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Thema: Testers Keepers: Gigabyte GeForce GTX 1660 Gaming OC

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Marketing The Kid
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    Standard Testers Keepers: Gigabyte GeForce GTX 1660 Gaming OC

    Hier findet Ihr alle Testberichte zur Testers Keepers Aktion mit der 6GB Gigabyte GeForce GTX 1660 Gaming OC aus dem Zeitraum vom 06.05 bis 12.05.2019.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers: Gigabyte GeForce GTX 1660 Gaming OC
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  2. #2

    Standard

    Noch mal einen großen Dank, dass ich die Grafikkarte Testen durfte, es hat mir Persönlich viel Spaß gemacht und freue mich sehr auch andere damit Unterstützen zu können.

    Einen ersten Eindruck beim Öffnen der Verpackung von der Gigabyte Grafikkarte GTX 1660 OC, fiel mir direkt die Größe der Grafikkarte auf, somit musste ich mir ein neues Gehäuse erstmals zulegen.

    Über der Grafikkarte lag eine weitere Schachtel, hier war die Treiber CD und das Handbuch versteckt. Natürlich bin ich hier kein Fan von unnötigen Verpackungsmaterialien, die CD und selbst das Handbuch hätten hier nicht sein müssen, ein besserer weg wäre ein USB-Stick nicht mal 3 GByte groß, wo Treiber und Handbuch vorinstalliert sind, sodass man beim Einstecken direkt auf diese Daten zugreifen kann. Das Handbuch selbst war nicht für diese GPU gedacht, sondern eine simple Form davon, wie mein eigentlich eine Grafikkarte an das Mainboard anschließt.

    Gigabyte hat bei der GTX 1660 OC im Design alles richtig gemacht, auch das schöne minimalistische Design Schwarz-Anthrazit-Grau hat mich hier definitiv überwältigt, auch die Anschlüsse für Monitor sind hier definitiv gut verarbeitet und extra mit Schutzkappen versehen damit auch hier ein optimaler Schutz vor Staub geboten wird.

    Die Lüfter sind super verarbeiten, so haben die Lüfter selbst hier noch eine bessere Lüftungszirkulation, da jedes Lüfterblatt mit einer Art Blattaderung verarbeitet wurde, hier wird anscheinend der Luftweg getrennt und separat an der Lüfter Anordnung weitergegeben.
    Die Heatpipes aus reinem Kupfer sind so geformt, dass eine direkte Kontaktfläche zu der GPU eine verbesserte und maximierte Wärmeübertragung sicherstellt.

    Auch muss ich hier hinzuerwähnen, dass die RGB-Beleuchtung sehr schlicht und doch auffallend rüberkommt, so wird hier der Name von Gigabyte selbst in wunderschönen und Farbintensive Momenten dargestellt.

    Die Struktur dieser Grafikkarte ist durch seine Bauweise komplett abgesichert und durch andere Beeinträchtigung geschützt, dies wird so auch gewährleistet.

    Wer früher mit ein 6-Pin Anschluss an seiner Grafikkarte unterwegs war, darf hier mal seine weiteren 2-Pin die sonst über waren hier gerne nutzen und nun auf 8-Pin Anschluss umsteigen.

    Im Leistungstest ist mir aufgefallen, dass die Grafikkarte GTX 1660 OC dank der 3 Lüfter und deren Heatpipes eine besser Kühlung mit sich bringt und auch im Vergleich mit der GTX 1060 OC auch die leiseste der Grafikkarten ist, gleichzeitig jedoch ist die GTX 1660 OC gegenüber der GTX 1060 OC der mit einer Leistungsaufnahme von 240 bis 245 Watt der Energie hungrigste Modell.
    Empfehlenswert für nahe Zukunft ist ein Netzteil mit mindestens 500 Watt.

    Die Gigabyte GTX 1660 OC kann man leider nicht im SLI verfahren nutzen, auch ist der Ausschluss von VR dabei. Somit hat man gegenüber der GTX 1060 OC leider Einbuße, was sie aber im Leistungstest wieder gut macht und man kann hier in ausreichender Full-HD Leistung unterwegs sein.

    Die Grafikkarte von Gigabyte GTX 1660 OC bietet hier eine weitere Wahl der wachsenden GTX 16-Reihe. Der Performance Schub im Leistungstest gegenüber der GTX 1060 6 GByte OC von Palit ist hier atemberaubend. Gigabyte hat hier einen draufgelegt und von ursprünglichen 1.770 Mhz auf 1.860 Mhz übertaktet, was auch im Verlaufe der Test Ergebnisse eine effektive Taktfrequenz mit sich bringt.

    Mit Neuerungen gegenüber der Pascal-Grafikkarte GTX 1060 OC, kann die Turing-Architektur der GTX 1660 OC durchaus Trumpfen. Die GTX 16-Reihe erhielt hier die TU116 die INT-Einheit der RTX-Chips.
    Nvidia äußert sich hierzu auch: dass neben den Fließkomma-Operationen auch mehr Integer-Befehle verwendet werden, die sich mit einer separaten Einheit besser paralysieren und entsprechend schneller bearbeiten lassen.

    Eine Optimierung für Live Streaming Dienste ist auch hier erfolgt, so kann die Grafikkarte auch umso mehr bei OBS punkten, hier wurde die Einheit auf 20 % hochgeschraubt, was ein deutlich besserer Leistung-Boost gegenüber der GTX 10-Serie ist.

    So soll auch die Grafikkarte komplexe Bilder effizienter rendern.
    Dazu können somit auch die Spielehersteller die Techniken Content Adaptive Shading (Inhaltsbasiertes, adaptives Shading) und Motion Adaptive Shading (bewegungsbasiertes, adaptives Shading) einbeziehen.
    Bei der GTX 1660 Ti, GTX 1660 und GTX 1650 setzt Nvidia vor allem auf ,,Renderperformance". Dafür wurde eine komplett neue GPU entwickelt, die TU116. Der ,,große Bruder" GTX 1660 Ti nutz dabei alle 1.536 verfügbaren Shader, bei der GTX 1660 sind es nur 1.408. Der Grafikspeicher ist jeweils 6GByte groß.
    Die GTX-1660 Grafikkarte, ob nun Ti oder Nicht-Ti, verzichtet im Gegensatz zu den teuren RTX-Modellen auf Raytracing und DLSS.
    Obwohl die Nvidia Grafikkarte GTX 1660 zu der Turing-Architektur gehört und hier eine TU116 von der RTX 20-Reihe implementiert wurde, haben wir hier immer noch einen GDDR5- statt GDDR6-Speicher, obwohl eigentlich ein GDDR 6-Speicher hier vom Vorteil wäre, es gibt auch keine spektakulären Lichteffekte, Reflektionen und die KI-gesteuerte Kantenglättung, zu mindestens nicht mit praktikablen Bildwiederholraten.

    Nach der Test Phase und dem Vergleich der GTX 1660 OC gegenüber der GTX 1060 OC, ist eine extreme Steigerung dennoch zu erkennen und man kann sich hier auch glücklich schätzen. Für ein Mittelklasse Gaming PC, würde ich diese Grafikkarte dennoch verwenden, auch wenn diese im Stromverbrauch höher liegt.
    Wie auch im Video bereits erwähnt und gezeigt, konnte ich eine deutliche Steigerung bemerken und selbst im Genuss von G-Sync kommen. Die 360° Funktion für Bilder, aber auch die Nvidia Highlights machen das Spielen angenehmer und benutzerfreundlicher. Für Die GTX 1660 OC werden auch künftig immer weitere Optimierungen durch Nvidia kommen.

    Wer für sein Geld Leistung und künftig zukunftsorientiert vorausplanen möchte, ist hiermit definitiv besser aufgehoben, auch gegenüber Asus GTX 1660 TI Strix OC ist die von Gigabyte GTX 1660 OC die leiseste und liegt zwischen den Preisleistungsbereich der Gigabyte GTX 1660 und Gigabyte GTX 1660 TI.

    Wer doch eine bessere Grafikkarte der Gigabyte GTX 16-reihe sucht, sollte dann doch lieber auf der von Gigabyte GTX 1660 Ti zurückgreifen, da diese nicht die Nachteile hat, was momentan bei der GTX 1660 OC der Fall ist.

    Doch jetzt mal Hand auf Herz, obwohl die Nachteile erdrückend sind, hat die von Gigabyte GTX 1660 OC auch viele Vorteile und vor allem ist das Design ein wirklicher Hingucker. Ich selbst kann mir auch gut vorstellen, dass eine Variante mit nur 2-Lüfter keine gute Wahl wäre, da hier die Kühlung nicht gewährleistet ist. Bei der 2-Lüfter Variante müsste man also für bessere Kühlung auf eine Wasserkühlung umsteigen, was hier mit weiteren kosten verbunden wäre. Auch das jeder Normalverbraucher keine 4 Bildschirme hat, ist eigentlich schon klar, im Durchschnitt sind es 2 Monitore, was auch vollkommen ausreichend ist, ob nun Live Streamer bzw. Youtuber, die GTX 1660 OC profitiert hier auch durch Nvidia Features für OBS Streaming Dienste und wurde diesbezüglich super optimiert und der Encoder läuft besser als bei den GTX10-Modellen.

    Eine Live Übertragung auf Twitch, in Full-HD bei konstante 60 FPS mit OBS ist es also deutlich besser geworden, somit kann das Spielerlebnis nahtlos weiterverfolgt werden.

    Beste Grüße euer Tobias
    Alias Tobelz


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  3. #3

    Standard

    Dieser Testbericht wurde von Mindfactory in Zusammenarbeit mit GIGABYTE im Rahmen einer Testers Keepers-Aktion ermöglicht, daher ein dickes Dankeschön an das Marketing-Team an dieser Stelle. Dies hat jedoch keine Auswirkung auf meine Meinung im Test, in der ich unvoreingenommen die GTX 1660 Gaming OC auf Herz und Nieren überprüfe.

    20190525_144322.jpg 20190525_144639.jpg 20190525_144700.jpg 20190525_144837.jpg 20190525_145858(0).jpg 20190525_150117.jpg 20190525_153435.jpg

    1. Vergleich mit anderen Karten
    Der wesentliche Unterschied den die neue Architektur (Turing 12nm) gegenüber der letzten bringt (Pascal 16nm) sind deutlich verbesserte Ausführungen von sogenannten "Floating Point" und "Integer" Operationen bzw. Berechnungen. Was das genau auf Gutdeutsch heißt, ist nicht wichtig, jedoch verspricht NVIDIA "enorme Leistungssteigerungen für moderne Spiele". Zudem gibt es, wie bei jedem Generationssprung üblich, eine verbesserte Effizienz, d.h. bei einem Output von 120 Watt (wie bei der GTX 1060) wird eine bessere (Spiele-)leistung erzielt. Wie hoch dieser Unterschied denn nun ist, wird später behandelt.

    NVIDIA vergleicht die Leistung jedoch mit der einer GTX 1070 (150W) was ein interessantes Statement ist, da sie 8GB GDDR5 VRAM mit sich bringt und die GTX 1660 nur 6GB GDDR5. Das ist ein Hauptunterschied zur größeren Schwester, der GTX 1660 Ti, welche einen schnelleren 6GB GDDR6-Speicher aufweist. Die Bandbreite sinkt hier von 288GB/s auf 192GB/s, was ein Downgrade um 33% ist, hier und bei den Shader-Einheiten (1536/​96/​48 werden zu 1408/​88/​48), merkt man wo NVIDIA Kosten gespart hat. Daher ist diese Karte eher an Full HD-Spieler gerichtet und nur bedingt für Auflösungen über 2560x1440 gedacht.

    2. Unboxing, Design und Verarbeitung
    Wo GIGABYTE jedoch keine Kosten gespart hat, ist beim Kühldesign der Karte. Mit einer Länge von stolzen 280mm gehört das Triple Fan-Design von GIGABYTE zu den längsten und somit auch teuersten Modellen der GTX 1660. Zum Zeitpunkt der Review kostet die nächstbillige 1660 Ti-Karte nur etwa 20¤ mehr. Ob man hier lieber hohe Rohleistung oder ein besser gekühltes aber langsameres Gesamtpaket auswählt, ist einem selbst überlassen. Zu beachten ist aber, dass das getestete Modell werksübertaktet ist und somit in etwa an die Leistung einer nicht-übertakteten 1660 Ti herankommt. Die Karte kommt selbstverständlich in einem Antistatik-Beutel und macht beim Auspacken sofort einen wertigen Eindruck, worauf ich jetzt gleich zurückkomme. Abgesehen von der Grafikkarte gibt es eine weitere großere Pappschachtel, die jedoch nur eine Kurzanleitung und eine Treiber-CD enthält (was im Jahr 2019 wirklich obsolet ist). Da mein Computer kein Laufwerk enthält, habe ich mir die NVIDIA Grafiktreiber runtergeladen sowie die "AORUS Graphics Engine", welche auch auf der CD mit dabei ist.

    Der Preis der Karte spiegelt sich ganz klar in der Qualität wieder, sie sieht nicht nur schön aus sondern hat auch ein robustes Chassis und eine Backplate, die die Technik schützen soll und auch das Putzen/Entstauben der Grafikkarte sehr vereinfacht. Neben schicken Gravuren, gibt es einen GIGABYTE-Schriftzug an der Seite, der beleuchtet ist und sich durch die hauseigene Software RGB-Fusion ansteuern oder auch ausschalten lässt. Das Merkmal worauf GIGABYTE schwört ist ihr patentiertes "Allternate Spinning", eine Triple-Lüfteranordnung, bei dem der mittlere Lüfter in die entgegensetzte Richtung dreht und laut Hersteller Turbulenzen beim Luftstrom aushebelt und somit besser die Hitze verteilen kann. Viel wichtiger sind jedoch die großzügige Anzahl an Heatpipes und die Größe der Heatsinks sowie Wärmeleitpads, die Kontakt zur GPU-Die und den VRAM-Chips haben. Das ist für eine MIttelklassekarte nicht selbstverständlich, daher ein Lob an die Feinarbeit.

    Zur Nutzung der Karte ist ein 8-Pin PCIe-Anschluss nötig und als Videoausgänge bietet das Stück 3x DisplayPort und 1x HDMI, welche vergoldet sind und zudem von abnehmbaren Plastikkappen geschützt sind.

    3. Spieleleistung
    Leistungstechnisch befindet sich die GIGABYTE GTX 1660 Gaming OC@1860MHz etwa auf einer Ebene mit einer GTX 1070 oder, wenn man zu AMD greift, einer RX 590. Getestet wurde auf folgendem Testsystem (Windows 10):

    Gehäuse: Fractal Meshify C mit 6 Lüftern (3 Intake, 3 Exhaust)
    CPU: AMD Ryzen 5 2600
    CPU-Kühler: Alpenföhn Brocken ECO Advanced
    RAM: 2x8GB G.Skill Aegis@3000MHz CL16
    SSD: SanDisk SSD Plus 480GB
    HDD: WD Blue 1TB 7200RPM
    Mainboard: MSI B450-A Pro
    Netzteil: be quiet! Pure Power 11 600W CM
    Messprogramme: MSI Afterburner; HWInfo; CPU-Z; GPU-Z

    Die Grafikkarte wurde direkt out of the Box getestet und wurde nicht von mir übertaktet oder sonst auf irgendeine Weise verändert. Zudem herrscht im Gehäuse ein hoher Airflow, was der Grafikkarte mit GPU Boost 4.0 eventuell helfen kann, höher zu takten. Zunächst wurden von mir einige E-Sport Spiele getestet, darunter League of Legends, Overwatch, Fortnite, Counter-Strike: Global Offensive und Apex Legends.

    Getestet wird in Full HD (1920x1080), was höchstwahrscheinlich für die meisten Besitzer dieser Karte wohl ebenfalls die genutzte Auflösung ist. Zudem wird in sämtlichen Spielen das Grafikpreset "High" benutzt, was ein realistischeres Szenario ist, als auf den maximalen Einstellungen zu spielen, um möglichst hohe Frameraten zu bekommen.

    In allen Spielen wurde durchgehend mindestens 60 FPS erreicht, was für die meisten Spieler das erwünschte Ziel darstellt, da im Preissegment dieser Karte vermutlich eher 60Hz-Bildschirme genutzt werden als >144Hz. Um die Karte jedoch besonders auszureizen, habe ich noch zusätzlich Spiele getestet, die besonders viel Leistung abverlangen.
    Folgende Spiele wurden in Full HD und maximalen Einstellungen getestet und mithilfe der integrierten In-Game Benchmarks, falls vorhanden:

    Shadow of the Tomb Raider: mit maximalen Einstellungen und ohne DXR Raytracing wurden 75FPS durchschnittlich und minimal 37 FPS erreicht.

    Assassin's Creed: Origins: dieses Spiel belastete die CPU um 100% und wurde entsprechend bottlenecked: 52 FPS durchschnittlich und 21 FPS minimal

    The Division 2: ein Spiel, das ebenfalls CPU und GPU belastet und zusätzlich noch online läuft: 59 FPS durchschnittlich und
    40 FPS minimal

    The Witcher 3 (HairWorks on): 55 FPS durschnittlich und 47 FPS minimal

    Sekiro: Shadows Die Twice: 60 FPS durchschnittlich und 60 FPS minimal (das Spiel ist anscheinend auf 60 FPS gecappt, um i-frames konstant zu erhalten).

    4. Temperatur und Lautstärke
    Abgesehen von Apex Legends wurde die Karte in den E-Sport-Titeln nie über 60° C und war dank 0dB-Fan Modus dementsprechend lautlos und auch beim langsamen Drehen der Lüfter war kein Geräusch wahrzunehmen. Nach einer zweistündigen Gamingsession in Assassin's Creed: Origins war die Maximaltemperatur 69° C, jedoch die meiste Zeit eher 65° C, je nach Region. Auch hier konnte ich die Lüfter nicht wahrnehmen und wurden von der HDD übertönt, welche unter Volllast 30dB(A) erreichen. Also ein guter Richtwert für alle, die ebenfalls eine mechanische Festplatte im System haben. Bei Cases, die nicht so viel Luft in sich reinlassen bzw. nicht so viele Lüfter enthalten, können die Temperaturen durchaus höher ausfallen. Auch ist zu bedenken, dass sich nach einigen Monaten/Jahren die Temperaturen durch Staub und Verschleiß ebenfalls verschlechtern können.

    Im Großen und Ganzen lässt sich jedoch sagen, dass dank der drei 80mm-Axiallüfter viel Luftstrom erzeugt werden kann und die Grafikkarte auch unter Vollast relativ kühl bleibt und dabei auch noch flüsterleise bzw. ganz stumm ist. Ab wann genau der 0dB-Modus eintritt, konnte ich nicht feststellen und auch der Produktseite von GIGABYTE kann man diese Information nicht entnehmen.

    5. Verbrauch und Haltbarkeit
    NVIDIA und GIGABYTE geben eine TDP von 120W für die Karte an, welche laut dem Programm "HWInfo" auch in etwa eingehalten wird unter Vollast. Im Leerlauf und beim einfachen Websurfen sowie Multimediakonsum schwankt die Nutzung zwischen 5% und 40%, je nach Last. Bei nicht so anspruchsvollen Spielen ist der Stromverbrauch sowie die Temperatur ebenfalls noch absolut im grünen Bereich und benötigt im Leerlauf nicht mehr als ein paar Watt, womöglich für die RGB-Beleuchtung.

    Es lässt sich also sagen, dass die Karte eine sehr gute Effizienz aufweist und auch mit 450-500W-Netzteilen bedenkenlos genutzt werden kann. Die Hitzeentwicklung hält sich in Grenzen und dürfte demnach auch nach jahrelanger Nutzung noch fehlerfrei funktionieren. Falls doch nicht, bietet GIGABYTE eine drei Jahre lange Garantie an. Bezieht man zudem noch günstigere Modelle der GTX 1660 mit ein, die nur einen Lüfter haben, sieht man, dass jene auch gerne schon mal 80° C (in kleinen Gehäusen) überschreiten. Daher ist das gelungene Kühldesign der Gaming OC umso gerner gesehen und dürfte für alle lukrativ sein, die nicht vorhaben in den nächsten >5 Jahren aufzurüsten.

    Fazit
    Die Grafikkarte eignet sich wie erwartet als die perfekte (Einsteiger-)Karte für Full HD. Mit dem womöglich besten Preis-Leistungs-Verhältnis, das NVIDIA momentan zu bieten hat, schießen sie mit der GTX 1660 Richtung RX 590, mit einer doppelt so guten Effizienz zum selben Preis. Die Leistung reicht zudem völlig für jeden PC-Gaming-Einsteiger aus und das Triple-Fan-Design der Gaming OC Pro richtet sich an jene, die gerne etwas mehr Geld zahlen im Gegenzug für eine dauerhaft bessere Haltbarkeit. Wer gerne streamt, profitiert zudem von dem verbesserten dedizierten NVENC-Encoder der Grafikkarte. Für Leute, die also nicht so viele Kerne in ihrer CPU haben also ein willkommenes Feature.

  4. #4
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    Beitrag

    Zu aller erst möchte ich anmerken das ich das Glück hatte Produkttester zu werden und die Grafikkarte somit zum Testen Kostenlos bekommen habe, dies beeinflusst jedoch nicht meine Bewertung.
    Getestet wurde mit folgendem Setup:

    Motherboard: Asrock H97 Pro4
    Arbeitsspeicher: Crucial BLS8G3D1609DS1S00. 2x8GB
    Prozessor Intel Core i7-4770S
    Festplatten: Samsung 840 Evo, WD Blue 1TB,

    Ich habe die Grafikkarte „Out-of-the-Box“ getestet, sprich keine eigenen Veränderungen an Taktrate oder Lüftung vorgenommen sondern alles auf den Standard Einstellungen belassen.
    Ich fang mal mit dem Zubehör an mit dem die Grafikkarte geliefert wurde. Das beschränkt sich nämlich auf lediglich Treiber CD und Handbuch. Das Handbuch ist allgemein und zeigt wie man die Grafikkarte einbaut. Die Treiber CD + Utilitys bringt dann Programme zur Steuerung der RGB Beleuchtung, Übertaktung und Lüftersteuerung dazu. Wenn man kein CD Laufwerk hat kann man sich die Utilitys aber auch bequem aus dem Internet Downloaden von ihrer Internetseite. Die CD macht im Grunde auch nicht viel mehr, denn das Setup benötigt eine Internetverbindung.
    Auf Adapter wie „hdmi zu DVi“ oder ähnliches muss man verzichten. Falls also jemand noch einen älteren 2t Monitor nutzt, welcher kein HDMI/Displayport besitzt muss sich hier nochmal einen extra Adapter zulegen. Die Grafikkarte hat einen HDMI Anschluss und 3 DisplayPort Anschlüsse. Die Leuchtmodi die der Schriftzug mit dem Beigefügten Programm unterstützt sind: „Static, Pulse, Flash, Double Flash, Color Cycle und Intelligent“. Bei Intelligent kann man einstellen das die Beleuchtung Rückmeldung zur Temperatur oder Auslastung gibt. Bei den anderen Modi kann man die Farbe, die Geschwindigkeit und die Helligkeit einstellen.

    Design/Verarbeitung:

    Die Grafikkarte ist vom Design find ich sehr schlicht. Die Grafikkarte ist 2 farbig Schwarz und Grau. Je nach Tower Beleuchtung sieht man die Grauen Akzente nur sehr schwach. Die Lüfter passen perfekt zum restlichen Design der Grafikkarte. Auch finde ich das die 3 kleinen Lüfter sehr viel besser aussehen als viele alternative Modelle mit 1-2Lüftern welche dann deutlich breiter sind. Somit erreicht die Grafikkarte aber auch eine Stolze Länge von 280mm. Die Lüfter besitzen selbst eine ‚Musterung‘ und der Lüfter in der Mitte dreht andersherum. Zusammen mit der Abdeckplatte der Platine oben drauf, wo nochmal der Schriftzug Gigabyte wieder in Grau ist, find ich das Design sehr gelungen! Schlicht, modern und vor allem alles aufeinander abgestimmt und zusammenpassend (zumindest in meinen Augen). Auf Sticker oder ähnliches, um schrauben zu verstecken wurde komplett verzichtet. Die Schrauben sind in gleichem Schwarz/Grau wie die Grafikkarte selbst, fallen somit nicht auf, sind aber alle leicht zugänglich sollte man sie mal (warum auch immer) aufschreiben wollen.
    Verarbeitet ist die Grafikkarte sehr gut. Damit man nicht unbedacht auf die Platine patscht existiert die Abdeckplatte (welches das Design vervollständigt). An sich ist die komplette Verarbeitung darauf ausgelegt, dass man nichts falsches ausversehen berühren und somit kaputt machen könnte auch als Leihe. Die Anschlüsse haben selbstverständlich abdeckkappen gegen Staub oder andere Fremdkörper. Insgesamt wirkt die Bauweise sehr robust und sauber.

    Lautstärke:

    Im normal betrieb hört man die Grafikkarte gar nicht, denn sie ist standardmäßig bis zu einer bestimmten Temperatur passive gekühlt. Ab welcher Temperatur sie Aktive nachhilft mit den Lüftern kann man alles Manuell einstellen mit der beigelieferten Software, wenn man möchte, habe ich aber zum testen nicht gemacht, sondern alles auf den Standard Einstellung belassen. Die Standard Einstellungen nehmen ab 57 Grad Celsius die Lüfter zum Kühlen dazu. Bei 63° Celsius sind die Lüfter bei 50% aber gehen bei mir noch immer im Tower Lüfter und Festplatten surren unter (nur minimal bis gar nicht hörbar, wenn man nicht aktive darauf achtet). Ab 71° Celsius und 80% Lüfterauslastung wurden sie dann deutlich hörbar. Die Grafikkarte auf solche Temperaturen zu bringen braucht aber auch schon seine Zeit. Wenn man die Lüfter Manuel auf 100% stellt sind sie deutlich hörbar und vergleichbar mit der Lautstärke eines DVD Laufwerks das gerade eine CD Brennt. Jedoch habe ich es nicht geschafft die Grafikkarte in spielen so weit zu bringen.
    Insgesamt empfinde ich die Passive Kühlung sehr gut. In spielen wie „Apex Legends“ habe ich die Grafikkarte nie Lautstärke technisch wahrgenommen (Obwohl mein Tower neben mir auf dem Tisch steht). Dies liegt daran das die Grafikkarte sehr gut schon mit den niedrigen Lüfter Drehzahlen die Wärme gut abtransportieren kann zusammen mit den Passiven Kühlrillen und den (wenn ich mich nicht verzählt habe) 6 Headpipes.

    Stromverbrauch/Leistung:

    Mit lediglich 120Watt verbraucht die 1660 OC wie ich finde wenig. Sie kann problemlos auch schon mit 450Watt Netzteilen betrieben werden ohne das man sich sorgen machen muss. Jemand der noch eine etwas ältere Grafikkarte besitz, wie z.B. eine GTX 770 (230 Watt) oder eine GTX 980TI (250Watt), darf sich freuen 4 Pins weniger für die Stromversorgung nutzen zu müssen. Verglichen mit der GTX 1070 welche durchschnittlich ~6% bessere Benchmark Ergebnisse erzielt und 30Watt mehr verbraucht (25% mehr) find ich ist Verbrauch/Leistung sehr effizient. Die 1660 TI kostet derzeitig knapp ~70 mehr bringt jedoch ungefähr gleiche Ergebnisse wie die 1660 OC. Einer der größten unterschiede zwischen der TI und der OC sind die Datenbandbreiten da die Ti variante GDDR6 besitzt und die OC nur GDDR5( 1660TI=288GB/s | 1660OC= 192GB/s ¬¬| 1070=265GB/s). Die 1660 OC hat genug Leistung für die meisten aktuellen spiele auf high-ultra Einstellungen bei FullHD Auflösung und wird auch für kommende Titel denk ich noch ein paar Jahre ausreichen. Klassiker wie Arma 3 sind mit einer Auflösung von 1920x1080 und allen Einstellungen auf Hoch in ~40-60FPS spielbar bei der Standard Sichtweite. (Bitte beachtet das bei Arma 3 auch das gesamt Setup eine große Rolle spielt und vor allem auch die spezifische Szene die gerade gerendert wird, so waren die FPS in einem Camp deutlich höher als mitten im Gefecht wo unzählige Granaten im Hintergrund explodieren und viele Explosionen stattfinden.) Was die Leistung angeht ist sie laut Nvidia selbst vergleichbar mit einer GTX 1070. Wenn man lediglich in FullHD spielt und nicht auf höheren Auflösungen ist diese Aussage auch durchaus zutreffend wie ich finde. Die 1070 hat 2gb VRAM und ~512 Kerne (Shader-Einheiten) mehr. Jedoch auch einen weitaus teureren Preis.

    Sollte man vorhaben sich die Grafikkarte 2-mal zu kaufen, um sie über SLI gemeinsam zu betreiben, muss man leider feststellen das dies nicht möglich ist. Sie hat keinen Anschluss, um dies zu ermöglichen.
    Insgesamt würde ich die Gigabyte 1660 OC wie folgt beschreiben. Eine gute Einsteiger Gaming Grafikkarte mit schlichtem Design, guter Verarbeitung (damit man auch als Leihe nichts kaputt machen kann) welche für die meisten Ansprüche genügt, und im unteren Preissegment angesiedelt ist. Wer ein gutes Preis/Leistung Verhältnis haben will und selbst nicht gerne übertaktet, dem kann ich eine von Werk aus übertaktete Grafikkarte sehr empfehlen. So würde ich jemandem eher die 1660 OC weiterempfehlen als die 1660 TI.

    Beigefügt hab ich noch ein Video wo man die verschiedenen Leuchtmodi sieht. Die Farben sind durch die Aufnahme etwas verfälscht und wirken in Real life deutlich stärker sollte gesagt sein!
    DSC_0265.jpgDSC_0266.jpgDSC_0267.jpg Colormodes.JPG

  5. #5

    Standard

    Einleitung
    Hallo alle Zusammen,
    dies ist mein Testbericht zur neuen GTX 1660 von Nvidia, in diesem Fall der Gaming-OC-Edition von Gigabyte. Die Karte wurde mir netterweise von Mindfactory.de im Rahmen des Tester-Keepers-Programms zur Verfügung gestellt.

    Testsystem

    Kurz nachdem ich vom Mindfactory-Team darüber informiert wurde, das ich eine GTX 1660 erhalten werden. Wurde mir klar das mein Athlon Phenom II X4 955, vielleicht nicht unbedingt eine geeignete Konfiguration mit einer GTX 1660 darstellt (CPU-Bottleneck?). Darüber hinaus, war mein Netzteil gar nicht in der Lage die nötigen 120W die laut Nvidia notwendig sind, um die GTX 1660 zu betreiben leisten. Die logische Konsequenz war also ein neues System musste her.:
    • Prozessor: AMD Ryzen 2600
    • RAM: 16GB DDR4 2666MHz
    • Motherbaord: Gigabyte B450M-S2H
    • Netzteil: Corsair TX 550M
    Nachdem alle nötigen Komponenten bei mir zuhause angekommen waren. Danke an dieser Stelle nochmal an Mindfactory für den schnellen Versand. Konnte das bauen endlich beginnen.

    upgrade_overview.jpg

    Verpackung
    Die GTX 1660 ist tatsächlich erst meine zweite neue Grafikkarte die ich jemals in meinem Leben in einem meiner Systeme verbaut habe. Obwohl ich bereits diverse Systeme mit GTX 1060, 1070 ausgestattet habe durfte ich noch nie eine solche „High-End“ Karte mein eigen nennen. Dementsprechend aufgeregt war ich bis die Karte endlich ankam. Als die Karte da war, war ich positiv überrascht von der Verpackung der Karte. Die Grafikkarte wurde in einem Hochglanzkarton geliefert, auf dessen Vorderseite eine Art mechanisches Auge zusehen war. Ich hatte erwartet, dass die Karte in einem eher schlichteren Karton geliefert worden wäre, aber ich war positiv Überrascht, das Gigabyte sich soviel Mühe beim Design der Verpackung gegeben hatte.
    Die Grafikkarte war auch im inneren ausreichend gepolstert und war zusätzlich noch in einem weiteren Karton verpackt. Außerdem war sie in einer anti statischen Schutzhülle verpackt damit wirklich nix mehr schiefgehen konnte.

    card_unboxing01.jpg

    Design & Verarbeitung
    Nachdem ich die Karte endlich befreit hatte, konnte ich sie etwas näher betrachten und was soll ich sagen… Sie besteht komplett aus Plastik, was mir aber in Endeffekt total egal ist. Es handelt sich hierbei immer noch um eine Einstiegskarte, jedoch hätte ich mir gewünscht das Gigabyte auf ein paar Gimmicks verzichtet hätte und dafür die generelle Verarbeitung verbessert hätte.
    Sowohl die Abdeckung für den Kühler als auch die Backplate sind aus Plastik.
    Ja wie zu erwarten im Jahre 2019 gibt es natürlich auch ein leuchtendes Logo (RGB), was man nach seinen Wünschen in der Farbe anpassen kann. Ich habe das aber nicht verwendet, ich habe aber auch kein Case mit einem Fenster

    card_unboxing02.jpg

    Kompatibilität zu Linux
    Eines der Kernthemen, warum ich die Karte unbedingt testen wollte war die Kompatibilität unter Linux. Dafür hätte ich natürlich nicht zwingend eine GTX 1660 gebraucht aber, wollte gerne den Einflussfaktor des Hardware-Bottlenecks versuchen so weit wie möglich zu eliminieren. Dadurch das die GTX 1660 eine recht aktuelle Karte ist und im Internet bereits viele Benchmarks existieren, hatte ich also schon einen guten Anhaltspunkt welche Spiele sich ohne Probleme spielen lassen sollten.
    Als Basis habe ich ein frisch installiertes Xubuntu 18.04 LTS verwendet. Die Anleitung sollte jedoch auch auf jedes andere Debian-Derivat anwendbar sein. Nachdem ersten booten musste zunächst, der Grafikkarten-Treiber installiert werden. Ich hab dafür den aktuellen Nvidia-Treiber verwendet in der Version 430, mit dem offenen X.server-Treiber hatte ich leider kein Glück.


    sudo add-apt-repository ppa:graphics-drivers/ppa
    sudo apt install nvidia-430
    sudo apt-get install steam


    nvidia_settings.jpg

    Danach hat zumindest in meiner Installation fast alles nahtlos funktioniert. Einzig und allein hier und da etwas „Screen-Tearing“ (nachziehen des Bildes) konnte ich beim Scrollen auf Internetseiten erkennen. Dies ließ sich aber über die Einstellung im Nvidia-Control-Center beheben: Nvidia-X-Server-Settings → X Server Display Configuration → Advanced → Force Composition Pipeline (Haken setzten).

    Steam Einstellungen
    Für alle die an den Einstellungen interessiert sind, welche ich für meine Spieletests verwendet habe. Ich habe ausschließlich Steam mit Proton verwendet. Die neuste Version von Proton hat bei mir lediglich bei CSGO Probleme gemacht. Nachdem ich aber die Version auf eine niedrigere heruntergestuft hatte, traten keine Probleme wie z.B.: Lags auf.

    steam_settings.jpg

    Gaming Performance
    Die Gaming- bzw. Spiele- Performance kann ich eigentlich als durchweg sehr gut einstufen. Trotz der nicht nativen Unterstützung der Spiele und der Simulierten Laufzeitumgebung durch WINE bzw. Proton. Ich konnte ich alle unten genannten Spiele mit über 60FPS im durchschnitt spielen.
    • Counter-Strike: Global Offensive (CSGO)
    • Wolfenstein: The New Order
    • Borderlands GOTY Enhanced
    • Borderlands 2
    Die meisten Spiele konnte ich hierbei auf Grafikeinstellungen zwischen Mittel und Hoch spielen, sodass auch Grafisch daran nicht auszusetzen gab.

    Temperatur
    Temperatur technisch gab es bei dem Modell von Gigabyte nichts zu beanstanden. Die Karte lag in meinen Test meist in einem Temperaturbereich um die 48-60C (Zimmertemperatur zwischen 20-22C) und hat damit nicht mal annähernd an dem Temperaturlimit von Nvidia (95C) gekratzt.

    Verbrauch
    Der Verbrauch war akzeptabel soweit ich dies einschätzen kann, ohne das ich den Verbrauch mit einem Strommessgerät gemessen hab. Mein komplettes System war ohne weiteres, während stundenlanger Spielessession mit meinem 550Watt Netzteil stabil. Laut Nvidia soll die Karte bis zu 120W verbrauchen.

    Preis-/Leistungsverhältnis
    Die GTX 1660 als nachfolger der GTX 1060 (ohne RTX) ist für mich die klassische Einstiegskarte und der „ulimative“ sweet-spot wenn es um Preis-Leistungsverhältnis geht. Klar besitzen GTX 2080 sowie 2070 weit mehr Leistung, jedoch lohnen sich diese Karten in meinen Augen nur wenn man in einer Auflösung höher als 1920x1080 spielt.
    Die GTX 1660 genauso wie damals schon die GTX 1060 erlaubt es aktuelle Spiele auf meist hohen Grafikeinstellungen zu spielen und kostet zwischen 200-300¤. Nvidia veröffentlicht Üblicherweise in einem Intervall von 2 Jahren eine neue Generation Grafikkarten. Das nächst höhere Modell ist oft ein vielfaches mehr teurer, siehe GTX 2060 vs 2070 (Differenz ca. 200¤).
    Das Geld was man bei dem kauf einer Einstiegskarte spart kann man häufig eher in eine neue Karte der der nächsten Generation investieren, als das Geld in die nächst bessere Karte der gleichen Generation zu investieren. Dadurch erhält man nicht zuletzt die Verbesserungen einer ganzen Generation wie z.B.: niedrigerer Stromverbrauch, Unterstützung neuer Videocodecs oder wie zuletzt Ray-Tracing (besitzt die GTX 1660 nicht!).
    Preislich sehe ich die GTX 1660 eher in einem Preissegment, um die 200¤. Ich würde persönlich also abwarten, bis die Karte auf diesen Preis gefallen ist. Nicht zuletzt, weil dieser Preis genau das Segment von AMD und der Radeon RX 580/570 ist, welche im Vergleich zur Nvidia 1660 deutlich weniger Leistung bei einem höheren Stromverbrauch liefert. Dadurch würde sich das Preis-Leistungs-Verhältnis nochmal um ein vielfaches steigern.

    Abmessungen
    Die Karte besitzt die Abmaße: 30cmx12cm. Zusätzlich habe ich hierfür noch einige Bilder angehängt die, die Maße wahrscheinlich etwas anschaulicher machen. Die Karte geht hierbei über 2 Slots. Besitzt aber darüber hinaus keinen großen Überhang auf weitere Slots und hängt bei mir aufgrund ihres Gewichts auch nicht großartig durch (GPU-SAG). Das die Karte nicht durchhängt ist größtenteils davon geschuldet, weil sie wie bereits erwähnt Überwiegend aus Plastik besteht.


    Fazit
    Alles in allem ist die GTX 1660 eine durchweg solide Karte. Ich bin durchweg zufrieden mit der Leistung und für meine Spiele reicht sie auf alle Fälle aus. Mich hat besonders die Kompatibilität unter Linux überrascht, eigentlich die AMD eher bekannt dafür im Linux Bereiche eine gute Kompatibilität ihrer Grafikkarten zu liefern. Jedoch hat Nvidia sich hier bei der GTX 1660 nicht zu verstecken. Einzig und alleine auf die Verwendung des neusten Treibers sollte geachtet werden (GTX 1660 Support erst ab Treiber-Version: 418). Besonders in Kombination mit Steam bietet Proton auf Linux eine echte Alternative zum Gaming auf Windows und ich denke wir werden eine größere Entwicklung in den kommenden Jahren in diese Richtung sehen nicht zuletzt auch wegen Googles neuem Streaming-Dienst Stadia der komplett auf Linux setzt.

  6. #6

    Standard

    Produkttest vom 24.05 - 07.06.2019:
    6GB Gigabyte GeForce GTX 1660 Gaming OC
    Im Zuge des Testers Keepers Aktion der Mindfactory AG und Gigabyte durfte ich die GTX 1660 von Gigabyte für 14 Tage auf Herz und Nieren testen. In diesem Bericht werde ich auf die Spezifikationen und der Performance der Karte in meinem System eingehen.

    Monitor: Eizo Foris FG2421
    Betriebssystem: Windows 10 - 64bit
    Mainboard: Gigabyte GA Z97X-UD5H-BK
    PSU: Seasonic Snow Silent 80+ Platinum 1050W
    CPU: Intel i7-4790K @ 4,0 Ghz
    CPU Kühler: Noctua NH-D15
    RAM: 4x 4GB Corsair Vengeance Pro Series DDR3-2133
    Festplatte: 256GB Samsung 950 PRO M.2
    SSD: 1x 250GB Samsung 850 EVO | 1x 500GB Samsung 850 EVO
    CASE: NZXT. H440 White
    FANS: 3x Noctua NF-A14 PWM

    Vorherige GPU: 1x Palit GTX 980TI Super JetStream

    Die Einzelkomponenten (bis auf das Mainboard) habe ich Mitte/Ende 2015 bei Mindfactory erworben. Anfang 2018 kam noch die M.2 Festplatte dazu.
    Dank der Testers Keepers Aktion der Mindfactory AG befinde ich mich in der glücklichen Lage meine, seit ca. 4 Monaten defekte Grafikarte zu ersetzen. Es ist zu erkennen, dass die GTX 1660 als Engpass/Bottleneck des ungefähr 4 Jahre alten Systems anzusehen ist. Jedoch eröffnend mir dies den Vorteil, die Leistungsgrenze (Oberklasse CPU mit Mittelklasse GPU) des Rechners über die zu testende Grafikarte zu ermitteln.


    Verpackung/ Inhalt/ Einbau:

    Zwei Tage nach der Anmeldung des Versands meiner Karte war diese gut und sicher verpackt eingetroffen. Im Vergleich zur GTX 900 Reihe ist die Verpackung des GPUs nun deutlich aufwendiger und mit umfassenden Erklärungen zu den jeweiligen Spezifikationen des Modells bedruckt.
    Ebenso erfreulich ist, dass die Grafikarte selbst in einer Folie mit einem ein Wege Tape versiegelt ist, um die Öffnung und den Einbau zu dokumentieren. Zusätzlich enthält die Verpackung ein Treiber CD und das Handbuch zum Produkt.
    Im Vergleich zur GTX 980TI ist zu sagen, dass die GTX 1660 deutlich leichter ist und durch die sehr schmale Bauart des Luftkühlers von Windforce der Einbau leicht von der Hand ging. Super ist das ein 8 Pin Stecker zur Stromversorgung verwendet wird; also kein überschüssiger 2 Pin Stecker lose im Gehäuse anzufinden ist. Die GTX 980TI benötigte im Vergleich noch 14 Pins, was den Einbau erschwerte.


    Design/ Verarbeitung/ Anschlüsse:

    Das Design ist natürlich Geschmacksache und es finden sich sicherlich aufwendigere ausgeführte Back Plates oder Front Panels im Sortiment. Für mein Set-Up ist die GTX 1660 von Gigabyte jedoch optisch passend und das beinahe schlichte Design passt sich wunderbar neben meinem GIGABYTE Mainboard ein.

    Zur Verarbeitung selbst gibt es nichts anzumerken außer, dass bei Erhalt der Ware optisch keinerlei Einbauspuren oder Mängel zu erkennen waren.

    Die GTX 1660 verfügt über die RGBFusion 2.0 Technik, was eine LED Beleuchtung umfasst. Dies ermöglicht ein anstrahlen des Labels: GIGABYTE. Die LEDs lassen sich über eine externe Software (beiliegend auf CD oder über die HP von GIGABYTE) ansteuern und personalisieren. Dabei handelt es sich nicht nur um eine schicke Spielerei, sondern lasse sich über die Software auch relativ nützliche Einstellungen vornehmen. Das beleuchtete Label kann die GPU-Temperatur, -Lüfter Drehzahl (RPM) oder die Einsatzdauer des GPUs visualisieren. Hierfür wird eine nicht weiter konfigurierbare Ampel (grün, gelb & rot) hinterlegt. So ist es möglich den GPU Einsatz bei der Verwendung eines Headsets direkt abzulesen.
    Zusätzlich lässt sich über die LEDs ein breites Spektrum an Personalisierung in allen Farben und Wechselgeschwindigkeiten vornehmen:
    statisch, impuls, blinken, double flash oder ein Farbzyklus des kompletten Farbspektrums.
    Dies kann schließlich als Profil hinterlegt werden, um für jede Situation ein entsprechendes Design parat zu haben.

    Die bei der GTX 1660 von Windforce verbaute Heatpipes und Lamellen sehen super verarbeitet und dennoch innovativ aus. Im Gegensatz zur alten GTX 980TI, die zwar auch auf Kupferleiter setzte aber meiner Ansicht nach die Lammellen-Fläche für die Kühlung nicht so intelligent, wie die GTX 1660 ausnutzt. Dies lässt sich schon an der Geometrie erkenne wobei die Mitte der Lamellenfläche, aufgrund der ********* Spinning Technik leicht eingerückt ist. Ebenso ist diese höher bzw. näher am Chip positioniert, was mit dem benötigten Platz für den mittleren Lüfter zu erklären ist. Im Bereich der zentrierten Luftkanäle, zwischen den beiden äußeren und dem mittig platzierten Lüfter verlaufen die Heatpipes aus Kupfer. Indem in diesem Bereich angesammelte Wärme bereits abgeführt wird, unterstützt dies die Kühlung sehr. Damit wird ein Temperatur-Gefälle geschaffen, welches die Wärme ungehindert zu den weiter außen verbauten Kühllamellen leitet.Die Lamellen der GTX 1660 sind über die komplette Fläche schön parallel angeordnet und der Abstand der einzelnen Lamellenflächen ist nach erster Begutachtung überall konstant.

    Bei den Anschlüssen der GTX 1660 sind 3 Display Ports und 1 HDMI zu finden, was für mich mehr als ausreichend ist. Wie bereits erwähnt wird für die Stromversorgung des GPUs einen 8 Pin PCI-E Kabel verwendet.


    Temperatur / Verbrauch / Lautstärke:

    Bei der GTX 1660 kommen drei Lüfter der Firma Windforce mit 80 mm Durchmesser zum Einsatz. Die Lüfter-Blätter sind laut Windforce als einzigartiges Blattgebläse anzusehen, wobei die Oberseite mit 3D-Streifen (ähnlich zu einem Lindenblatt) und zusätzlich eine dreieckige Lüfter Kante am Einzug angebracht ist. Dies soll unter anderem den Zustrom verbessern und den effektiven Volumenstrom beim Kühlen, durch eine größere Oberfläche der Blätter erhöhen.
    Zusätzliche werden die drei Lüfter mit der ********* Spinning Technik betrieben, wobei der mittlere Lüfter entgegen den beiden außen liegenden Lüfter-Blättern gedreht wird. Dabei werden zwei Strömungskanäle, zwischen dem mittleren und dem äußeren Blätter mit unterschiedlicher Austragsrichtung erzeugt. Also wird das sonst turbulente Strömungsprofil von drei Lüftern mit gleicher Rotationsrichtung reduziert.
    Dies zeigt das die Karte dafür ausleget ist sehr lange unter Volllast betrieben zu werden, wobei sich Temperaturspitzen vermeiden lassen. Im Test lag die maximale Temperatur bei 71 °C (RT: 22 °C), welche sich nach einer Betriebszeit von 5 Stunden unter sehr hohen Anforderungen einstellte.

    Der Thermal Design Power unter Volllast liegt laut GIGABYTE bei rund 120W für die GTX 1660. Durch den Einsatz von drei Lüftern (also mehr mechanischer Antrieb nötig) ist der Stromverbrauch im Vergleich zu den Konkurrenz Modellen der OC Varianten im oberen Bereich anzusiedeln. Im Idel Modus z.B. beim Streaming oder liegt der Wert sicherlich Multimedia und beim einfachen Websurfen stehen die Lüfter still, was den Stromverbrauch deutlich senkt. Laut Spezifikationen wird ein PSU mit mindestens 450 Watt empfohlen.

    Die GTX 1660 ist meine erste Karte mit drei eingebauten Lüftern. In den 14 Tagen der Testreihe zeigte sich, auch bei sehr langen Sessions eine super Kühlleistung bei geringer Lautstärke. Mein System umfasst nun insgesamt 9 Lüfter und obwohl der PC direkt neben mir auf dem Tisch platziert ist, sind einerseits kaum akustische Störungen hörbar und andererseits nur geringe Vibrationen war zunehmen. Ein Schallpegelmesser aus der Arbeit lieferte mir ein maximaler Schalldruck von 34,2 dB(A) unter Volllast, was aber nur als grober Anhaltspunkt anzusehen ist.


    Leistung / Performance:

    In den folgenden Spielen habe ich die standardmäßige Übertaktung für meine Benchmarks benutzt. Lediglich die Lüfter-Steuerung wurde mit dem Benchmark Tool AORUS Engine von GIGABYTE ca. 10°C nach unten korrigiert. Die Aktuelle Version 1.64 steht seit 22.05.19 bei GIGABYTE zur Verfügung. Die Performancetests geben ca. 1 Stunde des jeweiligen Spieles an, wobei stets die höchsten (ultra/episch) Grafikeinstellungen unter FullHD betrieben wurden.

    So ergeben sich die folgenden Werte der erreichten FPS:
    Arma 3 Apex: Min: 21 (44) | Avg: 33 (59) | Max: 50 (87)
    Counter-Strike: Global Offensive Min: 124 | Avg: 238 | Max: 311
    d.h. für 240 Hz Monitore wofür mindestens 120 Hz erforderlich sind also kein Problem
    Grand Theft Auto 5: Min: 39 | Avg: 51 | Max: 65
    Hunt - Showdown: Min: 61 | Avg: 72 | Max: 92
    Kingdom Come - Deliverence: Min: 31 (in Städten wie Rattay)| Avg: 54 | Max: 72
    Project Cars: Min: 42 | Avg: 47 | Max: 77

    Die zuvor Verwendete GTX 980TI liegt im Schnitt rund 10 bis 15 % über den hier aufgezeigten Werten bei ähnlichem DDR5 Speicher mit selber Größe von 6GB. Jedoch war diese 4 Jahre alte Karte auch doppelt so teuer und mit deutlich besseren Chip ausgestatten.

    Mit der GTX 1660 OC bietet GIGABYTE eine weitere Wahl der doch schon sehr großen Palette der GTX 16-Reihe. Die OC Variante von GIGABYTE hat nochmal eine Schippe draufgepackt und den Takt von den meisten Referenz Karten 1.785 Mhz auf 1.860 Mhz angehoben.
    Im Vergleich zu den Pascal-Grafikkarten der 1000er Reihe, kann die Turing-Architektur der GTX 1660 OC wenn auch nur gering Punkten. Die GTX 1660 und 1660TI bekam den TU116 die INT-Einheit der RTX-Chips spendiert. Als Speichertyp kommt bei der GTX 1660 der durchaus erprobte DDR5 Speicher und bei der GTX 1660TI der relativ neue DDR6 Speicher zum Einsatz.


    Preis-/ Leistungsverhältnis:

    Die GTX 1660 ist zwischen den alten 1060/ 1070 und der neuen 1660 TI einzuordnen. Bei Team Rot wäre, neben der relativ günstigen RX 590 auch die RX Vega 56 zu nennen.
    In Testberichten vertrauenswürdiger Fachzeitschriften ist vom höheren Stromverbrauch aktueller AMD Grafikarten zu lesen. Einerseits führt dies bei längerer Laufzeit der Karte zu höheren Stromverbrauch. Zusätzlich lässt die größere Watt-Zahlen auf eine höhere Wärmeentwicklung schließen, welche unter schnelldrehenden Lüftern irgendwie abgeführt werden muss. Da ich keine der aktuellen AMD Reihe getestet habe möchte ich nur auf ältere und aktuelle NVIDIA Karten eingehen.

    Rund 50 FPS in Kingdom Come - Deliverence und 50 FPS in GTA5 unter 1080p mit ultra Einstellung für ungefähr 240 ¤; hier muss ich gestehen das ist ziemlich gut. Da die Karte relativ neu ist, wird sich in Sachen Preis auch noch etwas tun, was die Leistung der GTX 1660 nochmals steigert. Klar die GTX 1660 ist eine abgeschwächte GTX 1660 TI und den Verzicht auf DDR6 Speicher, was aber das Ergebnis nicht schmälert.

    Von einer GTX 970 oder niedriger kommend lohnt sich der Umstieg, falls auch moderne Titel weiterhin in sehr hohen bis ultra Einstellung unter FullHD mit mehr als 50 FPS genießen möchte.
    Der Wechsel von einer 980/980TI und den meisten 1000 Reihe oder höher lohnt sich meiner Ansicht kaum.

    Wenn schon, denn schon (bis ca. 600 ¤ Rechner): Meiner Meinung nach lohnt sich der Aufpreis von rund 75 Euro zur GTX 1660TI.

    Darf es noch etwas mehr sein? (bis ca. 1000 ¤ Rechner): Bei einem deutlich größeren verfügbaren Budget würde ich zu einer GTX1070/80 oder mit RTX zu einer 2060/2070 greifen. Natürlich lohnt sich auch ein Blick zur Konkurrenz des Teams Rot.


    Haltbarkeit:

    Bei der von GIGABYTE gesponserten Karte handelt es sich, um ein die sogenannte Ultra Durable-UD Technologie, mit der lange Laufzeit der Hardware garantiert werden soll. Bei den Mainboards von GIGABYTE mit diesem Siegel, wird eine 24h Test unter Volllast vor dem Verkauf durchgeführt. Bei den GPUs wird das Ultra Durable VGA Siegel verwendet, was hochwertige Komponenten wie hohen Kupfergehalt der Kühlkanäle, Grad 1 Speicherchips von Samsung etc. umfasst. Die thermisch höchstleitenden Kupferrohre können Hotspots im System effektiv und sehr schnell an eine passende Wärmesenke sprich der großen Kühlfächen aus Alu abführen. Diese Maßnahmen soll laut Herstellers die GPU Temperatur um 5-10% senken, die OC Möglichkeiten um 10 -30% erhöhen und eine Versorgungseffizient der Komponenten um 10 -30% verringern (zusätzliche Temperatur Kontrolle bei langem Betrieb der Karte) - im Vergleich zu günstigeren alternativen bei der Komponentenwahl.
    Abhängig von den verbauten Komponenten und dem optimierten Kühler von Windforce hat GIGABYTE ein solides Ergebnis abgeliefert - hochwertige Komponenten, schlichtes Design bei hervorragender Verarbeitung.
    Bei der Kühlung mit 3 Lüfterblätter besteht die Gefahr, dass bei jedem mechanisch bewegten Bauteil die Wahrscheinlichkeit eines Defektes steigt. Hierfür wurde mit der Alternat Spinning Technik des gerichteten Luftstromes eine gewisse ruhe einverleibt. Dies sorgt auf langer Sicht für ein stabiles Betreiben der Lüfter und damit der Karte im Allgemeinen. Jedoch muss sich das relativ neue Konzept noch über längere Betriebszeit beweisen.
    Hierbei ist vor allem der Wechsel zwischen Idel und Volllast bei mittleren Temperaturen zu beobachten. Da nur unter Dauerbetrieb sich die gerichteten Strömungskanäle zwischen den beiden äußeren und dem mittleren Lüfterblätter einstellt, ist zu befürchten, dass die Lüfter nur bei hoher Drehzahl konsequent kühlen.


    Fazit:

    1-10 Skala Bewertung:
    1-3 - enttäuschend bis schwach
    4-6 - durchschnittlich
    7-9 - gut bis ausgezeichnet
    10 - fantastisch

    Design: 7
    Verarbeitung: 8
    Ausstattung: 6
    Leistung: 7
    Temperatur: 9 [Idel: 9 | Betrieb von Games und Desktop im häufigen Wechsel: 8 | Volllast: 9]
    Verbrauch: 8
    Preis/Leistung: 8

    Finale Wertung (Leistung doppelt gewertet): 7,5 d.h. gut - sehr gut

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