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Thema: Testers Keepers: MSI MAG Z390 Tomahawk

  1. #1

    Standard Testers Keepers: MSI MAG Z390 Tomahawk

    MSI MAG Z390 Tomahawk – DAS Geschoss von Mainboard?

    Mindfactory, zunächst vielen herzlichen Dank für die Zurverfügungstellung dieses MSI Boards! Da ich vor kurzem erst auf AMD Ryzen 5 gesetzt habe, kommt dieses Board leider nicht für einen Direktvergleich im laufenden Zustand in Frage. Darum gebe ich gerne meine visuelle und haptische Erfahrung weiter!

    Erstkontakt:
    Der Versand durch Mindfactory ist super! Der Mainboard-Karton kam mit genügend Anti-Stress-Blubberfolie in einem angemessen großen Um-Karton an. Keine Kubikmeter Luft, wie es andere Versandhändler manchmal noch machen. Kompakt und Ressourcen schonend! Top!

    Verpackung:
    Die Edelstahl- / Gun-Metal-Optik des Z390-Kartons erinnert einen an einen jener Koffer, die in Actionfilmen gerne zum Einsatz kommen, wenn Waffensysteme mit präsidialen Zugangscodes aktiviert würden. Die Verpackung gibt des Weiteren die wichtigsten Infos zum Board: Support von intel-Chipsätzen, Anzahl und Art der Anschlüsse und Besonderheiten des Aufbaus.
    Karton auf: Man sieht das Board in Anti-Statik-Folie, welches vom Innenkarton durch „Nase“ fixiert enthalten ist. Unter dem Board ist ein weiches und stoßdämpfendes Fleece und Zwischenboden worunter sich Treiber-CD, Handbuch, S-ATA-Kabel, Sockelschräubchen für M.2-Cards und natürlich die Sticker fürs PC-Gehäuse.

    Lieferumfang:
    - 1x Board
    - 2x S-ATA-Kabel (6GB/s)
    - 1x RGB LEB Verlängerung (80cm)
    - 1x M.2-Schraube
    - 1x Gehäuseaufkleber
    - 1x VIP-Card
    - 1x Treiber-DVD
    - 1. Benutzerhandbuch
    - 1x Schnellinstallationsanleitung

    Anschlussmöglichkeiten:
    - 3x PCIe (3.0) x16 (x16/2x x4) und 2x PCIe x1
    - 4x USB 3.1 (3x Typ A und 1x Typ C)
    - Insgesamt 4x USB 3.0 und 6x USB 2.0 (intern / extern)
    - 2x M.2 (davon 2x PCIe 3.0 x4) / 6x SATA 6G
    - Unterstützt max. 64 GB DDR4-RAM bis 4.400 MHz
    - Integrierte LED-Beleuchtung mitsamt RGB-LED-Header
    - Mit 2x schnellem Gbit-LAN

    Das Board ist für intel-CPUs ausgelegt und nur mit der 8. und 9. Generation mit Sockel So.1151 kompatibel (i3 – i9)! Es ist nicht abwärtskompatibel und leider für Folgegenerationen auch nicht aufwärtskompatibel
    Die Form ist ATX. Die oben zusammengefassten Anschlüsse ermöglichen die direkte Nutzung der internen Intel UHD-Grafik Unterstützung per HDMI und Displayport. Der Arbeitsspeicher kann über 4 Solts mit DDR4-Riegeln mit jeweils max.16 GB ausgestattet werden (max. 64 GB). Dabei werden Speichermodule DDR4 von 2133 bis 4400 MHz (über OC) unterstützt.
    Für Grafikkarten und weitere Einschübe sind 3 PCIe 3.0 x16 und 2 x1 verfügbar. Ultraschnelle SSD im M.2-Format können an 2 Schnittstellen angeschlossen werden. Eine bis zu 2280 und eine bis zu 22110. Ein Anschluss davon besitzt einen eigenen passiven Kühler, der mit thermischem Klebe-Pad direkt auf die SSD geschraubt werden kann. Geschwindigkeitstechnisch ist hier auch viel Wumms hinter! Mit bis zu 32 Gb/s mit „TURBO M.2“ gegenüber SATA3 und bis zu 64 Gb/s mit dem „Twin Turbo M.2“.
    SATA-Anschlüsse sind mit 6Gb/s-Technologie ausgestattet. Reicht für den häuslichen und anspruchsvollen Gebrauch!
    Etwas mehr als für den häuslichen Stereo-Sound bietet der Realtek ALC892 Audio Codec 7.1 Sound. Dieser ist über übliche 3,5mm-Klinke und sogar einen optischen Toslink bereitgestellt. Leider ist hier kein optisches Kabel im Lieferumfang enthalten.
    Ins Internet und Zocker-Netzwerk kommt man mittels 2 Netzwerkadapter mit je 1000 Mbit. Gigabit-LAN ist „onboard“. USB-Sticks, Smartphones, externe Festplatten etc. können über 2x USB 2.0, 3 USB 3.1 (Gen2 Type A) und 1x USB 3.1 (Gen 2 Type C) angeschlossen werden.
    Neben all dem Hightec verfügt das Board außerdem über einen PS/2 Anschluss. Dieser ist sicherlich zur Ersteinrichtung und im Bios gedacht, wenn neuste Tastaturen und Mäuse nicht treiberunterstützt sind.

    Außerdem gibt das Board etliche Konnektivitäten für Lüfter, Wasserpumpe etc. her. Und hier setzt MSI auf eine künstliche Intelligenz: Automatische DC/PWM-Erkennung, welche die Lüfter entsprechend des Leistungszustandes steuert (Hochlast Full Power, Office-Auslastung leise). Es kommt dadurch nicht zu regelmäßigem Anlauf und Stopp der Lüfter sondern sie laufen per Hysterse flüssig durch. Auch ist ein Sockel für das Nachrüsten einer W-LAN-Karte verbaut (INTEL CNVi READY).

    Verarbeitung und Besonderes:
    Das Board macht auf den ersten Blick einen herkömmlich guten / positiven Eindruck. Beim Anheben merkt man aber die massive Bauweise. Hier setzt sich nicht nur optisch sondern auch bautechnisch das militärisch anmutende Konzept fort.

    Die mir sofort aufgefallenen herausstechenden Features sind die großen und massiven Heatsinks. Einer am I/O-Panel „extended PWM heatsink“ und ein Heat Shield „FROZR“ für die M.2 SSDs.

    Der obere PCIe-Slot für die Grafikkarte ist seinerseits deutlich verstärkt ausgeführt. Es besitzt metallische Verstärkung um die neusten immer schwerer werdenden GraKas auch sicher zu halten. Nicht zuletzt wird ein beschädigungsfreier Ein- und Ausbau gesichert.

    Außerdem sind die größeren Kühler ihrerseits federvorgespannt. Das bedeutet, dass immer eine gleichmäßige Anlage der zu kühlenden Fläche gewährleistet ist.

    Diese Architektur gleich in frappierender Ähnlichkeit der ASUS TUF Reihe (B450 für aktuell ca. 100 ¤) mit militärischem Standard. Dafür sind die Kondensatoren und weiteren Kleinstbauteile beim MSI nicht merklich mit wärmeleitendem Schutzlack zur verbesserten Gesamtkühlung versehen.

    Ein nettes Feature ist die schon vorinstallierte I/O-Blende, wodurch das Board in einem eingebaut werden kann und sich diese frickelige Arbeit bei den meist dünnen Blechen sparen lässt.

    Der CPU-Sockel hat mich bautechnisch sehr angesprochen. Der Hebel-Slide-Verriegelungsmodus macht einen sehr wertigen Eindruck.

    Sicheres Einbauen des Boards ins Gehäuse wird hier mit sogar 9 Schrauben ermöglicht. Dies bietet den großen Vorteil, dass das Board gut fixiert ist, wenn stramme Stecker wie z. B. der ATX etc. gefügt werden müssen.

    Die weitere optische Erscheinung wird von Leucht-LEDs geprägt. Mystic Light nennt es MSI. Es steht dem User eine Vielzahl von Einstellungen zur Verfügung. Entweder fixes Dauerlicht, Farbwechsel oder individuelle Farbabstimmung entsprechend dem Auslastungsgrad. Z. B. rot bei hoher Last, grün bei niedriger Last oder pulsierend als Stimmungslicht. Umfangreiche 16,8 Millionen Farben mit 17 Effekten lassen sich per mit gelieferter Software steuern.


    Fazit:
    Das Board macht optisch und haptisch eine gute Figur, ähnelt in einigen Belangen der vergleichsweise günstigeren ASUS TUF Boards. Technisch gekommt man für ca. 150 ¤ einiges hochwertiges geboten. Verstärkte Anschlüsse, große Passiv-Heat-Sinks, hohe Aufrüstmöglichkeiten über diverse PCIe Anschlüsse und eine hervorragende Konnektivität für die Peripherie (USB-Geräte, Netzwerk, Sound etc.). Ausreichende Anschlussmöglichkeiten für neuste M.2 SSD und sogar ein W-LAN-Modul Steckplatz.

    Zum Gaming und anspruchsvollen Arbeiten wie 3D-Modellierung und Bildbearbeitung sollte hier viel Potential stecken.

    Wehrmutstropfen für mich, der mit Preis-Leistungs-Technik Vorliebe nimmt:
    Das Board ist für intel-CPUs ausgelegt und nur mit der 8. Und 9. Generation kompatibel! Es ist nicht abwärtskompatibel und leider für Folgegenerationen auch nicht aufwärtskompatibel… Ist das wirklich nötig, intel? Mit neuem CPU direkt ein neues Board? AMD Ryzen machen es anders vor … preislich wie auch beim Upgrading!! Dazu die im Vergleich zu AMD-Boards immer um einige Prozent teurere Boards zu um einiges teureren Prozessoren ….
    Schade aber für INTEL-User ein tolles Board zu vergleichsweise günstigem Preis.
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  2. #2
    Mindfactory AG Avatar von Marketing The Kid
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    Standard Testers Keepers: MSI MAG Z390 Tomahawk

    Hier findet Ihr alle Testberichte zur Testers Keepers Aktion mit des MSI MAG Z390 Tomahawk aus dem Zeitraum vom 20.05 bis 26.05.2019.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers: MSI MAG Z390 Tomahawk
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  3. #3
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    Standard Testers Keeper MSI MAG Z390 Tomahawk

    Testers Keepers User Test MSI MAG Z390 Tomahawk

    Ich hatte diesmal das Glück, zu diesem Test ausgewählt zu sein.
    Das Mainboard ist wirklich gut ausgestattet, im Karton befinden sich 2 x SAta Kabel, 1 x 4 Pin RGB Verbindungskabel für den Anschluss von RGB Lüftern. Eine Treiber - und Utility CD , Handbuch und den MSI Dragon Sticker fürs Case.
    Sehr gut gefällt mir das integrierte IQ-Panel, das ist sehr gut für den sauberen Einbau. Am Panel, befinden sich die Anschlüsse für externe Geräte und Quellen.
    1x PS/2 Combo, 1x DisplayPort, 1x HDMI für die integrierte GPU bei bestimmten Intel CPU’s
    2x Gigabit Intel lan Ports (1x Intel 1219-V Gigabit und 1x Intel 1211-AT Gigabit ) 4x USB 3.1 Ports (3A +1C ), 2x USB 2.0 Ports, Audio 5x Klinke und 1 x SPDif / out, für 7.1 Kanal Audio, der Audio Chip ist der Realtek ALC892 Codec. Es fehlt zwar W-Lan und Bluetooth , das habe ich mit einem Intel W-Lan Modul , intern gelöst, auf dem Intel CNVI Adapter, ähnelt einen M.2. Sockel, ist aber nur für solche Module geeignet.

    Es unterstützt ultimative CPU-Power: Erweitertes Heatsink Design, Core Boost, Game Boost, DDR4 Boost
    Nur für Intel Core/Pentium Gold und Celeron Prozessoren der achten und neunten Generation im LGA 1151 v 2, ältere CPU’s werden von diesem Board nicht erkannt.
    Also habe ich das Board ausgepackt und meinen Intel I9-9900K auf den Sockel , nach Entfernung des Sockelschutzes eingesetzt. Das Board verfügt über 4 DDR4 Ram Sockel und so habe ich meine 4 Riegel , a 16 Gb DDR4 GSkill eingesetzt. Das Board unterstützt je nach CPU bis zu 128 GB DDR 4 Ram .
    Das Board hat 3x PCI-E 16 Slots und 2x PCI-E 1 Slots, 2x M.2. Ports, wovon einer eine passive Kühlplatte hat (die Schutzfolie muss entfernt werden )
    Es wird auch Intel Optane Storage unterstützt, mit Storage Boost im Dragon Center.
    Es befinden sich am vorderen Boardkante 6 SATA III Ports, wenn M.2. SSD’ installiert sind muss man die Portbelegung für die Sata Hdd’s beachten.
    Der onboard Raid Controller unterstützt Raid 0/1/5+10 , für Sata Hdd’s und Raid 0 /1 für M.2. PCIE Storage .
    Auf dem Board sind auch 2x USB 2.0 Connector , 4x USB 3.1 Gen 1 Connector, 1x Audio Connector ( Front) . 1 x Serial Port Connector und 2 x System Panel Connector.
    Auch gib es einen internen TPM Modul Connector und einen Chassis Intrusion Connector.
    Das Board hat 6 x 4 Pin Anschlüsse für Lüfter und 1x 4 Pin für eine Wasserpumpe.
    Es gibt auch noch 2x 4 Pin RGB Header-Anschluss und 1x 3 Pin Rainbow Led Connector für die Mystic Light Lichtsteuerung
    Die Stromanschlüsse sind 1x 24 Pin ATX , 1 x 8 Pin 12 Volt und noch ein 4 Pin 12 Volt (wird aber nicht unbedingt gebraucht).
    Als nächstes habe ich meinen Kühler (Artic Freezer 33 ESports Duo ) installiert.
    Der Platz um den Sockel ist geräumig genug auch für große Kühler , das gibt kein Problem mit den Ram Sockeln.
    Dann setzte ich meine M.2. SSD von Samsung 870 EVO mit der passiven Kühlplatte vom Board ein,
    Eine zusätzliche SSD installierte ich am SATA Port und eine Sata 2TB HDD.
    Nun setzte ich das Board in meinen Case ein, natürlich hatte ich schon die Systemkabel für die Gehäusefront schon aufgesteckt , zum Glück hatte ich noch einen Panel Pin-Adapter, der mir das Aufstecken der Frontkabel (Power, Reset, Hdd-Light usw .) erleichterte.
    Als nächstes steckte ich meine GTX 1070 in den 1. PCI-E 16 Slot. Dieses Mainboard unterstützt 2 Way AMD Crossfire Modus. Der NVIDIA SLY Modus wird nicht unterstützt, da sollte man sich ein anderes Z390 Mainboard zulegen.
    Mein Netzteil ist ein Be Quiet Straight Power 550 Watt.Der Systemstart verlief ohne Probleme , meine M.2. SSD wurde sofort erkannt und das installierte Windows startete sofort. Mein System läuft stabil und wirklich leise , trotz meiner 7 Lüfter .
    Als erstes installierte ich die neuesten Treiber und Software von der MSI.Com Seite , auch das neueste Bios holte ich mir mit dem MSI Live-Update . Das Update lief flott und ohne Probleme.
    Sehr gut gefällt mir das MSI Dragon Center, damit kann ich alles sehr gut über Windows steuern und überwachen.
    Es hat da Einstellungen für Audio, Lan , Hardware Monitor Für Übertaktung oder Silent Betrieb.
    Man kann im Hardware Monitor auch bis zu 2 Profile speichern , für OC oder für Silent Betrieb.
    Im Hardware Monitor wird alles anzeigt ; CPU Temperatur, CPU- Frequenz , CPU- Spannung und Lüfter Drehzahl , dazu kommt auch noch die System- Temperatur.
    Es gibt auch ein EyeRest für Monitor Einstellungen (Gaming, Film , Internet ) und Mystic Light für die RGB Steuerung von Windows aus.
    Es gibt auch da die Möglichkeit von USB Boost , Storage Boost und Super Charger .
    Natürlich hat das MSI Board auch ein UEFI Bios, da kann man auch die Taktung von Prozessor und Ram in kleinen Schritten vornehmen . Zum Beispiel die Volt Spannung oder den Multiplikator rauf oder runter setzen. Da kann man auch die Boot Reihenfolge setzen, den Raid einstellen, ein System Passwort setzen , zur Sicherheit. Die Lüfter Drehzahl einstellen , für einen leisen Betrieb. Im Uefi Bios kann man auch das Bios flashen, am besten mit einem USB Stick, dabei darf es aber keine Unterbrechung geben, denn sonst ist das Bios zerstört. Das wäre wohl der schlimmste User Fehler, ein so genannter DAU .
    Also Fazit; das Board ist in seiner Preisklasse , wirklich gut ausgestattet 2x Gigabit Lan und auch gibt es genug Lüfteranschlüsse auf diesem Mainboard, auch das Design von diesem Tomahawk Bord gefällt mir , große passive Kühlflächen über den Transistoren und der passive Kühlkörper für die M.2. SSD .Natürlich wäre , W-Lan und Bluetooth dazu noch super , aber das kann man für wenig Geld auch nach rüsten. Also kein Sly Modus für NVIDIA Fans, dies sollte beim Kauf bedacht werden.
    Ich bin mit diesem Board voll zufrieden, es läuft stabil, die Dragon Center Software gefällt mir segr gut und Mystic Light läßt das Board im Dunkeln echt sehr schön leuchten., es macht Spaß, damit zu arbeiten und zu spielen.YouTube
    20190609_143742.jpg

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    /merged:
    Zitat Zitat von Dynie89 Beitrag anzeigen
    MSI MAG Z390 Tomahawk – DAS Geschoss von Mainboard?...
    Welche Hardware wurde denn für diesen Test benutzt ? Es steht hier nichts darüber, ein Mainboard auspacken kann ich auch .20190609_155701.jpg
    Geändert von magicflyer (11.06.2019 um 15:39 Uhr) Grund: bitte keine derartigen fullquotes und auch keine doppelposts!

  4. #4
    Moderator Avatar von Black & White
    Registriert seit
    18.06.2009
    Beiträge
    38.311

    Standard

    die hardware des users dynie89 steht ziemlich weit oben:
    Da ich vor kurzem erst auf AMD Ryzen 5 gesetzt habe, kommt dieses Board leider nicht für einen Direktvergleich im laufenden Zustand in Frage. Darum gebe ich gerne meine visuelle und haptische Erfahrung weiter!
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Moderatorenteam

    signaturbild mod - Testers Keepers: MSI MAG Z390 Tomahawk
    Kontakt: Kundenbetreuung | Logistik | Reklamation | Technik | Service Level Gold | Infocenter | Highlights

    Sent from my fingers using my brain, both arms and my keyboard und NEIN, ich will nicht wissen, was irgendwer zum posten nutzt! solche msg darf man gern deaktivieren, danke!
    ...und nein, ich bin kein Mitarbeiter der Mindfactory AG!

  5. #5

    Standard MSI MAG Z390 TOMAHAWK by MichalU

    Zu Beginn erst einmal vielen Dank an Mindfactory und MSI für die Testers Keepers Aktion und für die Bereitstellung des MSI MAG Z390 Tomahawk Mainboards. Ein Unboxing und Hands-On Video befindet sich auf meinem YouTube Kanal „Michael Urbach“

    Ich beschreibe in meinem Review weniger die ganzen Anschlüsse und Spezifikationen, welche das Mainboard mit sich bringt. Diese kann ein potentieller Käufer auf der MSI Homepage oder auf der Mindfactory Seite nachlesen. Vielmehr beschränke ich mich auf die Impressionen, welche mir das Mainboard beim Einbau und bei der Nutzung gegeben und aufgezeigt hat. Das Mainboard stammt aus der MAG Serie von MSI. Zum Zeitpunkt Juni 2019 hat MSI zwei Modelle für die MAG Serie, darunter das MAG Z390 TOMAHAWK (ATX) und das MAG Z390M MORTAR (Micro ATX). Weiterhin gibt es die MPG und MEG Serien von MSI. Die MAG Serie bietet viel Ausstattung zum Angemessenen Preis. (ca. 145 ¤ am 19.06.2019)

    Das Mainboard ist im ATX Formfaktor gehalten und unterstützt mit dem 1151 V2 Sockel, die Intel Prozessoren der 8ten und 9ten Generation, bis hin zum Konsumer Flaggschiff von Intel, dem i9 Prozessor. Öffnet man den Karton des Mainboards kommt einem auch bereits das Mainboard in antistatischer Folie verpackt zum Vorschein. Dieses sitzt in einem Umkarton und auf einer Kunststoffmatte, welche das Mainboard gut sichern. Zubehör ist eine Treiber DVD, ein ausführliches Handbuch und ein Quick Installation Guide, zwei S-ATA-Kabel, zwei M.2 Sockel Schrauben, RGB LEB Verlängerungskabel, ein MSI Sticker, eine Dankeskarte von MSI und abschließend noch ein Werbeblättchen von MSI. Das Handbuch ist in den Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch und Kyrillisch geschrieben.

    System:
    CPU: Intel Core i7 8700K @ STOCK, gekühlt mit Cooler Master ML240RGB AIO Wasserkühlung
    Arbeitsspeicher: 16GB ADATA XPG Spectrix D40 RGB rot DDR4-3000 DIMM CL16 Dual Kit.
    Grafikkarte: EVGA GTX 1080 SC.
    Festplatten: zwei M2 SSD’s. Eine 240GB Corsair Force MP510 NVMe für das Betriebssystem im PCIe Modus und eine 500 GB Crucial MX500 M.2 im SATA Modus für weitere Daten. Weiterhin 2 TB Seagate Desktop HDD
    Gehäuse: Cooler Master Mastercase SL600M
    Netzteil: BeQuiet! Straightpower 10 500 Watt.

    Einbau:
    Der Einbau gestaltet sich problemlos. Da das IO Shield feste am Mainboard montiert ist, kann man(n) es auch nicht vergessen. Nach einschrauben von 9 Schrauben in die vorgesehenen Steckplätze ist das Mainboard fest im Gehäuse montiert. Beide SSD Steckplätze sind in meinem Setup belegt und die SSDs wurden im richtigen Modus erkannt. Die Corsair Force MP510 läuft im PCIe Modus und die Crucial MX500 als SATA SSD. Die Crucial SSD sitzt im unteren M.2 Slot und unter dem Hitzeschild. Hinter dem Hitzeschild ist ein recht dickes Hitze Klebepad verklebt. Das Hitzeschild heißt bei MSI „M.2 Shield Frozr“ und gewährleistet eine verbesserte Kühlung des darunter liegenden M.2 Gerätes. Je nach Belegung bzw. Modus der M.2 SSDs fallen bis zu 3 der 6 weiteren SATA Ports weg. Dann sind allerdings immer noch 3 nutzbar. Bei mir sind lediglich SATA Port 5 und 6 inaktiv. Genauere Infos dazu gibt es in der Bedienungsanleitung in einer übersichtlichen Tabelle.

    Der CPU Sockel ist vom Hersteller LOTES. Einbau und Hebelfunktion zur Fixierung der CPU sind sehr gut. CPU wurde sofort richtig erkannt und nach Aktivierung des XMP-Profil für den RAM lief der Arbeitsspeicher auch auf 3000 Mhz. Standard ohne Einstellungen war der Takt des RAM bei 2666 MHZ. Als Stromanschlüsse für die CPU sind insgesamt 12 Pins vorhanden. Mein i7 8700k läuft mit 8 Pins (2 x 4 Pins). Denke alle 12 Anschlüsse müssen evtl. beim i9 verwendet werden oder wenn das Mainboard für weitere Komponenten zusätzlich Strom benötigt. Die Beschreibung von MSI lautet „Core Boost, 8+4 Pin CPU-Stromanschluss“.

    Weitere Details:
    Das Board bietet jeweils eine LED für die vier Arbeitsspeicher Steckplätze. Diese zeigt die Belegung und die Funktion des RAM Riegels an. Weiterhin gibt es vier verschiedene Debugging LEDs für mögliche auftretende Fehler in CPU, DRAM, VGA und BOOT. Auf dem Mainboard war die BIOS Version 7B18v14 mit dem Erscheinungsdatum 22. Februar 2019 im Auslieferungszustand aufgespielt. Diese habe ich aktualisiert gegen die aktuelle Version 7B18v15 vom 1. April 2019.
    Die Mystic Light Software von MSI bietet viele Einstellungsmöglichkeiten für die RGB Beleuchtung und kann meine RAM Riegel steuern. Insgesamt stehen 17 Effekte zur Auswahl, welche sich mit nur einem Klick in der Software ändern lassen. An RGB LED Anschlüssen gibt es 2 x 4-pin RGB LED Anschlüsse, für 12 Volt Typ 5050 RGB LED Streifen und 1 x 3-pin RAINBOW LED Anschluss für 5 Volt WS2812B RGB LED Streifen. Weiterhin finde ich praktisch, dass das Mainboard noch einen PS/2 Combo Port hat und einen Display Port sowie einen HDMI Port besitzt, wenn man die integrierte Grafikeinheit, Intel UHD 630, in seiner Intel CPU nutzen möchte.

    Das MAG Z390 TOMAHAWK hat eine vorinstallierte I/O- Abdeckung und erweiterte Kühlkörper. Die Kühlkörper sind Optisch im Militär-Style (Arsenal Gaming) gehalten. Der Kühlkörper, welcher an der IO-Abdeckung sitzt hat ein Feld für Aufkleber. Zwischen der IO-Abdeckung und dem Kühlkörper ist die Verbindung aus Plastik. Die Plastikabdeckung unterscheidet sich zwar etwas vom Metall, passt meiner Meinung nach aber trotzdem gut zu dem Metall Kühlkörper. Der obere Kühlkörper ist in meinem Gehäuse dicht an den zwei 120 mm Lüftern meiner IO-Wasserkühlung. Soweit kein Problem. Bei gleicher Einbaulage wäre allerdings ein Radiator mit darunter liegenden Lüftern in der Breite von 140 mm in meinem Gehäuse nicht einbaubar. Da müsste der Radiator dann anders im Gehäuse platziert werden.

    Die Audio Boost Funktion mit dem Realtek® ALC892 Codec funktioniert ebenfalls einwandfrei und bietet mit meinem Creative 2.1 System ein gutes Sounderlebnis. Unterstützt wird bis zu 7.1 Kanal High Definition Audio.

    Der erste PCI Express x16 Slot ist Verstärkt mit MSI Steel Armor. Meine EVGA GTX 1080 SC belegt zwei Slots, jedoch gibt es weitaus größere und schwerere Grafikkarten. Sollten alle kein Problem sein für den Steckplatz.
    An Lüfter Anschlüssen befinden sich der CPU FAN1 und der Sys Fan 1/ CPU Pump rechts oben am Mainboard. Der Sys Fan 2 befindet sich links unter dem Sockel und an der unteren Kante des Mainboards sind noch die Anschlüsse Sys Fan 3 – 5.

    Alles in allem ein gelungenes Mainboard mit schicker Optik und vielen Funktionen für Standard Nutzer und auch Übertakten ist möglich.

    Positiv:
    Optik Ansprechender Look, wobei der natürlich Geschmackssache ist.
    Massive Bauweise und gute Qualität.
    Sofortige Kompatibilität mit allen verbauten Produkten und leichte Einrichtung und ergonomischer Einbau
    RGB LEDs direkt am Board

    Negativ:
    Mein Gehäuse besitzt im front Panel einen USB 3.1 Gen 2 Typ C Anschluss. Dafür hat das Mainbord keinen internen Anschluss, an den ich das Kabel anschließen könnte.
    Mir ist noch aufgefallen das einer der beiden internen USB 3.1 Steckplätze sehr straff saß. Ich hatte große Probleme den wieder zu entfernen bzw. abzuziehen. Dieser hatte wohl sehr enge Toleranzen.
    Das Zubehör ist okay, finde aber persönlich, dass es etwas mehr hätte sein können.
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