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Thema: Testers Keepers: Cooler Master Hyper 212 Black Edition

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Marketing The Kid
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    Standard Testers Keepers: Cooler Master Hyper 212 Black Edition

    Hier findet Ihr alle Testberichte zur Testers Keepers Aktion mit den Cooler Master Hyper 212 Black Edition Lüftern aus dem Zeitraum vom 18.03 bis 24.03.2019.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers: Cooler Master Hyper 212 Black Edition
    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  2. #2

    Standard Cooler Master Hyper 212 Black Edition - Top Preis-/Leistung!

    Vorwort:
    Mir wurde freundlicher Weise von Mindfactory im Rahmen der Testers Keepers Aktion mit Cooler Master der Prozessorkühler „Cooler Master Hyper 212 Black Edition“ zur Verfügung gestellt. Der Kühler ist eine Revision bzw. Erweiterung der beliebten Hyper 212 Kühlerserie von Cooler Master. Aktuell ist er bei Mindfactory für etwa 29¤ zu haben und somit eher im preisgünstigeren Bereich angesiedelt. Der Kühlkörper kommt in einem modernen Design, was besonders durch das gebürstete Aluminium auf der Oberseite sehr hochwertig aussieht. Der Lüfter ist in schwarz gehalten und passt somit sehr gut zum dunkelgrauen Kühlkörper. Am Kühlkörper befinden sich vier Heatpipes, die direkt an der Auflagefläche an der CPU anliegen und somit die gekühlte Luft direkt auf den Heatspreader der CPU bringen. Der Kühlkörper und die Heatpipes sind hochwertig verarbeitet und auch die Aluminiumplatte auf der Oberseite des Kühlkörpers ist fest verschraubt. Auf der Auflagefläche befindet sich noch ein passiver Kühlkörper aus Aluminium, der natürlich auch die Luft in den Heatpipes passiv kühlt. Der mitgelieferte Silencio Lüfter läuft ruhig und besitzt durch die Lamellen einen hohen Luftdurchsatz.

    K hler von Oben - Testers Keepers: Cooler Master Hyper 212 Black Edition
    Kühlkörper Ober-/Unterseite


    Lieferumfang:
    Der Kühler wird neben des Kühlkörpers und dem zugehörigen schwarzen Silencio 120mm Lüfter mit Schrauben und Brackets für die gängigsten Sockets geliefert. Durch mitgelieferte Klammern ist es auch möglich einen weiteren 120mm Lüfter an dem Kühlkörper für ein Push-Pull Setup zu montieren. Dazu ist auch ein Y-Kabel für den Lüfteranschluss dabei, sodass bedenkenlos zwei Lüfter an einem Lüfteranschluss untergebracht werden können. Außerdem ist eine kleine Tube Wärmeleitpaste Mastergel Pro von Cooler Master dabei gelegt, was besonders in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist.

    Lieferumfang - Testers Keepers: Cooler Master Hyper 212 Black Edition
    Lieferumfang


    Montage:
    Die Montage an meinem AMD System war sehr einfach und schnell erledigt. Dazu einfach die Standard-Backplate an der Rückseite des Mainboards abschrauben und das mitgelieferte Bracket installieren. Vorher müssen am Bracket vier Schrauben angebracht werden und durch vier Clips gesichert werden. Auf der Prozessorseite des Mainboards wird dann das Bracket mittels der Abstandshalter fixiert und anschließend der Kühlkörper durch die vier gefederten Schrauben befestigt. Zuvor müssen allerdings noch die Streben für den jeweiligen Socket mit zwei Schrauben am Kühlkörper installiert werden. Die Abstandhalter können durch eine mitgelieferte Spezialnuss mit nur einem normalen Kreuz-Schraubendreher montiert werden. Auch die Montage eines zusätzlichen Lüfters am Kühlkörper war durch die mitgelieferten Klammern schnell erledigt.

    bracket - Testers Keepers: Cooler Master Hyper 212 Black Edition
    Bracket-Vorbereitung

    Bracketinstallation - Testers Keepers: Cooler Master Hyper 212 Black Edition
    Streben am Kühlkörper

    Abstandhalter eingebaut - Testers Keepers: Cooler Master Hyper 212 Black Edition
    Abstandhalter


    Testsystem und Testablauf:
    Die folgenden Komponenten bilden die Basis für mein Testsystem:
    Case: Lian Li PC-O11DW mit 9 Gehäuselüftern
    Mainboard: ASRock Taichi X470
    CPU: AMD Ryzen 5 2600X mit 95W TDP
    Kühler: NZXT Kraken X62 / AMD Wrath Spire (Stock)
    RAM: G.Skill Trident Z RGB 3200 Mhz CL16
    Laufwerke: 512GB ADATA SX7000NP M.2 NVMe SSD + 2TB Toshiba P300 HDD
    Netzteil: be quiet! Straight Power 11
    Grafikkarte: ASUS ROG Strix Vega 64

    Eingebaut - Testers Keepers: Cooler Master Hyper 212 Black Edition
    Hyper 212 im eingebauten Zustand

    Der Cooler Master Hyper 212 Black Edition wird in verschiedenen Setups getestet und mit der Kühlleistung der NZXT Kraken X62 AiO Wasserkühlung und dem Standardkühler des AMD Ryzen 5 2600X verglichen. Der Test wird mit Prime95 durchgeführt um die Kühlleistung des Kühlers unter Vollauslastung des Prozessors zu testen. Die Tests werden außerdem jeweils mit und ohne einen zusätzlich montierten Lüfter am Kühlkörper durchgeführt und auch die Gehäuselüfter werden zu Testzwecken ein- oder ausgebaut. Beim Test mit den neun Gehäuselüftern werden diese konstant mit 1200 RPM betrieben, wobei jeweils drei Lüfter am Boden und an der Seite des Gehäuses Frischluft ins Gehäuse blasen und drei Lüfter oben im Gehäuse die warme Luft ausblasen.


    Ergebnisse:

    Prozessortemperatur:

    CPU Temperatur Mit Gehäuselüftern Ohne Gehäuselüftern
    Hyper 212 (Idle, 1 Lüfter) 30,2 °C 30,5 °C
    Hyper 212 (Idle, 2 Lüfter) 29,3 °C 30,1 °C
    AMD Wrath Spire (Idle) 37,3 °C 38,1 °C
    NZXT Kraken X62 AiO (Idle) 32,1 °C 32,5 °C
    ------------ ------------ ------------
    Hyper 212 (Load, 1 Lüfter) 74,8 °C 76,6 °C
    Hyper 212 (Load, 2 Lüfter) 69,8 °C 79,4 °C
    AMD Wrath Spire (Load) 91,5 °C 91 °C
    NZXT Kraken X62 AiO (Load) 72 °C 73 °C

    cpu temp - Testers Keepers: Cooler Master Hyper 212 Black Edition

    In Bezug auf die Prozessortemperatur konnte der Kühler von Cooler Master sehr gute Ergebnisse erzielen. So waren die Temperaturen unter Last sogar besser als die AiO Wasserkühlung mit Standardprofil. Besonders hohes Potenzial hat der Hyper 212 Black Edition bei Verwendung eines zweiten zusätzlichen Lüfters, der die Temperaturen im Vergleich zur Nutzung von lediglich einem Lüfter deutlich unterbietet. Der Cooler Master Hyper 212 Black Edition kann in der Kühlleistung deutlich mit der NXZT AiO Wasserkühlung mithalten und bietet bei Standardprofil der Wasserkühlung durchaus positivere Ergebnisse als die AiO.


    Spannungswandler Temperatur:

    Spannungswandler Temperatur Mit Gehäuselüftern Ohne Gehäuselüftern
    Hyper 212 (Idle, 1 Lüfter) 31 °C 33 °C
    Hyper 212 (Idle, 2 Lüfter) 31 °C 33 °C
    AMD Wrath Spire (Idle) 32 °C 33 °C
    NZXT Kraken X62 AiO (Idle) 31 °C 33 °C
    ------------ ------------ ------------
    Hyper 212 (Load, 1 Lüfter) 46 °C 48 °C
    Hyper 212 (Load, 2 Lüfter) 45 °C 47 °C
    AMD Wrath Spire (Load) 50 °C 52 °C
    NZXT Kraken X62 AiO (Load) 50 °C 52 °C

    vrm temp - Testers Keepers: Cooler Master Hyper 212 Black Edition

    Betrachten wir die Temperaturen der Spannungswandler so unterstützt der seitliche Luftstrom durch den Cooler Master Hyper 212 Black Edition deutlich die Kühlung der verbauten Spannungswandler im ASRock Taichi X470. Dies ist eventuell für Overlocker interessant, aber in diesem Szenario mit automatischer PBO / XFR Regulierung der CPU haben die Spannungswandler des Mainboards nie mehr als 52 °C erreicht, was natürlich auch an den sehr hochwertigen verbauten Spannungswandlern liegt. Dennoch kann die zusätzliche Kühlung der Spannungswandler durch den Cooler Master Hyper 212 Black Edition besonders für Mainboards der niederigeren Preisklassen interessant sein.


    Lautstärke:

    Lautstärke Außerhalb (20cm) Innen (am Arbeitsspeicher)
    Hyper 212 (Idle, 1 Lüfter) 23 db 30 db
    Hyper 212 (Idle, 2 Lüfter) 25 db 31 db
    AMD Wrath Spire (Idle) 26 db 36 db
    NZXT Kraken X62 AiO (Idle) 23 db 29 db
    ------------ ------------ ------------
    Hyper 212 (Load, 1 Lüfter) 25 db 33 db
    Hyper 212 (Load, 2 Lüfter) 27 db 34 db
    AMD Wrath Spire (Load) 31 db 40 db
    NZXT Kraken X62 AiO (Load) 24 db 31 db

    dbs - Testers Keepers: Cooler Master Hyper 212 Black Edition

    In Bezug auf die Lautstärke ist der Kühler von Cooler Master mit nur 23 db im Leerlauf und mit 25 db unter Last sehr leise. Die Dezibel-Werte können je nach Gehäuse und Dämmung variieren. Die AiO Wasserkühlung von NZXT ist im Standardprofil unter Last nur geringfügig leiser als der Hyper 212 Black Edition. Für den Lautstärketest beim Hyper 212 mit einem zusätzlichen Lüfter habe ich einen älteren 120mm Gehäuselüfter verwendet, wodurch die Lautstärke etwas angehoben wurde. Es ist wahrscheinlich, dass die Lautstärke im Zwei-Lüfter-Setup mit bspw. Einem weiteren Silencio 120 Fan von Cooler Master noch verringert werden kann.


    Fazit:
    Insgesamt hat der Prozessorkühler Hyper 212 Black Edition von Cooler Master eine sehr gute Leistung im Hinblick auf die Kühlleistung und die Lautstärke. Die zusätzliche Kühlung der Spannungswandler durch den aktiven Luftstrom sorgt zudem für etwas höhere Spannungen im Overclocking. Im Vergleich zu einer Wasserkühlung ist der Hyper 212 geringfügig lauter, aber dennoch sehr geräuscharm. Beim Cooler Master Hyper 212 Black Edition empfehle ich die Nutzung eines zusätzlichen Lüfters am Kühlkörper, da hierdurch die Kühlleistung noch verstärkt werden kann und ggf. die Lüfter mit niedrigerer Drehzahl betrieben werden können. Die Montage des Kühlers war mit wenigen Handgriffen erledigt und recht intuitiv gestaltet. Einen Pluspunkt gibt es auch noch in Bezug auf das umfassende Zubehör, das neben den benötigten Schrauben und Brackets auch eine kleine Tube der Wärmeleitpaste Mastergel Pro von Cooler Master beinhaltete. Wer einen sehr guten Luftkühler für einen günstigen Preis sucht, dem kann ich den Cooler Master Hyper 212 Black Edition durch das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis nur empfehlen.

  3. #3

    Daumen hoch Hyper 212 in Black Edition - gut für Overclocking

    Einleitung:
    Mir wurde der CPU-Kühler "Cooler Master Hyper 212 Black Edition" von Mindfactory und Cooler Master zum Produkttest zugeschickt und in dem Sinne möchte ich meine Erfahrung mit dem Kühler weitergeben.
    Für knapp unter 30 ¤ ist er momentan bei Mindfactory zu kaufen und ist somit dem eher günstigen Preissegment zuzuordnen. Daher ist er vor allem für Einsteiger in die "Overclocking-Welt" geeignet, welche sich hier hineinfinden und etwas Erfahrung sammeln möchten. Des Weiteren ist er auch für jene interessant, welche ihren Boxed-Kühler gegen ein leiseres und stärkeres Modell ohne hohe Kosten tauschen möchten.
    Im Zuge des Tests werden Lautstärke, Drehzahlbereich, Kühlleistung und weitere Aspekte getestet.

    IMG_20190410_122349.jpg

    Zum Testsystem:
    Prozessor: Ryzen 7 1700
    Mainboard: Asus ROG Strix x370-F Gaming
    RAM: G.SKILL Aegis 3000 MHz
    GPU: RX 580 Red Devil Golden Sample + RX 480 sapphire nitro +
    PSU: Thermaltake Madrid 850 W

    Es wird in einem offenen System getestet um die Kühlung nicht durch ein Gehäuse zu beeinflussen.

    Enthaltenes Zubehör:
    Der Kühler ist mit allem ausgestattet, was man an Montagematerial benötigen könnte: Halterungen für alle Sockel die gängig sind; eine Montageanleitung (welche auch notwendig ist); der Silencio Fan mit PWM Anschluss; ein Y-PWM-Kabel für den zweiten CPU Lüfter, welcher optional montiert werden kann, die zugehörigen Halterungen und auch 4 Gummidämpfer erfreulicherweise mit enthalten; die beigelegte Wärmeleitpaste "Mastergel Pro" ist nach meiner Erfahrung sehr gut;

    Design des Hyper 212:
    Das Design des Hyper 212 ist insgesamt elegant gestaltet, die Aluminiumabdeckung an der Oberseite sieht toll aus und verleiht dem Kühler eine hochwertige Optik.
    IMG_20190410_122407.jpg
    Der Kühlkörper an sich ist massig und erweckt den Eindruck einer guten Kühlleistung. Des Weiteren ist er dunkel vernickelt, wodurch er äußerst hochwertig aussieht. Zwischen den einzelnen Lamellen ist ausreichenden Platz für einen hohen Luftstrom.
    IMG_20190410_122358.jpg
    Die 4 Heatpipes liegen bei Montage direkt auf der CPU auf, wodurch ein sehr guter Wärmeaustausch möglich sein sollte. Eine polierte Kontaktfläche sieht nicht nur schick aus, sondern kann auch die Kühlleistung etwas steigern.
    IMG_20190410_134411.jpg
    Auf der Bodenpartie befindet sich ein kleiner Kühlkörper aus Aluminium, welcher ein wenig Wärme abführen könnte.

    Verarbeitung:
    Die Verarbeitung des Kühlers ist gut, es gibt keine Scharfen Kanten, verbogene Lamellen oder Kratzer.
    Der Lüfter hat keine hörbaren Lagergeräusche oder sonstige Schäden.
    Insgesamt sieht er robust aus und verfügt über 2 Jahre Garantie

    Montage:
    Die Montage fällt zwar etwas komplex aus, aber dank der Montageanleitung ist sie ziemlich gut zu meistern.
    Bedingt ist die Komplexität der Montage durch die vielen Sockel mit denen der Kühler kompatibel ist, darunter auch einige ältere wie zum Beispiel FM1.

    Weiters:

    Nach der Montage und einem erfolgreichen Start, fiel mir vor allem auf, wie leise der installierte "Silencio Fan" ist. bei 50 % seiner Drehzahl ist er unhörbar und auch bei 100 % ist das Geräusch nicht wirklich störend.
    Der Drehzahlbereich von 300 bis 2100 RPM fällt groß aus und ermöglicht einen extrem leisen Betrieb.
    Auch ist mir aufgefallen, dass der Kühler insgesamt zwar etwas vibriert, dies jedoch kaum auffällt. Der Luftstrom ist auch bei niedrigen Drehzahlen ordentlich und bei 100 % wird viel Luft bewegt.
    Ich war auch über den beigelegten Y-Adapter für zwei PWM Lüfter erfreut, hierdurch ist es möglich auf einem Mainboard mit zu wenigen Lüfter Steckplätzen einen weiterem Lüfter am Hyper 212 Black Edition zu Montieren ohne sich einen Adapter kaufen zu müssen. Die beigelegten 4 kleinen Gummidämpfer für einen zusätzlichen Lüfter sind eine nette Beigabe um auch bei 2 Lüftern die Vibrationen auf ein Minimum zu beschränken.
    Weiterhin ist der Kühler mit einer Höhe von nur 158 mm ziemlich kompakt und sollte in fast alle Systeme passen.

    Nun zum wichtigsten Teil des Tests: "Kühlt er denn auch so gut wie er aussieht?"

    Was würde ein CPU Kühler bringen, welcher super aussieht, aber keine Kühlleistung hat?

    In Zuge dessen habe ich den Hyper 212 Black Edition mit dem Be Quiet! Dark Rock Pro 3 und dem AMD Boxed Kühler bei verschiedenen CPU-Spannungen, Taktraten und Drehzahlen betrieben und verglichen.
    Der Hyper 212 wurde auch zusammen mit einem SP 120 Lüfter von Corsair getestet. Die bei allen 3 Kühlern wurde das "cooler Master Mastergel" als Wärmeleitpaste genutzt.
    Zur Temperaturerhöhung wurde Prime 95 für 15 min auf der höchsten Stufe laufen lassen. Hier sind meine Messwerte, welche mit der AI Suite 3 von Asus gemessen wurden:

    Unbenannt.JPG

    Wie zu erkennen ist, ist der Hyper 212 ein gutes Upgrade vom AMD-Boxed Kühler. Allerdings ist der Dark Rock Pro 3 ein Stückchen besser, dieser hat aber auch eine deutlich Größere Kühlfläche.
    Einen großen Vorteil bringt der zusätzliche Lüfter beim Hyper 212 nicht, was dafür sprechen würde, dass der Kühler so schon gut optimiert ist.
    Den Test mit dem Boxed Kühler von AMD habe ich abgebrochen, da es mir mit ihm etwas zu heiß wurde. Trotzdem muss ich sagen, dass es sich hier um einen richtig guten Boxed Kühler handelt.

    In den folgenden Grafiken sind die Temperaturen gegen die CPU-Spannung aufgetragen. Dabei wurden jeweils 50 % und 100 % der Maximaldrehzahl genutzt.
    Unbenannt2.JPGUnbenannt3.JPG

    Auch hier kann man erkennen, dass ein zusätzlicher Lüfter in diesem Fall nicht viel bringt, es sind oft nur 1 °C Unterschied. Wahrscheinlich zeigt ein geschlossenes System einen höheren Temperaturunterschied.

    Hier sind nochmal alle Kühler im Vergleich bei 100 % Drehzahl
    Unbenannt4.JPG
    Wie zu erkennen ist, ordnet sich der Hyper 212 im Mittelfeld ein und ist nur minimal schwächer als der Dark Rock Pro 3.

    Fazit
    Für einen Preis unterhalb von 30 ¤ bin ich vom Hyper 212 Black Edition beeindruckt, er bringt ein gutes Design, niedrige Lautstärke und eine ordentliche Kühlleistung mit sich.
    Auf jeden Fall steht er wie in der Einleitung beschrieben als guter und günstiger Kühler da, mit gutem Kühlpotential und niedriger Geräuschentwicklung.
    Der Vorteil eines zweiten Lüfters fiel eher gering aus, was einerseits an einer so schon guten Anpassung von Kühler und Lüfter liegen könnte oder einfach an der Tatsache, dass offen getestet wurde.
    In einem geschlossenen System würde ein zusätzlicher Lüfter die warme Luft schneller raus befördern und somit verhindern, dass warme Luft vom vorderen Lüfter eingesogen wird.
    Preis-Leistung technisch steht er ziemlich gut da, er ist nur ein wenig schlechter als der etwa doppelt so teure Be Quiet! Dark Rock Pro 3.
    Für einen Einstieg ins OC kann ich den Hyper 212 nur empfehlen. Auch als sehr leise Alternative zu jeglichen Boxed-Kühlern ist er auf jeden Fall eine Überlegung wert.

    Ich bedanke mich bei Cooler Master und Mindfactory für die Gelegenheit diesen sehr guten Kühler getestet haben zu dürfen!
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  4. #4

    Standard

    Hallo,
    ich hatte das Glück den Cooler Master Hyper 212 Luftkühler Black Edition bei der Aktion „Testers Keepers“ von Mindfactory zu gewinnen und zu testen. Die Lieferung erfolgte zügig und der Kühler kam gut und sicher verpackt bei mir an.
    Getestet wurde also der neue Hyper 212 in der Black Edition von Cooler Master, ein schwarzer Luftkühler mit einem 120mm-Lüfter, der scheinbar sehr leise arbeiten soll. Ich durfte in der Vergangenheit bereits verschiedene Kühllösungen von Cooler Master testen, die mich bis jetzt oft zufriedengestellt haben und an denen ich nur kleine Kritikpunkte zu äußern hatte. Ob dies heute der Fall sein wird, werde ich im Folgenden herausfinden. Im ersten Teil der Bewertung widme ich mich den technischen Details und der Optik, während sich im Anschluss mit den Haupteigenschaften des Kühlers und der Performance im Detail beschäftigt wird. Dieser wird hierzu in meinem Testsystem ausführlich getestet. Aus den gewonnenen Erkenntnissen wird am Ende ein Fazit zum Kühler gezogen.

    1. Design, Verarbeitung, Montage
    Der neue Cooler Master Hyper 212 Black Edition sticht besonders durch seinen matt-schwarzen, Gunmetal-Look hervor und sieht meiner Meinung nach sehr schick und edel aus und dürfte sich optisch für so ziemlich jedes System eignen. In den letzten Jahren konnte man einen starken Anstieg von Komponenten beobachten, die mit RGB-Beleuchtung und einem aggressiven Look ausgestattet wurden, was sicherlich ansprechend für viele Leute ist. Jedoch ist es sehr abwechslungsreich zu sehen, dass Hersteller wie Cooler Master versuchen, ein paar Schritte zurückgehen, um ihre älteren Produkte von vor 5-10 Jahren noch einmal anzugehen, um sie zu perfektionieren und noch besser zu machen. Der Kühler soll für rund 30¤ eine bessere Variante des legendären Hyper 212 Evo sein, der bereits 2011 erschienen ist und lange Zeit für so ziemlich jede CPU gewappnet war.
    Ich habe mich daher gefragt, welche Performance man von einem Kühler dieses Kalibers erwarten kann und wie gut dieser hitzköpfigen CPUs standhält bis möglicherweise eine Wasserkühlung oder ein stärkerer Luftkühler benötigt wird?
    Der Hyper 212 Black Edition besitzt, wie auch schon sein Vorgänger, ein simples Design, was ihn zu einem der besten Kühllösungen für seinen Preis macht. Man erhält hier 4 Heatpipes auf jeder Seite, die an der Unterseite mit der Cold-Plate verbunden sind. Diese besitzt die Direct-Contact-Technologie, wodurch ein direkter Kontakt der Heatpipes mit dem Heatspreader der CPU ermöglicht wird, was den Wärmetransfer fördert. Die Installation war sehr simpel und sollte für jeden Anfänger gut machbar sein, da die Anleitung alles genau und verständlich zeigt. Es gab selbstverständlich Montage-Optionen für die Mainstream-Sockel von Intel und AMD, jedoch wird kein Threadripper (TR4) unterstützt. Auch im Lieferumfang ist ein 120mm großer Silencio-Lüfter, der im Idle und unter Last angeblich sehr leise operieren soll. Er wird mithilfe zweier Metallklammern am Kühlkörper befestigt. Es besteht zudem die Option einen zweiten 120mm-Lüfter auf der anderen Seite für eine Push-Pull-Konfiguration zu montieren. Ich schätze es sehr, dass Cooler Master hierfür ein zweites Paar dieser Metallklammern und ein entsprechendes Fan-Splitter-Kabel mitliefert, um beide Lüfter über ein Kabel zu betreiben, das am Mainboard angeschlossen werden muss. Außerdem im Lieferumfang enthalten waren Montagematerial für die verschiedenen Sockel, eine anfängerfreundliche Benutzeranleitung und Wärmeleitpaste. Ich habe hier einmal die mitgelieferte Wärmeleitpaste von Cooler Master verwendet und dann ein zweites Mal meine persönliche Arctic MX-4. Der Temperaturunterschied war nicht wirklich nennenswert, weshalb in den Tests kein zusätlicher* Unterschied gemacht wurde.

    2. Test: Lautstärke, Temperaturen/Kühlleistung, Vibration
    Für die Tests verwendete ich ein Mid-to-High-End Gaming-System mit einem i5-8600K, der den Kühler bei entsprechendem OC ordentlich fordern sollte.
    Das komplette System im Überblick:
    1. Intel i5 8600K (@ 4,8 GHz bei 1,35V) (LGA 1151)
    2. ASUS ROG STRIX Z370-F Mainboard
    3. G.Skill Trident Z RGB 2x8GB Kit @3200 MHz CL 16
    4. ASUS ROG Strix GTX 1070 Ti Advanced (Small OC)
    5. Bequiet! Straight Power 11 550W
    6. 1x 500GB Samsung 960 Evo NVMe SSD, 1x 2TB Toshiba HDD
    7. Windows 10 Pro
    8. Corsair H150i Pro RGB (Hauptkühlung)
    9. Gehäuse: NZXT Noctis 450 mit insg. 6 Lüftern (800-1000 RPM)
    10. Cooler Master Hyper 212 Black Edition (Testkühlung)
    Alle Testwerte wurden bei geschlossenen Seitenteilen ermittelt, da so ein genaueres Bild vom CPU-Kühler im Alltag entsteht.
    Ich verglich die Temperaturen der CPU im Idle und unter Last in Benchmarks wie Cinebench (R15 und der neuere R20) und Prime95. Im Leerlauf-Desktop-Betrieb war die CPU circa 40°C warm, was für einen übertakteten i5 in Ordnung geht. Der Lüfter drehte sich hierbei auch nicht sonderlich schnell, weshalb man ihn auch nicht hörte. Im neuen Cinebench R20 wurde die CPU bis zu 72°C warm. Cinebench R20 benutzt AVX-Befehlssätze, bei denen meine CPU geringer taktet. Darum fielen die Temperaturen beim Cinebench R15 mit 77°C deutlich höher aus. Im Prime95 Stresstest nach 15 Minuten pendelten sich die Temperaturen bei ungefähr 78°C ein. Bei höheren Taktraten und stärkerer Spannung würden hier eventuell die 90°C erreicht werden, was zwar nicht gefährlich wäre, aber im Vergleich zu meiner H150i Pro ein enormer Unterschied. Natürlich erzielt eine Kompaktwasserkühlung hier deutlich bessere Werte. Sie ist unter Last circa 7-10°C kühler und generell auch leiser, jedoch kostet sie auch gut fünfmal so viel wie der Luftkühler. Vergleichsweise erreicht der Cooler Master MA620P, ein Dual-Tower Kühler, hier durchschnittlich 5-8°C bessere Temperaturwerte als der Hyper 212.
    Während den Tests ließ ich den Lüfter bei 1400 RPM laufen, wodurch das System nur kaum hörbare 35 dB(A) laut wurde. Bei maximaler Drehzahl mit 2000 RPM fielen die Temperaturen noch einmal circa 7-9°C kühler aus, jedoch war das System dann auch eher wahrnehmbar bei ca. 43 dB(A). Wirklich nervig laut war dies trotzdem nicht. Im Gaming-Betrieb dürfte man den PC nicht wirklich merken. Der Name Silencio trifft hier also definitiv zu.
    Hierbei muss jedoch bedacht werden, dass die Temperaturen bei Luftkühlern stark von dem Gehäuse, den darin verbauten Lüftern und somit dem Airflow abhängig sind. In meinem Fall waren drei 120mm-Lüfter in der Front installiert, zwei 140mm-Lüfter oben und ein weiterer 140mm-Lüfter im Heck. Außerdem besitzt mein Gehäuse viele Bereiche, an denen Luft in das Gehäuse gelangen kann. Ein guter Airflow war somit gegeben. Trotzdem denke ich, dass der Kühler, auch bei Gehäusen, die weniger Airflow-orientiert sind, eine gute thermische und akustische Performance bieten wird.

    Temperaturen_Idle.png
    Temperaturwerte im Idle
    Temperaturen_CinebenchR20.png
    Temperaturwerte im Cinebench R20
    Temperaturen_CinebenchR15.png
    Temperaturwerte im Cinebench R15
    Temperaturen_Prime95.png
    Temperaturwerte (Peak) im Prime95

    3. Fazit
    Im Vergleich zu einem Stock-Kühler, ob von Intel oder AMD, ist der Cooler Master Hyper 212 Black Edition ein großes Upgrade. Der Kühler macht das System fast unhörbar und ist für CPUs im Mittelsegment super geeignet. Bei starker Übertaktung kommt auch dieser an seine Grenzen, aber nervig laut ist er nie. Der Hyper 212 Black Edition ist genauso wie sein Vorgänger für rund 30¤ eine klare Empfehlung, wenn man seinen Stock-Kühler durch einen leiseren, besser-kühlenden und auch optisch-schicker-aussehenden Kühler ersetzen möchte.

    Bilder:
    Verpackung.jpg
    von der seite.jpg
    von oben.jpg
    während des einbaus.jpg
    im betrieb 1.jpg
    im betrieb 2.jpg

  5. #5

    Standard

    Vorwort
    Ich durfte durch die Mindfactory Testers Keepers Aktion den Cooler Master Hyper 212 Black Edition CPU Kühler testen. Ich bedanke mich dabei herzlich bei Mindfactory für die Bereitstellung des Produkts. Sowohl Cooler Master, als auch Mindfactory hatten keinen Einfluss auf die Bewertung des Produkts.


    Erster Eindruck/Inhalt
    Die Verpackung ist in einem schlichten Schwarz und Violett gehalten und macht einen hochwertigen Eindruck. Der Inhalt der Verpackung ist der CPU Kühler mit Lüfter und eine kleine Box mit allen Schrauben und sonstigen Zubehör, sowie einer Montageanleitung. Der Kühler kann an allen gängigen AMD und Intel Sockeln angebracht werden. Der Cooler Master Hyper 212 Black Edition macht auf dem ersten Blick einen hochwertigen Eindruck. Sowohl der beigelegte Kühler, als auch der CPU Lüfter, sind in einem schlichten Schwarz gehalten. Abgerundet wird der Gesamteindruck von der Oberseite, die aus gebürsteten Aluminium mit dem Cooler Master Logo besteht. Alles im Allen macht der CPU-Kühler von Cooler Master durch seine schwarze Farbe einen schlichten, aber dennoch edlen Eindruck und ich konnte keinerlei Verarbeitungsmängel am Produkt erkennen.

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    Einbau
    Mein vorliegendes Testsystem besteht aus:

    Ryzen 5 2600
    Asus Prime B350 Plus
    16 GB DDR4 Ram
    Powercolor Radeon RX 580 8GB
    Bequiet! Pure Base 600
    Bequiet! Straight Power 11 550 Watt

    Alles nötige Zubehör für die Montage an allen gängigen AMD oder Intel Sockel befindet sich in einer separaten Box in Tüten verpackt. Lobenswert zu erwähnen ist ein Y-Adapter, falls man zusätzlich einen Lüfter an dem Kühler anschließen möchte. Was mich allerdings ein bisschen stört und die Installation unnötig verlängert ist, dass das Zubehör nicht separat für den jeweiligen Sockel in einer Tüte verpackt ist. Daher muss man erst einmal aus den verschiedenen Verpackungen die passenden Installationsteile für den jeweiligen Sockel anhand der Anleitung heraussuchen. Dies kostet meiner Meinung unnötig Zeit und ich hätte mir deshalb vom Hersteller eine Vorsortierung gewünscht. Der Einbau des CPU Kühler ist sehr einfach und ist in wenigen Minuten zu bewältigen. Das einzige, das man dafür benötigt, ist ein einfacher Kreuzschraubenzieher. Die Installationsanleitung ist sehr übersichtlich bebildert und umfasst eine Anleitung für einen Intel und einen AMD Sockel. Der Hersteller nutzt hier ein sehr einfaches Steck-und Schraubsystem, sodass man mit wenigen Handgriffen den CPU-Kühlen ordentlich befestigen kann. Laut Anleitung werden an der Backplate vier Schrauben in die vorgeschriebenen Löcher geschoben und diese durch Klammern aus Kunststoff an der Plate fixiert. Anschließend wird die Backplate auf der Rückseite des Mainboards angebracht und durch vier Schrauben, die auch gleichzeitig als Abstandshalter dienen, verschraubt. Fortführend müssen nur noch zwei Halterungen an den CPU Kühler angebracht werden, sodass der Kühler am Mainboard befestigt werden kann. Zuletzt wird nur noch der Lüfter mit den Halterungen an den Lamellen des Kühlers befestigt, somit ist der CPU Kühler schon einsatzbereit. Möchte man die Kühlleistung nochmals erhöhen , so besteht die Möglichkeit, einen zweiten Lüfter zu installieren. Besonders überzeugt hat mich die spielend einfache Montage, die durch ein intuitives Steck- und Schraubsystem schnell zu bewältigen war. Jedoch sind mir beim Einbau auch negative Aspekte aufgefallen. Als erstes ist die beigelegte Backplate nur aus Kunststoff. Meiner Meinung nach passt dies nicht in dem bisher hochwertigen Gesamteindruck des Produkts. Zudem sorgt eine Backplate aus Aluminium für eine bessere Ableitung der Wärme, ist außerdem noch langlebiger und stabiler als sein Pendant aus Kunststoff. Des Weiteren sind auch die Halterungen für die Fixierung der Schrauben an der Backplate aus Kunststoff. Diese sind zwar aus hochwertigen Kunststoff gefertigt und gut verarbeitet, aber meiner Meinung nach können sie schnell mal kaputt gehen. So ist es auch sehr schwierig die Halterungen, beispielsweise bei einem Wechsel des Sockels, auszutauschen, ohne diese oder die Backplate zu beschädigen. Was zusätzlich noch etwas enttäuschend ist, ist, dass der Hersteller nur zwei Ersatzhalterungen mitgeliefert hat. Alles in Allem bin ich aber sehr zufrieden mit dem CPU-Kühler. Der Einbau des Cooler Master Hyper 212 Black Edition CPU Kühler war aufgrund des durchdachten Montagesystems kinderleicht und ist deshalb mit wenigen Handgriffen auch für Anfänger gut machbar. Auch die Verarbeitungsqualität der einzelnen Komponenten ist für dieses Preisniveau tadellos.

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    Kühlleistung
    Ich teste hier die Kühlleistung des Cooler Master Hyper 212 Black Edition CPU Kühlers mit nur einem Lüfter:

    Durchschnitlliche CPU Temperatur im idle in (°C): 30,5
    Durchschnittliche CPU Temperatur unter Last (getestet mit Prime95) in (°C): 70

    Die Kühlleistung ist sehr ordentlich und deutlich besser als die meisten beigelegten Boxed Kühler. Der Lüfter ist zwar hörbar unter Last, aber von der Lautstärke nicht in einem Bereich, in dem es auf Dauer störend wäre. Der Cooler Master Hyper 212 Black Edition hat damit eine ordentliche Kühlleistung und ist somit für die meisten Mainstream Prozessoren geeignet.

    Fazit

    Pro:
    - edle Optik in Schwarz
    - tadellose Verarbeitungsqualität
    - sehr leichter Einbau
    - gutes Preis-/Leistungsverhältnis
    - gute Kühlleistung

    Contra:
    - hörbarer Lüfter
    - Bachplate/Halterungen aus Kunststoff
    - keine Vorsortierung des Zubehörs für den jeweiligen Sockel (AMD/Intel)

    Meiner Meinung nach bietet Cooler Master mit dem Hyper 212 Black Edition einen soliden CPU Kühler mit einer sehr schönen Optik. Auch die Verarbeitungsqualität ist ausgezeichnet und lässt keine Kritik offen. Hier und da legt der Kühler aber die ein oder andere Schwäche offen, wie die Backplate und Halterungen aus Kunststoff. Dies ist aber Kritik auf einem hohen Niveau und man bekommt für sein Geld definitiv ein hochwertiges Produkt geliefert. Der Cooler Master Hyper 212 Black Edition reiht sich in der Leistungsklasse des be quiet! Pure Rock Tower Kühler ein und seht preislich in direkter Konkurrenz mit diesem. Da ich selbst den be quiet! Pure Rock Tower Kühler besessen habe, kann ich sagen, dass die beiden Kühler im Hinblick auf der Kühlleistung und Verarbeitung auf dem selben Niveau sind. Jedoch ist meiner Meinung die Qualität der Komponenten, wie eine Backplate aus Aluminium und der bessere CPU Lüfter beim be quiet! Pure Rock Tower Kühler ein bisschen besser. Wer hingegen auf die Optik in seinem Gehäuse wert legt, sollte definitiv zum Cooler Master Hyper 212 Black Edition greifen.

  6. #6

    Standard

    Hallo zusammen, ich möchte euch den "HYPER 212 BLACK EDITION" aus dem Haus Cooler Master vorstellen, den ich zum Testen von Mindfactory erhalten habe.
    Getestet wurde der Kühler mit einem FX 6100 (Ich verfüge über einen FX 6100 und Ryzen 5 1600), denn bei allen modernen Prozessoren aus der AMD und Intel Haus wird der Kühler gar kein Problem haben.

    Zunächst das Unboxing:

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    Der Kühler wurde in schwarzen und recht wertig wirkenden Karton geleifert. Der gut verpackte Kühlkörper wurde sofort mit dem Lüfter zusammengebaut geliefert. Unnötig, da um den Kühler zu montieren muss man zuerst den Lüfter abbauen (Also plus zwei zusätzliche Handgriffe).

    Klammern und Entkoppler, eine Multi Plattform Backplate aus Kunststoff (Ich habe eine aus Metall erwartet), die Montagerahmen (AMD & Intel), Wärmeleitpaste, Y-4Pin Splitterkabel und Schrauben/Befestigungsmaterial lagen frei in einem Beipack.
    Eine verständliche Piktogramme-Anleitung (jeweils für Intel und AMD) hier sollten keine Missverständnisse entstehen und führen schnell zum gewünschten Endergebnis.

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    Die Verarbeitung des Kühlkörpers ist gut aber nicht einwandfrei, die obere Dekorplatte ist an die Kühlrippen angeschraubt und hat diese verbogen (bei der Größe des Kühlers stellt aber kein technisches Problem da). Die aus Aluminium gefertigte Kontaktplatte, durch welche die 4 Heatpipes mit direkt Kontakt geführt und mit der Plate glanzpoliert wurden, verdient ein Lob. Die o.g. Dekorplatte ist schwarz lackiert und verleiht dem Kühler eine gewisse Wertigkeit.
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    Der PWM Lüfter ist designtechnisch nichts besonderes. Hier ist kein effektiver Rotoren Design oder eine Beleuchtung zu erwarten. Der 4Pin-Kabel ist ausreichend lang um auch in größeren Mainboards zum gewünschten Steckplatz zu finden und wirkt solide.

    Die Einbau:

    Vor dem Einbau kann viel Vorbereitet werden. Je nach Socket wird vorab die Backplate nach Bildanleitung in wenigen Schritten zusammengebaut. Bei einbauen der Backplate ist mir aufgefallen, dass die Schrauben nicht ganz zentral positioniert werden können, die Zentrierhülsen wären hier nicht schlecht. Ist die Backplate mittels der Rändelschrauben auf dem Mainboard befestigt, kann die Wärmeleitpaste aufgetragen werden. Für einen der das nicht zum ersten Mal macht, gelingt das einfach. Anschließend wird der Montagerahmen auf dem Kühler befestigt. Nun kann bereits der Kühlkörper befestigt werden. Und hier gab es richtige Probleme. Bei einem AM3+ Socket sind die schrauben des Rahmens nicht in 100% Flucht mit den Rändelschrauben. Nur 3 Schrauben konnte ich gerade einschrauben, der 4. konnte nur schief eingeschraubt werden. Zum Glück musste man nicht viel einschrauben, 2-3 Umdrehungen reichen. Rest wird durch Federsystem angedrückt.

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    ACHTUNG: Sobald die Befestigungsschrauben für den Kühler packen, sollte mit Gefühl angezogen werden! Schraubt man alle komplett rein, wird unter Umständen das Mainboard verbogen bzw. zieht es die CPU aus dem Sockel. Hier wäre eine Metallbackplate von Vorteil!

    Betriebsprobe:
    Der Kühler überzeugte durch seine massive und schicke Verarbeitung sowie durch sehr gute Kühlleistung. Der Einsatz im Silent Betrieb mit mitgelieferten Lüfter ist nur bedingt möglich, der minimalen Drehzahl von 799 U/min der auf meiner Maindbord (Asus A78L-M) erreicht wurde, machte sich bemerkbar. Trotztdem war der Geräuschpegel viel niedriger als beim Basiskühler.
    In der Grundeinstellung hatte der CPU bei 3300MHz unter Volllast ca. 50°C stabilitytest cooler master.jpgund im OC Betrieb bei 3900 MHz kam an die 60 °Cstabilitytest 3900 MGz cooler.jpg. Zum Vergleich hatte der Basiskühler 70°C stabilitytest Standart lufter.jpgin der Grundeinstellung und im OC-Betrieb war der Prozessor überhitzt und ist in Throttling gegangenstabilitytest 3900 MGz Stand.jpg. Die Leistung ist sehr gut aber nichts Außergewöhnliches gegenüber der anderen 120-en Kühlern von Wettbewerbern.
    Bei Bedarf kann die Kühlleistung durch das Anbringen eines zweiten Lüfters gesteigert werden zum Glück liegen die Montagematerialien für 2. Lüfter bei. Die beiliegenden Entkoppler (4 Gummikreise zum aufkleben) haben mich aber nicht überzeugt.
    Aber beim Einsatz mit einem FX 8xxx oder einem Intel 6+ Kerne würde ich den kauf von Hyper 212 abraten, da der Kühler zu klein ist.




    Fazit:
    Meine Freundin ist sehr zufrieden mit dem neuen Kühler. Da sie den Rechner als Grafikdesigner benutzt und die Programme sehr CPU lastig sind, war das Arbeiten mit dem Basis Kühler unkomfortabel. Mit dem Einsatz von Hyper 212 BE ist der Rechner viel leiser geworden und kann jetzt, so wie sie es wollte, auf dem Tisch stehen und dazu ca. 20% mehr Rechenleistung vom CPU erreichen.

    Alles in allem eine Empfehlung meinerseits falls Sie einen Box-Kühler oder einen Leistungsschwachen Kühler haben und etwas mehr Leistung oder Komfort von eurem Rechner träumen.

  7. #7

    Standard

    Vorwort:

    Ich habe mir vor kurzem einen "Low-Budget" PC zusammengebaut für den alltäglichen Gebrauch. Dabei wollte ich mich ursprünglich mit dem Boxed-Kühler meines Ryzen 5 2200g zufrieden geben, allerdings störte mich die Lärmentwicklung sehr, weswegen ich an dieser "Testers Keepers" Aktion des "Cooler Master Hyper 212 Black Edition" teilgenommen habe. Mein Hauptaugenmerk wird daher auf der Lärmentwicklung liegen.


    PC specifications:

    • CPU: AMD Ryzen 5 2200g
    • GPU: AMD Radeon Vega 11 (IGPU)
    • Motherboard: MSI B350 Pro-VDH AMD (So. AM4)
    • PSU: be quiet! Pure Power 10 350 Watt
    • RAM: 2x8 GB G.Skill DDR4-2400 CL17
    • Case: Cooler Master "MasterBox Lite 3.1" (1x120mm Fan)
    • Vergleichskühler: AMD Wraith-Stealth



    Inhalt:

    Im "Cooler Master Hyper 212 Black Edition" ist neben dem Kühlkörper ein "Silencio FP 120 Fan" mit einem 4 Pin Anschluss (PWM) enthalten. Zur Montage benötigtes Zubehör (Schrauben, Halterung), sowie eine Bildanleitung (an die man sich penibel halten sollte) sind ebenfalls vorhanden. Zusätzlich wird ein Y-Kabel (PWM) und zwei Klammern mitgeliefert, womit man einen zweiten Lüfter problemlos anbringen kann. Da auch noch eine Tube mit "Mastergel Pro" Wärmeleitpaste enthalten ist, muss man für den Einbau des Kühlers nur noch einen Schraubenzieher parat haben und evtl. noch sich um die Entfernung der alten Wärmeleitpaste an der CPU kümmern (im schlimmsten Fall einfach mit einem Taschentuch vorsichtig säubern).
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    Design:

    Allgemein kann gesagt werden, dass das Design (getreu dem Motto "weniger ist mehr") sehr schlicht gehalten ist. Dabei hat man sich beim Hyper 212 für die Farbe Schwarz entschieden, was es generell sehr Edle aussehen lässt. Die einzelnen Komponenten (Kabel, Fan, Kühlkörper) haben alle unterschiedliche Werkstoffe und dementsprechend verschiedene Farbtöne, allerdings harmonieren diese sehr gut miteinander. Auf der Oberseite ist eine Metallplatte angebracht, welche and den Seiten mit Noppen und Mittig mit dem Schriftzug "Cooler Master" versehen ist. Ich persönlich finde dieses simple Design sehr ansprechend und sehe in diesem Preisbereich keine andere Marke, die ein annähernd ansprechendes Design vorzuweisen hat. Das gilt generell für die meisten Cooler Master Produkte (z.B. der in dieser Konfiguration verwendete Mini-Tower).



    Verarbeitung:

    Sowohl der Kühlkörper, als auch der Fan weisen keine scharfen Kanten vor und sind ordnungsgemäß mithilfe von zwei Klammern fest miteinander Verbunden. Der Kühlkörper hat keinerlei Verbiegungen und ist im allgemeinen sehr Robust, weswegen es sich auch nicht ohne Weiteres verbiegen sollte. Gleiches gilt auch für die Kontaktstelle mit der CPU.



    Montage:

    Ich habe den Kühler eingebaut, ohne das Motherboard aus dem Gehäuse zu entfernen. Dabei bin ich strikt nach Anleitung vorgegangen, was ich sehr Empfehlen würde, da es kleine Details gibt, auf die man Achten muss. Generell hat alles ohne Probleme geklappt. Allerdings war es eine ziemliche Fummelarbeit den Fan wieder an den Kühler anzubringen, nach dem dieser eingebaut war. Daher würde ich vor der Montage des Kühlers (inklusive des Fans) empfehlen, das Motherboard auszubauen, falls man ein ähnlich kleines Gehäuse wie ich hat (Mini-Tower). Insgesamt habe ich ca. 50 min gebraucht, um meinen alten Kühler aus- und den Hyper 212 einzubauen.
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    Vergleich AMD Wraith-Stealth/ "Cooler Master Hyper 212 Black Edition":



    Lärmentwicklung/Vibrationen:

    Im Idle-Betrieb geht die Lärmentwicklung des Cooler Master Hyper 212 gegen Null (was auch beim Boxed Kühler der Fall war). Allerdings gibt es leichte Vibrationen, die man allerdings nur bemerkt, wenn man seine Hand auf das Gehäuse legt. Bei höherer Belastung der CPU bis ca. 60% ist der Kühler weiterhin kaum bemerkbar, was man beim Boxed Kühler mit dem kleinerem Fandurchmesser und Kühlkörper nicht mehr der Fall ist. Die Vibrationen hat sich ebenfalls nicht gesteigert. Bei maximaler CPU Auslastung ist der Hyper 212 dann doch etwas zu höheren, allerdings noch vollkommen im angenehmen Bereich. Vor allem verglichen mit dem Boxed Kühler, welcher ordentlich Lärm machte bei gleicher Auslastung. Dabei sollte nochmal verdeutlicht werden, dass die verwendete CPU nicht gerade zu den Leistungsstärksten seiner Art gehört und der Kühler auch bei maximaler CPU Auslastung noch nicht an seine grenze gestoßen ist.



    Temperaturentwicklung:

    Auch bei der Temperaturentwicklung ist im idle Zustand kein Unterschied zum Boxed Kühler festzustellen (beide ca. 25 °C). Bei einer CPU Auslastung von 20% herrschen 34°C beim Hyper 212 vor und beim Boxed Kühler 40°C. Interessant wird es bei höheren Belastungen, wo die Differenz sehr deutlich wird. Bei 80% Auslastung liegt die CPU Temperatur bei 55°C mit dem Hyper 212 und 65°C mit dem Boxed Kühler. Bei 100% Auslastung 63°C (Hyper 212) bzw. 75°C (Boxed Kühler). Mit dem Boxed Kühler erreicht man also bei 80% CPU Auslastung bereits die Temperatur, die man bei maximaler Auslastung mit dem "Cooler Master Hyper 212 Black Edition" erreicht. Falls man seinen PC kontinuierlich bei hoher CPU Auslastung nutzt, ist der Vorteil des Hyper 212 im Vergleich zum Boxed Kühler signifikant. Außerdem wäre leichtes Übertakten mit meiner Konfiguration mit Hyper 212 möglich.



    Ergebnis/Fazit:

    Ich persönlich hatte mir im Vorfeld mit dem Wechsel vom AMD Wraith-Stealth zum Hyper 212 erhofft, dass ich bei der Nutzung meines PC's nicht (mehr) wegen der Lärmentwicklung gestört werde. Auch dann nicht, wenn die CPU für eine längere Zeit stärker Belastet wird. Der Hyper 212 hat diesbezüglich auf jeden fall meine Erwartungen erfüllt. Er ist bei geringerer Belastung nicht- und bei hoher Belastung kaum zu hören bzw. zu bemerken. Allerdings muss ich Ehrlicherweise erwähnen, dass bei multimedialer Nutzung der Unterschied zum Boxed Kühler nicht sonderlich groß ist. Der Boxed Kühler ist zwar dann leicht hörbar, aber (noch) nicht wirklich störend. Daher würde sich ein Upgrade zum Hyper 212 bei einem ausschließlich für Multimedia genutztem PC eher nicht lohnen. Sollte man allerdings die CPU regelmäßig bei höheren Lasten nutzen, sieht es schon wieder ganz anders aus, da der Boxed Kühler dann an seine Grenzen stößt. Sowohl von der Lautstärke, als auch von der thermischen Entwicklung macht es keinen guten Eindruck, weswegen ich dann auf jeden Fall einen Wechsel empfehlen würde. Dabei kann man sich überlegen, ob man zum Hyper wechseln möchte oder zu einem noch besserem/teurerem. Ein "Upgrade" zu einem Kühler im Bereich unterhalb von 30 Euro bzw. mit einem kleinerem Fandurchmesser als 120mm wäre nicht ratsam, da der Unterschied zum Boxed-Kühler marginal sein dürfte. Daher wäre der Hyper 212 bei einem Low-Budget Update meine erste Wahl mit einem sehr gutem Preis/Leistungsverhältnis.

  8. #8
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    Standard Produktrezension: Cooler Master Hyper 212 Black Edition

    ### Vorwort ###

    Im Rahmen der von Mindfactory in Zusammenarbeit mit Cooler Master veranstalten TestersKeepers-Aktion habe ich die Ehre einen der insgesamt fünfzehn bereitgestellten Cooler Master Hyper 212 in der Black Edition ausgiebig testen zu dürfen und Euch an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen.

    ### Ersteindruck/ Unboxing ###

    Geliefert wurde mir der Kühler am 11.4.2019 von DHL in einem kleinen sicher verpackten Paket.
    Voller Vorfreude habe ich mich direkt an das Unboxing gemacht, neben den obligatorischen Werbeflyern, einem netten Anschreiben seitens Mindfactory und genügend Polstermaterial befand sich der entsprechende Kühler in seiner Retail-Verpackung im Paket. Auf der Retail-Verpackung selbst, welche sehr aufwendig in glänzendem lila-weiß Farbton gehalten ist, befinden sich eine Vielzahl an Informationen und Spezifikationen zum Produkt.
    > Lieferumfang: Beim Öffnen des Kartons wird man zunächst von einem kleinen weißen Schächtelchen begrüßt, auf welcher ein schwarzes Cooler Master Logo aufgedruckt ist. In diesem befindet sich zum einen das Montagematerial, sowie ein kleines Montagetool, eine kleine Tube der Wärmeleitpaste Cooler Master Mastergel Pro in ausreichender Menge für eine Montage und ein zusätzlicher PWM Y-Adapter. Dieser PWM Y-Adapter ist zwar eigentlich dazu gedacht, einen weiteren Lüfter am Kühler anzuschließen. Dieser muss jedoch separat erworben werden, weshalb dieses Kabel im Rahmen der Montage im Normalfall nicht benötigt wird. Dennoch ist es eine nette Beigabe, denn viele mATX- und ITX-Mainboards verfügen häufig nur über einen PWM-System-Fanheader, wo der PWM Y-Adapter sinnvoll verbaut werden kann um zwei Gehäuselüfter am Mainboard anzuschließen. Schön ist auch, dass Cooler Master konsequent ist und ein zusätzliches Paar Lüfterklammern und Entkopplungspads beilegt für einen optionalen zweiten Lüfter. Unterhalb des Montagematerials befindet sich in einer schwarzen Plastikschale der Kühler samt vormontiertem Silent-Fan. Die Kontaktfläche ist zum Schutz vor Schmutz und Kratzern mit einer Schutzfolie versehen, welche vor der Montage zu entfernen ist. Anderenfalls wird es mit der Wärmeableitung schwer. Die Kontaktfläche ist absolut glatt angefertigt, vollständig vernickelt und die Heatpipes samt Kühlrippen in einem anthrazit-schwarzen Farbton gehalten.
    > Design: Besonders hervorheben kann sich in Punkto Design das erstklassige Finish am oberen Bereich des Kühlers. Die Abschlussplatte verfügt über einen gebürsteten Look, in der das Logo des Herstellers eingelassen ist und die Enden der Heatpipes werden von Abschlusskappen verkleidet. RGB-Beleuchtung sucht man an diesem Kühler vergebens, hierfür hat Cooler Master unter anderem eine RGB Edition des Kühlers im Programm, an welchem ein RGB-Lüfter verbaut ist.
    > Sonstiges: Leider waren zwei - drei Kühlrippen im unteren Bereich des Kühlers geringfügig an einer unteren Ecke ab Werk verbogen, was sich manuell per Fingernagel zurecht biegen ließ. Außerdem ist anzumerken, dass der Lüfter durch vier Schaumstoffpads vom Kühler entkoppelt wird. Diese sind jedoch nicht wirklich zentriert auf den Bohrungen aufgebracht und können teilweise abfallen wenn der Lüfter vom Kühler abgenommen wird (, was im Rahmen der Montage notwendig ist).

    Vom Unboxing gibt es auch ein Video: YouTube

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    ### Einbau/ Installation ###

    Durch das umfangreiche Montagekit ist die Kompatibilität zu nahezu allen modernen Mainstream-Desktopsockeln sichergestellt. Der Einbau gestaltet sich dank der gut verständlichen Einbauanleitung relativ einfach, wenngleich etwas fummelig aufgrund der Befestigung mit Klammern und ist in etwa einer Viertelstunde erledigt - selbst für Einsteiger keine unüberwindbare Herausforderung. Da der Kühler fast 16 cm hoch ist, sollte vor dem Kauf geprüft werden, dass diese Höhe vom Gehäuse unterstützt wird. Des Weiteren muss zum Zwecke der Montage der erste RAM-Riegel des Quad-Kits aus der RAM-Bank entfernt werden, da sich ansonsten nicht der Lüfter anbringen lässt. Der RAM-Riegel lässt sich anschließend wieder einbauen und liegt direkt am Lüfter an, was mir nicht so gefällt. Hier hätte der Hersteller meiner Meinung nach die Heatpipes so gestalten sollen, dass der Corpus leicht nach hinten versetzt ist für eine erhöhte RAM-Kompatibilität.

    Als Testsystem kommt übrigens mein Hauptsystem zum Einsatz in dem ein Intel i7-8086K auf einem MSI MPG Z390M Gaming Edge AC Mainbboard nebst 4x 8GB Corsair Vengeance RGB Pro verbaut sind. Grafikkarte ist eine MSI RTX 2070 Armor und das ganze befindet sich im Fractal Design Mini C TG, welches um 2x 140er Corsair HD-Lüfter in der Front und einem 120er Corsair HD-Lüfter im Heck ergänzt wurde.

    Leider konnten der Verpackung des Hyper 212 keine Angaben zur TDP-Leistung der CPU entnommen werden, jedoch gehe ich davon aus, dass der Intel Core i7 8086K kein Problem für den Kühler darstellen sollte, zumal er nicht übertaktet ist und die Leistungsaufnahme bei 95-120Watt liegt. Dies wird nun im Produkttest neben weiteren Faktoren beobachtet.

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    ### Produkttest ###

    Sämtliche Tests wurden bei einer konstanten Raumtemperatur von 23°C durchgeführt und die Seitenteile des PC verbaut und somit das System geschlossen.

    Zum Testen wurde folgende Tools verwendet: HWmonitor zum auslesen und beobachten des Temperaturverlauf, CoreTemp zum Abgleich der von HWmonitor ermittelten Werte und Prime95 zum Stresstesten der CPU zur Vollauslastung.

    Gemessen wurden im Rahmen des Tests die folgenden Temperaturen:

    > Gemessen wurden durchschnittlich 37°C (average) und maximale 43°C (peak) im Desktopbetrieb.
    > Unter Volllast während des Prime95 Stresstests konnten durchschnittlich 75°C (average) und durchschnittlich und maximale 79°C (peak).
    > Der Temperaturabfall nach Beendigung der Vollauslastung geschieht innerhalb weniger Sekunden.

    Ein weiterer Aspekt des Tests ist die Beurteilung der Lautstärke. Da ich nicht über ein professionelles Tonstudio verfüge, kann ich an dieser Stelle lediglich meinen subjektiven Eindruck schildern. Dieser ist sehr positiv, im Desktopbetrieb wird der Silent-Fan seinem Namen gerecht - kein schleifen oder klackern, absolut leise. Unter Vollauslastung wird er wahrnehmbar und das auch etwas deutlicher als der bisher genutzte 130mm Lüfter. Im Gaming-Betrieb wird er erwartungsgemäß durch die Grafikkarte übertönt.

    ### Fazit ###

    Ist der Kühler einmal verbaut, macht er was er soll. Die Temperaturen sind vollkommen in Ordnung, genauso wie die Lautstärke des Lüfters. Das Design muss wohl individuell beurteilt werden, aber ist durchaus ansprechend und die Verarbeitung in Ordnung. Der Lieferumfang ist vorbildlich und der beiliegende PWM Y-Adapter lässt sich zudem auch anderweitig sinnvoll nutzen. Leider ist der Einbau teilweise etwas umständlich, das lösen andere Hersteller besser. Gleiches trifft auf den geringen Abstand zum RAM-Quad-Kit zu, in meinen Fall hat es gerade so gepasst und der erste RAM-Riegel berührte den Lüfter nachdem alles verbaut war. Ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal ist mir während des Tests im Vergleich zu Produkten der Konkurrenz in dieser Preisklasse nicht so recht aufgefallen. Positiv hervorzuheben sind das Design und der ordentliche Lieferumfang. Alles in allem bewerte ich diesen CPU-Kühler mit 85% beziehungsweise 4 von 5 Sternen.

    Im Mindfactory-Forum finden sich weitere Bilder zum Produkt: Testers Keepers: Cooler Master Hyper 212 Black Edition

  9. #9

    Standard

    Ich habe den Cooler Master Hyper 212 Black Edition CPU Kühler im Rahmen einer „Testers Keepers“ Aktion der Mindfactory AG getestet.

    Mit einem Preis von knapp 30¤ erhält man einen komplett schwarz lackierten Kühlkörper, den, wie in dieser Preisklasse üblich, vier Heatpipes durchziehen. Der auf dem Kühler montierte Silencio Lüfter verspricht dazu einen besonders leisen Betrieb. Insgesamt ist der Hyper 212 Black Edition CPU Kühler demnach ein unauffälliger aber eleganter Kühler, der gegenüber einem standardmäßigem Box-Kühler geringere Temperatur- und Lautstärkewerte bietet.

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    Design und Verarbeitung
    Wie üblich besteht der Kühlkörper aus einer Vielzahl feiner Aluminiumfinnen, die insgesamt eine große Fläche zur Wärmeabgabe bieten. Die schwarze Lackierung des gesamten Kühlkörpers sorgt gegenüber blankem Metall für ein edleres und zugleich schlichtes Design und soll zudem, laut Hersteller, die Wärmeleitung unterstützen. Besonders gut gefällt mir die abschließende, oberste Finne mit eingearbeitetem Cooler Master Logo, die durch eine erkennbare Bürstung und abgerundete Kanten einen sehr hochwertigen Eindruck macht. Die markanten Abschlüsse der Heatpipes geben ihr eine zusätzliche, optische Aufwertung. Auf der anderen Seite gehen die vier 6mm starken Heatpipes fließend in eine vernickelte Fläche über, die für den Kontakt zum Prozessor sorgt. Dieses Prinzip bewirbt Cooler Master als „Direct Contact Technology“. Zusätzlich ist auf der Oberseite der Kontaktfläche auf der Montageplatte ein zweiter Mini-Kühlkörper verbaut. Der mitgelieferte, komplett schwarze Silencio Lüfter fügt sich nahtlos in das für meinen Geschmack sehr ansprechende Design ein. Ein weiterer Vorteil des schwarzen Looks besteht darin, dass er sich mit den meisten Mainboards, Grafikkarten und Gehäusen gut kombinieren lässt. Für Diejenigen, die ein ausgefalleneres Design bevorzugen, gibt es auch eine Variante mit RGB Lüfter.

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    Neben dem Design sticht die Verarbeitungsqualität des Kühlkörpers hervor, die beim Auspacken für einen regelrechten Wow-Effekt bei mir sorgte. Die sauber vernickelten Bauteile und Flächen, der homogen aufgetragene schwarze Lack und auch das (für mich unerwartet) hohe Gewicht sorgen für einen Kühlkörper, der stabil und haltbar wirkt. Ebenso das zur Montage notwendige, zugehörige Material konnte mich bezüglich der Verarbeitung überzeugen.

    Montage
    Ich habe den Hyper 212 Black Edition auf zwei verschiedenen Mainboards installiert. Zunächst setzte ich ihn zur Kühlung eines Intel Core i7-6700K auf einem ASUS Z170 Pro Gaming mit 16 GB DDR4-2666 Arbeitsspeicher von Corsair ein. Da fast alle Hersteller auf unterschiedliche Montagesysteme setzen, war die erste Montage des Kühlers für mich etwas Neues und dauerte etwa 20 Minuten mit einem bereits im Gehäuse montierten Mainboard. Die beiliegende Montageanleitung finde ich jedoch sehr hilfreich und bis auf das Aufsetzen von Kunststoffkappen auf die Backplate, die auf der Rückseite des Mainboards angebracht wird, gut nachzuvollziehen.

    Insgesamt erscheint mir die Montage des Kühlkörpers, inklusive des Vorbereitens der Backplate, bei meinem Mainboard mit dem sehr weit verbreitetem Sockel 1151 allerdings etwas umständlich. So wird die mit vier eingesetzten Schrauben vorbereitete Backplate zuerst mit Sechskant-Halterungen auf der Vorderseite verschraubt und die eigentlichen Befestigungsschrauben werden schließlich von oben, ebenfalls mit den Sechskant-Halterungen, verschraubt. Bei dem CPU Kühler, den ich zuvor verbaut hatte, konnte ich direkt zur passenden Backplate greifen und musste lediglich die vier Befestigungsschrauben in die entsprechenden Gewinde drehen. Dagegen ist der Hyper 212 Black Edition mit einer deutlich höheren Zahl an CPU Sockeln kompatibel, was den Hersteller offenbar dazu zwingt, umfangreicheres und damit flexibleres Montagematerial zu stellen. Generell bin ich zudem der Meinung, dass die Montage mit Schrauben gegenüber Intels Push-Pins in jedem Fall angenehmer und sicherer ist.

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    Ist der Kühlkörper fixiert, so muss der Silencio Lüfter noch mit den Halteklammern am Kühlkörper befestigt werden. Die Halteklammern erscheinen mir absolut durchdacht und lassen sich sehr einfach anbringen. Dadurch ist auch die Montage auf einem bereits verbauten Mainboard und damit auf engstem Raum möglich. Dennoch ist es natürlich deutlich leichter, den Kühler außerhalb des Gehäuses zu montieren. Bei der zweiten Montage, auf einem MSI B360M Mortar Titanium mit einem Intel Core i5-9400F Prozessor und ebenfalls 16 GB DDR4-2666 Arbeitsspeicher von Corsair, benötigte ich daher, und weil es sich um den gleichen Sockel handelt, nur wenige Minuten zur Montage. Die beiliegende Wärmeleitpaste lässt sich per Mini-Spritze sehr gut dosieren, ist wiederverschließbar und sollte für einige Montagen ausreichen.

    Im Betrieb: Lautstärke und Vibrationen
    Cooler Masters Silencio Lüfter macht seinem Namen tatsächlich alle Ehre. Ob der angegebene Noise Level von maximal 26 dBA auch unter Vollast tatsächlich nicht überschritten wird, kann ich nicht beurteilen, da ich als Grundlautstärke meines Systems 34 dBA gemessen habe, wofür vorrangig das Netzteil und eine 3 TB HDD verantwortlich sind. Bei einer konstanten Drehzahl der Gehäuselüfter von 750 rpm ist der Silencio Lüfter erst ab einer Drehzahl von etwa 1500 rpm wahrnehmbar. Doch selbst unter Vollast, bei der mein ASUS Mainboard eine Drehzahl von 2150 rpm angibt, herrscht ein angenehmer, nicht störender Geräuschpegel. Hörbare oder auf das Gehäuse übertragene Vibrationen bleiben dazu vollständig aus. Dafür sind die Gummi-Puffer zwischen Lüfter und Kühlkörper vermutlich mitverantwortlich. Allen voran spricht dies jedoch für hochwertige Lüfterblätter und den Motor, die weder Schleif- noch Brummgeräusche erzeugen.

    Der Luftdurchsatz des Hyper 212 Black Edition ist mit maximal 42 cfm also ca. 71 m³/h angegeben und weist damit einen geringeren Wert als vergleichbare CPU Kühler mit 120mm Lüfter, wie der Cooler Master MasterAir MA410P oder EKLs Alpenföhn Brocken Eco, auf.
    Deutlich interessanter ist jedoch die Kühlleistung im Praxistest, die vom Luftdurchsatz, dem erzeugte Luftdruck und natürlich dem Kühlkörper abhängig sind. Für den von mir durchgeführten Test habe ich die Temperatur der CPU in einem CPU-Benchmark und im Idle bei verschiedenen festen Drehzahlen des CPU Lüfters gemessen. Als Vergleich zum Cooler Master Hyper 212 Black Edition dient mir der Arctic Freezer 33 eSports ONE. Alle Messungen habe ich mit dem ersten beschriebenen System durchgeführt, also auf einem leicht übertakteten i7-6700K mit einer angegebenen TDP von 91 Watt.

    Hyper 212 Black Edition: 26 °C (Idle 1000rpm), 77 °C (1000 rpm), 75 °C (2000 rpm), 75 °C (2150 rpm)

    Arctic Freezer 33 eSports ONE: 27 °C (Idle 1000rpm), 76 °C (1000 rpm), 74 °C (2000 rpm), 72 °C (2950 rpm)

    Der Vergleich zeigt, dass beide Kühler ähnliche Temperaturwerte erreichen. Lediglich unter Vollast scheint der Lüfter des Arctic Freezer seine hohe (vom Mainboard ausgelesene) Drehzahl ausspielen zu können. Allerdings erreicht der Arctic Freezer diese Temperaturwerte unter einem deutlich erhöhten Geräuschpegel.

    Fazit und Preis-/Leistungsverhältnis
    Alles in allem bin ich mit dem Cooler Master Hyper 212 Black Edition CPU Kühler sehr zufrieden und verwende ihn auch zukünftig in meinem Hauptsystem. Seine großen Stärken liegen für mich im schlichten sowie eleganten Design, der hohen Verarbeitungsqualität und dem sehr leisen Betrieb bei einer guten Kühlleistung. Durch im Lieferumfang enthaltene, zusätzliche Lüfterklammern lässt sich außerdem bei Bedarf ein weiterer Lüfter montieren. Die dem Kunden damit gebotene Leistung ist für einen Preis von unter 30¤ in meinen Augen ein attraktives Angebot und ein Geheimtipp für alle, die ein möglichst leises System bevorzugen.

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  10. #10

    Standard

    Einleitung
    Mindfactory hat mir freundlicherweise von Coller Master den CPU Kühler „Hyper 212 Black Edition“ zum Test zu Verfügung gestellt. Der CPU Kühler von Coller Master ist momentan bei Mindfactory für 28,92¤ exklusive Porto zu erwerben. Der Hyper 212 Black Edition ist somit im mittleren Preissegment anzutreffen und für einen durchschnittlichen PC ein guter Kühler. In diesem Test wurden der COOLER MASTER HYPER 212 BLACK EDITION,mit einem (1) Lüfter, getestet. Als Vergleichswert diente der der CDP Lüfter von Arctic, der ARCTIC FREEZER 33 Esporet EDITION. Der Arctic befindet sich in einem ähnlichen Preissegment und dient lediglich der Veranschaulichung, als Vergleichwert.
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    Das Testsystem
    • Ryzen 5 1600x CPU
    • 16 GB Corsair 3200Mhz RAM
    • ASUS Prime B 350 Plus Mainboard
    • NVIDIA GeForce GTX 750 GPU
    • 630 Watt Netzteil Thermalright

    Test Programme
    • Prime 95
    • 3-D Mark
    • Cinebench
    • Core Temp
    • Advanced SystemCare 12.1
    • ASUS AI Suite 3
    Cooler Master Prime mit 123 Einstellungen gut.jpgCooler Master Cinebench 1200 lüfter.jpgCooler Master Cinebench.jpgCooler Master MAX ALLES.jpgCooler Master Prime 95 Test.jpgCooler Master Zocken.jpgFreezer Prime 95Test.jpgIMG_20190411_180040.jpgIMG_20190411_180101.jpgIMG_20190411_180810.jpg
    Design
    Der CPU Kühler kommt in einer schwarzen Verpackung mit Lila Akzenten. Von außen ist erstmal ein Bild des Kühlers zu erkennen sowie seitlich die wichtigsten Eigenschaften. Nachdem der Kühler ausgepackt ist, erhält man den Kühlkörper inklusive Lüfter sowie etliches Zubehör in einer separaten Kartonage. Jegliches Zubehör ist logisch und praktisch in kleine wieder verschließbare Plastiktüten verpackt.
    Optisch ist der CPU Kühler von Cooler Master ein Hingucker, obgleich der Lüfter etwas klobig ausschaut, im Vergleich zum Kühlkörper. Das schöne schwarz und das eingestanzte Logo an der Oberseite des Kühlers sind optisch perfekt. Vor allem die Beachtung der Lesbarkeit des Logos ist Beachtung zu schenken. Im Stehen ist das Logo waagerecht zu erkennen.

    Zubehör
    Im Lieferumfang sind Halterung Optionen für Intel LGA 1366 /115X /775 /2066 /2011 v3 /2011 sowie AMD AM4 /AM3+ /AM3 /AM2+ /AM2 /FM2+ /FM2 /FM1 enthalten. Somit ist der CPU Kühler für alle gängigen PC bauten zu benutzen. Lediglich die Backplatte, die für mein AMD System verwendet werden musste, wirkt billig und nicht sehr stabil. Jegliches Zubehör ist aber dem Design des Cooler Master Hyper 212 angepasst und in einem glänzenden Titan grau produziert.

    Verarbeitung
    Der Hyper 212 Black ist sehr gut verarbeitet und hat keine Makel oder Kratzer vorzuweisen. Die Heatpipes mit der „Direct Contact Technology“ sind sauber und gut verarbeitet. Die Auflageplatte des Kühlkörpers ist sehr gut verarbeitet und weist kaum Spuren des Schleif Vorgangs auf. Auch der Lüfter des Kühlers ist gut verarbeitet und macht keine störenden Geräusche im Betrieb. Die Lager, welche im Lüfter verbaut sind, sind nicht hörbar und lassen den Lüfter auch per Hand gut und leicht gleiten. Insgesamt sieht der Kühler gut verarbeitet aus und hat keine sichtbaren Kratzer oder verbogene Lamellen. Positiv ist hier auch die 2-Jährige Gewährleistung.

    Monatge
    Die Montage wurde nicht wie üblich mit ausgebautem Mainboard vollzogen, sondern mit eingebautem Mainboard. Dies ist realistischer, da ein neuer CPU Kühler gerne auch bei im Case bei eingebautem Mainboard geschieht. Dies wurde bewusst gewählt um die Montage auf Herz und Niere zu testen. Generell ist der Einbau nicht kompliziert aber birgt viele Schritte. Zuerst muss die Backplatte mit der mittgelieferten AMD Adapter Back Plate ausgetauscht werden. Diese wirkt billig und nicht aus hochwertigen Material. Dies ist schade, da der Cooler Master Hyper 212 Black sehr schick und hochwertig wirkt und auch ist. Nun müssen vier Schrauben auf dem Motherboard befestigt werden, die später die Kühler Halterung aufnimmt. Die Schrauben berühren direkt das Mainboard. Eine leichte Gummierung ist an den Kontakt stellen vorhanden, jedoch so klein und dünn das bei zu festem anschrauben, die Schraubpunkte beschädigen könnte. Nun muss die CPU Kühler Halterung an den Kühlkörper geschraubt werden. Jetzt kann der eigentlichen Montage nicht mehr im Weg stehen. Gut hier sind die Federn an den Schrauben, welche eine ausgeglichene Kräfteverteilung am Mainboard macht. Der Lüfter wird mithilfe von zwei Klemmen befestigt. Diese Klemmen sind der nervigste teil am CPU Kühler, da es nicht ersichtlich ist, ob die Lüfter klemmen eingerastet sind. Es erfolgt klein klacken oder Einrasten.

    Technische Daten
    Der Cooler Master Hyper 212 Black Edition hat eine angegeben Lüfterfördermenge von 42 CFM und soll 800 bis 2000 Rpm betragen. In meinem Test lief der Lüfter auch bei 2100 Rpm ohne Probleme. Laut Cooler Master hat der Lüfter am Kühlkörper einen maximalen Geräuschpegel von 26 dbA

    Das wichtigste kommt bekanntlich zum Schluss, die Kühlleistung

    Kann der Hyper 212 CPU Kühler dem Design und dem Image von Cooler Master gerecht werden. Dies wird im Folgenden erläutert.
    Der CPU Kühler ist in meinem Test mit Prime 95, Cinebench, 3D Mark und dieversen Spielen getestet worden. Hierbei wurde der CPU auf 100% mit 3,9 Ghz über einen Zeitraum von 15 bis 50 min auf Hochtouren gebracht. Als Temperatur und RPM Kontrolle wurde Core Temp, Asus AI Suit und Advanced System Care genutzt. So konnte ein relatives Ergebnis erzielt werden.
    Alle drei Tests mit Prime 95, Cinebench, 3D Mark haben den Lüfter an seine Grenzen gebracht. (Der Lüfter wurde so genutzt wie geliefert, also mit einem angebauten Lüfter)
    Vorerst habe ich den CPU Lüfter durch die Asus Lüfter Abstimmung gejagt um ein vergleichbares Ergebnis zum Arctic eSport 33 zu erhalten.
    Prime 95 hat den 6 Kerne auf 3,9 GHZ getaktet und dabei alle 12 Threds genutzt. Hierbei schaffte es der Cooler Master den CPU auf einem relativen Temperaturwert von ca. 65 °C zu halten. Hier waren auch zwei Gehäuse Lüfter im Einsatz, die beide bei 800RPM out take und 700RPM in take liefen. Mit ausgeschalteten Gehäuselüftern konnte der CPU Kühler den CPU nur bei 78°c halten, was für eine max Auslastung zu heiß ist. Sehr positiv zu bemerken sind jedoch die Laufruhe und der geringe Geräuschpegel. Bei 2000 RPM ist der Lüfter angenehm leise. Im Vergleich konnte der Arctic Freeze 33 eSport den CPU auf einem relativen Temperaturwert von ca. 60°C halten und ohne Gehäuselüfter bei ca. 65°C. Die Ergebnisse wurden von Cinebench im Kürztest und 3D Mark ebenfalls bestätigt. Hier lagen die Werte kurzzeitig bei 80°C.
    Bei einer Maximalen Auslastung konnte der CPU Kühler sich bewähren, die Temperatur jedoch nicht dauerhaft aus dem kritischen Bereich rauskühlen. Gelegentliche Sprünge auf 80°C sind zu vermerken.
    Im Game z.B. Crossout, WarThunder, Borderlands, Fallout 3
    Der CPU Kühler konnte sich mit eingeschalteten Gehäuselüftern bewähren und eine gute Kühlleistung erzielen. Der CPU Temperaturwert stieg nicht über 60°C, was jedoch für solche Spiele etwas zu hoch ist. Im Vergleich zum Arctic Freezer 33 eSport, der bei den selben Spielen eine Temperatur von ca. 45°C erreichte.
    Im Ruhezustand ist der CPU Lüfter nicht oder nur leicht zu hören und hält den CPU bei angenehm warmen 37°C. Auch bei einer normalen Nutzung, mit Word, Internet, TV etc. ist der Lüfter recht leise und hält die Temperatur bei unter 45°C.

    Fazit
    Der CPU Kühler von Cooler Master ist ein guter Einsteiger Lüfter, der nicht zu teuer ist und gleichzeitig auch noch schick ausschaut. Das Design ist gelungen. Der Einbau ist mit eingebautem Motherboard im Case etwas kompliziert aber nicht unmöglich. Die Lüfter Leistung ist ausreichend für einen durchschnittlichen PC, der nicht großartig übertacktet wird. Mit 6 Kerne bei 3,9Ghz kann der CPU ausreichend jedoch nicht gut gekühlt werden. Diese max. Auslastung kommt im normalen Betrieb jedoch nicht häufig vor. Im Großen und Ganzen kann ich den Lüfter für einen Budget PC empfehlen, da das Preis Leistung Verhältnis stimmig ist und dazu noch ein schickes Design erworben wird. Wer jedoch seinen CPU häufig auf Hochtouren hat und seinen CPU kühl halten will, sollte lieber zu der gleichteuren Arctic Freezer eSport One Variante greifen.

    Pro:
    • Schickes Design
    • Leiser betrieb
    • Zweiter Lüfter nachrüstbar
    • Schlanker Aufbau
    • Bei Normalbetreib gute Kühlleistung

    Kontra:
    • Fummeliger Einbau
    • Billig wirkende Back Plate für AMD
    • Lüfter Halterung
    • Bei anspruchsvollem Betrieb mittelmäßige Kühlleistung

  11. #11

    Standard Cooler Master Hyper 212 Black Edition - Testbericht

    Testbericht zum Cooler Master Hyper 212 Black Edition

    Vor kurzer Zeit habe ich von Mindfactory die Möglichkeit bekommen, den CPU Kühler „Cooler Master Hyper 212 Black Edition“ ausgiebig zu testen.
    Neben dem Cooler Master Hyper 212 RGB Black Edition ist das einer von den zwei Neuerscheinungen der 212 Serie von Cooler Master. Nur, dass das Cooler Master Hyper 212 Black Edition keine RGB Beleuchtung bietet, sondern einen schlichten schwarzen unbeleuchteten Lüfter von Cooler Master bietet.

    In dieser Rezension teile ich euch gerne meine Erfahrungswerte und Einschätzungen zu diesem Kühler vor.

    Der Prozessor-Kühler wurde in einem Gaming System auf einem Xenon E3-123 (LGA1150) verbaut und löst damit den Standard CPU-Kühler von Intel ab. Der Test fand in einem Raum mit ungefähr 22°C und 35-40% Luftfeuchtigkeit statt.


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    Cooler Master Hyper 212 Black Edition: Design und Verarbeitung
    Der aus gebürstetem Aluminium gefertigte Kühlkörper ist designtechnisch ein elegant gestaltetes Meisterwerk und verleiht dem Produkt eine hochwertige Optik. An keinerlei Stelle des Cooler Master Hyper 212 Black Edition findet man scharfe Kanten, Kratzer, Fertigungsfehler oder auch verbogene Lamellen.
    Die Montagehalterung jedoch ist aus Kunststoff gefertigt, hier hätte ich mir lieber Metall gewünscht.

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    Cooler Master Hyper 212 Black Edition: Kühler und Zubehör
    Im Lieferumfang befindet sich neben dem Kühlkörper und dem dazugehörigen Cooler Master Silencio 120mm Lüfter jede Menge Zubehör. Dazu gehören die Montagehalterungen und dazu passende Schrauben. Es ist auch eine kleine Tube Wärmeleitpaste (Mastergel Pro) mit der idealen Menge beigelegt um den Kühler ordnungsgemäß zu montieren. Außerdem findet man zwei Klammern für einen weiteren Lüfter auf der anderen Seite des Kühlers. Dazu gibt es das passende Y-Kabel, sodass zwei Lüfter mit einem Lüfter Anschluss angetrieben und gesteuert werden können.

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    Cooler Master Hyper 212 Black Edition: Montage
    Die Montage war in ca. 20 Minuten einfach und schnell erledigt. Wie bei größeren Kühlern für gewöhnlich muss hinter dem Mainboard eine Montagehalterung befestigt werden. An dieser Montagehalterungen müssen vier Clips an jeder Ecke angebracht werden. Diese Clips sind pro Sockelart individuell einstellbar und dienen dazu, die Schrauben zu fixieren, welche zur Oberseite des Mainboards führen. An diesen Schrauben werden dann die Abstandshalter angeschraubt. Nun muss am Kühler auf beiden Seiten ein Bügel mit jeweils zwei Schrauben befestigt werden, sodass diese Schrauben in die Platzhalter passen. Nach der Verteilung der Wärmeleitpaste kann der CPU-Kühler mithilfe eines Schraubenziehers montiert werden. Zum Montieren des Kühlers müssen alle Lüfter entfernt werden und die entsprechenden vier Schrauben auf die Abstandshalter geschraubt werden. Im Anschluss können die Lüfter wieder montiert werden. Zum Glück kenne ich mich bereits mit dem Einbau solcher Lüfter aus, jedoch könnte man für Laien die Anleitung etwas aussagekräftiger verbessern.

    Dank der Flexibilität der Montagehalterung, kann der Cooler Master Hyper 212 Black Edition für die gängigsten Intel und AMD Sockel eingesetzt werden.
    • Intel: LGA 2011-3/2011/1156/1155/1151/1150/775
    • AMD: AM3+/AM3/AM2+/FM2+/FM2/FM1


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    Cooler Master Hyper 212 Black Edition: Kühlleistung
    Die Temperaturen verglichen mit dem Standard Lüfter von Intel sind natürlich um einiges besser. Die letzten 10 Tage wurden die Temperaturen täglich geprüft und gemessen um die folgenden Durchschnittswerte zu erreichen. Hierbei wollten wir sichergehen, dass kein Leistungsabfall aufgrund der Wärmeleitpaste oder Ähnliches zu erkennen ist.
    CM: Idle 25°C Intel: Idle 32°C
    CM: 4K Video 27°C Intel: 4k Video 39°C
    CM: Gaming 45°C Intel: Gaming 57°C

    Die Temperaturen wurden mit Speccy bei geschlossener Hülle und einem Laserthermometer bei offener Hülle gemessen und daraus dann der Durchschnittswert berechnet.
    Falls die Temperaturen zu hoch wären, könnte man auf der anderen Seite des Kühlkörpers ein zusätzlicher Lüfter angebracht werden.

    Die verbauten Gehäuselüfter und das Netzteil sind von BeQuiet, es wurde extra drauf geachtet, dass diese eine gute Kühlleistung bringen und der Airflow im Gehäuse ungestört und einwandfrei durchfließen kann. Daher sind o.g. Temperaturen auch für den Durchschnitt sehr niedrig.



    Cooler Master Hyper 212 Black Edition: Lautstärke
    Die Drehzahlen wurden mithilfe der Software Speedfan individuell angepasst damit man die Lautstärke des Lüfters einschätzen kann. Im Idle Betrieb ist der von Cooler Master verbaute Lüfter nicht zu hören. Bei voller Drehzahl hingegen kann man den Lüfter leicht hören. Der Intel Lüfter ist jedoch bei Volllast extrem zu hören und gibt zusätzlich vibrierende Geräusche von sich, welche vom Cooler Master Hyper 212 Black Edition in keinster Weise zu hören sind. Eher hört man die beförderte Luft als das im Lüfter verbaute Lager.

    Leider kann ich nicht die genauen Dezibel messen, da man nur die Lautstärke des Gesamtsystems messen kann und aufgrund von anderer Hardware die ersichtlich lauter sind (z.B. Grafikkarte, Gehäuselüfter) keine genauen Messwerte erhalten würde. Laut Spezifikation von Cooler Master soll der Lüfter mit einer maximalen Lautstärke von 26dbA laufen.


    Cooler Master Hyper 212 Black Edition: Fazit

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    Pro

    + gute Kühlleistung
    + Im Idle sehr leise
    + hochwertige Optik
    + gute Verarbeitung
    + P/L Verhältnis gut
    + Flexibel auf diversen Sockeln nutzbar
    + Wärmeleitpaste dabei
    + 2 Lüfter montierbar
    + Y-Kabel für zusätzlichen Lüfter

    Contra

    - Anleitung auf erstem Blick unübersichtlich
    - leicht hörbarer Lüfter bei Vollast
    - Einbau leider etwas fummelig
    - Montagehalterung aus Kunststoff

    Ich bin mit dem Cooler Master Hyper 212 Black Edition zufrieden, für dieses Preissegment (~30¤) passt die Qualität und Leistung. Für Einsteiger ist dies ein idealer und günstiger Kühler mit elegantem Design, der eine Möglichkeit bietet, einen zweiten Lüfter auf der anderen Seite zu montieren. Wem eine Beleuchtung in individuellen Farben wichtig ist kann sich für das Cooler Master Hyper 212 RGB Black Edition entscheiden oder einen geeigneten 120mm RGB Lüfter nachrüsten.

    Falls der Bedarf eines weiteren CPU-Kühlers nochmals auftritt, ist dieses Produkt definitiv in der näheren Auswahl. Eventuell montiere ich auf der anderen Seite des Kühlers einen zusätzlichen Lüfter um eine optimale Kühlung des Systems zu gewährleisten.

    Einen großen Dank an Mindfactory und Cooler Master, die mir das Produkt im Rahmen der Testers Keepers Aktion zum Testen zur Verfügung gestellt haben.
    Geändert von dennzo (23.04.2019 um 21:44 Uhr) Grund: Nachbearbeitung

  12. #12

    Standard

    Hallo zusammen, ich möchte euch den "HYPER 212 BLACK EDITION" aus dem Haus Cooler Master vorstellen, den ich zum Testen von Mindfactory erhalten habe.
    Getestet wurde der Kühler mit einem FX 6100 (Ich verfüge über einen FX 6100 und Ryzen 5 1600), denn bei allen modernen Prozessoren aus der AMD und Intel Haus wird der Kühler gar kein Problem haben.

    Zunächst das Unboxing:

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    Der Kühler wurde in schwarzen und recht wertig wirkenden Karton geleifert. Der gut verpackte Kühlkörper wurde sofort mit dem Lüfter zusammengebaut geliefert. Unnötig, da um den Kühler zu montieren muss man zuerst den Lüfter abbauen (Also plus zwei zusätzliche Handgriffe).

    Klammern und Entkoppler, eine Multi Plattform Backplate aus Kunststoff (Ich habe eine aus Metall erwartet), die Montagerahmen (AMD & Intel), Wärmeleitpaste, Y-4Pin Splitterkabel und Schrauben/Befestigungsmaterial lagen frei in einem Beipack.
    Eine verständliche Piktogramme-Anleitung (jeweils für Intel und AMD) hier sollten keine Missverständnisse entstehen und führen schnell zum gewünschten Endergebnis.

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    Die Verarbeitung des Kühlkörpers ist gut aber nicht einwandfrei, die obere Dekorplatte ist an die Kühlrippen angeschraubt und hat diese verbogen (bei der Größe des Kühlers stellt aber kein technisches Problem da).

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    Die aus Aluminium gefertigte Kontaktplatte, durch welche die 4 Heatpipes mit direkt Kontakt geführt und mit der Plate glanzpoliert wurden, verdient ein Lob. Die o.g. Dekorplatte ist schwarz lackiert und verleiht dem Kühler eine gewisse Wertigkeit.
    Der PWM Lüfter ist designtechnisch nichts Besonderes. Hier ist kein effektiver Rotoren Design oder eine Beleuchtung zu erwarten. Der 4Pin-Kabel ist ausreichend lang um auch in größeren Mainboards zum gewünschten Steckplatz zu finden und wirkt solide.

    Die Einbau:

    Vor dem Einbau kann viel Vorbereitet werden. Je nach Socket wird vorab die Backplate nach Bildanleitung in wenigen Schritten zusammengebaut. Ist der Gehäuse entsprechend groß, kann man die Backplate ohne Ausbau der Mainboard einbauen. Bei einbauen der Backplate ist mir aufgefallen, dass die Schrauben nicht ganz zentral positioniert werden können, die Zentrierhülsen wären hier nicht schlecht. Ist die Backplate mittels der Rändelschrauben auf dem Mainboard befestigt, kann die Wärmeleitpaste aufgetragen werden. Die Wärmeleitpaste ist meine Meinung nach etwas zu flüssig, aber wie man später sehen wird kommt ihren Pflichten nach. Für einen der das nicht zum ersten Mal macht, gelingt das einfach. Anschließend wird der Montagerahmen auf dem Kühler befestigt. Nun kann bereits der Kühlkörper befestigt werden. Und hier gab es richtige Probleme. Bei einem AM3+ Socket sind die schrauben des Rahmens nicht in 100% Flucht mit den Rändelschrauben. Nur 3 Schrauben konnte ich gerade einschrauben, der 4. konnte nur schief eingeschraubt werden. Zum Glück musste man nicht viel einschrauben, 2-3 Umdrehungen reichen. Rest wird durch Federsystem angedrückt.

    Der Größe des Lüfters erlaubt sorglose Einbau der RAM-Rigel in alle 4 Slots bei meiner Mainboard, allerding der letzte Riegel ist nur fünf Millimetern vom Lüfter entfernt. Die passiv Kühler der CPU-VRM und Chipsatz sind auch frei. Oft habe ich erlebt dass möglicherweise Ram-Riegel oder passive Kühler im Weg stehen. Bei kleineren RAM-Riegeln soll der Einbau auch bei bedeckten RAM-Slots möglich sein. Allerdings zuerst RAM dann Kühler einbauen.

    ACHTUNG: Sobald die Befestigungsschrauben für den Kühler packen, sollte mit Gefühl angezogen werden! Schraubt man alle komplett rein, wird unter Umständen das Mainboard verbogen bzw. zieht es die CPU aus dem Sockel. Hier wäre eine Metallbackplate von Vorteil!

    Betriebsprobe:


    Der Kühler überzeugte durch seine massive und schicke Verarbeitung sowie durch sehr gute Kühlleistung. Der Einsatz im Silent Betrieb mit mitgelieferten Lüfter ist nur bedingt möglich, der minimalen Drehzahl von 799 U/min der auf meiner Maindbord (Asus A78L-M) erreicht wurde, machte sich bemerkbar. Trotzdem war der Geräuschpegel viel niedriger als beim Basiskühler (BOX-Kühler von einem FX 8xxx).

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    Der Basiskühler zeigte 70°C in der Grundeinstellung bei Vollast, und im OC-Betrieb war der Prozessor überhitzt und ist in Throttling gegangen.

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    Zum Vergleich beim einsatz der HYPER 212 BE und der Grundeinstellung hatte der CPU bei 3300MHz unter Volllast ca. 50°C. Im OC Betrieb bei 3900 MHz kam die CPU-Temperatur an die 60 °C und ermöglichte somit einwandfreie und leise betrieb.

    Im Vergleich mit dem etwa gleichen Thermalright-True Spirit 120 Direct zeigt der HYPER 212 BE nur bedingt besser. Die Temperaturen hatten bis auf ein paar Ausnahmen plus, minus zwei Grad unterschied. Aber der durchschnittliche Wert bei langzeitlauf war beim HYPER 212 BE nur weniger Grad kühler (1 °C) als beim Wettbewerber und liegt in der Messtoleranzbereich. Dazu muss erwähnt werden dass die Aufbau der Heatpipes bei beiden Kühlern sich unterscheidet und der Lüfter auf dem Wettbewerber seine Arbeit schon seit paar Jahren verrichtet (evtl. ist der Lüfter nicht ganz i.O.). Beide Kühlern wurden mit frische Wärmeleitpaste getestet.

    Allerding zum Vergleich des Spirit Direct kann ich sagen das die Verarbeitung der Befestigung nicht so ordentlich ist. Es gibt ein paar Kleinigkeiten die man hätte besser lösen können wie zum Beispiel die Befestigung der Lüfter. Die Klammern muss man mit etwas Fummelarbeit leicht zurecht biegen damit auch nichts wackelt. Zum anderen denke ich das die Verarbeitung der Heatpipes deutlich besser gelöst ist, die Heatpipes des Spirit Direct ragen deutlich über die Platte und haben durch ihre gebogene Form deutlich weniger Auflagefläche. Im direkten Vergleich kann man sehen das der Cooler Master hier eindeutig die Nase vorn hat.

    Bei Bedarf kann die Kühlleistung durch das Anbringen eines zweiten Lüfters gesteigert werden zum Glück liegen die Montagematerialien für 2. Lüfter bei. Die beiliegenden Entkoppler (4 Gummikreise zum aufkleben) haben mich aber nicht überzeugt. Meine Meinung nach hätte der Cooler Master hier beim Thermalright abgucken können.
    Aber beim Einsatz mit einem FX 8xxx oder einem Intel 6+ Kerne würde ich den Kauf von Hyper 212 abraten, da der Kühler so wieso zu klein ist. Ich werde hier zu einem größerem Kühler oder sogar zur Wasserkühlung zugreifen.

    Fazit:
    Meine Freundin ist sehr zufrieden mit dem neuen Kühler. Da sie den Rechner als Grafikdesigner benutzt und die Programme sehr CPU lastig sind, war das Arbeiten mit dem Basis Kühler unkomfortabel. Mit dem Einsatz von Hyper 212 BE ist der Rechner viel leiser geworden und kann jetzt, so wie sie es wollte, auf dem Tisch stehen und dazu ca. 20% mehr Rechenleistung vom CPU erreichen.

    Bei Etwa gleichen Preisen macht sich der Tausch sinnlos. Die Leistung ist sehr gut aber nichts Außergewöhnliches gegenüber der anderen 120-en Kühlern von Wettbewerbern.

    Alles in allem eine Empfehlung meinerseits falls Sie einen Box-Kühler oder einen Leistungsschwachen Kühler haben und etwas mehr Leistung oder Komfort von eurem Rechner träumen.

  13. #13

    Beitrag Hält sehr gut mit - Cooler Master Hyper 212 Black Edition

    Ich habe den Cooler Master Hyper 212 in der Black Edition im Ramen der Tester-Keepers Aktion von Mindfactory erhalten und möchte mich dafür erst einmal sehr herzlich bedanken.

    Lieferung/Lieferumfang:

    Der Prozessorkühler kam in einer sehr Wertigen Verpackung, welche in einem Schwarz Lila Stil gehalten wurde. Der Karton ist sehr dick, sodass der Kühler gut geschützt ist. Im inneren befand sich ein weiterer kleinerer Karton, in welchem alle nötigen Montageteile sind, sowie eine Anleitung um den Kühler zu montieren. Hier gibt es schon mal einen extra Punkt, da der Lieferumfang nicht nur die nötigen Teile für alle aktuellen und etwas älteren Sockel beinhaltet, sondern auch alle nötigen Teile, um einen zweiten Lüfter für ein Push-/Pull-Betrieb.
    Dazu zählen:
    - die Halteklammern
    - 4 Gummipads zur Vibrationsverminderung (sind beim mitgeliefertem vormontiert)
    - 4-Pin Y-Kabel

    Design/Verarbeitung:

    Optisch gefällt mir der Kühler wirklich gut. Ein sehr schickes, schlichtes schwarzes Design kombiniert mit den gebürsteten Elementen an der Oberseite des Kühlkörpers verleihen dem Kühler einen sehr edlen Look. Auch das Design des Lüfters nimmt das Thema gut auf und rundet das Gesamtbild ab. Die Verarbeitung des Kühlers ist sehr wertig. Alles sitzt bombenfest und genau da, wo es sein soll. Auch am Lüfter konnte ich keine störenden Kanten oder Produktionsüberreste finden. Die Halteklammern für die Lüfter sind im Vergleich zu anderen wie zum Beispiel dem Alpenföhn Sella oder allen anderen Kühlern, die ich bis jetzt gesehen habe, sehr stabil und Werten den Gesamteindruck noch einmal auf. Auch sie sind in dem schicken Schwarz gehalten und nicht wie üblich in Silber. Der Cooler Master Schriftzug lockert das schlicht gehaltene Design noch einmal etwas auf und rundet die Optik schön ab.
    Ein kleiner Knackpunkt für mich ist die Backplate zur Montage des Kühlers, welche leider nicht aus Metall gefertigt wurde, sondern aus Plastik. Finde ich persönlich nicht so schön, jedoch ist auch hier die Verarbeitung spitze und es ist ein sehr festes und dickes Plastik, sodass man keine Angst haben muss, dass die Backplate den Kühler nicht halten könnte.

    Montage:

    Die Montage gestaltet sich recht simpel. Man nimmt die Anleitung und schaut welchen Sockel man hat und sucht sich dementsprechend seine Teile aus dem Zubehör raus. Die Anleitung ist detailliert und beschreibt durch die Bilder gut, was wann wie zu tun ist, auch wenn ich einige Schritte noch getauscht hätte, aber das kann dann ja jeder für sich selbst entscheiden. Die Bilder der Anleitung sind durch die grauen Hervorhebungen, welche einem zeigen, was man an welcher Stelle und Wo zu tun hat leicht verständlich. Somit sollte die Montage für keinen ein großes Hindernis darstellen und auch von Neulingen im PC-Bau gut bewältigt werden können. Die Wärmeleitpaste ließ sich sehr gut auftragen. Sie ist etwas flüssiger als Beispielsweise die Mitgelieferte Wärmeleitpaste von Alpenföhn oder BeQuiet und ließ sich dadurch einfach Verteilen, jedoch ist sie nicht von selbst irgendwohin gelaufen, wo sie nichts zu suchen hat.

    Leistung/Gebrauch:

    Testsystem:
    Getestet habe ich den Hyper 212 in Verbindung mit einem ASUS B350-F Gaming Motherboard und einem AMD Ryzen 1600, welchen ich auf 3,8 GHz auf allen Kernen übertaktet habe mit 1,35 V. Dazu kommt eine MSI RX 570 8GB und 8 GB Ram 2133 MHz CL15. Verbaut ist das ganze mit ein 450W Netzteil in einem Cooler Master MasterBox E500L. Hier hat der Kühler viel Platz und kann gut Luft durch den Kühlkörper drücken.

    Ich hatte vorher eine Corsair H60 Wasserkühlung in dem PC verbaut und bin positiv überrascht, dass der kleine Kühler doch ganz gut mit ihr mithalten kann. Im Leerlauf unterscheiden sich die Temperaturen zwischen der Wasserkühlung und dem Luftkühler überhaupt nicht. Sie schwanken so zwischen ca. 35-40 Grad, je nach Raumtemperatur. Bei kleineren Aufgaben wie Texte schreiben oder Multimediaaufgaben wie Videos gucken oder Musik wiedergeben ändert sich an der Temperatur auch so gut wie gar nicht. Auch in spielen wie League Of Legends oder FIFA 19 schlug sich die Hyper 212 wirklich gut im Vergleich zur H60 nur 3 bis 4 Grad höher und lag damit bei knapp 53 Grad. Erst bei Spielen wie Battlefield 1 machte sich dann doch ein Unterschied bemerkbar. Hier wurde die CPU mit der H60 um 55 Grad warm während der Hyper 212 schon bei rund 63 Grad war. Als ich dann den Stresstest von Aida anschmiss und mit beiden jeweils für eine halbe Stunde laufen ließ zeigte sich der Unterschied deutlich. Die H60 blieb bei knapp 62 Grad, während bei dem Hyper 212 die Temperatur auf 73 Grad kletterte. Dennoch war ich erstaunt, denn die Temperaturen wurden mit einer relativ niedrigen Drehzahl erreicht und der Lüfter kam erst beim eigentlich unrealistischem Stresstest an seine Grenzen und lief bei voller Drehzahl. Hörbar wird der Lüfter erst bei 50%, also um die 1100 RPM und ist da dann auch noch sehr leise und wenn der Rechner unter dem Tisch steht kaum wahrzunehmen. Auch bei 70% ist der Lüfter noch gut ertragbar und es ist nicht wirklich störend, da man ihn durch den Ton der Anwendung kaum hört. Ab 100% wird er dann schon etwas lauter, aber da sollte er bei einer eingestellten Lüfterkurve niemals im Normalbetrieb hinkommen, da die Temperaturen die ich ermittelt habe allesamt sehr weit von dem Temperaturlimit entfernt sind und alles andere als gefährlich für den Rechner.

    Fazit:
    Ich bin sehr zufrieden mit dem Cooler Master Hyper 212 Black Edition. Die Montage war einfach und innerhalb von 15 min inklusive Ausbau der Wasserkühlung erledigt. Aufpassen muss man, wenn man keinen Ausschnitt für die Backplate am Gehäuse hat, denn dann muss man leider das Board ausbauen, da man diese verwenden muss. Auch dass die Backplate aus Plastik besteht ist für mich ein kleines Manko. Jedoch sind die Temperaturen und die Lautstärke des Kühlers sehr überzeugend. Man hat keine zusätzlichen Vibrationen im Gehäuse und durch das mitgelieferte Zubehör für einen zweiten Lüfter lässt sich die Leistung mit Sicherheit noch etwas optimieren. Außerdem macht der Kühler einen sehr robusten und langlebigen Eindruck und kann gut mit seiner Konkurrenz mithalten. Ich würde ihn auf jeden Fall weiterempfehlen, für jeden der einen guten und leisen Kühler für kleines Geld sucht, der so gut wie in jedes Midi-Tower Gehäuse passen sollte.

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  14. #14

    Standard Preis-/Leistungsverhältnis Top!

    Einleitung:

    Im folgenden Produkttest geht es um den CPU-Kühler „Cooler Master Hyper 212 Black Edition“. Mir wurde das Produkt von Mindfactory und Cooler Master zur Verfügung gestellt. Dafür möchte ich mich recht herzlich bedanken.

    Preis-/Leistungsverhältnis:

    Der Kühler ist aktuell für zirka 30-35¤ erhältlich und damit ein guter Einsteiger-Kühler und bestens für Prozessoren geeignet, die ohne Kühler geliefert werden. Er ist aber auch ein guter Ersatz für Boxed Kühler.

    Verpackung, Inhalt und Daten:

    Der Kühler kommt in einer schwarz- und lilafarbenen Verpackung. Der Inhalt ist eng verpackt, sodass beim Versand nichts herumfliegen kann. Daher sollte nichts beim Versand beschädigt werden können. Auf der Front dominiert eine Abbildung des Kühlers sowie die Modellbezeichnung. Auf den anderen Seiten sind weitere technische Daten und Features des Kühlers zu finden. Die Verpackung wirkt sehr hochwertig.

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    Im Inneren ist der Kühler zu finden. Außerdem liegt noch Montagezubehör, Anleitung und Garantieheft bei. Der Lieferumfang ist sehr umfangreich und beinhaltet Montagezubehör für alle gängigen AMD und Intel Sockel. Als kleiner Zusatz liegt eine Tube Wärmeleitpaste bei.

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    Technische Daten:

    Kompatible CPU Sockel Intel Sockel:
    LGA 2066 / 2011 / 2011-3 / 1366 / 1156 / 1155 / 1151 / 1150 *AMD Socke6:
    FM2+ / FM2 / FM1 / AM3+ / AM3 / AM2+ / AM2
    Abmessungen 123 x 77 x 158,8 mm (L x B x H)
    Kühler Material: Kupfer und Aluminium
    Heatpipes: 4
    Besonderheit: Direkter Kontakt von Heatpipes zu CPU
    Lüfter Abmessungen: 120 x 120 x 25 mm
    Geschwindigkeit: 800 – 2.000 U/Min.
    Luftstrom: 1,19 m³/Min.
    Luftdruck: 2,9 mmH²O
    MTBF: 100.000 Stunden
    Geräuschpegel: 6,5 – 26 dBA
    Anschluss: 4-Pin PWM
    Garantie 2 Jahre

    Design:

    Das Design ist schlicht gehalten. Die dominierende Farbe ist Schwarz. Mir gefällt der Kühler sehr gut. Er geht etwas gegen den Trend alles mit RGB Beleuchtung auszustatten. Daher eignet sich der Kühler gut für Leute, die keine Fans von zu viel Beleuchtung sind.
    Auf der Oberseite ist eine gebürstete Metallplatte mit dem Cooler Master Logo. Sie gibt dem Kühler ein sauberes Finish und sieht sehr ansprechend aus.

    6.jpg 7.jpg 8.jpg

    Verarbeitung:

    An der Verarbeitung hatte ich nichts auszusetzen. Kühlkörper und Lüfter weisen keine scharfen Kanten auf oder zeigen irgendwelche Beschädigungen. Der Kühler wirkt stabil.

    Testsystem und Montage:

    Der Kühler wurde in folgendem Testsystem getestet:

    Ryzen 5 2600
    MSI B450 Gaming Plus
    16 GB DDR4 Ram
    Sapphire Fury
    Bequiet Dark Power Pro 650 Watt
    Kolink Observatory

    Für den Test habe ich die beiliegende Wärmeleitpaste verwendet.

    Alle Teile für die Montage sind in der weißen Verpackung zu finden. Etwas schade ist die Tatsache, dass das Zubehör für die unterschiedlichen AMD und Intel Sockel nicht einzeln bzw. separat verpackt ist. Allerdings hilft hier die Anleitung aus und man findet schnell die passenden Sachen. Ist dieser Schritt getan, ist der Einbau sehr einfach und in wenigen Minuten erledigt. Man benötigt lediglich einen Kreuzschraubenzieher. Dieser ist nicht im Lieferumfang enthalten, sollte also schon vorhanden sein. Die Installationsanleitung ist sehr übersichtlich und erklärt Schritt für Schritt was zu tun ist.
    Da die Anleitung recht gut ist, gebe ich hier nur die Kurzfassung, was genau zu tun ist:
    Als Erstes muss die Backplate vorbereitet werden. Hierfür müssen vier Schrauben in die vorgeschriebenen Löcher geschoben und mit dem beiliegenden Material befestigt werden. Anschließend kann man die Backplate auf der Rückseite des Mainboards anbringen und mit vier Schrauben befestigen. Die Schrauben dienen gleichzeitig als Abstandhalter für den Kühler. Abschließend müssen nur noch zwei Halterungen an den Kühler geschraubt werden und dann ist es auch schon soweit, Wärmeleitpaste auf die CPU, Schutzfolie vom Kühler entfernen, den Kühler und Lüfter montieren, sowie das Lüfterkabel am Mainboard anschließen. Jetzt sollte der Kühler einsatzbereit sein und kann ausführlich getestet werden.

    An dieser Stelle möchte ich noch ansprechen, dass es möglich ist, einen weiteren Lüfter auf der anderen Seite des Kühlers zu installieren. Dadurch kann die Kühlleitung weiter erhöht werden. Im Lieferumfang ist natürlich nur ein Lüfter vorhanden. Dieser ist standardmäßig in einer Push-Konfiguration installiert.

    Alles in allem ist die Montage sehr einfach und sollte niemanden vor große Probleme stellen. Allerdings gibt es eine Sache, die für mich etwas neu war. Die Backplate ist aus Plastik. Ich bin normalerweise nur welche aus Metall gewöhnt und war daher etwas verunsichert, ob das Plastik gut halten wird. Bei der Montage gab es keine Probleme und die Backplate wirkt stabil, aber wie es mit der Langzeithaltbarkeit aussieht, weiß ich nicht.


    Lautstärke, Vibration und Kühlleistung:

    Zur Lautstärke und zur Vibration kann ich jetzt nur meinen subjektiven Eindruck berichten, da ich leider keine Möglichkeiten habe diese Eigenschaften genau zu testen. Im Vergleich zu meinem vorher montierten AMD Wraith Prism Kühler wirkt der Cooler Master Hyper 212 Black Edition um einiges leiser, vor allem im Idle. Vibrationen sind nicht feststellbar und der Lüfter gibt keine komischen Geräusche von sich.

    Kommen wir zum wichtigsten Teil, der Temperatur. Hier kann ich wieder nur einen Vergleich zum AMD Wraith Prism Kühler geben. Getestet habe ich mit Prime95, um einen Lasttest zu simulieren.

    CPU Kühler Idle Load
    Hyper 212 31,1 °C 75,6 °C
    AMD Wraith Prism 35,5 °C 88,7 °C

    Die Kühlleistung ist ordentlich und deutlich besser als mit den beiliegenden Standardkühlern der CPU Hersteller. Der Hyper 212 ist zwar unter Last hörbar, allerdings empfinde ich ihn deutlich leiser als den AMD Wraith Prism.

    Fazit:

    Pro:
    - schlichtes Design
    - Verarbeitung
    - leichter Einbau
    - Preis

    Kontra:
    - Backplate aus Plastik
    - Montagezubehör nicht vorsortiert

    Das Arbeiten mit diesem Kühler hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das schlichte Design gefällt mir sehr gut, gerade in Zeiten, in denen man eigentlich alles nur noch mit RGB-Beleuchtung bekommen kann. Wer also nichts von RGB hält, ist hier genau richtig. Der Kühler ist ein guter Einsteiger Lüfter und trotz des Preises sieht er auch noch schick aus. Das Design ist gelungen und macht was her.
    Die Montage der Kühlers ist sehr einfach und ist auch für Anfänger geeignet. Im direkten Vergleich zu einem AMD Wraith Prism Kühler schlägt sich der Cooler Master Hyper 212 Black Edition sehr gut. Insgesamt wirkt der Kühler leiser und auch die Kühlleistung ist um einige Grad Celsius besser. Mit Blick auf den Preis, kann ich nur eine Kaufempfehlung aussprechen.

  15. #15
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    Standard Cooler Master Hyper 212 Black Edition

    Ich durfte den Cooler Master Hyper 212 Black Edition CPU-Kühler im Rahmen der Testers Keepers Aktion ausführlich testen. In meinem Test wollte ich die Unterschiede zu einem AMD Boxed Kühler herausfinden. Hierbei handelt es sich um den AMD Wraith Spire, den es in Kombination mit dem Ryzen 5 1600 für den Sockel AM4 gibt.
    Ich selbst habe viele Jahre mit Konsolengaming verbracht und bin jetzt seit etwa 2 Jahren wieder im PC-Gaming eingestiegen. Da ich früher meine PCs nicht selbst zusammengebaut habe, waren quasi kaum praktische Erfahrungen mit dem Verbau und den Vorteilen von CPU-Kühlern aus dem Zubehör vorhanden. Dies sollte auch in den Test mit einfließen. Kommt also auch jemand, der über kaum praktische Erfahrung verfügt, mit dem Cooler Master Hyper 212 Black Edition zurecht?

    Das Testsystem:
    Gehäuse: Fractal Design Define R6
    CPU: AMD Ryzen 5 1600 mit AMD Wraith Spire Kühler
    Mainboard: ASUS Prime B350-Plus AM4
    RAM: 2x 8GB Crucial Ballistix Sport LT Dual Rank DDR4-2666 DIMM CL16
    Grafikkarte: Sapphire Radeon RX 580 Nitro+ 8GB
    Netzteil: Be Quiet! Straight Power CM 11 750W

    IMG_3862.jpg

    Verpackung und Verarbeitung
    Der Hyper 212 Black Edition Kühler kommt in einer ansprechend gestalteten Verpackung daher. Im Lieferumfang enthalten ist alles, was man für die Montage braucht. Somit besteht kein Zwang, Dinge wie Wärmeleitpaste mitzubestellen. Auch an die Montage eines zweiten Lüfters wurde gedacht. Es befindet sich deshalb ein Y-Kabel für den 4-Pin PWM-Anschluss sowie 2 weitere Halteklammern und Gummidämpfer für 120mm Lüfter im Lieferumfang. Somit kann man auch eine optionale Push/Pull-Konfiguration für die Belüftung umsetzen. Den zweiten Lüfter muss man allerdings extra kaufen, was man aus Kostengründen natürlich nachvollziehen kann.
    Der Box liegt auch eine bebilderte Montageanleitung bei, die selbsterklärend ist und ohne viel Text auskommt. Für die jeweiligen unterstützen Sockeltypen sind alle benötigten Bauteile in einer Art Stückliste aufgeführt.
    Der Kühler selbst sieht gut aus und fühlt sich auch so an. Das schlichte Schwarz gefällt mir sehr gut. Da ich kein Gehäuse mit Glas-Seitenteil verwende, benötige ich auch keine RGB-Beleuchtung. Die Oberseite mit dem Cooler Master Logo hat allerdings den Staub irgendwie angezogen. Dieser ließ sich aber leicht abwischen. Fingerabdrücke habe ich auf dem matten Finish keine wahrgenommen.

    IMG_3852.jpgIMG_3856.jpg
    IMG_3857.jpgIMG_3859.jpg

    Montage
    Die Montage ging trotz der geringen Erfahrung relativ einfach über die Bühne. Insgesamt habe ich etwa 30 Minuten benötigt. In dieser Zeit ist alles von der Demontage des alten Kühlers, über das Sortieren der benötigten Einzelteile, sowie der Montage des Cooler Master Kühler enthalten.
    Bereits im Vorfeld habe ich den Testbericht einer großen deutschen Hardwarezeitschrift zum Hyper 212 gelesen. Dort war angegeben, dass für die Montage beim Sockel AM4 das Mainboard ausgebaut werden muss. Das wollte ich natürlich genau wissen und habe das Board nicht ausgebaut. Zusammengefasst kann man sagen, dass das überhaupt kein Problem darstellte. Der Kühler kann ohne Probleme auch auf AM4-Mainboards montiert werden, die bereits im Gehäuse installiert sind. Lediglich das Befestigen des Lüfters am Kühlkörper mit den Halteklammern war etwas fummelig und ist bei ausgebautem Mainboard sicher einfacher zu handhaben. Unmöglich war es aber dennoch nicht. Platzprobleme in Verbindung mit den RAM-Riegeln hatte ich keine. Dort ist genügen Abstand vorhanden.

    IMG_3866.jpgIMG_3867.jpg
    IMG_3868.jpgIMG_3870.jpg

    Vergleichstest
    Bevor ich den Cooler Master Hyper 212 Black Edition verbaut habe, habe ich den AMD Wraith Spire auf dem Ryzen 5 1600 auf Herz und Nieren getestet. Dabei sollte vor allem die Temperatur und die Laufstärke unter Idle-Bedingungen, unter Volllast und in Spielen geprüft werden. Auch das Overclocking-Potenzial wollte ich herausfinden.
    Für die Tests habe Windows 10 für die Idle-Umgebung, Prime95 für die Volllast-Umgebung und GTA V für die Spiele-Umgebung verwendet. Die Temperaturen wurden mit HWiNFO64 ausgelesen und die Lautstärke mit einer dB-App über das iPhone 7 in ca. 50cm Abstand gemessen. Während des Spielens wurde lediglich die Temperatur gemessen, da Geräusche von Tastatur und Maus für den Test nicht herauszufiltern gewesen wären.

    Wraith Spire, Ryzen 5 1600 mit 3,4 GHz bei Standardsettings
    Idle: 33dB, 31,8°C
    Last: 40,5dB, 67°C
    Spiel: 51°C

    Wraith Spire, Ryzen 5 1600 mit 3,7 GHz bei 1,35V
    Idle: 34,2dB, 38,3°C
    Last: 43,5dB, 81,9°C
    Spiel: 56,8°C

    Hyper 212 Black Edition, Ryzen 5 1600 mit 3,4 GHz bei Standardsettings
    Idle: 32,6dB, 29,3°C
    Last: 36,3dB, 55,8°C
    Spiel: 46,3°C

    Hyper 212 Black Edition, Ryzen 5 1600 mit 3,7 GHz bei 1,35V
    Idle: 33,4dB, 37,6°C
    Last: 39,3dB, 68,5°C
    Spiel: 55,5°C

    Insgesamt kann ich feststellen, dass der AMD Kühler was die Lautstärke angeht, keine schlechte Figur macht. Ich habe diesen auch vorher nie als störend empfunden. Bei der Temperatur haben mir natürlich die Vergleichswerte gefehlt. Der Hyper 212 Black Edition ist aber in jeder Disziplin schlicht besser. Er bleibt auch unter Last leiser und hält die Temperaturen deutlich niedriger. Auch mit dem AMD Kühler kommt man beim Overclocking nicht in den Temperaturbereich, wo der Takt automatisch gedrosselt wird. Allerdings fühlt sich das Overclocking mit dem Cooler Masters Kühler doch deutlich entspannter an, wenn man die Temperaturen sieht. Das Volllastszenario erreiche ich unter meine Anwenderbedinungen sowieso nicht und in den meisten Spielen erreichen die Temperaturen keine so hohen Werte, dass ich mir darüber Gedanken machen würde.

    Fazit:
    Cooler Master bietet mit dem Hyper 212 Black Edition einen sehr guten CPU-Kühler für den Einstiegsbereich, wenn es um Preis/Leistung geht. Der AMD Kühler konnte spielend leicht in allen Disziplinen geschlagen werden und auch die Montage sollte für die meisten Anwender kein Problem darstellen. Das schlichte Design spricht vermutlich die meisten Anwender an, ohne abzuschrecken. Mit dem umfangreichen Zubehör steht auch einem Wechsel auf eine andere Mainboard- bzw. CPU-Plattform nichts im Wege. Auch Overclocking ist hier kein Problem, weil die Temperaturen locker im grünen Bereich gehalten werden können, ohne dass dabei zu viel Lautstärke entsteht.
    Ich kann den CPU-Kühler somit ruhigen Gewissens weiterempfehlen.

  16. #16

    Beitrag Review Cooler Master Hyper 212 Black Edition

    Review Cooler Master Hyper 212 Black Edition


    Ich konnte Cooler Master Hyper 212 Black Edition CPU-Kühler im Rahmen der Aktion von Mindfactory und Cooler Master ausgiebig testen.
    Dafür noch mal ein großes Dankeschön an Mindfactory und Cooler Master.

    Cooler Master hat bereits viele gute und anerkannte CPU-Kühler auf den Markt gebracht, weshalb meine Erwartungen trotz den mittelmäßigen Preises (ca. 28-30¤) sehr
    hoch gesteckt waren.

    Die Technischen Daten sind dem Produktdatenblatt von Cooler Master Hyper 212 oder aber der Mindfactory Seite zu entnehmen (Cooler Master:)

    Verpackung und Inhalt:

    2 2c2k1l - Testers Keepers: Cooler Master Hyper 212 Black Edition

    3 3xsjya - Testers Keepers: Cooler Master Hyper 212 Black Edition

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    Der Cooler Master Hyper 212 Black Edition CPU-Kühler kommt in einer sehr schönen und einfach ausgezeichnete gehaltene Box geliefert wird.

    Auf der Oberseite der Verpackung sind das Cooler Master Logo+Bild von CPU-Kühler zu sehen und die Model Bezeichnung Hyper 212 Black Edition. Auf der Seiten befindet sich die Technischen Daten wie Gewicht ,Maße WxLxH, Lautstärk e, Kühlleistung usw.

    Der Inhalt:
    besteht aus Cooler Master Kühlblock etwas Wärmeleitpaste ,Zubehör für Unterschiedliche Sockel wie Am3+ oder so.1151 (alle aktuell Sockel auf den Markt), dann ein einfacher 120mm Lüfter macht Optischen und gefühlmäßig leider nur Mittelmäßigen Eindruck (da fühlt sich mein Thermalright Macho 140/120mm Lüfter besser an ).

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    Detailbetrachtung Cooler Master Hyper 212 Black Edition

    An sich man der Kühlblock ein sehr guten Eindruck man hat 4 Heatpipes die die Wärme sehr gute abführen. Für normales betreiben vollkommen ausreichend für leichtes Übertakten reicht er aus so für Ryzen vor allem(sehr kühle CPUs) (leider ab nicht wirklich gut für Starken Overclock schafft nicht mein i5 2500k bei 5,1GHz zu kühlen Temperaturen gehen auf über 90+ Grad )
    Was die Lautstärke an geht kann man nicht meckern erst ab c.a 60% der Lüfter-Leistung wird er wahrgenommen.

    Ich hoffe das Cooler Master in der Zukunft mehr Wert auf die Qualitätskontrolle/ Verbesserung der Lüfter wert legt.



    Einbau in das System


    Der Einbau erfolgte bei mir in mein System.


    CPU: AMD R5 1600 @ 3.8GHz (wurde auch bei mein i5 2500k getestet 5,1Ghz mit anderen System)
    Kühler: Cooler Master Hyper 212 Black Edition
    Mainboard: Gigabyte B450M DS3H AMD B450
    RAM: 2x 4GB Patriot Viper XMP 3000Mhz
    Grafikkarte: Gigabyte
    SSD: Kingston A400 1200GB
    Desktop HDD: Toschiba P300
    Windows: 10. Pro 64 Bit
    58379392 603055160215fgj2d - Testers Keepers: Cooler Master Hyper 212 Black Edition
    58383861 194042008145ajjl3 - Testers Keepers: Cooler Master Hyper 212 Black Edition
    58376957 354427981864fbk0b - Testers Keepers: Cooler Master Hyper 212 Black Edition



    Der Einbau war bei beiden(AM4/1155) Systemen ein Kinderspiel.
    CPU-Kühler entsprechenden positionieren, festschrauben und Kabel verbinden.
    Um die Leistung des CPU-Kühler zu testen, habe ich es in meine Systemen unter Full Load (Games/Cine/Prime95 und Furmark) getestet.

    Im Full Load gab es bei System keinerlei Probleme und der CPU-Kühlere lief absolut stabil für mehrere Stunden am Stück. Für OC r5 1600 sind Temperaturen sehr gut max 56-58 Grad (Bei Ryzen5 1600@3,8Ghz ) ( bei i5 2500k 5,1 GHz, OC sind Temperaturen nicht zu ertragen über 90+)

    (Leerlauf)
    leerlaufdejk0 - Testers Keepers: Cooler Master Hyper 212 Black Edition

    (Last)
    ciner15lzktw - Testers Keepers: Cooler Master Hyper 212 Black Edition

    (In game Witcher 3 37-42 Grad)
    unbenannt5xk7k - Testers Keepers: Cooler Master Hyper 212 Black Edition


    Auch die Laustärke hielt sich beim Cooler Master Hyper 212 Black Edition guten Grenzen.
    Im Idle erreichte es in den System, flüsterleise c.a 18dB.
    Das ist nicht zu hören.
    Bekommt das System dann aber viel Last erreicht es 26dB.
    Das sind sehr gute Werte.


    Zusammenfassung


    Nachdem ich das Cooler Master Hyper 212 Black Edition mehrere Tage ausgiebig getestet habe, bin ich nur bisschen positiv von dem Kühler überrascht.
    Die Verarbeitung ist solide, wenn auch mit kleineren „Schönheitsfehlern“, aber dennoch im positiven Bereich.
    Auch die Lautstärke befindet sich in einem gutem Rahmen,
    Für den Normalverbraucher ist es aber definitiv leise genug.
    Fasst man dies zusammen, bekommt man für einmal 28-30¤ ein sehr gutes, leises und gut verarbeitetes CPU-Kühler. (nur zu bedenken nicht für Starken Overclock)

    Pro


    + auch für zusätzlichen 120-mm-Lüfter geeignet
    + inkl. Wärmeleitpaste
    +gute Verpackung
    + gute Verarbeitung Kühlblock
    + sehr gute Leistungswerte
    + gute Laustärkewerte

    Contra

    Passt nicht ins jeden Gehäuse wichtig zu Höhe beachten
    - Verarbeitung von den 120mm Lüfter ist mittelmäßig
    - Kein RGB
    - Halterung von den Lüfter
    - Rückseitenhalten verbesserungswürdig

    Im Ganzen wirklich gutes Preis/Leistung Verhältnis,

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