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Thema: Welches ITX Board (5x)?

  1. #1
    Gunnery Sergeant Avatar von spieluhr
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    Standard Welches ITX Board (5x)?

    Hallo,

    ich brauche für eine Büro Umrüstung 5 neue Rechner.

    Voraussetzung: Mainboard Formfaktor ITX (da ITX Gehäuse mit 300W. Seasonic SFX-NTs vorhanden), CPU (möglichst mit iGPU).

    Anwendung: 1 Rechner für liz. SQL-Server (2 unabhängige Datenbanken), VCS/TCS/Audatex Software, OS: Win10 Pro / 4 Rechner als liz. Clients, VCS/TCS/Audatex Software, OS: Win10 Pro - ABSOLUT KEIN GAMING, REINE WORKSTATIONS!


    Was ich bisher gefunden habe:

    Mainboards:
    • Gigabyte B360N WIFI Mainbord (Intel)
    • MB ASRock B450 Gaming-ITX/ac AM4 (AMD)

    beide Boards fast preisgleich, Ausstattung passt, Preis liegt im Bereich des machbaren (max. 100~110¤)


    Prozessoren:
    • Intel Celeron G4920, Coffee Lake, Dual Core, 3.2GHz, 1050MHz GPU
    • Intel Core i3-9100F, 4C/4T, 6M Cache, bis zu 4,20 GHz (plus sehr einfache Graka GT710)
    • AMD Ryzen 3 3200G 4,2GHz AM4 6MB Cache Wraith Spire
    • AMD Ryzen 3 1200 3.1GHz AM4 4C/4T (plus sehr einfache Graka GT710)


    Bei den CPUs frage ich mich nun was passt, was überdimensioniert wäre für den geplanten Anwendungsbereich (s.o.) und was ein absolutes NoGo.

    Je günstiger, desto besser. Ich favorisiere ja eher den Ryzen 3 3200G habe da aber bedenken, daß das Board den nicht erkennt. ..andererseits finde ich den Intel Celeron G4920 auch attraktiv, da ich bisher nachlesen konnte, das gerade im einfachen Anwendungsbereich (Office usw.) die Intel bei den preiswerten CPUs noch einen Zacken flotter sein sollen als die AMDs. GPU ist zu vernachlässigen, an jedem Rechner kommt entweder ein 27" TFT (1920x1080) bzw. 34" Curved-TFT (3440x1440).

    Was meint ihr?


    ps: Die "bisherigen" Rechner die nun ein technisches Facelift bekommen sollen sind so alte ASRock APU ITX Schinken mit AMD CPU on board und gar nicht mehr im Handel erhältlich, laufen unter Win7 eher grenzlastig. ITX ist zwingend erforderlich, da diese in gekühlte Systemmöbel integriert werden und m-Atx nicht passt bzw. kein m-ATX Gehäuse kenne, welches die Maximalmaße (Breite x Tiefe, Höhe max. 20cm) eines Sharkoon QB One entspricht.
    Geändert von spieluhr (04.02.2020 um 01:47 Uhr)
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  2. #2
    First Sergeant Avatar von Kaito1515
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    Hallo Spieluhr,

    AMD:
    Es ist schon richtig, dass evtl ein Bios Update für den 3200G notwendig ist. Als Mainboard würde ich aber eher zu diesem hier greifen:
    Gigabyte Aorus Pro AMD B450 So.AM4 Dual Channel DDR4 Mini-ITX Retail - AMD Sockel AM4
    Laut Berichten wird das Mainboard bei MF seit 11/2019 mit dem "AMD 3000 Ready" Logo ausgeliefert(ohne Gewähr).

    Was die Leistung der AMD Prozzis unter Office Anwendung angeht, kann ich Ralf1963 eben zitieren:
    Die Aussage stimmte völlig bei der ersten Generation Ryzen! Bei unseren ersten Exemplaren der 1800X waren wir völlig begeistert über die Leistungsfähigkeit, wenn es um Dinge wie rendern und encoding ging. Absolut überraschend für uns war, wie schwach diese Monster-CPU war, wenn es um ganz profane Anwendungen wie Excel ging. Allerdings haben wir für unsere Tests auch verknüpfte Tabellen in Größenordnungen genutzt, die im normalen Büroumfeld schlicht und ergreifend nicht vorkommen. Zu beobachten war, dass AMD immer nur einen einzelnen thread benutzte, Intel jedoch einige Abläufe auf mehrere threads verteilen konnte. Das Phänomen gibt es heute nicht mehr!
    Die nächste Generation der Ryzen (2XXX) bis zur aktuellen (3XXX) ist so, dass es für unsere Excel-Testdatei keine schnellere CPU auf dem Markt gibt, als ein 3900X.
    Warenkorb | Mindfactory.de
    Ohne Rams.

    Intel:
    Das von dir ausgewählte Mainboard wird evtl auch ein Bios Update benötigen, sofern du vorhast zum 9100F zu greifen. Das B360 ist bis zur 8ten Gen. lauffähig. Für die 9te Gen. muss evt ein Bios Update aufgespielt werden. Zudem hättest du damit auch Mehrkosten, da wie du bereits selbst weisst, keine intgr. Graka bietet.
    Ich kenne die Software jetzt nicht und habe mich ein wenig eingelesen(Startseite - KSR | EDV-Lösungen für Ihre Werkstatt). Es gibt ja nun mehrere Software Anbieter aber ich gehe mal davon aus, das die Anforderungs-Basis fast gleich aufgebaut ist?!
    Die Software profitiert von höherem Takt als von Mehrkernen. Dennoch wird ein Vier-Kerner als zukunftsicher empfohlen. Ausserdem werden Celeron CPUs nur bedingt empfohlen. Daher scheidet meiner Meinung nach, der Intel Celeron G4920 jetzt erst mal aus.

    bsp.
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    Ohne Rams.


    Am günstigsten fährst du mit AMD und wenn zudem der höhere Takt ausschlaggebend ist, dann wärst du mit dem 3200G statt dem Ryzen 3 1200 als Gesamtpaket besser bedient.

  3. #3
    Colonel Avatar von Maverick64
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    Was die CPU betrifft, wenn dir der Celeron zu langsam ist, brauchst du 4 Kerne + 4 Threads (Core i3)?
    Wie wäre es denn mit einem Intel Pentium Gold G5400 2x 3.70GHz Der hat 2+2, hohen Takt und integrierte Grafik und kostet dasselbe wie der i3 ohne iGPU.

    Und was das Intel-Board betrifft und weil ich Gigabreit nicht mag, wie wäre es mit dem ASRock H370M-ITX/ac. Kostet nen Euro weniger, hat zusätzlich nen DP, mehr SATA und mehr USB hinten und zwei Lan-Anschlüsse.

    Zitat Zitat von Kaito1515 Beitrag anzeigen
    Am günstigsten fährst du mit AMD ...
    Aber auch nur wenn man so ein super teures Z390-Board nimmt, sonst ist man 20¤ günstiger (x5 =100¤)... => Intel-Warenkorb

    Edit: Ja ich weiß, dass die Grafik des Ryzen besser ist, wird aber hier gar nicht gebraucht. Dazu ist der Pentium besser im Verbrauch, was bei einem Office-Rechner auch ne Rolle spielen dürfte, auch wenn es im Endeffekt nur 2 oder 3 euro im Jahr sind.
    Geändert von Maverick64 (04.02.2020 um 12:43 Uhr)
    Gruß Mav
    Spoiler

  4. #4
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    Wenn man über einen Intel Dual-Core nachdenkt, kann man auch einen Ryzen 3000G nehmen, dann wirds nochmals günstiger und sparsamer im Verbrauch.

  5. #5
    First Sergeant Avatar von Kaito1515
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    Zitat Zitat von Maverick64 Beitrag anzeigen

    Aber auch nur wenn man so ein super teures Z390-Board nimmt, sonst ist man 20¤ günstiger (x5 =100¤)... => Intel-Warenkorb

    Edit: Ja ich weiß, dass die Grafik des Ryzen besser ist, wird aber hier gar nicht gebraucht. Dazu ist der Pentium besser im Verbrauch, was bei einem Office-Rechner auch ne Rolle spielen dürfte, auch wenn es im Endeffekt nur 2 oder 3 euro im Jahr sind.
    Da hast du ja auch vollkomen Recht. Ich bin aber von einem 4-Kerner ausgegangen. Dann kann das anders aussehn.

  6. #6
    Gunnery Sergeant
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    Avatar von spieluhr
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    Danke für eure Tipps!

    Wahrscheinlich brauche ich eher ein "Mischsystem", da mir gerade einfällt, dass ja 4 Rechner nur als lizensierte Clients auf den 5ten Rechner zugreifen, der dann die 2 SQL Datenbanken mit akt. knapp 30k Kunden- und Auftragsstammdaten umfasst. Bezgl. der "Software" wollte ich nicht so weit ausschweifen und habe mal nur das "dicke Paket" genannt, hinzu kommen noch Doc2KSR mobile, TIS Pakete Audi/VW/Opel/Renault/Ford/MB/Jaguar usw. usf., ASA Diagnostic, FEX und AKÜS. Heißt, für den SQL Server macht also ein dicker Prozi schon mehr Sinn, die anderen 4 haben dann auch die Software, synchronisieren aber nur dezentral mit den Server auf Abruf.

    Zudem habe ich vorsorgehalber bei Kauf der SQL Server noch 4 Client Lizenzen mehr erworben, weil wohl bald noch Richtung Niederlande expandiert werden soll.

    Also für den Server den 3000G/3200G und für die Clients den Pentium Gold G5400? Die einzige großartig grafische Oberfläche die mir jetzt im tgl. Gebrauch einfällt ist Audatex/Audanet inkl. Schadenbilderdatenbank im 2 Monitor Betrieb (zwecks Kalkulation), der Rest ist tabellenorientierte Datenverarbeitung mit minimaler grafischer Oberfläche (VxS). Das sollte eigentlich jede einfachste iGPU Lösung mühelos schaffen.

    Danke für die ITX Board Alternativen, die hatte ich noch gar nicht auf den Schirm. Besonders das H370 gefällt mir sehr gut, Mav! 2x Lan, nicht verkehrt. DP wird eher weniger genutzt, dafür 2x HDMI.
    Geändert von spieluhr (04.02.2020 um 19:48 Uhr)
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  7. #7
    First Sergeant Avatar von Kaito1515
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    Verwendest du die Software von ksredv.de?

    Meine frage bezieht sich auf deren Anforderungen:
    Arbeitsstationen / Einzelplätze

    Achtung: Netbook / Nettop / PC mit Intel Atom / Celeron Prozessor oder vergleichbare Systeme
    Rechner mit Intel Atom Prozessor bzw. vergleichbare Systeme (z. B. diverse Intel Celeron- und Intel Pentium-Varianten] sind für einen professionellen Arbeitsplatz nicht geeignet
    Wenn ich das nun richtig verstehe, wäre ich mir dann nicht mehr sicher, ob der Pentium Prozzi ausreichen wird.

  8. #8
    Gunnery Sergeant
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    Ja, ist die KSR Software.

    Naja, diverse Intel Pentium kommt nun darauf an welche Gen die nun unter "divers" verstehen. Nehalem, Sandy Bridge, Ivy Bridge, Haswell, Broadwell, Skylake, Kaby Lake, Coffee Lake??
    Ich kenne das zb. von nicht wenigen kleineren Partnerunternehmen, die haben ihre EDV mit Systemen bestückt, da wundert man sich das dort überhaupt Office 2010 ruckelfrei läuft. Und mit denen muss sich dieser Support gar nicht mal so selten via Fernwartung herum schlagen. Vieleicht deshalb der Hinweis. Die haben in der Werkstatt die modernsten Farbmessgeräte für paar tausend Euro in der 3ten Gen. (und meist niemanden der wirklich weiß wie man die bedient) aber die EDV ist dann so bestückt, da ist eine 10¤ Casio Armbanduhr ein Octacore dagegen.

    Das können und dürfen wir uns als zertifizierter BASF R-M Premium Partner Vorzeigebetrieb nicht wirklich leisten. Zudem sind wir ja laut DSVGO (und ich bin halt Dekra zertifizierter Datenschutzbeauftragter unseres Unternehmens) gezwungen, das Upgrade schnellstmöglich vorzunehmen, da wir halt Kunden- und Unternehmensdaten verarbeiten und gerne unsere ISO-Zertis behalten möchten.

    ..die welche wir teils noch nutzen sind C2D bzw. Quad der SandyBridge Gen. bzw. bei den AMD Fertig ITX Dingern müsste das was so in Richtung Brisbane, Deneb oder LIano sein. Wobei da die Intel ein Zacken flotter sind. Aber nichts desto trotz laggen auch die gerne wenn du zb. über 2 Schirme kalkulierst, im HG die nächste Sicherung anläuft oder zeitgleich mehrere Datenbankanfragen ablaufen bzw. syncen. Da erhoffe ich mir halt von moderneren CPUs mehr Leistung, daher das Upgrade.


    Nur wenn da jetzt schon ein paar tausend Euro in Umstellung/Neueinrichtung der EDV auf Win10 und 2 Tage 2 MA. Technikersupport investiert wird, sehe ich es mittlerweile als sinnfrei an, diesen Aufwand in so betagten Knochen wie die jetzigen ITX Systeme zu investieren. Ursprünglich war dies ja der Plan der Chefetage, von W7 auf W10 upgraden, nur von der Idee ist man schnell wieder abgekommen da dies gerade bei der SQL Settings Umstellung wesentlich zeitintensiver ist als gleich komplett neu auf einen frischen Setup aufzusetzen. Bei 80¤ die Stunde ist das schon eine Überlegung wert.

    Meine Idee wäre ja nun, aufgrund eurer Empfehlungen, den bzw. dann doch lieber die SQL-Server rechner mit Ryzen3000/3200G zu konfigurieren, weil ich denke das die die meiste Last zu satteln haben und die bisher 4 Clients dann mit Pentium G5400, weil auch die (laut Bewertungen) interessant zu sein scheinen und ich halt insgeheim, zugegeben, immer noch eine Vorliebe für Intel besitze.
    Geändert von spieluhr (04.02.2020 um 23:12 Uhr)
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