Italien 1976, Regie: Enzo G. Castellari, FSK ab 16 Jahren mit Franco Nero

Nun, bei Keoma handelt es sich um einer meiner Lieblings-Italo-Western schlechthin. Die Handlung ist wie gewohnt sehr dünn gehalten, dennoch lebt er von seinen düsteren Bildern und auch der Musik.

Keoma ist ein Indianermischling und wird von seinem Vater -einen Farmer- zusammen mit dessen Halbbrüdern auf dessen Farm großgezogen, nachdem das Indianerdorf in dem Keoma lebte niedergebrannt wurde.
Als Erwachsener kehrt Keoma in seine Heimatstadt zurück, in der mittlerweile die Pocken ausgebrochen sind. Um die Krankheit zu bekämpfen, hat ein skrupelloser Schurke, für die auch Keomas Brüder nun arbeiten, werden die erkrankten Menschen in die Minen gepfercht und ohne Versorgung gelassen.
Keoma befreit die Menschen damit diese medizinisch behandelt werden können.
Es kommt zur großen Abrechnung mit seinen Halbbrüdern.

Ein sehr bewegender und poetischer Film zugleich, der zudem in guter Italo-Tradition nicht mit Actionszenen in Zeitlupe spart, die einwenig an Sam Peckinpah Filme (Steiner, Convoy, Wild Bunch) erinnern.

Die Firma Kinowelt veröffentlichte den Film ungekürzt in einer erstklassigen Bildqualität auf DVD. Wer die Art von Western mag, sollte den Film nicht verpassen.

cu
Gargi