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Thema: Testers Keepers mit ASUS ROG Strix X370-F Gaming

  1. #1

    Standard Testers Keepers mit ASUS ROG Strix X370-F Gaming

    Hier könnt ihr die Reviews der ASUS Testers Keepers Aktion vom 26.04.-01.05.2018 nachlesen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers mit ASUS ROG Strix X370-F Gaming
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  2. #2
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    Standard Mindfactory Testers Keepers - ASUS ROG Strix X370-F Gaming

    Mindfactory Testers Keepers - ASUS ROG Strix X370-F Gaming


    Einleitung


    Welcher Anwender kennt das Problem nicht? Jeder Plattformwechsel bringt in der Regel zwar einen großen Leistungsschub mit sich, doch neben der neuen CPU steht mit dem Mainboard dann noch ein weiterer, wohlüberlegter und vor allem sehr wichtiger Kauf an. Ich persönlich gehe davon aus, dass die meisten Nutzer ihre Komponenten möglichst lange verwenden wollen und daher eine gesunde Mischung aus Ausstattung sowie Preis-Leistung am sinnvollsten ist. Aktuell nutze ich ein Gigabyte GA-B350 Gaming 3, da ich damals in Kombination mit dem Z97-PCH mit dem Hersteller sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Auf dem Sockel AM4 erfolgte teilweise Ernüchterung, jedenfalls bin ich aktuell nicht mehr ganz so begeistert. Daher kam die Chance bei der Testers Keepers Aktion von Mindfactory mitzumachen zu dürfen wie gerufen für mich. In diesem Test werde ich das ASUS ROG Strix X370-F Gaming genau unter die Lupe nehmen und selbstverständlich beide Hauptplatinen miteinander vergleichen. Wie gut sind die Kühllösungen, ist das Layout durchdacht und welche Vorzüge kann mir der Chipsatz auf Basis des X370 Allgemein bieten?
    Viel Spaß beim Lesen!


    Danksagung


    Ich danke ASUS und Mindfactory für das Bereitstellen des Testmusters und das damit entgegengebrachte Vertrauen.


    Verpackung und Lieferumfang


    Das im ATX-Layout gehaltene Mainboard gehört der Republic of Gamers Serie an und stellt bei dem X370-Chipsatz dessen Einstieg dar. Da es sich bei der ROG Strix Produkten offiziell um den Pro Gaming Nachfolger handelt, kommt die Verpackung nicht in der gewohnten roten Farbgebung daher, sondern in Schwarz. Auf der Vorderseite finden sich Informationen über den Support von NVIDIA 2-Way-SLI, AMD 3-Way-CrossFireX, ASUS Aura Sync und als absolute Neuheit eine 3D-Druck-Unterstützung um die Personalisierung der Hauptplatine zu erleichtern. Vor allem die Rückseite enthält für den Anwender detailliertere Auskünfte über die Eigenschaften und Funktionen des Motherboards. Die Ausstattung und der Lieferumfang richten sich dabei wie zu erwarten vor allem an Spieler und Übertakter. Das X370-F Gaming selbst ist sicher in einem Umkarton verpackt und zusätzlich mit einem Deckel vor Staub geschützt. Darunter befindet sich das Zubehör, welches sich zu meiner Freude als sehr umfangreich erweist:

    • 1x Gepolsterte ATX-Blende

    • 3x Bedienungsanleitungen

    • 1x Software DVD

    • 4x SATA 6 Gb/s Kabel

    • 2x RGB Kabel

    • 2x Sätze M.2 Schrauben

    • 1x ASUS ROG SLI-Brücke

    • 7x Kabelbinder

    • 1x Satz ROG-Kabelaufkleber

    • 1x Satz ROG-Fanaufkleber

    • 1x 20 Prozent CableMod Gutschein


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    Mainboard im Detail


    Als erstes fällt dem aufmerksamen Betrachter sofort die dunkle aber dennoch sehr stimmige Farbgebung auf, die sich meiner Meinung nach besonders gut bei Gehäusen mit einem Seitenteil aus Glas oder Kunststoff in Szene setzen kann. Als besonderes optisches Highlight empfinde ich die Abdeckungen und Kühlkörper, die sich mit ihren grau- und schwarztönen perfekt an das Dunkel gehaltene Printed Circuit Board (PCB) anpassen. ASUS hat dem Mainboard natürlich eine umfangreiche Ausstattung spendiert. Alleine das I/O-Panel wird Nutzern von besonders vielen Peripheriegeräten mit der Zunge schnalzen lassen. Insgesamt stehen mit insgesamt zwei USB 3.1 Gen 2 Type-A + Type-C, sechs USB-A 3.1 Gen 1 und zwei USB 2.0 dem Anwender ganze 10 USB-Anschlüsse zur Verfügung. Für das Frontpanel wurde sogar vorbildlich USB-C 3.1 bereitgestellt und falls man eine APU betreiben möchte sind für die Bildausgabe gleich zwei Möglichkeiten implementiert worden, die sich in Form von jeweils einem HDMI und einem DisplayPort Ausgang äußern. Abgerundet wird das Paket mit einer LAN-Schnittstelle sowie einem optischem S/PDIF-Ausgang und fünf Audio-Anschlüssen.

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    Das Interieur weiß unterdessen auch seine Vorzüge geschickt in Szene zu setzen. Auf dem komplett in schwarz gehaltenem PCB befinden sich vier DDR 4 DIMMs die insgesamt bis zu 64 GB mit einer Taktrate von bis zu DDR4-3200 unterstützen. Für Erweiterungskarten wie zum Beispiel Grafik- oder Soundkarten werden zwei verstärkte PCIe 3.0 x16, ein PCIe 2.0 x16 und drei PCIe 2.0 x1 zur Verfügung gestellt und zusätzlich für eine platzsparende und zugleich schnelle Speicherlösung ein M.2-Slot für eine NVMe oder SATA SSD, sowie acht SATA 6 Gb/s Anschlüsse. Damit die Komponenten ausreichend gekühlt und beleuchtet werden können finden sich auf dem Mainboard ganze zwei CPU-Lüfter 4-Pin, fünf Lüfter 4-Pin und zwei RGB-Header 4-Pin wieder. Um nicht auf den Einsatz von einer dedizierten Soundkarte angewiesen zu sein, bietet ASUS mit dem SupremeFX (Realtek ALC1220) Audio-Codec - je nach Präferenzen - eine adäquate Alternative an. Bei meiner vorherigen Hauptplatine hatte ich diese Lösung bereits im Einsatz und war wirklich positiv überrascht!

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    Bei einem aktuellen Straßenpreis von ungefähr 170 Euro finde ich die Ausstattung, die Verarbeitung der Kühlkörper sowie das Layout sehr angemessen. Einzig einen zweiten M.2-Slot und eine Clear-CMOS-Taste am I/O-Panel hätte ich mir zusätzlich gewünscht. Das wäre dem Prestige des Republic of Gamers Label durchaus gerecht geworden und hätte dem Anwender einem hohen Zusatznutzen beschert. Als ein etwas besonderes Gimmick bietet sich die Möglichkeit eine M.2-Lüfterhalterung zu drucken, um die Personalisierung und Systemleistung zu verbessern. Persönlich finde ich das sehr interessant, die Anzahl der reellen Nutzer welche über einen hochwertigen 3D-Drucker verfügen halte ich aber für verschwindend gering. Immerhin sollte das Druckergebnis Optisch gleichwertig sein.


    BIOS / UEFI


    Einen besonders starken Auftritt gelingt dem Hersteller bei dem BIOS. Dieses ist nicht nur sehr umfangreich gestaltet (Advanced-Mode), die UEFI-Oberfläche ist zusätzlich sehr gut strukturiert (EZ-Mode). Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase findet man sich sehr gut zurecht. Persönlich sehe ich hier eine ganz besondere Stärke gegenüber meinem Mainboard von Gigabyte. Die Bedienung mit der Maus gestaltet sich nämlich sehr weich, Spannungswerte und Taktraten können direkt eingegeben werden, anstatt diese umständlich über die Tasten [ + ] und [ - ] konfigurieren zu müssen. Die Werte werden auch dauerhaft im rechten Bereich des Bildschirms eingeblendet anstatt diese über den Mauszeiger extra einblenden zu müssen. Neben dem gelungenen Layout ist das BIOS definitiv für mich ein Kaufentscheidender Faktor und in beiden Disziplinen legt ASUS einen starken Auftritt hin, sehr gut!


    Software


    Neben der Hardware wird dem Nutzer außerdem ein Software-Paket bereitgestellt, um das Mainboard und die Komponenten die daran angeschlossen sind zu konfigurieren. Besonders stechen hier für mich AI Suite 3 und die Sonic Studio III hervor. Während erstere sich vorwiegend für das Konfigurieren von Drehzahlen oder Lüfterkurven verantwortlich zeigt, bietet die zweite umfangreiche Möglichkeiten den Audio-Codec an seine persönlichen Vorlieben anzupassen. Beide Tools funktionieren in der Praxis sehr gut, AI Suite hat sogar den Ruf eines der besten Programme auf dem Markt zu sein. Bei der Akustik bin ich eher ein genügsamer Zeitgenosse, aber auch hier sind die Einstellmöglichkeiten zu meiner Freude wirklich selbsterklärend und umfangreich gehalten. RGB-Liebhaber - oder alle die es noch werden wollen - können über die Aura Sync Software ihre Komponenten ihren persönlichen Präferenzen anpassen und so die Beleuchtung ihres Systems einheitlich steuern.


    Fazit


    ASUS ist es gelungen mit dem ROG Strix X370-F Gaming einen mehr als würdigen Pro Gaming Nachfolger zu kreieren, der zu Recht in die Oberliga des Herstellers aufgestiegen ist. Die Verarbeitung ist auf einem gleichbleibend hohen Niveau und konnte mich sehr überzeugen. Auch bei den Kühlkörpern ist alles richtiggemacht worden, denn sie sind ausreichend dimensioniert und fügen sich super in die Optik ein. Auf Seiten der Ausstattung gibt es wenig zu kritisieren, einzig einen weiteren M.2-Slot für eine zweite SSD sowie eine Clear-CMOS-Funktion am I/O-Panel hätte ich mir gewünscht, schließlich verbindet man mit dem ROG-Label immerhin Overclocking auf höherem Niveau. Am Ende des Tests komme ich zu der Überzeugung, dass mir das Mainboard sehr viel mehr Spaß als mein altes machen bereiten wird, da neben der guten Umsetzung des Herstellers auch der X370-Chipsatz besser ausgestattet ist. Ob sich ein zukünftiges Upgrade auf den kürzlich erschienenen Nachfolger (X470) wirklich lohnt ist sehr schwer zu beurteilen. Da dieses Mainboard meiner Meinung nach zu den besten X370 Hauptplatinen auf dem Markt gehört wird letztlich jeder Anwender anhand seiner Anforderungen entscheiden müssen. Meiner Meinung nach ist man mit dem Motherboard sehr gut für die nächsten Jahre und kommende CPU-Generationen gerüstet, sofern diese weiterhin unterstützt werden.


    Pro & Kontra


    + Hohe Ausstattung
    + Umfangreiches und übersichtliches BIOS/UEFI
    + Durchdachtes Layout
    + Solide Software
    + Sehr gute Verarbeitung


    - Keine Clear-CMOS-Funktion am I/O-Panel
    - Nur ein M.2-Slot
    Geändert von Mistress Marketing (18.05.2018 um 11:40 Uhr)

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