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Thema: Testers Keepers Aktion mit MSI X570 KW31

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Marketingman
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    Standard Testers Keepers Aktion mit MSI X570 KW31

    Hier findet Ihr alle Testberichte zur Testers Keepers Aktion mit den MSI MPG X570 GAMING PRO CARBON WIFI und MSI MPG X570 GAMING PLUS aus dem Zeitraum vom 29.07 bis 04.08.2019.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers Aktion mit MSI X570 KW31
    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  2. #2

    Standard

    Hi,
    im Rahmen des Testers Keepers Programms von Mindfactory hatte ich das Glück ein MSI X570 Gaming Plus Mainboards zu testen. Was mir dabei aufgefallen ist und was alles getestet wurde möchte ich euch heute hier genauer zeigen.

    Design
    IMG_1776.jpg IMG_1778.jpg Board1.jpg
    Beim MSI X570 Gaming Plus handelt es sich um ein Mainboard im ATX Formfaktor. Das heißt, dass Board 30.5cm x 24.4cm groß ist.
    Farblich ist das Gaming Plus eher neutral gehalten und vor allem die Farbe Schwarz dominiert.
    Auch bei RBG hält sich das Board zurück. Es gibt eine dezente Hintergrundbeleuchtung und der Name „Gaming Plus“ leuchtet. Auf Regenbogen und Co. wird aber verzichtet.
    IMG_1780.jpg

    Verarbeitung
    Das Mainboard ist, wie man es von MSI kennt, erstklassig verarbeitet. Das IO-Panel ist sauber ausgestanzt und insgesamt macht Mainboard einen sehr ordentlichen und hochwertigen Eindruck.

    Montage
    Das Mainboard wurde in ein Phanteks Eclipse P300 Gehäuse gebaut. Die Montage war dabei denkbar einfach. Besonders gut gefällt mir, dass MSI auf der Rückseite noch einmal Warnpunkte für die Abstandhalter angebracht hat.
    Ein besonderes Highlight ist der um 90° gedrehte USB 3.0 Header, der so ein deutlich saubereres Kabelmanagement ermöglicht. Auch die Anordnung der Lüfter- sowie der RPG-Anschlüsse hat MSI sehr gut gelöst. Wie im Foto zu sehen gelingt es so, dass kein Kabel den Luftstrom im Gehäuse stört.
    IMG_1781.jpg
    Durch den Kühlkörper oberhalb der CPU wurde der Einbau meines Kühlers (EKL Alpenföhn Ben Nevis Advanced RGB Black Edition) etwas erschwert. Der Kühlkörper war der Halteklammer etwas im Weg, sodass der Kühler zunächst nicht auf dem Board einrasten wollte. Da der Kühlkörper aber von unten angeschraubt ist, konnte dieser sehr einfach entfernt und später wieder angebracht werden. (Natürlich kann man auch einfach den Kühler drehen, dann muss allerdings auch der Lüfter am Kühler gedreht werden.)



    Ausstattung
    - CPU
    Das X570 Pro Gaming ist ein Mainboard für AMD-Prozessoren. Der AM4 Sockel auf dem Board unterstützt neben den neuesten Ryzen 3000 CPUs auch Ryzen 2000 und 1000 sowie die jeweiligen APUs mit Vega Grafikeinheit. Athlons und die A-Serie werden nicht unterstützt.
    Die CPU kann mit bis zu 540W über 12Pins versorgt werden, was vor allem Übertakten zugutekommen sollte.

    - RAM
    Auf dem Mainboard stehen 4 DIMM Steckplätze für DDR4 RAM zur Verfügung. Mit XMP wird eine Geschwindigkeit von bis zu 4400MHZ unterstützt. Je nach CPU können maximal 128GB RAM verbaut werden.

    - Erweiterungsslots
    Wird ein Ryzen 3000 genutzt, bietet das Mainboard 2 PCI-E 4.0 Anschlüsse, wobei der obere PCI-E 4.0 x16 liefert, während der untere „nur“ x4 bereitstellt. Der Unterschied in der Bandbreite sollte zumindest beim Einsatz von Grafikkarten für die nächsten Jahre jedoch eher nicht so relevant sein. Wird eine ältere CPU genutzt, liefern diese Slots die Bandbreite von PCI-E 3.0
    Der obere PCI-E Anschluss ist außerdem durch „steel armor“ unterstützt. Genauer bedeutet, dass, dass MSI den Slot mit einem Metall unterstützt und so schwerere Grafikkarten vor dem Durchbiegen schützen möchte. Zu den beiden PCI-E 4.0 Anschlüssen kommen noch 3 weitere PCI-E 3.0x1 Anschlüsse, wovon jedoch nur zwei zeitgleich genutzt werden können.


    - Datenträger
    Das Mainboard bietet zwei M.2 Slots sowie 6 SATA Anschlüsse alle 6 SATA-Anschlüsse befinden sich an der Seite des Mainboards, sodass eine saubere Kabelführung gewährleistet ist. Alle SATA-Anschlüsse unterstützen bis zu 6Gb/s.
    Der erste M.2 Slot unterstützt (vorausgesetzt ein Ryzen 3000 wird genutzt) PCI-E 4.0x4 und Speicher mit dem Formfakter 2242, 2260, 2280 und 22110. Der zweite M.2 Slot unterstützt nur PCI-E 3.0x4 allerdings auch SATA 6Gb/s (auch hier werden die Formfaktoren 2242, 2260 und 2280 unterstützt).
    ACHTUNG: der erste M.2 Slot unterstützt SATA nicht.

    Super: zur Kühlung der NVMe-SSDs legt MSI ein „Shield Frozr“, einen Kühlkörper für den ersten M.2-Slot bei.
    IMG_1782.jpg

    - Lüfter/RGB und USB
    Mit vier Anschlüssen für Systemlüfter, einem Anschluss für CPU Lüfter und einem weiteren für eine Pumpe ist man auf dem Gaming Plus sehr gut versorgt. Alle Lüfter lassen sich dabei unabhängig voneinander sowohl im DC als auch im PWM Modus steuern.
    Für RGB-Fans stehen sowohl zwei RGB, als auch zwei „RAINBOW LED“ Anschlüsse zur Verfügung.
    Intern bietet das Board außerdem zwei USB 2.0 sowie zwei USB 3.2 Gen 1 Anschlüssen. Hiermit kann man z.B. das Frontpanel versorgen. Neben einem Serial-Connector besteht außerdem die Möglichkeit ein TPM-Modul anzuschließen. Toll finde ich, dass es neben einem Gehäusekontaktanschluss auch ein Anschluss für einen klassischen Beep-Speaker gibt.

    - IO-Anschlüsse
    Am IO-Pannel finden sich zwei USB 2.0, vier USB 3.2 Gen1 Type-A sowie je ein USB 3.2 Gen2 Type-A und Type-C Anschluss. Außerdem bietet das Board ein Gigabit LAN Anschluss von Realtek sowie einen HDMI 1.4-Anschluss sowie die Anschlüsse für die Soundkarte inklusiver eines optischen Ausgangs. Als weiteres Highlight bietet das Motherboard einen Flash-Button, mit dem man das BIOS auch ohne installierte CPU flashen kann.

    io-port.jpg

    Das Mainboard bietet so ziemlich alles, was man sich als User wünschen kann.

    Leistung/Erfahrungen
    Das Board läuft bisher absolut zufriedenstellend.
    Bei meinem Arbeitsspeicher wurden die XMP-Profile sofort erkannt und akzeptiert und das Bios war auf der aktuellen Version.
    Nach der Windows 10 Installation mussten nur noch die AMD-Chipsatzdriver installiert werden und alles funktionierte wie es sollte. Auch nachdem der Rechner mit Prime95 und FurMark aufgeheizt wurde, blieb das System stabil.
    Für mich interessant war, wie sich der neue Chipsatzlüfter verhält. Zunächst die Entwarnung: er ist sehr leise und für mich auch bei Belastung nicht hörbar. Schnell hört man stattdessen die Lüfter der GPU und selbst diese (eine Zotac 1060) gilt als leise. Allerdings muss man anmerken, dass hier keine PCI-E 4.0 Geräte genutzt werden, die den Chipsatz richtig fordern und selbst mit PCI-E 3.0 Geräten schaltet sich der Lüfter nur im Leerlauf ab.

    Abzüge gibt es leider beim MSI-Dragon Center. Hier kann man neben Mystic Light auch verschiedene Szenarien für die CPU wie Turbo oder Silent wählen. Leider kann man nur im „benutzerdefinierten Modus“ die Lüfterkurven ändern. Dabei stürzte das Programm leider zwei Mal ab.
    Zwar kann man die Lüfterkurve auch im Bios einstellen, aber dies ist recht müßig und das Bios reagiert eher träge. Auch die Mystic Light Einstellungen sind nicht direkt intuitiv.
    Hier sollte MSI noch etwas nachbessern. Das dies bei MSI auch schon besser funktionierte, zeigt das Command Center bei meinem MSI B450M Mortar Titanium.

    Preis-/Leistungsverhältnis
    Mit derzeit 177,90¤ gehört das MSI MPG X570 Gaming Plus zu den X570 Einsteigerboards. Natürlich ist das dennoch ein stolzer Preis. Demgegenüber steht der erste Chipsatz mit PCI-E 4.0 Unterstützung. Dies sowie die vielen Anschlussmöglichkeiten, das wirklich durchdachte Layout des Boards und die vorbildliche Verarbeitung rechtfertigen den Preis für das X570.
    Ob am Ende die Features des X570-Chipsatzes (eben PCI-E 4.0) genutzt werden, sollte man vor dem Kauf jedoch genauestens überlegen. Sollte dies nicht der Fall sein, lohnt sich der Griff zu den 50¤ billigeren X470 „MAX“ Boards von MSI.

    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich
    MSI bietet auf das Mainboard drei Jahre Garantie, die durch eine Registrierung noch einmal verlängert werden kann. Mit meinen bisherigen MSI-Boards hatte ich jedoch nie Probleme und so gehe ich davon aus, dass MSI auch hier den Qualitätsansprüchen gerecht wird.



    Für ein Mindfactorytest darf natürlich auch ein Unboxing-Video nicht fehlen. Hier seht ihr, was es so als Zubehör gab, was genau an der Software nicht gefällt und wo eigentlich was auf dem Mainboard liegt. Viel Spaß dabei.

  3. #3

    Standard

    Hallo,

    auch ich hatte das Glück im Rahmen des Testers Keepers Programms von Mindfactory ein MSI X570 Gaming Pro Carbon WiFi Mainboard zu testen.
    Folgende Punkte sollen dabei betrachtet werden:

    - Design
    - Verarbeitung
    - Montage
    - Leistung
    - Preis/Leistungsverhältnis
    - Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich

    1. Design
    Das Board ist dezent in dunklen Farben gehalten Es ist mit einem schwarz-grauen Muster überzogen, welches ein bisschen an Kohlefaser erinnert. Lediglich einer der Aluminiumblöcke über den VRM ist in einem helleren Grau lackiert.
    RGB Akzente sind sehr dezent am Rand des Boards vorhanden. Zu viel *Bling*Bling* gibt es hier nicht. Viel Platz nimmt der große Kühlkörper im unteren Teil des Boards ein, in den der Lüfter sowie die Abdeckungen für die M2 Slots integriert sind. Die einzigen Farbakzente sind in der IO-Blende enthalten. Hier wird ein wenig mit der Farbe rot gespielt.

    Verarbeitung
    Das Board ist überraschend schwer beim ersten Anheben. Das Gewicht ist in den beiden mächtigen Aluminium - Kühlkörpern verortet. Diese sind sehr schwer haben aber durch schlanke Finnen, welche man im Profil erkennen kann, eine sehr große Oberfläche. Trotz des ungleich verteilten Gewichts biegt sich das Board nicht durch. Auch der Kühlkörper im unteren Bereich des Boards macht einen soliden Eindruck.

    Montage
    Das Board ist ein klassisches ATX Board und sollte somit in die meisten Gehäuse passen. Das Board wird für erste Tests mit einem Ryzen 3700X bestückt, der wiederum durch den "boxed" Kühler Wraith Prism gekühlt wird. Eine große seitliche Gewichtsbelastung durch einen der Top-CPU-Kühler z.B.: von Noctua oder BeQuiet gibt es also erstmal nicht. Die Installation von CPU und zugehörigem Kühler gehen problemlos von der Hand. Die RAM - Bänke scheinen auch weit genug vom Sockel entfernt zu sein, so dass bei einer Vollbestückung mit 4 Riegeln keine Probleme mit einem voluminösen CPU Kühler zu erwarten ist.
    Der Einbau in mein Case, ein sehr altes zudem kleines Cooltek Sharkoon, war ebenfalls problemlos. Dadurch, dass die Blende schon vormontiert ist, entfällt ein weiterer Schritt des Einbaus, was in dieser Preiskategorie aber auch zu erwarten ist. Für das Kabel-Management von Vorteil sind die um 90° abgewinkelten SATA und USB 3.1 Anschlüsse. Eine solche Gestaltung wäre für den 24 poligen Anschluss der Spannungsversorgung auch sehr hilfreich gewesen.
    Die Blenden / Kühlkörper für die M2 Laufwerke lassen sich leicht entfernen und die Laufwerke problemlos installieren.

    Leistung
    Zum Zeitpunkt der Tests hat AMD noch große Probleme ein ordentliches BIOS zu liefern. Dies betrifft alle Hersteller. AMD Hat aktuell ein AGESA mit 1.0.0.3 ABB veröffentlicht (Stand 15.08), MSI hängt mit dem Support ein wenig zurück. Auf der Homepage ist als neueste Version ein BIOS verfügbar welches auf die AMD Version 1.0.0.3 A referenziert. Da liegen also zwei Versionen dazwischen. Aus den Unzulänglichkeiten der BIOS Verfügbarkeit folgen mehrere Probleme:
    Precision Boost Overdrive wird augenscheinlich nicht vernünftig umgesetzt. In den wenigsten Fällen wird der angegebene Maximaltakt der benutzten CPU erreicht (single core Last mit optimaler Kühlung). Meine eigene CPU erreichte statt der angegebene 4,4GHz "nur" 4,275MHz @Stock. Der zweite Punkt betrifft den RAM Support: Oftmals werden die XMP Profile der RAM Riegel nicht umgesetzt. Dies bedingt ein Auslesen der RAM Speicher zum Beispiel mit Typhoon um dann anschließend die Timings manuell im BIOS einzustellen. Während dies für Nutzer mit technischem Verständnis und dem Willen für manuelles OC sowieso eine Selbstverständlichkeit ist, führt dies bei Nutzern die den PC einfach einschalten und betreiben wollen zu Frustration, da die Ram-Speicher somit meistens weit unter der Nennleistung arbeiten.

    Einen Test für die pci-e4 Schnittstelle konnte ich zur Veröffentlichung dieser Bewertung noch nicht durchführen. Auf dem Markt gibt es noch keine einzige Grafikkarte, welche genügend Last erzeugen würde um eine pci-e4x16 Schnittstelle an die Grenzen zu führen. Selbst eine 2080 ti belastet die Vorgänger-Schnisttstelle noch nicht zu 100%. Gleiches gilt für die beiden M2 Slots: Aktuell gibt es auf dem Markt nur sehr wenige pci-e4 SSD welche zudem noch so teuer sind, dass es sich nicht lohnt eine solche zu erstehen.

    Audio: Der verbaute Audiochip stellt im Moment den gehobenen Standard dar, was die Konfiguration der meisten Boards angeht.
    LAN: Es gibt aktuell zwei verschiedene Chips die über die x570er Boards verwendet werden. Den Realtek und den Intel Chip dieses Board ist mit dem vermeintlich besseren Intel Chip ausgestattet. Beide Chips sind jedoch nach dem selben Protokoll spezifiziert und sollten dementsprechend eigentlich keine unterschiedliche Leistung haben. Im täglichen Einsatz sollte eine 1GBit Verbindung jedoch selten ein Nadelöhr darstellen.

    Wie gesagt alle hier beschriebenen Punkte liegen im Moment vermeintlich an der ungenügenden Zuverlässigkeit / Performance des BIOS.

    Preis / Leistung
    Hier kommen wir zum einzigen Kritikpunkt von mir. Dieses Board hätte zum Zeitpunkt des Tests 252€ gekostet. Okay, alle x570er Boards sind im Moment sehr teuer. Doch ein Board mit vergleichbarer (in Teilen sogar besseren) Ausstattung gibt es schon für 20-45€ weniger in Form des Gigabyte Aorus Elite oder dem ASUS TUF Gaming WiFi. Noch dazu sind die Hersteller im Moment bei der Versorgung mit BIOS Versionen schneller, so dass die Performance dieser Boards noch einmal deutlich besser ist.
    Die Ausstattung des Boards ist dennoch für mich ausreichend. Die VRMs sind gut genug um sogar den potentiellen 16 Kerner von AMD zu versorgen. Die Kühlung dieser VRM durch die schon beschriebenen Aluminiumkörper ist ebenfalls gut. Die Temperaturen stiegen selbst in Benchmarks noch nicht in bedenkliche Regionen. Die Anzahl der USB und SATA Schnittstellen ist höher als von mir benötigt. Ich bekomme zudem noch einen PS/2 Anschluss der heutzutage auch nicht mehr Standard ist, aber durchaus noch seine Vorteile hat. WiFi ist für mich nicht notwendig und werde ich wahrscheinlich auch gar nicht benutzen, da ich hier eine vernünftige LAN-Verkabelung im Haus habe.

    Haltbarkeit / Vergleich
    Diesen Punkt kann ich nicht vernünftig bewerten. Mein letztes Board ist jetzt seit 8 Jahren im Betrieb (ein Z77 Chipsatz von Intel). Keine Ahnung, ob dieses Board an diese Zeit rankommt. Einen Vergleich kann ich überhaupt nicht durchführen, da es auch seit der genannten Zeit das erste Board ist, welches ich selber mal wieder im Einsatz habe.

    Video
    Zuletzt sei hier noch mein Unboxing Video erwähnt, welches ebenfalls für die Tester gefordert war:
    YouTube

  4. #4

    Beitrag Tester-Keepers, MSI MPG x570 gaming plus

    Hallo,
    ich darf mich mit zu den zehn glücklichen schätzen die bei der Mindfactory Aktion ,,Tester- Keepers‘‘ mitmachen durften und das Mainboard MSI MPG X570 Gaming Plus testen.
    Laut Verpackung geht es hier um ein MSI MPG X570 GAMING PLUS Mainboard mit AM4 Sockel, also für AMD Prozessoren in ATX Formfaktor. Für Ryzen 2000er und 3000er Reihe nutzbar. Hierbei handelt es sich um eines der günstigsten MSI Mainboards mit X570 Chipsatz und liegt derzeit beim Preis von 177,90 ¤. Unter den Preis Suchmaschinen hat Mindfactory die Nase vorne und beliefert auch zum günstigsten Preis.

    Design
    Das MSI MPG X570 Gaming Plus ist komplett mattschwarz gehalten und zudem blitzen rote Akzente durch. Wer hier ,,Kirmes‘‘ im Gehäuse erwartet, liegt falsch. Leichte und dezente rote Hintergrund Beleuchtung lassen den Namen ,,Gaming PLUS‘‘ aufleuchten.

    Verarbeitung:
    Nachdem ich das Mainboard aus der Verpackung geholt habe, bemerkte ich doch schon das höhere Gewicht. Die metallischen Kühlrippen wirken sehr imposant und haben bestimmt auch ihre Berechtigung. Das IO Panel ist nicht nur ein metallartiges Konstrukt was einfach reingeklippt wird, sondern ist graphisch passend zum Mainboard, hat keine scharfen Kanten und passt sich sehr mühelos in die dafür vorgesehene Vorrichtung ein.

    Montage:
    Da es ein ATX Mainboard ist, musste ich von meinem bisherigen Micro-ATX Gehäuse wechseln und mir ein passendes Midi-Gehäuse zulegen, in dem Fall ist es das Thermaltake Level 20 MT geworden. Normalerweise läuft der Einbau immer gleich ab und ich benötige keinerlei Anleitung, aber ich muss gestehen, die Anleitung ist super leicht aufgebaut und jeder Einsteiger der sein PC selbst zusammenstellen will, wird mit diesem Mainboard keinerlei Probleme haben. Sogar die Reihenfolge, welche Teile als erstes installieret oder eingebaut werden sind abgebildet. Wie auf fast jedem Mainboard sind die Speichermodul Steckplätze gleich aufgebaut. Die Anordnung der Systemstecker hat mir sehr gut gefallen. 4xLüfteranschlüsse, der versetzte USB 3.0 Anschluss und die 6 SATA Anschlüsse waren am Rand angebracht um ein ordentliches Kabelmanagement zu ermöglichen. Der Einbau vom zusätzlich gekauften CPU–Kühler erschwerte sich, weil die Kühlrippen recht viel Platz einnahmen. Nachdem aber von unten die Halterung ein wenig gelöst wurde, klappte es dann auch mit dem Kühler. Sorge hatte ich beim Einbau meiner Grafikkarte. Es handelt sich hierbei um eine Zotac 1070 Ti AMP Extreme mit 8 GB. Da die Grafikkarte 2,5 Slots breit und mehr als 325 mm lang ist, hatte ich bedenken das der sich auf dem Mainboard befindliche Lüfter dadurch verbaut wird. NEIN! Der Lüfter hatte genügend Platz zur Grafikkarte und der verstärkte PCI-Slot der zusätzlich verstärkt ist hielt auch die Grafikkarte mit fast 1,9 Kilogramm gerade.





    Ausstattung:
    Für das X570 PRO GAMING Mainboard ist nur für AM4 Sockel Prozessoren geeignet. Einige ältere Mainboards von MSI können durch ein BIOS Update die 2000er Reihen Ryzen nutzen. Dieses Mainboard allerdings kann schon von Werk aus die 2000er und die 3000Reihe Ryzen 5, 7 und 9 problemlos nutzen. Wenn man die CPU übertakten möchte, kann über den 12Pins Anschluss bis zu 540W einspeisen. Das Board verfügt über 4 x DDR 4 Steckplätze, Geschwindigkeiten von DDR4-1866 Mhz bis DDR4-4400 Mhz bis zu 128GB Arbeitsspeicher können verarbeiten werden. Das maximale Einzelmodul ist ein 32 GB Riegel. Mehrere Riegel laufen wie gewohnt im Dual-Channel. Auf dem Mainboard können zwei M.2 SSDs verbaut werden. Eine M.2 unterstützt nur mit einer Ryzen 3000er Serie PCI-E4.0x4. Zudem hat MSI noch eine Abdeckung beigelegt um die M.2 von äußerer Hitze zu schützen, damit die M.2 sich nicht runtertaktet und weiterhin mit voller Leistung arbeiten kann. Das ganz nennt MSI Shield Frozr. Ein zweiter Hitzeschutz würde das ganze Bild vervollständigen. Sonst laufen die M.2 wie gewohnt bis zu 6Gb/s. Sechs SATA Anschlüsse befinden sich an der rechten Seite des Mainboards, die durch eine Aussparung auf dem Mainboard besser zu erreichen sind. Diese laufen auch normal bis zu 6Gb/s. Das IO-Panel ist farblich an das Mainbords angepasst und in rot-schwarz gehalten. Zwei USB 2.0 Anschlüsse die farblich zu erkennen sind wurden in schwarz dargestellt. Zudem befinden sich hinten noch 4x USB 3.2 Gen1 Type-A sowie ein USB 3.2 Gen2 Type-A und C. Ein Gigabit LAN Anschluss von Realtek mit 1000MBit. Ein HDMI-Ausgang und 5x 3,5mm Klinke und ein Toslink optisches Audio Ausganganschluss. Außerdem gibt es am IO-Panel ein Flash-Button, mit der man auch ohne installierte CPU flashen kann. Ohne irgendwelche Einstellungen im BIOS Einstellungen zu spielen, sah ich das der Lüfter, der sich an dem Mainboard befindet permanent läuft. Nur visuell wahrgenommen. Keinerlei Geräusche oder ähnliches.
    Der Aufbau vom Bios ist sehr übersichtlich und lässt sich von jedem kinderleicht bedienen. Die wichtigsten Einstellungen findet man sehr leicht im Menü. Will man etwas mehr ins Detail gehen öffnet man einfach den Advance Modus und dort kann man auch die Steuerung der einzelnen Lüfter vornehmen und Lüfterkurven erstellen wie auch alles über PWM Modus oder über DC laufen lassen. Manuelles Overclocking vom CPU und Arbeitsspeicher für geübte kein Problem. Durch eigenes ausprobieren im BIOS entdeckte ich das kinderleichte und schonende Übertakten des Arbeitsspeichers. Von 2x 8GB DDR4-2400Mhz im Dual-Channel, erhöhte sich die Taktzahl auf DDR4- 2666Mhz. Das habe ich nochmals mit einem Programm überprüft und es lief reibungslos. Genau dasselbe funktionierte mit dem Ryzen 5 1600 von 3,2 Ghz auf 3,4Ghz. Dieses wurde wiederholt mit einem unabhängigen Programm getestet und bestätigt.

    Leistung & Erfahrung:
    Das Board läuft wie zu erwartend sehr gut. Da ich schon des Öfteren PC zusammengestellt habe und auf verschiedene Mainboards zurückgegriffen habe, bin ich von den Produkten von MSI überzeugt mit den richtigen Komponenten und dem Know-Hows ist dieses Mainboard sicherlich ein wichtiger Bestandteil eines High End PCs.

    Preis und Leistungsverhältnis:
    Derzeit kostet das Mainboard MSI MPG X570 GAMING PLUS bei Mindfactory 177,90¤. Nach langer Recherche im Internet muss ich sagen das Mindfactory für dieses Mainboard den günstigsten Preis anbietet. Mit 177,90 ¤ gehört das Mainboard zu den Einsteigerboards mit dem X570 Chipsatz. Wer sich die neue 3000er Reihe von Ryzen besorgt hat, kann mit diesem Mainboard die volle Kraft mit PCI-E 4.0 völlig entfalten.


    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten:
    Mainboards von anderen Herstellern haben für mich immer einen pfaden Beigeschmack gehabt. Einige Male wurden mir defekte Boards zugestellt, es kam eine Anleitung in einer fremden Sprache an, zusätzlich benötigte Teile z.B M.2 Schrauben oder IO-Panels wurden nicht mitgeschickt.
    Drei Jahre Garantie auf das Mainboard von MSI und wenn man sein Produkt zusätzlich Online registriert wird die Garantie um ein weiteres Jahr verlängert. Zudem werden Supportfälle schneller bearbeitet. Das rundum sorglos Paket von MSI überzeugt mich vollkommen.
    -Mainboards sind optisch ansprechend
    -für den Anwender optimal konzipiert und durchdacht
    -Bios System ist einfach dargestellt.
    -Installation und Einbau einfach und simpel erklärt
    -Informationen rund um Support, Updates und Neuigkeiten auf der Homepage zu finden

    YouTube

    Abschließend nochmal ein großes Dankeschön an Mindfactory

  5. #5

    Standard MSI MPG X570 GAMING PRO CARBON TestersKeepers

    Seid gegrüßt liebe Leser dieses kleinen Artikels.

    Dieser kleinen Review vorwegnehmen möchte ich, dass ich das MSI MPG X570 Gaming Pro Carbon Wifi Motherboard - welches ich im folgenden Text oft mit "MB" für Motherboard abkürzen werde - freundlicherweise kostenlos von Mindfactory in ihrer TestersKeepers Aktion zum Testen, Rezensieren und anschließenden Behalten überlassen bekommen habe.

    Dieser Umstand wird mich allerdings nicht in meiner Kritikfähigkeit hemmen oder in sonstiger Weise weder positiv oder negativ gegenüber dem MB/Produkt beeinflussen.


    Meine Review zu diesem Produkt möchte ich grob in zwei Teile gliedern.
    Im ersten Abschnitt werde ich versuchen, so objektiv wie es mir möglich ist, das Board anhand der groben von Mindfactory vorgegebenen Richtlinien zu beschreiben und eine, eher von meinen persönlichen Erfahrungen mit dem Board distanzierte, Einschätzung zu dem Board abzugeben.
    Im Anschluss möchte ich eher meine ganz persönlichen Erfahrungen mit dem MB in diese Review mit einfließen lassen, um diesen Text mit einer eigenen Note zu kolorieren.



    Featureliste:


    Das MSI MPG X570 Gaming Pro Carbon Wifi Motherboard im ATX-Formfaktor kommt mit AMD’s neuem X570 Chipsatz samt semi-aktiver Chipsatzkühlung auf dem Board daher und bietet mit dem AM4 Sockel jeder CPU der AMD Ryzen-Familie, ob erste, zweite oder die - zum Zeitpunkt der Entstehung dieser Review - neuen dritten Generation der Ryzen CPU’s ein Zuhause.
    Vor allem wird gleich “Out of the Box” die neue 3. Gen unterstützt, so dass kein unter Umständen kompliziertes flashen des BIOS oder gar ältere CPU’s dieser Familie notwendig sind, um das Board überhaupt auf die neueren 3. Gen CPU’s vorzubereiten.
    Um hier einmal Todd Howard zu zitieren: “It just works!”
    Dennoch möchte ich hier dringend dazu raten das BIOS dennoch upzudaten, aufgrund von Leistungsverbesserungen und wenn ich mich recht erinnere, war das BIOS was auf dem Board vorinstalliert war vom Anfang diesen Jahres.
    Das Updaten des BIOS verläuft ziemlich unkompliziert und konflikfrei, allerdings nur über m-Flash, was heißen soll nur mittels zuvor herunter geladener BIOS Software auf einem USB Stick.

    Vorhanden sind 4 DDR4 Speicherplätze die bis zu 128GB RAM in der Dual-Channel-Speicherarchitektur - also so dass ihr je 2 x 2 RAM Module parallel betreiben könnt - unterbringen könnt.
    Unterstützt werden dabei eine Vielzahl gäniger Speicher-Clockfrequenzen, angefangen von 1866Mhz bis 4400Mhz.
    Um sich sicher zu sein ob dieses MB einen spezielles RAM Modul unterstützt sollte die Kompatibilität zuvor recherchiert werden.

    Mit der neueren 3. Generation der Ryzen CPU’s bietet das MB auch 1 PCIe 4.0 x16 Steckplatz an, der, selbstverständlich wie auch der weitere PCIe 4.0 Steckplatz der allerdings nur x4 Lanes bietet, zu PCIe 3.0 abwärtskompatibel ist.
    Wer das Board hingegen mit einem Ryzen der zweiten oder ersten Generation ausstattet muss damit rechnen, dass PCIe Geräte nur mit den PCIe 3.0 Speeds laufen werden.
    Um die Aufzählung zu komplettieren sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass natürlich auch 2 weitere PCIe 3.0 x 1 Steckplätze sich zwischen den größeren Steckplätzen befinden und genutzt werden können.

    Für reichlich Massenspeicheranbindungsmöglichkeiten ist ebenfalls gut gesorgt, mit 6x 6GB/s SATA Anschlüssen sowie 2x M.2 Steckplätze in verschiedenen Größen.
    Die M.2 Steckplätze verhalten sich ebenfalls (wie zuvor bei den PCIe Steckplätzten beschrieben) unterschiedlich, je nachdem welcher Prozessor verwendet wird. Für PCIe 4.Support/Geschwindigkeiten wird ein Ryzen der dritten Generation benötigt, alles andere wird mit PCIe 3.0 bedient.

    Um die Featureliste halbwegs zu komplettieren seien noch der Intel I211ATGigabit LAN Controller, der exzellente Soundchip von Realtek ALC1220, sowie das in meinen Augen noch bessere Doppelpaket aus Bluetooth und Wifi mit dem Intel Wi-Fi 6 AX200 sowie das dezente Backlight LED des MB’s, erwähnt.



    Design:


    Das Design des MSI MPG X570 Gaming Pro Carbon Wifi Motherboard kommt, wie der Name bereits erahnen lässt, in MSI’s gut etabliertem Carbon Look daher, der bereits durch die Umverpackung dem Kunden alle nötigen Assoziationen suggeriert, die größtenteils tatsächlich auf das Board zutreffen.
    Die Umverpackung glänzt durch die nächtlichen neon Schlieren der Rücklichter (auf dem Board repräsentiert durch die Bachlight LED’s) eines aufgemotzten Sportwagens (der Carbon Look des Boards), das gerade zu danach schreit “Bau mich in deinen PC, und alle anderen werden nur deine Rücklichter sehen..”.
    Der Carbon Look des MB’s wirkt meiner Meinung nach am besten in einem dunklen Case, dass mit ein wenig mehr LED’s als nur die auf dem Board verbauten Backlight LED’s beleuchtet wird, um die feinen silber schwarzen Akzente besser aufblitzen zu lassen.
    Die vielen passiven Heatspreader, wie über der CPU gelegen oder rund um den Chipsatz sowie die die M.2 Kühler geben neben ihrer reinen Funktion dem Board auch ästhetische Elemente die es von der darunter liegenden Preisklasse deutlich abheben, und auch zur darüber liegenden Preisklasse abgrenzen, denn bei diesen Boards wird noch deutlich mehr verdeckt was dem Look noch mal mehr Plastizität verleiht.



    Verarbeitung:


    Die Verarbeitung ist mehr als solide.
    Ich habe in den vergangenen 10 Jahren nur 5 Mainboards verbaut, aber meine dennoch sagen zu können, dass bei diesem Board an Material auf jeden Fall nicht gespart wurde. Die Heatspreader sind solide, was natürlich auch ihrer Funktion zugute kommt, mehr Masse bedeutet natürlich auch eine höhere Abwärmeleistung.
    Die Hauptplatine scheint mir auch im Vergleich zu meinen anderen Boards dichter zu sein, sie lässt nur sehr wenig Flex und ich habe mir beim Einbauen zum ersten Mal keine sorgen gemacht, dass ich als Grobmotoriker entweder die Schrauben zu fest anziehe und mir dadurch das Board bricht, oder wenn ich Teile wie die GPU Platine aufsetzte, ich zu zu viel drück ausübe und mir dabei etwas bricht.


    Leistungsanalyse +Preis-/Leistungsverhältnis:



    Dies ist mein erstes AMD Board, aufgrund des generellen Ryzen Hypes zur Zeit, seit 7 Jahren. Wenn man bedenkt, dass AMD Boards generell etwas teurer sind als die direkt vergleichbaren Intel Boards, dafür die jeweiligen unterstützten CPU’s günstiger, finde ich den Preis von rund aktuell 250¤ sehr gerechtfertigt und fair.
    Ich würde dieses Board in die mittlere Preiskategorie eintaxieren. Und für diese finde ich die gebotenen Features mehr als ausreichend.

    Die WiFi / Bluetooth Kombo ist in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich, und wenn man sie gebrauchen kann, ist sie mir auf jeden Fall mehr als willkommen. Das WiFi 6 mit ax hat mich wirklich überzeugt, zumindest so weit, dass ich es als vollwertige Alternative anerkennen würde zu LAN. Und auch das Bluetooth 5 hat mich überzeugt und bietet mir mehr Möglichkeiten. Besser und verlässlicher als das 0815 Standard Bluetooth- oder WiFi-USB-Stick ist die mitgelieferte Antenne auf jeden Fall, und es gibt weniger konnektivitäts Konflikte in Windows, wenn der Chipsatz direkt mit dem MB verbunden ist.

    Ein im Netz heiß umstrittener Punkt bei dieser Generation der Boards ist der viel beschworene Chipsatzkühler. Er ist vorhanden und er erzeugt tatsächlich einen Geräuschpegel der hörbar wäre, wenn man nicht noch andere Luft- oder Wasserkühlungen verbaut hätte. Denn von diesen, wird der kleine Wicht bei mir zumindest unter Last übertönt. Und selbst den Geräuschpegel den er verursacht, verursacht er auch nur wenn er an ist, was unter Standardeinstellungen nicht vor 65 °C passiert, und wenn der Chipsatz unter dieser Temperatur ist, werden eure weiteren Kühler höchstwahrscheinlich bereits schneller / lauter laufen. Glückliche Leser mit einem komplett passiv gekühlten System können dies allerdings monieren, allerdings gibt es von denen wahrscheinlich nicht viele, und die die es gibt greifen eher auf höhere Preiskategorien zurück.
    Meine persönlichen 5 cent zum Thema Chipsatzkühler kann man weiter unten im eher philosophischen Teil lesen.


    Meinungsteil:


    Kommen wir zu dem Teil auf den ich mich eigentlich am meisten freue, dem Meinungsteil.
    Sicherlich ist weiter oben nicht alles ganz Meinungsfrei, allerdings wie man feststellen wird endet spätestens hier der halbwegs objektive Teil.

    Zuerst möchte ich berichten, dass das Board das mir geliefert wurde einen eher leichten Defekt mit größerer Wirkung hat. So das Board an jedem M.2 Platz einen passenden Standoff, der in das MB verschraubt ist mittels einem Gewinde das in das MB eingelassen ist.
    Bei meinem speziellen Board allerdings, ist dieser Standoff wohl so stark werksseitig verschraubt worden, dass der standoff gleich das Gewinde aus dem MB heraus gedreht hat. Sprich der Standoff ist nutzlos, und somit leider auch dieser gesamte M.2 Platz.
    Sehr ärgerlich. Da mir das Board kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, kann ich auch kein Ersatz erwarten vermute ich, das ist ok. Das fließt auch nicht weiter negativ in meine Bewertung ein, da ich davon ausgehe, dass jeder Kunde der das Board kauft und selbigen Verarbeitungsfehler vorfindet das Board umgehend reklamiert und von Seitens Mindfactory auch anstandslos ein Ersatz bekommt.
    Ich hoffe mal unter den glücklichen TestersKeepers Gewinnern bin ich der Einzige der so ein Montags-Board bekommen hat.

    Zum Thema Chipsatzkühler:
    Ich persönlich verstehe die Sorge um die Lautstärke, allerdings was mir eher Sorgen bereitet ist nicht der Noise, sondern die Lebensdauer des Lüfters. Warum erwähne ich das nicht im Analyseteil? Weil es reine spekulation ist, und erst der Test der Zeit beweisen wird, wie langlebig dieses Bauteil ist.
    Es ist nun doch noch nicht sooo lange her, dass wir solche aktiv Kühler auf unseren Boards hatten, und wie das oftmals ausging wissen wir sicherlich noch. Es sammelt sich Staub darin, dann wird der Lüfter lauter, weil er ineffizienter wird und eines Tages, kurz nach Ende der Garantie gibt der kleine Kerl den Geist auf, und mit ihm auf Dauer der Chipsatz.
    Braucht man überhaupt einen semi aktiven Kühler auf einem Chipsatz? Naja, von dem was ich gehört habe kann man knapp ohne auskommen, bei genügend Zuluft im inneren des Case, aber ich verstehe warum die Boardhersteller lieber einen aktiven oder in dem Falle semi aktiven Kühler verbauen. Nicht jedes Case ist gleich gut belüftet oder gar aufgebaut, also lieber zur Sicherheit eine Einheit drauf setzten, die, so fern es nötig wird aktiv kühlen kann. Dennoch bleibt die Sorge wegen eventuell beeinträchtigter Lebensdauer, bei mir zumindest.

    Zum Thema x570, ob ob diese Features für den Normalverbraucher zur Zeit Sinn ergeben:

    Meine Meinung dazu ist klar: Nein. Ich würde im Moment nicht empfehlen auf x570 umzusatteln. Es gibt im Moment einfach nicht genügend für den Konsumermarkt verbaubare Hardware, die PCIe, das ja irgendwo das Größe Feature von x570 ist, überhaupt unterstützt. Hier und da ein paar SSD’s mit bisher noch nicht so großem Performancegewinn, die nächste GPU für den Konsumer die es schafft die Datenmengen zu verarbeiten die der zusätzliche Speed zur verfügung stellen könnte, ohne dabei in Flammen aufzugehen, sehe ich auch noch nicht.
    Also vielleicht als sicheres Zukunftsupgrade? Ja, wenn man umbedingt jetzt ein Board braucht, nur zu. Schlecht ist es ja nicht. Es verbraucht halt etwas unnötig mehr Strom, den der Chipsatz frisst, auch wenn er seine Features nicht aktiv unterbringen kann. Aber wer das verkraften kann, und sofort ein Board braucht, dem kann ich zumindest nichts gravierend schlechtes sagen. Meine Empfehlung wäre eher, so fern dies möglich ist, vielleicht noch eine Generation abzuwarten.

    Zum Thema BIOS, DragonCenter Software und Overclocking:
    Das Bios finde ich ist recht gut gelungen. Sehr übersichtlich, wenn auch nicht sehr responsiv, da ist eine gewisse Latenz zwischen Maus und Tastatureingaben, bevor angezeigt wird was man möchte. Ist kein Beinbruch, aber etwas lästig manchmal.
    Die Overclocking Features die das Board bietet sind mannigfaltig. Verschiedene OC Profile speichern zu können ist super, vor allem wenn man sich gerade hoch testet, und man als Backup noch weitere stabile OC’s speichern kann, für den Fall der fälle, dass man doch irgendwas verpfuscht hat.
    Wovon ich keineswegs begeistert bin allerdings ist der sogenannte “Gaming-Mode” innerhalb des BIOS, das aber auch von der DragonCenter Software nach Reboot aktiviert werden kann, und nicht vertauscht werden sollte mit dem gleichnamigen Gaming Modus der Software, die allerdings nur ein paar Sachen optimiert, aber nicht per Mausklick ein OC-Profil lädt, das mit dem Board gleich mitkommt. Dieser GamingMode bringt einen OC von 450 Mhz mit sich. An sich ganz ok, schaltet auch die automatische Lüftersteuerung des CPU Fans aus und zwingt ihn auf hochtouren zu laufen. Was vor allem für unerfahrene Nutzer sicherlich sinnvoll ist. Allerdings… kommt es mir so vor als würde dieser OC AMD’s Precision Boost komplett abschalten, und die CPU’s halt auf +450 fix’en. In meinem Fall, mit einem Ryzen 3700x der standardmäßig auf 3.6Ghz läuft, und man den GamingMode aktiviert, läuft die CPU dann standhaft auf 4.05Ghz. Gut und schön. Aber ohne GamingMode und mit Pecision Boost läuft die selbe CPU 80% der Zeit auf 4.3Ghz und die restliche Zeit auf 4.2Ghz, zumindest hab ich sie noch nicht tiefer gesehen. Und das bei.. sagen wir mal semi-optimaler CPU Kühlung. Also entweder übersehe ich den Sinn darin, oder dieses Feature wurde irgend wo her gezombie’t wo es Sinn ergibt, weil die CPU kein Precision Boost hat.. sagen wir mal einer Intel Plattform. Wer weiß


    Dieser kleine Monolog signalisiert allerdings auch schon das Ende meiner Review zum MSI MPG X570 Gaming Pro Carbon Wifi Motherboard.
    Anbei sind noch ein paar Bilder und der Link zum Unboxing/Review Video.

    YouTube


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    Ich möchte mich bei allen Lesern die es hier runter verschlagen hat bedanken, und auch noch einmal ganz herzlichen Dank an Mindfactory, dass ihr mir diese Gelegenheit geboten habt.

  6. #6

    Standard

    Hallo liebe Leser,

    dank der „Testers Keepers“-Aktion von Mindfactory durfte ich das MSI MPG X570 Gaming Pro Carbon Wifi testen und bewerten.

    Meine Hardware:

    - MPG X570 Gaming Pro Carbon Wifi
    - Ryzen 7 3700x
    - Corsair Vengeance LPX 3200 CL16
    - Palit GTX 1060 Grafikkarte
    - M.2 SSD 128GB
    - be quiet! SP 500 W
    -RGB Lüfter und Stripes


    Der erste Eindruck + Lieferumfang:

    Das Paket kam unversehrt und ziemlich zügig an.
    Beim Auspacken waren neben dem Board noch Sticker (für die Kabelbeschriftung + MSI Logo), Wifi Antenne mit Standfuß, Werbung, 2x M.2 Schraube, das Benutzerhandbuch, Treiber CD, 2x SATA Kabel (1x mit Abgeknicktem Stecker, beide 6 GB fähig), ein 4 Pin RGB Y Kabel (1x weiblicher und 2 männliche Stecker), ein 3 PIN RGB Verlängerungskabel (ca. 80cm) , ein 3 Pin Verlängerungskabel für den Corsair Stecker (ca. 50cm).
    Alles war separat Verpackt und sah im ersten Moment auch in Ordnung aus, aber leider mussten wir feststellen, dass ein Pin am beiliegenden Y- Kabel verbogen war. Ich konnte ihn aber mit einer kleinen Zange problemlos wieder geradebiegen.
    20190815_171655.jpg
    Beim X570 fallen natürlich sofort die Carbon Akzente als erstes auf, alles ist dezent gehalten und wirken nicht aufdringlich. Auch das typische MSI Drachenlogo findet sich an dem Grafikkarten-Slot wieder. Die Carbon Beschichtung wird durch mehrere abziehbare Folien geschützt und sieht sauber Verarbeitet und hochwertig aus.
    Das Board bietet neben 4 Slots für DDR4 Ram (Dual-Channel) auch Platz für eine zweite Grafikkarte (PCIE 3/4 - 16/8+8) und hat einen integrierten Lüfter für den Chipsatz.


    Der Einbau:

    Vor dem Einbau verschaffte ich mir einen kurzen Überblick im Benutzerhandbuch. Dabei hätte ich mir aber gewünscht, dass man auf der ersten Seite direkt eine Seitenzahl für die deutsche Sprache erhält und sich nicht erst durch die englisch- und französischsprachige Bedienungsanleitung wühlen muss.
    Alle Stecker und Anschlüsse werden Bildlich erklärt und sind auch für einen Laien wie mich verständlich. Allerdings gibt es einen Anschluss am Board bei dem ich mir nicht sicher bin wofür er denn ist, da er auch nicht im Handbuch aufgelistet wird (direkt links über dem oberen PCIe Slot, unter dem CPU).

    Der Einbau des MSI Boards ging relativ flott und bis auf einen „Einbau-Fehler“ unsererseits - problemlos.
    Der Fehler passierte beim Einbau der M.2 SSD unter einer der Abdeckungen. Das MSI X570 Board besitzt zwei Steckplätze für je eine M.2 und wir bauten unsere SSD in den ersten Slot und wunderten uns, dass das BIOS die SSD überhaupt nicht erkannte. Nach ein bisschen Google-Suchen fanden wir im MSI-Forum heraus, dass der 1. Steckplatz nur mit NVME SSD Karten kompatibel ist. An dieser Stelle vermissen wir einen deutlichen Hinweis im Handbuch (Das würde Zeit und Nerven schonen!)
    Positiv aufgefallen ist die vormontierte I/O Blende, so kann man diese nicht vergessen und sie ließ sich leichter zusammen mit dem Board einbauen, als so manche lose Blende in der Vergangenheit. Danke hierfür, so muss niemand mehr wegen einer verklemmten I/O Blende bluten �� .
    Einen guten Eindruck machten die bereits vormontierten Kühlkissen an den SSD Kühlblenden. Die Montage der SSD ging dabei selbst problemlos, Schrauben ab, m.2 rein, Folie vom Kühlpad entfernen, runterdrücken, verschrauben, fertig.

    Beim Verkabeln der Lüfter fiel auf, dass es leider keinen Fan Anschluss auf der linken Seite des Boards gibt, also mussten wir die Lüfter Kabel über das Board führen, da diese leider zu kurz waren, um sie dahinter verstecken zu können. Insgesamt sind ausreichend Lüfterplätze auf dem Board vorhanden, aber dann ärgert es einen erst recht, wenn man für den hinteren trotzdem eine Verlängerung braucht, wenn das Kabel vom Lüfter eher kurz gehalten ist.

    Für mich Persönlich gibt es leider auch einen kleinen Punkte Abzug beim Design des Grafikkarten-Slots. Durch das Einbauen verdeckt die Grafikkarte das Drachenlogo und die Carbon Beschichtung fast vollständig. Ausgerechnet diese Stelle für das Logo zu verwenden ist also wirklich unglücklich gewählt und die Optik leidet ein wenig darunter. Natürlich ändert das nix an der Leistung des Mainboards und ist nur meine subjektive Meinung. Die GPU Slots sehen insgesamt stabil aus.
    20190815_185037.jpg

    Da das Board genügend RGB Steckplätze besitzt habe ich noch zwei digitale LED Stripes (Typ WS2812) mit dem X570 verbunden.


    Inbetriebnahme + MSI Dragon Center (Mystic Light) :

    Das Flashen des BIOS war wie erwartet zuverlässig, ging fix (nachdem wir mit dem M.2 Problem etwas zu kämpfen hatten), ist ordentlich Strukturiert, Umfangreich und bietet viele Funktionen.

    Bei der ersten Inbetriebnahme fiel auf, dass die RGB Beleuchtung am X570 doch eher schlicht gehalten wurde und irgendwie nicht so „farben-froh“ rüber kommt wie man es vermuten könnte. Durch die Kabel am rechten Rand (Grafikkarten Stecker, Stromkabel, SATA Anschluss und Frontpanel) ist die seitliche RGB Beleuchtung kaum bis gar nicht zu sehen. Evtl. kann hier mit sauberen und eigengebauten Sleeves nachgeholfen werden, ich war jedenfalls ein wenig enttäuscht.
    Für die Einstellung der Komponenten nutzten wir das Hauseigene MSI Programm „Dragon Center“, welches man Kostenlos auf der MSI Homepage herunterladen kann. Mystic Light, zum Ansteuern der RGB, wurde mit nur einem Klick eigenständig von Dragon Center installiert- kein separater Download nötig! Ich war überrascht, dass ein „No Name“- LED-Strip von Mystic Light problemlos angenommen wurde, man muss also hier nicht teure LEDs kaufen, man kann auch selbst auf Meterware zurück greifen, selbst zuschneiden und einfach dem Programm sagen, wie viele LEDs in reihe sind. Super!
    Positiv fiel beim Dragon Center außerdem auf, dass wir die voreingestellten Lüfterkurven für das Board und den Chip Lüfter (rotiert ab 55°) sofort ohne Anpassungen, aus dem Programm, übernehmen konnten. Wer dennoch lieber selber Einstellungen am Board vornehmen will, kann das über ein eigens erstelltes Profil machen.
    20190815_213707.jpg
    Die ersten Benchmarks vielen zu Gunsten des X570 aus, sind aber aufgrund der eigenen Peripherie noch nicht ans Maximum herangekommen. Da ist also noch Luft nach oben.
    Das bereits eingebaute Kühlpad an dem SSD Slot hat uns ebenfalls überrascht, denn während des Tests unter Volllast ist die Wärme Abgabe deutlich zu spüren und zu messen.

    CPU OC:
    Positiv zu nennen ist, dass der CPU vom Board mit den Standard Übertaktungsfunktionen bereits ohne Probleme auf bis zu 4.35 GHz boostet. Die CPU Temperatur wird dabei mit knapp 61-65°C im Prime95 Belastungstest angezeigt. Ich konnte den CPU auf Basis 4.3 GHz einstellen und das Board und CPU kommen problemlos damit klar. Dabei erreicht der CPU nun nach 30 Minuten Prime ca 71-73°C. Bei der Einstellung 4.4 ging der PC leider nicht mehr fehlerfrei an. Der CPU liefert Power ohne Ende, was sich auch durch sehr gute Frametimes in Spielen bemerkbar macht. Ein Übertakten ist definitiv nicht nötig. Ich konnte insgesamt zum alten System nur ein paar wenige FPS herausholen, aber deutlich bessere Frametimes. Die Einstellungsmöglichkeiten im BIOS sind sehr gut und umfangreich. Wer will, kann nahezu alles bis ins kleinste Detail einstellen. Im BIOS selbst sind einige Erklärungstexte, diese empfand ich als hilfreich.
    RAM OC:
    Mein RAM wurde bereits beim ersten Start vom BIOS erkannt und ich musste lediglich oben links das XMP Profil aktivieren. Das findet wirklich jeder und es ist sehr einfach, TOP! Zusätzlich kann man diverse von MSI vorbereitete RAM Profile ausprobieren, um zu sehen, ob der RAM nicht noch flotter laufen kann. Das macht RAM OC auch für Anfänger etwas freundlicher. Natürlich kann man den RAM bis ins kleinste Detail von Hand einstellen, hier sollte man aber genauestens wissen, was man tut.
    GPU OC:
    Ich konnte die GPU mit dem MSI Afterburner auf das maximum übertakten. Das OC Tool ist dabei sehr gut und stellt eine gute Kurve ein, man muss danach lediglich den GPU RAM von Hand einstellen und sich herantasten. Das Tool hatte auch keine Probleme mit meiner GPU von Palit.
    Chipsatzkühler:
    Ich habe derzeit keine PCIe 4 Geräte am Board verbaut und der Chipsatz hat bei einer Raumtemperatur von 22°C auch unter Last nur 48-50°C. Der Lüfter springt erst bei 55°C an laut Lüfterkurve. Da er also in meinem System standartmäßig aus ist, erzeugt er auch keinen Lärm. Wenn er durch das betreiben entsprechender Hardware jedoch wärmer wird und der Lüfter dann angeht, ist das auch keine erhebliche Lärmquelle. In meinem Test habe ich den Lüfter auf 100% gestellt und ich habe ihn im geschlossenen Gehäuse nicht gehört. Wenn ich mein Ohr ans Gehäuse gehalten habe, konnte ich ihn leise hören, aber er ist nicht ansatzweise so laut, wie viele es befürchten.

    Fazit:
    Für knapp 260 Euro erhält man ein hochwertiges und schickes Mainboard, mit allen Funktionen, die man braucht und mehr. Übertakten ist mit diesem Board in jedem Fall möglich, die Temperaturen am Board sind im Stockbetrieb gut genug, um alles ein wenig nach oben zu schieben. Ich bin jedoch beim CPU bei diesem Test an den mitgelieferten Kühler gebunden, trotzdem sind 4.35 GHz auf Stocklüftung eine Ansage bei den Temperaturen. Andere Boards in dem Preissegment lassen die CPU deutlich wärmer werden bei gleichen Einstellungen. Alles am Board funktioniert soweit ich dies testen konnte mindestens wie angegeben und die Einstellungsmöglichkeiten sind vielfältig. Ich bin rundum zufrieden und kann das Board zu diesem Preis klar empfehlen. Abzüge gibt es wegen den fehlenden Warnhinweisen zur SSD im Slot 1 sowie dem fehlenden Fanslot für die Rückseite. Besonderes Lob gibt es für die gute Steuerbarkeit der LED Beleuchtung mit MysticLight, die Programme sind vielfältig und gut einstellbar und die Software ist bisher nicht abgestürzt, was bei der Konkurrenz öfter mal passiert.

    4,5 von 5 Sternen!

    Zuletzt natürlich nochmal ein großes Dankeschön an Mindfactory!

    Zum Schluss noch die Verlinkung zum Unboxing-Video:
    YouTube

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