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Thema: Testers Keepers mit MSI X470 GAMING PLUS MAX AM4

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Marketing The Kid
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    Standard Testers Keepers mit MSI X470 GAMING PLUS MAX AM4

    Hier findet Ihr die Reviews aus der Testers Keepers Aktion mit MSI vom 27.01.-02.02.2020.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers mit MSI X470 GAMING PLUS MAX AM4
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  2. #2

    Standard

    Hallo Community,
    habe soeben ein unboxing Video zum MSI X470 GAMING PLUS MAX bei Youtube veröffentlicht.
    Link: YouTube
    Viel Spaß beim anschauen.
    LG Martin

  3. #3

    Standard

    Hallo liebe Community,

    heute will ich mich zu meinem aktuellem Testobjekt äußern, dem

    MSI X470 GAMING PLUS MAX

    20200217_133343.jpg

    ich habe schon ein kleines Unboxing Video geuploaded welches Ihr Euch gern noch anschauen könnt...
    YouTube

    Die Optik des Boards ist genau nach meinem Geschmack, Schwarze Grundfarbe mit Silbernen Akzenten welches das Board für mich als wirklich ansehnlich macht.
    Persönlich bin ich ja kein RGB Fan und finde genau deswegen diese Akzente besonders interessant. Auch der Einbau gestaltete sich so einfach das selbst mein Sohn der ja noch LAIE ist, immer sofort Verstand warum ich was machen musste.
    Ich hatte das Glück das die Abstandshalter meines Cases genau angepasst waren um das Board darauf zu fixieren. Sollte dies der Fall bei Euch nicht sein ist dies aber dennoch sehr einfach zu regeln. Die Rückseitenblende lag dem Paket bei und war sofort gewechselt ein einfaches Einklinken reichte schon.

    Das Handbuch half dabei die Pins für den Reset und Power-Switch sofort zu Connecten was mein Sohn dann auch tun durfte. Die Anschlüsse für die Lüfter sind auf dem Board und dem Handbuch gut ersichtlich Beschrieben und einfach zu Installieren.
    Ein 4Pin Anschluss für eine Wasserkühlung ist auch vorhanden welches auch diesen Einbau sehr erleichterte. Das BIOS unterstützt übrigens auch diese Anschlüsse so das man diese bequem über dieses einstellen kann.

    Das BIOS ist sehr userfreundlich aufgebaut, vom Laien bis zum Erfahrenen User ist hier viel geboten. Bootreihenfolgen, Overclocking, Lüfterregelung alles ist mit wenigen Blicks erreichbar und nutzbar.
    Das BIOS ist Multilingual also wer es lieber auf Englisch oder einer anderen Sprache haben will kann dies mit einem klick ändern. Was mich besonders erfreute war dass das BIOS alle meine Komponenten sofort erkannte und die Timings perfekt übernommen hatte.

    Das Software Paket, welches auf der CD beiliegt ist für den ein oder anderen sehr hilfreich aber nicht für jeden von -nöten. CPU-Z zb oder der Hauseigene MSI APP Manager liegen mit dieser zur Installation bereit.

    app manager.jpg

    Sollte man kein optisches Laufwerk mehr besitzen so kann man die Software auch auf der Seite von MSI einfach herunterladen.

    Die Treiber für den onboard Sound, SATA, LAN sind ebenfalls auf der Seite erhältlich oder eben auf der zuvor genannten CD Verfügbar.

    Das TOOL Live-Update 6.0 hilft dabei Eure Treiber und Tools von MSI auf dem Aktuellen Stand zu halten.

    live update.jpg

    Jetzt aber mal zu den Fakten des Boards.

    Ein ATX Board welches für den AMD Markt erschaffen wurde, Alle gängigen AM4 Prozessoren der Ryzen Klasse können damit betrieben werden.
    TDP Limit liegt hier bei 105W laut Hersteller.

    4 DDR 4 RAM Slots sind Vorhanden und Verarbeiten
    von 2133 bis zu 4133 (OC) so ziemlich jeglichen Riegel den man so Verwenden möchte. MAX 64GB

    Ebenfalls sind 2 M2 Anschlüsse Vorhanden und im Packungsinhalt liegen sogar dafür beigelegte Schrauben damit man diese auch Fixieren kann.

    Zwei PCI Express 3.0 Slots sowie ein PCI Express 2.0 Slot lassen auf diesem Board sogar ein Verbund von GPUs zu (Hybrid-CrossFireX, CrossFireX, 3-Wege-CrossFireX).
    Eine Integrierte 7.1 Schnittstelle (Realtek ALC892) ist ebenfalls Vorhanden, und sollte man auf einen Ryzen mit Integrierter GPU Einheit verfügen,
    so kann man die HDMI oder DVI-D Anschlüsse auf der Rückseite verwenden. Ein Toslink ermöglicht auch das Senden via Optischer Signalübertragung, Welches ich zb für mein Headset verwende.
    2 USB 3.1 sowie 4 USB 3.0 Anschlüsse lassen genug Optionen zum Anschluss aller möglicher externen Geräte zu.
    Ein Realtek 1GB LAN (RJ45) sorgt dafür das ihr Euch in Euer Netzwerk einklinken könnt.

    20200218_134455.jpg

    Was mich persönlich erfreut hat war einen PS/2 Anschluss zu finden.

    Auf dem Board finden wir ebenfalls 6 SATA Anschlüsse die 6GB/s ermöglichen. Sollte man ein RAID Verbund aufsetzen wollen so ist dieser ohne weiteres möglich denn das Board unterstützt hier den 0,1,10 Modus bereits.
    Ebenfalls Intern sind noch 1 serieller, 1 paralleler, 4x USB 3.0 und 4x USB 2.0 Anschlüsse vorhanden sollte Euer Rase dies Unterstützen.

    Anschlüsse für Eure Fan´s 1x CPU-Lüfter 4-Pin, 4x Lüfter 4-Pin, 1x Pumpe 4-Pin sorgen für genug ab oder Zuluft.
    Ein RGB Header 4 Pin ist ebenfalls auf dem Board damit Ihr mehr Farbe ins System bringen könnt ( Mystik Light )

    Um die Ryzen der 3 Klasse zu benutzen solltet Ihr eventuell ein BIOS Flash machen, welches aber dank des im BIOS Integrierten Tools relativ einfach von statten geht.
    Solltet Ihr beide M2 Anschlüsse nutzen, wird der dritte PCI Express Slot nicht mehr unterstützt.
    Das BIOS ist optisch sehr Übersichtlich und erfreut mich an allen Informationen die ich diesem Entnehmen möchte. Die meisten Timings wurden Automatisch übernommen was die Nutzung sehr einfach macht.

    Der Packung liegen des weiteren noch 2 SATA Verbindungskabel bei und ein Kleiner Case Aufkleber von MSI sollte man diesen Verwenden wollen, meiner wurde von meinen Töchtern bereits auf meinem Case Fixiert.

    20200218_134454 (1).jpg


    Der Einbau war sehr einfach und auch für einen Laien dank des beigelegten Handbuchs sehr einfach verständlich,
    Ebenfalls ist ein Installations- Blatt beigefügt wo man sogar per Scannens eines Codes sich dazu passende YOUTUBE Videos anschauen kann um jeden Schritt der Installation zu begleiten.
    Wer also auf der Suche nach einem Board bis 100¤ ist und ein Ryzen System aufbauen möchte , dem kann ich dieses Board nur Empfehlen.

    Mein Abschließendes Fazit ist das man eine Menge Leistung für das doch kleine Geld bekommt, für mich ein Board welches ich nochmals Verbauen würde wenn ich ein solches Projekt starten würde , mein Sohn freut sich über ein Leistungsstarkes Board und selbst wenn er nun vom 1700x Upgraden möchte immer noch Kapazitäten besitzt da ja wie schon oben Beschrieben auch die Ryzen der dritten Generation unterstützt werden,
    bisher wird in diesem Testobjekt 32 GB RAM auf 2400mHz genutzt was auch noch Optionen für mehr beinhaltet. Das Feedback lautet viel Spaß für das Gamerherz denn auch ich habe gleich mal die verschiedenen MSI X BOOST Einstellungen getestet und habe wirklich Unterschiede Feststellen können und habe meinem Sohn diese gezeigt und er weiß nun auch diese zu nutzen.
    Ich hoffe ich habe dem ein oder anderen mit diesem Text nun helfen können, wenn es darum geht sich für dieses Board zu entscheiden.
    Geändert von Marketing The Kid (18.02.2020 um 17:39 Uhr)

  4. #4

    Standard Tester Keepers Aktion 2020 MSI X 470 Gaming Plus MAX

    Produkt Bewertung vom MSI X 470 Gaming Plus MAX aus der "Testers Keepers Aktion 2020 in Zusammenarbeit mit MSI


    Das Mainboard wurde mir von der Mindfactory AG zur Verfügung gestellt und ich möchte mich an dieser stelle dafür Bedanke.
    Die Bewertung des Mainboard´s wird sich in 3 Teile aufteilen.
    1. Design, Verarbeitung, Ausstattung
    2. Montage,
    3. Overcloking, BIOS, Kühleigenschaften, Leistung, Preis/Leistung.
    Es wird eine schriftliche Bewertung & eine 3 Teilige Videoreihe geben, die ich dann auf meinem YouTube Kanal Online stellen werde.

    Design/ Verarbeitung/ Ausstattung :
    Das MSI X470 Gaming Plus MAX ist in einem schlichtes Schwarz gehalten , mit leichten Weißen Akzenten. Die Kühlkörper an den Spannungswandlern sehen sehr hochwertig aus. Der Kühlkörper an der southbridge ist passend zu den Kühlkörper an den Spannungswandlern gestaltet. Alle 3 Kühlkörper sehen zwar Hochwertig aus und fühlen sich auch so an, doch optisch gehen diese bei dem vielen Schwarz leider unter. Man hätte die Kühlkörper Weis machen können mit schwarzen Streifen. Um das Ganze ein wenig mehr Abzuheben von dem vielen Schwarz. Damit würden dann die Weißen streifen in der Mitte auch mehr zur Geltung kommen. Den so wie sie jetzt sind gehen diese leider komplett unter wenn weitere Komponenten wie die Grafikkarte, Zusatzkarten oder Kabel u.s.w verbaut sind. Aber sonst ist es ein sehr Hochwertiges Mainboard.
    Was mir auch noch fehlt ist eine Blende für die Anschlüsse ( USB, VGA, Sound ). Was bei einigen B450 Mainboard´s z.B. das Gigabyte B450 Aorus M, welches ich Aktuell in meinem Hauptsystem verbaut habe, und auch Günstiger sind als das X470 ( 76,71 ¤ stand 17.02.2020 ), ist ein M.2 Kühlkörper. Klar es sind 2 X M.2 Slot´s auf dem X470 Mainboard aber da hätte man lieber auf den 2 X M.2 Slot verzichten können und dafür eine Kühlkörper verbauen können.
    Anschlussmöglichkeiten für Lüfter und RGB ist ausreichend geboten. Es sind 4 X System Fan, 1 X CPU Fan und 1 X Pump Fan Anschlüsse vorhanden, was den einbau einer Wasserkühlung zu gute kommt. Meine Aktuelle Wasserkühlung werde ich auf das X470 Mainboard wieder verbauen.
    Es sind 4 x DDR4-SDRAM Bänke vorhanden. In diese können maximal 4 RAM Bänke mit einem Tackt von 1866 - 4100 MHz eingesetzt werden. Maximal können 64 Gigabyte RAM-Speicher verbaut werden.
    Für das Internet ist der Realtake 8111H Gigabit Ethernet Controller mit 10/100/1000 Mbps verbaut. W-lan ist bei dieser Ausführung nicht verbaut, was aber meiner Meinung nach nicht schlimm ist, den die meisten nutzen Lankabel.
    Es können bis zu 6 SATA III genutzt werden, wenn man den zweiten M.2 Steckplatz nicht nutzt. Den durch den zweiten M.2 Steckplatz werden 2 x SATA Anschlüsse Deaktiviert, und somit wären dann nur noch 4 x SATA möglich. Es sind 2 x M.2 SSD´s möglich, 1 x mit bis zu 32 Gbps und 1 x 6 Gbps möglich.Was das Arbeiten mit Windows sehr schnell macht.
    Bis zu 3 Grafikkarten könne verbaut werden, wobei 2 x mit PCI-Express x 16 angebunden sind, und der 3 mit PCI-Express X 8. Dazu hat das Mainboard noch 3 x PCI-Express 1 fach Anschlüsse, für Erweiterungskarten. Crossfire ( Dual Grafikkarten betrieb ) ist durch die 2 x PCI-Express X 16 Steckplätze ohne Verlust natürlich auch möglich. Es wird die Aktuelle Version DirectX 12.0 unterstützt.
    Für den Sound sorgt der 8-Kanal 7.1 Sound mit Audio Boost ( Enjoy Crystal Sound ).
    Anlussmöglichkeiten bietet das Mainboard 2 x UBS 3.2 Gen2 , 4 x USB 3.2 Gen1 und 2 x USB 2.0. Einen P2 für Tastatur oder Maus ist auch vorhanden, HDMI & DVI-D anschluss.
    Das Mainboard ist natürlich für den Sockel AM4 mit dem X470 Chipsatz, also für die Ryzen CPU 1000, 2000, 3000 Serie & auch die APU ( mit integrierter Grafikeinheit ) geeignet.
    In dem Lieferumfang haben wir das Mainboard, 2 x SATA kabel, 1 IO-Blende, 2 x M2 schrauben, 1 x Treiber DVD, Benutzerhandbuch, Kurzanleitung, 1 x SATA Kabel Labels & 1 x MSI True Gaming Sticker.


    Montage :
    Die Montage von dem Mainboard ist wie bei allen anderen Mainboard´s sehr einfach, bzw. da kommt es natürlich auf das Gehäuse drauf an. In meinem Fall geht es sehr einfach, da ich ja ein offenes Gehäuse das Thermaltake Core P3 habe. Das Gehäuse sollte natürlich den Formfaktor ATX unterstützen, sonst wird das Mainboard nicht in das Gehäuse passen.


    Overclocking, BIOS, Kühleigenschaften, Leistung, Preis/Leistung :
    Da das BIOS Menü vom dem X470 Mainboard sehr übersichtlich gestaltet ist, und man sich sehr schnell zurechtfindet, ist das Overclocking der CPU und dem RAM sehr gut möglich.
    Natürlich ist für den RAM ein voreingestelltes XMP-Profil vorhanden, welches man einfach nur laden muss. Natürlich lassen sich die Lüfter die an dem Mainboard angeschlossen sind sehr gut über das Hardware Monitor im Bios steuern, und somit ist ein sehr leise System möglich.
    Durch mein offenes Gehäuse ( Thermaltake Core P3 ) und meiner Wasserkühlung ( Custom Loop ) ist das Mainboard sehr Kühl, und das auch unter Vollast. Die CPU hat im Bios 24°C und das Mainboard 28°C.
    Die Benutzeroberfläsche von dem X470 ist wie bei MSI gewohnt sehr übersichtlich gestaltet. Overclocking hat mit dem Ryzen 5 2600 sehr gut funktioniert und ich konnte die CPU stabil mit 4 GHz bei 1.350 V übertakten. Nach dem Übertakten hatte die CPU im Bios eine Temperatur von 30°C und das Mainboard 32°C. In Windows habe ich eine Temperatur von 28°C. Bei Programm Installation habe ich im schnitt 46°C.
    Unter Cinebench R15 bei 4 GHz habe ich 63,5°C maximal erreicht. Es ergaben sich im Multicore 1362 Punkte. Im Singelcore hatte ich 48,9°C mit 167 Punkten.
    In Spielen wie "The Division2, Ghost Recon Breakpoint oder The Witcher 3" kam ich mit der CPU nicht über 45°C.
    Das Mainboard bekommt man aktuell bei Mindfactory für rund 100 ¤ ( 98,50 ¤ stand 17.02.2020 ) und ist für den Preis ein sehr hochwertiges Mainboard mit zahlreichen Möglichkeiten. Klar den ein oder anderen Punkt muss ich abziehen, aber im großen und ganzen ein sehr gutes Mainboard.
    Wenn man viel zum anschießen hat und nur 1 Rechner hat ist es eine klare Kaufempfehlung. Egal ob als Einsteiger oder Kenner, Das Mainboard biete für jeden was. Es unterstützt alle Ryzen CPU und APU. Also wenn man über den ein oder anderen Schönheitsfehler hinweg sehen kann, und ein günstiges Mainboard mit vielen Anschlüssen sucht ist das MSI X470 Gaming Plus Max das Richtge.

    Link zu dem Video : YouTube
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  5. #5

    Standard

    Link zum Video : YouTube

  6. #6

    Standard

    Tester-Keepers Aktion MSI X470 Gaming Plus MAX


    Hiermit möchte ich meine persönlichen Eindrücke zum Testprodukt MSI X470 GAMING PLUS MAX der mir freundlicherweise zur Tester-Keepers Aktion durch Mindfactory zur Verfügung gestellt würde.



    Design/Verarbeitung und Ersteindruck:
    Das Mainboard präsentiert sich in für MSI üblichen Schwarz/Bunten dennoch für mich sehr schicken Verpackung worauf die wichtigsten Leistungsmerkmale hervorgerufen werden.
    Zum Board selbst gehören neben zwei Werbung bzw. Registrierungskärtchen noch eine Quick Installation Guide, das eigentlichen Benutzerhandbuch, ein Installations-CD, praktische Sticker zur Kabelbeschriftung, ein Hinweiskärtchen zur korrekte Anbringung der Distanzhalter (zwischen Mainboard und Gehäuse), 2 Schwarze S-ATA Kabel, 2 kleine Schrauben zur Anbringung von zwei M.2 Speichermedien und das Schöne in Schwarz/Rot gehaltene I/O Blende.
    Für Liebhaber wie mich, die zum minimalistischen Design stehen, wirkt das Mainboard in matt Schwarz einfach wunderschön und stellt für mein bevorstehendes Projekt die perfekte Basis dar. Alle Komponenten sind sicher und vor allem praktisch angebracht, was sofort auffällt ist, die Taste zum Bios resetten im unterem Bereich des Mainboard und die seitlich nach rechts gerichtete S-ATA Anschlusse, das wirkt sich später bei der Montage positiv. Weiterhin besitzt das Board zwei externe USB 3.0 Anschlüsse, üblicherweise findet man solche Anschlüsse am unteren Rand des Mainboard was sehr ungünstige Auswirkungen mitbringt wenn man plant Lüfter am Boden des Gehäuses zu montieren, in diesem Fall hat MSI aber mitgedacht und ein Anschluss seitlich oberhalb der S-ATA Anschlüsse platziert. Toll gemacht MSI.

    Ausstattung:
    In Anbetracht der Tatsache dass es sich hierbei um ein Einsteiger X470 Board handelt, muss man sich fragen was man damit vor hat. Ich z.B. möchte gerne mein CPU (Ryzen 5 2600X) overclocken, dabei Spielt für mich nicht nur die Geschwindigkeit eine Rolle sondern auch die Haltbarkeit und der Stromverbrauch. Für mein persönliches empfinden bringt das Produkt alles was man braucht um eine solide Mittelklassen Setup zu bauen, selbstverständlich werden alle Ryzen Generationen unterstützt, für die aktuelle 3000 Generation ist sogar keine BIOS update notwendig.
    Das ganze unterstützt von DDR4 Speicher, denn das Board bringt lediglich 4 x Speicherslots, mit einer gesamten Kapazität von 64 GB, bei einer maximalen Taktung von bis zu 4133 Mhz.

    Desweiteren besitzt das Board 6x 4pin Lüfteranschlüße, 1x für CPU, 1x für die Pumpe falls man eine Wasserkühlung anschließen möchte und 4x Gehäuselüfter.
    Intern findet man 6x S-ATA 6Gb/s Anschlüsse und 2x M.2 Steckplätze. Hier ist noch zu erwähnen dass bei Benutzung einer SSD M.2 im M.2_2 Steckplatz sowohl der S-ATA1 als auch der PCI_E6 Steckplatz nicht zur Verfügung stehen.

    Zu den Erweiterungsslots zählen 1x PCIe 3.0 16x, 1x PCIe 8x, 1x PCIe 2.0 16x und 3x PCIe 2.0 x1. Der X470 Chipsatz unterstützt selbstverständlich RAID 0, 1 und 10 Verfahren.

    Für diejenigen die Wert auf RGB legen, das Board besitzt ebenso 2 x 5050 JRGB LED (4pin 12V) Anschlüsse
    Das ebenfalls vorhandene Realtek ALC892 Codec unterstützt 7.1-Kanal-HD-Audio und bringt ein S/PDIF- Ausgang mit.

    Zu den Externe Anschlüsse zählen:

    1x PS/2 Tastatur/Maus
    2x USB 2.0
    1x DVI-D
    1x HDMI 1.4
    4x USB 3.2 Gen.1
    1x LAN (RJ45)
    2x USB 3.2 Gen.2
    5x Audiobuchsen
    1x Optischer S/PDIF

    Mein Setup besteht außer dem Mainboard noch aus folgenden Komponenten:

    Lian Li PC-O11 Dynamic Withe Edition
    Be Quiet Straight Power 550 Watt
    AMD Ryzen 5 2600X
    Corsair Vengeance LPX 16GB (2x8GB) DDR4 3200MHz C16
    2x SSD 250GB Samsung EVO
    1x 2TB Seagate Barracuda
    Corsair H115i V2 AIO Wasserkühlung (280mm)
    Sapphire Pulse Radeon RX 580 8GB
    2x Alpenföhn Wing Boost 3 140mm für die Wasserkühlung Radiator
    6x Alpenföhn Wing Boost 3 120mm Gehäuselüfter
    Geplant sind noch 360mm AIO Wasserkühlung + 3x Alpenföhn Wing Boost 3 120mm und gesleevte Kabel in Rot die das Gesamte Setup abrunden werden

    Montage:
    Das Gehäuse und das Mainboard machen das Leben eines PC-Hobby-Schrauber wie mich sehr einfach, das MSI Board war binnen 5 Minuten montiert, Grafikkarte und Festplatten bzw. SSDs gingen auch sehr schnell. Wobei die meiste Zeit standardgemäß zu Lasten des Kabelmanagement geht, in meinem Fall durch die Zweikammer Funktion des Gehäuses hat man aber zum Glück viel Platz für alle Kabeln so das „Vorne „ nur das nötigste zu sehen bleibt.

    Leistung und Kühleigenschaften:
    2 Dinge fielen mir beim ersten einschalten sofort auf, das Mainboard besitzt 4 EZ DEBUG LED’s Indikatoren, sie sind rechts neben der RAM Sockel B2 platziert und zeigen eventuelle Fehlverhalten von Bootvorgang, Grafikkarte, CPU und RAM. Oberhalb des Speicherslots sind nochmals LED’s zu finden, zeigen aber nur die RAM Belegung auf.

    Beim Bootvorgang könnte ich sofort in den Bios gelangen wo ich nur die Speichertaktung auf 3200 Mhz eingestellt habe, dies ist einfach durch die A-XMP Funktion einzustellen, dort sind 2 Profile voreingestellt, bei Profil 1 tacktet der RAM auf 2933 Mhz, beim Profil 2 sind es 3200 Mhz.
    Nachdem ich Windows 10 Pro und alle Treiber (Chipsatz, Grafiktreiber, Sound und Java) installiert habe, wollte ich natürlich das System testen, dafür habe ich folgenden Ergebnisse erzählt: CinebenchR15 1357, CinebenchR20 3047 und 3DMark 4594. Selbstverständlich werden die Ergebnisse durch das übertackten der CPU ein bisschen besser ausfallen, hier wollte ich aber primär auf die Stabilität des Systems eingehen was sich tatsächlich als Stabil und leise erwies. Selbst im alltäglichen Spielverhalten, in meinem Fall 3 Stunden ca. Forza Horizon 4 pro Tag lief das System Problemlos und vor allem flüsterleise.

    Haltbarkeit und Vergleich zu anderen Produkte:
    Zur Haltbarkeit des Mainboards kann ich natürlich nicht viel sagen, ich kann aber auf fast 20 Fehlerfreie Jahre Erfahrung mit MSI Produkte zurückgreifen, Das MSI 875P Neo-FIS2R war übrigens mein erstes Mainboard aus dem Hause MSI.

    Fazit und Preis/Leistung
    Das MSI X470 GAMING PLUS MAX bringt meiner Meinung nach alles was das Gamer Herz begehrt, dennoch sollte man sich vor dem Kauf die Frage stellen was man damit machen möchte, aber vor allem ob es sich noch lohnt ein Mainboard mit den X470 Chipsatz zu kaufen, oder doch lieber auf ein Mainboard mit dem aktuellen X570 Chipsatz greifen?
    Ich denke das MSI Gaming Plus Max richtet sich prinzipiell an Overclocking begeisterte aber auch (mit einem Preis von aktuell durchschnittlichen 100,00¤) Preisbewusste User wie mich die mehr Wert auf die Substanz legen als das Aussehen. Wer auf PCIe 4.0, auf Adressierbare RGB Header verzichten kann und preislich „im Rahmen“ bleiben möchte ist hier genau richtig.
    Für mich sprechen eindeutig:
    Das Overclocking Potential, das schlichte Design und der Preis.

    Das Mainboard wurde mir im Rahmen der „Tester Keepers“ Aktion zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an MSI und das gesamte Mindfactory Team.

    Youtube Unboxing

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    Geändert von Marketing The Kid (21.02.2020 um 11:42 Uhr)

  7. #7

    Standard Tester-Keepers Aktion MSI X470 Gaming Plus MAX

    Hinweis: Manche der eingefügten Bilder stehen auf dem Kopf, Ursache ist mir nicht bekannt und ändern läßt es sich nicht mehr. Vielleicht kann der Admin das korrigieren.

    Hallo Community,
    Ich wurde im Rahmen der „Tester Keepers“ Aktion zum MSI X470 Gaming Plus MAX ausgewählt um dieses Produkt zu testen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an MSI und das gesamte Mindfactory AG Team.

    Dieses Review besteht aus folgenden Teilen:
    - Kleines Video zum Unboxing Link: YouTube
    - Einen Überblick über die Features
    - Den Einbau ins Gehäuse
    - Software und Bios
    - Leistung
    - Fazit

    Bei der Bewertung habe ich meine Erfahrung mit dem Mainboard sowie meine Meinung einfließen lassen.
    Für die Tests wurden folgende Tools verwendet: Prime95, HWInfo, Aida64 CPU-Z, CINEBENCH R15/20

    Im stabilen Karton liegt oben auf das schwarze Mainboard in einem antistatischen Kunststoffbeutel. Darunter befindet sich folgendes Zubehör:
    - Quick Installation Guide mehrsprachig
    - Handbuch mehrsprachig
    - Schwarze Blende mit MSI Logo für die hinteren Ein/Ausgänge
    - 2x m.2 Schraube
    - 1x SATA Kabel 50cm Länge gerade/gerade
    - 1x SATA Kabel 50cm Länge gerade/gewinkelt
    - Eine Auswahl von Aufklebern für das Kabelmanagement
    - Treiber CD Mainboard
    - 1 MSI Case Aufkleber

    Mainboard - Design, Verarbeitung und Anschlussmöglichkeiten:
    Das MSI X470 Gaming Plus MAX ist vom Grund her schwarz, die Kühler auf den Spannungswandler und dem Chipsatz sind in schwarz mit weißem Schriftzug gehalten. Schön ist die schwarze rückseitige Anschlussblende mit MSI rotem Logo. Persönlich bevorzuge ich eine fest am Mainboard montierte Verkleidung mit integrierter Anschlussblende.
    Wer es gerne bunt mag, der findet zwei sinnvoll positionierte Anschlussmöglichkeiten für 12V RGB 5050 auf dem Board, leider nicht adressierbar.
    Für die Stromversorgung der CPU stehen in Summe 8 Phasen zur Verfügung. Zwei weitere für den RAM. Im Test konnte damit ein Ryzen 7 2700x auf 4,3GH stabil bei akzeptablen 66°C - 70°C an den Spannungswandlern betrieben werden. Eingesetzt wurde dabei der org. AMD Kühler, welcher als TOP-Blower auch die Spannungswandler kühlt.
    Auffällig ist auch noch der verstärkte PCIe x16 Slots, welcher somit auch schweren Grafikkarten z.B. mit Wasserkühlung sicher in Position halten kann.
    In dieser Preisklasse ist die Verarbeitung insgesamt sehr stimmig und sehr wertig.
    Ein besonderes Feature ist, dass dieses Mainboard Ryzen 3000 ready ist und somit ab Werk bereits Ryzen Prozessoren der dritten Generation unterstützt. Das ist längst nicht bei allen X470 Mainboards der Fall.

    Erweiterungs- und Anschlussmöglichkeiten auf dem Board
    Erweiterungskarten Slots:
    - 2x PCIe 3.0 x16-Steckplätze (PCIE_1, PCIE_4)
    - 1x PCIe 2.0 x16-Steckplatz (PCIE_6, unterstützt den x4, der PCI_E6 Steckplatz steht nicht zur Verfügung, wenn eine M.2 PCIe SSD im M2_2-Steckplatz installiert ist.)
    - 3x PCIe 2.0 x1-Steckplätze
    - 1x M.2 Slot für die Größen 2242/2260/2280/22110
    - 1x M.2 Slot für die Größen 2242/2260/2280

    Anschlüsse auf dem Mainboard:
    1x 24-poliger ATX Stromanschluss , 1x 8-poliger ATX 12 V & y 1x 4-poliger ATX 12 V Stromanschluss, 6x SATA 6Gb/s Anschlüsse abgewinkelt, 2x USB 2.0, 2x USB 3.1 Gen1, 1x 4-poliger CPU-Lüfter, 1x 4-poliger PUMP-Lüfter, 4x 4-polige System-Lüfter, 1x Serieller, 1x Parallele, 2x 5050 RGB LED Streifen 12V, 1x TPM Anschluss, 1x Audioanschluss des Frontpanels, 2x System-Panel, 1x Gehäusekontaktschalter, 1x Clear CMOS Steckbrücke, 1x Clear CMOS Taste
    Rückwertige Ein-/ und Ausgänge:
    1x PS/2 Tastatur/ Maus-Combo, 2x USB 2.0 Typ-A, 1x DVI-D, 1x HDM 1.4, 4x USB 3.2 Gen1 Typ-A, 1x LAN (RJ45), 2x USB 3.2 Gen2 Typ-A, 5x OFC Audiobuchsen, 1x Optischer S/PDIF-Ausgang
    An der oberen Seite ein 8pol 12V ATX und ein zusätzlicher 4pol 12V ATX Anschluss zu finden. Zur besseren Spannungsstabilität empfehle ich beide Anschlüsse zu verwenden.
    Die vorhandenen Videoausgänge sind nur in Verbindung mit den passenden CPUs mit der Kennzeichnung „G“ am Ende z.B. AMD Ryzen 5 3400G nutzbar. In den aktuellen G-Typen der Ryzen der dritten Generation ist eine Radeon Vega 11 Grafikeinheit integriert.
    Die Ausstattung des MSI X470 Gaming Plus MAX kann sich sehen lassen. Was mit fehlt ist jedoch ein interner Anschluss für USB Type-C um den in der Gehäusefront angebrachten Port anzuschließen.

    Einbau in das Gehäuse:
    Systemkomponenten:
    - CPU: AMD Ryzen R7 2700x
    - RAM: Crucial DIMM 8GB, DDR4-2666, CL19
    - Grafikkarte: MSI Radeon R9 270x
    - HDD/SSD: Crucial MX500 M.2, Toshiba 2TB HDD, WD green 2TB
    - Case: be quiet! Dark Base 700 gedämmt mit Sichtfenster
    - Lüfter: 2x bequiet! Silent Wings 3 140
    - CPU Kühler: AMD boxed Kühler
    - Netzteil: Enermax modul series 525W
    - OS: Windows 10 Pro 1909

    Der Einbau in das Gehäuse war absolut problemlos. Die Blende für die hinteren Ein.-Ausgänge passte sehr gut. Es musste kein Abstandshalter zwischen Mainboard und Halterung ergänzt bzw. versetzt werden. Die Toleranzen der Bohrungen sind sehr gut.
    Im nächsten Schritt wurde die CPU im AM4 Sockel eingelegt und verriegelt. Vor der Montage des CPU-Kühler wurde eine erbsengroße Menge Wärmeleitpaste vom Typ Thermal Grizzly Kryonaut auf CPU und CPU-Kühler gleichmäßig verstrichen. Die von mir bevorzugten Flüssigmetall Wärmeleitpasten vertragen sich leider nicht mit dem blanken Kupfer des AMD-Boxed Kühlers. Die zwei RAM-Module waren ebenfalls schnell verbaut.
    Nachdem das Mainboard Tray wieder im Gehäuse befestigt ist, wurden die SATA Anschlüsse, sowie die Frontanschlüsse für USB, Audio, Reset, Power ON, HD-LED und Power-LED angeschlossen. Alle Anschlüsse sind auf dem Mainboard gut zugänglich und lesbar beschriftet. Was mir an dieser Stelle fehlt ist eine Kunststoffaufnahme für die Pins von Reset, Power ON, HD-LED und Power-LED um nicht jeden PIN einzeln oder paarweise anschießen zu müssen.

    IMG_3523.jpg IMG_3526.jpg IMG_3529.jpg

    Software und Bios:
    UEFI
    Nach dem Einschalten zuerst ins BIOS um die richtige Erkennung von CPU, Speicher und SSD zu prüfen. Ich war sehr positiv überrascht über die Gestaltung der Eingabemasken. Sehr übersichtlich, informativ und ansprechend. Es gibt einen einfachen „EZ“ Modus und eine „Advanced mode“ für sämtliche Einstellungen. Obwohl ich nicht an MSI BIOS gewöhnt bin finde ich mich schnell zurecht. Die CPU und der Speicher wurden in Frequenz und Spannung richtig erkannt. Auch das Bootlaufwerk musste nicht korrigiert werden. Die BIOS Version im Stock ist 7B79vH0 und ich habe auf 7B79vH4 upgedatet.
    Belegung der F-Tasten im BIOS:
    - F1: General Help
    - F2: Add/ Remove a favorite item
    - F3: Enter Favorites menu
    - F4: Enter CPU Specifications menu
    - F5: Enter Memory-Z menu
    - F6: Load optimized defaults
    - F7: Switch between Advanced mode and EZ mode
    - F8: Load Overclocking Profile
    - F9: Save Overclocking Profile
    - F10: Save Change and Reset*
    - F12: Take a screenshot and save it to USB flash drive (FAT/ FAT32 format only).
    - Ctrl+F: Enter Search page

    IMG_0547.jpg IMG_0548.jpg

    Treiber
    Nach dem booten erkennt Windows sämtliche Komponenten, vorausgesetzt es besteht eine Verbindung zum Internet um die fehlenden Treiber nachladen zu können.
    Von der übersichtlich gestalteten MSI-Homepage versorgte ich mich mit dem aktuellen BIOS und Treiber. Lediglich den Treiber zum Chipsatz X470 habe ich direkt von MSI geladen. Die Installation verlief ohne Fehlermeldungen.

    Software
    Zu Beginn empfiehlt es sich den APP-Manager zu installieren. Dieser installiert in Folge nachstehende Programme:
    Command Center - Ist ein wichtiges Programm zum Einstellen von z.B. Lüfterkurven unter Windows.
    CPU-Z MSI GAMING - CPU-Z is an utility that gathers information on some of the main devices of your system.
    Live Update 6 LIVE UPDATE 6 is an application for the MSI® system to scan and download the latest drivers, BIOS and utilities.
    MSI Gaming APP GAMING APP is an application designed to quickly control your system for improving gaming performance.
    MSI Smart Tool MSI SMART TOOL is a convenient tool that can help you to create your Windows installation USB flash drive with USB 3.0 drivers, and it can also create a software RAID.
    Super Charger Super Charger provides i-Pad, i-Phone and iPod charging function.
    X Boost The MSI X-BOOST allows you to select the system performance mode to meet your current system environment or support faster storage access speed for your external storage or memory cards

    IMG_0549.jpg IMG_0550.jpg IMG_0552.jpg IMG_0553.jpg IMG_0554.jpg

    Extra zu installieren sind folgende Programme:
    Mystic Light 3 Zur Steuerung der beiden RGB 5050 Anschlüsse. Es stehen 7 Farben und 7 Effekte zur Auswahl.
    Nahimic 3 3D Audio control tool Hinweis: Programm wird über Microsoft Store bezogen. Der entsprechende Treiber sollte zuvor installiert werden.
    Realtek Audio Control Audio control tool Hinweis: Programm wird über Microsoft Store bezogen. Der entsprechende Treiber sollte zuvor installiert werden.

    Einige Tools sind wirklich sehr schön umgesetzt. Hierzu zählen z.B. das Command Center mit der schönen Übersicht der aktuellen Temperaturen. Vermissen oder noch nicht gefunden habe ich die Zuordnung der Temperatursensoren als Basis der Lüftersteuerung. Aktuell sind alle Lüfter der CPU-Temperatur zugeordnet.

    Leistung:
    Die Rohleistung des Gesamtsystems liegt auf Basiseinstellungen wie erwartet auf dem Niveau eines X470 Boards. Belastungstest mit Prime95 und Aida64 jeweils 1-2h zeigen keinerlei Probleme.
    Nach Übertaktung der CPU mit der OC-Automatik des BIOS auf 4,15 GHz steigt die Leistung erwartungsgemäß an. Die Temperatur an den Spannungswandlern unter Last bis ca. 70°C blieben dabei im akzeptablen Bereich. Auch hier verliefen die Belastungstest mit Prime95 und Aida64 jeweils 1h ohne Probleme. Vergleichbare Temperaturen wurden beim manuellen übertakten auf 4,3Gh und alle Kerne mit 1,4V gemessen.
    Ein weiteres Übertakten der CPU und des RAM bis an die Grenze wurde aktuell noch nicht durchgeführt. Der RAM-Controller soll DDR4-Arbeitsspeicher bis zu 4133(OC) MHz unterstützen.

    Fazit:
    Pro:
    - Ryzen 3000 Unterstützung „out of the Box“
    - PS2, seriell und parallel Anschluss
    - Schnelle USB 3.2 Gen2
    - Schwarz/dunkelgrau gefärbtes Mainboard
    - Gut gestaltetes BIOS und Command Center
    - sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis
    Contra:
    - Kein USB Type-C Anschluss
    - Keine fix montierte Anschlussblende für die hinteren Ein-/Ausgänge
    - Nur zwei SATA Kabel
    - Keine adressierbaren RGB Header

    Das MSI X470 Gaming Plus MAX ist für mich ein gelungenes AM4 Board das nicht nur gut aussieht und eine tolle Verarbeitungsqualität besitzt, sondern auch durch seine stabile Leistung und gutes OC Potential punkten kann. Solltet ihr im Budget Bereich ein Mainboard für euren neuen Gaming PC suchen, dann ist das MSI X470 Gaming Plus MAX eine gute Wahl.

  8. #8

    Standard

    Mindfactory - Testers Keepers – MSI GAMING Plus Max

    Hier der das Unboxing Video!

    YouTube

    Zuersteinmal vielen lieben dank an das Mindfactory Team und an MSI Deutschland für die Chance
    Teilnehmer der Aktion Testers Keepers sein zu dürfen! In der vergangenen Woche hatte ich sehr viel Spaß beim Testen und bin um einige erkenntnisse reicher geworden.

    Das MSI X470 Gaming Plus MAX kommt sicher verpackt in einem Stylischen Karton daher. Auf der Rückseite ist das Board abgebildet und alle Funktionen aufgelistet. Neben Anleitungsheft, Kurzanleitung, Werbematerial, MSI Sticker sind Aufkleber zum Beschriften der Kabel dabei was ich persönlich sehr praktisch finde da man so etwas mehr Ordnung schaffen kann, falls man viele SATA Kabel verlegt hat! Hatte ich vorher noch bei keinem anderen Board Hersteller so gesehen. Das restliche Zubehör besteht aus Treiber und Utility DVD, 2 SATA Kabeln, 2 M2 Schrauben und einer Schicken Slotblende. Die Slotblende ist im Gegensatz zu vielen anderen Schwarz mit roten Details was sich definitiv abhebt!

    Das Mainboard Design ist einfach gehalten, es wirkt dadurch schlicht und edel. Das PCB ist Matt-Schwarz mit Grauen Details. Graue Linien erstrecken sich vom Chipsatz- bis über den Spannungswandler kühler. Diese haben den Look eines Blitzes, welcher sehr gut aussieht. Auf dem Chipsatzkühler ist in Weiß ein MSI Logo und auf dem Spannungswandler kühler ist der Schriftzug MAX vorhanden welcher definitiv einen imposanten Eindruck vermittelt. Zusätzlich sind auf den Kühlern noch Details in Form von weißen Streifen. Der Oberste PCI Express Slot ist im Chromlook gehalten, darunter noch ein weißes MSI Logo.

    Die vielen Anschlussmöglichkeiten auf der Platine sind alle sehr gut durchdacht. Es sind insgesamt 6 Anschlüsse für Lüfter davon einer für den CPU Kühler und einer für eine Pumpe, falls Wasserkühlung vorhanden ist. Sie sind intelligent positioniert um die Kabel z. B. sauber unter der Platine zu Verstecken. Auch der RGB Anschluss für das MSI Mystic Light ist unten am Mainboard platziert um damit das Kabel schön versteckt werden kann. Die 6 SATA Anschlüsse sind abgewinkelt und lassen die Kabel sauber unter das Board verschwinden. Zum leichten Bios reset ist außerdem ein Knopf unten am Board angebracht. Sehr praktisch da man so die Batterie nicht immer rausnehmen bzw den Jumper umstecken muss. Neben dem Verstärkten 16x PCIe 3.0 slot für die immer größer und schwerer werdenden Grafikkarten ist ein weiterer mit 8x angebundener PCIe Slot 3.0 vorhanden mit dem man MutliGPU betreiben kann. Es befinden sich keine SLI/Crossfire Brücken im zubehör was aber nicht schlimm ist da MultiGPU heutzutage kaum noch Mehrwert bietet und eigentlich nur Stromverschwendung ist. Für kleine Erweiterungskarten wie z. B. Sound oder Netzwerk Karten sind 3 kleine PCIe 2.0 Slots vorhanden. Über dem PCIe 16x Slot befindet sich der Anschluss für die M2 SATA.

    Insgesamt sind folgende Anschlüsse auf dem Board vorhanden:
    4 x DDR 4 bis max 4133Mhz im OC modus
    6x Lüfter davon 1x Pumpe & CPU Fan
    6 x S-ATA 3.0
    2x M2
    1x PCIe 3.0 16x
    1x PCIe 3.0 8x
    1x PCIe 2.0 16x
    3x PCIe 2.0 2x

    2x USB 2.0
    4x USB 3.2
    1x PS/2 Combo
    1x DVI-D
    1x HDMI 1.4
    1x LAN 10/100/1000 Mbits
    5x Audio Klinkenanschlüsse
    1x Digital Audio SPDIF

    Mein Testsetup sah wie folgt aus:

    AMD Ryzen 7 3700x mit AMD Wraith Kühler
    MSI X470 GAMING Plus MAX
    2x 8GB Gskill Trident Z DDR4 3200 Mhz
    XFX Thicc2 Radeon 5700XT 8gb
    1 TB SSD Samsung EVO860
    Seasonic FOCUS GOLD 550 Watt

    Die Montage verlief problemlos und zügig. Alle Kabel, Karten und Speicher Riegel waren sehr leicht einzusetzen. Lediglich bei der Montage des AMD Wraith Kühlers hatte ich etwas bedenken. Man muss ganz schön kräftig am hebel ziehen damit es einrastet. Ob das nun an den Halterungen auf dem Mainboard oder am Kühler selbst liegt kann ich leider nicht sagen da ich seit Sockel939 keinen AMD PC mehr montiert habe.

    Leider wollte der erste start leider nicht so recht klappen. Es kam einfach kein Signal auf dem Monitor. Nach kurzer Prüfung stellte ich fest, dass es am Ram lag. Ein Modul wollte einfach nicht erkannt werden. Habe das System dann mit dem funktionierenden Modul gestartet. Natürlich zuerst ins Bios und die wichtigsten Einstellungen vorgennomen. XMP Profil geladen, Bootreihenfolge auf USB geändert und nach einem Neustart dann Erfolgreich Windows 10 installiert. Meine erste Gedanke war das eventuell ein Bios Update nötig ist um beide Riegel gleichzeitig zum laufen zu bekommen. Also ab auf die MSI Homepage, sofort das neuste Bios auf einen USB Stick geladen und das System neugestartet. Das Aufspielen des BIOS ist mit der Z Flash funktion mittlerweile kinderleicht und für jeden anfänger machbar!
    Nach dem problemlosen Flash runtergefahren und versucht den 2ten Ram riegel zum laufen zu bekommen. Leider immer noch kein Erfolg. Habe den Ram dann ins Intel system zurückgesteckt und dort lief das System sofort an. Nach kurzer Zeit wurde das system von Bluescreens heimgesucht und es stellte sich raus das der Ram defekt war.
    Wie man schon oft im internet gelesen hat, sind die Ryzen systeme etwas wählerischer mit dem Ram und dies wurde mir dadurch bestätigt. Zum Glück hatte ein Freund noch ein identisches Ram Kit zu Hause und der Test konnte weitergehen.

    Nach der installation aktueller Treiber habe ich mir die MSI Software Command Center & Mystic Light 3 Installiert. Mit dem Command Center ließen sich Kinderleicht die Lüfter steuern und Temperaturen ablesen. Manuelles Overclocking habe ich nicht versucht da der Boxed Kühler meiner Meinung nach nicht für OC ausreicht. Per Mystic Light 3 konnte ich problemlos die RGB Beleuchtung der RAMs ändern. Leider ließ sich der Wraith Kühler damit nicht auf anhieb bedienen.
    Nach der Installation des AMD Wraith tools klappte dies aber auch ohne Probleme.

    Ich habe dann die ersten Tage ziemlich viel mit dem System gespielt. Darunter aufwändige Shooter und Echtzeitstrategiespiele. Es lief durchweg stabil und die Mainboard Temperatur ging dabei nie über 55 grad
    Der Onboard Soundchip ist im Vergleich zu meiner Asus Xonar vollkommen in Ordnung, der einzige unterschied für mich war die etwas niedrigere Lautstärke über das Headset.
    Die USB Geschwindigkeiten betrugen mit meinem USB 3.0 Stick durchgehend 90mb/s. Mit einem Intelboard habe ich die gleiche Geschwindikeit erreicht.


    Hier noch meine Benchmark Ergebnisse:
    Cinebench @ Standard : 4670 Punkte
    Cinebench @ Auto OC : 4886
    Borderlands 3 @ Badass Preset 2560 x 1440 : 64,89 FPS
    Division 2 @ Maximum Details 2560 x 1440: 95 FPS


    Fazit:

    Als Jahrelanger zufriedener Intel User hatte ich anfangs etwas bedenken. Man liest ja so einiges über Kinderkrankheiten was Ryzen betrifft.
    Starten manche spiele nicht ohne Bios Update? Ist die POST Zeit deutlich länger als bei Intel Systemen? Beides kann ich verneinen. Destiny 2 und RDR2 konnten ohne Probleme gestartet werden und auch die insgesamt Boot Zeit des Systems war genau so zügig wie mit meinem Intel System!

    Pro:
    Preis Leistung ist unschlagbar
    Von Werk aus Ryzen 3000 Tauglich
    Schickes schlichtes Design
    Ausgereiftes Bios mit vielen Einstellungsmöglichkeiten
    Sehr viele Anschlussmöglichkeiten

    Contra:
    Kein USB TypeC
    Kein RGB
    Für Manche mag das Design langweilig wirken

    20200213_184129.jpg20200213_184311.jpg20200213_184150.jpg20200213_191829.jpg20200213_194535.jpg
    Geändert von Msap (24.02.2020 um 20:17 Uhr)

  9. #9

    Standard

    Liebe Leser/innen,
    erstmal ein Dankeschön an das Team von Mindfactory welches mir das Mainboard im Zuge der Testerskeepers-Aktion zukommen lassen hat und mir damit die Möglichkeit gegeben hat das Mainboard zu testen.

    Der link zum Video:
    YouTube

    Als erstes zu dem System mit dem ich das Board getestet habe:
    Als CPU nutze ich den AMD Ryzen 5 3600X. Für diesen Test betrachte ich ihn erstmal auf Stock Werten und werde zum Schluss nochmal einen kleinen Einblick auf die Übertaktungsmöglichkeiten Eingehen. Als Arbeitsspeicher kommt ein Crucial Ballistix Sport Dual-Kit mit 32 GB, 3200 MHz und 16-18-18 Timings zum Einsatz. Meine Grafikkarte ist eine GTX 1080 ebenfalls von MSI in der Armor OC Version. Gekühlt werden CPU und GPU durch eine Wasserkühlung mit einem 360er und einem 240er Radiator. Zusätzlich ist noch ein Lüfter an der Hinteren Wand des Gehäuses verbaut, welcher für einen leichten Luftstrom über den VRM und dem IO-Panel sorgt. Verbaut ist das ganze in einem Fractal Design Define S. Der Strom wird von einem BeQuiet Pure Power 10 mit 500 Watt geliefert. Als Datenspeicher kommen eine Kingston KC1000, eine Intel SSD 660p und zwei Crucial BX500 mit einmal 1TB und einmal 500GB zum Einsatz. Vorher wurden die SSDs mit einem Ryzen 2600 und einem MSI B450
    Tomahawk verwendet.

    Design und Verarbeitung
    Das Board ist im Vergleich zur normalen Version des X470 Gaming Plus eher schlicht gestaltet. Die roten Farbakzente wurden entfernt und das PCB ist in einem schlichten, schwarz/grauen Stil gehalten. Mir persönlich gefällt es wirklich gut und es ähnelt dem B450 Tomahawk vom Design her. Da ich eine Seitenscheibe in meinem Gehäuse verbaut habe, finde ich es gut, dass der Stil der Mainboards sich nicht unterscheidet. Dies ist jedoch eine Sache die wirklich im Auge des Betrachters liegt. Dahingegen ist die Verarbeitung durchaus etwas Objektives. Und die ist, wie ich es von MSI gewohnt bin, wirklich Spitze. Es ist eine stabile Platine mit sehr sauberen Lötstellen. Verarbeitungsmängel habe ich wirklich keine gefunden. Das kam dem Rechnerbau auch zu Gute, denn man hatte keine Angst, dass das Mainboard beim einstecken des 24-Pin ATX Steckers irgendwie durchbricht oder zu sehr gebogen wird. Alle Komponenten sind gut erreichbar und wie ich finde auch gut platziert, sodass es höchstens bei den PCI-e Slots mal zu Konflikten kommen kann.
    Anschlüsse/Ausstattung
    Das Board bietet umfangreiche Anschlussmöglichkeiten sowohl intern, als auch direkt am IO-Panel.
    So befinden sich am IO-Panel:
    • 1x PS/2 (Maus und Tastatur kombiniert)
    • 2x USB 2.0
    • 1x DVI-D
    • 4x USB 3.2 Gen1
    • 1x HDMI
    • 1x 1 GB Lan
    • 2x USB 3.2 Gen2
    • 1x Optical S/PDIF
    • 5x Audio Ports
    Das einzige was an dieser Stelle fehlt ist ein USB-C Anschluss. Dafür hat man hier mehr normale USB- Anschlüsse bzw. die USB 3.2 Gen2. Dadurch ist schon eine sehr gute Versorgung an USB-Anschlüssen gegeben, die für jeden ausreichen sollten. Zu bedenken ist, dass die Videoausgänge (HDMI u. DVI-D) nur zur Verfügung stehen, wenn auf dem Mainboard eine APU benutzt wird. Aber auch mit den internen Anschlüssen muss sich das Board nicht verstecken. Hier eine kurze Auflistung der meiner Meinung nach wichtigsten:
    • 1x 8+4 Pin CPU-Strom
    • 6x SATA 6.0Gb/s (1 gekoppelt mit dem 2.M2 Anschluss)
    • 1x M2 PCI-e 3.0 x4 (nur NVME)
    • 1x M2 PCI-e 2.0 x4 (NVME u. SSD)
    • 2x PCI-e 3.0 x16
    • 1x 4-Pin Anschluss für Pumpen
    • 2x USB 3.1 Gen1 (Unterstützen insgesamt 4x USB-Frontanschlüsse)
    Hinzukommen noch einige weitere wie LED und mehrere Lüfteranschlüsse, sodass das Board über viele Erweiterungsmöglichkeiten verfügt. Da das Board für die Benutzung von AMD Ryzen 3000 CPUs ausgelegt ist stehen einige Anschlüsse jedoch nur in Kombination mit einem solchen Prozessor zur Verfügung. Ich finde die Ausstattung wirklich mehr als Ausreichend für ein Board dieser Preisklasse. Zudem bietet es auch noch weitere Features wie eine CMOS Taste zum direkten Zurücksetzen des Bios, sowie einige Softwarefeatures, wie MSI Mystic Light zum synchronisieren von LED-Geräten, die Audiolösung von Nahimic ist mit dem Board auch verfügbar und eine gute Lüftersteuerung. An dieser Stelle möchte ich dann noch auf das gut Dokumentierte Benutzerhandbuch aufmerksam machen. In diesem ist wirklich so gut wie alles und auch vor allem übersichtlich beschrieben. Dadurch kann man das Lanesharing gut nachvollziehen, was bei anderen Boards sich als sehr schwierig erweisen kann.
    Bios
    Das Bios ist wieder typisch MSI. Da hat ja jeder Hersteller sein eigenes Konzept und Layout. Auf diesem Board kommt aktuell das Click Bios 5 zum Einsatz. Ich finde es übersichtlich gestaltet und auch die Erklärungen einzelner Funktion sind hilfreich. Im Standard-Modus finde ich es wirklich sehr Nutzerfreundlich gestaltet und man findet sich auch als unerfahrener Nutzer gut zurecht. Geht man nun in den Advanced-Modus eröffnen sich nun alle Möglichkeiten sein System anzupassen. Für mich ist MSI das Bios in welches ich mich am schnellsten einarbeiten konnte und dessen Struktur ich direkt verstanden habe. Da hatte ich bei Herstellern wie Gigabyte oder ASUS ein wenig mehr Probleme, das ist jedoch wieder eine individuelle Geschichte. Alles in allem finde ich das Bios sehr angenehm zu bedienen. Es hat auch direkt alle meine angeschlossenen Geräte erkannt und ich konnte auch mit dem 3600X direkt starten, ohne dass ein Update nötig war.
    Funktionalität/Leistung
    Mit der Leistung des Mainboards bin ich noch nicht ganz zufrieden. Ich hatte am Anfang mit Bluescreens zu kämpfen. Da ich das System ja aber nicht neu installiert hatte, sondern mein altes Übernommen, konnte ich durch ein paar saubere Neuinstallationen es soweit bereinigen. Also noch nichts was man aufs Board schieben könnte, da das System nun doch einiges auf dem Buckel hat und wir wissen ja alle, dass sich Windows im Laufe der Zeit wirklich selbst zumüllt und eine Neuinstallation manchmal echt wunder bewirken kann. Da ich noch kein Bios-Update durchgeführt hatte und noch das Release-Bios installiert war, wunderten mich die etwas längeren Bootzeiten nicht. Diese wurden dann nach der Biosaktualisierung auch wirklich deutlich reduziert. Jetzt bootet mein System wie gewohnt sehr zügig. Leider konnte ich noch nicht alle Macken mit dem Bios-Update beheben. Ich habe nämlich Probleme mit dem XMP-Profil von meinem Arbeitsspeicher. Sobald ich dieses aktivierte traten wieder Bluescreens auf bzw. mein System fror ein. Sobald ich jedoch Takt, Timings und Spannung manuell eingestellt hatte lief wirklich alles Problemlos. Ich habe dann einige Tests mit Prime95 und MemTest gemacht und es war wirklich alles stabil. Hier besteht also noch Verbesserungsbedarf seitens MSI. Ansonsten bin ich von dem Board wirklich begeistert. Meine CPU erhielt zwar immer etwas viel Strom mit 1,4- 1,415 Volt aber nach einer kurzen Recherche scheint das ja normal für 3000er CPUs zu sein. Unter Last boostet das Board meinen 3600X auch wirklich bis auf die von AMD angegebenen 4,4 GHz. Also hier ein deutliches Plus, denn das war ja beim Release nicht wirklich die Regel. Einen weiteren Pluspunkt vergebe ich für die Spannungswandler/ deren Kühlung. Ich habe Prime95 mal eine Nacht lang laufen lassen in Kombination mit HWInfo um mal die Temperaturen zu testen. Die Spannungswandler wurden maximal 75 Grad warm und das obwohl ich ja durch meine Wasserkühlung so gut wie keinen Luftstrom über der Kühlung habe. Das System läuft dabei wirklich sehr leise und den 140er Lüfter an der Rückseite des Gehäuses habe ich mit 550 RPM drehen lassen, also bewegt dieser auch nicht zu viel Luft. Hier bin ich wirklich beeindruckt. Das war nämlich auch immer ein Thema für mich mit meinem B450. Hier wurden Die Spannungswandler auch gerne mal 85 Grad warm, wobei nur ein übertakteter 2600 mit 1,35 Volt genutzt wurde. Also bleiben die Spannungswandler deutlich kühler, trotz des höheren Stromflusses. Auch habe ich einen Vorher/Nachher Vergleich bezüglich der Geschwindigkeiten meiner Festplatten gemacht. Hierzu habe ich den ASSD Benchmark benutzt und war ziemlich überrascht, als ich gesehen habe, dass alle im Schnitt um die 10% schneller geworden sind (abgesehen von den Lesewerten der normalen SSD, da sie hier schon im Limit liefen). Also macht das Mainboard auch hier einen super Job und übertrifft meine Erwartungen.
    Übertaktung
    Zu den Übertaktungsmöglichkeiten kann ich leider aktuell relativ wenig beitragen, da mir dazu einfach aktuell die Zeit fehlte. Aber zwei-drei kleinere Sachen möchte ich dazu dennoch anmerken. Zum einen sehe ich wirklich auch viel Potenzial in den Spannungswandlern, da diese ja mit dem hohen Grundstrom doch sehr kühl geblieben sind (Nach HWInfo waren es Minimum 1,4V in dem Prime95 Test). Ich habe dann noch ein wenig mit dem RAM rumgespielt über die Memory Try-it Funktion von MSI und hier sogar dann 3600 MHz mit 18-18-20 Timings nach mehreren Stunden MemTest und Prime stabil zum laufen bekommen, also scheint das Board wirklich nur ein Problem mit dem XMP-Profil zu haben.

    Fazit
    Ich würde das Board auf jeden Fall weiterempfehlen. Es ist wie ich finde wirklich super ausgestattet und bietet viele Features vor allem für den Preisbereich. Im Preisvergleich ist es aktuell das Günstigste X470 Mainboard im ATX Formfaktor und bietet mir alles was ich möchte. Einzig und allein die Probleme mit dem Arbeitsspeicher finde ich sehr ärgerlich. Ich habe diesen auch auf anderen AM4 Boards mit XMP betrieben ohne diese Probleme. Ansonsten kann ich das Mainboard wirklich nur empfehlen.
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    Geändert von Florian B. (25.02.2020 um 22:26 Uhr)

  10. #10

    Rotes Gesicht

    Link zum Youtube Unboxing:
    YouTube

    „MSI X470 GAMING PLUS MAX AM4 Test“
    „Der Artikel ist mir freundlicherweise von der Mindfactory AG zum Testen zur Verfügung gestellt worden“

    Vorwort

    Dank des „Testers Keepers“ Programms von der Mindfactory AG, habe ich die Möglichkeit bekommen das Motherboard MSI X470 GAMING PLUS MAX AM4 zu testen. Einige Angaben beziehen sich auch auf Herstellerangaben.



    20200225_025313.jpg20200225_025319.jpg20200225_025330.jpg20200225_025401.jpg20200225_025455.jpg
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    Diese Rezension wird in folgende Kriterien gegliedert sein:

    - Zubehör & Spezifikation
    - Design
    - Verarbeitung
    - Montage / Mein Testsystem
    - Betrieb
    - Preis-/Leistungsverhältnis- Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich
    - Fazit

    Zubehör & Spezifikation

    Wie bereits bei Mindfactory gewohnt, wurde das Testprodukt schnell, reibungslos und gut verpackt geliefert. Es wurden keine Mängel an der Verpackung sowie der Produktverpackung festgestellt. Auf unnötige Verpackung wurde weitestgehend verzichtet.

    Im Lieferumfang war folgendes enthalten:
    - 1 Motherboard
    - 2 SATA Kabel
    - 2 Befestigung-schrauben für M.2 Festplatten
    - 1 MSI Aufkleber
    - 1 bebildertes Benutzerhandbuch (4 sprachig)
    - 1 Treiber/Software CD
    - 1 Quickguide
    - Beipackzettel


    Spezifikation:

    Model Name: X470 GAMING PLUS MAX
    Form Faktor: ATX
    CPU-Support: Supports 1st, 2nd and 3rd Gen AMD Ryzen™ / Ryzen™with Radeon™ Vega Graphics and 2nd Gen AMD Ryzen™with Radeon™ Graphics / Athlon™ with Radeon™ VegaGraphics Desktop Processors for Socket AM4 RYZEN 9
    CPU Socket: Socket AM4
    Chipset: AMD® X470 Chipset
    Graphics Interface: 2 x PCI-E 3.0 x16 slots + 1 x PCI-E 2.0 x16 slot Supports 3-way CrossFire
    Display Interface: HDMI, DVI-D – Requires Processor Graphics
    Memory Support: 4 DIMMs, Dual Channel DDR4-3866+(OC) 1866/ 2133/ 2400/ 2667 Mhz by JEDEC
    For AMD Ryzen Gen3 (R5/R7/R9)
    2667/ 2800/ 2933/ 3000/ 3066/ 3200/ 3466/ 3600/ 3733/ 3866/ 4000/ 4133 Mhz by A-XMP OC MODE
    For AMD Other CPU
    2667/ 2800/ 2933/ 3000/ 3066/ 3200/ 3466 Mhz by A-XMP OC MODE
    max. Speicher (GB): 64
    Expansion Slots: 3 x PCI-E x1 slots

    PCI-Express x16-Slots: 2

    PCI-Express x1-Slots: 3

    Storage: 2 x M.2 slots, 6 x SATA 6Gb/s
    USB Ports2 x USB 3.2(Gen2) + 8 x USB 3.2(Gen1) + 6 x USB 2.0
    RAID Level: 0,1,10
    LAN: Realtek® 8111H Gigabit LAN
    Audio: 8-Channel (7.1) HD Audio with Audio Boost
    USB 3.2 ports (Front): 4(Gen2, Type A)
    USB 3.2 ports (Rear): 2(Gen2, Type A), 4(Gen1, Type A)
    USB 2.0 Anschlüsse (Front): 4
    USB 2.0 (hinten): 2
    DVI-D: 1
    HDMI: 1
    DirectX: 12
    Operating System: Support for Windows® 10 64-bit

    Design

    Das MSI X470 GAMING PLUS MAX AM4 ist im ATX Formfaktor, damit ist es sehr groß man kommt überall gut ran und es ist alles an seinem Platz. Das heißt es ist eine gute Zugänglichkeit um zum Beispiel die M.2 Festplatte einzubauen, oder um die CPU.
    Das Design oder die Optik ist sehr schön gelungen wie ich finde mit verschiedenen Akzenten. Wie zum Beispiel das Design der Kühlelemente des Chipsatzes.
    Da es nur eine „abgespeckte“ Variante ist, gibt es bei diesem Board keine LED-Beleuchtung, dazu müsste man schon etwas mehr investieren um zum Beispiel die Carbon Variante zu kaufen. Ebenfalls fällt hier irgendeine Art von M.2 Kühlkörper weg. Bei meinem Vorgänger Board lag noch 1 dabei. Ein solchen Kühlkörper, welcher schon angebracht ist, muss man sich also extra kaufen.
    Das Design der Mainboard-verpackung ist auch sehr schön gelungen. Ein „typisches“ MSI Design würde ich sagen, da ich schon das MSI X370 Carbon hatte, was ich nun durch dieses Testboard ersetzt habe.

    Verarbeitung

    Die Verarbeitung ist im Allgemeinen sehr gut und wertig. Alles ist sauber verlötet und die verwendeten Materialien machen einen guten Eindruck.
    Überzeugt hat mich auch bei diesem Mainboard der verstärkte Grafikkartenslot um ein brechen durch die mittlerweile starken Grafikkarten zu vermeiden. Auch die Aufteilung der Elemente wie zum Beispiel die SATA Anschlüsse oder die M.2 Anschlüsse sind sehr gut für einen Einbau gewählt.
    Der Bereich über den Anschlüssen auf der Rückseite ist bei dieser Variante des Mainboards leider nicht mit einer hübschen Blende verziert. Auch hierbei müsste man in eine teurere Version dieser Reihe investieren.

    Montage / Mein Testsystem

    Der Einbau bereitete mir hier an der Stelle keine Probleme. Wie erwähnt ist das Board im ATX Format, ein entsprechendes Gehäuse sollte also gewählt werden, ich habe hier mein Coolermaster Mastercase 6 zum Einbau genutzt. Dieses bietet genug Platz für das Motherboard.
    Des Weiteren besteht mein Testsystem ausfolgende Komponenten, CPU: AMD Ryzen 5 1500X Quad-Core Prozessor dazu habe ich 2x8GB Corsair Vengeance RGB CMR16GX4M2C3000C15 verbaut. Als Haupt/Systemfestplatte habe ich hier eine M.2: Samsung SSD 950 PRO 256GB verbaut, dieser habe ich einen Kühlkörper von EK verpasst, der Einbau war damit aber Problemlos möglich. Ebenfalls habe ich noch 4 weiter Festplatten angeschlossen für Daten/Musik und Spiele. Und ein Blu-ray Laufwerk. Da die SATA Anschlüsse alle an einer Stelle sind muss man die Kabel auch nur bis dahin bringen, sehr von Vorteil gegenüber meinem alten Board. Als Grafikkarte kommt bei eine Asus ROG-Strix-GTX1070 Gaming OC zum Einsatz. Der Einbau aller Teile erfolgte ohne Probleme. Auch die Anschlüsse für Lüfter bzw. meine eingesetzte AIO: Alphacool Eisbär 280 Komplett-Wasserkühlung konnte ich an einen vorhanden Anschluss für Pumpen anstecken. Alle Anschlüsse werden aber auch ausführliche im beiliegenden Buch erklärt. Wie zum Beispiel die Aufteilung der HHD-LED oder des Power Switch und so weiter. Da ich schon vorher oft PC selber zusammengebaut habe, hatte ich somit keine Probleme. Aber auch Anfänger brauchen hier keine Angst haben etwas falsch zu machen, da auch alle Anschüsse kodiert sind.

    Betrieb

    Wie bei mir üblich habe ich nach dem Einbau gleich die neuste Version des BIOS beim Hersteller geladen: Version: 7B79vH4 Erscheinungsdatum: 2019-11-11 Dateigröße: 14.09 MB um hier mit der neusten Version gerüstet zu sein. Dies geht bei MSI sehr einfach im Bios selber. Durch Mausunterstützung und einstellen auf Deutsche Sprache findet man sich schnell zurecht.
    Auch wenn man nicht erst ins Bios schaut um eventuelle Anpassung zu machen kann man erst einmal Problemlos starten, Probleme mit Lüftern oder Komponenten hatte ich nicht.
    Da ich schon vor dem Umbau die neueste Version aller Treiber (Netzwerk, Sound, Chipsatz) auf der Hersteller Seite geladen hatte, konnte ich nachdem ich Windows gleich neu installiert hab, gleich loslegen mit der Treiberinstallation. Die beigelegte CD habe ich dabei nicht verwendet. Auch die Apps die so mitgeliefert werden benutze ich selbst kaum. Ansonsten kann man mit „Live Update 6“ direkt und einfach Treiber beziehen oder mit MysticLight LED-Elemente (soweit intern angeschlossen) steuern. Mit der MSI Gaming APP kann man im Betrieb zum Beispiel zwischen verschiedenen Leistungsprofile auswählen. Wie erwähnt habe ich diese nie (auch bei meinem alten Board) wirklich verwendet.
    Nach der ganzen Installation lief alles reibungslos. Nur mit dem Soundchip: Realtek ALC892 bin ich nicht zufrieden, OnBoard Sound ist noch nie so ganz meins gewesen, und wenn dann muss man schon sehr teure Boards mit richtig guten Sound Chips kaufen. Es ist zwar Möglich meine Teufel 7.1 Anlage anzuschließen, aber richtig genutzt wird sie irgendwie nicht finde ich. Allerdings bekomme ich auch bei diesem Board meine alte X-Fi Elite Pro Soundkarte (da es PCI ist) nicht mit einer „Raiser Karte“ zum Laufen. Aber dies soll hier nicht weiter das Thema sein.
    In Spielen konnte ich Zeitbedingt durch meine Arbeit nicht so sehr die Temperaturen im Auge behalten. Im Normalbetrieb liegen diese aber bei kaum 30Grad. Solang man also eine gute Luft Zirkulation hat, sollte man auch bei Spielen keine Probleme haben.
    Während des Testzeitraums hatte ich zumindest keine Probleme im Betrieb!




    Preis-/Leistungsverhältnis- Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich

    Für knapp 108¤ bekommt man an der Stelle ein Top ausgestattetes Mainboard mit genug Anschlussmöglichkeiten. Wer also damit leben kann, dass bei dieser Version keine eigenen LED-Elemente verbaut sind (nur zusätzlich über Anschlüsse am Board) bekommt hier alles was man für Standard Aufgaben oder beim Spielen brauch. Durch die Unterstützung neuster AMD Ryzen Prozessoren ist man mit diesem Board sicher gut gewappnet. Auch die Qualität und die Verarbeitung ist absolut Top so bin ich es von MSI gewohnt!
    Wie erwähnt hatte ich dieses Board mit mein alten X370 GAMING PRO CARBON ersetzt. Soweit sind die Boards gleich aufgebaut. Außer das die Carbon Reihe eben LED-Elemente bietet. Da ich mein Rechner nun aber nicht die ganze Zeit von Innen betrachte kann ich damit leben, und guten Gewissens auf dieses Board wechseln.

    Fazit

    Ich gebe hierbei gerne volle 5 Sterne und kann für den Preis dieses Board nur empfehlen Top Verarbeitung sowie Ausstattung. Ich bedanke mich für die Verfügungstellung des Boards zum Testen.


    Danke an der Stelle noch einmal an die Mindfactory AG.
    Geändert von TBABlackPanther (29.02.2020 um 01:09 Uhr)

  11. #11

    Standard

    TESTERS KEEPERS - MSI X470 Gaming Plus Max

    Das Board wurde mir im Rahmen der "Testers Keepers" Aktion freundlicherweise von der Mindfactory AG überlassen. Ich bedanke mich hiermit herzlich bei Mindfactory und MSI für diese tolle Gelegenheit, mich mal als "Hardware-Testerin" zu versuchen.

    x470 01.jpg

    Das Unboxing Video findet sich hier auf YouTube: YouTube

    Unboxing / Inhalt :

    MSI packt bei seinen Mainboards meiner Erfahrung nach immer eine Menge Zubehör mit dazu und das ist beim X470 Gaming Plus Max nicht anders.

    Neben dem eigentlichen Mainboard war der Karton gut gefüllt mit:

    • Quick Installation Guide (multilingual)
    • Registrierungskarte
    • Ausführliches Handbuch zum Mainboard
    • Setup- und Treiber- DVD
    • Klebelaschen für die Sata-Kabel
    • True Gaming Infokarte
    • MSI Dragon True Gaming Aufkleber
    • 2 x SATA Kabel (1 x gewinkelte Stecker)
    • 2 x M.2 Schrauben

    Der erste Eindruck vom Board gleich beim Unboxing ist sehr überzeugend. Das X470 Gaming Plus Max hat mir rein optisch sehr gut gefallen, gerade auch weil es eher schlicht und ohne eigene RGB Elemente gehalten ist. Es wirkt dabei sehr hochwertig und hervorragend verarbeitet. Auch vom Layout her hat mir das X470 Gaming Plus Max gleich zugesagt. Vor allem dass zwei Anschlüsse für USB 3.1 vorhanden sind und einer davon von oben und einer von der Seite zu stecken ist, hilft beim „schicken“ Verlegen der Kabel. Die verschiedenen Anschlüsse für Gehäuselüfter sind strategisch gut verteilt auf dem Board, so dass man hier auch mit kurzen Wegen für die Kabel arbeiten kann. Ebenfalls sehr hilfreich sind die verschiedenen DEBUG LEDs auf dem Mainboard. Für CPU, Speicher, Grafikkarte und Booten gibt es jeweils eine eigene Diagnose LED, die auf Probleme mit einer Komponente hinweist.

    x470 02.jpg x470 03.jpg x470 04.jpg

    Die beigelegte DVD wirkt schon ein wenig anachronistisch. Für Systeme ohne optische Laufwerke -viele Gehäuse haben ja nicht einmal mehr Slots für CD oder DVD Laufwerke- lassen sich alle Tools und Treiber aber auch auf der MSI Homepage herunter laden.

    Handbuch und QIG :

    Das beiliegende Handbuch ist mehrsprachig, ausführlich bebildert und gut verständlich. Die deutsche Übersetzung ist okay und enthält keine unfreiwillig komischen Übersetzungsfehler. Beim Zusammenbau des Systems hat das Handbuch bei mir keine Fragen offen gelassen. Die Positionen der einzelnen Anschlüsse des Mainboards werden mit Schautafeln gut erklärt. Die Pinbelegung der Anschlüsse ist korrekt und vollständig bebildert und erklärt. Hier dürfte selbst ein kompletter Anfänger wenig Probleme haben.

    Der Zusammenbau :

    Das Einsetzen von Prozessor und Speicher sowie die Montage von CPU Kühler & M.2 SSD war auch für jemanden wie mich, die das nicht jeden Tag macht, kinderleicht. Die CPU flutschte fast von selbst in Position, der Kühler ließ sich ohne viel Hakelei an den Klammern festmachen. Die Halterungen vom RAM rasteten sauber ein, ohne dass ich großen Druck ausüben musste - das habe ich bei anderen Boards alles auch schon schwieriger erlebt.

    x470 05.jpg x470 06.jpg x470 08.jpg

    Auch der Einbau ins Gehäuse und das Verkabeln ging erfreulich leicht von der Hand - gut, vermutlich hätte ich einige Kabel noch deutlich besser „verstecken“ können. Aber ich wollte das System auch schnell ausprobieren! Ein klein wenig vermisst habe ich einen ARGB 5V Anschluss und den neuen USB 3.2 Typ A Front Panel Konnektor. Dafür ist ein Sockel für einen Parallel Port auf dem Board, was mich dann doch ein wenig verwundert hat.

    x470 11.jpg x470 12.jpg

    Erster Start:

    Wie üblich bin ich beim ersten Start des Systems erst einmal im BIOS gelandet. Das MSI Click BIOS gibt‘s inzwischen in der Version 5 und es ist ein - wie ich finde - gut aufgeräumtes und einfach zu bedienendes UEFI BIOS. Die GameBoost Funktion und die Einstellungen zum XMP Profil für die RAM Taktung lassen sich mit einem Klick einstellen. Für den unbedarften Anwender gibt es eine vereinfachte BIOS Oberfläche, auf der aber alle wichtigen Funktionen leicht erreichbar sind.

    MSI BIOS 01.jpg

    Wer dagegen selbst Hand anlegen will - zum Beispiel beim Übertakten von Prozessor und/oder RAM - oder die auch Lüftersteuerung seinen persönlichen Vorlieben anpassen mag, bekommt im Advanced Mode die volle Freiheit. Mit den umfangreichen Einstellmöglichkeiten insbesondere beim Overclocking dürfte das Board Anfänger allerdings deutlich erschlagen. Die Hilfefunktion des BIOS ist jedenfalls an dieser Stelle keine große solche mehr. Zwar werden die Einstellungen kurz beschrieben, aber was man damit tatsächlich erreichen kann und auf welche Dinge man achten muss, sollte man sich in entsprechenden Foren und Tutorials schon einmal genau angesehen haben.

    Die von mir verbauten Hardwarekomponenten wurden vom Board sofort einwandfrei erkannt, auch die m.2 SSD machte dabei keinerlei Schwierigkeiten. Der Hardware Monitor gibt dabei umfassend Auskunft über alle installierten Komponenten. Das X470 Gaming Plus Max ist Ryzen 3000 ready, es gab also auch keine Probleme mit dem Ryzen 5 3600.

    Sehr vorbildlich finde ich die Einstellungsmöglichkeiten bei der Lüftersteuerung, die mit grafisch fein aufbereiteten und intuitiv bedienbaren Temperatur/Drehzahl Kurven punktet. Ich mag‘s eher leise im PC, daher stelle ich mir da immer sehr zurückhaltende Lüfterkurven gleich im BIOS ein.
    Für die Lüfteranschlüsse auf dem Board lassen sich jeweils individuelle Temperaturprofile einrichten. Der Hardwaremonitor bietet dazu eine detaillierte Übersicht über Temperaturen und Lüfterdrehzahlen im System. Die System Fans waren bei mir standardmäßig auf den „DC Mode“ eingestellt, bei vorhandenen Gehäuselüftern mit PWM sollte man dies manuell im BIOS umstellen.

    Ein nettes Feature des MSI BIOS ist der „Board Explorer“. Man kann damit mit der Maus die einzelnen installierten Komponenten des Boards erkunden und bekommt noch einmal die Informationen aus dem Hardwaremonitor angezeigt.

    Unter Windows 10 lief dann die Installation sämtlicher Board-Treiber ohne Probleme in Rekordzeit durch. Die Hardware und die Mainboard-Komponenten wurden unter Windows 10 vollständig und korrekt erkannt. Auf der MSI Homepage und der DVD gibt es noch zusätzliche Treiber für verschiedene Komponenten, aber alles hat auch mit den generischen Windows Treibern bereits einwandfrei funktioniert.

    MSI liefert für Windows das Command Center mit. Das Tool bietet einen sehr umfangreichen Hardwaremonitor, einen grafisch sehr hübschen Temperaturüberblick im System und die Möglichkeit, sämtliche Lüftereinstellungen auch in Windows vorzunehmen. Damit diese Einstellungen dann aber greifen, muss das Command Center beim Windows Startup automatisch geladen werden.

    Praxistest:

    Das System war bei allen Tests und Benchmarks bombenstabil. Ich habe keinen „Blue Screen Of Death“, keine Fehlermeldungen zu Hardware oder Treibern und keine spontanen Abstürze erlebt. „Aus dem Stand heraus“ - also ohne Übertakten oder sonstiges Tuning - schneidet das System im 3D Benchmark Timespy gut im Mittelfeld ab. Auf dieses Ergebnis haben natürlich alle Komponenten Einfluss, vor allem auch die Grafikkarte, aber es zeigt zumindest, dass nichts im System bremst oder hakt - auch das Board selbst nicht.

    Einzig der OnBoard Sound hat mich als bekennende Audiophile nicht wirklich vom Hocker gerissen. Der RealTek Chip kann 7.1 Surround und ist an sich nicht schlecht. Aber es gab immer ein leises Grundgeräusch an Boxen und Headset und der Unterschied zu einer guten (externen) Soundkarte ist für mich schon hörbar, insbesondere mit guten Kopfhörern. Headsets mit hoher Impedanz sind auch am Board selbst recht leise, etwas besser geht es über die FrontPanel Anschlüsse. Zum Gamen und für Gelegenheitsmusikbeschallung ist der OnBoard Sound aber in jedem Fall mehr als ausreichend.

    Mein Fazit:

    Für zur Zeit rund 110 EUR erhält man mit dem MSI X470 Gaming Plus Max ein sehr solides Gaming Mainboard zum günstigen Preis, das bereits für die Ryzen 3000er Generation gerüstet ist. Die für Enthusiasten interessanten Overclocking Einstellungen im BIOS sind ziemlich umfangreich, aber auch Noobs wie ich können mit dem GameBoost schon ein wenig Schabernack treiben. Die sehr gute Verarbeitung und die hilfreichen Diagnose LEDs lassen beim Zusammenbau keinen Frust aufkommen. Auch von der Performance her leistet sich MSI beim X470 Gaming Plus Max keine Schwächen, lediglich der Soundchip überzeugt (mich) nicht.

    weitere Bilder zum BIOS :
    Anhang 23096 Anhang 23097 Anhang 23098 Anhang 23099

    zum Command Center (Win 10) :
    Anhang 23100 Anhang 23101 Anhang 23102

    Benchmark Time Spy:
    Anhang 23103

    PC in Aktion (ein klein wenig bunt) :
    Anhang 23104

    Viele Grüße,
    Karin
    Geändert von Marketing The Kid (04.03.2020 um 10:50 Uhr)

  12. #12

    Standard

    MSI X470 GAMING PLUS MAX AM4 | Tester Keepers Aktion

    Hallo Leute,
    im Folgenden teile ich euch meine bisherigen Erfahrungen über das MSI X470 GAMING PLUS MAX AM4 Mainboard von AMD mit, das ich im Zuge der Testers Keepers Aktion von Mindfactory erhalten habe. Einige Abschnitte habe ich in Stichpunkte zusammengefasst, um das Lesen etwas zu erleichtern.
    Die Lieferung lief zügig und ohne Probleme ab, sodass ich mein X470 Gaming Plus Max Mainboard innerhalb von zwei Werktagen in Empfang nehmen konnte. Die robuste Verpackung mit ihrem, für MSI typisch rot-schwarzen Design erfüllt ihren Zweck vollkommen und diente mir bei der ersten Inbetriebnahme direkt als praktische Arbeitsunterlage auf der ich ohne Risiko auf statische Aufladungen alle Komponenten verbauen konnte. Als erstes positives Zeichen viel mir das ausgiebige Zubehör, das beiliegt auf, das sich unter dem Mainboard, welches in einer Schutzkunstoffhülle verpackt ist, versteckt.
    Hier eine kurze Auflistung des restlichen Zubehörs:
    - die Treiber CD von MSI, die die wichtigsten Updates und weitere nützliche Programme beinhaltet
    - ein Handbuch in mehreren Sprachen, das einfach und verständlich beim Einbau aller Komponenten, sowie beim Bios Setup alle Fragen klärt
    - ein weiteres Kurzhandbuch zur schnellen Inbetriebnahme für erfahrenere PC-Bastler
    - zwei schwarze SATA Kabel in verschiedenen Ausführungen (abgewinkelter Anschluss und gerader Anschluss)
    - mehrere Sticker und Aufkleber
    - zwei kleine Schrauben zur Installation von M.2 SSDs (auf die ich direkt zurückgreifen musste, da bei meiner bestellten M.2 SSD keine beilag)
    - die passende Rückblende in schwarz-roter Optik (die auch direkt in meinen Case gepasst hat)

    Nachdem die Rückblende in meinem Gehäuse eingebaut war, konnte ich direkt starten. Ich hatte mir meine Komponenten schon vor einer Weile zusammengestellt, wurde dann durch die Suche nach einem Mainboard aufgehalten, doch durch das MSI X470 Mainboard und die vielseitigen Expansionsslots darauf, waren alle eingebauten Teile kompatibel. Dabei muss ich zugeben, dass ich noch lange nicht das komplette Potenzial des Boards ausnutze. Wer mehr, als nur eine M.2 SSD oder zwei RAM-Sticks verbauen will, kann das nach Belieben tun. Hier eine weitere kurze Auflistung mit den vielfältigen und aktuellen Anschlussmöglichkeiten auf diesem Board (inklusive der Anschlüsse auf der Rückseite):
    - verschiedene Stromanschlüsse für die PSU (1x 24-poliger ATX Anschluss, 1x 8-poliger ATX Anschluss mit 12 V, 1x 4-poliger ATX Anschluss mit 12 V , zwei RGB LED Streifen mit 12V Anschlüssen, 2x USB 3.1 Gen1 Stecker, 2x USB 2.0 Stecker, 1x 4-poliger CPU-Lüfter Anschluss, 1x 4-poliger PUMP-Lüfteranschluss, 4x Standard 4-polige System-Lüfter und zusätzlich die Knöpfe mit Clear CMOS Funktion)
    - CPU Sockel: AM4 (kompatibel mit so ziemlich allen Ryzen Prozessoren der ersten drei Generationen von AMD)
    - RAM Slots: unterstützt bis zu vier DIMM Riegel für bis zu 64 GB purem Arbeitsspeicher
    - M.2 SSDs: zwei M.2 SSD Slots (einer für Formfaktoren 2242,2260,2280 und einmal für Formfaktoren 2242,2260,2280,22110)
    - zwei PCIe 3.0 x16 Slots (davon einer mit Metallverstärkung, den ich zurzeit für meine GTX 1060 nutze)
    - ein PCIe 2.0 x16 Slot (das Mainboard unterstützt zudem auch AMD Crossfire)
    - drei PCIe x1 Slots
    - sechs SATA Slots mit Gb/s
    Auf der Rückseite:
    - zwei USB 3.2 Gen.2 Ports
    - ein USB 3.2 Gen.1 Port
    - zwei USB 2.0 Ports
    - ein DVI-D Port
    - ein HDMI 1.4 Port
    - ein PS2 Tastatur-Maus- Anschluss
    - der Standard LAN (RJ45) Port
    - fünf Audioanschlüsse
    - ein Optischer S/PDIF Port

    Die Montage der CPU (und des dazugehörigen CPU-Kühlers), des Arbeitsspeichers, sowie der M.2 SSD klappten dank dem sehr gut verständlichen Handbuch ohne Probleme oder Angst davor, etwas aus Versehen kaputt zu machen. Generell wirken die Steckplätze, die Kühlkörper und I/O Anschlüsse hochwertig und sind solide verbaut. Sie passen mit ihrer schwarz-.rot gehaltenen Optik zu so gut wie jedem Gamingsetup. Außerdem ergänzt die eingebaute Beleuchtung mit farbigen Akzenten den Innenraum des PC-Gehäuses. Mit zugehöriger Software „Mystic Light“ und „Mystic Light Sync“ lassen sich nämlich sieben verschiedene Farben, sowie sieben verschiedene Farbeffekte einstellen.
    Meinen ersten Gaming PC stellte ich mir schon vor einigen Jahren zusammen, sodass dieses Jahr endlich Zeit für ein Upgrade war. Folgendes Setup habe ich letztendlich bestellt:

    - ein Ryzen 5 3600X von AMD (6 Kerne, 3,8 Ghz -4,4 Ghz Boost) mit dem beiliegenden CPU Kühler
    - 16 GB Dual Channel 3200 Mhz DDR-4 RAM von Ripjaws
    - eine GTX 1060 6GB von Gigabyte
    - Speicher: eine 512 GB M.2 SSD von Intel, eine 2,5 Zoll 512 GB SSD von Crucial
    - beim Gehäuse habe ich gespart und das Aero Cool GT meines alten Setups wiederverwendet
    -auch beim Netzteil habe ich etwas gespart und mein altes 500 Watt Netzteil von Xilence wiederverwendet, das sich immer noch super schlägt
    - einen 120mm Aerocool Gehäuseüfter, einen 120 mm be-quiet Gehäuselüfter

    Nach einem kurzen Blick in das beigelegte Handbuch fing ich mit dem Zusammenbau aller Komponenten an und war nach etwa zwei Stunden fertig. Der Prozesser und alle weitern Komponenten wurden ohne Bios Update oder ähnlichen Maßnahmen direkt erkannt. Dazu kam dann eine halbe Stunde Windows Setup, nach der ich mich direkt ans Herunterladen meiner Steam-Bibliothek machen konnte. Alle aktuellen Games, wie PUBG, Battlefield V oder Rocket League laufen einwandfrei. Auch meine AutoCAD Grafikprogramme, die sehr fordernd sind, was Hardwarezusammenarbeit angeht, laufen ohne Probleme. Zudem bleibt auch alles schön kühl und beginnt selbst nach einer langen Zockersession nicht damit, zu überhitzen oder die Performance zu drosseln.
    Zusammenfassend kann ich sagen, dass meine bisherigen Erfahrungen nach zwei Wochen täglicher Verwendung, die hauptsächlich Gaming und Grafikprogramme beinhaltete, dass das X470 Gaming Plus Max von MSI eine sehr gute Lösung für jedes aktuelle Gaming Setup mit passenden Komponenten ist. Solide Performance, hochwertige Verarbeitung, sowie mehr als genügend Anschlüsse und Steckplätze ergeben eine perfekte Balance für aktuelle Spiele und andere leistungsfordernde Anwendungen. Den einzigen Wunsch, den ich für zukünftige Generationen dieser Produktreihe hätte, wäre offizielle Kompatibilität mit meinem Lieblingsbetriebssystem Windows 7, was aber kein Grund für mich gewesen wäre, mich nicht für dieses Mainboard zu entscheiden. Der Performanceunterschied zu meinem vorherigen Setup ist deutlich und wird mich nach bisheriger Einschätzung auch noch durch die nächsten Jahre meiner PC Karriere bringen, ohne ständige Hardware Upgrades. Bei dem aktuellen Preis von knapp einhundert Euro, lässt sich so schnell kein vergleichbares Gegenmodell auftreiben, was auch für Budget PC Builds ein ansprechender Faktor ist, da ich bei meinem Setup auch an der ein oder anderen Ecke sparen musste. Daher bewerte ich dieses Mainboard von MSI mit insgesamt fünf Sternen.
    Abschließend möchte ich noch einmal dem Mindfactory Team danken, die mir diese Aktion ermöglicht haben und immer schnell, nett und hilfreich geantwortet haben.
    Ich hoffe diese Review konnte dem ein oder anderen Interessenten bei der Zusammenstellung seines/ihres Gaming PCs weiterhelfen.

    Hier noch ein paar Fotos von dem Board in Aktion:

    IMG_1463.jpg IMG_1472.jpg IMG_1474.jpg IMG_1466.jpg IMG_1467.jpg IMG_1471.jpg

  13. #13

    Standard

    Halleluja, trifft es als Eingangsbemerkung ganz gut.

    Konklusion:
    (Heute mal zu Beginn da den Rest eh fast keiner liest)
    Ein ziemlich gutes – und gut durchdachtes – verfl**** schnelles Mainboard für @home oder für’s Office. Hier stimmt Preis/Leistung. Ein Board zum Einbauen, anschalten und sich drüber freuen. Wer nicht aus Egomanie das neuste Board braucht hat mit diesem Board eine gute Basis und wahrscheinlich treuen Begleiter für die nächsten Jahr.

    Warum:

    Im Rahmen der Testers Keepers Aktion habe ich das Mainboard erhalten und darf / soll meine Erfahrungen mit dem Mainboard mit euch teilen. (Und ich hoff hierbei dass auch die – wenn auch wenige – Kontras stehen bleiben dürfen)
    Eine kurze Liste der Pro / Cons findet ihr ziemlich weit unten.
    Als Randbemerkung sei vorab gesagt: Das Mainboard wird / ist im produktiven sprich geschäftlichen Bereich installiert / getestet. Das X470 Gaming PLUS MAX AM4 ist die Basis für einen Renderslave. Auf der Rennmaschine werden aus Autocad 3dsmax Renderaufträge per Netzwerkmanager übergeben und von der Maschine über die CPU gerendert. Die Maschine ist, zu mindestens erstmal, als 24/7-Gerät geplant. Wobei ich bisher generell mit den MSI-Boards im Bereich CAD- und Designanwendungen gute Erfahrungen gemacht habe. Egal ob Leistung im Alltag oder Lebensdauer.

    Vorab noch gesagt:
    Es geht hier um das >X470 Gaming PLUS „MAX“<, nicht das Geschwisterchen >X470 Gaming PLUS<. Diesem Lapsus bin ich beim Reinlesen in das Projekt aufgelegen und selbst MSI hat das ‚MAX‘ auf ihrer Website hier und da im Text vergessen. Wer sich für die Unterschiede interessiert empfehle ich eine Suche bei der Suchmaschine des Vertrauens.
    Ganz Wichtig: Augen auf beim Rämchenkauf! Bei manchen Händlern werden einige Taktraten ohne spezielle Hinweise angegeben, bei anderen alles ab 2666 als OC, auf MSI-Website wird dann auch noch nach CPU-Generationen und Standards unterschieden. (Ich fand es etwas unübersichtlich)
    Ergo: Gut überlegen was man da miteinander kombinieren will. (Und im Zweifel können die Suchmaschine Deines Vertrauens oder aber der Händler Deines Herzens diesbezüglich die Fragen beantworten)

    Hardwareausstattung: (Ohne Wertung über Sinnhaftigkeit, bzw. hatte ich es grade passend rumliegen)
    Eingebaut ist das Board in ein bequiet! Pure Base 500, ausgestattet mit einem – zumindestens momentan noch überdimensionierten - 650W-Netzteil. Für die Computingpower sorgt der Ryzen 9 3900X mit 12x 3,8Ghz, ergo 24 Threads bei entsprechender Leistung. CPU-Kühler ist aktuell der der boxed mitgelieferte TOP-Cooler. Als Arbeitsspeicher kommt der 32GB Corsair Vengeance LPX schwarz DDR4-2133 DIMM CL13 als 2x 16GB-Kit zum Einsatz.
    Das System liegt auf der WD Black SN750 M2 mit 500GB, als Datenplatte ist noch eine WD HDD mit 4TB eingebaut. Als Graka hab ich eine Nvidia Quadro K4000 eingesetzt.
    Lieferumfang:
    Joa, seit Jahren erprobt und seit Jahren nicht wirklich anders. Board mit Zubehör. Die beigelegte Übersicht des Mainboards lässt einen die entsprechenden Elemente schnell finden und sorgt, zu mindestens bei mir, für Freude (Da hab ich schon deutlich anderes erlebt). Die wichtigsten Unterlagen liegen in verständlichem Englisch bzw. in Deutsch vor. Ein Wermutstropfen hier war eine „Important Notice“ welche mich unmissverständlich auf etwas hinwies. Wobei ich etwas gebraucht habe um den Sinn und Zweck – Markierung des Bereiches in denen im unterm Board keine Sechskantschrauben verbaut sein dürfen - zu kapieren. Auch dass die M.2-Schrauben einzeln verpackt in kleinen Tütchen sind und daher gerne in / zwischen die Unterlagen rutschen ist nicht das Gelbe vom Ei. Ein besonderes Schmankerl ist die Beigabe von je einem SATA-Kabel mit 1x Stecker Grade-zu-Grade und 1x Stecker Grade-zu-90°. Perfekt für den Einbau von einer Platte im Slot und ebenso perfekt zur Montage auf einer Innenwand des Gehäuses.
    Design / Architektur:
    Das Board hat perse einen guten Schnitt und ist ziemlich gut designt. Es verzichtet fast gänzlich auf Bling Bling und optisches Tuning. Die optisch auffälligen Elemente sind die gut durchdachten passiven Kühlkörper für z.B. den Chipsatz. Unter Vollauslastung wird ersichtlich dass MSI hier die Not der Kühlung zu einem technisch guten und optisch schönen Kühler umgemünzt hat. Die Anschlüsse sind zahlreich und mit zwei Ausnahmen sehr gut platziert und erreichbar. Die Stromversorgung CPU ist von Komponenten des Boards ist - rechterhand und unterhalb - etwas eingebaut und wird, je nach Gehäuse, oben auch mittelmäßig eingeengt.
    Die sechs zu Seite schauenden SATA-Anschlüsse sind recht optimal aber vielleicht etwas zu genau auf moderne Gehäuse mit Kabelmanagement ausgerichtet.
    Das dezente und optisch ansprechende Design mit schicken eckig-modernen Elementen machen es zu einem schönen Board für Gehäuse mit Sichtfenster.
    So Allerlei: (Sonst wird’s hier zuviel der Überschriften)
    Das Bios ist wie das bekannte MSI-BIOS und doch irgendwie doch ein bisschen anders. Feinheiten, aber da steigt man schnell durch.
    Man hat eine zweite Stromversorgungsmöglichkeit für die CPU speziell für Multicore-CPUs. Braucht man oder auch nicht. Ich hab total stabil und ohne Auffälligkeiten einen 12-Kernen ohne zweite Stromversorgung im Dauereinsatz.


    Über Geld redet man nicht:

    Aber soll hier mal klipp und klar was richtig gestellt werden. Das Board ist mehr oder minder ein Upgrade für das X470 Gaming PLUS mit der dazugehörigen Unterstützung für die Ryzen 3000 Prozessoren ab Werk. Allerdings ist sie durchaus und eigentlich absolut gelungen. (Ich muss echt mal erwähnen dass mit das „Auspacken. Einbauen. Geht.“ total fasziniert hat. Hatte da im letzten Jahr mit Mainboards anderer Vendor echt Themen für den Psychologen x_x).
    Die zwei f****** schnellen M.2-Ports sind eventuell einer zuviel, neben den sechs 6Gb SATA-Anschlüssen. Ein tolles Gimmick sind, neben den zwei USB2-Ports, die sechs USB3-Ports auf der Rückseite. Dies verdient meines Erachtens absolut das seitens MSI sich selbst (bzw. dem Board) vergebene Prädikat „VR-Ready“, wenn nicht sogar „VR-Steady“! (Auch hier habe ich multiple Traumen)

    Pro:

    - Auspacken. Einbauen. Geht.
    - Stabiles System bei maximaler Leistung (getestet via Heavyload und 24/7 Renderaufträgen)
    - Effektives passives Wärmemanagement von sich erhitzenden Onboard-Komponenten
    - Dezent gediegenes Design
    - Saubere und durchdachte Verarbeitung und Ausstattung
    - Gute Ausstattung und ausreichend differenziertes Zubehör
    - Sechs USB3 + zwei USB2-Ports auf Rückseite (VR-Ready[Steady])
    Kontra:
    - Stromversorgungsstecker CPU mittelmäßig zugänglich
    - Teilweise unübersichtliche Infos zum Produkt (Z.B. Taktrate RAM)
    - Kein OC Genie (Eigenständiges Übertaktungshilfsmittel)

    IMG_20200317_174100_Easy-Resize.com.jpg IMG_20200317_174047_Easy-Resize.com.jpg IMG_20200317_173544_Easy-Resize.com.jpg IMG_20200317_173448_Easy-Resize.com.jpg IMG_20200317_173315_Easy-Resize.com.jpg
    Für das große Chaos haben wir Computer. Die restlichen Fehler machen wir von Hand.

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