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Thema: Testers Keepers - MSI B360M MORTAR TITANIUM

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Marketing The Kid
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    Standard Testers Keepers - MSI B360M MORTAR TITANIUM

    Hier findet Ihr alle Testberichte zur Testers Keepers Aktion mit den MSI B360M MORTAR TITANIUM Mainboards aus dem Zeitraum vom 25.03 bis 24.03.2019.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers - MSI B360M MORTAR TITANIUM
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  2. #2

    Standard

    Ich hatte das große Glück an einem „Testen, Bewerten, Behalten“-Programm von Mindfactory teilnehmen zu dürfen. Daher nochmals ein großes Dankeschön an die auswählende Jury und die zuständige Abteilung von Mindfactory für die tolle Abwicklung. Ich durfte das MSI B360M Mortar Titanium Mainboard testen.

    Meinen Bericht habe ich zur besseren Übersicht in verschiedene Kriterien eingeteilt.

    Verpackung und Lieferumfang:

    Das Mainboard kommt in einer sehr schicken Verpackung, die hauptsächlich in Metallic-Silber gehalten wurde. Weitere Details sind in Schwarz und Rot gehalten, den Farben von MSI. Die Verpackung ist sehr aufwendig bedruckt und würde sich auch sehr gut im Regal machen. Auf der Rückseite stehen nochmals abgrenzende Features und die Spezifikationen des Boards.
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    Zum Lieferumfang gehören neben dem Mainboard selbst, welches in einer antistatischen Hülle geschützt wird, eine Treiber CD (ladet euch aber die Treiber am besten direkt bei MSI runter, damit ihr auch gleich die aktuellste Version zur Verfügung habt), zwei schwarze SATA-Kabel (eines davon mit angewinkelten Stecker auf einer Seite), eine schwarze ATX-Blende mit MSI-Logo, zwei kleinen Schrauben zum Befestigen der M.2 NVMe SSDs, eine Kurzanleitung zum initialen Einbau und das umfangreiche Handbuch in vier verschiedenen Sprachen (Deutsch, Englisch, Spanisch und Russisch).
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    Zu Verpackung und Lieferumfang habe ich noch ein kleines Unboxing-Video erstellt, das ihr euch bei Interesse unter folgendem Link anschauen kännt:


    Design:

    Die Platine des Mainboards kommt im Micro-ATX-Formfaktor daher und misst 24.3 cm x 24.3 cm. Auffällig ist vor allem die schicke Beschichtung der Platine in Titangrau auf Vorder- und Rückseite. Die eigentliche Farbe der PCB ist nicht zu sehen, nur einige Leiterbahnen kann man an den leichten Erhebungen erahnen. Die Absetzungsfarben einzelner Designelemente und Bauteile sind Schwarz oder Dunkelgrau. Das Mainboard eignet sich somit perfekt für PC-Bauer, die ein monochromes, helles Thema erzielen möchten. Die massiven Kühlkörper der CPU-Stromversorgung und der South-Bridge sind ebenfalls in Titanfarben mit schwarzen Aufdrucken gehalten. Kleine Details im Bereich des Audio-Chips sind mit RGB-LEDs beleuchtet, welche mit RGB-LED-Strips synchronisiert werden kann. MSI nennt das „Mystic Light Extension“. Ein besonderes Merkmal ist die Sockelverstärkung auf der Rückseite und die Verstärkung des Haupt-PCIe x16-Slots und der vier DDR4 Slots. MSI nennt das ganze „Steel Armor“. Notwendig ist diese Verstärkung der Slots in meinen Augen nicht unbedingt und das Ganze ist eher Gimmick als echtes Feature, aber gut aussehen tut es allemal. Alles in allem gefällt mir das Motherboard ausgesprochen gut.
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    Verarbeitung:

    Alles macht einen sehr hochwertigen Eindruck und steht anderen, mir bekannten, Herstellern qualitativ in nichts nach. Es gibt keine Lücken, Abstände oder Kratzer auf der Platine. Die empfindlichen Kontakte des LGA1151-Sockels sind wie gewohnt mit einem Platzhalter aus Kunststoff geschützt.
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    Ausstattung:

    Diese entnimmt man am besten dem offiziellen Datenblatt zur besseren Übersicht, ich zähle aber einige Besonderheiten dennoch auf. Von den beiden vorhandenen PCIe x16 Steckplätzen unterstützen beide jeweils den vollen Datendurchsatz, in Kombination aber bauartbedingt nur einen x16/x4 Modus. Die beiden M.2 Anschlüsse unterstützen SSDs mit einer Länge bis 110 mm (22110) und 80 mm (2280). Trotz der kleinen Größe des Mainboards sind vier 6Gb/s S-ATA Anschlüsse vorhanden, zwei davon aufrecht und zwei abgewinkelt. Für den optimalen Datendurchsatz aller anzuschließenden Geräte sollten die Herstellerangaben genauestens abgeglichen werden, da sich einige Schnittstellen ihre Bandbreiten teilen. Mit an Bord sind USB 3.1 Gen1 und Gen2 inklusive Typ-A und Typ-C Stecker für Vorder- und Rückseite. Wer eine CPU mit integrierter Grafikeinheit betreibt findet auf der Rückseite neben DisplayPort 1.2 und HDMI 1.4 auch noch einen DVI-D Anschluss.
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    Sehr gut finde ich den verbauten Intel I219-V Gigabit LAN Controller, da ich öfters mal einen Hypervisor mit virtuellen Maschinen betreibe und die Intel LAN-Geräte für diesen Zweck normalerweise am sorgenfreiesten durchgereicht und betrieben werden können. Ob es als selbstbezeichnetes „Gaming LAN“ wirklich einen spürbaren Mehrwert bringt sei mal dahingestellt. Wer wirklich mit Paket-Priorisierung hantieren möchte, sollte eigentlich sein gesamtes Netzwerk (also alle weiteren Switche und Router) darauf ausrichten, um einen echten aber dennoch kaum spürbaren Unterschied zu erzielen.
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    Leistung:

    Diese kommt natürlich vom Intel B360 Chipsatz und dem verwendeten Prozessor. Die verschiedenen Hersteller für Mainboards kümmern sich hauptsächlich um einzelne Feinheiten wie Design oder das verwendete BIOS etc. Das Click BIOS von MSI bietet viele Einstellmöglichkeiten und eine schöne Übersichtsdarstellung. Die Auflösung ist skalierbar und es ist sehr einfach per Maus zu bedienen. Was den B360 Chipsatz vom Z370 oder Z390 unterscheidet ist vor allem die fehlende Übertaktungsmöglichkeit der CPU und des Arbeitsspeichers. Allerdings fehlen auch die Möglichkeiten zum Einstellen eines RAIDs und er weist weniger PCIe Lanes und USB-Ports auf. Was neu dazu kam ist USB 3.1 Gen2, der Z370 unterstützte nur Gen1. Wen die fehlende Übertaktungsmöglichkeit nicht stört und sowieso nur eine GPU betreiben möchte, dürfte mit dem MSI B360M Mortar Titanium leistungstechnisch sehr zufrieden sein. Die vier DDR4-Bänke bieten Dualchannel-Betrieb und unterstützen insgesamt maximal 64GB und einen Speichertakt bis 2.666 MHz.
    Die sehr gute Audio-Ausstattung des B360M Mortar Titanium klassifiziert es bereits als ausgezeichneten Wohnzimmer-PC. Der Realtek ALC892 Codec unterstützt hier 7.1 Kanal-High Definition Audio und bietet einen S/PDIF Anschluss.
    Erwähnenswert ist noch die Stromversorgung der CPU. Ein 4+2 Phasen-Design, das von dem üppig dimensioniertem 8-Pin-EPS12V-Stecker gespeist wird, sorgt hier für die notwendige Spannung eures Coffee-Lake-S.

    Preis-/Leistungsverhältnis:

    In der Preisklasse um 90,- ¤ für ein Micro-ATX Mainboard bietet das MSI B360M Mortar Titanium alles Nötige für den ambitionierten Spieler. Der Aufpreis zum Z370- (ab ca. 100,- ¤) oder Z390- (ab ca. 120,- ¤) Chipsatz lohnt sich meines Erachtens nur für Anwender, die wirklich übertakten möchten. Da sollte dann aber auch gleich in deutlich teureren Arbeitsspeicher mit Unterstützung über 3.000 MHz und mindestens in eine i7-CPU investiert werden. Diese eventuellen Mehrkosten sollten beim Kauf natürlich auch berücksichtigt werden.

    Fazit:

    Das MSI B360M Mortar Titanium ist vor allem ein sehr schön designtes Mainboard, das mit einer guten und für den ambitionierten Spieler mehr als ausreichenden Ausstattung sowie Leistung daherkommt. Für mich persönlich zählt die Titanium Serie von MSI zu den besten Designs im gesamten Mainboard-Bereich, ist aber natürlich wie immer Geschmackssache. Wer es z. B. lieber etwas dunkler möchte kann auch beherzt zum normalen MSI B360M Mortar (nicht „Titanium“) greifen, da dieses ansonsten nahezu identisch ist.
    Geändert von Kussler (29.04.2019 um 12:32 Uhr)

  3. #3

    Standard MSI B360M Mortar Titanium - Testers Keepers

    Auch ich durfte mich zu den Glücklichen schätzen, dieses in meinen Augen sehr gelungene Board im Rahmen der Aktion "Testers Keepers" testen zu dürfen und möchte mich bei MSI und Mindfactory dafür bedanken und versuche natürlich so objektiv wie möglich zu urteilen.

    Das MSI B360M Mortar Titanium
    Das Mortar Titanium ist ein Board im mATX Format für Intel Core, Pentium Gold und Celeron Prozessoren der 8. und 9. Generation und stammt aus der Arsenal Gaming Reihe, die für preisbewusste und doch potente Gaming-Hardware aus dem Hause MSI steht. Es verfügt, wie der Name schon sagt, über den B360 Chipsatz von Intel und eignet sich – im Gegensatz zur Z-Reihen – daher nicht zum Übertakten. Zudem unterstützt es Intel Optane Memory mit der man, wenn man möchte, auch Systemen mit langsamen HDD noch zu mehr Leistung verhelfen könnte. Intel Optane könnte man vereinfacht gesagt mit einer Hybridfestplatte vergleichen: auf dem Speichermodul im M.2-Format ähnlich einer SSD werden häufig gebrauchte Daten in nicht-flüchtigem Speicher vorgehalten, um den Systemstart, das Starten von Programmen oder das Browsen im Netz (Stichwort „Temporäre Dateien“) zu beschleunigen.

    Unboxing


    Design und Ausstattung
    Das Mortar Titanium ist wie schon erwähnt ein Board im kleineren mATX Format und eignet sich daher für kompakte Systeme, bietet aber gegenüber den noch kleineren mITX-Boards und -Gehäusen den Vorteil, nicht nur auch extra breite 3-Slot-Grafikkarten verwenden zu können, sondern man kann auch durch den zweiten PCIe-16x-Slot zwei Grafikkarten und damit AMDs CrossFireX oder NVidias SLI verwenden.
    Das Mortar Titanium ist entsprechend seines Namens in einem titan-/gunmetal-grauen Farbton gehalten, passend zum Arsenal Gaming Thema von MSI. Das eher schlichte und doch kraftvolle Design wird denen entgegenkommen, die nicht unbedingt ihr FPS mit bunten Lichtern steigern wollen. Nichts desto trotz unterstützt MSI aber auch hier seine RGB-Beleuchtungsreihe namens Mystic Light über einen entsprechenden Steckplatz und das Mortar Titanium hat auch eine kleine, aber dezente RGB Line an der unteren linken Boardseite. Diese kann über die Mystic Light App oder das BIOS gesteuert werden und bietet 10 verschiedene Effekte in 16,8 Millionen Farben. Über den 4-Pin-Header auf dem Mortar Titanium können 12V-LED-Streifen angeschlossen werden und zusammen mit den RGB-Effekten anderer Bauteile synchronisiert werden.
    Die High End Kühlkörper sind zwar noch nicht so massiv wie die der übertaktbaren Z-Chipsatzreihe, unterstreichen aber dennoch nochmal den Gaming Charakter des Mortar Titanium, sollen sie doch durch das Mehr an Kühlung auch ein Mehr an Leistung ermöglichen bzw. eine Leistungsdrosselung auf Grund von Überhitzung vermeiden. Natürlich bringen sie so auch noch ein wenig Gewicht auf die Waage. Und beim Thema Gewicht wären wir auch schon bei den Grafikkarten. Diese sind, je mehr Leistung sie bieten auch recht sperrig und schwer, daher ist der erste PCI-Express-16x-Steckplatz für die Grafikkarte verstärkt, um die Langlebigkeit, zum Beispiel beim Transport mit verbauten schweren Grafikkarten, die den Steckplatz belasten können, zu erhöhen und so soll auch vor elektromagnetischen Interferenzen geschützt werden. MSI nennt dieses Feature „Steel Armor“. Außerdem hat das Board noch einen 2. PCI-Express-16x-Steckplatz für eine 2. Grafikkarte, die wir dann im CrossFireX- oder SLI-Betrieb nutzen können.
    Das Mortar Titanium verfügt über zwei M.2-Steckplätze, die NVMe mit bis zu 32 GB/s durch PCI-Express Gen3 x4 und wie bereits angesprochen Intel Optane unterstützen. Als Besonderheit bietet das Mortar Titanium mit der „Twin Turbo“ Funktion sogar bis zu 64GB/s bei den SSDs.
    Ebenso wie der erste PCI-Express-16x-Steckplatz sind auch alle vier Steckplätze für den DDR4-Arbeitsspeicher mit „Steel Armor“ verstärkt worden, um bei möglicherweise häufigerem Wechsel auch hier die Langlebigkeit sicherzustellen oder vor EMI zu schützen. An Speichermodulen unterstützt das Mortar Titanium DDR4-2133, DDR4-2400 und DDR4-2666. Diese werden aber auch noch durch „DDR Boost“ durch eine optimierte Anbindung und isolierten Leitungen ein saubereres Signal für die Arbeitsspeicher versprechen.
    Als Onboard-Soundlösung bietet MSI mit Audio Boost 4 mit Nahimic 2 einen HD-Audioprozessor, einen Verstärker und hochwertige Audiokondensatoren an. Diese sind vom Rest des Boards isoliert um Interferenzen ausschließen und ein sauberes Audiosignal bieten zu können. Hier sei bereits gesagt, dass der Onboard-Sound zwar nicht schlecht ist, aber natürlich nicht mit einer dedizierten Soundkarte mithalten kann, dies ist aber ein bekanntes „Problem“ – wenn man es so nennen kann – von Onboard-Soundkarten. Für Zusatzkarten sind im übrigen zwei PCI-Express 1x-Steckplätze vorhanden. Je nach Größe der Grafikkarte kann aber einer oder auch beide Steckplätze verdeckt sein.
    Wie bereits bei Arbeitsspeicher und Audiochip, so ist auch das Netzwerk optimiert. Mit dem Gaming LAN soll auch bei langen Spielsessions der Prozessor bei der Verarbeitung der Netzwerksignale entlastet werden.
    Das Mortar Titanium verfügt über insgesamt 3 Steckplätze für Gehäuselüfter mit automatischer DC/PWM-Erkennung und „Hystere“-Funktion, die durch angepasste Lüftergeschwindigkeiten eine angenehmere Geräuschkulisse versprechen. Auf dem Board verbaute LEDs zeigen zudem an, ob ein angeschlossener Lüfter steuerbar ist oder nicht.
    Die Steckplätze für Front-USB-Anschlüsse bieten USB 2.0, USB 3.1 Gen2 und sogar einen USB-C USB 3.1 Gen 2 Frontanschluss.
    Bei den SATA-Anschlüssen sind je 2 senkrecht auf dem Board angebracht, als auch 2 im 90-Grad-Winkel zur Gehäusevorderseite gerichtet, so dass auch in beengten Gehäusen diese einfach angeschlossen werden können und die Kabel Platz haben. MSI markiert auf dem Mortar Titanium zudem eine so genannte „Keep Out Zone“ für die einfache und sichere Installation von AiO- und Custom-Wasserkühlungen. Diese haben zudem auf dem Board dedizierte Anschlüsse mit bis zu 2 Ampere und können über BIOS oder das Betriebssystem gesteuert werden.
    Im oberen Bereich des Mortar Titanium finden wir zudem noch die „EZ Debug LED“, wodurch die Fehlersuche durch entsprechende Lichtsignale und ein Blick in das Handbuch vereinfacht wird.
    Schauen wir auf das I/O-Anschlusspanel finden wir zunächst vier USB 2.0 Anschlüsse, je einen USB 3.1 Gen2 Typ A und C. Durch diese Anschlüsse ist das Mortar Titanium auch VR-fähig. Dazu haben wir hier noch Monitorschlüsse in Form von DVI-D, DisplayPort und HDMI, den Gaming LAN Anschluss, die Audioanschlüsse und sogar noch einen guten alten PS/2 Combo Port.

    Montage
    Die Montage gestaltet sich sehr einfach, die Löcher für die Befestigung sind gut erreichbar, alle Anschlüsse ebenso. Es ist genügend Platz für Lüfter-Lösungen vorhanden und mit der „Keep Out Zone“ denkt MSI beim Mortar Titanium auch bereits an AiO- und Custom-Wasserkühlungen. Geübte Hände werden hier keine Probleme haben und auch für Ungeübte ist die Montage kein Hexenwerk. Der Prozessor kann leicht eingelegt werden und die Schutzkappe springt beim einrasten der CPU leichtgängig von selbst raus.

    Lieferumfang
    An mitgeliefertem Zubehör haben wir beim Mortar Titanium einmal die I/O Slotblende und 2 SATA Kabel, eines davon mit einem 90-Grad-Winkelstecker.
    Des Weiteren gibt es einen MSI-Sticker für das Gehäuse, eine DVD mit Treibern, eine Dankeskarte von MSI mit der Bitte, seine Hardware bei MSI zu registrieren, 2 Schrauben für die M.2-Steckplätze auf dem Mortar Titanium. Dann haben wir hier noch eine sehr allgemein gehaltene Quick Installation Anleitung, die aber nicht nur den hier verbauten LGA1151-Sockel abdeckt, sondern im Prinzip alles, was AMD und Intel im Moment im Angebot zu haben scheinen und somit wohl von MSI bei jedem Board dazugelegt werden. Und zu guter Letzt noch das mehrsprachige Benutzerhandbuch, das übersichtlich strukturiert ist und alles abdeckt.

    Preis-/Leistung
    In seinem Segment steht das Mortar Titanium preislich sehr ordentlich da. Durch Verarbeitungsqualität und Ausstattung sticht das Mortar Titanium im eigenen Umfeld der B360-Boards hervor. Der preisliche Abstand zu den übertaktbaren Z-Boards mag teils nicht sehr hoch, bzw. bei „günstigen“ Boards nicht vorhanden sein, aber hier sollte man bedenken, dass auch hier die dann zu verbauenden Komponenten (RAM und CPU), die das Übertakten erst sinnvoll machen auch nochmal einiges mehr kosten.


    Fazit
    Die Verarbeitung ist durchweg ausgezeichnet. Einzig stört daher hier nur die mit einem einfachen Sticker aufgeklebte Modellbezeichnung, anstatt diese direkt auf das Board zu drucken. Alle Einstellungen sind über das BIOS gut erreichbar und die Fehlersuche wird durch die Debug-LED vereinfacht. Im Großen und Ganzen finde ich ist das MSI B360M Mortar Titanium ein exzellentes Board für einen kompakten Rechner, die gerade durch die beengten Raumverhältnisse im Inneren eh seltener zum Übertakten genutzt werden. Prozessor und Arbeitsspeicher, Massenspeicher und Grafikkarte wurden ohne Probleme erkannt und das ist ja auch - neben möglicher Übertaktungsmöglichkeiten falls gewünscht und möglich – das wichtigste an einem Mainboard ist. Ich würde das Mortar Titanium jederzeit wieder verbauen.

    Anhang 20799Anhang 20800Anhang 20801Anhang 20802Anhang 20803Anhang 20804
    Geändert von Marketing The Kid (02.05.2019 um 09:40 Uhr)

  4. #4

    Standard

    KURZE ZUSAMMENFASSUNG
    Keine Besonderheiten im Lieferumfang, dafür ein sehr schickes Mainboard. Hat viele Vorteile die man eher bei Z390 Boards findet, bietet dafür aber immer noch den günstigen Preis eines B360 Boards, Ideal für Personen die ein gutes Mainboard wollen, aber auf Übertakten keinen großen Wert legen und möglichst günstig davon kommen wollen. Besonders der gute Soundchip ist hier hervorzuheben, sowie der 2. M.2 Slot. Alles in allem ein sehr gutes Produkt, welches man sich mal genauer anschauen sollte.

    VERPACKUNG UND LIEFERUMFANG
    Hier gibt es nicht viel zu sagen, die Verpackung ist recht simpel gehalten, es stehen alle nötigen Informationen drauf, sowie einem sehr anschaulichen Bild vom Motherboard selbst und dem I/O Panel, mehr als ausreichend. Im Lieferumfang haben wir natürlich das Mainboard, 2 SATA Kabel, wovon eines abgewinkelt ist, 2 M.2 Schrauben, das I/O Shield, einen Sticker, eine CD mit unbekannten Inhalt (ich besitze kein Laufwerk), sowie einen Quick Install Guide, dem handelsüblichen Handbuch und einer Dankeskarte weil Bäume doof sind.

    UNBOXING


    OPTIK UND VERARBEITUNG
    Die Optik gefällt mir sehr gut, da ich meinen PC ohnehin ziemlich Weiß gehalten habe, integriert sich das Mainboard mit seinem Silber absolut nahtlos in das weiße Gehäuse. Die kantig gehaltenen Kühler, sowie die „Steel Armor“ beim Ram geben dem ganzen das gewisse etwas, und heben sich nochmal etwas ab in Kombination mit einer RGB Beleuchtung. Die Verarbeitung wirkt auf mich absolut makellos, ich konnte nicht den kleinsten Fehler oder eine unsauber verarbeitete Stelle finden. Ebenfalls konnte ich auch nichts Negatives bei den SATA Kabeln, den beiden Schrauben oder dem I/O Shield entdecken.

    INBETRIEBNAHME UND INSTALLATION
    Der Einbau verlief ziemlich unblutig, anders als bei meinem vorherigen Mainboard, wo mich das I/O Shield versucht hat umzubringen mit seinen Rasiermesserscharfen Kanten, kam ich bei MSI absolut schnittfrei durch den ganzen Prozess. Angeschlossen wurden nebst den üblichen Verdächtigen 2x Front USB 3.0, Frontmikrofon und –lautsprecher Anschlüsse, eine M.2 SSD, 2 zusätzliche Lüfter, eine GTX 1060 von MSI, sowie eine Soundkarte die nicht mehr reinpasste weil die Grafikkarte beide PCI Anschlüsse verdeckt hat. Hier machen sich dann bereits die ersten Nachteile eines µATX Mainboards bemerkbar, mein Gehäuse unterstützt keinen hochkant Einbau der Grafikkarte, daher wäre das auch keine Möglichkeit, ob man die PCI Anschlüsse verwenden kann wenn man die Grafikkarte hochkant einbaut, kann ich daher nicht sagen. Alle Kabel sind Anstandslos eingerastet und machten einen sehr sicheren Eindruck, die Ram Bänke boten einen recht hohen Widerstand, wirken dafür aber auch extrem sicher, sehr gut da Ram mit Kühlkörper und RGB inzwischen schon recht groß und schwer geworden sind, also im Vergleich zu früher. Der CPU FAN Anschluss ist sehr nah an der CPU verbaut, was mich immer wieder freut nachdem ich mal ein Mainboard hatte bei dem ich das Kabel ungelogen verlängern musste. Auch beim Einbau von CPU und Kühler gab es keine Schwierigkeiten, der gesamte Zusammen- und Einbau verlief absolut unproblematisch. Im BIOS angelangt hat man das sehr übersichtliche UEFI von MSI und kann hier sehr unkompliziert alles Notwendige einstellen. Scheinbar unterstützt das Mainboard wirklich nur maximal 2666 Mhz Ram, zumindest fand ich bisher keine Möglichkeit meinen 3200 MHz Ram über 2666 MHz einzustellen. Dank des MSI App Manager kann man auch in Windows schnell und einfach alles Notwendige installieren und hat damit das Mainboard auch schon betriebsbereit.

    VERGLEICH ZU ÄHNLICHEN PRODUKTEN
    Da mein bisheriges Mainboard nicht von MSI ist, werde ich es lieber nicht namentlich nennen, da ich nicht weiß ob das in Ordnung geht. Mein bisheriges Mainboard war ein ATX Mainboard und ebenfalls eine günstige B360 Version, wo ich zusätzlich noch eine Soundkarte und eine Capture Card verbaut hatte. Der Sound Chip von meinem bisherigen Mainboard ist um Welten schlechter, bei dem Mortar Titanium könnte ich absolut auf die Soundkarte verzichten, wollte sie auch nur zum vergleichen mit einbauen, aber da ich nicht auf die Capture Card verzichten kann, werde ich wieder mein altes Mainboard einbauen müssen, da ich sie neben der Grafikkarte einfach nicht einbauen kann. Derzeit kann ich es zwar nicht mit Sicherheit sagen, aber ich glaube dass der Soundchip vom Mortar Titanium sogar besser ist, als der von meiner PCI Soundkarte. Wie schon erwähnt war das I/O Shield extrem scharf und ich hatte mir da mit einem Einsetzversuch einige Schnittwunden geholt, auf den Wiedereinbau freue ich mich absolut nicht. Dafür find ich die USB Ports besser, nebst den 2 USB 2.0 Anschlüssen für Tastatur und Maus, habe ich da noch 4 USB 3.0 und 2 USB 3.1 Anschlüsse, ein Typ C Anschluss habe ich da zwar nicht, benötige diesen aber auch nicht und begrüße es daher sogar. Allerdings habe ich dafür nur einen M.2 Anschluss, dafür habe ich zwar 2 SATA Anschlüsse mehr, würde sie allerdings für einen 2. M.2 Anschluss aufgeben.
    Aber ich denke das ist allgemein ein Problem bei B360 Mainboards, diese werden normal möglichst günstig gehalten und man hat wohl immer etwas zu bemängeln, ich hatte mir auch Online noch ein paar weitere angeschaut zum direkten Vergleich, aber ein günstigeres und besseres Mainboard als das Mortar Titanium konnte ich nicht finden, das erste Mainboard welches mir fast vollkommen zusagte wäre das MSI B360 Gaming Pro ATX für 117¤ gewesen, ich hätte es nur eben gerne in Weiß oder auch Silber, damit es optisch besser zu meinem recht weißen Aufbau passt. In Weiß konnte ich auf Mindfactory gar kein Mainboard finden, in Silber gibt es nur das Mortar Titanium.

    HALTBARKEIT
    Ich hatte das Mainboard nun nicht lange im Einsatz, ich kann allgemein zu MSI sagen dass sie sehr langlebige Produkte haben, ich habe hier immer noch ein MSI 970A-G43 rumliegen dass nach wie vor funktioniert, habe nie Probleme mit dem Mainboard gehabt und es hat einige umbauten mitgemacht, aber egal ob Gehäuse, CPU oder Grafikkarten Wechsel oder aber 2 Jahre im Karton schimmeln, nichts hat dem Board was ausgemacht, habe es erst im Oktober 2018 nochmal für einen Test angeschmissen und es lief anstandslos. Natürlich heißt das nicht, dass alle MSI Produkte so langlebig sind, aber alle die ich bisher hatte wurden irgendwann nur abgelöst, aber keines hat mich bisher im Stich gelassen. Was bisher 3 Mainboard und 5 Grafikkarten von MSI waren. Und aufgrund der gewohnt guten Verarbeitung des Mortar Titaniums, gehe ich auch bei diesem Mainboard davon aus, dass dieses tapfer bis zum Schluss durchhalten würde.

    FAZIT
    Mit einem Preis von knapp 92¤ (Stand 29.04.2019) zähl das Mainboard schon zu den teureren Modellen, dennoch denke ich dass es den Preis alle mal Wert ist, dank dem besseren Soundchip, den ich bei B360 Boards bisher nicht gesehen habe, auch eher selten ist ein 2. Grafikkarten Anschluss, sowie der 2. M.2 Anschluss, was für mich eine Zwischenlösung für einen guten Z390 und einem günstigen B360 darstellt, ist das Mainboard für die Leistung die es bietet, immer noch ein günstiges Mainboard. Von mir kriegt das Mainboard eine absolute Kaufempfehlung für den Preis. Eine Alternative könnte ich jedenfalls nicht empfehlen und wer Wert auf die Farbe legt, ist da leider ohnehin sehr limitiert.
    Besonders gut gefiel mir: der sehr gute Soundchip, der 2. M.2 Anschluss, die Kühlkörper, sowie die Farbe im Allgemeinen
    Nicht so gut gefiel mir: die von der Grafikkarte verdeckten PCIe Steckplätze, zu wenige USB Anschlüsse und 4/6 USB Anschlüssen noch USB 2.0,

    BILDER
    IMG_20190420_152708.jpgUnbenannt-1.jpgIMG_20190421_095713.jpg1.jpg2.jpg3.jpg

  5. #5

    Standard

    Produkttest: MSI B360M Mortar Titanium
    Ich habe das MSI B360M Mortar Titanium Mainboard im Rahmen einer „Testers Keepers“ Aktion der Mindfactory AG getestet.



    Für einen Preis von etwa 90¤ erhält man ein titanfarbenes Mainboard im mATX Format mit Intels B360 Chipsatz, das für Intel Core Prozessoren der 8ten und 9ten Generation geeignet ist. Zu den charakteristischen Eigenschaften zählen vier DDR4-RAM-Slots, zwei M.2-Schnittstellen, verbesserte Kühlkörper, MSIs Mystic Light RGB Beleuchtung, und vieles mehr.

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    Design und Verarbeitung
    Auch wenn es auf den Produktbildern eher nach einem weißen Mainboard aussieht, kann sich das Mortar Titanium mit seinem titanfarbenen Schimmer von der Masse abheben. Die ansonsten schwarz gehaltenen Teile, hauptsächlich die Anschlussbuchsen, sorgen für einen guten Kontrast. Dementsprechend wirkt das Design sehr hochwertig und gut überschaubar. Bei immer größeren Sichtfenstern in den PC-Gehäusen ist die Optik eines Mainboards, die mich in diesem Fall absolut überzeugt, ein wichtiger Aspekt. Dafür mache ich neben der Lackierung insbesondere die üppigen Kühlkörper im oberen Bereich verantwortlich, die in diesem Preissegment keine Selbstverständlichkeit sind. Somit kann sich das Mortar Titanium auch deutlich von den etwa 15¤ bis 20¤ günstigeren MSI Modellen B360M PRO-VDH und B360M Gaming Plus absetzen.

    Design und Verarbeitungsqualität gehen bei einem Mainboard natürlich immer Hand in Hand. Hochwertige Materialien wie die genannten Kühlkörper sorgen unmittelbar für ein hochwertiges Design. Dazu tragen ebenso die mittels „Steel Armor“ verstärkten RAM-Slots und der PCIe Slot für die Grafikkarte bei. Insgesamt wirkt dadurch nichts an diesem Mainboard billig. Ganz im Gegenteil: Hält man das Mortar Titanium in den Händen, so hat man auch durch das hohe Gewicht den Eindruck, dass dieses Mainboard stabil und haltbar ist. Das zum Lieferumfang zugehörige Material konnte mich bezüglich der Verarbeitungsqualität ebenfalls überzeugen. Insbesondere das I/O Shield macht einen sehr edlen Eindruck.

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    Montage und Inbetriebnahme
    Ich habe das Mortar Titanium nach den Angaben der gut verständlichen Schnellinstallationsanleitung und des Handbuchs in mein Fractal Design Define C TG Gehäuse eingebaut. Dafür habe ich das Mainboard zunächst außerhalb des Gehäuses vorbereitet, indem ich die CPU und den DDR4-RAM eingesetzt habe. Das Einlegen der CPU sowie das damit verbundene Entfernen des Sockelschutzes verlief ebenso reibungslos wie das Einsetzen des Arbeitsspeichers. Bei der Montage des CPU-Kühlers fiel mir zudem auf, dass ein sinnvoller Platz für den Lüfteranschluss gewählt wurde, sodass man diesen leicht erreichen und das Kabel dennoch gut verstecken kann. Innerhalb des Gehäuses konnte ich das Mainboard inklusive I/O Shield dann ebenfalls ohne Schwierigkeiten montieren. Generell hat MSI sinnvolle Entscheidungen bei der Positionierung der Anschlüsse getroffen. Beispielsweise sind zwei SATA Ports abgewinkelt übereinander und zwei SATA Ports senkrecht nebeneinander beheimatet, um sich an das Kabelmanagement des Anwenders anpassen zu können. Lediglich die Position des USB 3.0 Headers hätte ich mir auf der rechten Seite des Mainboards und damit näher an der Gehäusefront gewünscht. Da mein Gehäuse Mainboards im ATX-Format aufnehmen kann, ist der Weg bis zur entsprechenden Position relativ weit und das Kabel nur gerade so lang genug. Insgesamt macht sich beim Einbau jedoch erneut die lobenswerte Verarbeitungsqualität bemerkbar. Das „Steel Armor“ Prinzip am PCIe Slot gefällt mir dabei besonders gut, da die Grafikkarte fest und sicher aufgenommen wird.

    Da ich für das getestete Mainboard einen Intel Core i5-9400F vorgesehen habe fürchtete ich bei der Inbetriebnahme, dass die im Auslieferungszustand vorliegende BIOS Version diesen Prozessortyp noch nicht unterstützt und ich das BIOS zunächst mit einem älteren Prozessor aktualisieren muss. Tatsächlich wurde die CPU nicht korrekt erkannt, das BIOS ließ sich jedoch ohne Komplikationen aufrufen, sodass ich das Update erfreulicherweise problemlos mit einem USB-Stick durchführen konnte. Zudem wurde das XMP Profil meines DDR4-2666 Arbeitsspeichers nach dem Update sofort erkannt.

    Leistung
    Um die Leistung des MSI B360M Mortar Titanium zu bewerten, betrachte ich vorwiegend den Funktionsumfang, den das Mainboard bietet. Als ersten Punkt habe ich bereits das BIOS angerissen, das einen guten Überblick bietet und insgesamt sehr nutzerfreundlich wirkt. Durch den Intel B360 Chipsatz ist im Vergleich zum Z370 oder Z390 Chipsatz zwar von Haus aus keine Übertaktung der CPU möglich, jedoch kann das Mainboard bereits mit dem grundlegenden Spielraum im CPU-Takt (beim i5-9400F zwischen 2,9 und 4,1 GHz) sehr gut umgehen und die Leistungsreserven des Prozessors situativ zur Verfügung stellen. MSI bietet dazu verschiedene Desktop Apps an. Einfache Varianten wie die „Gaming App“ oder „X-Boost“ geben die Möglichkeit, ein voreingestelltes Nutzungsprofil wie den Gaming-Modus oder ein Profil zur Videobearbeitung zu laden. Zudem bietet das „Command Center“ umfangreiche individuelle Einstellmöglichkeiten des CPU-Takts und der Drehgeschwindigkeiten der am Mainboard angeschlossenen Lüfter.

    All diese Hilfsprogramme erscheinen mir sinnvoll konzipiert und leicht bedienbar. Außerdem zeigen die vielseitigen Nutzungsprofile, dass das Mortar Titanium eine sinnvolle Plattform für eine Vielzahl von Kunden darstellt, wobei allen voran Gamer auf ihre Kosten kommen sollten. Der App Manager bietet zudem einen Überblick über die zur Abstimmung des Mainboards verwendbare Software. Einen weiteren positiven Eindruck konnte ich von der „Mystic Light“ Software zur Steuerung der RGB Beleuchtung gewinnen, die eine Vielzahl visueller Effekte bietet.

    MSI_SnapShot_01.jpgMystic.jpgCommand Center.JPG

    Auch die Anschlussmöglichkeiten des Mortar Titanium sind sehr vielseitig. Mit zwei M.2 Slots lassen sich SSDs schnell und ohne größeren Aufwand in das System integrieren. Damit und mit den vier DDR4-RAM-Slots, die insgesamt bis zu 64GB Arbeitsspeicher bei einem Takt von maximal 2666 MHz unterstützen, bietet das Mainboard auf jeden Fall Zukunftssicherheit. Außerdem ist ein interner USB 3.1 (Gen2) Anschluss für ein modernes Frontpanel vorhanden. Lediglich weitere USB 3.0 Anschlüsse auf der Rückseite hätten das Mainboard noch zusätzlich aufwerten können. Gleichzeitig lässt der Onboard-Sound für mich keine Wünsche offen, da sogar ein Digital Ausgang per Toslink vorhanden ist.

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    Fazit und Preis-/Leistungsverhältnis
    Alles in allem konnte mich das MSI B360M Mortar Titanium voll und ganz überzeugen. Die großen Stärken des Mainboards liegen für mich im schlichten sowie eleganten Design und der fantastischen Verarbeitungsqualität. Die mitgelieferte Software und das BIOS geben dem Anwender zudem die Möglichkeit, die im Rahmen des B360 Chipsatzes verfügbaren Funktionen vollends auszunutzen. Auf dem Preisniveau von etwa 90¤ sehe ich an Mainboards von anderen Herstellern mit B360 Chipsatz lediglich das Gigabyte Aorus Pro als ernsthafte Konkurrenz an. Letzten Endes erhält man mit dem MSI B360M Mortar Titanium ein Mainboard, das allein durch seine Verarbeitungsqualität einen hohen Gegenwert zum Kaufpreis und damit ein attraktives Preis-/Leistungsverhältnis bietet. Wer Qualität zu schätzen weiß, dem wird das MSI B360M Mortar Titanium viel Freude bereiten.

  6. #6

    Standard MSI B360M Mortar Titanium

    Hallo liebe Mindfactory Gemeinde, im Rahmen der Testers Keepers Aktion hatte ich die Möglichkeit das Mainboard B360M MORTAR TITANIUM von MSI ausführlich zu testen. Dafür möchte ich mich auch noch einmal recht herzlich bei mindfactory und MSI bedanken. Die Ergebnisse, meine Eindrücke und mein persönliches Fazit möchte ich nun mit euch teilen.

    Der Test gliedert sich in folgende Teilelemente:
    Lieferumfang
    Design
    Benutzerfreundlichkeit der Software & Treiber
    Die wichtigsten Anschlüsse, Features und Leistungen
    Handhabung
    BIOS
    Sound
    Preis- / Leistungsverhältnis und Fazit


    Lieferumfang
    Das B360M kommt in einem schicken, in modernem Design gehaltenen, grauen Karton, auf dem der Hinweis „Intel Motherboard“ aufgedruckt ist und dessen Deckel sich nach hinten aufklappen lässt. Nach dem Öffnen erhält man einen direkten Blick auf das in antistatische Folie gehüllte Mainboard. Darunter befindet sich unter einem doppelten Boden das beigefügte Zubehör. Dazu gehört:
    Benutzerhandbuch
    Treiber DVD
    2 M.2 Schrauben
    2 SATA Kabel
    I/O Blende
    Infokarte zur Produktregistrierung
    Quick Installation Guide
    MSI Aufkleber

    IMGP1144.jpg

    Design
    Wenngleich das Design natürlich immer individuelle Geschmackssache ist, aber gerade im gegenwärtigen Trend der offen einsehbaren Towergehäuse an Bedeutung gewonnen hat, so muss man doch für das B360M Mortar Titanium zwangsläufig konstatieren, dass das Wort „Titanium“ in der Produktbezeichnung nicht nur schnödes Beiwerk ist, sondern seiner Bezeichnung alle Ehre macht. Sowohl die Leiterplatte, als auch die Kühlkörper sind in einem schicken titanfarbenen Ton gehalten, der durch die meist in schwarz gehaltenen Anschlüsse und Chipsätze einen ansprechenden Kontrast bildet und das Board dadurch definitiv vorzeigbar macht.
    Das Board ist sehr übersichtlich gestaltet und ermöglicht so eine unkomplizierte und bequeme Bestückung und Verkabelung während der Montage.

    IMGP1131.jpg

    Benutzerfreundlichkeit der Software & Treiber
    Mit der mitgelieferten DVD lassen sich die Treiber und das Softwarepaket schnell, einfach und problemlos installieren. So bietet z.B. das MSI Command Center die Möglichkeit, die Lüftersteuerung oder die CPU Multiplikatoren direkt unter Windows zu verändern.

    Die wichtigsten Anschlüsse, Features und Leistungen
    CPU Sockel LGA1151 nur für Coffee Lake-S
    Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX, 1x 8-Pin EPS12V
    4x DDR4 Dual-Channel, bis effektiv 2.666 Mhz, max. 64GB Speicher
    2x PCIe 3.0 x16 Steckplätze
    2x PCIe 3.0 x1 Steckplätze
    4x SATA 6GBit/s
    2x M.2 M-Key
    3x USB 3.1 Gen2
    2x USB 3.1 Gen1
    6x USB 2.0
    1x DisplayPort 1.2
    1x HDMI 1.4
    1x DVI-D
    1x Intel I219-V Gigabit-Lan

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    Auf dem Board sind zwei PCIe x16 verbaut, von denen einer, genauso wie die vier RAM Slots, mit einem sog. Steel Armor ausgerüstet ist, der durch mehr Lötpunkte auf der Platine ein eventuelles gewichtsinduziertes Verbiegen verhindern und vor elektromagnetischer Störstrahlung schützen soll.
    Daneben kommt das B360M Mortar Titanium mit zwei M.2 M-Key Slots, die jeweils mit 22mm breiten und 80 bzw. 110mm langen Karten ausgerüstet werden können und mit 32 Gbit/s keine Wünsche offen lassen. Im unteren rechten Eck des Boards befinden sich vier SATA 6 GBit/s Anschlüssen, von denen zwei gewinkelt sind. Die I/O Schnittstelle verfügt über vier USB 2.0, zwei USB 3.1 (Typ A und C), sowie einen DVI-D, einen HDMI und einen DP Anschluss. Fünf 3,5mm Klinke, ein Toslink Anschluss und ein Intel I219-V Gigabit-Lan 1000 Mbit/s Netzwerkadapter runden das I/O Panel ab.
    Das B360M Mortar Titanium habe ich im Vergleich zu meinem älteren, aber deutlich teureren Z370 AORUS Gaming 7 getestet. In allen von mir durchgeführten Benchmarktests schnitt das B360M nur geringfügig schlechter ab.


    Handhabung
    Der Einbau lässt sich völlig problemlos vornehmen. Wie für ein uATX wenig verwunderlich, ist genug Platz für einen entspannten Einbau von Prozessor, Kühler, Arbeitsspeicher und Grafikkarte vorhanden. Auch das Kabelmanagement sorgt hinsichtlich der Kabelführung für keinerlei Aufsehen. Das mitgelieferte Benutzerhandbuch ist dabei so umfangreich beschreibend und eindeutig, dass selbst Ungeübte innerhalb kürzester Zeit zum Ziel gelangen dürften, wobei der Quick Installation Guide meiner Meinung nach ebenfalls bereits mehr als ausreichend ist.

    BIOS

    Das BIOS ist in rot-schwarzen Farben gehalten und sehr übersichtlich gestaltet. Man hat die Wahl zwischen dem EZ Modus, bei dem man einen Überblick über die Grundinformationen des Systems wie z.B. über die CPU, den Arbeitsspeicher und über angeschlossene Massenspeichergeräte erhält, sowie einige Einstellungsmöglichkeiten vorfindet und dem Advanced Modus, der nachfolgend näher betrachtet werden soll: Bereits auf der Übersichtsseite erhält man die wesentlichen Informationen über das System hinsichtlich Zusammensetzung, Temperatur, BIOS Version und Boot Reihenfolge. Genauere Informationen und Einstellungsmöglichkeiten erhält man dann unter den Menüpunkten Settings, OC, M-Flash, OC Profile, Hardware Monitor und Board Explorer.
    Über das Overclocking (OC) bzw. OC Profile Menü lassen sich mehrere Konfigurationsprofile hinterlegen, die OC Möglichkeiten sind allerdings im wesentlichen auf den Arbeitsspeicher begrenzt. Eine Anpassung der CPU Spannung ist nicht möglich. Das M-Flash Feature ermöglicht das Speichern der aktuellen BIOS Version auf einem Datenträger bzw. die Aktualisierung des BIOS via Datenträger. Über den Menüpunkt Hardware Monitor lassen sich die Lüfter steuern und sogar manuelle Lüfterkennlinien festlegen. Über den Board Explorer erhält man Informationen über den jeweiligen Anschlussort einzelner Komponenten. Generell wird man hier jedoch nichts finden, was man nicht bereits bei anderen BIOS Versionen, u.a. von anderen Herstellern, auch findet.


    Sound
    Der Audio Boost 3 ist solide. Das Board kommt mit dem etwas älteren Realtek ALC892 Audio Codec und kann daher mit dem moderneren ALC1220 nach meinem Empfinden in Sachen Audioqualität nicht mithalten. Eine Quantifizierung der Audio Qualität ist natürlich schwierig, letztlich muss man sich wohl selbst im direkten Vergleich davon überzeugen. Mit der Realtek Audio Controll Software lassen sich wie gewohnt alle Einstellungen leicht vornehmen.


    Preis- / Leistungsverhältnis und Fazit
    Das MSI B360M Mortar Titanium gehört mit einem Preis von derzeit rund 95¤ zu den günstigen Motherboards. Und natürlich muss man dadurch zwangsläufig in einigen Bereichen Abstriche hinnehmen. Absolut hervorzuheben ist die hohe Verarbeitungsqualität und die Verwendung von großen, sich in das Gesamtdesign einfügenden flächigen Kühlkörpern, welche stets eine niedrige Boardtemperatur und insbesondere der Spannungswandler sicherstellen. Negativ fällt die Verwendung des veralteten ALC892 Codec auf, sowie der Einbau von 4 USB 2.0 und lediglich zwei USB 3.1 Schnittstellen im I/O Panel. Auch die Tatsache, dass lediglich 4 SATA Anschlüsse zur Verfügung stehen, stört den insgesamt positiven Eindruck. Dies ist allerdings beides zu verschmerzen. Unerfreulicher sind dagegen die begrenzten OC Möglichkeiten und die Begrenzung des RAM Takt auf 2666 Mhz. Wer also auf der Suche nach einem Board für einen High End PC ist, wird mit dem B360M defnitiv nicht zufrieden sein. Alle anderen finden hier jedoch eine günstige, gut verarbeitete und relativ leistungsstarke Alternative, die zudem mit einem angemessen Preis und einem schicken Design ihren Benutzern Freude bereiten wird.

    Damit sich auch jeder ein reales Bild vom Board machen kann, findet sich nachfolgend ein Unboxing Video:

  7. #7

    Standard

    Zum Design muss ich sagen das es mir persönlich sehr gut gefällt, die Silber Färbung macht es optisch sehr ansprechend und hebt sich von den anderen Herstellen ab.
    Da ein silbernes Mainboard nicht alltäglich ist scheint MSI auf einige besondere Elemente zu setzten, wie Steel Armor oder das außergewöhnliche Design der Kühler.
    Aber ich habe die Erfahrung gemacht das inzwischen auch viel auf das Design geachtet wird und unsere Kundschaft von K&M Computer schon sehr darauf achtet wie es im inneren des Pc's aussieht und überwiegend wird eine Dunklere Farbkombination zusammengestellt wird.
    Und da momentan viel mit RGB's gearbeitet wird sticht natürlich das Mainboard schon arg hervor mit seinem Silber Grauen Design und man muss schauen das man ein Farbkonzept hat wo das silberne Mainboard auch zu Geltung kommt.

    Die Verarbeitung ist sehr robust man findet keine kleinteile vor, die wackeln oder gar den Eindruck machen als wären sie minderwertig verarbeitet.

    Die Montage ist jetzt nicht besser oder schlechter als bei anderen Mainboards, allerdings findet man bei dem MSI B360M Mortar Titanium die Montage Bohrungen sehr leicht, da sie ja wie man sehr schnell sehen kann mit einen deutlichen kreis Drumherum gekennzeichnet sind was zu folge hat das man nicht lange die Befestigungsmöglichkeiten suchen muss.

    Was den Punk Leistung angeht fang ich erst mal bei den Schnittstellen an,
    auf den ersten Blick sind alle relevanten Schnittstellen vorhanden wie den DVI Anschluss, den immer noch viele unserer Kunden haben gefolgt von HDMI sowie auch DisplayPort.
    USB Schnittstellen sind mit fünf Ports auch mehr als genug.
    Was mir bei den Audioeingängen noch Positive aufgefallen ist, das hier an einen Digitalen Audioeingang gedacht wurde.
    Und bei einer 7.1 Audio Unterstützung kann glaub ich auch keiner meckern.
    Und das an einem micro USB Port dabei ist finde ich auch richtig gut.
    Da die Bänke der Arbeitsspeicher mit jeweils 16GB pro Bank belegt werden können, kann man das Mainboard mit maximal 64GB ausstatten so steht es den hochpreisigen Mainboards schon fast in nichts nach.
    Was mich auch bei dem kleinen Mainboard auch sehr beeindruckt hat, ist das man es gleich mit zwei M.2 nvme's bestücken kann.
    Das Uefi Bios finde ich von Msi schon immer sehr unübersichtlich das gestalten andere Hersteller wie Asus die Menüführung ein wenig leichten und vorallem übersichtlicher.

    Um das Mainboard ausgiebig testen zu können, verwenden ich auf zwei Prozessoren von Intel.
    Ich verwenden den Pentium Gold G5400 und einen Core i7-8700K.
    Da maximal Speicher mit einer Geschwindigkeit von 2666 MHz unterstützt werden,
    setzen ich auf etwas langsamere Arbeitsspeicher mit einem Takt von 2400 MHz. Die Prozessoren
    werden von einem Be Quiet Dark Rock 4 Kühler gekühlt.

    Einer der wichtigsten Bestandteile eines UEFI ist das OC-Menü.
    Hier kann man Einstellungen für die CPU oder den Arbeitsspeicher treffen.
    Da es sich beim MSI B360M MORTAR TITANIUM um ein Mainboard mit Intel B360-Chipsatz handelt, hat man gegenüber eines Mainboards mit Z370-Chipsatz, einige Einschränkungen.

    Man kann den OC Expert Mode zwar einstellen,
    dieser hat aber kaum Auswirkungen auf die Einstellungsmöglichkeiten.
    Man kann zwar den Multiplikator manuell einstellen, allerdings ist beim i7-8700K bei einem Multiplikator von 47 Schluss.
    Den Multiplikator von 47 kann man auch nur dann einstellen, wenn der OC Ratio Mode auf Dynamic steht.
    Der Dynamic Mode ist nichts anderes wie der Turbo Modus für einen CPU-Kern.
    Ist der OC Ratio Mode auf Fixed Mode eingestellt,
    kann man den Multiplikator nur auf 43 anheben und erreichen so einen maximalen CPU-Takt von 4,3 GHz.
    Des Weiteren kann man auch nicht die CPU-Spannung verändern, diese wird nur unter dem Hardware-Monitor angezeigt.
    Da der B360-Chipsatz maximal Arbeitsspeicher mit einer Geschwindigkeit von 2666 MHz unterstützt, kann man auch keine höhere Frequenz einstellen.
    Unter CPU-Features kann man weitere relevante Einstellungen ändern.
    Hier kann man das Hyper Threading oder CPU-Kerne deaktivieren.
    Eine der wichtigsten Optionen im UEFI finden wir im Hardware-Monitor, die Lüftersteuerung.
    Hier kann man jegliche Art von Lüftern steuern und sogar komplett ausschalten, dabei ist es, egal ob es sich um PWM- oder DC-Lüfter handelt.
    Wie zuvor im UEFI, kann man auch im Windows wichtige Einstellungen treffen.
    Dafür benötigen wir das MSI Tool Command Center.
    Im Command-Center kann man Spannungen verändern oder die verbauten Lüfter regeln.
    Des Weiteren kann man auch die CPU- und Systemtemperatur auslesen.
    Für Fans von RGB-LEDs dürfte das Tool Mystic Light interessant sein,
    dort kann man die auf dem Mainboard vorhandenen LEDs oder am 4-Pin-RGB-Anschluss
    angeschlossene LEDs steuern.

    Um die maximale Stromaufnahme zu messen, erzeugen ich mit Prime95 eine simulierte Volllast. Unter Volllast messen ich auch die Temperaturen der VRM-Kühler.
    Der Core i7-8700K taktet bei Volllast auf maximal 4,3 GHz.
    Die Temperaturen der VRM-Kühler sind mehr wie positiv.
    Selbst mit verbauten i7-8700K steigen die Temperaturen nicht höher wie 40,6 “Celsius.
    Da der Pentium Gold G5400 weniger CPU-Kerne zur Verfügung hat wie der i7-8700K, verbraucht er auch weniger Strom.
    Dementsprechend müssen die Spannungswandler weniger arbeiten und die VRM-Kühler bleiben kühler.
    Die gemessene Stromaufnahme, ohne dedizierte Grafikkarte, ist im grünen Bereich.
    Mit beiden Prozessoren liegen wir im IDLE unter 20 Watt. Unter Volllast steigt natürlich der Stromverbrauch an.

    Mit dem Preis von 94,90¤ macht man bei dem MSI B360M Mortar Titanium auf jeden Fall nichts falsch.
    Man bekommt für den Preis von 94,80¤ ein ordentliches Mainboard was sehr gut verarbeitet ist.
    Die Montage sollte für jeden der nicht gerade zwei linke Hände hat ein Kinderspiel sein da man auch nicht lange nach den Montagemöglichkeiten suchen muss.

    Fazit
    MSI bietet mit dem B360M MORTAR TITANIUM ein solides Mainboard mit B360-Chipsatz an, das mit einem silbernen PCB daher kommt.
    Die Verarbeitung und Ausstattung des Mainboards lässt fast keine Wünsche offen, so bekommen wir zahlreiche interne und I/O Anschlüsse geliefert.
    Die VRM-Kühler und die Spannungsversorgung sind mehr als ausreichend für ein Mainboard, mit dem nicht übertaktet werden kann.
    Sehr überrascht waren wir vor allem über den großen VRM-Kühler links neben der CPU. Dementsprechend kühl bleiben auch die Spannungswandler.
    Das UEFI ist MSI typisch gestaltet und bietet uns eine Menge an Optionen, vor allem die Lüftersteuerung kann hier überzeugen.
    Im großen und ganzen ein super Board wen man nicht gerade viel auf Overlocking setzt.


    Um euch Bilder und das Unboxing Video anzusehen bitte auf folgenden Link klicken da das direkte hochladen nicht funktioniert hat.


    20190502_135903.jpg20190502_135911.jpg20190502_140027.jpg20190502_140111.jpg20190502_140119.jpg20190502_140124.jpg20190502_140130.jpg20190502_140134.jpg20190502_140146.jpg20190502_140155.jpg

    Geändert von Marketing The Kid (02.05.2019 um 18:03 Uhr)

  8. #8

    Standard Testbericht B360m Mortar Titanium

    Das folgende ist mein Testbericht von diesem Board welches ich im Rahmen der TestersKeepers Aktion von mindfactory.de zwei Wochen lang ausprobieren durfte.

    Einmal ein kurzes Video dazu: YouTube

    Die Bilder sind im Video verarbeitet, das einzelne hochladen als Anhang vom Beitrag ist mehrfach fehlgeschlagen.

    Und die schriftliche Version:

    Durch Mindfactory‘s TestersKeepers Aktion konnte ich ein Projekt vervollständigen, welches ich seit über einem Jahr geplant hatte.

    Es handelt sich dabei um einen Heimserver im Gehäuse meines ersten PCs, der damals noch mit Windows XP und Intel Duo lief.
    Das bereitgestellte msi b360m Mortar Titanium Mainboard war für mich perfekt, da es durch den M-ATX Formfaktor ins kleine alte Gehäuse passt.

    Auch von der Firma msi kann ich bisher nur positiv reden, da meine insgesamt 4 Grafikkarten und das Mainboard meines PCs aus ihrem Hause stammen und ich bisher keine Probleme damit hatte.

    MSI steht für mich für Zuverlässigkeit, hohe Qualität und auch Gaming Enthusiasmus.

    Als das Mainboard bei mir ankam, hatte ich schon alles andere vorbereitet, was ich auch kurz hier aufliste:

    Gehäuse: Altes Fujitsu-Siemens Esprimo (vorhanden)
    Mainboard: msi B360m Mortar Titanium (durch mindfactory.de bereitgestellt)
    CPU: i3 8350k
    Ram: 2x 4GB Kingston HyperX 2666mhz
    SSD: WD Green SATA SSD M.2 2280 240GB (vorhanden)
    HDD: Seagate IronWolf ST2000VN004 2TB
    Kühler: msi Core Frozr L
    WLan: Gigabyte PCIe GC-WB1733D-I WLAN AC
    Kartenleser: Akasa InterConnect Pro AK-HC-05BKV2 5.25"
    DVD Brenner: NoName DVD Brenner vom Gehäuse (vorhanden)
    Diskettenleser: NoName Diskettenleser vom Gehäuse (vorhanden)
    Netzteil: SHARKOON Silentstorm SFS Bronze 450W (vorhanden)

    Alle Teile außer dem Mainboard, der CPU und den vorhandenen Sachen wurden von eigenem Geld über Mindfactory gekauft.
    Eine Grafikkarte habe ich nicht verbaut, da das System vor allem als BackUp-Sicherung und NAS dienen soll.
    Selbst wenn man den Server normal nicht offen sieht, kann man dennoch durch Lüftungslöcher in der Seite die Mainboard Beleuchtung und den Kühler sehen, weshalb ich mich für einen Luftkühler von msi entschieden habe, aber auch da es die gleiche Lüfter Art ist wie bei den msi Grafikkarten der Gaming Reihe, von denen ich bereits zwei hatte und eine immer noch im Hauptrechner verbaut habe, welche täglich wirklich sehr leise und effizient arbeitet.


    Design
    Das msi B360m Mortar Titanium kommt in einem frostig weißen Stil daher, welcher durch ein schwarzes Streifenmuster an manchen Stellen und durch eine schwarze Hervorhebung einzelner Komponenten betont wird.
    Links unten gibt es noch eine durch msi MysticLight ansteuerbare RGB LED Anordnung, welche dem ganzen auch einen persönlichen Farblichten Touch gibt.
    Bei meinem Server leuchtet diese LED durchgehend in einem dunklen Rot, da ich kein Fan der Christbaum/Jahrmarkt PCs bin, dafür aber ein großer Fan von einer durchgehender Beleuchtung in einer Farbe (oder mehreren Farben) nach Wahl, weshalb mein Hauptrechner auch in Blau leuchtet mit weißen und roten Aktzenten an einzelnen Bauteilen.
    Beim msi Frozr L wird auch eine schwarze und weiße Halterung + Top Platte mitgeliefert, was einem eine Anpassungsmöglichkeit an das Farbschema des PCs gibt.
    Die helle Designmöglichkeit des CPU Kühlers passt perfekt zum Mainboard, vorallem im dunklen wenn dann auch die Beleuchtung des msi Schilds auf dem Kühlkörper zusammen mit dem LED Akzent des Mainboards zum Vorschein kommt.
    Auch wurde sehr viel mit Metall gearbeitet, was das ganze Board robuster erscheinen lässt und auch zur
    Verarbeitung
    passt, da diese sehr gut ist, wie ich es von meinen ganzen msi Produkten bisher gewohnt bin.
    Der obere PCI-Express Slot für Grafikkarten ist durch einen Stahlrahmen verstärkt, um ein herunterhängen der Grafikkarte über längere Zeit zu verhindern.
    Das sehe ich sehr positiv, auch wenn ich ironischer Weise in diesem Rechner keine Grafikkarte verbaue.
    In meinem Hauptrechner hatte ich mit einer Grafikkarte das Problem, dass sie nach einem halben Jahr deutlich nach unten hing, da mein Mainboard (msi z170a Tomahawk) noch keinen Stahl PCI-E Slot besitzt und ich deshalb (und aus optischen Gründen) meine Grafikkarte nun vertikal verbaut habe.
    Die Ram Slots sind auch mit Stahl verstärkt, was jetzt aber eher in die Richtung der Optik, der Signalisolierung und dem Marketing geht.
    Montage
    Die Montage des Boards verlief relativ problemlos, da es fast wie LEGO bauen ist und wenn etwas nicht passt, dann gehört es dort auch nicht hin.
    Alles nötige wurde mitgeliefert, d.h. Die Schraube für die m.2 SSD, zwei SATA Kabel und Treiber etc.
    Die größte Schwierigkeit war es, zusätzlich zur sehr kleinen Schraube für die m.2 SSD, in meinem Fall das Board in das alte Gehäuse zu bekommen und mit dem An/Aus Schalter zu verbinden, da sich innerhalb der letzten Jahrzehnte der Anschluss geändert hat.
    Aber mit einem neuen Gehäuse hat man dieses Problem nicht - welches sich mit ein bisschen Bearbeitung des alten Steckers hat lösen lassen - und deshalb ist die Installation meiner Meinung nach Kinderleicht.
    Bei irgendwelchen Unklarheiten steht einem das mitgelieferte Handbuch gerne zur Seite und ist auch sehr übersichtlich gestaltet.
    Leistung
    Die Leistung des Boards übersteigt meine Ansprüche als NAS deutlich, was aber die Zuverlässigkeit erhöhen sollte, da das Board im 24/7 Serverbetrieb nicht an die Grenzen kommt.
    Natürlich konnte ich nicht widerstehen und musste ein paar Benchmarks machen, um es mit meinem PC zu vergleichen.
    Dort schlug sich der Server sehr gut, da der sehr günstige i3 8350K ohne Übertaktung keine Probleme hatte meinem alten i5 6600 auf 4.2-4.8ghz die Stirn zu bieten, auch wenn der i5 damals der beste Mittelklasse Prozessor war und mehr als das doppelte gekostet hat als der i3.
    Das ist wohl der schnelle Wandel der Technik.
    Der einzige Nachteil am Board ist der Chipsatz, da alles andere wirklich Over-the-Top ist, aber leider der Chipsatz in Sachen Overclocking einen Strich durch die Rechnung zieht.
    Auch habe ich zwar 2666mhz CL15 RAM verbaut, aber der RAM läuft nur mit 2400mhz und im BIOS lässt sich das auch nicht ändern (zum. habe ich es fast zwei Stunden mit den mir bekannten Methoden probiert, aber es hat nicht funktioniert).
    Das verbaute RAM besitzt zwar die XMP Funktion, aber da macht das Board einen Strich durch die Rechnung.
    Wenn einen das nicht stört und man eh nicht vor hat zu übertakten dann ist es wirklich ein sehr guten Board.
    Preis/Leistung
    Verglichen mit den „großen Brüdern“ von msi mit dem z370 Chipsatz ist es ein sehr gutes Stück günstiger, da man für den selben Preis das z370 PRO bekommt, welches zwar übertakten zulässt, aber ansonsten fehlen sehr viele Features, es wurden Abstriche beim Design gemacht und ein m.2 slot fällt weg.
    Von daher kann man sagen, dass sich das B360m Mortar Titanium vorallem für Leute lohnt, die viel Ausstattung im kleinen Format für den kleinen Geldbeutel und ohne Übertakten wollen, oder eben als Mainboard für ein selbstgebautes NAS wie ich es habe.

    Haltbarkeit/Vergleich
    Ich konnte es nicht so sehr auf die Haltbarkeit testen, da die Testzeit dafür etwas kurz ist und ich während der Testzeit ein paar Tage nicht zuhause war, dennoch habe ich es schon, wie es sich für einen Server gehört, mehrere Tage am Stück an gelassen und auch dasselbe unter Teillast.
    Einen Vollasttest mit prime95 habe ich auch gemacht, wobei das System verhältnismäßig ruhig blieb und eben auch kühl, verglichen mit meinem i5 6600.
    Insgesamt kann man sagen, dass mich msi mit dem Produkt nicht enttäuscht hat, sondern das Board meinen Erwartungen entspricht und ich auch von diesem Board noch eine lange Lebensdauer erwarte, da mein msi z170a Tomahawk mit non-k übertaktetem i5 6600 auf 4.2-4.8ghz seit ungefähr drei Jahren stabil und problemlos läuft.
    Im Idle Betrieb bleibt der Server aufgrund dessen, dass es nur den Frozr CPU Lüfter gibt und den vom Netzteil, so ruhig, dass man nur die Festplatte hört, was sich durch eine SSD als Massenspeicher und nicht nur fürs Betriebssystem, eliminieren lassen könnte, den Preis des Servers aber doch ziemlich anheben würde.

  9. #9

    Standard

    EINLEITUNG

    Ich hatte das Glück, von Mindfactory.de das MSI B360M Mortar Titanium zum Testen zugeschickt zu bekommen, welches ich ausführlich testen und ein dazu Unboxing Video erstellen durfte.
    In der folgenden Rezension soll es also um das Mainboard an sich, vor allem aber um das Design, die Verarbeitung, die Leistung und ein paar weitere Punkte gehen.

    LIEFERUNG UND PRODUKTUMFANG

    Zu diesem Punkt gibt es zunächst nicht allzu viel zu sagen, er wird ausführlicher in dem zugehörigen Unboxing Video behandelt.

    YouTube

    DESIGN UND AUSSTATTUNG

    Der immer moderner werdende „Gunmetal“-Look findet sich auf immer mehr aktuellen Hauptplatinen wieder, so auch hier. Das Board an sich schimmert in einem matten grau-silber Ton, passend auch dazu andere Komponenten, wie die Kühlkörper an den Spannungswandlern und der Chipsatz Kühler.

    Imgur: The magic of the Internet
    Imgur: The magic of the Internet
    Imgur: The magic of the Internet

    Schaut man von oben auf das Board, haben wir zusätzlich in der linken unteren Ecke einen beleuchteten Streifen, welcher in meinen Tests gelb-grün zu leuchten schien.

    Imgur: The magic of the Internet

    Das Mortar Titanium ist ein Board im mATX Format. Es kommt also standardmäßig mit acht Befestigungsöffnungen für den Einbau in ein Gehäuse. Um den Einbau etwas zu erleichtern, sind diese Öffnungen mit einem grauen Kreis umringt, welche dem Board, wider Erwartungen, einen schönen Gesamtlook geben.

    https://imgur.com/SnIU8Ek

    Das Mainboard ist eines des mATX Formfaktors mit einem LGA 1151 Sockel und dem B360 Chipsatz. Unterstützt werden dementsprechend alle Intel CPUs der 8. und 9. Generation (für die 9. Generation ist ein BIOS Update notwendig, dazu aber später mehr). Auf dem Board selber finden wir 4 DIMM Slots, welche maximal im Dual Channel betrieben werden können. Diese Slots und auch der erste PCIe x16 Slot sind metallisch verstärkt. Dadurch, dass wir zwei x16 PCIe Slots haben, ließen sich auf dem Board theoretisch auch zwei AMD GPUs im Crossfire verwenden. Dazu kommt, dass wir gleich zwei M.2 vom Typ PCIe Gen3 x4 haben, etwas, was für B360 und mATX sonst sehr untypisch ist. Außerdem verfügt die Platine über sowohl einen Thunderbolt, als auch einen USB 3.1 Gen2 Front Panel Header. Auch das ist sehr untypisch und selbst auf High-End Boards nicht immer selbstverständlich. Nennenswert ist auch, dass das Board über drei 4-Pin PWM Lüfteranschlüsse verfügt.
    Alles in allem kann ich sagen, dass mir einerseits das Design sehr gut gefällt, da es sich mit vielen Komponenten sehr gut kombinieren lässt, da, wie bereits erwähnt, immer mehr Teile im „Gunmetal“-Look verfügbar sind, und es sehr hochwertig und robust wirkt und andererseits die Ausstattung für ein Board in dieser Preisklasse (Neupreis ca. 90¤, Stand: 01.05.19) absolut umwerfend ist. Gerade durch die zwei M.2 Slots kann es sich meiner Meinung nach sehr von der Menge abheben.

    BIOS

    Drückt man bei Booten F2 oder die Entfernen Taste, springt einem das klassische MSI Bios in der bekannten Übersicht entgegen. Es fallen jedoch sofort ein paar Dinge auf: Wir haben keinen XMP Support. Finde ich persönlich sehr schade, war jedoch für meine Tests nicht relevant, da der eingesetzte Hauptspeicher sowieso über der maximal unterstützten Frequenz taktet.
    Ansonsten sehen wir auf einen Blick schnell, welche Komponenten aktuell verbaut sind, Uhrzeit und Datum sind zu sehen und die aktuellen Temperaturen der CPU und des Mainboards.

    https://imgur.com/2ThrE71

    In den Settings finden wir die üblichen Systemeinstellungen wie Datum und Uhrzeit, Boot Reihenfolge, Boot Optionen wie GO2BIOS (um bei einem Neustart sicher ins BIOS zu kommen, sollte der Rechner ansonsten zu schnell starten) und die Option, den Full Screen Logo Display beim Boot auszuschalten. An dieser Stelle fällt jedoch auch noch der nächste Punkt auf, dazu aber später mehr.

    https://imgur.com/8jik3zs

    Die Overclocking Settings fallen, bedingt durch den B360 Chipsatz, sehr übersichtlich aus. Die meisten Features für CPUs sind entweder nicht vorhanden oder nicht verwendbar, auch, da in meinem Test natürlich ein Core i7 8700 verwendet wurde, welcher sich nicht manuell übertakten lässt. Man könnte an dieser Stelle noch seinen Hauptspeicher etwas übertakten, jedoch nicht höher als 2666 MHz. Diese Einstellungen lassen sich dann auch als „OC Profile“ abspeichern.

    https://imgur.com/fBKK6py
    https://imgur.com/0ZbZEz8

    Über den Hardware Monitor innerhalb des BIOS können wir wie üblich außerdem eine eigene Lüfterkurve konfigurieren, sollte man mehr als nur den Intel Stock Kühler, wie in meinem Fall, angeschlossen haben.

    https://imgur.com/n0uJkWm

    Ein weiteres MSI Feature finden wir über den Board Explorer. An der Stelle öffnet sich ein Bild des Boards aus Vogelperspektive. Dort kann man mit der Maus über die unterschiedlichen Bereiche hovern und sich anzeigen lassen, welche Komponenten angeschlossen sind. Ich persönlich finde, dass das ein nettes Extra ist, ob man es jedoch braucht, ist eine andere Frage. Vermutlich dient diese Option als eine Art Alleinstellungsmerkmal.

    https://imgur.com/wtRCaXG
    https://imgur.com/m7ZLlz2

    Ich habe vorhin erwähnt, dass in den Einstellungen noch ein weiterer Punkt aufgefallen ist. Achtet man mal auf die BIOS Version, dann fällt auf, dass der aktuelle Build E7B23IMS.A20 sagt, das Build Date ist der 21.05.2018. Dies konnte ich auch noch einmal über die M-Flash Option bestätigen, welche leider nur ein Update über externe FAT32 USB Geräte unterstützt und nicht direkt über das Internet.

    https://imgur.com/VsurNew

    Recherchiert man dann auf der MSI Treiberseite mal, sieht man, dass es seitdem einige neue Versionen gab. Das spricht dafür, dass das Board nicht mit der aktuellen Version ausgeliefert wurde, eine diese Versionen wäre zum Beispiel auch die Unterstützung Intel’s 9. Generation gewesen. Meiner Meinung nach sollte man beim Kauf eines neuen Mainboards davon ausgehen können, dass es mit der neuesten Version geliefert wird. Das gibt leider einen Minuspunkt.

    https://imgur.com/nG4hQqJ

    LEISTUNG UND VERARBEITUNG

    Vorab zu den zum Testen verwendeten Komponenten. Verbaut war ein Core i7 8700, ein 2x16GB HyperX Predator 3200 MHz Kit und eine 120GB Kingston SV300 SATA SSD mit dem Betriebssystem. Als zusätzliche Testgeräte habe ich eine 1TB Samsung 970 EVO PLUS, eine externe SATA M.2 per USB 3.1 und einen normalen USB 3.0 Stick verwendet.

    https://imgur.com/OynkcQK

    Da ich bei diesem Board mit einem B360 Chipsatz arbeite, war mir bereits vorher klar, dass sich keine, höchstens kaum, Übertaktungsmöglichkeiten für Intel’s „K“ CPUs, also in der „unlocked“ Variante, finden lassen werden. Aus diesem Grund habe ich einen Core i7 8700 verbaut und diesen in Kombination mit dem HyperX Hauptspeicher ein wenig an seine Grenzen gebracht. Die Maximaltemperaturen der CPU lagen dabei nie über 79 Grad Celsius, dafür aber auch nie unter 63 Grad Celsius. Dies lässt sich allerdings auch anhand der Tatsache erklären, dass lediglich der Stock Intel Kühler verbaut war.

    https://imgur.com/4yF8Yny

    Während meiner Tests fiel auf, dass der Chipsatzkühler sehr hohe Temperaturen annahm. Da ich kein Thermometer zur Hand hatte könnte ich höchstens schätzen, allerdings waren die Temperaturen wesentlich höher, als die im BIOS angegebenen 41 Grad Celsius Mainboard-Temperatur.

    https://imgur.com/2ThrE71

    Die Performance der M.2 NVMe Slots ließ leider etwas zu wünschen übrig. Laut Herstellerangaben sollten im sequentiellen Lesen bis zu 3.500 MB/s und bis zu 3.300 MB/s im sequentiellen Schreiben erreicht werden können. Nach erfolgten Benchmarks auf beiden vorhandenen M.2 Slots kam ich jedoch nie über 2.600 MB/s im seq. Lesen und über 2.650 MB/s im seq. Schreiben.

    https://imgur.com/pQuiFd1
    M.2_1 Slot Benchmark

    https://imgur.com/nffmKP6
    M.2_2 Slot Benchmark

    Vergleicht man diese Werte jedoch mit andere Benchmark-Ergebnissen aus dem Netz könnte man vermuten, dass dies nicht an dem Board, sondern an der SSD liegt.

    https://imgur.com/pKLSQOJ
    Quelle: https://www.allround-pc.com/artikel/...-evo-plus-1-tb

    Die hier erreichten maximalen Werte liegen zwar noch ca. 319 MB/s im seq. Lesen und ca. 111 MB/s im seq. Schreiben über meinen Durchschnittswerten, jedoch trotzdem über 600 MB/s im seq. Lesen und über 630 MB/s im seq. Schreiben unter den Herstellerangaben.
    Passend dazu habe ich auch die I/O Anschlüsse des Boards getestet, hier ging es mir vor allem um den USB 3.1 Gen 2 Slot. Mit einem klassischen 3.0 USB Stick habe ich maximal 132 MB/s im seq. Lesen und 46 MB/s im seq. Schreiben erreichen können.

    https://imgur.com/PWUcbI9

    Schließt man an den gleichen 3.1 Slot eine externe M.2 SATA SSD per USB 3.1 Kabel an, so lassen sich auch höhere Werte bis zu 400 MB/s im seq. Lesen und bis zu 420 MB/s im seq. Schreiben erreichen.

    https://imgur.com/QYm9g0O

    Insgesamt lässt sich also über die Kompatibilität mit M.2 Karten und USB 3.1 Geräten sagen, dass ich mir an dieser Stelle ehrlich gesagt etwas mehr erhofft hätte.
    An dieser Stelle lässt sich auch gut an den Hauptspeicher anknüpfen. Bedingt durch Intel‘s „Budget“-Chipsatz B360, kann das Board mit nicht mehr als 2666 MHz Takt arbeiten, wenn es um den Arbeitsspeicher geht. Für viele wahrscheinlich im ersten Moment eine Enttäuschung, im zweiten Moment hat dies allerdings auch seine Vorteile. „Budget“-Chipsatz, „Budget“-mATX Mainboard, wieso nicht also auch „Budget“-RAM? An dieser Stelle kann man ganz klar Geld sparen, alleine aus dem Grund, dass man selbst als erfahrener Hardware-Enthusiast keinen Performance Unterschied zwischen 2400 MHz und 3000 MHz, vielleicht sogar 3200 MHz merkt. Das Portemonnaie wiederum freut sich, denn hier kann man schnell noch etwas Geld sparen.
    Dazu kommt, dass nicht die Intel Chips, sondern eher die AMD Plattform sich überhaupt diesen Performance Unterschied zu Nutze machen kann. Erst recht, da wir durch den Chipsatz keine Übertaktungsmöglichkeit für Intel’s „K“ Chips haben und dadurch fast keinen Mehrwert durch einen höheren Takt haben.

    PREIS/LEISTUNG UND FAZIT

    Wie bereits erwähnt, kann man zusammenfassend sagen, dass das MSI B360M Mortar Titanium durch seine sehr gute Ausstattung und gute Verarbeitung auf jeden Fall gut punkten kann und sich von dem breiten Spektrum der Mittelklasse-Boards abheben kann. Denn an dieser Stelle wird es eingeordnet. Für knapp über 90 ¤ bekommt man alles, was man als Einsteiger oder als „normaler“ Gamer gebrauchen kann. Vor allem für diejenigen, die keine Lust haben sich mit Overclocking zu befassen oder es schlichtweg nicht können, ist dieses Board eine sehr gute Wahl. Zusätzlich denke ich, dass es auch für Case-Modder durchaus interessant sein könnte, oder generell für Leute, die eher darauf bedacht sind, ihren PC optisch ansprechend zu bauen, da das moderne Design im „Gunmetal“-Look immer mehr Aufmerksamkeit bekommt und von mehr und mehr Herstellern angeboten wird.
    Würde ich persönlich also ein Board mit dem B360 Chipsatz suchen, dann stünde das MSI B360M Mortar Titanium ganz weit vorne auf der Liste der Boards, die tatsächlich infrage kämen.

  10. #10

    Standard

    Ich möchte mich erstmals dafür bedanken das ich die Möglichkeit bekomme bei der Mindfactory
    Tester-Keepers Bewertung in Kooperation mit der Firma MSI mitzuwirken.

    MSI B360M Mortar Titanium für Intel Coffee Lake-Prozessoren der 8 Gen.

    Lieferumfang
    Im Lieferumfang enthalten ist:
    I/O-Blende, Mainboard Handbuch, Treiber- und Software-DVD, Quick-Start-Guide, zwei SATA-Kabel, zwei M.2-Schrauben, MSI-Gaming-Sticker und eine Infokarte zur Produktregistrierung
    MSI hatte den B360M Mortar Titanium mit einer Vielzahl von Anwendungen gebündelt, mit denen Sie die Leistung Ihres Systems optimieren können.
    Dazu gehören folgende Softwaretools:
    MSI X-Boost, MSI Command Center, MSI Live Update, MSI RAM Disk, MSI Smart Tool, MSI Super Charger, MSI Mystic Light, MSI App Manager
    2.jpg2 (1).jpg2 (2).jpg
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    Technische Daten

    Unterstützt Intel® Core ™ / Pentium® Gold / Celeron®-Prozessoren der 8. Generation für LGA 1151-Sockel.
    Unterstützt DDR4-Speicher mit bis zu 2666 MHz.
    • Twin Turbo M.2: Mit 2 x M.2-Steckplätzen. Die Ausführung mit PCI-E Gen3 x4 maximiert die Leistung für NVMe-basierte SSDs.
    • Intel Turbo USB 3.1 Gen2: Unterstützt Intel, sorgen Sie für eine unterbrechungsfreie Verbindung mit mehr Stabilität und schnellsten USB-Geschwindigkeiten.
    • Erweitertes Kühlkörper-Design: Das erweiterte MSI-PWM-Design und das verbesserte Schaltungsdesign sorgen dafür, dass auch High-End-Prozessoren mit voller Geschwindigkeit laufen.
    • Core Boost: Mit einem erstklassigen Layout optimiertes Power-Design, das mehr Kerne unterstützt und eine bessere Leistung bietet.
    • DDR4 Boost: Fortgeschrittene Technologie zur Lieferung reiner Datensignale für beste Spieleleistung und Stabilität.
    • GAMING LAN: Erleben Sie ein reibungsloses Online-Spielerlebnis, indem Sie den CPU-Aufwand reduzieren und eine langfristige Netzwerknutzung bieten.
    • Audio-Boost: Belohnen Sie Ihre Ohren mit Studio-Soundqualität für ein beeindruckendes Audioerlebnis.
    • MULTI-GPU: Mit STAHLARMOR PCI-E-Steckplatz. Unterstützt 2-Way AMD Crossfire ™.
    • EZ-Debug-LED: Einfachste Möglichkeit zur Fehlerbehebung.


    Design und Features
    Das Design der Verpackung ist aufwendig und Schick gehalten. Der Karton Spiegelt die Farben des Mainbords wieder.
    Ein günstigeres Modell muss nicht „billiger“ aussehen, und dieses Modell ist tut das sicherlich nicht. Die massiven Kühlkörper auf den VRMs verleihen ihm viel Charakter. Dies ist meines Erachtens derzeit eines der besser aussehenden mATX-Intel-Motherboards auf dem Markt. Es gibt zwar nicht die RGB-Beleuchtung, die wir auf vielen anderen Motherboards haben, mittels RGB-Header kann das Mainboard um externe RGB-LEDs Stripes ergänzt werden für die RGB Beleuchtung kann MSI Mystic Light verwendet werden. Das Schwarz-Weiß-Thema lässt die Farben leicht mit jeder RGB-Beleuchtung kombiniert.
    Die großen Kühlkörper, die Panzerung im PCIe-Steckplatz und andere kleine Details werten das Ganze noch auf.
    Hochwertige Materialien und intelligente Lüfteroptimierungen tragen zur Kühlung aller wichtigen Komponenten bei. Dies ist der Schlüssel, um sicherzustellen, dass Ihr System während langer Spielsitzungen bei bester Leistung stabil läuft.


    Wir haben 4 gut platzierte Lüfter-Header und ein VRM (6 + 1 Phase) zum Booten. Einer der M.2-Slots befindet sich oben, der andere unten.
    Neben den beiden M.2-Schnittstellen wurden auch vier SATA 6GBit/s verbaut.
    Das Board besitzt je zwei mechanische PCIe-3.0-x16- und PCIe-3.0-x1-Steckplätze. 1X PCIe-3.0-x16-Slot wurde zudem mit dem Steel-Armor-Feature bestückt.

    Es werden bis zu 64 GB und 2.666MHz unterstützt, auch die RAM Slots sind mit dem Steel-Armor-Feature ausgestattet.

    Es gibt einen internen USB-Typ-C-Header, während sich auf dieser Seite der Platine nur zwei abgewinkelte SATA-Anschlüsse (insgesamt vier) befinden.

    MSI wählte eine weiße 8-Pin-CPU-Leistung, während der 24-Pin schwarz blieb.
    Hochwertige Materialien und intelligente Lüfteroptimierungen tragen zur Kühlung aller wichtigen Komponenten bei. Dies ist der Schlüssel, um sicherzustellen, dass Ihr System während langer Spielsitzungen bei bester Leistung stabil läuft.



    Anschlüsse

    Die I/O Onboard Anschlüsse lassen nicht zu wünschen übrig
    Wir haben einen PS / 2-Anschlüsse für ältere Geräte, 1x USB 3.1 1x USB 3.1 Type-C und 4X USB 2.0-Anschlüsse. Vor allem die Auswahl der Monitor Anschlüsse haben mich positiv überrascht 1 x DVI-D 1920x1200@60Hz,1 x DisplayPort 1.2 4096X2304@60Hz und 1 x HDMI 1.4 4096x2160@30Hz, 1x Intel I219-V
    Das Board verfügt über einen Gigabit-LAN Anschluss, es sind alle wichtigen Audioanschlüsse vorhanden 8-Channel. Der Sound wird von Realteks ALC892-Codec und acht Audio-Kondensatoren bedient. Über fünf 3,5-mm-Klinke-Buchsen und einem TOSLink kann das Audio-Equipment angeschlossen werden.
    UEFI
    Das Click-BIOS 5 ist jetzt nicht die neuste Entwicklung die Oberfläche und beim ersten Öffnen im EZ-Modus-GUI geöffnet, Mit der F7-Taste wechselt man zwischen den Schnittstellen. Wenn Sie das System im erweiterten Modus verlassen, öffnet dies beim nächsten Mal in diesem. Benutzer können hier beispielsweise die Startreihenfolge ändern, im erweiterten Modus ist diese Aufgabe einfacher. Das Laden von XMP Profilen von RAM Bausteinen bis 2.666MHz ist möglich.

    . Mein Testsystem
    • Intel Core I5 – 8400
    • MSI B360M Mortar Titanium für Intel Coffee Lake-Prozessoren der 8 Gen.
    • Corsair H115I Komplett Wasserkühlung
    • Corsair RM650i 650 Watt Modular 80+ Gold
    • 32GB Corsair DDR4-2666 DIMM CL16 Quad Kit
    • Asus Geforce GTX 1070 Strix 8GB

    Einbau und Testbedingungen
    Das mATX-Mainboard MSI B360M Mortar Titanium mit den maßen 243 x 243 mm habe ich mit dem Intel i5 8400, 32 GB RAM und der Kompackwasserkühlung Corsair H115I getestet. Verbaut wurde das System in ein Corsair Carbide 600C
    Das Mainboard passt ohne Probleme in jedes ATX Gehäuse.
    Die CPU und der RAM wurden problemlos vom Bios erkannt.
    Als Betriebssystem habe ich Windows 10 professional benutzt.
    Die OnBoard Grafik habe ich nicht getestet da die Geforce GTX 1070 Strix 8GB in das System integriert ist.
    Das Komplette System hat auf Anhieb funktioniert.
    Das ist das Erste mATX-Mainboard System welches ich verbaue, und ich muss sagen es ist nicht viel Platz und trotz meiner ersten Skepsis (Die Grafikarte ist Länger als das Board��), haben alle Komponenten gepasst.

    Das Fazit
    Das mATX-Mainboard aus der Arsenal-Gaming-Reihe ist ein durchaus eine Empfehlung wert. Der Preis liegt bei Ca. 100 Euro. Das Gerät ist für Gamer die auf Ihren Geldbeutel achten müssen genau das Richtige. Die Verarbeitung und Ausstattung des Mainboards lässt fast keine Wünsche offen. Das außergewöhnlich Helle Design steht auch in Dunkel zu Verfügung.

    In Bezug auf die Leistung lässt dieses Board nicht zu wünschen übrig, da die eigenen CPU-Verbesserungen von Intel sofort einsatzbereit sind. Das Einrichten der XMP-Profile ist mit nur einem Klick ein Kinderspiel. Dieses Motherboard kann zwar nur bis zu 2666 MHz Speicher unterstützen, ist jedoch kein einschränkender Faktor

    Für Overclocking Enthusiasten ist dieses Bord allerdings nicht zu empfehlen da nur sehr beschränkte Möglichkeiten bestehen

    Zur Ergänzung noch mein Unboxing Video
    Geändert von Marketing The Kid (13.05.2019 um 09:27 Uhr)

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