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Thema: Testers Keepers Aktion mit NZXT KW40

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Marketingman
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    Standard Testers Keepers Aktion mit NZXT KW40

    Hier findet Ihr die Reviews aus der Testers Keepers Aktion mit NZXT aus der KW40 30.09.-06.10.2019
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers Aktion mit NZXT KW40
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  2. #2

    Standard Test NZXT H510 schwarz

    Bewertung „NZXT H510“ Midi-Tower Gehäuse
    Index
    1. Verpackung / Unboxing
    2. Design / Optik / Haptik
    3. Ausstattung / Spezifikationen
    4. Montage
    5. Erkenntnisse während und nach der Montage
    6. Fazit

    1. Als ich nach Hause kam, stand das Paket an meinem gewünschten Abstellort. Es ist von außen sehr gut zu erkennen um was es sich handelt. Also erst einmal das Paket in die Wohnung. Das Gewicht ist annehmbar (ca. 7kg), sodass meine Kinder den Karton durch die Wohnung schieben konnten.
    Im Arbeitszimmer angekommen, wurde das Gehäuse natürlich direkt ausgepackt. Der Karton außen zeigt, welcher Hersteller, Modell und Features das Gehäuse hat.

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    Nach dem Öffnen des Kartons zeigte sich dann endlich das Gehäuse. Es ist gut verpackt in dicken Styropor-Blöcken, sodass auch bei einer rasanten Liefertour nichts passieren kann.

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    Das komplette Zubehör befindet sich gut gesichert im Inneren des Gehäuses. Es klappert nicht oder fliegt im Gehäuse rum. Im Gesamten finde ich, dass das Gehäuse ein Leichtgewicht ist. Das ausgetauschte Azza Thor (ebenfalls ein Midi-Gehäuse) brachte da im leeren Zustand schon mehr auf die Waage.

    2. Das NZXT H510 ist ein schlichtes, aber sehr edles Gehäuse. Es ist in matt schwarz gehalten. Fingerabdrücke konnte ich auf dem gesamten Gehäuse nicht feststellen (man tatscht ja schon mal überall dran, während dem Auspacken). Die Oberfläche fasst sich sehr rau an, aber bringt wirklich eine moderne und zeitlose Optik mit sich. Es ist schön niedrig gehalten und wirkt sehr zierlich. Perfekt um auf einem Schreibtisch aufzustellen. Durch die durchgehende mattierte Scheibe kann man dann auch direkt ins Innere sehen. Am gesamten Gehäuse konnte ich keine scharfen Kanten feststellen, somit besteht auch keine Beschädigungsgefahr für Kabel, aber auch für Hände und Finger.

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    3. Das H510 lässt eigentlich fast keine Wünsche offen. Mit einer Tiefe von 42,5 cm, Breite von 21 cm und Höhe von gerade mal 46 cm ist es offen für diverse Modifikationen. Der Powerbutton ist auf dem Deckel angesiedelt. Neben diesen gesellen sich je eine USB3.1 Typ A und Typ C Buchse, ebenso eine Audio-Kombi-Buchse (Mikrofon und Kopfhöheranschluss über mitgeliefertes Split-Kabel). Es fasst ATX, Mini-ITX und µATX Boards. Grafikkarten können bis zu einer maximalen Länge von theoretisch 37 cm eingebaut werden. Das Gehäuse bietet Platz für insgesamt 4 Gehäuselüfter davon 3 max. in der Größe von 140mm. Mitgeliefert und vormontiert sind 2x 120mm NZXT Aer F120 Gehäuselüfter. Es ist ebenso geeignet für AIO-Wasserkühlungen oder aber auch Custombuilds. Intern können bis zu 2 SSDs (Formfaktor 2,5“) und bis zu 3 HDDs (Formfaktor 3,5“) verbaut werden. Das Zubehör (diverse Schrauben, Kabelbinder, Kabel für die Mainboardmontage, Audio-Split-Kabel sowie eine Anleitung) kommen in einer kleinen weißen Verpackung. Diese passte perfekt in den HDD-Tray.
    Es ist eigentlich alles vormontiert und der Einbau kann direkt losgehen. Die getönte Scheibe kann mit Hilfe einer Rändelschraube geöffnet werden. Diese wird einfach nach vorne geklappt und kann so weggehoben werden. Alle Rändelschrauben an diesem Gehäuse sind so befestigt, das diese nicht von ihren Halteorten abfallen können. Das erspart einem manchmal das Suchen einer heruntergefallenen Schraube und erleichtert so den Umbau ungemein. Das Rückteil wird hier mit 2 Rändelschrauben gehalten und ist ebenso einfach zu öffnen. Die Mainboardhalter sind bereits vormontiert bzw. fest mit dem Gehäuse verbunden. Die Kabelabdeckung und der Lüfter-Träger können für die Montage demontieren werden.

    4. Zur Ausstattung ist somit denke ich genügend ausgeführt worden. Nun kann die Montage beginnen.
    Als Spender dient mir mein Azza Thor 320. Dieses war ausgestattet mit folgender Hardware:
    - Asus P8P67
    - Intel Core i5 2400 4x 3.10 GHz
    - CoolerMaster ML120L RGB-Edition
    - Corsair 240GB XTi ForceGT SATA
    - Western Digital Black 4TB SATA
    - Corsair XMS3 DDR3-1600 8GB RAM
    - Corsair TX650 PSU
    - EVGA Geforce GTX960 SSC

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    Für die Montage habe ich alle Seitenteile, Lüfter-Träger und Kabelabdeckungen entfernt.

    1) Mainboard:
    Zuerst montiere ich das Mainboard. Dafür wird das Gehäuse auf die Seite gelegt. Die Mainboardträger sind bereits vormontiert. Die entsprechenden Schrauben für die Montage sind beiliegend. Insgesamt muss nur wenig in dem Gehäuse geschraubt werden, aber wenn etwas geschraubt werden muss, sind die Schrauben in der Gehäusefarbe gehalten. Die Blende vom Mainboard wie gewohnt in die freie Öffnung setzen, Mainboard platzieren und festschrauben. Das Gehäuse fasst normale ATX-Mainboards, bis zu den kleineren µATX.

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    Da die AIO-CPU-Kühlung bereits montiert war, habe ich den Kühlkörper außerhalb des Gehäuses auf den Tray vormontiert. Dies funktionierte sehr gut und ich musste nicht mehr im Gehäuse fummeln.

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    Im Laufe des Umbaus habe ich mich nochmal anders entschieden und habe den Kühlkörper der AIO andersherum montiert, sodass die Wasserschläuche ebenfalls hinter der Kabelabdeckung verschwinden. Dadurch konnte ich auch einen anderen Biegeradius der Schläuche wählen, der dann auch weniger Platz im Gehäuse verbraucht (Bilder im folgenden Verlauf).

    2) Netzteil
    Hier war ich sehr gespannt, da bei meinem alten Azza fast kein Platz für Netzteile war, die kein Kabelmanagement haben. Aber bei der ersten Ansicht des Gehäuses offenbarte sich ein riesiger Bereich für das Netzteil. Da sich der HDD-Tray verschieben lässt, kann diese bis komplett nach vorne in Richtung Gehäuse-Front geschoben werden. Der Rest lässt genügend Freiraum zum Einbau und zum Verstauen der überschüssigen Kabel.

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    Durch die vorhandenen Kabelführungen konnte ich die Stromversorgung sauber bis nach vorne durch legen. Hinter der Kabelabdeckung verschwinden somit alle nach hinten laufenden Kabel. Somit sieht man nur noch ein kleines Stück von der dicken Kabelpeitsche ans Mainboard und der PCI-E-Strom an die Grafikkarte. Ebenso werden die SATA-Anschlüsse verdeckt.

    3) Grafikkarte
    Nun montiere ich die Grafikkarte. Im „H510“ ist es möglich, Grafikkarten bis zu einer maximalen Länge von ca. 370mm zu montieren. Also Platz satt. Da meine GTX960 eine Dualslot-Karte ist, muss ich hier erst die Verriegelung für die PCI-Slots am Gehäuse öffnen (mit zwei Rändelschrauben auch werkzeuglos möglich) und die entsprechenden Slotblenden (Slot 2 & 3) losschrauben und einfach herausziehen. Insgesamt gibt es 7 Slots für PCI bzw. PCI-E Geräte. Theoretisch ist ein Tripple-SLI im Gehäuse möglich. Danach die losgeschraubten Schrauben wieder zurück und die Grafikkarte sitzt bombenfest. Danach kann der Schieber für die PCI-Slots wieder geschlossen werden.

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    4) HDD / SSD
    Als Hauptsystem verwende ich einen Corsair SSD. Dafür gibt es hinter dem Mainboard zwei 2,5“ Halter. Hier habe meine SSD dann auch untergebracht. Eine Schraube lösen und der Halter kann abgenommen werden. SSD verschrauben und alles wieder zurück. Meine 3,5“ WD Black wird in den HDD-Tray montiert. Dafür muss der Tray losgeschraubt werden. Hierfür muss das Gehäuse auf die Seite gelegt und von unten 4 Schrauben gelöst werden. Danach kann dieser herausgenommen werden. Ich habe die HDD in der Mitte montiert, da ich sonst mit meinem abgewinkelten SATA-Kabel nicht hingekommen wäre. Nachdem die HDD mit Schrauben im Tray fixiert ist, kann dieser wieder zurück ins Gehäuse. Schrauben fest und fertig. Die SATA-Kabel habe ich ebenfalls durch die Kabelführung gebracht. So kann ein ordentliches Bild auch auf der Rückseite des Boards / Gehäuse erzielt werden.

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    5) Kabelverlegung / Lüfter
    Nachdem die Hardware soweit verbaut ist, kann der Rest erfolgen. Ich beschäftige mich dann mit der Kabelverlegung und dem Anschluss der vormontierten Lüfter und des AIO-Lüfters. Die Kabel der vormontierten Lüfter sind super lang, sodass der Lüfter im Deckel ohne Problem im unteren rechten Bereich des Mainboards auf „CHA_FAN2“ angeschlossen werden kann. Hierbei sind die Kabelführungen von NZXT verwendet worden. Hier gab es keine Probleme. Das Hauptanschlusskabel fürs Board, CPU und PCI-E sind ebenfalls über die Kabelschiene verlegt worden. Vormontierte Klettbänder halten hier alles zusammen. Im Lieferumfang waren auch Kabelbinder enthalten. Theoretisch würde man diese eigentlich nicht brauchen, aber ich habe dennoch ein paar verwendet, besonderes im optischen Bereich (Wasserschläuche zusammengefasst usw.). Der Anschluss der AIO kommt mit über die Hauptanschlüsse des Gehäuses. Hier kommen im linken Bereich die Kabel für den Powerbutton mit LED-Ring, die USB-Anschlüsse und der Audio-Jack herunter. Die Kabel sind ebenfalls mehr als lang genug, um an ihren Bestimmungsort zu kommen. Leider ist hier im Deckel ein USB-C Anschluss verbaut, für den mein Mainboard leider keine Anschlussmöglichkeit bietet. Daher bleibt dieser erst einmal ungenutzt. Für den Powerbutton und die Power-LED gibt es im Zubehör extra ein Anschluss-Set, sodass hier jeder Typ Mainboard bedient werden kann. Die AIO besitzt eine RGB-Beleuchtung. Der Taster hierfür wird oberhalb der HDD verbaut. Von dort aus bekommt man auch direkt Strom, da die restlichen Kabel des Netzteils hier ihren Ruheort gefunden haben.

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    5. Manchmal kommt es auch zu Problemen während des Einbaus oder man stößt auf Sachen, die nicht vorhersehbar waren. Hierbei muss ich sagen, bin ich ganz entspannt an den Umbau gegangen. Es hat eigentlich alles super geklappt. Das ist größten Teils sicherlich der super Ordnung und Infrastruktur im Gehäuse zu verdanken. Dennoch gibt es einige Sachen, die ich echt super finde, aber andere wiederum verbesserungswürdig wären.

    Verbesserungswürdig:
    - Der HDD-Schlitten kann kein Plug&Play. Heißt, man muss den Tray immer ausbauen, um die HDD zu tauschen oder zu erweitern. Da hätte ich mir eher ein Schiebesystem gewünscht.
    - Fast alle Öffnungen im Gehäuse sind mit Staubfilter ausgestattet. Allerdings sind die Bereiche im Deckel und an der Rückseite offen. Hier hätte man auch mit einer Staubmatte arbeiten können. Zudem sind die PCI-Abdeckungen gelocht. Dies mag ja für den Airflow gut sein, aber Staub und Schmutz kommen so auch ungehindert rein
    - Im Deckelbereich hätte ich mir einen USB Typ-A Anschluss mehr gewünscht.

    Einfach nur Klasse:
    - das der HDD-Tray beweglich ist und somit genug Platz für Netzteile da ist
    - die Kabelverblendung, Kabelführungsschienen und Durchführungsbereiche
    - der herausnehmbare Lüfter-Tray
    - das alle Rändelschrauben überall am Gehäuse befestigt sind

    6. Mein Fazit zum NZXT H510: Ein schlicht wirkendes aber dennoch sehr gut durchdachtes Gehäuse mit genug Airflow und Custom-Möglichkeiten, um sich zu verwirklichen. Ein paar Schwächen haben sich aus meiner Sicht gezeigt, die aber von der Gesamtheit des Gehäuses wieder wettgemacht werden. Vielleicht ist es aber auch nur Jammern auf hohem Niveau. Ich würde das Gehäuse so wie es ist ohne großen Widerspruch weiterempfehlen und auch noch einmal kaufen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis finde ich für so ein Top verarbeitetes Produkt mehr als fair.

    Ich hoffe mit der angebrachten Kritik und positiven Punkten bei einer Kaufentscheidung geholfen zu haben.


    Restliche Bilder vor und während der Montage:

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  3. #3

    Standard

    Ich durfte im Rahmen der Testers, Keepers Aktion das H510i von NZXT in weiß testen.
    Inhalt:
    1. Lieferumfang
    2. Features
    3. Systembau
    4. Temperaturen
    5. Fazit

    Lieferumfang
    Das NZXT H510i wird gut verpackt in einem deutlich erkennbaren Karton geliefert. Bei der Annahme des Pakets fiel mit als aller erstes das niedrige Gewicht besonders auf. Mein altes Pure Base 600 war deutlich schwerer als dieses Paket, dass ich gerade trug. Im inneren offenbart sich das Case. Es befindet sich gut gesichert zwischen zwei Styroporblöcken, wodurch ein ungewünschtes Rutschen verhindert wird. Das gesamte Zubehör wird im inneren des Gehäuses verstaut. Zum Zubehör gehören diverse Schrauben zur Montage der verschiedenen Komponenten (alle genau beschriftet), einige Kabelbinder um das Kabelmanagement zu erleichtern, sowie ein Audio-Splitter für die Klinke an der Vorderseite des Gehäuses. Das bei der i-Version des H510 mitgelieferte Smart-Device ist bereits im Case vormontiert.

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    Features
    Mein erster Eindruck zum H510i fällt sehr positiv aus. Das Gehäuse ist sehr schlicht, wirkt durch die simple Optik jedoch sehr edel. Vor allem die Shroud an der linken Seite (hinter der das Netzteil und diverse Kabel versteckt werden) macht sehr viel her. Das Gehäuse hat mit einer Länge von 42.8 cm, einer Breite von 21 cm und einer Höhe von 46 cm eine sehr angenehme Größe.
    Auch im inneren des Cases passt die Optik. Dieses Gehäuse macht in meinen Augen alles richtig. Zu den Spezifikationen kann folgendes gesagt werden. Das Gehäuse hat ein recht schmales Front-IO, bestehend aus zwei USB 3.1 Anschlüssen (ein Type A und ein Type C), dem Powerbutton und einer Audio Kombi-Buchse. Bereits im Gehäuse verbaut finden sich bei 120mm NZXT Aer F120 Lüfter, welche beide warme Luft aus dem Gehäuse befördern. Außerdem sind ab Werk zwei LED Streifen installiert. Die beiden Lüfter und die LED Streifen sind an dem vorinstallierten Smart-Device von NZXT angeschlossen und können dadurch über die frei verfügbare Software CAM von NZXT angesteuert werden. Das Smart Device kann außerdem die Geschwindigkeit der Lüfter automatisch anhand der Temperatur im Gehäuse steuern. Die Funktionen des Smart-Device sind für mich eher ein nettes Gimmick als unbedingt nötig. Wer etwas sparen möchte kann daher auch zur etwas günstigeren non-i Version des H510 greifen (wird ohne Smart-Device geliefert). Wer möchte kann noch bis zu zwei 140mm Lüfter, oder einen Radiator im Vorderteil des Gehäuses befestigen. Das Gehäuse erlaubt es außerdem eine GPU vertikal einzubauen. Hierfür wird jedoch ein separates PCI-e Riser Kabel benötigt. (nur mit 2-Slot Karten möglich)

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    Systembau
    Komponenten:
    CPU: Ryzen 5 3600x
    Mainboard: MSI B450 Gaming Plus
    Kühler: be quiet! Dark Rock 3
    RAM: 2x 8Gb G.Skill Ripjaws V
    Speicher: 2x HDD, 1x SSD, 1x M.2 SSD
    PSU: be quiet! System Power 9 550W
    GPU: Powercolor RX 5700XT Red Dragon
    Der Umzug meines Systems aus meinem PureBase 600 startete ich mit der Montage der Festplatten. Also schnell die Rückseite des Cases abgeschraubt (ganz einfach über zwei Daumenschrauben) und los geht’s. Das Gehäuse verfügt über zwei Halterungen in denen 2.5 Zoll SSD befestigen lassen. Im unteren Bereich (hinter der Shroud) lassen sich außerdem bis zu drei 3.5 Zoll HDD Festplatten befestigen. In meinem Fall habe ich zwei HDD’s und eine SSD verbaut. Als nächstes habe ich das Mainboard mit vorinstalliertem Kühler (be quiet! Dark Rock 3) und bereits mit RAM bestückt eingebaut. Mein MSI B450 Gaming Plus im ATX-Formfaktor passt ohne Probleme in das innere des Cases und lässt sich dort sichern. Als Netzteil kommt ein Non-modulares be quiet! System Power 9 mit 550W zum Einsatz. Die benötigten Kabel lassen sich sehr einfach durch die dafür vorgesehenen Öffnungen leiten und können an der Rückseite in dafür vorhandenen Kabelschächten mit Kabelbindern fixieren. Die übrigen Kabel des Netzteiles konnte ich neben den Festplatten, hinter der Shroud versteckt verstauen. Sie sind von außen nicht sichtbar. Bei meiner RX5700XT habe ich mich für einen vertikalen Einbau entschieden. Dieser lässt sich sehr simpel mithilfe eines separaten Riser-Kabels durchführen. Mein einziger Zweifel war hierbei der sehr geringe Abstand der Karte zum Glas. Aber hierzu später mehr. Der Bau im H510i war für mich sehr angenehm und ließ sich sehr gut durchführen.

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    Temperaturen
    Hierbei sind wir nun an dem Punkt angekommen, bei dem ich die Größten Befürchtungen hatte. Das Gehäuse verfügt vorne über zwei Einlassschlitze. Der eine ist direkt an der rechten Außenseite und der zweite befindet sich unter dem Vorderpanel. Da ich den PC unter meinem Schreibtisch betreibe, wird der rechte Einlass komplett verschlossen. Ich hatte daher die Befürchtungen, dass meine Komponenten nicht mit ausreichend Luft versorgt werden können. Nach diversen Stresstests kann ich jedoch sagen, dass die Luftzufuhr auf jeden Fall reicht. Die beiden vorhandenen Lüfter erzeugen einen Unterdruck im System, durch welchen frische Luft auch durch die Schlitze bei der Grafikkarte gezogen werden können. Die Temperaturen waren immer völlig in Ordnung. Mein zweites Sorgenkind war meine Grafikkarte. Durch den vertikalen Einbau befindet sich die Karte sehr nah an der Glasscheibe des Gehäuses. Dadurch geht einiges an Kühlleistung verloren. Ich musste die Spannungskurve der Karte deutlich modifizieren (Undervolting) und gleichzeitig die Lüfterkurve aggressiver einstellen. Wer seine Karte nicht undervolten und die Lüfter etwas aufdrehen möchte, sollte eher zum konventionellen horizontalen Einbau greifen. (Außer es handelt sich um eine Wassergekühlte GPU) Mir gefällt jedoch der Look der vertikalen Karte sehr und daher bin ich diesen Trade-off eingegangen. Die beiden mitgelieferten Lüfter machen einen guten Eindruck, auch wenn sie schonmal etwas lauter werden können.

    Fazit
    Das H510i ist ein wirklich schönes Case. Es kommt in einem sehr schlichten aber trotzdem edlen Design und verfügt über alle notwendigen Funktionen. Besonders hervorzuheben ist hierbei die PSU-Shroud in die ich mich direkt ein wenig verliebt habe. NZXT liefert hier ein absolut rundes Gesamtpaket ab, welches beim Nutzer keine Wünsche offenlässt. Durch die bereits vorinstallierte LED-Beleuchtung wird das System besonders ansprechend präsentiert. Der Bau in diesem Gehäuse ist wirklich sehr angenehm. Alle Kabel lassen sich problemlos managen und bei Bedarf sogar verstecken. Es ist genügend Platz für Festplatten vorhanden und bullige Grafikkarten (z.B. RX5700XT Red Devil oder Ähnliche) sollten keine Platzprobleme bekommen. Ich bin mit dem Gehäuse sehr glücklich und zufrieden. Da das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, kann ich ohne Probleme eine eindeutige Empfehlung aussprechen. Ich bedanke mich abschließend bei Mindfactory für meine Teilnahme an dieser Aktion. 😊

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  4. #4

    Standard

    Ich habe das Gehäuse NZXT H510 Elite schwarz im Rahmen der Testers Keepers Aktion erhalten und habe es am Wochenende getestet und folgende Komponenten verbaut:
    Mainboard: MPG Z390 Gaming Pro Carbon AC
    CPU: Intel i7 7900K
    CPU Kühler: Noctua NH-D15
    GPU: MSI Gaming X Trio RTX2080
    RAM: 32 GB Corsair LPX
    2 SSD und 2 HDD
    Netzteil: Corsair TX 750M Teil- Modular

    Das Gehäuse kommt in einem Karton wie man es von jeglichen Gehäusen gewohnt ist. In einer Folie verpackt und an den Seiten durch EPS (Styropor) Formen sicher verstaut. Die TG Glas Teile sind mit einer Folie bedeckt, so dass keine Kratzer entstehen können oder bei der Montage unnötigen Fingerabdrücke hängen bleiben. Die Bedienungsanleitung ist gut verständlich und liegt in einem extra Karton bei. Hier ein großes Lob an NZXT. Die beigelegten Schrauben befinden sich nach Art einzeln verpackt in extra Tüten. Ein Paar kleine Kabelbinder liegen auch bei, welche ich aber nicht benötigt habe, da ich noch Klettbinder hatte.

    Das Design ähnelt leicht dem NZXT H500i, welches mich schon sehr Neugierig gemacht hat. Die Front mit RGB Lüftern und Glas sowie das Seitenfenster lassen kaum Wünsche offen. Ob viel RGB oder dezent RGB ist hier, meines Erachtens, alles möglich.

    Die Verarbeitung entspricht ganz meinen Erwartungen. Entgegen mancher Kommentare, unboxing- oder review Videos kann ich Aussagen wie scharfe Kanten oder klappern nicht verstehen. Alle Kanten waren sauber umgelegt oder entgratet. Nach der Montage und Volllast über Zeit konnte ich keine Geräusche feststellen. Auch nach Tagen stelle ich keinerlei Geräusche fest.
    Durch die Auswahl der Komponenten bin ich in den Genuss gekommen wirklich jeden Winkel des Gehäuses zu nutzen. Der CPU Lüfter ist schon ein Brocken!

    Das Gehäuse ist aufgeteilt. Im Keller genügend Platz für das Netzteil und HDD. Auf der Rückseite ist ausreichend Platz für die Kabel (sehr schön das patentierte Kabelmanagement!), das Smart Device und die SSD Halterungen. Im vorderen findet das Mainboard mit Komponenten seinen Platz. Vorne ist, ein durch Schrauben befestigter, Slot für 2x 140 Lüfter, welche schon Vormontiert sind. Hier kann man z.B. noch einen Radiator befestigen.

    Das Netzteil hat genügend Platz im unteren Teil des Gehäuses. Durch den Staubfilter auf der Unterseite ist es Zusätzlich vor Staub geschützt. Das Gehäuse bietet auf der Rückseite ausreichend Platz für das Kabelmanagement. Hier konnte ich alle Kabel sauber verlegen.
    Das Mainboard passt sauber rein ohne die Gewinde zu suchen. Durch den dicken CPU Lüfter kommt das Gehäuse an seine Grenzen. Ich musste den Lüfter mit Lüftung nach oben verbauen, da es sonst nicht passte. Bei der Montage mit Lüftung nach hinten kommen sich Lüfter und Platine bzw. RAM in die Quere. Damit die Seitenscheibe geschlossen werden kann, bleibt als Alternative nur ein Lüfter-wechsel auf 120mm. Ich würde hier eher ein AIO oder einen etwas flacheren Lüfter empfehlen. Vor allem bei höheren RAM-Modulen wird hier eine AIO CPU Kühlung Pflicht.

    Die Grafikkarte passt ohne Probleme und hat noch ausreichend Platz. Das Gehäuse bietet außerdem die Möglichkeit, die GPU vertikal zu verbauen. Hier würde ich mir wünschen, dass das benötigte Verbindungskabel und ggf. der Käfig inkl. wäre.

    Die 2 SSD Festplatten wurden an den vorgegebenen Stellen durch Clip-On Halterungen auf der Rückseite befestigt. Hier benötigt man vielleicht etwas längere Kabel, damit man es sauber verlegen kann. Die Montage und Demontage ist hier sehr easy. Die 2 HDD habe ich im HDD-Käfig verbaut, welcher im unteren Teil befestigt ist. Leider gibt es hier keine Caddys, aber man wird es verkraften können.

    Staubfilter sind soweit an jeder Öffnung des Gehäuses verbaut, lediglich an der Oberseite ist keiner. Hier würde ich mir, für die Preisklasse, schon einen wünschen. Montiert man hier einen Lüfter für den Exhaust macht der Filter aber wieder weniger Sinn. Der Lüfter (oder Solo Radiator) lässt sich aber nur bei kleineren CPU Lüftern oder AIO verbauen.

    Die Vorinstallierten Lüfter an der Vorderseite bringen schön kühle Luft ins Gehäuse. Der hintere Lüfter zieht die warme Luft aus dem Gehäuse. Somit konnte ich das ganze System unter Volllast (Game auf Ultra + aktiven Stream) auf etwa 41-45° halten.

    RGB-Fans welche nicht an Lichtüberflutung sterben möchten kommen hier voll auf Ihre kosten. Durch das Smart Device V2 von NZXT kann man 3 Lüfter und 2 RGB Geräte ansteuern. Im System sind 2 RGB Lüfter (NZXT Aer2) in der Front und ein RGB Stripe im oberen Teil verbaut. Diese lassen sich perfekt über die Software ansteuern und einstellen. Es sind schon Profile vorinstalliert, welche sich aber nachträglich noch anpassen lassen. Die Verkabelung der Lüfter und des RGB Stripe ist Vorinstalliert und brauch nicht weiter angepasst werden.

    Mein Vorgängergehäuse war ein Corsair Carbide 275R in schwarz. Bis auf wenige Punkte kann man beide empfehlen. Wer mehr in das Innere schauen möchte und mehr RGB haben möchte, sollte ganz klar zum NZXT greifen. Wer es schlichter haben möchte und vllt. im Sortiment der wird wohl beim Corsair landen. Beim Kabelmanagement finde ich, punktet jedoch das NZXT. Beide Gehäuse haben TG Glas Teile verbaut, welche leider sehr anfällig für Fingerabdrücke sind, dass wird sich aber leider nicht vermeiden lassen. Vorteil auch hier wieder beim NZXT. Die Seitenblende wird mit einer Clipschraube hinten befestigt. Beim 275R hat man leider 4 Schrauben auf der Scheibe.

    Zur Haltbarkeit kann ich leider noch nichts sagen, da das System erst seit knapp einer Woche montiert ist. Ich gehe aber davon aus, dass auch bei meinem nächsten System alles wieder Problemlos laufen und passen wird. Die Materialien wirken sehr hochwertig. Bei den Schrauben waren lediglich die vom HDD Case etwas fest angezogen. Was mich aber nicht wirklich groß gestört hat. Wie zuvor schon die AIO Kühlung für die CPU angesprochen wird das nächste System eine bekommen. Für den Radiator ist an der herausnehmbaren Frontlüftung auf jeden Fall ein guter Platz.

    Fazit:
    Ich gebe diesem PC Gehäuse 5/5 Sternen. Die angesprochenen Komponenten, welche sich vllt. fast jeder wünschen würde sind eher ein „Nice 2 have“ statt ein „must have“ Preislich liegt es voll im Rahmen. Zieht man die vorinstallierten RGB Lüfter ab kommt man in das Segment wo sich fast alle Midi Tower befinden. Beim NZXT hat man halt den Ein oder Anderen Vorteil gegenüber vergleichbaren Gehäusen.

    Hier ein Paar Bilder:

    IMG_20191019_131747.jpgIMG_20191019_131805.jpgIMG_20191019_135229.jpgIMG_20191019_141341.jpgIMG_20191019_160907.jpgIMG_20191019_160917.jpg

  5. #5

    Standard

    Review zum H710i im Zuge der Testers Keepers Aktion

    Lieferung
    Das Gehäuse wurde in Original NZXT Verpackung geliefert. Sehr schöne und anständige Verpackung.
    Jedoch ist so für jeden von außen ersichtlich was geliefert wird, was mich persönlich nicht stört, aber für manche Personen einen Störfaktor darstellen könnte.
    Anhang 22330
    Im Inneren ist das Gehäuse von grobporigem Schaumstoff ausreichend gesichert - zu allen Seiten sicherlich 5cm.
    Dadurch dürften bei der Lieferung keine Schäden entstehen.
    Anhang 22331

    Lieferumfang/Zubehör
    Das Gehäuse wird mit einem umfangreichen Schrauben-Montage-Set geliefert, womit man jede Menge zusätzliche Lüfter anbringen kann.
    Auch Ersatzschrauben für Stand-Off oder für die PSU sind enthalten, wodurch nichts schief gehen sollte beim zusammenschrauben.
    Zudem werden 10 klassische Plastik-Kabelbinder mitgeliefert und 1 Headset-Adapter (für Mikro+Kopfhörer), da sich am Frontpanel nur ein Audio-Eingang befindet.
    Im Inneren des Cases befinden sich zudem noch vorinstallierte Stoff-Kabelbinder, aber dazu später mehr.

    Design
    Von außen ist das Gehäuse - in meinem Fall in - weiß gehalten. Wohlgemerkt matt weiß, nicht glänzend, was mir sehr zusagt. Das Material fühlt sich sehr hochwertig und angenehm an.
    Die linke Seite des Gehäuses ist vollständig offen und dort befindet sich die wohlgemerkt aus Tempered Glass (kein Plexiglas!) bestehende Scheibe.
    Man kann also seine Komponenten ohne Behinderung einbauen und später somit ohne Sichteinschränkung bewundern.
    Das Gehäuse ist in seiner Form sehr schlicht und absolut viereckig gehalten. Ich finde dieses schlichte und moderne Design sehr ansprechend. Was natürlich Geschmackssache ist.
    Anhang 22332Anhang 22335

    Verarbeitung und Montage
    Der Großteil des Gehäuses ist tatsächlich aus Stahl, was natürlich qualitativ ein Traum ist. Selbst der Käfig für die HDD Festplatten ist nicht aus Plastik. Auch der Luftfilter am Boden für die PSU ist in Metal gerahmt!
    Dies schlägt sich jedoch natürlich auf das Gewicht nieder, denn mit der Echtglas-Scheibe kommt das Gehäuse auf stolze 12,3 Kilogramm.
    Ich habe das Gehäuse sogar gewogen, da ich das zunächst nicht glauben konnte. Also nichts für Leute die oft mit dem PC reisen möchten!
    Wenn man das Gehäuse aber hauptsächlich an einem Ort stehen hat ein Traum.
    Die Scheibe lässt sich mit einer einzelnen Daumenschraube am hinteren Teil des Gehäuses öffnen - noch angenehmer geht jedoch die rechte Seitenplatte auf, denn diese lässt sich per Knopfdruck öffnen.
    Ich dachte zuerst, es sei ein Knopf für die Beleuchtung und habe gut gestaunt als sich dabei die Seitenplatte löste - also Hand bereithalten!
    Die Montage an sich lief ohne Probleme. Alle Schrauben und Gewinde haben einen hochwertigen Eindruck gemacht und
    mit dem beiliegenden Installations-Beschreibung sollte auch ein Laie problemlos alle Schrauben an die richtige Stelle befördern.

    Kompatibilität
    Im Inneren fallen direkt mehrere Installationsmöglichkeiten für 2,5" SSDs auf. Sowohl auf der Rückseite der Motherboard Platte, als auch im vorderen Bereich des Cases.
    Zudem ist ein HDD-Käfig am Boden des Cases verschraubt, welcher Platz für 2 HHDs bereitstellt.
    Im hinteren Teil des Gehäuses befindet sich ein vorinstallierter 140mm Lüfter und an der Front des Gehäuses 3 vorinstallierte 120mm Lüfter von NZXT, welche alle einen guten Eindruck machen.
    Diese kommen in schlichtem Schwarz und drängen sich so nicht sonderlich auf. Für meinen Geschmack wunderbar. Wer bunte Farben möchte, sollte diese gegebenenfalls durch RGB Varianten austauschen.
    Front- und Top-Platte des Gehäuses sind aufgesteckt und lassen sich mir genügend Druck ablösen. Unter der Top-Platte findet man nochmal Platz für 2-3 Lüfter, je nach Größe.
    Weiterhin fällt bei den PCIe Steckplätzen auf, dass von vornerein die Möglichkeit für eine vertikale GPU-Montage besteht. Ein dickes Plus dafür, da sonst meist zusätzliches Zubehör benötigt wird.
    Das PCIe Raiser Cable muss jedoch extra gekauft werden. Es ist nicht enthalten, was ich jedoch auch nicht erwarten würde.
    Die Rückseite der Motherboard-Platte bietet zahlreiche Möglichkeiten für ein gutes Kabelmanagement (Kabelkanäle, Kabelbinder, etc.). Dazu später ein Bild von meinem Build.

    Kühleigenschaften
    Das Case hat vorne und oben seitlich auf voller Länge Belüftungsschlitze, welche bei Betrieb einen spürbaren Luftstrom aufweisen.
    Bei ganz normalem Betrieb (Browser, Steam, weitere kleine Anwendungen) habe ich nach 2 Stunden bei meiner CPU 40°C und meiner GPU 50° GPU gemessen,
    was ich als sehr zufriedenstellend empfinde. Bei sehr hoher Auslastung meiner GPU (PUBG auf Ultra) hat diese maximal 75°C nach einer längeren Session erreicht.
    Die höchste Temperatur bei meiner CPU habe ich beim Videorendering in PremierePro erreicht und betrug circa 62-65°C. Auch absolut in Ordnung.
    Diese Kühlleistung habe ich mit den vorinstallieren Lüftern erreicht. Mit Aufrüstung ist dort sicherlich noch was zu machen, was ich jedoch nicht für notwendig empfinde.

    Preis/Leistung
    Das H710i ist defintiv eins der wirklich teureren ATX-Cases. NZXT begründet einen Teil des Preises natürlich mit dem Smart Device (+30 ¤ zur non-Smart Version).
    Generell ist das Smart Device eine nette Idee und für RGB Fans eine super Sache. Ich habe damit meinen Spaß ein paar Farbversionen zu testen, jedoch würde ich von der
    Smart-Version des Cases abraten, wenn man nicht wirklich viel mit RGB Komponenten hantiert. Das Smart Device ermöglicht nämlich die gleichzeitige Steuerung von unterschiedlichsten
    RGB Komponenten (Lüfter, RAM, LED-Streifen, etc.).
    Auch ohne das Smart-Device hat es einen stolzen Preis, welchen ich jedoch gerechtfertigt finde. Das Gehäuse ist SEHR hochwertig. Das Kabelmanagement ist super hilfreich und ich habe es in diesem
    Umfang noch nicht bei einem anderen Case erlebt. Sehr stark!

    Persönliche Meinung
    Das H710i ist mit Abstand das schönste und hochwertigste Case was ich je besitzt habe. Auch vorher hatte ich NZXT Cases (Phantom, Noctis) und war schon immer sehr zufrieden mit der Marke.
    Dieses Case setzt nochmal einen oben drauf. Das Design ist sehr modern und schön. Mit dem Smartdevice lassen sich RGB Komponenten wunderbar steuern. Ich konnte noch nie so einfach die
    Seitenteile eines Cases öffnen (mit Knopfdruck!) und die Montage lief auch super einfach. Selbst bei Problemen hilft der beiliegende Zettel aus.
    Eine Kleinigkeit hat mich jedoch gestört: Das weiße Metallelement was mittig durch das Case verläuft. Er sieht zwar super schick aus und versteckt das Smartdevice und manche Kabel,
    aber durch die Enge Positionierung am ATX-Motherboard ist es nicht möglich das Motherboard-Stromkabel optimal einzustecken. Man muss es leicht verbiegen um es gut zu verkabeln.
    Ein ähnliches Problem tritt auf, wenn man eine SSD vorne frontal am Case anbringen möchte. Das Stromkabel dafür muss hinter dem Stahlelement entlang geführt werden. Mit dem HDD-Käfig und
    dem Element ist jedoch zu wenig Platz. Der Käfig muss also zuerst ausgebaut werden um das Kabel zu verlegen.

    Meine verbauten Komponenten
    • MSI B450 Tomahawk Motherboard
    • AMD Ryzen 7 3700X Prozessor
    • Artic Freezer 34 eSports Duo CPU Kühler
    • 32GB HyperX Predator DDR4 3200 MHz
    • Corsair CX550 Netzteil
    • MSI GTX 1070Ti 8GB Armor GPU
    • Sabrent Rocket NVMe M.2 1TB SSD
    • Samsung Evo 860 500GB SSD
    • 2 TB Seagate Barracuda HDD


    Mein fertiger Build:
    Anhang 22333Anhang 22334

  6. #6

    Standard Bewertung zur Testers Keeper Aktion mit NZXT

    Zunächst möchte ich mich bei Mindfactory und NZXT bedanken, dass ich die Möglichkeit bekommen habe das Produkt (NZXT H710) in dem Rahmen von Testers Keepers zu testen und danach zu behalten! Das Ganze kam, wie man es bereits von Mindfactory kennt, sehr flott und war auch gut verpackt. Nun etwas mehr zum Produkt an sich, hier habe ich die Bewertung in einzelne Unterpunkte unterteilt damit es etwas übersichtlicher wird.

    Design
    Ich habe das NZXT H710 in weiß erhalten, wobei der innere Teil des Gehäuses schwarz ist, was ich allerdings als nichts Negatives sehe, da dies einen guten Kontrast hat. Die Vorderseite, Oberseite und Seite des Gehäuses sind komplett Weiß gehalten. Das gesamte Gehäuse ist sehr groß und liefert somit genügend Platz für alle Anforderung, darauf werde ich gleich noch einmal eingehen. Alle Seiten schließen bündig mit dem restlichen Gehäuse ab und für die Front und Top - Lüfter gibt es eine kleine Ausbeulung, durch welche sie Luft ziehen/schieben. Zunächst war ich mir nicht sicher ob dies gut funktioniert, wurde allerdings positiv überrascht über die Kühlleistung. Das Glasfenster lässt sich, durch das rausschrauben einer Schraube, entfernen und sitzt sehr solide und ohne zu wackeln im Gehäuse. Das andere Side Panel lässt sich durch das drücken eines einfachen Knopfes an der Rückseite entfernen, dies funktioniert zu 99% ohne Probleme und ich hatte beim Zusammenbauen nicht ein einziges Mal Probleme.

    Verarbeitung

    Das Gehäuse besteht aus Aluminium und Kunststoff, wobei 95% des äußeren und inneren aus Aluminium besteht. Somit ist das Gehäuse sehr stabil und hält durchaus einiges aus. Selbst nach ablegen eines der Panel auf Schrauben, gab es keine Kratzer/Abreibungen der weißen Farbe. Die Kabelmanagement Möglichkeiten im inneren sind Großteils aus Kunststoff und liefern super Möglichkeiten sauber Kabel zu verlegen. Das Gehäuse steht auf 4 Kunststoff Füßen wobei am unteren Teil alle eine Gummierte Fläche haben, dies funktioniert wirklich gut und der PC lässt sich einmal stehend fast nicht schieben, was für mich ein positiver Punkt ist. Die vorab eingebauten Lüfter sind aus Plastik und sind bei Betrieb kaum hörbar. Alle Schrauben sind standardmäßig fest angezogen und lassen sich ohne Probleme entfernen und wieder anschrauben. Einziger Kritikpunkt, welchen ich habe, ist dass das obere Lüfter Panel (welches sich durch das Entfernen von ein paar rausnehmen lässt) leicht verbiegen lässt. Dies hat dazu geführt, dass ich nach anbringen meiner Lüfter dieses Panel ein kleines bisschen verbogen habe, kein großes Problem, da ich es einfach wieder zurückbiegen konnte.

    Montage

    Ich hatte absolut keine Probleme irgendetwas zu montieren. Es lässt sich so ziemlich alles ausbauen und gibt einem die Möglichkeit an alles sehr einfach ranzukommen. Mein ATX Motherboard hat ohne Probleme reingepasst sowie auch meine Grafikkarte, mein Netzteil und 2 140mm Lüfter, welche ich an der Oberseite angebracht habe. Die Kabel lassen sich durch die guten Kabelmanagement Möglichkeiten einfach verlegen und halten auch in den einzelnen dafür vorgesehenen Kanälen. An der Oberseite lassen sich Lüfter bzw. eine AIO (Wasserkühlung) installieren, indem man eine dafür vorgesehene Aluminium Fläche abschraubt und die Lüfter an diese Montiert. Bei meinem Fall was es so, dass ich nach der Montage anscheinend das Gerüst etwas verborgen habe, was an sich kein Problem ist, da ich einfach wieder zurückbiegen konnte mit etwas Feingefühl. Grundsätzlich lässt sich nicht mehr dazu sagen, alles was das Herz begehrt passt ohne Probleme in dieses Gehäuse und die Montage ist sehr leicht durch das Gesamtdesign des Gehäuses.

    Kompatibilität/ Ausstattung

    In der Laufwerkhalterung ist eine kleine Papp Box mit einer Bedienungsanleitung und folgendem Inhalt:

    4x Sechskantschrauben (6-32 x 6mm) für die Installation des Netzteils

    25x normale Schrauben (6-32 x 5mm) für die Installation des Motherboards und 3,5-Zoll-Festplatten/ SSD

    28x M3 Schrauben (5mm) für die Installation von 2,5-Zoll-Festplatten

    12x KB5 Schrauben (10mm) für die Lüfter Installation

    1x Abstandhalter (6-32 x 6,5mm + 4mm)

    1x Abstandhalter-Schlüssel

    10X Kabelbinder für das festziehen von Kabeln

    1X Kabelpeitsche

    1x 3,5mm Kopfhörer-Audio-Splitter, welcher als Adapter dient da das Gehäuse an der Oberseite nur einen 3,5 Aux Eingang hat

    Es lassen bis zu 4 SSDs und 2 HDDs installieren, wobei 2 der 4 SSD Halterungen auf der Unteren-Innenseite zu finden sind. Meine SSD und Festplatten haben beide ohne weitere Probleme reingepasst. Die Frontlüfter haben, sowie das Netzteil an der Unterseite, einen Dust Filter, welcher den Großteil des Staubes aus dem Gehäuse hält. An der Oberseite lässt sich ein USB 3.1 Eingang, 2x USB 2.0 und ein 3,5mm Aux Eingang finden (sowohl Mic als auch Kopfhörer), welche nach dem Anschließen alle funktioniert haben.

    Kühleigenschaften

    Ich habe, wie bereits oben erwähnt, die bereits eingebauten Lüfter nicht ausgebaut und nur 2x 140mm Lüfter von der Marke Arctic an der Oberseite installiert. Mein Ryzen 2600x bleibt mit einem Luft-kühler auf soliden 40 bis max. 54 Grad, was ein deutlicher Unterschied ist zu den Vorherigen 50 bis max. 68 Grad ist. Meine 1070TI Cerberus bleibt bei 30 Grad im idle und bei Last ungefähr 50-60 Grad. Der größte Unterschied ist bei der SSD und HDD, diese liefen vorher bei ungefähr 45-50 Grad. Nach dem Umbau läuft meine HDD auf 28 Grad konstant und meine SDD bei 32 Grad. Mein Motherboard lief vorher mit 40 Grad und seit dem Umbau in das NZXT H710 mit 32 Grad. Also lässt sich pauschal sagen, dass sich die Kühlung in allen Bereichen verbessert hat und das trotz keiner freien Front und Oberseite, sondern extra vorgesehenen Schlitzen. Dies sieht nicht nur stylisch aus sondern hält staub auch noch besser davon ab in das Gehäuse zu gelangen.

    Leistung

    Nun ja die USB Eingänge funktionieren, sowohl auch der AUX Eingang. Die Lüfter sind normale 120mm Lüfter vorne und ein 140mm Lüfter hinten, welche während des Betriebs fast nicht zu hören sind. Viel mehr gibt es zu der Leistung nicht zu sagen.

    Preis-/Leistungsverhältnis

    Man muss sagen das, das Gehäuse durchaus einen hohen Preis hat (aktueller Mindfactory Preis 146¤), jedoch würde ich persönlich es jederzeit wieder bezahlen. Man bekommt ein gut durchlüftetes Gehäuse, welches aus fast komplett Aluminium besteht und somit sehr solide ist. Das Gehäuse sollte also durchaus eine lange Zeit halten. Der Hauptpunkt der mich aber vom Preis-/Leistungsverhältnis überzeugt hat, ist die Größe und die Möglichkeiten. Mit diesem Gehäuse hat man nicht nur etwas für sein aktuelles Setup, sondern etwas mit Ausbau Möglichkeiten. Ich habe derzeit einen relativ kleinen CPU Luft-kühler installiert und habe nun auch mehrere Möglichkeiten AIOs zu installieren oder z.B. einen Noctua NH-D15. Zudem kann ich auch ohne Probleme eine große Grafikkarte einbauen, falls ich meine 1070TI mal aufrüste. Außerdem bin ich sehr positiv von den Kühlleistung überrascht, die vor eingebauten Lüfter machen einen Top Job und kühlen alles ohne Probleme.

    Haltbarkeit & Vergleich

    Wie oben schon mehrmals angesprochen ist das Gehäuse sehr stabil und deshalb gehe ich mal sehr stark davon aus das es den normalen stehenden Betrieb ganz einfach überlebt. Ich habe es nicht geschafft das äußere Gehäuse zu beschädigen, selbst nach kratzen mit einer Schraube an der äußeren Seite.

    Ich hatte vor diesem Gehäuse, das Fractal Design Meshify C Dark Tint. Dieses erfüllte seinen Job und machte es auch gut. Nun ist jedoch so ziemlich alles an dem NZXT H710 ein Upgrade und ich würde es jederzeit anstelle von dem Meshify C Dark Tint kaufen, alleine schon wegen der Kühlleistung!

    140mm Lüfter hinten.jpgAndere Seite.jpgFront ohne Panel.jpgFront ohne Staubfilter.jpgFrontlüfter.jpgLieferumfang bzw. Zubehör.jpgOben mit Panel.jpgOffen.jpgOpen ohne Panel.jpgPC direkt aus Verpackung.jpg
    Geändert von Marketingman (23.10.2019 um 11:19 Uhr) Grund: Titel vergessen

  7. #7

    Standard

    Hallo,
    vor kurzem bin ich in den Besitz eines neuen PC Gehäuses von NZXT gekommen.
    Dabei handelte es sich konkret um das Modell „H510“ in Weiß. Der folgende Text ist meine Rezension zu diesem Produkt.
    Meine bisherige Erfahrung beschränkte sich dabei auf den Einbau meiner Komponenten in Gehäuse der niedrigeren Preisklasse (<30¤), weswegen diese auch für mich als Referenz dienen.
    So war es also mein erster Kontakt mit einem Case, welches schon auf dem Papier sehr viel bietet und ich war gespannt, ob sich beim Umbau meiner PC-Teile ein spürbarer Komfortgewinn ergibt. Insbesondere durch die verbesserten Möglichkeiten der Kabelführung hatte ich mir ein Plus an Ordnung im Gehäuse erhofft.

    Design
    Als ich das Gehäuse nach Anlieferung aus dem Paket holte, war ich doch angenehm überrascht. Für mich wirkt es real ein ganzes Stück dekorativer als auf den bisherigen mir bekannten Bildern. Für mich anschaulich wird es durch das schlichte und unverschnörkelte Design in Kombination mit dem Schwarz-Weiß-Kontrast, der durch das Glaspanel am Seitenteil hindurch entsteht. Der mehrheitlich schwarze Sichtbereich im Inneren wird zusätzlich durch eine weiße Strebe mit NZXT-Logo dominiert, welche als Blende für die Kabelführung dient.
    Die Front trägt dezent am unteren Ende das NZXT-Logo und ist sonst blank gehalten.
    Für mich war es zu Anfang etwas ungewohnt, keine Laufwerkseinschübe vorzufinden. Doch da Datenübertragung heutzutage in erster Linie über das Internet oder USB-Laufwerke geschieht, verstehe ich den Sinn hinter dieser Designentscheidung.
    Für mich ist der LED-Ring um den Power-Schalter ein schönes Detail. Dieser leuchtet während des Betriebs in Weiß und intensiviert seine Helligkeit, wenn der Rechner arbeitet.
    1.jpg 2.jpg

    Ausstattung
    Die Ausstattung war für mich eine Überraschung. Beim Auspacken fiel mir ein großes Sortiment an nach Typ sortierten und verpackten Schrauben, ein Satz Kabelbinder, sowie diverse zusätzliche Kabel für die Frontanschlüsse auf. Alle relevanten Gehäuseteile sind mit Daumenschrauben versehen und lassen sich so theoretisch leicht abnehmen. Dazu aber später mehr.
    Im Inneren befindet sich an der Vorderseite ein leicht demontierbares Rahmenteil, an welches meine 120mm, sowie auch meine 140mm Lüfter installierbar sind. Die Belüftungsgitter an der Unterseite, sowie dem Seitenteil ohne Glaspanel sind mit Staubfiltern versehen. Diese lassen sich leicht durch ein einfaches Klicksystem entfernen. Am hinteren und oberen Bereich des Gehäuses gibt es vor den Lüftern keine solchen Filter. Jedoch soll dort die Luft hinaus und nicht hineinbefördert werden, weswegen meiner Ansicht nach dort auch keine Notwendigkeit dafür besteht. An diesen Stellen sind zwei vorinstallierte 120mm Lüfter von NZXT befestigt.
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    Kompatibilität
    Ich betreibe in dem Gehäuse nun ein Micro-ATX Mainboard. Dieses ließ sich nach Umsetzen von ein paar Abstandshaltern bis auf einen Mangel recht gut integrieren. Ein einzelnes Gewinde für die Abstandshalter hatte einen Versatz. So konnte ich mein Mainboard an einem Punkt nicht verschrauben. Ich störe mich daran allerdings nicht weiter, denn die Funktion wird so in keiner Weise eingeschränkt.
    Da mein Setup sonst recht unspektakulär ist (CPU mit Standardkühler und eine Radeon RX580), fand alles mehr als ausreichend Platz.
    Die USB Steckplätze, der Audioanschluss, der Einschalter und die dazugehörige Beleuchtung des Gehäuses waren mit einem einzigen Stecker sehr einfach mit dem Board zu verbinden. Bisher musste ich vorher immer die Anleitung wälzen, um alle einzelnen Verbindungen der Frontanschlüsse an ihre richtige Position auf dem Board zu bringen.
    Auch hier bewahrheitete sich also der erwünschte Komfortgewinn.

    Montage
    Der Umbau meiner Komponenten verlief, bis auf den oben beschriebenen Schraubversatz, recht mühelos. Entfernt man die Gehäuseteile, ist alles im Case sehr gut zu erreichen.
    Die Festplatten und das Netzteil werden im unteren Teil verschraubt, wodurch sich diese nicht im Sichtbereich befinden.
    Das kleine Metallgestell, indem sich die Speichermedien unterbringen lassen, wird von unten durch Schrauben befestigt. Hier hätte ich mir auch ein Klicksystem gewünscht. Doch alleine dadurch, dass man diese Einheit als Ganzes ein- und ausbauen kann, sank der Aufwand beim Umbauen für mich deutlich im Vergleich zu meinen vorherigen Gehäusen.
    Die Kabelführung im hinteren Bereich erlaubt das Fixieren der Zuleitungen per Klettverschluss.
    Zu Anfang war ich sehr begeistert davon, jedoch sind bei meinem Netzteil alleine die Stromkabel schon so dick, dass diese die Kabelführung fast komplett alleine ausfüllen. So habe ich dann die übrigen Verbindungen per Kabelbinder an anderer Stelle befestigt. Diese Lösung ist nicht ganz so elegant, aber stellt mich auch zufrieden.
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    Verarbeitung
    Zu Anfang ein Kritikpunkt. Die Daumenschrauben am Gehäuse gingen allesamt sehr schwergängig in das Gewinde und ließen sich nur hakelig rein- und rausdrehen. Ich musste fast immer zusätzlich einen Schraubenzieher verwenden, was mir selbst bei meinen günstigen Vorgängergehäusen so nie untergekommen ist.
    Auch die Qualität der Lackierung entspricht nicht ganz meinen Vorstellungen. Beim Versetzen der Abstandshalter an der Innenseite entstanden recht schnell Kratzer im schwarzen Lack. Das Weiß der Außenseite erschien mir zunächst etwas weniger anfällig für Schrammen, jedoch war im Bereich der Schrauben des vorinstallierten Lüfters an der Oberseite schon ein kleiner Schaden vorhanden. Entfernt man diese, sieht man auch dort schon Beschädigungen der Lackierung. Das sollte man eventuell bedenken, wenn man dort gerne einen größeren Lüfter montieren möchte.
    Ansonsten gefällt es mir aber sehr, wie wertig sich die einzelnen Teile des Gehäuses im Zusammenspiel anfühlen. Hier merkt man eindeutig den Qualitätsunterschied zu Cases der niedrigeren Preisklasse. Sowohl das Glaspanel, als auch das durchgängige Seitenteil verbinden sich auch ohne Verschraubung spürbar fest in ihrer Position.
    Auch das Rahmenteil an der Front der Innenseite, an welchem ich zwei zusätzliche 120mm Lüfter angebracht habe, ist sehr leicht und ohne viel Aufwand zu montieren und demontieren.
    Im Ganzen fühlt sich das H510, gemessen an meinen vorherigen Gehäusen, schon spürbarer nach Qualitätsprodukt an. Es macht bei weitem nicht so einen „blechigen“ Eindruck, wie ich das bisher gewohnt war und bietet dennoch ein transportfreundliches Gewicht.
    Erfreut war ich auch darüber, keine scharfen Kanten im Inneren vorzufinden. Bisher hatte ich nach so einem Umbau immer den ein oder anderen Kratzer an meinen Händen. Auch hier merkt man, dass Überlegung in das Design des Gehäuses geflossen ist.
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    Kühleigenschaften
    Für mich sehr interessant war eine eventuelle Verbesserung der Kühlung meiner Komponenten durch die Möglichkeiten des neuen Gehäuses. Durch das Plus an Ordnung im Innenraum befinden sich nun weniger Kabel im Strömungsbereich der Lüfter. Auf der anderen Seite habe ich im neuen Case nun zwei Lüfter weniger als vorher verbaut.
    Um den Unterschied zu überprüfen, habe ich die Temperatur im Rechner durch das Programm „HWMonitor“ während einer intensiven Gaming-Session jeweils vor und nach dem Umbau auslesen lassen. Dabei habe ich beiden Fällen bei unveränderter Grafikeinstellung und vergleichbarer Raumtemperatur über eine Stunde Overwatch gespielt. Interessant dabei ist, dass die CPU Temperatur vorher ein Maximum von 69°C erreicht hat, jetzt aber reproduzierbar nicht mehr über 62°C hinausgeht. Für die Grafikkarte scheint es keinen Unterschied zu machen, jedoch wird mein SSD-Laufwerk nun etwas wärmer, was wohl auf dessen Unterbringung zurückzuführen ist. So profitiert das Laufwerk jetzt weniger von der Zirkulation im Gehäuse, da es separat untergebracht ist.
    6.jpg7.jpg

    Die Unterschiede in der Minimaltemperatur bitte ich zu ignorieren. Ich habe das Programm gestartet, während der Rechner schon unter Belastung stand.

    Preis-/Leistungsverhältnis & Fazit
    Bei Mindfactory ist das H510 in Weiß aktuell für rund 75 Euro zu beziehen. Bei all dem, was das Produkt an Komfortgewinn und Optik bietet, halte ich diesen Preis durchaus für gerechtfertigt. Man merkt, dass hier einiges an Überlegung in viele Detaillösung geflossen ist, was dem Anwender bei jedem Handgriff zugutekommt.
    Jeder Rechner benötigt irgendwann Wartungsaufwand und sei es nur zur Reinigung. Man muss sich also nach gewisser Zeit immer wieder mit dem Case beschäftigen und da ist es ein großer Bonus, wenn man auf solch ein durchdachtes Produkt zurückgreifen kann.
    Die von mir hervorgebrachten Kritikpunkte, wie Lackqualität, schwergängige Schrauben und der eine Versatz des Distanzstückes, wiegen für mich nicht sonderlich schwer.
    Ich bin zufrieden damit, mich für das H510 entschieden zu haben und würde es so auch weiterempfehlen.
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  8. #8

    Standard

    Produktest NZXT H510 Schwarz
    Erstmal vorab: Vielen Dank ans Mindfactory Team für den großartigen Gewinn und der Möglichkeit das Produkt testen zu dürfen. Der folgende Testbericht befasst sich mit den folgenden 8 Kriterien:
    • Lieferung
    • Design/Verarbeitung
    • Montage
    • Kompatibilität
    • Kühleigenschaft
    • Leistung
    • Preis-/Leistungsverhältnis
    • Haltbarkeit und Vergleich zu ähnlichen Produkten
    Lieferung: Diese erfolgte schnell und problemlos. Das Gehäuse wurde im originalen Karton geliefert und war nicht nochmal extra verpackt ( wie es ja doch gerne bei ****** der Fall ist). Das Gehäuse selbst war durch den Einsatz von Styropor- Blöcken gut geschützt und kam unbeschadet bei mir zuhause an.
    Design/Verarbeitung: Der erste Eindruck ist ja bekanntermaßen der Wichtigste und das NZXT H510 Gehäuse konnte dabei auf ganzer Linie überzeugen. Ein schlichtes Aussehen, jedoch mit genau dem richtigen Grad an Eleganz. Die schlichte schwarze Front des Gehäuses gibt einem die Möglichkeit es unbemerkt unter dem Schreibtisch verschwinden zu lassen. Wenn man es jedoch eher extrovertiert mag, besteht, durch die große angedunkelte Glasscheibe auf der linken Seite des Gehäuses, die Möglichkeit es als Blickfang gegebenenfalls auch auf dem Schreibtisch stehen zu haben (wenn man denn sowas mag).
    Die Verarbeitung hat mir sehr gut gefallen. Sehr stabile Füße geben dem Gehäuse ein stabiles Fundament und auch insgesamt wirkt das Gehäuse sehr hochwertig. Kleines Manko sind höchstens die Schrauben zum Befestigen der äußeren Wände. Sie haben sich beim rein und rauschrauben als äußerst widerspenstig erwiesen und es wirkte nicht gut abgestimmt. Das Gehäuse weißt von Natur keine vorinstallierte Beleuchtung auf, was mir persönlich allerdings auch sehr recht ist.
    Montage: Da mein letzter Pc-Bau doch schon ein wenig hinter mir lag, musste ich mich erstmal wieder in die Materie hineinarbeiten. Die Anleitung war dafür leider nur von mittlerer Hilfe. Nichts desto trotz haben alle Teile nach ein wenig versuchen die richtige Stelle gefunden und der Pc läuft im neuen Gehäuse wieder optimal. Besonders hilfreich fand ich den Aufbau des Inneren des Gehäuses. Extra vorangelegte Kanäle für die Kabel helfen einem dabei die Ordnung zu behalten. Es befinden sich zwei SSD Slots und drei HDD Slots im Gehäuse. Die Montage dieser Speichermedien ist auch im Handumdrehen erledig, jedoch muss man vorher jeweils die Halterungen demontieren, Speichermedium festschrauben und dann mitsamt der Halterung wieder im Gehäuse befestigen. Dieses Verfahren war mir vorher unbekannt, hat mich aber definitiv überzeugt.
    Komptabilität: Das Gehäuse ist mit den neusten technischen Anschlüssen ausgestattet. So verfügt man neben dem Power Button über einen USB 3.1 Anschluss und einen USB-C Anschluss. Außerdem gibt es natürlich eine Möglichkeit seine Kopfhörer oder mit einem mitgelieferten Kabel sogar sein Headset anzuschließen. Das Gehäuse kommt bereits mit zwei vormontierten Lüftern. Einer befindet sich oben auf dem Gehäuse und der zweite hinten. Jedoch gibt es natürlich noch reichlich Platz, um weitere Lüfter zu montieren. Generell empfand ich das Gehäuse als sehr geräumig und hatte keine Probleme für alle meine Teile den entsprechenden Platz zu finden.
    Kühleigenschaft: Wie bereits beschrieben verfügt das NZXT H510 Gehäuse über zwei vorinstallierte Lüfter. Diese halten bei normalem Gebrauch alles Wichtige schön kühl und auch nach Stunden des Gebrauches, ist das Gehäuse von außen nicht heiß, sondern immer noch schön kalt. Hilfreich dabei sind auch die Vielzahl von Luftlöchern, die strategisch im gesamten Gehäuse eingelassen sind. Diese sind mit Staubfiltern ausgestattet, um zu starke Verschmutzung zu verhindern. Im Vergleich zu meinem letzten Gehäuse, welches nur einen voreingebauten Lüfter besaß, merkt man auf jeden Fall den Unterschied in der Kühlleistung. Da ich meinen Rechner gerne mal als Fußablage missbrauche gefällt mir dieses feature besonders gut, da ich ohne Angst vor Verbrennungen ich es mir auf meinem Rechner gemütlich machen kann. Vor allem hilfreich ist die strategische Lage der beiden Lüfter. Diese befinden sich direkt über dem Mainboard und schaffen viel Frischluft zu den benötigten Teilen.
    Leistung: Ein Gehäuse nach dem Faktor Leistung zu bewerten ist natürlich schwierig. Die Kühleigenschaften sind top und die vorhandenen Anschlüsse entsprechen natürlich komplett der Zeit. Sie sind meinen Ansprüchen sogar der Zeit voraus, da ich momentan noch gar keine Verwendung für den USB-C Anschluss besitze und mein Mainboard auch gar nicht damit kompatibel ist. Da werde ich in nächster Zeit wohl nochmal aufrüsten müsse, um alle Features des Gehäuses vollends nutzen zu können.
    Preis-/Leistungsverhältnis: Das NZXT H510 in schwarz kostet momentan auf dem Markt 79,90¤. Das Gehäuse kommt sehr schlicht ohne viel Schnickschnack, wo man die Frage stellen muss, ob es diesen stolzen Preis rechtfertigt. In meinem Fall kann ich ein die Frage mit einem ganz klarem Ja! beantworten. Die zwei Lüfter, die super Haptik, das generelle Aussehen, die großartige Verarbeitung und das Kabelmanagementsystem im Inneren sind alles Gründe, welche den Preis rechtfertigen. Die NZXT H510 Serie bietet ja bekanntlich auch noch weiter Modelle an, welche mit Leuchtfunktionen ausgestattet sind und so bestimmt auch die jüngere Generation vermehrt ansprechen. Dieses Gehäuse befindet sich aber im mittleren Preissegment und weißt definitiv zu überzeugen.
    Haltbarkeit und Vergleich zu ähnlichen Produkten: Natürlich lässt sich nach einer so kurzen Testdauer noch nicht viel über die Haltbarkeit sagen, ich werde aber an dieser Stelle mal ganz gewagt einige Prognosen aufstellen. Die sehr stabile Bauweise lassen die Vermutung zu, dass das Gehäuse problemlos die nächsten Jahre überstehen wird. Bei meinem letzten Gehäuse ist nach einigen Reisen und Transportaktionen ein Fuß abgebrochen, jedoch bin ich überzeugt davon, dass dieses Problem nicht wieder auftauchen wird. Auch das Äußere wirkt sehr robust und widerstandfähig, und sollte sich wahrscheinlich auch nicht als kratzeranfällig beweisen. Insgesamt denke ich, dass dieses Gehäuse in der Lage ist mir viele Jahre gute Dienste zu leisten und auch mit technologischen Fortschritten mithalten kann.
    Vergleich zu ähnlichen Produkten: Wie bereits einige Male angeklungen empfinde ich dieses Gehäuse als großen Fortschritt zu meinem alten Gehäuse. Dies war ein Gehäuse der Marke Cooler Master. Man muss natürlich so fair sein und dazu sagen, dass mein altes Gehäuse auch bereits 5 Jahre auf dem Buckel hatte und die Technologie in der Zeit einige Fortschritte gemacht hat. Nichtsdestotrotz übertraf das NZXT H510 Gehäuse in allen Kategorien mein vorheriges Gehäuse, vor allem im Bereich integriertes Kabelmanagement und Kühleigenschaft.
    Fazit: Das NZXT H510 Gehäuse hat mich in allen Bereichen überzeugen können. Das schlichte Design, die super Kühleigenschaft, den inneren Aufbau und die Stabilität sind nur einige der positiven Faktoren, welche das Gehäuse auszeichnen. Alles im Allen ein super Gehäuse!
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  9. #9

    Standard

    NZXT H710i Window Schwarz, Midi-Tower-Gehäuse
    Lieferumfang:
    -Das Gehäuse
    -Eine Anleitung
    -Befestigungsmaterial (Schrauben, Kabelbinder)

    Erster Eindruck:

    Eine sehr hochwertiger Midi-Tower-Gehäuse mit Sichtfenster und LED Beleuchtung.
    Das Material ist aus Stahl, das ist auch der Grund warum es so schwer ist.
    Das Gehäuse hat einen sichtfenster aus gehärtetes Glas der sich per Schraube öffnen lässt.
    Die hintere Abdeckung lässt sich per Knopf öffnen, dahinter befindet sich das Kabelmanagement mit Kanälen und Bändern für die Befestigung der vielen Kabeln.
    Zu den Frontanschlüsse gehören 1x Audio klinke 3,5mm, 2x USB-A und 1x USB-C Anschluss für Smartphones oder Tablets.
    Insgesamt mach das Gehäuse einen guten, soliden Eindruck.

    Das Einbauen von Mainboard inkl. CPU und Lüfter ist eigentlich sehr einfach, man muss lediglich ein paar Schrauben am Gehäuse befestigen, ebenso das Netzteil, hier würde ich eins mit Kabelmanagement empfehlen, das macht die Arbeit auf jeden Fall leichter, es ist ein ganz schönes Gefummel die Kabel alle in das Kabelmanagement des Gehäuses zu integrieren.
    Die Laufwerksschächte bieten Platz für vier 3,5 Zoll Festplatten. Die SSD Festplatten lassen sich sehr einfach durch die 4 SSD Festplatten-Rahmen am Gitter befestigen, vorne gibt es noch eine weitere Möglichkeit, also insgesamt für 5 SSD's. Das Gehäuse hat 3x 120-mm-Lüfter vorne und 1x 140-mm-Lüfter auf der Rückseite, zudem sind 2x adressierbare LED-Strips integrierte. Über die camapp Software die man herunterladen muss, lässt sich der Smart Device (kleiner schwarzer Kasten im Gehäuse) steuern. Damit kann man dann die Lüfter und die LED Beleuchtung die über Smart Device angeschlossen sind regeln. Es ist auch ein nützliches Monitoring Programm für die Überwachung von CPU, GPU, RAM usw...
    Das Gehäuse hat am Boden, wo das Netzteil sitzt einen Staubfilter. Die Lautstärke ist deutlich hörbar, wenn alle Lüfter (Gehäuse, CPU, Grafikkarte) laufen, sodass ich die 3 vorderen Lüfter wieder deaktiviert habe. Man sollte die 3 vorderen auch als CPU-Lüfter benutzen.*

    Fazit:
    Das Gehäuse biete viel Platz für die Hardware mit vielen nützlichen Befestigungsmöglichkeiten.
    Kabelmanagement, schicke Designe mit Sichtfenster und Adressierbaren LED-Beleuchtung und 4 große Lüfter, also alles was ein Gehäuse braucht.

    Positiv:
    -Kabelmanagement
    -Festplatten Befestigungsmöglichkeiten
    -LED Beleuchtung
    -4 große Lüfter
    -Hintere Abdeckung per Knopf zu öffnen
    -Sichtfenster
    Negativ:
    -Kein Fach für DVD Player74172454_605253693552734_138870380172410880_n.jpg75412340_1458052704344243_2576529676616859648_n.jpg73189058_422921911744503_555019326374019072_n.jpg

  10. #10

    Standard

    NZXT H710i Window Schwarz, Midi-Tower-Gehäuse

    Lieferung: Die Lieferung erfolgte sehr schnell und wurde im original Karton geliefert ohne Probleme.
    Vielen Dank nochmal das ich dabei sein darf.

    Verpackung:
    Die Verpackung macht einen wertigen und stabilen Eindruck, beim Öffnen alles schön Ordentlich eingepackt und ordentlich mit Styropor verpackt an den seiten, gesichert so muss das sein.
    Zum Design der Verpackung sie ist schlicht aber modern gehalten wie ich persönlich finde in einem Lila Karton der an den seiten 2 Öffnungen hat um ihn gut zu tragen.
    Produktdaten lassen sich auf der Verpackung erlesen und sind teils Bebildert, was ich sehr gut finde.

    Design:
    Von außen ist das Gehäuse in Schwarz. Was mir sehr zusagt.
    Das Material fühlt sich sehr hochwertig und angenehm an.
    Die linke Seite des Gehäuses ist vollständig offen und dort befindet sich die wohlgemerkt aus Tempered Glass , kein Plexiglas bestehende Scheibe.
    Man kann also seine Komponenten ohne Behinderung einbauen und später somit ohne Sichteinschränkung bewundern.
    Das Gehäuse ist Schlicht und dennoch ein Augenschmaus. Ich finde dieses schlichte und Moderne Design sehr ansprechend.
    Was natürlich Geschmackssache ist, aber mich hat es einfach überzeugt.

    Auspacken und aufbauen:
    Beim Rausnehmen des Gehäuses merkt man das Gute Gewicht was ich völlig ok finde da er sowieso nur an einem Platz Gestellt wird wo und nicht rum getragen wird.
    Styropor entfernt und dann kann man dieses tolle schwarze Design erkennen, Das Seitenteil aus Glas sticht direkt ins Auge und ist schön eingearbeitet.
    Für mich ein Highlight.
    Front und Deckel sind schlicht in Schwarz gehalten und nur am vorderen Deckel unten ziert eine NZXT Schrift die in hellerem Ton heraus sticht, sowas ist genau mein Geschmack.
    Nach dem Hinstellen bemerke ich das Gehäuse steht wie eine eins Perfekt und durch die Gummifüsse unten drunter wird es auch dort Stabil gehalten besser geht es nicht.
    Wenn das Seitenteil entfernt ist, findet man sofort die Anleitung für den NZXT H710i Window Schwarz, Midi-Tower-Gehäuse und eine Tüte mit Kabeln schrauben in der selben Farbe wie das Gehäuse.

    Der Lieferumfang:
    Das Gehäuse wurde mit geliefert natürlich
    Eine Anleitung in fast allen Sprachen
    Befestigungsmaterial Schrauben, Kabelbinder

    Mein Erster Eindruck:
    Das Frontteil und Oberteil lassen sich bei mir sehr leicht entfernen was ich echt gut finde.
    Die beiden Seitenteile sitzen fest und lassen sich wirklich leicht abnehmen da die Glasseite eine Rändelschraube hat / kann man mit der Hand abdrehen, und die andere Seite was ich sehr geil finde einfach nur einen Knopf besitzt den man drückt und das Seitenteil springt raus einfach super also einfach geht es nicht.
    Filter sind unten am Netzteil und aber auch sowie in der Front vorhanden und lassen sich gut herausziehen.
    Front und Deckel haben nichts im weg was den Luftstrom negativ beeinflussen würde auch sehr gut.
    Eine sehr hochwertiger Midi-Tower-Gehäuse mit Sichtfenster und LED Beleuchtung.
    Das Material ist aus Stahl, das ist auch der Grund warum das Midi Gehäuse so schwer ist, was ich finde nicht schlimm ist.
    Das Gehäuse hat ein sicht fenster aus gehärtetes Glas der sich per Schraube ganz leicht öffnen lässt.
    Die hintere Abdeckung lässt sich per Knopf auch super einfach öffnen, dahinter befindet sich das Kabelmanagement mit einigen Kanälen und ein paar Bändern für die Befestigung der vielen Kabeln.
    Zu den Front an Schlüsse gehören 1x Audio klinke 3,5mm, 2x USB-A und 1x USB-C Anschluss für Smartphones oder Tablets.
    Insgesamt mach das Gehäuse einen guten, und sehr schönen Eindruck.

    Das Einbauen von Mainboard inkl. CPU und Lüfter ist eigentlich sehr einfach, man muss lediglich ein paar Schrauben am Gehäuse befestigen, ebenso das Netzteil, hier würde ich eins mit Kabelmanagement empfehlen, das macht die Arbeit auf jeden Fall leichter, es ist ein ganz schönes Gefummel die Kabel alle in das Kabelmanagement des Gehäuses zu integrieren.
    Die Laufwerksschächte bieten Platz für vier 3,5 Zoll Festplatten. Die SSD Festplatten lassen sich sehr einfach durch die 4 SSD Festplatten-Rahmen am Gitter befestigen, vorne gibt es noch eine weitere Möglichkeit, also insgesamt für 5 SSD's.
    Das Gehäuse hat 3x 120-mm-Lüfter vorne und 1x 140-mm-Lüfter auf der Rückseite, zudem sind 2x adressierbare LED-Strips integrierte. Über die camapp Software die man herunterladen muss, lässt sich der Smart Device (kleiner schwarzer Kasten im Gehäuse) steuern. Damit kann man dann die Lüfter und die LED Beleuchtung die über Smart Device angeschlossen sind regeln.
    Es ist auch ein nützliches Monitoring Programm für die Überwachung von CPU, GPU, RAM usw...
    Das Gehäuse hat am Boden, wo das Netzteil sitzt einen Staubfilter. Die Lautstärke ist deutlich hörbar , wenn alle Lüfter (Gehäuse, CPU, Grafikkarte) laufen, sodass ich die 3 vorderen Lüfter wieder deaktiviert habe. Man sollte die 3 vorderen auch als CPU-Lüfter benutzen.

    Preis-/Leistungsverhältnis:
    Das NTXT Gehäuse in schwarz kostet momentan um die 160¤ Aufwerts.
    Das Gehäuse kommt sehr schlicht ohne viel Schnickschnack an was für mich schon Super ist, wo man die Frage stellen muss, ob es diesen stolzen Preis den dann aber auch rechtfertigt?!
    Ich Spreche für mich und kann sagen Ja!
    Lüfter, Licht, das generelle Aussehen, die großartige Verarbeitung und das Kabelmanagementsystem im Inneren sind alles Gründe, welche den Preis rechtfertigen, wie ich finde.
    Die NZXT Serie bietet ja bekanntlich auch noch weiter Modelle an in vielen Farben und Arten wo für jeden bestimmt was dabei ist, welche die wie dieser mit Leuchtfunktionen ausgestattet ist und so bestimmt auch die jüngere Generation vermehrt ansprechen.

    Mein Fazit:
    Das Gehäuse bietet viel Platz für die Hardware mit vielen nützlichen Befestigungsmöglichkeiten was ich für ein Gehäuse auch sehr gut finde.
    Kabelmanagement, schickes Designe mit einem großen tollen Sichtfenster und Adressierbaren LED-Beleuchtung und natürlich 4 große Lüfter, also alles was ein Gehäuse braucht.

    Was ich Positiv finde:
    Das Kabelmanagement
    Die Festplatten Befestigungsmöglichkeiten
    Die LED Beleuchtung
    Die 4 große Lüfter
    Sauber Verarbeitet keine Kanten und Ecken
    RGB Beleuchtung an Board
    Ausreichend viel Platz
    Benutzterfreundlich
    Seitenteil auf Knopfdruck Herausnehmbar

    Negativ:
    Kein Fach für DVD Player, was ich aber nicht so schlimm finde es gibt ja auch Usb Port



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  11. #11

    Standard

    Das NZXT H510 Elite in Weiß wurde mir freundlicherweise im Rahmen einer Produkttester Aktion durch Mindfactory zur Verfügung gestellt.

    Verpackung und Design

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    Das Gehäuse kommt gut geschützt in einem in Weiß und Lila gehaltenen Karton mit zahlreichen Produktbildern. Geschützt von zwei großen Schaumstoffstücken und verpackt in Folie befindet sich schließlich das Gehäuse. Nach dem Auspacken zeigt es sich in seiner ganzen Pracht. Auf den Glasseiten sind ebenfalls Klebefolien angebracht, um die Scheiben frei von Fingerabdrücken zu halten. Während die Front-Scheibe mir etwas dunkler eingefärbt vorkommt, ist die seitliche Scheibe in Klarglas gehalten. Das Thema Schwarz und Weiß zieht sich hier durch das ganze Gehäuse und setzt einen schönen Kontrast. Der Innenraum des Gehäuses ist komplett in Schwarz gehalten, lediglich der innere Deckel ist dann wieder in Weiß gehalten. Aufgelockert wird das viele Schwarz durch die weiße Kabelblende mit dem geprägten NZXT Logo. Insgesamt ist das Gehäuse sehr clean sehr aufgeräumt und sehr geräumig. Das Gehäuse steht auf 4 Füßen die 2,5cm Abstand zum Boden einhalten. Das Netzteil wird typischerweise wieder am Boden montiert. Öffnet man das geschlossene Seitenteil blickt man auf diverse Kabelführungen, den Festplattenkäfig und zwei Halterungen für 2.5“ SSDs. Im Festplattenkäfig befindet sich ein kleines Päckchen mit einer Anleitung bzw. einzeln verpackte Schrauben unterschiedlicher Typen.

    Verarbeitung

    Das Glas ist pflegeleicht aber anfällig für Fingerabdrücke oder Kratzer, sieht aber verdammt gut aus. Die Möglichkeiten wie die Scheiben ein bzw. ausgebaut werden ist gut durchdacht. Die seitliche Scheibe hält durch die, ich nenne sie mal Anker, auch ohne die Schraube im Heck. Das geschlossene Seitenteil mit der Perforation um Luft durch die Front-Lüfter anzuziehen sitzt fest und wird ganz einfach in drei Ösen eingehangen und hinten mit zwei Rändelschrauben befestigt. Die Kanten an den Blechen sind sehr gut entgratet, dadurch kommt es nicht zu Verletzungen, hier könnten sich andere Gehäuse noch etwas abgucken. Das weiße Blech ist etwas anfällig was Schrauben und Kratzer angeht. Will man zum Beispiel einen Lüfter im Deckel montieren verkratzen die Schrauben die oberste Lackschicht und man guckt auf das blanke Blech, daher rate ich nicht zu fest anzuziehen. Außerdem ist das Blech am oberen Lüfter so dünn, das Lüfter die zur Entkopplung mit Gummipuffer ausgestattet sind dies leicht etwas verbiegen können. Das NZXT 510 Elite verfügt über integrierte Staubfilter die sich zum einen an der Perforierung vom geschlossenen Seitenteil bzw. unten an der Front zur Luftansaugung durch die Frontlüfter und am Boden hinten zur Belüftung des Netzteils befinden. Die Staubfilter lassen sich alle einfach entnehmen und reinigen. Der Staubfilter vom Netzteil lässt sich nach hinten herausnehmen, was dazu führt das man beim Aufstellen den Platz zum rausziehen des Staubfilters einplanen muss, sofern man nicht jedes Mal den PC vorziehen möchte.

    Montage

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    Die Montage ging sehr einfach von der Hand. Zuerst das seitliche Glasfenster ausbauen und beiseite stellen. Dazu wird lediglich eine Rändelschraube gelöst. Anschließend das geschlossene Seitenteil, durch entfernen der zwei Rändelschrauben, abnehmen. Sofern man die mitgelieferten 140mm Lüfter in der Front durch andere Lüfter tauschen möchte, wird der Rahmen indem die Lüfter sitzen ebenfalls durch 2 Rändelschrauben am Platz gehalten. Obwohl ich es nicht testen konnte bietet sich der Schlitz in der weißen Kabelblende für die Montage einer Pumpe für eine Custom Wasserkühlung an. Das Gehäuse bietet trotz der Aufhängung für die Frontlüfter Platz für Grafikkarten bis zu einer maximalen Länge von 36,5cm, die wahlweise normal als auch vertikal verbaut werden kann. In der Front können Radiatoren von 120mm-280mm untergebracht werden. Das Gehäuse bietet auf der Rückseite zum Mainboard zwei Aufhängungen für 2.5 Zoll SSDs welche sich werkzeuglos ein- und ausbauen lassen, lediglich die SSDs müssen geschraubt werden. Außerdem gibt es einen Käfig für bis zu drei 3.5 Zoll Festplatten, welcher sich etwas verschieben lässt. Der größte Vorteil ist das sich im Bereich des Festplattenkäfigs Kabel sehr gut verstecken lassen, damit das Gehäuse schön aufgeräumt bleibt. Die Rückseite bietet zahlreiche Möglichkeiten für Kabelmanagement. Unter anderem bietet das NZXT 510 Elite Kabelführungen aus Hartplastik mit Klettverschlüssen und kleine wie große Kabeldurchlässe bzw. viele Ösen für die Fixierung mittels Kabelbindern. Im Boden zum Netzteil bietet das Gehäuse Aussparungen um Lüfter-, Audio-, USB-, Powerschalter-/Resetschalter-/HDD-LED Kabel möglichst unsichtbar durchzustecken und anzuschließen. In der Perforierten Abdeckung zum Netzteil befindet sich ebenfalls eine kleine Aussparung für die Stromkabel der Grafikkarte, die dadurch ebenfalls sehr sauber angeschlossen werden kann.

    Kompabilität/Ausstattung

    Das Frontpanel des Gehäuses verfügt über einen USB-A, einen USB-C und einen kombinierten Klinke Anschluss, über den sich z.B. das Headset (Kopfhörer/Mikrofon) anschließen lässt. NZXT liefert bereits den passenden Adapter ab Werk mit. Zudem liefert NZXT eine super detaillierte und bebilderte Anleitung auf allen erdenklichen Sprachen mit. Die Anleitung ist sehr hilfreich, wenn es darum geht die vielen verschiedenen Schrauben Päckchen ihrer Bestimmung zuzufügen. Ab Werk sind bereits zwei 140mm RGB-Lüfter in der Front, ein 120mm non RGB-Lüfter im Heck und eine RGB-Lichtleiste im Deckel verbaut, welche bereits an die Lüftersteuerung von NZXT angeschlossen sind.
    Kühleigenschaften
    Durch die kleine Öffnung in der Front und die Perforation des Seitenteils kann durch die zwei großen 140mm Lüfter ausreichend Luft zur Kühlung angesaugt werden. Der Lüfter im Heck portiert die warme Luft wieder raus. Mit einem zusätzlichen 120-140mm großen Lüfter im Deckel kann man diesen Effekt bei Bedarf verstärken oder umgekehrt zusätzliche Luft ansaugen, allerdings gibt es für diesen Einsatzzweck keinen Staubfilter im Deckel. Das Netzteil zieht seine Zuluft direkt vom Boden, da das Gehäuse durch seine vier Füße 2,5cm über dem Boden steht gelangt auch hier genügend Luft ins Gehäuse um die Komponenten effektiv zu kühlen. Der Abstand vom Board zur Glaswand ist riesig, daher kann man bedenkenlos auch größere Luftkühler bis knapp 16-16,5cm einsetzen. Wem das nicht zusagt hat die Möglichkeit eine AiO Wasserkühlung mit einem Radiator von 120mm bis 280mm oder eine Custom Wasserkühlung verbauen zu können und dadurch seine persönliche Kühlung zu optimieren.

    Preis-/Leistungsverhältnis

    Den aktuellen Preis des Gehäuses von ca. 150,00¤ finde ich für die Qualität und das topmoderne Aussehen mit der Front- bzw. Seitenabdeckung aus Glas mehr als angemessen. Das Zusammenspiel zwischen dem weißen Blech und den Glaselementen wirkt sehr edel und passt perfekt zusammen, quasi wie aus einem Guß. Geboten wird ein optisches Highlight, das ab Werk bereits mit zwei RGB-Lüftern, einer RGB-Lichtleiste und der NZXT Lüftersteuerung ausgestattet ist und somit auch „nicht RGB-Hardware“ direkt in Szene gesetzt wird. NZXT ist mit Ihren Gehäusen immer am Puls der Zeit, die moderne zeitlose Optik bietet sich an für RGB-Fanatiker, Hardware-Exhibitionisten oder Minimalisten.

    Contra

    Lediglich eine robusteres Glas wäre wünschenswert gewesen.

  12. #12

    Standard Test und Bewertung des NZXT H510 ELITE weiss

    Im Rahmen der "testen, bewerten, behalten" Aktion wurde und das NZXT H510 ELITE Weiß überlassen.

    Das Gehäuse wurde in der Verkaufsverpackung geliefert. Auf eine extra Umverpackung wurde hier verzichtet, was der Umwelt letztendlich zu Gute kommt.
    Der erste Blick in den Karton zeigt das NZXT das Gehäuse anständig in Styropor verpackt und auch eine Folie um das Gehäuse gezogen hat. Man braucht sich somit nicht gleich beim Auspacken Sorgen um Kratzer oder Fingerabdrücken auf den Glasteilen des Gehäuses machen.
    Alle Glaselemente sind hier ebenfalls noch einmal mit einer Folie beklebt, was beim Zusammenbau ebenfalls von Vorteil sein kann.
    Insgesamt macht das Gehäuse hier beim ersten Kontakt einen guten und soliden Eindruck. Die Oberflächen wirken stabil und gut verarbeitet. Auf dem seitlichen Glaselement befindet sich der übliche Warnhinweis, es handelt sich immerhin doch um Glas und der Hersteller weist hier noch einmal darauf hin doch eine gewisse Vorsicht walten zu lassen.
    Nun, im Karton finden wir so weit nun erst einmal nichts Weiteres. Schauen wir also in unser neues Hardwareheim hinein.

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    Als Erstes ist uns hier eine kleine Abweichung des Spaltmaßes am Gehäuse aufgefallen. Das Glaselement ist hier im unteren Bereich in den Tower nahtlos eingefügt und genau dieses „nahtlos“ klappt auf der linken (hinteren) Seite auch ganz gut, auf der rechten (vorderen) Seite nicht. Hier möchte man meinen, dass es eigentlich durchgängig ein bündiges Spaltmaß geben müsste. Ich hoffe hier sehr, dass dies eine Ausnahme ist und NZXT es normalerweise besser machen kann.

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    Da wir erst einmal der Warnung des Herstellers folgen wollen und die Glaselemente vorsichtig behandeln möchten, fällt uns beim Öffnen des Gehäuses auf, dass wir etwas mehr Kraft als erwartet auf die Glasscheibe ausüben müssen. Gumminoppen halten das Glaselement auch nach dem Lösen der Schrauben noch fest am Gehäuse. Diese lassen sich dann aber, wenn man es durchschaut hat, rasch entfernen.
    Nun präsentiert sich uns das Gehäuseinnere und das H510 Elite Weiß kann meiner Meinung nach hier am Besten punkten. Das Zusammenspiel aus Schwarz und Weiß ist hier sehr gelungen und eine weiße Schiene entlang des Mainbord-Platzes dominiert ein wenig das optische Design. Hier wird sich später noch zeigen, dass es wunderbar ins Beleuchtungskonzept passt.

    Die rechte Seite des Gehäuses ist Weiß und passt ins Gesamtbild. Hier befinden sich seitliche Lufteinlässe für die Frontlüfter.

    Die Front des Gehäuses ist ebenfalls, genau wie die linke Seite, durch Glas dominiert. Darunter der weiße Sockel.

    Die Rückseite ist schwarz gehalten. Hier fallen gleich die beiden Grafikkarten-Slots auf, um eine Grafikkarte vertikal zu installieren und somit besser in Szene zu setzen. Hierfür werden PCI-E Riser-Kabel benötigt, welche nicht im Lieferumfang des Gehäuses inbegriffen sind. Dies ist aber bei anderen Herstellern auch nicht der Fall.

    20191021 230037ifj32 - Testers Keepers Aktion mit NZXT KW40

    Die Oberseite ist weiß und passt ins Gehäusedesign. Hier befindet sich ein ebenfalls weiß gehaltener Powerbutton, der silber umrandet wurde. Daneben ein herkömmlicher USB 3.0 Anschluss und ein USB 3.1 Typ-C Anschluss. Solch ein Anschluss ist schon ein wenig besonders, bieten doch längst nicht alle Gehäuse so etwas!
    Abgerundet wird alles durch einen Audioanschluss. NZXT setzt hier auf einen einzelnen Anschluss und ein Adapterkabel für Headsets. Im hinteren Bereich befindet sich noch ein optionaler Lüfterplatz. Ab Werk hat NZXT hier auf einen Lüfter verzichtet.


    Das Gehäuse steht auf recht großen Füßen sehr hoch. Vorhandene Lüftungsschlitze auf der Unterseite ermöglichen so also eine gute Durchlüftung des Gehäuses. NZXT hat hier einen Staubfilter verbaut. So lässt sich vermeiden, dass der PC später von unten Staub ins Gehäuse saugt.
    Soweit ist der PC von Außen eine saubere Sache, solide verarbeitet und ein durchdachtes Konzept.

    Unter dem rechten, weißen Seitenteil befindet sich das „NZXT Control hub for case fans and RGB lighting v2“ und ein nicht zu verachtender Kabelbaum. Der Hersteller hat hier die drei Lüfter bereits an seine Lüfter und RGB Steuerung angeschlossen. Auch ein RGB Light-Strip ist im Gehäuse dezent an der Oberseite der Glasseite verbaut, was spätestens jetzt auffällt.
    Auffällig gut empfinden wir hier auch die Kabelführungen. NZXT hat hier viele Befestigungen und Kanäle für Kabel in sein Mainboard-Rückwand-Design integriert. Dies hilft uns sehr beim Verlegen und verstecken der Kabel. Wie andere Hersteller auch, bietet NZXT auch im H510 Elite die Möglichkeit hier auf der Mainboard-Rückwand zwei 2,5“ Festplatten zu installieren. Allerdings müssen wir hier anmerken, dass die Befestigungen aus Plastik sind und im ganzen recht weich wirken. Auch nach der Befestigung im Gehäuse wirken sie recht locker. Hier gefallen uns zum Vergleich die metallenen 2,5“ Befestigungen im Sharkoon Nightshark besser, welche sich in etwa an gleicher Position befinden.

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    Hinter der Blende des weißen Sockel finden wir auch eine kleine Schachtel mit dem Zubehör für das Gehäuse. Darin befindet sich auch die Anleitung. Die Anleitung ist unserer Meinung nicht gelungen. Die Variante zum Auseinanderfalten ist unpraktisch, die verschiedenen Sprachen machen es dann noch komplizierter hier notwendige Informationen heraus zu filtern. Ein herkömmliches Handbuch hätte uns besser gefallen. Die Schrift ist recht klein und wenn wir beim Beispiel des Sharkoon Nightshark bleiben, haben wir das also schon besser gesehen.

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    Die Montage der Hardware ist leicht. Für das Netzteil wird auch die untere weiße Blende am Sockel entfernt. Das Netzteil wird in diesem Tower unten montiert.
    Nachdem wir alles eingebaut haben, versuchen wir uns ein wenig Überblick über den vorhandenen Kabelbaum zu verschaffen und was noch alles verkabelt werden muss.
    Im Tower sind von NZXT drei Lüfter vorinstalliert, was schon ganz gut ist. Zwei dieser drei Lüfter sind die NZXT Aer RGB 2 140mm. Diese befinden sich an der Vorderseite und beleuchten diese recht hübsch. Der Dritte, im hinteren Bereich, ist die „Gehäuseversion“, ein 120 mm Lüfter ohne RGB. Für unser Geschmack zu schlicht und ein wenig unsinnig. Immerhin haben wir ein richtig großes Glaselement an der Seite, genau über diesem Lüfter und ein beleuchteter Lüfter macht hier nicht weniger Sinn, als an der Front.
    Trotzdem kann man hier anmerken, dass allein die Lüfter und RGB Steuerung mit 2 NZXT Aer RGB 2 140mm schon mit 79 ¤ zu Kasse schlagen. Also ist die Ausstattung hier nicht gerade schlecht.

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    Der erste Start des Systems im neuen Zuhause zeigt uns gleich die Farbpracht des Gehäuses. Die weiße Blende im Inneren sorgt dabei für ein gutes Farbspiel und wird durch die richtige Hardware und ihre Beleuchtung, beispielsweise RAM oder Grafikkarte oder eine fluoreszierende Wasserkühlung schön angestrahlt.

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    Wir laden uns nach dem Start das NZXT CAM herunter und können eine Menge Informationen über Temperaturen und unsere Lüfter Auslesen. Auch die Drehzahl der Lüfter lässt sich steuern und die Beleuchtung anpassen. Hier müssen wir leider feststellen, dass vom Hersteller drei Lüfter verbaut sind, aber nur 2 Lüfter vom CAM gesteuert werden können und von den 2 Lüftern können wir auch nur Einen auf einen halbwegs leisen Betrieb herunter drosseln. Der zweite steuerbare Aer 2 Lüfter bleibt von unseren Versuchen unbeeindruckt und dreht weiter um die 1000 U/min. Laut CAM gibt der PC also durchweg um die 50 db aus, was schon hörbar ist.
    Die Kühlleistung der Lüfter ist dennoch durchaus als gut zu bewerten. Unsere Komponenten werden ausreichend gekühlt.

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    Ein Fazit:

    Die Verarbeitung ist gut! Das Design ist für Freunde von RGB ausgelegt und gerade in der weißen Ausführung effektiv und sehr gut für ein stylisches Büro geeignet. Die Steuerung der Lüfter und Beleuchtung ist für ein modernes System eher Spielerei. Das in unserem Test verbaute ASUS x570 Prime Pro hat alles was man dafür braucht bereits auf dem Board. Der Preis ist meiner Meinung nach etwas hoch. Ein vergleichbares Gehäuse mit vergleichbarer Ausstattung gibt es für die Hälfte. Wen der Preis nicht stört, der hat mit dem NZXT H510 Elite ein gutes Gehäuse!

  13. #13

    Daumen hoch NZXT H510i weiss Testerskeepers

    NZXT H510i weiss

    Hallo, an dieser Stelle möchte ich mir zuerst einmal bei "Mindfactory" bedanken für das entgegen gebrachte Vertrauen. Ich durfte im Rahmen einer Produkttesteraktion das H510i Atx Gehäuse von NZXT testen.

    Im folgenden Abschnitt gehe ich auf folgende Kriterien ein:
    -Verpackung
    -Design
    -Ausstattung
    -Montage
    -Kühleigenschaften
    -Preis-/ Leistungsverhältnis

    Verpackung
    Das NZXT H510i Gehäuse kommt in einen bunt jedoch schlicht bedruckten Karton an. Die Verpackung ist mehr als ausreichend um einen sicheren Versand zu Gewährleisten, dabei stehen alle wichtigen Infos wie z.B. Material,Gewicht,max CPU Kühler und GPU Maße usw außen auf dem Karton. Dies finde ich eine wichtige Aussage um überhaupt das vorhandene System kalkulieren zu können.
    Nachdem der Karton geöffnet wurde ,konnte man das Gehäuse durch die Beiden Öffnungen greifen und herausziehen. Dabei ist da Gehäuse nur in einer Schutzfolie und 2 Styroporblocks eingepackt, was aber kein Nachteil ist in meinen Augen sondern im Gegenteil. Man schmeißt heutzutage so viel Müll unbewusst weg, da kommt es auf jedes Gramm an welches man der Umwelt zuliebe spart.

    IMG_1044.jpgIMG_1045.jpgIMG_1049.jpgIMG_1048.jpg

    Design
    Für das Design von NZXT habe ich mich bewusst entschieden, da es sehr schlicht und elegant wirkt. Vergleichsweise andere Anbieter haben oft eine andere Optik und Haptik, die meiner Meinung nach eher kindisch und verspielt wirkt.
    Natürlich handelt es sich bei dem Gehäuse aus ein Konstrukt aus verschiedenen Blechen ,welches dem Gehäuse die Stabilität gibt, die ganze Umformtechnik wurde aber gut ausgeführt und entspricht meinen Erwartungen. Es sind keine scharfen Kanten vorhanden oder unsauber verarbeiteten Stellen. Alles in allen Macht es einen edlen und guten Eindruck, welches meinen Erwartungen vollends gerecht wird. Zudem brauch sich das Gehäuse nicht verstecken und kann ruhig auf dem Schreibtisch gestellt werden.


    Ausstattung
    Die Ausstattung umfasst folgendes Zubehör welches sicher im Gehäuse verwahrt wird:
    -Klinke Adapter für Frontanschluss
    -Bedienungsanleitung
    -diverse Schrauben zur Befestigung der Bauteile (SSD,Mainboard,Netzteil,....)
    -Kabelbinder (für das perfekte Kabelmanagment)
    -Kabeladapter zur Mainboardmontage (falls benötigt)

    Das Gehäuse besitzt folgende Features:
    -Klinke Anschluss Front
    -USB C Front
    -USB 2.1 Front
    -beleuchteter AN/AUS Schalter
    -2x 120mm NZXT Lüfter
    -2x LED Stripes (1x an der "Decke" und 1x hinter der "Kabelabdeckung")
    -2x Käfige zur Befestigung einer 2,5 Zoll SSD an der Rückseite
    -Käfig für normale HDD
    -Lüfterrahmen an der Front zur einfachen Befestigung einer "AiO" Wasserkühlung oder Doppellüftern
    -intelligentes Kabelmanagmentsystem auf der Rückseite
    -seitliche Echtglasplatte mit Schnellverschluss
    -Staubfilter vor der Frischluftansaugung des Netzteils

    IMG_1062.jpgIMG_1067.jpg

    Montage
    Folgende Komponenten wurden bei mir verbaut
    -MSI X570 pro Carbbon ATX Mainboard
    -AMD Vega 64 GPU
    -AMD Ryzen 3700x
    -16GB 3200MHz Hyper X Ram
    -650W Thermaltake Paris Netzteil (Teilmodular)
    -NZXT "AiO" Wasserkühlung X62
    -Orignal Lüfter wurden gegen 1x Bequiet Silent pro 120mm (Rückseite) und 1x Bequiet Silent pro 140mm (Decke) ausgetauscht
    -2,5 Zoll SSD 1TB
    -NvME Samsung M.2 SSD 1 TB

    Die Montage gestaltet sich denkbar einfach, die Abstandshalter für das Mainboard sind vormontiert, so dass man sofort loslegen kann. Alle Schrauben und Stellen sind gut erreichbar und durch das ausgeklügelte Kabelmangagmentsystem ,an der Rückwand ist auch eine schöne Kabelverlegung kein Problem. Die Montage von der "AiO" Wasserkühlung ist auch kein Problem, dank dem Einbaurahmen kann man alles Modular zusammenbauen und auch entfernen. Selbst an eine Öffnung für die "zusätzliche" Stromversorgung an der GPU wurde gedacht, damit die Kabel nicht quer durch das ganze Gehäuse müssen. Schnell noch die Lüfter an den "CAM" Verteiler angeschlossen kann es auch schon losgehen.
    Leider muss ich hier an der Stelle auch ein bisschen Kritik loswerden an die CAM Software und zwar was mir gar nicht gefällt ist, dass man sich immer nach einem Neustart neu einloggen muss damit die Software arbeitet, weiterhin lassen sich die Lüfter leider nur bis 20% Drehzahl runterregeln, was leider in meinem Fall dazu führt das die Lüfter von Be Quiet relativ hoch drehen und Geräusche verursachen (ca 55 db), dies ist doch deutlich wahrnehmbar.
    Außerdem muss man aufpassen falls man die GPU vertikal stellen will, meine Vega 64 nimmt ca 2,5 Slots ein. Es wäre zwar noch möglich gewesen Sie vertikal zu stellen, aber dann mit deutlichen Kühlungsverlusten. Es steht aber auch auf dem Karton ,das nur bis 2 Slots GPU vertikal gestellt werden können. Dies muss man aber vorher beachten und wissen.
    Noch ein Kritikpunkt ist mir bei der Montage aufgefallen und zwar war ein Käfig der SSD 2,5 Zoll Halter an der Schraube gebrochen, wahrscheinlich wurde die Schraube mit zu hohem Drehmoment bei der Montage angeschraubt was zur Folge hatte, dass der Käfig leicht gebrochen ist. Mich stört es nicht weiter da ich nur eine 2,5 Zoll SSD habe.

    IMG_1065.jpgIMG_1068.jpgIMG_1087.jpg

    Kühleigenschaften
    Zur Kühlung kann ich bislang nichts negatives Sagen. Habe extra noch einen externen Temperaturmesser angebracht welcher von Luft zu Sensor misst. Daher in diesem Fall nicht 100% Aussagefähig. Besser wäre es gewesen von Wasser zu Sensor zu messen, welches mir aber in diesem Fall zu riskant war, da der Sensor im Luftstrom vom Gehäuse sitzt.
    Dieser hat unter extremen Bedingungen (Benchmarks/sowie Anspruchsvollen Spielen und rendern von Videos) eine max Luftstromtemperatur von ca 45Grad gezeigt im Normalen Desktopbetrieb liegt dieser wert aber bei ca 30 Grad, also alles im Grünen Bereich. Dies alles hängt natürlich auch von Innenraumtemperatur sowie den verbauten Komponenten ab. Daher kann ich diese Angaben nur als groben Richtwert geben.
    Den genauen "Airflow" konnte ich nicht prüfen, sollte aber ausreichend dimensioniert sein, da ich sonst nicht auf diese Temperaturwerte gekommen wäre.

    IMG_1104.jpg

    Preis-/Leistungsverhältnis
    Mit aktuell ca 105 Euro (Stand 29.10.2019) ist das Gehäuse im guten Mittelklasse Bereich. Sieht man aber was alles an Zubehör dazu kommt , finde ich es aber einen absolut gerechtfertigten Preis. Im Vergleich zum kleinen Bruder "H510" ist der Aufpreis relativ gering und absolut empfehlenswert, falls man auf so Kleinigkeiten wie vertikale GPU Stellung sowie RGB Lightstripes steht.

    Schlusswort
    Zum Schluss bleibt mir nur zu sagen, dass es sich um ein super Gehäuse handelt welches ich bedenkenlos empfehlen kann, einzig und allein die "CAM" Software könnte meiner Meinung nach noch verbessert werden. Aber das Problem war mir schon bekannt durch die NZXT "AiO" Wasserkühlung und bezieht sich nicht auf das Gehäuse. Warum man nicht gleich einen 140mm Lüfter in der "Decke" einbaut wenn man die Aussparung schon dafür vorsieht bleibt mir ein Rätsel, wahrscheinlich wie meist aus Kostengründen, trotzdem ein kleiner Kritikpunkt.
    Geändert von DerZonk (29.10.2019 um 18:41 Uhr)

  14. #14

    Standard H510i schwarz Produktbewertung

    Im folgendem Testbericht werde ich näher auf das NZXT H510i eingehen, welches mir zum Testen von mindfactory.de überlassen wurde. Zwischendurch werde ich auch ein paar Vergleiche zum nächst teureren Case der H-Serie ziehen, dem H700i, welches mir zur Zeit als Hauptcomputer dient.


    Design:

    IMG_20191017_190351.jpgIMG_20191017_201706.jpgIMG_20191017_201741(1).jpg

    NZXTs H-Serie ist allgemein in einem Design gehalten, welches schlicht aber elegant daherkommt. So ist es auch mit dem H510i, welches ein glattes, eckiges und förmiges Design aufweisen kann. Das Seitenpanel ist aus gehärtetem Glas und bildet zusammen mit den zwei LED-Strips hinter der Halterung für den Ausgleichsbehälter und an der Decke des Gehäuses den Blickfang des Cases. Was mich persönlich stört ist der Deckel des Cases. Die Aussparung für den Lüfter scheint lieblos angebracht zu sein und es ist kein Staubschutz gegeben da kein weiterer Deckel vorhanden ist, welcher den PC vor fallendem Staub schützen kann. Außerdem sieht man die Montageschrauben der Lüfter auf der Oberseite, was als störend empfunden werden kann. Das Problem löst NZXT bei dem großen Bruder, dem H700i, eleganter. Der bündige Abschluss der Netzteilblende zusammen mit dem Glaspanel sorgt für glatte Oberflächen und einen schönen Übergang, besonders ansehnlich ist auch das schraubenlose Design des Glases, welches über Klipse und einer Schraube an seinem Platz gehalten wird.
    Verarbeitung:

    Typisch für die H-Serie ist die Verarbeitung des H510i sehr hochwertig. Das Gehäuse ist aus Stahl gefertigt, welches stabiler, aber auch natürlich schwerer als ein Aluminiumgehäuse ist. Insgesamt wiegt das H510i knapp 7 kg. Das Seitenpanel aus Glas rundet die optische Wertigkeit des Gehäuses ab und ist außerdem kratzfest. Die Stecker und Anschlüsse des Gehäuse sind sauber verarbeitet, besonders hervorzuheben ist die Standfestigkeit des Gehäuses dank seiner 4 Füße, welche zusätzlich durch ihre Höhe genügend Airflow für das Netzteil bieten.

    Leider sind die Bohrlöcher für die Schrauben alle ein wenig schlecht verarbeitet, die Schrauben lassen sich teilweise schwerer reindrehen, als ich es vom H700i gewöhnt bin. Auch das Stahl ist bei genauerer Betrachtung eher sehr dünn und scheint auch sehr kratzeranfällig zu sein.

    Kompatibilität / Ausstattung:

    Das H510i kommt mit zwei 120mm Lüftern, sowie einer Steuerungseinheit, mit der sowohl die Lüftergeschwindigkeiten, als auch der interne LED Strip gesteuert werden können. Softwareseitig wird hierfür die von NZXT entwickelte Anwendung CAM benutzt.

    Das Gehäuse bietet Platz für 3x 2,5” SSDs, 3 x 3,5” HDDs, sowie Gehäuselüfter der Größen 1x 120mm und 3x 140mm. Hinter der Front passt sogar ein 280mm Radiator für Wasserkühlungen hin. Das ist ziemlich beeindruckend für ein vergleichsweise kleines Case.

    NZXT spendet diesem Gehäuse außerdem ein paar Kabelführungsschienen auf der Rückseite sowie die Möglichkeit zur vertikalen Montage von Grafikkarten. Somit hat man bei der Montage viel Spielraum auch das pingeligste Kabelmanagement durchzusetzen.
    Auf der Unterseite des Gehäuses ist ein Staubfänger angebracht, welcher sich leicht abnehmen und reinigen lässt.

    Beim Frontpanel hält sich NZXT eher zurück, lediglich jeweils ein Front USB 3.2 Typ A und Typ C, ein 3,5mm Kombiklinkenanschluss sowie der Powerknopf befinden sich oben auf dem Case. Somit lassen sich von vorne nur maximal zwei Geräte anschließen. Dafür setzt NZXT hier aber auf die aktuellsten und schnellsten Standards.


    Montage:


    Mainboard / CPU / RAM:

    IMG_20191017_201845(1).jpg

    In das Gehäuse passen alle gängigen Formfaktoren für Mainboards: Mini-ITX, MicroATX, and ATX. Mein ATX Mainboard konnte ich problemlos an die bereits für ATX vorinstallierten Abstandhalter montieren.

    (Wasser-) Kühlung:

    IMG_20191017_221127.jpg

    Das H500i hat für die Frontlüfter einen herausnehmbaren Einsatz, welchen ich zwischen Radiator und Lüfter geklemmt hat. Das sieht schick aus und ist auch ungemein praktisch, da man nicht in irgendwelche kleinen Ecken mit dem Werkzeug muss. Ist alles eingebaut, scheint mir der Abstand zwischen den Lüftern und der Frontwand etwas klein. Es wird sich nachher herausstellen ob die Lüftung immer noch ausreichend ist. Die Gehäuselüfter sind nicht entkoppelt, diese könnten beim Betrieb vibrieren. Sie werden mit vier simplen Schrauben festgehalten, es sind Durchführungen für die Kabel im Gehäuse ausreichend vorhanden.

    Festplatten:

    IMG_20191017_223517.jpg

    Laut NZXT lassen sich ja insgesamt 6 Festplatten einbauen, in meinem Build habe ich jedoch 2 HDDs und eine SSD eingebaut. Die SSD wird einfach an einem Rahmen an der Rückseite befestigt, die HDDs kommen in ein Bay, welches man komplett abschrauben muss, die Festplatten dann installiert und dann das Bay wieder rein schaubt. Klingt kompliziert, ist es auch. Schnellwechselrahmen? Fehlanzeige. Was aber noch viel störender ist: Keine der Festplatten kann man vibrationsentkoppeln. Somit vibriert im Festplattenbetrieb leider das ganze Gehäuse störend mit. Für den Silent-Betrieb ein Faktor, den man definitiv berücksichtigen muss.

    Netzteil:

    Das Netzteil passt problemlos in den dafür vorhergesehenen Schacht. In dem Schacht ist auch viel Platz für versteckte Kabel, Adapter usw.

    SIZE=2]PCI(E) Erweiterungskarten:[/SIZE]

    Hier macht es sich NZXT möglicherweise komplizierter als es muss. Bevor man neue Karten stecken kann, muss man zuerst die Einschübe für die vertikalen Einbauten demontieren. Diese sind mit einer Schraube herausnehmbar. Vorteilhaft: Man kann die Slotbleche wiederverwenden.

    Sonstiges:

    IMG_20191017_201914(1).jpg

    NZXT liefert das Gehäuse mit einem zusammenhängendem Stecker für Powerknopf, Resetknopf usw. Das ist praktisch, weil das viel Sucherei und Fummelei erspart. Falls die Belegung dieser Pins auf dem Mainboard einmal nicht standardmäßig ist, liefert NZXT zusätzlich einen Adapter mit.
    Ein weiterer Adapter soll den Kombiklinkenanschluss in Mikrofonanschluss und Kopfhöreranschluss aufsplitten.
    Die Kabel im PC haben genug Platz um mit einer der vielen Kabelmanagementbauteilen sortiert zu werden. Da bietet NZXT verschiedenste Möglichkeiten den Computer auch von hinten schön auszusehen lassen.

    Kühleigenschaften:

    Da die Kühleigenschaften ja stark von der Hardware abhängig ist kann man da nicht viel zu sagen. In meinem Computer bietet das Gehäuse genug Airflow um meine Komponenten im Idle auf unter 50°C zu kühlen. Praktisch sind hier die hohen Füße und der Lüfter im Dach des Gehäuses.
    Wie vorhin schon bemerkt finde ich den Abstand zwischen der Front und den Lüftern etwas zu klein, in meinem Build scheint das aber absolut nicht zu stören. Jeder Lufteinzug ist zusätzlich mit einem Staubschutzgitter versehen, sodass man seinen Computer nicht ständig putzen muss.

    Preis-/Leistungsverhältnis:

    Das NZXT H510i ist meiner Meinung nach in einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis. Man bekommt für vergleichsweise kleines Geld ein Gehäuse, welches dank Echtglas und bunten LEDs fantastisch aussieht und trotzdem einen minimalistischen Ansatz mitwirken lässt. Leider muss man hier Abstriche bei dem Material machen und beim Einbau die ein oder andere Schraube erneut ansetzen, weil die Gewinde nicht vernünftig gebohrt sind. Sehr toll sind die verschiedenen LED-Modi und auch die Lüftersteuerung des Gehäuses, welche es erlaubt, die Lüfter aufs genaueste einzustellen, Profile zu erstellen und zu speichern und das Lautstärke-Kühlverhältnis optimiert. Für den Silent PC ist hier aber noch Handlungsbedarf.



    Fazit:

    IMG_20191019_003923.jpgIMG_20191019_004313.jpg

    Abschließend lässt sich sagen, dass das H510i ein absolut grundsolides Gehäuse für den RGB Enthusiasten ist. Der Einbau und die Montage der Komponenten war nicht allzu kompliziert, manchmal denkt NZXT sehr um die Ecke, bringt dafür aber Abwechslung ins Spiel. Das Gehäuse hat ein unfassbar schönes und schlichtes Design, ist kompakt und verzichtet auf Schnickschnack. Ein Gehäuse genau nach meinem Geschmack, wäre da nicht das eine große Problem mit der Lautstärke der Festplatten. Da löst das H700i das Problem etwas besser. Wer aber ganz auf Silent setzen möchte, baut ja sowieso keine HDDs mehr ein.

  15. #15

    Standard Produktbewertung NZXT H710i

    Ich habe das PC Gehäuse H710i der Marke NZXT, im Zusammenhang mit der Aktion „Testers Keepers“ von Mindfactory zugesendet bekommen.
    Ich darf das Gehäuse nach „erfolgreicher“ Bewertung zwar behalten, jedoch hat dies weder Einfluss auf meine eigene Meinung, noch auf die Bewertung des Produkts. Bei der Wahl einer neuen CPU Kühlung wurde ich zuletzt dann doch beeinflusst: passend zum Gehäuse habe ich mich für die NZXT Kraken X62 entschieden. :-)


    Das Gehäuse wurde zügig von DHL geliefert. Versendet wurde das Gehäuse im Original Karton, ohne weitere Umverpackung. Diese macht aber einen stabilen Eindruck und das Gehäuse ist da drin dick ausgepolstert. Das Produkt ist rundum gut geschützt. Der Umkarton ist aufgrund der dicken Polsterung riesig, im ersten Moment hatte ich mich gefragt, was ich mit solch einem riesigem Gehäuse anfangen soll... :-)

    H710i Umverpackung.jpg


    Kompatibilität / Ausstattung
    Im Lieferumfang, neben dem Gehäuse enthalten:
    Das Smartdevice zur Lüfter und RGB Steuerung mithilfe der NZXT Software „Cam“. Das Smartdevice ist bereits vormontiert, an ihr angeschlossen sind die Vorinstallierten Lüfter sowie die RGB streifen.
    Hinten montiert ist ein 1 x 140-mm-Lüfter, Aer F140, dieser ist durch einen 120-mm-Lüfter ersetzbar.
    Vorne sind 3 x 120-mm-Lüfter Aer F120 montiert, diese sind durch 2x 140-mm-Lüfter ersetzbar.
    Staubfilter sitzen für die Gehäuselüfter in der Front und für das Netzteil, an der Gehäuse Unterseite.
    Zwei vorinstallierte LED Leisten. Diese sind im Gehäuse gut versteckt, es hat etwas gedauert, bis ich die zweite gefunden habe.
    Das Kabelmanagement befindet sich auf der Rückseite der Mainboardplatte.
    Diverse Schrauben und Kabelbinder.
    1x Headset Audio Splitter (4 Pol zu 3 Pol)
    Eine Anleitung in verschiedensten Sprachen.
    Die vertikale Montage einer Grafikkarte ist möglich. Angeblich soll es bei der vertikalen Montage zu keinen nennenswerten Leistungseinbußen kommen. Testen konnte ich dies leider nicht, da das entsprechende Kabel nicht im Lieferumfang enthalten ist. Ich finde, dass das Teil in den Lieferumfang gehört, wenn das Gehäuse schon die Möglichkeit bietet. Auch im Hinblick auf den Preis des Gehäuses, wäre dies schön.
    Worüber das Gehäuse nicht verfügt ist ein Reset Knopf. ...just saying. Ich hoffe nicht, dass der so häufig nötig sein wird, wie zuletzt bei meinem Vorgängersystem.

    Zusätzlich Möglichkeiten der Kühlung:
    Oben/Top sind zusätzlich 2x 140-mm- oder 3x 120-mm-Lüfter einbaubar.
    Für Wasserkühlungen ist der Einbau in der Front und Oben für einen 360mm-Radiator/en oder 280mm-Radiator/en möglich. Hinten findet noch ein 120mm Radiator Platz um z.B. eine Grafikkarte zu kühlen.
    In der Front ist zudem ausreichend Platz für ein Push und Pull Setup der Wasserkühlung, oben und hinten „nur“ Push oder Pull. Dabei bleibt im oberen Bereich ausreichend Abstand zum Board, sodass der Einbau von höheren Arbeitsspeicher Riegeln möglich ist, ohne das Lüfter und Radiator diesen einschränkt.


    Design
    Das Gehäuse ist auf meinen Wunsch hin in schwarz geliefert worden. Durch die schwarz matte Oberfläche reflektiert bzw. spiegelt nichts und macht insgesamt einen unempfindlichen Eindruck. Dies sagt mir deutlich mehr zu als hoch Glanz, der meistens empfindlicher für Kratzer und Fingerabdrücke ist. Das Design ist eher schlicht gehalten, mit scharfen Kanten und geraden Oberflächen. Eine Gehäuse Seite besteht aus Tempered Glas und ermöglicht einen Blick auf die Komponenten im inneren des Gehäuses. Dadurch kommen die von den RGB beleuchteten Komponenten gut zur Geltung.
    Die Front und der Deckel sind komplett geschlossen und verbergen somit die Gehäuselüfter. Seitlich, entlang der vorderen und der oberen Seitenkante ist das Material gelocht, wodurch die Luft angesaugt bzw. ausgestoßen wird. Auf den ersten Blick sieht das für den Luftstrom ausreichend aus. Diese seitlich entlanglaufenden Lufteinlässe, passen sehr gut zu dem Schlichten gesamt Bild des Gehäuses.
    Durch das Kabelmanagement und die vertikale Zierleiste/Kabelabdeckung sieht bei verbauten Komponenten, im inneren alles sehr aufgeräumt und sauber aus. Das Netzteil befindet sich unten im Gehäuse und wird hinter der Netzteilabdeckung verborgen.


    Verarbeitung
    Grundsätzlich macht das Gehäuse einen soliden und hochwertigen Eindruck. Dies wird nochmal durch das Gewicht rund 12kg unterstrichen. Der DHL Zusteller hatte aufgrund des Gewichts und der Original Verpackung angenommen, es handle sich um einen kompletten PC. 
    Von Vorteil sind die relativ einfach zu erreichenden Staubfilter in der Front. Bei meinem Vorgänger musste ich dafür die Frontabdeckung komplett abschrauben, hier wird mit einem kräftigen Ruck die Abdeckung abgezogen und man erreicht die Staubfilter bequem und einfach. Wichtig für regelmäßige Wartung!
    Die wichtigsten Gehäuseschrauben sind dicke „Daumenschrauben“ und sollen eine Montage ohne Schraubendreher ermöglichen. Gerade in der ersten Zeit sind diese etwas schwergängig, ich habe einen Schraubendreher zur Hilfe genommen.
    Die gleiche Art von Schraube dient zur Befestigung der Glas Scheibe. Das finde ich etwas umständlich, gerade wenn man in der ersten Zeit öfter an die verbauten Komponenten muss, wünscht man sich eine einfachere Lösung. Grundsätzlich sitzt die geschlossene und fest verschraubte Scheibe aber sicher und fest. Dies ist die Hauptsache.


    Mein neues System, das frisch in das NZXT H710i verbaut ist:
    AMD Ryzen 3700x
    MSI Gaming Edge
    2x 8GB DDR4 3600
    EVGA GTX 1080 hybrid
    Bequiet Pure Power 630W
    Zur CPU Kühlung habe ich mir eine NZXT Kraken X62 dazu bestellt.


    Montage
    Die Installation des Mainboards ist aufgrund des Platzangebot sicher und komfortabel. Grundsätzlich sind alle weiteren Komponenten auch nach Einbau des Mainboards gut einzurichten und zu erreichen. Allerdings kann ich nur empfehlen die im Gehäuse verlaufende Kabelblende für die Montage raus zu nehmen. Das hinter der Blende sitzende Smart Device ist mit montierter Blende schwierig zu erreichen, vor allem wenn Mainboard und Arbeitsspeicher installiert sind.
    Durch das wirklich gut durchdachte Kabelmanagement auf der Rückseite der Mainboardplatte gestaltet sich die Verkabelung der einzelnen Teile und Komponenten sehr einfach und intuitiv findet jedes Kabel seinen Weg.
    Durch den abnehmbaren Deckel, lassen sich relativ einfach Gehäuselüfter oder Wasserkühlungen Montieren. Diese werden auf einem herausnehmbaren Rahmen befestigt. Der Rahmen mit den montierten Teilen wird anschließend wieder zurück in das Gehäuse gelegt und verschraubt. Simpel.
    Die vorinstallierten Gehäuselüfter in der Front habe ich dort belassen. Die drei 120mm Lüfter, gesteuert über das Smart Device, saugen frische Luft in das Gehäuse.
    Den Kraken X62, mein CPU Kühler mit seinen zwei 140mm Lüftern, habe ich oben über dem Mainboard montiert. Dieser dient dort als exhaust. Die Lüfter werden allerdings nicht über das Smart Device angeschlossen, dennoch kann die Software darauf zugreifen.
    Die verbaute Grafikkarte EVGA GTX 1080 ist eine Hybrid Karte. Sie verfügt über einen Blow-Kühler und einen 120mm Radiator. Den Radiator habe ich hinten montiert, ebenfalls als exhaust. Gesteuert wird der Lüfter über die Graka, das Mainboard oder das Smart Device.
    Außerdem gut zu montieren sind die SSD Halterungen. Diese werden auf der Rückseite Mainboardplatte angeschraubt oder überall auf der Netzteilabdeckung fest geklemmt.

    H710i installiertes MB.jpg H710i Kabelmanagement.jpg

    Kühleigenschaften
    Hierauf war ich im Vorfeld wirklich sehr gespannt!
    Zwar habe ich mein System in keinem anderen Gehäuse getestet aber mit diesem Gehäuse bieten sich einem die unterschiedlichsten Möglichkeiten Lüfter und Radiatoren zu montieren und zu steuern.

    Getestet habe ich das ganze Setup mit Blick auf möglichst niedrige CPU sowie GPU Temperaturen, bei einem akzeptablem Geräuschpegel.
    Es empfiehlt sich die Grundeinstellung zu regulieren und anzupassen. In der Grundeinstellung liefen mir die Lüfter vor allem im Idle zu hoch.
    Die Lüfter in der Front drehen bei meinem Setup zur Zeit recht hoch. Möglichst viel der Luft soll schließlich gezielt durch die in der Front sitzenden Staubfilter in das Gehäuse, um dieses vor Staub zu schützen. Diese Lüfter sind am Smart Device angeschlossen und werden über die NZXT Software Cam gesteuert.
    Ebenfalls lässt sich über die Software der Kraken X62 steuern. Sowohl Pumpe als auch Lüfter lassen sich dort bequem regulieren.
    Außerdem habe ich den Lüfter der Grafikkarte dort angeschlossen, damit ich den ebenfalls über die Software von NZXT ansteuern kann.
    Unter Leistung komme ich mit diesem Setup auf Temperaturen von
    CPU 60°C
    GPU 50°C
    Der Blower der Grafikkarte springt nur an, wenn die Karte tatsächlich mal ins Schwitzen kommt, was durch meine Einstellung des Lüfters bisher noch nicht vorgekommen ist.
    Sicher werde ich in Zukunft noch etwas an den Lüfterkurven testen und einstellen um den Geräuschpegel unter Last noch etwas zu minimieren, vorerst bin ich mit den Ergebnissen aber sehr zufrieden.
    Auch gut, fand ich die Erkenntnis, dass bei geöffneter Front kein großer Temperatur unterschied fest zu stellen ist. Dies bedeutet, dass die Gehäuselüfter in der Front, bei geschlossener Abdeckung, ausreichend Luft in das Gehäuse befördern können.


    Leistung
    (Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich)
    Zu der Haltbarkeit kann ich nach so kurzer Zeit noch nicht viel sagen.
    Im Vergleich zu meinem vorherigen Gehäuse bietet es vor allem ausreichend Platz!
    Die Luftfilter sind relativ einfach zu erreichen. Das reißen an den Abdeckungen kann ggf. zu kurzer Lebensdauer des Kunststoffs führen. Hier wäre eine andere Lösung, z.B. Magnete oder eine leicht gängigere Steckverbindung schön gewesen. Grundsätzlich macht das Produkt aber einen stabilen und hochwertigen Eindruck.
    Durch die Größe des Gehäuses ist ein guter Luftstrom gegeben. Die Luft scheint nicht groß zu verwirbeln und kommt dort an, wo sie gebraucht wird. In meinem Fall direkt an den Lüftern der Radiatoren. Von dort aus wird sie auch direkt wieder aus dem Gehäuse befördert… Auch unter Last ist eine gute Kühlleistung gegeben.


    Preis-/Leistungsverhältnis
    Ca. 170-180¤ ist eine Stange Geld für ein Gehäuse. Außerhalb der Aktion Testers Keepers hätte ich mich vermutlich nach einem Produkt für 100 bis max. 120¤ umgeschaut und wäre wahrscheinlich harte Kompromisse eingegangen.

    Grundsätzlich hat mich das Gehäuse aber definitiv überzeugt. Es bietet mir genau die Vorteile und Möglichkeiten, die ich im Vorfeld gesucht habe. Darüber hinaus bietet es noch ein paar Extras, die ich eher als kleinen Luxus bezeichnen würde.
    So ist zum Beispiel die Lüfter Steuerung „nice to have“. Wenn einmal eingestellt, tut sie was sie soll und bietet die Möglichkeit die Lüfterkurven anzupassen. Hier zu nennen ist auch die RGB Beleuchtung, diese rundet das Gesamtbild ab und bietet Anlass für Spielereien.
    Ebenfalls nett ist der USB Typ C Anschluss. Mit dem und dem richtigen Mainboard ist man „Zukunftssicher“.

    Positiv:
    + durchdachtes Kabelmanagement (es lassen sich alle Kabel großartig verstecken) einfacher
    + fortschrittliche USB Anschlüsse
    + großzügiges Platzangebot
    + gute Verarbeitung Design
    + tolles Design
    + RGB Beleuchtung
    + verschiedenste Lüfter und Kühlungs Setups möglich
    + Lüftersteuerung via Smart Device
    + flexibel positionierbare SSD Halterungen

    eher Negativ:
    - keine Kabelverbindung zur vertikalen Montage der Grafikkarte enthalten
    - kein Reset Knopf
    - Preis

    Da ich mein inzwischen 10 Jahre alte System komplett überholen wollte, war ich für das neue System auf der Suche nach einem Gehäuse, das mir zum einen möglichst viele Optionen zur Belüftung bietet, ein gutes Platzangebot aufweist und zusätzlich noch gut aussieht. Wichtig waren mir außerdem die leicht zu erreichenden Staubfilter sowie ein modernes Kabelmanagement.
    Mit diesem Gehäuse werden meine Vorstellungen komplett erfüllt.
    Wer zudem noch ein Gehäuse sucht, in das er auch noch in den kommenden Jahren seine Hardware verbauen kann, ist mit diesem Gehäuse auf der sicheren Seite. Hierfür spricht der USB 3.2. Gen 2 USB Anschluss an der Front. Zudem wird einem neben dem Smart Device und der RGB Beleuchtung auch ein wenig Luxus geboten, was dann auch den Preis des Gehäuses rechtfertigt.

    H710i ohne Scheibe.jpg H710i Scheibe.jpg

  16. #16

    Standard

    IMG-20191029-WA0008.jpgIMG_20191029_170916.jpgIMG_20191029_170916.jpgIMG_20191029_170916.jpgIMG_20191029_170916.jpgDesign & Verarbeitung:
    Das NZXT H710 kommt in meinem Fall in einem sehr modernen schwarz/weiß-Mix und einem großen Sichtfenster. Front und Oberseite setzen auf eine durchgehend weiße Oberfläche, welche nur durch den I/O-Bereich und das Herstellerlogo unterbrochen werden. Die Zu- und Abluft wird durch das NZXT-typische Gitterdesign an den Seiten gewährleistet. Im inneren sorgt ein vertikaler, weißer Bügel für den Akzent. Besonders die gute Oberfläche der weißen Elemente sticht hervor, lediglich die schwarzen Nieten zeigen Lackabplatzer auf. Leider sieht man durch die Netzleilabdeckung relativ gut die Kabel und das Netzteil untendrunter und an einigen Stellen kann man ganz durch das Case hindurchschauen. Stehen tut das ganze auf Gummifüßen, was die Vibrationen des Gehäuses etwas einschränkt. Leider ist das auch die einzige Maßnahme die zur Geräuschoptimierung getroffen wurde, da die HDDs nicht entkoppelt sind und das rechte Seitenteil über keine Dämmung verfügt. Die Glasscheibe ist an den Rändern mit einem schwarzen Rand versehen.

    Lieferumfang:
    Das Gehäuse kommt mit vorinstallierten 120mm-Lüftern in der Front, sowie einem 140mm-Lüftern hinten, diese sind leider jedoch keine PWM-Lüfter. Anbei findet man das Montagezubehör, welches alle benötigten Schrauben beinhaltet und eine Anleitung über die die meisten hinweg sehen können. Zudem liegt noch ein Audio-Splitter-Kabel bei, welches den 3,5mm Klinkenstecker im I/O-Bereich in separat geteilte Lautsprecher- und Mikrofonanschlüsse aufteilt.

    Das H710 weist Maße von 23 cm in der Breite, 51,6 cm in der Höhe und 49,4 in Tiefe.

    Ausstattung:
    Neben dem Hauptschalter findet man im I/O-Bereich zwei USB Typ A (3.1 Gen 2), ein USB Typ C (3.1 Gen 1) sowie der 3,5mm Klinkeanschluss.

    Verbauen lassen sich alle gängigen Mainboards bis hin zu 272mm EATX, sowie die meisten Netzteile. Es passen Grafikkarten bis zu einer Länge von 413mm und CPU Kühler bis 185mm.

    SSDs lassen sich sehr flexibel verbauen. Es stehen zwei Halterungen auf der Rückseite des Mainboards zur Verfügung, zudem lassen sich zwei weitere frei auf der Netzteilabdenkung platzieren sowie eine sichtbar vor dem Glasfenster.
    Anders sieht es beim Einbau von HDDs aus. da bietet sich der Festplattenkäfig unter Der Netzteilabdeckung an, welcher Platz für zwei 3,5 Zoll Laufwerke aufweist die leider nicht entkoppelt sind. Dafür lässt er sich frei über die Schienen auf der Unterseite verschieben.

    Das H710 bietet Platz für bis zu 7 Lüftern. Hinten ein 120/140mm Lüfter; oben und vorne entweder jeweils drei 120mm oder zwei 140mm Lüfter. Somit bekommt man wie in meinem Fall maximal fünf 140mm Lüfter unter, wenn man nur auf diese setzen möchte - was ich für so ein großes Case für zu wenig erachte. Die Lüfter An der Vorderseite sowie der des Netzteils sind mit Staubfiltern ausgestattet.
    Für Radiatoren bietet sich die Oberseite des Cases an da hier oberhalb des Montagerahmen der Lüfter noch Platz für einen 30mm Radiator zur Verfügung steht. Vorne bietet sich aufgrund der Aussparung in der Netzteilabdeckng auch Platz für breitere Radiatoren oder für Push/Pull-Betrieb. Gerade AIO-Wasserkühlungen wie die Hauseigene Kraken sehe ich als sehr Empfehlenswert für dieses Gehäuse da ich Probleme hatte meine AGB-Pumpenkombination unterzubringen.

    Montage:
    Die Seitenteil werden unten eingesteckt und oben verriegelt. Das rechte kann doch einen Quick-Release-Schalter leicht geöffnet werden, das Glasfenster wird durch eine Daumenschraube fixiert.
    Das Oberteil lässt sich mit etwas Kraft entfernen, wobei die I/O-Anschlüsse nicht berücksichtigt werden müssen, da diese unter der Abdeckung fixiert sind. Ebenso ist die Front zu entfernen.
    Während dem Einbau ist mir der Platz hinter dem Backpanel negativ aufgefallen, mit langem Frust beim Verlegen der Kabel ist ein herkömmliches System durchaus zu realisieren. Wer jedoch mehrere Festplatten, eine Custom-Wasserkühlung, RGB-Steifen oder gesleevte Kabelverlänerungen verbauen möchte wird sehr zu Kämpfen haben. Überall im Gehäuse sind Metallklammern sowie Klettverschlüsse zur Verlegung der Kabel verteilt. Es sind Kabelkanäle vorgegeben, welche dafür sorgen, das keine Kabel in den sichtbaren Bereich geraten, jedoch fallen diese viel zu klein aus um das 24-Pin-ATX-Kabel zu verlegen. Gerade wer sich ein Gehäuse in diesem Preisrahmen zulegt würde sicherlich mehr Platz benötigen, ich hoffe sehr das ein Nachfolger dieses Problem angeht. Der weiße Bügel lässt sich für die Montage leicht entfernen jedoch kann nicht komplett auf ihn verzichtet werden, da er Öffnungen der Kabelduchführung abdeckt. Zum verlegen der Lüfterkabel stehen kleine Nasen die denen als Führung dienen sollen.
    Für SSDs liegen Brackets im Lieferumfang bei, die sich auf Der Netzteilabdenkung durch die Löcher frei platzieren lassen. Das Kabel für Den Ein- Austasteter ist als einiger Stecker zusammengefasst, falls dieser nicht passen sollte liegt ein Splitter bei.
    Die Halterung der oberen Lüfter lässt dich leicht durch zwei Daumenschrauben entfernen, sehr positiv ist mir aufgefallen ist das hier Aussparungen für Radiatoranschlüsse sind.

    Pflege:
    Sorgen mach ich mir um die weiße Lackierung Da diese mit der Zeit gelblich werden könnte, vor allem bei den Plastikteilen wie dem Einschalter wird dies nicht zu verhindern sein. Die Reinigung des Gehäuses ist sehr schwer zu realisierten, da hierfür das innere zu verwinkelt und schwer zu erreichen ist. Ebenfalls machen mir die Klipse der Front Sorgen, da diese nach einigen Malen sicher an ihrer Haltekraft verlieren werden, doch man muss diese zur Säuberung des Staubfilters abnehmen.


    Preis:
    Momentan ist das H710 bei den meisten Händlern für 140¤ zu haben.
    In meinen Augen ist dieser Preis absolut gerechtfertigt da vergleichbare Gehäuse meist teurer.
    Leider bieten diese meist auch mehr Platz, bessere Dämmung sowie die Option die Grafikkarte vertikal zu montierten. In der Hinsicht muss NZXT eindeutig nochmal nachlegen

    Fazit:
    Das NZXT H710 spricht eindeutig die Designsprache der restlichen Produkte der Marke.
    Ich spüre eindeutig eine Verbesserung der Qualität was die Gehäuse von NZXT angeht, jedoch sind sie noch nicht ganz auf dem Level von bequiet oder Fractal Design. Wir haben es hier mit einem grundsolidem Gehäuse zu tun, welches einige interessante Features bietet, doch von diesen hätte ich mir mehr Gewünscht. Gerade was den Platz für das Kabelmanagement angeht enttäuscht das Case doch sehr. Liebhaber eines solchen Designs werden hier absolut auf ihre Kosten kommen.

    Vielen Dank fürs Lesen und herzliches Dankeschön an Mindfactory für die Zusendung.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  17. #17

    Standard Produkttest NZXT H510 Weiß

    Produkttest NZXT H510 Weiß
    Ich durfte das NZXT H510 Gehäuse in Weiß auf Grund einer erfolgreichen Teilnahme an der Testers Keepers Aktion mit NZXT testen. Nachdem die erste Freude über den Gewinn abgeklungen war, ging es ans Eingemachte, einen Testbericht schreiben! Dieser orientiert sich an den Vorgaben von Mindfactory und wird sich mit folgenden Kriterien auseinandersetzen:
    • Lieferung
    • Design/Verarbeitung
    • Montage
    • Kompatibilität
    • Kühleigenschaft
    • Leistung
    • Preis-/Leistungsverhältnis
    • Haltbarkeit und Vergleich zu ähnlichen Produkten
    Lieferung: Diese gestaltet sich als etwas problematisch, da ich die ersten Tage der Lieferung leider nie zuhause anwesend sein konnte. Nachdem das Paket dann aber den Weg zu meinem Nachbarn gefunden hatte, konnte ich es dann auch endlich mein Eigen nennen und das Gehäuse ausgiebig testen. Das Gehäuse wurde im originalen Karton geliefert und kam auch unbeschadet bei mir an. Im Paket enthalten war das Gehäuse und nach einigem suchen fand ich dann auch die Anleitung, welche in einer kleinen Box im HDD Slot im inneren des Gehäuses steckte. Nebenbei wurden auch noch eine Vielzahl an Kabelbindern, extra Schrauben und einigen Kabeln (dazu später mehr) mitgeliefert.
    Design/Verarbeitung: Das Design des NZXT H510 Gehäuses hat mir sehr gut gefallen. Schon beim ersten öffnen des Kartons war ich auf Anhieb begeistert. Die meisten Gehäuse besitzen ja eher die Farbe schwarz, weswegen ich mich sehr über die weiße Farbe gefreut habe. Diese passt sich sehr gut meinem anderen Interieur in meinem Zimmer an. Besonderes Highlight ist aber natürlich die Glas Seite. Diese lässt sich bei der Montage auch ganz leicht entfernen und ist ein super Blickfang. Das innere des Gehäuses erstrahlt im Kontrast zum Äußeren in schwarz jedoch mit einem Besonderem Hingucker. Eine dünne Metallplatte im inneren des Gehäuses, welches der Kabelabdeckung dient, ist weiterhin in weiß gehalten. Dies lässt den Innenraum besonderes stylisch und modern aussehen. Und nützlich ist sie natürlich auch noch. Das Gehäuse fällt durch gezielte Schlichtheit auf. So ist die Front in komplette weiß gehalten, nur durchbrochen von dem NZXT Logo. Dieses ist jedoch auch in weiß gehalten und fällt deswegen kaum auf. Der Powerbutton und weitere Anschlüsse befinden sich auf der Oberseite des Gehäuses, was mir persönlich sehr gut gefällt. Auch von der Verarbeitung bin ich mehr als überzeugt worden. Alles wirkt sehr hochwertig und man merkt, dass viele Vorüberlegungen in die Konstruktion dieses Gehäuses geflossen sind. Alles wirkt sehr stabil und hochwertig.
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    Montage: Ein sehr wichtiger Punkt bei einem Gehäuse. Passen alle Teile vernünftig rein, wie und wo kann ich meine Kabel verlegen und wie aufwendig und kompliziert ist die Montage. Alles wichtige Fragen auf die mir das NZXT H510 überraschende Antworten geliefert hat. Vorweg: Die Montage war wirklich super leicht! Erleichtert wurde diese durch den sehr intelligenten Aufbau des Inneren des Gehäuses. Dieses hat bereits vorgefertigte Kanäle, mit Vorgaben welche Kabel wo längslaufen sollten. Das sorgt schnell für viel Klarheit und Übersicht im Gehäuse. Besonders gefallen hat mir dabei das System für die Speichermedien. So kann man bis zu zwei SSD Karten und sogar drei HDD Karten im Rechner unterbringen. Diese schraubt man jeweils an einen Rahmen fest, welchen man vorher aus dem Gehäuse lösen muss. Dadurch kann man die SSD Karten sehr Platzsparen im Gehäuse unterbringen. Die HDD Festplatten befestigt man ebenfalls in einem solchen Rahmen, der im unteren Bereich des Rechners zu finden ist. Dieses muss vorher jedoch von vier Schrauben, welche sich auf der Unterseite des Rechners befinden, gelöst werden. Nach ein wenig Fummel Arbeit sitzen dann aber schnell alle Festplatten an der richtigen Stelle. Für die Verbindung der Front-Panel Anschlüsse an das Mainboard liefert NZXT auch einen Zwischenkabel mit, um das Anschließen der Kabel an ältere Mainboards zu gewährleisten. Insgesamt fiel mir die Montage recht leicht und das Gehäuse konnte dabei weitere Pluspunkte sammeln.
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    Komptabilität: Das Gehäuse verfügt man neben dem Power Button über einen USB 3.1 Anschluss und einen USB-C Anschluss. Diese sind wie bereits beschrieben auf der Oberseite des Gehäuses zu finden. Und natürlich gibt es auch noch einen Audioausgang für seine Kopfhörer. Für alle Freunde der Gaming community liefert NZXT aber auch noch ein Kopfhörer Split Kabel mit, damit man Problemlos sein Headset anschließen kann. Auch im inneren des Gehäuses ist für jeden Spaß ein Plätzchen zu finden. So kann man sich nach Lust und Laune bei der Zusammenstellung seines Rechners austoben.
    Kühleigenschaft: Das NZXT H510 Gehäuse verfügt über zwei vorinstallierte Lüfter. Diese befinden sich einmal auf der Rückseite und einmal auf der Oberseite des Gehäuses. Sie sind strategisch klug direkt über dem Mainboard angebracht und sorgen für einen guten Luftaustausch im Inneren des Gehäuses. Bis jetzt wurde das Äußere meines Rechners nie merklich wärmer, was ich bereits als einen Erfolg abstempeln kann. Für einen geregelten Austausch der Luft sorgen weitere Lüftungslöcher, welche im gesamten Gehäuse verteilt sind. Diese sind mit einem Staubfilter ausgestatte, um zu große Verschmutzung zu verhindern. Da muss man jedoch eine längere Laufzeit abwarten, um diese final bewerten zu können.
    Leistung: Diese fällt beim NZXT H510 super aus. Alles läuft wie es sein soll! Die Lüfter im Gehäuse sorgen dafür, dass nichts überhitzt und der Rechner immer seine beste Leistung abrufen kann. Die Anschlüsse entsprechen den heutigen Bedürfnissen und sollte auch dabei niemanden unzufrieden zurücklassen.
    Preis-/Leistungsverhältnis: Im Mindfactory Store kann man das Gehäuse momentan für 77,17¤ erwerben. Damit befindet sich das Gehäuse im mittleren Preissegment. Nach einigen Tagen zusammen mit dem Gehäuse kann ich dazu nur sagen, dass das Gehäuse jeden Cent wert ist. Das tolle Design, die super Verarbeitung und vor allem die optimale Kühleigenschaft rechtfertigen den Preis. Im höheren Preissegment befinden sich oftmals auch vorinstallierte LEDs, welche ich hier jedoch nicht vermisst habe.
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    Haltbarkeit und Vergleich zu ähnlichen Produkten: Nach der kurzen Testdauer kann ich noch nicht allzu viel über die Haltbarkeit aussagen. Das Gehäuse besitzt eine zwei Jahres Garantie, mit dem richtigen Umgang sollte das Gehäuse jedoch auch einige Jahre darüber hinaus einen guten Dienst leisten. Im Vergleich zu meinen vorigen Gehäusen, war das NZXT H510 das hochwertigste und mit Abstand beste Gehäuse. Besonders gut gefallen hat mir das Kabelmanagementsystem im Inneren.
    Fazit: Das NZXT H510 Gehäuse in weiß ist ein absolutes Highlight. Es wird mir und meiner Rechner noch viele Jahre Freude bereiten. Eine super Kühlleistung und ein tolles Design konnten mich komplett überzeugen!

  18. #18

    Standard Produkttest NZXT H710 schwarz

    Ich bedanke mich, dass ich das neue Gehäuse NZXT H710 testen durfte, welches mir im Rahmen von Mindfactory Testers Keepers zur Verfügung gestellt wurde.

    Erster Eindruck und Lieferumfang
    Das Gehäuse wird in einem recht großen Karton geliefert. Man hat den Eindruck, dass es sicher verpackt ist und durch den Versand nichts kaputt gehen sollte. Schon die Verpackung ist nett anzusehen, da der Karton auf der Außenseite mit den Spezifikationen des Gehäuses und Produktfotos in schwarz-weiß bedruckt ist. Im Karton selbst befindet sich natürlich das Gehäuse mit Zubehör. Zum Lieferumfang gehört löblicherweise Kabelbinder. Allerdings sind im Gehäuse auch Klettverschlüsse für das Kabelmanagement vorhanden (dazu später mehr). Da das Frontpanel des Gehäuses nur noch eine kombinierte Kopfhöhrer-/ Mikrofon-Klinkenbuchse besitzt, wird ein Y-Adapter mitgeliefert, um auch ein seperates Mikrofon zu nutzen zu können. Außerdem gibt es noch einen Stecker dazu, der die kleinen Kabel von der Gehäusefront (Power-Switch, HDD-Led,…) bündelt und es so einfacher macht die Verbindung mit dem Mainboard herzustellen.

    Design
    Das Gehäuse ist generell sehr schlicht gehalten und überzeugt durch Understatement. Optisch gibt es keine Spielereien. Sowohl die Front, als auch die Oberseite sind komplett glatt und luftundurchlässig. Dadurch, dass ich die schwarze Variante des Gehäuses habe, wirkt es noch unscheinbarer. Ich hätte mir zumindest ein paar Farbakzente gewünscht. Das Gehäuse gibt es aber auch in einer schwarz-roten Variante, welche mir vielleicht mehr zugesagt hätte. Allerdings lenkt das große Glasfenster den Fokus sowieso auf die Hardware im Gehäuse.
    Gut gefällt mir der breite Streifen, welcher von oben nach unten durch das Gehäuse verläuft und die Kabel etwas verschwinden lässt. Insgesamt kann man also sagen, dass es sich hier um ein eher unauffälliges Gehäuse handelt, welches aber sicher noch nach Jahren schön und zeitlos aussieht.

    Verarbeitung
    Die Verarbeitung ist sehr gelungen und erscheint dem Preis angemessen. An der ein oder anderen Stelle merkt man natürlich schon, dass es sich um teilweise dünnes Blech handelt. Die Schrauben lassen sich etwas schlecht eindrehen und bei meinem Modell waren auch manche Nieten auf der Rückseite des Gehäuses etwas schief und stellenweise blank statt schwarz.
    Man hat auch etwas Angst um die Plastiknasen der Gehäusefront, da man schon einige Kraft aufwenden muss um das Gehäuse vorne zu öffnen.
    Allerdings ist das meckern auf hohem Niveau und spielt im alltäglichen Betrieb eigentlich kaum eine Rolle.

    Ausstattung
    Das Gehäuse verfügt über allerlei nützliche Features. Gerade im Detail werden Unterschiede zu günstigeren Gehäusen deutlich sichtbar. Die Seitenteile des Gehäuses lassen sich wirklich sehr einfach öffnen. Die geschlossene Seite lässt sich per Knopfdruck öffnen, während das Glasteil mit nur einer Schraube befestigt ist, welche die einfache Entnahme des Glas- Seitenteils ermöglicht. Dies finde ich vor allem praktisch, wenn man mal schnell das Glas reinigen will, weil sich Fettabdrücke oder Staub auf dem Glas gesammelt haben.
    Im Gehäuse finden sich vielfältige Möglichkeiten zur Unterbringung einer Festplatte. Besonders gut gefallen mir die zwei abnehmbaren Halterungen auf dem Tunnel des Netzteils und die seitliche Halterung daran. Hier kann man die Hardware gut präsentieren, hat aber trotzdem die Möglichkeit die Halterungen abzunehmen, falls man sie nicht benötigt.
    Etwas spartanisch präsentiert sich das Gehäuse allerdings, wenn es um die Ausstattung mit Anschlüssen geht. Das Gehäuse hat zwei USB-Buchsen des Typs A und einen USB Typ C Anschluss. Generell finde ich es gut, dass man auch verstärkt auf Typ C setzt, aber das ist für mich noch lange kein Grund weniger Typ A Anschlüsse im Vergleich zum NZXT H700 bereit zu halten, denn aktuell ist die Verbreitung eben noch nicht so hoch. Deshalb stellt Typ C bestenfalls eine Ergänzung für mich dar. Auch eine kombinierte Klinkenbuchse gefällt mir nicht, da ich gerne ein externes Mikrofon nutze und Headsets nur bedingt in Frage kommen. Schön ist aber, dass dann wenigstens ein anständiger Adapter mitgeliefert wird.

    Montage
    Das Öffnen des Gehäuses ist besonders einfach und unkompliziert durch einen Knopfdruck möglich. Durch die Größe des Gehäuses hat man genug Platz zum Arbeiten und kann problemlos auch größere Komponenten unterbringen. Das Mainboard, Netzteil und Festplatte sind schnell montiert. Auf der rückwärtigen Seite sind Kabelkanäle mit extra Klettverschluss und Halterungen, welche die Kabel leicht bändigen. Falls man an der ein oder anderen Stelle noch Kabel zusammenfassen will ist dies kein Problem, da dem Gehäuse sogar Kabelbinder beiliegt. Leider sind die Kabelkanäle etwas klein und beim Schließen des Seitenteils dürfen keine dicken Kabelstränge im Weg sein, da der Platz zwischen Seitenteil und Rückwand hinter dem Mainboard echt knapp ist. Für den Einbau eines Radiators benötigt es einen beherzten Griff, um Front oder Oberseite abzunehmen. Jedes Mal wenn man die Lüfter reinigen will muss ebenfalls die Front ab, da der Staubschutz nicht einfach entnehmbar ist. Schon beim ersten Abnehmen des Gehäusedeckels ist eine Plastiknase etwas verbogen worden. Auf lange Sicht gesehen wird wohl die Funktion der Halterungen nicht gegeben sein. Ansonsten machte das Gehäuse aber einen stabilen Eindruck auf mich.

    Kühleigenschaften
    Das Gehäuse kommt mit drei 120mm Lüftern in der Front und einem 120mm Lüfter auf der Rückseite. Alternativ könnte man auch zwei 140mm Lüfter in der Front und einen 140mm Lüfter auf der Rückseite einbauen. Der Gehäusedeckel ermöglicht die gleichen Lüfterkombinationen wie die Front. So hätte man also auch zwei Plätze für einen 240mm oder 360mm Radiator.
    Die mitgelieferte Lüfter werden auch auf jeden Fall benötigt um die Hardware vernünftig zu kühlen, da die Luft ausschließlich über die seitlichen Gitter einströmen kann und nicht direkt von vorne. Ebenso wie die Front ist auch der Deckel undurchlässig und die Belüftungsöffnungen sind die seitlichen Gitter. Das Netzteil besitzt ganz klassisch einen eigenen Luftkreislauf am Gehäuseboden. Das Gehäuse kühlt insgesamt also ganz vernünftig, jedoch ist einfach bedingt durch die Bauform keine überragende Kühlleistung möglich.

    Preis- / Leistungsverhältnis
    Das Gehäuse ist kein Geheimtipp oder Preis-/ Leistungssieger, aber ich würde sagen, dass der Preis angemessen ist. In Relation zu anderen Gehäusen könnte die Preisgestaltung vielleicht noch etwas nach unten korrigiert werden. Vor allem auf den ersten Blick gesehen bietet dieses Gehäuse keine Besonderheiten. Allgemein passt der Look gut zu NZXT. Ich denke, dass dieses Gehäuse aber auch überhaupt nicht polarisieren und auffallen will, sondern dass die wahren Stärken dieses Gehäuses aus Haltbarkeit und Zeitlosigkeit bestehen.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  19. #19

    Standard

    Schon nach dem ersten Auspacken fällt auf, wie solide und gut das Gehäuse verbaut wurde.
    Das Gehäuse kommt in einem Karton wie man es von Gehäusen gewohnt ist. In einer Folie verpackt und an den Seiten durch Styropor Formen sicher verstaut. Die TG Glas Teile sind mit einer Folie bedeckt, so dass keine Kratzer entstehen können oder bei der Montage unnötigen Fingerabdrücke hängen bleiben. Die Bedienungsanleitung ist gut verständlich und liegt in einem extra Karton bei. Hier ein großes Lob an NZXT. Die beigelegten Schrauben befinden sich nach Art einzeln verpackt in extra Tüten. Ein Paar kleine Kabelbinder liegen auch bei. Die pulverbeschichtete Lackierung wirkt modern und hochwertig. Dazu kommen viele kleine und dezente Details im Inneren. Von außen sieht es eher schlicht aus, die Glasscheibe gibt das gewisse Etwas.
    Das Gehäuse wird mit einem umfangreichen Schrauben-Montage-Set geliefert, womit man jede Menge zusätzliche Lüfter anbringen kann.
    Auch Ersatzschrauben für Stand-Off oder für die PSU sind enthalten, wodurch nichts schief gehen sollte beim zusammen schrauben.
    Zudem werden 10 klassische Plastik-Kabelbinder mitgeliefert und 1 Headset-Adapter (für Mikro und Kopfhörer), da sich am Frontpanel nur ein Audio-Eingang befindet.
    Im Inneren des Cases befinden sich zudem noch vorinstallierte Stoff-Kabelbinder, aber dazu später mehr.
    Das Frontteil und Oberteil lassen sich bei mir sehr leicht entfernen was ich echt gut finde.
    Die beiden Seitenteile sitzen fest und lassen sich wirklich leicht abnehmen da die Glasseite eine Rändelschraube hat und kann man mit der Hand abdrehen, und die andere Seite was ich sehr gut finde, hat einfach nur einen Knopf den man drückt und das Seitenteil springt raus einfach prima einfach geht es nicht.
    Filter sind unten am Netzteil und aber auch sowie in der Front vorhanden und lassen sich gut herausziehen.
    Bei Front und Deckel sitzt nichts im Weg was den Luftstrom negativ beeinflussen würde auch sehr gut.
    Eine sehr hochwertiger Midi-Tower-Gehäuse mit Sichtfenster und LED Beleuchtung.
    Das Material ist aus Stahl, das ist auch der Grund warum das Midi Gehäuse so schwer ist, was ich nicht schlimm finde, so steht es auch stabil und fest.
    Das Gehäuse hat ein Sichtfenster aus gehärtetes Glas der sich per Schraube ganz leicht öffnen lässt.
    Die hintere Abdeckung lässt sich per Knopf auch super einfach öffnen, dahinter befindet sich das Kabelmanagement mit einigen Kanälen und ein paar Bändern für die Befestigung der vielen Kabel.
    Zu den Frontanschlüssen gehören 1x Audioklinke 3,5 mm, 2x USB-A und 1x USB-C Anschluss für Smartphones oder Tablets.
    Insgesamt mach das Gehäuse einen guten, und sehr schönen Eindruck.
    Insgesamt ist die Verarbeitung sehr gut, die Materialien machen einen wertigen Eindruck.
    Im Inneren setzt sich die Verarbeitungsqualität durch. Auch wenn die Schrauben extrem festgezogen sind, hat man kein Gefühl von "billig". Beigelegt sind noch einige Schrauben für die Montage der Komponenten. Die Anleitung ist ausreichend gut. Die beiden Lüfter sind von guter Qualität. Der Einbau des Mainboards war komplikationslos.
    Zwei Schlitten für 2,5" SSDs sind dabei, dazu noch ein Montage-Gehäuse für 3,5" Festplatte genug Platz also für mehrere Datenträger.
    Ich hatte absolut keine Probleme alles zu montieren. Es lässt sich so ziemlich alles ausbauen und gibt die Möglichkeit an alles sehr einfach ranzukommen. Mein Motherboard hat ohne Probleme reingepasst sowie auch meine Grafikkarte und mein Netzteil. Die Kabel lassen sich durch die guten Kabelmanagement Möglichkeiten einfach verlegen und halten auch in den einzelnen dafür vorgesehenen Kanälen. An der Oberseite könnte man noch Lüfter bzw. eine AIO (Wasserkühlung) installieren. Alles in allem gibt es nichts zu meckern und alles was das Herz begehrt passt ohne Probleme in dieses Gehäuse und die Montage ist sehr leicht durch das Gesamtdesign des Gehäuses.
    Im Inneren fallen direkt mehrere Installationsmöglichkeiten für 2,5" SSDs auf. Sowohl auf der Rückseite der Motherboard Platte, als auch im vorderen Bereich .
    Zudem ist ein HDD-Käfig am Boden des Cases verschraubt, welcher Platz für 2 HHDs bereitstellt.
    Im hinteren Teil des Gehäuses befindet sich ein vorinstallierter 140mm Lüfter und an der Front des Gehäuses 3 vorinstallierte 120mm Lüfter von NZXT, welche alle einen guten Eindruck machen.
    Diese kommen in schlichtem Schwarz und drängen sich so nicht sonderlich auf. Für meinen Geschmack wunderbar. Wer bunte Farben möchte, sollte diese gegebenenfalls durch RGB Varianten austauschen.
    Front- und Top-Platte des Gehäuses sind aufgesteckt und lassen sich mir genügend Druck ablösen. Unter der Top-Platte findet man nochmal Platz für 2-3 Lüfter, je nach Größe.
    Weiterhin fällt bei den PCIe Steckplätzen auf, dass von vornerein die Möglichkeit für eine vertikale GPU-Montage besteht. Ein dickes Plus dafür, da sonst meist zusätzliches Zubehör benötigt wird.
    Das PCIe Raiser Cable muss jedoch extra gekauft werden. Es ist nicht enthalten, was ich jedoch auch nicht erwarten würde.
    Die Rückseite der Motherboard-Platte bietet zahlreiche Möglichkeiten für ein gutes Kabelmanagement (Kabelkanäle, Kabelbinder, etc.). Dazu später ein Bild von meinem Build.
    Das Kabel-Management ist echt gelungen, die Beschreibung hätte etwas genauer sein können. Auf der Rückseite kann man wunderbar einige Kabel zusammenführen und in vorgefertigte "Verlegen-Bahnen" legen und fixieren. Die Glastür bzw. Seitentür wird mittels einem Schnapp-Mechanismus und einer Fixierschraube festgehalten.
    Insgesamt geht der Einbau leicht von der Hand, das Netzteil verschwindet unten im und für das Kabelmanagement lässt uns NZXT dadurch viel Platz.
    Das gute Kabelmanagement begünstigt zudem eine bessere Belüftung
    Auf der Unterseite gibt es einen herausziehbaren Staubfilter für den Lüfter des Netzteils. Entsprechende Filter sind auch für die Lüfter an der Vorderseite vorhanden.
    Mit integriert ist NZXTs neues Smart Device V2. Dieses bietet drei Anschlüsse für Lüfter und zwei Anschlüsse für RGB Geräte wie die Aer 2 Lüfter. Die Steuerung erfolgt über die CAM Software auf dem PC. In der neusten Version lassen sich auch die Telemetrie-Funktionen der Software deaktivieren.
    Also insgesamt sehr schönes und auch benutzerfreundliches Showcase, bietet trotz moderater Größe viel Platz und auch ausreichend Platz für das Kabelmanagement.
    Das 510i ist mit Abstand das schönste und hochwertigste Case was ich je besitzt habe. Auch vorher hatte ich NZXT Cases und war schon immer sehr zufrieden mit der Marke.
    Dieses Case setzt nochmal einen oben drauf. Das Design ist sehr modern und schön. Mit dem Smart device lassen sich RGB Komponenten wunderbar steuern. Ich konnte noch nie so einfach die
    Seitenteile eines Cases öffnen (mit Knopfdruck!) und die Montage lief auch super einfach. Selbst bei Problemen hilft der beiliegende Zettel aus.
    Natürlich lässt sich nach einer so kurzen Testdauer noch nicht viel über die Haltbarkeit sagen, ich werde aber an dieser Stelle mal ganz gewagt einige Prognosen aufstellen. Die sehr stabile Bauweise lassen die Vermutung zu, dass das Gehäuse problemlos die nächsten Jahre überstehen wird. Bei meinem letzten Gehäuse. Auch das Äußere wirkt sehr robust und widerstandfähig, und sollte sich wahrscheinlich auch nicht als kratzeranfällig beweisen. Insgesamt denke ich, dass dieses Gehäuse in der Lage ist mir viele Jahre gute Dienste zu leisten und auch mit technologischen Fortschritten mithalten kann.
    Das NZXT H510i ist meiner Meinung nach in einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis. Man bekommt für vergleichsweise kleines Geld ein Gehäuse, welches dank Echt Glas und bunten LEDs fantastisch aussieht und trotzdem einen minimalistischen Ansatz mitwirken lässt. Sehr toll sind die verschiedenen LED-Modi und auch die Lüfter Steuerung des Gehäuses, welche es erlaubt, die Lüfter aufs genaueste einzustellen, Profile zu erstellen und zu speichern und das Lautstärke-Kühlverhältnis optimiert.
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  20. #20

    Daumen hoch

    Design
    Das Gehäuse kommt in einem schlichten, unauffälligem Matt Schwarz. An der linken Seite und in der Front gibt es zwei große getönte Scheiben, die einem den Blick auf die Komponenten und Lüfter ermöglichen. Die Scheiben reichen von der Gehäuseoberseite bis zur Netzteiloberseite. Die rechte Seite ist geschlossen bis auf ein paar Luftlöcher an der Vorderseite, wodurch sich die Frontlüfter ihre Luft durch ein Staubfilter anziehen. Das schlichte Design geht auf der Oberseite in Form der IO Ports weiter. Dort findet man nämlich nur einen USB 3.1 TYP A, einen USB 3.1 TYP C, einen 3,5 klinke Stecker und den Power Button. Wer sein Headset ungerne im Motherboard einsteckt für den gibt es ein Erweiterungskabel für die Front. Platz für ein CD-Laufwerk oder Desweitern gibt es nicht.

    Verarbeitung
    Das Gehäuse macht schon beim Auspacken einen guten Eindruck. Das Mattschwarze Metall sieht sehr schön aus und hat keinerlei Unebenheiten oder Makel. Das Glas ist typischerweise mit einer Plastikfolie geschützt, welche sich gut abziehen lässt. Darunter kommt das getönte Glas mit sauber abgerundeten Kanten zum Vorschein.

    Montage
    Das Sitepanel ist unten aufgelegt und an der Oberseite mit zwei Noppen befestigt. Zusätzlich ist es mit nur einer Schraube fest gemacht, was das de/montieren deutlich erleichtert. Die Schraube ist durch ein L an der Scheibe befestigt, und zwar so, dass man sie nicht aus der Halterung herausdrehen kann, wodurch man sie nicht verlieren kann. Die andere Seite lässt sich vergleichsweise gut entfernen, ist aber mit zwei Schrauben befestigt. Auf der Rückseite kommt dann noch ein kleines Päckchen zum Vorschien mit allen Zubehörteilen, die man braucht um das Gehäuse nutzen können, unter anderem die diverse (Ersatz-)Schrauben, und die Bedienungsanleitung.

    Kompatibilität und Ausstattung
    Das Gehäuse bietet einem genug Platz für 2 SSDs und 2 HDD. Es gibt 7 waagerecht + 2 senkrecht angebrachte PCI Expansion Slots zum Abschrauben. Es muss also nichts abgebrochen werden. Das Gehäuse kommt mit 3 Vorinstallierten Lüftern, 2 Aer RGB 140mm hinter dem Frontglas und einem 120mm Lüfter im hinteren Teil. Zusätzlich dazu ist ein NZXT Control Hub eingebaut um die Lüfter und die Beleuchtung zu steuern. In das Gehäuse passen Mini-ITX, MicroATX und ATX Motherboards. Wenn man das Gehäuse um Lüfter erweitern will darf man nicht zu wählerisch sein. Es gibt einen Platz als Exhaustlüfter an der Oberseite im hinteren Teil. Wer dann noch Lüfter Übrig hat muss entweder vorinstallierte entfernen oder neue auf die Netzteilabdeckung schrauben.
    Das einbauen der Komponenten lief sehr einfach ab. Das Motherboard lässt sich einfach auf den neun vorinstallierenten Abstandhaltern platzieren und befestigen. Der mittlere Abstandhalter hat kein Gewinde, kann also nicht zum befestigen benutzt werden, dient aber super als Hilfe für das Platzieren. Wer alle neun schrauben benutzen will kann die Hilfe aber auch gegen die mitgelieferte austauschen. Für die Installation der Grafikkarte muss man zuerst die beiden Senkrechten PCI Abdeckungen entfernen um an die Schrauben für die waagerechten Abdeckungen dran zu kommen. Alle Abdeckungen sind geschraubt, man kann diese also bei neuer Hardware beliebig tausch und muss nichts abbrechen, was eventuell zu scharfen Kanten führt. Beim Einbau meiner 180mm Wasserkühlung für die CPU gab es auch keine Probleme das ausreichen platz zum Motherboard besteht, allerding muss man mit größeren Kühlern auf die Front ausweichen da im hinteren Teil nur platz für 120mm Lüfter ist.
    Die ersten Probleme gab es beim einbauen des Netzteils, da dieses nur mit 2 Schrauben befestigt werden kann, da die oberen Gewinde verdeckt sind. Dies ist aber nicht weiter schlimm da das Netzteil auf dem Unterboden aufliegt. Das nächste was mich ein wenig gestört hat ist der Halter für die Festplatte. Um diese
    Befestigen zu können muss man diesen erst einmal ausbauen, wofür der PC einmal auf den Kopf gedreht werden muss. Wenn man allerding nur eine Festplatte verbaut bleibt schön viel Platz um zu lange Kabel unter dem Halter zu verstecken.
    Das Kabelmanagement läuft leicht von der Hand. Durch die Aussparungen hat man schon Wege vorgegeben, in welchen man die Kabel nur noch verlegen und fest machen muss. Die vorinstallierten Kabel sind zudem schon sehr platzsparend verlegt. Und mit den beigelegten Kabelbindern und den vielen Anbindpunkten lässt sich auch der Rest der Kabel gut befestigen.
    Kühleigenschaften
    Die Kühlung klappt sehr gut, ich hatte beim Zocken keinerlei Probleme mit GPU oder CPU, die wegen zu hoher Temperatur anfangen langsamer zu werden. Die Lüfter lassen sich dank dem Hub und der NZXT CAM Software einfach steuern und anpassen. Man kann über das kleine benutzerfreundliche Programm die Beleuchtung der Zwei frontkühler und des LED Streifens steuern. Man kann verschiedene vorprogrammierte Einstellungen benutzen oder die Einzelnen Regionen mit eigenen Farben belegen. Die Frontlüfter besitzen Jeweils 8, der LED Streifen 10 Regionen. Über die Software lässt sich auch die Geschwindigkeit in Abhängigkeit von CPU/GPU Temperatur steuern. Wer die Lüfter lieber über das Bios vom Motherboard steuert muss diese vom Hub entfernen da sie so nicht im Motherboard gelistet sind.
    Einmal eingestellt laufen die Lüfter im Windowsbetrieb angenehm ruhig. Im Lastzustand werden sie dann deutlich lauter, geben aber abgesehen von Luftgeräuschen kein unangenehmes Fiepen, Surren o.Ä. von sich. Praktisch sind auch die Staubfilter die z.B. unter dem Netzteil und unter den Frontlüftern zu finden sind. Die Frontlüfter ziehen sich ihre kalte Luft über Öffnungen in der Rechen Seite und im Boden, man sollte den Computer also nicht ganz an die Wand stellen.
    Ich habe schon in meinem alten Gehäuse eine Enermax Wasserkühlung verwendet, welche ich für diesen umbau wiederverwendet habe. Der RGB Lüfter im Hinteren Teil ist also nicht mit dabei. Dafür gibt es einen Lüfter von NZXT, allerding ohne RGB.

    Fazit - Preis-/Leistung
    Wenn man sich das NZXT H510 Elite bestellt bekommt man ein gut verarbeitetes Gehäuse mit zwei vorinstallierten 140mm RGB Lüfter, einem Fan-Controller und zwei großen Glasscheiben. Das Gehäuse bietet genügend Platz für jegliches Kabelmanagement, große Grafikkarten in verschiedenen Positionen, eine Wasserkühlung und genug Plätze für Festplatten für den Normalverbraucher. Das Gehäuse ist fällt unter die etwas größeren Gehäuse und ist dank den zwei Glasplatten ein echter Hingucker. Wer ein cleanes Gehäuse such um es sich etwa auf oder neben den Schreibtisch zu stellen ist hier genau richtig. Das Matte Schwarz des Gehäuses sieht zusammen mit der ausgiebigen, aber nicht aufdringlichen, RGB Beleuchtung, welche frei steuerbar ist, super aus. Der Preis ist meiner Meinung nach auch gerechtfertigt, da die Lüfter und der Controller alleine knapp 80¤ kosten.
    Ich empfehle da Gehäuse allen die ein etwas größeres Gehäuse suchen, welches man sich dank der guten Verarbeitungsqualität auch gerne neben den Bildschirm stellt. Außerdem hat man immer die Möglichkeit für ein Upgrade auf Wasserkühlung, da auch hierfür genug Platz ist.

    Meine Komponenten:
    Ryzen 5 2600
    Enermax 180mm Wasserkühlung
    MSI Carbon Pro Ac
    Samsung SSD
    2 TB WD HDD
    AMD RX 590
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  21. #21

    Lächeln PC Gehäuse NZXT H710i schwarz

    PC Gehäuse NZXT H710i schwarz

    Die Lieferung und die Verpackung: Die Lieferung war wie bereits von Mindfactory gewohnt sehr schnell und ohne Probleme über den Versandpartner DHL. Das Gehäuse wurde im Original Karton geliefert und war sehr sicher, robust und gut mit Styropor an den Seiten verpackt das keine Schäden entstehen.

    Der Lieferumfang: Der Lieferumfang beinhaltet eine sehr große detaillierte Anleitung in so gut wie allen Sprachen, einigen Kabelbindern, Netzteil sowie Mainboard und auch allgemein Gehäuseschrauben und natürlich das Gehäuse wo schon einiges vorinstalliert ist wozu ich dann später mehr Stellung nehme.

    Erster Eindruck: Beim Auspacken des Gehäuses stellte ich schon ein sehr robustes und großes Gehäuse mit viel Platz fest. Die Qualität hat mich direkt überzeugt im Vergleich zu meinem alten Gehäuse.

    Ausstattung/Kompatibilität:
    Von der Ausstattung her ist hier so gut wie alles vorhanden. Die Höhe des Gehäuses beträgt 516mm, die Breite 230mm und die Länge 494mm. Damit sollte man auch überhaupt keine Probleme mit riesigen CPU Kühlern wie ein Noctu NH D15 etc. haben da die maximale Kühlerhöhe 185mm beträgt. Für die Festplatten gibt es 2x 3,5 Zoll, 2x 3.5/2.5 Zoll und 5x 2.5 Zoll. Gehäuselüfter der Marke und Modell Aer F120/140 sind bereits vier Stück vorinstalliert, drei 120mm vorne und ein 140mm hinten. Austauschbar vorne gegen zwei 140mm und hinten durch einen 120mm. Von der Mainboard Kompatibilität her passen ATX, mATX sowie mITX Mainboards rein. Bei den Frontanschlüssen gibt es 1x einen Kopfhöreranschluss, zwei Mal einen USB 3.0 Anschluss und sogar 1-mal einen USB 3.1 Typ C Anschluss. Es ist ein Sichtfenster aus Tempered/gehärtetem Hartglas verbaut, das über eine Schraube befestigt ist. Die andere Seite wird einfach über einen Schalter gelöst und auch wieder befestigt (keine Schrauben) was das Kabelmanagement sehr komfortabel macht. Das Seitenteil ohne Fenster ist die Kabelmanagement Seite, die auch sehr viel Platz bietet. Ich hatte mit dem Kabelmanagement gar keine Probleme. Es sind bereits auch schon Kabelbinder „vorinstalliert“ Es ist auch eine integrierte Lüftersteuerung vorhanden – Smartdevice v2 womit man auch die RGB Steuerung steuern kann über die Software, auch was die RGB LED Strips angeht. Es sind 2 RGB LED Strips verbaut. Ein RGB-Header ist natürlich auch vorhanden, um die RGB LED Strips zu steuern bzw. das überhaupt RGB funktioniert. Die Staubfilter befinden sich unter dem Gehäuse, einmal für das Netzteil und einmal für die Gehäuselüfter. Es ist sogar eine vertikale Grafikkartenhalterung vorinstalliert. Das heißt dass man die Grafikkarte vertikal anstatt horizontal aufstellen kann was natürlich viel besser aussieht. Das Kabel war aber leider nicht vorhanden und deshalb konnte ich das nicht testen/nutzen, da müsste ich erst mal eins kaufen. Man kann auch die Gehäuseteile vorne sowie oben komplett entfernen/öffnen (zwecks Wasserkühlungen und Staubfilter usw.) ein SSD Platz ist auch direkt bei der vorderen Seite beim Sichtfenster vorhanden.

    Kühleigenschaften/Gehäuse Airflow: Die Kühleigenschaften des Gehäuses sind hervorragend. Der Airflow ist auch top. Wie schon bereits gesagt passt hier so ziemlich der größte CPU Kühler – der Noctua NH D15 ohne Probleme rein da hier wirklich Platz ohne Ende ist. Das gleiche gilt auch für die Wasserkühlung – 2x 280mm/360mm Radiatoren sind möglich. Damit kann man so gut wie alles ohne Probleme gut und leise kühlen. Vorne sind ja schon drei 120mm Gehäuselüfter vorinstalliert, die die Wärme nach hinten tragen und hinten ein großer 140mm Gehäuselüfter, der die Wärme dann aus dem Gehäuse bläst. Je nachdem welcher CPU Kühler/Wasserkühlung verbaut ist wird das ganze noch mehr optimiert. Hier staut sich keine Wärme an durch das sehr große Gehäuse + perfekt möglichen Kabelmanagement. Ich habe im Leerlauf alle Lüfter deaktiviert, so dass mein PC wirklich überhaupt kein Ton von sich gibt und bin bei gerade mal 40C°. Was das Gaming/bei Last angeht ist das natürlich sehr stark individuell, beim Gaming spielt die Lautstärke für mich keine Rolle da ich sowieso immer Kopfhörer aufhabe und nichts höre. Ich habe daher auch meine Grafikkarte sowie CPU maximal übertaktet. Da hört man das Ganze dann natürlich auch. Bei meinem alten Gehäuse ließen sich nicht mal die Gehäuselüfter komplett deaktivieren, oder nur bei z.B 5% laufen lassen und die Gehäuselüfter drehten alle etwas unterschiedlich schnell, das ist hier ganz anders. Man kann das alles in der “NZXT Software Cam“ direkt manuell einstellen wie man will. NZXT Hardware bzw. Wasserkühlung wie die “Kraken“ Serie lassen sich darüber auch ohne Probleme steuern. Die seitlich mehrfach angebrachten Lufteinlässe dienen auch zur guten Kühlung bei.

    Das Design:
    Das Design wirkt sehr modern und hochqualitativ. Das Gehäuse ist sehr robust und schwer (Stahl SGCC). Ich habe die weiße Variante gewählt, da ich auch eine weiße Tischplatte habe und es einfach super aussieht/dazu passt. Die weißen und schwarzen Akzente passen super zusammen. Das große seitliche Sichtfenster, das aus gehärtetem Hartglas besteht, bestätigt die hohe Qualität.Die bereits integrierte RGB LED Beleuchtung wertet das ganze optisch noch weiter auf. Die moderne und schöne weiße Kabelführungsleiste verdeckt die unschönen Kabel.

    Montage/Installation der PC Hardware: Die Montage bzw. Installation der PC Hardware ist hier sehr einfach und komfortabel. Ich hatte überhaupt keine Platzprobleme oder Sonstiges da hier wirklich sehr viel Platz ist, da das Gehäuse sehr groß ist. Selbst wenn der große Noctua NH D15 CPU Kühler drinnen ist gibt es keine Platzprobleme. Das war bei meinem alten Gehäuse ebenfalls ganz anders. Das Mainboard kann man ganz leicht einsetzen. Alle Stellen sind einfach zu erreichen (gerade oben und an den Seiten wo es eigentlich immer sehr eng ist) Ich empfehle grundsätzlich immer von “draußen“ alles Mögliche erst mal auf das Mainboard zu installieren und dann in das PC Gehäuse einzusetzen (so habe ich das immer gemacht, da es immer ziemlich eng war, aber hier ist das kein Problem) z.B von draußen schon mal Arbeitsspeicher/Ram, CPU und CPU Kühler zu montieren und das Netzteil + die Kabel schon mal davor einzusetzen und “bereit“ zulegen zum Anschließen. So geht das ganze sehr schnell. Bei dem Kabelmanagement hat man auch Platz ohne Ende, also das ist überhaupt kein Problem. Man muss da nichts reinpressen/quetschen wie bei mir früher, es lässt sich leicht und ohne Probleme direkt schließen. Man sieht so gut wie gar keine Kabel mehr vorne, die weiße Kabelführungsleiste verdeckt und wertet das Innere auch nochmal auf.

    Verarbeitung/Qualität: Das Gehäuse machte mir anfangs schon einen sehr qualitativ hochwertigen und stabilen Eindruck, das Gehäuse wiegt immerhin ca. 13 KG. Es ist alles sehr dick und robust verarbeitet. Hier ist alles sehr komfortabel eingerichtet, seien es die Staubfilter oder aber auch die Rändelschrauben, die sich ohne Schraubendreher bequem festziehen lassen. Leistung und Haltbarkeit: Zu der Haltbarkeit kann ich nach ca. 2 Wochen natürlich noch nichts wirklich Großes sagen, aber wie ich schon mehrfach gesagt habe hat das Gehäuse eine sehr gute bzw. robuste Qualität und deshalb gehe ich davon aus das es ohne Probleme sehr lange halten wird. Die Leistung ist super, im vergleich zu meinem alten Gehäuse ein sehr großer Unterschied. Viel mehr Platz und größer, die Lüfter lassen sich ohne Probleme genau einstellen wie man will, beim Kabelmanagement hat man mehr als genug Platz, Es sind so gut wie alle Kabel verdeckt, USB C Anschluss vorhanden, kein anstauen von Wärme und vieles mehr. Alles was ein sehr gutes Gehäuse ausmacht.

    Preis/Leistungsverhältnis: Das Gehäuse kostet aktuell 178,61¤ bei Mindfactory. Wenn man das Gehäuse mit anderen Gehäusen in dieser gehobenen Ausstattung sowie Preiskategorie vergleicht ist das Preis/Leistungsverhältnis gerechtfertigt. Man hat hier wirklich alles Mögliche an aktueller Ausstattung und höchster Qualität. Wenn man noch mehr RGB (Gehäuselüfter) sowie vorne ein Glassichtfenster haben will, müsste man nochmal etwas mehr investieren.

    Fazit: Das Gehäuse ist wirklich sehr groß und bietet sehr viel Platz, gerade auch für Liebhaber der Wasserkühlung. Es ist alles sehr komfortabel eingerichtet und es weist eine sehr hohe, robuste Qualität auf. Von der Ausstattung her das aktuellste was man haben kann. Das Gehäuse ist eher schlicht gehalten was das Design angeht. Ich kann dieses Gehäuse aber auf jeden Fall weiterempfehlen! Die negativen Punkte kann man nicht wirklich als negativ sehen, das ist meckern auf sehr hohem Niveau.

    Positiv:

    - großes Gehäuse mit viel Platz

    - Beim Kabelmanagement viel Platz vorhanden und durch die weiße Kabelführung und allgemein sieht man kaum Kabel

    - Aktuelle gehobene Ausstattung (USB C Anschluss)

    - RGB LED Beleuchtung sowie vertikaler Grafikkartenhalter integriert mit zusätzlicher Software + RGB Header

    - Viele Festplattenmöglichkeiten

    - Schönes schlichtes Design

    - Sehr guter Air Flow/Kühlung des Gehäuses mit 4 Gehäuselüftern

    - Sehr gute, hochwertige Qualität sowie robustes und schweres Gehäuse aus Metall

    - Das Öffnen der Seitenteile schnell und leicht mit gar keinen oder Rändelschrauben per Hand

    Negativ:

    - USB und Audioanschlüsse der Oberseite ohne Abdeckung – Staubfänger

    - Kabelverbindung zur vertikalen Montage der Grafikkarte muss nachgekauft werden

    - kein CD/DVD Player Fach (heutzutage aber kaum noch vorhanden, es gibt auch noch externe CD-Player per USB)
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