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Thema: Testers Keepers mit GIGABYTE Z390 AORUS ELITE

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Mistress Marketing
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    Standard Testers Keepers mit GIGABYTE Z390 AORUS ELITE

    Hier könnt Ihr die Reviews der GIGABYTE Z390 AORUS ELITE Testers Keepers Aktion vom 21.01.-27.01.2019 nachlesen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers mit GIGABYTE Z390 AORUS ELITE
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  2. #2

    Standard Testers Keepers mit GIGABYTE Z390 AORUS ELITE

    Testers Keepers mit GIGABYTE Z390 AORUS ELITE

    - Design
    Das Design sticht mit seinen relativ großen Kühlkörpern mit dem AORUS Adler des Mainboards sofort ins Auge. Da es beleuchtet ist, wäre es zu schade das Mainboard in einem PC-Gehäuse einfach verschwinden zu lassen. Das eher dunkle Design gefällt mir persönlich sehr gut und erhöht den Kontrast zur RGB Beleuchtung. Alle Externen Anschlüsse besitzen einen Aufdruck auf der Platine, was die Installation enorm erleichtert.
    Die SATA Anschlüsse sind im 90° Winkel ausgeführt und erleichtern so das Kabelmanagement innerhalb des Gehäuses. Die Metallverstärkungen der DRAM-Steckplätze und des ersten PCI-E Steckplatz fällt nicht nur optisch auf, sondern gibt beim Installieren der Grafikkarte oder der RAM-Module ein besseres Feedback.
    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass hier ein Mainboard des Premiumsegment vorliegt.

    - Verarbeitung
    Das Mainboard macht einen hochwertigen Eindruck, und die bereits erwähnten Metallverstärkungen heben es von anderen Mainboards ab. Wenn nun ein DRAM-Modul mit zu viel Kraft in den Steckplatz gedrückt wird, biegt das Mainboard nicht mehr so stark durch. Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei dem Zusammenbau des PCs zerstört wird, ist dadurch geringer. Das gleiche gilt bei der Installation der Grafikkarte.
    Die Kühlkörper sitzen sehr gut auf den zu kühlenden Bauteilen, und sind dafür ausgelegt die CPU zu übertakten.
    Benutzerfreundlichkeit der Software & Treiber
    Obligatorisch liegt neben dem Mainboard eine Treiber CD mit bei. Ich empfehle die Treiber auf der Homepage des Herstellers runterzuladen und auch gleich das BIOS auf dem neusten Stand zu bringen.
    Das Gigabyte App Center muss installiert werden und dann ermöglicht das Programm RGB Fusion die LED Beleuchtung einzustellen und auch LED Beleuchtung von Dritt-Anbietern wie zum Beispiel beleuchtete RAM-Module einzubinden. Die Software ist nicht kompliziert, die deutsche Übersetzung ist leider schlecht. Dennoch ist die Funktion einwandfrei. Das mittels Mobiltelefon die RGB Beleuchtung des Computers gesteuert werden kann ist schon ein tolles Merkmal.
    Smart Fan 5 Software gefällt mir da schon eher, weil sehr viele Einstellungsmöglichkeiten wie zum Beispiel Temperaturprofile bieten. In anderen Worten heißt das, der PC kann je nach eingestellter Situation gekühlt werden. Zusammenfassend kann ich sagen das gefiel mehr sehr gut.

    - BIOS
    Als Test-CPU wird ein Core i9-9900K verwendet, dieser ließ sich mir der ausgelieferten UEFI-BIOS Version anders als bei anderen Herstellern direkt zum Booten bringen. Das BIOS ist sehr übersichtlich und klar strukturiert aufgebaut. So gibt es einen Overclocking (OC) Bereich. Dort ist es möglich mithilfe von Intel Extreme Memory Profile (Intel XMP) seinen Arbeitsspeicher schnell und einfach zu übertakten. Es werden ausgewählte Arbeitsspeicher bis DDR4 4266 unterstützt.
    Das BIOS verfügt über alle Einstellungen für ein Mainboard dieser Leistungsklasse. Durch Einstellungen der CPU-Frequenz, -Teiler und auch der Thermal Design Power (TPD) bieten das Mainboard optimales Potenzial, um eine CPU bis zum Maximum zu übertaten. Durch bereits vorinstallierte Profile des Lastverhaltens und der Pulsweitenmodulierten (PWM) Schaltrate kann sehr im Detail Spanungsversorgung der VRM eingestellt werden. Dieses ist aber nur mit ausreichender Fachkenntnisse zu empfehlen.
    Das obligatorische BIOS Update auf Version F7B gestaltet sich als sehr einfach, das aktuelle BIOS wird vorher auf einen USB-Stick heruntergeladen, wird automatisch vom UEFI-BIOS überprüft so das Fehler im Vorfeld vermieden werden und keine tief greifenden Kenntnisse mehr benötigt werden.

    - Features & Leistung
    Die Ausstattungsliste bei dem GIGABYTE Z390 AORUS ELITE ist lang. Doch was ist besonders an dem Mainboard, welches an bei einem günstigeren ATX-Mainboard nicht vorzufinden ist? Die nachfolgende Liste soll einen Überblick geben und ein wenig die Technik dahinter erklären. Wem die Liste zu lang ist, dem lässt sich zusammenfassen sagen, dass einige der Techniken für einen Online-Gamer sehr interessant sind und das Übertakten mit diesem Mainboard auch gut möglich ist, je nach eingesetzter CPU.

    1. Ein verbessertes thermales Design des Mainboards, die digitale 12+1 Phasen gesteuerte VRM mit bereits montierten Kühlkörper.
    Die Verbesserungen am Mainboard im Vergleich zu den Vorgängerchipsatz Z370 sind weitreichender als nur eine Kompatibilität mit den neuesten I9 Intel-CPUs herzustellen. Die erweiterten Kühlkörper sind mit den MOSFETs der VRM (Voltage Regulator Module) verbunden, der Querschnitt der Kupferleitungen in dem Mainboard wurde verdoppelt. Das führt zu einem verbesserten thermischen Design und macht das Z390-Motherboards besser für die neuesten I9 Intel-CPUs geeignet, denn sie bieten sowohl bessere Betriebstemperaturen als auch Stabilität. Die VRMs sind mit 6 unabhängigen PWM-Phasen für die CPU Spannungsversorgung aufgebaut, und per Schaltungsdesign verdoppelt. Die zusätzliche PWM-Phase wird für die DRAM Versorgung genutzt, daher die Bezeichnung 12+1. Dies alles ermöglicht es einen Prozessor zu übertaktet, ohne dass hitzebedingte Drosselungsprobleme oder Stabilitätsprobleme auftreten. Im normalen Betrieb wird subjektiv davon allerdings nichts bemerken. Da dieses Mainboard aber mit einem I9 9900K betrieben wird, lege ich persönlich viel Wert auf eine Stabile, robuste Spannungsversorgung des Mainboards.
    2. Der ALC1220-VB Audio IC
    Der Audio-Chip erkennt automatisch die Impedanz des angeschlossenen Kopfhörers und verhindert so Probleme wie eine geringe Lautstärke und Verzerrung. Das SNR, von bis zu 110 / 114dB (A), ist verglichen mit anderen Audiolösungen sehr gut sorgt dafür, dass die Stimme im Team kristallklar gehört wird. Für einen Online-Gamer ist dieses Feature sehr interessant.
    3. Intel® Optane™ Memory Ready Technologie
    Der Optane™ Arbeitsspeicher ergänzt den DDR4 Arbeitsspeicher, und ersetzt ihn nicht komplett. Er dient als zusätzlicher Cache und soll in Kombination mit einer mechanischen HDD die Geschwindigkeit einer SSD erreichen. Ist bereits eine große SSD oder sogar eine M.2 SSD vorhanden, ist der Nutzen eher minimal.
    4. Eine vorinstallierte I/O-Blende
    Neben dem Designaspekt schützt die I/O-Blende vor einer möglichen elektrostatischen Entladung, die das teure Mainboard beschädigen könnte. Da die Blende nicht falsch installiert werden kann, macht es den Installationsvorgang einfacher und sicherer.
    5. Eine bereits montierte Kühlung für einen der beiden M.2 Steckplätze
    Die Performance eines Solid-State-Laufwerks wird gedrosselt, wenn Sie zu heiß werden. Da NVMe-Laufwerke in Nähe von hitzeproduzierenden Hardwarekomponenten wie der CPU, die Grafikkarte(n), oder auch dem Netzteil eingebaut sind, können diese passiv aufgeheizt werden. Ein Steckplatz hat einen Kühlkörper der auch im längeren Betrieb verhindert, das eine Drosslung eintritt.
    6. Ein Front USB 3.1 Gen 1 Type-C™ Anschluss
    Der neue USB 3.1 Gen1 Anschluss erleichtert Anschluss von einem (schnellen) Laufwerk oder ermöglicht das schnellere Laden von einem modernen Android-Handy. Das ist ein angenehmes Feature.
    7. Intel® GbE LAN mit cFosSpeed, geringer Ping beim Online-Gaming.
    Hinter cFosSpeed verbirgt sich Software-Lösung um Internetpakete für das Windows-Betriebssystem zu priorisieren. Wird gerade Teamspeak, Discord oder gar ein Download im Hintergrund ausgeführt? cFosSpeed verbessert den Ping, ohne die Bandbreite dabei nennenswert zu senken. Ein interessantes Feature für jeden Online-Gamer.
    8. Die CNVi-Unterstützung: 2x2 802.11ac Wireless
    Der Z390 Chipsatz bietet eine integrierte Konnektivität von Intel (CNVi). D. h. ein Großteil des Funkmoduls ist bereits in den Chipsatz integriert und ermöglicht eine wesentlich latenzärmere drahtlose Konnektivität. Was bedeutet das? Die drahtlose Verbindung ist mit hoher Bandbreite möglich (unterstützt Geschwindigkeiten von bis zu 1,73 Gbit/s) und verbessert den Ping bei schnellen Multiplayer-Spielen per WLAN-Verbindung deutlich. Das kann ein Netzwerkkabel schon fast überflüssig machen.
    9. Eine RGB Beleuchtung, welche in unterschiedlichen Zonen angesteuert werden kann (RGB FUSION 2.0)
    Die DRAM Steckplätze und das AORUS Symbol auf dem unteren Kühlkörper sind zusammen mit einer LED Leiste auf dem Mainboard komplett steuerbar. Das mitgelieferte Programm erlaubt es die LEDs in allen möglichen Farben strahlen zu lassen, dem Klang der Musik zu folgen oder sich dem Spiel anzupassen. Für mich persönlich ist das ein weniger interessantes Feature, wer aber sein Gehäuse erstrahlen lassen möchte, wird seine Freude damit haben.
    10. Smart Fan 5
    Hinter der Bezeichnung Smart FAN 5 versteckt sich eine Temperatursteuerung für bis zur 5 Gehäuselüfter, die entweder Spannungs- oder PWM-gesteuert sind. Es sind 6 Temperatursensoren auf dem Mainboard verteilt, welche sehr zugutekommen, wenn es in einem Gehäuse eingebaut ist. Es wird zusätzlich eine Software mitgeliefert, welche das Verhalten der Lüfter im Detail steuerbar macht. Die komplette Liste der Features ist auf der Homepage gut dokumentiert.
    Z390 AORUS ELITE (rev. 1.0) | Motherboard - GIGABYTE Global

    - Komfort bei der Handhabung
    Der Einbau des Mainboards ist fast wie bei jedem ATX-Mainboard. Da aber die Anschlüsse beschriftet sind und teilweise gewinkelt ausgeführt sind, wird das Kabelmanagement vereinfacht und es muss nicht nebenbei im Handbuch geschaut werden. Für die Pin-Leiste Systemanschlüsse (HDD Led, Power LED, Reset, Power etc.) wird eine Steckhilfe mitgeliefert, den „G Connector“, ein sehr praktisches Hilfsmittel.
    - Preis-/ Leistungsverhältnis
    Mit einem Preis von knapp 174 ¤ (19.02.2019 Mindfactory) ist dieses Mainboard im oberen Preissegment. Die Ausstattungsliste ist lang, aber leider sind mir auch ein negativer Punkt aufgefallen, da NVIDIAs SLI Technologie offiziell laut Hersteller nicht unterstützt wird, zumindest wird dieses auf der Homepage so angegeben. Ich kann mir aber nicht vorstellen, das SLI prinzipiell nicht funktioniert. Dennoch ist das Preis/Leistungsverhältnis bei gebotenen Features sehr gut besonders, wenn auf die Konkurrenz geschaut wird.
    Focus dieses Mainboards sind Gamer und Personen, die Ihr System gerne präsentieren. Das erfüllt das Mainboard sehr gut.

    - Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich
    Die Firma Gigabyte bietet aus der AORUS-Reihe sechs Z390-Modelle an diese sind:
    Z390 I AORUS Pro WIFI (Mini-ITX),
    Z390 AORUS Elite (ATX),
    Z390 AORUS Pro (ATX),
    Z390 AORUS Ultra (ATX),
    Z390 AORUS Master (ATX) und schließlich
    Z390 AORUS Xtreme (Waterforce) (ATX).
    Im Premium Segment ist das Z390 AORUS Elite das Einstiegsprodukt von Gigabyte. Die Ausstattung dieser Boards ist noch umfangreicher (bis zu 16 Phasen VRM, 10 GbE Ethernet, USB Turbo Charger, verbessertes Audiosystem usw.) allerdings ist der Preis mit über 1000¤ (Z390 AORUS Xtreme Waterforce) eher im Enthusiasten Bereich zu sehen, wo Geld keine Rolle mehr spielt. Durch die Verbesserung der VRM im Vergleich zum AORUS Elite werden bessere Ergebnisse beim Übertrakten einer CPU mit vielen Kernen möglich sein, wie beispielsweise bei einem I9 9900K.
    Zur Haltbarkeit kann ich in diesem Test keine Aussage treffen, allerdings führt ein verbessertes thermales Design und die Auswahl der Elektrolytkondensatoren dazu, dass es zumindest genauso Lange, wenn nicht langlebiger ist als die Vorgängerserie. Ich bin mir sicher, dass auch bei übertakteter CPU das Mainboard viele Jahre halten wird.

    - Fazit
    Dieses Board ist Premium in Einsteigersegment. Was bedeutet dies? Im Grunde bietet dieses Board eine Fülle an Features und Ausstattung mit tollen optischen Highlights zum fairen Preis. Kritikpunkte wie der offiziell fehlende SLI Support schmälern jedoch das Gesamtpaket.
    Eine Kaufempfehlung kann meines Erachtens gemeinsam mit einer CPU ausgesprochen werden. Soll ein I9 9900K (8 Kerne mit HyperThreading HT) übertaktet werden, würde ich aufgrund des verbesserten VRM eher zu dem ca. 100 ¤ teureren Z390 AORUS Master tendieren, um den Strombedarf auch sicher zu decken. Wenn es nicht wichtig ist die letzten MHz aus der CPU rauszukitzeln, und vielleicht sogar weniger Kerne ohne HT verwendet werden, wird man mit diesem Mainboard, welches sehr gute OC Funktionen hat, sehr glücklich werden.
    Testkeepers_01_b.jpgTestkeepers_02_b.jpgTestkeepers_03_b.jpg

  3. #3
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    Standard Testers Keepers Aktion mit dem Gigabyte Z390 Aorus Elite

    GIGABYTE Z390 AORUS ELITE

    Anlässlich einer Mindfactory Testers Keepers Aktion, habe ich das Gigabyte Z390 Aorus Elite erhalten. Zunächst möchte ich mich bei Mindfactory als ausgewählter Gewinner bedanken.
    Im folgenden Review werde ich mich ausführlich mit dem Mainboard von Gigabytes Gaming Reihe auseinandersetzen und hoffe das meine Bewertung euch bei einer Kaufentscheidung weiterhelfen kann.

    Lieferumfang //

    Das Gigabyte Z390 Aorus Elite kommt wie jedes andere Mainboard mit einem bedruckten Karton voller Features. Folgendes findet ihr im Lieferumfang:

    1x Handbuch
    1x Multilingual Installation Guide
    1x Gigabyte Z390 Aorus Elite Treiber CD
    2x 2x SATA 6GB/s Kabel
    1x Ersatzschraube für M.2 Halterung
    1x RGB Kabel
    1x Front Panel Stecker
    1x Aorus Sticker

    Design //

    Das Gigabyte Z390 Aorus Elite hat den Formfaktor ATX und kommt mit einem edlen strukturierten Design/Layout in einer Schwarz/Grau Optik. Was 2019 natürlich nicht fehlen darf, ist eine RGB Beleuchtung. Hierzu hat sich Gigabyte besonders viel Mühe gegeben, den RGB Fans etwas Tolles zu bieten. Was sofort ins Auge fällt, sind die verstärkten DRAM-Steckplätze, sowie ein verstärkter PCI-E Steckplatz. Diese bringen zusätzlich noch einen optisch hochwertigeren Eindruck. Einer von 2x M.2 Steckplätzen hat einen passiven Kühlkörper, was einen sehr guten Pluspunkt bringt, aber optisch nicht so ganz zum Rest des Mainboards passt meiner Meinung nach. Sehr gut gefallen hat mir dagegen die integrierte Mainboard I/O Blende, welche den Einbau vereinfacht. Im Ganzen bietet das Gigabyte Z390 Aorus Elite das was man von einem High-End Gaming Mainboard erwartet, tolles Design, viel Ausstattung und Hochwertigkeit.

    Verarbeitung //

    Das Z390 Aorus Elite wirkt sehr hochwertig und hebt sich durch die verstärkten DRAM & PCI-E Steckplätze von anderen Mainboards ab. Beschädigungen bei Transport oder durch schwere Grafikkarten, Arbeitsspeicher Modulen wird dadurch verringert, wenn man nicht mit Gewalt vorgeht. Schön gefallen haben mir die Kühlkörper der Spannungswandler, diese sind sehr massiv und kühlen einwandfrei ohne Probleme. Ein Negativ Merkmal ist die Plastik Blende von der Peripherie Anschlüsse was mir aufgefallen ist, welches manchmal ein wenig weich / unstabil wirkt. Die integrierte RGB Beleuchtung ist ein Augenschmaus, welche jeden RGB Fan vor Freude aufblühen lässt. Das beeindruckendste an der RGB Beleuchtung sind die beleuchtete DRAM-Steckplätze, diese bringen das Mainboard auf ein ganz anderes Level und hebt von anderen Herstellern ab. Verarbeitetes Aluminium gibt dem Mainboard ein stabiles Erscheinungsbild, was dieses aber auch erfüllt.

    Features & Leistung //

    Bei meinem Test wurde folgendes System genutzt:

    Gigabyte Z390 Aorus Elite
    Intel Core i7-8700K 6x 3.70GHz
    16GB Crucial Ballistix Sport LT DDR4-2666
    EVGA Geforce GTX 980 Ti SC+ ACX2.0+
    250GB Samsung 750 EVO // 250GB Crucial MX500
    1TB Western Digital Blue
    be Quiet! Pure Power 10 600W

    Das Gigabyte Z390 Aorus Elite hat in meinem Test sehr gut abgeschnitten. Wichtig in meinen Benchmarks & Tests waren mir die Temperaturen der Komponenten. Positiv überrascht hat mich das Mainboard, was die Übertaktung der CPU & RAM angeht, da manche Mainboards gerne dazu neigen irgendwelche Spannungswerte in den Raum zu werfen die jeglich des normalen sind.
    In meinem Fall könnte ich den i7 8700k auf stabile 4.8GHz übertakten mit 1,350V. Prime95 brachte die CPU Temperatur auf 77 °C Max unter Last und das Mainboard auf 35 °C. Leider konnte ich die M.2 Schnittstelle nicht nutzen, da ich keine M.2 SSD besitze, aber mir in nächster Zukunft eine besorgen werde. Stattdessen habe ich mich auf die USB 3.0 & 3.1 / Typ-C Schnittstellen konzentriert. Hier kamen sehr gute Geschwindigkeitsraten zustande, die jeden erfreuen lassen würde, der viel mit Daten arbeitet.
    Gigabyte stellt ein paar Programme zu Verfügung, die euch helfen euren Computer besser zu optimieren. Dazu zählt zb. "EasyTune", wie der Name schon sagt, könnt ihr damit euren PC auf eine einfache Art und Weise übertakten oder Tunen.
    "Fast Boot" sorgt dafür, das euer PC schneller hochfährt. Meine besondere Empfehlung ist das Tool "Game Boost", dies sorgt dafür das ihr alle unnötigen Hintergrundprozesse schließt bzw. euren PC besser optimieren könnt. Aber das wichtigste worauf jeder sich freut, ist das Programm "RGB Fusion". Wie jede andere Software wie zb. Asus Aura oder MSI Mystic Light, bietet RGB Fusion dieselben Funktionen wie jedes andere Programm. Ihr könnt beliebig eure Wunschfarbe/Mode einstellen und euren PC in einem neuen Glanz darstellen lassen.

    BIOS //

    Das BIOS ist sehr übersichtlich und klar strukturiert. Das UEFI kommt im üblichen GIGABYTE-Design und ist einfach zu handhaben. Für mich und auch andere Overclocker ist die Kategorie "M.I.T" am interessantesten.
    Dort finden sich sämtliche Einstellungsmöglichkeiten von der CPU, Arbeitsspeicher oder auch den Spannungs Einstellungen. Ebenso können wir hier die Smart Fan 5 settings zur Lüftersteuerung finden. Einer der wichtigsten Reiter bei meinem Test waren die „Advanced Frequency Settings“, dort kann man den Core Speed von der CPU einstellen und das XMP Profile des Arbeitsspeichers aktivieren.
    Im Untermenü „Advanced Voltage“ findet man jegliche Spannungs Einstellungen, die man zum Übertakten braucht. Zusätztlich bietet das Mainboard noch ein Dual-Bios für alle fälle.

    Komfort Handhabung //

    Das Board hat die handelsübliche ATX Größe. Besonders geeignet ist das Mainboard für große Kühler wie den Thermalright HR-02 Macho oder den Dark Rock Pro 4. Viele Boards haben Probleme mit den RAM Steckplätzen, wenn es an den CPU-Fan Lüfter geht, aber dies ist bei diesem nicht der Fall. Ein Midi/Maxi Tower bietet ausreichend Platz. Das Anschließen der Komponenten ist Dank des ausgeklügelten Designs kein Problem. Auch mit vielen Kabeln lässt es sich hier einfach und übersichtlich verarbeiten. Zusätzlich bieten die Beschriftungen auf und in den Steckplätzen zusätzliche Hilfe beim Anschließen. Die Aussparungen für die Schrauben zum Montieren des Boards am Gehäuse sind ausreichend, sodass hier keine Gefahr besteht, dass man irgendwo hängen bleiben kann.

    Preis/Leistung/Haltbarkeit //

    Wenn man einen Vergleich ziehen muss zwischen dem Z370 & Z390, kann ich sagen das man für den Preis ein tolles Mainboard bekommt. Es bringt viele Features mit sich und man ist mit den aktuellen Schnittstellen auf einem sicheren Weg, was die Zukunft angeht.
    Falls ihr bereits ein Z370 Board erworben habt, würde ich es dabei belassen da es keine Unterschiede gibt bis auf USB 3.1 Gen 2 & CNVI Unterstützung (WLAN). Wenn ihr aber dennoch vor einer Kaufentscheidung steht oder das Geld ist es euch wert, dann bin ich ganz klar dafür und rate euch, geht mit dem Gigabyte Z390 Aorus Elite.
    Damit seid ihr in nächster Zeit auf alles abgesichert, was Features oder Schnittstellen angeht. In meinem Test sind mir keinerlei Qualität/Leistung Mängel aufgefallen, was dafür spricht, das Gigabyte mit der Aorus Gaming Reihe sehr gute arbeitet, geleistet hat.

    Fazit //

    Das Gigabyte Z390 Aorus Elite ist im High-End Mainboard Bereich, was eine preisbewusste Lösung mit sich bringt. Dieses Board ist geeignet für Nutzer, die mit den üblichen Komponenten gut auskommen aber auch ebenso keine Einbußen in der Leistung haben wollen. Für den aktuellen Preis (173 ¤)(21.02.2019) bekommt man ein sehr gut verarbeitetes, optisch ansprechendes Board und benutzerfreundliches BIOS geboten und vielen sicheren Übertaktungsmöglichkeiten für kommende CPU Generationen wie zb. den i9-9900K.
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    Geändert von krownly (21.02.2019 um 21:11 Uhr)

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