen. Auch ein schönes Beispiel um uns zu denken zu geben, was wir da eigentlich als "Normal" sehen.
    Aber ich weiß was du meinst: Es ist zusätzlicher Müll, der schlecht für die Umwelt ist. Damit hast du Recht. Die Frage ist nur, was man alternativ macht? Die normalen Gurken in Plastik zu verpacken wäre konsequenter. Aber würde den Müll am Ende derzeit noch vergrößern, da viele Nicht-Bio kaufen.

    Meine persönliche Konsequenz ist, zum Markt zu gehen. Damit unterstützt man regionale Erzeuger, womit wir wieder beim Threadtitel sind. Nebenbei wird Müll vermieden. Man nimmt einen Korb oder eine Mehrwegtasche mit, legt die Sachen dort hinein. Schlechte Ware wie du sie beschreibst ist mir da auch noch nicht untergekommen. Da stehen die ja auch noch mit ihrem Namen da. Und das sind keine Großkonzerne wie Rewe, die sich einen schlechten Ruf leisten können. Kann ich daher nur empfehlen, egal ob nun Bio oder nicht.

  3. #128
    Gunnery Sergeant Avatar von spieluhr
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    Nun, da würde ich aber den eigentlichen Übeltäter eher bei der EU suchen. Denn solange es da halt die Kategorie hirnlose Rechtsverdreher mit zuviel Tagesfreizeit gibt, welche lokalen Obst-, Gemüse-, und Kartoffelerzeugern anhand von DIN Normen vorschreiben wie deren Erzeugnisse konsumenten- und verpackungskonform im Handel zu kommen haben, wird Bio immer eine untergeordnete Rolle spielen und niemals einen wirklich bedeutenden Stellenwert einnehmen.

    Das Gro der Konsumenten wurde und wird durch den zuvor genannten Handel in seinen Kaufverhalten erzogen, Bio nimmt da immer noch den Status des Exoten ein und wird halt, dass mache ich selbst ja auch so, mit konventioneller Massenware verglichen und nicht selten dann halt deklariert -> dank EU DIN Fettischismus.

    Dazu hast du noch den nicht unbedeutenden Anteil derer Konsumenten die halt, aufgrund ihrer wirtschaftlichen Lage, preisbewußt konsumieren müssen auch wenn sie es nicht möchten.
    Denen bleibt nix anderes übrig als zu non_elitärer Massenware zu greifen.

    Logische konsequenz wäre daraus eigentlich: a.) Bio müsste sich rein optisch und preislich der konventionellen Massenware annähern um den Wiedererkennungswert und Kaufanreiz zu steigern, was aber wie du ja selbst schon angedeutet hast, aus mehreren Gründen für lokal selbstständig geführte Einzelunternehmen recht schwierig werden dürfte - außer halt man schließt sich zu einen Verbund zusammen. ..oder.. b.) die Masenconsumerware müsste preislich steigen!

    Letzteres stelle ich mir aber recht schwierig vor, denn da würde es dann -zum Glück- eine Armada an Sozial- und Verbraucherverbänden geben die dagegen auf die Barrikaden gehen.

    Ist also eine Zwickmühle irgendwo die man zu einen gewissen Teil nur in der EU lösen könnte aber dort regiert, wie halt für die Autoindustrie, der Lobiismus - denn sonst hätten wir hier schon Wasserstoff, jeder 2te würde Bio futtern und 30% echtes "made in Germany".


    ps: Mit den verpackten Gurken muss ich dir widersprechen. Der Chemieeinsatz fängt auf den Feld an. Ergo müssten die schon mit Folie um der Schale an den Sträuchern wachsen um chemical_free abgeerntet zu werden. Der Grund ist eher das man auf der Folierung Labels ettikitiert, was ich persönlich schwachsinnig finde. Kurioserweise ist es aber gerade im non_bio nun möglich geworden, dass Verfahren des Obstschalen Brandings mit natürlicher Lebensmittelfarbe heraus zu bringen um halt ebend bei bestimmten Waren keine PU-Folie mehr einzusetzen, was auf die Masse gesehen sogar kosteneffizienter ist. Also eine Win-Win Situation.

    pps: Bei den Mehrwegtaschen wäre ich auch ein wenig vorsichtig. Es gibt nicht wenige Studien die schon nachgewiesen haben, dass deren Produktion (je nach Art und Material) ressourcenlastiger sind als sogar Papiertüten (die man eh nicht nehmen sollte) umgerechnet auf den dann tatsächlichen Mehrwegnutzen bzgl. Haltbarkeit, Umweltbilanz und vor allem Recyclingfähigkeit.
    Geändert von spieluhr (28.05.2020 um 13:28 Uhr)
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  4. #129
    Colonel Avatar von Sascha
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    Leute, die Bio kaufen, wissen wo dort der Vorteil zu suchen ist. Die lassen sich durch eine nicht perfekte Optik nicht davon abhalten. Alle die sich davon abhalten lassen, wollen insgeheim doch gar nichts ändern. Denen ist aber glaube auch gar nicht bewusst, dass sie 1. dadurch viel Chemie zu sich nehmen und 2. den Einsatz von Chemie fördern und dadurch so nach und nach die Umwelt zerstören. In welcher Art und Weise das passiert, darüber kann man streiten. Ist es nun das Einsickern ins Grundwasser und dadurch auch ins Trinkwasser, oder die Dezimierung der Arten (Pflanzen und Tiere / Insekten) oder oder oder...

    Da ich aber sehe, wie stetig die Auswahl an Bio-Produkten wächst, wie sehr sich zb. Rewe effektiv dafür einsetzt, weniger Plastikmüll zu produzieren und dass unser Bio-Obst/Gemüselieferant aktuell keine Kunden mehr annehmen kann, weil die gar nicht so schnell expandieren können, wie die Neukunden gewinnen könnten... all das gibt mir noch Hoffnung.
    Da sind wir übrigens beim Thema: Wir bekommen Obst/Gemüse geliefert. Das meiste kommt regional aus direkter Umgebung und wird nicht extra verpackt. Da produzieren wir also Null Plastikmüll und qualitativ sehr hochwertig, wenn man nicht unbedingt die perfekte Form haben möchte, dafür aber sehr guten und intensiven Geschmack.
    Außerdem pflanzen wir seit kurzem viel selbst an. Da müssen wir aber mal schauen, in wie weit sich das rentiert.

  5. #130
    Gunnery Sergeant Avatar von spieluhr
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    Ok, es gibt ja Verbesserungen, unbestritten. Aber auch Bio muss sehr auf kosteneffizienz geachtet werden und Bio ist nicht gleich Bio oder kennst du echten Bio-Spargel??

    Ich nicht! Der wird immer noch zu 98% in der Landwirtschaft unter Folien gehalten (Heizspargel nennt sich das) und das auch beim Bio Produzenten.
    Der darf das sogar laut Bio Standards und muss das nicht einmal deklarieren. Also wer meint er tut da was gutes weil er Bio Spargel kauft, der bescheißt sich im Endeffekt nur selber.

    Sascha, du beziehst deine Beispiele auf dich selbst, hast auch das entsprechende Equipment um das für dich zu realisieren. Was löblich ist. Aber was ist denn der Standard?

    Gerade jetzt, in der Pandemie, wo viele Menschen auf Kurzarbeit sind oder sogar Arbeitslos. Da haben nicht viele einen Garten und können sich selbst versorgen. Ganz im Gegenteil, der Groschen wird nun einmal mehr umgedreht weil man Existenzängste hat wie es weiter gehen soll und Bio? ..das steht erst einmal ganz weit hinten an. Bei Niedriglohn Verdiener war das eh nie ein Thema.

    ps: Selbst in unserer FA. und das machen wir jetzt in unserer 30jährigen Firmengeschichte das allererste Mal, haben wir für Stammkunden das Angebot einer Teilzahlung oder Stundung übernommen weil wir selbst den Trend sehen der sich abzeichnet.
    Geändert von spieluhr (28.05.2020 um 14:58 Uhr)
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  6. #131
    Colonel Avatar von Sascha
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    Müsste ich jetzt nachforschen, wie es Demeter beispielsweise beim Spargel macht. Alles kann man ja auch nicht wissen, egal wie sehr man sich mit dem Thema auseinandersetzt.

    Equipment in Bezug auf selbst anbauen? Ok klar, nicht jeder hat einen eigenen Garten.
    Aber Bio-Lieferanten gibt es ja mittlerweile einige.

  7. #132
    Gunnery Sergeant Avatar von spieluhr
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    Demeter sagt zwar offiziel das die ohne Folien anbauen aber aus Wettbewerbsgründen werden da dann statt konventioneller Folien halt auch gerne mal organisch abbaubare Mulchfolien eingesetzt, die aber auch nicht so ganz ohne sind.

    Höheren Ertrag in relativ kurzer Zeit erzielst du halt aber nur unter Plaste und nun stell dir mal vor jeder kauft nur Bio Spargel. Wie wollen die das ohne Plaste realisieren? Soviel Agraranbaufläche gibt es gar nicht um auf den gleichen Ertrag unter Mullesäcken zu erzielen wie unter Plaste. Jede Medaille hat halt zwei Seiten.
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  8. #133

    Standard

    Die EU Norm zur Gurkenkrümmung gibt es seit Jahren nicht mehr. Ich sehe das Problem mehr beim Verbraucher: Den Apfel mit der Druckstelle soll ein anderer nehmen, für sich selbst wählt man den perfekten.
    Und das selbst unter dem vorsortierten Obst, bei dem alles was nicht zur Norm passt schon aussortiert ist. Ich bin ehrlich und habe das früher auch so gemacht. Seit ich das kritisch reflektiere, bin ich schockiert darüber.
    Aber viele machen das halt so, da liegt der Hund begraben.

    Für das Thema "Wie wichtig ist Made in Germany" gilt nichts groß anderes.
    Ich war diese Woche einkaufen, 5 Sorten Äpfel kamen aus dem Ausland. Ich musste suchen bis ich welche aus DE gefunden habe.
    Wenn das der Mehrheit wichtig wäre, würden die Supermärkte keine zig ausländischen Sorten anbieten. Die würde dann nämlich keiner kaufen.

    Bei einem Mainboard habe ich die Wahl nicht. Aber bei den Lebensmitteln habe ich sie oft sogar im gewohnten Supermarkt.
    Man muss nicht mal zwingend zum Markt gehen. Trotzdem ist es für viele Leute kein Kriterium. Sei es nun wegen dem Geld (was nicht mal immer stimmt, regionales ist nicht immer teurer) oder weil es sie für kein Kriterium ist.
    Da müssen wir ansetzen. Wieso wird Regionalität nicht in der Schule gelehrt?
    Ich kann mich an keine Unterrichtsstunden erinnern, als auf die Konsequenzen hingewiesen wurde, wenn wir Tomaten aus Italien oder noch weiter weg kaufen.
    Geändert von Alfons (28.05.2020 um 16:34 Uhr)

  9. #134

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    Zitat Zitat von spieluhr Beitrag anzeigen
    Es gibt aber auch genügend Menschen die wollen oder können einfach (aus finanziellen Gründen zb.) nicht dauerhaft "Bio" einkaufen.
    Das mag sein, ist ein Argument, dass ich bei dem Thema immer wieder höre und entgegne:
    1. Wer spricht davon, dass JEDER das Geld für Bioprodukte ausgeben muss?
    2. Sollte reflektiert werden, ob Bio nicht zum Standard und der Standard für fragwürdig erklärt werden sollte (zumindest bei halbwegs gesunden Lebensmitteln)

    Letztendlich ist Bio doch die natürlichere Produktion. Vor noch wenigen Jahrzehnten war das der Standard. Dann kamen Berge an Chemie, wodurch sich das wandelte. Hart formuliert ist es doch im Moment eine 2-Klassen Gesellschaft: Wer es sich leisten kann, kauft hochwertige Bio-Produkte. Wer es nicht kann, dem bleiben nur die Nicht-Bio Produkte. Die stecken voller Chemie, die zumindest im Verdacht steht, gesundheitsschädlich zu sein. Ob und in welcher Form ist oft gar nicht bekannt oder wurde/wird vertuscht. Wie viele Menschen alleine Monsanto auf dem Gewissen hat, will ich gar nicht wissen.

    Daher sollte in meinen Augen Bio der Standard sein. Damit Ärmere dadurch nicht das Nachsehen haben (#1), soll das staatlich bezuschusst werden. Finanzieren können wir das mit z.B. völlig unsinnigen Subventionen von Fleischexporten. Oder in dem das Kriegsbudget der NATO mal reduziert statt angehebt wird. So viele Milliarden werden großteils zur Schaffung von fremden Elend eingesetzt. Einen Teil in sinnvolle Lebsmittelsubventionen für z.B. Bio Obst/Gemüse investiert und wir haben eine mehrfache Win-Win Situation, bei der nur die Rüstungsindustrie verliert.

  10. #135
    Gunnery Sergeant Avatar von spieluhr
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    Zitat Zitat von Th3Dan Beitrag anzeigen
    Letztendlich ist Bio doch die natürlichere Produktion. Vor noch wenigen Jahrzehnten war das der Standard.
    Musst du mir nicht erklären, ich bin ein Kind der end_1960'er Jahre und weiß daher wie es früher einmal war und wie die letzten Jahrzehnte mit den Futteralien rum gepanscht wurde.
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