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Thema: Testers Keepers mit SteelSeries KW13

  1. #1
    Private Avatar von cmmd_mx
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    Daumen hoch Testers Keep Review: Steelseries Rival 600 USB Schwarz

    Produktbewertung „Steelseries Rival 600 USB schwarz (kabelgebunden)“

    Von Mindfactory wurde ich im Rahmen einer „Testers Keep“-Aktion dazu ausgewählt die Gaming Maus „Rival 600“ von Steelseries zu testen und zu bewerten.

    Unboxing

    Geliefert wurde das Paket zeitnah von DHL – der Karton war unbeschädigt, also gewohnte Qualität von Mindfactory. Zum Vorschein kam die Verpackung der Maus – nochmals durch eine Folie geschützt. Die Maus selbst ist sehr schön in den Karton eingebettet. Kabel und Zubehör sind in dem kleinen schwarzen Karton und unter der Maus verstaut. Das Gesamtpaket hinterlässt sofort einen hochwertigen und ansprechenden Eindruck.

    FormatFactoryP1050277.jpg

    Lieferumfang

    Zum Lieferumfang gehört neben der Maus ein ca. 2m langes, schwarzes Micro-USB auf USB Kabel, 8 einzeln an die Maus anbringbare Gewichte in einer edlen Gummihülle sowie eine Bedienungsanleitung. Diese ist übrigens auf Englisch und in einer gekürzten Version unter anderem in Deutsch verfasst. Diese weist darüber hinaus auf eine Software hin, „Steelseries Engine“, die eine Vielzahl an Konfigurationsmöglichkeiten rund um die Maus und andere Steelseries Produkte sofern vorhanden erlaubt.
    Die beiden Seitenteile der Maus sind ohne Werkzeug abnehmbar. Darunter können die Gewichte angebracht werden. Die Seitenteile haften dennoch durch Magneten fest genug an der Maus, sodass bei Benutzung absolut nichts wackelt oder klappert.

    FormatFactoryP1050290.jpg

    Verwendung der Maus

    Nun – was kann man schon groß zu einer Maus sagen? Im Grunde soll sie den Mauszeiger auf einem Computer bewegen, warum also sollte man dafür eine Menge Geld ausgeben? So habe auch ich darüber gedacht – bis ich diese Maus in den Händen halten durfte. Zuvor haben mich mehr oder weniger lange diverse billige Mäuse von unbekannten chinesischen Herstellern begleitet. Ich muss sagen, ich hatte eigentlich auch nie das Gefühl, dass mir dabei etwas fehlt. Dennoch möchte ich diese Maus nicht mehr hergeben und das hat einige Gründe:
    Die Haptik dieser Maus ist ausgesprochen gut. Sie passt sich hervorragend an meine (rechte) Hand an. Wer jeden Tag am Computer arbeitet weiß, dass dies bei einer nicht-ergonomischen Maus schnell zu Schmerzen und Problemen mit dem Handgelenk führen kann. Mit dieser Maus wird dem bestmöglich entgegengewirkt. Auch die Materialien fühlen sich absolut hochwertig an, stinken nicht und ziehen keinen Schmutz an. All das hatte ich bei billigen Mäusen schon anders erlebt.
    Ein weiterer Grund ist die Beleuchtung. Ich bin sowieso ein Fan von LEDs, mein ganzer Schreibtisch ist damit beleuchtet, und in dieses Bild fügt sich die Maus hervorragend ein. Über die Software lassen sich unzählige Farbkombinationen und Animationen erstellen, absolut beeindruckend. Mein Lieblingseffekt ist dabei die LED-Reaktion auf Musik, absolut der Wahnsinn!

    Darüber bietet die Maus natürlich alles was fürs Gaming benötigt wird: Neben den schon erwähnten LEDs und dem edlen, aber doch sportlichen Design gibt es einen DPI-Knopf, der es während dem Spiel erlaubt die Mausempfindlichkeit zu ändern. Die Abstufungen lassen sich in der Software konfigurieren. Außerdem dient das Mausrad als Maus-(3)-Knopf. Beim Daumen finden sich darüber hinaus noch Taste 4, 5 und 6. Zwei davon sind klassisch mit Vor- und Zurück belegt, das kannte ich so auch schon von billigeren Mäusen. Vor allem beim browsen im Internet ist das sehr komfortabel. Der sechste Button ist standardmäßig nicht belegt. Die Software bietet dafür Möglichkeiten die von bestimmten Tasten über Windows- oder MacOS Funktionen zu selbst-kreierten Macros reichen. Alle Tasten haben einen hervorragenden Druckpunkt und sind nach meinem Empfinden angenehm leise.

    Um das Gaming Erlebnis noch weiter zu verbessern arbeitet die Steelseries Rival 600 mit zwei Sensoren statt klassisch nur dem einen Lasersensor wie günstigere Mäuse. Bei dem zweiten Sensor handelt es sich dabei um einen Distanzmesser. Dadurch soll die Zuverlässigkeit der Maus verbessert werden. In der Software kann man die Distanz einstellen (es handelt sich dabei wirklich um winzige Abstände, also nichts unbedingt Sichtbares). Da ich meine Maus auf einer unbearbeiteten Holzplatte verwende kam es anfänglich deswegen tatsächlich eher zu Problemen, die Maus hat nicht zu 100% zuverlässig reagiert. Das ist besonders ärgerlich, wenn man gerade in einem Shooter im Gefecht ist. Ein Firmwareupdate welches automatisch durch die Desktop-Software von Steelseries durchgeführt wurde, sowie die Erhöhung des Distanzniveaus haben aber erfolgreich Abhilfe geschaffen. Der Sensor lässt sich auch durch längeres Drücken der DPI Taste kalibrieren, zumindest steht es so in der Bedienungsanleitung. Ob das wirklich einen Unterschied macht und funktioniert konnte ich nicht zuverlässig feststellen.

    Ich habe die Maus nun über einen Zeitraum von circa zehn Tagen verwendet und getestet. Unter anderem habe ich damit folgende Spiele gespielt:
    - Battlefield 1, Battlefield 4 und Battlefield Bad Company 2
    - PUBG
    - Minecraft (mit und ohne Mods)
    - Total War: Rome II
    Neben Spielen habe ich die Maus für alltägliches wie Browsen verwendet, aber auch zum Musik und Videos bearbeiten.

    Fazit

    Sowohl bei den Shootern als auch bei Minecraft oder Strategiespielen wie Rome II leistet die Maus hervorragende Arbeit. Sie zeichnet sich durch absolute Präzision und nach dem behobenen Fehler mit der Empfindlichkeit gegenüber dem Abstand zum Untergrund auch Zuverlässigkeit aus. Die erweiterten Multifunktionstasten sind sowohl in Spielen als auch in fast allen anderen Programmen wie dem Browser und Programmen aus dem Bereich Produktivität sehr hilfreich.

    Das wichtigste ist jedoch, dass man mit diesem Produkt nicht einfach nur eine Maus erhält, die den Mauszeiger über das Display ziehen lässt. Man erhält ein vollkommen hochwertiges und durchdachtes Gesamtpaket für Gaming, Lifestyle und Produktivität. Die Software bietet mehr Funktionen als ich es erwartet hätte oder von anderen Herstellern kenne, ohne dabei unübersichtlich zu werden.

    Ich war immer der Meinung, es sei schlichtweg unnötig für Peripherie eine Menge Geld auszugeben. Hat die Maus irgendwo eine LED verbaut, Gaming im Namen stehen und ein paar Sondertasten, dann passt das schon. Und ja, man kann mit solchen Mäusen wahrscheinlich ebenso gut zocken und arbeiten wie mit der Steelseries Rival 600. Aber das sind einfach nur Mäuse. Die Steelseries Rival 600 wird zu deiner Maus, denn sie ist ziemlich perfekt, ziemlich beeindruckend und vollkommen personalisierbar. Wer eine ganze Menge Zeit am PC verbringt, so wie ich das sowohl beruflich als auch in der Freizeit mache, der sollte sich überlegen wo er sparen möchte. An der Peripherie werde ich das in Zukunft nach diesem Eindruck wohl kaum noch tun!

    P1050331.jpg
    ~Baum~

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  3. #2
    Mindfactory AG Avatar von Marketingman
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    Standard Testers Keepers mit SteelSeries KW13

    Hier könnt ihr die Reviews der STEELSERIES Testers Keepers Aktion vom 26.03.-01.04.2018 zur RIVAL 600 und ARCTIS PRO + GamingDAC nachlesen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Testers Keepers mit SteelSeries KW13
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  4. #3
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    Beitrag Testers Keepers: Arctis Pro + GameDAC

    Ich habe von der Mindfactory AG die Gelegenheit bekommen das Arctis Pro + GameDAC von Steelseries testen zu dürfen. Im Folgenden werde ich euch umfangreich über meine Erfahrungen während meiner zweiwöchigen Testzeit berichten.

    - Design
    Das Headset hat ein modernes Design und kommt in einem klassischen, matten Schwarz. Es besteht aus den ohrumschließenden (over ear) Muschelkopfhörern, die mit einer feinen RGB-Beleuchtung, sowie auswechselbaren magnetischen Speaker Plates ausgestattet sind. Von Haus aus kommen die Speaker Plates in mattschwarz mit dem dezent aufgedruckten Steelserieslogo. Das auf der linken Seite eingebaute Mikrophon verfügt am Kopf ebenfalls über eine kleine RGB-Beleuchtung, welche lediglich im gemuteten Zustand leuchtet. Es besteht eine Wahlmöglichkeit zwischen neun vorprogrammierten Lichtprogrammen, wobei jedes davon eine kräftige, satte Farbkraft besitzt. Die sechs Programme, Orange, Red, Yellow, Blue, Green und Purple, sind die Standfarben wohingegen Rainbow, Heat Orange, Frost Blue eine Farbrotation mit sehr flüssigen Übergängen besitzen. Die Verpackung ist äußerst stabil und macht einen guten Eindruck. Das einzig unschöne an der Verpackung ist, dass das Zurückpacken des Headsets ein wenig fummelig sein kann. Anschließend kann man es jedoch sicher transportieren.

    [img]//fotos.bilder-speicher.de/images/image_org/18041715365611.jpg[/img]Verpackung
    [img]//fotos.bilder-speicher.de/images/image_org/18041715627697.jpg[/img]Spezifikationen

    - Verarbeitung
    Zum Thema Verarbeitung ist mir als erstes der stabile Stahllegierungsrahmen positiv aufgefallen, welcher dennoch sehr flexibel ist. Beim starken Biegen zu Testzwecken hat er sich weder verformt noch bleibende Schäden davongetragen. Die luftdurchlässigen Ohrenpolster sitzen fest am Gehäuse auf, sodass keine Gefahr besteht, dass sich diese ablösen könnten. Bei Bedarf kann man diese jedoch abnehmen, um sie beispielsweise auszutauschen oder zu reinigen. Das gewobene, verstellbare Kopfband macht einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Es ist elastisch und ist beim Belastungstest nicht gerissen. Auch die Nähte sind gut verarbeitet, sodass ein Ausfransen auch nach längerer Zeit sehr wahrscheinlich erscheint. Die Fixierung der Einstellung erfolgt mittels eines Klettverschlusses mit ganz feinen Häkchen. Da ich einen eher kleineren Kopf habe wurde leider jedoch das Material außerhalb der vorgesehenen Klettfläche leicht in Mitleidenschaft gezogen, indem sich dort kleine Fäden aus dem Gewebe gelöst haben.

    [img]//fotos.bilder-speicher.de/images/image_org/18041715543736.jpg[/img]Headset Teile

    - Komfort
    Die Earpads sind aus einem weichen Material und umschließen die Ohren vollständig. Der Stoff ist atmungsaktiv, sodass es darunter auf Dauer nicht schwitzig wird, wie beispielsweise bei Kunstleder. Der Mute-Button und der Lautstärkeregler befinden sich auf der Rückseite der linken Seite der Kopfhörer. Für mich war es zunächst eine Umstellung, dass sich diese nicht am Kabel befinden und ich (Rechtshänderin) hätte die Regler persönlich lieber auf der rechten Seite, doch das ist Geschmackssache. Das elastische Kopfband sitzt bequem am Kopf und ließ sich auch auf meine Kopfgröße einstellen, was bei einigen Headsets für mich manchmal ein Problem darstellte, da ich wie bereits erwähnt einen eher kleinen Kopf habe. Insgesamt lässt sich sagen, dass das Arctis Pro + GameDAC komfortabel ist und trotz der verarbeiteten Metalle nicht schwer im Vergleich zu anderen Headsets ist.

    - Bedienung
    Die Bedienung des Arctis Pro Headsets ist schnell verständlich, lediglich das GameDAC hat anfangs etwas Eingewöhnung gebraucht. Die Kabel, welche man zur Benutzung am PC zwischen GameDAC und dem nächsten USB-Port benötigt, sind meiner Meinung nach etwas ungünstig angebracht, da ein Kabeln hinten am DAC zum PC führt, das Headset Kabel allerdings auf der linken Seite herauskommt, was zu einer Art 90°-Aufstellung des DAC führt. Ich werde allerdings zukünftig meine Verkabelung überarbeiten, sodass die kein Problem mehr darstellen sollte. Das Menü des DAC wird mittels eines Drehrades gesteuert. Es ist möglich die Lautstärke von Chat und Games separat unkompliziert zu regulieren. Auf diese Weise ist es nicht mehr nötig das Menü des Spiels zu öffnen. Diese Funktion ist wirklich überaus praktisch. Der eingebaute Equalizer ist darüber hinaus sehr nutzerfreundlich und praktisch, um sofortige Ergebnisse erzielen zu können.

    - Audioqualität
    Die Audioqualität wird oftmals bei der Auswahl eines Headsets unterschätzt, doch sie ist nicht nur bei der Aufnahme und Bearbeitung von Audiodateien wichtig, denn auch beim Spielen, ob im Multi-oder Singleplayer, kann ein Headset mit guter Audioqualität einen entscheidenden Unterschied machen (Natürlich abhängig vom Spiel und im unterschiedlichen Umfang). Ich möchte an dieser Stelle keine Werbung für Games machen (Tom Clancys Rainbow Six Siege – hust, hust), daher sei nur so viel gesagt, dass ich mir den ein oder anderen Kill sichern konnte, da ich sehr viel feiner wahrnehmen konnte, aus welcher Richtung ein Geräusch kam. In diesem Abschnitt werde ich das Arctis Pro mit dem PC Gaming Headset von Turtle Beach im Wert von ca. 50¤ (damals runtergesetzt) vergleichen. Zu aller erst war ich von dem Frequenzgang stark überrascht, da ich nach Frequenztests tatsächlich bis 5Hz runterkam und immer noch Töne vernehmen konnte und in die andere Richtung erreichte ich Höhen im Bereich von 40.000Hz, was ich bisher noch bei keinem Headset vernehmen konnte. Auch wenn man in Höhen von 40.000Hz eher nur noch Kopfschmerzen bekommt, ist es dennoch schön, dass das Headset solche Höhen erreichen kann. Diese Werte führen zu einem überaus klaren Klangbild, wie ich es im privaten Bereich noch nicht erlebt habe. Durch die große Frequenzweite hören sich Stimmen in Programmen, wie Discord und Teamspeak, klarer und angenehmer (natürlich in einem Maße, wie es die Mikrofone der anderen Gesprächsteilnehmer zulassen).

    - Sprachqualität
    Auch hier vergleiche ich das Arctis Pro mit dem Headset von Turtle Beach und ich war ebenfalls positiv überrascht, in welchem Maße sich die beiden voneinander unterscheiden. Während das Turtle Beach Headset einen dumpfen Hintergrundton nach der Übertragung vernehmen lässt und es bei höheren Tönen zum ist Verknacksen bzw. Ploppen kommt, ist die übertragende Klangqualität des Arctis Pro's tadellos. Die Stimme wurde stets laut und klar übermittelt. Lediglich bei aktivierter Rauschunterdrückung kann es zu einem unschönen dumpfen Unterton kommen; wobei einzuräumen ist, dass eine Rauschunterdrückung auch beim Test nicht notwendig war und auch bisher nicht notwendig geworden ist.

    - Lautstärke
    Zur Lautstärke lässt sich sagen, dass es voll aufgedreht unter Umständen auf die Schnelle auch Boxen ersetzen könnte. Darüber hinaus ist zu sagen, dass die Lautstärke stufenlos einstellbar ist mittels des Rades an den Kopfhörern; dabei wird ein großes Lautstärkespektrum abgedeckt, sodass auch Menschen mit empfindlichen Ohren eine sehr leise Einstellung wählen können. Zu erwähnen wäre noch, dass es sich um geschlossene Kopfhörer handelt, die eine gute Isolation zu störenden Tönen der Außenwelt bieten.

    - Langzeittest
    Ich habe auch einen Langzeittest mit einer Dauer von ca. 8 Stunden am Stück die Kopfhörer getragen und benutzt. Positiv ist, dass meine Ohren nicht angefangen haben zu schwitzen und das Ski Headband nicht unangenehm auf den Kopf gedrückt hat. Des Weiteren habe ich die Einstellung schnell und einfach verändern können je nach Game, Video oder Audiodatei. Die einzig negative Sache, die mir aufgefallen ist, ist, dass die Ohrenpolster nachgegeben haben, sodass meine Ohren in Kontakt mit dem Gehäuse kamen, was zu einem störenden Druckschmerz geführt hat.

    - Preis-/Leistungsverhältnis (Fazit)
    Fassen wir noch einmal zusammen: Die verarbeiteten Materialien sind hochwertig und stabil, die Tonqualität ist allumfassend, überdurchschnittlich gut, die Sprachqualität ist klar, sowie verlustfrei und nicht zuletzt sind die technischen Möglichkeiten des DAC praktisch und sinnvoll insbesondere der Equalizer ist nützlich, um sich einen eigenen Bassboost zu erstellen. Leichten Abzug gibt es beim Komfort im Langzeittest sowie bei der Vielfalt der RGB-Einstellung, die etwas mehr sein könnten. Abschließend lässt sich sagen, die Marke Steelseries steht für Qualität und das wird hier auch geliefert und der Preis ist meiner Meinung nach angemessen für das angebotene Leistungsspektrum.

  5. #4
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    Beitrag Testers Keepers: Arctis Pro + GameDAC

    SteelSeries Arctis Pro + GameDAC

    Zuallererst möchte ich mich ganz herzlich bei SteelSeries und Mindfactory bedanken, die es mir ermöglicht haben, das Arctis Pro mit GameDAC zu testen! Wie gewohnt traf die Lieferung pünktlich und unbeschadet ein.

    Verpackung (für alle die gerne OVPs sammeln) & Lieferumfang:

    Sowohl an der Verarbeitung als auch am Verpackungsdesign gibt es nichts zu meckern. Zwar ist der überwiegend weiße Karton recht schlicht gehalten, doch sind die zusätzlichen Trennfarben auf das abgebildete Arctis Pro + GameDAC gut abgestimmt.
    Insgesamt eine gelungene Box, die aber an sich nichts Besonderes darstellt. Nach derzeitigem Stand ist das Outfit zu unscheinbar, um Interesse oder gar Kauflust zu wecken. Sollte optisch besser werden.

    Neben dem Arctis Pro + GameDAC und der Bedienungsanleitung sind alle möglichen Kabel enthalten, die für eine Verbindung mit dem Computer, dem Handy oder der PS4 benötigt werden. Die simple Installation der Kabel wird zusätzlich durch kleine, beschriftete Klebezettel erleichtert.

    Materialien: (2/5)

    Sowohl das GameDAC, als auch das Arctis Pro sind fast komplett in Hartplastik gehalten.
    Lediglich die Ohrpads bestehen aus Schaumstoff, das „Skibrillenband“ (Kopfband) aus Kunststoff und der haltende Trägerbügel aus Metall.
    Insgesamt dennoch ein „Plastikmonster“ von dem ich, gerade in Hinblick auf einen solch hohen Preis, sehr enttäuscht bin. Etwas mehr Eleganz, ein feiner Hauch von Luxus hätte hier gutgetan.

    Verarbeitung: (4/5)

    Entsprechend der Materialien fällt an manchen Stellen auch die Verarbeitung aus. So weist der Mute-Button einen sehr merkwürdigen Druckpunkt auf. Deshalb braucht es immer mehrere Versuche, bis sich das Mikrofon wieder ordnungsgemäß „ent-muten“ lässt. Zudem ist die Plastikverkleidung an der Außenseite der Ohrmuschel locker. Zwar hält diese an sich Fest in ihrer Verankerung, bei einem 275 Euro Headset-Bundle können und sollten aber solche Mängel vermieden werden.

    Design: (2/5)

    Die schiere Plastikflut wirkt sich auch auf das Design des Headsets aus. So ist es mir viel zu schlicht und „einfach“ gehalten, ohne auch nur einen Funken Euphorie in mir zu wecken. Generell erinnert mich das Aussehen vielmehr an ein 0815 Headset aus dem nächst gelegenen Gaming-Shop. Diesen Eindruck kann selbst die tolle RGB-Beleuchtung nicht übertünchen.
    Insgesamt wünschte ich mir hierbei mehr Mut zum Risiko. Einfach mal was Neues ausprobieren - ein Alleinstellungsmerkmal schaffen. Ob dies nun durch Mehrfarbigkeit (z.B.: Kontrastfarben), aufwendigere Oberflächentexturen oder aber exquisite Materialien geschieht. Nach derzeitigem Stand ist dieses Design für ein Gaming-Headset meines Geschmackes zu unscheinbar.

    Komfort: (3/5)

    Das Konzept, zwischen Arctis Pro und Computer ein GameDAC zu schalten, gefällt mir sehr gut. Somit kann man den Sound sowohl direkt am Headset, als auch am GameDAC regeln. Das ist praktisch und erleichtert die Handhabung.

    Viel wichtiger ist mir aber der Tragekomfort. Die Ohrpads sind bequem und passen sich jedem Kopftyp optimal an. Des Weiteren hat das Arctis Pro einen guten Halt.
    Dennoch bekomme ich nach einiger Zeit leicht- bis mittelstarke Kopf- und Kieferschmerzen. Gründe dafür könnten im (trotz des vielen Plastiks) recht hohen Gewicht und der geringen Höhe des Headsets liegen. Zudem erachte ich die Spannkraft des Trägerbügels als zu hoch. Hier müsste eine Feinjustierung vorgenommen werden.
    Somit kann mich das Arctis Pro in Puncto Tragekomfort nicht wirklich überzeugen.

    Bedienung: (5/5)

    GameDAC: Nach dem Einschalten durchläuft man einen kurzen Konfigurationsmodus auf Englisch, der durch Humor und dank guter Verständlichkeit schnell abgeschlossen ist, auch ohne großartige Englischkenntnisse. Die Steuerung läuft über den multifunktionalen Lautstärkeregler bzw. den Zurückknopf.
    Das eigentliche Menü ist sehr übersichtlich aufgebaut und lässt sich zu jeder Zeit problemlos ablesen, auch auf größere Distanz und bei starkem Lichteinfall. Zudem lassen sich hier alle gewünschten Audio-, Display-, RGB- und Anzeigeeinstellungen treffen. So zum Beispiel die Lautstärke, der DTS Surround Sound, Equalizer-Konfigurationen, Mikrofonlautstärke, Helligkeit oder auch die Beleuchtungsdauer. Über diese zahlreichen Einstellmöglichkeiten bin ich echt begeistert! Kein ewiges „Raus-getappe“ aus Spielen mehr, um in den Treibereinstellungen noch so kleine Feinjustierungen vorzunehmen. Hut ab!

    Treiber: Auch hier gibt es nichts zu meckern. Der Treiber enthält neben den Einstellmöglichkeiten des GameDAC unter anderem noch einen extra Konfigurator für die RGB-Beleuchtung. So können Mikrofon, linke Ohrmuschel und rechte Ohrmuschel getrennt voneinander beliebig konfiguriert werden. Neben der Farbe kann sogar ein gewünschter Beleuchtungseffekt mit einer eigens festgelegten Geschwindigkeit festgelegt werden. Natürlich lässt sich die Beleuchtung auch abschalten oder dimmen.
    Auch interessant ist die Live-Mic Vorschau, die beim ArctisPro aber wirklich klasse performt. Keinerlei Audioverzögerung bei einer gewünschten Lautstärke. Ideal für jeden, der trotz Kopfhörer gerne noch seine eigene Stimme hören möchte.

    Die ausgereifte und umfangreiche Bedienung hat mich wirklich vom Hocker gehauen!

    Audioqualität: (5/5)

    Nun, ich bin sicherlich kein Profi was das Einschätzen von Audioqualität angeht. Trotzdem kann ich jedermann / jederfrau versichern, dass das ArctisPro mit seinem Hi-Res-Sound problemlos jedes herkömmliche Gaming-Headset aus dem Rennen wirft, sowohl beim Ingame-Sound als auch bei der Musikwiedergabe. Vielmehr muss man dazu gar nicht sagen. Absolutes Sound-Monster!


    Mikrofonqualität: (5/5)

    Auch das Mikrofon ist absolut überzeugend. Die unmittelbare Umgebung wird kristallklar mit einem gesunden Grundrauschen aufgenommen. Im Gegensatz zu anderen Headsets ist das Ganze dann auch noch laut genug. Ich kenne kein besseres Headset-Mikrofon. Respekt!

    Lautstärke: (5/5)

    Das Arctis Pro hat einen wirklich hohen Lautstärkebereich, der sich zusätzlich über den GameDAC Verstärker erweitern lässt. Top!

    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten:

    Die beiden Produkte machen auf mich in Hinblick auf die Haltbarkeit einen guten Eindruck. Sie wirken stabil und es gibt keinerlei Knack- oder Quietsch-Geräusche. Da ich beide jedoch erst seit zwei Wochen in meinem Besitz habe, kann ich dazu nichts Näheres sagen.
    Inwiefern sich das Arctis Pro von anderen Headsets in diesem Preisbereich unterscheidet, kann ich nicht genau sagen. Die Kombination mit einem extra Verstärker/Equalizer ist jedoch etwas Besonderes und sollte nicht außer Acht gelassen werden.

    Preis-/Leistungsverhältnis: (2,5/5)

    Die Punkte, die den aktuellen Marktwert von 275 Euro rechtfertigen.
    1. Die Bedienung ist übersichtlich, leicht verständlich und vielfältig.
    2. Zwischengeschaltetes GameDAC erleichtert so ziemlich alles.
    3. Die Soundqualität ist einfach der Wahnsinn!
    4. Die Mikrofonqualität ist herausragend!
    Die Punkte, die dem aktuellen Marktwert von 275 Euro in Frage stellen.
    1. Das Design ist 0815 und es fehlt an Kreativität
    2. Die Verarbeitung könnte besser sein (Mute-Knopf mit merkwürdigem Druckpunkt).
    3. An dem Material wurde viel zu viel gespart. Das Resultat ist ein ArctisPro mit GameDAC die billig erscheinen.
    4. (Alleinstellungsmerkmal)

    Das Preis- Leistungsverhältnis lässt sich nur sehr schwer einschätzen, da es komplett von meinem subjektiven Empfinden abhängt. Für mich lassen sich die Negativpunkte durch die Pros leider nicht völlig ausstechen. Der Sound ist unbestritten auf einem extrem hohen Level. Doch was nützt es mir, wenn das Tragen des Headsets über Dauer unangenehm ist? Das Mikrofon hat eine überzeugende Qualität. Doch warum wurde ein recht untauglicher Mute-Knopf verbaut, welcher seinen Zweck in nur einem von fünf Versuchen erfüllt? Die RGB-Beleuchtung versucht dem Headset eine eigene Note zu geben, doch leider enttäuscht der Rest des Designs und die Materialauswahl.
    Deshalb muss ein jeder selber entscheiden, ob für ihn/sie die geniale Klangqualität, das praktischen GameDAC, die gute Bedienbarkeit und der herausragende Mikrofonklang die niedere Verarbeitungs-, (Designs) und Materialqualität tatsächlich wettmacht.
    Ansonsten gibt es noch immer eine Umtauschgarantie von 14 Tagen


    Die Fotos zu den beiden Produkten findet ihr in High-Quality unter diesem Link: ArctisPro + GameDAC
    Geändert von TestersKeeper (20.04.2018 um 22:19 Uhr) Grund: Link zu Fotos

  6. #5
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    Standard Steelseries Arctis Pro + GameDAC - Testers Keepers

    Ob PC oder Konsole, jede neue Generation versucht besser zu sein als die Vorherige.

    Dem gleichen Prinzip folgt Steelseries mit ihrer neuen Reihe Arctis Headsets. Ein Premium Headset für anspruchsvolle Gamer mit hervorragenden Soundeigenschaften. Das Headset ist in drei Varianten erhältlich: Arctis Pro (kabelgebunden für 199,99 ¤), Arctis Pro + GameDAC (kabelgebunden für 279,99 ¤) und das Arctis Pro Wireless (für 349,99 ¤).

    Arctis_box.jpg
    Arctis_unbox3.jpg

    Design & Verarbeitung


    Die neue Arctis Reihe kommt edel und schlicht daher. Ganz in mattschwarz gehalten, setzen nur die dunkelgrauen Ohrmuschelhalter am Tragerahmen und die RGB Beleuchtung um die Ohrmuschelcover sowie des Mikrofons Akzente. Steelseries verwendet Aluminium und Stahl, statt nur auf Kunstoff zurückzugreifen. Damit fühlt sich das Headset wertig und stabil an. Die einzelnen Komponenten sind fehlerfrei zusammengebaut, so dass es keine Grate oder abstehende Nähte gibt.

    Die RGB-Beleuchtung kann branchentypisch mit anderen Steelseries Produkten synchronisiert werden. Entweder per Software oder dem GameDAC wird die RGB-Beleuchtung angepasst. Ob man sie nun braucht muss jeder für sich selbst entscheiden, aber als Streamer oder Vlogger ist ein zusätzlicher Eyecatcher sicherlich nicht von Nachteil. Die Mikrofon-LED lässt sich separat einstellen, um beispielsweise rot zu leuchten bei Stummschaltung.

    Die magnetisch haftenden Cover der Ohrmuscheln können abgenommen und getauscht werden (zum Zeitpunkt der Fertigstellung dieses Reviews waren noch keine Wechselcover erhältlich).

    Man kann es ohne weiteres auch als Kopfhörer für den MP3-Player oder das Smartphone außerhalb der heimischen vier Wände benutzen. Alles in allem, macht das Headset äußerlich einen sehr hochwertigen Eindruck, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Die Haptik ist für diese Preisklasse ebenfalls im Premiumbereich anzusiedeln.

    Arctis_unbox1.jpg

    Komfort

    Trotz der verwendeten Materialien ist das Headset nicht zu schwer. Es sitzt fest, aber nicht stramm auf dem Kopf und macht jede Bewegung anstandslos mit. Wie bei seinen Vorgängern findet sich auch bei der Pro-Serie die Skibrillen ähnliche Höhenverstellung statt einer mehrstufigen Rasterung. Sie ist elastisch, legt sich angenehm um den Kopf und hält dabei das Headset stabil an Ort und Stelle. Falls man das Headset doch mal absetzen muss, kann man die Ohrmuscheln um 90° drehen, so dass der Hals nicht eingeengt wird.

    Arctis_neck.jpg

    Die Polster umschließen die Ohren vollständig und schirmen dabei Außengeräusche sehr gut ab. Trotzdem staut sich hier keine Wärme, so dass die Ohren anfangen könnten zu schwitzen. Abhängig von der Hitze des Gemüts und des Gefechts läßt sich hier keine pauschale Aussage machen. Verglichen mit meinem in die Jahre gekommenen G35 von Logitech ist die Klimatisierung des Arctis Pro um ein Vielfaches besser.

    Das Mikrofon ist gut erreichbar, im linken Hörer verstaut und lässt sich bei Bedarf reibungslos herausziehen und ausrichten. Verwendet man den mitgelieferten Poppschutz für das Mikrofon, lässt es sich logischerweise nicht mehr vollständig zurückschieben.

    Auch nach stundenlangem Tragen stellt sich kein unangenehmes Gefühl ein. Es sitzt so gut, dass man es einfach vergisst.


    Bedienung

    GameDAC


    Arctis_DAC1.jpg

    Das Herz dieses Sets ist sicherlich der "Digital to Analog Converter", oder kurz DAC. Der hier verbaute ESS Sabre 9018 verspricht erstklassigen Sound, sowohl für Spieler als auch für Liebhaber audiophiler Musik. In Zahlen ausgedrückt liegen bis zu 96-kHz/24-bit für Hi-Res Soundauflösung an. Der mitgelieferte GameDAC ist eine stylische kleine Box mit großem Drehregler, OLED-Display, "Zurück"-Actionbutton, mit
    einem optischen, sowie zwei 3,5 mm Klinke Audio-Anschlüssen und einem Port für Micro-USB. Über den Line-out Klinke Anschluss werden Desktoplautsprecher oder ein Streaming-PC angesprochen. Die Mobile Buchse samt Kabeladapter gibt das Signal des Kopfhörerausgangs jedes Smartphones weiter.

    Arctis_DAC2.jpg

    Die Navigation gelingt dank gut lesbarem OLED-Display und der intuitiven "Drehknopf"-Steuerung" auf Anhieb. Standardmäßig wird (je nach Einstellung PC/PS4 oder HiRes) die Lautstärke und der Chatmix-Pegel angezeigt. Hier kann die Spiel- und Chat-Lautstärke schnell angepasst werden und per Knopfdruck DTS-Surround zugeschaltet werden.

    Durch Gedrückthalten des Reglers (2 Sek) gelangt man in die Menüauswahl. Neben der erweiterten Audioeinstellungen ruft man so die Eingangs- oder Ausgangsquelle, Displayeinstellungen, Beleuchtung und die Firmware Version auf.

    Leider liegt der Anschluss für das Arctis Pro an der linken Seite des Game-DAC, wodurch die freie Platzwahl eingeschränkt wird. Hinzu kommt, dass die Kabel alle zu kurz für ein Anderes als ein Desktop Setup sind. Wer also das Headset am PC nutzen will, und seine PS4 hier ebenfalls angeschlossen hat, wird sehr gut zurecht kommen. Bei einem "Wohnzimmer-Couch" Setup kommt man nicht umhin die Konsole in Reichweite der Kabel aufzustellen.

    Audio- und Sprachqualität

    Gaming Performance

    Vorweg, der Klang des Headsets ist überragend. Das bedeutet, dass das Arctis Pro alles von brachialen Explosionen bis zu kaum höhrbaren Fußstapfen zuverlässig abbildet, ohne dabei Details zu verschlucken. Per GameDAC lässt sich der Spielsound und Sprachchat in Sekunden auspegeln. Sehr hilfreich, wenn man als letzter Mann versucht den Gegner zu orten während die Clankollegen im Teamspeak schon die Fehler analysieren. Oder um, beipsielsweise bei Taktikbesprechungen im Raid, den Spielsound runterzupegeln damit man die Ansagen besser verstehen kann. Ob man nun durch Azeroth fliegt und dabei die Ingame Musik genießt oder sich in Call of Duty den Hals verrenkt, weil man sich zu Kugeln die einem um die Ohren fliegen umdrehen will, man taucht sofort ein ins Geschehen. Das Arctis Pro liefert sich hier keinerlei Schwächen - Punkt.

    Hi-Res

    Diese Zertifizierung ist noch etwas Besonderes in der Welt der Gaming-Headsets. Vereinfacht ausgedrückt liegt "High_Resolution-Sound" qualitativ über der normalen Audio-CD. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Wenn keine hochwertigen Audiodaten vorliegen kann das Headset sie auch nicht wiedergeben. Auf Tidal oder Youtube gibt es jede Menge "HiRes/24bit/audiophil quality" Tracks, um seine Ohren zu testen. Als die ersten Takte von "Brothers in Arms" der Dire Straits mit dem Gewitter im Hintergrund liefen, bekam ich Gänsehaut. Die Details die man heraushören kann sind, eine sehr gute Audioqualität der Quelle vorrausgesetzt, unglaublich. Wer also wie ich neben der Tatsache ein leidenschaftlicher Zocker zu sein auch Freund von guter Musik ist, hat mit dem Arctis Pro einen "Kopfhörer" für Beides gefunden.


    Mikrofon

    Zu dem Zweiwege Clear-Cast Mikrofon von Steelseries läßt sich nicht viel sagen, außer dass es einfach zu schade ist nur seine Teammates/Gildenkollegen im Discord oder TS anzuschreien. Die Stimme wird so klar und knackig wiedergegeben, dass es perfekt für Streamer oder Podcaster als "Aufnahmegerät" genutzt werden kann. Hintergrundgeräusche werden zuverlässig reduziert. Meine mechanische Tastatur ist bei Probeaufnahmen allenfalls dezent im Hintergrund wahrnehmbar. Wer hier noch eine Schippe drauflegen will, muss schon zu einem Kondensatormikrofon greifen.

    Lautstärke

    Im Audiomenü lässt sich zwar per Gain von "Low" auf "High" die Lautstärke über die in der EU-Verordnung festgelegte Höhe anheben, dennoch hätte ich mir, für meine in die Jahre gekommenen Ohren, gerne noch einen Tick mehr Druck gewünscht.

    Langzeittest

    Nach 14 Tagen läßt sich hier natürlich noch kein abschließendes Ergebnis vortragen, aber bisher gibt es nichts am Headset zu beanstanden. Allenfalls die Ohrmuschelcover sind wegen ihrer Softtouchoberfläche etwas empfindlich, wenn sie über andere Oberflächen bewegt werden. Das heißt, hier sieht man schnell Spuren bzw. Verfärbungen wie bei Oberflächen aus Gummi auf die eingewirkt wurde. Normalerweise hängt solch ein Premiumheadset aber auch auf einem Ständer oder am Monitor und liegt nicht ungsichert auf dem Schreibtisch.

    Kompatibilität

    Neben der Zielperipherie PC und PS4 kann das Arctis Pro auch an jedes Gerät mit einem Standard 3,5 mm Klinke angeschlossen werden. Zwar verliert man die Funktionalität der Audioanpassung oder Chat, aber man braucht kein zusätzliches Paar Kopfhörer mit sich herumschleppen.

    Software

    Das Arctis Pro ist kompatibel mit der Steelseries Engine 3, womit man auf alle Einstellungen des GameDAC auch per PC zugreifen kann. Zusätzlich kann die RGB-Beleuchtung noch feiner individualisiert werden. Dazu gehören vorhandene oder benutzerdefinierte Farbverläufe, Atmungseffekte und feste Farben. Spielspezifische Beleuchtung ist per Game Sense auch kein Problem, da mehrere Konfigurationen gespeichert werden können.


    Fazit

    Das Steelseries Arctis Pro ist ein High-End Gaming Headset, das weder günstig noch teuer ist. Es richtet sich hauptsächlich an PC-Spieler, da das GameDAC Design und die kurzen Kabel andere Einsatzmöglichkeiten ohne Kabelwechsel unmöglich machen. Hinzu kommt, dass die wenigsten Spiele mit HiRes Sound daherkommen. Man bezahlt also für ein Gadget, das noch keine große Verwendung findet. Wer also auf die Zukunftssicherheit, die verbesserten Materialien und die zusätzlichen Audio-Optionen verzichten kann, ist mit dem Arctis 7 besser bedient. Wer all die Features haben will, aber seine PS4 nicht aus dem Wohnzimmermöbel "ausbauen" will, sollte zum Wireless Pro greifen.

    Spielt man hauptsächlich am PC und will kompromisslos guten Sound, kommt man an diesem Headset allerdings nicht vorbei.

    Im direkten Vergleich mit dem Astro A 40 gewinnt das Arctis Pro, da hier, bei gleichem Preis, mehr fürs Geld geboten wird. Bis zu diesem Test habe ich mein G35 von Logitech "aufgetragen". Eine Gegenüberstellung ist schon beinahe unfair, da hier zwei unterschiedliche Ligen aufeinander treffen. Aber so hatte ich einen Vergleichswert für die Klangqualität des Arctis Pro und brauchte mich nicht auf Messwerte und Werbeversprechen verlassen. Selbst mein 2.1 Lautsprechersystem am PC kommt an den Klang nicht heran.

    Dieser Review spiegelt meine persönliche Erfahrung mit dem Arctis Pro Headset wieder und ist keinesfalls allgemeingültig zu verstehen.


    Ich bin völlig von der Qualität des Headsets überzeugt und gebe dem Arctis Pro 9/10 Sternen

    Euer Bakaroo

    P.S. Falls noch Fragen offen sind, könnt ihr hier gerne Fragen stellen ich versuche zeitnah alles zu beantworten.

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