Ergebnis 1 bis 5 von 5

Thema: Testers Keepers mit MSI Optix G271

  1. #1

    Standard Testers Keepers mit MSI Optix G271

    Hier könnt Ihr die Reviews der MSI Testers Keepers Aktion von den MSI OPTIX G271 eSports Gaming Monitoren vom 12.10. - 18.10.2020 finden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers mit MSI Optix G271
    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  2. #2

    Daumen hoch Monitor Test MSI Optix G271

    Im Umfang der “Testers Keepers”-Aktion von Mindfactory wurde mir der “Optix G271 E-Sports Gaming” Monitor von MSI zur Verfügung gestellt, welcher von mir im Nachfolgenden ausführlich getestet wird.

    Lieferumfang und Montage:
    - Wer den Optix G271 das erste mal auspackt, findet im Lieferumfang unter anderem
    - Den Monitor selbst
    - Das zweiteilige Stromkabel bestehend aus Adapter und Steckdosen Kabel
    - Der Standfuß, der ebenfalls aus zwei Teilen besteht
    - Vier Schrauben um den Fuß am Monitor zu befestigen
    - eine Blende um die Schrauben des Standfußes zu verdecken.
    Ein 150cm HDMI Kabel
    Eine Schnell-Aufbauanleitung
    Ein Garantieheft und eine Danksagungskarte von MSI
    IMG_1874.jpg

    Die Montage ist denkbar einfach. Der mitgelieferte “Quick-Start-Guide” kommt mit einfachen, leicht verständlichen Grafiken aus.
    Zuerst wird der vertikale Teil des Standfußes hinten an den Monitor eingehängt, dann kann man, ohne ihn festhalten zu müssen, die vier mitgelieferten Schrauben mit einem Schraubenzieher festziehen. (Ein Schraubenzieher ist im Lieferumfang nicht enthalten!)
    Der zweite Teil des Standfußes hat eine feste Schraube mit Schnappverschluss und ist ebenfalls schnell und problemlos befestigt. Daraufhin kann man den Monitor hinstellen. Jetzt nur noch hinten Strom- und Datenkabel einstecken und anmachen - fertig.
    IMG_1880.jpgIMG_1881.jpg

    Design undVerarbeitung:
    Der 27-zöller überzeugt mit einem modernen, kantigen Design. Die Vorderseite ist schlicht gehalten. Besonders gut gefallen mir die “Slim Bezels”, also die nur circa vier Millimeter dünnen Ränder zwischen Panel und den Kanten oben, links und rechts. Damit eignet sich der Bildschirm auch ideal für ein Dual- oder Dreifach-Monitor-Setup. Die Rückseite weist ebenfalls ein besonderes Design auf. Die scharfen Kanten und die “geriffelte” Textur wirken durchdacht und wertig und erinnern ein wenig an einen italienischen Sportwagen. Der Bildschirm kann sich somit von vorne und hinten sehen lassen. Auch wenn das Design eindeutig die Zielgruppe “Gamer” ansprechen soll, wirkt aber keinesfalls übertrieben. Somit macht er auch im Büro einen edlen, sauberen Eindruck.
    Während die Blende an der Rückseite aus Plastik ist, verwendet man beim Standfuß Metall. Dieser steht sehr stabil und macht keineswegs einen wackeligen Eindruck. Bemängeln lässt sich allerdings die große Standfläche die der Fuß des Monitors braucht, auch wenn dieser relativ dünn ist. Im Ausgleich dafür befindet sich auf der Rückseite eine VESA 100 x 100 mm Halterung, damit man den Monitor an einen externen Halter schrauben kann, dies kommt mir ebenfalls zugute, da der Standfuß leider keine Höhenverstellung bietet. Ebenfalls positiv ist anzumerken, dass das Display weder fehlende, noch defekte Pixel aufweist.
    IMG_1879.jpgIMG_1878.jpg

    Leistung:
    Zuerst grundsätzliches: Der Optix G271 bietet auf 27-Zoll eine Full HD Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln, das sollte bei jedem modernen Monitor der Standard sein. Das Display ist matt, was ich als Pluspunkt sehe. Er basiert auf einem IPS Panel und bietet neben einer Reaktionszeit von bis zu 1 ms und einer Bildwiederholrate von 144 Hz einen Kontrast von
    1.000:1 (statisch), 100.000.000:1 (dynamisch). Der Monitor ist eindeutig für PC-Spieler konstruiert, dazu später aber noch mehr.
    Das Menü des Monitors lässt sich mit dem roten Joystick an der Rückseite intuitiv bedienen. Es lassen sich unzählige Einstellungen vornehmen, hierbei gibt es zuerst die zwei Kategorien “Gaming” und “Professionell”. Man kann entweder aus voreingestellten Profilen wählen, oder aber die Einstellungen selbst vornehmen. Ebenfalls gibt es einen Nachtsicht-Modus und einen Augenschutz-Modus.
    Des weiteren lässt sich ein Fadenkreuz auf dem Monitor aktivieren, welches für Gamer in Spielen, die dem Nutzer kein Fadenkreuz bieten, einen Vorteil geben könnte - Ich empfinde das eher als eine gut gemeinte Spielerei.
    IMG_1903.jpgIMG_1905.jpg

    Der Optix G271 bietet eine maximale Helligkeit von 250 cd/​m², welche ich als ausreichend aber nicht ideal empfinde. Im Vergleich bietet mein MacBook Pro (2018) bis zu 650 cd/m², ist damit also wesentlich heller.

    Sehr positiv sind die fabelhaften Farben, die das IPS-Display zu bieten hat. Vor allem bunte Szenen sehen fantastisch aus, sowohl in Videos, als auch in Games. Der Monitor deckt über 100% des sRGB Raumes und 92% des DCI-P3 Raumes ab. Um den Monitor so gut wie möglich zu testen habe ich den kostenfreien Monitortest der Firma Eizo verwendet. Auch geringe Farbabstände - im Test zwei Grautöne (#808080 rgb(128,128,128) und #7E7E7E rgb(126,126,126)) - sind deutlich zu erkennen und verschwimmen nicht ineinander. Auch wenn sich bei den Farbverläufen einige Balken abzeichnen, für mich persönlich am stärksten bei rot erkennbar, ist diese Leistung für den Preis völlig in Ordnung. Wer den Monitor aber bevorzugt für professionelle Designarbeit nutzen möchte, dem rate ich von diesem Modell ab.
    Auch kleiner Text bleibt auf dem Monitor scharf und verschwimmt nicht. Die angegebene Blickwinkelstabilität von 178°/​178° kann ich ebenfalls bestätigen.
    IMG_1887.jpg
    Leider habe ich, was die Bildqualität angeht auch zwei Nachteile festgestellt. Eine chronische Krankheit bei IPS-Displays ist das sogenannte “backlight bleeding”, das bedeutet an den Rändern des Displays finden sich hellere Stellen, bedingt durch die Beleuchtung von hinten, die vor allem bei dunkleren Szenen und Farben auffallen. Für die meisten dürfte das allerdings kein Problem darstellen, denn in dynamischen oder hellen Szenen fällt die unterschiedliche Helligkeit gar nicht ins Gewicht. Der für mich größte Nachteil ist der Kontrast von nur 1000:1 (statisch) und 100.000.000:1 (dynamisch) - dieser ist Standard in dieser Preisklasse und für das verwendete IPS-Display. Richtig tiefes schwarz habe ich in meinem Test sehr vermisst. Dunkle Szenen in Spielen oder Videos wirken eher etwas verwaschen und grau. Wer also gerne Horror-Games spielt, sollte vielleicht die Finger von dem Monitor lassen und sich nach einem Bildschirm mit VA-Panel umsehen.

    Jedoch überwiegen die zielgruppenorientierten Pluspunkte:
    144 Hertz bieten ein wahnsinniges Spielerlebnis und lassen auch das Arbeiten am PC viel flüssiger erscheinen. Jede Mausbewegung wirkt smooth und Spiele aus der Ego-Perspektive werden noch immersiver. Auch die superschnelle Reaktionszeit von bis zu 1 Millisekunde ist eine Kampfansage gegen den Input-Lag. Nach einigen Stunden Benutzung fühlen sich die 5 Millisekunden Reaktionszeit eines anderen Monitors bereits wie eine Ewigkeit an. Der MSI Optix G271 erfüllt seinen Zweck zu 100%.

    Preis-/Leistungsverhältnis:
    Wer auf Vergleichsseiten nach denselben Spezifikationen sucht, bekommt nur ein günstigeres Modell vorgeschlagen (Stand 25. Okt. 2020). Für knapp über 200¤ bietet der Monitor einige coole Features und ein ausgezeichnetes Bild. Wer mehr Kontrast haben möchte findet vergleichbare Geräte mit VA-Panel für einen ähnlichen Preis.

    Fazit (TL;DR):
    Der Monitor ist qualitativ sehr hochwertig, besonders gut gefällt mir der Standfuß aus Metall. Im Lieferumfang ist alles notwendige vorhanden, der Aufbau und die Inbetriebnahme gehen spielerisch von der Hand.
    Die Bildqualität ist für den Preis hervorragend, einzig der Kontrast lässt ein wenig zu wünschen übrig.
    Die Hauptfunktionen, 144 Hz und 1 ms Reaktionszeit werden ebenfalls voll erfüllt und stellen für mich den größten Pluspunkt des Monitors dar.
    Des Weiteren überzeugt das Gerät mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis.

    Für mich ist der MSI Optix G271 der ideale Gaming-Monitor für mittleres Budget und hat meine Erwartungen voll erfüllt.

    Wem das noch nicht reicht, für den habe ich auch noch ein kleines Youtube-Video gemacht, dieses findet ihr hier:
    DER MSI OPTIX G271 GAMING MONITOR IM TEST | Testers Keepers - YouTube

    LG Simon
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  3. #3

    Cool [B]MSI Optix G271 ESports Gaming Monitor Test[/B]

    Grundlegende Daten

    Bildschirmdiagonale: 27"(70cm)

    Leistungsaufnahme im Ein-Zustand: 27 Watt

    Energieverbrauch in kWh/Jahr: 39kWh/a

    Ausgeschalteter Zustand: 0.5 Watt

    Bildschirmauflösung: 1920x1080

    Bildwiederholfrequenz: 144Hz

    Paneltyp: IPS

    Format: 16:9

    Energieeffizienzklasse: A

    Reaktionszeit: 1ms

    Anschlüsse: 1x DisplayPort 1.2, 2xHDMI 1.4, 1xKlinke Ausgang

    Standfuß: Neigbar zwischen -5 und 20°

    Schwenkbar: Nein

    Höhenverstellbar: Nein

    Integrierte Lautsprecher: Nein


    Design und Verarbeitung

    Der Monitor hat ein schwarz Mattes Gestell und Gehäuse, welches sehr gut verarbeitet ist. Der Rahmen des Monitors ist sehr dünn und bei 27" fällt dieser dann auch gar nicht auf. Die Bildschirmdiagonale von 27" bzw. 70cm ist super geeignet für Spiele oder sonstige Anwendungen, die viel Platz auf dem Bildschirm benötigen. Der Fuß hat eine V-Form und nimmt somit wenig Platz auf dem Tisch und sieht dabei gut aus. Dennoch steht der Monitor stabil auf dem Tisch, auch bei der Neigung kippt dieser nicht um. Höhenverstellbar bzw. Schwenkbar ist der Monitor nicht.
    Die Rückseite hat ein sehr schickes Design und bringt einem schnell die Lust zum Zocken. Die Abdeckung auf der Rückseite verdeckt die Schrauben und stört nicht das Gesamtbild. Der Cursor auf der Rückseite für die Bedienung des Bildschirms ist recht hochwertig und sticht durch die rote Farbe heraus. Dieser lässt gut mit sich umgehen. Die Einstellungen und die Bedienung sind hierbei schnell verständlich und einfach. Außer einem Cursor besitzt der Monitor keine weiteren Knöpfe. Löscher für eine Wandhalterung oder ähnliches sind ebenfalls vorhanden.

    Lieferumfang

    Geliefert wird der Monitor in einer großen Verpackung. Der Monitor ist dabei sehr gut und fest verpackt mit Styropor, sodass er durch harten Transport oder Stöße nicht beschädigt wird. Im Lieferumfang sind enthalten:
    - Fuß aus 2 Teilen
    - Netzteil mit dazugehörigem Netzteilkabel
    - HDMI Kabel
    - 4 Schrauben
    - Schraubenabdeckung für die Rückseite
    - Warranty Card, Registrierungskarte, Quick Start Guide
    -QR Code zum Benutzerhandbuch

    Montage

    Die Montage des Monitors ist schnell getan. Insgesamt besteht der Gesamte Monitor aus 3 Teilen.
    Der Bildschirm selbst
    Fuß und Hals vom Ständer
    Der Ständer lässt sich ganz einfach zusammenstecken und mit einer Schraube festdrehen. Dieser wird dann mit dem Monitor auf der Rückseite zusammengesteckt und mit insgesamt 4 Schrauben montiert. Auf jeden Fall lässt sich das Ganze nicht falsch bzw. fehlerhaft montieren.
    Die Anschlüsse für die Kabel oder das Headset ist auch von außen gut erreichbar und schnell gemacht. Sie zeigen allesamt nach unten.

    Einstellungen

    - Game Mode: RPG, Racing, FPS, etc.
    - Night Vision
    - Anti Motion Blur
    - Alarm Clock
    - Screen Assistance
    - FreeSync
    - Eye Saver
    - Language
    - sämtliche Einstellungen für die Anzeige


    Leistung

    Mit dem Optix G271 lässt sich hervorragend Spielen, Zocken und auch Büroarbeiten erledigen. Vor allem die gute Farbgebung erlauben ein sehr schönes Spielerlebnis. Durch das „Wide Color Gamut wirken Spielfarben und kleinere Details realistischer und schärfer. Dies fördert das Spielerlebnis. Die Bildwiederholrate von 144Hz (nicht vergessen die Einstellung am PC anzupassen) erlauben sorgen für ein smoothes Game, was man auf jeden Fall nicht mehr missen möchte. Was außerdem wichtig ist zu wissen, Der Night Vision Mode. Wer das zum ersten Mal hört, denkt wahrscheinlich an einen Nachtmodus. Jedoch ist der Night Mode eine Einstellung, die dafür sorgt, dass man vor allem in dunklen Spielen oder auch in dunklen Szenen den Überblick erhält. Dunklere Konturen werden sichtbarer. Diesen Vorteil spürt man in Shootern deutlich. Mit der FreeSync Einstellung, die man am Monitor einstellen kann, hat man ein ruckelfreies Erlebnis, auch wenn es mal zu Einbrüchen im Bild kommen sollte. Außerdem hat man die Möglichkeit ein Fadenkreuz in die Mitte des Bildschirms zu packen (Einstellbar), welches sich hervorragend für Shooter Spiele eignet, um vor dem Zielen schon den Gegner im Visier hat. Die Nutzung dieser Einstellung ist es wert. Die Blickwinkel sind dank des verbauten IPS Panels angenehm. Diesem Verdankt der Monitor die schnelle Reaktionszeit bzw. Bildwechsel von 1ms. Dies ist vor allem für Action Games und Shooter vom Vorteil. Sehr praktisch ist der Klinkenanschluss auf der Rückseite für das eigene Headset. Dies ist, unerwarteter weise angenehmer als der Anschluss am PC selbst. Dank des Displayport Anschlusses lässt sich der Monitor auch als 1. 2. 3. oder auch 4. Bildschirm aufstellen, dies ist sehr praktisch, da viele Grafikkarten nur einen HDMI Anschluss besitzen und 3 4 weitere Displayport Anschlüsse. Dabei sind alle Anschlüsse bis zu 144Hz geeignet. Das Problem hatte ich persönlich zumindest. Des Weiteren hat man die Möglichkeit den Bildschirm heller und dunkler zu stellen, da die maximale Helligkeit sehr hoch ist, gut geeignet für Sonnige Tage. Für die Nacht hat man zusätzlich einen Augen schonenden Modus bzw. einen Nachtmodus für Nächtliches Zocken, Lernen, Arbeiten.
    Der Verbrauch ist hierbei auch wichtig zu erwähnen. Mit einem Verbrauch von 27 Watt und im ausgeschalteten Zustand von 0.5 Watt, ist der Monitor sehr stromsparend unterwegs. Auch ein wichtiger Faktor, wenn der Monitor täglich mehrere Stunden läuft.


    Preis-/Leistungsverhältnis

    Vor allem Monitore mit einer Bildwiederholrate von 144Hz spielen in einer hohen Preisklasse. Hierbei bekommen wir mit dem MSI Optix G271 eine Full HD-Auflösung, die bei 27" nicht Pixelig ist für einen, meiner Meinung nach, sehr guten Preis von unter 250¤. Direkte Konkurrenz für diesen Bildschirm sind deutlich höher mit dem Preis. Zu beachten ist außerdem die Reaktionszeit von 1ms und FreeSync, die nicht alle Monitore in dieser Preisklasse bieten.


    Fazit

    Pro:
    - Super Farben dank Wide Color Gamut und Night Mode
    - Klasse Preis-/Leistungsverhältnis (144HZ, 1ms, 27 Zoll)
    - Schmaler Rand (3mm)
    - FreeSync tauglich
    - Optisch ein Hingucker sowohl von Vorn als auch von Hinten(Seite)

    Contra:
    - kein Displayport Kabel enthalten
    - Netzteil ist nicht integriert (hängt am Kabel)
    - nicht Höhenverstellbar
    - QR Code zum Benutzerhandbuch → Seite nicht verfügbar, aber hier Downloadbar: MSI Deutschland

    Mein neuer MSI Optix G271 von Mindfactory überzeugt im Test durch ein sehr schönes Design und einer hervorragenden Leistung. Die Merkmale des Monitors übertreffen hierbei Monitore in dieser Preisklasse. Die Farbgebung ist gut und Kontrastfreudig. Beim Blick auf den Monitor sind trotz der 27" keine einzelnen Pixel zu erkennen. Mit dem Kauf des MSI Optix G271 spürt man beim Auspacken schon, dass man ein hochwertiges Produkt erhalten hat. Es wurde viel Wert auf Design und gute Technik gesetzt. Alles in allem ein super Gaming Monitor für einen schlanken Preis. Meine Empfehlung geht auf jeden Fall raus.

    ★★★★★

    Zum Unboxing Video geht es hier lang → MSI Optix G271 Esports Gaming Monitor Test I Testers Keepers“ - YouTube
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von young Marketing (05.11.2020 um 10:10 Uhr)

  4. #4

    Standard Testers Keepers MSI Optix G271

    Ich wurde von Mindfactory bei der Testers Keepers Aktion zum MSI Optix G271 auserwählt um diesen Monitor zu testen und möchte hier meine Eindrücke nach jetzt knapp 2 Wochen Nutzung teilen.


    Verpackung, Inhalt und Design:
    Der MSI Optix G271 kommt in einem für mich ungewohnt schlichtem Design für MSI Produkte, bei der Verpackung wird auf eine unbehandelte lediglich mit schwarzer Farbe bedruckte Verpackung gesetzt die nur ein paar Schriftzüge, die Spezifikationen und Skizzen der Seitenansichten vom Monitor zeigt.
    Wenn man die Verpackung öffnet kommt einem ein extrem beissender nach verbranntem Styropor riechender Geruch entgegen der sich leider auch auf den Monitor festgesetzt hat, dazu später aber mehr.
    Im Karton verbirgt sich der gesamte Inhalt in einer durch eine Plastikschlaufe gehaltenen Styroporblock auf dessen Aussenseite sich alle Kleinteile befinden. Wenn man die Plastikschlaufe entfernt kann man den Styroporblock öffnen und im inneren befindet sich sehr gut Verpackt der eigentliche Bildschirm.

    Folgende Teile befinden sich im Lieferumfang:

    - Monitor
    - Standfuß 2 Teilig
    - HDMI Kabel
    - 4 Schrauben für die Befestigung des Standfußes die aber auch passend für die Gewinde der VESA 100 x100 Monitorhalterung sind
    - Stromkabel 1,5m
    - Netzteil 0,8m Kabel bis zum Monitor
    - Blende für den Verschraubungsbereich des Standfußes
    - Quick Start Anleitung, Warranty Card und eine „Dankeschön“ Karte von MSI

    20201022_130853.jpg
    Lieferumfang ohne Standfuß

    Der Aufbau des Monitors gestaltet sich Kinderleicht, der zweiteilige Fuß wird mittels einer Rändelschraube verbunden und man benötigt nur einen Kreuzschlitzschraubendreher um diesen dann mit den 4 Schrauben am Monitor zu befestigen.



    Optik und Eindruck:

    Das Frontdesign des Monitors ist sehr schlicht und es ist, im ausgeschaltetem Zustand oben und seitlich ein minimaler Plastikrand von etwa 3 mm, unten ein 2cm hoher Rand in dem mittig ein kaum erkennbares MSI Logo und rechts an der unteren Kante eine weiße LED und der Powerbutton eingearbeitet sind. Der Standfuß, der leider nicht höhenverstellbar ist und auch keinerlei Möglichkeit zur Kabelführung bietet, ist Standfest und passt sich dem Design meiner Meinung nach perfekt an. Nur stört mich hier das der V-Förmige Standfuß doch recht weit nach vorne herausragt, so das ich deswegen und wegen der fehlenden Höhenverstellbarkeit am zweiten Tag schon auf einen Bildschirmhalter wechselte.
    Die Rückseite besteht komplett aus Plastik und bietet hier nur oben mittig ein dunkles MSI Logo und seitlich eine gebürstete Aluminiumoptik. Alles in allem macht die Optik der Rückseite nicht den wertigsten Eindruck, da es sich doch schon recht günstig anfühlt. Diese kann man aber für den momentanen Handelspreis von etwas über 200¤ meiner Meinung nach auch nicht erwarten. Die wenigsten werden hier auch sicherlich den Monitor ständig anfassen oder im offenen Raum stehen haben.
    Die Bildschirmneigung nach oben würde ich als mehr als ausreichend beschreiben aber eine Pivotfunktion sowie einen integrierten USB-Hub sucht man hier vergebens.
    Das Design finde ich für meinen Teil echt passend, da er (bis auf den Standfuß) perfekt zum Design meines alten iiyama Black Hawk Monitors passt und ich Design Schnickschnack auch nicht brauche.


    Technische Daten:

    Bildschirmdiagonale: 27 Zoll
    Auflösung: 1920x1080
    Bildwiederholrate: 144 Hz
    Reaktionszeit: 1ms
    Panel: IPS
    Anschlüsse: 1x DisplayPort 1.2a, 2x HDMI 1.4b, 1x 3,5mm Audio Ausgang
    VESA Vorbereitung: 100x100 mm
    Lautsprecher: Keiner
    Sync Technologien: FreeSync Premium (offiziell)
    G-Sync (funktioniert problemlos mit DP)

    20201103_210148.jpg
    Maximale Neigung nach oben

    Panel:

    Das IPS Display hat, wenn man von einem 75Hz TN Panel des gleichen Preissegments kommt, beeindruckende Farben und Kontraste die schon im Desktopbetrieb im 1:1 Vergleich direkt auffallen. Backlight Bleeding ist nur ganz leicht in der oberen linken Ecke vorhanden was aber nur bei einem komplett schwarzem Bild auffällt da der Schwarzwert des Panels sehr gut ist. Die Farben sind satt und Bilder sind Detailreicher aber beim Spielen lassen sich erst Richtig die Unterschiede feststellen. Im Spiel „Escape from Tarkov“ gibt es einige stellen die ich mit meinem TN Panel des iiyama nie Richtig einsehen konnte da hier das Bild eher unscharf ist und es aussieht als wenn dort Nebel wäre der jegliche Details verschluckt.
    Auch FreeSync und G-Sync funktionieren tadellos und selbst in Menüs ist kein flackern des Bildes vorhanden.


    Einstellungen, Menü und Software:



    Das Menü lässt sich über den 5 Wege Joystick, der sich auf der rechten hinteren Seite befindet und sehr gut bedienbar ist, öffnen und ist klar und verständlich gegliedert. Viele der Einstellungen schließen sich jedoch gegenseitig aus wodurch viele der Funktionen mit FreeSync nicht aktiviert werden können.
    Folgende Menüpunkte sind hier vorhanden:

    Gaming:
    - Einstellen von verschiedenen vordefinierten Spielmodis (Profilen)
    - Nachtsicht – Aus, Normal, Stark, am stärksten und KI auswählbar. Mit diesem Feature werden dunkle Bereiche des Bildes heller gestellt um zB in Shootern Gegner im Schatten besser zu erkennen. Den KI Modus habe ich hier als Standard, hier gab es die beste Leistung ohne ständig verstellen zu müssen.
    - Reaktionszeit – Normal, schnell, am schnellsten. Diese Funktion finde ich überflüssig, da ich hier in keinem Modi einen Merkbaren Unterschied gesehen habe
    - Anti-Verschwimmen – Wenn aktiviert macht es das Bild dunkler und es wird leicht Milchig. Meines Empfindens macht es genau das Gegenteil von dem was es machen sollte.
    - Bildfrequenz – Blendet ein recht großes Fenster mit den aktuell Anliegenden FPS ein. Das Fenster kann zwar in der Position verändert werden (jeweils in die ecken Einstellbar) ist aber einfach zu groß daher eher unbrauchbar.
    - Alarmuhr – Hier lässt sich ein Timer einblenden, leider auch nur in den Ecken und nicht frei definierbare Zeiten, lediglich nur 15 Minuten abstände.
    - Bildschirmunterstützung – Einblendbares Crosshair in 6 verschiedenen Versionen jeweils in 2 Farben. Diese sind wie alle einblendbaren Features leider auch sehr mächtig was sie für genaues Zielen nicht brauchbar macht, für AK oder SMG Sprayer aber noch gut zu gebrauchen. Wenn man jedoch auf Präzisionswaffen wechselt muss man diese zwingend deaktivieren da hier zB. schon mal Teile des Gegners vom Crosshair verschluckt werden können.
    - FreeSync – Ein- und Ausschalten des FreeSync


    Professionell: (Die meisten Funktionen dieser Kategorie schalten FreeSync ab)
    - Profi-Modus – Dieser Modus verändert Farben, Kontraste und schärfe des Bildes mit den Presets: Leser, Designer und Kino. Von diesen Presets finde ich keinen empfehlenswert.
    - Augenschutz – Nur zum Lesen empfehlenswert da das Bild einen Braunstich bekommt.
    - High Dynamic Contrast Range – soll die Kontraste verbessern was aber kaum einen Unterschied macht.
    - Anti Verschwimmen – Macht so ziemlich das Gegenteil von dem was man dem Namen entnimmt, das Bild wird schwammig.
    - Bild-Optimierung – Aus + 4 Stufen von Schwach bis am Stärksten einstellbar. Hier erkenne ich keinen Sinn drin denn so bald man dieses aktiviert wird das Bild pro Stufe immer pixeliger.


    Bild:
    - Helligkeit, Kontrast, Schärfe, Farbtemperatur und Bilschirmgröße (16:9 oder 4:3) verändern


    Eingangsquelle:
    - Festlegen der Eingangsquelle oder Auto.

    20201022_131427.jpg
    Anordnung der Anschlüsse

    Navigationssteuerung:
    - Hier kann man dem 5-Wege-Joystick in 4 verschiedenen Richtungen feste Funktionen zuweisen wie zB. Profilauswahl, Timer oder On-Screen Crosshair


    Einstellung:
    - Sprache – Eine Auswahl zur Einstellung von 20 verschiedenen Sprachen
    - Transparenz – Hier lässt sich die Transparenz des OSD einstellen, was meiner Meinung aber Überflüssig ist, da maximal nur noch die erste Transparenzstufe noch klar erkennbar ist
    - OSD-Zeitüberschreitung – Einstellung der Anzeigezeit des OSD
    - Ein-/Austaste – Umstellen der Funktion der Power Taste von Power Off auf Stand By
    - Info am Bildschirm – Zeigt dauerhaft ein Fenster des aktuellen Inputs an
    - Zurücksetzen auf Werkseinstellungen


    Software:
    MSI stellt auf der Homepage die Software „MSI Display Kit“ zur Verfügung, mit dieser Software lassen sich fast ausnahmslos nur die Displayeinstellungen verändern die man auch über Windows bzw der jeweiligen Grafikkartentreiber einstellen lassen. Das einzige Feature das hier nützlich (aber sehr umständlich anzuwenden) ist, ist die Möglichkeit einem Monitor eine festgelegte aus 4 Möglichkeiten wählbaren Fenstereinteilungen zu geben. Hier ist man aber nicht auf den MSI G271 begrenzt, sondern kann auch seinem Zweitbildschirm diese Aufteilung zuweisen.
    Ein ähnliches Feature habe ich auch schon für Samsung Bildschirme gesehen, welches viel Benutzerfreundlicher gestaltet ist, da man hier die Fenster nur an den Bildschirmrand ziehen und nicht wie bei der MSI Software manuell in der Software fest zuweisen und jedes mal erneut bestätigen muss.
    Was mir hier fehlt ist die Unterstützung das Crosshair des Monitors oder den Timer direkt über die Software per Hotkey zuschalten zu können. Gut gefällt mir aber das man hier einfacher die Profile des Monitors direkt einem Spiel zuordnen kann als es in der Treibersoftware möglich ist.

    MSIKIT.jpg
    Übersicht über die MSI Display Kit Software

    Testsystem:
    Ich nutze einen Wassergekühlten Ryzen 3700X auf einem Gigabyte x470 Gaming 7 WiFi mit 32 GB RAM mit einer MSI RTX 2070 Super Gaming X Duo. Für FreeSync Tests habe ich eine Gigabyte RX 5700XT aus einem anderen Rechner genutzt. Meine Spiele sind hauptsächlich auf SSDs untergebracht und können so die maximale Leistung bieten.

    20201103_213758.jpg
    iiyama Black Hawk links, MSI Optix G271 rechts

    Benutzung im Alltag:
    Im Alltag, sprich: Office, Surfen und Streams schauen schlägt der G271 sich wie jeder andere Monitor wobei ich sagen würde das Filme besser auf dem IPS Panel zur Geltung kommen. Man sollte jedoch hier die „Nachtsicht“ und den Augenschonmodus definitiv abschalten um die Filme genießen zu können.
    Beim Gaming trumpft der MSI G271 aber Richtig auf, denn die 144 Hz in Verbindung mit dem IPS Panel bietet in schnellen Spielen mit hohen Frameraten eine Top Leistung, ob nun den enormen Unterschied schärferer und klarerer Bilder die dank G-Sync Kompatibilität (mit der der Monitor nicht einmal beworben wird) nahezu immer flüssige und tearingfreie Bilder leistet oder Kleinigkeiten wie flüssigere Mausbewegungen machen den Monitor einfach zu einem DER Geräte in seiner Preiskategorie.
    Nach gut 2 Wochen der Nutzung kann ich auch definitv sagen das sich meine persönliche Leistung in einigen Shootern nach dem Umstieg von 75 Hz Vsync gesteigert hat, ich sehe mich zwar noch immer nicht als Profi, aber durch die flüssigeren Mausbewegungen und des besseren spottings habe ich so manches geschafft das ich vorher nicht geschafft hätte da ich den Gegner dort nicht klar erkannt hätte.

    20201103_011713.jpg
    Direkter Vergleich mit iiyama Black Hawk (unten), MSI G271 Nachtmodus KI aktiv (oben)
    Escape from Tarkov, Factory

    Fazit:

    Pro
    - knallige Farben und tolle Kontraste
    - einfaches Menühandling
    - G-Sync Kompatibilität ab etwa 48 FPS (mit Nvidia G-Sync Pendulum getestet)

    Neutral
    - klobige Crosshairs und andere verbesserungswürdige On-Screen Features

    Contra
    - kein integriertes Netzteil
    - kein USB-Hub
    - keine Höhenverstellung
    - nur ein HDMI Kabel im Lieferumfang
    - recht strenger Geruch nach Styropor der auch nach 2 Wochen nicht komplett verschwunden ist


    Ich sehe den Monitor als Einsteigergerät mit 144Hz als klaren Gewinner der viel Leistung für schmales Geld bietet.Ich finde es toll das MSI hier ein Produkt anbietet das sich aufs wesentliche Konzentriert und keinen überflüssigen Design-Schnickschnack hat, den man meistens noch kräftig bezahlen muss. Stattdessen wird nur auf das was man als Gamer wirklich braucht gesetzt, ein schnelles Display mit toller schärfe, knackigen Farben und Nachtsicht Features für Shooter Spieler!
    Er bietet zwar keine Höhenverstellung (darum habe ich ihn auf einen Monitorhalter montiert) oder USB Hub, das man sich in manchen Situationen sicher wünscht, aber Preis/Leistung stimmen bei diesem Produkt einfach auch wenn noch ein paar Kleinigkeiten verbesserungswürdig sind.

    Insgesamt gebe ich dem MSI G271 volle 5 Sterne da Preis/Leistung einfach stimmt und meine persönlichen Contras, bis auf das Netzteil, sich einfach und Kostengünstig beseitigen lassen.

  5. #5

    Standard MSI Optix G271 Test | Testers Keepers

    Im Folgenden möchte ich Ihnen die Ergebnisse vom Tests des MSI Optix G271 vorstellen.
    Dieses Produkt wurde mir im Rahmen des Testers Keepers Programm von Mindfactory zur Verfügung gestellt. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken.
    Die Bewertung wird sich in mehrere Kriterien bzw. Abschnitte aufteilen und mit einem Fazit enden. Wer also an einer Kurzfassung interessiert ist sollte zum Fazit übergehen.

    1. Design

    Das Design vom Gehäuse ist zeitlos und schlicht gehalten. Als wesentlicher Vorteil ist hier das Frameless-Design zu nennen, welches den Bildschirm wesentlich eleganter erscheinen lässt. Ebenfalls positiv fällt auf, dass es neben dem On-/Off-Schalter nur noch einen einzigen Steuerknüppel gibt, über welchen das gesamte OSD gesteuert wird.
    Auch eine Status-LED ist nach wie vor verbaut. Diese ist so ausgerichtet, dass sie von vorne gut sichtbar ist, ohne dabei sonderlich aufzufallen. Falls der Monitor also im Schlafzimmer steht, stört sie auch nachts nicht.
    Das beste am Design ist jedoch der Standfuß, welcher trotz seiner Größe schlank gehalten wurde.
    Er steht sehr stabil und stört auf dem Tisch auch nicht weiter, da seine Ausleger recht weit auseinander stehen und die Tastatur oder Papier bequem dazwischen Platz finden.
    Wer Wert auf ein Gaming-Design oder gar LEDs legt wird hier jedoch nicht zufrieden sein. Der Monitor ist allgemein verträglich gehalten und sticht optisch nicht aus der Menge heraus. Trotzdem ist er nicht langweilig und gut kompatibel zu anderen Modellen von anderen Herstellern in einem Multi-Screen-Setup.

    2. Verarbeitung

    Zur Verarbeitung lässt sich nicht viel sagen. Wir reden hier von einem Produkt leicht über die 200¤, die Verarbeitung ist entsprechend.
    Der Monitor ist überwiegend aus Kunststoff und mit ca. 4 Kg Gewicht erstaunlich leicht.
    Positiv aufgefallen ist mir, dass selbst an der dicksten Stelle der Monitor grade einmal eine maximale Tiefe von ca. 4 cm aufweist.

    3. Standfuß

    Zuerst wollte ich für den Fuß einen eigenen Abschnitt machen, da er sich durchaus einen verdient hätte, jedoch passt es hier ganz gut mit rein.
    Dieser hat viele Stärken, welche ich von anderen Herstellern so nicht gewohnt bin. Fangen wir mit dem an was ich schon beschrieben habe. Er ist stabil, und zwar wirklich stabil. Wenn man mal an den Tisch stößt hat sich bei mir im Test nichts bewegt. Selbst beim gezielten Gegenschlagen wackelt er nur minimal und schwingt dabei auch nicht nach.
    Der untere Teil ist komplett aus Metall gefertigt und das Verbindungsstück ist aus einem Kunststoffgehäuse mit Metallkern zusammengesetzt.


    Besonders interessant hierbei fand ich, dass die Schraube über eine Lasche verfügt mit welcher man den Fuß ohne Werkzeug zusammenbauen kann. Da dieser am Monitor fest verschraubt ist macht es den Transport aber deutlich angenehmer.
    Als ein weiterer Vorteil ist der große Neigungswinkel zu nennen. MSI gibt an, dass man den Monitor von -5 bis 20 Grad neigen kann. Dies habe ich zwar nicht genau überprüft, jedoch wirkt es so als würde dies zutreffen. Es mag sich nicht nach viel anhören, allerdings ist das eine ganze Menge. Dadurch ist es egal wie man den Bildschirm nutzen mag, ob man lieber von oben drauf schaut oder frontal davor sitzt.
    Bei den ganzen Vorteilen gibt es einen wesentlichen Nachteil, der Fuß ist nicht beweglich. Weder in der Höhe, noch in der Horizontalen verstellbar.

    4. Montage

    Zur Montage lässt sich im Prinzip nicht viel sagen, das Meiste habe ich ja auch schon genannt.
    Trotzdem hier nochmal kurz erklärt.
    Der Fuß ist schnell montiert und muss an der Rückseite mit vier Schrauben befestigt werden. Beiliegend gibt es auch eine Abdeckkappe, damit die Schrauben nicht offen zu sehen sind. Diese hält auch gut an Ort und Stelle fest.
    Wer auf den Fuß verzichten möchte hat auch die Möglichkeit den Monitor an einer 100 x 100 VESA Wandhalterung aufzuhängen.

    5. Leistung

    Kommen wir endlich zu dem spannendsten Part. Der Leistung.
    Wem die technischen Details noch nicht geläufig sind, hier nochmal kurz aufgeführt. Der Bildschirm ist ein IPS Panel in FullHD Auflösung (1920 x 1080p), auf 27 Zoll mit 144Hz und 1ms Reaktionszeit. Hinzu kommt noch das immer beliebtere AMD FreeSync®, dabei sprechen die technischen Merkmale schon für sich.
    Der Monitor ist ein Allrounder, seine intensive Farbwiedergabe und die massigen Einstellungsmöglichkeiten machen ihn nahezu überall einsetzbar. Die 144Hz sorgen dabei für ein angenehmes Bild, zwar sind diese am Anfang auch sehr ungewohnt aber nach einer Woche reichen einem weniger nicht mehr. Hierbei sollte man jedoch geduldig sein, mir tat am Anfang doch recht schnell der Kopf weh von dieser massiven Umstellung.
    Zwar ist der Monitor sowohl für Grafiken als auch fürs Zocken geeignet, trotzdem werde ich hier mehr aufs Gaming eingehen. Im Bereich der Grafiken habe ich nur kurz getestet und kann dazu sagen das der Monitor sich sehr scharf einstellen lässt und die Bildverbesserung im OSD wirklich ganze Arbeit leistet. Diese ist auch für Gamer mal einen Blick wert. Die oben angesprochene Farbwiedergabe ist mir im direkten Vergleich zu meinem ACER Nitro aufgefallen, dessen Farben im Vergleich etwas blasser aussehen. Der Kontrast ist dahingegen recht gewöhnlich, mein alter Samsung ist da deutlich beeindruckender.
    Fürs Gaming sieht das ganze da schon wieder etwas anders aus. Dort scheint der Kontrast nicht so wichtig zu sein und ist dafür eigentlich auch ideal. Die Helligkeit ist in diesem Zusammenhang mehr aufgefallen, da der Monitor in meinem Ermessen einem auch die Netzhaut weg brennen kann. Nein im Ernst, es wirkt abends wirklich sehr hell.

    FreeSync und 144Hz funktionierten in den getesteten Spielen wirklich einwandfrei und haben das Erlebnis um einiges verbessert.
    Auch im Bereich der Spiele lohnt es sich im OSD die Einstellungen durchzuschauen, hier gibt es einige KI gestützte Funktionen, welche das Erlebnis steigern sollen. Wie zum Beispiel, Anti-Verschwimmen oder auch die Bildoptimierung.
    Einen wesentlichen Nachteil bringen die Fadenkreuze des Monitors mit, für manche Spiele wie Rust eigentlich eine praktische Anwendung, verlieren diese hier ihren Nutzen. Beim Testen hatte ich den Eindruck MSI hätte sich hier „verkünstelt“, da die Fadenkreuze mehr verdecken als sie nützen. Es wurden aufwändige Strukturen designt, welche leider aber auch noch ziemlich groß sind. Wer sich angewöhnt hat solche Fadenkreuze zu nutzen wird sich hier umgewöhnen müssen.
    Da ich hier schon viel darauf eingegangen bin nochmal ein wenig was zum OSD, dieses reagiert sehr schnell. Auch wenn man Einstellungen wie FreeSync vornimmt werden diese schnell angewendet. Die Möglichkeiten der Einstellungen sind hier recht umfangreich, weswegen ich hier auch nicht auf alles eingehen werde. Wer jedoch gerne viele Einstellungen mag wird seinen Spaß haben.

    6. Preis-/Leistungsverhältnis

    Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist fair. Wir sprechen hier von einem Monitor welcher zum Zeitpunkt dieses Textes je nach Anbieter 220 – 250¤ kostet. Die technischen Merkmale sollten derweil auch jedem bekannt sein.
    Im Verhältnis zum gebotenen Umfang erscheint dies auch ein fairer Preis zu sein. Zum Vergleich, mein ACER Nitro mit gleichwertigen Highlights auf 75Hz hat vor ca. eineinhalb Jahren 180¤ gekostet. MSI bietet hier einen Monitor der genau den Ansprüchen der Zeit entspricht.

    7. Haltbarkeit

    Die Haltbarkeit lässt sich hier leider eher schlecht beurteilen da ich für diesen Test zwei Wochen Zeit hatte und nicht zwei Jahre. Dennoch kann ich sagen, die Verarbeitung ist solide und der Monitor macht, trotz der ganzen Schläge für diesen Test, noch einen sehr guten Eindruck und hat bislang keinen Kratzer. Wer nicht grade mit seinen Fingern drauf rum drückt, wird wahrscheinlich auch noch in zwei Jahren Spaß damit haben können.

    Fazit

    Fassen wir nochmal kurz zusammen.
    Das Design ist zeitlos, schlicht und dennoch ansehnlich. Der Monitor ist gut verarbeitet und steht sehr stabil. Der Fuß ist bis auf den Neigungswinkel des Monitors nicht beweglich, was einen wesentlichen Schwachpunkt darstellt. Die technischen Daten können schon von sich überzeugen und das Bild wird diesem auch gerecht, der Kontrast könnte trotz allem noch stärker einstellbar sein.
    Mein Optix G271 Test zeigt einen soliden aber durchschnittlichen Monitor zum fairem Preis, mit kleinen Raffinessen. Alles in allem bekommt man hier ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis geboten.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. TESTERS KEEPERS MIT MSI Optix G27CQ4
    Von Mister Marketing im Forum PC Komponenten
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 02.05.2020, 00:52
  2. TESTERS KEEPERS mit MSI Optix G27C4
    Von Mister Marketing im Forum PC Umgebung und Peripherie
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 03.04.2020, 01:11
  3. TESTERS KEEPERS mit dem MSI Optix G241VC
    Von Mister Marketing im Forum PC Umgebung und Peripherie
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 16.03.2020, 03:47
  4. XPG Testers Keepers
    Von Lady Marketing im Forum News
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 04.04.2019, 10:24
  5. Corsair Testers Keepers Special Edition II - Testers Keepers
    Von Ms. Marketing im Forum PC Komponenten
    Antworten: 27
    Letzter Beitrag: 17.11.2016, 22:46

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •