Ergebnis 1 bis 5 von 5

Thema: TESTERS KEEPERS mit MSI Optix G27C4

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Mister Marketing
    Registriert seit
    13.12.2019
    Beiträge
    15

    Standard TESTERS KEEPERS mit MSI Optix G27C4

    Hier könnt Ihr die Reviews der MSI Testers Keepers Aktion von den MSI Optix G27C4 Monitoren vom 09.03.-15.03.2020 finden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  2. #2

    Standard

    Hallo, dann mache ich mal den Anfang und stelle mich kurz vor. Mein Name ist Andreas, ich bin 35 Jahre alt und schon seit ein paar Jahren als Produkttester auf verschiedenen Plattformen aktiv. Vor einigen Wochen kam ich mehr oder weniger zufällig an einen - wenn auch etwas in die Jahre gekommenen - Gaming-PC und bin seither von der Xbox auf den PC umgestiegen. Mit diesem PC hatte ich nun die Möglichkeit, mich auch auf Produkttests im Hardware- und Gaming-Bereich zu bewerben und war außerordentlich erfreut, dass es bei den "Testers Keepers" dann nach eigentlich doch recht kurzer Zeit mit der Teilnahme an einem solch hochwertigen und kostspieligen Produkttest geklappt hat. Ich habe das zum Anlass genommen, eine Produkttest-Webseite ins Leben zu rufen um dieses Hobby damit ein wenig intensivieren zu können.

    MSI Optix G27C4 - Produkttest (von getimproved.de)

    Der MSI Optix G27C4 ist ein Full-HD-Monitor aus der aktuellen Gaming-Serie des Herstellers. Er verfügt über ein 27″ Curved Display mit einem VA-Panel aus dem Hause Samsung. Die Reaktionszeit von einer Millisekunde und die Bildwiederholrate von 165 Hertz macht ihn auf dem Papier zu einem leistungsfähigen Gaming-Monitor, der sich aufgrund seiner Auflösung vor allem an PC-Spieler richtet.

    Der Monitor kommt in einem recht schlicht gehaltenen braun-schwarzen Karton, bei dessen Bedruckung man sich aufs Wesentliche konzentriert. Zu entnehmen sind die Produkteigenschaften und das auf allen Seiten. Eine Tragelasche am oberen Rand wäre noch angenehm, aber auch die seitlichen Eingriffe lassen den Karton gut transportieren.
    msi_g27c4_01.jpg msi_g27c4_03.jpg

    Ausgepackt erstrahlt der G27C4 dann in seiner vollen Pracht. Ich finde, er ist ein optisch ausgesprochen gelungener Monitor, der bei 0,7 Zentimetern mit einen recht schmalen Rand nach oben und zu den Seiten punktet. Auf der unteren Seite ist der Rand deutlich stärker, aber überhaupt nicht störend. Wer den Monitor hin und wieder neigt (von -5° nach vorne bis 20° nach hinten großzügig möglich), findet hier genug Fläche zum Hantieren, ohne dass das Display schnell mit Fingerabdrücken gespickt sein wird. Der Aufbau gestaltet sich – wie heutzutage üblich und zu erwarten – denkbar einfach. Sicherlich kommt man bei manchen Monitoren ganz ohne Werkzeug aus, beim hier vorliegenden MSI-Monitor wird ein Kreuzschlitz-Schraubendreher benötigt um den Standfuß am Gehäuse zu fixieren. Zuvor wird das Standkreuz per Flügelschraube mit dem Arm verbunden.

    Spätestens jetzt fallen dann auch die Anschlussmöglichkeiten ins Auge, die mit 2x HDMI (1.4b), 1x DisplayPort (1.2a), sowie einem AUX-Kopfhöreranschluss ausreichend gegeben sind. Ein USB-Hub, das ich zum bequemen Anschließen unterschiedlicher Geräte generell nicht schlecht finde, hat der Monitor nicht, wird aber für die wenigsten ein entscheidendes Kriterium sein, kann man sich doch einfach ein USB-Hub auf den Schreibtisch stellen. Ebenso kommt der G27C4 ohne integrierte Lautsprecher, was ich bei einem Gaming-Monitor aber für selbsterklärend halte. Immerhin wird ein jeder, der regelmäßig spielt, ein Headset verwenden, an dessen Sound so schnell ohnehin keine integrierten Monitor-Boxen heranreichen können. Möchte man nebenbei ohne Kopfhörer Musik/Youtube hören, greift man einfach auf Boxen oder Soundbars zurück. Nach meinem Empfinden ist die Sound-Lieferung nicht die Aufgabe des Monitors, daher würde ich das niemals als Minuspunkt werten.
    msi_g27c4_05.jpgmsi_g27c4_06.jpg

    Nach dem Zusammenbauen merkt man dann, welch wertiges Gerät hier soeben seinen Weg auf den Tisch gefunden hat. Gefühlt ist der Monitor etwas schwerer, als es die angegebenen 5,4 Kilogramm vermuten lassen. Er steht absolut stabil auf dem Tisch und wenn man ihn „anstubst“ passiert überhaupt nichts. Das erlebt man gewiss hier und da anders und das ist schon vor dem Betrieb ein dicker Pluspunkt. Überhaupt wirkt das Kunststoff-Gehäuse wirklich hochwertig und kein bisschen billig oder instabil. Das gilt auch für den Standfuß, der in seiner Bauform nicht nur modern aussieht, sondern eben auch sehr gut das macht, wofür man ihn braucht.
    msi_g27c4_07.jpg

    Bei mir ersetzt der G27C4 einen 24-Zoll Office-Monitor von Fujitsu und gesellt sich neben einen großen 32-Zöller von Philips, den ich für die Corona-bedingte Homeoffice-Zeit von der Arbeit mit nach Hause genommen habe. Neben diesem Riesen wirken 27 Zoll erstmal klein, aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen. Speziell durch die Krümmung kommt mir das Bild spürbar größer vor als zuvor am 24er Bildschirm. Da ich Curved-Monitore bis dahin lediglich mal im Fachgeschäft angeschaut habe, aber nie weiter damit zu hatte, war ich doch sehr gespannt, wie es ist. Und ich muss sagen, es gefällt mir gut. Die Krümmung macht sich jederzeit bemerkbar. Fenster und nicht maximierte Anwendungen spiegeln den Curved-Effekt wieder, was ich als sehr angenehm empfinde. Positiv überrascht bin ich aber wirklich von der guten Darstellung in FullHD. Mein Gefühl sagt mir eigentlich, dass ein 27″-Monitor mindestens in WQHD arbeiten sollte, damit keine Unschärfe auf dem Desktop entsteht. Und nach dem Durchschalten der Presets in den Monitor-Einstellungen machte sich im FPS-Modus wirklich starke Ernüchterung breit, als ich ein blasses, verschwommen aussehendes Windows vor mir hatte. An dieser Stelle sei aber Entwarnung gegeben: Es lässt sich mit entsprechenden Einstellungen ein gestochen scharfes und farbenfrohes Bild erzielen.

    Die Einstellungen sind in einem stylischen und übersichtlich angeordneten OnScreenDisplay über einen Joystick auf der Gehäuserückseite anwählbar. Das Menü lässt sich intuitiv bedienen und bringt zahlreiche Voreinstellungen mit. Etwa, wie bereits erwähnt, für First-Person-Shooter, Rennen oder Rollenspiel. Es können darüber hinaus diverse Anpassungen vorgenommen werden, Augenschutz-Mechanismen aktiviert, oder auch Gaming-Extras wie ein Fadenkreuz in verschiedenen Ausführungen in der Bildschirmmitte angezeigt werden.
    msi_g27c4_27.jpg

    Im Spiel zeigt der Monitor dann sein eigentliches Hoheitsgebiet. Die blitzschnelle, nicht spürbare Reaktionszeit von 1ms und vor allem die Bildwiederholfrequenz von fetten 165Hz lassen ein unverschämt flüssiges, „smoothes“ Zocken zu. Aufgrund meines doch etwas in die Jahre gekommenen PCs mit einem 2,70 GHz i5-Prozessor und einer GeForce 1050 Ti ist es mir nicht möglich, den Monitor an seine Grenzen zu führen. Und trotzdem hat sich mit diesem Monitor beispielsweise bei „Rainbow Six: Siege“ eine ganz klare Bild- und Gameplay-Verbesserung gegenüber dem Office-Monitor bemerkbar gemacht. Das Spiel läuft bei aktueller Einstellung stabil mit etwa 80 Frames pro Sekunde und das ganze Spielgefühl und Spielerlebnis ist ein vollkommen anderes.

    Ich bin mächtig beeindruckt, welch enorme Aufwertung mir der MSI Optix G27C4 eingebracht hat. Niemals hätte ich einen so deutlichen Unterschied erwartet, wie ich ihn bereits beim ersten Spielstart ohne nennenswertes Feintuning habe feststellen können. Nun wird es Anwender geben, die zurecht sagen „Hä? Genau dafür gibt es doch Gaming-Monitore“ und an der Stelle muss ich erklären, warum ich vermutlich nicht so viel erwartet habe. Noch vor wenigen Wochen spielte ich ausschließlich an der Xbox und das überwiegend im Wohnzimmer, lange Zeit an einem FullHD-Gerät. Später dann hauptsächlich an dem weiter oben erwähnten 24er FHD-Office-Monitor. Auf Empfehlung und natürlich auch um die Xbox One X ihre „natürliche Schönheit“ ausleben lassen zu können, habe ich dann einen 28″-Gaming-Monitor mit 4k-Unterstützung angeschafft und war regelrecht erschrocken, wie sehr dieses 4k-Upgrade – immerhin eine vollständige Verdopplung der Auflösung – hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben ist. Der dafür angeschaffte ASUS VP28UQG ist immerhin auch ein Gaming-Monitor und wurde vielerorts gerade für die Nutzung an der Xbox One X empfohlen. Natürlich sahen Titel wie „Forza Horizon“ oder „Gears of War“ nun besser aus, aber eben einfach nicht so viel besser, wie ich es mir vorgestellt hätte. 4k war für mich beim Gaming plötzlich kein must have mehr. Im Wohnzimmer an einem 65-Zoll-Fernseher ist das schon wieder was anderes.

    Vor diesem Hintergrund und der Tatsache, dass der jetzige Wechsel unter gleichbleibender Auflösung geschieht, war ich einfach der Annahme, dass es im Spiel idealerweise ein bisschen flüssiger läuft und vielleicht noch die Reaktionszeit spürbar ist, oder besser gesagt: nicht. Dass aber ein wirklich krasser „Aha-Effekt“ Einzug hält, damit hätte ich beim besten Willen nicht gerechnet. Noch dazu, weil ich bei einem aktuellen Spiel Hardware-seitig gar nicht ausschöpfen kann, was der Monitor alles zu leisten im Stande wäre. Im Laufe der Zeit möchte ich meinen PC gerne aufrüsten und bin schon jetzt gespannt, wie sich der Monitor dann erst entfaltet. Sicherlich werde ich hier dann ein entsprechendes Update nachreichen.

    Alles in allem kann ich zum MSI Optix G27C4 eine ganz klare Kaufempfehlung aussprechen. Er liefert ein ausgezeichnetes Bild, ist unfassbar schnell und macht selbst ausgeschaltet einen wirklich coolen Eindruck. Vor allem richtet sich die Kaufempfehlung an Interessenten, die einen Gaming-PC haben, aber womöglich keinen auf Gaming ausgelegten Monitor, oder keinen mit aktuell üblichen Attributen. Genau so war die Situation bei mir und das führte zu einem Upgrade, welches ich so ausgeprägt überhaupt nicht erwartet hatte. Die sehr starke Wölbung des Displays (1500R, was beim Blick auf den Markt der Curved Monitore wirklich heftig ist) stelle ich mir auch im Verbund mit einem oder gleich zwei weiteren Geräten dieses Modells sehr elegant vor. Der Kaufpreis liegt je nach Anbieter-Vorlieben zwischen 250 und 330 Euro. Zu den Günstig-Monitoren gehört er damit sicher nicht, aber 165Hz sind eine Ansage und der G27C4 macht mit Sicherheit einen deutlich besseren Job als ein 180-Euro-Monitor.
    msi_g27c4_16.jpgmsi_g27c4_09.jpgmsi_g27c4_10.jpgmsi_g27c4_30.jpg

    Die Vor- und Nachteile im Überblick

    PRO

    + Sehr wertiges, stabiles Material

    + Einfache Inbetriebnahme

    + Gute Anschlussmöglichkeiten: 2x HDMI, 1x DP, 1x AUX

    + Einfach zu bedienendes OSD

    + Schnelles, überaus flüssiges Spiel

    CONTRA

    - keine Höhenverstellung

  3. #3

    Standard

    Entschuldigung für den erneuten Beitrag. Mein erstes Posting lässt sich inzwischen nicht mehr editieren und ich wollte gerne noch den Link zum Unboxing-Video nachreichen. Dieses ist das erste Youtube-Video, das ich veröffentlicht habe und dann gleich ein Unboxing, auf welchem Gebiet es wirklich gute Leute gibt. Ich würde mich daher sehr über Feedback freuen.

    youtube unboxing - TESTERS KEEPERS mit MSI Optix G27C4

  4. #4

    Standard

    Testbericht MSI Optix G27C4 Curved Gaming Monitor

    Der hier folgende Testbericht ist auf Basis der „Testers Keepers“ Aktion in Kooperation mit der Mindfactory AG entstanden. Das Produkt wurde mir zum Testen zur Verfügung gestellt. Im Folgenden werde ich euch meine Eindrücke vom 27“ MSI Optix G27C4 Curved Gaming Monitor mitteilen.

    Der Monitor wird in einem auf dem ersten Blick unscheinbaren braunen Karton geliefert. Der Aufdruck gibt dem Betrachter jedoch Aufschluss über den Inhalt des Pakets. Neben der Modellbeschreibung und der Marke, sind außerdem die wesentlichen Eigenschaften auf jeder Seite des Kartons aufgelistet. Packung.jpg
    Im Inneren des Kartons ist der Monitor in zwei formangepasste Styroporhülsen eingebettet, sodass ein schonender Transport gewährleistet wird. Die Styroporhülsen werden durch einen breiten Klebestreifen zusammengehalten. Ich fand ihn zudem besonders praktisch dafür, die Styroporhülle aus dem Karton zu ziehen. Denn mit 5,4 kg ist der Monitor definitiv kein Fliegengewicht.
    Während der Monitor weiter in der Styroporverpackung verborgen bleibt, fällt einem beim Auspacken zunächst das Zubehör in die Hände.

    Zubehör:
    - Netzteil + Netzkabel
    - Schraubenabdeckung für den Standfuß
    - 1m HDMI Kabel
    - 4 Schrauben für den Standfuß
    - Papierkram (Quickstart, Garantie, Werbung)
    - Standfuß (bestehend aus Fußteil und Hals)
    Zubehör.jpg
    Von meinem alten Office-Monitor kenne ich lediglich ein direktes Stromkabel zur Steckdose. Deswegen war ich überrascht, dass hier ein extra Netzgerät im Stromkabel integriert ist. Durch das Gewicht des Netzgerätes kann das Kabel für lange Strecken nicht diagonal durch die Luft verlegt werden, das wird jedoch durch die Länge des Kabels wieder ausgeglichen.
    Der Standfuß besteht aus zwei Bauteilen. Der sternförmige Fußteil besteht komplett aus Metall und vermittelt mit seinen filigranen Standbeinen einen wirklich stilvollen und gleichzeitig stabilen Auftritt. Als weiteren positiven Punkt sind mir die gummierten Kontaktflächen des Fußteils zur Tischoberfläche aufgefallen. Dadurch wird der stabile Stand des Monitors nochmals verstärkt und gleichzeitig ist der Tisch gegen Kratzer und der Monitor gegen Verrutschen geschützt. Der Hals des Standfußes ist mit einer Kunststoffoberfläche verkleidet und lässt sich mit einer per Hand bedienbaren Schraube mit dem Fußteil verbinden. Durch die Geometrie der beiden Teile ist es sogar unmöglich das Fußteil verkehrt herum mit dem Hals zu verschrauben, sodass diese Montage in wenigen Sekunden erledigt ist. Standfuß.jpg
    Nachdem der Monitor aus seiner Styroporhülle befreit werden konnte, kann auch der letzte Montageschritt erfolgen und der komplette Standfuß an der entsprechenden Aussparung montiert werden. Dazu werden die 4 beiliegenden Kreuzschrauben genutzt und mit wenigen Handgriffen ist die Montage des Monitors abgeschlossen. Mit den dünnen Displayrändern oben und an den Seiten, dem Curved-Bildschirm und dem schon angesprochenen ästhetischen Standfuß kann dieser Monitor durchaus seinen Platz auf einem designorientierten Schreibtisch einnehmen.
    Doch gut aussehen ist bekanntlich nicht alles, es geht auch um die inneren Werte. Und davon bringt der G27C4 auch einige mit. Beispielhaft zu nennen wären hier die 165 HZ Bildwiederholrate, die AMD Freesync Unterstützung, oder das VA-Panel von Samsung, welches zudem mit einer Anti-Reflex-Beschichtung versehen ist, sodass ein mattes Finish entsteht und z.B. Sonneneinstrahlung keine störenden Reflexionen verursacht. Mit 1x Display Port 1.2a und 2x HDMI 1.4b stehen moderne Schnittstellen zur Verfügung. Zu beachten gilt jedoch, dass der HDMI-Standard lediglich bis zu 144Hz unterstützt. Wer also in den vollen Genuss der 165Hz kommen will, muss sich ein Display Port Kabel zulegen, denn im Zubehör ist lediglich ein HDMI-Kabel mitgeliefert. Weiterhin ist auf der Rückseite noch ein Kopfhöreranschluss zu finden. Lautsprecher sucht man vergeblich, jedoch sollten diese für die Zielgruppe keinen Verzicht darstellen. Ich persönlich habe stets entweder zwei kleine Boxen oder Kopfhörer angeschlossen. Anschlüsse.jpg
    Für die Monitoreinstellung im Betrieb hat sich MSI meiner Meinung nach eine sehr intuitive Bedienung ausgedacht. Und zwar lassen sich alle Einstellungen des Monitors über einen gut erreichbaren roten Knopf auf der Rückseite vornehmen. Dieser wird wie ein Joystick bedient. Durch Neigen in die 4 Himmelsrichtungen erfolgt die Navigation durch die verschiedenen Einstellungen. Hier können z.B Presets für bestimmte Spiel-Genres ausgewählt oder individuelle Anpassungen vorgenommen werden, aber auch an augenschonende Maßnahmen oder Spielereien wie ein bildschirmmittiges Fadenkreuz hat MSI gedacht.Menü.jpg
    An hardwareseitigen Einstellmöglichkeiten bietet der G27C4 die Möglichkeit das Display um 5° nach vorne und um 20° nach hinten zu neigen. Eine Höhenverstellung ist nicht möglich, dafür wurde jedoch für eine 100x100mm VESA Halterungsmöglichkeit gesorgt, sodass hier nach Wunsch der Monitor z.B. über externe Wandhalterungen individuell positioniert werden kann. Ich empfinde die Höhe des Monitors als passend. Für großgewachsene Menschen mit niedrigem Schreibtisch könnte ich mir vorstellen, dass der Monitor einen Hauch zu niedrig erscheint.
    Nachdem ich den Monitor über HDMI angeschlossen und an meinem Rechner in Betrieb genommen habe, war ich schon allein von der Darstellung des Desktops begeistert. Bisher habe ich immer nur auf einem 24“ 60Hz Office-Monitor gespielt, und schon lange mit einem 144Hz Monitor geliebäugelt. Wie ich jetzt feststellen durfte, ist diese Entscheidung längst überfällig gewesen. Nachdem ich die Bildwiederholrate in den Windowseinstellungen auf 144Hz gesetzt habe, bereitet allein das Scrollen von Internetseiten oder das Rumschieben von Fenstern auf dem Desktop ein ganz neues Gefühl von „Smoothness“. Ob die 1ms Reaktionszeit hier einen Beitrag leistet kann ich schwer beurteilen weil mir einfach keine Möglichkeit einfällt das so präzise zu testen. Der Monitor wird übrigens von meiner Hardware (Ryzen 3600, Radeon RX5700XT, MSI X470) ohne Probleme erkannt und auch Freesync wird automatisch aktiviert. Im Vergleich zu meinem alten Monitor bietet der G27C4 dank seines VA-Panels mit hohem Kontrast deutlich lebendigere Farben. Der Unterschied von 60Hz zu 144Hz bei Computerspielen ist meinem Empfinden nach deutlich zu spüren. Bei kompetitiven Multiplayer Spielen mit schnellen Bildwechseln ist durch die 144Hz entstehende Geschmeidigkeit für mich nicht mehr wegzudenken. Dank Freesync bleibt dieses Gefühl auch erhalten, wenn der Rechner zu gewissen Zeitpunkten keine 144 fps liefert. Dadurch, dass der Monitor die für 27“ eher als untere Grenze angesehene Auflösung von 1920x1080 mitbringt, steigt einerseits das Potential die maximale Bildwiederholrate auch auszunutzen, andererseits aber auch die Gefahr, dass dem ein oder anderen User die Darstellung zu pixelig erscheint. Diese Entscheidung muss letztendlich jeder für sich selbst fällen und sich im Fachgeschäft am besten einen persönlichen Eindruck verschaffen. Auch ob das gekrümmte Display für jedermann ist vermag ich hier nicht zu entscheiden.
    Jedoch kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung sprechen, die ich als früherer Curved-Skeptiker jetzt mit diesem Monitor machen konnte. Die mit 1500R angegebene Krümmung des Displays ist sogar noch etwas stärker als die Mehrheit der anderen Vertreter mit 1800R, jedoch ist mir das als kompletter Curved-Neuling beim ersten Betrachten nicht in den Sinn gekommen, dass die Krümmung niedriger ausfallen kann. Im Officebetrieb habe ich die Krümmung bereits nach einem Tag adaptiert. Für längere Arbeiten mit Textdokumenten würde ich jedoch aufgrund der Auflösung auf meinen alten 24“ Monitor wechseln. Im Spielbetrieb will ich das Gesamtpaket aus leicht umschließendem, für mich riesigem und super geschmeidigem Bildschirm jedoch nicht mehr missen. Beim Spielen und Streamen fällt die Auflösung für mich nicht negativ ins Gewicht. Im Angebot ist der Monitor bereits ab ca. 250¤ zu erwerben, der große Bruder G27CQ4 mit dem WQHD-Rundum-Sorglospaket für ca. 100¤ mehr.
    Da meine Haupttätigkeit am Rechner freizeitorientiertes Spielen und Videostreamen beinhaltet bin ich sehr zufrieden mit diesem Produkt und freue mich sehr über diese gewinnbringende Erweiterung in meinem Setup.Aufgebaut.jpgRückseite.jpg


    Kurzfazit:
    Pro:
    - Einfache Montage
    - Elegantes Design
    - Schmale Displayränder
    - Plug & Play
    - Freesync ist großartig
    - Gute Bildqualität beim Gaming

    Con:
    - Kein Displayport Kabel im Zubehör
    - Für Officearbeiten teilweise zu grobe Auflösung
    - Keine Höhenverstellung

    Link zum Unboxing Video: YouTube

  5. #5

    Standard

    Im Rahmen der Tester Keepers Aktion von Mindfactory wurde mir das folgende Produkt, ein MSI Optix G27C4, kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt. Auch wenn knapp zwei Wochen kein sonderlich langer Zeitraum ist, reicht es doch um einen ersten groben Eindruck zu gewinnen.

    Kurzform (tl;dr - Variante):
    Der MSI Optix G27C4 ist ein 27 Zoll Curved Gaming Monitor mit FullHD Auflösung welcher zwar ein paar kleinere (Schönheits-)Fehler besitzt, im Großen und Ganzen aber ein solides Produkt zu einem vernünftigen Preis darstellt.

    Pros: benötigt wenig Platz, zeitloses Design, schnelle Reaktionszeit, satte Farbdarstellung, vielfache Einstellmöglichkeiten, leicht bedienbares OSD
    Cons: Kein integrierter USB-HUB, nicht höhenverstellbar, only FullHD auf 27 Zoll, Gamma nicht manuell einstellbar, kein beigelegtes DisplayPort Kabel

    Verpackung– Montage - Zubehör
    Der MSI Optix G27C4 wird, entgegen üblicher Marketingstrategien für „Gaming-Produkte“, in einem „schlichten“ braunen Karton geliefert. Auf beiden Seiten sind die werbewirksamen Eigenschaften des Geräts in schwarzer Beschriftung aufgedruckt.
    Im Karton ist das Panel selbst, wie üblich, zwischen zwei EPS (Styropor) Verpackungsteilen sicher gegen Beschädigungen beim Transport verpackt.
    IMAG2115[1].jpg
    Neben dem Panel an sich befindet sich in der Verpackung noch der Standfuß (Fuß und Hals), 4 Schrauben für diesen, eine Blende für die Rückseite des Panels an welcher der Standfuß montiert wird, Netzteil und Netzkabel, Dokumente (Garantieheft, Kurzanleitung und Werbung) sowie lediglich ein kurzes HDMI Kabel, dies wird später, bei den Leistungsangaben, nochmals eine Rolle spielen.
    Die Montage selbst sollte für Niemanden ein Hexenwerk darstellen, es wird lediglich ein Schraubendreher benötigt. Am Standfußhals befinden sich zwei Nasen, welche in zwei dazu passenden Öffnungen auf der Rückseite des Panels verschwinden. Anschließend wir der Hals mit den 4 mitgelieferten Schrauben verschraubt. Anschließend wird der Fuß am Hals mittels Flügelschraube befestigt (Es lässt sich natürlich auch zuerst der Fuß am Hals befestigen).
    Design – Verarbeitung - Ergonomie
    Montiert und aufgestellt macht der Monitor einen guten Eindruck. Positiv überrascht hat mich direkt die geringe Tiefe, die der Monitor trotz Dreibeinstandfuß benötigt. Das Kunststoffgehäuse macht einen gut verarbeiteten Eindruck und der Standfuß erfüllt seine Aufgabe einwandfrei. Die einzelnen Komponenten fügen sich zu einem, aus meiner Sicht, schlichten, aber zeitlosen modernen Design zusammen. Während der untere Bildschirmrand ca. 2,6 cm Höhe besitzt ist der Bildschirmrand an den Seiten und oben lediglich ~ 0,2 cm breit. Das Panel selbst hat an den Seiten und oben einen „schwarzen Rand“ von 0,5 cm Breite.
    Dies sollte man bei der Ausrichtung des Monitors beachten, um keine Fingerabdrücke auf dem Panel zu hinterlassen. Ausrichten lässt sich der Monitor lediglich in seiner Neigung. Über die Möglichkeit den Monitor in seiner Höhe zu verstellen verfügt dieser nicht, aus meiner Sicht ein Minuspunkt. Ebenfalls verfügt der Monitor über keine Pivot-Funktion (Monitor um 90° drehen), was bei einem Curved-Monitor aber verständlich ist.
    Die Neigung ist im Rahmen von -5° nach vorne und maximal 20°nach hinten wiederum völlig ausreichend.
    Zum Aufruf und zur Navigation im Monitormenü befindet sich ein Joystick auf der Rückseite rechts unten (Ausgehend von einer Position vor dem Monitor). Die Bedienung und Navigation mit diesem funktioniert, entgegen meiner ersten Erwartungen, erstaunlich gut.

    Bedienung - Leistung - Technische Details
    Der Monitor verfügt über zwei HDMI- (1.4b), einen Displayport- (1.2a) und einen AUX-Kopfhöreranschluss. Über einen USB-Hub verfügt der Monitor leider nicht. Man mag unterschiedlicher Auffassung darüber sein, ob dies nun einen Minuspunkt darstellt, generell finde ich die Möglichkeit mal eben ein USB-Gerät am Monitor anzuschließen äußerst praktisch. Es erspart einem ein weiteres Gerät auf dem Schreibtisch.
    Über integrierte Lautsprecher verfügt der Monitor ebenfalls nicht, was ich wiederum positiv finde. Integrierte Lautsprecher sind häufig von minderer Qualität und/oder bieten nur eine geringe Klangtiefe. Zumeist finden sich diese in Bürogeräten. Das der MSI Optix G27C4 aber als Gamingmonitor vermarktet wird ist das Fehlen eben solcher Lautsprecher nur konsequent. Die große Mehrheit der Spieler dürfte sowieso Kopfhörer oder externe Lautsprecher nutzen.
    Die Refresh-Rate des Monitors wird sowohl auf der Verpackung als auch auf der Produktseite von MSI mit 165Hz angegeben. Lediglich am Ende der offiziellen Systemspezifikationen unter "Note" befindet sich die Anmerkung, dass mit einem HDMI Anschluss lediglich 144Hz erreicht werden. Um die vollen 165Hz nutzen zu können muss der Monitor über den Displayport angeschlossen werden. Aus meiner Sicht gehört auf die Verpackung zumindest der Hinweis, dass für die 165Hz ein entsprechendes Kabel separat erworben werden muss.
    Der Monitor verfügt über AMDs FreeSync Technologie welche der Vermeidung von Screen Tearing, ruckeln und Eingabeverzögerung dienen soll. Um dies zu nutzen ist jedoch eine AMD GPU vonnöten. Da ich aktuell eine Geforce GTX970 nutze konnte ich dies nicht testen.
    Mit seinen 27 Zoll und lediglich einer FullHD Auflösung (1920x1080) liegt der Monitor bei einer Pixeldichte von 82 Pixeln pro Zoll. Laut verschiedener Technikseiten im Internet liegt der Idealwert eigentlich bei 110 Pixeln pro Zoll. Die breite, gesättigte Farbpalette in Verbindung mit dem hohen Kontrast und einer hohen Bildwiederholfrequenz schaffen hier aber erfolgreich einen Ausgleich.
    Das On Screen Display, welches wie bereits erwähnt über einen Joystick auf der Rückseite bedient wird, kommt mit verschiedensten Einstellungsmöglichkeiten daher. Am oberen Rand werden die wichtigsten aktuellen Einstellungen angezeigt. Es gibt verschiedene Voreinstellungen für unterschiedliche Arten von Spielen, welche Gamma und Farbe verändern. Es gibt die Möglichkeit sich in der Bildschirmmitte ein Fadenkreuz anzeigen zu lassen, persönlich aus Spielersicht sehe ich das schon recht fragwürdig. Über den Reiter "Nachtsicht" lässt sich die Schattenqualität anpassen. Allerdings gibt es hier keine Möglichkeit den Gamma Wert manuell festzulegen, es lässt sich lediglich aus verschiedenen Voreinstellungen wählen. Daneben befinden sich noch weiter Optionen, beispielsweise zum Anzeigen der Framerate oder um einen Timer zu stellen. Unter dem Menüreiter "Bild" lässt sich der Monitor entsprechend kalibrieren. Die Bedienung des OSD funktioniert mittels des Joysticks tadellos.
    IMAG2117[1].jpg

    Ein kurzer Test des Monitors mittels „EIZO Monitor Test“ (kurzer Test zur Überprüfung von Bildschärfe, Farbdarstellung, Viewing Angle, Schärfe, Pixelfehlern und Reaktionszeit) ergab ein positives Bild. Bezüglich der Reaktionszeit sollte man anmerken, dass es sich bei den angegebenen 1ms MPRT (Moving Picture Response Time – alternativ zu Grey to Grey (GtG)) um eine reine Herstellerangabe handelt. Der Hersteller ist darauf bedacht diese Zahl so gering wie möglich zu halten. Wie dieser Wert genau ermittelt wird würde hier den Rahmen sprengen man kann es aber ähnlich zu den Verbrauchsangaben eins Fahrzeugs sehen. Die Herstellerangaben nach vorgeschriebenen Richtlinien weichen von den realen Verbräuchen ab. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass der Monitor langsam sei – Verzögerungen oder ähnliches konnten nicht festgestellt werden.
    IMAG2116[1].jpg

    Mit ähnlichen Produkten kann ich leider keinen Vergleich anstellen, da mein bisheriger Monitor (welcher nun den Second Screen darstellt) ein Dell U2412M mit IPS Panel war. Dazu muss man dann doch entsprechende Technikseiten im Netz bemühen.
    Im Vergleich zu meinem Dell 24 Zoll muss ich aber sagen, dass der Curved-Monitor einen größeren Eindruck hinterlassen hat, als ich zunächst annahm. "Intensiveres Spielerlebnis" ist ja eine beliebte Marketingaussage traf auf mich aber voll und ganz zu. Es gibt mir auf dem MSI tatsächlich das Gefühl tiefer in die jeweilige Spielwelt einzutauchen, zumindest bei First-Person-Titeln. Ein weiteres Sichtfeld bei anderen, beispielsweise Strategie-, Spielen kann ich jedoch nicht bestätigen. Getestet habe Ich den Monitor u.a. mit The Outer Worlds, Warframe, Path of Exile und WoWs und bin durchweg mit seiner gebotenen Leistung zufrieden.

    Preis-Leistung / Fazit
    Was uns zum abschließenden Punkt bringt. Der MSI Optix G27C4 ist aktuell am Markt für um die 300.- ¤ zu haben. Wer Glück hat kann aus meiner Sicht sogar ein echtes Schnäppchen machen und nur um die 250.- ¤ zahlen. Aber selbst die 300.- ¤ sind in meinen Augen ein äußert fairer Preis für ein Gerät mit lediglich kleinen Schönheitsfehlern.
    Wen diese nicht stören, FullHD als Auflösung ausreicht und aktuell einen GamingMonitor sucht kann bei diesem Produkt sorgenlos zugreifen.

    Unboxing-Video
    Persönlich halte ich nichts von solchen Videos, der Inhalt ist in der Regel bereits bekannt und über das Produkt lässt sich dabei auch noch kein wirkliches Urteil treffen. Da dies aber Teil der Tester Keepers Vereinbarung ist folgt hier der Link zum entsprechenden Video:

    YouTube

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. TESTERS KEEPERS mit dem MSI Optix G241VC
    Von Mister Marketing im Forum PC Umgebung und Peripherie
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 16.03.2020, 02:47
  2. Testers Keepers mit XPG
    Von Lady Marketing im Forum PC Komponenten
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 14.05.2019, 17:45
  3. XPG Testers Keepers
    Von Lady Marketing im Forum News
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 04.04.2019, 09:24
  4. Testers Keepers mit MSI
    Von Marketingman im Forum News
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 03.04.2018, 12:48
  5. Corsair Testers Keepers Special Edition II - Testers Keepers
    Von Ms. Marketing im Forum PC Komponenten
    Antworten: 27
    Letzter Beitrag: 17.11.2016, 21:46

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •