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Thema: Testers Keepers mit MSI MPG Z390 GAMING EDGE AC

  1. #1
    Avatar von Lady Marketing
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    Standard Testers Keepers mit MSI MPG Z390 GAMING EDGE AC

    Hier könnt Ihr die Reviews der MSI MPG Z390 GAMING EDGE AC Testers Keepers Aktion vom 26.11.-02.12.2018 nachlesen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers mit MSI MPG Z390 GAMING EDGE AC
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  2. #2

    Standard

    1. Verpackung und Zubehör
    Das MSI Mainboard Z390 GAMING EDGE AC wird in einem Karton mit einem einfachen und guten Design geliefert. Auf der Vorderseite des Kartons wird auf den Z390 Chipsatz hingewiesen, sowie auf den Support des Intel-Optane-Speichers. Unter dem Schriftzug des Mainboards befindet sich das Zeichen für MSI-Tool Mystic Light, welches zur RGB-Steuerung von MSI-Produkten dient. Auf der Rückseite der Verpackung ist ein Bild des Mainboards zu sehen bei dem die RGB-Beleuchtung des Boards aktiviert ist. Daneben sind alle wesentlichen Eigenschaften und Merkmale des Boards sehr übersichtlich aufgezählt, was mir sehr gut gefiel.

    In der Packung selbst ist folgender Inhalt zu finden:
    • 2x SATA-Kabel
    • 1x LED-Kabel
    • 1x Bluetooth-/WLAN-Antenne
    • 2x M.2 Schrauben
    • 1x MSI Aufkleber
    • 1x VIP-Karte
    • 1x Slotblende
    • 1x SLI-Brücke
    • 1x Treiber-DVD
    • 1x Bedienungsanleitung
    • 1x Schnellinstallations Guide

    Alles was man zur Nutzung des Mainboards benötigt liegt der Packung bei. Selbst Nutzer die ihre Grafikkarten im SLI-Modus betreiben wollen, können mit diesem Board direkt loslegen, vorausgesetzt man hat zwei Nvidea Karten. Nutzer einer AMD-CROSSFIRE-Lösung müssen also hier noch eine Brücke kaufen. Das finde ich etwas Schade.
    Sehr positiv dagegen finde ich die ausführliche Anleitung, welche mitgeliefert wurde. Mit Hilfe des Schnellinstallations-Guides können auch Anfänger ihren PC aufbauen. Jeder Schritt vom Mainboardanschluss, über den CPU-Einbau, bis hin zum Festplatteneinbau, sind darin beschrieben. Zudem gibt es zu den meisten Schritten einen QR-Code, welcher zu einem entsprechenden YouTube-Video von MSI führt. MSI hat hier meiner Meinung nach nichts besser machen können. Die Anleitung zum Mainboard selbst umfasst weitere 70 Seiten, bei dem auf alle Funktionen und Eigenschaften des Boards eingegangen wird. MSI hat hier eines der umfassendsten Anleitungen, welche ich bisher gesehen hat.


    2. Design

    Das Mainboard kommt in einem schwarzen Design daher. Sofort fallen die großen Kühlkörper auf. Die Kühlkörper sind ebenfalls schwarz gehalten, und haben matte und glänzende Flächen. Zusätzlich sind die Kühlkörper, entsprechen des Namens, sehr kantig gehalten und haben teils silberne Streifen als Eyecatcher. Die Flächen sind auf den matten Flächen silbern, auf den glänzenden Flächen haben die silbernen Streifen einen Regenbogeneffekt. Die Färbe ändert sich je nach Blickwinkel, ist aber nicht zu verwechseln mit RGB.
    Insgesamt gefällt mir das Mainboard vom Design sehr gut, da es durch das schwarz-silberne Design recht neutral ist und somit kein Farbschema für andere Komponenten vorgegeben ist. Zudem befinden sich die RGBs auf der Rückseite und können ebenfalls beliebig eingestellt werden, sodass man eine Art Hintergrundbeleuchtung hat.


    3. Aufbau und Funktionen



    Auffällig sind zunächst die großen Kühler, welche sich am IO-Panel, auf den Transistoren und dem Chipsatz befinden. Sie sind aus einem Stück gefräst und besitzen Kühlrippen zur Vergrößerung der Fläche. In Mitten des Boards befindet sich der CPU-Sockel, dieser ist für Intel-Prozessoren der 8. und 9. Generation kompatibel. Direkt daneben befinden sich die vier RAM-Bänke, welche mit bis zu 64 Gigabyte DDR4-RAM bestückt werden können. Das Board verfügt über einen DDR4-Boost, sodass der RAM bis auf 4,4 GHz übertaktet werden kann. Neben den RAM-Bänken befindet sich ein 24 Pin ATX Stecker zur Stromversorgung. Zusätzlich wird das Board über einen Pin ATX Stecker mit Strom versorgt. Direkt daneben befindet sich ein weiterer optionaler 4 Pin ATX Stecker. Dieser ist ebenfalls für die Stromversorgung, wird aber nur benötigt, falls der Prozessor stark übertaktet wird. Dass der 4 Pin ATX Stecker optional ist, ist in der Anleitung jedoch nicht direkt ersichtlich. Unter dem größten Kühler des Mainboards befindet sich das IO-Panel. Es besitzt insgesamt fünf USB-Anschlüsse vom Typ A (3x USB 3.1, 2x USB 2.0), einen USB-C Anschluss, einen PS/2-Anschluss, einen HDMI-Anschluss, einen Displayport-Anschluss, zwei Antennenanschlüssen (Bluetooth u. WLAN), einen digitalen Audioanschluss sowie über vier weitere Audioeingänge beziehungsweise -ausgänge. Wem die USB-Ausgänge nicht reichen, kann sein USB-Panel seines Gehäuses an einer der beiden internen USB-Anschlüsse anschließen.
    In der unteren Hälfte des Mainboards befinden sich zwei metallverstärkte PCI-Express-x16 Slots und ein weiterer PCIe-x16 Slot (ohne Verstärkung). Die Verstärkung macht einen guten Eindruck und gefällt mir, da ich selber eine Grafikkarte habe, welche über einem Kilo wiegt. Zwischen den PCIe-Slots sind drei PCIe-x1-Slots zu finden. Zusatzkarten können also ausreichend verbaut werden. Des Weiteren befindet sich ein M.2-Slot oberhalb des ersten PCIe-Slots und ein zweiter zwischen den zweiten und dritten PCIe-Slot. Leider hat MSI hier auf einen M.2-Kühler verzichtet. Auf der rechten Seite des Boards finden wir sechs SATA-Anschlüsse (6 Gb/s). Je nach dem, ob die M.2 Slots mit M.2 Sata-SSDs oder PCIe SSDs belegt sind, können drei bis vier SATA-Anschlüsse genutzt werden. Bei der Nutzung einer M.2 SSD können vier bis fünf SATA-Anschlüsse genutzt werden. Alle sechs können nur bei der nicht Nutzung der M.2 Steckplätze genutzt werden. Alles ist in der Anleitung ausführlich dargestellt. Die Lanes und die Leistung der Grafikkarten wird daher auch bei der Nutzung von M.2 SSDs nicht beeinträchtigt, was mir sehr gut gefällt. Man kann also immer mindestens 5 Laufwerke gleichzeitig nutzen, was meiner Meinung nach völlig ausreichend ist.
    Für alle RGB-Liebhaber gibt es auf dem Mainboard RGB-Anschlüsse für RGB-Lüfter, aber auch Anschlüsse für RGB-Leisten. Da ich nicht in Besitz von RGB-Komponenten bin werde ich diese daher nicht nutzen. Insgesamt kann auf sechs verschiedene 4 Pin Lüfter mit dem Board verbinden, zusätzlich gibt es einen Pumpenanschlüsse für alle, die eine Wasserkühlung in ihrem System haben. MSI hat dem Nutzer also sehr viele Anschlussmöglichkeiten spendiert, was ich nur positiv bewerten kann.


    4. Einbau ins Testsystem

    Folgende Komponenten wurden zum Test des Mainboards verwendet:
    CPU: Intel i7-8700K
    RAM:2x 8 GB Corsair Vengeance LPX 3200
    GPU: MSI RTX 2070 GAMING Z
    PSU: Corsair CX600M
    CPU-Kühler: Scythe Mugen4
    SSD: CX300 750 GB
    Der Zusammenbau der verschiedenen Komponenten verlief problemlos. Die Blende sitzt gut in meinem PC-Gehäuse und das Mainboard passt ebenso perfekt hinein. Das Design meiner MSI Grafikkarte passt sehr gut zum Design des MSI Mainboards. Auch die Verstärkung des PCIe-Slots gefällt mir hier sehr gut.


    5. MSI Software

    Auf der Treiber CD befinden sich die Treiber für das Audio, Netzwerk, den Chipsatz sowie für das WLAN und Bluetooth. Zudem befinden sich noch weitere Dienstprogramme auf der CD, wovon ich Dragon Center und Mystic Light installiert habe.
    Das Mystic Light Tool dient zur Lichtsteuerung des Mainboards. Hier kann man verschiedene Farben und Effekte für die RGB-Beleuchtung des Mainboards einstellen. Was ich sehr gut finde ist, dass ich über das gleiche Tool auch meine Grafikkarte einstellen kann. Die Beleuchtung kann man so perfekt aufeinander abstimmen und synchronisieren. Die Software gefällt mir dank des einfachen Aufbaus der großen Auswahl an Effekten sehr gut. Natürlich ist es auch möglich die Beleuchtung komplett abzuschalten.
    Das Dragon Center ist dagegen ein Programm, welches verschiedenen Aufgaben übernimmt. So kann man dort seine Grafikkarte übertakten, einen Gaming-Modus aktivieren oder auch sein LAN managen. Es ist also möglich, verschiedenen Programmen eine gewisse Bandbreite zuzuweisen um bei Downloads einen hohen Ping zu vermeiden. Persönlich finde ich, dass dies ein gutes Feature ist, ich es aber wohl kaum verwenden werde, da es bereits in vielen Programmen möglich ist, eine maximale Downloadrate einzustellen. Auch beim Übertakten der Grafikkarte werde ich weiter auf den MSI-Afterburner setzen. Für die meisten Nutzer dürfte das Dragon Center aber sehr ansprechend sein, da meiner Meinung nach wirklich viele Funktionen hier in einem Programm zusammengefasst wurden.


    6. BIOS Handhabung und Funktionalität

    Das BIOS ist sehr übersichtlich und klar strukturiert aufgebaut. So gibt es einen OC Bereich. Dort ist es möglich mit Hilfe von XMP seinen RAM schnell und einfach zu übertakten. Meinen RAM konnte ich so mit nur wenigen Klicks auf 3200 MHz takten. Auch die CPU lässt sich im Advanced-Mode umfangreich übertakten. Meinen 8700k konnte ich so, problemlos auf 4,9 Ghz übertakten. Sehr gut finde ich, dass man beim Verlassen des BIOS noch einmal eine Übersicht aller vorgenommen Änderung sieht. Man kann also noch mal Überprüfen, ob alle Änderungen korrekt sind. Zudem kann man alle Änderungen in verschiedenen Profilen abspeichern.
    Im Hardware-Monitor kann man jeden Lüfter separat einstellen. Man kann eine individuelle Lüfterkurve nach der CPU-Temperatur erstellen. Eine Software die dann auf Windows läuft ist somit überflüssig, was mir wirklich sehr gut gefällt, da ich 4 PWM-Lüfter besitze und diese nach meinen Wünschen einstellen konnte. Bei meinem vorherigen Mainboard brauchte ich dafür eine Software, die nicht zuverlässig lief.
    Falls man einmal etwas nicht in den Mainboard Einstellungen findet, gibt es eine praktische Suchfunktion. Man muss also nicht alle Menüs durchsuchen. Die Suchfunktion ist wirklich sehr praktisch und hat mir schon einige Minuten Suche erspart.


    7. Preis/Leistung
    Für rund 175¤ (Stand 20.10.2019 bei Mindfactory) erhält man hier ein wirklich solides Board. Es wurde hier wirklich auf die Leistung und Funktion gesetzt. Das Mainboard ist sehr gut verarbeitet und bringt mit dem neuen Chipsatz ein paar neue Funktionen mit wie USB 3.1, integriertes WLAN und Bluetooth. Auch starkes übertakten ist dank des 8+4 Pin ATX kein Problem. Das Board lässt für mich einfach keine Wünsche offen. Ich habe unzählige Anschlussmöglichkeiten für RAM, Festplatten, Lüfter, PCIe-Karten und sogar RGB-Leisten. Für den Preis erhält man wirklich alles, was der neue Z390 Chipsatz mit sich bringt.


    8. Fazit
    Über das Board kann ich nur positiv berichten. Während meines Testzeitraums lief alles stabil. CPU und RAM wurden direkt erkannt und ließen sich einfach übertakten. Wer ein bezahlbares und schlichtes Mainboard sucht, alle Z390-Features nutzen will und wem Leistung wichtiger ist als viele verbaute RGBS, ist bei diesem Board gut aufgehoben. Funktion und Qualität, aber auch das einfache und nicht übertriebene Design traf genau meinen Geschmack und hat mich überzeugt.
    Von mir gibt es eine gut gemeinte Kaufempfehlung!
    Vielen Dank an MIndfactory, dass ich dieses Board für euch testen durfte.




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  3. #3

    Standard

    Bevor ich die letzten zwei Woche mit diesem Board Revue passieren lassen, möchte ich vorweg erwähnen, dass ich das MSI MPG Z390 GAMING EDGE AC im Rahmen der Produkttesteraktion 2018 gewonnen habe. Meine Bewertung erfolgt frei von jeglichen Einflüssen und ist ausschließlich ein persönlicher Erfahrungsbericht, welcher denjenigen als kleine Stütze dienen soll, die sich für dieses Mainboard interessieren. Die technischen Spezifikationen sind für jeden auf der Herstellerseite einsehbar, daher werde ich diese nicht in diesen Bericht einfließen lassen.

    Versand & Verpackung
    Der Versand erfolgte innerhalb weniger Werktage nach Eingang meiner Kontaktdaten. Zudem wird zwecks Verfolgung eine Sendungsnummer zur Verfügung gestellt. Die Umverpackung weist keine ersichtlichen Transportspuren auf. Das Mainboard selbst kommt in einer recht ansprechenden Verpackung an, welches einen stabilen Eindruck hinterlässt.

    Inhalt
    Das Board wird mit einer Kartonfixierung fest positioniert, sodass dieses nicht hin- und her rutschen kann. Nachdem man diese Fixierung löst, kann man das Board aus der Verpackung nehmen und sich dem Zubehör widmen. Das Board ist zudem in einer Sicherheitsfolie umhüllt und auf Schaumstoff gebettet.

    Das Zubehör setzt sich aus einem Handbuch in Printform, einer CD mit Treibern, einem I/O-Shield, einem MSI-Sticker, einem RGB-Kabel, zwei WLAN-Antennen, zwei SATA Kabeln und einer HB-SLI-Bridge zusammen. Mit der Einführung der RTX Grafikkartengeneration erscheint die SLI Bridge etwas überflüssig, jedoch trotzdem eine nette Aufmerksamkeit, falls man noch nicht Nutzer der neuen RTX Grafikkarten sein sollte.

    Grundsätzlich macht sowohl das Board, als auch das Zubehör einen qualitativ hochwertigen und angenehm schlichten Eindruck. Was einem direkt ins Auge fällt sind die großen Kühlkörper, die ihrer Aufgabe tatsächlich äußert gut nachkommen. Diese dienen nämlich nicht nur der Optik, sondern kühlen die Komponenten auch zuverlässig. Diesen Aspekt hebe ich gerne nochmals hervor, da in Zeiten des Design-Wahnsinns die Optik nicht selten vor die Leistung gestellt wird.

    Das WLAN Modul stammt aus dem Hause Intel und erfüllt seinen Zweck, ist jedoch nicht die „Premium“-Variante.
    Das I/O-Shield wirkt zwar sehr wertig und stabil, jedoch wäre eine bereits fest verbaute Blende, wie es bei Boards anderer Hersteller dieser Preisklasse zu finden ist, eine schöne Sache.

    Das Board verfügt außerdem über mehrere LEDs, die für die Fehlersuche vorgesehen sind. Sobald es Probleme gibt, blinken eben diese LEDs und verhelfen bei der Lösung. Nicht immer lässt sich anhand des Blinkens der Fehler auf Anhieb finden, jedoch ist dies trotzdem recht hilfreich.

    Inhalt knapp zusammengefasst:
    - Handbuch
    - I/O-Blende
    - MSI Sticker
    - M.2 Schrauben (2x)
    - WLAN-Antennen
    - SATA-Kabel (2x)
    - RGB-Kabel
    - Quick Installation Guide
    - Treiber CD
    - MSI Infomaterial
    - HB-SLI-Bridge


    Installation
    Bevor es an den Einbau geht, empfiehlt es sich ein Blick ins Handbuch. Dieses ist verständlich aufgebaut und erklärt alle relevanten Bereiche.

    Das Board wurde in mein Corsair Obsidian 500D eingebaut. Beim Einbau fiel mir positiv auf, dass um die Aussparung für die Schrauben eine doppelte Isolierung vorliegt, um einen optimalen Spannungsschutz zu gewähren.
    Der Einbau der CPU, hier kam ein 8700K zum Einsatz, erfolgte problemlos. Da der Einbau immer dem gleichen Schema folgt, gibt es hier nichts weiter zu erwähnen. Gekühlt wurde die CPU mit einer Corsair H115i PRO und auch hier erfolgte die Installation problemlos der Anleitung entsprechend.

    Den Strom für das ganze System liefert ein Corsair RMi 650W Netzteil, welches ebenfalls keine Probleme im Zusammenspiel mit dem Board lieferte.

    Zum Einsatz kamen zwei 8GB Corsair Vengeance DDR4-3000 MHz Module, die auf Anhieb erkannt wurden
    Als Speicherbasis dienten eine Samsung 970 EVO NVMe M.2 500 Gb SSD und eine Samsung Evo 860 1TB SSD. Insgesamt stehen sechs SATA-6-Gbps-Ports zur Verfügung, die für den normalen Nutzer im alltäglichen Gebrauch auch ausreichend sind.
    Da meine neue Grafikkarte noch nicht angekommen ist, nutze ich für den Testzeitraum eine Asus EX-GTX1070-O8G, die für die meisten Spiele noch immer ausreichend Leistung aufbringen kann. Hier fiel mir wieder positiv auf, dass die PCIe Slots mit der Steel Armor Verkleidung ausgestattet sind, was bei den heute recht schweren Grafikboliden eine sinnvolle Sache ist.

    UEFI
    Sofern man schon mal ein etwas neueres Board von MSI genutzt hat, wird man sich im UEFI schnell zurechtfinden, da es wieder an das Click Bios 5 angelehnt ist. Es ist hier wieder möglich diverse Einstellungen vorzunehmen – die gute Lüftersteuerung sei hier beispielhaft erwähnt. Was ich bisher jedoch noch nicht kannte, war die Overclocking-Vorschau. Dies sieht so aus, dass bei Änderung des Multiplikators der Taktraten in einem roten Bereich die Auswirkung auf den Takt angezeigt wird, dies gilt ebenfalls für den RAM. Wie auch von anderen UEFIs bekannt, gibt es hier sowohl einen EZ-Mode, der sich eher für Einsteiger eignet, als auch den Advanced Mode, welcher den vollen Optionsumfang bietet.

    Mein 8700K lief bei 5Ghz stabil und angenehm kühl, selbst bei Last nie außerhalb der Temperaturnorm.


    Fazit:
    Besonders gut gefällt mir die Kühlung dieses Boards, da diese auch tatsächlich der Kühlung dient und nicht irgendeine optische Verzierung ist. Obwohl eigentlich recht viel Wert auf die Kühlung gelegt wird, fehlt ein separates Kühlelement für mindestens eine der zwei M.2 SSD Slots gänzlich und ist aus meiner Sicht nicht nachzuvollziehen – mir ist bewusst, dass wir uns in der „Mittelklasse“ bei diesem Board befinden, trotzdem etwas schade.

    Ebenfalls positiv aufgefallen ist, dass das Board auf Anhieb den RAM mit den vollen 3000 MHz per XMP erkannt hat und keine weiteren Einstellungen im UEFI nötig waren, sofern man keine gezielte Änderung des Taktes vornehmen wollte.
    Mit dem MSI MPG Z390 Gaming Edge AC kann man ohne Bedenken zu Z390 greifen, da die preislichen Unterschiede verschwindend gering sind und die Vorteile bei Z390 überwiegen. Beim Gaming Edge AC findet man nicht viele unnötige Spielereien, denn es wird hier Wert auf die Grundausstattung gelegt und das ist keineswegs negativ gemeint.
    Insgesamt bietet das MSI MPG Z390 Gaming Edge AC sehr viel Mainboard und verzichtet dafür auf optische Spielereien. Wer also nach einem perfomanten Board sucht und keinen RGB-Aufpreis zahlen möchte, wird mit diesem Board definitiv glücklich.


    Positiv:
    + Sehr gute Kühlkörper
    + Viel Hardware
    + Ausreichende Ausstattung
    + Verstärkte PCIe-x16 Slots
    + USB-3.1-Gen 2 Anschlüsse (auch Frontanschluss)
    + dezente RGB-Beleuchtung (Geschmacksfrage)

    Negativ:
    - Insgesamt gute Kühlung, jedoch keine Kühlung für M.2 SSD
    - Lieferumfang etwas schmal
    - dezente RGB-Beleuchtung (Geschmacksfrage)



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    Geändert von Atdhe (21.01.2019 um 19:37 Uhr)

  4. #4

    Standard

    Edit:

    Kleine Info vorab: Ich bin einer der glücklichen Gewinner der Testers Keepers Aktion, in dessen Rahmen mir dieses Produkt zugesandt wurde und ich es ausgiebig testen durfte und als Dankeschön behalten darf.

    Ich betone hiermit ausdrücklich dass diese Bewertung ein persönliches Review meinerseits ist und es in keinster Weise mit Mindfactory zusammenhängt, sondern es sich einzig und allein um meine persönliche Meinung handelt.

    Sooodele zunächst einmal möchte ich mich herzlich bedanken, dass mir die Möglichkeit geboten wurde dieses schicke Mainboard zu testen. Vielen lieben Dank!

    Verpackung/Lieferumfang:
    Die Verpackung ist an sich schon recht schick mir gefällt das Layout und alle wichtigen Besonderheiten sind auf einem Blick zu erfassen. Das Mainboard wird in einer antistatischen Folie geliefert und hat in der Verpackung keinerlei Spiel (um Transportschäden zu vermeiden), dennoch liegt noch eine kleine Polsterung bei um auf Nummer sicherzugehen. Ich hatte vor Kurzem ein weiteres Mainboard bestellt für mein 2. System (Asus Prime B-350 Plus) daher habe ich einen ganz guten aktuellen Vergleich was den Lieferumfang angeht.

    Im Lieferumfang enthalten sind:
    2-SATA-Kabel
    1-LED-Kabel
    1-WLAN-Antenne
    1-Bluetooth Antenne
    2-M2 Schrauben
    1-Slot blende
    1-Treiber DVD
    1-MSI-Drachen Sticker für den Tower
    1-MSI Karte zur Registrierung
    1-SLI-Brücke
    1-Schnellstartguide
    1-Bedienungsanleitung

    Somit ist also alles dabei für einen schnellen angenehmen Start, ob für Laien oder Profi.

    Design:

    Also für meinen Geschmack ist das MB ein wirklicher "Eyegasm" ich liebe dieses schlichte Design was dann aber mit der Beleuchtung noch einmal ein Sahnehäufchen bekommt, das MB wird größtenteils in einem schönen Schwarz gehalten mit sehr eleganten Anthrazit Akzenten. Also für das Design gibt es von mir auf jeden Fall eine 1+ hätte man für meinen Geschmack nicht besser machen können.

    Verarbeitung:

    Das Mainboard wirkt auf mich auf den ersten Blick sehr hochwertig, wie man es eben von MSI gewohnt ist, auf den zweiten Blick ändert sich daran nichts. MSI hat in diesem Mainboard das Nötigste verbaut und das aber perfektioniert. Man hat mehr als genug Platz für Kabelmanagement und selbst mit 4 RAM Riegeln würde dieses Board immer noch nicht "überfüllt" aussehen.

    Montage:

    Die Montage gestaltet sich als sehr einfach, ein Paar Schrauben rein, festziehen und die Kabel ordentlich verlegen (was mit diesem Mainboard wirklich keine große Herausforderung ist wie bereits oben erwähnt) und fertig.
    Man sollte allerdings darauf achten, dass wenn man sich dieses MB zulegt es nur mit Intel CPUs der 8.+9. Gen. läuft!!

    System:
    CPU: Intel Core i5 9600K 6x 3.70GHz
    GPU: Geforce GTX 1060
    RAM: G.Skill Ripjaws 16 GB 3200-DIMM dual Kit
    CPU Kühler: Scythe Mugen 5 Rev.B Tower Kühler
    Netzteil: 600 Watt be quiet! Pure Power 10 CM Modular 80+
    SSD: Kingston 2,5 240Gb

    Leistung:

    Es tut, was es soll, es lässt sich über das schön übersichtliche BIOS einfach übertakten, WLAN und Bluetooth funktionieren super. Ich erreiche über das WLAN dieselbe MB/S wie über LAN und ist auch nach mehrstündigen Game Sessions Ruckel- und Absturzfrei gelaufen.

    MSI Software:

    Im Lieferumfang enthalten ist eine DVD mit allen nötigen Treibern. (Audio, WLAN, Bluetooth, Chipsatz, RGB Steuerung etc.) Über die Softwareprogramme lassen sich alle möglichen Einstellungen zur Personalisierung des Mainboards vornehmen (Sogar zur Grafikkarte) kann man laut MSI aus 16,8 Millionen Farbtönen und 17 LED Effekten wählen oder auch die Beleuchtung komplett deaktivieren, wer da nicht das findet was er bevorzugt, dem ist meiner Meinung nach auch nicht mehr zu helfen. Mit der Dragon Center Software kann man seine Grafikkarten übertakten sein LAN organisieren (Drosselung der Bandbreite für einzelne Programme), was ich persönlich sehr gut finde, da ich meistens während eines Spiel updaten muss in der Zwischenzeit ein anderes Game spiele und somit dabei keine Lags mehr habe!

    Ich würde auf jeden Fall jedem empfehlen das Dragon Center zu benutzen und sich selbst mal umzuschauen. Ich bin mir sicher da lässt sich auch für jeden die ein oder andere nützliche Funktion finden.

    BIOS:

    Das BIOS ist wie von MSI gewohnt sehr übersichtlich und hübsch, das Übertakten von CPU, RAM etc. gestaltet sich hier auch wie gewohnt sehr einfach. Natürlich sollte man wissen, was man tut, bevor man willkürlich im BIOS rumspielt da eine Fehleinstellung das System lahmlegen könnte.
    Bevor wir das BIOS verlassen wird noch einmal aufgelistet, welche Änderungen vorgenommen wurden, so hat man die Möglichkeit noch einmal zu überprüfen, ob man sich nicht vielleicht irgendwo vertan, oder etwas ausversehen geändert hat.
    Wie bereits bei vielen neueren BIOS kann man auch hier jeden Lüfter separat anwählen und eine Lüfterkurve einstellen (Bei wie viel Grad, welche Leistung des Lüfters erbracht werden soll). Was ich persönlich sehr gut finde, so kann man im IDLE alles soweit runter drehen dass das System nicht mehr hörbar ist.(auch hier sollte man wissen, was man tut bevor sich das System notabschaltet)

    Preis/Leistung:

    Für Durchschnittlich 180 ¤ (In diversen Onlineshops) ist das wirklich ein TOP Mainboard für jeden Casual Gamer, na klar nach Oben gibt es natürlich keine Grenzen (außer vielleicht das eigene Portmonee).

    Pros/Cons:

    Pros:
    + Sehr elegantes und fast schon edles Design
    + Frei konfigurierbare RGB Beleuchtung mit Mystic lights
    + Sehr hochwertige Verarbeitung wie von MSI gewohnt
    + Alles was man braucht für ein gutes Mainboard
    + Neueste USB Anschlüsse
    + Kinderleichte Installation selbst für Laien durch die ausführlich beschriebene Anleitung und den Schnellstartguide
    + für den Preis meiner Meinung nach sogar mehr als man erwarten könnte.

    Contras:
    - Nur mit Intel CPUs der 8. 9. Generation Kompatibel (In diesem Punkt für mich ein kleines Contra da man unter 250 ¤ kaum eine gute CPU für das Board bekommt)
    -
    Mein Fazit:

    Also ich finde für das Geld macht man hier definitiv nichts falsch, ich würde es jedem ans Herz legen, der momentan ein neues MB sucht und Intel AMD bevorzugt, es ist einfach ein wunderschönes Board, welches sich komplett an die eigenen Ansprüche konfigurieren lässt, ob es nun um das Übertakten geht oder die schönen Leuchteffekte ist das Ganze auch sehr einfach und übersichtlich.
    Wer nicht unbedingt ein MB mit Discobeleuchtung und Lasershow sucht und stattdessen eher ein vernünftiges System hat macht hier definitiv nichts falsch

    P.S: Hier ist noch das Video, ich entschuldige mich schon einmal für die Qualität und mein Nuscheln, ich hoffe ihr seid nachsichtig.




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    Leider kann ich irgendwie nicht alle Fotos hochladen.

  5. #5

    Standard msi MPG Z390 Gaming Edge AC

    Das msi MPG Z390 Gaming Edge AC ist ein solider Vertreter der mittleren Preisklasse unter den Z390 Chipsatz Mainboards, welches mit einem 1151 Sockel bestückt ist. Das MPG Z390 Gaming Edge AC verträgt laut Hersteller alle Intel Core Prozessoren der achten und neunten Generation. Für den I9 9900K, kann ich dieses zumindest bestätigen.

    Das Mainboard selbst befindet sich in einem Pappkarton und einer recycelbaren antistatischen Hülle, was mir vom Faktor Umweltfreundlichkeit schon einmal positiv auffällt. Jedoch erschließt sich mir nicht, warum man fast jedes Zubehörteil in Plastik einschweißt, daher ein kleiner Minuspunkt in Sachen Umweltfreundlichkeit. Was jedoch in Sachen Leistung und Haptik keinen Einfluss hat.

    Dann in Sachen Design, kann das msi MPG Z390 Gaming Edge AC im Mittelklasse Sektor auftrumpfen und sich von so manchen Mitbewerbern absetzen. Auf dem ersten Blick bin ich von dem Design des Mainboards positiv überrascht. Es wirkt hochwertig und schick im Design.

    Beim ersten im Handnehmen fällt einem das ordentliche Gewicht des Mainboards auf, welches auf die Kühlkörper zurückzuführen ist. Die Platine selbst ist Formstabil und weist eine ordentliche dicke auf und besitzt dennoch eine genügsame Flexibilität um Spannungen beim Einbau zu vermeiden. Über eine vollflächige Back Plate verfügt das MPG Z390 Gaming Edge AC zwar nicht, ist aber auch nicht notwendig. Lediglich im Bereich der CPU, bedingt durch den CPU Sockel, befindet sich eine Verstärkung auf der Rückseite.

    Optisch wirken die mit Metall verblendeten PCI Slots zwar hochwertiger, jedoch in Bezug auf der Stabilität wird es hier keinen Unterschied geben. Es handelt sich meines Erachtens eher um eine optische Spielerei. Ich finde den Ansatz der verblendeten Slots nicht schlecht, aber hier vertrete ich die Meinung ganz oder gar nicht. So wirkt das Mainboard an dieser Stelle doch ein wenig unharmonisch und erinnert ein wenig an einer unfertigen Baustelle.

    Die matt schwarzen und teils schimmernd glänzenden Kühlkörper, welche silberne Designelemente aufweisen, sind ein optisches Highlight. Denn hier spiegeln sich sämtliche RGB Effekte im Tower wieder.

    Zum Thema RGB, das Mainboard verfügt auf der rechten Hinterseite über 12 LED’s welche in das Gehäuse hinein scheinen. Leider wirkt dieser Effekt in Höhe des ATX Steckers unterbrochen, was wiederum durch selbigen Stecker, sofern dieser von hinten durch das Gehäuse kommt, verdeckt wird. Die Beleuchtung des Mainboards kann über die MYSTIC LIGHT Software gesteuert werden und bietet vielerlei Möglichkeiten zum Einstellen. Auch weitere RGB Elemente können durch die Software angesteuert werden, jedoch sollte man hier auf die Komptabilität achten.

    Die Montage des Mainboards erweist sich dank des beiliegenden Quick Installation Guide als einfach und schnell. Es wird empfohlen, hier auf einen magnetischen Schraubenzieher zurückzugreifen, da die obere linke Schraube durch den Kühlkörper ein wenig kniffelig ist.

    Das msi MPG Z390 Gaming Edge AC verfügt über zwei M.2 Slots zum Anschließen von entsprechenden SSD’s. Beide Slots sind freizugänglich, ohne Verblendung und Kühlkörper. Die Sticks lassen sich problemlos installieren und mit den beigefügten Schrauben fixieren. Sofern sich jemand dazu entschließt, dass Mainboard mit M.2 Festplatten zu bestücken, sollte man für einen Luftzug über dem Mainboard sorgen oder sich einen passiven Kühlkörper für eben diese Platten besorgen. Die M.2 SSD kann im Betrieb sehr warm werden, von daher empfiehlt es ein entsprechender Kühler einzubauen, welcher schon für unter zehn Euro erhältlich ist. Darüber hinaus, sind einige M.2 SSD sehr unschön anzusehen und würden den Gesamteindruck des Mainboards eher mindern. Bedauerlich, dass msi hier nicht zumindest einen Kühlkörper mitgeliefert oder integriert hat.

    Wenn man das Mainboard mit zwei Grafikkarten und zwei M.2 Festplatten betreiben möchte, sollte bei der Wahl des Kühlkörpers für die SSD auf die Höhe der Kühlung geachtet werden, da es sonst zu einer störenden Korrelation mit dem unteren M.2 Slot und der zweiten Grafikkarte kommen kann. Der Vollständigkeitshalber ist zu erwähnen, dass das Mainboard sowohl den SLI, als auch den Crossfire Betrieb unterstützt.

    Das Einsetzen der RAM Riegel ist Standards gemäß und einfach. Von 2133 bis 4400(OC) MHz kann man laut Herstellerangaben hier so ziemlich jeden DDR4 RAM einbauen. Ich habe mich selbst für 32GB mit 3600MHz entschieden, welche einwandfrei laufen. Das Maximum liegt bei 64GB und es stehen einem vier Dimm Steckplätze zu Verfügung.

    Darüber hinaus bin ich es mittlerweile gewohnt, fest auf dem Mainboard integrierte I/O Shield zu verbauen und habe diese zu schätzen gelernt. Ich hoffe, dass diese Feature demnächst Hersteller- und Preissegment übergreifend erhältlich ist, da die bisher normalen I/O Shields immer billig und unschön wirken. Auch hier entscheidet sich msi an den bisherigen Standard festzuhalten. Schade. Denn das würde das bisher gut designte Mainboard noch einmal richtig aufwerten.

    Mit Strom wird das Mainboard und die CPU über einen 24Pin, 8Pin und einen 4 Pin ATX Stecker, welche sich an den üblichen Plätzen befinden versorgt. Die Anordnung der sechs SATA Ports gefällt mir sehr gut und ähneln denen von anderen namenhaften Herstellern.

    Beim Anschließen der Gehäusekabel (Front Panel) hätte msi jedoch einen Adapter hinzufügen können, den man einfach auf einen ordentlichen Stecker am Mainboard platzieren könnte. Leider hat msi hier auf die unpraktische 1 bis 2 Pin Methode festgehalten. So muss man jedes einzelne Kabel in fummeliger Arbeit, beim eingebauten Mainboard, einstecken. Ich verstehe bis heute nicht, warum Gehäuse- und Mainboard Hersteller nicht einmal an einer ordentlichen und vernünftigen Lösung arbeiten. Sicherlich bieten die beigefügten Adapter von Mitbewerbern eine Erleichterung beim Einbau, dennoch gibt es hierfür auch bessere Lösungsansätze.

    Neben einem 1 Gigabit Ethernet Anschluss für den Netzwerkbetrieb, bietet das MPG Z390 Gaming Edge AC auch eine WLAN Funktion mit Hilfe der integrierten Intel® Wireless-AC 9462 Card, welche ebenfalls über eine Bluetooth Anbindung verfügt. Für Nutzer, bei denen der Router außerhalb der Kabelreichweite ist, ist diese Lösung geradezu ideal. Unterstützt wird das 2,4GHz, als auch das 5GHz Band und erreicht Transferraten von bis zu 344 Mbps. Die Verbindung ist stabil und bietet eine angemessene Antwortzeit im Betrieb. Ganz nicht so optimal, finde ich die beigefügten Antennen, die auf der Rückseite des Gehäuses angeschlossen werden. Das Empfangsfeld wird hierdurch baubedingt eingeschränkt. Hier wäre es besser gewesen, diese mit einer Kabelgebunden Standantenne auszustatten.

    Im Zubehör selbst befindet sich neben dem erwähnten I/O Shield und dem Quick Guide noch ein User Guide, zwei SATA Kabel, zwei Antennen, ein 4Pin RGB Kabel, 12 Aufkleber für die Kabelbeschriftung, ein MSI Aufkleber, Registrationskarte, Drivers und Utilities CD, Werbung msi, SLI Bridge und Schrauben für die M.2 SSD Fixierung.

    Nachdem Einbau und Installation der Komponenten, was überraschend schnell und einfach ging, trotz ein paar kleineren Mankos, geht es nun zum Betrieb des Mainboards.

    Bisher hatte ich keine Berührungspunkte mit MSI Mainboards. Daher wirkte das Bios auf mich erst einmal neu. Aber dieses ist sehr aufgeräumt und selbsterklärend. Es handelt sich auch hier wie bei anderen namenhaften Herstellern um ein Click Bios. Also ein Bios in dem man die Maus vollumfänglich nutzen kann. Neben dem Easy Modus (EZ-mode), können erfahrene Anwender im Advance Modus noch zahlreiche weitere Einstellungen vornehmen. Das Board hat meinen Prozessor und Arbeitsspeicher sofort richtig erkannt und bedurfte für den Standardgebrauch keine weiteren Einstellungen mehr. Ein Bios Update lässt sich schnell und einfach durchführen. Nach der Windows Installation sahen auch im Gerätemanager alle Geräte einwandfrei aus und wurden richtig erkannt.

    Die zuvor erwähnten Kühlkörper auf dem Mainboard schauen nicht nur gut aus, sondern sie machen auch das, wofür diese gedacht sind. Im Gegensatz zu anderen Herstellern findet hier eine wirklich gute Wärmeverteilung statt und sorgt für angenehme Temperaturen (ca. 46 - 50°C) auf den Kühlkörpern und führt die Wärme von den Spannungswandlern (ca. 66°C) ab.

    Der Sound des Mainboards empfinde ich, natürlich ist dieses sehr subjektiv, als angemessen bis gut. Das liegt daran, dass ich den Soundchip auf dem Mainboard immer deaktiviere und eine Soundkarte benutze. Jedoch kann ich nicht erwarten, dass der Sound vom Mainboard mit einer sehr guten Soundkarte mithalten kann. Bisher hat mich die Soundqualität von Mainboards stets enttäuscht und nicht zufrieden gestellt. Sicherlich hat sich in den letzten Jahren ein wenig etwas getan, sei es bei den verwendeten Realtek oder ESS Chips, überzeugen konnte mich keiner so richtig. Jedoch liefert der Realtek® ALC1220P Chip in Verbindung mit dem Audio Boost 4 und Nahimic für ein Mainboard einen guten Sound, der mich zwar weiterhin meine Soundkarte vermissen lässt, jedoch nicht ganz so stark wie bei anderen mir bekannte Mainboards.

    Das msi MPG Z390 Gaming Edge AC richtet sich an Käufer, die ein anständiges und solides Mainboard haben möchten. Im Gegensatz zu Mainboards die Optik ohne Funktion anbieten, erhält der Käufer hier 100% Mainboard. Gute Hardware mit neuster Technologie und eine sehr gute Basisausstattung stehen bei dem Mainboard im Vordergrund. In Sachen Performance kann das Mainboard in der Mittelklasse überzeugen und in Bereich Wärmeaustausch und Kühlung sogar trumpfen. Selbst RGB Enthusiasten kommen auf Ihre Kosten. Den größten Kritikpunkt liefert für mich die mangelnde Kühlung der M.2 Slots, was jedoch mit einem zusätzlichen Kühler für unter zehn Euro zu beheben ist. Daher wäre das MPG Z390 Gaming Edge AC für mich derzeit der Preis / Leistungssieger im mittleren Preissegment.



    msi mpg z390 antennen - Testers Keepers mit MSI MPG Z390 GAMING EDGE AC
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  6. #6

    Standard

    Vorwort:
    Vielen Dank an Mindfactory, dass ich als glücklicher Tester dieses Mainboard kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe. Dies wird aber natürlich keinerlei Einfluss auf meine Testergebnisse haben. Ich werde es neutral betrachten und aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen und Empfindungen beschreiben und bewerten.

    Erwartungen:
    Als Einstieg eine kleine Abkürzungserklärung.
    MAG = MSI Arsenal Gaming, Einstiegsklasse
    MPG = MSI Professional Gaming, Mittelklasse
    MEG = MSI Enthusiast Gaming, Oberklasse
    Das MSI MPG Z390 Gaming Edge AC Motherboard soll also Mittelklassemarkt für Intelbasierte Mainboards abdecken. Ich erwarte solide Leistung, wahrscheinlich mit Abstrichen in Materialgüte und Übertaktungspotential.

    Design:
    Auf den ersten Blick wirkt das Board sehr aufgeräumt. Vollständig in Schwarz/Weiß gehalten vermittelt es sofort einen sehr erwachsenen Eindruck. Lediglich die großen Heatsinks stechen sofort ins Auge. Von diesen hatte ich, wie in ähnlichen Boards dieser Preisklasse, individualisierbare RGB-Beleuchtung erwartet. Zu meiner Enttäuschung sind lediglich hochglänzende Flächen verbaut, welche eintreffendes Licht reflektieren. Das Ganze sieht damit wertiger aus, ich vermisse allerdings die Beleuchtung. Nach dem Einbau und Anschluss wurde ich allerdings erleichtert, als an der gesamten Rechten Seite unter dem Board buntes Licht mein PC-Gehäuse erhellte. Diese RGB-LEDs sind logischerweise mit der MSI Steuerung „Mystic Light“ synchronisierbar.
    Die Ausgänge an der Rückseite, sowie die Zierblende sind in MSI-klassischem Rot gehalten. Hier wirkt das Mainboard nicht so dezent wie auf der Vorderseite, jedoch werde ich diese Anschlüsse nach dem Bau des Rechners selten wiedersehen.


    Verarbeitung:
    Das erste Mal das Board in den Händen haltend, hatte ich das Gefühl von hoher Wertigkeit. Seien es die von MSI als „Steel Armor“ betitelten PCI-E Slots, die ihrem Namen alle Ehre machen, oder aber die auf der Kontaktfläche vergoldeten Audioanschlüsse im I/O-Bereich. Auch die massiven Aluminium-Heatsinks werten das Board auf und sind neben dem optischen Effekt auch zur passiven Kühlung der Spannungswandler unerlässlich. Alle Kunststoff-Befestigungsclips vom RAM und den PCI-E Slots machen einen sehr langlebigen Eindruck.


    Features & Leistung:
    Formfaktor: ATX
    Sockel: 1151 für CPUs der achten und neunten Generation
    Chipsatz: Intel Z390
    4x DDR4 Dual Channel für folgende Taktraten: 4400(OC)/ 4300(OC)/ 4266(OC)/ 4200(OC)/ 4133(OC)/ 4000(OC)/ 3866(OC)/ 3733(OC)/ 3600(OC)/ 3466(OC)/ 3400(OC)/ 3333(OC)/ 3300(OC)/ 3200(OC)/ 3000(OC) / 2800(OC)/ 2666/ 2400/ 2133 MHz für maximal 64 GB RAM.
    3x PCI-E Gen3
    USB (Front):
    1x Gen2, Typ C
    4x Gen1, Typ A
    USB (Rückseite):
    1x Gen2, Typ C
    1x Gen2, Typ A
    2x Gen1, Typ A
    Audio Anschluss: Realtek ALC 1220P Codec
    DDR4 Boost
    2x TURBO M.2
    Intel Optane Memory Ready
    Turbo USB 3.1 Gen2
    CPU Core Boost
    8+4 Pin CPU Power Connector
    Game Boost
    Mystic Light
    Audio Boost 4 mit Nahimic 3
    Dragon Center
    Intel WLAN AC

    Ich habe das Mainboard im Test mit einem geköpften Intel i7 8700k, gepaart mit einer luftgekühlten ASUS ROG GTX 1080 TI STRIX OC, betrieben. Die CPU wird von einer Aio-Kühllösung von NZXT gekühlt, und zwar der 280mm-Variante Kraken X62.
    Ich war in der Lage, die CPU stabil auf 5.2GHz zu übertakten. Mit 1,38V und 78°C limitiert in diesem Falle aber mein Chip, das Mainboard könnte noch mehr Leistung zur Verfügung stellen. Die Grafikkarte läuft mit einer Taktrate von 2063 MHz.

    BIOS:
    Wer jemals ein MSI-Mainboard besaß, wird sich auch hier schnell zurechtfinden. Auf der Hauptseite werden die wichtigsten Werte angezeigt, wie CPU und RAM Geschwindigkeiten. Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten sind auch auf einen Blick zu finden. Einen Klick entfernt ist auch die Aktivierung des MSI-eigenen GAME BOOST, welcher automatisch CPU- und Speichertakt anhebt und selbständig Spannungen und andere Werte anpasst, um einen einwandfreien Gebrauch zu gewährleisten. Für Einsteiger, oder den schnellen Boost ohne großen Aufwand sicher zu empfehlen. Sobald aber etwas Erfahrung gesammelt wurde, empfehle ich das manuelle Übertakten, da so mehr Leistung aus dem System gekitzelt werden kann. Für jegliche Einstellungen können unabhängige Profile angelegt werden, denen ich eigene Namen geben kann, sodass ich etwa einen Modus mit geringerer CPU-Spannung und niedrigen Lüfter-Drehzahlen erzeugt habe, um einen besonders ruhigen Betrieb zu gewährleisten. Natürlich habe ich auch einen Modus, in dem alles auf Anschlag geschraubt ist, um für Benchmarks und Spiele die höchstmöglichen Punkte und FPS zu erreichen.
    Im BIOS ist außerdem der Board Explorer zu finden. Ein Feature, welches ich als sehr nützlich empfinde, da es mir eine grafische Übersicht über das Mainboard gibt, an welchem Anschluss ich welche Geräte angeschlossen habe. So ist die Fehlersuche bei einem defekten Kabel beispielsweise blitzschnell gelöst, oder ich sehe, dass das Netzwerkkabel nicht erkannt wird, weil es eventuell nicht richtig in der Buchse steckt.
    Falls schnell auf erweiterte Funktionen zugegriffen werden will, bietet das MSI BIOS auf der Hauptseite einen Favoriten-Button, über den ihr schnell zu von Euch gespeicherten Menüpunkten gelangt.


    Benutzerfreundlichkeit der Treiber und Software:
    Hier möchte ich insbesondere auf MSI Dragon Center und Mystic Light eingehen.
    Das MSI Dragon Center ist eine Tuning-Software, welche dem Benutzer erlaubt, ohne das BIOS aufzurufen, Werte von GPU, CPU, RAM und Festplatten auszulesen und zu modifizieren. Es kann aus vorkonfigurierten Presets ausgewählt werden, welche alle Komponenten leicht bis stark übertakten. Wer eigene Vorstellungen hat, kann diese aber auch zu einem Preset zusammenfassen und als eigenen Modus abspeichern und jederzeit aufrufen.
    Aus dem Dragon Center heraus können auch Spiele gestartet werden, jedes mit eigenen Einstellungsmöglichkeiten. Auch hier bietet MSI eine vollautomatische Abstimmung der Komponenten pro Spiel an.
    MSI’s RGB-Sync-Software Mystic Light ist in das Dragon Center integriert. Hier hat man vorerst die Möglichkeit, die Farben des Backlights vom Mainboard nach Belieben anzupassen. Verfügt man über weitere Mystic Light-kompatible Hardware, wie Lüfter, Grafikkarte, LED-Strips, Tastatur, Headset etc., so wird diese von der Software erkannt und kann ebenfalls in der Beleuchtung konfiguriert werden. Hier bietet MSI ein breites Spektrum an Effekten an, seien es Blink-, Blitz- oder Welleneffekte, statische oder musikabhängige Beleuchtung. Hier kann jeder Nutzer für sich entscheiden, wie und wieviel sein PC leuchten soll.

    IMG_20190125_085553_resized_20190126_125652803.jpgIMG_20190125_085741_resized_20190126_125652111.jpgIMG_20190125_085757_resized_20190126_125653161.jpgIMG_20190125_090248_resized_20190126_125652503.jpg


    Fazit:
    In Erwartung eines Mittelklasse-Mainboards bin ich mit keinen großen Erwartungen in den Test gegangen. Allerdings hat mich das Mainboard in sehr vielen Punkten durchaus überrascht.
    So ist es zum Übertakten der CPU sehr gut geeignet, die großen Heatsinks der Spannungswandler machen ihren Job sehr gut. Alle Materialien scheinen hochwertig und langlebig. Die MSI-eigene Software scheint gut durchdacht zu sein und wird ständig aktualisiert. Das verbaute WLAN-Modul leistet solide Arbeit und steht, bei sinnvoller Platzierung des Routers oder Repeaters, einem Netzwerkkabel in nichts nach.
    Zusammengefasst hat das MSI MPG Z370 Gaming Edge AC einen Platz in der oberen Mittelklasse mehr als verdient. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist sehr gut. Natürlich kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nur von 2 Wochen Testzeit berichten. Sollten sich Änderungen oder Probleme ergeben, werde ich diese meiner Bewertung hinzufügen.


    (Bilder folgen)

  7. #7

    Standard

    Ich habe das Mainboard wegen der Produkttestaktion erhalten und bin positiv überrascht und begeistert.
    Verpackung:
    Gekommen ist es, wie von Mindfactory zu erwarten, super schnell ohne weitere Verzögerungen. Geliefert wurde das Board in einem normalen Karton, welcher gut mit Luftpolsterfolie gepolstert war, sodass nichts beim Transport beschädigt werden konnte. Das Board selbst befand sich in der originalen MSI-Verpackung welche natürlich auch mehr als ausreichend gepolstert ist. Das Board selbst wurde auch in der Packung gut justiert, sodass nichts wackeln oder sich bewegen konnte. Die Packung ist matt und schlicht gehalten. Die Funktionen und Anschlüsse, welche das Board bietet, stehen so gut wie alle mit einem Produktbild auf der Rückseite. Das Board befindet sich nochmal zusätzlich in einer Antistatikfolie und die Kühlkörper sind nochmal mit einer Klebefolie versehen. Außerdem liegt das Board auf einer dünnen Schaumstofffolie, welche es nochmal von unten gut polstert. Unter dem Board befinden sich dann die zusätzlichen Materialien, welche mitgeliefert werden.
    Inhalt:
    + Handbuch
    + MSI LOGO Sticker für bspw. das Gehäuse
    + 2x SATA Kabel
    + 2x M.2 Schrauben
    + 2x W-LAN-Antennen
    + I/0 Blende
    + RGB Kabel
    + Treiber und Software CD
    + Quick Installation Guide
    + SLI-Bridge
    + Danke für MSI Entscheidungskarte
    + Viele Sticker zum Markieren und Beschriften der Kabel
    + User Guide
    + Mainboard

    Zum Design:
    Wie auch Vorgängermodelle der MSI-Reihe ist dieses Mainboard, im Vergleich zu höherwertigen Modellen, eher schlicht gehalten. Was aber, wenn man kein LED-Farbregenbögen benötigt, nicht weiter stört, da das Board kaum über LEDs verfügt, außer auf der Rückseite, da die meisten Schriftzüge eh von der Grafikkarte oder sonstigen Komponenten überdeckt werden. Allerdings gibt es trotzdem optisch im Design einiges her und deutet auf Qualität hin. Das Board hat 3 Schriftzüge, welche nicht leuchten, aber dafür gut aussehen können, wenn man ein hell beleuchtetes Gehäuse hat. Diese Schriftzüge sind „EDGE“ „MPG“ und „MSI“. Diese befinden sich jeweils auf den Kühlkörpern, welche das Board besitzt. Diese sind stilvoll aus matter und glatter Oberfläche kombiniert. Da MSI hier aber auf LED´s verzichtet, haben sie hierfür eine andere Lösung. Die Kühlkörper sind mit speziellen Silberstreifen versehen, welche einen Regenbogeneffekt erzeugen. Je nach Blickwinkel wird eine andere Farbe wahrgenommen. Die Rückseite hat allerdings auf der rechten Seite LED´s, welche sich über MSI Mystic Light in verschiedenen Modi ansteuern lassen.
    Das wie schon im Namen vorhanden „AC-Modul“ bietet eine wirklich starke Bluetooth- und WLAN-Verbindung. Die Verbindung ist stabiler als mit meiner alten WLAN Karte von Gygabite. Ansonsten bietet es alle Anschlüsse, welche für einen Grundaufbau eines Gaming PC´s benötigt werden. Ebenfalls ein gutes Feature, auf welches ich viel Wert lege, ist, dass das Board SLI-fähig ist. Schön ist auch, dass dem Board eine SLI-Bridge beigelegt wurde, welche dann benötigt wird, wenn man noch Besitzer der GTX 10er Reihe ist. Dieses Board bietet das Feature und hat ebenfalls zwei mit Metall verstärkte PCI-E Anschlüsse. Die restlichen bleiben unverstärkt. Weitergehend muss ich sagen, dass es mehr als genug PCI Anschlüsse für den Bedarf eines jeden gibt. Dieses Board kann also jedem PCI Liebhaber dienen. Leider sind die RAM-Slots nicht verstärkt wie bei meinem alten Z270 Gaming Pro Carbon, darauf kann man allerdings verzichten. Ebenfalls erwähnenswert ist, dass das Board über eine maximale Kapazität von 64 GB Ram verfügt, was zum Zocken reichen sollte, aber für professionelle Anwender nicht immer ausreichend sein wird. Etwas positives zum RAM gibt es dennoch, denn es werden Taktfrequenzen von bis zu 4400 MHz unterstützt.
    Etwas, das auch erwähnenswert ist, ist dass das Board bis zu jedem Millimeter voll mit Anschlüssen und Chips bestückt ist. Hier wurde kein Platz verschwendet. Wer zusätzliche USB Anschlüsse möchte, kann dies ebenfalls tun, indem er sich zusätzliche USB-Karten dafür kauft. Genügend Anschlüsse sind auf dem Bard vorhanden um diese anzuschließen. Etwas das nicht vergessen werden darf zu erwähnen, ist, dass das Board über 2x M.2-Anschlüsse verfügt, welche auch über Twin Turbo verfügen. Intel Optane fähig ist es natürlich auch, bevor man dies aber nutzen kann, wird man darauf hingewiesen, dass man erst das Bios/UEFI updaten soll. Leider haben diese M.2-Slots keine Kühlkörper, was schade ist, da andere Boards in dieser Preisklasse dies bieten. Die M.2-Anschlüsse können aber dank genügend Lanes mit bis zu 5 weiteren Festplatten genutzt werden, ohne sonstige Beeinträchtigungen. Für genaue Anschlussweisen muss man im User Manual lesen.
    Das Board verfügt ebenfalls über einen zusätzlichen RGB Controller, mit welchem man LED-Stripes ganz einfach in seinem Gehäuse befestigen und anschließen kann. Genügen PWM und DC-Anschlüsse für viele Lüfter und einen guten Airflow sind ebenfalls gegeben.
    Was mich allerdings stört, sind die vorhandenen Anschlüsse auf der Rückseite. Es hat, wie leider viele aktuellen Boards in dieser Preisklasse, zu wenig USB-Anschlüsse. Ebenfalls ist kein DVI-Anschluss mehr vorhanden, was, wenn man eine Grafikkarte besitzt zwar auch kein Problem mehr darstellt, aber dennoch stören kann, wenn man über mehrere Monitore verfügt. Was mich auch etwas enttäuscht hat, aber nicht ins Gewicht fällt, ist, dass das Board über keine fest montierte I/O-Blende verfügt und man diese selbst befestigen muss.
    Verarbeitung:
    Ein sehr starkes Board! Ab der ersten Sekunde glänzend und hochwertig verarbeitet! Bisher kann ich nichts Negatives über die Verarbeitung sagen.
    Montage und Inbetriebnahme:
    Wenn man endlich zum spannenden Teil des Einbauens kommt, kann man nur sagen „Wow“. Leute, die bereits ein oder zwei PC´s gebaut haben, werden mit diesem Board keine großen Probleme haben. Der Einbau verlief super einfach und alles passte so wie es soll! Selbst wenn man nur 2 RAM-riegel besitzt, ist bereits auf dem Mainboard angeschrieben, welche Slots als erstes belegt werden sollen. Lediglich wegen der Pin-Anschlüsse des Frontpanels habe ich nochmal einen kleinen Blick in die Anleitung riskiert und hier habe ich auch meinen einzigen Kritikpunkt. Wenn ich nicht wüsste, wo diese Anschlüsse genau auf dem Mainboard sind, würde ich sie vielleicht nicht auf den ersten Blick finden, sondern müsste tiefer in die Anleitung hineinblättern. Und trotz dieses Punktes kann ich getrost sagen, dass diese Anleitung sehr einfach und verständlich geschrieben und mit vielen Bildern versehen wurde, welche den Einbau noch einmal um einiges erleichtern. Wen man mit diesem Mainboard seinen ersten PC zusammenbaut, wird man mit dieser Anleitung keine Probleme haben. Vor allem da sich hier MSI etwas Sinnvolles überlegt hat. Auf jeder Seite des Quickstarts in der User Manual sind QR-Codes zu sehen und Links, welche einfach eingescannt werden können. Diese leiten einen automatisch auf das entsprechende YouTube Video und dort wird alles sehr gut und einfach gezeigt wie es eingebaut werden muss. Ist endlich alles angeschlossen und die Hardware konfiguriert, fährt der PC ohne Probleme hoch.
    Wenn der PC hochgefahren ist, hat man die Möglichkeit, die Treiber CD zu nutzen oder sich die Programme selbst auf der MSI Seite herunterzuladen. Ich persönlich bin kein Fan davon, dass man bei MSI mit 100 Apps umworben wird, welche man alle nutzen kann. Aber jedem das Seine. Als ich aber MSI Mystic Light benutzen wollte, um meine Grafikkarte, den RAM und das Mainboard alle zusammen ansteuern zu können, leuchtete alles, nur das Mainboard nicht so, wie es sollte. Es leuchtete dauerhaft mit der DEMO Lightshow. Die anderen Komponenten harmonierten miteinander. Nach einem Bios Update, welches über das MSI Dragon Center schnell verfügbar war, lief alles wie es sollte.
    Zu dem Audioprogramm muss auch etwas gesagt werden. Wenn man sich die originalen Treiber auf der MSI Seite herunterlädt, muss man sich zusätzlich noch im Windows Store Nahimic 3 downloaden, womit ich anfangs meine Startschwierigkeiten hatte, da man damit nicht die einzelnen Boxen konfigurieren kann, sondern nur vorgefertigte Soundeinstellungen verwenden kann. Diese sind auch sehr gut, wenn man über ein Headset oder eine Stereoanlage verfügt. Wenn man aber über eine Surroundanlage verfügt, muss man zusätzlich im Windowsstore die „Realtek Audio Console“ downloaden, dass man einen vernünftigen Sound bekommt. Ist diese mal installiert, funktioniert wieder alles wie es soll und jede einzelne Box ist so ansteuerbar wie man es möchte. Der Realtek ALC1220P Codec ist mit den richtigen Einstellungen so gut, dass meiner Meinung nach keine Soundkarte mehr benötigt wird. Einfach spitze der On-Board Sound!
    Ein weiteres Thema, welches mich überrascht hat, ist die Kühlleistung dieses Mainboards. Trotz maximaler Übertaktung aller möglichen Komponenten wird das Mainboard nie wirklich heiß. Zum Übertakten ist dieses Board eindeutig geeignet und hat meine Erwartungen mehr als nur übertroffen. Es bleibt sogar kühler als mein Gaming Pro Carbon, was mich echt überzeugt.
    Dass das Übertakten mehr als nur einfach fällt, mit dem UEFI von MSI, ist, denke ich mal, jedem bewusst. Zu den Vorgängermodellen konnte ich keine großen Veränderungen erkennen. Ein paar Schriftzüge wurden verändert, aber das Grundprinzip im UEFI bleibt dasselbe, super einfache Übertaktung und Abspeicherung der Profile. Was dieses Thema betrifft, bleibe ich MSI absolut treu. Auch das XMP Profil für den RAM wurde etwas verbessert und ich konnte durch das neue Mainboard höhere Taktfrequenzen erreichen.

    Fazit:
    Wer ein Z390 Board möchte und auf keine Anschlüsse oder sonstige Features, außer vielem LED Geleuchte, verzichten möchte, aber trotzdem nicht allzu viel Geld ausgeben möchte (aktuell 170¤), der ist mit diesem Board genau richtig. Absolute Kaufempfehlung für alle Gamer!




    Ps.: Das Hochladen der Bilder funktioniert gerade nicht...

  8. #8

    Standard

    Das Mainboard "MPG Z390 GAMING EDGE" von MSI ist einer der aktuelleren (2018 erschienen) High-End Mainboards mit dem Chipsatz Z390.
    Dieses konnte ich in den letzten Tagen mit einem neuen Prozessor (i5 9600K), neuen RAM (DDR4 3000 MHz) und einer neuen SSD (Samsung 970 PRO M2) "von Anfang an" testen.


    Design (5/5 Sterne):
    Beim Auspacken konnte ich auf den ersten Blick ein dunkles Mainboard in Schwarz-Weiß betrachten. An bestimmten Stellen (Stecker & Audio Booster) gibt es auch etwas rote oder gelbe/goldene Farbe, aber an sich kann man das (noch nicht angesteckte) Mainboard schon als dunkel bezeichnen. Da ich jedoch auf solches Design stehe, ist das für mich ein kleiner Pluspunkt.
    Angeschlossen jedoch kommen Lichter von kleinen Punkten auf dem Mainboard, die entweder gleichzeitig in verschiedenen Farben leuchten oder aber alleine bei einer Farbe bleiben (z.B. RAM Stecker leuchteten in weiß). Später, nach Installation der Tools für das Mainboard, entdeckte ich das Programm "MSI MysticLight", womit man die Farben anpassen kann.
    Am Mainboard ist zudem ein "erweitertes Heatsink Design", was für maximale Kühlung und Performance sorgen soll.


    Verarbeitung (5/5 Sterne):
    Die Verarbeitung scheint solide zu sein. Die Stecker sind robust und scheinen für jemanden wie mich, der kaum was von Verarbeitung versteht, von guter Qualität zu sein.


    Montage (4/5 Sterne):
    Da ich mein altes Mainboard ersetzen wollte, hatte ich schon einige Teile im Gehäuse drin: Netzteil, zwei Grafikkarten, TV-Karte, Gehäuse-Kühler und Festplatten.
    Zuerst musste ich also mein altes Mainboard ausbauen und das neue Mainboard ins Gehäuse tun. Obwohl in der Benutzeranleitung etwas von "Package of Screws" steht, gab es bei mir in der Tüte nur genau eine Schraube für die Befestigung am Gehäuse - doch zum Glück hatte ich ja noch meine vorherigen Schrauben, weshalb das für mich zu keinem Problem wurde. Die Kabel vom Netzteil, den Kühlern und den Festplatten anzuschließen war sehr einfach, da am Mainboard das meiste beschriftet ist und die Kabel auch nur da reinpassen. Für die Kabel des Gehäuses (eingebauter Kühler, Power Switch, LED, Reset Switch) habe ich dann die Benutzeranleitung nutzen können, wo alles sehr gut durch Bilder dargestellt ist.
    Lediglich beim CPU Stromkabel Stecker war ich mit unsicher, da das Mainboard ein 12 Pin Stecker-Slot hat und ich bisher nur 8 Pin Stecker-Slots gesehen habe. Mein Netzteil jedoch hat nur den 8 Pin Stecker, weshalb ich nicht wusste, ob ich jetzt ein neues Netzteil brauche oder die 4 Pins optional sind. In der Benutzeranleitung konnte ich dazu nichts finden, also musste ich selber recherchieren und so herausfinden, dass die 4 Pins doch optional sind.
    Die beiden Grafikkarten (PCIe x16, 2 Slots und 3 Slots) zusammen mit der TV-Karte (PCI) haben alle reingepasst, auch wenn es etwas enger wurde. Zudem war danach noch der eine M2 Slot offen, wo ich dann meine SSD einbauen konnte.
    Der Computer ist am Anfang nicht gestartet. Nach einem BIOS Reset, konnte der PC wieder booten - jedoch musste ich diesen Schritt bei jeder Hardware-Änderung durchgehen.

    2. Grafikkarte eingebaut -> BIOS Reset
    2. SSD eingebaut -> BIOS Reset
    3. RAM eingebaut -> BIOS Reset


    Leistung (4,5/5 Sterne):
    Am Anfang habe ich erst alle Treiber und Tools von der Website installiert.
    Der Task-Manager hat bei den RAM nur 2133 MHz angezeigt, obwohl die alle auf 3000 MHz laufen können sollten. Durch Recherchen fand ich heraus, dass man im BIOS "XMP" aktivieren soll - habe ich getan, doch der Computer konnte danach nicht booten und hat die BIOS Einstellungen dann resetten lassen.
    Das Problem konnte ich dann dank eines BIOS Updates lösen.
    Jemand, der nicht viel Ahnung von dem ganzen Zeug hat, hätte hier also große Probleme gehabt oder seine RAM nicht vollkommen nutzen können.
    Durch Benchmark Tests habe ich dann sehen können, dass die Leistung meiner Hardware (ausgenommen RAM und CPU) entweder minimal besser wurde oder gleich geblieben ist als mit meinem vorherigen Mainboard (970 Chipsatz).

    Mit dem Tool "Dragon Center" habe ich einen Hardware Monitor, welches Volt, Temperaturen und Geschwindigkeiten (Kühler) anzeigt. Zudem kann ich hier auf "OC" oder "Silent" Mode wechseln, den PC für Spiele optimieren lassen und andere kleinere Sachen ausführen - wobei dann alles automatisch passiert. Hier gibt es jedoch das Problem, dass die CPU Temperatur falsch angezeigt wird (95-100 Grad, im Bios jedoch 70), weshalb ich dem ganzen Programm (zumindest dem Hardware Monitor) nicht wirklich trauen kann.

    Im BIOS gibt es dann noch viele andere Einstellungen, darunter Game Booster und XMP.
    Durch den Game Booster wird die FPS im Spiel durch Optimierungen stark gesteigert.
    Zudem gibt es hier den einfachen "EZ Mode" für Anfänger und den erweiterteten "Advanced" Modus für erfahrenere Leute.
    Im "EZ Mode" hat man ein einfaches Fenster mit kleinen Schaltern, wo man viel leichter überblicken kann. Doch im "Advanced" Modus hat man alle Einstellungs-Möglichkeiten, die man sich bei einem BIOS wünscht. Mit dem Hardware Monitor kann man die Hardware betrachten und auch die Geschwindigkeit der Kühler bei verschiedenen Temperaturen anpassen.

    Was das Z390 Chipset besonders macht, sind unter anderem de USB 3.1 Gen 2 Ports und die CNVi Unterstützung.
    Die USB 3.1 Gen 2 Ports sind die neuesten USB-Standards und unter anderem doppelt so schnell wie USB 3.0/3.1 Gen 1 (10 GBit/s SuperSpeedPlus). Mit der CNVi Unterstützung hat man Zugriff auf drahtlose Verbindung (in unserem Fall WLAN und Bluetooth).
    USB 3.1 Gen 2 konnte ich nicht testen, da ich kein Gerät besitze, was solch schnelle Datenübertragung zuläst. Die CNVi Unterstützung konnte ich jedoch testen mit z.B. WLAN Hotspot und Bluetooth Verbindung zu meinem Smartphone - es klappt wunderbar.
    Durch die Slots und Funktionen am Mainboard können alle meine Hardware (Grafikkarten, CPU, RAM, Kühler, Festplatten (SSD SATA & M2) und Audio-Geräte) ihr vollstes Potenzial ausschöpfen.


    Preis-/Leistungsverhältnis (5/5 Sterne):
    Das Mainboard ist nicht gerade billig - zu der Zeit, wo ich diese Bewertung geschrieben habe, hatte sie den Preis von 173,92¤.
    Ist man gewillt den M2 Stecker zu nutzen, seine Hardware zu übertakten und das gesamte Potenzial vom Computer nutzen zu wollen, dann ist der Mainboard das Geld allemal Wert.
    Für Leute/Gamer wie mich, die sich mit dem ganzen Zeug auskennen, ist das Mainboard auf jeden Fall sein Preis wert. Hat man diese Ziele, die ich oben aufgelistet habe, sollte man auch ein ordentliches Mainboard kaufen, um das optimate Grundgerüst zu haben.

    1.jpg2.jpg3.jpg4.jpg5.jpg6.jpg7.jpg8.jpg9.jpg10.jpg



  9. #9

    Standard

    Unboxing und Overview:


    Test-Setup:

    Corsair Graphite 760T V2
    MSI RTX 2080 Ti Gaming X Trio
    Intel Core i7-9700K @ 5GHz bei 1.35V
    32 GB Corsair Vengeance 3000MHz bei 1.36V XMP
    beQuiet! Straight Power 850 Watt
    Alpenföhn Olymp @ 2 Noctua NF-A15
    3 beQuiet Silent Wings 2
    1 Noiseblocker NB-eLoop


    Samsung EVO 960 NVMe 250 GB SSD
    Samsung EVO 1TB SSD
    Crucial MX500 1TB SSD
    Crucial M500 480 GB SSD
    Velociraptor 1 TB 10000RPM
    WD Blue 4 TB
    WD Green 2 TB

    WD MyBook 4 TB USB 3.0 Externes Laufwerk 2 Stück
    WD Passport 2 TB USB 3.0
    1 Externe SSD Crucial M500 250 GB über USB 3.0 Type C

    Kingston HyperX Headset
    ZOOM H4n Handy Recorder über USB 2.0 Audio Interface

    Acer Predator X34P 120 HZ Gaming Monitor via DisplayPort
    ASUS PA24 24 Zoll Pro Art AdobeRGB Monitor via DisplayPort
    Samsung 4K TV via HDMI

    3 USB 3.0 Hubs
    Steam Controller Receiver
    XBOX One Wireless Adapter


    Design und Lieferumfang:
    10/10


    Folgendes Zubehör legt MSI dem Gaming EDGE AC bei:
    • 2 SATA-Kabel, eines davon gewinkelt
    • 1 4 Pin Verlängerungskabel für 12V RGB 5050 LED-Streifen
    • 1 Treiber DVD
    • 2 M.2 Schrauben (Die Abstandsbolzen mit den Gewinden sind auf die
    höchste Länge auf dem Board vorinstalliert!)
    • 1 I/O Shield
    • 1 SLI-Brücke
    • 1 Manual / Bedienungsanleitung
    • 1 Quick-Start-Guide



    Spoiler



    Schwarz ist neutral und passt in praktisch jedes System. Mit den drei RGB Headern kann zusätzlich individualisiert werden.
    Die SLI Bridge ist nicht rot, sondern grau - das passt besser zu jedem Setup. Gefällt mir.
    Durch das Gewicht fühlt sich das Board sehr wertig an. Die Kühlkörper sind von guter Qualität und sehen gut aus.
    Eckig und kantig, passend zum Namen des Boards.

    Das Mitgelieferte Verlängerungskabel für die RGB Header ist zwar lang, aber es ist nur eines im Lieferumfang enthalten. Ich hätte mich gefreut, wenn noch ein Kabel für den 5V aRGB-Header dabeigewesen wäre. Ich habe einfach selbstgelötete Jumper Wires von einem Arduino-Set benutzt.
    Die USB 3.0 Rear I/O Ports sind rot statt blau. Der Standard ist Teak-Blau für USB 3.1 Gen 2, Blau für USB 3.1 Gen 1 Schwarz für USB 2.0 und Rot für Fast-Charging Ports. Das Theme von MSI ist nunmal Rot, aber zur besseren Unterscheidung, zumal man das Rear I/O ohnehin fast nie sehen wird, wäre die Beibehaltung der gängigen Farbkodierung besser gewesen. Dasselbe gilt für die Audiobuchsen. Rot oder Pink sind standardmäßig Mikrofon oder Line-In Buchsen. Es steht aber alles im Handbuch, das bei der Installation auch von denjenigen gelesen werden sollte, die nicht zum ersten Mal einen PC zusammenbauen.

    Spoiler


    Wenn man, wie ich in meinem Test-Setup, einen großen Luftkühler verwendet, dann hat man leider nichts von den tollen Effekten auf der I/O Verkleidung, weil dieser die Sicht darauf verbirgt. Das ist aber kein Design-Fehler dieses Boards, sondern betrifft im Prinzip alle Boards. Es sollte hier nur erwähnt werden.


    Verabeitung, Onboard und Rear I/O:

    Hochwertige Verarbeitung, mit zwei Metallverstärkten PCI-E 3.0 Slots für dual GPU Setups in nVidia SLI oder AMD Crossfire.

    VyD5hs0 - Testers Keepers mit MSI MPG Z390 GAMING EDGE AC

    Hier ist eine Bilderstrecke mit hochauflösenden Detailfotos vom Mainboard:
    View this album in HD on Prodibi



    Die Aluminium-Heatsinks sind sehr stabil.
    Alle Header und Ports wirken robust und solide. An den Audio- und USB 2.0 Headern hätte ich mir eine Plastikummantelung gewünscht, die den Stecker noch einmal stabilisiert.
    Die mitgelieferten RM-SMA WIFI Antennen ermöglichen eine sehr gute WLAN Verbindung dank Antennendiversität. Zuverlässiger, unterbrechungsfreier 5 GHz-Band Empfang ist dadurch sichergestellt. Praktisch, wenn die Möglichkeit ein Kabel zu verlegen nicht gegeben oder gewünscht ist. Allerdings bietet das MSI MPG Gaming Edge AC auch einen Gigabit-LAN Port.
    MSI Ultra Fast boot erlaubt das superschnelle Starten von Windows, indem beim Post-Vorgang das Nummerieren von SATA und USB Geräten übersprungen wird. Hier konnte ich eine deutlich kürzere Boot-Up Zeit feststellen.

    Das Board bietet “nur” vier USB Ports. Davon wiederum sind “nur” zwei USB 3.1 Gen 2, also 10 GBit/s Ports. Der Z390 Chipsatz erlaubt sechs solcher Ports. Ich habe viele Laufwerke und hätte mir daher mehr USB Ports am Rear-I/O gewünscht. Es ist aber ohnehin fraglich, ob man so viele USB Laufwerke braucht... Wer bisher per USB an das heimische WLAN Netz angeschlossen war, bekommt durch das Intel WiFi Modul rein rechnerisch einen USB Port zurück.

    Die Verbindung der Maus- und Tastatur USB 2.0 Ports ist merkbar starrer als die übrigen USB Ports. Das ist ein nettes Feature, denn diese beiden Peripherie-Geräte wird man nicht wirklich oft umstecken und da ist es gut, dass sie, einmal eingesteckt, fest und sicher sitzen.

    Lüfteranschlüsse gibt es ausreichend. Drei befinden sich unten am Board, einer ist in der Mitte, ein weiterer beim CPU Sockel und zwei am oberen rechten Rand. Alle lassen sich per Pulse Width Modulation (PWM) oder über ein Spannungsdelta regeln - im UEFI BIOS oder per Dragon Center Software in Windows.

    Auch ein tolles Feature sind die vier weißen LEDs über den Speicherbänken, die bei installierten Modulen aufleuchten. Plus eine weitere rote LED, die aufleuchtet wenn XMP aktiviert ist.

    Spoiler


    Die Stromversorgung der CPU erfolgt über 10+1 Phasen VRM (Voltage Regulator Module). Die Mosfets werden von den kantig-akzentuierten Heatsinks gekühlt und wurden in meinem Test-Setup nicht heißer als 56°C.
    Nach der Spezifikation von JEDEC gewährleistet ein 8 Pin 12V CPU Anschluss eine Leistungsaufnahme von 336 Watt - selbst für extremes Overclocking sollte ein 8 Pin Stecker ausreichen. Respekt, wer soweit kommt! (Intel gibt eine TDP von 95 Watt für einen i9 9900K an.)
    Ich habe meinen 9700K auf 5.1 GHz bei 1,37Vcore übertaktet und an der Wandsteckdose eine maximale Leistung von 220 Watt gemessen. Und das mit Grafikkarte, Festplatten und eingeschalteten LED Streifen.

    CPU Stromversorgung:
    Spoiler


    Die bisherigen Kritikpunkte war nur meckern auf hohem Niveau. Ein wirklich negativer Punkt allerdings ist die Abschirmung der Audio-Buchsen am Rear-I/O Panel. Bei allen getesteten Kopfhörern war ein leises, aber deutlich wahrnehmbares Brummen zu hören. Ich zumindest konnte es nur auf eine schlechte Abschirmung zurückführen. Denn es ist der einzige Parameter, den ich nicht beeinflussen konnte. Da ich allerdings nirgendwo anders von diesem Problem gelesen habe, gehe ich fairerweise davon aus, dass es nur mein Test-Board betrifft.



    Montage

    Die Montage ist relativ einfach und erfolgt durch die Standardbefestigung von ATX Mainbords über neun Schrauben am Gehäuse. Auf dem Board lassen sich High-End Luftkühler wie der Noctua NH-D15 oder der Alpenföhn Olymp montieren. Bei Wasserkühlung, ob AIO-Lösung oder Custom Waterblock, besteht größtmögliche Freiheit bei der Wahl.
    Natürlich ist es abhängig vom Gehäuse, aber alle Stecker, Header und Ports sind gut zu erreichen und ermöglichen sauberes Kabelmanagement.

    Leistung
    Hardwareabhängig, rein subjektiv würde ich sagen 8/10.

    Dieses Mainboard implementiert eine Handvoll nützlicher Overclocking-Tools aus dem Intel Z390 Chipsatz. Das MPG Z390 wird standardmäßig mit einem Overvolting-Schutz ausgeliefert, der mittels Jumper ausgeschaltet werden kann (dieser ist nicht im Lieferumfang enthalten und sitzt auch nicht auf den Pins).
    MSI bietet mit GameBoost für drei Chips Overclocking-Profile an: i9 9900K: 4.8 - 5.1 GHz, i7 9700K: 4.7 - 5.0 GHz und i5 9600K: 4.4 - 4.7 GHz.
    Die Qualität des Siliziums spielt hierbei natürlich eine große - wenn nicht die größte - Rolle und automatische Overclocking-Profile erhöhen im Fall einer weniger gut geeigneten CPU den VCore in ungünstige Höhen. Besser ist, man tastet sich langsam an einen vernünftigen OC-Wert heran und kontrolliert die Spannung an der CPU, um deren Lebensdauer nicht für ein paar MHz unnötig zu verkürzen.
    Mit meinem Test-Setup konnte ich auf 5.1 GHz übertakten bei einer Spannung von 1.37 Volt. Dies würde ich aber nicht als 24/7 Einstellung beibehalten. Ein leistungsstarkes Kühlsystem ist vorauszusetzen.

    Außerdem verfügt das MSI UEFI-BIOS über eine Alternative zu XMP, genannt: “Memory-Try-It”. Das Mainboard testet die eingebauten DIMMs mit verschiedenen Timings und Latencies und ermittelt so das höchstmögliche Overclocking-Potenzial für die DRAM-Riegel.
    Falls der Test nicht bestanden wird, kann einfach auf die letzte funktionierende Konfiguration zurückgegriffen werden, die Default-Values geladen oder der Test wiederholt werden. Ein nettes Feature, das ich bisher noch nicht kannte. Mein Corsair Vengeance 32 GB Kit ist für 3000MHz @ 1.35 zertifiziert. Leider hatte ich mit keinem der angebotenen Try-It Einstellungen Glück. Schade, will aber nichts heißen.


    Preis-/Leistungsverhältnis
    10/10

    Das P in MPG steht für Performance. Es ist am oberen Rand der Mittelklasse-Gaming/Enthusiast Boards angesiedelt und bietet in etwa dieselbe Funktionalität und Umfang wie ASUS Prime Z390 oder das Gigabyte AORUS Elite oder ASRock Z390 Extreme4.
    Für unter 200 Euro ist das, was dieses Board bietet, absolut spitze. Auch wenn ich beispielsweise USB 3.1 oder 3.0 Steckplätze vermisst habe, lassen sich diese durch zwei interne Erweiterungsmöglichkeiten (also insgesamt 4 USB 3.0 Ports) auf das Board bringen.
    RGB, addressable RGB, Overclocking, Memory-Try-It, Fan Control, Intel Optane, PCI-E NVMe SSD Support. Es ist alles vorhanden.
    Wer eine große mechanische Festplatte nutzt um beispielsweise darüber auf seine Steam library zuzugreifen, oder diese nutzt, um große Mengen an Daten zu verarbeiten, wie Video-Rohmaterial, der kann durch ein Intel Optane Modul im M.2 Format die Zugriffszeiten drastisch verringern.

    Audio. Ein leidiges Thema. Die Nahimic 3 Software bietet viele Möglichkeiten, in Verbindung mit dem Realtek Codec, das perfekte Audio-Setup einzustellen. Zahlreiche Features wie Virtual Surround und Voice Boost stehen zur Verfügung. So liest es sich auf dem Spec-Sheet. Ich hatte mit dem OnBoard Sound keine guten Erfahrungen, aber es kann durchaus sein, dass mein Testexemplar hier einen Fehler hat, der nicht Designbedingt bei allen MPG Gaming EDGE ACs vorhanden ist. Ich habe einen enorm störenden Brummton am Front-Speaker-Out, der in Kopfhörern sowie in über Klinke angeschlossenen Lautsprechern zu hören ist. Es dürfte sich hier um einen Ground-Loop handeln, der durch nicht optimal abgeschirmte Leitungen auf der Platine entsteht. Nach dreistündiger Fehlersuche habe ich aufgegeben. Hier müsste auf eine externe Soundkarte ausgewichen werden, um das Problem zu umgehen.


    Vergleich zu anderen Produkten
    individuell abhängig, da Features nahezu identisch zu anderen Produkten in diesem Preissegment

    Für viele sind bei dem offenbar immer stärker werdenden Hype um RGB die Anschlussmöglichkeiten für die verschiedenen RGB und aRGB Strips ein Kaufgrund. Metallverstärkte PCIe-Slots, 6 Sata-Ports, USB 3.1 Gen 2 und Wasserpumpenanschlüsse sind inzwischen zum Standard geworden, bei RGB ist noch keine einheitliche Lösung entwickelt worden und hier können sich Hersteller noch gegenseitig übertrumpfen. Wer also nicht fünf verschiedene LED-Controller- und Software gleichzeitig bedienen möchte, für den kann die auf dem jeweiligen Board verfügbare Steuerungsmöglichkeit für die Beleuchtung ein ausschlaggebender Kaufgrund sein.

    MSI bietet hier mit der Kompatibilität zu Corsairs iCUE Software eine gute Gesamtlösung an. Über das Dragon Center lassen sich Tastatur, Grafikkarte, Bildschirm, AIO-Block, Memorymodule und die drei internen RGB Header steuern und synchronisieren.

    Die Lüftersteuerung ist etwas unbeholfen. Im Vergleich zur Software anderer Hersteller wie ASUS lassen sich die Namen der angeschlossenen Lüfter nicht editieren. So ist es erforderlich, dass man immer im Kopf hat welcher Lüfter/Lüftergruppe SYS_1 ist, anstatt softwareseitig diese Bezeichnung in, beispielsweise, Intake_Front zu ändern.
    Obwohl hier eigentlich genügend Platz gewesen wäre, muss man für die Gehäuselüfter in ein Untermenü wechseln und die einzelnen Lüfter dann über ein Drop-Down Menü auswählen und einstellen. Umständlich.

    Dragon Center Lüftersteuerung
    Spoiler



    Storage Boost Resultate. Gemessen wurde eine Crucial MX500 1TB SSD Platte.
    ohne Boost
    Spoiler

    mit boost ... ohne Boost ... Kein Unterschied.




    Fazit:

    8/10
    Meine Meinung ist gespalten. Einerseits bietet das MSI Z390 Gaming EDGE AC alle Features, die Intel mit dem Z390 Chipsatz Gamern anbietet. USB 3.1 Gen 2 für bis zu 10 GBit/s, DDR4 Boost, Overclocking-freundliche Features wie den extra 4 Pin 12V CPU-Anschluss. Addresseable RGB-Header, M.2 PCI-E und Intel Optane Readiness. Andererseits sind die im Marketingmaterial von MSI beworbenen Audio-Features absolut unbrauchbar, wenn der Soundchip brummt. Am Kopfhörer-Ausgang des Front-Panels konnte ich bei sämtlichen Nahimic-Features keinen Unterschied zwischen “Ein” oder “Aus” feststellen. Ich möchte aber fair bleiben und schließe hier das 'problem behind the keyboard' nicht aus. Allerdings bin ich bei bisher allen Systemen dort, wo ich den Onboard-Audiochip genutzt habe, immer am besten gefahren wenn ich sämtliche Enhancements ausgeschalten ließ.

    Die Zielgruppe für dieses Board wird sehr wahrscheinlich keinen Speicher kaufen, der doppelt soviel kostet wie das Board auf dem er läuft. 4400 MHz RAM klingt nach viel, aber das müssen die passenden Module erst einmal mitmachen.
    Das ist im Grunde mein Urteil an dieser Stelle: Die Mainboardhersteller ASUS, GIGABYTE, AsRock und MSI umkämpfen den oberen Mittelklassemarkt der Z390er Boards mit vielversprechenden Marketing-Features, die bei Real-Life Tests entweder keinen Unterschied zwischen An oder Aus erkennen lassen, oder die gar nicht erst nutzbar sind.
    Das bedeutet aber nicht, dass es ein schlechtes oder schlechteres Board ist! Im Gegenteil! Abgesehen von den übertriebenen Marketing-Versprechen, handelt es sich um ein solides, featurereiches Board mit sehr guter Verabeitungsqualität und selbst ich mit meinen zahlreichen Festplatten und USB-Peripherie konnte alles unterbringen.
    Unter der Annahme, dass das unerträgliche Brummen am Line-Out am Board nur mein Exemplar betrifft, kann ich dieses Board aufgrund seiner wirklichen Funktionalität und dem sehr ansprechendem Design uneingeschränkt empfehlen.

  10. #10

    Standard

    Hallo und herzlich willkommen zu meinem Produkttest des MSI MPG Z390 Gaming Edge AC Motherboards. Als erstes möchte ich mich bei der Firma Mindfactory bedanken, die mir das Mainboard zum Testen zur Verfügung gestellt hat.
    Das Gaming Edge AC basiert auf Intel’s Z390 Chipsatz und dem Sockel 1151 und ist somit für Intel Prozessoren der 8. und 9. Generation geeignet. Mit einem Straßenpreis von derzeit rund 180 Euro ist das Board im preislichen Mittelfeld angesiedelt, worauf auch das Kürzel MPG im Namen hindeutet. In MSI‘s Portfolio steht die MPG Serie für ein „optimiertes Gaming-Erlebnis mit hoher Leistung“ und spricht damit wohl den Großteil der Gaming-interessierten Kundschaft an. Mit der Enthusiast Linie MEG und der Mainstream Reihe MAG rundet der taiwanesische Hersteller sein Sortiment nach oben respektive unten ab. Der Übersichtlichkeit halber unterteile ich meine Bewertung in die folgenden 6 Abschnitte:

    I. Lieferumfang
    II. Design
    III. Ausstattung/Features
    IV. Software/Bios
    V. Performance
    VI. Pros & Cons / Fazit

    I. Lieferumfang
    Das Mainboard verpackt MSI in einen ziemlich schicken, in den Farben schwarz, lila und rot gehaltenen Karton mit mattem Finish. Neben dem Board selbst findet sich folgendes Zubehör in der Box:

    - Schnellstartanleitung (Installation von Prozessor, RAM, etc.)
    - User Manual (nur auf Englisch)
    - Treiber-CD
    - SATA-Kabel-Label zum Beschriften
    - Ein MSI Badge
    - Die obligatorische I/O Blende
    - 2x WiFi-Antennen
    - Eine Nvidia HB SLI-Bridge
    - 2x SATA-Kabel (einmal gerade, einmal Winkelstecker)
    - 2x M.2 Schrauben zur Befestigung von M.2 SSDs
    - 1x RGB-LED-Verlängerungskabel

    Im Großen und Ganzen also alles was man benötigt, wenn auch ein paar zusätzliche SATA-Kabel mehr nicht Schaden würden. Etwas schade finde ich auch, dass nur ein englisches Manual beiliegt, wer sich da etwas schwertut, findet auf MSI’s Homepage sicherlich auch eine dt. Version.

    II. Design
    Das Design des PCB ist hauptsächlich in schwarz gehalten und besitzt Akzente in silber-grau, für meinen Geschmack ein sehr stylisches, zurückhaltendes Design, das elegant und nicht überfrachtet wirkt. Auf den ersten Blick fallen die drei großen Kühlkörper auf, die die kritischen Komponenten wie Northbridge, VRMs etc. kühl halten sollen. Diesen hat MSI ebenfalls ein schnittiges Design verpasst, das sich harmonisch in das Gesamtbild einfügt. Als Highlight gibt es letztlich die RGB-Beleuchtung, welche am rechten Rand des PCB untergebracht ist. In einem Zeitalter in dem RGB Effekte vor keinerlei PC-Peripherie mehr halt machen (vor 20 Jahren hätte ich mir Dinge wie leuchtende RAM-Module oder gar Gaming-Chairs nicht einmal im Traum erdacht) ist dies unumgänglich und MSI’s Ausführung noch eine der dezenteren Varianten am Markt. Über die Mystic Light Software lässt sich das Board so völlig nach Belieben in das eigene Beleuchtungsschema integrieren. Neben den obligatorischen 16,8 Mio. Farben hat man die Wahl zwischen 17 unterschiedlichen Effekten.

    III. Features
    Anstatt hier die Tabelle mit den Board-Spezifikationen niederzuschreiben (alle Details findet ihr hier: Specification for MPG Z390 GAMING EDGE AC | Motherboard - The world leader in motherboard design | MSI Global ) möchte ich auf einige besondere Ausstattungsmerkmale eingehen, die mir besonders aufgefallen sind:
    1. WiFi AC & Bluetooth
    Der Intel Wireless-AC 9462 Chip unterstützt 802.11 a/b/g/n/ac, MU-MIMO Rx, 2.4GHz/ 5GHz bis zu 433 Mbps sowie Bluetooth 2.1, 2.1+EDR, 3.0,4.0, 5. Auf der einen Seite ist es super praktisch, dass das Board neben dem Gigabit-LAN Anschluss auch WiFi unterstützt, allerdings wäre es schön gewesen, wenn MSI hier einen Controller mit CNVi Unterstützung verwendet hätte, der wesentlich höhere Geschwindigkeiten von bis zu 1.73Gbps ermöglicht hätte. Manch Konkurrent bietet hier im gleichen Preissegment mehr!
    2. Neben USB 2.0 und 3.1 Gen 1 bietet das Board auch einen USB 3.1 Gen2 Type-A + C Anschluss – top!
    3. Es sind 2 Steckplätze für NVMe PCIe-SSDs im M.2 Format vorhanden, hier ist sogar ein RAID-Verbund möglich. Des Weiteren wird Intel Optane Memory unterstützt. Bis auf die fehlenden M.2-Kühler (deren Effekt kontrovers diskutiert wird) bleiben hier keinerlei Wünsche offen.
    4. Zwei der drei PCI Express x16 Steckplätze, die für die Aufnahme von GPUs bestimmt sind, sind extra mit Metallumrahmungen verstärkt. Dieses Feature, von MSI „PCI-E Steel Armor“ genannt, soll eine bessere Stabilität bei der Verwendung großer und schwerer Grafikkarten mit entsprechendem 2-/3-Slot-Design bieten und die Karte sowie das Board vorm Verbiegen schützen.
    5. Die PCI-E Slots verfügen über große Plastikbügel zum Entriegeln der Karten, dies erleichtert das Handling beim Kartentausch.
    6. Ein kleines aber wie ich finde besonders sinnvolles Feature findet sich auf der Rückseite des PCB. Hier hat MSI explizit „Keep-out-zones“ weiß markiert, so dass man vor dem Einbau leicht überprüfen kann, ob nicht noch womöglich ein Abstandshalter falsch platziert wurde oder von einer alten Installation übersehen wurde. So kann eine Beschädigung/Kurschluss einfach und schnell vorgebeugt werden.
    7. Neben zahlreichen (4 ) Möglichkeiten Gehäuselüfter anzusteuern, verfügt das Board über einen Header speziell zum Anschluss von Wasserpumpen von Flüssigkühlungen.

    IV. Software/Bios
    Als UEFI verwendet MSI auf dem Gaming Edge AC das hauseigene Click Bios 5. Das User Interface ist markentypisch in schwarz/rot gehalten und wirkt auf den ersten Blick sehr aufgeräumt und übersichtlich. Man hat die Wahl zwischen dem einsteigerfreundlichen EZ-Mode und dem Advanced-Mode, der Zugriff auf alle Stellschrauben des UEFI bietet und sich an erfahrenere Anwender richtet. Ein tolles Feature ist die Vorschaufunktion für Einstellungen, die die Taktraten von CPU und RAM beeinflussen. Verändert man bspw. den Multiplikator, so lässt sich an einem Balken die Auswirkung auf die Taktung ablesen. Erwähnenswert ist auch die sehr gute Lüftersteuerung, die das Board bietet. Für jeden Anschluss lässt sich eine Fan-Control-Kurve erstellen, die die Lüftergeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Systemtemperatur regelt.
    Unter Windows hat MSI den sehr sinnvollen Schritt gemacht, seine Applikationen in einer Software, genannt Dragon Center, zu vereinen. Das Dragon Center bietet Zugriff auf die Mystic Light Steuerung, die Lüftersteuerung, auf OC Funktionen und das MSI Live Update Tool, welches Apps und Bios auf dem neuesten Stand hält. Weiterhin lassen sich hier Gaming Hotkeys definieren und ein spezieller (beschleunigter) Gaming Modus aktivieren. Neben der Lüftersteuerung möchte ich hier noch einmal ausdrücklich die Mystic Light App loben, über die sich Farbe, Helligkeit, Effekte und Geschwindigkeit der RGB LEDs steuern lassen. Die App ist sehr gut gelungen und meines Erachtens besser umgesetzt als z.B. das Pendant von Asus (Aura).

    V. Performance
    Der Zusammenbau des Systems gestaltete sich sehr unkompliziert und hat wirklich Laune gemacht. Die Anschlüsse auf dem Board sind hervorragend beschriftet und bei Fragen zum Anschluss lässt sich im Manual und im Internet schnell die nötige Antwort finden. Im Bios wurden meine angeschlossenen Komponenten (Intel Core i7 8700K, Corsair Vengeance RGB Pro 32GB, Samsung SSD 970 Evo und 860 Evo sowie eine Asus Strix GTX 1070OC) problemlos erkannt. Die XMP Settings des RAMs liesen sich mit wenigen Clicks im UEFI laden und funktionieren tadellos. Das OC‘en des i7 macht mit dem Board richtig Laune, da die ganzen Einstellungen sehr übersichtlich sind und ich außerdem die Vorschaufunktion richtig cool finde. Das Board verfügt über eine DDR4 Boost genannte Funktion, die den RAM zusätzlich beschleunigen soll. Leider fehlte mir bisher die Zeit zu testen, ob hier wirklich ein spürbarer Benefit vorhanden ist. Weiterhin gefällt mir an der Dragon Center Software sehr gut, dass sie wenig Systemressourcen auffrisst und das System kaum bremst, was ich wirklich vorbildlich von MSI finde.

    VI. Pro & Cons / Fazit

    Sehr gut gefallen hat mir:

    + Elegantes und übersichtliches Design
    + Gut dimensionierte und schicke Kühlkörper
    + „Steel Armor“ PCI-E Anschlüsse
    + „Keep-out-zones“-Markierungen, ein einfaches aber geniales Feature
    + Mystic Light RGBs sind dezent und sehr stylisch
    + Sehr gelungenes UEFI und sehr gute Software

    Weniger gut gefallen hat mir:

    - Leider keine CNVi Unterstützung im WiFi Modul
    - DDR4 Slots sind nicht mechanisch verstärkt
    - I/O Panel nicht vormontiert
    - Keine M.2 SSD-Kühlkörper
    - Nur zwei SATA Kabel im Lieferumfang

    DSCF5626.jpgDSCF5628.jpgDSCF5630.jpgDSCF5631.jpgDSCF5634.jpgDSCF5637.jpgDSCF5641.jpg

    Nachdem ich das MSI MPG Z390 Gaming Edge AC ausführlich ausprobiert habe kann ich es eigentlich nur wärmstens empfehlen. Es hat mich mit vielen positiven Aspekten überzeugt, vor allem da die negativen Aspekte alles Punkte sind, die meiner Meinung nach nicht schwer wiegen bzw. nur in speziellen Anwendungsszenarien überhaupt zum Tragen kommen. So wäre ein CNVi Modul zwar sehr cool gewesen, in meinem heimischen Anwendungsszenario hängt der Rechner aber sowieso über LAN-Kabel am Router. Ein Wort noch zum Preis/Leistungsverhältnis. Gigabyte hat mit dem Z390 Aorus Pro WiFi ein Board im Angebot, das die beim MSI Board fehlenden Features besitzt und ähnlich teuer ist, also rein auf die Features gerichtet ein besseres P/L-Verhältnis bietet. Aufgrund der sehr guten Software von MSI und persönlichen Erfahrungen mit Gigabyte würde ich trotzdem beim MSI Board bleiben.
    Der Test des Mainboards hat mir sehr viel Freude gemacht und ich möchte mich nochmals bei Mindfactory für die tolle Testers Keepers Aktion bedanken. Ich hoffe der Test hilft euch bei eurer Entscheidungsfindung, wenn ihr selbst gerade am Überlegen seid ein neues Intel System zusammenzustellen.


  11. #11

    Standard Meine Erfahrung mit dem MSI MPG Z390 GAMING EDGE AC

    Erst einmal vielen Dank an Mindfactory, dass ich das MPG Z390 Gaming EDGE AC testen durfte und das es sehr schnell geliefert wurde!
    Diese Chance habe ich natürlich genutzt, meinen alten PC aufzurüsten. Ich habe folgende Komponenten dazu gekauft:
    Intel Core i7 9700K LGA1151
    Corsair Vengeance RGB Pro DDR4 2x8GB 3000MHZ (15-17-17-35 / CMW16GX4M2C3000C15W)
    be quiet! PURE Power 11 CM 700 Watt Netzteil mit 80 PLUS Gold-Zertifizierung
    Phanteks Eclipse P350X - Midi Tower Schwarz Computer Gehäuse
    Samsung 860 Evo MZ-76E500B/EU 2,5 Zoll, intern, SATA III, 500GB SSD

    Folgende Komponente habe ich aus meinem „alten PC“ übernommen:
    Intenso High Performance 240 GB, Solid State Drive (SATA 6Gb/s | M.2-Bauform)
    ZOTAC GeForce® GTX 1070 AMP Edition ZT-P10700C-10P
    Enermax Wasserkühlung Liqmax II 240mm (ELC-LMR240-BS)

    Jetzt zu dem MSI Mainboard:

    Lieferumfang:
    Das Mainboard ist in einem schlichten Design verpackt, so wie man es auch von früheren Produkten kennt.
    Neben dem Board sind auch eine I/O Blende, eine 2er SLI HB Bridge M, zwei WLAN Antennen, zwei SATA Kabel, zwei M.2 Schrauben, ein RGB Kabel, User Guide, Quick Installation Guide, MSI Logo Sticker, MSI Entscheidungskarte, Treiber CD und Sticker für das Kabelmanagement vorhanden.
    Das Handbuch ist leider nur auf English aber dafür mit Skizzen und Bildern sehr gut erklärt. Es ist auch für Leute geeignet die vielleicht nicht die Besten in Englisch und in Sachen Technik sind.
    Die Sticker fürs Kabelmanagement ist eine schöne Sache und auch ausreichend vorhanden. Das Ganze rundet das selbstklebende MSI Logo ab.

    Design / Verarbeitung:
    Da ich vorher nur ASUS Mainboards besessen habe, bin ich sehr positiv überrascht. Die Kühler von den Transistoren, Spannungswandlern und Chipsatz sind stylisch und haben zu einer Hälfte eine Carbon-Optik und zur anderen Hälfte eine glatte/glänzende Oberfläche. Dadurch wirkt das Board sehr hochwertig. Außerdem lässt das Board in Sachen Anschlüsse keine Wünsche offen, nur die USB-Ports könnten mehr sein. Die I/O Anschlüsse sind ausreichend vorhanden und machen einen guten Eindruck, da z.B. die Kontakte von der WLAN-Antenne vergoldet sind.
    Das Board ist mit zwei M.2 Ports, 6 SATA-Ports und drei PCIe X16-Slots bestückt, wobei aber nur 2 mit dem MSI PCIe-Steel-Armor verstärkt sind. Außerdem ist es mit Audio Boost 4, vergoldeten Anschlüssen, nativ USB3.1 Gen2 und ein Intel Wireless AC9442 Modul ausgestattet.
    Der LAN-Anschluss kann Geschwindigkeiten von 10, 100 und 1000 Mbit/s und bietet über die Gaming-Netzwerk-Manager-Software von MSI eine Konfiguration des Netzwerk-Traffic.
    Die WLAN-Schnittstelle liefert den Standard 802.11 A/b/g/n/ac im 2,4 und 5GHz Band.
    Außerdem gehört noch Bluetooth 2.1, 3.0, 4.0 und 5 zur Ausstattung.
    Was ich im Gegensatz zu anderen Boards als positiv empfinde ist, dass über den M.2 Ports keine unnötigen Abdeckungen sind. Auch die Platzierung der M.2 Anschlüssen sind sehr gut gewählt ohne das andere Bauteile stören könnten. Der freie Platz um die CPU sticht auch positiv ins Auge, da man diesen auch bei bestimmten Kühlkörpern benötigt.
    Die Mystic Light und RGB Erweiterung ist bei diesem Board auch vorhanden und wertet dieses auf. Nicht nur verschiedene Farbeinstellungen erlaubt das Mainboard, sondern auch unterschiedliche Modi für die Beleuchtung. Es beinhaltet 17 verschiedene Modi und Effekte wie Breathing und Gaming/Music-Mode.
    Was außerdem noch sehr komfortabel ist, sind die vielen RGB Anschlüsse wie: Zwei 4-pin RGB LED, 3-pin Rainbow LED und einen 3-pin Corsair LED Port.
    Das Board besitzt zudem auch noch eine spezielle Unterbodenbeleuchtung, die bei passendem Gehäuse wirklich sehr schön aussieht. Dadurch hat MSI auf der Oberfläche komplett auf Beleuchtung verzichtet.
    Das Board macht in Sachen Optik und Design einen wirklich guten und ordentlichen Eindruck!


    Montage:
    Zuerst habe ich die CPU montiert, was bei dem Sockel LGA 1151 sehr einfach war. Dabei ist nur zu beachten, dass man die CPU mit der markierten Ecke auch an der richtigen Stelle einlegt und dann den Bügel runter drückt und arretiert. Danach habe ich den Schraubenhalter des M.2 Steckplatzes versetzt und die M.2 Speicherkarte befestigt. Anschließend habe ich die I/O Blende in das Gehäuse eingesetzt, die war absolut Passgenau und sitzt ordentlich stramm fest. Darauf folgte der Einbau des Mainboards, erst schräg in die I/0 Blende und dann auf die Schraubenhalter. Das Board sitzt bis auf den Millimeter perfekt im Gehäuse. Zum Schluss wurde das Mainboard mit 9 Schrauben fixiert.
    Der nächste Schritt war das Anschließen der Frontpanel-Stiftleiste des Gehäuses, Stromanschlüsse wie ATX-PWR1, CPU_PWR1 und CPU_PWR2, SATA Anschlüsse, USB 3.1 Gen2 (JUSBC1), USB 2.0 Anschlüsse und zuletzt die Lüfter.
    Darauf habe ich die Adapterplatte für die Wasserkühlung auf die Rückseite des Mainboards montiert, wobei die Maße der Löcher perfekt waren. Anschließend habe ich die CPU mit Wärmeleitpaste versehen und die Pumpe der Enermax auf den Sockel gesetzt. Durch die perfekte Verarbeitung von MSI hat alles ohne Probleme funktioniert. Zum Schluss habe ich die RAM-Speicher eingesetzt und die Grafikkarte montiert.

    Bios:
    Nachdem der PC zusammengebaut war, schaltete ich ihn ein und ich muss sagen: Ich bin begeistert!
    Alle Komponenten hat das Mainboard direkt erkannt und es lief fehlerfrei.
    Das Bios „Click Bios 5“ ist übersichtlich und sehr schön gestaltet. Es gibt unterschiedliche Reiter wie: „Settings, OC, M-Flash, OC Profile, Hardware Monitor, Board Explorer etc.“
    Im Gegensatz zum Asus ROG Maximus XI Hero ist das Bios viel einfacher und leichter zu bedienen!
    Meine RAM-Speicher wurden direkt erkannt und auch richtig getaktet. In der Kopfzeile des Bios wird der DDR Speed, die CPU Geschwindigkeit, die Temperaturen der CPU und des Motherboards angezeigt. Außerdem wird der Bios Mode, die Modelbezeichnung des MB, die Bezeichnung des CPU, die Speichergröße der RAMs, VCore, DDR Voltage, Bios Vers., und Bios Build Date dargestellt.
    Also die wichtigsten Daten auf einem Blick.
    Die Übertaktung der RAM-Speicher gelang problemlos mit dem XMP Profil auf 3600MHZ. Die CPU konnte ich auf 5GHZ auf allen Kernen übertakten. Ich bin begeistert!
    Wer sich nicht mit übertakten gut auskennt, kann den Button Game Boost benutzen und die CPU Geschwindigkeit wird dann leicht beim Gaming angehoben.

    Preis/Leistung/Vergleich:
    Für aktuell 170¤ bekommt man bei diesem Board viel Ausstattung, perfekte Verarbeitung, tolle Optik und ein Board mit sehr guter Leistung auf hohem Niveau. Ich konnte das Mainboard mit dem ASUS ROG Maximus XI HERO vergleichen und es steht in Ausstattung und Leistung dem Asus Board nichts hinter her. Es lässt keine Wünsche offen und somit kann ich nur eine Kaufempfehlung aussprechen!







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    Geändert von oMniuM (10.02.2019 um 00:29 Uhr)

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