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Thema: Laptop WLAN findet Access point nicht

  1. #1

    Standard Laptop WLAN findet Access point nicht

    Hatte einen alten Laptop mit einer PCMIA WLan Karte von Conceptronic und habe einen PC mit eingebautem Wlan.
    Ins Internet gehe ich mit Fritzbox. Das Wireless Lan ist aber zu schwach durch mehrere Zimmer. Habe deshalb einen Access Point mit Kabel bis rübergezogen, der den hinteren Teil des Hauses abdeckt.

    Habe nun einen neuen Laptop, der diesen AP nicht findet, selbst wenn er direkt daneben steht. Bin von WAP auf WEP und auf "frei" gewechselt, nichts hilft.
    Der SSID wird bekannt gegeben.
    Der neue Laptop findet auch die Fritzbox durch 3 Wände durch, aber nicht den AP.
    Habe Kanal gewechselt, SSID gewechselt, nichts hilft.

    Habe ein extra WLan tool für die Karte, nützt nichts, die Window Wlan konfiguration auch nichts. Weiß nicht mehr weiter.

    Danke für Hilfe.

  2. #2
    Major General Avatar von Giga
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    Standard

    Verwende einfach mal eine andere PCMCIA-Karte

    Giga



    ...viele PCs

  3. #3
    First Sergeant Avatar von Sydney83
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    Vielleicht ist hier was Hilfreiches dabei, ich hab da mal was zusammen gestellt.

    Schritt für Schritt zum eigenen Netz


    IP-Verbindung

    1. WLAN mit Win-Bordmitteln
    Problem: Sie wollen Ihr Netzwerk per WLAN aufbauen. Doch mit den Hersteller-Tools kommen Sie nicht zurecht.

    Lösung: Beim WLAN müssen Sie zunächst die Funkverbindung zwischen Router/Basisstation und dem Client - also dem WLAN-PC oder -Notebook - herstellen. Dazu können Sie die Software nutzen, die dem WLAN-Adapter beiliegt. Oder Sie greifen zu Windows-Bordmitteln: Klicken Sie unter „Systemsteuerung, Netzwerkverbindungen, Drahtlose Netzwerkverbindung“ auf „Netzwerkliste aktualisieren“: Dort sollte der Name Ihres WLANs erscheinen -markieren Sie ihn, und klicken Sie auf „Verbinden“. Bisweilen muss man mehrmals aktualisieren, bis sich die WLAN-Komponenten gefunden haben.
    Wenn Sie aus Sicherheitsgründen dem Router verboten haben, die WLAN-Kennung auszusenden, gehen Sie nach einem Rechtsklick auf „Drahtlose Netzwerkverbindungen“ zu „Eigenschaften, Drahtlosnetzwerke, Bevorzugte Netzwerke, Hinzufügen“ und tragen dort den Namen des WLANs ein. Wichtig: Spätestens nach diesem ersten Funktions-Check sollten Sie das WLAN absichern und den Router entsprechend konfigurieren.

    2. IP-Adressen automatisch
    Problem: Die Netzwerk-Rechner sind verbunden. Sie haben aber keine Lust, jetzt jedem PC manuell eine IP-Adresse zu verpassen.

    Lösung: Besonders bequem funktioniert das verteilen der IP-Adressen per DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol): Diese Funktion bietet der Router in seinem Konfigurationsmenü oder - wenn das Netzwerk über Internet Connection Sharing (ICS) von Windows ins Internet geht - der entsprechende Zugangsrechner. DHCP teilt automatisch jedem Netzwerk eine passende IP-Adresse aus einem bestimmten Bereich zu, der für private Netze reserviert ist. Welche IP-Adresse der PC bekommen hat, finden Sie mit dem befehl „ipconfig“ über „Start/Ausführen“ heraus.

    3. IP-Adressen manuell verteilen
    Problem: Per DHCP IP-Adressen zu verteilen, ist zwar bequem. Sie möchten aber lieber jeden Netzwerk-Rechner mit einer ganz bestimmten festen IP-Adresse v ersehen - zum Beispiel, um die Fehlersuche zu erleichtern.

    Lösung: Gerade in einem kleinen Netzwerk empfiehlt es sich, die IP-Adresse jedem Rechner manuell zuzuweisen. Dazu rufen Sie auf jedem Rechner per Mausklick die Eigenschaften der entsprechenden LAN-Verbindung auf - also zum Beispiel „Drahtloses Netzwerk“, wenn der Rechner per WLAN mit der Basisstation verbunden ist. Gehen Sie dann auf „Internetprotokoll (TCP/IP), Eigenschaften“. Markieren Sie „Folgende IP-Adresse verwenden“, und geben Sie in der ersten Zeile die IP-Adresse ein. Sie muss aus dem Adressbereich stammen, der für private Netze reserviert ist, zum Beispiel 192.168.0.X. „X“ steht für eine Zahl zwischen 1 und 254. Sie dürfen jede IP-Adresse nur einmal vergeben. Wenn Sie einen Router einsetzen, dürfen Sie dessen interne IP-Adressen nicht an einen Netzwerk-Rechner vergeben (siehe Handbuch).
    Als „Subnetzmaske“ tragen Sie 255.255.255.0 ein. Das genügt zunächst: Wenn das Netzwerk funktioniert, tippen Sie später in die Felder „Standardgateway“ und „Bevorzugter DNS-Server“ die IP-Adresse des Routers beziehungsweise des ICS-Zugangsrechners (Punkt 2) ein. Damit bekommt das LAN dann Zugriff aufs Internet.

    4. Erster Funktionstest
    Problem: Die Verbindung steht, die IP-Adressen sind verteilt. Jetzt würden Sie gern testen, ob Sie das Netzwerk bis hierhin korrekt eingerichtet haben.

    Lösung: Mit dem Konsolenbefehl „ping“ führen Sie den ersten Funktionstest aus. Tippen Sie ihn an einem Netzwerk-PC in der Eingabeaufforderung ein, gefolgt von der IP-Adresse eines anderen Rechners mit LAN. Welche IP-Adresse ein Rechner innerhalb verwendet, bekommen Sie mit dem Konsolenbefehl „ipconfig“ heraus. Antwortet der andere Rechner innerhalb einer bestimmten Zeitspanne, zeigt die Ping-Statistik „0% Verlust“ - und Sie haben beim Einrichten des Netzwerks alles richtig gemacht.

    5. Ping schlägt fehl
    Problem: Der Ping-Test misslingt in Ihrem Netzwerk. Sie sind aber sicher, dass Sie die LAN-Rechner korrekt verbunden und auch die IP-Adressen richtig verteilt haben.

    Lösung: bevor Sie alle Netzwerk-Komponenten und gegebenenfalls Kabel auf Funktionsfähigkeit testen, prüfen Sie die Firewall-Einstellungen auf den beteiligten PCs. Die Windows-XP-Firewall beispielsweise blockt standardmäßig Ping-Anfragen. Um die Firewall anzupassen, öffnen Sie per Rechtsklick das Eigenschaften-Menü der Netzwerkverbindung, über die Sie das Heim-LAN aufgebaut haben: Anschließend gehen Sie auf „Erweitert, Einstellungen, Erweitert“. Markieren Sie im oberen Fenster nur die passende LAN-Verbindung (gegebenenfalls deaktivieren Sie die übrigen). Unter „ICMP, Einstellungen“ aktivieren Sie „Eingehende Echoanforderungen zulassen“. Jetzt sollte der angepingte Rechner antworten.


    Windows XP

    6. Netzwerkumgebung leer
    Problem: Sie haben IP-Adressen verteilt und den Ping-Test fürs LAN erfolgreich durchgeführt. Doch wenn Sie jetzt im Windows-Explorer auf „Netzwerkumgebung“ klicken, bleibt das Menü leer.

    Lösung: Unter Windows sehen sich Netzwerkrechner nur, wenn sie sich in derselben Arbeitsgruppe befinden. Vergeben Sie deshalb bei allen Netzwerk-PCs unter „Systemsteuerung, System, Computername, Ändern“ denselben Namen für die Arbeitsgruppe. Er darf maximal 15 Zeichen lang sein, und Sie sollten weder Sonderzeichen noch Umlaute verwenden. Die Rechner im Netzwerk müssen dagegen alle einen einzigartigen Namen haben. Den wiederum vergeben Sie im selben Menü unter „Computername“.

    7. Ordner-Freigabe
    Problem: Sie möchten Benutzern an anderen Rechnern Zugriff auf Dateien erlauben, die auf Ihrem PC liegen.

    Lösung: Dazu müssen Sie den Ordner, in dem such die gewünschten Dateien befinden, für die Netzwerknutzung freigeben. Führen Sie einen Rechtsklick auf das Verzeichnis aus, und wählen Sie „Freigabe und Sicherheit“. Unter „Netzwerkfreigabe und -sicherheit“ markieren Sie das Freigabekästchen und wählen den Namen, unter dem der freigegebene Ordner im Netzwerk erscheinen soll. Standardmäßig lassen sich die Dateien in einem Ordner nur lesen. Sollen andere Netzwerk-Teilnehmer die Dateien auch verändern dürfen, aktivieren Sie das entsprechende Kästchen.

    8. Genauere Rechtevergabe
    Problem: Sie wollen einige Ordner nur für bestimmte Anwender freigeben. Die üblichen Freigabe-Einstellungen von Windows XP (siehe Punkt 7) nützen Ihnen daher nichts.

    Lösung: Unter XP Pro haben Sie die Möglichkeit, die Zugriffsrechte feiner abzustufen. Gehen Sie dazu im Windows-Explorer auf „Extras, Ordneroptionen, Ansicht“. Dort deaktivieren Sie „Einfache Dateifreigabe“. Nun erscheinen unter „Freigabe“ zusätzliche Menüpunkte, mit denen Sie den Ordner für eine bestimmte Anzahl von Benutzern freigeben („Benutzerbegrenzung“, unter XP Pro maximal zehn) oder Zugriffsrechte für einzelne Nutzer einschränken können („Berechtigungen“). Wählen Sie dazu über „Hinzufügen, Erweitert, Jetzt suchen“ die gewünschten Nutzerkonten aus. Wichtig: Das entsprechende Konto muss auf dem Rechner mit der Freigabe bereits angelegt sein.


    Feinabstimmung: Weitergehende Rechte lassen sich nur unter XP Pro vergeben (Punkt 8)


    9. Windows verweigert Zugriff
    Problem: Sie haben Ordner für bestimmte Benutzer freigegeben. Diese Verzeichnisse erscheinen auch in der Netzwerkumgebung des PCs, von dem aus Sie zugreifen wollen. Doch Windows verweigert das Öffnen mit einer Fehlermeldung.

    Lösung: Sie müssen für den Zugriff übers Netzwerk auch die NTFS-Rechte besitzen. Diese regeln Sie im Eigenschaften-Menü des Ordners über „Sicherheit“. Dort fügen Sie wie in Punkt 8 beschrieben das Benutzerkonto hinzu, mit dem Sie auf die Freigabe zugreifen wollen. Im unteren Fenster vergeben Sie Zugriffsberechtigungen auf NTFS-Ebene.



    10. Alle Rechte, kein Zugriff
    Problem: Die Freigabe passen, auch die entsprechende NTFS-Rechte haben Sie vergeben. Trotzdem verweigert Windows XP Pro immer noch den Zugriff auf die Netzwerk-Freigabe.

    Lösung: Auf dem Rechner, auf dem Sie zugreifen wollen (Host), muss ein Benutzerkonto mit dem Namen existieren, unter dem Sie auf dem zugreifenden Rechner (Client) angemeldet sind (siehe Punkt 8). Außerdem muss das Konto auf dem Host unbedingt ein Passwort besitzen - ansonsten verweigert Windows XP den Zugriff. Dieses müssen Sie dann beim Zugriff auf die Freigabe verwenden. Am einfachsten - aber auch am wenigsten sicher - ist es, wenn auf Client und Host Benutzername und Passwort identisch sind.

    11. Netzwerkumgebung leer
    Problem: Wenn Sie die Netzwerkumgebung anklicken, erscheint dort weder die Rechner der Arbeitsgruppe noch die Freigabe.

    Lösung: Sie müssen warten. In jedem Windows-Netzwerk verwaltet ein LAN-Rechner eine Liste der verfügbaren Ressourcen - Microsoft nennt ihn „Hauptsuchdienstserver“ oder „Master Browser“. Bis alle Netzwerk-Teilnehmer ihre Ressourcen an diesen Rechner gemeldet haben, können einige Minuten vergehen. Üblicherweise übernimmt der LAN-Rechner mit dem aktuellen Betriebssystem oder derjenige, der schon am längsten im Netzwerk aktiv ist, diese Rolle. Voraussetzung ist der Windows-Dienst „Computerbrowser“ - dieser darf also nicht deaktiviert sein.

    12. Netzfreigabe dauert zu lang
    Problem: Sie wollen nicht warten, bis die Ressourcen in der „Netzwerkumgebung“ auftauchen, sondern sofort auf den freigegebenen Ordner im Netzwerk zugreifen.

    Lösung: Tippen Sie in der Eingabeaufforderung den Befehl „net use“ ein. Wenn Sie das freigegebene Verzeichnis unter dem Laufwerksbuchstaben K: einbinden wollen, lautet der Befehl:

    Net use K: \\<Zielrechner >\<Freigabename>

    Wenn Sie statt eines Buchstabens ein Sternchen (*) eingeben, verwendet Windows den nächsten freien Laufwerksbuchstaben.


    Sicherheit

    13. Risiko älterer Geräte
    Problem: Um Ihr WLAN besser zu schützen, haben Sie sich neue Komponenten angeschafft, die den aktuellen und besonders sicheren WPA-Standard unterstützen. Allerdings befinden sich im WLAN auch noch ältere Geräte, die nur den weniger sicheren Standard WEP bieten.

    Lösung: Rüsten Sie alle WLAN-Geräte mit WPA aus. Denn im Netzwerk bestimmt das schwächste Glied das Sicherheitsniveau - in diesem Fall sind das die WEP-Geräte. Daher sollten Sie alle Komponenten per Firmware-Update auf den neusten Stand bringen. Falls kein Update auf WPA möglich ist, sollten Sie über einen Austausch nachdenken.

    14. Bequem zu mehr Sicherheit
    Problem: Sie würden gern ein Kabelloses Netzwerk aufbauen. Sie finden allerdings die Prozeduren zum Absichern ziemlich umständlich.

    Lösung: Einige wenige Hersteller machen es dem Anwender hier leichter. AVM beispielsweise liefert die WLAN-Router seiner Fritzbox-Familie bereits mit aktivierter WEP- beziehungsweise WAP-Verschlüsselung aus, so dass das Gerät bereits beim Einrichten geschützt ist. Wenn Sie zusätzlich einen WLAN-USB-Stick von AVM erwerben, können Sie damit die Sicherheitseinstellungen ganz einfach auf die Rechner im Netzwerk übertragen: Schließen Sie den Stick an den Router an und danach an den PC. Wenn dort ebenfalls die AVM-Software installiert ist, gibt der Stick dann die Sicherheitseinstellung weiter.

    15. WPA2 unter XP einrichten
    Problem: Sie haben sich neue WLAN-Komponenten geleistet, die alle den brandaktuellen Sicherheitsstandard WPA2 unterstützen. Doch mit Windows-Bordmitteln lässt sich keine drahtlose Verbindung herstellen.

    Lösung: Für WPA2 benötigt Windows XP ein Update - Sie bekommen es unter The Wi-Fi Protected Access 2 (WPA2)/Wireless Provisioning Services Information Element (WPS IE) update for Windows XP with Service Pack 2 is available. Das Service Pack 2 muss bereits installiert sein. Nach dem Update lässt sich WPA2 als Verschlüsselungsmethode auswählen. Statt der Windows-Bordmittel können Sie aber auch die Hersteller-Tools der WLAN-Geräte verwenden: Diese sollten WPA2 unterstützen.

    16. Powerline: Daten schützen
    Problem: Sie haben sich aus Sicherheitsgründen für die Vernetzung per Stromleitung entschieden. Doch Sie wohnen ein einem Mehrfamilienhaus und fürchten nun, dass der Nachbar, der ans gleiche Stromnetz angeschlossen ist, Ihre Daten abhören kann.

    Lösung: Bei Powerline/Homeplug werden die Daten immer verschlüsselt übertragen. Geräte der aktuellen Generation (Homeplug AV) nutzen dazu den Algorithmus AES mit 128 Bit, ältere Modelle arbeiten noch mit dem relativ sicheren Despro. Beim Einrichten des Netzwerks vergeben Sie entweder über eine mitgelieferte Software oder im Browser-Menü des Adapters ein LAN-Kennwort, aus dem die Adapter den Netzwerk-Schlüssel generieren. Das voreingestellte Kennwort sollten Sie auf jeden Fall ändern - diese Standard-Passwörter sind allerdings bekannt.





    Tuning

    17. WLAN: Datenrate zu gering
    Problem: Ihr WLAN besteht seit neustem aus 11g-Geräten - doch die Übertragungsrate im Netzwerk hat sich dadurch nicht wesentlich gesteigert.

    Lösung: Das Tempo im WLAN hängt stark von den Umgebungsbedingungen ab. (Beton- ) Wände, Möbel oder andere kabellose Netzwerke stören das Funksignal. Damit die WLAN-Komponenten trotz gestörter Funkstrecke einen sicheren Datenaustausch gewährleisten können, schalten sie das Transfertempo stufenweise herunter. Meist lässt sich schon durch leichtes Verändern der Antennenposition ein besseres Funkumfeld schaffen: Zum Beispiel sollten Sie WLAN-Komponenten nicht neben einem metallischen Gegenstand wie einer Heizung platzieren. Idealerweise steht der Router frei und zentral - zum Beispiel auf einem Holzregal -, damit er in alle Richtungen gleichmäßig stark sendet.

    18. Reichweite verbessern
    Problem: In Ihrer Wohnung gibt es keinen idealen Router-Standort (siehe Punkt 17). Trotzdem wollen Sie eine stabile Funkstrecke zwischen dem Router und dem PC im weiter entfernten Arbeitszimmer schaffen.

    Lösung: An einigen Routern lassen sich stärkere Antennen anschließen, die die Reichweite erhöhen beziehungsweise die Signalübertragung trotz gestörter Funkstrecke verbessern. Wenn alle WLAN-Teilnehmer gleichermaßen von der erhöhten Sendeleistung des Routers profitieren sollen, empfiehlt sich eine Rundstrahl- oder omni-direktionale Antenne, meist eine Stabantenne (15 bis 30€). Wollen Sie einen bestimmten PC oder einen Bereich Ihrer Wohnung besser per WLAN erreichen, sollten Sie eine Richtfunkantenne nachrüsten (30 bis 50€). Der „Antennengewinn“ gibt dabei an, wie viel mehr Sendeleistung sich mit der Zusatzausrüstung erreichen lässt. Achten Sie darauf, dass die externe Antenne den passenden Anschluss für den Router beziehungsweise einen entsprechenden Adapter mitbringt - am häufigsten ist die Anschlussart RP-SMA. Oft lässt sich die Antenne direkt an den Router stecken. Flexibler können Sie sie allerdings positionieren, wenn sie per Kabel verbunden ist. Das Kabel dämpft aber die Sendeleistung und schmälert so den Antennengewinn.
    Natürlich muss die Antenne auch zum Frequenzbereich des WLANs passen - also 2,4GHz für 11g- und 11b-Komponenten oder 5,2GHz für ein 11a-WLAN.

    19. Nachbar-WLAN stört
    Problem: In Ihrer Nachbarschaft sind viele WLANs aktiv - das verrät Ihnen Windows. Sie vermuten, dass diese Netzwerke die Transferrate in Ihrem WLAN drücken.

    Lösung: Wechseln Sie den Funkkanal, über den Ihr WLAN verbunden ist. Senden andere WLANs auf demselben oder einem benachbarten Kanal, stören sie sich gegenseitig. Geräte nach dem Standard 802.11g bieten meist elf Kanäle. Hier hilft es, sich mit Ihrem Nachbarn auszutauschen. Funkt er zum Beispiel auf Kanal 6, sollten Sie Kanal 11 wählen. Den Kanalwechsel erledigen Sie im Menü von Router/Access Point (siehe Handbuch).
    Nützt der Wechsel auf einen anderen Kanal nichts, weil in der nähe zu viele WLANs funken, bleibt Ihnen noch die Möglichkeit, auf WLAN-Geräte nach dem Standard 802.11a auszuweichen. Sie funken im Frequenzbereich 5,15 bis 5,35GHz - dort tummeln sich weniger Störsender, und es gibt mehr freie Kanäle. Allerdings sind 11a-Komponenten teurer als 11g-Modelle und nicht zu ihnen kompatibel.

    20. Feste IP-Adresse trotz DHCP
    Problem: Sie nutzen DHCP, um im Netzwerk IP-Adressen zu verteilen. Ein bestimmter PC soll allerdings immer eine feste Adresse bekommen. zum Beispiel, weil Sie auf dem Router eine Port-Weiterleitung für diesen Rechner eingerichtet haben, damit dieser Server-Dienste übernehmen kann.

    Lösung: Weisen Sie dem PC einfach manuell eine Adresse zu, wie in punkt 3 beschrieben. Das erledigen Sie im Eigenschaften-Menü der Netzwerkverbindung, über die der PC am Router hängt. Die IP-Adresse muss aus demselben Subnetz stammen, darf aber nicht innerhalb des Bereiches liegen, den der Router für DHCP verwendet.
    Bequemer stellen Sie das direkt am Router ein - sofern er eine entsprechende Option bietet. Dort geben Sie die feste IP-Adresse für den PC ein und zusätzlich dessen MAC-Adresse. In dem fall muss die IP-Adresse aus dem DHCP-Bereich des Routers stammen. Der Router erkennt den PC anhand seiner MAC-Adresse und weist ihm die reservierte IP-Adresse zu.

    DHCP Server Settings
    Use this section to configure the built-in DHCP Server to assign IP addresses to the computers on your network
    Enable DHCP Server:
    DHCP IP Address Range: 192.168.1.100 to 192.168.1.199
    DHCP Lease Time: 1440 (minutes)
    Always broadcast: (compatibility for some DHCP Clients)

    Add DHCP Reservation
    Enable:
    Computer Name: Homebase <<
    IP Address: Computer Name
    MAC Address: 00:15:c5:68:6f:d5 Copy Your PC’s MAC Address
    Save Clear
    Reserviert: Einige Roter vergeben trotz DHCP eine feste IP-Adresse (Punkt 20)
    MfG
    Sydney83

    ________
    Selbst Profis machen fehler!
    jimmyde - Laptop WLAN findet Access point nicht
    62444 - Laptop WLAN findet Access point nicht
    System:
    ASUS Crosshair II Formula nForce780a
    AMD Phenom(tm) II X4 945 Processor 3.0 GHz
    DDR2 2x1024MB Kit Kingston HyperX 1066MHz CL5 SLI Ready
    GeForce ZOTAC GTX275 896MB
    WinXP Pro SP3 x86

    http://www.fl-ausbildung.info/

  4. #4
    Lieutenant General Avatar von BigWhoop
    Registriert seit
    14.10.2006
    Ort
    Bielefeld
    Beiträge
    30.047

    Standard

    Oh das ist eine Super zusammenstellung. Vielleicht solltest du das in einen extra Thread schreiben und es sticky machen. Finde da viele Sachen gut erklärt !
    2.00000000 + 2.000000000 = 3.999998456

    hwmartikel - Laptop WLAN findet Access point nicht

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