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Thema: Testers Keepers: MSI MAG Z390 Tomahawk

  1. #1

    Standard Testers Keepers: MSI MAG Z390 Tomahawk

    MSI MAG Z390 Tomahawk – DAS Geschoss von Mainboard?

    Mindfactory, zunächst vielen herzlichen Dank für die Zurverfügungstellung dieses MSI Boards! Da ich vor kurzem erst auf AMD Ryzen 5 gesetzt habe, kommt dieses Board leider nicht für einen Direktvergleich im laufenden Zustand in Frage. Darum gebe ich gerne meine visuelle und haptische Erfahrung weiter!

    Erstkontakt:
    Der Versand durch Mindfactory ist super! Der Mainboard-Karton kam mit genügend Anti-Stress-Blubberfolie in einem angemessen großen Um-Karton an. Keine Kubikmeter Luft, wie es andere Versandhändler manchmal noch machen. Kompakt und Ressourcen schonend! Top!

    Verpackung:
    Die Edelstahl- / Gun-Metal-Optik des Z390-Kartons erinnert einen an einen jener Koffer, die in Actionfilmen gerne zum Einsatz kommen, wenn Waffensysteme mit präsidialen Zugangscodes aktiviert würden. Die Verpackung gibt des Weiteren die wichtigsten Infos zum Board: Support von intel-Chipsätzen, Anzahl und Art der Anschlüsse und Besonderheiten des Aufbaus.
    Karton auf: Man sieht das Board in Anti-Statik-Folie, welches vom Innenkarton durch „Nase“ fixiert enthalten ist. Unter dem Board ist ein weiches und stoßdämpfendes Fleece und Zwischenboden worunter sich Treiber-CD, Handbuch, S-ATA-Kabel, Sockelschräubchen für M.2-Cards und natürlich die Sticker fürs PC-Gehäuse.

    Lieferumfang:
    - 1x Board
    - 2x S-ATA-Kabel (6GB/s)
    - 1x RGB LEB Verlängerung (80cm)
    - 1x M.2-Schraube
    - 1x Gehäuseaufkleber
    - 1x VIP-Card
    - 1x Treiber-DVD
    - 1. Benutzerhandbuch
    - 1x Schnellinstallationsanleitung

    Anschlussmöglichkeiten:
    - 3x PCIe (3.0) x16 (x16/2x x4) und 2x PCIe x1
    - 4x USB 3.1 (3x Typ A und 1x Typ C)
    - Insgesamt 4x USB 3.0 und 6x USB 2.0 (intern / extern)
    - 2x M.2 (davon 2x PCIe 3.0 x4) / 6x SATA 6G
    - Unterstützt max. 64 GB DDR4-RAM bis 4.400 MHz
    - Integrierte LED-Beleuchtung mitsamt RGB-LED-Header
    - Mit 2x schnellem Gbit-LAN

    Das Board ist für intel-CPUs ausgelegt und nur mit der 8. und 9. Generation mit Sockel So.1151 kompatibel (i3 – i9)! Es ist nicht abwärtskompatibel und leider für Folgegenerationen auch nicht aufwärtskompatibel
    Die Form ist ATX. Die oben zusammengefassten Anschlüsse ermöglichen die direkte Nutzung der internen Intel UHD-Grafik Unterstützung per HDMI und Displayport. Der Arbeitsspeicher kann über 4 Solts mit DDR4-Riegeln mit jeweils max.16 GB ausgestattet werden (max. 64 GB). Dabei werden Speichermodule DDR4 von 2133 bis 4400 MHz (über OC) unterstützt.
    Für Grafikkarten und weitere Einschübe sind 3 PCIe 3.0 x16 und 2 x1 verfügbar. Ultraschnelle SSD im M.2-Format können an 2 Schnittstellen angeschlossen werden. Eine bis zu 2280 und eine bis zu 22110. Ein Anschluss davon besitzt einen eigenen passiven Kühler, der mit thermischem Klebe-Pad direkt auf die SSD geschraubt werden kann. Geschwindigkeitstechnisch ist hier auch viel Wumms hinter! Mit bis zu 32 Gb/s mit „TURBO M.2“ gegenüber SATA3 und bis zu 64 Gb/s mit dem „Twin Turbo M.2“.
    SATA-Anschlüsse sind mit 6Gb/s-Technologie ausgestattet. Reicht für den häuslichen und anspruchsvollen Gebrauch!
    Etwas mehr als für den häuslichen Stereo-Sound bietet der Realtek ALC892 Audio Codec 7.1 Sound. Dieser ist über übliche 3,5mm-Klinke und sogar einen optischen Toslink bereitgestellt. Leider ist hier kein optisches Kabel im Lieferumfang enthalten.
    Ins Internet und Zocker-Netzwerk kommt man mittels 2 Netzwerkadapter mit je 1000 Mbit. Gigabit-LAN ist „onboard“. USB-Sticks, Smartphones, externe Festplatten etc. können über 2x USB 2.0, 3 USB 3.1 (Gen2 Type A) und 1x USB 3.1 (Gen 2 Type C) angeschlossen werden.
    Neben all dem Hightec verfügt das Board außerdem über einen PS/2 Anschluss. Dieser ist sicherlich zur Ersteinrichtung und im Bios gedacht, wenn neuste Tastaturen und Mäuse nicht treiberunterstützt sind.

    Außerdem gibt das Board etliche Konnektivitäten für Lüfter, Wasserpumpe etc. her. Und hier setzt MSI auf eine künstliche Intelligenz: Automatische DC/PWM-Erkennung, welche die Lüfter entsprechend des Leistungszustandes steuert (Hochlast Full Power, Office-Auslastung leise). Es kommt dadurch nicht zu regelmäßigem Anlauf und Stopp der Lüfter sondern sie laufen per Hysterse flüssig durch. Auch ist ein Sockel für das Nachrüsten einer W-LAN-Karte verbaut (INTEL CNVi READY).

    Verarbeitung und Besonderes:
    Das Board macht auf den ersten Blick einen herkömmlich guten / positiven Eindruck. Beim Anheben merkt man aber die massive Bauweise. Hier setzt sich nicht nur optisch sondern auch bautechnisch das militärisch anmutende Konzept fort.

    Die mir sofort aufgefallenen herausstechenden Features sind die großen und massiven Heatsinks. Einer am I/O-Panel „extended PWM heatsink“ und ein Heat Shield „FROZR“ für die M.2 SSDs.

    Der obere PCIe-Slot für die Grafikkarte ist seinerseits deutlich verstärkt ausgeführt. Es besitzt metallische Verstärkung um die neusten immer schwerer werdenden GraKas auch sicher zu halten. Nicht zuletzt wird ein beschädigungsfreier Ein- und Ausbau gesichert.

    Außerdem sind die größeren Kühler ihrerseits federvorgespannt. Das bedeutet, dass immer eine gleichmäßige Anlage der zu kühlenden Fläche gewährleistet ist.

    Diese Architektur gleich in frappierender Ähnlichkeit der ASUS TUF Reihe (B450 für aktuell ca. 100 ¤) mit militärischem Standard. Dafür sind die Kondensatoren und weiteren Kleinstbauteile beim MSI nicht merklich mit wärmeleitendem Schutzlack zur verbesserten Gesamtkühlung versehen.

    Ein nettes Feature ist die schon vorinstallierte I/O-Blende, wodurch das Board in einem eingebaut werden kann und sich diese frickelige Arbeit bei den meist dünnen Blechen sparen lässt.

    Der CPU-Sockel hat mich bautechnisch sehr angesprochen. Der Hebel-Slide-Verriegelungsmodus macht einen sehr wertigen Eindruck.

    Sicheres Einbauen des Boards ins Gehäuse wird hier mit sogar 9 Schrauben ermöglicht. Dies bietet den großen Vorteil, dass das Board gut fixiert ist, wenn stramme Stecker wie z. B. der ATX etc. gefügt werden müssen.

    Die weitere optische Erscheinung wird von Leucht-LEDs geprägt. Mystic Light nennt es MSI. Es steht dem User eine Vielzahl von Einstellungen zur Verfügung. Entweder fixes Dauerlicht, Farbwechsel oder individuelle Farbabstimmung entsprechend dem Auslastungsgrad. Z. B. rot bei hoher Last, grün bei niedriger Last oder pulsierend als Stimmungslicht. Umfangreiche 16,8 Millionen Farben mit 17 Effekten lassen sich per mit gelieferter Software steuern.


    Fazit:
    Das Board macht optisch und haptisch eine gute Figur, ähnelt in einigen Belangen der vergleichsweise günstigeren ASUS TUF Boards. Technisch gekommt man für ca. 150 ¤ einiges hochwertiges geboten. Verstärkte Anschlüsse, große Passiv-Heat-Sinks, hohe Aufrüstmöglichkeiten über diverse PCIe Anschlüsse und eine hervorragende Konnektivität für die Peripherie (USB-Geräte, Netzwerk, Sound etc.). Ausreichende Anschlussmöglichkeiten für neuste M.2 SSD und sogar ein W-LAN-Modul Steckplatz.

    Zum Gaming und anspruchsvollen Arbeiten wie 3D-Modellierung und Bildbearbeitung sollte hier viel Potential stecken.

    Wehrmutstropfen für mich, der mit Preis-Leistungs-Technik Vorliebe nimmt:
    Das Board ist für intel-CPUs ausgelegt und nur mit der 8. Und 9. Generation kompatibel! Es ist nicht abwärtskompatibel und leider für Folgegenerationen auch nicht aufwärtskompatibel… Ist das wirklich nötig, intel? Mit neuem CPU direkt ein neues Board? AMD Ryzen machen es anders vor … preislich wie auch beim Upgrading!! Dazu die im Vergleich zu AMD-Boards immer um einige Prozent teurere Boards zu um einiges teureren Prozessoren ….
    Schade aber für INTEL-User ein tolles Board zu vergleichsweise günstigem Preis.
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  2. #2
    Mindfactory AG Avatar von Marketing The Kid
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    Standard Testers Keepers: MSI MAG Z390 Tomahawk

    Hier findet Ihr alle Testberichte zur Testers Keepers Aktion mit des MSI MAG Z390 Tomahawk aus dem Zeitraum vom 20.05 bis 26.05.2019.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers: MSI MAG Z390 Tomahawk
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  3. #3
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    Standard Testers Keeper MSI MAG Z390 Tomahawk

    Testers Keepers User Test MSI MAG Z390 Tomahawk

    Ich hatte diesmal das Glück, zu diesem Test ausgewählt zu sein.
    Das Mainboard ist wirklich gut ausgestattet, im Karton befinden sich 2 x SAta Kabel, 1 x 4 Pin RGB Verbindungskabel für den Anschluss von RGB Lüftern. Eine Treiber - und Utility CD , Handbuch und den MSI Dragon Sticker fürs Case.
    Sehr gut gefällt mir das integrierte IQ-Panel, das ist sehr gut für den sauberen Einbau. Am Panel, befinden sich die Anschlüsse für externe Geräte und Quellen.
    1x PS/2 Combo, 1x DisplayPort, 1x HDMI für die integrierte GPU bei bestimmten Intel CPU’s
    2x Gigabit Intel lan Ports (1x Intel 1219-V Gigabit und 1x Intel 1211-AT Gigabit ) 4x USB 3.1 Ports (3A +1C ), 2x USB 2.0 Ports, Audio 5x Klinke und 1 x SPDif / out, für 7.1 Kanal Audio, der Audio Chip ist der Realtek ALC892 Codec. Es fehlt zwar W-Lan und Bluetooth , das habe ich mit einem Intel W-Lan Modul , intern gelöst, auf dem Intel CNVI Adapter, ähnelt einen M.2. Sockel, ist aber nur für solche Module geeignet.

    Es unterstützt ultimative CPU-Power: Erweitertes Heatsink Design, Core Boost, Game Boost, DDR4 Boost
    Nur für Intel Core/Pentium Gold und Celeron Prozessoren der achten und neunten Generation im LGA 1151 v 2, ältere CPU’s werden von diesem Board nicht erkannt.
    Also habe ich das Board ausgepackt und meinen Intel I9-9900K auf den Sockel , nach Entfernung des Sockelschutzes eingesetzt. Das Board verfügt über 4 DDR4 Ram Sockel und so habe ich meine 4 Riegel , a 16 Gb DDR4 GSkill eingesetzt. Das Board unterstützt je nach CPU bis zu 128 GB DDR 4 Ram .
    Das Board hat 3x PCI-E 16 Slots und 2x PCI-E 1 Slots, 2x M.2. Ports, wovon einer eine passive Kühlplatte hat (die Schutzfolie muss entfernt werden )
    Es wird auch Intel Optane Storage unterstützt, mit Storage Boost im Dragon Center.
    Es befinden sich am vorderen Boardkante 6 SATA III Ports, wenn M.2. SSD’ installiert sind muss man die Portbelegung für die Sata Hdd’s beachten.
    Der onboard Raid Controller unterstützt Raid 0/1/5+10 , für Sata Hdd’s und Raid 0 /1 für M.2. PCIE Storage .
    Auf dem Board sind auch 2x USB 2.0 Connector , 4x USB 3.1 Gen 1 Connector, 1x Audio Connector ( Front) . 1 x Serial Port Connector und 2 x System Panel Connector.
    Auch gib es einen internen TPM Modul Connector und einen Chassis Intrusion Connector.
    Das Board hat 6 x 4 Pin Anschlüsse für Lüfter und 1x 4 Pin für eine Wasserpumpe.
    Es gibt auch noch 2x 4 Pin RGB Header-Anschluss und 1x 3 Pin Rainbow Led Connector für die Mystic Light Lichtsteuerung
    Die Stromanschlüsse sind 1x 24 Pin ATX , 1 x 8 Pin 12 Volt und noch ein 4 Pin 12 Volt (wird aber nicht unbedingt gebraucht).
    Als nächstes habe ich meinen Kühler (Artic Freezer 33 ESports Duo ) installiert.
    Der Platz um den Sockel ist geräumig genug auch für große Kühler , das gibt kein Problem mit den Ram Sockeln.
    Dann setzte ich meine M.2. SSD von Samsung 870 EVO mit der passiven Kühlplatte vom Board ein,
    Eine zusätzliche SSD installierte ich am SATA Port und eine Sata 2TB HDD.
    Nun setzte ich das Board in meinen Case ein, natürlich hatte ich schon die Systemkabel für die Gehäusefront schon aufgesteckt , zum Glück hatte ich noch einen Panel Pin-Adapter, der mir das Aufstecken der Frontkabel (Power, Reset, Hdd-Light usw .) erleichterte.
    Als nächstes steckte ich meine GTX 1070 in den 1. PCI-E 16 Slot. Dieses Mainboard unterstützt 2 Way AMD Crossfire Modus. Der NVIDIA SLY Modus wird nicht unterstützt, da sollte man sich ein anderes Z390 Mainboard zulegen.
    Mein Netzteil ist ein Be Quiet Straight Power 550 Watt.Der Systemstart verlief ohne Probleme , meine M.2. SSD wurde sofort erkannt und das installierte Windows startete sofort. Mein System läuft stabil und wirklich leise , trotz meiner 7 Lüfter .
    Als erstes installierte ich die neuesten Treiber und Software von der MSI.Com Seite , auch das neueste Bios holte ich mir mit dem MSI Live-Update . Das Update lief flott und ohne Probleme.
    Sehr gut gefällt mir das MSI Dragon Center, damit kann ich alles sehr gut über Windows steuern und überwachen.
    Es hat da Einstellungen für Audio, Lan , Hardware Monitor Für Übertaktung oder Silent Betrieb.
    Man kann im Hardware Monitor auch bis zu 2 Profile speichern , für OC oder für Silent Betrieb.
    Im Hardware Monitor wird alles anzeigt ; CPU Temperatur, CPU- Frequenz , CPU- Spannung und Lüfter Drehzahl , dazu kommt auch noch die System- Temperatur.
    Es gibt auch ein EyeRest für Monitor Einstellungen (Gaming, Film , Internet ) und Mystic Light für die RGB Steuerung von Windows aus.
    Es gibt auch da die Möglichkeit von USB Boost , Storage Boost und Super Charger .
    Natürlich hat das MSI Board auch ein UEFI Bios, da kann man auch die Taktung von Prozessor und Ram in kleinen Schritten vornehmen . Zum Beispiel die Volt Spannung oder den Multiplikator rauf oder runter setzen. Da kann man auch die Boot Reihenfolge setzen, den Raid einstellen, ein System Passwort setzen , zur Sicherheit. Die Lüfter Drehzahl einstellen , für einen leisen Betrieb. Im Uefi Bios kann man auch das Bios flashen, am besten mit einem USB Stick, dabei darf es aber keine Unterbrechung geben, denn sonst ist das Bios zerstört. Das wäre wohl der schlimmste User Fehler, ein so genannter DAU .
    Also Fazit; das Board ist in seiner Preisklasse , wirklich gut ausgestattet 2x Gigabit Lan und auch gibt es genug Lüfteranschlüsse auf diesem Mainboard, auch das Design von diesem Tomahawk Bord gefällt mir , große passive Kühlflächen über den Transistoren und der passive Kühlkörper für die M.2. SSD .Natürlich wäre , W-Lan und Bluetooth dazu noch super , aber das kann man für wenig Geld auch nach rüsten. Also kein Sly Modus für NVIDIA Fans, dies sollte beim Kauf bedacht werden.
    Ich bin mit diesem Board voll zufrieden, es läuft stabil, die Dragon Center Software gefällt mir segr gut und Mystic Light läßt das Board im Dunkeln echt sehr schön leuchten., es macht Spaß, damit zu arbeiten und zu spielen.YouTube
    20190609_143742.jpg

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    /merged:
    Zitat Zitat von Dynie89 Beitrag anzeigen
    MSI MAG Z390 Tomahawk – DAS Geschoss von Mainboard?...
    Welche Hardware wurde denn für diesen Test benutzt ? Es steht hier nichts darüber, ein Mainboard auspacken kann ich auch .20190609_155701.jpg
    Geändert von magicflyer (11.06.2019 um 15:39 Uhr) Grund: bitte keine derartigen fullquotes und auch keine doppelposts!

  4. #4
    Moderator Avatar von Black & White
    Registriert seit
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    Beiträge
    38.375

    Standard

    die hardware des users dynie89 steht ziemlich weit oben:
    Da ich vor kurzem erst auf AMD Ryzen 5 gesetzt habe, kommt dieses Board leider nicht für einen Direktvergleich im laufenden Zustand in Frage. Darum gebe ich gerne meine visuelle und haptische Erfahrung weiter!
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Moderatorenteam

    signaturbild mod - Testers Keepers: MSI MAG Z390 Tomahawk
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    Sent from my fingers using my brain, both arms and my keyboard und NEIN, ich will nicht wissen, was irgendwer zum posten nutzt! solche msg darf man gern deaktivieren, danke!
    ...und nein, ich bin kein Mitarbeiter der Mindfactory AG!

  5. #5

    Standard MSI MAG Z390 TOMAHAWK by MichalU

    Zu Beginn erst einmal vielen Dank an Mindfactory und MSI für die Testers Keepers Aktion und für die Bereitstellung des MSI MAG Z390 Tomahawk Mainboards. Ein Unboxing und Hands-On Video befindet sich auf meinem YouTube Kanal „Michael Urbach“


    Ich beschreibe in meinem Review weniger die ganzen Anschlüsse und Spezifikationen, welche das Mainboard mit sich bringt. Diese kann ein potentieller Käufer auf der MSI Homepage oder auf der Mindfactory Seite nachlesen. Vielmehr beschränke ich mich auf die Impressionen, welche mir das Mainboard beim Einbau und bei der Nutzung gegeben und aufgezeigt hat. Das Mainboard stammt aus der MAG Serie von MSI. Zum Zeitpunkt Juni 2019 hat MSI zwei Modelle für die MAG Serie, darunter das MAG Z390 TOMAHAWK (ATX) und das MAG Z390M MORTAR (Micro ATX). Weiterhin gibt es die MPG und MEG Serien von MSI. Die MAG Serie bietet viel Ausstattung zum Angemessenen Preis. (ca. 145 ¤ am 19.06.2019)

    Das Mainboard ist im ATX Formfaktor gehalten und unterstützt mit dem 1151 V2 Sockel, die Intel Prozessoren der 8ten und 9ten Generation, bis hin zum Konsumer Flaggschiff von Intel, dem i9 Prozessor. Öffnet man den Karton des Mainboards kommt einem auch bereits das Mainboard in antistatischer Folie verpackt zum Vorschein. Dieses sitzt in einem Umkarton und auf einer Kunststoffmatte, welche das Mainboard gut sichern. Zubehör ist eine Treiber DVD, ein ausführliches Handbuch und ein Quick Installation Guide, zwei S-ATA-Kabel, zwei M.2 Sockel Schrauben, RGB LEB Verlängerungskabel, ein MSI Sticker, eine Dankeskarte von MSI und abschließend noch ein Werbeblättchen von MSI. Das Handbuch ist in den Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch und Kyrillisch geschrieben.

    System:
    CPU: Intel Core i7 8700K @ STOCK, gekühlt mit Cooler Master ML240RGB AIO Wasserkühlung
    Arbeitsspeicher: 16GB ADATA XPG Spectrix D40 RGB rot DDR4-3000 DIMM CL16 Dual Kit.
    Grafikkarte: EVGA GTX 1080 SC.
    Festplatten: zwei M2 SSD’s. Eine 240GB Corsair Force MP510 NVMe für das Betriebssystem im PCIe Modus und eine 500 GB Crucial MX500 M.2 im SATA Modus für weitere Daten. Weiterhin 2 TB Seagate Desktop HDD
    Gehäuse: Cooler Master Mastercase SL600M
    Netzteil: BeQuiet! Straightpower 10 500 Watt.

    Einbau:
    Der Einbau gestaltet sich problemlos. Da das IO Shield feste am Mainboard montiert ist, kann man(n) es auch nicht vergessen. Nach einschrauben von 9 Schrauben in die vorgesehenen Steckplätze ist das Mainboard fest im Gehäuse montiert. Beide SSD Steckplätze sind in meinem Setup belegt und die SSDs wurden im richtigen Modus erkannt. Die Corsair Force MP510 läuft im PCIe Modus und die Crucial MX500 als SATA SSD. Die Crucial SSD sitzt im unteren M.2 Slot und unter dem Hitzeschild. Hinter dem Hitzeschild ist ein recht dickes Hitze Klebepad verklebt. Das Hitzeschild heißt bei MSI „M.2 Shield Frozr“ und gewährleistet eine verbesserte Kühlung des darunter liegenden M.2 Gerätes. Je nach Belegung bzw. Modus der M.2 SSDs fallen bis zu 3 der 6 weiteren SATA Ports weg. Dann sind allerdings immer noch 3 nutzbar. Bei mir sind lediglich SATA Port 5 und 6 inaktiv. Genauere Infos dazu gibt es in der Bedienungsanleitung in einer übersichtlichen Tabelle.

    Der CPU Sockel ist vom Hersteller LOTES. Einbau und Hebelfunktion zur Fixierung der CPU sind sehr gut. CPU wurde sofort richtig erkannt und nach Aktivierung des XMP-Profil für den RAM lief der Arbeitsspeicher auch auf 3000 Mhz. Standard ohne Einstellungen war der Takt des RAM bei 2666 MHZ. Als Stromanschlüsse für die CPU sind insgesamt 12 Pins vorhanden. Mein i7 8700k läuft mit 8 Pins (2 x 4 Pins). Denke alle 12 Anschlüsse müssen evtl. beim i9 verwendet werden oder wenn das Mainboard für weitere Komponenten zusätzlich Strom benötigt. Die Beschreibung von MSI lautet „Core Boost, 8+4 Pin CPU-Stromanschluss“.

    Weitere Details:
    Das Board bietet jeweils eine LED für die vier Arbeitsspeicher Steckplätze. Diese zeigt die Belegung und die Funktion des RAM Riegels an. Weiterhin gibt es vier verschiedene Debugging LEDs für mögliche auftretende Fehler in CPU, DRAM, VGA und BOOT. Auf dem Mainboard war die BIOS Version 7B18v14 mit dem Erscheinungsdatum 22. Februar 2019 im Auslieferungszustand aufgespielt. Diese habe ich aktualisiert gegen die aktuelle Version 7B18v15 vom 1. April 2019.
    Die Mystic Light Software von MSI bietet viele Einstellungsmöglichkeiten für die RGB Beleuchtung und kann meine RAM Riegel steuern. Insgesamt stehen 17 Effekte zur Auswahl, welche sich mit nur einem Klick in der Software ändern lassen. An RGB LED Anschlüssen gibt es 2 x 4-pin RGB LED Anschlüsse, für 12 Volt Typ 5050 RGB LED Streifen und 1 x 3-pin RAINBOW LED Anschluss für 5 Volt WS2812B RGB LED Streifen. Weiterhin finde ich praktisch, dass das Mainboard noch einen PS/2 Combo Port hat und einen Display Port sowie einen HDMI Port besitzt, wenn man die integrierte Grafikeinheit, Intel UHD 630, in seiner Intel CPU nutzen möchte.

    Das MAG Z390 TOMAHAWK hat eine vorinstallierte I/O- Abdeckung und erweiterte Kühlkörper. Die Kühlkörper sind Optisch im Militär-Style (Arsenal Gaming) gehalten. Der Kühlkörper, welcher an der IO-Abdeckung sitzt hat ein Feld für Aufkleber. Zwischen der IO-Abdeckung und dem Kühlkörper ist die Verbindung aus Plastik. Die Plastikabdeckung unterscheidet sich zwar etwas vom Metall, passt meiner Meinung nach aber trotzdem gut zu dem Metall Kühlkörper. Der obere Kühlkörper ist in meinem Gehäuse dicht an den zwei 120 mm Lüftern meiner IO-Wasserkühlung. Soweit kein Problem. Bei gleicher Einbaulage wäre allerdings ein Radiator mit darunter liegenden Lüftern in der Breite von 140 mm in meinem Gehäuse nicht einbaubar. Da müsste der Radiator dann anders im Gehäuse platziert werden.

    Die Audio Boost Funktion mit dem Realtek® ALC892 Codec funktioniert ebenfalls einwandfrei und bietet mit meinem Creative 2.1 System ein gutes Sounderlebnis. Unterstützt wird bis zu 7.1 Kanal High Definition Audio.

    Der erste PCI Express x16 Slot ist Verstärkt mit MSI Steel Armor. Meine EVGA GTX 1080 SC belegt zwei Slots, jedoch gibt es weitaus größere und schwerere Grafikkarten. Sollten alle kein Problem sein für den Steckplatz.
    An Lüfter Anschlüssen befinden sich der CPU FAN1 und der Sys Fan 1/ CPU Pump rechts oben am Mainboard. Der Sys Fan 2 befindet sich links unter dem Sockel und an der unteren Kante des Mainboards sind noch die Anschlüsse Sys Fan 3 – 5.

    Alles in allem ein gelungenes Mainboard mit schicker Optik und vielen Funktionen für Standard Nutzer und auch Übertakten ist möglich.

    Positiv:
    Optik Ansprechender Look, wobei der natürlich Geschmackssache ist.
    Massive Bauweise und gute Qualität.
    Sofortige Kompatibilität mit allen verbauten Produkten und leichte Einrichtung und ergonomischer Einbau
    RGB LEDs direkt am Board

    Negativ:
    Mein Gehäuse besitzt im front Panel einen USB 3.1 Gen 2 Typ C Anschluss. Dafür hat das Mainbord keinen internen Anschluss, an den ich das Kabel anschließen könnte.
    Mir ist noch aufgefallen das einer der beiden internen USB 3.1 Steckplätze sehr straff saß. Ich hatte große Probleme den wieder zu entfernen bzw. abzuziehen. Dieser hatte wohl sehr enge Toleranzen.
    Das Zubehör ist okay, finde aber persönlich, dass es etwas mehr hätte sein können.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von Marketing The Kid (28.06.2019 um 15:05 Uhr)

  6. #6

    Standard

    Ich habe das MSI MAG Z390 TOMAHAWK Mainboard über die Mindfactory Produkttester Aktion erhalten und mich direkt voller Vorfreude daran gemacht das Mainboard intensiv zu testen.
    Dass ich das MSI MAG Z390 TOMAHAWK Mainboard kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe, hat keinerlei Einfluss auf meine Rezension.
    Das MSI MAG Z390 TOMAHAWK Mainboard kam gut verpackt in der originalen Mainboard – Verpackung, sowie zusätzlich einer neutralen Umverpackung geliefert.
    Die Aufmachung der Verpackung ist wie das Board selbst in den Farben grau und schwarz gehalten und soll damit einen Military Look darstellen, was meiner Meinung nach auch gut gelingt.
    Zum Lieferumfang gehören:
    - Das Mainboard verpackt in einer Anti – Statik - Folie
    - Einen „Quick-Installation-Guide (Multilingual)
    - Das Handbuch (auch auf Deutsch)
    - Ein Kabel für RGB-Stripes
    - 2 SATA Kabel (davon 1 mit abgewinkeltem Stecker auf einer Seite)
    - Ein MSI-Aufkleber
    - 1 Treiber CD
    - 2 Schrauben zur Befestigung der M.2 Karten

    Design / Verarbeitung:
    Das dunkle grau bringt einen edlen und gleichzeitig schlichten Military Look.
    Die Kühlkörper sowie der M.2 – Shield sind aus Aluminium und sorgen mit dem verstärkten PCIe 3.0 x16 Steckplatz für einen Stabilen und hochwertigen Eindruck des gesamten Boards und lassen eine hohe Haltbarkeit vermuten.
    Die angedeuteten Schrauben auf den Kühlkörpern runden das Design gut ab.

    Die feste I/O – Blende sieht sehr Schick aus (in schwarz) und trägt das MSI Logo.

    Installation:
    Die Installation erfolgte in mein kürzlich bei Mindfactory erworbenes Lian Li O11 Dynamic in weiß und verlief ohne größere Probleme.

    Die fest installierten I/O – Blenden finde ich echt Super und vereinfacht den Einbau deutlich.
    Für die Stromversorgung war ein Coolermaster V700 700W Netzteil (vollmodular) verantwortlich. Hier geriet der Einbau erstmal ins Stocken, da mein Netzteil ein Standardmäßiges 2 x 4 Pin Kabel für die Stromversorgung der CPU besitzt, auf dem Board aber noch ein zusätzlicher 4 Pin Anschluss vorhanden ist. Auch das Studium des Handbuchs brachte mich hier nicht weiter.
    Meine Recherche im Internet hierzu ergab, dass der zusätzliche 4 Pin Stromanschluss für die CPU eine bessere Stromversorgung zur CPU Übertaktung bietet.
    Da ich diesen nicht besitze, habe ich die CPU im Standard –Takt gelassen und die Übertaktung der CPU aus meinem Test ausgeschlossen.
    Bei Gelegenheit werde ich mir ein Netzteil mit dem Zusätzlichen Stromanschluss zulegen und diese Rezension dahingehend überarbeiten.

    Der Prozessor war ein Intel i5 8600K gekühlt durch eine Corsair AIO Wasserkühlung.

    Als Arbeitsspeicher wurden 2 G.Skill Ripjaw 8GB DDR4 3200 Riegel (insgesamt 16 GB) verbaut.

    Das Betriebssystem (Windows 10 pro) lief auf einer Samsung 960 Evo 256 GB M2 SSD welche auf dem 2. M.2 Steckplatz verbaut wurde und durch den Vorinstallierten M.2 Kühler gekühlt wurde. Einen Geschwindigkeitszuwachs durch den angepriesenen „TWIN TURBO M.2“ konnte ich in meinen ersten Tests zwar nicht feststellen, aber die M.2 SSD´s sind eh schon verdammt schnell.

    Die restlichen Daten wurden auf einer Samsung 860 Evo 500 GB SSD verwahrt.

    Als GPU war eine Palit GeForce GTX 1070ti dual vorgesehen, aber aufgrund deren Defekt musste ich auf eine AMD ASUS RX460 ausweichen.

    Alle Komponenten liefen ohne Probleme und auch die RAM-Riegel wurden nach Aktivierung des XMP – Profils im BIOS mit 3200 Mhz getaktet.

    Das Bios ist übersichtlich und lässt sich auch in Deutsch umstellen.

    Ausstattung:

    Schade finde ich, dass das Board keinen Internen Anschluss für Front – USB 3.1 Typ C hat.
    Dies ist in dieser Preisklasse zwar auch noch nicht üblich und leider verbauen auch noch immer sehr wenige Gehäuse – Hersteller diese an Ihren Cases, meiner Meinung nach, wird es aber langsam Zeit dieses Versäumnis aufzuholen.
    Aufgrund der Tatsache dass mein O11 bereits einen Front – USB 3.1 Typ C besitzt hätte ich mich sehr gefreut wenn das Board diesen auch gehabt hätte.
    Die Onboard LED – Beleuchtung ist ein nettes Feature, ist aber trotz der großen Glasfronten meines Lian Li O11 Dynamic, nach Installation aller Komponenten kaum wahrzunehmen. Man muss schon das Licht ausschalten um die Beleuchtung zu registrieren. Wer hier mehr Wert auf die Beleuchtung legt, wird um LED – Lüfter nicht herum kommen.

    Die „MYSTIC LIGHT“ – App wollte auf meinem Smartphone nicht so recht funktionieren da das Board erst nicht gefunden wurde, und als es endlich eine Verbindung gab war diese auch schon wieder weg, bevor ich alles eingestellt hatte.
    Die Kühllösung des Board ist meiner Meinung nach (nicht nur optisch) gut gelungen.
    Im IDLE hat der Temperatursensor meines Boards nie mehr als 34 Grad angezeigt, beim Spielen lagen die Temperaturen zwischen 50 und 55 Grad.

    Mit zwei 2 M.2 Steckplätzen plus zusätzlich eine M2 Steckplatz für WLAN – Module ist das Board dahingehend gut Aufgestellt, allerdings muss man beachten, dass je nach Bestückung der M.2 Steckplatze diverse SATA Anschlüsse deaktiviert werden. Hierzu die unbedingt die Tabelle im Handbuch beachten.

    Das Board ist mit 4 DDR 4 RAM – Steckplätzen ausgestattet und kann bis zu 64 GB Arbeitsspeicher unterstützen.

    Die USB – Anschlüsse an der I/O – Blende sind für meine Standard - Geräte (Maus, Tastatur, Headset, Kartenleser und externe Festplatte) ausreichend, mehr aber auch nicht.
    Wer viele USB – Geräte nutzt, wird einen USB – Hub benötigen da man die Front USB – Anschlüsse ja meistens für USB – Sticks nutzt.

    Auf dem Board sind für mich mehr als ausreichend Anschlüsse für Lüfter / Pumpe vorhanden, welche sowohl als 3 Pin als auch als 4 Pin PWM angeschlossen werden können.

    Preis / Leistung:
    Das MSI MAG Z390 TOMAHAWK Mainboard hat zwar ein Paar kleinere Kritikpunkte von mir bekommen, schlägt sich im Vergleich zu anderen Boards in der Preisklasse bis 150 ¤ aber trotzdem sehr gut. Teurer hätte es MSI aber nicht in den Handel bringen dürfen. Mit ein paar kleinen Extras wie z.B. Onboard WLAN oder einem Onboard USB 3.1 Typ C – Anschluss hätte MSI bei mir noch ein wenig Punkten können

    Fazit:

    Ein Mainboard mit einer, dem Preis entsprechenden Ausstattung. Zwei 2 M2 Steckplätze plus zusätzlich eine M.2 Steckplatz für WLAN - Module, eine gute Kühllösung, die feste I/O - Blende und das ansprechende Design haben mich überzeugt.
    Ich für meinen Teil kann dieses Board guten Gewissens in der Preisklasse bis 150¤ weiter empfehlen und vergebe 5 (4.5) Sterne.

    Ein Unboxing – Video werde ich in YouTube einstellen.
    Fotos werden im Mindfactory – Forum unter dieser Rezension veröffentlicht.

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  7. #7

    Standard

    MSI MAG Z390 TOMAHAWK
    Das Mainboard wurde mir als Teil der Testers Keepers Aktion von Mindfactory und MSI zur Verfügung gestellt.

    Als erstes möchte ich kurz auf die Verpackung eingehen, welche sehr schlicht gehalten ist.
    Der Karton ist lediglich gerade so groß, dass alles darin Platz findet und das Zubehör beinhaltet ebenfalls nur das Nötigste.
    Allerdings handelt es sich hier um kein 300¤+ Board, sondern um eins was sich aktuell bei um die 150¤ aufhält.
    Ich möchte also die oben genannten Punkte eher als positiv bewerten, weil sich dem Anschein nach auf das wesentliche konzentriert wurde.
    Das Zubehör umfasst 2x SATA Kabel, ein RGB LED Verlängerungskabel, 2x Schrauben, eine Schnellanleitung, das Handbuch und einen MSI Logo Aufkleber.
    Das Mainboard selbst ist in einer einfachen antistatischen Hülle aber gut und sicher in einem passenden Pappgestell verstaut und sitzt somit fest und sicher in der Verpackung.

    Kommen wir zum Board selbst.
    Das Design ist wie von MSI beabsichtigt, wenn man das bei einem Mainboard so sagen kann, militärisch angehaucht. Dunkle Flächen, metallische dunkle Kühlkörper mit vielen Kanten. Das Design ist ansprechend und wirkt nicht übertrieben.
    Die Verarbeitung ist gut, man sieht keine unsauberen Lötstellen, unsauber angebrachte deplatzierte oder falsch angebrachte Teile. Gerade die Kühlkörper haben keine unnötig scharfen Kanten trotz des sehr kantigen Designs.
    Alles wirkt hochwertig, stimmig und passt sich in das positive Designbild ein.
    Wir haben einen M2 Kühler mit Wärmeleitpad, auch einen weiteren Kühler für den zweiten M2 Steckplatz wird allerdings verzichtet.
    Ebenfalls kommt das Board mit einer RGB LED Beleuchtung daher, welche sich allerdings in Grenzen hält, was also für Leute die möchten das am liebsten alles leuchtet, nicht so toll ist.
    Ich denke hier aber auch wieder, dass hier auf eine ausgeprägtere RGB LED Beleuchtung zu Gunsten der anderen Dinge verzichtet wurde.
    Das Board hat USB 3.1 Gen2 und einen TypC Anschluss mit dabei, ein vorinstalliertes I/O Shield, alles keine wirklichen Besonderheiten.
    Was man hervorheben kann, ist der zweite LAN Port.
    Man kann das Board sowohl mit einem als auch mit 2 LAN Kabeln betreiben welche dann über die beiden Intel LAN Controller zusammenarbeiten.
    Ob es sich hierbei um eine wirklich sinnvolle Technik handelt, kann ich an dieser Stelle nicht klar sagen, allerdings ist es für mich eines der Highlights.
    Des Weiteren verspricht das Board die üblichen Dinge, RAM OC bis 4400MHz, was man erwähnen sollte ist das die M2 Steckplätze PCIe Lanes mit den SATA Ports teilen.
    Das ganze sollte man sich bei der Planung genauer angucken und eventuell die Anzahl der weiteren SSD’s oder HDD’s anpassen.

    Kommen wir zum Einbau.
    Hier muss ich positiv anmerken das es sich zwar um ein ATX Mainboard handelt, gerade der Kühlkörper auf dem I/O Shield sehr groß wirkt, das Board aber dennoch ein paar Millimeter kleiner zu sein scheint, was den Einbau erleichtert.
    Andere Board verkanten sich da auch schon mal weil sie eher größer als tatsächlich passen wirken.
    Das macht den Einbau grundsätzlich sehr komfortabel und das vermutlich auch in kleineren Gehäusen. In meinem Fall habe ich das Board in einem BeQuiet Dark Base Pro 900 rev. 2 verbaut, welches genau so eingestellt war wie für mein ASUS ROG Maximus XI Hero.
    Was mich beim Einbau stört, wo ich aber auch sagen muss, fraglich ob das bei diesem Mainboard so oft vorkommt, ist das anschließen einer AiO.
    Dort ist es im Normalfall erforderlich die Pumpe immer mit voller Power zu betreiben, dafür haben viele Boards einen speziellen AiO Anschluss auf dem Mainboard welcher komplett aus der Lüftersteuerung rausgenommen ist.
    Diesen habe ich vermisst und ich habe vorsorglich den Anschluss manuell auf 100% zu jeder Zeit geregelt. Allgemein ist mir aufgefallen das die Dokumentation im Handbuch dort auch nichts entsprechend erwähnt, was ich sehr schade finde.
    Allerdings wie bereits erwähnt, ist es auch fraglich ob bei einem Board in dieser Preisklasse tatsächlich dann Wasserkühlungen verwendet werden.
    Die Möglichkeit dazu sollte aber dennoch im Handbuch behandelt werden und vor allem bin ich der Meinung das ein gesonderter Anschluss den Preis nicht weiter in die Höhe treiben würde.
    Der Einbau des Prozessors, RAM, der AiO und der Grafikkarte lief ohne Überraschungen.
    verwendet wurde ein Core i9 9900K, 32GB (2x16) Trident Z RGB 3600 MHz CL17 und eine BeQuiet Silent Loop 3600 AiO.

    Kommen wir zur Inbetriebnahme.
    Ich habe mich gegen eine M2 SSD entschieden, und eine SATA SSD für Windows 10 (1903 Mai 2019) verwendet. Das ganz wurde über einen USB-Stick installiert, welcher sofort erkannt wurde, die Installation lief ohne Probleme.
    Der Core i9 9900K wurde mit 4,7 GHz AllCore betrieben und der RAM lief ohne Probleme mit XMP Profil auf 3600 MHz.
    Das BIOS ist für Leute die bereits MSI Boards hatten, wahrscheinlich einfacher, allerdings empfinde ich es im Vergleich zu anderen Herstellern nicht so übersichtlich und intuitiv.
    Es bietet jedoch alle Möglichkeiten die man benötigt und schließt auch das Overclocking mit ein.
    Während der Installation war das Board bereits über LAN verbunden, beim ersten Start wurden restliche Windows Updates direkt durchgeführt und danach war das Board bereits komplett einsetzbar. Im Gerätemanager waren keine Geräte mehr die nicht Einsatzbereit waren.

    Kommen wir zur Praxis.
    Ich habe direkt im Anschluss mit einigen Standard Tests bezüglich Temperatur und Stabilität begonnen, hier möchte ich lediglich Cinebench R20 nennen.
    Der i9 9900K hat sich durchweg im normalen Bereich bewegt, das System lief dabei zu jedem Zeitpunkt stabil. Was mir aufgefallen ist, dass die Spannungswandler um einiges wärmer als bei meinem ASUS ROG Maximus XI Hero wurden ABER immer noch weit im Grünen Bereich mit um Rund 70°C waren.
    Bei Games und anderen Anwendungen verhielt sich das Board wie vermutet, die Leistung war wirklich gut, alle Komponenten liefen bei mir ohne Probleme.


    Kommen wir zum Fazit.
    Das Board bietet für den Preis alles was man braucht und verzichtet dafür nur auf einigen Schnickschnack. Wer auf den Preis achten möchte und nicht so viel Wert auf das Drum Herum legt, sollte sich dieses Board auf jeden Fall angucken.

    Negativ -
    War für mich das fehlen eines gesonderten Anschluss für eine AiO, welcher nicht über die Lüftersteuerung geregelt wird.
    Das Bios empfinde ich als nicht intuitiv und unübersichtlich, hält letztlich aber alle Einstellungen bereit.

    Positiv +
    Die Verarbeitung ist durchweg gut bis sehr gut, es fehlt im Endeffekt an keinen Funktionen, es wird meiner Meinung nach an genau den richtigen Dingen zu Gunsten der anderen gespart.
    Sowohl der Core i9 9900K lief auf Anhieb sauber als auch der RAM mit 3600 MHz über das XMP Profil, was gerne mal Probleme macht.
    Somit lässt sich das Board auch definitiv mit Starker CPU und RAM betreiben.

    Alle Bilder findet ihr unter folgendem Link: MSI MAG Z390 Tomahawk - Album on Imgur
    Geändert von Marketing The Kid (28.06.2019 um 15:24 Uhr)

  8. #8

    Standard

    Review MSI MAG Z390 Tomahawk
    Das mainboard wurde mir im Zuge des Testers Keepers Programms kostenlos zur Verfügung gestellt.

    Fast jeder sollte das Problem kennen: „Ich hätte gerne High-End, aber möglichst günstig.“ Wenn man sich informiert dann schafft man das häufig auch relativ gut. Der Z390 Chipsatz ist momentan der Top-End Chipsatz von Intel im Consumer Bereich, doch kann man diesen auch für einen moderaten Preis bekommen? Die Antwort erfolgt in diesem Review.
    Das MSI MAG Z390 Tomahawk kostet zum Kaufzeitpunkt durchschnittlich 145¤ und ist damit eines der günstigsten Z390 Mainboards. Andere Modelle und Hersteller kosten gerne mal 200¤ oder sogar noch mehr. Da muss es doch irgendwelche Einschränkungen geben? Nun ja, ein paar Kleinigkeiten sind das auch, aber darauf kommen wir später zu Sprechen.


    Zubehör

    Geliefert wird das Mainboard gut verpackt in einem dafür typischen Karton, in grau gehalten, auf der Vorderseite eine Rakete (vermutlich eine Tomahawk). Auf der Rückseite eine Abbildung des Mainboards und schon relativ detaillierte Beschreibungen der Features und Schnittstellen. Im Karton dann antistatisch verpackt das Mainboard selbst, sowie auf einer Ebene weiter unten das Zubehör. Dazu gehören eine Treiber-CD, 2 schwarze Sata-Kabel, 1 4-Pin LED Kabel, ein MSI-Aufkleber, ein Quick-Start Guide und eine detaillierte Anleitung zusätzlich liegt noch ein Registrierungsblatt und ein winziger Produktkatalog bei.


    Anschlüsse/Schnittstellen

    Als Besonderheit verfügt das Mainboard über eine fest verbaute Slot Blende (I/O-Shield) mit integriertem Kühlkörper. Dort zu finden die externen Anschlussmöglichkeiten. Für Peripherie „1x PS/2 Schnittstelle“ und „2x USB 2.0“ Anschlüsse. An Grafikausgängen für die iGPU bietet das Mainboard „1x Display Port“ und „1x HDMI“. Für Datenübertragungen bietet das Mainboard „3x USB 3.1A Gen2“ und „1x USB 3.1C Gen2“, sowie „2x Gigabit LAN“. Neben der Grafik gibt es natürlich auch Audioausgänge und davon nicht wenig. 7.1 Kanäle unterstützt das Mainboard und verfügt ebenfalls über „1x optischen S/PDF-Ausgang“. Auch an internen Schnittstellen hat das Tomahawk einiges aufzuweisen. Der LGA1151 Sockel kommt in Kombination mit „4x DDR4 RAM Slots“ daher. Laut Hersteller werden vom Chipsatz 4400Mhz+ unterstützt. Es stehen „3x PCIe 3.0 x16“ Slots zur Verfügung. Für schwerere Grafikkarten ist der oberste der Slots mit einer Metallverstärkung versehen. Für zusätzliche Soundkarten o.ä. stehen ebenfalls „2x PCIe 3.0 x1“ Slots bereit. Für die Datenträger stehen „2x M.2 NVMe“ und „6x SATA 6GB/s“ zur Auswahl. Der untere der beiden M.2 Steckplätze ist mit einem vorinstallierten „Turbo M.2“ Passivkühler versehen und etwaige Hitzeprobleme der M.2 zu unterbinden. Neben dem ersten PCIe x16 Anschluss findet sich „1x Anschluss für ein optionales WLAN Modul mit Intel CNVi Support“. Für die Erweiterung der USB Anschlüsse stellt das Mainboard „2x USB 2.0 Header“ und „2x USB 3.1“ Header, aus denen jeweils zwei z.B. USB A oder C Ports für ein Frontpanel u.a. gemacht werden können.


    Design und Optik

    Das Board ist wie auch die Verpackung komplett in schwarz-silber gehalten. Durch die grau-silbernen Kühlkörper wirkt das Board schlicht aber Edel und sieht hochwertig verarbeitet aus. Das Board verfügt auf der oberen rechten Unterseite über „2x 4 fest verbaute RGB LEDs“ und über LEDs unter dem Chipsatzkühler auf der rechten unteren Seite. Die LEDs sind über die kostenlose Mystic Light Software ansteuerbar. Erweitern lässt sich das Beleuchtungsspektrum über „2x 3-PIN 12V JRGB LED Header“ für den Anschluss „normaler“ LED Streifen und über „1x 4-PIN JRAINBOW LED Header“ für den Anschluss spezieller LED Streifen mit einzeln ansteuerbaren LEDs. Die vorinstallierten LEDs lassen sich über Mystic Light auch komplett abschalten, was sowohl für schlichte als auch bunte PC-Builds alle Optionen offenhält.

    Live-Betrieb

    Über einen Zeitraum von gut 10 Tagen wurde das Mainboard im Live-Betreib getestet. Die ersten kleineren Einschränkungen vielen beim Einbau bzw. erster Inbetriebnahme auf. Nachdem alle Festplatten und Geräte angeschlossen waren (1x NVMe SSD als Systemplatte, 5x SATA Festplatten (SSD und HDD) und 1x optisches Blu-ray Laufwerk) wurde das System eingeschaltet und zuerst das UEFI aufgerufen. Dort viel zuerst auf, dass der 3000MHz Ram sich an den 2133MHz Takt der CPU angepasst hat. Daher wurde dieser zuerst auf 3000MHz gesetzt und getestet. Der Chipsatz und die CPU haben sich nicht gewehrt und die 3000Mhz laufen bestens, ABER zusätzlich ist aufgefallen, dass nur 4 der SATA Geräte erkannt werden. Nach kurzer Recherche in dem Handbuch zur Portbelegung war schnell klar, woran das liegt. Natürlich hatte ich die NVMe in den unteren Port mit dem vorinstallierten Kühler gesetzt um diesen auch zu nutzen und Überhitzung der NVMe zu umgehen. Das Handbuch sagt zur Belegung ganz klar: Die SATA Ports 5 und 6 werden bei Belegung des unteren M.2 Slots abgeschaltet. Daher erscheint mir das Design mit dem Kühlkörper nur auf dem unteren Slot besonders misslungen, wenn man bei Nutzung nur einer NVMe als erstes den oberen Port nutzen soll. Wenn aus Budgetgründen nur ein Kühler mitgeliefert würde, wäre das ja kein Problem, es nutzt ja sowieso nicht jeder einen NVMe Raid0 o.ä., ABER der Kühler sollte dann auf beiden Ports nutzbar sein oder zumindest auf dem ersten Port statt dem eingeschränkteren zweiten Port verbaut werden. Für den Anschluss der SATA Geräte mussten neben den zwei mitgelieferten Kabeln vier weitere organisiert werden. Dies ist allerdings verkraftbar und wenn bekannt auch planbar. Die Anzahl bzw. der Umfang der im Kabel mitgelieferten Kabel fehlt allerdings in fast allen Produktbeschreibungen. Die NVMe SSD wurde also in den anderen Port gesetzt und das UEFI erneut geöffnet. Nun werden alle SATA Geräte und die NVMe erkannt und der Betrieb könnte starten. Trotzdem wird zuerst das UEFI noch etwas auf seinen Umfang und die Möglichkeiten inspiziert. Die Oberfläche des UEFI ist ähnlich ausgeprägt und bunt wie bei ASUS designt und mit der Maus bedienbar. Ob man dies mag oder nicht ist natürlich subjektiv. Ich bevorzuge eigentlich ein simples BIOS Interface, hatte aber auch keinerlei Probleme mich in dem bunten System zurechtzufinden, besonders da fast alle Funktionen in der gewählten Sprache bei Auswahl auf der rechten Seite erläutert werden. Dies sollte es auch Einsteigern relativ gut ermöglichen die richtigen Einstellungen zu treffen um die Performanz des Systems zu optimieren. Drehzahlen bzw. Geschwindigkeiten aller verbauten Lüfter und Wasserpumpen lassen sich direkt im UEFI anhand von Lüfterkurven konfigurieren, ich habe diese vorerst alle auf PWM gestellt und lediglich die Pumpe der AIO auf eine feste Drehzahl gestellt. Nach Verlassen des UEFI wurde also die Installation von Windows 10 von einem USB 3.1 Stick auf die NVMe gestartet und es konnte binnen 3 Minuten(!) ab Klick auf Setup der bekannte Windows Desktop aufgerufen werden. (Ich installiere regelmäßig Systeme und kenne alle gewünschten Einstellungen beim Windows Setup auswendig, wenn man alle Settings durchließt dauert das natürlich ein paar Minuten länger). Als CPU wird eine i5 8600k verwendet und das System läuft bisher in allen Bereichen absolut stabil. Es gab keinen einzigen Bluescreen oder ähnliches. Die Installation der Treiber von der MSI + Intel Seite war schnell und einfach ausführbar. Zum Overclocking bin ich leider noch nicht gekommen und kann daher aus persönlicher Erfahrung noch nichts zur Kühlleistung der auf dem Mainboard verbauten Passivkühler sowie der Kühlung der Spannungswandler sagen. Durch Recherche im Internet nach anderen Reviews und Tests, konnte ich aber schon nachlesen, dass die Kühlung der Spannungswandler bei Stromhungrigeren CPUs nicht so optimal sein soll. Dies wird aber noch eine Weile dauern, bis ich es selbst testen kann.

    Verpackung.jpg Oberansicht.jpg Lieferumfang.jpg SATA Ports.jpg IO.jpg

    Ein Videoreview auf Youtube unter folgendem link: YouTube

  9. #9

    Standard

    MSI MAG Z390 TOMAHAWK Motherboard

    Ihr könnt mein Entboxungsvideo unter dem folgenden Link finden.


    Erste Eindrücke, Design, Verarbeitung
    Das Motherboard fühlt sich heavy an und zeigt eine gute Qualität.
    Das vollgraue Design kann sich zunächst etwas deprimierend anfühlen, aber wenn alle Geräte eingesetzt sind (und/oder die LEDs aktiviert sind), stört es nicht mehr.
    Das Board selbst und alle seine Teile geben uns ein robustes Gefühl, kein Quietschen, Biegen oder Wackeln.
    Wie ihr auf meinen Fotos sehen könnt, ist das Board ziemlich voll mit Anschlüssen, ich bin sicher, dass ihr hier alles findet, was ihr braucht, auch für fortgeschrittene Anwendungsszenarien.

    IMG_3766 2.jpg
    IMG_3755 2.jpg
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    Installation/Montage
    Das Einsetzen der Hardwareteile ist einfach, aber der CPU-Clip schließt sich etwas stark.

    IMG_7324.jpg

    Wir wissen, dass es schmerzhaft ist, den Kühler mit seinen vier Beinen zu befestigen, wenn ich ein Motherboard-Hersteller wäre, würde ich sie nur mit den bereits vormontierten Sockeln verkaufen.

    IMG_7330.jpg

    Der verstärkte GPU-Slot ist nicht nur Marketing, ich konnte den Unterschied in der Unterstützung fühlen, als ich meinen 3-Slot Vega64 Nitro+ installierte.

    IMG_3769 2.jpg

    Die Kurzanleitung nicht es gezeigt, welche SATA-Ports zu verwenden sind, wenn man auch M.2 NVMe hat, aber man kann es im Benutzerhandbuch finden.
    Leider befinden sich alle verwendbaren SATA-Anschlüsse unter dem Graphikkarte, sobald sie installiert sind. Also, wenn eure Hände nicht klein und flexibel sind, schließt sie zuerst an.
    Und steckt sie an die Ports 1-4, wenn ihr auch M.2 NVMe benutzt, denn die Ports 5 und 6 werden dadurch blockiert.

    IMG_7293.jpg

    Die größte Enttäuschung war der M.2 NVMe Kühlkörper, der - leider - nicht das ganze SSD erreicht. Die beiden Seiten sind in Kontakt, aber in der Mitte gibt es einen Abstand. Vielleicht wird er mit der Zeit sinken, aber nach der Installation war ich nicht zufrieden.

    IMG_7321.jpg

    Die Innenabdeckung (mit integriertem Kühlkörper) des IO-Panels ist sehr groß, ich musste einen Lüfter entfernen, um das Board ohne zu viel Kraft einsetzen zu können.

    Ich bin kein Fan von RGB-Beleuchtung, daher wird mein Review diese Fähigkeiten überspringen, die funktionalen LEDs auf dem Board sind viel beeindruckender. Ich mag die LEDs an jedem RAM-Steckplatz, damit wir wissen, dass sie richtig eingesetzt sind und die POST-LEDs auch bei der Fehlersuche sehr praktisch sein können.

    Ich hatte einige Stunden Schwierigkeiten damit, Windows auf dem NVMe-Laufwerk zu installieren. Ich hatte einen Stand erreicht, in dem ich die neu gekaufte SSD zurückgeben wollte, weil ich Windows nicht darauf installieren konnte. Ich meine, ich konnte es installieren, aber es startete nicht. Ich weiß nicht, ob es die Schuld des Boards oder des Windows ist, aber ich musste alle anderen Laufwerke trennen, um Windows auf dem NVMe zu installieren, und ich konnte die anderen Laufwerke erst danach anschließen.

    Verwendung
    Das Booten beim ersten Mal war überraschend schnell, die Navigation im BIOS ist jedoch manchmal trickreich.
    Anscheinend erkennt es zufallsmäßig die drahtlose Tastatur und Maus, meistens funktionierten sie reibungslos, aber es gab Fälle, in denen ich die alten kabelgebundenen einstecken musste.

    Das BIOS selbst ist ziemlich einfach, große Tasten für CPU/RAM-Boost, die Bootreihenfolge kann schnell angepasst werden.
    Wenn ihr tief in die Struktur eintaucht, habt ihr vielleicht ein Problem damit, einen Zurück-Button zu finden, aber er ist da, innerhalb des Wrappers oben rechts.

    Nach der Installation von Windows 10 Pro war eigentlich alles sofort nutzbar, aber ich ging auf die offizielle Website und downloadete die empfohlene Software. Es war etwas überraschend, dass es eine neue BIOS-Version bereits gibt, also habe ich das auch auf einen Flash-Drive gelegt.

    Das Aktualisieren des BIOS bedeutet nicht mehr, dass man kämpfen muss, man startet einfach in das Bios, findet den großen Knopf dafür, wählt den USB-Stick aus und wartet ein paar Minuten.

    Nachdem das BIOS auf dem neuesten Stand war, habe ich die Installation der Treiber und Dienstprogramme fortgesetzt.

    Ich habe schon viele Marken ausprobiert und der Schwachpunkt - egal wie großartig eine Hardware war - waren die Dienstprogramme.
    Da ich meinen PC hauptsächlich für Spiele und VR verwende, finde ich es wichtig, die gewünschte Leistungseinstellung schnell und unkompliziert festlegen zu können. Ich brauche mehr Power, wenn ich einen Flugsimulator in VR speiele und weniger für ein älteres Strategiespiel.
    Screenshot 2019-06-23 at 18.04.06.jpg

    Mit der Software von MSI ist dies schnell und einfach möglich. Es ist nicht buggy, versucht nicht, mir jeden Tag Updates anzubieten (khm gigabyte) und sieht auch gut aus.

    Screenshot 2019-06-23 at 18.03.20.jpg

    Ich habe ein viel reibungsloseres Spielerlebnis (sehr auffällig in VR), aber ich muss erwähnen, dass ich auch eine stärkere CPU mit dem Motherboard gekauft habe.

    Ich verwende einen Synology NAS für Backups, interne Filesharing und Media Center, was normalerweise unter vielen unbekannten Anmeldeversuchen leidet.
    Zwei individuell konfigurierbare Ethernet-Ports gaben mir die Möglichkeit, den NAS auf das lokale Netzwerk zu beschränken.
    Die Konfiguration dieses Verhaltens ist wirklich unkompliziert und meine Daten sind seitdem sicher. Zu schade, dass meine andere Maschine diese Option nicht hat, jetzt muss ich auch das aktualisieren

    Obwohl die Audio-Buchsen individuell konfigurierbar sind, konnte ich mein 5.1-Soundsystem nicht einrichten. Schließlich habe ich das optische Kabel angeschlossen und es funktionierte sofort. Ich bin sicher, dass ich etwas übersehen habe und es ist kein Fehler des Motherboards.

    Zusammenfassung, Preis-/Leistungsverhältnis
    MSI hat mit dem MAG Z390 eine sehr gute Arbeit geleistet. Nach fast zweiwöchigem Gebrauch empfehle ich es jedem, der nicht mehrere hundert Euro allein für das Motherboard ausgeben möchte, aber trotzdem ein paar hochwertige Features genießen möchte.

    Die integrierten und optionalen RGB-Funktionen können ein Fenstergehäuse optisch ansprechend gestalten, aber bei Bedarf können sie vollständig deaktiviert werden.

    Die einzige echte Enttäuschung ist der M.2 Kühlkörper. Da es ein großes Verkaufsargument des Boards ist, fand ich es sehr irritierend, dass es keinen Kontakt mit dem gesamten Solid State Drive hat.

    Das System läuft seit der Installation stabil, keine Abstürze, kein Einfrieren, kein BlueScreen of Death.

    Vorteile:
    - Schönes, robustes Design
    - Mehrere M.2-Steckplätze, der Grafikprozessor erwärmt sie nicht.
    - Nur zwei SATA-Ports sind blockiert, unabhängig davon, wie viele M.2 verwendet werden.
    - Die Bedienungsanleitung ist verständlich.
    - Die Utility-Software ist einfach zu bedienen.
    - Die Boosts sind einfach zu konfigurieren.
    - Kühlkörper funktionieren hervorragend, die Durchschnittstemperatur liegt jetzt um 5°C niedriger.

    Nachteile:
    - SATA-Ports sind nach dem Anschluss der Grafikprozessoreinheit schwer zu handhaben.
    - M.2 Kühlkörper erreicht nicht die Mitte der SSD.
    - CPU-Clip übt zu viel Druck auf den Chip aus

  10. #10

    Standard MSI MAG Z390 TomaHawk

    Produkttest

    MSI MAG Z390 TomaHawk

    Erstmal wollte ich mich bei Mindfactory bedanken das ich das Produkt zum testen und Bewerten erhalten habe.
    Und an dem Gewinnspiel in diesem Sinne dran teilhaben durfte.
    Vielen lieben Dank Mindfactory 


    Zum Produkt

    Hier eine Kurz Übersicht dazu.

    Das MSI MAG Z390 TOMAHAWK Mainboard basiert auf dem Intel®-Z390-Chipsatz und unterstützt Intel®-Prozessoren für den Sockel 1151 der 8ten und 9ten Generation. Es verfügt über vier DDR4-DIMM-Slots im Dual-Channel-Betrieb für bis zu 64 GB Arbeitsspeicher. Zur weiteren Ausstattung des MSI MAG Z390 TOMAHAWK gehören eine CPU-abhängige Grafiklösung, drei PCIe-3.0-x16-Slots und zwei PCIe-3.0-x1-Slots. Außerdem unterstützt das MSI MAG Z390 TOMAHAWK die Intel® Optane™ Memory Technologie und verfügt über 8-Kanal-Sound, eine Gigabit-LAN-Schnittstelle, WLAN AC, sechs SATA3-Anschlüsse, zwei M.2-Anschlüsse sowie eine USB-3.1-Typ-C-, drei USB-3.1-Typ-A- und zwei USB-2.0-Typ-A-Schnittstellen.

    Verarbeitung

    Zur Verarbeitung des Mainbords muss ich sagen das es elegant aber auch hochwertig rüberkommt, es wurden keine Plastik Teile mehr verwendet sondern Metall Körper die für bessere Wärmeableitung führen. Bei den Plastikteilen war es damals so dass sie ziemlich schnell heiß wurden und man hatte dann denn Salat. Das Board wurde auf alle Fälle nochmal komplett überarbeitet.

    Haltbarkeit & Vergleich

    Worauf ich auch auf den Punkt komme mit der Haltbarkeit zum Vergleich zu früher.
    Die Haltbarkeit dadurch ist viel Höhere und Langwieriger, vor allem hat man mehr Freude daran jetzt intensiver zu Zocken und noch länger denn PC mit seinen Stunden zu betreiben.
    Als wenn man in Betracht ziehen muss das die Komponenten früher ziemlich heiß wurden und nach wenig Zeit eine Temperatur von 96 Grad erreicht hat.
    Da die Kühlung ausreichend war mit zu und Abluft aber dennoch die Kühlrippen zu heiß liefen.
    Denn Fall hatte ich auch bei meinen Asus Z97-A.
    Ich musste noch mehr Ventilatoren verbauen um für mehr Abluft zu sorgen, aber auch frischer kalter Zuluft. Doch da es meist auch die Frage welches Gehäuse man verwendet und wie Warm es läuft. Und wie es gekühlt wird.


    Eigene Worte

    Das Mainboard hat alles was es Verspricht,
    im Lieferumfang des Mainboards waren sowohl als eine Beschreibung als das Klassische Handbuch in all möglichen Sprachen so wie auch die Treiber CD enthalten.
    Zu dem ein Sticker & ein paar SATA Kabel.
    So wie eine Quick Installationsanleitung für den Kühlkörper und ein kleines Heft von MSI für weiter Top Produkte.
    Das Board wurde sogar mit einer Vorinstallierten I/O Abdeckung geschützt, die das einbauen des Mainboards noch leichter und sichere macht, zudem sorgt es dafür das die Anschlüsse geschützt sind vor Elektrischen Entladungen.
    Zu guter Letzt das Intel Mainboard MSI MAG Z390 TomaHawk.
    Für alle Liebhaber eines PC´s die auf sämtliche Art und Weise auf Preis Leistung achten, kann ich es jedem Menschen nur empfehlen.
    Es überzeugt mit seinen Funktionen was es mit sich bringt wie zum Beispiel 2 LAN Anschlüsse was heißt das an sich, es heißt das beide Netzwerkkarten miteinander arbeiten sollte mal eine ausfallen springt die andere dafür ein somit kann man sorglos weiter surfen und zocken.
    Zudem gibt es für die M2 Karte ein Twin Turbo die noch mehr Leistung aus der M2 karte holt & für schnellere Prozesse sorgt.
    Vor allem aber auch ein M2 Shield was die M2 Karte schützt vor dem heiß laufen der Karte die durchs Warmlaufen auch ihre Leistung verringert, aber nicht nur das sondern auch mega gut zum Board passt und es umso mehr hervorhebt. Das ist aber noch nicht alles was es mit sich bringt, zu dem hat es noch ein Intel Turbo USB Devices was dafür sorgt das Schreiben und Kopieren noch schneller von der Hand geht als das Standard USB 3.0 oder die Standard USB 2.0 Schnittstellen. Das Board besitzt einen eleganten Audio Boost für noch mehr Heimisches Gefühl beim Zocken oder besser gesagt intensiveres Zocken mit einem echt geilen Sound.
    Es hantiert auch Super mit den Komponenten wie der Nvidia Geforce GTX 980ti als auch mit dem Intel Core I5 9600K 6x 3,70GHZ und den 16GB G.Skill DDR4-3200 DIMM CL16 aber auch mit der Corsair H100 v2 Wasserkühlung.
    Alle Komponenten laufen sehr Synchron miteinander und vor allem Stabil.

    Montage

    Die Montage ist einfach und unkompliziert,
    wenn jemand also schon mal ein Board getauscht hat oder gewechselt geht wie von selbst.
    Man sollte halt auch beachten das die Abstandshalter alle so ausgerichtet sind damit kein Teil auf die unter Seite des Boards liegt das es zu einem Kurzschluss kommt.
    Zudem fällt ja schon mal das Einlegen der Blende fürs Board weg was mega nervig zudem schon früher bei alten Boards oder auch neueren Boards war eh man das Board verbauen konnte, doch das Mainboard diese schon Integriert.
    Finde ich mehr als nur Super, man spart sich etwas Zeit und man hat keine Probleme mehr genau hinzuschauen ob alles richtig sitzt und dran ist.


    Design

    Das MSI MAG Z390 TomaHawk hat ein echt elegantes Design,
    der Schriftzug und die Abdeckungen wurden schön Schwarz gehalten wie ein Tarnkappen (Bomber) Flugzeug der Air-Force.
    Der Look gefällt mir persönlich mehr als jedes andere Mainboard.
    Zudem wird es noch schön beleuchtet von den Seiten der vereinzelten LED´s die es auf dem Board gibt, das gibt nochmal das Gewisse etwas an pepp bei dem MSI MAG Z390 TomaHawk, durch die bestimmte Software kann man die LEDs extra anders farbig leuchten lassen. So wie auch andere Komponente die darüber laufen
    Man könnte auch fast sagen TomaHawk ist ja eine Art Axt also Survivals Feeling.
    Mir persönlich gefällt diese Design, für jeden anderen vllt nur ein Board zum Benutzen und los legen, für viele andere ist es mehr als nur ein Board.
    MSI hat sich da echt ins Zeug gelegt mit jedem einzelnen Detail.


    Leistung

    Das MSI MAG Z390 Motherboard ist die Lösung für Gaming-Enthusiasten und professionelle Anwendung. Durch die CPU- und RAM-Optimierung, schneller Speicher und USB-Datentransfer helfen euch auf dem Schlachtfeld, aber auch bei der Arbeit!
    Dieses Motherboard ist dazu entwickelt worden, die neuen Intel® Core™ Prozessoren der neunten Generation zu unterstützen. Man erlebt die Gaming-Welten neu mit einem brandneuen Leistungsniveau.
    Ein optimiertes Layout und vollisolierter Speicher-Schaltkreis sorgt für Stabilität und starke Leistung. Man muss sich keine Sorgen mehr machen durch Systemabstürze dank der MSI DDR 4 Boost.

    Preis/Leistungverhältnis

    Zum Preisleistungsvergleich ist dieses Board nur zu empfehlen,
    im Vergleich zu anderen Boards, wie das MSI Z390-A Pro oder auch das MSI MPG Z390 liegt das MSI MAG Z39 TomaHawk immer noch zwischen den beiden Boards und überzeugt mit seinen Komponenten und der Aufmachung immer noch mehr als die anderen beiden Boards.

    Zum Abschluss

    Im Großen und Ganzen finde ich es super gut.
    Zuvor hatte ich die vereinzelten Komponenten die mit einem Asus Z97-A und einem Intel Core I7 4790K und Crucial Arbeitsspeicher mit 16gb liefen.
    Die Leistung zwischen diesen Komponenten ist nicht zu vergleichen denn man merkt es eindeutig wie das Board sich hervorhebt und für mehr gute Leistung sorgt.
    Jedem Käufer der sich nicht sicher ist, sollte sich mit diesem Board definitiv sicher sein.
    Denn es hält wirklich das was es Verspricht.
    Sogar ich darf es testen und bewerten und kann nur positiv davon berichten.
    Ich hatte schon einige Boards aber das ist mein Favorit nicht nur wegen seinem Design sondern wegen jede Funktion vor allem dem vorgebeugten Schutz der sehr gut überdacht wurde.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  11. #11

    Standard

    Und mein Unboxing Video zum MSI MAG Z390 TomaHawk


  12. #12

    Standard

    Testbericht MSI Z390 Tomahawk

    Ich habe das MSI Z390 Tomahawk im Rahmen des Tester Keepers Programm von Mindfactory zur Verfügung gestellt bekommen.
    Ein Teil dieses Programms schließt auch ein Unboxing Video ein, dass ihr hier finden könnt: YouTube

    An dieser Stelle auch nochmals herzlichen Dank an Mindfactory und MSI für diese tolle Aktion!


    Verpackung

    Wie von Mindfactory gewohnt, kommt auch hier der Karton mit dem Mainboard sauber eingepackt, sodass beim Transport nichts beschädigt wird.
    Die Verpackung vom Mainboard selbst ist auf der Vorderseite relativ einfach in Grau/Silber gehalten und soll wohl ein bisschen an Militär / Hightech erinnern.
    Das ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen und macht auch einiges her.
    Die Rückseite hat es mehr in sich, dort ist das Mainboard als Bild aufgedruckt, anhand dessen werden auch die Features beschrieben, die MSI in den Vordergrund stellen will.
    Die restlichen Spezifikationen sind als Text vorhanden und was meiner Meinung nach ebenfalls gut umgesetzt ist: die Anschlüsse des I/O-Shields werden anhand einer Illustration aufgezeigt.

    Ansonsten ist das Mainboard in einer Antistatik-Plastikhülle eingepackt und in einer extra Kartonschale auf einer Schaumstoffunterlage gelagert, damit es beim Transport nicht verrutschen kann.
    Diese Schale ist aus einer Kartonage mit einer doppelten Wand gefertigt, sodass leichte Stöße ebenfalls abgefedert werden.


    Lieferumfang

    Unter der Schale mit dem Mainboard finden wir den restlichen Lieferumfang, dieser umfasst folgendes:
    • Quick-Installation Guide in mehreren Sprachen
    • Das komplette Handbuch in mehreren Sprachen
    • 2 SATA-Kabel (1x flach und 1x eine Seite 90° Winkel)
    • 2 Päckchen mit je einer Schraube für die M.2 Karten
    • Eine CD mit Treibern und Utility Software
    • Ein GRB-Kabel
    • Ein Sticker von MSI
    • Dankeskarte von MSI
    • Werbefaltblatt für weitere MSI Artikel

    Ich finde den Lieferumfang damit komplett ausreichend und hätte mehr nur als Verschwendung angesehen.
    Daher hier schonmal ein positives Feedback an MSI, den Lieferumfang auf das Wesentliche zu reduzieren.


    Verarbeitung

    Ähnlich wie die Vorderseite der Verpackung ist das Mainboard ebenfalls in grau und anthrazit gehalten, lediglich einige der Abdeckungen und Kühlköper sind aus Aluminium.
    Hier ist es MSI meiner Meinung nach auch wieder sehr gut gelungen den Hightech-Eindruck aufrechtzuerhalten und das Z390 in einem modernen und tollen Design zu gestalten.
    Die restliche Verarbeitung ist ebenso top wie das Design, scharfe Kanten habe ich an meinem Board keine gefunden und alles in allem fühlt es sich einfach nur gut an.


    Einbau

    Bei mir ist folgende Hardware verbaut worden:
    • Intel i5 9600K
    • 8GB DDR4-3200 G.SKILL Ripjaws 2x
    • 500GB M.2 Samsung 970 Evo Plus
    • be quiet! Dark Rock 4
    • 8GB RTX 2080

    Die Bestückung mit der restlichen Hardware hat super funktioniert, allerdings muss man beim Einbau der CPU schon ordentlich Kraft aufbringen, damit der Clip richtig schließt.
    Da ich bei mir nur zwei Slots des Arbeitsspeichers benötige, hatte ich auch kein Problem mit dem CPU-Kühler. Wenn ich alle vier Slots verwendet hätte, wäre es hier vermutlich ziemlich eng geworden.

    Bei den RAM-Bänken und der Grafikkarte schließt die Verriegelung jeweils sehr sauber, sodass die Komponenten auf jeden Fall fest verbaut sind und gut sitzen.
    Die Anschlüsse sind auch nach dem Einbau der Hardware noch recht gut erreichbar, hier hatte ich in der Vergangenheit schon andere Mainboards, bei denen ich mehr ins schwitzen kam.
    Einzig die SATA Anschlüsse sollte man vor Einbau der Grafikkarte belegen, da es ansonsten recht umständlich wird, je nachdem wie groß die eigenen Finger sind.
    Positiv hervorzuheben ist auch die Beschriftung auf dem Mainboard an den jeweiligen Anschlüssen, sodass man nicht jedes Mal ins Handbuch schauen muss.
    Bei den Mainboards die ich in der Vergangenheit hatte, war das leider nicht der Fall und somit hier eine Erleichterung.

    Das Mainboard ist im Formfaktor ATX und wurde bei mir in einem be quiet! Dark Base 900 eingebaut.
    Ich habe mich bewusst für ein Big Tower Gehäuse entschieden, da der Einbau hier nochmal einfacher geht als bei einem Midi Tower.

    Positiv hervorzuheben ist ebenfalls die fest verbaute I/O-Blende.
    Wer schon einmal einen PC zusammengebaut hat und erst nach dem Einbau der Komponenten gemerkt hat, dass er die I/O-Blende vergessen hat, weiß auch wieso…


    Inbetriebnahme

    Das Booten erfolgte ebenfalls ohne Problem und ging erstaunlich schnell.
    Es wurden direkt alle Komponenten erkannt und das BIOS finde ich recht übersichtlich, vor allem wenn ich hier in den Direktvergleich mit meinem alten System gehe.

    Hervorzuheben ist an der Stelle auch, dass es bereits ein BIOS-Update von MSI für das Z390 gibt.
    Dieses sollte relativ zeitnah durchgeführt werden, auch hier gab es bei mir keinerlei Probleme.
    Im Gegensatz zu früher ist das kein Problem, einfach von MSI das Update herunterladen, auf einen USB-Stick ziehen und im Bios die entsprechende Schalttafel auswählen.
    Das MSI Dragon Center ist ebenfalls übersichtlich gehalten und ermöglicht so eine einfache Bedienung und das Umschalten zwischen verschiedenen Modi.
    Wer das Tool nicht kennt, sollte es sich auf jeden Fall mal anschauen.
    Denn in diesem Tool haben wir die Möglichkeit das System zu überwachen (visualisiert die wichtigsten Systeminformationen) und alles nach unseren Anforderungen zu optimieren/einzustellen.
    Auch hier von meiner Seite aus eine klare Empfehlung für alle Leute, die schnell und einfach mehr Leistung brauchen für z.B. Spiele / CAD- und Grafikbearbeitung und ihr System gerne im Blick behalten.


    Betrieb

    Leider konnte ich mein System aufgrund von einer längeren Geschäftsreise nicht in der Ausführlichkeit testen, wie ich es eigentlich gerne wollte.
    Alle Tests die ich durchgeführt habe waren somit komplett ohne Overclocking, sozusagen im „Auslieferungszustand“.

    Bei keinem der Tests viel mir etwas Negatives auf, im Gegenteil. Das System läuft fehlerfrei in allen Benchmarks und schneidet dort super ab.
    Egal ob bei Spielen oder Programmen die ich für die Arbeit brauche, alles läuft flüssig und ohne Abstürze / Bluescreens. Die Temperaturen bleiben ebenfalls alles im grünen Bereich (65°C – 72° C).

    Folgende Programme / Spiele (jeweils Ultra Settings) habe ich getestet:
    • Apex Legends
    • Destiny 2
    • SolidWorks, Inventor, AutoCAD und CATIA
    • Blender
    • Adobe Illustrator / Photoshop CC (jeweils sehr große Projekte)
    • CATIA Composer (Erstellung von Animationen)

    Gerade bei meinen Arbeitsprogrammen lief alles super flüssig und bei top Temperaturen, obwohl die teilweise (je nach Projekt) recht hohe Ansprüche an die Hardware stellen.
    Vor allem dann, wenn es an das Rendern von aufwändigen Grafiken geht.


    Fazit

    Alles in allem finde ich, dass das MSI Z390 Tomahawk ein super Mainboard und meiner Meinung nach ein Top Modell in der mittleren Preisklasse ist (~150¤).
    Die mehr als ausreichenden Features und die Zukunftssicherheit des Mainboards sprechen hier klar für sich.
    Auch wenn ich das Z390 nicht im Rahmen des Tester Keepers Programm bekommen hätte, hätte ich es mir trotzdem gekauft und würde es auch jedem weiterempfehlen, der ein gut verarbeitetes Mainboard im mittleren Preissegment sucht.

    Geändert von Alex v.G. (01.07.2019 um 16:12 Uhr)

  13. #13

    Standard

    Ich lese dieses Thema und weine. Weil ich noch Core 2 DUO und 2 GB DDR2 habe slots.io
    Wir sind die ganze Nacht auf, um online Glück zu haben slots.io

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