Ergebnis 1 bis 6 von 6

Thema: TESTERS KEEPERS mit dem MSI Optix G241VC

  1. #1

    Standard TESTERS KEEPERS mit dem MSI Optix G241VC

    Hier könnt Ihr die Reviews der MSI Testers Keepers Aktion von den MSI Optix G241VC Monitoren vom 10.02.-16.02.2020 finden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  2. #2

    Standard MSI Optix G241VC | Testers Keepers

    Der Monitor wurde mir von Mindfactory zur Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle bedanken möchte.

    Grundlegende Daten

    Panel Größe:
    23.6" (60cm)
    Seitenverhältnis:
    16:9
    Panel Auflösung:
    1920 x 1080
    Aktualisierungsrate:
    75Hz
    Reaktionszeit:
    1ms
    NTSC / sRGB:
    85% / 110%
    Blickwinkel:
    178°
    Wölbungsradius:
    1800mm
    Helligkeit:
    250 cd / m2
    Kontrast Verhältnis:
    3000:1
    Leistungsaufnahme:
    45W
    Abmessungen (B x H x T):
    543mm x 403mm x 192mm
    Gewicht (mit Fuß):
    3.96kg
    Panel Typ:
    VA
    Aktive Display Fläche (mm):
    521.395 (H) x 293.285 (V)
    Oberfläche:
    Matt
    Display Farben:
    16.7 Millionen
    Videoausgänge:
    1x HDMI(1.4), 1x VGA
    Eingangsspannung:
    100-240V, 50-60Hz
    Signalfrequenz (h/v):
    30-80KHz/60-75Hz
    Neigung:
    5° bis -15°

    Design
    Der Monitor hat ein schlichtes Design. Der Rahmen um das Panel ist schmal gehalten und stört nicht bei der Verwendung mehrerer Monitore. Die Bildschirmdiagonale (23,6“/60cm) ist dabei für viele Anwendungen und Spiele vollkommen ausreichend. Das Seitenverhältnis von heute Standartmäßigen 16:9 ist ebenfalls gut. Durch ein mattes Display, wie es hier verbaut ist, wird störende Lichteinstrahlung wenig gespiegelt. Die störenden Reflexionen werden aber auch durch die gute Helligkeit des Monitors vermindert. Der Fuß am Monitor ist ein sehr schönes Element am Monitor, da es aus Aluminium gefertigt ist und sehr wertig aussieht. Der Fuß des Monitors hat eine interessante Y-Form, die wenig Platz auf dem Tisch einnimmt, schlank ist und auf dem Tisch gut aussieht. Die Blende hinter dem Monitor, die zur Verdeckung der Anschlüsse dient, ist ein Pluspunkt am Monitor, da die Rückseite dadurch sehr elegant wirkt. Die Bedienelemente sind in Form von Knöpfen gehalten, die an der Unterseite des Monitors zu finden sind. Die Beschriftung der Knöpfe ist schlecht vom restlichen Gehäuse zu unterscheiden, da nur eine Prägung die Schrift darstellt. Die Menüführung des Monitors ist sehr schnell verständlich und ist gut zu bedienen. Dabei sind die Knöpfe eine ungünstige Bedienart, die durch ein Steuerkreuz auf der Rückseite ersetzt werden könnten.

    Ergonomie
    Der Monitor hat eine Neigbarkeit von -5° – 15° nach vorne und hinten, aber keine Höhenverstellbarkeit oder Möglichkeit pivot (um die Sichtachse) zu drehen. Dadurch ist die Ergonomie des Monitors mit Einschränkungen gegeben. Wer möchte, kann einen VESA-Adapter bei MSI nachbestellen, um den Monitor an Wandhalterungen oder anderen Befestigungsmöglichkeiten zu montieren.

    Verarbeitung
    Die Verarbeitung des Monitors wirkt im Allgemeinen sehr hochwertig. Dabei wurde nicht nur auf Kunststoffe gesetzt, was ein großer Pluspunkt ist und das Produkt hochwertiger wirken lässt. Bei den Bedienelementen hätte eine bessere Beschriftung erfolgen können. Ebenfalls sind die Knöpfe nicht besonders gut verarbeitet, sind teils schwierig zu bedienen und wirken dadurch nicht so hochwertig wie der restliche Monitor. Am Panel sind keine Kratzer oder ähnliche Beschädigungen zu finden.

    Montage
    Die Montage des Monitors ist sehr einfach, da insgesamt nur drei Schrauben eingedreht werden müssen. Die Anleitung ist dabei eine gute Hilfe, auch wenn ich alle Schrauben intuitiv nur in die richtigen Löcher schrauben konnte. Der Ständer kann durch eine Codierung am Flansch nicht falsch am Monitor montiert werden. Der Fuß ist ebenfalls intuitiv montierbar, da die Schraube bereits in der vorgesehenen Durchgangsbohrung steckt und der Ständer nur noch in die codierte Tasche geführt werden muss. Alle Teile können nicht falsch zusammengeschraubt werden. Somit ist die Montage durch Laien möglich. Die Blende für die Anschlüsse ist leicht lösbar und kann mit ein wenig Geschick schnell abgenommen werden. Dabei sollte nicht zu viel Kraft aufgewendet werden, da die Blende nur aus wenig stabilem material gefertigt ist. Der Anschluss von Kabeln ist dann durch umlegen des Bildschirms einfach und nicht schwieriger als bei anderen Monitoren. Das Anbringen der Blende ist anschließend ein bisschen knifflig, da die Kabel teilweise im Weg sind und die Blende blockieren.

    Gebrauch/Leistung
    Mit dem Monitor Optix G241VC lässt sich gut arbeiten und spielen. In der Verwendung fällt besonders die gute und realistische Farbdarstellung auf. Feine Übergänge und Farbunterschiede in der Bildschirmmitte lassen sich gut erkennen, sind aber nicht mit dem Niveau von dafür ausgelegten Monitoren vergleichbar. Die Panel-Art spielt bei der Farbdarstellung eine wichtige Rolle, da in den Ecken des Panels die Farben leicht verfälscht wird und die Belichtung nicht mehr ganz stimmt. Ebenfalls auf die Panel Art zurückzuführen ist die mittelgute Blickwinkelstabilität. Diese bezeichnet die „Echtheit“ des Bildes, wenn man aus einem anderen Winkel als 90° auf den Monitor guckt. Dabei lassen sich leichte Versätze zwischen Vorder- und Hintergrund erkennen Die Helligkeit des Bildschirms ist teilweise zu hoch, da am Abend die Lichtempfindlichkeit der Augen in dunklen Räumen steigt. Allerdings kann man die Helligkeit am Monitor leicht über das Menü verstellen. Dabei verfügt der Monitor über eine Blaulichtreduktion, die das Ermüden der Augen vermindert und, bei Benutzung am Abend, das Einschlafen nicht so sehr erschwert. Auch die Krümmung ist dabei gut für die Augen und erleichtert die Orientierung auf dem dargestellten Bild. Die Darstellung von schnellen Reaktionen in Spielen ist bemerkenswert. Diese ist in Verbindung mit der schnellen Reaktionszeit und der hohen Bildwiederholungsfrequenz (75Hz) besonders für actionreiche Spiele geeignet. Dabei verhindert FreeSync das „Screen Tearing“, also das Auseinanderreißen des Bildes. Dies passiert, wenn die Grafikkarte asynchron zum Display läuft und halbe Bilder dargestellt werden. Diese Technik ist hier nur mit einer AMD-Grafikkarte verwendbar, da kein DisplayPort vorhanden ist, der derzeit für die Verwendung von FreeSync mit einer Nvidia-Grafikkarte nötig ist. Die Frequenz ist zwar nicht besonders hoch, aber reicht für die meisten Anwender, da die 75 Bilder pro Sekunde von vielen Grafikkarten nicht erreicht werden, wenn die Einstellungen der Spiele auf extreme Qualität eingestellt werden. Die Auswahl des Anschlusskabels ist dabei nicht wichtig und obliegt der eigenen Präferenz, da der Monitor über VGA und HDMI die 75Hz darstellen kann. Das aktivierbare Fadenkreuz in der Mitte des Bildschirms ist bei Hardcore-Shootern besonders hilfreich, da das präzise Zielen so vereinfacht wird. Ein negativ aufgefallener Punkt ist, dass wenn man den Bildschirm berührt die für die VA-Paneel typische Reaktion in Form eines unschön dargestellten Bereichs auftritt.

    Vergleich mit ViewSonic VX2458C
    Die Daten der Monitore ähneln sich sehr stark. Die Unterschiede liegen neben dem Design noch in der Bildwiederholrate, die bei dem Viewsonic höher ist (144Hz), den Lautsprechern und der anderen kleineren Details. Die höhere Bildwiederholrate ist bei dem Viewsonic ein gutes Feature und verschafft ihm einen besseren Start in den Vergleich. Dabei besitzt der Monitor ebenfalls einen Lautsprecher, der, typisch für preisgünstige Bildschirme, wahrscheinlich keine besonders gute Qualität aufweisen wird. Der MSI-Monitor besticht durch sein besseres Design, welches besonders die Blende auf der Rückseite betrifft. Zudem hat er ein eingebautes Netzteil, welches nicht zusätzlichen Platz auf dem Tisch oder dem Boden verbraucht. Obwohl er eine geringere Maximalfrequenz hat, hat der MSI durch sein besseres Design und die Annahme, dass die 144hz meist nicht genutzt werden und somit nicht so sehr ins Gewicht fallen, einen Gleichstand erreicht.

    Fazit
    Mein neuer MSI Optix G241VC von Mindfactory überzeugt durch seinen gelungenen Spagat zwischen gelungenem Design und angemessener Leistung. Die gebotenen Features sind für die Preisklasse gut. Besonders der gebotene Farbraum und die Frequenz im Zusammenspiel mit dem FreeSync stechen dabei heraus. Die Verarbeitung ist für den Preis sehr gut. Bei den Knöpfen könnte MSI noch nachlegen, aber für einen Einsteiger-Monitor sind diese ausreichend.

    Des weiteren kann habe ich hier ein Unboxing-Video für den Monitor erstellt.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  3. #3

    Standard Der MSI Optix G241VC im Test | Testers Keepers

    Vielen Dank an Mindfactory, die mir den Monitor Optix G241VC von MSI im Rahmen einer testen, bewerten, behalten Aktion zum Testen zur Verfügung gestellt haben.

    Verpackung und Zubehör

    DSC_0381v2.jpg

    Geliefert wird der Monitor gut geschützt in einem schlichten braun/schwarzen Karton. Die Aufmachung des Kartons lässt nicht direkt auf einen Gaming-Monitor schließen, der Schriftzug „Curved Gaming Monitor“ ist ebenfalls sehr klein gehalten. Die Features des Monitors sind sehr übersichtlich als Icons auf dem Karton gedruckt. Durch den Verzicht auf Hochglanz Farben etc. halte ich den Karton für sehr umweltfreundlich. Endlich ein Hersteller der den Karton nicht mit viel Schnickschnack aufwertet, bis dieser Sondermüll ist oder erst fachgerecht/mühsam getrennt und entsorgt werden muss. Neben dem Monitor gehört zum Lieferumfang ein Kaltgerätekabel, ein VGA-Kabel, ein HDMI-Kabel, eine Quick Start Guide sowie Informationen zu den Garantiebestimmungen und einem Aufkleber der zugehörigen Energieklasse (A). Des Weiteren legt MSI eine Karte bei mit der dem Käufer gedankt und nahegelegt wird sein MSI Produkt zu registrieren. Ebenfalls enthalten ist ein Flyer zur „Shoot Out“ Aktion von MSI, bei der es darum geht die gekauften Produkte zu bewerten und dafür belohnt zu werden.

    Design

    DSC_0373v2.jpg

    Das Design des Monitors wirkt sehr schlicht und aufgeräumt. Der Monitor selbst ist schwarz und überwiegend aus Plastik. Der Standfuß ist in einem dunklen grau gehalten und wirkt durch seine Form sehr modern und benötigt nur wenig Standfläche. Die Oberseite des Rahmens verfügt über zwei nebeneinanderliegende Anreihungen von Löchern, die vermutlich der Belüftung dienen. Das MSI Logo auf der Vorderseite ist ebenfalls in einem dunklen grau gehalten, auf der Rückseite befindet sich das MSI Drachen Logo in einer schwarz glänzenden Optik. Im Betrieb sowie im Standby leuchtet eine blaue LED.

    Verarbeitung

    DSC_0364v2.jpg

    Die Verarbeitung des Monitors ist sehr gut. Der Standfuß aus Metall wirkt sehr edel und modern. Nichts wackelt und der Monitor steht fest auf dem Tisch. Die Bedienknöpfe sind einfach zu erreichen, gut zu spüren und geben beim Auslösen ein hörbares Geräusch von sich. Die Anschlusskabel können durch den Standfuß hinter den Schreibtisch geführt werden und sind daher kaum wahrnehmbar. Die Anschlusskabel auf der Rückseite des Gerätes sind zusätzlich durch eine Abdeckung aus Plastik versteckt.

    Bedienung

    DSC_0371v2.jpg

    Der Menütaster öffnet das Menü indem man die Helligkeit bzw. den Kontrast einstellen kann. Des Weiteren erhält man die Möglichkeit den DCR Mode zu aktivieren, dieser liefert bei dunklen Szenen einen besseren Schwarzanteil. Die Richtungstasten erzeugen ein rotes oder grünes Fadenkreuz in der Mitte des Monitors. Es gibt zwei unterschiedliche Varianten Fadenkreuze, die durch betätigen der Richtungstasten am Monitor ausgewählt werden können. Die Taste E dient im Menü zum bestätigen von Änderungen oder bei Verwendung eines Fadenkreuzes zum beenden dieser Funktion.

    Bildqualität

    DSC_0366v2.jpg

    Da ich keine speziellen Messgeräte zur Verfügung habe, kann ich hier lediglich meine subjektive Meinung äußern und einen Vergleich zu meinen bisherigen Monitoren ziehen. Der Monitor bietet 5 voreingestellte Modis, darunter sind „Standard, Film, FPS, RTS, EYE Care“. Verwendet habe ich überwiegend den Modus FPS und RTS, da mir die anderen zu hell oder zu dunkel waren. Außerdem lässt sich die Farbtemperatur warm, kalt oder benutzerdefiniert einstellen.

    Stromverbrauch und Umweltfreundlichkeit

    Der Monitor wurde in die Energieeffizienzklasse A eingestuft und ist somit schon relativ sparsam. Um den Verbrauch noch weiter zu senken, bietet der Monitor die Möglichkeit sich automatisch nach einer Minute abzuschalten. Diese Einstellung kann ebenfalls im Menü unter Sonstige - Ausschalten vorgenommen werden. Laut Datenblatt verbraucht der Monitor im Standby lediglich 0,5 Watt, meine gemessenen Werte bestätigen die Leistungsaufnahme im Standby. Bezugnehmend auf die Verpackung, ein einfacher Karton ohne großen Aufdruck, und die Stromsparfunktion des Monitors, hat MSI ein sehr umweltfreundliches Produkt im Sortiment.

    Ausstattung

    DSC_0396v2.jpg

    Das Display hat eine Diagonale von 23,6 Zoll im 16:9 Format und bietet FullHD, also eine Auflösung von 1920x1080p. MSI setzt bei dem Curved Monitor auf ein VA-Panel, dessen Krümmung 1800R beträgt und damit einen Blickwinkel von 178° bietet. Die Bildwiederholfrequenz beträgt 75 Herz und die Reaktionszeit beträgt 1ms. Dank des matten Displays gibt es keine Spiegelungen, die beim Arbeiten oder zocken stören könnten. Der Monitor selbst bietet einen VGA- sowie einen HDMI 1.4 Anschluss. Für Strom sorgt ein normales Kaltgerätekabel. Dadurch das alle Kabel im Lieferumfang enthalten sind kann der Monitor ohne weiteres direkt angeschlossen werden. MSI hat mit dem Standfuß noch eine nützliche Funktion integriert, einen Headsethalter.

    Spieletauglichkeit

    Da es sich um einen Gaming Monitor handelt, möchte ich euch über meine Erfahrungen damit berichten. Durch die schnelle Reaktionszeit von 1ms, den 75Hz und der AMD FreeSync Unterstützung, zur Vermeidung von Tearing Effekten, bietet der Monitor die perfekten Voraussetzungen für einen Gaming Monitor. Getestet habe ich den Monitor unter anderem mit CSGO, Assassin's Creed Odyssey, GTA 5, Far Cry 5 und Anno 1800. Durch die limitierten 75Hz werden schnelle Bewegungen/Richtungswechsel leider nicht flüssig dargestellt, daher würde ich bei kompetitiven Shootern mindestens 144Hz empfehlen. Die Möglichkeit sich ein Fadenkreuz in der Mitte des Monitors einblenden zu lassen finde ich sehr interessant und gerade bei Shootern manchmal sogar ganz nützlich. Während meiner Spielerfahrung hatte ich zu jeder Zeit gestochen scharfe Bilder und dank AMD FreeSync konnte ich auch keine unschönen Tearing Effekte feststellen.

    Ergonomie

    Der Monitor lässt sich in der Neigung leicht verstellen, die Höhe ist nicht verstellbar und es gibt keine Pivot Funktion. Leider verfügt der Monitor auch nicht über die Möglichkeit an einem Schwenkarm oder einer Wandhalterung montiert zu werden, was die Ergonomie leider stark einschränkt. Bei mir steht der Monitor auf einer Erhöhung, daher habe ich beim nutzen des Monitors keinen Nachteil verspürt.

    Wünsche/Anregungen

    Da ein ordentliches Kabelmanagement sehr wichtig für mich ist würde ich mir wünschen, das MSI evtl. 1-2 Klettbänder zur Bündelung der Kabel dem Lieferumfang beilegt. Des Weiteren wünsche ich mir entweder eine VESA-Halterung oder eine Höhenverstellung des Monitors, da die Neigung ohne Erhöhung mir leider nicht ausreichen würde. Bitte die Haptik bzw. Beschriftung der Knöpfe überarbeiten, da man diese auch bei guten Lichtverhältnissen nur schwer ablesen kann.

    Fazit/Preis/Leistung

    DSC_0324v2.jpg

    Der MSI Optix G241VC kostest aktuell 129¤ und bietet eine Auflösung von 1920x1080 Pixel, 75Hz Bildwiederholfrequenz und eine schnelle Reaktionszeit von einer Millisekunde. Die dargestellten Farben und Kontraste haben mir sehr gut gefallen und sind zu empfehlen. Der Monitor ist sehr gut für das Büro oder zum Spielen geeignet, sofern man auf eine VESA-Halterung, auf eine Höhenverstellung und die Pivot-Funktion verzichten kann. Mein neuer MSI Optix G241VC von Mindfactory punktet mit knackigen Farben und scharfen Kontrasten. Der Monitor bietet mit seinen 75 Hz und der schnellen Reaktionszeit einen rundum gelungenen Gaming Monitor, weshalb ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen kann.

    Mein Testvideo zum Monitor könnt ihr hier anschauen.
    Geändert von LyC66 (07.03.2020 um 18:38 Uhr)

  4. #4

    Standard Der MSI Optix G241VC im Test I Testers Keepers

    MSI Optix G241VC Test

    Ich benutze den Monitor nun täglich seit fast 2 Wochen und konnte ihn somit ausführlich testen.

    In meinem Test stelle ich Euch folgende Punkte vor:

    1. Verpackung und Zubehör
    Die Verpackung war sehr schlicht und einfach gehalten. Besonders gefiel mir die Styropor Verpackung im inneren des Kartons. Denn der Monitor war sicher darin verpackt, aber er war ganz einfach der Styropor Verpackung zu entnehmen.
    Die Styroporverpackung ist zweiteilig, der Deckel davon kann einfach angehoben werden und schon kann man den Monitor hochheben. Bei anderen Herstellern ist der Monitor zwischen zwei Styroporteilen geklemmt, das hat MSI deutlich besser gelöst!
    Lieferumfang bestand aus Stromkabel, HDMI-Kabel und VGA-Kabel. Dabei war noch eine Montageanleitung bzw. Startanleitung, ein kleines "Buch" mit Garantiebestimmungen, der typische Energieklasse-Aufkleber und zwei kleine Blätter, auf denen Werbung dafür gemacht wird, das Produkt zu registrieren und im Internet zu bewerten.
    Screenshot_20200308-190920_Video Player.jpg

    2. Design
    Der MSI Optix G241VC überzeugt durch ein schlichtes aber modernes Design, das einen hochwertigen Eindruck vermittelt.
    Falls der Monitor von hinten einsehbar ist, macht er ebenfalls eine sehr gute Figur. Durch die Abdeckung für die Schraubbefestigung und Abdeckung für die Kabelstecker, sieht der Monitor auch von Hinten schick und edel aus.
    Das gebogene Bildschirmpanel trägt ebenfalls zum Design bei und sieht dabei futuristisch aus.

    3. Verarbeitung
    Die Verarbeitung insgesamt würde ich mit sehr gut bewerten. Der Standfuß ist aus Metall, das sieht und fühlt sich hochwertig und stabil an. Der Monitor an sich ist in einem stabilen Kunststoffgehäuse, das sich beim Hochheben nicht verzieht. Fertig montiert steht der Monitor fest auf dem Schreibtisch ohne zu wackeln, selbst bei kleinen Erschütterungen des Schreibtischs. Die 4 Bedienknöpfe fühlen sich ebenfalls gut an und wackeln nicht. Der Druckpunkt ist angenehm und man bekommt ein leises Feedbackgeräusch.
    Auch die mitgelieferten Kabel machen einen Stabilen und wertigen Eindruck. Beim Anschließen sitzen alle Kabel fest und es wackelt nichts. Das Kabel für die Stromversorgung ist ein einfaches Kabel ohne zusätzliches Netzteil, was mir ebenfalls gefällt, da das sperrige Netzteil sonst immer irgendwo stört.

    4. Montage
    Man benötigt für die Montage nur einen Kreuzschlitzschraubenzieher. Der zweiteilige Standfuß wird mit einer Schraube miteinander verschraubt, am Monitor wird das ganze mit 2 Schrauben befestigt. Die Montage geht schnell und intuitiv. Sobald der Monitor steht, kann die hintere Kabelabdeckung aufgeklipst und die Kabel angeschlossen werden. Anschließend kann der Deckel wieder drauf, das Zumachen ist zwar etwas umständlich, aber man macht den Deckel ja nicht jeden Tag auf und zu. Nach ein paar Minuten ist der Monitor betriebsbereit.
    Screenshot_20200308-190706_Video Player.jpg

    5. Leistung
    Das Highlight des Monitors ist das Curved-Design des Panels. Die Reaktionszeit von 1ms, sowie AMD FreeSync deuten wieder auf einen echten Gaming-Monitor hin. Wer also eine AMD Grafikkarte hat, profitiert besonders von diesem Feature. Ich besitze „leider“ eine Nvidia Grafikkarte und konnte dieses Feature nicht erleben.
    Die 24 Zoll Bildschirmdiagonale und FullHD-Auflösung (1920x1080 Pixel im 16:9 Verhältnis) sehe ich in der heutigen Zeit als Mindeststandard an.
    Man kann den Monitor ebenfalls nach unten und oben neigen. Ohne die genauen Daten zu wissen, reicht die Neigung aber auf alle Fälle aus.
    Im Einstellungsmenü des Bildschirms kann man folgende Punkte anpassen:
    - Helligkeit
    - Kontrast
    - DCR (Erhöht den Kontrast, vorteilhaft vor allem bei dunklen Szenen)
    - Modus (Standard, Film, FPS, RTS, Eye Care)
    - Farbtemperatur (Kalt, Warm, Benutzerdefiniert)
    - Format (Auto, 16:9, 4:3)
    - Quelle (VGA, HDMI)
    - Setup (Ausrichten, Autom. Farbe, Gamma)
    - Sprache (Englisch, Deutsch und paar andere, wohl asiatisch)
    - Automatisches Abschalten nach 1 Minute
    - Reset
    - OD (ab, Normal, Extreme) – steht für Overdrive, damit schafft man die 1ms Reaktionszeit

    Features wie Höhenverstellung oder Lautsprecher besitzt dieser Monitor nicht, ich benötige diese aber gar nicht, somit fällt es nicht negativ auf. Der Sound der Monitorlautsprecher lässt bei allen Herstellern zu wünschen übrig, liegt aber auch natürlich an der Bauart. Da ist ein Headset oder normale Lautsprecher immer die bessere Wahl. Somit kann ich diese Punkte dem MSI Optix G241VC nicht negativ auslegen.
    Praxiserfahrung beim Zocken und Surfen: Mit den einstellbaren Modi kann man den Monitor an die aktuellen Gegebenheiten anpassen. Beim Surfen und Office (oder beim Schreiben dieses Tests ) ist der Kontrast und die Helligkeit sehr angenehm, so kann man Stundenlang mit dem Monitor arbeiten, ohne dass die Augen ermüden. Abends kann man den Eye Care Modus einschalten, der das Blaulicht entfernt. Dadurch ermüden die Augen abends noch langsamer und man hat weniger Schwierigkeiten beim Einschlafen (gibt’s auch bei Smartphones zum Beispiel, ich nutze es gerne täglich).
    Beim Zocken gibt es ebenfalls nichts zu beanstanden. Ich habe damit Path Of Exile, Borderlands 3, Overwatch und WoW gezockt. Dank der schnellen Reaktionszeit und der hohen Bildwiederholrate ist das Spielgeschehen sehr flüssig und man kann sich voll auf das Spiel konzentrieren. Die kräftigen Farben und knackigen Kontraste sind dabei natürlich eine Augenweide. Vor allem bei schnellen Shootern wie Overwatch merkt man die Gaming-Features des MSI Optix G241VC.

    6. Preis-/Leistungsverhältnis
    Man bekommt für die ca. 130-140 Euro einen sehr hochwertigen und technisch ausgereiften Monitor. Lediglich eine VESA-Montagehalterung vermisse ich hier. Zum Glück hat MSI hier auf Lautsprecher verzichtet, das hätte dem Preis bestimmt um paar Euro nach oben getrieben.

    7. Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten
    Vor allem mit der hochwertigen Verarbeitung und dem Curved-Panel mit der sehr schnellen Reaktionszeit von 1ms hebt sich dieser Monitor von anderen Monitoren ab.
    Dass man mit dem Curved-Panel besser ins Spielgeschehen eintauchen kann, halte ich für reines Marketing. Es ist aber angenehm für die Augen und ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt und merke gleich den Unterschied, wenn ich wieder in meinen Monitor mit einem geraden Panel schaue.

    8. Video
    Mein Unboxing Video findet ihr unter:
    YouTube

    9. Fazit
    Mein neuer MSI Optix G241VC von Mindfactory überzeugt durch sein edles Design und seine Leistung. Wer bei seiner Hardware Wert auf Optik legt, ist hier definitiv richtig. Die Gaming-Leistung überzeugt durch 75hz Bildwiederholfrequenz, 1ms Reaktionszeit, Curved-Panel (zwar nicht speziell für Gaming aber ich habe mich sehr schnell dran gewöhnt und möchte es nicht mehr missen, egal, ob beim Surfen oder Zocken). Wer bereits eine AMD Grafikkarte hat, profitiert zusätzlich von AMD FreeSync. Insgesamt ein sehr guter Monitor, der kaum Wünsche offenlässt und perfekt für Gaming geeignet ist.
    Screenshot_20200308-190618_Video Player.jpg

    Positiv:
    - Curved-Panel
    - 1ms Reaktionszeit
    - 75hz Bildwiederholrate
    - Hochwertiges Design und Verarbeitung

    Negativ:
    - Möglichkeit für VESA fehlt

    Neutral (aus meiner Sicht, da für mich unwichtig):
    - Keine Lautsprecher
    - Keine Höhenverstellung

    Abschließend möchte ich mich noch bei Mindfactory bedanken, bei dieser Aktion mitmachen zu dürfen.

    Beste Grüße
    MTxLukas

  5. #5

    Standard Der MSI Optix G241VC im Test I Testers Keepers

    Der MSI Optix G241VC im Test I Testers Keepers

    Design:
    Der Bildschirm wirkt mit seinem matt-schwarzen Rahmen und den fehlenden (sonst für MSI typischen) LED Einlassungen schlicht, wobei eben diese Schlichtheit ihm eine gewisse Eleganz zukommen lässt. Der Rahmen fällt sehr schmal aus, ist dabei jedoch noch dick genug, um eine anständige Webcam daran zu befestigen (Streaming Hallo!).
    Das matte Display passt nicht nur zum restlichen Design, sondern erfreut den fensternahen PC-Nutzer auch durch die nicht vorhandene Lichtreflektion. Mit einem Seitenverhältnis von 16:9 entspricht der Monitor dem heutigen Standard. Die Bildschirmdiagonale beträgt 59,94cm, also ganz knapp unter 24 Zoll. In der Nutzung wirkt das Bild allerdings ein wenig größer, als man bei dieser Zahl erwarten würde. Dies ist dem gebogenen Panel zu verdanken, hierzu jedoch später mehr. Der Bildschirm selbst steht auf einem Y-förmigen Fuß aus Aluminium, was nicht nur aus designtechnischer Sicht eine gute Entscheidung war, sondern auch in Puncto Stabilität. (Der Bildschirm fällt ohne Fuß wider den Erwartungen recht leicht aus. Der im Gegensatz dazu schwere Aluminiumfuß hat daher selbst bei den wackeligsten Tischen nicht zu kämpfen.) Auf der Rückseite besitzt der Monitor eine Art Verdeck aus Plastik, welches die Anschlüsse des Bildschirms verbirgt. Dadurch wirkt der Monitor auch von hinter sehr aufgeräumt, allerdings bin ich persönlich kein großer Fan von der daraus resultierenden Kabelführung. Gut schaut es trotzdem aus! Am vorderen unteren Rahmen befindet sich mittig der leicht silberschimmernde MSI-Schriftzug. Am rechten unteren Eck befindet sich die Beschriftung der Knöpfe für den Strom und die Menüführung. Diese sind allerdings recht schlecht ohne direktes Licht zu erkennen, was hier ein Manko darstellt. Die Knöpfe selbst, befinden sich an der Unterseite des Monitors.


    Verarbeitung:
    Der Rahmen ist aus hochwertigem Kunststoff gefertigt und die einzelnen Elemente des Rahmens sind mit gutem Lückenschluss zusammengefügt. Die Knöpfe des Monitors wirken im Gegensatz zu der restlichen Verarbeitung nicht sehr wertig, was besonders nach mehrmaligem Drücken auffällt. Schade! Die Bildschirmoberfläche kommt ohne Kratzer, oder derartiger Mängel daher. Der Aluminiumfuß ist wie bereits im Punkt Design beschrieben, ein absolutes Plus, was auch für die Verarbeitung gilt. In meinem speziellen Fall hat das Panel einen toten Pixel, was allerdings ein häufiger Produktionsfehler aller Arten von Monitoren ist. Mich stört es nicht, da es sich hierbei um ein Low-Budget Gerät handelt und man den Fehler kaum wahrnimmt, allerdings mag es den ein oder anderen Nutzer stören.

    Montage:
    Das Befestigen des Monitors am Fuß ist mit zwei Schrauben getan und könnte leichter nicht sein. Der Fuß selbst besteht aus dem Y-Förmigen Bodenstück und dem nach oben führenden Hals. Beide Teile fügt man mit einer Schraube zusammen. Kein Problem. Leider lässt sich der Bildschirm nicht in der Höhe verstellen. Beachtet man also die Regeln des gesunden Sitzens (Knie und Arme im rechten Winkel, Bildschirmoberkante auf Augenhöhe), so benötigt man eine Erhöhung, um darauf den Monitor zu platzieren. Es wird keine zusätzliche Software benötigt, um den Bildschirm in Betrieb zu nehmen. Kabel rein, Rechner an, Easy Peezy Plug `n Play. Das bereits erwähnte Verdeck der Anschlüsse an der Rückseite des Monitors wirkt nicht sonderlich stabil, daher empfiehlt es sich nicht allzu viel Kraft auf eben dieses Teil auszuüben. Für Nutzer, die den Monitor häufiger ab- und anschließen ist es ratsam, das Verdeck nicht zu nutzen, da nach erster Einschätzung eben dieses Teil keine lange Lebensspanne besitzt.

    Leistung:
    Der G241VC besitzt eine Full-HD Auflösung von 1920x1080, was dem heutigen Standard entspricht. Das Panel selbst ist ein VA-Panel (Vertical Alignment), wodurch der Bildschirm einen bemerkenswert guten Kontrast von 3000:1 liefert. Die sonst in dieser Preisklasse zu findenden TN-Panel (Twisted Nematic) kommen im Vergleich mit einem Kontrastwert von 1000:1 daher und wirken dementsprechend eher gräulich, wo das Bild eigentlich schwarz sein sollte. Die Farbtreue des VA- Panels ist ebenfalls um Welten besser als die eines üblichen TN-Panels, was besonders bei bunten Szenarien auffällt. Unterwasserwelt, fremder Planet, oder virtuelle Großstadt, die Farben knallen, die Schattierungen lassen sich sehen. Ganz an die Farbtreue eines IPS-Panels (In-Plane Switching) kommt unser VA-Panel natürlich nicht heran, allerdings muss es das auch nicht. Die Blickwinkelstabilität ist absolut ausreichend, was besonders dadurch verstärkt wird, dass es sich hierbei um ein Curved-Display handelt. Die Reaktionszeit des Monitors ist mit 1ms angegeben, was in Anbetracht der Bauart des Panels zwar nicht ganz erreicht werden kann, allerdings ist die leichte Augenwischerei bei der Angabe der Reaktionszeit leider industrieller Standard. Nach einem ausgiebigen Test (League of Legends, Rainbow Six: Siege, Monster Hunter World) gab es im Bereich der Reaktionszeit allerdings nichts zu bemängeln. Möchte man auf Nummer sicher gehen und die bestmögliche Reaktionszeit erreichen, z.B. im Bereich des E-Sports, kommt man um den Kauf eines TN-Panels nicht herum. Die Bauart dieser Panels erlaubt eben einfach die besten Reaktionszeit. Der G241VC hat eine Bildwiederholungsrate von 75Hz. Das heißt nichts anderes, als dass er 75 Bilder pro Sekunde darstellen kann. Dabei spielt es keine Rolle, wie viele Bilder die Grafikkarte dem Bildschirm zur Verfügung stellt, der Bildschirm kann maximal 75 Bilder pro Sekunde darstellen. Der Unterschied zu den üblichen 60Hz Monitoren viel im Test durch eine sanftere, man möchte fast sagen geschmeidigere Bilddarstellung auf. Besonders für Nutzer mit einer guten Full-HD Grafikkarte sind hier die 75Hz ein guter Kompromiss zwischen Kosten und Bildwiederholungsrate. Die meisten neuen Spiel stemmt eine herkömmliche Full-HD Grafikkarte mit bis zu 90 Bildern pro Sekunde auf den höchsten Einstellungen. Die 75Hz lassen daher mehr tatsächliche Bilder zu, als ein normaler 60Hz Monitor. Die Option eines 144Hz Bildschirms klingt zwar verlockend, allerdings sollte die eigene Grafikkarte dann auch nahezu 144FPS stemmen, ansonsten holt man nicht die mögliche Leistung aus dem Bildschirm heraus, für die man gezahlt hat. Ein HDMI-Anschluss, sowie ein VGA-Anschluss sind vorhanden, jedoch kein DisplayPort. Warum man anstatt dem VGA-Anschluss (VGA ist eigentlich nur noch für das Nutzen eines Beamers relevant, da hier lange Zeit auf digitale Anschlüsse verzichtet wurde) nicht einen DisplayPort verbaut hat, ist mir ein Rätsel, besonders in Anbetracht des nächsten Features. Der Monitor unterstützt AMD FreeSync, was das Spielerlebnis durch die mit der Grafikkarte synchronisierte Bildwiederholung sehr verbessert, allerdings NUR wenn man eine AMD Grafikkarte besitzt. Nvidia arbeitet zwar mit Adaptive Sync gerade an einer Lösung, um die eigene Technik auch auf nicht dafür konzipierten Bildschirmen zum laufen zu bringen, aber dieser Spagat scheitert allerdings leider recht häufig daran, dass das Programm nur mit einer DisplayPort-Verbindung richtig funktioniert. Haben wir hier nicht, wir haben einen VGA-Anschluss, heißt AMD-GPU´s sind beim G240VC klar im Vorteil. Kommen wir zu guter Letzt zu einem der auffälligsten Features, dem Curved-Design. Nach wenigen Minuten hatte man sich an die Krümmung gewöhnt und besonders bei Spielen wie League of Legends viel auf: Die periphere Sicht dankt. Vielleicht handelt es sich hier auch um eine subjektive Einschätzung, jedoch zeigte der Switch auf den alten „Flat“-Screen, dass hier tatsächlich schwerer viel, aus dem Augenwinkel Dinge wahrzunehmen. Zusätzlich wirkt der Display in der Nutzung ein klein wenig Größer als er tatsächlich ist, was die Krümmung durch den höheren Grad an Immersion erzeugt. Leider habe ich keinen Vergleich zu Monitoren mit anderen Krümmungsverhältnissen, denn es wäre interessant zu ermitteln, wie diese Empfindungen mit dem Krümmungsgrad variieren. Nachtrag: Der Bildschirm verfügt über einen Blaufilter, hier Eye Saver genannt. Wer es nicht weiß, man macht die dunkleren Blau-Anteile des Lichts dafür verantwortlich, dass man schlechter müde wird, wenn man sich diesem Licht aussetzt. Nicht das man tatsächlich „nicht“ müde wird, dass wäre ja ein Ding, sondern dass der Körper nicht die notwendigen Mechanismen aktivieren kann, um sich selbst auf den Schlaf vorzubereiten. Man könnte an dieser Stelle noch eine Menge über Neurotransmitter sprechen, aber in aller Kürze, wer vor dem Schlafen gehen noch gern in den Bildschirm schaut, der muss sich hier durch die Blaureduktion weniger Gedanken um seinen Schlaf machen.

    Preis-Leistungsverhältnis/Fazit:
    Der momentane Kaufpreis auf mindfactory.de von 129 Euro (Stand 08.03.2020), grätscht mir ordentlich in die vorbereitete Vergleichsrecherche. Und das im positiven Sinne! War der Preis doch vor einer Woche noch bei rund 150 Euro. Tatsächlich würde ich mit Ausnahmen bei dem jetzigen Preis eine deutliche Kaufempfehlung ausstellen. Diese Kaufempfehlung ist nur dann eingeschränkt, wenn:
    1. ….du eine Nvidia-GPU benutzt. Dann heißt es leider für dich kein FreeSync und co. (VERBAUT DisplayPorts!)
    2. ….dich Curved-Bildschirme so gar nicht interessieren. Dann gibt’s gleiche Leistung auch billiger.
    3. ….deine Grafikkarte unter oder deutlich über 75fps ausspuckt. Ist man so bei 60fps im Schnitt, dann lohnt sich der Kauf eines 75Hz Monitors nicht. Spielst du mit 120fps und aufwärts, dann freut man sich zwar über die 15 Bilder mehr, allerdings sollte man dann direkt zu einem 144Hz Bildschirm greifen.
    4. ….du dich in höheren Auflösungen als Full-HD bewegst (Klarer Punkt, aber trotzdem wichtig).

    Letztlich zeigt mein MSI Optix G241VC Test, dass Curved-Design nicht viel kosten muss. Der Monitor von MSI ist hochqualitativ verarbeitet, schaut schick aus, bietet gute Farben und einen herausragenden Kontrastwert. Die Reaktionszeit ist klar auf Gaming ausgelegt und zusätzliche Features wie FreeSync und die Bildwiederholungsrate von 75Hz lassen für den Preis keine Wünsche offen. Wer also einen Curved-Monitor sucht und in 1920x1080p für kleines Geld mehr aus seinen Lieblingstiteln herausholen will, der ist beim MSI Optix G241VC an der richtigen Adresse.

    Das Unboxing gibts hier.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  6. #6

    Standard

    Vorneweg: Ich habe diesen Monitor im Rahmen der Testers Keepers Aktion erhalten. Dies bedeutet, dass ich den Monitor kostenlos bekomme und im Gegenzug diese Rezension verfasse.

    - Design
    Beim Auspacken macht der MSI Optix G241VC einen guten ersten Eindruck. Der Standfuß ist solide, vermutlich aus Gussmetall. Der Monitor selbst ist gut verarbeitet, nichts knarzt oder wackelt. Beim Zusammenbau des Fußes mit dem Display erscheint es zunächst so, dass der Fuß doch sehr wackelig ist. Nach einem beherzten Nachziehen der Schrauben, ist dieses Wackeln aber auch behoben. Die Anschlüsse für die Grafikkarte sowie Strom verbergen sich hinter einer abnehmbaren Blende aus Plastik. Auch diese sitzt nach dem ersten herausnehmen und wieder einsetzen wieder gut am Platz.
    Der Gesamteindruck ist stimmig. Alles ist in schlichtem Schwarz gehalten, es gibt auf den ersten Blick nichts, was das Auge stört. Diese Schlichtheit hat jedoch auch einen klaren Nachteil: Die Beschriftung der Tasten zur Steuerung von z.B. Helligkeit oder Game-Mode sind lediglich durch eine Vertiefung realisiert. Dies ist bei ungünstigem Licht nicht zu erkennen. Da man den Monitor meist aber nur einmal auf seine eigenen Bedürfnisse einstellt, ist dieser Punkt verschmerzbar.
    Positiv ist die mittige Aussparung am Monitorfuß, welche als integriertes Kabelmanagement dient. Hier können die vorhandenen Kabel sauber hindurch gefädelt werden, sodass eine gewisse Ordnung auf dem Schreibtisch herrscht.
    Das Design des MSI Optix G241VC ist ansonsten relativ schlicht gehalten. Der MSI Schriftzug ist auf der Vorderseite sowie auf der Rückseite zu finden. Der MSI "Drache" ziert weiterhin die Rückseite (die man aber vermutlich kaum sehen wird).

    - Verarbeitung
    Der Fuß besteht aus Gussmetall, welches einen grundsoliden Eindruck hinterlässt. Das Scharnier, welches den Fuß mit dem Display verbindet und ein leichtes Kippen ermöglicht, ist weder zu wackelig noch schwergängig. Die Knöpfe zum Bedienen des On Screen Displays sind ein wenig hackelig. Hier hätte ich mir qualitativ höherwertige Knöpfe gewünscht. Der Plastikrahmen um das Display ist grundsolide und knarzt nirgendwo. Hier stimmt die Verarbeitung

    - Montage
    Die Montage ist sehr einfach und in wenigen Handgriffen erledigt. Es müssen lediglich die beiden Teile des Standfußes miteinander verschraubt werden. Anschließend wird das Scharnier des Displays an den Fuß geschraubt. Zu guter Letzt kommt noch eine Zierblende über die Schrauben des Scharniers. Diese wird einfach aufgesteckt und macht so einen etwas wackeligen und billigen Eindruck. Das alles dauert nur zwei bis drei Minuten.
    Neben dem Monitor mit Standfuß selbst ist im Lieferumfang Folgendes enthalten: Stromkabel, HDMI Kabel, VGA Kabel sowie eine Anleitung bzw. die Garantiebedingungen.


    - Leistung
    Das Curved Display ist matt gehalten und nicht glänzend. Dies ist ein klarer Pluspunkt für die Alltagstauglichkeit, da es bei spiegelnden Displays immer irgendwo eine Lichtquelle gibt, die stört.

    Der Monitor besitzt neben dem Stromanschluss nur jeweils einen VGA- sowie HDMI-Eingang. Einen Anschluss für ein Displayportkabel sucht man leider vergeblich. Da keine internen Lautsprecher verbaut sind, gibt es auch keine Anschlussmöglichkeiten für ein Lautsprecherkabel.
    Ein USB-Hub ist ebenfalls nicht verbaut. Gerade um Tastatur und Maus sauber am Desktop anschließen zu können, oder aber mal eben einen USB-Stick ein zu stecken, wäre dieser wünschenswert.

    Die Bedienung des On Screen Menüs wird ein wenig dadurch erschwert, dass man die Beschriftung der Tasten bei ungünstigen Lichtverhältnissen nur schwer oder gar nicht erkennen kann. Hat man sich nach kurzer Zeit jedoch an die Steuerung gewöhnt, findet man sich gut in den Menüs zurecht. Die Einstellmöglichkeiten
    Weiterhin ist an der unteren rechten Ecke eine blaue LED verbaut, über welche man sehen kann, ob der Monitor eingeschaltet ist oder nicht. Dies ist gerade beim ersten Anschluss zur Fehleranalyse (hat der Monitor Strom?) sehr hilfreich.

    Das On Screen Display bietet neben den üblichen Einstellmöglichkeiten von Helligkeit, Kontrast, Farbtemperatur etc. weiterhin auch einige Presets. Diese sind: Standard, Movie, FPS, RTS und Eye Saver.

    Die Ausleuchtung des Displays ist nicht ganz optimal. Speziell zu den Rändern hin wird es heller als in der Mitte des Monitors.

    Mein Monitor wurde mit einem Pixelfehler ausgeliefert. Dieser befindet sich im unteren Bereich recht mittig. Dies ist insbesondere beim Schauen von Filmen störend, aber auch bei anderen Arbeiten stört dieser permanent schwarze Fleck. Man ist stets versucht, ihn weg zu wischen (was aber leider nicht klappt). Eine Reklamation bei Mindfactory ergab, dass ich mich an den Hersteller (also MSI) wenden sollte. Dies habe ich natürlich auch gemacht und das ist nun eine Woche her. Leider kam als Antwort bisher nur zurück, man arbeite an einer Lösung. Vermutlich handelt es sich hierbei um eine vorformulierte Standardantwort. Bis zum Ende der Deadline für den Testers Keepers Review lag mir keine weitere Antwort vor. Sobald sich da etwas neues ergibt, werde ich das hier ergänzen.

    Leider stört der Pixelfehler beim Filmgenuss doch sehr. Weiterhin kann man sich nicht einfach so gemütlich auf die Couch hocken, da das Bild sehr stark vom Blickwinkel abhängt. Auch wenn man gemeinsam mit anderen einen Film am PC schauen will, kommt hier keine Freude auf. Bei der recht kleinen Größe von 23,6" ist der Bildschirm aber ohnehin nicht dafür gedacht. Auch der Movie Modus bringt hier nur minimale Abhilfe.

    Beim Bearbeiten der letzten Urlaubsbilder wirken die Photos "weißgewaschen", es fehlt einfach der Pepp in den Bildern. Dunkle Bereiche werden überhellt dargestellt. Die Bildbearbeitung macht an diesem Monitor einfach keinen Spaß.

    Der First Person Shooter Counterstrike spielt sich mit dem Monitor hervorragend. Gegner sind auch in dunklen Ecken sehr gut zu sehen. Das gekrümmte Display erleichtert es, stets das gesamte Spielgeschehen im Blickfeld zu haben. Die Latenzen bei der Bildanzeige sind definitiv geringer als bei anderen, mir zur Verfügung stehenden Monitoren. Mangels fehlendem Messequipment kann ich allerdings nur diese relative Aussage und keine absolute Messung machen. Ob die 1ms Reaktionszeit wirklich erreicht wird, kann ich nicht sagen, aber sehr weit davon weg ist der Monitor sicherlich nicht.
    Weiterhin ist es möglich, über das On Screen Display des Monitors ein Fadenkreuz dauerhaft auf dem Bildschirm anzeigen zu lassen. Es stehen dazu zwei unterschiedliche Designs jeweils in Rot oder Grün zur Verfügung. Dies kann einen enormen Vorteil darstellen. Beispielsweise haben einige Sniperwaffen im nicht gezoomten Modus eigentlich keinerlei Fadenkreuz. Das Zielen auf den Gegner ist somit nur sehr vage möglich. Mit dem MSI Optix G241VC wird das sehr erleichtert.
    Hier kann der Monitor mit seinem FPS-Modus ganz klar punkten.


    - Preis-/Leistungsverhältnis
    Ein Curved Display ist in diesem Preisbereich selten zu finden. Der Optix G241VC von MSI kann in Punkto Design und Reaktionszeit punkten. Klare Abstriche muss man dagegen beim Schwarzwert sowie der Farbwiedergabe machen. Wer damit leben kann, bekommt für derzeit 139¤ einen brauchbaren Monitor fürs Gelegenheitsspielen. Wer jedoch längere Zeit am PC arbeiten muss oder Anwendungen benutzt, bei denen es auf farbgetreue Wiedergabe ankommt, sollte sich nach einem anderen Modell umschauen. Aufgrund der nicht ausreichend vorhandenen Blickwinkelstabilität ist er auch weniger dafür geeignet, zusammen mit anderen Leuten z.B. einen Film oder die Bildersammlung des letzten Urlaubs am Rechner an zu schauen. Der Pixelfehler lässt auf ein mangelndes Qualitätsmanagment beim Hersteller schließen.

    - Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich
    Im Vergleich zu teureren Curved Displays fällt vor allem der geringe Blickwinkel auf, bei welchem man das Dargestellte noch klar sehen kann. Weiterhin ist der Schwarzwert um einiges schlechter als bei der Konkurrenz. Positiv hervor zu heben sind dagegen die Latenzen sowie das einblendbare Fadenkreuz.


    Kurz zusammengefasst:
    PRO:
    - Design
    - mattes Display
    - kurze Latenzen
    - niedrige Helligkeit
    - blasse Farben

    CONTRA:
    - Pixelfehler bei Auslieferung
    - Bild sehr abhängig vom Blickwinkel
    - "nur" 75Hz
    - kein Displayport
    - schlechter Schwarzwert

    - Fotos/Screenshots/Videos gemäß den Teilnahmebedingungen

    IMG_20200307_230705.jpg
    IMG_20200307_230714.jpg
    IMG_20200307_230722.jpg
    IMG_20200307_230727.jpg
    IMG_20200307_230744.jpg
    IMG_20200307_230822.jpg
    IMG_20200307_230833.jpg
    IMG_20200307_234355.jpg

    Mein Unboxing ist hier zu sehen: YouTube

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Testers Keepers mit XPG
    Von Lady Marketing im Forum PC Komponenten
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 14.05.2019, 18:45
  2. XPG Testers Keepers
    Von Lady Marketing im Forum News
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 04.04.2019, 10:24
  3. Testers Keepers mit MSI
    Von Marketingman im Forum News
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 03.04.2018, 13:48
  4. TT 09.12.2016 - Testers-Keepers --- Die X-te
    Von MrMorgan im Forum Chaosecke
    Antworten: 51
    Letzter Beitrag: 10.12.2016, 00:59
  5. Corsair Testers Keepers Special Edition II - Testers Keepers
    Von Ms. Marketing im Forum PC Komponenten
    Antworten: 27
    Letzter Beitrag: 17.11.2016, 22:46

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •