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Thema: Anleitung: Wie testet man Ram-Riegel mit Memtest86+ V2.01 (21.02.2008)?

  1. #1
    Private Avatar von Phili
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    Ausrufezeichen Anleitung: Wie testet man Ram-Riegel mit Memtest86+ V2.01 (21.02.2008)?

    1. Einleitung

    Hallo liebe Gemeinde!

    Nachdem ich ab und zu verschiedene Bluescreens unter Vista 64bit hatte, entschloss ich mich, mal meine beiden Ram-Riegel (siehe Signatur) durchzuchecken. Überall wurde mir dazu das bootfähige Programm Memtest86+ empfohlen. Ich habe es angewendet, doch konnte ich mit dem angezeigten Bildschirm kaum etwas anfangen. In diversen Foren gibt es bislang keine sinnvolle, verständliche und übersichtliche Erklärung, wie der Testprozess von Memtest86+ V2.01 überhaupt abläuft, weshalb ich mich recht umständlich selbst informieren musste. Um dies allen zukünftigen Memtest86-Anfängern zu ersparen, schreibe ich nun diesen Guide.
    Wem das zu simpel, überflüssig und blöd erscheint, der lese bitte einfach nicht weiter. Wer allerdings vor den selben Problemen bei der Interpretation von Memtest86+ steht, der erfreue sich an meinen Ausführungen.

    Noch eine Anmerkung: Hier im Forum wird offiziell das Programm GoldMemory zum testen der Rams empfohlen.
    http://www.mindfactory.de/forum/spei...7-rams-ok.html

    Auch Vista selbst besitzt ein implementiertes Speicherdiagnosetool
    (unter Systemsteuerung [in "klassischer Ansicht"] -> Verwaltung -> Systemdiagnosetool).

    Beide Programme fanden einmal bei einem meiner Ram-Riegel keine Fehler, während die kostenlose Version Memtest 86+ V2.01 zahlreiche anzeigte. Es ist also davon auszugehen, dass Memtest86+ das zuverlässigste der drei Programme ist (die Fehler wird es sich ja kaum selbst ausgedacht haben) und als letztes Mittel auch benutzt werden sollte. Der commom sense in der deutschen Forenlandschaft bestätigt diese Ansicht.

    2. Download und Installation

    Das Programm Memtest86+ muss auf einen bootfähigen Datenträger kopiert/gebrannt werden, um sich dann bei einem Neustart noch vor dem Laden des Betriebssystems zu initialisieren.

    Dazu hat man mehrere Möglichkeiten.
    a) Entweder erstellt man eine Startdiskette (Floppy). Dazu lädt man unter
    diesem Download-Link
    http://www.memtest.org/download/2.01....01.floppy.zip
    die gepackte Datei herunter, entpackt sie und erstellt die Diskette (für nähere Infos zum Erstellen einer Bootdiskette bitte googlen).

    b) Oder man bootet das Programm von einem USB-Stick (mit Dateisystem "FAT 32") aus und findet die entsprechenden Dateien dazu unter diesem DL-Link
    http://www.memtest.org/download/2.01...+-2.01.exe.zip
    (für nähere Infos bitte googlen).

    c) Oder aber - und so habe ich es gemacht -, man brennt sich eine bootfähige CD (RW) oder DVD (RW), indem man diese Dateien herunter lädt
    http://www.memtest.org/download/2.01...+-2.01.iso.zip
    und nach dem Entpacken die Iso-Datei einfach auf eine leere Disk brennt.

    Es scheint nicht von Belang zu sein, welches Betriebssystem man installiert hat (das Booten von Memtest86+ findet ja auch noch vor dem Booten des Betriebssystems statt), ich selbst habe es schon unter Windows XP (32bit) und Windows Vista (64bit) verwendet.

    3. Booten des Programms

    Wenn man den bootfähigen Datenträger erstellt hat, belässt man ihn im entsprechenden Laufwerk/Slot und startet den PC neu. Entweder ist im BIOS dann bereits eingestellt, dass von diesem Datenträger gebootet werden soll und man gelangt direkt in das Programm Memtest86+, oder aber man startet noch einmal neu, betritt das BIOS (in meinem Falle durch Drücken von "Entf" während des Hochfahrens) und stellt dort unter dem Punkt "First boot device" das entsprechende Laufwerk/Slot ein (in meinem Falle also "First boot device: boot from CD/DVD"). Beim verlassen des BIOS nicht vergessen, die Änderungen zu speichern und dann abwarten, bis Memtest86+ geladen wurde.

    4. Interpretation der Programmoberfläche

    Nachdem Memtest86+ geladen wurde, beginnt es selbstständig und unverzüglich mit dem Testen des oder der Ram-Riegel. Es empfiehlt sich, wenn man es genau wissen will, jeweils nur einen Riegel auf dem Mainboard zu belassen und einzeln zu testen, um genau in Erfahrung zu bringen, welcher der Riegel unter Umständen der defekte ist.

    Das Programm beginnt nun, Daten auf den Riegel zu schreiben, wieder einzulesen und dann mit den originalen Daten zu vergleichen. Wenn dabei Differenzen auftreten, wird dies als Errors angezeigt.

    Hier ein Bild während eines Testlaufs ohne (bisherige) Errors:


    Es tut dies in mehreren Testvarianten, nämlich genau Acht. Bei welcher Testvariante sich das Programm gerade befindet, sieht man in der dritten Zeile (siehe gelbe Markierung auf dem Bild; dort führt Memtest86+ gerade den achten Test durch).
    Dabei besteht jeder der acht einzelnen Tests wiederum aus drei bis vier einzelnen Abläufen, deren jeweiliger Status in der zweiten Zeile angezeigt wird (siehe grüne Markierung; dort ist der aktuelle Ablauf in Testvariante acht gerade bei 84%).
    Der gesamte Fortschritt aller acht Testvarianten (inkl. der jeweiligen Abläufe) wird in der ersten Zeile angezeigt (siehe rote Markierung auf dem Bild; dort ist der Gesamtfortschritt gerade bei 98%).

    Sobald alle acht Textvarianten einmal komplett durchlaufen wurden, wird ganz unten auf dem Bildschirm "Pass complete..." (siehe schwarze Markierung im folgenden Bild) angezeigt.

    Hier ein Bild nach einem kompletten Testlauf ohne Errors:


    Das ganze hat bei mir mit 4GB Ram (auf zwei Riegeln) ca. 40 Minuten gedauert (siehe ganz links unter "...Time).

    Man kann dann mittels "Esc" das Programm beenden, entfernt den bootfähigen Datenträger und fährt den PC ganz normal hoch.
    Man kann allerdings auch einfach das Programm weiter laufen lassen, es beginnt einfach von vorn mit der Überprüfung der Rams, und zwar in einer Endlosschleife. Es heißt in den weiten Welten des World Wide Web, dass man das Programm ruhig einige Stunden laufen lassen sollte, um sichere Informationen über den "Gesundheitszustand" der Rams zu erhalten. Mir persönlich reicht ein kompletter Durchlauf (erste Zeile: 100%), um mit meinen Riegeln glücklich zu sein.

    Zudem habe ich einmal einen kaputten Ram-Riegel mit Memtest86+ getestet und hatte ca. 700 Errors. Nachdem das Programm zum zweiten Mal getestet hatte, waren es dann schon über 1000. Ich bin mir zwar nicht sicher, aber mir scheint, die Errors des ersten, zweiten und x-ten Durchlaufs werden immer weiter addiert, was natürlich wenig sinnvoll ist, denn so bekommt jeder Ram-Riegel, bei dem nur ein Error nach einem Testlauf erschien, irgendwann mal 100.000 Errors unterstellt (nämlich nach 100.000 Testläufen).
    Ich bitte um Korrektur, falls ich mich in diesem Punkt irren sollte!

    5. Anzeige der Errors

    Auf den zwei Bildern im letzten Punkt gab es keine Errors. Aber wo stehen die Errors eigentlich, wenn Fehler auftreten?

    Hier ein Bild während eines Testlaufs, der bei 19% Gesamtfortschritt bereits 62 Errors hervorbrachte:


    Die Gesamtzahl aller Errors wird unter "Errors" vermerkt (im Bild pink markiert).
    Genauere Informationen erscheinen im roten Feld unten. Wie die Meldungen dort zu interpretieren sind, weiß ich allerdings auch nicht. Man kann auch die Art der Fehleranzeige ändern, indem man mit "c" ein Menü öffnet und dort auswählt.

    Im Zweifelsfalle fotografiert man den Bildschirm nach 100% Durchlauf einfach ab und postet das Bild im Forum seines Vertrauens, um eventuell nähere Informationen zu den Errors zu erhalten.
    Immerhin weiß man nun, dass Fehler mit dem/den Rams auftreten, ob diese nun durch mangelnde Konfiguration des BIOS oder durch defekte Riegel hervorgerufen werden, steht auf einem anderen Blatt.

    In meinem Falle hatte ich ja ab und an verschiedene Bluescreens und hab daraufhin u.a. den Riegel getestet, dessen (unvollständiges) Memtest86-Ergebnis ihr auf dem letzten Bild seht. Ich hatte bis dahin die mit dem Mainboard gelieferte BIOS-Version in Benutzung. Nachdem ich mit dem mitgelieferten Gigabyte-Tool die aktuellste BIOS-Version für mein Mainboard heruntergeladen und installiert hatte (dann alle Werte im BIOS auf "default", also "Standard"), gab Memtest86+ für beide Riegel keine Errors mehr aus (die Bilder von diesem Testdurchlauf sind die beiden obigen). Ich hoffe nun, dass auch die Bluescreens zumindest seltener werden.



    Ich hoffe, mit dieser Anleitung einigen das Programm Memtest86+ in der Version 2.01 näher gebracht zu haben und keine Missgunst derer auf mich zu ziehen, die diesen Thread zu popelig finden. Es ging mir hier nicht um Selbstdarstellung oder Renomee, sondern darum, anderen die Diagnose mit Memtest86+ etwas zu erleichtern, da ich ja selbst spüren musste, wie blöd es ist, wenn einem nirgendwo klar erklärt werden kann, WAS das Programm macht, WO man sehen kann, was es macht und WIE man die Ergebnisse abzulesen hat.

    Mit freundlichem Gruß
    Philipp


    ----------------------------------------------------------------------------------------

    Mainboard: Gigabyte EP35-DS3 (rev. 2.1)

    Prozessor: Intel Core 2 Duo E8400 "Wolfdale"

    Ram: 2 x OCZ 2G8002G (CL 5, 400 Mhz)

    Grafikkarte: Gainward Bliss GeForce 8800 GTS 512 MB

    OS: Vista Home Premium 64bit (Service Pack 1)
    Geändert von jimknopf26419 (07.10.2013 um 14:48 Uhr) Grund: Broken Links entfernt

  2. #2
    Major General Avatar von Giga
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    Daumen hoch

    Vielen Dank fuer Deinen sehr guten Beitrag. Hab das gleich mal als Sticky gemacht

    Giga



    ...viele PCs

  3. #3
    Master Sergeant Avatar von gee
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    also wenn du die fehler nciht mehr gefunden hast, nachdem du ne neue bios-version drauf hattest, scheint das programm also nicht unbedingt fehlerhaften ram zu erkennen, sondern eher, ob man alles im bios richtig eingestellt hat....oder?
    also braucht man dieses prog eig. nicht, um den ram auf fehlerfreiheit zu prüfen...

  4. #4
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    Avatar von Phili
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    Zitat Zitat von gee Beitrag anzeigen
    also wenn du die fehler nciht mehr gefunden hast, nachdem du ne neue bios-version drauf hattest, scheint das programm also nicht unbedingt fehlerhaften ram zu erkennen, sondern eher, ob man alles im bios richtig eingestellt hat....oder?
    Das stimmt schon. Etwas genauer müsste man sagen: Das Programm findet Fehler bei defekten Ram-Riegeln oder es findet Fehler, die entstehen, wenn das BIOS nicht korrekt auf die Ram-Riegel abgestimmt ist.

    Aber ich denke, das wird aus meinem vorletzten Absatz klar, wenn man bis dahin aufmerksam liest. Oder etwa nicht?
    MB: Gigabyte EP35-DS3 / EP45-UD3P
    CPU: E8400 / Q9550
    Kühler: TT Big Typhoon / Scythe Mugen 2
    RAM: 2x2 GB OCZ Gold (800 MHz, CL5) / 2x2 GB OCZ Platinum (1066 MHz, CL5)
    GPU: EVGA GTX 285 (defekt...schnief) / GF 6200 LE
    PSU: Seasonic SS-400ET / Cougar CM 700W
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    Fans: Nanoxia FX08 / Noiseblocker XL2
    Display: Samsung SyncMaster 206BW (20")
    OS: Vista Home Premium 64-Bit (SP 2) / Windows 7 Professional 64-Bit

  5. #5
    Master Sergeant Avatar von gee
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    ja doch eigentlich schon....der anfang von deinem bericht hört sich nur so an, als würdest du testen wollen, ob dein ram selber defekt sei, und dich dann wundern, dass nur 1 programm in der lage ist, diese fehler zu finden ....und daher schrieb ich eben, dass der ram evtl gar keinen defekt hat, alsodie anderen programme schon richtig getestet haben...und eben das letzte programm nur dazu noch die mainboardeinstellungen überprüft.
    wer also nur wissen will, ob der ram defekt ist, sollte lieber zu den anderen programmen greifen, da man sonst fhelermeldungen bekommt und denkt der ram wäre defekt, obwohl eigentlich nur die einstellungen falsch sind....

    achja: aber sonst n netter beitrag, auch sehr hilfreich denke ich, für leute, die nicht wissen, ob se alles richtig eingestellt haben!

  6. #6
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    Avatar von Phili
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    Ach so, ja, deine Gedanken kann ich nachvollziehen.
    Ist halt nur die Frage, ob GoldMemory und das Speicherdiagnosetool deswegen keine Fehler angezeigt haben, weil die Rams eigentlich okay sind (während Memtest Fehler angezeigt hatte, nicht weil die Rams defekt sind, sondern weil das BIOS falsch eingestellt war), oder ob die beiden Progs einfach nicht so gründlich sind, so dass sie selbst dann keine Fehler angezeigt hätten, wenn das Problem tatsächlich an den Rams gelegen hätte. Das ist eben Spekulation und jeder muss für sich entscheiden, wie er es auffasst.

    Fakt ist jedenfalls das, was ich ja im letzten Post schon schrieb:
    Das Programm findet Fehler bei defekten Ram-Riegeln oder es findet Fehler, die entstehen, wenn das BIOS nicht korrekt auf die Ram-Riegel abgestimmt ist.
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  7. #7
    Lieutenant General Avatar von BigWhoop
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    Ich bitte um aufräumen und löschen dieses Threads! Leute könnten glauben gemacht werden das dies irgendwas bringt. Leider findet memtest nur einen bruchteil der Fehler die ein RAM haben kann. Viel bessere Ergebnisse liefert da:

    http://www.mindfactory.de/forum/spei...oldmemory.html
    2.00000000 + 2.000000000 = 3.999998456

    hwmartikel - Anleitung: Wie testet man Ram-Riegel mit Memtest86+ V2.01 (21.02.2008)?

  8. #8
    First Sergeant Avatar von Coprophiliac
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    Da frage ich mich welche Fehler ein RAM sonst noch haben kann, außer geschriebener Wert != gelesener Wert. So ein Testprogramm kann sich nur durch Aktualität - also z.B. Unterstützung aktueller Prozessoren und Speichercontroller hervortun oder neuere Algorithmen unterstützen, die die Tests beschleunigen. Und während ich in den Changelogs vom Memtest86+ etwas von aktuellen Intel Prozessoren und Chipsätzen lese, ist die Version von Goldmemory vom 23.03.2007 einfach total veraltet.

    Im Vergleich nochmals beide Programme, wobei ich hoffentlich nicht erklären muss, warum auch mein Favorit und auch das einzige Programm das ich verwende memtest86+ ist: (Stand 01.03.2009)

    Memtest86+:
    Lizenz: Freeware unter GPL (Sourcecode verfügbar)
    Kosten: 0 Euro / $
    Letztes Update: 2008-12-22 (Version 2.11)
    Support: Offizielles Forum, Emailkontakt Entwickler
    Packages: CD ISO, Floppy ISO, USB Stick Images, Linux Binaries, Sourcecode

    Goldmemory:
    Lizenz: Shareware (30 Tage)
    Kosten: 29$ oder mehr (55$ für die Pro Version)
    Letztes Update: 2007-03-23 (Version 6.92 Shareware)
    Letztes Update: 2008-03-20 (Version 7.20 STD und 7.70 PRO nur für registrierte Nutzer)
    Support: Englisches Manual, Emailkontakt Autor
    Packages: ZIP Archiv mit CD und Floppy Image

    :EDIT:
    Vielleicht nochmals zur Erklärung aus welcher Ecke ich komme. Ich bin kein Übertakter oder Computerspieler sondern kümmere mich im Freundes- und Bekanntenkreis um die Rechner. Und wenn es irgendwann (was eigentlich sehr selten vorkommt) wirklich zu einem defekten Speicher kam hat mir Memtest bis jetzt _IMMER_ den Verdacht bestätigt.
    Geändert von Coprophiliac (01.03.2009 um 20:39 Uhr)
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  9. #9
    Lieutenant General Avatar von BigWhoop
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    Naja ist ja schön wenn du memtest verwendest aber dann wunder dich nicht wenn du fehler bekommst obwohl memtest tage lang durch läuft

    und was die 30 tage angeht... die zeit reicht bei weitem aus um zu testen.
    2.00000000 + 2.000000000 = 3.999998456

    hwmartikel - Anleitung: Wie testet man Ram-Riegel mit Memtest86+ V2.01 (21.02.2008)?

  10. #10
    First Sergeant Avatar von Coprophiliac
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    Wenn ich eine Linux LiveCD oder eine beliebige Rescue CD starte und Memtest86 als Bootoption finde, fühle ich mich zuhause. Und tagelang irgendwelche Speichertests durchlaufen zu lassen, ist vielleicht für ein übertaktetes System sinnvoll - aber nicht für einen normalen PC Anwender.

    Dieser übrigens sehr gute Artikel richtet sich auch genau an diese Benutzergruppe. Also an Leute die vermuten, dass evtl. ein RAM Riegel defekt sein könnte und es jetzt genau wissen wollen, bevor neu gekauft oder z.B. reklamiert wird. Das macht ja auch Sinn, denn was ich auch genial finde ist die 10 Jahre Garantie von MF auf verkaufte Speicher. Und in der Zeit kann sicher auch bei normaler Benutzung oder eben durch Zufall mal ein Defekt entstehen und das egal bei welchem Hersteller.
    Und ich kann wirklich nur nochmals betonen, dass ich bis jetzt sehr sehr wenige Probleme mit Speicherriegeln hatte und in den Fällen froh war, dass es ein kostenloses Testprogramm gab das mir dann Sicherheit verschafft hat.

    Die Shareware Lizenz hat der Goldmemory Autor auch nicht willkürlich gewählt, sondern die erlaubt das Antesten der Funktionen. Und der Programmautor erwartet fairerweise auch eine Bezahlung für seine Arbeit, wenn man das Programm dann normal (und dann auch nur auf nur EINEM einzigen PC) einsetzt, um z.B. das eigene System von Zeit zu Zeit zu prüfen.

    Ich selbst bin auch nicht im geringsten abgeneigt, mir meine Meinung korrigieren zu lassen - vorausgesetzt ich bekomme schlagkräftige Argumente geliefert. Ich sehe aber so den Vorteil des 29$+ teuren Programms nicht und kann auch die Forderung
    Zitat Zitat von BigWhoop Beitrag anzeigen
    Ich bitte um aufräumen und löschen dieses Threads! Leute könnten glauben gemacht werden das dies irgendwas bringt.
    nicht verstehen.
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  11. #11
    Lieutenant General Avatar von BigWhoop
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    NAja es ist simpel...Defekter Speicher OCZ...

    Windows mem test 1 Tag laufzeit => garnichts

    memtest in win und nach livecd boot (linux *heart*) => garnichts

    goldmemory => error nach schon 1h

    -------------------

    Übertakter Speicher eines Kunden

    siehe oben!

    ---------------

    ...............etcpp. das kann ich fortführen bis, was weiss ich wann.

    Es ist schon lange bekannt und oft hier besprochen worden das memtest nicht wirklich fehler findet...wenn memtest wirlich was findet ist der speicher absolut hinüber.
    2.00000000 + 2.000000000 = 3.999998456

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  12. #12
    First Sergeant Avatar von Coprophiliac
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    Okay. Das sind also Probleme, die ja im Programmcode zu liegen scheinen, wenn die Speicherriegel wirklich defekt waren. Da aber beim Übertakten - soweit ich mir das Vorstellen kann - beim Betreiben der Riegel außerhalb der Spezifikationen aber jederzeit Probleme auftreten können ist das bei mir auch kein deterministischer Beweis für ein nicht funktionierendes Testprogramm.

    Da ich aber selbst Software teste und auch Opensource Software immer nur durch die Mithilfe aller lebt, wächst und besser wird, würde ich solche Fehler einfach auf dem offiziellen Memtest86+ Forum posten. Dort werden Sie geholfen und einfaches Diskutieren hier oder anderswo bringt ja niemand etwas. Zudem sollen ja auch nur kaputte Speicher gefunden werden. Das Schöne an PCs ist ja dass alles entweder 1 oder 0 ist und es keine Zwischenzustände geben sollte.
    Nur der Mensch und seine Programme sind fehlbar
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  13. #13
    Lieutenant General Avatar von BigWhoop
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    Zitat Zitat von Coprophiliac Beitrag anzeigen
    soweit ich mir das Vorstellen kann - beim Betreiben der Riegel außerhalb der Spezifikationen aber jederzeit Probleme auftreten können ist das bei mir auch kein deterministischer Beweis für ein nicht funktionierendes Testprogramm.
    doch denn die berechnungen sind die gleichen. Wenn aber das PRogramm den RAM nicht genug auslastet ist das ein Problem. Das ist ja schon der Grund warum die meisten leute wenigsten davon überzeugt werden können ein memtest zu booten und nicht von windows aus zu betreiben 100% sicherheit gibt leider kein Tool da immer mal was dazwischen kommen kann und sei es das elektron aus dem Weltraum... Goldmem ist aber zumindest das beste tool, welches es momentan auf dem markt, und das sogar noch kostenlos, gibt. In meiner Firma haben wir schon vieles durch da kannst du dir sicher sein.
    2.00000000 + 2.000000000 = 3.999998456

    hwmartikel - Anleitung: Wie testet man Ram-Riegel mit Memtest86+ V2.01 (21.02.2008)?

  14. #14
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    Da kann ich BigWhoop absolut beipflichten: Memtest ist Goldmemory in der Praxis weit unterlegen. Wenn man mit Memtest schon den Fehler findet, baucht man mit GoldMemory nicht drüber zu gehen. Wenn aber Memtest nichts findet heißt das noch lange nicht, dass keine Fehler da ist. Also gleich mit GM testen!
    Mit Goldmemory sind meiner Erfahrung nach mit 99,5%iger Sicherheit klare Aussagen darüber machbar, ob ein Modul defekt ist oder nicht bzw. ob es mit den gegenwärtigen RAM-Einstellungen Probeme macht.

  15. #15
    First Sergeant Avatar von Coprophiliac
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    Idee Erklärung Vorschlag zum Test

    Da ich wie schon geschrieben noch nicht sehr viel Erfahrung mit defekten RAMs hatte, will ich auch Dir auch Deine Erfahrungen nicht schlechtreden. Für mich hatte sich schon aufgrund des Preises Goldmemory gar nicht als Alternative angeboten. Und aufgrund dem Hinweis auf "gegenwärtigen RAM-Einstellungen" würde ich sagen, dass Du auch eher im Bereich Overclocking mit RAM Tests zu tun hast.

    Ich wollte nochmals ganz kurz auf den Beitragseröffner eingehen, der ja sein Problem mit dem Speicher auch per BIOS Update aus der Welt geschaffen hat. Sowohl die Speicherprüfung mit dem Vista Systemtool wie auch mit Goldmemory hatte hier keine Fehler gezeigt und nur wegen der Memtest86+ Überprüfung ist er auf den Fehler - bzw. in dem Fall wohl eher die Inkompatibilität des Speichers mit dem Mainboard - aufmerksam geworden.

    Der Memtest86+ Autor selbst gibt in Sektion 8 (Trouble-shooting Memory Errors) der README Datei an, wie durch das Programm angezeigte Fehler zu bewerten und beiseitigen sind. Hier wird auch explizit nochmals darauf hingewiesen, dass gefundene Fehler nicht unbedingt etwas mit de(m|n) Speicherriegel zu tun haben müssen, denn das Programm testet auch die CPU, deren L1 und L2 Caches und das Mainboard.
    Weil er auch selbst oft wegen der Zuverlässigkeit und Sicherheit der gemeldeten Fehler gefragt wird, geht er darauf in einem extra Teil der Sektion ein.
    Er schreibt auch von der Möglichkeit, dass die Speichergröße falsch erkannt werden können und dass dann eben beim Testen von "Nicht-Existierendem" Speicher Fehler geworfen werden. Gerade dann werden einen Haufen aufeinanderfolgende Speicherbereiche und sehr viele defekte Bits gemeldet - ähnlich dem was der Beitragsersteller dokumentiert hat. Sollten es allerdings wenige Speicherbereiche und meistens nur ein paar wenige Bits sein die als defekt gemeldet werden, handele es sich mit ziemlicher Sicherheit um valide Fehler in einer der Speicherbänke. Um welche Bank es sich handelt solle dann mit Auswechseln, Rotieren oder Entfernen und normalen Ausschlussmethoden bestimmt werden. Die sehr große Vielfalt der System, Speicherkontroller und Speicherbelegungen macht es unmöglich dies per Software anzugeben.
    Auch die Möglichkeit eine Inkompatibilität von Komponenten wird in der README beschrieben und solche können natürlich in jedem Testprogramm zu Fehlern führen.

    Zum Thema Auslastung des RAMs habe ich in den Quelltext von Memtest86+ geschaut und da wird sogar für die kritischen Teile handoptimierter Assembler Code verwendet, um die Routinen zu beschleunigen. Was Goldmemory und andere Closed Source Tools da machen weiss nur der Programmierer selbst.

    Und dass Speichertests von Fremdherstellern unter Windows aufgrund der eigenen Speicherverwaltung (und -verschwendung) von Windows nicht effektiv und aussagekräftig sein können streite ich nicht ab. Deswegen sollten auch die jeweils angesprochenen Programm genau benannt werden, denn es gibt auch ein Memtest von HCI das direkt unter Windows ausgeführt werden kann. Elektronen aus dem All gibt es hoffentlich nicht zu berücksichtigen und die Neutrinos stören den Testablauf eher nicht

    Ich würde aber vorschlagen einfach einen Thread zu eröffnen mit dem Vergleich der Testprogramme, die man dann mit realen Fällen füllen könnte. Ich habe hier irgendwo noch einen defekten Qimonda DDR Riegel liegen den ich gerne einmal mit verschiedenen Programmen und auch auf unterschiedlichen Systemen durchteste und dafür auch Testversionen verwenden würde. Als Vorschlag würde ich das originale Memtest86, den offenen GPL Nachfolger Memtest86+ und eben die 30 Tage Testversion von Goldmemory nehmen. Denn egal wo ich online geschaut habe bevorzugt mal einer das oder jenes Programm. Und die meistens geben auch zu, dass die Aussagen einfach aus einem Bauchgefühl heraus getroffen werden.
    Geändert von Coprophiliac (04.03.2009 um 00:49 Uhr) Grund: Teilchenbeschleuniger
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  16. #16
    Lieutenant General Avatar von BigWhoop
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    Zitat Zitat von Coprophiliac Beitrag anzeigen
    Und die meistens geben auch zu, dass die Aussagen einfach aus einem Bauchgefühl heraus getroffen werden.
    Genau. Und bei mir und vielen anderen Berufskollegen ist das JAhre lange erfahrung!
    2.00000000 + 2.000000000 = 3.999998456

    hwmartikel - Anleitung: Wie testet man Ram-Riegel mit Memtest86+ V2.01 (21.02.2008)?

  17. #17
    Master Gunnery Sergeant Avatar von Max
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    Ich habe lange überlegt ob ich dazu auch was schreiben sollte und ich riskier es mal.

    Wie einige wissen halte ich von diesen Programmen allgemein nicht besonders viel und das hat auch seine Gründe.
    Ob ich nun GM, Memtest oder irgendein anderes Programm nutze macht fast keine Unterschiede, denn alle Programme arbeiten nach demselben Prinzip. Da das komplette Testen des RAMs ewig dauern würde benutzen alle Testalgorithmen die logischer weise auch immer denselben Hintergrund haben. Man schreibt ein Bit in eine Zelle und ließt die benachbarten Zellen aus oder eben umgekehrt.
    In Zwei zellen wird ein Bit geschrieben und die eingeschlossene Zelle wird ausgelesen.
    erste Frage: Wie ist ein Speicherchip physikalisch aufgebaut? soll man es sich als eine aneinander Reihung von Zellen verstehen also von 0 bis z.B. 8191 = 1 Kibibyte, oder handelt es sich um einen zweidimensionalen Aufbau in der Form A x B = 1 Kibibyte? Falls ersteres zutrifft würde es wohl wirklich reichen, wenn ich, sagen wir mal in Zelle 3 ein Bit schreibe und daraufhin die Zellen 2 und 3 auslese. Ist der Aufbau aber in der Form A x B wäre es wie mit Pixeln bei einem digitalen Bild. Dort kommt es drauf an wo sich die Zelle befindet….eine Zelle in einer „ ecke“ hat nur 3 Nachbarn, eine in der Mitte hat 8, eine am Rand hat 5. Wissen die Ausleseprogramme das und wenn ja, lesen sie auch wirklich die benachbarten Zellen aus? was auch noch interessant wäre ist die Antwort auf die Frage ob sie die um die geschriebenen Daten angrenzenden Zellen vor den Schreiben des Blocks mit nullen beschrieben haben. Wurden sie nicht mit nullen beschrieben und beim Auslesen werden einsen gefunden ist das kein Fehler. Das Spiel kann man endlos weiterführen.
    Zweite Frage: Hat hier jemand Ahnung von Adressierung?
    Im Forum ist vor nicht all zu langer zeit der Begriff „ganged/ungaged“ gefallen. Dazu kommen noch Begriffe wie „Symetric/Interleaved“. Kurze erklärung dazu:
    Gaged: Bei Memorychannel werden wie bei RAID 0 zu einen Channel verbunden. Effektiv erhält man dadurch einen Memorychannel mit 128 Bit Breite und theoretisch doppeltem Datendurchsatz.
    Ungaged: Beide Memorychannel arbeiten UNABHÄNGIG voneinander. Jeweils ein Schreib/Lesevorgang pro Channel mit 64 Bit Breite.
    War ganz leicht im Grunde…jetzt wird schwerer: Symetric/Interleaved im Gaged Mode
    Ich werde es an einem Modell erklären. Symetric/Interleaved ist beschreibt die Art der Adressierung.
    Wir haben 4 Module im Rechner.
    1. Modul 1 geht von 0 – 250
    2. Modul 2 geht von 251 – 501
    3. Modul 3 geht von 502 – 752
    4. Modul geht von 753 – 1003
    Alles klar? Dann los
    Interleaved:
    Speicherbereich 0 – 1003 -> 0, 502, 251, 753, 1……
    Die Module werden ineinander verschachtelt adressiert, dass kann auch innerhalb desselben Channels sein…..man weiß es nicht(das war nur ein prinzip Beispiel).
    Symetric bedeutet einfach symetrisch…ich glaube dazu ist keine Erklärung notwendig.
    0, 502, 1, 503….
    Ein schöne Sache….je nachdem wie adressiert wird werden die Daten über die Module verteilt. Kombiniert mit der NachbarProblematik kommt da ein richtig komplexes Problem bei raus. Ob das wohl gelößt wurde, wenn nicht einmal die Speichergröße richtig erkannt werden kann?
    Nochwas zu selber nachdenken: Das Prog schreibt ins RAM und ließt aus…bei Abweichungen zur Referenz mit der das Ausgelesene verglichen wird werden Fehler gemeldet, richtig? WO WURDE DENN DIE REFERENZ GESPEICHERT? Auf die Antwort gibts 100 Punkte.
    Sämtlicher Speicher inclusive CPU Cache wird zusammengehauen und getestet. Das ist im Grunde ja nicht schlimm aber keiner sagt etwas darüber, wie das Programm das genau macht. MEMtest macht es wenigstens ansatzweise, GM sagt nichts darüber. Ich persönlich glaube nicht, dass sämtlicher Speicher wenn er getestet wird vorher mit 0 beschrieben wird. Was nicht gut ist, denn dann wird etwas getestet, was sich in einem unbekannten Zustand befindet
    "Wir müssen die Religion des anderen respektieren, aber nur in dem Sinn und dem Umfang, wie wir auch seine Theorie respektieren, wonach seine Frau hübsch und seine Kinder klug sind"

    Zitat Zitat von Ralph1963 Beitrag anzeigen
    rubbel- und quietschtests an der Chroma
    Zitat Zitat von Ralf1963 Beitrag anzeigen
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  18. #18

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    Wie einige wissen halte ich von diesen Programmen allgemein nicht besonders viel und das hat auch seine Gründe.
    Das diese Programme unfehlbar sind behauptet auch keiner.

    Wie möchtest du sonst feststellen, ob ein Speicher defekt sein könnte? Handauflegen? Kristallkugel?

    WO WURDE DENN DIE REFERENZ GESPEICHERT?
    Im von z.b. Memtest reservierten Speicher für Memtest?
    Geändert von sekra (05.03.2009 um 15:58 Uhr)

  19. #19
    Master Gunnery Sergeant Avatar von Max
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    Zitat Zitat von Max
    Wie einige wissen halte ich von diesen Programmen allgemein nicht besonders viel und das hat auch seine Gründe.
    Zitat Zitat von sekra Beitrag anzeigen
    Das diese Programme unfehlbar sind behauptet auch keiner.

    Wie möchtest du sonst feststellen, ob ein Speicher defekt sein könnte? Handauflegen? Kristallkugel?
    Garnicht, denn der Speicher ist zu 99,9% nicht kaputt
    Zitat Zitat von Max
    WO WURDE DENN DIE REFERENZ GESPEICHERT?
    Zitat Zitat von sekra Beitrag anzeigen
    Im von z.b. Memtest reservierten Speicher für Memtest?
    Richtig...man testet den RAM, indem man ihn mit einer Bitfolge beschreibt um sie wieder auszulesen und mithilfe einer Referenz zu vergleichen die in demselben vermutet defekten RAm hinterlegt wurde.
    Das nennt man glaube ich Alogismus
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    Zitat Zitat von Ralph1963 Beitrag anzeigen
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    Zitat Zitat von Ralf1963 Beitrag anzeigen
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  20. #20

    Standard

    Richtig...man testet den RAM...
    Dann bekomm ich nun die 100 Punkte?

    Ich möchte diese gerne gegen eine Waschmaschine eintauschen.

    Prinzipiell hast du natürlich recht. Allerdings bleibt eben keine großartige andere Möglichkeit. Und ich muss sagen, dass Programme wie Memtest oftmals recht behalten.

  21. #21
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    Zitat Zitat von sekra Beitrag anzeigen
    Dann bekomm ich nun die 100 Punkte?

    Ich möchte diese gerne gegen eine Waschmaschine eintauschen.

    Nein....tut mir leid.
    die hättest du bekommen wenn du mir das geschrieben hättest, was ich nach "Richtig...man testet den RAM..." geschrieben habe...exklusive meiner im Satz enthaltenen Meinung natürlich.
    Den RAM mit sich selbst zu testen ist wie wenn du zum Arzt gehst, weil dein Bein wehtut, der dich auffordert ein bischen durch Zimmer zu gehen und aufgrund der Tatsache dass du gehen kannst dich als simulant wieder nach Hause schickt. Diese Methode mag bei Knochenbrüchen funktionieren, bei subtileren Sachen versagt sie aber völlig. Leider ist es aber so das die wenigsten RAM Module in einer Art und Weise kaputt sind die man beim Menschen als Knochenbruch(also total im Arsch) auslegen könnte.
    Ich würde sagen 80%.....ist ne 2 glaube ich...bekommst ein Rasierer dafür...ok?
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    Zitat Zitat von Ralph1963 Beitrag anzeigen
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    Zitat Zitat von Ralf1963 Beitrag anzeigen
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  22. #22

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    Ich würde sagen 80%.....ist ne 2 glaube ich...bekommst ein Rasierer dafür...ok?
    Dann hättest aber schreiben müssen:

    Antworten Sie mit mehr als einer Zeile.

  23. #23
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    Lächeln

    Zitat Zitat von BigWhoop Beitrag anzeigen
    Genau. Und bei mir und vielen anderen Berufskollegen ist das JAhre lange erfahrung!
    Die habe ich zugegebenermaßen nicht vorzuweisen.
    Allerdings: Mein Eindruck war damals, als ich mich mit Memtest86+ zum ersten Mal befasste, dass es durchaus den besten Ruf im WWW genießt, was Speicherdiagnose angeht.
    Mag sein, dass sich das mittlerweile geändert hat, was ich mir aber in Anbetracht der Update-History der beiden Programme, die Coprophiliac gepostet hat, schwer erklären könnte. Die Aktualität zumindest spricht ja doch für Memtest86+.

    Klar ist auf jeden Fall, ich bin kein "Fanboy". Mir ist das total schnurz, ob jemand Goldmemory oder Memtest benutzt, oder sich sogar nur auf Vistas Diagnosetool stützt. Ich kann nur meine Erfahrung wiedergeben und die ist genau gegensätzlich zu deiner, BigWhoop:

    Zitat Zitat von BigWhoop
    NAja es ist simpel...Defekter Speicher OCZ...

    Windows mem test 1 Tag laufzeit => garnichts

    memtest in win und nach livecd boot (linux *heart*) => garnichts

    goldmemory => error nach schon 1h

    Goldmemory fand...
    Zitat Zitat von mir
    bei einem meiner Ram-Riegel keine Fehler, während die kostenlose Version Memtest 86+ V2.01 zahlreiche anzeigte.
    Ob das nun an einem veralteten BIOS oder einem defekten Riegel lag, ist mir persönlich zunächst egal. Ich möchte wissen, wo ich die Fehlerquelle für Bluescreens näher eingrenzen kann. Das ist mir mit Memtest gelungen, mit Vista und Goldmemory nicht. Anschließend habe ich das BIOS auf den neusten Stand gebracht und alles lief fehlerfrei und ohne Bluescreens. Das ist bis heute so, diese Komponenten haben sich in meinem System nicht geändert.
    Mit einem weiteren System habe ich auf gleiche Weise die RAMs getestet und der eine defekte Riegel wurde umgetauscht - seitdem läuft es wunderbar.

    Da haben wir also unterschiedliche Erfahrungen und können verschiedene Programme empfehlen, so ähnlich ist es bei den Nutzern von Intel vs. AMD, Microsoft vs. Linux, Win XP vs. Vista, 32 bit vs. 64 bit, ATI vs. Nvidia, Single-GPU vs. Multi-GPU, Quadcore vs. Dualcore, etc. pp.
    Aber deswegen müssen wir ja nicht gleich so überreagieren, wie es in vielen dieser Diskussionen geschieht.
    Deshalb finde ich diese Forderung reichlich übertrieben und ein wenig unsachlich:

    Zitat Zitat von BigWhoop
    Ich bitte um aufräumen und löschen dieses Threads!
    Vielleicht funktioniert ja auch eine Koexistenz? Und vielleicht kann ja jeder selbst eine Entscheidung treffen, welches Tool er nutzen möchte?
    Ich wäre auch nicht empfindlichst verletzt, wenn der Goldmemory-Sticky über diesen Thread gerückt würde.
    Ich denke, am besten fährt man sowieso, wenn man alle Möglichkeiten nutzt, die einem zur Verfügung stehen, das heißt also, beide Programme nacheinander durchlaufen lässt.


    PS:
    Zitat Zitat von Coprophiliac
    Dieser übrigens sehr gute Artikel richtet sich auch genau an diese Benutzergruppe.
    Vielen Dank!
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  24. #24
    Private
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    Avatar von Phili
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    Idee Update

    Die aktuellste Version von Memtest86+ trägt übrigens die Versionsnummer 2.11 und ist vom Dezember 2008.
    Memtest86+ - Advanced Memory Diagnostic Tool

    Große Veränderungen zu der Version 2.01 aus dem Guide wird es sicherlich nicht geben.
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  25. #25

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    Zitat Zitat von Phili Beitrag anzeigen
    Die aktuellste Version von Memtest86+ trägt übrigens die Versionsnummer 2.11 und ist vom Dezember 2008.
    Inzwischen V5.01 vom 27.09.2013...

    Ich bin kein Zahlen-Genie, aber es gibt so was wie Algorithmen etc.


    Das Testprogramm von Windows 10 fand bei mir auch keine Fehler, MemTest86 (memtest86.com) fand nach ein paar Sekunden viele Fehler, egal ob die Riegel einzeln oder zusammen getestet wurden...
    Bei dem Bluescreen stand lediglich sowas wie Memory_Managment
    Geändert von Paderman (23.11.2018 um 15:45 Uhr)
    Viele Grüße
    Paderman

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