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Thema: Testers Keepers mit SteelSeries Headsets KW42

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Marketingman
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    Standard Testers Keepers mit SteelSeries Headsets KW42

    Hier könnt Ihr alle Testberichte zur Testers Keepers Aktion mit SteelSeries Headsets aus der KW42 vom 15.10.-21.10.2018 nachlesen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers mit SteelSeries Headsets KW42
    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  2. #2

    Standard

    Im Rahmen der „Testers Keepers“ Aktion wurde ich von Mindfactory und SteelSeries als einer der Tester für das SteelSeries Arctic Pro Wireless Headset ausgewählt. Nachfolgend erhaltet Ihr nun einen hoffentlich hilfreichen Überblick über das Headset, welches ich unter anderem an meinem Gaming PC, meinem dienstlich gelieferten Notebook und einer Xbox One X auf Herz und Nieren getestet habe.

    Unboxing
    Nach der Lieferung, die durch DHL erfolgte, wurde der Karton mit dem Headset in freudiger Erwartungshaltung ausgepackt. Die Verpackung selbst war noch in Folie eingewickelt, was in Zeiten der Diskussion um Plastikmüll im Ozean eher fragwürdig ist, obgleich der Karton an einer Stelle eh schon eingedrückt war. Vom Design her muss mal SteelSeries aber schon ein Kompliment machen. Der Karton selbst wirkt hochwertig designt und besteht aus einem, dem OVP angemessenen Material. Im Inneren des Kartons befindet sich das Headset in einer ausgelassenen Plastikaussparung, die das Headset mitsamt dem zusätzlichen Material passgenau aufnimmt.

    Lieferumfang
    Das Gesamtpaket besteht aus:
    - Headset mit eingesetztem Akku
    - Transmitter Basisstation (mit Kurzanleitung auf der Folie, die die Station umhüllt)
    - USB Audiokabel
    - Optisches Toslink Kabel
    - Mobiles Audiokabel
    - Mobiles Ladekabel
    - Windschutz für das Mikrofon
    - 2. Akku
    - Handbuch
    - SteelSeries Zufriedenheitsgarantiekarte

    Design & Verarbeitung
    Das Headset selbst ist relativ schlicht designt. Es ist hauptsächlich in mattschwarz und einer Mischung aus dunkelgrau und einem leichten Lilaton gehalten. Die mattschwarze Oberfläche auf den Ohrmuscheln ist gegen Fingerabdrücke unempfindlich und sollte dieses Finish recht lange beibehalten. Entgegen der Präferenz anderer Hersteller gibt es keine nervigen LED Lichteffekte an den Ohrmuscheln. Lediglich das ausziehbare Mikrofon fängt im Mute-Modus rot zu leuchten an. Am Bügel selbst ist noch ein Stoffband befestigt, das stark an die Befestigung von Ski- und Snowboardbrillen erinnert. Eine Tatsache, die mir persönlich gefällt, aber wahrscheinlich nicht auf die Zustimmung von jedem stoßen wird. Der Korpus des Headsets besteht großteils aus Plastik. Nur an den Gelenken, die dem Eindrehen der Ohrmuscheln dienen, und dem Kopfband kommt eine Konstruktion aus Aluminium und Stahl zur Verwendung. Insgesamt bleibt das Gerät dabei erfreulicherweise recht leicht und trotzdem stabil. Durch die Möglichkeit, die Ohrmuscheln eindrehen zu können, liegt das Headset fast ebenerdig auf dem Tisch, aber eben nur fast. Vielleicht wäre es hier denkbar, bei dem Preis noch eine optisch schöne Halterung für das Headset beizulegen? Ein Punkt, der mir persönlich sehr wichtig ist, ist die Verarbeitung der Polster der, austauschbaren, Ohrmuscheln. Ich habe noch ein ANC Headset für Flugreisen bzw. Bahnfahrten. Hier ist die Umhüllung aus einer lederähnlichen Struktur. An den Rändern ist diese Umhüllung verklebt gewesen und fing nach ca. zwei Jahren an, sich zu lösen. Das wird bei diesem Headset nicht passieren! Die Ohrpolster sind vernäht, was diesem Problem eines anderen Herstellers auf jeden Fall entgegenwirken sollte.
    Zur Basisstation: Hier handelt es sich um eine kleine schwarze Box, die an die Konsole oder den PC angeschlossen wird. Die Bedienung erfolgt über einen Knopf und einen drückbaren Drehregler, mit dem man durch das OLED-Display navigieren kann. Auf der Rückseite der Basisstation finden sich verschiedene Ports: Line In, Line Out, Stromanschluss, Mini-USB, sowie ein optischer Ein- und Ausgang. Auf der rechten Seite der Box ist die Steckmöglichkeit für den zu ladenden Ersatzakku verbaut worden. Die Station selbst verwundert bei der ersten Inbetriebnahme aber doch durch ihr recht geringes Eigengewicht und durch die im Vergleich zum Headset, für Fingerabdrücke recht anfällige Oberfläche an den Seiten rundum.

    Komfort
    Das Headset ist sowohl für kleinere als auch größere Kopfformen geeignet. Durch das Skibrillen-Band lässt sich das Headset individuell an die Kopfgröße der tragenden Person anpassen. Mir persönlich wurde an den Ohren unter dem Headset nach einer längeren Session von ca. 3-4 Stunden allerdings recht warm und es fing auch leicht an, am Kopf unangenehm zu drücken. Verglichen mit dem eingangs erwähnten Kopfhörer mit Leder-Ohrmuscheln ist das allerdings kein Vergleich. Der Tragekomfort ist hier, trotz des Drückens, um einiges höher. Ein großer Pluspunkt stellen auf jeden Fall auch die austauschbaren Ohrpolster und Akkus dar. Diese sind im Shop von Steelseries, neben einer ganzen Fülle weiteren Zubehörs für das Headset, abrufbar.

    Bedienung
    Die Bedienung des Headsets kann nach erfolgter Einrichtung eigentlich komplett über das Headset selbst erfolgen. An der Unterseite der rechten Ohrmuschel ist der On/Off Button sowie der Bluetooth Button angebracht. Ein langer Druck auf die Knöpfe erweckt das Headset zum Leben. An der linken Ohrmuschel sitzen die Mute-Taste, der Lautstärke-Regler, Micro-USB-Anschluss (zum Laden oder für Firmware Updates), Kopfhörerbuchse, Power- und Bluetooth-Taste.
    Die intelligente Lösung zum Laden des Ersatzakkus sorgt dafür, dass auch bei intensiver Nutzung lediglich kurze Pausen entstehen, die zum Austausch des wechselbaren Akkus genutzt werden. Der Wechsel erfolgt über die magnetisch arretierte Abdeckung auf dem linken Ohrhörer. Der Akku ist mit sehr wenig Aufwand zu wechseln und kann danach zum Aufladen in der Basisstation eingesteckt werden.
    Ein Manko bei der Nutzung des Headsets an einer Konsole ist mit Sicherheit die fehlende Erreichbarkeit der Basisstation, da diese ja in nächster Nähe zur Konsole und dem Fernseher aufgebaut sein muss. Mir sind beim Testen aber keine Funktionen aufgefallen, die ich nicht über die Knöpfe am Headset bedienen konnte. Ein paar Wörter noch zur Basisstation. Diese leuchtet leider dauerhaft bzw. schaltet sich nicht nach einer gewissen Zeit in den Standby-Modus. Hier sollte SteelSeries bei der nächsten Version vielleicht noch ein Augenmerk drauf richten. Ein einfacher Kippschalter für On/Off oder ein Timer für energiearmen Standby-Betrieb sollten doch heutzutage möglich sein?

    Audioqualität
    SteelSeries selbst gibt an, dass das Headset Audio mit High Resolution wiedergibt. Als Frequenzgang gibt Steelseries 10Hz – 40.000 Hz an. Und ich muss sagen, an meiner Xbox One X kommen die Audioinhalte DEUTLICH besser und mit mehr Details rüber, als es vorher über den TV mit angeschlossener Soundbar der Fall war. Auch an einem Smartphone ist die Musik mit deutlich mehr Nuancen wahrnehmbar. In diesem Fall ist die Aussage von SteelSeries also meiner Meinung nach kein Marketing-Gewäsch, sondern wirklich qualitativ hör- und wahrnehmbar. Ob der genannte Frequenzbereich auch wirklich erreicht wird, müssen dann aber doch Fachzeitschriften bzw. -portale erörtern. Mir langt die Qualität allemal.

    Sprachqualität
    Wie eingangs bereits geschrieben wurde das Headset primär an meiner Xbox One X getestet. Hierzu vorab direkt eine Einschränkung: An der Xbox kommt nur das Audiosignal an. Sprache ist nur über einen Umweg möglich! ABER: das Headset kann parallel an der Xbox One X und einem über Bluetooth verbundenen Handy betrieben werden! Und ja, es funktioniert wirklich einwandfrei. Ich konnte problemlos Red Dead Redemption 2 auf der Xbox spielen und mich parallel über die Bluetooth Verbindung mit meinem Smartphone via Xbox App im Partychat unterhalten! Mein gegenüber hat hier lediglich eine etwas leisere Sprachausgabe als vorher bemängelt. Dieses Manko konnte allerdings auch an der Gegenseite liegen. Durch den Windschutz für das eingebaute Mikrofon werden auch „unschöne“ Geräusche wie z.B. Kau- oder Trinkgeräusche minimalisiert.

    Lautstärke
    Ich habe das Headset hauptsächlich im Bereich von ca. 75 % Lautstärke genutzt. Dies war zwar deutlich leiser als die vorher genutzte Soundbar, hat aber auf Grund der wirklich sehr guten Audioausgabe mehr Details geliefert. Für meinen persönlichen Geschmack könnte die maximale Lautstärke gerne noch ca. 25 % mehr vertragen aber für den alltäglichen Gebrauch sollte das gesetzte Maximum vollkommen ausreichend sein, da man ja auch bei niedrigerer Lautstärke genügend Details mitbekommt. So sollte auch der Einsatz bei einem Stealth-Game für die notwendigen Audiodetails sorgen.

    Langzeittest
    Das Headset hat, im mir zur Verfügung stehenden Testzeitraum, völlig überzeugt. Lediglich die Tatsache, dass die Xbox kein direktes Testen des Mikrofons zulässt, lässt mich überlegen, in Zukunft das Headset doch eher am PC als an der Konsole zu nutzen. Bis auf das leichte Drücken bzw. warme Ohren nach einer gewissen Zeit sind mir keine größeren Kritikpunkte aufgefallen. Die versprochene Leistung wird meiner Meinung nach eingehalten. Ob das Headset den stabilen Eindruck, den es bisher erzeugt hat, auf Dauer hält, wird sich zeigen.

    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten
    Verglichen mit zwei anderen Headsets, die sich in meinem Besitz befinden, sehe ich einen möglichen Schwachpunkt in der Aufhängung der Ohrmuscheln. Diese sind nur an einer Stelle mit dem Kopfbügel verbunden und das über einen Plastikarm. Ich könnte mir vorstellen, dass dies in der Zukunft ein Problem darstellen könnte, aber nicht zwangsläufig muss. Hier wäre mir eine Aufhängung wie bei Produkten der Konkurrenz, über zwei Punkte deutlich lieber.

    Preis-Leistungsverhältnis bzw. Fazit
    Das Headset wird passionierte Gamer überzeugen können. Die Einrichtung ist sehr schnell erledigt und das Headset selbst arbeitet sehr zuverlässig. Die Fülle an Audiodetails, die man hören kann und die Flexibilität durch kabellose Nutzung geben der Konkurrenz die Richtung vor. Wünschenswert wäre noch eine Möglichkeit zur direkten, kabellosen Nutzung mit einer Xbox, aber das liegt vermutlich eher in der Macht von Microsoft, als Steelseries. Durch die Möglichkeit der dualen Nutzung an Konsole und Smartphone ist aber auch hier ein Workaround geschaffen. Die Akkulaufzeit von angegebenen 10 Stunden wird eingehalten. Die UVP von 349,99 ¤ finde ich, trotz der sehr guten Verarbeitung des Headsets aber nicht gerechtfertigt. Ich denke mit einem realistischen Straßenpreis von ~ 250 ¤ sollte hier aber jeder, sowohl Steelseries, als auch der passionierte Gamer auf seine Kosten kommen.

    Fotos
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  3. #3

    Standard

    Ich erhielt das SteelSeries Arctis Pro (ohne gameDAC!) im Rahmen eines Produkttests, mir wurde allerdings keine Vorgaben zur Rezension gemacht (abgesehen von einer inhaltlichen Vollständigkeit). Ich werde keine Beurteilung zu dem Preis-Leistungs-Verhältnis geben, da ich das nicht objektiv machen könnte. Das Headset habe ich nun knapp zwei Wochen zu verschiedenen Zwecken an meinem PC getestet.

    Als kurzer Spoiler: Das Headset ist verdammt gut und sehr empfehlenswert, allerdings wird beim Marketing definitiv etwas übertrieben. Für Gaming und Allgemeingebrauch völlig zufriedenstellend. Gibt aus meiner Sicht keine großen Kritikpunkte.

    Das Headset von außen:

    Das Headset sieht elegant aus und fühlt sich hochwertig an. Das Gehäuse ist größtenteils aus Plastik, was das Headset leicht macht, aber fühlt sich dadurch trotzdem nicht billig an. Es besitzt eine sehr sanfte, matte Oberfläche und klappert nicht. Die Größe mit einem ein elastisches Stoffband verstellbar. Dadurch passt es sich sehr bequem an die Kopfform an, ohne dabei zu drücken. Insgesamt ist das Headset sehr stabil und lässt sich sogar komplett „gerade“ biegen (nicht nachmachen), was bloß die Qualität verdeutlichen soll. Die Ohrpolster sind aus Stoff, was gerade im Sommer zu weniger Schwitzen und nassen Polstern führen sollte. Die RGB-Beleuchtung an den Ohrmuscheln fand ich zunächst zu klein, aber im Endeffekt sieht wirklich gut aus. Die Farben sind dabei über eine Software einstellbar. Die beste Beschreibung für das Design wäre wahrscheinlich „weniger ist mehr“, bleibt aber trotzdem durch seine hohe Qualität ein Blickfänger, der sogar in ein Büro passen könnte.

    Komfort:

    Bei der Nutzung ist selbstverständlich der Komfort mit das wichtigste Kriterium, und das ist meiner Meinung nach auch die größte Stärke des Headsets. Das Headset punktet in allen Bereichen, aber der Komfort überzeugt mich persönlich am meisten. Eventuell fällt es einem nicht sofort auf, aber auch nach stundenlangem Tragen bemerkt man kein Drücken oder sonstige Probleme. Sie sitzen wie angegossen und man bemerkt seine Umgebung kaum noch. Wenn ich Musik höre, höre ich nicht mal jemanden, der neben mir steht bei normaler Lautstärke. Umgekehrt isolieren die Kopfhörer allerdings nicht so gut. Normale Lautstärke ist kein Problem, aber es eignet sich nicht, um laut Musik zu hören neben anderen Personen. Ich mag es gerne mal eine Ohrmuschel hinter mein Ohr zu legen, falls ich mal meine Umgebung hören muss, und das ist mit diesem Headset nicht sehr bequem, aber das ist auch nur eine Kleinigkeit. Es lässt sich dafür angenehm um den Hals tragen, falls man es mal absetzen oder mitnehmen will.

    Bedienung:

    Die einfache Bedienung unterstützt diesen Komfort. Es befindet sich ein Lautstärkeregler und ein Mikrofon-Stummschalter am linken Ohr sowie ein ausziehbares Mikrofon. Alle erfüllen ihren Job und es entsteht keine Fummelei. Ich war zuerst enttäuscht, dass sich die Lautstärke über das Rad mit praktisch einer Daumenbewegung komplett auf-/abdrehen lässt, aber im Nachhinein ist es eigentlich auch praktisch für schnellen Zugriff. Finetuning ist darüber aber nicht sehr geeignet. Stellt man das Mikrofon auf Stumm, so leuchtet es rot (oder eine andere konfigurierbare Farbe). Damit vergisst man dies weniger, was mir leider viel zu oft passiert. Das Mikrofon lässt sich gut rausziehen und einstellen. Es hat eine ausreichende Länge und fühlt sich stabil an, man muss also da keine Sorgen haben.

    Ton:

    Kommen wir zum anderen wichtigsten Kriterium: Die Tonqualität. SteelSeries verspricht gefühlt ein wahres Soundwunder mit diesem Headset. Da muss ich leider die Erwartungen runter schrauben. Ja, es kann sogar Frequenzen bis zu 40kHz spielen, allerdings hört der Mensch im Durchschnitt nur bis zu 20kHz, und in diesem Bereich werden eigentlich keine Sounds verwendet. Dafür soll natürlich der hörbare Bereich besser klingen, da das Headset nicht so schnell an seine Grenzen kommt. Außerdem soll das Headset Hi-Res Sound unterstützen, leider nur mit dem gameDAC, dazu später noch mehr.

    Ich kann nur sagen, dass das Headset wirklich sehr gut klingt. Egal ob Bass, hohe Töne oder alles dazwischen, der Sound kommt klar und tief rüber. Man sollte jedoch womöglich mit ein paar Einstellungen am PC (oder gameDAC falls vorhanden) rumspielen, um es sich nach seinen eigenen Wünschen einzustellen. Mir war der Bass noch etwas zu schwach zu Beginn, aber da hat bereits die Windows-Einstellung „Bass Boost“ geholfen. Ausreichend laut wird das Headset auch und verzerrt dabei nicht.

    Surround Sound:

    Der virtuelle Surround-Sound ist wirklich sehr gut. Es gab genug Momenten in Spielen, in denen ich mich umgedreht habe, weil ich dachte ein Geräusch käme von meiner Zimmertür hinter mir. Es ist ganz klar in Spielen, insbesondere FPS, von wo Geräusche herkommen und gibt einem dadurch auch einen klaren Vorteil. Besser macht es einen aber nicht sofort ��. Zusätzlich habe ich auch das Programm Dolby Atmos mit dem Headset getestet und das Ergebnis hat mich nochmal positiv überrascht. Ich würde es nicht immer einsetzen. Teilweise kamen mir Geräusche zu räumlich vor, wenn ich es gar nicht erwarten würde, was ich persönlich komisch fand. Man muss damit etwas rumprobieren, aber wenn es gut funktioniert, ist es echt verdammt geil. Töne kommen aus jeder Richtung und man bekommt ein richtiges Surround Gefühl. Im Vergleich zu einem Headset von HyperX, welches ähnliches versprach, hat es SteelSeries wesentlich besser umgesetzt.

    Mikrofon:

    Zum Mikrofon kann ich nur sagen, dass es das beste Headset-Mikro ist was ich kenne. Meine Freunde haben sich gefreut, da man mich vorher öfters über TeamSpeak atmen hörte und nichts geholfen hat. Jetzt werde ich klar und deutlich gehört, während Hintergrundgeräusche und Atmung das Mikrofon nicht auslösen. Bei mir war allerdings kein Schaumstoff Windschutz mitgeliefert. Weiß nicht ob dies ein Fehler war oder nicht gebraucht wird bei dem Mikrofon, aber gab da noch keine Probleme sonst.

    Regler und Kabel:

    Apropos Chat, das Headset kommt mit einem Regler für Game- und Chat-Audio. Damit kann man entweder sein Spiel oder den Chat leiser (!) drehen. Zu Beginn habe ich es als eine nette Kleinigkeit angesehen, aber ich muss sagen es ist wirklich praktisch und stelle es von Spiel zu Spiel anders ein bzw. auch oftmals im Spiel, je nach dem wo der Fokus gerade liegt. Um das zu erreichen wird das Headset zweimal in Windows gelistet, dadurch lassen sie sich getrennt für Chat und Sonstiges einrichten (Einrichtung geht sehr schnell). Unter dem kleinen Regler versteckt sich auch die Soundkarte. Um das Headset an den PC zu schließen, muss man sein Headset an den Regler anschließen, da nur dieser ein Kabel mit USB-Anschluss bietet. Das sollte man beachten, falls man sein Kabel auf keinen Fall über den Schreibtisch laufen lassen will. Insgesamt hat das Kabel eine angenehme Gesamtlänge. Für Konsolen und Handys ist es auch möglich den mitgelieferten Adapter zu nutzen (dabei wird der Regler selbstverständlich nicht gebraucht). Die Qualität ist auch damit erstaunlich gut für einen normalen Klinkenstecker, aber nicht vergleichbar mit PC.

    Software:

    Die zusätzliche Software von SteelSeries erlaubt es, die RGB-Beleuchtung nach eigenen Wünschen zu konfigurieren. Besitzt man mehrere SteelSeries Geräte, so lassen sich diese auch synchronisieren. Dies konnte ich jedoch nicht ausprobieren. Auch bietet es konfigurierbare Einstellungen für Spiele an.

    Sonstige Kleinigkeiten:

    Noch ein paar Kleinigkeiten: Über einen Klinkeneingang an der Ohrmuschel lässt sich der Ton zu anderen Kopfhörern spiegeln. So kann jemand anderes mithören. Ob man es oft braucht ist die eine Sache, aber es ist nett zu haben für den Fall. Die Platten an den Außenseiten sowie das Band lassen sich außerdem austauschen, SteelSeries selbst bietet dort farbige Alternativen an. Ich mag das schlichte Grau, aber auch wieder ein „nice to have“. Zuletzt soll über das SteelSeries gameDAC das Beste aus dem Headset rausgeholt werden. Es handelt sich dabei um einen „digital audio converter“, mit dem nicht nur Hi-Res Sound hörbar wird, sondern auch mit einem eigenen Equalizer etc. kommt. Dazu sollte man sich besser separat Tests anschauen, aber man sollte nicht vergessen, dass hier minimale Verbesserungen als absolutes Gold verkauft werden. Das Headset ist bereits verdammt gut und Hi-Res ist in Games eigentlich nicht vorhanden. Wer Musik produzieren will, sollte sein Geld lieber in Kopfhörer von entsprechenden Marken investieren, und kein Gaming-Headset kaufen.

    Fazit:

    Abschließend will ich nur sagen, dass das Headset wirklich einfach gut ist. Wer zuvor nur günstige Headsets hatte, den wird dieses Headset absolut umhauen. Wer bereits andere gute Headsets hatte, dem kann ich nur sagen, dass dieses Headset wahrscheinlich trotzdem ein deutliches Upgrade ist und eigentlich keine Nachteile bietet. Alles ist von hoher Qualität und hört und fühlt sich einfach gut an.

    Bilder finden von mir finden sich unter diesem Link.

  4. #4

    Standard

    Testbericht zu Steelseries Arctis Pro Wireless

    Das Headset kommt in einer schicken Verpackung welche durch Glanzeffekte aufgewertet wurde. Diese ist aus einem stabilen Karton gefertigt und mit passgenauen Plastikelementen versehen. Beim Auspacken erkennt man ein durchdachtes System, wodurch ein hochwertiger Eindruck entsteht, schon bevor man das Produkt in Händen hält. Im Lieferumfang enthalten sind:
    • Headset
    • Wireless Transmitter
    • Ersatz Akku (insgesamt zwei Akkus)
    • Power Kabel für den Transmitter
    • Ladekabel für das Headset
    • Optisches Audio Kabel für den Transmitter zur Audioquelle
    • USB Kabel für den Transmitter zum PC
    • Mobile Audio Kabel für das Headset
    • Kurzanleitung in deutscher Sprache
    • Mikrofonschaumstoff

    Aussehen & Design: 5 Sterne
    Auf den ersten Blick ist das Headset in schlichtem, matten Schwarz gehalten. Der Stoff an den Ohrmuscheln fühlt sich angenehm weich an und fügt sich gut in‘s Gesamtbild ein. Abgerundet wird das Ganze mit dem Haltebügel aus Metall welcher sich nur durch ein Stoff-Gummiband an die Kopfgegebenheiten anpassen lässt. Außen an den Ohrmuscheln angebracht befindet sich magnetische Abdeckungen, die sich leicht entfernen lassen. Darunter versteckt sich am rechten Ohr der Akku welcher sich ganz einfach austauschen lässt. Durch Magnete findet jede Abdeckung automatisch wieder die richtige Position, ohne dass man hier lange suchen muss, ob Halterungen einrasten oder nicht. Die Knöpfe tummeln sich um die Ohrmuscheln verteilt am hinteren Teil des Headsets. Über individuelle Merkmale sind diese durchaus auch blind bedienbar. Z.B. ist der Ein- und Ausschalter nach oben gewölbt, während der Knopf für Bluetooth nach innen gewölbt ist.
    Beim Transmitter wird auf eine Mischung von Glanz- und Matt-Effekten des schwarzen Hartplastiks gesetzt. Auf der Vorderseite befinden sich ein Kopf und ein Drehregler. Links daneben, unter dem halbdurchsichtigen Kunststoff, wird ein Display sichtbar, sobald man den Transmitter einschaltet. Auf der rechten Seite befindet sich der Einschub um den Akku zu laden. Rückseitig wurden die Anschlussmöglichkeiten untergebracht.


    Anschluss & Software: 4 Sterne
    Was mir schon beim Auspacken aufgefallen ist, wieso verwendet der Hersteller drei verschiedene USB Stecker Typen?! Ein Mini USB für die Transmitter/PC-Verbindung, ein weiterer Micro (Standard Ladekabel) zum Laden direkt am Headset und ein dritter USB Ultra (8 Pin Stecker) zum Verbinden des Headsets mit einem Endgerät ohne Funk (3,5mm Klinkenstecker).
    Das Anschließen am PC funktioniert ganz ohne Software und wird von Windows standardmäßig als Stereo-Headset konfiguriert. Der Strom zur Versorgung des Transmitters wird einfach per USB abgegriffen. Dies finde ich eine durchdachte Lösung, denn das Gerät wird standardmäßig vom Computer mit Strom versorgt und spart das unnötige Netzteil.
    Am Transmitter findet man sich sehr schnell zurecht und das Menü ist intuitiv leicht zu bedienen. Durch Wechseln der Quellen könnte sogar zwischen verschiedenen Geräten gewechselt werden. Da von den jeweiligen Eingängen auch Ausgänge vorhanden sind, kann man den Transmitter einfach zwischenschalten und somit das Signal easy abgreifen. Denkbar ist auch, ein Signal vom PC per USB zu übertragen und mit dem 3,5mm Ausgang an normale Boxen weiterzugeben. Hier hat Steelseries wirklich mitgedacht


    Tragekomfort: 5 Sterne
    Das hätte ich dem Headset nicht zugetraut, in dieser Kategorie zu punkten. Auf den ersten Blick wirkte das Arctis Pro Wireless auf mich doch recht „klobig“ durch „Einheitsgröße“. Nur durch den Gummizug soll es sich verschiedenen Kopfformen anpassen?! Tatsächlich tut es das. Mein Kopf ist relativ klein, sodass die meisten Headsets selbst auf kleinster Stufe rutschen. Nicht so bei diesem Steelseries-Modell. Ich habe das Gefühl es sitzt perfekt und liegt auch sehr gut über den Ohren. Bei schnellen Bewegungen rutscht es zwar kurz, findet aber sofort wieder Halt in der richtigen Position. Da die Polsterung auch sehr weich ist stört oder drückt es selbst nach längerem Tragen nicht.


    Sound: 5 Sterne
    Einfach überragend - auch in dieser Kategorie sahnt das Headset ab! Bei Spielen hört man sehr gut wo sich der Gegner befindet. Es ist schon erstaunlich wie durch ein eigentliches Stereosignal ein so guter Surround-Sound werden kann. Respekt!
    Auch bei Musik macht sich das Headset erstaunlich gut. Höhen kommen klar und deutlich rüber, während dennoch ein guter Bass wiedergegeben wird. Töne und Klangfarben sind gut aufeinander abgestimmt. Selbst auf der Standard Einstellung klingt es meiner Meinung nach schon perfekt. Wer dies noch optimieren will, kann einfach per Equalizer am Transmitter noch vordefinierte oder sogar eigene Einstellungen (Kreationen) vornehmen.
    Kommen wir zum Mikrofon. Durch leichtes Ziehen kommt dies zum Vorschein, bleibt aber erst durch wiederholtes Drücken da, wo man es gerne haben möchte. Zuerst musste ich den Pegel etwas runternehmen, da es sehr empfindlich reagiert hat. Durch den Schaumstoff kann man die Atemgeräusche noch etwas dämpfen. Es sollte darauf geachtet werden, dass es eher unter dem Mund sitzt. So habe ich zumindest die besten Erfahrungen damit gemacht.

    Technik: 5 Sterne
    Das Funksystem nutzt nicht Bluetooth sondern eine eigene 2,4 GHz Technik um das Signal zu übertragen. Sobald der Transmitter eingeschaltet ist und der „Powerknopf“ das Headset aktiviert verbindet es sich sehr schnell. Eine Verbindung zum Handy o.ä. kann zusätzlich aktiviert werden und parallel Sound übertragen. Die Reichweite ist groß genug um sich ohne Probleme im Raum zu bewegen, ja selbst 2 Wände stören das Signal noch nicht. Nutzt man als Eingang den 3,5mm Klinkenstecker hört man ein gewisses Grundrauschen, welches bei digitalen Signalen (optisch oder USB) nur noch ganz leise vorhanden ist. An dem kleinen Display des Transmitters sind alle wichtigen Informationen zu sehen. Besonders praktisch ist hier die Anzeige für den Akku am Headset, sodass man entscheiden kann ob man noch eine Runde spielt oder doch lieber schnell den zweiten Akku einlegt.


    Fazit: 4,8 Sterne.
    Kommen wir zum Fazit des Ganzen. In allen Kategorien hat mich das Headset wirklich begeistert und verdient eigentlich nur Lob. Das einzige was ich zu bemängeln habe, sind die drei verschiedenen USB-Stecker Typen, die verbaut wurden. Ansonsten ist Steelseries mit dem Arctis Pro Wireless, meiner Meinung nach, ein nahezu perfektes Gaming Headset gelungen. Mit einem UVP von knapp 350¤ ist es auch hier weit vorne dabei. Ob man so viel investieren will, muss jeder für sich entscheiden. Qualitativ ist es jedenfalls den Preis wert.

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  5. #5

    Standard

    Produktbewertung für das SteelSeries Arctis Pro Wireless Headset durch die Produkttesteraktion 2018 (Testers Keepers).

    Getestet wurde das Headset an meinem Gaming PC (Betriebssystem Windows 7), und an der Playstation 4.

    Lieferumfang
    - Headset
    - Zwei Akkus (ein Akku war schon im Headset drin)
    - Wireless Transmitter
    - Windschutz für das Mikrofon
    - Mobiles Ladekabel
    - Mobiles Audiokabel
    - USB-Audiokabel
    - Optisches Audiokabel
    - Stromkabel
    - Produktinformation/Anleitung & Zufriedenheitskärtchen mit dem SteelSeries Support Link

    Verpackung & Unboxing
    Die Headset Verpackung war in einem etwas größeren Karton mit Luftpolstern verpackt und in Folie umwickelt. Die Headset Verpackung hat ein ordentliches Gewicht, und sieht vom Design her recht gut aus. Verglichen mit vielen anderen Headset Packungen, die in Plastik umhüllt verpackt werden, hat diese schon mal einen positiven und hochwertigeren Eindruck hinterlassen.
    Auch im inneren, liegen das Headset und der ganze Zubehör sehr kompakt drin. Beim öffnen der Verpackung hat man dann direkt das Headset vor sich und den Transmitter drunter.

    Design
    Vom Design her ist das Headset elegant und dennoch schlicht und einfach. Am Headset selbst leuchtet nichts außer das Mikrofon, wenn man es auf Stumm schaltet. Die außen Seiten der Ohrmuscheln haben je eine Verdeckung, die durch zwei Magneten stabil gehalten wird. In der rechten Ohrmuschel sitzt der Akku unter dieser Verdeckung.
    Das Headset verfügt über einen Skibrillen-Kopfbügel mit Klettverschluss, der es auch für kleinere Köpfe festsitzen lässt.
    Die Ohrmuscheln lassen sich drehen, so dass das Headset fast flach auf dem Tisch liegt. Die Ohrpolster sind aus weichem Stoff, was anders als bei meinem alten Headset aus Leder war. Nach Jahrelangem gebrauch fing da das Leder an zu zerfetzen.

    Verarbeitung
    Das Headset wurde recht ordentlich verarbeitet. Das Band um den Kopfbügel ist elastisch und dennoch stabil genug um auch für größere Köpfe einen festen Halt zu haben ohne auszuleiern. Zusätzliche Klettbänder kann man aber immer wieder bei Bedarf auf der SteelSeries Seite nachkaufen.

    Komfort
    Eines muss man noch erwähnen, und zwar wie stabil das Headset auf dem Kopf sitzt. Die Tatsache, dass das Klettband fester oder lockerer gemacht werden kann, verleiht volle Stabilität auch wenn man den Kopf zu einem gewissen Maße hin-und-her schüttelt. Diese Möglichkeit kann individuell angepasst werden, und auch nach längerem Tragen fiel mir kein Ziehen und Zupfen auf.
    Da die Ohrpolster recht dick und weich sind, stört es auch beim längeren Tragen nicht.

    Bedienung
    Da es mit einer Anleitung kommt, ist es sehr klar wie der Transmitter angeschlossen werden soll und somit das Headset funktioniert. Das Headset ist schon mit dem Transmitter gekoppelt, daher ist es quasi schon ein Plug-and-Play. Die meiste Bedienung erfolgt direkt am Headset, wie das an-und-ausschalten, was durch einen ca. 5 Sekunden Knopfdruck mit einem Piepen angeschaltet wird. Sobald das Headset an ist, wird der Akkustatus auf dem Transmitter sichtbar, so kann man dann einplanen wann der Akku Wechsel stattfinden kann (nach ca. 10 Stunden Spaß) und wird nicht böse überrascht. Der Transmitter verfügt über eine Ladebuchse für den Akku, den man einfach in die vorgesehene Öffnung reindrückt. Auch der Auflade Status des Akkus in der Transmitterbox wird auf dem OLED-Bildschirm sichtbar.
    An der Transmitterbox kann man auch seine Lautsprecher anschließen, so dass man zwischen Headset und Lautsprecher wechseln kann. Ist das Headset ausgeschaltet, so wird alles direkt auf den Lautsprechern abgespielt, wird das Headset dann angeschaltet wird alles auf das Headset weitergeleitet. Diese Funktion fand ich persönlich sehr angenehm, da ich die Einstellungen zwischen Headset und Lautsprecher immer unter den Audio-Einstellungen im PC wechseln musste.

    Audioqualität
    Die Audioqualität wurde in verschiedenen Spiele-und-Musik Genres ausgetestet. Ob es minimale Geräusche in einem Spiel sind oder verschiedene Musikinstrumente in einem Lied, konnte ich mit diesem Headset sehr angenehm wahrnehmen. Oft hört man in anderen Headsets den Sound nur als „Ganzes“, und nicht die verschiedenen Nuancen und Klänge. Hintergrundgeräusche um einen herum werden angenehm gedämpft, so dass selbst ein nebenbei angeschalteter Fernseher nicht mehr stört oder man fast schon gezwungen wird die Headset Lautstärke zu erhöhen. Die Audioqualität wurde auch bei ASMR Videos ausgetestet, welche zurzeit immer beliebter werden, und auch da hat es sich verglichen mit einem anderen Headset intensiver angehört.

    Sprachqualität
    In der Verpackung liegt zudem ein Windschutz für das Headset Mikrofon bei. Dadurch werden typische Mundgeräusche wie z.B. Kau- oder Atemgeräusche verringert, und trotzdem wird man beim Sprechen noch sehr klar und deutlich gehört.
    Die Reichweite des Mikrofons ist auch nicht allzu groß, das heißt dass man hauptsächlich nur die- Headset tragende Person hört, und nicht die ganzen Hintergrundgeräusche. Ob es eine andere Person ist die knapp nur 2 Meter entfernt redet, oder der Fernseher auf 1.5 Meter, selbst die PC- Lüfter konnte man nicht hören, welche bei mir schon recht laut sind.

    Lautstärke
    Ich habe meine System-Lautstärke im PC immer auf 100%, daher konnte ich die Headset Lautstärke bequem auf 50% bis 25% runterdrehen. Natürlich ist es sehr individuell wie laut jeder/jede sein/ihr Headset aufdreht, aber ich vermute, dass es bei diesem Headset für alle Ohren eine passende Lautstärke zu finden gibt.

    Langzeittest
    Der Testzeitraum von 2 Wochen hat vorerst gereicht um das Headset auf die wichtigsten Aspekte auszuprobieren und um einen Entschluss zu ziehen. Ob die Ohrpolster nach mehreren Monaten/Jahren anfangen zu fetzen oder wie lange das Klettband hält bevor es anfängt auszuleiern kann vorerst nicht beurteilt werden.

    Preis-/Leistungsverhältnis
    Wer auf Eleganz, Komfort, Haltbarkeit und Audio-Qualität wert legt wird von dem Arctis Pro Wireless Headset von SteelSeries sicherlich nicht enttäuscht werden. Wer mehr Qualität möchte muss nun mal etwas mehr zahlen. Die Akkulaufzeit beträgt ca. 10 Stunden und die Wireless Reichweite ca. 12 Meter. Das Headset verleiht ein sehr intensives Sounderlebnis und der Tragekomfort der Ohrpolstern bleibt selbst nach mehreren Stunden.

    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten
    Verglichen habe ich das SteelSeries Arctis Pro Wireless Headset mit einem älteren Model von SteelSeries. Das Arctis Pro Wireless Headset verspricht längere Haltbarkeit da es nicht nur hauptsächlich aus Plastik besteht wie die meisten Headsets, sondern aus einer Mischung Stahl und Aluminiumlegierung hergestellt wurde.

    Fazit
    Alles in allem kann ich dieses Headset nur empfehlen, es wurde viel auf Qualität gesetzt und somit ist es sicherlich keine Enttäuschung für den Nutzer. Ich konnte keinen Mangel finden, und somit ist für mich dieses Headset eines der führenden auf dem Markt.

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  6. #6

    Standard

    Im Rahmen eines Produkttests wurde mir die Möglichkeit gegeben, dass Steelseries Arctis Pro
    allerdings ohne GameDAC für 14 Tage ausführlich zu testen und im folgenden Test werde ich meine
    Erfahrungen mit dem Headset teilen. Als Ersatz für das GameDAC wurde ein DAC mit Chat-Mix-Regler
    geliefert.

    Design & Verarbeitung:
    Das Design des Headsets ist sehr schlicht gehalten. Die Ohrmuscheln sind matt schwarz lackiert und
    mit Hilfe der LED Beleuchtung kann man farblich individuelle Akzente setzen. Hierfür stehen auch
    mehrere LED Effekte zur Verfügung.
    Die Verarbeitung des Headsets ist qualitativ sehr gut, dieses kann man bei einem Headset in dieser
    Preisklasse aber auch erwarten.
    Ein deutlicher Schwachpunkt beim Produktdesign ist die Länge der Kabel. Vor allem das Kabel, dass
    das DAC mit dem Headset verbindet, ist definitiv zu kurz. Dieses Kabel müsste meiner Meinung nach
    mindestens 50 cm länger sein. Mit der aktuellen Kabellänge ist die Bewegungsfreiheit am
    Schreibtisch stark eingeschränkt. Dazu kann ich das DAC nicht, wie beim meinem vorherigen Setup,
    direkt neben dem Monitor positionieren, da einfach die Länge das Headset Kabels dafür nicht
    ausreicht.

    Komfort:
    Der Komfort des Headsets ist sehr gut. Dabei sind die Ohrmuscheln ausreichend groß und somit auch
    für größere Ohren geeignet. Dieses war bei früheren Steelseries Headsets wie z.B. dem Steelseries
    Siberia v2 nicht gegeben, hier war es nach einiger Zeit unangenehm das Headset zu tragen, weil das
    Headset auf die Ohren drückte. Außerdem sind die Ohrmuscheln aus Stoff gefertigt, wodurch man im
    Sommer wahrscheinlich nicht unter dem Headset schwitzen wird, im Gegensatz zu Ohrmuscheln aus
    Kunstleder. Des Weiteren kann man durch das Headband das Headset genau auf seine Kopfgröße
    anpassen, wodurch das Headsets trotz eines relativ hohen Gewichts auch nach langen Gaming
    Sessions angenehm auf dem Kopf sitzt.

    Bedienung:
    Die Inbetriebnahme ist sehr einfach und wird, falls es notwendig sein sollte, auch über eine
    Kurzanleitung beschrieben.
    Die Bedienung des Headsets erfolgt über eine Taste bzw. einen Drehregler an der linken Ohrmuschel.
    Über die Taste lässt sich das Mikrofon muten, dieses wird auch über eine rote LED am Mikrofon dem
    Nutzer angezeigt. Somit kann man sofort erkennen, ob das Mikrofon gemutet ist. Dabei hat die Taste
    einen sehr späten Druckpunkt, welches sehr praktisch ist, da man nicht aus Versehen, beim
    Aufsetzen des Headsets, die Taste drücken wird. Der Drehregler für die Lautstärke ist unterhalb des
    Mute-Knopfs angebracht und ist für meinen Geschmack etwas zu leicht zu drehen. Des Weiteren ist
    die Position des Drehreglers meiner Meinung nach sehr unglücklich gewählt, da ich beim Aufsetzen
    des Headsets genau an diese Stelle mit meinem Daumen packe. Dadurch verstelle ich fast jedes Mal
    beim Aufsetzen des Headsets die Lautstärke. Da hätte ich es besser gefunden den Drehregler auf der
    Außenseite der Ohrmuschel anzubringen, wie es bei Headsets wie z.B. von Sennheiser üblich ist.
    Ein wichtiger Bestandteil bei der Bedienung spielt die Steelseries Engine 3. Über diese Software
    lassen sich allerhand viele Einstellungen treffen. So kann z.B. die LED-Beleuchtungsfarbe und -effekte
    eingestellt oder auch deaktiviert werden. Des Weiteren ist ein Equalizer in die Software integriert,
    wodurch der Klang sehr individuell eingestellt werden kann. Dazu können auch weitere Einstellungen
    bzgl. des Mikrofons oder des Sounds getroffen werden können. Die Software ist dabei sehr
    übersichtlich aufgebaut und dadurch leicht verständlich.

    Audioqualität & Lautstärke:
    Die Soundqualität des Headsets ist sehr gut. Sowohl beim Hören von Musik oder auch beim Schauen
    von Filmen war die Qualität sehr gut und man hat einen relativ gut ausbalancierten Klang.
    Des Weiteren habe ich den Sound in CS GO getestet und kann sagen, dass der Sound sehr präzise ist
    und man den Gegner sehr genau verorten kann. Dieses kann einem den entscheidenden Vorteil
    geben.
    Dazu kann man über das DAC mit dem Chat-Mix-Regler sehr gut die Lautstärke vom Teamspeak und
    Spiel einstellen, sodass man die optimale Zusammensetzung des Sounds erreicht.
    Dazu schirmt das Headset auch die Außenwelt relativ gut ab, wodurch ich die etwas lauten Lüfter
    meines Rechners oder meine mechanische Tastatur fast gar nicht höre.
    Den Lautstärkebereich empfand ich immer als ausreichend und sowohl bei niedriger als auch höherer
    Lautstärke war der Klang gut.

    Sprachqualität:
    Die Sprachqualität des Headsets ist sehr gut. Im Teamspeak war ich stets gut zu verstehen, auch
    wenn ich mal leiser geredet habe. Dabei kann das Headset definitiv mit Headsets von Sennheiser
    mithalten, diese werden oftmals als die Besten im Bereich der Sprachqualität gesehen.

    Langzeittest:
    Nach 14 Tagen Gebrauch, kann ich noch keine wirkliche Auskunft zu einem Langzeittest machen. Bis
    jetzt sind keine Abnutzungserscheinungen bei dem Headset zu erkennen.

    Preis-/Leistungsverhältnis:
    Das Preis-/Leistungsverhältnis dieses Headsets zu beurteilen ist schwierig. Zwar überzeugt das
    Headset mit einer sehr guten Leistung in den Bereich Komfort, Audio- und Sprachqualität. Des
    Weiteren wird auch ein DAC, eine Art Soundkarte, direkt mitgeliefert, über das man sogar die
    Lautstärke von Game und Teamspeak einstellen kann. Jedoch zeigt das Headset auch kleine
    Schwächen, wie z.B. die zu kurzen Kabel oder die schlechte Positionierung des Lautstärkedrehreglers.
    Dazu besitzt das Headset einen sehr hohen Preis von aktuell über 220¤. Für einen solchen Preis kann
    man meiner Meinung nach ein „perfektes“ Produkt erwarten, welches keine großen Schwächen
    zeigt. Somit ist das Preisverhältnis als OK zu betrachten. Sollte das Headset in einiger Zeit günstiger
    geworden sein und nur noch um die 150¤ -175¤ kosten, würde ich das P-/L-Verhältnis als sehr gut
    beschreiben.

    Fazit:
    Insgesamt ist das Steelseries Arctis Pro ein sehr gutes Produkt mit einzelnen Schwächen. Vor allem
    die zu kurzen Kabel sind hier zu nennen. Wenn man jedoch das P-/L-Verhältnis mit einbezieht, kann
    ich keine 5 Sterne Bewertung vergeben. Meine Bewertung ist deshalb 4 von 5 Sternen.
    Im Vergleich zu meinem bisherigen Setup (Sennheiser PC 360 SE + FiiO E10K Olympus 2 Digital Analog
    Wandler) kann das Arctis Pro definitiv mithalten. Jedoch hat dieses Setup mich vor zwei Jahren nur
    180¤ gekostet. Der Unterschied zwischen den Headsets ist einzig die bessere Geräuschdämmung des
    Arctis Pro und den etwas präziseren Sound des Arctis Pro in Spielen wie z.B. CS GO. Dafür hat das alte
    Setup eine etwas besseren Klang beim Hören von Musik.
    Zusammenfassend macht man mit dem Kauf des Steelseries Arctis Pro nichts falsch und sollte der
    Preis fallen, kann man definitiv eine Kaufempfehlung für das Headset aussprechen.

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