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Thema: TESTERS KEEPERS mit MSI Immerse GH50

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Mister Marketing
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    Standard TESTERS KEEPERS mit MSI Immerse GH50

    Hier könnt Ihr die Reviews der MSI Testers Keepers Aktion mit dem MSI Immerse GH50 Headset vom 23.03.-29.03.2020 finden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

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  2. #2

    Standard MSI Immerse GH50 - Test

    Link zum zugehörigen Video: YouTube

    Wie der Name schon sagt, kann man mit dem Immerse GH50 von MSI in die Gaming Szene der Headsets „eintauchen“. Dass dies nicht immer gut und sinnvoll sein muss, offenbart der folgende Test.

    Box_vorne.jpg
    Einleitung
    Schon der Name des Headsets stiftet Verwirrung. Die Immerse-Serie von MSI beinhaltet bis dato das GH30, GH50, GH60 und GH70 (GH10 wäre noch eine InEar-Variante). Dabei sind GH30 und GH60 analoge Headsets mit Klinkenanschluss, während beim vorliegenden und beim GH70 auf digitale Schnittstellen, sprich USB, gesetzt wurde. Damit ist hier theoretisch schonmal die Basis für einen hohen Funktionsumfang gegeben. Optisch sind sich bei MSI allerdings jeweils GH30/GH50 und GH60/GH70 sehr ähnlich. Es bleibt also nur zu spekulieren, was es mit der Namensfindung auf sich hat.

    Lieferumfang.jpg
    Lieferumfang
    Die Kopfhörer kommen zusammen mit dem abnehmbaren Mikrofon, der Anleitung und einer Tragetasche. Für diesen Preis fällt dies also gering aus, wenn man bedenkt, dass beispielsweise bei meinen vorher genutzten Superlux HD681 EVO (reine Kopfhörer für ca. 30 ¤ erhältlich) weitere Ohrpolster, ebenfalls eine Tasche, diverse Kabellängen und ein zum 3,5 mm-Anschluss zusätzlicher 6,3 mm-Adapter dabei war.

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    Design und Verarbeitung
    MSI spricht bei diesem Headset von einer „stabilen Metallkonstruktion“. Sehen kann man dies zunächst nicht. Im Gegenteil sogar, es macht eher den Eindruck, als sei hier, wie so oft, ausschließlich mit Kunststoff gearbeitet worden. Erst beim Einstellen des Kopfbandes fällt einem das Innenleben auf. Und siehe da: ein wenig Metall. Der ansonsten viel vorkommende Kunststoff wirkt sich allerdings nicht unbedingt negativ auf die Optik aus. Das Headset macht in meinen Augen einen schlichten und hochwertigen Eindruck, welchen man mittels der LEDs und Mystic Light (siehe Software) noch weiter anpassen kann. Im Zusammenspiel mit dem metallischen Innenleben wird noch dazu tatsächlich eine stabile Konstruktion geschaffen, die selbst beim Zusammenfalten in keinster Weise den Eindruck macht, als könnte sie mal eben so zerbrechen.

    Groß gehalten sind dabei die Ohrpolster. Dies ist allerdings keineswegs ein Kritikpunkt. Es ist positiv zu bewerten, da so in Durchmesser und Tiefe genügend Platz für die Ohren besteht. Das weiche Material kann zwar, wie ich schon feststellen konnte, schnell zu sehr warmen Ohren führen, schmiegt sich dabei aber sehr angenehm an. Eine Austauschmöglichkeit der Polster besteht offensichtlich nicht, was die Langlebigkeit des Produkts in Frage stellen lässt. Das Polster unter dem Kopfband wirkt zwar sehr schmal, ist aber durch die Einstellmöglichkeiten der Dreh- und Kippgelenke, sowie der Längenverstellung des Kopfbands schnell kaum noch zu spüren, sodass die 300 g des Headsets einem kaum noch auffallen.
    Mikro.jpg
    Auffällig ist das anschließbare Mikrofon. Dieses ist ebenfalls in Kunststoff gehalten und macht noch dazu einen eher klobigen Eindruck. Gerade der Kopf fällt dabei sehr groß aus. Die streng geradlinige Form des Mikrofons sorgt außerdem dafür, dass dieses beim Nutzen im Augenwinkel erscheint. Letzteres ist allerdings schon nach kurzer Zeit kaum noch wahrzunehmen und die Form des Mikrofons sorgt mangels Ästhetik immerhin für Stabilität.

    Kabellaenge.jpg
    Anschluss und Montage
    Angeschlossen werden die Kopfhörer über einen vergoldeten USB-A-Stecker, welcher an einem knapp über 2 m langen Kabel hängt. Prinzipiell sollte dies also auch für Kabelmanagement ausreichen. Unterbrochen wird das Anschlusskabel durch einen InLine-Controller. Dieser ermöglicht das Zuschalten des 7.1 Surround Sounds, das Regeln der Lautstärke, das Stummschalten des Mikrofons, sowie das Zuschalten der Vibrationsfunktion, auf die ich später beim Sound noch eingehen werde. Diesem InLine-Controller folgen nur noch etwa 60 cm Kabel bis zum Eingang der Kopfhörer. Er fällt also entweder in den Schoß oder liegt auf dem Tisch, was einen schnellen Zugriff auf die besagten Funktionen zulässt. Leider reicht diese Länge nicht, um ihn dauerhaft fixieren zu können, da er für meine Verhältnisse sehr groß und störend schwer ausfällt.

    Das Mikrofon wird links am Kopfhörer mittels eines 3,5 mm-Klinkensteckers angeschlossen. Beim ersten Mal fiel mir auf, dass dies sehr schwergängig vonstattenging. Schon beim zweiten Versuch gelang es aber sehr viel einfacher. Dabei sitzt es jeder Zeit fest und stabil am Kopfhörer. Ein versehentliches Entfernen halte ich also für unwahrscheinlich.

    DragonCenter.jpg
    Zugehörige Software
    MSI bietet auf seiner Homepage die Möglichkeit des Downloads des Dragon Centers. Neben Supportfunktionen und einiger herunterladbaren Tools bietet diese Software eine Möglichkeit zum Verändern der Einstellung von „Gaming Gear“, unter dem auch Headsets zu finden sind. Ist man bereits Besitzer eines MSI-Mainboards, so sollte diese Software ohnehin schon vorhanden sein, was dafür sorgt, dass sich keine zusätzliche Software in das eigene System drängt.

    Neben der allgemeinen Lautstärke ist es möglich die Ausgabequalität mittels der Abtastrate (Sample-Rate) einzustellen. Möglich sind dort 44,1 – 96 kHz als Abtastrate und 16 – 24 Bits in der Tiefe. Bei der Audioaufnahme durch das Mikrofon ist die obere Grenze bei 48 kHz. Außerdem kann man sich verschiedenster Equalizer bedienen oder sich selbst ein Profil mittels 10 Frequenzbändern und einer Intensität von ±20 dB kreieren. Unter Xears Effects sind mehrere synthetische Effekte oder gar Filter zu finden. Diese hängen zumeist mit virtuellem Surround zusammen, können aber auch beispielsweise den Bass dynamisch anpassen. Beim Mikrofon gibt es diese auch. Hier gibt es allerdings nur 4 sogenannte Magic Voice Funktionen, welche die Stimme männlich, weiblich, cartoonartig oder wie ein Monster erscheinen lassen sollen. Dabei handelt es sich aber eher um sinnfreie Spielereien, die im Alltag eines jeden vermutlich kaum Anwendung finden werden.
    MysticLight.jpg
    Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Software ist die Mystic Light Funktion. Hier lassen sich die LEDs der Kopfhörer dank der USB-Verbindung in verschiedenen Farben ansteuern. Möglich sind dabei pulsierende Farbverläufe bis hin zu einer einheitlichen Farbe. Da keine adressierbaren Dioden verbaut sind, leuchten die beiden Seiten der Kopfhörer allerdings immer nur einheitlich. Zudem empfinde ich es als besonders ärgerlich, dass die Software keine synchrone Ansteuerung der LEDs zulässt. Selbst nach Drücken der Anwenden-Taste dauert es noch fast 2 Sekunden, bis die Änderung übernommen wird. Eine stufenlose Einstellung der Lieblingsfarbe ist somit unmöglich.

    Leistung
    Nun der wichtigste Teil des Tests: der Sound und die Aufnahmequalität. Ersteres werde ich, soweit möglich, mit meinen schon genannten Superlux HD 681 EVO vergleichen.
    Die Kopfhörer kommen mit einem 40 mm Neodym Treiber daher. Zusammen mit einem Frequenzgang von 20 bis 20.000 Hz, einer Impedanz von etwa 32 Ω und einer Empfindlichkeit von ungefähr 109 dB sind die Daten der Kopfhörer komplett. Zum Vergleich die Superlux-Kopfhörer für etwa 30 ¤: 50 mm (Neodym), 10-30.000 Hz, 32 Ω und 98 dB. Die Treibergröße allein ist kein aussagekräftiges Kriterium. Allerdings ist der Frequenzgang dies sehr wohl und dabei ist das Headset trotz des mehr als doppelt so hohen Preises schlechter ausgestattet. Selbstverständlich müsste man aber den Preis des Mikrofons abziehen.

    Mein persönlicher Eindruck des Klangs im Auslieferungszustand ist, dass er sehr neutral, flach und damit „langweilig“ erscheint. Sowohl Höhen als auch Tiefen werden nicht befriedigend wiedergegeben. Die voreingestellten Equalizer des Dragon Centers liefern dabei auch keine Abhilfe, wodurch man schlussendlich selber ranmuss, um sich seinen „perfekten“ Ton zu konzipieren. Gerade Personen, die Equalizer vielleicht zum ersten Mal sehen, mögen dort so einige Schwierigkeiten haben und auch ich muss sagen, dass es mir schlussendlich nicht möglich war, den Ton rundum zufriedenstellend einzustellen. An dieser Stelle erwarte ich vom Hersteller, dass der Auslieferungszustand schon den objektiv rundum besten Ton liefert, was hier absolut nicht der Fall ist.

    Die Xears Effekte und die 7.1-Funktion für Surround Sound sollen für mehr Räumlichkeit im Klang sorgen. Dem einher geht aber in allen Einstellungen eigentlich nur ein gewisser Hall. Man fühlt sich am Beispiel von Assassins Creed Odyssey also nicht, als stehe man mit singenden Bootsleuten auf einem Schiff in der Ägäis, sondern eher mit singenden Bootleuten in einer Höhle mit Wellen, um es mal bildlich darzustellen.

    Die Vibrationsfunktion der Kopfhörer halte ich für eine wirklich gute Idee. Leider sieht die Ausführung anders aus. Schon beim Einschalten ist ein „Klick“-Geräusch zu hören auf das schließlich ein Grundrauschen folgt. Das Vibrieren soll den Bass unterstützen, was es auch tut. Allerdings sorgt das Vibrieren für einen sehr dumpfen Bass und ebenfalls für Kopfschmerzen nach einigen Minuten. Dabei ist zu erwähnen, dass dieser Bass sich bei Musik in die Techno-Richtung noch recht gut anhört, während er bei Rock versagt und leider auch an unpassenden Stellen zum Tragen kommt. Daher fehlt mir diesbezüglich eine Einstellmöglichkeit der Funktion.

    Das Mikrofon habe ich an meinem PC (siehe auch zugehöriges Video) und an einer PS4 Pro getestet. Auf der PS4 wird mir in Sprachchats berichtet, dass der Ton sehr leise sei und er sich nicht nach mir selbst anhören würde. Das zuvor genutzte beigelegte Headset von AKG zum Samsung Galaxy S10+ sei da deutlich besser gewesen. Dieser Eindruck lässt sich auch am PC bestätigen. Zwar ist es hier durchaus möglich die Lautstärke ausreichend anzupassen, doch verzerrt das Mikrofon die Stimme deutlich, weshalb es gelegentlich sein kann, dass ich im Video etwas „genervt“ klinge, was nicht der Fall war.

    Fazit und Preis-/Leistungsverhältnis
    Ich schwöre schon seit Jahren auf die Nutzung einfacher Stereo-Kopfhörer und eines Tischmikrofons, da man sehr oft liest und ich auch schon einmal die Erfahrung machen durfte, dass Headsets mit ähnlichem Anschaffungspreis tendenziell in beiden Kategorien schlechter abschneiden. Mit der Teilnahme an der Tester-Keepers-Aktion wollte ich den Headsets nochmal eine Chance geben und schauen, ob sich daran vielleicht etwas geändert hat. Allerdings konnte mir das vorliegende Headset wieder einmal vor Augen führen, dass sich eben nichts geändert hat. Mit einem Preis von etwa 75 ¤ erhält man hier zwar einen netten Funktionsumfang und ein anständiges Design, aber die wesentlichen Dinge, wie Sound und Aufnahmequalität wurden etwas außer Acht gelassen. Da bekommt man schon zum halben Preis bessere Kopfhörer. Diese könnten zwar deutlich schlechter aussehen, doch sollte einen dies in den eigenen vier Wänden kaum interessieren. Brauchbare Mikrofone erhält man schließlich schon für etwa 50 ¤, wodurch man in einem ähnlichen Preisbereich landet, aber deutlich mehr Leistung bekommt. Angesichts dieser Testerfahrungen würde ich das Immerse GH50-Gaming Headset eher weniger weiterempfehlen.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  3. #3

    Standard MSI Immerse GH50 Gaming Headset Review

    Link zum Youtube Video: MSI Immerse GH50 Gaming Headset - Mindfactory Testers Keepers
    Leider in etwas schlechter Qualität..

    Hier nun mein schriftliches Review zum GH50

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    Das Headset kommt in einer schlichten Verpackung, in dessen inneren ist das Headset durch ein Inlet aus Pappe von dem Zubehör getrennt. Auf den ersten Blick wirkt das simpel und nicht wirklich hochwertig.

    Lieferumfang
    • Headset mit abnehmbarem Mikrofon
    • Stofftasche
    • Bedienungsanleitung

    Hier ist nur das nötigste beigelegt, wobei die Tasche wohl von den meisten Benutzern nicht gebraucht wird. Hier hätte ich mir anderes Zubehör wie beispielsweise ein längeres Kabel oder einen Popschutz für das Mikrofon gefreut.

    2020-04-24 (3).jpg

    Design & Verarbeitung
    Die Kopfhörer sind mattgrau und äußerlich fast komplett aus Kunststoff gefertigt, nur der Kopfbügel besteht im inneren aus Metall. Die Ohrpolster sind genau wie die Polsterung des Kopfbügels aus weichem Stoff, längere Gaming-Sessions steht damit nichts im Wege, denn auch nach mehreren Stunden sitzt das Headset noch angenehm auf dem Kopf. Das Mikrofon ist abnehmbar und nur lässt sich mit etwas Übung auch während des Tragens einstecken. Auch das Mikrofon ist bis auf den 3.5mm Klinkenstecker komplett aus Kunststoff gefertigt und lässt sich nur schwer verbiegen, bleibt dann aber gut in der eingestellten Position. Zudem lässt es sich durch die rechteckige Form fast ausschließlich nach vorne und hinten verbiegen, also näher oder weiter vom Mund weg. Nach oben und unten ist es nur sehr schwer möglich, es scheint auch nicht vorgesehen zu sein. Dadurch muss man den Bügel des Headsets sehr weit vorne tragen, da das Mikrofon sonst auf eher auf Nasen oder Augenhöhe ist.
    Die Kontrolleinheit im Kabel des Kopfhörers ist mir persönlich ein Dorn im Auge. Diese ist meiner Meinung nach zu groß und schwer geraten. Auf dieser Kontrolleinheit befinden sich zwei Knöpfe zum Stummschalten des Mikrofons und zum Aktivieren des virtuellen 7.1 Sounds, ein Schiebregler zum Aktivieren des Vibrationsmodus und an der Seite ein kleiner Regler zum Einstellen der Lautstärke. Zusätzlich befinden sich noch kleine LEDs in den Knöpfen, die anzeigen ob das Mikrofon stumm geschaltet ist oder der 7.1 Modus aktiviert ist. Mir ist bei der Nutzung aufgefallen, dass diese Kontrolleinheit beim Betrieb des Headsets nach einiger Zeit warm wird. Nicht heiß, aber schon handwarm.

    rechts.jpg links.jpg

    Montage & Software
    Nach dem ersten Einstecken des USB-Steckers ist mir direkt ein leises Brummen auf dem linken Ohr aufgefallen. Nach etwas austesten in der zugehörigen Software, dem MSI Dragon Center bin ich zur Erkenntnis gekommen, dass das Brummen durch die Beleuchtung entsteht. Dabei ist das Brummen nur bei einigen Farben und auch nur auf dem linken Ohr wahrzunehmen, daher gehe ich von einer mangelnden Qualität der LEDs bzw. der Qualitätskontrolle von MSI aus. Die Beleuchtung kann auch mit anderen Produkten von MSI synchronisiert werden, in meinem Fall mit einem Mainboard mit OnBoard LEDs sowie einem angeschlossenem LED-Streifen im Gehäuse des PCs. Hier stehen viele verschiedene Modi zur Verfügung, die mir persönlich aber nicht genug eingestellt werden können. Hier würde ich mich z.B. beim „Atmen“ Profil über einen Schiebregler zur Einstellung der Geschwindigkeit freuen. Zudem sind bei einigen Modi Headset und Mainboard nicht ganz synchron, was bei Farbwechseln natürlich schon gegeben sein sollte. Ansonsten kann im Dragon Center neben der Beleuchtung auch einiges am Sound sowie dem Mikrofon eingestellt werden.

    Sound
    Standardmäßig ist der Sound relativ flach und eher neutral, durch die vielen Einstellungsmöglichkeiten in der Software und einen Equalizer mit vielen voreingestellten Profilen kann dieser aber an jedermanns Vorlieben angepasst werden. Über die Kontrolleinheit kann der Ton von komplett aus bis aufs maximum aufgedreht werden, was meinem Empfinden nach auch wirklich sehr laut ist.
    Der virtuelle 7.1 Modus und der Vibrationsmodus haben mich dagegen auch enttäuscht. Mit eingeschaltetem 7.1 hallt einfach jeder Sound, eine bessere Ortung in Shootern ist damit nicht möglich. Schaltet man den Vibrationsmodus ein, ist auch ohne Tonwiedergabe ein Grundrauschen vorhanden. Lässt man Musik laufen hört sich alles etwas Bass lastiger an. Von den Vibrationen an sich bekommt man nicht viel mit, außer man fasst die Ohrmuscheln an, dann merkt man das diese wirklich am Vibrieren sind. Im inneren kommt aber nur der Bass an, diesen kann man aber auch durch den Equalizer hochdrehen. Durch das trotzdem vorhandene Grundrauschen erschließt sich mir der Sinn hinter dem ganzen nicht wirklich.
    Das Mikrofon ist nicht wirklich erwähnenswert, es gibt nichts Positives aber auch nichts Negatives zu sagen. Für den Voicechat in Spielen sollte es langen, professionellen Anwendern würde ich es allerdings nicht empfehlen. Dafür ist es ja aber auch nicht ausgelegt.

    Preis-/Leistungsverhältnis
    Der aktuelle Preis des Headsets liegt bei ca. 75 Euro, wenn der 7.1 oder der Vibrationsmodus einen Mehrwert darstellen würde, wäre dieser Preis auch durchaus gerechtfertigt. Mir persönlich sagen aber beide Features nicht zu, dazu kommt noch die Brummende Beleuchtung, die ich daher auch dauerhaft ausgeschaltet habe. Bleibt also ein „normales“ Stereo Headset mit mittelmäßigem Sound und Mikrofon. Mir persönlich wäre das etwas zu viel Geld für ein Headset, welches zu großem Anteil aus Kunststoff besteht.

    Vergleich
    Momentan nutze ich am PC ein HyperX Cloud Alpha, welches ich im Angebot für 66 Euro gekauft habe. Dieses besteht viel aus Metall und auch Leder und hat zudem einen größeren Lieferumfang (verschiedene Kabel), dafür aber keine Beleuchtung oder verschiedene Modi. Dafür klingt es aber auch an jedem Gerät gleich, da nicht erst Software installiert und ein Equalizer eingestellt werden muss. Das Mikrofon ist in etwa gleichauf mit dem des hier getesteten GH50, der Sound ist dafür meines Erachtens deutlich besser. Jeder beurteilt Sound etwas anders, es kann auch sein das ich mich einfach an meine Kopfhörer gewöhnt habe.

    Fazit
    Mir persönlich hat das Headset zu viele Zusatzfunktionen, die zwar mal ganz nett zum Ausprobieren sind, in der Realität aber (zumindest bei mir) kaum bis nie zum Einsatz kommen werden, da sie entweder mit einer Einbuße (Brummen bei Beleuchtung, Rauschen bei Vibrationsmodus) einherkommen. Die Kontrolleinheit im Kabel stört weil sie zu groß ist, das Kabel an sich ist auch nicht unbedingt sehr lang. Ich konnte es kaum ordentlich verlegen, sondern musste es auf direktem Weg an den PC anschließen, da man ja auch mal mit aufgesetztem Headset aufsteht. Wer jedoch an 7.1 Sound gewöhnt ist oder mit dem Vibrationsmodus mal etwas Neues ausprobieren möchte, kann bei diesem Headset durchaus zuschlagen. In dem gleichen Preisbereich gibt es meiner Meinung nach allerdings auch bessere alternativen ohne viel „Schnickschnack“, dafür aber anständigem Sound.

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  4. #4

    Standard

    Review MSI GH50 Surround Headset
    Mir wurde die Möglichkeit geboten, das MSI Immerse GH50 Headset im Rahmen einer Testers Keepers Aktion von Mindfactory.de zu testen. In diesem Review möchte ich meine Erfahrungen mit dem Headset teilen und meine Meinung darüber kundtun.

    Erster Eindruck
    Das Headset besteht überwiegend aus Plastik. An der Innenseite des Bügels ist ein weiches Polster angebracht, das gleiche, welches auch an den Hörern ist. Das Headset ist nahezu gänzlich in einem matten dunklen Grau gehalten. Nur die Außenseiten der Hörer sind schwarz und glänzend, wodurch die RGB Effekte durch die Reflektionen stärker ausfallen.

    Verpackung_Front.jpg Verpackung_Back.jpg

    Verarbeitung
    Zwar besteht das Headset fast ausschließlich aus Plastik, aber es fühlt sich qualitativ hochwertig an. Die Schaumpolster sehen gut verarbeitet aus und sitzen bequem.

    Design
    Das GH50 Headset sieht sehr schlicht aus. Das ganze Plastik stellt keinen optischen Gewinn dar. Benutzt man die RGB Effekte wird aus dem ansonsten eher unauffälligen Headset eine gute Ergänzung zu einem RBG Setup. Es lässt sich aussuchen, ob das Headset optisch unauffällig ist oder in kräftigen RGB-Farben leuchtet. Dies möchte ich positiv anmerken, schließlich möchte nicht jeder ein bunt blinkendes Headset.

    Beleuchtung.jpg

    Montage
    Das Headset wird über eine USB-Schnittstelle angeschlossen und ist nach erstmaligem Anschluss sofort einsatzbereit. Hier vermisse ich einen optionalen Aux-Anschluss, wie er bei vielen Konkurrenzprodukten zu finden ist. Dadurch, dass das Headset ausschließlich über USB angeschlossen werden muss, ist eine Benutzung fernab vom Rechner Zuhause nicht möglich. Musikhören mit dem Handy von unterwegs, fällt weg. Schade bei dem guten Klang, den das Headset beim Musikhören bietet.
    Zum Einstellen der RGB-Beleuchtung ist die MSI Software „Dragon Center“ erforderlich. Damit die RGB-Optionen für das Headset angezeigt werden, muss der Rechner neugestartet werden.

    Sound
    Mein Ersteindruck vom Sound ist sehr positiv. Die Kopfhörer haben einen guten Klang mit einer Tendenz zur Basslastigkeit. In den Einstellungen im Dragon Center lassen sich viele Anpassungen vornehmen, um den Sound auf den jeweiligen Geschmack anzupassen. Über einfache Soundoptionen, wie der Lautstärke und der Links-Rechts Abmischung über die Einstellung der Sampler-Rate bis hin zu einem Equalizer mir zahlreichen auswählbaren Voreinstellungen und der Möglichkeit, seine eigene Konfigurationen vorzunehmen, kommt jeder auf seinen Wunschklang.
    Auch wenn die Kopfhörer, meiner Meinung nach, ihre Stärken beim Musikhören entfalten, so sind sie auch beim Gaming sehr gut aufgestellt. Hier störte mich jedoch anfangs die beim Spielen durchaus bemerkbare Basslastigkeit der Kopfhörer. Diese musste ich für einen ausgewogenen Klang beim Spielen herunter stellen. Abseits davon liefert das GH50 einen klaren, präzisen Klang, mit dem man selbst leise Schritte in Spielen wie z.B. CS:GO hört.

    Mikrofon
    So sehr ich anfangs vom Sound beeindruckt war, so ist die Mikrofonqualität doch etwas enttäuschend. Man wird einwandfrei verstanden, Rauschen ist nicht zu hören und auch Hintergrundgeräusche werden auf ein Minimum reduziert. Aber man hört sich sehr gedämpft an. Das können andere Headsets, wie zum Vergleich das HyperX Revolver (93,99¤*) oder das Steelseries Arctic 5 (129,99¤*) hörbar besser.
    *Preis eines großen Onlineversandes ohne Angebote und Rabatte (HyperX Revolver ist aktuell nicht mehr erwerbbar. Hier wird der Preis genommen, zu welchem ich es erworben habe)

    Tragekomfort
    Als ich das Headset zum ersten Mal aufsetzte, dachte ich mir; man, das sitzt aber fest auf dem Kopf. Und das denke ich noch immer. Ich benutze seit nunmehr mehr als zwei Jahren das Steelseries Arctic 5, welches unglaublich leicht auf dem Kopf sitzt. Manchmal vergisst man, dass man es noch auf dem Kopf hat. Im Vergleich hierzu sitzt das GH50 sehr fest. Das Headset sitzt aber dennoch sehr bequem und drückt auch nach mehreren Stunden Tragezeit nicht zu sehr auf den Kopf. Entgegen meiner anfänglichen Erwartungen fühlt sich das Headset gut und bequem auf dem Kopf an. Es sitzt fest, verrutscht nicht wenn man doch mal ruckartig den Kopf bewegt und bleibt durchweg bequem.

    Einstellungsmöglichkeiten und die Software dahinter
    Läd man sich die MSI Software Dragon Center herunter, lassen sich allerhand Einstellungen und Optimierungen am Sound, Mikrofon und Licht vornehmen. Hier können sich Experten austoben und ihren eigenen Wunschsound erzeugen. Falls ihr alle Einstellungen sehen wollt, empfehle ich das weiter unten verlinkte Unboxing-Video. Im letzten Drittel des Videos werden euch die Einstellungsmöglichkeiten vorgestellt.

    Virtueller 7.1 Sound
    Das GH50 biete virtuellen 7.1 Sound, der nach Wunsch über die Steuerung am Kabel an – oder ausgeschaltet werden kann. Ist diese Option aktiviert, simuliert das Headset den Klang, als ob es ein 7.1 Surround Headset wäre.
    Mit dem virtuellen 7.1 Sound bin ich persönlich nicht warm geworden. Der Sound wird merklich verändert, sodass Richtungen präziser gehört werden können, aber der Klang hat sich – in meinen Ohren - dadurch verschlechtert. Wenn man Wert auf ein 7.1 System legt, empfehle ich ein Headset mit echtem 7.1 Surround Sound.
    Kurz zusammengefasst also; Es ist ein Feature, welches höhere Richtungspräzision auf Kosten des Klangs bietet. Für den Preis akzeptabel, aber mit einem echten 7.1 Surround Headset nicht vergleichbar.

    GH50_Steuerung.jpg

    Fazit
    Das Immerse GH50 Headset von MSI wird für knapp 80¤ auf Mindfactory angeboten. Für diesem Preis bekommt man ein Headset geboten, welches seine Stärken und Schwächen besitzt. Das Headset bietet einen guten Sound mit Fokus auf solidem Bass, welcher von potenter Software unterstützt wird. Auf Wunsch lässt sich der Vibrationsmodus dazu schalten, wodurch ein noch besseres Bassgefühl erreicht wird. In actionreichen Singleplayer-Spielen empfand ich das durchaus als ein schönes Feature. Für Videos oder Gespräche sind die Vibrationen jedoch ungeeignet. Ebenso für Spiele, in denen es auf den Sound ankommt, um z.B. Schritte zu hören. Doch dieser Modus lässt sich über die kleine Steuerung am Kabel schnell deaktivieren. Auch Lautstärke, Mikrofon und virtueller 7.1 Sound können über die Steuerung geregelt werden.
    Die einzige wirklich Schwäche dieses Headsets ist in meinen Augen das Mikrofon. Hier wurde definitiv nicht der Fokus bei der Entwicklung daraufgelegt und das ist merkbar. Man wird einwandfrei verstanden, ist nicht zu leise oder zu laut, übersteuert nicht und Hintergrundgeräusche werden gut ausgeblendet. Aber der Klang ist sehr gedämpft, leicht hallend. Während des Testens wurde mir gesagt, dass ich mich anhöre, als stünde ich in einer Kirche. Dies finde ich sehr schade, da das Headset ansonsten einen soliden Eindruck macht.
    Auch wenn das Headset nicht mit dem virtuellen 7.1 Sound und dem Vibrationsmodus überzeugt, ist es trotz allem ein gutes Headset, was seine Pflichten erfüllt; der gute Sound kompensiert aber nicht ganz das mittelmäßige Mikrofon. In Summe verdient sich das GH50 3/5 Sterne.

    Link zum Unboxing Video:
    YouTube
    Geändert von Hen.drik (26.04.2020 um 16:25 Uhr) Grund: MSI GH50 Bewertung

  5. #5

    Standard

    Ich durfte das MSI Immerse GH50 Headset im Rahmen der Mindfactory Testers Keepers Aktion testen. Auf diesem Wege vielen Dank dafür.

    Lieferumfang:
    - GH50 Headset
    - Einsteckmikrofon
    - Transporttasche aus Stoff
    - Bedienungsanleitung mit allen gängigen Sprachen

    Lieferumfang.jpg

    Design
    Das Design, der Verpackung wirkt schlicht. MSI allerdings stellt meines Erachtens bei dem Design der Verpackung das Wesentliche in den Vordergrund, das Headset selbst und verzichtet auf sämtlichen Schnickschnack und Bling Bling. Die Beschreibung auf der Rückseite bildet die Grundlegenden Funktionen und im Lieferumfang erhältlichen Teile. Diese ist komplett auf Englisch. (siehe Bilder)
    Das HS selbst wird in einer passend zugeschnittenen Box aus Pappe angeliefert.
    Nur die Ohrmuscheln (RGB Seiten) und das Mitgelieferte Zubehör ist in Kunststoff eingefasst. (Finde ich persönlich gut, da auf große Kunststoffverpackungen verzichtet wird.
    Das Headset selbst ist Designtechnisch ein echter Hingucker, auch die RGB´s in den Ohrmuschel -> Mehr dazu im unteren Text.

    Karton vorn.jpg
    Karton hinten.jpg

    Verarbeitung
    Die Verarbeitung des Headsets . Auf den ersten Blick ist allerdings das in der Produktbeschreibung erwähnte Metallgestell nicht zu sehen, da das Headset komplett mit dunkelgrauem Kunststoff ummantelt ist. Dies macht das Headset aber wie bereits erwähnt sehr stylisch und hochwertig.
    Beim Verstellen der Länge kommt dann auch das im inneren liegende Metallgestell zum Vorschein.
    Ich persönlich muss sagen, dass das Headset sehr massiv ist und man keine Angst haben muss, dass irgendetwas bei der Verstellung, oder bei dem Handling kaputt geht. Trotzdem ist an dieser Stelle der super Tragekomfort zu erwähnen. Auch um die Klappfunktion der Ohrmuscheln muss man sich an dieser Stelle keine Sorgen machen.
    Auch bei den kippbaren Ohrmuscheln, die sich den Ohren anpassen muss ich sagen, dass ich keine Bedenken habe, dass hier etwas abbricht.
    Die mitgelieferte Tragetasche ist auch sehr gut verarbeitet. Ich denke nur, dass diese in den wenigsten Fällen von den Anwendern genutzt wird.

    Tragekomfort
    Die Ohrpolster, sowie das Kopfpolster sind sehr weich und bestehen aus einem Kunststoff. Im Schnitt habe ich das Headset immer 4Stunden auf dem Kopf gehabt und muss sagen, dass es trotz 300gramm Gewicht kaum Spürbar ist. Das Einzige ist die Wärmeentwicklung im Bereich der Ohren durch die aus Kunststoff bestehenden aufliegenden Ohrmuscheln. -> Dies ist aber meiner Meinung nach kein Negativpunkt, da ich dies auch schon bei anderen Hochwertigen Headsets hatte.
    Das Kabel selbst ist Nylonumwebt, wodurch eine weitaus höhere Lebensdauer als bei nicht umwebten Kabeln zu erwarten ist. Das Kabel selbst muss ich sagen, ist sehr schwer, was auch durch die Steuereinheit im Kabel, welche recht groß ausfällt, entsteht. Dies ist bei längerer Benutzung manchmal störend, aber wahrscheinlich nur eine Gewohnheitssache.
    Komme ich an der Stelle zum Mikrofon. Das Mikrofon ist zum Einstecken in die Linke Ohrmuschel und wird über einen Klinke-Stecker eingesteckt. Das Mikrofon ist sehr klobig und leider nicht höhenverstellbar, sodass es sich durchgehend im unteren Sichtfeld befindet. Hier würde ich mir eine andere Lösung wünschen.

    Montage
    Die Montage des GH 50 erfolgt über USB-Anschluss. Das Headset verbindet sich dann automatisch mit dem PC. Es wird seitens MSI empfohlen zur Steuerung des Headsets (Soundanpassung und RGB) das MSI Dragon Center zu installieren. Dieses hatte ich bereits installiert, da bereits meine Grafikkarte und mein Mainboard von MSI sind. (Screenshots des Dragon Centers im Anhang)
    Das Dragon Center stellt einige vorinstallierte Soundeinstellungen zur Verfügung, was super ist, aber für das Headset nicht den optimalen Klang bietet -> hier ist etwas Arbeit und Zeit zu investieren um für sich selbst den optimalen Klang für Games oder Musik zu finden. (Mehr dazu bei Punkt Leistung)
    Hier komme ich zu der Bedienungsanleitung. Diese ist leider nicht wirklich hilfreich bei der Installation des Headsets. Hat man nicht bereits andere Komponenten und das Dragon Center bereits installiert, ist es sehr schwer herauszufinden über welches Tool man das Headset steuert.
    Die Bedienungsanleitung würde ich mir für unerfahrenere Personen detaillierter wünschen. Beispiele wären z.B. eine detailliertere Beschreibung zum Dragon Center, oder den Einstellmöglichkeiten könnte ich mir hierfür vorstellen. MSI hat hier löblicherweise sämtliche Sprachen in der Bedienungsanleitung berücksichtigt. Auf der Seite bei MSI selbst kann man allerdings nicht meckern… der Aufbau, die Beschreibung und der Support sind super.
    Komme ich an der Stelle zum Mikrofon. Das Mikrofon ist zum Einstecken in die Linke Ohrmuschel und wird über einen Klinke-Stecker eingesteckt, was anfangs relativ schwer geht. Aber ist das Mikrofon einmal eingesteckt, muss man sich keine Sorgen machen, dass man dies ausversehen abreißt, oder es sich ungewollt verstellt. (siehe Bilder)
    Die RGB Funktion auf beiden Ohrmuscheln finde ich genial und ist auch für nicht RGB-Fanatiker ein optisches Highlight. Diese lässt sich im Dragon Center beliebig einstellen und gibt einige Standard Modis (Blinken, Musik, Atmen… etc.) vor. (siehe Bilder)

    Die Steuereinheit im Kabel fällt recht groß aus, da hier sämtliche Schaltbare Funktionen untergebracht wurden. Über die Einheit kann man die Bass-Vibration Funktion aktivieren, das Mikro muten, die 7,1 Funktion steuern und die Lautstärke anpassen.

    RGB rot.jpg
    RGB_blau.jpg
    Mikro.jpg


    Leistung / Sound
    Kommen wir zum Sound. Das Headset verfügt über einen virtuellen 7.1 Surround Sound mit Bass-Vibration Funktion. Diesen fand ich anfangs wirklich großartig, was aber wahrscheinlich daran lag, dass ich ein On-Ear Headset gewohnt war. Wenn man sich genauer mit dem Sound befasst wirkt die Standarteinstellung des GH50 leider etwas plump. Hier wurde in den Standarteinstellungen leider keinen großen Wert auf Höhen und Tiefen gelegt. Man hat die Möglichkeit dieses im Dragon Center anzupassen, was allerdings sehr umständlich und zeitintensiv ist. Einen optimalen Sound habe ich bis jetzt auch noch nicht herausgearbeitet. Dies fällt mir besonders in Games wie COD auf, in denen es mir in den meisten Fällen leider nicht möglich ist den Gegner akustisch zu orten. Hier würde ich mir von MSI Nachbesserung wünschen.
    Das GH50 verfügt über eine Bass-Vibration Funktion, welche mich anfangs sehr gereizt hat. Allerdings ist dies nicht zu 100% umgesetzt. Beim Einschalten dieser Funktion an der Steuereinheit am Kabel, gibt es erst ein leichtes Knacken und danach ein Hintergrundrauschen. Bei Games wird dieses Rauschen dann teilweise zu einem Kratzen.
    Bei Musik ist dies allerdings das Gegenteil, wenn an hier die „richtige“ Einstellung im Dragon Center gewählt hat, macht es echt Spaß mit der Bass-Vibration Funktion Musik zu hören.

    Fazit:
    Das Headset ist mit knapp 78¤ angesetzt, was ich nach meiner Einschätzung für das GH50 als angemessen ansehe.
    Das GH50 ist optisch und qualitativ sehr gut verarbeitet
    Die Soundqualität und die Einstellbarkeit könnten für den Preis allerdings besser sein.

    (+) Die Optik und Haptik sind großartig
    (+) Super Tragekomfort auch nach längeren Sessions

    (-) Soundqualität nicht ausgereift (virtueller 7.1 Surround Sound)
    (-) Bass-Vibration Funktion leider nicht gut umgesetzt
    (-) recht schweres Kabel
    (-) nicht verstellbares Mikrofon
    (-) Bedienungsanleitung könnte detaillierter sein

    Dragon Center Mic.jpgDragon Center Mystic Light.jpgDragon Center Sound.jpgDragon Center Sound_2.jpg

    Link zum Youtube unboxing Video:

    YouTube
    Geändert von DuDeJipetto (28.04.2020 um 12:54 Uhr)

  6. #6

    Standard

    Link zum Unboxing: YouTube
    Verpackungsinhalt:
    Im Zuge des Testers Keepers Programm von MSI und Mindfactory habe ich ein MSI Immerse GH50 Gaming Headset zugeschickt bekommen.
    Das Headset kam in einer schön simpel gehaltenen Verpackung an, welche nicht an tausend stellen zugeklebt war. Das nur als kleine Randnotiz, weil ich es immer nicht leiden kann, wenn das Auspacken der Produkte komplizierter ist als das Anschließen.
    Auch der Inhalt der Verpackung ist auf das wichtigste beschränkt. Es liegt bei:
    • Das Headset natürlich
    • Das Ansteckmikrofon
    • Eine Tasche zum verstauen
    • Die Bedienungsanleitung mit den üblichen Garantiehinweisen etc.

    Gesamteindruck:
    Schon beim Auspacken des MSI Immerse GH50 zeigt sich seine größte Stärke: Die Verarbeitungsqualität ist, wie von MSI zu erwarten, sehr gut. Das Headset ist zwar aus Plastik, aber dennoch macht die metallic grau gummierte Oberfläche einen sehr hochwertigen Eindruck. Auch die Verstärkungen aus Edelstahl, die stilvoll eingesetzten LED-Elemente an den Ohrmuscheln und die Kissen für Kopf und Ohren tragen zu diesem Eindruck bei. Das Kabel hat eine schöne Stoffummantelung, die es vor Kabelbrüchen schützen soll. Doch da kommen wir bereits zu dem ersten Problem, dass ich mit dem Headset habe. Ich finde das Kabel deutlich zu kurz. Ich denke die meisten Kunden werden das Kabel, wie auch ich, nicht unbedingt auf dem direkten Weg, quer über den Schreibtisch verlegen, sondern schön versteckt das Kabel managen. Dazu ist es für meinen Geschmack einfach ein wenig zu kurz. Ein weiterer Punkt, der mich am Kabel stört, ist dass es gar keinen 3,5mm Klinke Anschluss besitzt. Ich hätte es sehr gern gesehen, wenn man das GH50 via 3,5mm Klinke an den Voice Controller angeschlossen hätte. Dann würde sich nämlich auch die Verstautasche bezahlt machen. Denn nehmen wir mal an ich würde das Immerse GH50 gern mit auf meine nächste Reise im Flugzeug oder der Bahn nehmen. Dann würde ich gern die LED’s gänzlich abstellen und außerdem habe ich auf den meisten Reisen kein Gerät primär an mir, bei dem ich den Ton über USB ausgeben kann. Daher wäre das die perfekte Lösung, denn der 3,5mm Klinke Anschluss transportiert ja nur das Audiosignal und dadurch bleiben ja auch die LED’s aus. Allgemein hätte ich mir auch etwas mehr Optionen am Voice Controller gewünscht. Dieser hat zwar ein Mute-, sowie ein 7.1-Knopf, einen Lautstärkeregler sowie wie einen Schalter für die in dem Headset untergebrachten Vibrationsmotoren, aber mit einem Großteil der Funktionen kann ich leider eh nicht viel anfangen. Der Raumklang von dem virtuellen 7.1 Surroundsound ist eine nette Spielerei und bringt auch was in einigen Spielsituationen, aber ist recht nervig, wenn man während des Spielens mit seinen Kollegen auf Discord kommuniziert. Den Mute Button kann man sich leider Gottes auch sparen, weil bei mir das Mikrofon dauerhaft stumm gestellt ist, weil die Audioqualität des Mikros leider nicht dem Preis von round about 80¤ gerecht wird. Tatsächlich muss ich sagen, dass das Mikrofon einer meiner größten Kritikpunkte am MSI Immerse GH50 ist. Im Preissegment bis 50¤ hätte ich die Mikrofonqualität so hingenommen, aber für 70-80¤ erwartet man einfach mehr! Glücklicherweise habe ich noch ein Studiomikrofon, welches ich ohnehin meistens nutze, weswegen mir das Mikrofon letztlich recht egal ist. Mit der Vibrationsfunktion des Headsets konnte ich leider auch gar nichts anfangen. Ich habe es probiert, aber es hat mich beim Spielen einfach nur gestört. Vermutlich ist das wie mit der Vibration an Controllern, der eine mag es, der andere nicht. Eine weitere Sache, die einfach nicht verstehe, ist das MSI Dragon Center. Ein riesiger Hersteller wie MSI muss es doch schaffen, eine vernünftige Software zu entwickeln, oder wenigstens entwickeln zu lassen. Das MSI Dragon Center ist unübersichtlich, verbuggt und fordert mehr Geduld als es Nutzen bringt. Ein Update hat zwar kürzlich einiges verbessert, wodurch zumindest das Steuern der LED-Elemente zuverlässig funktioniert, aber alles in allem ist das MSI Dragon Center einfach eine Katastrophe. Kommen wir zu den Sachen, die das MSI Immerse GH50 wirklich gut macht. Das Headset ist einfach verdammt bequem! Ich habe es Tagelang immer wieder in langen Gaming und Streaming Sessions getragen und hatte nie Probleme damit, dass das GH50 unbequem geworden ist. Im Gegenteil! Das MSI Immerse GH50 hätte ich noch viele Stunden weitertragen können. Da kann nicht jedes Headset von sich behaupten. Ich habe nämlich durch meinen recht kleinen Kopf immer das Problem, dass die Ohrmuscheln auf meinen Ohren aufliegen und dadurch die meistens Headsets nach kurzer Zeit sehr unbequem werden. Außerdem hatte ich mit allen Headsets die ich davor hatte Probleme damit, dass der Bügel auf dem Kopf nach ein paar Stunden unbequem wird. Auch das ist mit dem MSI Immerse GH50 gar kein Thema. Ein weiter Pluspunkt ist das Soundqualität. Das MSI Headset hat echt einen super Klang im Standard Modus. Ich habe alles an Schnick Schnack ausgestellt und bin total zufrieden. Das Verhältnis aus Höhen und Tiefen passt super gut. Man hört die Schritte der Gegner prima, aber es sind auch noch genug Bässe da, um sich mal ein Lied oder Video anzuschauen, ohne das Gefühl zu haben, dass das Äffchen mit der Drehorgel jetzt den Ton im PC angibt.

    Fazit:
    Für wen ist jetzt das MSI Immerse GH50 was? Meiner Meinung nach ist das MSI Immerse GH50 ein ideales Headset für aufstrebende Streamer und Content Creator die ohnehin ein hochwertiges externes Mikrofon besitzen. Das Headset bietet mit seiner Audioqualität einen idealen Kompromiss aus Präzision in Spielen und Unterhaltsamkeit in Entertainment. Des Weiteren ist der Tragekomfort so hoch, dass auch Gaming und Streaming Sessions über 12 Stunden denkbar sind. Auch die allgemeine Verarbeitungsqualität ist so gut, dass man sich wenigstens für zwei Jahre keine Gedanken um einen Nachfolger machen muss. Dennoch erwarte ich von MSI, dass in der zweiten Revision des MSI Immerse GH50 etwas nachgebessert wird. Gerade beim Mikrofon erwarte ich, dass nachgebessert wird. Ich wünsche mir auch etwas mehr Modularität in Sachen Klinke Anschluss. Sehr wünschenswert wäre auch, wenn man sich beim Voice Controller auf das Wichtige konzentriert. Die Audioqualität des MSI Immerse GH50 ist so genial! Warum dann nicht einfach zu dem Lautstärkeregler einen Bass- und Trebleregler ergänzen und den 7.1 und Rummble Schnick Schnack weglassen? Dann wäre das MSI Immerse GH50 meinerseits eine Uneingeschränkte Empfehlung für jeden, der nicht über 100 Euro für ein gutes und hochwertiges Headset ausgeben möchte!
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  7. #7

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    Produktbewertung MSI Immerse GH50 Gaming Headset
    Ich hatte die Möglichkeit das Immerse GH50 Gaming Headset von MSI als Produkttester im Rahmen einer Testers Keepers Aktion der Mindfactory AG zu testen.

    In dieser Produktbewertung teile ich im Folgenden meine Erfahrungen mit dem Produkt mit.

    Verpackung
    Das Headset kommt in einer schlichten Verpackung in den Farben von MSI: rot und weiß.
    Der Karton ist einfach gehalten, aber stabil genug um den Kopfhörer ausreichend zu schützen. Erfreulich ist an dieser Stelle, dass das Headset nicht zusätzlich in Plastik eingepackt ist. Einzig die Bedienungsanleitung, eine Tragetasche und das Mikrofon sind zusammen in einer separaten Tüte. Die Tüte muss beim Entpacken eingerissen werden.

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    Design
    Das Design ist wenig auffällig. Es wirkt durch das matte Plastik wenig qualitativ hochwertig. Die Farbkombination aus dunkelgrau und schwarz muss man mögen. Mir hätte ein schlicht schwarzes Headset besser gefallen. Einziger Lichtblick in puncto Design sind in diesem Fall die RGB Effekte des Kopfhörers. Ein nettes Feature, wenn man auf RGB Effekte steht. Die RGB Effekte müssen aber nicht genutzt werden und lassen sich über die MSI-Software „Dragon Center“ ausschalten.

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    Verarbeitung
    Die Bedienungsanleitung ist einfach und kurz gehalten und verweist zur vertieften Entfaltung aller Möglichkeiten auf die MSI Website.

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    Komme ich nun aber zu der eigentlich wichtigen Verarbeitung des Headsets an sich. Die Verarbeitung der Ohrmuschelschützer ist ansprechend. Das Zusammenfalten des Headsets funktioniert einwandfrei und ist ohne Knackgeräusche. Das Headset lässt sich zudem leicht verstellen und hält dann die gewünschte Position. Das Kunstleder ist angenehm weich, könnte das Ohr aber noch besser „einbetten“, aber es ist nun einmal auch kein Headset für 300 Euro. Ein längerer Gebrauch über mehrere Stunden (getestet längstens sechs Stunden am Stück) lässt das Ohr zwar warm werden, aber es entstehen keine Druckstellen. Es schließt am Ohr insgesamt gut ab. Ebenso das Kunstlederpolster am oberen Bügel drückt angenehm auf den Kopf. Das Gefühl des Tragekomforts hängt aber natürlich auch stark von den eigenen Ohren und der eigenen Kopfform ab.
    Das USB-Kabel ist gut 220cm lang. Es ist nylon-/stoffummantelt und so durch äußere Einflüsse gut geschützt. Durch die Länge sollte sich das Headset für jeden Arbeitsplatz eignen. Kritisch anmerken muss ich an dieser Stelle, dass sich das Kabel nicht kürzen lässt. Für diejenigen, die den PC sehr nah dran stehen haben und/oder Frontbuchsen zum Anschluss verwenden, müssen das Kabel entsprecht mit Klammern aufwickelnd verkürzen, da ansonsten einfach „zu viel Kabel“ herumliegt.
    Das Steuerungstool liegt/hängt ungefähr auf der Höhe von 62cm unter dem Headset und ist damit aus meiner Sicht zu tief. Eine Positionierung näher am Headset käme mir persönlich entgegen, damit der Griff zum Muten/Entmuten des Mikrofons schneller gelingt. Ist aber vermutlich Gewöhnungssache. Allerdings ist dieses Tool auch relativ groß, weshalb es in diesem Fall praktisch ist, wenn es vor einem auf dem Schreibtisch liegen kann.
    Beim Einstecken des Headsets an den PC kommt ein leises Surren in den Kopfhörer. Es wirkt, als wenn etwas in dem Ohr arbeitet. Ich habe dieses Surren zwar immer nur am Anfang wahrgenommen, aber es als sehr störend empfunden.

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    Montage
    Das Headset wird über eine USB-Schnittstelle angeschlossen und ist nach erstmaligem Anschluss sofort einsatzbereit (Windows 10). Das Mikrofon lässt sich einfach über einen Klinke-Stecker in der dafür vorgesehen Buchse fixieren. Eine falsche Montage ist ausgeschlossen.

    Leistung
    Da es als Gaming Headset verkauft wird, habe ich es überwiegend auch mit unterschiedlichen Spielen (z.B. Call of Duty Modern Warfare 2 – Warzone) getestet. Ein Helikopterflug ist mit eingeschalter Bassverstärkung super cool, für den eigentlichen Inhalt des Spiels ist ein Bassverstärker jedoch nicht zu empfehlen. Durch ein leichtes ständiges Surren im Hintergrund überhört man Schritte und taucht trotz 7.1 Sound nicht gänzlich ein in das Geschehen. Es ist kein echter 7.1 Sound, sondern eben nur virtueller Sound. Es wird einem somit suggeriert, dass es 7.1 Sound ist. Mich spricht dieses künstliche Tune-up nicht an. Die Grund-Audioqualität ist aber insgesamt hervorzuheben und durchweg positiv. Insbesondere wenn man Musik hört, stört mich an der Tonwiedergabe rein gar nichts. Bei der Wiedergabe von Filmen, wo eben wieder viele Dialoge zu den Hintergrundgeräuschen stattfinden, sind kleine Nuancen die zum Abzug führen.
    Es finden sich mittels der MSI Software viele Einstellungsmöglichkeiten und ein Equalizer mit vielen voreingestellten Profilen, damit das Herumexperimentieren bei der Suche nach dem perfekten Sound erleichtert wird.
    Das Mikrofon ist aus meiner Sicht ein Schwachpunkt des Headsets. Mir wurde von verschiedenen Personen zurückgemeldet, dass ich mich blechern anhöre. Trotz Herumexperimentieren ließ sich keine Einstellung finden, wodurch sich die Ausgabequalität verbessert. Das Mikrofon ist zwar einfach zu (de-)montieren, allerdings ist es in der Handhabung sehr starr. Es lässt sich zwar Richtung Mund verbiegen, allerdings wirkt es so, als wenn das nicht gewollt ist und auch nicht zu häufig vorgenommen werden sollte. Beim Zurückbiegen knackt es leicht. Das Mikrofon hat nur zwei kleine Löcher die eine Sprachaufnahme ermöglichen. Das Mikrofon ist durch die unflexible Einstellung zudem durchgehend im unteren Sichtfeld.

    Preis-/Leistungsverhältnis
    Für einen Preis von ca. 78 ¤ bekommt man hier eine anständige Markenware von MSI. Allerdings darf man kein qualitativ vollends überzeugendes Produkt fürs Gaming erwarten.

    Haltbarkeit & Vergleich zum SteelSeries Siberia v2
    Im Vergleich zu meinem aktuellen SteelSeries Siberia v2 Full-Size Headset ist der 7.1 Klang natürlich deutlich besser. Zudem gibt es einen vibrierenden Bass, welcher tatsächlich für die Musikwiedergabe ganz gut ist. Allerdings kann aus meiner Sicht das MSI Immerse GH50 Gaming Headset nur durch RGB-Beleuchtung und den vibrierenden Bass punkten.

    Fazit
    Ich bin grundsätzlich ein treuer MSI-Kunde und bisher nie enttäuscht worden. An dem MSI Immerse GH50 Gaming Headset vermisse ich jedoch leider einige gewohnte Qualitäten, wie ein verstellbares Mikrofon und einen optionalen Aux-Anschluss. Ich nutze meine Headsets gerne in unterschiedlichen Bereichen und halte mir diese Optionen offen. Durch den USB-Anschluss fallen diese Optionen jedoch weg.
    Da es zudem als Gaming Headset verkauft wird, spreche ich hiermit für Team-Ego-Shooter keine Kaufempfehlung aus. Wer hingegen im Single-Player-Modus unterwegs ist und vibrierenden Bass ausprobieren möchte, kann bei diesem Headset bedenkenlos zugreifen, wenngleich es durchaus günstigere Alternativen gibt. Das Mikrofon hat mich allerdings zu sehr enttäuscht, weshalb ich es für Team-Ego-Shooter nicht empfehlen kann.
    Zudem gibt es bis auf die RGB-Beleuchtung kein tatsächliches Goodie zum Headset. Für den Preis wäre zudem ein vernünftiges Case für die Kopfhörer oder austauschbare Ohrmuschelpolster möglich gewesen.

  8. #8

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    Gerne möchte ich im Folgenden meine persönliche Erfahrung der ersten Tage mit dem 7.1 Gaming Headset MSI Immerse GH50 mit euch teilen.
    Einen herzlichen Dank an dieser Stelle gilt natürlich Mindfactory, die mich als Produkttester für würdig hielten um das gute Stück genauer unter die Lupe zu nehmen.

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    - Unboxing / Verpackung
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    Was mich persönlich beim ersten Öffnen der kleinen Schachtel sehr gefreut hat, war die Verpackung des Headsets selbst.
    Der Kopfhörer selbst ist in einer aus Pappe gefertigten Schale sicher und stabil fixiert.
    Lediglich die Anleitung, die Transporttasche und das abnehmbare Mikrofon waren zusammen in einer kleinen Plastiktüte verpackt.
    Für mich also ein klarer Pluspunkt was die Nachhaltigkeit/Umweltbewusstsein angeht!
    Sicher hätte man die Tüte auch noch irgendwie einsparen können aber das ist dann eher jammern auf hohem Niveau denke ich.

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    - Lieferumfang
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    Wie bereits oben genannt, beinhaltet der Lieferumfang neben dem abnehmbaren Mikrofon eine praktische Transporttasche aus Stoff mit Kordelzug zum Öffnen und schließen.
    Ansonsten liegt dem Paket lediglich eine kurze Anleitung in verschiedenen Sprachen mit einer kurzen Funktionsbeschreibung etc. bei.
    Eine Treiber-CD ist nicht enthalten, allerdings finde ich dies akzeptabel bzw. umwelttechnisch sinnvoll, da Treiber und Software schnell über das Internet bezogen werden können.

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    - Der erste Eindruck / Verarbeitung / Design / Haptik
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    Farblich ist das Headset komplett fast komplett grau gestaltet, lediglich die Ledereinlagen und das seitliche Emblem sind schwarz gehalten.
    Die Embleme sind zweierlei beleuchtet. Zum einen leuchtet der MSI-Drache und zum anderen ein vertiefter Ring, welche sich nach persönlichem Wunsch gestalten lassen.
    Die Beleuchtung ist allerdings nicht getrennt ansteuerbar.

    Materialtechnisch besteht der Kopfhörer komplett aus Plastik und leider nicht aus Metall, allerdings ist das in dieser Preisklasse, finde ich, durchaus akzeptabel.
    Ansonsten macht es für mich einen wertigen Eindruck, hat keinerlei scharfe Kanten oder ähnliches.

    Die Ohrmuscheln bestehen aus einem recht dick gepolsterten Kunstleder, wodurch es angenehm und weich zu tragen ist.
    Ebenso ist am Kopfende ein Polster eingearbeitet, der zusätzlich den Komfort erhöht.
    Für mich als Brillenträger ist es ebenfalls geeignet, auch wenn ich befürchte, dass es dadurch mittelfristig Druckstellen im Polster geben könnte.
    Man kann das Headset auch durchaus länger tragen, allerdings schwitzt man nach einiger Zeit in den Ohrenmuscheln, ist aber noch erträglich.

    Neben der obligatorischen Längenverstellung die jedes Headset bietet, ist dieses zusätzlich noch im Bereich der Ohrmuscheln flexibel gestaltet.
    Zum einen sind diese leicht drehbar und auch der vertikale Winkel ist flexibel, wodurch es sich gut an die Kopfform anpasst.

    Wer viel unterwegs ist, hat mit diesem Headset definitiv noch den Vorteil, dass man das Headset falten kann.
    Dadurch nimmt es deutlich weniger Platz in einer Tasche ein und ist mit dem beiliegenden Beutel zusätzlich gegen Verkratzen und ähnliches geschützt.

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    - Software / Firmware
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    Grundsätzlich ist keine Software (unter Windows 10) notwendig.
    Das Headset wirds direkt erkannt und mit einem Standard-Treiber installiert, als Plug & Play.

    Wer allerdings ein Feintuning vornehmen will, der kann dies mit der hauseigenen Software von MSI bewerkstelligen.
    Das MSI Dragon Center (ca. 150 MB Downloadgröße) kann einfach und direkt über die Hersteller-Seite bezogen werden.
    Neben der eigentlichen Software muss zusätzlich noch das zugehörige MSI SDK installiert werden (Soweit noch nicht vorhanden).
    Beim ersten Start des Dragon Centers wird aber entsprechend ein Hinweis angezeigt und das SDK nachinstalliert.
    Gesamter Zeitaufwand beträgt in etwa 2 Minuten, also schnell und einfach!

    Ein kleines Manko, dass speziell mich als Fotograf betrifft, ist die Möglichkeit der Einstellung von True Color über die App.
    Diese neigt leider dazu meine kalibrierten Einstellung zu überschreiben.
    Sicher ein spezieller Fall, aber ich möchte es kurz erwähnt haben. :-)

    Die Oberfläche selbst ist recht überschaubar, zumindest bei mir, da ich nur dieses eine Gerät von MSI besitze.
    An dieser Stelle relevant sind aber lediglich zwei Bereiche - Mystic Light und der Punkt Gaming Gear

    Großes Manko für mich ist an der Stelle leider das Firmware-Update, dass in meinem Fall etwas langwieriger ausfiel und ohne dieses das Gerät nicht konfiguriert werden kann, also ein Pflichtschritt an dieser Stelle.
    Generell funktioniert dieses mit einer kurzen Bestätigung automatisch, nachdem man das Headset in der Oberfläche anwählt.
    Nach ein paar Sekunden erhält man die Meldung, dass man das Headset neu verbinden soll und das Update erfolgreich beendet wurde.
    Anschließend kommt aber die Update-Meldung immer und immer wieder und auch noch 10 Versuchen zeigte sich keine Besserung.
    Nach einem Neustart kam noch ein weiteres Mal die Update-Meldung, danach hat es funktioniert und das Headset kann nun konfiguriert und beleuchtet werden.
    Entweder die Firmware-Versionen basieren aufeinander und können nicht übersprungen werden oder ein Fehler in der Software, das kann ich leider nicht sagen. :-/

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    - Lichtsteuerung / Konfiguration
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    Über Mystic Light lassen sich die beleuchteten Ohrenmuscheln ausschalten, fest in einer fixen Farbe oder auch mit diversen festen Funktionen beleuchten.
    Eine Synchronisierung mit anderen Geräten konnte ich an dieser Stelle leider nicht testen, menütechnisch gibt es aber beispielsweise auch eine Kompatibilität zu Philips Hue.

    Über den Punkt Gaming Gear lässt der Sound und das Mikrofon sehr detailliert steuern und einrichten.
    Auch ein Stimmverzerrer ist integriert aber das ist finde ich eher Spielerei.

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    - Montage / Handling
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    Zu der Montage gibt es bei diesem Gerät relativ wenig zusagen, da lediglich das Mikrofon quasi montiert werden muss bzw. kann.
    Dieses wird einfach auf der linken Seiten mit einem Klinkenstecker eingesteckt.
    Eine entsprechende Arretierung ist vorhanden um das Mikrofon in der richtigen Position zu fixieren.
    Der Mikrofonkopf selbst ist biegbar, wodurch sich die Position entsprechend anpassen lässt.

    Das abnehmbare Mikrofon ist im Gegensatz zu einer schwenkbaren Variante eine sehr angenehme Lösung.
    Sicher erfüllen beide den gleichen Zweck, allerdings schätze ich die abnehmbare als wesentlich langlebiger ein, da die schwenkbaren ausleiern können.

    Am Computer angeschlossen wird das Headset über einen normalen USB-Port.
    Positiv an dieser Stelle ist das etwa 2,2 - 2,3 m lange Anschlusskabel, dass auch einen problemlosen Anschluss unter dem Tisch ermöglicht, soweit kein USB am Monitor oder ähnliches verfügbar ist.
    Das Bedienteil befindet sich etwa 60 cm vom Headset entfernt, wodurch sich diese quasi bequem auf die Seite legen lässt.

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    - Fernbedienung / Bedienteil
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    Am Verbindungskabel des Headsets selbst ist eine praktische Fernbedienung direkt mit integriert, über die sich die wichtigsten Funktionen bequem und ohne Software-Zugriff steuern lassen.
    Hier stehen die folgenden vier Funktionen zur Verfügung:
    - Lautstärkeregelung
    - Mikrofon-Stummschaltung
    - Virtuelles 7.1 de/aktivieren
    - Bass-Vibration de/aktivieren

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    - Klang- und Tonqualität
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    Direkt vorweg möchte ich sagen, dass ich kein vollblutiger Soundenthusiast und auch kein Tontechniker bin, daher folgt eine eher laienhafte Beschreibung an dieser Stelle.

    Im Bereich Gaming muss ich mich meinen Vorredern größtenteils anschließen bzw. kann dies nur bestätigen.
    Das virtuelle 7.1 ist an dieser Stelle nicht ganz das Gelbe vom Ei, da es die Tonqualität verschlechtert und der Hall keinen Vorteil bringt wie ich finde.
    Ansonsten finde ich es aber selbst in der Standardeinstellung durchaus klar und von angemessener Qualität für die Preisliga.

    Die Bassverstärkung nutze ich doch gerne, da einfach etwas mehr Volumen vorhanden ist, auch wenn man die Vibration nicht wirklich am Ohr wahrnimmt.
    Wobei ich hier sagen muss, dass mich das vermutlich eher stören würde, wenn der Kopf stark vibrieren würde.

    Im Bereich Musik finde ich sieht es wieder etwas anders aus. Sicher kommt es auf den Fall und auf die Musik an, aber durch das 7.1 hat man finde ich etwas mehr Live-Feeling.
    Wer sich also etwas mehr in einen Live-Auftrag versetzen möchte, der kann durchaus Vorteile aus der Funktion ziehen finde ich.

    Ansonsten bleibt lediglich zu sagen, dass der Kopfhörer recht gut abschottet, auch wenn die Umgebung teils dennoch noch hörbar ist, allerdings recht gering.

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    - Leistung-Preis-/Leistungsverhältnis
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    Mit knapp unter 80 ¤ (bei Mindfactory) liegt das Headset unter den kabelgebundenen Varianten im unteren Mittelsegment mit vergleichbaren anderen Headsets mit ähnlicher Ausstattung.

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    - Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich
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    Zu der Haltbarkeit kann ich natürlich nach wenigen Tagen noch keine tiefgreifende Aussage treffen.
    Bisher hatte ich nur ein recht günstiges Headset, da ich vorzugsweise mit einer Soundbar arbeite, daher ist der qualitative Sprung zu diesem Gerät für mich natürlich riesig.
    Ein gleichwertiges Gerät habe ich leider nicht zur Verfügung um einen direkten Vergleich anzustellen.

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    - Fazit
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    Für mich hat MSI ein solides Gesamtkonzept mit dem Headset auf den Markt gebracht, besonders wenn man den Preis mit in Betracht zieht, wobei mir leider ein vergleichbares Headset fehlt.
    Sicher hat es Einschränkungen und es gibt sicher an der ein oder an der anderen Ecke Verbesserungspotenzial aber alles eher Kleinigkeiten.
    Alles in Allem bin ich zufrieden mit der Möglichkeit, die ich bekommen habe und nutze es gerne.

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  9. #9

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    Guten Abend, leider konnte ich meinen Beitrag von gestern nicht mehr ergänzen.

    Nun noch der Link zum Unboxing-Video: YouTube

  10. #10

    Standard

    MSI Immerse GH 50 Surround Headset Unboxing und Ersteindruck

    Vielen Dank an MSI und Mindfactory für die Chance, das MSI Immerse GH 50 Surround Headset testen zu dürfen. Die Lieferung erfolgte wie immer schnell und zuverlässig, so wie ich es von Mindfactory gewohnt bin.

    In meinem Unboxing und Ersteindruck möchte ich auf:
    - Verpackung / Lieferumfang
    - Verarbeitung / Anmutung
    - Tragekomfort
    - Anschluss / Quick Access Control
    - Software (Dragon Center)
    - Soundqualität
    - 7.1 Sound - Vorteil für Shooter?
    - Mikrofonqualität
    - weitere Feature

    eingehen und am Ende mein persönliches Fazit präsentieren.

    Darum möchte ich keine Zeit verlieren und gleich mit dem Offensichtlichen beginnen.

    Verpackung

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    Die Verpackung des MSI Immerse GH 50 Headsets zeichnet sich durch ein schlichtes, in Weiß und Rot gehaltenes Design aus. Doch das ist nicht neu und von anderen MSI Headsets, wie dem MSI GH 30, bekannt. Mir persönlich gefällt es, doch viel wichtiger ist eigentlich, was in der Packung ist!

    msi-gh50-headset-03.jpg

    Öffnet man die Verpackung, so kommt zunächst eine braune Papphalterung mit eingeprägtem MSI Dragon Logo zum Vorschein, in der die Kopfhörer verstaut sind. Somit wird sichergestellt, dass das Headset selbst bei unsanftem Transport ohne Schäden ankommt.

    Nimmt man die Kopfhörer samt Papphalterung heraus, kommt der weitere Lieferumfang ebenfalls zum Vorschein.

    Lieferumfang

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    Neben den Kopfhörern, mit angeschlossener Kabelfernbedienung (Quick Access Control), ist im Lieferumfang noch eine mehrsprachige Anleitung, das Ansteckmikrofon und ein kleiner Beutel für den sicheren Transport der Kopfhörer enthalten.

    Hier hätte ich mir ein wenig mehr gewünscht, denn auswechselbare Ohrpolster, weitere Informationen oder etwas Merchandise für die MSI-Fans hätten hier sicher nicht geschadet und sind bei anderen Herstellern in dem Preissegment durchaus zu finden.

    Doch kommen wir wieder zum wichtigen Teil, dem Headset!

    Verarbeitung / Anmutung

    Das MSI GH 50 Headset ist hauptsächlich aus grauem Kunststoff gefertigt, welcher durch schwarze Akzente an den Seiten unterbrochen wird und einen hochwertigen ersten Eindruck hinterlässt.

    Die Polsterung am Kopfbügel und an den Hörmuscheln besteht aus einem seidigen Kunstleder und ist angenehm weich. Damit sollten auch bei längeren Gaming-Sessions keine unangenehmen Druckstellen auftreten.

    Ich kann mir jedoch vorstellen, dass das Material durch die Abschirmung zu „heißen Ohren“ führen und Schwitzen begünstigen kann. Das Problem habe ich mit den Velourspolstern meiner aktuellen Kopfhörer nicht und sollte daher meiner Meinung nach berücksichtigt werden.

    Das Ansteckmikrofon besteht aus einem flexibleren Kunststoff, der sich aufgrund seiner Eigenschaften von dem des restlichen Kopfhörers unterscheidet, jedoch eine ähnlich griffige Textur aufweist, die gut zum Rest des Headsets passt.

    Die nicht austauschbare Verkabelung des Headsets ist mit einem geflochtenen Stoff ummantelt, was einen guten Eindruck macht, doch wie später noch zu lesen ist, einen kleinen Nachteil hat.

    Alles in allem ist das Headset hochwertig verarbeitet und macht einen soliden Eindruck. Nichts knarzt, fühlt sich locker an oder weist Verarbeitungsmängel auf. Doch genug vom Aussehen, jetzt wird es Zeit für eine erste Anprobe!

    Tragekomfort

    Beim ersten Aufsetzen fällt sofort auf, dass die Kopfhörer durch ihre geschlossene Bauweise und die anschmiegsamen Ohrpolster die äußere Geräuschkulisse sehr gut abschirmen. So ist es möglich, völlig ungestört ins Spielgeschehen einzutauchen und die Außenwelt zu vergessen.

    Das Gewicht sowie die Klemmkraft sind angenehm und das Headset lässt sich gut auf dem Kopf einstellen. Die Ohrpolster haben eine gute Größe, jedoch gibt es deutlich größere Ohrpolster und mit sehr großen Ohren wird es sicher etwas eng.

    Die Ohrpolster sind tief genug und meine Ohren haben keinen Kontakt zum darunterliegenden Gitter, welches nur durch einen dünnen Stoff geschützt wird, um den Sound nicht zu stark zu dämpfen.

    Nach all dem Anprobieren möchte ich mich nun auch von den inneren Werten überzeugen und schließe das Headset an meinem Rechner an.

    Anschluss / Quick Access Control
    Das Headset wird mittels vergoldetem USB-Stecker an einem freien USB-A Port angeschlossen und sofort vom System erkannt.

    Zusätzlich kann man sich auf der MSI Website die passende Software (Dragon Center) herunterladen, um weitere Einstellungen vorzunehmen. Doch dazu mehr im nächsten Abschnitt.

    Am Kabel befindet sich nämlich noch die Quick Access Control, an der man alle wichtigen Einstellungen vornehmen kann.

    msi-gh50-headset-05.jpg

    Funktionen der Quick Access Control:

    1. Lautstärkeregelung
    2. Stummschaltung für das Mikrofon
    3. Aktivierung / Deaktivierung der Bassanhebung
    4. Aktivierung / Deaktivierung des 7.1 Sounds

    Für mich persönlich ist das Feature jedoch nicht so wichtig, da ich mein Headset nur einmal einstelle und diese Einstellungen nicht ständig verändere.

    Doch kommen wir nun zur Software, denn die hat es in sich.

    Software Dragon Center

    dragon-center.jpg

    Das Dragon Center dient nicht nur der Einstellung des GH 50 Headsets, sondern ist auch für die Steuerung und Synchronisation weiterer MSI Geräte zuständig.

    Leider besitze ich keine weitere MSI-Hardware, sodass ich nun ein zusätzliches Programm installieren muss, um alle Feature des Headsets nutzen zu können.

    Die Installation geht gut von der Hand, auch wenn zusätzlich noch das MSI SDK installiert und ein Account angelegt werden muss, damit alles wirklich funktioniert. Dieser Vorgang hat ungefähr 6 Minuten gedauert.

    Das Dragon Center bietet verschiedene Möglichkeiten, um den ausgegebenen Ton sowie die Aufnahme über das Mikrofon einzustellen. So lässt sich der Ton leicht an den eigenen Geschmack anpassen und es können Effekte für die Aufnahme hinzugefügt werden.

    Doch kommen wir nun zur spannendsten Frage, wie klingt es denn nun das MSI GH 50?

    Soundqualität

    Das Headset ist neutral abgestimmt und bietet einen ordentlichen Sound, wenn man es nicht gerade mit einem reinen Hi-Fi-Kopfhörer vergleicht. Für alle, die primär Spiele damit erleben wollen, ist die gebotene Soundqualität vollkommen ausreichend.

    Das Enhanced Bass Feature, welches sich an der Kabelfernbedienung aktivieren lässt, klingt etwas aufgesetzt und „brummig“. In Spielen ist es noch zu ertragen, doch bei der Musikwiedergabe empfand ich es als störend, was zur schnellen Deaktivierung führte.


    7.1 Sound Vorteil für Shooter?
    Jetzt kommen wir zum spannendsten Punkt auf meiner Liste, dem 7.1 Surround Sound. Von ihm habe ich mir einen Vorteil in Shootern versprochen, um besser Schritte orten zu können, doch nach dem Aktivieren herrschte leider Ernüchterung.

    Der 7.1 Surround Sound wird nämlich nur simuliert und schafft es nicht, eine Räumlichkeit zu erzeugen, die eine bessere Ortbarkeit ermöglicht. Für mich persönlich klingt der Effekt eher wie ein Hall, der die Ortbarkeit sogar erschwert, warum ich die 7.1 Funktion wieder deaktiviert habe.

    Schade eigentlich! Doch wie sieht es mit dem Mikrofon aus?

    Mikrofonqualität

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    Das ansteckbare Mikrofon klingt gut, ist jedoch nicht mit einem Standmikrofon zu vergleichen, wie mir von meinen Mitspielern bestätigt wurde. Die Stimme ist klar verständlich, jedoch lässt das Stimmvolumen etwas zu wünschen übrig.

    Das mit Stoff ummantelte Kabel sieht gut aus, doch kann es zu Störgeräuschen führen, wenn es direkt unter dem Mikrofon an Kleidung oder einem Reißverschluss reibt. Ein gummiertes Kabel ist da weniger anfällig für Störgeräusche und wäre in diesem Fall wohl die bessere Wahl gewesen.

    Auch die Effekte, die man im Dragon Center beim Mikrofon hinzufügen kann, sind eher eine nette Spielerei, bringen jedoch kaum Vorteile bei der Nutzung.

    Das MSI GH 50 Headset hat jedoch noch weitere Feature, auf die ich gern eingehen möchte.

    Weitere Feature

    RGB-Beleuchtung

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    Am auffälligsten ist natürlich die RGB-Beleuchtung, die ein echter Hingucker ist und sich im Dragon-Center an die eigenen Vorlieben oder das restliche Setup anpassen lässt. Es ist sogar möglich, die Effekte mit anderen MSI-Geräten zu koppeln, was ich in Ermangelung von MSI-Hardware leider nicht testen konnte.

    Allerdings ist mir bei der RGB-Beleuchtung etwas aufgefallen: Bei Effekten (z.B. Atmen), die zur Veränderung der Farben führen, brummen die Kopfhörer leicht. Wird nur eine Farbe ausgegeben oder ist die Beleuchtung komplett deaktiviert, tritt das Brummen nicht auf.

    Faltfunktion

    msi-gh50-headset-07.jpg

    Das Headset lässt sich zum besseren Transport zusammenfalten. Die Größe wird dadurch zwar nicht deutlich geringer, allerdings ist es dadurch kompakter und lässt sich im mitgelieferten Beutel gut transportieren.

    Was halte ich nun vom MSI GH 50 Headset und konnte es meine Erwartungen erfüllen?

    Fazit

    Das Headset ist alles in allem gut verarbeitet und erfüllt seinen Zweck, doch würde ich es für 75-80 ¤ kaufen? Da ich schon seit Jahren mit einem Hi-Fi-Kopfhörer und einem USB-Mikrofon unterwegs bin, wohl eher nicht. Doch man darf dabei nicht vergessen, dass diese Kombination auch bedeutend teurer ist.

    Für alle, die ein solide verarbeitetes Headset zum Zocken suchen, ist es auf jeden Fall einen Test wert, auch wenn Feature wie 7.1 Sound und Enhanced Bass meiner Meinung nach auf der Packung mehr versprechen als sie tatsächlich halten.

    Das einzige Problem ist am Ende der Preis: Denn in diesem Preissegment gibt es ein riesiges Angebot an Alternativen, die zwar weniger Feature bieten, doch ihre Kernkompetenzen besser ausspielen können.

    Da hilft nur eins, selbst ausprobieren und herausfinden, ob es den eigenen Ansprüchen genügt.

  11. #11

    Standard

    Allgemeines:
    Bei dem Immerse GH50 von MSI handelt es sich um ein Gaming Headset im mittleren Preissegment, welches mir im Rahmen des Testers Keepers Programm von MSI und Mindfactory zugesendet wurde und welches ich ausgiebig getestet habe.

    Verpackung:
    Das Headset kommt in einer schicken Verpackung aus Pappe. Außen sind Produktbilder und die Besonderheiten des Headsets aufgeführt. Das Headset selbst liegt im Inneren in einer Pappschale, es wird also an unnötigem Verpackungsmaterial aus Kunststoff gespart .

    Lieferumfang:
    Im Lieferumfang sind das Headset, das ansteckbare Mikrofon, ein Transportbeutel aus Stoff und eine Betriebsanleitung enthalten. Der Transportbeutel ist mit einem silbernen MSI Logo bedruckt. Der Lieferumfang fällt etwas spartanisch aus, wenn ich bedenke, dass bei meinem vorherigen Headset noch ein weiteres Paar Ohrpolster zum Wechseln, ein Verlängerungskabel und ein Adapter, der die Nutzung am Handy möglich machte, beilag.
    20200501_184501.jpg

    Features:
    Zuerst muss man die Fernbedienung erwähnen, die sich am Headset Kabel befindet. An dieser kann man das Mikrofon muten, den 7.1 Sound und das Vibrationssystem aktivieren.
    Hier muss man lobend erwähnen, dass die Knöpfe sehr leicht zu bedienen sind und man ein visuelles Feedback erhält, ob man gemutet ist oder den 7.1 Sound aktiviert hat. So leuchtet zum Beispiel eine kleine Lampe auf der Mute-Taste wenn man sich gemutet hat, ebenso ist es beim 7.1 Sound. Bei aktiviertem 7.1 Sound hört sich alles etwas halliger an, es ist also kein großer Unterschied zum normalen Sound zu hören und ich lies ihn die meiste Zeit deaktiviert. Das Vibrationssystem habe ich fast gar nicht genutzt, da es mir etwas unnötig erscheint und es mich eher beim Spielen störte.

    MSI Dragon Center:
    Das MSI Dragon Center ist die Software, mit der man das Mystik Light, also die RGB Beleuchtung des Headsets, steuern kann. Zudem kann man auch etwas an den Sound und Mikrofon Einstellungen herumspielen. Das Programm kann man einfach über die MSI Internetseite herunterladen. Die Bedienung geht leicht von der Hand und es ist alles sehr übersichtlich gehalten. Da meine Tastatur und meine Maus in Rot leuchten stellte ich mir auch die RGB Beleuchtung des Headsets auf rot ein.
    Screenshot (1).jpg

    RGB Beleuchtung:
    Wie schon gesagt ist die Beleuchtung ein nettes Feature und sieht auf dem Schreibtisch schick aus. Beim Spielen an sich hat man davon leider nichts, da man das Licht nicht sehen kann. Immerhin stört es einen aber nicht. Einen großen Negativpunkt gibt es dennoch, denn wenn ich meinen PC ausgeschaltet habe, leuchtet die RGB Beleuchtung trotzdem weiter. Ich muss das Headset dann immer vom PC trennen, da es sonst ja nur unnötig Strom verbraucht und es mich auch gestört hat.
    RGb.jpg

    Design:
    Die Bügel des Headsets bestehen fast komplett aus matt grauem Kunststoff. Die Polster, die sich an beiden Ohrmuscheln und an der Unterseite des Bügels befinden sind schwarz. Auch das abnehmbare Mikrofon ist schwarz. Die Außenseiten de Ohrmuscheln sind ebenfalls schwarz. In der Mitte dieser befindet sich das MSI Logo, also ein Drachen, welcher mit Hilfe der MSI Ambilight Technologie leuchtet. Diese RGB Beleuchtung sticht durch das ansonsten ziemlich schlichte Designs des Headsets gut hervor. Vor allem in Kombination mit weiterer RGB Beleuchtung ist es ein echter Hingucker.

    Verarbeitung:
    Obwohl der Großteil des Headsets aus Kunststoff besteht hat es eine gute Haptik und wirkt keines Falls billig wenn man es anfasst. Die Polster sind auch gut verarbeitet und weisen Keinerlei Mängel auf. Einzig das Mikrofon wirkt etwas billig und konnte schöner verarbeitet worden sein. Man sieht recht deutlich, wo es aus 2 Kunststoff Teilen zusammen gesetzt wurde und verfügt außerdem nicht über einen Pop- Schutz.

    Sound:
    Trotz der 40 mm Treiber im Headset hört sich der Ton nur durchschnittlich an. Positiv muss man erwähnen, dass sich Bässe gut an hören. Der 7.1 Sound hört sich wie oben schon beschrieben etwas mau an. Zusätzlich gibt einen Harken beim 7.1 Sound. Wenn man mit seinen Freunden über TeamSpeak oder Discord kommuniziert und dabei den 7.1 Sound aktiviert hat hören sich diese unglaublich hallig an und man kann ihn daher nur verwenden, wenn man alleine Spielt. Der Vibrationsmodus rauscht bei mir immer ein wenig, auch wenn man eigentlich nichts hören sollte, sonst klingt der Sound einfach ein wenig bassiger, was von einem Rauschen begleitet wird. Ich verstehe nicht wirklich wofür das gut sein soll, hätte man meiner Meinung auch einfach weglassen können. Das größte Manko was ich feststellen konnte ist aber, dass ich immer ein leichtes rauschen auf der linken Seite habe. Nach Probieren aller USB Slots an meinem PC hat sich das Rauschen zwar minimiert, ganz weg bekommen habe ich es aber nicht.

    Mikrofon:
    Das Mikrofon wirkt wie oben schon angesprochen etwas billig. Es hat auch keinen Popschutz, wie ich es von anderen Headsets gewöhnt bin und es ist auch nicht so flexibel, dass man es gut bewegen kann. Die Qualität ist für TeamSpeak und Discord aber ausreichend.
    Mik.jpg

    Tragekomfort:
    Durch die großen und weichen Ohrmuscheln und den gepolsterten Bügel am Kopf hat das Headset einen sehr großen Tragekomfort. Da das Headset größenverstellbar ist und man die Ohrmuscheln etwas seitlich drehen kann passt es sich wohl jeder Kopfform an und kann auch stundenlang ohne Probleme getragen werden.

    Vergleich:
    Vor dem MSI Immerse GH50 habe ich ein Hyper X Cloud Alpha genutzt. Die beiden Headsets liegen preislich in der gleichen Kategorie und lassen sich daher gut vergleichen. Obwohl das Cloud Alpha weder über 7.1 Sound, noch über eine Vibrationsfunktion verfügt, finde ich es hat die Nase im Vergleich vorne. Schon alleine, dass der Sound und die Mikrofonqualität meiner Meinung nach besser sind als beim GH50 ist ein großer Pluspunkt. Zudem hat es keine RGB Beleuchtung, trotzdem kann es optisch mit seiner Schlichtheit überzeugen.

    Fazit:
    Das MSI Immerse GH50 Gaming Headset hat seine Vor-, aber auch seine Nachteile. Die Features die es mitbringt, also die RGB Beleuchtung, der 7.1 Sound und die Vibrationsfunktion sind ganz nett, aber leider schwächelt es etwas beim Sound und bei der Mikrofonquallität. Besonders stört mich dabei das Rauschen auf der linken Seite und, dass die RGB Beleuchtung sich nicht abschaltet, wenn man den PC herunterfährt. Es handelt sich also um ein mittelmäßiges Headset, dass vor allem RGB Enthusiasten ansprechen wird.

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    Professionelles Unboxing: YouTube

  12. #12

    Standard

    Hier noch der Link zum Video: YouTube den ich leider nicht anders ergänzen konnte.

  13. #13

    Standard

    MSI Immerse GH50 Gaming Headset Test

    Vor einigen Wochen habe ich mir bei Mindfactory ein MSI MPG X570 Gaming EDGE WIFI Mainboard bestellt und wurde auf die Testers Keepers Aktion von Mindfactory aufmerksam. Also bewarb ich mich und wurde einer der glücklichen 10 Tester eines MSI GH50 Immerse Gaming Headsets. An dieser Stelle ein riesen Dankeschön an Mindfactory für diese Möglichkeit.
    Ein Unboxing Video, in dem das Headset kurz gezeigt und beschrieben wird findet ihr hier: YouTube

    Lieferumfang:
    Das Headset kam in seiner Original Retail Verpackung bei mir an. Beim ersten Öffnen der Verpackung fiel mir positiv auf, dass man auf übermäßige Plastikverpackungen verzichtet hat. Lediglich die glänzenden Außenseiten des Headsets waren mit Folie beklebt, um diese vor Kratzern zu schützen. Das Mikrofon wurde zusammen mit der Anleitung und einer Transporttasche in einer kleinen Plastiktüte verpackt. Die eben erwähnte Transporttasche ist aus einem schwarzen festen Stoff, sie fühlt sich überraschend gut verarbeitet an. Damit man auch weiß was sich in der Tasche verbirgt wurde das MSI Logo außen aufgedruckt. Headset samt Kabel und das abnehmbare Mikrofon passen gut in die Tasche nur lässt diese sich etwas schwer zu ziehen.
    Eine Treiber-CD für die Software ist nicht im Lieferumfang enthalten. Unter dem Punkt Anschließen und Software ist aber ein Download Link für die MSI Software Suite namens Dragon Center zu finden.
    20200508_155311.jpg 20200508_155340.jpg


    Anschließen und Software:

    Das Kabel wird per USB an den Computer angeschlossen. Das ist vor allem praktisch, wenn man neben dem Headset noch Lautsprecher nutzen möchte, da das Headset den AUX Ausgang nicht benötigt. USB-Standards 2.0 und höhere werden unterstützt. Es ist auf jeden Fall empfohlen die zusätzliche MSI Software namens Dragon Center zu nutzen. Es kann auf der folgenden MSI Webseite heruntergeladen:
    MSI Dragon Center Download Center
    Nutzt man nun das Dragon Center kann man das Headset bei MSI registrieren und bekommt sogar angezeigt bis wann man die Herstellergarantie nutzen kann. Abgesehen davon kann man die RGB-Beleuchtung individuell einstellen oder mit bereits verwendeten MSI Produkten farblich synchronisieren. Natürlich funktioniert das Headset auch ohne die Software. Allerdings muss man dann auf manche Features wie den 7.1 Virtual Surround Sound und die RGB Einstellungen verzichten. Nutzt man neben dem Headset noch weiter MSI Produkte lassen sich diese über das MSI Dragon Center oder MSI Mystic Light problemlos verwalten.

    Erfahrungsbericht:
    (Gewicht, Tragekomfort, MIC im Voicechat zur Tonaufnahme, Sound (Höhen und Tiefen), Musik)
    Das Headset besteht aus innenliegenden Metallbügel diese sind mit Kunststoff und der Polsterung ummantelt. Durch das Metall im inneren macht das Headset einen sehr stabilen Eindruck. Es wird durch meines Erachtens nach, bequeme Polsterung an Ohren und am Bügel ergänzt. Bei einem kleineren Kopf drückt ab und zu die Polsterung, was durch ein wenig verschieben des Headsets allerdings behoben werden kann. Die Anpassungen werden durch den Verstellbaren Kopfbügel ermöglicht.
    Das gesamte Design ist in einem schlichten Matt Silber/grau gehalten, dass durch den MSI Drachen auf schwarzem Untergrund und dem schwarzen Kabel, zur Geltung kommt.
    Schön anzusehen sind die Drachen die, sobald das Headset angeschlossen ist, anfangen zu leuchten. Dies lässt sich leicht über das MSI Dragon Center einstellen. Nutzt man neben dem Headset noch weiter MSI Produkte lassen sich diese über das MSI Dragon Center oder MSI Mystic Light problemlos verwalten, wenn diese Mystic Light unterstützen.
    Das Gewicht der Kopfhörer ist nicht zu schwer und ermöglicht somit einen langen Tragekomfort. Des Weiteren wurde das Headset so gestaltet, dass man die Seitenteile einklappen kann. Das ermöglicht einen platzsparenden Transport durch den mitgelieferten Beutel.
    Das Mikrofon ist abnehmbar allerdings leider nicht höhenverstellbar. Dadurch befindet es sich weit vom Mund entfernt und ist somit im Sichtfeld des Trägers. Nach längerer Benutzung gewöhnt man sich aber daran. Nach Gebrauch des Headsets rate ich das Mikrofon vom Headset zu lösen da, durch die Unbeweglichkeit dessen, es schnell mal bei nicht genauem aufpassen brechen könnte. Die Empfindlichkeit des Mikrofons ist genau passend und kann durch verschiedene Programme wie Teamspeak oder in den Windows Soundeinstellungen individuell angepasst werden.
    Das Headset wird mit einem nicht abnehmbaren Kabel geliefert. Das Kabel beträgt ca. 230 cm und ist somit lang genug, damit man auch mal aufzustehen kann.
    Die Länge kann jedoch, durch die feste Anbringung am Headset, hinderlich sein, da man schnell hängen bleibt und sich dadurch das Headset vom Kopf zieht.
    Direkt am Kabel befinden sich die Laut- leise- Regelung, der Mute Button, ein Knopf zum an und ausschalten des 7.1 Virtuellen Surround Sound und einen Regler zum ein und ausstellen des Vibration System.
    Das Controlpanel ist bei Tragen des Headsets auf Hüft- bzw. Oberschenkel Höhe und somit schwer im schnellen Spielverlauf zu fassen.

    Features und Besonderheiten
    :
    Die signifikantesten Features nun auf den Punkt gebracht. Das Abnehmbare Mikrofon hat leider den Nachteil, dass es in keiner Weise höhenverstellbar ist. Viel wichtiger ist aber die Aufnahmequalität. Auch wenn es dem Sound ein wenig an Tiefe fehlt kann man sich damit super über den Voice Chat unterhalten. Ich habe kein einziges negatives Feedback von Freunden und meiner Freundin erhalten, dass meine Stimme sehr verzerrt oder unverständlich klingt. Das Mikrofon ist für diese Preisklasse völlig in Ordnung.
    Die Laut-leise-Regelung läuft über ein kleines Rädchen an der Seite des Controllpennels. Es ist leicht bedienbar und funktioniert ohne Probleme auch während des Spielen.
    Die RGB Beleuchtung wurde super umgesetzt. Über die MSI Software sind verschiedenste Muster und Farben auswählbar.
    Der Vibrationssystem schiebe Schalter, ist mittig unter dem MSI Drachen vorzufinden. Es ist zwar eine nette Idee und wenn man sich darauf einlassen kann hat man eine Innovation was ich bisher bei keinem Headset so erlebt habe. Ich versuche es mal zu beschreiben. Legt man den Schalter für das Vibration System um werden tiefe Töne verstärkt. Und die Earcups vibrieren ganz leicht. Es ist aber nicht zu vergleichen mit dem Vibrieren eines Handys oder eines Playstation Controllers. Schaltet man den Modus zum Beispiel in Rainbow 6 ein sind Explosionen tiefer und durchdringender. Es ist interessant aber für mich kein must have.
    Der Mutebutton befindet sich an der Front genau neben der Regelung für den Surround Sound und kann mit einfachem bedienen einen verstummen lassen. Da diese knöpfe nebeneinander liegen, passierte es mir oft, dass ich mitten im Spielgeschehen schnell danach griff, jedoch nur den Surround Sound ein oder ausschaltete und somit die Gespräche meiner Familie von Freunden oder Fremde gehört werden konnten. Die schnelle Bedingung wird daher von der Position der Knöpfe und der Position des Controlpennels erschwert.
    Das Einschalten des Surround Sound ist ebenso leicht wie das vom Mute Button. Der Surround Sound leistet wirklich gute Arbeit. In Kombination von Spielen verleiht dieser ein eintauchen in die Spielewelt. Schritte und Geräusche können sehr gut einer Richtung zugeordnet werden. Den Surround Sound beim lediglich Musik Hören oder Videos schauen anzuschalten, ist dagegen nicht sehr spektakulär.
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    Vergleich zu einem Sennheiser GSP 350 (neu Preis 100 - 130 ¤):
    Betrachtet man den Tragekomfort würde ich behaupten, dass das MSI Headset vorne liegt. Das Liegt vor allem an den weichen Ohrpolstern, die auch recht große Ohren noch gut umschließen, aber auch daran, dass am MSI Headset die Polsterung am Bügel ebenso weich ist wie an den Earcups. Wenn man nun zum wichtigsten Punkt dem Klang kommt kann dem Sennheiser im Punkto abgestimmte Höhen und Tiefen sowie ein allgemein sehr rundes Klangbild so schnell nichts vormachen. Allerdings ist das MSI Headset auf Gaming ausgelegt. Das zeigt der Virtuelle Surround Sound dieser ist bei dem MSI Headset wesentlich abgestimmter. Ich hatte viel mehr Spaß am spielen, weil ich Geräusche genauer Zuordnen konnte. Das Mikrofon des Sennheiser Headsets ist dagegen klarer und bringt die Töne viel naturgetreuer zum Gesprächspartner. Die MSI Software ist dagegen fast schon ein Überangebot an Optionen. Man kann von unterschiedlichsten Sound Modi bis hin zur Bittiefe der Kopfhörer eine Menge Einstellungen vornehmen. MSI hat nun mal mehr Produkte im Gaming Bereich zu bieten dementsprechend ist auch die Software so ausgelegt, dass die meisten Produkte über eine zentrale Plattform verwaltet werden können.

    Technische Daten im Vergleich:

    Sennheiser GSP 350 MSI Immerse GH 50

    Audio Kanäle: Stereo Stereo
    Virtual Surround Sound: 7.1 7.1
    Frequenzbereich: 15 - 26.000 Hz 20 - 20.000 Hz
    Empfindlichkeit: Max. 130dB Max. 109
    Impedanz: 19 24b0d5ca6f381068d756f6337c08e0af9d1eeb6f - TESTERS KEEPERS mit MSI Immerse GH50 32 24b0d5ca6f381068d756f6337c08e0af9d1eeb6f - TESTERS KEEPERS mit MSI Immerse GH50 ± 15 %
    Mikrofon Daten
    Richtcharakteristik: Noise canceling Unidirektional
    Frequenzbereich: 10 - 15.000 Hz 100 ~ 10.000 Hz
    Empfindlichkeit: -41 dBV/PA -32 dB ± 3 dB


    Fazit:

    Das MSI Headset ist natürlich nicht ganz perfekt allerdings liegt es mit ca. 75-100 EUR in der oberen Mittelklasse der Gaming Headsets. Mich stört nur, dass das Kabel nicht abnehmbar ist und das Mikrofon nicht verstellt werden kann. Mich hat das Headset trotzdem überzeugt. Vor allem wenn man Taktik- shooter spielt ist der Surroundsound gigantisch. Man sollte sich allerdings bewust sein, dass man hier nicht nur ein Headset sondern auch eine mittlerweile etablierte Marke im Gaming sektor kauft. MSI Hat eine große Produktpalette die meisten Produkte synergien daher auch mal mehr oder weniger gut miteinander. Eine Kaufempfehlung gibt es von mir für das Headsets auf jeden Fall. Da mich nicht nur das Design sonder das Produkt im gesamten einfach anspricht und überzeugt hat.
    20200508_165601.jpg

  14. #14
    Gunnery Sergeant
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    Standard

    Vielen Dank für die Reviews - ich find vor allem der Lautstärkeregler sieht gut aus, aber der blecherne Sound bei @SFF-Build schreckt schon etwas ab - können die Tester mir noch sagen, ob's da ggf. noch Justierungsmöglichkeiten durch mitgelieferte Software oder so gibt? Weil so ist der Mikrofonklang schon echt Blech.

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