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Thema: TESTERS KEEPERS mit Thermalright Wärmeleitpasten

  1. #26

    Standard Testers Keepers Thermalright TF6

    Hallo,
    ich habe die Thermalright TF 6 Thermal Paste im Rahmen einer Produkttester Aktion von Mindfactory zugesendet bekommen.
    Erst einmal vielen Dank an Mindfactory und an den Hersteller Thermalright, die mir diese Möglichkeit geboten haben.

    Im Lieferumfang befindet sich eine gut dosierbare Tube der TF6 und ein Spatel zum Verteilen, zusammen in einem Blister Pack, auf der die Bedienungsanleitung bebildert auf der Rückseite gedruckt ist.
    Leider auf Englisch, aber gut bebildert.

    Ich habe die Paste auf einer AM3+ Plattform mit PhenomII CPU getestet, der aus der Familie mit Temperatur-, bzw. Lautstärkeproblemen zu mir kam.
    Es war eine Arctic MX4 WLP, ca. 1,5 Jahre alt, auf der CPU.
    Die Temperaturen waren zwar okay, aber der Lüfter drehte zu laut, also das perfekte Testobjekt mit genug Thermalleistung um diese Wärmeleitpaste auf Herz und Nieren zu testen.

    Ich habe vor dem Wechsel der Wärmeleitpaste (WLP) einen „Stresstest“ für die CPU durchgeführt um die maximale Temperatur zu ermitteln. Danach habe ich die alte WLP entfernt und durch die neue Thermalright getauscht, ohne die Lüfter zu reinigen oder das Setup zu ändern, um vergleichbare Ergebnisse zu erreichen. Doch dazu später mehr.

    Das Auspacken war, wie bei so ziemlich jedem Blister, Schere ansetzen und aufschneiden.

    Als erstes habe ich die Paste zwischen den Fingern untersucht. Die Paste machte mir einen guten Eindruck, sie war nicht allzu zäh, aber lief auch nicht weg. Sie war zwar etwas klebrig, aber das ist gewünscht. Das Auftragen war im wahrsten Sinne des Wortes ein „Klacks“, dank der gut zu dosierenden Spritze mit 4g Inhalt. Sie ist etwas größer als man für 4g erwarten würde, aber dadurch ist der Halt wesentlich besser beim Auftragen, als bei den „Mini“ WLP Tuben anderer Hersteller.

    Ich habe einen etwa Erbsengroßen Klecks der TF6 auf die CPU aufgetragen.
    Mit dem beiliegenden Spatel habe ich die cremige WLP gut und gleichmäßig verteilen können, der Überschuss blieb einfach am Spatel hängen. Danach einfach den Kühler wieder drauf, alles angeschlossen und gestartet. Die Operation war geglückt, der PC startete wieder wie gewohnt.

    Kaum im Windows angekommen habe ich den Stresstest wiederholt und bei ca. 200 U/Min weniger war die Temperatur um ca. 1-2 Grad kühler.

    Daher kann ich diese Paste nur jedem empfehlen, der eine gute und doch preiswerte WLP sucht.

    Sie lässt sich gut auftragen und ist dank des Spatels auch für eher ungeübte PC Enthusiasten geeignet. Selbst wenn man einen kleinen Fehler beim Auftragen machen sollte, ist es halb so schlimm, da die WLP nichtleitend ist.

    Die Temperaturen sind erstaunlich gut, die vorher aufgetragene MX4 ist kein „No-Name Produkt“, das oftmals in Foren als ausreichend bezeichnet oder Referenz genannt wird. Die TF6 kann da problemlos mithalten. Es gibt mit Sicherheit noch leistungsstärkere Pasten, die aber auch ihren Preis haben und/oder nicht so einfach in der Handhabe (z.B. Flüssigmetall).

    Der Lieferumfang ist gut dank des Spatels. Somit ist alles Wichtige dabei.
    Zu der Haltbarkeit kann ich nach 14 Tagen nicht viel sagen, die Werte sind gleich geblieben und die Paste ist etwas fester geworden, was aber auch normal ist und so sein kann. Die weiterhin cremige Konsistenz hielt den Lüfter noch gut auf Position als ich heute den Lüfter erneut abgeschraubt habe um die Konsistenz zu prüfen.

    Das Preis-/Leistungsverhältnis ist entsprechend gut. Ich habe schon mehr für weniger gute Pasten bezahlt.

    Fazit:
    gute Preis-/Leistung
    ordentliche Kühleigenschaften
    guter Lieferumfang
    einfache Montage

    Ich kann dieses Produkt uneingeschränkt Empfehlen, dafür 5 Sterne


    1.jpg3.jpg

  2. #27

    Standard

    TF8 Review

    Produktinformationen
    Laut Hersteller kommt die TF8 auf einen Wärmeleitkoeffizienten von 13,8 W/mK, platziert sich damit unter den Wärmeleitpasten von Thermalright zwischen der TF6 mit 12,5 W/mK und der TFX mit 14,3 W/mK. Damit setzt sich die TF8 vor bekannte Wärmeleitpasten der Konkurrenz wie die MX4 von Arctic oder die Hydronaut von Thermal Grizzly. Die TF8 von Thermalright unterstützt laut Hersteller zudem einen Temperaturbereich von -220 °C bis 380 °C. Damit wird jede PC-übliche Anwendung abgedeckt. Sogar für eine extreme Übertaktung bei einer Kühlung mit Flüssigstickstoff kann die Wärmeleitpaste eingesetzt werden.
    Auftragen der Wärmeleitpaste
    Im Gegensatz zu zähen und schwierig aufzutragenden Wärmeleitpasten mit Silberanteil lässt sich die Thermalright-Paste besonders leicht auf dem Heatspreader der CPU-verteilen. Durch den Verzicht auf ein leitendes Metall ist das Auftragen der Wärmeleitpaste idiotensicher. Somit sind Kurzschlüsse an den neben der CPU befindlichen Hardware-Komponenten ausgeschlossen, falls ein ungeübter Nutzer etwas zu viel Wärmeleitpaste aufgetragen haben sollte.
    Da die TF8 kein Silber enthält, haftet der Kühler nicht so stark an der CPU – die Gefahr, den Prozessor bei der Demontage mit dem Kühler aus dem Sockel zu reißen, besteht damit nicht. Ein weiterer Pluspunkt: Die Wärmeleitpaste lässt sich bei einem Wechsel des Kühlers oder bei einer Erneuerung der Paste leicht entfernen. Nach der Montage ist außerdem keine Aushärtungszeit nötig, sodass die volle Wärmeleitwirkung sofort nach der Kühlermontage erreicht wird.

    Lieferumfang und Montage
    Die Tube enthält 12,8 g der Wärmeleitpaste TF8 von Thermalright. Die Tube ist leicht wieder zu verschrauben, was bei dieser Packungsgröße auch mehr als angebracht ist. Hier unterscheidet sich das Produkt allerdings nicht von der Konkurrenz, wieder-verschraubbare Wärmeleitpaste gehört zum Standard. Die Wärmeleitpaste kann zudem mit einem Spachtel auf dem Heatspreader der CPU verteilt werden, der der Packung beiliegt.

    Temperaturen
    Neben der Wärmeleitpaste spielen vor allem die verwendete Hardware, der verwendete Kühlkörper und Lüfter, aber auch Anpressdruck und Umgebungstemperatur eine große Rolle. Um vergleichbare Ergebnisse zu erhalten, wurden in diesem Test CPU, Kühler und im Rahmen der Möglichkeiten auch die Umgebungstemperatur in allen Testläufen beibehalten. Für den Test wurde ein Ryzen 2700X von AMD kombiniert mit einer All-in-One-Wasserkühlung von Corsair, der Hydro H75, getestet.
    Getestet wurden der Betrieb im Idle, und im Stresstest mittels Prime95. Die Ergebnisse lassen sich folgender Tabelle entnehmen:

    Idle [°C] Prime95 [°C]
    Ohne WLP 39,2 79,2
    Corsair 35,3 75,1
    TF8 35,1 74,6

    Der Kühler wurde entsprechend ohne Wärmeleitpaste, mit der beiliegenden Wärmeleitpaste der Corsair Hydro H75 AiO-Wasserkühlung und mit der TF8 von Thermalright getestet. Wenig überraschend bringt die Verwendung der TF8 eine deutliche Verringerung der Temperaturen im Vergleich zu keiner Verwendung von Wärmeleitpaste mit sich. Die Unterschiede zur beiliegenden Wärmeleitpaste von Corsair sind eher marginal. Das liegt daran, dass Wärmeleitpaste an sich einen eher geringen Effekt auf die Kühlleistung verglichen mit dem Kühler oder der Umgebungstemperatur hat.

    Preis-/Leistungsverhältnis
    Das Preis-/Leistungsverhältnis ist aufgrund der großen Packung von 12,8 g absolut überragend. Für Nutzer, die öfter beispielsweise für den Bekanntenkreis Computer zusammenbauen oder ihr eigenes System einfach frequentiert umbauen oder verschiedene Kühler gegeneinander testen wollen, kann sich diese Wärmeleitpaste sehr lohnen.

    Fazit
    Da ich häufiger Komponenten in meinem PC austausche, freue ich mich bereits sehr auf die nächste Verwendung der TF8. Die Montage ist spielend leicht, die Wärmeleitpaste lässt sich einfach wieder entfernen. Zur Haltbarkeit kann ich nach wenigen Tagen noch nichts Konkretes sagen. Soweit würde ich auf jeden Fall meine Empfehlung abgeben.

    Die Wärmeleitpaste TF8 wurde mir von der Mindfactory AG zum Testen zur Verfügung gestellt. Der Test erfolgte ungeachtet dessen objektiv und unvoreingenommen.

    IMG_20190819_213921.jpg
    IMG_20190819_214355.jpg

  3. #28

    Standard

    TF8 Bewertung

    Ich habe die Thermalright TF 8 Wärmeleitpaste 5,8g bei der Aktion "Testers Keepers" der Firma Mindfactory AG gewonnen und die letzten 14 Tage intensiv getestet was jedoch keinerlei Auswirkungen auf meine Bewertung hat.

    Lieferumfang/Montage:

    Die Leitpaste kam in einer Plastikblister-Verpackung die schon etwas günstig aussieht. In dem Blister ein Spachtel zum Auftragen der Paste, der seinen Dienst erfüllt und die Paste in einer Spritze mit Deckel. Soweit so gut. Beim Auspacken bekam ich dann aber schon zuviel. Mit einer Schere versucht den Blister zu öffnen und prompt an dem dicken Kunstoff geschnitten. Die angegebenen Werte auf der Rückseite lassen aber schon erahnen, dass es sich hier um sehr hochwertige Paste handelt. Alles in allem finde ich kann man das mit der Verpackung jedoch deutlich besser lösen.
    Siehe hierzu die Fotos:
    20190727_191639.jpg
    20190727_191653.jpg
    Auftragen der Paste:

    Nach dem Versorgen der Wunde ging es dann an das Auftragen. Zuerst habe ich es an meiner CPU getestet. Die alte Paste welche damals beim Lüfter dabei war entfernt und dann mit Hilfe der Spritze einen dünnen Streifen wie auch auf der bebilderten Anleitung auf der Rückseite der Verpackung zu sehen verteilt. Das funktionierte erstaunlich einfach und auch der recht dünne instabile Spachtel hat gehalten. Alles zusammengebaut und dann began das Staunen.

    Temperaturen:

    Vor dem Wechsel der Paste betrug die CPU Temperaturim Idle Betrieb 30 Grad Celsius und nach 10 Minuten Volllast mit CPU-Burner 68 Grad Celsius. Die Lüfter auf Standard-Einstellung.

    Nach dem Wechsel im Idle 28 Grad Celsius und nach 10 Minuten Volllast 62 Grad Celsius. Selbst nach 20 Minuten ist dort nicht mehr Temperatur enstanden, was durchaus auf eine Gute Wärmeübertragung zurückschließen lässt.

    Da mich das Ergebnis so überzeugte und ich mit meinen Gpu´s unter Furmark Probleme hatte, da nach ca 30 Minuten eine Der Beiden GPU`s so heiß wurde das Sie runtergetaktet hat habe ich auch hier noch den Versuch angewendet und die Wärmeleitpaste auch hier aufgetragen. Beim Entfernen der alten Past war direkt ziemlich deutlich, dass Herstellerseitig sehr viel Paste aufgetragen wurde welche auch mitlerweile sehr ausgehärtet war. Nach dem Wechsel Furmark gestartet und Siehe da ein Komplett anderes Verhalten der GPU´s. Beide laufen jetzt so gut gekühlt, dass sie selbst nach 20 Minuten Furmark noch auf 90 Grad und somit mit ca 60 % Lüftergeschwindigkeit arbeiten. Dies war ein imenser Unterschied.

    Gut dachte ich mir um das Ganze noch besser getestet zu haben machen wir das selbe noch am PC aus dem Familienkreis. Hier war eigentlich schon gute Paste von Artic drin. Aber was soll ich sagen auch hier deutliche Temperatursenkung und damit deutlich ruhigerer Lauf des gesamten PC´s

    Preis-/Leistungsverhältnis:

    Hier kann ich sagen, dass der Preis von knapp 20 ¤ für die 5,8 Gramm zwar nicht günstig ist aber auch einiges geboten wird. Zumal man mit der Menge schon einige CPU´s bzw GPU´s bestreichen kann. Ich habe jetzt 3 GPU´s und 2 CPU´s damit bestrichen und noch genug für mindestens das selbe nochmal in der Spritze.

    Haltbarkeit:

    Ja hier muss ich eigentlich einen halben Punkt abziehen, da nirgendwo ersichtlich ist wann die Paste hergestellt wurde, noch irgendwo ein Haltbarkeitsdatum oder eine Angabe nach dem Öffnen Haltbar bis zu finden ist.

    Hier kennt man es ja eigentlich das Wärmeleitpaste altert und daher sollte hier noch nachgebessert werden.

    Fazit:

    Es handelt sich hier um sehr gute Paste, die halt teuer ist aber auch durchaus eher für den Overclocker dient und in diesem Bereich ist es dann auch angebracht den Einen oder anderen Euro mehr für eine gute Paste auszugeben, da hier jedes Grad entscheidend wird.

    Ich würde sie jedoch wieder kaufen aber dann in geringerer Menge damit ich sichergehen kann, dass die Paste auch noch frisch ist wenn man Sie aufträgt.

    Getestet wurde bei mir auf folgender Hardware:

    Asus Prime 350 Plus
    Ryzen 5 1500x
    Alpenföhn Ben Nevis
    24 GB DDR 4 auf 2666 MHZ bestehend aus Crucial Sport LT und Corsair Vengeance LPX
    2 X Radeon R9 280x
    ein altes Bigtower Gehäuse mit 2 120 mm Lüftern
    Corsair TX650M 650 Watt Netzteil.
    Geändert von Patrick87 (20.08.2019 um 16:50 Uhr)

  4. #29

    Standard

    Ich habe dieses Produkt kostenlos von Mindfactory zum testen zur Verfügung gestellt bekommen. Da ich noch etwas von meiner vorherigen NT-H1 Wärmeleitpaste übrig hatte, werde ich diese mit der TF-6 Paste vergleichen.

    Die Bewertung ist nach chronologischer Reihenfolge aufgeteilt (Auspacken, Auftragen, Testen, Entfernen)


    Beim Kauf diese Produktes erhält man einen Spachtel und die Spritze, in der sich die Paste befindet.

    Bevor es ans eigentliche Testen geht, muss ich mich über die Verpackung auslassen. Die Wärmeleitpaste und der mitgelieferte Spachtel sind in einer eingeschweißten Plastikverpackung, welche sich ohne Messer oder Schere nicht öffnen lässt.

    Dies hätte meiner Meinung nach besser gelöst werden können.


    Ein paar Infos zu dem Testsystem:

    i9 9900k OCed 5GHz + NH-D15 Luftkühler

    16GB Trident Z 3200

    8GB Sapphire Radeon RX 580 Nitro+

    ROG Maximus Hero X

    Aufgetragen wurden die Pasten als Strich auf dem Kühler.


    Die TF-6 Paste ließ sich sehr leicht auftragen. Im Vergleich zu meiner NT-H1 Paste, ist die TF-6 leichter und präziser aufzutragen, da sie sich zum einen gut verstreichen lässt, wenn man das denn möchte, und zum anderen auch gut aus der Spritze befördern lässt. Jedoch habe ich dabei bereits gemerkt, dass die Paste leicht Fäden zieht, was zwar kein wirkliches Problem darstellt, da die Paste nicht leitet, aber trotzdem ein wenig unschön werden kann.

    Ein Vorteil der weichen Paste: Sie verteilt sich gut beim montieren des Kühlers, wodurch eine gute Verteilung fast schon garantiert ist. Ebenfalls lässt sich der Kühler wieder ohne Probleme entfernen.


    Nun geht es ans Testen.

    Zuerst einmal die Cinebench Scores und die dazugehörigen Temperaturen.

    NT-H1 (Neu aufgetragen)

    5145 ~95°C Max, 90°C Avg

    5128 ~+100°C Max, 95°C Avg


    TF-6

    5140 ~90°C Max, 85°C Avg

    5149 ~95°C Max, 87°C Avg


    Beide Test wurden direkt nach dem Systemstart ausgeführt. Davor hatte das System Zeit sich abzukühlen.

    Nach den ersten beiden Tests haben sich die Ergebnisse nicht nennenswert verändert, also lässt sich leicht eine bessere Leistung des TF-6 Produktes ablesen. Ebenfalls habe ich das Produkt ohne Overclocking getestet, jedoch habe ich ungefähr gleiche Ergebnisse erhalten.


    Durch die weiche Konsistenz der TF-6 Paste ließ sie sich gut mit einem Papiertuch entfernen. Das ist besonders für PC-Bastler von Vorteil, da nicht ewig mit Chemikalien oder sonstigen Sachen auf der CPU und dem Kühler herum geschrubbt werden muss.


    Preis.

    Meine NT-H1 Paste habe ich zwar mit meinem Kühler zusammen erhalten, jedoch lässt sich diese auch einzeln in 3.5 Gramm erwerben. Bei einem Preisvergleich stellen wir fest, dass die Thermalright TF-6 Paste zwar ein wenig teurer als die Noctua NT-H1 Paste ist und sie sich dadurch eher für Bastler und Overclocker empfehlen lässt, aber auch PC-Nutzer mit etwas höheren Anforderungen an ihr System können von der Paste zu diesem Preis profitieren.


    Mein Fazit für dieses Produkt ist eindeutig.

    Auch, wenn sich das Auspacken der Paste als ein wenig schwerer herausgestellt hatte, ist die Paste selbst ein Produkt, welches ich empfehlen kann.

    Sie lässt sich einfach auftragen und ebenfalls mit einem einfachen Papiertuch wieder entfernen. Es kühlt meine CPU besser als die vorherige Paste (sogar nach frischem Auftragen der NT-H1), wenn auch nur um weniger als 10°C, aber selbst diese kleine marge kann einen großen Unterschied machen.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  5. #30

    Standard

    Ich durfte die Wärmeleitpaste Thermalright TF 8 (2 Gramm) im Rahmen der Aktion "Testers Keepers" ausprobieren.

    Das Produkt kommt in versiegelter Hartplastikverpackung. Zum Lieferumfang gehört neben der Spritze mit der darin befindlichen Wärmeleitpaste auch noch ein praktischer Spatel, der während des Auftragens beim Verteilen der Wärmeleitpaste behilflich ist. Die Anleitung ist schlicht und übersichtlich gehalten - aber vollkommen ausreichend.

    Zum Einsatz kam die Wärmeleitpaste bei mir als Austausch bzw. Erneuerung der alten Wärmeleitpaste eines in die Jahre gekommenen Systems (AMD Athlon II X2 270 mit 2 x 3,4 GHz auf Sockel AM3), welches aufgrund höherer CPU-Temperaturen von knapp 75 °C (gemäß AMD liegt der Grenzwert bei 72 °C) immer wieder unter plötzlichen Abstürzen litt. Nachdem das Problem der überhitzen Prozessorbelastung festgestellt werden konnte, war schnell klar, dass die alte Wärmeleitpaste des Original AMD-Kühlers nach mehreren Jahren (und einem erfolgten Mainboard-Wechsel) mal ausgetauscht werden musste. Nach ausgiebiger Säuberung der Prozessoroberfläche und des Kühlers von Rückständen alter Wärmeleitpaste und sämtlichen Staubablagerungen, habe ich die neue Wärmeleitpaste Thermalright TF 8 gleichmäßig auf der Prozessoroberfläche aufgetragen und mit dem beiliegenden Spatel großflächig glatt gestrichen bis nahe an den Rand des Prozessors. Die in der Spritze befindliche Menge reicht dabei bequem für eine volle Anwendung. Anschließend habe ich den sorgfältig gesäuberten Kühler vorsichtig wieder aufgesetzt und alles wieder zusammengebaut.

    Als ich das System dann wieder in Betrieb genommen hatte, wurde ich sofort Zeuge eines kleinen Wunders: die Temperatur des Prozessors lag nun bei rund 38 °C - und erreichte auch im Dauerbetrieb kaum mehr als 42 °C. Ich habe seither nach knapp zwei Wochen Einsatz auch keinen einzigen Systemabsturz mehr erlebt. Daher bin ich mehr als froh, den Austausch der Wärmeleitpaste vorgenommen zu haben und bin mit der Leistungsfähigkeit und Qualität der neuen Wärmeleitpaste Thermalright TF 8 überaus zufrieden.

    Zum Vergleich mit ähnlichen Produkten und zum Preis-/Leistungsverhältnis kann ich nicht wirklich viel sagen. Aufgrund der absolut überzeugenden Leistungsqualität würde ich allerdings das Produkt uneingeschränkt weiter empfehlen.

  6. #31

    Standard

    Ich durfte die Wärmeleitpaste Thermalright TF 8 (2 Gramm) im Rahmen der Aktion "Testers Keepers" ausprobieren.
    Erst einmal vorweg muss ich sagen, dass ich äußerst positiv von der Thermalright TF8 2g Wärmeleitpaste überrascht und mit den Ergebnissen sehr zufrieden bin.
    Ich werde im weiteren Verlauf Wärmeleitpaste einfach mit „WLP“ abkürzen.

    Nun zu den Details:

    Was bekommt Ihr geliefert?
    wlp_vorderseite.jpgwlp_rückseite.jpg
    Ihr bekommt eine kleine aber handliche transparente Plastikverpackung mit der Wärmeleitpaste und einem Spatel zum Verteilen.
    Äußerlich macht die Verpackung auf jeden Fall einen guten und ansprechenden Eindruck und man sieht auch alles, was an Inhalt mitgeliefert wird.
    Unterscheiden tut sie sich da nicht sonderlich von den Verpackungen anderer Marken.

    Wie funktioniert die Zauberei bzw. das Auftragen (mit dieser WLP)?

    Es gibt unzählige Art und Weisen wie man WLP nun „richtig“ aufträgt, doch ich habe mich für das saubere Verstreichen auf der CPU entschieden, so konnte ich auch gleich herausfinden wie die Konsistenz ist und wie gut sich die WLP verstreichen lässt, vor Allem mit dem mitgelieferten Spatel.
    Außerdem wird diese Art des Auftragens der WLP auch vom Hersteller auf der Rückseite der Verpackung relativ gut mit Bildern ein paar Zeilen Text wie eine Anleitung beschrieben.
    Das Auftragen der WLP hat sich wie zu erwarten als relativ einfach herausgestellt und ging sehr zügig von statten. Hier auch einige Bilder dazu:
    wlp_cpu.jpgwlp_cpu2.jpg

    Meine (relevanten) Rechnerkomponenten

    Info zu meinem System:
    CPU: Intel Core i9 9900k
    GPU: Titan X Superclocked , auch wassergekühlt mit im Kreislauf
    Kühlung: Wasserkühlung, 1 Kreislauf
    Bestandteiler meiner Wasserkühlung: 1x 280mm(Höhe M, 45mm) Radiator
    1x 140mm(Höhe Monsta, 90mm) Radiator
    2x VP755 Pumpen
    13/10er Schläuche
    Eisblock XPX CPU Kühler
    Sämtliche Wasserkühlungselemente sind von der Marke Alphacool.
    wlp_internal.jpg

    Wie ist das Ergebnis?

    Das System lief auf Basistakt bei max. 36°C Wasser-und 52°C CPU Temperatur.
    Meine CPU läuft nun auf stabilen 5 GHz auf allen Kernen.
    Im Desktop(-modus) ohne irgendeine Anwendung erreicht der CPU max. 51°C, je nach Spiel(Settings alle auf Maximum)/ Anwendung wurden folgende max. Temperaturen erreicht:

    Durchschnitts CPU Temperatur in °C max. CPU Temperatur in °C max. Graka Temperatur in °C max. System-Wasser
    Temperatur in °C

    Cinebench R15.0 - 91 71 37
    Arma 3 57 75 92 41
    CSGO 55 68 90 -
    Pavlov VR 52 60 75 38
    Zero Caliber VR 59 82 84 -
    Beatsaber VR 55 82 78 39
    Zudem hier noch 2 Cinebench R15.0 Runs, sowohl mit CPU auf Basistakt (unübertaktet) als auch mit dem von mir konfigurierten stabilen 5 GHz Overclocking Profil. Man braucht hier wohl nicht erwähnen, dass der bessere Test (der, mit mehr Punkten) der Test mit dem OC Profil ist.
    Allerdings muss man bedenken, dass sich mein Gamingzimmer relativ schnell durch die Außentemperatur erwärmt und oftmals relativ schnell bei 28°C Raumtemperatur erreicht und die beiden Pumpen eher leise (physische Stufe 2,5 an der Pumpe und in der Lüfterkonfiguration mit ca. 60% eingestellt), als auf Leistung getrimmt sind.
    Wie ganz zu Anfang bereits erwähnt bin ich mit der WLP äußerst zufrieden und sie tut auf jeden Fall was sie soll. Referenzen zu anderen WLP habe ich leider nicht, da ich den CPU erst frisch gekauft und installiert habe.

    cinebench.jpgbeatsaber_temp.jpg(HWINFO nach längerer Spielzeit Beatsaber)
    Preis-/Leistungsverhältnis

    Ihr bekommt für ca. 8-9¤ eine sehr gute WLP, die auch den hohen Ansprüchen eines Gaming -Rechners trotzt. Man muss allerdings auch anmerken, dass man für fast die Hälfte des Preises auch schon die Arctic MX-4 2019 WLP 4g oder in der 2g Variante bekommt, welche auch ziemlich gut sein soll und mir von Freunden empfohlen und meine Alternative gewesen wäre. Der höhere Preis dürfte aber von der Beschaffenheit der Paste und auch deren Anforderungen kommen, denn hohe Qualitätsansprüche und deren Forschung spiegeln sich auch im Preis wieder.
    Ob der Aufpreis sich aber letztendlich lohnt ist allerdings fraglich bzw. nur schwer zu ermitteln, dies sollte jeder selbst mit sich ausmachen, ob man dies auch wirklich benötigt.
    Ich kann aber eine definitive Kaufempfehlung aussprechen und würde auch wieder diese WLP benutzen.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

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