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Thema: Testers Keepers mit WD KW38

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Marketingman
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    Standard Testers Keepers mit WD KW38

    Hier findet Ihr alle Testberichte zur Testers Keepers Aktion mit WD aus der KW38 im Zeitraum vom 19.07.-23.09.2018
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers mit WD KW38
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  2. #2

    Standard Western Digital Black 500GB NVMe SSD M.2 2280

    Review Western Digital Black 500GB NVMe SSD M.2 2280

    Im Rahmen der Testers Keepers Aktion wurde mir von Mindfactory freundlicherweise die Western Digital Black 500GB NVMe SSD M.2 2280 (https://www.wd.com/de-de/products/in...ml#WDS500G2X0C) zum Testen zugesendet.
    Im Folgenden werden wir uns der folgenden Agenda widmen:

    1. Allgemeines
    2. Test-Setup
    3. Design & Verarbeitung
    4. Installation & Kompatibilität
    5. Software
    6. Performance
    7. Verschlüsselung
    8. Preis-/Leistung
    9. Fazit



    Allgemeines
    Bei dem getesteten Speichermedium handelt es sich um ein Solid-State-Drive, welches nach der M.2 Spezifikation und der 2280 Bauform hergestellt wurde. Die 22 steht für 22 Millimeter Breite und die 80 für 80 Millimeter Länge. M.2 steht hier für die kompakte Anschlussart. Die WD Black kann durch die Software Schnittstelle NVMe, non-volatile memory express, direkt über PCI Express angesprochen werden und erlaubt so vielfach höhere Datentransferraten als SATA.

    Test-Setup
    Getestet wurde die WD Black auf einem Asus Prime x470 Pro Mainboard mit den folgenden Komponenten:
    AMD Ryzen 5 2600x
    Sapphire Radeon RX 480
    G.Skill 16 GB
    Samsung SSD 850 EVO 250GB
    1 TB Datenhalde HDD

    Als OS wurde Windows 10 64 Bit verwendet.


    Design & Verarbeitung
    Die Verpackung der WD Black ist sehr minimalistisch gehalten und lässt nicht viel Platz für Spekulationen. Enthalten ist die SSD in einem Plastik-Tray sowie ein kleiner, gefalteter Garantiezettel. Die SSD selber ist wie bereits erwähnt im M.2 2280 Format hergestellt, schwarz und misst 8cm in der Länge und 2,2cm in der Breite.

    IMG_20181110_172731.jpg
    IMG_20181110_172835.jpg


    Installation & Kompatibilität

    Auf dem oben erwähnten Asus Prime x470 Pro Mainboard lässt sich die SSD recht einfach installieren. Wenn man weiß, wo. Wie viele andere moderne Mainboards bietet das x470 Pro mehrere M.2 Steckplätze an. Dabei muss man jedoch darauf achten, dass auch die volle Geschwindigkeit erreicht wird, da es oftmals Steckplätze gibt, welche sich Slots teilen. Bei dem x470 Pro ist dies der M2_2 Steckplatz, welcher sich den Steckplatz mit einem weiteren PCIe Slot teilt und, falls dieser belegt ist, nur SATA unterstützt. Bei der Installation auf dem M2_1 Slot konnte ich die volle Geschwindigkeit erreichen und musste dazu zunächst den M2 Kühlkörper abschrauben.
    Dieser soll die M.2 SSD um bis zu 20 Grad kühlen können. Zur Demontage musste lediglich zuerst die Grafikkarte entfernt und zwei kleine Schrauben gelöst werden, anschließend konnte die SSD eingesteckt werden. Hierbei muss man die SSD etwas schräg halten und vorsichtig zu den Kontakten hin und her bewegen und dabei in den Slot einschieben. Anschließend steht die SSD etwas ab und wird mit einer speziellen Schraube in der dafür vorgesehenen Aussparung vorsichtig fixiert.

    IMG_20181111_140007.jpg

    Diese Schraube ist entweder in den vorgesehenen Abstandhalter an der Aussparung bereits eingeschraubt oder muss, wie bei dem x470 Pro, erst einer kleinen separaten Tüte entnommen werden. Die Anleitung des Mainboards gibt hier Aufschluss über die Montage einer M.2 SSD.

    IMG_20181111_140226.jpg

    Einmal installiert war die SSD unter Windows 10 dann im Diskmanager sichtbar und konnte formatiert und partitioniert werden. Dies funktionierte schnell und innerhalb von insgesamt etwa 10 Minuten war die SSD einsatzfähig. Im Gegensatz zum OS wurde mir die SSD im BIOS nicht angezeigt. Auch S.M.A.R.T. Daten konnte ich im Gegensatz zu den anderen beiden verbauten Speichermedien leider nicht auslesen, was für mich jedoch nicht dramatisch war und weniger an der SSD selber liegt als vermutlich eher an dem unter Windows 10 installierten NVMe Treiber.

    Die SSD ist kompatibel zu allen Mainboards, welche einen M.2 Steckplatz und darüber hinaus die Bauform 2280 unterstützen. Weiterhin muss der Steckplatz PCIe und NVMe unterstützen.
    Softwareseitig muss das OS Treiber für die genannten Schnittstellen bereitstellen.
    Weitere Informationen unter: So uberprufen Sie, ob Ihr System ein WD Black PCIe-Solid-State-Laufwerk unterstutzt. | WD-Support


    Software
    Western Digital stellt auf der eigenen Homepage das Western Digital SSD Dashboard zum Download zur Verfügung.
    Damit lassen sich erkannte WD SSDs auf die freie und verbrauchte Kapazität, die Temperatur, Schnittstellengeschwindigkeit und verbleibende Lebensdauer überprüfen. Hier können zudem Metriken zur Performance eingesehen und Tools für die Firmwareaktualisierung oder Formatierung der Platte gefunden werden.

    Neben dem WD SSD Dashboard wird auch eine Reihe weiterer Tools angeboten, welche jedoch nicht getestet wurden.

    Performance
    Western Digital gibt die folgenden Kennzahlen an:

    Sequenzielle Lese-/Schreibleistung
    Bis zu 3.400 MB/s lesen
    Bis zu 2.500 MB/s schreiben
    Zufällige Lese-/Schreibvorgänge
    Bis zu 410.000 IOPS lesen
    Bis zu 330.000 IOPS schreiben

    Bei 5 Testläufen mit CrystalDiskMark 6 konnte ich die Kennzahlen bestätigen. Tatsächlich waren die sequentielle Lesegeschwindigkeit mit fast 3500 MB/s sowie die sequentielle Schreibgeschwindigkeit mit fast 2600 MB/s etwas schneller.
    Bei anderen Tests wurde die Ladezeit vom Hauptmenü des Spiels bis zum fertig geladenen Spielstand gemessen. Verwendet wurden alle Speichermedien. Hierbei sich die folgenden Messwerte:

    Assassins Creed Odyssey
    HDD: 40s
    WD Black NVMe: 18s
    Die NVMe-Platte von Western Digital ergibt hier gegenüber der HDD einen satten Geschwindigkeitsboost von 55%.

    Total War: Warhammer 2:
    Samsung SSD 850 EVO: 41s
    WD Black NVMe: 24s
    Die WD Black erreicht das Ziel gegenüber der SATA SSD von Samsung um 42% schneller.


    Verschlüsselung
    WD bietet von Haus aus keine hardware-seitige Verschlüsselung der WD Black SSD NVMe an.
    Es wäre daher nötig eine software-seitige Verschlüsselung, beispielsweise über das WD Tool “WD Security”, einzurichten.


    Preis- & Leistung
    Preislich liegt die 2018er Version der WD Black bei etwa 138 ¤. Auf die Schnelle konnte ich als ähnliche SSD NVMe Drives mit gleicher Kapazität noch die Samsung 970 EVO NVMe M.2 SSD und die Samsung MZ-V7P512BW 970 PRO ausfindig machen.
    Die 970 EVO bietet für etwa 120 ¤ die gleiche sequentielle Lesegeschwindigkeit wie die WD Black aber 2300 MB/s statt 2500 MB/s.
    Die 970 Pro bietet für 170¤ etwas mehr sequentielle Lesegeschwindigkeit (3500 MB/s) aber auch etwas weniger Schreibgeschwindigkeit (2300 MB/s).

    Somit ist die WD Black im Vergleich in einer ganz guten Position und bietet für das Geld eine gute Leistung. Etwas günstiger und vergleichbar schnell ist dagegen die Samsung 970 EVO.


    Fazit
    Die getestete Western Digital Black 500GB NVMe SSD M.2 2280 bietet für verhältnismäßig wenig Geld eine hohe Geschwindigkeit, welche ich bei mir bisher noch nicht erleben durfte. Dabei zeichnet die SSD neben der Kompaktheit vor allem die äußerst einfache Installation aus.
    Die SSD nimmst sehr wenig Platz weg und bietet dafür stark verkürzte Ladezeiten bei Spielen.
    Dies ist für meinen Anwendungsfall perfekt, da sie neben der Samsung SSD, welche als OS Laufwerk eingesetzt wird, hier als SSD speziell für Spiele verwendet werden soll.

  3. #3

    Standard

    Western Digital Black NVMe SSD 500GB

    An dieser Stelle erstmal ein Dankeschön an Western Digital und Mindfactory für die kostenlose Bereitstellung der Festplatte. Im Test werde ich die Festplatte, trotz der kostenlosen Bereitstellung objektiv bewerten.
    Der Test gliedert sich wie folgt.

    • Allgemeines
    • Verpackung, Design und Verarbeitung
    • Kompatiblität
    • Installation und Einrichtung
    • Software
    • Verschlüsselung
    • Lese und Schreibgeschwindigkeiten
    • Performance im Alltag und Gaming
    • Preis/Leistung
    • Fazit
    • Bilder



    Kurz zu meinem Testsystem:
    • CPU: AMD Ryzen 2600x
    • GPU: ASUS ROG 1070 8GB OC
    • RAM: 16GB
    • Mainboard: ASUS Prime B350+



    An sich sollte hier nichts wirklich bottlenecken, konnte dahingehend zumindest nichts feststellen. Nun aber zum Test!

    Allgemeines:
    Bei dem getesteten Produkt handelt es sich um die Western Digital Black NVMe SSD mit 500GB Speicher.

    Verpackung, Design und Verarbeitung:
    Wie eigentlich schon fast erwartet ist die Verpackung klein, funktional und nicht atemberaubend, aber das muss sie auch gar nicht sein. Der kleine, weiße Karton erfüllt das, was er soll. Ähnlich wie die SSD an sich ist der Karton schwarz weiß gehalten. Die SSD sieht an sich aus, wie jede andere auch, weiß schwarzes Design mit blauer Platine und schwarzer Rückseite. Verarbeitung ist, wie zu erwarten war, sehr solide. Abgesehen von der SSD liegt der Verpackung nichts weiter bei, nur ein kleines Anleitungsheft, welches man wie gewohnt ignorieren kann.

    Kompatiblität:
    Die NVMe SSD lässt sich an eigentlich jeden handelsüblichen M.2 Slot mit mindestens den Maßen 2280 stecken und sofort betreiben.

    Installation und Einrichtung:
    Das Einstecken in den M.2 Slot stellte jetzt nicht unbedingt eine große Herausforderung dar. Hiermit sollte eigentlich keiner Probleme haben. Einstecken, Standoff und Schraube reinschrauben und fertig. Alles in allem ziemlich simpel.
    Ich hab beim ersten Boot direkt das BIOS aufgerufen und geguckt, ob sie erkannt wird oder ob ich sie eventuell nicht richtig eingebaut habe. Im BIOS wurde sie mir erstmal nicht angezeigt, also hab ich in Windows 10 reingebootet und überprüft, ob sie hier erkannt wird, und zum Glück wurde sie das. Also Partition erstellt und OS migriert (was übrigens richtig flott ging), stellte alles bis jetzt kein Problem dar. Jetzt musste natürlich noch die M.2 an die oberste Stelle der Bootreihenfolge und das war wieder relativ... interessant. Nämlich war diese anfangs nicht auswählbar bzw. wurde sie im BIOS immer noch nicht erkannt. Nachdem ich dann ein wenig tiefer in den Einstellungen gewühlt habe, konnte ich sie doch letztendlich auswählen, jedoch wird sie bis heute nicht bei den Festplatten angezeigt. Bin auf dem aktuellsten BIOS, aber das soll wohl öfter vorkommen, nur nicht beunruhigen lassen, sie funktioniert trotzdem einwandfrei! Treiber oder Ähnliches muss man nicht installieren, liegt ja auch nichts mit dabei, sie funktioniert so zu sagen out of the box.

    Software:
    WD liefert mit der SSD an sich keine Software mit. Bei Bedarf kann man sich aber auf der Seite von WD diverse Tools, wie das WD SSD Dashboard, runterladen. Diese wurden nicht mit in den Test einbezogen.

    Verschüsselung:
    Es wird keine Hardware oder Software Verschlüsselung mitgeliefert, hierbei müsste man sich extra Software holen, welche dann diese Aufgabe übernimmt.

    Lese und Schreibgeschwindigkeiten:
    Bei der Lese und Schreibgeschwindigkeit gibt es fast nichts zu beanstanden. Bei meinem durchgeführten Testlauf lief sie beim Lesen mit den versprochenen 3400 MB/s. Beim Schreiben lief sie mit 2500 MB/s etwas langsamer als versprochen wurde, denn versprochen wurden 2800 MB/s. Natürlich können diese Werte, je nach System und Auslastung, schwanken. Aufgrunddessen kann bei Nutzern mit einem anderen System die Leistung beim Schreiben auch auf die Geschwindigkeit von 2800 MB/s kommen.

    Performance im Alltag und Gaming:
    Da dies meine erste SSD ist und ich zuvor nur eine interne 7200er HDD und eine externe USB 3.0 HDD hatte, ist da schon ein ziemlich extremer Unterschied, vor allem weil ich den Großteil meiner Programme auf der externen HDD hatte und diese halt auch dementsprechend langsam geladen haben (ich bin der, der bei R6S immer ewig gebraucht hat). Während Windows früher immer so um die 2 bis 4 Minuten brauchte, bis der Boot abgeschlossen und alle Autostart-Programme geladen haben, braucht es jetzt keine 10 Sekunden und der Laden läuft wie geschmiert. Normaler Office Betrieb läuft tadellos und es hackt an keiner Stelle. Im Gamingbereich gibt es auch nichts zu beklagen. In den Ladebildschirm-Simulatoren wie Grand Theft Auto 5 und Frostbite Spielen wie Battlefield 1 und Star Wars Battlefront 2 lädt man schnell in die Maps und hat keinerlei Probleme. Natürlich auch Spiele wie League of Legends und Rainbow Six Siege laufen ohne Probleme und man selbst ist nicht mehr an den langen Ladezeiten Schuld. Jetzt kann man nicht mehr eben noch schnell zum Kühlschrank oder auf die Toilette, bis das Spiel geladen hat.

    Bootzeit:
    (Durchschnittswert der letzten 10 Starts)
    HDD = 2 min.
    SSD = 30 sek.

    (Die Ladezeiten der Spiele beziehen sich auf die Zeit vom Starten bis ins Hauptmenü)
    Grand Theft Auto V:
    HDD = 3:06 min.
    SSD = 1:04 min.

    Star Wars Battlefront 2:

    HDD = 30 sek.
    SSD = 12 sek.

    Civilization V:

    HDD = 1:22 min.
    SSD = 52 sek.

    Preis/Leistung:
    Beim Preis/Leistungsverhältnis bewegen wir uns hier auch in einem guten Bereich. Mit einem Preis von rund 120-130 Euro kann man bei der gebotenen Leistung nicht meckern. Es gibt aber auch teils M.2 SSDs die für etwas weniger Geld die gleiche Kapazität bieten. Also empfiehlt es sich, sich vorher über Angebote zu informieren und dann abzuwägen, wie eigentlich bei jedem Hardwarekauf.

    Fazit:
    Meiner Meinung nach hat Western Digital mit der Black NVMe eine sehr gute M.2 SSD abgeliefert. Sie läuft zuverlässig und stabil, Hitzeprobleme gibt es keine und die Leistung ist richtig gut, wenn auch für den Zocker vielleicht etwas Overkill. Windows bootet verdammt schnell, alles andere was man der SSD als Workload gibt läuft genauso schnell. Das nicht erkennen im BIOS war da doch etwas blöd, aber so wie es scheint, ein allgemeines Problem solcher SSDs. Dieses Problem stört allerdings nicht weiter, wenn man vorher bereits Bescheid weiß. Im Allgemeinen kann ich diese SSD jedem empfehlen, der auf eine M.2 aufrüsten will und vielleicht auch professionell mit seinem PC arbeitet. Im Allgemeinen ist dies doch eine mehr als potente SSD, welche mit wahlweise 250GB, 500GB oder 1000GB etwas für jeden zu bieten hat.

    Bilder und SSD:
    Verpackung:
    WD_Front.jpg
    WD_Back.jpg
    WD_Side.jpg
    SSD:
    WD_Drive.jpg

    DiskMark:
    HDD:
    DiskMark64_2018-11-20_13-55-36.jpg
    WD Black SSD:
    DiskMark64_2018-11-20_13-49-36.jpg

  4. #4

    Standard Western Digital Black 500GB NVMe SSD M.2 2280

    Ich wurde im Rahmen der Testers Keepers Aktion von Mindfactory ausgewählt um die 500GB WD Black NVMe SSD M.2 2280 PCIe 3.0 x4 testen zu dürfen.

    Western Digital ist mehr für seine HDD's als SSD's bekannt. 2016 kauften diese aber SanDisk und damit das Wissen für die Herstellung von Speichermedien, welche auf Halbleiterspeicher die Information ablegen, ein.

    Bei dem Produkt handelt es sich um eine interne Festplatte, genauer gesagt um eine SSD welche über die M.2 Schnittstelle angeschlossen wird. Die Daten werden auf der Festplatte auf BiCS3 3D-NAND (TLC) Chips abgespeichert, welche meinen RechercheN nach direkt von Western Digital hergestellt werden. Der Controller (WD Spectrum) kommt auch aus der eigenen Entwicklung und beherrscht die nCache 3.0 Technologie, welche mit einem SLC Cache arbeitet.
    Die SSD unterstützt das NVMe-Protokoll, welches ihr erlaubt über bis zu 4 PCIe Lanes gleichzeitig direkt mit der CPU zu kommunizieren.

    Lieferumfang:
    Der Lieferumfang ist sehr überschaubar. Geliefert wird die SSD in einer kleinen Pappverpackung in der sich bis auf die SSD noch ein Garantie-Beipackzettel und ein bisschen Verpackungsplastik befindet.

    Design:
    Das Design ist sehr schlicht gehalten. Die SSD an sich ist großteils schwarz, auf der Rückseite der Platine befindet sich nichts. Auf der Vorderseite befindet sich alle Chips, welche aber mit einem Aufkleber auf dem Seriennummer, Produktnummer etc stehen, abgeklebt sind. Rechts befindet sich die Anschlussstelle im M.2 Format und links findet sich eine runde Einfräßung in der Platine, mit der mit Hilfe einer Schraube die SSD in ihrer Position gehalten wird.

    Verarbeitung:

    Die SSD sieht ordentlich Verarbeitet aus, ich konnte keine Kratzer oder ähnliches auf ihr finden.

    Einbau:
    Der Einbau der SSD ist ziemlich unkompliziert. Bei meinem Mainboard ist noch ein M.2 Shield dabei. Das Shield abschrauben, SSD einstecken, Shield wieder drauf schrauben, fertig. Der ganze Einbau ging in unter 5 Minuten und ich würde diesen auch einem Laien zutrauen.

    Erkennung:

    Die SSD wurde von Windows direkt erkannt, mit wenigen Klicks initialisiert und war ab dem Punk betriebsbereit:

    Software:

    Online kann sich die Software 'Western Digital SSD Dashboard' zusätzlich herunterladen:
    Diese Software zeigt viele Informationen wie z.B. Temperatur, Lebensdauer, Treiberversionen, Seriennummer etc. an, hier vermisse ich nur, dass nicht angezeigt wird wie viel die SSD bereits in ihrem Leben insgesamt geschrieben hat. Dazu kann man damit die Firmware direkt im Windows aktualisieren und die Festplatte formatieren bzw einen bootbaren USB-Stick dafür erstellen. Etwas überrascht war ich über die Größe des Tools, was mit 209MB über 7 mal so groß ist wie das von Samsung (28,5MB). Sehr nützlich finde ich dafür, dass das Tool anzeigt über wie viele PCIe Lanes die SSD angebunden ist.
    Zusätzlich gibt es noch ein 'Acronis Ture Image WD Edition' im Downloadangebot, welches ich aber nicht getestet habe.

    Verschlüsselung:
    Die SSD bietet keine Hardwareverschlüsselung (FDE) an. Auf Microsoft eDrive oder TCG Opal muss verzichtet werden. Softwareverschlüsselung ist aber im üblichen Rahmen möglich.

    Kompatibilität:
    Mein Mainboard ist nicht in der Kompatibilitätsliste von WD. Trotzdem wurde die SSD erkannt und funktioniert ohne Probleme.

    Geschwindigkeitstest:

    Mein Testsystem:
    AMD Ryzen 5 2600 (Stock Kühler)
    MSI B450 Gaming Pro Carbon
    G.Skill Aegis 16gb
    Asus GeForce GTX 1070 Strix
    be quiet! Pure Power 430W
    Windows 10 Pro N
    und eine Samsung 840 Pro 500GB SSD zum vergleichen.


    Benchmark (Crystal Disk Mark 6.0.2 // 5 Tests, 1GB ):

    WD Black NVMe SSD:
    Sequential Read (Q= 32,T= 1) : 3486.134 MB/s
    Sequential Write (Q= 32,T= 1) : 2589.231 MB/s
    Random Read 4KiB (Q= 8,T= 8) : 1316.659 MB/s [ 321450.0 IOPS]
    Random Write 4KiB (Q= 8,T= 8) : 1165.055 MB/s [ 284437.3 IOPS]
    Random Read 4KiB (Q= 32,T= 1) : 373.997 MB/s [ 91307.9 IOPS]
    Random Write 4KiB (Q= 32,T= 1) : 221.187 MB/s [ 54000.7 IOPS]
    Random Read 4KiB (Q= 1,T= 1) : 45.338 MB/s [ 11068.8 IOPS]
    Random Write 4KiB (Q= 1,T= 1) : 152.372 MB/s [ 37200.2 IOPS]

    Samsung Pro 840 SSD:
    Sequential Read (Q= 32,T= 1) : 559.635 MB/s
    Sequential Write (Q= 32,T= 1) : 460.802 MB/s
    Random Read 4KiB (Q= 8,T= 8) : 406.994 MB/s [ 99363.8 IOPS]
    Random Write 4KiB (Q= 8,T= 8) : 344.796 MB/s [ 84178.7 IOPS]
    Random Read 4KiB (Q= 32,T= 1) : 335.720 MB/s [ 81962.9 IOPS]
    Random Write 4KiB (Q= 32,T= 1) : 296.837 MB/s [ 72470.0 IOPS]
    Random Read 4KiB (Q= 1,T= 1) : 34.788 MB/s [ 8493.2 IOPS]
    Random Write 4KiB (Q= 1,T= 1) : 102.312 MB/s [ 24978.5 IOPS]

    Fazit Benchmark:
    Die Ergebnisse liegen leicht über den Angaben von WD, auf jeden Fall sind das sehr gute Werte (verglichen mit den Ergebnissen von anderen Herstellern/online abgerufen) und im Vergleich zu meiner alten SSD liegen die Ergebnisse in einer anderen Liga.

    Alltagstests:

    Vorwort zu den Alltagstests:
    Für die Tests habe ich ein frisch aufgesetztes Windows verwendet auf welchem zu Beginn nur die Treiber des Systems installiert waren. Die BIOS Einstellungen standen auf Werkseinstellungen, lediglich die Geschwindigkeit des RAMS wurde auf die vom Hersteller vorgesehenen 3000 MHz umgestellt. Alle Tests wurden 3 mal durchgeführt und dazwischen wurde das System jeweils neugestartet. Aus den jeweils 3 Ergebnissen wurde immer ein Mittelwert berechnet. Verglichen hab ich die Ergebnisse wieder mit denen von meiner Samsung 840 Pro (welche bisher ungefähr 24TB geschrieben hat) .

    Windows Bootvorgang:
    WD Black NVMe SSD: 19,5s
    Samsung Pro 840: 23s

    CS:GO (Botgame, Nuke):
    WD Black NVMe SSD: 18s
    Samsung Pro 840: 27s

    League of Legends (Practice Mode):
    WD Black NVMe SSD: 26s
    Samsung Pro 840: 35,5s

    Cities: Skylines (Savegame Max Größe und 120k Pop.):
    WD Black NVMe SSD: 47s
    Samsung Pro 840: 105s

    Duplizieren von 53,5GB (3977 Dateien):
    WD Black NVMe SSD: 96s
    Samsung Pro 840: 354s

    Duplizieren von 32GB (1 Datei):
    WD Black NVMe SSD: 40s
    Samsung Pro 840: 218s

    Komprimieren von 11,9GB (1643 Dateien, mit 7Zip auf .zip und Standardeinstellungen):
    WD Black NVMe SSD: 177s
    Samsung Pro 840: 181s

    Entpacken der komprimierten Datei:
    WD Black NVMe SSD: 91s
    Samsung Pro 840: 120s

    Fazit Alltagstests:
    Bis aufs Zippen von Dateien (wo die CPU der Flaschenhals war) habe ich überall deutliche kürze Zeiten mit der WD Black NVMe gehabt. Die Ergebnisse sind nicht nur messbar, sondern auch spürbar. Vor allem beim Laden bei Cities: Skylines und beim Duplizieren von Daten hab ich die verkürzten Zeiten deutlich gemerkt. Den kleinsten Leistungssprung hatte ich beim Windows Boot, was aber daran liegt, dass die Ryzen Boards deutlich länger brauchen, bis es in den eigentlich OS Bootvorgang übergeht. Bei Intel Mainboards sollte da eine deutlich höhere prozentuale Steigerung sein. Insgesamt bin ich dann doch überrascht wie sehr ich die längeren Ladezeiten bei der Samsung SSD gespürt habe. (WD wurde zuerst getestet)

    Haltbarkeit & Preisleistung:
    Über die Haltbarkeit kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel sagen. Ich hoffe, dass die SSD lange hält, sollte es nicht der Fall sein, werde ich hier dieses hier nochmals erwähnen. WD gibt an, dass 300TB an Schreibvorgängen überlebt werden sollte (oder 1.750.000 Stunden). Intern vergleichbar ist die SSD mit der 'SanDisk Extreme PRO M.2 NVMe 3D SSD' welche die selbe SSD mit einem anderen Branding ist. Bei den SSD's von anderen Herstellern würde ich die SSD zwischen der Samsung 970 EVO NVMe und der Samsung 970 Pro einreihen. Auf dem Datenblatt in den meisten Punkten etwas besser als die Evo und etwas schlechter als die Pro Variante von Samsung. Preislich ordnet sich die SSD auch in der Mitte der Beiden ein (Evo ca. 120¤/Pro ca. 170¤). Zur Zeit liegt die WD Black bei 165¤, ich hab diese aber auch schon zu einem deutlich niedrigeren Preis (+- 140¤) hier im Shop gesehen.

    Fazit:
    Ich wollte in diesem Test den Schwerpunkt setzten bzw. die Frage stellen ob sich der Umstieg auf eine NVMe SSD überhaupt lohnt, da ich schon einige kritische Stimmen dazu gehört habe, dass die Ergebnisse nur messbar sind und sich nicht merkbar von den normalen SSD Ergebnissen unterscheiden. Aber dieses kann ich überhaupt nicht bestätigen. Vom Windows Boot, über das Laden von Spielen bis hin zum kopieren/duplizieren von Daten hatte ich überall merkbar mehr Performance. Dazu ist der M.2 Formfaktor noch ein weiterer Pluspunkt, was auf der einen Seite zu weniger Kabel führt (und damit einen deutlich sauberen Look!) und die SSD mit dem NVMe Protokoll mit der direkt CPU über PCIe Lanes kommunizieren kann und nicht den Umweg über einen Hostcontroller auf dem Mainboard nehmen muss. Nicht nur bei einem Neubau von einem Rechner würde ich zu einer NVMe SSD raten, sondern auch ein Upgrade von einer SATA SSD lohnt sich in meinen Augen.

    Die WD Black NVMe SSD M.2 2280 PCIe 3.0 x4 ist eine NVMe SSD, welche ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann. Western Digital an sich kann ich auch nur empfehlen, seit Jahren verbaue ich nur noch diese und war bisher mit keiner unzufrieden. Mit SanDisk hat sich WD nun das Wissen eingekauft nicht nur gute HDD's zu produzieren, sondern auch solide SSD's anbieten zu können.

    Verpackung, Beipackzettel, SSD, 3.5 Zoll HDD zum Größenvergleich:
    DSCF3834.jpg

    SSD Solo:
    DSCF3836.jpg

    SSD Eingebaut ohne Shield:
    DSCF3842.jpg

    SSD Eingebaut mit Shield:
    DSCF3844.jpg

  5. #5

    Standard Review: WD Blue 3D NAND SATA SSD 1TB

    Vorwort:
    Mein neuer PC sollte als Ergänzung zur System-SSD von Crucial noch eine Datenplatte mit mindestens 1TB erhalten. Trotz der Preisunterschiedes zwischen HDD und SSD stellte ich mir die Frage, ob ich mir überhaupt noch eine klassische HDD im PC antun soll.
    Ich habe mich dann als Tester für die 1TB SSD von Western Digital beworben und den Zuschlag bekommen. Herzlichen Dank an Mindfactory für diese tolle Möglichkeit!


    Hinweis:
    Im Gegensatz zu den anderen getesteten Speichern von Western Digital reden wir hier über ein 2.5‘‘ Medium mit 1TB und nicht um eine superschnelle M.2 der Black-Serie!


    Unboxing, Design:
    Die WD Blue 3d NAND kommt in einer kleinen Pappschachtel mit Kunststoffschale als Schutz und befindet sich in einer versiegelten Folie.
    Die SSD ist optisch eher schlicht gehalten und die Zugehörigkeit zur Blue-Serie sofort erkennbar.
    Es gibt kein Zubehör, lediglich ein Faltblatt mit Garantiehinweisen für diverse Länder.
    Auf der Homepage von Western Digital befinden sich bei Bedarf jedoch ausreichend Infos zu den SSDs sowie Software.
    Viel mehr als Distanzhalter oder Faltblätter mit technischen Daten gibt es bei der mir bekannten Konkurrenz aber auch nicht. SATA-Kabel oder ähnliches darf der Käufer bei Datenträgern wohl nicht erwarten.
    WD-Blue1.jpgWD-Blue2.jpg
    WD-Blue3.jpgWD-Blue4.jpg


    Testsystem:
    CPU: AMD Ryzen 5 2400G
    Mainboard: ASRock AB350 Pro4
    RAM: Corsair 16GB DDR4
    System-SSD: Crucial MX500


    Installation:
    Wie oben schon erwähnt, war die SSD mit 1TB als Datenplatte geplant, nicht für das Betriebssystem.
    Die WD Blue wurde nach dem Einbau vom PC problemlos als neuer Datenträger erkannt.
    Im Falle von Windows 10 muss die SSD dann in der Datenträgerverwaltung erst initialisiert und darauf formatiert werden. Beides geht sehr schnell.
    Wer sich damit nicht auskennt, bekommt bei Western Digital auf der Homepage Hilfe.
    Danach stehen 931 GB (1.000.202.039.296 Bytes) zur Verfügung, 208 MB der "leeren" SSD werden als belegt angezeigt.
    Ich gehe davon aus, dass sich ein Windows oder Linux auch problemlos von CD oder USB-Stick direkt auf eine neue WD Blue installieren lassen würde, habe dies aber nicht getestet.


    Software:
    Wer ein bestehendes System von HDD auf die SSD kopieren will, bekommt von Western Digital das Programm Acronis True Image WD Edition als Download angeboten. Ich hatte dafür keine Verwendung, es hat aber bei einem Freund gut funktioniert.
    Western Digital bietet für seine SSDs noch ein Programm names SSD-Dashboard an, dessen einzige nützliche Funktion für mich das Firmware-Update der SSD ist. Ich habe auch direkt eine neue Firmware aufspielen können, danach muss der PC neu gestartet werden.
    Die integrierte TRIM-Prüfung des SSD-Dashboard ignoriert das interne TRIM von Windows 10 völlig und verwirrt den User eher. Wurde Windows 10 auf eine SSD installiert, ist TRIM mit wöchentlicher Ausführung automatisch eingestellt, das bedarf keiner Steuerung durch ein externes Programm.
    Es wäre wünschenswert, wenn das Firmeware-Update ohne SSD-Dashboard durchführbar wäre, damit diese Software gar nicht erst installiert werden muss.
    DB-Tools.jpgDB-Tools.jpg


    Benchmark und Monitoring
    Messwerte mit CrystalDiskMark 6.0.1 x64

    WD Blue 3d NAND:
    Sequential Read (Q=32,T=1) : 563.092 MB/s
    Sequential Write (Q=32,T=1) : 533.519 MB/s
    Random Read 4KiB (Q= 8,T=8) : 391.381 MB/s [95552.0 IOPS]
    Random Write 4KiB (Q= 8,T=8) : 353.708 MB/s [86354.5 IOPS]
    Random Read 4KiB (Q=32,T=1) : 284.061 MB/s [69350.8 IOPS]
    Random Write 4KiB (Q=32,T=1) : 270.076 MB/s [65936.5 IOPS]
    Random Read 4KiB (Q= 1,T=1) : 34.322 MB/s [ 8379.4 IOPS]
    Random Write 4KiB (Q= 1,T=1) : 101.810 MB/s [24856.0 IOPS]
    CDM_WDl.jpg

    Crucial MX500 zum Vergleich:
    Sequential Read (Q=32,T=1) : 561.835 MB/s
    Sequential Write (Q=32,T=1) : 518.313 MB/s
    Random Read 4KiB (Q= 8,T=8) : 398.616 MB/s [97318.4 IOPS]
    Random Write 4KiB (Q= 8,T=8) : 369.912 MB/s [90310.5 IOPS]
    Random Read 4KiB (Q=32,T=1) : 205.271 MB/s [50115.0 IOPS]
    Random Write 4KiB (Q=32,T=1) : 180.134 MB/s [43978.0 IOPS]
    Random Read 4KiB (Q= 1,T=1) : 40.859 MB/s [ 9975.3 IOPS]
    Random Write 4KiB (Q= 1,T=1) : 90.727 MB/s [22150.1 IOPS]
    CDM_Crucial.jpg

    Western Digital gibt mit 560 MB/s Read und 530 MB/s Write Werte an, die bei der Prüfung mit CrystalDiskMark erfüllt werden. Auch bei Wiederholung waren die Testwerte immer knapp besser als gefordert.
    Bei meiner System-SSD Crucial MX500 sind die Werte beim Schreiben mit 519,7 MB/s minimal schlechter als bei der WD Blue. Crucial gibt aber auch nur 510 MB/s an, deshalb werden auch hier die Herstellerangaben voll erfüllt.

    Beim Monitoring des Systems ist mir aufgefallen, dass die WD grundsätzlich kälter bleibt als die Crucial, allerdings beides unkritische Werte wie etwa 21 und 28°C.
    Western Digita gibt als Lebensdauer eine MTBF (Mean Time Between Failures) von 1.750.000 Stunden an und liegt damit zwischen Crucial und günstigen Samsungs. Eine Aussage über die tatsächliche Lebensdauer bis zum Ausfall der SSD lässt sich damit nicht machen.
    Western Digital verspricht zumindest ein längere Dauerhaltbarkeit im Vergleich zur letzten Version der WD Blue.


    Verschlüsselung:
    Western Digital macht keine Angaben zu Hardware oder Software-Verschlüsselung.


    Praxiseindrücke:
    Den Unterschied zwischen SSD und HDD merkt jeder User breits bei den Ladenzeiten des Betriebssystems aber auch einzelnen Programmen, die viele Datenmengen laden.
    Ein Worst-Case-Programm zum Testen ist PlayMemories für Digitalkameras von Sony. Die Software prüft wohl beim Start die angegebenen Verzeichnisse nach Änderungen und bei einer HDD kann das gefühlte Ewigkeiten dauern, bei meinem alten Rechner heftige 10 Sekunden.
    Mit einer SSD sind es bei gleicher Verzeichniszahl vielleicht 3 Sekunden und der Wert bleibt natürlich nur gut, wenn die Datenplatte auch eine SSD ist.
    Deutliche Unterschiede gibt es auch beim Laden von Musikbibliotheken und Mehrspuraufnahmen.
    Hier erfüllt die WD als Datenplatte voll die Erwartungen.
    Optimal wäre natürlich noch, bei der System-SSD auf eine superschnelle M.2 zu wechseln, wirklich terminierend ist im meinem Fall aber wirklich der Datenspeicher.


    Preis/Leistung:
    Die WD reiht sich im Preis knapp über den günstigsten SSDs ein, die fast alle den Chiptyp D-NAND TLC haben.
    Meine Crucical MX500 ist ein guter Vergleich, die wäre bei gleicher Größe 20 Euro günstiger, hat aber geringfügig schlechtere Schreibraten, wenn auch in einem Bereich, der messbar aber nicht spürbar ist. Die geringeren Betriebstemperaturen werte ich bei der WD auch als Pluspunkt.
    Das Preis/Leistungsverhältnis ist demnach als sehr gut zu bezeichnen.


    Fazit:
    Ich hatte mir eingangs die Frage gestellt, ob ich mir noch eine klassische HDD im PC antun soll.
    Wenn ich >2 TB oder mehr bräuchte, wäre es eine Option, Arbeitsdateien temporär auf die System-SSD zu kopieren, eventuell dann auch nur im NAS lagen.
    Wenn 1TB ausreichen, halte ich es durchaus schon für eine gute Idee, die HDD ganz zu verbannen.

  6. #6

    Standard Testers Keepers 250GB WD Blue 2.5"

    Die Festplatte kam in einer kleinen Schachtel, in die alles reinpasst, was reinpassen muss.
    Der Lieferumfang besteht aus der Festplatte und einer kleinen Gebrauchsanleitung.
    Schon beim Einbau habe ich gemerkt, dass diese SSD Festplatte sehr gut verarbeitet ist, da ich sie ohne weitere Probleme in mein Gehäuse einbauen konnte.
    Der Einbau war kinderleicht. Die Festplatte wurde auf ihre Halterung geschraubt und dann in das Gehäuse geschoben (hier muss man, sofern das Gehäuse keine Halterungen bietet eine dazu bestellen). Hierbei merkte ich die gute Verarbeitung, da die Schrauben ohne Mühen die Festplatte halten konnten. Anders als bei meiner anderen SSD, wo ich nur 2 von 4 Schrauben anbringen konnte, da die Löcher dann schon so verrutscht sind, dass ich die restlichen 2 Schrauben nicht mehr befestigen konnte.
    Als die Festplatte im Gehäuse war, musste ich nur noch das Strom- und SATA Kabel anschließen und den Pc starten.
    Nach dem Starten fiel mir auf, dass die Festplatte nicht im Windows Explorer zu sehen ist, also habe ich kurzerhand geschaut ob sie überhaupt erkannt wird. Da sie erkannt wurde, konnte ich nach kurzer Recherche feststellen, dass der Festplatte die Partionierung fehlt. Mit einer Anleitung aus dem Internet ging das dann auch sehr flott. Nachdem ich die Anleitung gefunden habe, hat das Ganze nur noch etwa 10 Minuten gedauert und danach konnte ich sofort loslegen. Dazu muss ich aber sagen, dass ich auf meinem PC schon ein Betriebssystem (Microsoft Windows) installiert hatte. Somit konnte ich die Partitionierung darüber durchführen. Wer diese Festplatte also nutzen möchte um sein Betriebssystem darauf zu installieren, sollte sie vorher einmal an einen anderen Pc anschließen und mit diesem die Festplatte richtig konfigurieren. Danach sollte die Installation auch fix gehen.

    Nun komme ich zu der Leistung der SSD. Zuerst beschreibe ich das Ganze etwas gröber anhand von Beispielen danach werde ich etwas technischer ins Detail gehen.
    Ich benutze diese Festplatte für Spiele, also habe ich zuerst einige Spiele auf diese kopiert.
    Die Kopiergeschwindigkeit wurde zwar nicht volkommen ausgschöpft, da die Lesegeschwindigkeit der HDD (auf der das Spiel zuvor war) das ganze etwas gebremst hat.
    Trotzdem konnte ich mit durchschnittlich 140 MB/s kopieren und habe insgesamt für 61 GB nur 8 min gebraucht.
    Als ich das Spiel (Call of Duty Black Ops 4) dann gestartet habe wurde ich sofort positiv überrascht. Ich habe für das Laden der riesigen Battle Royale Map, im Durchschnitt 5-10 Sekunden weniger gebraucht als zuvor mit der HDD. Auch nach einer sehr langen Gaming Session war die Leistung konstant und ich habe keine Einbrüche der Leistung feststellen können.
    Um die Geschwindigkeit voll auszuschöpfen, habe ich auch einige große Ordner von meiner Samsung evo 850 auf die WD Blue gezogen. Hier konnte ich feststellen, dass ich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 300 MB/s erreicht habe. Große Dateien können also problemos in wenigen Minuten hin und her geschoben werden.
    Auch nach 2 Wochen Einsatz bleibt die WD Blue zuverlässig und arbeitet konstant. Man hört sie gar nicht arbeiten und das auch nicht bei voller Belastung. Mir war es immer wichtig leise Komponenten in meinem Pc verbaut zu haben, da ich gerne mal Nachts arbeite und niemanden im Haus wecken möchte. Da SSD Festplatten generell leise sind, habe ich bei dieser auch nichts anderes erwartet.
    Für diesen Preis ist sie wirklich perfekt!
    Wer nach einer günstigen SSD Festplatte schaut, kommt mit dieser hier sehr gut aus. Ich habe sie mit meiner Samsung Evo 850 verglichen (genaue Benchmarks kommen weiter unten) und muss sagen, dass die WD Blue sich in jedem Punkt lohnt. Beim Vergleich ist mir aufgefallen, dass die WD Blue die SSD von Samsung sogar in einigen Punkten schlagen kann. Das zeigt, dass die WD Blue mit den anderen Festplatten mithalten kann, obwohl sie ein etwas günstiger ist (ungefähr 20¤, WD Blue vs Samsung Evo).

    Nun komme ich zu dem etwas technischeren Teil.
    Die Benchmark Auswertungen füge ich als Screenshot im Forum bei.
    Zuerst habe ich einen synthetischen Test laufen lassen (dazu habe ich das Programm AS SSD Benchmark genutzt), der eine 1GB große Datei einliest, bzw. schreibt. Wichtig ist hierbei eigentlich nur der "Seq" Teil, der bei beiden Festplatten die Lese- und Schreibgeschwindigkeit darstellt. Hier erkennt man auch, dass die WD Blue, die Sasmung Evo im Punkt Lesegeschwindigkeit sogar knapp geschlagen hat. Die Schreibgeschwindigkeit ist bei der WD Blue, leider um ungefähr 100 MB/s langsamer als bei der Samsung SSD. Im Bereich 4K, was die Lese- und Schreibgeschwindigkeit bei zufällig ausgewählten 4K-Blöcken darstellt und 4K-64Thrd, was das Gleiche wie der 4K Bereich ist nur auf 64 Threads verteilt, sieht man das selbe Phänomen. Die WD Blue ist in der Lesegeschwindigkeit schneller aber in der Schreibgeschwindigkeit im 4K-64Thrd Bereich langsamer. Überraschenderweise konnte die WD Blue im 4K Bereich eine etwas schnellere Schreibgeschwindigkeit erzielen als die Samsung Evo. Das alles spiegelt sich auch in der Zugriffszeit wieder, die bei der Lesegeschwindigkeit schneller und bei der Schreibgeschwindigkeit langsamer ist. Der Gesamtscore unterscheidet sich bei diesem Test nur um wenige Punkte (Berechnet wird dieser durch die Formel: Gesamtergebnis=Seq-schreibrate * 0.15 + Seq-leserate * 0.1 + 4k-leserate * 2 + 4k-schreibrate + 4-64thrd-schreibrate + 4-64thrd-leserate * 1.5). Weiterhin habe ich denselben Test mit einer Datei Größe von 10GB laufen lassen. Hier wird deutlich, dass die WD Blue bei größeren Dateien etwas schlechter abschneidet. Im vergleich zur Samsung Evo hat sie hier zwar im sequentiellen Lesen und Schreiben die besseren Werte, aber die Zugriffszeit im Schreiben hat hier deutlich zugelegt. Im endgültigen Score hat die Samsung Evo hier mit einem großen Abstand gewonnen.

    Als nächstes habe ich ein Kopierbenchmark durchgeführt, welcher drei Ordner, jeweils einen mit einer ISO Datei (zwei große Dateien), einen Programmordner (viele kleine Dateien) und einen Ordner eines Spiels (mit kleinen und großen Dateien) über einen einfachen Copy Befehl des Betriebssystems auf die Festplatte kopiert. Hierbei hat die SSD Festplatte von WD sehr deutlich gewonnen. Bei allen drei Ordnern war die WD Festplatte um einiges schneller als die von Samsung.
    WD:
    ISO: 602,16 MB/s und 1,78 s
    Programm: 433,77 MB/s und 3,24 s
    Spiel: 384,10 MB/s und 3,60 s

    Samsung:
    ISO: 356,14 MB/s und 3,02 s
    Programm: 176,38 MB/s und 7,98 s
    Spiel: 295,04 MB/s und 4,68 s

    Fazit:
    Wer eine gute und günstige SSD Festplatte sucht ist bei dieser hier genau richtig!
    Trotz ihres günstigen Preises kann sie mit teureren Modellen mithalten.
    Mit dieser Festplatte kann man also beruhigt ein wenig Geld sparen, ohne fürchten zu müssen, dass man eine schlechtere Qualität bekommt.
    Ich würde bei meinem nächsten Kauf auf jeden Fall zu dieser SSD zurückkehren.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  7. #7

    Standard

    Testers Keepers 250GB WD Blue 2.5" 3D-NAND TLC (WDS250G2B0A)

    Als einer der ausgewählten Produkttester habe ich die Western Digital Blue als 250GB Version im 2.5“ Format erhalten. Im folgenden erhaltet ihr meinen persönlichen Produkttest, der sich wie folgt glieder:

    1. Kompatibilität und Anwendungsbereich
    2. Design & Verarbeitung
    3. Leistung
    4. Installation & Software
    5. Datenverschlüsselung
    6. Haltbarkeit & Vergleich
    7. Preis/Leistung
    8. Fazit
    9. Bilder

    1. Kompatibilität und Anwendungsbereich:
    Die WD Blue dient als Systemspeicher für Windows 10 in meinem Office- und Multimediarechner. Hierbei soll sie meine 3 Jahre alte Sandisk Plus SSD(120GB, 2D-Nand) ersetzen. Der Wechsel soll primär die Stabilität und Zuverlässigkeit meines Systems für die Zukunft gewährleisten. Außerdem waren die 120GB für weitere Anwendungen doch recht knapp bemessen. Im Vordergrund steht folglich der Vergleich zwischen alter und neuer SSD. Die selbe SSD gibt es auch im M.2 Format. Diese kam mangels eines M.2-Steckplatzes auf meinem alten H81 Mainboards(Sockel1150) leider nicht in Frage. Solltet ihr die Möglichkeit eines M.2. Steckplatzes haben, dann könnt ihr von theoretisch höheren Transferraten profitieren, außerdem braucht man weniger Platz im Gehäuse und verkleinert den Kabelsalat. Für meine Anwendung reicht aber auch das Modell mit SATA-III-Anschluss (6G/s) völlig aus.

    2. Design & Verarbeitung
    Die WD Blue kommt ganz unspektakulär in einer kleinen Schachtel, in der sich daneben noch ein Garantieblatt befindet(3 Jahre Garantie).
    Design und Verarbeitung sind wie bei WD üblich auf einem guten Niveau. Die SSD ist sehr schlicht gehalten, ohne peinliche „Gaming“-Aufschriften und LEDs. Das Design gliedert sich in das bestehende Produktportfolio von WD ein. Mir gefällt auch, dass WD seit vielen Jahren ein standardisiertes Namensschema hat:
    Black = High Performance,
    Blue = Standard(oftmals das beste Preis-/Leistungsverhältnis)
    Green = Einsteiger-/ Budgetbereich.

    3. Installation & Software
    Montage und Anschluss sind kinderleicht und wie bei allen anderen 2.5“ Festplatten gleich - am Laufwerksramen festschrauben, dann SATA- und Netzteilkabel anschließen.

    Über die Homepage des Herstellers lassen sich diverse Programme herunterladen. Mit WD Backup habe ich erfolgreich eine Sicherung meines Systems und aller zugehörigen Daten erstellen können.

    Das Programm Acronis True Image (WD edition) sollte mir dabei helfen, die Partitionen von der alten auf die neue SSD zu übertragen. Eine Anleitung dazu erhält man auf der Homepage von Acronis. An dieser Stelle kommt nun der erste und einzige Kritikpunkt, denn trotz mehrerer Anläufe ist es mir nicht gelungen die SSDs zu klonen. Ich konnte mich zwar durch alle Fenster navigieren, einen automatischen oder einen manuellen Vorgang wählen, doch weder der eine, noch der andere Vorgang führten zum Erfolg. Nach einem erfolgreichen Neustart beginnt Acronis zwar mit dem Kopieren, beendet dann jedoch abrupt, ohne mir eine Fehlermeldung mitzuteilen. Statt dessen bleibt das Ziellaufwerk leer und das System kann weiterhin von der alten SSD gestartet werden.

    4.. Leistung
    Eine Leistungsmessung mit CrystalDiskMark 6 ergab folgendes Ergebnis:

    WD Blue 250
    Sequential Read 561.050 MB/s
    Sequential Write 527.728 MB/s
    Random Read 4KiB (Q= 8,T= 8) : 400.635 MB/s [ 97811.3 IOPS]
    Random Write 4KiB (Q= 8,T= 8) : 320.379 MB/s [ 78217.5 IOPS]
    Random Read 4KiB (Q= 32,T= 1) : 147.825 MB/s [ 36090.1 IOPS]
    Random Write 4KiB (Q= 32,T= 1) : 128.753 MB/s [ 31433.8 IOPS]
    Random Read 4KiB (Q= 1,T= 1) : 36.818 MB/s [ 8988.8 IOPS]
    Random Write 4KiB (Q= 1,T= 1) : 78.364 MB/s [ 19131.8 IOPS]

    zum Vergleich die Sandisk SSD Plus 120:
    Sequential Read 431.932 MB/s
    Sequential Write 201.990 MB/s
    Random Read 4KiB (Q= 8,T= 8) : 331.646 MB/s [ 80968.3 IOPS]
    Random Write 4KiB (Q= 8,T= 8) : 145.874 MB/s [ 35613.8 IOPS]
    Random Read 4KiB (Q= 32,T= 1) : 330.813 MB/s [ 80764.9 IOPS]
    Random Write 4KiB (Q= 32,T= 1) : 144.972 MB/s [ 35393.6 IOPS]
    Random Read 4KiB (Q= 1,T= 1) : 29.405 MB/s [ 7179.0 IOPS]
    Random Write 4KiB (Q= 1,T= 1) : 96.453 MB/s [ 23548.1 IOPS]

    Die Leistungsmessung ist nicht ganz objektiv, da die WD Blue mehr Kapazität hat, was wohl die Geschwindigkeit beeinflusst. Zumindest lässt sich feststellen, dass die WD Blue die versprochenen Lese- und Schreibraten unproblematisch erreicht.

    Subjektiv läuft das System mit der WD Blue mindestens gleich schnell. Die Bootzeit von Windows und der Start von größeren Anwendungen waren vorher schon sehr schnell, sind aber noch eine gefühlte Sekunde schneller geworden.

    Laut WD soll die Leistungsaufnahme der SSD um 25% geringer sein als bei SSDs der früheren Gernerationen. Für den Betrieb im Notebook ist dies natürlich umso mehr vorteilhaft, da es eine längere Akkulaufzeiten ermöglicht. Die tatsächliche Leistungsaufnahme konnte ich leider nicht messen.

    5. Datenverschlüsselung
    Die WD Blue 2.5“ hat keine Hardwareverschlüsselung. Somit lässt sie sich nur mittels Software verschlüsseln. WD bietet hierzu „WD Security für Windows/Mac“ auf seiner Homepage zum Download an.

    6. Haltbarkeit & Vergleich
    Der Hersteller verspricht durch die Verwendete Technik (3D Nand TLC) eine längere Haltbarkeit und verbesserte Effizienz im Vergleich zu 2D Nand. Es werden für die WD Blue 250 eine MTTF (MTTF=Mean Time To Failure) von 1,75 Mio. Stunden versprochen. Eine günstigere SSD wie die WD Green 250 soll dagegen nur ca. 1 Mio Stunden schaffen.
    WD bietet 3 Jahre Garantie auf den Speicher. Kleiner Vergleich am Rande: Crucial bietet für eine vergleichbare SSD wie die MX500 5 Jahre Garantie. Natürlich kann nach etwas mehr als einer Woche noch kein eigenes Testergebnis zur Haltbarkeit abgeben. Sollte sie den Dienst vorzeitig einstellen, gebe ich aber gerne ein Update.

    7. Preis/ Leistung
    Die WD Blue 250 kostet aktuell 48,87 Euro bei Mindfactory. Hätte ich die Möglichkeit,würde ich sie als M.2 Variante kaufen, da diese momentan fast genau so günstig ist. Tatsächlich habe ich vor dem Erhalt des Testexemplars auch über den Kauf der WD Blue 250 nachgedacht. In der engeren Auswahl waren aber auch die Samsung 860 Evo 250Gb und die Crucial MX500 250Gb. Hinsichtlich der angegebenen Schreibraten und der Lebensdauer(MTBF) unterscheiden sich alle 3 Modelle nur minimal. Samsung und Crucial geben allerdings je 5 Jahre Garantie, WD nur 3. Zwar kostet der Gb auf der WD SSD immer noch etwa 4x so viel wie auf einer WD Blue HDD(1000Gb für 40Euro), die sofortigen Ladezeiten sind es aber auf jeden Fall wert.

    8. Fazit
    Insgesamt handelt es sich bei der WD Blue 2.5" 3D-NAND TLC (WDS250G2B0A) um eine sehr gute SSD für den durchschnittlichen Heimanwender. Ob fürs Betriebssystem, Gaming oder als Datenspeicher – das Benutzungserlebnis ist sehr schnell.
    Ich habe bisher schon gute Erfahrungen mit anderen Produkten von WD gemacht. Eine externe HDD verrichtet schon seit 5 Jahren ihren Dienst und eine HDD als Archivfestplatte ist auch schon über 3 Jahre in Benutzung. Die Frage, ob man sich lieber für eins der genannten Konkurrenzmodel entscheiden sollte, ist in dieser Klasse wahrscheinlich nicht so relevant. Ich würde es von der Affinität zu einem bestimmten Hersteller oder vom Preis abhängig machen.

    CDM WD250.JPG
    CDM Sandisk.JPG
    Broduktbild.jpg

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