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Thema: Testers Keepers mit AZZA Cast 808B Black bzw. 808W White

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Mistress Marketing
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    Standard Testers Keepers mit AZZA Cast 808B Black bzw. 808W White

    Hier könnt Ihr in Kürze die Reviews der Testers Keepers Aktion mit AZZA vom 01.02. - 07.02.2021 zum AZZA Cast 808B/808W finden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers mit AZZA Cast 808B Black bzw. 808W White
    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  2. #2

    Standard Testers Keepers - AZZA Cast 808W

    Ich möchte mich erst einmal bei Mindfactory und AZZA bedanken, ich habe das Azza Cast 808 White durch die Testers Keepers Aktion, testen dürfen.

    - Kommen wir zum Produkt selbst:
    Es handelt sich hierbei um ein Gehäuse (Showcase): „AZZA Cast 808 White mit einem ARGB Lüfter – Produktnummer ist die CSAZ-808W“

    - Nun die Spezifikationen:
    Modelname: Cast
    Gehäuse Type: Midi Tower
    Farbe: Matt Weiß / Silber
    Materialien: Oben: Aluminium, Unten: Aluminium und das Seitenteil aus Stahl
    Max. CPU-Kühler höhe: Bis zu 165mm
    Max. GPU-Länge: Bis zu 360mm
    Mainboard Standard: ITX, M-ATX, ATX und (E-ATX bedingt möglich)
    Anzahl an 2,5“ Schächten: 3
    Anzahl an 3,5“ Schächten: 1
    Erweiterungsslots: 6 horizontale + 3 vertikale
    Abmessungen: 470mm hoch x 460mm lang x 220mm breit
    Gewicht: 10,5kg
    Anschlüsse in der Front: 1x USB-Type C, USB 3.0-Type A, Audio, Mikrofon und Power-Kopf mit einer blauen LED in der Mitte
    Lüfterplätze: 3x 120mm oder 2x 140mm in der Front und 1x 120mm im Heck
    Vorinstallierte Lüfter: 1x 120mm AZZA Hurricane III ARGB Lüfter
    Radiatorgröße: 360mm oder 280mm in der Front
    Netzteilschacht: ATX-Netzteil Standard

    - Design:
    Bei dem Design legt AZZA eine ganz andere Richtung diesmal vor! Das sogenannte Paradigmenwechsel Prinzip. Das soll so viel Heißen, dass alles einmal anders sein soll. In diesem Gehäuse, ist dies auch durchaus gelungen. Das Oberteil und Unterteil lassen sich auf Schwänken. Dadurch kann man sofort einen Blick ins Innere des Gehäuses werfen. Ohne ein Werkzeug oder eine Scheibe vorher entfernen zu müssen. Oder man legt das Gehäuse flach hin und benutzt es als Benchtable. Dann kann man beide Teile entgegengesetzt voneinander öffnen und Entfalten. Nun hat man die direkte Sicht auf die verbaute Hardware. Alle Lüfterplätze sind ohne lästigen Staubfilter, so kann der Airflow auch direkt an die Komponenten weitergegeben werden. Die weiß/schwarz gehaltene Gestaltung des Gehäuse lässt keine Wünsche offen. Egal ob Weiße oder Schwarze Komponenten verbaut werden, es passt immer. Das an der Front angebrachte I/O Panel ist wirklich ein Gewinn für jeden Nutzer. Kein USB-Port mehr blind an der Oberseite suchen. Alles ist direkt erreichbar. Das Design ist wirklich gelungen und einmal ganz anders.

    - Verarbeitung:
    Die Verarbeitung des Gehäuses ist sehr hochwertig. Egal an welcher Stelle man das Gehäuse anpackt, hat man stets das Gefühl hochwertige Materialien anzufassen. Keinerlei Stellen waren scharfkantig oder schlecht verarbeitet. Selbst das Gewicht ist vollkommen gerechtfertigt. Die hier eingesetzten Materialen passen sehr gut zu einander und sind bestens auf einander abgestimmt. Man kann keinerlei Übergänge zwischen Ihnen ertasten. Aluminium und Stahl sind hier genau das richtige für das Case. Die Seitenteile sind schön dick und lassen sich sehr gut mit einer Hand bewegen. Die hier gewählten Scharniere sind genau die richtigen. Mit einer Hand öffnen und schließen, ohne dass das ganze Gehäuse sich zur Seite neigt oder der PC sogar kippelt.

    - Montage:
    Komponenteneinbau einmal leicht gemacht. Durch das einzeln herausnehmbare Mainboard Tray wird das einbauen von Mainboard, CPU, RAM usw. zum Kinderspiel! Alles lässt sich sehr leicht durch die vielen Öffnungen einbauen und erreichen. Nie wieder darauf achten ob ein Kabel nachdem Einbau des Mainboards passt oder ob eine Komponente im Weg ist. Alle Laufwerksschächte sind sofort erreichbar. Selbst das auf der Rückseite des Mainboard Trays angebrachte. Alle Kabelöffnungen sind sehr groß gewählt. Auch die Ausrichtung der Kabeldurchführungen sind bestens platziert. Mal eben eine Grafikkartetauschen, klar doch. Deckel auf, Schrauben raus und neue Karte rein. Das wars! Leichter geht es wirklich nicht mehr. Und so geht es einem bei egal welcher Komponente. Ich musste mir bei meinen System Build nicht einmal die Finger verbiegen für die Frontanschlüsse. So leicht und schnell habe ich noch keinen PC gebaut.

    - Kompatibilität/Ausstattung:
    In der Kompatibilitätsliste des Herstellers wird nur der ATX Mainboard erwähnt. Doch das Gehäuse kann noch viel mehr. Selbstverständlich passen ITX und M-ATX Mainboards ebenfalls ins Gehäuse. Sogar E-ATX Mainboards passen. Diese aber eher bedingt. Klar passen hier nicht all zu Große E-ATX Mainboards hinein. Aber mal ein etwas breiteres auf jeden Fall. Alle Abstandshalter sind hoch genug angebracht und kommen keinem Gehäuseteil in die Quere. Kabelbinder, Kabelschlaufen, Festplattenentkoppler, Klettschlaufen mit AZZA Logo und alle brauchbaren Schrauben werden ebenfalls vom Werk aus mitgeliefert. Der im Lieferumfang enthaltene ARGB Lüfter ist mehr als ansehnlich und laufruhig. Wer kennt es nicht. Gehäuse gekauft Lüfter angeschlossen und die LEDs sind kaum sichtbar oder es rattert wie sonst was. Der hier verbaute ARGB Lüfter aus der Hurricane III Serie von AZZA ist sehr hell und Farbecht. Selbst das Weiß ist Weiß und nicht irgendein hellblau irgendwas. Der Lüfter kann über das Mainboard gesteuert werden oder über einen Controller und bietet eine zahlreiche Auswahl von Effekten. Regelbar ist der Lüfter dabei auch noch, da er per 4-Pin PWM Anschluss geregelt werden kann. Das Handbuch kommt auch hier der Umwelt zur Liebe als QR-Code. Einscannen und loslegen. Rundum ein gelungenes Gehäuse.

    - Kühleigenschaften:
    In meinen Test hat das Gehäuse natürlich durch die offene Bauweise und zahlreich vorhandenen Öffnungen mehr als gut abgeschnitten. Klar ist doch wo nichts Störendes im Weg ist kann auch die Luft durch. Alle Komponenten konnten ihre Frischluft direkt und ohne Umwege aus der Umgebung absaugen. Es macht einen Temperaturunterschied zu einem geschlossenen Gehäuse von 2-3 Grad im Idle aus und einem Unterschied von 12-15 Grad unter Volllast. Und das bei gleichbleibender Komponentenwahl außer, dass das Gehäuse hier von AZZA auf diesen offenen Aufbau setzt. Dabei ist aber auch klar das schneller Staub ins Gehäuse gelangt aber auch so schnell wie der Staub rein ist, ist er wieder heraus gewischt! Aufklappen, abstauben und wieder zu machen. Ohne Werkzeug oder einen hohen Aufwand den PC auseinander nehmen zu müssen.

    - Kabelmanagement:
    Am Mainboard Tray sind mehr als ausreichend Kabeldurchführungen vorhanden. Auf der Rückseite des Mainboards, wie auch auf der Rückseite des Mainboards Trays ist üppig Platz für alle Kabel. Die mitgelieferten Kabelbinder und Klettschlaufen helfen hier ungemein. Da es sich hier um ein offenes Gehäuse handelt ist das Kabelmanagement mehr als gefragt. Doch keine Sorge! In diesem Gehäuse macht es richtig spaß die Kabel zu legen und sogar Best möglichst zu verstecken. Es macht endlich Spaß, Kabel in einem PC zu verlegen.

    - Preis-/Leistungsverhältnis:
    Die Leistung des Gehäuses ist wirklich erstaunlich, doch dafür werden hier etwa 180¤ dafür aufgerufen von AZZA. Klar ist das Gehäuse kein billiges wie viele andere Gehäuse, doch dafür bekommt ihr bei dem AZZA-Gehäuse auch sehr viel geboten. Wie z.B. die RGB Beleuchtung des total laufruhigen Lüfters, eine super Kühllösung bei diesem Gehäuse, ein unverwechselbares Design und mehrere Gehäuse in einem (Benchtable, Showcase, Midi Tower uvm.). Ich kann wirklich nur sagen, dass das AZZA Cast 808 White, ist immer bestens gekühlt und dabei super leise sein kann und dabei egal ob liegend oder stehend einen super Look hergibt.


    Fazit aus meinem Test und des Gehäuses selbst:
    Ich bin Mindfactory und AZZA sehr dankbar, dass ich das AZZA Cast 808W für Sie testen durfte. Ich habe schon einige Gehäuse auch von anderen Herstellern gehabt und mein Eigen nennen dürfen. Doch ich kann sagen, dass ich von AZZA positiv überrascht wurden bin. Ich hatte nie ein so auffälliges und TOP verarbeitetes Gehäuse in den Händen halten dürfen. Auch die Verarbeitungsqualität war immer äußerst lobenswert. Nie ist etwas abgebrochen oder kaputt gegangen. Nun aber zurück zum Gehäuse selbst. Von mir bekommt das AZZA Cast 808W auf jeden Fall eine Kaufempfehlung. Klar ist der aufgerufene Preis eine klare Ansage aber dennoch ist der Preis auch gerecht. Man bekommt alles geboten was man will. Super Leistung, unverwechselbarer Look, gute Kühlung und eine TOP Ausstattung. Wer also ein Gehäuse sucht um schlicht aber dennoch Stilgerecht seine Hardware präsentieren zu wollen und dabei auf nichts verzichten möchte. Ist bei dem AZZA Cast 808W genau richtig. Dabei wird ihm auch die vielfältige Einsatzmöglichkeit des Gehäuses einen puren Luxus aus Einfachheit der Montage, wie auch des einmaligen Aussehens, Freude bescheren.

    Unboxing Video auf YouTube: Unboxing - AZZA CAST 808 WHITE (Deutsch) - YouTube
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    Geändert von billythekitt (17.02.2021 um 23:12 Uhr)

  3. #3

    Standard

    AZZA CAST 808 BLACK

    Product Review
    Das AZZA Cast 808 ist ein einzigartiges Gehäuse. Es besteht aus einem Grundgerüst in dem die einzelnen Komponenten des PC’s installiert werden können. Dieses ist komplett offen und von keiner Seite geschlossen. Weder mit Glas noch einer anderen Form eines Panels. Die Besonderheit jedoch ist der außenliegende Rahmen, der Cast. Dieser ummantelt das Gehäuse von der Rückseite bis hin zu der Vorderseite, an der man heutzutage Glaspanels erwartet.
    Auf den ersten Blick steht fest: Dieses Gehäuse ist, was die Optik betrifft etwas ganz Besonderes. Von Begin an wirft dieses Case jedoch einige Fragen auf.
    1. Was ist mit der Laustärke?
    2. Was ist mit dem Airflow sowie den Temperaturen?
    3. Gibt es eine übermäßige Staubentwicklung?

    Design
    Das Design des Gehäuses ist zugleich auch sein stärkstes Kaufargument.
    Das Design hebt sich von allen anderen mit bekannten Cases ab. Es ist einzigartig, schlicht minimalistisch und hochwertig.
    Es kommt in zwei Farben, in Schwarz, und in Weiß. Die schwarze Variante hat einen hochwertig wirkenden dunkelanthrazit Ton.
    Auch wenn Optik stark von persönlichen Vorlieben bestimmt wird, muss ich doch sagen, dass ich mir nur schwer vorstellen kann, dass irgendwer etwas dagegen hätte dieses Case auf seinem Tisch stehen zu haben. Dies kommt vor allem von dem oben bereits erwähnten minimalistischen, schlichten und vor allem sehr hochwertigen Design. Es sieht einfach immer großartig aus!
    Hier hört es mit dem Design jedoch noch nicht auf. Hier hat man nämlich noch verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten, um seine individuellen Vorlieben auszuleben.
    Angefangen bei der Tatsache, dass man das obere Panel anheben kann, um so seine Grafikkarte und weitere Komponenten wie Lüfter und AiO-Wasserkühlung hervorzuheben.
    Das Gehäuse lässt sich aber auch wegen des Casts in jeglicher Rotation hinstellen. Wobei die „offene“ Seite sowie das Frontpanel niemals nach unten zeigen sollten, da die die offene Seite die einzige ist, welche die Stabilität dafür nicht hat und das Frontpanel, weil sonst die Knöpfe und Anschlüsse nicht mehr erreichbar sind. Besonders dabei ist der Ausschnitt im hinteren Bereich, der es erlaubt, dass man seine Kabel der Motherboard Anschlüsse, also Maus, Tastatur und LAN-Kabel, hinausführen kann ohne, dass diese vom Case belastet werden, sollte man das Case auf die Rückseite stellen wollen.

    Hier noch einmal ein paar Hardfacts zum Design:
    Daten vom Hersteller:
    - Max. CPU-Kühlerhöhe: 165mm
    - Max. Grafikkartenlänge: 360mm
    - Motherboard: ATX
    - 2,5“ Festplatte: Bis zu 3 (2, wenn eine 3,5“ Festplatte verbaut ist)
    - 3,5“ Festplatte: 1
    - Erweiterungsslots: 6 Horizontale und 3 Vertikale
    - I/O- Anschlüsse:
    o Power Button
    o HD-Audio
    o 2x USB 3.0
    o 1x USB-C
    - Abmessungen: 470mm x 220mm x 460mm
    - Gewicht: 10,5kg

    10/10

    Verarbeitung und Haltbarkeit
    Das obere und untere Panel ist aus hochwertigem Aluminium geformt. Die Ecke wurde auf eine schöne Art gebogen und verleiht dem Case runde Formen. Das Side Panel ist aus Stahl. Die sogenannten Flügel sind mit jeweils drei stabilen Scharnieren verbunden, welche die Flügel an der gewünschten Position schweben lassen. Die Flügel und das Panel sind jeweils 1mm stark, was vergleichsweise auf eine großzügige Materialnutzung hindeutet.
    Das innere Gerüst ist aus Stahl mit diversen Schraubverbindungen gefertigt, es macht einen stabilen Eindruck.
    Schrauben und Schraubenlöcher haben beim Einbau einen qualitativen Eindruck gemacht.

    10/10

    Montage
    Die Montage bei diesem Case hat mich sehr überzeugt. Wenn man die Flügel abmontiert hat, hat man lediglich das Gerüst, in dem man viel Raum zum Arbeiten hat.
    Die Demontage der Flügel erfolgt über fünf eindeutig markierte Schrauben, welche auch alle mit einem einfachen Schraubenzieher zu erreichen sind.

    10/10

    Kompatibilität/Ausstattung
    Es handelt sich hierbei um ein klassischen Midi-Tower. Der Formfaktor für das Motherboard ist ATX und natürlich kleiner. Das Case bietet besonders viel Platz für eine Grafikkarte. Mit 36cm hat man hier keine großen Probleme. Meine RX 5500 XT von ASRock findet hier ohne Probleme Platz.
    Die Frontseite bietet Platz für maximal 360mm Lüfter oder auch einen Radiator für eine Wasserkühlung. Auch wenn ich keinen eigenen Radiator habe, um es zu probieren kann ich sicher sagen, dass man hier genug Platz in allen Richtungen hat um diesen zu installieren. Was ich nicht so gut finde ist, dass es oben keinen Platz für Lüfter gibt. In der Preisklasse definitiv ein Minuspunkt. Die Rückseite bietet auch noch Platz für einen 120mm Lüfter.
    Drei Bereiche für Festplatten ist meiner Meinung nach Genug. Vor allem, weil man in der Preisklasse auch erwarten kann, dass man hier auch mit M.2 SSD’s arbeiten kann. Die Lösung für die 3,5 Zoll HDD’s ist hier auch an der Rückseite wunderbar gelöst und nimmt in dem Hauptbereich des Gehäuses keinen Platz weg.
    Eine weitere Besonderheit der Ausstattung ist die Blende für das Netzteil. Diese lässt sich einfach mit einer Schraube abmontieren und ermöglicht, dass man viel Platz hat, um zu arbeiten. Montiert man sie wieder, versteckt man so den Kabelsalat. Bei meinem Nicht-Modularen Netzteil hat dies super geholfen.
    Das Case bietet, die vertikale Ausrichtung für eine Grafikkarte an. Würde ich auch empfehlen, da die Öffnung des Gehäuses genau darauf abziehen soll die Grafikkarte zu zeigen.

    8/10

    Kühleigenschaften
    Die Kühleigenschaften sind sehr gut bei diesem Gehäuse. Mit meinen drei Lüftern vorne und dem einen hinten kann man hier definitiv von einem Overkill sprechen. Ich habe hier zu meinem vorherigen Gehäuse keine besonderen Unterschiede gemerkt. Mein technisches Verständnis sagt mir, dass man lediglich einen Lüfter vorne und einen hinten braucht, um die warme Luft von CPU und GPU in eine bestimmte Richtung zu lenken. Die Luftzufuhr ist immer gegeben, da das Case offen ist.
    Mein kleine Ryzen 5 2600 ist beim Cinebench auf 72° gekommen. Ich behaupte dass dies kein besonders kalter oder warme Wert ist.
    Alles in allem ist es sicherlich von Vorteil für die Temperaturen, wenn das Case offen ist.

    9/10

    Kabelmangement
    Das Case bietet was das Kabelmanagement angeht nichts Besonderes an.
    Die Rückseite hat keine gesonderte Kabelführung. Die Öffnungen, um in den Hauptteil zu gelangen sind groß genug und ausreichend. Man hätte hier aber die Öffnungen mit einem Sichtschutz aus Gummi versehen können, wie man es von Corsair oder Lian Li gewohnt ist. Oder wie bei NZXT mit einer Blende.
    Wenn das Case einmal wieder zusammengeschraubt ist, macht es wenig spaß dieses wieder aufzuschrauben um an dem Kabelmanagement zu Arbeiten. Also alles was man auf der Rückseite anpassen will ist mit sehr hohem Aufwand verbunden. Alles was man jedoch sonst so machen möchte ist sogar viel einfacher. Meistens muss man zwar auch an die Rückseite, aber man muss nichts weiter tun, wenn man vorne etwas erledigen möchte.
    Die oben erwähnte Netzteil-Blende hilft natürlich auch beim Kabelmanagement ein wenig. Ist aber kein großer Vorteil gegenüber jedem anderen Case.

    3/10

    Lautstärke
    Es ist laut. Ich habe mich für die Zeit, in der ich das Case nutze von meiner HDD getrennt.
    Wer es gerne ruhig mag muss bei diesem Case auf SSD’s und wenig bzw. leise Lüfter achten.

    0/10

    Besonderheiten
    Das Case ist offen! Dies bietet in meinen Augen viel Raum für Kreativität. Ich habe zum Beispiel einen RGB-Streifen mit Magneten an die Rückseite des Cases geheftet. Das Kabel für das ARGB konnte ich dann einfach geschickt an das Motherboard führen. Ich denke jemand anderes findet auch einige großartige Individualisierungsmöglichkeiten.

    Die Staubentwicklung ist sicherlich ein Problem. Nach nun fast zwei Wochen musste ich feststellen, dass ich sich eine leichte Staubschicht gebildet hat. Regelmäßiges Entstauben ist also Pflicht.

    Das Case ist mit 10,5 kg sehr schwer.

    Preis-/Leistungsverhältnis
    Mit einem UVP von ca. 180¤ finde ich dieses Case zu teuer.
    Die Materialien sind sehr hochwertig. Die Funktionalität lässt jedoch zu wünschen übrig.

    Fazit
    Wer etwas ganz Besonderes sucht, was gleichzeitig qualitativ hochwertig ist, ist hier an der richtigen Adresse. Wem aber Lautstärke, Staubentwicklung und Beweglichkeit (also wer das Case mal auf eine LAN-Party mitnehmen möchte), ist hier falsch.
    Mich persönlich erfreut es immer wieder dieses Case anzusehen und freue mich es weiterhin zu nutzen.

    Hier der Link zu meinen Bildern: AZZA CAST 808B – Google Drive
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  4. #4

    Beitrag

    Testbericht Azza Cast 808W GAMING – Schick? Ja! Aber,…

    Edel – hochwertig – auffällig. Das sind die wohl treffendsten Attribute, mit welchen man das Azza Cast 808W GAMING Gehäuse auf den ersten Blick beschreiben kann.
    Ehrlich gesagt ist Azza für mich eine bis dato unbekannte Marke gewesen, zwischen all den üblichen Platzhirschen auf dem Gehäusemarkt.
    In diesem Review möchte ich ausführlich meine Erfahrungen und subjektive Meinung zu dem neuen und hochmodernen Azza Cast 808W Gaming Gehäuse schildern.

    1. Lieferung & Verpackung

    Wie immer liefert Mindfactory zeitnah und zuverlässig, bei mir hat es keine 48 Stunden zwischen der Lieferbestätigung und der Auslieferung via DHL gedauert.
    Das Paket selbst kommt in einem eher unauffälligen Karton etwas größer als das Gehäuse selbst, und lediglich mit ein paar Konturen des Gehäuses geschmückt. Auf umweltunfreundliche Gimmicks wie eine weiße Hochglanzverpackung o.ä. wird glücklicherweise verzichtet.
    Im Paket selbst findet man direkt das Gehäuse, geschützt durch eine großzügige Kunststoffpolsterung. Das Gehäuse ist fertig montiert. Eine kleine Plastiktasche mit weiteren Schrauben, der Anleitung, Schallschutzelementen und noch ein paar kleinen Extras liegt im inneren des Gehäuses – insgesamt ist alles relativ kompakt, pragmatisch und einfach gehalten.

    2. Qualität & Verarbeitung


    Anders sieht es nun beim Gehäuse selbst aus: dieses strahlt mir bis dato unbekannte Qualität und Ästhetik aus. Jede Kleinigkeit ist bis ins feinste perfekt. Einem Freund beschrieb ich es als „mehr Designer-Möbelstück als PC-Gehäuse“.
    Bisher habe ich mit Gehäusen von Asus, Nanoxia und Corsair PCs zusammengebaut. Qualitativ spielt das Azza in einer ganz anderen Liga. Hier steht Perfektion und Design weit mehr im Vordergrund.
    Generell gilt hier – alles passt auf den Millimeter, die Scharniere sind beeindruckend stabil und präzise, alles ist sehr gut aufeinander abgestimmt. Die weiße Beschichtung macht einen sehr langlebigen und hochwertigen Eindruck. Azza lässt hier wirklich nicht viel Luft nach oben.

    3. Design

    Ausschlaggebend für ein gutes Design sind für mich zwei Faktoren: die Optik und Funktionalität. Ersteres ist offensichtlich Geschmackssache; die Kombination aus Form, Material und Farbe sind jedoch ohne jeden Zweifel in jedem Raum ein echter Hingucker. Mir gefällt es sehr, allerdings bin ich inzwischen generell sehr von White Builds angetan.
    Beim Faktor Funktionalität wird es jedoch schon etwas schwieriger. Bis zuletzt habe ich mich gefragt, ob unter den Stahlplatten nicht doch noch ein geschlossenes (Glas-) Gehäuse steckt, welches insbesondere dem Schallschutz dienen müsste. Insbesondere von Nanoxia bin ich es gewohnt, dass das Thema Schallschutz hoch priorisiert wird.
    Dem ist bei Azza wie es zunächst scheint nicht so. Unter den markanten Metallklappen ist ein komplett offener, aber unglaublich stabiler Rahmen vorzufinden. Einzelne Verbindungen sowie die Füße des Gehäuses sind zwar gedämmt, aber an sich bleibt eine nicht unerhebliche Menge des Gehäuses komplett offen, was sich positiv auf die Temperaturen, aber negativ auf die Akustikdämmung auswirkt.

    4. Einbau

    Der Einbau ist der womöglich spannendste Teil des Tests – hier offenbaren sich Schwächen und Stärken, die man auf den Produktbildern meist nicht sofort sieht.
    In meinem Falle entschied ich mich dazu, mein aktuelles Setup in dieses neue Gehäuse umzuziehen. Dazu gehört:

    - ASUS B550-A Mainboard
    - AMD Ryzen 5600X
    - GTX 980Ti
    - Enermax ETS-T50 CPU Lüfter
    - M.2 SSD, 2x 2.5‘‘ SSD (und eigentlich noch eine HDD + DVD Laufwerk)
    - Diverse Lüfter

    Das Azza Gehäuse wurde ja schon vormontiert geliefert. Für dein Einbau entschied ich mich, den inneren Rahmen von der äußeren weißen Schale zu entfernen, um besser an Schrauben etc. heran zu kommen, und all die Kabel halbwegs sauber zu integrieren.

    Die Schale ist über einige Schrauben sowie ein Schiebemechanismus am Rahmen angebracht. Hierfür gibt es sogar eine 4-Bilder Mini Anleitung, wie man die Beiden Parts trennen / zusammenfügen kann.
    Hier offenbart sich jedoch indirekt schon ein sehr großes Manko: Das war die einzige Anleitung. Selbst online gibt es keine?! (Das PDF, welches als Manual ausgeschrieben wird, lässt sich nicht öffnen).

    Nächster Schritt: Mainboard einbauen. Das klappt zum Glück unkompliziert, alles ist wie erwartet.
    Nun folgt jedoch der nächste kleine Stolperstein: im unteren Bereich ist ein schwarzer Rahmen montiert, dessen Funktion und Sinn sich mir noch nicht erschlossen haben. Eventuell kann man hier ein paar Kabel verstecken… Mich hat er jedoch eher irritiert, darum habe ich ihn herausgeschraubt. Insgesamt kommt man durch die entfernte Schale jedoch überall extrem gut heran, was den Einbau allgemein sehr erleichtert.

    Weiter sollte es mit dem Netzteil gehen: ein durchschnittliches Corsair CX650M ATX PSU. Ehrlich gesagt, das hat mir eine Menge Ärger eingebracht, denn, es passt schlicht nicht herein. Zuvor hatte ich es in meinem Nanoxia verbaut, da war die Lüfter-Seite nach unten gerichtet. Intuitiv wollte ich es also auch so rum in das Azza Gehäuse einbauen. Die vorgesehenen Schraublöcher belehrten mich jedoch eines Besseren: Dieses Netzteil muss wohl anders herum da rein!
    Das ist jedoch einfacher gesagt als getan. Denn: mit der Lüfter Seite nach oben stößt der Rahmen des Kaltgerätesteckers an den Stahlrahmen für das Gehäuse! Und zwar so stark, dass keine einzige Schraube herein zu bekommen ist. Super ärgerlich! Eine einfache, 1cm höhere Aussparung in dem Montagerahmen hätte da schon geholfen. Nun ja… jetzt wird das eigentlich so schicke Gehäuse mit einer Bastellösung bestehend aus zwei kleinen Stahl-Flachverbindern und extra Schrauben geschmückt… Ich frage mich, welches Netzteil bei Azza zum Testen verwendet wurde. Andere mir bekannte Netzteile weisen denselben Rahmen um den Kaltgeräte Stecker vor, sodass auch diese nicht passen würden.

    Nun gut, nach einigen Umwegen sitzt auch das Netzteil, und nun sollen eine PCIe X1 USB-Karte sowie die Grafikkarte eingebaut werden. Um die Grafikkarte einzubauen, musste ich nochmal ein weiteres Stahlelement aus dem PCI Montagerücken entfernen. Ein massives Element, welches ich zugunsten der Optik und Stabilität gerne einfach weiter unten wieder eingesetzt hätte – was aber aufgrund dessen Form und fehlenden extra-Schraublöchern nicht möglich ist. Nun ja… an dem Gehäuse ist ja eh schon alles offen, warum dann nicht auch noch vollständig die Rückseite.

    Zuletzt muss natürlich alles angeschlossen werden. Hier hat Azza wieder mitgedacht: Hinter dem Mainboard ist eine Menge Platz, und es sind Kabelbinder und Klettbänder im Lieferumfang enthalten.

    Beim Anschluss des Gehäuse-Frontpanels folgt jedoch schon die nächste Überraschung: Der USB-C/Thunderbolt Anschluss hat nämlich keinen Pin-Anschluss (so wie auf dem Gehäuse), sondern ein – sofern meine Recherchen stimmen – USB-Type-E Kabel. Das auf dem (2020-Gen) Mainboard anschließen? Fehlanzeige! Zumindest auf der AMD Plattform. Hier muss erst ein (10¤-20¤) teurer Adapter her. Hätte ich bei so einem Preis eigentlich im Lieferumfang mit erwartet… Hier wäre ansonsten zumindest ein Hinweis in einer (ja leider fehlenden) Anleitung hilfreich gewesen.

    Also gut – erstmal keine funktionierenden Front-USB Anschlüsse. Immerhin folgen beim Audio oder der Power-LED und dem Power-Knopf keine weiteren Überraschungen.

    Anschließend wollte ich meine beiden 2.5‘‘ SSDs sowie eine 3.5‘‘ HDD umziehen. Dafür gibt es keine klassischen Käfige im vorderen Bereich, wohl aber Platz auf der Rückseite des Mainboards. Wie bei den meisten Entscheidungen, die für dieses Produkt getroffen wurden, stand auch hier das Design über dem praktischen Nutzen. Eine SSD oder HDD gehört für die meisten wohl zu den Dingen, die man am ehesten mal austauscht. Dafür sollte man nicht gleich den gesamten Build auseinander nehmen müssen…

    Zuletzt fehlen noch Lüfter – dachte ich. Schlussendlich läuft mein Build jetzt nur mit dem vorinstallierten Kühler hinten, der CPU Kühlung und dem Standard der Grafikkarte und des Netzteils.
    Das hat zwei Gründe: Erstens ist das Gehäuse überall offen, weswegen der Luftstrom an sich durch die vorhandenen Kühler gut genug ist. Zweitens ist das Gehäuse quasi nicht schallgedämmt – zumindest was Luftstrom-Akustik angeht. Bei einem offenen Gehäuse ja auch schlicht unmöglich. Unmöglich laut waren übrigens auch die vorne probeweise eingebauten Corsair 140er LED Lüfter. Definitiv zu viel für einen angenehmen Dauerbetrieb. Im Nanoxia Deep Silence 3 sind sie mir nicht so aufgefallen.

    5. Inbetriebnahme und Benutzung

    Zunächst gibt es hierzu nicht viel zu sagen – der PC läuft. Während des Betriebs fallen jedoch besonders zwei Dinge auf: Der mehrfach schon erwähnte fehlende Schallschutz, aber auch die LED-Beleuchtung.
    Boostet die CPU, dreht auch der Kühler hoch. Soweit ist das normal, nur dass ich das früher nicht so stark wahrgenommen hatte. Allerdings ist das gegebenenfalls eher abhängig von der Wahl der CPU und des Kühlungssystems. Mein Setup ist eher auf Performance ausgerichtet, weniger auf Effizienz. Und im Alltag ist alles trotzdem leise genug.
    Interessanter ist jedoch das Thema LED/Beleuchtung. Der eingebaute Lüfter unterstützt Aura Sync von meinem Asus Mainboard. Damit herum zu experimentieren macht Spaß, die Effekte sehen gut aus, die im Lüfter integrierten LEDs sind hell und schick. Blöd ist nur eins: solange das Gehäuse geschlossen ist, sieht man davon im Grunde nichts. Ein kleiner Lichtschimmer, ja, aber nicht die potenziellen Effekte, die man mit einem adressierbaren LED-Element erstellen könnte. Warum dann überhaupt einen adressierbaren LED-Lüfter einbauen…? Nunja, vielleicht ist hier auch einfach meine Positionierung des PCs unter dem Tisch nicht optimal, im Grunde kommt es dort ja eh nicht angemessen zur Geltung.

    Dinge, die ich über das Gehäuse gelernt habe:

    - Nicht auf einem Parkett o.ä. arbeiten – das Stahlgehäuse ist härter…
    - Frontpanel nutzt USB-Type E (nicht auf den üblichen Mainboards vorhanden)
    - Frontpanel ist unten platziert – also eher für den Einsatz auf – statt unter – einem Tisch gedacht
    - Fehlende Anleitung erschwert den Aufbau
    - Die „Flügel“ haften zwar magnetisch am Rahmen, sind ansonsten jedoch nicht fixiert. Das erschwert den Transport des Gehäuses enorm.

    Fazit

    Das Azza Cast 808 (weiß) beeindruckt ohne Frage mit herausragendem Design und sehr hochwertiger Materialqualität – definitiv oberste Liga. Es ist ohne jeden Zweifel ein absoluter Hingucker, und zählt in dem ein oder anderen Umfeld vielleicht schon als Designer – Möbelstück / Accessoire.
    Mindestens ebenso sticht die Materialqualität heraus: Alles passt wie angegossen, nichts ist verzogen, verbogen oder ungleichmäßig. Jede Schraube erweckt den Eindruck, dass sie haltbar und langlebig ist. Das Zubehör ist in Bezug auf Schrauben und Kabelmanagement üppig, ein Adapter für den Thunderbolt Anschluss wäre jedoch wünschenswert gewesen.
    Der Fokus auf das Design wirkt sich jedoch teilweise negativ auf die Praxistauglichkeit aus – zumindest für mein Einsatzumfeld als Gaming-PC. Ganz kompromisslos geht es also nicht!

    Für Leute, die ihren PC ästhetisch, schlicht und souverän präsentieren wollen, ist dieses Gehäuse eine hervorragende Wahl. Für Personen, die mehr Wert auf Platz für Festplatten & CD Laufwerke, Dauerbetrieb und Schallschutz legen, gibt es geeignetere Gehäuse.
    Ich vergebe für das Gehäuse dennoch knapp nur 4 Sterne - Für die 5 müssten bei den Ungereimtheiten beim Netzteil, SSD/HDD Einbau und Thunderbolt Anschluss nachgebessert werden. Im Grunde würde da schon eine sprechende Anleitung reichen...

    Für den Produkttest hat mir Mindfactory.de das Azza Cast 808W GAMING Gehäuse dankenswerterweise kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Support war wie immer exzellent, geliefert wurde 36 Stunden nach Ankündigung.

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    Geändert von cmmd_mx (24.02.2021 um 09:40 Uhr)
    ~Baum~

  5. #5

    Daumen hoch Produkttest: AZZA Cast 808b (Schwarz)

    Hallo!
    Erst einmal möchte ich hier darauf hinweisen, dass es sich bei dem Azza Cast 808 in der black edition um ein Testprodukt handelt. Ich hatte nun 2 Wochen Zeit mir das Gehäuse genauer anzuschauen! Meine persönliche Meinung sowie die Bewertung selbst, werden jedoch in keinster Weise davon beeinflusst. Also einen riesen Dank an Mindfactory, dass ich das Azza Gehäuse im Rahmen der "Testers Keepers" Aktion testen durfte, da ich sehr viel Spaß daran hatte! und los geht es mit der Bewertung!

    Lieferumfang:
    Bei dem Gehäuse handelt es sich um das AZZA Cast 808B GAMING mit einem Sichtfenster. Ein Netzteil ist in dem Gehäuse nicht enthalten. Dafür ist wiederum bereits ein Lüfter eingebaut (der AZZA Hurricane III ARGB-Lüfter 120 mm) Die einzelnen Spezifikationen werde ich hier nicht aufführen. Diese entnehmt ihr bitte der Produktbeschreibung oder anderen Rezensionen.

    Im Rahmen der Produkttest-Aktion wurde ich darum gebeten, auf folgende Punkte etwas genauer einzugehen:

    Design:
    Das Design des AZZA Cast 808B hebt sich von anderen Gehäusen bzw. "Standard-Gehäusen" deutlich ab. Dafür sorgt auf jeden Fall das beworbene Sichtfenster, welches aus keiner Plastik- oder Glasplatte besteht sondern schlichtweg offen ist. Dies habe ich zuvor noch nicht gesehen und finde es echt klasse! Zudem kann man das Gehäuse "aufklappen", sprich man muss um den PC zu öffnen keine Schrauben entfernen oder eine Gehäuseseite abnehmen. Das Gehäuse lässt sich an der oberen und unteren Seite aufklappen und bietet somit ausreichend Freiraum, dass jede Ecke problemlos zu erreichen ist! Das Design selbst ist super schick und begeistert in der schwarzen wie auch in der weißen Version sehr! Die Anschlüsse auf der Vorderseite sind sehr gut erreichbar und schlicht verbaut.

    Verarbeitung:
    Die Verarbeitung wirkt wirklich sehr hochwertig! Das Gehäuse ist zwar verhältnismäßig relativ schwer mit 10.9 kg, verpasst dem Ganzen aber einen super stabilen Stand! Die "Flügeltüren", so nenn ich sie jetzt mal, lassen sich problemlos öffnen, ohne dass der PC auch nur ansatzweise ins Schwanken gerät. Ich konnte bei meinem Exemplar keinerlei Design- oder Verarbeitungsfehler feststellen. Alles ist an seinem rechtmäßigen Platz und das Innenleben, wie auch Das Gehäuse außen, sorgen durch das ausgewählte Material (in diesem Fall Stahl und Alluminium) für einen echten Hingucker!

    Montage:
    Zur Montage selbst kann ich leider nicht all zu viel sagen, da die Komponenten meines neu geplanten PCs, welchen ich mir zusammenbauen möchte, zum Teil momentan nicht erhältlich sind, oder noch nicht zugestellt wurden. Dennoch kann ich zumindest das beurteilen, was ich rein optisch feststellen konnte. Durch die Funktion, dass man das Gehäuse sowohl unten als auch oben aufklappen kann, erhält man viele neue Möglichkeiten beim Einbau seiner Komponenten! Es ist wirklich mehr als ausreichend Platz im Gehäuse vorhanden! Die Komponenten aus meinem alten PC würden dort mich Leichtigkeit reinpassen! Es wurde an alles gedacht! Es ist genug Platz um die Kabel zu verlegen, die Komponenten selbst (vor Allem das Mainboard) haben ausreichend Platz. Man muss sich nicht länger herumquälen. Man kommt in jede Ecke des Gehäuses optimal ran! Ich freue mich schon riesig meine Komponenten dort einzusetzen!

    Kompatibilität / Ausstattung:
    Zu der Kompatibilität kann ich nur das wiedergeben, was ich im Netz dazu gefunden habe. Also Das Mainboard-Format wird mit ATX und Micro-ATX angegeben. Es gibt 4 Einschübe, die aus 1 × 3,5" (intern) und 3 × 2,5" (intern) bestehen. Desweiteren werden folgende Angaben gemacht:
    -CPU-Kühler: 165 mm
    -GPU: 360mm
    -Netzteil: Unbeschränkt
    Bezüglich der Ausstattung: Im Lieferumfang sind Kabelbinder, ein Klettverschluss und alle nötigen Schrauben ebenfalls enthalten.

    Kühleigenschaften:
    Die Art wie die Komponenten bei diesem Gehäuse gekühlt werden, unterscheidet sich ein wenig vom herkömmlichen Gehäuse-Typ. Durch das offene Fenster herrscht natürlich ein ganz anderer Airflow im Gehäuse, als wenn dort eine Sichtscheibe gewesen wäre. Hier auch nochmal erwähnt: Ich kann keine spezifisch genauen Angaben zur Kühlung machen (Wie z.B. Temperatur-Unterschiede), da ich keine Komponenten einbauen konnte. Dennoch lässt sich einiges dazu sagen. Es sind keine Staubfilter hinter den Lüftern verbaut worden, was für mich ein sehr positiver Aspekt ist. Das Gehäuse unterstützt Wasserkühlungen mit bis zu 360 mm, was für mich sehr wichtig ist, da ich in meinem neuen Computer eine Wasserkühlung verbauen möchte. Zudem findet sich dort Platz vorne für entweder drei 120 mm oder zwei 140mm Lüfter. Hinten ist Platz für einen 120mm Lüfter, welcher bereits eingebaut wurde uns somit im Lieferumfang enthalten ist. (siehe Punkt "Lieferumfang).

    Kabelmanagement:
    Ich habe mir das Gehäuse genau angeschaut und konnte feststellen, dass das Kabelmanagement bei diesem Modell mehr als einfach sein sollte! Es befindet sich super viel Platz hinter dem Mainboard-Tray um alle nötigen Kabel zu verstauen. Kabelmanagement sollte immer besonders GROß geschrieben werden, da es für dein optischen Eindruck meiner Meinung nach eine sehr wichtige Rolle spielt! Gerade da es sich hier um ein offenes Gehäuse handelt und mehr in Richtung eines Showcase geht, sollte bei diesem Modell für die nötige Schönheit und auf die Sorgfalt geachtet werden!

    Preis- / Leistungsverhältnis:
    Der Preis ist natürlich mit ungefähr 180 Euro erstmal eine kräftige Ansage! Natürlich gibt es wesentlich kostengünstigere Alternativen. Dennoch sollte man nicht vergessen, was man hier geboten bekommt! Im Preis ist ein ARGB-Lüfter enthalten, der nicht nur super leise ist, sondern auch was für die Augen hermacht! Das Gehäuse selbst wirkt super hochwertig durch die Verwendung von Aluminium und Stahl als Material. Also wer ein starkes Gehäuse sucht, welches zugleich so viele Optionen bietet (geöffneter PC durch ausklappen, oder geschlossen,..) sollte auf keinen Fall an der Qualität sparen. Zusammengefasst bietet das AZZA Cast 808b ein außerordentlich gutes Preis-/Leistungsverhältnis!

    Haltbarkeit:
    Natürlich kann ich jetzt keine Langzeiterfahrung mit euch teilen. Dennoch stelle ich mir vor, dass das Gehäuse durch die Verwendung von Stahl und Aluminium eine besonders hohe Lebenserwartung hat! Verglichen mit meinem alten Gehäuse, welches lediglich nahezu komplett aus Plastik und billig-Metall bestand ist es ein Weltenunterschied! Selbst wenn man mal gegen das Gehäuse stößt ist es nicht nur sehr standhaft durch das Gewicht von fast 11 Kilo, sondern sollte auch keine "bleibenden Schäden" behalten, wie es z.B. bei Glas oder Plastik der Fall wäre.

    Mein Fazit:
    Erst einmal möchte ich mich erneut bei Mindfactory und auch bei AZZA fürs zur Verfügung stellen bedanken! Ich hatte super viel Spaß damit das neue Gehäuse zu untersuchen und auf Herz und Nieren zu prüfen (so weit es mir möglich war). Ich entschuldige mich dafür, dass ich nicht wie geplant meinen neuen PC in das Gehäuse einbauen und bessere Erfahrung wiedergeben konnte.
    Das AZZA Cast 808b ist ein echter Hingucker mit einem sehr starken Preis-/Leistungsverhältnis! Wer also seinen Computer schön zur Schau stellen möchte und auch seine Komponenten sicher wissen will, macht mit dem Gehäuse hier auf jeden Fall nichts falsch!

    IMG_20210224_100919.jpg IMG_20210224_100928.jpgIMG_20210224_100928.jpgIMG_20210224_100932.jpg IMG_20210224_100958.jpgIMG_20210224_101049.jpgIMG_20210224_101053.jpgIMG_20210224_101100.jpgIMG_20210224_101112.jpgIMG_20210224_101136.jpg

    Unboxing-Video: Unboxing - AZZA CAST 808b Black (Deutsch)

  6. #6

    Standard

    AZZA Cast 808W - Produkttest

    azza01 - Testers Keepers mit AZZA Cast 808B Black bzw. 808W White
    azza02 - Testers Keepers mit AZZA Cast 808B Black bzw. 808W White

    Ich habe das neue AZZA Cast 808W bei der „Testers Keppers“ Aktion von Mindfactory gewonnen und möchte mich erst einmal herzlich beim Mindfactory Team und bei AZZA bedanken für die Gelegenheit, dieses Case, das völlig neue Wege beschreiten will, ausgiebig testen zu können.

    Das Cast 808W wird auf der Webseite von Azza als „Paradigm Shift“ mit einzigartigem Design beworben und tatsächlich bietet das Gehäuse einige gut durchdachte Lösungen und ein wirklich außergewöhnliches Aussehen.

    Das Unboxing Video findet man hier: Azza Cast 808W Unboxing Mindfactory Testers Keepers - YouTube

    Doch erst einmal zu Verpackung und Lieferumfang.

    Wie üblich wurde das Case in einem sehr gut ausgepolsterten Karton verschickt - eine ordentliche „Delle“ an der Umverpackung, die wohl auf dem Postweg entstanden ist, hat gleich gezeigt, wie notwendig die sichere Verpackung ist.
    Das Case ist mit wenigen Handgriffen aus dem Karton gezogen, dabei purzelt einem noch ein Blister mit dem Zubehör entgegen und eine sehr knapp gehaltene Montageanleitung, die im Grunde aus wenigen schematischen Bildern besteht.
    Das ist etwas ernüchternd, zumal mir auf der Webseite von Azza der Download des Manuals nicht gelungen ist, statt einer PDF Datei lieferte die Seite immer nur ein leeres HTML Dokument. Abhilfe schaffte das Servicekärtchen im Blister: der dort aufgedruckte QR Code führte direkt zum PDF Handbuch. Allerdings besteht auch dieses fast ausschließlich aus Grafiken & „Explosionszeichnungen“, die aber immerhin hilfreich bei der Demontage/Montage des Rahmens sind.
    Desweiteren finden sich im Blister die Schrauben und Abstandhalter zur Installation des Mainboards, Gummipuffer und Schrauben für Laufwerke, zwei Kabelführungsklemmen mit Klebesockel sowie mehrere Kabelbinder aus Stoff mit Klettverschluss und ein paar Plastik-Kabelbinder. Für ordentliches Kabelmanagement ist man damit also schon einmal gut gerüstet.

    Technische Daten des Azza Cast 808W

    Gehäusetyp: Offenes Showcase
    Format: ATX Mid Tower
    Abmessungen BHT: 220mm / 470mm / 460mm
    Gewicht: 10,5 kg
    Material: Aluminium (Verkleidung) und Stahl (Rahmen)
    Farbe: Exterieur weiß, Interieur schwarz (808W)
    Max. CPU Kühlerhöhe: 165mm
    Max. Grafikkartenlänge: 360mm
    Max. Boardgröße: ATX
    Erweiterungsslots: 6 + 3 vertikal
    Max. 2,5“ LW: 3
    Max. 3,5“ LW: 1
    Lüfterports: 3x120 / 2x140 Front, 1x 120 Back
    Wasserkühlung: max. 360mm Front
    Front Panel: 1x USB 3.2 Typ C
    2x USB 3.0 Typ A
    Line Out, Mic In
    PWR Btn incl. LED
    Sonstiges: vorinstallierter 120mm ARGB Lüfter hinten

    Design und Verarbeitung, Features

    Das Cast 808 sieht wirklich außergewöhnlich aus und bringt viele spannende Ideen mit, aber natürlich hat AZZA das Prinzip „PC Gehäuse“ nicht völlig neu erfunden. Im Kern ist es ein offenes Gehäuse mit Stahlrahmen und einer außergewöhnlichen und aufwändigen Verkleidung aus Aluminium. Tatsächlich kann man die komplette Verkleidung mit wenigen Handgriffen entfernen und den Rahmen „nackt“ mit Hardware bestücken und so z.B. auch als Benchtable „missbrauchen“.

    Auch mit der Verkleidung ist das Case noch „offen“ - d.h. es gibt keine Dämmung in Form von Seitenteilen, einem geschlossenen Aufbau, Hartglas-Seitenwänden o.ä. - und auch keine Staubfilter oder Meshgitter. Auf eine dedizierte Raumaufteilung mit einer separaten Kammer für das Netzteil verzichtet AZZA beim Cast 808 ebenfalls.

    Was macht das Case so besonders? Nun, am bemerkenswertesten sind die wie Flügeltüren weg klappbaren Deckel- & Bodenverkleidungen. Um den Boden weg klappen zu können, muss das Gehäuse natürlich auf der Seite oder der Front liegen. Allein durch dieses coole Feature kommt man bereits an die meisten Kabel und Konnektoren besser heran, als bei geschlossenen Systemen.

    Mit zugeklappten Deckel & Boden ist das Case an der Seite trotzdem nicht vollständig geschlossen - ein verbleibender Spalt gibt direkt auf Höhe der Grafikkartenslots Einblick ins Gehäuse, so dass auch die RGB Beleuchtung aktueller Grafikkarten zu bewundern bleibt.

    Stahlrahmen und Aluminiumverkleidung sind insgesamt absolut hochwertig und einwandfrei verarbeitet. Der Rahmen ist sehr stabil und verwindungssteif, es gibt nirgends scharfe Kanten oder unsaubere Knicke. Die „Flügeltüren“ und die Frontplatte sind aus stabilem Aluminium, glatt und ebenfalls ohne scharfe Kanten oder kleinere Macken.

    Der Plastikrahmen des verbauten Lüfter ist leider etwas anfälliger - beim Wiederanbringen nach dem Auseinandernehmen ist mir das Plastikgewinde einer der Schrauben gebrochen, ohne dass ich zu viel Kraft aufgewendet hätte. Tatsächlich ist der Lüfter insgesamt ein kleiner Schwachpunkt des Systems, denn auch bei nur 600 bis 800 rpm ist dieser schon sehr laut und deutlich mit einem (für mich) unangenehmen Surren zu hören.

    azza03 - Testers Keepers mit AZZA Cast 808B Black bzw. 808W White Front Panel
    azza06 - Testers Keepers mit AZZA Cast 808B Black bzw. 808W White Front Panel Anschlüsse
    azza18 - Testers Keepers mit AZZA Cast 808B Black bzw. 808W White Frontplatte
    azza28 - Testers Keepers mit AZZA Cast 808B Black bzw. 808W White Power Button LED

    Das Front Panel befindet sich unten rechts an der Front - wird das Case auf den Boden gestellt sind die Anschlüsse und der Power Button daher eher schwer erreichbar. Aber als echtes Showcase hat sich das Cast 808 eh einen Platz auf dem Schreibtisch verdient. Der USB C Port wird über den neuen „Key A“ Konnektor auf dem Mainboard angeschlossen - man sollte also darauf achten, dass das Board auch über diesen Anschluss verfügt. Der Power Button verfügt über eine integrierte blaue Status LED. Die Frontplatte lässt sich sehr einfach abmontieren, da sie nur gesteckt ist. Beim Wiedereinsetzen ist allerdings ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt, um den Power Button wieder gut in seine Fassung einzufügen.

    azza10 - Testers Keepers mit AZZA Cast 808B Black bzw. 808W White Scharniere

    azza17 - Testers Keepers mit AZZA Cast 808B Black bzw. 808W White Verkleidung abmontiert

    Die „Flügeltüren“ der Verkleidung sind mit stabilen Scharnieren versehen. Kräftige Magnete halten die Elemente im geschlossenen Zustand zuverlässig beieinander und die Auflageflächen sind mit Polsterungen gegen Verkratzen geschützt. Die gesamte Verkleidung lässt sich nach Lösen von fünf gut erreichbaren Schrauben zur Seite ziehen und abnehmen.

    azza16 - Testers Keepers mit AZZA Cast 808B Black bzw. 808W White Netzteil Rahmen

    Etwas aufwändiger gestaltet sich die Herausnahme des Rahmens für die PSU, dieser wird mit sechs teilweise etwas schwer erreichbaren Schrauben gehalten und muss dann noch etwas hakelig nach hinten geschoben werden. Da erscheint es fast einfacher, das Netzteil seitlich hinein zu schieben und direkt zu montieren. Das Netzteil bekommt keine eigene Abdeckung spendiert, aber hinter dem Netzteil ist eine Abdeckung vorgesehen, die mit einer einfachen Rädelschraube zu lösen ist und die das unvermeidliche Kabelkonvolut an der PSU ettwas verkleiden soll. Durch die Montage einer 360mm AiO mit den Wasseranschlüssen unten musste ich diese Abdeckung allerdings dann weg lassen - optisch fällt das bei „geschlossenen Klappen“ aber auch überhaupt nicht auf.

    Der Rahmen bietet keine Möglichkeit, Radiatoren oder Lüfter oben oder unten zu montieren. Lediglich 360mm an der Front und 120mm hinten stehen dafür zur Verfügung. Zwischen der geschlossenen Frontplatte und den Seitenteilen sind ca. 5mm Platz, damit dort verbaute Lüfter auch ausreichend Frischluft ziehen können.

    Grafikkarten, die bis zu 3 Slots belegen, können auch problemlos vertikal im Rahmen montiert werden, ein passendes Riser Kabel natürlich voraus gesetzt. Hinter den geschlossenen Seitenteilen sind sie dann ggf. nur noch zum Teil sichtbar, ausreichend Frischluftzufuhr ist allerdings durch den offenen Spalt garantiert.

    azza21 - Testers Keepers mit AZZA Cast 808B Black bzw. 808W White

    Die Rückseite des Mainboard-Trays bietet Platz für bis zu drei 2,5“ Festplatten oder SSDs. Einer der drei vorgesehenen Montageplätze bietet eine abnehmbare Platte, auf der auch ein 3,5“ Laufwerk montiert werden kann.

    In der Praxis

    Ich habe in das Cast 808W folgende Hardware verbaut:

    azza13 - Testers Keepers mit AZZA Cast 808B Black bzw. 808W White

    - MSI MEG Z390 ACE
    - Intel i5 9600K
    - Arctic Liquid Freezer II 360mm AiO
    - Corsair Vengeance RGB Pro 16GB weiß 3200
    - m.2. Samsung Evo 970 SSD 500GB
    - EVGA RTX 2070 Super
    - Seasonic Focus GX 550W

    azza27 - Testers Keepers mit AZZA Cast 808B Black bzw. 808W White

    Enorm positiv aufgefallen ist mir dabei die hervorragende Zugänglichkeit des Gehäuses. Nach dem Entfernen der Verkleidung kommt man wirklich von allen Seiten an jede Stelle gut heran. Ich glaube, ich habe noch nie die 2x8 Pin CPU Stromversorgung so entspannt einfach einstecken können wie bei diesem Case.

    azza22 - Testers Keepers mit AZZA Cast 808B Black bzw. 808W White

    Auch das Verlegen der Kabel ist grundsätzlich sehr komfortabel. Der Mainboardtray bietet mehrere Schienen und Durchlässe, wo die Kabel hindurch geführt und auch mit Kabelbindern gut befestigt werden können. Lediglich das RGB Kabel vom vormontierten ARGB Lüfter war ein kleines Stück zu kurz, um es „hinten herum“ zu verlegen und musste unter der Grafikkarte entlang versteckt werden.

    azza23 - Testers Keepers mit AZZA Cast 808B Black bzw. 808W White

    Die 360mm AiO ließ sich ohne Probleme an der Front montieren, der Platz ist ausreichend und der Montagebereich nach Abnahme der Frontplatte leicht zugänglich. Etwas schade war, dass ich die Abdeckung für die Kabel im Bodenraum nicht vor oder hinter die Leitungen der AiO montieren konnte, da nur ein einziger fester Ort für diese Abdeckung vorgesehen ist - und genau da war die AiO im Weg. Für das Handling bekommt das Case trotzdem eine glatte Eins von mir.

    azza24 - Testers Keepers mit AZZA Cast 808B Black bzw. 808W White

    Das Design ist natürlich immer Geschmacksfrage. Sehr euch die Fotos an (im Mindfactory Forum) und entscheidet selbst - mir gefällt das Cast 808W sehr gut, ich freue mich über den Gewinn und werde es auch weiterhin gerne nutzen.

    azza30 - Testers Keepers mit AZZA Cast 808B Black bzw. 808W White

    Das Einzige, was bei einem offenen Gehäuse konstruktionsbedingt nicht ganz so schön ist, ist natürlich die Lautstärke. Sobald die Lüfter von CPU, Grafikkarte oder eben die Gehäuselüfter aufdrehen, hört man das. Im Falle des vormontierten Lüfters von Azza sogar recht störend, meiner persönlichen Meinung nach. Und in Räumen mit starker Staubbelastung ist ein so offenes System natürlich auch fehl am Platze. Ich werde da noch mit Noiseblocker eLoops an AiO und Rückwand optimieren.

    Fazit

    azza29 - Testers Keepers mit AZZA Cast 808B Black bzw. 808W White

    Mit gefällt das Azza Cast 808W ausnehmend gut und ich empfehle es gerne weiter. Der doch etwas gehobene Preis rechtfertigt sich m.E. durch die sehr stabile und hochwertige Verarbeitung und das wirklich besondere Design.

    swedeken

    Weitere Bilder
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    Geändert von swedeken (26.02.2021 um 02:51 Uhr)

  7. #7

    Cool !!! Vorhang auf für das Azza Cast 808B (Black) !!!




    Wer dieser Tage mit dem Gedanken spielt sich ein neues Gehäuse anzuschaffen oder gar ein Komplettsystem aufzubauen, welches der Hingucker schlechthin werden soll, der kommt nicht dran vorbei sein Auge - oder gerne beide Augen - auch mal über die neuen Showcases von Azza schweifen zu lassen.

    Wenn Ihr Euch also jetzt angesprochen fühlen solltet oder zumindest ein Teilinteresse geweckt wurde, dann lest unbedingt weiter, um am Ende des Beitrags vielleicht besser entscheiden zu können, ob besagte Gehäuse für Euch infrage kommen.




    Das Design

    Das Azza Cast 808, welches in sowohl schwarzer als auch weißer Ausführung daherkommt, gehört zu den, auf dem Markt wohl derzeit, ungewöhnlichsten Midi-Towern. Äußerlich fällt rein optisch schnell auf, dass es sich um ein halboffenes Gehäuse handelt, auf dem sich auf der linken Seite, etwa mittig, ein offener Spalt befindet. Hierbei besteht die linke Seite des Gehäuses nämlich aus 2 “Aluminium-Flügeltüren”, welche sich nach oben- und untenhin öffnen lassen. Diese sind mit Scharnieren so befestigt, dass sie in jeglicher offenen Position halten und sich nicht von alleine wieder schließen. Schließt Ihr beide Türen komplett, so entsteht der soeben erwähnte Spalt. Dadurch wird der Blick zur Grafikkarte in den Mittelpunkt gerückt, was mit der passenden GPU sehr cool wirken dürfte. Komplettiert wird es mit einer abnehmbaren Front und einer aus Stahl gefertigten rechten Seite sowie einem Metallgestell unter der Verkleidung. Das Gehäuse in der Farbvariante “Schwarz" würde ich nicht als klassisches schwarz deklarieren, da es einen leichten graugrünen anthrazit Schimmer besitzt. Das ist natürlich Geschmackssache, aber ich persönlich finde es dadurch farblich sogar noch besser gelungen. Das matte Design wird Euch jedoch u.U. dazu zwingen über die äußere Verkleidung regelmäßig mal kurz drüber zu wischen, es sei denn Ihr möchtet Euer Showcase ein wenig mit Fingerabdrücken verzieren.






    Die Verarbeitung

    Das Case an sich fühlt sich direkt bei der ersten Berührung super hochwertig verarbeitet an. Beim groben drüber Fassen habt Ihr definitiv nicht das Gefühl Euch irgendwo zu verletzen. Die robusten Magnete gewähren ein einwandfreies Öffnen und Schließen der Klappen per Hand, ohne, dass sich das komplette Case mit bewegt. Trotz der Aluminium- bzw. Stahlseite(n) sowie des inneren Gestells, wiegt das Case mit einem Gewicht von ca. 11 kg nicht überdurchschnittlich mehr als gewöhnliche Midi-Tower. Lediglich die Gummistandfüße schreien meiner Meinung nach nicht nach einer super hohen Qualität, tun allerdings das, wofür sie gedacht sind, ohne Komplikationen.






    Die Montage

    Kurz gesagt, besteht das Azza Cast 808 aus 2 wesentlichen Dingen: Einem Gestell, auf der die wichtigsten Komponenten wie Mainboard, CPU, Netzteil etc. verbaut werden, sowie einer “Außenhülle”, bestehend aus den 2 Flügeltüren. Um nun hier Eurem PC-System das nötige Leben einzuhauchen, muss das erwähnte Gestell von der Außenhülle demontiert werden. Dazu werden 5 markierte Schrauben gelöst, welche das Gestell an der Außenhülle festhalten. Anschließend könnt Ihr das Innenleben des PCs, so wie Ihr es auch bei den meisten anderen Gehäusen kennt, montieren. Die Position des Netzteiles ist für unten vorgesehen. Jedoch sollte erwähnt werden, dass hierbei die Lüfter nach oben gerichtet sein müssen. Das liegt erstens vor allem daran, weil das Gehäuse einfach für diese Einbauvariante konzipiert wurde und zweitens an der unteren Flügeltür, besonders wenn diese geschlossen ist, da hierdurch im Bodenbereich wenig Platz und keine erwähnenswerte Aussparung für neue frische Luft vorhanden ist. Deswegen die Überlegung seitens des Herstellers, ich kann es nur vermuten: Netzteillüfter nach oben! Bedenken bezüglich gesunder Temperaturen im Gehäuse sind hier zwar dadurch berechtigt, können jedoch aus meiner Sicht nicht bestätigt werden. Denn durch die halboffene Bauweise wird hier trotz dessen ein super Airflow gewährleistet. Unter dem Punkt “Kühleigenschaften” gehe ich hierauf nochmals gesondert ein. Nachdem alle entsprechenden Komponenten auf dem Gestell sitzen, wird das Ganze wieder auf die Außenhülle montiert. Fertig ist das “Hexenwerk”. Grundsätzlich kann man sagen, dass durch die vielen großen Öffnungen der Einbau der PC-Komponenten sich wirklich sehr angenehm vornehmen lassen wird. Wirklich nervig könnte es allerdings werden, wenn Ihr Veränderungen an Eurem PC-System vornehmen möchtet, zumindest wenn Ihr an die Rückseite des Gestells müsst. Denn dann ist es zwangsläufig erforderlich, dass Ihr das komplette Teil wieder rausschraubt. Hier sollte auch bisschen Ordnung geschaffen werden, da das Öffnen beider Klappen zum Rausheben des Gestells etwas mehr als üblich Platz in Anspruch nehmen wird. Wenn Ihr allerdings nicht gefühlt aller 2 Tage da hinten ranmüsst, weil hier und da Kabel verlegt werden sollen oder gar müssen, dann solltet Euch dieses Leid erspart bleiben.



    Die Kompatibilität und Ausstattung

    Laut Hersteller ist das Gehäuse ausschließlich mit ATX-Mainboards kompatibel. Theoretisch gesehen, passen auch kleinere Formfaktoren, praktisch jedoch eher irrelevant. Bei einem derartigen Gehäuse empfehle ich dem vorgesehenen “Standard-ATX-Formfaktor" treu zu bleiben, da kleinere Mainboards häufig einfach weniger gut ausgestattet sind. Mit 6 Erweiterungsslots bietet das Gehäuse zwar nicht massig viele, aber auch nicht zu wenig Möglichkeiten. Für all diejenigen, die auch gerne mal vertikal einbauen möchten, bekommt man 3 weitere Slots angeboten. Lediglich an ein passendes Riserkabel solltet Ihr dabei denken, da dieses im Lieferumfang nicht mit enthalten ist. Verbaut können auf der Rückseite des Gestells außerdem bis zu drei 2,5 Zoll-Festplatten. In einer dieser drei Laufwerksschächte passt auch eine 3,5 Zoll-Festplatte. Die I/O Ports auf der Vorderseite bestehen aus 2 USB 3.0-Anschlüssen, 1 USB-C-, 1 Kopfhörer- und 1 Mikrofon-Anschluss sowie dem obligatorischen Powerbutton. Zu erwähnen ist hier allerdings, dass der USB-C-Port mit einem USB-3.1-Frontpanel-Anschluss betrieben wird. Achtet also darauf, dass Euer Mainboard über eine solche Buchse verfügt bzw. ein passender Adapter benötigt wird, um es auch an das Mainboard anschließen zu können. Im Frontbereich des Gehäuses kann nach Wunsch außerdem mit bis zu drei 120 mm- oder bis zu zwei 140 mm-Lüfter aufgerüstet werden. Wenn Ihr zusätzlich Euer PC-System mit einer Wasserkühlung betreiben möchtet, findet Ihr hier ebenfalls Platz für Radiatorgrößen bis zu 360 mm. Falls Ihr Euch aber doch für eine klassische CPU-Luftkühlung entscheiden solltet, dann sollte diese eine Höhe von 165 mm nicht überschreiten. Von Herstellerseite wird Euch im Heckbereich bereits ein 120 mm-AZZA Hurricane III ARGB-Lüfter (PWM-Lüfter mit vier Pins) vormontiert. Über einen RGB-Controller könnt Ihr diesen regulieren. Habt Ihr ein passendes Mainboard, könntet Ihr ihn stattdessen auch direkt an Euer Board anschließen und hierüber steuern. Eure Grafikkarte kann bis zu 360 mm lang sein. Salopp gesagt, passt da jede GPU rein. Zumindest fällt mir ad hoc keine ein, die länger als 360 mm misst. Unterstützt werden ATX-Netzteile.






    Die Kühleigenschaften

    Durch das halboffene Gehäuse werdet Ihr bezüglich der Temperaturen "darin" sicher keine schlaflosen Nächte haben müssen. Dazu kommen der bereits erwähnte und im Lieferumfang enthaltene Hecklüfter (120 mm) sowie optional bis zu drei (je 120 mm) bzw. zwei (je 140 mm) weitere Frontlüfter. Durch Öffnen der oberen Klappe hättet Ihr sogar weitere Aussparungen. An frischer Luft wird es daher hier definitiv nicht mangeln. Was durch die Bauvariante jedoch viel eher in den Vordergrund rückt, ist die Staubentwicklung im Gehäuse. Daher sollte regelmäßiges Entstauben hin und wieder mal auf dem Programm stehen, um eine Langlebigkeit Eures Systems zu ermöglichen. Und auch wenn die Bauart diesen Nachteil mit sich bringt, habt Ihr durch sie glücklicherweise auch einen Vorteil. Es bedarf nämlich keiner Demontage, um den Weg zu so gut wie allen Komponenten frei zugänglich zu machen. Der angesammelte Staub kann daher schnell der Vergangenheit angehören. Lediglich daran denken und machen, denn hier gilt: Von nichts, verschwindet nichts!



    Das Kabelmanagement

    Wer mit Kabellegen herzlich wenig anfangen kann, der könnte hier vielleicht an seine Grenzen stoßen. Durch die komplett offene Bauweise könnt bzw. müsst Ihr Euch nämlich nahezu frei austoben. Kabelwirrwarr kann hier mehr als ausreichend der Kampf angesagt werden. Für die, die sich beim Kabelmanagement also kreativ ausleben wollen, ist es daher ideal. Aber auch für die, die damit bisher nichts am Hut hatten, kann es eine Chance sein den Feingeist in sich zu entdecken. Denn Übung macht ja bekanntlich den Meister.



    Die Leistung

    Im Betrieb wird es hier keine großen Besonderheiten geben. Wenn Ihr es richtig angestellt habt, wird das System wie gewünscht laufen. Die Temperaturen werden gut bis sehr gut sein. Lediglich die Lautstärke könnte je nach persönlichem Empfinden und Einsatzzweck als zu laut wahrgenommen werden. Durch das halboffene Design fehlt ganz einfach mehr oder weniger der sogenannte Schallschutz. Mit grundsätzlich leisen Komponenten, bleibt das Gerät allerdings auch relativ ruhig. Dass Euch hier die Ohren weggedröhnt werden, davor braucht Ihr keine Angst zu haben. Aber Ihr dürft nun eben auch nicht erwarten, dass das Gehäuse im Betrieb gefühlt keinen Mucks von sich geben wird.



    Das Preis-/Leistungsverhältnis

    Klar ist, dass das Gehäuse u.a. in den Punkten Design, Verarbeitung, Kühlung oder auch Kabelmanagement Euch nicht wenig bietet. Mit ca. 177 EUR für ein Showcase dieser ungewöhnlichen Art, liegt der Preis definitiv nicht in einem Wucherbereich. Es gibt sogar einige Showcases, die weit darüber liegen. Allerdings solltet Ihr Euch dessen bewusst sein, dass Ihr hier eben auch rund 180 EUR auf den Tisch legen müsst. Für die, die ohnehin bereit sind etwas mehr für ihr Gehäuse auszugeben und die Ästhetik und das Modding des PCs den Löwenanteil der Aufmerksamkeit bekommt, sollte es auf jeden Fall eine Option sein. Für andere, die nicht so viel für ihr Gehäuse ausgeben möchten und vor allem lieber auf eine gute Mischung aus Design und Funktionalität setzen wollen, könnte das Azza Cast 808 eher weniger interessant sein.



    Die Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten

    Die Haltbarkeit kann hier leider nur relativ beurteilt werden. Konkret bedarf es da eher einer Langzeitnutzung. Ich gehe jedoch stark davon aus, dass aufgrund der sehr hochwertigen Verarbeitung, z.B. in Form der Aluminiumflügel und der seitlichen Stahlplatte, ein langes Leben vorgesehen ist, wenn es nicht gerade vor lauter Aufregung, weil Ihr beispielsweise ein Game verloren habt - oder meinetwegen auch gewonnen -, ständig umgetreten wird.

    Ein Vergleich zu ähnlichen Produkten ist momentan nicht wirklich möglich, da es ein solches Case bisher auf dem Markt noch nicht gab. Man könnte es an dieser Stelle vielleicht u.a. mit typischen Midi-Towern vergleichen, da die Front z.B. jetzt keine großen Besonderheiten gegenüber üblichen Midi-Towern aufweist. Des Öfteren bekommt man hier nämlich Gehäuse, bei denen der Hersteller auch entsprechende Frontlüfter mit dazu packt. Das wäre beim Azza Cast 808 natürlich nochmals ein Riesenpluspunkt gewesen, zusätzlich zum Hecklüfter, werksseitig noch 3 fantastische Frontlüfter zu bekommen.



    Mein persönliches Fazit

    Das Gehäuse ist im Design einfach unglaublich, ein Blickfänger. Für jemanden wie mich, der sein Gehäuse aus Platzgründen allerdings eher unter dem Tisch stehen hat, wäre ein solches Showcase, leider muss ich sagen, vorerst nicht in Frage gekommen. Zudem muss man einfach wissen, dass für ca. 180 EUR das Gehäuse dennoch Schwächen besitzt. Sei es z.B. die umständliche Lösung das Gestell komplett abschrauben zu müssen, selbst wenn man nur kleine Kabelveränderungen vornehmen möchte, die Lautstärke oder auch die Problematik der Staubentwicklung. Das ist bei einem offenen Gehäuse zwar unweigerlich und lässt sich nicht wirklich vermeiden, steht dennoch irgendwie auf der Contra Seite. Als neues Alltagsgerät für den täglichen Gebrauch kann ich es daher persönlich nicht so wirklich weiterempfehlen. Wie bereits erwähnt, kann es allerdings für diejenigen, die mehr Wert auf die Optik legen und keine großen Probleme damit haben ein paar praktische Kompromisse einzugehen und vielleicht sogar neben dessen bereits einen Alltags-PC besitzen, ein Schmuckstück sein. Vor allem für Visual Content kann ich mir sehr gut vorstellen, dass so ein Showcase im Bild immer eine gute Figur abgeben wird.

    Überraschenderweise bin ich ja aber bereits im Besitz des Azza Cast 808

    Konkret bedeutet es für mich nun also: Guten Platz für das Case finden, einrichten, zeigen, prahlen



    In diesem Sinne bedanke ich mich recht herzlich bei Mindfactory für das geschenkte Vertrauen und zur Verfügung gestellten Produkts. Es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht, mich mit dieser Thematik ausgiebig auseinanderzusetzen. Ich persönlich habe bereits auch schon ein paar weitere Ideen, um das neue Showcase zukünftig in Szene zu setzen. Es wird sich zeigen, was sich noch alles ergibt und wie die Umsetzung ausschaut.

    Aber eines ist sicher: Darauf freue ich mich schon jetzt.




    PS: Schlussendlich wird Euch die Kaufentscheidung selbst überlassen. Aber ich hoffe, ich konnte - Ladies first - der einen oder anderen bzw. dem einen oder anderen bei der Entscheidungsfindung weiterhelfen oder zumindest das Interesse wecken.



    Bleibt gesund und vielleicht bis demnächst





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