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Thema: Testers Keepers mit WD Red SA500

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Mister Marketing
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    Standard Testers Keepers mit WD Red SA500

    Hier findet Ihr die Reviews aus der Testers Keepers Aktion mit den WD Red SA500 SATA und M.2 SSDs vom 01.06.-07.06.2020.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

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  2. #2

    Standard

    WD Red SA500 SATA M.2 SSD

    Vorwort

    Im Rahmen der Testers Keepers Aktion wurde mir von Mindfactory die Western Digital RED SA500 M.2 SATA SSD bereitgestellt. Bestellen kann man die Western Digital RED M.2 bis zu einer Speicherkapazität von 1TB. Die hier getestete Kapazität beträgt 500GB.
    Die Bewertung wurde nicht von Mindfactory oder Western Digital beeinflusst. Ich beziehe mich hier auf meine eigene Meinung die evtl. nicht komplett fehlerfrei ist.
    Ich bedanke mich erstmal vielmals für das entgegengebrachte Vertrauen von Mindfactory.

    Getestet wurde die SSD mit folgenden Komponenten:
    CPU: Ryzen 9 3900x
    GPU: Aorus RTX 2080 Super
    MB: MSI MPG X570 Gaming Pro Carbon
    Ram: 2x G.Skill 16GB DDR4 3600

    Festplatten zum Vergleich:
    Western Digital Blue SATA M.2 SSD 2TB
    San Disk Plus 1TB SSD
    Toshiba 2TB HDD

    Verpackung & Versand

    Nach der Bestätigung durch das Marketing Team hat es eine kurze Weile gedauert, bis es zum Versand kam, da hier auf die Bestätigung aller Teilnehmer gewartet wurde. Nach der Versandmitteilung war das Paket innerhalb von 2 Tagen bei mir im Briefkasten trotz der aktuellen Lage aufgrund des Corona Viruses und das dadurch erhöte Paketaufkommen.
    Die SSD kommt in einer kleinen Verpackung und enthält neben der SSD einen kleinen Beipackzettel.

    Anhang 24211 Anhang 24212 Anhang 24213


    Montage

    Die Montage ist bei jedem Mainboard unterschiedlich, allerdings vom Sinn her immer gleich. In meinem Fall befinden sich zwei M2 Steckplätze unterhalb der CPU in der Nähe der PCIE Steckplätze.
    Um die Western Digital M2 SSD zu montieren, musste ich erst die Abdeckung die zum kühlen gedacht ist entfernen und dann die Western Digital M2 SSD in den dafür vorgesehenen Steckplatz einlegen und mit einer kleinen Schraube fixieren. Nun wieder den Kühler aufschrauben und das Testen kann losgehen.
    WICHTIG: Einige Mainboards, so wie auch meins, unterstützten in einem der Slots nur NVME SSDs und keine SATA SSDs. Der zweite Slot unterstützt SATA und NVME. Hier ist es wichtig sich vorher über sie Spezifikationen seines Mainboards zu erkundigen.

    Inbetriebnahme

    Die SSD taucht beim ersten Start nicht als Festplatte auf, da diese noch im Partitionsmanager von Windows eingerichtet werden muss.
    Hierzu wird der Partitionsmanager von Windows aufgerufen. In den meisten Fällen erscheint direkt ein Fenster, das darauf Hinweist, dass eine neue Festplatte installiert wurde.
    Bei der Installation wählt man nun die Kapazität aus, die verwendet werden soll, sowie den Laufwerksbuchstaben und die Laufwerksbezeichnung.

    Kapazität Test

    Als erstes habe ich die SSD auf Kapazität getestet. Im Partitionsmanager wird eine Kapazität von 465 GB angegeben. Mit dem Programm wird nun die tatsächliche Größe ermittelt. Hierbei werden erst Dateien auf die SSD geschrieben und anschließend wieder gelesen. Wenn das Lesen der Datei fehlschlägt, handelt es sich um eine falsche Angabe der SSD Kapazität. Dies kommt sehr oft vor bei Festplatten, USB-Sticks und SD-Karten aus China. Da es sich hier allerdings um einem Namenhaften Hersteller handelt, ist dies hier nicht zu erwarten und es stehen einem die vollen 500GB bzw. 465GB zur Verfügung.

    Anhang 24214


    Geschwindigkeitstest

    Beim Testen der Lese / Schreibgeschwindigkeit habe ich das Programm Crystal Disk Mark eingesetzt.
    Zum Vergleich ziehe ich hier meine 2TB HDD von Toshiba und eine 1TB SSD von SanDisk heran.

    Read - Write
    M2SSD – 545,14 MB/s – 488,44 MB/s
    SSD – 544,55 MB/s – 277,06 MB/s
    HDD - 206,31 MB/s – 172,74 MB/s

    Die Geschwindigkeiten von HDD und SSD unterscheiden sich hier schon stark, was aber auch nichts Besonderes ist. Der einzige signifikante Unterschied der beiden SSDs ist die Schreibgeschwindigkeit. Dies ist bei der Western Digital M2 SSD um 211.38 MB/s höher als eine normale 2,5 Zoll SSD.
    Die vom Hersteller angegebene Lesegeschwindigkeit von 560 MB/s und Schreibgeschwindigkeit von 530 MB/s konnte ich mit den Benchmarks zwar nicht ganz erreichen, kommen allerdings schon verdammt nahe ran.

    Anhang 24215 Anhang 24216
    Anhang 24217 Anhang 24218 Anhang 24219


    Large File Transfer

    Eine Datei mit 4 GB wird innerhalb von ca. 2 Sekunden übertragen mit einer Geschwindigkeit von ca. 400 MB/s bis ca. 3,5 GB. Bei allen Dateien größer als 4 GB werden ca. die ersten 4 GB mit 400MB/s übertragen und danach mit 250MB/s.
    Meine Testdatei mit 8,5 GB wurde in 25 Sekunden übertragen.

    Anhang 24220


    Alltagsnutzung

    Im Alltag ist dies eine stabile langlebige Festplatte. Wenn man nicht gerade jeden Tag einen erheblichen Datendurchsatz verursacht ist diese Festplatte optimal. 500GB Kapazität ist in der heutigen Zeit recht wenig. Bsp. Haben einige Spiele bereits Größen von fast 200GB. Wer also ein paar Spiele, Betriebssystem und dann noch weitere Programme + Dokumente speichern möchte, sollte dann auf die 1TB Variante zurückgreifen.

    Gaming

    Auch zum Speichern für Spiele kann die Western Digital M2 SSD Vorteile haben. Getestet habe ich anhand des Spieles GTA V, welches für mich eines der Spiele mit der längsten Ladezeit ist. Hierbei wurde erst das Spiel auf der Sand Disk SSD gestartet und danach auf die M2 SSD kopiert und hier ebenfalls gestartet. Das Resultat sieht man im folgenden Video. Achtung Spoiler, die M2 SSD hat die Nase vorne, auch wenn nur mit 2,731 Sekunden.

    Zum Test: YouTube


    Western Digital SSD Dashboard
    Western Digital stellt eine Software bereit, in der man alle wichtigen Informationen seiner SSD sehen kann. Hier erhält man einen schnellen Überblick über die Kapazität, Lebenszeit, Temperatur und vieles mehr. Zudem kann die Firmware der SSD aktualisiert werden welches ggf. Die Performances verbessern kann.


    Fazit

    Pros / Cons
    + Hohe Lese / Schreibgeschwindigkeit
    + Günstiger Preis
    + lange Lebenszeit (bis zu 2 Millionen Stunden)
    + 5 Jahre Herstellergarantie
    + Für den Dauerbetrieb (24/7) konzipiert
    + leichte Montage (keine Kabel benötigt)

    - M2 SATA Steckplatz (nicht kompatibel mit allen Mainboards)
    - niedrige Übertragungsrate ab ca. 4 GB

    Preis / Leistung

    Für den Preis von 71,62¤ (stand 21.06.2020) ist dies eine sehr gute SSD mit hoher Lese- / Schreibgeschwindigkeit mit einer hohen Lebenszeit. Da es sich hierbei um eine NAS Festplatte handelt, die für den Dauerbetrieb konzipiert ist, sollte die Festplatte auch unter längerer schwerer Last Stabil laufen.
    Für den Bereich des Gamings kann man allerdings auf auch eine herkömmliche 2,5 Zoll SSD zurückgreifen. Die Sand Disk Plus kostet im Vergleich nur 53,58¤ und ist somit 18,04¤ günstiger für annähernd den gleichen Preis. Zu beachten ist hier allerdings das es sich nicht um eine NAS Festplatte oder M2 SSD handelt.

    Ich bedanke mich erneut bei Mindfactory für das entgegengebrachte Vertrauen und das Bereitstellen der Western Digital RED SA500.

  3. #3

    Standard

    Guten Tag, hier meine Bewertung über

    WD Red SA500 NAS SATA SSD (Artikelnummer 8948726)


    Vorwort

    Als erstes möchte ich mich an Mindfactory bedanken, für die Möglichkeit
    dieses Produkt, testen zu dürfen und hoffe auf ein Positives Feedback.


    Getestet im folgenden System
    Ryzen 2700x ( alle Kerne auf 4,2 GHz)
    Corsair H115i Pro RGB 280mm
    Lüfter: 3 x Corsair LL 120mm RGB / 3 x Corsair LL 140mm RGB
    Asus X470 ROG Strix Gaming
    Corsair Vengeance RGB 3000MHz (2x8GB)
    MSI GTX 1660 Super Gaming X 6G
    Samsung Evo 850 256 GB SSD
    KINGSTON SV300 480GB SSD
    WD RED SA500 NAS SATA SSD
    Corsair Carbide 540
    Thermaltake Hamburg 530 Watt
    PC.jpg
    Das Foto ist noch in Verbindung mit einem Gigabyte B450M DS3H Board entstanden.



    Verpackung und Lieferumfang

    Bei der Verpackung bzw. dem Lieferumfang gibt es nicht viel zu sagen, außer weniger ist mehr.
    Die SSD war in in einem kleinen Karton, ohne Zuviel Müll zu hinterlassen. Alle wichtigen Daten zur Festplatte sind nochmals auf dem Karton aufgedruckt.
    Festplatte mit verpackung.jpg

    Beim Auspacken ändert sich nicht viel daran, eingebettet in einem Plastik Halter ist lediglich eine Beschreibung/Garantiebedingung und natürlich die SSD vorhanden. Ist mir Persönlich lieber als wenn zu viel drin ist da das meiste davon sowieso im Müll landet. Der Umwelt zuliebe wird darauf zum Glück oftmals verzichtet, was so auch beibehalten werden sollte.

    SATA Verbindungskabel liegen nicht bei, diese sind immer bei Mainboards dabei oder müssen gegeben falls separat erworben werden.
    Festplatte ohne verpackung.jpg


    Erster Eindruck über die SSD(Festplatte)

    In einem schlichten schwarzen Gehäuse, mit typischem Western Digital RED Aufkleber, sieht die SSD echt schön aus, wobei man diese nach dem Einbau sowieso aus dem Blickfeld verschwindet, da die Festplattenhalter außerhalb des Sicht Bereiches angeordnet sind.

    Einbau und Installation

    Der Einbau ist recht einfach, je nach Gehäuse Typ. Erstmal sollte man das Gehäuse öffnen und schauen wo die Festplatten verbaut sind. Des weiteren sollte noch ein freier Stromanschluss und ein SATA Kabel vorhanden sein. Wenn soweit alles passt muss man schauen wie die Festplattee befestigt wird. Bei einigen Gehäusen muss man sie Fest schrauben, bei anderen Gehäusen hat man Einrastpunkte bzw. Halter zum Einklinken. Bei meinem Gehäuse (Corsair Carbide 540) konnte ich sie einfach einklinken und anschließend, die beiden Kabel, von Motherboard und Netzteil anschließen.

    Bios erkennt die Festplatte eigentlich automatisch, jedoch kann es sein, das man die Festplatte, manuell in der Datenträgerverwaltung, unter Windows hinzufügen muss. Danach kann man sie aber in vollem Umfang benutzen.


    Leistung in Überblick

    Angaben von Western Digital Eigene Messwerte zum Vergleich

    Sequenzielles Lesen 560MB/s 561MB/s
    Sequenzielles Schreiben 530MB/s 531MB/S
    WD Red 500.jpg
    Wie nicht anders zu erwarten, hat die SSD die Vorgaben des Hersteller eingehalten. Ist zwar knapp gewesen aber ich vermute das die Werte natürlich je nach Festplatte variieren.

    Zum Test habe ich eine Videodatei von ca. 31GB kopiert, was ca. 2,5 Minuten dauerte, was ungefähr 200MB/s bedeutet. Das ist ein sehr guter Wert, jedoch ist die Geschwindigkeit beim Kopieren, von der Art der Datei abhängig, Ordner gehen deutlich schneller als Video Dateien. Die Festplatte erreichte dabei maximal 47 Grad und das ohne Kühlung von Lüftern. Sollten Lüfter vorhanden sein die einen Luftstrom über die Festplatte leiten, wird diese Temperatur wahrscheinlich noch fallen. Bei 47 Grad sollte man sich aber keine Sorgen machen das Festplatten auch unter höheren Temperaturen keine Probleme haben.
    WD Red 500 Temparatur.jpg



    Vergleich mit anderer SSD

    Hier ist mal ein Vergleich zu einer ähnlichen SSD von Kingston die jedoch nicht für den Dauerbetrieb gedacht ist.


    WD RED SA500 NAS SATA SSD
    WD Red 500.jpg


    KINGSTON SV300 480GB SSD
    Kingston 480 GB.jpg


    Die Kingston SSD ist natürlich schon etwas älter, jedoch kann man sehr gut sehen, das aktuelle Festplatten immer schneller werden und das ist auch gut so.
    Besonders im Bezug auf die Schreibrate ist die WD RED klar im Vorteil, den Wert von der Kingston, schlägt sie um mehr als das doppelte.

    Preis/Leistunsverhältnis

    Da muss sich diese Festplatte nicht verstecken, im Verhältnis zu normalen SSD´s, die nicht für den Dauerbetrieb konzipiert wurden ist sie ein wenig teurer. Aber wenn man SSD´s für den Dauerbetrieb sucht sind viele Konkurrenten deutlich teurer, bei gleicher ca. gleicher Leistung /Kapazität.

    Ladezeiten

    Ich habe zu Testzwecken Windows, auf dieser Festplatte installiert, um zu schauen ob sie schneller, als meine aktuelle Festplatte ist. Ich konnte keine Veränderung feststellen. Auch bei diversen Spielen konnte ich keine Veränderung der Ladezeiten feststellen. Jedoch kann man bei diesen beiden Szenarien die Verbesserung der Schreib und Leserate der Festplatte nicht ausnutzen und merkt deshalb keinen Unterschied.

    Beim Kopieren von Daten war sie jedoch deutlich flotter unterwegs als meine beiden anderen Festplatten, was gerade beim Verschieben von größeren Dateien eine Menge Zeit spart.


    Haltbarkeit

    Zu diesem Thema kann ich leider keine Auskunft geben, da der Testzeitraum von 2 Wochen keine Aussagekraft darüber liefern kann. Jedoch ist diese Festplatte für den Dauerbetrieb konzipiert und sollte jeglichem Nutzer lange Freude bereiten.

    Zubehör
    Auf der Internetseite der Herstellers, kann man das Hilfsprogramm (Western Digital SSD Dashboard)downloaden, welches verschiedene Tools für die Festplatte bereitstellt. Leider ist dort viel Werbung vorhanden, außer dem Firmware update Tool sind aber keine nennenswerten Features vorhanden. Die meisten Funktionen lassen sich ohne Probleme mit Windows Tools bedienen.
    Meine Festplatte war schon mit der aktuellsten Firmware ausgestattet, somit ist ein Update erstmal nicht nötig. Sollten jedoch mal Probleme auftreten, können diese eventuell mit einem update behoben werden.

    Fazit

    Die WD RED SA500 NAS SATA SSD ist für ihren aktuellen Preis, von ca. 75¤ eine sehr gute Mittelklasse Festplatte, die sich im Test gegen SATA SSDs, ohne große Probleme durchsetzen kann. Klar gibt es bessere Festplatten auf dem Markt, allerdings darf man nicht vergessen, dass sie einen sehr niedrigen Preis im Verhältnis zu anderen Konkurrenten hat. Mit 500 GB eignet sie sich nicht als Massenspeicher und bei der Größe Aktueller Spiele, passen auch nicht grade 100 Spiele dararuf. Jedoch für vereinzelte Größere Spiele ist sie sehr geeignet. Ihre Stärken zeigt sie sowieso erst entsprechend ihrer Bestimmung.
    Bei Einsatz in einem NAS System oder für Datenbanken die von mehreren Benutzern bedient werden, zeigt sie ihr wahres Potenzial. Des Weiteren ist sie auch sehr geeignet zum Rendern von Bildern oder Videos in Hoher Auflösung.
    Auch durch die kleine Bauweise eignet sie sich hervorragend für extrem kleine Systeme(ITX).
    Sie ist natürlich auch in anderen Größen erhältlich, wenn man mehr Speicher benötigt um für alle seine Anwendungen genügend Speicher zu haben.


    P.s Das ist jetzt meine 2 Produktbewertung und ich würde mich freuen, ein Feedback darüber zu erhalten, um in Zukunft besser auf die Interessen und Wünsche, der Leser eingehen zu können. Ich hatte eine Menge Spaß, beim Testen dieser Festplatte und konnte eine Menge lernen über Sachen die mir vorher nicht so bewusst waren, hierfür danke ich nochmal Mindfactory für diese Möglichkeit.

    Mit freundlich Grüßen

    Sören alias Cifer17dark

  4. #4

    Standard

    Hallo,
    Hier teste ich die von Mindfactory zugesandte M.2 SSD 500GB SATA (WDS500G1R0B-68A4Z0) im Zuge des TESTERS KEEPERS Programm. Ich bedanke mich für die Möglichkeit von Mindfactory! Der Test wurde so weit es mir möglich war Objektiv gemacht und ich wurde, weder von Mindfactory oder aber von Western Digital, auf irgendeine Art und Weise Beeinflusst!


    Zu den Daten der Testumgebung.

    WD M.2 SSD WDS500G1R0B-68A4Z0
    Datenträgerkapazität: 465.76 GB (500 GB)
    Die NAS in der sich die M.2 SSD befindet, ist eine QNAP TS332X.
    Das NAS System hat folgende Speicherstruktur.
    3x WD30EFRX (2.73 TB (3 TB)) Festplatten im Raid 5
    Eingebaut wurde die M.2 SSD als Cachebeschleuniger. Da auf der NAS Firmendaten gespeichert werden, wurde nur der CACHE Lesemodus aktiviert. Um bei einem Ausfall der SSD, mögliche Daten die im Cache liegen, nicht zu verlieren.


    Montage

    Die WD M.2 SSD wird im NAS TS332X wie auf einem Mainboard installiert. Die länge hat den M.2 Standard von 2280 und wird ganz normal eingesetzt und festgeklippt / festgeschraubt. Hier wird nur ein kleiner (Uhrenmacher) Kreutz Schrauber gebraucht!


    Leistung

    Test in der NAS
    Da es sich um eine SATA III SSD handelt, sind hier Geschwindigkeiten von
    Maximale Lesegeschwindigkeit: 560 MB/s
    Maximale Schreibgeschwindigkeit: 530 MB/s
    zu erwarten.
    Die Tatsächlichen Werte, in der NAS, liegen bei
    Sequenzielles Lesen 540 MB/sek (durchschnitt nach 3 Tests)
    IOPS/Lesen 56250 (durchschnitt nach 3 Tests)
    Somit liegen die Werte unter den Angegebenen Daten, aber noch im Rahmen der SSD, in der NAS

    Zum Vergleich mit den eingebauten WD Red HDD 3TB
    Sequenzielles Lesen 135 MB/sek – 141MB/sek (3 x Platten verbaut im RAID 5)
    IOPS/Lesen 129 – 133
    Sollte die SSD als Datenplatte fungieren, ist die Geschwindigkeit allerdings nur bedingt wichtig, da die meisten LAN Konfigurationen im Privaten sowie im Firmennetzwerk bei 1GB LAN liegen und somit eine Datenübertragung von max. 125MB/s möglich sind. Der Zugriff intern geht natürlich schneller, aber der Geschwindigkeitszuwachs bei z.B. Datenübertragung ist hier erst von Bedeutung, wenn ein 10GB Lan genutzt werden kann. Mein QNAP TS332X NAS hat zwar ein SFP+ Port, somit ist ein 10GB Netz möglich, leider ist das restliche Netzwerk auf 1GB begrenzt. Das ändert sich zwar bald, aber erst hier kann ich einen Ausführlichen Test machen. Diesen würde ich auch erst machen, wenn ich eine zweite M.2 SSD Platte in der NAS habe und diese nicht mehr als Cache nutze, sondern im Raid 0 als Datenspeicher.


    Test im Intel NUC Celeron

    Im NUC habe ich die SSD nicht so intensiv getestet wie in der NAS.
    Ich wollte nur die Schreibgeschwindigkeit testen, da wie bereits geschrieben aus Sicherheitsgründen in der NAS nur der Lese Cache genutzt wird.
    Sequenzielles Lesen ~ 550 MB/sek
    Sequenzielles Schreiben ~ 490 MB/sek


    Haltbarkeit

    Mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (MTBF):
    Der MTBF liegt bei 1.750.000 Stunden
    Dieser Wert ist ein guter, allerdings auch kein Außergewöhnlicher Wert.

    Zum Vergleich eine WD Blue 500GB M.2 SSD hat den gleichen wert.
    Eine Samsung EVO / Pro 500GB M.2 SSD kommt auf 1.500.000 Stunden
    Eine Crucial MX500 500GB M.2 SSD kommt auf 1.800.000 Stunden
    Der Wert ist also i.O.
    Worauf es aber bei der WD für NAS Systeme ankommt ist die TBW (Total Bytes to be written)
    Diese liegt bei 350TB
    Wir haben also eine Kapazität von 500GB und 5 Jahre Garantie. Dann müssten wir die Platte jeden Tag mit rund 192GB beschreiben damit die Platte genau 5 Jahre hält

    Formel zum Berechnen der Haltbarkeit: GB / Tag = (TBW x GB) / ((Garantie x 365) / 2)
    191,78GB Tag = (350 TBW x 500 GB) / ((5 Jahre x 365 Tage) / 2)
    Beschreiben wir die Platte also mit weniger GB pro Tag, sagen wir mit der hälfte,
    Können wir davon ausgehen das die Platte so 10 Jahre Ihren Dienst tut.
    Ich hoffe ich habe mich jetzt nicht verrechnet
    Die MTTF (Mean Time To Failure) liegt hier laut Western Digital bei (Up to 2M)
    Mehr Informationen konnte ich hier leider nicht finden. Zur Erklärung
    (Ausgeschrieben bedeuten die beiden Akronyme Mean Time To Failure (MTTF)– die mittlere Zeit bis zum Ausfall, d. h. das Bauteil/Gerät wird nach einem Ausfall ausgetauscht Mean Time Between Failures (MTBF)– die mittlere Zeit zwischen (zwei) Fehlern, d. h. das Bauteil/Gerät wird nach einem Ausfall repariert.)
    Quellenangabe kann ich hier leider nicht verlinken..



    Preis-/Leistungsverhältnis

    Für 70,94¤ ist die WD Red 500GB NAS nicht gerade günstig. Für PC Systeme würde ich die Platte ebenfalls nicht verwenden, erst in NAS Umgebungen, kann die M.2 SSD mit den werten glänzen.
    24/7 Support, 350 TBW usw.
    Für ein PC System, wo es nicht unbedingt auf Datensicherheit ankommt, reichen M.2 SSD wie die WD Blue 500GB oder die Crucial MX500 völlig aus.
    Soll es noch günstiger werden und der PC z.B. nur als Büro PC genutzt werden, kann man hier auch zu einer 2,5zoll SSD greifen. Hier liegt der Preis zurzeit bei ca. 40¤
    Erst in Systemen, die 24/7h laufen, lohnt sich der Mehrpreis und hier sollte auf dafür ausgelegte Geräte zurückgegriffen werden.

    Für rund 14¤ Aufpreis bekommen wir z.B. eine 500GB WD Black mit
    Lesegeschwindigkeit bis zu: 3470 MB/s
    Schreibgeschwindigkeit bis zu: 2600 MB/s

    Dies ist natürlich nur möglich da die M.2 SSD nicht wie die hier getestet WD Red mit SATA III sondern mit PCIe 3.0 x4 angesteuert wird. Für Spiele oder Intensive Anwendung sollte hier auf ein PCIe Modell zugegriffen werden.
    Wenn man die SSD trotzdem unbedingt in einem PC verwenden möchte, muss vom Mainboard M.2 SATA unterstützt werden!


    Erfahrung

    Zugriffe auf der NAS sind bei weiten schneller als vorher. Da Raid 5 von Haus aus Probleme mit den zufälligen Schreibzugriffen hat und hier stark an Leistung verliert, macht es eigentlich Sinn, hier auch einen Schreib CACHE mit mind. 2 x SSD im Raid 0 einzurichten. Dies würde ich natürlich auch machen, aber im Zuge des TESTER KEEPERS Programm, habe ich logischerweise nur eine M.2 SSD bekommen und gehe auf Nummer sicher und nutze nur den Lesecache. Die NAS ist im Betrieb und wird durchgehend genutzt. Hier gehe ich also auf Nummer sicher!
    Wer die QNAP Oberfläche kennt, weiß dass viele Zugriffe wie Systemsteuerung und vor allem die File Station ziemlich lange dauern können. Vor allem der Zugriff auf die File Station. Hier ist der Geschwindigkeit Zuwachs Enorm und fühlt sich wie auf einem Desktop PC mit SSD, auf dem Explorer an. Wäre die Platte als Datenspeicher angeschlossen und die NAS über ein 10GB Netzwerk angeschlossen inkl. der PCs, kann man hier natürlich mit einen viel größeren
    Geschwindigkeitszuwachs rechnen.


    Fazit

    Ales reine Lese-Cache Platte für meine NAS gibt es nur einen bedingten Vorteil. Das Arbeiten auf der NAS direkt geht flüssiger von der Hand.
    Würde ich die Platte als Media Server nutzen wo ich z.B. viel Musik drauf habe, kann ich mir gut vorstellen das der Zugriff hier dann deutlich schneller von statten geht. Als Büro NAS wo max. drei Leute drauf zugreifen, ist der Vorteil Marginal.
    Beim Nutzen der Platte als Datenplatte, begrenzt wie bereits oben beschrieben, die LAN Geschwindigkeit meinen Lesezugriff und Schreibzugriff. Sobald ich umgerüstet habe auf ein 10GB LAN, werde ich meine Erfahrung hierzu noch erweitern.

    Bilder im Eingebauten Zustand




    NAS.jpg

    NAS2.jpg

  5. #5

    Standard

    Ich hatte jetzt knapp zwei Wochen um die WD RED SA500 (SATA SSD ) zu testen. Ich fange mal so an, wie man den ersten Eindruck einer SSD bekommt. Die Verpackung ist recht simpel gehalten, aber wirkt nicht schlecht. Es ist eine stinknormale Verpackung mit einem recht schlichtem aber ordentlichen Design. Nach dem man dann drei Sekunden auf die Verpackung geguckt hat macht man diese natürlich sofort auf. In der Verpackung ist ein Plastikschieber in dem die SSD sitzt und eine Garantiekarte. Also auch da eher langweilig aber nicht schlecht.
    Was ich generell schön gefunden hätte wäre, wenn da eine SATA Kabel drinnen gewesen wäre. Natürlich weiß ich aber, dass es eigentlich nie mitgeliefert wird. Und bei einer SSD für ein NAS-System kann ich es auch noch verstehen, weil man damit argumentieren kann, dass die eh meistens in ein NAS-System gesteckt werden und man dort kein Kabel benötigt. Dennoch hätte man es machen können. Nach dem Verpackungsteil komme ich mal zur SSD selber.
    Diese hatte beim auspacken einen gelben Aufkleber über den Anschlüssen, auf dem nur stand, dass der entfernt werden soll. Da er aber nichts abgedeckt hat, hätte man den auch sparen können.
    Die SSD an sich hat auf der Oberseite einen Aufkleber mit dem Design der Verpackung, auf dem nur nochmal die Bezeichnungen stehen und dass es die 500GB Version ist.
    Auf der Rückseite ist ein weißer Aufkleber mit den bekannten Barcodes und Logos. Also nichts, was so wirklich interessant ist. Lediglich die Stromangaben könnte man interessant finden. Die SA500 nimmt bei 5V 1.6A auf, was dann 8Watt ergibt. Auch wenn man diese SSD wahrscheinlich nicht für seinen Laptop holt könnte man das interessant finden, da so ein NAS im Normalfall 24/7 läuft. Da kann es dann schon einen unterschied machen, ob die eine SSD 8 oder 5Watt braucht. Mit den 8 Watt liegt sie aber in normalen Bereich.
    Jetzt aber mal zu einem viel Auffälligerem Punkt, der Verarbeitung.
    Als ich die SSD ausgepackt habe war ich sehr verwirrt, was das für ein Material ist. Und ich bin mir noch jetzt nicht zu 100% sicher. Die Rückseite sah für mich aus wie Metall, aber irgendwie fühlte es sich nicht so an. Es kann sein, dass es Aluminium ist, aber dann ist es sehr dünn. Der Deckel ist aber auf jeden Fall aus Kunststoff. Ich habe die RED SA500 mal mit einer sehr günstigen 120GB SSD verglichen von Intenso und da ist der Unterschied in der Verarbeitung deutlich zu spüren. Nur leider nicht im positiven für Western Digital. Denn die Intenso hat ein Vollalugehäuse welches sich viel wertiger anfühlt. Das Gehäuse führt dazu, dass die günstigere SSD sogar stabiler wirkt. Wenn man die SSDs mal bisschen drückt und versucht zu biegen merkt man wieder, dass die RED SA500 nicht die stabilste ist. Aber das hat den Vorteil, dass die WD leichter ist als das Alugehäuse. Ob und was wie Sinnvoll ist oder nicht muss jeder für sich entscheiden. Ich persönlich hätte es besser gefunden, wenn das Gehäuse stabiler ist und dafür minimal schwerer ist. Denn wenn man ehrlich ist macht das jetzt keinen großen unterschied und grade bei NAS SSDs macht das Gewicht doch keinen Nachteil. Sie befinden sich eh in ihrem Slot oder im Schrank. Aber wenn man sie anfasst, dann fühlt es sich nicht so an, als hätte man 84,99¤ (UVP) in der Hand.
    Jetzt war das sehr viel Text ohne die Leistung anzusprechen. Die kommt jetzt.
    Wenn man sich die SSD in ein System Hängt, dann sollte man bei einer 500GB SSD etwa 465GB nutzen können. Gemacht getan. 512MB sind eine EFI-Systempartition und trotzdem hat man noch 465,26GB zur Verfügung. Das ist okay oder vielleicht auch gut. Anschließend habe ich einige Tests mit dem AS SSD Benchmark (2.0.7316.34247) gemacht. Dabei ist zu bedenken, dass ich die Meldung bekomme pciide – BAD, da die Hardware schon bisschen älter ist und somit nicht alle aktuellen Treiber nutzen kann. Vorteil davon ist, dass man die pure SSD Leistung sieht
    Bei einem Test mit einem GB bekam ich (Seq) 415,15MB/s als Ergebnis raus. Natürlich sind das nicht die 560 MB/s, die auf der Verpackung stehen, aber dennoch gut, wenn man bedenkt, dass es ohne große Treiber ist. Dann habe ich das gleiche nochmal mit drei GB getestet und es ist auf 427,48 MB/s gestiegen. Beim schreiben dagegen steigt es weniger stark, aber da ist die auch mit 30MB/s weniger angegeben. Bei einem GB war sie bei 396,92MB/s. Bei drei GB dann bei 401,70MB/s. Was ich sehr schön finde ist, dass die Zugriffszeit beim Lesen sehr konstant ist.
    Anschließend an die Test mit dem Benchmark habe ich die SA500 über die Powershell testen lassen. Da wird auch noch mal getestet, wie schnell die im System so Arbeitet und anschließend bekommt die Festplatte / SSD eine Bewertung. In meinem Fall kam da raus, dass sie mit 372,87MB/s liest und 343,48 MB/s schreibt und in beiden Situationen hat die SA500 eine Bewertung von 7,9 / 10 bekommen. Dabei ist immer zu bedenken, dass es in einem neueren System noch etwas schneller sein könnte und sehr wahrscheinlich ist.

    FAZIT:
    Nach so einem Langen Text mit so vielen Aspeckten, die nicht gut klingen könnte man denken, dass die SSD gar nicht gut ist. Ist das wirklich meine Meinung?
    Nein. Also für die 85¤ die man bei Western Digital selber zahlen müsste würde sich diese SSD vielleicht lohnen meiner Meinung nach. Bei Mindfactory sieht der Preis mit Aktuell 70,61¤ schon bisschen anders aus.
    Für diesen Preis bekommt man auch eine Samsung 860 EVO oder Crucial MX500. Diese sind aber eigentlich SSDs welche einfach in den PC sollen. Wenn man aber wirklich ein NAS aufbauen möchte, dann kann man sich auf jeden Fall die WD SA500 kaufen, da die von Western Digital dafür ausgelegt wurde, dass sie 24/7 im Betrieb ist und trotzdem lange Lebt. Natürlich kann ich in zwei Wochen nicht die Lebenszeit einer SSD Testen, aber meine Erfahrungen mit WD Speicher sind in dem Bereich sehr Positiv. Mir ist noch kein Speicher von denen Kaputt gegangen und kenne auch keinen, bei dem ich welchen eingebaut habe. Bei Seagate z.B. ist das schon des öfteren passiert.
    Leistungstechnisch denke ich auch nicht, dass man sich sorgen machen muss, denn im alltäglichen Gebrauch macht die SSD einen sehr guten Job. Man muss sich auf keinen Fall sorgen machen, dass die SSD zu langsam ist. Das einzige, was ich wirklich nicht so mag ist die Verarbeitung des Gehäuses, denn das war schon enttäuschend, dass man da Plastik bekommt. Aber auch da muss man bedenken, dass man die SSD normalerweise einmal einbaut und dann für eine lange Zeit nicht mehr mit ihr in Berührung kommt. Von daher empfehle ich die WD SA500 SATA schon. Denn so spezielle NAS Festplatten und SSDs bietet zwar auch Seagate an, aber diese sind teurer und meinen Erfahrungen nach nicht so langlebig. Wenn die Wahl zwischen den beiden Firmen liegt, tendiere ich auf jeden Fall zu WD.

    _MG_6548.jpg_MG_6549.jpg_MG_6552.jpgAS SSD Benchmark 1GB.jpgAS SSD Benchmark 3GB.jpgAS SSD Benchmark Powershell.jpgWS red as500 Speicher.jpg

  6. #6

    Standard

    Ein paar Worte vorweg
    Trara die Post ist da, Trara die Post ist da!
    Vorweg, ein großes Dankeschön an Mindfactory, dass sie mir die Möglichkeit geben, diese doch nicht uninteressante Festplatte, nämlich die Western Digital WD RED SA500 testen zu dürfen.
    Es hat zwar ein paar Tage länger als erwartete gedauert, bis die Karte ihr Ziel erreicht hatte, das ist aber nicht Mindfactory geschuldet gewesen, sondern ein paar Nasen, die sich nicht voller Vorfreude auf ihren Posteingang gestürzt haben, als die Glückwünsche E-Mail veschickt wurde.
    Also was haben wir hier:
    Wie schon erwähnt handelt es sich bei diesem Kleinod der Festplattentechnologie um eine Western Digital WD RED SA500 und zwar in ihrer 500 GB Ausführung, mögliche Alternativen wären hier im Mindfactory Shop erwerblich als 1000 GB und 2000 GB Ausführungen.
    500 GB: 500GB WD SSD M.2 (2280) NAS 24x7 /SATA3 (Di), rot - M.2 SSDs | Mindfactory.de
    1000 GB: 1000GB WD SSD M.2 (2280) NAS 24x7 /SATA3 (Di), rot - M.2 SSDs | Mindfactory.de
    2000 GB: 2000GB WD Red SSD SA500 NAS SATA III 6Gb/s M.2 2280 Bulk - M.2 SSDs | Mindfactory.de
    Getestet wird zu meiner Schande leider nicht in einem NAS-System (Network-Attached-Storage System),
    - NAS-Systeme im engeren Sinne sind Serverdienste, die den über einen Netzwerkdienst angeschlossenen Clients betriebssystemabhängig einsatzbereite Dateisysteme zur Verfügung stellen
    Sondern in einem eher für Videobearbeitung und Gaming bestimmten System bestehend aus:
    CPU: Ryzen 5 3600
    GPU: Radeon 5700xt
    Mainboard: B450 Tomahawk MAX
    RAM: Corsair 16 gb 3200mhz cl 16

    Montage
    Na zur Montage muss ich wohl nicht viel sagen, es bedarf einer gängigen M.2-Slot Schnittstelle, einem Kreutzschlitz-Schraubendreher, und ein wenig Fummelei.
    Wurde vom System reibungslos erkannt und tat sofort seinen Dienst.




    Preis-Leistungsverhältnis
    Bei einer nutzbaren Kapazität von 465 Gb, komme ich bei rund 70 ¤ auf einen Cent pro Gigabyte wert von 15 Cent, das ist ein durchaus guter Wert, vergleicht man das mal mit einer Seagate IronWolf 110 SSD die bei 25 Cent pro Gigabyte liegt und häufig in NAS Systemen verbaut wird.
    Die WD Red SA500 ist in zwei Varianten bis zu 4TB erhältlich, nämlich Standard 7mm 2,5-inch Formfaktor und bis zu 2TB im neuen M.2 2280 Design – hierbei finde ich es wichtig zu erwähnen, dass die M.2 Version das Nvme Interface nicht unterstützt, es handelt sich hier um eine SATA Festplatte -.
    Haltbarkeit
    Vergleichsweise hat die WD Red SA500 eine niedrige Lebenserwartung gemessen in TBW, Terabytes written.
    Mit “nur” 350 TBW liegt die WD Red SA500 mehr als die Hälfte unter seinem bekannten Gegenspieler, wieder der IronWolf 110 SSD von Segate, diese konnte ich zwar nicht testen, aber nach einiger Recherche, fand ich heraus, dass diese gänigerweise in langlebigen NAS-Systemen verbaut ist und da es sich bei der WD Red SA500 vom eine für NAS-Systeme optimierte SSD handelt, wollte ich vorallem diesen Vergleich ziehen.
    Wobei man zu der Lebenserwartung vielleicht sagen sollte, dass 350 TBW immernoch ein absurd hoher Wert ist, zwar arbeiten NAS-Systeme rund um die Uhr, aber nehmen wir einfach mal an man würde Dateien in der Größe von 50 Gigabyte täglich durch die SSD durchlaufen lassen, so würde man die 350 TBW erst nach circa 20 Jahren erreichen und ich denke doch in diesen 20 Jahren könnte sich die eine oder andere Festplatten revolution ergeben ;D
    Dieser Wert variert noch etwas mit der Größe der SSD, die 1TB und 2TB Varianten kommen auf 40 bzw. 80 Jahre Lebenserwartung bei wieder den genannten 50 Gigabyte Datatransfer pro Tag.
    Trotzdem schneidet die WD Red SA500 gut ab, vergleicht man sie mal nicht mit dem Seagate Marktrivalen, sondern mit den etwas frischeren Crucial BX500 (480gb) oder der Samsung 860 Evo(500gb), denn da kommen wir auf 120 TBW für die Crucial und bzw. 300 TBW für die Samsung.
    Trotzalledem, alle diese SSD’s haben eine absurd hohe Lebenserwartungszeit und von keiner würde ich erwarten, dass solange der NAS im Dienst steht, schlapp zu machen.
    Darüber hinaus ist man mit einer 5-Jahres Garantie, meiner Meinung nach, sehr gut abgesichert.
    Leistung
    Der Sequential Read liegt bei 560 MB/s und der Sequential Write bei 530 MB/s, was den Stromverbrauch angeht liegen wir bei 52mW (Allerdings nur für die 500Gb Varianten) und beim Gewicht sind wir bei 7g für die M.2 Version und rund 37.5g für die 2,5 Inch Variante.
    Die M.2-Slot Variante hat natürlich den Vorteil nicht nur beim Gewicht, sondern vorallem auch bei der Größe, was es ermöglicht diese in Mini-Pcs oder sogar Ultrabooks zu verbauen.
    Bei mehrmaligem Datenherumschieben kam ich etwas unter den erwartenden werten von 560 MB/s Read und 530 MB/s write, dazu ist wohl zu erwähnen, dass diese Geschwindigkeit mit dem Dateiformat varriert oder ich habe etwas grundsätzlich verfehlt
    Ich kam auf einen Durchschnitt (habe das Durchschnittliche Ergebnis von 4) von 487,34 MB/s Read und 451,65 MB/s Write.
    (Beim Mindfactory shop, hab ich mal das höchste angegeben ;D)
    Fazit
    Was ich so recherchiert habe, verglichen vorallem mit der Seagate IronWolf 110, handelt es sich bei der WD Red SA500, um eine schnelle, große, aber vorallem kostengünstige Variante für ein NAS-System und auch wenn man keinen Server zur Hand hat, nutzbar ist diese definitiv auch in Desktop Computer Systemen, auch wenn ich hier wohl tendieren würde eine WD Black SN750 für einen kleinen Aufpreis von ca. 15 euro zu erwerben, die mit bis zu 3430 MB/s Read am Gamerhimmel Firmament glänzt.
    Nur wenn ich eine extrem Haltbare Festplatte benötige, massive Datenmengen täglich mein System kreuzen und ich kein Fan davon bin, mehr als einmal alle 10 Jahre den Deckel meines Servers zu öffnen, würde ich zu einer Seagate IronWolf 110 tendieren, da sind wir dann aber schon in einer ganz anderen preislichen Kategorie „480GB Seagate IronWolf 110 NAS 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s 3D-NAND TLC (ZA480NM10011) - SATA 2.5 „ mit 134,71¤ bei Mindfactory.
    To sum it up.
    Leistung +
    Haltbarkeit +
    Günstiger Preis +
    Keine Nvme-Unterstützung -
    Im Vergleich zu der konkurrierenden Seagate IronWolf 110 niedrige Haltbarkeit -
    5c4dc286-60b3-4151-8ffb-57bc8857be8e.jpgb8ac9198-c1ae-4508-8a25-e42ea5356df8.jpgRead Write.jpg

  7. #7

    Standard

    Die WD Red SA500 NAS SATA SSD wurde hier über einen Zeitraum von 2 Wochen getestet und anschließend einer persönlichen Bewertung unterzogen. Der Test verlief im Rahmen der „Testers Keepers“ Aktion von Mindfactory, das hatte allerdings keinen Einfluss auf meinen Test.



    Verpackung und Inhalt

    Die Verpackung ist minimalistisch. Die Festplatte liegt in einer Plastikschale, die sich in einer Verpackung aus Pappe befindet. Eine knappe Beschreibung der Maße und der wichtigsten Daten der Festplatte ist auf der Vorderseite aufgedruckt. Der Inhalt der Verpackung sind die Festplatte und das Garantieheft. Die Festplatte selbst hat ein Gehäuse aus Plastik an der Oberseite und unten Metall, was genau kann ich nicht sagen. Alles in allem relativ Standard und nichts wirklich Ungewöhnliches. Die geringe Menge an Verpackungsmüll ist allerdings von Vorteil.

    Anhang 24407


    Einbau

    Der Einbau ist eigentlich relativ einfach sofern man die Hardware hat. Es wird ein freier Strom Anschluss und ein SATA Kabel benötigt. Kabel sind nicht im Lieferumfang enthalten also muss dies separat gekauft werden oder bereits vorhanden sein. Der Rest ist bei jeder Festplatte in etwa gleich, Stromkabel anklemmen, SATA Kabel an die Platte und das Mainboard und fertig. Bei meinem Gehäuse habe ich einen Einschub wo ich lediglich die Festplatte hinein schraube und diese wieder in das Gehäuse einstecke und somit die Verbindung schon fertig ist.
    Die Festplatte ist in folgendem System verbaut:
    Windows: Windows 10 Pro 64-bit
    Prozessor: Intel(R) Core(TM) i5-6600K CPU @ 3.50GHz (4 CPUs), ~3.5GHz
    Mainboard: ASUS Z170-A Z170 1151
    Grafik: Gigabyte GeForce GTX 960 Gaming G1, Windforce 3X, 4096
    MB GDDR5
    HDD: Seagate Desktop HDD, SATA 6G, 7200RPM, 3,5 Zoll - 2 TB
    M2 SSD: Samsung SM951 SSD, PCIe M.2 Typ 2280-D3-M (NGFF),
    bulk - 256 GB
    RAM: Crucial Ballistix Sport Series DDR4-2400, CL16 - 8 GB Kit
    Netzteil: Corsair CS-M Series CS750M Modular Netzteil, schwarz -
    750 Watt
    Gehäuse: Cooler Master HAF XB Cube
    Inbetriebnahme

    Beim ersten Booten von Windows wir die Platte nicht sofort erkannt, allerdings kann man die Festplatte dann mit Hilfe der Datenträgerverwaltung von Windows einrichten und eventuell partitionieren. Dort werden 465,75GB als verfügbare Kapazität angezeigt, was auch der Herstellerangabe entspricht. Die Festplatte kann nun genutzt werden.



    Leistung

    Leistung und Informationen der Festplattendaten und eventuelle Vergleichswerte aus dem System wurden mit Hilfe von Crystal Disk Info und Crystal Disk Mark erstellt sowie dem Bewertungstool von Windows selbst.
    Das Windows Systembewertungstool misst bei der Festplatte beim Sequenziellen Lesen von Daten 524,74 MB/s und bekommt vom Windows Bewertungssystem 8,1/10. Diese Wertung bekommt die Festplatte ebenfalls beim Schreiben von Sequenziellen Daten, hier wird eine schreibrate von 476,93 MB/s gemessen.
    Beim Lesen von Zufallsdaten misst das Windows Tool 587,08 MB/s und bewertet mit 8,3/10. Das Schreiben von Zufallsdaten misst das Tool 160,10 MB/s jedoch ohne Bewertung.
    Crystal Disk Mark kommt mit den Messwerten auf ähnliche Ergebnisse. Das sequenzielle Lesen bei 4GiB Testgröße liegt sogar über der Herstellerangabe bei 562,43 MB/s das Schreiben allerdings auch wie im Windows Test leicht unter der Herstellerangabe mit 524,51 MB/s. Bei den 4KiB großen Zufallsdaten misst Crystal Disk Mark 407,37 MB/s im Lesen und 336,18 MB/s beim Schreiben.
    Die Temperatur beim Test mit Crystal Disk Mark, welche mit Crystal Disk Info gemessen wurde, hat die 40°C nicht überschritten, ist also auch im guten Bereich. Nicht in Auslastung liegt die Temperatur bei etwa 30°C.
    Des Weiteren wurde sowohl eine 1GB Datei als auch eine 6GB Datei kopiert, die 1GB Datei wurde in 4.6 Sekunden kopiert und die 6GB Datei in 38 Sekunden.
    Die Festplatte wurde auch mit einem Spiel getestet (Diablo 3) hier sind deutliche Verbesserungen in den Ladezeiten aufgefallen im Vergleich zum Spiel auf der HDD. Teilweise weniger als 1/3 der Ladezeit war zu messen.

    Anhang 24408Anhang 24409Anhang 24410Anhang 24411Anhang 24412Anhang 24413


    Vergleiche

    Als Vergleichsobjekte habe ich meine beiden bereits verbauten Festplatten benutzt. Beide Festplatten sind schon etwa 5 Jahre alt und im täglichen Gebrauch.
    Diese Vergleiche dienen lediglich der besseren Einordnung und es sollte klar sein, dass eine normale SSD Festplatte nicht die Werte erreichen kann wie eine M2 SSD oder umgekehrt ist eine HDD Festplatte immer schlechter als eine SSD Festplatte.
    Die sequenzielle Lesegeschwindigkeit von etwa 560 MB/s der WD SSD ist im vergleich zu meiner alten HDD Festplatte mit etwa 144,5 MB/s etwa 3,5-mal so schnell. Im Schreiben ist noch ein größerer Unterschied zur HDD zu merken mit etwa der 4,5-fachen Geschwindigkeit. Die Speicherkapazität ist geringer, aber HDD Festplatten sind ja im Normalfall auch Lagerplatten ohne ständigen Zugriff. Der Preis, den ich damals für die HDD bezahlt habe, war bei 85¤ etwas mehr als die WD RED jetzt kostet mit etwa 70¤.
    Die M2 SSD von ist mit etwa 2160 MB/s im Lesen von sequenziellen Daten etwa 3,5-mal schneller als die WD RED SSD. Beim schreiben allerdings auch nur etwa 2-mal schneller mit etwa 1000 MB/s. Der Preis beim Kauf von der M2 SSD den ich damals gezahlt habe lag bei etwa 180¤. Das ist mehr als das doppelte zur WD RED SSD zudem ist die Kapazität auch nur etwa die Hälfte. Auch wenn die Preise für M2 SSDs mittlerweile stark Gefallen sind ist der Preis meist noch mehr als 50% höher für M2 SSDs im Vergleich zu dieser WD RED Platte.
    Ein interessanter Aspekt ist vor allem die Latenz der Festplatte. Vor allem beim Lesen und Schreiben von zufälligen Daten kommt die WD RED SSD sehr nah an meine M2 SSD ran. Ein Beispiel ist der Schreibwert bei einem Queue und einem Thread bei zufälligen Daten. Die Latenz für die M2 SSD liegt hier bei etwa 31 Mikrosekunden und bei der WD RED bei etwa 34 Mikrosekunden. Die HDD hat hier einen Wert von über 5500 Mikrosekunden. Generell kann gesagt werden, dass die Latenzen der WD RED SSD bei dem maximal 2-3-fachen der M2 liegen. Gegenüber der HDD allerdings um mindestens das vier bis teilweise fast 20 fache der Geschwindigkeit liegen.
    Die hier getestete WD RED ordnet sich somit zwischen HDD und M2 SSD ein, wobei der Unterschied zu einer HDD deutlich größer ist als der Unterschied zu einer M2 SSD.
    Preislich liegt die WD RED im günstigen Mittelfeld, das Preis-Leistungs-Verhältnis würde ich allerdings als sehr gut ansehen.

    Anhang 24414Anhang 24415Alle Daten.jpg



    Fazit

    Auch wenn der eigentliche Zweck der Festplatte der Einsatz in einem NAS System ist, denke ich habe ich genug Daten sammeln können, um einen ersten Eindruck der Festplatte zu vermitteln.
    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man für etwa 70¤-75¤ eine gute Mittelklasse Festplatte bekommt mit 5 Jahren Garantie und laut Hersteller etwa 2 Millionen Stunden mittlere Lebensdauer. Die gemessenen Werte stimmen zum großen Teil mit denen des Herstellers überein und sind besonders bei der Latenz sehr positiv aufgefallen.
    Wenn man den eigentlichen Einsatz bedenkt ist diese Festplatte mit Sicherheit sehr gut. Aber auch um in einem normalen PC genutzt zu werden bekommt diese SSD von WD eine gute Bewertung und eine Kaufempfehlung. Es gibt bessere Festplatten, diese kosten dann aber auch oft mehr und da die WD RED SA500 auf Langlebigkeit ausgelegt ist bei Dauerbetrieb kann man sich getrost darauf verlassen, dass diese nicht sofort den Geist aufgibt. Einen wirklichen Test auf die Langlebigkeit kann man erst nach ein paar Jahren abgeben, wenn diese dann auch häufiger genutzt wurde.

    TLDR: Gute Mittelklasse SSD zum fairen Preis. Für ein NAS entwickelt und mit Sicherheit auch sehr gut dafür geeignet wie an den Daten zu erkennen, aber auch für ein normales PC-System gut, hier würde ich allerdings zum 1TB Modell greifen.

    Danke an dieser Stelle and das Mindfactory Team für die Möglichkeit an diesem Test teilnehmen zu können. Gerne wieder.
    Alexander Schröder
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
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