Ergebnis 1 bis 8 von 8

Thema: Testers Keepers mit CORSAIR Gehäuse KW19

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Marketingman
    Registriert seit
    17.06.2013
    Beiträge
    44

    Standard Testers Keepers mit CORSAIR Gehäuse KW19

    Hier findet Ihr alle Testberichte zur Testers Keepers Aktion mit CORSAIR und dem CORSAIR Carbide 275R Tempered Glass weiß, CORSAIR 500D Midi-Tower, CORSAIR Carbide 275R schwarz vom 06.05.-13.05.2018
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers mit CORSAIR Gehäuse KW19
    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  2. #2

    Standard Corsair Carbide 275R Acrylglasfenster

    Durch die Mindfactory Testers Keepers Aktion darf ich nun das PC Gehäuse von Corsair testen und bewerten. Natürlich möchte ich mich vorab bei Mindfactory und Corsair für die Bereitstellung bedanken.

    Das Corsair Carbide 275R (Acrylglasfenster) ist ein Mid-Tower Gaming Gehäuse in minimalistischem Design.

    Fangen wir aber erst einmal von vorne an.

    Die Verpackung

    Die Verpackung des Gehäuses ist wie bei so ziemlich jedem anderen Gehäuse auch:
    - Ein passender Karton mit Speccs und Bildern des Gehäuses
    - Zwei Styroporelemente die das Gehäuse im Karton fixieren
    - Das Gehäuse ist zudem in einer Folie verpackt

    Mein Gehäusekarton war etwas angedellt, was dem Gehäuse jedoch keinen Schaden zugefügt hat.
    Daran sieht man dass diese Verpackung auch was taugt.

    Beim Auspacken des Gehäuses fiel mir sofort der Gehäusedeckel auf, welcher eben blank war. Ich hatte zwar die Hoffnung, dass der dort sitzende magnetische Staubfilter vielleicht im Inneren des Gehäuses zu finden sei, dem war jedoch nicht so.
    Zuersteinmal fand ich das Handbuch welchem ein Imbusschlüssel beilag.
    Diesen benötigt man um das Acrylglasfenster zu öffnen.
    Im Gehäuse selbst findet man eine kleine Box mit Installationsmaterial (diverse Schrauben und Kabelbinder).
    Zwei 120mm Lüfter sind im Gehäuse installiert (diese würde ich allerdings durch andere Lüfter ersetzen).
    Mehr zum Lieferumfang gibt es nicht zu sagen und damit kommen wir nun zur Verarbeitung des Gehäuses.

    Die Verarbeitung

    Die äusseren Kanten des Stahls des Corsair Carbide 275R sind weder spitz noch scharf.
    Die Haptik des lackierten Stahls, sowie der Kunststoffteile geht in Ordnung, daran gibt es nichts auszusetzen.
    Das Acrylglasfenster passt exakt in den dafür vorhergesehen Platz.
    Die Abstandshalter und Unterlegscheiben für die Befestigung des Acrylglases fallen jedoch sehr leicht heraus und machen das Anbringen des Seitenfensters nicht gerade einfacher.

    Die Kunststofffront lässt sich schwerfällig herausdrücken, ist aber solide verarbeitet und in schwarz gebürsteten Alu-Look gehalten.
    Darunter befindet sich ein mit Magneten befestigter Staubfilter, bei welchem die Magnete teilweise nicht fest am Staubfilter sind, sodass sie eben am Gehäuse hängen bleiben (mit Kleber natürlich leicht zu beheben).
    Ein weiterer Staubfilter sitzt unter dem Gehäuse.
    Die Gehäusefüsse in Alu-Optik sind ordentlich verarbeitet und das Gehäuse wackelt nicht.

    Ausstattung und Hardwarekompabilität

    Nun gehen wir über in den Innenraum und verbauen unsere minimalistisch gehaltene Hardware.
    Die Hardware welche ich verbaut habe ist:
    - Ein AMD Ryzen 3 2200G auf einem MSI B350M Bazooka
    - Zwei 4 GB Geil Evo DDR4-2400 Riegel
    - Eine 240 GB SanDisk Plus SSD
    - Zwei MasterFan Pro RGB Airflow 140 mm von Cooler Master
    - Ein MasterFan Pro RGB Airflow 120 mm von Cooler Master
    - Eine MasterLiquid Lite 120 von Cooler Master

    Der Innenraum ist mit einer Netzteilabdeckung getrennt, worunter sich zwei 3,5 Zoll Laufwerkschächte befinden.
    Ebenso befinden sich dort zwei 2,5 Zoll Halterungen auf welcher ich meine SSD eingebaut habe.
    In der Front können bis zu 3x 120 mm Lüfter oder 2x 140 mm Lüfter verbaut werden.
    Hinten ist ein 120 mm möglich und oben 2x 120 mm.
    Radiatorentechnisch soll laut Hersteller vorne bis zu 360mm, oben 240mm und hinten 120mm möglich sein, wobei ich gerade im oberen Teil meine Zweifel habe, dass dort ein Radiator zzgl. Lüftern Platz hat. In meinem Fall wären bis zum Ram knappe 4cm.
    Formfaktor des Gehäuses ist ATX, mein mATX Board konnte ich problemlos einbauen.
    CPU Kühler dürfen bis zu 17 cm hoch sein (mein Hyper 212 LED Turbo hätte reingepasst).
    Hinter dem Mainboardtray und unter der Netzteilabdeckung ist genug Platz vorhanden um Kabel ordentlich zu verlegen.
    Sicherlich ein Highlight und auch ein Grund für die Bezeichnung „Gaming-Tower“ sind die 2 PCI-Slots, die den Einbau einer hochkant ausgerichteten Grafikkarte mittels Risercard ermöglichen.
    Grafikkarten dürfen laut Hersteller übrigens bis zu 37 cm lang sein. Da ich keine Grafikkarte verbaut habe, spielt dies für mich keine weitere Rolle.
    Das Front I/O Panel hat zwei USB 3.0 Ports, einen schlichten Power und Reset-Button, sowie Mikrofon und Audio Anschluss.
    Einen 5,25 Zoll Schacht für DVD-Laufwerke oder ähnliches suchen wir natürlich vergebens, aber in der heutigen Zeit hat auch kaum noch jemand dafür Bedarf.
    Mit einer Höhe von 460 mm, Tiefe von 455 mm und Breite von 211 mm ist das Gehäuse sicherlich nicht klein, aber auch nicht zu groß.

    Die Kühleigenschaften

    Das Gehäuse ist offen designed, das bedeutet, dass die Luft direkt zu den zu kühlenden Komponenten gelangt. Vorne rein oben und hinten raus.
    Meine Lüfter bleiben weitestgehend auf der eingestellten Mindestdrehzahl, dabei muss ich sagen, dass man sie kaum wahrnimmt.
    Natürlich habe ich mit einem Ryzen 3 2200G, welcher auch als Grafikkarte fungiert nicht das hitzigste System und werde auch nicht weiter darauf eingehen.

    Das Design

    Ein wichtiger Aspekt beim Gehäusekauf ist natürlich immer das Design.
    Das Carbide 275R von Corsair ist minimalistisch komplett in schwarzer Farbe gehalten und kommt trotzdem edel rüber. Hierfür sorgen die in schwarz-gebürstetem Alu-Look Front, welche dem Gehäuse einen edlen, wertigen Look verleiht.
    Ebenso minimalistisch das kleine Corsair Logo an der Front, hier ist nichts übertrieben und es passt absolut zum Gehäuse.
    Das Acrylglasfenster bietet die Möglichkeit seine Hardware schön zu präsentieren und die Aluminium Optik Gehäusefüße runden das Ganze ab.
    Dezent beleuchtet wird der Gehäuseboden von 3 LEDs, welche im unteren der Front eingebaut sind.
    Leider leuchten die LEDs nur in weißer Farbe (schön wäre es diese mit seinen gesamten Komponenten synchronisieren zu können).
    Insgesamt finde ich das Design stimmig.

    Preis-Leistungsverhältnis

    Der Preis von rund 60 Euro ist meiner Meinung nach angemessen, da das Gehäuse einen sehr guten Airflow bietet (viele Gehäuse der Kategorie sind einfach nach oben hin geschlossen) und auch designtechnisch ansprechend ist.
    Auch die Möglichkeit eine Grafikkarte vertikal einzubauen findet man bei vielen Gehäusen dieser Preiskategorie nicht.

    Fazit

    Alles in Allem finde ich das Corsair Carbide 275R ein schickes Gehäuse, welches ich mir auch kaufen würde. Jedoch wäre es natürlich schön, wenn der magnetische Staubfilter mit im Lieferumfang gewesen wäre, da das Gehäuse ohne schon etwas komisch aussieht. Natürlich kann man diesen für 4,99 Euro bei Corsair nachträglich kaufen, aber ein Störfaktor ist dies schon.
    Wünschenswert wäre natürlich auch, dass die genannten Magnete vom Staubfilter eben am Staubfilter wirklich fest sitzen und dass man bei der Installation von Lüftern in der Front aus Angst dass diese nicht am Gehäuse anschlagen etwas das Halteblech herausbiegen muss.
    Und Rändelschrauben für diejenigen, die öfters den Computer aufmachen um Hardware zu wechseln oder den Computer zu reinigen. Mit dem Imbusschlüssel ist das schon etwas störend.
    Kabeldurchlässe verschönern das Gehäuse ebenso und sollten auch nicht die Welt kosten.
    Ich würde das Corsair Carbide 275R weiterempfehlen, allerdings eben auch auf die Kleinigkeiten hinweisen die den Käufer davor bewahren einen Fehlkauf zu tätigen. (z.B. Lüftkühlung ja, Wasserkühlung nein)
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  3. #3
    Private
    Registriert seit
    19.06.2018
    Ort
    Kaiserslautern
    Beiträge
    1

    Standard Produktbewertung CORSAIR 500D Midi-Tower

    Heutzutage wird in jeder noch so kleinen Komponente irgendwie versucht die Möglichkeit der RGB-Beleuchtung hinzuzufügen. Zu diesen Herstellern gehört normalerweise auch CORSAIR, allerdings haben Sie mit dem Obsidian 500D ein elegantes und schickes Gehäuse entwickelt, das gegen den Strom schwimmt.
    Dazu möchte ich mich bei der Mindfactory AG bedanken, die diese Testers-Keepers-Aktion veranstaltet haben, und bei CORSAIR für die Bereitstellung des Gehäuses. In meiner Bewertung versuche ich auch Vergleiche zwischen meinen bisherigen Gehäusen soweit wie möglich zu ziehen.

    Verpackung
    Das Gehäuse kommt in einem schlichten braunen Karton mit schwarzen Beschriftungen inklusive Informationen zum Gerät auf den Seiten und der Front. Dieses befindet sich auf der Seite liegend im Karton, wo es durch ausreichend Schaumstoff an den Seiten geschützt ist. Zusätzlich zum Schaumstoff ist das Gehäuse noch in einem schwarzen Stoffmantel gehüllt. Weiterhin sind die beiden Glasseitenteile, die obere Aluminiumabdeckung und die Front mit Schutzfolien überzogen, die man am besten vor der Inbetriebnahme entfernen sollte.

    Verpackung1.jpgVerpackung2.jpgVerpackung3.jpg

    Lieferumfang
    Der Lieferumfang des CORSAIR Obsidian 500D ist recht übersichtlich. Außer dem Gehäuse selbst liegt diesem noch eine kurze Anleitung und ein kleiner Karton bei, in dem dann allerhand Schrauben und Kabelbinder, klassisch und Klett, zu finden sind.
    Die Gebrauchsanweisung ist mehrsprachig und leider auch sehr einfach verfasst. Diese beginnt mit Informationen zum Gehäuse und zur Kompatibilität, wie Lüfter, Radiatoren, Grafikkartenlänge, CPU-Kühlerhöhe und Netzteillänge. Dazu gesellen sich noch Grafiken zur Unterstützung der Montage und prägnante Einzeiler als eine Art Überschrift. Zu der recht einfachen Darstellung und den schwer bzw. gar nicht verständlichen Grafiken kommen auch noch Fehler mit hinzu, wie am Beispiel des Kabels für die HDD-LED zu sehen. Dieses Kabel ist in dem Gehäuse überhaupt nicht vorhanden.
    Im Gehäuse selbst sind zwei 120 – mm – Lüfter vorinstalliert. Einer davon befindet sich an der Rückseite und der andere an der Front. Diese haben einen 3 – Pin – Anschluss und laufen bei maximal 1000 Umdrehungen die Minute. Dabei wäre allerdings ein 4 – Pin – Anschluss wünschenswert gewesen.

    Design & Verarbeitung
    Nachdem man das Gehäuse von seinem Stoffmantel befreit hat, fallen einem sofort die zwei großen Glastüren an den Seiten des Gehäuses ins Auge. Auf den zweiten Blick bemerkt man dann erst einmal die Masse an Aluminium und Stahl, die am und im Corsair Obsidian 500D verbaut wurde.
    Insgesamt ist die Verarbeitungsqualität und Materialqualität sehr hochwertig. Dieses bemerkt man besonders an den Glastüren und den Aluminiumelementen an den Seiten des Gehäuses, da man keine scharfen Kanten und auch keinerlei Abplatzungen findet. Diese sind an der Front und auf dem Deckel montiert. Im Deckel hat die Platte dreieckige Ausstanzungen um den Airflow zu gewährleisten. Genauso hervorzuheben ist dabei das Design und die Funktionalität der Glasseitenteile. Beim Corsair Obsidian 500D findet man Glastüren, die durch ein ausgeklügeltes System mit einem Scharnier an der Rückseite montiert sind und durch einen Magneten geschlossen am Gehäuse gehalten werden.
    Das Gehäuse ist in einer Art Zwei – Kammern – Design gehalten. In der von der Front aus gesehenen linken Seite findet man die Kammer für das Mainboard und die dazugehörigen Komponenten wie CPU, GPU und etwaige Kühlungen. Jegliche Laufwerke sind dabei dann in die zweite Kammer gewandert. Das Netzteil ist dabei durch die Kammer hinter dem Mainboard – Tray erreichbar und wird unter dem Mainboard verbaut. Dieses ist durch eine Netzteilabdeckung von der linken Kammer aus nicht zu sehen.
    Da für die Frontabdeckung und die Abdeckung am Deckel keine Demontage vorgesehen ist, befinden sich dort Montagehilfen durch eine entnehmbare Stahlplatte für Lüfter oder Radiatoren. Die Lüfter an der Front und im Deckel sind durch einen magnetischen Nylonstaubfilter geschützt. Ein weiterer Staubfilter ist am Boden unter dem Netzteil zu finden, der durch einen Schiebemechanismus montiert oder demontiert werden kann.

    Gehäuse1.jpgGehäuse2.jpgGehäuse3.jpg

    Ausstattung & Kompatibilität
    Diese Kombination aus den Materialien Glas, Stahl, Aluminium und etwas Kunststoff wird auf den Abmessungen 500 x 237 x 507 mm (L x B x H) in Szene gesetzt, wodurch das Gehäuse zu den Midi – Towern gehört. Dadurch kommt das CORSAIR Obsidian 500D auf ein Leergewicht von 10,5 kg und ein Versandgewicht von 13,35 kg inklusive der Verpackung.
    Im Gehäuse selbst lassen sich Mainboards der Größen ATX, Micro – ATX und Mini – ATX verbauen. Dabei dürfen dann die dazugehörigen CPU – Lüfter maximal 170 mm hoch, die verbauten Grafikkarten maximal 370 mm lang und das verbaute Netzteil am Boden maximal 225 mm lang sein.
    Auf dem Front – I/O – Panel sind von links nach rechts ein viereckiger, angenehm weiß beleuchteter Powerknopf, ein runder Resetknopf, zwei USB – 3.0 – Anschlüsse, ein USB – 3.1 – Typ C – Anschluss und die beiden Audioanschlüsse für Mikrofone und Kopfhörer zu finden.
    An der Front findet man einen der beiden vormontierten Lüfter. Insgesamt finden in der Front drei 120 mm – Lüfter bzw. zwei 140 mm – Lüfter Platz. Dahingegen sind am Deckel jeweils Platz für zwei 120 mm – Lüfter oder zwei 140 mm – Lüfter. Die Montage erfolgt dabei durch die eingebauten Lüfterhalterungen. An der Rückseite findet man den zweiten vorinstallierten Lüfter. Des Weiteren findet man dort sieben vertikale und zwei horizontale Erweiterungsslots. In den horizontalen Slots kann man mittels einer separat erhältlichen Riser – Karte eine Grafikkarte montieren.
    An den Plätzen der Lüfter lassen sich natürlich auch Radiatoren für eine Wasserkühlung verbauen. Dafür bietet das Corsair Obsidian 500D in der Front Platz für einen 360 – Tripel – Radiator, im Deckel für einen 280 – Dual – Radiator und an der Rückseite für einen 120 – Single – Radiator. Der Raum zwischen Mainboard – Tray und der Front bietet ausreichend Platz für Pumpen und Ausgleichsbehälter. Dafür sind am Boden auch Montagelöcher zu finden.
    Hinter dem Mainboard – Tray findet sich Platz für drei 2,5 – Zoll – Laufwerke und zwei 3,5 – Zoll – HDDs, werkzeugfrei, oder 2,5 – Zoll – HDDs. Diese sind mit einfachen Schrauben montiert, wodurch diese Laufwerkshalterungen auch entfernt werden können. Allerdings muss bei diesem Gehäuse auf ein 5,25 – Zoll – Laufwerk verzichtet werden bzw. ist dafür kein Platz vorgesehen.

    Montage (inkl. Kühleigenschaften, Leistung)
    In dem Gehäuse von CORSAIR verbaue ich meine alten Komponenten aus meinem alten Gehäuse. Diese sind
    • Mainboard: MSI Z370 Gaming M5
    • CPU: Intel Core I7 – 8700K
    • RAM: 32 GB G.Skill SniperX Urban Camouflage DDR4-3600 DIMM CL19 Dual Kit
    • GPU: MSI GeForce GTX 970 Gaming 4G
    • SSD: 512 GB Samsung 960 Pro M.2 2280 NVMe
    • HDD: 2000 GB Seagate Barracuda Pro
    • Netzteil: 750 Watt Seasonic Prime Ultra Modular 80+ Titanium
    • WaKü: AlphaCool Eisbär 360

    • Lüfter: CORSAIR ML120 Pro RGB
    • Kabel: Bitfenix Alchemy 2.0 SSC

    Die Montage von den Komponenten gestaltet sich im CORSAIR Obsidian 500D einfach und ist durch das Gehäuse gut strukturiert. Der Einbau der Hardware – Komponenten wie Mainboard inklusive CPU, RAM, GPU und SSD verläuft ohne jegliche Probleme, weil keinerlei Laufwerkskäfige im Weg sind. Besonders der Einbau der Wasserkühlung gestaltet sich einfach. Man bereitet den Radiator mit den Lüftern außerhalb des Gehäuses einfach an der Lüfterhalterung vor und montiert dann nur noch die Halterung wieder im Gehäuse durch zwei Schrauben. Dabei ist auch auf jeder Seite genügend Platz, d.h. über dem Mainboard und auch zu den Seiten hin. Dies setzt sich auch beim Einbau der HDD in der zweiten Kammer fort, da diese Montage werkzeugfrei verläuft. Bei der Montage des Netzteils und der dazugehörigen Kabel ist es wichtig, vorher schon zu wissen, welche Kabel man benötigt und welche nicht. Da das Netzteil unter der Netzteilabdeckung verschwindet, muss man die Kabel, bevor man das Netzteil einbaut, schon an das Netzteil anschließen, da es sonst relativ schwierig ist in der kleinen Kammer den Überblick zu behalten. Ansonsten ist die Montage einfach. Selbst das Kabelmanagement wird mit Hilfe der Hohlkammerabdeckung, die man demontieren und montieren kann, unter der der Großteil der Kabel verschwindet, und die dazugehörigen Ösen für Kabelbinder vereinfacht. Allerdings würde ich mir auf der Netzteilabdeckung eine weitere Durchführung wünschen, um dadurch auch noch beispielsweise das HD – Audio – Kabel so zu verlegen, dass es nicht einmal komplett auf der Abdeckung liegt.
    Das Kühlsystem des Gehäuses von CORSAIR setzt auf einen Airflow, wodurch an der Front frische und kühle Luft ins Gehäuse gesogen wird und dann wird die warme Luft durch die Lüfter an der Rückseite und im Deckel wieder nach draußen geblasen. Die ab Werk verbauten Lüfter besitzen dabei schon einen relativ leisen Betrieb, der auch noch relativ gut kühlt. In meinem Fall habe ich die vormontierten 3 – Pin – Lüfter durch 4 – Pin – Lüfter ersetzt, da dann die Möglichkeit der Geschwindigkeitssteuerung gegeben ist. Insgesamt ist die Kühlleistung des CORSAIR 500D gut, was folgende Werte unterstützen:
    • Im Leerlauf: CPU: 27°C GPU: 39°C
    • Unter Last: CPU: ca. 60°C GPU: ca. 70°C
    Dabei ist der Betrieb auch noch angenehm leise und kaum zu hören.

    Montage4.jpgMontage1.jpgMontage2.jpgMontage3.jpg

    Fazit (inkl. Preis-/Leistungsverhältnis, Haltbarkeit, Resultat)
    Insgesamt kann man sagen, dass das von CORSAIR entwickelte Gehäuse Obsidian 500D ein rundum gelungenes Gehäuse mit kleinen Kritik- bzw. Verbesserungspunkten, wie die Anleitung, die Kabeldurchführung, etc., ist. Es kombiniert ein elegantes und zeitloses Design durch den mattschwarzen Aluminium – Glas – Look mit hochwertigen Materialien und einer guten und relativ leisen Kühlung. Hervorzuheben sind dabei besonders die Glasseitenteile als Türen und der USB – 3.1 – Typ C – Anschluss am Front – I/O – Panel.
    Preislich gesehen liegt das CORSAIR 500D mit 154,90 ¤ bei Corsair direkt beziehungsweise mit ca. 130 ¤ bei Mindfactory im Feld der Konkurrenz wie dem Fractal Design Define R6 und dieser ist auch angemessen. Schlussendlich bietet das CORSAIR Obsidian 500D ein gutes bis sehr gutes Preis- / Leistungsverhältnis gerade für denjenigen, der das Gehäuse ohne RGB – Beleuchtung haben möchte und dann versucht die Komponenten durch innere Beleuchtung in Szene zu setzen.

  4. #4

    Standard

    Das Corsair Carbide Series 275R wurde, wie üblich bei PC-Gehäusen in Folie gewickelt und mit Styropor ummantelt verschickt. Die Glasscheibe war noch mit einer extra Folie beidseitig beklebt, die vor vorzeitigen Kratzern schützt. Die Verpackung erzeugt einen soliden Eindruck und ist angemessen. Beim Transport sollte nichts kaputt gehen und sicher ankommen.
    Die Ausstattung des Gehäuses umfasst ein Frontpanel mit zweimal USB 3.0, Kopfhörer- und Mikrofonklinke, den Reset- und Powerknopf. Das Gehäuse verfügt über eine vertikale Grafikkartenhalterung, durch die man Grafikarten aufstellen kann, um seinem Computer noch individueller gestalten zu können. Allerdings befindet sich im Lieferumfang kein PCI-E Riser Card Cable, wodurch die vertikal verbaute Grafikkarte mit dem Motherboard verbunden wird. Dies müsste bei einer vertikalen Montage noch nachgekauft werden. Verbessertes Kabelmanagement wird durch die Netzteilabdeckung und durch die Gummiabdeckungen möglich gemacht. Durch diese Features wirkt das Gehäuse optisch eleganter und sauberer. Unter der Netzteilabdeckung befinden sich zwei Laufwerksschienen für 3,5 Zoll Laufwerke und das Gehäuse bietet noch Platz für vier weitere 2,5 Zoll Festplatten. Des Weiteren sind magnetische Staubfilter in der Front und auf dem Gehäusedeckel, sowie ein Staubfilter für das Netzteil vormontiert. In der Front und auf der Rückseite sind jeweils ein 120mm Standardlüfter verbaut, auf welche im Weiteren noch genauer eingegangen wird. Der Lieferumfang besteht aus einer Installationsanleitung, sechs Kabelbindern, sowie Schrauben für alle benötigten Größen und in ausreichender Anzahl. Beigelegte Schrauben sind jeweils 16 Schrauben für Lüfter, HDDs und SSDs, einem weiteren Abstandshalter für Motherboards und acht Schrauben für Wasserkühlungen.
    Die Optik des Gehäuses ist sehr aufgeräumt und clean, jedoch ist es optisch sehr ansprechend und, wer ein weißes Gehäuse sucht, sollte hier einmal genauer hinschauen. Das Frontpanel besteht aus Plastik ist jedoch mit einem gebürsteten Aussehen sehr ansehnlich. Im unten Teil sind drei kleine weiße LED-Lampen verbaut, welche einen kleinen Bereich vor dem Gehäuse beleuchten und darauf hinweisen, dass der Computer noch eingeschaltet ist, falls das Herunterfahren einmal vergessen wurde. Das Gehäuse steht auf vier Metallfüßen in Edelstahloptik, welche mit einer rutschfesten Gummierung ausgestattet sind. Die Glasscheibe ist minimal abgedunkelt, macht jedoch einen sehr schicken und edlen Eindruck. Negativ an diesem Feature sind die Schrauben zur Befestigung. Hier hätte Corsair eine einfachere Lösung, bzw. für den Endkunden cleverere Lösung verbauen können. Die Schrauben müssen einzeln mit einem Sechskantschraubenschlüssel gelöst werden und machen somit ein schnelles Wechseln von Komponenten oder ein Säubern des Gehäuses komplizierter. Andere Hersteller in dieser oder günstigeren Preisklasse finden hier bessere Möglichkeiten, um ein schnellen Ausbau des Fensters zu ermöglichen.
    Die Montage in diesem Gehäuse fällt sehr leicht. Es ist genügend Platz für alle Komponenten und die Lüfter haben, nicht wie bei anderen Gehäusen feste Löcher für die Schrauben, sondern hier können die Lüfter noch verschoben werden und müssen nicht an genau einem Punkt montiert werden. Dies lässt viel Spielraum für eine individuelle Anpassung und engt den Nutzer nicht ein. Negativ fällt nur die Montage des Seitenfensters auf, hier würde eine Fixierungshilfe an der Unterseite es Gehäuses enorm helfen das Fenster im aufrechten Zustand zu montieren. Da diese jedoch fehlt, ist die Montage im Liegen am sinnvollsten, damit die Glasscheibe nicht versehentlich herunterfällt.
    Die Verarbeitung lässt eigentlich keine Wünsche offen, vor allem nicht, wenn man es mit anderen Gehäusen in der Preisklasse vergleicht. Es gibt keine scharfen Kanten oder Ecken, an denen man sich verletzen könnte. Das Gerüst des Gehäuses besteht aus Metall, was die ganze Struktur im zerlegten Zustand robust und nicht wackelig gestaltet. Das Gerüst hält allen Drücken stand, die zum Beispiel beim Eindrehen der Lüfterschrauben oder ähnlichem entstehen. Lediglich die Front ist aus Plastik, was jedoch kein Nachteil sein soll. Sie ist gut verarbeitet und erfüllt, wie der Rest, seien Zweck. Die Magnetstreifen an den Staubfiltern sind ebenfalls sicher angebracht und lassen sich nicht wie bei anderen Produkten (Cooltek TG01) nach mehrfachem Anbringen und Abnehmen des Staubgitters, einfach abziehen.
    In dem Gehäuse lassen sich Mainboards bis zur ATX- Größe einsetzen und auch verschiedene Lüfterzusammensetzungen verbauen, beispielsweise sieben 120 mm Lüfter, drei in der Front, drei im Deckel und einer in der Rückseite. Andererseits lassen sich aber auch Kombinationen aus 140 mm und 120 mm Lüftern verbauen, zwei 140 mm Lüfter in der Front und einer im Deckel, ein 120 mm Lüfter zusätzlich im Deckel und einer in der Rückseite. Die Montage der Lüfter ist nicht empfehlenswert mit den mitgelieferten Schrauben zur Lüfterbefestigung. Die im Lieferumfang enthaltenen Schrauben haben einen zu kleinen Kopf, der grade bei den Drehbewegungen durch die vorgesehene Halterung rutscht und die Montage von vorne begonnen werden muss. Empfehlenswert sind Schrauben, die bei anderen Lüftern beiliegen.
    Die vormontierten Lüfter sind für Einsteiger ausreichend, sie sind nicht laut, werden jedoch ab einer gewissen Drehzahl hörbar. Als Empfehlung würde ich diese Lüfter gegen andere Lüfter aus dem Hause Corsair oder bequiet! tauschen. Die Lautstärke und der Airflow sind bei vier montierten Lüftern von Corsair still und die Hardwarekomponenten erreichen keine hohen Temperaturen.
    Als mögliche Größen für Wasserkühlungen lassen sich in der Front bis zu einem 360er Radiatoren verbauen und im Deckel bis zu einem 240er Radiator. Jedoch ist darauf zu achten, dass die Kombination aus Radiator und aufgeschraubtem Lüfter nicht zu dick wird, da ansonsten Kollisionsgefahr mit der Netzteilabdeckung bestehen könnte. Als Empfehlung ist darauf zu achten, dass eine Gesamtdicke von 64 mm nicht überschritten wird. Verbaut man in der Front kleinere Radiatoren (240, 120), so besteht keine Gefahr des Platzmangels, solange die oberen beiden Lüfterplätze benutzt werden.

    Fazit:
    Außer den im Lieferumfang enthaltenen Schrauben für die Lüfter und der Montage des Glasfensters gibt es für mich nichts Negatives anzumerken. Sehr positiv sind die Gummiabdeckungen, durch die das Kabelmanagement aus der Sicht ins Gehäuse verbessert werden kann. Die Bewegungsschienen für die Lüfter und die Netzteilabdeckung.
    Im Großen und Ganzen ist das Corsair Carbide 275R ein Grund solides und robustes Gehäuse, welches für Corsair typisch gut verarbeitet ist, sich zwar auf das wesentliche beschränkt, hier jedoch zu überzeugen weiß und optisch sehr gut aussieht. Abnutzungsspuren oder Mängel lassen sich in meiner bisherigen Testzeit nicht feststellen. In dieser Preiskategorie können sehr wenige mit diesem Gehäuse mithalten, also eine absolute Empfehlung für jeden, der ein weißes Gehäuse sucht.
    Als Empfehlung: Wer nicht unbedingt ein weißes Gehäuse sucht, sollte sich vielleicht nochmal das bequiet Pure Base 600 angucken. Es liegt preislich im gleichen Rahmen und bietet so ziemlich das gleiche. Außerdem sind hier schon zwei gute Lüfter verbaut und man müsste für einen wirklich leisen Betrieb nicht nochmal extra Geld in die Hand nehmen.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  5. #5

    Standard Testers Keepers Corsair Carbide 275R Tempered Glas

    Testers Keepers

    Ich habe von Mindfactory kostenlos das Gehäuse CORSAIR Carbide 275R Tempered Glass weiß erhalten. Ich bedanke mich vorab dafür.

    Das CORSAIR Carbide 275R ist ein ATX-Gehäuse, ausgewiesen als MID-TOWER GAMING CASE. Es ist in 2 Farbvarianten (schwarz/weiß) sowie jeweils in 2 Ausstattungsvarianten (Tempered Glass/Acryl-Glass) verfügbar, wie oben erwähnt teste ich das weiße Gehäuse mit Tempered Glass.


    Zu dem Produkt:
    1. Lieferung/Lieferumfang:
    Das Gehäuse kommt gut verpackt in Karton und aufgeschäumten Kunststoff. Sehr gut ist, dass das Glas noch einmal separat gepolstert ist. Zusätzlich hat die Glasscheibe wie üblich eine Klebefolie montiert, um sie vor Kratzern zu schützen. Mit im Lieferumfang sind eine Installationsanleitung, einige Beutel mit Schrauben sowie ein Imbuss-Schlüssel und Kabelbinder.

    2. Eckdaten:
    Maße BxHxT: 225 x 455 x 460 mm
    Laufwerk-Schächte: 2x 3,5 bzw. 2,5 Zoll sowie 4 weitere reine 2,5 Zoll interne Einbaumöglichkeiten
    Lüfter: verbaut sind 2 120mm Lüfter, jeweils einer vorn und einer hinten. Das Gehäuse bietet Platz für weitere 4 120mm Lüfter, davon 2 weitere in der Front und 2 im Deckel. Alternativ können auch insgesamt 2 140mm Lüfter in der Front anstelle der maximal 2 120er sowie ein 140mm im Deckel verbaut werden.

    3. Material/Optik:
    Das Gehäuse ist aus Metall, das Seitenteil aus Glas, die Front ist aus Kunststoff, wirkt optisch aber eher wie hochwertigeres Alu. Die Seiten und die Front kommen mit großen, glatten Flächen aufgeräumt, edel und schlicht daher, unten auf der Frontabdeckung ist ein kleines CORSAIR-Logo zu finden. Die Oberseite wird komplett vom Lufteinlass für die optionalen Lüfter eingenommen. Bedeckt ist dieser Einlass durch einen magnetisch fixierten Filter. Diese Filtermatte liegt allerdings nur lose auf, hier hätte man eine schönere Lösung finden können. Der Lufteinlass drängt sich optisch aber nicht in den Vordergrund. Richtig toll wirkt das leicht getönte Glas. Das Seitenteil geht über die komplette Fläche und bietet ungehinderten Blick auf das Innere. Das Corsair Carbide 275R steht im wahrsten Sinne des Wortes auf großem Fuß, genauer gesagt auf vier großen Füßen. Diese sind gummiert, ich verspreche mir eine sehr ruhige Lagerung des Systems.

    4. Das Innere:
    Das Innere wirkt extrem aufgeräumt. Diese Ordnung erzeugt vor allem die PSU-Abdeckung, die einen Kanal über die gesamte Länge bildet. Ach ist hier kein störender Festplattenkäfig oder ähnliches zu finden. An die Rückseite kommt man, wenn man die Metallplatte abnimmt, die mit 2 Schrauben befestigt ist. Von dieser Seite erlangt man Zugriff auf den PSU-Schacht, in dem ebenfalls Platz für die beiden 3,5-Zoll Laufwerke oder alternativ zwei 2,5er ist. 4 weitere SSDs finden verteilt am Mainbordträger Platz. Sehr schön ist hier das vorbereitete Kabelmanagement, die Gehäuseeigenen Kabel sind schon gut wegsortiert.

    5. Die Montage:
    Auch als relativ ungeübter Bastler komme ich sehr schnell zurecht. Dadurch, dass das Gehäuse sehr aufgeräumt ist, ist der eigentliche Einbau vom Mainboard sehr einfach. Gewöhnungsbedürftig ist auf jeden Fall, dass die Glasseitenwand mit Imbuss-Schrauben fixiert wird. Dies ist mir von anderen Systemen nicht bekannt. Corsair hat hierfür das passende Werkzeug beigelegt, insofern ist es unproblematisch. Die andere Rückseite ist mit 2 Schrauben fest, diese wirken billig und lassen sich nicht gut auf- und zuschrauben. Wenn man die Seitenwand entfernt hat, gestaltet sich auch die Verkabelung unkompliziert. Durch den vorgegebenen Kanal für das Netzteil muss man hier aber doch ein bisschen fummeln. Für das Netzteil sind Gumminoppen zum Entkoppeln schon ab Werk vorhanden, dies wirkt sich sicherlich im Weiteren positiv auf Nebengeräusche oder eben Vermeidung selbiger aus. Wie schon erwähnt, finde ich das bereits vorgesehene Kabelmanagement sehr gut, das anschließen von Mainboard, USB, Lüfter etc. ist gut zu erledigen. Der Festplatten- bzw. Laufwerkskäfig im PSU-Kanal hat 2 einfache Plastikschubfächer. Hier können 3,5-Zoll oder 2,5-Zoll Laufwerke platziert werden. Ich bin der Meinung, diese sind hier gut aufgehoben.

    6. Ausbaumöglichkeiten:
    Ich selbst nutze aktuell keine Grafikkarte, ich nutze einen AMD Ryzen 5 2400 G mit Vega-Grafikchip. Jedoch bietet das Gehäuse viel Platz für den Einbau von Grafikkarten. Zum einen steht quasi die gesamte Gehäusebreite auch für lange Grafikkarten zur Verfügung, Corsair gibt hier 37cm an, nachgemessen sind es ebenfalls 37 cm bis zum vormontierten Frontlüfter. Zum anderen besteht auch die theoretische Möglichkeit, Grafikkarten vertikal einzubauen, zumindest ist das Gehäuse auf der Rückseite auch mit vertikalen Einbauslots versehen. Hierbei ist ebenfalls zu erwähnen, dass der Lüfter an der Rückseite in seiner Position versetzt werden kann, nettes Gimmick. Prozessorkühler sind laut Hersteller mit bis zu 17 cm Höhe verbaubar. Ich habe einen Be Quiet Dark Rock 4 Pro, ein Modell, welches schon zu den wirklich großen gehört, und dies passt mit noch Luft rein.
    Noch einmal zum Thema Lüfter: in der Front ist viel Platz für weitere Lüfter, und Corsair hat hier weiter mitgedacht. Der PSU-Schacht hat eine Aussparung von ca. 6,5cm, um ebendiese zusätzlichen Gebläse zu montieren.

    7. Pflege:
    Standard sind heutzutage Staubfilter an allen Einlässen. Das Corsair Carbide 275R fährt mit 3 Filtern auf: Ein Filter ist an der Front hinter der Blende, ein Filter bildet den Deckel des Gehäuses und ein weiterer sitzt unter dem Gehäuse für das Netzteil. Die Filter sind allesamt leicht zu entnehmen und zu reinigen. Der Deckel oben liegt nur auf und wird magnetisch gehalten. Die Front wird ebenfalls magnetisch gehalten und gibt den Zugriff auf den zweiten Filter. Der Dritte Filter im Boden ist ganz einfach von hinten rauszuziehen. Dies alles ermöglicht eine echt einfache Reinigung.

    8. Performance:
    Das gelieferte Gehäuse zeigt eine gute Performance. Durch das aufgeräumte und klar strukturierte Innere sind die mitgelieferten Lüfter absolut ausreichend, ein Standard-System zu kühlen. Mein Aufbau gibt mir keine Fahler- oder Warnmeldungen wegen Überhitzung.



    Fazit:
    + Optisch sehr ansprechend und aufgeräumt
    + Das Weiße Gehäuse mit dem Glaseinsatz ist futuristisch modern
    + Genug Platz für das System und Systemkomponenten wie GraKa, Kühler, etc.
    + Preislich mit ca. 80,- eine gute Alternative

    - Wenn die Lüfter stark arbeiten, wird das System recht laut
    - Die Montage/Demontage der Glasseite mittels Imbuss ist gewöhnungsbedürftig
    - Keine externen Laufwerksschächte

    Ich bin begeistert von dem Gehäuse, da optisch alles andere als aufdringlich ist. Allerdings stört mich sehr, dass ich kein optisches Laufwerk verbauen kann und auf externe Geräte angewiesen bin.

    144951.jpg
    145800.jpg

  6. #6

    Standard

    Mir wurde das Corsair Carbide 275R (Acrylglas) im Rahmen der Testers Keepers Aktion von KW19 (zu finden unter Testers Keepers mit CORSAIR Gehäuse | Mindfactory.de - Hardware, Notebooks & Software bei ) zugesendet.

    Alle Testberichte sind mit Bildern im Forum unter https://forum.mindfactory.de/t103567...testers+keepers zu finden.

    Jetzt aber endlich zu meiner Bewertung:

    Lieferumfang

    - Gehäuse mit zwei 120mm Lüftern
    - Box mit Schrauben
    - Einbauanleitung

    Die Lieferung war gut Verpackt und sollte dank Styroporschutz und dickem Karton bei jedem heil ankommen.
    Wie aufgeführt ist der Lieferumfang minimal gehalten und es ist leider kein Staubfilter oder Deckel für die Oberseite dabei. Das ist ein wenig unglücklich, da somit durch die Öffnung oben Staub einfach ins Gehäuse kommt. Zudem sind die mitgelieferten Lüfter nur 3-Pin und nicht PWM, wodurch sie einfach nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik sind.

    Design

    Wie auch auf den Produktbildern zu sehen ist, ist das Corsair Carbide 275R ein schlichtes minimalistisches Gehäuse, das weder in Büros noch im Heimgebrauch zu sehr auffällt. Mir persönlich gefällt das Gehäuse gut, aber das Fenster ist ein wenig zu dunkel. Ich habe als Kühler einen relativ alten Thermaltake Ruby Orb verbaut, da dies der einzige beleuchtete CPU-Kühler ist den ich besitze. Die LEDs sind zwar nicht die hellsten aber durch das Fenster kann man zwar erkennen, dass der Kühler Leuchtet die restlichen nicht beleuchteten Komponenten gehen aber durch den dunklen Teint des Fensters unter. Dem könnte man aber vielleicht mit einem LED-Streifen Abhilfe schaffen, bzw. wenn man mehr Komponenten mit Beleuchtung verbaut hat ist es ja im Gehäuse allgemein heller und dadurch ist dies auch kein Problem mehr.
    Optisch ist dieses Gehäuse auf jeden Fall ein guter Kompromiss wenn es weder zu schlicht, noch zu auffällig sein soll.

    Verarbeitung

    Das Gehäuse ist im Großen und Ganzen gut verarbeitet. Die Beschichtung des Stahls ist gleichmäßig und ohne Fehler. Die Füße machen einen stabilen Eindruck und sind weder locker noch wackeln sie. Die Plastik-Front imitiert gebürstetes Aluminium und sitzt auch fest an ihrem Platz. Zuerst hatte ich Bedenken, dass durch hochheben des Gehäuses, sich die Front lösen könnte, weil diese nur gesteckt ist. Diese geht aber wirklich nur ab wenn man diese gerade vom Gehäuse abzieht. Mit den Staubfiltern hatte ich keine Probleme, ich kann mir aber gut vorstellen, dass sich der ein oder andere Magnet mit der Zeit vom Plastikrahmen löst. Einziger Punkt der mir aufgefallen ist, sind die Schrauben bei der Halterung um eine Grafikkarte vertikal zu montieren. Diese sind sehr nah am Gehäuse und sitzen irgendwie schief, man kann sie aber auch nicht gerade einschrauben, weil der Schraubendreher dann am Gehäuse angeht.

    Montage/Kompatibilität

    Ich habe in dem Gehäuse folgende Komponenten verbaut:
    - ATX-Mainboard
    - Zwei 140mm Lüfter (vorne)
    - Ein 120mm Lüfter (hinten)
    - Dual Fan Grafikkarte mit 22,5cm Länge
    - Eine 3,5“ HDD
    - Eine 2,5“ SSD
    - Semi-Modulares Netzteil
    Der Einbau aller Komponenten war ohne größere Probleme möglich, aber nicht immer komfortabel, bzw. manchmal eher unpraktisch. Da das ganze Gehäuse relativ kompakt gehalten ist, hat man mit einem ATX Mainboard nur wenig Spielraum beim Einbau wodurch ich Angst hatte den Lack im Gehäuse zu verkratzen. Die zwei Plätze für 3,5“ Festplatten sind vorne unter der Netzteilabdeckung in werkzeuglosen Einbaurahmen, welche ihren Zweck voll und ganz erfüllen. Man kann zusätzlich bis zu vier 2,5“ SSDs verbauen, wobei zwei davon direkt an die die Innenwand und zwei auf herausnehmbare Rahmen geschraubt werden. Ich hätte gern eine werkzeuglose Lösung für die zwei Rahmen gesehen aber man kann ja nicht alles haben. Da alle Festplatten dadurch nicht von innen zu sehen sind hat man einen sauberen Innenraum mit wenig Kabelsalat.
    Einige Ausschnitte über und unter dem Mainboard sind relativ klein gehalten, daher ist es manchmal schwierig das ein oder andere Kabel wie gewollt zu führen. Die Lüfter vorne und hinten konnte ich Problemlos einbauen. Ich wollte oben hinten noch den zweiten 120mm Lüfter verbauen, dieser hatte aber aufgrund der Ausmaße meines CPU-Kühlers keinen Platz mehr.
    Als ich die Seitenteile wieder angebaut habe ist mir aufgefallen, dass nur gerade ausreichend Platz hinter dem Mainboard-Tray für mein 24-Pin Kabel war, mit ein bisschen Druck aber kein Problem. Die Befestigung des Acrylfensters lässt zu wünschen übrig und die einzige Möglichkeit dieses leicht zu montieren, war das ganze Gehäuse auf die Seite zu legen. Möglich aber nicht praktikabel. Desweiteren ist das de- und remontieren des Seitenfensters eine Prozedur von mindestens 10 Minuten wenn man etwas an seiner Hardware ändern möchte. Nicht wirklich praktisch für diejenigen die gern an ihrem PC basteln oder öfter ihre Hardware wechseln.
    Die Halterung für eine vertikale Grafikkarte habe ich nicht ausprobiert. Wer diese nutzen möchte braucht eine PCIe-Riserkarte und muss sich mit höheren Temperaturen anfreunden, weil die Karte dadurch recht nah an der Scheibe ist.
    In dem Gehäuse findet man somit für fast alles Platz was man heutzutage braucht. Es wird zum Beispiel auf eine Option für ein optisches Laufwerk verzichtet, was einem vor dem Kauf klar sein muss. Eine Custom-Wasserkühlung würde ich in diesem Gehäuse allerdings nicht empfehlen, da ich dieser mehr Platz geben würde. Kompaktwasserkühlungen bis 240mm sollten kein Problem sein ich würde den Radiator aus Platzgründen vorne im Gehäuse anbringen.

    Kühleigenschaften

    Das Gehäuse hält, dank den Lüftern vorne, die Komponenten einigermaßen Kühl und das ohne richtig laut zu werden. Natürlich blockt die geschlossene Front ein wenig Luftstrom wodurch man, je nach Abwärme des PCs, die Lüfter eventuell schneller drehen lassen muss. Zudem würde ich auf jeden Fall zusätzliche Lüfter empfehlen.

    Preis-/Leistungsverhältnis

    Preislich kann man über das Corsair Carbide 275R (Acrylfenster) nicht meckern ich würde allerdings eher das mit Tempered Glass nehmen, weil in dem, meines Wissens, die Gummihülsen für die Kabeldurchführungen und der Staubfilter für die Gehäuseoberseite schon dabei sind. Diese separat im Corsair Shop zu erwerben kostet je 5¤ + 5¤ Versand. Dadurch fährt man mit der Tempered Glass Variante Preis-/Leistungsmäßig besser. Die Carbide 275R Serie ist auf jeden Fall ihren Preis wert auch wenn es einige Nachteile mit sich bringt. Empfehlen kann ich dieses Gehäuse jedem der auf das minimalistische Design steht und nicht täglich seine Komponenten tauscht. Je nach Vorliebe sollte man auch einen Blick auf die weiße Variante dieses Gehäuses werfen, da die mit den richtigen Komponenten bestimmt auch genial aussieht.


    IMG_20180902_125658163.jpgIMG_20180902_125820407.jpgIMG_20180902_125707387.jpgIMG_20180902_125737897.jpg

  7. #7

    Standard Testers Keepers Corsair 500D

    Nach etwas längerer Wartezeit durch einige Lieferschwierigkeiten bin ich nun endlich in den Besitz von diesem Gehäuse gekommen, welches ich im Rahmen einer Tester-Keeper-Aktion testen wollte. Dazu muss ich dann auch liebe Grüße an das nette Support-Team loswerden, die mich während der Wartezeit gut betreut haben und entsprechende Rückmeldung zum Status der Lieferung gegeben haben.

    Als erstes gehe ich mal auf die Verpackung und die Sicherung des Gehäuses im Versandkarton ein. Das Gehäuse wurde sehr sicher und fest in seinem eigenen Karton versandt. Dort war es durch festen Schaumstoff so gelagert, dass es nicht einmal ansatzweise mich der Außenwand des Karton in Verbindung kam. Das Gehäuse war zusätzlich von einer schwarzen Stoffhülle umgeben, welche wohl zusätzlich davor schützen soll, dass selbst bei einem Einreißen des Kartons die Glasscheiben nicht so leicht zerkratzt werden. Zusätzlich sind die Glasscheiben auf der Innen- und Außenseite, die gebürstete Aluminium-Front sowie die obere gerasterte (für einen Luftabzug nach oben) und ebenfalls aus gebürstetem Aluminium bestehende Oberseite des Gehäuses mit Schutzfolien abgeklebt. Das dazugehörige kleine Paket mit den Schrauben, Klettbändern, Dämpfungsringen und Kabelbindern wurde in einem der 3,5“ Festplattenschienen positioniert. Die Kabel im Inneren des Gehäuses waren sauber gebündelt, so dass kein Kabel lose im Gehäuse rumklapperte.

    Nachdem ich nun alles ausgepackt hatte, möchte ich gerne das Design ansprechen, welches der Grund war, warum ich mich auch dafür entschieden habe dieses Gehäuse auch testen zu wollen. Positiv in meinen Augen ist die Optik mit 2 Rauchglasscheiben, welche sich nach hinten aufklappen lassen, auf beiden Seiten des Gehäuses, sowie die gebürstete Gehäusefront. Das Zusammenspiel davon verleiht dem Gehäuse eine entsprechend edle Optik. Mit diversen LEDs im Gehäuse ist das Licht auch nicht zu kräftig, da es durch die Rauchglasscheiben etwas abgedunkelt wird. Mir persönlich gefällt das sehr gut.

    Zur Verarbeitung kann ich nur sagen, dass Corsair hier sehr saubere Arbeit geleistet hat. Mir ist nicht eine scharfe Kante am Gehäuse aufgefallen, etwas was mir bei anderen Gehäusen oftmals negativ aufgefallen war. Dadurch ist das Verletzungsrisiko beim Einbau und etwaige kaputte Kabel definitiv nicht gegeben. Zudem hatte ich selbst beim Einbau meines normalen ATX-Boards genug Platz ohne das ich mich irgendwie verrenken musste, um alles einbauen zu können. Einzig die unteren Mainboard-Schrauben waren wie üblich bei dieser Art von Gehäusen mit unterem Kasten für das Netzteil etwas schlechter zu erreichen, aber mich entsprechendem Werkzeug oder Übung unproblematisch. Ebenfalls gut fand ich das die Mainboard-Abstandsschrauben schon vormontiert sind, auch da habe ich bei anderen Gehäusen schon anderes gesehen.
    Die Seitentüren sind fest angebracht und die Magnetverschlüsse der Türen und der Staubfilter sind kräftig genug, ohne dass man Angst haben muss, dass sich bei der kleinsten Erschütterung etwas löst.

    Wie eben schon kurz angesprochen war die Montage der Komponenten sehr angenehm. Durch die abnehmbaren und durch Daumenschrauben gesicherten Festplattenschienen war die Montage dieser auf der Rückseite des Mainboard-Schlittens sehr leicht. Das Mainboard selbst war ebenfalls bis auf die eben schon angesprochenen unteren Schrauben bei einem ATX-Board auch angenehm. Das Netzteil, welches von unten verschraubt werden muss, ist halt wie immer bei dieser Art etwas problematischer zu montieren. Zur Sicherheit hatte ich die beiden Seitentüren abmontiert. Dadurch war es mit gepolsterter Unterlage auch sicher ohne aus Versehen einen Kratzer in die gebürsteten Oberflächen zu setzen. Durch die diversen Kabellöcher und -schächte war das Verkabeln auch angenehm und man kann das Großteil der Kabel so verstecken, das sie sich nicht störend für den Luftstrom und für die Optik einfügen. Für meinen Alpenföhn Matterhorn ist mehr als ausreichend Platz zur Tür, so dass auch da keine Gefahr für Kratzer entsteht (gut 3 cm Luft zur Tür). Meine kleine GTX 970 TI hat auch genügend Platz, egal ob ich sie als normale Version oder mit einem Riser verbaut hätte. Ich denke das selbst mit einer Wasserkühlung genügend Platz ist, auch wenn mein System nur luftgekühlt ist.

    Ansonsten an Komponenten, die man hier so verbauen kann, ohne dass es wirklich Probleme gibt, ist das D500 eigentlich schon mehr als ausreichend für die meisten. An Boards können neben dem 08/15 ATX-Board passen auch Micro-ATX und Mini-ITX Boards rein und sogar E-ATX kann verbaut werden. In der Front ist Platz für 3x 120mm Lüfter (nur einer wird dort mitgeliefert), an der Oberseite kann man bis zu 2 Lüfter mit 120mm oder 140 mm montieren und an der Rückseite einen 120mm Lüfter (wird ebenfalls mitgeliefert). Die beiden mitgelieferten 120mm Lüfter sind ohne LED-Beleuchtung und leise. Jeder dieser Plätze ist zur Optimierung leicht versetzbar, damit man einen besseren Luftfluss generieren kann. Alle Plätze sind auch mit entsprechenden Radiatoren für Wasserkühlungen nutzbar. Wie oben auch schon gesagt, kann man eine Grafikkarte auch per Riser senkrecht einbauen, wenn man es denn mag. Staubfilter sind an der Oberseite, der Front und an der Unterseite des Gehäuses zu finden. Für Laufwerke sind Plätze für 2x 3,5“ HDDs und 3x 2,5“ Laufwerke an der Rückseite des Mainboard-Schlittens vorgesehen. Und zu guter Letzt sind an der Oberseite des Gehäuses der An/Aus-Schalter, der Reset-Knopf, 2x USB A 3.0, 1x USB C 3.1 sowie ein Audio In/Out Ausgang zu finden. Als Netzteil sollte hier ein ATX Netzteil verbaut werden, Platz ist dafür bis zu einer Länge von 225mm. Luftkühler für die CPU können bis zu 170mm hoch sein und je nachdem was verbaut wird, sind Grafikkarten bis 370mm möglich. Also viel Platz zum Austoben.
    Dem einen oder anderen könnten vielleicht folgende Dinge fehlen:
    - kein verbautes Kartenlesegerät
    - keine Möglichkeit für ein internes optisches Laufwerk.

    Von Kühlleistung her muss ich sagen, dass ich nur mit den mitgelieferten zwei Lüftern und meinem System, welches vorher in einem Fractal Design R5 steckte, eine etwas schlechtere Kühlleistung habe, 1,5 Grad im Schnitt höhere Temperaturen hier. Liegt aber sicher an den fehlenden Lüftern im vergleich zum Standard R5. Mit entsprechend mehr und optimierten Lüftern, sollte sich der Unterschied aber geben und ist für mich ein recht kleiner Unterschied.

    Für den Preis ist es für mich jetzt ein Gehäuse, das alleine durch sein Design mit der schlichten Front und den beiden Rauchglasseiten besticht. Ein kleiner Wermutstropfen ist für mich allerdings, dass ich nun auf ein externes optisches Laufwerk zurückgreifen muss. Da ich für das ein oder andere noch immer darauf angewiesen bin. Aber das ist zu verkraften, wenn man dafür eines dann mal aus der Schublade holt. Ich finde den Preis trotz der hervorragenden Verarbeitung zwar etwas zu hoch (mit 2 Lüftern mehr wäre es in meinen Augen angemessener). Aber hier hat das Design mich allerdings überzeugt. Im Vergleich zu dem R5 ist es optisch ein Gewinn, von der Verarbeitung her ebenso hochwertig und stabil.

    Letztendlich bin ich mit dem Gehäuse glücklich und werde nun noch ein wenig in andere Lüfter investieren für den „Glow“-Effekt und einer etwas besseren Kühlung. Und nochmals vielen Dank für die Möglichkeit des Tests an das Mindfactory-Team.

    PS: Würde gern 4,5 Sterne vergeben, da ich hier zwar ein sehr gutes Gehäuse habe, allerdings könnte an 1-2 Features gearbeitet werden, um es perfekt zu machen.

    P_20180901_092937.jpgP_20180901_093552 (1).jpgP_20180908_164038.jpgP_20180908_164120.jpgP_20180908_163950.jpg

  8. #8

    Standard Corsair Carbide 500D

    Ich habe das Corsair Obsidian 500D in Schwarz als Produkttester von Mindfactory erhalten. Leider gab es seitens des Herstellers Lieferprobleme, wodurch die Testphase zeitlich ungünstig fiel, was mein Resümee jedoch hoffentlich nicht beeinflusst.
    Für den Temperaturtest und den subjektiven Lautstärkevergleich habe ich als Relation ein BeQuiet Silent Base 800 genommen, da sich dieses gerade in meinem Besitz befand.
    Zunächst jedoch zum Corsair:

    Verpackung & Lieferumfang:
    Das Corsair Carbide 500D kam in einem großen Karton gut verpackt an. Über das Gehäuse selbst war ein schwarzer Stoffsack gewickelt, um die Ober- und die Unterseite waren gut gepolstert, sodass dem Gehäuse beim Versand kein Schaden zukommen konnte. Die Seitenscheiben sind von innen und außen jeweils mit einer Folie vor zerkratzen geschützt, ebenso wie die Front und die Oberseite, welche beide aus gebürstetem Aluminium bestehen. Die Äußeren Folien sitzen dabei sehr fest auf der Scheibe, sodass es eine entschlossene Hand braucht, um sie zu entfernen. Das Zubehör wie Schrauben und ähnliches befand sich in einem kleinen Karton, welcher in einem der beiden Slots für 3,5“ Festplatten fixiert war. Außer dem Gehäuse und dem Karton lag auch eine kurze, überschaubare Anleitung bei, welche sich bei Verlust auch Online einsehen lässt.

    Design:
    Das Obsidian hat ein schlichtes jedoch äußerst elegantes Design. Man merkt, wie der Blick sofort auf die geschwungene Form der Aluminiumelemente gezogen wird, welche das Gehäuse kompakter erscheinen lassen, als es eigentlich ist. Danach wird der Blick auf die seitlichen Scheiben aus gehärtetem Rauchglas gelenkt, welche einen hervorragenden Blick auf das Innenleben des Gehäuses bieten. Bei entsprechender Ausstattung kann sich die Reihenfolge des Fokus bestimmt auch wandeln.
    Ein Schmankerl sind die Seiten auch daher, da sie durch rückseitig angebrachte Scharniere einen schnellen Zugriff auf das Innere des Gehäuses ermöglichen. Sollte man kurz ein Kabel anders verlegen wollen oder irgendwas verändern, muss man nicht erst irgendwelche Schrauben lösen und kann dann erst arbeiten, sondern man öffnet einfach eine Tür und hat freies Feld. Durch einen Winkel von fast 180° lassen sich die Türen garantiert aus dem Arbeitsfeld bewegen. Die Türen werden wie die Staubgitter derer es drei gibt, durch kräftige Magnete geschlossen, welche ein versehentliches Öffnen verhindern.
    Auffällig ist zudem das Dreiecksmuster, welches sich in dem Aluminiumpanel auf der Oberseite befindet, und so einen guten Luftdurchlass ermöglicht.
    Im vorderen Bereich der Oberseite, auf einer leicht abgeschrägten kannte, befindet sich das I/O Panel, welches einen angenehm neutral weiß beleuchteten Powerschalter, zwei USB 3.0 Anschlüsse, einen USB 3.1 Typ C Anschluss und die 3,5mm-Klinkenanschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon umfasst.
    Zum Innenraum lässt sich meines Erachtens nach nicht besonders viel sagen:
    Das Hauptaugenmerk ist wohl die geräumige Netzteilabdeckung, welche durch die Rückseite des Gehäuses zugänglich ist. Dort befinden sich auch eine senkrechte Kabelabdeckung im vorderen Drittel des Gehäuses, gleich hinter den beiden Rahmen für die 3,5“-Festplatten und vor dem Mainboard Tray, auf dessen Rückseite noch die Möglichkeit besteht bis zu drei 2,5“ Festplatten zu montieren. Entlang der unteren und hinteren Kante des Gehäuses befindet sich ausreichend Platz um die Kabel zu führen.

    Einbau der Hardware:
    Die Komponenten meines Rechners sind sehr einfach gehalten:
    Mainboard: ASUS Z170-A
    CPU: Intel Core i5 6600k
    CPU-Lüfter: EKL Alpenföhn Brocken 2
    RAM: 16GB G.Skill Trident Z DDR4-3200 DIMM CL16 Dual Kit
    GPU: 4GB Sapphire Radeon R8 380X Nitro
    HDD: 1TB WD Blue
    SSD: 256GB Samsung 850 Pro
    Netzteil: 550Watt Seasonic G Series Modular 80+ Gold
    Alle Komponenten ließen sich problemlos verbauen, wobei ich zum Zusammenbau die Türen abmontiert habe um das Gehäuse legen zu können. Auffallend war, dass die Abstandsschrauben des Mainboards schon montiert waren und nicht erst eingeschraubt werden mussten. Vorne und Hinten im Gehäuse sind je ein 120mm Lüfter verbaut, welche sich ohne Problem per 3-Pin Anschluss verbinden ließen. Weitere Lüfter werden noch eingebaut, um des Vergleichs mit dem Silent Base willens, jedoch verschoben.
    Die Festplatten werden auf der Rückseite eigentlich auf/in Rahmen montiert, welche durch Daumenschrauben gehalten werden, jedoch waren diese Daumenschrauben bei mir so fest, dass ich sie das erste Mal ohne Schraubendreher nicht lösen konnte.
    Leider ist mir beim Zusammenbau aufgefallen, was ich vorher nicht beachtet hatte: Mein Mainboard verfügt über keinen Anschluss für den USB-3.1 Typ C im Frontpanel, sodass dieser momentan bei mir brach liegt, bis ich einen passenden Adapter oder ein neues Mainboard besorgt habe.

    Vergleich mit Silent Base:
    Im Vergleich zum Silent Base 800, welches wie das Obsidian der Kategorie der Midi-Tower zugehört, wirkt das Obsidian deutlich eleganter. Die verwendeten Materialien wirken hochwertiger, wobei ich dabei wahrscheinlich davon geleitet bin, dass man beim Silent Base die Seitenwände ein gutes Stück verdrehen konnte.
    Für die Temperaturvergleiche ist zu erwähnen, dass das Silent Base zwar ein schallgedämmtes Gehäuse ist, dafür jedoch auch einen 120mm Lüfter mehr auf der Frontseite aufweist.
    Ich habe für die Tests jeweils einmal über 1 ½ Stunden Prime95 laufen lassen, und anschließend 35min den Furmark Stress Test. Das ist leider nicht viel, längere Tests können jedoch gerne nächstes Semester nachgereicht werden.
    Nach dem Prime95 Test, erreichten die Kerne der CPU im Schnitt beim Silent Base 77°C, beim Obsidian 75°C. Die GPU erreichte in beiden Gehäusen 86°C. Im alten Gehäuse ging dabei jedoch einmal das Bild aus, was im Obsidian nicht geschah.
    Auch waren in beiden Gehäusen deutlich die Lüfter laut hörbar, sodass hier auch im Alltagsbetrieb kein allzu großer Unterschied bei der verwendeten Hardware auftritt.
    Was jedoch im Obsidian deutlich lauter durchkommt, sind die Geräusche der HDD.

    Fazit:
    Das Corsair Obsidian 500D ist ein schlichtes, jedoch sehr elegantes Gehäuse mit geschickt gewählten Materialien. Durch das gehärtete Rauchglas behält es seine Eleganz auch bei, wenn man den Innenraum sanft beleuchtet um die Hardware betrachten zu können. Die Kabelführungsmöglichkeiten sind prinzipiell gut gegeben, jedoch sollte man nun natürlich auch auf der Rückseite auf eine elegante Führung achten, da diese ja genauso aus Glas besteht, wie die Hauptseite. Das kein Laufwerksschacht mehr integriert ist, ist heute ja schon Standard, auch wenn ich ihn gelegentlich vermissen werde, da ich meine Blu-Rays darüber geschaut habe.
    Insgesamt bin ich mit dem Gehäuse äußerst zufrieden und betrachte es als ein Upgrade sowohl meines Systems als auch der Innenausstattung meines Zimmers.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Testers Keepers mit CORSAIR KW19
    Von Marketingman im Forum News
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 07.05.2018, 12:44
  2. CORSAIR Testers Keepers KW09 Gehäuse
    Von Madam Marketing im Forum PC Komponenten
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 30.03.2018, 16:41
  3. Testers Keepers mit CORSAIR
    Von Madam Marketing im Forum News
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 05.03.2018, 10:38
  4. CORSAIR Testers Keepers
    Von Madam Marketing im Forum PC Komponenten
    Antworten: 20
    Letzter Beitrag: 29.03.2017, 19:56
  5. Corsair Testers Keepers Special Edition II - Testers Keepers
    Von Ms. Marketing im Forum PC Komponenten
    Antworten: 27
    Letzter Beitrag: 17.11.2016, 22:46

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •