Ergebnis 1 bis 12 von 12

Thema: TESTERS KEEPERS be quiet! Silent Base 801

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Madam Marketing
    Registriert seit
    07.11.2016
    Beiträge
    133

    Standard TESTERS KEEPERS be quiet! Silent Base 801

    Hallo,

    hier könnt Ihr die Testberichte für die Gehäuse Silent Base 801 von be quiet! nachlesen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - TESTERS KEEPERS be quiet! Silent Base 801
    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  2. #2
    Private
    Registriert seit
    20.11.2018
    Ort
    Rostock
    Beiträge
    1

    Standard Testbericht vom Silent Base 801 Orange

    Vorwort:
    Guten Tag! Vorab möchte ich mich bei Mindfactory und be quiet! bedanken. Ich durfte nämlich im Rahmen von „Testers Keepers“ beziehungsweise „Testen, Bewerten, Behalten“ das be quiet! Silent Base 801 in schwarz mit orangen Akzenten testen. Ich möchte anmerken, dass Mindfactory oder be quiet! meine Meinung in keiner Weise beeinflusst haben und ich versuche das Gehäuse möglichst konstruktiv zu bewerten.
    Lieferumfang/Erster Eindruck: Das Gehäuse kommt in einem ziemlich großen, aber schlichten Karton. Als ich den riesen Karton geöffnet und entfernt habe, ist mir natürlich gleich das be quiet! Silent Base 801 ins Auge gefallen. Darüber hinaus waren auf dem Deckel im Styropor eingefasste Standbeine. Das Gehäuse stand neutral, schlicht und trotzdem imposant da. Ich hatte es direkt gegen mein be quiet! Silent Base 600 gestellt und gemerkt wie groß das be quiet! Silent Base 801 im direkten Vergleich ist. Nach Öffnen des Gehäuses springt einem direkt ein Pappkasten mit dem Schriftzug „Accessories“ ins Auge. Nachdem ich die Verpackung geöffnet habe, sind mir Tüten mit Schrauben, Kabelbinder, Festplattenhalterungen und natürlich die Anleitung in die Arme gefallen. Die Produktanleitung des be quiet! Silent Base 801 ist strukturiert und standardmäßig in 9 verschiedenen Sprachen gedruckt. Anfangs kann man in dieser die Produktspezifikationen, Lieferumfang, Explosionszeichnung und Erklärung für die Power, USB und Audio Anschlüsse sehen. Ich hätte mir gewünscht, dass wesentliche Informationen, wie der Umbau von den Modularen Komponenten nicht im hinteren Teil gedruckt werden, sondern vorne zumindest in Bildern vorliegen. Ansonsten ist die Anleitung weitestgehend selbsterklärend. Bei komplizierteren Umbauten kommt die Anleitung trotz allem einfach an die Grenzen des visuell Umsetzbaren. Visuell gelungen ist das Design vom be quiet! Silent Base 801. Es kommt schlicht und hochwertig zum Vorschein. Das einzige am Design zu bemängeln ist, irgendwie die Größe, aber das hat ein Big-Tower an sich. Denn auf meinem Tisch sieht das Gehäuse gegenüber meinen 24zoll Monitoren riesig aus. Generell sollte man sich im Klaren sein welche Größe von Gehäuse man bevorzugt. Allerdings würde ich dieses Case eher unter mein Schreibtisch stellen. Werden vermutlich sowieso alle machen, die ohne Sichtfenster kaufen. Bei der Verarbeitung hat man be quiet! Typische Qualität. Keine Spaltmaße, keine Kratzer, sondern hochwertiges Schwarzes Metall. Im Gehäuse kann man von Werk gedämmte Seiten, Deckel und Front begutachten. Das Dämmmaterial macht einen soliden Eindruck und bewährt sich im Geräuschtest deutlich. Im Vergleich zum Silent Base 600 ist nämlich nicht nur mehr Dämmung verbaut, sondern sind auch HDD, Lüfter, Netzteil und Mainboard Tray Entkoppelt. Das hat zur Folge, dass man im Betrieb fast nichts hört. Bei der Version mit Glasfenster wird die Hardware zwar schön dargestellt mit dem Nachteil, dass dort einfach mehr Geräusche entstehen, weil eben eine ganze Seite kein Dämmmaterial hat. Man muss einfach wissen, ob man lieber ein Geräuscharmes Silent Base 801 oder ein Silent Base 801 mit Möglichkeiten zur optischen Aufwertung durch zum Beispiel RGB haben möchte. Die Lüfter habe sich als treue Begleiter in meinem Silent Base 600 bewährt (dort sind ebenfalls „Pure Wings 2“verbaut). Wer allerdings maximale Kühlleistung braucht, sollte die Lüfter gegen zum Beispiel „Silent Wings 3 High Speed“ tauschen. Das liegt daran, dass die „Pure Wings 2“ mit den 1000rpm einfach für einen leisen Betrieb und nicht für starken Luftdurchsatz konzipiert sind. Ich kann trotzdem beruhigen, die Lüfter reichen völlig aus! Was ich be quiet! allerdings übelnehme, ist einfach die Tatsache, dass keine „Silent Wings 3“ verbaut wurden. Diese sind nämlich schon lange am Markt und werden auch in den Topreihen „Dark Base 700 und 900“ verbaut. Die „Pure Wings 2“ sind alleine auf Mindfactory seit dem 21.03.2013 gelistet, ich finde, dass ein Gehäuse der Oberklasse im Jahre 2018 dann doch ein Upgrade vertragen könnte. Versteht mich nicht falsch, die „Pure Wings 2“ sind gute Lüfter, aber einfach ein bisschen in die Jahre gekommen. Ich habe testweise einmal ein Prime95 stresstest der CPU mit Silent Base 600 und Silent Base 801 gemacht. Das sind die Ergebnisse nach 20min:
    CPU: Ryzen 2600 @4,1ghz bei 1.36V, CPU Kühlung: Coolermaster Masterliquid ML240 RGB
    Silent Base 600: 71°C Radiator oben 240mm Deckel angehoben (1x 140, 1x 120mm)
    Silent Base 801: 69°C Radiator oben 240mm Deckel unten (3x 140mm)
    gemessen mit HWINFO64
    Ich würde die Temperaturdifferenz als Messtoleranz bezeichnen. Das Silent Base 801 hat aber einen entscheidenden Vorteil: das Dämmmaterial oben beschränkt zwar den Luftstrom, sorgt aber für einen leisen PC unter CPU last. Die Wassertemperatur kann ich leider nicht Messen, würde aber behaupten, dass beim Silent Base 801 das Wasser deutlich kälter ist, weil der Temperatursensor im CPU innerem sitzt und dadurch nur ein kleiner warmer Bereich gemessen wird. Der RAM und die Spannungswandler werden von dem höheren Luftstrom im Silent Base 801 profitieren. Beides hat kein Temperatursensor auf dem Board, deswegen gibt es leider keine Messergebnisse. Das Silent Base 801 kann aufgrund der Größe nicht nur E-ATX Mainboards unterstützen, sondern hat auch genug platzt im Kabelmanagment. Dadurch wird die Montage einfach gehalten. Besonders überrascht hat mich der Platzt unter der Netzteilabdeckung, dort konnte ich alle unnötigen Kabel verstauen. Auch gut gelöst finde ich, dass man 2 Festplatten und SSD´s „unsichtbar“ installieren kann. Das sollte vor allem Käufer der Fenstervariante freuen. Beim Silent Base 600 hatte man kaum platzt, grade wo viele Kabel zusammenkommen, war es im Silent Base 600 eine Herausforderung die Kabel zu platzieren, dass diese nicht durch das Fenster sichtbar waren. Echt positiv hat mich die Lüftersteuerung überrascht. Beim Silent Base 801 hat man ein Lüfter-Hub, wo man beim 600er leider nur rumfliegende Kabel zum „splitten“ hatte. Das ist nicht nur einfach, sondern beugt auch Verzweiflung am PC Bau vor. Loben muss ich be quiet! auch bei der Umsetzung von der Steuerung. Es gibt am Frontpanel nämlich nicht nur 3 verschiedene Stufen zur Regulierung der Lüfter, sondern auch einen automatischen Modus. Dafür muss einfach ein 4pin PWM Kabel am Mainboard angesteckt werden und schon drehen sich die Lüfter nach der CPU Temperatur. Wenn man den 4PIN Stecker ansteckt und die Lüfter aber manuell drehen lässt, kann man sogar das PWN Signal auslesen. Aufgrund der beschränkten Testzeit, kann ich leider nicht vieles über die Haltbarkeit des Silent Base 801 verlieren. Ich gehe aufgrund der Erfahrungen mit meinem be quiet! Silent Base 600 davon aus, dass auch das Silent Base 801 ein sehr solides Gehäuse ist, was mehrere Jahre überlebt. Das Gehäuse ist schließlich aus robust wirkendem Stahl gefertigt. Was definitiv nicht hält, sind die orangen Kabeldurchführungen, davon abgesehen, dass mich das beim Silent Base 600 schon geärgert hat, fallen diese einfach manchmal heraus, wenn man Kabel hindurchsteckt. Kein großer negativer Punkt, aber dennoch ärgerlich, weil man diese schließlich sehr schwierig wieder reinbekommt. Auch die Haltbarkeit vom Lack bezweifle ich, bei manchen Teilen ist nämlich mattschwarzer Lack, wie bei einer zweiten Haut etwas rau bzw. zieht „Nasen“. Ich gehe davon aus das be quiet! dass noch verbessert in der Produktion, so etwas sollte bei einem solch hohen Qualitätsanspruch wie bei be quiet! nicht passieren! Das bringt mich zum nächsten Punkt nämlich dem Preis-/Leistungsverhältnis. Ich muss sagen, dass der Preis mich vom Silent Base 801 ziemlich überrascht hat. Für ein Gehäuse dieser Klasse, mit all den Funktionen ist der momentane Straßenpreis von ca. 120¤ gerechtfertigt. Man darf nicht vergessen, dass das Silent Base 801 neu erschienen ist und somit noch im Preis fallen wird. Nicht gut für den Preis, finde ich, die Lüfter, aber das habe ich oben schon erläutert. Toll, finde ich auch, dass man aufgrund der Modularität des Gehäuses auch individuelle Veränderungen vornehmen kann. Ein nettes Nebenbei ist die Möglichkeit Grafikkarten vertikal einzubauen. Fazit das be quiet! Silent Base 801 ist ein schickes Gehäuse, das sich gegen die Konkurrenz behaupten kann. Wer ein be quiet! Gehäuse in Erwähnung zieht, möchte meist sowieso ein schlichtes und vor allem leises Gehäuse. Das macht auch die Firma be quiet! aus, es hebt sich durch das spezielle „Silent“ Konzept von der Konkurrenz ab. Das Silent Base 801 hat trotzdem ein paar Kinderkrankheiten die Hoffentlich bald behoben werden. Diese beeinträchtigen zwar nicht den Betrieb, sind aber bei so einem hochwertigen Gehäuse einfach zu vermeiden. Ich spreche eine klare Empfehlung aus, muss aber dennoch die Lüfter bemängeln. Denn wer es wirklich Silent haben will, muss die Lüfter evtl. tauschen.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  3. #3

    Standard Testers-Keepers - be quiet! Silent Base 801, schwarz/schwarz

    Wow. So könnte man das Ganze auch abkürzen
    Aber da man natürlich etwas mehr zum Gehäuse wissen möchte, wird der Beitrag natürlich auch detaillierter

    1. Verpackung
    Die Verpackung war passend für das Gehäuse. Leider war der Karton schon ein wenig lediert. Da kann man nur dem Spediteur die Schuld geben. aber ok.
    Das war aber kein Problem. Das Gehäuse kam ohne Macken oder Kratzer an. Gut verpackt also. Daumen hoch dafür!

    2. Verpackungs-Inhalt
    Packt man das Ganze aus ist auf den ersten Blick gar nicht viel drin.
    Das Gehäuse, ein kleiner Karton mit Festplattenkäfigen und Schrauben & Co. und eine kurze Bedienungsanleitung. Was will man mehr?
    In dem Beutel mit den Kleinteilen sind dann Schrauben, Mainboard PINs für das Gehäuse, ein Schraubadapter für die Mainboard-Spacer und mehr als genug be quiet! Klett-Kabelbinder.
    Das Gehäuse ist in einer Samtfolie eingepackt und mit Styropor oben und unten "eingefasst".

    3. Hardware-Einbau
    - Der Einbau des Mainboards verlief "Straight-forward" wie man so schön sagt. Alles rein, anschließen und Kabel verlegen. Hierfür gab es mehr als genug Kabelführungsöffnungen.
    - Festplatten können in den Käfig welcher sich im Netzteilschacht versteckt (und sind damit unsichtbar) oder hinters Mainboard (für SSDs). Die Käfige haben an den Verschraubungsöffnungen Gummierungen die die Festplatten dann auch entkoppeln. Ganz zum thema "be quiet!" halt
    Genau so habe ich es dann auch getan. 3,5 Zoll Datengrab in den Käfig welcher im Netzteilschacht ist, die SSD dann hinters Mainboard, Fertig.
    - Die Grafikkarte sitzt gut und hat wenig Spielraum. Hält also aktuell auch ohne "Stütze" ziemlich gut und hat fast kein Absacken.

    4. Kabelmanagement
    Das hat mich sehr begeistert! Dank der Klett-Kabelbinder, und den Schlitzen für genau diese, ließen sich die Kabel super auf der Rückseite fest machen bündeln.
    Der Clou bei diesem Gehäuse: Es hat eine Art Kabelführungsschächte. Auf den Bildern dort zu sehen wo die oberen Festplattenkäfige gezeigt werden. Dort sind horizontale "Fächer" wo man zu lange Kabel rein "legen" oder drum herum wickeln kann! Sehr gut! Früher hat man zu lange Kabel zusammen gebunden oder Schlaufen gemacht und diese irgendwo hin gelegt, gebunden oder ähnliches. Jetzt kann man sie einfach um diese Fächer herum wickeln oder rein legen.
    Sowas habe ich vorher noch nie gesehen und finde ich echt super!

    5. Modulares Gehäuse!
    Das finde ich auch SEHR TOLL! Mit ein paar Handgriffen war das Gehäuse umgebaut.
    So, dass man von RECHTS ins Gehäuse schauen konnte und nicht von Links! Die Rückseite des Gehäuses war also jetzt rechts! Das Ganze hat etwas mehr als ne halbe Std gedauert. Aber auch nur weil ich zu dem Zeitpunkt schon alles eingebaut hatte und eigentlich fertig war. Auch der Netzteilschacht-Deckel kann auf die andere Seite gebaut werden!
    Denn das Gehäuse ist für meine Freundin, welche den Rechner immer Links unterm Tisch stehen hat. Neben dem Tisch ist ein Rollcontainer.
    Ergo: Man hätte NICHTS vom schön cleanen Innenleben gesehen. Also habe ich das ganze, samt Mainboard, einfach umgebaut.
    Auch super: Beim Verkabeln habe ich die Oberseite einfach ab gelassen und konnte so sehr leicht an alle Stecker.
    Vor allem an die PINs des Power-/Resetknopfes und der LEDs.

    Für den Umbau löst man ein paar Schrauben auf der Rückseite und Front. Dann lassen sich die Platte auf dem das Mainboard ist, samt PCI-Slots vom Gehäuse abnehmen. Dann habe ich die Oberseite abgebaut damit ich die Kabel vom Front-I/O auf die andere Seite legen kann. Danach das Oberteil wieder drauf, Mainboard+PCI-Blende auf dem Kopf wieder rein und fest geschraubt.
    Fertig! Danach konnte ich alles wie gewohnt anschließen, Kabel verlegen und war komplett fertig.
    Ich selbst besitze ein Fractal Design R6 und vergleiche dieses Gehäuse natürlich auch damit.
    Trotzdem bin ich sehr begeistert von diesem Gehäuse und habe echt überlegt mit meiner Freundin die Gehäuse zu tauschen. Aber das Fractal Desing R6 ist nicht so modular und man würde nicht ins Gehäuse schauen können unter ihrem Tisch. Also bleibt alles so wie es ist :/

    6. Lautstärke
    Man hört den PC wenn er an ist.
    In meinem Fall liegt es an CPU und GPU Lüftern. Beide sind nicht die neusten und ein wenig lauter. Aber man hört es wirklich so grade eben! Auch danke der Dämmmatten die eigentlich überall eingebaut sind!
    Zusätzlich gibt es Gummi-Spacer an den Festplatten-Käfigen, am Netzteil und sogar einigen Schrauben. Auch die Gummierten "Kufen" auf denen das Gehäuse steht helfen auch sehr bei der Dämmung der Lautstärke.
    Denn so überträgt sich nicht viel an Vibrationen auf den Boden.

    7. Reinigung & Co.
    Die Staubfilter im Boden und der Front lassen sich sehr einfach raus nehmen und reinigen.
    Am Boden kann man es einfach rausziehen. Die Front kann man sehr einfach nach oben schieben und abnehmen um dann den Filter zu reinigen.

    8. Look and Feel
    Also das Gehäuse sieht sehr schön aus!
    Es ist schön minimalistisch, hat seinen eigenen Style, steht auf zwei "Kufen" und die Türen lassen sich SEHR EINFACH abnehmen! Hinten gibt es pro Tür einen Knopf. Dieser löst die Türen so, dass man sie leicht neigen und dann nach oben abnehmen kann. Das war's.
    Der Power-Knopf ist gut beleuchtet. Aber nicht so hell, dass er von unten ins Gesicht leuchtet und eventuell sogar blendet. Das war beim alten Gehäuse leider der Fall.
    Der Reset-Knopf ist auch leicht beleuchtet und kann eigentlich nur mit der Fingerspitze eingedrückt werden. Also super! So sollte das nie aus versehen passieren.
    Alles fühlt sich sehr sauber und gut gearbeitet an. Man hat definitiv keine billigen Materialien genutzt. Es sieht sehr hochwertig aus und fühlt sich auch so an.

    9. Kühlung
    Vorne sind zwei 200er Lüfter verbaut, hinten einer.
    So hat man einen "Durchzug" und wahrscheinlich leichten positiven Druck. Was gut ist um Staub weitestgehend aus dem Gehäuse raus zu halten. Hören tut man die Lüfter fast gar nicht! CPU und Grafikkarte werden nicht wirklich warm. Die GPU wurde maximal 60 °C bei Volllast. Die CPU blieb auch relativ kühl.

    Fazit:

    Meiner Meinung nach, eines der besten und gut durchdachten Gehäuse mit Glastür die man für den Preis bekommen kann!
    Ich selbst habe, wie erwähnt, ein Gehäuse von Fractal Design. Dieses ist auch schon ein echt tolles Gehäuse und hat auch ähnlich viel gekostet. Hätte ich es nicht, würde ich mich sehr wahrscheinlich für das Silent Base 801 entscheiden! Denn das gefällt mir jetzt wirklich mehr als mein aktuelles Gehäuse! TOP!
    Super Preis-/Leistungsverhältnis!



    IMG_20181216_133229.jpg
    IMG_20181216_133248.jpg
    IMG_20181216_130141.jpg
    Geändert von SaltyEddy (19.12.2018 um 14:16 Uhr)

  4. #4

    Standard Produkttest be quiet Silent Base 801 Silver Window

    Hiermit begrüße ich die gesamte Community sowie Mindfactory und be quiet. Zuerst einmal muss ich mich bei Mindfactory und be quiet bedanken, dass mir die Gelegenheit gegeben wurde das Gehäuse Silent Base 801 Silver Window zu testen und zu bewerten.
    Im Verlauf meines Reviews werde ich auf folgende Punkte eingehen:

    1. Allgemeines
    2. Verpackung
    3. Design und Verarbeitung
    4. Kompatibilität / Ausstattung
    5. Montage
    6. Kühleigenschaften
    7. Geräuschentwicklung / Leistung
    8. Preis- /Leistungsverhältnis
    9. Haltbarkeit und Vergleich zu bisherigen Gehäuse
    10. Fazit

    1. Allgemeines
    Es handelt sich bei dem getesteten Gehäuse um das be quiet Silent Base 801 Window in der Farbe Silber. Der Formfaktor wird als Midi Tower deklariert und die maximale Mainboardgröße als erweitertes ATX angegeben. Beworben wird das Produkt mit einer maximalen Geräuschreduzierung um besonders leise Konfigurationen zu erzielen und einer hervorragenden Benutzerfreundlichkeit.

    2. Verpackung

    Das Gehäuse war wie zu erwarten sorgfältig verpackt und gesichert. Es kam in dem originalen be quiet Pappkarton und wurde mit Polystyrol vor etwaigen Beschädigungen geschützt. Des Weiteren wurde es zusätzlich in einen Foliensack gehüllt. Um das getemperte Sichtfenster vor Kratzern oder Fingerabdrücke während der Montage zu schützen, wäre eine zusätzliche Schutzfolie wünschenswert gewesen.
    Die beiliegenden Accessoires wurden sorgfältig in einer Kiste verpackt und per Bindedraht sicher im Gehäuseinneren befestigt.

    IMG_20181213_172221.jpgIMG_20181213_172237.jpgIMG_20181213_172422.jpg

    3. Design und Verarbeitung

    Beim Design kommt es immer auf den Geschmack der einzelnen Person an. Der eine möchte ein graziles und schlichtes Erscheinungsbild und bei dem anderen kann es nicht auffällig und verspielt genug sein. Das Silent Base 801 kommt mit einem sehr eleganten und grazilen Design daher und trifft genau meine Geschmacksrichtung. Die gedämmte Front ist geschlossen und somit sehr schlicht gehalten. Des Weiteren ist das Sichtfenster leicht getönt, was wiederum dem gesamten Erscheinungsbild das nötige etwas verleiht.
    Bei der Begutachtung bezüglich der Verarbeitung, habe ich genauer hingesehen. Ich habe darauf geachtet, dass sich keine scharfen Kanten oder Ecken im Gehäuse befinden. Darüber hinaus ist der komplette Blechkorpus hochwertig schwarz beschichtet. Die Kabeldurchführungen wurden zusätzlich mit einem grau-silbernen Kantenschutz versehen um ein etwaiges durchscheuern der Kabel zu vermeiden. Das Öffnen des Gehäuses ist sehr Bedienerfreundlich gestaltet. Per Knopfdruck eines Verschlussmechanismus auf der Rückseite, kann man die Seitenverkleidung abnehmen.

    IMG_20181213_174535.jpg

    4. Kompatibilität / Ausstattung

    Mit den Gehäuseabmessungen (L x B x H) (mm) von 539x245x507 zählt das Silent Base 801 schon zu einer recht großen Gattung der Midi Tower. Wer den Wunsch hat, die mitgelieferten Standfüße zu montieren, muss in der Breite und Höhe nochmal ein paar cm in Kauf nehmen. Mit den installierten Standfüßen betragen die Gehäuseabmessungen 539 x 281 x 553. Die Abmessung des Seitenfensters (L x W) (mm) beträgt 440 x 498 und bietet somit reichlich Sicht in das Herz des Computers.
    Weiterhin bietet das Gehäuse die Kompatibilität mit E-ATX, ATX, M-ATX und Mini-ATX Mainboards. Darüber hinaus kann man sogar Mainboards mit einer Backplate verbauen. Front seitig bietet das Silent Base 801 ein USB 2.0 Port, 2x USB 3.1 Gen 2 Type C sowie 1x HD Audio Ein- und Ausgänge. Des Weiteren verfügt es über einen Regelschalter für die Vorinstallierte Lüftersteuerung des Gehäuses, die in 3 Stufen manuell regelbar ist und eine Schalterstellung für die automatische Regelung der Lüfter aufweist.
    Weitere Ausstattungsmerkmale sind die Gute Dämmung sowie die Abtrennung von Netzteil und der HDD Festplatten. Die Dämmung wurde sehr sauber in allen Teilen der Verkleidung verarbeitet und eine Plastikverkleidung trennt den Bereich der Festplatten und des Netzteils im unteren Bereich des Towers ab. Zusätzlich liegen 3 Erweiterungskäfige für HDD Festplatten dem Gehäuse bei, womit man seine Speicherkapazität nach Belieben erweitern kann. Die Befestigungspunkte für SSD Festplatten findet man auf der Rückseite der Mainboardhalterung. Mit Hilfe von Entkoppelungsgummis, werden die HDD Festplatten vom Metallgehäuse entkoppelt um somit die entstehenden Vibrationen zu verringern.
    Um die Kühleigenschaften zu verbessern, wurden 3 Pure Wings 2 Lüfter vorinstalliert. Zwei befinden sich in der Front- und einer in der Rückseite. Lobenswert ist die Zugänglichkeit und Bedienbarkeit der Staubfiltereinsätze. Diese wurden an allen Lufteintrittsöffnungen vorgesehen und sind sehr sauber verarbeitet. Somit möchte man den Eintritt von Staub in das Innere des Gehäuses so gering wie möglich halten.

    5. Montage

    Per Knopfdruck auf der Rückseite des Gehäuses, kann man die Seitenverkleidung schnell und einfach abnehmen. Für die Installation des Netzteils löst man vier Schrauben, mit dem ein Käfig im Tower befestigt ist. Das Netzteil wird in den vorhandenen Käfig montiert und im Tower verschraubt. Gleiches Prinzip wird auch bei den HDD Festplatten angewandt. Diese werden mit Hilfe der beiliegenden Schrauben in einem Käfig, mit vorinstallierten Schwingungsdämpfern verschraubt. Anschließend nimmt man den gesamten Einsatz und befestigt diesen im Gehäuse.
    Die benötigten Abstandshalter für das Mainboard sind vormontiert und ermöglichen somit eine unkomplizierte Montage mit den beiliegenden Schrauben. Da dieser Tower für eine Vielzahl von Mainboardtypen ausgelegt ist, findet man die Beschriftung für den jeweiligen Typ auf dem Mainboardschlitten.
    Um die SSD Festplatten zu installieren, entfernt man den dafür vorgesehenen Träger. Im Anschluss werden die SSD Festplatten auf dem Träger montiert um danach hinter dem Mainboard verschraubt zu werden.
    Der ausreichende Platz hinter dem Mainboard, ermöglicht es einem die Kabel recht sauber und unkompliziert zu verlegen. Im Allgemeinen bietet der Tower sehr viel Platz zum schrauben und verlegen der Kabel. Somit war die Montage recht unkompliziert.

    IMG_20181215_121510.jpgIMG_20181215_140437.jpgIMG_20181215_140450.jpg

    6. Kühleigenschaften

    Mit den drei 140mm Pure Wings 2 Lüftern versucht be quiet ein guten Airflow bei geringer Geräuschentwicklung zu gestalten und zu realisieren. Die 2 Lüfter an der Frontseite saugen die Luftmassen an und sollen diese in Richtung Rückseite befördern. Der verbaute Lüfter auf der Rückseite nimmt die eingebrachten Luftmassen entgegen und befördert diese nach draußen. Je nachdem wie hoch die Temperaturen im inneren des Gehäuses sind, steuert die auf dem Mainboard angeschlossene Lüftersteuerung die Drehzahl der Lüfter automatisch. Je nach Lastzustand, konnte ich keine erhöhten Temperaturen wahrnehmen.

    IMG_20181215_140738.jpg

    7. Geräuschentwicklung / Leistung

    Da es sich bei dem Tower um ein Silent Gehäuse handelt, habe ich natürlich genau darauf geachtet wie laut der PC nun in Wirklichkeit ist. Im Idle ist der Rechner so gut wie nicht wahrnehmbar. Dennoch ist ein Summen der HDD Festplatten zu hören. Aufgrund der geringen Umdrehungszahl der Silent Wings hört man diese gar nicht. Sobald man die Lüftersteuerung auf Stufe 3 stellt, und den PC mal ordentlich unter Last setzt, hört man ein leichtes rauschen der Lüfter, was für mich persönlich überhaupt nicht von Bedeutung ist. Schließlich lass ich die Lüftersteuerung über die Temperaturvorgaben meines Mainboards laufen und werde auf Grund, der sowieso schon niedrigen Temperatuten im Gehäuse, nie in den Volllastbereich der Lüfter kommen. Somit ist ein sehr Geräuscharmer Betrieb schon fast gewährleistet. Fairerweise muss ich hier nochmal darauf hinweisen, dass meine hier niedergeschriebenen Aussagen abweichen können. Je nach System und verbauten Hardwarekomponenten gibt es natürlich Unterschiede.

    8. Preis- /Leistungsverhältnis

    Das Preis- / Leistungsverhältnis finde ich persönlich okay. Wer für ein qualitativ hochwertiges Gehäuse über 100¤ ausgeben möchte, ist mit dem be quiet Silent Base 801 Window sehr gut bedient. Für den Preis von ca. 130¤ bekommt man ein elegantes, hochwertig verarbeitetes und mit vielen Features ausgestattetes Gehäuse. Des Weiteren bietet es eine Vielzahl von Einbaumöglichkeiten der Hardware, sämtliche Optimierungsmöglichkeiten und Anpassung der Kühlung. Letztendlich bleiben bei diesem Tower keine Wünsche offen.

    9. Haltbarkeit und Vergleich zu bisherigen Gehäuse

    In Sachen Haltbarkeit kommt es wieder auf den jeweiligen Einsatz des Produktes an. Wer diesen Tower nur im Wohnzimmer oder Gamingzimmer stehen hat und ihn ausschließlich zum Hardwarewechsel bewegt, wird sehr lang seine Freude daran haben. Möchte man ihn hin und wieder mit auf LAN-Partys oder ähnliches nehmen, könnte das schwere Gehäuse nach einer bestimmten Gebrauchsdauer und den ständig einwirkenden Einflüssen, in Mitleidenschaft gezogen werden.
    Gegenüber früheren Gehäusen ist das Silent Base 801 mein hochwertigstes Gehäuse was ich je besessen habe. Es machtgegenüber meinem vorhergehenden Tower, einen robusteren und wertigeren Eindruck. Die Verarbeitung sowie der Dämmwert ist gegenüber meinem früheren Gehäuse um einiges besser verarbeitet.

    10. Fazit

    Kommen wir zum Ende meines Reviews und ziehen Bilanz. Würde ich vor der Entscheidung stehen mir ein neues Gehäuse kaufen zu wollen, dann würde ich auf jeden Fall das be quiet Silent Base 801 in die engere Auswahl nehmen und höchstwahrscheinlich auch kaufen. Aufgrund der zahlreichen Features, der klasse Verarbeitung, leistungsstarken Kühlleistung und der hervorragendem Dämmeigenschaften besitzt dieser Tower ein Gesamtpaket an Ausstattung was seines gleichen sucht.
    Ich hoffe ich konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen und dem ein oder anderem bei seiner Kaufentscheidung helfen. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei Mindfactory und be quiet für die Testers Keepers Aktion bedanken.

    IMG_20181215_141055.jpg
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  5. #5

    Standard Silent Base 801 Schwarz/Orange

    Im Rahmen der Testers Keepers Aktion hatte ich die Möglichkeit das neue Silent Base 801 in der Farbe Schwarz/Orange auf Herz und Nieren zu Prüfen.
    Mein Dank geht an Mindfactory und be quiet!, die mir dieses Gehäuse kostenlos zur Verfügung stellen.
    Diese Bewertung beläuft sich auf meine Meinung und wird nicht durch die Bereitstellung beeinflusst.


    Meine Komponenten:
    CPU : Intel Xeon E3-1231 v3
    GPU : Asus GTX 970 Strix OC (Stock)
    CPU-Kühler : Arctic Liquid Freezer 240



    Produktbewertung im Detail:

    1. Design / Verpackung
    Der erste Moment, wenn man das Paket anhebt merkt man schon deutlich, dass das Gehäuse schwerer ist als z.b. das Silent Base 600.
    Auf dem Karton stehen die allgemeinen Informationen über das Gehäuse, sowie die Farbe, und ein Hinweis, dass das Silent Base 801 auch mit einem Glasseitenteil verfügbar ist.
    Die Maße betragen: Länge: 539mm, Breite: 245mm Höhe: 507mm (Ohne Standfuß)
    Mit Standfuß sind es 539mm in der Länge, 281mm in der Breite und 553mm in der Höhe.
    Das Gehäuse gibt es noch mit folgenden Farbakzenten: Orange, Schwarz, Silber und Rot. (wobei Rot, eine Sonderedition ist.)
    Beim Auspacken bekommt man ein Stahlgehäuse mit einer Kunststofffolie umhüllt, das fand ich beim Silent Base 600 schöner, dort wurde eine Art Stoff benutzt. Die Standfüße sind im Styropor vorzufinden.
    Wenn man das Seitenteil entfernt findet man oben an der Lüfter-/Radiator Schiene ist ein kleinerer Karton, darin sind 3x Festplattenkäfige sowie die Schrauben und die Klett-Kabelbinder.
    20181220_160416.jpg20181220_160442.jpg20181220_160428.jpg

    2. Verarbeitung
    Die Verarbeitung wirkt Hochwertig, auf den ersten blick auch sehr Stabil.
    Leider sind die Seitenteile nicht bündig zum Rest des Gehäuses, man merkt also eine Kante. (Könnte noch durch die Kälte sein)
    Der Rest ist aber sauber verarbeitet, keine Scharfe Metall kanten, oder Erkennbare Kratzer.
    Auch der Power-Button ist nicht wackelig, sonst sitzt fest auf seinem Punkt.


    3. Kompatibilität/ Ausstattung
    Es können hier Folgende Mainboard Größen eingebaut werden: E-ATX, ATX, mATX sowie Mini-ITX.
    Für ATX Mainboards sind bereits alle Mainboard – Abstandshalter vorinstalliert. Für die Restlichen muss ein weiterer Abstandshalter installiert werden, dies ist aber im Mainboard-Tray vermerkt.
    Die Maximale Länge der Grafikkarten darf nicht höher sein als 449mm (Ohne Festplattenkäfig) und 287mm (Mit Festplattenkäfig)
    Dieses Gehäuse bietet auch hohen Support für Radiatoren. Es können bis zu 420mm Radiator in der Front sowie auch maximal ein 360mm Radiator in dem Deckel verbaut werden.
    Ein Problem mit Luftkühler für die CPU wird es hier nicht so schnell geben, den es ist möglich bis zu einer Höhe von 185mm problemlos einzubauen.
    Es können in der Front 3x 120mm Lüfter oder 3x 140mm Lüfter installiert werden.
    Im Deckel können ebenso 3x 120mm oder 3x 140mm und an der PSU-Cover kann ein 120mm oder ein 140mm zusätzlich installiert werden.
    3x Entkoppelte 140mm Pure Wings 2 Lüfter sind bereits verbaut(2x Front, 1x Heck) und an der Gehäuse internen Lüfterregelung angeschlossen.
    An der Gehäuse-Oberseite befindet sich ein Orange leuchtender Powerbutton, 2x USB 3.0 sowie 1x USB 2.0 und Klinken -anschlüsse, sowie die Lüfterregelung mit dem Modus: Auto → Stufe 1 → Stufe 2 → stufe 3 (Mainboard gesteuert, 5V, 8V, 12V)
    Einen USB-C Anschluss sucht man hier vergebens, allerdings benötige ich diese auch nicht
    Bei diesem Gehäuse gibt es noch einen Bonus, man kann die GPU Vertikal einbauen, aber es liegt leider kein Riserkabel bei.
    Wer viele Festplatten hat, kann hier bis zu 7x Enkoppelte 3,5“ HDDs + 3x SSDs hinter dem Mainboard gleichzeitig einbauen
    Aber Achtung! Wer einen dickeren Radiator, wie in meinem Falle (45mm Dicke) in die Front einbauen will, der wird danach die 5 weiteren Festplattenschübe / Käfige nicht mehr nutzen können, da dafür keine platz mehr ist.
    Also hier mit bedacht einen einen Radiator wählen, der maximal eine dicke von etwa 39mm aufweist.
    20181220_155256.jpg20181220_155412.jpg20181212_163657.jpg

    4. Montage
    Die Seitenteile lassen sich hier im Vergleich zu fast allen anderen Gehäusen sehr sehr einfach abnehmen, ein einfacher Knopfdruck am Heck langt schon um die Seitenteile zu entriegeln, und sie so abzunehmen. Das ist für mich schon ein sehr dicker Pluspunkt.
    Um an der Front, Lüfter oder sonst was anzubauen, muss nicht mehr die Gesamte Front abgenommen werden, hier langt es schon, die Metallblende nach oben zu drücken und schon bekommt man einen der zwei Großen Staubfilter zu Gesicht, dieser lässt sich ebenfalls per einfachen klick entfernen.
    Lüfter oder Radiator im Deckel können hier ebenfalls einfach eingebaut werden, da es hier eine herausnehmbare Schiene gibt, somit muss man sich nicht die mühe machen, den Deckel abzubauen oder sich eine 2te Person dazu holen zu müssen um einen Radiator am Deckel zu befestigen.
    Leider sind hier nicht wie bei der Fensterversion die HDD Slot Cover verbaut
    In der Front, sowie am Boden sind große durchgängige Staubfilter installiert, die zum Reinigen einfach raus gezogen werden können. Gereinigt werden können diese per Staubsauger oder auch mit Leitungswasser.
    Achtung! Es ist nicht möglich eine 5,25“ Laufwerk oder Ähnliches einzubauen, den dafür gibt es keine Halterung.
    Der Einbau verlief einfach, bis auf die Standfüße. Ich bin da fast verzweifelt, diese sind sehr schwer ein zu setzen, man braucht schon fast etwas Gewalt, das hätte man eventuell besser lösen können.
    Hier kommt auch die 2te Besonderheit!
    Das gesamte Mainboard-Tray (was übrigens auch Entkoppelt ist!) kann Invertiert / Gedreht werden. Dies geht mit einige Handgriffen schnell von statten, 9 Schrauben raus drehen, PSU Covers entfernen und schon kann alles einmal umgedreht werden
    Als Netzteil habe ich hier ein Be Quiet Straight Power 10 500W CM installiert, und kann soweit Problemlos die Kabel verlegen. Außer bei den unteren Festplattenkäfige, da hab ich die Probleme, die SATA-Stecker richtig zu verlegen, denn die stehen über und wären in dem falle zu groß, so ließe sich die Seitenwand nicht schließen.
    Glücklicherweise gab es mehrere SATA-Kabeln die bei meinem Netzteil dabei lagen und so lies es sich trotzdem ohne Probleme schließen. Da wäre ein Extra Kabel oder ein andere Umsetzung besser gewesen.
    20181220_155608.jpg

    5. Kühleigenschaften
    Wie bereits im Absatz 3 bereits beschrieben können hier mehrere Radiatoren oder Lüfter verschiedener Größen installiert werden. Vorne kommt genug Luft durch, trotz der neuen Schallbrechenden Technik und dies reicht auch aus für mein System.
    Meine Befürchtung das oben sich die Hitze staut, hat sich in Luft aufgelöst, denn auf den ersten Blick denk man es sind nur diese 6 kleine Lüftungsschlitze im Deckel, aber es ist sind auf beiden Seiten (zwischen Deckel und Seitenwand) weitere kleinere Lüftungsschlitze, die ausreichend die Warme Luft rauslassen.
    Ich bemerke aber schon, das sich der Hintere Lüfter nicht wie bei meinem Silent Base 600 anstrengen muss und er deutlich niedriger drehen kann. Somit entsteht auch eine allgemeine Kühlere Luft im Gehäuse.
    20181215_215708.jpg20181220_155447.jpg

    6. Leistung
    Durch dieses Große Gehäuse ist hier ausreichend Luft und Einbau Möglichkeiten vorhanden.
    Meine AIO habe ich in die Front gepackt und sie kühl nun meine CPU im Idle auf etwa 30°, was schon sehr beachtlich ist, selbst während des Zockens, bleibt es in dem Gehäuse Kühl, und die CPU bleibt bei etwa 45°. Aber dafür höre ich meine AIO, bzw. die Lüfter der AIO.. und das schon nicht mehr zu Silent Verhältnisse.
    Es kann sein, das dies vielleicht an der nicht Entkopplung der AIO liegt, oder vielleicht ist das mit einem 280mm Radiator anders.
    Trotz der Stärkeren Beanspruchung der CPU und GPU kommt es zu keinem Hitzestau in diesem Gehäuse, und die GPU bleibt soweit auch im normalen Rahmen. Nur im Idle ist sie durch den Front Radiator auf fast 60°.


    7. Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten
    Zur Haltbarkeit kann man in diesen Kurzen Zeitrahmen nicht viel sagen, dies müsste man nach einem Jahr mit mehreren System umbauten bewerten.
    Aber im Vergleich zu den älteren Silent Base Gehäuse bin ich hier sogar sehr zufrieden.
    Den die Probleme, was für mich im Silent Base 600 waren sind hier nun weg.
    Man muss sich nicht mehr abrackern um die Front oder den Deckel zu entfernen.
    Beim Silent Base 600 muss man hier noch Plastik / Kunststoff Nasen eindrücke… wobei das im Deckel nicht so einfach möglich war und ich da immer mit einem Inbusschlüssel eindrücken musste… dadurch hab ich mir auch schon 1-2 Nasen abgebrochen.
    Bei der Front war es auch nicht immer so ganz einfach, den dort kann man auch keinen Radiator in die Front einbauen, sowie den Staubfilter einfach reinigen.
    Im Deckel war der Radiator auch mit sehr wenig Platz und mit etwas drücken zu befestigen.
    Hier ist mehr als genug platz.
    Das Kabelmanagement ist hier viel einfacher zu lösen, vor allem geordneter da hier eine Netzteilabdeckung vorhanden ist.
    20181220_155202.jpg

    8. Mein Persönlicher Fazit
    Ich bin sehr begeistert von diesem Gehäuse, auch wenn es noch Kleinigkeiten gibt, die mich stören gebe ich diesem Gehäuse 4 von 5 Sternen.
    Was beim Silent Base 600 mit der Reinigung oder auseinander bauen Problematisch war, sind hier mit dem Silent Base 801 gut umgesetzt worden.
    Ich spreche hier für dieses Produkt eine Kaufempfehlung aus, wer auf Silent steht und die Negativ / Neutralen punkte nicht stören, kann hier ein sehr tolle Gehäuse bekommen. Für einen Aktuellen Preis von etwa 118¤ ist das vollkommen in Ordnung

    Positives:
    - Bessere Kühlung durch mehr Lüfter und Radiator-Plätze
    - Höhere Nutzerfreundlichkeit (Seitenteil per Knopfdruck, bessere Frontabnahme und Lüfter-Schiene im Deckel)
    - Besserer Luftauslass im Deckel
    - Besseres Kabelmanagement
    - CPU-Kühler Höhe von max 185mm
    - Einfache Reinigung der Staubfilter

    Neutral:
    - Kein USB Type C Anschluss (Brauch ich aber auch nicht, aber der ein oder andere vielleicht schon)
    - Gehäuse-Seitenteile nicht ganz bündig(handelt sich aber um vielleicht 1-2mm),( Könnte im Aktuellen Zustand noch durch die Kälte gewesen sein, könnte sich also noch ändern )
    - Kein 5,25“ Slot ( Manche brauchen wohl noch ein CD-Laufwerk. Sollte ich eins benötigen, besorge ich mir ein Externes.)
    - Bei Dickeren Radiatoren (45mm) in der Front, kann es zu Kompatibilitäts-Problemen mit den Festplattenkäfige kommen.

    Negativ:
    - Die Standfüße ( Die müsste man definitiv anders lösen, da diese sehr schwer sind einzubauen )
    - Kein beigelegtes Riserkabel, obwohl es eine Möglichkeit gibt, die GPU, vertikal einzubauen.



    Ich hoffe das ich euch nun einen kleinen Einblick in dieses Gehäuse geben konnte und euch zur Kaufentscheidung weiterhelfen konnte. In diesem Sinne, Stay Quiet!
    Geändert von Dominik_Schulz (20.12.2018 um 19:46 Uhr)

  6. #6

    Standard

    Hallo liebe Technikbegeisterte,

    heute stelle ich das Silent Base 801 Gehäuse aus dem Hause be quiet! vor. Es handelt sich dabei um die Ausführung ohne Fenster und in der Farbe Orange.
    Dieses wurde mir im Rahmen der Testers Keepers Aktion von Mindfactory zur Verfügung gestellt.
    Zunächst einmal ein großes Dankeschön dafür!

    Ich werde mich in diesem Test den folgenden Kategorien widmen:

    1) Design
    2) Verarbeitung
    3) Montage
    4) Kompatibilität
    5) Ausstattung
    6) Kühleigenschaften
    7) Preis-/Leistungsverhältnis
    8) Haltbarkeit
    9) Fazit

    Bei der Bewertung werde ich so sachlich wie möglich vorgehen, um eine neutrale Sicht auf das Gehäuse zu ermöglichen.


    1) Design

    Das Design ist schlicht und dennoch elegant. Die orangen Akzente, die sich seitlich an der Front befinden und die Lufteinlässe der vorderen Lüfter zieren sind in angemessenem Maße auffällig und erschaffen somit die für be quiet! typische Farbkombination Schwarz und Orange.
    Die Seitenpanele sind optisch äußerst schlicht gehalten, da sie schwarz und glatt sind. Ähnlich verhält es sich mit der Gehäuseoberseite, welche bis auf die Anschlüsse und Bedienelemente, sowie die Lufteinlässe für die oberen Lüfter, ebenfalls schlicht schwarz ist. Ein weiteres optisches Highlight bilden zwei „schächte“, die die Seiten optisch vom Gehäusekörper trennen.

    DSC_0020-min (1).jpgDSC_0006-min (1).jpg

    2) Verarbeitung

    Wie man es bei einem Gehäuse von be quiet! und in dieser Preisklasse erwarten kann ist die Verarbeitung äußerst gut. Bereits der erste Eindruck ist sehr hochwertig, da fast ausschließlich mit Leichtmetall gearbeitet wurde und nicht mit Kunststoff. Die Bedienelemente sind ebenfalls qualitativ hochwertig und schaffen eine gute Haptik.

    DSC_0017-min (1).jpg DSC_0007-min (2).jpg

    3) Montage

    Die Montage viel aufgrund des riesigen Platzangebots, welches hier geboten wird größtenteils sehr leicht.
    Die HDD’s und SSD’s ließen sich durch die vorhandenen HDD-Käfige fast ohne Probleme einbauen und verkabeln, lediglich das Schließen des ‚hinteren‘ Seitenpanels war durch die Dämmmatte etwas schwierig, da der Platz zwischen Mainboard-Tray und Dämmmatte nicht besonders groß.

    Einen Kritikpunkt sehe ich bei der Montage der Standfüße, welche sich seitlich unter dem Gehäuse befinden. Diese liegen unmontiert bei und sind eigentlich durch ein einfaches Stecksystem zu befestigen. Dieses war allerdings sehr schwergängig und nicht besonders passgenau, wodurch es beinahe 20 Minuten dauerte bis sie fest verankert waren.
    Ob dies ein Einzelfall bei meinem Gehäuse war, kann ich nicht sagen.
    Des Weiteren ist es sehr schade, dass sich die Standfüße, nachdem man sie mühevoll befestigt hat, nicht ohne Weiteres wieder abmontieren lassen, um das Gehäuse gegebenenfalls wieder zurückschicken zu können, denn sind die Standfüße einmal montiert, passt das Gehäuse nicht mehr in den Karton.


    4) Kompatibilität

    Durch das enorme Platzangebot lassen sich E-ATX, ATX, M-ATX und Mini-ITX Mainboards darin verbauen. Für alle Typen sind die passenden Befestigungspunkte vorhanden und es mangelt nicht an Befestigungsschrauben.
    Die maximale Grafikkartenlänge liegt mit einem, auf der Höhe der Karte montierten, HDD-Käfig bei 287mm und ohne bei 449mm, wodurch selbst für sehr große Grafikkarten mehr als genug Platz vorhanden ist.
    Die maximale Höhe des Prozessorkühlers ist 185mm.
    Netzteile passen sowohl mit, als auch ohne am Boden installiertem Lüfter bis zu einer Größe von 288mm rein. DSC_0011-min (1).jpg


    5) Ausstattung

    Wie der Name „Silent Base“ ja bereits vermuten lässt, handelt es sich hierbei um ein schallgedämmtes Gehäuse, welches mit extra dicken 10mm dämmplatten an den Seiten, der Front und am Boden ausgestattet ist. Diese sorgen für einen stark geräuschreduzierten Betrieb.

    Das Mainboard-Tray ist invertierbar und die Seitenpanele sind frei austauschbar.
    Das ist gerade bei der Variante mit Sichtfenster ein großes Plus, da sich somit der Computer auch einfach mal links vom Schreibtisch stellen lässt, ohne die Optik zu beeinflussen.

    Die Silent Base ist bei Auslieferung mit 3 einfachen und einem doppelten HDD/SSD-Käfig ausgestatten und es ist noch Platz für 2 weitere einfache.
    Somit ergibt sich eine mögliche Maximalausstattung von 7 HDD’s oder 15 SSD’s.

    Zudem sind ganze 3 14 mm Pure Wings Lüfter vorinstalliert, welche sich durch weitere 5 14mm oder 8 12mm Lüfter ergänzen lassen. Diese können durch die vorhandene Lüftersteuerung kontrolliert werden, wobei man zwischen einem Automatikmodus und 3 manuellen Geschwindigkeitsstufen wählen kann. Im normalen Betrieb ist die erste Stufe jedoch vollkommen ausreichend. DSC_0010-min (1).jpgDSC_0009-min (1).jpg

    Die Lüfterlautstärke habe ich mit einer dB-App meines Smartphones gemessen.
    Die folgenden Werte sind dabei rausgekommen:
    Stufe 1: 28- 30dB
    Stufe 2: 35- 36dB
    Stufe 3: 38- 40dB

    Auf der Gehäuseoberseite befinden sich folgende Anschlüsse:
    2x USB 3.0
    1x USB 2.0
    1x HD Audio I/O

    Ein kleiner Kritikpunkt findet sich meiner Meinung nach aber auch bei der Ausstattung.
    Es werden im Produktvideo zu diesem Gehäuse Slotcover zur Abdeckung der HDD-Slots angepriesen, welche das Kabelmanagement nochmals einfacher und optisch ansprechender machen sollen.
    Diese sind leider nicht im Lieferumfang enthalten und müssen paarweise dazugekauft werden.
    Das finde ich etwas schade und es wäre schön gewesen wenigstens 2 dieser Cover im Paket vorzufinden, da bei den mitgelieferten HDD/SSD-Käfigen 2 Slots frei bleiben.


    6) Kühleigenschaften

    Da ich sowohl Prozessor, als auch Grafikkarte übertaktet habe, habe ich mich entschlossen einen weiteren Pure Wings 2 Lüfter oberhalb des Prozessors zur Warmluftableitung zu installieren.

    Das Ergebnis ist ein optimaler Luftstrom durch das Gehäuse und somit eine minimale Wärmeentwicklung, trotz hoher Leistungen.

    Beispielsweise lag die Temperatur von Prozessor und Grafikkarte bei „Shadow of the Tomb Raider“ auf Ultra-Einstellungen durchgehend unter 65 Grad Celsius.

    Dies ist im Vergleich zu meinem vorherigen Gehäuse ein sehr gutes Ergebnis und spricht für die Kühlleistung, die die Silent Base 801 mit sich bringt!


    7) Preis-/Leistungsverhältnis

    Bei einem Durchschnittspreis von ca. 115,50¤ laut Idealo.de und ********.de liegt das Preis-/Leistungsverhältnis in einem durchaus Positiven Rahmen.

    Man bekommt ein qualitativ sehr hochwertiges und gut ausgestattetes Gehäuse zu einem Fairen Preis.

    Aber mehr dazu im Fazit.


    8) Haltbarkeit

    Zur Haltbarkeit lässt sich nach gerade einmal einer Woche noch nicht so viel sagen.

    Was aber schonmal für eine hohe Haltbarkeit spricht, ist die Tatsache, dass bei den verwendeten Materialien offensichtlich auf hohe Qualität geachtet wurde.
    Zudem sind mir bei der Montage keinerlei Schwachstellen aufgefallen, die möglicherweise brechen oder sich bei höherem Druck, wie zum Beispiel beim Schließen des Seitenpanels mit vollständig verlegten Kabeln, verbiegen könnten.

    Der erste Eindruck verspricht also eine hohe Haltbarkeit und ich bin sicher, dass sich dieser auch im Laufe der Zeit bestätigen wird.


    9) Fazit

    Kommen wir nun zum Fazit. Die Silent Base 801 von be quiet! ist ein sehr gutes Gehäuse, welches sich in einem durchaus angemessen Preisrahmen befindet.

    Durch die insgesamt 6 verschiedenen Ausführungen, ob mit oder ohne Fenster, Schwarz, Silber oder Orange, wird eine hohe Designvielfalt geboten und es ist bestimmt für jeden eine passende Variante dabei.

    Die vorinstallierten Pure Wings 2 Lüfter in Kombination mit der Schalldämmung ermöglichen einen leisen Betrieb bei mehr als ausreichender Kühlung der Komponenten.

    Für alle, die Wert auf viel Platz im Gehäuseinneren, Variabilität, Qualität und leises Arbeiten trotz sehr guter Kühlfähigkeit legen, finden in der Silent Base 801 das Perfekte Gehäuse.

    Die von mir eingebrachten Kritikpunkte sind in Anbetracht der gebrachten Leistung kein Grund vom Kauf abzuraten, dennoch wäre es schön, wenn be quiet! hier noch einmal nachrüsten würde, um das Paket perfekt zu machen.

    DSC_0004-min.jpgDSC_0003-min.jpgDSC_0002_LI-min.jpg

  7. #7

    Standard Bewertung be quiet! Silent Base 801 (schwarz/silber)

    Das beschriebene Gehäuse wurde mir im Rahmen der Testers Keepers – Aktion freundlicherweise kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die nachfolgende Bewertung wird jedoch möglichst neutral und unvoreingenommen abgegeben.


    Versand und Verpackung

    Der hier vorgestellte Tower wurde nach Ankündigung des Pakets innerhalb eines Werktags von DHL geliefert. Das Gehäuse wurde in seinem Originalkarton zugestellt. Von außen war also gut zu erkennen, welches Produkt sich im Inneren befindet (-Wichtig zu wissen, falls es sich um ein Geschenk handelt ). Das Gehäuse selbst ist von allen Seiten mit passenden Styropor-Formen abgepolstert und mit einer Plastik Folie umwickelt. Die Standfüße befinden sich in einer Einfassung in der Styropor-Form und sind mit Klebeband befestigt.


    Design

    Das be quiet! Silent Base 801 Gehäuse (schwarz/silber) ohne Sichtfenster hat ein minimalistisches, elegantes Design. Dadurch eignet es sich besonders gut für all diejenigen, die keinen Wert auf RGB-Beleuchtung und anderweitig blinkendes Innenleben legen. Die Seitenteile heben sich dezent von der Oberseite des Gehäuses ab, in dem sie oben schräg abflachen. Die beiden silbernen Umrandungen der vorderen Luftschächte bieten zudem einen schlichten Akzent, der sehr gut zum Gesamteindruck des Towers passt.

    Das Gehäuse gibt es außerdem in weiteren Farbkombinationen (Schwarz/Orange; Schwarz/Rot; Schwarz), sodass für jeden das passende dabei sein dürfte.


    Verarbeitung

    Ganz besonders hervorzuheben ist die hochwertige Verarbeitung des Towers. Schon beim Auspacken fällt auf -dieser Tower ist kein „Plastik-Bomber“! Das macht sich auch am Gewicht bemerkbar. Das Paket, in dem das Gehäuse geliefert wurde wog nach Angaben des Versanddienstleisters stolze 14kg ! Die beiden Seitenteile, sowie die Frontabdeckung schließen bündig und ich konnte beim Zusammenbau keinerlei scharfe Kanten, Fertigungsfehler, Kratzer oder ähnliches am Tower erkennen.


    Montage

    Die Seitenteile des Gehäuses lassen sich durch einen Knopfdruck an der Rückseite entriegeln und so ganz leicht herausnehmen. Die Frontabdeckung lässt sich unabhängig von den Seitenteilen ebenfalls leicht herausziehen. Zwischen Abdeckung und Gehäuse-Lüftern befindet sich außerdem ein Staubfilter, der mit einem Klick-Mechanismus ein- und ausgebaut werden kann. Ein weiterer (ebenfalls herausnehmbarer) Staubfilter ist unter dem Gehäuse verbaut.
    Wem die 3 bereits eingebauten Gehäuse-Lüfter nicht ausreichen, der hat die Möglichkeit, weitere Lüfter an der herausziehbaren Schiene an der Oberseite zu montieren. Auch das ist ein großer Pluspunkt dieses Gehäuses. Die im Lieferumfang enthaltenen Festplatten-Cages ließen sich einfach und unkompliziert montieren.
    Der Einbau des Netzteils verlief reibungslos und es bleibt genügend Freiraum, für ein ordentliches Kabelmanagement. Durch eine zusätzliche Netzteil-Blende wirkt der Innenraum sehr aufgeräumt.
    Zu verbessern wäre meines Erachtens die Montage der Standfüße. Wie in anderen Bewertung bereits erwähnt wurde, ließen sie sich nur schwer einsetzen. Auch ich hatte einige Minuten damit zu kämpfen. Hier sollte be quiet! Gegebenenfalls eine Änderung vornehmen, da das „Gefriemel“ mit den Standfüßen nicht zum restlichen (hochwertigen) Eindruck des Gehäuses passt.


    Kompatibilität und Ausstattung

    Ein Blick auf das Mainboard-Tray verrät: hier finden ATX, EATX, mATX, MINI ITX Mainboards einen passenden Platz. Wer über ein ATX Mainboard verfügt, hat hier besonders wenig Aufwand: Alle Abstandshalter für diese MB - Größe sind bereits vormontiert.
    Die maximale Höhe des CPU-Kühlers ist mit 185mm ausreichend bemessen. Wenn sich auf gleicher Höhe ein HDD/SSD-Käfig befindet, lassen sich Grafikkarten bis max. 287mm Länge verbauen.

    Für einen flüsterleisen Betrieb auch bei Volllast, sorgen dicke Dämmplatten an den Seitenteilen und der Front des be quiet! Silent Base 801.
    Das Mainboard-Tray lässt sich dank detaillierter Anleitung schnell und einfach invertieren. Insbesondere für die Gehäuse Variante mit Sichtfenster relevant ist auch, dass sich die Seitenteile beliebig tauschen lassen. Dies ermöglicht ein flexibles Umstellen des Towers, ohne an der Optik einbüßen zu müssen.

    Das Gehäuse wird mit drei 140mm Pure Wings Lüftern (2x Front, 1xRückseite) geliefert, die durch weitere Lüfter ergänzt bzw. ausgetauscht werden können (5x 140mm, 8x 120mm). An der Oberseite des Towers befindet sich eine Lüftersteuerung, mit der die verbauten Lüfter entweder im „AUTO“ -Modus oder in den manuellen Stufen 1-3 reguliert werden können.

    Neben dem (weiß leuchtenden) Power-Button befinden sich an der Oberseite außerdem Anschlüsse für :
    2x USB 3.0
    1x Audio
    1x Mic
    1x USB 2.0

    Im Lieferumfang enthalten sind drei HDD/SSD-Cages und entsprechende Schrauben. Desweiteren befindet sich ein bereits installierter, doppelter HDD/SSD-Cage im unteren Teil des Gehäuses. Da ich nicht alle Festplatten-Slots belegen werden, ist es schade, dass keine Abdeckungen für die freien Slots im Lieferumfang enthalten sind. Bei Mindfactory sind die passenden „be quiet! HDD Slot Cover DARK BASE 700“ zum Zeitpunkt der Bewertung für 3,95¤ / 2 Stück zu bestellen.

    SSDs können außerdem auch hinter dem Mainboard-Tray verschraubt werden. So viel zur Theorie. In meinem Fall war es leider nicht möglich eine SSD an der Rückseite des Mainboard-Trays anzubringen, da Teile des Gehäuses es unmöglich machten, das SATA Kabel anzuschließen, ohne es abzuknicken. Woran der Fehler letztendlich lag, also beim Gehäuse, dem Kabel oder meiner eigenen Denkfehler, konnte ich nicht abschließend klären – da mir der Vergleich zu anderen Gehäusen dieser Art fehlt. Letztendlich habe ich die SSD also in einen der mitgelieferten Cages geschraubt.

    Erwähnenswert ist auch, dass die Blenden für Grafikkarten-Slots verschraubt sind und nicht herausgebrochen werden müssen. Außerdem „klein aber fein“: Das Netzteil wird zusätzlich durch schmale, kratzfreie Schaumstoff-Streifen an seinem Platz gehalten.

    Das Kabelmanagement und die dafür vorgsehenen Führungshilfen funktionieren einwandfrei. Sowohl oberhalb der Mainboards, als auch seitlich und unterhalb ist ausreichend Platz für das sichere verlegen und organisieren von Kabeln. Das Seitenteil hat trotz dicker Schalldämm-Platte genügend Abstand zu den Kabeln. Im Lieferumfang des Gehäuses sind außerdem nützliche Klett-Kabelbinder enthalten, die das Kabelmanagement erleichtern.


    Kühleigenschaften

    Für eine gute Luftzirkulation wird durch Luftschlitze und -schächte an der Oberseite, Unterseite, Vorder- und Rückseite gesorgt. Die verbauten Lüfter können wie bereits erwähnt, durch einen Schieberegler entweder automatisch oder manuell reguliert werden. Nach ersten Tests arbeiten die vorinsallierten Lüfter auch bei hoher Auslastung sehr gut. Im Betrieb kam es bisher nicht zu hoher Wärmeentwicklung. Wie sich dies bei übertakteten Systemen verhält, kann ich an dieser Stelle jedoch nicht beurteilen. Insgesamt scheint die Kühleigenschaft für Anwender mit durchschnittlichem Nutzungsprofil jedoch mehr als ausreichend.


    Preis-/Leistungsverhältnis


    Der aktuelle Preis (Stand 12/2018) von ca. 115¤ erscheint in Anbetracht der gebotenen Qualität und Ausstattung als vollkommen gerechtfertigt. Die hochwertige Verarbeitung und die Variabilität des Towers werden durch ein einfaches Kabelmanagement und gute Kühleigenschaften ergänzt. Bei der Montage ist mehr als ausreichend Platz geboten und Kleinigkeiten, wie die herausnehmbaren (und damit leicht zu reinigenden) Luftfilter, verschraubte Blenden und kratzfreie Schaumstoff-Polster runden den positiven Gesamteindruck ab. Besonders hervorzuheben sind natürlich auch die sehr guten, geräuschunterdrückenden Eigenschaften des Towers, die einen höheren Preis rechtfertigen.

    Schade ist trotzdem, dass man für diesen Preis keine HDD-Slot Cover mitgeliefert bekommt. Das hätte man durchaus erwarten können.

    Fazit

    Das be quiet! Silent Base 801 (Schwarz/Silber, ohne Sichtfenster) ist ein qualitativ hochwertiges Produkt, welches besonders durch seine geräuschdämmende und kühlende Funktion überzeugen kann. Wer sich an einer minimalistisch gehaltenen Optik erfreut und Wert auf ein ordentliches Kabelmanagement legt, der ist hier gut beraten. Die Versatilität in Sachen Montagefreiheit/Modifikation und Kompatibilität sind ein weiterer großer Pluspunkt.

    Insgesamt kann ich dieses Gehäuse also guten Gewissens an all diejenigen weiterempfehlen, die ihre Kaufentscheidung von den oben genannten Punkten abhängig machen.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  8. #8

    Standard

    Im Rahmen der Testers Keepers Aktion durfte ich das „be quiet! Silent Base 801“ testen, danke dafür an Mindfactory.
    Die Bewertung erfolgt wie üblich gegliedert mit Berücksichtigung der folgenden Punkte:

    1. Verpackung
    2. Inhalt
    3. Optischer Eindruck/Design
    4. Verarbeitung
    5. Montage
    6. Kompatibilität/Kühlung
    7. Preis / Leistungsverhältnis / Haltbarkeit
    8. Fazit

    Verpackung
    Das Gehäuse wurde in Originalverpackung zugeschickt, diese ist ein Karton mit dem Namen / den Daten des Case.
    Selbiges wird im Karton durch 2 Styroporformen „schwebend“ gehalten umso selbst bei Beschädigung der Umverpackung einen heilen Artikel gewährleisten zu können.
    Des Weiteren ist das Case in einer samtigen Folie eingepackt.

    20181215_031035 (Groß).jpg

    Inhalt
    Im inneren der oberen Styropor hälfte sind die Standfüße eingelassen, zwischen den Styroporteilen das Gehäuse.
    In meinem Fall ist es das 801 mit orangen Akzenten und Tempered Glass Seitenteil.
    Im Case selber war noch ein brauner Pappkarton mit der Aufschrift „Accessories“ was so viel bedeutet wie: Jede Menge Schrauben, hochwertige Klettkabelbinder, eine Anleitung, und natürlich die 3 Festplattenkäfige.

    20181215_033601 (Groß).jpg 20181215_034216 (Groß).jpg

    Optischer Eindruck / Design
    Nun ja,… es sei gesagt, dass ich meistens nur Midi Tower für mATX PCs mein Eigen nennen durfte., und diese Teilweise auch etwas gemoddet habe.
    Das Silent Base 801 stand vor mir und ich wusste nicht was ich hätte anders machen können/wollen.
    Sämtliche Spaltmaße stimmen, alles steht Fest – kein wackeln, knirschen oder anderes und das Design mit den orangen Akzenten + das wirklich riesige Fenster ist für jemanden der auf schlichte, elegante Sachen mit harten Kontrasten steht „PERFEKT“!
    Ich habe zwar selber schon mal Midi Tower besessen, aber dieser ist Riesig und schwer.

    Verarbeitung
    Alles fühlt sich sehr wertig an.
    Der Grundkörper aus Stahl ist sehr stabil gebaut und trotzdem ist alles noch modular. Hier haben die Entwickler sich richtig mühe gegeben: nicht unnötig viele Schrauben, nicht übertrieben viele Nieten alles was man Schrauben kann hat seinen Zweck!
    Der Mechanismus zum Entriegeln der Seitenteile funktioniert tadellos auch nach 20+ Wiederholungen kein haken oder ähnliches.
    Da das Gehäuse den Begriff „Silent“ im Namen hat sollte man hier drauf auch eingehen:
    Silent heißt übersetzt leise und das ist dieses Gehäuse wirklich, zum einen durch die bereits verbauten Lüfter, welche wirklich auf kleinster Stufe, oder in meinem Fall PWM-Steuerung anhand der Temperatur, kaum zu hören sind; zum anderen durch die in Front, Seitenteil und Deckel angebrachten Dämmmatten mit fast 1cm Stärke.
    Des weiteren sind alle Festplattenkäfige entkoppelt - Die HDDs werden in den Silikonhaltern einfach mit den passenden Schrauben aus dem Lieferumfang „aufgehängt“.

    IMG-20181217-WA0027 (Groß).jpg

    Mitgedacht wurde auch bei der Staubbeseitigung denn in der Front und im Boden sind jeweils 2 sehr große feinporige Filter angebracht, welche einfach und schnell entfernt werden können um sie zu reinigen.

    IMG-20181217-WA0024 (Groß).jpg

    Wo ich etwas negativ Kritik einbringen muss sind die Kabeldurchführungen, welche leider aus Silikon sind und nur in einen Ausschnitt eingesetzt werden.
    Ich hatte das Problem schon bei anderen Gehäusen und auch von mehreren Personen gehört das diese wohl schnell rausfallen beim Einbau der Komponenten – Wiedereinsetzen machbar jedoch fummelig.
    (Ist mir bei diesem Aufbau gleich 2-mal passiert).
    Außerdem waren sämtliche Schrauben die direkt ins Blech geschraubt werden, z.B. Grafikkartenslot, nicht mit der Hand zu lösen. Ob dies daran liegt, dass die Schrauben das erste Mal gelöst wurden oder ob die Gewinde schlecht sind kann ich aktuell leider nicht sagen.
    (dies scheint kein Einzelfall zu sein da ein Kollege das auch festgestellt hat bei der silbernen Version)

    Montage
    Da der Plan „neuer PC 2019“ schon in den Startlöchern war, wurde mit der Benachrichtigung das ich Tester bin, der Komponentenkauf etwas vorgelegt.
    Folgende Komponenten dürfen in ihr neues zu Hause einziehen:

    MSI B450 GAMING PRO CARBON AC (nach Rezension lesen bei Mindfactory dafür entschieden)
    AMD Ryzen 5 2600 (gekühlt mit Enermax Liqmax II 240)
    Corsair Vengeance RGB 16GB (2 x 8GB) DDR4
    Samsung 970 EVO NVMe M.2 SSD 250 GB
    GeForce 1050ti 4GB

    Außerdem 2 weitere 2,5“ SSDs und eine 3,5“ HDD
    Alles Stand-offs für das Mainboard sind bereits eingeschraubt, das einzig neue für mich ist der Zentrierungspin – eine tolle Erfindung.
    Mainboard eingelegt und kein verrutschen mehr nur noch die beigelegten Schrauben eindrehen, fertig.
    Die M.2 SSD dient als Systemplatte, die 2 weiteren SSDs wurden an dem auf der Rückseite des Mainboards befindlichen Festplattenhalter befestigt. Auch hier großes Lob, jederzeit kann der Halter mit nur einer Schraube entfernt werden um Festplatten aus/einzubauen.

    IMG-20181217-WA0007 (Groß).jpg

    3,5“ Festplatten können 2 Stück „verdeckt“ installiert werden unterhalb der Netzteilabdeckung,

    IMG-20181217-WA0013 (Groß).jpg

    drei weitere in den Haltern im vorderen Bereich des Gehäuses. Wer noch mehr Plätze benötigt, kann sich für ca. 10¤ pro HDD Case nochmals 2 Stück kaufen und installieren.
    Das Netzteil wird nur mit einer Blende verschraubt und kann dann mit den Kabeln voran von hinten in das Gehäuse eingeschoben werden.
    Das Kabelmanagement ist sehr gut: überall befinden sich Durchführungen, oder Ösen wo man die Kabel durchziehen/befestigen kann.
    Die mitgelieferten Klettkabelbinder sind wirklich Hochwertig, nicht nur dass das be quiet! Logo aufgedruckt wurde, auch die Klettqualität ist top! Alles hält bombenfest selbst bei einem größeren Kabelbündel.

    IMG-20181217-WA0014 (Groß).jpg

    Kompatibilität/Kühlung
    Zum Thema Kompatibilität gibt es bei Mainboards nicht viel zu sagen, denn von mini ITX bis E-ATX (ATX in etwas Breiter) ist alles möglich.
    Allerdings ragen E-ATX Boards möglicherweise über die Silikon-Kabeldurchführungen hinaus.
    Kompatibilitätsprobleme sollte es mit Kühlungskomponenten auch nicht geben denn in der Front des Case sowie im Deckel lassen sich bis zu 3 140mm Lüfter installieren, wovon zwei Pure Wings 2 140mm Lüfter schon in der Front vorhanden sind sowie ein weiterer im Heck.
    Wer eine AIO oder Custom Loop Wasserkühlung besitzt kann diese auch an Front, Deckel oder Heck installieren. An der Front bzw. Deckel sind bis zu 420 mm möglich, heißt ob 140mm oder 120mm beides ist machbar.
    Unsichtbar auf der Rückseite des Mainboard Trays ist eine Lüftersteuerung angebracht, mit dieser habt ihr die Möglichkeit ein PWM Signal vom Mainboard einzuspeisen und dieses an weitere Lüfter zu verteilen, oder direkt 3 Stufig via Spannung zu steuern.
    Der Schalter dafür sitzt am Frontpanel und lässt sich bequem von „Auto“ zu den Stufen 1,2,3 umschalten. Für jede Stufe gibt es ein sauberes einrasten und auf Stufe 1 sind die mitgelieferten Lüfter fast nicht wahrzunehmen.
    Für die Casemodder unter uns besteht auch die Möglichkeit die Grafikkarte Hochkant einzubauen dafür wird lediglich ein Riser-Kabel benötigt.
    Einem zukünftigen RAID Verbund steht aufgrund der Festplattenplätze auch nichts im Wege somit wäre das Gehäuse auch denkbar als Heimat für einen „kleinen“ Server.
    Das Frontpanel hat Außer der Lüftersteuerung noch einen USB 2.0 sowie 2x USB 3.0 Ports Audio und Mikrophone und natürlich Power/Reset Knopf mit den dazugehörigen Leuchten.

    IMG-20181217-WA0022 (Groß).jpg

    Preis / Leistungsverhältnis / Haltbarkeit
    Ich finde man erhält hier für einen Mittelklasse Preis von ca. 130¤ ein Gehäuse was der Oberklasse würdig ist.
    Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut, die Stahlkonstruktion Stabil die Kunstoffelemente sehen auf keinen Fall billig aus und mit dem Tempered Glass Fenster wirkt das Gehäuse sehr edel.
    Durch die Modularität kann man das Gehäuse nach seinem belieben gestalten ob Fenster Rechts oder links, Festplatten „sichtbar“ oder verdeckt, Grafikkarte horizontal oder vertikal fast alles ist möglich – zu diesem Preis meines Wissens unschlagbar!
    Zur Haltbarkeit kann man nach so kurzer Zeit natürlich nichts sagen, allerdings habe ich eine 1-jährige Tochter die großes Gefallen daran hat Sachen auf ihrer Augenhöhe zu erkunden.
    Ich habe keine bedenken das sie das Case umschmeißen oder sonst wie zerlegen könnte - es steht absolut sicher da.

    Fazit
    Ich könnte die gesamte Rezension viel weiter ausschmücken, jedoch würde das keiner mehr lesen wollen.
    Als Fazit kann ich nun nach fast zwei Wochen sagen das ich wirklich überrascht bin von dem Gehäuse.
    Für den Preis bekommt man Wahnsinnig viel geboten ich selbst benötige das Case für meinen Office/Modding/Gaming-PC heißt ich hätte es gerne leise beim Arbeiten mit Office als auch gute Kühlleistung beim zocken auch auf ein Fenster würde ich ungerne verzichten um die Komponenten ins rechte Licht zu rücken und durch die Verglasung betrachten zu können.
    Ich würde das Gehäuse auf jeden Fall weiterempfehlen denn meiner Meinung nach überwiegt die gebotene Leistung den Preis!

    IMG-20181219-WA0002 (Groß).jpg
    Geändert von LimaHotel (27.12.2018 um 20:50 Uhr)

  9. #9

    Standard Tester Keepers Gehäuse Silent 801 schwarz/Silber von BeQuiet

    Bewertung Des Silent Base 801 von Be quiet.

    Kurz zu meiner Person: Mein Name ist Pierre Schmidt, bin 22 Jahre alt und bin ein Leidenschaftlicher Zocker und interessiere mich sehr für Computer so wie die meisten von euch auch. Ich musste unter gewissen Kriterien das Silent Base 801 Gehäuse von Be quiet testen,diese sind Anhand eines Schemas dargestellt.
    Ich durfte

    – Design
    – Verarbeitung
    – Montage
    – Kompatibilität/Ausstattung
    – Kühleigenschaften
    – Leistung
    – Preis/Leistungsverhältnis
    – Haltbarkeit so wie Vergleich ähnlicher Produkte

    Testen.
    Kommen wir als aller erstes zum Design. Das Design des Gehäuses hat sich eher von außen Schlicht gehalten, es ist Groß, Schwarz und sieht trotz allen sehr edel aus. Die Knöpfe mit Start Knopf ,USB Port, usw. wurden oben auf den Tower platziert was ich recht gut finde, weil es optischer einfach besser aussieht.
    Das Netzteil wird unten angebaut was ich auch um einiges besser finde, denn das Stromkabel hängt nicht immer dort rum und man kann besser die Kabel unter dem Schreibtisch oder sonstigem verstecken weil der Streckenweg um einiges weniger ist was auch gut ist bei den Tower , weil der tatsächlich ganze 55 cm hoch ist.
    Guckt man in das gute Stück rein erkennt man, das dort eine Ausbau wand zu finden ist die verschraubt wurde. Durch diese Wand ist das Gehäuse sehr platzsparend und bietet die Möglichkeit die Kabel so hinzulegen, dass sie hinter der wand sind und das Mainboard und die dazugehörigen Komponenten wie zB. Prozessor oben drauf kaum behindert. Es ist dadurch sehr Strukturiert und sieht wirklich ordentlich aus. Die Fächer für die Festplatten sorgen auch dafür, das es platzsparender ist. Die Lüfter sind sehr präzise gesetzt und kann man noch mehr upgraden wenn man möchte sowohl an der Seite als auch oben drüber. Wie ihr das Gehäuse komplett auseinandernehmt und wieder zusammensetzt findet ihr in Youtube gibt dort einfach „How to invert The Silent Base 801“ Be quiet oder folgt einfach diesen Link hier dort kommt ihr auch direkt zum Video
    YouTube

    Dort wird MIT ENTSPANNENDER MUSIK... nochmal gezeigt wie es genau geht, denn manchmal muss man die Sachen einfach einmal sehen sonst schnallt man da eventuell nicht ganz durch, aber sobald man es verstanden hat läuft es ohne Probleme. Das Video ist selbstverständlich von Be quiet selbst.

    Kommen wir nun zum zweiten Reiter der Kriterien

    Die Verarbeitung des Gehäuses macht auf mich ein hochwertigen Eindruck . Das Material wirkt sehr Robust und Stabil, dies habe ich beim Einbau meiner Hardware festgestellt Die dazugelieferten Schrauben sind in Ordnung ihr könnt natürlich auch die von eurem alten Gehäuse verwendet das geht auch super. An den Lüftern gibt es nichts auszusetzen, da sie bei längerer und intensiver Benutzung mit voller Leistung immer noch sehr leise sind. Die Kühleigenschaft bleibt dadurch ebenfalls unberührt.

    Der Dritte Reiter was ich beachten musste war die Montage

    Die Montage meiner Hardware Komponenten verlief reibungslos. Das Video in Youtube welches ich auch schon erwähnt hatte, Half mir sehr, denn dadurch konnte ich die Kabel einfacher legen und vorallem besser positionieren. Eine Sache was mir tatsächlich aufgefallen ist, ist das man die SSD Festplatte in einem Behälter oben drauf schrauben muss obwohl es den Anschein hatte als müsste man es reinlegen das war ein bisschen irreführend aber im großen und ganzen war die Montage recht einfach. Man hatte auch genügend Platz im Tower um sein Equipment auch gut einzubauen. Besonders positiv fand ich tatsächlich,das ich das Netzteil unten einbauen musste, weil dadurch eine Menge Platz eingespart wurde und die Kabel hinter der Wand platziert und gelegt werden konnten, dies hatte ich ja aber schon bereits im Design erwähnt. Das Kabel wo PWM draufstand was an den Lüftern war habe ich nicht benötigt und wusste auch tatsächlich nicht woran ich das machen sollte, deswegen habe ich das einfach in ruhe gelassen und die Lüfter über ein SATA Kabel angeschlossen das auch gleichzeitig meine HDD Festplatte bedient meine HDD Festplatte habe ich Unten mit im Netzteil verbaut um Platz zu sparen und die Kabel besser zu legen.

    Kommen wir nun zum vierten Reiter. Die Kompatibilität bzw. die Ausstattung.

    Ich habe eine recht kleine Ausstattung an Hardware diese sind:

    Prozessor : Intel R Core i5-4690 3,5 Ghz ist die fünfte Generation
    Arbeitsspeicher/RAM: 2 x 8 GB RAM von HYPER X und G Skill beide
    Windows : 64 Bit System Windows 10 Pro
    Festplatten : SSD Toshiba MK6476 GSX 250 GB
    HDD Seagate 2 TB
    Mainboard : Gigabyte Ultra Durable Z97M DS3H
    Grafikkarte : Nvidia GeForce 1050 ti

    Dadurch das mein Equipment schon älter ist, ist es natürlich klar das diese Komponenten super mit den Tower harmonieren und ich keine Probleme damit habe und ja ich kann damit alles in hoher Auflösung spielen xD.


    Der Fünfte Reiter in den Schema ist das Kühlverhalten.

    Dadurch das ich selber Overwatch spiele habe ich es am meisten daran festgestellt.
    Ich habe durchgehend auch bei längerer Spieldauer immer 57 Grad gehabt , es ist ganz selten mal auf 58 hochgesprungen . Kurz und Knapp gesagt schwankt es kaum und der Tower trägt gut dazu bei das die Luft bestens zirkuliert. Die Festplatte und das Netzteil was unten eingebaut wurde kriegt auch genügend Luft ab, sodass der Computer reibungslos arbeiten kann.

    Kommen wir nun zum letzens Teil des Schemas und zwar die Leistung und das Preis/Leistungsverhältnis

    Ich nehme beides zusammen rein weil ich denke das es am besten zusammen passt und zwar ist meine Antwort wie folgt.
    Die Leistung die der Tower mein Computer verbessert hat ist groß. Ich hatte davor ein sehr alten Tower und habe ihn jetzt dadurch neu upgraden können ich rate vielen gamern unter uns sich diesen Tower zu kaufen, denn er ist vom Preis Leistungsverhältnis TOP . Es ist das Geld auf jedenfall wert und hätte ich nicht beim Gewinnspiel mitgemacht hätte ich mir ihn selber gekauft, vor allem weil mir schon geraten wurde den Vorgänger zu holen. Leider kann ich den Letzten Reiter in dem Schema nicht beantworten weil es tatsächlich mein erster Tower in dieser Preisklasse ist davor hatte ich immer günstigere. Ich denke das der Tower lange halten wird es kommt halt darauf an wie man ihn behandelt natürlich, aber durch die robusten Bauteile denke ich das er lange halten wird.

    Das wars von mir. Ich kann nicht mehr dazu sagen dafür müsste ich ihn länger gehabt haben aber im großem und ganzen ist es das Geld auf jedenfall Wert.


    Ich bedanke mich hiermit nochmal bei Mindfactory das ich das Produkt testen durfte und auch meine Meinung mit einspielen durfte.

    Mit freundlichen grüßen

    Pierre Schmidt
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  10. #10

    Standard Testbericht Silent Base 801

    Vielen Dank erst mal an Mindfactory für die Möglichkeit des Testens des Silent Base 801 in Silber, in der Version mit Sichtfenster. Hier nun mein Review zum genannten Produkt.

    Verpackung und Inhalt
    Verpackt ist das Gehäuse in einem braunen unauffälligen Pappkarton mit den Abmaßen 63x62x31cm (BxHxT). Hervorzuheben sind hier die Aussparungen in den Seiten, die zum Tragen des Kartons dienen. Im Karton befindet sich das Gehäuse, welches geschützt in 2 Styroporteilen verpackt ist. An einem der Styroporteile sind die Füße des Gehäuses befestigt. Außerdem befindet sich noch der User Guide im Karton. Alle anderen Accessoires wie Schrauben sind in einem Karton, welcher sich im Inneren des Gehäuses befindet. Genauer befinden sich dort 3 Festplattenkäfige, Kabelbinder, Festplatten-Entkopplungsgummis sowie diverse Schrauben. Durch die Kompaktheit der Verpackung ist es ein wenig kompliziert das Gehäuse samt Styropor aus dem Karton zu heben. Hierzu legt man den Karton am besten hin und zieht das Ganze seitwärts heraus.
    20181214_213021.jpg20181214_213059.jpg

    Verarbeitung und Ausstattung
    Auf den ersten Blick sieht das Gehäuse sehr wertig aus. Der Metallrahmen ist stabil und es wackelt nichts. Das gesamte Gehäuse inklusive Standfüße ist circa 55 cm hoch 55 cm lang und knapp 30 cm breit. Die Farbapplikationen an der Front, in meinem Falle Silber, sind dezent gehalten. Die getönte Glasscheibe verleiht dem Silent Base 801 einen edlen Look. Durch die Glasplatte und die Schallschutzmatten hat das Gehäuse ein relativ hohes Gewicht.
    Das Silent Base 801 mit Glasfenster beinhaltet 2 Schallschutzmatten. Eine ist an der anderen Seitenwand angebracht und die andere an der Frontabdeckung. Hinter dieser befindet sich außerdem ein abnehmbares Staubschutzgitter. Ein zweites abnehmbares Staubschutzgitter befindet sich an der Unterseite des Gehäuses. Hinter dem Staubschutzgitter an der Vorderseite befinden sich 2 der insgesamt 3 verbauten Pure Wings 2 14 cm Lüfter. Der dritte Lüfter befindet sich an der Rückseite. Auffällig im Innenraum ist die Netzteilabdeckung welche das Netzteil inklusive Kabel von den anderen Einbauten abtrennt. Das Gehäuse bietet genügend Platz für HDDs und SSDs. Die 3,5 Zoll Slots im Innenraum sind durch Cover abgedeckt und können bei Bedarf mit den beigelegten HDD Cages bestückt werden. Unter der Netzteilabdeckung ist Platz für 2 weitere 3,5 Zoll Festplatten. Außerdem bietet das Gehäuse Möglichkeiten 2,5 Zoll Platten, hauptsächlich SSDs an der Rückseite des Mainboard Tray anzubringen. So kann man alle Festplatten im Gehäuse verstecken ohne das man diese durch die Glasscheibe sieht. Das Silent Base 801 verzichtet wie viele aktuelle Gehäuse auf einen 5,25 Zoll Slot zum Einbau von Laufwerken. Wer also unbedingt ein DVD oder Blue Ray Laufwerk braucht, kann dieses nur als externe Variante benutzen. Außerdem sind das komplette Mainboard Tray, sowie die Seitenteile invertierbar. Somit bleiben mehr Möglichkeiten bei der Platzierung des PC, wenn Lichtapplikationen im Innenraum installiert werden sollen. Im Oberteil ist Platz für optionale Radiatoren oder einfach nur mehr Lüfter. Die Außenwand der Oberseite enthält Lüftungsschlitze sowie das Bedienpanel. Dieses beinhaltet einen An/Aus und einen Reset Taster. Dazu einen Kopfhörer Ausgang und eine Mikrofon Eingang, eine USB 2.0 Buchse, 2 USB 3.0 Buchsen und eine Festplatten Kontrollleuchte. Der An/Aus Taster enthält eine weiße LED. Zu guter Letzt befindet sich dort ein Lüfter Regler. Mit diesem kann man 4 verschiedene Lüftergeschwindigkeitsstufen schalten. Es gibt die manuellen Stufen 1,2,3 sowie eine automatische Stufe, welche funktioniert wenn das eigene Mainboard PWM unterstützt. Geschaltet wird all dies von der Lüftersteuerungsplatine welche sich auch an der Rückseite des Mainboard Trays befindet. Diese hat Platz für bis zu 6 Lüfter. Somit bleibt durch die 3 vorhandenen Pure Wings 2, Platz für 3 weitere Lüfter.
    20181214_213453.jpg20181214_213130.jpg

    Installation
    Zuallererst gestaltet sich der Einbau der mitgelieferten Standfüße als relativ kompliziert, da diese mit viel Druck in die vorgesehenen Einbuchtungen gepresst werden müssen und nicht verkanten dürfen. Der Einbau von Mainboard geht leicht vonstatten, da sich Abstandshalter bereits im Mainboard Tray befinden. Auch die Installation von Festplatten und Netzteil geht sehr leicht. Das Kabelmanagement funktioniert beim Silent Base 801 sehr gut. Alle Kabel sind hinter dem Mainboard Tray / Netzteilabdeckung versteckt. Die mitgelieferten Klettverschlüsse helfen bei der Organisation. Etwas schwierig ist bei modularen Netzteilen das nachträgliche Einstecken von Kabeln an der Rückseite der Netzteile, da wenig Platz zwischen Netzteil und HDD Käfig bleibt. Zwischen Mainboard Tray und Seitenwand zeigt sich auch ein größeres Problem des Gehäuses auf. Der geringe Zwischenraum für Kabel, welcher zustande kommt weil sich die Schallschutzmatte an der Seitenwand befindet. Dies gibt Probleme bei den Steckern von SATA Kabeln der Festplatten welche bei geschlossener Seitenwand in die Schallschutzmatte drücken. Sata Kabel mit 90 Grad Stecker sind hier ein Muss da gerade Stecker mit der Zeit kaputt gehen können. Auch müssen Kabel relativ eben verlegt werden, da diese sonst auch in den Schallschutz drücken.
    20181214_213215.jpg20181214_213255.jpg

    Funktionalität
    Die Schalldämmung funktioniert beim Silent Base 801 relativ gut, könnte aber besser sein. Was aber auch daran liegt, dass ich die Variante mit Sichtfenster habe und somit eine komplette Schallschutzmatte fehlt. Der Lautstärkeunterschied ist bei geöffneter Seitenwand aber trotzdem deutlich zu hören. Auch die Kühlleistung der Lüfter funktioniert gut. Die Luftzufuhr durch die Gitter in der Front zwischen den farbigen Akzenten, funktioniert besser als erwartet und es entsteht ein kleiner Luftstrom im Gehäuse. Das getönte Glas verdeckt soweit einen Blick ins Gehäuse, dass man in dunkleren Räumen eigentlich nur LEDs durch erkennen kann. Die Staubschutzfilter filtern sehr gut Staubpartikel aus der Luft und sind auch leicht mit kaltem Wasser zu reinigen. Einzig einen Staubfilter an der Oberseite des Gehäuses unter den Lüftungsschlitzen hätte ich mir gewünscht, denn dort kommt ein wenig Staub ins Gehäuse.
    20181214_213246.jpg20181214_213652.jpg

    Preis-Leistung und Fazit
    Mit knapp 130 Euro liegt das E-ATX Gehäuse Silent Base 801 im gehobenen Preissegment für Midi-Gehäuse. Dafür bietet es etliche Anpassungsmöglichkeiten und eine ansprechende Optik. Es hat genug Platz für große Grafikkarten und viele Festplatten. Die Kühlleistung ist sehr gut und die Schalldämmung funktioniert ausreichend. Kleine Negativpunkte sind einzig der fehlende USB-C 3.1 Anschluss am Gehäuse sowie der relativ geringe Platz zur Rückwand fürs Kabelmanagement. Außerdem fällt die Installation der Standfüße negativ ins Gewicht. Alles in allem kann ich für das Silent Base 801 eine Kaufempfehlung aussprechen für alle die ein Gehäuse mit viel Platz suchen und denen Funktion wichtiger ist als auffälliges Design und blinkende LEDs.

  11. #11

    Standard

    Rezension zum PC Gehäuse be quiet! Silent base 801 Window PC Midi Gehäuse (Orange)

    Vorwort
    Bevor ihr zu meiner Bewertung kommt, möchte ich erstmal einen Dank aussprechen an Mindfactory und be quiet!, dass ich bei diesem Tester Keepers mitmachen durfte.
    Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass dieses Gehäuse nach den Bewertungen auch andere Nutzer überzeugen kann.

    Design
    Beim Design des Gehäuses wurde ein besonderes Augenmerk auf die Funktionalität, Kompatibilität und kleinere, Design-Highlights gesetzt - eine art Zierleiste im Frontbereich, in einer optisch kontrastreichen Farbe (in diesem Falle Orange), und natürlich das Seitenfenster aus getönten Temperglas wirken sehr aufwertend. (Foto)
    Im Inneren setzen sich diese farblichen Highlights fort anhand von orangefarbenen Gummi-Unterscheiben der Schrauben bzw. Abstandshalter und Schutzgummis für das Kabelmanagement.
    (Foto)
    Durch die Tönung des Temperglas wirkt das Gehäuse auf den ersten Blick wie eine Art sichere Festung für alles Darinliegende, strahlt dabei eine hohe Wertigkeit aus und bekommt durch die farbigen Highlights eine dagegen ankämpfende, jugendhafte Note.
    Auch die Dämmmatten (Sowohl seitlich hinter dem Mainboard-Tray, als auch vorne vor dem Staubschutz der Lüfter), welche einen sehr guten Job erledigen, passen super in das dunkel gehaltene Gehäuse und haben eine hohe Wertigkeit. (Foto)
    Die herausnehmbaren Platten im Gehäuse, für z.B. besonderes Kabelmanagement der Overclocker und die Abdeckplatte vor dem Netzteil haben, wie der Rest des Innenlebens, Gehäusefarbe und fallen daher kaum auf. (Foto)

    Ich war doch sehr überrascht wie viele Abdeckplatten es in diesem Gehäuse zu finden galt.
    Die Lüfter haben sowohl unter dem Gehäuse, als auch zur Vorderseite einen Staubschutz, den man sehr leicht entfernen kann, was aber auch zu der Unhandlichkeit beim Tragen des Gehäuses stört. (Foto)

    Verarbeitung
    Das Gehäuse ist sehr hochwertig verarbeitet und besteht zum Großteil aus Metall.
    Das Metall ist relativ glatt und bietet damit nicht die beste Haptik um das Gehäuse tragend umzusetzen, jedoch ist es dazu auch etwas zu schwer - was wiederum für die hohe Wertigkeit spricht.
Die kleinen Design-Highlights am äußeren Gehäuse sind aus Plastik, erscheinen aber auf den ersten Blick metallisch.
    Man findet weder am, noch im Gehäuse unschöne Kanten oder kleine Schönheitsmängel,
auch die Dämmmatten weisen keinerlei Kleberückstände oder unreine Kanten auf.
    Zu den drei bereits eingebauten Pure Wings 2 140mm Lüftern muss man nicht viel sagen, sie sind nicht be quiet!’s Flaggschiffe (Silent Wings 3), jedoch bieten sie mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis eine sowohl leise, als auch eine zuverlässige Kühlleistung.
    Die Abdeckplatten im Innenleben sind nicht aus Metall, sondern einem robusten Plastik, welches auch nach mehrmaligem Wiedereinsetzen sind die Spannung an den zusammendrückbaren Stellen verlor. (Foto)

    Montage
    Passend zu dem neuen Gehäuse habe ich auch neue PC-Komponenten erworben, da es nach einigen Jahren mal wieder an der Zeit war.
    Ich habe mit dem Netzteil (be quiet! Dark Power Pro 11 850W) begonnen und war überrascht, dass es von der Rückseite hineingeschoben wird, da meine vorherigen Gehäuse anders strukturiert waren. (Foto)

    Das Handbuch zum Gehäuse hat mir in einigen Punkten weitergeholfen, da ich mich zuvor nicht von einem Video o.Ä. Spoilern lassen wollte.
    Nach dem unkomplizierten Einbau des Netzteils habe ich mir Gedanken darum gemacht, an welcher Seite des Schreibtisches der PC stehen soll, da man ja das komplette Innenleben dieses Gehäuses invertiert installieren kann.
    Ich habe mich dann für die rechte Seite des Tisches entschieden und habe mich dann gleich um den Einbau des Mainboards (ASrock Z390 Taichi Ultimate) gekümmert und auch dies war im Handumdrehen erledigt - Das I/O Panel wurde kurzerhand in das Gehäuse eingeklinkt und das zuerst aufgesetzte und durch einen in der Mitte angelegten Abstandshalter gehaltene Board festgeschraubt.
    Nachdem ich die Grafikkarte (Zotac 1070ti AMP Extreme mit 3 Lüftern) eingebaut hatte ist mir aufgefallen, wie viel Platz doch in diesem Gehäuse ist.
Da ich meine Festplatten (verschiedenste Marken, sowohl HDD, als auch SSD) ungern direkt durch das Glas sehen wollte, habe ich diese sowohl hinter das Netzteil unter die Abdeckung, als auch hinter das Mainboard-Tray gesetzt. (Foto)
    Im Gehäuse lässt sich alles sehr einfach montieren und auch wieder demontieren, so auch die einfache SSD-Halterung hinter dem Mainboard-Tray.
    Eine einfache Schraube entweder handfest oder per Schraubenzieher gelöst und schon kommt man an die Befestigungsschrauben der Karten.
Diese einfachen Schrauben sind überall am Gehäuse verbaut an den schnell zu lösenden Stellen, wie auch an den festen Festplatten-Trays - einfach drei Schrauben lösen und man hat den Tray in der Hand.
    Um meine AiO Wasserkühlung (NZXT Kraken x 72 mit 3x 120er Radiatoren) zu montieren hat es lediglich zwei zu lösende Schrauben gebraucht und schon konnte man außerhalb des Gehäuses die Wasserkühlung an eine herausnehmbare Halterung anbringen. (Foto)
Ein solch einfach konzipiertes und doch so gut durchdachtes Gehäuse habe ich noch nicht gesehen und dadurch war die Montage sehr einfach.
Auch das invertierte Design mit dem Mainboard auf der linken Seite des Gehäuses lässt sich einfach nachvollziehen und schnellstens Umsetzen, dank des mitgelieferten Handbuchs.
    Nach dem Einbau der Hardware habe ich mich an das Kabelmanagement gesetzt und auch dies war dank Anleitung, der bereits hinter dem Mainboard-Tray eingebauten Lüfter-Steuerung und den orangenen Gummiaussparungen im Gehäuse sehr übersichtlich und angenehm. (Foto)
    Durch Lüfter-Steuerung kann man noch weitere drei Radiatoren in das Gehäuse einbauen und diese zu den bereits vorhandenen zuschalten, um dann alle Radiatoren gemeinsam vom Mainboard und/oder der bei den Front I/O und Media-Anschlüssen angesetzten Lüftersteuerung, steuern lassen.
    Das i-Tüpfelchen ist jedoch die einfache De- Montage der gleich großen und somit austauschbaren Seitenteile des Gehäuses - Man benötigt nur einen Knopfdruck und das Arretierungssystem löst die Seitenteile vom Gehäuse.
Schneller und/oder sicherer als auf diesen Wege, habe ich noch nie ein Gehäuse öffnen können.


    Kompatibilität / Ausstattung
    Auf die meisten Punkte zum Thema Ausstattung bin ich bereits unter dem Thema Montage eingegangen, jedoch gibt es noch ein paar Dinge zu erwähnen.
Unter anderem hat Das Gehäuse unter den I/O und Media-Anschlüssen 2xUSB3.0 Anschlüsse, 1xUSB2.0, ein Kopfhörer- und ein Mikrofonein- bzw. Ausgang zuzüglich der Lüfter-Steuerung.
    Es sind 4 Festplatten-Trays (1x doppelter 3.5“ Tray, 3x einfacher 3.5“ Tray) beim Lieferumfang inbegriffen, das Gehäuse bietet Platz für insgesamt 6 dieser Trays. 
In jedes 3.5“ Tray passen zwei 2.5“ Festplatten hinein und so spart man sich noch einmal sehr viel Platz im Gehäuse. (Foto)
Da in diesem Gehäuse alles an die Norm des zugehörigen Produkts, wie zum Beispiel der Aussparungen des Mainboard, angepasst ist, kann ich nicht viel zum Thema Kompatibilität sagen - Es gab bei keinem meiner Hardware-Produkte (sowohl die alte, als auch neue Hardware) Probleme mit der Kompatibilität.
Sogar Radiatoren bis 420mm können an der Front, der Oberseite und sogar der Rückseite des Gehäuses mit Leichtigkeit angebracht werden und auch eine Vollwasserkühlung hat genug Platz in dieser Festung.
    Ich würde das Gehäuse somit als vollkommen Kompatibel und gut ausgestattet bewerten, sowohl für Casual-Gamer, als auch für Overclock-Experten.
    Noch hinzuzufügen ist, dass man keinen Brenner bzw. ein Laufwerk einbauen kann, was vielleicht den ein oder Anderen abschrecken könnte.

    Kühleigenschaften / Leistung
    In Sachen Kühleigenschaften bzw. dem Airflow bin ich kein Experte, ich kann nur Vergleiche mit meinem vorherigen Gehäuse aufstellen und die Eigenschaften des Gehäuses darauf beziehen.
Das Gehäuse ist sehr leise im Betrieb, was auf die stillen Lüfter, das sehr geschlossene Gehäuse und die Dämmmatten im Inneren zurückzuführen ist.
Während man also kaum etwas vom Rechner mitbekommt, selbst unter Volllast, herrscht im Inneren ein ausgeglichener Airflow durch den gut sitzenden Lüfter an der Rückseite und die in der Front positionierten zwei Lüfter, welche die Luft durch die orange hinterlegten Lüfterblenden und die dahinterliegenden Staubfänger ziehen.
    In meinem Fall habe ich noch die Radiatoren an der Wasserkühlung, welche wie gewünscht die Luft durch die an der Oberseite befindlichen Lufteinlässe einziehen, oder die Luft im Inneren herausmussten können.
    Bei anderen mir bekannten bzw. getesteten Gehäusen gab es jedes Mal wieder ein Problem mit Staub in den Lüftern, mit zu vielen Lufteinlässen oder sogar offenen Gittern an einer gesamten Gehäuseseite.
    Im Vergleich habe ich bei diesem Gehäuse einen tatsächlichen Airflow, da an keiner Stelle eine ungewollte Öffnung sitzt, sondern alles super ineinander übergeht.
Das Netzteil am Boden hat natürlich auch einen Staubschutz unter dem Gehäuse, der aber sonst offen scheinende Boden ist vom Rest des Gehäuses abgetrennt.

    Preis-/Leistungsverhältnis
    Ich finde bei diesem schön und vor allem schlau designtem Gehäuse ist das Preis-/Leistungsverhältnis sehr gut. 
Natürlich gibt es günstigere Gehäuse und auch teurere, jedoch bekommt man eine sehr gute Qualität für einen annämlichen Preis (bin selbst Student und achte schon sehr auf meine Ausgaben).
    Für einen Custom-PC erfüllt das Gehäuse vielleicht nicht seinen Zweck da es immer noch eine Festung bleibt, aber jeder andere Gamer wird mit diesem Gehäuse vermutlich sehr glücklich.

    Haltbarkeit & Vergleich
    Nach nun erst zwei Wochen in Benutzung (eine Woche davon wurde der Weihnachtszeit gewidmet) kann ich noch nicht Ballzuviel zur Haltbarkeit sagen, jedoch ist das Gehäuse sehr beständig und alle üblichen Haptik-Tests (lehnen, biegen, ziehen und drücken) hat es mit Bravur gemeistert.
    Im Vergleich zu anderen Geräten kann ich nur sagen, dass es keinerlei Schönheitsmängel besitzt, eine sehr gute Verarbeitung innen und außen, einen guten Airflow und dazu noch 3 Jahre Herstellergarantie.


    Fazit
    Man liest meine Begeisterung vermutlich schon heraus und ich gebe hier eine absolute Kaufempfehlung für dieses Gehäuse.
    Es gibt weder Schönheitsmängel, noch hat man ein Platzproblem; Der Einbau von Hardware funktioniert sehr einfach und vor allem schnell z.B. durch die per Knopfdruck abnehmbaren Seitenteile.
    Meiner Meinung nach gibt es nur zwei Negativpunkte bei diesem Gehäuse:
Es gibt keinen Tray für einen Brenner im Gehäuse und das ganze System wiegt nun über 18Kg (11,4Kg Leergewicht).
Somit hat man eine sehr unhandliche und brachial schwere Festung, welche aber auch absolute Sicherheit und Funktionalität ausstrahlt.

    Fotos 

    Gehäuse Front.jpg
    Gehäuse Glas.jpg
    Gehäuse Back.jpg
    Dämmmatten.jpg
    Staubschutz 2.jpg
    Staubschutz vorn.jpg
    Gehäuse Innen.jpg
    Wasserkühlung.jpg
    Gehäuse Wakühalterung.jpg
    Gehäuse Mainboard Tray.jpg

    Gehäuse Lüfterkontroller.jpg
    Festplatten Tray.jpg
    SSD Backtray 1.jpg
    SSD Backtray.jpg

  12. #12

    Beitrag Testers Keepers mit "be quiet! Silent Base 801"

    Produktreview – be quiet! Silent Base 801
    Marius Ehrhardt

    Design

    Äußerlich punktet das Silent Base Gehäuse in Schwarz mit durchweg dunklem und durch die vielen kantigen Linien mit einem sehr futuristischen Look, welcher durch die zwei Standbeine, welche für weitere Geräuschdämmung sorgen, abgerundet wird. Die verdunkelte Acrylglasscheibe an der Seite lässt die verbaute Hardware gut zur Geltung kommen, besonders wenn die Kabel sauber und ordentlich verlegt wurden, was dank der intelligenten Architektur des Gehäuses sehr einfach umsetzbar ist.
    Durch die großzügigen Abmessungen ist hinter der Wand, an welcher das Mainboard befestigt ist Platz für mehrere 2.5“ Festplatten sowie Raum für viele Kabel, welche dann durch die verschieden positionierten Öffnungen sehr ordentlich verlegt werden können.
    Ein weiterer für Ordnung sorgender Faktor ist der durch eine mehrteilige Blende verdeckte Slot für das Netzteil, welcher sich im unteren Bereich des Gehäuses befindet (siehe Bild). Diese Blendenteile können wahlweise abgenommen werden, um Kabel auch durch den vorderen Raum zu verlegen, dies ist jedoch theoretisch nicht nötig.
    Weiterhin sind da noch die 5 modular platzierbaren Slots für 3.5“ Festplatten, welche nach freier Wahl im vorderen Bereich des Gehäuses platziert werden können und beidseitig ausrichtbar sind, so können also die Stromkabel für Festplatten so verlegt werden, dass diese gar nicht erst im sichtbaren Gehäuseinnenraum aufzufinden sind.
    Punkteabzug gibt es für das Frontpanel mit Power- und Restart-Knopf, welches für meinen Geschmack recht lieblos einfach auf der Oberseite des Gehäuses platziert ist, hierfür hätte man sich wie ich finde eine schönere Lösung ausdenken können.

    Verarbeitung

    Die Verarbeitung des Gehäuses ist, so wie ich es von be quiet gewohnt bin, sehr gut. Beim gesamten Einbau der für das System genutzten Hardware sind mir keinerlei Produktionsfehler aufgefallen, auch von Schwachstellen im Material, Lackschäden oder ähnlichem gab es keine Spur.
    Sämtliche Einbauschnittstellen, ob für Netzteil, Mainboard oder Festplatten sind perfekt abgemessen, so dass sich das System, welches ich verbaut habe ohne störendes Wackeln oder Klappern und ohne Schwierigkeiten hinsichtlich Passgenauigkeiten einbauen lies.

    Montage

    Die Montage gestaltet sich durch den schon erwähnten Hohlraum hinter dem Mainboard bezüglich des Kabelverlegens als sehr angenehm. Da das Gehäuse sehr großzügig abgemessen ist, ist es zudem sehr einfach, auch mit großen Händen alle Komponenten an den richtigen Ort zu bringen.
    Negativ fiel dabei auf, dass die Blenden, welche den Netzteilbereich abdecken, sehr schwer zu entfernen und wieder anzubringen sind, da für deren Befestigung nur einfache Haken verwendet wurden. Bei einem anderen von mir verwendeten Gehäuse (ebenfalls von be quiet) musste ich erleben, dass diese Haken leider dazu tendieren abzubrechen, mit ausreichender Vorsicht und der richtigen Mischung aus Kraft und Gefühl lassen sich diese Blenden jedoch dennoch ohne weitere Verluste montieren.

    Kompatibilität/Ausstattung

    Das Gehäuse ist mit viel Platz für Hardware ausgestattet und kompatibel mit Motherboards der Formfaktoren ATX und E-ATX. Für ausreichend Speicherplatz im eingebauten System wird durch die verschiedenen Slots für bis zu 7 Festplatten/SSDs gesorgt. Zusätzlich ist das Gehäuse für anständige Kühlung mit 3 hauseigenen und natürlich sehr leisen “Silent Wings” Gehäuselüftern (140mm) ausgestattet, welche sich durch eine kleine Steuerung , welche sich am Frontpanel befindet, bequem abschalten beziehungsweise in 3 verschiedene Stufen Intensitätsstufen schalten lassen. Durch die entsprechende Breite findet der neueste Prozessorkühler von be quiet, der Dark Rock Pro 4, welcher wirklich gigantisch wirkt, ausreichend Platz.
    Zusätzlich zum Gehäuse kommt in einer Pappschachtel, welche für den Transport in das Gehäuse gehangen wurde, eine Vielzahl an (schönerweise schwarz gefärbten) Schrauben, welche für die Befestigung für beispielsweise Mainboard, Netzteil und Festplatten bestimmt sind. Dabei werden diese netterweise in großzügigen Mengen dazugegeben, so dass es nicht weiter tragisch ist, sollte doch mal eine dieser Schrauben versehentlich vom Tisch in eine winzige unerreichbare Ritze fallen.
    Das Frontpanel ist ausgestattet mit 2 USB 3.0 Anschlüssen, Klinkenanschlüssen für Headset und Mikrofon, der besagten Steuerung für die 3 angeschlossenen Lüfter sowie LEDs für die Auslastung und natürlich den Power- und Reset-Buttons.
    Ein kleines besonderes Extra an dem von mir getesteten Gehäuse war die Acrylglasscheibe, welche die rechte Gehäusewand ersetzt und somit einen Einblick auf das laufende System gewährt, was bei einem gut aufgeräumten Gehäuse wirklich schön anzusehen ist. Durch diese Scheibe büßt man zwar wahrscheinlich einiges an Geräuschdämpfung ein, bekommt dafür jedoch ein noch besser aussehendes Gehäuse. Dies paart sich perfekt mit dem Anblick von (RGB) beleuchteter Hardware, diese Beleuchtung erhält durch die dunkle Tönung des Sichtfensters noch eine besondere Optik. Ob sich diese Scheibe jedoch letztendlich lohnt muss jeder für sich selbst entscheiden, auch hier kommt es wieder auf die persönlichen Präferenzen jedes Einzelnen an.

    Kühleigenschaften

    Da es sich hier um einen überdurchschnittlich großen Tower handelt ist selbstverständlich mehr Platz für Luft und somit auch besserer Airflow möglich. Das von mir eingebaute Gaming-System, welches vorher in einem Midi-Tower (ebenfalls von be quiet) verbaut war, lief im Schnitt unter durchschnittlich 10°C geringeren Innenraumtemperaturen als vorher.
    Abgesehen vom alleinigen höheren Luftvolumen ist logischerweise auch mehr Platz für mehr beziehungsweise auch größere Kühleinheiten, so kann wie bereits erwähnt auf dem Prozessor ein sehr großer Kühler montiert werden, während dann im oberen Bereich des Gehäuses noch Platz für einen sehr breiten Radiator einer Wasserkühlung geboten wird. Zusätzlich liefern die 3 vormontieren Silent-Wing Lüfter von be quiet bereits eine anständige Menge an Airflow.
    Zusätzlich dazu kann dieses durch die extreme Dämmung unter voller Systemlast deutlich leiser betrieben werden.

    Preis-/Leistungsverhältnis

    Das mir zugesandte Gehäuse wird zu einem Preis von rund 126¤ verkauft, eine etwas günstigere Variante ohne die Acrylglasscheibe ist ebenfalls erhältlich. Dies ist, wie ich finde für einen Ottonormalverbraucher schon durchaus teuer, doch ist dies ja immer eine Frage der Prioritäten und der Ansichtsweise. Für jemanden, der Wert auf ein anständiges Gehäuse legt, der ein möglichst gut aufgeräumtes Innenleben seines PCs will, wer fürs Overclocking anständigen Airflow benötigt, jemand der seinen PC besonders haben will oder jemand, der einfach nur ein schick aussehendes Gehäuse in seinem Zimmer stehen haben möchte, der kann ohne Bedenken das “Silent Base” bestellen.
    Ich halte den Preis also für gerechtfertigt, denn wer Qualität und gute Verarbeitung möchte, der sollte ruhig etwas mehr Geld ausgeben. Bei be quiet bekommt man für diesen Mehrwert ein wirklich gut durchdachtes Produkt welches gut verarbeitet ist und seine Dienste mehr als einfach nur erfüllt.

    IMG_7625.jpgIMG_7626.jpgIMG_7627.jpgIMG_7628.jpgIMG_7629.jpgIMG_7630.jpgIMG_7631.jpg

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Testers Keepers mit be quiet! Silent Base 601
    Von Marketingman im Forum PC Umgebung und Peripherie
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 31.10.2018, 23:42
  2. be quiet Silent Base 600
    Von Andreas.H im Forum Gehäuse
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 28.09.2017, 14:28
  3. Be Quiet Silent Base 800
    Von TBC im Forum Gehäuse
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 17.06.2016, 16:43
  4. be quiet! Silent Base 800
    Von WilliDE698 im Forum Produktwünsche
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 16.08.2015, 16:54
  5. Be quiet! Silent Base 800
    Von Marcel1337 im Forum Gehäuse
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 04.01.2015, 01:08

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •