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Thema: TT 08.10.2019 - Deutsche Bank schmeißt 9K Leute raus

  1. #1
    Major Avatar von grigi
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    Standard TT 08.10.2019 - Deutsche Bank schmeißt 9K Leute raus

    Deutsche Bank: 9000 Stellen in Deutschland weg -Wirtschaft -Bild.de
    Das wäre dann jeder zweite DB Angestellte bei uns. Ob Bank, Autoindustrie, Zulieferer oder Maschinenbau, dunkle Wolken ziehen auf! Der strahlende Regenbogen trübt sich langsam ein. Noch schweigt die Masse, weil jeder denkt das es ihn nicht erwischen wird. Aber so ein leicht beklommendes Gefühl kommt angesichts des stetigen Aderlasses von gut bezahlten Jobs doch allmählich auf. So ein leicht unangenehmes Kratzen was vom Hals kommend einem langsam die Kehle zuschnürt.
    ----------------------
    Ermittlungen wegen versuchter Toetung nach Lkw-Vorfall in Limburg | hessenschau.de | Panorama
    Der Einzelfall ist eigentlich egal. Die Sache ging ja relativ glimpflich aus. Aber man stelle sich das in Masse vor, wenn das Klientel so richtig Unzufrieden wird.
    Da möchte man dann nicht unbedingt im Ruhrpott, Berlin, Hamburg oder Augsburg sein. LKW Einschläge im Minutentakt ........
    Zitat Zitat von Maverick64 Beitrag anzeigen
    Warum sollte das hier in Deutschland und Europa irgendeinen Grünen, irgendeine "Friday-for-future-Greta", irgendeinen "Extinktion Rebellion" oder sonst wen dieser "Umweltschützer" interessieren. Die Umwelt muss geschützt werden, vom Menschen hat niemand gesprochen.
    Meiner Meinung nach sind das staatlich gehätschelte Vereine, deren Sinn die breite Aktzeptanzerhöhung einer kommenden C02 Steuer ist. Es funktioniert auch wunderbar.
    Wie viel Kinderarbeit steckt in deutschen Autos? | Wirtschaft | DW | 15.11.2017
    BMW steht ganz oben am Pranger. Gefolgt von allen Elektronikherstellern Apple, Samsung, Sony usw. usw.

    Ich denke aber das jede Medaillie zwei Seiten hat. Für die Zustände in ihren Ländern stehen die Afrikaner genauso in Pflicht ihre Gesellschaften nach vorne zu bringen. Denn Gerechtigkeit zum Wohle aller ist keine Schaffensaufgabe irgendwelcher Rohstoffkäufer, sondern es obliegt dem Staat seine Einnahmen gedeihlich für Land und Bevölkerung einzusetzen. Wenn man liest das es in der kongolesischen Regierung allein 16 Minister gibt, deren Hauptsinn darin zu bestehen scheint, sich und ihrem Stamm die Taschen vollzustopfen, muss man sich nicht wundern wenn es mit dem Land stetig abwärts geht. Kongo müsste angesichts des Rohstoffreichtums zu den wohlhabensten Ländern Afrikas gehören. Goldene Straßen, kostenloses Gesundheitssystem, Schulen, Universitäten und überall glückliche Menschen die selig auf die Bongo schlagen.
    -------------------
    Regnet wieder. Und kalt ist auch.

  2. #2
    Master Gunnery Sergeant Avatar von DerTiger
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    Zitat Zitat von grigi
    Deutsche Bank: 9000 Stellen in Deutschland weg
    Hm. Vermutlich werden die Stellen mal wieder nur auf den unteren Ebenen gestrichen, nicht oben, wos sinvoll wäre, nachdem die Deutsche Bank von einem Skandal in den Nächsten springt... Steuerhinterziehung, CumEx, Parteispenden, Korruption, Geldwäsche.

    Da möchte man dann nicht unbedingt im Ruhrpott, Berlin, Hamburg oder Augsburg sein. LKW Einschläge im Minutentakt ........
    keine Sorge, du bist dann ja sicher.
    Zumindest vor LKWs. Aber wenn die SUV Einschläge zunehmen solltest du dir Sorgen machen.

    Wie viel Kinderarbeit steckt in deutschen Autos? | Wirtschaft | DW | 15.11.2017
    BMW steht ganz oben am Pranger. Gefolgt von allen Elektronikherstellern Apple, Samsung, Sony usw. usw.
    Ist ja leider nicht so als gäbe es da keine Gesetzte für oder sowas. Ich denke so ziemlich jede deutsche Firma hat eine Abteilung die sich um die ethische Beschaffung von Rohstoffen und vernünftige Arbeitsbedingungen von Zulieferern und Produktionen im Ausland kümmert. Ist leider nur meistens Wunschdenken. In China und der dritten Welt ticken die Uhren bedauerlicher Weise anders

    Ich denke aber das jede Medaillie zwei Seiten hat. Für die Zustände in ihren Ländern stehen die Afrikaner genauso in Pflicht ihre Gesellschaften nach vorne zu bringen. Denn Gerechtigkeit zum Wohle aller ist keine Schaffensaufgabe irgendwelcher Rohstoffkäufer, sondern es obliegt dem Staat seine Einnahmen gedeihlich für Land und Bevölkerung einzusetzen.
    Absolut. Die ganze Situation ist ein einziger Clusterfuck. Ein Teufelskreis aus (Bildungs)Armut, Kriminalität, technologischem Rückstand, Korruption und Ausbeutung.
    Nur mit Hilfe von Außen kommt man da nicht weiter. Das wäre maximal Starthilfe. Den Löwenanteil muss die jeweilige Gesellschaft leisten.

    Zitat Zitat von Maverick64
    Warum sollte das hier in Deutschland und Europa irgendeinen Grünen, irgendeine "Friday-for-future-Greta", irgendeinen "Extinktion Rebellion" oder sonst wen dieser "Umweltschützer" interessieren. Die Umwelt muss geschützt werden, vom Menschen hat niemand gesprochen.
    Zumindest bei Kaffee, Kakao, Fleisch, Milch, Textilien, Handys, Bananen und einer Menge mehr gibt es viele die sowas fordern und fördern.
    Ralf versucht ja scheinbar auch etwas dagegen zu tun. Weiß nicht in welchem Spektrum er sich so herumtreibt.
    Vielleicht nicht alle Grün, aber vermutlich sind mehr davon Grün oder Rot als Blau oder Schwarz.

    Interessant ist, wie einerseits über die gelästert wird die sowas fordern, andererseits aber gesagt wird "das will doch eh keiner und es kümmert niemanden".

    #Rant
    Meiner Erfahrung nach scheitert es schon häufig alleine an der Durchsetzbarkeit wegen hoher Komplexität und Undurchsichtigkeit sowie Mangel an Alternativen.
    Verzicht oder Ausweichen wäre deutlich einfacher wenn man von vorne herein wüsste welche Möglichkeiten es denn gibt.

    Textilhersteller haben alle jemanden der in Asien nach dem Rechten schauen sollte..., was in Asien aber gar nix ändert. Immer noch Kinderarbeitsfabriken, Chemie, etc. pp.
    Gleiches bei Autos, Computern und was man sich halt alles ausdenken kann.

    Dann gibt es 2-3 Betriebe die es wirklich ernsthaft versuchen, aber dann kommen wieder irgendwelche Deppen und nutzen das Vertrauen der Verbraucher aus.
    Selbst wenn man versucht Bio Lebensmittel zu kaufen, gibt es wieder irgendwelche Arschlöcher die damit einen großen Reibach machen.
    Alles läuft wie bisher, Qualitativ ändert sich nichts. Immer noch Massenhaltung. Aber plötzlich ist man Bio zertifiziert und das Hähnchen kostet keine 1,99¤ mehr sondern 5¤.

    Von Autoherstellern die einem rotzfrech bei den Abgaswerten ins Gesicht Lügen fangen wir am besten gar nicht erst an.

    Wenn man in unseren Breitengraden auf unethische Produkte verzichten würde, wären wir quasi nackt.
    Der Käufer alleine kann nicht die Bürde aufgedrückt bekommen schauen zu müssen dass die Herstellung so geschieht wie er es möchte.
    Es ist nicht so als würde es keiner wollen. Es ist nur unmöglich bei allem den Überblick zu behalten. Dafür gibt es Politik. Und die versagt gewohnt auf ganzer Linie.
    #/Rant

    Zitat Zitat von Max
    Mal ehrlich, wer kauft ein Auto nach Stickoxyausstoß oder CO Ausstoß? Der wird nichteinmal angegben.
    Ich hatte nicht ein Auto, das die Herstellerseitige Angabe bezüglich Verbrauch/100km im entferntesten eingehalten hat – egal was man macht.
    Wie entscheidet man sich für bessere Abgaswerte, wenn es dazu keine Angaben gibt?
    Und die wenigen Angaben die es gibt sind auch noch gelogen. Super Basis um irgendwelche Entscheidungen zu treffen.

    Wer hat sich denn jemals für bessere Lebensmittel entschieden wenn auf dem Etikett steht dass man die Komplette E-Liste ein mal hoch und runter reingepackt hat.
    Wer hat jemals Shampoo ohne Silikone gekauft? Kinderverträgliches Spielzeug ohne Kunststoffe?
    Ich behaupte doch Einige.

    Information hilft bei der Entscheidung.
    Geändert von DerTiger (08.10.2019 um 21:19 Uhr)

  3. #3
    Major
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    Avatar von grigi
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    Zitat Zitat von DerTiger Beitrag anzeigen
    keine Sorge, du bist dann ja sicher.
    Zumindest vor LKWs. Aber wenn die SUV Einschläge zunehmen solltest du dir Sorgen machen.
    Ich höre bereits die quietschenden Reifen, die dumpfen Einschläge vermischt mit fassungslosen Gutigekreische.
    Zitat Zitat von DerTiger Beitrag anzeigen
    In China und der dritten Welt ticken die Uhren bedauerlicher Weise anders
    Absolut. Die ganze Situation ist ein einziger Clusterfuck. Ein Teufelskreis aus (Bildungs)Armut, Kriminalität, technologischem Rückstand, Korruption und Ausbeutung.
    Nur mit Hilfe von Außen kommt man da nicht weiter. Das wäre maximal Starthilfe. Den Löwenanteil muss die jeweilige Gesellschaft leisten.
    Der Guti nimmt doch weder China noch Afrika ernst, sondern hält sich selbst für die Spitze der Evolution. Dies manfifestiert sich doch in dem größenwahnsinnigen Glauben das Migranten nur bei uns sicher sind. Das ganze gutmenschliche Weltrettungsgedöhns werde ich sicherheitshalber gar nicht erst erwähnen.

    Grundvorrausetzung für ein Weiterkommen ist das ablegen der westlich/deutschen Arroganz, wie man sie auch innländisch finden kann. Sachsen z.b - wo der Guti verächtlich die Nase rümpft.
    Was sind Afrikaner für die? Vermutlich eine Art "Kuscheltiere", Kinderersatz, Lebenssinngebensobjekte auf jeden Fall etwas was man persönlich an die Hand nehmen muss und wo Dankbarkeit als Lohn erwartet wird. Inklusive der Bestätigung das man moralisch gut und hochwertig ist. Das man längst selbst auf dem absteigenden Ast sitzt und die Chinesen einen grad rasant überholen oder die Afrikaner ihre zugedachte Rolle nur spielen, will oder kann man nicht sehen. Die Buntblase ist noch zu dick.

    Grundsätzlich spricht man dem Afrikaner jede negative Eigenschaft ab. Kritik, sei sie objektiv noch so berechtigt unterliegt dem Rassismusverdacht. Da reicht schon ein falsches Smilie.
    Jegliche Fehlentwicklung ist der Unterdrückung, dem Rohstoffklau und der Kolonialzeit geschuldet, der Gedanke an Eigenverschuldung geradezu ketzerisch obzön. Das man mit seiner übertriebenen Fürsorglichkeit die despotischen, korrupten Zustände in diesen Shitholeländern möglicherweise erst zementiert kommt einem gar nicht in den Sinn. Die Regierungen erhalten doch überhaupt keinen Druck, wenn man westlicherseits die schlimmsten Zustände immer wieder abfedert. Sei es durch Entwicklungshilfe, Rohstoffkäufe, abnahme des Bevölkerungsüberschuss oder hofierung der Despoten. Die beste Hilfe wäre Afrika in Ruhe zu lassen. Sie müssen ihren Weg gehen, Selbständig ohne Betüttlung von Außen. Am Ende kommt irgendwas raus. Gegen fruchtbare Win-Win Handelsbeziehungen ist natürlich nichts einzuwenden. Aber da sind wir ja erstaunlicherweise fast im Meinungsgleichstand.

  4. #4
    Master Gunnery Sergeant Avatar von DerTiger
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    Zitat Zitat von grigi Beitrag anzeigen
    Der Guti nimmt doch weder China noch Afrika ernst
    Ab da hats bei mir dann eigentlich schon wieder aufgehört... Wer nimmt denn China und Afrika ernst?
    Konservativ Rechts ja traditionell schon mal nicht...

    Für mich ist es einfach zum kotzen dass es Orte auf der Welt gibt die von der Zivilisation so derart zurück gelassen wurden dass sie sich 3 Jahrhunderte hinter dem was möglich wäre befinden.

    Aber es ist einfach unheimlich komplex die Thematik anzugehen und hat auf vielen Ebenen für und wieder.
    Den Handel abbrechen bis sie es ausgekaspert haben kann man nicht, wir brauchen ja Rohstoffe.
    Helfen kann man ihnen nicht, dafür sind die Traditionen zu verfahren.
    Selbstständig was auf die Beine stellen tun die wenigsten, dann kommt der lokale Warlord und macht alles platt weil ein bisschen mehr Geld für mich besser ist als ein bisschen Geld für jeden.

    Und so grätscht sich das ganze dann jedes mal selbst in den Lauf und fliegt ständig auf die Schnauze.

    Arrrgh... #frust
    Geändert von DerTiger (09.10.2019 um 12:47 Uhr)

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