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Thema: CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Marketingman
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    Standard CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5

    Hier findet Ihr die Produktberichte unserer CORSAIR Peripherie Testers Keepers Aktion vom 29.01.-04.02.2018.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5
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  2. #2

    Standard Testbericht Corsair HS50

    Na dann mache ich mal den Anfang.
    Ich hatte das Glück das Corsair HS50 Stereo Gaming Headset zu testen.

    Lieferumfang und technische Daten
    Der Lieferumfang ist spärlich. Eine Garantiekarte, Umweltschutzinfo, der Kopfhörer selbst, das Mikrofon und ein Y-Splitter von 4-Pin 3,5mm Kombistecker (auf der Seite vom Headset) nach 2x 3-Pin 3,5mm Klinke (zum Anschluss an getrennte Mikrofon-/Kopfhörerbuchsen). Das Mikrofon ist bei Lieferung nicht im Kopfhörer eingesteckt und eine Gummiabdeckung schützt den Steckplatz vor Schmutz und Feuchtigkeit - ideal für Leute, die das HS50 auch unterwegs als Kopfhörer nutzen möchten.
    Mehr gibt’s im Paket nicht, einen Adapter auf 6,3mm Klinke hätte ich mir gewünscht. Dafür ist alles sauber verpackt, sodass das Gerät auch bei rauem Transport keinen Schaden nimmt. Eine Anleitung ist nicht vorhanden, aber ein Headset anzuschließen ist ja kein Hexenwerk.
    01 Lieferumfang (Custom).jpg
    Lieferumfang

    Auf der Box selbst sind einige Werbeversprechen aufgedruckt, die sich für mich etwas merkwürdig lesen. „unidirektionales Mikrofon“ und „reduziert Umgebungsgeräusche“ widerspricht sich beispielweise in meinen Augen.
    Als technische Details sind angegeben:
    - Anschluss: 3,5mm analog (Anm. d. Rez.: 4-Pol-Kombistecker)
    [Kopfhörer]
    - Typ: Stereo-Kopfhörer
    - Frequenzgang Kopfhörer: 20Hz – 20kHz
    - Impedanz: 32 Ohm @ 1kHz
    - Empfindlichkeit: 111dB (± 3db)
    - Treiber: 50mm
    [Mikrofon]
    - Typ: Unidirektional
    - Impedanz: 2,2k Ohm
    - Frequenzbereich: 100Hz – 10kHz
    - Empfindlichkeit: -40dB (± 3db)
    Der Kopfhörer gibt somit nach Angaben den Herstellers das gesamte menschliche Gehörspektrum wieder und das Mikrofon umfasst die wesentlichen Frequenzen der Stimme.

    Verarbeitung & Bedienung
    Die Verarbeitung ist sehr gut. Es gibt keine Grate oder scharfe Kanten, die Nähte am Kopfbügel und an den Ohrschalen sind sauber. Der Bügel ist relativ flexibel, daher dachte ich zuerst, dass er ein Innenleben aus Kunststoff hat, ist aber aus Metall!
    Das Kabel ist mit einem Durchmesser von 3,6mm nicht dünner oder breiter als erwartet, jedoch hätte ich mir einer UVP von 64,90¤ ein textilummanteltes Kabel gewünscht. Mit 1,8m Länge (+ 17cm Y-Splitter) ist es lang genug um es sogar an der Rückseite vom PC anzuschließen, wenn er neben dem Schreibtisch steht. Es ist fest am Kopfhörer befestigt, lässt sich also bei einem Defekt nicht einfach austauschen. Alle Kabel haben einen Kunststoff-Knickschutz am Stecker. Der Y-Splitter ist an den Steckern mit Piktogrammen und an den Kontakten farblich markiert.
    02 Splitter-Kabel (Custom).jpg
    Splitter-Kabel

    Das Kabel vom Mikrofon ist mit einem flexiblen Metallschirm ummantelt, der gut in Position bleibt.
    Die Steckverbindung im Kopfhörer ist sehr stabil, da kann man auch mal fester dran kommen, das Mikrofon bleibt dran.
    Das Kabel, der Steckplatz für das Mikrofon, das Lautstärkerad und die Mute-Taste zum Stummschalten des Mikrofons befinden sich an der Unterseite der linken Ohrmuschel. Zuerst dachte ich: „Bescheuert für Rechtshänder!“, aber dann ist mir aufgefallen, dass ich meine Hand an der Maus lassen kann – gut durchdacht.
    03 Bedienelemente (Custom).jpg
    Bedienelemente

    Insgesamt ist das Headset von sauberer Bauqualität und macht einen haltbaren Eindruck, wenn man nicht gerade mit dem Bürostuhl über das Kabel fährt.
    Wertung: 9/10

    Design
    Das HS50 ist nicht extravagant oder übertrieben auffällig. Das matte schwarz ist zeitlos. Die Farbakzente (in meinem Fall grün) zeigen sich als schmales Oval auf der Außenseite der Ohrmuscheln sowie bei der rautenförmigen Steppung an der Innenseite des Kopfbügels. Sie sind deutlich genug, um den Wiedererkennungswert zu sichern, aber dezent genug um nicht „bunt“ zu wirken. Das schwarze Metallgitter und das glänzende Corsair-Sails-Logo auf den Ohrmuscheln runden das Bild ab.
    04 Farbakzent und Logo auf Ohrmuschel (Custom).jpg
    Farbakzent und Logo an der Ohrmuschel

    Glücklicherweise bleibt dieses Headset vom aktuellen „RGB-Wahn“ verschont.
    Wertung: 10/10

    Tragekomfort
    Durch die weichen Ohrpolster, die mit einem Lederimitat überzogen sind, sitzt das HS50 angenehm am Kopf. Auch der gepolterte Bügel ist weich und rutscht wenig. Die Kopfhörer sitzen nicht auf den Ohrmuschel sondern umschließen diese (auch bei großen Ohrmuscheln). Dadurch gibt es auch bei längerer Tragzeit keinen unangenehmen Druck auf der Ohrmuschel. Dazu trägt auch das moderate Gewicht von knapp 320g bei. Für größere Köpfe kann der Bügel auf beiden Seiten in je 8 Stufen um bis zu 24mm verlängert werden. Ich habe einen sehr kleinen Kopf (52 cm Umfang), hier sitzt der Kopfhörer selbst auf der kleinsten Einstellung recht locker. Ruckartiges Kopfschütteln oder Nicken kann schon mal dafür sorgen, dass das Headset plötzlich nur noch an den Ohrmuscheln hängt. Der „Anpressdruck“ der Ohrschalen ist etwas gering, was die Dämpfung von Umgebungsgeräuschen etwas mindert. Allerdings drückt der Kopfhörer dadurch auch bei langen Gaming-Sessions nicht am Kopf. Für weitere Tests habe ich daher eine dünne Mütze aufgezogen, die die Ohren nicht bedeckt. Durch die Kunstleder-Ohrpolster kann es aber sein, dass man beim längeren Tragen anfängt zu schwitzen. Nach 2 Stunden sollte man mal ein paar Minuten die Ohren lüften. Ich schwitze am Kopf aber auch stärker, da ich Velours-Ohrmuscheln und In-Ears gewohnt bin.
    Ob das jetzt zum „Komfort“ gehört weiß ich nicht, jedoch lässt sich da Mikrofon (sofern es im Kopfhörer eingesteckt ist) nicht aus dem peripheren Gesichtsfeld drehen. Mich irritiert es dadurch etwas, ich nehme es immer ab, wenn ich es nicht brauche.
    Wertung: 7/10 (4/10 bei kleinen Köpfen)

    Sound

    {Mikrofon}
    Der Klang ist – wie man von einem günstigen Gaming-Headset befürchtet - ziemlich schlecht. Es reicht aus um Sprache klar verständlich rüber zu bringen, rauscht dabei jedoch sehr. Meine verwendeten Einstellungen (über das Windows-Einstellungsmenü) waren: Empfindlichkeit 100%, Verstärkung +20dB. Wer an Streaming denkt wird sich sicherlich ein anderes Mikrofon zulegen wollen. Selbst ein günstiges Kondensatormikrofon für 20¤ klingt um Welten besser und auch ein 3¤ Billig-Ansteckmikrofon muss sich im Vergleich mit dem HS50 nicht verstecken. Der Klang des Mikrofons ist ziemlich höhenbetont, was einen „crispen“ und klaren ersten Eindruck macht, leider kann es sich aber in den Mitten und dem eigentlichen (zumindest männlichen) Sprachfrequenzband wenig durchsetzen. Da habe ich mit meinen bisherigen Headset (Plantronics GameCom 380) wesentlich schönere Sprachaufnahmen hinbekommen.
    Wertung: 4/10

    {Kopfhörer}
    Hier zeigt das Headset seine stärken. Der Klang ist voll und voluminös. Die Bässe sind etwas angehoben, was beim Hören von elektronischer Musik für ordentlichen Beat sorgt. Auch die Höhen scheinen mir leicht betont, jedoch alles neutraler, als man es üblicherweise von „Gaming“-Headsets kennt. Wer mehr Rock-Musik hört, der sollte mit ein paar dezenten Einstellungen im EQ die Mitten leicht anheben, um den optimalen Sound zu haben. Besonders bei Sprache zeigt der Kopfhörer ein sehr gutes Klangbild.
    Beim Gaming kommen Schüsse und Explosionen sehr kraftvoll rüber. Schrittgeräusche wirken unnatürlich, als hätte man riesige Plattfüße, hier hilft auch ein EQ, der die Bässe leicht absenkt und die Mitten leicht anhebt. Das würde ich aber nur bei immersiven Singleplayerspielen und weniger bei kompetitiven Online-Kämpfen empfehlen, denn für Sprachchat im Spiel sind die Standard-Einstellungen wirklich gut. Man kann natürlich keinen Klang eines 150¤ Studiokopfhörers erwarten, aber der HS50 leistet sich keine großen Schwächen und macht beim Gaming und mit Musik Spaß.
    Die Lautstärke ist mehr als ausreichend und das Lautstärkerad ist stufenlos regelbar. Auf der niedrigsten Einstellung ist der Kopfhörer komplett aus.
    Wertung: 8/10

    Sonstiges
    Es hat mich einige Minuten gekostet die richtige Positionierung für das Mikrofon zu finden. Meiner Erfahrung nach sollte man den Mikrofonarm leicht gebogen nach vorne biegen, sodass es drei bis vier Finger breit vom Mund entfernt ist und gleichzeitig nicht die Atemgeräusche der Nase mitnimmt.

    Fazit
    + gute Verarbeitung - schlechtes Mikrofon
    + guter Kopfhörer-Klang - nicht für kleine Köpfe geeignet
    + angenehm zu tragen
    + praktische Bedienbarkeit
    + dezentes Design

    Das HS50 ist ein mittelpreisiges Headset, was seinen Preis durchaus wert ist. Er ist super verarbeitet und macht einen langlebigen Eindruck. Der Klang der Kopfhörer ist bassbetont genug, um im Spiel den nötigen Wumms zu liefern, aber neutral genug, dass auch Musik gut klingt.
    Das Mikrofon ist nicht das Gelbe vom Ei, für Sprachverständlichkeit in Discord oder TeamSpeak reicht es jedoch aus.
    Wer nicht gerade einen sehr kleinen Kopf hat wird mit diesem Headset sicherlich keinen Fehlkauf machen.
    Gesamtwertung: 8/10

  3. #3

    Standard Corsair K68 - Testers Keepers

    Hallo zusammen,

    anbei findet Ihr meinen Testbericht zur Corsair K68 RED Tastatur (Corsair Gaming K68 Red LED CHERRY MX Red USB Deutsch schwarz (kabelgebunden) | Mindfactory.de).

    Leider ist es nicht möglich, Dateien im PDF Format hochzuladen, die größer als 19,5KB (!) sind. Daher gibt es die Bewertung als Link. Sobald das Forum "größere" Dateien unterstützt, werde ich das Review hier ebenfalls hochladen :)

    Ich habe das PDF bei mehreren Hostern hochgeladen:
    - TinyUpload.com - Produkttest_Corsair_K68_RED.pdf
    - File-Upload.net - Produkttest_Corsair_K68_RED.pdf
    - Imgur: Produkttest_Corsair_K68_RED.pdf

    ~Staynex

    Anbei noch einmal der extrahierte Text ohne Bilder, da die Hoster durchaus das ein oder andere mal die Dateien löschen:

    Vorwort
    Die Corsair Tastatur im Modell Gaming K68 Red gibt es aktuell (Stand: 10.02.2018) für ca. 100¤ bei Mindfactory. Mir wurde die Tastatur kostenlos für diesen Produkttest zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst jedoch keinesfalls diesen Test. Seit mehr als 5 Jahren nutze ich nun meine bisherige Tastatur (Kaufpreis <30¤), wodurch diese bereits starke Abnutzungsspuren zeigt. Ein solcher Langzeittest ist mir natürlich aktuell nicht möglich. Ich habe die Tastatur von Corsair nun zwei Wochen getestet.

    Verfügbar ist die Corsair K68 Red seit dem 07.12.2017. Mindfactory bewirbt die Tastatur mit folgenden Worten:

    Mit der staub- und spritzwassergeschützten CORSAIR K68 sind Sie bestens gerüstet für innige Gaming-Sessions. Die mechanische Tastatur besitzt 100 % CHERRY MX Red-Tastenschalter, was Ihre Leistung nachhaltig steigern kann. Mit dafür verantwortlich sind die Goldkontakte, die Ihnen eine unglaubliche Präzision ermöglichen und Ihnen im aktiven Gameplay einen unglaublichen Vorteil gegenüber Ihren Konkurrenten ermöglichen. Um diesen Vorteil noch weiter auszubauen, führt das volle Tasten-Rollover, sowie 100 % Anti-Ghosting dazu, dass Befehle und Tastenanschläge haargenau erkannt und wie beabsichtigt durchgeführt werden.
    Damit Sie sich wirklich auf Ihr Spiel konzentrieren können und nicht durch Spielunterbrechungen, aufgrund von Multimediaeinstellungen, abgelenkt werden, spendiert CORSAIR eine Lautstärkeregelung und Multimedia-Steuerung. So können Sie auch während des aktiven Gameplays Audioeinstellungen vornehmen. Praktisch hinzukommend ist die Windows-Tasten-Sperre. Ein zufälliges Betätigen der Windows- und Kontextmenü-Tasten wird aktiv vorgebeugt und Sie bleiben konzentriert bei der Sache.
    Highlight der K68 von CORSAIR ist sicherlich auch die RED LED Hintergrundbeleuchtung. Dank der CORSAIR-Utility-Engine Software (CUE) ist es Ihnen möglich auch komplexe Makroprogrammierungen vorzunehmen und somit lebendige Beleuchtungseffekte zu erzeugen.
    Diese Tastatur bietet beinahe alles, was Sie benötigen, um erfolgreich in der Welt des Profi-Gamings Fuß zu fassen und sich zu etablieren.


    Beleuchten wir nun, ob die Corsair K68 RED dem wirklich entspricht.

    Design & Verarbeitung
    Die Tastatur kommt in einem schlichten, aber durchaus schön gestaltetem Karton. Die Verpackung ist unkompliziert zu öffnen. Sowohl die Tastatur als auch die Verpackung riechen nur gering nach Chemie. Nicht wie im Vergleich mit der ein oder anderen Verpackung für Computer Zubehör.
    Bereits beim Auspacken zeigt sich das stolze Gewicht von 1,12 kg. Im Vergleich zu meiner bisherigen Tastatur ist das eine Steigerung um fast 1 kg. Die Tastatur hat dadurch einen guten Halt und rutscht nicht hin und her.

    Im Lieferumfang ist die Tastatur mit einem USB Kabel, die Handauflage, eine Garantiekarte sowie eine Kurzanleitung. Die Kurzanleitung ist für den Standardnutzer zu vernachlässigen, da dort nichts Neues steht. Bitte schließen Sie die Tastatur über USB an und laden Sie sich die Software von Corsair herunter. Die Garantiekarte bleibt hoffentlich für eine ganz lange Zeit im Karton. Die Handauflage ist auf der Verpackung beschrieben als ein „ultra durable detachable soft touch wrist rest“ – zu Deutsch also eine „ultra haltbare, abnehmbare, weiche Handauflage“.

    Bereits beim Auspacken muss man jedoch feststellen, dass mit dem "Weich" viel Weichmacher gemeint ist. Denn die Handauflage besteht aus ABS Kunststoff. Dadurch ist diese jedoch leicht zu reinigen und durch das Muster/Profil fühlt es sich sogar recht angenehm an. Man sollte jedoch darauf achten, dass man die Handauflage nicht zu oft abnimmt, da die Arretierungsstifte aus sehr dünnem Plastik sind und wahrscheinlich nur wenige An-/Abbauten aushalten.

    Das USB Kabel ist einfach verarbeitet und hat bis auf den abgeänderten USB Stecker nichts Außergewöhnliches. Es erfüllt seinen Zweck und ist länger als die Standard USB Anschlusskabel anderer Tastaturen.

    Was mir auch beim Auspacken sofort aufgefallen ist, ist die gute Verarbeitung unter den einzelnen Tasten. Eine Art „Gummiboden/-wanne“ verhindert, dass unnötig Staub oder Wasser ins Innere der Tastatur gelangt. Die Tastatur ist NICHT wasserdicht, jedoch ist diese nach IP-32 Staub und Spritzwassergeschützt. Sofern Sie Ihre Tastatur also nicht zum Baden mitnehmen, sollte die Corsair K68 Red dies mit gutem Gewissen aushalten.

    Die Tastatur an sich ist soweit gut verarbeitet. Sicherlicht gibt es noch besser verarbeitete Tastaturen, jedoch würde ich diese Tastatur bereits zum Anfang der Oberklasse zählen.

    Die Beleuchtung ist schön gleichmäßig und die MX Red von Cherry sind super! Lineare leichte Betätigung ohne Druckpunkt mit minimalem Widerstand. Wer einen Druckpunkt benötigt, für den ist diese Tastatur nichts. Da meine vorherige Tastatur auch keinen Druckpunkt hat und ich stets bis zum Anschlag gedrückt habe, komme ich mit der Corsair K68 Tastatur schnell sehr gut zurecht. Lediglich das „Klingeln“ beim sehr schnellen Loslassen der Tasten ist manchmal nervig. Da die Tastatur jedoch eh mechanisch ist und stets Action um einen herum ist, ist dies zu vernachlässigen. Dazu hat die Tastatur ein 1000Hz Polling-Rate, wodurch die Verzögerung auf ca. 1ms Sekunde begrenzt wird. Ob ein paar Millisekunden mehr oder weniger einen so großen Unterschied machen, bleibt offen. Die Tastatur hat auf jeden Fall ein angenehmes Schreibgefühl.

    Funktionen & Features
    Die Corsair K68 Red bietet einige Features. Ohne die zum Download bereitstehende Software funktionieren die Tasten nur wie diese auf der Tastatur abgebildet sind. Für eine Tastatur mit Beleuchtung ist eine Einstellung zwingend notwendig. Diese kann der Nutzer direkt über einen Tastendruck regeln. Es können hierbei bis zu drei Helligkeitsstufen sowie ein Deaktivieren der Beleuchtung ausgewählt werden.

    Ein wirklich praktisches Feature für Gamer ist die WinLock Taste. Durch Drücken dieser wird die Windows Taste deaktiviert und so ein Zurückspringen zum Desktop beziehungsweise ein Öffnen des Startmenüs verhindert. Hat man die Software dazu installiert, ist es auch möglich, ALT+TAB, ALT+F4 oder UMSCHALT+TAB ebenfalls zu deaktivieren, sobald man die WinLock Taste drückt. Die Taste selbst leuchtet nur, wenn WinLock aktiviert ist.

    Selbstverständlich besitzt diese Tastatur auch dedizierte Multimediatasten, welche auch ohne extra Software funktionieren. Wenngleich die Beleuchtung dieser Tasten deutlich schwächer ist im Vergleich zum Rest.

    Die von Corsair empfohlene Software „Corsair Utility Engine“, kurz CUE, läuft lediglich unter Windows. Entsprechend der Herstellerspezifikationen auch nur unter Windows 7/8/10. Unter Umständen auch auf einer älteren Version. Jedoch gibt es lediglich einen Installer für Windows. Installationsdateien für Linux oder Apple Produkte fehlen. In der CUE gibt es die Option, die Einstellungen auf den Speicher Controller der Tastatur zu schreiben. Inwiefern dies dann auch unter anderen System funktioniert, bleibt offen. Dies konnte ich leider nicht testen. Da jedoch ein Großteil der Spiele eh nur auf einem Windows Rechner laufen, ist diese Limitierung halb so schlimm. Weiter Infos zur CUE finden Sie unter http://www.corsair.com/de-de/landing/cue. CUE ist schnell installiert und beginnt auch gleich mit einer Demo Modus auf der Tastatur. Für meinen Geschmack ein bisschen zu wild. Denn bis ich mich in der Software zurechtgefunden habe, blinkt meine Tastatur kunterbunt in der maximalen Helligkeitsstufe. Auch wenn ich die Software wieder schließe, ich bin nun gezwungen, die Einstellung zu finden und anzupassen, sonst blinkt die Tastatur fröhlich vor sich hin.

    In CUE hat man die Möglichkeit, einzelne Tasten oder alternativ natürlich die ganze Tastatur anzupassen. Die Software ermöglicht auch eine Synchronisierung zwischen anderen Corsair Produkten wie eine Maus, ein Mauspad oder auch ein Headset von Corsair. Die K68 Red ist lediglich in der Farbe Rot einstellbar. Somit kann man nur mit der Helligkeit spielen. Ich habe beispielsweise meine WASD Tasten hervorgehoben und alle anderen Tasten abgedunkelt. Theoretisch erlaubt die Software weitere Beleuchtungseffekte wie Wasserfall, Wellen, Puls und vieles mehr. Da ich aber von all dem Geblinke nur wenig halte und mich dadurch nur gestört fühle, leuchtet meine Tastatur durchgehend dezent rot. Durch Aktivieren des erweiterten Modus kann man die einzelnen Modis noch genauer anpassen. Ab hier wird es jedoch schnell sehr unübersichtlich in der Software.

    Selbstverständlich erlaubt die CUE auch Makros. Da ich bisher dieses Feature nie genutzt habe, habe ich bisher auch keine Makros auf der Corsair K68 Red eingestellt. Wie viele andere Makro Tools erlaubt die CUE auch das Aufzeichnen von Tastenfolgen.

    Fazit
    Die „Corsair K68 Red Gaming Tastatur Mechanisch“ hat alles, was man von einer Gaming Tastatur erwarten kann. Die Hand liegt angenehm auf und auch die Verarbeitung ist stimmig. Für diejenigen, die gerne „Fancy Features“ haben wollen, kann die CUE mit einigen Beleuchtungseffekten sowie Makros punkten. Schade ist jedoch, dass die Software nur für Windows verfügbar ist. Die Software selbst ist durchaus komplex und benötigt einige Versuche, bis man selbst Herr seiner Tastatur wird.
    Für den Preis von ca. 100¤ bekommt man also eine gute Tastatur, die hoffentlich wieder zahlreiche Jahre durchhält. Damit kann ich die Tastatur für jeden empfehlen, der gerne eine Tastatur für Windows mit einer linearen leichten Betätigung ohne Druckpunkt und mit minimalem Widerstand sucht.
    Geändert von Madam Marketing (20.02.2018 um 10:02 Uhr) Grund: Changed Link Names

  4. #4

    Standard CORSAIR Glaive RGB Aluminium

    Hallo,

    hier ist meine Bewertung zu der Corsair Glaive RGB Gamingmouse.

    Produktlink

    *** Lieferumfang ***
    Im Lieferumfang sind zwei zusätzliche Daumengriffe dabei, sowie eine passende Tasche zur Aufbewahrung dieser. Sonst ist natürlich noch die Maus, das Benutzerhandbuch, die Garantiebestimmungen und ein kleiner Hinweis zum Umweltschutz enthalten. Das Ganze kommt in einer sehr schönen schwarz gelben Verpackung, die schon alleine was hermacht.

    *** Optik, Haptik und Usability ***
    Optisch sieht die Maus wirklich super aus. Das griffige aber glatte Plastik wirkt sehr hochwertig. Das Aussehen wird durch das vorne verbaute Metall nochmal abgerundet. Rechts an der Seite wurde die Maus für mehr Grip an den Fingern mit einer Art „Stopper Überzug“ versehen. Dies funktioniert, soweit man nicht sehr schwitzige Hände hat, sehr gut. Wie im Abschnitt vorher schon beschrieben, liegen der Maus noch zwei zusätzliche Daumengriffe bei. Der Standarddaumengriff ist für meinen Geschmack viel zu rutschig. Die beigelegten haben ebenfalls, wie an der rechten Seite der Maus, eine Art „Stopper Überzug“ und dadurch deutlich mehr Grip. An der unteren Seite der Maus befinden sich vier Plättchen (bzw. mit dem einen Daumengriff fünf Plättchen), die das Gleiten der Maus verbessern sollen.

    Ich habe die Maus auf Holz und zwei verschiedenen Mauspads ausprobiert und muss sagen, dass die Gleiteigenschaften wirklich super sind. Generell würde ich sagen, dass die Maus eher für etwas größere Hände gemacht ist. Ich habe nicht wirklich kleine Hände, aber musste mich erst einmal an die Maus gewöhnen, da sie beim ersten Anfassen schon etwas klobig wirkt. Dieser Eindruckt liegt bei mir wahrscheinlich daran, dass ich bisher eine Logitech G502 Proteus Spectrum benutzt habe und die im Allgemeinen schmaler wirkt.

    *** Taster, Tasten und Beleuchtung ***
    Es gibt insgesamt sechs Tasten. Die Standardtasten (linke, rechte und mittlere Maustaste), einen DPI-Schalter und zwei Daumentasten. Keine Taste klappert oder wackelt, dafür erstmal ein großes Lob. Für mich ist die Anzahl der Tasten ausreichend, deshalb kann ich mich nicht beschweren. Es ist gut, dass es einen DPI-Schalter gibt, dennoch wäre es, wenn man schnell zwischen verschiedenen Auflösungen hin und her schalten möchte, schön gewesen, aus dem Schalter zwei Schalter zu machen. Es ist mit dem DPI-Schalter nur möglich „hoch“ zu schalten, das heißt, man kommt erst wieder auf Stufe 1, wenn man bis 5 hoch geschaltet hat. Möchte man zum Beispiel in einem Spiel schnell von Stufe 3 zu Stufe 2 schalten, ist das eher nicht so schön gelöst.

    Die Beleuchtung der Maus ist super. Ich habe noch nie eine so durchdachte und gute Umsetzung gesehen. Die Beleuchtung der Maus ist quasi in drei Bereiche eingeteilt. Das Logo, zwei „Lichtkanten“ bzw. Linien (links und rechts) und vorne unter der linken und rechten Maustaste. Es sieht einfach super stylisch aus und die Software erlaubt es einem, alle drei Bereiche einzeln zu steuern, aber dazu mehr im Abschnitt Software. Ein weiterer Bereich der Beleuchtung, der mir nicht so gut gefällt, ist die DPI-Anzeige. Die fünf Balken zeigen an, welche DPI-Stufe aktuell eingestellt ist. Was mir nicht so gut gefällt, ist, dass man die Farbe der Balken nicht einstellen kann, diese ist immer blau. Leider habe ich auch keine Einstellung gefunden, das Licht dauerhaft an- oder dauerhaft auszustellen. Manchmal blieb es einfach an und manchmal leuchtete es nur beim Umschalten einmal kurz auf.

    *** Druckpunkt und Feedback ***
    Der Druckpunkt und das Feedback sind bei allen Tasten gut. Ich hätte mir noch gewünscht, dass es eine Möglichkeit gibt, das Mausrad frei zu stellen, sodass es möglich ist, ohne Widerstand zu scrollen. Das ist natürlich ein extra Feature, das eher ungewöhnlich ist, welches ich von meiner G502 kenne, aber mir in manchen Situationen manchmal schon fehlt.

    *** Funktionen / Features ***
    Ein Feature ist, dass man alle Tasten (bis auf die linke Maustaste) individuell belegen kann. Mehr dazu werde ich im Abschnitt Software berichten. Die Beleuchtung ist mit Sicherheit ein Feature, das man hier nochmal erwähnen sollte, da es wirklich gut durchdacht ist und viele Möglichkeiten bietet, die Maus schön aussehen zu lassen.

    Wie im Lieferumfang schon beschrieben, gibt es drei verschiedene Daumengriffe. Hier ist meiner Meinung nach also an alles gedacht, denn, auch wenn sich drei erstmal wenig anhört, kann sich, denke ich, jeder mit zumindest einem der drei anfreunden.

    *** Software ***
    Die Software wirkte auf den ersten Blick für meinen Geschmack etwas überladen. Nachdem man in den Globalen Einstellungen einen Hacken bei „Nur die verbundenen Geräte anzeigen“ gesetzt hat, sah alles aufgeräumter aus. Wie schon in vorherigen Abschnitten beschrieben, lässt sich relativ viel über die Software einstellen, auf die verschiedenen Einstellungen werde ich nur eingehen.

    Unter Aktionen kann man jede Taste einzeln mit Markos belegen, das schließt die linke Maustaste aus, diese ist fest eingestellt. Man kann Markos aufnehmen und diese auf Tastendruck starten lassen, eine Anwendung starten, Wiedergabeeinstellungen festlegen, einen Buchstaben zuordnen, einen Timer einstellen, die Taste deaktivieren und eine Profilumschaltung einstellen.

    Unter Beleuchtungseffekte kann man die drei Beleuchtungsbereiche der Maus einzeln steuern. Es gibt die Möglichkeit, eine statische Farbe, einen Regenbogeneffekt, einen Farbwechsel, einen Farbpuls oder eine Beleuchtungsverknüpfung mit anderen Geräten einzustellen.

    Unter DPI lassen sich der Maus maximal fünf DPI-Werte zuweisen. Man kann Werte deaktivieren, sodass es zum Beispiel nur zwei Werte gibt. Positiv hervorzuheben ist, dass es möglich ist, die X- und Y-DPI separat einzustellen.

    Es gibt außerdem noch eine Scharfschützen DPI, wie man diese einschaltet oder ob diese sich im Spiel selbst aktiviert, konnte ich nicht herausfinden. Unter Optionen lässt sich eine Eckenglättung aktivieren. Es ist außerdem möglich, die Hubhöhe, die Zeigergeschwindigkeit und eine Optimierung der Tastenreaktion einzustellen.

    Unter Oberflächenkalibrierung lässt sich die Maus auf die Oberfläche einstellen. Ich habe nach der Kalibrierung keinen Unterschied gemerkt, daher kann ich nicht sagen, ob das auf eventuell unebenen Oberflächen oder Ähnlichen einen Mehrwert bringt.

    *** Langzeittest ***
    Ich konnte die Maus über mehrere Stunden bei Spielen testen sowie bei Officearbeiten über. Gespielt habe ich einen Egoshooter und ein Kartenspiel. Bei allen getesteten Einsatzbereichen fühlte sich die Maus, auch nach mehreren Stunden, angenehm und in keiner Weise störend an.

    *** Preis-/Leistungsverhältnis ***
    Das Preis-/Leistungsverhältnis ist bei diesem Produkt auf jeden Fall sehr gut. Man bekommt hier für knapp (aktuell) 100¤ eine gut verarbeitete Maus mit vielen Einstellmöglichkeiten sowie guten Gleiteigenschaften. Ich will nicht sagen, dass es die perfekte Gamingmaus ist, für meine Ansprüche aber definitiv ausreichend.

    *** Haltbarkeit & Vergleich ***
    Über die Haltbarkeit kann ich leider nicht so viel sagen, da ich diese Maus erst knapp eine Woche in Benutzung habe. Dennoch wirken die Materialien sehr stabil und ich gehe daher davon aus, dass die Maus lange halten wird. Einen Vergleich kann ich zu meiner alten Logitech G502 ziehen, wie ich es in manchen Abschnitten schon getan habe. Die G502 ist ebenfalls eine Gamingmaus mit RGB Beleuchtung und liegt, mit circa 20¤ weniger, im fast selben Preisrahmen. Qualitativ wirkt die Glaive RGB haltbarer und stabiler. Anders als bei der G502 klappert hier gar nichts. Außerdem wirken die Daumentasten und das Mausrad viel hochwertiger. Die negativen Punkte der Glaive sind, dass sich das Mausrad nicht freistellen lässt, das Gewicht der Maus nicht verändert werden kann und es generell weniger Tasten gibt. Dafür gibt es bei der G502 aber auch keine unterteilten Beleuchtungsbereiche.

    *** Fazit ***
    Wenn einem die Anzahl der Tasten reichen und man das Gewicht der Maus nicht ändern möchte, dann bekommt man mit der Corsair Glaive RGB eine sehr gut verarbeitete Gaming Maus mit vielen Einstellungsmöglichkeiten und hochwertig wirkenden Materialien.


    *** Produktbilder ***

    DSC 0952 - CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5 DSC 0953 - CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5 DSC 0954 - CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5 DSC 0955 - CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5 DSC 0956 - CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5 DSC 0961 - CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5 DSC 0963 - CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5 DSC 0964 - CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5 DSC 0965 - CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5 DSC 0967 - CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5 DSC 0968 - CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5 DSC 0969 - CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5 DSC 0971 - CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5
    Geändert von Madam Marketing (20.02.2018 um 09:42 Uhr)

  5. #5

    Standard Corsair Gaming MM800 RGB Polaris Mauspad, Cloth Edition

    Hallo,

    hier ist meine Bewertung zu des Corsair Gaming MM800 RGB Polaris Mauspad.

    Produktlink

    *** Lieferumfang ***
    Zuerst einmal muss ich sagen, dass die Verpackung sehr schön aussieht. Wenn man die Verpackung sieht, erwartet man schon etwas Hochwertiges und das bekommt man im Großen und Ganzen auch erstmal, um das schon mal vor Weg zu nehmen. Im Lieferumfang enthalten ist eine Bedienungsanleitung, ein Garantiehinweis und natürlich das Mauspad selbst. Eine Software liegt nicht bei. In der Bedienungsanleitung ist gut beschrieben, wie man die Software herunterlädt, dafür benötigt man logischerweise aber eine Internetverbindung.

    *** Optik und Usability ***
    Die Optik ist auf dem ersten Blick super. Das Mauspad misst in der Breite circa 35 cm und in der Höhe circa 28 cm. Ist damit also, zumindest zu meinen bisherigen Mauspads, verhältnismäßig groß. Das ist erstmal nur eine Feststellung und keine Bewertung. Optisch ist das Mauspad, wie gesagt, sehr ansprechend. Oben ist ein Stoffüberzug, der perfekte Gleiteigenschaften bietet. Ich habe meine Maus auf mehreren Unterlagen getestet und diese gleitet mit Abstand am besten. An den Rändern haben wir fast ringsherum eine RGB Beleuchtung, aber dazu mehr im nächsten Abschnitt. Oben am Mauspad sind dreieckige glänzende Muster, die das Design mit dem Corsair Logo unten rechts noch einmal abrunden. Außerdem wird unter dem oberen Plastik oben wahrscheinlich die Elektronik versteckt.

    Des Weiteren ist oben eine Erhöhung. Beim Testen des Mauspads ist mir aufgefallen, dass diese Erhöhung das Kabel der Maus manchmal etwas aufhält. Das ist eher schwer zu beschreiben, aber bei einem Spiel hat man eventuell das Problem, dass, wenn das Kabel links von dieser Erhöhung liegt und man schnell mit der Maus nach rechts muss, das Kabel an dieser Erhöhung etwas hackt. Das kann ein Problem sein, muss es aber nicht. Mich hat es zumindest nicht wirklich gestört, es ist mir nur aufgefallen.

    *** Beleuchtung ***
    Die Beleuchtung ist natürlich ein Feature, das, meiner Meinung nach, sehr wichtig bei diesem Mauspad ist. Auf dem ersten Blick sieht die Beleuchtung super aus. Es gibt keine Stelle, an der das Licht blendet, wie man das eventuell von schlecht verarbeiteten Notebook-Tastaturen kennt. Auch ist es an keiner Stelle heller oder dunkler, zumindest nicht, wenn man von oben guckt und das tut man ja im Normalfall die ganze Zeit. Wenn man das Mauspad einstöpselt, leuchtet es erstmal in Regenbogenfarben im Kreis oder wie Corsair den Effekt nennt: Spiralregenbogen. Es gibt sehr verschiedene Optionen, die Farben und Effekte zu steuern, aber dazu mehr im Abschnitt Software.
    Aufgefallen ist mir bei einem dunklen Orangeton, dass die Farben nicht richtig oder zumindest anders dargestellt werden. Ich besitze eine Razer Ornata Chroma und eine Corsair Glaive Gaming Mouse. Wenn ich an diesen beiden Referenzgeräten die Farbe RGB (255, 165, 0), welches ein dunkele Orange sein soll, einstelle und dasselbe am Mauspad mache, wirkt die Farbe am Mauspad heller als an den anderen Geräten. Das ist zwar nur minimal, aber meiner Meinung nach sichtbar. Stellt man das Mauspad auf RGB (255, 130, 0) sieht das schon besser aus. Ich würde ja davon ausgehen, dass das Mauspad einen kleinen Grün- oder Blaustich hat, aber bei anderen Farben sehe ich bisher keinen Unterschied und die Farbe Weiß wird auch als Weiß dargestellt, ohne irgendeinen Grün- oder Blaustich.

    *** Feedback ***
    Das Feedback ist, wie im Abschnitt Optik und Usability schon erklärt, sehr gut. Die Maus gleitet nur so über den Stoff. Was man hier vielleicht noch anmerken kann, ist die Höhe des Mauspads. Erstmal überhaupt kein Problem, denn mit wenigen Millimetern (geschätzt 5 oder 6 mm) ist das Pad recht dünn. Ich trage an meinem Handgelenk mehrere Festivalbänder und deshalb ist es bei dieser Höhe manchmal schon etwas gewöhnungsbedürftig, denn es kann schon vorkommen, dass ein Band mal am Pad hackt. Mehr gibt es zum Feedback dieses Mauspads, glaube ich, nicht zu sagen, alles in allem auf jeden Fall sehr gute Gleiteigenschaften.

    *** Funktionen / Features ***
    Wie bei einem Mauspad zu erwarten, bietet es nicht sonderlich viele Funktionen, aber dennoch erwähnenswerte. Über die LED Beleuchtung habe ich ja bereits berichtet. Das weitere Feature ist der USB Anschluss oder USB Passthrough-Anschluss. Die ermöglicht das Anschließen einer Maus oder einem anderen USB Gerät am Mauspad. Ob diese Funktion nun sinnvoll ist oder nicht, darüber kann man streiten. Hat man eine Maus oder Tastatur mit einem kurzen Kabel, macht es bestimmt für manche Leute Sinn. Ich hätte es besser gefunden, sich die Erhöhung, die ich in den Abschnitten vorher schon als etwas störend beschrieben habe, zu sparen und auf den USB Anschluss zu verzichten.

    *** Software ***
    Die Software wirkt auf den ersten Blick für meinen Geschmack etwas überladen. Dies lässt sich aber leicht ändern, indem man in den globalen Einstellungen „Nur die verbundenen Geräte anzeigen“ aktiviert. So sieht das Ganze schon aufgeräumter aus. Klickt man nun auf die verbundene Hardware (in diesem Fall das Mauspad), kann man entweder ein Profil auswählen, anlegen, löschen oder bearbeiten. Ein Profil kann beispielsweise mit einem Programm verknüpft werden. Des Weiteren kann man die Beleuchtungseffekte einstellen. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten: Spiralregenbogen, Regenbogenwelle, Visier, Farbwechsel, Farbpulse, Farbwelle, statische Farbe und Beleuchtungsverknüpfung.

    Alle Optionen zu erklären, würde den Rahmen sprengen. Was man kurz und knapp hierzu sagen kann ist, dass es, zumindest auf die Beleuchtung bezogen, fast grenzenlose Möglichkeiten gibt und das gefällt mir. Bei der Software fehlt es mir wirklich an nichts.

    *** Preis-/Leistungsverhältnis ***
    Ich muss sagen, knapp 59¤ sind schon etwas mehr als das, was man normalerweise für ein Mauspad bezahlt. Man muss aber auch bedenken, dass man hier eine gute RGB Beleuchtung und tolle Gleiteigenschaften bekommt. Ich würde schon sagen, dass die Leistung dem Preis entspricht. Wer auf eine RGB Beleuchtung verzichtet, bekommt wahrscheinlich auch schon für weniger als die Hälfte des Geldes ein akzeptables Mauspad.

    *** Haltbarkeit & Vergleich ***
    Über die Haltbarkeit kann ich nicht so viel berichten, da ich das Pad erst seit knapp über einer Woche in Benutzung habe. Was sich jetzt schon sagen lässt, ist, dass das Mauspad schon ein Staubfänger ist. Der Staub lässt sich zwar bisher relativ gut entfernen, ob das so bleibt, weiß ich jedoch nicht. Ein Vergleich, den man eigentlich gar nicht braucht, kann ich nur mit billigen Plastik Mauspads machen, da ich bisher nur solche benutzte. Natürlich ist das kein Vergleich. Dieses Mauspad gleitet besser als jede Unterlage, die ich irgendwann einmal verwendet habe. Ich denke, dass das Mauspad auch über längere Zeit haltbar sein wird.

    *** Fazit ***
    Als kurzes Schlusswort kann man sagen, dass das Mauspad gut ist. Es gibt ein minimales Verbesserungspotenzial bei der Beleuchtung. Sonst kann man bei dem Mauspad eigentlich über nichts meckern. Der USB Anschluss ist nützlich, wenn man ihn braucht, ich empfinde ihn, wie beschrieben, eher als unnötig und eventuell auch störend. Dennoch ist das ziemlich subjektiv, da man auch vorhersehen konnte, dass diese Erhöhung das Kabel eventuell behindern könnte, deshalb gibt es dafür keinen Punktabzug.

    *** Produktbilder ***
    DSC 0946 - CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5 DSC 0947 - CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5 DSC 0948 - CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5 DSC 0949 - CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5 DSC 0950 - CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5 DSC 0951 - CORSAIR Peripherie: Testers Keepers KW 5
    Geändert von Madam Marketing (20.02.2018 um 09:41 Uhr)

  6. #6

    Standard Bericht HS50

    Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal herzlich beim Team von Mindfactory bedanken, das mir das HS50 im Zuge der Testers Keepers Aktion kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

    Lieferumfang
    Im Karton des HS50 ist neben einem Garantie-Heftchen und Hinweisen zur der Entsorgung elektronischer Geräte nur noch ein Adapter von einem Headset Stecker (für Spielkonsolen oder für Handys) auf einen Stereo&Mikrofon Stecker (für einen PC) enthalten.

    Design
    Das Headset kommt relativ schlicht und funktional daher. Es ist in mattem schwarzen Plastik und Metall gehalten sowie schwarzem Kunstleder für den Tragebügel und die Ohrpolster. Lediglich die Naht am Tragebügel und ein kleiner Streifen außen auf den Ohrmuscheln hebt sich mit einem hellen Blauton farblich ab. Auf der Oberseite des Tragebügels befindet sich ein CORSAIR Schriftzug und auf den Ohrmuscheln das CORSAIR Logo. Ich finde das sehr gut, da ich kein Fan von unnötigen LED Beleuchtungen oder knallbunten Headsets bin.

    Verarbeitung
    Die Verarbeitung ist sehr solide und das Headset macht einen stabilen Eindruck. Es wackelt, klappert oder quietscht nichts. Es ist etwas schwerer, als ich das gewohnt bin, aber das rührt wohl vom Verzicht auf Plastik für den Tragebügel her. Positiv ist die Befestigung der Ohrmuscheln am Tragebügel mit Metall, genau die Stelle an der mein letzter Kopfhörer kaputtgegangen ist, weil sie nur aus Plastik war. Die Stecker für den Anschluss am PC respektive Konsole oder Handy sind vergoldet, einzig der Stecker für das abnehmbare Mikrofon ist es nicht. Falls man das Mikrofon abnehmen möchte und das Headset nur als Kopfhörer verwenden will, liegt ein kleiner Gummistöpsel bei, um das Loch zu verschließen. Das Kabel ist mit 1.8m für meinen Geschmack etwas knapp bemessen, sollte aber für die meisten Leute ausreichend sein. Es befindet sich ein Kabelbinder mit Klettverschluss am Kabel, was einen einfachen Transport ohne Kabelsalat ermöglicht.

    Komfort
    Die Kopfhörer sitzen sehr gut und fest. Der Druck auf den Kopf ist meinem ersten Eindruck nach etwas hoch, aber vielleicht auch nur eine Frage der Gewohnheit. Die drehbaren Ohrmuscheln lassen sich gut einstellen. Der Memory-Schaumstoff umschließt die Ohren vollständig, ohne anzuecken. Geräusche aus der Umgebung werden durch den guten Abschluss so gut wie vollständig eliminiert. Insgesamt ist es ein durchaus bequemes Headset. Wie der Tragekomfort sich über längere Stunden der Benutzung verhält, werde ich in einem längeren Test überprüfen.

    Bedienung
    Der Bügel des Mikrofons ist biegbar und lässt sich somit gut justieren, um etwaige Nebengeräusche wie Atmen zu minimieren. An der linken Ohrmuschel befindet sich ein Rad für die Lautstärkeregelung. An meinem Exemplar war das Rad etwas leichtgängig, dies sollte aber kein allzu großes Problem darstellen. Außerdem gibt es einen Knopf, um das Mikrofon stumm zu schalten. Der Knopf gibt ein gutes, taktiles und akustisches Feedback und versinkt bei ausgeschaltetem Mikrofon fast in das Headset, so dass man sicher sein kann, ob das Mikrofon wirklich aus oder an ist.

    Audioqualität
    Ich habe das Headset an meiner Creative Soundblaster X-Fi Titanium HD getestet, diese Karte hat einen außergewöhnlich guten Kopfhörerverstärker, um ungewollte Defizite an der Soundqualität durch ein schlechtes Audio Signal ausschließen zu können.
    Das Headset liefert einen druckvollen Bass und klare Höhen, ohne zu klirren. Das Klangbild ist sehr offen für einen geschlossenen Kopfhörer, was eine gute Ortung von Geräuschen in Spielen wie Ego-Shootern ermöglicht. In den von mir angespielten Titel (World of Warcraf, Starcraft II, PUBG, Divinity: Original Sin 2, League of Legends, Counter Strike: Global Offensive) war der Ton gut und überzeugend. Selbst ohne Surround Emulation waren Gegner klar zu orten, Sprachdialoge waren angenehm verständlich, die Soundeffekte klangen gut und nicht überzogen. Auch in Filmen macht der Kopfhörer ein gutes Bild, satte Explosionen und deutliche Konversationen. In Voice-Chat Anwendungen waren die anderen Personen klar und verständlich zu hören, auch in der Hitze des Gefechts. Lediglich bei Musik konnte mich das Headset nicht ganz überzeugen. Der Übergang zwischen Bass und Höhen ist nicht klar genug abgegrenzt und es klingt insgesamt etwas schwammig. Bei voll auf gedrehtem Lautstärkeregler an der Ohrmuschel ist das Headset sehr laut, was aber vermutlich von der Kompatibilität zu Handys und Spielkonsolen herrührt, die in der Regel keine sonderlich guten Kopfhörerverstärker besitzen. Im Betrieb am PC würde ich die Lautstärke einfach etwas herunter regeln. Für ein Gaming-Headset ist die Soundqualität aber unter dem Strich mehr als gut.

    Sprachqualität
    Das verbaute Mikrofon ist ein unidirektionales Mikrofon, es zeichnet also Ton, der von vorne kommt, lauter auf als Ton aus anderen Richtungen. Sobald man die für sich richtige Position für das Mikrofon gefunden hat, dass man nicht mehr in das Mikrofon atmet, nimmt es nur genau das auf, was es soll nämlich die Stimme. Hintergrundgeräusche wie das Schreiben auf der Tastatur oder etwaigen anderen Lärm wurden bei mir nicht aufgenommen. In allen von mir getesteten Sprachchat Anwendungen (Discord, Teamspeak, Skype und Mumble) wurde ich klar und deutlich verstanden und es gab keine Beschwerden über Hintergrundgeräusche.
    Die Lautstärke, ab der das Mikrofon anfängt aufzuzeichnen, war etwas niedrig, aber die meisten Anwendungen bieten ja die Möglichkeit, die Empfindlichkeit einzustellen. Zur Not muss man unter Windows die Mikrofonverstärkung aktivieren, wodurch allerdings die Sprachqualität etwas leiden könnte. Corsair zertifiziert das Headset explizit für die Nutzung mit Discord, wobei mir sich nicht ganz erschließt, warum nicht alle Headsets, die ja für die Verwendung in Sprachchats gebaut werden, mit einer Software wie Discord verwendet werden können. Aber ist wohl ein weiterer Aufkleber auf der Verpackung.

    Langzeittest
    Ich benutze das HS50 jetzt seit mehreren Tagen und bin positiv überrascht. Der erste Eindruck, dass das Headset etwas schwer sein könnte, hat sich nicht bestätigt, vermutlich ist die Balance relativ gut. Das Headset ist sehr angenehm zu tragen, auch über mehrere Stunden hinweg. Der Druck auf den Kopf war wohl wirklich nur eine Gewöhnungsfrage, auch meine Ohren wurden nicht sonderlich warm, was bei geschlossenen Kopfhörer ansonsten schon öfter mal vorkommen kann. Nach einiger Zeit nimmt man das Headset gar nicht mehr war und ich hatte nie das Bedürfnis, die Kopfhörer eine Weile absetzen zu wollen.
    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich
    Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die richtige Position für das Mikrofon zu finden, bin ich eigentlich überzeugt von dem Headset. Ich hatte bis dato nur normale Kopfhörer verwendet in Kombination mit einem Standmikrofon auf dem Schreibtisch. Allerdings wurde dann des Öfteren das Schreiben auf der Tastatur mit aufgezeichnet und störte meine Gesprächspartner. Da bei meinen vorherigen Kopfhörern (Aurvana Live! von Creative Labs) der Haltebügel für die Ohrmuscheln abgebrochen ist, weil dieser nur aus Plastik war, bin ich von der Verarbeitung beim HS50 mehr als überzeugt.

    Preis-/Leistungsverhältnis
    Für den geforderten Preis bekommt man ein gut verarbeitetes Gaming Headset aus dem unteren bis mittlerem Preissegment. Die Verwendung von Metall an den Hauptbelastungspunkten sollte für eine lange Lebensdauer sorgen. Die Soundqualität ist gut in Spielen und Filmen und reicht für das gelegentliche Hören von Musik am PC vollkommen aus. Wer hauptsächlich Musik hört, sollte vielleicht den Kauf von richtigen Kopfhörern in einem ähnlichen Preisbereich in Betracht ziehen. Unterm Strich bekommt man genau das, wofür man bezahlt: Ein stabiles langlebiges Headset ohne unnötigen Schnick-Schnack mit einer überzeugenden Ton- und Sprachqualität.

    Fazit
    Alles in allem erhält man ein gutes Headset für einen fairen Preis.

    Pro
    +gute Verarbeitung
    +hohe Haltbarkeit
    +gute Sprachqualität
    +gute Performance in Spielen
    +gute Performance in Filmen
    +fairer Preis

    Con
    -kurzes Kabel
    -Mikrofon etwas leise
    -mittlere Performance bei Musik

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    Geändert von ciryon (20.02.2018 um 17:39 Uhr)

  7. #7

    Standard Bericht ST100

    Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal herzlich beim Team von Mindfactory bedanken, das mir das ST100 im Zuge der Testers Keepers Aktion kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

    Lieferumfang
    Im Karton des ST100 RGB ist neben einem Garantie-Heftchen, Hinweise zur der Entsorgung elektronischer Geräte, ein Quick Start Guide sowie ein Kabel von USB 3.1 A (für den PC) auf USB 3.1 Micro B (für den Ständer) zu finden.

    Optik und Usability
    Der ST100 Headset Ständer kommt in einem schlichten, funktionalen aber dennoch stilvollen Design daher. Das verbaute Material ist matt schwarz lackiertes Aluminium, es fühlt sich gut an und sollte durch die raue Oberfläche nicht so anfällig für Fingerabdrücke sein. Des Weiteren verarbeitet wurde dunkelgraues Plastik für die LED Beleuchtung am Fuß, welche sich somit, sofern sie ausgeschaltet ist, nicht merklich von der Basis des Ständers abhebt und weißes Plastik für das Corsair Logo am oberen Ende des Ständers. Die Unterseite des ST100 ist bis auf das Typenschild komplett mit Gummi überzogen, was für einen sicheren Stand auf dem Schreibtisch sorgt. Mein Exemplar kippelte ein wenig, das sollte aber kein Problem sein. Oben am Ständer befindet sich eine leichte Vertiefung, um zu verhindern, dass das aufgelegte Headset oder der Kopfhörer herunterfallen.

    Beleuchtung
    Die voll RGB fähige LED Beleuchtung teilt sich in 8 Zonen am Standfuß sowie das Corsair Logo an der Stange auf. Beim ersten Einstecken leuchtet der Ständer in allen Regenbogen-Farben fröhlich vor sich hin. Näheres zu den Einstellungsmöglichkeiten der Beleuchtung in der Software später.

    Funktionen / Features
    Neben der offensichtlichen Funktion, nämlich einen Platz zum Aufhängen eines Headsets zu bieten, kann der ST100 aber noch mehr. Es wurde ein voll USB 3.1 fähiger USB Hub verbaut mit einem Anschluss auf der Oberseite des Fußes sowie einem zweiten Anschluss an der rechten Seite. Direkt daneben befindet sich auch eine 3,5 mm Klinken Buchse für den Anschluss eines Headsets. Wer einen Kopfhörer und ein separates Mikrofon anschließen möchte oder ein Headset ohne vierpoligen Headset Stecker besitzt, kommt um den Einsatz eines Adapters nicht herum. Schließt man ein Headset an den Ständer an, so kann man die verbaute Soundkarte benutzen. Diese bietet, falls man die "CUE" Software installiert, auch eine hardwareseitige 7.1 Surround Sound Emulation. Die Leistung der Soundkarte ist recht ordentlich und sollte deutlich über den Fähigkeiten von Onboard Lösungen auf Low Budget Mainboards liegen. Insofern man also keine separate interne oder externe Soundkarte besitzt, ist das also durchaus interessant, allein schon wegen der Surround Sound Emulation.

    Feedback
    Um ehrlich zu sein, hatte ich mir bis jetzt noch nie Gedanken gemacht, ob und wofür ich einen Headset Ständer brauchen könnte. Wenn ich meine Kopfhörer nicht verwendet habe, lagen diese einfach auf dem Schreibtisch oder dem PC herum. Schon nach kurzer Zeit finde ich es aber durchaus praktisch, der Arbeitsplatz wirkt aufgeräumter und im Endeffekt nimmt der Ständer sogar weniger Platz weg, als das Headset, wenn es an derselben Stelle liegen würde. Auch die Möglichkeit, das Headset direkt am ST100 anzuschließen, ist für mich interessant, da ich im Moment keine Möglichkeit habe, meine interne Soundkarte in meinem PC zu verbauen und die Onboard Soundkarte von meinem Board nicht sehr gut ist. Wirklich praktisch finde ich den USB 3.1 Hub, da viele vor allem ältere PC Gehäuse keine USB 3.0 Frontanschlüsse bieten oder aber der Anschluss am Mainboard ein ziemliches Gefriemel ist. Allerdings hätte ich mir einen dritten USB Port gewünscht, um Maus und Tastatur anschließen zu können und noch einen weiteren Anschluss für etwaige USB-Sticks oder ein Ladekabel für das Handy zur Verfügung zu haben. Auch ist die Position des oberen Anschlusses, der wohl für den USB Sender eines Wireless Headsets gedacht ist, für den dauerhaften Anschluss einer Maus oder Tastatur eher unpraktisch.
    Ich bin kein großer Fan von leuchtenden Peripherie Geräten, mal abgesehen von der Tastatur, bei der es einen Sinn hat. Auf lange Sicht werde ich die LED Beleuchtung wohl ausgeschaltet oder schwach leuchtend einfarbig lassen, aber das ist wohl eine Geschmackssache.

    Software
    Direkt nach dem Anschluss an den PC wurde der Headset Ständer problemlos von Windows 10 erkannt. Sowohl die integrierte Soundkarte sowie der schnelle USB 3.1 Hub meldeten sich einsatzbereit. Ein kurzer Test mit einer externen Festplatte sowie mit einem Sprachchat Programm ergaben, im Prinzip ist der Headset Ständer auch ohne die Software funktionsfähig. Möchte man allerdings den vollen Funktionsumfang benutzen wie die Steuerung der LED Beleuchtung und die 7.1 Surround Sound Emulation, wird die auf der Corsair Website verfügbare und rund 200 MB große CORSAIR Utility Engine oder kurz "CUE" benötigt. Download als auch Installation funktionierten reibungslos. Nach der Installation wir ein Neustart der PCs benötigt.
    Beim ersten Start bombardiert einen die Software mit allen Produkten, die die LED Beleuchtung von Corsair im Programm hat, das lässt sich allerdings mit einem Haken in den Optionen (nur die verbundenen Geräte anzeigen) abschalten. Wechselt man zwischen Stereo und Surround Sound, erfolgt eine akustische Rückmeldung ("Surround ON", "Surround OFF"), auch beim Wechsel zwischen den einzelnen Equalizer Presets macht sich die Software bemerkbar ("One", "Two", "Three", ...) beides lässt sich aber auch deaktivieren.
    Die Einstellungsmöglichkeiten für die LED Beleuchtung sind sehr umfangreich. Zunächst einmal bietet "CUE" 8 verschiedene Beleuchtungs-Presets an (Spiralregenbogen, Regenbogenwelle, Visier, Farbwechsel, Farbimpulse, Farbwelle, Statische Farbe, Beleuchtungsverknüpfung). Hier lassen sich verwendeten Farben, die Geschwindigkeit und Verlauf der Animation sowie einige andere Optionen einstellen. Die Verwendung ist sehr intuitiv und man bekommt direkt eine visuelle Rückmeldung in der Software sowie am Gerät selbst. Es lassen sich auch mehrere Effekte gleichzeitig erstellen und nach Belieben an und abschalten, auch eine Überlagerung mehrerer Effekte ist möglich. Wem das noch nicht ausreicht, kann durch einen Klick auf den kleinen "Erweitert" Knopf oben in der Software die kompletten Funktionen freischalten. Nun hat man Zugriff auf 5 Neue Muster (Statisch, Gradient, Kräuseln, Voll, Welle), bei denen sich die Farbe oder Farbverlauf, Dauer der Animation, Häufigkeit der Animation, und Geschwindigkeit der Animation frei einstellen lässt.
    Des Weiteren lassen sich alle 9 LEDs, die 8 im Fuß und das Logo einzeln oder als Gruppe (durch gedrückt halten der STRG Taste) ansprechen. Die daraus entstehenden Kombinations- und Einstellungsmöglichkeiten sind quasi unbegrenzt. Die Software bietet die Möglichkeit, Profile mit unterschiedlichen Beleuchtungen anzulegen und diese mit dem Start von Anwendung und Spielen zu verknüpfen. Wer möchte, kann also seine eigene Beleuchtung erstellen und diese je nach gestartetem Programm automatisch zu aktivieren.
    Der Equalizer hat von Haus aus 6 Profile (Pure Direkt, Bass Boost, Movie Theater, FPS Competition, Clear Chat) bietet aber auch die Möglichkeit, Eigene zu erstellen. Man kann dann die Lautstärke von 10 verschiedenen Frequenzbereichen um bis zu +12 dB verstärken oder um bis zu -12 dB abschwächen. Auch hier besteht die Option, diese direkt mit den entsprechenden Anwendungen zu starten.

    Preis-/Leistungsverhältnis
    Corsair ruft für den ST100 einen stattlichen Preis ab, der aber, wenn man wirklich den vollen Funktionsumfang (USB 3.1 und Soundkarte) nutzt, gerechtfertigt sein kann. Ist man nur auf der Suche für einen Platz, an dem man sein Headset verstauen kann, sollte man sich vielleicht nach einer preiswerteren Lösung umschauen. Ist man aber der Besitzer eines teuren Kopfhörers und möchte diesen richtig in Szene setzen, ist man hier gut bedient. Auch wenn man schon andere Corsair Produkte mit LED Beleuchtung hat, die sich mit der "CUE" Software steuern lassen, ist es vielleicht ein schöne Ergänzung. Auch wenn ich es nicht mag, wenn der ganze Schreibtisch wie eine Christbaum Beleuchtung strahlt.

    Fazit
    Eine interessante, wenn auch teure Erweiterung der Peripherie, falls man die kompletten Funktionen gebrauchen kann.

    Pro
    +solide Verarbeitung
    +optisch ansprechend
    +7.1 Soundkarte
    +USB 3.1 Hub
    +gute Software

    Con
    -etwas teuer
    -"nur" 2 USB Ports

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  8. #8

    Standard

    Produkt Testbewertung vom Corsair HS50 Gaming Headset (Blau)

    Ich durfte durch die Produkttester Aktion von Mindfactory das Corsair HS50 Gaming Headset in Blau testen und dies ist nun meine Produktbewertung:

    Verpackung:

    Als erstes habe ich mir die Verpackung vom Headset angeschaut. Die Verpackung war in ein einer durchsichtigen Tüte eingepackt, damit die Verpackung keine Kratzer vom Versand abbekommt. Die Verpackung ist sehr schön gestaltet und ist nicht zu aufdringlich und voller Farben, was ich sehr mag und dies leider nicht bei jedem Produkt immer der Fall ist.

    Verpackungsdesign:

    Auf der Vorderseite ist in der Mitte ein Bild mit dem Headset und darunter die Modellbezeichnung: HS50 Stereo Gaming Headset, damit man natürlich weiß, welches Headset man gekauft hat. Ebenfalls ist auf der Vorderseite oben links ein Corsair Logo und oben rechts die Geräte, mit denen man das Headset benutzen kann. Man kann das Headset mit dem PC/PS4/XboxOne und Smartphone benutzen. Auf der linken und rechten Seite ist dann nochmal ein Bild von dem Headset und ein paar Informationen wie die Kompatibilität mit PC/PS4/XboxOne. Auf der Rückseite sind noch sehr viele Informationen, die aber sehr kleingeschrieben sind. Auf der Unterseite sind dann wieder Informationen, dennoch aber in verschiedenen Sprachen, was sehr gut ist, weil, wenn es zum Beispiel nur auf Englisch wäre, könnten es manche nicht verstehen. Das Einzige, was ich an der Verpackung nicht gut finde, sind die ganzen Informationen, denn ohne diese wäre die Verpackung viel schöner und schlichter ausgefallen.

    Unboxing:

    Es war für mich ein bisschen kompliziert, das Headset aus der Verpackung zu bekommen, weil man zuerst nicht genau weiß, wo die Verpackung aufgeht, weil es nicht gekennzeichnet war und das Headset fest verpackt war. Das Headset war in einer schwarzen Plastikschale fest verpackt, damit es nicht beschädigt wird, dies fand ich zwar gut, doch es war nicht so leicht, aus der Verpackung zu bekommen. Im Lieferumfang ist einmal das Headset selbst, ein Mikrophon (3,5 mm klinke) und ein Adapterkabel, damit man das Headset auch am PC anschließen kann. Ich finde es gut, dass ein Adapterkabel mit dabei liegt, denn es gibt zum Beispiel Leute wie mich, die nicht nur an der PS4/XboxOne spielen möchten, sondern auch am PC und somit muss man sich kein Kabel extra dazu kaufen.

    Design:

    Jetzt zum Design. Das Design vom Headset ist sehr schön und schlicht. An den Ohrmuscheln ist ein blauer Rand, welcher das Design vertieft, das Design wirkt edel und nicht nach einem billigen Headset. Außerdem ist an den Ohrmuscheln ein Corsair Logo, welches darauf hin deutet, dass das Headset kein No-Name Headset ist und sich nicht verstecken muss.

    Verarbeitung:

    Auf dem Kopfbügel ist ein Corsair Schriftzug und blaue Nähte, die das Produkt hochwertig wirken lassen. Ich hätte mir dennoch gewünscht, dass das Headset eine LED Beleuchtung hätte. Die Verarbeitung ist sehr gut und es sind keine Mängel vorhanden. Durch die gute Verarbeitung fühlt sich das Headset hochwertig, stabil und edel an. Das Kabel ist nicht zu lang, was für manche vielleicht nicht so gut ist, doch wenn man mit einem Controller spielt, dann ist das ein Vorteil, wenn das Kabel einen beim Spielen nicht stört. Außerdem gibt es einen Klettverschluss, mit dem man das Kabel zusammen falten kann.

    Zielgruppe:

    Wer ein Headset sucht, welches sehr gut sitzt und einem nicht an den Ohren schmerzt, für den ist dieses Headset eine gute Wahl, denn das Headset sitzt so gut, dass ich mich sofort in dieses verliebt habe, denn es sitzt sehr fest und es hat eine gute Polsterung, womit sich das Headset gut an den Ohren anfühlt. Ich hatte bis jetzt noch nie so ein Headset, welches so gut gepasst hat. Das Headset stört nicht an den Ohren, weil es das komplette Ohr umschließt und nicht am Ohr drückt.

    Funktionen:

    Man kann den Kopfbügel vom Headset verstellen, damit es auch jemanden mit einem etwas größeren Kopf passt. Bei den Headsets, die ich bisher hatte, war die Bügelerweiterung nicht so stabil und man hatte Angst, dass es durchbrechen könnte, doch bei nem Corsair HS50 Stereo Gaming Headset ist dies nicht so. Es wirkt stabil und fest.
    Die Bedienung ist sehr einfach, denn an der linken Ohrmuschel gibt einen Lautstärke-Regler und einen Knopf, um das Mikrophone auszuschalten. Ich finde es sehr vorteilhaft, dass der Lautstärke-Regler und der Stummknopf am Headset sind und nicht am Kabel, weil sonst müsste man immer das Kabel erst einmal absuchen..

    Sprachqualität:

    Die Sprachqualität ist sehr gut und man kann mich laut und deutlich hören, was sehr gut ist. Als ich das Mikrophone zum ersten Mal benutzt habe, war es durch die Playstation Einstellung bisschen zu laut und und meine Freunde konnten mich Atmen hören. Als ich das Mikrophone ein bisschen leiser gestellt habe und es weiter weg von meinem Mund gebogen habe, was bei den Headset eine gute Funktion ist, war alles in Ordnung. Die Audioqualität ist sehr gut und laut und es gibt keine komischen Geräusche, die einen stören könnten. Musikhören ist mit dem Headset richtig schön und der Bass ist nicht zu stark, aber auch nicht zu schwach.

    Soundqualität:

    Ich finde es schade, dass es keinen Bassregler gibt, um den Bass einzustellen. Am PC kann man es zwar mithilfe von dem Corsair ST100 RGB LED Headset Standfuß verstellen. Dazu aber mehr in meiner Produktbeschreibung von dem Headset Stand. Außerdem habe ich mit dem Headset das Spiel Call of Duty WWII und WWE 2K18 auf der Playstation 4 gespielt und man konnte die Schritte von den Gegnern gut hören, was in Call of Duty sehr wichtig ist.

    Langzeittest:

    Ich habe das Headset 3 Stunden ununterbrochen benutzt und das Einzige, was mich gestört hatte, war dass das Headset mit der Zeit ein bisschen drückte und die Ohren sehr warm wurden, was aber normal ist, wenn man ein Headset lange benutzt.

    Preis-/Leistungsverhältnis:

    Ich finde, das Preis-/Leistungsverhältnis von 68 Euro ist sehr gut, weil ich schon mal ein Venom Headset in derselben Preisklasse hatte, es war zwar kabellos, doch dieses war nicht so hochwertig verarbeitet und schwer und die MikrophonqQualität war sehr schlecht und das Mikrophon hat sich zu leicht verbogen, sodass es sich angefühlt hatte, als ob es sich selbstständig verbogen hat.

    Vergleich:

    Ich habe das 30 Euro Coniux Headset von Speedlink mit dem Corsair HS50 Headset verglichen und die Audioqualität war schon eher gleich, doch das HS50 Headset hat sich viel besser auf den Ohren angefühlt und es ist hochwertiger verarbeitet. Es ist aber dennoch ein bisschen schwerer, als das Coniux Headset von Speedlink von daher finde ich den Preis von 68 Euro angemessen.
    Zusammenfassung
    Jetzt noch einmal zusammengefasst. Das Corsair HS50 Stereo Gaming Headset hat eine sehr gute Verarbeitung, ein schlichtes Design, einen mitgelieferten Adapter für den Pc, einen Stummknopf und LautstärkeRegler an der Ohrmuschel, gutes Preis-/Leistungsverhältnis, gute Sprachqualität, gute Audioqualität, gutes Tragegefühl, und gute Lautstärke, jedoch kein gesleevtes Kabel und keinen Bass-Regler.

    Fazit:

    Man muss nicht viel Geld ausgeben, um ein gutes Headset zu bekommen, mit dem man problemlos spielen, Musik hören und reden kann. Dieses Headset kann man nicht nur zum Spielen am PC/PS4/XboxOne verwenden, sondern auch am Handy zum Beispiel für unterwegs. Man macht mit dem Headset nichts falsch, wenn man sich dieses Headset kauft.
    Ich hoffe, dass Ihnen mein Bericht weitergeholfen hat und ich bedanke mich bei der Mindfactory AG und Corsair für die Bereitstellung des Corsair HS50 Stereo Gaming Headsets.IMG_6954.jpgIMG_6956.jpg

    Produkt Testbewertung vom Corsair HS50 Gaming Headset (Blau)

    Ich durfte durch die Produkttester Aktion von Mindfactory das Corsair HS50 Gaming Headset in Blau testen und dies ist nun meine Produktbewertung:

    Verpackung:

    Als erstes habe ich mir die Verpackung vom Headset angeschaut. Die Verpackung war in ein einer durchsichtigen Tüte eingepackt, damit die Verpackung keine Kratzer vom Versand abbekommt. Die Verpackung ist sehr schön gestaltet und ist nicht zu aufdringlich und voller Farben, was ich sehr mag und dies leider nicht bei jedem Produkt immer der Fall ist.

    Verpackungsdesign:

    Auf der Vorderseite ist in der Mitte ein Bild mit dem Headset und darunter die Modellbezeichnung: HS50 Stereo Gaming Headset, damit man natürlich weiß, welches Headset man gekauft hat. Ebenfalls ist auf der Vorderseite oben links ein Corsair Logo und oben rechts die Geräte, mit denen man das Headset benutzen kann. Man kann das Headset mit dem PC/PS4/XboxOne und Smartphone benutzen. Auf der linken und rechten Seite ist dann nochmal ein Bild von dem Headset und ein paar Informationen wie die Kompatibilität mit PC/PS4/XboxOne. Auf der Rückseite sind noch sehr viele Informationen, die aber sehr kleingeschrieben sind. Auf der Unterseite sind dann wieder Informationen, dennoch aber in verschiedenen Sprachen, was sehr gut ist, weil, wenn es zum Beispiel nur auf Englisch wäre, könnten es manche nicht verstehen. Das Einzige, was ich an der Verpackung nicht gut finde, sind die ganzen Informationen, denn ohne diese wäre die Verpackung viel schöner und schlichter ausgefallen.

    Unboxing:

    Es war für mich ein bisschen kompliziert, das Headset aus der Verpackung zu bekommen, weil man zuerst nicht genau weiß, wo die Verpackung aufgeht, weil es nicht gekennzeichnet war und das Headset fest verpackt war. Das Headset war in einer schwarzen Plastikschale fest verpackt, damit es nicht beschädigt wird, dies fand ich zwar gut, doch es war nicht so leicht, aus der Verpackung zu bekommen. Im Lieferumfang ist einmal das Headset selbst, ein Mikrophon (3,5 mm klinke) und ein Adapterkabel, damit man das Headset auch am PC anschließen kann. Ich finde es gut, dass ein Adapterkabel mit dabei liegt, denn es gibt zum Beispiel Leute wie mich, die nicht nur an der PS4/XboxOne spielen möchten, sondern auch am PC und somit muss man sich kein Kabel extra dazu kaufen.

    Design:

    Jetzt zum Design. Das Design vom Headset ist sehr schön und schlicht. An den Ohrmuscheln ist ein blauer Rand, welcher das Design vertieft, das Design wirkt edel und nicht nach einem billigen Headset. Außerdem ist an den Ohrmuscheln ein Corsair Logo, welches darauf hin deutet, dass das Headset kein No-Name Headset ist und sich nicht verstecken muss.

    Verarbeitung:

    Auf dem Kopfbügel ist ein Corsair Schriftzug und blaue Nähte, die das Produkt hochwertig wirken lassen. Ich hätte mir dennoch gewünscht, dass das Headset eine LED Beleuchtung hätte. Die Verarbeitung ist sehr gut und es sind keine Mängel vorhanden. Durch die gute Verarbeitung fühlt sich das Headset hochwertig, stabil und edel an. Das Kabel ist nicht zu lang, was für manche vielleicht nicht so gut ist, doch wenn man mit einem Controller spielt, dann ist das ein Vorteil, wenn das Kabel einen beim Spielen nicht stört. Außerdem gibt es einen Klettverschluss, mit dem man das Kabel zusammen falten kann.

    Zielgruppe:

    Wer ein Headset sucht, welches sehr gut sitzt und einem nicht an den Ohren schmerzt, für den ist dieses Headset eine gute Wahl, denn das Headset sitzt so gut, dass ich mich sofort in dieses verliebt habe, denn es sitzt sehr fest und es hat eine gute Polsterung, womit sich das Headset gut an den Ohren anfühlt. Ich hatte bis jetzt noch nie so ein Headset, welches so gut gepasst hat. Das Headset stört nicht an den Ohren, weil es das komplette Ohr umschließt und nicht am Ohr drückt.

    Funktionen:

    Man kann den Kopfbügel vom Headset verstellen, damit es auch jemanden mit einem etwas größeren Kopf passt. Bei den Headsets, die ich bisher hatte, war die Bügelerweiterung nicht so stabil und man hatte Angst, dass es durchbrechen könnte, doch bei nem Corsair HS50 Stereo Gaming Headset ist dies nicht so. Es wirkt stabil und fest.
    Die Bedienung ist sehr einfach, denn an der linken Ohrmuschel gibt einen Lautstärke-Regler und einen Knopf, um das Mikrophone auszuschalten. Ich finde es sehr vorteilhaft, dass der Lautstärke-Regler und der Stummknopf am Headset sind und nicht am Kabel, weil sonst müsste man immer das Kabel erst einmal absuchen..

    Sprachqualität:

    Die Sprachqualität ist sehr gut und man kann mich laut und deutlich hören, was sehr gut ist. Als ich das Mikrophone zum ersten Mal benutzt habe, war es durch die Playstation Einstellung bisschen zu laut und und meine Freunde konnten mich Atmen hören. Als ich das Mikrophone ein bisschen leiser gestellt habe und es weiter weg von meinem Mund gebogen habe, was bei den Headset eine gute Funktion ist, war alles in Ordnung. Die Audioqualität ist sehr gut und laut und es gibt keine komischen Geräusche, die einen stören könnten. Musikhören ist mit dem Headset richtig schön und der Bass ist nicht zu stark, aber auch nicht zu schwach.

    Soundqualität:

    Ich finde es schade, dass es keinen Bassregler gibt, um den Bass einzustellen. Am PC kann man es zwar mithilfe von dem Corsair ST100 RGB LED Headset Standfuß verstellen. Dazu aber mehr in meiner Produktbeschreibung von dem Headset Stand. Außerdem habe ich mit dem Headset das Spiel Call of Duty WWII und WWE 2K18 auf der Playstation 4 gespielt und man konnte die Schritte von den Gegnern gut hören, was in Call of Duty sehr wichtig ist.

    Langzeittest:

    Ich habe das Headset 3 Stunden ununterbrochen benutzt und das Einzige, was mich gestört hatte, war dass das Headset mit der Zeit ein bisschen drückte und die Ohren sehr warm wurden, was aber normal ist, wenn man ein Headset lange benutzt.

    Preis-/Leistungsverhältnis:

    Ich finde, das Preis-/Leistungsverhältnis von 68 Euro ist sehr gut, weil ich schon mal ein Venom Headset in derselben Preisklasse hatte, es war zwar kabellos, doch dieses war nicht so hochwertig verarbeitet und schwer und die MikrophonqQualität war sehr schlecht und das Mikrophon hat sich zu leicht verbogen, sodass es sich angefühlt hatte, als ob es sich selbstständig verbogen hat.

    Vergleich:

    Ich habe das 30 Euro Coniux Headset von Speedlink mit dem Corsair HS50 Headset verglichen und die Audioqualität war schon eher gleich, doch das HS50 Headset hat sich viel besser auf den Ohren angefühlt und es ist hochwertiger verarbeitet. Es ist aber dennoch ein bisschen schwerer, als das Coniux Headset von Speedlink von daher finde ich den Preis von 68 Euro angemessen.
    Zusammenfassung
    Jetzt noch einmal zusammengefasst. Das Corsair HS50 Stereo Gaming Headset hat eine sehr gute Verarbeitung, ein schlichtes Design, einen mitgelieferten Adapter für den Pc, einen Stummknopf und LautstärkeRegler an der Ohrmuschel, gutes Preis-/Leistungsverhältnis, gute Sprachqualität, gute Audioqualität, gutes Tragegefühl, und gute Lautstärke, jedoch kein gesleevtes Kabel und keinen Bass-Regler.

    Fazit:

    Man muss nicht viel Geld ausgeben, um ein gutes Headset zu bekommen, mit dem man problemlos spielen, Musik hören und reden kann. Dieses Headset kann man nicht nur zum Spielen am PC/PS4/XboxOne verwenden, sondern auch am Handy zum Beispiel für unterwegs. Man macht mit dem Headset nichts falsch, wenn man sich dieses Headset kauft.
    Ich hoffe, dass Ihnen mein Bericht weitergeholfen hat und ich bedanke mich bei der Mindfactory AG und Corsair für die Bereitstellung des Corsair HS50 Stereo Gaming Headsets.IMG_6954.jpgIMG_6956.jpg

    Zusammengefasst nach 10 minutes:

    Produkt Testbewertung vom Corsair ST100 RGB Headset Standfuß

    Ich durfte durch die Produkttester Aktion von Mindfactory den Corsair ST100 RGB Headset Standfuß testen und dies ist nun meine Produktbewertung:

    Verpackung

    Die Verpackung vom Standfuß war in einer durchsichtigen Tüte eingepackt, welche vor Kratzern vom Versand an der Verpackung schützte. Die Verpackung ist sehr schön mit Bildern und Farben gestaltet und dies gefällt mir sehr gut. Die Verpackung ist fest und wirkt nach einem hochwertigen Produkt. Auf der Vorderseite der Verpackung ist der Standfuß abgebildet und darunter ist die Modellbezeichnung von dem Standfuß: ST100 RGB Premium stand with 7.1 Surround Sound.

    Verpackungsdesign

    Außerdem ist auf der Vorderseite der Verpackung oben links das Logo von Corsair. Die Kanten an der Verpackung sind gelb, welche die Verpackung verschönern und nicht langweilig wirken lässt. Auf der rechten Seite der Verpackung ist ein Bild, auf dem man sieht, wie es mit einem Headset, welches auf dem Standfuß hängt. Auf der linken Seite der Verpackung ist ein Bild von der Software mit ein paar Informationen in den Sprachen: Englisch, Französisch, Deutsch, Russisch und Portugiesisch.
    Auf der Rückseite sind Informationen zu der Qualität, RGB LED Beleuchtung, duale USB 3.1 Eingänge, 7.1 Surround Sound Funktion, gummierten Boden und technischen Daten.
    Die Verpackung ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen, weil man alle Informationen zum Produkt ablesen kann und die Verpackung schön designend wurde mit Bildern und Farben.

    Unboxing

    Das Auspacken war nicht schwer, nur ich sah nicht direkt, wo die Verpackung aufging. Doch wenn man die Verpackung schließlich aufbekommen hat, hat man den Headset Standfuß gut verpackt und sicher in Styropor und durchsichtigen Folien vor sich.

    Lieferumfang

    Im Lieferumfang ist einmal der Corsair ST100 Standfuß selbst, ein USB Kabel für den Strom, eine Garantiekarte und eine Bedienungsanleitung. Ich finde es schade, dass keine CD für die Software im Lieferumfang mit beigelegt wurde, doch diese kann man sich auf der Corsair Internetseite kostenlos downloaden.

    Verarbeitung

    Schon beim Auspacken hat mich die Verarbeitung und das Material aus Aluminium sehr überrascht, weil ich nicht wusste, dass der Standfuß aus Aluminium ist. Danach habe ich mich auf die Suche nach einem schönen Platz für den Standfuß gemacht und da auf meinem Schreibtisch, der sehr klein ist, kein Platz ist, habe ich einen schönen Platz für den Ständer auf dem PC Gehäuse gefunden.
    Beim Anschließen am PC habe ich zum ersten Mal die Beleuchtung vom Standfuß gesehen und ich finde, dass dieser Standfuß ein Muss für jeden LED Fan wie mich ist.

    Design

    Der Standfuß hat eine tadellose Verarbeitung und ist sehr stabil und robust aufgebaut, wodurch man sein Headset sicher aufhängen kann, ohne Angst haben zu müssen, dass es jeden Moment herunterfallen könnte. Der Corsair ST100 Standfuß hat einen gummierten Boden, wodurch der Standfuß nicht wegrutschen kann. Die Funktionen vom Corsair ST100 RGB Standfuß haben mich positiv überrascht, denn dieser ist nicht bloß eine Ablage für ein Headset, sondern kann auch als Aufladestation von einem wireless Headset genutzt werden oder als USB Connector. Durch die dualen USB 3.1 Eingänge kann man auch andere USB Geräte anschließen. Für mich ist dieser USB eine Erleichterung, denn mit den USB Eingang kann ich zum Beispiel mein Smartphone aufladen, denn sonst waren immer alle USB Eingänge weiter weg oder schon besetzt.

    Software

    In der Software kann man den Lichteffekt von den LED’s einstellen. Es lassen sich acht verschiedene Lichteffekte aus den Farben einstellen. Diese Lichteffekte sind: Spralregenbogen, Visier, Farbwechsel, Farbpulse, Farbwelle, statische Farbe und Beleuchtungsverknüpfung. Außerdem kann man die Schnelligkeit der Beleuchtungseffekte, Helligkeit und deren Richtung einstellen.

    Funktionen

    Man kann, wenn man den Klinkenstecker von einem Headset in den Standfuß anschließt (es gibt jedoch nur einen Klinken-Anschluss und PC Headsets haben zwei Klinkenanschlüsse, wodurch man mit einem PC Headset nur den Sound hören kann, aber man kann das Microfon vom Headset nicht anschließen, was ich sehr schade finde), dann kann man einen 7.1 Surround Sound einstellen.
    Die Funktion mit dem 7,1 Surround Sound und den RGB LED Lichteffekten unterscheidet sich zu herkömmlichen Headsetständern.
    Außerdem kann man die Lautstärke von dem angeschlossenen Headset einstellen. Ebenso kann man auch zwischen diesen 5 Equalizer Einstellungen wechseln: pure Direct, Movie Theater, FPS Competition, Clear Chat und Bass Boost. Außerdem kann man diese Einstellungen noch selbst nach seinen eigenen Wünschen und Geschmack anpassen.

    Negatives

    Was ich etwas nervig fand, war, dass die Software manchmal nicht gestartet ist.

    Preis-/Leistungsverhältnis

    Das Preis-/Leistungsverhältnis ist meiner Meinung nach ganz gut, weil man bekommt ein aus Aluminium gefertigtes hochwertiges, robustes und rutschfestes Produkt mit einer RGB LED und 7.1 Surround Sound Funktion, die man mithilfe einer kostenlosen Software die Lichteffekte und die Surround Sound Funktion sowie Equalizer einstellen kann zu einem Preis von 64 Euro.

    Fazit
    Für Leute, die einen Standfuß suchen, der nur dazu da ist, das Headset zu halten und keine spezielle Features benötigen, wie ein 7.1 Surround Sound, RGB Beleuchtung und USB Eingänge, die sind bei dem Corsair ST100 RGB Headset Standfuß falsch. Doch diejenigen, die ein hochwertiges, RGB LED beleuchtetes, 7.1 Surround Sound fähigen Headset Standfuß suchen, sind bei diesem Produkt genau richtig. Ich finde, Corsair hat sich bei diesem Produkt viel Mühe gegeben und daraus kam dieser schöne Headsetstandfuß bei raus, der eine schöne Beleuchtung und auch 7.1 Sourround Sound hat. Ich wusste vorher nicht mal, dass es so eine Funktion überhaupt bei einem Headset Standfuß gibt. Ich finde es dennoch schade, dass das USB Kabel nicht gesleevt ist oder es nur einen Klinkensteckereingang für das Headset gibt.

    Vergleich

    Ich habe den 7.1 Surround Sound mit meinem anderem Testprodukt, dem Corsair HS50 Gaming Headset (Blau) getestet und der Sound war sehr gut. Außerdem habe ich den 7.1 Surround Sound mit dem Speedlink Coniux Stereo Gaming Headset getestet und der Sound war auch dort ganz gut. Ich konnte den Corsair ST100 RGB Headsetstandfuß leider nicht mit einem anderen vergleichen, doch ich finde, dass dieser Headsetstand einer der besten ist, die es gibt, wenn nicht sogar der Beste.
    Ich hoffe, dass Ihnen mein Bericht weitergeholfen hat und ich bedanke mich bei der Mindfactory AG und Corsair für die Bereitstellung des Corsair ST100 RGB Headsetstandfußes, mit dem ich bestimmt noch sehr lange zufrieden sein werde, denn dieses ist seit langem ein Produkt, welches mich vom Hocker gerissen hat, denn diese RGB LED Lichteffekte finde ich sehr schön. Es war mir eine Freude, das Produkt testen und bewerten zu können und ich kann dieses Produkt für RGB LED Liebhaber nur empfehlen.
    IMG_6955 (3).jpgIMG_6958.jpgIMG_6960.jpgScreenshot (3).jpgScreenshot (4).jpg
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von nico w (21.02.2018 um 15:13 Uhr)

  9. #9

    Standard

    Ich habe die Corsair Tastatur im Rahmen eines Produkttests kostenfrei bekommen. Diese Tatsache wird in meiner objektiven Beschreibung keinerlei Rolle spielen. Stattdessen zeige ich euch, was euch bei dieser durchaus soliden Tastatur erwartet:

    Jeder Kauf beginnt mit der Lieferung. Diese lief, wie von Mindfactory gewohnt, schnell und zuverlässig über den Paketdienstleister DHL ab. Beim Abholen des Pakets im Paketshop bemerkte ich recht schnell, dass ich nun etwas in den Händen halte: Das Paket hatte ein Gewicht von knapp über einem Kilo. Damit hatte ich wahrlich nicht gerechnet! Also ab nach Hause, damit ich das Paket endlich öffnen kann.

    Verpackt war die Tastatur eher unspektakulär zusammen mit dem Garantiezettel, der beiliegenden Handballenauflage und einer dem Namen gerecht werdenden Kurzanleitung. Der Blick in die Kurzanleitung brachte kaum neue Erkenntnisse, nur die Information, dass es eine Software namens Corsair Utility Engine (CUE) gibt, war mir neu. Mit Hilfe dieser sind einige zusätzliche Features aktivierbar, aber dazu später mehr.

    Der Aufbau gestaltete sich für mich ein wenig aufregender als gedacht. Da in der Kurzanleitung nicht steht, wie die Handballenauflage an die Tastatur geklemmt wird, probiert man(n) sich halt aus. Ein Blick zeigte, dass es zwei Plastikarretierungen gibt, welche auf den ersten Blick sehr zerbrechlich wirkten. Da der Schwerpunkt der Tastatur nicht mittig liegt, ist das Anbringen ein Drahtseilakt. Ich hielt mit einer Hand die Tastatur fest, mit der anderen versuchte ich, die Handballenauflage im 180°-Winkel aufzuschieben. Hier stellte ich fest, dass man die Halterung nun zusammendrücken muss, damit diese in die Öffnung passt. Da mir die Hände ausgingen, bat ich meine Freundin, mir zur Hand zu gehen. Komfortabel geht anders und eine erste Ernüchterung trat ein. Gott sei Dank sollte sich dieses Gefühl nicht mehr wiederholen.

    Das USB-Kabel ist verhältnismäßig lang und der USB-Anschluss länger, als der von anderen Tastaturen. Nach Anschluss an den PC (Windows 10) wurde der Treiber automatisch installiert und die Tastatur erleuchtete in einem sehr schönen, hellen Rot. Aufgrund der Leuchtstärke, der hochstehenden Tasten und dem dunkel gehaltenen Design sind die Zwischenräume der Tastaturen ebenfalls erleuchtet, wodurch eine schnelle Orientierung zur Lage der Tasten möglich ist. Die Leertaste ist, wie auch die Handballenauflage, mit Relief, sodass man das Gefühl hat, diese sei rutschfest. Die ersten Tests zeigten, dass dies nicht so ist. Stattdessen fühlen sich alle Tasten eher rutschig an und insbesondere in den ersten Testsätzen schlich sich so der ein oder andere Tippfehler ein. Für mich neu war die Schriftart, in der die Buchstaben, Zahlen und Zeichen gehalten sind. Diese wirken sehr modern und passen m.E. in die heutige Zeit.

    Der Druckpunkt der Tasten ist meiner Meinung nach einer der größten Vorteile der Tastatur. Gefühlt reicht ein Streicheln der Tasten aus, um diese auszulösen. Insbesondere bei Games wie LoL oder Starcraft, wo schnelle Tastenanschläge notwendig sind, ist dies ein Segen. Auch bei Games, in denen die Tastatur eine untergeordnete Rolle spielt, fühlt sich das Zocken angenehmer an, als gedacht. Leider sind die Tastenanschläge verhältnismäßig laut, woran ich mich aber nach nunmehr 14 Tagen sehr gut gewöhnt habe. Zusätzliches zum gewöhnlichen Tastaturlayout gibt es noch diverse Multimediatasten (Stop, Zurück, Vor, Play/Pause, Ton Aus, Leiser, Lauter) und zwei weitere nützliche Tasten: Eine schaltet die Windows-Taste aus (hervorragend, wenn ihr am Gamen seid!) und die andere steuert die Beleuchtung. Hier habt ihr die Möglichkeit, zwischen drei verschiedenen Helligkeitsstufen und dem Ausschalten der roten Hintergrundbeleuchtung auszuwählen. Beides nutzte ich in den letzten Tagen relativ häufig und empfand es als einfach und intuitiv zu steuern. Weiterhin sind die Nummernfelder auf der rechten Seite der Tastatur mit sinnvollen Features mehrfach belegt: So habt ihr zusätzlich zu den Zahlen noch Bild auf und ab, Pos1 und Ende sowie Einfügen und Entfernen. Ein Ein-Tagestest bei mir auf Arbeit (Informatiker) zeigte, dass insbesondere beim Bearbeiten von Exceltabellen oder häufigem Schreiben in Word genau diese Feature zu einem schnelleren Arbeiten führte. Inwiefern die Tastatur allerdings am Arbeitsplatz Sinn macht, kann jeder für sich selbst entscheiden. Nur so viel sei gesagt: Die Kollegen stehen Schlange und bestaunen das gute Stück...

    Nach den ersten Tests an der Tastatur installierte ich mir die CUE. Diese führt weitere Features ein, die man auch von anderen Herstellern kennt: Makros können eingestellt (besonders bei PUBG ist damit jeder Crowd-Jump erfolgreich) oder Tastenkombinationen temporär deaktiviert werden (bspw. Alt+F4 oder Umschalt+Tab). Den Möglichkeiten sind durch die Makros keine Grenzen gesetzt, einzig frei belegbare Tasten vermisst man an dieser Stelle. Als "nice-to-have"-Feature ist die individuelle Steuerung der Beleuchtung zu erwähnen. Ähnlich wie bei den Effekten von PowerPoint-Präsentationen könnt ihr vordefinierte Muster auswählen, nach welchen eure Tastatur heller oder dunkler wird. Für mich persönlich ist das nichts, wer aber auf verspielte Effekte bei PowerPoint steht, wird auch hier seinen Spaß haben.

    Im Vergleich mit anderen Herstellern sehe ich die Corsair im Bereich mechanischer Tastaturen sehr weit vorn. Nicht nur, dass der Druckpunkt hier besonders fein ist, sondern auch die Verarbeitung der Tastatur macht einen im Vergleich guten Eindruck. Verglichen mit anderen, nicht-mechanischen Tastaturen sehe ich Sie sogar noch mehr glänzen. Gewöhnlich spiele ich mit Hardware der Firma ROCCAT und bin da bisher auch sehr zufrieden. Allerdings zeigt mir Corsair, dass es fernab der Gewohnheit ebenfalls spannende Hardware zu entdecken gibt.

    Einen Langzeittest konnte ich natürlich nicht machen, allerdings vermittelt die Tastatur, dass sie genau dafür gemacht wurde (mit Abstrichen bei der Handballenbefestigung). Bis zum jetzigen Zeitpunkt gab es keine Abnutzungserscheinungen, was ich allerdings von einer Tastatur in der Preisklasse auch erwarte. Apropos Preis: Aktuell könnt ihr die Tastatur hier bei Mindfactory für gute 100,-¤ erwerben. Meiner Meinung nach ist dieser Preis fair. Ich denke, dass es kein Schnäppchen ist, allerdings bezahlt ihr für das gute Stück auch nicht zu viel. Aus den genannten Gründen bekommt die Tastatur von mir eine klare Kaufempfehlung.

    Pros:

    - modernes Design, sehr gute Verarbeitung mit Abstrichen bei der Handballenauflage
    - sehr leichter Druckpunkt der Tasten
    - Multimediatasten für Musik und Windows-Lautstärke
    - hervorragende Hintergrundbeleuchtung
    - frei einstellbare Makros

    Cons:

    - schlechte Arretierung der Handballenauflage
    - verhältnismäßig laute Tastenanschläge

    Natürlich findet ihr diesen Beitrag auch noch einmal im Shop. Gern könnt ihr mich auch per PN im Forum anschreiben, falls ihr Fragen habt, die euch die Produktentscheidung erleichtert.

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    Geändert von Madam Marketing (22.02.2018 um 08:21 Uhr)

  10. #10

    Standard Produkttest

    Bevor ich zu meinem Test oder besser gesagt Erfahrungsbericht komme, möchte ich zuerst darlegen, wie ich in die glückliche Situation gekommen bin, dieses Headset auszuprobieren. Im Rahmen einer Aktion wurde mir im Gegenzug für die Verfassung des folgenden Berichtes das Corsair HS50 STEREO Gaming Headset (grün) zur Verfügung gestellt. Ein Interessenkonflikt entstand hierbei aber nicht, da zwar Leitplanken bezüglich der zu behandelnden Inhalte gesetzt wurden, es aber keinerlei Vorgaben betreffend der Wertung innerhalb der Kategorien gab. Ich hätte also auch einen Verriss ohne negative Konsequenzen schreiben können. Warum ich aber zu einem positiven Fazit gekommen bin, können Sie nun im Folgenden nachlesen.

    Daten
    Zuerst ist hierbei auf die Daten des Produktes einzugehen. Ich werde mich hierbei auf die für mich relevantesten Bereiche konzentrieren.
    Anschlüsse und Schnittstellen:
    • Klinkenstecker im Durchmesser (3.5 mm)
    • Es liegt ein Adapter auf 2x 3,5 mm bei
    • Es bestehen keine weiteren Anschlussmöglichkeiten, d.h. keine USB-Schnittstelle

    Kompatibilität:
    • PC
    • Xbox One (Wobei aber der Produktbeschreibung folgend eventuell ein separat erhältlicher Adapter nötig ist. Dies konnte ich aber persönlich nicht überprüfen)
    • PS4
    • Nintendo Switch
    • Mobilgeräte

    Bauform:
    • Geschlossen, ohrumschließend (Over-Ear Headset)

    Ton:
    • Stereo

    Micro:
    • mit Rauschunterdrückung (unidirektionaler Geräuschunterdrückung)

    Gewicht:
    • 319 g

    Besonderheit:
    • Farbe Grün
    • DISCORD-Zertifiziert


    Erster Eindruck
    Meinen Bericht werde ich chronologisch strukturieren, ich beginne folglich mit dem Ersteindruck. Der Versand erfolgte durch DHL und das Paket kam pünktlich an. Die Verpackung durch Mindfactory war hierbei vorbildlich (Foto 1), sodass Transportschäden de facto ausgeschlossen waren. Beim Öffnen der Verpackung des Headsets war kein negativer Geruch festzustellen, was auf eine hochwertige Materialauswahl schließen lässt. Innerhalb der eigentlichen Produktverpackung ist das Headset durch zwei Binder, welche an der Rückseite des Halters zu öffnen sind gesichert. Das Mikrofon samt Arm und der Adapter auf 2x 3,5 mm befindet sich unterhalb der ovalen Ausschachtung der Halterung. Einfach den Finger in die Öffnung schieben und abheben. Die Inbetriebnahme ist gleichsam frei von Stolpersteinen. Das Mikrofon wird einfach an der linken Ohrmuschel montiert. Die Buchse hierfür befindet sich im Auslieferungszustand unter einer Schutznoppe, welche beim Betrieb als reiner Ohrhörer erneut montiert werden kann, um den Klinke-Anschluss vor Verschmutzungen zu schützen. Ein schönes Detail, dass die Sorgfalt zeigt, welche in die Produktentwicklung geflossen ist. Die eigentliche Inbetriebnahme erfolgt einfach durch Einstecken, Plug and Play sei Dank.

    Materialien und Verarbeitung
    Als nächstes ist auf die Materialien und deren Verarbeitung einzugehen. Wie schon eingangs angesprochen, ist der Geruch neutral. Die Haptik der Materialen ist hochwertig. So werden die Ohrmuscheln von Bügeln aus Aluminium gehalten. Des Weiteren sollen laut Hersteller die gesamten Tragebügel aus Metall bestehen, was aber nicht direkt überprüfbar ist, da diese von der Polsterung verborgen werden. Es erscheint aber hochgradig wahrscheinlich, wenn man das Corsair HS50 STEREO Gaming Headset in der Hand hält. Es ist somit robust und dürfte dem Nutzer lange Freude bereiten.

    Die Ohrmuscheln bestehen aus Kunstleder, wobei Dank der Abmessungen (6,5 cm in der Höhe und 5,5 cm in der Breite) auch große Ohren sicher umschlossen werden. Die Optik/Design ist gefällig. Schön ist beispielsweise die Rautensteppung der Polsterung an der Kopfseite mit einem zum Leuchten farblich passenden Garn (Foto 2). An sich sieht das Headset aber aus, wie ein Headset gewöhnlich aussieht, sodass an dieser Stelle keine Überraschungen zu erwarten sind. Die schwarze Grundfarbe ist zeitlos klassisch und wem die grünen Akzente nicht gefallen sollten kann auch auf eine andere Farbvariante zurückgreifen. Bedingt durch Modalitäten der Ausschreibung konnte ich keinen Dauertest durchführen, sodass die Aussagen über die Langlebigkeit der Materialien auf Erfahrung und dem Augenschein beruhen. Ich bin aber der Meinung, dass der Kunde das Headset sehr lange wird nutzen können ohne das ein relevanter Verschleiß auftritt. Verglichen mit Konkurrenzprodukt in der gleichen Preisklasse ist die Haltbarkeit somit überdurchschnittlich. Zudem zeigen sich keine Fingerabdrücke auf dem Material.

    Hierzu trägt auch die Verarbeitung bei. Alle Teile sind fest montiert, nichts ruckelt oder hat Spiel. An der Unter- bzw. Rückseite der linken Ohrmuschel sind die Bedienelemente angeordnet. Diese sind ein Taster zur Mikrofon Stummschaltung und ein geriffeltes Drehrad zur Lautstärkeregulation (Foto 3). Die Spaltmaße sind zudem sehr gering. Kabel und Anschlüsse machen ebenfalls eine gute Figur. Mit einer Länge von 190cm dürfte das Kabel zudem normale Anschlussszenarien am PC auseichend sein. Da das Corsair HS50 STEREO Gaming Headset aber auch kompatibel zu Spielekonsolen ist, könnte im Wohnzimmer eventuell eine Verlängerung nötig werden. Abschließend ist auf die Vorspannung der Bügel einzugehen. Ich finde diese sehr gelungen, drückt doch nichts und sitzt doch zugleich alles fest.

    Nutzungserfahrungen (Gaming/Kommunikation)
    Nun zum Hauptaspekt des Tests, der Nutzungserfahrung. Bevor ich zu den Anwendungsszenarien kommen möchte, ich zuerst allgemeine Punkte ansprechen. Der Tragekomfort ist hoch, egal ob man das Headset nur kurz oder lang trägt. Bei Letzterem kann es aber dazu kommen, dass sich die Wärme an den Ohren staut. Die Ergonomie ist hierbei hoch, sind doch alle Bedienelemente gut positioniert und lassen sich auch im Eifer des Gefechtes nutzen.

    Das erste Nutzungsszenario ist die private Kommunikation oder kurz Skype. Hier macht das Corsair HS50 STEREO Gaming Headset eine gute Figur. Gleiches gilt für die Kommunikation über Teamspeak.

    Zweitens ist auf den Genuss von Musik einzugehen. Das Headset geht mit großer Spielfreude an die Arbeit. Alle Musikgenres hören sich gut bis sehr gut an, Stimmen und Instrumente sind stets klar definiert. Die Abstimmung ist hierbei, dass Höhen und Bässe dezent überbetont werden, wobei die mittleren Tonlagen zurückgenommen werden. Hierbei wird aber eine gute Relation gewahrt, sodass sich das Gesamterlebnis stets harmonisch anfühlt. Ein klassisches Werk von Bach leidet hierbei zwar, dies dürfte aber nicht das Hauptanwendungsgebiet sein.

    Vielmehr liegt der Schwerpunkt auf dem namensgebenden Gaming, in welchem das Headset seine Paradedisziplin hat. Explosionen hören sich knallig und gut an, Schüsse peitschen. Auch der Soundtrack von Strategiespielen oder Rollenspielen wird sehr gut wiedergegeben. Die Stimmung aller getesteten Spiele wurde vollständig eingefangen. Das Fehlen eines Surround-Sounds fällt hierbei kaum ins Gewicht. So sind in Spielen wie „Escape from Tarkov“, bei welchen einer genauen Ortung des Gegners durch akustische Signale eine wichtige Rolle zukommt, zwar Nachteile feststellbar. Statt einer fein differenzierten Bühnenabbildung muss man sich mit einer Links-Rechts-Trennung begnügen. Diese beschränken sich aber auf eine schmale Klasse von Spielen und fällt nur hier negativ auf.

    Zudem schirmen die Ohrstücke den Spielesound gut nach außen ab. Es ist also möglich zu spielen, ohne eine andere Person, welche sich im Raum befindet, übermäßig zu stören, was beispielsweise in Wohngemeinschaften relevant sein kann.

    Preis/Leistung
    Nachdem nun über die Leistung gesprochen wurde, zum Preis. Dieser liegt um die 60 Euro (Stand Februar 2018, 65 Euro). Hierfür bekommt der Kunde ein rundes Paket aus überzeugender Leistungen in allen Nutzungsdisziplinen, angenehmen Tragekomfort und einer für die Klasse guten Verarbeitung. Zwar werden die Werbeversprechen a la „ULTIMATIVER KOMFORT AND QUALITÄT“ oder „KRISTALLKLARER SOUND“ so nicht eingehalten. Wer sich Leistung auf diesem Niveau erhofft, muss aber auch signifikant tiefer in die Tasche greifen. Ein Headset „Beyerdynamic MMX 300 (Generation 2)“ kostet beispielsweise 299 Euro. Der Faktor fünf trennt somit die Leistungsdimensionen. Dies kann oder muss man sich nicht leisten, denn das Corsair HS50 STEREO bietet viel für einen vergleichsweise geringen Preis. Die Leistung pro Euro ist folglich ausgezeichnet und somit auch das Preis-/Leistungsverhältnis. Kurz, es handelt sich um ein gelungenes Headset mit einem ansprechenden Preis.

    Fazit
    Abschließend ist zu einem Fazit zu kommen. Ich kann für das Corsair HS50 STEREO Gaming eine Kaufempfehlung aussprechen. „Nomen est omen“ trifft hierbei zu. Im Gaming Bereich leistet sich das Headset keine Schwächen und bietet hier und allgemein einen hohen Gegenwert für jeden Euro Kaufpreis.
    Foto 2.jpgFoto 1.jpgDSC07124.jpg
    Geändert von Madam Marketing (22.02.2018 um 08:33 Uhr)

  11. #11
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    Standard Bewertung Corsair HS50 & ST100

    Corsair HS50 Gaming Headset Blau

    Ich durfte das Corsair HS50 Gaming Headset in Blau im Rahmen des Testers Keepers Programms von Mindfactory und Corsair testen. An dieser Stelle möchte ich mich schonmal dafür herzlich bedanken, als Produkttester auserwählt worden zu sein.

    Verpackung
    Als das Headset geliefert wurde, war es zusammen mit der Verpackung in eine Plastikfolie eingepackt um vor jeglichen Umwelteinflüssen geschützt zu sein. Daraus folgt natürlich, dass die Verpackung keinerlei Kratzer oder ähnliches aufzuweisen hatte. Die Verpackung selbst ist schlicht gestaltet, was ich persönlich sehr schön finde.

    Verpackungsdesign
    Als erstes erkennt man ein Foto des Headsets auf der Vorderseite der Verpackung. Ansonsten sind auf der Vorderseite nur noch Beschriftungen auf Englisch und Französisch, und natürlich auch das Corsair Logo. Die Rückseite ist mit deutlich mehr Text bestückt, welcher auf 5 verschiedenen Sprachen, unter anderem auch Deutsch, grob alle Funktionen des Headsets erklärt. Im unteren Bereich befinden sich nochmal bestimmte Spezifikationen. Die Linke & Rechte Seite sind designtechnisch blau gehalten und sagen jetzt nicht so viel aus, wie beispielsweise die Rückseite.
    Am oberen Teil der Verpackung befindet sich eine Kunststoffhalterung, woran man sie, wenn man das möchte, aufhängen kann.

    https://i.imgur.com/qcKO7Yf.jpg

    https://i.imgur.com/6mj4m1q.jpg

    https://i.imgur.com/7Q46FWp.jpg

    https://i.imgur.com/D31US11.jpg

    Unboxing
    Geöffnet über die obere Seite, kann man das Headset samt anderem Inhalt einfach aus der Verpackung herausziehen. Das Headset selbst ist nochmal in einer stabilen Kunststoffhalterung verpackt, wodurch wirklich nichts rutschen kann. Zwischen Bügel und Ohrmuscheln befinden sich alle Kabel (Mikrofon & Klinke-Klinge-Kabel) nochmals mit einem Kunststoffteil vor Beschädigungen geschützt.
    Allein von der Verpackung finde ich das Produkt wirklich sehr ansprechend gestaltet, was für mich schonmal ein Pluspunkt ist.

    Design
    Kommen wir zum Design. Im Großen und Ganzen ist das Headsets in Schwarz gehalten, hat allerdings am Bügel und an den Ohrmuscheln einige kleine blaue Akzente. Auch wenn es, wie von vielen Menschen heutzutage erwartet, keine RGB-Beleuchtung hat, finde ich es wirklich gut gestaltet.
    An den Ohrmuscheln befindet sich ein blauer Rand und in der Mitte das Corsair Logo. An dem Bügel befinden sich blaue Nähte, welche in einem Raster angeordnet sind.

    https://i.imgur.com/TxDlnTa.jpg

    https://i.imgur.com/OYIxxtb.jpg

    https://i.imgur.com/7mE74ME.jpg

    Verarbeitung
    Hauptsächlich wird das HS50 aus Kunststoff gefertigt, allerdings hat es auch eine Befestigung des Bügels aus Metall. An Ohrmuscheln und Bügel befinden sich Polsterungen, die das Tragen über längere Zeit auf jeden Fall gemütlich machen. Der Bügel lässt sich leicht vergrößern, damit er an die jeweilige Kopfform gut angepasst werden kann. An der linken Ohrmuscheln an der hinteren Seite befinden sich ein Mute-Knopf sowie ein Lautstärkeregler. Auf diese Dinge komme ich im nächsten Punkt zu sprechen.

    Bedienung
    Wie soeben erwähnt, befinden sich an der linken Ohrmuschel verschiedene Bedienelemente. Diese wirken keinesfalls billig, oder so, als würden sie jedem Moment herausfallen. Nein, ganz im Gegenteil, sie wirken wirklich hochwertig. Des weiteren finde ich die Platzierung um einiges besser gewählt als bei anderen Headsets, welche diese Bedienelemente oftmals am Kabel haben.
    Das Kabel ist für meinen Geschmack viel zu kurz, da ich Kabel gern verstecke und die unter dem Tisch langführe. Bei dieser Kabellänge von (geschätzt) 2 Metern ist das, bei mir, leider nicht möglich und es liegt nun leider auf dem Tisch herum.

    https://i.imgur.com/y7UA4lm.jpg

    Audioqualität
    Angesichts der Tatsache, dass es ein Stereo Headset ist, finde ich es wirklich ansprechend vom Sound. Wenn man es über das Corsair ST100 anschließt, erhält man in der Corsair Utility Engine viele Möglichkeiten den Sound auf seinen eigenen Geschmack anzupassen. Auch wenn ich diesen zum Testen dazu erhalten habe, finde ich ist das ein großer Minuspunkt, da man ohne ein weiteres Produkt von Corsair (welches den selben Preis hat, wie das Headset selbst) den Sound nur virtuell mit anderen Programmen, wie Razer Surround Pro, bearbeiten kann.
    In der Corsair Utility Engine kann man, bis auf einen Equalizer auch zwischen Stereo und 7.1 Surround wechseln. Ich persönlich weiß nicht, ob diese Funktion für das Headset gewollt ist, denn wenn man es auf Surround umstellt hört es sich wirklich wie 5¤ Kopfhörer an. An dieser Stelle kann ich allerdings keinen Minuspunkt geben, da es, wie angegeben, ein Stereo Headset ist.
    In der Engine hat man insgesamt 5 vorgefertigte Equalizer. Ich persönlich verwende Pure Direct, da es sich für mich persönlich am besten anhört. Man kann sich natürlich auch eigene Equalizer erstellen und diese anwenden.

    https://i.imgur.com/T1bDs11.png

    Sprachqualität
    Die Sprachqualität habe ich über Audacity, TeamSpeak 3 und Skype getestet und muss sagen, dass sie mich wirklich überzeugt. Angesichts der Tatsache, dass dieses Headset in einem mittleren Preisbereich liegt, hört sich das Mikrofon wirklich gut an. Auch wenn man es natürlich nicht mit einem Groß – oder Kleinmembranmikrofon vergleichen kann. Das Mikrofon hört sich klar an und man versteht die redende Person wirklich gut.

    Lautstärke
    Zur Lautstärke selbst kann ich nicht wirklich viel sagen, außer, dass sie wirklich ausreichend ist. Ich persönlich habe den Regler immer auf ca. der Hälfte und es reicht wirklich völlig aus. Würde man den Regler über längere Zeit auf dem höchsten Punkt haben, könnten da durchaus Hörschäden enstehen, da das wirklich verdammt laut ist.

    Langzeittest
    Ich habe das Headset nun über fast 2 Wochen getestet, auch mehrere Stunden am Stück getragen und bin wirklich überzeugt vom Tragekomfort. Das Headset sitzt so fest, dass es nicht rutscht, aber auch wieder so leicht, dass es nicht schmerzt. Das können andere Headsethersteller definitiv nicht so gut, was wirklich ein sehr großer Pluspunkt für mich ist. Auch an die Bedienelemente an der Ohrmuschel habe ich mich über die Zeit wirklich gut gewöhnen können und finde es um einiges praktischer als diese am Kabel zu haben.

    Preis-/Leistungsverhältnis
    Angesichts der Tatsache, dass dieses Headset nur rund 70¤ kostet und somit auf keinen Fall teuer ist, hat es wirklich ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Sowohl vom Sound der Kopfhörer und des Mikrofons, als auch von der Verarbeitung selbst.

    Haltbarkeit & Vergleich zu anderen Produkten
    Bisher habe ich das Razer Kraken Pro verwendet, welches nur aus Plastik hergestellt wurde und virtuellen Surround Sound hat. Dieses hat damals beim Kauf, genauso wie das HS50, 70¤ gekostet. Wenn ich mich für eines dieser beiden Headsets entscheiden müsste, würde ich auch jeden Fall zum HS50 greifen, da es in so vielen Punkten den deutlichen Vorteil bietet.
    Zur Haltbarkeit kann man innerhalb von 2 Wochen nicht wirklich viel sagen, allerdings wirkt es bis zu diesem Zeitpunkt keinesfalls so, als würde es im nächsten Monat schon kaputt gehen.

    Fazit
    Wer für wenig Geld ein wirklich gutes Headset haben möchte, sollte auf jeden Fall zum HS50 greifen. Wer allerdings ein wirklicher Soundjunky ist & immer das Feinste vom feinsten haben möchte, sollte natürlich für 7.1 Surround Sound mehr Geld ausgeben.

    An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bedanken für das Auserwählen bei dieser Aktion.

    Corsair ST100 Headset Stand

    Ich durfte den Corsair ST100 Headset Stand im Rahmen des Testers Keepers Programms von Mindfactory und Corsair testen. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bedanken für das Auserwählen und zur Verfügung stellen des Produkts.

    Verpackung
    Die Verpackung samt Inhalt war beim Liefern in einer durchsichtigen Kunststofftüte eingepackt und vor jeglichen Umwelteinflüssen geschützt zu sein. So kam natürlich die Verpackung auch ohne Beschädigungen an. Auf den ersten Blick wirkt diese wirklich sehr hochwertig. Auch das Design ist gut, worauf ich im nächsten Punkt zu sprechen komme.

    Verpackungsdesign
    Die Verpackung ist sehr bunt gestaltet, im groben allerdings eher Gelb und Schwarz. An der unteren Kante auf der Vorderseite befindet sich ein RGB Streifen, welcher die untere Kante des Produkts darstellen soll. Des weiteren in groß ein Bild des Produkts abgebildet, darunter der Schriftzug „ST100 RGB“ und nochmals darunter „Premium Headset Stand with 7.1 Surround Sound“. Auf der Rückseite befindet sich sehr viel Text. Verfasst in 5 verschiedenen Sprachen, wird hier erklärt welche Funktionen das ST100 alles bietet. Unter anderem auch auf Deutsch. Auf der linken Verpackungsseite wird die Corsair Utility Engine vorgestellt, auf die ich später noch genauer eingehen werde. Auf der rechten Verpackungsseite befindet sich nochmal ein Bild des ST100 im Einsatz. Im Großen und Ganzen eine wirklich hochwertige und gut gestaltete Verpackung, welche wirklich zum Kauf anregt.

    https://i.imgur.com/dJOFPu8.jpg

    https://i.imgur.com/UihPa0k.jpg

    https://i.imgur.com/gMGIk6a.jpg

    https://i.imgur.com/pmmM4CG.jpg

    Unboxing
    Geöffnet wird das Produkt zum Beispiel über die rechte Verpackungsseite. Beim Öffnen wirkt diese erstmal ziemlich leer. Vorhanden ist das ST100, oben und unten geschützt durch Polsterungen, und die üblichen beigelegten Zettel. Dazu auch noch ein Anschlusskabel.

    Optik und Usability
    Das ST100 ist in Schwarz gehalten, was allerdings durch den RGB Streifen an der unteren Kante und dem RGB Corsair Logo an der oberen Seite in gutem Kontrast steht. Es sind beinahe alle Kanten rund geschliffen, bis auf die an der oberen Kante hinten. An diesen kann man sich unter Umständen leicht verletzen, wenn man nicht richtig aufpasst. An der hinteren Seite befindet sich das Strom- und Datenkabel für das ST100. In der Mitte und an der rechten Seite befinden sich insgesamt 2 USB 3.1 Anschlüsse. Neben dem rechten USB Port befindet sich des weiteren ein Klinke Anschluss für Headsets wie das Corsair HS50 Stereo.

    https://i.imgur.com/1tVZwmv.jpg

    https://i.imgur.com/2sikTGx.jpg

    Verarbeitung
    Der Headset Stand ist komplett aus Metall gefertigt, was ihn wirklich sehr hochwertig wirken lässt, was er natürlich auch ist. Die RGB Leuchten sehen wirklich sehr gut aus und werden auch nach stundenlanger Verwendung nicht warm.

    Beleuchtung
    Die Beleuchtung lässt sich individuell über die Corsair Utility Engine einstellen. Sowohl an der unteren an der unteren Kante, als auch das Corsair Logo sind RGB beleuchtet, was wirklich sehr ansprechend aussieht. Beim ersten Verwenden leuchten diese im Regenbogenstil.

    Funktionen und Features
    Die Hauptaufgabe, nämlich ein Headset zu halten, erfüllt es wirklich gut. Wäre auch schade, wenn nicht. Des weiteren bietet es allerdings noch 2 USB 3.1 Ports welche wirklich deutlich leichter zu erreichen sind, als zum Beispiel die meines Mainboards. Außerdem ist USB 3.1 auch schön schnell. Neben dem rechten USB 3.1 Port befindet sich wie bereits erwähnt ein Klinkenanschluss. An dieser Stelle kann man, wie in meinem Fall, ein Corsair Headset anschließen und über die Corsair Utility Engine dieses soundtechnisch steuern. Wirklich praktisch wie ich finde. Durch die eingebaute Soundkarte kann man auch auf Stereo Headsets einen 7.1 Surround Sound erreichen.

    Software
    Die Software, die auch schon auf der Verpackung des ST100 vorgestellt wurde, lautet Corsair Utility Engine. Diese wurde auch für andere Produkte Corsairs entwickelt. Auf den ersten Blick wirkt das Programm wirklich sehr übersichtlich und sehr gut gestaltet. In der oberen rechten Ecke befindet sich das Corsair Gaming Logo. Der Rest ist in einem schlichten Grau gehalten. Wählt man den ST100 RGB Headset Stand aus, so sieht man auf der linken Seite 2 Punkte: Beleuchtungseffekte sowie EQ-Voreinstellungen. Auf der rechten Seite wiederum kann man die Lautstärke des angeschlossenen Headsets einstellen, das Mikrofon stummschalten und von Stereo auf 7.1 Surround Sound umschalten. Wählt man eines der rechten Bedienelemente aus, wird das ganze mit einer Stimme kommentiert. Wie zum Beispiel: „Mic off“ ; „Mic on“ ; „Surround on“ oder „Surround off”. Wahlweise kann man diese Stimme auch in den Einstellungen ausschalten. Wählt man auf der linken Seite die Beleuchtungseffekte aus, erhält man unten in der Mitte ein neues Fenster mit vielen Einstellungsmöglichkeiten. Man kann zwischen verschiedenen Presets, wie „Spiralregenbogen“, „Regenbogenwelle“ oder auch „Farbpulse“ oder einer „Statischen Farbe“ wählen. Es gibt auch noch einige weitere Voreinstellungen, die ich hier aber nicht weiter aufliste. Wählt man eines dieser Presets aus kann man diese wahlweise per Klick auf einen Teil des Headsetstands anwenden. Das klappt über das animierte Bild in der Mitte des Programms. Im unteren Fenster wiederrum kann man die Geschwindigkeit der Animation oder auch Dinge wie die Richtung einstellen. Im linken Fenster kann man sich seine bearbeiteten Profile speichern und sie sich für später aufheben um sie dann anzuwenden. Im Punkt „EQ-Voreinstellungen“ kann man zwischen 5 vorinstallierten Equalizerpresets wählen. Wahlweise kann man sich aber auch selbst Profile erstellen und diese benennen.

    https://i.imgur.com/yzWCJop.png

    Haltbarkeit
    In 2 Wochen des Testens kann man leider nicht viel zu der Haltbarkeit des Produkts sagen, allerdings wirkt dieses nicht, als würde es jedem Moment auseinander fallen. Durch die wirklich gute Verarbeitung aus Metall wirkt das ST100 wirklich sehr hochwertig und langlebig. Einen Vergleich zu einem ähnlichen Produkt kann ich an dieser Stelle leider nicht einbringen, da dies mein erster Headset Stand ist.

    Feedback
    Ich persönlich habe mir bisher noch nie Gedanken gemacht, ob ich denn einen Headsetstand brauche, da man das Headset natürlich auch auf den Tisch legen kann. Auch wenn es mit Headsetstand deutlich professioneller und hochwertiger aussieht, würde ich mir ohne dieses Programm wahrscheinlich auch keinen kaufen, da ich diese 70¤ lieber in eine andere Komponente meines PC’s oder anderer Hardware stecken würde. Für jemanden der das Geld übrig hat und seinen Schreibtisch ein bisschen auswerten möchte, kann ich dieses Produkt wirklich nur wärmstens empfehlen, allerdings wäre es für mich eher eine Verschwendung.

    An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal für das Auserwählen für die Testers Keepers Aktion recht herzlich bedanken.

    Mit freundlichen Grüßen
    Tobi
    Geändert von PeX (22.02.2018 um 16:19 Uhr)

  12. #12

    Standard

    Im Rahmen der Testers Keepers Aktion von Mindfactory hatte ich die Möglichkeit, über knapp zwei Wochen hinweg die Corsair K68 Tastatur zu testen. Im Folgenden möchte ich meine Eindrücke und Ergebnisse zum Testobjekt festhalten.

    Beginnen möchte ich mit dem Design des Produkts. Hier fährt Corsair eine sehr klare und strukturierte Linie mit vielen glatten Kanten und wenig Rundungen. Das Gehäuse ist insgesamt sehr grade und spitz zugeschnitten und bietet ausreichend Platz für die darin eingelassenen Tasten und Knöpfe. Diese sind zudem sehr angenehm und intuitiv auf der gesamten Fläche verteilt, was die Umgewöhnung vom alten Gerät sehr einfach und schnell geschehen lässt. Auf das beliebte Lautstärkerad wurde hier verzichtet. Stattdessen verbaute man einfache Medientasten zur Steuerung der eigenen Musik, was allerdings nicht stört. Abgesehen von den Medientasten und der Leertaste sind alle Tasten mit einer leichten Wölbung nach Innen entworfen, wodurch die Finger beim Arbeiten mit dem Produkt gut und sicher auf den Tasten aufliegen und ein angenehmes Schreibgefühl gewährleisten, unabhängig davon, ob man persönlich bereits Erfahrung mit mechanischen Tastaturen hatte. Gesteigert wird dies zudem mit dem zusätzlichen Grip auf der Leertaste und der Handballenauflage, die variabel auch von der Tastatur abgelöst werden kann. Die angerauten Flächen sorgen für einen angenehmen Halt von Fingern und Handballen. Entfernt man die Handballenauflage, wird der Komfort etwas geschmälert, allerdings lässt sich trotzdem angemessen mit dem Produkt arbeiten. Das klare und deutlich auf Funktionalität ausgelegte Design punktet abseits davon mit ihrer schönen Beleuchtung. Die eingesetzten LEDs sorgen für ein ausgeglichenes, natürliches Licht, welches die Tastatur als Ganzes sehr edel wirken lässt und das Arbeiten bei schlechten Lichtverhältnissen deutlich erleichtert. Mithilfe des Zusatzprogramms Cue lässt sich zudem das Beleuchtungsmuster und zum Teil auch die Farbgebung des Lichtes einstellen. Dem Personalisieren steht also nichts im Wege.

    Auch im Sachen Verarbeitung überzeugt die K68 Tastatur von Corsair. Alle Tasten und Knöpfe sitzen sicher und fest im Gehäuse und ruckeln nicht. Auch die Handballenauflage sitz nach dem Anbringen fest am Gehäuse und lässt sich mit wenigen Handgriffen schnell und einfach wieder abnehmen. Stabilität wird auch bei mehrmaligem Ab- und Anbringen nicht eingebüßt. Auch die einzelnen Tasten lassen sich ohne Probleme von der Tastatur ablösen, was eine gründliche Säuberung dieser extrem vereinfacht. Insgesamt wirken die verbauten Teile sehr stabil und robust, ebenso wie das Gehäuse, welches an allen Ecken und Kanten sauber verarbeitet wurde und keine scharfkantigen Stellen o.Ä. besitzt. Auch die LEDS sind sehr gut angebracht. Abgesehen von den Medientasten ist alles gut und gleichmäßig ausgeleuchtet. Beim USB-Kabel wurde auf einen normalen Gummimantel gesetzt, welcher nicht groß hervorsticht.

    Nach zwei Wochen sind keinerlei Abnutzungsspuren zu erkennen, was für eine sehr hochwertige Verarbeitung des Produkts spricht. Die Tasten sitzen fest, die Beleuchtung arbeitet tadellos und auch die Handballenauflage macht einen sehr stabilen Eindruck.
    Abseits davon können sich der Druckpunkt und das Feedback wirklich sehen lassen. Die Cherry MX Red Switches lösen auch bei wenig aufgewendeter Kraft beim Drücken schnell und sicher aus, was nicht nur das Schreiben, sondern auch Gaming mit der Tastatur sehr angenehm gestaltet. Bereits nach zwei Millimetern werden die Tasten ausgelöst, was sehr schnelle Reaktionen ermöglicht und grade in hektischen Spielsituationen den Spaßfaktor merklich erhöht.

    Die Corsair K68 kann vor allem durch seine einfache Bedienung punkten, wenngleich die fehlenden Makro-Tasten für einige Nutzer etwas einschränkend wirken könnten. Allerdings besteht auch die Möglichkeit mittels Cue die Belegung der Medientasten zu verändern und diese statt mit der Funktion zur Lautstärkenregelung etwa mit den gewünschten Makrobefehlen zu belegen. Wie bereits erwähnt kann man mit diesem Zusatzprogramm auch die Beleuchtung der Tastatur mit eigenen Beleuchtungsmustern oder -abfolgen individualisieren. Dabei kann man entweder aus bereits gespeicherten Mustern wie etwa pulsierendem Licht, oder simulierter Regen wählen oder völlig eigene Kreationen erstellen und online teilen, damit auch andere Nutzer die selbst erstellten Muster für ihr Corsair-Produkt verwenden können. Dies vergrößert das Anwendungsfeld, speziell für passionierte Case-Modder, enorm. Das Programm ist aber auch für Laien einfach und leicht zu bedienen und ermöglicht es jedem schon nach einer kurzen Einführungszeit loszulegen. Neben der Neubelegung der Medientasten und den umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten für die Beleuchtung verfügt das Produkt auch über komfortable Schnelltasten, mit denen man etwa die Windows-Lock-Funktion aktivieren, oder die Helligkeit der Tastenbeleuchtung anpassen kann. Hierfür wird jeweils also kein Extraprogramm oder Menü benötigt.

    Nach knapp zwei Wochen der Nutzung der Tastatur sind keine Aussetzer aufgetreten. Alle Funktionen haben problemlos funktioniert. Auch das mehrmalige Abnehmen der Handballenauflage verursachte keine Probleme. Die kleinen Plastikteile, die zur Befestigung dieser Auflage dienen, wirken auch nach Abnehmen oder Verschieben der Tastatur auf dem Tisch weder instabil noch zerbrechlich. Wie die Situation nach einem Jahr aussieht, kann man jetzt noch nicht sagen, allerdings erwarte ich aufgrund der sehr guten Verarbeitung keine Schwierigkeiten beim Anbringen der Auflage. Selbst Tasten, die sehr häufig benutzt werden – etwa Vokale, die Leertaste oder WASD – sitzen immer noch genau so fest, wie am ersten Tag. Hier erwarte ich ebenfalls, dass sich dies nicht ändern wird.
    Das Preis-/Leistungsverhältnis erachte ich für sehr fair. Man erhält für 109¤ ein hochwertig verarbeitetes Produkt, das mit Funktionalität, toller Verarbeitung und verschiedenen Funktionen zur personalisierten Nutzung punkten kann. Auf unnötige Spielereien wurde verzichtet, um dafür mit den Red Switches und den zahlreichen Möglichkeiten von Cue zu punkten. Wer dieses Stück Technik gut pflegt, wird lange Spaß mit dieser Tastatur haben.

    Im Vergleich mit meiner alten Speedlink-Tastatur – Kostenpunkt waren ungefähr 20¤ – merke ich schnell, dass die Corsair K68 in allen Punkten im Vorteil ist. Zwar war ihr Vorgänger für ihren Preis nicht schlecht, allerdings besaß sie keine mechanischen Switches, erzeugte kein derart angenehmes Schreibgefühl und hatte auch keine so klare Beleuchtung, die das Produkt von Corsair. Des Weiteren war sie auch nicht wasserfest und bei Weitem nicht so gut verarbeitet.

    Alles in Allem ist die Tastatur ihren Preis wert und kann vor Allem durch seine stabile Bauart überzeugen. Die Red Switches tragen hierbei zu einem sehr angenehmen Gefühl beim Zocken und Schreiben bei. Die Beleuchtung, der Grip, die Medientasten und das Personalisieren durch Cue stellen hierbei nette Zusatzfunktionen dar, die allerdings den Preis umso mehr rechtfertigen. Wer also eine Tastatur sucht, die sowohl durch ihre Haltbarkeit, Verarbeitung und leichte Pflege, als auch durch nette Kleinigkeiten wie der individualisierbaren Beleuchtung überzeugt, macht mit der Corsair K68 nichts falsch – eine klare Kaufempfehlung.
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  13. #13

    Standard

    Hallo zusammen,
    die letzten 11 Tage durfte ich eine "K68 mechanische Gaming-Tastatur – Rote LED – Cherry MX Red (DE)" testen.

    Was bereits auffällt, ist die Verpackung. Mit ihrem doch sehr aussagekräftigen und nicht aufdringlichen Gelb-Schwarz dürfte bereits diese jedem Gamer im Geschäft direkt auffallen.
    Dennoch unterscheidet sich diese nicht groß von anderen Verpackungen. Sie ist platzsparend und es wurde kein unnötiges Material verschwendet.

    Die Packung ist wie üblich mit zusätzlichen Klebepunkten verschlossen. Zwei an der Zahl. Hier kann man sehr gut sehen, ob es sich um ein Neugerät oder B-Ware handelt.

    Was da wohl alles drin ist?

    Aufgemacht, schaut mich eine wirklich hübsche Tastatur an. Leider nur eine einfache Folientüte drum. Auch das Kabel, was zum Vorschein kommt, ist zwar mega lang, aber nicht mit Stoff „gesleevet“. Was dem edlen Design sicherlich noch einen Zusatzpunkt gegeben hätte. Der USB Stecker fällt etwas dick/breit aus. Bei kleinen Midi-Towern, die bereits einen USB in einem Doppel drin haben, könnte es etwas fummelig werden. War aber bei mir nicht der Fall.

    Auch ist im Lieferumfang eine Handballenauflage vorhanden. Ich kann nicht so recht deuten, aus was für Material sie besteht, auf jeden Fall ist Kunststoff enthalten. Auf Stoff wie bei anderen Herstellern hat man hier verzichtet. Jedoch gibt es dafür Gripp. Wie das im Test ausfällt, erzähle ich euch dann.

    Die sichtbare Schrift auf der Tastatur wirkt modern und ist nicht zusätzlich bedruckt.
    Sicherlich, damit das Licht später gut zur Geltung kommt. Was mir sehr gut gefällt, ist der Verzicht auf eine "FN" Taste. Alle notwendigen Multimediatasten sind vorhanden. Man muss sich wohl im Game nicht die Finger brechen, um etwas lauter oder eben auch leiser machen zu wollen.

    Diese sind über dem Num-Pad angeordnet und liegen flacher als die anderen Tasten. Erinnern sogar ein wenig an Tasten, wie es sie bei Radiorecordern oder der letzten Generation der Walkmans gab. Man hat demnach das Moderne und das Klassische gut miteinander vereint.

    Die Tastatur wirkt in der Hand sehr massiv. Wenn man Sie umdreht, fallen einem die vielen Schrauben direkt auf. Diese sind super tief gelegen und alle ordentlich eingefasst.

    Der erste Eindruck vom Design, meine Güte, sie scheint ihr Geld wert zu sein?!

    Aber wo ist denn die Software?

    Es gibt einen Install-Guide und eine Warranty-Card mit allen notwendigen Infos. Auch ein Hinweis auf die IP32 Zertifizierung (International-Protection-Zertifizierung) findet sich. Doch was bedeutet das eigentlich? Viele aus den sozialen Netzwerken kennen dies vom Handy, können aber mit der komischen Zahl 32 nicht viel anfangen. Auch findet sich im Warranty Guide und in der BDA keine Erklärung darüber. Daher habe ich mal nachgeforscht, was man laut Zertifizierung zwar nicht darf, aber was mal passieren könnte. Die erste Kennziffer „3“ bedeutet: „Geschützt gegen Fremdkörper größer/Gleich 2,5mm“. Die zweite Kennziffer „2“ bedeutet: „Schutz gegen fallendes Tropfwasser bis zu 15° Geräteneigung.“ Also man sollte sie dennoch genauso vorsichtig reinigen wie alle anderen elektrischen Geräte und nicht unter warmen Wasser ausspülen oder ab in die Spülmaschine.

    IP zertifiziert ja, aber keine Software im Lieferumfang enthalten. Im Install-Guide (Pro Sprache - 2 Seiten) wird man direkt aufgeklärt, wo man sich die aktuellen Treiber laden darf. Hier ist man natürlich auf die Verfügbarkeit des Herstellers angewiesen oder man lädt sich die Software und bunkert Sie auf einer Wechsel HDD oder SSD oder auch auf einem Stick.

    Fazit vom Verpackungsinhalt und der Verarbeitung:

    - Tastatur wirkt edel und gut verarbeitet - wie aus einem Guss
    - Nichts klappert oder fällt negativ aus
    - USB Kabel ist sehr lang und nicht sehr flexibel
    - Corsair-Logo ist Fühlbar angebracht
    - Multimediatasten sind separat, flacher gehalten und gut positioniert
    - USB Stecker hat ein auffälliges grau-schwarzes Design - wirkt aber sehr bullig
    - Sie ist sehr schwer im Vergleich mit der Velator von Speedlink
    - Moderne Schrift - Hübsches Layout
    - Handballenauflage im Lieferumfang inbegriffen

    Mal sehen, was Sie so alles "schreiben" kann. Ich drück Dich!

    Der Druckpunkt beim Schreiben ist Phänomenal. Man kann sie auf verschiedene Arten "drücken".
    Einmal gibt es die Tastaturschweber - für die reicht eine ganz sanfte Berührung.
    Dann gibt es da die Hacker, die aus dem Büroalltag die Klimperei mit Heim bringen und es gibt die Gamer, die je nach Aufrege Grad das gute Stück mal sanft oder mal hart "drücken".
    Für mich ist das tatsächlich eine mega Umstellung.

    Habe ich doch schon einiges an Tastaturen probiert und auch immer mindestens zwei angeschlossen. Ich verschreibe mich tatsächlich bei dieser Tastatur im normalen Blindschreibe- Modus, was sicher mit Gewohnheit und Nutzungsdauer zu tun hat.

    Dabei drücke ich manche Tasten nicht einheitlich, somit tauchen bei Druck auf einmal zwei Buchstaben auf. Was natürlich für die hervorragende Sensibilität des Gerätes spricht.
    Die Tasten sind alle, wo Sie sein müssen, zumindest bis auf zwei und die Zahlentasten (Plus, Rundungszeichen, Stern/Raute, Apostroph). Diese sind gedreht, funktionieren jedoch richtig.
    Nach Recherche im Netz muss das so. War irgendwie komisch am Anfang.

    Aber was kann sie denn alles, was andere nicht oder anders können?

    Das auffälligste Merkmal ist, sie leuchtet Rot, was ja der Produktname bereits verrät: "K68 mechanische Gaming-Tastatur – Rote LED – Cherry MX Red (DE)" Das Modell gibt es auch noch in der RGB Variante, was man natürlich auch an der heruntergeladenen Software schnell merkt. Ich habe mich tatsächlich für die RGB Software beim Download entschieden, um zu schauen, ob diese vielleicht auch versteckte Funktionen Preis gibt. Die Software sieht edel aus und macht einen sehr einfach zu verstehenden Eindruck. Hier kann mich sich verschiedene Farbmuster erstellen oder eins der mitgesendeten nutzen. Ich habe mich hier für das Muster "Regen" entschieden. Wenn man nicht wie ein Maulwurf auf jede Taste schauen muss, ist das ein sehr angenehmer, sogar beruhigender Effekt.

    Auch muss man für den Leuchtgrad später die Software nicht starten, sondern macht dies über einen mit einer Sonne gekennzeichneten Knopf auf der Tastatur oben rechts; linkseitig neben den Multimediatasten für Laut, Leise und Mute. Direkt neben der "Sonne" gibt es auch eine Windowstastensperre.

    Diese hat komischer Weise in meinem Windows 10 (64 Bit) nicht den gewünschten Effekt gebracht.
    Lag vielleicht auch an den Games, die damit getestet wurden. Dazu aber später mehr.
    Man kann über die Tastatur bei z.B. dem Muster Regen drei Stufen einstellen.

    Stufe1: Sehr dezent leuchtender Regeneffekt
    Stufe2: Ein etwas hellerer dafür auch schnellerer Regenguss
    Stufe3: Aufdringlicher Platzregen

    Hat man darauf gar keinen Bock, drückt man ein 4tes Mal darauf und das Licht ist ganz aus.

    Kommen wir mal zur Klackerei. Hier findet man im Netz immer den Hinweis, dass "Rote Cherry Switches" leiser sind als Orange, wie man sie bei Marken wie Razer findet.
    Zum Beispiel auch bei Speedlinks neustem Streich, der Velator sind Tasten verbaut, die das Gaming Feeling unterstreichen sollen und sich durch einen markanten Klick bemerkbar machen.

    Was hier auffällt ist, dass es schon ein wenig Quatsch ist mit dem "rote Cherry Switches sind leiser". Die Roten Switches auf dieser Tastatur machen "Klack". Die der Razer BlackWidow machen "Klick" und die der Speedlink Velator machen auch "Klick". Das Klack Geräusch beim Tippen, wirkt vielleicht bei der K68 leiser als bei anderen Tastaturen im Gamerbereich, ist es aber, laut den Anwesenden Personen neben mir im Raum, nicht. Da meine Gamingstation im Wohnzimmer steht, kann ich mit der K68 Tastatur nicht tippen, wenn mein Kind oder meine süße Frau TV schauen.
    Sie meinen nichts zu verstehen und sind genervt.
    Dafür habe ich dann neben der K68 und der Velator noch eine S310 von Logitech. Alles andere als mechanisch, absolut alt, aber "Silent".
    Tatsächlich habe ich hier für den Test, drei unterschiedliche Modelle, wie nicht unterschiedlicher hätten sein können.

    Was auch andere Gaming-Tastaturen anbieten und auch diese, ist ein Makro über die Software, um verschiedene Tastenprofile zum Zocken zu erstellen.
    Macht natürlich mega Sinn, wenn man nur einige beim Spielen benötigt und die Position der benötigten Tasten angepasst werden soll.

    Das nimmt natürlich wie bei jeder Software etwas Zeit in Anspruch. Lohnt sich jedoch beim Zocken später umso mehr. Die Software wird beim Start von Windows automatisch geladen, hat jedoch keinerlei Einschränkungen auf die Leistung des Rechners. Auch sieht man Sie bei Windows 10 nicht. Sie verschwindet im Hintergrund. Wenn man hier ein bestimmtes Profil für die Tastatur ausgewählt hat, dauert es natürlich einige Sekunden, bis die Tatstatur den gewünschten Effekt umsetzt. Auch das ist von der Leistung des Rechners abhängig. Wie lange dies bei schwächeren Rechnern dauert, kann ich hier nicht mitteilen.

    Kommen wir mal zum "Langzeittest".

    Davon kann man bei einem Testzeitraum von 10-14 Tagen eigentlich nicht sprechen. Daher habe ich
    mich für verschiedene Spiele entschieden.

    Fangen wir mit einem der beliebtesten Games an: The Witcher 3 Wild Hunt

    Die Tastatur macht in Kampfeinlagen eine gute Figur, auch wenn durch den sensiblen Druckpunkt bestimmte Aktionen versucht werden, doppelt auszuführen. Wenn ich im Spiel einen " Ort der Macht" betrete, muss ich für die Aktion eine Taste "E" lange gedrückt halten, bis das Zeichen als Fähigkeitspunkt übergeht. In dem ersten Testlauf war dies nicht gleich möglich. Ich habe mich dabei erwischt, wie ich die Taste bis zum Erhalten des Fähigkeitspunktes immer tiefer reingedrückt habe. Aber auch das ist Übungssache. Ähnlich verhält es sich beim schnellen Reiten mit "Plötze". Da muss "Shift" in meinem Fall gedrückt bleiben. Nehme ich hier den Druck von der Taste, aber nicht den Finger, reitet Plötze dennoch schnell. Die Empfindlichkeit ist sensationell.

    Im 2ten Test, dem wirklich längsten, habe ich etwa 20 Std. mit der Tastatur in "Schatten des Krieges" verbracht. Durch die vielen Tastenkombinationen, die hier benötigt werden, siehe Tastenbelegungsoptionen, macht ein Makro nicht viel Sinn. Hier wird der Schleichmodus andauernd benötigt "Shift", dazu kommt natürlich "WASD" und "Space" für Sprungabläufe. Demnach befindet sich der kleine Finger immer in der Nähe von "Shift". Bei der Logitech S310 mit einer nur noch Nostalgischen Empfindlichkeit hat man das Gefühl, sich den kleinen Finger zu verletzten. Das ist bei der K68 nicht der Fall, auch bei schwierigen Gefechten bleiben alle Glieder entspannt.

    Der 3te Test umfasst die Sparte der "FPS“ - hier wurde das Panzerfahren in BF1; schwere Geschütze in Wolfenstein 2 und kleinere Onlinerunden in "DoD" und "Dirty Bomb" ausgefochten. Ich fühlte mich in diesen Spielen nicht besser oder schneller durch die Tastatur. Kleinere Sachen wie Nachladen, Navigieren, Hinlegen, gingen meiner Meinung nach flüssiger von der Hand.

    Ein Gefühl bei stundenlangem Spielen lässt mich dennoch nicht los. Mir kommt es manchmal vor, als ob die Tastatur einen leicht metallischen Ton von sich gibt. Dies bemerke ich beim "Schnipsen" lassen der einzelnen Tasten.

    Ist sie denn nun ihr Geld wert?

    Die K68 – Cherry MX Red (DE) hinterlässt auch nach mehrtägiger Benutzung einen zuverlässigen und soliden Eindruck. Das Tippen fühlt sich angenehm an, dass Klicken der K68 Red-Switches ist nicht zu laut und runden das positive Gefühl beim Schreiben ab.

    Ein weiterer Pluspunkt ist die Arretierung bei den ausgeklappten Standfüßen, die sich nicht zu leicht wieder einklappen lassen, sondern die Tastatur dastehen lässt, wo sie ist und sein soll.

    Auch die Handballenauflage mit ihrer markanten rauen Oberfläche entspannt die Handballen beim Schreiben und verhindert lästiges "Festkleben". Da hat sich echt jemand was dabei gedacht.

    Die K68 – Cherry MX Red (DE) hat alles, was eine mechanische Tastatur haben sollte: Eine Verarbeitung wie aus einem Guss, schnelle Reaktionszeit, modernes Layout, ein beeindruckendes Gewicht und eine funktionsreiche LED-Beleuchtung.

    Anzumerken sollte man, dass es auf der Homepage die Möglichkeit gibt, sich LED Muster für noch mehr Spielereien herunter zu laden - z.B. ein Schlumpf der von Oben nach Unten rutscht.
    Auch kann man hier mit der Corsair Community seine eigenen Profile hochladen und teilen.

    Für die Ergonomie und die präzisen Tastenschläge, die kaum Berührung finden müssen, gibt es von mir ein Perfekt.

    Alles in allem kann sich die Tastatur mit den Boliden ab 180,00¤ locker messen und kostet weniger als zwei Drittel davon. Wenn man sich hier im Vergleich die robuste Speedlink Velator für etwa 80,00¤ ansieht, die ohne Licht, dafür mit markierten WASD Tasten ankommt, um auch dem preisbewussten Zocker eine mechanische Tastatur anzubieten, kann sich die K68 mit ihren Features und einem geringen Aufpreis mit jedoch eigenem Charme und einzigartigem "Klack" direkt in die Kategorie der Premium Keyboards einreihen.

    Sie erhält von mir die höchstmögliche Kaufempfehlung.

    Perfekt gibt es nicht, jedoch ist der Preis für diesen Schatz mehr als angemessen.
    Dafür bekommt jeder Gamer und jede Gamerin eine moderne, wunderschöne Tastatur, die in diesem Preissegment mit "nur" roten LED&#180;s aufwartet. Dennoch sind ein Drittel mehr Kaufpreis für die RGB Version, für das, was Sie so schon zu bieten hat, nicht notwendig.

    Ich mag sie nicht mehr missen und hoffe, ich habe einige Jahre an ihr meine Freude.
    Danke an Mindfactory für die tolle Testmöglichkeit und das wunderbare Stück Keyboard.

    Abschließend noch ein Bild vom neuen Zuhause der wunderschönen K68:

    DSC_0203.jpgDSC_0205.jpg_20180219_213955.jpg

    Geändert von Madam Marketing (23.02.2018 um 12:24 Uhr)

  14. #14

    Standard

    PRODUKTTEST CORSAIR Gaming MM800 RGB Polaris Mauspad, Cloth Edition

    Vielen Dank vorab an Mindfactory.de für das Ermöglichen der Teilnahme an der CORSAIR Peripherie Testers Keepers Aktion.
    Dies beeinflusst jedoch weder meinen sehr kritischen Blick noch mein - im schlimmsten Falle - knallhartes Fazit.

    Das getestete CORSAIR Gaming MM800 RGB Polaris Mauspad in der Cloth Edition ist derzeit bei Mindfactory mit knapp 70,- ¤ gelistet.
    Hier geht es direkt zum Produkt: Corsair Gaming MM800 RGB Polaris Mauspad, Cloth Edition - Mauspads | Mindfactory.de - Hardware,

    Unpacking und erster Eindruck

    Das CORSAIR Gaming MM800 RGB Polaris Mauspad wird in einer relativ schlicht gehaltenen, fast erschreckend großen Box in Schwarz-Gelb mit irisierendem POLARIS Schriftzug geliefert, welche die durchaus elegante Simplizität des Mauspads widerspiegelt.
    Im Lieferumfang enthalten sind nebst dem kabelgebundenen Mauspad lediglich zwei minimalistisch gehaltene Heftchen: der Garantiepass und das Manual.
    Der absolut hochwertige Ersteindruck aufgrund der sorgsam mit Folie abgeklebten bzw. abgedeckten Bereiche des Mauspads und des stoffummantelten Kabels wird allerdings ein wenig getrübt durch den billigen kleinen Kabelbinder und den Plastikschlauch, wo ich – analog zur CORSAIR Glaive RGB Aluminium – einen Klettbinder erwartet hätte.
    Im Gegensatz zu anderen Produkten erschlägt einen das CORSAIR Mauspad nicht mit einem penetranten Geruch, sondern „duftet“ lediglich sehr dezent nach Neuware.
    Der an für sich angenehm samtige Stoffbezug weist leider ein paar inhomogene Stellen auf, die deutlich rauer sind, was die Abtastung durch den optischen Sensor der Maus hoffentlich nicht beeinträchtigt.
    Das angenehm schwere und für meine Verhältnisse unerwartet große Mauspad findet dank der deutlich gummierten Unterseite selbst auf meinem „abgerockten“ Holzschreibtisch sofort perfekten Halt.
    Die zur Beleuchtungssteuerung des Mauspads benötigte Software, die CORSAIR Utility Engine – kurz CUE genannt – liegt nicht in Form einer CD oder DVD bei, sondern muss direkt bei dem Hersteller CORSAIR bezogen werden. Das Fehlen der Software im Lieferumfang kann man aus ökologischer Sicht gut finden, wenn man das viele Plastik in der Verpackung einfach ignoriert, ich persönlich jedoch empfinde dies als einen Mangel an Service, wenn man den Preis des Mauspads berücksichtigt, selbst wenn das eigenständige „Besorgen“ der CUE keinen großen Akt darstellt.

    Optik und Usability

    Das 5 mm hohe CORSAIR Gaming MM800 RGB Polaris Mauspad wirkt mit einer Breite von 350 mm und einer Länge von 260 mm recht dominant neben meiner uralten und wuchtigen G11, deren dahinscheidende Leuchtkraft absolut verblasst neben der des Mauspads, welches bereits beim ersten Verbinden mit dem PC (die CUE muss bereits installiert und aktiv sein) in satten Regenbogenfarben aufleuchtet. Da geht die im Bundle getestete CORSAIR Glaive RGB Alumium Maus leider komplett unter, welche meines Erachtens nicht mit der intensiven Leuchtkraft des Mauspads mithalten kann. Diese wahre Augenweide (wenn man soviel „Bling Bling“ mag) besticht durch ihre simple Eleganz in Schwarz, welche trotz der Größe des Mauspads eben dieses angenehm unaufdringlich wirken und den gewählten Beleuchtungseffekt somit optimal zur Geltung kommen lässt.
    Lediglich der recht klobige USB-Passthrough stört ein wenig den Gesamteindruck, was auch die schwarzen Hochglanzsegmente zur Rechten und zur Linken nicht wirklich kaschieren können. Ich persönlich kann damit gut leben, weil ich dieses Feature toll finde und für die ebenfalls getestete Maus nutze, deren Kabel ich somit dank des dazugehörigen Klettkabelbinders mit dem Kabel des Mauspads bündeln kann, um den „Kabelsalat“ auf dem Schreibtisch optisch etwas zu bändigen.
    Das qualitativ hochwertig mit Stoff ummantelte Kabel fügt sich perfekt ins Gesamtbild ein und ermöglicht dank seiner fast luxuriösen Länge von 1,80 Metern das Anschließen auch an einen PC, der seinen Platz nicht in direkter Nähe hat. Der stabile und interessant gestaltete USB-Stecker sitzt perfekt und ohne Spielraum im USB-Slot des PCs. Eigentlich wollte ich das Mauspad via USB-Passthrough meiner alten G11 betreiben, unglücklicherweise lieferte diese nicht genug Strom hierfür, so dass das Mauspad direkt an den PC angeschlossen werden musste.
    Der Stoffbezug allerdings ist ein wahrer Fusselfänger; kaum liegt das Mauspad auf dem Schreibtisch, beginnt das regelmäßige Sauberstreichen, welches jedoch Gott sei Dank recht unproblematisch vonstatten geht. Diese unschöne, aber nicht unerwartete Eigenschaft schmälert nicht den äußerst positiven Eindruck hinsichtlich der Eignung für eine optimale Gleitfähigkeit und fehlerfreie, hoch auflösende Abtastung seitens einer entsprechenden Maus, in diesem Falle die im Bundle geteste CORSAIR Glaive RGB Aluminium.

    Beleuchtung

    Das CORSAIR Gaming MM800 RGB Polaris Mauspad trumpft mit einer durchgehenden RGB LED Randbeleuchtung an 3 Seiten (Hinterseite bis auf den Übergang an den Ecken ausgenommen) auf, welche aus 15 separat ansteuerbaren Segmenten besteht. Je nachdem, was einem zusagt, bzw. wie erfolgreich man sich die Möglichkeiten der CUE Steuerung „erarbeitet“ (und da muss man wirklich Zeit und Hirnschmalz investieren, um sich das volle Potential zu erschließen, denn das Manual ist *sorry* ein Witz, und der Hersteller nimmt einen selbst mit der Hilfefunktion der Software nicht ausreichend bei der Hand !), bleiben fast keine Wünsche offen. Statische Farben, wechselnde Farben, Farbwellen, Farbpulse, einfarbig, zweifarbig, mehrfarbig, etc. … Und die CUE ermöglicht sogar eine verknüpfte Beleuchtung mehrerer CORSAIR Produkte, in meinem Falle von Mauspad und Maus.
    Mehr hierzu unter Software.

    Feedback

    Die Gewebeoberfläche des Mauspads ist angenehm glatt mit einem Hauch von Rauheit, was ich nicht als störend empfinde; immerhin mag ich auch Schokolade mit einer minimalen Schärfe im Abgang :-) Die Maus gleitet kontrolliert ohne spürbaren Widerstand über das Pad, jedoch ohne die Gefahr auszubrechen, weil die Oberfläche „zu“ glatt wäre. Ich habe gelesen, dass so mancher sich an der leichten Rauheit des Mauspads stört; ich persönlich kann das nicht bestätigen. Meine Hand kommt täglich viele Stunden in den Genuss, mit dem Mauspad auf Tuchfühlung zu gehen, da ist nichts irritiert. Und die minimale Reibung nervt mich auch nicht.
    Die Abtastung durch die hoch performante Maus, in diesem Falle eine CORSAIR Glaive RGB Aluminium, funktioniert absolut einwandfrei. Ich konnte keinerlei „Hakler“ feststellen. Und für mich persönlich ist es wichtig, dass die Zusammenarbeit von Maus und Mauspad im Detail stimmt, denn ich bin bewegungsfaul und arbeite bzw. zocke prinzipiell in höheren DPI-Bereichen.

    Funktionen / Features

    Die besonders hervorzuhebenden Funktionen bzw. Features des CORSAIR Gaming MM800 RGB Polaris Mauspads liegen klar auf der Hand. Zum Einen punktet das Mauspad mit seiner überzeugenden RGB LED Beleuchtung, die dank einer ausgeklügelten Software und der 15 separat steuerbaren Leuchtsegmente ganz viel Spielraum für Individualisten bietet, WENN man die entsprechende Steuerungssoftware in der CUE verstanden hat.
    Zum Anderen bietet das Mauspad ein 2.0 USB-Passthrough; zum Beispiel zum komfortablen Anschließen eines weiteren Peripheriegerätes, oder um „mal eben“ schnell und unkompliziert ein Handy, einen MP3-Player und dergleichen aufzuladen.
    Die spezielle Textiloberfläche ermöglicht sowohl ein ungehindertes Gleiten der Maus als auch eine absolut präzise Abtastung durch einen ultra genauen Sensor.
    Last but not least wäre die gummierte Unterseite zu erwähnen, welche insbesondere auch in Kombination mit dem doch recht ansehnlichen Gewicht des Gaming Mauspads für perfekten Halt sorgt. Da rutscht wirklich nichts mehr, wie ich sehr erfreut und erleichtert in hitzigen Rainbow Six: SIEGE Sessions feststellen konnte.

    Software

    Das CORSAIR Gaming MM800 RGB Polaris Mauspad wird gesteuert über die CUE, der CORSAIR Utility Engine. Diese verwaltet und steuert zentral verschiedene CORSAIR Produkte, so wie man es auch beispielsweise von LOGITECH und ROCCAT kennt. Zudem ist sie unter anderem in der Lage, mehrere Geräte mit einem verknüpften Beleuchtungsprofil anzusteuern.
    Diese Software ist leider nicht im Lieferumfang des Mauspads enthalten und muss eigenständig von der CORSAIR Homepage heruntergeladen werden. Das Programm, welches Gott sei Dank auf Deutsch installiert werden kann, will vom Anwender erobert werden, der sich nicht abschrecken lassen darf von der Flut angezeigter Produkte, von denen man einen Großteil meist gar nicht besitzt. Wer sich in die Allgemeinen Einstellungen verirrt, kann dieses Problem aus der Welt schaffen.
    Übrig bleibt eine recht aufgeräumte Oberfläche mit klarem Layout, übersichtlicher Menüführung und einer grafischen Darstellung des Mauspads. Hier kann man mehrere Beleuchtungsprofile anlegen, umbenennen, löschen, anschalten, abschalten, zusammenschalten, etc. … da ich zeitgleich die CORSAIR Glaive RGB Maus teste, kann ich sogar eine Beleuchtungsverknüpfung erstellen, entweder im Mauspadsteuerungsmenü oder im Maussteuerungsmenü, so dass zeitgleich beide Geräte vom selben Beleuchtungseffekt erfasst werden.
    Ob Spiralregenbogen, Regenbogenwelle, Visier, simpler Farbwechsel, Farbpulse, Farbwellen, statische Farbe oder Beleuchtungsverknüpfung, hier lohnt sich das Herumexperimentieren mit den meist 3stufigen Geschwindigkeitseinstellungen und der Farbauswahl, zufällig oder selbst festgelegt via RGB Direkteingabe oder per Klick in das RGB Farbauswahlfeld.
    Wenn man das Fragezeichen in der oberen Leiste anklickt, bekommt man mitunter recht hilfreiche Tooltipps, ABER bei einem aus meiner Sicht essentiellen Punkt versagt die Hilfefunktion der CUE, und das minimalistisch gehaltene Manual aus dem Lieferumfang des Mauspads hat sich zu dem Zeitpunkt schon vor Scham selbst vernichtet. „Wie kann man die 15 separaten LED Segmente einzeln auswählen bzw. frei kombinieren und mit unterschiedlichen Beleuchtungseffekten versehen?“ Ein Durchforsten aller Menüpunkte und sämtlicher Tooltipps hilft da nicht weiter. Schnell wird klar, die grafische Darstellung des Mauspads muss der Schlüssel sein, aber da kann man klicken wie man will, nichts passiert. Irgendwann in einem Anflug von Verzweiflung oder in einem Moment der geistigen Erleuchtung – wer weiß das schon :-) - klickt frau wahllos auf ein Leuchtsegment und zieht mit gehaltener Maustaste ein Selektionskästchen wie beispielsweise im Fotobearbeitungsprogramm. ECCO … ob ein einzelnes Segment oder ein Segmentverbund, so also lassen sich die einzelnen Zonen auswählen. Das allerdings wirft die nächste Frage auf: „Wie kann ich willkürlich einzelne Segmente und Segmentgruppen miteinander verknüpfen für dasselbe Beleuchtungsprofil?“ Auch hier hilft nur Experimentierfreudigkeit und / oder Erfahrung aus anderen Programmen (auch Windoof :-) ) weiter, denn die STRG Taste ist der Schlüssel zum Paradies. Hiermit ist die größte Hürde genommen, und man kann ausprobieren, kombinieren, bis man mit der individuellen Beleuchtung des Mauspads zufrieden ist. Solange man im „Einfachen Modus“ agiert. Dann gibt es da noch den „Erweiterten Modus“ …

    Preis- / Leistungsverhältnis

    Mit knapp 70,- ¤ liegt das CORSAIR Gaming MM800 RGB Polaris Mauspad klar im oberen Preissegment, und auf dem ersten Blick fragt man sich schon, wie ein so unscheinbar verpacktes Mauspad nur so teuer sein kann. Bis man es in Betrieb nimmt und den Kontrast aus simpler „50 Shades of Black“ Eleganz und absolut umwerfenden LED Impressionen auf sich wirken lässt. Abgerundet durch die hervorragenden Gleiteigenschaften der Gewebeoberfläche und dem Komfort des USB-Passthrough-Ports überzeugt das Mauspad auf ganzer Linie und mit einem guten Preis- / Leistungsverhältnis.
    Auch wenn die anfängliche Skepsis bzgl. der inhomogenen Bereiche der Gewebeoberfläche unbegründet war, ist jedoch anzumerken, dass ein billiger Kabelbinder samt Plastikröhrchen in der Verpackung eines so hochpreisigen Mauspads nichts zu suchen hat und die im Lieferumfang fehlende Software aus meiner Sicht einen Mangel an Service darstellt.

    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten

    Zur Haltbarkeit lässt sich nach so kurzer Testdauer noch nicht wirklich etwas sagen. Die bemängelten rauen Bereiche sind durch die intensive tägliche Nutzung verschwunden. Wie das Mauspad auf ungewollten Kontakt mit Getränken reagiert, wollte ich nun nicht unbedingt herausfinden. Wie langlebig die verbauten LED Beleuchtungselemente sind, wird sich auch erst mit der Zeit zeigen.
    Bis dato war bei mir eine RAZER Vespula in Kombination mit einer ROCCAT Kone in Verwendung. Obschon die Vespula keine textile Oberfläche hat, ähnelt sie sehr dem getesteten CORSAIR Mauspad in puncto Gleiteigenschaft und Präzision beim Abtasten durch hoch auflösende Sensoren. Da die Vespula allerdings zweiteilig konzipiert ist und aus einer rutschfesten gummierten Unterlage besteht, auf welcher das eigentliche Hardcover-Mauspad aufliegt, kann diese dem CORSAIR Mauspad nicht das Wasser reichen, denn hier rutschte das eigentliche Pad durchaus mal, und ständig sammelten sich Fusseln, Krümel etc. zwischen dem Pad und der Unterlage.

    Fazit

    Das CORSAIR Gaming MM800 RGB Polaris Mauspad ist abgesehen von dem kleinen Verpackungs-Fauxpas ein qualitativ hochwertiges Präzisionspad für hoch performante Gaming Mäuse. Nicht nur Zocker werden dieses Mauspad für seine Funktionalität und Zuverlässigkeit lieben, sondern auch Grafiker und Designliebhaber für seine schlichte Eleganz in Schwarz. Nicht wenige erliegen einfach nur der Magie der wirklich farbgewaltigen Beleuchtung. Ja, ich bin eine Frau, ich darf sowas schreiben :-)
    Ein wenig bedenklich ist, dass das Mauspad bereits dreimal aus der CUE „gekickt“ wurde, aber dennoch „erloschen“ das Maussignal via USB-Passthrough im Durchschleifmodus an den PC weiterleitete. Ein Neustart der CUE half da nicht; erst das Ausstöpseln und erneute Einstöpseln des USB-Steckers vom Mauspad schaffte Abhilfe. Ob das nun ein internes Problem der CUE ist, ein Kompatibilitätsproblem zwischen der CUE und Win10 oder meine USB-Controller eine Gewerkschaft gegründet haben und nun kleine Streiks inszenieren, kann ich nicht sagen. Ich hoffe, das Problem verschwindet mit künftigen Updates der CUE.
    Die CUE dürfte für so manchen eine harte Nuss sein, denn wenn man nicht experimentierfreudig ist oder im Zustand totaler Verzweiflung Onkel Google kontaktiert, scheitert man schon am selektiven Auswählen der einzelnen Leuchtsegmente. Hier sehe ich noch enormen Entwicklungsbedarf.
    Nach dieser kurzen Testphase scheint der Preis von derzeit 70,- ¤ absolut angemessen zu sein, auch wenn das Mauspad damit klar im oberen Preissegment liegt. Ob das Mauspad auch auf Dauer hält, was es verspricht, wird sich erst im Laufe der nächsten Monate zeigen. Hier bange ich zugegebenermaßen um die Lebensdauer der einzelnen LED Segmente, denn diese „ackern“ so gut wie jeden Tag mindestens 12 Stunden lang.
    Das Einzige, was ich am CORSAIR Gaming MM800 RGB Polaris Mauspad fast schwermütig bemängeln möchte, ist das Fehlen einer Option, eine mit Gel gefüllte Auflage nachzurüsten, um das Handgelenk zu stützen, was natürlich das Beleuchtungskonzept deutlich beeinträchtigen würde, ich weiß.
    Meine Wenigkeit jedenfalls ist total verliebt in den von mir kreierten Beleuchtungseffekt, und das Mauspad ermöglicht in unterschiedlichen Bereichen die gewünschte Präzision und Performanz, sei es zum Beispiel beim Zocken von Rainbow Six: SIEGE oder beim detailierten Arbeiten mit Grafiken und Fotos. Ich bin wirklich sehr angetan von dem Mauspad, und sollte diesem auch auf lange Sicht „nicht die Puste bzw. das Lichtlein ausgehen“, so werde ich trotz des hohen Preises diesem Produkt treu bleiben.

    Von mir eine vorsichtige, aber enthusiastische Kaufempfehlung.

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    Zusammengefasst nach 12 minutes:

    PRODUKTTEST CORSAIR Glaive RGB Aluminium Gaming Maus


    Vielen Dank vorab an Mindfactory.de für das Ermöglichen der Teilnahme an der CORSAIR Peripherie Testers Keepers Aktion.
    Dies beeinflusst jedoch weder meinen sehr kritischen Blick noch mein - im schlimmsten Falle - knallhartes Fazit.

    Die getestete CORSAIR Glaive RGB Aluminium (kabelgebunden) ist derzeit bei Mindfactory mit knapp 60,- ¤ gelistet.
    Hier geht es direkt zum Produkt: Corsair Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau (kabelgebunden) - Mäuse kabelgebunden | Mindfactory.de

    Unpacking und erster Eindruck

    Die CORSAIR Glaive RGB Aluminium Gaming Maus kommt in einer recht schlichten schwarz-gelben Verpackung daher, welche aufklappbar ist, so dass man selbst im verpackten Zustand einen Blick auf die enthaltene Maus werfen kann, so wie man es auch schon von anderen Herstellern kennt. Die einzelnen Features sind angenehm übersichtlich rundum auf der Verpackung multilingual dargestellt.
    Im Lieferumfang enthalten sind zusätzlich zur kabelgebundenen Maus ein kleines schwarzes Täschchen und zwei auswechselbare Daumengriffe (drei insgesamt mit dem bereits an der Maus befindlichen). Zudem liegen zwei kleine Heftchen bei, der Garantiepass und das Handbuch.
    Bereits beim Auspacken realisiert man, dass CORSAIR in dieser sehr einfachen Kartonage eine qualitativ hochwertige Gaming Maus versteckt hat. Das Kabel mit angenehm glatter Textilummantelung wird von einem Klettbinder zusammengehalten, was ich bei dem ebenfalls im Bundle zu testenden Mauspad vergeblich suchte. Die Lichtleiste der linken Seite ist sorgsam mit Folie abgeklebt. Und bereits beim ersten Halten in der Hand weiß man: Hier wurde kein billiges Plastik verarbeitet, sondern ein Kunststoff mit angenehm seidigem Touch. Die Maus liegt sportlich-elegant und unerwartet schwer in der Hand, was für mich ein deutlicher Pluspunkt ist.
    Leider macht das mitgelieferte schwarze Täschchen, welches für die Aufbewahrung der nicht genutzten Daumengriffe gedacht ist, den durchweg positiven ersten Gesamteindruck zunichte, denn hier wäre ganz klar ein Stoffbeutelchen angebracht gewesen. Nimmt man dieses in die Hand und knautscht es, könnte man meinen, man hätte einen Mix aus Papier- und Plastiktüte in der Hand.
    Einen unangenehmen Geruch konnte ich nicht feststellen; wie jede technische Neuware besitzt die CORSAIR Glaive RGB Gaming Maus etwas Eigengeruch, der aber absolut normal und unaufdringlich ist.
    Die zur Steuerung der CORSAIR Glaive RGB Aluminium benötigte Software, die CORSAIR Utility Engine – kurz CUE genannt – liegt nicht in Form einer CD oder DVD bei, sondern muss direkt bei dem Hersteller CORSAIR bezogen werden. Das Fehlen der Software im Lieferumfang kann man aus ökologischer Sicht gut finden, wenn man das viele Plastik in der Verpackung einfach ignoriert, ich persönlich jedoch empfinde dies als einen Mangel an Service, wenn man den Preis der Maus berücksichtigt, selbst wenn das eigenständige „Besorgen“ der CUE keinen großen Akt darstellt.

    Optik, Haptik und Usability

    Die nur für Rechtshänder geeignete Maus ist optisch ein Hybride aus der dezenten Eleganz einer beispielsweise ROCCAT Maus und dem sportlich-dynamischen Look, den man von den vielen speziell für Gamer konzipierten Geräten her kennt. Das durchgehend satte Schwarz wird im vorderen Bereich von einem Aluminium-Rahmen unterbrochen, welches den separat via CUE beleuchtbaren „Kühlergrill“ der Maus einfasst. Ein schickes Detail, mehr aber auch nicht.

    CORSAIR kommt mit seinem Design sehr dem Anwender entgegen, der in hitzigen Schusswechseln oder per se weder die Zeit noch die Lust hat, Tasten suchen zu müssen, sondern diese sofort „erfühlen“ und betätigen können möchte. Das ebenfalls indirekt beleuchtete Mausrad wurde mit einer deutlich profilierten Gummierung versehen, um optimalen Grip zu gewährleisten, und liegt recht erhaben und dominant zwischen den beiden Standardtasten für Links- und Rechtsklicks. Direkt unterhalb schließt die DPI Umschalttaste an, welche ebenfalls deutlich erhaben ist. Zu deren Linken befindet sich eine 5stufige optische DPI Anzeige, die leider nur in stoischem Blau leuchtet, auch wenn ein Hilfetext in der Software mir kurzzeitig Hoffnung machte, diese wäre änderbar. Eine über die CUE steuerbare Lichtleiste oberhalb der beiden ebenfalls konzeptreu gestalteten, signifikant hervorstehenden Zusatztasten für den Daumen rundet in Kombination mit dem CORSAIR Logo auf dem Mausrücken das fast perfekt durchdachte Beleuchtungstrio ab.

    Unglücklicherweise verblasst das an für sich schöne Beleuchtungskonzept in Kombination mit dem im Bundle getesteten CORSAIR Gaming MM800 RGB Polaris Mauspad, welches so intensiv und farbegwaltig leuchtet – sodenn gewünscht und eingestellt - , dass die Maus schon fast wie ein „schüchternes Mauerblümchen“ wirkt. Nun gut, Beleuchtung ist bekanntlich Geschmackssache; ich finde es jedenfalls schade. Ich würde mir hier eine bessere, dominantere Lichtleiste wünschen, gerne auf Kosten des beleuchteten „Kühlergrills“, welcher meines Erachtens total untergeht.

    Da CORSAIR zu meinem Bedauern die Maus nicht mit einem Gewichtsmanagement konzipiert hat, wo doch gerade Gamer gerne volle Kontrolle haben, auch über das Gewicht ihrer Maus, bin ich doch positiv überrascht, dass diese genug Gewicht auf das Mauspad bringt, um mir das Zocken und Arbeiten in gewohnt hohen DPI Bereichen zu ermöglichen, denn ich bin bewegungsfaul :-)

    Mit nur 1,58 Metern Körpergröße ist natürlich auch meine Hand recht klein; so verwundert es nicht, dass die Maus für meine zierliche Hand etwas zu groß ist. Aber diesen Umstand bin ich schon von meiner bis dato genutzten ROCCAT Kone gewohnt. Meines Erachtens hat die CORSAIR Glaive ein Gardemaß und eignet sich für die meisten Hände. Recht große oder kleine Hände werden hier nur glücklich, wenn diese den Umgang mit „non-fitting“ Mäusen gewohnt sind. Und wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, dass die Form der Glaive ruhig ein wenig mehr „Kurven“ gebrauchen könnte, um wirklich komfortabel in der Hand zu liegen.

    Das rechte Seitenteil der Maus ist für einen besseren Grip genoppt, das linke Seitenteil nicht. Und hier kommt der Clou: CORSAIR verwöhnt den Anwender mit der Qual der Wahl aus 3 verschiedenen Daumengriffen, welche absolut idiotensicher und ruckzuck ausgewechselt werden können, weil diese via Magnet mit dem Mauskörper verbunden werden. Wer nun denkt, das sei aber sicher eine wackelige Sache, der liegt komplett falsch. Hier muss man CORSAIR für ein echt tolles Konzept loben. Die Daumengriffe sitzen bombig fest. Ich frage mich gerade nur, ob ich weiterhin mein Handy neben der Maus liegen lassen sollte … :-)
    Werksseitig kommt die Glaive mit einem „glatten“ Daumengriff, den ich fix und in extremer Vorfreude durch die genoppte Daumenschale ersetzte. Dann war ich ein paar Tage lang recht unglücklich mit der Maus, weil sie sich „wie Blei“ über das Mauspad führen ließ, obwohl die Daumenschale sogar ein fünftes Gleitpad zu den bereits vier vorhandenen hinzufügte. Testweise ersetzte ich dann die Daumenschale durch den genoppten Daumengriff, und siehe da: Das Zusammenspiel von Grip, Mausgewicht und Gleitfähigkeit stimmte endlich für mich. Hier ist der persönliche Geschmack gefragt.

    Last but not least ist zu erwähnen, dass das ebenfalls in einem satten Schwarz gehaltene textilummantelte Kabel der CORSAIR Glaive RGB den elegant-sportlichen Look der Maus perfekt ergänzt und dank seiner unerwartet geschmeidigen Oberfläche auch nirgends hängen bleibt, weder am Fuß meiner Schreibtischlampe noch am Rand des getesten CORSAIR Mauspads, was insbesondere in Shootern ganz schnell den Pixeltod bedeuten kann.

    Taster, Tasten und Beleuchtung

    Die CORSAIR Glaive RGB Gaming Maus hat insgesamt 6 Tasten im Repertoire, was mittlerweile absoluter Standard ist; weder erschlägt es den Anwender mit unsinnig vielen Tasten, noch wird ihm die Möglichkeit vorenthalten, die Maustasten seinen Wünschen und Bedürfnissen entsprechend zu belegen, um somit diverse Funktionen schnell(er) zugänglich zu machen. Zu den im vorderen Ende des Mauskörpers integrierten Tasten für Links- und Rechtsklick sowie dem sich dazwischen befindlichen recht erhabenen „one-click“ Mausrad mit deutlichem Gummiprofil gesellen sich drei zusätzliche, aus dem Mauskörper hervorstehende Tasten; zum Einen die DPI Umschalttaste, welche direkt unterhalb des Mausrads liegt, zum Anderen die zwei Zusatztasten, welche an der linken Seite oberhalb des Daumengriffs zu finden sind.

    Ausgestattet sind die Tasten mit langlebigen, hoch performanten Omron-Schaltern, welche 50 Mio Klicks ohne Leistungseinbußen schaffen sollen.

    Die Maus besteht aus drei separat steuerbaren Leuchtzonen, welche über die CORSAIR Utility Engine verwaltet und eingestellt werden können. Sowohl der „Kühlergrill“ unterhalb der Tasten für Links- und Rechtsklick, als auch die seitliche Lichtleiste oberhalb der Daumenzusatztasten sowie das CORSAIR Logo auf dem Mausrücken können separat oder miteinander verknüpft mit statischen oder dynamischen RGB Beleuchtungseffekten versehen werden.
    Die dezente Beleuchtung oberhalb des rechten Griffs ist an die linke Lichtleiste gekoppelt; die sehr zurückhaltende Beleuchtung des relativ frei gestellten Mausrads erfolgt indirekt über die Beleuchtung des „Kühlergrills“.

    Bei vielen Mischfarben, insbesondere bei hoher Helligkeit, hat die Glaive Probleme mit der korrekten Darstellung bzw. gibt die ausgewählte RGB Farbe gar nicht wieder.
    Farbübergänge wirken sehr holprig und hart, was lediglich durch das Reduzieren der Geschwindigkeit auf „Langsam“ halbwegs gemildert wird. Mehr hierzu unter Software.

    Druckpunkt und Feedback

    Für mich persönlich ist der Druckpunkt der Tasten für Links- und Rechtsklick perfekt. Die Finger können komfortabel aufliegen, ohne ungewollt auszulösen, und es braucht nicht viel Kraft, um zu klicken. Die Maus reagiert schnell und zuverlässig (wobei ich kurz anmerken möchte, dass die Glaive nicht die leiseste, aber auch nicht die lauteste Maus ist).

    Das Mausrad, welches ziemlich hoch zwischen den Haupttasten steht, bietet zusätzlich zum Scrollen, welches sowohl haptisch als auch akustisch ziemlich rattert, nur eine Down-Click- Option, welche aufgrund des viel zu hohen Druckpunktes zumindest mir arge Probleme macht. Nicht nur, dass ich den Zeigefinger erst einmal anheben muss, um auf das Mausrad zu gelangen, das Auslösen des Klicks erfordert soviel Kraft, dass vielerlei ungewollt passieren kann. Die DPI Taste wird aus Versehen gedrückt, die gesamte Maus wird bewegt, was fatal sein kann in einem Shooter beispielsweise, oder aber der Mittelfinger löst zusätzlich die rechte Maustaste aus. Alles mehrfach erlebt und sehr unzufriedenstellend. Abgesehen vom Scrollen ist das Mausrad für mich als Taste absolut unbrauchbar.

    Die DPI Umschalttaste hat einen guten Druckpunkt, reagiert zuverlässig und schaltet artig „oneway“ durch die vordefinierten DPI Stufen. Ob gewollt oder nicht :-)

    Für die seitlichen Zusatztasten oberhalb des Daumengriffs gilt ähnliches wie für das Mausrad hinsichtlich des Druckpunktes, wenn es auch nicht so schlimm ist, dass ich sie deswegen als unbrauchbar empfinde. Allein ihre Position gibt es her, dass sie aufgrund des physikalischen Zusammenspiels von Druck und Gegendruck trotzdem nutzbar sind. Obschon ich hier die Erhabenheit der Tasten sehr begrüße, kostet es einfach zuviel Kraft, den Klick auszulösen. Gerade in Spielen wie Shootern zieht das Kontrollieren der gesamten Hand bei diesem Vorgang zuviel Konzentration ab und kostet oft wertvolle Momente, damit man nicht aus Versehen die Maus bewegt oder ungewollt eine andere Taste drückt. Aber das sind nur meine persönlichen Eindrücke; das mag jeder anders empfinden, zumal jede Hand anders ist in Größe, Form und auch Kraft.

    Funktionen / Features

    CORSAIR will mit der Glaive RGB Gaming Maus in erster Linie die Gamer beglücken, daher wurde ein hochpräziser optischer 16.000 dpi Sensor verbaut, der im akribischsten Falle in Schritten von nur 1 dpi auflöst; diese maximale Auflösung entspricht dem derzeitigen Gamer Standard. Auflösungsschritte von nur 1 dpi sind mir allerdings neu, und mir erschließt sich der Sinn dieses Features nicht wirklich. Auch erschließt sich mir die DPI Steuerung via CUE nicht vollends. Mehr hierzu unter Software.

    Das Mauskonzept ermöglicht es, selber zu entscheiden, wie einem der kleine Nager am besten in der Hand liegt, und verwöhnt hierfür den Anwender mit 3 verschiedenen Daumengriffen. Zwei davon sind sind baugleich und unterscheiden sich dadurch, dass einer glatt ist und der andere genoppt. Der dritte Daumengriff ist vielmehr eine Daumenschale mit Noppierung, welche höchsten Ablagekomfort und perfekten Grip verspricht. Diese Daumenschale ist mit einem zusätzlichen Gleitpad versehen. Jedoch empfand ich persönlich diese Daumenschale als „Bremsklotz“ und tauschte sie dann desillusioniert nach ein paar Tagen aus, was CORSAIR dank der speziellen Magnetverbindung zu einem Kinderspiel gemacht hat.

    In der CORSAIR Glaive RGB Maus wurden hoch performante und langlebige Omron-Schalter verbaut, welche 50 Millionen Klicks ohne Leistungseinbußen verarbeiten können (sollen). Ehrlich gesagt, kann ich mit so einer Angabe nichts anfangen, denn wer zählt schon, wieviele Klicks er macht? Im ersten Moment klingt das viel, aber wenn man wirklich ein engagierter Gamer ist, wie lange hält dann so eine Maus durch? Ich bin gespannt.

    Für lange Zockersessions wurde die Glaive konzipiert, daher deren spezielle Konturierung, welche eine komfortable Ablage der Hand ermöglicht. Hier muss man sagen, dass die Maus meines Erachtens deutlich mehr Konturierung bräuchte, um diesen Komfort zu gewährleisten; da verweise ich gerne auf meine bis dato genutzte ROCCAT Kone. Hier bleibt die Maus deutlich hinter CORSAIRs Versprechen zurück. Und das sage ich, obschon ich nur zierliche Hände habe mit weniger Auflagefläche. Größere bis große Hände werden hier noch weniger Langzeitkomfort finden. Das verwendete Material allerdings fühlt sich wirklich sehr angenehm an, auch auf Dauer.

    Mittels der CORSAIR Utility Engine, kurz CUE, wird die Maus mit Treibern versorgt und zentral verwaltet. Hier finden sich Einstellungsmöglichkeiten für beispielsweise die drei separat beleuchtbaren Zonen der Glaive. Sowohl der „Kühlergrill“als auch die Lichtleiste oberhalb der Daumen-Zusatztasten sowie das CORSAIR Logo auf dem Mausrücken erstrahlen auf Wunsch unabhängig voneinander oder in freier Kombination in allen möglichen Farben des RGB Spektrums, ob statisch oder dynamisch, fast alles ist möglich. Besitzt man mehrere CORSAIR Produkte, lassen sich via CUE sogar Verknüpfungen der Beleuchtungseffekte erstellen. Leider schafft die Glaive es nicht, alle auswählbaren RGB Farben adäquat darzustellen.

    Diese anlegbaren Beleuchtungsprofile lassen sich auf einem integrierten Speicherchip in der Glaive selber hinterlegen, so dass diese ihre „Einstellungen“ dorthin mitnimmt, wo sie verwendet wird, wenn man es denn wünscht. Auf eben diesen Onboard-Chip lassen sich sämtliche Einstellungen der Maus abspeichern; Beleuchtungsprofile, DPI Einstellungen und sämtliche Makros, welche via CUE erstellt werden. Zu den Einstellungsmöglichkeiten mehr unter Software.

    Kommen wir zu einem etwas befremdlichen Punkt:
    CORSAIR bewirbt die Glaive RGB Gaming Maus (siehe Foto von der Mausverpackung) mit 6 (!) programmierbaren Tasten. Wenn man nachzählt, kommt man auf 6 Tasten bei dieser Maus; das ist korrekt. ABER, und das ist ein verdammt großes Aber, egal wie knietief ich mich in die CUE reinarbeite, ob Standard- oder erweiterter Modus, die linke Maustaste ist und bleibt für sämtliche Einstellungsmöglichkeiten gesperrt. Mag sein, ich bin blind und oder blöd, was ich nicht glaube, aber auch nicht gänzlich ausschließen möchte. Jedoch stellt es sich für mich so dar, dass die Glaive lediglich 5 (!) programmierbare Tasten besitzt, nicht – wie klar deklariert – eben derer 6. Wenn jemand dies hier liest und mir die Magie der 6. programmierbaren Taste näher bringen kann und mag, bitte kontaktieren :-)
    Der Vollständigkeit halber möchte ich klar konstatieren, dass ich eigentlich froh bin, dass die linke Maustaste gesperrt ist, denn ich halte eine freie Programmierung der linken Maustaste nicht nur für unsinnig, sondern im schlimmsten Falle sogar für „gefährlich“ im Sinne der Brauchbarkeit der Maus.

    Software

    Die CORSAIR Glaive RGB Aluminium Gaming Maus wird gesteuert über die CUE, der CORSAIR Utility Engine. Diese verwaltet und steuert zentral verschiedene CORSAIR Produkte, so wie man es auch beispielsweise von LOGITECH und ROCCAT kennt. Zudem ist sie unter anderem in der Lage, mehrere Geräte mit einem verknüpften Beleuchtungsprofil anzusteuern.
    Diese Software ist leider nicht im Lieferumfang der Maus enthalten und muss eigenständig von der CORSAIR Homepage heruntergeladen werden. Das Programm, welches Gott sei Dank auf Deutsch installiert werden kann, will vom Anwender erobert werden, der sich nicht abschrecken lassen darf von der Flut angezeigter Produkte, von denen man einen Großteil meist gar nicht besitzt. Wer sich in die Allgemeinen Einstellungen verirrt, kann dieses Problem aus der Welt schaffen.
    Übrig bleibt eine recht aufgeräumte Oberfläche mit klarem Layout, übersichtlicher Menüführung und einer grafischen Darstellung der Maus.
    Hier finden sich insgesamt 5 Menüpunkte, um diverse Einstellungen der Glaive Gaming Maus zu bearbeiten bzw. Profile anzulegen, welche sämtlich auf dem Onboardchip der Maus abspeicherbar sind, so dass man diese mit den gewünschten Spezifikationen auch mit anderen Systemen oder ohne langatmige Neueinstellungen nach einem Neuaufsetzen des eigenen Systems verwenden kann.

    Unter Aktionen lassen sich von den vorhanden 6 Tasten lediglich 5 mit diversen Makros belegen, beispielsweise der Wiedergabe eines Mediums, einem Timer, dem Start einer Anwendung etc. Selbst mit der Hilfefunktion der CUE ist man hier von den Möglichkeiten schier überfordert und muss sich durch Herumexperimentieren in die Materie einarbeiten. Aber egal ob ich den Standardmodus der CUE verwende oder den erweiterten, die linke Maustaste lässt sich nicht entsperren und neu belegen, obschon CORSAIR das auf der Verpackung klar deklariert. Ehrlich gesagt finde ich es aber gut und richtig, dass diese Taste tabu ist.

    Unter Beleuchtungseffekte kann man mehrere Beleuchtungsprofile anlegen, umbenennen, löschen, anschalten, abschalten, zusammenschalten, etc. … da ich zeitgleich das CORSAIR Gaming MM800 RGB Polaris Mauspad teste, kann ich sogar eine Beleuchtungsverknüpfung erstellen, entweder im Mauspadsteuerungsmenü oder im Maussteuerungsmenü, so dass zeitgleich beide Geräte vom selben Beleuchtungseffekt erfasst werden. Hierbei sind die drei Beleuchtungszonen der Glaive Maus wahlweise separat oder kombinierbar mit Beleuchtungseffekten belegbar. Hier kann man sich so richtig austoben; ob einfarbig, zweifarbig oder mehrfarbig, ob statisch oder dynamisch; unter Einbeziehung von Geschwindigkeit, Deckkraft und Helligkeit kann man hier via Direkteingabe in die RGB Felder oder aber per Mausklick in das RGB Farbfeld seinen ganz individuellen Beleuchtungseffekt erstellen. Allerdings stellt die Glaive Maus nicht jede gewählte Farbe korrekt dar, was ein dicker Minuspunkt ist.

    Unter DPI werden auf Wunsch diverse Profile für die Nutzung des DPI Schalters angelegt. Hier muss ich allerdings gestehen, dass ich nicht wirklich für mich erschließen konnte, wofür jeder Einstellungspunkt steht. Was ist eine DPI Schicht? Wofür steht „HW“? Wofür gibt es einen X DPI und einen Y DPI Wert? Die Maus bietet 5 DPI Stufen, aber im Menü sehe ich 6 Balken. Warum sind 5 der 6 Balken mit Schaltern versehen? Und was für mich das dickste Fragezeichen hinterlässt, ist ein Hilfetext, in welchem es heißt, ich könne bis zu 5 (wozu dann der 6. Balken?) verschiedene DPI Werte aktivieren und diese verschiedenen Farben für die visuelle Anzeige auf der Maus zuordnen. Kann die DPI Anzeige der Maus etwa DOCH anders als nur Blau? Hier fühle ich mich als Anwender komplett überfordert und von der CUE im Stich gelassen. Es kann nicht angehen, dass ich Onkel Google kontaktieren muss, um die Steuerung meiner Maus zu verstehen. Das wäre die Aufgabe von CORSAIR bzw. der CUE. Hier sollte dringend nachgebessert werden. Zumal dieser HW-DPI-Modus bei mir alle Nase lang Probleme verursacht.

    Unter Optionen findet man kurz, knapp und übersichtlich Einstellungsmöglichkeiten für Eckenglättung, Zeigergenauigkeit sowie Tastenreaktion. Hierzu muss man nicht viel sagen, außer dass ich nicht nachvollziehen kann, dass man die Abfragerate der Glaive und die Helligkeit der Beleuchtung (*einmal irritiert zwinkern* an oder aus) sowie den Zugang zu den auf dem Onboardchip der Maus gespeicherten Profilen nicht ebenfalls in diesem Menü findet, sondern dafür den Weg in die sogenannten „Globalen Einstellungen“ finden muss.

    Abschließend lässt sich die Maus unter Oberflächenkalibrierung an die jeweils genutzte Unterlage anpassen, ob Mauspad, blanker Schreibtisch oder gar Glasplatte; hier verspricht die CUE viel, ob sie es halten kann, werden nur die Erfahrungswerte experimentierfreudiger Nutzer zeigen.

    Langzeittest

    Nach einem Testzeitraum von etwa 14 Tagen kann man meines Erachtens keine Aussagen bzgl. eines Langzeittests treffen. Hierfür wären mindestens 3 Monate vonnöten. Und da ich das Produktversprechen von mindestens 50 Mio Klicks pro Omron-Schalter nicht wirklich in Nutzungsdauer umsetzen kann, weiß ich auch nicht genau, was ich erwarten kann. Die Maus liegt sehr gut in der Hand und überzeugt mit hervorragenden Gleiteigenschaften. Daran wird sich wohl kaum etwas ändern. Die beleuchteten Segmente erstrahlen fast zuverlässig in den zugewiesenen Farbprofilen. Druckpunkt sowie Feedback der Tasten haben bis dato im Guten wie im Schlechten durch Konstanz überzeugt, aber alles andere wäre nach 14 Tagen das Todesurteil eines solchen Produktes :-)
    Schon jetzt lässt sich allerdings absehen, dass es oft zu ungewollten Umschaltungen via DPI Taste kommen wird, da diese besser plan zum Mauskörper verbaut worden wäre und bei der Glaive leider oft en passant „erwischt“ wird, wenn man das doch recht widerspenstige Mausrad klicken will, dessen Geräuschkulisse beim nativen Drehen mir ein wenig Angst macht, dass das Mausrad als erstes in den „Mäusehimmel“ eingehen wird.
    Bereits dreimal erhielt ich eine Fehlermeldung seitens der CUE, dass es Probleme mit dem HW-DPI-Profil gäbe, was auch immer mir das sagen soll, und es wurde das auf dem Mauschip gespeicherte DPI Profil gespeichert und in der CUE als HW-DPI-Profil Nummer x angelegt.

    Preis- / Leistungsverhältnis

    Mit einem Kaufpreis von derzeit etwa 70,- ¤ liegt die CORSAIR Glaive RGB Aluminium Gaming Maus im oberen Bereich des mittleren Preissegments. Abgesehen von dem wirklich innovativen und überzeugenden Daumengriffwechselkonzept, den meines Erachtens unsinnigen 1dpi Auflösungsschritten und dem Onboard-Speicherchip, welcher den PC-Wechsel oder das Neuaufsetzen des Systems deutlich komfortabler machen kann, hat die Glaive Gaming Maus nichts zu bieten, was andere Gaming Mäuse nicht auch haben. Aber was sie bietet und somit das Preis- / Leistungsverhältnis trotz einiger „Baustellen“ so gerade eben noch in den grünen Bereich rettet, ist ihre qualitativ hochwertige Verarbeitung, Zubehör inklusive. Und ob die Langlebigkeit diesen Eindruck bestätigen wird, wird man erst sehen.

    Fazit

    Wäre der Mauskörper ein wenig kurviger, fände ich die Glaive genauso komfortabel wie meine bis dato genutzte ROCCAT Kone. Hier sehe ich Nachbesserungspotential. Das Beleuchtungskonzept der separat ansteuerbaren Zonen ist kein Novum und wie ich finde nicht wirklich zu Ende gedacht. Der beleuchtete „Kühlergrill“ geht komplett unter, und das Logo sieht man bei Nutzung natürlich nicht. Da ich aber auch während der Verwendung einer Maus Freude an der Beleuchtung haben möchte, müsste die seitliche Lichtleiste oberhalb des Daumens das rausreißen, tut sie aber nicht; dafür ist sie zu dezent.
    Zumal ich enttäuscht bin über die teilweise inkorrekt dargestellten Farben und den recht harten und holprigen Übergängen bei diversen Farbwechselmodi.

    Während ich persönlich es wirklich toll und sehr hilfreich finde, dass die Daumentasten so exponiert angebracht sind, so negativ fällt mir auf, dass dies bei der DPI Taste von großem Nachteil ist. Diese wäre besser plan zum Mauskörper konzipiert worden. Abgesehen von dem NoGo des billigen Aufbewahrungstäschchens macht mir das „one-click“ Mausrad ein wenig Bauchgrummeln; der Druckpunkt ist hier viel zu hoch und nicht selten werden ungewollt Rechtsklicks ausgelöst oder die Maus rutscht weg.
    Wenn man mit gedrücktem Mausrad arbeiten/zocken muss, fällt einem der Finger ab. Zudem erwarte ich bei einer explizit für Gamer entwickelten Maus, dass das Mausrad „triple-click“ tauglich ist, denn grad hier will der Anwender intuitiv und leicht bedienbare Eingabemöglichkeiten via Maus, und da steht das Mausrad klar im Fokus. Ich persönlich mag das „Rattern“ des Mausrads der Glaive nicht, weder das fühlbare, noch das zu hörende.

    Dass ein individuelles Gewichtsmanagement nicht vorgesehen ist, wird so manchen Zocker abschrecken, denn gerade bei dem Gewicht einer Zockermaus sind die Wünsche und auch Bedürfnisse so unterschiedlich wie Tag und Nacht.

    Wenn ich nun hinzu addiere, dass sich mir die versprochene 6. programmierbare Taste nicht erschließen lassen will und es immer wieder zu Problemen mit dem verwendeten DPI Profil kommt, kann ich letzten Endes nur feststellen: Ich würde mir die CORSAIR Glaive RGB Gaming Maus nicht kaufen, zumindest noch nicht, weil sie auf mich keinen runden, zu Ende gedachten Eindruck macht.

    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten, soweit möglich

    Einiges wurde ja schon unter Langzeittest angesprochen. Inwiefern die Glaive durch Haltbarkeit wird punkten können, ist noch nicht absehbar. Abgesehen vom Mausrad scheint sie hochwertig verarbeitet zu sein, auch im Hinblick auf Langlebigkeit. Doch ob sie hält, was der bisherige Eindruck verspricht, wird man erst sehen.
    Ich vermisse bei der Maus den Komfort meiner ROCCAT Kone, die mit ihren Kurven mehr überzeugt, auch wenn ich bei ihr die Daumentasten nicht wirklich nutzen konnte, da diese extrem plan angebracht sind und ich somit Probleme habe, diese sowohl im Eifer des Gefechts zu finden als auch gefühlt zu unterscheiden. Das hat die Glaive für mich besser gelöst.
    Weil sie diesem Konzept der erhabenen Tasten aber konsequent folgt, bleibt sie in puncto DPI Umschalttaste, welche nur in eine Richtung durchschaltet, und „one-click“ Mausrad mit zu hohem Druckpunkt deutlich hinter der ROCCAT Kone zurück. Ich hoffe – analog zur Langlebigkeit meiner Kone -, dass die CORSAIR Glaive genauso lange und zuverlässig ihren Dienst verrichten wird, denn die ROCCAT Kone ist aus demselben Preissegment.

    In Sachen Zuverlässigkeit bei Beleuchtung und DPI Profil hat für mich ganz klar meine ROCCAT die Nase vorn. Aber wenn die Glaive und die CUE kontinuierlich verbessert werden, könnte ich vielleicht doch noch mein Herz verlieren :-)


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    Geändert von H H-B (22.02.2018 um 19:08 Uhr)

  15. #15

    Standard Corsair HS50 Test

    Moin. Ich durfe in den letzten 14 Tagen das Corsair HS50 Headset testen. Hier mein Testbericht:
    Da das Forum keine größeren Bilder verträgt , verlinke ich nach Imgur.

    TLDR: Sound gut, abnehmbares Mic, für große Köpfe ungeeignet

    Verpackung:
    Verpackung
    Das Headset kommt nicht besonders verpackt daher. Nichts umständliches, keine Magneten oder Schaufenster, kein Schnickschnack. Einfache Verpackung, einfache Aufmachung. Das erfreut schon mal die Umweltschützer unter uns.

    Halb Ausgepackt


    Design/Verarbeitung:
    Das Design ist nicht besonders auffällig gehalten, was einen angenehmen Gegensatz zum heutigen Bling-Bling bietet. Schlicht Schwarz mit einigen farblichen Akzenten. Mir gefällt es. Der Bügel an den Ohrmuscheln besteht aus einem einfachen Stück Metall, an dem alles befestigt ist. Das lässt das Headset durchaus hochwertig aussehen. Die Ohrmuscheln können sich insgesamt in 2 Achsen anpassen. Eine horizontale Drehachse direkt an den Ohrmuscheln selbst sowie eine vertikale Drehachse als Verbindungsstück zum restlichen Bügel. Die Drehachsen lassen sich dabei zwar nur um wenige Grad verstellen, aber das reicht, um angenehm auf dem Kopf zu sitzen.
    Die Verarbeitung ist dabei spitzenmäßig. Alles macht einen hochwertigen Eindruck und nichts knackt oder knarzt, alles wirkt solide verbunden. Auch wenn man das Headset auf- oder absetzt, knarzt nichts unangenehm, was vor allem meine Teamkollegen schätzen.

    Frisch aus der Verpackung
    Nahaufnahme

    Komfort:
    Ich habe einen relativ großen Kopf und deswegen ist der Punkt bei mir immer kritisch, was Headsets angeht. Mein altes Steelseries Siberia V2 hat gute Benchmarks gesetzt und wurde erst nach knapp 8h unangenehm. Das Corsair HS50 sitzt auf den ersten Blick etwas eng. Die Ohrmuscheln sind dabei direkt aus der Verpackung etwas hart, doch nach wenigen Stunden merkt man schon einen Unterschied. Dennoch drücken sie unangenehm hinter den Ohren. Für einen Test über 10h fehlte leider die Zeit, doch ich denke, dass das Headset diesen Test nicht bestanden hätte. Ab 2h fängt das Headset an, hinter/unter den Ohren,/ hinter dem Kiefer zu drücken. Hier waren meine Steelseries deutlich weicher und angenehmer. Ein Freund mit einem etwas kleineren Kopf schien dieses Problem jedoch nicht zu verspüren. Mir wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als das Headset mit sanfter Gewalt etwas zu weiten.
    Bei dem Bügel hat Corsair aber alles richtig gemacht. Er lässt sich in Stufen an beiden Seiten anpassen und sitzt dank der Polsterung sehr angenehm und sorgt dafür, dass das Headset vernünftig und rutschfrei sitzt. Ein nettes Detail ist eine aufgedruckte Skala an der Bügelverstellung. So kann man sicher sein, dass man auf beiden Seiten die gleiche Einstellung hat. Auch das manchmal längere Anpassen nach dem Verstellen ist damit passé, sofern man sich die Einstellung notiert oder merkt.
    Das HS50 ist kein Leichtgewicht, was unweigerlich aus den Metallbügeln und den großen Muscheln resultiert. Allerdings ist das Gewicht durch eine gute ergonomie nicht sehr stark bemerkbar. Ein paar Gramm weniger würden dem Headset aber gut tun.
    Interessant wäre eventuell noch die Wärmeentwicklung, aber das wird sich wohl erst im Sommer zeigen. Da ich aber mit meinem alten Headset, dass ähnliches Muschelmaterial nutzte, keinerlei Probleme hatte, werde ich wohl auch mit dem HS50 keine Probleme haben.


    Ohrmuschel

    Abnehmbares Mikrofon

    Bedienung:
    Die Knöpchenfrage. Mein altes Headset hatte – wie viele andere auch – zwischendurch am Kabel ein kleines Bauteil eingefügt, das die Möglichkeit bot die Lautstärke anzupassen oder das Mikrofon stumm zu schalten. Diese beiden Funktionen sind hier direkt an der linken Ohrmuschel verbaut. Das erleichtert das Finden während einer Session ungemein. Während der Muteknopf gut positioniert ist und gutes Feedback gibt, finde ich den Lautstärkeregler – den ich erfahrungsgemäß nie anfassse – etwas fehl am Platze. Wenn man das Headset absetzt, kommt man leicht dagegen und plötzlich hat man die Lautstärke verändert, ohne es zu wissen. Das kann nach einigen Malen schon nervig werden.

    Das Mikro ist abnehmbar und fix in der Länge. Das ist beim Verreisen unheimlich praktisch. So braucht man sich keine Sorgen zu machen, dass etwas abknickt oder gar bricht. Persönlich gefiel mir mein altes Headset mit variabler Länge aber besser. Beim HS50 muss man ein wenig rumprobieren bis man eine Position findet, die laut genug, damit man auch verstanden wird und dabei nicht im Luftstrom von Mund oder Nase ist.


    Recht weit abstehendes Mikrofon

    Interessant: Das Headset wird effektiv mit 4-Pol-Stecker ausgeliefert. Das bedeutet, dass man das Headset auch an einem Smartphone oder Tablet nutzen kann. Beigelegt ist ein Adapter, der aus dem 4-poligem Stecker zwei 3-polige Stecker macht (grün: Audioausgang, rot: Mikrofon), damit auch normale Mainboards damit zurechtkommen. Die Kabellänge ist dabei ausreichend, aber nicht luxuriös. Hier hätte ich mir ein paar cm mehr gewünscht. Jetzt muss das Kabel zwischen Mauspad und Tastatur entlang laufen.

    Audio-/Sprachqualität:
    Die Audioqualität ist für ein Headset der Preiskategorie gut. Die Höhen sind leicht übersteuert und scheppern etwas. Mein Vergleich könnte unfairer nicht sein, da ich es mit einem 200,- Sennheiser Kopfhörer vergleiche. Jedoch brauchte ich einen Referenzpunkt und meine alten Steelseries Siberia V2 eignen sich dafür nicht, da diese eine Preiskategorie unter den HS50 liegen. Der Sprung von 70,- Headset auf 200,- Kopfhörer ist schon deutlich hörbar, aber noch durchaus in einem akzeptablen Rahmen. Dreht man das HS jedoch auf volle Lautstärke, klingt es einfach nicht mehr gut. Das braucht man aber zum Glück kaum, da das HS50 laut genug werden kann. Persönlich hätte ich mir aber noch ein paar dB mehr gewünscht. Fürs Gaming ist die Qualität insgesamt voll in Ordnung, für Musik werde ich aber doch noch zu anderen Kopfhörern greifen. Möchte man ein neutraleres Klangverhalten, empfehle ich die Höhen etwas zu reduzieren und die Mitten etwas anzuheben, den Bass kann man so lassen.

    Das Mikrofon soll gut sein, hab ich mir sagen lassen. Leicht klarer als mein Steelseries Siberia V2. Auch hier muss ich bei Windows die Verstärkung auf +10dB setzen, damit man mich hört. Persönlich hat sich für die Position des Mikrofons die Stelle auf Höhe des Kinns am besten herausgestellt. Hier geht der Luftstrom der Nase drüber hinweg und dennoch kommt genug Bass von der Stimme durch.

    Fazit/Preis/Leistung:
    Ich finde Corsair hat ein gelungenes Headset entwickelt. Die Audioqualität der Muscheln kann sich hören lassen. Nichts knarrt oder knarzt und alles wirkt solide. Hoffentlich tut es das auch noch in 2 Jahren.
    Zum Preis/Leistungsverhältnis ist es schwierig, nach 14 Tagen etwas zu sagen. Der wirkliche Langzeittest wird zeigen, wie wertig das Headset tatsächlich ist. Für Menschen mit großen Köpfen
    Abschließend möchte ich Mindfactory noch meinen Dank dafür aussprechen, mich als Tester ausgewählt zu haben.
    Geändert von Marketingman (28.02.2018 um 17:08 Uhr)

  16. #16

    Daumen hoch Corsair HS50 STEREO Gaming Headset

    Corsair HS50 STEREO Gaming Headset

    Vor einigen Wochen gab mein Headset den Geist auf, so dass ich mich auf die Suche nach einem neuen Headset machen musste. Allerdings wusste ich noch nicht so genau welches ich mir nun anschaffen sollte.
    Zufällig stieß ich auf einen Facebook-Aufruf von Mindfactory wo Tester für verschiedene Produkte gesucht wurden. Ich bewarb mich für das Corsair HS500 STEREO Gaming Headset und tatsächlich wurde ich ausgewählt. Vielen Dank für diese Möglichkeit.
    Im Folgenden Text findet ihr meinen persönlichen Testbericht dazu.

    Angekommen ist das Headset in einem Standardkarton, gefüllt mit Luftpolstermatten und einigen Werbekarten. Vor Stürzen also definitiv geschützt. Verwundert war ich nur das ich Freitagmittag die Mail zum Versand bekommen habe und keine 22 Stunden später war das Headset schon da. Der Versand ging also sehr schnell. Ungeduldig wie ich bin, habe ich es natürlich sofort ausgepackt. Was mir direkt positiv aufgefallen ist, ist das in der Verpackung von Headset zwei Schaumstoffteile geklebt wurden, um die Ohrmuscheln vor äußeren Stößen zu schützen.

    Mitgeliefert wurde ein abnehmbares Mikrofon und ein Adapter mit dem man den Audiostecker in Mikrofon und Kopfhörer unterteilen kann, wie man es zum Beispiel bei einem Computer macht. Definitiv ein Pluspunkt da man (falls nötig) nicht extra einen Adapter dazu kaufen muss.

    Allgemein macht das Headset einen sehr wertigen Eindruck. Ich habe mit mehr Plastik gerechnet und wurde wirklich überrascht.
    Die äußeren Ohrmuscheln bestehen zum größeren Teil aus Plastik. In der Mitte befindet sich eine Art Gitter oder Netz aus Metall in dem das Logo von Corsair eingearbeitet wurde. Zwischen den beiden Komponenten wurde ein, in meinem Fall in grün, Ring eingearbeitet, der das Headset optisch sehr aufwertet. Die Polster bestehen aus sehr weichem Schaumstoff überzogen mit Kunstleder.
    Die mittleren Bügel in dem die Ohrmuscheln hängen bestehen aus Metall. Dadurch sind sie sehr flexibel und passen sich sehr gut dem Kopf an ohne einen Druckpunkt zu erzeugen.
    Ebenfalls aus Metall ist auch der Kopfbügel. Weich gepolstert und mit Kunstleder bezogen ist auch er sehr angenehm zu tragen. Im Kopfbügel verschwinden die Streben, um das Headset auch in der Größe verstellen zu können. Diese bestehen ebenfalls aus Metall und haben eine Art Größenmakierung, sowie extra Gelenke für den Tragekomfort. Auf der Unterseite des Bügels wurden zur optischen Verschönerung grüne Nähte angebracht. Auf der Oberseite befindet sich der Corsair Schriftzug.
    Bis auf die grünen Nähte am mittleren Teil des Bügels sagt mir das Design echt zu. Es ist relativ schlicht gehalten, aber da ich es sowieso auf dem Kopf trage brauche ich auch keinen Schnickschnack. Ich würde das Headset zwar nicht unbedingt draußen tragen um damit zum Beispiel Musik zu hören, da es mir dafür einfach zu groß ist, aber alles in einem gefällt es mir sehr.

    Die Ohrmuscheln sind von innen schön weich gepolstert, so dass die Ohren selbst kaum Kontakt zum Inneren des Headsets haben. Geräusche von außen werden eher mäßig abgehalten. Das kleine Bedienfeld für die Lautstärkeregelung und der Mute-Butten sind auf der hinteren Seite der linken Ohrmuschel sehr gut zu erreichen. Es ist für mich ein deutlicher Vorteil das diese dort angebracht sind, und nicht wie bei den meisten anderen Headsets durch ein störendes extra Stück am Audiokabel.
    Das Mikrofon befindet sich ebenfalls auf der linken Seite. Dabei kann man selbst entscheiden ob man es nutzen möchte oder nicht. Falls man das Mikro nutzen möchte muss man eine Art Gummistöpsel, der den Steckplatz vor Staub und ähnliches schützt, herausnehmen und das Mikrofon einstecken.

    Vom Tragegefühl her ist das Headset wirklich toll. Auch über längere Zeit hinweg hatte ich nicht das Bedürfnis das Headset abnehmen zu müssen. Es fühlt sich sehr leicht an, so dass ich nach einiger Zeit sogar vergessen hatte das ich es überhaupt trage. Durch die flexiblen Bügel und Gelenke gibt es überhaupt keine Druckpunkte, es rutscht nicht vom Kopf und bis auf das es mir etwas zu groß ist, bin ich wirklich sehr glücklich damit.

    Mit der Soundqualität bin ich wirklich zufrieden. Aktuell spiele ich hauptsächlich PUBG (PLAYERUNKNOWN'S BATTLEGROUNDS) und habe wirklich kaum Probleme damit Geräusche zu orten. Von meinem vorherigen Headset kann ich das nicht behaupten (ca. 30 ¤ von einem Mitbewerber).
    Auch beim Musik hören über Youtube und Spotify ist die Soundqualität in Ordnung. Bei voller Lautstärke war kein Rauschen oder ähnliche Störgeräusche zu hören. Die Bässe sind definitiv vorhanden, wirken dabei aber auch nicht überladen. Ebenso in den Höhen. Da dies allerdings Geschmackssache ist, bleibt auf jeden Fall jede Menge Spielraum, um sich die Einstellungen anzupassen. Wumps hat das HS50 in Sachen Soundqualität also alle Male.

    Die Qualität vom Mikrofon würde ich eher mittelmäßig einschätzen. Im Teamspeak und Discord springt das Mikrofon nicht bei jedem Geräusch an, hält aber auch nicht jedes fern. Teilweise reicht es schon zu atmen um es zu aktivieren.
    Der Sound war auch eher mittelmäßig, nicht das Beste aber für den normalen Umgang definitiv zu gebrauchen. Bei Testaufnehmen oder im Stream war deutlich ein Rauschen zu hören. Hintergrundgeräusche wie Lüfter und ähnliches wurden auch nicht abgeschirmt. Wenn man also vor hat qualitativ hochwertigen Content zu machen, reicht dieses Mikrofon nicht aus und man sollte sich überlegen ein externes Mikro zu nutzen.
    Alles zusammengenommen bin ich der Meinung, dass man für den Preis ein für das Gaming super geeignetes Headset bekommt.
    Das Design ist schlicht und zeitlos, bietet jedoch den nötigen Tragekopfort um auch für längere Zeit uneingeschränkt genutzt zu werden. Es rutscht nicht und passt sich der Kopfform ideal an.
    Durch die Standard 3,5 mm Audioklinke und den mitgelieferten Adapter kann man es an fast allen Geräten nutzen.
    Der Klang überzeugt durch Klarheit und Genauigkeit. Musik lässt sich super hören und auch bei Games wo es wichtig ist genau zu hören kann man mit dem HS50 super genießen.
    Wer Wert auf ein hochwertiges Mikrofon legt wird allerdings enttäuscht. Da kann man mit Sicherheit noch dran schrauben, aber wesentlich besser wird es wohl nicht. Entweder man findet sich damit ab oder man nutzt eben ein externes Mikro.
    Ich werde dieses Headset auf jeden Fall weiterhin nutzen, da es für meine Zwecke vollkommen ausreichend ist. Im Vergleich mit meinem bisherigen Headset ist dieses um Meilen besser.

    Vielen Dank noch mal für diese Gelegenheit.

    PS: Ja diese Fotos habe ich selbst erstellt! Link zur Originalgröße beigefügt.


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    Geändert von Marketingman (27.02.2018 um 10:04 Uhr)

  17. #17

    Standard Corsair MM800C RGB POLARIS Mousepad Bewertung

    Hallo Zusammen, hier meine Erfahrungen mit der Corsair Glaive,

    Mit der Glaive RGB bietet Corsair eine solide Allrounder Gaming-Maus mit LED Beleuchtung an.
    Ich habe diese Maus zusammen mit dem Corsair MM800C Mousepad von Mindfactory im Rahmen der Tester Keepers Aktion erhalten, bei der ich die Produkte zwei Wochen lang auf Herz und Nieren geprüft habe.

    Optik und Material:
    Angefangen mit der Verpackung, kommt die Maus in einem Corsair-typischen schwarzen Karton mit gelben Akzenten und einem magnetischen Sichtfenster. Die Box enthält neben der Maus ein Fach mit zwei weiteren alternativen Daumengriffen, einem kleinen Transportbeutel aus Stoff für die Griffe, sowie einer Kurzanleitung, Garantie- und Sicherheitshinweisen.

    Die Maus hat eine relativ klassische abgerundete und auf Rechtshänder ausgelegte Grundform. Fast die gesamte Maus besteht aus mattem, schwarzem und sehr solidem Plastik. Lediglich der Leuchtstreifen an der linken Seite der Maus besteht aus glänzendem Kunststoff. Darüber hinaus hat das Mausrad einen Offroad-Reifen-ähnlichen Look. Die Vorderseite der Maus, sowie das Innere des Mausrads bestehen aus silbernem Aluminium, das Mauskabel besteht aus geflochtenem Stoff. Auf der rechten Seite der Maus, sowie auf zwei der drei linken Daumengriffe befinden sich Flächen aus hartem Gummi.

    Passend zum Look des Mausrads ist die Front der Maus wie ein Kühlergrill gestaltet. Dort befinden sich ebenfalls zwei Leuchtfenster. An der Oberseite befindet sich zur linken und rechten Seite jeweils ein Leuchtstreifen, zusätzlich sind auf der Linken Seite 5 kleine Balken für die DPI-Anzeige zu sehen. Auf dem Rücken der Maus befindet sich das Corsair-Logo, welches ebenfalls leuchten kann.

    Insgesamt ist das Design der Maus recht rundlich und simpel gehalten. Lediglich das Mausrad und die Front wurden etwas stilisiert. Die Glaive erhält durch die klassische Gestaltung eine gewisse Zeitlosigkeit im Vergleich zu den vielen aggressiv aussehenden modernen Gamingmäusen, was mir gefällt.

    Usability und Haptik:
    In meinen sehr durchschnittlich großen Händen liegt die Glaive sehr angenehm und fühlt sich gut an. Ich habe vorher eine Roccat Kone Aimo benutzt und für mich persönlich liegt die Glaive durch den niedrigeren Mausrücken noch einmal ein Stück besser in der Hand.
    Für verschiedene Hände und Griffarten legt Corsair der Maus direkt drei unterschiedliche Daumengriffe bei. Die Daumengriffe sind magnetisch befestigt und werden von kleinen Plastikhaken in der richtigen Position gehalten, was einwandfrei funktioniert. Bei Benutzung über mehrere Jahre, besonders wenn man die Griffe oft wechselt würde ich mir jedoch Sorgen machen ob die kleinen Plastikhaken nicht irgendwann abbrechen.
    Der von Werk aus an der Maus befestigte Griff besteht komplett aus hartem Plastik. Der zweite Griff ist minimal dünner und mit einem griffigen Gummi überzogen. Der letzte Griff ist noch einmal ein Stück dünner, enthält eine mit Gummi überzogene Daumenauflage und ist, da er so breit ist, an der Unterseite mit einem zusätzlichen Mausfuß ausgestattet. Ich persönlich empfinde den ersten Griff als am wenigsten bequem, während Nummer Zwei und Drei beide sehr gut in meiner Hand liegen, wobei ich den dritten Griff für Gaming am bequemsten finde.
    Die Mausfüße sind aus glattem Plastik und die Glaive gleitet anstandslos über Textil-, Kunststoffpads.

    Beim Hochheben der Maus sorgt die Gummifläche an der rechten Seite und an den optionalen Daumengriffen für Grip. Mit 122 Gramm hat die Maus für meinen Geschmack ein angenehmes Gewicht und liegt damit über den etwas leichteren Mäusen von Razer und in etwa gleich viel, wie die meisten Roccat Mäuse.

    Tasten und Beleuchtung:
    Die Glaive verfügt über zwei Zusatztasten an der linken Seite, einen DPI-Switch unter dem Mausrad, sowie einen Mittelklick im Zwei-Wege-Mausrad. Bis auf die linke Maustaste lassen sich alle Tasten neu belegen.
    Bei den Tasten handelt es sich um auf jeweils 50 Millionen Klicks ausgelegte Omron-Schalter.

    Die seitlichen Maustasten liegen in einer Höhe in der sie bequem und schnell mit dem Daumen erreichbar sind, ohne dass man sie im normalen Gebrauch aus Versehen betätigen würde. Während dem Spielen habe ich anfangs dennoch oft beide Tasten gleichzeitig gedrückt, nach einigen Tagen hatte ich mich aber an die Position der Schalter umgewöhnt.

    Die Beleuchtung der Maus ist in die Vorderseite, die beiden Streifen an der Oberfläche und das Corsair-Logo am Rücken der Maus eingeteilt und jede dieser drei Zonen lässt sich unabhängig voneinander farbig konfigurieren. Die DPI-Anzeige leuchtet ausschließlich in Blau. Die LEDs leuchten ausreichend hell und sind auch bei Tageslicht gut zu sehen, enorm kräftig fällt die Beleuchtung allerdings nicht aus.
    Die Beleuchtung an der Front ist außer in kompletter Dunkelheit in der alltäglichen Benutzung praktisch allerdings kaum zu erkennen und eher eine Spielerei.
    Insgesamt ist die Beleuchtung der Glaive, ebenso wie das gesamte Design der Maus, ein wenig zurückhaltet gestaltet. Die Maus erhält dadurch jedoch erneut eine gewisse simple Eleganz, die ohne knallige Gestaltung und Farben auskommt.

    Standardmäßig leuchtet die Maus komplett in Gelb, mit der Corsair Utility Engine Anwendung (CUE) lässt sich die Beleuchtung der Maus, ebenso wie die Tasten, anpassen.

    Druckpunkt und Feedback:
    Wie ich es von Corsair erwartet habe, haben die linke und rechte Maustaste, ebenso wie der DPI-Schalter und die beiden linken Zusatztasten einen angenehmen Druckpunkt. Das Mausrad selbst bietet ebenfalls guten Grip.
    Auf das Mausrad muss man jedoch für meinen Geschmack zu viel Kraft ausüben, um einen Klick auszuführen. Oft ist es mir passiert, dass ich versehentlich gescrollt habe, wenn ich Mittelklicken wollte, was schnell frustriert. Man kann sich zwar ein wenig an den tiefen Druckpunkt gewöhnen, aber Mittelklicken mit der Glaive bleibt unzufriedenstellend.

    Der zwischen und 100 und 16000 DPI frei einstellbare Sensor der Maus ist wie erwartet tadellos. Egal auf welchem Material, habe ich nie ein Ruckeln bei der Eingabe oder ähnliches feststellen können. Zusätzlich kann man in CUE u.a. die Hubhöhe und Abfragerate des Sensors anpassen, sowie eine Oberflächenkalibrierung durchführen.

    Software, Funktionen und Features:
    Neben den austauschbaren Daumengriffen sind die Hauptfeatures der Corsair Glaive die anpassbare LED Beleuchtung, die 5 voll programmierbaren Tasten und der fein einstellbare Sensor. All diese Personalisierungen der Maus werden in der Corsair Utilty Engine Software übernommen.

    Zur Anpassung der LEDs, kann man entweder aus voreingestellten Effekten auswählen oder für jede der 3 Beleuchtungszonen eine eigene Farbe oder sogar Farbverläufe einstellen. Zusätzlich kann man auch alle CUE-Fähigen Geräte verknüpfen, sodass sie gemeinsam Effekte darstellen.

    Corsair CUE ist meiner Meinung nach nicht allzu Einsteigerfreundlich und einige Programmteile sind nicht sonderlich intuitiv aber nach weniger Zeit sollte man sich in das Programm eingearbeitet haben. Die Effekte sind in Ebenen angeordnet, was bedeutet dass man verschiedene Effekte überlagern kann. Man kann zum Beispiel einen Regenbogeneffekt mit einem Klickeffekt überlagern, was heißt dass die Maus grundsätzlich Regenbogenfarben anzeigt jedoch bei jedem Klick kurz farbig aufblitzt. Bei jedem Effekt kann man einzeln einstellen, auf welchen der Zonen er erscheinen soll
    Es gibt definitiv viele Möglichkeiten in der CUE Software und mit etwas Aufwand kann man viele Interessante Effekte erstellen.
    Dennoch hätte ich mir gewünscht, die vorgefertigten Effekte noch weiter bearbeiten zu können. Man kann zwar jede Zone separat einstellen, aber abgesehen von den voreingestellten Effekten kann man keine zonenübergreifenden Welleneffekte o.ä. erstellen. Mit viel Arbeit erreicht man zwar im „erweiterten Modus“ fast alles, aber in diesem Aspekt hätte ich mir in CUE mehr Möglichkeiten erhofft.
    Ebenfalls irritierend ist die Tatsache, dass sich die blaue DPI-Anzeige nicht manuell steuern lässt. Stattdessen wird sie automatisch bei statischer Beleuchtung an- und bei Farbverläufen ausgeschaltet. Auch hier hätte ich mir eine simple An/Aus-Option für die Anzeige gewünscht.

    Neben der Beleuchtung lässt sich in CUE jede Taste außer dem Linksklick umprogrammieren und mit verschiedenen Optionen belegen. Neben bestimmten Zeichen und Medientasten kann man die Tasten ebenfalls mit dem sehr umfangreichen Makro-Editor von CUE neu belegen. Zusätzlich unterstützt CUE, das Starten von Programmen oder das Einstellen von Timern über die Maustasten. Ebenfalls kann man verschiedene Profile mit unterschiedlichen Tastenbelegungen anlegen und über eine Taste zwischen den Profilen hin und her wechseln. Alle Tastenbelegungen und Makros lassen sich in einer Aktionsbibliothek abspeichern und aufrufen. Insgesamt ist dieser Teil der Software umfangreich und gut gelungen.
    Mein einziges Problem ist der Mangel an Zusatztasten um diese Möglichkeiten auszureizen. Da es nur zwei (mit dem DPI-Schalter drei) zusätzliche Tasten gibt hatte ich nie wirklich das Gefühl, genug Tasten für alle diese Aktionen zu haben. Die Möglichkeit Tasten doppelt zu belegen, wie es bei Roccats Easyshift der Fall ist, wäre sehr nützlich gewesen. Momentan kann man Tasten lediglich durch das Wechseln von Profilen mehrfach belegen, was ich nicht sonderlich elegant finde.

    Das Wechseln der DPI lässt sich ebenfalls fein anpassen, wobei man fünf beliebige Werte zwischen 100 und 16000 DPI auswählen kann. Die vertikalen DPI lassen sich bei Bedarf ebenfalls unabhängig einstellen.

    Über CUE konnte ich meine Glaive RGB ebenfalls mit dem Corsair MM800C RGB POLARIS Mousepad verknüpfen, was mir noch einmal einige zusätzliche gemeinsame Effekte zur Auswahl stellte. Besonders gemeinsame Regenbogenwelleneffekte sehen sehr gut aus, ich finde es aber etwas enttäuschend, das es nur einen einzigen Effekt gibt, bei dem das Mousepad auf Eingaben der Maus farblich reagiert, dies wäre definitiv noch Ausbaufähig.
    Ebenfalls bietet Corsair Programmierern auch ein SDK für CUE an, bei denen sie Spiele und Programme farblich mit den Geräten interagieren lassen könnten, praktisch wird diese Funktion jedoch von nur einer Handvoll Spielen unterstützt.

    Zu guter letzt lässt sich in CUE noch die Abfragerate der Maus und deren Helligkeit anpassen, sowie Firmwareupdates durchführen. Ebenfalls bietet das Programm die Möglichkeit, in bestimmten Programmen ein Overlay für die Maus anzuzeigen, sodass man Hinweise erhält, wenn man beispielsweise die DPI oder das Profil wechselt, ein Makro ausführt oder ähnliches. Diese Overlays haben viele Anpassungsmöglichkeiten und sind, einmal eingerichtet, teils sehr praktisch.
    Die Maus besitzt einen internen Speicher, auf dem sich ein einziges Profil speichern lässt, was äußerst Praktisch ist. So kann man an einem neuen Computer sofort all seine Zusatztasten, Makros, DPI-Einstellungen und Beleuchtungsmuster benutzen, ohne dass man CUE installieren muss. Lediglich das kopieren von Einstellungen ist etwas umständlich, da man ein lokal gespeichertes Profil nur über Umwege auf den Speicher der Glaive kopieren kann.

    Alles in allem ist Corsair CUE bereits jetzt ein mächtiges Werkzeug mit vielen Anpassungsmöglichkeiten. Dennoch hat das Programm meiner Meinung nach, noch etwas Verbesserungspotential und bereits einige kleine Änderungen könnten es noch einmal deutlich verbessern.
    Da ich ebenfalls einige Corsair-LINK-fähige Geräte besitze, hatte ich ebenfalls gehofft, alle Geräte wären vom selben Programm aus steuerbar, dies ist jedoch nicht der Fall. Mir ist zwar bewusst, dass Corsair CUE eher ein Programm zur Steuerung von Peripherie ist, während LINK Lüfter und LEDs im Computer-Case steuert, dennoch wäre es eleganter, wenn ich nicht zwei verschiedene Corsair-Hilfsprogramme im Hintergrund laufen lassen müsste. Diesbezüglich habe ich ebenfalls beobachtet, dass Corsair CUE im Hintergrund deutlich mehr RAM verbraucht als Roccat Swarm.

    Langzeittest und Haltbarkeit:
    Da eine Gamingmaus im Idealfall viele Jahre halten sollte, kann ich nach zwei Wochen noch zu keinem Schluss über die Langzeitnutzung kommen. Allgemein ist die Maus jedoch sehr stabil gebaut und wenn die Omron Schalter halten, was sie versprechen sollte man mit dieser Maus für lange Zeit Gamingspaß haben.
    Auch nach über 10 Stunden Benutzung am Stück empfand ich die Maus noch als bequem in der Hand.
    Was mir anfangs noch etwas Sorge bereitete, waren die Gummiflächen an den Seiten der Maus. Ich hatte schon öfters mit Gummi überzogene Mäuse und dieses war meist nicht sehr lange haltbar. Das harte Gummi an der Glaive scheint mir jedoch gut verarbeitet und es war nach zwei Wochen an keiner Stelle abgenutzt.

    Preis-/Leistungsverhältnis und Vergleich:

    Mit einem Preis von aktuell 62 Euro halte ich die Corsair Glaive RGB für eine exzellente Gamingmaus. Im Vergleich mit der ähnlichen aber etwas teureren Roccat Kone Aimo, punktet die Glaive vor allem mit ihrem neutralen Design, gepaart mit einer runden Form, die in den meisten Händen bequem liegen sollte. Zudem bietet CUE eine Vielzahl an Anpassungsmöglichkeiten. Die Kone Aimo hingegen, bietet eine komplexere Beleuchtung und den praktischen Easyshift Button, hat jedoch eine speziellere Form, die nicht in allen Händen so gut liegen dürfte, wie die Glaive. Zu guter letzt bietet die Glaive eine höhere DPI Reichweite (16000 statt 12000) und die DPI lassen sich um einiges feiner einstellen.

    Fazit:

    Pro:
    -Simple, elegante Maus ohne viel Schnickschnack
    -Starke Tasten, guter Sensor, gute Verarbeitung
    -Viele Anpassungsmöglichkeiten für Beleuchtung, Tastenbelegung, DPI
    -Liegt gut in der Hand
    -Interner Speicher sehr praktisch

    Negativ:
    -Mausrad-Taste benötigt zu viel Druck
    -Software manchmal umständlich und verbesserungswürdig

    Die Corsair Glaive RGB ist eine sehr gute Allrounder Maus. Corsair verzichtet hier auf ausgefallene Designs und eine Vielzahl an Tasten sondern bietet eine einfache, sehr gut verarbeitete und qualitative RGB Gamingmaus, mit einer Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten durch die Software. Die Daumengriffe sind ebenfalls ein nettes Gimmick. Für eine perfekte Bewertung fehlt mir bei der Glaive jedoch noch das gewisse Etwas, was sie überdurchschnittlich gut macht.
    Die Maus überzeugt in jeder Anwendung, ist aber gleichzeitig in keiner speziellen Anwendung überragend gut. Ich kann diese Maus jedem empfehlen, der eine Menge verschiedener Spiele spielt und der eine gut verarbeitete und anpassbare Maus ohne viel Schnickschnack vorzieht.

    Ich vergebe der Corsair Glaive RGB 4.5 von 5 Sternen.

    IMG_20180224_124151.jpgIMG_20180224_003709.jpgIMG_20180224_124310.jpgIMG_20180224_003919.jpg



    Und hier gleich im Anschluss mein Eindruck vom Corsair MM800C:

    Mit dem MM800C bietet Corsair ein sehr gutes RGB-Mousepad an, was jedoch einige Makel hat.
    Ich habe dieses Mousepad zusammen mit der Corsair Glaive RGB Maus von Mindfactory im Rahmen der Tester Keepers Aktion erhalten.

    Optik und Material:
    Das Corsair MM800C basiert auf dem Corsair MM800, wobei das ‚C’ im Namen für ‚Cloth Edition’ steht. Während das MM800 eine Kunststoffoberfläche hat, besteht die des 800C komplett aus Textil.
    Das Mousepad kommt in einem Corsair-typischen schwarzen Karton mit gelben Akzenten. Die längliche Box enthält neben dem Pad lediglich eine Kurzanleitung, Garantie- und Sicherheitshinweise.

    Das Design des Mousepads ist simpel gehalten. Die Grundform des Pads besteht aus biegsamem, aber dennoch sehr stabilem Plastik. Die 35 x 26 Zentimeter große Auflagefläche ist abgesehen von einem kleinen, weißen Corsair-Logo in der unteren rechten Ecke komplett in schwarzen Stoff gefasst. Umfasst wird das Pad an der linken, unteren und rechten Kante von einem etwa 1,5 mm dicken transparenten Plastikstreifen, an dem die LED-Lichter zum Vorschein kommen.
    Lediglich an der oberen Kante ist eine glänzende Plastikfläche über dem Stoff angebracht, auf der sich mittig erhöht ein USB 2.0 Pass-Through sowie der Eingang des geflochtenen USB-Anschlusskabels befinden.
    An der Unterseite befinden sich eine Vielzahl hexagonförmige Gumminoppen, die ein Wegrutschen des Pads bei der Benutzung verhindern sollen.

    Mir gefällt das Design des Pads sehr gut, welches abgesehen von der oberen Kante schlicht und elegant gehalten ist. Die RGB Beleuchtung kommt so ebenfalls besser zur Geltung.

    Usability und Feedback:
    Die Auflagefläche des MM800C ist traumhaft. Meiner Meinung nach verbindet Corsair hier die unterschiedlichen Stärken verschiedener Typen von Mousepads. Das MM800C verknüpft die Stabilität und Haltbarkeit eines Kunststoff-Mousepads mit dem flüssigen und komfortablen Gefühl von Stoff-Mousepads. Natürlich hat jeder seine persönlichen Präferenzen, aber für mich bietet Corsair das Beste aus beiden Welten. Durch die mit Stoff überzogene Kunststoffschale gleitet die Maus zufriedenstellend über das Pad und der harte Plastikuntergrund gibt gleichzeitig ein Gefühl der Griffigkeit und Präzision.
    Während meiner gesamten Benutzung habe ich nicht ein einziges Mal einen Ruckler oder ähnliches durch den Untergrund feststellen können.

    Der Gummiboden des Mousepads ist ebenfalls sehr gut. Unabhängig vom Tischmaterial ist mir das Pad während der Benutzung um keinen einzigen Zentimeter verrutscht. Von den anderen Mousepads, die ich besessen habe, sind bis jetzt alle, trotz Boden aus Gummi, bei schnellen Mausbewegungen z.B. während des Gamings ins Rutschen gekommen. Der Untergrund des MM800C hingegen ist äußerst rutschfest, weshalb mich das Mousepad auch in dieser Hinsicht überzeugt hat.

    Leider wird dieser sehr gute Eindruck des MM800C durch ein einziges Manko deutlich getrübt.
    Der USB Extender an der Oberkante des Mousepads soll laut Corsair die doppelte Funktion haben, als Mausanschluss auf dem Tisch zu dienen und gleichzeitig den USB-Slot, den das Mousepad belegt, freizumachen.
    Jedoch hat er auch einen ganz entscheidenden Nachteil: Das Kabel der Maus verfängt sich sehr leicht darin. Mir ist nicht ganz klar, wieso Corsair sich für einen Extender in der Mitte des Mousepads entschieden hat. Im normalen Alltagsgebrauch ist es nicht allzu schlimm, wenn sich das Mauskabel ein klein wenig verfängt, aber bei einem Mousepad für Enthusiasten und Gamer, denen kaum etwas wichtiger ist als Präzision, stört die Erhöhung schnell. Der Nutzen des Extenders ist mir ebenfalls ein wenig schleierhaft, da ein Großteil der Gamer kabelgebundene Gamingmäuse benutzt, deren Kabel ohnehin lang genug wären, um den Computer zu erreichen und jeder Mid-End-Gamingcomputer mehr als genug USB Ports haben sollte. Insofern überwiegen die Nachteile des USB-Extenders deutlich dessen Nutzen. Eine simple Lösung wäre gewesen, die Erhöhung nach links oder rechts zu verschieben, wo sie nicht ganz so sehr im Weg des Kabels ist, wie es Corsair selbst bei ihrem neuesten MM1000 Pad gelöst haben. Im Vergleich dazu hat das Razer Firefly zwar ebenfalls eine Erhöhung an der Mitte der Oberkante, diese ist aber deutlich niedriger, sodass sich das Kabel nicht allzu leicht verfängt.
    Um das Problem zu umgehen, kann man das Mousepad etwas zur Seite drehen, sodass sich der Extender nicht länger im Weg des Mauskabels befindet. Ebenfalls kann man einen Maus- Kabelhalter benutzen.
    Bei kabellosen Mäusen hingegen ist der Extender tatsächlich nützlich. Da man an diesen den kabellosen Empfänger einer Drahtlosmaus anschließen kann und diese kein Kabel hat, was sich verheddern kann.
    Alles in allem ist der USB-Extender kein riesiges Problem, aber ein vermeidbares Ärgernis bei einem ansonsten sehr guten Mousepad.

    Die Beleuchtung:
    Das Highlight des MM800C ist selbstverständlich die RGB-Beleuchtung. Das Mousepad verfügt über 15 verschiedene Beleuchtungszonen am Rand, die in jeweils 16 Millionen Farben leuchten können.
    Die LEDs leuchten kräftig und die Farben sind im 1,5 mm dicken Beleuchtungsstreifen der das Pad umrahmt gut zu erkennen. Im Vergleich zum Razer Firefly, einem recht ähnlichen RGB Mousepad, kommt die Beleuchtung des MM800C auch im Tageslicht gut zur Geltung und ist im Allgemeinen um einiges heller. Die LEDs leuchten zur Seite des Boards und sind nicht wie beim Firefly auf den Tisch gerichtet.
    Durch das andere Material ist das Corsair-Logo in der rechten unteren Ecke des Pads beim MM800C im Gegensatz zum MM800 nicht beleuchtet, sondern lediglich weiß aufgedruckt. Persönlich bin ich kein Fan von beleuchteten Logos und bin froh, dass dieses beim MM800C entfällt, wodurch die Beleuchtung ebenfalls komplett symmetrisch ausfällt.

    Lediglich einige Kleinigkeiten sind mir bei den Farben negativ aufgefallen. Bei starken Kontrasten zwischen zwei Farben bemerkt man einen gewissen Treppeneffekt zwischen den Beleuchtungszonen. Auch wirken manche Farben etwas matt, beispielsweise ist pures Dunkelblau heller und nicht so kräftig, wie es sollte.

    Standardmäßig leuchtet das Mousepad spiralförmig in Regenbogenfarben. Durch die Corsair Utilty Engine (CUE) lässt sich die Beleuchtung zusätzlich personalisieren. Im Vergleich zu den meisten anderen Peripheriegeräten von Corsair verfügt das MM800C über keinerlei internen Speicher, weshalb das Pad bei einem neuen Computer, oder vor der Anmeldung in Windows immer zunächst in Regenbogenfarben leuchtet, bis CUE gestartet ist.

    Allgemein ist die Beleuchtung zwar nicht perfekt, jedoch sehr gut gelungen und sieht klasse aus.

    Die Software, Funktionen und Features:
    Wie viele neuere Mousepads, Mäuse, Tastaturen und Headsets werden Beleuchtung und weitere Funktionen des MM800C durch die Corsair Utility Engine Anwendung gesteuert.
    Speziell lassen sich dort, neben Firmwareupdates, verschiedene Beleuchtungseffekte für das Mousepad einstellen. Dabei kann man entweder aus voreingestellten Effekten auswählen oder für jedes der 15 Beleuchtungsfelder eine eigene Farbe oder sogar Farbverläufe einstellen. Zusätzlich kann man auch alle CUE-Fähigen Geräte verknüpfen, sodass sie gemeinsam Effekte darstellen.

    Corsair CUE ist meiner Meinung nach nicht allzu einsteigerfreundlich und einige Programmteile sind nicht sonderlich intuitiv aber nach weniger Zeit sollte man sich in das Programm eingearbeitet haben. Die Effekte sind in Ebenen angeordnet, was bedeutet, dass man verschiedene Effekte überlagern kann. Man kann zum Beispiel einen Regenbogeneffekt mit einem Pulseffekt überlagern, was heißt, dass das Mousepad grundsätzlich Regenbogenfarben anzeigt, jedoch in gewissen Intervallen andere Farben über das Pad blitzen. Es gibt definitiv viele Möglichkeiten in der CUE Software und mit etwas Aufwand kann man viele interessante Effekte erreichen. Leider kommt diese Komplexität ein wenig auf Kosten der Nutzerfreundlichkeit. Möchte man beispielsweise alle 15 Felder des Pads verschieden färben, muss man 15 verschiedene Ebenen erstellen und überlagern. Auch würde ich mir wünschen, die vorgefertigten Effekte weiter bearbeiten zu können. Im „erweiterten Modus“ kann man noch zusätzliche Effekte erstellen, aber man hat manchmal das Gefühl ein wenig tricksen zu müssen, um gewünschte Effekte zu erreichen.

    Ich habe mein MM800C ebenfalls mit der Corsair Glaive RGB Maus verknüpft, was mir noch einmal einige zusätzliche gemeinsame Effekte zur Auswahl stellte. Besonders gemeinsame Regenbogenwelleneffekte sehen sehr gut aus, ich finde es aber etwas enttäuschend, das es nur einen einzigen Effekt gibt, bei dem das Mousepad auf Eingaben der Maus farblich reagiert, dies wäre definitiv noch Ausbaufähig.
    Ebenfalls bietet Corsair Programmierern auch ein SDK für CUE an, bei denen sie Spiele und Programme farblich mit den Geräten interagieren lassen könnten, praktisch wird diese Funktion jedoch von nur einer Handvoll Spielen unterstützt.

    Alles in allem ist Corsair CUE bereits jetzt ein mächtiges Werkzeug mit vielen Anpassungsmöglichkeiten. Dennoch hat das Programm meiner Meinung nach etwas verschwendetes Potential und bereits einige kleine Änderungen könnten es noch einmal deutlich verbessern.
    Da ich ebenfalls einige Corsair-LINK-fähige Geräte besitze, hatte ich ebenfalls gehofft, alle Geräte wären vom selben Programm aus steuerbar, dies ist jedoch nicht der Fall. Mir ist zwar bewusst, dass Corsair CUE eher ein Programm zur Steuerung von Peripherie ist, während LINK Lüfter und LEDs im Computer-Case steuert, dennoch wäre es eleganter, wenn ich nicht zwei verschiedene Corsair-Hilfsprogramme im Hintergrund laufen lassen müsste. Diesbezüglich habe ich ebenfalls beobachtet, dass Corsair CUE im Hintergrund deutlich mehr RAM verbraucht als Roccat Swarm.

    Verarbeitung und Haltbarkeit:
    Die Verarbeitung ist solide. Das biegsame Plastik ist stabil und hält einiges aus. Der Stoff ist sehr gut und bei mir nach zwei Wochen intensiver Benutzung an noch keiner Stelle in irgendeiner Weise ausgefranst. Das Pad ist leicht zu reinigen und der Gummiboden ist äußerst rutschfest.
    Mein einziges Problem bei der Verarbeitung des Mousepads habe ich erneut mit dem USB-Extender. Dieser macht einen etwas fragilen Eindruck und sitzt sehr eng, sodass ich etwas Kraft brauchte, um den kleinen Empfänger meiner kabellosen Maus wieder zu entfernen.
    Wenn man jedoch auf den USB-Extender achtet, sollte man an dem Mousepad für lange Zeit Vergnügen haben.

    Preis und Vergleich:
    Sogar für ein Luxus- und Enthusiastenprodukt wie ein RGB-Mousepad finde ich den aktuellen Preis von 70 Euro sehr hoch. Im Vergleich zum etwa zehn Euro günstigeren Razer Firefly würde ich jedoch eher das Corsair MM800C empfehlen. Die Beleuchtung des MM800 ist einfach deutlich kräftiger und viel besser zu sehen als beim Firefly. Darüber hinaus bieten andere Firmen inzwischen zwar auch deutlich billigere RGB Mousepads an, diese scheinen jedoch vom Funktionsumfang, sowie der allgemeinen Qualität nicht an Corsair oder auch Razer heranzukommen. Insofern würde ich zumindest im Vergleich zwischen Razer und Corsair das MM800C empfehlen.

    Fazit:

    Pro:
    -Sehr gute Stoffoberfläche
    -Rutschfest
    -Solide Verarbeitung
    -Helle, gut sichtbare Farben, auch bei Tag
    -Komplexe Software mit vielen Anpassungsmöglichkeiten

    Contra:
    -USB Extender hat wenig Nutzen und ist dem Mauskabel im Weg
    -Verknüpfen mit anderen Geräten könnte besser sein, Farbwiedergabe nicht perfekt

    Das Corsair MM800C RGB POLARIS an sich ein sehr gutes Mousepad. Wäre der USB-Extender nicht im Weg und hätte CUE noch ein wenig mehr Optionen, würde ich dem Mousepad trotz des hohen Preises eine 5/5 Bewertung geben. Leider trübt der störende USB-Extender deutlich meinen Eindruck vom Mousepad.

    Jedem, der eine kabellose Gamingmaus, oder einen Kabelhalter für seine Maus besitzt und bereit ist, für RGB-Lichter im Mousepad ein bisschen mehr Geld auszugeben, kann ich dieses wirklich gut verarbeitete Mousepad wärmstens empfehlen.

    Allen Anderen mit kabelgebundenen Mäusen würde ich raten, zweimal zu überlegen, bevor sie dieses Pad kaufen. Eventuell solltet ihr euch andere RGB Mousepads angucken, auf ein Nachfolgemodell von Corsair zu warten oder zumindest mit dem Mousepad einen Kabelhalter mitbestellen.

    Ich vergebe dem Corsair MM800C RGB POLARIS 3 von 5 Sternen.

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    Geändert von Falk T. (24.02.2018 um 13:31 Uhr)

  18. #18

    Standard Testers Keepers Review Corsair Glaive RGB

    Seit knapp 2 Wochen habe ich die Maus zusammen mit dem MM800 Mauspad von Corsair.

    ***Lieferumfang***
    Die Maus kommt in einer schicken, schwarz-orangen Pappkiste. Der obere Teil ist mit einem Magneten verschlossen, an die Maus selber kommt man aber nur mit ein wenig Hin und Her, da sie relativ gut in der Verpackung fixiert ist. Mit in dem Karton finden sich zwei zusätzliche Daumengriffe sowie eine detaillierte Beschreibung aller Funktionen in acht Sprachen, die ich leider nicht alle zuordnen kann. Außerdem findet sich eine Garantieerklärung, in der alle Fälle des Garantieausschlusses genau beschrieben werden.

    ***Optik, Haptik und Usability***
    Die Maus sieht auf dem ersten Blick bereits sehr ansprechend aus. Der verwendete Kunststoff scheint sehr hochwertig und stabil zu sein.
    Beim ersten Testen fiel sofort auf, dass der Standard Daumengriff sehr unbequem ist. Mit den beiden anderen liegt die Maus jedoch super in der Hand und fühlt sich gleich noch besser an. Auch lassen sich die Griffe dank der Magneten sehr schnell und ohne Werkzeug wechseln. Ich hätte mir vielleicht auch noch wechselbar Gewichte gewünscht, um die Maus bei Bedarf auch schwerer oder leichter zu machen, wie man das mittlerweile bei eigentlich jeder Maus findet.
    Auch war ich zunächst etwas skeptisch bei dem optischen Sensor. Auch das findet man heutzutage nur noch selten in hochwertigen Gaming-Mäusen. Habe die Maus dann auf einem normalen Stoff-Mauspad und auf dem oben genannten MM800 getestet. Auf beiden Pads war ich von der hohen Präzision und der fehlerfreien Funktion der Maus überrascht. Allerdings nur solange, wie die Maus auf dem Pad verblieben ist. Wenn man die Maus nur kurz anhebt, um sie anders zu positionieren, springt der Cursor einmal quer über den Bildschirm (ich benutze meistens so 8000 DPI). Das sollte auf keinen Fall passieren und stört enorm, ganz besonders beim Spielen. Wenn man gerade den Gegner im Visier hat, aber nur noch schnell die Maus umsetzen muss, damit es bequemer ist und den Gegner dadurch aus den Augen verliert, ist das einfach nur sehr frustrierend und nervig. Ich hatte bisher immer nur Laser-Mäuse und jetzt weiß ich auch warum. Bei denen hatte ich solche Probleme bisher noch nie. Sehr zufrieden bin ich mit der einstellbaren DPI.

    ***Taster und Tasten***
    Dank der Taste auf dem Rücken der Maus kann man auch bequem mitten im Spiel die DPI ändern, was eigentlich auch bei allen Mäusen Standard sein sollte, es aber leider immer noch nicht ist. Die fünf Lampen, die die jeweilige DPI Einstellung symbolisieren sind auch sehr praktisch und helfen, auch im Eifer des Gefechts, schnell die richtige Einstellung zu finden. Alle Tasten funktionieren einwandfrei und springen bereits bei geringem Druck an. Ich würde mir aber ein paar zusätzliche Tasten wünschen um, wie später noch erwähnt, die Makros voll ausnutzen zu können.

    ***Beleuchtung***
    Bei einer Maus mit so viel Beleuchtungsmöglichkeiten gibt man sich natürlich nicht mit einer standardmäßigen Beleuchtung zufrieden. Also schnell die Corsair Utility Engine über die Website von Corsair heruntergeladen und angefangen, die Maus einzustellen. Anders als bei dem Mauspad hat Corsair hier wirklich gute Arbeit geleistet. Das Logo, die Front und zwei seitliche Zonen an der Maus sind beleuchtet und können alle möglichen Farben darstellen. Wenn man diese Beleuchtung mit der vom Mauspad kombiniert, sieht das schon ziemlich cool aus.
    Damit komme ich aber auch schon zu einem kleinen Problem: Ich konnte keine Möglichkeit finden, um Mauspad und Maus synchron zu beleuchten. Egal, wie ich das Ganze eingestellt habe, die Farben waren nie synchron auf beiden Geräten und das, obwohl beide über die selbe Software gesteuert werden und aus dem gleichen Hause stammen.



    ***Software***
    Die Software findet sich nach kurzer Google Suche auf der Corsair Website und ist mit ein paar Klicks installiert. Über sie lässt sich nicht nur die Beleuchtung, sondern auch alle Tasten der Maus konfigurieren.
    Sie bietet die Möglichkeit, mehrere DPI Profile anzulegen, bei denen man jeweils alle fünf einstellbaren Stufen komplett frei konfigurieren kann. Man legt also fest, wenn eine Lampe auf der Maus leuchtet, hätte ich gerne 3000 DPI, wenn zwei leuchten 3500, wenn drei leuchten 3655 und so weiter. So kann man sich für jedes Spiel seine eigenen DPI-Werte festlegen und diese mit einem kurzen Klick in der Utility Engine, bzw. mit einem Klick des Knopfes auf der Oberseite der Maus ganz bequem wechseln.
    Auch kann man über die Utility Engine eine Vielzahl an Makros für die Sondertasten einstellen. Ein Tastaturereignis, Mausklick, Mausradbewegung und sogar Mausbewegungsaufnahme ermöglichen unendlich viele verschiedene Makros für so ziemlich jeden Bereich. Es gibt nichts, was man damit nicht aufnehmen und automatisiert wiedergeben lassen kann.
    Da ist es eigentlich schade, dass die Maus nur drei Sondertasten bietet, von denen eine für die DPI Einstellung benötigt wird. Es ist bisher das erste Programm, welches Mausbewegungen für Makros aufzeichnen und tatsächlich 100% präzise wiedergeben kann. Ich bin leider zu unkreativ, aber damit könnte man sicherlich bestimmte Abläufe in Spielen automatisieren. Das wäre wirklich eine super Sache, sich einfach zurückzulehnen und dem Computer dabei zuzusehen, wie er diese langweilige immer wiederkehrende Arbeit macht, die einem einen Haufen Spielwährung einbringt.
    Auch muss man Corsair lassen, dass das Programm sehr ansprechend und übersichtlich gestaltet ist.
    Man findet sofort das richtige Gerät und die weitere Konfiguration ist auch ein Kinderspiel. Egal, ob man jetzt die Beleuchtung oder die Tastenfunktionen einstellen will, man findet sofort den richtigen Bereich und die Auswahl ist vollständig selbsterklärend. Ich konnte nicht feststellen, dass das Programm in irgendeiner Form meinen Computer verlangsamen würde. Selbst wenn ich sehr komplexe Makros mit gleichzeitiger Tastatur, Mausrad, Maustasten und Mausbewegungs-Eingabe habe wiedergeben lassen, liefen alle Programme einwandfrei.

    ***Preis/Leistung***
    Bei einem Preis von knapp 70¤ kann man definitiv mehr erwarten. Solche Probleme dürfen bei dem Sensor nicht auftreten und in der Preisklasse hätte man wirklich ein paar Gewichte dazu packen können.

    ***Fazit***
    Die Maus macht einen sehr hochwertigen und stabilen Eindruck. Wenn man den Standard Daumengriff austauscht, liegt die Maus sehr angenehm in der Hand. Die Daumentasten sind mit allen Griffen sehr angenehm zu erreichen. Die Beleuchtung ist sehr aufwändig gemacht und wirkt, insbesondere in Kombination mit dem MM800 Mauspad von Corsair sehr ansprechend.
    Leider kann man die Beleuchtung bei beiden nicht synchron einstellen, das würde noch einmal deutlich besser aussehen. Es handelt sich zwar um eine optische Maus, also mit optischem Sensor, dieser ist aber auch bei Dauerbelastung und auf verschiedenen Mauspads immer sehr präzise und zuverlässig. Zumindest bis zu dem Punkt, wo man die Maus anhebt. Dann kommt es zu enorm unschönen Sprüngen des Cursors, was so bei Laser Mäusen nicht vorkommt. Wenn man also seine Maus nie vom Mauspad hebt, um sie neu zu positionieren ist diese Maus eine sehr präzise und zuverlässige Variante, ansonsten kann ich empfehlen, auf eine Laser Maus zurückzugreifen, da diese solche Probleme nicht vorweisen.
    Die Corsair Utility Engine bietet sehr vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten für Makros jeder Art. Der Kreativität sind dabei KEINERLEI Grenzen gesetzt. Leider bietet die Glaive nicht genug Sondertasten, um das Potenzial komplett auszuschöpfen.Maus1.jpgMaus2.jpgMaus3.jpg

  19. #19

    Standard Testers Keepers Review Corsair MM800

    Ich habe das Mauspad zusammen mit der Glaive RGB Gaming Maus seit ein paar Tagen.

    ***Optik und Usability***
    Das Mauspad fühlt sich sehr gut an und auch optisch gibt es nichts auszusetzen. Die eigentliche Mausauflage ist angenehm fein gewoben. Sowohl mit einer Lasermaus, als auch mit der optischen Glaive, ist das Feedback einwandfrei. Die Mäuse „gleiten“ über die Auflage, genau wie sie sollten und auch bei längeren „Gaming-Sessions“ konnte ich keine Ungenauigkeiten durch das Pad feststellen. Anders als manch anderes Mauspad ist das Corsair MM800 wirklich rutschfest. Die kunststoffverstärkte Rückseite ist mit Gumminoppen überzogen, die ein Wegrutschen unmöglich machen. Die Kunststoffverstärkung und die RGB Beleuchtung rund um das Pad machen es an den Kanten jedoch ziemlich hart, wodurch es nach längerer Benutzung am Handballen etwas unangenehm wird. Dazu kommt, dass man das Pad nicht aufrollen und dadurch nicht sehr gut einpacken und mitnehmen kann.
    Der Karton ist in etwa so groß wie der einer kleinen Tastatur ohne Numpad. Um also mal eben auf eine LAN-Party zu gehen, braucht man entweder noch ein 2. Mauspad oder aber eine Menge Platz, um alles zu transportieren, was man braucht. Und dann bietet das Pad für meinen Geschmack auch noch relativ wenig Arbeitsfläche. Was auch kein Wunder ist, da durch die ganze Technik für Beleuchtung und USB-Port nach oben und unten etwa 4 Zentimeter und zu beiden Seiten etwa 1,5 Zentimeter Fläche unbrauchbar sind. Man könnte jetzt sagen, das sei Meckern auf hohem Niveau, aber bereits für 20 Euro bekommt man deutlich größere Stoff-Mauspads. Die können zwar nicht leuchten, sind aber deutlich angenehmer als Auflage, lassen sich ganz einfach überall mit hinnehmen und wenn man mal nur sehr wenig Platz hat, kann man sie auch einfach nur zum Teil aufrollen und als kleines Pad nutzen. Das geht mit einem komplett festen Mauspad leider nicht.

    ***Beleuchtung und Software***
    Auch in Sachen Beleuchtung konnte mich das Mauspad leider nicht überzeugen.
    Nach einer kurzes Google Suche ist die Corsair Utility Engine schnell auf der Corsair Website gefunden und mit wenigen Klicks auch schon installiert. Über sie lässt sich die Beleuchtung sowie sämtliche weiteren Funktionen jeglicher Peripherie aus dem Hause Corsair konfigurieren. Es gibt wirklich vielzählige Einstellungsmöglichkeiten für die Beleuchtung und der rund um die Auflage angebrachte RGB Streifen ist auch ein richtiger Hingucker auf dem Schreibtisch.
    Mit 8 verschiedenen Beleuchtungsmodi und jeweils 3 Geschwindigkeiten gibt es sicherlich für jede Situation die richtige Einstellung. Ob es schnelle oder langsame Farbwechsel sind oder kurze Lichtimpulse, das bleibt jedem selbst überlassen. In der sehr übersichtlich gestalteten Corsair Utility Engine findet man sehr schnell die richtigen Einstellungen, damit das Mauspad so leuchtet, wie man es gerne hätte.
    Und trotz all dem bin ich nicht ganz zufrieden mit dem Mauspad und der Beleuchtung. Zunächst einmal liegt das sicherlich daran, dass ich festgestellt habe, dass so ein andauerndes Blinken oder auch nur durchgehendes Leuchten vom Mauspad aus sehr schnell sehr nervig werden kann. Wenn man gerade an etwas Wichtigem arbeitet und sich konzentrieren muss, lenkt einen das sehr schnell ab oder irritiert. Außerdem sieht so ein langweilig blinkender Leuchtstreifen an einem Mauspad, besonders auf Dauer, gar nicht so besonders aus, wie ich dachte. Es ist ja schließlich nur ein Leuchtstreifen. Für so viel Geld hätte man ruhig ein paar mehr Lampen einbauen können. Ein leuchtendes Logo wie bei der Maus oder ein leuchtender USB-Port, der im besten Fall auch noch anzeigt, dass etwas eingesteckt ist oder vielleicht am oberen Rand des Pads rechts und links vom USB-Port ein paar Lampen. Aber für etwa 60 Euro bekommt man nur ein zu kleines, nicht sonderlich bequemes Mauspad, mit einem Leuchtstreifen rund herum.

    Sehr enttäuschend! Wenn es wenigstens eine Möglichkeit gäbe, um die Maus und das Pad synchron zu beleuchten. Sie sind ja schließlich beide von Corsair und werden über die gleiche Software eingestellt. Es kann natürlich sein, dass es eine solche Möglichkeit gibt und ich sie übersehen habe, dass weiß ich natürlich nicht.

    ***Features***
    Der einzige wirklich große Pluspunkt für das Corsair MM800 ist der USB-Port. Der ist schön schlicht gehalten und könnte vielleicht ein paar Lämpchen vertragen, sieht aber wirklich ganz gut aus. Es gibt wohl kaum etwas Nervigeres, als mitten in einem Feuergefecht oder einem wichtigen Kampf oder bei sonst einer Aktion, wo man die Maus präzise bedienen muss, wenn einem dann das Mauskabel an irgendwas hängen bleibt. Mir passiert das leider ständig und es macht mich jedes Mal wahnsinnig!
    Ich habe schon so ziemlich alles probiert:
    Das Kabel an anderen Kabel mit ein bisschen Spielraum festmachen, um den Monitorfuß herum legen oder sogar ganz auf Kabel an der Maus zu verzichten, aber nichts davon hat wirklich funktioniert. Irgendwann löst sich das Kabel doch wieder von den anderen oder aber es ist irgendwann doch zu kurz, um diesen einen Gegner mit einer schnellen Drehung auszuschalten. Und kabellose Mäuse sind mir einfach zu unpräzise und das Aufladen vergesse ich immer.
    Der USB-Port im Mauspad hilft gegen genau dieses Problem. Man kürzt einfach das Mauskabel (bitte nicht schneiden, sondern nur die Überlänge aufwickeln und mit irgendwas fixieren) und steckt es in den USB-Port. Nie wieder mit dem Kabel an irgendwas hängen bleiben oder es über eine Kante reiben. Ich habe keine Ahnung, ob das der Plan dahinter ist oder ob das einfach nur aus Zufall genau so funktioniert, aber genau das tut es. Seit ich das Mauspad habe, ist das Mauskabel an nichts mehr hängen geblieben.

    ***Fazit und Preis/Leistung***
    Zusammenfassend lässt sich also sagen, das Pad ist alles in allem zu teuer.
    Ein Mauspad in der Preisklasse sollte auf keinen Fall nach weniger als 2 Stunden Benutzung bereits unbequem sein. Zumal das bei deutlich günstigeren Pads bei mir noch NIE vorgekommen ist.
    Die Verarbeitung ist sehr solide. Das Mauspad macht einen sehr hochwertigen und gut verarbeiteten Eindruck. Auch scheint es sehr stabil zu sein. Die Technik funktioniert einwandfrei und ist ohne großen Aufwand oder Vorwissen recht abwechslungsreich konfigurierbar. Für meinen Geschmack fällt sie aber etwas mau aus.
    Wer wie ich eine große Arbeitsfläche braucht und vor allem auch Komfort an der Hand, der sollte definitiv zu einem der guten alten Stoffmauspads greifen, die sind einfach deutlich angenehmer und bieten für deutlich weniger Geld eine größere Arbeitsfläche.
    Ob gewollt oder nur zufällig, der eingebaute USB-Port löst das Problem vom Mauskabel, das sich überall verheddert und es sorgt dafür, dass der Schreibtisch deutlich ordentlicher aussieht als ohne.
    Bitte nicht falsch verstehen. Das Pad ist wirklich nicht schlecht, es ist mir einfach nur etwas zu wenig für zu viel Geld.Maus3.jpgMaus2.jpgMaus1.jpg

  20. #20

    Standard Testers Keepers Review Corsair

    Testers Keepers Review CORSAIR Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau


    Als aller erstes gilt meinen Dank Mindfactory sowie Corsair da ich als Produkttester der Aktion „TESTERS KEEPERS“ ausgewählt wurde, um hier nun meinen Test / Erfahrungen des Produkts "CORSAIR Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau" teile.
    Als erstes ist wie immer die Lieferzeit von Mindfactory hervorzuheben, nachdem ich eine Sendungsnummer erhalten habe wurde der Artikel in nicht einmal 24 Stunden geliefert, zudem mehr als sicher verpackt damit Transportschäden gar nicht erst auftreten können. Die Verpackung sowie Präsentation der CORSAIR Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau ist, wie man es von Corsair gewöhnt ist, sehr hochwertig. Die CORSAIR Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau ist einer der ersten Gaming Mäuse welche mehrere austauschbare Seitenteile besitzt welche dem Lieferumfang enthalten sind (insgesamt 3). Vergebens sucht man heutzutage ein Installationsmedium für die Treiber und Dienstprogramme, wobei man mittlerweile dies als Standard ansehen muss.
    Nach dem auspacken fällt einem sofort die Haptik der CORSAIR Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau auf, da der gesamte obere Korpus eine mattschwarze gummierte Oberfläche besitzt welche sich sofort angenehm anfühlt. Der vordere Teil des Rahmes ist als Blickfang in einem matten Silber angesetzt, der restliche Korpus ist in einem mattschwarzen Kunststoff gefertigt. Das linke Seitenteil der CORSAIR Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau ist austauschbar welches mithilfe von Magneten geschieht wird. Die drei austauschbaren Seitenteile besitzen eigene Formen, welches sich auf die Ergonomie sowie Gaming Stil wiederspiegelt. Zum Lieferumfang gehört hier ein glattes Seitenteil, das die Seitenlinie einfach nach hinten führt. Mit diesem Seitenteil sind vor allem „ClawGrip-Gamer“ gut bedient. Ein weiteres Seitenteil ist, wie das rechte Seitenteil der Maus, mit einer groben Struktur gummiert und führt die mittlere Daumenposition ein wenig nach innen. Damit bietet sich die CORSAIR Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau bestens für den Fingertip-Grip an und setzt insbesondere etwas mehr auf Seitenführung. Das dritte Seitenteil ist in seiner Ausführung insbesondere von MMO-/MOBA-Mäusen bekannt. Mit dem Seitenteil wird eine Auflagefläche für den Daumen geschaffen und die Gleitfläche der Maus erweitert. Neben dem Palm-Grip soll dieses Seitenteil vor allem für Entspannung bei längerem Gaming Sessions sorgen. Vergebens sucht man mehrere Extratasten, die CORSAIR Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau besitzt, um genau zu sein, nur zwei weitere extra Tasten auf der linken Seite. Welches ich persönlich nicht weiter schlimm finde. RGB Beleuchtungs-Fans kommen natürlich mit der CORSAIR Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau voll auf ihre Kosten, mit der integrierten 3-Zonen Beleuchtung, zum einen auf der Vorderseite zur Kabelführung, dann eine Linie auf der linken und eine etwas Kleinere auf der rechten Seite und natürlich das Corsair Logo auf der Front. Des weiteren spendiert Corsair noch 5 Beleuchtungspunkte für die DPI Anzeige. Im Technischen Bereich der CORSAIR Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau punktet sie in erster Linie natürlich mit Ihrer DPI Anzahl von maximal 16000 welches durch ein PMW-3367 Sensor von Pixart ermöglicht wird. Ab 100 DPI in 1 DPI-Schritten lassen sich so an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Bei den Haupttasten setzt Corsair auf neue Omron-Switches, die auf ganze 50 Millionen Betätigungen ausgelegt sind. Gleitfüße sind insgesamt vier Stück auf der Unterseite verbaut, welche eine angenehme Bewegung der CORSAIR Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau ermöglichen. Das Kabel besitzt eine Länge von 1,8m welches zudem noch geflochten präsentiert wird, was die Optik enorm steigert.

    Nach dem ersten begutachten sowie das heraussuchen der technischen Daten kommt der erste Praxis Test, aber vorher gehen wir einmal auf die Dienstsoftware namens „CUE“ (Corsair Utility Engine) von Corsair ein. Wie bereits erwähnt ist ein Installationsmedium nicht enthalten, die Software wird direkt von Corsair auf deren Internetpräsenz (www.corsair.com/de-de) per direkten Download bereitgestellt und umfasst eine Größe von 206MB. Nach dem Download und Installation des Programms fallen einen im ersten Start sofort alle kompatiblen Produkte ins Auge, welche zu 100 % supportet werden, dazu zählen: Die K98 RGB Plantinum Tastatur, das VOID PRO Headset, ST100 RGB Headset Ständer, das MM800 RGB Polaris Mousepad und natürlich die Glaive RGB.
    Die CORSAIR Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau ist natürlich Plug&Play fähig, jedoch wird empfohlen die Corsair Utility Engine zu installieren, das gilt umso mehr, wenn die bereits genannten kompatiblen Corsair Produkte genutzt werden. Im Fall der CORSAIR Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau erfolgt die Anpassung über fünf Menüpunkte. "Aktionen" dient der Anpassung der Tastenbelegung und dem Makro-Management, "Beleuchtungseffekte" passt die drei RGB-Zonen an und "DPI" ermöglicht Anpassungen an den fünf DPI-Stufen und dem Sniper-Modus typischerweise mit drastisch reduzierter DPI-Zahl für mehr Präzision. Unter "Optionen" wird die Kantenglättung aktiviert/deaktiviert, die Hubhöhe in drei Stufen variiert oder Zeigergeschwindigkeit und Zeigergenauigkeit angepasst. Und schließlich kann die Maus auch noch für unterschiedliche Oberflächen kalibriert werden. Die Bedienung wirkt im ersten Augenblick eine wenig steif und kompliziert, aber hier trifft das Sprichwort „Learning by doing“ ganz gut. Was wirklich hervorzuheben ist, wäre die RGB Beleuchtungsanpassung, denn es gibt mittlerweile eine große Anzahl von direkten Entwicklern von RGB Profilen mein Favorit in diesem Bereich ist zurzeit:
    (Corsair RGB Profiles | Lewis Gerschwitz), Lewis Gerschwitz entwickelt RGB Profile zu verschiedensten Themen (Games, Filmen, Feiertage usw.) und bietet sie zudem noch völlig kostenlos zum Download an. Da ich selber mittlerweile folgendes Setup besitze: K95 RGB Plantinum (MXSpeed), VOID PRO RGB Wireless Headset, ST100 RGB Headset Ständer, CORSAIR Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau und das MM800 RGB Polaris Cloth Edition Mousepad ist das Einstellen und personalisieren von RGB Profilen wirklich ein „Augenschmaus“, da ich persönlich ein RGB Fan bin, bin ich hellauf begeistert, zudem die Profile von Lewis Gerschwitz mit allen Produkten kompatibel sind.

    Im Praxistest wurde die CORSAIR Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau ausschließlich mit einem Stoff Mousepad getestet um genau zu sein mit dem Corsair MM800 RGB Polaris Cloth Edition. Was sofort auffällt ab der ersten Bewegung der CORSAIR Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau ist das gleichmäßige und angenehme Gleiten, welches den Gleitfüßen zu verdanken ist, bei Bewegung sind zudem absolut keine „kratz“ Geräusche wahrnehmbar, was ich sehr schätze- auch zur täglichen Office Arbeit abseits des Gamings. Im Gaming Test, auch über viele Stunden, sind Schmerzen des Handgelenks ausgeschlossen, da dank der Form und Ergonomie der CORSAIR Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau sich Handgelenk, sowie Hand perfekt auf die Maus auflegen. Ein weiteres Merkmal dazu sind auch die austauschbaren Seitenteile welches dieses Gefühl mit dem richtigen gewählten Seitenteil noch erhöhen. Die Tasten der CORSAIR Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau reagieren agil und präzise, im Bereich Shooter sowie MMORPG, wo es teilweise Mal schnell gehen muss konnte ich nur positive Eindrücke wahrnehmen.

    Fazit: Wer auf der Suche nach einer Gaming Maus, sowie aber auch Office Maus ist kann mit der CORSAIR Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau absolut nichts falsch machen. Wie bereits mehrfach erwähnt: Ein großer Pluspunkt ist die Ergonomie und austauschbaren Seitenteile. Bei dem Thema RGB komme ich ins Schwärmen, denn Corsair hat mit seinem Zusammenspiel aller kompatiblen Produkte der CUE Software einen Meilenstein gelegt. Über den Preis lässt sich natürlich wieder streiten aber ich vertrete die Meinung „Qualität hat seinen Preis“ und die Qualität ist hier definitiv gegeben. Von mir gibt’s eine klare Kaufempfehlung.

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    Testers Keepers Review CORSAIR MM800 RGB Polaris Cloth Edition

    Als aller erstes gilt meinen Dank Mindfactory sowie Corsair da ich als Produkttester der Aktion „TESTERS KEEPERS“ ausgewählt wurde um hier nun meinen Test / Erfahrungen des Produkts MM800 RGB Polaris Cloth Edition teile.
    Als erstes ist wie immer die Lieferzeit von Mindfactory hervorzuheben, nachdem ich eine Sendungsnummer erhalten habe wurde der Artikel in nicht einmal 24 Stunden geliefert, zudem mehr als sicher verpackt damit Transportschäden gar nicht erst auftreten können. Die Verpackung sowie Präsentation des CORSAIR MM800 RGB Polaris Cloth Edition ist wie man es von Corsair gewöhnt ist sehr hochwertig.
    Im Lieferung ist lediglich das CORSAIR MM800 RGB Polaris Cloth Edition enthalten, denn vergebens sucht man heutzutage ein Installationsmedium für die Treiber und Dienstprogramme, wobei man dies mittlerweile als Standard ansehen muss. Bereits bei der Verpackung wird einem die enorme Größe de MM800 RGB Polaris Cloth Edition bewusst, denn es misst 35 x 26 x 0,5 cm und ist damit größer als man vorher annehmen könnte. Der Stoff bzw. Cloth ist sehr hochwertig. Er ist meiner Meinung nach nicht zu hart und auch nicht zu weich gehalten. Was ich sehr schätze ist, dass die gesamte Unterseite des MM800 RGB Polaris Cloth Edition aus einer strukturierten Gummierung besteht, welches auch Halt bei glatten Tischoberflächen bietet. Das USB Kabel besitzt eine Länge von 2,1 m, welches mehr als ausreichend ist und zudem noch eine Nylon Ummantelung besitzt, welches auch die Optik enorm steigert. Am oberen Rand der Kabelführung befindet sich noch ein USB 2.0 Anschluss, welchen ich für die Maus nutze.
    RGB Fans kommen natürlich mit dem MM800 RGB Polaris Cloth Edition voll auf ihre Kosten, denn der gesamte Rahmen (bis auf die obere Seite) besitzt eine LED RGB Lichtleiste, welche mithilfe der Corsair CUE (Corsair Utility Software) gesteuert werden kann. Wie bereits erwähnt ist ein Installationsmedium nicht enthalten, die Software wird direkt von Corsair auf deren Internetpräsenz (www.corsair.com/de-de) per direkten Download bereitgestellt und umfasst eine Größe von 206 MB. Nach dem Download und Installation des Programms fallen einem im ersten Start sofort alle kompatiblen Produkte ins Auge, welche zu 100 % supportet werden. Dazu zählen: Die K98 RGB Plantinum Tastatur, das VOID PRO Headset, ST100 RGB Headset Ständer, die Glaive RGB und natürlich das MM800 RGB Polaris Mousepad. Das MM800 RGB Polaris Cloth Edition ist natürlich Plug&Play fähig, jedoch wird empfohlen die Corsair Utility Engine zu installieren das gilt umso mehr, wenn die bereits genannten kompatiblen Corsair Produkte genutzt werden. Im konkreten Fall des Mousepads ist lediglich die Funktion „Beleuchtungseffekte“ in der Corsair Utility Engine gegeben, was natürlich Sinn macht, denn was soll ein Mousepad sonst noch können im Gegensatz zu Tastatur und Maus? Die LED RGB Zonen teilen sich in 15 unterschiedliche Abschnitte auf, welche einzeln angesteuert werden können und nach Belieben so personalisiert werden können. Die LED RGB Leuchtfunktionen können Statisch, Gradient, Kräuseln, Voll und als Welle eingestellt werden, sowie die Deckkraft der Leuchtkraft. Mittlerweile gibt es eine große Anzahl von direkten Entwicklern von RGB Profilen mein Favorit in diesem Bereich ist zurzeit: (Corsair RGB Profiles | Lewis Gerschwitz), Lewis Gerschwitz entwickelt RGB Profile zu verschiedensten Themen (Games, Filmen, Feiertage usw.) und bietet sie zudem noch völlig kostenlos zum Download an. Da ich selber mittlerweile folgendes Setup besitze: K95 RGB Plantinum (MX-Speed), VOID PRO RGB Wireless Headset, ST100 RGB Headset Ständer, CORSAIR Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau und das MM800 RGB Polaris Cloth Edition Mousepad ist das Einstellen und personalisieren von RGB Profilen wirklich ein „Augenschmaus“ da ich persönlich ein RGB Fan bin, bin ich hellauf begeistert zudem die Profile von Lewis Gerschwitz mit allen Produkten kompatibel sind.
    Im Praxistest punktet sofort die enorme Größe des MM800 RGB Polaris Cloth Edition, es ist beinah unmöglich auch mit großen Mausbewegungen von dem Mousepad abzurutschen. Des Weiteren ist hier ein wirklich angenehmes und vor allem ruhiges gleiten der Maus gegeben. Im Falle dieses Tests war es die CORSAIR Glaive RGB Aluminium USB schwarz/grau. Man kennt das Problem mit der Verschmutzung eines Mousepads, insbesondere bei Stoffausführungen und wenn sich zudem noch Tiere im Haushalt befinden. Da in meinem Haushalt eine Katze lebt passiert es natürlich, dass der kleine Tiger es sich auch mal auf dem Mousepad gemütlich macht und natürlich bleiben Tierhaare als Hinterlassenschaft auf dem MM800 RGB Polaris Cloth Edition, man kennt es wie hartnäckig Tiere sein können. Doch hier war ich überrascht, denn nach dem Abwischen mit der Hand war das gesamte MM800 RGB Polaris Cloth Edition wieder sauber und kein einziges Haar war zu sehen.
    Corsair hat in der Auswahl des Stoffes für das MM800 RGB Polaris Cloth Edition wirklich gute Arbeit geleistet. Die Struktur ist extrem fein aber nicht schmutzanfällig, was mir persönlich sehr gut gefällt. Getestet habe ich das MM800 RGB Polaris Cloth Edition in verschiedensten Bereichen wie Gaming, Office Arbeit und Bearbeitung von Medien im Sinne von Bild- und Videobearbeitung. Dabei ist mir sofort das angenehme Gleiten und die Lautstärke aufgefallen, man hört absolut keine „kratz“ Geräusche. Zum Thema Preis gibt es natürlich ordentlich Diskussionsbedarf, denn der Preis ist nur für ein Mousepad schon recht hoch. Doch wer kompatible Produkte mit der Corsair Utility Engine Software besitzt und auf ein perfekt abgestimmtes Setup Wert legt, der ist mit dem MM800 RGB Polaris Cloth Edition gut aufgehoben. Hier vertrete ich natürlich auch wieder das Sprichwort „Qualität hat seinen Preis“ und die Qualität ist hier definitiv seitens Corsair gegeben. Durch die Beleuchtung und die flache Bauweise (5 mm Höhe) wirkt das MM800 RGB Polaris Cloth Edition elegant und nicht groß und klotzig. Die LED RGB Zonen leuchten zudem durch eine leicht durchsichtige „milchige“ Kunststoff Leiste, welche den Lichteffekt deutlich steigert, denn es wirkt so viel angenehmer und das Licht springt somit nicht sofort ins Auge, was beim Gaming doch schon sehr störend sein kann. Zu guter Letzt noch die technischen Daten des MM800 RGB Polaris Cloth Edition:
    Abmessungen: 350 x 260 mm
    Höhe: 5 mm
    Material: Stoff, Kunststoff, Gummi
    Gewicht: 560 g
    Form: rechteckig
    Design: einfarbig schwarz + Logo in Weiß
    Aufbau: zweilagig
    Anschlüsse: 1x USB 2.0-Hub
    Beleuchtung: RGB
    Anzahl RGB Zonen: 15
    Kompatibilität: Windows 7,8,10
    Garantie: 2 Jahre
    Das ich abgesehen von der Teilnahme der „TESTERS KEEPERS“ Aktion fest vor hatte mir das MM800 RGB Polaris Cloth Edition zuzulegen, gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung!

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  21. #21

    Standard

    Exakt heute vor zwei Wochen konnte ich als Teilnehmer der „Testers Keepers“-Aktion mein Corsair HS50 Stereo Gaming-Headset entgegennehmen. Dennoch versuche ich meine Bewertung, die sich an den vorgegebenen Kriterien seitens mindfactory orientiert, objektiv zu halten.
    Eine weitere Information vorab: Das Headset wurde an einem PC mit Windows 10, einem Android Smartphone sowie einem modernen Yamaha-Keyboard getestet und funktioniert einwandfrei. Laut Produktbeschreibung ist es auch mit Mac und der Xbox One kompatibel.

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    LIEFERUMFANG
    - Headset
    - Abnehmbares Mikrofon (mit Schutzkappe aus Gummi)
    - Y-Splitter für Kopfhörer und Mikrofon (3,5mm Klinkenstecker)
    Die äußerlich ansprechende Verpackung entpuppte sich im Inneren als sehr billig, aber ordentlich: Das Headset lag lediglich in einer schwarzen Plastik-Schale eingebettet. Aber das Entscheidende ist selbstverständlich der Inhalt und nicht die Verpackung, deshalb darf man sich an solchen Kleinigkeiten nicht aufhängen. Erwähnenswert ist jedoch, dass die Verpackung als „Mehrwegobjekt“ entworfen wurde, man kann das Headset also mühelos wieder verpacken und weiterverkaufen/zurückschicken.

    DESIGN & VERARBEITUNG
    Das Headset hat ein für mich äußerst wertiges Erscheinungsbild und auch das etwas zeitlose und dezente Design sagt mir sehr zu. Es ist schlicht gehalten, in einem klassischen Schwarz mit feinen grünen Akzenten. Wer – wie ich – nicht so wirklich auf teils extrem ausgefallene Designs wie z.B. bei einigen Produkten von Logitech, Sades oder Beexcellent steht, kommt beim HS50 voll auf seine Kosten. Die ovalen Ohrmuscheln aus Kunstleder sind außen mit einem typischen Lochgitter bedeckt und münden über Aluminium-Bügel in eine Kopfauflage, die aus Kunstleder mit einer grünen Bestickung gefertigt ist und in der der Herstellername eingeprägt ist. Alles in allem macht das Headset einen sehr homogenen Eindruck.
    Das einzig störende ist die Mikrofonabdeckung aus Gummi. Die Möglichkeit, das Mikrofon abzunehmen und die Buchse abzudecken ist an sich sehr anwenderfreundlich, die Umsetzung ist meiner Meinung nach jedoch unglücklich gelöst, da man die kleine Gummiabdeckung sehr schnell verlieren kann. Ein einfaches Schiebefach zum Einrasten aus Plastik wäre hier besser gewesen.

    KOMFORT & BEDIENBARKEIT
    Die weichen, mit Memory-Schaum gefüllten Ohrmuscheln sind sowohl in der horizontalen als auch in der vertikalen Achse leicht drehbar und sollten demnach von jedem ohne Probleme getragen werden können. Zudem kann man die Höhe jeder Seite auf neun verschiedene Stufen einrasten. Mein Kopf ist sehr groß, das hat bei meinen alten Kopfhörern (beyerdynamic DT440) bei längerem Gaming oder Musikhören gelegentlich zu leichten Kopfschmerzen geführt, das Corsair Headset erzielte bis auf eine kurze Eingewöhnungs- und Anpassungsphase allerdings einen hohen Tragekomfort. Der einzige Knackpunkt: Wenn es beim Gaming wie so oft mal wieder etwas hitziger zu geht fällt einem das Kunstleder der Muscheln in den Rücken. Dann wird es nämlich leicht feucht um die Ohren, was ich bis jetzt zumindest nicht gewohnt war, da meine alten Kopfhörer Muscheln aus Stoff besaßen. Dieses leichte „Schwitzen“ empfinde ich auf Dauer als ziemlich ablenkend. Dafür jedoch bietet das Kunstleder meiner Meinung nach einen besseren Halt und verursacht somit weniger Kopfschmerzen. Auch fürs Musikhören – auch im Liegen – eignen sich die Kopfhörer ideal. Letztendlich muss jeder an dieser Stelle selber entscheiden und die Vor- und Nachteile mit den jeweiligen persönlichen Vorlieben abwägen.
    Als weiterer Pluspunkt ist zu erwähnen, dass der Schaum der Ohrmuscheln selbst mir als Brillenträger nach längerem Tragen nicht unangenehm wird und zugleich die Umgebungsgeräusche gut gedämmt werden. Außerdem ist das Innere der Muscheln sehr geräumig, das Ohr bzw. die Brille stoßen an keiner Stelle an.
    Die zwei Bedienelemente an der Hinterseite der linken Ohrmuschel sind sinnvoll – sowohl in Ihrer Funktion als auch in ihrer Lage am Headset. Viele Headsets haben den Knopf zum Stummschalten des Mikrofons und zum Regeln der Lautstärke an einem Bedienteil am Kabel, mir persönlich ist der Verbau direkt an den Kopfhörern lieber. Weitere Bedienelemente (z.B. Stummschalten der Lautstärke, Umschalten zwischen verschiedenen Soundprofilen für beispielsweise Gaming oder Musik) wären zwar wünschenswert, aber kein muss.
    In einigen anderen Bewertungen habe ich gelesen, dass das Kabel oft zu kurz sei. Es ist tatsächlich kürzer als das Kabel meiner anderen Kopfhörer, allerdings mit seinen gut zwei Metern Länge mehr als ausreichend für mich, und das obwohl mein PC auf der entgegengesetzten Seite von mir steht. Zu beachten ist aber, dass kein USB-Anschluss vorgesehen ist, man benötigt also unbedingt 3,5mm Klinkenstecker.

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    AUDIOQUALITÄT & LAUTSTÄRKE
    Die Lautstärke des Headsets ist auf jeden Fall mehr als ausreichend, bei mir ist sie nur zu einem Bruchteil aufgedreht. Außerdem liefern die Lautsprecher ein ausgezeichnetes Klangbild bei sämtlichen Arten von Musik… Von Metal und Rock über Rap sowie Hip-Hop bis hin zu House und Electro habe ich bis jetzt noch nicht ein Lied gefunden, bei dem ich von der Soundqualität enttäuscht bin. Mit einer Bittiefe von 24 Bit und einer Abtastrate von 192kHz erreichen die Kopfhörer eine zufriedenstellende Studioqualität, manchmal hingegen könnte der Bass etwas wuchtiger sein.
    Da ich momentan noch keine externe Soundkarte habe, konnte ich keine ausführlichen Tests anstellen, die zwei von mir verwendeten Software-Equalizer (Creative Sound Blaster Cinema 2 sowie Sony ClearAudio+) erzielen kristallklare Ergebnisse, alle Frequenzbereiche sind hervorragend aufeinander abgestimmt.
    An meinem E-Piano habe ich normalerweise nur die Standard-Lautsprecher in Verwendung, hier finde ich das Corsair-Headset zwar vom Tragekomfort her angenehmer, meine HiFi-Kopfhörer von beyerdynamic laufen dem Corsair aber in Bezug auf die Qualität der Töne klar den Rang ab, aber das HS50 ist schließlich auch ein Gaming-Headset. Beim Gaming hört man Bewegungen und Schüsse klar und deutlich. Manchmal hören sich gerade Schritte etwas dumpf und übertrieben an, das kann aber auch an den jeweiligen Spielen liegen.

    SPRACHQUALITÄT
    Bis jetzt habe ich ein etwas in die Jahre gekommenes No-Name Standalone-Mikrofon verwendet. Dieses hat immer einwandfrei funktioniert, und genau das tut auch sein Nachfolger. Jeder kann mich perfekt verstehen und die Aufnahme „triggert“ auch nicht verzögert, wie es bei manchen anderen Mikrofonen der Fall ist. Über die vom Hersteller beworbene Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen kann ich leider keine Aussage machen, da ich in einer ruhigen Gegend wohne und deshalb wenig Störungen auftreten.

    LANGZEITTEST & HALTBARKEIT
    Da ich das Headset gerade einmal zwei Wochen besitze, kann und möchte ich zu diesen Gesichtspunkten keine Bewertung abgeben. Bis jetzt hat das Headset bei normalem, rücksichtsvollen Gebrauch seinen Dienst erfüllt, sollte sich etwas ändern werde ich die Bewertung noch einmal bearbeiten.

    ZUSAMMENFASSUNG: PREIS-/LEISTUNGSVERHÄLTNIS
    Die offizielle UVP des Herstellers liegt bei 64,90¤ (Stand: 27.02.2018). Damit gilt für mich: Das Headset erfüllt seine Erwartungen im Preissegment der Mittelklasse voll und ganz. Hier und da hat es kleine Macken, aber damit lässt es sich gut leben. Vor allem die Qualität beim Musikhören hat mich bei dem Preis wirklich positiv überrascht, deshalb ist es eine klare Kaufempfehlung meinerseits.
    An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an mindfactory und Corsair für die Auswahl zum Produkttester!
    Geändert von Marketingman (28.02.2018 um 09:34 Uhr)

  22. #22

    Standard

    Getestet und bewertet...

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    Zunächst mal das Fazit vor weg:
    Für Gamer eine der besten Tastaturen auf dem Markt!
    Ich als Spieler bin mit der Tastatur wirklich sehr zufrieden und habe kaum etwas daran auszusetzten. Jedoch würde ich sie nicht unbedingt im heimischen Büro verwenden wollen.
    Ich könnte jetzt viel aus dem Datenblatt erzählen, werde aber wohl eher auf die meines Erachtens nach wichtigen Punkte eingehen.
    *
    1. Tastenhub: Der Hub von insgesamt 4 mm ist sehr angenehm, vor allem, weil der Anschlag schon nach 2 mm Weg kommt. Also, selbst wenn die Taste nicht bis zum Ende durchgedrückt wurde, hat man die Taste trotzdem ausgelöst und das finde ich sehr gut!
    Gerade wenn man seine Finger etwas unter Kontrolle hat und nicht voll auf die Tasten einhämmert, ist es dadurch ein sehr angenehmes Tippen.
    Das Gewicht von 40 Gramm zum Drücken der Tasten ist wegen der Federbauweise der Cherry MX Red Switches gerade für Gamer in meinen Augen ein Muss. Nicht zu schwer, aber man kann die Finger trotzdem leicht auf den Tasten ablegen. Wenn man jedoch die Taste angetippt hat, dann wird sie auch sicher ausgelöst, denn der Finger geht den weg automatisch weiter, weil die Taste nach unten ja nicht härter wird.
    Fazit zu 1.: Sehr sicheres Auslösen, der Tasten ... sehr gut!!!
    *

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    2. Antighosting: Die Tatsache, dass man hier wirklich alle Tasten gleichzeitig drücken kann mag den Casual Ego-Shooter Spieler jetzt vielleicht nicht so sehr beeindrucken, weil diese meist nur die Tasten um WASD herum gleichzeitig verwenden und auch die meisten anderen Tastaturen ein 8 Tasten Antighosting in der Region der Tastatur bieten, aber gerade wenn es an Spiele geht die eine höhere Komplexität der gleichzeitig verwendeten Tasten fordern, kann dies sehr von Vorteil sein.
    In anderen Spielen wie z.B. Rennspielen, kann man oft mal nicht nach Links lenken, wenn man bestimmte andere Tasten nutzt und dann der Linkspfeil nicht mehr erkannt wird. Und wenn man an Probleme aus der Warcraft 3 Zeit denkt, dass man nicht seine anderen Einheiten, die auf Taste "4" gebindet wurden auswählen kann, weil man die Taste "2" auf dem NUM-Pad noch nicht ganz losgelassen hat und seinen Helden zu heilen und dann einen Ghoul verliert und direkt aufgeben könnte, dann wird einem klar, wie unersetzlich Antighosting in der heutigen Gamingszene ein 100% wirklich ist.
    Fazit zu 2.: Funktioniert perfekt!
    *

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    3. Beschichtung und Ausleuchtung: Ich bin der Meinung, dass sich die Beschichtung der Tasten äußerst gut anfühlt und die gelaserten Buchstaben sehr gut zu sehen sind. Es fühlt sich wie eine leichte Gummierung an, aber nicht so, dass man darauf festklebt. Es macht einen angenehmen weichen Eindruck und fühlt sich nicht so billig an, wie das meiner Meinung nach bei den meisten Logitech Tastaturen der Fall ist. Zudem wurde die Ausleuchtung der Tasten im Vergleich zu älteren Modellen der K Reihe verbessert. Wo man früher echt Probleme hatte Sonderzeichen zu finden, die man selten benutzt hat, weil diese so schlecht ausgeleuchtet wurden und nur die Zahlen und Buchstaben gut zu lesen waren, ist dies in meinen Augen nun eine große Verbesserung.
    Fazit zu 3.: Sehr angenehme Tasten, gut lesbar und erkennbar.
    *

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    4. Beleuchtung: Die Beleuchtung der Tasten ist mir als sehr ausgeglichen aufgefallen. Die Buchstaben werden von hinten mit einem schönen, diffusen Licht bestrahlt und sind daher nicht so penetrant, zu hell, oder ungleich ausgeleuchtet. Auch die sehr fein einstellbare Helligkeit ist zu beachten, dies ist nicht nur gut, wenn man es an sein eigenes Empfinden anpassen möchte, sondern es lässt auch viel Spielraum für Einstellungen, in Form von endlos anpassbaren Profile für verschiedene Anwendungen. Ich persönlich bevorzuge eine relativ niedrige Helligkeit der Tasten im Ruhezustand und lasse diese dann beim Antippen heller leuchten und "nachglühen". Oder ich lasse dann aus den Tasten heraus kreisförmig helle Tasten über die Tastatur gleiten, wenn ich eine angetippt habe. Die Software lässt sehr viel Freiraum, um sich selbst individuell zu verwirklichen und sein eigenes Beleuchtungsfeld anzupassen.
    Fazit zu 4.: Besonders umfangreich und fein einzustellen.
    *
    5. Software und Makros: Die Software überflutet die Sinne im ersten Augenblick ein wenig, aber man findet sich schnell zurecht und kann dann viel Verschiedenes machen. Die Einstellungen der Makros geht wirklich sehr ins Detail, man kann jede noch so kleine Zeit einstellen, vom Drücken einer Taste mit Verzögerung, bis zum Loslassen, über Endlos viele Anschläge parallel und das in 1 Millisekunde-Schritten. Somit lässt sich jedes Makro bis auf Perfektion an das gewünschte Spiel anpassen! Dies kann echten Vorteil in Spielen wie League of Legends bringen, wenn der Stun oder der Heal auf die Millisekunde ideal getimed kommt. Sofern man sich die Zeit nimmt und die Muse hat.
    Fazit zu 5.: Sehr präzise und umfangreich ... aber zeitaufwendig, wenn es gut werden soll.


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    Gesamtbewertung und Contras: Meines Erachtens nach, ist die Tastatur eher für online Spieler, die viel Wert auf schnelle und präzise Arbeit ihres Hauptwerkzeugs legen. Ein Nachteil der gerade beim Schreiben von längeren Texten wie diesem hier einige Leute stören könnte ist, dass die Tasten beim schnellen Antippen ein metallisches Klingen mitbringen. Dies könnte bei der täglichen Arbeit sicher schnell störend werden. Auch für Menschen die eher Singleplayer-Spiele spielen und meist Lautsprecher und kein Headset verwenden, könnte dies stören. Zudem sind die Red Switches von Cherry eher für professionelles Gaming gemacht, was bei Spielen wie etwa GTA, Warthunder, oder den Anno-Teilen nicht benötigt wird. Da würde ich eher auf eine Tastatur mit MX-Brown switches setzen oder vergleichbarem, was von Corsair aber auch angeboten wird, wenn man für ein ruhigeres Tippen ist, aber auf die restlichen Vorteile von Makros und so weiter nicht verzichten möchte.
    Die Gummischicht unter dem Tastenfeld, welche bei jeder Taste erhöht ist, macht mir einen sehr zuverlässigen Eindruck. So sehr, dass ein Glas Wasser, welches im Eifer des Gefechts eventuell mal auf die Tastatur fällt, nicht gleich die ganze Flüssigkeit auf der Platine verteilt. Das ist so auch nicht häufig zu sehen und ich finde es sehr praktisch, weil man sich auch mal traut in eine Sekunde etwas zu trinken, auch wenn man nicht genau weiß, dass der Gegner hinter der nächsten Ecke stehen und gleich herausspringen könnte.
    *
    Schulnoten:
    Profispieler Ego-Shooter: 1,0
    Profispieler MMO, MOBA ...: 2,0
    Singleplayer Spieler: 2,5
    Büro: 3,5
    Geändert von Marketingman (01.03.2018 um 16:24 Uhr)

  23. #23

    Standard Schöne Produkte mit Mängeln in der Ausführung

    Testbericht Corsair HS50 & ST100 RGB

    Einleitung

    Hier teste und bewerte ich das Corsair HS50 in blau und den Kopfhörerständer Corsair ST100 RGB, welche von mir Corsair und Mindfactory zur Verfügung gestellt wurden.
    Das HS50 ist ein Headset der Mittelklasse, welches für circa 65 Euro eine gute Preis-/Leistung verspricht, gerade was die Verarbeitung und den Tragekomfort betrifft.
    Ebenfalls hoch beworben wird das Mikrofon, welches mit „kristallklarem“ Klang und einer Discord-Zertifizierung betitelt wird.
    Ebenfalls circa 65 Euro kostet der Kopfhörerständer ST100. Dieser soll helfen Kopfhörer und Headsets sauber zu verstauen, ohne viel Platz wegzunehmen und dabei auch noch das Material der Kopfhörer zu schonen. Außerdem bietet er eine einstellbare RGB-Beleuchtung, ist aus Aluminium gefertigt, besitzt zwei eingebaute USB 3.1 Gen. 1 Ports (5 GBit/s) und eine integrierte Soundkarte, mit zuschaltbarem virtuellem 7.1-Surround-Sound.
    Meine Erfahrungen mit den Geräten schildere ich euch hier.
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    Das HS50 musste sich unter anderem gegen das Beyerdynamic MMX300 und das Logitech G35 behaupten. Außerdem im Bild ist die Referenzsoundkarte dieses Tests.


    Headset – Corsair HS50


    1. Design (4/5)

    Der erste Eindruck vom Design ist toll.
    Das Testmodell ist komplett in schwarz gehalten, unterbrochen von blauen Farbakzenten, die edel wirken. Diese sind in Form von blauen Ziernähten am Kopfpolster und blauen Umrandungen an den Hörmuscheln zu finden. Gerade die Einlage an den Hörmuscheln wirkt sehr schön, da der Kunststoff angenehm schimmert und in manchen Situationen fast wie eine Beleuchtung wirkt – die hier aus Preisgründen natürlich nicht verbaut ist.
    In dem blauen Rahmen eingefasst ist eine Meshoptik, auf der das Corsair-Logo mittig eingelassen ist. Anstatt hier auf Hochglanz zu setzen, wurde das Logo strukturiert und wirkt dadurch eher matt schimmernd.
    Ebenso wertig wirken Kabel und Kopfbügel, letzterer ist sogar aus Metall gefertigt und schafft damit ein klein wenig Premiumlook. Die Ohrpolster wirken angemessen groß und sind ebenfalls aus Kunstleder gefertigt.
    Der einzige Negativpunkt am Design ist leider das Mikrofon. Es ist abnehmbar – zum Glück – denn es wirkt ziemlich billig. Es hat am Anschluss zum Headset ein unnötig großes Kunststoffgehäuse und ein Popschutz liegt leider auch nicht bei. Was bleibt, ist ein eckiges Stück Kunststoff, welches die insgesamt sehr gut abgestimmte Optik des Headsets wieder in Richtung billig verschiebt.

    Als Kopfhörer finde ich das HS50 vom Design her super und würde ihm fünf von Punkten geben. Mit Mikrofon jedoch verfehlt es leider den angestrebten Premiumlook und landet damit nur noch auf vier von fünf Punkten. Trotzdem bewegt es sich mit guten Materialen und gutem Design weit über seiner Preisklasse. Logitech-Headsets könnten sich hier gerne mal eine Scheibe abschneiden.
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    2. Verarbeitung (5/5)

    Die Verarbeitung hält sich insgesamt ziemlich ähnlich zum Design. Selbst teurere Headsets, wie die schon angesprochenen Headsets von Logitech, sind hier nicht zwangsläufig besser.
    Der Kopfbügel ist aus angenehm griffigem Kunststoff gefertigt, das Polster ist überall einwandfrei befestigt. Die Bügelverstellung ist, wie die Bügel selbst, aus Metall gefertigt und bietet eine solide Verstellung, mittels Raster. Hier wackelt nichts und es lässt sich prima einstellen. Lediglich die Rasterung beim Herausziehen der Hörer hätte noch etwas härter sein können – die Ohrmuscheln gleiten sehr, sehr leicht nach unten. Gerade beim Tragen in der Hand unterwegs rutschen die Hörer so von alleine.
    Der Bügel selbst ist recht verwindungssteif, gibt bei stärkerem Verdrehen aber auch kaum nach, hier dürfte auch ein Stahlbügel innen verbaut sein. Um die Haltbarkeit mache ich mir hier gar keine Sorgen.
    Die Ohrmuscheln sind ebenso top verarbeitet. Alle Spaltmaße sind gleichmäßig, bei höherem Druck knarzt hier rein gar nichts. Was auffällt und stört, sind die Gelenke der Ohrmuscheln. Diese sind recht schwergängig und passen sich somit nur beschränkt von alleine der Kopfform an, was sich anschließend im Komfort niederschlägt.
    Die Stoffbespannung in den Ohrmuscheln ist straff und liegt ordentlich an.
    Das Kabel ist aus Kunststoff gearbeitet und wirkt insgesamt sehr solide. Leider ist der Kunststoff etwas klebrig, dafür wirken gängige Schwachpunkte an Stecker und Headset gut geschützt. Der 4-pol-Stecker am Headset ist vergoldet, wie auch der Adapter auf 3-pol Mikrofon/Kopfhörer. Der interne Stecker vom Mikrofon hingegen nicht – was bei der gebotenen Qualität aber auch nicht weiter tragisch ist. Dazu später mehr.
    Insgesamt muss sich das HS50 auch bei der Verarbeitung keinesfalls verstecken. Es liegt weit über seiner Preisklasse und schlägt gängige Hörer von Logitech, wie auch Creative um Längen. Bei beiden sind gerade die Übergänge vom Bügel zur Ohrmuschel Sollbruchstellen, da hier oft billiger Kunststoff verwendet wird, der nur allzu schnell bricht. Auch die Spaltmaße und Polsterverarbeitung habe ich in diesem Preisbereich bisher nur äußerst selten so hervorragend gesehen.
    Vor einem Premiumheadset wie dem Beyerdynamic MMX300 muss sich das nur bei einzelnen Kleinigkeiten geschlagen geben. Hauptsächlich geht es hier um die Wahl der Kunststoffe. Die Ohrmuscheln des HS50 sind im Vergleich zum MMX300 aus billigerem Kunststoff gefertigt, das Mikrofon verliert in allen Gesichtspunkten, wie auch schon beim Design. Hier ist selbst das Mikrofon eines Logitech G35 besser verarbeitet, einzig die Metallummantelung des Mikrofonarms bietet einen Pluspunkt für Corsair.
    Abschließend gibt es für die Verarbeitung volle fünf von fünf Punkten, so viel Metall habe ich in diesem Preisbereich noch nie gesehen.


    3. Komfort & Langzeittest (4/5)

    Der Tragekomfort ist… in Ordnung. Das Headset ist mit 318 Gramm circa 80 Gramm leichter als ein G35 und sogar 136 Gramm leichter als ein MMX300.
    Damit liegt es in einem guten Bereich und ist leicht, ohne billig zu wirken. Für mich hätte es durchaus etwas schwerer sein können, wer jedoch leichte Headsets mag, wird hier sehr zufrieden sein.
    Verglichen mit dem MMX300 liegt das Kopfpolster kaum an, man merkt es quasi kaum. Um in den Genuss des recht weichen Polsters zu kommen, muss man es schon sehr eng ziehen, was aber dann insgesamt sehr einengend ist. Es liegt also in normaler Einstellung luftig locker auf dem Kopf auf.
    Wie vorhin schon erwähnt, sind die Gelenke an den Ohrmuscheln etwas schwergängig, wodurch man nicht automatisch den perfekten Sitz hat und noch manuell etwas nachdrücken muss. Etwas leichtgängigere Gelenke würden hier schon helfen den Sitz von alleine zu verbessern.
    Hierbei spielen auch die Ohrpolster eine Rolle.
    Corsair wirbt hier mit „weichen Memory-Foam-Polstern“. Mit ihrem Kunstlederbezug sind diese im ersten Moment angenehm kühl, aber für längere Spielsitzungen leider nicht optimal. Durch das Kunstleder wird es im Innenraum und unter den Polstern für meinen Geschmack etwas zu feucht, hier wäre Velours oder ein Wildlederimitat besser gewesen. Zugegeben – zum Design würde das nicht allzu gut passen.
    Der beworbene Memoryschaum erwies sich leider als zu starr. Durch den geringen Anpressdruck des Headsets passen sich die Polster nicht der Kopfform an und dichten auch nicht wirklich ab. Durch die eh recht offene Klangcharakteristik hört so wirklich alles in seiner Umgebung.
    Die Abschirmung ist vergleichbar mit einem Turtle Beach PX5 – einem offenen Kopfhörer.
    Mir sind Kopfhörer lieber, die sich komplett an Kopf anschmiegen – wer aber leichte und minimal spürbare Kopfhörer bevorzugt dürfte hier voll auf seine Kosten kommen.
    Positiv ist das Kabel, durch das wenig starre und weiche Kabel. Gerade wenn man läuft hört dadurch kaum Schleifgeräusche vom Kabel an den Klamotten, was zum Beispiel auch beim teuren MMX300 noch ein größeres Problem ist.
    Insgesamt lässt sich der Komfort für Liebhaber leichter Headsets als eine vier von fünf beschreiben, für mich persönlich wären es aber eher drei von fünf.
    Bei langen Spielesitzungen fällt das geringe Gewicht aber durchaus sehr positiv auf, da man auch nach vielen Stunden nur sehr wenig vom Headset auf seinem Kopf merkt.


    4. Bedienung (-/-)

    Die Bedienung ist dem Funktionsumfang entsprechend simpel. Das Headset hat ein Lautstärkerad und einen Mikrofon-Stummschalter am linken Ohrhörer. Beide funktionieren einwandfrei und sind einfach zu erreichen. Positiv beim Stummschalter ist, dass keinerlei „Popgeräusch“ oder ähnliches auftrat, das Lautstärkerad ist angenehm schwergängig und fühlt sich nicht billig an.
    Positiv wie auch negativ kann man die 4-pol-Klinke am Headset sehen. Damit kann man das Headset auch ohne Adapter an den meisten Konsolen und mit einem Handy verwenden. Ein Adapter auf zwei 3-pol-Klinken liegt ebenfalls bei. Das ist für den Funktionsumfang des Headsets erst einmal gut, aber in Kombination mit dem ST100-Kopfhörer hat es dazu geführt, dass es an diesem eben nur einen Klinkenein-/ausgang gibt und somit keine herkömmlichen Headsets angeschlossen werden können. Dazu aber mehr in der Bewertung des ST100.
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    5. Audioqualität & Lautstärke (3/5)

    Einer der Schwachpunkte des HS50 ist leider der Klang. Gefühlsmäßig sind hier die Ressourcen, die in die außerordentliche Verarbeitung und Materialien geflossen sind, gleichzeitig vom Klang abgezogen worden.
    Was sofort auffiel, ist, dass das Headset deutlich rechtslastig ist. Das konnten mir auch andere Personen bestätigen. Der linke Hörer ist deutlich leiser als der rechte, gerade in basslastigen Szenarien.
    Für mich ist das ein Zeichen von schlechter Abstimmung und/oder Qualitätskontrolle.
    Das Headset ist bei einer Impedanz von 32k Ohm bei 1kHz ausreichend laut und übersteuert nicht allzu schnell, das ist positiv. Freunde lauten Tons kommen zumindest in diesem Aspekt auf ihre Kosten und müssen sich von der Endlautstärke auch nicht vor einem G35 oder einem MMX300 verstecken.
    Was den Klang angeht aber leider schon. Die Höhen und Mitten sind unterdimensioniert, der Bass ist etwas stärker vorhanden, zum Glück nicht übertrieben. Die Bässe sind tatsächlich nicht zu verwaschen und überzogen, aber eben etwas stärker als bei neutraleren Hörern.
    Leider fehlt dem Kopfhörer dabei aber insgesamt der „Drive“, dieser letzte Kick, der der Musik die Dynamik gibt.
    Spielt man zum Beispiel Counter Strike, kann man durch dieses unausgewogene Klangbild tatsächlich ziemlich gut Schritte hören, sobald man aber Musik anmacht merkt man, dass Mitten und Höhen fehlen und der Bass unmotiviert klingt.
    Preislich ließe sich der Klang bei Kopfhörern für zwanzig bis dreißig Euro einordnen. Jedoch muss man betonen, dass die Bässe für diesen Preisbereich angenehm deutlich sind und nicht so extrem dumpf und übersteuert, wie bei anderen günstigen Gaming-Headsets.
    Für den Klang würde ich drei von fünf Punkten vergeben, die Links-Rechts-Schwäche verbietet hier auch eine höhere Wertung.


    6. Sprachqualität (2/5)

    Das Mikrofon will natürlich auch getestet sein. Getestet wurde es im Vergleich zum Logitech G35 und zum Beyerdynamic MMX300.
    Was zuerst auffällt: Es ist leise. Da hilft auch die Discord-Zertifizierung nichts. Diese besagt nämlich nur, dass das Discord-Team mit dem Headset oder Kopfhörer Aufnahmen gemacht hat und bestätigt hat, dass die Aufnahmen keine allzu große Abweichung vom Eingangsmaterial haben.
    Ob einem diese Zertifizierung viel wert sein will, sollte jeder für sich entscheiden, aber eine Software, die pauschal auf alle Mikrofone ein saftiges Auto-Gain schmeißt, ist für mich nun einmal so überhaupt kein Pluspunkt.
    Jedoch könnte eben diese Zertifizierung auch die mangelnde Lautstärke des Mikrofons begründen. Discord verstärkt nun mal liebend gern jedwedes Eingangsmaterial automatisch – da wird ein leiseres Mikrofon wahrscheinlich nicht auffallen. Verwendet man das Headset aber nun mit Teamspeak oder Skype, hat man leider Probleme verstanden zu werden.
    Gut, die Lautstärke lässt sich beheben – aber nur durch ein nachträgliches Gain, entweder in der Software oder am anderen Ende der Leitung. Auf hundert Prozent ist das Mikrofon einfach zu leise und klingt dabei wie ein Tischmikrofon für drei Euro. Denkt man sich den Headsetanschluss am Mikrofon weg, sieht es einem solchen auch noch erschreckend ähnlich.
    Aber zurück zum Klang. Durch den nicht beigelegten Popschutz sind dementsprechend leider viele Popgeräusche und scharfe S-Laute in der Aufnahme.
    Verglichen mit dem Logitech G35 kann eben dieses, ebenfalls ohne Popschutz, durch eine rundere und angenehmere Aufnahme überzeugen. Das G35 klingt zwar verglichen mit dem MMX300 ebenfalls etwas leise, aber eben doch noch ein gutes Stück lauter, als das HS50.
    Nach dem ersten Eindruck hatte ich Mikrofon nicht allzu viel erwartet, Überraschungen gab es hier leider keine. Über ein wenig Einstellungsarbeit wird man verstanden, Hintergrundrauschen ist zum Glück kein Problem, auch statische Geräusche waren äußerst wenige zu vernehmen.
    Wer rudimentäre Kommunikation benötigt und ab und zu mal „Rush B“ kommandieren will, wird hiermit wohl einigermaßen glücklich – am Ende hört man sich ja zum Glück äußerst selten selbst und zum Videos produzieren besorgt sich der geneigte Produzent hoffentlich auch ein dediziertes Mikrofon.
    Zwei von fünf Punkten für die Sprachqualität.
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    7. Preis-/Leistungsverhältnis (3/5) & Fazit (3,6/5)

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Corsair in Sachen Verarbeitung und Materialwahl hier durchaus ein Statement gesetzt hat. Das Headset wartet durch eine durchweg einwandfreie Verarbeitung auf und hat an den richtigen und wichtigen Stellen Metall, anstatt Kunststoff – wie so viele andere Headset in diesem Preisbereich. Einzig das Mikrofon schlägt hier aus der Art und wirkt fehl am Platze, mitten in diesem gut abgestimmten Kopfhörer.
    Der Klang ist leider schon etwas mehr dem Preis angemessen und teilweise sogar etwas zu schlecht, meiner Meinung nach. In vielen Anwendungen vermisst man die Dynamik, sowie die Mitten und Höhen. Positiv ist hier der Bass, welcher nicht zu schwammig, aber auch nicht zu motiviert aufspielt und in explosionslastigen Spielen eine beeindruckende Klangkulisse aufbauen kann.
    Das der rechte Hörer stärker als der linke spielt finde ich äußerst schade und zeugt von Mängeln bei der Abstimmung.
    In der Preis-/Leistung fällt ein Fazit schwer, da das HS50 in manchen Bereich sehr gut ist und in anderen wieder unterdurchschnittlich. Die gute Verarbeitung ist zwar ein großer Pluspunkt, kann aber die klanglichen Mängel nicht ganz ausgleichen. Für um die 80 Euro bekommt man schon ein HyperX Cloud II Gaming, welches bauähnlich zu den Beyerdynamic Headsets ist und einen dementsprechend besseren Klang bietet.
    Ich würde das HS50 persönlich zu einem Preis von 50 Euro als ein gutes, bis sehr gutes Angebot sehen, da die Verarbeitung einwandfrei ist und die Optik eindeutig ihre Liebhaber finden wird. Der Ton ist für rudimentäre Onlinespiele mehr als ausreichend, bei Filmen und Musik geht man dabei aber Kompromisse ein.
    Alles in allem ist das HS50 kein schlechtes Produkt und für den aktuellen Preis eine drei von fünf bei der Preis-/Leistung.
    Als Durchschnitt ergibt sich aus den bisher vergebenen Punkten eine Endnote von 3,6.



    Kopfhörerständer – Corsair ST100 RGB


    1. Optik & Verarbeitung (4/5)

    Der ST100 kommt edel in schwarzem Aluminium daher. Die Verarbeitung ist auf den ersten Blick sehr gut und lässt nichts zu wünschen übrig. Einziger zunächst sichtbarer Akzent ist das eingelassene Corsair-Logo im Standbein, welches sich gut in die Optik einfügt.
    Die ordentlich gummierte Unterseite wirkt wertig und soll für einen guten Stand auf dem Tisch sorgen.
    Leider kann die Unterseite genau dies nicht erreichen, da das Gummi nicht ganz eben ist und der Ständer so deutlich nach vorne und hinten wippen kann. Glücklicherweise macht sich dies, sobald er positioniert ist nicht weiter bemerkbar, stört aber Auflegen von Kopfhörern deutlich, da er dabei wippt.

    An dieser Stelle sollte eigentlich eine Aufnahme des Wippens in Form eines GIFs eingefügt werden, jedoch ist dies im Rahmen der maximal möglichen 19,5 KB leider nicht möglich.

    Insgesamt hätte der Halter für meinen Geschmack noch etwas höher sein können. Gerade bei kabelgebundenen Headsets sind die Übergangspunkte vom Kabel zur Ohrmuschel eine beliebte Schwachstelle, die aufgrund der geringen Höhe hier teilweise in den Tisch gedrückt werden. Um dies zu umgehen reicht es teilweise die Bügel einzufahren, was aber auch wieder bewegliche Teile abnutzt, teilweise muss man aber auch die Kopfhörer schräg aufhängen. Das tut der sonst tollen Optik dann naturgemäß nicht allzu gut.
    Schade finde ich persönlich die Nutzung eines USB 3.1 Micro B-Steckers. Diese Weiterentwicklung des Micro-USB-Standards war vor einigen Jahren mal kurzzeitig vermehrt in Verwendung, konnte sich jedoch nie durchsetzen. Da kaum jemand ein solches Kabel zu Hause haben sollte, wird ein Kabeltausch unnötig kompliziert – ein USB C-Kabel wäre eine willkommene moderne Alternative gewesen, die in Zukunft fast jeder besitzen sollte.
    Zum Glück ist das enthaltene Kabel aber sehr hochwertig, weswegen auch in fernerer Zukunft fürs Erste keine Probleme mit dem Kabel auftreten sollten.
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    2. Beleuchtung (5/5)

    Für manch einen wird die inbegriffene Multizonen-RGB-Beleuchtung wohl ein Kaufgrund sein. Für mich wäre es das nicht unbedingt – umso interessanter ist es, sich diese Funktion einmal genauer anzuschauen.
    Beleuchten lassen sich beim ST100 sowohl das eingelassene Corsair-Logo, als auch die Lichtleiste rund um den Standfuß. In beiden sind mehrere LEDs verbaut, welche einen flüssigen Farbübergang ermöglichen. Einstellbar ist das alles über die Corsair Utility Engine (CUE) – hierzu später mehr.
    Die Beleuchtung ist tatsächlich nett anzusehen, die Farbübergänge trotz der relativ schmalen Leiste am Fuß noch erstaunlich gut sichtbar.
    Wer seine Augen auch mal ausruhen möchte, wird sich freuen, dass man die Funktion auch abschalten kann. Der Rest dürfte sich über die Integration mit seiner anderen Corsair-RGB-Hardware freuen, es lassen sich Maus, Tastatur, Headset und Mauspad mittels der CUE steuern.

    An dieser Stellen sollten eigentlich GIFs von der Beleuchtung eingefügt werden, jedoch ist im Rahmen der maximalem 19,5 KB leider keine erkennbare Grafik zu produzieren.


    3. Features & Usability (4/5)

    Mit weiteren Features hat Corsair beim ST100 nicht gegeizt, es scheint, als wolle man auf keinen Fall ein rein schönes Produkt auf den Markt bringen zu wollen.
    Zusätzlich zur Beleuchtung ist im ST100 neben zwei USB 3.1 Gen. 1, mit 5 GBit/s, auch noch eine Soundkarte enthalten, welche virtuellen 7.1-Surround-Sound-Output ermöglicht.
    Hierzu ist eine 4-Pol-Klinke neben dem zweiten USB-Port eingelassen.
    Für mich ist das ziemlich schade – ich persönlich hatte mich auf eine dedizierte 7.1-Lösung gefreut, egal mit welchem Headset. Durch den fehlenden Mikrofoneingang muss man so aber entweder auf einen Adapter zurückgreifen oder – oh Wunder – ein Headset von Corsair verwenden, welches von Haus aus mit einer 4-Pol-Klinke kommt.
    4-Pol-Klinken sind im Handy- und Konsolen-Bereich weiter verbreitet, aber an einem PC-Produkt meiner Meinung nach definitiv fehl am Platz und eine deutliche Einschränkung des Produkts, wenn man eben auch ein Mikrofon verwenden möchte.
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    Zusätzlich wirbt Corsair noch damit, dass einer der USB-Ports senkrecht positioniert ist, um beispielsweise größere geratenen Wireless-Empfänger für zum Beispiel drahtlose Corsair-Headsets problemlos unterkriegen zu können. Diese Lösung finde ich persönlich tatsächlich ganz schön, da auch andere große USB-Geräte genügend Platz finden und dabei immer in Reichweite sind.
    (Bei einem Drahtlos-Headset entfällt dann aber natürlich die Soundkarte des Ständers…)
    Die Geschwindigkeit der USB-Ports habe ich so gut es ging getestet, mein schnellstes Gerät unterstützt leider nur USB 3.0, anstatt USB 3.1. Da es jedoch seine volle Leistung abrufen konnte, liegt es nahe, dass hier eine native USB 3.1 Gen. 1-Verbindung vorliegt.


    4. Software (2/5)

    Zur Corsair Utility Engine. In dieser Software finden sich erweiterte Funktionen des ST100, wie zum Beispiel der virtuelle 7.1-Sound, Equalizer und Anpassungen der Beleuchtung.
    Wenn die Software tut was sie soll, ist sie sehr solide. Die Bedienung ist schnell erlernt, die Beleuchtung lässt sich in voreingestellten Mustern einsetzen, aber auch komplett manuell in selbst angelegten Profilen – ähnlich bei den Equalizern.
    Leider gibt es hier keine Möglichkeit Einstellungen auf dem ST100 zu speichern. Wäre dies möglich, wäre ein anderes Problem nicht so schlimm. Die Software verweigert nach 20-80 Minuten nämlich einfach mal gerne den Dienst.
    Bei diesen Ausfällen wird der ST100 nicht mehr erkannt und verhält sich, als wäre keine CUE installiert. Damit sind wieder die Standardeinstellungen aktiv. Ob dabei auch 7.1-Sound aktiviert ist oder nicht, ist nirgendwo ersichtlich, auch über den Zustand der Equalizer lässt sich nur mutmaßen.
    Anschließend hilft es nur die Software neu zu starten, ab da wird das Gerät dann wieder für eine Weile erkannt und erfolgreich angesteuert.
    Funktioniert die Software, ist sie wirklich angenehm zu benutzen – leider werde ich den ST100 aufgrund der Abstürze nicht USB-Festplatten und auch nicht als Soundkarte benutzen (können).
    Leider hatte ich mit der Software während meiner Tests noch ein weiteres Problem. Am Anfang wollte nämlich erst mal gar kein Ton kommen.
    Nach einigem Rumprobieren konnte ich es dann dazu bewegen Ton auszugeben, indem ich die Standardeinstellungen des Wiedergabegerätes „Corsair ST100 Headset Output“ unter Windows änderte, hier musste „Anwendungen haben alleinige Kontrolle über das Gerät“ abgeschaltet werden.
    Meine Vermutung ist, dass hier CUE anscheinend für die Equalizer und Surround-Modi die exklusive Nutzung des ST100 gebucht hatte, was anschließend zu einem Fehler führte. Auch ohne exklusiven Modus liefen die Equalizer und anderen Anpassungen von CUE noch immer. Diese Anpassungen sollten aber eigentlich nicht nötig sein, um eine USB-Soundkarte nutzen zu können.


    5. Surround-Sound & Klangqualität (4/5)

    Zum Surround-Sound nur in aller Kürze so viel: Er liefert das, was ein virtueller Surround-Sound standardmäßig zu bieten hat. Ich habe die Qualität mit der Software Razer Surround Pro verglichen und keine großen qualitativen Unterschiede feststellen können, beide liefern ein solides Ergebnis.
    Angemerkt sei an dieser Stelle, dass Razer Surround Pro eine bezahlte Software ist.
    Eine Funktion dürfte sich Corsair meiner Meinung nach aber noch bei Razer’s Software abschauen: Bei dieser lässt sich die genaue Klangverteilung im „Raum“ exakt einstellen, wodurch eventuell Unzulänglichkeiten von angeschlossenen Kopfhörern etwas ausgleichen lassen.
    Alles in allem liefert Corsair ein gutes Ergebnis und muss sich auch vor dedizierten Lösungen, wie einem Astro Mixamp nicht unbedingt verstecken, liegt hier in der Detail-Auflösung aber etwas hinten.
    Die reine Klangqualität im Stereobetrieb war leider nicht allzu überragend. Man merkt, dass der Fokus auf der 7.1-Emulation liegt, denn im Musikbetrieb liegt das ST100 klanglich bei Auflösung und Dynamik noch hinter einer Beyerdynamic USB-Soundkarte, welche mal rund 30 Euro gekostet hatte.
    Wer das ST100 aber nicht mit Hifi-Ansprüchen angeht, wird wahrscheinlich keinen großen Unterschied merken und auch mit dieser Soundkarte glücklich sein.


    6. Preis-/Leistungsverhältnis (2/5) & Fazit (3,5/5)

    Im Fazit zeigt sich das Corsair ST100 RGB als Produkt mit Stärken und Schwächen. Die Verarbeitung ist top, nur die Unterseite hätte gerade sein sollen, um einen sicheren Stand zu ermöglichen. Das solide Aluminium wirkt sehr haltbar – auch mutwillig habe ich bisher keinen sichtbaren Kratzer zustande bekommen – und dürfte somit einige Jahre lang halten, bevor Alterserscheinungen auftreten.
    Die Soundqualität ist in Ordnung, jedoch ist die Soundkarte durch den einzelnen Klinkenanschluss nur eingeschränkt mit verschiedenen Headsets nutzbar.
    Der 7.1-Sound ist eine gute Lösung für Gelegenheitsspieler, die ihr altes Headset ein bisschen räumlicher gestalten möchten, jedoch verhindern die „Abstürze“ von CUE und dem ST100 eine dauerhafte Nutzung, ein Problem von dem ich in Foren leider allzu häufig lesen musste.
    Ähnlich verhält es sich mit der Beleuchtung. Sie ist sehr schön umgesetzt und geneigte Nutzer werden daran viel Freude haben, jedoch sind alle Anpassungen nach einem Hänger der Software wieder erst mal weg, bis CUE neu gestartet ist.
    Die Preis-/Leistung hängt stark davon ab, wie wichtig einem das Öko-System von Corsair ist. Wer schon eine Tastatur, Maus und Headset von Corsair besitzt, findet mit dem ST100 RGB einen runden Abschluss, der sich elegant ins Gesamtbild einfügt und zusammen mit dem Rest leuchten kann.
    Wer einen reinen Kopfhörerhalter braucht, ist hier definitiv an der falschen Adresse, aber das dürfte jedem klar sein.
    Persönlich würde ich mir für ein solches Produkt im fehlerfreien Zustand einen Preis von 30 bis 40 Euro vorstellen, die aktuellen circa 65 Euro halte ich für überzogen.
    Damit gibt es in der Preis-/Leistung zwei von fünf Punkten und insgesamt für das Corsair ST100 RGB eine Wertung von 3,5 von 5 Punkten.
    Geändert von Menton (02.03.2018 um 12:30 Uhr)

  24. #24

    Standard

    Corsair Testbericht HS50 Stero Gaming Headset & ST 100 RGB Headsetstand

    Corsair HS50 Stereo Headset

    Als glücklicher Gewinner der Produkttesteraktion mit Corsair, dufte ich in den letzten Wochen das HS50 Stereo Headset testen.
    Mit diesem Headset möchte Corsair, neben seiner bekannten Void - Serie, auch im Mittelklassesegment der Gaming Headsets punkten und größer werden.


    Verpackung und Inhalt:

    Der Lieferumfang ist leider nicht allzu groß. In der Verpackung enthalten sind unter anderem: der Kopfhörer selbst, das Mikrofon und ein Adapter auf 2x 3,5mm ( Kompatibilität mit Spielekonsolen, wie Playstation, XBOX One oder der Nintendo Switch ), sowie eine Garantiekarte. Für Leute, die das Headset auch als einfachen Kopfhörer tragen wollen, ist das Mikrofon abnehmbar und eine Abdeckung für die Buchse vorhanden.
    Das Headset kam sauber verpackt bei mir an, sodass es glücklicherweise auch während dem Transport keinen Schaden genommen hat. Alles in Allem hätte ich mir doch noch etwas mehr Verpackungsinhalt, wie einen weiteren Adpater oder eine ausführlichere Bedienungsanleitung gewünscht.


    Design & Verarbeitung:

    Mit dem HS50 hat Corsair einen Kopfhörer entworfen, der sich deutlich von der Masse abhebt. Durch eine oval geformte Ohrmuschel, und Polster aus schwarzem
    Kunstleder, sowie einem Bügel aus Aluminium, erweckt das Headset einen sehr hochwertiges Bild. Die Außenhülle der Ohrmuschel ist verziert mit dem Corsair Logo, welches,
    allem Anschein nach, aus Metall ist und den ersten Eindruck weiter stärkt. Die Ohrmuschel, welche 6,5x5,5cm groß ist, erweckt einen stattlichen Eindruck und umschließt auch
    etwas größere Ohren mit Leichtigkeit, ohne, dass der Tragekomfort verloren geht. Durch die Möglichkeit der Größeneinstellung und dem geringen Gewicht von 321g, kommt Corsairs neues Produkt immer überzeugender herüber. Und noch nicht genug, wurde auf eine Rautensteppung beim Kopfpolster des Bügels
    nicht verzichtet, welche als kleine Feinheit das edle Design des Headsets unterstreicht.


    Bedienung:

    Packt man das Headset aus, fallen einem direkt die üblichen Knöpfe, wie ein MUTE Button für das Stummen des Mikrofons oder ein Lautstärkeregler, in Form eines Drehrades, auf, welche sich an der Rückseite der linken Ohrmuschel lokalisieren lassen
    und nicht, im Vergleich zu vielen anderen Headsets, ihren Platz über eine kleine Toolbox am Kabel gefunden haben. Hierdurch geht, meiner Meinung nach, die Haptik etwas verloren.
    Zum Mikrofon muss man sagen, dass man dieses natürlich auch entfernen kann, um das HS50 auch als Kopfhörer zu benutzen. Leider kann man hier, wie in der Void - Serie, das Mikrofon nicht einfach nach oben an die Ohrmuschel klappen, sondern
    muss das Mikrofon an einem klinken Anschluss ein-/ und ausstöpseln. Positiv ist hier jedoch, dass Corsair für diesen Anschluss eine Abdeckung mitliefert. Sollte man es also als Kopfhörer nutzen, einfach die Abdeckung aufsetzen, um die Klinkenbuchse so vor Schmutz zu schützen.
    Mit einer Länge von ca 13cm und einem flexiblen Bereich von ca. 10cm, kann man das Headset gut in einem passenden Winkel justieren. Das Kabel des HS50 ist leider fest verbunden und umfasst eine Länge von 1,90m, welche für meinen Geschmack ausreichend ist. Sollte man jedoch beispielsweise
    über eine Konsole spielen und von dieser weiter entfernt spielen wollen, kommt man um eine Verlängerung nicht herum.
    Ein-/ und Ausgangssignal erhält das Headset über einen 3,5mm Kombo Anschluss. Auch hier hat Corsair mitgedacht. Dem Headset beiliegend, liefern sie einen Adapter für die 3,5mm Klinke des Mikrofons und des Headsets, um somit das HS50
    beispielsweise auch an der Spielekonsole, wie der XBOX One oder der Playstation 4 nutzen zu können.


    Audio-/Sprachqualität:

    Letztendlich kommt es beim Kauf eines Headsets auf den Klang an. Corsair setzt hier auf Neodym - Magneten und 50mm Treiber auf beiden Seiten. Getestet wurde das HS50 in den verschiedensten Games von Battle Royale Shootern, in denen die
    Lokalisierung von Geräuschen eine wichtige Rolle spielt, bis hin zu Music Games wie Guitar Hero. Aufgefallen ist hierbei, dass das Headset eine deutliche Links / Rechts Trennung und eine gute Abstimmung von Bassen und Höhen aufweist, wobei
    die Mitten etwas zurückgenommen wurden ( dennoch fehlt es dem Headset ein wenig im Hochtonbereich, was jedoch schon meckern auf hohen Niveau ist ), davon profitieren vorallem die Gamer. Durch das Audioprofil werden die SoundFX gut vermittelt, die mich als Streamer sehr mitgerissen haben.
    Alles in Allem geht beim Benutzen der Spielspaß nicht verloren und die Audioabstimmung ist für das Preissegment, in der das HS50 liegt, top.
    An dem Mikrofon hat Corsair meiner Meinung nach keine Abstriche gemacht, was das Gesamtbild der Eindrücke zum HS50 noch einmal passend abrundet. Das Mikrofon macht einen robusten Eindruck und konnte sowohl auf dem PC, als auch auf der Playstation ohne Abstriche verwendet werden. Sei es im Playstationpartychat oder via Skype und Discord, gesprochene Worte wurden deutlich wiedergegeben.
    Auch trotz leichten Hintergrundgeräuschen, wie sprechenden Personen oder einem Staubsauger, wurde die Sprache noch recht deutlich übermittelt. Desweiteren kam es zu keinem störenden Grundrauschen oder Zischlauten.



    Fazit:

    Ehrlich gesagt war ich sehr gespannt wie Corsairs HS50 im Test abschneidet. Ich besitze momentan noch andere Headsets im ähnlichen Preissegment des HS50, wie das Turtle Beach PX22 oder Steelseries Siberia V2 und ich muss sagen, dass mich das
    HS50 nicht enttäuscht hat. Corsairs Newcomer überzeugt mit einer guten Mikrofonqualität und einem ausgewogenen Audioprofil, wodurch gerade für Gamer ein super Klang erzeugt wird. Durch den Headsetbügel aus Aluminium und dem großen, gut aufliegenden Polster erhält
    es eine sehr klassich, schlichte aber auch ansprechende Optik. Das Mikrofon kann, je nach Situation, an- und abgesteckt werden und kann durch seine Flexibilität gut justiert werden.
    Zu bemängeln sind einzig und allein die etwas schwachen Höhen und die Positionierung des Lautstärkereglers, sowie des Knopfes für die Mikrofonstummschaltung.
    Sucht man also nach einem nicht allzu teuren Headset mit gutem Preisleistungsverhältnis, kann ich jedem das HS50 von Corsair weiterempfehlen, welches im Test mit einem guten Gesamtpacket überzeugt hat.


    Abschließend möchte ich mich noch einmal recht herzlich bei Corsair und Mindfactory für das Auserwählen und zur Verfügung stellen des HS50 Stereo Gaming Headsets bedanken.
    Es hat mich wirklich überzeugt und ich hatte das ein oder andere tolle Sound-/ Spielerlebnis mit diesem Produkt.

    Abschließend möchte ich eine kurze Gegenüberstellung der +/- Aspekte des Headsets geben um für mögliche Käufer die Entscheidung zu erleichern.

    + sehr gute ( überraschende ) Verarbeitung
    + großflächige Polsterung, sehr angenehm zu tragen
    + Rauschunterdrückung beim Mikrofon
    + guter Kopfhörerklang

    - Klang etwas zu schwach in den Höhen
    - für kleine Köpfe vielleicht nicht ganz so gut geeignet
    - Bedienbarkeit des MUTE-Buttons, sowie des Lautstärkereglers

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    Corsair ST100 RGB Headsetstand

    Passend zu Corsairs neuer Void - Serie wurde nun auch ein RGB Headsetständer herausgebracht, welcher ein netten Zusatz für alle Corsairliebhaber bietet.
    Testen durfte ich diesen im Rahmen einer Produkttesteraktion von Corsair und Mindfactory. Bei denen ich mich noch einmal ganz herlich für das zur Verfügungstellen
    des Produktes bedanken möchte.

    Geliefert wird der ST100 im klassischen Corsair Look mit schwarzer Verpackung mit gelbem Rand. Beim Öffnen des Kartons erkennt man direkt auf wie viel Wert Corsair schon alleine
    bei der Verpackung Ihrer Produkte legt. Geschützt durch eine dicke Schaumstoffschicht und umhüllt von dursichtiger Folie wird das Produkt so vor möglichen Beschädigungen oder Umwelteinflüssen geschützt.
    Im Lieferumfang enthalten ist zum einen der Headsetstand mit einem 1,8m langen USB - 3.1 - Micro Kabel, einer Kurzanleitung zum Inbetriebnehmen und einer Garantiekarte.

    Bereits beim Auspacken bemerkt man die Qualität des Standes. Er besteht aus Aluminium, was ihn äußerst hochwertig erscheinen lässt. Desweiteren weißt der Headsetstand eine top Verarbeitung auf und wirkt stabil und robust. Durch eine gummierte Bodenschicht ist der Ständer
    rutschfest und erhält wie oben bereits genannt einen sicheren Stand auf jedem Schreibtisch.
    Im unteren Teil der Halterung finden zwei USB 3.1 Anschlüsse ihren Platz, welche beispielsweise ideal genutzt werden können um den Empfänger eines Wireless Headsets anzuschließen oder einen Controller aufzuladen.
    Zusätzlich wirbt Corsair noch damit, dass einer der USB-Ports senkrecht positioniert ist, um beispielsweise größere geratene Wireless-Empfänger problemlos und mit einer guten Optik unterzubringen. Hierdurch kann man meiner Meinung nach auch problemlos andere größere Geräte anschließen und sie trotzdem direkt
    griffbereit in der Nähe halten.


    Beim ersten Anschließen an den PC kann man zum ersten Mal einen Blick auf die individualisierbare RGB Beleuchtung des Standes werfen. Die Software von Corsair Utility welche für das Einstellen der Features benötigt wird kann man sich einfach und
    bequem auf der Corsair Homepage downloaden. Nach dem Installieren kann man ohne nervige Registrationen direkt mit dem Konfigurieren des Headsetstandes starten. Dieser wird ohne Probleme direkt vom PC erkannt und für die Inbetriebnahme wird nichteinmal die Software benötigt.
    Hat man sich die Software dennoch heruntergeladen kann man zwischen verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten der RGB Effekte ( hier kann man unter anderem zwischen Effekten, wie Spiralregenbogen, Farbwechsel, Visier , Welle oder Puls ) auswählen. Desweiteren einstellbar ist die Schnelligkeit der Beleuchtungseffekte, deren Richtung und Helligkeit, sowie Equalizer Presets, welche eine nette Ergänzung zum Feature des
    7.1 Surround Sound Converters sind. Mit dem ST100 kann man somit aus einem herkömmlichen Stereo Headset 7.1 Surround Sound empfangen, welchen man einfach und bequem per Knopfdruck ein- und ausschalten kann. Weiterführend kann man die Equalizer Presets alle noch einmal nach eigenen Wünschen
    individuell anpassen. Vorgefertigt sind hier unter anderem Presets, wie Movie Theater, Clear Chat oder Bass Boost ( meiner Meinung nach hätten die Presets etwas besser sein können ).
    Im weiteren Verlauf testete ich den 7.1 Surround Sound Converter unter anderem mit Corsairs HS50 Stereo Gaming Headset, welches mir ebenfalls im Rahmen der Produkttesteraktion von Corsair zugeschickt wurde. Direkt nach dem Einschalten des Features konnte man einen klaren, deutlichen Unterschied in Sachen Sound bemerken, was mich
    wirklich sehr überrascht hat. Ich hatte vorher noch nie von einem 7.1 Sound Converter gehört, welcher in einem Headsetstand integriert ist und hatte mit einer deutlich schlechteren Umwandlung gerechnet. Beim ST100 wurde der Sound ohne Verzögerung konvertiert, was zu einem tollen Spielerlebnis für mich führte.Corsair ST100 RGB Headsetstand


    Zum Thema Haltbarkeit kann ich nach dieser kurzen Zeit von zwei Wochen des Testens noch nicht allzu viel sagen. Der ST100 wirkt jedoch wie bereits genannt äußerst hochwertig und vor allem sehr robust. Die Gummischicht am Boden des Standes wird diesen auch vor möglichen "Verrutschern" schützen, sodass er nicht allzu leicht
    umfallen kann, was dem Headsetstand meiner Meinung nach eine lange Haltbarkeit ausspricht. Da Corsairs ST100 mein erster Headsetstand ist kann ich leider keine Vergleiche zu anderen Marken ziehen. Die Hülle aus Aluminium gepaart mit der frei einstellbaren RGB Beleuchtung, welche auch nach längerer Zeit in Benutzung nicht warm wird
    spricht jedoch für sich selbst.


    Fazit

    Meiner Meinung nach ist das Preis-Leistungsverhältnis des ST100 Headsetstandes gut, für die Qualität und Software Features, welche Corsair mit diesem Produkt liefert, Alles in Allem sehr zufriedenstellend.
    Durch das hochwertige Aluminium des Standes, der Gummischicht am Boden und der RGB Beleuchtung wirkt das ST100 sehr hochwertig und robust. Für echte Corsairfans, welche ihre Sammlung ergänzen wollen und beispielsweise noch nach einem Headsetstand suchen kann ich dieses Produkt nur empfehlen.
    Das Feature des 7.1 Surround Soundes ist ein nettes Gadget, die Beleuchtung sehr schön individualisierbar und der Stand an sich sehr robust.
    Das Produkt hat mich überzeugt und ich kann es jedem nur empfehlen, der mehr auf die Features des Standes als auf die eigentliche Funktion des Headsethalters aus ist. Sucht man einen konventionellen Stand ohne integriertem 7.1 Converter oder Equalizer würde ich vom Kauf des ST100 abraten.

    Ich hoffe sehr, dass ich mit meiner Bewertung anderen möglichen Käufern einen guten Einblick in Sachen Verarbeitung, Design und Features geben konnte. Auch wenn ich eher der Razer-Fan bin hat mich der Headsetstand von Corsair sehr überrascht. Gerade die LED Beleuchtung und die hochwertigkeit des
    Produkts haben mich beeindruckt. Ich hatte mir vorher noch nie wirklich Gedanken über den Kauf eines Headsetstandes gemacht. Meine Kopfhörer liegen meist neben dem PC auf dem Tisch. Nun nach dem Testen des ST100 habe ich ein anderes Bild von dem Gadget des Headsetstandes. Alles sieht geordneter aus und vor allem habe ich durch die zusätlichen USB Ports mehr
    Anschlussmöglichkeiten für weiter Geräte.
    Für alle RGB Fans ist dieses Produkt wirklich sehr zu empfehlen!! Ein nettes Gadget für alle die es gerne etwas bunter haben wollen.


    Im folgenden möchte ich ihnen noch einmal abschließend einen Überlick der + / - Aspekte des Produktes geben.
    + robuste, hochwertiges Material & Verarbeitung
    + Feature der 7.1 Soundkarte
    + tolle Optik durch RGB Beleuchtung
    +/- 2 USB Ports ( könnten mehr sein )
    + 3.1 USB

    -/+ Externe Soundkarte besser, als 7.1 Sound des Headsetstandes
    - etwas zu teurer Preis
    - Corsair Utility Software hat manchmal gebuggt / nicht gestartet


    IMG_0429.jpgIMG_0432.jpgIMG_0428.jpgsT100 soft.jpgst100 soft 2.jpgst100 soft 3.jpg

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