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Thema: Studium ja oder nein?

  1. #1
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    Standard Studium ja oder nein?

    Hallo Zusammen. Ich bin ein wenig verzweifelt. Mein kleiner Stiefbruder hat vergangenes Jahr Abitur gemacht. Er was immer der einsame Typ und deswegen gings ihm sehr schlecht (und mit sehr schlecht meine ich auch sehr schlecht). Also ihm fiel es nicht leicht, Kontakte zu knüpfen usw. Jetzt hat er in der Zeit seit dem Abitur aber plötzlich Zugang zu einem Freundeskreis gefunden und blüht so richtig auf. Auch unsere Mutter ist dadurch sehr entlastet (zugegebenerweise mache ich mir um sie immer am meisten Sorgen).
    Das Problem ist jetzt, dass er eigentlich anfangen sollte zu studieren. Meine Mutter hat aber den berechtigten Einwand geäußert, dass es auch schiefgehen könnte, wenn man ihn aus seinen jetzigen Kreisen rausreißen würde und er in eine andere Stadt zum studieren müsste. Wir haben Angst, dass es ihm wieder so schlecht geht, wie vor einem Jahr oder dass er sehr schnell abbricht und wieder zurückkommt.
    Er hat seine Interessen und Stärken eindeutig in den Naturwissenschaften, ich glaube ja, dass gerade Informatik gut passen könnte. Aber soll er nun anfangen? Oder noch ein Jahr warten? Was soll man nur tun? Ich merk ja schon, wie der innere Konflikt ihn belastet und auf ihm drückt.

  2. #2
    Master Gunnery Sergeant Avatar von Wissensdurstiger
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    moin!

    ich sag mal ganz platt: wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

    zum einen hängt es davon ab wo man studieren würde. bei mir war es z.b. so, dass ich jedes we wieder zu hause war und mich mit meinen freunden treffen konnte.

    dann kann es passieren, dass er unter seinen Studienkollegen freunde findet, ich meine nun hat er immerhin eine Idee, wie es dazu kommen kann, dass man andere leute kennenlernt, nur ist da noch einfacher, weil man ständig neben welchen sitzt.

    und das schlimmste halt, was passieren dürfte, wäre, dass er das ganze abbricht und wieder nach hause kommt.

    am ende kennst du deinen stiefbruder besser und kannst es vllt besser einschätzen, ob es sinn macht...
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  3. #3
    Sergeant
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    Folgendes ist meine eigene Erfahrung und Meinung ich möchte niemanden überzeugen irgendwas zu tun was er nicht möchte:

    Ich selber habe an einer Hochschule Studiert und mein Bruder studiert derzeit an einer Uni.
    Er soll tatsächlich das machen was ihn motiviert. Das ist nicht nur ein 0815 Satz wie viele ihn hinschmeißen. Das bedeutet wirklich genau das.
    Das Studium kann bockelhart werden und geht in Stressphasen, die es sowohl auf der Hochschule als auch an der Uni gibt, wirklich auf die Psyche.
    Muss er zwingend aus der Stadt ziehen, weil es das Fach nicht in der Nähe gibt? Studiert sein Freundeskreis vielleicht auch an der gleichen Uni/FH, vielleicht sogar das gleiche Fach? Das würde natürlich passen.

    Am einfachsten ist diese Entscheidung, wenn man bereits weis wozu man sich berufen fühlt, bzw. weis wo man gern arbeiten möchte. So gibt es klare Wege die man gehen kann. Will er Anwalt werden? Will er Mechaniker bei Porsche werden? Dann sind die Wege die er gehen muss klar und er wird diese auch gehen, egal welche Schwierigkeiten ihm begegnen, denn er will es und er ist motiviert.

    Falls er ein Fach studieren möchte:

    An der FH läuft es ähnlich wie an der Schule bzw. in der Abizeit. Man hat "normale" Vorlesungsräume und keine Megasäle. Man hat einfacheren Kontakt zu den Profs und auch zu Unternehmen. Durch das Praxissemester kommt man auch mal in die Industrie/Unternehmenswelt und hat ein Halbjahr "Pause". Das Halbjahr verläuft immer ähnlich. Die ersten drei Monate sind das Paradies. Alles locker. Dann kommt langsam die Prüfungsphase. Bei der FH kommt es oft vor, dass die Prüfungen in zwei Wochen gegessen sind. Das bedeutet er wird 5-7 Prüfungen in 14 Tagen schreiben. Der Vorteil ist, er wird danach NICHTS mehr zu tun haben und kann in den Urlaub wie normale Menschen und den Kopf frei kriegen. Der Nachteil ist die Vorbereitung kann wenn man sie schlecht plant und organisiert extrem anstrengend werden. Es ist viel Zeug, das man lernen muss und das in sehr kurzer Zeit. Wenn er es gut organisiert und vor allem Aufschriebe mitschreibt und gute Zusammenfassungen macht, dazu noch immer alle Aufgaben rechnet, dann sieht alles schon viel besser aus.

    An der Uni läuft das Ganze etwas anders. Es läuft genau nicht wie in der Abizeit. Man ist einer unter sehr vielen im Meer von Studenten. Der Kontakt zu den Profs ist eher schwer (bei Hilfswissenschaftlichen Tätigkeiten/Minijobs im Labor o.Ä ist das aber schon besser). Es gibt kein Praxissemester (in den meisten Fächern). Das Halbjahr spürt man kaum, denn während das Semester an der FH gut abgegrenzt ist, verlaufen die Semester an der Uni mit Übergang ineinander. Die Prüfungen werden (je nach Studiengang) nicht wie an der FH in kurzen Zeitfenstern geschrieben, sondern eher weiter verteilt. Das bedeutet, wenn der Plan der Uni so organisiert ist, dass die Prüfungen auf August bis September verteilt sind. Manche trauen sich dann nicht ein zwei Wochen Urlaub zu machen, bleiben zu Hause um zu lernen. Das bedeutet Stress, viel Stress. Wiederholt man das über 3-4 Semester zehrt es an der Psyche. Prüfungsphase vorbei? Semester geht nach einer Woche wieder los.

    Um das ganze zusammen zu fassen. Die Uni ist vom Stoff her und vom Umfang schwerer als die HF. Auch zeitlich verlangt meiner Meinung nach die Uni mehr und die Prüfungen können über längere Zeiträume verteilt werden, was eventuell Probleme bei der Urlaubsplanung bereitet. Die FH ist eher wie die Abizeit. Man hat "kleine" Kurse (bei mir anfangs 30-40 Leute), wo jeder jeden kennt und immer Kontakt hat. Wie eine Schulklasse eben, die sich von Fach zu Fach minimal vielleicht ändert. Die Prüfungszeit ist stramm, ist aber schnell vorbei und bei guter Orga und Vorbereitung sehr gut machbar.

    Falls es eine Ausbildung werden soll:
    Dazu habe ich keine eigene Erfahrung. Ich weiß nur von Freunden, dass es natürlich weitaus lockerer ist als ein Studium und dass je nach Unternehmen fast genau so viel Geld abspringt wie ein Student der gerade anfängt. Manchmal sogar weitaus mehr. Außerdem kann man immer Meister etc. machen. Ist es nicht schön einen Job zu haben, bei dem man nicht jeden morgen mit den Worten "Scheiße" und "Fuck" aufwacht? Außerdem ist nach der Arbeit Schluss. Man hat Zeit für wichtigere Dinge im Leben und muss nicht nochmal an den Schreibtisch und bis 23Uhr lernen.


    Kommen wir zu sozialen Punkten. Dies variiert stark von Bildungseinrichtung zu Bildungseinrichtung und auch Fach. Wenn man seine Kreise in der Uni gefunden hat, ist das Sozialleben besser als in der FH. Die Parties sind besser die Menschen sind verrückter und allgemein ist es eher so wie man sich das Studium vorstellt. An der FH kann es sein, dass man nach der Vorlesung nach Hause geht und das wars. Die Parties sind "geht so". Wie an der Schule eben. Merke aber, das hängt auch wie gesagt vom Fach, der Schule und dem Standort ab. Das ist meine Erfahrung und die Meinung Anderer. Wenn er allein oder in der WG wohnt kommen auch andere Sachen hinzu wie Wäschewaschen/Kochen/Einkaufen etc. Ist als Stressfaktor auch nicht zu unterschätzen.

    Ist er sportlich aktiv? Wenn er Ängste hat und allein ist und sich schwer tut, kann sowas wie Bouldern in der Halle perfekt für ihn sein. Kein Equipment, keine Seile, keine Einweisung. Einfach nur in die Halle und Klettern. "Den Berg bezwingen". Körperlich und geistig.
    Die Boulder/Kletter Szene ist echt sehr gut. Die Leute sind nett und hilfsbereit. Da formen sich auch gern Gruppen wo man sich trifft um einfach zu klettern, meistens ist sowieso immer jeder dort und man sieht sich. Das ist ein kleiner Tip meinerseits. Im Studium wird er sicher auch Kontakte knüpfen nur finde ich es wichtig auch fernab der ganzen Geschichte einen Anlaufpunkt zu haben. So kann er seine bisherigen Freunde falls er in der Nähe bleibt auch noch halten und mehr Leute kennen lernen. Es ist wichtig raus zu gehen.

    Sorry für den Wall of Text. Ich finde es ist wichtig er soll das machen was er möchte, denn wenn mal der Stress kommt dann sieht man den Unterschied zwischen erzwungenem Studium weil man Abi hat und einem Studium wozu man motiviert ist.

    EDIT: Ich gebe nicht gern Empfehlungen. Wirklich ungern. Aber weil gefragt wurde, würde ich nach meinen Einschätzungen zu Ihm folgendes sagen: Wenn er einen Beruf in Form einer Ausbildung lernen will so sei es. Danach kann man immer noch studieren. Haben viele gemacht an der Hochschule an der ich war. Wenn er Studieren will, würde ich versuchen so nah wie möglich am Ort zu bleiben und die FH bevorzugen. So kann man idealerweise auch zu Hause wohnen. Wenn es nicht anders geht, weil das gewünschte Fach nur außerorts verfügbar ist, wieder erst FH und dann Uni suchen. Das hat den Vorteil, dass er durch das Bleiben im Ort seine Freunde noch sieht und allgemein "stressfreier" durch das Studium kommt. Falls die Freunde gleiche Neigungen haben und alle machen das gleiche zusammen umso besser. So fällt es auch leichter Außerorts zu studieren.

    Allgemein zum Studium kann ich sagen. Es ändert dich als Mensch. Man lernt sehr viel, nicht nur fachlich. Disziplin, durchhalten. Man ist tatsächlich weiser. Es werden Tage und Wochen kommen die hart werden und wo es einem einfach nur dreckig geht. Aber es lohnt sich fast immer. Der Stress muss im gesunden Rahmen bleiben. Er treibt uns an. Manchmal ist es zu viel aber wir wachsen mit jedem Mal weiter. Das wird sich zwischen dem dritten und vierten Semester bemerkbar machen. Ist man da durch, ist man schon ein weites Stück gewachsen. Wer das Studium ernst nimmt, muss sich keine Angst machen lassen von Leuten die Stress hegen und stressige Stimmung verbreiten. Wir wissen alle dass es viel zu tun ist und dass es auch ab und an schwer werden kann. Wer es aber ernst meint mit dem Studium, weis das bereits und hier besteht immer die Gefahr, dass man den gesunden Stress in Angst bzw. mehr Stress umwandelt. Den brauchen wir nicht. Wir wissen schon was wir tun und was auf uns zukommt weil wir organisieren alles sehr gut. Dann bleibt der Stress im gesunden Rahmen und wir gehen voran.

    Mir ist das Thema auch sehr wichtig und bin bereit hier noch mehr auszutauschen. Gern auch per PN.
    Geändert von Cr8 (05.02.2018 um 16:11 Uhr)

  4. #4
    Moderator Avatar von madwursd
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    Was spricht denn dagegen, dass dein Bruder erstmal eine Ausbildung vor Ort (oder in der Nähe) macht, um das neue soziale Umfeld zu festigen?
    Im Anschluß kann er immer noch ein Studium beginnen.
    Denke das er jung genug ist, um da keine Zeit zu "verschwenden"
    Zitat Zitat von Bertrand Russel Beitrag anzeigen
    "Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel."
    sysp 151103 - Studium ja oder nein?

    MfG
    modwursd

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  5. #5
    Moderator Avatar von Black & White
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    sorry, aber was ist denn das für ein käse? willst du ihn zwingen zu studieren? das versuch mal, denn das geht definitiv nach hinten los! wenn dann muss er das von ganz alleine wissen, was er mit seinem leben anfangen will.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Moderatorenteam

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    Sent from my fingers using my brain, both arms and my keyboard und NEIN, ich will nicht wissen, was irgendwer zum posten nutzt! solche msg darf man gern deaktivieren, danke!
    ...und nein, ich bin kein Mitarbeiter der Mindfactory AG!

  6. #6
    Master Gunnery Sergeant Avatar von Max
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    Hast du mal denjenigen, um den es geht, dazu befragt bevor du mit deiner Mutter im stillen Kämmerlein sein Glück planst? Was er will ist wichtig und es ist eben auch nur er, der darüber entscheidet was er macht(von der finanziellen Seite Mal abgesehen)weil er eben auch derjenige ist der es unterm Strich machen muß und eben auch die Konsequenzen daraus tragen wird.
    Die Soziale Kontakte Komponente und "hat immer schwer anschluß gefunden" Phrase ist zwar löblich aber maßlos überbewertet und praktisch unwichtig.
    Eine andere sache ist, dass wenn er von der Schule kommt egal ob Abi oder nicht - er wahrscheinlich noch keine wirkliche Ahnung von Naturwissenschaften hat sondern eher nur ein sehr vereinfachtes Bild der tatsächlichen Gegebenheiten vermittelt bekommen hat da in der Schule der Fokus mehr auf Spaß und leichte Vermittelbarkeit gelegt wird als auf relistische Prognose was ein Studium dort bedeutet. Es wird nicht wie in der Schule sein, soviel ist sicher.
    "Wir müssen die Religion des anderen respektieren, aber nur in dem Sinn und dem Umfang, wie wir auch seine Theorie respektieren, wonach seine Frau hübsch und seine Kinder klug sind"

    Zitat Zitat von Ralph1963 Beitrag anzeigen
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    Zitat Zitat von Ralf1963 Beitrag anzeigen
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  7. #7
    Master Gunnery Sergeant Avatar von Wissensdurstiger
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    einerseits ist es richtig, max. aber es gibt auch menschen, die zu ihrem glück "gezwungen" werden müssen/können (da spielen echt viele Faktoren rein, Erziehung, reife, typ...), ich weiß natürlich nicht zu welcher sorte diese Person gehört, um die es hier geht, das muss dann schon seine Umgebung wissen und auch wissen, wie man es am besten anstellt, einen in die richtige Richtung gelenkt zu bekommen und ob es überhaupt sinn macht es zu versuchen.

    ich weiß nicht, wie das hier ist, aber ich fand die Bundeswehrzeit super, zum einen tat die pause von der schule und dem lernen und dem Prüfungen-schreiben sehr gut. in der zeit konnte man sich nochmal Gedanken machen, was man will, was man machen könnte, welche Möglichkeiten es noch gibt. und zum anderen, nach dem bund kam mir die Vorstellung zu studieren gar nicht mehr so zum kotzen.

    achso und wissen, was man will?... na ja, es gibt bestimmt ein paar, die das nach der schule schon tun, aber die Mehrheit tut es sicherlich nicht... diese "zukunftsplanung" sollte schon in Kooperation mit dem jenigen passieren, aber ein "sanfter druck" ist bei manchen gar nicht so verkehrt^^
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  8. #8
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    Wenn es denn unbedingt ein Studium sein soll, was spricht dann gegen ein Abendstudium? Dann hat er Tagsüber Zeit, sich um seine Freunde zu kümmern bzw arbeiten zu gehen oder eine Ausbildung zu machen. An 2-3 Abenden und manche Samstage geht er dann Studieren und hat dann nach 7-9 Semestern sein Studium.
    So mache ich das im Moment. Mo-Fr bin ich von 6.15 Uhr bis 16 Uhr arbeiten, 2 Abende bin ich von 18 Uhr bis 21.30 und jeden Samstag von 8 Uhr bis 17 Uhr im Studium. Nach 7 Semestern hab ich meinen B.Sc. und kann in den Master gehen.
    Mein Gaming Setup
    GPU: 2x EVGA RTX 2080 TI FTW3 Ultra Gaming
    CPU: i7 8700k 6x 5,4 GHz @1,345V / CPU-Kühler: EKL Alpenföhn Olymp
    Speicher: 128GB ADATA M2 System-SSD, 500GB Samsung 960 Pro M2, 2x 500GB Samsung 860 Evo
    Gehäuse: Thermaltake Core X9
    Netzteil: BeQuiet! Dark Power Pro 11 1000W
    Mainboard: ASUS ROG STRIX Z370-H
    RAM: 4x 16GB G.Skill Ripjaws DDR4 3200MHz
    Extra Lüfter: 3x Noctua 200mm PWM / 6x Noctua iPPC 12v 3000RPM PWM
    7097249059 - Studium ja oder nein?


    Meine Workstation
    GPU: 2x Nvidia Quadro GV100
    CPU: Intel Core i9-7980XE / CPU-Kühler: Corsair H150i
    Speicher: 1TB Samsung 960 Pro, 2x 2TB Samsung 860 Pro, 2x 12TB Seagate Barracuda Pro RAID-1
    Gehäuse: Lian Li PC -D600WB
    Netzteil: Super Flower Leadex 2000W
    Mainboard: ASUS X299 Rampage 6
    [B]RAM[B] 8x 16GB Corsair Dominator Extreme DDR4 3200MHz CL14
    Backup: Synology DiskStation DS918+ 48TB
    7841251299 - Studium ja oder nein?

  9. #9
    Private Avatar von Martinique
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    Also, jetzt mal bereinigt von allen Anschuldigungen und Unterstellungen, die harten Fakten:
    Möglich ist folgendes: FH, Uni, Ausbildung (Cr8), Abendschule (DMsRising), Bundeswehr (Wissensdurstiger). Bitte korrigiert mich, falls ich was vergessen habe.

    Ich würde das Feld jetzt noch mal um ein paar Optionen erweitern wollen. Wenn es tatsächlich eher Richtung Orientierungsphase gehen soll, dann geht neben Bundeswehr natürlich auch FSJ oder Bufti. Hier kannst du in die Richtung weiter schauen.

    Wenn es doch jetzt sofort Richtung Studium gehen soll, würde ich mir tatsächlich das Angebot vor Ort noch mal anschauen. Keine noch so unrenommierte Hochschule und keine Abendschule ausschließen. Es geht erstmal darum, dass er überhaupt Interesse an irgendeinem Ausbildungsformat findet. Eine Möglichkeit die bisher auch nicht in betracht gezogen wurde ist das Fernstudium. Ich persönlich kenne viele, die das gemacht haben, ist allerdings nur möglich, wenn ihr eher solvent seid. Und da natürlich gucken, dass der Abschluss überall anerkannt wird, nicht dass man tausende Euros an einer komplett unseriösen "Hochschule" lässt. Kannst ja mal hier reingucken, da hab ich gutes von gehört.

    Auch wenn die pädagogischen Interventionen einiger hier etwas fehl am Platz sind, sollte man sie dennoch nicht komplett ignorieren. Klar sollten deine Mutter und du helfen und mitlenken, letztendlich liegt die Entscheidung aber ganz bei ihm...
    Alles Gute!

  10. #10
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    also warten halte ich grundsätzlich für falsch, denn es muss ja iwi weitergehen im leben sonst kommt man iwann in ne situation wo andere längst was geshcafft haben und man selber noch rumhängt. ist auch nich besonders toll und seine freunde werden ja auch iwas machen und iwann vllt beruflich oder so weggehen. gibts an eurem ort ne uni/hochschule? da lässt sich evtl was finden. wie wäre es er äußert sich selber dazu was er machen will? man kann ja auch praktika etc machen um zu sehen was man will. eine ausbildung als zwischenschritt ist grundsätzlich nicht verkehrt mmn. oft weiß man erst anfang/mitte 20 was man will, und eine ausbildung überbrückt die zeit und man sammelt auch erfahrungen die einem helfen können sich richtig zu entscheiden/weiterzuentwickeln. ausbildung in der richtung informatik (nähe wohnort zb) könnte evtl was sein?
    son klassisches studium wo man dann in der butze hockt iwo in ner fremden stadt muss es ja nicht sein. da ist auch nicht jeder der typ für (da braucht man viel selbstdisziplin zt. habs nicht selten erlebt dass der ein oder andere damit nicht so gut zurechtkam und nicht den elan reingesetzt hat ins studium. manche brauchen da eher vorgegebenere strukturen. andere finden die freiheit gut) gibt ja mittlerweile zig möglichkeiten was zu machen. zb ausbildung + folgestudium oder ausbildung + abendstudium neben der arbeit, duales studium etc etc.
    am besten verschiedenes ins auge fassen, sich einfach mal über alles informieren (studium, ausbildung etc) und auch bewerben und sehen was geht. vom überlegen alleine kommt man oft auch nicht weiter sondern man muss auch bisschen was ausprobieren.
    Geändert von KillerPlauze (06.02.2018 um 15:32 Uhr)
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  11. #11
    Master Gunnery Sergeant Avatar von Max
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    Na gut, einen noch:

    ich bin in Gs aufgewachsen, und wie alle anderen Leute, die in GS Abi gemacht haben, war auch ich danach der Meinung den sprichwörtlichen Schlüssel zur Welt erhalten zu haben. Gewissermaßen stimmt das sogar - leider neigt man dazu gleichzeitig anzunehmen, dass man durch das innehaben des Abis gefestigt ist, und der Rest des Abenteuers auf dem Weg ins Arbeitsleben praktisch mehr formsache ist als Frustbefleckte Arbeit.
    Wie man sich auch immer entscheiden mag, und das gillt für jeden, der mit dem Abi in der Tasche entweder schon auf gepakten Koffern sitzt um durchzustarten oder planlos und melacholisch auf sein ehem. Schulgebäude blickt:
    Man ist 17 - 19 jahre und hat keine Ahnung - von garnichts. Man selbst sieht das evenuell anders aber wen interessiert schon die Meinung eines Kindes.
    Hinzukommt, dass man durch die Schule vielleicht ein paar Kochrezepte mit auf den Weg bekommen hat, vielleicht hat die Schule es auch geschafft eventuelle Interessen zu wecken - dennoch ist es bei geneauer Betrachtung mehr kindliche Naivität als profunde Sachkunde die einem da durch den Kopf geistert. Das was in der Schule Spaß gemacht hat muß im studium nicht wirklich Spaß machen, da es ein ganz anderes Niveau ist. auch heute noch, wo pratisch jede Messlatte gesenkt wurde und weiter gesenkt wird.
    Bei ehrlicher Betrachtung muß man sich eingesten, dass man in dem Alter in der heutigen zeit mit 19 Jahren überhaupt noch nicht in der Lage ist zu wissen was man wirklich will.
    Das braucht Zeit und es wird bei den wenigsten glatt laufen, interessen werden sich verschieben, Beziehungen werden in die Brüche gehen, Brücken werden eingerissen werden. Die gute Nachricht ist: Für alles was geht wird etwas neues kommen. Es ist der Weg, der darüber entscheidet wer du sein wirst sobald du angekommen bist und weniger das Ziel. Es mag passieren, dass das Ziel, was vor jahren noch als erstrebenswert galt heute verachtenswürig erscheint.

    Die Entscheidungen, die dein Bruder die nächsten 5 jahre trifft werden ihn prägen. Den Weg wird er zwar selbst finden und gehen müssen aber er muß es nicht unbegleitet tun. Wenn er Rat sucht berate ihn, wenn er Hilfe braucht hilf ihm.
    "Wir müssen die Religion des anderen respektieren, aber nur in dem Sinn und dem Umfang, wie wir auch seine Theorie respektieren, wonach seine Frau hübsch und seine Kinder klug sind"

    Zitat Zitat von Ralph1963 Beitrag anzeigen
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    Zitat Zitat von Ralf1963 Beitrag anzeigen
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  12. #12

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    Ich denke, dass er in der Phase, wo es ihm nun gerade gut geht, nicht einfach etwas machen sollte, was ihn da wieder total rausreißt. Lass ihn seinem Bauchgefühl folgen.

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