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Thema: Testers Keepers: ABKONCORE

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Marketing The Kid
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    Standard Testers Keepers: ABKONCORE

    Hier findet Ihr alle Testberichte zur Testers Keepers Aktion mit den ABKONCORE Produkten Tengri 550, Spider Spectrum Fan, CH60 Real 7.1 und A660 aus dem Zeitraum vom 08.04 bis 14.04.2019.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers: ABKONCORE
    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  2. #2

    Standard Abkoncore, das Abkoncore CH60 Real 7.1

    Hallole,

    ich durfe das Headset von Abkoncore, das Abkoncore CH60 Real 7.1, im Rahmen einer Produkttester Aktion testen
    und möchte daher nun meine Meinung zu diesem Headset abgeben.

    Versand :

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    Wie immer bei Mindfactory kam die Ware innerhalb von 24 Stunden bei mir an.
    Auch war alles wie üblich transportgerecht verpackt.

    1280x720_2019-04-27 10.40.18_6.jpg

    Beim Auspacken wird man von einer schicken Verpackung begrüßt, welche das Produkt wirklich
    schön präsentiert. Außerdem gibt es beim Auspacken keinerlei Frust, wie irgendwelche eingeschweißtes Zubehör oder ähnliches.

    1280x720_2019-04-27 10.43.08_7.jpg

    Im Karton befindet sich das CH60 Headset, eine CD und die Anleitung, welche aber
    nicht unbedingt benötigt wird. Mein erster Eindruck : viel Plastik, allerdings gute verarbeitet.

    Verarbeitung und Aussehen :

    1280x720_2019-04-27 10.48.24_14 (2).jpg

    Wie gesagt, man sieht zuerst viel Plastik, aber hier klappert nix und die Verarbeitung macht einen guten Eindruck.
    Der Bügel ist stabil aber auch gut beweglich und knarrt nicht beim Biegetest. Darunter befindet sich ein flexibles
    Band welches sich der Größe und der Form des Kopfes anpassen soll. Mikrofon und Kabel sind nicht abnehmbar.
    Das ca. 2m Lange Kabel beinhaltet auch die Steuereinheit inkl. eingebauter Soundkarte. Das Kabel selbst ist nicht ummantelt.

    1280x720_2019-04-27 10.51.47_18.jpg

    Steckt man den USB Stecker an den PC an kommt der erste Wow-Effekt : die seitliche RBG Beleuchtung macht schon was her.
    Außerdem wird die Mikrofon-Spitze weiss beleuchtet, wenn das Mikro eingeschaltet ist.
    Abschließend macht es trotz viel Plastik einen soliden Eindruck !

    1280x720_2019-04-27 10.51.34-1_16.jpg

    Installation :

    Screenshot 2019-05-01 21.06.31.jpg

    Dank USB inklusiver Soundkarte ist es unter Windows 10 kein Problem gewesen, das Headset zum „laufen“ zu bekommen.
    Die Software auf der CD oder aus dem Internet ist auch sehr schnell installiert. Hier nicht täuschen lassen, der Bedienumfang
    ist größer als man denkt. Einfach mal mit der rechten Maustaste auf die Symbole klicken !
    Die Software von Abkoncore ist aber für den „normalen“ Betrieb des Headsets nicht notwendig. Viele Dinge lassen sich mit
    Windows Mitteln einstellen ! Auch unter Linux funktionierte die Treiber-Installation ohne Probleme.
    Die Prozedur ist also für jeden machbar.

    Screenshot 2019-05-01 21.08.40.jpg

    Technik :

    Es befinden sich im Headset sage und schreibe ACHT Treiber inklusive Vibrationstechnologie. Der Frequenzbereich
    geht von 20 Hz bis 20 kHz und die Nennimpedanz beträgt 32 Ohm. Der Kennschalldruck wird mit 120dB angegeben.
    Das Mikrofon hat einen Frequenzbereich von 50 Hz bis 10 kHz und eine Nennimpedanz von 2200 Ohm. Die
    eingebaute Soundkarte kann mit bis zu 48 kHz Abtastrate aufwarten. Natürlich kann man da keinen Hifi-Klang
    erwarten, aber es sollte reichen. Es kommen in den Ohrmuscheln Neodymtreiber zum Einsatz und
    abgerundet wird alles von einer sich ändernden RGB Beleuchtung und weichen Ohrpolster.

    Optik und Tragekomfort :

    Wie oben erwähnt, leuchtet das Headset an den Seiten mit RGB LEDs schön bun und macht so auch
    schon was her. Das weiße Licht des Mikrofons ist wohl Geschmack-Sache und darüber lässt sich ja
    bekanntlich nicht streiten. Ich finde es schön und ok, daß man wohl mehr Wert auf einen guten Klang
    gelegt hat anstatt irgendwelche Metallteile im Headset zu verarbeiten.



    Ich habe es nun 3 x 4 Stunden und einmal 8 Stunden getragen und finde es sehr angenehm
    auf den Ohren. Trotz meiner Brille, drückt das Headset auch nach Stunden nicht auf meinen
    „normal“-Schädel ! Das Mikrofon lässt sich einfach in die gewünscht Position biegen. Die umfangreichen
    Einstell-Möglichkeiten an der „Fernbedienung“ im Kabel rundet das ganze Paket gut ab.

    Klang :

    Schaltet man jeden Schnick-Schnack ab bzw. im Auslieferungszustand klingt das Headset neutral
    und gut. Bereits hier kann es mich überzeugen. Höhen, Mitten und Bässe kommen gleichmäßig
    ans Ohr. Mein erster Test hier : aktuelle EDM (Electronic Dance Music). Das Headset kann
    auch, wie erwartet bei 120 dB, sehr laut werden und übersteuert dabei nicht. Schon hier
    hört man den Unterschied zu Headsets, welche weniger als 8 Treiber haben !

    2019-05-02 15.42.15.jpg

    An der In-Line Fernbedienung lassen sich die Lautstärken ALLE getrennt regeln und dazu
    kann man noch die LED Beleuchtung und das Mikrofon aus schalten !

    Dies macht sich beim Wechsel auf noch mehr bass-betonte Musik bemerkbar. Hier teste ich Musik
    von Debonaire - „Electro Novocaine“. Hier bekommt man einen mächtigen Bass-Bums vom Künstler
    aufs Ohr und anders als bei anderen Headsets, werden die Mitten und Höhen nicht vom
    Bass verdrängt oder übersteuert !

    Screenshot 2019-05-01 21.18.04.jpg

  3. #3

    Standard Abkoncore, das Abkoncore CH60 Real 7.1 (2)

    ABER HALT ! Da war ja noch was ! Ja genau die Software und ein schneller Blick zeigt, daß hier (noch)
    alles aus ist ! Oha ! Ohne jegliche Hilfe klingt das Headset echt gut ! Eigentlich muss ich
    hier nicht nachhelfen, aber man will es ja testen also los :

    Screenshot 2019-04-27 12.15.07.jpg

    Die Hall bzw. Echo Effekte und auch die anderen zwei ersten Einstellungen sind selbsterklärend
    und nicht für jeden sinnvoll. Als erstes fällt mir der Equalizer ins Auge.

    [ATTACH=CONFIG]20825[/ATTACH

    Hier gibt es 12 Voreinstellungen und die Möglichkeit auch eigene Einstellungen zu speichern bzw.
    zu verwalten. Es handelt sich um einen 10-Band-Equalizer welcher gut funktioniert und das Headset
    nun richtig ausreizt. Ein wenig mehr Bass und Höhen (Wanne) und schon haut mich das Teil richtig weg.
    Was mir Angst macht, ist die Tatsache, daß ich bei den Einstellungen noch nicht am Anschlag bin !

    Screenshot 2019-04-27 12.22.35.jpg

    Der nächste Punkt (7.1 Virtual Speaker Shifter) bietet die Möglichkeit die „Lautsprecher“ im#
    virtuellen Raum zu verteilen ! Echt irre ! Es funktioniert wirklich !

    Screenshot 2019-04-27 12.22.40.jpg

    Unter dem Menüpunkt „Flexibler Bass II“ findet man zwei Regler. Einmal die Trennfrequenz und die
    Basshöhe(Stärke). Nun geht es ans Eingemachte ! Jetzt fängt das Headset nämlich an zu vibrieren !
    Nun kann man den Bass endlich spüren ! Ein Traum für jeden Basshead wie mich !
    Man kann einstellen unter welcher Frequenz der Bass liegt und wie stark der Effekt sein soll.

    Xear SingFX, Audio Brilliant und Voice Clarity bieten noch weitere Möglichkeiten das Klangbild
    zu verändern oder sogar noch weiter zu verbessern.

    Screenshot 2019-04-27 12.22.53.jpg

    Die Krönung für Bass Liebhaber ist Xear Dynamic Bass. Damit kann man nochmal eine Schippe
    Bass drauflegen. Was vor allem bei ganz tiefen Frequenzen etwas bringt. Auch hier schaffe ich es
    nicht das Headset zum Übersteuern oder Krachen zu bringen. Wahnsinn !

    Screenshot 2019-04-27 12.22.58.jpg

    Aber auch bei „normaler“ Musik schlägt sich das Headset gut. Aus Spaß habe ich auch mal ein
    Klassik Stück in guter Qualität angehört und muss sagen das Headset klingt echt klasse. Im
    Vergleich zu einem Skiller SGH2 oder meinen Xiberia, Bluedio, TDK oder Sony Headsets klingt
    das Abkoncore CH60 einfach besser, da die Bässe, Mitten und Höhen durch die getrennten
    Treiber einfach besser, da getrennt, ans Ohr gelangen.

    Screenshot 2019-04-27 12.23.11.jpg

    Dies trifft natürlich auch auf das Gaming zu. Hier funktioniert der 7.1 Surround Sound
    gut und man hört richtig woher der Gegner kommt. Die Funktion bei Bass die
    Ohrmuschel vibrieren zu lassen, kommt beim Gaming echt gut und macht alles noch realistischer.

    Screenshot 2019-05-01 21.15.28.jpg

    Das Mikrofon hat in den Einstellungen kein AGC Feld zum Aktivieren. So wie ich die Sache sehe wird
    ab 90 oder 91% Mikrofon-Lautstärke die Verstärkung automatisch aktiviert. Aber sicher bin ich mir da nicht.

    Ich wurde auf jeden Fall von den Leuten gut verstanden und das zählt ja hier bei einem Gaming-Headset am meisten.

    Fazit :

    Klangmäßig ist das Headset auf jeden Fall sein Geld wert. Die 8 Treiber machen sich hier echt bemerkbar.
    Vor allem wenn man, wie ich, ein Bass Liebhaber ist. Den selbst starke Bässe verdrängen die Mitten
    und Höhen nicht. Ich würde es mir mit dem jetzigen Wissen auf jeden Fall kaufen. Denn es klingt
    echt gut und sieht gut aus. Wer meckern will, hat maximal was am Mikrofon auszusetzen, denn es könnte
    ein wenig lauter sein. Aber notfalls hilft man halt per Software nach. Ich würde es auf jeden Fall weiter empfehlen.

    PRO :

    + Klang
    + 8 Treiber für gute Bässe, Mitten und Höhen
    + Verarbeitung
    + Ohrschoner
    + Einfache Inbetriebnahme

    NEUTRAL :

    ~ Viel Plastik

    CONTRA :

    - Mikrofon könnte lauter sein
    - ... mehr finde ich nicht !

    Es wird auf jeden Fall mein neues Haupt-Headset für Musik und Gaming am PC !
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  4. #4

    Standard Testers Keepers: ABKONCORE SPider Spectrum Fans

    In den letzten Tagen durfte ich den ABKONCORE Spider Spectrum Fan 3 in 1 Set ausführlich testen. Hier ist mein Bericht:

    Die Verpackung ist zwar kompakt, aber enthält ziemlich viel:

    • Die 3 Fans.
    • Der Fancontroller an dem bis zu 10 Fans angeschlossen werden können.
    • Die Fernbedienung des Fancontrollers.
    • 5 Schraubensets mit jeweils 4 Schräubchen, um die Fans am Gehäuse zu befestigen. Dass es 5 statt 3 Schraubensets gibt, finde ich nett.
    • Eine minimalistische Anleitung/Beschreibung des Produkts. Da ist mir folgendes negativ aufgefallen: Zwar wird sehr ausführlich aufgezählt welche Leuchtmodi es gibt, aber es wird nicht erklärt wie die Fans eingebaut und angeschlossen werden können, was weniger erfahrenen Benutzer zur Hürde werden konnte. Glücklicherweise ist die Montage nicht schwierig (siehe unten „Montage“).
    • 3 Päckchen mit jeweils 4 Schwingungsdämpfer aus Gummis. Diese kann man statt den Schrauben zur Montierung benutzen.

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    Testsystem und Testablauf:

    Mein Computer enthält die folgenden Komponenten:

    • Gehäuse: Corsair Carbide SPEC-05 mit Sichtfenster Midi Tower mit 2 Gehäuselüftern vorne (saugen Luft ins Case hinein).
    • Mainboard: ASUS ROG Strix Z370-F Gaming
    • CPU: Intel Core i5 8600K 6x 3.60GHz
    • CPU-Kühler: be quiet! Pure Rock Slim Tower
    • RAM: Ballistix Sport LT BLS8G4D26BFSE 16GB Speicher
    • Laufwerke: zwei Mal Kingston SSD A400 240G und WD Blue 1TB Interne Festplatte
    • Netzteil: Thermaltake Smart RGB 700W
    • Grafikkarte: KFA2 GeForce GTX 1070 Ti 8GB



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    Dazu kommt ein Gehäuselüfter hinten, den ich mit einem der 3 ABKONCORE Fans ersetzt habe. Die restlichen zwei Lüfter habe ich oben ans Gehäuse angebracht. Der hintere Fan fördert die Luft heraus und der Vordere pustet hinein zum CPU Kühler (siehe Bild). Das hat sich für mich als optimales Setup erwiesen. Die ABKONCORE Fans sind viel zu schön um sie vorne hinter das Gehäuse zu verstecken, deshalb wollte ich sie unbedingt hinten im sichtbaren Bereich haben.

    Lautstärke (gut):

    Die Schwingungsdämpfer zur Montierung finde ich optisch nicht geeignet, um sie statt den Schrauben zu benutzen. Das ist aber nicht schlimm, denn die Fans sind mit Anti-Vibrations-Gummipads an den Ecken ausgestattet. Deshalb habe ich die Fans mit den mitgelieferten Schrauben am Case montiert. Es werden keine Vibrationen am Case übertragen, wie es mein vorheriger Corsair Fan ohne Schwingungsdämpfer tat. Die Fans laufen also leise, ohne Vibrationen. Wenn man mit der Fernbedienung die Drehgeschwindigkeit verkleinert, wird auch der Luftstrom selbst kaum hörbar. Allerdings kann man die Luftgeräusche in meinem nicht schalldichten Case bei voller Drehzahl merklich hören. Deshalb ist es wirklich schade, dass sich die Fans nicht die Drehzahl je nach Temperatur anpassen können. Dann würden sie im Idle-Zustand des Computers langsam und weniger laut laufen.

    Folglich ist es ein Plus, dass Vibrationen nicht ans Case übertragen werden, da mein Case sehr danach tendiert zu vibrieren. Allerdings ist es Schade, dass die Fans nicht die Drehzahl nach Temperatur regeln können.

    Luftstrom, Temperatur (gut):

    Der Luftstrom fühlt sich ordentlich an. Um quantitativ die Effektivität der Lüfter zu messen, habe ich mit Prime95 meine CPU bei 100% ausgelastet. Um zwischen meinem Corsair AF120 LED Quiet Edition Lüfter hinten und dem von ABKONCORE zu vergleichen, habe ich erst nur diesen einen Lüfter eingebaut. Erst habe ich den ABKONCORE Fan bei voller Drehzahl gehalten. Ich konnte beim Vergleichstest keinen Unterschied der Temperaturen feststellen. Bei voller Auslastung lag ich mit beiden Konfigurationen um die 83°C Folglich sind die beiden Fans meiner Meinung nach gleichwertig im Luftstrom. Allerding ist der Corsair etwas lauter als der ABKONCORE Fan.

    Bei mittlerer Stufe der Drehzahl war die Temperatur um 10°C höher. Folglich kann man den ABKONCORE Fan bei Belastung eher nur bei voller Drehzahl halten.

    Als ich dann alle 3 Lüfter eingebaut habe, konnte ich einen um 5 Grad kühleren CPU messen. Ich bin der Meinung, dass der Bottleneck hier deutlich der CPU Kühler selbst ist und nicht die Lüftung des Gehäuses.

    Optik (super):

    Die Fans sehen sehr schick aus. Die Beleuchtung ist heller als alle anderen RGB Teile in meinem Computer. Die Lichter sind zwar hell, aber stören nicht, weil das Plastik über den LEDs eher matt ist. Man kann die Effekte mit der Fernbedienung ändern und nach Belieben anpassen. Die vielen Möglichkeiten der Einstellungen werden im Beiblatt der Verpackung erklärt. Aber einfach lieber selbst ausprobieren!

    Montage (einfach):

    Diese Fans sind perfekt für eine Mainboard die keine RGB Steuerung hat. Man schließt die Fans am mitgelieferten Controller und den Controller an das Netzteil des Computers. Damit hat man das Setup ohne viel Aufwand vollbracht.

    Usability (super):

    Allerdings muss man aufpassen, dass man die Antenne für die Fernbedienung nicht im Gehäuse liegen lässt, denn sonst ist der Empfang schlecht. Das kurze Kabel nach außen zu legen war für mich schwierig. Insgesamt ist es nicht wirklich angenehm die Fernbedienung zu drücken, weil das Signal bei mir selten beim ersten Mal aufgenommen wird.

    Mit der Fernbedienung steuert man die Beleuchtung und die Drehzahl (2 Stufen). Man kann damit die Fans oder die Beleuchtung auch ausschalten. Das ist auf jeden Fall eine gemütliche Lösung.

    Leider kann man die Drehzahl nicht von der Temperatur steuern lassen. Aber wenn man RGB in einem älteren Mainboard möchte, muss man wohl ein Kompromiss eingehen.

    Verarbeitung:

    Die Verarbeitung der Lüfter ist gut. Es gibt keine Kratzer, sowie keine verbogenen Flügel oder scharfen Kanten. Der Lüfter hat keine hörbaren Lagergeräusche oder sonstige Schäden.

    Auffallend ist die Dicke der Propeller, die sehr viel größer ist als die von Corsair. Auch nennenswert ist, dass der Lüfter nur auf zwei gegenüberliegenden Seiten eine Begrenzung hat. Also muss man vorsichtig sein, wenn man herumliegende Kabel im Case haben sollte, woran der Lüfter hängen bleiben könnte.

    Fazit:

    Für einen Preis von etwa 40¤ für Lüfter und 3 Controller bin ich vom ABKONCORE Spider Spectrum Fan 3 in 1 Set überzeugt. Damit kann man leuchtende RGB Lüfter mit einem nicht RGB kompatiblen Motherboard benutzen. Dazu sorgt der Controller dafür, dass man nicht an 3 Fans begrenzt ist: Man kann bis zu zehn Fans damit steuern. Die niedrige Lautstärke und die ordentliche Kühlleistung sind auch ein positiver Aspekt.

    Wenn man ein RGB kompatibles Mainboard hat, sollte man sich allerdings überlegen ob man nicht lieber Fans kaufen sollte, wo man die Drehzahl und Beleuchtung in Software steuern kann. Dass die Fans konstant schnell oder langsam laufen, bis man auf der Fernbedienung drückt, kann störend sein, vor allem weil die Fans bei voller Drehzahl schon hörbar sind.

    Insgesamt 5/5 Sterne.

    Ich bedanke mich für die Gelegenheit diese schönen Lüfter getestet haben zu dürfen!

  5. #5

    Beitrag Abkoncore CH60 Real 7.1

    Aus einer Aktion heraus, war ich einer der glücklichen Gewinner von Testers Keepers und möchte hier meine Bewertung für dieses Headset abgeben.
    Das Paket wurde über Mindfactory versandt und innerhalb 24 Std. ist es bei mir eingetroffen.
    Das Innere war wie zu erwarten, viel Plastik, ein Handbuch und eine Installations CD. Auf dem ersten Blick nix besonderes außer das die Verkaufsverpackung äußerlich hochwertig ist.

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    Design: Das Abkoncore CH60 real 7.1 wird in einem schlichten schwarz gehalten aber es gibt auch natürlich 2 weitere Farben. Einmal in weiß und in rot. Das schwarze gefällt mir auch sehr gut, das Headset ist aus meiner Sicht, relativ klein was es einen kompakten Eindruck bei mir hinterlassen hat. Beeindruckend ist die RGB Beleuchtung an der Seite die der Endbenutzer je nach belieben Ein-/ und ausschalten kann.
    Verarbeitung: Der Kopfhörer besteht meist aus Plastik aber wenn man es einmal in den Händen gehalten hat, wirkt es hochwertig, schwer und optisch ist es schon ein Augenschmauß. Allein die goldene naht auf dem Ohrpolster.... Muaaawwwww.
    Was mich etwas stört ist, dass der Multi Remote Controller, zu leicht ist. Wie gesagt, die CH60 fühlt sich schwer und hochwertig an aber bei dem Remote Controller ist dies leider nicht der Fall. Ich habe jedesmal Angst das beim kleinsten Sturz, der Controller auseinander fliegt.

    Komfort: Tagelang habe ich dieses Schmuckstück getestet und nicht nur 30 oder 60 min. Nein! Meine Zocker Session gingen bis zu 3-4 Std und da muss ich einen riesen Respekt an die hersteller von Abkoncore aussprechen. Null schmerzen an den Ohren, die Ohren waren meine größten bzw die einzigsten schmerzregionen und nach 3 Std. war es immer noch angenehm. Was mich auch sehr überrascht hat, war der ergonomiefaktor, denn das Abkoncore CH60 hat einen elastischen Bügel der sich jeden Kopf(egal ob groß o. Klein) angepasst hat. Bei vielen Kopfhörern sieht man, dass diese Individuell hoch oder runter fahren muss womit die Flexibilität etwas eingeschränkt wird.
    Bedienung: Bei der Bedienung kam es bei mir etwas zu Verwirrung, weil ich auf meinem Multi Remote Controller 8 Bedienfelder hatte, 5 von den haben für die Einstellung am Sound gesorgt womit man es selber, je nach Geschmack, konfigurieren konnte, was ich im Nachhinein merkte. Später fiel mir auf das der 7.1 Chipsatz von Abkoncore in den Ohrmuscheln, weitere 8 unabhängige Soundtreiber besitzt was es zu einem Atemberaubenden Spielerlebnis geführt hat.

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    Audioqualität: Für mein Geschmack ist der Sound etwas zu tief aber der Bass hat mich jetzt schon verführt. Man merkt bei sehr bassigen Titeln eine kleine Vibration was einen nochmal ein Stückchen mehr ins digitale Welt schleudert. Auch bei Musikstücken wie z. B. Hip-hop ist das das richtige Spielzeug. Jeder weiß wie es ist eine 7.1 Heimanlage zu haben und hier wurde es auf die Kopfhörer umgesetzt was einen richtig vom Hocker umhaut. Alles sehr klar und verständlich.
    Sprachqualität: Hier muss ich allerdings die CH60 kritisieren. Während der Zocker Session haben meine Kollegen mich manchmal kaum verstanden weil die Stimme zum Teil bei den ankam. Ein weiteres Störfaktor war, dass ich die Lautstärke bis zum Anschlag aufdrehen musste damit meine Stimme halbwegs in einem normalen Ton ankam. Beim anschalten des Mikrofon leuchtete das Mikrofon mit. Optisch sah es schick aus aber war jetzt nicht wirklich nötig. Was mich persönlich gestört hat war, daß dieses leuchten in einem dunklen Raum, einen abgelenkt hat.

    Lautstärke: Ich muss ehrlich gestehen, dass andere Headsets, wenn es um Lautstärke geht, sich im normalen Bereich bewegen aber dieses hat einen Lautstärkepegel die weit ab der Norm liegt und das noch bei einem guten Soundqualität. Bei diesem Headset langt es vollkommen wenn der Endverbraucher den Pegel zu 75% anhebt. Die übrigen 25% sind nach meinem Geschmack reservepuffer was man es gut zu musiktiteln aufdrehen kann.
    Langzeittest: Auch nach Jahren wird man mit diesem Teil überglücklich sein. Der Tragekomfort ist der Wahnsinn, die RGB Beleuchtung macht das Headset einfach nur sexy und dazu hat es ein USB Anschluss, was für mich persönlich viel besser ist.

    Preis-/Leistungsverhältnis: Für 54,93 kann man das Abkoncore CH60 bei mindfactory erwerben.
    Preis Leistung gleich 100%. So viele Features zu einem sehr fairen Preis. Bin sehr begeistert und würde sogar eine 2.0 Version davon kaufen, falls es mal soweit kommen sollte =).

    Vergleich zu ähnlichen Produkten: Hab mal den Msi GH60 für mein Bruder gekauft und mir ist direkt bei der ersten Anwendung aufgefallen das die Lautstärke des kopfhörers nicht das Volumen bot wie das von Abkoncore CH60. Ein weiteres Manko war das das mikro keinen geräuschtunterdrückendes Mikro war und das dazu führte, dass meine Freunde mich kaum verstanden haben. Keine RGB Beleuchtung, keine 7.1 feature und der Tragekomfort war noch in einem akzeptablen Bereich. 49.01¤ kostet es und da würde ich auf jeden Fall die 5¤ drauf zahlen um den Abkoncore in meinen Händen halten zu dürfen.
    Software: Für alle die keinen CD Laufwerk haben, keine Panik, über die Homepage des Herstellers wird die Software zur Verfügung gestellt. Sobald man die Software aufmacht, merkt man auf den ersten Blick das die sehr übersichtlich ist. Auch hier wurden 5 verschiedene Modis für uns bereit gestellt.

    Fazit: Das Abkoncore CH60 ist ein super Allrounder womit man viele Jahre sehr viel Spaß haben wird. Der Preis ist mehr als fair für die Leistung die man bekommt. Am Anfang war ich etwas skeptisch und hätte auch nicht gedacht das wir es mit einem Koreanischen Unternehmen zu tun haben. Die Umsetzung der RGB Beleuchtung ist den Koreanern sehr gut gelungen. Was allerdings nicht so schön war, ist der Multi Remote Controller, wirkt sehr billig und das leuchtende Mikro was einem die Konzentration im Dunkeln etwas weg genommen hat. Die Idee das die Kopfhörer auf USB umzustellen war die beste überhaupt weil mein dadurch 1-2 Kabeln spart wie z. B. braucht man keinen Adapter oder sonstiges. Alles in einem, ist das Abkoncore CH60 Real 7.1 ein kompaktes, solides und stabiles Headset was kaum noch Wünsche offen lässt. Wer auf der Suche nach einem günstigen jedoch Leistungstechnisch gut gerüsteten Kopfhörer ist, der wird mit diesem Teil alle mal zufrieden sein.

    Snaeaep Jay
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  6. #6

    Standard Testers Keeper - ABKonCore - A660

    Ich hatte mich für dieses Produkt beworben da mein neuer PC (2700x Ryzen) eben auch eine neue Maus benötigt und ich die Testers Keepers Aktion gesehen habe. Diese sollte aber zur Leistung passen und ich dachte nicht wirklich das die A660 dieses bewerkstelligt. Da kam der Test mehr als gelegen und ich sage mal vorweg: Der kauf einer Maus bleibt mir erspart!

    Lieferung und Support:
    An Mindfactory gibt es nichts auszusetzen wenn es um die Geschwindigkeit der Lieferung und den Support geht. Auch die Ticket Abwicklung ist wie immer hervorragend gelaufen. Die Antwort dauerte keine zwei Stunden was bei einem solchen Unternehmen schon eine exzellente Zeit ist. Versendet am 26.4. und am 27.4.bei mir eingegangen. TOP!

    chrome_2019-05-07_17-47-01.jpg

    Also haben wir erst mal ein Video erstellt vom Unboxing und den technischen Daten über die ABCron Core A660 um mit den Test der Maus auch gleich das neue System einzurichten.


    Die Verpackung:
    Die hat es mir ehrlich gesagt direkt angetan. Klar sind Plastik Boxen nicht meine Erfüllung, allerdings bei einer Maus war es eine Überraschung. Sie ist also Robust verpackt und kann auch von einem unterbezahlten Boten geschmissen werden.
    In drin ist sie am Deckel mit Schaumstoff gepolstert und liegt auf den Boden in einer Plastik Halterung. Also bei der Verpackung schon mehr als man überhaupt erwartet hätte.

    Box.jpg

    Die optische Auffassung und das Handling der A660:
    Die Maus sieht schlicht, dennoch elegant aus und durch die RGB Beleuchtung bekommt sie noch ein gewisses extra. Spielen tue ich meistens in der Nacht da tagsüber eher meine Leidenschaft im Network liegt. Da kommt die Beleuchtung gleich noch eine gewissen mehr Wert. Die Beleuchtung selber wird über zwei LEDs im hinteren Bereich und einer LED am Maus Rad bewerkstelligt. Wobei die LED am Maus Rad die DPI Einstellung wiederspiegelt, welche man mittels Software anpassen kann. Die Verarbeitung der Maus ist ebenfalls super. Es sind keine Kanten oder Übergänge zu spüren und das Maus Rad an einen Gummiüberzug für besseren Grip.

    Die Handhabung war am Anfang doch recht gewöhnungsbedürftig, welches allerdings der Vorgänger Maus geschuldet ist. Diese war immer hin gut 3 cm länger. Nach einer Eingewöhnung von gerade mal drei Stunden konnte ich gewohnte Genauigkeit bei der Maus Führung erzielen. Und im nachhinein muss ich sagen liegt sie doch um einiges besser in der Hand. Die Tasten selber sind auf beiden Seiten baugleich und könnten auch gut von Linkshänder benutzt werden. Lediglich die beiden Funktionstasten auf der linken Seite können diesem im Wege stehen.

    Das Gewicht der A660 ist meines Empfindens nach genau richtig. Sehr vom Vorteil sin die Teflon Füße der Maus. Ich lege nicht wenige Meter mit der Maus zurück und habe schon mache Ersatz Füße durchgeschliffen. Über die Abnutzung kann ich in der Zeit selber noch nichts sagen, ich bezweifel aber das dieses überhaupt passieren wird. Ich selber benötige viel Platz und nehme daher meinen Bürotisch als Unterlage worauf der Sensor sehr gute arbeit leistet. Was man nicht von vielen optischen Sensoren sagen kann. Dazu aber später etwas mehr.

    Das Kabel habe ich so auch noch nicht fühlen dürfen. Ich hatte am Anfang ein echten Eckel. Es fühlte sich an als sei ein Fettfilm drum rum aufgetragen worden. Es fühlt sich absolut glatt an. Dennoch ist es etwas rau. Ich kann es nicht mit Worten beschrieben. Das was ich sagen kann ist das der Reibungswiderstand an der Tischkante verschunden ist. Und das begrüße ich sehr.

    LEffekt - Testers Keepers: ABKONCORE

    Technik und Leistung:
    Der Sensor von PIXART ist der PWM3325 und wird auch gerne von Logitech verwendet. Wobei man zu der nächst höheren Version PWM3360 meiner Recherche nach keinen wirklichen Unterschied erkennen soll. Im Gegenteil ist dieses sogar die bessere Variante bezüglich der Geschwindigkeit und dessen Erkennung!

    Der Sensor arbeitet mittels optischer Erfassung. Liegt aber gegenüber meiner Maus mit Laser Sensor sogar noch besser in der Abtastung. Was mich sehr positiv überrascht hat war das sie direkt auf meinen Bürotisch funktionierte (Weiße Lack Oberfläche) wo viele andere optische Mäuse (Daher war die letzte eine Laser Maus) die Funktion nicht gewährleistet hat.

    Der Chip selber ist mit 8 Pins angebunden und ist für Geschwindigkeit und Auflösung optimiert. Die optimale Performance erzielt er in Verbindung mit den LM31-LNG und LM33-LSG. Welches ich allerdings nicht ausfindig machen konnte ob eines dieser beiden verbaut ist.

    Die Tasten sind von Omron und haben einen guten druck Widerstand und lösen die Klicks laut Hersteller über 20 Millionen mal reibungslos aus und war ebenfalls sehr erfreut über die Umsetzung. Die Tasten lassen sich im richtigen Widerstandsverhältnis drücken und das zu 100%.

    Die USB Abtastrate liegt von 125 Hz bis zu 1000 Hz. In Millisekunden sind wir hier zwischen acht und einer Millisekunde. Mehr als 1000 Hz kann etwas betagte Rechner schon in der Leistung ausbremsen und wird auch im Profi Gaming Bereich nicht wirklich genutzt. Im normalen Desktop betrieb spürt man hier ehrlich gesagt keinerlei Unterschiede. Beim spielen macht sich dieses bei schnellen Reflexen allerdings doch schon bemerkbar. Die ABKonCore A660 lässt sich, um es in Worten zu fassen, Pixel genau verschieben.

    Der Treiber:
    Ein Treiber habe ich vergebens gesucht. Hier wird der Microsoft Treiber für HIG-konforme Mäuse verwendet. Ob dieses positiv oder negativ ist mag ich nicht beurteilen. Was allerdings nicht vorkommen sollte dadurch sind Treiber Konflikte oder nicht kompatible Treiber für das Betriebssystem. Man steckt die Maus ein und sie funktioniert. Was wollen wir mehr?

    Die Software für die Kalibrierung:
    OemDrv_2019-04-27_17-55-50.jpg OemDrv_2019-04-27_17-56-40.jpg OemDrv_2019-04-27_17-56-46.jpg OemDrv_2019-04-27_17-56-50.jpg

    Kann was sie können muss. Wir können insgesamt drei verschiedene Profile hinterlegen und später ganz einfach mit der Software auf diese wechseln. Die Tasten können alle bis auf die RGB Taste, die für den wechsel zum Beleuchtungseffekt genutzt wird, frei belegt werden. Die Sensitivität kann in 10er Schritten angepasst werden was einen genügend Spielraum gibt zum justieren der Maus. Für Macros steht ein Recorder zur Verfügung welche auch die Pausen mit aufzeichnet. Diese können dann im nachhinein noch angepasst werden. Der Recorder steht also anderen Maus Softwares in nichts nach. Lediglich die Optik der Software ist etwas verbesserungsbedürftig in den unteren Tabs.
    Funktional spricht aber absolut nichts dagegen. Kurz um gesagt ist die Software funktional und ohne Bugs was schon mehr ist als bei vielen anderen. Obisch gesehen sicherlich an bei dem Recorder verbesserungswürdig. Wenn wir aber ehrlich sind hinterlegen wir unsere insgesamt drei Profile und sehen die Software meist nicht mehr wieder außer auf der Hauptseite. Und dort ist sie lustiger weise auch optisch absolut OK.


    Wie sieht es beim Zocken aus?
    Haha, ich musste echt mehrmals Lauthals lachen in den ersten Stunden. Bei Division 2 liebe ich es Handgranaten und Munitionsketten zu zerstören. Die Gegner laufen dan umher wie eine defekte Popkorn Maschine. Die Genauigkeit lässt mich persönlich schon sprachlos in der Ecke stehen für diesen Preis. In den von Mir bevorzugten P2P Spielen bin ich mit Competitive Spielern in Übungsräumen oder auch auf den Schlachtfeld zu Hause. Zu meiner alten Maus die ich über 4 Jahre genutzt habe, hatte ich sofort den Anschluss bekommen und nach 3 Stunden doch eine Steigerung entdecken dürfen.

    Angemerkt sei das ich Schmerzpatient bin und nicht mehr die ruhigste Hand habe.
    Und da kommt jetzt der Überraschungseffekt!

    Durch die Größe der Maus und der Möglichkeit der Einstellung von bis zu 10.000 DPI konnte ich mein Bewegungsradius nicht nur verfeinern, sondern auch stark reduzieren.

    ABER konnte dennoch nach kürzester Zeit die ersten Reflex Schüsse sauber ausführen. Ich habe mal versucht in einem Video reine Wegs die Maus in Division 2 zu Testen. Da wie erwähnt mein PC komplett neu ist von Mindfactory ist nichts mehr wie gewohnt gewesen. Ab den 27.4. ist bei mir die ABKonCore A660 im Betrieb und ich werde sie auch nicht auswechseln. In dem Sinne viel Spaß beim lachen!

    YouTube

    Mein Fazit:
    Eine klare Kaufempfehlung meiner Seits ist hier zu 100% gegeben. Für eine Maus in der Preisklasse von 30 – 40 Euro ist die A660 in meinen Augen unschlagbar. Ich bin schlichtweg begeistert und muss mich bei Mindafactory bedanken diesen Test machen zu dürfen. Gekauft hätte ich mir diese Maus sonst nicht und würde noch immer denken das für eine solche Maus, ich um die 70 bis 80 Euro auf den Tisch legen müsste. Es wurden zwar an Tasten gespart, diese kann man aber auf der Tastatur auslagern. Und in den wenigsten Spielen musste ich persönlich mehr als 11 Tasten belegen. Was schön währe wenn man die RGB Taste frei Programmieren könnte. Mal schauen, eventuell bringt dieses ein Software Update im späteren Verlauf

    Liebe Grüße
    HIClub
    Geändert von HIClub (07.05.2019 um 20:29 Uhr)

  7. #7

    Daumen hoch Testers Keepers: Abkoncore A660

    Produktbezeichnung:

    ABKONCORE A660 Gaming Mouse

    Testumgebung:

    MSI Gaming Laptop mit Windows 10 und FHD IPS Display

    Versand:

    1 Tag Lieferzeit

    Lieferung und Verpackung:

    Die Maus wurde zuverlässig und schnell geliefert, wie man es von Mindfactory gewohnt ist. Das Paket ist sehr gut gepolstert und verpackt angekommen ohne erkennbare Transportschäden. Interessanterweise hätte man darauf, also sämtliche Verpackung und Polsterung, auch komplett verzichten können, da die Maus selber in einer robusten Box verstaut ist, die stark an eine Tupperware erinnert. Vermutlich hätte sie auch einen Sturz aus dem Zustellfahrzeug problemlos überstanden. Im Lieferumfang befindet sich noch eine Schutzhülle, eine Anleitung und eine Mini CD für die Software.

    A660-2.jpg

    Optik und Haptik:

    Die Maus verfügt über insgesamt 6 Tasten, sowie 2 Schalter auf der Unterseite. Dazu ist das Design einerseits ergonomisch geformt, andererseits aber auch symmetrisch gehalten und kann somit von Rechts- und Linkshändern einwandfrei verwendet werden. Sie sieht relativ hochwertig aus, sofern Plastik hochwertig aussehen kann, fühlt sich jedoch leider nicht so an. Gerade das Scrollrad und die seitlichen Tasten wirken billig durch wackeliges Plastik. Ebenfalls geht der hochwertige Look schnell durch Fingerabdrücke auf der Ablagefläche verloren. Für diese Preisklasse geht das aber vollkommen in Ordnung. Pluspunkte sammelt die A660 mit den Teflonauflageflächen und der hübsch designten RGB-Beleuchtung. Außerdem liegt sie, durch ihr geringes Gewicht aber auch verhältnismäßig kleinen Größe, angenehm leicht in der Hand. Leider kann man sie aber nicht mit zusätzlichen Gewichten feinjustieren, hier empfiehlt sich daher vor dem Kauf ein Besuch im Elektronikfachgeschäft. Das Kabel ist ausreichend lang genug gehalten.

    A660-1.jpg

    Installation:

    Die erste Einrichtung geht schnell, wie einfach vonstatten. Die Maus wird, nach Anschluss an einem freien USB-Port, binnen Sekunden vom Windows 10 erkannt und ist somit beinahe sofort einsatzbereit. Es empfiehlt sich jedoch noch die mitgelieferte CD einzulegen (oder online auf der ABKONCORE Webseite das aktuelle Installationspaket herunterzuladen) und zu installieren. Die Software bietet viele zusätzliche Einstellungen, wie Mausempfindlichkeit, Scroll- und Klickgeschwindigkeit, aber auch die Farbwahl und Farbeffekte können hier nach Wunsch verändert werden. Nützlich ist das Makromenü für die Erstellung von beliebigen Makros, weniger nützlich ist das Supportmenü, welches lediglich eine Grafik der Maus und ihre Tasten bereithält.

    Performance:

    Nach den ersten Tagen intensiver Nutzung bleibt ein solider Druckpunkt sowie Feedback festzuhalten, realisiert durch die Omron Schaltflächen, die mit bis zu 20 mio Klicks eine hohe Lebensdauer versprechen. Mit den Schaltern auf der Unterseite lässt sich die DPI-Auflösung und die Polling Rate jeweils in 4 verschiedenen Stufen einstellen. Für Ersteres stehen 500, 1.000, 1.600 und 2.000 (mit Software bis zu 10.000) DPI und für die Abfragerate stehen 125, 250, 500 und 1.000 Hz zur Verfügung. Die Präzision lässt sich zudem noch zusätzlich in der Software einstellen, auch auf einem UHD Monitor funktioniert die Maus ohne Probleme dank des High-End Sensors von Pixart. Damit sind die wichtigsten Komponenten einer PC-Maus von namhaften Herstellern implementiert. RGB-Liebhaber kommen mit der A660 auch auf ihre Kosten, da eine Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten besteht. Auch hier muss man, wie bei der DPI-Auflösung, für die komplette Auswahl auf die Software zurückgreifen. Mit der LED Taste lässt sich zwischen wechselnden Farben und einer festen Farbe auswählen, wem die 7 vordefinierten Farben nicht zusagen kann durch 3 sekündiges gedrückthalten der LED Taste in den Farbverlaufmodus switchen und dort nach Belieben seine RGB-Beleuchtung ausrichten. Ich für meinen Teil, habe die LED des Scrollrads mit der LED im hinteren Teil farblich synchronisiert, da ich es rundum abgestimmt bevorzuge. Außerdem ist die Leuchtintensität genau richtig, stark genug um wahrgenommen zu werden, aber auch nicht zu sehr um eine Blendung/Ablenkung zu verursachen. Eine nette Option ist die lock function der seitlichen Tasten, damit man diese nicht aus Versehen während eines hitzigen Games auslöst und den Spielverlauf stört. Allerdings deaktiviert sich die lock function mit jedem Neustart des PC‘s und muss vor jeder weiteren Gaming Session erneut aktiviert werden. Ansonsten steht sowohl optisch als auch funktionell einer langen Gaming Nacht nichts im Wege. Aber selbstverständlich eignet sie sich auch zum Surfen im Internet oder für Office Arbeiten. Als Student bin ich regelmäßig am recherchieren und Dokumente erstellen und werde angenehm durch die neue Maus unterstützt. Sogenannte Missclicks sind mit dieser Maus nur noch selbstverschuldet, zu präzise und genau lässt sich der Cursor über den Bildschirm bewegen. Selbst fernab von Mauspads arbeitet der Sensor auf jeglichen Oberflächen wie Holz Plastik und Metall, wenn auch teils störanfälliger und mit lauteren Abriebgeräuschen. Die Teflonauflagen sind eben primär für Mauspads optimiert und arbeiten, mit solchen kombiniert, vorzüglich und leise. Wer immer noch unsicher ist oder beim lesen ungläubig mit seinem Kopf wackelt, dem empfehle ich den Online Maustest: Mouse Accuracy - Mouse Accuracy and Pointer Click Training. Da jeder subjektiv anders empfindet, ist ein eigenständiger Test am Ende des Tages am aussagekräftigsten.
    Natürlich habe ich die A660 mit meiner vorherigen Gaming Maus MX-3000B der Marke Perixx verglichen. Letztere hat ungefähr einen damals doppelt so hohen Händlerpreis vorzuweisen und befindet sich damit eine Klasse über der von ABKONCORE, allerdings auch ca. 6 Jahre älter. Optisch gibt es wie zu erwarten deutliche Unterschiede in der Ergonomie (inklusive Gewichtjustierung) und Tastenanzahl zu Gunsten der MX-3000B, jedoch ist die RGB-Beleuchtung in der A660 besser gelungen. Auch bei den technischen Daten hat sie die Nase leicht vorn, was man meiner Meinung nach in der tatsächlichen Performance nicht wahrnimmt. Ich bin zwar ein leidenschaftlicher Gamer, allerdings wohl der falsche Ansprechpartner wenn es um die letzten Nanometer und Nanosekunden geht.

    Fazit:

    Dennoch finde ich das Preis-/Leistungsverhältnis der A660 ansprechend, als Einsteiger Gaming Mouse hat sie bereits einiges an Profi Ausstattung (Sensor, Schaltflächen) an Bord. Abstriche gibt es für zu viel Plastik, welches sich billig anfühlt und zu laut klappert (besonders das Scrollrad). Da bei meiner alten Maus eben dieses Scrollrad relativ schnell nach ca. 6 Monaten kaputt ging, hoffe ich doch sehr, dass ABKONCORE mich diesbezüglich nicht enttäuschen wird. Nach bisher einigen Wochen funktioniert es tadellos und exakt. Schlussendlich kann ich reinen Herzens eine Kaufempfehlung aussprechen, da man für wenig Geld viel Gaming Mouse erhält. Lediglich Early Adopters und Hardcore Gamer sollten Abstand von einem Kauf nehmen und sich in anderen höheren Qualitätsklassen umschauen.

    Design 4 / 5
    Verarbeitung 3 / 5
    Ausstattung 4 / 5
    Treiber/Tools 4 / 5
    Gesamt 4 / 5

  8. #8

    Standard ABKONCORE Tengri 550 Gaming Gehäuse

    Edles Gehäuse mit leichten Schwächen…

    Ausstattung und Design

    Das Gehäuse wird sauber und gut verpackt im Karton geliefert. Beim Öffnen findet man Gehäuse, Standfüße, Anleitung und Tütchen mit Schrauben und Kabelbindern. Beim Herausnehmen des Tengri fällt sofort das hohe Gewicht auf welches zwangsläufig durch die Verwendung der Glasscheiben entsteht. Das hohe Gewicht, die gläserne Oberfläche und die Tatsache das beim Schütteln nichts klappert erzeugen sofort ein Gefühl hier etwas Hochwertiges in den Händen zu halten. Hat man alle Rändelschrauben abgedreht kann man die 6 Scheiben abnehmen. Diese sind beidseitig in Folie eingeschlagen um Kratzer zu vermeiden. Folien befinden sich auch auf den beiden beigelegten Standfüßen und der oben angebrachten „Power/Reset USB Leiste“…hier wird der bisher perfekte Eindruck leicht getrübt.
    IMG_6439.jpg
    Die Standfüße sind aus billig anmutendem hochglanz schwarzem Plastik. Hier entstehen Kratzer schon beim bloßen anschauen! Hier wäre mattschwarz gepulvertes Blech wie beim Rest des Gehäuses die bessere Wahl gewesen.
    IMG_6440.jpg
    Auch die Bedienelemente und USB Anschlüsse sind in eine Kunststoffblende integriert die zwar optisch nach gebürstetem Edelstahl aussieht aber haptisch leider sofort keinen Zweifel lässt hier einfaches Plastik in der Hand zu haben. Die Lackierung ist hervorragend, die Lochbilder und Abstände der Montagebohrungen sind alle da wo sie hingehören. Die Verkabelung der Frontpartie (Power, Reset, RGB, 2xUSB 2.0, 2xUSB 3.0, Mikrofon/Kopfhörer und das weiß leuchtende Abkoncore Logo) läuft sauber mit schwarzen Kabeln in ausreichender Länge in Richtung Mainboard. Aufteilung ist logisch und gut gelöst, Unten Netzteil und 2 Festplattenschächte für 3,5“ oder auch SSD´s mit beigelegten Abstandshaltern. Darüber ist Platz für die gängigsten Arten und Baugrößen von Mainboards: ATX, Mini ATX, Micro ATX… Auch können hier noch zwei SSD´s angebracht werden. Was auf den Bildern nicht so wirklich offensichtlich ist und was man erst merkt, wenn man das Gehäuse vor sich stehen hat ist, dass die zwei Scheiben die gemeinsam eine Seite verschließen nicht in einer Ebene sind. Eine Scheibe steht jeweils immer weiter heraus als die andere. Dadurch wirkt das Design noch ein wenig gebrochener. Punktabzug bei den Rändelschrauben die der Scheibenhalterung dienen…Leider ist der Schraubenkopf mit der Rändelung aus Plastik und ein Gewindestift wurde mehr oder weniger zentrisch bei der Herstellung eingesetzt. Bei drei der bei mir eingesetzten Schrauben steht der Schraubenkopf schräg zum Gewinde was einem schon ins Auge fällt da der Kopf somit nicht parallel zu den Glasflächen ist. Aber hier kann man sich für 3¤ - 4¤ einen Satz eloxierte Aluminium Rändelschrauben holen und die alten ersetzen.
    Trotz der Größe ist kein Schacht zum Einbau eines DVD/Blu-ray Laufwerks vorgesehen. Ist heutzutage ja auch Stand der Dinge…wer trotzdem nicht drauf verzichten kann muss hier mit einem Externen Laufwerk vorlieb nehmen welches bei Bedarf schnell über eines der USB 3.0 Schnittstellen an der Oberseite verbunden werden kann.

    Montage

    Ich hatte keine Probleme meine Peripherie einzubauen. Alles passt auf Anhieb. Man kann alle Kabel auf der rechten Seite so wild verlegen wie man will, sie dann durch kleine Öffnungen auf die Mainboard Seite legen und so sieht alles schön aufgeräumt und sauber aus. Die herausnehmbaren Festplattenschächte funktionieren gut und erfüllen ihren Zweck. Sie sind ohne Werkzeug zu öffnen jedoch ausreichend fest damit alles dableibt wo es hingehört. Die Gewindebuchsen sind sauber geschnitten, man bekommt also jede Schraube gut angesetzt und eingeschraubt.

    Cooling

    Aufgrund des Designs ist das Gehäuse eigentlich offen für Staub und Fremdkörper, deswegen sollte man gezielt gefilterte Luft einsaugen die dann durch die anderen Öffnungen nach außen gepustet wird. 120mm Lüfter finden an der Front, Rückseite und Oberseite Platz, möchte man langsam laufende 140mm Lüfter verbauen so geht dies nur an der Oberseite. Ist meines Erachtens auch die beste Wahl da darüber ein von außen zugänglicher Magnetfilter angebracht ist. Lässt sich einfach auswaschen und wiedereinsetzten. Aufgrund des schwarz gefärbten Glases bieten sich hier natürlich Lüfter mit LED Steuerung an. Wirkt wirklich gut!
    Mit meinem Setup komme ich nicht an die Grenzen meiner Hardware und mein Kram wird auch nicht wirklich heiß, selbst beim Gaming nicht. So kann ich wenig darüber sagen wie gut die Temperatur abgeleitet wird aber aufgrund der Vielzahl an Möglichkeiten Lüfter zu setzen, sind die Gegebenheiten schon mal sehr gut ausreichend Frischluft in den Koffer zu bekommen. Mehr geht nicht!
    Platz für einen riesen CPU Kühler ist auch vorhanden wobei das Design natürlich zum Einbau einer Wasserkühlung einlädt.

    Preis/Leistung

    Passt! Trotz meiner Kritik an Standfuß und Bedienelement ist das Case meines Erachtens günstiger als das was der Hersteller eigentlich verlangen könnte. Allerdings liegen auch ähnliche Produkte in diesem Preisgefüge und somit nehme ich an, dass man sich bei der Preisfindung eher an der Konkurrenz orientiert hat, als dass man stumpf drunter geschrieben hätte was ggf. möglich wäre. Gut für den Käufer!

    Vergleich

    Verglichen mit meinen anderen Gehäusen spielt das Tengri schon recht weit vorne mit. Aufgrund der Vielzahl an Anbietern und Gehäusen gibt es mittlerweile natürlich gewisse Standards an die sich alle Hersteller halten und somit gibt es auch hier seitens der Ausstattung kaum Überraschungen.

    Fazit

    Wer mit dem Gehäuse nicht ständig auf LAN Partys will, sondern daheim einen stylischen Gaming PC betreiben will ist mit dem Tengri gut bedient. Er ist einfach zu schwer um ihn ständig rumzuschleppen. Auch wenn es sich um bruchfestes Glas handelt ist die Gefahr einfach größer mit dem Boot Schiffbruch zu erleiden als mit einer Alternative aus Blech. Einmal sauber verkabelt und an seinem richtigen Platz am Schreibtisch liefert er optisch in Verbindung mit LED Lüftern, RGB Platinen auf Mainboards und Graka´s etz., richtig gut ab! Man kann das Gehäuse mit Glasreiniger und Tuch gut sauber halten, die Lüfterfiltermatte ist gut zugänglich, mittels Rändelschrauben ist das gerät schnell geöffnet um Hardware zu ändern oder nachzurüsten. Verarbeitung ist gut, Preis passt, machste´nix falsch mit!
    Achja…es steht zwar in der Artikelbeschreibung aber ich möchte auch nochmal drauf hinweisen das die auf vielen Bildern gezeigten LED Lüfter die in der Front verbaut sind nur Beispielzwecken dient und nicht beim Kauf des Tengri enthalten sind.

  9. #9
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    Standard

    Produkttest “Testers Keepers” des Headset CH60 mit der Real 7.1 Technologie von Abkoncore

    Im Rahmen der Testers Keepers Aktion der Firma Midfactory AG, wurde mir das Headset CH60 mit der Real 7.1 Technologie von Abkoncore zur Verfügung gestellt.

    Verpackung / Design:

    Zu Beginn meiner Rezension betrachte ich die Verpackung des Headsets. Das zu betrachtende Headset wurde in einem recht großen schwarz-roten Karton geliefert. Dieser wurde zusätzlich in einer durchsichtigen Folie, zum Schutz des Produktes, verpackt. Die generelle Farbgestaltung wurde in matten Farben gehalten. Zusätzlich sind der Hersteller, die Modellbezeichnung und ein Bild des Produktes in Hochglanz aufgedruckt. Diese Gestaltung hebt sich gut vom eher matten Untergrund ab und kommt somit sehr gut zur Geltung.

    Nach dem Entfernen der Folie kann man feststellen, dass die rechte Seite der Umverpackung nicht mit dem üblichen Öffnungsystem, sondern mit einem Klettverschluss befestigt wurde. Somit lässt sich die vordere Verpackungsseite, analog eines Buches, seitlich öffnen. Durch diese Methode, ist eine Beschädigung der Verpackung nicht möglich. Im Gegensatz zu der Standardverpackung ist dies eine willkommene Abwechslung.

    Im Inneren befindet sich nun das Headset. Hier fällt ebenfalls auf, dass dieses durch eine durchsichtige Plastikscheibe geschützt ist. Das Produkt selbst ist auch in schwarz mit goldenen Ziernähten designed und besteht zum Großteil aus Kunstleder und Plastik.
    Im Lieferumfang sind das Headset, eine Bedienungsanleitung sowie eine Installations-CD enthalten.


    Verarbeitung und Komfort:
    Die Kopfhörer setzen sich zusammen aus zwei vertikal schwenkbaren, RGB beleuchteten und gut gepolsterten Ohrmuscheln. Diese sind aus schwarzem, hochglanz lackiertem Plastik. Zudem wurden die Kopfhörer mit einem flexiblen, mit Kunstleder ummanteltem Band sowie einem starren, aus Plastik bestehndem Kopfband miteinander verbunden.
    Am linken Kopfhörer ist ein flexibles Mikrophon angebracht. Eine weiße LED am Ende des Mikrophons zeigt an, ob dieses an- oder ausgeschaltet ist. Weiterhin fällt auf, dass das Mikrophon fest mit dem Kophörer in Form einer Plastik- / Gummiummantelung verbunden ist. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass das Mikro eine kleine Öffnung in Form eines Bohrloches besitzt. Diese Gestaltung ist gut, da dadurch sehr gut Störgeräusche, wie z.B. Hintergrund- bzw. Amtemgeräusche abschirmt werden.

    Der flexibel gestaltete Steg des Mikrophons stört im Test allerdings. Durch die Ummantelung aus Hartgummi ist er zwar formbar, allerdings bewegt es sich nach entprechender Anpassung wieder ein bis zwei Zentimeter zurück in seine ursprüngliche Position. Dadurch wird ein präzises und dauerhaftes Einstellen erschwert. Im Vergleich zu meinem bisherigen Headset von Hama, dem Gaming-Headset HAMA uRage SoundZ, wurde die Gestaltung des Mikrophons besser gelöst. Es ist ein flexibler metallischer Steg, welcher nach dem Einstellen in die optimale Sprachposition, dauerhaft in dieser verbleibt. Ebenfalls kann man, im Gegensatz zum CH60, den Steg abnehmen und bei Bedarf aus dem Gaming Headset normale Kopfhörer machen.
    Weiter geht es nun mit dem Kopband. Im Inneren des flexiblen Bandes befinden sich zwei Nylonfäden. Diese dienen zur besseren Anpassung an die jeweilige Größe sowie Form des Kopfes. Somit ist ein verstellbares Kopfband, wie bei herkömmlichen Headsets, nicht notwendigt. Die Ohrmuscheln umschließen die Ohren und passen sich durch die dicke Polsterung, mit der vertikalen Schwenkbarkeit, sehr gut an. Ein negativer Aspekt beim Test des Gerätes ist jedoch die fehlende Möglichkeit der mechanischen Anpassung der Hörmuscheln. Das äußert sich in der Spürbarkeit der Zugwirkung durch das Kopfband.
    Im Dauertest fällt auf, dass der Tragekomfort als Brillenträger mit der Zeit nachlässt. Da die Bügel der Brille durch die Zugwirkung des Headsets an den Kopf gepresst werden, kann dadurch ein unangenehmes Tragegefühl aufkommen. Im Vergleich ist dies jedoch ein generelles Problem bei Headsets.

    Die Qualität der Kopfhörer ist, subjektiv betrachtet, nicht schlecht. Allerdings wird das Gesamtbild durch kleinere Verarbeitungsmängel getrübt. Beispielsweise fällt ein unsauber vernähtes Kopfband sowie kleinere Lackeinschlüsse im Ohrmuschelgehäuse auf. Dies sollte bei einem Kaufpreis in Höhe von 54,99¤ nicht vorkommen.

    Trotz der kleineren Mängel, finde ich das Headset in Sachen Tragekomfort, Design und Qualität dennoch sehr ansprechend.


    Bedienung:


    Kommen wir nun zu dem technischen Aspekt meines Produkttestes.
    Am Kabel des Headsets befindet sich eine Multifunktionsbedienung. Mit dieser kann man das Mikrophon sowie die RGB-Beleuchtung ein- und ausschalten. Ebenfalls ist der Lautstärkeregler für Front-, Rear- und Side-Lautsprecher, Subwoofer und Center sowie ein Potentiometer für die Gesamtlautstärke zu finden.


    Einerseits ist die Möglichkeit der einzelnen Einstellung der Lautsprecher nicht schlecht, jedoch ist es doch sehr schwierig das Headset so einzustellen, dass der beste Klang und auch die Atmosphäre im Spiel gewährleistet werden. In Abhängigkeit vom jeweiligen Spiel, welches man als passionierter Gamer gern spielen möchte sowie der Entspannungsphase mit musikalischer Untermalung, sind jeweils andere Einstellungen erforderlich um die optimale Klangfarbe herzustellen. Dies führt dazu, dass bei einem neuen Spieleintritt der entstehende Spielspaß enorm herausgezögert wird, da jedes mal von neuem eine passende Einstellung gefunden werden muss. Die vorher vorgenommenen Einstellungen können somit nicht einheitlich auf die gesamte Vielfalt der Nutzung übernommen werden. Eine Steuerung der Einstellung über eine passende Software, in der man die Soundprofile abspeichern und per Knopfdruck abrufen kann, hätte ich persönlich besser empfunden. Dies führt dazu, dass man nicht bei jedem Spiel erst einmal die passende Einstellung wiederfinden muss, sondern diese automatisch vorbelegt bekommt.
    Audioqualität und Lautstärke:
    Die Soundqualität, der insgesamt 8 verbauten Lautsprecher, ist recht gut. Beim Hören von Musik, kann man sich nicht beschweren. Das Klangbild ist sehr gut. Die Höhen, Mitten und Bässe (sofern man den Sub nicht auf Anschlag dreht) sind sehr ausgeglichen und können beim Hören sehr gut wahrgenommen werden. Der Kopfhörer bringt einen sehr klaren und angenehmen Sound. Der Surroundklang, wie zum Beispiel beim Speilen von Computerspielen oder beim Schauen von Filmen, ist für seinen Preis recht gut. Die Herkunft des Klangs, kann sehr gut wahrgenommen werden, auch wenn er nicht so präzise ist wie bei einer richtigen Dolby-Anlage.
    Dies kann unter Umständen daran liegen, dass der Abstand der Lautsprecher zu den Ohren sehr gering ist sowie der nötige Platz, welcher für so viele Lautsprecher in der Ohrmuschel benötigt wird, nur sehr bedingt vorhanden ist.
    Negativ fällt auch die Bedienung der Steuereinheit zur Regulierung der Lautstärke auf. Da diese über ein kleines Rädchen eingestellt wird, ist die präzise Ansteuerung der jeweiligen Lautstätkestufen nicht möglich. Aufgrund der eingebauten Scrollfunktion ist eine Feinabstimmung unmöglich und somit werden einige Lautstärkestufen übersprungen. Die Bedienung ist zu ungenau.
    Sprachqualität:
    Zur Sprachqualität des Mikrophons lässt sich lediglich sagen, dass die Ausgabequalität gelungen ausfällt. Dadurch wird eine klare, laute und gut verständliche Stimme ausgegeben. Ein weiterer Aspekt, der für den Kauf dieses Produktes spricht und mir im Test positiv aufgefallen ist.


    Haltbarkeit, Dauertest und Vergleich zu ähnlichen Produkten:
    Im Produktvergleich kann ich das speedlink maxxter 7.1 surround Headset benennen, welches im Preissegment von ca. 90¤ liegt.
    Im Vergleichstest fällt auf, dass das Mikrophon des Abconkore im Gegensatz zum oben benannten Produkt besser abgeschirmt ist. Jedoch ist der Surroundsound des CH 60 nicht ganz so präzise.
    Auch in Hinsicht auf die Verarbeitungsqualität, kann man deutliche Unterschiede erkennen und somit ist das speedlink maxxter 7.1 Allles in Allem besser gelungen. Unterschiede finden sich ebenfall im Preissegment. Das CH 60 Abconkore leigt aktuell bei 54,99¤.
    Weiterhin weist das speedlink maxxter 7.1 noch eine kleine technische Spielerei auf. Diese äußert sich darin, dass man die Farbanzeige des Mikrophons sowie die der Außenseiten variieren kann. Das CH 60 leuchtet einheitlich in Regenbogenfarben. Eine gesonderte Anpassung in Einzelfarben ist nicht möglich.
    Im Dauertest fallen aktuell keine Auffälligkeiten zur Haltbarkeit auf. Präzise Angaben können zum aktuellen Zeitpunkt nicht gemacht werden. Diese zeichnen sich, meines Erachtens, erst nach einem längeren Testzeitraum ab.
    Im ähnlichen Preissegment liegt mein bisheriges Headset von Hama, das Gaming-Headset HAMA uRage SoundZ im Wert von ca. 55,00 Euro. Dieses ist allerdings lediglich ein Stereo Headset, weswegen es sich für das Spielen von Multiplayer -Shootern nur bedingt eignet.
    Preis-/Leistungsverhältnis:
    Anhand der mir vorliegenden Daten, die ich sammeln konnte, komme ich nun zu folgendem Fazit.
    Pro: Guter Preis
    7.1 Sound
    Elegantes Design

    Contra: Mittelmäßige Verarbeitungsqualität
    Umständliche Bedienung bzw. Einstellung des Raumklanges mittels einzelner Potentiometer für die jeweiligen Lautsprecherpaare
    Zwar guter, aber nicht 100% präziser Surroundklang

    Zusammenfassend kann ich feststellen, dass für einen Preis von 54,99¤ kaum ein besseres Surround-Headset gefunden werden kann. Trotz der keineren Mängel empfinde ich Preis/Leistung als Top und kann den Kauf des CH 60 Abconkore mehr als empfehlen.









    20190502_190750.jpg20190502_190741.jpg20190502_190737.jpg20190502_185957.jpg20190502_185855.jpg20190427_161626.jpg20190427_161231.jpg20190427_160845.jpg20190427_160815.jpg
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von Skjorik (09.05.2019 um 19:41 Uhr)

  10. #10

    Standard

    In den letzten Tagen durfte ich die Lüfter der Firma Abkoncore testen. Erst einmal bedanke ich mich bei der Firma Mindfactory für das Vertrauen und die Chance die Lüfter einmal zu testen.
    Der Versand war wie nicht anders zu erwarten innerhalb von 24 Stunden.
    Von der Verpackung war ich sehr überrascht, da trotz ihrer geringen Größe viel in ihr steckte. Außer der 3 Lüfter war die Hauseigene Lüftersteuerung mit IR Fernbedienung, ein 3M Kletthalter zum mühelosen entfernen und anbringen der Steuerung, 12 Schrauben, 12 Gummihalter für ein Schraublosen entkoppelten Einbau und die Bedienungsanleitung enthalten. Die Bedienungsanleitung ist mehrsprachig und gut verständlich beschrieben. Der Stromanschluss der Lüftersteuerung erfolgt über ein Molex Stecker , was ich sehr schade fand. Da andere Hersteller mittlerweile schon einen Standard Pci Stromanschluss verwenden. Die Anschlusskabel der Lüfter sind ca. 50 Zentimeter lang und in einem schlichten schwarz gehalten. Das Kabel des IR Empfänger beträgt ca. 15 Zentimeter und ist ebenfalls in einem schlichten Schwarz.

    Zur Verarbeitung der Lüfter kann ich sagen, dass die Lüfter nicht billig wirken trotz des geringen Preises von rund 40¤. In diesem Preissegment habe ich viele Hersteller getestet und fast keiner hatte eine annähernde Qualität. Die Lüfter besitzen an jeder Ecke eine große Gummierung und sind damit bestens entkoppelt. Der Anschluss besteht nicht wie gewohnt aus einem 3/4pin Anschluss und einem separaten LED Anschluss, sondern über einen 6 Pol Anschluss mit ausreichender Länge der nur mit der Hauseigenen Lüftersteuerung genutzt werden kann. Was mir nicht so gefallen hat, da man die Lüfter nur in 3 modies nutzen kann. Sie unterscheiden sich in 0Rpm, 550 RPM und der vollen Drehzahl von 1300 RPM. Bei 550 RPM nimmt man sie kaum bis gar nicht war, aber bei 1300 RPM empfinde ich das Geräusch schon als nervig. Gerade für silent Fans sind sie nur bei 550 RPM zu empfehlen. Ich selbst habe sie in einem custom Wasserkühlungssystem, als Radiator Fans getestet. Anfangs war ich sehr skeptisch ihnen gegenüber, wurde aber dennoch sehr positiv überrascht.

    Das Testsystem besteht aus folgenden Komponenten :
    Das Mainboard ist ein Gigabyte Aorus b 450 Elite.
    Die CPU ist ein AMD Ryzen 5 1600x auf 4Ghz getaktet.
    Der CPU Kühler ist ein EK Water Blocks EK-Velocity AMD - Kupfer + Acryl
    Das Gehäuse ist ein Thermaltake Core v71 Tempered Glass Edition.
    Die Lüftersteuerung ist ein Aquaero 4.00 xt.
    Die Pumpe ist eine Aquastream XP Ultra .
    Und verbaut wurde ein 240 mm Slim Radiator von Magicool.
    Es wurde eine 13/10mm Softube verschlauchung verwendet ( ca. 2,3 Meter)
    Der Wasserdurchfluss beträgt 124.05l/h.

    Ich habe die Lüfter als push Konfiguration sowie als normale Luft Zubringer genutzt.

    Im Vergleich zu den Spider Fan standen einmal die Corsair SP 120 RGB, die Sharkoon Silent Eagle 120mm und den Be Quiet SilentWings 3 120mm.

    Getestet wurde prime95 jeweils 20 Minuten bei einer Raumtemperatur von 20°c.

    Zum Test:

    Als erstes waren die Sharkoon Silent Eagle an der Reihe.
    Im idle bei 50% Drehzahl Betrug die CPU Temperatur 25. 4°c und bei 100% Drehzahl lag sie bei knapp 23.7°c.
    Unter voll last mit prime95 lag die Temperatur bei 50% der Drehzahl bei 57.3°c und bei 100% Drehzahl bei 50.1°c. Die Wassertemperatur beträgt 26.7°c


    Die Zweite Konfiguration war die Corsair SP 120 RGB.
    Im idle bei 50% Drehzahl Betrug die CPU Temperatur 25.1°c und bei 100% Drehzahl lag sie bei knapp 23.6°c.
    Unter voll last mit prime95 lag die Temperatur bei 50% der Drehzahl bei 54. 8°c und bei 100% Drehzahl bei 49.8°c. Die Wassertemperatur beträgt 26.5°c


    Dann folgten die Be Quiet SilentWings 3.
    Im idle bei 50% Drehzahl Betrug die CPU Temperatur 25. 3°c und bei 100% Drehzahl lag sie bei knapp 23.9°c.
    Unter voll last mit prime95 lag die Temperatur bei 50% der Drehzahl bei 57.9°c und bei 100% Drehzahl bei 50.3°c. Die Wassertemperatur beträgt 27.3°c



    Zum Abschluss folgten die Abkoncore Spider Fan.
    Im idle bei 50% Drehzahl Betrug die CPU Temperatur 26.1 °c und bei 100% Drehzahl lag sie bei knapp 24.7°c.
    Unter voll last mit prime95 lag die Temperatur bei 50% der Drehzahl bei 63.8°c und bei 100% Drehzahl bei 52.7°c. Die Wassertemperatur beträgt 27.5°c

    Als Luft Zubringer wurde der VRM MOS nie wärmer als 53°c. Ohne entsprechender Lüftung Betrug der VRM MOS 60 - 63°c.

    Die Temperaturen wurden mit hwinfo sowie Core Tempo gemessen.

    Fazit des Testes:

    Ich war sehr erstaunt über das Ergebnis und hätte nicht gedacht das die Abkoncore so gut im Test abschneiden. Im Test waren sie von der Lautstärke her nicht die lautesten, ein gut verdienter 3 Platz ist ihnen jedoch sicher bei voller Drehzahl. Bei 50% Drehzahl mussten sie sich leider mit allen getesteten Lüftern geschlagen geben. Dort waren sie leider die lautesten Lüfter.
    Bei der Temperatursenkung schneiden die Lüfter als push, sowie als Pull Lüfter sehr gut ab und sind im vorderen Drittel anzutreffen. Als normale Luft Zubringer sind sie im Mittelfeld einzuordnen und reichen allemal aus.


    Optik:


    Optisch sind sie definitiv sehr ausgefallen und das Prinzip der LED Anbringung ist sehr gelungen. Die Helligkeit der LED ist nicht zu hell und nicht störend wenn man seinen PC auf dem Tisch stehend hat. Sehr gelungen finde den Aufbau der Lüfter und die Anbringung der LED leisten. Sie laufen parallel zueinander, dies ist eine einmalige und optisch sehr schöne Lösung. Es gibt insgesamt 52 Beleuchtungseffekte und 8 über die Q Taste einstellbaren Farbverläufe, die ich offen gesagt zum Teil sehr gut fand. Einige der Farbverläufe würden auf 10 Lüfter perfekt zur Geltung kommen. Was ich aber nicht so schlimm fand. Der Farbverlauf ist in 5 Geschwindigkeiten einzustellen.

    Fazit:

    Ich kann die Lüfter der Koreanischen Firma Abkoncore jedem empfehlen dem Optik wichtig ist und den die Lautstärke stärke nicht ganz so stört. Dennoch kann ich ganz klar sagen, für einen Preis um die 40 Euro macht man jedoch keinen Fehlkauf. Klar sind es keine Noiseblocker oder Noctua, können sich aber mit Corsair und Be Quiet messen. Allerdings stört mich die Lüfter / LED Anbindung doch ein wenig, da ich meine Lüfter lieber selbst regulieren möchte und sie erst ab einer gewissen Temperatur anspringen sollen.


    Verpackung und Inhalt 8 von 10 Punkten
    Verarbeitung 8 von 10 Punkten
    Optik 9 von 10 Punkten
    Lautstärke 6 von 10 Punkten
    Gesamteindruck 7 von 10 möglichen Punkten



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  11. #11

    Standard

    TEST A660 Gaming-Maus

    Mein Rechner:
    I7 7700k
    16gb
    nvidia Geforce 1070
    Asus Mainboard Z170 Pro
    Fractal R5
    Crucial SSD


    Das erste Mal, dass ich bei Mindfactorys Testers Keepers mitmache und dann noch direkt ausgewählt worden. Kann also nur allen Anderen empfehlen dort auch mal mitzumachen.
    Beim Weihnachtskalender hatte ich bisher weniger Glück.
    Da meine alte Razor Maus schon ein wenig in die Jahre gekommen ist und ich nun auch nich so gierig auf das teuerste Produkt geguckt habe, viel meine Wahl sofort auf die Maus.
    Hat mich wirklich interessiert, was die neue Marke Abkoncore zu solchen Preisen für Technik verkauft. Was noch viel interessanter ist, ob sie auch den Namen Gaming-Maus verdient.

    Versand und Verpackung:
    Nach der Bestätigung durch Mindfactory kam die Maus natürlich direkt einen Tag später.
    Blitzschneller Versand, wie man ihn schon die ganzen Jahre kennt.
    Die Maus ist in einem Plastikgehäuse verpackt, was wirklich nur das nötigste beinhaltet.
    Plastik statt Pappkarton? Was nun wieder die militanten Umweltschützer auf den Plan rufen könnte, ist dann doch zu gut, um direkt im Müll zu landen. Für die Box wird sich sicherlich auch noch eine andere Verwendung finden. Auf jeden Fall ist die Maus sicher und stabil verpackt und kann so eigentlich kaum Schaden nehmen. Anbei liegt noch eine CD auf der die aktuelle Software zum Einstellen der Maus drauf ist. Windows erkennt die Maus sofort und bringt das Gerät direkt zum erleuchten.

    Erster Eindruck:
    Mein erster Gedanke war relativ ernüchternd. Die Maus sieht auf den ersten Blick recht schlicht und unauffällig aus. Es gibt ja so einige Konkurrenzprodukte, bei denen wesentlich mehr Wert auf verspieltes Design liegt. Für mich stellt dies oft eine sichtbare Überforderung dar. Viel zu viele Knöpfe und Rädchen sind mir persönlich nichts. Sowas wirkt schon vom Design als schwierig nutzbar. Für Ego-Shooter und Simulationen brauche ich auch keine 15 Knöpfe an einer Maus.
    Bin da wohl mehr der typische oldschool Gamer der alten Schule. Mir reicht das völlig aus.

    Inbetriebnahme und Einrichten:
    Nachdem ich die Maus nun an den Front-Usb meines Rechners angeschlossen hatte, erwachte der günstige Nager zum Leben. Schnell die Software installiert und schon ging das Rumgespiele in den Einstellungen los. Die Software ist sehr funktional und völlig ausreichend. Man kann die DPI Raten in sehr feinem Tuning einstellen, das RGB-Farbprofil an das seiner Tastatur und des Rechners anpassen und sogar mit Makros arbeiten. Was will man mehr? Verschiedene Profile und freie Tastenbelegung. Aber auch das kann man bei dieser Maus separat einstellen. Von daher bleiben für den normalen Gamer eigentlich keine Wünsche offen.
    DPI und Abtastrate kann auch nochmal manuell direkt an der Maus geregelt werden.

    Design:
    Mir sind dann wirklich so nach und nach die ganzen Öffnungen für Beleuchtung aufgefallen. Die vorne hab ich erst gar nicht gesehen. Da wurde doch aus dem anfangs unauffällig betitelten Mäuschen eine hübsche Gaming-Maus. Das Konzept weiß so zu überzeugen. Aus liegt sie unscheinbar auf dem Tisch und an wird ein schicker Nager aus Ihr. Die Beleuchtung ist nicht übertrieben, aber auch nicht unübersehbar... Was man bemängeln könnte, dass die Beleuchtung nicht im kompletten Farbspektrum einstellen kann, sondern nur in der vorgegebenen Grundfarben. Die Modi bieten auch nur 2 Möglichkeiten oder Dauerbeleuchtung. Mir persönlich reicht das völlig aus, da man sowas sicherlich auch nur Anfangs neu und toll findet und nach ein paar Monaten das Interesse dahingehend zunehmend schwindet. Fakt ist, man kann die Farbe ändern, aber auch nicht x-beliebig.

    Test mit Doom:

    In letzter Zeit habe ich öfters mal ne Runde Doom gezockt und hielt dies gleich für das richtige Game zum Testen der Maus. Vorher habe ich nach Gefühl noch ein wenig an den DPI Werten gespielt und für mich die gefühlte optimale Einstellung getroffen. Im Spiel konnte ich direkt einen merkbaren Unterschied zur Vorgängerin erkennen. Die Maus lies sich sehr sanft auf dem Holztisch steuern und glitt sehr homogen über den gewählten Belag. Das Handling mit der Maus hat mir von Anfang an Spaß gemacht und resultierte gleich beim ersten Test in stundenlangen Spielspaß.
    Der Pixart PMW3325 Gaming-Sensor hält was er verspricht. Die Maus kann per Software sehr fein eingestellt werden. Was gerade für Gamer schon in die gehobenere Klasse der Mäuse eingestuft werden könnte. Meine alte Maus war auch keine schlechte Maus, war aber sichtbar in die Jahre gekommen und hat einen wesentlich älteren Sensor verbaut. Der Fortschritt der Technik macht sich halt immer bemerkbar. Ich empfinde ein sehr angenehmes Arbeiten mit diesem Gerät und werde sich auch nicht mehr gegen meine Alte austauschen.

    Fazit:
    Was soll ich sagen. Ich hatte für 30 Euro bei einer unbekannten Marke wesentlich weniger erwartet.
    Dann werben die auch noch mit Gaming-Maus bei dem Preis... Aber ich wurde eines besseren belehrt. Ich kann eine klare Empfehlung für diese Maus geben. Ich bin nun wahrlich keine Profizocker oder hocke jeden Tag stundenlang vor dem Rechner. Der Markt muss aber auch solche Menschen bedienen und das wird hier eindeutig gemacht. Die Einstellungen lassen viel Spielraum und bieten alles, was aktuell auf dem Markt ist. Sicherlich gibt es im High-End Bereich noch viel mehr, dass brauch man aber garnicht, solange man kein Profi ist. Für mich ist der Preis und das was man dafür bekommt eine super Mischung. Jeder, der für wenig Geld viel haben möchte, kann hier zuschlagen. Anbei befinden sich noch ein paar Fotos von der RGB-Beleuchtung damit man einen ungefähren Eindruck gewinnen kann. Abkoncore sorgt für Spannung auf dem Markt. Bin gespannt, was diese Firma in Zukunft noch für Preisknaller parat hat. Das Lob auf die Maus soll aber nicht bedeuten, dass man hier für wenig Geld ein Profi-Gerät bekommt. Man bekommt für den Preis ein super Gerät und Alle die gehobenere Ambitionen haben, sollten sich natürlich auch preislich in ganz anderen Regionen umschauen. Mich als Gelegenheitszocker hat dieses Gerät absolut überzeugt.

    Danke nochmal für Mindfactory und ihre wirklich geile Aktion Testers Keepers.

    Auf den Fotos sieht man noch zum Vergleich meine alte Maus von Razor.
    Die Maus ist aber schon locker 10 Jahre alt und hat keine RGB-Beleuchtung.
    Irgendwann ist nur rot dann auch Mal langweilig.
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  12. #12

    Standard Gehäusetest Abkoncore Tengri 550

    Ich danke Mindfactory dafür das ich das Tengri 550 von Abkoncore testen durfte.

    Das Gehäuse kam gut verpackt bei mir an. Nach dem Auspacken stand ein sehr schönes schwarzes Glasgehäuse vor mir.

    1.jpg2.jpg

    Alle Glasscheiben waren fest montiert und beidseitig mit Folie beklebt. Im inneren des Gehäuses befindet sich das Zubehör und ein Quick User Guide der Tengri Serie.
    Ein großer Karton in dem die Standfüße waren im inneren, eine kleine Tüte mit Schrauben und Kleinteilen waren in einem SSD/HDD Schacht versteckt.

    Das Frontpanel hat:
    Audio und Mikrofon Anschlüsse, 2x USB 2.0, 2x USB 3.0 An- und Ausbutton und Resetbutton sowie einen Button für RGB Beleuchtung, dieser ist aber nur mit den original Lüftern bzw. mit dem Lüfterhub von Abkoncore kompatibel.
    Ein USB-C Anschluss an der Front fehlt leider, dieser wäre Stand der Technik und wünschenswert.

    Das Gewicht des Gehäuses ist nicht zu verachten, ich habe Out of the Box ein Gewicht von
    9,2 kg gewogen.
    Ohne die Glasbauteile waren es dann nur noch 3,0 kg.

    Es viel sofort auf das die Seitenscheiben, die diagonal in zwei Teile geteilt sind, nicht auf gleicher höhe sind und eine kleinen Versatz von ca. 3mm haben. Dies ist allerdings so gewollt da die Abstandshalter von den Glasseitenteilen verschiedene Maße haben.

    Die Standfüße trüben allerdings das Bild von dem sehr edel aussehendem Gehäuse, diese sind aus Kunststoff und sehen sehr minderwertig aus. Leider.
    Die Bedienelemente sowie die USB Anschlüsse an der Oberseite des Gehäuses sind leider in ähnlicher Qualität, man hat versucht einen Look zu schaffen der nach gebürsteten Metall aussehen soll, aber leider sieht man auf dem ersten Blick das es nur Kunststoff ist.

    Anders sieht es bei der Verarbeitung vom Glas aus, dieses ist sauber an den Kanten geschliffen, abgerundet und macht einen sehr hochwertigen Eindruck.
    Beim Rest des Gehäuses ist kein Kunstoff mehr zu finden, die Lackierung macht einen sehr guten Eindruck, alles ist an seinen Platz und die Bohrung, Ausschnitte und Gewinde sind da wo sie hingehören.
    Leider sind bei den Schrauben, mit denen man die Glasplatten verschraubt, das Gewinde nicht bei allen exakt grade eingesetzt, so das diese nicht zu 100% grade an der Scheibe anliegen.

    Des weitern fällt leider auf das die PCI Slotblenden raus gebrochen werden müssen.
    Der heutige Standart ist dies leider nicht.

    7.jpg

    Die Abmessungen des Gehäuses nach Herstellerangabe, stimmen soweit auch. Ich habe für mich die wichtigsten einmal nachgemessen.
    Das waren die Angabe über zu verbauende Grafikkarten und die Länge des Netzteils.
    Obwohl dies keine 21 cm lang sein darf, die 21 cm werden zwar erreicht, aber dann ist auch Schluss.
    Der Käfig der Festplattenhalterung ist fest mit dem Gehäuse vernietet und lässt sich nicht entfernen. Gäbe es diese Möglichkeit hätte der Einbau des Netzteils um einiges entspannter sein können.

    Im Deckel, sowie im Boden an der Position des Netzteiles, sind magnetische Staubfilter angebracht. Diese lassen sich von außen entnehmen.
    Für den oberen Filter muss man jedoch die obere Glasscheibe demontieren, was aber nicht schlimm ist da diese mit Schrauben befestigt ist.

    Ein Staubfilter in der Front fehlt allerdings, was für mich keinen Sinn macht, da man hier die meiste Luft in das Gehäuse bekommt und somit auch leider den meisten Staub.

    Der Einbau meiner Komponenten war einfach und unkompliziert.
    Alles passte an die dafür vorgesehenen Plätze und lies sich ohne viel Mühe montieren.
    Das Netzteil hätte allerdings nicht Größer sein dürfen, da der Platz schon sehr begrenzt ist.
    Die Kabeldurchführungen haben mich auch etwas nerven gekostet, da die Abdeckungen immer wieder raus rutschen, aber das kennt man auch von anderen Gehäusen auch.

    14.jpg15.jpg

    In dem Gehäuse ist genug Platz für Speichermedien, die beiden Einschübe neben der Netzteilkammer bieten Platz für 2 HDD´s oder 2 SSD´s. Die HDD´s können werkzeuglos montiert werden, für die SSD´s sind Schrauben zur Montage im Zubehör dabei.
    Zusätzlich gibt es noch 2 Montageplätze für SSD´s an der Rückwand der Hauptkammer, diese passen auch wenn die Grafikkarte etwas größer ist, allerdings verschwindet dann die untere SSD hinter der Grafikkarte.

    Der vertikale Einbau einer Grafikkarte ist bei diesem Gehäuse leider nicht vorgesehen.

    Auf der Rückseite gibt es einige Möglichkeiten ein vernünftiges Kabelmanagement zu machen.
    Allerdings gestaltet sich dies als relativ schwierig, da wenig Platz zur Scheibe ist. Grade dicke Kabel wie Strom für das Board und die Grafikkarte können Probleme bereiten.
    Das kann allerdings auch an meinem Setup liegen da ich 3 x Strom für das Motherboard
    und 2 x Strom für die Grafikkarte benötige.

    Sobald die dunkle Glasscheibe dran ist sieht man davon aber fast nichts mehr.

    Zur Kühlung:
    In der Front lassen sich 3x 120mm Lüfter verbauen. Die beiden oberen Lüfter in der Front bringen frische Luft zum Mainboard, CPU und Grafikkarte.
    Der untere Lüfter kühlt nur SSD´s / HDD´s, allerdings kommt auch ein kleiner Teil der Luft in der Hauptkammer an.
    Der Platz für die 3 Lüfter ist sehr eng bemessen. Meine verbauten Alpenföhn Lüfter passen nur auf den Millimeter.

    Wer eine AIO Wasserkühlung verbauen möchte kann in der Front auch einen 120mm oder 240mm Radiator verbauen, das schöne ist, das nur der Radiator/Kühler von innen verbaut werden kann, die Lüfter werden in diesem Gehäuse von vorn verbaut, was im Innenraum einiges an Platz spart.

    Im Gehäusedeckel können 2x 120mm oder 2x 140mm Lüfter verbaut werden, sowie ein 120mm oder 240mm Radiator. Auch ein 280mm Radiator würde hier Platz finden.
    Am hinteren Teil des Gehäuses ist Platz für 1x 120mm Lüfter oder Radiator, bei diesem lässt sich die Position nach unten oder nach oben anpassen.

    Auf der Netzteilabdeckung können auch noch 3x 120 mm Lüfter ihren Platz finden, allerdings kommt es dort auf die Anschlüsse drauf an. Bei mir blockiert der Anschluss für „USB extern“ den Einbau des mittleren Lüfters.

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    Die Kühlung vom Tengri 550 hat meine Erwartungen übertroffen, wobei sie aber nicht die beste ist.
    Dies ist aber bei vielen Glasgehäusen das Problem, weil wenig Platz für Luftdurchlässe vorhanden ist, da dies die Optik kaputt machen würde.

    Die Temperatur von meinem System steigt im Tengri 550 um 12 Grad im Idle.
    Unter Last im Benchmark sieht es nicht besser aus, dort habe ich einen Temperaturanstieg von 20 Grad gemessen.
    Mein anderes Gehäuse hat in der Front ein Meshgitter, dieses lässt natürlich um einiges mehr an Luft durch.
    Nachdem ich die Glasscheibe der Front zum Test entfernt hatte, waren die Temperaturen auch wieder im gewohnten Bereich.
    Im Idle 10 Grad weniger und unter Last waren es dann sogar 18 Grad weniger.

    Leider verursacht die zweigeteilte Glasscheibe bei voller Last der Lüfter ein unangenehmes Windgeräusch das an ein geöffnetes Fester bei der Autofahrt erinnern, natürlich nicht so laut wie beim Auto, aber anders kann ich dieses Windgeräusch nicht beschreiben.
    Nach der Demontage des Seitenteils, war dieses Geräusch auch weg.
    Ich muss aber deutlich erwähnen das dieses Geräusch nur bei maximaler Drehzahl meiner Lüfter zu hören war, unter Volllast im Benchmark.

    Im normalen Betrieb und beim spielen ist es sehr leise, da das Glas eine schöne Dämmeigenschaft hat.

    20.jpg22.jpg21.jpg

    Das Tengri 550 ist optisch ein sehr gelungenes und sehr schönes Gehäuse, welches mit der richtigen RGB Beleuchtung die Blicke auf sich zieht.

    Die Kühleigenschaften sind im normalen Bereich anzusiedeln. Nicht übermäßig gut aber auch nicht schlecht.
    Es ist außerdem zu allen gängigen Systemkomponenten kompatibel. AIO Wasserkühlungen lassen sich ohne Probleme verbauen und Mainbords bis Formfaktor ATX finden Ihren Platz.
    Für Grafikkarten gibt es genug Platz und es passen sogar die größeren Vertreter, ohne Probleme in das Gehäuse.
    Die Kunststoff Standfüße und das Bedienpanel hätte Abkoncore etwas hochwertiger produzieren können.
    Metall statt Kunstoff hätte den Look perfekt gemacht.

    Des weiteren wäre für den Preis, der für das Gehäuse aufgerufen wird, 3 vorinstallierte Lüfter und ein USB-C Anschluss schön gewesen.
    Zusätzlich sollte ein Hersteller darauf achten, das die Gewinde auch grade in die
    Schraubenköpfen eingelassen werden.

    Persönlich würde ich das Gehäuse in einer Preiskategorie einstufen die ca. 15 - 20 Euro unter dem UVP des Herstellers liegt.

    Die Haltbarkeit des Gehäuses schätze ich als gut ein, ich denke das es nach einiger Zeit nötig sein wird die Standfüße zu erneuern. Mit dem Rest vom Tengri sehe ich keine Probleme.

    Aus diesen oben genannten Gründen würde ich dem Tengri 550 insgesamt 3,5 von 5 Sternen geben.

  13. #13

    Standard

    Disclaimer – ich habe das Produkt im Rahmen der Tester’s Keepers Aktion erhalten. Vielen Dank an Mindfactory und Abconcore!

    Ein neuer Stern am Tempered-Glass-Himmel? Der südkoreanische Hersteller Abkoncore wagt sich mit der Tengri-Gehäuselinie in den mittlerweile hart umkämpften Markt der Glasgehäuse.
    Eines vorweg, das Gehäuse ist, wie so viele andere auch, in China gefertigt worden. Abkoncore ist bisher vor allem ein Produzent für andere Marken gewesen, daher lässt sich eine gewisse Reife in der Fertigungsgüte erwarten. Nun soll die eigene Marke aufgebaut werden. Das vorliegende Tengri 550 ist ein kompakter Midi-Tower, in dem gewöhnliche ATX-Motherboards ihren Platz finden. Zu einem wettbewerbsfähigen Preis von 89,99¤ wird ein vollständig verglastes (bis auf Rück- und Unterseite) Gehäuse angeboten, das als Besonderheit die Seitenscheiben in zwei Hälften aufteilt. Ein spektakuläres, ästhetisch ansprechendes Design ist es fraglos geworden. Können die Sekundärtugenden des Gehäuses ebenfalls überzeugen?
    Das Gehäuse wurde mit der folgenden Hardware getestet und ausgestattet:
    Testsystem:
    AMD Ryzen 2600 @4,0Ghz 1,3V
    MSI Gaming Pro X470
    AMD PowerColor RX480 Red Devil 8GB
    2x8GB Ram
    512GB NVME
    Belüftung: 2 120mm Lüfter an der Front (saugend), 1 120mm Lüfter am der Rückseite (ausstoßend), Netzteil (ausstoßend), 1 140mm Lüfter an der Oberseite (ausstoßend)
    Der Lieferumfang enthält neben dem eigentlichen Gehäuse nur eine Auswahl an Schrauben (bei denen Lüfterschrauben leider fehlen), ein kleines Bedienungsheft in mehreren Sprachen und ein Mikrofasertuch. Das Gehäuse wird vormontiert ausgeliefert, Mainboard-Spacer sind ebenfalls bereits montiert (zum Glück!). Die werbewirksam montierten Spider Spectrum Fans sind nicht dabei, entsprechende Lüfter sollte man hier also noch mit einkalkulieren. LED Beleuchtung ist hier tatsächlich ratsam, um das optische Potential des Gehäuses auszureizen.
    Das Design weist neben eingangs erwähnter Teilung der Seitenscheiben mit der Projektion des Firmennamens auf die Frontscheibe ein weiteres, herausstechendes Element auf. Dadurch entsteht ein edel wirkender Leuchteffekt, durch die weiße LED sollte es auch zu den meisten Farbkombinationen der Nutzer passen. Die Glasscheiben stehen allesamt etwas über das Gehäuse hinaus, dadurch wird eine rudimentäre Belüftung gewährleistet. Ob diese entstehenden Spalte ausreichend sind, wird der Praxisbetrieb zeigen. Die entstehende Ästhetik ist jedenfalls über jeden Zweifel erhaben. Selbst ein Kollege, der für Design im Allgemeinen und den Hang zu Glas und RGB im Speziellen kein großes Interesse empfindet, hatte ein seltenes Lob für die Äußerlichkeiten des Tengri 550 ausgesprochen. Frontpanele sind mir persönlich unwichtig, für den gelegentlichen Anschluss eines Speichermediums stehen genügend Möglichkeiten zur Verfügung.
    Durch die recht kompakten Ausmaße von 205 mm Breite x Höhe: 480 mm x Tiefe/Länge: 405 mm findet das Tengri 550 insbesondere auf Schreibtischen oder Schränkchen mit geringer Tiefe genügend Platz, gängige Gehäusealternativen sind in dieser Dimension für gewöhnlich ausladender. Dies ist durchaus als ein Alleinstellungsmerkmal anzusehen.
    Das Innenraumdesign hingegen kennt sowohl Licht als auch Schatten. Positiv hervorzuheben ist die umfangreiche Möglichkeit Kabelmanagement zu betrieben. Es gibt eine Vielzahl von Gummilaschen die sinnvoll verteilt sind. Es existieren viele Möglichkeiten, 2,5 Zoll SSDs und sogar klassische 3,5 Zoll HDDs zu verbauen, wobei gerade letzteres in einem solchen Glaspalast wohl an der Zielgruppe vorbeischießt. Die Tatsache, dass die perforierte Netzteilabdeckung nicht herausnehmbar ist, irritiert. Unter jener versteckt sich nämlich der ebenfalls fest vernietete Festplattenkäfig - im Normalfall wäre mir dies nur eine Randbemerkung wert. Hier hat Abkoncore allerdings versäumt, Platz für etwas größer dimensionierte Netzteile zu bieten. Es war nur mit Mühe und Not möglich, mein handelsübliches Thermaltake Smart Pro RGB 650W Netzteil (Tiefe: 17cm) zu verbauen, die Kabel mussten für die Montage bedenklich stark zusammengequetscht werden. Modulare Netzteile müssten für eine Bestückung mit weiteren Kabeln wieder aus dem Gehäuse herausgeholt werden, dadurch ist der Vorteil dieser beliebten Netzteilgattung auch fast dahin. Kürzere Netzteile sollten problemlos hineinpassen. Ebenso erstaunlich ist der Umstand, dass nur für eine „umgedrehte“ Netzteilpositionierung Bohrlöcher angeboten werden. So soll das Netzteile also ausschließlich gefilterte Frischluft ansaugen, anstelle eines wichtigen Beitrags zur Belüftung des Gehäuses zu leisten.
    Die Belüftung des Gehäuses ist nämlich leider trotz der Möglichkeit, 3x120mm Lüfter an der Front und 2x140mm oder 2x120mm an der Oberseite und einen 120mm Lüfter an der Rückseite zu verbauen, ein schwieriges Unterfangen. Hier befindet sich das Tengri 550 in guter Gesellschaft, viele Tempered-Glass Gehäuse leiden unter thermischen Problemen. Einer der Innovatoren dieser Sparte, In Win’s 805, war nur mit Modifikationen des Nutzers überhaupt einigermaßen zu kühlen. Als Abhilfe für diesen Umstand hat Abkoncore alle Glaspanele mit einem Abstand zwischen Gehäuse und Glas verbaut. Leider sind die Luftspalte in der Praxis dennoch etwas zu klein ausgefallen, sodass eine vollständige Bestückung mit Lüftern durchaus ratsam ist. Es verwundert der Umstand, dass an Ober- und Unterseite Staubfilter verbaut sind, an der Front allerdings nicht. Durch die seitlichen Luftschlitze wird ohnehin auch staubige Außenluft ungefiltert ihren Weg ins Innere finden. Durch das Layout der Glaspanele ist der hintere der beiden Lüfterpositionen am Deckel viel effektiver, da mehr Raum zur Abluftbewältung zur Verfügung steht.
    In der Praxis heißt das bei der verbauten Hardware: Bei mehrstündigen Streamingsessions ist die CPU-Performance durchaus gefallen, Thermal Throtteling war durchaus ein Faktor – bei Raumtemperaturen von etwa 20° C. Ein stärkerer CPU-Kühler als der AMD Wraith Spire wäre hier womöglich die Lösung, zum Testzeitpunkt hatte ich leider nur Zugriff auf eine 360mm AiO. Für normales Gaming, auch für das Streaming von weniger stark CPU-lastigen Spielen als Crytek’s Hunt Showdown ist das Gehäuse in Verbindung mit der verwendeten Hardware auf jeden Fall völlig geeignet, auch womöglich mehr als andere verglaste Gehäuse der Konkurrenz.
    Die Oberseite eignet sich, um einen Radiator in der Größe von 240 oder 280mm anzubringen, allerdings wird der Abstand zum Mainboard sehr knapp - es empfiehlt sich gegebenenfalls schmalere Lüfter zu verwenden. Durch die Belüftungssituation ist es ohnehin ratsam, weniger heiße Hardware zu verbauen. Schade ist, dass trotz theoretisch ausreichender Ausmaße keine Möglichkeit besteht, einen 360mm Radiator zu verbauen, mit einer etwas anderen Innenraumgestaltung wäre dies möglich gewesen. Hier müssten geneigte Interessenten zum Tengri 650 greifen.
    Die Verarbeitung macht insgesamt einen soliden Eindruck. Es wird hochwertiges und stark getöntes Glas verwendet, die Spaltmaße fallen sehr regelmäßig aus. Das verwendete Blech ist zwar relativ dünn, lässt von der Stabilität her jedoch im Gesamtergebnis nichts vermissen. Die Montage der Füße trübt den Eindruck jedoch etwas, hier wird günstiges Plastik einfach an das Gehäuse geschraubt, dies erfordert einen starken Arm, da anscheinend die Dicke der schwarzen Pulverbeschichtung nicht mit eingerechnet wurde. Es verwundert ebenso, dass im Jahr 2019 noch Premium-Gehäuse mit ausstanzbaren Slotblenden ausgeliefert werden – Nach einmaligem Herausnehmen klafft dort ein Loch. Das Gesamtergebnis nach dem Zusammenbau wirkt wertig, beim Bau selbst allerdings merkt man, an welchen Stellen der Hersteller Kosten gespart hat.
    Im Vergleich mit anderen Gehäusen dieser Preisklasse ist das Tengri 550 zunächst einmal konkurrenzlos – ein komplett, also vier-flächig verglastes Gehäuse trifft man unter 90¤ nicht an. Zieht man allerdings weniger umfangreich verglaste Gehäuse hinzu, die unter Umständen nur eine verglaste Seitenscheibe bieten, wandelt sich das Bild stark; hier trifft das Tengri 550 auf starke Konkurrenz, die bessere Kompatibilität und Kühlleistung bieten kann. Insofern trifft man hier eine Entscheidung zum starken Design, das das herausragende Kaufargument für dieses Gehäuse ist.
    In meinen Besitzt waren kürzlich das InWin 805 sowie das vielgelobte Lian Li O11-Dynamic. Das InWin war eines der ersten Tempered-Glass Cases auf dem Markt, beide Seitenteile und die Front sind verglast. Obwohl die Verarbeitung durchaus gut war, kann man aufgrund der quasi nicht vorhandenen Kühlmöglichkeiten nicht zu diesem Gehäuse raten. Löblicherweise geht das bei dem Tengri 550 bei Weitem besser – allerdings leider nicht ganz so gut wie bei dem knapp 35¤ teureren Lian Li, das zeitgleich aber auch eine Referenz für herausragende Kühlung darstellt. Fairerweise ist der Formfaktor auch nicht ganz derselbe.
    Fazit: Das Tengri 550 ist ein gelungener Einstand des Herstellers Abkoncore. Mit einer der interessantesten optischen Lösungen am Markt ist dieses Gehäuse eine durchaus überlegenswerte Kaufentscheidung. Für ein voll verglastes Gehäuse ist die Kühlleistung in Ordnung, sofern genügend sinnvoll platzierte Lüfter verbaut werden, die Kompatibilität mit gängigen Grafikkarten und Prozessorlüftern ist gegeben. Ein ideales Gehäuse für die Präsentation aufwändig illuminierter Hardware!

    Hier sind die Bilder zum Zusammenbau:

    Imgur: The magic of the Internet
    Geändert von Marketing The Kid (13.05.2019 um 09:28 Uhr)

  14. #14

    Standard

    Testbericht Abkoncore CH60 7.1

    Ich habe das Abkoncore CH60 7.1 im Rahmen der Tester-Keepers-Aktion von Mindfactory zugeschickt bekommen und hatte Gelegenheit, dass Headset ausgiebig zu testen.

    Erster Eindruck
    Zunächst einmal zu meinem ersten Eindruck. Der Karton, in dem das Headset geliefert wird wirkt schon hochwertig und macht Lust auf mehr. Die Vorderseite lässt sich zur Seite klappen und gibt dann den Blick auf die Kopfhörer hinter Plastik frei. Hier wurden schon einmal weder Kosten noch Mühen gescheut.

    Design
    Befreit man das Produkt dann aus seiner Kunststoffhülle, hält man ein stabiles und dabei erstaunlich leichtes Produkt 7.1 Headset in der Hand. Die Ohrpolster bestehen aus dickem aber sehr weichem Kunstleder und die Schalen aus gewöhnlichem Kunststoff mit Klavierlackoptik. Innen befinden sich die weißen Kunststoffflächen, die im eingeschalteten Zustand die RGB-Disco streuen sollen. Ist die RGB-Beleuchtung aktiviert, rotieren die Farben langsam in den Ohrmuscheln vor sich hin. Andere Modi oder gar eine Einstellungsmöglichkeit gibt es leider nicht. Die Spitze des Mikrofons leuchtet zusätzlich in weiß, wenn es aktiv ist. So vergisst man nicht so schnell, wenn man das Mic über die Fernbedienung zwischendrin mal gemuted haben sollte.
    Abkoncore-Headset Foto gesamt.jpg
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    Abkoncore-Headset Foto Ohrpolster.jpg
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    Abkoncore-Headset Foto Mikrofon.jpg

    Lieferumfang
    Unter der schwarzen Kunststoffeinlage des Kartons liegen noch eine Treiber-CD und ein Handbuch, das in Kurzform auf die Installation eingeht. Wer kein optisches Laufwerk mehr nutzt, kann die Software auch online auf abkoncore.com herunterladen. Kurios: Folgt man dem Link zur Software, verbindet sich der Browser mit der Abko_Nas, einer auffällig langsamen Synology-DiskStation – könnte professioneller sein.

    Anschließen und einstellen
    Ist die Software einmal installiert, kann es mit einem ersten Check der Passform losgehen. Das Abkoncore CH60 7.1 passt sich dem Kopf stufenlos an und sitzt recht stramm – gerade auf einem großen Kopf. Durch die weichen Ohrpolster hat es aber dennoch einen guten Tragekomfort. Nach drei bis vier Stunden fangen bei mir die Ohren doch an zu schmerzen. Nach außen hin schließt es hervorragend ab. Ein bemerkenswert dickes USB-Kabel verbindet das Gerät mit dem Computer. Von der Länge her reicht es aber in jedem Fall nur zu den Frontanschlüssen eines Midi-Towers. Wer das Headset auf der Rückseite anschließen möchte muss auf jeden Fall einen Hub oder eine Verlängerung zwischenschalten. Folgt man dem Kabel, das auf der linken Seite das Headset-Gehäuse verlässt, findet man nach ca. 50 Zentimetern eine breite Fernbedienung auf der sich das Mikrofon ein- und ausschalten lässt. Außerdem erlauben fünf kleine und ein Großes Rädchen, die Hauptlautstärke, sowie die Lautstärken des Basses, der Front-, Seit- und Hinterlautsprechern und des Centers einzustellen. Ein Schieberegler, der bei meinem Exemplar schief in seiner Halterung sitzt, sorgt bei Bedarf für die Beleuchtung der Kopfhörer.

    Ob diese Drehregler wirklich Einfluss auf die Lautstärke nehmen hängt davon ab, ob das jeweilige Audiosignal, dass über das Abkoncore CH60 7.1 abgespielt wird auch 5.1 oder 7.1 unterstützt. Hört man Musik über Spotify, wird das Signal auf alle Treiber aufgeteilt, im Grunde aber in Stereo wiedergegeben. In Spielen, die mehrere Kanäle ansprechen, wie beispielsweise Rainbow Six Siege, lassen sich auch die anderen Kanäle verwenden, entsprechend einstellen und ergeben ein echtes räumliches Klangbild. Andere Spiele, die das nicht unterstützen klingen ebenfalls nur in Stereo. Dennoch empfehle ich alle Regler aufzudrehen, da das Klangbild sehr unvollständig wirkt, wenn einzelne Treiber leiser, oder gar aus sind. Die Fernbedienung lässt sich unkompliziert und intuitiv bedienen. Aber Achtung: Wenn man die einzelnen Kanäle verstellt hat und dann die Quellen wechselt, stimmt die Einstellung plötzlich nicht mehr und man muss die Rädchen neu justieren, damit keine Kanäle in der Wiedergabe fehlen.

    Der Sound
    In einem ersten Test mit Musik auf Spotify mit unterschiedlichen Genres ergibt, dass das Abkoncore CH60 7.1 sehr satt und voluminös klingt. Das begünstigt in erster Linie elektronische Musikrichtungen, wie Techno, House, Deep-House, Drum´n´Bass und HipHop, die allesamt sehr fett und eindrucksvoll rüberkommen. Kommen Gitarren ins Spiel, wie in Metal oder Hard-Rock, wirken einige Stücke etwas matschig und saufen in einem omnipräsenten Bassdröhnen ab, das übrigens auch noch da ist, wenn man den „Sub“-Regler komplett herunter stellt. Bei Pop kommt es immer auf die Produktionsqualität an. Manches klingt super, anderes wiederum nicht. Etwas klarer und neutraler könnte das Headset schon noch klingen.

    In Spielen fällt diese tendenzielle Basslastigkeit nicht so sehr ins Gewicht. In Rainbow Six Siege klingen die Sounds hervorragend und lassen sich auch gut von einander unterscheiden, wobei bei der Präzision noch ein bisschen Luft nach oben besteht. Man sollte jedoch stets darauf achten, dass alle Lautstärkeregler im Mulitchannel-Betrieb auf voller Lautstärke laufen, da sonst teilweise wichtige Spielesounds untergehen, ohne das man das mitbekommt. Auch ein The Witcher 3 klingt über das Abkoncore CH60 7.1 sehr gut und dank der Noice-Cancelling-Eigenschaften taucht man mit diesem Headset noch ein Stück tiefer in die Spielwelt ein. Das macht wirklich Spaß. Andere Titel, wie zum Beispiel Ghost Recon Wildlands ignorieren die 7.1 Konfiguration völlig und das Headset bringt hier keinen Vorteil zur besseren Geräuschortung.

    Das Abkoncore CH60 7.1 schafft eine beeindruckende Lautstärke. Wenn man voll aufdreht können die Ohren schon mal schmerzen, aber ohne dass das 7.1-Headset dabei übersteuert oder undeutlich wird. Die Treiber sind auf jeden Fall großzügig dimensioniert.

    Das Mikrofon
    Das Mikrofon enttäuscht. Die erste Reaktion meiner Mitspieler, als ich mich mit dem neuen Headset auf dem TS-Server eingeloggt habe war die Frage, ob ich den Klinkenstecker nicht richtig eingesteckt, mich über mein Smartphone eingeloggt hätte, oder warum ich so klingen würde als wenn ich in einen Plastikeimer spreche. Weder die automatische Kalibrierung, noch Versuche über manuelle Einstellungen etwas zu verbessern, haben funktioniert. Die häufigsten Kritikpunkte: dumpfer, leicht blecherner Klang, zu leise und S-Laute werden vom Mikrofon verschluckt. Hinzu kommt: Wenn man das Mikrofon über „Sprachaktivierung“ verwendet, sich das Mikrofon also immer dann einschaltet, wenn man etwas sagt, gibt es ein deutliches Knacken von sich. Das nervt die Kollegen auf Dauer.

    Immerhin ist es gegenüber Atemgeräuschen unempfindlich und neigt auch nicht zum Übersteuern. Ploppende P- und Pf-Laute gibt es ebenfalls weich und klar wider.

    Im Vergleich zu meinem bisherigen Headset, einem Philips SHM7410U, das im Februar 2018 knapp 35 Euro gekostet hat, kann die Mikrofonqualität des Abkoncore CH60 7.1 eindeutig nicht mithalten. Spielen ist möglich, ja. Die Mitspieler verstehen mich, wenn ich nicht nuschle. Dennoch hätte ich mir eine Verbesserung zu meinem alten Headset gewünscht.

    Verarbeitungsqualität
    Was die Haltbarkeit und Verarbeitungsqualität des Abkoncore CH60 7.1 angeht, habe ich nichts zu meckern. Der Haltebügel ist komplett flexibel und lässt sich beliebig verdrehen. Gleichzeitig sitzt es immer stramm am Kopf. Die Ohrpolster sind weich, machen aber nicht den Eindruck schon nach kurzer Zeit auseinanderzufallen. Die Umspannung aus Kunstleder ist stabil vernäht und fühlt sich angenehm auf der Haut an. Das Kabel ist dick und stabil und kann sich dadurch weder verdrehen, noch verknoten. Störgeräusche, die entstehen, wenn man das Kabel in Ohrmuschelnähe berührt oder auf´s Kabel klopft, sind nur minimal. Das Spricht für eine gute Isolierung des Gehäuses.

    Das Mikrofon ist flexibel verdrehbar und bleibt immer in seiner Position. Leider lässt es sich nicht abstecken oder auf die andere Seite drehen. Man muss es also immer auf der linken Kopfseite tragen. Mit der Verarbeitung bin ich insgesamt sehr zufrieden.

    Die Software
    Zunächst wirkt die Bedienungssoftware etwas altbacken. Optisch stammt sie aus Windows-Vista-Zeiten. Die Bedienung erscheint zunächst intuitiv und nicht sonderlich kompliziert. Auf dem zweiten Blick erscheint es aber relativ aufwändig, die ideale Soundeinstellung zu finden. Die meisten Einstellungen verschlechtern den Sound zunächst. Man muss schon ein wenig Zeit investieren, um eine passende Einstellung zu finden. Zudem sind nicht alle Funktionen selbsterklärend. Was ist zum Beispiel „Xear Sorround Max“ oder „Xear SingFX“? Hier geht Probieren über Studieren.

    Abkoncore-Headset Screenshot Dropdown.jpg
    Abkoncore-Headset Screenshot Lautstärke.jpg

    Die verschiedenen Equalizer-Modi sind durch die Bank unbrauchbar. Wenn man beispielsweise die Metal-Einstellung wählt und Metal dazu aktiviert, klingt das etwa so, als stünde man draußen vor der Konzerthalle und nicht mittendrin. Auch hier ist ein wenig Feingefühl und Know-how gefragt um eine universell einsetzbare Equalizer-Konfiguration manuell zu erstellen. Immerhin lassen sich diese in Profilen speichern.

    Abkoncore-Headset Screenshot Equalizer.jpg

    Unter den Mikrofoneinstellungen findet man nur wenige Funktionen, wie die genereller Lautstärke oder die Abtastrate. Zusätzlich dazu die „Magic-Voice“, ein Stimmenverzerrer, durch den sich die Stimme wahlweise anhört wie ein Monster, eine Ente oder weiblich und männlich. Eine lustige Spielerei, mit der man in online-Spielen Verwirrung stiften kann.

    Abkoncore-Headset Screenshot Magic Voice.jpg

    Die RGB-Beleuchtung lässt sich nicht über die Software konfigurieren. Insgesamt ist der Funktionsumfang der Software in Ordnung. Die Bedienung erfordert aber etwas an Erfahrung, um den Sound des Headsets wirklich aufwerten zu können.

    Fazit:
    Das Abkoncore CH60 7.1 ist für den Preis von knapp 55 Euro ein guter Deal. In Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis kann man dem koreanischen Hardware-Newcomer absolut nichts vorwerfen. Die Soundqualität weiß zu überzeugen, wenn man einmal die richtige Einstellung gefunden hat, die Verarbeitung ist solide, das Gewicht angenehm leicht und das Design gefällt. Über den Tragekomfort kann ich mich trotz meines großen Kopfes nicht beschweren und das echte 7.1 funktioniert gut und bringt gerade in Taktikshootern noch einmal einen kleinen Extravorteil.

    Für die Software wünsche ich mir ein Update, dass zum einen Ursache und Wirkung der möglichen Einstellungen verdeutlicht und zum anderen noch einmal an den Presets feilt, die derzeit wirklich so gut wie gar nicht zu gebrauchen sind.

    Die Mikrofonqualität ist meiner Ansicht nach der größte Schwachpunkt des Abkoncore CH60 7.1. Ich hätte gut auf das RGB verzichten können, wenn man dafür ein besseres Mikrofon eingebaut hätte. Zumal man das Leuchten beim Tragen eh nicht sehen kann. Für mich ist die Beleuchtung überflüssiger Schnickschnack. Wenn Abkoncore einen Nachfolger für dieses Headset plant, würde ich mir wünschen, dass größerer Wert auf das Mikrofon gelegt wird. Zwar muss man die Qualität schon in Relation zum Kaufpreis setzen und dann ist das möglicherweise Kritik auf hohem Niveau, und ja, man kann damit problemlos Multiplayer-Games spielen. Wenn ich jedoch sehe, dass deutlich günstigere Headsets mit deutlich besserer Sprachqualität aufwarten können, finde ich diese Anmerkung durchaus gerechtfertigt.

    Würde ich das Abkoncore CH60 7.1 weiterempfehlen? Ja! Zu diesem Preis bekommt man wirklich ein anständiges Headset mit einer Ausstattung, für die man bei anderen Herstellern deutlich mehr hinblättern muss. Wer High-End-Sound sucht oder ein Headset mit dem er möglicherweise auch Streamen, oder Videos vertonen kann, der sollte sich ein anderes Headset aussuchen.

  15. #15

    Daumen hoch ABKONCORE Spider Spectrum Fan 3in1 120mm

    Hallo zusammen,

    auf Grund einer Testers Keepers Aktion durfte ich das „ABKONCORE Spider Spectrum Fan 3 in 1 Set“ kostenfrei testen und bewerten. Dafür zunächst vielen Dank.

    Zunächst ein Lob an Mindfactory, die Lieferung erfolgte, wie gewohnt, schnell und einwandfrei.
    IMG_20190430_174945.jpg

    Nun aber zu meinem Bericht:
    Nachdem ich den Karton der Lüfter aus der Mindfactory-Verpackung nahm, war ich irritiert, dass er für 3 Lüfter recht klein ist. Entsprechend überrascht war ich, als ich folgendes entnahm:
    - drei einzelne Lüfter
    - ein HUB (für die Stromversorgung von bis zu 10 Lüfter)
    - eine Fernbedienung (Spectrum Fan Control System)
    - insgesamt 6 Schraubensets (zu je 4 Lüfterschrauben)
    - drei Schwingungsdämpfersets aus Gummi (diese können als alternativ zur Montage der Lüfter verwendet werden)
    - Befestigungsmaterial
    - Eine kurzgehaltene Anleitung bzw. eine Übersicht über die zur Verfügung stehenden Beleuchtungsmöglichkeiten (Q1 – Q8)

    Hier ist anzumerken, dass ich einen starken, chemischen Geruch wahrnehmen konnte, als ich den Karton öffnete. Als ich die separat verpackte Fernbedienung öffnete, war es genauso. Nach ein paar Minuten verflüchtigte sich der Geruch.
    IMG_20190430_175655.jpg

    Testsystem und Testaufbau:
    - Case: Fractal Design Meshify C White mit Glasfenster
    - Mainboard: ASUS Prime X470-Pro
    - CPU: AMD Ryzen 7 2700X
    - CPU Kühler: be quiet! Shadow Rock 2
    - RAM: G.Skill Trident Z RGB DIMM Kit 16GB
    - Grafikkarte: Gigabyte Aorus RTX 2070 8G
    - Netzteil: be quiet! Pure Power 10, 600W
    - 6 Gehäuselüfter: Enermax T.B.RGB 120mm (vorne 3 rein, oben 2 raus, hinten einer raus)
    → die 3 Frontlüfter wurden durch die ABKONCORE Lüfter ersetzt

    Optik (unverbaut), Haptik, erster Eindruck (gut):
    Mein erster Eindruck der Lüfter wurde durch den Geruch negativ geprägt. Ich kenne den Geruch, bin ihn bei PC Komponenten aber nicht gewohnt.
    Ansonsten machen die Lüfter einen guten Eindruck auf mich. Das Plastik ist stabil und gut verarbeitet, die Lüfter sitzen zentriert mit akkurat und mittig platzierten Aufklebern. Die Ecken bzw. Befestigungspunkte sind gummiert um die Übertragung von Vibrationen zu verringern. Die beleuchteten Bereiche sind gut verarbeitet und stehen nicht über oder ähnliches.
    Schäden oder Produktionsfehler (wie z.B. Kratzer, krumme Lüfterblätter, Asymmetrie oder ähnliches) konnte ich nicht feststellen.
    IMG_20190430_175655_2.jpg

    Usability (ok):
    Als reiner User, für den die Funktionalität im Vordergrund steht, wäre eine detailliertere Erklärung zum Einbau und zur Verkabelung wünschenswert.
    Zudem fällt auf, dass die Lüfter über keine Luftstromkennzeichnung verfügen und eine einheitliche Markierung an einer Ecke oder eine „oben/unten“ Markierung ebenfalls fehlt. Gerade bei Lüftern, die über eine fließende Beleuchtung verfügen, wäre dies wünschenswert oder sogar angebracht.
    Ansonsten kann man die Lüfter mit der im Lieferumfang enthaltenen Fernbedienung angenehm und intuitiv steuern. Zudem ist es möglich sowohl die LEDs, als auch die Lüfter komplett aus zu schalten.

    Montage (gut/ok)
    Ich habe mich für die Schrauben entschieden, da ich ich meine Lüfter bisher immer mit Schrauben befestigt habe. Als Hobby-Schrauber viel es mir leicht die Lüfter im Gehäuse zu verbauen und an das entsprechende HUB anzuschließen. Auch die Verkabelung mit dem Netzteil war intuitiv.
    Da ich bereits Bilder von Cases kenne, in denen die Lüfter mit der Beleuchtung nach außen in der Front verbaut sind, dachte ich mir, dass der Lüfter die Luft von der beleuchteten in Richtung der nicht beleuchteten Seite befördert, was sich als korrekt erwies. Dennoch wäre eine Kennzeichnung wünschenswert um eine erneute Montage zu vermeiden. Zudem fehlt eine „oben/unten“ Markierung, die für die einwandfreie Nutzung der Beleuchtung ebenfalls toll gewesen wäre. Hier helfen aber die Aufkleber auf der Rückseite. An diesen habe ich mich erfolgreich orientiert.
    Außerdem sollte bei der Montage auf einen geeigneten Ort für die Antenne achten, damit man die Lüfter bequem per Fernbedienung steuern kann.
    IMG_20190430_192148.jpg

    Lautstärke (gut):
    Die ABKONCORE Lüfter verfügen über 2 Geschwindigkeiten. Im „Performance“-Modus erreicht mein System eine Laufstärke von durchschnittlich 45,1dB (Gemessen über 60 Sekunden, alle Lüfter auf 100%, direkt an der Front vor den ABKONCORE Lüftern). Dies ist lediglich 0,9dB über meinem normalen System und daher ist ein Unterschied nicht hörbar. Benötigt man keine hohe Kühlleistung, kann man die Lüfter komplett ausschalten und die Lautstärke damit auf 0 senken, was ich als angenehmes Feature erachte.

    Luftstrom & Temperatur (gut):
    Um eine Gaming nahe und realistische Umgebung zu schaffen, habe ich 3D Mark – Time Spy verwendet. Das Benchmark habe ich jeweils 3x in Folge durchgeführt. Tools wie Prime95 habe ich nicht verwendet, da es in den meisten Games Ladesequenzen oder Sequenzen mit geringer Auslastung gibt, die dem System eine entsprechende „Pause“ bieten.
    Im Vergleich (1. Wert: Vergleichswert / 2. Wert: Wert mit ABKONCORE Spider) lagen die maximalen Temperaturen bei:
    CPU: 63°C / 64°C
    Grafikkarte: 70°C / 71°C

    Es ist erkennbar, dass die Temperaturen um jeweils 1°C höher liegen, dies ist aber kein signifikanter Unterschied. Die Temperatur der HDDs / SSDs wurde durch den Tausch der Lüfter nicht beeinflusst.
    Enermax:
    Enermax_TimeSpy.jpg

    ABKONCORE:
    AbkonCore_TimeSpy.jpg

    Optik (sehr gut):
    Ist die Beleuchtung ausgeschaltet, hält man die ABKONCORE Lüfter für schlichte, schwarze Lüfter. Doch schaltet man die LEDs ein, beginnt die Party. Denn die eigenartige und spezielle Optik der Lüfter ist definitiv ein Blickfang. Generell ist man runde Lüfter in verschiedenen Varianten gewohnt, die Beleuchtung der ABKONCORE Spider fällt entsprechend positiv auf.
    Die Lüfter leuchten hell in satten Farben und bieten auch hinter Mesh einen tollen Anblick.
    Das System verfügt über verschiedene Beleuchtungsmöglichkeiten, unter anderem:
    - Beleuchtung aus
    - einfarbig
    - 8 Modi

    Die voreingestellten Modi bieten tolle Effekte, mein Favorit ist die bunt-wechselnde Beleuchtung, fließend über alle 3 Lüfter aber hier gehen die Geschmäcker auseinander.
    Zusätzlich kann man bei den 8 Modi unter 4 Geschwindigkeiten wählen. Je nach Effekt führt dies zu einer „stockenden“ Bewegung, da die LEDs einzeln und relativ langsam angesteuert werden.
    IMG_20190430_194048.jpg IMG_20190430_194441.jpg

    Haltbarkeit / Verarbeitung (ok):
    Leider bemerkte ich schon nach wenigen Tagen ein surren, ein Lüfter scheint nicht ganz rund zu laufen. Die Kühlleistung wurde davon nicht beeinträchtigt und unter dem Headset hört man es ebenfalls nicht, ohne Headset ist das surren aber deutlich zu hören und damit ein unangenehmer Störfaktor.

    Preis-/Leistungsverhältnis:
    Das Preis-/Leistungsverhältnis der Lüfter ist gut. Bei einem Preis von ca. 40¤ für 3 Lüfter, einen HUB, eine Fernbedienung und das restliche Zubehör kann man von der gezeigten Leistung nur positiv überrascht sein, auch wenn ein Lüfter bereits nach kurzer Zeit ein kleines Problem aufwies.

    Fazit:
    Gerade für RGB-interessierte Nutzer eines älteren Mainboards bieten die Lüfter mit den vordefinierten Beleuchtungsmodi eine tolle Alternative. Mir persönlich fehlt die Kompatibilität zu einer RGB-Schnittstelle auf dem Mainboard, da ich es toll gefunden hätte, die Lüfter auch per Software steuern zu können. Dies wusste ich aber vorher, entsprechend fällt das fehlende Feature nicht ins Gewicht, sollte aber genannt werden.
    Dennoch bin ich von den Lüftern überzeugt und würde sie definitiv empfehlen, denn die Einzigartigkeit des Designs, die satten Farben und die tollen Modi bieten viele Möglichkeiten die Lüfter individuell einzusetzen.

  16. #16

    Standard

    Im Rahmen der Mindfactory - Testers Keepers Aktion mit ABKONCORE durfte ich das Gamingheadset CH60 Real 7.1 testen. Einen ausführlichen Testbericht möchte ich hier zur Verfügung stellen, um Interessenten eine möglichst detaillierte Einsicht ins Produkt zu geben.

    Vorab sei gesagt, dass es sich bei ABKONCORE um einen koreanischen Hersteller handelt, der bisher eine überschaubare Produktpalette anbietet und sich daher wahrscheinlich noch auf dem Weg technischer Innovation und Entwicklung befindet. Zumindest machen manche Komponenten am Headset den Eindruck. Im Schwerpunkt findet man auf der Internetseite des Anbieters eher PC-Gehäuse, Lüfter, Netzteile, Tastaturen und Mäuse. Im Bereich Audio verfügt der Anbieter nur über 2 Headsets. Das von mir getestete CH60 Real 7.1 und das B1000 Real 5.2.
    ( ABKONCORE - Start the Revolution )

    Die Bewertung nehme ich mit einer klassischen Vergabe von Sternen vor. Das Spektrum geht von 1 – 5, wobei 1 mit der Note „Ungenügend“ und 5 mit der Note „Sehr Gut“ zu vergleichen ist. 3 Sterne beschreiben einen Mittelwert, der mit „Zufriedenstellend“ gleichzusetzen ist.

    Ich habe das Headset mit dem ASUS ROG Strix X-470F genutzt, allerdings aufgrund der überschaubaren Kabellänge mit einer Razer Black Widow Elite verbunden.

    Aus Gründen der Fairness eröffne ich meine Bewertung des Produktes mit dem

    Preis-/Leistungsverhältnis: 5/5 Sterne (Dieses ist bei der Beurteilung aller folgenden Punkte zu berücksichtigen, da ich hier keine eierlegende Wollmilchsau erwartet habe.)

    Hier kann ich nur 5 Sterne geben, denn für ein Headset um die 60,-¤ bietet dieses Modell eine Vielzahl an Features, die bei anderen Anbietern mit einem beachtlich höheren Preisniveau beginnen. Es handelt sich hier um ein echtes 7.1-Headset. Das Produkt wird mit einer Software geliefert, um Feineinstellungen vorzunehmen, es verfügt über eine RGB-Beleuchtung und lässt ein paar Lautstärke-Einstellungen über einen „Real 7.1 Multi Remote Controller“ am Kabel vornehmen.

    Um auf den „Real 7.1 Multi Remote Controller“ genauer einzugehen, komme ich allerdings als nächstes zur

    Bedienung/Lautstärke: 3/5 Sterne

    Über die mitgelieferte Software „ABKONCORE Audio Center“ lassen sich optimierte Profile einstellen, die die Nutzbarkeit für verschiedene Anwendungen wirklich verbessern. Allerdings bedarf es dafür etwas Aufwand und die Software ist optisch nicht sonderlich ansprechend und modern. Dafür aber vielseitig und praktisch. Über einen Rechtsklick auf „Speakers“ und „Mic“ lassen sich eine breite Palette an Feineinstellungen vornehmen. Die Abtastrate lässt sich bei Nutzung auf dem Asus ROG Strix X-470F mit 44,1 und 48khz einstellen. Damit ist ein gutes Klangerlebnis gegeben. Außerdem empfehle ich die Funktion „Xear Audio Brilliant“ mal zu testen. Das „Xear Smart Volume“ sollte nur bei einer Anwendung genutzt werden. Überlagert man beispielsweise Gaming und Musikhören, ist die Nutzung eher unpraktisch. Die Software bügelt die Bedienung und Lautstärke-Sterne etwas auf, denn die haptische Bedienung mit dem „Multi Remote Controller“ fällt leider sehr dürftig aus.

    Der Regler aus Plastik ist mit ca. 9cm Länge und 4,5cm Breite eher sperrig und wirkt nicht gerade wertig.

    An den beiden Seiten befinden sich kleine Rädchen zum punktuellen Einstellen der einzelnen Bereiche des 7.1-Headsets. Die Idee klingt gut und man möchte meinen, dass es einer solchen Funktion bedarf. Faktisch lässt sich an diesem Modell allerdings statuieren: Die Regelung der einzelnen Bereiche (Front, Rear, Side, Center, Sub) über die Software macht wesentlich mehr Sinn, denn die Einstellung über die Plastikrädchen an der Seite des Controllers ist eher unpräzise und man kann sich vorstellen, wie schwierig es mit einem Rädchen ist, eine manuelle, individuelle, rekonstruierbare Einstellung zu erreichen. Hier hätte der Hersteller Material und Fläche sparen können.

    Im Mittelteil des Controllers befindet sich neben einer Gummirolle für die Gesamtlautstärke außerdem ein Schalter zum Ein- und Abschalten des Micros. Zur Gummirolle als Regler der Gesamtlautstärke sei gesagt: Gut gedacht, schlecht gemacht. Ich bin mir nicht sicher, ob sich die Sensitivität dieses Reglers verändern lässt, aber mit einem leichten Antippen der Rolle steigt die Lautstärke bei mir um 6%. Dreht man die Rolle intuitiv, also ohne vorsichtiges Minimal-Berühren, springt die Lautstärke so bei dem empfundenen Rollen um 10% bei anderen Herstellern bei diesem Headset um 60%! Das liest sich harmloser, als es in der Handhabung am Ende ist, denn das Headset wird schon bei mittlerer Equalizerregelung ab 30% wirklich sehr laut!

    An der rechten Seite liegt außerdem ein Schalter für die Aktivierung und die Deaktivierung der RGB-Beleuchtung an den Seitenschalen des Headsets.

    mrc-small.jpgmrc-links-small.jpgmrc-rechts-small.jpg

    Damit kommen wir zum

    Design/Verarbeitung: 2/5 Sterne

    Karton-geschlossen-small.jpgKarton-rück-small.jpgKarton-voll-small.jpg
    HS-in-use-small.jpg

    Das Headset kommt mit seinem Erscheinungsbild nicht wirklich an die Modelle von Logitech, Sennheiser oder Razer heran. Die RGB-Beleuchtung an der Seite lässt sich nicht regeln, sie pulsiert bzw. dreht sich regenbogenfarben im Kreis, das Micro leuchtet an der Spitze weiß, wenn es aktiviert ist. Ich habe bisher keine Möglichkeiten zur Beeinflussung der Beleuchtung gefunden. Ohne die Beleuchtung erinnert das Gesamterscheinungsbild an einen 80er-Jahre Kopfhörer für Schallplattenspieler, ich denke aber nicht, dass der Retro-Look Absicht ist. Die Ohrpolster sind ziemlich dick und aus (ich nehme an Kunst-)Leder. Warum diese mit dunkelgelbem Faden umnäht wurden, statt neutralem schwarzen, erschließt sich mir nicht. Der obere Bügel besteht aus 2 gummiumschlossenen Metallbögen, das Kopfband ist im Innern mit einer gebogenen/flexiblen Plastikplatte gefüllt und von (Kunst-)leder ummantelt. Die Seitenschalen sind aus Plastik (Beim erstmaligen Öffnen der Verpackung meine ich, den bekannten Weichmachergeruch zu vernehmen). Auch hier lässt die Wertigkeit zu wünschen übrig. Das Headset wird ähnlich wie beim Razer Kraken nicht per Klinke sondern mit einem USB-Stecker angeschlossen. „2.15m“ Kabel reichen bei mir kaum über den Schreibtisch und gemessen habe ich effektiv um die 2m. Der Regler befindet sich etwa bei 65cm. Heißt nach Abzug der 9cm für den Regler bleiben danach noch etwa 1.26m auf Vollspannung, um das Kabel am Rechner anzubringen. Ich habe einen USB-Slot an meiner Tastatur, den ich damit verbinden konnte. An mein klinkenaffines Logitech Z906 konnte ich das Headset leider nicht anschließen und somit nur über den Lautstärkeregler an meiner Tastatur praktisch regeln. Wer nicht über solche Peripherie verfügt, dürfte sich aufgrund der übertriebenen Sensitivität der Gummirolle zur Lautstärkereglung mit Alt-Tab und der Taskleistenregelung begnügen.

    Im Anschluss an diese Infos macht es meiner Meinung nach Sinn, wenn wir uns nun einen zugehörigen Punkt anschauen. Den

    Tragekomfort: 2/5 Sterne

    Das Headset lässt sich nicht individuell an die Kopfform anpassen, sondern kommt mit einem „Flexible Frame & Head Band“, bedeutet, das vorher beschriebene Kopfband wird über zwei flexible Gummizüge dem Kopf angepasst. Heißt aber auch, dass das Headset permanent unter Spannung steht, und meine Kopfgröße sollte sich in der Norm bewegen, trotz meines reichlich mit Hirnwindungen versehenen Denkapparates. Außerdem sind die Polster recht dick und aus weich gepolstertem Kunstleder, allerdings bei weitem nicht so angenehm wie ein Velour-Polster bei Sennheiser und Co. So kommt es unweigerlich zu Druckschmerzen am Kopf und auf den Ohren, wenn man das Headset länger trägt. (1 1/2-2h+) Und die sind wirklich unangenehm. Habe das Headset einmal für 5 Stunden getragen (das nenne ich jetzt mal etwas abgewandelt den „Langzeittest“ (1/5 Sterne)), ich musste es zwischendurch mehrfach von den Ohren nehmen, weil der Schmerz nervte. Und ich habe schon länger mit anderen Herstellern am Stück gezockt/Kopfhörer bzw. Headsets genutzt. Beispielsweise den Sennheiser HD 518 und das GSP 300/302. Auch mit dem Razer Kraken hatte ich nie solche Probleme.

    Nun zur

    Audio- und Sprachqualität: 5/5 Sterne

    Klanglich kann das Headset überzeugen! Die reale 7.1-Anordnung der Lautsprecher am Kopfhörer ist besonders bei Ego-Shootern hervorragend nutzbar. Ich habe es mit Battlefield 4 und Black Ops 4 getestet und kann hier nur feststellen, dass die Präzision fantastisch ist. Gegner lassen sich über Schrittgeräusche punktgenau aufspüren. Bei BO bereitete es unsägliche Freude, durch die Wände frühzeitig Gegner zu beseitigen. Mit dem Akustiksensor und dem Totenstille-Perk ein pures Vergnügen. Die „Cheater“-Vorwürfe gibt’s als Belohnung gratis dazu.

    Habe außerdem mit Freunden League of Legends gespielt und zur Klangqualität des Micros nur positives Feedback bekommen. Man hört kaum Umgebungsgeräusche (Frauchen im Hintergrund etc.) und selbst das Geklacker meiner Razer Black Widow Elite Yellow kam auf der Gegenseite nicht an, während die Stimme klar und sauber klingt.

    Hier fasse ich mich kurz, weil es aus meiner Sicht nichts zu bemängeln gab und der Klang von Sound und Micro wirklich super sind. (Sowohl Gaming, als auch Musik und Filme wurden getestet)

    Zum Vibrationseffekt kann ich leider nichts sagen, weil ich gar nicht genau weiß, was ABKONCORE damit meint und woran dieser „Effekt“ spürbar sein soll. Vielleicht bezieht sich dieser auf die Subwoofer-Lautsprecher im Headset, aber aktiv habe ich keine Vibration wahrgenommen.

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    Damit komme ich zum Fazit:

    Das Headset bietet einen super Klang und ist für diesen Preis wirklich mit tollen Extras versehen, die allerdings nach meinem Geschmack noch etwas ausgefeilter sein könnten. (Beispiel: RGB-Beleuchtung einstellbar, Oberfläche der Software etwas aufhübschen, weiße Beleuchtung des Micros auch bei Nutzung abstellbar,...) Die Schwächen liegen leider in der Verarbeitung und beim Tragekomfort, was den super Klang nur begrenzte Zeit nutzbar macht, außer man ist masochistisch veranlagt. Der „Remote Controller“ dürfte etwas kleiner und zweckmäßiger ausfallen, die Sensitivität der Lautstärke-Reglung geht gar nicht. USB ist i.O., aber die Kabellänge ist dafür grenzwertig, wenn man seinen Rechner wie ich rechts vom Stuhl platziert hat. Bei Linksauslegern reichen die 2m wohl gerade so.

    Im Vergleich mit beispielsweise dem GSP 300/302 von Sennheiser, das zu guten Zeiten um die 60,- ¤ liegt, hat dieses Headset klanglich weit die Nase vorn und auch die Funktionen sind toll. Allerdings ist selbst das etwas witzige Lautstärkerädchen an der Seite des GSP 300/302 praktischer als der Regler des CH60. Dafür verzichtet Sennheiser beispielsweise auf einen Micro-Schalter. Der Tragekomfort und die individuelle Anpassbarkeit des Korpus an den Kopf sorgen beim Sennheiser GSP allerdings für die angenehmere Langzeitnutzung.

    Aufgrund der Mankos beim Tragekomfort ist das Produkt leider nur schwer weiterzuempfehlen, was extrem schade ist, denn der Klang ist wirklich ein berauschendes Erlebnis und die reale 7.1-Umsetzung sorgt für gute Gaming-Performance, besonders bei Ego-Shootern. Vielleicht lässt sich ABKONCORE ja auf eine Überarbeitung der Polster und der Anpassung an den Kopf ein, denn dann würde ich dieses Headset sogar für 90,-¤ kaufen, da es klanglich beispielsweise dem HD 518 von Sennheiser (ein reiner Kopfhörer, der gebraucht immer noch um die 70,- ¤ kostet) das Wasser reichen kann. Die Beleuchtung ist etwas einseitig, wäre sie individuell einstellbar, könnte Sie auch an gängige Beleuchtungssysteme (AURA, Razer Synapse/Chroma Studio, etc.) angepasst werden.

    In der Summe komme ich im Test auf 18 von 30 Sternen und vergebe trotz der Mankos 3 von 5 Sternen im Fazit. Allerdings mit dem starken Wunsch der Verbesserung des Produkts und unter Vorbehalt einer eingeschränkten Empfehlung.
    Geändert von NeoC0rtex (13.05.2019 um 15:23 Uhr)

  17. #17

    Standard

    Ich habe mich für den Test der Abkoncore A660 beworben, da meine mitlerweile in die Jahre gekommene, dennoch sehr gute lange Dienste leistende Mionix Maus nun langsam aber sicher den Geist aufgibt.

    Zum Test:


    Lieferumfang:

    Die Maus kommt in einer sich, für diese Preisklasse, sehr stabil anfühlenden Verpackung, welche den Eindruck erweckt, dass Sie auf alle Fälle den Transport per Paket unbeschadet überstehen kann.
    Einmal geöffnet, hat man direkt das Objekt der Begierde vor Augen, welches auch nochmals durch eine Plastikschale geschützt ist.
    Darunter befinden sich recht unspektakulär eine kleine DVD mit der (vermutlich) Software, welche ich aufgrund fehlendem Laufwerk im PC leider nicht benutzen kann, sowie eine kurze Bedienungsanleitung in einigen Sprachen.



    Optik:

    Die Maus ist aus mattschwarzem Plastik und ist recht symmetrisch gehalten, wodurch sie sich für Linkshänder durchaus auch zum Spielen eignet, obgleich dann die Daumentasten nicht mehr als solche benutzbar sind.
    Ausgestattet ist die Maus mit gleich mehreren LEDs.
    Eine befindet sich im Mausrad, welche aber nicht einstellbar dauerhaft in einem lustigerweiser zu meinem Mousepad passenden Hellgrünton leuchtet.
    Zwei weitere RGB-LEDs befinden sich auf der Hinterseite der Maus, welche zum einen das Abkoncore Logo hervorheben und zum anderen links und rechts durch mehrere Punktöffnungen die eingestellte Farbeffekte wiedergeben.
    Beim Design also keine Überraschungen, sie sieht eben aus, wie eine Gaming Maus aussehen soll, ohne große Spielereien.


    Verarbeitung:

    Die Tasten machen, trotz des ein oder anderen kleinen Wacklers, einen soliden und stabilen Eindruck, die Oberfläche ist leicht mattiert jedoch ohne wirklich haftend zu wirken, jedoch rutscht die Hand darauf auch nicht wild umher, somit ist das ok.
    Das große Manko in der Verarbeitung bei dieser Maus sind jedoch die Kanten, welche doch teils sehr unsauber verarbeitet sind.
    Stört das auf der Oberseite der Maus eher weniger, fallen die Kanten auf der Unterseite an den Pads, welche die Maus über jegliche Oberflächen gleiten lassen sollen, schon eher auf.
    Die Maus bleibt zwar in den seltensten Fällen am Mousepad hängen, jedoch gleitet sie nicht so geschmeidig über das Pad, wie es andere Mäuse tun.
    Liegt vermutlich zu einem nicht unerheblichen Teil auch an meinem Razer Mousepad, welches durch seine geriffelte Oberfläche zuviel Widerstand für die Maus bietet.
    Zum Gewicht hab ich keine genauen Daten, aber ich empfand das Gewicht als optimal, nicht zu schwer und damit unbeweglich, aber auch nicht zu leicht und dadurch sich billig anfühlend.
    Das Kabel der Maus ist leicht gummiert, wodurch es durchaus Gefahr läuft an Schreibtischkanten hängenzubleiben, was allerdings nicht so dramatisch ist wie bei gesleevten Kabeln.
    Jedoch ist das Kabel etwas starr und glättet sich nur widerspenstig, sodass es beim Spielen ab und an an den Rändern des Mousepads hängen bleibt. Ein Problem, dass allerdings viele Mäuse haben.


    Software:

    Wenn man, so wie ich, die beigelegte Software auf DVD nicht benutzen kann, dann empfiehlt sich ein Besuch auf der firmeneigenen Website, wo man recht schnell den passenden Download findet.
    Die Software ist übersichtlich gehalten, jedoch meines Wissens nach nur auf Englisch verfügbar, (was für den versierten Gamer kein Problem darstellen sollte) und tut was eine Maus Software tun muss.
    So kann man im Main Menü die Tasten der Maus auf viele zur Auswahl stehende Befehle umprogrammieren, sowie die Mausempfindlichkeit, den Scrolling Speed und den Double-click speed nach belieben auf einer Skala anpassen.
    Desweiteren gibt es die Möglichkeit Makros aufzunehmen und zu speichern und den LED Effekt der hinteren LEDs einzustellen.
    Ansonsten geht die Software absolut in Ordnung und ist vorallem bugfrei, was nicht unbedingt selbstverständlich ist in der heutigen Zeit.

    Funktion und Handling:

    Zunächst war die Handhabung für meine eher kleine Hand recht ungewohnt, was jedoch meiner nun in den Ruhestand gehenden Maus von Mionix geschuldet ist, welche ihrerseits mit Ablagen für den Daumen sowie den kleinen Finger daherkam.
    Entsprechend kritisch hab ich diese Maus also in die Hand genommen, musste aber nach den ersten Minuten feststellen, dass ich diese Fingerauflageflächen eigentlich garnicht gebraucht habe und es auch einwandfrei ohne funktioniert.
    Der Daumen kann sich einwandfrei an der linken Wand „festhalten“ und einzig der kleine Finger schwebt beim Spielen in der Luft.

    Technisch gesehen ist die Maus zum Klicken mit Omron Mikroschaltern ausgestattet, welche eine lange Lebensdauer garantieren sollen.
    Der Sensor kommt von PIXART, welche ihre Sensoren auch in einigen Mäusen anderer namhafter Hersteller untergebracht haben. Zum Sensor speziell kann ich Wenig sagen, außer dass er in meinen Spiele einwandfrei arbeitet.
    Neben zwei Daumentastern auf der linken Seite und dem zentral gelegenen Einstellknopf für die LED Beleuchtung, befinden sich auf der Unterseite der Maus zwei Switches für DPI und die Polling Rate, welche absolut das tun, was sie sollen.
    Der Druckpunkt der Mausbuttons fühlt sich gut an und auch das Betätigen der Tasten ansich geht wie es soll von der Hand.
    Das Scrollrad ist für meinen Geschmack etwas zu leichtgängig, fühlt sich aber dennoch stabil an.
    Auch die seitlichen Tasten und die Taste für die LED Beleuchtung haben einen guten Druckpunkt, wackeln allerdings etwas im Gehäuse.
    Die Performance der Maus in Games ist einwandfrei, nichts ruckelt, Aussetzer gibt es auch keine und die DPI Einstellung funktioniert gefühlt wirklich präzise.
    Die Polling Rate ist einstellbar zwischen 125 und 1000 Hz und bei genauerem Hinschauen bemerkt man zwischen diesen zwei Einstellungen in Spielen einen guten Unterschied.
    Auch die hohen DPS auf dem rechten Mausbutton in League of Legends steckt die Maus einwandfrei weg.
    In Shootern kann ich keine Ruckler ohne Ähnliches feststellen, hier kommt Einem die DPI Einstellung zu gute, mit der man an seinem Aiming feinjustieren kann.
    Die Maus ist in ihrer Funktion absolut solide und leistet sich softwareseitig keine Schwächen.
    Man kann Vieles einstellen und neu belegen.

    Fazit:

    Pro:
    - solide Verarbeitung, gute Druckpunkte und Mechanik
    -gute Software
    - viele Einstellungs- und Belegmöglichkeiten der Maus

    Contra:
    - Verarbeitungsschwächen an Kanten
    - Mauskabel nervt teilweise beim Spielen


    Die Maus ist für ihre Preiskategorie absolut solide und meiner Meinung nach vollkommen für Gaming Einsteiger und Leute, die keine 100 ¤ für einen Nager hinblättern wollen vollkommen geeignet.
    Ich spreche diesem Produkt somit eine Kaufempfehlung aus.

    Anmerkung: Bilder gibts hier leider keine, da meine Bilder irgendwie hochgeladen werden konnten, da vermutlich zu groß.
    Waren im Endeffekt auch nicht anders, als bei den anderen beiden Berichten.

  18. #18

    Daumen hoch Abkoncore Tengri 550

    Vorwort

    Dieses Gehäuse wurde mir im Rahmen des „Testers Keepers“-Programms kostenlos zu Verfügung gestellt. Im Gegenzug bin ich zum Verfassen einer Bewertung verpflichtet. Es bestehen jedoch keine weiteren Verpflichtungen, insbesondere erfolgt die Bewertung frei, unvoreingenommen und nach bestem Wissen.
    Dieses Review wird inklusive einiger Bilder auch im Mindfactory-Forum erscheinen.
    Um ein Bild von den Abmessungen und der Hitzeentwicklung in meinem Setup zu geben, möchte ich kurz die verbaute Hardware erwähnen:

    Mainboard: Asus Maximus Hero VII
    Prozessor: Intel i5 4690K @ 4,1 GHz
    Arbeitsspeicher: 8 GB G.Skill TridentX DDR3-2400
    Grafikkarte: Asus GeForce GTX 1070 Ti ROG Strix Advanced Aktiv PCIe 3.0 x16
    Festplatten: 500 GB Samsung 850 Evo SSD, 1 TB Seagate HDD


    Erster Eindruck/Lieferumfang

    Das Gehäuse kam sicher verpackt bei mir an. Ich habe mir im Vorfeld natürlich viele Produktbilder angesehen, aber das echte Gehäuse vor sich zu haben ist dann doch etwas anderes. Noch verbergen die Glaspanele ihre volle Schönheit hinter einer Schicht Schutzfolien, aber das klare und minimalistische Design ist bereits erkennbar.
    Was man auf den Produktbildern jedoch nicht erkennt ist, dass die Seitenteile links und rechts zwar symmetrisch sind, das vordere und hintere Dreieck jedoch leicht unterschiedliche Größen haben. Das sollte man für das spätere Wiederzusammenbauen im Hinterkopf behalten. Außerdem ist das hintere Glaspanel ein wenig ausgestellt.
    Im Lieferumfang sind Abstandshalter für das Mainboard und entsprechende Befestigungsschrauben enthalten, erstere bereits vormontiert. Zudem Schrauben zur Montage von Netzteil, Grafikkarte und Festplatten, sowie ein paar Kabelbinder, um dem Kabelsalat Herr zu werden. Zudem zwei hochglänzende Kunststoffstandfüße inklusive der notwendigen Montagematerialien.
    Leider sind für Grafikkarte und Festplatten normale Schrauben vorgesehen. Ich bevorzuge hier Rändelschrauben, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Zu meiner Überraschung ist außerdem ein Summer für das Motherboard enthalten. Das hatte ich bisher noch bei keinem Gehäuse.
    Einbau der Komponenten/Handhabung
    Nachdem ich das Gehäuse genug bestaunt hatte, war es Zeit die Komponenten einzubauen. Also Grafikkarte und Mainboard raus aus dem alten Gehäuse und rein in das Abkoncore Tengri 550. Erfreulicherweise ist das Mainboard geradezu an seinen Platz geglitten und alle Löcher waren auf Anhieb über den vorgesehenen Befestigungen. Auch das I/O-Shield war leicht zu montieren. Da habe ich schon Widerspenstigeres erlebt.
    Die Löcher für die Verkabelung sind genau wo man sie benötigt. Leider fallen die Gummimanschetten, die zum Schutz der Kabel in den Löchern sitzen, sehr leicht heraus.
    Weiterhin ist das Gehäuse sehr geräumig. Zwischen Gehäusedeckel und Mainboardoberkante ist ausreichend Platz um auch bei angebrachten Lüftern noch Kabel durchzuführen. Dies ist wohl dem Umstand geschuldet, dass hier bei Bedarf noch ein Radiator Platz finden soll. Ebenso verhält es bei den Lüftern an der Vorderwand. In meiner Konfiguration befinden sich zwei 140 mm Lüfter an der Oberseite und zwei 120 mm Lüfter an der Vorderseite. Diese ziehen die Luft direkt durch die 5 bis 10 mm starken Spalte zwischen Gehäuse und Glaspanelen. Meine Hardware wird so mit ausreichend Luft versorgt.
    Gut gefällt mir, dass die Lüftungsgitter an der Oberseite mit einem magnetischen Netz versehen sind, um Staub fernzuhalten. Ebenso das Gitter beim Netzteil. An der Vorderseite wurde, wohl zu Gunsten der Optik, auf ein solches Netz verzichtet.
    Alternativ können an der Oberseite auch 120er verwendet werden, laut Hersteller auch dann nur zwei. Die Vorderseite nimmt maximal drei 120er oder zwei 140er auf. Der Unterste davon belüftet dabei direkt die HDDs/den Netzteilschacht. Auf den Netzteilschacht können weitere drei 120er Lüfter angebracht werden. Diese Lüfterkonfigurationen konnte ich jedoch in meinem Aufbau nicht testen.
    Insgesamt bietet Gehäuse durch den Verzicht auf Laufwerksschächte und die Verlegung der HDDs in den Netzteilschacht ausreichend Platz für lange Grafikkarten. Meine GTX 1070 Ti könnte noch 8 cm länger sein und fände noch immer ausreichend Platz. Außerdem wirkt der Innenraum aufgeräumter. Auch hohe CPU-Kühler stellen kein Problem dar. Mein Jonsbo CR-201 Tower-Kühler ist 160 mm hoch und hat noch gut 10 mm Platz. Das deckt sich also mit der Herstellerangabe von 170 mm.
    Noch einmal zum Thema Festplatten: Das Abkoncore Tengri 550 bietet im Netzteilschacht Raum für zwei HDDs. Diese rasten je in einem Kunststoffschlitten ein und werden dann wie eine Schublade eingeschoben. Diese Schlitten wirken zunächst etwas wackelig, dieser Eindruck verfliegt jedoch, sobald eine Festplatte darin ihren Platz gefunden hat. Theoretisch liegen Schrauben zur Sicherung der HDD bei, diese werden jedoch nicht benötigt und finden auch in der Bedienungsanleitung nur in der Teileliste aufgeführt.
    Zwei SSDs können gut sichtbar im Innenraum neben dem Mainboard angebracht werden. Das ist an sich sehr schön, in meinem Fall steht dabei jedoch der Schriftzug auf der SSD zwangsläufig auf dem Kopf. Das mag aber von Hersteller zu Hersteller variieren. Zudem ist die Bohrung der Kabelführung einerseits zu weit von der SSD entfernt, um gewinkelte Stecker zu verwenden, andererseits so nahe, dass gerade Stecker unter etwas mehr Zug stehen, als mir lieb ist.
    All diese Features kennt man auch von anderen Gehäusen und gefallen mir sehr gut. Sie gestalten die Verkabelung einfacher und man sieht nur die Hardware, die man hat und nicht unzählige Einschübe für Hardware, die man haben könnte.


    Optik

    Die beste Figur macht das Abkoncore Tengri 550 sobald alle Komponenten eingebaut sind und die Schutzfolien vom Glas abgezogen sind. Das Glas hat einen sehr edlen, schwarzen Schimmer.
    Mir persönlich gefällt die Dreiecksaufteilung der Seitenteile sehr gut. Die doch recht großen Seiten erhalten hierdurch eine markante Unterbrechung, die jedoch nicht zu Kosten des bewusst schlichten Designs gehen.
    Ich war zunächst skeptisch, was das Glas auf der rechten Seite betrifft, da ich die Befürchtung hatte, hier würde nur die eher unansehnliche Verkabelung zur Schau gestellt. Tatsächlich ist diese jedoch kaum sichtbar! Durch die dunkle Tönung sind die Glasfronten, sofern sich keine Lichtquelle dahinter befindet, fast undurchsichtig und wirken gerade aus einiger Entfernung eher wie Klavierlack. Die linke Gehäuseseite gewährt jedoch freien Blick auf etwaige Beleuchtung am Mainboard. In meinem Fall ist dies bloß das Mainboard und der CPU-Kühler in Rot, sowie eine RGB-fähige Grafikkarte, die dennoch sehr gut zur Geltung kommen. Mein einziger Kritikpunkt bezüglich des Gehäuseäußeren sind die drei Knöpfe auf der Gehäuseoberseite: Diese sitzen zwar relativ spielfrei, aber leider ein wenig schief in ihren Sockeln. Besonders auffällig ist das beim großen Power-Button.


    Fazit

    Insgesamt halte ich das Abkoncore Tengri 550 für ein wunderschönes Gehäuse, dass jedwede Hardware schön in Szene setzt. Der Innenraum bietet viele Features, die man von einem modernen Gehäuse erwartet, wenngleich auch einige Details besser gelöst sein könnten. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass wir uns hier für ein vollverglastes Gehäuse noch im unteren Preissegment befinden. Da ich meine Hardware nicht monatlich wechsle, ist für mich entscheidend, dass das Gehäuse im zusammengebauten Zustand eine gute Figur macht und mir, wenn immer ich am Schreibtisch zur rechten Seite schaue, ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.
    In einem Satz handelt es sich um ein edles Gehäuse mit leichten Schwächen. Daher vergebe ich 4,5 von 5 Sternen.

    Bilder folgen

  19. #19

    Standard

    Ich habe mich für den Test der Abkoncore A660 beworben, da meine mitlerweile in die Jahre gekommene, dennoch sehr gute lange Dienste leistende Mionix Maus nun langsam aber sicher den Geist aufgibt.

    Zum Test:


    Lieferumfang:

    Die Maus kommt in einer sich, für diese Preisklasse, sehr stabil anfühlenden Verpackung, welche den Eindruck erweckt, dass Sie auf alle Fälle den Transport per Paket unbeschadet überstehen kann.
    Einmal geöffnet, hat man direkt das Objekt der Begierde vor Augen, welches auch nochmals durch eine Plastikschale geschützt ist.
    Darunter befinden sich recht unspektakulär eine kleine DVD mit der (vermutlich) Software, welche ich aufgrund fehlendem Laufwerk im PC leider nicht benutzen kann, sowie eine kurze Bedienungsanleitung in einigen Sprachen.

    20190510_143006-min.jpg

    Optik:

    Die Maus ist aus mattschwarzem Plastik und ist recht symmetrisch gehalten, wodurch sie sich für Linkshänder durchaus auch zum Spielen eignet, obgleich dann die Daumentasten nicht mehr als solche benutzbar sind.
    Ausgestattet ist die Maus mit gleich mehreren LEDs.
    Eine befindet sich im Mausrad, welche aber nicht einstellbar dauerhaft in einem lustigerweiser zu meinem Mousepad passenden Hellgrünton leuchtet.
    Zwei weitere RGB-LEDs befinden sich auf der Hinterseite der Maus, welche zum einen das Abkoncore Logo hervorheben und zum anderen links und rechts durch mehrere Punktöffnungen die eingestellte Farbeffekte wiedergeben.
    Beim Design also keine Überraschungen, sie sieht eben aus, wie eine Gaming Maus aussehen soll, ohne große Spielereien.

    20190510_142610-min.jpg

    Verarbeitung:

    Die Tasten machen, trotz des ein oder anderen kleinen Wacklers, einen soliden und stabilen Eindruck, die Oberfläche ist leicht mattiert jedoch ohne wirklich haftend zu wirken, jedoch rutscht die Hand darauf auch nicht wild umher, somit ist das ok.
    Das große Manko in der Verarbeitung bei dieser Maus sind jedoch die Kanten, welche doch teils sehr unsauber verarbeitet sind.
    Stört das auf der Oberseite der Maus eher weniger, fallen die Kanten auf der Unterseite an den Pads, welche die Maus über jegliche Oberflächen gleiten lassen sollen, schon eher auf.
    Die Maus bleibt zwar in den seltensten Fällen am Mousepad hängen, jedoch gleitet sie nicht so geschmeidig über das Pad, wie es andere Mäuse tun.
    Liegt vermutlich zu einem nicht unerheblichen Teil auch an meinem Razer Mousepad, welches durch seine geriffelte Oberfläche zuviel Widerstand für die Maus bietet.
    Zum Gewicht hab ich keine genauen Daten, aber ich empfand das Gewicht als optimal, nicht zu schwer und damit unbeweglich, aber auch nicht zu leicht und dadurch sich billig anfühlend.
    Das Kabel der Maus ist leicht gummiert, wodurch es durchaus Gefahr läuft an Schreibtischkanten hängenzubleiben, was allerdings nicht so dramatisch ist wie bei gesleevten Kabeln.
    Jedoch ist das Kabel etwas starr und glättet sich nur widerspenstig, sodass es beim Spielen ab und an an den Rändern des Mousepads hängen bleibt. Ein Problem, dass allerdings viele Mäuse haben.


    Software:

    Wenn man, so wie ich, die beigelegte Software auf DVD nicht benutzen kann, dann empfiehlt sich ein Besuch auf der firmeneigenen Website, wo man recht schnell den passenden Download findet.
    Die Software ist übersichtlich gehalten, jedoch meines Wissens nach nur auf Englisch verfügbar, (was für den versierten Gamer kein Problem darstellen sollte) und tut was eine Maus Software tun muss.
    So kann man im Main Menü die Tasten der Maus auf viele zur Auswahl stehende Befehle umprogrammieren, sowie die Mausempfindlichkeit, den Scrolling Speed und den Double-click speed nach belieben auf einer Skala anpassen.
    Desweiteren gibt es die Möglichkeit Makros aufzunehmen und zu speichern und den LED Effekt der hinteren LEDs einzustellen.
    Ansonsten geht die Software absolut in Ordnung und ist vorallem bugfrei, was nicht unbedingt selbstverständlich ist in der heutigen Zeit.

    Unbenannt.jpg

    Funktion und Handling:

    Zunächst war die Handhabung für meine eher kleine Hand recht ungewohnt, was jedoch meiner nun in den Ruhestand gehenden Maus von Mionix geschuldet ist, welche ihrerseits mit Ablagen für den Daumen sowie den kleinen Finger daherkam.
    Entsprechend kritisch hab ich diese Maus also in die Hand genommen, musste aber nach den ersten Minuten feststellen, dass ich diese Fingerauflageflächen eigentlich garnicht gebraucht habe und es auch einwandfrei ohne funktioniert.
    Der Daumen kann sich einwandfrei an der linken Wand „festhalten“ und einzig der kleine Finger schwebt beim Spielen in der Luft.

    Technisch gesehen ist die Maus zum Klicken mit Omron Mikroschaltern ausgestattet, welche eine lange Lebensdauer garantieren sollen.
    Der Sensor kommt von PIXART, welche ihre Sensoren auch in einigen Mäusen anderer namhafter Hersteller untergebracht haben. Zum Sensor speziell kann ich Wenig sagen, außer dass er in meinen Spiele einwandfrei arbeitet.
    Neben zwei Daumentastern auf der linken Seite und dem zentral gelegenen Einstellknopf für die LED Beleuchtung, befinden sich auf der Unterseite der Maus zwei Switches für DPI und die Polling Rate, welche absolut das tun, was sie sollen.
    Der Druckpunkt der Mausbuttons fühlt sich gut an und auch das Betätigen der Tasten ansich geht wie es soll von der Hand.
    Das Scrollrad ist für meinen Geschmack etwas zu leichtgängig, fühlt sich aber dennoch stabil an.
    Auch die seitlichen Tasten und die Taste für die LED Beleuchtung haben einen guten Druckpunkt, wackeln allerdings etwas im Gehäuse.
    Die Performance der Maus in Games ist einwandfrei, nichts ruckelt, Aussetzer gibt es auch keine und die DPI Einstellung funktioniert gefühlt wirklich präzise.
    Die Polling Rate ist einstellbar zwischen 125 und 1000 Hz und bei genauerem Hinschauen bemerkt man zwischen diesen zwei Einstellungen in Spielen einen guten Unterschied.
    Auch die hohen DPS auf dem rechten Mausbutton in League of Legends steckt die Maus einwandfrei weg.
    In Shootern kann ich keine Ruckler ohne Ähnliches feststellen, hier kommt Einem die DPI Einstellung zu gute, mit der man an seinem Aiming feinjustieren kann.
    Die Maus ist in ihrer Funktion absolut solide und leistet sich softwareseitig keine Schwächen.
    Man kann Vieles einstellen und neu belegen.

    Fazit:

    Pro:
    - solide Verarbeitung, gute Druckpunkte und Mechanik
    -gute Software
    - viele Einstellungs- und Belegmöglichkeiten der Maus

    Contra:
    - Verarbeitungsschwächen an Kanten
    - Mauskabel nervt teilweise beim Spielen


    Die Maus ist für ihre Preiskategorie absolut solide und meiner Meinung nach vollkommen für Gaming Einsteiger und Leute, die keine 100 ¤ für einen Nager hinblättern wollen vollkommen geeignet.
    Ich spreche diesem Produkt somit eine Kaufempfehlung aus.

  20. #20

    Standard

    Hier die versprochenen Bilder. Leider konnte ich meinen ursprünglichen Beitrag nicht mehr editieren.

    Lieferumfang
    IMG_20190504_201135.jpg

    Innenraum
    IMG_20190504_171156.jpg
    IMG_20190516_104710.jpg

    Festplattenhalter
    IMG_20190504_170859.jpg
    IMG_20190516_104833.jpg

    Knöpfe
    IMG_20190516_104803.jpg

  21. #21

    Standard

    Ich habe das ABKONCORE Tengri 550 im Zuge der Testers Keepers Aktion von Mindfactory erhalten. Wie üblich war Lieferung schnell und zuverlässig – danke dafür. Dies vorangestellt als Information – ich wurde aber nicht dazu angehalten, die Rezension in irgendeiner Form zu schönigen.

    --- Wenn du Interesse an dem Gehäuse hast, lege ich dir nahe, dich weniger an den Sterne-Bewertungen zu orientieren, sondern stattdessen die zahlreichen Bewertungen zu lesen und daran zu urteilen, wie wichtig dir einzelne Details sind. Sternebewertungen einzuordnen ist grundsätzlich schwierig bis unmöglich, da jeder andere Vorstellungen hat, was genau bewertet wird und wie die Gewichtung ist, welche Maßstäbe angewendet werden und ob die Bewertung im Vergleich mit gleichen oder anderen Preisklassen zu Stande kommt. ---

    Auf Hardfacts wird in diesem Review weitestgehend verzichtet. Kompatibilität mit AIOs, Lüftern und GPUs o.Ä. sind öffentlich zugängliche Informationen.

    Gliederung:

    - Verpackung
    - Verarbeitung
    - Ausstattung und Einbau
    - Fazit

    Verpackung:

    Das Gehäuse kommt ausreichen verpackt an. Laut Aufschrift handelt es sich bei dem Gehäuse um einen „Middle Tower“, ayy. Im Karton ist es bereits mit den gläsernen Seitenteilen ausgestattet und durch eine Plastiktüte geschützt. Zwei große Styroporrahmen umfassen an der Vorder- und Rückseite das Gehäuse und schützen es vor Erschütterungen. Schrauben und Fußleisten des Tengri 550 sind im Gehäuse selbst verstaut, allerdings zumindest in meinem Fall so, dass die Teile kein Spiel hatten, was ggf. zu Kratzern hätte führen können. Alle Tempered Glass Teile sind mit Schutzfolie bezogen, sowohl außen als auch innen. Diese Aufmerksamkeit zum Detail ist ABKONCORE zuzurechnen. Gerade wegen den im Inneren untergebrachten Einzelteilen sind diese Folien wichtig, um das Glas auch von innen gegen Kratzer zu schützen. Die Fußleisten selbst sind noch einmal separat in einem Karton und Schrauben und Bedienungsanleitung in einer Zip Bag verpackt, beides ebenfalls im Inneren. So ist der gesamte Lieferumfang ausreichend geschützt.

    Einzelteile.jpg Lieferumfang.jpg

    Die Schutzfolie hätte stellenweise sorgfältiger aufgetragen werden können. Außerdem war schon ein Kratzer in der oberen Abdeckung, was inakzeptabel ist und angesichts der Verpackung auch nicht durch den Transport entstanden sein kann. Glücklicherweise ist der Kratzer relativ klein und im Zweifel kann das symmetrische Teil auch umgedreht montiert werden. So erhält man den gleichen Look und der Kratzer liegt innen.

    Schutzfolie.jpgAufhängung.jpg

    Verarbeitung:

    Das Tengri 550 wirkt als Gesamtpaket befriedigend verarbeitet. Die Kanten der Glasteile sind abgerundet.

    Verarbeitung Glas.jpg

    Es ist allerdings deutlich spürbar, dass ein Großteil der Aufmerksamkeit in die Glaskomponenten geflossen ist.
    - Schon beim Anbringen der Seitenteile fallen teilweise unsauber gefertigte Gewinde auf, auf deren Gummiummantelung das Glas ruht. Dies ist allerdings nur ein kleines Manko und fällt weder visuell noch während der Nutzung negativ auf, da die Schraubenköpfe jegliches Spiel der Aufhängungen verdecken. Diese unsaubere Verarbeitung kann allerdings zu einem Problem werden, wenn häufig Kräfte auf die Glasscheibe wirken. Je schiefer das Gewinde eingearbeitet wurde, desto einseitiger wird Druck von den Schraubenköpfen auf das Glas übertragen und im schlimmsten Fall ist die Neigung so stark, dass die Gummiringe unter den Schraubenköpfen ihre Wirkung verlieren und die geriffelten Schrauben beim Drehen direkt auf dem Glas kratzen.
    - Die Fußstützen kommen zwar netterweise mit drei selbstklebenden Gummiuntersetzern pro Seite daher, allerdings konnten in meinem Fall die „Kufen“ nicht wirklich fixiert werden, trotz energischem anziehen der Schrauben. Abgesehen davon, das bei den Kunststofffüßen offensichtlich gespart wurde, sollte bei einem Gesamtgewicht von ca. 9 kg (größtenteils durch das Glas) ein sicherer stand ohne Kompromisse gewährleistet sein. Auf der anderen Seite sollte das Gehäuse auf Grund der empfindlichen Glasteile aber sowieso in sicherem Abstand zu allen spitzen Gegenständen und „getilteten“ Gamern stehen, weswegen ein unsicherer Stand nicht allzu schwer ins Gewicht fällt.
    - Bei den Berührungspunkten, die der Nutzer im täglichen Gebraucht mit dem Gehäuse hat, fällt die schlechte Verarbeitung besonders auf. Zwar ist die Leiste auf der Oberseite, auf der jegliche Switches und Schnittstellen untergebracht sind, aus Kunststoff, das optisch auf den Look gebürsteten Stalls getrimmt, trotzdem scheint der Kostenfaktor bei der Fertigung hier ausschlaggebend gewesen zu sein. Insbesondere alle Knöpfe sind ausgesprochen schlecht montiert. Sie sind locker und nicht zentriert in der hierfür vorgesehenen Aussparung eingesetzt. Es scheint, als seien die Buttons lediglich auf eine Sprungfeder aufgesetzt, was zu viel Spiel führt und die Knöpfe regelrecht "wigglen" lässt. Schade, denn die Knöpfe sind eine der wenigen regelmäßigen Berührungspunkte, die man als Nutzer mit dem Gehäuse hat – sprich, wo haptische Schwächen in der Verarbeitung besonders auffallen – und hier leistet ABKONCORE schlechte Arbeit. Zusätzlich sind die USB 3.1 Ports so eng, dass man USB Stecker und Sticks regelrecht hineinzwängen muss, was kein beruhigendes Gefühl auslöst.

    Schnittstellen und Buttons.jpg Schnittstellen und Buttons 2.jpg


    Ausstattung und Einbau

    Das Tengri 550 kommt als Midi Tower mit einigen ansprechenden Features und auch einigen Abstrichen:
    + Abdeckung des Netzteils und der Montierplätze der Festplatten
    + Vibrationsdämpfer aus Gummi für Festplatten
    + bereits montierte Abstandshalter für Hauptplatinen
    +- Keine Möglichkeit, ein optisches Laufwerk zu installieren. Obwohl das der Zeit entspricht, wäre bei einem Gehäuse dieser Preisklasse wenigstens die Möglichkeit wünschenswert.
    +- an Ober- und Unterseite ist eine magnetische Staubabdeckung vorhanden. Schön und gut, doch ein Kunde, der 80¤ für ein derart schickes Gehäuse ausgibt wird ebenfalls wert auf einen ordentlichen Airflow legen. Deswegen ist für mich nicht klar, weswegen in der Front auf eine Staubabdeckung verzichtet wurde.
    - Keine vorinstallierten Lüfter
    - Die GPU Slotblenden müssen herausgebrochen werden. Für ein Gehäuse dieser Preisklasse ebenfalls ein Unding.
    Der Einbau läuft problemlos. Die gummierten Kabelführungen zum Kabelmanagement sind etwas locker angebracht, aber das ist kein Problem angesichts der Tatsache, dass ordentliches Kabelmanagement immer eine Geduldsfrage ist. Das Gehäuse ist sehr geräumig , CPU Kühler können problemlos verbaut werden.

    geöffnet.jpg

    Fazit

    Hier wird schnell klar, dass es bei diesem Gehäuse um das äußerliche geht. Das ist ABKONCORE meiner Meinung nach auch sehr gut gelungen. Das Glas macht einen hochwertigen Eindruck und sowohl mit schlichten Systemen wirkt das Gehäuse sehr clean und schick und mit farbenfroher RGB Beleuchtung wird es durch seine „360° Transparenz“ zum Blickfang. Wer länger überlegt, ob eine Rundumverkleidung mit teurem Tempered Glass notwendig ist, wird schnell feststellen, dass ein Desktop PC in der Regel mit seiner Schokoladenseite im Rampenlicht und mit der anderen Seite zur Wand hin steht. Ergo hätte man ohne optische Einbußen etwas sparen können, indem lediglich die Seitenteile, die man wirklich zu Gesicht bekommt, verglast werden.
    Wenn alle Ressourcen in das optische Design fließen, ist verständlich, dass an der einen oder anderen Stelle Kompromisse eingegangen werden müssen. Wackelnde Buttons und keine vorinstallierten Lüfter sind dabei nur ein Teil der Abstriche. Diese Abstriche sind jedoch teilweise so negativ, dass ich keine klare Kaufempfehlung für das Tengri 550 aussprechen kann, berücksichtigt man den Preis. Meiner Meinung nach wäre eine UVP um die 70¤ angemessen, sodass man wenigstens noch etwas Budget für Lüfter übrig hat, um für einen akzeptablen Airflow zu haben.
    Den Airflow an sich kann ich nicht beurteilen, mein AMD Ryzen 5 1600 wird vom boxed Kühler (AMD Wraith Spire) nicht signifikant besser oder schlechter gekühlt als in meinem vorher verwendeten Budget Gehäuse Cooltek KX Midi Tower. Ebenso kann ich nach einer kurzen Testzeit nicht beurteilen, wie stark sich Staub im Inneren ansammelt, doch zusätzliche Staubfilter sollten in der Front verwendet werden, um nicht ständig zur Druckluft greifen zu müssen.
    Geändert von Robbi (Heute um 09:00 Uhr) Grund: Formatierung

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