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Thema: Testers Keepers Mit ENERMAX Wasserkühlung KW43

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Marketingman
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    Standard Testers Keepers Mit ENERMAX Wasserkühlung KW43

    Hier könnt Ihr alle Testberichte zur Testers Keepers Aktion mit Enermax aus der KW43 vom 22.10.-28.10.2018 nachlesen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers Mit ENERMAX Wasserkühlung KW43
    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  2. #2

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    Im Rahmen der Testers Keepers Aktion von Mindfactory habe ich die Möglichkeit gehabt die Enermax Liqfusion 240 All-In-One Wasserkühlung zu testen. Ein großes Dankeschön an Mindfactory für diese Gelegenheit. Die kostenlose Bereitstellung des Artikels beeinflusst in keinster Weise meine Bewertung des Produktes.

    Mit diesen Komponenten habe ich die Wasserkühlung getestet:

    AMD Ryzen 5 1600x
    Balistix Sport LT 16GB
    MSI Aero ITX 4GB
    MSI x370 Gaming Pro Carbon
    Corsair Spec 06 Gehäuse
    Corsair RM550X ATX Modular (80+Gold)


    Verarbeitung & Lieferumfang:

    Anfangs habe ich mich gewundert, dass das Paket über 2 kg wiegt, ich muss allerdings auch dazu sagen, dass es sich um meine erste Wasserkühlung handelt. Kaum ist der Karton geöffnet, erblickt man einige Beutel, den Radiator inklusive Schläuchen und Kühlblock und eine Flasche mit Kühlflüssigkeit zum nachfüllen. Die Beschreibung ist kurz gehalten, wer hier erwartet lange Texte lesen zu müssen der täuscht sich. Mit Bildern und klaren Instruktionen, die leicht verständlich sind, sollte jeder, der etwas Erfahrung in Sachen Computer Hardware hat, mit dem Einbau gut zurechtkommen.

    Die einzelnen Komponenten wirken alle sehr hochwertig. Die Lüfter sind stabil, nichts wackelt oder klappert. Am Radiator gibt es keine scharfen Kanten oder Ecken, alles ist sauber verarbeitet.

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    Montage:
    Zugegeben, am Anfang musste ich mir erst mal einen kleinen Plan zurechtlegen, wie ich vorgehe. Es sind einige Kabel für Lüftung und RGB vorhanden, die man teilweise am besten vor Montage des Radiators schon auf dem Mainboard verbindet. Ich habe das X370 Gaming Pro Carbon und die Anschlüsse sind nach Anbringung des Radiators teilweise eher schwer zu erreichen.

    Im Falle meines Mainboards musste ich zunächst die Befestigungen für den Luftkühler entfernen, bevor ich die Halteplatte von hinten an das Mainboard schrauben konnte. Auf die Platte ist eine Art Schaumstoff geklebt, leider in meinem Fall etwas unsauber, was jedoch die Montage nicht beeinträchtigt hat. Auf der Vorderseite wird die Vorrichtung dann mit Hilfe von schraubbaren Abstandhaltern montiert. Man sollte in jedem Fall aufpassen hier nicht zu viel Kraft anzuwenden, um nichts zu beschädigen. Als letztes wird nun noch der Metallrahmen auf den Abstandhalter geschraubt, an dem später der Kühlblock montiert wird.

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    Im nächsten Schritt habe ich mich dem Radiator gewidmet. Pfeile auf den Lüftern helfen zu verstehen wie diese zu verschrauben sind. Pro Lüfter ist ein Kabel für RGB und eines für die Stromzufuhr vorhanden. Ich habe mich für eine Montage am oberen Teil des Gehäuses entschieden. Mit acht Schrauben ist die Anbringung schnell erledigt und alles sitzt. Man sollte je nach Gehäuse auf jeden Fall drauf achten, wie viel Platz man zu den anderen Bauteilen hat, um nichts zu beschädigen. Die Kabel, die von den Lüftern abgehen, konnte ich leicht auf die Rückseite meines Mainboards verlegen, so dass ein späteres Kabelmanagement problemlos möglich war.


    Der Kühlblock ist mit mehreren Schutzfolien vor Kratzern geschützt und wirkt massiv und stabil, ohne dabei zu klobig zu wirken. Die mitgelieferte Wärmeleitpaste ist mit Hilfe des beigelegten Plastikspachtels leicht und schnell auf dem Prozessor aufgetragen. Mit zwei am Block befestigten Schrauben ist dieser schnell an der vorher angebrachten Halterung verschraubt. Mir gefällt, dass man sich hier im Vorfeld Gedanken gemacht hat und man nicht mit losen Schrauben hantieren muss.

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    Als letzter Schritt der Montage verstaue ich die Kabel so gut wie möglich. Dank einer gut durchdachten Kabellänge ist dies ohne Probleme und Anstrengung möglich.


    Design:
    Das Design der All-in-One Wasserkühlung ist für mich eine Mischung aus schlichter Eleganz und modernen Einflüssen. Die Grundfarbe der kompletten Kühlung ist schwarz, was sehr gut zu meinem gesamten Konzept passt. An den beiden Lüftern und am Kühlblock finden sich Flächen, unter denen die RGB Beleuchtung schlummert. Ganz klar hervorstechend ist der Kühlblock mit seinem Flowindikator und dem darüber in silbernen Buchstaben angebrachten Enermax Schriftzug.

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    Einmal im Betrieb lässt sich mittels der RGB Steuerung der gewünschte Modus für die Beleuchtung einstellen. Man kann zwischen pulsierenden Regenbögen und einzelnen Farben auswählen. Somit kommen auch Nutzer wie ich, die nur eine Beleuchtungsfarbe für ihren Computer wählen, auf ihre Kosten. Der Flowindikator ist ein wahrer Blickfang und hat auch den praktischen Nutzen, dass man sehen kann, dass die Pumpe vernünftig arbeitet.

    Lautstärke & Vibration:
    Ich habe den ersten Testlauf bei offenem Gehäuse gemacht und war anfangs erstaunt, wie leise die Kühlung ist. Ich hatte bisher nur Luftkühler verbaut und bin direkt sehr begeistert. Die ersten Sekunden hört man leise das Wasser fließen, dies legt sich jedoch nach kurzer Zeit. Die Lüfter, die am Radiator angebracht sind, hört man, wenn überhaupt, nur minimal. Wie gesagt, ich hatte hier mit offenem Gehäuse den ersten Testlauf gemacht. An den Schraubeinlässen der Lüfter sind Gummis befestigt. Diese sollen meines Erachtens nach der Entkopplung dienen und genau dies machen sie auch. Keinerlei Klappern oder sonstige störende Geräusche sind von der Wasserkühlung zu hören.
    Lediglich ein ganz leises, wirklich leises, Surren der Lüfter ist zu hören. Ich denke aber mal, dass das vollkommen im Rahmen ist.

    Im nächsten Schritt habe ich das Ganze nochmal mit geschlossenem Gehäuse begutachtet. Im normalen Betrieb beim surfen im Netz oder beim Schreiben dieser Bewertung kann man die Kühlung schlicht und einfach nicht hören. Auch beim Test in Bezug auf Geräuschentwicklung während des Spielens, gab es keinerlei Auffälligkeiten, die erwähnenswert wären. Ich nutze kein schallgedämmtes Gehäuse. Das Einzige, was aus dem Inneren des Computers hervordringt, ist gelegentlich die normale Festplatte die man beim Lade- und Schreibvorgang hören kann. Absolut dickes Plus in Sachen „Lärmbelästigung“, denn diese gibt es in keinster Weise.

    Kühlung:
    Die Kühlung des Prozessors, in meinem Fall ein Ryzen 5 1600x, ist klar besser im Vergleich zu einem Luftkühler. Während des Betriebs im „Normalgebrauch“ erreicht die CPU eine durchschnittliche Temperatur von 51° Grad, welche auch durchweg stabil bleiben.

    Im weiteren Test während des Spielens stieg die Temperatur auf maximal 65° Grad an. Es wurde ein grafikintensives Spiel mit hoher Auflösung getestet. Es gab einen minimalen Anstieg der Lüfter-Geräusche, jedoch nichts, was ich als störend bezeichnen würde.

    Abschließendes Fazit:
    Ich muss sagen, dass ich eine ganz klare Kaufempfehlung für diese Wasserkühlung aussprechen würde. Bis auf die Kleinigkeit mit dem schlecht verklebten Schaumstoff, was meiner Meinung nach nicht wirklich ins Gewicht fällt, gibt es absolut gar nichts an dieser All-in-One Lösung auszusetzen. Für einen Preis von im Durchschnitt unter 100 Euro bekommt man ein absolut hochwertiges Produkt, welches nicht nur in Sachen Kühlung Punkte sammelt, sondern auch noch in Design und Optik glänzt. Freunde von RGB Beleuchtung im Computer kommen hier ganz klar auf ihre Kosten.
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  3. #3

    Standard

    Produktbewertung zu der Enermax LiqFusion 240 RGB
    Ich habe die Chance bekommen, die Enermax 240 RGB zu testen. Daher möchte ich mich zunächst einmal bei Mindfactory und bei Enermax bedanken. Dies ist zu einem sehr günstigen Zeitpunkt gekommen, denn ich hatte mir schon überlegt mir eine AiO Wasserkühlung zu kaufen, da mein i5 8600k mit meiner Luftkühlung zu heiß wurde.

    Die Daten meines Computers:
    I5 8600k
    Hyperx Fury DDR4 16 GB
    GTX 980 TI
    ASUS Prime Z370-p
    Sharkoon TG5
    Bequit 500W (80+Bronze)

    Ich habe gerade meine Bestätigung bekommen, dass ich die Enermax 240 RGB zu Verfügung gestellt bekommen habe. Daher einmal ein großes Dankeschön an Mindfactory für diese Chance. Natürlich wird die kostenlose Bereitstellung der Wasserkühlung meine Bewertung auf keinen Fall beeinflussen.
    Da diese erst in ein paar Tagen versendet wird, werde ich hier schon einmal meine Erwartungen zu dieser AiO Wasserkühlung auflisten.
    - Eine starke Kühlleistung
    - Ein nahezu „silent“ Betrieb
    - Ein wunderschönes Design
    - Eine hochwertige Verarbeitung
    - Eine leichte Montage
    Jetzt nochmal kurz zu meinem Setup. Die Wasserkühlung wird einen ungeköpften i5 8600k kühlen. Ich nutze momentan noch einen „Bequit The Rock 2“. Dieser hat leider nicht die nötige Leistung um den I5 8600k zu kühlen, besonders wenn ich ihn noch übertakte. Dann wird die CPU über 90 Grad heiß und das bei 1.3 Volt. Deswegen habe ich es für nötig erachtet, die CPU entweder zu „köpfen“ oder die Kühlung zu ändern. Aber ich selbst erachte „köpfen“ für nicht zu 100 % sicher, daher musste eine neue, stärkere Kühlung her. In diesem Fall habe ich die Enermax LiqFusion 240 RGB zu Verfügung gestellt bekommen.

    Die Kühlung kam heute an. Direkt ein positiver Punkt war das „Zubehör“, welches meines Erachtens reichlich vorhanden und besonders interessant ist, gerade die 100 ml Kühlflüssigkeit. Und auch an der Wärmeleitpaste und einem Spachtel spart Enermax nicht. Dazu gibt es einen RGB-Controller und eine ganze Reihe von Kabeln und Adaptern. Konkret sind das ein PWM-Y-Adapter, Molex-Adapter, RGB-Verteilerkabel, RGB-Powerkabel (S-ATA), ein Verlängerungskabel für die Pumpe und ein Stromadapter für das Befüllen der Pumpe.

    Bei der Montage hatte ich zunächst das Problem den alten Kühler zu demontieren, aber nachdem dies geschafft war, war es relativ leicht die neue Wasserkühlung zu montieren. Bei mir persönlich gab es nur das Problem, dass mein Gehäuse (Sharkoon TG5) nicht dafür ausgelegt ist einen 240 Radiator oben zu montieren, daher musste ich den Radiator etwas schief einbauen, wodurch wahrscheinlich etwas Leistung verloren ging. Ich habe etwas lange dafür gebraucht, die Halterplatte zu montieren, da mein Mainboard schon eingebaut war. Der Kühlblock ist mit Schutzfolien vor Kratzern geschützt und wirkt sehr hochwertig. Danach habe ich die Lüfter auf dem Radiator montiert, dies macht man mit 8 Schrauben, diese darf man jedoch nicht zu fest schrauben, sonst verzieht sich die Halterung vom Lüfter. Nachdem man die Lüfter auf dem Radiator montiert hat, kann man diesen schon im Gehäuse befestigen, dies ist bei jedem Gehäuse unterschiedlich. Ich hätte ihn entweder in der Front montieren können, dafür hätte ich jedoch alle Lüfter wieder ausbauen müssen oder ich hätte den Radiator oben am Gehäuse befestigen können, welches meiner Meinung nach auch optisch schöner ist. Es sind sehr viele Kabel, aber diese sind gut angeordnet und ein schönes Kabelmanagement ist daher problemlos möglich. Ich würde für die Montage 9/10 Punkten geben, da sie verständlich und simpel war.

    Das Design und die Verarbeitung sind meiner Meinung nach eine der Stärken dieser Wasserkühlung. Die Verarbeitung ist am CPU-Block, dem Radiator und den Schläuchen sehr hochwertig, nur den RGB-Controller finde ich eher billig, da dieser aus Plastik ist und auch nicht stabil wirkt. Da mein Mainboard kein RGB-Header hat, musste ich aber auf diesen Controller zurückgreifen. Er tut was man von ihm erwartet, aber ich hätte mir noch eine Klebefläche gewünscht, damit man ihn im Gehäuse leichter montieren kann. Aber zum Design dieses Produktes kann man nur sagen, dass es einfach der Wahnsinn ist. Besonders der Kühlblock ist ein wahres Highlight dieses Produktes. Aus dem Grund finde ich diese Wasserkühlung wirklich sehr schön, was schon am Anfang auf den meisten Bildern deutlich wird. Das Design und die Verarbeitung sind beides klare 10/10 Punkten.

    Zum Kriterium Kühlung, ist die Kühlung 15-20% besser als mein alter Towerkühler. Ich habe mein I5 8600k mit 4.8 GHz am laufen und das bei 1.31 Volt, dabei wird die CPU bei einem Prime Stresstest bis zur 80 Grad warm. Hierbei muss ich erwähnen, dass ich die Lüfter so eingestellt habe, dass sie für mich nicht hörbar sind (per Speedfan bei 50%). Bei GTA5 wird die CPU maximal 65 Grad warm. Also ist die Kühlleistung gut, aber man sollte keine Wunder erwarten. Wenn man noch höher übertakten möchte, muss man entweder die Lüfter aufdrehen oder die CPU köpfen. Da ich etwas mehr Kühlleistung erwartet habe (habe gehofft die 5 GHz zu schaffen mit 1.375 Volt), gebe ich dem Kühler hier 6/10 Punkten.

    Die Lautstärke ist in meinen Augen ein weiterer Pluspunkt für die Enermax LiqFusion 240 RGB, da mit ein bisschen Arbeit, diese fast gar nicht zu hören ist (die Gehäuselüfter sind sogar lauter). Für mich sind sie bei etwa 50% der Drehleistung nicht hörbar. Ich habe auch einmal die Standard-Einstellungen genutzt und die Kühlung in Alltagarbeiten, aber auch im Gaming getestet. Im Alltag ist diese dann noch leiser, weil die Lüfter mit gut 20 % der Leistung drehen und auch im Gaming sind sie kaum hörbar. Ich bevorzuge aber die mit Speedfan eingestellten 50%. Daher würde ich dem Kühler dabei 10/10 Punkten geben, da auch die Pumpe nur beim Start kurz und sonst auch nicht hörbar ist.
    Das Preis-/Leistungsverhältnis ist für viele der entscheidende Punkt. Dieses Produkt ist mit einem Preis von ungefähr 90-95 Euro in dem unteren Preisbereich für All-in-One 240 Radiator Wasserkühlungen und für diesen Preis finde ich, dass die Wasserkühlung einfach der Hammer ist.

    Das Fazit:
    Ich spreche hier eine klare Kaufempfehlung für diese All-in-One Wasserkühlung aus. Besonders für RGB Fans ist diese Wasserkühlung ein Traum, da sie vom Design her einfach ein Hingucker ist. Also für alle Leute, die im Moment eine sehr schöne Wasserkühlung suchen für unter 100 Euro ist diese genau richtig. Ich würde sagen sie hat meine Erwartungen in fast allen Punkten getroffen, außer in dem Punkt Kühlleistung, dies kann aber auch aus dem Grund sein, da dies meine erste Wasserkühlung für CPU ist und ich vielleicht etwas viel erwartet habe. Die Kühlleistung reicht zum Übertakten in den meisten Fällen aber auch aus und das dann noch mit der grandiosen Optik. Es ist ein sehr guter Deal.
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  4. #4

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    Mindfactory hat mir im Rahmen der Testers Keepers-Aktion die Möglichkeit gegeben, die Enermax Liqfusion 240 All-In-One Wasserkühlung zu testen. Noch mal ein großes Dankeschön an Mindfactory für diese Gelegenheit.

    Als erstes muss ich dazu sagen, dass ich noch nie eine Wasserkühlung besessen habe und ich erst dieses Jahr vor der Entscheidung stand, ob ich meinen PC luft- oder wasserkühle. Ich hatte mich für eine Luftkühlung von Cryorig entschieden, da es erstens günstiger ist und ich zweitens kein Overclocking betreibe. Jetzt aber den direkten Vergleich zu haben, hat mich sehr gefreut.

    Diese Komponenten habe ich aktuell verbaut:
    Phanteks Eclipse P400S
    AMD Ryzen 5 1600
    ASUS Rog Strix B350-F Gaming
    Corsair Vengeance LPX 16GB
    Gigabyte GeForce GTX 1060 Windforce OC 6GB
    Bequiet! Pure Power 500W

    Lieferumfang:
    Da es sich um meine erste Wasserkühlung handelt, war ich natürlich sehr gespannt, was mich erwartet. Öffnet man den Karton, sieht man einige Tüten, Beutel, Kabel und natürlich die Lüfter sowie den Radiator. Alles sehr übersichtlich und ordentlich verpackt. Ich habe dann erstmal alles ausgepackt, um zu sehen, ob alles vollständig ist. Dabei habe ich leider feststellen müssen, dass eine Halterung am Lüfter abgebrochen ist und diese lose in der Tüte lag. Daraufhin habe ich mich an Mindfactory gewand und innerhalb von ein paar Tagen Ersatz erhalten. Hierbei noch mal ein Lob an Mindfactory und Enermax für den schnellen Ersatz.
    Die Anleitung ist einfach und verständlich und arbeitet ohne viel Text. Ich war natürlich gespannt, ob ich das selbst alles hinbekomme. Ich denke aber, dass jeder, der schon mal einen PC zusammengebaut hat, damit klar kommen wird.
    Verarbeitung:
    Die Verarbeitung war soweit gut, ich finde lediglich, dass die Halterungen der Lüfter etwas instabil sind. Beim Festziehen der Schrauben habe ich schon etwas gemerkt, wie die Halterungen nachgeben. Da könnte man eventuell noch etwas nachbessern. Der Rest war aber einwandfrei verarbeitet.
    Montage:
    Zu Beginn musste ich mir erstmal über die Position des Radiators und den Luftaustausch Gedanken machen. Bei meinem Gehäuse habe ich die Möglichkeit, den Radiator oben sowie an der Front anzubringen. Ich habe mir dann erstmal ein paar Videos und Erklärungen im Internet dazu angeschaut. Gerne hätte ich alles oben angebracht, aber leider sind dort Kühlelemente von meinem Mainboard im Weg, so dass ich gezwungen war, alles an der Front anzubringen.
    Der alte Luftkühler wirde also entfernt, alles gesäubert und dann wurde nach Anleitung vorgegangen. Zuerst habe ich die Lüfter auf dem Radiator montiert und diesen anschließend mit Schrauben an der Front montiert. Danach kam die Halterung für die Backplate. Diese wurde relativ einfach und schnell montiert. Da ich bei meinem Gehäuse den oberen Teil abmontieren kann, hatte ich auch sehr viel Platz zum Schrauben. Die Positionsplatte musste ich teilweise etwas ziehen, da ansonsten die Schrauben nicht sauber gepasst haben. Das war aber schnell gelöst.
    Danach wurde die Wärmeleitpaste auf den CPU aufgetragen. Hier liegt eine kleine Tube sowie ein Spatel dabei. Die Paste ist relativ dickflüssig, ließ sich aber gut verteilen. Die Kühlplatte wurde mit einer Schutzfolie geschützt, diese wird abgezogen und der Wasserblock mit zwei Schrauben fest angezogen.
    Nun kommt der Anschluss der Kabel. Die Kabel haben alle eine gute Länge und ließen sich einfach verlegen und anschließen. Da ich kein MSI, ASRock oder Gigabyte Mainboard habe, musste ich die RGB Control Box verwenden. Ich habe zwar einen Anschluss für einen RGB-Header, aber dieser hat eine höhere Spannung und ist deswegen nicht nutzbar. Die RGB-Box gefällt mir persönlich nicht so gut, da ich jedes Mal, wenn ich die Farbe ändern möchte, meinen PC aufmachen und die Box bedienen muss. Es wäre super, wenn sich das über den PC steuern lassen würde, aber das ist nun mal herstellerabhängig.

    Design:
    Grundsätzlich gefällt mir das Design sehr gut. Es ist relativ schlicht, aber durch die verschiedenen Farbmodi sehr gut individualisierbar und auf die Bedürfnisse anpassbar. Alle Komponenten sind, wenn sie aus sind, schwarz, was in meinem Gehäuse auch optimal passt. Aktuell leuchtet alles sehr bunt, was mir auch sehr gut gefällt. Leider funktioniert bei mir die Beleuchtung des Kühlblocks nicht. Die Lüfter leuchten zwar, aber warum die Kühlbox nicht leuchtet, ist mir ein Rätsel. Kabel wurden an anderen Anschlüssen getestet, aber trotzdem funktioniert sie nicht. Schade!
    Ich finde es aber sehr cool, dass man sehen kann, wie der Flow-Indikator arbeitet und die Lüfter in verschiedenen Modi einstellbar und an sein Farbkonzept anpassbar sind.
    Lautstärke & Vibration:
    Auf den ersten Testlauf war ich natürlich sehr gespannt. Ich hatte bis dato noch keinen Vergleich zu meiner vorherigen Luftkühlung, musste aber feststellen, dass die Wasserkühlung relativ leise ist. Man hört zu Beginn, wie das Wasser anfängt zu fließen und auch während des Betriebs hört man ein leises rädern. Ich kann das gar nicht richtig beschreiben, aber man hört, wie sich das Rad dreht und arbeitet. Bei meinem geschlossenen Gehäuse hört man aber ansonsten nichts. Es gibt kein Klappern oder sonstige Geräusche, die auffällig wären. Im Großen und Ganzen ist die Wasserkühlung leise und bis auf dieses Surren hört man nichts.
    Unter Belastung des PCs habe ich keine Geräuschänderungen festgestellt. Mein Gehäuse ist nicht schallgedämmt und trotzdem liegt alles in einem angenehmen, kaum hörbaren Bereich.

    Kühlung:
    Bei normaler Nutzung hat mein Prozesser aktuell eine Temperatur von 30° Grad, was denke ich mal Top ist. Dazu muss ich aber auch sagen, dass meine Luftkühlung vorher auch schon sehr gut war. Im Vergleich ist die Wasserkühlung aber trotzdem etwas besser.
    Beim Spielen selbst war die Temperatur auch immer im Rahmen und ging nicht über 60° Grad hinaus. Getestet habe ich es bei Player’s Unknown Battlegrounds und Dead by Daylight. Die Kühlung ist somit durchweg einwandfrei. Hier gibt es nichts zu Beanstanden.
    Fazit:
    Also ich muss ehrlich sagen, dass ich schon etwas enttäuscht bin. Liegt aber auch vielleicht daran, dass ich eventuell ein „Montags-Produkt“ erwischt habe. Zuerst die abgebrochene Halterung der Lüfter (kann passieren, es wurde auch schnell für Ersatz gesorgt) und zu guter Letzt die nicht funktionierende Beleuchtung der Kühlbox. An sich ist es eine wirklich schöne und gut funktionierende Wasserkühlung und für den Preis auch wirklich Top was die Leistung angeht. Da kann man wirklich nichts verkehrt machen. Nur bei der Verarbeitung musste ich Abstriche machen und werde mir in nächster Zeit überlegen, ob ich bei der Wasserkühlung bleibe oder ob ich wieder auf meine alte Lüftung setze.
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  5. #5

    Standard

    Ich hatte die Chance, im Rahmen der Aktion „Testers Keepers“ von Mindfactory, die Enermax Liqfusion 240 All-In-One Wasserkühlung auf Herz und Nieren zu prüfen.
    Meine Meinung wird selbstverständlich in keiner Weise durch die kostenlose Bereitstellung des Produktes beeinflusst.

    Mein Testsystem:
    Intel i5-4670K
    MSI Z97 Gaming 3
    KFA 2 GTX 970 EXOC
    16GB DDR3 1600Mhz RAM
    BeQuiet Silentbase 600
    AeroCool P7 750W Platinum RGB


    Erster Eindruck & Verarbeitung:

    Die AIO Wasserkühlung kommt mit einem Lieferumfang welcher keine Wünsche offen lässt.

    Selbstverständlich liegt auch eine kleine Tube Wärmeleitpaste und ein Spatel bei, somit muss man sich darum schonmal keine Gedanken machen.

    Eine Flasche mit extra Kühlflüssigkeit sowie ein Päckchen Wärmeleitpaste liegen für den unwahrscheinlichen Fall, dass man den Kühlkreislauf nachfüllen, und von der CPU demontieren muss, ebenfalls bei.

    Die solide Verarbeitung lässt aber darauf schließen, dass dies nicht möglich sein wird, sofern man den Kreislauf nicht öffnet.
    Für den Fall, dass doch einmal etwas nachgefüllt werden muss gibt es einen „Jumper“ mit dem man lediglich die Pumpe betreiben kann, sodass man den PC nicht immer komplett einschalten muss.

    Ein Argument für die Enermax Liqfusion wird sicher die ansprechende RGB Beleuchtung sein.
    Auch hier denkt Enermax mit und legt für den Fall, dass man kein aktuelles Mainboard mit integrierter RGB Unterstützung hat, einen eigenen RGB Controller bei, an dem sich beide Lüfter sowie der Waterblock anschließen lassen.
    Der RGB Controller ist für meinen Geschmack etwas billiger verarbeitet, erfüllt seinen Job aber tadellos.

    Um die Wasserkühlung auch ordentlich im Gehäuse unterzubringen spendiert Enermax 2 selbstklebende Bänder und ein paar Kabelbinder.
    OVP.jpgKühlflüssigkeit.jpgJumper.jpg

    Montage:

    Kompatibel ist die Enermax LiqFusion mit folgenden Sockeln:

    AMD: AM4/AM3+/AM3/AM2+/AM2/FM2+/FM2/FM1
    Intel: LGA 2066/2011-3/2011/1366/1156/1155/1151/1150/775

    Man wird Schritt für Schritt durch eine verständliche und bebilderte Montageanleitung geführt, die einem die Montage wirklich einfach macht.

    ACHTUNG: Der RGB-Adressable Anschluss von Enermax darf lediglich an digital adressierbare RGB Header mit 5 Volt Spannung angeschlossen, auf keinen Fall an 12 Volt, sonst gibt es unter Umständen einen Überspannungsschaden und die RGB-Leds gehen kaputt.

    Für den Fall, dass das Mainboard nicht über einen solchen adressierbaren 5 Volt Header verfügt kann man einfach den mitgelieferten RGB Controller von Enermax nutzen, so wie ich es auch getan habe.

    Die Montage funktioniert wie bei nahezu jeder anderen AIO Wasserkühlung auch.
    Zuerst wird der Radiator samt Lüftern montiert, gefolgt von der Backplate um den Waterblock später von vorne festzuschrauben.
    Ist die Backplate montiert wird der Prozessor mit der mitgelieferten Wärmeleitpaste versehen und durch den, zum Lieferumfang gehörenden, Spatel gleichmäßig verteilt.
    Anschließend wird die Schutzfolie vom Waterblock abgezogen und mit zwei Schrauben über dem Prozessor fixiert.

    Ist das erledigt, geht es an das Verkabeln der Lüfter, der Pumpe und des RGB Controllers.
    Der Vorgang ist in der beiliegenden Montageanleitung ebenfalls gut dargestellt und lässt eigentlich keinen Spielraum für Fehler.

    Es sind nur einfach viele Kabel die dort untergebracht werden müssen.
    - Pro Lüfter 2 Stück, einmal Strom und einmal zum RGB Controller
    - Vom Waterblock ein Kabel zum RGB Controller
    - Von der Pumpe ein Kabel zum Strom
    - Der RGB Header möchte auch mit Strom versorgt werden und muss auch zu einer Stromquelle geführt werden.

    Alles in allem ist auch das Kabelmanagement mit etwas Geduld vernünftig hinzubekommen und man sieht keine störenden Kabel, allerdings etwas friemelig.
    Die mitgelieferten Kabelbinder und selbstklebenden Streifen helfen dabei ungemein.
    Montage 1.jpgMontage 2.jpgMontage 3.jpgRGB Controller.jpg

    Design:

    Alles ist in schwarz gehalten was den Gesamteindruck sehr wertig macht.
    Besonders die „gestreiften“ Lüfter sehen wirklich interessant aus sobald sie beleuchtet sind.

    Die Farben der LiqFusion AIO sind wirklich sehr hell und kräftig und lassen sich sehr einfach mit Hilfe des RGB Controllers einstellen.
    Es gibt insgesamt 14 verschiedene Modi, von einfachem „breathe“ in einzelnen Farben bis hin zu einer wild blinkenden, bunten Mischung.
    Die einzelnen Modi lassen sich noch in ihrer Geschwindigkeit einstellen und bei gefallen lässt sich die Beleuchtung auch gänzlich abschalten.

    Für mich persönlich ein kleines Highlight: der Flussindikator (Flowindicator), also das kleine Rädchen welches sich im Waterblock dreht.
    Zum einen sieht es schön aus und hat eine gewisse „Dynamik“ und zum anderen hat man einen Indikator falls die Pumpe, aus welchen Gründen auch immer, mal ausfallen sollte.

    Die Lösung die Pumpe nicht in den Waterblock zu integrieren erschließt sich mir leider nicht.
    Stattdessen wurde die Pumpe inmitten der Schläuche, welche zwischen Waterblock und Radiator verlaufen, positioniert.

    Mich hat es vor das Problem gestellt, dass zum einen ein Kabel von der Pumpe an den Strom angeschlossen werden muss und dieses sich mitten im Gehäuse unterbringen lassen muss, zum anderen muss man, vor allem bei kleinen Gehäusen, darauf achten, dass die Pumpe nirgendwo anliegt, sonst kommt es zu unschönen Vibrationen.
    Dieses Problem bestünde nicht wenn die Pumpe, wie bei vielen anderen Herstellern und Modellen, einfach mit im Waterblock untergebracht wäre.
    Installiert.jpgPumpe.jpg

    Vibrationen & Lautstärke

    Wie gerade schon kurz angesprochen verursacht die Pumpe unschöne Vibrationen falls sie irgendwo aufliegt.
    Hat man die Pumpe allerdings gut unterbringen können hört man diese gar nicht.
    Auch die mitgelieferten Lüfter machen bis ca. 70-75% der maximalen Drehzahl keine unangenehmen Vibrationen oder Geräusche.
    Lediglich bei 100% Lüfterdrehzahl sind sie deutlich hörbar, aber auch noch akzeptabel da es eher ein Lauter Luftstrom ist als ein Rattern oder ähnliches.


    Kühlung:

    Was eine Wasserkühlung vor allem sollte ist wie es der Name schon sagt vor Allem: kühlen.

    Und auch das schafft die LiqFusion tadellos.
    Die Lüftergeschwindigkeit habe ich über die kostenlose Software „Speedfan“ gesteuert um herauszufinden ob die Kühlung bei maximal 70% der maximalen Lüfterdrehzahl ausreicht um eine nahezu lautlose Kühlung zu ermöglichen.

    Um die Kerne meines i5-4670K ins Schwitzen zu bringen habe ich einen Belastungstest mit dem kostenlosen Programm „prime95“ durchgeführt und diesen Test eine Stunde laufen lassen.
    Man muss dazusagen, dass die Haswell-CPU dafür bekannt sind etwas wärmer zu werden, vor Allem wenn man sie übertaktet.

    Nach einer Stunde Belastungstest mit 100% Auslastung der CPU ist die Temperatur auf maximal 73° Celsius geklettert und die durchschnittliche Temperatur lag bei 67° Celsius was unter einem solchen Test eine solide Leistung ist, wenn man bedenkt, dass die wenigsten Spiele oder Anwendungen den Prozessor immer zu 100% auslasten.

    Als Realitätsnahen Test habe ich mich dazu entschieden für eine Stunde The Witcher 3 zu spielen.
    Hier kam der Prozessor auf maximal 55° Celsius und durchschnittlich 49° Celsius.

    Die Temperaturen sind vergleichbar mit anderen gängigen AIO Modellen und die LiqFusion kann da locker mithalten.
    Temps.jpg


    Fazit:

    Mit der Enermax LiqFusion kann man für den Preis von rund 95¤ nichts falsch machen.
    Die Kühlung ist vollkommen in Ordnung und die RGB Steuerung funktioniert mit dem mitgelieferten RGB-Controller einwandfrei.
    Die Verarbeitung ist sehr solide und die Laufstärke des PCs kann gegenüber einer Luftkühlung hörbar gesenkt werden.

    Einen Stern muss ich allerdings abziehen, da mich die Positionierung der Pumpe doch etwas stört, da man das Kabelmanagement etwas unkonventioneller betreiben muss und durch die LiqFusion unter Umständen nicht für ein kleineres Gehäuse geeignet ist da die Pumpe eventuell anliegen kann und somit unangenehme Vibrationen erzeugt.
    Wen das nicht stört der kann für diesen Preis ohne zu zögern zugreifen und sich eine ansonsten angenehm leise AIO Wasserkühlung mit super Look sichern.

  6. #6

    Standard

    Enermax LiqFusion 240 RGB
    Bei der Suche für die Zusammenstellung meines neuen Rechners bin ich im Internet auf das Gehäuse „Saberay“ und die Wasserkühlung „LiqFusion 240“ der Firma Enermax aufmerksam geworden.

    Das Gehäuse „Saberay von Enermax“ erfüllt für mich alle wichtigen Kriterien wie z. B. die Einbaumöglichkeiten verschiedener Radiatoren in der Größe von 80 mm – 360 mm, ein großes Seitenfenster sowie einen Schacht für ein CD-Rom Laufwerk, vier vorinstallierte Lüfter von denen drei mit einer bereits über das Gehäuse einstellbaren RGB Funktion versehen sind.
    saberay 1.jpg
    Der originale AMD Ryzen Kühler ist zwar sehr ansprechend kann aber der Wasserkühlung von Enermax optisch und leistungsmäßig nicht das Wasser reichen. So ist die Wasserkühlung „LiqFusion 240“ mit ihrem einmaligem Beleuchtungskonzept, der drehenden Durchflussanzeige zur Kontrolle des Kühlmittels im Wasserblock einmalig und hat mich auch vom ersten Augenblick an überzeugt.

    Durch ein gewonnenes Produkttester Gewinnspiel hatte ich jetzt auch die Möglichkeit meine von mir ins Auge gefasste „LiqFusion 240“ Wasserkühlung zu testen.

    Der Versand der Wasserkühlung „LiqFusion240“ durch DHL dauerte ca. eine Woche. Umverpackung und der Inhalt sind ohne Beschädigungen bei mir angekommen. Die Wasserkühlung wird in einem stabilen und umfangreich, informativ gestalten Karton geliefert. Alle wichtigen Informationen sowie Leistungsdaten sind darauf schon sehr übersichtlich und umfassend beschrieben. Der Inhalt ist durch eine passgenaue Transportsicherung gegen Schäden geschützt. So ist z. B. der Radiator noch einmal separat in einem Karton verpackt und somit doppelt gegen Schäden an den wichtigen Lamellen geschützt, sodass diese nicht verbogen oder beschädigt werden können
    Paket anlieferung offen.jpg paket inhalt.jpg
    Beim Auspacken der einzelnen Komponenten fällt sofort die hochwertige Verarbeitung ins Auge. Auffallend sind die mit Gewebe ummantelten Schläuche, welches optisch für mich schon ein Highlight darstellen.

    So sind die beiden 120 mm ARGB Lüfter bereits mit Vibrationsdämpfern ausgestattet die damit das Übertragen von Vibration auf das Computergehäuse verhindern und somit eine ruhigen und leisen Betrieb auch bei höheren Drehzahlen möglich machen.
    lüfter gummilager.JPG
    Die Vor- und Rückseite des Wasserblocks sind noch einmal separat durch eine Folie gegen Schmutz und Verkratzen geschützt. Die Enermax „LiqFusion 240“ ist sehr hochwertig verarbeitet und die beiden 120 mm ARGB PWM Lüfter überzeugen durch ihren Drehzahlbereich von 500 bis 2000 RPM, dies gibt mir für meinen Computer ein sicheres Gefühl.
    Im Lieferumfang ist auch eine separate RGB-Steuerung für Mainboards enthalten, welche keine eigene RGB-Steuerung besitzen. Die Einbauanleitung ist umfangreich bebildert und einzelne Arbeitsschritte werden hilfreich beschrieben. So werden Fehler die beim Zusammenbauen entstehen können sicher vermieden.
    Ebenfalls erleichtert die kleine, im Lieferumfang enthaltene Kunststoff-Spachtel das Auftragen der Wärmeleitpaste auf den Prozessor.
    Alle Schrauben und Zubehörteile, welche für die einzelnen Arbeitsschritte beim Einbau nötig sind, wurden einzeln und separat in kleine Tüten verpackt. Durch die einzelnen verpackten Schrauben und Zubehörteile hat man alle passenden Teile schnell und ohne großartige Suche griffbereit.
    Nennenswert ist hier auch die Verarbeitung der beiden 120 mm Lüfter welche sich zur Reinigung problemlos zerlegen lassen. So kann z. B. durch leichten Druck auf die Innenseite des Lüfterblattes, das Lüfterblatt vom Gehäuse getrennt werden und ermöglicht somit eine schnelle und einfache und gründliche Reinigung des Lüfterblattes. Das Trennen vom Lüfterblatt vom Gehäuse ist ein großer Vorteil des Enermax Lüfter gegenüber vergleichbaren anderen Herstellern.
    zerlegter lüfter.jpg
    Alle Einbauelemente sind hochwertig und sauber verarbeitet, wodurch das Verschrauben zu einem Kinderspiel wird. Dank der Vielzahl der mitgelieferten Kabel und Adapter sind verschiedene Anschlussmöglichkeiten an das Stromnetz des Computers möglich. Die Wasserkühlung kann für alle denkbaren Prozessoren ab AM2 Sockel, außer dem TR4 vom AMD Ryzen™ Threadripper verwendet werden.

    Nach dem Entfernen meines originalen AMD Ryzen 7 2700 Kühlers, der Reinigung des Prozessors und dem Auftragen der neuen Wärmeleitpaste mit dem Spachtel ist der Einbau der Enermax „LiqFusion 240“ denkbar einfach. Dank der übersichtlichen Einbauanleitung und den separaten abgepackten Schrauben ist der Einbau des Rahmens für den Wasserblock schnell und unkompliziert. Durch eine sauberen Verarbeitung der Gewinde lassen sich auch die beiden 120 mm Lüfter leicht auf den Radiator aufschrauben. Dank der großzügigen Gestaltung meines Enermax Gehäuses stellt die Platzierung des Radiators im Inneren kein Problem dar.

    In Betrieb genommen überrascht die Enermax LiqFusion 240 durch sehr leise Betriebsgeräusche. Vibrationen die sich auf das Gehäuse übertragen, wurden von mir weder von den Lüftern noch von der in den Schläuchen eingebauten keramischen Pumpe festgestellt. Durch die oben genannte Vibrationsdämpfer der Lüfter, werden diese komplett von Gehäuse und Radiator entkoppelt. Die Vielzahl der RGB Einstellungen machen das Innere des Computers je nach Einstellungen zu einer sehr schicken „Lichtshow“. Sollte sich im Betrieb die Durchflusskontrolle im Wasserblock nicht drehen, kann mit Hilfe des mitgelieferten Kühlmittels dieses problemlos über den Wasserblock nachgefüllt werden.
    Zum Entlüften des Kühlsystems befindet sich dafür eine Entlüftungsschraube am Radiator.
    kühler.jpg funktionstest 2.jpg

    Beim Befüllen und Entlüften sollte der Wasserkopf ausgebaut und der Computer vom Netz getrennt werden.

    Unter voller Belastung des Prozessors „Ryzen 7 2700“ und mit Hilfe des Programms GPU-Z sind die Lüfter der Wasserkühlung „LiqFusion 240“ überraschend leise und in meinem Enermax „Saberay Gehäuse“ im Vergleich zum originalen AMD-Lüfter kaum hörbar. Im Vergleich zum AMD Luftkühler wird durch den hohen Luftdurchsatz der 120 mm Enermax Lüfter und des Radiators eine um 22 Grad größere Kühlwirkung erreicht. So beträgt die Betriebstemperatur meines Computers im Ruhezustand anstatt 54 Grad nur 32 Grad. Dieser Unterschied führt zu einem erheblich leiseren Betrieb der auch die Lebensdauer der CPU fördert. Auch werden die 32 Grad bei voller Auslastung nicht mehr als 26 Grad überschritten. Dabei möchte ich betonen, das mein System nicht übertaktet wurde.
    Vergleichbare Leistungen bringt der „Corsair Master Liquid ML 24 R RGB“ der aber meiner Meinung nach dem Enermax „LiqFusion 240“ in keinster weise das Wasser reichen kann, da dieser nur über eine normale RGB-Steuerung verfügt, über keine Durchflussanzeige und die Pumpe ist auch nicht in den Schläuchen verbaut. Ich persönlich würde die „LiqFusion 240“ von Enermax auf einer Liste vergleichbarer AIO Wasserkühler auf Platz 1. setzen, da diese für mich in Optik, Verarbeitung und das Preis/Leistungsverhältnis derzeit unschlagbar ist.
    gpu z.jpg benchmark an.jpg benchmark aus.jpg

    Zusammenfassend ist die Wasserkühlung „LiqFusion 240 All-In-One ARGB“ der Firma Enermax sehr hochwertig verarbeitet und für mich in allen Punkten ansprechend. Die ARGB-Beleuchtung begeistert durch einzigartige Effekte sowie eine hohe Kühlleistung, ruhigen Betrieb toller adressierbaren RGB-Beleuchtung, einer hohen und leisen Drehzahl der 120 mm PWM-Lüfter von 500 bis 2000 RPM sowie einem meiner Meinung nach kinderleichten Einbau. Im Vergleich zu allen anderen Wasserkühlungen sitzt die Pumpe der Enermax „LiqFusion 240“ in den Schläuchen und nicht wie gewohnt im Kühlkopf auf der CPU, weswegen ich diesen nur Wasserblock nenne. Dank der Adressierbaren RGB-Steuerung ist eine Vielzahl von Farbkombinationen, Lichteffekten und Geschwindigkeiten einstellbar.

    Von mir gibt es für die Enermax LiqFusion 240 all in One 5 von 5 Sternen. *****

  7. #7

    Standard

    Ich bin einer der glücklichen Auserwählten von Mindfactory und darf ein Produkt von Enermax testen, erstmals vielen dank an Mindfactory und Enermax die das Produkt zu Verfügung gestellt haben.

    Da ich schon seit längerem mal den genauen Vergleich zwischen einer All in One Wasserkühlung und einem Tower-kühler sehen wollte ist die natürlich ein doppelter Gewinn für mich. Die kostenlose Bereitstellung hat keine Auswirkungen auf die Testergebnisse oder Bewertungen!!!

    Getestet wurde eine Enermax LiqFusion 240 RGB Komplett-Wasserkühlung und nehme zum direkten Vergleich den be quiet Dark Rock Pro 3 Tower Kühler, ebenfalls gekauft bei Mindfactory.

    Mein Setup

    Intel Core i7 8700K 6x 3.70GHz So.1151 ungeköpft
    Asus ROG Strix Z370-G Gaming WIFI-AC
    16 GB (2x 8192MB) G-Skill Ripjaws V DDR4-3200 DIMM CL16-18-18-28 Dual
    500GB Samsung 960 Evo M.2 2280 NVMe
    Be quiet 750W Netzteil
    GTX 980 4Gb

    Das System wurde nicht übertaktet und läuft auf Standard werten.

    Das Produkt kam am 24.11.2018 bei mir an was eine sehr kurze Versandzeit zeigte, der Karton war unbeschädigt und gut gesichert. Beim öffnen stellte man fest das alle Teile gut isoliert und verstaut waren, ebenfalls kamen viele Einzelteile vom Zubehör zum Vorschein die auf den ersten blick etwas Verwirrung hervorrufen.
    Beim auspacken der einzelnen Teilen stellte ich fest,

    Der Kühlkörper incl. Der Pumpe und dem Sockel waren gut verarbeitet und zeigten eine Hohe Qualität, Positiv überrascht war ich von dem Kühlkörper der auf die CPU montiert wird mit seiner Aluminium Hülle und seinem geringem Gewicht zeigte er ein Recht hohes Maß an Qualität.

    Das Zubehör überzeugte mit seiner Vielfalt so dass, auch in älteren Modellen gut und gerne getrickst werden kann so das jeder Anschluss sein Zuhause findet.

    Mit seinen 2x 120 mm PWM Lüftern zeigt die Kühlung das sie wie andere keine 3 Lüfter braucht um bei den Großen mitspielen zu können. ( Auf Temperaturen gehe ich später ein)

    Nun zum spannenden Teil, DER EINBAU
    Auf dem ersten Eindruck versprach dies eine einfache und Stressfreie Montage, wo auch die Einbauzeit für sich sprach. Das einbauen ( Ohne Demontage des alten Lüfters ) dauerte ca. 25 Minuten wo allerdings die meiste Zeit das verlegen der Kabel in Anspruch nahm. Der Sockel lies sich Passgenau anstecken und von der Vorderseite befestigen danach musste der Kühlkörper nur noch mit 2 weiteren Schrauben am Sockel befestigt werden was ohne große Mühe machbar war.

    Nach dem Einbau startete ich den ersten Versuch ( Pc war geöffnet und weitere Kühler waren aus )
    Direkt nach dem Start ein leichtes Rauschen und ein verbrannter Geruch für kurze zeit dachte ich das mein CPU dahin geflogen sei was sich allerdings nicht bestätigt hat. Die Kühlung brauchte ein wenig um in gang zu kommen beim ersten Gebrauch, nach jedem weiteren Start drehte sich dennoch das Rad direkt.

    Erster Eindruck
    Die LED´s verzieren die Kühlung sehr schön und machen im Gesamtbild einen sehr Schönen Eindruck, ein weiterer Vorteil ist das die LED´s verstellt werden können, für Leute die kein Management am Board haben gibt es eine Separate Einheit an der Kühlung.
    Die Lautstärke fiel sehr Positiv aus im Normalen Modus ( System wird nicht belastet Gehäuse ist zu mit 4 weiteren Lüftern ) ist von störenden Geräuschen wie -vibrationen oder lästiges Summen keine Spur.

    Die 2x 120mm Lüfter zeigten Spürbar einen Luftzug zum PC inneren.

    Nachdem alles lief und der PC vollständig zusammengebaut war machte ich meinen ersten Test mit dem Intel Burn Stress Test .
    Alle CPU Cores arbeiteten auf 100% und die Wasserkühlung zeigte was in Ihr steckt.

    Im Normalbetrieb taten sich die AIO Kühlung und der Dark Rock Pro 3 nichts allerdings bei Vollast ergaben sich doch schon ordentliche Unterschiede, wo der DRP 3 nach 10 Min im Test auf seine Teilweise 81 Grad gekommen ist so zeigte sich die AIO Wasserkühlung mit ihren 69 Grad nach 20 Minuten noch ehe unbeeindruckt. Auch beim Spielen erreichte der DRP 3 um die 78 Grad und die AIO Kühlung grade mal 70.

    Das Preisleistungsverhältnis von unter 100¤ ist sehr gut wobei ich durchaus auch bereit wäre für dieses Produkt um die 130 ¤ zu Zahlen.

    Im Gesamten

    Ein Plus
    Preisleistungsverhältnis
    Verarbeitung
    Menge an Zubehör
    Nachfüllbar
    Design LED´s
    Lautstärke
    Einbauzeit

    Nachteile
    Bei normalen Gehäusen nur an der Vorderseite Montierbar

    Das Produkt ist definitiv eine Kaufempfehlung wert, da alles an diesem Produkt stimmt wie Kühlleistung Preis Verarbeitung.
    Ebenfalls würde ich auch zukünftig Käufe bei Mindfactory tätigen da die Versandzeit sehr kurz, die Preise super und der Service makellos ist.
    IMG_0635d.jpg

  8. #8
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    Daumen hoch Review Enermax LiqFusion 240 RGB

    Auch mal ein Einstieg in ein Forum.
    Tach zusammen



    Review Enermax LiqFusion 240 RGB

    Auch ich war einer der Glücklichen, die einen Zuschlag bei der Testers, Keepers Aktion für die Enermax LiqFusion 240 RGB erhalten haben. Hier also nun meine Bewertung.


    Vorneweg die weiteren für den Test verwendeten relevanten Komponenten

    Mainboard: ASUS P7P55D-E – Sockel 1156 – P55 Chipsatz
    CPU: intel i7 870 – 2,93 GHz (FSB 133 * Multi 22) mit Turbo bis 3,6GHz (Multi 27, wird aber nicht bei Nutzung aller Kerne genutzt, dann nur Multi 24 = 3,2GHz)
    RAM: 2x 4GB G.Skill Ripjaws X DDR3-1333
    Case: AeroCool LS-5200 Liquid Solution



    Design

    Dass sich über Geschmäcker trefflich streiten lässt, ist allgemein bekannt. Ich gehe daher jetzt einfach mal davon aus, dass (potentielle) Käufer des Produkts sich die Produktbilder im Vorfeld mal angeguckt haben und zumindest nicht völlig vom Design abgeschreckt sind.

    Wenn man also generell erstmal angetan ist, bleiben meiner Einschätzung nach hauptsächlich folgende Dinge besonders hervorzuheben: die (adressierbare) RGB Beleuchtung an Kühlblock und Lüftern, die Durchlaufanzeige im Kühlblock (der Stern in der Mitte dreht sich im Betrieb) und die Tatsache, dass die Pumpe in einen der Schläuche integriert ist, statt in den Kühlblock.

    Ein bisschen schade finde ich, dass man die Lüfter nur aus dem Gehäuse saugend / in den Radiator pustend montieren kann, um in den vollen Genuss der RGB Beleuchtung zu kommen. Somit bleibt eigentlich nur die Montage in der Oberseite des Gehäuses.

    Davon ab ist den Gerät in schwarz gehalten. Ob es wirklich zwei „Enermax“ Schriftzüge an einem Gerät braucht – einmal am Kühlblock, einmal am Radiator – sei mal dahingestellt. Zumindest den am Radiator sieht man bei dem von mir verwendeten Case aber eh nicht.


    Verarbeitung

    Ich konnte an der Verarbeitung nichts aussetzen. Das Gerät scheint dicht zu sein, es läuft, alles war fein säuberlich verpackt und in der Verpackung gut geschützt.

    Was schwarz sein soll, ist schwarz – sogar die Schrauben, mit denen die Lüfter am Radiator befestigt werden. Kleines Detail, aber ich find‘s sehr positiv für die Optik.

    Es klappert oder rattert auch nichts – die Lüfter haben z.B. beidseitig vier Gumminoppen um die Befestigungslöcher, so dass Vibrationen gedämmt werden.

    Beidseitig find ich gut, auch wenn man wie unter „Design“ beschrieben, vermutlich nur in eine Richtung montieren möchte.


    Montage

    Die Montage geht sehr angenehm (in meinem Fall auf ein Board mit Sockel 1156 und somit wohl für alle 115x-Sockel gültig) vonstatten. „Backplate“ hinter‘s Mainboard, 4 Schrauben durch, Plastikunterlegscheiben von der Oberseite des Boards aus draufstecken, dann jeweils mit nem Abstandshalter festschrauben. Darauf dann oben noch mal so n Metall-“Ring“ drauflegen, mit vier Schrauben festziehen.
    Darauf wird dann der Kühlblock mit 2 weiteren Schrauben befestigt.
    Der Radiator wird zuerst mit zwei Lüftern bestückt (jeweils 4 lange schwarze Schrauben also 8 insgesamt), dann mit 8 weiteren Schrauben ans Gehäuse geschraubt.

    Okay… wenn ich das so lese… das sind schon einige Schraubereien. Kam mir aber gar nicht so viel vor, weil kein Gefummel.

    Dann kommt der lustige Teil… Kabelsalat. Geht aber prinzipiell auch leicht. Eine 1 zu 3 Weiche verbindet die RGB Anschlüsse der zwei Lüfter und des Kühlblocks mit einem RGB Controller – sei es einer auf dem Board oder wie in meinem Fall der mitgelieferte – die zwei Lüfter werden dann mit einem Y-Kabel an den CPU-Lüfter Port des Mainboards angeschlossen, die Pumpe mit Strom versorgt - entweder ebenfalls über einen Lüfteranschluss, oder über einen Molexanschluss. Und das war‘s eigentlich auch schon.

    Hat das verwendete Mainboard keinen RGB Anschluss, wird halt der mitgelieferte Controller verwendet, der seinen Strom von einem SATA Stromanschluss bezieht. Das Ding unterstützt einiges, von Blinken über Dauerleuchten über Pulsen zu Regenbogengedreherei… da ist vermutlich für jeden was dabei.


    Luftdurchsatz

    Tja… was soll ich sagen. Ich hatte mir von dem Gerät insbesondere mehr Luft beim Übertakten versprochen. Und die hab ich bekommen.
    Das liegt sicher nicht zuletzt an den Lüftern, die bei voller Drehzahl recht gut Luft bewegen. A.k.a. man kann den Rechner jetzt wunderbar als Fußheizung benutzen, wenn man die Füße oben drauf legt, wo die Luft durch den Radiator nach draußen gedrückt wird.
    Falls im Winter mal die Zentralheizung ausfällt… macht warm.


    Vibrationen

    Vibrationen sind mir nicht wirklich aufgefallen. Wie schon geschrieben haben die Lüfter Vibrationsdämpfer und die Pumpe im Schlauch wird vermutlich vom Schlauch gedämpft. So weit prima.


    Kühlung

    Nun… ich habe mich schon ziemlich gewundert, aber bei Stock Taktung des Prozessors waren die Temperaturen ziemlich gleich zu den Temperaturen, die ich vorher mit einem Scythe Kotetsu erreicht habe (so um die 57°C bei Prime95 Small FFTs).
    Aber nun kommts. Das BIOS des Boards unterstützt ein Auto-Tuning (zu deutsch: das Ding übertaktet den Rechner selbständig). Und hierbei bietet die Wasserkühlung weitaus mehr Reserven als die Luftkühlung.
    Ich habe mal Screenshots davon angefertigt. Dort kann man die Temperaturen (Core Temp) und Taktraten (CPU-Z) ablesen.
    Stock läuft die CPU auf 2,933 GHz, mit Turbo dann auf 3,2Ghz.
    Mit der Luftkühlung hat das Auto-Tuning dann die Turbogeschwindigkeit auf 3,6GHz eingestellt.
    Mit der Wasserkühlung ohne weitere Änderungen dann schon 3,68Ghz. Daran war vorher schon nicht zu denken. Da waren 3,6GHz Ende der Fahnenstange.

    Nun hat das Auto-Tuning aber auch noch Einstellungsmöglichkeiten. Z.B. statt der „mittleren Aggressivität“ mal auf „gib STOFF“ gestellt, ergeben sich 3,89GHz. An dieser Stelle hat sich das Ding dann komplett automatisch auf einen FSB von 194 MHz mit einem Multiplikator von 20 eingefahren. Das nenn ich doch mal echt nett für einmal WaKü einbauen und zwei Einstellungen im BIOS.


    Lautstärke

    Im Idle ist die Gerätschaft nicht zu hören. Im normalen windowsbetrieb auch nicht.
    Wenn man allerdings die CPU übertaktet und das ganze mal richtig gefordert wird, dann wirds auch laut. Die Lüfter gehen meines Wissens nach bis 2000 Umdrehungen hoch und dann sind‘s halt auch einfach ordentliche Ventilatoren. Das geht nicht stumm.


    Preis-/Leistungsverhältnis

    Der aktuelle Preis von ca. 95¤ klingt meiner Meinung nach für das Gebotene durchaus angemessen. Es handelt sich nicht um die beste AiO, aber durchaus um ein gutes Gerät. Wem das Design zusagt und wer z.B. keinen Bock mehr auf Luftkühler hat, weil das ewige Gefummel mit den RAMs und dem nicht mehr vorhandenen Platz im Case nervt – haunse rein!


    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten

    Kann ich nicht wirklich viel zu sagen. Wenn in den zwei Wochen Testzeit zur Haltbarkeit was zu schreiben wäre, wäre es ein Defekt. Der ist bei mir aber nicht eingetreten. Vergleiche kann ich leider nicht ziehen, es handelt sich um meine erste WaKü.


    Fazit

    Hätte ich das Gerät nicht zum Testen, bewerten, behalten bekommen, hätte ich auch nichts dagegen gehabt, es mir selbst zu kaufen.

    Leichte Abzüge in der B-Note für die Lautstärke, die nur einseitig sinnvoll nutzbaren Lüfter und den erzeugten, wenn auch managebaren, Kabelsalat.

    Ich vergebe 4/5 Sternen. Wenn man nicht sonderlich pingelig ist, kann man aber durchaus für Preis-/Leistungsverhältnis auch 5/5 Sternen geben, da insbesondere der Lieferumfang zu überzeugen weiß und die Kompatibilität zu… quasi allen Sockeln ausser TR4 keine nennenswerten Wünsche offen lässt.


    Fotos/Screenshots

    Zum Abschluss noch ein paar optische Eindrücke

    Lieferumfang
    Lieferumfang.jpg

    Orange
    IMG_5640.jpg

    Grün
    IMG_5646_1.jpg

    Blau
    IMG_5649.jpg



    Und Screenshots von den Temperaturmessungen (die waren mal FullHD... scheint das Forum zu resizen... nicht so hilfreich)

    Scythe Kotetsu Stock
    scythe_kotetsu_stock_1.jpg

    Scythe Kotetsu OC
    scythe_kotetsu_auto_oc_1.jpg

    Enermax LiqFusion 240 RGB Stock
    liqfusion_stock_1.jpg

    Enermax LiqFusion 240 RGB OC
    liqfusion_auto_oc_1.jpg

    Enermax LiqFusion 240 RGB OC Aggressiver
    liqfusion_auto_oc_turbo_1.jpg


    Beste Grüße
    docrocco

  9. #9

    Standard

    Produkttest Enermax LiqFusion 240 RGB Komplett-Wasserkühlung

    Testsystem:
    Die Enermax LiqFusion 240 RGB wird in folgendem System getestet:
    Gehäuse: Corsair Crystal 460X
    Netzteil: 650 Watt Corsair VS Series VS650 Non-Modular
    CPU: i7-7700k (OC von 4,2 auf 4,8)
    Mainboard: MSI z270 Gaming Pro Carbon
    RAM: 16GB Corsair Vengeance DDR4-3000
    Grafik: NVIDIA GeForce GTX1060 6GB

    1. Verpackung
    Die Enermax LiqFusion 240 RGB kommt in einer zweckmäßigen Verpackung. Die einzelnen Komponenten sind übersichtlich sortiert und somit einfach zu finden. Der Radiator ist separat nochmal verpackt und wird deshalb vor Kratzern etc. geschützt. Die Bedienungsanleitung befindet sich am Boden des Kartons, was zu einer kurzen Suchaktion führte. Die Komponenten kommen auf jeden Fall sicher bei dem Käufer an.

    2. Montage
    Für die Endmontage wurde die Wasserkühlung zunächst außerhalb des Gehäuses getestet, um etwaigen Wasseraustritt vorher zu bemerken und zuvor zu kommen. Die Wasserkühlung lief ohne Probleme an und der Einbau in ein Corsair Crystal 460X Gehäuse konnte beginnen. Mit Hilfe der beiliegenden Schrauben und der Wärmeleitpaste (mit Spachtel!) gelang der Einbau ohne Probleme. Einzig für die Verkabelung der RGB-Zuleitungen, für die Pumpe und die beiden Lüfter war ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt, zumal hier wirklich ein gutes Kabelmanagement im Gehäuse ratsam ist. Alles in allem war die Wasserkühlung allerdings binnen 30 Minuten an ihrem Platz und der Test konnte beginnen.

    3. Bewertungen
    Im Folgenden soll die Wasserkühlung nun nach diversen Kriterien bewertet werden. Zunächst wird auf das Design eingegangen.

    3.1 Design
    Für das Auge bietet die Enermax LiqFusion 240 RGB einiges. Der schlichte schwarze Radiator macht sich gut in meinem schwarzen Gehäuse und ist unauffällig, so wie es sein soll. Lediglich der kleine „Enermax“-Schriftzug zeigt, dass sich überhaupt ein Radiator im Gehäuse befindet. Dies wirkt demnach schon sehr edel. Die beiden 120mm RGB-Lüfter liefern schöne Farben und vor allen Dingen fällt hier das Design sehr positiv ins Auge. So sind, gerade von der Seitenansicht drei LED-Leuchtringe zu sehen. Dies ist mir von anderen RGB-Lösungen so nicht geläufig. Auch die Pumpe verfügt über diverse LEDs, die auch in ihrer Anordnung (Im Kreis angeordnet) für eine komplette Ausleuchtung der Einheit sorgen. Im Testsystem habe ich die Lüfter, sowie die Pumpe direkt an einen Enermax Controller angeschlossen und kann somit alle verbauten Enermax-Lüfter zeitgleich ansteuern. Des Weiteren wirkt die Pumpe, auch wenn sie zunächst etwas klobig aussah, richtig gut. Dadurch, dass man, im Verhältnis zu einem Lüfterkühler ordentlich Platz spart, wirkt das gesamte innere viel aufgeräumter. Wenn man in seinem Gehäuse über ein gutes Kabelmanagement verfügt, lassen sich auch die diversen Anschlüsse gut verstecken. Das schöne ist, dass man die Pumpe wirklich arbeiten sieht. Zunächst war nach dem Einbau eine Luftblase in der Pumpe zu sehen, die nach kurzer Zeit in Betrieb aber auch verschwand. Im Vergleich zu anderen All-in-One Wasserkühlungen ist das RGB-Feature absolut erstaunlich. Die LEDs rund um die Pumpe wirken besonders gut, da sich diese eben auch dreht. Und selbst im ausgeschalteten Zustand (oder ohne Verbindung der LEDs) wirkt die Wasserkühlung edel und hochwertig.

    3.2 Verarbeitung
    Alles an der Wasserkühlung wirkt stabil und gut verarbeitet. Herauszuheben ist der solide Radiator, der durch sein Gewicht und durch die abgerundeten Kanten glänzt. Es ist also nichts scharfkantig oder zu leicht/schwer. Auch die Zu-/Ableitung zur Pumpe sind mit einer Art Kunststoff ummantelt und suggerieren Sicherheit, sodass man keine Angst vor ungewollten Wasseraustritt haben muss. Auch die Lüfter machen einen soliden Eindruck und bieten somit nicht nur optisch etwas. Einziges Manko ist, dass die Lüfterkabel (Strom und RGB-Zuleitung) leider keine Ummantelung haben, was dem ganzen System jedoch qualitativ zuträglich gewesen wäre. Des Weiteren ist die RGB-Verbindung von der Pumpe recht kurz, hier hätte man lieber ein paar cm mehr einplanen sollen. Ich helfe mir da mit einer Verlängerung.

    3.3 Lautstärke
    Der erste Eindruck war, dass das System als solches sehr ruhig läuft, solange man die Lüfter nicht auf hoher Drehzahl laufen lässt. Dieses Phänomen bestätigte sich auch bei einer Messung. Laut Herstellerangaben soll es eine maximale Lautstärke von bis zu 28 dB geben. Diese wurde bei der Messung (Messung mit Hilfe einer App) im eingebauten Gehäuse (andere Lüfter wurden für diesen Test zeitweise ausgesetzt) leicht überschritten. Mit 35 dB ist die WaKü jedoch wesentlich angenehmer zu ertragen als ein Lauter CPU-Lüfter. Also auch hier kann die Enermax Wasserkühlung durchaus punkten. Bei Volllast gab mir meine Handymessung eine Lautstärke von ca. 42 dB zurück. Also immer noch in einem angenehmen Rahmen.

    3.4 Vibrationen
    Hierfür soll es einen gesonderten Punkt geben, da ich zunächst überrascht war wie stark die Pumpe vibriert. Wie angesprochen habe ich das System erst mal außerhalb des Gehäuses getestet. Hierbei war die Vibration der Pumpe massiv und ich hatte die Befürchtung, dass dies ein Problem sein könnte. Nach dem Einbau war die Skepsis jedoch verflogen und innerhalb des Gehäuses war keinerlei Vibration zu vernehmen. Man sollte jedoch sicherstellen, dass die Pumpe nicht unbedingt Teile des Gehäuses berührt, weil dann könnte sich die starke Vibration übertragen.
    3.5 Kühlung
    Im Grunde der entscheidende Punkt für die Anschaffung einer Wasserkühlung und deshalb auch etwas ausführlicher. Der zuvor verwendete Kühlkörper mit Lüfter war ein Alpenföhn Brocken II, der den CPU weitestgehend kühl gehalten hat. Im Idle-Modus lagen hier die Kerntemperaturen bei 35-40 Grad. Ich habe meinen i7-7700k von 4,2GHZ auf 4,8GHZ übertaktet und war gespannt wie sich der normale CPU-Lüfter damit schlägt. Die Temperatur im Idle-Modus stieg auf 40-45 Grad an. Da ich gelegentlich Streame (Counter-Strike) und dies meist eine höhere CPU-Belastung nach sich zieht, probierte ich dies mit dem alten Kühlkörper aus, um einen Referenzwert zu haben. Die Temperaturen pendelten sich bei 60-70 Grad ein, bei einer CPU-Auslastung von gut 60%. Die gleichen Tests habe ich nach Einbau der Wasserkühlung ebenfalls vollzogen. Im Idle-Betrieb lag die Wasserkühlung um 10 Grad unter der konservativen Kühlung bei 25-30 Grad. Ich war sehr überrascht, dass eine WaKü diesen großen Effekt schon im Idle-Modus nach sich zieht. Im Lastbetrieb (Streaming+CS:GO) kam die Temperatur nur gelegentlich über die 50 Grad Marke hinaus, was einen Gewinn von gut 10-20 Grad nach sich zieht. Es ist schön zu sehen, dass die Wasserkühlung nicht nur gut aus sieht und ruhiger ist als ein herkömmlicher CPU-Kühler, sondern auch direkt, ohne Benchmark hervorragend kühlt.
    Um nun den absoluten Härtetest zu fahren und die Wasserkühlung richtig durch zu testen, wurde mit Hilfe der Software Prime95 der CPU an seine Leistungsgrenze gebracht. Die Software berechnet Primzahlen und das lastet die CPU nahezu aus. Also ein echter Benchmark, um die Temperaturen zu testen. Ich konnte mit Hilfe der Software “Core Temp” die Temperatur gut abmessen und den maximalen Wert bestimmen. Dieser bewegte sich zwischen 65-68 Grad. Der Test lief in etwa 20 Minuten und die Temperatur blieb dabei stabil. Mit einem herkömmlichen Kühlkörper habe ich mich bei diesem Test deutlich im hohen 70er Grad-Bereich bewegt und sogar die 80 Grad geknackt. Man kann also durchaus eine deutliche Verbesserung der Kühlleistung durch die Enermax LiqFusion beobachten.

    Zum Vergleich:
    grafik_Temperatur.jpg

    3.6 Preis-/Leistung
    Da ich mich vor diesem Test schon intensiv mit der Thematik “Wasserkühlung” beschäftigt habe und mir Konkurrenzprodukte schon eingängig angeschaut hatte, kann ich bei der Enermax LiqFusion nur von einer günstigen Alternative zu den Produkten von Corsair o.ä. sprechen. Die LiqFusion liegt bei den Wasserkühlungen im mittleren bis unteren Preissegment, bringt aber dafür viele Extras mit. Die Kühlpaste mit Spachtel, diverse Adapterkabel, RGB-Lüfter von hoher Qualität und natürlich die angesprochene gute Verarbeitung der einzelnen Komponenten der Wasserkühlung (Radiator, Kabel etc.). Dies spricht alles für eine Kaufempfehlung meinerseits. Auch die Kühlleistung ist zufriedenstellend und das Design insgesamt sehr ansprechend.

    4 Fazit
    Die Enermax LiqFusion ist eine günstige All-In-One Wasserkühlung, die durch ihre vielen Features und Zubehör besonders punkten kann. Nicht nur die beiliegenden Lüfter sind RGB-Steuerbar, sondern auch die Pumpe an sich macht sich sehr gut in all ihren Farben. Die Kühlleistung ist für eine Wasserkühlung der ordentlich und kann eine herkömmlichen Lüfter locker ersetzen und die CPU-Temperatur locker um mindestens 10 Grad senken. Der Einbau ist problemlos zu meistern und auch die Lautstärke der Pumpe ist in einem annehmbaren Bereich. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Enermax LiqFusion 240 RGB eine gute Wasserkühlung im mittleren Preissegment ist! Klare Kaufempfehlung für alle, die keine 100 Euro ausgeben wollen, aber dennoch in den Genuss einer Full-RGB-Wasserkühlung kommen wollen.

    Hier noch einige Bilder vom Prozess der Installation:
    IMG_9372.jpg
    IMG_9374.jpg

    IMG_9378.jpg

  10. #10

    Standard

    Ich bin einer der glücklichen Auserwählten von Mindfactory und darf ein Produkt von Enermax testen, erstmals vielen dank an Mindfactory und Enermax die das Produkt zu Verfügung gestellt haben.

    Da ich schon seit längerem mal den genauen Vergleich zwischen einer All in One Wasserkühlung und einem Tower-kühler sehen wollte ist die natürlich ein doppelter Gewinn für mich. Die kostenlose Bereitstellung hat keine Auswirkungen auf die Testergebnisse oder Bewertungen!!!

    Getestet wurde eine Enermax LiqFusion 240 RGB Komplett-Wasserkühlung und nehme zum direkten Vergleich den be quiet Dark Rock Pro 3 Tower Kühler, ebenfalls gekauft bei Mindfactory.

    Mein Setup

    Intel Core i7 8700K 6x 3.70GHz So.1151 ungeköpft
    Asus ROG Strix Z370-G Gaming WIFI-AC
    16 GB (2x 8192MB) G-Skill Ripjaws V DDR4-3200 DIMM CL16-18-18-28 Dual
    500GB Samsung 960 Evo M.2 2280 NVMe
    Be quiet 750W Netzteil
    GTX 980 4Gb

    Das System wurde nicht übertaktet und läuft auf Standard werten.

    Das Produkt kam am 24.11.2018 bei mir an was eine sehr kurze Versandzeit zeigte, der Karton war unbeschädigt und gut gesichert. Beim öffnen stellte man fest das alle Teile gut isoliert und verstaut waren, ebenfalls kamen viele Einzelteile vom Zubehör zum Vorschein die auf den ersten blick etwas Verwirrung hervorrufen, so viele verschiedene Adapter die für sämtliche Anschlüsse kompatibel sind. Es befindet sich auch eine Flasche Kühlflüssigkeit dabei um die Kühlung wieder aufzufüllen.
    Beim genaueren hinsehen der Einzelteile stellte ich fest das der Kühlkörper incl. Der Pumpe und dem Sockel gut verarbeitet waren und zeigten damit ein Hohes Maß an Qualität ebenfalls Positiv überrascht war ich von dem Kühlkörper der auf die CPU montiert wird mit seiner Aluminium Hülle und seinem geringem Gewicht ist das Verhältnis zwischen Gewicht und Größe Ideal um das Mainboard nicht unnötig zu belasten da schwere Kühlkörper doch nach einer Zeit an einem Bord zerren können erst recht wenn das Board nicht richtig befestigt wird.

    Das Zubehör überzeugte mit seiner Vielfalt so dass, auch in älteren Modellen gut und gerne getrickst werden kann so das jeder Anschluss sein Zuhause findet.

    Mit seinen 2x 120 mm PWM Lüftern zeigt die Kühlung das sie wie andere keine 3 Lüfter braucht um bei den Großen mitspielen zu können. ( Auf Temperaturen gehe ich später ein)

    Nun zum spannenden Teil, DER EINBAU
    Auf dem ersten Eindruck versprach dies eine einfache und Stressfreie Montage, wo auch die Einbauzeit für sich sprach. Das einbauen ( Ohne Demontage des alten Lüfters ) dauerte ca. 25 Minuten wo allerdings die meiste Zeit das verlegen der Kabel in Anspruch nahm. Da mein Gehäuse allerdings etwas anders geschnitten ist so das dass Netzteil unten angebracht wurde und das Mainboard damit etwas hör sitzt, so machte mir der Einbau etwas Sorgen da der Kühlkörper mit den Lüftern unten an einen Passiv kühler zusammen stieß. Darauf hin musste ich an der Frontseite meines Pc´s die Lüfter montieren wo dann schließlich der Kühlkörper mit etwas mühe angebracht werden konnte. Also für die Kühlung wäre ein Großes Gehäuse auf jedenfall vom Vorteil wenn man uneingeschränkt seine Wasserkühlung einbauen möchte. Ich brachte die Backplatte an der Rückseite des Mainboards an und verbündete dies mit dem Gegenstück was alles in der Anleitung genau beschrieben wurde. Nach dem ich die Halterung befestigt hatte war somit der Kühlkörper für die CPU dran, die mit 2 einfachen Schrauben kinderleicht montierbar war. Der Sockel sitzt perfekt und bietet maximalen Kühlkontakt. Beim vorigen anbringen der Kühlpaste bemerkte ich das die Flüssigkeit etwas zäh und fest war und damit etwas schwer zu verteilen das dazu mitgelieferte Plättchen half da allerdings ganz gut, also die Paste ist nicht so gut verteilbar wie eine herkömmliche aus einem **********.

    Nach dem Einbau startete ich den ersten Versuch.
    ( Der Computer war geöffnet und es waren keine weitere Kühler an )
    Direkt nach dem Start ein leichtes Rauschen und ein verbrannter Geruch mit leichtem Qualm für einen Moment dachte ich kurz das meine CPU dahin geflogen sei was sich allerdings nicht bestätigt hat. Es konnte allerdings nicht ermittelt werden woher denn nun der Geruch kam.Beim ersten Gebrauch dauerte es ein wenig bis sich das Rädchen angefangen hat zu drehen doch nach ca 3-4 Minuten lief die Kühlung ganz normal das muss wohl an der Flüssigkeit liegen die erst in gang gebracht werden musste, allerdings nach jedem weiteren Start fing das Rädchen dann schließlich schneller an zu drehen nach ein paar Sekunden.

    Erster Eindruck
    Die LED´s verzieren die Kühlung sehr schön und machen im Gesamtbild einen sehr Schönen Eindruck,perfekt für Leute mit einem Modding Gehäuse die ihr inneres mal richtig zum Vorschein bringen möchten, die LED´s die einen Ring bilden machen aus jedem PC etwas besonderes. Ein weiterer Vorteil ist das die LED´s verstellt werden können und zwar über das Mainboard für Leute die kein Management am Board haben gibt es eine Separate Einheit an der Kühlung wo sämtliche Einstellungen gemacht werden können allerdings sollte man sich etwas Zeit nehmen um die Steuerung über das Mainboard zu beherrschen da ist die Bedienung über den Controller am Gerät selbst deutlich einfacher.
    Bei der normaler Verwendung des Systems wo es nicht belastet wird sondern mit normalen Anwendungen betrieben wurde wie Internet Youtube ect. ist von störenden Geräuschen wie -vibrationen oder lästiges Summen keine Spur. Eine Sehr leise Kühlung dazu muss man aber auch sagen das Ich ein Glasgehäuse habe an der Rückseite einen 120 mm Lüfter an der Oberseite 2 120mm Lüfter und an der Unterseite 1 100mm Lüfter montiert habe die einen Perfekten Luftrom bilden, incl der 2x 120 mm Lüfter der Wasserkühlung, die zeigte einen deutlich spürbaren Luftzug ins innere des PC´s .

    Nachdem alles lief und der PC vollständig zusammengebaut war machte ich meinen ersten Test mit dem Intel Burn Stress Test .

    Im Normalbetrieb das heißt normale Anwendungen wie dem Internetexplorer taten sich die AIO Kühlung und der Dark Rock Pro 3 nichts allerdings bei Vollast ergaben sich doch schon ordentliche Unterschiede, wo der DRP 3 nach 10 Min im Test auf seine Teilweise 81 Grad gekommen ist so zeigte sich die AIO Wasserkühlung mit ihren 69 Grad nach 20 Minuten noch ehe unbeeindruckt. Auch beim Spielen erreichte der DRP 3 um die 78 Grad und die AIO Kühlung grade mal 70. Daher eine super Kühlung auch zum Zocken um eine konstante Temperatur zu halten.
    Wie das bei übertakteten Systemen aussieht kann ich nun leider nicht beurteilen allerdings sollte man da lieber auf eine Selbst zusammengestellte zurückgreifen im oberen Preissegment meiner Meinung nach da ich glaube das die AIO Kühlung die Temperatur nicht auf Dauer halten kann.

    Das Preisleistungsverhältnis von unter 100¤ ist echt bemerkenswert, ein Produkt das so gut verarbeitet ist und eine Super Kühlleistung hervorbringt und dazu auch recht leise erscheint würde mich sogar dazu bewegen etwas mehr Geld dafür auszugeben, erst recht da die Kühlung immer wieder befüllt werden kann.

    Im Gesamten
    Ein Plus
    Preisleistungsverhältnis
    Verarbeitung
    Menge an Zubehör
    Nachfüllbar
    Design LED´s
    Lautstärke
    Einbauzeit

    Nachteile
    Bei normalen Gehäusen nur an der Vorderseite Montierbar
    Bei voller Power der Lüfter deutlich Hörbar

    Das Produkt ist definitiv eine Kaufempfehlung wert, da alles an diesem Produkt stimmt wie Kühlleistung Preis Verarbeitung.
    Ebenfalls würde ich auch zukünftig Käufe bei Mindfactory tätigen da die Versandzeit sehr kurz, die Preise super und der Service makellos ist.




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  11. #11

    Standard

    Ich hatte die Gelegenheit die Enermax Liqfusion 240 RGB Wasserkühlung zu testen und möchte mich hiermit ein wenig dazu äußern. Als erstes eventuell ein paar Vorworte bevor es richtig los geht: Die Wasserkühlung habe ich durch die Testers Keepers Aktion von Mindfactory bekommen, was mich wirklich sehr erfreut hat. Ich selber war nie wirklich ein Fan von Wasserkühlungen aufgrund des hohen Preises und der Alternativen im Bereich der Luftkühlung. Trotzdem war ich glücklich dieses Produkt testen zu dürfen und war auch offen meine Meinung eventuell zu ändern. Besonders gefreut habe ich mich auf die RGB Beleuchtung, da mir RGB sehr wichtig geworden ist und ich oft feststellen muss, dass ich mehr Wert auf Optik als auf Leistung setzte. Außerdem lege ich auch sehr viel Wert auf Lautstärke weshalb ich auch auf diese 2 Aspekte sehr bei meiner Bewertung achten werde.

    Mein System:

    2x8 GB HyperX FURY DDR4 2400 MHz (Auf 3200 MHz übertaktet)
    Gigabyte X470 Aorus Ultra Gaming
    AMD Ryzen 5 2600
    be quiet! Silent Base 601 mit Sichtfenster
    550W Corsair TX-M Series 80+ Gold
    Nvidia GTX 1060 6 GB Gallardo (übertaktet)

    Lieferumfang:
    Im Lieferumfang ist wahrscheinlich so ziemlich alles enthalten was man sich nur vorstellen kann. Im Karton befindet sich neben der Wasserkühlung und den Lüftern außerdem noch alle Möglichen Kabel (Adapter um die RGB Beleuchtung an MSI, Gigabyte und ASUS Mainboards anzuschließen, Splitter Kabel, dass ihr alle Lüfter an einen 4 oder 3 Pin Anschluss am Mainboard stecken könnt, ein Kabel, womit ihr die Lüfter ans Netzteil anschließen könnt, ein Splitter Kabel für die RGB Beleuchtung, dass ihr alle Kabel an einen RGB Anschluss am Mainboard oder am Controller stecken könnt, der Controller für die RGB Beleuchtung an sich und wahrscheinlich hab ich immer noch was vergessen, aber es befinden sich wirklich alle möglicher Weiße notwendigen Kabel im Lieferumfang), Wärmeleitpaste mit Spachtel zum breit machen, extra Kühlflüssigkeit zum nachfüllen, Anleitungen und alles an Schrauben und weiteren Sachen, die man für die Montage braucht. Im Lieferumfang wurde also nichts ausgelassen. Die Sache mit der Wärmeleitpaste freut mich hier am meisten, weil nichts ist schlimmer, als seine Kühlung auszupacken um dann festzustellen, dass man keine Wärmeleitpaste hat.
    20181122_141419.jpg20181122_141652.jpg

    Verarbeitung:
    Das einzige was mich hier wirklich stört ist die Verarbeitung der Lüfter. Die Ecken an denen man die Schrauben fest macht sind aus Plaste und wirken sehr instabil. Ich hatte schon Angst, dass wenn ich die Schrauben fest mache mir das Plaste zerbricht. Bei mir sitzt nun aber alles fest und es ist nichts kaputt gegangen. Der Rest macht jedoch einen recht hochwertigen Eindruck. Kabel die man nach der Montage noch sehen könnte sind sogar gesleevt (z.b. das Kabel zum Anschluss der Pumpe)

    Montage:
    Die Montage war wirklich sehr einfach. Hinten an das Mainboard kommt eine Platte dran, welche etwas mit Schaumstoff gepolstert ist, an der anderen Seite des Mainboards kommt dann die zweite mitgelieferte Platte dran. Danach kommt einfach die mitgelieferte Wärmeleitpaste auf den Prozessor und danach noch der Kühlblock. War wirklich sehr simpel, alles wurde gut in der Beschreibung erklärt und es gab keine weiteren Probleme. Sitzt auch alles sehr stabil. Der Radiator konnte auch problemlos in mein Gehäuse eingebaut werden. Das einzige was mir hier negativ auffiel war, dass die RGB Beleuchtung der Lüfter nicht über die Komplette Fläche des äußeren Rahmens geht sonder nur über rund zwei Drittel, wodurch ein Problem bei der Montage auftritt. Wer wirklich eine Optimale RGB-Beleuchtung haben möchte sollte drauf achten, dass die Lüfter die Luft durch den Radiator drücken und nicht anders herum, da dies bedeuten würde, dass das unbeleuchtete Drittel der Lüfter in das Gehäuse zeigt und es dann nicht mehr ganz so schön aussieht. Mir ist dies erst zu spät aufgefallen wodurch ich den Radiator samt Lüfter nochmal um montieren musste.
    20181122_161638.jpg

    Leistung:
    Erstmal möchte ich hier ein paar Worte zu den Lüftern verlieren. Ich habe eigentlich gedacht, dass dies ein großer negativer Punkt sein würde, da RGB beleuchtete Lüfter nicht selten auch durch ihre Lautstärke auffallen. Jedoch muss ich nach dem testen sagen, dass es das ist, was mich an der Wasserkühlung sogar am meisten überzeugt. Im Vergleich zu meinen Pure Wings 2 Gehäuselüftern sind die Lüfter der Liqfusion nur sehr gering lauter, was auch nur im direkten Vergleich und unter Vollast zu spüren ist. Vibrationen der Lüfter werden auch nicht an das Gehäuse weiter geleitet. Und was Kühlung angeht machen die mitgelieferten Lüfter auch ordentlich Druck. Ich hab zwar keine Messgeräte hier, aber ich kann spüren, dass sie es schaffen sehr viel Luft durch den Radiator zu blasen und viel Leistung mitbringen. Die Lüfter sind wirklich ein großer Pluspunkt! Die Pumpe ist auch nicht sehr Laut. Man hört sie zwar unter Vollast, aber sie stört nicht wirklich. Ich würde sagen was Leistung und Lautstärke der Pumpe angeht ist sie im Durchschnitt einzuordnen, vielleicht etwas besser als die Konkurrenz, aber wiederum nicht so herausragend wie die Lüfter. Ich bin trotzdem auch mit der Pumpe mehr als zufrieden.

    Temperaturen habe ich natürlich auch gemessen. Ich habe 15 Minuten einen Stresstest laufen lassen und danach die Temperaturen notiert. Die Gehäuse Front habe ich immer geöffnet, da sonst durch mein Gehäuse höhere Temperaturen erreicht wurde wären. Als CPU Stresstest wurde Prime 95 benutzt und ich habe mir mal erlaubt einen Vergleich zu meinem alter Wraith Spire RGB Kühler zu ziehen. Also hier die Ergebnisse:

    Ryzen 5 2600 + Wraith Spire: 60,1 °C
    Ryzen 5 2600 + Enermax Liqfusion: 53,1 °C
    Ryzen 5 2600 (4,0 GHz OC) + Enermax Liqfusion: 70,1 °C

    Die Temperaturen sind denke ich mal für den Preis der Wasserkühlung gut und was man erwartet hätte. Ich bin mir sicher, dass es Wasserkühlung für den Preis der Enermax Liqfusion gibt, welche besser kühlen, aber wenn man sich diese Wasserkühlung kauft, kauft man sie auch für die Optik und nicht nur für die Kühlung. Und die gemessenen Werte sind auch zufriedenstellen, was ich erwartet bzw. erhofft habe und damit für mich gut genug.

    Optik:
    Dies ist denke ich der wichtigste Punkt, wenn man sich die Enermax Liqfusion kauft. Was natürlich als erstes heraus sticht und das schon ohne Beleuchtung ist das Design des Kühlblocks. Im Inneren ist ein Rad angebracht was durch die Strömende Flüssigkeit rotiert und welches man durch das Glas am Kühlblock sieht. Dies sieht nicht bloß schön aus, sondern ist auch praktisch, da man einen Ausfall der Pumpe sofort mitbekommen würde, da dann das Rad aufhört zu rotieren. Finde ich wirklich toll und einzigartig. Nun zur Beleuchtung. Ich habe mich besonders auf die Wasserkühlung gefreut, da ich die Beleuchtung auch über mein Mainboard steuern kann. Hier ist mir jedoch ein kleines Problem aufgefallen was für mich ziemlich nervig ist. Dieses Problem tritt nur auf, wenn ich die Beleuchtung über mein Mainboard steuere und einen Effekt auswähle, bei dem eine Beleuchtungszone um die Lüfter bzw. den Block rotiert und der Rest der Beleuchtung aus ist. Dies funktioniert an den Lüftern ohne Probleme, jedoch der Kühlblock ist immer etwas eher mit dem Effekt fertig als die Lüfter. Dies führt dazu, dass die Beleuchtung des Blocks für etwa eine Sekunde komplett aus geht und damit sehr ungleichmäßig ist. Dies ist sehr schade, weil dadurch einige schöne Effekte meines Mainboards nicht zu gebrauchen sind. Aber dies ist auch der einzige Kritikpunkt den ich habe. Die restlichen Effekte funktionieren alle einwandfrei und sehen sehr schön aus. Die Beleuchtung ist sehr hell und die Farben wirklich toll. Auch wer keinen Anschluss am Mainboard hat wird seine Freude finden, da die Effekte des Controllers auch alle sehr gut sind, besonders gefallen mir hier die bunten bzw. mehrfarbigen Effekte. Die sind sogar besser gelungen als die meines Gigabyte Mainboards. Das einzige was ich hier jedoch einfach nicht finden konnte war eine ganz normale, einfarbige Beleuchtung ohne Effekt. Es ist zwar schwer vorzustellen , dass diese nicht existiert, aber bei der Zeit die ich beim Suchen einer solchen Beleuchtung aufgebracht hab muss ich doch davon ausgehen, dass es so ist. Dies ist mir bis jetzt noch ein Rätsel.
    20181125_025226.jpg20181125_025313.jpg20181125_025350.jpg20181125_025407.jpg20181125_025510.jpg

    Fazit:
    Insgesamt muss ich sagen das diese Wasserkühlung mich wirklich überzeugt hat und ich eigentlich keinen PC mehr mit Luftkühlung betreiben möchte, wenn man mal sieht was man hier für unter 92 Euro bekommt. Klar hat diese Wasserkühlung ein paar kleine Macken, aber es fällt mir leicht diese bei all den Pluspunkten und dem gutem Preisleistungsverhältnis wieder zu vergessen. Die Leistung ist wirklich gut. Die Liqfusion schafft es problemlos meinen Ryzen 5 2600 auf 4,0 GHz zu halten und ist dabei noch leise und auch hübsch! Die Beleuchtung ist trotz einiger Mängel der Hammer und abgerundet wird die Optik natürlich noch mit innovativem und coolem Kühlblock. Ich bin wirklich froh darüber, dass ich diese Wasserkühlung testen durfte und will nicht mehr ohne sie sein. RGB-Beleuchtung ist spitze, sie ist leise, die Kühlleistung ist gut. Dies alles in einer Wasserkühlung zusammen wird man für 92 Euro denke ich nicht noch einmal finden. Absolute Kaufempfehlung von mir aus für Leute, die auf RGB stehen und eine leise Wasserkühlung suchen.

  12. #12

    Standard

    Testbericht zur All In One Wasserkühlung LiqFusion 240 mm von Enermax

    Einleitung:

    Die Wasserkühlung stammt in meinem Fall aus einer Testen – Bewerten - Behalten Aktion, was ich am Anfang meines Berichtes gerne erwähnt haben möchte.
    Trotzdem werde ich meine Bewertung objektiv und unvoreingenommen angehen und versuchen es aus Sicht des Käufers zu beurteilen.

    Verpackung und Lieferumfang:

    Der Verpackung und der Unterbringung aller Bestandteile gebührt ein Applaus, alles ist absolut sauber und sicher verstaut und man kann sich sicher sein,
    dass nichts durch einen „normal robusten“ Transport beschädigt werden könnte.
    Zum Lieferumfang gehören natürlich allerlei Schrauben, 2 Montageplatten die alle gängigen Sockel abdecken, eine Wärmeleitpaste die für die herkömmliche Anwendung ausreichend ist,
    1 Fläschchen mit Kühlmittel was nicht alltäglich ist, jede Menge Kabel und Adapter sowie die beiden 120 mm RGB Lüfter. Zudem wurde an alle Besitzer älterer Mainboards gedacht (so wie meinem)
    und ein Controller zum Ansteuern der RGB Beleuchtung beigelegt. Das Herzstück der Lieferung ist natürlich die Kühlung selbst, bestehend aus dem Kühlblock, der Pumpe und dem Radiator.
    (Ich hoffe ich habe nichts vergessen)
    Die Verarbeitung ist wirklich sehr überzeugend und punktet mit einer durchweg hohen Qualität.
    Die Schläuche und Kabel sind zum Beispiel mit einem Geflechtschlauch ummantelt. Ein kleines Manko sind ein paar Pins der Stecker,
    diese waren etwas krumm und mussten erst etwas gerade gebogen werden, bevor sie eingesteckt werden konnten.

    Einbau und Verarbeitung:

    Der Einbau gestaltete sich dank der einfachen aber fast eindeutigen Anleitung recht einfach. Ich hatte nur ein wenig Probleme mit meinem
    AM3 Sockel die richtige Position der Verschraubungen zu finden. Ich beziehe mich hier am die Bohrungen in der Montageplatte.
    Ich habe recht lange gebraucht um die Kerben am Rand als die gesuchten „Bohrungen“ zu erkennen. Hier sehe ich den größten Kritikpunkt!
    Beim verschrauben der Montageplatte verrutschte diese ständig, da durch das Festziehen der Schrauben, die Platte durch den Schraubenkopf zur Seite gedrückt wurden.
    Hie hätte die Platte vielleicht etwas größer sein müssen, damit es hier auch für vollständige Löcher gereicht hätte. Um eine zu große Platte zu verhindern, wäre hier eventuell eine dritte angebracht gewesen.
    Aber das ist bedingt durch den guten Preis, motzen auf hohem Niveau.
    Hin und her gerissen bin ich auch durch die Positionierung der Pumpe. Zum einen ist es eine tolle Idee, sie in den Schlauch zu integrieren um
    mögliche Vibrationen nicht aufs Mainboard zu übertragen. Dies verhindert zum einen eine Ständige mechanische Belastung der Elektronik und zum anderen bringt es eine reduzierte Geräuschkulisse,
    die durch die Vibration der gesamten Mechanik entstehen kann.
    Leider ist sie, bedingt durch ihre Bauform schmal und lang. Das führt zu einem Problem bei der Ausrichtung des Radiotors.
    Je nachdem wie man das ganze ins Gehäuse einbaut drückt die Pumpe unter Umständen aufs Mainboard oder liegt, wie in meinem Fall, genau auf dem Gehäuselüfter auf der Rückseite.
    Somit war bei mir, die Einbaurichtung fest vorgegeben. Ich denke aber, dass sich dieser Umstand von Gehäuse zu Gehäuse unterscheiden kann. Ich habe das Gehäuse Corsair Carbide Air 540.
    Mit Hilfe der beiliegenden Adapter und Kabel, war das Anschließen der Komponente kein Problem.
    Zur Ansteuerung und Kompatibilität mit anderen Steuerungen bzw. Mainboards angeht kann ich leider nichts beitragen. Ich musste mit der beiliegenden Steuerung vorlieb nehmen.
    Hiermit sind zwar keine optischen Zaubereien möglich aber es reicht trotzdem aus, um die ganze Sache toll zu beleuchten. Es sind etliche Möglichkeiten der Beleuchtung umsetzbar.
    Vom einfachen Leuchten, über Pulsieren bis hin zum Regenbogen. Alles ist möglich. Wobei ich davon ausgehe, dass es mit einer Software Steuerung noch mehr rauszuholen gibt!
    Da es aber keine Fernbedienung gibt und die Steuerung sich direkt an den Kabeln befindet, hat man leider das Problem, dass man sich für eine Lichtfunktion entscheiden muss.
    Denn ich habe keine Lust das Gehäuse offen zu lassen um etwas an den Einstellungen zu ändern!

    Leistung und Betrieb:

    Beim ersten Einschalten war ich zuerst geschockt. Was macht denn die Pumpe denn bitte für einen Lärm?
    Aber … nach einer Weile legte sich das laute Geräusch und man hörte von der Pumpe fast nichts mehr. Stattdessen hörte man jetzt nur noch den Luftstrom durch den Radiator.
    Das dürfte aber bei den meisten Wasserkühlungen der Fall sein. Hinzu kommt, dass mein Gehäuse sehr offen mit seinen Geräuschen umgeht :-D
    Aber es wird immerhin ordentlich Luft bewegt. Soviel, dass sich mein Kater nicht mehr auf das Gehäuse legen möchte. Es zieht ein wenig :-)
    Zwar ist mein AMD Phenom 2 X4 965, ist jetzt nicht mehr der potenteste Prozessor aber er reicht immer noch für die meisten Anwendungen aus. Mit meinem riesigen Kühlblock und
    der doppelten Lüfter Bestückung erreichte er im Office-Betrieb keine 45°C und lag unter Stress bei ca. 60°C.
    Beide Werte entstammen allerdings meiner Erinnerung, da ich es versäumt habe, vor dem Umbau genau nachzumessen. Schande auf mein Haupt :-(
    Nach dem Einbau der Kühlung habe ich es bisher nicht geschafft, mit einem Stresstest oder auch beim Zocken, höhere Temperaturen als 36°C zu erreichen.
    Von dem her bin ich mit der Kühlleistung mehr als zufrieden.

    Fazit:

    Da ich bisher keine Wasserkühlung verbaut habe, kann ich leider nicht durch einen direkten Vergleich glänzen. Aber ich muss sagen, es überzeugt mich durchaus.
    Und wenn ich die Preise von anderen Kühlern vergleiche, ist es in meinen Augen eine Empfehlung in der Preisleistung.
    Sollte ich in naher Zukunft mein System auf einen neueren Stand bringen sollte, werden ich, wenn ich es nicht vergesse, einen Bericht zur LED - Ansteuerung übers Mainboard nachschieben.

    Pros:

    - überzeugende Kühlleistung
    - genügend Adapter (sogar ein „Überbrückungskabel“ fürs Netzteil zum Nachfüllen)
    - gummierte Dämpfer als Unterlage an den Lüfter Verschraubungen
    - Tolle RGB LEDs auch auf dem Kühlblock
    - separat angebrachte Pumpe
    - beiliegender Controller

    Contras:

    - Lautstärke des Luftstroms durch den Radiator
    - unschöne Position der Verschraubung bei AM3 Sockeln
    - etwas Kabelsalat

    Ein kleines mulmiges Gefühl habe ich bei der Haltbarkeit der Lüfter. Ich habe vor ca. 3 Monaten ein Dreier pack von Enermax Lüftern erhalten,
    die über das selbe Lager verfügen. Einer davon begann schon nach kurzer Zeit starke Geräusche zu produzieren.
    Es ist ein deutliches Vibrieren und kommt vom Lager. Im Internet habe ich herausgefunden, dass die scheinbar häufiger vorkommen soll.
    Ich hoffe das bestätigt sich nicht.

    Irgendwie sind mir keine guten Bilder gelungen :-D
    Ich brauch dringend ein besseres Kabelmanagement

    Edit: Es kommt bei mir zu JavaFehlern beim Hochladen von BildernQuestion
    kann mir da jemand weiterhelfen?

  13. #13

    Beitrag Testers Keepers Produkttest: Enermax LiqFusion 240 RGB

    Review: Enermax LiqFusion 240 RGB AIO Wasserkühlung

    Ich habe die Lieferung wie üblich bei Mindfctory gut verpackt und schnell erhalten. Nach öffnen der Verpackung wird man von einer Bedienungsanleitung sowie einem Quickstarte-Guide begrüßt. Diese sind umfangreich und ermöglichen sogar Anfängern die AIO richtig zu verbauen und in Betrieb zu nehmen. Allerdings sollte man die Gebrauchsanweisung sehr sorgfältig durcharbeiten, da einige wichtige Infos erst sehr spät angesprochen werden, doch dazu später bei der Beleuchtung mehr.

    Unter dem Papierkram findet sich die gut verpackte Enermax LiqFusion selbst, zwei Tütchen mit Schrauben und Adaptern für alle kompatiblen Sockel, die beiden RGB Lüfter, eine kleine Flasche Kühlflüssigkeit sowie ein wenig Wärmeleitpaste von Enermax.

    Die Installation der LiqFusion hat sich sehr simpel und schnell herausgestellt. Ich habe für die volle Installation ca. 30 Minuten benötigt (inklusive Mainboard Ein- und Ausbau). Nachdem das Mainboard draußen war (Am4 Chipsatz) musste ich die Angeschraubte Rückplatte mit vier Schrauben entfernen und durch die bei der AIO mitgelieferten Platte tauschen. Anschließend wird das Mainboard wieder auf die Vordersite gedreht und die restlichen Schrauben, Stand-Offs sowie die Positionsplatte werden verschraubt. Keine Angst, es ist normal dass mehrere Schrauben übrig bleiben (diese gehören dann zu einem anderen Chipsatz). Die einzelnen Teile sind nummeriert und werden in der Anleitung mit Bildern gezeigt, sodass keine Verwechslungsgefahr besteht. Als nächstes habe ich mich der Installation der Lüfter auf den Radiator gewidmet, da es zu einem späteren Zeitpunkt nur umständlicher geworden wäre(!). Einfache Sache, Lüfter in gewünschter Luftrichtung auflegen, Schrauben rein und fertig. Jetzt habe ich den Kühlblock selbst auf meine CPU montiert (Ryzen 1800x). Dafür einfach ein wenig Wärmeleitpaste auf den Prozessor und dann wird die LiqFusion mit nur zwei Schrauben festgezogen. Kinderleicht sozusagen und trotz der nur zwei Schrauben hält der Kühlblock sehr gut auf der CPU und macht keinerlei Anstalten sich zu lockern oder im Betrieb Vibrationen zu übertragen. Der Radiator ist einfach mit acht Schrauben an einer gewünschten Position anzubringen. Als letztes Geht es jetzt an die Verkabelung der LiqFusion. Dies gestaltet sich auch sehr simpel und wie bei jeder anderen Komponente im PC auch (auch wenn die Kabel der LiqFusion dank schwarzer Stoffummantelung wesentlich besser aussehen als normale Gummi ummantelte Kabel wie es oft der Fall ist). Hier ist nun Aufmerksamkeit geboten: Die RGB Header der AIO passen zwar auf 12v Anschlüsse auf eurem Mainboard, aber die Leds der Kühlung sind auf 5v ausgelegt. Dieser Fakt wird in der Anleitung leider erst ziemlich spät erwähnt und auch auf dem extra der RGB Beleuchtung gewidmeten Zusatzblatt, ist dies leicht zu übersehen wenn man nicht Aufmerksam hinsieht, auch wenn die Warnhinweise doch mehrmals angebracht sind. Da mein Mainboard (MSI x370 Gaming Pro Carbon) leider nur einen 12v RGB Anschluss besitzt musste ich also auf den beigelegten RGB Kontroller von Enermax zurückgreifen. Dieser wird einfach per Mehrfachadapter an den Kühlblock sowie die beiden Lüfter angeschlossen und kontrolliert dann deren Beleuchtung. Man hat dann die Möglichkeit zwischen 12 verschiedenen Beleuchtungen zu wählen, statische und pulsierende Farben sowie vier spezielle Effekte ( RGB Farbzyklus in unterschiedlichen Varianten).

    Nun zum eigentlichen Testbericht wie sich die Enermax LiqFusion 240 sich im System schlägt. Ich fange mal mit der Lautstärke an. Sobald der PC gestartet wird starten die Lüfter sowie die Pumpe, und sind sofort einsatzbereit. Hier muss ich erwähnen dass mein PC zwar unter dem Schreibtisch steht, aber nicht geräuschisoliert ist und so weit vorne steht das ich die Lüfter der GPU im Gaming betrieb doch ziemlich deutlich vernehmen kann. Jedoch die Lüfter der LiqFusion nicht! Diese Laufen absolut ruhig und sind außerhalb des Gehäuses nur im Gaming-Betrieb leicht hörbar. Die Pumpe gibt ein sehr leises gluckern von sich während der ersten 5-10 Minuten nach einschalten des PCs, was jedoch in einem Abstand von 15 cm bereits nicht mehr zu hören ist. Alles in allem ist die AIO also nur hörbar, wenn es im Raum ansonsten komplett still ist, man keine Kopfhörer trägt und dabei Prozessor fordernde Aufgaben erledigt.

    Zu dieser leisen Kulisse tragen auch die quasi nicht vorhandenen Vibrationen bei. Die Lüfter selbst laufen so gut, dass ich keine Vibrationen feststellen konnte. Dies wird auch noch unterstützt dadurch dass die Lüfter selbst auch mit Anti-Vibration Pads aus Gummi versehen sind sodass sie eventuell vorhandene Schwingungen nicht auf den Radiator und/oder das Gehäuse übertragen. Die Pumpe der Enermax LiqFusion ist im Gegensatz zu vielen anderen AIOs nicht im Kühlblock verbaut, sondern sitzt separat zwischen Radiator und dem Block, sodass ihre Vibrationen auf die Schläuche übertragen werden und sich dadurch nicht auf das Gehäuse oder andere Elemente des PCs übertragen können; sprich die Pumpe macht hier auch keine Probleme.

    Trotz der sehr geringen Lautstärke, macht die AIO einen sehr guten Job. Die Lüfter sorgen für einen stabilen statischen Druck und transportieren die Wärme des Radiators ausgezeichnet ab. Wenn man die Lüfter manuell (da sie das bei mir im automatischen Modus nie mussten) auf 100% Leistung dreht, spürt man im ganzen Gehäuse einen doch sehr starken Luftzug der sogar die GPU noch ein bisschen abkühlen könnte. Kurz gesagt: der Luftdurchsatz ist sehr stabil und genügt sogar bei niedrigen Drehzahlen um meinen Ryzen 7 1800x im Gaming sowie Benchmark Test bei gesunden 60° zu halten. Zum Ende meines Tests gehe ich noch einmal auf die Kühlleistung mit OC ein, falls ihr also übertackten wollt, findet ihr meine Eindrücke dazu weiter unten.

    Jetzt zu wahrscheinlich dem Grund weshalb sich die meisten diese AIO zulegen wollen: Das Design. Es lässt sich mit zwei Worten ziemlich genau beschreiben: Einzigartig schön. Die drei schmalen Led Ringe welche sich eng beieinander um jeden der Lüfter ziehen, sind hell, haben präzise, leuchtende Farben und besitzen genug Beleuchtungszonen um Farbwellen und andere Effekte flüssig wirken zu lassen. Selbst mit meinen limitieren Möglichkeiten (da kein 5v Mainboard Anschluss) kann ich mein System in ganzer RGB glory erstrahlen lassen. Mit der Beleuchtung des Kühlblocks verhält es sich nicht anders, der flow-indicator sowie der Led Ring um den Block erstrahlen hell und genau gleich wie die Lüfter. Dabei wird der flow-indicator passiv von den Leds unter der Verdeckung angestrahlt und reflektiert die Lichteffekte sehr schön (im Betrieb erinnert mich der Kühlblock immer wieder an Iron Man´s Arc Reaktor, cool).

    Leider kann ich die Enermax LiqFusion nicht mit anderen AIOs vergleichen, da dies meine erste WaKü auf dem Ryzen 7 1800x ist. Was ich jedoch sagen kann ist, dass die Desktop Temperaturen nicht viel von denen eines Luftkühlers abweichen (höchstens 5°C), doch sobald man über längeren Zeitraum den Prozessor stark beansprucht die Temperaturen konstant wesentlich kühler sind (insbesondere beim Übertakten) . Dabei bleibt die AIO auch noch hörbar leiser.

    Jedoch habe ich mit einer solchen potenten Kühlung natürlich auch meinen Ryzen 7 1800x übertacktet und mir dann die entsprechende Kühlleistung und Geräuschkulisse angesehen. Mein maximaler OC mit dem Prozessor lag stabil bei 4.125 GHz auf allen acht Kernen bei 1.300v. Allerdings zeigt sich die Enermax Liqfusion eher unbeeindruckt und hält den Prozessor selbst bei diesen Werten mit einer Lüfter Leistung von 72% und Pumpen Leistung von 90% bei höchstens 73°C während eines PassMark Benchmark. Cool also J

    Für sein Geld bekommt hier also meiner Meinung nach eine sehr effiziente AIO welche selbst bei Hitzköpfigen CPU’s für gute Temperaturen sorgt. Auch ist sie ein strahlender Diamant in jedem System mit Sichtfenster oder anderen Einsichtsmöglichkeiten. Konkurrenz finde ich kann der Enermax Liqfusion 240 RGB nur die NZXT Kraken x62 v2 machen, jedoch für mindestens 60 Euro Aufpreis.

    Zu meinem Test findet ihr hier auch noch einige Aufnahmen von meiner verbauten LiqFusion 240 RGB in meinem Rechner.

    Ich hoffe ich konnte mit dieser Review eventuelle Fragen beantworten und euch helfen.

    LG Philip

  14. #14

    Standard Review: Enermax LiqFusion 240 RGB Komplett-Wasserkühlung

    Dank der Testers-Keepers Aktion von Mindfactory, durfte ich die Enermax LiqFusion 240 RGB Komplett-Wasserkühlung in meinem System ausführlich testen und schließlich behalten.

    Mit diesen Komponenten habe ich getestet:

    Intel i7-4790K mit 4,7Ghz
    Asus GTX 1080 OC
    Gigabyte Ga-Z97x-SLI
    Corsair CS650M
    4x8GB G.SKILL RipjawsX DDR3-1600
    Fractal Design Define R5

    Lieferumfang:
    Die Komplett-Wasserkühlung kommt sicher und übersichtlich verpackt mit allem nötigen Zubehör und sogar noch mehr. So finden sich neben den unverzichtbaren Schrauben und der Back Plate auch nette Beilagen wie frischer Kühlpaste und zusätzlichen Kabeln im Paket, damit sie auch in wirklich jedem System funktioniert. Selbst ein Kabelbinder im Enermax-Look lag bei. Für Mainboards wie meines, was keine eigene RGB-Steuerung besitzt, liegt eine RGB-Control-Box bei (hierzu später mehr). Auch man sie hoffentlich eine ganze Weile nicht brauchen wird, wird sogar Ersatzkühlflüssigkeit mitgeliefert. Letztendlich kann man sagen, dass man sich keinerlei Sorgen machen muss, dass beim Einbauen irgendetwas fehlt. Generell wirkt alles hochwertig verarbeitet und nichts wirkt billig. So hat der Radiator keine scharfen Kanten, die Kabel sind alle schwarz gesleevt und die Lüfter sind stabil und nicht klapprig.
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    Montage:
    Ich hatte bei der Montage dank der unmissverständlichen Anleitung keinerlei Probleme. Alles ist gut beschrieben und die Plätze für Schrauben sind je nach CPU-Sockel deutlich erkennbar. Die Schläuche sind etwas biegbar, was die Positionierung des Radiators erleichtert. Die Strom- und RGB-Kabel lassen sich auch sehr leicht im Gehäuse verstecken, da sie eine ausreichende Länge haben. Man sollte nur darauf achten, dass die Pumpe der Wasserkühlung nichts im Gehäuse berührt, da sonst Störgeräusche durch ihre Vibrationen entstehen können. Vor der Montage ist nur zu beachten, dass man genug Platz für den Radiator an der gewünschten Position im Gehäuse hat. Ich musste zum Beispiel meinen Festplattenkäfig ein wenig versetzen, um den Radiator an der Gehäusefront anbringen zu können. Die RGB-Control-Box benötigt ein zusätzliches SATA-Kabel zur Stromversorgung.
    Es ist nach der Montage lediglich etwas Kabelmanagement zu betreiben, um die RGB-Control-Box und zugehörige Kabel im Gehäuse zu verstauen. Aber wie bereits erwähnt, liegt hierfür sogar ein Kabelbinder bei. Dennoch wirkt alles vermutlich noch aufgeräumter, wenn man die Beleuchtung über das Mainboard per Software steuern kann, da hier die RGB-Control-Box als Zwischenschritt wegfällt.
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    Design:
    Sobald alles montiert und verkabelt ist, kann man sofort die wirklich tolle RGB-Beleuchtung bewundern, was für viele das optisch wichtigste an der Enermax LiqFusion 240 RGB sein wird. Mit den Effekten ist es eine wahre Freude den eigenen PC zu betrachten. Sowohl die zwei 120mm-Lüfter auf dem Radiator, als auch der Wasserblock leuchten synchron in den gewählten Farben. Ob durchgängige Beleuchtung, Atmungseffekt oder coolen Farbübergängen, alles sieht super aus! Und hier noch eine Besonderheit: Der Wasserblock zeigt einem mit Hilfe des Flow-Indikators, wie schnell Wasser durch ihn fließt! Das ist nicht nur toll anzusehen, sondern auch extrem praktisch, da man auf einen Blick weiß, ob noch alles funktioniert und die Wasserkühlung auf Temperaturunterschiede reagiert und gegenarbeitet. Dass sich die Pumpe nicht wie bei vielen anderen Wasserkühlungen direkt im Wasserblock befindet, empfand ich zuerst als etwas unschön gelöst. Das dezente Design im matten schwarz mit weißem Enermax-Logo darauf stört aber nicht wirklich und fällt am Ende nicht im Gehäuse auf. Generell ist alles in dezentes Schwarz gehalten: Wasserschläuche, Kabel, Radiator und Lüfter fügen sich perfekt in jedes dunkle Gehäuse ein.
    Die bereits erwähnte RGB-Control-Box ist auch schwarz, leuchtet aber je nach Modus grün oder rot, was stören kann. Die Box selbst ist sehr simpel gehalten, mit nur 3 Knöpfen: Modus weiter, Modus zurück und Sperren. Das erleichtert die Bedienung ungemein und man kann schnell die Farbe oder Effektart der Wasserkühlung ändern.
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    Lautstärke:
    Nun also zur Lautstärke: Im Ruhezustand ist die Komplett-Wasserkühlung nur zu hören, wenn man seinen Kopf ins PC-Gehäuse steckt. Hier ist dann ein leises Surren der Pumpe zu hören, die Lüfter sind aber sogar dann sehr schwer zu hören. Bei normaler Entfernung zum Rechner kann man weder Pumpe noch Lüfter hören. Unter Volllast wird alles hörbar lauter, aber nicht störend (Info: Ich benutze nicht die Silent-Einstellung meines Motherboards). Ich kann meinen PC dann recht leise arbeiten hören, wenn ich mich darauf konzentriere. Meinem Empfinden nach übertönt die Wasserpumpe hier ganz leicht die Lüfter. Insgesamt ist empfinde ich die Lautstärke der Enermax LiqFusion als sehr angenehm: Im Ruhezustand praktisch nicht hörbar, unter Volllast leiser als mein vorheriger Luftkühler.
    Ich muss es aber noch einmal erwähnen: Die Wasserpumpe darf wirklich nichts im Gehäuse berühren, denn das kann richtigen Krach machen.

    Leistung:
    Hier überraschte mich die Enermax LiqFusion 240 RGB, da ich zuvor einen Alpenföhn Brocken II benutzte und damit eigentlich zufrieden war. Doch ein Vergleich der Temperaturen belehrte mich: Hatte ich beim Luftkühler im Ruhezustand noch 38°C und unter Volllast 74°C, so verringerten sich die Werte mit der Enermax LiqFusion 240 RGB auf 29°C im Ruhezustand und höchstens 59°C unter mehrstündiger Volllast! Ein riesiger Unterschied und ich bin damit voll zufrieden, da meine CPU öfter für mehrere Stunden 3D-Rendering oder Gaming durchhalten muss.
    Zum Testen benutzte ich Cinema4D zum rendern einer Animation. Hierbei war die CPU für ca. 8 Stunden unter 100%iger Auslastung – sie knackte nicht einmal die 60°C-Marke. Zusätzlich erschien während der Testphase Battlefield V, welches ich mit hohen Einstellungen in 4K mehrere Stunden am Stück „getestet“ habe. Auch hierbei hielt die Enermax LiqFusion 240 RGB meinen Prozessor ohne Probleme bei höchstens 57°C.
    Auch die anderen Komponenten in meinem Gehäuse wie Grafikkarte oder Mainboard zeigten etwas geringere Temperaturen an, als zuvor mit der Luftkühlung. Und zusätzlich kann man hier die ganze Zeit am Wasserblock beobachten, ob die Wasserkühlung richtig aufdreht, sobald sie gefordert wird.

    Fazit:
    Insgesamt bin ich komplett zufrieden mit der Enermax LiqFusion 240 RGB Komplett-Wasserkühlung. Das Design ist eindrucksvoll, einzigartig und praktisch. Die Lautstärke ist angenehm leise und die Kühlleistung überzeugt mich sowohl beim Gaming, als auch bei professionellen Anwendungen. Auch der Preis liegt meines Erachtens nach mit knapp unter 100¤ in einem tollen Bereich, und muss keinen Vergleich mit teureren Komplett-Wasserkühlungen scheuen. Es wirkt sogar wie ein echtes Schnäppchen für alles, was einem hier geboten wird. Also eine klare Kaufempfehlung von mir für jeden, der seine CPU kühler und sein Gehäuse cooler haben möchte!

  15. #15

    Standard Thx a lot!

    Da kam ich gestern aus meinem wohlverdienten Urlaub zurück und fand direkt ein großes Päckchen vor der Tür, von dem ich erst gar nicht wusste, was der Inhalt sein könnte. Also habe ich es gespannt geöffnet und es begrüßte mich: Ein FluxkompensatorJ

    Nein natürlich nicht. Es war die Enermax LiqFusion 240 RGB Komplett-Wasserkühlung (die wie sich später nach dem Einbau herausstellen wird, defintiv an den Fluxkompensator aus „Back to the Future“ erinnert), welche man mir zu Testzwecken für mein Tonstudio zur Verfügung gestellt hatte. Aufgeregt schälte ich sie aus ihrer Packung und mein erster Eindruck war „Mein Gott. An Alles gedacht“. Im Lieferumfang befanden sich neben dem extrem sicher verpackten Radiator samt angeschlossener Pumpe natürlich auch der Kühlkörper für die CPU als auch zwei super stylische 120mm-Lüfter. Alles ganz individuell per RGB ansteuerbar. Hochgelobt sei die Montage der Pumpe direkt an den Schläuchen, was eine Vibrationsübertragung quasi unmöglich machen dürfte. Dazu kommen Adapter für alle erdenklichen Strom- und Ansteuer-Situationen, Klett-Kabelbinder und sogar eine Flasche Kühlflüssigkeit zum Nachfüllen. Ob die jemals zum Einsatz kommen wird, weiß ich noch nicht, denn befüllen muss man an diesem System nichts mehr. Es ist sofort einsatzbereit.
    Zugegeben, der Einbau hat ein wenig den McGyver in mir geweckt, bevor dann alles perfekt in meinem Miditower verbaut war. Dies lag vor allem daran, dass dieser nicht den meisten Platz bietet. So musste ich ihn ein wenig modifizieren und ein paar Bohrlöcher anlegen, was sicherlich daran liegt, dass der Tower ein sehr günstiger ohne viel Schnickschnack ist. Ich gehe mal davon aus, dass es für 20¤ mehr sicher schon Tower gibt, die besser organisiert sind und eine Vorrichtung für die Anbringung des Radiators bieten. Im Grunde bot meiner das auch, aber ich hätte dafür aufs DVD-Laufwerk verzichten müssen….
    Nun gut.
    Beim Einschalten war ich dann kurz enttäuscht, weil mein Pc mit einem riesigen Radau startete. Dies lag aber daran, dass die Lüftersteuerung für die beiden Zusatzlüfter nicht aktiv war und alle Lüfter auf 100% Leistung liefen. Schnell behoben, durchraunte statt des hohen Pfeifens des alten Lüfters lediglich ein sanftes ruhiges Summen bis Brummen den Raum. Nach weiteren Spielereien mit der Lüftersteuerung hab ich dann sogar die Pumpe auf der kleinstmöglichen Spannung betrieben und somit den Geräuschpegel noch weiter gesenkt, was auch perfekt funktioniert. Selbst wenn ich die beiden Lüfter komplett abschalte, bewegt sich die Cpu-Temperatur immernoch im Bereich von 35-45 Grad Celsius im normalen Office-Betrieb. Herrlich!
    Ein leichtes Grundgeräusch ist durch die beiden Ventilatoren immer noch zu hören, was vermutlich nicht an den Lüftern selbst liegt, sondern wohl eher am Luftstrom der durch die Rippen des Radiators zieht. Dies ist allerdings kein Problem, da die Lüftersteuerung im normalen Arbeitsbetrieb so niedrig eingestellt werden kann, dass sie erst bei anspruchsvolleren Rechenanwendungen anfangen im akustisch wahrnehmbaren Bereich zu arbeiten. Zudem sind die Lüfter mit den entkoppelten Gummiaufnahmen sehr gut gelagert und Vibrationen sind nicht wahrnehmbar. Am Ende ist mein Netzteil nun die lauteste Komponente im System.

    Was auf jeden Fall ein Argument für Case-Modding-Freaks sein wird, ist DIE OPTIK. Alter Schwede! Jedes Mal, wenn ich meinen PC öffne, um einem meiner Buddys die neue Wasserkühlung zu präsentieren, fühle ich mich wie Doc Emmett Brown, der Marty McFly gerade das erste Mal den Fluxkompensator, das Herzstück seiner Zeitmaschine, präsentiert. FETTES GERÄT! Neben dem die beiden großen Lüfter perfekt gesynct mit dem RGB-Tool ansteuerbar sind, ist da auf der CPU, wo einst der fette Lüfter saß, nun ein Kühlblock mit einem abgefahrenen Sichtfenster durch das man die Durchflussanzeige in Form eines Keramik-Propellers sieht, der bei niedrigsten Einstellungen so langsam und beseelt rotiert, dass er einfach verdammt wichtig und hochseriös aussieht. Raketentechnik! Der Keramikkörper ist ebenfalls mit LEDs ausgestattet. Das ganze lässt sich dann mit diversen RGB-Effekten versehen. Bei mir ist alles böse rot und „atmet“ gaaanz langsam
    Ja richtig, ich muss meinen Rechner öffnen, um das Prachtspiel überhaupt richtig sehen zu können. Bisher war mir die Optik meines PCs eigentlich relativ egal. Doch ich muss gestehen, ich fühle mich ein wenig angefixt und hab nach dem Einbau tatsächlich angefangen, Ausschau nach einem cooleren Gehäuse zu halten, damit die neue WaKü voll zur Geltung kommt

    Ich hab mir übrigens schon auch Gedanken gemacht, ob es Risiken, vielleicht in Form von „Wasserschäden“ oder so geben könnte. Doch wurde mir die Angst eigentlich schnell genommen, als ich mich ein bisschen ins Thema gegoogelt habe und schnell feststellen konnte, dass wohl gerade die LiqFusion äußerst solide und zuverlässig verarbeitet sein soll. So sieht sie ehrlich gesagt auch aus. Schwer, griffig, stabil, mit gewebten Schläuchen und wuchtigen Verbindungen. Da kann eigentlich nichts schief gehen. Für mich gibt es da keinen Grund mehr skeptisch zu sein.

    Übrigens hat mich der Besitz einer so fetten Wakü auch dazu inspiriert, mich ein wenig mit dem Thema Overclocking zu befassen und auch da muss ich sagen: Läuft! Und zwar einfacher als gedacht. Spielerisch hab ich die CPU um 10% übertaktet und keinerlei Probleme. Vor allem keine thermischen Probleme. Erst mal im Thema hab ich mir Vergleichswerte angesehen und festgestellt, dass die LiqFusion nicht nur verdammt gut aussieht, sondern unter den Übertaktern auch einen sehr guten Ruf hat. Sie scheint so manchen Konkurrenten aus dem Rennen zu werfen und ist preislich auf einem sehr fairen Niveau angesiedelt. So schafft sie es, einen Core i5 unter Volllast auf 57 Grad Celsius herunter zu kühlen. BITTE WAS? Ich finde, das ziemlich verrückt und erinnere mich noch an die Zeit, als ein Informatikerkollege mir vor knapp 20 Jahren beteuerte, dass es schon allein wegen der mangelnden Kühlleistung auch in Zukunft nicht möglich sein wird, Prozessoren mit einer Leistung weit über 1000 Mhz zu betreiben. „Da müsste man schon mit Wasser kühlen. Weisst du, was für ein Aufwand das wär?“.
    Chapeau. Willkommen im Jahr 2018. Früher war mehr Lametta

    Kurzum bin ich in kürzester Zeit vom Skeptiker zum Fan wassergekühlter Systeme geworden und auch den bisher nicht verspürten Hang zum Casemodding hat die LiqFusion in mir geweckt. Bisher kaum beachtet, isst das Auge nun mit und ich könnte meine Hobbys um eines erweitern

    Doch nun genug der Rede.

    Geiles Gerät.

    Beste Grüße

    Doctor Emmett Brown

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