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Thema: Testers Keepers mit MSI MEG SEKIRA 500X

  1. #1
    Avatar von Lady Marketing
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    Standard Testers Keepers mit MSI MEG SEKIRA 500X

    Hier findet Ihr die Reviews aus der Testers Keepers Aktion mit MSI MEG SEKIRA 500X vom 23.09.-29.09.2019
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers mit MSI MEG SEKIRA 500X
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  2. #2

    Standard

    Hallo liebe Community.
    Im Rahmen der Testers Keepers Aktion konnte ich das Gehäuse „Sekira 500X“ von MSI ausführlich testen. Bei dem Gehäuse handelt es sich, um ein Stahl und Gebürstetes Aluminium Tower Gehäuse mit RGB-Beleuchtung und Glass-Paneelen.
    Aber zuerst einmal geht mein Dank an Mindfactory und MSI, die mir dieses Gehäuse kostenlos zur Verfügung gestellt haben.
    Dennoch hat dies keinerlei Einfluss auf meine Bewertung.

    Inhaltsverzeichnis:

    1. Verpackung / Lieferumfang
    2. Design
    3. Verarbeitung
    4. Kompatibilität / Ausstattung
    5. Montage
    6. Kühleigenschaften
    7. Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten
    8. Preis / Leistung:
    9. Fazit

    Produktbewertung im Detail:

    1.Verpackung / Lieferumfang

    Das erste was einem auffallen wird ist der Karton an sich. Wobei niederpreissiegen Gehäusen oft einfach nur einfache braune Pappe verwendet wird, hat MSI hier bewusst auf mehr Farbe gesetzt. Der Karton ist beschichtet sodass Dreck und Wasser abperlen und ist in Schwarz gehalten mit Violetten Akzenten. Die Vorder- und Rückseite ziert ein Bild des Gehäuses und der Name „MPG Sekira 500X“ sowie der Leitspruch „Ignite your Battlefield“. Auf der Seite sind noch einmal alle Spezifikationen aufgelistet und der Aufkleber mit der Seriennummer. Oben auf dem Karton befindet sich in verschiedenen Sprachen die Erklärung für welche Mainboard Größen das Gehäuse geeignet ist. Fast kann man es etwas schade finden das der Karton beim Transport etwas in Mitleidenschaft gezogen wird und Kratzer und Dellen aufweist.
    Das zweite was einem auffallen wird, ist das Gewicht. Dieses Gehäuse ist wahrlich kein Leichtgewicht und mein Postbote hat sich sehr beklagt als er das Paket in den vierten Stock schleppen musste. Bei Gehäusen freue ich mich aber immer über ein hohes Gewicht, den das verspricht einen hohen Metall Anteil und somit eine hoffentlich gute Verarbeitung und Haltbarkeit, aber dazu später mehr.

    2. Design
    Das Design wirkt sehr luxuriös für ein Gehäuse. Viel Gebürstetes Aluminium mit viel Glasanteil. Man kann jetzt vortrefflich darüber streiten, aber ich finde es wirklich sehr, sehr elegant und beim auspacken hat man sofort das Gefühl hier in der Oberliga der Gehäuse zu sein. Alles wirkt als wäre es aus hochwertigen Materialien hergestellt und will dabei mit seiner Schlichtheit glänzen.
    Das Gehäuse wirkt keinesfalls überladen, sondern eher sehr einfach gehalten durch seine absolut Rechteckige und Kantige Form. Die größte „Spielerei“ ist das das Frontpanel nicht gerade zwischen Aluminium und Glas wechselt, sondern schräg. Ein wenig erinnert mich das Design an die Obsidian Serie von Corsair, die auch nicht auf irgendwelchen Schnick-Schnack setzen, sondern ein sehr Funktionsorientiertes Design nehmen aber dafür darauf achten das alles möglichst Hochwertig und Edel aussieht. Eleganz durch Schlichtheit und Auswahl der Materialien.

    3. Verarbeitung

    Wie bereits oben erwähnt, wirkt das Gehäuse sehr hochwertig und bei der Verarbeitung der Materialien habe ich auch nichts finden können das dem Wiederspricht. Die Teile passen gut ineinander und es entsteht nirgends ein unschönes Spaltmaß und auch die Glaspaneele weißen keine Kratzer oder Flecken auf. Nur beim anbringen der Folie hätte man sich etwas mehr Mühe geben können. Man zieht diese zwar sowieso sofort beim montieren ab, aber wenn ich etwas schützen will, sollte ich auch dafür sorgen das der Schutz richtig angebracht ist und nicht so viel Luftlöcher hat, dass man ihn auch hätte weglassen können.
    Auch im Gehäuse wirkt alles sehr gut verarbeitet und ineinander gesetzt. Die Lüfter sitzen ordentlich, die Halterungen für die Festplatten, sowie die Verkabelung der Frontanschlüsse.
    Bei einem Produkt in dieser Preiskategorie habe ich aber auch erwartet das die Verarbeitung keinerlei Mängel aufweist, bin aber doch positiv überrascht das ich wirklich keine Macke finden konnte. Natürlich weiß ich nicht ob das bei allen Produkten so ist, oder ob ich nur Glück gehabt habe, aber bei MSI wird doch eher mehr wert auf Qualität als auf etwas anderes gesetzt.
    Von der Verarbeitung her, ist das Gehäuse den Preis Wert.

    4. Kompatibilität / Ausstattung

    Verbaut werden können E-ATX / ATX / mATX und ITX Mainboards. Für ein ATX Mainboard sind schon alle Abstandsschrauben vorinstalliert, für ein E-ATX Mainboard muss man einfach noch die drei Beiliegenden Schrauben anbringen. Die Grafikkarte darf eine maximallänge von 420mm haben (Mit anderen Worte, es passt jede Grafikkarte in das Gehäuse) und der Prozessorkühler kann bis zu 180mm hoch sein. Man kann also sagen das alle gängigen Grafikkarten und auch sehr große CPU-Kühler in dem Gehäuse Platz finden.
    Für die Kühlung ist hinten ein 120mm ARGB Lüfter verbaut (welcher auf 140mm erweitert werden könnte). Im Deckel finden entweder 3 x 120mm; 3 x 140mm oder 2 x 200mm Lüfter Platz (Verbaut sind schon 2 x 200mm ARGB Lüfter) Dementsprechend kann man auch Radiatoren bis zu 360mm problemlos verbauen. Dazu ist noch zu erwähnen das man äußerst praktisch die Radiatorhalterung aus dem Gehäuse rausziehen kann, den Radiator montieren und einfach wieder reinschieben kann.
    Vorne finden entweder 3 x 120mm; 3 x 140mm oder 2 x 200mm Lüfter Platz (Verbaut sind schon 2 x 200mm Lüfter wobei einer ein ARGB Lüfter ist)
    Auf dem Deckel befinden sich 4 x USB 3.2 Gen. 1 sowie 1 x USB 3.2 Gen 2 (USB C) Anschlüsse, sowie Klinkenanschlüsse.
    Insgesamt kann man 3 x 2,5“ SSDs (Zwei auf der Rückseite des Mainboard und eines auf dem PSU-Cover) und 4 x 3,5“ HDDs oder SSDs (Neben der PSU in schnell Einbau Fächern) verbauen.
    Der Einbau eines Laufwerks ist nicht vorgesehen, da man die Front nicht öffnen kann.
    PSU-Cover ist nicht lösbar sondern fest, was beim Einbau etwas nervig ist.
    Sehr positiv muss man hier aber die Seitenteile erwähnen. Dadurch das diese in Scharnieren sitzen, kann man die Seiten ohne Probleme ständig auf und zu machen.


    5. Montage
    Verbaute Komponenten:
    CPU: Ryzen 7 3700X
    GPU: Zotac RTX 2080 AMP Extreme
    Mainboard: ASUS Strix-E X570
    RAM: 2x16GB G.Skill Neo 3600mhz
    PSU: Straight Power 11 750W
    CPU-Kühler: Corsair H150i Pro
    Festplatte 1: Samsung 970 EVO Plus 500GB
    Festplatte 2: Intel 660P 2TB

    Die Montage des Mainboards klappte Problemlos, bis auf die Tatsache das das PSU-Cover nicht herausnehmbar ist. Aber durch die herausnehmbaren Festplattenhalterungen und die Radiator Halterung, hat man sich viel Arbeit gespart. Vor allem die Seitenteile erleichtern einem die Montage und vor allem wenn man später noch etwas ändern möchte, kann man diese einfach aufklappen und muss nicht alle schrauben wieder lösen.
    Bei der Montage ist nur darauf zu achten das Kabelmanagement jetzt sehr wichtig ist. Alleine durch die Glaspaneele sieht man alles sehr gut, aber auch dadurch das die Rückseite per Magnet zugehalten wird, kann man die Kabel nicht einfach mit der Rückseite zusammendrücken und die Schrauben halten schon alles an ihrem Platz.
    Ich muss ehrlich sagen, dass die Montage bei diesem Gehäuse sehr einfach und ohne irgendwelche Probleme von statten ging.


    6. Kühleigenschaften

    Durch die insgesamt schon 5 verbauten Lüfter, hat das Gehäuse von Anfang an eine gute Kühlleistung. Mit einer Dimension von 200mm fallen diese zudem sehr groß aus, was zu einem regen Luftaustausch im Gehäuse führt. Natürlich können Enthusiasten noch ein paar Grad rausholen indem sie die Lüfter durch Leistungsstärkere ersetzen oder kleinere dafür aber mehr Lüfter verbauen.
    Ich finde Vergleichstemperaturen sind in diesem Fall schwierig zu interpretieren, da ein direkter Konkurrent fehlt und eine Luftstrommessung außerhalb meiner Möglichkeiten liegt, aber durch einfaches Handauflegen kann man schon deutlich spüren das viel Luft durch das Gehäuse geht, ohne das man das Gefühl hat die Lüfter drehen völlig durch und der PC hebt gleich ab.


    7. Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten

    Zur Haltbarkeit lässt sich nicht viel sagen, aber da das Gehäuse gut gefertigt wurde und sonst nur unter dem Tisch steht, gehe ich mal davon aus es sollte die nächsten Jahre halten. Die genaue Zersetzungszeit von veredeltem Metall kenne ich leider nicht.
    Beim Vergleich mit anderen Gehäusen, ist man hier, nicht nur preislich, in der Oberliga angelangt. Natürlich gibt es immer noch jemanden der eine Schüppe drauf setzt und noch ein bisschen mehr für noch ein bisschen Teurer liefert, aber MSI hat hier eindeutig ein sehr gutes Produkt im High-End Bereich was sich auf keinen Fall vor der Konkurrenz verstecken muss sondern sich schon mit den obersten Messen kann.

    8. Preis / Leistung:
    Bei einem Gehäuse in dieser Kategorie von Preis/Leistung zu sprechen ist immer schwierig. Einen PC bekommt man ohne Probleme in ein 50¤ Gehäuse hinein. Für 70¤ gibt es dann sogar RGB und ab 100¤ ist das Gehäuse sogar leise und kann unzählige Festplatten aufnehmen.
    Jemand der über 200¤ für ein Gehäuse ausgibt legt also Wert auf alles was ein Gehäuse bieten kann. Platz, leise, Design, Verarbeitung.
    Und hier kann man sagen das MSI nichts verkehrt macht. 200¤ sind doppelt, wenn nicht viermal so viel wie normalerweise für ein Gehäuse ausgegeben wird, aber dafür erhält man auch ein sehr schickes Design mit viel Platz und hübscher Beleuchtung bei angenehmer Lautstärke.
    Aus dem Bauch heraus würde ich daher sagen, dass für diese Kategorie ein gutes Preis/Leistungsverhältnis besteht.
    9. Fazit

    Wenn man auf der Suche nach einem High-End Gehäuse ist und bereit ist soviel Geld dafür zu bezahlen, kann man mit diesem Gehäuse nichts verkehrt machen. Mir sind keinerlei Schnitzer aufgefallen und die Verarbeitung wirkt Top. Es biete eine Menge Platz und hat angenehme Komfort Features.
    Wer auf der suche nach einem schlichten aber sehr edlen und Hochwertigen Gehäuse im High-End Segment sucht, wird hier auf jeden Fall zufrieden sein.



    Zum Abschluss noch ein paar Bilder vom Unboxing:
    photo_2019-11-04_14-09-29 (2).jpgphoto_2019-11-04_14-09-29.jpgphoto_2019-11-04_14-10-08.jpgphoto_2019-11-04_14-10-06 (3).jpgphoto_2019-11-04_14-10-07.jpgphoto_2019-11-04_14-10-06.jpgphoto_2019-11-04_14-10-06 (2).jpgphoto_2019-11-04_14-10-05 (2).jpgphoto_2019-11-04_14-10-05.jpg

  3. #3

    Standard

    Hallo Liebe Community.

    Auch ich bin einer der Glücklichen Teilnehmer der Tester Keepers Aktion und durfte somit das MSI MPG SEKIRA 500X Gehäuse ausführlich testen.

    Vorab kann ich eine klare Kaufempfehlung für das Gehäuse aussprechen. -Warum? Das lest ihr jetzt:

    Technische Daten:

    Maße:
    L 530mm x B 232mm x H 545,5mm

    Gewicht:
    19,85kg leer

    I/O Ports:
    4x USB3.0 Gen1 Typ-A
    1x USB3.2 Gen2 Typ-C
    1x HD Audio Eingang
    1x Mic Eingang

    Laufwerke:
    4x 3,5" (auch für 2,5"
    3x 2,5"

    Expansion Slots:
    8x Horizontal
    2x Vertikal

    Lüfter:
    Front = 1x200mm ARGB LED Lüfter + 1x 200mm Lüfter
    Top = 2x200mm ARGB LED Lüfter
    Rear= 1x 120mm ARGB LED Lüfter

    Radiatorplätze:
    Front bis 280mm
    Top bis 360mm
    Rear bis 120mm

    max GPU Länge:
    bis zu 400mm

    CPU Einbauhöhe:
    bis zu 120mm

    Netzteil Formfaktor:
    ATX


    ◼ Lieferumfang
    Das Gehäuse wird in einem großen und stylischen Karton geliefert, umfasst von 2 Styroporelementen.
    Beiliegend im Gehäuse befindet sich eine Gebrauchsanweisung, sowie ein Mini-Heftchen mit
    Lieferumfang und Einbauanleitung.
    Des Weiteren befindet sich im Karton ein kleines Kartonschächtelchen, in welchem sich eine vertikale
    Grafikkartenhalterung, eine Slotblende für eines der 2x3,5" Schächten und diverse Schrauben und
    Kabelbinder.

    IMG_20191025_145556.jpg

    ◼ Vorinstalliertes (Lüfter, Beleuchtung, Kabel)
    In der Front des Gehäuses sind neben den Lüftern auch 1 ARGB LED Streifen sowie das ebenfalls mit
    ARGB LED bestückte MSI Logo. Die ARGB LED´s lassen sich entweder mit diversen Modi über den
    Knopf neben dem Ein und Ausschalter verstellen, oder durch 8 Sekunden Drücken an die Steuerung
    des Mainboards übergeben.
    Das Gehäuse verfügt über insgesamt 5 vorinstallierte Lüfter.
    1 ARGB LED Lüfter mit 120mm an der Rückseite,
    2 ARGB LED Lüfter mit je 200mm an der Oberseite
    1 ARGB LED Lüfter mit 200mm und 1 Lüfter mit 200mm in der Front.
    Der ARGB Lüfter in der Front ist an der unteren Hälfte befestigt und kann somit durch das Echtglas
    Element gesehen werden.
    die 4 ARGB LED Lüfter sind bereits vorab an der im Gehäuse verbauten ARGB Steuerung von MSI
    angeschlossen.
    Alle Lüfter werden per 4Pin Anschluss an das Mainboard oder separate Stromzufuhr angeschlossen.
    Ebenfalls an der ARGB Steuerung angeschlossen, ist ein ARGB LED Streifen in der Front, sowie das
    ARGB LED MSI Logo.
    Leider ist kein Adapter für die Verwendung von bspw. Gigabyte Mainboards, des MSI ARGB Controllers
    dabei.
    (Hierzu musste ich ein schwer zu bekommendes Adapterkabel von Add_header3 Pin auf VDG
    besorgen)
    Adapter zu Minimierung der Anzahl von 5x 4PIN Anschlüssen der Lüfter ist nicht vorhanden.
    Auch ein Riserkabel für PCIe, zur Verwendung mit der vertikalen Grafikkartenhalterung, ist nicht
    vorhanden.
    Zur Benutzung der insgesamt 4x USB 3.0 Gehäuseanschlüsse, sind 2 USB3.0 Connectorkabel
    vorhanden, für Mainboards mit nur einem USB3.0 Slot wird daher zusätzlich ein Adapterkabel
    benötigt.
    Zusätzlich verfügt das Gehäuse über einen USB3.2 Gen2 Typ-C Anschluss, das entsprechende Kabel
    wird ebenfalls am Mainboard angeschlossen.
    Hinzu kommt eine HDAudio 3,5mm Klinkenbuchse, sowie eine Mikrofon 3,5mm Klinkenbuchse,
    welche per HDAudio Connector ans Mainboard angeschlossen werden.
    2 der üblichen "Starterkabel" sind an dem MSI Controller angeschlossen, somit verbleiben nur noch
    PLED und Power SW zum Anschluss.

    IMG_20191106_141548.jpg

    ◼ Design und Verarbeitung
    Hier ist MSI wohl der "Design Clou" schlechthin gelungen.
    Schon beim Auspacken und drüber fahren mit den Fingern lässt sich Optik und Qualität bestaunen.
    Obwohl das Gehäuse mit knappen 20kg und für mein Empfinden Übergröße im Midi Tower Segment
    präsentiert, ist es ein echter Hingucker!
    Seitenfenster / Türen
    Die Seitenfenster sind aus Echtglas und mit Stiftscharnieren aus Metall an dem Gehäuse angebracht,
    somit lassen sich die Seitenfenster wie Türen öffnen und auch abnehmen.
    Top und Front
    Top und Front sind ebenfalls mit Echtglas Elementen versehen und werden von einer Metallfassung
    aufgenommen
    Gehäuse generell
    Das Gehäuse scheint aus hochwertigem Metall gemacht und wirkt nicht nur, sondern ist auch sehr
    stabil und sauber verarbeitet.
    Öffnen zum Säubern
    Zum Säubern des Gehäuses kann man die Top und Front Elemente relativ einfach abnehmen. Dies
    erleichtert vor allem das herankommen an die vorinstallierten Lüfter.
    Allgemein lässt sich sagen, dass das Gehäuse sehr hochwertig gearbeitet ist. Es wurden beim
    Begutachten und beim Einbau keine Scharfkantigen Ecken oder sonstiges gefunden.
    Die schwarze Lackierung scheint ein wenig was auszuhalten, ist aber keinesfalls Kratzfest!
    Die Echtglaselemente lassen die Beleuchtungseffekte hervorragend durch und es gibt keine störenden
    Lichtspiegelungen bei Betrachtung.

    IMG_20191025_171050.jpg IMG_20191025_171256.jpg

    ◼ Einbau, Umbau und Gestaltung
    Neben 4x 3,5"Schächten und 3x 2,5" Halterungen, bietet das Gehäuse auch ausreichend Platz für
    mehrere Radiatoren.
    Hierbei ist es Egal ob bspw. Custom Wasserkühlungen oder AIO´s.
    Die an der Oberseite befestigte Halterung, unterhalb der Toplüfter, lässt sich problemlos nach dem
    lösen von 2 Schrauben herausnehmen. Dies vereinfacht die Installation von Radiatoren ungemein.
    Die vorgeschraubten Schraubaufnahmen für Mainboards sind bereits korrekt gesetzt und das
    Mainboard lässt sich so Problemlos punktgenau setzen und verschrauben.
    Dank der Kabelführungen an der hinteren Außenwand, lassen sich Kabel perfekt nach Hinten verlegen.
    Die Anordnungen für die Kabelführungen sind hierbei nicht nur zahlreich und optisch perfekt
    eingearbeitet, sondern liegen auch sehr praktisch an den wichtigsten Punkten.
    Die Slotblende zum Einbau der vertikalen Grafikkartenhalterung lässt sich mit einer Schraube
    Problemlos lösen und entsprechende Halterung liegt perfekt im vorgesehenen Slot.
    Es empfiehlt sich jedoch, die Grafikkarte vorab an die Halterung zu verschrauben und Beides als letztes
    einzubauen. (Ein entsprechendes PCIe Riserkabel wird zusätzlich benötigt)
    Ein wenig Negativ fällt auf, dass die Grafikkarten bei vertikalem Einbau sehr nah an der Glastür sitzen.
    Jedoch konnte ich keine große Temperatureinbuße hierbei feststellen.
    Der Platz für ein ATX Netzteil ist sehr großzügig und bietet somit ausreichend Platz zum Verstauen
    nicht genutzter Kabel.
    Netzteil und Kabel sind dank der "Abdeckung" welche sich fast über die gesamte Länge der Front zieht,
    von vorn nicht sichtbar.
    Auf dieser Abdeckung befindet sich zudem die Möglichkeit 2x 2,5" Festplatten zu verbauen.
    Die Möglichkeit ein Rom Laufwerk zu verbauen ist im Gehäuse nicht vorgesehen, schadet aber nicht.
    (Nutzt noch wer CDs?)
    Aufgrund der Gehäusegröße, ist sogar ausreichend Platz für zusätzliche LED Stripes zwischen Tür und
    Abdeckung, sodass dem Gehäuse min. 120FPS durch Beleuchtung zugewonnen werden können.
    Auf der hinteren Seite des Gehäuses lassen sich die Kabel Problemlos herumführen, lediglich die
    Gehäusekabel wirken ein wenig "steif" und lassen sich etwas mühsam legen.
    Ebenfalls lassen sich dort weitere 2x 2,5" Festplatten befestigen.
    Eine Aussparung im Bereich der Mainboard Rückseite bietet zudem "Atmungsmöglichkeiten" für das
    Board.

    IMG_20191029_111218.jpg Lüfterfront.jpg

    ◼ Kühlung / Wärmeentwicklung
    Aufgrund der Verteilung der Lüfter, wird ein ausreichender Luftstrom innerhalb des Gehäuses
    gewährleistet.
    MSI hat bei dem Gehäuse auch offensichtlich viel Berücksichtigt, so ist nicht nur hervorzuheben, dass
    das Gehäuse quasi auf durchgehende Füße steht und somit enorm viel Platz
    zur Be- und Entlüftung auf der Unterseite bietet, sondern auch durchgehend an der Seite von Top und
    Front Lüftungselemente vorhanden sind.
    Zu bemerken ist, dass man an jenen stellen auch klar den Luftstrom erfühlen kann.
    Mit meiner 240er AIO heizt die CPU (i78700k) unter Volllast bei 5GhZ, auf ca. 62-65C°. Bei leicht
    geöffneter Tür geht die Temperatur um ca. 3-4 Grad herunter.
    Auf der Oberseite macht sich die Wärme jedoch bemerkbar, so wird diese bei entsprechender
    Wärmeentwicklung spürbar warm.
    Der Platz zwischen einer Vertikal eingebauten Grafikkarte und der Glastür ist zwar sehr gering, jedoch
    konnte ich bei meiner Aorus RTX 2070Super nur einen Unterschied von ca. 3-5Grad zur normalen
    Einbauvariante feststellen.

    Beleuchtung_Final_Monocol.jpg

    ◼ Fazit
    Das Gehäuse ist etwas größer als Durchschnittliche Midi Tower und wiegt auch ordentlich, ist aber
    Designlich und Qualitativ absolute Oberliga.
    Neben mehr als genug Stauraum für Hardware, welche sich weitaus einfacher einbauen lässt als
    gewohnt, bietet es viele Möglichkeiten für optische Highlights und sauberer Kabelführung.
    Als Showcase oder Hingucker zu Hause für PC-Enthusiasten, ein absolutes Muss!
    Nicht nur ein mehr als faires Preis/Leistungsverhältnis, sondern auch, bei gebotener Vielfalt, ein echtes
    Schnäppchen.

    Pro:
    + Design
    + Verarbeitung
    + viel Platz für Hardware
    + FPS Boost durch ARGB LED Beleuchtung
    + Top Preis / Leistung

    Contra:
    - kein Riserkabel
    - keine Lüfterstromadapter
    - nur eine Abdeckung für 3,5" Festplattenschächte
    - keine ARGB Adapter für bspw. Gigabyte MoBos


    ◼ Anmerkung:
    Wichtig anzumerken ist, um die Steuerung der ARGB Beleuchtung an das Mainboard oder andere Controller abzugeben, muss vorab der LED Button (Neben dem Power Switch) für 8 Sekunden gedrückt gehalten werden.
    Anschließend schaltet sich der MSI ARGB Controller ab und die Beleuchtung kann Softwareseitig erfolgen.


    Im Anschluss könnt Ihr euch nun gerne auch mein Video mit Unboxing und Review anschauen:



    Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit, ich hoffe, ich konnte euch mit meinem ersten Unboxing und Review, das MSI MPG SEKIRA 500X Näherbringen.

    LG
    neocrypto
    Geändert von neocrypto (08.11.2019 um 11:43 Uhr) Grund: (Abschlusswort vergessen)

  4. #4

    Standard

    Auch ich war glücklicher Teilnehmer dieser Aktion und freue mich euch etwas über das MSI MPG Sekira 500x erzählen zu können.

    „Das MSI MPG Sekira 500X is das innovativste, durchdachteste und anpassbarste Gaming Gehäuse…“
    So betitelt zumindest MSI selbst ihr neues Flaggschiff des vergangenen Sommers. Eine konsequente Weiterentwicklung des MSI MPG Gungnir 100D soll es sein.
    Ganz nach dem Motto „Klotzen, nicht Kleckern“ erhält der Kunde hier für ca. 200¤ auf dem Papier viel Material für sein Geld. Das Sekira 500X stellt in der Serie die absolute Top-Variante dar und bietet im Vergleich zum 500G mehr Glaselemente, zwei zusätzliche vorinstallierte 200 mm ARGB Lüfter und einen ARGB-Hub.

    Zunächst soll gesagt werden, dass ich das Gehäuse im Rahmen des „Testen und Behalten“ Programms von Mindfactory erhalten habe.

    Als ich mir die Rohdaten des EATX-MIDI-Towers vorne weg betrachtet habe, sind mir folgende Merkmale deutlich ins Auge gestochen:
    -Maße (B x H x T): 232 x 546 x 530 mm, sind eine ordentliche Ansage wenn bedenkt, dass ein Big Tower, wie beispielsweise das Dark Base Pro, die Maße 243 x 586 x 577 mm besitzt und das Sharkoon Elite Shark CA200G, offiziell als Big Tower gelistet, in der Summe kleiner als das Sekira 500x ist. Damit verbunden fiel mir auch die maximale Grafikkartenlänge von 420 mm auf. Mir ist keine Grafikkarte bekannt, die hier nicht Platz finden würde.

    -Material: Stahl, gebürstetes Aluminium, sowie Seitenteile, Deckel und Front aus gehärtetem Glas. Auf den ersten Blick angebracht für diese Preisklasse. Zur Verarbeitung und Qualität mehr unten und im Unboxing Video.
    -Lüfter (vorinstalliert): Front, 2 x 200 mm; Rückseite, 1 x 120 mm, Deckel, 2 x 200 mm. Ein Front Lüfter befindet sich hinter dem Aluminiumfrontteil und besitzt sinnvollerweise keine RGB Beleuchtung, der Rest schon. Um welche Lüfter es sich genau handelt, habe ich keine Angaben gefunden.
    Auch für eine eventuelle Wasserkühlung mit Pumpe bzw. Radiatoren ist genug Platz im Deckel (maximal 360 mm Lüfter) bzw. im vorderen Teil des Gehäuses.
    -ARGB-LED-HUB: Bis zu 8 RGB Komponenten (6 Stück sind durch vorinstallierte Lüfter, LED Power Button und LED Element in der Front im Wesentlichen schon belegt) können hier unabhängig und individuell angesteuert werden. Mir persönlich nicht wichtig, aber wohl zeitgemäß.
    Innovativ, durchdacht und anpassbar sind also die Ansprüche, die MSI selbst an das Gehäuse stellt bzw. verspricht.
    Gemessen an diesen Attributen, habe ich als direkten Vergleich das Fractal Design Meshify S2 herangezogen, welches mein aktuelles System (Ryzen 3800x, Gigabyte X570 Aorus Elite, Ballistix Sport 32 GB 3600 MHz, Arctic Freezer 34 Duo, Samsung Evo 970 1 Tb, Asus ROG 5700) beherbergt.

    Innovativ soll es also sein. Ob man im Jahr 2019 Glaselemente, RGB Lüfter, modularen Aufbau und das Wegfallen eines Festplatten-und Laufwerkkäfigs noch als innovativ bezeichnen kann, sei dahingestellt. Allerdings passt hier das Gesamtpaket und alle Elemente sind gut miteinander verknüpft. So ist die RGB Beleuchtung dezent und wirkt nicht penetrant (kann natürlich per HUB verändert werden). Die Glaselemente machen einen soliden Eindruck und sind genau richtig getönt. Hier wurde meiner Meinung nach ein sehr guter Kompromiss gefunden, sodass die Komponenten im Inneren sehr gut zur Geltung kommen ohne zu aufdringlich zu sein. Das I/O-Panel ist mit seinen vier USB 3.2 Typ-A und einem USB 3.2 Typ-C Anschluss up to date. Wieso es hier keinen Reset-Button gibt, erschließt sich mir nicht. Die Kombination aus Glas und gebürsteten Aluminium macht einen sehr hochwertigen Eindruck und macht trotz der eher klassischen Bauform keinen langweiligen Eindruck. Dennoch hätte ich mir hier etwas mehr Mut zu einem extravaganteren Design gewünscht. Dies würde ich gerade im Hinblick auf die vielen RGB Elemente sogar als konsequent betrachten. Ich persönlich bevorzuge pragmatische PC Gehäuse ohne Glas und RGB, kann mir allerdings gut vorstellen, dass ein ausgefalleneres Design die Zielgruppe besser angesprochen hätte. Sehr gut gefallen haben mir die Glastüren an der Seite mit einem Öffnungswinkel von mehr als 180° und magnetischen Schließmechanismus. Vor allem ersteres ermöglicht einen sehr einfachen werkzeuglosen Einbau der Komponenten und den Zugang zu beiden Seiten (4/5 Punkten).

    Dies bringt mich auf direkt zum nächsten Aspekt, durchdacht: In der Theorie ist der magnetischen Schließmechanismus sehr gut, allerdings fehlt eine Transport Sicherung. Die Magnete sind nicht schlecht, können sich aber beispielsweise beim Transport oder bei schlechtem Kabelmanagement selbst öffnen. Hier hätte man mit zwei kleinen Schrauben leicht Abhilfe schaffen können und wurde schlichtweg nicht konsequent zu Ende gedacht. Ebenso verhält es sich mit der mitgelieferten Abdeckung für das Festplatten Fach. Diese funktioniert wunderbar, aber ich hätte mir gerne eine weitere Abdeckung für den Netzteil Schacht gewünscht. Gerade durch die Glastüren, ist ein gutes Kabelmanagement und ein Verstauen der Kabel schon fast ein Muss. Letzteres hätte durch eine weitere Abdeckung verbessert werden können. Mit Hilfe von Klettverschlüssen und 2.5 Zoll-SSD-Befestigungen auf der Rückseite, ähnlich zum Meshify S2, lässt sich dennoch ein gutes und aufgeräumtes Bild erzeugen. Weniger durchdacht finde ich die Tatsache, dass die komplette Front entfernt werden muss um den vorderen unteren Staubfilter zu reinigen (3/5 Punkten).


    Durch den modularen Aufbau, den vielen RGB Möglichkeiten inklusive Steuerung, dem Einsatz einer vollwertigen Wasserkühlung mit Pumpe, vielen Lüfter Plätzen und der vertikalen Montage einer Grafikkarte ist das MSI MPG Sekira 500X wahrlich anpass- und individualisierbar. Hier gibt es meiner Meinung nach nichts zu beanstanden (5/5 Punkten).

    Bevor ich zu meinem persönlichen Fazit komme, stelle ich und Pro und Contra Argumente des MSI MPG Sekira 500X gegenüber.

    Pro:
    - Ansprechender und hochwertiger Mix aus Glas und Aluminium
    - 5 Vorinstallierte ARGB Lüfter, die subjektiv leise und befriedigende Kühlleistung liefern
    - Ausreichend Platz für Wasserkühlung oder sehr hohe CPU-Kühler (bis zu 180 mm) und genug Platz für jede Grafikkarte
    - Vertikale Grafikkartenmontage möglich (Riserkabel ist nicht Teil des Lieferumfangs)
    -Modernes I/O-Panel mit 4 x USB 3.2 Typ-A und 1 x USB 3.2 Typ-C

    Contra:
    - Kühlleistung nur befriedigend trotz 5 Lüfter und (baubedingt) schlechter als beispielsweise ein Meshify S2
    -Nicht komplett zu Ende durchdachtes Design
    - Eher Big-, als Midi-Tower
    -Unverbindliche Preisempfehlung von 220 ¤

    Das MSI MPG Sekira 500X macht als Maxi-Midi-Tower einen edlen und qualitativ hochwertigen Eindruck, der genug Platz für Hardware bietet und diese durch viel Glasbauteile ebenso edel in Szene setzt. Die vielen Anpassungen machen das Gehäuse sehr attraktiv für Gamer und Nutzer, denen ein klassisches Gehäuse zu bieder ist. Baubedingt ist es weder das leiseste (keine zusätzliche Dämmung der Bauteile), noch das Gehäuse mit dem besten Airflow (verhältnismäßig kleine Feinporige Öffnungen am Gehäuserand für die Luftzirkulation). Dies können auch fünf vorinstallierte Lüfter nicht komplett ausgleichen. Im Idle erreicht mein Ryzen 3800x 36 °C und 84 °C nach 20 Minuten im Stresstest von Prime95. In meinem Meshify S2 beträgt die Idle Temperatur 30 °C und 76 °C mit Prime95. Dennoch bietet das Sekira 500X einen guten Kompromiss aus Temperatur und Lautstärke und ist bei individualisierter Lüfter Kurve (passendes Mainboard vorausgesetzt) nicht störend und subjektiv gesehen genauso leise wie die vorinstallierten Lüfter des Meshify S2. In der Summe überwiegen für mich die Vorteile und kann das Gehäuse empfehlen, das nötige Kleingeld vorausgesetzt.
    Abschließend lässt sich sagen: Fans greifen zu, der Rest spielt bzw. baut Probe

    Hier noch einige Fotos und der link zum unboxing Video:


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    YouTube

    Beste Grüße und vielen Dank an Mindfactory und MSI
    Stevie

  5. #5

    Standard Msi sekira 500x

    Hallo ,dies ist meine Bewertung zum MSI Sekira 500X:





    Zu mir:

    Ich bin als Produktbewerter von Mindfactory ausgewählt worden. Dazu habe ich das Produkt kostenlos zugeschickt bekommen, soll es ausgiebig testen, muss dann einen YouTube Film dazu erstellen und eine 1000-wortige Bewertung verfassen (diese hier). Wenn das alles geschafft und korrekt erfüllt ist, darf ich das Produkt anschließend behalten. Wenn nicht, muss ich den Preis von 200 ¤ zahlen. Also, dies ist eine echte Bewertung und nicht erkauft oder so etwas. Deswegen gebe ich auch eine von mir vertretbare Bewertung ab.



    Verpackung:

    Für den Versand wurde als Versandkarton der Originalkarton verwendet, d.h. dass auf den Originalkarton die fünf Aufkleber mit Adresse etc. geklebt worden sind. Das Gehäuse war sicher eingepackt mit Schutzpolster aus Schaumstoff.

    Auf dem Karton sind die technischen Daten und Eigenschaften des Gehäuses aufgeführt. Außerdem ist das Gehäuse darauf in 2 verschiedenen Perspektiven zu sehen. Was ich ein weiteres cooles und nützliches Feautur finde, ist dass auf der Oberseite der Verpackung ein QR Code ist, den man mit dem Handy oder Tablett einscannen kann und somit die Anleitung zum Zusammenbauen des Gehäuses online herunterladen und bei Bedarf auch speichern kann.



    Der Lieferumfang:

    - Halterung für vertikale Grafikkarte ( nur die Halterung, um sie an die Seite zu schrauben, nicht die für den Boden und nicht das PCI Express Kabel =dies zusammen kosten auch nochmal ca. 50¤)

    -Halterung für eine SSD Festlatte

    -Schrauben, Kabelbinder,…

    -Anleitung Warnhinweise

    -IMG_2629.jpg******-screenshot.jpgIMG_2630.jpgErsatzabdeckungen





    Zum Gehäuse:

    Maße/Größe/Gewicht:

    Das Gehäuse ist 58cm hoch, 23,5cm breit und 53cm tief.

    Es wiegt insgesamt 20,5 kg.



    Ich hatte große Probleme das Gehäuse erst mal alleine in mein Zimmerzu tragen, weil das gelieferte Paket sehr schwer war. Das liegt an den schweren Glastüren.

    Es gibt insgesamt vier Glaselemente

    Das Gehäuse hat links und rechts jeweils als Seitenwand eine Glastüre. oben ist ein Sichtfenster aus Glas mit Blick auf die zwei 200mm-Radiatoren, wo man noch eine Wasserkühlung aufrüsten kann. An der Vorderseite ist noch ein 200mm Lüfter mit Sichtfenster aus Glas davor.

    Was ich bei den Glastüren gut finde ist, dass man sie aushängen kann. im Allgemeinen sind sie sehr nützlich, wenn man etwas am POC umbauen möchte, muss man nur die Glastüre öffnen und losbauen... Außerdem hat man natürlich einen tollen Blick auf das Innere des PCs (man kann so alle Komponenten und die tolle LED-Beleuchtungen sehen).



    Anschlüsse an der Oberseite:

    Das Gehäuse hat vier mal einen USB 3.2 der ersten Generation vom Typ A, einen USB 3.2 der 1 Generation von Typ C, einen Kopfhörer- und einen Microfonanschluss am vorderen Teil oben. Dort ist auch der Einschaltknopf. Das vordere Drittel der oberen Abdeckung ist aus schwarzem Kunststoff mit Holzmaserung, in der auch die Anschlüsse und der Einschalter sind.

    Im Inneren des Gehäuses sind die 4-Pin-Kabel von Lüftern, die am eigenen Mainboard angesteckt werden müssen. Es gibt einen Stecker für den insgesamt 5 Lüftern, welchen man mit einem Sata-Kabel (nicht dabei) am eigenen Netzteil (nicht dabei) anstecken muss.

    Was es sonst noch zu sagen gibt:

    Das Gehäuse fällt auf durch tolle LED-beleuchteten Lüfter. Auf der Oberseite sind 2 beleuchtete Lüfter und auf der Rückseite ist einer. Dieser kann auch durch die Glastüre der Seitenbedeckung gesehen werden. An der Vorderseite befinden sich 2 Lüfter, wobei einer beleuchtet ist, der zweite ist von außen nicht sichtbar.

    Die Vorderseite hat insgesamt eine schöne Optik, da die obere Hälfte eine schwarze Kunststoffblende mit Holzmaserung hat. Die untere Hälfte hat die Glasblende, hinter der der beleuchtete Lüfter sichtbar ist. Beide Blendenhälften werden durch einen diagonalen beleuchteten Streifen getrennt. Vorne ist ebenfalls auch ein beleuchtetes MSI-Logo.

    In der oberen Abdeckung ist auch ein kleiner Knopf, mit dem die LED-Beleuchtung eingestellt bzw. Verändert werden kann. Man kann verschiedene Farben fest einstellen (rot, grün, blau, gelb, türkis, lila, weiss) oder auch durchwechseln lassen. Man kann auch verschiedene Effekte einstellen z.B. Blinken, kreisen. Wenn man das Rainbow am eigenen Mainboard ansteckte (falls es den neuen Rainbow-Anschluss hat), sind noch mehr Farben (mehr als 16 Mio) verfügbar. Kann mit der MSI mystic light App oder mit der MSI Gaming App gesteuert werden.

    Im Innenraum ist viel Platz für den Einbau von Mainboard aller Größen von M-ITX bis E-ATX, alle Längen von Grafikkarten, Wasserkühlung, etc.





    Was gefällt mir an diesem Gehäuse?

    · Viele Umbaumöglichkeiten

    · Gute Belüftung (insgesamt 5 Lüfter)

    + Tolle Optik

    · Mehr RGB

    · Glasfenster/Glastüren, um einen Blick ins Innere des PCs zu werfen

    · Hochwertige Qualität vom MSI

    · Bin Fan von MSI (habe ebenso MSI Mainboard und Grafikkarte)

    Passform

    · Grafikkarte kann vertikal verbaut werden, also so dass man die Lüfter der Grafikkarte von außen sehen kann

    + Passform geeignet für alle Mainboards: ATX, E-ATX, M-ATX und M-ITX

    + Viel Platz um Kabel vom Netzteil unterzubringen, also reichen non modulare Netzteile



    Fazit:

    An sich ist es ein cooles Gehäuse, es kann vieles, man kann viel im PC umbauen, ist sehr praktisch, aber…



    Meiner Meinung nach sind die Lüfter sehr laut.

    Jeder von euch kennt das:

    Man möchte ein Update machen, aber es dauert so lange, dass man den PC die ganze Nacht lang laufen lassen muss. In meinem Fall steht der Rechner in meinem Schlafzimmer. Um im gleichen Raum bei laufenden Rechner schlafen zu können, sind die Lüfter zu laut. Sollte der Rechnen bei anderen Nutzern in einem separaten Büro etc stehen, ist das vielleicht nicht relevant.

    Wenn man immer mit Kopfhörer spielt, fällt das Summen der Lüfter nicht auf.

    Durch die großen Abmessungen des Gehäuses muss man schauen, dass man dafür genügend Platz zum Stellen hat. Auf dem Schreibtisch wird dann ziemlich eng. Und das Gehäuse unter den Schreibtisch zu stellen, wo es niemand sieht, dafür ist es zu schade.

    Leider gibt’s am Gehäuse keinen USB-C-Anschluss.

    Ferner hätte ich es bevorzugt, wenn das Gehäuse mit einer Umverpackung geliefert worden wäre, da ich den Originalkarton aufbewahren möchte und mich die Adressaufkleber und Kratzer vom Paketdienst stören. Auch beim Wiederverkauf macht diese verklebte Verpackung keinen guten Eindruck.



    Das Gehäuse ist also etwas für jemanden, der aktuellste Hardware hat, z.B. ein Mainboard mit Rainbow-Anschluss (ist neu hat zum Beispiel das B3 150 Mainboard nicht, die neuen X5 170 Mainboard jedoch schon) und diese auch präsentieren und nutzen möchte.



    Preis/Leistung: gut

    LG Thomas

  6. #6

    Standard

    Anlieferung und Design:

    Im Rahmen der „Bewerten & Behalten“ Aktion durfte ich das Midi Tower Gehäuse MSI Sekira 500X auf Herz & Nieren prüfen. Auffallend war bereits bei Anlieferung das recht schwere Gewicht. Etwa 9 kg legt das Gehäuse auf die Waage. In der (leicht zu öffnenden) Verpackung war das Gehäuse an der Front- und Rückseite mit umschließenden Schaumstoffpolstern bedeckt, was einen sicheren Transport der Ware ermöglicht. Das schwarz gehaltene Sekira 500X besteht aus zwei Glasplatten an der Seite (also links und rechts) und bietet Sicht auf das Innenleben des Rechners bzw. auf das Kabelmanagement. Die Frontseite bietet keinerlei Anschlüsse. Dafür wurden die Anschlüsse (USB Ports, Anschaltknopf) an die Oberseite platziert und sind gut erreichbar. Ebenfalls befindet sich an der Oberseite eine Glasplatte mit zwei Lüftern. Die beiden Seitenplatten lassen sich leicht öffnen, gehen aber von allein auf sobald sie geöffnet wurden, weshalb hier etwas Vorsicht geboten ist. Das Material wirkt insgesamt sehr hochwertig, stabil und dürfte auch die ein oder anderen Kräfte aushalten. Im Vergleich mit meinem Enermax Big Chakra wirkt das Gehäuse insgesamt edler. Von der Stabilität her ist der Vergleich etwas schwieriger, da das MSI-Produkt viel Glas verwendet und potenziell brüchiger ist, aber im Inneren dann doch robustes Material verwendet (Stahl + Kunststoff laut Angabe). Mit der erhöhten Verwendung von Glas ist auch die Verschmutzungswahrscheinlichkeit erhöht und Fingerabdrücke sind sofort sichtbar. Weiterhin lassen sich Kratzer auf der Oberfläche durch falsche Handhabung, Ablage von Objekten, unabsichtlichen Stößen und weiteres natürlich nicht ausschließen und hinterlassen dann hässliche Spuren. Schön und zugleich nicht so ansprechend finde ich die Idee die Rückwand ebenfalls durchsichtig zu machen und mit einer Glasplatte zu versehen. Das Kabelmanagement sichtbar zu machen ist nicht unbedingt das was meines Empfindens nach gemacht werden sollte.

    Einbau von Festplatten:

    Im Inneren des Sekira 500X sind vier 3,5“ Einbauschächte, sowie ein 2,5“ Einbauschacht im Inneren und zwei an der Rückseite des Gehäuses. Befestigt werden die 2,5“ Geräte mittels Befestigungsplatten, d.h. die Festplatte wird an die Platte geschraubt, diese in eine Schiene geschoben und mit einer Schraube befestigt. Die 3,5“ Schächte erlauben eine schraubenlose Befestigung von Geräten indem diese zunächst an einem Einbaurahmen mit „Klemmnippel“ befestigt, in eine Schiene geschoben und verriegelt werden. Leider waren diese Klemmen etwas problematisch, da ich nur zwei von vier Klemmen befestigen konnte, aber die anderen beiden nicht mit an die Festplatte geklemmt werden konnten, ohne abzufallen. Das Netzteil wird an der Unterseite befestigt.

    Kabelmanagement:

    Das Kabelmanagement ist meines Erachtens etwas zwiespältig: Zum einen sind die Kabel zwar hinter der Rückwand verstaut und können über die vorhandenen Schächte schön nach vorne geführt werden, andererseits sind aber auch bereits jede Menge Kabel (u.a. für die LED-Beleuchtung) vorinstalliert. Zusätzlich zu diesen Leitungen kommt noch die Energieversorgung sowie die Anschlusskabel, wie SATA, hinzu. Problematisch werden demnach dickere Kabelstränge, welche die Tür teilweise unbeabsichtigt öffnen lassen. Etwas unlogisch sind die Schächte direkt über dem Netzteil. Möchte man erst das Netzteil befestigen und dann Leitungen durchführen kommt man nur noch schwer an die Durchführungen heran.

    Lautstärke:

    An sich dämmt das Gehäuse die Geräuschkulisse etwas und verhält sich recht ruhig, leider vermeidet dieses aber kein Brummen der Festplatte durch Vibrationen ohne Abhilfe. In meinem System befindet sich eine Toshiba P300 welche mit ihren 7200 U/Min. doch recht hörbar ist, aber in erträglichem Rahmen. Abhilfe schafft ein Befestigen von nicht benutzten Laufwerksschächten bzw. etwas, was ein Vibrieren der ungenutzten Komponenten vermeidet, wie zum Beispiel ein kleines Schaumstoffpolster. Fans von Silentsystemen werden aber hier sicherlich zu besseren Materialien wie Dämmmatten greifen.

    Panel:

    Das Frontpanel (an der Oberseite) wirkt sauber strukturiert und bietet 4 USB 3.0 Anschlüsse sowie einen Typ-C Anschluss. Weiterhin sind – wie meist üblich – einmal eine 3,5 mm Klinke für den Mikrofonanschluss und einmal für den Lautsprecheranschluss vorhanden. Ansonsten ist noch ein großer quadratischen Einschaltknopf, sowie ein kleinerer quadratischer Button für die Steuerung der LED-Beleuchtung und eine kleine LED für den Betriebszustandes des PCs vorhanden. Dummerweise ließ sich ein USB 3.0 Connector nicht anschließen, da mein Motherboard (ASUS X370 Prime Pro) nicht genügend Anschlüsse für externe USB 3.0 Konnektoren anbietet.

    Rückseite:

    Die Rückseite des Gehäuses offeriert das klassische Panel für die Anschlüsse des Motherboards und 8 Slots für entsprechende Elektrik wie Grafikkarten, Soundkarten, etc… hervorzuheben ist allerdings die extra beiliegende Blende, welche eine vertikale Installation von Grafikkarten erlaubt. Ebenfalls ist oben rechts noch ein Gehäuselüfter verbaut. Schön ist hier auch die Entfernung von Slotblenden, weil nur die Schraube unter der Abdeckung und die Blender herausgezogen werden muss. Ein herausbrechen wie bei anderen Produkten entfällt somit komplett.

    Innen:

    Im Inneren wirkt das Sekira 500X recht aufgeräumt und verzichtet auf unnötige Gerüste oder Schächte. Lediglich das bereits oben angesprochene modulare Festplattensystem (Einbau der Festplatten über Schienen) erlaubt das Versetzen der 3,5“ Festplattenschächte nach oben und werden mittels Schrauben an der Rückwand befestigt. Auch die Breite des Gehäuses ist von Vorteil, da große Kühlkörper kein Problem haben sollten hier an die Außenwand, also die Glasplatte, zu stoßen. In meinem Fall ist dies ein Thermalright True Spirit 140 Power Tower Kühler der keine Platzprobleme bereitet. In meinem alten Gehäuse, dem Enermax Big Chakra, musste ich dafür den großen 240 mm Lüfter entfernen um selbst dann noch, wenn auch minimal, die Außenplatte zu berühren. An der Rückwand befindet sich außerdem eine Art Controller, der für die Versorgung der LEDs über einen SATA Anschluss zuständig ist. Wird dieser angeschlossen, so erleuchten alle verbauten Lüfter in der aktuell ausgewählten Farbe. Zur Auswahl stehen Rot, Gelb, Grün, Blau, sowie vielfältige davon ableitbare Blau, Rot und Grüntöne (theoretisch das ganze Farbspektrum). Die Auswahl der aktuellen Farbe erfolgt über den LED Button am Frontpanel. Für Fans blinkender oder generell animierter Beleuchtung bietet das Gehäuse viele Möglichkeiten (Aufleuchten, „rotierende“ Farben, blinken, pulsieren, aus). Die Montage des Mainboards erweist sich als unproblematisch, da hier bereits Abstandshalter an den (wahrscheinlich gängigsten) Positionen vormontiert wurden.

    Temperaturen:

    Mein PC war bisher in einem Enermax Big Chakra verbaut. Die hier gemessenen Temperaturen (im BIOS) lagen bei etwa 48 °C CPU Temperatur und 38 °C Motherboard / Gehäuse. Im neuen MSI Sekira 500X liegen die Temperaturen ebenfalls bei ausgeschalteten Lüftern (da im alten Gehäuse keine verwendet wurden) bei denselben Temperaturen. Demnach ist hier noch kein nennenswerter Vorteil bzgl. der Größe zu erkennen. Leider ist ein präziser Test mit Lüftern und eventuellem Stresstest der CPU mangels Zeit und (noch) fehlender sauberer Verdrahtung nicht möglich.

    Sonstiges:
    Toll war der beiliegende Schraubensatz. Zu finden waren vielfältige Schrauben zum Befestigen von PC-Bauteilen (unterschiedliche Schraubköpfe und Größen). Weiterhin waren Kabelbinder sowie Abstandshalter für das Mainboard enthalten.

    Fazit:

    Insgesamt ist das MSI Sekira 500X ein tolles und zumindest an der Frontseite aufgeräumtes Gehäuse mit einigen Leuchtspielereien und leider ein paar Schwächen beim Kabelmanagement. Dennoch wirkt es äußerlich und innerlich solide und nicht minderwertig. Alle vom Gehäuse angebrachten Komponenten wirken stabil und sind nicht locker. Der Preis von etwa 210 ¤ ist vielleicht dennoch etwas hoch, aber für die Menge an beiliegendem Material wie Lüfter, Schrauben und Blenden, sowie die „Haltbarkeit“ dann doch etwas besser zu verschmerzen.

    Unboxing-Video:


    GehäuseFolie.jpg
    FansTop.jpg
    Front.jpg
    Frontpanel.jpg
    Rückseite.jpg
    IMG_5246.jpg
    IMG_5237.jpg
    Geändert von PaddyP (15.11.2019 um 12:10 Uhr)

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