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Thema: Testers Keepers Aktion mit Aerocool AeroEnginge RGB Gehäuse

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Marketingman
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    53

    Standard Testers Keepers Aktion mit Aerocool AeroEnginge RGB Gehäuse

    Hier findet Ihr alle Testberichte zur Testers Keepers Aktion mit dem Aerocool AeroEnginge RGB Gehäuse aus der KW42 vom 14.10-20.10.2019
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers Aktion mit Aerocool AeroEnginge RGB Gehäuse
    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  2. #2

    Standard

    Hallo liebe Community,
    für die Testers Keepers Aktion durfte ich das Gehäuse "AeroEngine" von AeroCool testen. Vorab schon einmal vielen Dank an die Mindfactory AG und AeroCool, die mir diesen Produkttest ermöglicht haben.

    Inhaltsverzeichnis:
    - Design
    - Verarbeitung
    - Montage
    - Kompatibilität/ Ausstattung
    - Kühleigenschaften
    - Leistung
    - Preis-/Leistungsverhältnis
    - Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich
    - Fotos/Screenshots

    Design
    Geliefert wurde das Gehäuse zunächst mit ausreichend Polsterung, bestehend aus Styropor an den Seiten und Folien drum herum. Beim Öffnen des Kartons musste aber darauf geachtet werden, wie in meinem Fall mit einer Schere nicht zu tief hineinzuschneiden, um die Fläche nicht zu zerkratzen. Auf der Oberseite war hier nämlich keine Polsterung vorhanden. Ansonsten wurde ein gut gefülltes Schraubenkit inkl. Kabelbindern mitgeliefert - es mussten also keine zusätzlichen Schrauben o.Ä. von meinem vorherigen Gehäuse übernommen werden. Zusätzlich befand sich eine kleine Anleitung in 12 verschiedenen Sprachen darin, in welcher Reihenfolge die Komponenten einzubauen sind, welche Schrauben aus dem Kit verwendet werden müssen, welche Steckertypen verwendet werden sowie die Pinbelegung der Frontpanelanschlüsse.
    Auffällig beim Design ist natürlich der vorinstallierte 120mm-Frontlüfter im Turbinendesign, der mit 14 verschiedenen und dezenten LED-Effekten in Szene gesetzt werden kann. Außerdem fällt sofort die Glasscheibe an der Seite auf, die zunächst ab Werk beidseitig mit einer Folie geschützt war.
    Auf der Vorderseite des Gehäuses befindet sich der LED-Umschaltknopf, auf der Oberseite haben wir dann das schön aufgeteilte Frontpanel mit Power-Button, Klinkenanschluss für Kopfhörer und Mikrofon, 2x USB 2.0 und 1x USB 3.0, dem Reset-Button und Status-LED für Betriebszustand und Laufwerksaktivität. In die blaue LED sollte man nur nicht von oben schauen, da diese sehr grell ist. Nach dem Abnehmen der Glasscheibe mithilfe der 4 Schrauben, zeigt sich das geräumige Platzangebot des Gehäuses. Als Vergleich ziehe ich hier mal mein altes Gehäuse "Z9 Plus" von Zalman hinzu, welches den Festplattenkäfig auf der rechten Seite hatte. Somit war für Grafikkarten mit 3 Lüftern auf keinen Fall platz. Selbst meine aktuelle GTX 1060 Dual OC 6 GB von ASUS passte dort nur um wenige Zentimeter noch hinein.
    Dieses Problem kennen wir beim "AeroEngine"-Gehäuse nicht, denn die Laufwerke werden hier unterhalb des Motherboards neben dem Netzteil untergebracht. Die Kabel des Frontpanels und des Lüfters kommen sehr aufgeräumt und zusammengefügt daher und machen einen soliden Eindruck. Außerdem haben wir die Möglichkeit zum Anbringen einer Wasserkühlung und unter Anderem gibt es 3 Varianten eine SSD einzubauen - neben dem Motherboard rechts, auf der Rückseite oder klassich im Festplattenschacht neben dem Netzteil.

    Verarbeitung
    Das Gehäuse ist im Allgemeinen sehr gut verarbeitet, beim Umbau der Hardware sind außerdem keine scharfen Kanten o.Ä. aufgefallen. Es gibt genügend Aussparungen für ein ordentliches Kabelmanagement, hätte mir hier allerdings für den CPU-Stromanschluss noch eine weitere gewünscht, da mir diese Kabel nun über dem RAM hängen - ist aber nicht weiter schlimm.

    Montage
    Der Umbau meiner Hardware verlief ohne Probleme. Durch das mitgelieferte Schraubenkit war es auch nicht erforderlich, etwas aus meinem alten Gehäuse zu übernehmen, außer die I/O-Blende. Es sind 4 Abstandshalter vorinstalliert - da mein Motherboard den ATX-Formfaktor besitzt, fügte ich hier noch entsprechend 2 hinzu. Meine Festplatte ließ sich einfach mit dem herausnehmbaren Einschub hineinclippen. Für die Montage meiner SSD habe ich mich für die Variante neben dem Motherboard entschieden, da sie dort durch die Glasscheibe schick anzusehen ist und auch einen größeren Kabelsalat auf der Rückseite vermeidet. Das Netzteil ließ sich ganz einfach hineinschieben und festschrauben und die Verkabelung konnte sauber durchgeführt werden - wenn auch auf der Rückseite etwas weniger. Dennoch ließ sich der Großteil in den freien Raum neben dem Netzteil und unter den Festplatteneinschüben verstauen.

    Kompatibilität/ Ausstattung
    Das Produkt bietet eine ausreichende Kompatiblität für Motherboards mit den gängigen Formfaktoren ATX, miniATX und Mini ITX. Außerdem haben wir 7 Erweiterungsslots an der Rückseite für Grafikkarte, Steckkarte usw. mit dem vorinstallierten 120mm Lüfter an der Front. Allerdings bietet es die Möglichkeit, jeweils 2x 140mm und 6x 120mm Lüfter anzubringen. Im Test verwende ich hier nur den vorinstallierten. Dazu finden wir 2 Laufwerkseinschübe mit 3.5/2.5 Zoll und insgesamt 3 für 2.5 Zoll. Die Abmessungen belaufen sich hier auf 447mm Länge, 195mm Breite und 471mm Höhe, wobei der CPU-Kühler maximal 155mm und die Grafikkarte 370mm sein darf. Überrascht wurde ich hier nur, dass keine Einschübe für meinen DVD-Brenner vorhanden waren - den verwendete ich aber ohnehin kaum. Man ging hier wohl einfach davon aus, dass diese mittlerweile nicht mehr häufig verwendet werden und zog dafür das Design vor.

    Kühleigenschaften
    Hier ziehe ich nochmal mein altes Gehäuse zum Vergleich, welches vorne, hinten, oben und seitlich einen 120mm-Lüfter hatte. Da ich nur einen Boxed-CPU-Kühler verwende, lagen die Temperaturen (gemessen mit OpenHardwareMonitor) im Idle um die 50°C und beim Spielen von bspw. Dead by Daylight, GTA V bei ca. 75°C. Nun haben wir hier nur einen einzigen Lüfter an der Front des Gehäuses installiert und hier war ich erstmal skeptisch, ob die Kühlleistung wirklich ausreichen wird. Und doch: Die Temperaturen halten sich im nahezu identischen Bereich, und das bei einem Betrieb von nur einem Lüfter, statt mit vier beim "Z9 Plus". Der Lüfter ist unter Volllast zwar hörbar, aber keineswegs störend. Mit Kopfhörern ist hiervon kaum noch etwas wahrzunehmen.

    Leistung
    Die Leistung des Produkts würde ich als sehr gut beschreiben - es ist sehr gut verarbeitet, bietet ausreichend Platz für die Hardware und schafft viele Möglichkeiten, die Kabel zu verstauen und Erweiterungen vorzunehmen.

    Preis-/Leistungsverhältnis
    Für ein Gehäuse im Preisrahmen von ca. 50¤ bin ich sehr überrascht. Hier wurde offensichtlich gut durchdacht, ein sehr schickes, aufgeräumtes und edles Design zu schaffen. Außerdem ist es sehr leise, was mit dem Turbinendesign des Lüfters und den dezenten LED-Effekten abgerundet wird.

    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich
    Ich gehe davon aus, dass die "AeroEngine" von nun an für einige Jahre unter meinem Schreibtisch verweilen wird und auch zukünftige Aufrüstungen wie z.B. einer Grafikkarte keine Probleme darstellen werden.

    Fotos/Screenshots
    Zum Ende dieses Testberichts stelle ich euch noch ein paar Bilder und ein Video zu den LED-Effekten zur Verfügung (entschuldigt die falsche Ausrichtung):

    Anhang 22500Anhang 22501Anhang 22502Anhang 22503Anhang 22504Anhang 22505Anhang 22507Anhang 2250820191109_191840[1].jpg20191109_194223[1].jpg

  3. #3

    Standard

    Ich lade die Bilder nochmal hoch, irgendwas klappte da nicht. Die Bilder werden dennoch immer gedreht. Vielleicht kann ein Mod die Beiträge ja zusammenführen und sie gegen die fehlerhaften Uploads austauschen:

    20191109_110847[1].jpg20191109_110944.jpg20191109_111029.jpg20191109_111458.jpg20191109_152932.jpg20191109_154653.jpg20191109_164003.jpg20191109_162231[1].jpg20191109_191840.jpg20191109_194223[1].jpg

  4. #4

    Standard

    Hallo zusammen,

    ich hatte das große Glück, bei der Produkttester-Aktion KW42/2019 von Mindfactory in Zusammenarbeit mit AeroCool ausgewählt zu werden und das AeroCool Aero Engine RGB ausführlich testen zu dürfen.

    Nur zwei Wochen nach der Nachricht, dass ich als Tester ausgewählt wurde, kam das Gehäuse auch schon in einem großen Pappkarton bei mir an.
    In der Verpackung befindet sich das Case, welches durch Styropor von allen Seiten ausreichend geschützt ist, eine kleine Anleitung sowie ein Säckchen mit allen dazugehörigen Schrauben und Kabelbindern. Zur zusätzlichen Sicherung ist die Glasscheibe beidseitig mit Schutzfolie überzogen.
    Ausgepackt wirkt das Gehäuse mit seiner Breite von 195 mm auf den ersten Blick zwar relativ klein, ist jedoch ein ziemlicher Blickfänger, was natürlich auch an der ungewöhnlich geformten Front liegt, die an eine Turbine erinnert. Sowohl aus ein paar Metern Entfernung als auch bei genauem Hinsehen sehen die Einzelteile weder billig noch schlecht verarbeitet aus. Dass die Glasscheibe etwas dunkel getönt ist rundet das Gesamtbild entsprechend ab.

    Die Montage einzelner Komponenten in diesem Gehäuse verlief erstaunlich gut.
    Ich habe das Aero Engine RGB genutzt, um mir zuhause einen neuen Computer zusammenzubauen.
    Als Mainboard habe ich das MSI MPG X570 Gaming Plus verbaut. Für Laien kann es etwas irritierend sein, dass sich im Gehäuse keine Markierungen für die richtige Positionierung der Abstandshalter befinden. Trotzdem ließ sich das Mainboard problemlos einsetzen sowie festschrauben und auch meine relativ große PowerColor RX 5700 XT Red Devil Grafikkarte passt problemlos in das Gehäuse. Zusätzlich habe ich noch zwei Gehäusekühler verbaut. Für den einen musste ich die Vorderseite des Gehäuses entfernen, was etwas länger gedauert hat, da dieser Schritt nicht anschaulich genug in der Anleitung erklärt wird. Falls jemand vor dem gleichen Problem steht: Die Vorderseite ist innen durch kleine Plastikspitzen mit dem Rest des Gehäuses verbunden. Diese müssen von der Innenseite aus mit den Fingern herausgedrückt werden. Sobald man dies tut, lässt sich der vordere Teil ganz leicht abnehmen und der Lüfter verbauen. Passt dabei aber etwas auf das Kabel vom vorinstallierten Gehäuselüfter auf. Nicht, dass ihr es noch versehentlich herausreißt.

    Die lässt mich zum Punkt Ausstattung kommen:
    Generell fehlt es dem Gehäuse an nichts. Der von Werk aus installierte 120 mm Front-Lüfter erfüllt seinen Zweck und mir persönlich gefällt die Idee, ihn mithilfe der herausstehenden Vorderseite und den LEDs in Szene zu setzen. Durch einen Knopf auf der oberen Vorderseite lässt sich aus 14(!) verschiedenen LED-Modi auswählen, was ich persönlich der Installation einer separaten Software bevorzuge, da man nicht noch unnötigen Festplattenspeicher hergeben muss. Meiner Meinung nach hätte es nicht geschadet, noch einen oder zwei weitere Gehäuselüfter zu verbauen, was jedoch absolut kein Muss in dieser Preiskategorie ist.
    Wer dennoch mehr Kühlkraft benötigt, hat viele Möglichkeiten noch viele weitere Gehäuselüfter zu verbauen (3x vorne, 2x oben, 2x unten, 1x hinten).
    Auf der Oberseite des Gehäuses befinden sich ein Power- und ein Reset-Knopf, sowie Anschlüsse für Audio und Mikrofon und drei USB-Ports (1x 3.0 / 2x 2.0).
    Auf Ober- und Unterseite hat das Gehäuse außerdem magnetische Staubfilter, lediglich vor dem vorderen RGB-Lüfter ist nur ein grobes Gitter aus Metall verbaut, was ich etwas schade finde.
    Da das Aero Engine RGB inklusive sämtlicher Schrauben und auch Kabelbindern geliefert wird, kann man sofort mit der Montage beginnen ohne noch weiteres Montagezubehör besorgen zu müssen.
    Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass ich den Festplattenkäfig nicht einfach ausbauen konnte, was die Verkabelung erschwert hat.
    Nach einigen Stunden stand mein Rechner dann fertig aufgebaut und startbereit.

    Nachdem dann auch Windows und die ersten Programme installiert waren, konnte ich das Gehäuse nun auch im alltäglichen Gebrauch testen.
    Im normalen Gebrauch dämmt das Gehäuse den Schall relativ gut. Ein Vorteil hierbei ist auch, dass das Seitenfenster aus Glas und nicht, wie häufig der Fall, aus Acryl besteht. Natürlich hört man die Lüfter bei absoluter Stille, aber ich denke, dass das keine Ungewöhnlichkeit in dieser Preisklasse ist. Unter größeren Anforderungen, wie zum Beispiel hochauflösenden Spielen oder Grafikanwendungen, ist der Rechner etwas lauter, aber keinesfalls so laut, dass es den normalen Nutzer stören sollte. Wer eben einen komplett lautlosen Computer haben möchte, muss natürlich auch mehr Geld dafür in die Hand nehmen. Zusätzlich denke ich, dass ein Großteil der Geräusche auch durch die von mir zusätzlich verbauten Gehäuselüfter entsteht. Das Gehäuse schafft es sowohl im Ruhezustand als auch bei starker Beanspruchung alle Komponenten auf eine angenehme Temperatur zu bringen und mit genügend kühler Luft zu versorgen. Ich bin davon überzeugt, dass meine zusätzlich verbauten Lüfter gar nicht nötig gewesen wären, das es mir vorkommt als übernähme der Frontlüfter vom Gehäuse schon die meiste Arbeit. Auf lange Sicht würde ich aber raten, in gewissen Abständen die Staubentstehung im Gehäuse zu kontrollieren, da ich dem bereits erwähnten groben Gitter auf der Vorderseite nicht ganz traue.

    Was die Leistung dieses Towers angeht, wurde ich wirklich positiv beeindruckt. Natürlich gibt es andere Tower, die leiser sind oder noch besser kühlen, aber für diese zahlt man in der Regel auch gerne mal das Doppelte wenn nicht Dreifache. Der Test zeigt aber, dass auch ein Gehäuse in dieser Preisklasse voll und ganz ausreicht, um einen funktionierenden Gaming-PC aufzubauen. Ich konnte das Gehäuse bisher nur eine Woche lang testen, denke jedoch, dass es auch langfristig nicht ersetzt wird. Es tut halt genau was es soll!

    Preis-/Leistungstechnisch würde ich das AeroCool Aero Engine RGB wirklich jedem weiterempfehlen, der ein schickes LED-Gehäuse für unter 50¤ sucht! Alle Teile lassen sich einfach ein- und ausbauen, meine Komponenten werden anständig gekühlt und die entstehende Lautstärke hält sich sehr in Grenzen. Ich hatte noch nicht viel Kontakt zu anderen Gehäusen in dieser Preisklasse, aber wüsste nicht, was diese besser machen sollten als das getestete Produkt hier. Die einzigen kleinen Kritikpunkte sind, wie bereits genannt, das relativ grobe Gitter am Frontlüfter sowie die etwas umständliche Verkabelung wegen des Festplattenkäfigs. Ich sehe diese Punkte aber keineswegs als Grund an, das Case nicht zu kaufen.
    Zur Haltbarkeit kann ich zum aktuellen Zeitpunkt leider noch nicht viel sagen, da ich das Gehäuse selber erst seit einer guten Woche besitze. Gerne werde ich diese Bewertung aber in sechs oder zwölf Monaten nochmal um ein entsprechendes Statement ergänzen.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  5. #5

    Standard

    Vorneweg eine kurze Erklärung zu meiner Bewertung. Ich habe die Bewertung in acht Unterkategorien aufgeteilt und diese jeweils mit 0 bis 5 Punkten bewertet. Im Fazit werde ich dann einen Schnitt aus allen bewerteten Kategorien ausrechen was dann auch die Finale Bewertung ergeben wird.


    Erster Eindruck
    Beim Auspacken des Aero Cool Gehäuses war ich wirklich positiv überrascht! Das Gehäuse macht einen soliden und sehr hochwertigen Eindruck. Es war für ein Gehäuse mit Glasfenster an der Seite, adäquat verpackt. Kam also auch ohne offensichtliche Beschädigungen bei mir an.
    5 / 5 Punkte

    Design
    Das Aero Cool Gehäuse ist ganz klar weit vorne bei den extravaganten Gehäuse Designs. Ich persönlich habe noch kein Gehäuse dieser Art gesehen und mir gefällt es persönlich sehr gut. Meine Freundin dacht übrigens ich hätte einen neuen Subwoofer für unsere Hi-Fi Anlage im Wohnzimmer gekauft und sie war sichtlich verwirrt als ich ihr sagte es sei ein PC-Gehäuse.
    5 / 5 Punkte

    Lieferumfang
    Im Lieferumfang befanden sich das Gehäuse mit Glas Seitenteil aus gehärtetem Glas, der schon vormontierte Lüfter mit RGB Beleuchtung im Frontpanel, sowie die diversen Anschlusskabel des Toppanels mit Einschalt / Resetknopf USB usw. Zudem sind noch diverse Schrauben und Kabelbinder im Lieferumfang mit enthalten.
    5 / 5 Punkte

    Verarbeitung
    Auf den ersten Blick sind mir bei der Verarbeitung keine großartigen Mängel aufgefallen. Spaltmaße waren sehr gleichmäßig und nicht zu groß. Das Kunststoff Frontpanel ist gleichmäßig und hat keine Nasen oder unebene Stellen wie man es manchmal bei minderwertigen oder schlecht verarbeiteten Kunststoffen sieht. Leider sind beim genauen Hinsehen doch ein paar kleine Mängel festzustellen. Denn für meinen Geschmack ist das Blech, welches für das Gehäuse genutzt wurde an manchen Stellen etwas zu dünn oder ist nicht ausreichend versteift sodass es sich leicht verzieht oder bereits verzogen war. Durch die geringe Materialstärke konnte man die Bleche aber auch wieder einfach in ihre vorbestimmte Position bringen. Auch waren manche Kanten nicht hundert prozentig entgratet. Wegen dieser kleinen Mängel gibt es für mich hier zwei Punkte Abzug.
    3 / 5 Punkte

    Bedienbarkeit / Einbau
    Ich habe in das Gehäuse verbaut:
    Mainboard: Asus ROG Strix B350 -F-Gaming (ATX)
    CPU: Ryzen 5 2600x mit Boxed Kühler
    Ram: Corsair Vengeance Pro 2x8gb 300MHz
    Grafikkarte: KFA2 GTX1080
    Festplatten: 3x SanDisk SSD
    Gehäuselüfter: 3x Corsair 120mm Lüfter
    Netzteil: Corsair CX650M Teilmodular

    So nun zum Einbau. Ich habe wie immer begonnen die Hauptkomponenten zuerst auf dem Mainboard zu montieren und dies dann im Anschluss in das Gehäuse eingebaut. Dabei ist mir aufgefallen, dass mein Full Size ATX Board einige der Kabel Management Durchgänge verdeckt, was grundsätzlich kein Minuspunkt ist, man sollte es nur eventuell vorher wissen da das gerade bei mehreren Festplatten, wenn alle Lüfterslots belegt sind oder eventuell Multi GPU Setups sehr schnell eng werden kann.
    Nach dem Mainboard Einbau habe ich das Netzteil eingesetzt und wollte schon mal den 24Pin und den 8Pin CPU Power Stecker anschließen. Leider war es mir aber nicht möglich bei eingebautem Mainboard den 8 Pin Stecker im linken oberen Eck des Gehäuses am Mainboard vorbei nach vorne zu führen. Da dort schlicht und ergreifend keine Aussparung für so ein Kabel bzw. den Stecker vorhanden ist. Also habe ich das Mainboard wieder ausgebaut und das Kabel durch eine der verdeckten Aussparungen gezogen. Nach dem Einbau des Mainboards konnte ich den Stecker anschließen doch das Kabel war dann leicht geknickt. Was leider auf Grund der Bauart nicht zu vermeiden war. Aufgrund der Kabel Problematik konnte man leider die Lüfter an der Oberseite des Gehäuses nur an der näher am Glas gelegenen Halterung befestigen, die mittlere konnte aufgrund des 8 PIN CPU Kabels nicht genutzt werden.
    Da ich drei SSDs von San Disk einbauen wollte gab es da eine kleine Enttäuschung leider gibt es in dem Gehäuse nur zwei Plätz bzw. Stellen an denen man SSDs befestigen kann nun war ich gezwungen die eine SSD mit doppelseitigem Klebeband unten im Gehäuse zu befestigen.
    Der Rest des Einbaus ist dann aber ohne weitere feststellbare Mängel verlaufen. Kabelmanagement in dem Gehäuse ist okay aber nicht überragend. Es gibt die ein oder andere Öse, an der es möglich ist, Kabelbinder zu befestigen. Leider sind an manchen stellen an denen man sich Befestigungsmöglichkeiten für die Kabel wünscht keine vorhanden, diese ist aber zu verschmerzen da in der Rückseite des Gehäuses genug platz ist, um lose Kabel zu verstauen.
    3 / 5 Punkte

    Kühlung / Kühlmöglichkeiten
    Die Anbaumöglichkeit von Kühlern bzw. Lüftern sind in diesem Gehäuse einfach überragend. Die Möglichkeit 8 Lüfter von denen 2x 140mm und 6x120mm sein dürfen hat man in kaum einem Gehäuse. Dies gibt auch die Möglichkeit bei Bedarf einen oder mehrere Flüssigkeits-Kühlung Radiatoren einzubauen. Auch der schon vorinstallierte RGB Lüfter in der Front des Gehäuses überzeugt und sorgt auch bei seiner niedrigen Drehzahl für etwas Airflow im Gehäuse.
    5 / 5

    Lautstärke
    Das Aero Cool ist sicher kein Silent Gehäuse (das will es aber auch gar nicht sein) aber wenn an allen Lüfterslots auch welche angebracht sind und die dann bei geringer Drehzahl drehen kommt auch bei geringer Geräuschentwicklung schon ein sehr guter Airflow zustande.
    4 / 5

    Preis/Leistung
    Hier gibt es nicht viel zu sagen für diesen Preis gibt es kaum Besseres! Ich hatte schon diverse Gehäuse über die Jahre, meist etwas höher Preisig als das Aero Cool, doch dieses kann ohne Probleme auch mit so manchem 100 Euro Gehäuse mithalten. Ich muss zugeben, dass ich auch etwas erschrocken war als ich gesehen habe, dass das Gehäuse nur 49 Euro kosten solle, da das absolut zu wenig ist für das was man hier bekommt.
    5 / 5

    Fazit
    Persönlich hätte ich mir dieses Gehäuse wahrscheinlich nie gekauft da ich dachte es sei zu günstig, um gut zu sein. Nun wurde ich eines Besseren belehrt und bin mehr als froh bei der Bewertungsaktion mitgemacht zu haben. Von mir gibt es erstmal eine klare Kauf Empfehlung für das Gehäuse. Selten so viel für (mein) Geld bekommen.
    Abschließend zu meiner Bewertung. Wenn ich die einzelnen Wertungen zusammenrechne und einen Schnitt daraus bilde komme ich auf einen Wert von 4,4 was aber tatsächlich nicht gerechtfertigt wäre da bei diesem Gehäuse klar die Preis / Leistung im Vordergrund steht deshalb gibt es von mir 5 Sterne für dieses Produkt.

  6. #6

    Reden

    Hallo Mindfactory Forum User,
    ich durfte als einer der Gewinner in der „Testers Keeper“ Aktion das AeroCool „AeroEngine“ Gehäuse testen und werde es hiermit bewerten.
    Inhaltsverzeichnis meines Tests.


    So nun zu meiner Bewertung:

    - Design
    - Verarbeitung
    - Montage
    - Kompatibilität/ Ausstattung
    - Kühleigenschaften
    - Leistung
    - Preis-/Leistungsverhältnis
    - Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich
    - Fotos/Screenshots


    -Zum Design

    Nachdem ich das Gehäuse aus dem Karton holte merkte ich wie leicht es war und ich war ein wenig in Sorge.
    Da ich schon sehr lange Zeit Computer zusammenbaue, habe ich in den Jahren immer eins festgestellt.
    Je leichter ein Gehäuse desto Dünner das Metall. Es kann auch wabbelig & biegbarer sein, was zu Problemen führen kann.
    Das Design des Gehäuses ist mit seiner Glasscheibe an der Seite schon ein echter hin Gucker.
    Auch der Turbinenförmige Lüfter vorne sieht schon ein wenig Lustig aus. Wer auf Düsenjet steht!
    Was ich sehr schön finde ist die Oberfläche.
    Mir fiel dann die mit Magneten bestückte Staubfilter Matte oben drauf auf, die ich besonders praktisch finde.
    Ansonsten ist das Design für den Preis ganz OK.

    -Zur Verarbeitung

    Nun gut Glasscheibe ab und erstmal einen Blick hinein.
    Musste danach feststellen das die Glasscheibe schwerer ist als das restliche Gehäuse. Auha
    Von innen ist das Gehäuse gut verarbeitet.
    Abgerundete Kanten und Ecken an denen man sich keine Blutige schnitte holt. Schon mal ein Pluspunkt.
    Die Glasscheibe war nun ab und ich musste leider feststellen das die Standfüße am Gehäuse schief Montiert wurden und über beide Seiten herausragten.
    Da hätte man besser montieren können. Aber sowas Passiert.
    Die internen Kabel sind auch lang genug um sie schön zu verlegen, was wieder einen Pluspunkt gibt.
    Viele Hersteller denken da nicht mit und die Kabel hängen dann mitten im Gehäuse da sie zu kurz sind.
    Doch bei diesem hier wurde mitgedacht.
    Im Gehäuse lag eine kleine Anleitung in mehreren Sprachen, und eine kleine Plastiktüte mit Schrauben. Für mich selbsterklärend.
    Was ich noch sagen muss ist das die Front mit dem Lüfter auf den Bildern im Internet besser rüber kommt als in der Realität.
    Denn das Optisch nach Metall aussehende Front Panel ist Plastik und man sieht einen großen Unterschied des Schwarztones, wenn man von oben aufs Gehäuse schaut.
    Man kann 2 SSD's, eine neben dem Mainboard und eine hinter dem Mainboard montieren, was ich sehr gut gelöst finde.
    Zusätzlich gibt es 2 HDD Einschubschächte die wie ich finde sehr gut platziert sind.
    Unter dem Gehäuse befindet sich noch eine eingeklemmte Anti-Staubmatte, die für das Netzteil gedacht ist.
    Leider ist diese aus Starre Plastik und hält nicht wirklich viel Staub auf. Dafür müsste sie aus feinerem Gewebe sein.
    Was man allerdings wirklich beachten sollte ist das man in diesem Gehäuse nicht alle fetten CPU Kühler unter bekommt.
    Wer also mit richtig großen Kühlern daher kommt sollte sich erst die Maße anschauen.
    Mit meinem Scythe Mugen 5 Rev.B Kühler bin ich echt ganz knapp an der Glasscheibe. Also Vorsicht mit den Maßen.


    -Zur Montage

    Montiert habe ich mein MSI X470 Gaming Pro Carbon incl. AMD Ryzen 2700X.
    Für das Board musste ich natürlich weitere Abstandshalter einschrauben.
    Jetzt kommen wir zum Thema "Je Leichter desto dünner das Metall".
    Beim einschrauben der Abstandshalter, mit meiner kleinen Ratsche die ich immer nutze seit Jahrzehnten,
    sind mir 2 schrauben fast durchgedreht da das Blech einfach zu dünn ist. Also auch da große Vorsicht walten lassen.
    Board wurde verbaut passte und sieht auch gut aus in dem Gehäuse.
    Die internen Kabel konnte ich auch schön verstecken und alles passte.
    Nach der Montage der ersten SSD neben dem Mainboard musste ich beim Anschließen der Kabel allerding feststellen das man hier auch aufpassen muss.
    Mein Netzteil, ein Enermax Revolution DF was ich auch durch die Testers Keepers Aktion Testen durfte, hat keine geraden Stromanschlüsse.
    Das heißt ich musste zu einem Adapter greifen was ich Ärgerlich finde.
    Denn die Kabel Löcher über und unter der SSD sind zu weit auseinander, das heißt man bekommt auch keine abgewinkelten SSD Kabel dort angeschlossen.
    Das hieß für mich Adapter und neue SSD Kabel mit geraden Anschlüssen. Ärgerlich! (siehe Sata.jpg)
    Man hätte die Kabellöcher einfach 1cm größer machen können oder die Abstände der Löcher zueinander kleiner.
    Nachdem Board, SSD's sowie eine große HDD verbaut waren ging es ans Netzteil und ja ich habe immer noch schmerzen in den Fingern.
    Die Montage des Netzteiles war OK aber die Kabel zu verlegen und alles unter zu bekommen ist bei dem kleinen Gehäuse einfach zu viel.
    Ich musste sämtliche Kabel hinter dem Mainboard so feste andrücken um überhaupt den Deckel wieder drauf zu bekommen.
    Für einen Office-PC ist das Gehäuse echt Top aber für einen Gamer der mehr unter bringen möchte ist es zu klein.
    Was hier einen Pluspunkt bekommt ist die Möglichkeit auch lange Grafikkarten einbauen zu können. Das klappt hier wunderbar.
    Meine Gigabyte GTX970 G1 Gaming ist schon ein kleiner Brocken und sie passt einwandfrei.
    Dafür hat man aber auch Nachteile bei denen man sich im Vorfeld Gedanken machen sollte.
    Denn was man schon auf den Fotos erkennen kann, dieses Gehäuse hat keinen 5.25 Zoll Schacht für einen Blu-ray Brenner & Co. naja Blu-ray Brenner übrig und kommt in den zweit PC.
    Was ich noch anmerken muss ist die schmale Bauform des Gehäuses.
    Denn ich habe wie schon erwähnt das MSI X470 Gaming Pro Carbon verbaut und ich konnte den hinteren 120cm Lüfter nicht montieren.
    Das Mainboard besitzt nämlich auf dem I/O Shield eine Kühllösung und die ist hier im weg.(siehe IOShield1.jpg & IOShield2.jpg)
    In dem Fall passt kein Lüfter mehr hinten rein obwohl der meiner Meinung nach wichtig ist um einen guten Luftstrom zu bieten.
    Da ich ungerne am Mainboard rumschraube werde ich diesen auch nicht entfernen.
    Der Rest meiner Komponenten sind alle verbaut worden und ich war erstmal zufrieden.


    -Zur Kompatibilität/ Ausstattung

    In meinem Fall wurde jeder cm ausgenutzt und meine Komponenten sind fast alle untergebracht.
    2x SSD's, 1xHDD, ATX Mainboard & Netzteil.
    Dafür das dieses Gehäuse Mitte dieses Jahres rauskam finde ich allerdings, benötigt man in der heutigen Zeit keinen USB 2.0 mehr.
    Trotz des dicken internen USB 3.0 Steckers habe ich nur einen einzigen USB 3.0 oben auf dem Gehäuse.
    Der Interne Stecker der für USB 3.0 gedacht ist, hat aber auch noch zusätzlich einen USB 2.0 Anschluss.
    Da dieser auch abwärtskompatibel ist frage ich mich also wieso noch zusätzlich 2x 2.0 verbaut sind.
    Meiner Meinung nach total unnötig.
    Trotzdem sind die Anschlüsse genau da wo ich sie brauche nämlich oben auf dem Gehäuse.


    -Zu den Kühleigenschaften

    Hier muss ich sagen sollte AeroCool nacharbeiten.
    Abgesehen davon das ich mit meinem Board keinen hinteren 120cm Lüfter verbaut bekomme.
    Obwohl nichts an Inkompatibilität bekannt ist.
    Kühlkörper an I/O Shield's die größer sind blockieren den Einbau des Hinteren 120cm Lüfter.
    Dann gibt es einen 2ten Lüfter den man nicht Montiert bekommt, wenn man den Kabelstrang hinter dem Mainboard verlegt.
    Und zwar den Lüfter über der CPU der nach oben hin rausbläst.
    Das Problem ist das 8 pol. Mainboard Kabel blockiert hier abermals den Einbau.
    Wenn man das Kabel vorne mitten im Gehäuse verbaut ist es möglich aber über das hintere Kabelloch geht es nicht.
    Da ragt das Kabel mitten in den Lüfter und blockiert diesen.
    Dann gibt es noch was zu dem vorderen Lüfter.
    Denn dieser sieht nicht nur aus wie ein Düsenjet, sondern verhält sich auch so.
    Permanent auf Maximum Drehzahl und keine Möglichkeit ihn ohne den Lötkolben zu nutzen leiser zu bekommen.
    Denn er ist mit dem Stromanschluss der LED's gebunden an einen Sata Stromanschluss.
    Es würde nicht viel mehr kosten in der Montage, wenn man einen Dip-Schalter mit 2 Stufen oder einen Dreh Potie verbauen würde.
    Den einzigen Lüfter den ich für meine Tests einbauen konnte ist der 2te Obere über den RAM Slots der nach oben rausbläst.
    Für meine Komponenten ist hier leider zu wenig Luftstrom da und mein CPU-Lüfter pustet ganz schön beim Zocken.
    Temperatur hält sich im IDLE bei 45-49 Grad und beim Zocken über 70 Grad. Das ist mir zu viel.
    Kann sein das ich für 43,80¤ einfach zu viel erwarte aber was soll es.


    - Zur Leistung

    Für einen Office-PC der keine großen Anforderungen hat ist dieses Gehäuse völlig ausreichend und bei seiner Glas Optik ein schöner hin Gucker.
    Um dicke Gaming Komponenten zu verbauen solle man sich eher für ein größeres Gehäuse Model entscheiden.
    Es ist ein kleines schickes Gehäuse indem ich wohl oder Übels meine Komponenten aus meinem zweit PC einbauen werde.
    Schick ist es auf jeden Fall.
    In meinem Fall würde ich eher sagen das dieses Gehäuse nichts für meine Gaming Komponenten sind.


    - Zum Preis-/Leistungsverhältnis

    Wenn man ein günstiges Gehäuse mit Glas Seitenfenster sucht ist das Gehäuse definitiv OK.
    Die Leistung, naja da kann man dran Arbeiten. Lüfter Regelung und Co. dann würde das Gehäuse von mir mehr Pluspunkte bekommen.
    Ich bewerte dieses Gehäuse nicht nachdem was in der Beschreibung steht, sondern wie ich im Alltag damit klarkomme.
    Auch wenn viel Kritik dabei war.
    Kritik ist gut und kann in manchen Fällen auch Helfen.


    - Zur Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich

    Ich hoffe sehr das das Engine Gehäuse mir lange dient denn es hat einen schönen Platz neben mir in Höhe des Schreibtisches.
    Ich hatte vorher das Schlagschiff von AeroCool PGS B "BX-500" und habe den Umbau gemacht da das Kleine Aerocool Engine USB 3.0 besitzt.
    Wenn Aerocool für das "BX-500" einen Umrüst-Kit anbieten würde auf USB 3.0 dann bräuchte ich kein neues Gehäuse.


    - Fotos/Screenshots

    Habe ich und lade sie mit Hoch damit man sieht das der hintere Lüfter nicht passt.
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  7. #7

    Standard Testbericht Aere Engine RGB von AereCool

    Hallo Liebe Mindfactory Community,

    Ich durfte im Rahmen der "Testers Keepers" Action das Gehäuse Aero Engine RGB von AeroCool testen. Vielen Dank schon mal an die Veratnwortlichen, für diese Gelegenheit.

    Meine Bewertung wird wie folgt gegliedert:
    - Design
    - Montage
    - Leistung
    - Preis/leistungsverhältnis
    - Fazit
    - Fotos

    Design
    Die Verpackung des Gehäuses erschien mir sinnvoll. Was ich damit meine ist, dass es nicht übertrieben viel verpackt war, was zu unnötigem Pappmüll führt, aber genügend verpackt sodass keine Schäden am Gehäuse während der Lieferung zu erwarten sind. Ich war direkt von der Qualität der Fensterfront begeistert, da es sich dabei um tatsächliches Glas und nicht um transparentes Plastik handelt. Ich bin großer Fan der USB Slots und Klinkenanschlüsse an der Oberseite des Gehäuses. Klinken an der Vorderseite führen nur zu überrollten Kabeln und deswegen sind die Anschlüsse an der Oberseite sehr viel sinnvoller. Während USB Anschlüsse an der Oberseite leichter zu erreichen sind als die hinteren Anschlüsse und so einen komfortablen Austausch von USB Peripherie erlauben. Der große Frontlüfter ist ganz klar der eye catcher des Gehäuses und macht an sich schon sehr viel her. Zusätzlich war ich direkt interessiert was wohl der LED Knopf an der Oberseite des Gehäuses tut? Schaltet er die RGB Funktion des Lüfters aus und an? Stellt sich heraus der Knopf schaltet durch alle möglichen RGB Modi des Lüfters durch, aber das wusste ich zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht.

    Montage
    Als ich mich an die Montage meiner Komponenten machte, bemerkte ich zwei feste Plätze für SSD, je einen an der Innen- und Außenseite der nicht-Glasseite des Gehäuses. Schon mal ein Pluspunkt dafür, da es die Innerein des Gehäuses sehr viel aufgeräumter macht, wenn alles seine festen Platz hat. Außerdem sieht der Innenraum des Gehäuses allgemein sehr aufgeräumt aus, was in erster Linie an dem Extraplatz für das Netzteil und der HDD liegt, die zur geschlossenen Seite geöffnet sind, sodass Netzteil und HDD komplett aus dem Sichtfeld verschwinden. Dies erlaubt dementsprechend einfach ein geordnetes Kabelmanagement, da alle Kabel lediglich von der Hinterseite, wo das Netzteil platziert ist, zur Vorderseite geführt werden müssen, wo sie gebraucht werden. Der Großteil der Kabel ist direkt an der Rückseite verschwunden und stört den Look nicht. Das einzige was gutes Kabelmanagement erschwert ist mein Netzteil, aber da kann das Gehäuse nichts für. Die internen Kabel haben eine angenehme Länge, nicht zu kurz und nicht zu lange, sodass es auch hier keinerlei Probleme gab. Im Allgemeinen verlief die Montage meiner Komponenten Problemlos. Abstandhalter für das MB waren bereits angebracht, Wasserkühlung konnte einfach eingebaut werden, Netzteil ist schnell und ohne Komplikationen an seinem entsprechenden Platz verschwunden und sowohl beide SSD als auch HDD haben ja bereits vorgefertigte Plätze, sodass diese schnell angebracht sind. Auf der nicht sichtbaren Seite des Gehäuses ist genügend Holhraum um überschüssige Kabel zu verstecken ohne, dass etwas gequetscht wird. Auch dafür ein Plus da manche Cases dort nur wenig Platz einräumen, was Kabelmanagement sehr erschwert. Mit dem Case gelieferte Kabelbinder erleichtern dies zusätzlich.


    Kühlung/Zirkulation
    Die Kühlleistung bzw. die erlaubte Zirkulation innerhald des Gehäuses ist für meine Komponenten definitiv ausreichend und definitiv besser als von meinem vorherigen Case. Mein I5 6500 läuft im Ruhezustand auf Raumtemperatur bei 10% Lüfterleistung und auch unter Last, Prime95 Stresstest, bleibt die Temperatur unter 50°C. Es besteht zusätzlich noch die Möglichkeit einen extra Lüfter auf den Einschub für das Netzteil zu setzen, wozu ich allerdings bisher nicht gekommen bin und es scheinbar auch nicht nötig ist. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich beim Umbau in das neue Case auch Wärmeleitpaste am CPU erneuert habe, was ebenfalls eine Rolle in der guten Kühlung spielen könnte.

    Preis/Leistung
    Meiner Meinung nach ist das Aero Engine RGB ein gehobene Mittelklasse Case zu einem mehr als fairen Preis. An der Verarbeitung des Gehäuses ist mir nichts negatives aufgefallen und ich bin eher positiv überrascht von der Qualität der Glasfront. Alles was ein Case künnen muss, gute Zirkulation ermöglichen, Kabelmanagement leicht machen, alle möglichen Komponenten zuverlässig und problemlos halten und nebenher noch gut aussehen, werden von diesem Case geleistet und das zu einem mehr als fairen preis.

    Fazit
    Alles in Allem bin ich froh, das Case behalten zu können und es stellt in jedem Fall ein Upgrade zu meinem alten Case dar. Es bietet für meine Zwecke mehr als ausreichende Kühleigenschaften und das Kabelmanagement war sehr einfach zu verwirklichen. Der Einbau war einfach, es sieht wirklich sehr gut aus und die vielfältigen Möglichkeiten die Beleuchtung des Lüfters einzustellen ist ein weiterer Pluspunkt.
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  8. #8

    Standard Testers Keepers/ AeroEngine RGB

    Testers Keepers

    Hallo liebe Leser/innen,
    Für die "Testers Keepers" Aktion durfte ich das Produkt "AeroEngine" der Marke AeroCool testen. Danke liebes Mindfactory-Team das ihr mir diesen Produkttest ermöglich habt!
    Inhaltsverzeichnis:
    - Design
    - Verarbeitung
    - Montage
    - Kompatibilität/ Ausstattung
    - Kühleigenschaften
    - Leistung
    - Preis-/Leistungsverhältnis
    - Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich
    - Fotos/Screenshots

    Vorwort: Das Gehäuse kam gut verpackt bei mir Zuhause an. Es gab keine Kratzer oder Beschädigungen am Produkt!

    Desing:
    Das Gehäuse hat für meinen Geschmack einen sehr "Coolen" und "Außergewöhnlichen" Look!!
    Aus der oberseite befinden sich ein Knopf zum Ein/Aus schalten und ein extra Knopf um die Beläuchtung des vorderen verbauten Lüfters zu wechseln. Außerdem gibt es noch Kopfhörer/Mikrofon eingang und 3 USB Anschlüsse neben der Info-LED.
    Die verschiedenen Farben des vorinstallierten 120mm Turbinen-Lüfters sind einfach sehr Schön anzusehen.
    An der Seite befindet sich ein Sichtfenster aus echtem Glass.
    Oben gibt es eine Öffnung für eine Wasserkühlung oder 2 weitere Lüfter.
    Außerdem sind die SSDs und HDDs zusammen mit dem Netzteil vom rest des PCs getrennt was einen guten eindruck macht.
    Auf der Rückseite gibt es noch Platz für einen weiteren Lüfter den ich auch gleich genutz habe!
    Das Gehäuse hat eine optimale Größe und ausreichend Platz für einen vollwertigen Gaming-PC.

    Verarbeitung:
    Kommen wir zur Verarbeitung des Gehäuses. Ich muss sagen das Ich wirklich sehr überrascht war als ich das Produkt ausgepackt habe!
    Das Gehäuse ist Gut verarbeitet (Lackierung,Material-Dicke)
    Das verbaute Sichtfenster ist aus echtem Glass welches sich sehr wertig anfühlt aber leider auch viele Fingerabdrücke anzieht also vorsicht nach dem entfernen der Schutzfolie!
    Im Großen und ganzen bekommt das Gehäuse von mir 5 von 5 Punkten in sachen verarbeitung. Wenn man sich den Preis im Hinterkopf behält bekommt man hier ein wirklich toll verarbeitetes Gehäuse.

    Montage:
    Meine verbaute Hardware:
    -Sapphire NITRO+ RX580
    -Amd Ryzen 1600
    -bequiet! PURE POWER 11 400W
    -MSI B450M Pro-VDH PLUS
    -Viper ddr4 3000MhZ 4x4GB
    -Intenso 120gb SSD
    -Toshiba 1TB HDD

    Die oben aufgelistete Hardware konnte ich ohne weitere probleme mit den mitgelieferten Schrauben und Kabelbindern Verbauen.
    Ein Kleines "Problem" wenn man dies so nennen kann gab es aber dennoch!
    Und Zwar gab es unten Rechts keine Möglichkeit um mein Mainboard zu verschrauben. Das hatte ich bei meinen Letzten beiden Gehäusen auch ist auch weiter keine Große Sache!! Dadurch ist die ecke bloß nicht so sehr fest es stört mich aber auch nicht weiter.
    Meine Festplatten Konnte ich Problemlos in die Beigelegten Festplatten-Einschübe montieren. Dies gefällt mir sehr da ich jetzt kein Vibrieren oder Surren der HDD hören kann.

    Kompatibilität/ Ausstattung:
    Das Produkt hat eine ausreichende Kompatiblität für Mainboards mit den gängigen Formfaktoren ATX, miniATX und Mini ITX. Dazu gibt es 7 Erweiterungsslots an der Rückseite für Grafikkarte, Steckkarte usw...
    Auf der vorderseite haben wir einen 120mm Lüfter mit RGB vorinstalliert. Dazu bietet es die Möglichkeit, jeweils 2x 140mm und 6x 120mm Lüfter anzubringen. Im Test verwende ich den vorinstallierten und einen nachmontierten 120mm auf der Rückseite. Dazu finden wir 2 Laufwerkseinschübe mit 3.5 und 2.5 Zoll + insgesamt 3 für 2.5 Zoll. Bei der Größe habe ich 447mm Länge, 195mm Breite und 471mm Höhe gemessen. Der CPU-Kühler darf maximal 155mm und die Grafikkarte 370mm Hoch/lang sein. Leider musste ich feststellen dass es keinen Slot für mein DVD/CD Laufwerk gibt. Was aber halb so schlimm ist da ich ihn eh nur sehr selten genutzt habe und dazu einen Externen besitze.

    Kühleigenschaften:
    Nun etwas zu der Kühlung im Gehäuse.
    Und da kann ich nur Positives zu sagen. Das Netzteil ist vom rest des Gehäuses abgeschirmt was schonmal gut ist.
    Außerdem gibt es sehr sehr viele Möglichkeiten um weitere Lüfter oder Wasserkühlungen anzubringen. Was aber meiner meinung nach nicht unbedingt notwendig ist da ich mit dem Vorinstallierten Lüfter auf der vorderseite schon mehr als zufrieden war und keine Probleme mehr habe!
    Die Luft staut sich nicht und fließt sauber durch das Gehäuse mehr Braucht man im normal-Fall nicht.

    Leistung:
    Die Leistung des Gehäuses bekommt von mir 3 von 5 Punkten.
    Da ich die lüfter schon gut Hören konnte was aber beim Zocken mit Kopfhörern auf nicht mehr zu hören ist.
    Preis-/Leistungsverhältnis:
    Preis-/Leistung ist meiner meinung wirklich sehr aufällig im positiven sinne!
    Woanders bekommt man sowas für das Doppelte oder sogar Dreifache!!
    Für unter 45 Euro bekommt jeder von euch ein echt schönes, gut verarbeitetes und vorallem Außergewöhnliches gehäuse wo jeder Gast auch ein zweites oder drittes Mal raufschaut!

    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten:
    Nun ja..
    Zu der Haltbarkeit kann ich nicht viel sagen da ich das Gehäuse erst 12 Tage im Einsatz habe aber alleine vom Anfassen und Anschauen würde ich behaupten das es Noch viele Jahre in meiner Zocker-Ecke bleiben wird.
    Im vergleich mit meinem Alten Geghäuse was genauso viel gekostet hat kann ich sagen das es Viel besser verarbeitet ist.
    Z.B.
    Mein altes Gehäuse hatte eine Plastik scheibe. Hier bekommen ich zum selben Preis eine Hochwertige Glass-Scheibe.
    Mein altes Gehäuse ließ sich beim Transport sehr leicht und auch Ausversehe biegen dies habe ich bei diesem hier kaum noch aber vorsicht mit der Scheibe!
    Mit meinem alten Gehäuse hatte ich sehr viel Hitzestau dies wurde jetzt mit dem neuen behoben. Dazu erwähnenswert ist auch noch das ich jetzt keine HDD-Geräusche mehr habe wie Surren und Vibration dank den dazu gelieferten Einschüben zum Montieren der Festplatten.

    FAZIT:
    Kommen wir zu meinem Fazit nach dem ich das Gehäuse nun 12 Tage habe. Ich hätte das Gehäuse warscheinlich nie gekauft da ich nie draufgekommen wäre. Aber jetzt wo ich es habe kann ich es jeden empfehlen und würde es auch selber kaufen! Für den Preis ist es echt eine gute Sache womit keiner etwas Falsch macht. Das Gehäuse schaut in echt nochmal ganz anders aus als auf Bildern es ist ein echter Hingucker den es so noch nicht gibt.Es bietet alles was man von einem Gehäuse erwartet und noch sehr viel mehr!!!
    Alles zusammen gezählt bin ich glücklich das Gehäuse nun Kostenlos behalten zu können un möchte es auch nicht wieder hergeben!
    Das Produkt bekommt von mir mit gutem Gewissen 4,5 von 5 Sternen.
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  9. #9

    Standard

    Produktbewertung Aerocool AeroEnginge RGB Gehäuse

    Verpackung und Inhalt
    Das Gehäuse wir in einem einfachen Pappkarton geliefert, der großflächig über den Inhalt aufklärt. Der Gehäuse ist gut geschützt, also zweckmäßig gut verpackt. Zum Lieferumfang gehören das Gehäuse mit integriertem Frontlüfter (SATA Stromanschluss), ein Handbuch, diverse Schrauben (Mainboard-Ständerschraube, zur Befestigung des Mainboards und der Festplatten, für das Netzteil und für Lüfter) in für mich ausreichender Menge, Kabelbinder und zwei Schlitten für Festplatten. Die Schlitten halten die Festplatten sicher an Ort und Stelle, jedoch sind auch Bohrungen für Schrauben vorgesehen, die aber nicht in passender Länge enthalten sind.

    Handbuch und Inbetriebnahme
    Das Handbuch ist eine A4 Seite mit erklärenden Bildern und Kurzbeschreibungen in vielen Sprachen. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Inbetriebnahme etwas dauert, das Gehäuse selbst stellt dabei aber kein Hindernis dar. Es ist leicht verständlich aufgebaut und mit einer kleinen Ausnahme auch sehr geräumig. Diese Ausnahme ist auf der Gehäuseseite, auf der man die Kabel verstecken möchte. Diese wird an einer Stelle etwas eng bzw. auch voll, sodass man beim Arrangieren der Kabel und dem Schließen der Seitenabdeckungen etwas Fingerspitzengefühl beweisen muss. Das Mainboard lässt sich leicht installieren. Das Netzteil ist auch gut einzubauen, jedoch sollte man modulare Kabel vorab einstecken, da es im Innenraum sehr fummelig werden kann. Für Festplatten sind mehrere Stellen im Gehäuse vorgesehen. Eine kann direkt sichtbar im Innenraum neben dem Mainboard präsentiert werden. Eine Grafikkarte mit sehr großen Kühle sollte dennoch knapp daran vorbei passen. Die Verkabelung über eine Öffnung direkt darunter ist kein Problem. Auf der Seite, auf der man auch die Kabel verstecken kann ist eine weitere Stelle für Festplatten mit kleinem Formfaktor. Der Platz reich gerade so aus und man kann keine 90° Stecker benutzen. Neben dem Netzteil kann man Wahlweise 2 große oder 3 kleine Festplatten einbauen. Wenn ich das richtig erkannt habe, kann man dort auch 2 große und 1 kleine Festplatte einbauen, da die kleine auf dem Gehäuseboden festgeschraubt wird. Dies habe ich aber nicht getestet. Es gibt viele optionale Stellen, um Lüfter bzw. Radiatoren zu befestigen. Diese sind an der Front-, Ober- und Rückseite. Dazu kann man über der Netzteilabdeckung noch weitere anbringen, um die Lüftung der Grafikkarte zu unterstützen. Ich habe den 120mm Radiator meiner AiO Wasserkühlung nach hinten zeigend angebracht. Nach oben ist zwar viel freie Fläche, aber der Platz bis zum Mainboard passt nicht für die Radiator und Lüfter Kombination. Ob also ein 240mm Radiator oder sogar noch größerer in das Gehäuse passt, kann ich nicht mit Sicherheit sagen.

    Produkt – Form/Material
    Das Gehäuse hat ein für mich sehr ansprechendes, symmetrisches Turbinendesign. Die Größe ist normal und dabei einen sehr geräumigen Innenraum. Der Korpus besteht aus Metallblech, die Front, die Füße und die Staubabdeckungen aus Kunststoff. Die Gitter in der Front sind wiederrum aus Metall. Die Verarbeitung wirkt auf den ersten Eindruck nicht hochwertig, wenn man sich aber den Preis vor Augen führt ist das Verhältnis zur gebotenen Leistung aber absolut in Ordnung. Die Glasscheibe als Seitenabdeckung wertet das Ganze auf. Durch ausreichendes Kabelmanagement wird der Innenraum zu einem Hingucker. Auf der Ober- und Unterseite wurden Staubfanggitter angebracht. Diese bestehen aus Kunststoff und aufgeklebten Magneten. Diese lassen sich leicht zur Reinigung abnehmen und im Anschluss auch leicht wieder in der vorgesehen Vertiefung in Position bringen. Mein Setup produziert im Betrieb leider ein Vibrationsgeräusch, welches durch Drücken auf die Front verschwindet. Ob es am Einbau oder der Verarbeitung liegt, kann ich aktuell nicht sagen.

    Produkt - Farbe
    Das gesamte Gehäuse ist innen und außen in mattem Schwarz gehalten. Das trifft auch auf die mitgelieferten Schrauben zu, wobei die Mainboard-Ständerschrauben eine Ausnahme sind. Diese sind aber unsichtbar verbaut und somit kein Problem. Nur die Glasscheibe ist glänzend bzw. spiegelt auch Licht von außen. Die Frontturbine hat RGB Beleuchtung, die über einen Knopf auf der Frontseite umgeschaltet werden kann. Diese sind einfarbig rot, grün, blau, lila, hellblau, gelb und weiß. Dazu gibt es noch verschiedene Pulsier- oder Regenbogeneffekte. Für jeden Geschmack sollte also etwas dabei sein und man kann die Beleuchtung auch komplett ausschalten. Eine Softwaresteuerung dafür ist mir aber nicht aufgefallen. Die Status LED auf der Oberseite ist Blau und so stark, dass Sie bei Dunkelheit einen blauen Kreis an die Zimmerdecke wirft. Hier hätte ich mir eine andere Farbe gewünscht, aber ich kann diese bei Bedarf auch einfach ohne Stromversorgung und damit aus lassen.

    Vergleich Vorgänger
    Wie bereits erwähnt hat dieses Gehäuse einen Vorgänger der mehr als 10 Jahre alt ist. Ich berichte aus Erfahrung, weil ich Ihn soeben ersetzt habe. Man kann die Weiterentwicklung positiv wahrnehmen. Da ich in der Zwischenzeit nie ein anderes Gehäuse aus der Nähe gesehen habe, ist der Sprung für mich umso größer. Im Vordergrund der neuen Variante steht die Optik mit dem kompletten Schwarz und der tollen Scheibe. Der Innenraum war zuvor noch in dem altbekannten Grau und die Qualität der Scheibe war auch deutlich schlechter, da diese mittlerweile trüber geworden ist und auch deutlich kleiner war. Der Lüfter der Turbine scheint kleine Blätter als vorher zu haben. Evtl. ist das eine Weiterentwicklung in Bezug auf Effizienz, Lautstärke und andere Faktoren, aber optisch ist er etwas weniger Turbine als der Vorgänger. Darüber hinaus hat sich auch im Innenraum einiges getan. Das Netzteil ist von oben nach unten verschoben. Die Luft wird damit jetzt von unterhalb des Gehäuses angesaugt und nicht mehr aus dem Innenraum selbst. Dahinter finden die Festplatten einen Platz. Diese werden jetzt auch von der Seite eingebaut, was bei einem späteren Austausch viel besser ist. Zuvor musste man diese schräg am Mainboard vorschieben. Die Halterung für die Festplatten und auch DVD Laufwerke im vorderen Bereich wurde komplett entfernt und bietet somit Platz für zusätzliche Lüfter und auch enorm große Grafikkarten. Der Einbau von DVD Laufwerken ist nicht mehr vorgesehen.

    Fazit
    Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut und empfehlenswert. Für mich persönlich ist es ein tolles Design. Bei Material, Verarbeitung und Besonderheiten gibt es noch Luft nach oben. Für Enthusiasten mit großem Geldbeutel wird dieses Gehäuse also eher nicht in Frage kommen. Wer in den Bereich Silent PC gehen möchte, wird wegen dem Frontlüfter, also dem Hauptaugenmerk im Design, wohl eher eine andere Wahl treffen. Dieser kann mit dafür ausgelegte Silent Modellen vermutlich nicht mithalten.

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    Hier ist zum Vergleich das alte System.
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  10. #10

    Standard

    Aus der Reihe ‚Graviers Rezensionen‘ - Abteilung PC-Gehäuse

    Die AeroCool AeroEngine RGB

    Kurz und knapp / Pre-TLDR:

    Die AeroEngine RBG ist ein kompaktes, schnörkelloses Gehäuse mit eingebauter Lightshow-Turbine.
    Ein Leichtgewicht mit einigen guten Ideen, die leider nicht zu 100% konsequent durchgezogen wurden (Staubschutz oben magnetisch, unter dem Netzteil aber nicht; keine konsequente Abtrennung der 2 Kammern im Gehäuse).
    Zusammen mit ein paar kleinen Verarbeitungsmängeln bei meinem Modell (Schrauben bzw. Nieten im Bodenblech falsch gesetzt, Gummidämpfer an den Gehäusefüßen nicht passend aufgeklebt, Gewindebohrungen teilweise mit scharfen Metallkanten) reicht es somit nicht für eine 5-Sterne-Wertung und auch die 4 Sterne sind wackelig...


    Im Rahmen des Mindfactory-Programms ‚Testers Keepers‘ hatte ich Gelegenheit, die AeroEngine RGB von AeroCool zu testen.
    Das Gehäuse kam in einem sehr stabilen Pappkarton, mit sehr ordentlicher Styropor-Auskleidung per Post. Obwohl das Paket beim Transport offenbar einen Treffer abgekriegt hatte (oder von den Zustellern über Kurzstrecke teilweise als ‚Luftpost‘ befördert wurde…), war alles am Gehäuse tadellos in Ordnung und heile. Man kennt das Problem: Frische Hardware geordert, voller Vorfreude ausgepackt und dann sorgt eine gebrochene Front oder ein anderer Transportschaden für Frust.
    Das wird hier eher nicht passieren. Auch das Plexiglas-Paneel an der Seite des Gehäuses ist mit einer ordentlichen Plastikfolie gut geschützt und kam ohne Kratzer an.

    Der erste Blick auf das frisch entnommene, sehr leichte Gehäuse gefällt. Schlichtes Schwarz und ein ansprechendes, eher simpel gehaltenes Design strömt dezentes Understatement aus. Ja, kein Scherz, auch der frontale Lüfter wirkt nicht ganz so klobig, wie die Produktbilder befürchten ließen.

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    Niedriges Eigengewicht bei Gehäusen steht ja gerne mal für mangelnde Qualität und starke Verwindung beim Zusammenbau, kommt hier aber glücklicherweise nach meinem Empfinden mit ziemlich stabiler Bauweise zusammen. Sehr praktisch.
    Das Schutzgitter on top ist magnetisch gehalten und fügt sich gut in die Oberfläche ein – gefällt mir
    Das Schutzgitter für das Netzteil unten ist im Gegensatz dazu leider nicht magnetisch, dafür mit recht großen Haltenasen befestigt und lässt sich nur störrisch entnehmen und wieder einsetzen. Soll wohl nur als grober Staubfang dienen. Schade, dass es nicht zu einer weiteren magnetischen Befestigung wie oben gereicht hat.

    Die schwarze Beschichtung der Oberfläche ist für meine Begriffe ziemlich kratzfest – erst energisches ‚Nachziehen‘ an unauffälliger Stelle mit einem Schlüssel ließ etwas Farbe rieseln. Das Frontpaneel ist komplett aus schwarzem Plastik und würde meinem Schlüssel kaum standhalten, weswegen ich auf den Test verzichte.
    Zum Transport zur nächsten LAN-Party fehlt dem Case ein Griff, dafür sind die Füße des Gehäuses abgesetzt, sodass man den Kasten zumindest gut anheben kann.
    Die Befestigung der Plexiglasscheibe wird über 4 Rändelschrauben realisiert, wobei die Scheibe auf 4 Gummischeiben zwischen Gehäuse und Glasfläche aufliegt. Diese Gummischeiben werden bei mir noch ca. 5-10 Mal das Festschrauben und wieder Lösen überleben, danach werden sie sich aufgelöst haben, da sie ziemlich dünn und fragil sind. Beispielsweise Nylonscheiben wären sinnvoller gewesen, aber das ist zugegebenermaßen ein ziemlich unwichtiges Detail.
    Was positiv auffällt, ist die Tatsache, dass die Verarbeitung der großen Flachteile keinerlei scharfe Kanten oder spitze Ecken aufweist. Leider fällt bei genauerem Hinsehen dann ins Auge, dass einige Bohrungen für Gewinde nicht abgeschliffen oder entgratet wurden und auf unvorsichtige Finger warten. Für mich ein unschönes Versäumnis. Jeder, der sich mal richtig in die Hand geschnitten hat beim Verkabeln oder Montieren weiß, was ich meine.
    Beim Checken des Gehäuses musste ich leider feststellen, dass am Boden auch zwei Nieten offenbar falsch (knapp neben die zugehörigen Löcher) gesetzt wurden. Sieht man nicht und merkt man wahrscheinlich auch nicht, es sei denn, man dreht regelmäßig sein PC-Gehäuse um… Trotzdem kann man in Summe somit nicht von einwandfreier Verarbeitung sprechen

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    Mein ATX-Board passt problemlos ins Case und auch die Bohrungen sind absolut i.O. (bis auf die mangelnde Entgratung). Meine 1070er passt ebenfalls ohne weiteres an Ort und Stelle.
    Ohne einen installierten Frontradiator oder Frontlüfter passt laut AeroCool eine GPU bis 371mm Länge ins Gehäuse.
    Man kann insgesamt acht 120mm-Lüfter zusätzlich zum bereits eingebauten Frontlüfter in die AeroEngine einbauen:
    3x Front, 2x Top, 1x Rückseite und 2x unterhalb der Grafikkarte (werden auf die untere Kammer des Gehäuses aufgesetzt).
    Als Fan von leiser Luftkühlung ist das für mich ein großer Pluspunkt
    Aber auch als angehender Wasserinstallateur kann man potentiell mit der AeroEngine glücklich werden, da es explizit die Möglichkeit gibt, einen 120mm-Radiator hinter dem großen Frontlüfter zu verbauen, den dieser dann direkt, naja, eben belüftet.

    Apropos ‚großer Frontlüfter‘: Das gute Stück ist im Grunde ein 120-mm-Fan mit der Optik einer Turboprop-Luftschraube – man kennt das Design von diversen gängigen Lüftern auf dem Markt.
    Die äußere Einfassung wirkt sehr viel größer als der eigentliche Frischluftschaufler hinter der Abdeckung. Ein Schalter im Frontpaneel dient dazu, den Leuchtmodus der Umrandung des Ventilators zu ändern.

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    Die Modi des Lüfters sind wie folgt:


    • Rot
    • Grün
    • Blau
    • Lila
    • Hellblau
    • Gelb
    • Weiß
    • Regenbogen: ineinander übergehende Farben, langsam
    • Aus
    • Kaskade: alle Farben laufen abwechselnd eine Umdrehung durch, schnell
    • Wheel-of-Colors: alle Farben laufen abwechselnd kreisrund einmal komplett durch
    • Weiß-Lila laufen beide ständig im Kreis
    • alle Farben abwechselnd pulsierend, je ein Puls
    • alle Farben abwechselnd kreisrund
    • alle Farben abwechselnd kreisrund, mit Richtungswechsel nach jedem Durchgang

    Strom holt sich der Propeller über einen normalen SATA-Anschluss vom Netzteil. Eine Möglichkeit, die Drehzahl zu regulieren gibt es von Haus aus leider nicht. Keine Stufenregelung per Schalter, kein DrehPoti, nix. Sehr schade. Ich werde wohl noch früher oder später einen Wiederstand einbauen, um die Drehzahl zu senken.
    Die Lautstärke des Gebläses ist im Werkszustand nicht wirklich laut, für meine Begriffe aber keinesfalls leise genug, um das Case neben dem Monitor auf dem Schreibtisch stellen zu können. Dafür rauscht es einfach zu intensiv. Außerdem habe ich auch eine kleine Vibration im laufenden Lüfterbetrieb, deren Resonanz leider relativ schnell nervig wird. Die Kühlleistung haut mich dazu auch nicht vom Hocker – diverse 120mm-Lüfter von Sharkoon, Noctua, Enermax, Noiseblocker u.a. haben da sehr viel mehr drauf, bei sehr viel weniger Rauschen.

    Beigelegt waren dem Gehäuse in meinem Fall noch 8 Schrauben für die Installation von Lüftern bzw. eines Radiators, 9 Abstandhalter für das Mainboard, 17 Schrauben für SSD-Montage oder Mainboard, großzügigerweise gleich 11 Schrauben für das Netzteil und 6 Kabelbinder.
    Wer alle möglichen Lüfter im Case installieren möchte, muss also entsprechende Schraubware bzw. Befestigungsmaterialien mitbringen.
    In der unteren Kammer gibt es wie schon erwähnt 2 Einschübe für 3,5“- oder 2,5“-Festplatten, deren Schlitten ebenfalls mit beim Gehäuse inklusive sind. Es handelt sich hierbei um simple Plastikschuber mit guter Passform und passenden Bohrungen für die Befestigung der Festspeicher, reicht ja auch.

    Im Innenraum hat AeroCool, meiner Meinung nach, für die generelle Aufteilung eine eher halbgare Lösung gewählt: Obwohl man auf den ersten Blick vermuten möchte, dass Netzteil und HDs in einer separaten Kammer untergebracht sind, wird bei näherer Betrachtung klar, dass die Kammern nicht wirklich getrennt sind. Die warme Luft von NT und HDs kann sich problemlos den Weg aus der kleinen unteren Kammer nach oben bahnen und dort GPU und CPU beheizen. Falls man zusätzliche Lüfter montiert, die die GPU kühlen sollen, holen die eben diese Luft vom NT hoch zur GraKa
    Gemütlich… aber wenig zielführend vor allem für Übertakter. Den Otto-Normaluser sollte das aber eher weniger stören, vermute ich.
    Wichtig ist auch nochmal explizit zu erwähnen, dass das Frontpaneel, in dem sich das Hauptfeature, die beleuchtete Turbine befindet, aus einem Stück Plastik besteht und es keine Möglichkeit gibt, ein 5,25-Zoll-Laufwerk (DVD-Brenner, etc.) so zu installieren, dass es von außen ohne das Abnehmen des kompletten Frontpaneels zugänglich wäre. Das recht kurz gehaltene Anleitungsblatt (A4, beidseitig bedruckt, in SW) und auch der Aufdruck auf der Verpackung erwähnen auch konsequenterweise gar kein 5,25-Laufwerk. Insgesamt kann man zwei 3,5“ LW und fünf 2,5“ LW verbauen (sieben, wenn man die zwei 3,5“-Slots mitbenutzt).

    Fazit:

    Die AeroEngine ist im Grunde ein geradliniges Gehäuse, dass mit seinem geringen Gewicht und seinem ‚Turbinen-Design‘, inkl. Beleuchtung hervorsticht. Die RGB-Kapazität des Frontlüfters bietet Freunden von Lighting-Komponenten eine Anzahl von Optionen, des eigene Case auch nach außen optisch stark darzustellen, wobei auch die Plexiglasscheibe hilft, wenn man weitere RGB-Komponenten verbauen möchte.
    Leider erscheint mir persönlich die evtl. namensgebende Turbine in der Front mehr Schein als Sein: Die Kühlleistung entspricht nach meinem Ermessen nicht der vorhandenen Lautstärke. Evtl. habe ich auch ein Montagsmodell erwischt, da die falsch eingesetzten Schrauben offenbar an andere Stelle gehören und ein falsch eingesetztes Lager beim Frontlüfter evtl. die Vibrationsquelle darstellt. Nachprüfbar ist das für mich aktuell jedoch nicht. Die kleinen Fertigungsmängel kosten somit einen Stern.
    Das meines Empfindens nach nicht komplett zu Ende gedachte Design des Innenraums stößt mir auch sauer auf, rechtfertig am Ende des Tages für mich aber keinen weiteren Stern-Abzug.
    Alles in allem sind knappe 44,-¤ zum Zeitpunkt dieses Tests für das Gebotene voll OK. Von mir gibt's 4 Sterne - nicht mehr, nicht weniger

  11. #11

    Standard

    Zitat Zitat von OliverFranz Beitrag anzeigen
    Vorneweg eine kurze Erklärung zu meiner Bewertung. Ich habe die Bewertung in acht Unterkategorien aufgeteilt und diese jeweils mit 0 bis 5 Punkten bewertet. Im Fazit werde ich dann einen Schnitt aus allen bewerteten Kategorien ausrechen was dann auch die Finale Bewertung ergeben wird.


    Erster Eindruck
    Beim Auspacken des Aero Cool Gehäuses war ich wirklich positiv überrascht! Das Gehäuse macht einen soliden und sehr hochwertigen Eindruck. Es war für ein Gehäuse mit Glasfenster an der Seite, adäquat verpackt. Kam also auch ohne offensichtliche Beschädigungen bei mir an.
    5 / 5 Punkte

    Design
    Das Aero Cool Gehäuse ist ganz klar weit vorne bei den extravaganten Gehäuse Designs. Ich persönlich habe noch kein Gehäuse dieser Art gesehen und mir gefällt es persönlich sehr gut. Meine Freundin dacht übrigens ich hätte einen neuen Subwoofer für unsere Hi-Fi Anlage im Wohnzimmer gekauft und sie war sichtlich verwirrt als ich ihr sagte es sei ein PC-Gehäuse.
    5 / 5 Punkte

    Lieferumfang
    Im Lieferumfang befanden sich das Gehäuse mit Glas Seitenteil aus gehärtetem Glas, der schon vormontierte Lüfter mit RGB Beleuchtung im Frontpanel, sowie die diversen Anschlusskabel des Toppanels mit Einschalt / Resetknopf USB usw. Zudem sind noch diverse Schrauben und Kabelbinder im Lieferumfang mit enthalten.
    5 / 5 Punkte

    Verarbeitung
    Auf den ersten Blick sind mir bei der Verarbeitung keine großartigen Mängel aufgefallen. Spaltmaße waren sehr gleichmäßig und nicht zu groß. Das Kunststoff Frontpanel ist gleichmäßig und hat keine Nasen oder unebene Stellen wie man es manchmal bei minderwertigen oder schlecht verarbeiteten Kunststoffen sieht. Leider sind beim genauen Hinsehen doch ein paar kleine Mängel festzustellen. Denn für meinen Geschmack ist das Blech, welches für das Gehäuse genutzt wurde an manchen Stellen etwas zu dünn oder ist nicht ausreichend versteift sodass es sich leicht verzieht oder bereits verzogen war. Durch die geringe Materialstärke konnte man die Bleche aber auch wieder einfach in ihre vorbestimmte Position bringen. Auch waren manche Kanten nicht hundert prozentig entgratet. Wegen dieser kleinen Mängel gibt es für mich hier zwei Punkte Abzug.
    3 / 5 Punkte

    Bedienbarkeit / Einbau
    Ich habe in das Gehäuse verbaut:
    Mainboard: Asus ROG Strix B350 -F-Gaming (ATX)
    CPU: Ryzen 5 2600x mit Boxed Kühler
    Ram: Corsair Vengeance Pro 2x8gb 300MHz
    Grafikkarte: KFA2 GTX1080
    Festplatten: 3x SanDisk SSD
    Gehäuselüfter: 3x Corsair 120mm Lüfter
    Netzteil: Corsair CX650M Teilmodular

    So nun zum Einbau. Ich habe wie immer begonnen die Hauptkomponenten zuerst auf dem Mainboard zu montieren und dies dann im Anschluss in das Gehäuse eingebaut. Dabei ist mir aufgefallen, dass mein Full Size ATX Board einige der Kabel Management Durchgänge verdeckt, was grundsätzlich kein Minuspunkt ist, man sollte es nur eventuell vorher wissen da das gerade bei mehreren Festplatten, wenn alle Lüfterslots belegt sind oder eventuell Multi GPU Setups sehr schnell eng werden kann.
    Nach dem Mainboard Einbau habe ich das Netzteil eingesetzt und wollte schon mal den 24Pin und den 8Pin CPU Power Stecker anschließen. Leider war es mir aber nicht möglich bei eingebautem Mainboard den 8 Pin Stecker im linken oberen Eck des Gehäuses am Mainboard vorbei nach vorne zu führen. Da dort schlicht und ergreifend keine Aussparung für so ein Kabel bzw. den Stecker vorhanden ist. Also habe ich das Mainboard wieder ausgebaut und das Kabel durch eine der verdeckten Aussparungen gezogen. Nach dem Einbau des Mainboards konnte ich den Stecker anschließen doch das Kabel war dann leicht geknickt. Was leider auf Grund der Bauart nicht zu vermeiden war. Aufgrund der Kabel Problematik konnte man leider die Lüfter an der Oberseite des Gehäuses nur an der näher am Glas gelegenen Halterung befestigen, die mittlere konnte aufgrund des 8 PIN CPU Kabels nicht genutzt werden.
    Da ich drei SSDs von San Disk einbauen wollte gab es da eine kleine Enttäuschung leider gibt es in dem Gehäuse nur zwei Plätz bzw. Stellen an denen man SSDs befestigen kann nun war ich gezwungen die eine SSD mit doppelseitigem Klebeband unten im Gehäuse zu befestigen.
    Der Rest des Einbaus ist dann aber ohne weitere feststellbare Mängel verlaufen. Kabelmanagement in dem Gehäuse ist okay aber nicht überragend. Es gibt die ein oder andere Öse, an der es möglich ist, Kabelbinder zu befestigen. Leider sind an manchen stellen an denen man sich Befestigungsmöglichkeiten für die Kabel wünscht keine vorhanden, diese ist aber zu verschmerzen da in der Rückseite des Gehäuses genug platz ist, um lose Kabel zu verstauen.
    3 / 5 Punkte

    Kühlung / Kühlmöglichkeiten
    Die Anbaumöglichkeit von Kühlern bzw. Lüftern sind in diesem Gehäuse einfach überragend. Die Möglichkeit 8 Lüfter von denen 2x 140mm und 6x120mm sein dürfen hat man in kaum einem Gehäuse. Dies gibt auch die Möglichkeit bei Bedarf einen oder mehrere Flüssigkeits-Kühlung Radiatoren einzubauen. Auch der schon vorinstallierte RGB Lüfter in der Front des Gehäuses überzeugt und sorgt auch bei seiner niedrigen Drehzahl für etwas Airflow im Gehäuse.
    5 / 5

    Lautstärke
    Das Aero Cool ist sicher kein Silent Gehäuse (das will es aber auch gar nicht sein) aber wenn an allen Lüfterslots auch welche angebracht sind und die dann bei geringer Drehzahl drehen kommt auch bei geringer Geräuschentwicklung schon ein sehr guter Airflow zustande.
    4 / 5

    Preis/Leistung
    Hier gibt es nicht viel zu sagen für diesen Preis gibt es kaum Besseres! Ich hatte schon diverse Gehäuse über die Jahre, meist etwas höher Preisig als das Aero Cool, doch dieses kann ohne Probleme auch mit so manchem 100 Euro Gehäuse mithalten. Ich muss zugeben, dass ich auch etwas erschrocken war als ich gesehen habe, dass das Gehäuse nur 49 Euro kosten solle, da das absolut zu wenig ist für das was man hier bekommt.
    5 / 5

    Fazit
    Persönlich hätte ich mir dieses Gehäuse wahrscheinlich nie gekauft da ich dachte es sei zu günstig, um gut zu sein. Nun wurde ich eines Besseren belehrt und bin mehr als froh bei der Bewertungsaktion mitgemacht zu haben. Von mir gibt es erstmal eine klare Kauf Empfehlung für das Gehäuse. Selten so viel für (mein) Geld bekommen.
    Abschließend zu meiner Bewertung. Wenn ich die einzelnen Wertungen zusammenrechne und einen Schnitt daraus bilde komme ich auf einen Wert von 4,4 was aber tatsächlich nicht gerechtfertigt wäre da bei diesem Gehäuse klar die Preis / Leistung im Vordergrund steht deshalb gibt es von mir 5 Sterne für dieses Produkt.
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  12. #12

    Beitrag AeroCool Aero Engine (Produkttester-Review)

    Im Rahmen der Produkttester Aktion KW42/2019 wurde mir von Mindfactory in Zusammenarbeit mit AeroCool das Gehäuse "AeroCool Aero Engine" zur Verfügung gestellt. Dieses durfte ich zwei Wochen lang testen und alle dabei gesammelten Eindrücke vom Gehäuse sind im Folgenden aufgeschrieben.

    Kommen wir zu meinen Beobachtungsschwerpunkten:

    Das Design:

    Das Gehäuse ist trotz der provokativen Turbine in der Front des Gehäuses sehr schlicht gehalten und passt in jedes Environment. Die Schlichtheit des Gehäuses wird vor allem durch die komplett Schwarze Oberfläche sowie die komplett Schwarze Interna des Gehäuses gegeben. Ebenfalls das Kontrollpanel für des Power- und Resetknopf sowie USB-anschlüsse und Klinken Eingänge wirkt eher schlicht und nicht extra Vagant. Der Knopf zur Steuerung der LEDs sitzt an der Front vor dem Kontrollpanel und passt sich in seiner Form der Oberfläche an und fällt dadurch kaum auf. Das Seitenfenster besteht aus Tempered Glass und lässt sich leicht an- und abbauen, ich würde das Gehäuse aber auf den Rückenlegen damit das Glas aus seiner sehr kleinen Vertiefung nicht rausrutscht und runterfällt. alles in allem sieht das Gehäuse von außen sehr schlicht aber Hochwertig verarbeitet aus, es gibt außer der Turbine kaum extravagante stellen und alles ist auf einander abgestimmt.


    Verarbeitung:

    Die Verwendeten Materialien (überwiegend Metall und ein bisschen Kunststoff) fühlen sich sehr Hochwertig an und sehen ebenso aus. Das Gehäuse ist kaum anfällig für Kratzer oder andere Rückstände. Die Knöpfe auf dem Kontrollpanel, wie auch der LED Knopf, lassen sich leicht und ohne Probleme drücken. Selbiges gilt für die USB und Klinke Slots, es gibt beim benutzen keine Verkantungen oder ähnliches. Alle Gewinde sind gut verarbeitet und die Schrauben lassen sich sehr leicht eindrehen. Mein einziges Manko an der Verarbeitung liegt an der Glasscheibe. Die Gummiringe um die Verschraubungen zwischen Glasscheibe und Metallgehäuse sind teilweise schon beim vierten Mal auf und zu machen abgegangen, der Kleber lässt also zum Wünschen übrig und zum Schutz vor Brechen der Glasscheibe bringen die Gummiringe auch nur etwas, wenn sie dann auch halten.


    Montage der Komponenten:

    Die Montage von Mainboard mit Ram, CPU und GPU hatte ich keine Probleme auch zwischen meinem CPU-Kühler und der Glasscheibe ist noch ordentlich Puffer. Die SSD ließ sich einfach an beiden SSD-Plätzen befestigen, 4 Verschraubungen und schon sitzt die SSD wie eine eins. Die HDDs ließen sich einfach die Schlitten setzen und festschrauben und über den Klick schächte lassen sie sich sehr einfach einsetzen und genau so leicht wieder herausnehmen. Beim Netzteil hatte ich zwar keine Probleme beim Einbau jedoch beim Anschließen hatte ich so ein kleines Problem... Die Entfernung zwischen dem Netzteil und dem CPU Stromanschluss war zu groß. Das Kabel für die Stromversorgung der CPU war 1cm zu kurz. Ich war dazu gezwungen ein anderes Netzteil zu verwenden,
    mit dem hat es aber dann auch geklappt. (Dass das Kabel zu kurz war kann also auch nur ein Einzelfall sein, d.h. keine Sorgen machen mit den meisten Netzteilen passt alles von den längen her)

    Meine Komponenten: (die sich im Einbau unterscheiden könnten)
    - MSI Z270A Pro Mainboard
    - 1060 6Gb Grafikkarte von Asus


    Kompatibilität und Ausstattung:

    Für Micro-ATX Mainboards sind bereits Verschraubungen vorhanden und wenn man ein Standart-ATX Mainboard hat sind in der Tüte mit Schrauben noch extra Gewinde eingebaut die man dann dort nur noch an markierten Stellen einsetzen/einschneiden muss. Auch bei den Festplatten muss man sich keine Sorge machen die HHD Schächte sind sowohl für standartmäßige HHDs als auch für SSDs ausgelegt. Auch der Frontlüfter in der Turbine lässt sich mit jedem beliebigen Netzteil betreiben der Stromanschluss ist ein ganz normaler Sata-Anschluss wie er auch von den anderen Festplatten verwendet wird. Das Kontrollpanel läuft auch über standartmäßige Pins die ihr einfach nur an eurem Mainboard anschließen müsst (Power, Reset und LED Pins). Die USB Slots und Klinke Anschlüsse werden auch standardmäßig über 6Pin-Anschlüsse an das Mainboard angeschlossen.


    Kühleigenschaften:

    Durch den 120mm Lüfter in der Front wird in dem Gehäuse für ein ausreichenden Airflow gesorgt. Ich kann jetzt nur mit dem Vergleich von meinem alten Gehäuse zu Wort bringen. Mein altes Gehäuse war ein schlichtes Sleepergehäuse, keine extra Lüfter nur den der CPU und GPU. Im Normalen betrieb (Surfen im Netz oder beim Bearbeiten von Dokumenten) ist die Temperatur um rund 10 Grad Celsius im Vergleich zu meinem alten Gehäuse gesunken. Und für nur einen Lüfter ist das eine ordentliche Leistung.


    Leistung:

    Das Gehäuse leistet natürlich alles was ein Gehäuse leisten sollte, es sieht gut aus und die Kompatibilität mit den eingebauten Komponenten ist gegeben. Vor allem von der Kühlleistung bin ich überzeugt worden, dafür dass nur dieser eine Kühler hinzugekommen ist, ist die Leistung überragend. Allerdings leistet das Gehäuse auch gerade eins nicht, die Regulierung des Gehäuselüfters ist weder durch einen voreingebauten Drehschalter noch durch ein Kabel zur Regulierung gegeben. Ich hätte mir das gewünscht, denn solange man nur im Netz surft oder Bilder anguckt, was auch immer ist es nicht nötig den Lüfter auf 100% laufen zu lassen. Die Lautstärkekulisse verändert sich schon deutlich durch den, die ganze Zeit auf vollpower laufenden, Lüfter.


    Preis-/Leistungsverhältnis

    Für den gegeben Preis von rund 40 Euro (stand November 2019) ist dieses Gehäuse völlig in Ordnung, es ist sehr Hochwertig verarbeitet (abgesehen von den Gummiringen des Sichtfensters!) und bietet alles was man braucht. Allerdings kann ich nicht empfehlen mehr als 40 Euro dafür auszugeben. Für einen höheren Preis könnte man auch mehr erwarten. Alles in allem kriegt man für diesen low bis middle Budget Tower aber alles was man braucht und für diesen Preis erwarten kann.


    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten:

    Es kann natürlich nicht dasselbe Bieten wie Gehäuse in höheren Preissegmenten aber im Vergleich zu denen unterscheidet sich nicht mehr viel, was in höheren Preissegmenten dazu kommt sind nur noch optionale Extras. Aber die Basis für ein qualitativ hochwertiges Gehäuse ist auf jeden Fall durch gute Verarbeitung und Hochwertige Materialien gegeben.

    Fazit:
    Für einen Preis von 40 Euro ist dieses Gehäuse auf jeden Fall Empfehlenswert. Das Gehäuse bietet alles was ein Gehäuse in diesem Preissegment bieten sollte und gut aussehen tut es meiner Meinung nach auch. Die Hochwertige Verarbeitung lässt einen gut mit dem Gehäuse arbeiten, sei es jetzt das an oder ausschalten des PCs oder das installieren einer neuen Festplatte. Alles sehr schlicht und einfach gehalten.
    Das Einzige Manko wäre wirklich nur, dass das Sichtfenster, um es sicher ausbauen zu können, im Liegen ausgebaut werden muss, ansonsten droht die Gefahr das es aus der kleinen Vertiefung in der es Sitzt herausfallen könnte.

    Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in dieses Gehäuse vermitteln und euch bei eurer Kaufentscheidung weiter helfen

    Hier noch ein paar Bilder:
    (Sorry für die schlechte Qualität, aber die Bilder waren vorher in einer Auflösung von 6000x4000, da ich aber nur 100kb pro Bild hochladen kann musste ich sie kompremieren )
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

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