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Thema: Testers Keepers mit MSI MAG CoreLiquid 360R bzw. 240R

  1. #1

    Standard Testers Keepers mit MSI MAG CoreLiquid 360R bzw. 240R

    Hier könnt Ihr die Reviews der MSI Testers Keepers Aktion von den MSI MAG CoreLiquid 360R bzw. 240R Wasserkühlungen vom 17.08.-23.08.2020 finden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers mit MSI MAG CoreLiquid 360R bzw. 240R
    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  2. #2

    Standard MSI MAG CoreLiquid 360R Wasserkühlung

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    ### Vorwort ###

    Ich habe die All-In-One Wasserkühlung "MAG CoreLiquid 360R" von MSI im Rahmen der Testers Keepers Aktion erhalten und in meinem privaten AM4-Desktopsystem mit AMD Ryzen 7 3700X und MSI X470 GAMING PLUS MAX getestet. Ersetzt wurde durch die 360R der Tower Kühler "Alpenföhn Brocken 3" von EKL, der mit ca. 40 bis 50¤ preislich etwa zur unteren Mittelklasse gehört und für den nicht-übertakteten Betrieb für mich bereits eine ausreichend gute Kühlleistung bei normaler Lautstärke bot. Die Temperaturen rangierten beim Brocken 3 zwischen 33 Grad Celsius im Idle und 78 unter Last (Prime95/Aida64). Das Ganze ist untergebracht in einem Pure Base 500dx von be quiet!.

    Mein System im Überblick:

    CPU: AMD Ryzen 7 3700X
    Mainboard: X470 GAMING PLUS MAX
    Gehäuse: be quiet! Pure Base 500dx

    ### Design ###

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    Wer Drachenmotive und gezackte Formen mag, der wird bei der 360R fündig. Im Gegensatz zu mir, denn ich bin froh, dass die Lüfter unsichtbar hinter dem Frontmesh meines Gehäuses verschwinden, da sie nicht zum eher geschwungenen Design von be quiet! passen, welches mir eher zusagt.
    Ansonsten entspricht die 360R dem üblichen Aufbau von All-In-One Wasserkühlungen, mit geringfügigen Besonderheiten, wie einem drehbaren LED-Kopf und einer im Kühlkörper integrierten geräuscharmen Pumpe.

    ### Verarbeitung ###

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    Die Verarbeitung ist auf den ersten Blick gut. Die Verbindung zwischen Kühlkopf und Kühlkörper bzw. Radiator ist sehr solide und dennoch flexibel anpassbar. Der große Kühlkörper besteht fast nur aus leichten Aluminium-Lamellen, während die Pumpe unsichtbar darin untergebracht ist. Insgesamt ist die 360R ein ziemlich sperriger Brocken.
    Die glatte Kupferfläche des Kühlkopfes ist abgeklebt und wirkt sehr robust.

    ### Montage ###

    Sowohl Schrauben und Rahmen bzw. Klammern zum Installieren der 360R auf allen gängigen Sockeln sind dabei, als auch eine kleine Menge Wärmeleitpaste.
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    Radiator und Lüfter:
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    Die Installation war für mich als AIO Laien weder sehr leicht, noch unlösbar schwer. Entscheidungsfreiheit was die Platzierung angeht, blieb mir beim Pure Base 500dx nicht, da nur dessen Frontseite Platz für einen 360er Radiator bietet. Zusätzlich muss man hierzu den unteren HDD-Käfig um ein Loch nach hinten verschieben. Den Kühlkörper der 360R habe ich auf der Innenseite der Befestigungsschiene mit den Schläuchen nach oben und die Lüfter auf der Aussenseite platziert. Dann wird beides mit den beiliegenden länglichen Schrauben fest verbunden. Hat man hierbei erstmal einen Lüfter zur Hälfte befestigt, erledigen sich die restlichen entsprechend leichter.

    ACHTUNG: Den Lüftern fehlt die Anzeige der Strömungsrichtung. Ein Probelauf offenbarte mir aber: sie blasen in Richtung ihres Lagers. Will man also, dass sie Luft in das Gehäuse ziehen, befestigt man sie mit dem Rücken Richtung Gehäuseinneres, was auch von der Optik her den meisten Sinn ergibt.

    Hinter den Kulissen, sprich im Kabelraum, werden dann mit der beigelegten Kupplung die 3 Lüfteranschlüsse zu einem kombiniert und an den CPU-Fan Anschluss des Mainboards angeschlossen.

    Kühlkopf:

    Den Kühlkopf habe ich mit einem Kleks Wärmeleitpaste und dem für Sockel AM4 gedachten Befestigungszubehör ein wenig fummelig aber letztendlich sehr solide auf dem Mainboard anbringen können.
    Auch hier muss das 3-Pin Pumpenkabel an den Pumpenanschluss (evtl. "Pump-Fan" oder nur "Pump") des Mainboards angeschlossen werden. Per Bios lasse ich die Pumpe ohne Smart Fan Modus mit maximalen RPM (ca. 4200) laufen.

    RGB:

    Wer über adressierbare RGB Anschlüsse (ARGB) verfügt, kann diese wenn gewünscht an Kühlkopf und allen 3 Lüftern nutzen. Ohne ARGB-Anschluss bleibt es dunkel.
    An dieser Stelle sei gesagt, dass mein MSI Gaming Plus Max nicht über ARGB verfügt, weshalb ich das RGB Feature nicht testen konnte und es daher auch nicht beurteilen kann.

    Wasser einfüllen?

    Es mag für erfahrene AIO Nutzer naiv und lächerlich wirken, aber wer noch nie eine solche Wasserkühlung besaß, der wird sich durchaus die Frage stellen, ob man selber für den ersten Betrieb Wasser einfüllen muss. In diesem Fall jedenfalls kann ich das verneinen: Das System ist bereits einsatzbereit und zudem ein geschlossener Kreislauf, aus dem Wasser laut MSI nur extrem langsam verdunstet.

    ### Leistung ###

    Im Vorfeld habe ich aufgrund einiger YouTube-Videos zu AIO Waküs wenig erwartet, wurde letztendlich jedoch sogar ein wenig positiv überrascht.
    Die Kühlleistung der 360R ist bei etwa vergleichbarer Lautstärke im Vergleich zu meinem bisherigen Mittelklasse Tower-Kühler (ca. 50¤) um einige Grad besser, sowohl im Idle, als auch im Lastbetrieb.

    Temperaturen im Vergleich (vorher - Alpenföhn Brocken 3 Tower | nachher - MAG CoreLiquid 360R):

    Umgebung: 22° C
    Desktop Idle: 33-35 | 29-31
    Prime 95 (15 Minuten,16 Threads,Blend): 68-78 | 66-76

    Die Lautstärke ist wie ich anfangs schon erwähnte im Vergleich zu meinem bisherigen Tower-Kühler in etwa vergleichbar und ist bei vollem Betrieb auch gut hörbar. Die Pumpe erzeugt dagegen ein schwächeres, aber dafür sehr markantes Geräusch. Nach dem zweiten Tag der Nutzung muss ich zugeben, dass das Geräusch der Pumpe, welches man als eine Art leises Heulen bezeichnen könnte, durchaus ein wenig störend sein kann. Ich lasse sie allerdings bisher auch immer mit voller Kraft pumpen.

    ### Preis-/Leistungsverhältnis ###

    Betrachtet man die Kühlleistung hinsichtlich des aktuellen Preises von 150¤, ist eine AIO Wasserkühlung wie die CoreLiquid 360R deutlich weniger sinnvoll, als ein Oberklasse Luft-Kühler, welcher mit bspw. ca. 90¤ günstiger und durch den meist großen Kühlkörper auch ausfallsicherer wäre, wenn der Lüfter mal schlapp machen sollte.
    In meinem Fall schlägt die CoreLiquid 360R meinen Mittelklasse Tower Luftkühler für ca. 50¤ sogar um nur durchschnittlich 2 bis 4 Grad, was bei einem Preisunterschied von fast 100¤ zur AIO eher unbefriedigend ist. Berücksichtigt man dann noch, dass für einen 3700X laut MSI eine 240R ausreichend und eine 360R demnach überdimensioniert ist, hätte ich mir sogar noch ein bis zwei Grad weniger gewünscht.

    ### Fazit ###

    In meinem Fall konnte ich die Kühlleistung durch den Einbau der 360R zwar leicht verbessern, dies geschähe jedoch normalerweise zum höheren Preis gegenüber einer Tower Luftkühlung. Der eigentliche Vorteil der AIOs liegt für mich somit bei der Auslagerung des großen Kühlkörpers in die Aussenseiten des Gehäuses, so dass der Innenraum aufgeräumter wirkt. In Verbindung mit der ARGB Beleuchtung ergibt sich hieraus potentiell eine sehr schöne Optik.
    Maximale Kühlleistung zu einem geringeren Preis als die 360R würde ich persönlich jedoch mit einem Luftkühler aus der Oberklasse umsetzen.
    Letztendlich muss man auch noch erwähnen, dass AIO Wasserkühlungen durch den ausgelagerten Kühlkörper im Nachteil sind, falls die Pumpe ausfällt.

    ### Unboxing Video ###

    Wird geschnitten...

  3. #3

    Standard MSI MAG CoreLiquid 360R Wasserkühlung

    --==Vorwort zum Test==--

    Mein Dank geht an Mindfactory sowie auch an MSI für die Möglichkeit mit der Aktion „Testers Keepers“ die AiO (All in One) Wasserkühlung MSI MAG CoreLiquid 360R ausgiebig Testen zu können. Da ich schon eine AiO Wasserkühlung von NZXT im Rechner habe, habe ich auch bei der Aktion mitgemacht und mich gleich Beworben.
    Da zum ersten, MSI Produkte verbaut sind, da ich von der Qualität überzeugt bin. Und zum zweiten wie Ich finde, die AiO Wasserkühlung von NZXT z.Zt. die Reverenz ist, was die Kühlleistung im Zusammenhang mit Lautstärke betrifft.
    Deshalb bin ich doch sehr gespannt wie sich die CoreLiquid schlägt.


    -==Testsystem==-

    MSI Optix MAG 271 CQP
    MSI x570 Gaming Pro Carbon WiFi
    AMD Ryzen7 3700x
    WLP Thermal Grizzly Kryonaut
    32GB G.Skill NEO 3600
    MSI 2080 super Gaming x Trio
    NZXT Kraken Z63 280ger
    Gehäuse ist das Be Quiet Silent Base 801
    Gehäuselüfter 3x Alpenföhn WingBoost3 A-RGB


    -==Die Lieferung==-

    Nachdem Ich die Bestätigungsmail bekommen hatte, vergingen 2 Tage und die AiO, geliefert von DHL, kam sicher verpackt mit viel Werbung Innenliegend �� hier an.


    -==Die Verpackung ==-

    Tja, ich war doch etwas erstaunt darüber wie die 360ger daherkommt. Von MSI bin Ich es eigentlich gewohnt das Verpackungen Schwarz gehalten sind, damit der Rote Drache besser zur Geltung kommt. So kann man sich täuschen. Die AiO´s kommen in weiß daher.
    Aber die Kartonage kann sich durchaus sehen lassen und die Technischen Daten sind schön deutlich seitlich zu erkennen, da weiß man gleich was man hat ^^

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    -==Aufgeklappt und Ausgepackt ==-

    Der Radiator samt Schläuche und…....ungewohnt nicht die Pumpe sitzt am Ende sondern der Kühlkörper, sind auf jeden falls sicher eingetütet bzw. der Radiator ist zusätzlich dann nochmal eingepackt, nichts kann wirklich hin und her rutschen. Genauso sind es auch die 3 Lüfter und das Zubehör.
    Alles im allem sollte es auch genauso sein!!

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    -==Lieferumfang==-

    1x Radiator mit Integrierter Pumpeneinheit
    1x Kühleinheit
    2x Schläuche
    3x Serienlüfter 120 mm
    Quick Installation Guid
    Zubehör bzw. Adapter für die Installationen an AMD oder Intel Mainboard´s
    1x Wärmeleitpaste
    1x Y-Kabel für die 3 Lüfter zum Steuern der Drehzahl über einen PWM Anschluss
    1x Slow Speed Kabel zur kontinuierlichen Drehzahlbegrenzung der Lüfter auf 1500 U/min
    1x Molexstromadapter für den Anschluss direkt am Netzteil in Kombination mit der o.g. Drehzahlbegrenzung

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    -== Spezifikationen==-

    Radiator Material:Aluminium 394 x 120 x 27 mm (L x B x H
    Pumpendrehzahl 4200 U/min
    Kühleinheit Bodenplatte: Kupfer/geschraubt
    Schläuche 40 cm Länge, textilummantelt
    Serienlüfter 120 mm PWM, 500 - 2.000 U/min
    Sockel AMD: AM4, FM2(+), M1, AM3+, AM2(+), TR4, sTRX4, SP3
    Intel: LGA 115x, 1200, 1366, 2011(-3), 2066


    -==Das Design und Details==-

    Die MSI CoreLiquid 360R sieht auf den ersten Blick nicht viel anders aus als die anderen typischen AiO´s die man so kennt. Aber wie gesagt, auf den ersten Blick wohlbemerkt. Schaut man dann genauer hin gibt es dann doch was. Die Pumpe ist nicht wie gewohnt im Kühlkörper integriert, sondern sitzt im Radiator. Wie Ich gelesen habe will MSI so Vibrationen von der CPU bzw. vom Mainboard fernhalten. Meiner Meinung nach kann das wohl stimmen, allerdings wird dann auch gleichzeitig Kühlfläche am Radiator genommen. Daher geht auch dann zusätzlich noch ein Kabel mehr weg vom Radiator(3 Pin). Und wird auf dem Mainboard angeschlossen (CPU oder PUMP Fan)
    „Mit dieser Einbau Methode ist das wieder befüllen dann glaube Ich sowieso nicht vorgesehen. Also sollte man die Einbauposition gut wählen vorher, da auch bei einem Geschlossenen System Luft im Kreislauf sein „könnte“, oder das Wasser einfach verdunsten kann. Aber auch daran hat wohl MSI gedacht und hat Textilummantelte Schläuche verbaut, die das Verdunsten minimieren soll.“
    Dies nur am Rande.
    Der Kühlkörper, in einer aus Kunststoff Hergestellten Ummantelung und mit dem Drachen versehenden LOGO sieht, natürlich mit RGB Beleuchtung sehr Schick aus. Aber könnte eigentlich flacher ausfallen, da ja die Pumpe ausgelagert wurde. Der Drache lässt sich übrigens um 270Grad drehen, so dass er nicht auf dem Kopf stehen muss, je nach Einbau Position.
    Die Lüfter, besitzen Milchig-Weiße Rotorblätter somit kommt auch die A-RGB Beleuchtung gut zur Geltung. Die Rotorblätter sind innen etwas gezackt um vermutlich die Lüftergeräusche zu reduzieren, bei 2000U/min ist dieses dann auch wohl notwendig. Der Rahmen der Lüfter ist auf beiden Seiten entkoppelt, ein Pfeil für die Strömungsrichtung fehlt. Ist aber auch nicht unbedingt notwendig da die Lüfter zu 99% immer in Richtung der Stege bzw. zu der Lagerung Blasen. Der Lüfterrahmen ist nicht ganz so steif, aber völlig Ausreichend.

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    -==Der Einbau Radiator==-

    Natürlich sollte jedem vorher klar sein das er ein 360ger Radiator einbauen kann, ich wähle den Fronteinbau, das heißt die Lüfter kommen vor dem Radiator und blasen so „kalte“ Luft durch den Radiator nach Innen.
    Natürlich geht auch die Deckelvariante, aber das SilentBase 801 hat leider oben nicht gerade viel Luftauslässe und die Position wäre für einen 360ger Radiator nicht Ideal. Den Radiator wähle ich so das die Schläuche nach unten zeigen und sich so keine Luft oben sammeln kann. Wenn man die Frontvariante als Einbau Position nimmt, ist das zwar etwas fummeliger als der Einbau Oben, aber auch das sollte kein Problem darstellen. Der Einbau ging dann ohne große Probleme von statten da alles Standardmaße sind und die Schrauben aus dem Zubehör vollständig waren...


    -==Der Einbau Kühlkörper==-

    Da ich ein AMD(AM4) System besitze beziehe Ich mich auch auf die Montage darauf. Ich denke aber, auch bei Intel Besitzer sollte die Montage kein Problem sein. Der Vorteil AMD: Man kann die Original Backplate nehmen sowie die Original Halter auf dem Mainboard und braucht nur die Haltenasen am Kühler mit dem Montagering montieren, fertig. STOPP Wärmeleitpaste nicht vergessen!!
    Hier hatte wohl MSI keine LUST darauf, schon Wärmeleitpaste auf dem Kupferboden aufzutragen. Ich hatte bisher 3 AiO´s verschiedener Hersteller und überall war schon die WLP aufgetragen. Ist vielleicht für Leute die sowas das 1. Mal machen nicht ganz uninteressant. Aber auch kein Hexenwerk. Es gibt ja YouTube und Google �� ��
    WLP liegt ja bei falls nötig.
    Davon ab ersetze „Ich“ diese WLP sowieso durch andere. Nachdem Verkabeln geht es dann jetzt über RGB zu den Kühlleistungen.

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    -==RGB==-

    Gesteuert werden die Lüfter und das MSI LOGO mittels A-RGB Anschluss z.b. auf dem Mainboard. Diese können dann mit der Software Dragon Center und Mystic Light gesteuert werden. Die Farbausleuchtung der Lüfter ist gut und gleichmäßig, und das Logo ist ein Hingucker. Das Adressieren klappte auch ganz gut, nur ist eine Neuinstallation der Software DC notwendig damit alles erkannt wird.

    -==Kühlleistung==-

    Da der Sommer sich dem Ende neigt, habe ich nun auch konstante Raumtemperaturen. (21Grad)
    Zum Testen nehme ich Battlefield V und Prime 95
    Ich muss vorher sagen das meine NZKT Kraken Z63 mit 2x140mm im Deckel Montiert war und die Regelbare Pumpe Konstant mit 1200 U/min läuft, die Lüfter mit 800-900 U/min.
    Die MSI bekommt etwas mehr Kältere Luft durch den Fronteinbau die Lüfter drehen so mit 800-1200U/min per Lüftersteuerung.
    Die Lautstärke kann ich leider nicht so messen, da ich kein passendes Equipment habe. Da aber der PC auf dem Tische neben mir steht, gebe ich dann meine Meinung dazu ab.
    Im Idle:
    Kraken Z63 30-32 Grad
    CoreLiquid 360R 29-32Grad
    Beide Pumpen waren da unhörbar, auch die Lüfter waren nicht wahrnehmbar.
    Dann habe ich mich geopfert im warsten Sinne, eine Stunde Battlefield V.
    Kraken Z63 55-63Grad
    CoreLiquid 360R 53-63Grad
    Ich würde sagen auch da waren beide Pumpen noch leise die MSI minimal lauter, jedoch waren die Serien MSI Lüfter etwas lauter aber nicht störend.
    Prime 95 30min Stresstest
    Kraken Z63 konstant 63Grad
    CoreLiquid 360R konstant 64Grad

    Die Pumpe der MSI hörte man nicht wirklich, ein leichtes Brummen ist wahrnehmbar. Die Pumpe der Z63 war nicht zu Hören. Genauso verhielt es sich bei de Lüftern.


    -==Fazit und Preis/Leistung==-

    Ich bin doch überrascht. Die Kühlleistungen war bei der CoreLiquid 360R gut bis sehr gut. Die Serienlüfter überzeugen mich nur bedingt bis zu einer Drehzahl bis 1200U/min. Danach werden sie sehr laut. Ich glaube, wenn man die Serienlüfter gegen etwas Bessere tauscht, würde die CoreLiquid 360R noch besser dastehen als Sie es jetzt schon ist, gerade wenn der PC direkt neben einem steht. Wenn unter dem Tisch positioniert dann fällt es nicht so auf. Man muss abwarten wie langlebig die AiO ist und in wie fern sich das Konzept durchsetzt.
    Wer ein aufgeräumtes Gehäuse mit besseren Airflow möchte und auf RGB steht, der greift zu der CoreLiqiud 360R. Der Preis mit aktuell 129¤ unschlagbar und die Leistung ist gut bis sehr gut
    Für mich ganz klar Daumen hoch.

    -==Unboxing Video==-

    coming soon....

    Vielen Dank und viel Spaß damit.

  4. #4

    Standard Kleiner Nachtrag: Mein Unboxing Video


  5. #5

    Lächeln Testers Keepers – MSI MAG CoreLiquid 240R Komplett-Wasserküh

    Testers Keepers – MSI MAG CoreLiquid 240R Komplett-Wasserkühlung


    Beim MSI MAG CoreLiquid 240R handelt es sich um eine Komplett-Wasserkühlung, auch AIO (All-In-One) genannt. Bisher habe ich ein solches System noch nicht in meinem PC verbaut, meine damalige Wasserkühlung bestand aus Einzelkomponenten und ist mir hauptsächlich durch Undichtigkeiten in Erinnerung geblieben… das soll nun hoffentlich der Vergangenheit angehören.

    Zubehör und Verarbeitung
    Die Verpackung ist schlicht und zweckmäßig, das Gerät und Zubehör sind übersichtlich verpackt. Insgesamt wirkt das Komplettsystem größer, als ich ursprünglich vermutet habe. Der Radiator macht einen hochwertigen Eindruck, das mattschwarze Design weiß zu gefallen und sollte sich in die meisten Gehäuse wunderbar unauffällig integrieren lassen. Die beiden Schläuche zum Kühlkörper sind ausreichend lang, aber gleichzeitig auch deutlich verwindungssteifer – das wird die Installation nicht einfacher machen. Auffällig finde ich das leichte Gewicht, aufgrund der enthaltenen Flüssigkeit hatte ich mit deutlich mehr gerechnet. Ich suche nach einer bebilderten Einbauanleitung – vergeblich. Dem Produkt liegt nur eine „Schnellanleitung“ bei, die ich zu unübersichtlich finde und viele mögliche Fragen unbeantwortet lässt, schade MSI! So fühle ich mich zu Beginn des Einbaus etwas mehr auf mich allein gestellt.

    Einbau
    Erst vor kurzem bin ich auf das Dark Base 700 von be quiet! Umgestiegen, ein wirklich geräumiges Gehäuse. Sorge um genügend Platz für den Einbau mache ich mir daher nicht, auch wenn ich schnell feststelle, dass viele Positionen aufgrund der Schlauchführung nicht in Frage kommen. Nach etwas hin- und her habe ich mich für den Einbau an der Front entschieden, dort war gerade noch ausreichend Platz über dem bereits installierten Gehäuselüfter, der dafür ganz nach unten rutscht.

    Nachdem ich den Radiator und die beiden Lüfter an der Front installiert habe, stelle ich beim kurzen Test fest, dass Luft nun aus der Front des Gehäuses geblasen wird. Dies widerspricht dem Airflow meines Gehäuses, also nochmal raus mit der Kühlung. Anstelle des Radiators werden die beiden Lüfter gedreht in die Front eingebaut, innenliegend davor dann der Radiator. Nach einem kurzen Testlauf bestätigt sich, dass alle Lüfter nun kühle Luft von vorne ansaugen und durch den Radiator ins Gehäuse blasen. Dort wird es hinten wieder abgeführt.

    Fehlt nur noch der Kühlkörper. Nachdem ich das Mainboard ausgebaut und den alten Boxed-Kühler demontiert habe, werden die mitgelieferten Halterungen der MSI-Kühlung am Mainboard montiert und das Mainboard wieder eingebaut. Ich befreie den Prozessor gründlich von der alten Thermopaste, ziehe die Schutzfolie vom Kühlkörper und bringe die neue Paste auf. Das alles mache ich, während das Gehäuse auf der Seite vor mir liegt – so habe ich besten Zugriff und Stabilität. Der Kühler wird zentral auf den Prozessor gesetzt, die vier Schrauben zur Fixierung in abwechselnder Reihenfolge angezogen. Zum Abschluss verbinde ich die Wasserpumpe mit dem Netzteil, so läuft sie immer auf 100%, die beiden Lüfter werden mit dem CPU_FAN Header auf meinem Mainboard verbunden.

    In meinem System sind kaum RGB-Komponenten verbaut, daher ist diese Funktion für mich nur zweitranging interessant. Dennoch möchte ich die Beleuchtung gerne ausprobieren, stehe jedoch schnell vor einem Problem. Die LEDs des MSI MAG CoreLiquid 240R werden im 5V-System und mit dem entsprechenden Anschluss betrieben. Leider hat mein Mainboard, aber auch mein LED/Fan-Controller keinen passenden Anschluss. Lediglich 12V-LEDs kann ich betreiben. Nach etwas Recherche im Internet entscheide ich mich gegen die nötigen Adapter oder einen neuen Controller, um das System zum leuchten zu bringen. Es wird in Zukunft mit einem neuen Mainboard eine Lösung dafür geben, zum aktuellen Zeitpunkt ist es mir die Mehrkosten und zusätzlichen Kabel im Gehäuse aber nicht wert.

    Test
    Nachdem alles wieder verkabelt und aufgeräumt ist, steht der erste Test an. Das System fährt wie gewohnt hoch, und zugleich merke ich die deutliche Laufruhe. Mein alter Boxed-Kühler war schon länger durch eine unangenehme Lautstärke aufgefallen, mit der neuen MSI-Kühlung ist das erledigt. Die mitgelieferten Lüfter sind angenehm leise, auch unter Last stören sie mich nicht. Das Gehäuse steht neben mir auf dem Schreibtisch, ist dazu schallgedämmt. Was mir auffällt und auch nach längerer Zeit bemerkbar bleibt ist ein konstantes, leicht vernehmbares Brummen der Pumpe. Es klingt nicht nach einer Störung, sondern erinnert eher an das leise Surren eines Aquariums, wenn auch viel ruhiger und kaum störend. Lautlos wird das System durch den Einbau der MSI-Kühlung nicht, aber das wird ja auch nirgendwo versprochen.

    Pro
    + Hochwertige Verarbeitung und schlichte, mattschwarze Optik
    + All-In-One Design macht Handhabung einer Wasserkühlung zum Kinderspiel
    + Keine Aufwändige Konfiguration nötig, das System kommt „ready to go“
    + Sehr platzsparender, unscheinbarer Einbau möglich
    + Sehr gute Kühlleistung in meinem System (Intel i5-6600K)

    Con
    - Es liegt keine ausführliche Anleitung bei, nur ein einzelnes Blatt zur „Schnellanleitung“
    - Die LEDs der Lüfter sind von der Rückseite sichtbar, das schränkt die Einbaurichtung ein
    - Schläuche sind sehr verwindungssteif, wodurch viele Einbaupositionen unmöglich werden
    - LED-Anschlüsse für 5V, was nicht unbedingt kompatibel mit allen Systemen (12V) ist

    Betrieb
    Nach einigen Tagen Betrieb meines Systems mit dem MSI MAG CoreLiquid 240R stelle ich fest, dass die Lautstärke angenehm ruhig ist und auch unter Last nicht wesentlich lauter wird. Meine CPU-Temperatur (Intel i5-6600K) bleibt in der Regel bei 35-45 Grad, ein sehr guter Wert für mein Empfinden. Ich kann nicht feststellen, dass das System an seine Grenzen kommt, zumindest nicht in meinem System. Es scheinen also noch ausreichend Kühlreserven vorhanden zu sein, was in Anbetracht zukünftiger Upgrades sehr willkommen ist.

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    Fazit
    Das MSI MAG CoreLiquid 240R ist ein gutes Gesamtpaket zu einem attraktiven Preis. Die Verarbeitungsqualität lässt nicht zu wünschen übrig, das Gerät lässt sich aufgrund der Größe in viele Gehäuse einbauen und überzeugt mit angenehmer Laufruhe. Die Kühlleistung kann überzeugen, und zudem lässt das Gerät mit seinen LED-Komponenten auch die Herzen höher schlagen, die einige Farbakzente in ihrem Setup integrieren oder erweitern möchten.
    Die etwas knappe Anleitung sowie die Lüfter, die mit den offen sichtbaren LEDs auf der Rückseite den Einbau einschränken können das Gesamtbild nicht nennenswert verschlechtern. Für den Einbau sollte man allerdings etwas Erfahrung mitbringen und auch wissen, wie der Aus- und Einbau des Mainboards und weitere Komponenten wie Grafikkarte funktionieren. Zudem ist genügend Platz an der richtigen Stelle erforderlich, damit Radiator und Kühlkörper über eine passende Länge und Drehung der Schläuche passen, hier ist Geduld gefragt. Wer bereits viele Komponenten im PC verbaut hat, sollte sich also genau überlegen, was ggf. wie umziehen muss, damit auch die MSI MAG CoreLiquid 240R eingebaut werden kann.

  6. #6

    Standard Review zur MSI CoreLiquid 240 R

    Review zur MSI CoreLiquid 240 R

    Der Lieferumfang und mein erster Eindruck :

    Die CoreLiquid 240 R wurde in einer sehr edlen, weißen Verpackung geliefert. Die Teile waren sehr sicher und fest in Karton eingepackt.
    Das erste Gefühl einer hohen Wertigkeit hat sich nach dem Auspacken schnell bestätigt.
    Der Radiator ist sehr gut verarbeitet und ist aus Aluminium gefertigt. Ein sehr sauberes Design. Keinerlei Kanten oder sonstige Stellen, die auf eine schlechte Verarbeitung hinweisen würden. Die Pumpe ist im Radiator verbaut.

    Der „Kühlkopf“ , welcher aus Kunstsoff gefertigt ist, wirkt sehr fest und hochwertig. Kein billiges Plastik, sondern ein festes Kunststoffgehäuse. Der Kopf mit dem MSI Logo lasst sich drehen, was somit einer flexiblen Montage nichts im Wege steht. Die Kupferkühlplatte war durch eine Schutzfolie vor Kratzern geschützt.
    Die Kühlschläuche sind sehr schön anzufassen und vermitteln einem ein gutes und sicheres Gefühl.
    Die Gelenke, mit denen die Schläuche am Kühlkopf verbunden sind, sind beweglich.
    Die 2 RGB Lüfter haben ein sehr schönes Design und passen sehr gut ins Gesamtkonzept.
    Alle Kabel waren sehr schön zusammengebunden und mehr als ausreichend in der Länge um ein sauberes Verlegen der Kabel zu gewährleisten.
    Das Ersatzteiltütchen ließ keine Wünsche offen. Sogar Wärmeleitpaste wurde von MSI mitgeliefert.
    Für jeden gängigen Sockeltyp ist der passende Aufsatz inklusive Schrauben etc. vorhanden.

    MSI hat einen Quick Installation Guide beigelegt, welcher via Explosionszeichnung den Einbau und die Verkabelung erklären soll ….dazu Später mehr....

    Für den aktuellen Preis ( 6.9.20 ) von 104,71¤ hat mich der MSI CoreLiquid 240 R sehr überrascht was die Verarbeitung und die Beschaffenheit des Produkts angeht.

    Einbau :

    Der Einbau des CoreLiquid 240 R war dann doch etwas „schwieriger“ als anfänglich gedacht.
    Ich muss dazu aber sagen, das mein Mainboard und mein Computergehäuse nicht optimal dafür geschaffen waren.
    Ich musste leider einen der mitgelieferten RGB-Lüfter wieder ausbauen, da mein RAM nicht mehr in mein Mainboard gepasst hat. Außerdem hatte mein Mainboard keinen ARGB Steckplatz was sehr ärgerlich war.

    Im Prinzip ist der Quick Installation Guide ausreichend, aber für jemanden der wenig Erfahrung hat, im Zusammenbau eines Computers, stellt zumindest das Verkabeln der Komponenten eine kleine Herausforderung da. Ich hätte mir daher eine genauere Anleitung gewünscht … aber am Ende habe eich trotz fehlenden ARGB Steckplatzes alles zum laufen bekommen.

    Der Einbau der Wasserkühlung insgesamt war aber recht simpel und selbsterklärend. Alle passenden Teile für meinen Sockel waren vorhanden und schnell eingebaut.Der Radiator war leicht am oberen Teil meines Gehäuses zu befestigen. Die Lüfter kann man ganz einfach am Radiator verschrauben. Die Schläuche und der „Kühlkopf“ sind recht flexibel und finden sogar in einem kleinen Gehäuse recht gut platz.

    Durch eine RGB Steuerung, des alten RGB-Lüfters, den ich verbaut hatte, kann ich die CoreLiquid mit dieser via Fernbedienung steuern und diverse Farbeffekte und Einstellungen vornehmen. Leider konnte ich somit nicht die Kompatibilität mit MSI MysticLight testen... freue mich aber schon, wenn ich den PC mal Upgrade und mir ein passendes Mainboard und Gehäuse zulege, um die CoreLiquid 240R im vollen Maße zu nutzen.

    Im Betrieb :

    Die CoreLiquid 240R ist ein richtiger Blickfänger ! Trotz einem nicht verbauten Lüfters und ohne die Verbindung mit MSI MysticLight. Das MSI Logo leuchtet je nach Effekt richtig kräftig, Der RGB-Lüfter ist sehr hell und beide Teile haben richtig satte Farben und zahlreiche Effekte.

    Vor dem Einbau habe ich diverse Aufzeichnungen gemacht, um den CoreLiquid 240R mit dem alten Standard Kühler von AMD zu vergleichen. Wobei ich gestehen muss, dass dieser auch seinen Zweck bei meinem System erfüllt hat.

    Mein System : AMD Ryzen 2500, MSI RTX 2070 Gaming Z , MSI X370 Gaming Pro Mainboard, DDR4 16GB-3200

    CPU Temperaturen : AMD Ryzen 2500

    Desktop ohne Anwendungen : boxed Kühler : ~44 C MSI CoreLiquid 240R : ~42 C
    CPU Belastungstest Prime 95: boxed Kühler : ~82 C MSI CoreLiquid 240 R : ~64 C
    Battelfield 5 : boxed Kühler : ~76 C MSI CoreLiquid 240 R : ~60 C
    Mount and Blade 2 : boxed Kühler : ~74 C MSI CoreLiquid 240 R : ~50 C
    Horizon Zero Dawn : boxed Kühler : ~72 C MSI CoreLiquid 240 R : ~60 C
    Hell Let Loose : boxed Kühler : ~ 68 C MSI CoreLiquid 240 R : ~58 C

    ( Alle Spiele habe ich auf Ultra und 1920x1080 getestet )

    Trotz nur einem RGP-Lüfters bin ich absolut begeistert von den Ergebnissen und ich würde zu gerne die Resultate mit einem kompletten CoreLiquid 240 R sehen.

    Die Lautstärke des CoreLiquid 240R ist sehr leise und hat mich zu keinem Zeitpunkt irgendwie gestört. ( nur 1 Lüfter ).

    36 Stunden nach dem Einbau konnte ich keinerlei Flüssigkeit / Feuchtigkeit im PC feststellen.

    Fazit :

    Da dies meine erste All in One Wasserkühlung ist, kann ich keinen Vergleich zu anderen Herstellern machen. Was ich aber sagen kann, das ich vom MSI CoreLiquid 240 R total begeistert bin. Ein qualitativ sehr hochwertiges Produkt. Und wenn man das Preis-/ Leistungsverhältnis mal betrachtet,
    einfach nur top. Optisch absolut das Pünktchen auf dem „i“ in meinem PC. Da ich meine anderen Komponenten auch von MSI habe, ergibt das nun endlich ein rundes Gesamtkonzept.
    Leider habe ich mich bei den Größen bezüglich Gehäuse und Mainboard etwas verschätz, womit ich nich den vollen Umfang der CoreLiquid 240R nutzen kann. Daher kann ich nur jedem raten, der sich eine solche Wasserkühlung anschaffen möchte, genau zu schauen ob der Kühler auch in sein Gehäuse passt.
    Der einzige Minuspunkt wäre die etwas einfach gehaltene Anleitung zum Einbau bzw. zur „Verkabelung“, aber was letzten Endes auch für „Anfänger“ machbar ist.
    Durch die Wasserkühlung und die für mich doch tollen Ergebnisse, kann ich mich auch mal an eine Übertaktung der CPU wagen.
    Nach über einer Woche im Einsatz läuft die CoreLiquid 240R immer noch tadellos. Alle Spiele die ich so Spiele, haben im Schnitt mindestens 15 Grad weniger CPU Temeratur. Selbst bei aufwendigen Anwendungen bleibt die CPU recht Kühl. Sollte ich mal ein Systemupgrade vornehmen, werde ich gerne meine Daten hier updaten.

    Mein Dank geht an Mindfactory und MSI, da ich den CoreLiquid 240 R im Rahmen der Aktion – Testers Keppers – gewonnen habe und testen durfte. Ich habe in diesem Rahmen sogar mein erstes YT Video erstellt.

    Ein Unboxingvideo findet ihr auf meinem Youtube Channel MSI CoreLiquid 240 R | Testers Keepers - YouTube

  7. #7

    Daumen hoch Test der MSI MAG CoreLiquid 240R

    Vorwort
    Zuallererst einmal Vielen Dank an Mindfactory, die mir die MSI MAG 240R Coreliquid Wasserkühlung im Rahmen der Testers Keepers Aktion zur Verfügung gestellt haben. Als ich hörte Das MSI auch eine AiO Wasserkühlung released war ich sehr gespannt da es bisher wenige Firmen gibt die passable All In One Wasserkühlungen im Angebot haben. Bisher kühlte ich meine CPU mit dem Brocken 3 von Alpenföhn welcher meinen nicht mehr ganz so aktuellen Xeon 1231v3 kühlte. Der Alpenföhn erledigte seine Aufgabe gut und gehört zu den hochwertigeren Luftkühlern auf dem Markt. Dieser dient im folgenden Test als Referenz.

    Mein Testsystem:
    CPU: Intel Xeon 1231v3
    Mainboard: Asus H97 Pro Gamer
    GPU: AMD R9 390 Sapphire Nitro
    Gehäuse: Enthoo Evolv ATX



    Design
    Ähnlich wie gängige AiOs in diesem Preisbereich sieht die MSI Wasserkühlung hochwertig aus und besitzt Stoffumantelte, robust wirkende Schläuche. Die klassische MSI Optik wird von den motivgebenden Drachen untermauert sowie von der RGB Beleuchtung der Lüfter und des Kühlkopfes. Der Radiator besteht aus schwarz lackiertem Aluminium und beherbergt die Pumpe, was eine Besonderheit bei dieser Kühlung ist, da bei den meisten AiOs die Pumpe im Kopf der Kühlung sitzt. Die Lüfter sind zwei RGB beleuchtete MSI Lüfter, die in den Ecken jeweils vier Gumminoppen haben, die die Vibrationen dämpfen und den Lüfter somit leiser machen. Auf dem schwarzen Radiator ist noch ein MSI logo in schwarz eingraviert welches deshalb nicht stark zur Geltung kommt. Da mein Mainboard leider keine RGB Header besitzt habe ich, um die RGB Beleuchtung zu testen kurzzeitig die Kühlung im PC meines Bruders montiert. Die RGB Beleuchtung hat durch die weißen halbdurchsichtigen Lüfter ein harmonisches, abgemildertes nicht zu grelles Farbbild und wirken dadurch sehr hochwertig. Der Kühlkopf lässt sich übrigens um 270° drehen was beim Einbau mehr Möglichkeiten im Bezug auf die Position bietet.



    Montage
    Ich habe die AiO oben montiert, um den Kamineffekt auszunutzen. Die Montage empfand ich nicht als besonders schwierig dauerte aber länger als bei einer Luftkühlung. Zuerst befestigt man den Radiator im Gehäuse und dann die Lüfter am Radiator. Das Befestigungszubehör für alle gängigen Sockel ist mitgeliefert sogar für den großen Threadripper. Die Montage für den Kühlkopf ist in der mitgelieferten Anleitung ausreichend bebildert und ging somit ohne größere Probleme von statten. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass die Montage manchmal etwas genauer schriftlich beschrieben wird, da nicht immer sofort ersichtlich wird was auf den Bildern gemeint ist z.B. beim Anschließen der Stromkabel. Die Kühlpaste ist nicht bereits vorher aufgetragen, was beachtet werden muss, vor allem wenn man sowas zum ersten Mal macht. Ich benutzte nicht die bereits mitgelieferte Kühlpaste, sondern eine andere von Arctic (MX4), da ich glaube das diese etwas hochwertiger ist. Da man den Kühlkörper rotieren kann, ist es möglich, dass man ihn korrekt ausrichten kann, je nachdem, wie man den Radiator platziert hat. Die Schläuche waren etwas steif ließen sich aber in die gewünschte Position Ausrichten. Die Kabel für die Pumpe sowie die Lüfter anzuschließen verlief auch problemlos. Auf den Bildern in der mitgelieferten Anleitung ist zu sehen, wo die Pumpe und die Lüfter anzuschließen sind. Die bebilderten optionalen Möglichkeiten die Lüfter anzuschließen empfand ich allerdings als teilweise etwas verwirrend und nicht direkt ersichtlich. Alternativ kann man die Pumpe oder die Lüfter am mitgelieferten Molex-Adapter anschließen, um sie mit maximaler Drehzahl laufen zu lassen. Ich nutzte diese Option, da ich auf meinem Mainboard keinen Pin-Anschluss für die Pumpe habe und es sowieso vorgesehen ist diese mit maximaler Drehzahl laufen zu lassen. Optional gibt es auch ein Y-Kabel, über das man die Lüfter synchron über einen PWM Anschluss laufen lassen kann.



    Leistung
    Als ich den Lüfter in Betrieb nahm, fiel zuerst auf das die Lüfter der AiO deutlich hörbarer waren als der Luftkühler, den ich bisher hatte. Die Lautstärke spielte sich aber dennoch in einem akzeptablen Rahmen ab, ist allerdings nichts für Silent-Freaks. Ich überlege auch die Lüfter des Radiators später gegen Silent-Lüfter zu tauschen und die schönen RGB MSI Lüfter heruntergeregelt im Gehäuse zu verbauen. Ich empfand die mitgelieferten Lüfter ab mehr als 1100-1200 RPM als hörbar laut, jedoch nicht besonders störend. Unterhalb dieser Drehzahl waren sie praktisch unhörbar, da sie so aber keine besonders gute Kühlleistung erzielten ließ ich sie im Spielbetrieb bei etwa 1500 Umdrehungen. Mit dieser Umdrehungszahl führte ich auch die Tests durch. Im Bezug zur Temperatur stellte ich fest das die MSI Wasserkühlung doch schon einen Unterschied zur Luftkühlung darstellte. Mit der alten Luftkühlung lief meine CPU im Idle laut CoreTemp mit 42°C. Mit der neuen Wasserkühlung waren es im Idle 39°C. Beim Gaming habe ich als Referenz eine Stunde CSGO genommen. Hierbei belief sich die Temperatur mit der Luftkühlung auf 56°C und mit der AiO auf 51°C. Bei Volllast, getestet mit Prime95 (small FTT) lag die alte maximal Temperatur bei 78°C und jetzt bei 69°C. Im Schnitt kann man sagen das die Wasserkühlung es schafft die Temperaturen je nach Anwendung um etwa 5-10°C zu senken was denke ich eine respektable Leistung ist.

    Zusammengefasst:
    Brocken 3
    Idle: 42°C
    Gaming (CSGO): 56°C
    Stresstest (Prime95): 78°C

    MSI Coreliquid 240R
    Idle: 39°C
    Gaming (CSGO): 51°C
    Stresstest (Prime95): 69°C



    Preis/Leistung und Fazit
    Abschließend lässt sich sagen das die MSI Coreliquid 240R mit den momentanen 115¤ keine besonders günstige AiO ist, sondern sich eher im höheren Preissegment ansiedelt. Jedoch bietet die AiO eine gute Kühlleistung und spielt meiner Meinung nach in der oberen Liga mit, zumindest was die Temperaturen betreffen. Was jedoch die Lautstärke betrifft, so finde ich die mitgelieferten Lüfter für meinen Geschmack etwas zu laut. Man kann diese aber nach Bedarf herunterregeln und so die Lautstärke auf Kosten der Kühlleistung verringern. Man muss hier aber MSI zugute legen das, dass Hauptaugenmerk nicht auf der Stille der Lüfter liegt und die Lüfter eher durchschnittlich laut sind. Was das Design der Kühlung betrifft muss ich sagen das sie mir sehr gefällt. Trotz dem auffälligen Drachendesign hat es MSI geschafft eine Art moderne und schlichte Optik zu erzeugen, die zu den meisten Gehäusen passt. Dabei hilft wahrscheinlich auch die sanfte Beleuchtung, die durch die halbtransparenten weißen Lüfter noch einmal deutlich hochwertiger wirkt und schöner anzusehen ist. Abschließend lässt sich sagen das die MSI Coreliquid 240r AiO sich mit an der Spitze positioniert und mit äquivalenten Kompaktwasserkühlungen im gleichen Preisrahmen mithalten kann. Wer also eine kompakte, leistungsstarke und sehr schön beleuchte Wasserkühlung sucht und nicht gerade ein Silent-Freak ist, für den ist die MSI Coreliquid 240R eine gute Wahl.


    Unboxing Video

    MSI MAG Coreliquid 240R I Testers Keepers Unboxing - YouTube

    Bilder der eingebauten Kühlung:
    nr1  - Testers Keepers mit MSI MAG CoreLiquid 360R bzw. 240R
    nr2  - Testers Keepers mit MSI MAG CoreLiquid 360R bzw. 240R

  8. #8

    Standard Produkttest MSI Coreliquid 240R

    Einleitung:
    Ich gehöre zu den glücklichen Ausgewählten, die im Rahmen der Testers-Keepers Aktion von Mindfactory für einen Produkttest der MSI MAG Coreliquid AIO ausgewählt wurden.
    Vorweg: ich habe in den vergangenen 25 Jahren bereits viele PC-Systeme eigenhändig zusammengebaut, sowohl für den Eigengebrauch, aber auch für Familie, Freunde und auch im beruflichen Umfeld.
    Allerdings ist es für mich hier der Einstieg in den Bereich Wasserkühlung.

    Mein System:
    Gehäuse: Corsair Carbide 275R
    Mainboard: B450 Aorus M
    Prozessor: AMD Ryzen 5 3600 bisher mit „Boxed-Lüfter“
    Grafikkarte: Asus Cerberus GeForce GTX 1070 Ti
    RAM: 2x 8 GB GSKILL DDR-4 im Dual Channel Betrieb

    Verpackung und Lieferumfang:
    Das Set kommt in einer schlicht in Weiß gehaltenen Kartonage mit einem entsprechenden Produktfoto auf der Oberseite und einigen wenigen Informationen zum Produkt selbst an den Verpackungsseiten.
    Im Inneren der Verpackung erwartet einen dann eine sehr sauber und ordentlich verstaute Einheit aus Radiator und Kühlkopf, zwei separat verpackten 240er Lüftern und separat verpacktem Montagematerial. Beiliegend ist ebenfalls eine knapp zusammengefasste Montageanleitung im Stil einer Aufbauanleitung eines bekannten schwedischen Möbelhauses (mehr dazu im Abschnitt „Einbau“).
    Die Komponenten sind alle in Plastikhüllen verpackt, den Radiator umgibt noch zusätzlich Kartonage, wohl um die feinen Kühlrippen maximal vor Transportschäden zu schützen.
    Das Montagematerial umfasst alles nötige Material (Adapterplatten, Scharniere, Schrauben, Steckeradapter für Stromzufuhr, Wärmeleitpaste), um die Wasserkühlung auf folgende Prozessorsockel montieren zu können:
    AMD:
    AM4
    AM3
    Socket TR4/s
    Socket TRX4/SP3
    Intel:
    1366
    1156
    1155
    1151
    1150
    2066
    2011

    Verarbeitung und Qualität:
    Beim Auspacken fiel mir direkt die sehr saubere Verarbeitung der Komponenten, und die Wertigkeit der verwendeten Materialien auf. Die Kontaktfläche des Kühlkopfes, welche später direkt auf der CPU aufliegen soll, ist aus Kupfer und für den Transport mit einer aufgeklebten Schutzfolie versehen.
    Die Gehäuse des Kühlkopfes und des Radiators sind aus Kunstoff gefertigt, welches sich allerdings ebenfalls sehr wertig anfühlt, und nicht wie „Billigplastik“ wirkt. Der Kühlkopf selbst kann an der Oberseite um 360° gedreht werden und hat an der Oberseite das MSI Logo, den Drachen, welcher später im Betrieb LED-beleuchtet ist. Beim drehen rastet der Kopf alle 90° ein, damit man diesen optimal ausrichten kann für die perfekte Lightshow 
    Die Schläuche, welche die beiden Einheiten miteinander verbinden sind mit einem sehr dichten Gewebe ummantelt und lassen hohe Robustheit vermuten.
    Die beiden Lüfter sind ebenfalls aus hochwertigem Kunststoff und an den Ecken, auf denen sie beim Montieren aufliegen, gummiert. So soll wohl verhindert werden, dass sich evtl. auftretende Vibrationen auf andere Komponenten übertragen (Stichwort: Entkopplung). Die Gehäuse sind schwarz, die Lüfterräder milchig weiß, da diese LED-beleuchtet sind. In der Mitte ist jeweils auch einmal der MSI-Drache eingraviert 
    Das Montagematerial ist größtenteils aus Metall gefertigt und ebenfalls hochwertig verarbeitet.

    Vormontage:
    Da die Lüfter separat in der Verpackung liegen, müssen diese mit den entsprechenden Schrauben am Radiator befestigt werden. Es empfiehlt sich, dies vor der Installation der Wasserkühlung im PC-Gehäuse zu erledigen, damit man nicht später unnötige Verrenkungen vollführen muss. Die dafür benötigten Schrauben gehören selbstverständlich zum Lieferumfang.
    Ebenfalls sollte man vor dem Einbau den passenden Adapter für den eigenen Sockeltyp am Kühlkopf befestigen (in meinem Fall: AMD AM4).
    Was ich ebenfalls empfehle, ist, vor dem Einbau mal die Komponenten testweise locker im liegenden Gehäuse platzieren, um eventuelle Kollisionen mit anderen Komponenten zu vermeiden und auch den Verlauf der Schläuche und das Kabelmanagement vorher zu planen. Vor Allem, wenn man das Ganze in einem Showcase mit Sichtfenster verbaut und später die Optik nicht durch Kabelsalat gestört haben möchte.

    Einbau:
    Zuerst ein kurzes Feedback zur „Anleitung“. Diese Beschreibung hat das kleine Blättchen nicht verdient. Viel eher mutet es an, wie eine Montageanleitung für schwedische Möbel. Für Einsteiger oder Gelegenheitsschrauber im PC-Bereich absolut unzureichend.
    Nachdem ich den Boxed-Lüfter von meinem Prozessor und Mainboard gelöst hatte, war ich leider gezwungen, auch das Mainboard komplett auszubauen, da ich beim Boxed-Lüfter ursprünglich zur Montage die beiden „Brackets“ demontieren musste, welche jetzt aber für die Montage der Wasserkühlung wieder notwendig sind. Da diese durch das Mainboard mit einer auf der Rückseite befindlichen Platte verschraubt werden, war der Ausbau der Mainboards unumgänglich, und kostete in der Montagezeit ca. 10 Minuten netto zusätzlich. Wer also die Wasserkühlung auf ein neues Board montiert, hat diese beiden Halterungen bereits vormontiert.
    Danach habe ich den Prozessor von der alten Wärmeleitpaste befreit und neue appliziert, die Schutzfolie von der Kontaktfläche des Kühlkopfes abgezogen und diesen dann in der zuvor erdachten Ausrichtung auf dem Prozessor aufgesetzt. In meinem Fall wird der Kühlkopf dann mit zwei speziellen Schrauben fest gezogen. Die Schrauben haben Federn, so dass der Druck sich gleichmäßig verteilt. Es empfiehlt sich, hier immer nur ein wenig und abwechselnd die schrauben immer weiter anzuziehen.
    Ist der Kopf befestigt, kann auch der Radiator mit den Lüftern an der geplanten Stelle mit bis zu sechs Schrauben befestigt werden.
    Ich verwende ein Corsair Carbide 275R als Gehäuse, bei dem die Einheit an der Oberseite befestigt werden kann und Lüftungsschlitze vorhanden sind.
    Wohl den überwiegenden Teil der Zeit habe ich mit der Verkabelung verbracht. Was aber auch daran lag, dass ich die Kabel möglichst diskret bzw. unsichtbar verlegen wollte, was auch sehr gut gelungen ist.
    Die LED-Beleuchtung des Kühlkopfes und der Lüfter erfordert einen entsprechenden Anschluss auf dem Mainboard oder eine nachgerüstete LED-Steuerung. Unterstützt wird hier D-LED, also LED-Beleuchtung mit digitaler Steuerung. Alle drei Komponenten lassen sich miteinander in Reihe schalten, womit man lediglich einen Anschluss auf dem Mainboard belegen muss.
    Die Stromversorgung der Lüfter erfolgt über den CPU-Fan Anschluss des Mainboards, die der Pumpe kann man über einen SYS-Fan Anschluss realisieren.
    Die Anleitung weist auch einen Link und QR-Code auf, über welchen man sich das „MSI Dragon Center“ herunterladen und installieren kann (227 MB Erstdownload plus einiges an Nachinstallationen). Ein Programm, mit welchem man wohl seine MSI-Hardware überwachen, aktualiesieren, steuern, etc. kann. Schade nur, dass ich nach der Installation festgestellt habe, dass die Coreliquid 240R sich nicht in dem Programm als neue Komponente hinzufügen lässt. Im entsprechenden Fenster, in dem man über die Seriennummer das Produkt suchen können soll, sind lediglich Mäuse, Mainboards und Grafikkarten als Kategorie auswählbar. Keine anderen Komponenten. Somit habe ich die Software 10 Minuten nach der Installation wieder entfernt. Die Frage ist dann nur, weshalb der Link und QR-Code auf der Anleitung auftauchen?
    Gesamtzeit des Einbaus inkl. sauberer Verkabelung: ca. 30 Minuten
    Schwierigkeitsgrad: mindestens Fortgeschrittener (betreffend den Umgang mit Prozessor, Wärmeleitpaste, etc.)

    Betrieb/Leistungstest:
    Zuerst zur Optik: Das Leuchten der Lüfter und des Kühlkopfes kommen wirklich satt und hell rüber. Einstellbar war alles, was die Steuerung meines Mainboards hergibt.
    Ich habe dann direkt mal den „Time Spy“ Test von 3DMARK auf das System losgelassen. Bei einer Raumtemperatur von 26° C erreichte ich einen CPU-Score von 6955 bei einer Maximaltemperatur von 72,98° C.
    Der Gesamtscore war 6620 Punkte.
    Zum Vergleich dazu erreichte ich zuvor mit dem identischen System unter Verwendung des Boxed-Lüfters bei einer Raumtemperatur von 23° C einen CPU-Score von 6878 und bei einer Maximaltemperatur von 82,25° C.
    Der Gesamtscore belief sich auf 6585 Punkte.
    Im Vergleich mit dem Boxed-Lüfter ist das Gesamtsystem hörbar lauter. Das fällt direkt auf und bedarf auch keiner expliziten Messung. Ich empfinde die Lautstärke dennoch nicht als störend.

    Fazit:
    Für den aktuellen Preis (95,12 ¤ am 15.09.2020) liefert MSI eine leistungsfähige AIO Wasserkühling mit qualitativ sehr hochwertiger Verarbeitung in allen gelieferten Komponenten.
    Die Optik überzeugt und wertet das innere eines PC-Cases durchaus auf. Die LED-Beleuchtung setzt dem Ganzen das berühmte I-Tüpfelchen auf.
    Die Leistungswerte im Test überzeugen: eine um fast 10° C niedrigere Maximaltemperatur im Benchmark (CPU Stresstest). Und das bei 3° C höherer Umgebungstemperatur.
    Die Lautstärke ist leicht erhöht, aber nicht störend.
    Kleiner Abzug in der B-Note: die mitgelieferte Montageanleitung ist für unerfahrene PC-Schrauber absolut unzureichend und die darauf angebotene Software mit dem Produkt nicht verwendbar. Hier ist definitiv Luft nach oben.

    Zum Abschluß dieses Testberichtes möchte ich noch auf das Unboxing- und Testvideo verweisen, welches ich in den kommenden Tagen hier veröffentlichen werde: Mr_Erazor_II - YouTube

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  9. #9

    Standard

    Hallo ihr Lieben, ich habe bei Testers Keepers diese AiO Wasserkühlung gewonnen und schreibe deswegen diese ausführliche Bewertung. Dabei werde ich auf folgende Schwerpunkte eingehen: Verpackung, Design, Verarbeitung, Montage, Leistung und Preis- / Leistungsverhältnis.
    Kurz vorweg, diese Bewertung ist rein objektiv und unvoreingenommen von mir geschrieben, dass ich dieses Produkt „gewonnen“ habe nimmt also keinen Einfluss darauf wie die Bewertung ausfällt. Des weiteren gehe ich auf Fragen aus meiner Community ein, da ich eventuelle Fragen von potenziellen Kunden direkt beantworten wollte.

    Verpackung:

    Wenn man die Wasserkühlung geliefert bekommt, ist das Erste was man sieht, die Verpackung. Die Verpackung ist schlicht gehalten, bildet die Wakü mehrfach sehr schön ab und beinhaltet die technischen Daten. Unspektakulär und schlicht, aber sehr schön. Aufgemacht sieht man eine sehr gut eingepackte Wasserkühlung in ihren Einzelteilen. Die Lüfter, Schrauben und die verschiedenen Aufsätze sind alle einzeln und ordentlich verpackt und der gesamte Inhalt ist stoßsicher eingehüllt in Pappe.

    Design:

    Kaum ausgepackt und alles ordentlich hingelegt, fällt mir auf: Oh Gott sieht diese Wasserkühlung schön aus! Design ist bekanntlich Geschmackssache, deswegen werden nicht alle meiner Meinung sein. Der Kühlkörper, die Pumpe und die Lüfterrahmen sind alle in schwarz, was mir sehr gefällt und perfekt in mein Setup passt. Sämtliche Lackierung und Beschichtung sind sehr glatt und lassen das Produkt sehr hochwertig wirken. Die Schläuche sind von einer stabilen Art Geflecht umgeben, was haptisch sowie optisch einen sehr hübschen Eindruck macht. Die wahre Schönheit entfaltet sich erst, wenn die LEDs an gehen, denn nicht nur die Lüfter leuchten, sondern auch das Logo auf der Pumpe.

    Verarbeitung:

    Die allgemeine Verarbeitung ist sehr vorbildhaft. Die Schraubpunkte sind ordentlich verarbeitet, die Kanten abgerundet und sämtliche Anschlüsse, wie an den Schläuchen, sauber verarbeitet. Einziger Kritikpunkt an der Verarbeitung sind die Gewindebohrungen. Sie sind wahrscheinlich vor der Beschichtung gebohrt wurden, wodurch beim anschrauben der Lüfter einige Stehbolzen echt schwer zu drehen sind und man das Gefühl haben kann, man mache etwas kaputt. Ansonsten ist die Verarbeitung einwandfrei. Die Lüfter drehen alle ohne Probleme und schleifen nicht. Die Stehbolzen passen alle ohne hin und her drücken und biegen, auch die Pumpe lässt sich ohne Probleme mit der benötigten Halterung versehen und auf dem Mainboard anbringen. Ebenfalls anzumerken ist, dass die Pumpe beweglich ist. Bedeutet, der Kühlkörper der auf der CPU sitzt, lässt sich wie gewünscht drehen und je nach Präferenz positionieren.

    Montage:

    Meine Montage war ein kleines Abenteuer, da ich keine Anleitung und auch keine Erfahrung hatte musste ich alles nach Gefühl machen und mit Hilfe von Youtube. Dann kam noch das Problem dazu, dass die Wasserkühlung einen 3 Pin RGB Stecker besitzt und mein Mainboard nur einen 4 Pin RGB Anschluss hat. Als ich am Ende auch verstanden habe, wie die Kühlung am Gehäuse angeschraubt wird, war dies auch ganz einfach. Die Montage auf meiner CPU (AMD) war ebenfalls leicht mit dem Tutorial erledigt und ging ohne Probleme und passte genau. Nachdem ich erst die Lüfter auf die falsche Seite geschraubt habe und alles nochmal neu einbauen musste, ging es ans verkabeln. Die Verkabelung war ein bisschen kompliziert ohne Anleitung, weswegen ich auf ein Youtube Tutorial zurückgreifen musste. Am Ende habe ich alle RGB Anschlüsse in Reihe gesteckt und über einen von mir zusätzlich gekauften Controller, der von 5V 3 Pin RGB auf 12 V 4 Pin RGB, an das Mainboard angeschlossen. Die Stromversorgung hingegen war kein Problem, einfach auf dem Mainboard an den gekennzeichneten Punkten anbringen. Sämtliche Kabel sind dabei ausreichend lang, um sie so zu verlegen, wie man das möchte, wodurch ein ordentliches Kabelmanagment im PC möglich ist.

    Leistung:

    Da ich meinen PC sehr intensiv nutze durch Streaming und Gaming, wurde die Kühlung von Tag eins direkt gefordert. Dabei fiel mir sofort auf, dass die CPU sehr konstant kühl bleibt. Egal wie sehr die CPU beansprucht wurde, die Kühlung war zur Stelle und hat ihren Job gemacht. Ich habe einen Ryzen 7 3700X, dieser ist weder geköpft noch übertaktet und ist vollkommen unter Kontrolle durch die Wasserkühlung. Im Idle hat die CPU meist eine Temperatur von ~40°C und unter Last, beim Streamen und Zocken gleichzeitig, ist die Temperatur ~65°C. Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden und auch die Lautstärke des ganzen stört mich nicht. Da die Pumpe im Kühler selbst integriert ist, ist sie auch definitiv leiser als erwartet. Zur Lautstärke kann man nur sagen, ja es ist lauter als ein normaler CPU Lüfter, aber wer merkt das schon beim zocken oder wenn man Kopfhörer auf hat? Leistung verursacht eben auch Geräusche.
    Die ganzen technischen Daten der Kühlung muss ich hier nicht aufführen, da sie jeder selber nachlesen kann.

    Preis-/Leistungsverhältnis:

    Der allgemeine Preis der Kühlung liegt bei vergleichbaren Wasserkühlungen im mittleren Segment und ist dieses Geld auch Wert. Sie läuft sehr konstant, ist nicht schwer zusammen zu bauen (wenn man eine Anleitung hat), wird mit allem geliefert was man braucht um es auf der CPU fest zu bekommen und macht einen sehr schönen Eindruck.

    Fragen aus der Community:

    Ist das ganze Modular anpassbar nach eigenen Wünschen?

    Nicht wirklich. Das ganze System ist ein Komplettsystem wodurch ein Umbau eher nicht möglich ist, das einzige was sich ohne Probleme austauschen lassen sollte, sind die Lüfter. Also sollte man in seinem System bereits andere Lüfter haben und die selben nochmal verbauen wollen, ist ein Austausch kein Problem.

    Kann ich das ganze auf jeder CPU anbringen?

    Auf allen neueren Ja, die genaue Liste kann man nachlesen, aber alles was nicht älter als 2 Jahre ist, sollte kein Problem sein. Man sollte nur darauf achten, ob man auch den Platz im Gehäuse hat für eine so große Wasserkühlung, dies kann man aber meistens in den Daten seines Gehäuses nachlesen.

    Brauche ich Werkzeug?

    Mit einem normalen Kreuzschlitz Schraubendreher bekommt man das ganze eingebaut.
    Macht eine Wasserkühlung einen großen Unterschied zu einem normalen Lüfter Kühler?
    Defintiv, die Kühlleistung ist viel besser.

    Fazit:

    Von mir gibt es für die Wasserkühlung eine ganz klare Kaufempfehlung. Jedoch sollte jeder vorher überprüfen was für RGB Anschlüsse sein Mainboard hat, solltet ihr wie ich auch nur 4 Pin Anschlüsse haben, gibt es auch dafür eine günstige Lösung für ~20¤ was definitiv besser ist als ein neues Mainboard zu kaufen. Dabei müsste man nur auf dieses Aura verzichten, da das dann nicht mehr funktioniert.
    Ansonsten ist die Wasserkühlung für jeden mit Anleitung einfach einzubauen und erfüllt absolut seinen Zweck. Das Design ist Geschmackssache, aber da ich es gerne im schlichten Schwarz habe und RGB Beleuchtung sehr mag, ist die Wasserkühlung für mich perfekt, was das Design betrifft.
    Solltet ihr weitere Fragen oder speziellere Fragen haben, könnt ihr mich gerne auf Twitch aufsuchen unter dem Namen „Almester“. Ich werde euch so gut wie möglich alles beantworten.
    Unboxing Video: Youtube Video
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  10. #10

    Standard

    Test der MSI MAG CoreLiquid 240R

    ==Vorwort==

    Bevor ich mit dem eigentlichen Review der MSI MAG CL 240R starte, möchte ich erst einmal einen Dank an Mindfactory und MSI für die Möglichkeit an der Tester Keepers Aktion teilnehmen zu dürfen aussprechen.

    Die MSI MAG 240R ist meine erste AIO (All In One) Wasserkühlung, die ich verbaut habe.
    Da ich aber eh gerade mir einen neuen PC zusammengestellt und zusammengebaut habe, hat es sich geradezu angeboten etwas Neues auszuprobieren.

    ==Testsystem==

    CPU: AMD Ryzen 5 3600
    Mainboard: MSI B550 A Pro
    Grafikeinheit: MSI GTX 1660 Super Gaming X
    RAM: GSkill Trident Z 16GB 3200MHz
    Gehäuse: MSI MAG Forge 100r
    SSD: Samsung 970 M.2
    Netzteil: Be quiet Pure Power 11 500W

    == Spezifikationen der MSI MAG CL 240R ==

    Radiator mit integrierter Pumpe:
    Abmessungen: 274 x 120 x 27mm
    Schlauchlänge: 400mm
    Material: Aluminium
    Lüfter:
    Abmessungen: 120 x 120 x 25mm
    Lüftergeschwindigkeit: 500-2000 RPM
    Anschlüsse: 4 PIN 12V (Lüftersteuerung)
    3 PIN 5V (ARGB Steuerung)

    ==Versand==

    Zwei Tage nach der Bestellbestätigung kam die AIO Wasserkühlung bei mir zu Hause an.
    Die Auslieferung übernahm dabei die DHL. Der Inhalt des Paketes war zusätzlich mit Luftpolstern gesichert und somit gut verpackt.
    Auch die Wasserkühlung innerhalb ist noch einmal zusätzlich durch Abstandshalter und ein paar übergezogenen Folien gesichert.

    Verpackung.jpgVerpackt.jpg

    ==Lieferumfang==

    1x Kühlkörper
    1x Radiator mit integrierter Pumpe
    2x Netzumwobene Schläuche
    2x MSI ARGB Lüfter
    1x Y Kabel
    1x Molexstromadapter
    1x Wärmeleitpaste
    Zubehör zur Montage (Schrauben Halterungen etc.)
    Quick Installation Guide

    Lieferumfang.jpg

    ==Design==
    Als man nun das Packet geöffnet hatte, schien einem direkt die weiße Verpackung und ein Print der CL 240R ins Auge. Auf der Verpackung sind desweitern noch jeweils zwei Prints der Wasserkühlung verteilt. Auf der unteren Seite sind
    alle Barcodes und Seriennummer sowie auf der linken Seite die Spezifikationen der Wasserkühlung aufgeführt.
    Dadurch dass das Gehäuse des Radiators aus Aluminium besteht sieht der AIO Komplex sehr wertig aus, zudem kommen die vom Radiator zum Kühlkörper laufenden umwobenen Schläuche welche dem Ganzen das i Tüpfelchen aufsetzen.
    Der Kühlkörper selbst besteht aus hochwertigen Kunststoff und besitzt neben den Lüftern auch eine RGB Beleuchtung, diese lassen den in der Mitte platzierten MSI Dragon in der vollen Variation des Farbspektrums erscheinen. Um den Drachen auch bei fast jeder Montage richtig auszurichten zu können, lässt sich der obere Teil des Kühlkörpers um 270 Grad drehen.
    Die Höhe des Kühlkörpers ist im Vergleich zu Anderen AIO´s auf demselben Level und stört auch nicht. Jedoch ist bei den Anderen AIO´s meist die Pumpe im Kühlkörper verbaut, somit hätte man vielleicht den diesen hier etwas kleiner ausfallen lassen können.
    Die zwei mitgelieferten Lüfter sind wie schon erwähnt mit LED´s versehen. Diese haben eine gute Intensität und Helligkeit.
    Kühlkörper.jpgRadiator.jpgKühlkörper unten.jpg

    ==Verarbeitung==

    Wie der Name schon sagt ist bei der AIO Wasserkühlung schon fast alles Vormontiert und man kann sie direkt einbauen. Dies setzt eine hohe Verarbeitungsqualität voraus. Bei der MSI MAG CL 240R ist meiner Meinung nach diese auf einem sehr hohen Niveau. Auch nach intensiven Suchen ist mir bis jetzt keine Macke oder Fehler aufgefallen.
    Die verwendeten Materialien sind wie oben erwähnt hochwertig und machen einen stabilen Eindruck, was man aber auch bei einem Preis von ca. 110¤ erwarten kann.

    ==Montage==

    Bevor man mit dem Einbau beginnt sollte man sich überlegen, wo man überhaupt den Radiator befestigen möchte. Ich habe mich für den konventionellen Top Mount entschieden, da durch die Schlauchführung und die Montage auf dem Board diese Art die einfachste war.
    Nachdem man die Lüfter am Radiator ferst geschraubt hat kann man mit dem Einbau starten.
    Die Befestigung des Radiators am Gehäuse stellte kein Problem dar. Jedoch die Installation des Kühlkörpers auf dem Prozessor bereitete mir einige Probleme.
    Ich muss dazu sagen, dass ich dies überhaupt zum ersten Mal gemacht habe. Mit mehr Erfahrung funktioniert das sicherlich einfacher.
    In der Anleitung wurde übersichtlich beschrieben welche Halterung und welche Schrauben für die Montage eines AMD Chipsatzes verwendet werden müssen. Das eigentliche Problem stellt sich aber beim Aufsetzen des Kühlköpers auf den Prozessor heraus. Dadurch das man eine Art Hackenprinzip verwendet und man dieses mit Federschrauben befestigt, kann man gar nicht genug Hände haben, um eine richtige Installation zu gewährleisten da ja auch noch die Wärmeleitpaste ausreichend verteilt sein muss.
    Die etwas unbeweglichen Schläuche machen dies nicht unbedingt einfacher, wenn man Reviews im Internet glauben kann ist dies bei anderen Herstellern nicht anders.
    Beim dritten Anlauf hat es dann endlich funktioniert und bis jetzt sitzt alles noch in richtiger Position.
    Letztendlich sollte man bei der Montage auf den AMD Chipsatz ein Paar Trockenübungen durchführen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie man es am besten macht.


    ==Leistung==

    Ist man im Normalbetrieb ohne irgendwelche geöffneten Anwendungen, hat der Ryzen 3600 eine Durchschnittstemperatur von 35-42 Grad.
    Öffnet man dann ein paar Office Programme, Browser usw. steigt die Temperatur schon ab und zu mal auf 50-60 Grad.
    Im Stresstest von Prime 95 liegt die Temperatur im Durchschnitt bei um die 70 Grad vergleicht man diese Temperatur mit den anderen Reviews der Testers Keepers Aktion scheint diese wiederum etwas höher zu sein. Das ließ mich etwas stutzig werden, jedoch entwarnt die Suche auf Google, die etwas höheren Temperaturen kommen durch den Aufbau des Ryzen selbst zustande welcher einen kleinen Hitzestau verursacht.
    Geht man dann in den absoluten Toaster Test mit CSGO kühlt die 240R den Prozessor auf um die 60-65 Grad, was ziemlich akzeptabel ist.
    Was mir ein wenig missfällt sind die Lüfter die bei Umdrehungen von ca. 1000 RPM schon gut zu hören, da mir aber die gute Kühlleistung deutlich wichtiger ist kann ich das sehr gut verkraften. Zumal im Normalbetrieb die Lüfter kaum zuhören sind.
    MSI MAG CL 240R Box Kühler
    Idle: ca. 40 Grad ca. 45 Grad
    Workstation: ca. 50 Grad ca. 56 Grad
    Prime 95: ca. 71 Grad ca. 82 Grad
    CSGO: ca. 63 Grad ca. 68 Grad

    ==Preis/Leistungsverhältnis==

    Betrachtet man die Ergebnisse der 240R im vergleich zum Boxkühler erkennt man einen deutlichen Unterschied von meist 5-10 Grad. Das kann die Lebenserwartung der CPU schon deutlich verlängern. Den Vergleich zu anderen Wasserkühlungen kann ich leider nicht mit einbeziehen, da mir keine konkreten Werte zur Verfügung stehen.
    Meiner Meinung nach lohnt es sich auf jeden Fall den Boxkühler zu upgraden, ob das nun mit der MSI MAG CL 240R macht sollte man sich gut überlegen. Zieht man nämlich den Preis von 120 ¤ in die Betrachtung mit ein, ist die Kühlleistung zwar gut bis sehr gut jedoch findet man Oberklasse Luftkühler mit derselben Leistung aber wahrscheinlich auch mit einer etwas größeren Lautstärke auch schon für unter 100¤.


    ==Haltbarkeit==

    Am vierten Tag nach dem Einbau und ein paar Test kann ich keine Schäden oder sonstiges erkennen. Die Wasserkühlung hat bis jetzt auch Software technisch keine Fehler aufgewiesen.
    Mehr Aussagen kann man nach vier Tagen Benutzung nicht wirklich treffen, den Rest wird der Langzeit Zeit zeigen.

    ==Fazit==
    Mit geschickten Händen und etwas Erfahrung stellt die Montage kein großes Problem dar, das Installation Guide war übersichtlich und schnell verstanden, jedoch hätte es in seiner Ausführung etwas detaillierter ausfallen können.

    Ist man bereit für eine qualitativ hochwertige AIO Wasserkühlung mit solider Kühlleistung etwas mehr zu bezahlen, macht man mit der MSI MAG CL 240R keinen Fehler.
    Achtet man jedoch auf das Preis/Leistungsverhältnis sollte man aber auch andere günstigere Modelle in Betracht ziehen oder sogar einen Oberklasse Luftkühler wählen.

    Letztendlich kann ich die MSI MAG CL 240R Wasserkühlung durch die gute Verarbeitung und das hübsche Design empfehlen auch wenn man ein bisschen tiefer in die Tasche greifen muss.
    Geändert von TanoJoe (18.09.2020 um 00:27 Uhr)

  11. #11

  12. #12

    Standard Bewertung MSI MAG CoreLiquid 360R

    Vorwort/Disclaimer
    Ich habe mein Testexemplar der MAG CoreLiquid 360R im Rahmen der "Testers Keepers" Aktion gewonnen. Daher an dieser Stelle ein großes Dankeschön an Mindfactory und MSI, für die Möglichkeit diese AIO-Wasserkühlung auf Herz und Nieren zu testen.

    Verpackung und Lieferumfang
    Was als Erstes auffällt, ist die für MSI recht schlichte Verpackung. Produktbild vorn, Spezifikationen auf der Seite und ein paar kleine Marketing-Sätze auf der Rückseite.
    Die nächste Überraschung wartet schon im Karton. Alles sauber in Folie verpackt und der Radiator hat als Schutz beim Transport sogar eine zusätzliche Papphülle bekommen. Alles in allem wirkt die ganze Verpackung mehr als angemessen.
    Verpackung.jpg

    Im Lieferumfang enthalten sind
    • 360er Radiator samt Pumpe und Wärmetauscher
    • 3 Addressable RGB Lüfter
    • Montagematerial für folgende CPU-Sockel
    • Intel LGA 1366/1156/1155/1151/1150 und 2066/2011
    • AMD AM4/AM3 und SocketTR4/TRX4/SP3
    • Diverse Schrauben für die Montage von Radiator und Lüftern
    • 1 auf 3 PWM-Adapterkabel
    • Drosselkabel (senkt die Lüfterdrehzahl)
    • Adapter auf IDE-Molex
    • ein sehr knapper Quick-Installation-Guide, der jedoch alle nötigen Infos bereithält
    • und eine kleine Tube Wärmeleitpaste die für mehr wie eine Anwendung (auf den Mainstream-CPUs) ausreicht.



    Material und Verarbeitung
    Generell wirkt die MAG CoreLiquid 360R sehr sauber verarbeitet. Die Beschichtung ist sehr gleichmäßig und man sieht keine Farbwechsel. Auch scharfe Kanten oder Grate sucht man an ihr vergeblich. Leider war eine kleine Schadstelle an meinem Radiator direkt neben der Pumpe. Aber der Schaden ist sowohl für Funktion als auch für Optik vernachlässigbar.
    Schadstelle Radiator.jpg
    Bei der Materialauswahl kommt sie wie die meisten AIO-Waküs daher. Ein Aluminium-Radiator wird mit einem kupfernen Wärmetauscher als Kontaktfläche für die CPU gepaart. Das spiegelt sich im Gewicht wieder, ohne Montagematerial und Lüfter bringt die AIO nur ca. 900 g auf die Waage. Jedoch hat der Radiator eine recht hohe Rippendichte von 8 Rippen/cm bzw. 20 fins/inch. Sonst sollte man beim Material nur noch drauf hinweisen, dass die Pumpe mit einem Keramiklager versehen ist. Weiter Spezifikationen entnimmt man am besten der Produktseite.

    Layout
    An dieser Stelle möchte ich noch mal besonders auf das Layout der CoreLiquid 360R eingehen. Da sie die Pumpe im Radiator hat, ist sie eine der wenigen AIOs die man unter dem CPU einbauen kann. Generell sollte keine AIO so verbaut werden, dass ihre Pumpe der höchste Punkt im Kreislauf ist. Das verkürzt die Lebenszeit massiv.

    Einbau
    Der Aufwand, den ihr beim Einbau betreiben müsst, variiert bei der MAG CoreLiquid 360R je nachdem, welche CPU ihr damit kühlen wollt. Am einfachsten haben es AM3 und AM4 und am Schwersten die Besitzer einer Intel Mainstream CPU (LGA 11xx). Und da ich es gerne schwer habe, bauen wir sie auf den Sockel 1151. Weil das ja noch nicht genug ist, baue ich den Kühler in ein bereits fertiges System ein, mit dem Ziel, möglichst wenige Komponenten entfernen zu müssen.

    An dieser Stelle auch ein Warnhinweis: Ihr solltet unbedingt nur die mitgelieferten Schrauben verwenden. MSI reguliert die Einschraubtiefe am Radiator über die Länge der Schrauben bzw. deren Gewindelänge. Es gibt unterhalb der Schraublöcher keine Stopper oder Ähnliches, um den Radiator zu schützen.
    Schrauben2.jpg

    Die Haltespange für den Sockel lässt sich - im richtigen Winkel - kinderleicht in die dafür vorgesehene Kerbe im Wärmetauscher schieben und rastet dann spürbar ein. Dabei sind die beiden Schläuche jedoch zwangsweise immer auf derselben Stelle. Die geringeste Einschränkung müssen Intel-Besitzer hinnehmen, denn man kann dann einfach den kompletten Wärmetauscher samt Haltespange drehen und hat 4 mögliche Positionen. Bei AMD Mainstream (Ryzen) sind es dann noch 2 mögliche Einbaupositionen und bei Threadripper gibt es nur noch eine. Sollte der MSI-Drache bei euch nun falsch herum sein, so lässt sich das Logo um 270° drehen, was auch jede der Einbaupositionen abdeckt. Sehr positiv ist mir auch die Backplate aufgefallen. Die Schrauben lassen sich nicht "falsch herum" einsetzen und werden dann durch die Plastikdistanzscheiben und -hülsen in Position gehalten. Das macht den Einbau wesentlich angenehmer und man muss sich nicht verrenken, um die Backplate "irgendwie" festzuhalten.
    Backplate mit Schrauben.jpg
    Die mitgelieferte Wärmeleitpaste ist zwar zäh, lässt sich aber dennoch gut auf der CPU verteilen und reicht auch – wenn man nicht gerade einen Threadripper hat – für mehr als eine Anwendung. Dann noch die Schutzfolie abziehen und man kann den Wärmetauscher verschrauben. Auch hier gab es wieder ein angenehmes Detail, die Federn sind auf den entsprechenden Muttern fixiert und lassen sich ohne Druck von Hand beginnen.

    Beim Radiator ging es dann leider nicht mehr so leicht von der Hand. Denn bei einem 360er Radiator wird selbst der Platz in einem be quiet! Dark Base Pro 900 Rev. 2 knapp. Da Lüfter und Radiator zusammen auf ca 55 mm Höhe kommen, ich aber zwischen Spannungswandlern (MSI Z170A GAMING PRO) und Schraubpunkten im Case nur ca. 50 mm Platz hatte, musste ich den Radiator von außen in den Deckel und die Lüfter im inneren des Gehäuses unterbringen. Das macht das Einschrauben um ein Vielfaches schwieriger, aber mit ein wenig Fingerspitzengefühl und etwas mehr Zeit war auch das machbar. Wenn ihr jedoch vor demselben Problem steht, solltet ihr unbedingt die Schrauben für die Lüfter vorher bereits einmal einschrauben. Durch die Beschichtung des Radiators lassen sich die Schrauben nur sehr schwer in ihre Gewindegänge bringen. Und wenn man nebenbei noch einen Lüfter festhalten muss, wird das Schrauben schnell ein Ding der Unmöglichkeit. Einen kleinen Nachteil hat auch das Design der Lüfter: Ihre Spitzen in den Ecken machen ein schnelles Ausrichten schwierig. Es gilt also erst mal alle Lüfter anzuschrauben, dann auszurichten und dann erst fest zu ziehen.
    Sandwitch Einbau.jpg

    Dann noch Kabel zusammenstecken, ans Motherboard anschließen und im UEFI/BIOS die Pumpe auf konstante 12 V stellen. Man kann sie auch mit geringerer Spannung – z. B. 7 V – betreiben, jedoch gibt MSI eine Nennspannung von 12 V an und dann sollte man sich dran halten.
    Was den Anschluss der addressable RGB (ARGB)-LEDs angeht, musste ich leider Feststellen das die LED Steuerung meines Dark Base Pro 900 Rev. 2 nicht für diese geeignet ist. Ihr solltet vorher Prüfen, ob euer System kompatibel ist und im Zweifelsfall auf die MAG CoreLiquid 360RH (Version mit Hub) ausweichen.
    Kabel.jpg Pinbelegung ARGB.jpg

    Test
    Vorab sollte man anmerken, dass MSI die MAG CoreLiquid mit 360er Radiator für CPUs ab 8 Kernen und Übertaktung für sinnvoll erachtet. Somit wäre mein kleiner Core i5 7600k eigentlich zu schwach für die Kühlung. Da er jedoch eine Standard-TDP von 91W besitzt, sollte ein klein wenig Overclocking für ein realistischeres Nutzerbild sorgen.
    Ich habe die synthetischen Tests je eine Stunde lang laufen lassen, um ein möglichst realistisches Bild zu bekommen. Durch die hohe Wärmekapazität des Wassers in der Kühlung braucht es eine gewisse Zeit, bis der Kreislauf auf Temperatur gekommen ist. Außerdem habe ich verschiedene Lüfterdrehzahlen getestet, um einmal ein Bild unter realen Bedingungen zu zeigen. Und eines mit besseren Vergleichsbedingungen.

    Mein Testsetup:
    Intel Core i5 7600k @ 4,2GHz
    HyperX Fury 2666MHz
    MSI Z170A GAMING PRO
    MSI GTX1660 ARMOR OC
    be quiet! DARK BASE PRO 900 Rev.2
    be quiet! PURE POWER 450W mit CM
    Plextor M6 Pro
    2x WD Blue



    Motherboard steuert die Lüfter (Smart-fan controll):
    2h zocken 59° Celsius
    Prime 95 (maximale Last Einstellung) 75° Celsius


    Lüfter auf 35% Drehzahl ~ 1000 U/min
    Prime95 (maximale Last Einstellung) 78° Celsius

    Lüfter auf 100% Drehzahl ~ 1900 U/min
    Prime 95 (maximale Last Einstellung) 72° Celsius
    CoreDMG 63° Celsius

    jeweils bei 23° Celsius Zimmertemperatur

    Die Lautstärke der Kühlung war für mich wirklich überraschend. Trotzdem, dass man die Pumpe bei vollen 12 V Nennleistung betreiben soll, ist sie durch das gedämmte Dark Base Pro 900 nur durch ein unterschwelliges Brummen war zu nehmen. Auch die Lüfter sind nur bei Temperaturen über 55 Grad wirklich heraushörbar - ohne das man dabei speziell auf diese Achten muss.


    Fazit

    Pro:
    • umfassende Sockel-Kompatibilität
    • einfacher Einbau (speziell für AM4)
    • gute Verarbeitung
    • gute Kühlleistung
    • Leise im Standardbetrieb



    Kontra:
    • sehr spartanischer Quickstart-Guide
    • kein "Fallbackmode" für ARGB
    • lange Lüfterkabel und keine Kabelbinder


    Alles in allem hat MSI mit der MAG CoreLiquid 360R ein wirklich gutes Produkt auf die Beine gestellt. Die Kühlleistung weiß zu überzeugen und auch die Lautstärke mit ihrem unterschwelligen Brummen ist okay. Ein paar kleine Abstriche muss man bei Kabellänge und beim Ausrichten der Lüfter hinnehmen, aber dafür benötigt die gesamte AIO-Wasserkühlung lediglich 4-Pin-PWM- und 1 ARGB-Anschluss auf dem Mainboard. Einziger Wermutstropfen: Ich wünschte, es gäbe die Möglichkeit, den ARGB-Hub einzeln zu erwerben oder alternativ einen Standardmode der LEDs für Systeme ohne den entsprechenden Kontakt.


    Viel Spaß beim selber Schrauben,
    Euer Simmie

    Anmerkung: Das entsprechende Youtube-Video geht am Mittwoch im Rahmen meiner Shedule auf meinem Channel live und wird dann hier verlinkt.

  13. #13

    Standard Testbericht MAG 360

    Mein System:

    CPU: Ryzen 3900X
    Mainboard: Gigabyte X570 Aorus Ultra
    RAM: G.Skill Trident Z Neo 32GB DDR4-3600 CL16
    GPU: Gigabyte GeForce RTX 2080 Super Gaming OC
    SSD: Gigabyte AORUS 2TB M.2
    Gehäuse: Lian Li PC-O11 Dynamic Midi Tower
    Netzteil: Be Quiet Straight Power 11 750W
    CPU-Kühler bisher: BeQuiet Dark Rock Pro 4 (Luftkühler)

    Als Energiesparplan habe ich „AMD Ryzen High Performance“ ausgewählt. Zum Einstellen der Beleuchtung nutze ich Gigabytes RGB Fusion 2.0. Die Lüftersteuerung erfolgt über Gigabytes System Information Viewer bzw. Smart Fan 5.


    Mein Umfeld:

    Ich arbeite Zuhause und der Rechner ist somit den ganzen Tag an. Da ich extra ein Gehäuse mit großen Sichtfenstern habe, steht der Rechner neben mir auf dem Tisch (circa 50cm Entfernung), sodass ich mich an der Technik und der Beleuchtung erfreuen kann. Ich erwarte von dieser Kühlung, dass sie schön leise ist, damit ich angenehm arbeiten kann. Arbeiten bedeutet circa folgendes: Outlook, sechs Browser Fenster mit durchschnittlich 20 Tabs, zwei Excel Fenster, Explorer, Visual Studio (Programmierumgebung), Videobearbeitung, Wallpaper Engine (bewegte Hintergrundbilder) und Musik. Außerdem muss sie den Prozessor unter Volllast möglichst kühl halten, damit er dauerhaft mit voller Leistung arbeiten kann. Dies ist besonders wichtig für das Kompilieren von Code und das Erstellen von neuronalen Netzwerken.


    Design:

    Die Wasserkühlung hat die Besonderheit, dass die Pumpe im Kühlkörper integriert ist. MSI will dadurch die Lautstärke der Pumpe minimieren. Die MAG 360 inklusive der Lüfter ist schwarz. Für Akzente sorgt die RGB Beleuchtung auf dem Kühlkopf und in den Lüftern. Die Lüfterflügel sind milchig weiß, sodass die Beleuchtung wunderbar zur Geltung kommt. Auf dem Kühlkopf prangt ein Drache – das Logo von MSI. Ich persönlich finde das echt cool. Zudem kann der Kopf um 270 Grad gedreht werden, sodass man das Logo unabhängig von der Befestigung auf dem Mainboard einstellen kann. Die Schläuche sind mit Stoff ummantelt und schlicht, aber trotzdem schick.


    Verarbeitung:

    Alles wirkt super wertig und macht einen sehr soliden Eindruck. Die Verpackung ist ebenfalls einwandfrei und schützt alles Notwendige. Leider war bei mir die Tüte für die Schrauben gerissen, sodass sich diese munter im Karton verteilt haben. Da der Karton aber ebenfalls eingeschweißt war, konnte nichts abhandenkommen und ich musste die Sachen nur schnell zusammensammeln. Die Lüfter haben Gumminoppen an allen 4 Ecken, sodass diese keine Vibrationen auf den Kühlkörper und das Gehäuse übertragen. Der RGB Stecker, den ich aufs Mainboard gesteckt habe, ist leider etwas wackelig auf den Pins. Alle anderen Stecker haben einen schönen festen Halt. Da die Pins auf dem Mainboard aber relativ lang sind und an dem Kabel allgemein wenig Bewegung ist sollte es trotzdem halten. An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass die Gesamtlänge des Kühlkörpers 39,4cm beträgt. Somit vielleicht etwas länger als man bei einer 360er Wasserkühlung erwarten würde. Dementsprechend im Zweifelsfall vor dem Kauf im Gehäuse nachmessen, ob es auch wirklich passt.


    Montage:

    Die Montage ist insgesamt sehr einfach. Wer schon mal einen großen Luftkühler wie den Dark Rock Pro 4 verbaut hat, der wird die Einfachheit ganz besonders zu schätzen wissen. Zunächst musste die alte Lüfterhalterung inklusive der Backplate abmontiert werden, um dann die neue zu befestigen. Dazu musste ich das ganze Mainboard ausbauen. Der Quick Installaion Guide ist extrem kurzgehalten, die ein oder andere Kleinigkeit ist nicht abgebildet. So muss die Halterung, mit der der Kühlkopf auf dem Prozessor bzw. Mainboard fixiert wird, auf den Kühlkopf geschoben werden. Am Kühlkopf finden sich Aussparungen, in die die Halterung geschoben werden muss. Dabei ist durchaus etwas mehr Kraft notwendig, also keine Angst beim Reinschieben. Ich denke, dass die Anleitung für unerfahrene Leute zu kurzgehalten ist. Auch wenn ich davon ausgehen würde, dass jeder den Einbau hinbekommen sollte.
    Hier findet ihr die Anleitung, um euch selbst ein Bild zu machen: Support fuer MAG CORELIQUID 360R | MSI Deutschland
    Beim Einbau sollte außerdem daran gedacht werden die Lüfter zuerst zu montieren. In diesem Fall die Anleitung also nicht „von oben nach unten lesen“. Beim Festschrauben des Kühlkörpers am Gehäuse waren einige Schrauben nur mit sehr viel Kraft reinschraubbar. Das war leider echt grenzwertig. Da die Qualität ansonsten top ist, geht dabei aber auch nichts kaputt. Des Weiteren empfehle ich zuerst den Kühlkörper zu befestigen und anschließend den Kühlkopf zu montieren. So geht der Einbau etwas einfacher von statten, weil man nicht ständig mit dem unhandlichen Kühlkörper hantieren muss. Für die Montage der AM4 Halterung empfehle ich zudem zuerst die Stifte durch die Halterung des Kühlkopfes zu stecken und ganz leicht festzuschrauben. Es gestaltet sich dann deutlich einfacher den Kühlkopf auf dem CPU zu befestigen, da nur noch die beiden Halterungen eingerastet und dann festgeschraubt werden müssen.


    Leistung:

    Prime (alle Lüfter und Pumpe auf 100%): MAG360R - 72°C (konstanter Wert über mehrere Minuten) min. 62°C und max. 82°C Dark Rock Pro 4 - 77°C
    Die Kühlleistung ist sehr gut, im Prime Stresstest 5°C besser als beim Luftkühler Dark Rock Pro 4. Beim normalen Arbeiten schwanken die Temperaturen zwischen 45°C und 60°C. In meiner Konfiguration laufen die Lüfter zwischen 40 und 60°C auf 40% (rund 1100 RPM) und die Pumpe auf 50%. So ist das Ganze angenehm leise. Die Pumpe ist für mich ab circa 70% hörbar und macht ein relativ unangenehmes Geräusch. 100% Leistung der Pumpe sind dann doch recht laut, werden in meiner Konfiguration aber durch die Lüfter übertönt. Wenn die Lüfter auf 100% laufen sind diese natürlich auch verhältnismäßig laut. Die MSI Wasserkühlung konnte den Takt bei allen Kernen über weite Strecken zwischen 4,1 und 4,2GHz halten. Auch beim Vorbereiten und Bauen von neuronalen Netzwerken konnte über die gesamte Zeit die volle Leistung abgerufen werden.


    Preis-/Leistungsverhältnis:

    Die Leistung der MAG 360 überzeugt mich definitiv. Die Temperaturen bleiben niedrig und der Takt hoch. Da dies meine erste Wasserkühlung ist kann ich die MAG 360 leider nicht mit anderen vergleichen. Im Vergleich zu einer Oberklasse Luftkühlung sind die Temperaturen nochmal niedriger, dies rechtfertigt in meinen Augen aber nicht den Aufpreis (WaKü vs. LuKü ungefähr 140¤ vs. 70¤). Denn auch mit meinem Dark Rock Pro 4 bin ich nie in Richtung Temperaturlimit und somit Drosselung der CPU gekommen. Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt für mich erst durch die optische Aufwertung meines Rechners. Auch ohne Beleuchtung sieht der Rechner deutlich aufgeräumter und ansprechender aus. Die frei konfigurierbare Beleuchtung setzt dem Ganzen dann natürlich die Krone auf. Die MAG Coreliquid 360R ist eine sehr wertige Wasserkühlung, die sowohl durch Leistung, als auch durch ihre Optik besticht.


    Bilder:

    Verpackung Vorderseite.jpg, Rückseite.jpg, Seite specs.jpg
    Kühlkörper und -kopf Kühlkörper.jpg, Kühlkopf.jpg
    Lüfter Lüfter.jpg
    RGB RGB 1.jpg, RGB 2.jpg, RGB 3.jpg


    Video:

    Unboxing und Montage

  14. #14

    Standard Link zum Youtube-Video

    Und hier noch der Link zu meinem Unboxing & Test-Video:

    Grüße,
    Simmie

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