S.T.A.L.K.E.R. Shadows of Chernobyl - Todeszone; Autoren: Claudia Kern und Bernd Frenz , 266 Seiten

Das Buch erzählt die Geschichte von David Rothe, der als Schüler zusammen mit seinen Eltern eine etwas ungewöhnliche Reise in einem Bus in die Sperrzone von Tschernobyl unternimmt. Die Reise soll Touristen die verheerenden Folgen des Reaktorunglücks veranschaulichen. Allerdings geht irgendwas schief. Die Reisenden und der Bus verschwinden spurlos. Nur ein völlig verwirrter David wird aufgefunden und in ein Krankenhaus gebracht. Bald interessieren Wissenschaftler, Polizei und Militär sich für den Jungen, da er übersinnliche Kräfte entwickelt hat. Zusammen mit dem Polizisten Alexander Marinin kann David aus dem Krankenhaus flüchten und entkommt den Militärs. Er versteckt sich in der Zone wo er fortan versucht, hinter die Machenschaften in der Zone von Tschernobyl zu kommen.

Das Buch ist durchwegs spannend aufgebaut und verspricht viel Kurzweil, wenn es auch nicht große Leseansprüche stellt. Der phantastische Thriller stellt das Prequel zu dem beliebten Computerspiel S.T.A.L.K.E.R. Shadows of Chernobyl dar und versucht ein wenig Licht hinter die Entstehung der Mutationen in der Zone zu bringen. Dem ersten Band "Todeszone" folgen noch weitere Abenteuer um David Rothe und Alexander Marinin.

Gute Unterhaltung, aber sicherlich kein Kandidat für den Literaturpreis. Allerdings habe ich über dieses Buch wieder den Einstieg ins Lesen gefunden

cu
Gargi