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Thema: Dark Base 700 Review - Testers Keepers

  1. #1

    Standard be quiet! Dark Base 700 Testers Keepers

    Aufgepasst liebe Hardware Fans und alle die sich Gedanken zum Kauf eines neuen PC Gehäuse gemacht haben. Hier stellen wir Ihnen das DARK BASE 700 Gehäuse mit Multi Color LED Beleuchtung, Airflow Control, Silent Wings und Noise Indulation von be Quiet, mit einem Gesamtgewicht (mit Verpackung) von 14.7 Kg und einem Nettogewicht (ohne Verpackung) von 12.2 Kg vor. Es ist ein Silent Gehäuse, welches über spezielle Dämmung für die Lüftung ihres Systems, verfügt. Zudem verfügt das Gehäuse über keine Laufwerksschächte an der Front.

    Das Gehäuse haben wir von Mindfactory zu Testzwecken bereitgestellt bekommen. Bevor wir über das Gehäuse ein Urteil fällen, sehen wir uns die einzelnen Punkte genauer an.


    Das Design von Dark Base 700 Gehäuse

    Gehäuse
    Das Midi Tower Gehäuse hat folgende Maße: 241mm breit; 519mm hoch und 544 mm tief. Es besteht aus 0.7 0.8 mm SECC Stahl, 0.8 1.2 mm Aliminium, ABS Plastic und 4mm Tempglas. Das Gehäuse ist zwar ein Midi Tower und somit ATX und Micro-ATX Motherboards geeignet. Dennoch sieht es optisch zum Teil wie ein Big Tower aus. Zwar ist die Höhe durchschnittlich, dafür geht das Gehäuse ordentlich in die Breite. Das hat etwas damit zu tun, dass man die Komponenten sowohl auf der linken, als auch auf der rechten Seite einbauen kann.

    seitenansicht-glas.jpg

    Schaut man in das Gehäuse herein, stellt man sofort fest wie übersichtlich konzipiert das Produkt wurde. Auf der sichtbaren Seite mit der Glasscheibe sieht man nur die wichtigen Komponenten wie das Motherboard, die Kühlung und die Grafikkarte. Die Montageplatte für das Motherboard befindet sich unter dem Motherboard und stellt eine Kunststoffverkleidung dar. Diese lässt sich ganz einfach demontieren und sorgt für bessere Luftzirkulation.


    LED Beleuchtung
    Die LED Beleuchtung bzw. der LED-Bereich fällt in dem ausgeschalteten Zustand erst mal nicht auf. Sobald der Rechner an ist, sieht man sofort die feinen Linien, die an den Film TRON Legacy erinnern. Die LEDs lassen sich über das Interface vorne steuern. Dabei hat man insgesamt 14 Auswahlmöglichkeiten:

    1. Weiß 2. weiß-Breath
    3. Rot 4. Rot-Breath
    5. Grün 6. Grün-Breath
    7. Blau 8. Blau-Breath
    9. Orange 10. Orange-Breath
    11. Lila 12. Lila-Breath
    13. Alle Farben im Breath Modus
    14. LED Aus

    Der sog. Breath Modus lässt die Farben langsam auf und ab pulsieren und die Farbe ändern.

    Gehaeuse-im-dunkel-von-der-seite.jpg

    Interface
    Das Interface ist in einem 45 Grad Winkel angeordnet. Dadurch ist das Erreichen der Bedienung sehr leicht, wenn das Gehäuse unter einem Tisch steht. Das Interface fällt sofort ins Auge und kann einfach und intuitiv bedient werden.

    Das Interface besteht insgesamt aus folgenden Komponenten (von links aus aufgezählt):

    • 1x Airflow Controll (Lüftersteuerung)
    • 1x USB C – 3.1 Anschluss
    • 1x Mikrofon Eingang
    • 1x Kopfhörer Ausgang
    • 1x Powerknopf (in der goldenen Mitte)
    • 1x HDD Reset
    • 1x LED Beleuchtung (Ein / Aus / Farbwechsel)
    • 2x USB A 3.0 Anschluss

    interface.jpg

    Was beim Interfacepanel allerdings optisch nicht so optimal designt wurde,
    ist der Schieberegler für die Lüfter Steuerung. Denn wenn man auf das Bild genau schaut, sieht man den Regler, obwohl ganz unten (Automatik Modus), ist die Reglerposition nicht ganz eindeutig und befindet sich zwischen Automatik und Stufe 1.


    Gehäusefront
    Direkt unter dem Interface ist eine glatte Klappe, die man jederzeit entfernen kann. Was sich dahinter verbirgt, erzählen wir etwas weiter unten. In der Klappe selbst sind an der Seite die LED Streifen eingebaut, die über einen Kontakt angesteuert werden. Hier gibt es keine Kabelverbindung was ein Pluspunkt für das Gehäuse bringt. Unten in der Mitte ist das be quiet! Logo in Silber draufgeklebt und hat einen dezenten Look.

    Links und rechts neben der Klappe ist ein durchgehendes Gitter, das auf den ersten Blick wie Lautsprecher aussieht, aber es ist einfach nur ein Gitter für die Lüftung. Sie befördern natürlich die Luftzirkulation, denn hinter der Klappe befindet sich ein Filter und ein großer Lüfter.

    Was etwas enttäuscht, sind die fehlenden Schächte für die Laufwerke. Auf der anderen Seite wird dadurch im Inneren des Towers sehr viel Platz für zusätzliche Festplatten und SSDs gewonnen.

    seitenansicht.jpg

    Linke Seite
    Die linke Seite vom Dark Base Gehäuse ist der Hingucker schlechthin. Verbaut ist eine getönte Glasscheibe (tempered glass), die das Innenleben ihres PCs zum Vorschein bringt. Wer übrigens nicht weiß was ein tempered glass ist, kann den Begriff online auf Wikipedia durchlesen. Kurz gesagt, es handelt sich um ein Glas, das mit einer speziellen Wärmetechnik verarbeitet wurde, um die Sprungfestigkeit des Glases zu verringern. Das erhöht die Materialbeständigkeit bei Fahrten und mechanischen Beanspruchungen z. B. auf dem Weg zu einer Lan Party.

    Weiter zu der Glasfläche. Diese ist ganz einfach mit 4 Schrauben befestigt. Die Schrauben haben Gummiringe, damit die Scheibe beim Zuschrauben nicht Ausversehen beschädigt wird. Wenn man das Gehäuse wieder zuschraubt, sollten Sie drauf achten, dass die Glasscheibe entweder mit Handschuhen oder am Rand angefasst wird, denn die tempered glass Seitenwand ist nicht gegen Fingerabdrücke geschützt.
    Die LED Beleuchtung auf der Seite ist leider nicht durchgehend, sondern geht von vorne auf den ersten Fuß über und hört dann auf. Die hinteren Füße sind sowohl links und rechts nicht beleuchtet was etwas schade ist, da es die einheitliche Optik der LED Beleuchtung etwas stört.


    Rückseite
    Wie jedes andere Gehäuse auch hier, gibt es zahlreiche Aussparungen für die inneren Komponenten. Ganz oben sitzen die Schlitze für die Belüftung. Darunter auf der linken Seite befindet sich die Aussparung für das Mainboard und rechts daneben ist der zweite große Gehäuselüfter montiert. Direkt unter dem Mainboard sind insgesamt 7 horizontale Slots für PCI-Peripherie wie Grafikkarten, TV Karten, PCI Soundkarten oder extra USB Slot Erweiterungen. Insofern bietet das Midi Tower für einen Normalnutzer mit Anspruch mehr als ausreichend Steckplätzte. Dazu kommt noch die Ausstattung vom Gehäuse mit noch zwei weiteren Aussparungen im vertikalem Bereich. Dafür sind allerdings Adapter erforderlich, weil normale Motherboards vertikale Montage nicht ermöglichen. Ganz unten auf der Rückseite befindet sich die Aussparung für das Netzteil, welche für eine bessere Luftzirkulation sorgt, als ein Netzteilslot im oberen Teil des Gehäuses wie es früher üblich war.




    Rechte Seite vom Gehäuse
    Die rechte Seite besteht nicht aus Glas, sondern aus dem Gehäusematerial (stahl) und ist etwas weniger spektakulär. Diese Seite kann man ebenfalls abschrauben, um weitere Komponenten bequem anzubringen.


    Oben & Unten
    Ober- und Unterseiten sind ebenfalls wenig spektakulär. Oben am Gehäuse befinden sich Lüftungsschlitze, worunter sich eine Schiene verbirgt. Diese kann man rein- und rausschrauben und bis zu 3 Lüfter montieren. Unten an dem Gehäuse befindet sich ein Filter, den man zum Reinigen herausziehen kann. Damit das Gehäuse auch auf Parkett- und Laminatböden nicht verrutscht, sind die 4 Füße an der Unterseite gummiert.


    Verarbeitung & Ausstattung
    An der Verarbeitung sieht man sofort die hohe Verarbeitungsqualität von be quiet!. Die Spaltmaße und Abstände sind auf mm genau abgepasst. Die Glasscheibe passt genau in die gefrästen Bolzen. Somit stimmt der Abstand zwischen Gehäuserahmen und Glasscheibe überall genau. Auch das Abnehmen der Scheibe ist einfach und zwar ohne, dass diese sich verkantet.

    Die Interface Knöpfe und Anschlüsse sind sauber in das Gehäuse verarbeitet, sodass diese endend mit dem Gehäuse sind - die Bedienteile oder Anschlüsse ragen nicht heraus.

    Die Rückwand ist mit Dämm-Material ausgestattet was den Geräuschpegel verringert. Das Dämmmaterial ist ebenfalls über die komplette Tür verarbeitet und nach unserem Eindruck ist es kein billiger Schaumstoff! Das Dämmmaterial ist ebenfalls dunkel und passt zum dunklen Gesamtlook des Towers.

    Die einzelnen Slots auf der Rückseite lassen sich mit einer Kreuzschraube einfach demontieren und wieder anbringen. Somit wird niemals unnötig Staub in den Innenraum des Towers eindringen. Im Vergleich zu Billig-Towern, wo die einzelnen Slotblenden einfach abgebrochen werden, ist es auf jeden Fall eine sinnvolle und nachhaltige Lösung. Die mitgelieferten Schrauben sind lang genug und haben einen guten Grip für die Finger. Man kann die Schrauben ohne Probleme vordrehen, ohne dass sie in das Gehäuse fallen.



    Verschraubt und genietet
    Der größte Teil des Gehäuses ist verschraubt. Das einzige was genietet ist, ist der Boden selber. Dadurch wirkt das Gehäuse modular und man kann es größtenteils komplett zerlegen. Die Innenverarbeitung des Materials ist sauber durchgeführt. Es gibt während unseren Tests keine scharfen Kanten, wie man es von Billig-Towern kennt. Weiterhin ist das Gehäuse komplett schwarz lackiert. Die Lackierung ist eben und ohne Luftbläschen oder sonstige Defekte.


    Montage Mainboard & Kompatibilität
    Von innen finden wir eine mobile Wand, die mit insgesamt 9 Schrauben (6 Schrauben an der Außenseite und 3 Schrauben an der Innenseite links an den Einbauslots) befestigt ist. Sie lässt sich herausnehmen damit, man das Mainboard problemlos auf dem Tisch bei optimaler Beleuchtung aufbauen kann. Diese Platte verfügt über 4 Gummifüße mit den man die Platte auf den Tisch hinlegen kann und somit den Tisch vor Kratzern schützt. Die Mobile Wand hat 3 Kabeldurchlässe für das Kabelmanagement zwischen dem Mainboard und den Komponenten auf der Rückseite der mobilen Platte. Die Kabeldurchlässe sind mit einem Gummikantenschutz versehen damit die Kabel nicht verletzt werden.

    Auf der mobilen Montage Wand sind kompatible Mainboardformate drauf gestanzt. Somit ist es sofort ersichtlich, welche Modelle drauf geschraubten werden können.

    E-ATX
    ATX
    M-ATX
    Mini –ITX

    Montageplatte:
    Montageplatte-Schiene.jpg

    Gravur de Mainboardtypen:
    mainboard-typen.jpg

    Schrauben für das Mainboard sind im Lieferumfang in mehr als ausreichender Menge dabei- Abstandbolzen werden nicht benötigt, da diese auf dem Mainboard bereits vorhanden sind.


    Montage der Festplatten
    Insgesamt kann man 7 HDD und 3 SSD oder 17 SSD Festplatten in das Gehäuse montieren, was durchaus die Qualitäten eines Serverschranks hat. Zwei davon befinden sich unten auf dem Boden. Diese sind durch einen Kasten in dem Gehäuse verdeckt, sodass sie durch die Glasseite nicht sichtbar sind. 5 Slots sind mit einer Blende versehen, damit die Montagepatte von vorne durch die Glasscheibe ordentlich aussieht. Weiterhin befinden sich 3 Schienen an der Montageplatte selbst - direkt hinter dem Mainboard (diese sind nur für SSDs geeignet). Für die SSDs benötigt man hierfür keine extra Adapterplatten, denn die Schienen sind multifunktional und eignen sich sowohl für HDD, als auch für SSD Massenspeicher.

    Pro Schiene kann entweder eine HDD, oder 2 SSDs im SATA-Format verbaut werden.

    Mit dem enthaltenen Lieferumfang können entweder 3 HDDs + 3 SSDs oder 9 SSDs sofort verbaut werden. Eine Mischung aus 1x HDD und 4 SSDs + (3 weitere SSDs an der Seite montiert werden). (weitere Variationen sind vorhanden)

    Die Festplatten selbst werden in eine Schiene eingebaut, die dann in das Gehäuse verschraubt wird. Eine extra Schiene ist im Lieferumfang mit dabei. Möchte man weitere Festplatten integrieren, müssen weitere Schienen nachbestellt werden.


    Montage zusätzlicher Lüfter & Ausstattung

    Zwei 140 mm / 1600 rpm Lüfter sind bereits in dem Gehäuse vorne und hinten verbaut und weitere Lüftersteckplätze sind vorhanden.

    • 2x 140 / 120 mm vorne
    • 3x 140 / 120 mm Oben auf die Schiene
    • 1x 140 / 120 mm auf das PSU Cover
    • 1x 140 / 120 mm Unten

    Die 3 oberen Lüfter werden übrigens auf eine Schiene geschraubt. Durch die Schiene hat man den Vorteil, die Lüfter nicht mehr über Kopf zu verschrauben, sondern bequem über die herausnehmbare Schiene zu montieren. An diese Schiene kann man ebenfalls Lüfter für eine Wasserkühlung anbringen, da die CPU sich direkt darunter befindet.

    Ein Highlight des Dark Tower von be quiet! ist die eingebaute Steuerplatine. Insgesamt können an die Steuerplatine 6 Lüfter angeschlossen werden, während die übrigen Lüfter über das Motherboard laufen. Auch die LED Beleuchtung wird über die Steuerplatine gesteuert. Sollte noch eine externe LED Beleuchtung integriert werden, ist dies ebenfalls kein Problem, da die Stromversorgung dafür an der Steuerplatine reserviert ist solange sie unter 12 Volt bleiben. Die Steuerplatine wird dabei natürlich an das Mainboard & Netzteil angeschlossen.

    Steuerplatine:
    steuerplatine.jpg

    Die Platine ist in zwei Kanäle aufgeteilt: Kanal A - Links und Kanal B Rechts. An jeden der Kanäle können jeweils 3 Lüfter angeschlossen und durch die individuelle Modifikation eingestellt werden.

    Es gibt insgesamt zwei Modifikationen: Performance Mode und Silence Mode. Bei dem Performance Mode laufen die Lüfter in ihrer normalen Lautstärke und beim Silence Mode laufen die Lüfter entsprechend langsamer, aber leiser.

    Folgende Spezifikationen gelten für die unterschiedlichen Lüftermodi und Stufen:


    Performance Mode
    • Stufe 1 - 50% / 800 rpm
    • Stufe 2 – 70 & / 1120 rpm
    • Stufe 3 – 100% 1600 rpm

    Silence Mode
    • Stufe 1 – 25% / 400 rpm
    • Stufe 2 – 45% / 640 rpm
    • Stufe 3 – 65% / 1040 rpm

    Möchte man, dass die Lüfter automatisch vom System regeln lassen, stellt man den Schalter auf dem Interface an der Vorderseite des Towers auf „Automatic“ ein.

    Montage der CPU, der Grafikkarte und des Netzteils
    Nun kommen wir zum oftmals nervigsten Part beim Umbau des PCs, nämlich dem Hardwareeinbau. Die Grafikkarte darf nicht länger als 286 mm sein 430mm (ohne die zusätzlichen HDD Käfige). Die CPU darf eine Höhe von 180 mm nicht überschreiten.
    Das Netzteil selber sollte eine Länge von 150 285 mm haben. Die Höhe für das Netzteil sollte nicht höher als 100 mm sein, denn sonst könnte das Netzteil nicht reinpassen. Das Netzteil selbst liegt nicht einfach auf dem Gehäuse auf, sondern es liegt ebenfalls auf vorinstallierten Gummifüßen. Sie sind leicht aufgeklebt und lassen sich einfach entfernen bzw. in der Position versetzen.


    Lautstärke in Dezibel
    be quiet! macht seinem Namen alle Ehre und das Gehäuse ist wirklich sehr geräuschdämmend. Zumindest wenn die Lüfter auf der minimalen Leistung, hört man sie kaum. Beim Spielen oder wenn die Stufe 3 bei der Gehäuselüftung eingestellt ist, wird man die Lüfter ein wenig hören. Wir haben die Stufen 1-3 mit einem Iphone 6s und einer kostenpflichtigen App zur Lautstärkemessung gemessen. Dabei haben wir das Iphone oben auf das Gehäuse draufgelegt und die dB gemessen. Folgende Messwerte haben wir erhalten:

    • Stufe 1 = 6 dB
    • Stufe 2 = 8 dB
    • Stufe 3 = 12 – 15 dB

    Schallmessungen:
    Stufe 1.jpg
    Stufe 2.jpg
    Stufe 3.jpg

    Bedienungsanleitung
    Die mitgelieferte Bedienungsanleitung ist strukturiert und sehr einfach gestaltet. Auf lediglich 5 Seiten sind die wichtigsten Informationen zusammengefasst. Die Anleitung umfasst nicht nur Text, sondern auch Bilder, um bessere Orientierung zu erhalten.

    Die Anleitung ist in 6 Sprachen verfasst: Englisch, Deutsch, Französisch, Polnisch, Spanisch und Russisch.


    Zubehör:
    zubehoer.jpg


    Preis-/Leistungsverhältnis
    Das Dark Base 700 Gehäuse kostet aktuell zwischen 150 und 170 Euro inkl. Versand. Mit den Features, die der Tower bietet spielt es in der oberen Liga mit. Für das Geld, schaut man sich andere Gehäuse mit gleichen Funktionen an, stellt man schnell fest, dass die Preise anderer Hersteller oftmals bei über 250 Euro liegt. Als Midi Tower ist das be quiet! Gehäuse für normale User und Gamer von der Lautstärke und der Kapazität für sonstige Hardware mehr als ausreichend. Wer sich trotzdem ein Bigtower wünscht, kann ähnliche andere Modelle von be quiet! anschauen.


    Fazit
    Schwarz mit hochwertiger getönter Seitenwand aus Glas, viel Platz, sinnvoll durchdachte Schienen und Schächte machen aus dem Base 700 wirklich ein hochwertiges Gehäuse. Dank netten Ausstattungsmerkmalen, wie der eingebauten Lüftersteuerung, dem Super Interface oder der LED Beleuchtung macht es wirklich Spaß neue Funktionen des Towers zu entdecken. Optisch ist es ebenfalls ein tolles Produkt. Diverse Ausstattungsmerkmale, wie z. B. die Schienensysteme oder die Steuerungspanelle bieten andere Hersteller selten an. Dank den Schienen ist der Komfort beim Zusammenbauen des Rechners sehr hoch, da man vieles auf dem Tisch und nicht im Gehäuse schrauben kann.

    Die Montageschiene für das Motherboard ist zudem mit allen gängigen Motherboards kompatibel und die Formate sind auf der Schiene gestanzt. Das Kabel-Management ist optimal gelöst und mit den im Lieferumfang enthaltenen Kabelbindern, kann man die Stränge problemlos aufräumen.

    Zwar sind im Lieferumfang nur 2 Lüfter enthalten, aber der Tower bietet mehr als genug Platz für weitere Gehäuselüfter und sogar für die Wasserkühlung.

    Die Filter halten den Staub vom Innenleben ihres PCs perfekt auf Abstand und zudem lassen sie sich leicht herausnehmen und einfach absaugen. Durch die Tönung der Glasscheibe bietet durch die LEDs beleuchtete Innenleben des PCs einen schönen Anblick. Dennoch ist sie sehr anfällig für Fingerabdrücke auch die Innenseite.

    Was einem auf den Bildern sofort auffällt, sind die fehlenden Laufwerksschächte. Dadurch erhöht sich natürlich der Dämmwert des Towers (12 dB), dennoch limitiert es den Nutzer natürlich beim Einbau eines DVD-Laufwerks. Dennoch sind externe Laufwerke aktuell sowieso, die State oft the Art und diese Limitierung lässt sich somit leicht umgehen.

    Weniger gut gelöste Merkmale des Towers sind die Schieberegler am Interface und die Unterbrechung der LED Beleuchtung an den hinteren Füßen.
    Wir können das Gehäuse auf jedem Fall jedem potentiellen Käufer empfehlen, wer auf schöne Optik, hohe Dämmwerte und viel Platz für Festplatten und SSDs sucht.

    Anbei noch weitere Bilder von unserem Aufbau:




    Viel Spaß allen Käufern und Interessenten!
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von Mistress Marketing (11.01.2018 um 10:40 Uhr)

  2. #2
    Mindfactory AG Avatar von Mistress Marketing
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    19

    Standard Be quiet! Dark Base 700 Testers Keepers

    Hier könnt Ihr die Testberichte der Testers Keepers Aktion von be quiet! zum Dark Base 700 Tower vom nachlesen
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - Dark Base 700 Review - Testers Keepers
    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  3. #3

    Standard

    War der Tester jetzt schneller als das Marketing von MF ? *lach*

    Muss mal positiv anmerken dass die meisten Tests wieder deutlich an Niveau gewinnen, im hier vorliegenden Test hätte ich mich über mehr Bilder und Infos vom zusammen gebauten System (auch wenn es hauptsächlich natürlich um das Gehäuse geht) und evtl als "Sahnehäubchen" ein Video gefreut !

    Das ist eher als Anregung zu verstehen !
    Das Universum und die Dummheit der Menschheit sind unendlich ! Beim Universum bin ich mir jedoch nicht ganz sicher ! (Albert Einstein)
    "Ich selbst habe keine GTX970 aber falls NVidia die Rücknahme anbietet, würde ich sie zurückschicken" (PCGH-Umfrage) Danke für den Beweis !

    Daddel-Kiste
    Gehäuse: Phanteks Enthoo Primo Special Edition BO / NT: Corsair 450HX / MB: Gigabyte Z97X-SOC / CPU: Intel Core i5 4670K / RAM: 2x4GB Kingston HyperX DDR3 1333Mhz
    Graka: EVGA GTX 970 Superclocked ACX 2.0/ CPU-Kühler: BeQuiet Dark Rock Pro 3
    SSD: Samsung Evo 840 120GB / HDD's: Samsung Spinpoint F1 320GB (HD322HJ) / Samsung SpinPoint F3 500GB (HD502HJ) / Samsung Spinpoint F3 1000GB (HD103SJ) / 2xWD Elements 500GB (extern)
    Sound: Creative Soundblaster X-Fi Titanium HD / Lautsprecher: Logitech Z2300 2.1 THX

  4. #4

    Standard

    Super Gehäuse wie es klingt und ein guter Bericht.

    Also wie es aussieht gibt es ja ein paar bilder von dem zusammenbau, zumindestens sieht man auf dem einem Bild das dort Kabel verbaut worden sind, wieso es nicht mehr Fotos dazu gibt ist eine andere Frage. Ob es nun dazu ein Video geben muss oder nicht lass ich mal dahingestellt. Ich finde das herstellen eines Videos ist nicht jedermann sache, zu einem benötigt man ja dafür das passende Equipment und dann muss man auch in der Lage sein ein Video amchen zu können usw.

    Die Bilder in dem Bericht sagen schon sehr gut was aus, wenn man das Gehäuse ja auch im Shop betrachtet oder auf der Seite des herstellers dann sieht man zusätliche Explosionszeichnungen.
    Mich interessieren aber mehr die Bog Tober von be Quiet =)

    Gruß Max

  5. #5
    Private
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    Standard

    Hallo Matti38 und Grunch1988,

    wir konnten leider keine weiteren Bilder zu dem Einbau hochladen, da das Forumsystem bzw. der Editor das nicht erlaubt hat. Anbei noch im Kommentar noch ein paar Bilder.

    Einbauvorgang außerhalb vom Gehäuse:

    einbau-grafikkarte.jpg

    Das eingebaute System ist der Mittelklasse zuzuordnen. AM3+ Motherboard mit einem AMD FX 6300 + 8GB DDR3 und die Geforce 960 von MSI. Als Massenspeicher wurden 2 SATA SSDs + 3,5 Zoll HDD wurden beim Test verbaut. Das verwendete Netzteil war ein Thermaltake Hamburg 530W.

    Motherboard in das Gehäuse montiert:

    mainboardansichtseite_1.jpg

    Grafikkarte nach dem Einbau:

    Grafikkarte.jpg

    Interface Kabel:

    interface-kabel.jpg



    Viele Grüße!

  6. #6

    Standard

    Ich bin einer der glücklichen Teilnehmer des Testers Keepers und freue mich das Dark Base 700 Gehäuse von be quiet! ausgiebig testen und bewerten zu dürfen. (und natürlich behalten, danke Be quiet! und Mindfactory!! ��)
    Meine Bewertung basiert ausschließlich aus meinen persönlichen Eindrücken und meiner Hardware (ich hatte keine weitere Testhardware zu Hause oder in der Zeit beschaffen können). Selbstverständlich betrachte ich das Dark Base 700 so neutral wie möglich und beziehe mich bei Vergleichen im weiteren Text auf mein altes Define R2 von Fractal Design. (Vielleicht sage ich gerade Jehova? )
    Die Bewertung ist in verschiedenen Unterpunkten gegliedert wie z.B. Design, Verarbeitung, Einbau, Leistung und natürlich bei einem Be quiet! Produkt: Lautstärke. Hier nun meine Beschreibung:

    1. Design

    Das Gehäuse sieht super schick und clean aus in dem gebürsteten Aluminium. Die Front hat links und rechts schräge Elemente mit Mesh-Elementen für die Lüftungsschlitze. Das I/O Panel, sowie das untere Ende sind genauso abgeschrägt. In demselben Design fußt der Tower dann auf den Boden. Für einen Midi Tower ist er ganz schön platzeinnehmend und breit, daher die Maße beachten bei der Gehäusewahl.
    Das Tempered Glass Seitenteil ist mit 4 Rändelschrauben befestigt. Sie sind direkt auf das Glas geschraubt und sitzen fest auf gummierten Puffern.
    Warnung an die Hardcore Grobmotoriker unter uns: Wenn man zu schnell oder ruckartig die Schrauben abnimmt kann es passieren, dass das Seitenteil entgegenkommt.
    Das Glas ist leicht getönt, das gefällt mir sehr gut. Das lässt den Innenbereich dunkler erscheinen und Beleuchtungskonzepte kommen besser zur Geltung.
    Schön ist auch, dass das andere Seitenteil nicht aus TG besteht (sondern Stahl), das hilft einem das Kabelchaos zu verstecken.
    Das gebürstete Aluminium an Front und Deckel kommt richtig gut zur Geltung und mit dem Tempered Glass wirkt das Gehäuse sehr edel.
    Anzumerken ist noch der Deckel: Im hinteren Bereich befinden sich Lüftungsschlitze für einen 140mm Lüfter. Die Schlitze sind versetzt angeordnet. Das sieht schick aus, aber ich bin der Meinung, dass die oberen und unteren Schlitze stärker versetzt angeordnet werden sollten – dazu über den gesamten Deckel und mit einem Staubfilter.
    Kurze Begründung warum: Wenn man einen 140er Lüfter unter die Schlitze setzt, könnte bei zu hohem Durchsatz nicht genug Luft ausgeblasen werden.
    Außerdem: Man kann unter dem Deckel einen Schlitten entnehmen für Lüfter oder Radiatoren, allerdings verpufft der Kühl-Effekt, wenn nur an dem Schlitz ein Lüfter rauspustet. Die anderen Lüfter blasen warme Luft einfach gegen die Deckelwand. Dann lieber komplett verschlitzt und Lüftungseffizienter.
    Das innere Design ist natürlich ein Hingucker. Die Netzteilabdeckung trifft voll meinen Geschmack. Schön schlicht gehalten! Die modularen Abdeckungen sind praktisch und durch das getönte Glas sieht man auch die Spaltmaße nicht.
    Die 3,5“ HDD Plätze sind mit abnehmbaren Blenden versehen. Das sorgt für einen schönen Effekt und blockiert nicht die Front wie Gehäusekäfige.
    Last but not Least: Die LED Streifen (bin ich hier bei TRON!?). Die sind super genial und der Verlauf bis in die Füße ist ein absoluter Hingucker.

    2. Verarbeitung

    An der Verarbeitung und dem Material kann ich nichts bemängeln, außer eine abgenudelte Schraube/Bohrloch an dem entnehmbaren Mainboardtray. Das war bisschen tricky die rauszukriegen. Im inneren gab es keine scharfkantigen Ecken oder andere Störfaktoren.
    Sehr positiv überrascht war ich von dem Material: Ich dachte Fettfinger würden stärker zu sehen sein am Gehäuse, v.a. am Tempered Glass.
    Wünschenswert wäre eine dickere Dämmung an dem Seitenteil und Deckel. Wenn man schon 3/4 des Deckels ohne Lüftungsschlitze versieht, kann man diese wenigstens stärker dämmen. Das würde auch die Lautstärke noch etwas drücken.
    Die 3,5“ Abdeckungen sind auch ziemlich nervig beim Ein und-Ausbau. Die Plastikkappen muss man zusammendrücken und das war nicht so ganz einfach in einem Rutsch die Abdeckung an- bzw. abzubauen. Die Kappen können in 3 verschiedenen Position herausragen und da bleibt man schnell mal hängen.

    3. Montage / Kompatibilität / Ausstattung

    Vorab: Es lag an meiner Hardware und nicht am Gehäuse und: Es war ein Desaster!!
    Verbaut wurden 2 SSD’s, 2 HDD’s, eine PCI-Soundkarte mit Molex-Anschluss, eine GTX 1080, sowie ein be quiet! Straight Power 500W Netzteil und als Mainboard das Asus P8Z77 LX mit i7 3770 + Thermalright TrueSprit 140mm.
    Wer sich das Gehäuse kaufen möchte: achtet vorher darauf welche SATA-Kabel ihr benutzt und WO die Anschlüsse am Mainboard liegen. Angewinkelte SATA-Kabel gingen bei mir nicht, da die Netzteilabdeckung vom Gehäuse im Weg war oder der Winkel in die falsche Richtung ging, wenn die SSD’s am Mainboard-Tray befestigt wurden. (ich musste die beiden SSD’s in den mitgelieferten 3,5“ HDD Käfig verlegen).
    Außerdem mangelte es mir am Netzteil an Flexibilität, ein Strang SATA-Strom-Anschlüsse mehr und ich hätte nicht so ein Durcheinander gehabt und 3x umplanen müssen.
    Für den Einbau wollte ich den Mainboardschlitten entnehmen, die Hardware verbauen und dann wieder einsetzen in das Dark Base 700. Hat auch fast gut geklappt, die IO-Panel Kabel liegen nur genau an der oberen rechten Ecke vom Schlitten und beim Einsetzen hätte ich fast die Kabel gequetscht, das hätte be quiet besser lösen können.
    Wenn man HDD’s verbaut sollte man darauf achten, dass die Kabel nicht zu stark auf Spannung oder an die Gehäusewand drücken, die Vibration überträgt sich sofort auf das gesamte Gehäuse.
    Mit einem anders angeordneten Mainboard und mehr Stromanschlüsse/weniger Hardware wäre der Einbau bestimmt einfacher und entspannter gewesen.
    Zur mitgelieferten Ausstattung: Die beiden Power Wings 3 sind super, könnte aber für Highend Hardware unter Last nicht ausreichend sein. Die Steuerplatine für LED‘s und Lüfter ist unglaublich praktisch, gerade wenn man zusätzliche Lüfter und LED-Stripes im Case verbauen möchte. Allerdings liegen auch eine Menge Kabel mehr im hinteren Bereich. Die Kabel könnten teilweise kürzer sein und das USB 3.0 Kabel ist m.M.n. viel zu dick und starr.

    4. Kühlung und Lautstärke

    Die Kühlung ist besser als ich erwartet hätte. Die beiden Silent Wings 3, machen schon was her und kühlen das System selbst bei Last recht gut. Wie das bei verstärktem OC sich verhält, kann ich leider nicht sagen, da ich die CPU nur minimal übertaktet habe und die GTX 1080 von KFA2 auf Auslieferungstakt läuft.

    Idle (Silent-Mode Stufe 1)
    CPU: 32°
    Grafikkarte 41° (Lüfter 0%)
    SSD‘s 27°
    HDD’s 31°

    Last (1600rpm)
    CPU: 58°
    Grafikkarte 72° (GraKa Lüfter bei 68% Auslastung)
    SSD‘s 32°
    HDD’s 37°

    Die Lautstärke ist nur subjektiv zu bewerten: Unter Volllast auf 1600rpm ist es schon deutlich hörbar. Mit Kopfhörern aber kaum wahrnehmbar. Auf 1000rpm ist es doch leiser als mein altes Fractal Gehäuse. Respekt, die Wings 3 sind wirklich super.

    5. Fazit

    Für viele mag die UVP von ca. 170¤ viel klingen, wenn man allerdings bedenkt was das be quiet! Dark Base 700 dafür zu bieten hat, ist der Preis absolut gerechtfertigt.
    Sehr schönes Tempered Glass, schönes gebürstetes Aluminium, RGB-Stripes, effiziente 140er Power Wings 3, super viele modulare Möglichkeiten (invertierter Einbau) und der entnehmbare Lüfter-Anschluss unter dem Deckel und eine modulare Netzteilabdeckung deckt eigentlich alles ab, was das Herz aktuelle Hardware-Herz begehrt.

    Ich bin mehr als zufrieden mit dem Gehäuse und wenn be quiet! ein wenig Feintuning am Gehäuse vornimmt, könnte der Nachfolger schon fast das Prädikat „Perfekt“ bekommen. Mit dem getönten Glasseitenteil schwirren mir für die Zukunft schon eine Menge Ideen vor und ich freue mich auf die nächsten Jahre mit dem Dark Base 700.
    In diesem Sinne noch einmal vielen Dank an Mindfactory und be quiet! Für die Teilnahme am Testers Keepers.

    Grüße Jolokia


    Anbei noch ein paar Bilder, aufgenommen mit einer Kartoffel.
    Dark Base 700 (4).jpg
    Dark Base 700 (14).jpg
    Dark Base 700 (9).jpg

    Kabelchaos des Todes of Doom:
    Dark Base 700 (3).jpg
    Geändert von Mistress Marketing (08.01.2018 um 09:03 Uhr)

  7. #7

    Standard

    Jahre lang nutze ich be quiet! Produkte und wurde selten bis nie enttäuscht. Nun habe ich die Gelegenheit bekommen das Darkbase 700 Gehäuse mit RGB LED Beleuchtung zu testen. Das Gehäuse wurde mir im Rahmen der Testers Keepers Aktion zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an be quiet!und das Mindfactory Team.

    DESIGN
    Das Gehäuse an sich hat bereits ein sehr eindrucksvolles Design, dass sehr hochwertig verarbeitet ist. Die Front besteht aus gebürstetem Aluminium. An den Seiten befinden sich zwei Lüftungsgitter, die ebenfalls aus Alu bestehen. Neben diesen Lüftungsgittern verlaufen die zwei LED Strips. Unten an der Front ist sehr dezent das be quiet! Emblem platziert. Die Frontabdeckung ist ein verbautes Segment, d.h. sie lässt sich nicht für den Gebrauch von Laufwerken öffnen. Oben an der Front befindet sich das I/O Panel mit folgenden Komponenten:
    - Regler für die Dual-Rail-Lüftersteuerung (Auto, Stufe-1, Stufe-2, Stufe-3)
    - USB 3.1 Anschluss - Mikrofon Eingang
    - Kopfhörer Ausgang
    - Powerbutton
    - Resetknopf mit Kontrolllämpchen
    - LED Farbwechsel Knopf (weiß, rot, grün, blau, orange, lila, farbwechselnd, aus)
    -zwei USB 3.0 Anschlüsse

    Die Oberseite des Gehäuses besteht ebenfalls aus einer durchgängigen Abdeckung mit einigen Luftschlitzen am Heck. Das Seitenfenster des Gehäuses besteht aus einer getönten Glasschicht, die zur Gesamtqualität des Gehäuses beiträgt. Im Innenraum sind fünf Laufwerkschächte zu sehen, die eine sehr schlichte und zum Design passende Plastikabdeckung besitzen. Des Weiteren ist das gesamte Unterteil des Innenraumes durch eine Plastik Shroud verdeckt, die auf der Oberseite vier abnehmbare Segmente enthält.

    VERARBEITUNG
    Die verbauten Materialien wirken grade durch die getönte Glasscheibe und das gebürstete Aluminium an der Gehäusefront sehr edel und robust. Im Innenraum gibt es ein abnehmbares Motherboardtray, welches sich invertieren lässt. Somit ist es kein Problem das Gehäuse an die linke Tischkante zu stellen und die tolle Aussicht durch die Glasfassade ins Gehäuse zu genießen. Natürlich lässt sich dementsprechend auch die seitliche Abdeckung der PSU Shroud an der gegenüberliegenden Seite anbringen. Eine schöne Besonderheit sind ebenfalls die Abdeckungen für die 3,5“ Zoll Laufwerke bzw. HDDs. Die Plastikabdeckungen lassen sich in zwei Positionen verschieben, sodass bei Not auch Kabel durchgezogen werden können. Dafür muss die Abdeckung nicht entfernt werden. An der Front und an der rechten Seitenabdeckung befindet sich eine Dämmplatte, die den Schall dämmt. Des Weiteren sind an der Front, an der Decke und am Boden des Gehäuses Staubfilter eingebaut. An der Decke befindet sich zudem eine Schiene, die Platz für drei optionale 120mm Lüfter bietet. Doch an der Decke befindet sich nur am Heck ein besonders geformter Luftschlitz, der zum Lärmreduzierung mit beitragen soll.

    MONTAGE
    Während der Montage sind keine Mängel aufgefallen. Das Mainboard ließ sich leicht und ohne Probleme einsetzen. Im Vergleich zu meinem vorherigen Gehäuse, bei dem neun Schrauben mitgeliefert wurden, sind es hier nur acht. Das mittlere Gewinde der ATX Form entfällt. Stattdessen befindet sich eine abstehende Schraube im Gehäuse, die beim Einsetzen des Mainboards einen Fixierpunkt bietet und für einen deutlich schnelleren Workflow sorgt. Der HDD Slot im Gehäuse ließ sich super schnell aus der Shroud lösen. Aufgrund meiner abgeschrägter SATA Kabel, habe ich hier die HDD Kopfüber einbauen müssen, da durch die Shroud die Freiheit in der Montage leicht eingeschränkt ist. Trotz der leichten Einschränkung konnte die Shorud alle Kabel meines be quiet!Pure Power Non-Modular Netzteils verdecken. Die SSD Festplatte konnte ebenfalls ohne Probleme auf der Rückseite der Tray angebracht werden. Der zusätzlich befindliche PCI-Controller an der Rückseite der Tray, störte ein wenig durch seine Verkabelung. Wen die RGB Kabel oder einzelnen Lüfterkabel stören, der kann diese aber entfernen und in der Verpackung verstauen.

    KOMPATIBILITÄT / AUSSTATTUNG
    Im Lieferumfang enthalten ist samt Gehäuse, eine sehr spartane Anleitung in mehreren Sprachen vorhanden. Mitgeliefert werden samt Schrauben für das Mainboard noch zusätzlich Schrauben für die SSDs, HDDs und ein zusätzlicher HDD-Käfig, welcher optional im Innenraum über der Shroud verbaut werden kann. Um hinter der Tray einen geordneten Kabellauf zu garantieren, werden hier auch noch einige Kabelbinder mit Klettverschluss mitgeliefert.

    KÜHLEIGENSCHAFTEN
    Standard gemäß ist die Regelung für die Systemlüfter auf den Automatikbetrieb gestellt. Somit lassen sich die Lüfter über das System manuell steuern, oder man verwendet den üblichen Smartmodus, der die Lüfter automatisch zu den ermittelten Temperaturen reguliert. Andernfalls bietet das Gehäuse drei Stufen, die die jeweiligen „Rounds per Minute“ festlegen. So sind es bei meiner Messung über das MSI Controlcenter folgende Werte:
    Stufe 1: ca. 450 rpm
    Stufe 2: ca. 800 rpm
    Stufe 3: ca. 1100 rpm
    Eingebaut sind, sowohl an der Front, als auch hinten zwei 140mm Silent Wing 3 PWM Lüfter. Natürlich verändert sich während des Stufenwechsels die Lautstärke. Am PCI-Controller befindet sich auch ein Regler für zwei unterschiedliche Modi. Dem Silent und Performance-Mode. Meine Messungen sind im Silent Modus entstanden. Die Temperatur im Innenraum ist bei 450rpm bei max. 50C° gehalten. Regulär befindet sich das Gehäuse bei 20-25°C, abgesehen von der CPU-Wärme die abgegeben wird. Mein Dark Rock 3 nutzt nur einen Silent Wing, der die Temperaturen bei Leistung stark ansteigen lässt.

    LEISTUNG
    Zusätzlich zur guten Kühleigenschaft des Gehäuses ist für meine Bedürfnisse die Lautstärke des Gehäuses wichtig gewesen. Im Silentmodus wurde das Gehäuse erst durch die dritte Stufe sehr auffällig. Die Geräuschkulisse konnte ich super durch meine Editing Software beobachten. Die zweite Stufe bei 800 rpm ist im Pegel leicht aufgefallen, doch nicht weiter störend gewesen. Stufe 1 bot jedoch genau die Geräuschkulisse, die ich mir gewünscht habe. Zwischen den Stufen variierten die Geräusche im Bereich von ca. 3 dB vom Standort meines Mikrofones, welches sich wie gewohnt auf dem Tisch befand. Für diejenigen, die sich wie ich für die Geräuschkulisse interessieren und mehr zum Mikrofon wissen wollen. Ich habe ein Großmembranmikrofon mit einem Dynamikbereich von 96dB mit einem Übertragungsbereich von 20Hz-20000Hz. Das Großmembranmikro besitzt eine Nierencharakteristik. Kurz zusammenfassend bietet das Gehäuse ein sehr geräuscharmes Umfeld. Eine weitere Leistung des Gehäuses ist der eingebaute PCI-Controller, der sowohl die Lüftung über das I/O Panel zu steuern ermöglicht, als auch eine Synchronisation der LED Strips. Der Controller ermöglicht es sich mit dem Mainboard zu verbinden und somit alle am Mainboard angeschlossenen LEDs mit den LED Strips an der Gehäusefront zu synchronisieren. Hierfür können die üblichen LED Softwares, wie z.B. die von ASUS genutzt werden.

    PREIS- / LEISTUNGSVERHÄLTNIS
    Der unverbindliche Preis von ca. 160¤ ist meiner Ansicht nach gerechtfertigt. Den Umfang, den dieses Gehäuse bietet, lässt kaum noch offene Wünsche übrig. Vom Material wirkt das Gehäuse sehr edel. Die Montage ist nahezu super leicht gewesen. Grade die PSU Shroud hat bei mir einen überaus guten Eindruck hinterlassen, da es durch die Glasfassade einen ordentlichen Eindruck hinterlässt. Für alle LED Fans ist das Gehäuse ein Paradies. Der optional mitgelieferte HDD-Käfig ist völlig ausreichend. Ohne den HDD-Käfig lassen sich bereits fünf SSDs verbauen oder drei SSDs mit zwei HDDs. Selbst ich mit Terabyte großen Projekten besitze bislang keine fünf HDDs, die im Gehäuse verbaut werden müssten.

    HALTBARKEIT
    Das Gehäuse ist dermaßen robust gebaut, dass es eine deutlich lange Langlebigkeit aufweist. Auch die Glasfassade wirkt durch das Glas sehr stark und wird garantiert nicht bei kleinster Berührung Kratzer oder Brüche erleiden. Alle Gewinde und verbauten Schrauben sollten auch nach häufigem Gebrauch nicht zerstört werden. Die Plastikabdeckungen wirken ebenfalls robust.

    FAZIT
    Das be quiet! Dark Base 700 ist für mich das beinah perfekte Gehäuse. Bislang konnte ich mir nur einen positiven Eindruck vom Dark Base 800 verschaffen, welches meiner Ansicht nach leiser wirkt, jedoch komplett aus Kunststoff besteht und grade im Innenraum deutlich weniger Wert auf Design legt. Für mich als Designliebhaber ist das schlichte und feine Gehäuse nahezu perfekt. Beim Dark Base 700 hat sich be quiet! eine Menge Gedanken über Ordnung, Qualität und Montage gemacht.
    An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an be quiet! und Mindfactory für die Testers Keepers Aktion.



    Bilder

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    Geändert von Mistress Marketing (11.01.2018 um 10:42 Uhr)

  8. #8

    Standard

    Hallo an alle Leser hier im Forum!

    Ich habe das Gehäuse als Produkttester von Mindfactory erhalten und dadurch die Chance bekommen das Dark Base 700 Gehäuse von be! quiet ausgiebig zu testen.
    Ohne gezielt auf einzelne Punkte ein zu gehen und diese einfach ab zu arbeiten möchte ich hier vielmehr berichten wie ich vorgegangen bin und wie der Aufbau dann bei mir abgelaufen ist und was mich dabei so erwartet hat.
    Den gleichen Testbericht aber inkl. Fotos dazu findet man im Forum von Mindfactory.
    Zum Testen verwende ich mein aktuelles Setup, ich habe mir keine neuen Komponenten für den Test gekauft und möchte entsprechend auch alle aktuellen Komponenten mit in das Gehäuse nehmen zum Testen.
    Also war mein erster Schritt alles aus dem aktuellen Cooler Master HAF 932 Gehäuse zu entfernen und dann in das neue Gehäuse ein zu bauen.


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    Bestandsaufnahme
    Meine Hardware besteht aus einem ASRock Z97 Extreme 4 Mainboard mit einer Intel Core i5-4690K CPU, einem Alpenföhn Brocken 2 Kühler mit einer Höhe von 165mm, einer GeForce GTX 960 Grafikkarte von GIGABYTE, einem älteren be! quiet Dark Power Pro Netzteil mit Cabel Management, zwei 3,5‘" HDDs, einer 2,5" SSD, einem Cardreader im 5,25" Schacht und einem DVD Brenner.

    Auspacken und erster Eindruck
    Erstes auspacken: das Gehäuse kommt gut verpackt an. Das gesamte Gehäuse ist in einem schwarzen Stofftuch verpackt. Im Karton erwartet einen erst einmal nur das Gehäuse und die Bedienungsanleitung. Im Gehäuse selbst ist dann das weitere Zubehör.


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    Hier dann aber schon der erste Schock: Wo kommt denn da mein DVD Laufwerk und mein Cardreader hin? Tja, die haben wohl kein Platz mehr im neuen Gehäuse denn 5,25" Schächte sucht man bei diesem Gehäuse vergebens.
    Da mein altes Gehäuse schon sehr alt ist wusste ich ja, sowas muss ja auch nicht immer mit erneuert werden genau wie das Netzteil, aber auch das Silent Base 600 hatte noch Platz für DVD Laufwerke.
    Nun aber erst einmal weitermachen mit dem Auspacken und dem Einbauen.
    Die Glasscheibe wird von vier schrauben gehalten, welche mit Gummi überzogen sind damit nichts verkratzt, alles gut gedämmt ist und es keine Vibrationen gibt. Bei mir kam eine Schraube direkt mit Gewinde heraus, das ist aber kein Problem denn alle Gewinde haben vorne einen Schlitz und lassen sich damit sehr schnell und einfach heraus und wieder fest herein drehen. Da man das Gehäuse ja auch „drehen“ kann, also die Glasscheibe an die andere Seite bauen kann ist dies auch sehr gut gelöst.
    Etwas verwundert war ich, dass keine Festplattenbefestigung zu sehen war und im Zubehör war auch nur eine Festplattenhalterung mitgeliefert für 3,5" Festplatten.


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    Nachdem ich dann auch die Netzteilabdeckung entfernt habe, kamen aber zwei weitere Festplattenkäfige hinter der Verkleidung zum Vorschein. Hier wurde dann sofort klar was sich be! quiet dabei gedacht hat:
    Mehr als zwei Festplatten kann man zwar verbauen sieht dann aber unschön aus!
    Die Festplatten und vor allem die dazugehörigen Strom- und SATA Kabel sollen vollständig verschwinden und unsichtbar sein.
    Vermutlich ist das auch der Grund für die fehlenden Laufwerksschächte, hier geht ja die Glasscheibe über die ganze Seite und zeigt nicht nur einen Ausschnitt und somit ist alles deutlich aufgeräumter.
    Das hat aber natürlich nicht nur Optische Vorteile, sondern so ist auch der Weg für den Luftstrom komplett frei und die von vorne gezogene Luft kommt so noch schneller und besser zur CPU.


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    Spätestens ab jetzt hat man aber den vollen Überblick über das Innenleben des Gehäuses und allen bereits verbauten Komponenten.
    Ab Werk sind zwei SilentWings 3 140mm PWM Lüfter im Gehäuse verbaut. Einer vorne in der Front zum Ansaugen der Luft und einer hinten weiter oben, der die Luft wieder heraus pustet.
    Die zweite Seitenwand aus Aluminium ist bereits vollständig gedämmt, genau wie die Front und das Oberteil des Gehäuses.
    Die Unterseite vom Gehäuse ist komplett offen. Zum einen wird hier, wie seit Jahren üblich, das Netzteil eingebaut damit es keine Wärme in das Gehäuse hereinbringt und den Luftstrom nicht stört. Außerdem gibt es hier die Möglichkeit noch weitere Lüfter zu verbauen. Um alles vor Staub und gröberem Dreck zu schützen gibt es an der Unterseite, genau wie an der Front ein Staubschutz in Form eines herausnehmbaren Gitters.
    Um an das Gitter in der Front zu kommen muss die ganze Front einfach nach vorne abgezogen werden. Gut gefällt mir hier die Lösung für die LED Streifen, denn diese sind in der abnehmbaren Front nicht mit Kabeln verbunden, sondern über einen Kontaktstreifen, sodass man eigentlich nichts kaputt machen kann, wenn man einfach mal die Front entfernt.


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    Auf der Rückseite des Mainboard-Trays finden wir dann schon jede Menge Kabel und auch eine kleine Platine welche die komplette „Gehäusesteuerung“ übernimmt.
    Es gibt auf der Platine die Anschlussmöglichkeit für sechs Lüfter in zwei Kanälen, einen Stromanschluss in Form eines SATA Steckers, einen Eingang für die LED RGB Steuerung, zwei Ausgänge für die Front LEDS, einen Ausgang für weitere LED Stripes, damit diese passend zum Gehäuse leuchten und einen PWM Anschluss für die Lüfter.
    Das wirkt auf den ersten Blick etwas verwirrend, aber eigentlich ist es ganz einfach und es muss nicht alles angeschlossen werden. Hier sollte man aber auf jeden Fall einmal in das mitgelieferte Handbuch schauen.
    Die Front LEDs steuere ich z.B. nur über den Taster in der Front da mein Mainboard keinen Anschluss dafür hat und somit konnte ich dieses Kabel auch direkt entfernen.
    Die beiden Schieberegler auf der Platine dienen nur der Lüftersteuerung und das auch nur dann, wenn die Lüfter nicht auf Automatik stehen.
    In der Front des Gehäuses gibt es ja einen Schieberegler für die Lüfter welcher vier Stellungen kennt. Automatik und 1-3. Im Automatikmodus wird der PWM Anschluss der kleinen Platine genutzt und alle Lüfter werden hierrüber gesteuert, unabhängig von der Schalterstellung auf der Platine.
    Erst wenn an der Front eins, zwei oder drei ausgewählt wird, ist es interessant was innen geschaltet worden ist. Hier gibt es die Möglichkeit „Silent“ und „Performance“ auszuwählen. Nur unter Performance können die Lüfter per Hand mit 100% betrieben werden, im Silent Modus ist bei 65% Schluss.
    Eine genaue Tabelle mit beiden Modi gibt es im Handbuch.
    Möchte man z.B. einen Lüfter im Silent Modus haben und den anderen im Performance Modus, so kann man die Lüfter an die beiden unterschiedlichen Kanäle der Platine anschließen (jeweils drei Lüfteranschlüsse) und die beiden Kanäle separat voneinander schalten.

    Einbau vom Mainboard:
    Beim Einbau des Mainboards bemerkt man dann wieder was es doch für ein Vorteil ist, wenn man keine Laufwerksschächte oder HDD-Schächte im Weg hat.
    Selten habe ich ein Mainboard so einfach einbauen können.
    Für den ATX Standard ist bereits alles vorbereitet. Es sind 8 veränderbare Gewinde im Gehäuse angebracht und ein PIN der zum korrekten Ausrichten des Mainboards dient.
    Genau die gleiche Anordnung und Anzahl hatte ich bereits im Silent Base 600 eines Freundes und genau wie dort habe ich weitere Gewinde bzw. Ersatzteile im Zubehör vermisst!
    Sowohl mein ATX Mainboard, als auch das vor kurzem verbaute ATX Mainboard im Silent Base haben zehn Befestigungen, anstelle von neun. An der passenden stelle gibt es auch die Möglichkeit ein weiteres dieser Gewinde an zu bringen. Im Zubehör gibt es aber einfach kein weiteres mehr und auch keine weiteren Schrauben mehr.
    Das finde ich etwas schade und habe ich auch so beim anderen Gehäuse damals so empfunden.
    Bei dem Preis sollte es nicht an zwei drei extra Schrauben scheitern vor allem auch als Ersatz falls mal eine verloren geht.


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    Einbau der Festplatten und der SSD:
    Nachdem dann aber Mainboard und Netzteil soweit verbaut waren ging es nun an den Einbau der Festplatten. Die HDDs werden in ihre Halter in Gummis geschraubt um hier Vibrationen zu mindern, was auch soweit alles sehr gut klappte. Die HDD Käfige können sehr einfach herausgenommen werden zum HDD Einbau und die Kabel werden auch direkt nach hinten geführt. Nutzt man mehr als die zwei unten integrierten 3,5" Schächte, so werden auch oberhalb der Netzteilabdeckung die Kabel direkt nach hinten geführt, sodass man auch dort nicht allzu viel sehen sollte. Wenn man möchte kann man natürlich auch direkt alle Festplatten oberhalb der Abdeckung anbringen, das macht für mich aber wenig Sinn.


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    Auf der Rückseite des Mainboards kann man dann noch drei 2,5" SSDs oder HDDS ohne weitere Einbaurahmen befestigen und so auch völlig unsichtbar anbringen.
    Auf Höhe der CPU können zwei SSDs angebracht werden und eine weiter unten bei der Steuerungsplatine.
    Ich habe meine SSD unten angeschraubt, um dann später fest zu stellen das unten der Platz murks ist!
    Steckt man dann an der SSD ein gerades SATA Kabel an so wird dieses geknickt und steckt dann auch schräg im Anschluss an der Festplatte, wegen eines direkt darunter angebrachten Standfußes für den herausnehmbaren Mainboard-Tray. Ich habe meine SSD dann nachträglich oben hinter der CPU angebracht, da ich das SATA Kabel so nicht knicken wollte.

    Mein Vorschlag an be! quiet: hier hätte man besser den Platz der Platine mit dem der SSD tauschen können, denn unter der Platine befindet sich kein Standfuß!

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    Entfernt man die obere Halterung für die beiden SSDs so hat man hier freien Blick auf die Rückseite des Mainboards, was es einem ermöglicht ohne großen Aufwand auch größere CPU Kühler mit Backplate schnell zu tauschen bzw. den Kühler erst an zu bringen, wenn das Mainboard schon im Gehäuse verbaut ist.

    Das große Kabelchaos:
    Nach den HDDs und der SSD erfolgte nun die Verkabelung der Stromversorgung aller Komponenten inkl. des großen Stromanschlusses am Mainboard und hier hat sich be! quiet etwas sehr Schönes einfallen lassen:
    Von vorne gesehen, rechts neben dem Mainboard gibt es neben den gummierten Kabelauslässen auch Kunststoffabdeckungen, welche sich in unterschiedlichen Höhen anbringen lassen. So bieten diese auch unterschiedlich dicken Kabel einen sehr schönen geraden Auslass, ohne dass die Kabel stark gebogen werden müssen. Ich empfand diese Gummiauslässe an Gehäusen bisher immer nur als halbwegs gut. Ja man hat damit Auslässe direkt am Mainboard, aber die Kabel müssen dann meist sehr stark gebogen werden und meist „öffnen“ die Kabel diese Abdeckungen nach hinten immer etwas und man kann dann hindurch auf das Kabelchaos dahinter blicken.
    Die Kunststoffabdeckungen gefallen mir hier viel besser und ich habe sowas zumindest vorher noch nicht gesehen.


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    Jetzt ist soweit alles angeschlossen und es mussten nur noch alle Kabel schön angebunden werden, damit alles etwas hübscher aussieht. Dafür liegen dem Gehäuse ein paar Klettverschlussbänder bei und an der Rückseite gibt es ausreichend Schlaufen um alles zu verzurren.
    Hinter dem Mainboard, auf der Rückseite existiert natürlich weiterhin totales Kabelchaos, aber von vorne habe ich noch nie ein so aufgeräumtes Gehäuse gesehen!
    Ich denke in diesem Gehäuse findet man die absoluten Top Bedingungen für einen sehr guten Luftstrom und somit eine sehr gute Kühlung aller wichtigen Komponenten.

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    Und von hinten dann immer noch das totale Kabelchaos:
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    Der erste Betrieb:
    Beim ersten Einschalten des PCs mit komplett geschlossenem Gehäuse musste ich dann erst mal schauen ob er wirklich an ist, denn das Gehäuse dämmt trotz der großen Glasscheibe wirklich sehr gut. Durch den optimierten Luftstrom können die Lüfter auch etwas langsamer laufen als vorher, um eine immer noch sehr gut ausreichende Kühlleistung zu erbringen. Die SilentWings Lüfter machen hier ihrem Namen aber auch alle Ehre, denn diese sind wirklich super leise und für mich eigentlich nicht hörbar auf kleiner Stufe.


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    Fazit:
    Design:
    o Durch den Aufbau im inneren und die vielen Möglichkeiten Kabel zu verstecken sieht es sehr aufgeräumt und sauber aus
    o Netzteilabdeckung verbessert die Optik enorm, vor allem bei einer kompletten Glasscheibe
    o LED Licht in der Front wirkt sehr modern, auch weil es bis in den Fuß geht und eine Innenraumbeleuchtung kann farblich passend dazu installiert werden
    o Von außen eher schlicht gehalten, bis auf die Glasscheibe, was mir sehr gut gefällt

    Verarbeitung:
    o Gehäuse wirkt sehr stabil und überall wo es möglich war, ist bereits eine gute Dämmung integriert
    o Der Schalter für die Einstellung der Lüfter wirkt im Vergleich zum Rest schon fast etwas billig, funktioniert aber und erfüllt seinen Zweck
    o Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff wie jeder weiß, und dass was an diesem Gehäuse aus Kunststoff ist macht einen sehr wertigen Eindruck

    Montage:
    o Durch das Fehlen von Laufwerks- und Festplattenschächten in Höhe des Mainboards ist die Montage sehr einfach
    o Montage der dritten SSD durch schlechte Position sehr unglücklich
    o Es fehlen Ersatzschrauben und zusätzliche Gewinde für das Mainboard

    Kompatibilität / Ausstattung:
    o Nicht komplett kompatibel mit alter Hardware durch Fehlen von Laufwerksschächten
    o Frontanschlüsse mit 2x USB 3.0, 1x 3.1 Type C und Kopfhöreranschluss eigentlich ausreichend und zukunftssicher
    o Die Vorbereitung für weitere LEDs im Innenraum ist sehr gut gelöst genau wie die Möglichkeit der Farbsynchronisation zwischen Front, Innenraum und Mainboard
    o Gute Lüftersteuerung, die ohne umbauen zwischen manuellem Betrieb und PWM Betrieb umgeschaltet werden kann

    Kühleigenschaften:
    o Gute Kühlleistung für ein Schallgedämmtes Gehäuse
    o Luftstrom durch das Fehlen der Laufwerksschächte deutlich optimiert
    o Viele Möglichkeiten zur Installation weiterer Lüfter
    o Luftauslässe auf der Oberseite leider nur Suboptimal, da Lüfter eingebaut werden können an Positionen ohne Luftauslass

    Preis- / Leistungsverhältnis:

    Ein schwieriger Punkt bei einem Gehäuse, denn es gibt hier sehr große Preisspannen, aber natürlich auch sehr große qualitative Unterschiede. Mit aktuell ca. 150,-¤ ist das Dark Base 700 ganz klar ein Premium Gehäuse. Durch viele gut durchdachte Kleinigkeiten aber auch die durchweg hohe Verarbeitungsqualität würde ich dem Gehäuse 8 von 10 Punkten geben beim Preis- / Leistungsverhältnis.

    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten:

    Vergleichen konnte ich das Gehäuse natürlich mit meinem alten Cooler Master HAF 932, aber auch mit einem be quiet! Silent Base 600.
    Verglichen mit dem Cooler Master ist das Dark Base 700 absolut Flüsterleise und macht das Arbeiten am PC noch einmal deutlich angenehmer. Höhere Temperaturen konnte ich mit meiner Hardware nicht wirklich feststellen.
    Die Verarbeitungsqualität vom Gehäuse generell würde ich beim be quiet! höher ansehen als beim Cooler Master.

    Der Vergleich mit dem Silent Base ist da schon deutlich schwieriger und ich glaube auch, dass die Silent Base Gehäuse die größte Konkurrenz für das Dark Base 700 sind.
    Die Verarbeitungsqualität ist bei beiden sehr gut und absolut vergleichbar. Das Silent Base ist noch mal deutlich günstiger und bietet Laufwerksschächte für die, die es noch benötigen.
    Das Dark Base bietet zum Silent Base aber viele Verbesserungen, wie den herausnehmbaren Mainboard-Tray, die LED Beleuchtung und Steuerung, die große Glasseite, USB Type C und eine bessere Kabelführung die auch den Mehrpreis ganz klar rechtfertigen.

    Müsste ich zwischen einem Silent Base und dem Dark Base 700 entscheiden, würde ich persönlich zum teureren Dark Base greifen, da hier die Vorteile für mich überwiegen und ich dann doch lieber auf das Laufwerk verzichte.

    Zur Haltbarkeit lässt sich noch nicht viel sagen, aber z.B. waren beim alten Cooler Master die Festplatten in Kunststoffschienen befestigt, bei dem mir mit der Zeit auch welche kaputtgegangen sind. Beim Dark Base 700 sind die Festplatten über Gummis in Metallkäfigen verschraubt und diese können natürlich nicht so einfach brechen, oder mit der Zeit porös werden.
    Ich würde behaupten das jeder Käufer eines Dark Base 700 sehr lange spaß mit diesem Gehäuse haben wird.


    Ich Bedanke mich bei Mindfactory und be quiet! dafür das ich an diesem Produkttest teilnehmen durfte.
    Geändert von Mistress Marketing (12.01.2018 um 10:10 Uhr) Grund: Bilder Sortiert

  9. #9

    Standard Be Quiet! Dark Base 700 Review - Gideon Gaida

    Ich bin einer der glücklichen Gewinner der „Testers Keepers“ Aktion zum be quiet!Dark Base 700. Ich besitze das Cooler Master Storm Trooper, ein solides Gehäuse, welches allerdings schon etwas in die Jahre gekommen ist. Obwohl das Dark Base 700 (i. F. DB700) nach einem attraktiven Nachfolger für mein gutes, altes Storm Trooper aussieht, inwiefern lohnt es sich wirklich Geld in ein neues Gehäuse zu stecken? Auf diese Frage werde ich versuchen eine Antwort zu finden.

    Lieferumfang

    Im Paket enthalten sind: Das DB700, ein dritter Festplattenkäfig zusätzlich zu den zwei bereits vorinstallierten Käfigen, zwei bereits eingebaute be quiet! Silent Wings 3 Lüfter, ein Tütchen mit allerlei Schrauben, Klettverschlusskabelbinder und eine recht schmale Betriebsanleitung. Der Umfang ist meiner Ansicht nach ein wenig mager. Es fehlt zum Beispiel ein PCIe-Riser-Kabel, welches benötigt wird, um den vertikalen Grafikkartenslot zu nutzen. Auch können nicht alle Festplatteneinbauschächte genutzt werden, da nicht genug Käfige mitgeliefert werden. Drei Käfige sollten für den normalen Nutzer zwar ausreichend sein, jedoch könnte man sie auch dann nicht bestücken, wenn man es wollte, da es im Moment keine Möglichkeit gibt jene nachzukaufen. Es muss einem beim Kauf also bewusst sein, dass mit dem standardmäßigen Lieferumfang, das Gehäuse nicht im vollen Umfang genutzt werden kann.

    Design

    Das DB700 ist das schönste Gehäuse, was ich in Persona erleben durfte. Das Design ist ein eleganter Spagat zwischen der seriösen und reduzierten „schwarzen Box“ (siehe NZXT S340, Fractal Design S) und dem aufregenden und protzigen Gaming-Gehäuse (siehe Corsair Crystal 570X, Phanteks Enthoo Evolv). Das Äußere aus schwarzem, gebürstetem Aluminium sieht toll aus und fühlt sich sehr hochwertig an. Die Gitter an den Rändern sind ein schöner Kontrast und passen sich der Form des Gehäuses an. Die Beleuchtungsleiste an der Front drängt sich nicht in den Vordergrund und ist ein netter Akzent. RGB-Beleuchtung ist eigentlich gar nicht mein Fall, aber so, wie es beim DB700 gelöst ist, kann sogar ich mich damit anfreunden. Einziges Manko wäre, dass die Beleuchtung durch die Spalten des abnehmbaren Frontteils etwas durchscheint, was, besonders in dunklen Umgebungen, etwas billig aussieht. Dem könnte man nachhelfen, in dem man die entsprechenden Stellen mit undurchsichtigen, schwarzem Klebeband abklebt, trotzdem ärgerlich. Über das Hartglas Seitenteil kann man ins Innere des Gehäuses blicken. Von innen sieht das Gehäuse aufgeräumt und unspektakulär aus, was ich gut finde.

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    Ausstattung

    Das DB700 hat eine Menge zu bieten. Besonders der invertierbare Motherboard-Tray wurde beworben. Wie nützlich und handlich die einzelnen Features sind werde ich im Folgenden ausführen. Ich arbeite mich dabei von außen nach innen durch das Gehäuse und beschreibe dabei meine Eindrücke der einzelnen Features. Fangen wir vorne an: das Frontpanel. Wie das restliche Äußere des Gehäuses besteht es aus gebürstetem Aluminium. Von innen ist es mit einer schalldämpfenden Matte bestückt. Ich musste ein wenig herumprobieren, wie man es abnimmt, da in der Gebrauchsanleitung nicht aufgeführt ist, wie man es entfernen kann. Um das Frontpanel abzunehmen muss man es mit relativ viel Kraft an den Kanten nach vorne wegziehen, sodass man hofft nichts kaputt zu machen. Dies ist suboptimal gelöst und vor allem für unerfahren PC-Bauer abschreckend. Auch nicht schön sind die Kontakte an der Unterseite des Panels, welche sich recht schnell verbiegen. Hinter dem Panel befindet sich ein Staubfilter welcher einfach herausgenommen werden kann. Weiter Unten kann man den unteren Staubfilter auch einfach herausziehen. Beide Staubfilter sind stabil gebaut. Es fehlt ein Staubfilter für den oberen Teil des Gehäuses, allerdings kann durch das geschlossene Oberteil auch so gut wie kein Staub rein. Hinter dem Staubfilter ist ordentlich Platz für bis zu 140mm breite Lüfter. Die Lüfter kann man auf beliebiger Höhe montieren, was einem eine Menge Möglichkeiten beim Luftstrom gibt. Oben, an der Front des Gehäuses befinden sich die vorderen Anschlüsse. Diese bestehen aus einem Startknopf, einem Knopf zum Steuern der RGB-LEDs, eine HDD-LED, welche gleichzeitig ein Resetknopf ist, Klinkenanschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon, zwei USB 3.0, ein USB Typ C und einem Schiebeschalter, mit dem man die Gehäuselüfter steuern kann. Der Startknopf ist permanent weiß beleuchtet und somit leider nicht in der selben Farbe wie die RGB-LEDs. Ansonsten hat der Knopf einen angenehmen Druckpunkt und er fühlt sich hochwertig an. Der Schiebeschalter ist schwergängig und leider nur aus Plastik, erfüllt aber seinen Job. Der Umfang der Frontanschlüsse ist solide und bietet mehr als die meisten anderen Gehäuse auf dem Markt. Standardmäßig ist das Hartglasseitenteil auf der linken Seite. Gelagert ist es auf Gummiteilen und befestigt ist es mit vier Daumenschrauben. Beim Abnehmen sollte man aufpassen, dass das Seitenteil nicht einfach abfällt. Das standardmäßig rechte Seitenteil ist einfach ein schwarzes Stahlteil. Befestigt ist es hinten mit Daumenschrauben, welche am Seitenteil bleiben und so nicht verloren gehen können. Es gibt bessere Montagemechanismen, wie zum Beispiel von Fractal Design, aber die Lösungen beim DB700 sind völlig in Ordnung. Auf der Oberseite des DB700 sind hinten kleine Lüftungsschlitze. Diese lassen nicht allzu viel Luft durch und sorgen für unangenehme Geräusche, wenn zu viel Luft durch muss. Generell ist die Entlüftung an der Oberseite suboptimal, aber dazu mehr beim Temperaturtest.
    Nun zum Inneren des Gehäuses: Fangen wir oben an. Oben findet man ein herausnehmbares Befestigungsblech für Lüfter und Radiatoren. Praktisch, da das Montieren von Radiatoren im oberen Bereich des Gehäuses fummelig sein kann. Die Möglichkeit vertikale GPUs zu montieren ist vorhanden, konnte ich aber leider nicht testen, da ich kein PCIe-Riser-Kabel hatte. Im vorderen Bereich des Motherboard-Trays findet man Öffnungen für die Festplattenkäfige, in denen Plastikabdeckungen stecken. Diese kann man weiter rausziehen, sodass man dort auch Kabel oder Rohre durchführen kann. Hinter der Netzteilabdeckung im unteren Teil des Gehäuses kann man seine Kabel verstecken. Sehr clever finde ich, dass man einzelne Plastikteile der Netzteilabdeckung abnehmen kann. Darunter liegen Montagemöglichkeiten für Lüfter, Radiatoren, Reservoirs, Festplatten oder was einem sonst noch einfällt. Man kann also entweder den extra Platz gut nutzen oder einfach elegant verstecken. Die Plastikteile sind hochwertig und sehr stabil. Unter der Netzteilabdeckung hat man viel Platz für Kabel, man kann sogar einen 140 mm Lüfter montieren, wenn man auf einen Festplattenkäfig verzichtet. Ganz schlecht ist die Blende, in der die Festplattenkäfige unten im Gehäuse befestigt werden. Zum einen muss man Schrauben auf der Unterseite des Gehäuses lösen, zum anderen ist es mir nicht mehr möglich gewesen die oberen Schrauben festzuziehen, nachdem ich diese einmal abgeschraubt hatte. Diese Blende hat mich viele Nerven gekostet und am Ende hat es trotzdem nicht funktioniert. Auf der Rückseite des Motherboard-Trays gibt es ausreichend Möglichkeiten seine Kabel zu sortieren, aber nichts Weltbewegendes. Die mitgelieferten Klettverschlusskabelbinder sind nicht optimal, da sie doch recht viel Platz wegnehmen. Außerdem gibt es auf der Rückseite einen Käfig zum Montieren von zwei SSDs und einen weiteren für eine dritte SSD.

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    Lüftersteuerung


    Ebenfalls auf der Rückseite findet man die Lüftersteuerung. Diese ist wahrscheinlich die beste Lüftersteuerung, die man aktuell standardmäßig in Gehäusen finden kann. Es gibt zwei Lüfterschienen für je drei Lüfter, denen unterschiedliche PWM-Profile zugeteilt werden können. Zur Auswahl steht das „Silence“-Profil und das „Performance“-Profil. Die Lüftersteuerung ist in der Bedienungsanleitung ausführlich dokumentiert. Man hat viele Möglichkeiten seine Lüfter zu konfigurieren und zur Not kann man es immer noch über das Motherboard steuern lassen. Top! Ebenfalls vorhanden ist ein RGB-Anschluss, mit dem man die Außenbeleuchtung auch vom Motherboard steuern lassen kann.

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    Invertierbares Motherboard-Tray


    Ein Alleinstellungsmerkmal von einigen be quiet! Gehäusen ist das invertierbare Motherboard-Tray, so auch beim DB700. Und ja, im Prinzip funktioniert das auch, aber die Umsetzung finde ich schlecht. Sehr ärgerlich ist, dass in der Bedienungsanleitung erst ganz am Ende beschrieben wird, wie man alles von links auf rechts zieht. Als ungeduldiger Bursche habe ich somit erst im Nachhinein herausgefunden, dass man ganz ans Ende des Heftes blättern muss, um die Anleitung zu finden. Das hat den Prozess für mich unnötig kompliziert gemacht und ich musste zu viel herumprobieren, bis ich herausgefunden habe, wie es geht. Nicht herausfinden konnte ich, wie man die Haltenoppen für das Hartglasseitenteil auf die andere Seite bringt, was im Prinzip den ganzen Sinn dieser Funktionalität kaputt macht: Ich will ja meine Hardware sehen und nicht das Kabelgewirr hinten im Chassis. Aber selbst mit Anleitung ist es deutlich zu fummelig und kontraintuitiv gestaltet.

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    Wasserkühlung

    Das DB700 bietet reichlich Platz für Wasserkühlung. Vorne passt maximal ein 360er Radiator rein, der allerdings nicht tiefer als 50 mm sein darf. Die „Monsta“-Reihe von alphacool passt also nicht in das Gehäuse. Radiatoren dürfen nicht tiefer als 30 mm sein, wenn man die Einbauschächte nutzen möchte. Unten könnte man theoretisch auch einen 140er Radiator einbauen. Hinten passt ein 140er Radiator rein. Oben passt ein 360er Radiator rein. Dort muss man darauf achten, dass dieser nicht zu tief ist, dass er mit den VRM-Kühlern des Motherboards ins Gehege kommt. Außerdem hat man oben das Problem, dass die Luft nirgendswo entweichen kann, da das Oberteil dicht ist und die Lüftungsschlitze hinten nicht annähernd ausreichend sind. Dadurch wird der Großteil der erwärmten Luft einfach wieder zurück in das Gehäuse gepustet. Schön wäre es, wenn be quiet! Montagemechanismen für Pumpen oder Reservoirs anbieten würde, welche man in die Einbauschächte einsetzen kann.

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    Verarbeitungsqualität

    Es wirkt alles sehr hochwertig. Das Plastik, was verbaut ist, ist sehr stabil. Schrauben drehen sich nicht sofort auf, sind aber von Haus aus zu fest angezogen. Der Rahmen ist robust, einzig das Motherboard-Tray biegt sich gerne. Umso ärgerlicher ist es dann, dass durch Lappalien wie der furchtbaren Einbaublende für die Festplattenkäfige und dem generell fummeligen Umbau des Motherboard-Trays der Gesamteindruck getrübt wird. be quiet! muss dringend an ihren Befestigungsmechanismen arbeiten, denn ohne Anleitung sind Anfänger definitiv aufgeschmissen.

    Kühlleistung

    Im Gegensatz zu meinem alten CM Storm Trooper wirbt das DB700 nicht mit „High Airflow“, ganz im Gegenteil wirbt es mit guter Schallisolation und leiser Betriebslautstärke. Um den Unterschied in Temperatur und Lautstärke zu testen habe ich 3 verschiedene Workloads getestet: 3dMark Firestrike Ultra, Furmark und Prime95. Dabei stellen Furmark und Prime95 Extremfälle dar und Firestrike ein realistischer Spiele Workload. Außerdem habe ich für jeden dieser Tests den Schallpegel in einem Abstand von ungefähr einem Meter gemessen. Zusätzlich dazu habe ich noch einen Praxistest gemacht, in dem ich die Lautstärke beim Spielen von GTA V nach eigenem Gefühl bewertet habe. Das Testsystem ist ein Intel i5 3570K auf 4.2 GHz übertaktet, gekühlt von einem Scythe Mugen 3 mit einem Corsair ML120 Lüfter. Die Grafikkarte ist eine GIGABYTE Windforce GTX 970. Verbaut sind 2 SSDs und eine 7200 rpm 3,5“ HDD. Das Netzteil ist ein EVGA P2 mit 750 Watt und eingeschaltetem Eco-Mode, also der Lüfter dreht erst ab einer Realleistung von 350 Watt. Im CM Storm Trooper waren drei Corsair ML120 und zwei ML140 Gehäuselüfter verbaut. Im DB700 sind nur die zwei standardmäßigen Silent Wings 3 Gehäuselüfter verbaut. Diese liefen immer in der „Silence“-Stufe zwei Konfiguration, also mit einem PWM-Signal von 45%. Im Anhang findet ihr Diagramme, wo die Daten anschaulich verglichen werden.
    Zusammengefasst: Die Temperaturen sind im DB700 in jedem Test höher gewesen, als im CM Storm Trooper. Dafür war das DB700 in jedem Test leiser, als das CM Storm Trooper. Besonders die GPU wird teilweise durchschnittlich 8 °C wärmer. Bei Prime95 wurde die CPU sogar so warm, dass sie anfing ihren Takt zu senken. Dies ist allerdings auch zu erwarten, da das DB700 nur 2 anstatt 5 Gehäuselüfter hat. Weitere Lüfter sollten die Temperaturen aber deutlich runterbringen. Der für mich überwiegende Faktor ist der deutlich geringere Geräuschpegel. Unhörbar im Idle-Betrieb und deutlich leiser unter Stress. Besonders CPU-intensive Aufgaben haben beim CM Storm Trooper die Gehäuselüfter super laut werden lassen, was dank der genialen Lüftersteuerung des DB700 hier nicht passiert. Wasserkühlung sollte bei Temperatur und Lautstärke noch mehr helfen, vor allem da ich mit dem DB700 viel mehr Platz für Radiatoren habe, als im CM Storm Trooper. Wer höchstmögliche Kühlung sucht ist beim DB700 falsch, aber ich habe gerne etwas höhere Temperaturen und dafür aber meine Ruhe. Das Verhältnis von Lautstärke zu Kühlleistung stimmt.

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    Fazit

    Der Teufel steckt im Detail. Das DB700 ist ein optisch äußerst ansprechendes Gehäuse, was einem viele Freiheiten gibt. Die Verarbeitungsqualität ist top und das Verhältnis von Lautstärke zur Kühlleistung stimmt. Umso ärgerlicher ist es, dass das Gehäuse in den Details schludert. Der Airflow hätte trotzdem besser sein können, vor allem was den Deckel betrifft. Teilweise sehr fummelige Montagemechanismen trüben die Bauerfahrung. Der Lieferumfang ist echt mager, sodass nicht einmal alle Features des Gehäuses genutzt werden können. Der Preis von aktuell über 150¤ ist, meiner Ansicht nach, zu hoch. Als alleiniges Upgrade von meinem alten CM Storm Trooper hätte es sich definitiv nicht gelohnt. Meine Temperaturen wären etwas schlechter, meine in die Jahre gekommene Hardware zu sehen ist nicht so toll wie ich zuerst dachte und mit meiner Hardware kann ich den USB Typ C und den RGB Anschluss nicht nutzen. Für 155¤ einen leiseren PC zu haben lohnt sich meiner Ansicht nach nicht. Wenn ich mir einen komplett neuen PC holen würde, dann sähe die Sache anders aus. Mit Hardware, die auch alle Features des Gehäuses ausnutzt, ist das DB700 so nahe am perfekten Gehäuse dran, wie kein anderes Gehäuse zurzeit.

    Noten

    Leistung: 8,5/10

    Preis-/Leistung: 6/10


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    Geändert von Mistress Marketing (11.01.2018 um 10:44 Uhr) Grund: unlesbare Diagramme

  10. #10

    Standard Be quiet! Dark Base 700 - Testers Keepers

    Vorab: Das Gehäuse wurde mir im Rahmen der Testers Keepers Aktion von Mindfactory zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür nochmal.
    Die nachfolgende Produktbewertung wurde neutral verfasst, um möglichen Käufern bei der Kaufentscheidung eine Hilfestellung zu geben.

    IMG_4252.jpg

    Design:
    Das Design des Dark Base 700 ist recht schlicht, wirkt aber sehr elegant und hochwertig. Die beiden LED-Streifen in der Front runden das Design ab. Bei den LED-Streifen kann manuell, oder per Ansteuerung über das Mainboard zwischen 6 verschiedenen Farben (Weiß, Rot, Grün, Blau, Orange, Lila) gewählt werden. Dabei können die LED-Streifen pulsierend oder dauerhaft die gewünschte Farbe darstellen. Außerdem ist ein Farbwechsel möglich, bei dem alle Farben der Reihe nach pulsierend präsentiert werden. Das getönte Temperedglas an der Seite und das gebürstete Aluminium passen perfekt zum Designkonzept.
    Unterm Strich, ein sehr gelungenes Design.
    Am Frontpanel befindet sich die Steuerung für die Lüfter und für die LED-Streifen. Zusätzlich befinden sich dort zwei USB 3.0 Ports und ein USB 3.1 Port. Außerdem befindet sich ein Kopfhörer- Anschluss und ein Mikrofon- Anschluss an der Frontseite. Der Ein- und Ausschalter ist mit einer weißen LED hinterlegt, die leider nicht die gewählte Farbe der RGB-Steuerung übernimmt.


    IMG_4285.jpgIMG_4293.jpg

    Verarbeitung:
    Bei Produkten aus dem Hause be quiet! erwarte ich eine gewisse Qualität, die bei dem Gehäuse auch geliefert wurde. Die verwendeten Materialien fühlen sich sehr gut an. Es fallen keine störenden Kanten oder fertigungsbedingte Grate auf. Das recht hohe Gewicht des Gehäuses gibt bereits beim Auspacken einen ersten Eindruck auf die hohe Materialgüte.

    Montage:
    Die folgende Hardware wurde im Gehäuse verbaut:

    - Asus P8Z68-V LX
    - Intel Core i7-2600K
    - Gainward GTX 570
    - 2x 4 GB Ram
    - be quiet! Straight Power E9
    - Thermalright HR-02 Macho
    - 2x Samsung SSD EVO 840
    - 2x be quiet! Silentwings

    Allgemein:
    Einige Komponenten im Inneren des Gehäuses sind geklipst, so kann durch ein paar einfache Handgriffe noch mehr Platz zur Montage bzw. zur Demontage der Hardware geschaffen werden. Der Innenraum bietet viel Platz, um die Montage der Komponenten durchzuführen. Das PSU-Cover gefällt mir sehr gut an dem Gehäuse, dazu später mehr. Wer mag kann zur Montage/Demontage der Hardware das Mainboardtray herausnehmen.

    IMG_4290.jpgIMG_4295.jpg

    Zusätzliche Gehäuselüfter:
    Bevor ich das Mainboard in das Gehäuse montiert habe, habe ich zwei weitere Silentwings Gehäuselüfter von be quiet! installiert. Die Gehäuselüfter werden nicht verschraubt, sondern mit Kunststoffbolzen befestigt. Dabei ist mir leider ein negativer Punkt aufgefallen. Der, auf der Rückseite vormontierte Silentwings 3 wurde von mir demontiert und in den Frontbereich versetzt. Anstatt dessen sollte ein 140 mm Silentwings der älteren Generation mit den besagten Kunststoffbolzen montiert werden. Aufgrund der vorhandenen Falz war es mir nicht möglich, die Kunststoffbolzen von hinten einzusetzen. Lediglich der 120 mm Lüfter konnte montiert werden.
    Ansonsten war es problemlos möglich, die Position der Lüfter zu tauschen und die Verkabelung am PCB Panel (Verbautes Panel von be quiet! zur Lüfter- bzw. RGB-Steuerung) vorzunehmen.

    IMG_4288.jpg

    Mainboard:
    Die Befestigungspunkte zur Montage des ATX Mainboards sind bereits vorinstalliert. Wenn nötig, kann das gesamte Mainboardtray ausgebaut werden um die Komponenten zu montieren. Das Mainboard konnte ohne Probleme eingesetzt und verschraubt werden.

    Prozessorkühler:
    Der von mir verwendete CPU-Kühler Thermalright HR-02 Machokonnte trotz seiner Bauhöhe ohne Einschränkungen verbaut werden.

    IMG_4299.jpg

    Laufwerke, Festplatten & SSD:
    Bei dem Dark Base 700 ist keine Verwendung eines CD/DVD-Laufwerks vorgesehen. Für mich stellt das kein Problem dar, wofür werden heutzutage noch CD´s oder DVD`s benötigt? Ansonsten dürfte ein USB-Laufwerk Abhilfe schaffen.
    Hinter dem Mainboardtray können drei SSD Festplatten montiert werden. Dort haben die beiden von mir verwendeten SSD-Festplatten einen geeigneten Platz gefunden. Zusätzlich können weitere SSD-Festplatten oder auch 3,5 Zoll Festplatten in den Laufwerkshalterungen installiert werden.

    Grafikkarte:
    Die Gainward GTX 570 findet genügend Platz im Gehäuse um die Arbeit aufzunehmen. Deutlich längere Grafikkarten können problemlos montiert werden, wenn dort keine zusätzlichen HDD-Käfige platziert sind.

    Netzteil:
    Wie bereits oben erwähnt, gefällt mir das PSU-Cover sehr gut. Das Netzteil und die Verkabelung kann unter der Abdeckung sehr schön versteckt werden.

    Kabelmanagement:
    Das Kabelmanagement und die Optionen, um die Verkabelung der Hardware durchzuführen, gefällt mir sehr gut bei dem Dark Base 700. Die gesamte Verkabelung konnte ich hinter dem Mainboardtray und unter dem PSU-Cover sauber verlegen. Am Mainboardtray haben die mitgelieferten Kabelbinder Ihren Einsatz gefunden. Über und unter dem Mainboard ist genügend Platz, um kleine Kabel hinter das Mainboardtray zu verlegen. Somit müssen nicht alle Kabel quer über das Mainboard zur Kabeldurchführung gelegt werden.

    Fazit der Montage:
    Das modulare System und der großzügige Platz im Innenraum bietet die Möglichkeit, die verschiedensten Komponenten unterzubringen. Das Kabelmanagement ist sehr gut gelöst, wodurch ein aufgeräumter Innenraum entsteht.

    IMG_4303.jpg

    Kühlung & Lautstärke:
    Durch das große Luftvolumen, das durchdachte Kühlkonzept und die Möglichkeit bis zu sieben weitere Gehäuselüfter zu installieren, dürfte es an der Versorgung von kühler Luft nicht mangeln. Auf Stufe 1 am Frontpanel zur Steuerung der Gehäuselüfter sind fast keine Geräusche zu vernehmen. Da zeigt sich die Qualität und die verwendeten Materialien zur Dämmung. Natürlich wird auf Stufe 3 durch die erhöhte Drehfrequenz der Lüfter die Geräuschkulisse deutlicher, für mich beim Gaming aber immer noch sehr leise (auch im Vergleich zu meinem vorherigen Gehäuse).
    be quiet! , der Name ist Programm.

    Fazit
    Die hohe Qualität und Verarbeitung, das durchdachte Konzept für die Kühlung und für das Kabelmanagement, die vorinstallierten Gehäuselüfter, die hochwertigen Materialien, die schöne, aber schlichte Optik, der großzügige Platz, um die individuelle Hardware zu verbauen - all das spricht für das Gehäuse. Wer nach einem Gehäuse in dieser Liga sucht, ist meiner Meinung nach mit dem Dark Base 700 bei dem richtigen Produkt gelandet.
    Die RGB- und Lüftersteuerung sind zwei zusätzliche Features die mir sehr gut gefallen.
    Wer nicht unbedingt auf die Größe des größeren Bruders Dark Base Pro 900 angewiesen ist, wird mit dem Dark Base 700 vollkommen zufrieden sein.
    Die schlichte, moderne und hochwertige Optik gefällt mir einfach verdammt gut. Das Temperedglas gewährt einen getönten Einblick auf den aufgeräumten Innenraum und die verbaute Hardware. Das gebürstete Aluminium unterstreicht das Design.
    Das Gehäuse ist für die Lieferung in einem Beutel zum Schutz gegen Dreck und Staub eingepackt. Zusätzlich schützt das Styropor vor ungewollten Erschütterungen.
    Für mich gibt es nur zwei kleine Mängel:

    - Die LED des Ein- und Ausschalters im Frontpanel wird leider nicht über die RGB-Steuerung gesteuert
    -Die Montage des Silentwings der älteren Generation mit Kunststoffbolzen ist an der Rückseite leider etwas fummelig

    Der Preis ist für das gelieferte Produkt absolut in Ordnung.


    IMG_4306.jpgIMG_4307.jpg
    Geändert von Mistress Marketing (11.01.2018 um 10:45 Uhr)

  11. #11

    Standard

    Hallo zusammen, anbei mein Bericht im Rahmen der Aktion Testers Keepers be quiet! Dark Base 700:

    [Vorsicht, große Fotos]

    Zur Orientierung und Bezugnahme hier die von mir verbauten Komponenten:

    Intel i5 7600K
    Arctic Alpine 11 GT Rev. 2
    MSI Z270 PC MATE
    Gainward Phoenix GTX 1060 Golden Sample
    8 GB G.SKill DDR4-2400 (1 Riegel)
    be quiet! 400W System Power 8 80+ Silber
    Crucial SSD 256GB 2,5"
    Intenso SSD 128GB 2,5"
    Toshiba HDD 1TB 3,5"
    (Seagate Expansion 4TB an USB 3.0 - wird aber am Mainboard und nicht am Gehäuse angeschlossen)


    Kompatibilität/Ausstattung
    • Formfaktor: ATX
    • Netzteil unten
    • Herausnehmbarer Mainboard-Schlitten
    • Glasscheibe (links oder rechts, Gehäuseorientierung variabel)
    • Abgedeckter Bereich f. Netzteil und Festplatten
    • RGB-LED-Beleuchtung vorne in schmalen Streifen die Kante akzentuierend
    • Front-Panel: USB 3.1c, 2x USB 3.0, Kopfhörer/Mikrofon, Lüftersteuerung in 3 Stufen + Auto, Knopf zur LED-Steuerung
    • Platz für SSDs hinter Mainboard: 3x
    • Platz für weitere Platten (ohne aufzurüsten): 2x HDD-Rahmen vorinstalliert, 1x HDD-Rahmen bei mitgeliefertem Zubehör zum zusätzlichen Einbauen (in jedem HDD-Rahmen können alternativ auch 2 SSDs befestigt werden)
    • 2x Gehäuselüfter (140mm be quiet! SilentWings 3), erweiterbar
    • 2x Staubfilter (unten und vorne)
    • Erweiterbarkeit: Radiatoren für Wasserkühlung (vorne 240, 280, 360; oben 240, 360), zusätzliche LED (in Steuerung integrierbar), HDD-Rahmen


    Hier sei, Anfang 2018, noch erwähnt, dass kein Einschub für 5,25"-Laufwerke vorgesehen ist. Auch wenn optische Laufwerke in den meisten Fällen nicht mehr notwendig sind (ich habe seit einigen Jahren keins mehr im Gebrauch), ist sowas in manchen Anwendungsfällen eine Einschränkung, da auch Gerätschaften wie Wechselrahmen für Festplatten oder dedizierte Lüftersteuerungen in dem Format verwendet werden.



    Aussehen und Verarbeitung

    Auf der Suche nach einer neuen Behausung für die PC-Komponenten - gerade im "Gaming"- und sonstigem (Hoch-) Leistungsbereich - trifft man häufig auf auffällige, verspielte und extravagante Produkte. Viele Linien, ausgefallene Formen, hervorstehende Teile und diverse Beleuchtungselemente bestimmen hier den (subjektiv wahrgenommenen) Trend. Die Gestaltung ist natürlich Geschmackssache, dennoch möchte ich positiv herausstellen, dass das be quiet! Dark Base 700 sehr schlicht gehalten ist. Es kommt in schwarzem Gewand, mit glatten Flächen und einer edel wirkenden vollflächigen Glasseite. Dennoch stellt es sich nicht als schwarzer Kasten in den Hintergrund, da die leicht schrägen Kanten von der Front zum Boden, sowie die Akzentuierung der Seiten durch dünne beleuchtete Streifen das Gehäuse optisch ergänzen.
    Zur Verpackung: das Paket ist recht groß (65 cm hoch, 33 cm breit, 59 cm tief), 15 kg schwer und daher logistisch recht aufwendig - dafür ist das be quiet! Dark Base 700 aber standesgemäß mit viel Styropor geschützt.

    box neu - Dark Base 700 Review - Testers Keepers außen neu - Dark Base 700 Review - Testers Keepers
    innen neu - Dark Base 700 Review - Testers Keepers hinten neu - Dark Base 700 Review - Testers Keepers
    unterseite - Dark Base 700 Review - Testers Keepersfilter lüfter vorne - Dark Base 700 Review - Testers Keepers

    Die Ober- sowie die Vorderseite präsentieren sich in gebürstetem Aluminium, eine Seite wird durch eine Metallabdeckung verkleidet, während die andere eine Glasscheibe ziert (standardmäßig ist das Glas auf der linken Seite, dies lässt sich dank konvertierbarem Mainboard-Schlitten jedoch umbauen). Dass die Glasscheibe nicht nur als ein Fenster im Seitenteil eingelassen ist, sondern die gesamte Fläche ausfüllt, ist auch optisch meiner Meinung nach sehr gelungen und fügt sich angenehm in den klaren und schlichten Eindruck.
    Das Front-Panel befindet sich oben am vorderen Teil auf einer leichten Schräge. Ins Auge fällt direkt der große Power-Switch (rund 18 x 18 mm), neben dem sich zudem ein milchig-transparenter Knopf zum Reset befindet, der gleichzeitig als HDD-LED dient. Zusätzlich ist ein kleiner runder Knopf vorhanden, über den die LED-Beleuchtung des Gehäuses bedient werden kann.

    Die LED-Beleuchtung kann per Bedienung des Knopfes in den Farben Orange, Lila, Weiß, Rot, Grün oder Blau erstrahlen (statisch oder pulsierend), komplett ausgeschaltet werden oder automatisch durch o.g. Farben wechseln. Eine genaue Anpassung der RGB-Werte und Synchronisierung mit entsprechend unterstützender Hardware-Beleuchtung kann zudem laut be quiet! über die Software der entsprechenden Hardware vorgenommen werden.
    Die Maße des Gehäuses beläuft sich auf etwa 52 cm x 24 cm x 54 cm (H x B x T), damit ist es größer als ein "normales" Midi-Tower-Gehäuse (im Vergleich zu meinem ca. 7 Jahre alten Antec Three Hundred, 46 cm x 46,5 cm x 20,5 cm (H x B x T).

    Innerhalb des be quiet! Dark Base 700 teilt sich die Gestaltung in drei Bereiche:

    Der untere Teil ist durch eine Art Metallgerüst abgetrennt, in dem Netzteil und Festplatten verbaut werden. Dieser Bereich wird durch Plastikabdeckungen separiert, die sich passgenau einfügen, leicht applizier- bzw. herausnehmbar sind und stabil genug für die geringe Druckeinwirkung des Handhabens wirken (dazu sei gesagt: bei dem Herausnehmen von Plastikteilen, die geklemmt statt geschraubt sind, bin ich immer etwas zaghaft, aus Angst, etwas kaputtzumachen – die Verarbeitung hier wirkt allerdings entsprechend widerstandsfähig, sodass ich schnell beherzt zugreifen konnte).

    Im mittleren Bereich befindet sich der Schlitten für das Mainboard sowie, rechts davon angeordnet ( dazu: ich habe die Ausrichtung nicht umgebaut und beziehe mich somit in allen Bereichen dieses Berichts auf die "Standard-Anordnung" mit der Glasscheibe auf der linken Seite und dem Mainboard mit der Rückseite nach rechts) eine Säule für Einschübe von 5 zusätzlichen Festplatten-Rahmen. Auf den verbreiteten Festplatten- und Laufwerkskäfig wurde verzichtet, sodass neben dem Mainboard noch gut 18 cm Platz bis zum Rand verfügbar sind.

    Als dritten Bereich identifiziere ich die Rückseite des Mainboard-Schlittens und den Bereich dahinter, in dem SSDs angebracht werden können, die Kabel geführt werden und die Platine der Gehäusesteuerung (LED, PWM) befestigt ist. Der Kabelbaum des be quiet! Dark Base 700 ist auch dank der unterstützten Anschlusstypen (USB 3.0, USB 3.1c etc.) recht umfangreich, bei Auslieferung aber ordentlich zusammengebunden und befestigt. Als Verbindung zum ersten Bereich dienen drei übereinanderliegende Kabeldurchführungen, die mit Gummilippen verschlossen sind. So lassen sich alle, für die innenliegenden Komponenten, benötigten Kabel gezielt in der grob benötigten Position anordnen und zur Vorderseite bringen.
    Außerdem befindet sich an der "Decke" und der Front des Gehäuses ein Bereich für größere Radiatoren, die für Wasserkühlungen genutzt werden - da ich per Luft kühle, ist dies in diesem Bericht nicht relevant.

    Die Metalloberfläche fühlt sich eben und edel an, das Glasseitenteil ist schwer und stabil und sowohl Glas- als auch Metallseitenwand fügen sich ohne Verhaken oder umständliches "Rumwackeln" in ihre jeweilige Position. Das Metallseitenteil wird zum Einhaken ein Stück geschoben (wie man es vermutlich schon von etlichen anderen Gehäusen kennt), die Glasscheibe wird mit den vorgesehenen Löchern auf hervorstehende Gewindefassungen aufgesetzt und entsprechend festgeschraubt.

    Nun aber auch zu ein paar Aspekten, die mir in der Verarbeitung negativ aufgefallen sind:
    Die hervorstehenden Gewinde, auf die die Glasscheibe gesteckt wird, sind mit Gummielementen eingefasst. So weit, so gut, allerdings sind diese nicht fest verklebt oder Ähnliches, sondern können beim Hantieren schonmal abfallen – also Vorsicht: Verlustgefahr.
    nupsi - Dark Base 700 Review - Testers Keepers

    Auf der anderen Seite gibt es auch Probleme: Die Schrauben, mit denen das Metallseitenteil hinten befestigt wird, passen kaum durch die vorgesehenen Bohrungen in der zu befestigenden Metallplatte (das Gewinde, in das hineingeschraubt wird, ist unproblematisch). Die Löcher wurden anscheinend etwas knapp bemessen geschnitten und verursachen leider ein wenig mühsames Steckenbleiben der Schrauben beim Befestigen des Seitenteils. Ich vermute, wenn man dies einige Male auf- und wieder zugeschraubt hat, wird sich das auch mit der Zeit geben (oder man bohrt halt direkt selbst nochmal nach). Auf folgendem Foto sieht man bereits Abrieb nach dem ersten Schließen:

    schraube loch zu klein - Dark Base 700 Review - Testers Keepers


    Auch die Schrauben für die Steckplätze am Motherboard (also zum Beispiel zum Festschrauben der Grafikkarten-Blende) ,sowie die Schrauben an den Festplattenrahmen sind zuweilen etwas "hakelig". Besonders bei den Festplattenrahmen wären vielleicht Schraubenführungen bzw. -einfassungen anstelle eines Loches sinnvoll gewesen, um das Hereinschrauben einfacher zu machen, zumal all die o.g. Schrauben einen seitlich geriffelten Kopf zum Drehen ohne Werkzeug bieten.
    Zudem ist mir der Einschaltknopf ("Power"-Knopf) nicht ganz geheuer. Die Größe finde ich an sich angenehm, aber das haptische Feedback beim Drücken ist sehr lasch und der Knopf klemmt sich bei mir ab und zu fest (er gerät in Schräglage und eine Seite hängt dann leicht in der Fassung fest). Auch die Beleuchtung des Knopfes ist etwas ungleich verteilt und sieht meiner Meinung nach nicht sonderlich "wertig" aus. Vielleicht wäre letztendlich ein kleinerer, aber präziser gestalteter Power-Knopf besser gewesen.


    einschaltknopf - Dark Base 700 Review - Testers Keepers



    Montage
    Durch die vier, per Hand drehbaren Schrauben ist die Glasscheibe schnell entfernt, um Anpassungen im Innenraum vorzunehmen (Aufrüsten, Fehlerbehebung etc.). Beim ersten Zusammenbauen fiel zum Beispiel auch auf, dass das Mainboard beim Einlegen direkt "einrastet" und dann bequem ohne Verrutschen festgeschraubt werden kann. Wie auch oben schon beschrieben, ist das Öffnen der Netzteilabdeckung ebenfalls schnell und unkompliziert - allerdings schätze ich, dass man dort selten heranmuss. An die Festplatten muss man schließlich über die andere Seite zugreifen, dort lassen sich zudem die Kabel verwalten.
    Bei der rückseitigen Kabelverwaltung sei einschränkend anzumerken, dass die Wege, die die Kabel nehmen müssen, teilweise recht lang sind. Mein Netzteil hat einen übersichtlichen, gut organisierten Kabelbaum, allerdings war zum Beispiel die Verlegung des Steckers zum Mainboard recht knapp bemessen. Die Befeuerung des CPU-Lüfters musste ich oben über den Mainboard-Schlitten führen, da das Kabel zu kurz war, um es durch eine der vorgesehenen Öffnungen zu legen. Wenn man also zum vorliegenden Produkt noch ein Netzteil erwerben möchte, sollte man auf die Länge der Anschlüsse achten bzw. sicherheitshalber direkt in geeignete Verlängerungen und/oder eine modulare Bauweise investieren, um die Verlegung stressfrei angehen zu können.


    kabel innen - Dark Base 700 Review - Testers Keeperskabel hinten - Dark Base 700 Review - Testers Keepers


    Die Montage größerer Bauteile ist dank des Platzangebots kein Problem. Als Platz für CPU-Kühler stehen (zusätzlich zum von mir aktuell verbauten Lüfter) nach oben hin weitere 6 cm und zur Abdeckung 12 cm Verfügung und ohne vollständige Belegung des Laufwerkbereichs sind für die Grafikkarte(n) zusätzliche 18 cm Platz.

    Ein weiterer Vorteil des zur Verfügung stehenden Raumes ist der Einbau von Festplatten, der sich - zumindest für meine bisherigen Erfahrungen - so leicht wie nie gestaltet: Früher, bei kleineren Gehäusen, war es meist sehr "fummelig", bei dem längs ausgerichteten Festplattenkäfig eine HDD reinzuschieben und am Kabelwirrwarr vorbei anzuschließen. Aus diesem Grund hingen SSDs bei mir zuvor auch nur lose im Gehäuse - dort, wo halt Platz war. Letztere sind nun bequem an herausnehmbaren Schienen auf der Rückseite des Mainboard-Schlittens zu befestigen (zwei nebeneinander direkt hinter der CPU, eine etwas darunter). HDDs schraubt man in die dafür vorgesehenen entkoppelten Rahmen (2x bereits verbaut, 1x zusätzlich im Lieferumfang).

    hdd in rahmen - Dark Base 700 Review - Testers Keepersssd in rahmen - Dark Base 700 Review - Testers Keepers
    ssd in blech - Dark Base 700 Review - Testers Keepers

    Aber Achtung: SATA-Kabel mit gewinkeltem Stecker könnten problematisch sein! Ich konnte die flach angebrachten SSDs damit nicht anschließen und habe letztendlich eine SSD in einem HDD-Rahmen verbaut (pro Rahmen passen zwei SSD). Den gewinkelten Stecker auf der anderen Seite, also am SATA-Anschluss anzubringen, gestattete meine Grafikkarte bzw. die Position auf dem Mainboard nicht.

    Beim Schließen der Seitenwand können auch "Kurven" von Netzteilkabeln ein Problem bieten, wenn an einem Strang mehrere, wie z.B. SATA-Stromversorgungen, sind und diese nahe beieinander mit einer Biegung platziert werden. Diese Biegung könnte entsprechend über den zur Verfügung stehenden Platz bis zur Seitenwand herausragen.

    kabel rückwand - Dark Base 700 Review - Testers Keepers


    Kühleigenschaften/Lautstärke/Leistung

    Zum Lieferumfang des be quiet! Dark Base 700 gehören zwei vorinstallierte Gehäuselüfter (be quiet! SilentWings 3) einer auf der Rück- und einer auf der Vorderseite. In den nachfolgenden Videos habe ich (provisorisch mit dem Mobiltelefon) die Geräuschentwicklung aufgenommen und die zwei Stufen ("Auto" bei aktiviertem PWM und "3"), sowie den Unterschied zwischen offenem und geschlossenem Gehäuse dokumentiert. Durch den Einsatz eines unterdimensionierten "low-budget" CPU-Lüfters und einer, nicht auf Lautstärke optimierten Grafikkarte, ist die optimale Geräuschentwicklung in meinem Anwendungsfall natürlich nicht erkennbar.

    Mit HWMonitor messe ich im Idle im Schnitt 36° an der CPU und 48° an der GPU, bei Last erreiche ich maximal 70° bei beiden Chips. Kühlexperten können darüber sicher nur schmunzeln, zur Kühlleistung des Gehäuses kann ich auch nur ein vages "besser als vorher" in den Raum werfen.



    Verbaute Komponenten sind mithilfe von Gummieinlagen entkoppelt. Das Netzteil liegt unterseitig auf zwei kleinen Dämmflächen auf und presst sich rückseitig gegen eine Dämmfassung, in die es durch Festschrauben herangezogen wird.

    entkopplung netzteil - Dark Base 700 Review - Testers Keepers

    Die Festplattenrahmen haben außen und innen an den Auslässen für Schrauben Dämpfungsgummi (die passenden Schrauben sind im Lieferumfang enthalten), durch die sie entkoppelt werden:

    entkopplung hdd - Dark Base 700 Review - Testers Keepers

    Das Metallseitenteil ist über die ganze Fläche mit Dämmgummi beklebt, um ungewollte Schwingungsübertragung zu verhindern.

    gehäusewand - Dark Base 700 Review - Testers Keepers



    Preis-/Leistungsverhältnis
    Mit aktuell (01/2018) ~155 ¤ gehört dieses Gehäuse zu den höherklassigen Exemplaren und es geht eine entsprechende Erwartungshaltung mit einher. Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist die Verarbeitung hochwertig und den Anforderungen gewachsen und vor allem die Ausstattung gestaltet sich ansprechend. Dennoch könnten zu dem Preis die o.g. Schrauben besser passen bzw. leichter handhabbar und der Einschaltknopf stabiler sein. Dafür sind mit LED- und Lüftersteuerung, Rahmen, div. Schrauben, vorinstallierten Lüftern, Klett-Kabelbindern, herausnehmbaren Staubfiltern etc. eine nützliche Palette von Zubehörteilen enthalten.

    zubehör - Dark Base 700 Review - Testers Keepers

    Das Innere des Gehäuses ist sortiert und aufgeräumt und die verbaute Hardware lässt sich gut organisieren - in Anbetracht der Preisklasse wird in den meisten Fällen die Hardware ähnlich anspruchsvoll sein und gerade bei großformatigen Grafikkarten und CPU-Lüftern ist ein aufgeräumtes Inneres von großer Bedeutung. Der geneigte Hardware-Enthusiast sollte in diesem Gehäuse genug Platz für seine wertvollen Stücke finden, ohne gleich zu einem Big Tower greifen zu müssen.



    Haltbarkeit
    In Anbetracht der Tatsache, dass ich dieses Produkt erst einige Tage im Einsatz habe, lässt sich zur Haltbarkeit zunächst nicht allzu viel sagen. Gerne schiebe ich nach geraumer Zeit ein diesbezügliches Update hinterher, bis jetzt bleibt festzuhalten, dass die Verarbeitung auf jeden Fall so wirkt, dass zeitnah nicht mit einer Einschränkung durch strukturelles Versagen zu rechnen ist (ich werde jedoch meinen Power-Knopf argwöhnisch im Auge behalten). Bei der Größe dieses Gehäuses ist auch ein häufiges Transportieren (zum Beispiel zu LANs etc.), das etwaige Beanspruchungen an Stabilität und Robustheit stellt, gegebenenfalls gar nicht so ratsam - aber hier spreche ich nur aus persönlicher Erfahrung mit Midi-Towern aus den 2000ern, wo das Transportieren des CRT-Monitors ein viel größeres Problem darstellte. Aber, von logistischen Schwierigkeiten abgesehen, ist der erste Eindruck auf jeden Fall, dass gesamtes Gehäuse inkl. Glasscheibe diverse Handhabungen überstehen würden.



    Fazit
    Zusammenfassend sei gesagt, dass mir das be quiet! Dark Base 700 insgesamt sehr gut gefällt. Besonders sagt mir das angenehme Äußere zu, das mit - salopp gesagt - schicker Scheibe und bunten Lichtern durchaus einen attraktiver Einrichtungsgegenstand darstellt, ohne dabei überladen oder zu extravagant zu wirken.
    Die vorinstallierten Teile (Lüfter, Festplattenrahmen, LED-Steuerung) schaffen auch ohne, im eigenen Hardwarebestand bereits vorhandenes Zubehör-Portfolio, ein rundes Bild eines vollausgestatteten Gehäuses.

    Auch möchte ich hier das Kabelmanagement nochmal hervorheben. Dank sinnvoll platzierter Durchführungen und Befestigungsmöglichkeiten auf der Rückseite des Mainboardschlittens ist Aufrüsten, Umbauen etc. keine plagende Fummelei mehr. Und wenn man sogar reingucken kann, sollte das Gehäuseinnere natürlich schön aufgeräumt sein
    Die Erweiterbarkeit von, zum Beispiel zusätzlich ansteuerbarer LED-Beleuchtung, motiviert mich zudem, diesbezüglich noch etwas aufzurüsten - schließlich wird das Gehäuse (eben nicht nur wegen seiner Größe) nun nicht mehr versteckt zu rudimentärer Zweckerfüllung unter dem Schreibtisch Platz finden, sondern ist nun auch ein Dekorationselement für Technikaffinität.
    So habe ich meine Hardware stets im Blick, kann mich daran erfreuen und weiß, dass alles gut versorgt ist.

    außen an - Dark Base 700 Review - Testers Keepers
    Geändert von Mistress Marketing (11.01.2018 um 10:46 Uhr)

  12. #12

    Standard

    Zuerst einmal vielen Dank an Mindfactory und be quiet! für die Bereitstellung des Gehäuses für die „Testers Keepers“-Aktion!
    Diese Rezension ist in folgende Punkte unterteilt:

    - Lieferumfang
    - Design
    - Verarbeitung
    - Kompatibilität / Ausstattung
    - Montage
    - Kühlung / Lautstärke
    - Preis-/Leistungsverhältnis / Fazit


    Lieferumfang
    Im Lieferumfang befinden sich:
    - Gehäuse
    - Anleitung
    - 1 HDD-Käfig (zusätzlich zu den 2, die bereits verbaut sind)
    - 4 HDD Entkopplungs-Gummis für den HDD-Käfig
    - 6 Klettverschluss-Kabelbinder
    - 12 Schrauben für HDDs
    - 20 Schrauben für SSDs
    - 4 lange Schrauben zur Befestigung eines Lüfters im Gehäuseboden
    - 8 Schrauben zur Befestigung des Mainboards (die Abstandshalter sind bereits vormontiert)
    - 2 bereits vormontierte 140mm Silent Wings 3 Lüfter mit 1600 U/min
    HDD-Käfig, Schrauben & Klett-Kabelbinder.jpg


    Design
    Das Dark Base 700 besticht durch ein schlichtes, aber dennoch sehr elegantes und edles Design.
    Die Front und der Deckel des Gehäuses sind schlicht in schwarzem, gebürstetem Aluminium gehalten. Das silberfarbene „be quiet!“-Logo an der unteren Front rundet das Ganze ab.
    Der Rest des Gehäuses ist in Schwarz Pulverbeschichtet, somit gibt es keinerlei unlackierte Stellen im gesamten Gehäuse.
    Die LED-Streifen und die riesige, getönte Seitenscheibe lockern die Optik des Gehäuses auf und machen es zum richtigen Blickfänger. Bei der Scheibe muss man bedenken, dass diese ohne Beleuchtung für den Ein oder Anderen vielleicht etwas zu stark getönt sein könnte. Ohne Beleuchtung sieht die Scheibe zwar edel aus, aber viel sehen kann man von seiner Hardware nicht. Allerdings bin ich mir sicher, dass ein paar LED-Lüfter oder eine allgemeine Beleuchtung z.B. durch einen LED-Streifen im Gehäuse, die verbaute Hardware richtig gut in Szene setzen können. Leider konnte ich dies (noch) nicht testen, da ich aktuell noch nichts dergleichen besitze. Ich werde aber noch bei Gelegenheit einen LED-Streifen verbauen.
    Die Beleuchtung der, in der Front verbauten Leuchtstreifen, die sich vom I/O-Panel bis runter in den vorderen Fuß des Gehäuses ziehen, ist in 6 verschiedenen Farben möglich und bietet insgesamt 14 verschiedene Möglichkeiten:
    Komplett Aus, Weiß, Rot, Grün, Blau, Orange, Violett, alle Farben noch als „pulsierend/atmend“ und Farbwechsel. Der Farbwechsel ist ebenfalls pulsierend/atmend, wobei sich die Farbe bei jedem „Puls“ in der genannten Reihenfolge ändert.
    Die Leuchtstreifen lassen sich außerdem über ein mitgeliefertes Kabel an ein RGB-fähiges Mainboard oder einen RGB-Controller anschließen. Dann lässt sich die Farbe komplett frei wählen und sogar mit dem Innenraum synchronisieren.
    Die LED, die den Power-Button beleuchtet, ist jedoch leider keine RGB-LED. Die Power-Taste leuchtet einfach nur weiß. Schade, das wäre noch ein schönes Detail gewesen.

    Ausgeschaltet.jpgEingeschaltet ohne Scheibe.jpg


    Verarbeitung
    Beim Auspacken merkt man schon, dass man hier ein Qualitätsprodukt gekauft hat. Das Gehäuse wurde in einem schwarzen Stoffbeutel gepackt, bevor es mit Styropor-Schutz in den Karton gesteckt wurde.
    Die Verarbeitung des Dark Base 700 ist ausgezeichnet und lässt keinerlei Wünsche offen. Alles schließt Bündig ab, es gibt keinerlei ungleichmäßige Spaltmaße oder scharfe Kanten. Wie bereits beschrieben, sind sämtliche Teile in schwarz Pulverbeschichtet (außer Front, Deckel und Glasscheibe natürlich). Es gibt somit nicht eine Stelle die blankes Metall zeigt.
    Von meiner Seite aus gibt es hier nichts zu meckern, die Verarbeitungsqualität empfinde ich als perfekt.


    Kompatibilität / Ausstattung
    „Out of the Box“ sind bis zu 3 HDDs und 3 SSDs oder bis zu 9 SSDs möglich (in den HDD-Käfigen können jeweils eine HDD oder zwei SSDs verbaut werden). Theoretisch lassen sich mit weiteren 4 HDD-Käfigen bis zu 4 weitere HDDs oder 8 weitere SSDs verbauen. Diese müssten allerdings nachgekauft werden. Denn es sind zwar sieben 3,5“-Schächte vorhanden, im Lieferumfang befinden sich allerdings nur 3 HDD-Käfige.
    Das I/O-Panel verfügt über einen Schiebeschalter für die verbaute Lüftersteuerung (dazu später mehr), 1x USB3.1 Typ-C, HD-Audio (2x 3,5mm Klinke für Mikrophon & Kopfhörer), Power-Taster, Reset-Taster, RGB-Steuerungsschalter, 2x USB 3.0.
    Der CPU-Kühler darf maximal 180mm hoch sein, das Netzteil muss eine Länge von 150-285mm haben und die Grafikkarte darf eine maximale Länge von 286mm (430mm ohne HDD-Käfige) nicht überschreiten. Die Grafikkarte kann übrigens auch vertikal statt horizontal verbaut werden und wird somit dank der Glasscheibe zum echten Hingucker.
    Lüfter haben in diesem Gehäuse massig Platz. Zusätzlich zu den 2 bereits vorinstallierten 140mm Silent Wings 3 Lüftern (vorn und hinten), können vorne noch 2 weitere 120 oder 140mm Lüfter verbaut werden. Oben finden noch drei 120 oder 140mm Lüfter Platz, welche an einer Art Schublade/Auszug außerhalb des Gehäuses befestigt und dann komplett zusammengebaut wieder hineingeschoben werden können. Im Gehäuseboden und am Netzteil-Cover sind nochmal jeweils ein 120 oder 140mm Lüfter möglich.
    Auch bei einer Wasserkühlung gibt es genug Raum für Radiatoren. Vorne können verbaut werden: 120, 140, 240, 280 oder 360mm-Radiatoren. Hinten ist Platz für einen 120 oder 140mm-Radiator und im Gehäusedeckel kann man 120, 240 oder 360mm Radiatoren verbauen.
    Die Verbaute Lüftersteuerung hat 2 Kanäle mit jeweils 3 PWM-Anschlüssen. Jeder Kanal hat einen Silence und einen Performance Modus. Zusätzlich mit dem 4-Stufigen Schieberegler am I/O-Panel lassen sich somit theoretisch 6 verschiedene Geschwindigkeiten einstellen.
    Bei Stufe 1 lässt die Lüftersteuerung die Lüfter im Performance-Modus mit 50% und im Silence-Mode mit 25% der Maximaldrehzahl drehen.
    Stufe 2: Performance 70%, Silence 45%
    Stufe 3: Performance 100%, Silence 65%
    Zudem gibt es noch die Stufe „Auto“. Wenn man die Lüftersteuerung per PWM-Kabel ans Mainboard anschließt, werden sämtliche Lüfter auf dieser Stufe vom Mainboard gesteuert.

    Seitenteil.jpgRückseite.jpgStaubfilter.jpgLüftersteuerung.jpg


    Montage
    Die Montage verlief im Allgemeinen sehr einfach und flott. Das Kabelmanagement ist dank des umfangreichen Platzangebots zwischen der Rückseite des Mainboardtrays und dem Seitenteil des Gehäuses kein Problem. Ich hätte mir noch 1-2 weitere der Klett-Kabelbinder gewünscht, aber die mitgelieferten 6 Stück sind für ein normales System eigentlich vollkommen ausreichend.
    Der Umbau auf das invertierte Design ging auch einfacher von der Hand, als ich erwartet hatte und ist im Handbuch gut beschrieben. Was im Handbuch allerdings NICHT beschrieben ist: Die Kabel vom I/O-Panel müssen für den invertierten Einbau natürlich auch auf die andere Seite. Darüber verliert das Handbuch jedoch kein Wort. Empfand ich persönlich nicht als schlimm, da ich es auch so hinbekommen habe, aber erwähnen wollte ich es trotzdem mal.
    Insgesamt waren ein großer Teil der Rändelschrauben ziemlich fest und mussten mit einem Schraubendreher gelöst und auch wieder festgeschraubt werden (vor allem die Schrauben für die Blenden der Erweiterungsslots.
    Zudem hatte ich noch das „Problem“ dass sowohl das Gehäuse eine Netzteilentkopplung besitzt, als auch mein Netzteil (be quiet! Dark Power Pro 10). Das führte dazu, dass die normalen Netzteilschrauben zu kurz waren, da durch die beiden Entkopplungsgummis das Netzteil zu weit im Gehäuse steht. Bei meinem Netzteil wurden aus diesem Grund schon längere Schrauben mitgeliefert (zum Glück). Wenn man also ein Netzteil hat, welches bereits eine Entkopplung besitzt, sollte man somit darauf achten, dass man die Entkopplung vom Netzteil entfernen kann oder dass eben längere Schrauben beim Netzteil beiliegen.
    Das nächste Problem war bei mir, dass ich beim normalen (nicht invertierten) Einbau keinen Lüfter im hinteren Teil des Gehäusedeckels verbauen konnte, da dieser mit meinem CPU-Kühler (Xigmatek Thor’s Hammer) kollidieren würde. Da ich sowieso einen invertierten Einbau geplant hatte, war das für mich nicht weiter relevant, erwähnenswert ist dies dennoch. Bei kleineren Luftkühlern oder bei Wasserkühlern gibt es hier natürlich keinerlei Probleme.
    Was ich noch schade finde, ist das fehlende Riser-Kabel, das für den vertikalen Einbau der Grafikkarte benötigt wird. Dies muss erst separat bestellt werden. Leider bietet be quiet! selbst kein solches Riser-Kabel an. Es gibt nicht einmal eine Empfehlung für ein solches Kabel. Wenigstens eine empfohlene Länge wäre schön.

    Top-Lüfter kollidiert mit CPU-Kühler.jpgInvertierter Einbau.jpgInvertierter Einbau mit vertikaler Grafikkarte.jpg


    Kühlung / Lautstärke
    Wie bereits erwähnt, verfügt das Dark Base 700 über eine Lüftersteuerung. Ich habe die 2 bereits vormontierten Silent Wings 3 Lüfter (mit 1600 U/min) an den ersten Kanal der Lüftersteuerung angeschlossen, welcher auf den Modus „Silent“ gestellt wurde. Der auf „Performance“ gestellte Kanal 2 versorgt einen weiteren Silent Wings 3 Lüfter, welcher mit 1000 U/min angegeben ist. Durch die unterschiedlichen Modi drehen sich die Lüfter (laut Handbuch) nun in annähernd gleicher Drehzahl und ermöglichen somit eine angenehme Lautstärke, ganz gleich welche Lüfter man verwendet. Da alle Lüfter an die Lüftersteuerung angeschlossen sind und ich nur die Lüftersteuerung an das Mainboard angeschlossen habe, kann ich leider nicht sagen, ob die von AIDA64 ausgegebene Lüfterdrehzahl ein errechneter Durchschnittswert ist, oder die Drehzahl von einem der angeschlossen Lüftern wiedergegeben wird.
    Mein System besteht aus einem Intel i7-970 (von 3,2 auf 3,7 GHz übertaktet), welcher von einem Xigmatek Thor’s Hammer mit 2 „be quiet! Pure Wings 2“ Lüftern gekühlt wird und aus einer EVGA GeForce GTX680 Classified. Der Rest sollte für diesen Test nicht relevant sein. Die Komponenten wurden invertiert verbaut, somit befindet sich der hintere, vorverbaute Lüfter ziemlich weit unten. Aus diesem Grund wurde im hinteren Teil des Gehäusedeckels der bereits erwähnte 140mm Silent Wings 3 Lüfter mit 1000 U/min verbaut. Der vorverbaute Lüfter in der Front hat seine Position nicht verändert. Die Raumtemperatur beträgt beim Standort des PCs ca. 23°C.
    Bei den einzelnen Stufen des Schiebereglers konnte ich (im Idle) folgende Werte messen:

    Stufe 1: ~460 U/min
    CPU: 56 °C
    GPU: 55°C
    System: 38°C

    Stufe 2: ~815 U/min
    CPU: 39°C
    GPU: 53°C
    System: 33°C

    Stufe 3: ~1125 U/min
    CPU: 36°C
    GPU: 52°C
    System: 31°C

    Stufe „Auto“: ~540 U/min
    CPU: 45°C
    GPU: 54°C
    System: 36°C



    Preis-/Leistungsverhältnis / Fazit
    Die Verarbeitung und Qualität des Gehäuses sind ausgezeichnet (über die zu festen Rändelschrauben der Slotblenden sehe ich mal hinweg), der modulare Aufbau ist sehr gut umgesetzt und der invertierte Einbau der Hardware geht recht leicht von der Hand und ist im Handbuch gut und verständlich erklärt (wenn auch leider kein Wort über die Kabel zu finden ist).
    Das einzige große Manko ist der nicht einbaubare Lüfter im hinteren Teil des Gehäusedeckels, wenn der CPU-Kühler zu groß ist. Ich weiß leider nicht, ob dies eventuell bei einem neueren System irrelevant wär, aber ich bräuchte entweder einen anderen Kühler, oder einen flacheren Lüfter.
    Zudem finde ich es schade, dass kein Riser-Kabel für den vertikalen Einbau der Grafikkarte beiliegt. Das Thermaltake Core-P5 befindet sich z.B. in derselben Preisklasse (ist sogar etwas günstiger) und dort liegt ein solches Kabel bei.
    Aufgrund der Menge an positiven Punkten, würde ich trotz der beiden (relativ geringen) Mängel das Dark Base 700 mit 4,5 von 5 Sternen bewerten!
    Insgesamt bin ich SEHR zufrieden mit dem Gehäuse und für den aktuellen Preis von ca. 154¤ kann ich hier definitiv eine Kaufempfehlung aussprechen. Man erhält hier ein wirklich hochwertiges, edles und gut durchdachtes Gehäuse.


    Ich werde übrigens noch versuchen Zeitnah ein Video zum Gehäuse zu veröffentlichen.
    Da ich jedoch keinerlei Erfahrung mit Videoschnitt habe, kann ich noch nicht sagen, wann dies geschehen wird

    __________________________________________________ _________________________


    Leider ist man auf 10 Bilder pro Post beschränkt. Daher hier noch ein kleiner Nachtrag:

    Zum einen ein Bild zu der recht stark getönten Seitenscheibe, welche ich unter dem Punkt "Design" angesprochen habe:
    Eingeschaltet.jpg

    Und die unter dem Punkt "Verarbeitung" erwähnte Verpackung:
    Verpackung.jpgVerpackung Stofftasche.jpg

    Außerdem noch ein Bild mit eingebauter Hardware im NICHT invertierten Zustand. Hier sieht man auch noch, wie es unter der Netzteilabdeckung aussieht:
    nicht-invertierter Einbau.jpg
    Geändert von Mistress Marketing (11.01.2018 um 11:06 Uhr)

  13. #13

    Standard Gutes und Solides Gehäuse!

    Ich hatte das Glück, als einer der Produkttester für das be quiet! Dark Base 700 Gehäuse ausgewählt zu werden. Hierfür erst mal vielen Dank an die Firma Mindfactory.
    Für alle, die es nicht bis zum Ende des Tests schaffen, sei schon mal verraten, dass es sich um ein rundum gutes Gehäuse handelt mit allerlei nützlichen Features, die den Hardware Liebhaber erfreuen. Von mir gibt es eine volle Kaufempfehlung, die 150 ¤ sind gut angelegt. Aber warum das so ist, verrate ich euch im restlichen Text.
    Lasst mich im Folgenden ins Detail gehen.
    Mein altes Gehäuse war ein NZXT S340, welches ich eigentlich immer als relativ schick betitelt habe. Doch das be quiet! schlägt mein NZXT wirklich um Längen. Der Midi Tower ist von den Maßen her ein bisschen wuchtiger als das NZXT. Laut Herstellerangaben besitzt es folgende Maße:
    Gehäuse inkl. Standfüße: (L x B x H) 544mm x 241mm x 519mm
    Ich erhoffte mir also mehr Platz vom neuen Gehäuse. Endlich mehr Raum, um meine Hardware-Komponenten zu verbauen, was beim NZXT S340 am Ende doch ein wenig schwierig wurde.

    Die Ausstattung...
    Unterscheidet sich eigentlich wenig von anderen Gehäuse Herstellern. Im Lieferumfang sind das Gehäuse, eine HDD/SSD Halterung, Gummiringe für die Festplatten-Halterung, diverse Schrauben für das Mainboard, Festplatten und Lüfter. Dann natürlich Klettbänder für das Kabelmanagement und eine Bedienungsanleitung.


    Das Design...
    ... weist ein paar Schwachstellen auf. Das Gehäuse ist fast vollständig aus gebürsteten Aluminium oder Stahl, eine Seite ist mit Tempered Glass versehen, das ein wenig abgedunkelt ist. Die Bedienelemente an der Front sind leicht abgeschrägt und dadurch - egal wo der Tower aufgestellt wird - immer gut zu erreichen. Neben dem Power- und Reset-Button bietet das Bedien-Panel noch Bedienelemente für Lüftersteuerung, LED Farbe, Front Audio Anschlüsse sowie 1x USB 3.1 und 2 x USB 3.0. An den Anschlussmöglichkeiten gibt‘s in erster Linie nicht meckern.

    pcfronthksab - Dark Base 700 Review - Testers Keepers pcdhs6k - Dark Base 700 Review - Testers Keepers bedienelemente21ms27 - Dark Base 700 Review - Testers Keepers bedienelementehss6d - Dark Base 700 Review - Testers Keepers
    dmmung6vstf - Dark Base 700 Review - Testers Keepers


    An den seitlichen Front-Lüftungsschlitzen sind auf beiden Seiten die LED Leisten versteckt. Diese lassen sich leider, nicht wie meistens üblich, in allen 16,8 Millionen Farben konfigurieren, sondern nur in sechs verschiedenen Farben, die in drei Modi geschaltet werden. Zur Auswahl stehen die Farben Weiß, Rot, Grün, Blau, Orange oder Lila. Außerdem können die LEDs mit dem Mainboard oder RGB-Controller synchronisiert werden. Alle Farben können jeweils auch im Breath Mode laufen, im dauernden Farbwechsel oder für die Energiesparer oder Minimalisten unter euch auch ganz abgeschaltet werden.

    lftungvornescs4n - Dark Base 700 Review - Testers Keepers frontlfter71scm - Dark Base 700 Review - Testers Keepers lftungobend6ssq - Dark Base 700 Review - Testers Keepers


    Schaut man seitlich ins Gehäuse hinein, stellt man sofort fest, wie durchdacht das Ganze ist. Die Seitenscheibe ist mit vier Schrauben gesichert. Beim Abnehmen hatte ich zunächst Bedenken, wie z.B. „Kracht die Scheibe jetzt gleich raus und auf den Boden?“ Es gibt nämlich keine Aussparung zum Festhalten dieser.

    schraubeglasqysjh - Dark Base 700 Review - Testers Keepers

    Im Inneren erwarten uns schon zwei vorinstallierte Silent Wings 3 Lüfter. Einer ist hinten und einer ist vorne verbaut. Die herausnehmbare Schiene unter dem Gehäusedeckel hat mich am meisten interessiert. Denn so kann man die Lüfter oder den Radiator der WAKÜ ohne lästiges „Über-Kopf-Gefriemel“ festschrauben. Das Netzteil ist hinter einer Abdeckung versteckt, genauso wie die HDD Festplatten von außen nicht zu sehen sind bzw. die SSD Auf der Rückseite des Gehäuses angeschraubt werden kann. Insgesamt 3 SSD finden auf der Rückseite direkt Platz, ansonsten kann man auch zwei SSD auf die HDD Käfige schrauben. Ab der dritten HDD Festplatte muss dann allerdings eine Plastikabdeckung weichen. Ein weiterer Festplattenkäfig liegt als Zubehör bei, doch wo ich noch mehr bekommen kann, habe ich noch nicht herausgefunden.
    Ebenfalls auf der Rückseite findet man die Lüftersteuerung. Diese kann über das Bedienpanel des Gehäuses in 3 Geschwindigkeiten bzw. einem Automatik-Modus eingestellt werden.
    Folgende Lüfter-Drehzahlen sind am Gehäuse einstellbar:


    Performance Mode
    • Stufe 1 - 50% / 800 rpm
    • Stufe 2 – 70 & / 1120 rpm
    • Stufe 3 – 100% 1600 rpm

    Silence Mode
    • Stufe 1 – 25% / 400 rpm
    • Stufe 2 – 45% / 640 rpm
    • Stufe 3 – 65% / 1040 rpm


    Die Kühlung...
    ... ist wirklich effektiv. Das Dark Base 700 Gehäuse bietet zahlreiche Kühlmöglichkeiten. be quiet! stellt aus meiner Sicht die besten Gehäuselüfter mit der Silent Wings Reihe her, genau davon sind schon zwei im Auslieferungszustand verbaut. Das macht sich natürlich in der Kühlleistung mit dem durchdachten Airflow des Gehäuses bemerkbar. Durch meine insgesamt drei verbauten Front Lüfter, dem 280mm Radiator unter dem Gehäuse Deckel und dem Silent Wings Lüfter hinten komme ich auf folgende Kühlwerte:
    Idle (Silent-Mode Stufe 1)
    CPU: 26°
    Grafikkarte 38°
    Motherboard 25°

    Unter Last hat meine ASUS Software folgende Temperaturen angezeigt:
    CPU: 54°
    Grafikkarte 68°
    Motherboard 28°

    Dabei waren zwei der drei Frontlüfter noch nicht einmal bei voller Laufleistung angekommen. Das Mainboard hat die Lüfter bei 600 U/min geregelt. Also gibt es auf jeden Fall, im wahrsten Sinne des Wortes, noch Luft nach oben, oder wer es dann doch ein bisschen kühler haben will, kann die Geschwindigkeit der Lüfter ein wenig höher drehen. Dann sind diese aber auch zu hören. Bei allen Werten lag mein altes NZXT s340 Gehäuse um knapp 10 Grad höher. Allerdings war das Gehäuse auch kleiner und der Luftstrom war durch die Enge im Gehäuse behindert. Hier im Dark Base 700 hat jede Komponente genug Platz und kann die Wärme optimal abgeben.


    Die Lautstärke...
    ... ist erheblich gemindert. Die Seitenteile sowie die Front und der Deckel sind mit einer Dämmung auf der Innenseite ausgekleidet. Das minimiert den Geräuschpegel deutlich. Hinzu kommt, dass die beiden Silent Wings eine Laufruhe mit sich bringen, die in der Oberklasse der Lautstärke spielt. Im Idle ist am Schreibtisch (ca. 80cm Entfernung) so gut wie nichts zu hören. Lediglich unter Last dringt der Schall der Lüfter ein wenig nach außen. Aber auch hier macht das Dark Base 700 eine deutlich bessere Figur als mein altes NZXT.


    Der Einbau...
    ... hat ganz schön lange gedauert und ich bin da schon echt erfahren, weil ich seit bestimmt 20 Jahren meine eigenen PCs zusammenbaue. Obwohl jedes Teil an sich super easy anzubringen ist, dauert es länger als bei einem normalen Gehäuse. Ich habe jedes Teil auf dem Tisch zusammengebaut und dann wieder einbauen müssen. Dafür ist aber auch alles ordentlich und sauber angebracht.
    Als erstes habe ich die Schrauben von der ausziehbaren Leiste gelöst und den Radiator meiner be quiet! Silent Loop 280 angebracht. Danach das Mainboard auf die, schon für ATX angebrachten, Abstandshalter angeschraubt - Schiene rein und der größte Teil war fertig.


    radiatoruntenzxspq - Dark Base 700 Review - Testers Keepers radiator55slw - Dark Base 700 Review - Testers Keepers

    Als nächsten Schritt habe ich die Festplattenkäfige mit den Festplatten versehen. Eine Plastikabdeckung musste ich dafür lösen, weil ich insgesamt drei HDD verbaut habe. Dafür drückt man das Plastik leicht zusammen und schiebt die Abdeckung nach vorne raus. Man kann darüber auch Kabel zum Mainboard verlegen, denn die Abdeckung ist in mehreren Positionen einsteckbar.
    Ich habe neben den zwei vorhandenen Silent Wings Lüftern noch weitere be quiet! Lüfter verbaut. Insgesamt drei 140mm Lüfter sind es dadurch in meiner Front. Diese passen leider nicht vollständig an die Anbringungsschiene in der Front. Der Unterste wird von zwei Befestigungen, anstelle von vieren, gehalten. Trotzdem sitzt alles bombenfest und man hört auch keine lästigen Rattergeräusche.
    Zum Schluss dann noch das Netzteil. Für ein gutes Kabelmanagement bietet das be quiet! Dark Base 700 jede Menge Möglichkeiten, die Kabel versteckt zu verlegen. Sei es durch die 3 Kabeldurchlässe, oder die Schlitze rund um das Mainboard, bis hin zur Plastikabdeckung am Boden, die man kurz abnimmt und dann wieder über den Kabeln anbringt. Durch die Scheibe sieht man ein sehr organisiertes, klares Innenleben. Das Chaos ist gut verdeckt auf der Rückseite. Doch auch hier hat man genug Platz und wenn man es wirklich ganz genau nimmt, kann man die Kabel hier auch ordentlich verlegen. Ich gehöre eher zur Kategorie: „Was ich nicht sehe...“


    festplatte3jysls - Dark Base 700 Review - Testers Keepers festplattenfns11 - Dark Base 700 Review - Testers Keepers


    Die Leistung...
    Zwei der Frontlüfter lasse ich über die Steuerplatine des Gehäuses laufen. Ansonsten regle ich meine Lüfterdrehzahl lieber über die ASUS Steuerung, da sich so einfach alles besser konfigurieren lässt.
    Wenn ich die beiden Frontlüfter auf Automatik laufen lasse, dann drehen sie durchgehend mit voller Drehzahl. Obwohl das Gehäuse eigentlich sehr gut gedämmt ist, sind sie dann aber noch leicht hörbar. Deswegen laufen die Lüfter bei mir auf Stufe 2 im Silent Mode mit 640 rpm. Selbst unter Last, wenn das Mainboard die Lüfter hochdreht, dringen relativ wenig Geräusche nach außen. Hier macht be quiet! seinem Namen wirklich alle Ehre und bietet eine sehr effektive Dämmung.
    Ich besitze ein ASUS Strix Z270 E Mainboard, welches natürlich über eine Farbspielerei verfügt. Ich habe das Mainboard mit dem Gehäuse synchronisiert. Die geringe Farbpalette ist natürlich direkt ins Auge gefallen. Bei manchen Farbwerten, in der ASUS Aura Software, bleiben die Gehäuse LED des be quiet! dann halt einfach aus. Ich vermute, dass das Gehäuse die Zwischenfarben einfach nicht erkennt. Trotzdem kann man bei den meisten Farben die Helligkeit und Sättigung zumindest ein wenig verändern. Schade finde ich auch, dass die Farbe des Powerknopfs immer weiß bleibt und sich nicht der Farbe des Gehäuses anpasst. Hier finde ich, könnte be quiet! noch eine weitere LED verbauen, die mit den Seitenleisten gekoppelt ist.
    Nimmt man das vordere Panel des Gehäuses ab, so kommt man an die Staubgitter, die in der Front und unter dem Gehäuse angebracht sind. Schade, dass man immer dafür das Front Panel komplett abnehmen muss. Aber sind wir mal ehrlich, wer reinigt schon so häufig sein Gehäuse vom Staub. Ich gebe zu: Ich sicher nicht.
    Was eventuell manche Nutzer vermissen könnten, sind die Schächte für ein DVD/ BlueRay Laufwerke. Ich habe mich mittlerweile durch das NZXT S340 Gehäuse daran gewöhnt, dass ich diese nicht mehr brauche. Selbst Windows benötigt zur Installation ja nur einen USB Stick. Die meisten Spiele werden heute eh über einen Download Code runtergeladen.


    Preis-/Leistungsverhältnis...
    ...ist bei dem be quiet! Dark Base 700 ausgezeichnet. Für 150¤-160¤ bekommt man ein Solides Aluminium Gehäuse. An der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern, denn nichts Wackelt oder fühlt sich beim Einbau so an, als wenn es schnell brechen würde. Auch die beiden Silent Wings Lüfter sind schon im Preisenthalten.

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    Die Haltbarkeit...
    ... ist in der Kürze der Zeit, seit dem Erhalt des Gehäuses schwer einschätzbar. Dennoch bin ich fest davon überzeugt, dass das Dark Base 700 Gehäuse die nächsten 5 bis 6 Hardware Generationen ohne Mühen überstehen wird. Das Gehäuse besteht aus solidem Aluminium und Stahl. Wenn ich meine Kabel am Gehäuse anschließe, lehne ich mich durch den Schreibtisch schon ein wenig mehr auf das Gehäuse. Dabei hatte ich bei meinem alten Gehäuse immer die Angst, dass das Metall eine leichte Beule bekommt. Bei dem be quiet! Gehäuse gibt nichts vom Gehäusedeckel nach.


    Mein Fazit...
    ... fällt insgesamt recht positiv aus. Be quiet! hat mit dem Dark Base 700 ein High End Gehäuse auf den Markt gebracht, welches nicht nur schön anzusehen ist, sondern auch jede Menge Features mitbringt, die den deutlichen Unterschied zur Konkurrenz machen. Die Wahlmöglichkeit, ob man das Mainboard oder die Lüfter lieber auf dem Tisch anbringt, indem die modularen Teile einfach ausgebaut werden und das sehr gute Kabelmanagement müssen hier besonders hervorgehoben werden. Die Lüftersteuerung die über das Gehäuse Bedienpanel eingestellt werden kann und die edle Glasscheibe runden das Ganze ab. Auch die Dämmung ist echt quiet. Be quiet! halt.
    Lediglich für einige User von Nachteil ist, dass das Gehäuse keine Laufwerksschächte für DVD-/ BlueRay-Brenner bietet und dass die Gehäuse LED nur in bestimmten Farben funktionieren.
    Aber ansonsten bekommt man für derzeitig ca. 150 bis 160¤ ein absolutes High End Gehäuse, das wirklich gut aussieht.
    Von meiner Seite aus gibt es eine klare Kaufempfehlung.
    Geändert von Mistress Marketing (16.01.2018 um 10:05 Uhr)

  14. #14

    Standard weitere Bilder

    Be quiet! Dark Base 700 Produkttest:

    Einleitung:
    Das Dark Base 700 ist das zurzeit neueste Gehäuse von be quiet! auf dem Markt. Dabei ist es bereits jetzt schon Träger von 30 Awards . Ob diese Auszeichnungen gerechtfertigt sind, werden wir versuchen in diesem Test herauszufinden.

    Design
    Das Dark Base 700 ist ein gelungenes Gehäuse, das seinesgleichen sucht. Das kommt gerade durch die richtige Dosierung aus Minimalismus und Blickfang, die zur Folge haben, dass das Design Eleganz, aber auch gleichzeitig einen WOW-Effekt hat.

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    Front
    Das gebürstete Aluminium an der Front sorgt für einen klaren und hochwertigen Look. Umrahmt wird sie links und rechts von LED-Streifen, die sich von oben bis nach unten zu den vorderen Standfüßen entlangziehen. Die LED Streifen sind ohne Frage einer der Eyecatcher für das Dark Base 700. Sie lassen das Gehäuse auch im Dunkeln erstrahlen und verleihen ihm ein modernes futuristisches Aussehen. Dabei erinnern die Streifen etwas an den Film Tron. Zuletzt wird die Front beidseitig von schwarzen Gittern (Meshgittern) umschlossen. Diese sorgen dafür, dass das Dark Base 700 dann doch nicht zu eintönig bzw. langweilig wirkt. Visuell beeindruckend ist auch, dass sowohl die LED-Streifen, als auch das Meshgitter perfekt in die Standfüße übergehen und mit ihnen abschließen.

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    Dabei findet auch ein visueller Twist statt, da im Standfuß (seitlich) das Gitter nun vom LED umrahmt wird, was an der Front genau andersherum ist. Schade ist hierbei jedoch, dass die hinteren Standfüße nicht ganz so erstrahlen können. Sie sind zwar auch mit schwarzen Gitter bestückt, jedoch nicht mit LED. So bleiben sie leider immer im Schatten der vorderen Kumpanen. Weitere kleine LED-Streifen hinten hätten den Look vielleicht noch etwas abgerundet. Das ist aber kein Punktabzug, sondern eher eine subjektive Betrachtung. Die LED-Beleuchtung kann zwischen sechs voreingestellten Farben wechseln: weiß, rot, grün, blau, orange, lila. Zusätzlich kann noch bestimmt werden, in welcher Form die LED Beleuchtung erstrahlen soll. Entweder statisch (LEDS sind dauerhaft an) oder atmend (LEDS gehen langsam an und aus). Schlussendlich gibt es noch die Auswahloption, dass im atmend-Modus alle aufgezählten Farben durchgespielt werden. Die Einstellungen sind alle über das Frontpanel einstellbar. Dieses wirkt sehr aufgeräumt und strukturiert, sodass auch hier das klare elegante Aussehen fortgeführt wird. Dabei spiegelt sich die Anordnung der insgesamt neun Einlässe. Zuerst zwei vertikale Rechtecke, danach zwei Kreise und zuletzt der große Power-Knopf. Dabei leuchtet letzteres leider aber nur in weißer Farbe. Das be quiet! Logo wurde nicht zu aufdringlich, aber sichtbar unten an der Front positioniert, was ein weiteres Statement für den Minimalismus ist.

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    Seiten:
    Der wohl größte Blickfang bietet jedoch die linke Seite. Dort befindet sich nämlich ein Vollverglastes Seitenfenster aus getöntem Temperglas (be quiet! Website), dass sich über die komplette linke Flanke des Dark Base 700 erstreckt und somit das Innenleben offenbart. Hier kommen gerade Hardware-Komponenten, die mit LED ausgestattet sind, gut zur Geltung, da das schwarz getönte Seitenfenster nicht hundertprozentig klar ist. Ein klares Fenster würde vermutlich sowieso mit dem Rest des Gehäusedesigns in Konflikt stehen und mit dem sonst dunkel gehaltenen Stil nicht zusammenpassen. Befestigt ist das Seitenfenster mit vier schwarzen sichtbaren Schrauben, die aber nicht das Gesamtbild zerstören. Be quiet! hat clever mitgedacht und das Seitenfenster sowohl unten, als auch oben komplett geschwärzt, damit man weder den Rahmen, noch die Winden der Schrauben sieht. So fällt das Augenmerk nur auf das Gewünschte. Erwähnenswert ist auch, dass es nicht einfach plump eingesetzt worden ist. Stattdessen schmiegt es sich an die Konturen des Gehäuses an, was das Dark Base 700 wie ein Design-Gesamtpaket wirken lässt.

    Die rechte Seite ist, wie auch bei vielen anderen Gehäusen, sehr bodenständig gehalten. Sie ist dunkel und weist keine Besonderheiten auf. Das ist aber auch kein Beinbruch für Leute, die ihren PC links von sich stehen haben. Das komplette Gehäuse kann invertiert werden, sodass das Seitenfenster sich dann rechts befindet und das Innere auf der linken Seite (später mehr dazu).

    Decke/Rückseite:
    Auch die Decke des Dark Base 700 ist zurückhaltend. Lediglich im hinteren Teil sind die Lüftungsschlitze eine Auffälligkeit. Ebenso ist die Rückseite dezent gehalten. Ein wichtiges Feature ist hierbei, dass es zwei vertikale Erweiterungsslots gibt. Dadurch kann die Grafikkarte vertikal zum Sichtfenster hin eingebaut werden. Punktabzug könnte ggf. die Tatsache sein, dass das nötige Kabel, um diese Funktion nutzen zu können, nicht dabei ist. Ein nettes brauchbares Gimmick ist, dass die Schrauben bei Abnahme der rechten Gehäusewand hängenbleiben. So gehen diese nicht mehr so schnell verloren. Gleiches gilt für die HDD-Käfige. Fast jeder kennt es wohl, wenn man diese kleinen Quälgeister irgendwo unterbuttert und dann erstmal nicht so schnell wiederfindet.

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    Innenraum:
    Selbst im Inneren des Gehäuses wurde an das Design gedacht. So wird der untere Bereich komplett von einer Abdeckung versteckt, die sowohl Netzteil, HDDs als auch unschöne Kabel verschwinden lässt. Zum Sichtfenster hin ist auf der Abdeckung dann noch erneut das „be quiet!“ Logo angebracht, was sie nicht zu langweilig wirken lässt und ihr Stil verleiht. Auf Laufwerkschächte wurde verzichtet. Das spart wiederum nicht nur Platz, sondern lässt das Gehäuse deutlich aufgeräumter wirken. Stattdessen sind an Stelle der Laufwerkschächte HDD-Slot-Blenden angebracht, die die unschönen Aussparungen verdecken.

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    Insgesamt lässt sich festhalten, dass das Design des Gehäuses ziemlich durchdacht ist und so sehr gelungen ist. Auch, die durch Minimalismus hervorgerufene Eleganz, machen das Dark Base 700 zu einem Blickfang. Weniger kann manchmal eben doch mehr sein, wie dieses Gehäuse beweist. Es darf nicht vergessen werden zu erwähnen, dass das Gehäuse sehr anfällig für Fingerabdrücke ist. Egal wo man anfasst, man hinterlässt oft einen Abdruck. Entsprechend regelmäßig muss man das Gehäuse hinterher abwischen.



    Verarbeitung:
    Alle Materialien wirken sehr hochwertig und keines Wegs billig. Das Gehäuse ist relativ schwer und wirkt somit sehr solide. Die Einzelteile sind solide, sodass sie bei Krafteinwirkung nicht direkt nachgeben. Allgemein wirkt die Verarbeitungsqualität insgesamt sehr hoch. Sowohl die Front, als auch die Oberseite des Gehäuses sind aus gebürsteten Aluminium. Der Rest des Gehäuserahmens ist aus Stahl. Selbst der bereits erwähnte Übergang der Gitter ist hochwertig verarbeitet. Zudem ist das Seitenfenster 4mm dick und aus Temperglas. Oft sind diese Seitenfenster sonst aus Kunststoff. Ebenso hochwertig wirkt der Innenraum. Die bereits genannte Abdeckung ist zwar hier aus Kunststoff, fühlt sich aber keines Wegs billig an.

    Montage/Erweiterung:
    Gerade in diesem Bereich hält das Gehäuse was es verspricht. Obwohl das Gehäuse nur über zwei vorinstallierte Lüfter verfügt, kann es mit zusätzlichen nachgerüstet werden. So können insgesamt sieben optionale Zusatzlüfter eingebaut werden (mm): jeweils zwei vorne 140/120, oben drei 140/120, einer am PSU-Cover (Abdeckung) sowie den letzten unten am Gehäuseboden. Das Gehäuse ermöglicht aber auch eine Wasserkühlung. So können, anstatt der Luftkühler oben und vorne, Wasserkühlungen mit einer Größe von bis zu 360 mm eingebaut werden. An der Rückseite ist das auch möglich, dort dagegen aber nur mit bis zu einer maximalen Größe von 140mm. Gerade das Montieren an der Decke kann bei einigen Gehäusen unter Umständen etwas kniffelig werden. Daher ist es umso erfreulicher, dass Lüfter oder Wasserkühlung beim Dark Base 700 an einer entnehmbaren Halterung angebracht werden. Diese lässt sich einfach herausziehen, indem lediglich zwei Schrauben entfernt werden.

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    Aber auch das Montieren an der Frontseite gestaltet sich ähnlich einfach. Wie bereits beschrieben, ist auch das Mainboard-Tray sehr flexibel, sodass es um 180 Grad gewendet werden kann, damit es zur anderen Seite zeigt. Darüber hinaus kann es auch ausgebaut werden und einfach so als Test-Mainboard-Schlitten benutzt werden.
    Das Dark Base 700 ist mit seinen Maßen von 241x519x544 (B, H, T) relativ groß für einen Midi-Tower, weshalb ordentlich Platz vorhanden ist. Es können Netzteile mit einer Länge von maximal 285mm eingebraut werden. Bei Grafikkarten liegt die Grenze bei 286mm und ohne HDD-Käfige bei 430mm. CPU-Kühler dürfen maximal 180mm hoch sein. Entsprechend gab es im Test keine Platzprobleme mit langen Grafikkarten oder hohen CPU-Kühlern.


    Kompatibilität/ Ausstattung:
    Das Dark Base 700 verfügt bereits über zwei vorinstallierten „be quiet! SilentWings 3 140mm PWM Lüftern“. Diese sind qualitativ hochwertig und sehr leise. Hier wäre jedoch wünschenswert gewesen drei, anstatt zwei Lüfter mitzugeben, da man so noch mehr mit dem Airflow arbeiten könnte, ohne sich einen zusätzlichen nachkaufen zu müssen. Natürlich lässt es sich be quiet! auch bei diesem Prachtstück nicht nehmen eine ordentliche Dämmung zu integrieren. Sowohl die rechte Seite, als auch die Front sind gedämmt. Das bewirkt, dass weniger Geräusche nach draußen dringen. Entsprechend leise ist das laufende System. Zusätzlich verfügt das Dark Base 700 über zwei große Staubfilter, die sich sowohl hinter der Front, als auch am Gehäuseboden befinden. Zugänglich sind beide durch die Abnahme der Front.

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    Das hat den Vorteil, dass das Gehäuse nicht bewegt werden muss, um an die Staubfilter zu gelangen. Wie bereits schon beim Design beschrieben, sind unter der Abdeckung zwei HDD-Käfige verbaut, an denen man jeweilige Festplatten befestigen kann. Falls das nicht genug sein sollte, besteht immer noch die Möglichkeit die HDD-Slot-Blenden zu entnehmen und dafür einen HDD-Käfig einzubauen. Dabei wird bereits ein zusätzlicher Käfig direkt mitgeliefert. Wer mehr benötigen sollte, muss diese nachbestellen. Es sind insgesamt sieben PCI-Steckplätze vorhanden, als auch zwei vertikale.

    Das Dark Base 700 verfügt über eine zusätzliche SSD Befestigungsplatte, die auf der Rückseite des Mainboard-Trays angebracht ist. Sie ist simpel mit lediglich einer Schraube zu befestigten. Mit diesem Extra lassen sich allein auf der Rückseite bis zu drei SSDs auf verbauen.Das Dark Base 700 verfügt über eine zusätzliche SSD Befestigungsplatte, die auf der Rückseite des Mainboard-Trays angebracht ist. Sie ist simpel, mit lediglich einer Schraube zu befestigten. Mit diesem Extra lassen sich allein auf der Rückseite bis zu drei SSDs verbauen.

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    Im Lieferumfang sind zudem auch noch Mainboard-Schrauben sowie diverse andere Utensilien enthalten, wie z.B. Kabelbinder.


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    Das IO-Panel (Bedienpanel) an der Front zeigt erfreuliches. Es sind sowohl zwei USB 3.0 Konnektoren, als auch ein USB 3.1 Typ C Konnektor verbaut. Zusätzlich sind noch die bekannten Audiobuchsen vorhanden. Der Reset-Knopf dient auch gleichzeitig als Boot-Lämpchen. Als Highlight ist dann noch die Lüftersteuerung vorzufinden, die über vier Einstellungen verfügt. Die erste Einstellung „Automatisch“ bewirkt, dass die Steuerung der Lüfter einfach vom Mainboard übernommen wird. Bevorzugt man stattdessen das manuelle Konfigurieren, nutzt man die anderen Stufen des Reglers. Mit ihnen kann die Geschwindigkeit von insgesamt sechs möglichen Lüftern justiert werden. Dabei bilden immer jeweils drei Lüfter eine Einheit, für die dann nochmal zusätzlich eingestellt werden kann, ob sie im silent- oder performance-Modus arbeiten sollen. Zuletzt folgt noch der bereits genannte Knopf zur Umschaltung der LED-Beleuchtung, als auch der Power-Button.
    Die Platine für die Lüftersteuerung ist auch für die LEDs zuständig. So können an ihr noch weitere angebracht und mit einem Stecker sogar mit dem Mainboard verbunden werden, sodass das Gehäuse farblich synchron mit dem System arbeitet.



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    Kabelmanagement:
    Das Kabelmanagement ist gut realisierbar. Die Kabeldurchlässe sorgen dafür, dass die Kabel sich gut verstecken lassen. Positiv ist auch, dass an der Rückseite des Mainboard-Trays kleine durchlöcherte Erhebungen eingebaut sind, durch die man Kabelbinder stecken kann. So sind die Kabel nahe am Tray und ragen nicht zu weit zur Seite heraus. An der Ober- und Unterseite des angebrachten Mainboards sind Aussparungen vorhanden, durch die man die Kabel hin zum Mainboard legen kann. Allgemein wurde das Kabelmanagement im Dark Base 700 gut realisiert. Hierbei ein wichtiger Hinweis: Der relativ dicke USB 3.0 Stecker vom Gehäuse passt nicht mehr durch die untere Aussparung, sobald das Mainboard befestigt ist. Deshalb sollte man das Kabel bereits vor Installation des MB verlegen.

    Kühleigenschaften:
    Zuerst natürlich das System, mit dem der Test unternommen wurden ist.

    System:
    AMD FX 8320 (auto Overclocked)
    Asus Sabertooth 990FX R2.0
    Thermalright HR-02 Macho Rev.A
    Asus Gefoce GTX 1070 OC
    12GB Kingston DDR3 Ram
    Be quiet! Straight Power 10 500W Netzteil.

    Das Gehäuse wurde sowohl im silent, als auch im performance-Modus getestet. Zum Vergleich wurde auch die Kühlleistung des Coolermaster HAF getestet. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die Lüfter in dem Test so eingestellt waren, dass sie immer mit maximaler Drehzahl, sprich unter voller Auslastung gearbeitet haben, um so eine bessere Vergleichbarkeit herzustellen. Getestet wurde jeweils in drei verschiedene Kategorien: Idle, Game (Playerunknown's Battlegrounds), Prime95. Prime95 ist hauptsächlich ein Stresstest für die CPU. Es hat so gut wie keine Auswirkungen auf die Temperatur der GPU. Entsprechend wurde Prime95 im GPU Vergleich weggelassen.

    Temperaturtest CPU (Celsius Grad)

    be quiet Dark base 700 (silent mode) Coolermaster HAF be quiet Dark Base 700 (performance mode)
    Idle 33 34 31
    Playerunknowns Battlegrounds 54 54 54
    Prime95 57 59 55

    Temperaturtest GPU (Celsius Grad)

    be quiet Dark base 700 (silent mode) Coolermaster HAF be quiet Dark Base 700 (performance mode)
    Idle 36 37 35
    Playerunknowns Battlegrounds 55 55 54


    Das Dark Base 700 scheint das System besser kühlen zu können als der Coolermaster HAF und dass selbst im silent-Modus. Dabei hat das Coolermaster Gehäuse sogar drei Lüfter. Einen großen vorne, einen normalen hinten und einen sehr großen (vermutlich 180mm) an der Decke. Trotz all dem scheint der Airflow im Dark Base 700 besser zu funktionieren und das mit nur zwei hochwertigen Lüftern. Fügt man weitere hinzu, könnte das Ergebnis vermutlich sogar noch besser für das Dark Base 700 ausfallen.
    Allgemein ist die Lüftersteuerung schon sehr gut konzipiert. Die Möglichkeit die angebrachten Lüfter, die in 2 Gruppen unterteilt sind, in verschiedenen Modi laufen zu lassen, gibt viel Raum für Airflow Experimente.

    Beispiel: Sagen wir das Gehäuse besitzt fünf Lüfter. Drei vorne, einer hinten und einer an der oberen Seite. Dann könnte man die vorderen drei Lüfter im silent und die beiden hinteren im performance-Modus laufen lassen, sodass ein Ausgleich zwischen den ungleich verteilten Lüftern besteht. Der Ausgleich besteht darin, dass die Hinteren dann einfach mit einer höheren Drehzahl arbeiten und so mehr Luft herauspressen.
    Ob dieser Aufbau Sinn macht sei dahingestellt. Es soll nur mögliche Varianten veranschaulichen.


    Lautstärke:
    Bei hundertprozentiger Auslastung der Lüfter ist das System verständlicherweise auch im silent-Modus zu hören. Es ist aber in keinster Weise als extrem störend zu beurteilen. Schaltet man dagegen in den performance-Modus, dann wird das System doch relativ laut, sodass man es „je nach Person“ schon als leicht störend empfinden kann. Ich hebe aber noch einmal hervor, dass hier die Geräuschkulisse bei voller Auslastung unter die Lupe genommen wird. Im Vergleich zum Coolermaster HAF ist das Dark Base 700 im silent-Modus deutlich leiser. Im performance-Modus bewegen sich beide ungefähr auf der gleichen Ebene. Betreibt man das Dark Base 700 nun jedoch mit aktivierter Lüftersteuerung über das PWM Signal, ist die Lautstärke natürlich regulierbar. Dabei kann das System so leise werden, dass es unhörbar wird.

    Nutzt man die drei Modi der vorne angebrachten Lüftersteuerung zeigt sich ein ähnliches Bild.
    Stufe 1 (silent mode): Das System ist unhörbar. Ich musste mich erst einmal vergewissern, dass die Lüfter sich überhaupt noch drehen – und ja das taten sie. Verständlicherweise ist die Kühlleistung nicht mehr so hoch, als wenn die Lüfter mit voller Drehzahl arbeiten.
    Stufe 2 (silent mode): Vom System ist ein ganz leichtes Rauschen zu vernehmen, das nicht im Geringsten störend ist. Entsprechend höher ist auch die Kühlleistung als auf Stufe 1.
    Stufe 3 (silent mode): Vom System geht nun ein hörbares, aber immer noch leise und nicht störendes Rauschen aus. Auf dieser Stufe ist die manuelle Kühlleistung am höchsten. Dabei ist das Gehäuse deutlich leiser als unter voller Auslastung.

    Stellt man die Lüfter auf Performance um, verhält es sich ähnlich. Es wird lediglich etwas lauter aber dafür kühler. Hier muss jeder für sich selbst, nach seinem subjektiven Empfinden, eine Entscheidung über den Trade off von Lautstärke und Temperatur treffen.

    Dabei sind die Stufen von be quiet! jeweils folgend angegeben:

    silence-Modus
    Stufe 1: (25%) Auslastung | 400 rpm
    Stufe 2: (45%) Auslastung | 640 rpm
    Stufe 3: (65%) Auslastung | 1.040 rpm

    performace-Modus
    Stufe 1: (50%) Auslastung | 800 rpm
    Stufe 2: (70%) Auslastung | 1.120 rpm
    Stufe 3: (100%) Auslastung | 1.600 rpm

    Preis-/Leistungsverhältnis:
    Das Dark Base 700 bewegt sich preislich im Premiumsegment für Midi Tower. Der Preis von rund 154¤ ist zwar hoch, aber gerechtfertigt. Die Verarbeitung wirkt sehr gut und das Design ist phänomenal. Es ist flexibel im Umbau, als auch bei der Luftstromregulierung. Für 154¤ wären jedoch drei, anstatt zwei Gehäuselüfter wünschenswert gewesen.

    Vergleich zum Coolermaster HAF (Midi-Tower):

    Hinweis: Hierbei muss erwähnt werden, dass dieses Gehäuse schon einige Jahre auf dem Buckel hat und schon lange nicht mehr aktuell ist. Es hat sehr viel Ähnlichkeit zum „Cooler Master HAF 912“ und ist vermutlich eine weitaus ältere Version davon.

    Verarbeitung:
    Ohne Frage ist auch das Coolermaster HAF gut verarbeitet. Dennoch wirkt das Dark Base 700 weitaus hochwertiger. Das liegt vielleicht alleine schon an dem Umstand, dass das Sichtfenster aus echtem Glas und nicht, wie beim HAF, aus Kunststoff ist.

    Lautstärke:
    Das Coolermaster in erster Linie ein „High Airflow“ und kein silent Gehäuse. Entsprechend laut ist das System unter Volllast. Werden die Lüfter vom Mainboard gesteuert kann es auch leise werden, jedoch nicht so still wie das Dark Base 700.

    Design:
    Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Entsprechend subjektiv ist dieser Bereich. Ich persönlich finde das Dark Base 700 im Design weitaus ansprechender, aufgrund der oben genannten Punkte.

    Ausstattung:
    Das Coolermaster HAF hat von Haus aus einen Lüfter mehr im Repertoire. Zusätzlich verfügt es noch über Laufwerkschächte. Beim Dark Base 700 können dagegen gar keine Laufwerke mehr eingebaut werden. Das ist zwar negativ, aber kein Beinbruch, da man auch problemlos externe Laufwerke nutzen kann, falls man denn mal eines benötigen sollte - was heutzutage immer seltener vorkommt.

    Zu seinen kleinen Verwandten, dem Pure Base 600 oder Silent Pure Base 600, hat das Dark Base 700 in allen Bereichen einen Schritt nach vorne gemacht.


    Fazit:
    Das Dark Base 700 von be quiet! ist ein wunderschönes Gehäuse, dass mit seinen Eigenschaften überzeugt. Das ansprechende Design, die innovative Flexibilität, die gute Kühlleistung, die hohe Verarbeitungsqualität und viele weitere Aspekte sorgen dafür, dass das Dark Base 700 seinen Preis wert ist. Die fehlenden Laufwerkschächte sind zwar schade, aber mit heutzutage erhältlichen externen Laufwerken immerhin etwas ausgleichbar. Insgesamt wirkt das Dark Base 700 wie ein sehr durchdachtes und gut konzipiertes Gehäuse, egal ob Design, Ausstattung, Verarbeitung oder andere Punkte.

    Nachfolgend sind nochmal einige Bilder:

    DSC_0044.jpg

    DSC_0026.jpg

    DSC_0047.jpg

    An dieser Stelle nochmal danke an Mindfactory für die Testers Keepers Aktion. Ich
    höre gerne Kritik zu meinem Beitrag, um den nächsten noch besser machen zu können. =)
    Geändert von Mistress Marketing (11.01.2018 um 16:47 Uhr)

  15. #15
    Private
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    Standard Dark Base 700 Review - Testers Keepers

    Das Dark Base 700 wirbt mit "unschlagbarer Flexibilität und herausragenden Features".
    Doch wird das Gehäuse diesen Ansprüchen auch gerecht?
    Um diese Frage zu beantworten, habe ich folgende Aspekte genauer betrachtet:

    - Verpackung
    - Kompatibilität/Ausstattung
    - Design
    - Montage
    - Kühleigenschaften/Lautstärke
    - Verarbeitung/Haltbarkeit
    - Preis-/Leistungsverhältnis
    Am Ende ziehe ich noch ein ganz knappes Fazit und vergleiche es mit dem Pure Base 600.

    Verpackung: 4/5
    Das Dark Base 700 kommt in einer großen, schwarz gefärbten Verpackung, die mit einer Menge Text und Bildern bedruckt ist. Auch wenn ein Aufdruck das Gehäuse nicht besser vor Transportschäden schützt, wirkt dieser Karton sehr wertig im Vergleich zu "normalen" Kartons. In der Verpackung ist das Gehäuse großzügig mit Styroporleisten verpackt und geschützt. Eine schwarze Stoffhülle stellt außerdem sicher, dass die Glasscheibe nicht verkratzt wird, jedoch hat es sich so angefühlt, als hätte sich das Gehäuse beim Ablösen der Stoffhülle statisch aufgeladen (!). Leider kommt die Seitenscheibe ohne Folie, wodurch Fingerabdrücke beim ersten Entfernen recht leicht auf die Oberfläche gelangen können. (Man könnte es aber auch positiv sehen, da so weniger Plastikmüll entsteht und man die Glasscheibe auch mit Handschuhen entfernen kann, um Fingerabdrücke zu vermeiden)

    Kompatibilität/Ausstattung: 5/5
    In das Gehäuse passen Mainboards des Formfaktors E-ATX, ATX, M-ATX und Mini-ITX, CPU-Kühler mit einer maximalen Höhe von 180mm und Grafikkarten mit einer maximalen Länge von 286mm bzw. 430mm, falls keine weiteren HDD-Käfige eingebaut werden. Unter der Netzteilabdeckung können Netzteile mit einer maximalen Länge von 150-285mm installiert werden.
    Das Frontpanel ist sehr schlicht gehalten und bietet zwei schwarze USB 3.0-, einen USB 3.1- (Typ C) und 2 Klinkenanschlüsse, sowie einen großen Powerknopf (mit perfektem Druckpunkt), einen Resetknopf mit integrierter HDD-Leuchte, einen Knopf zur Steuerung der Front-LEDs und eine vierstufige Lüftersteuerung (Auto-1-2-3).
    Der Lieferumfang umfasst, neben dem Gehäuse selbst, noch ein Benutzerhandbuch und eine kleine Box mit Zubehör. Neben den üblichen Schrauben für die Montage sind auch noch ein zusätzlicher HDD-Käfig (1x HDD oder 2x SSD), vier Entkopplungs-Gummis und sechs sehr praktische "Kabelbinder" mit Klettverschluss darin enthalten. Zwei SilentWings 3 140mm Lüfter sind im Gehäuse vorinstalliert und bis zu sieben weitere 140mm bzw. 120mm Lüfter können nachgerüstet werden. Hinter dem Mainboard können zwei SSDs montiert werden und unter der Netzteilabdeckung zwei HDDs oder vier weitere SSDs. Der innere Käfig, auf dem das Mainboard und die restliche Hardware befestigt wird, ist herausnehmbar und um 180° drehbar. Durch das Lösen von wenigen Kabeln und ein paar Schrauben kann man also ein "normales" System in ein invertiertes umwandeln. Entsprechend lassen sich dann auch die Seitenteile (normal und gläsern) tauschen. Meiner Meinung nach entspricht das "unschlagbarer Flexibilität" und das Werbeversprechen wird eingehalten.

    Design: 5/5
    Das Dark Base 700 vereint eine schlichte Farb- und Formwahl mit einer auffälligen LED-Beleuchtung und einem Seitenfenster aus Echtglas. Das Seitenfenster ist größtenteils schwarz/durchsichtig, nur die Ränder sind komplett schwarz, um einen weichen Übergang zum restlichen Gehäuse zu schaffen. Die gesamte Oberfläche ist im Stil von gebürstetem Aluminium gehalten und wirkt sehr edel. Ein kleiner Nachteil ist dabei leider, dass Fingerabdrücke überall sichtbar sind. Auch beim Aufbau des Dark Base 700 macht be quiet! fast alles richtig. Drei mögliche Lüfter in der Gehäusefront ziehen kalte Luft in das Gehäuseinnere, kühlen die Hardware und die warme Luft kann anschließend durch die Rückseite und den Deckel herausgepustet werden. Nur im hinteren Drittel des Gehäusedeckels befinden sich Lüftungsschlitze, was meiner Meinung nach leider ein Designfehler ist. Somit wird die Abluft von nur einem, statt drei möglichen Lüfter effektiv aus dem Gehäuse heraustransportiert. Dennoch sind die Lüftungsschlitze hervorragend entworfen, da sie ohne einen zusätzlichen Staubfilter auskommen. Außerdem werden die wenigsten Benutzer diese drei Lüfterplätze benötigen, da das System auch mit den zwei vorinstallierten Lüftern kühl genug läuft. Ein Radiator für Wasserkühlung müsste aufgrund dieser Anordnung aber wahrscheinlich dennoch in der Front installiert werden. Ansonsten ist das Gehäuseinnere sehr schlicht und aufgeräumt. Die Abdeckungen der erweiterbaren HDD-Käfige spielen hierbei eine große Rolle. Die Gehäusefront kann abgenommen werden um zwei riesige Staubfilter (1x Front und 1x Boden) zu entnehmen. Da man beide Filter von vorne entnimmt, entfällt das lästige "Hervorziehen" des Systems um den Staubfilter des Bodens zu erreichen. Außerdem ist die Gehäusefront nicht verkabelt, sondern erhält die Signale für die LEDs über Kontaktpunkte. Beide Punkte zusammen bieten großen Luxus im Vergleich zu anderen Gehäusen dieser Art und lassen das Gehäuse sehr durchdacht wirken. Die vier großen gummierten Standfüße des Gehäuses sind mit Abstand die besten die ich bis jetzt erlebt habe. Vibrationsübertragung an den Tisch gibt es so gut wie keine und beim Verschieben des Systems, verrutscht eher die lose Tischplatte als das Gehäuse. Verbunden mit beleuchteter Hardware entfaltet das Gehäuse aber erst seine wirkliche Schönheit. Per ASUS AURA habe ich die Gehäuse-LEDs mit meinem Mainboard synchronisiert und kann dadurch die Beleuchtung per Software steuern.

    Montage: 5/5
    Die Montage der Hardware verlief ohne Probleme. Die Abstandhalter für das Mainboard sind schon vorinstalliert, was für mich ein riesiger Pluspunkt ist, da diese in vielen anderen Gehäusen nur mit großem Kraftaufwand hereinzuschrauben sind. Die Blenden der Netzteilabdeckung sollte man während der Montage entfernen, da man so alle notwendigen Bereiche leichter erreicht und einem das Kabelmanagement vereinfacht wird. Gummierte Öffnungen neben dem Mainboard bieten ausreichend Platz für alle notwendigen Kabel, die bei der Installation des Systems anfallen (Bei kleineren Mainboardtypen werden die Durchführungen etwas weiter entfernt sein und somit Kabel sichtbar. Das beste optische Gesamtbild ergibt sich also mit einem ATX-Board). Auf der Rückseite des Mainboard-Trays ist genug Platz um die Kabel geordnet zu verlegen, lange Kabelpassagen können zudem noch unterhalb der Netzteilblende verstaut werden. Auch hier zeigt sich die Flexibilität, mit der geworben wird: Die Abdeckungen der optionalen HDD-Käfige ermöglichen seperate Kabelführungen und können auch einzeln entnommen werden, um eine weitere Kabeldurchführung zur Vorderseite zu ermöglichen. Die mitgelieferten wiederverschließbaren "Kabelbinder" sind äußerst praktisch und können so viele Kabel zusammenhalten wie nötig. Eine kleine Platine am unteren Ende des Mainboard-Trays regelt die Lüfter und die Front-LEDs. Beim Anschließen der Platine an den RGB-Header des Mainboards ist jedoch Vorsicht geboten, da sie keinen Überspannungsschutz besitzt und nicht mehr funktioniert, wenn 12V des Mainboards auf sie treffen. Man sollte sich auch schon anfangs überlegen, ob man die Lüfter im Silent-, oder im Performance-Modus nutzen möchte, da man für späteres Ändern die Seitenwand wieder entfernen muss. Falls man sich dennoch umentscheidet, ist das auch kein großes Problem, da beide Seitenteile (normal und gläsern) werkzeuglos (de)montierbar sind.

    Kühleigenschaften/Lautstärke: 5/5
    Das Gehäuse bietet mit seiner Lüftersteuerung einen Performance- und einen Silent-Modus mit jeweils vier verschiedenen Modi, auto - 1 - 2 - 3, wobei der automatische Modus die Drehzahl an die Temperatur bzw. Auslastung dynamisch anpasst. Persönlich habe ich nur den automatischen Modus verwendet und keine Probleme damit gehabt. Anfangs war ich sehr unsicher, ob genug Luft in das Gehäuse gezogen werden kann, da der Airflow durch die Frontblende stark eingeschränkt wird. Aber die SilentWings-Lüfter schaffen es ohne Probleme genug kühle Luft ins Gehäuseinnere zu befördern. Front- und Seitenteil (normal) sind mit Dämmmaterial ausgestattet und jede Stelle im Gehäuse, die potentiell Vibrationen erzeugen könnte, ist gummiert. Dass sogar die Auflagepunkte des Netzteils mit dicken Gummistreifen abgedeckt sind, hat mich sehr positiv überrascht. Alles also ganz gemäß dem Namen be quiet!.
    Anzumerken ist dennoch, dass man mit einer Seitenscheibe immer einen Kompromiss zwischen Lautstärke und Design eingeht, da sich durch diese Glasscheibe der Schall leichter ausbreiten kann, als durch ein schallgedämmtes Seitenteil. Da einem dies vorher bewusst sein sollte, ziehe ich keinen Punkt für die etwas höhere Lautstärke ab. Insgesamt lässt sich sagen, dass die Werte solide sind und ich den Computer selbst unter realistischer Last nicht wirklich durch die Kopfhörer hindurch wahrnehme.
    Mit einem AMD Ryzen 5 1600 (boxed Kühler) und einer Asus GTX 1070 habe ich die anschließenden mittleren Werte gemessen:

    Normaler Desktopgebrauch:
    Lautsträke [in dB]:
    Vorne: 12-15
    Seite (gläsern): 17-22
    Hinten: 10
    Temperatur [in °C]:
    Prozessor: 36
    Grafikkarte: 49

    Realistische Last (PlayerUnknown's Battleground auf Ultra oder viele Google-Chrome-Tabs geöffnet + Videobearbeitung):
    Lautstärke [in dB]:
    Vorne: 15-16
    Seite (gläsern): 18-23
    Hinten: 15
    Temperatur [in °C]:
    Prozessor: < 60
    Grafikkarte: < 60

    Auf maximaler Stufe des Silent-Modus drehen die Gehäuselüfter deutlich lauter:
    Lautstärke [in dB]:
    Vorne: 18
    Seite (gläsern): 18-23
    Hinten: 25-32

    (Alle Temperaturwerte wurden bei einer Raumtemperatur von ~ 23°C gemessen, Alle Lautstärkewerte mit einer Android-App bestimmt; Fehler oder Ungenauigkeiten kann ich nicht ausschließen)

    Verarbeitung/Haltbarkeit: 5/5
    Das Gehäuse ist perfekt verarbeitet. Ich konnte weder Produktionsfehler, noch scharfe Kanten oder zu feste Schrauben finden. Die Glasscheibe ist kratzerfrei und passt sich präzise an den Rest des Gehäuses an. Das Gesamtsystem wiegt über 10kg und fühlt sich solide und wertig an. Beinahe das gesamte Gehäuseinnere besteht aus Metall, lässt sich nicht verbiegen und fühlt sich massiv an. Selbst die Gummierungen sind so dick, dass ich fest davon ausgehe, dass sie auch häufigem Ein- und Ausbauen von Hardware ohne Probleme standhalten.

    Preis-/Leistungsverhältnis: 5/5
    Das Dark Base 700 bietet eine Echtglasscheibe, eine eingebaute Lüftersteuerung, Front-LEDs mit eigener Steuerung, ein gutes Front-Panel, sehr gute Schalldämmung und zwei Premium Gehäuselüfter von be quiet!. Zudem ist es beinahe perfekt designt, bietet ultimative Flexibilität und ist hervorragend verarbeitet. Ein dritter Gehäuselüfter wäre bei einem Preis von ~ 155¤ sehr wünschenswert und hätte beinahe einen Punkt in der Kategorie gekostet. Doch man muss definitiv den Kundenservice von be quiet! dazurechen. Ohne Probleme wurde mir schnell und freundlich weitergeholfen. Hier muss man nicht warten und kann mit schneller Hilfe rechnen.

    Gesamtwertung: 4,85/5
    Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich mit dem Gehäuse rundum zufrieden bin und es jedem empfehlen kann, der überlegt es zu kaufen. Falls man plant eine Wasserkühlung einzubauen, sollte man sich vorher bewusst sein, dass der Radiator nicht optimal im Deckel des Gehäuses zu verwenden ist.
    Falls man keinen Wert auf LEDs und ein Seitenfenster legt, oder ein internes DVD-Laufwerk einbauen möchte, kann ich das be quiet! Pure Base 600 empfehlen.
    Verglichen mit einem Fractal Design Define R4 fühlen sich die be quiet! Gehäuse insgesamt wertiger und stabiler an und man hat zudem den wunderbaren Kundenservice einer deutschen Firma.

    Anmerkung: Das Gehäuse wurde mir freundlicher Weise kostenlos von Mindfactory zur Verfügung gestellt. Hierdurch wurde meine Meinung nicht beeinflusst.

    Produktbilder:
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    Geändert von Mistress Marketing (12.01.2018 um 09:58 Uhr)

  16. #16

    Standard Testers Keepers Dark Base 700

    Produkttest zum Dark Base 700 von be quite!

    In diesem Erfahrungsbericht zum Dark Base 700, möchte ich meinen persönlichen Eindruck von diesem PC-Gehäuse mit Euch teilen. Da ich selbst dazu neige, mich in den unzähligen Testberichten und Forumsbeiträgen irgendwann zu verlieren, hoffe ich, dass ich Euch helfen kann eine Entscheidung zu treffen. Ich bin kein Testfreak und daher gehe ich hier auf die relevanten Faktoren ein.
    Ich bedanke mich bei be quite! und Mindfactory für die Bereitstellung des DB700 im Rahmen des Testers-Keepers.

    Design:
    Das Design kennt wohl jeder von zahlreichen Fotos, jedoch wirkt es vor einem stehend doch noch edler und schöner. Es hat eine zurückhaltende Eleganz, zeitlos in schwarz und wirkt doch auch modern. Das gebürstete Aluminium strahlt Wertigkeit aus.
    Das leicht getönte Tempered - Glass passt in Größe und Farbton perfekt und lässt die verbaute Hardware einfach cool erscheinen.
    Die RGB Beleuchtung sieht schick aus und durch die sechs verschiedenen Farben in verschiedenen Beleuchtungsmodi auch je nach Geschmack einstellbar, das macht einfach Spaß, besonders bei wenig Licht im Raum. Der PC wird so zum stylischen Element der Wohnung.
    Das I/O Panel in schräger Lage passt hervorragend zum Gesamtdesign und ist dadurch zudem auch sehr praktikabel.

    Verarbeitung:
    Die Verarbeitung ist auf einem hohen Niveau. Das Gehäuse ist Verwindungssteif und solide. Die Glasscheibe wird von vier Rändelschrauben auf Gummi gehalten und man muss sie komplett entnehmen. Die rechte Seitenwand ist ebenfalls Verwindungssteif und wertig.
    Alle Materialien des Gehäuses haben eine ordentliche Qualität und auch die Gewinde sind gut.
    Probleme mit Schrauben hatte ich keine.
    Die Dämmung ist sauber verklebt. Das I/O Panel macht einen guten Eindruck, Schalter und Knöpfe bestehen aus Plastik, wirken jedoch stabil.
    Die Abdeckungen am Netzteil und der Laufwerksplätze sind ebenfalls aus Plastik, aber auch gut verarbeitet.
    Die Lüfterplatine ist ebenfalls wertig, hier wackelt nichts. Die gedämmte Front lässt sich abziehen, da sollte man auf die Kontakte für die RGB-Beleuchtung am unteren Rand achten, damit man sie nicht verbiegt.

    Kompatibilität/Ausstattung:
    Abmessungen: 24.1 cm x 54.4 cm x 51.9 cm Gewicht: 13,25 KG
    Seitenwand aus gehärtetem Glas, manuelle Steuerung der Lüfter-Geschwindigkeit in drei Stufen und ein Automatikmodus für das Mainboard, Vibrationsdämpfung, Front und Bodenstaubfilter(herausnehmbar), Schalldämmung, unterstützt bis 360 mm Radiator in der Front und Deckel, RGB-Beleuchtung in 6 Farben, Mainboard-Tray ist invertierbar, Frontpanel mit 2x USB 3.0 und 1x USB 3.1, Kopfhörer und Mikrofonanschluss, Reset-Button und LED- Knopf, Power-Button, 4- stufige Dual-Rail Lüftersteuerung (6x4 Pin)
    Bis zu 7x 3,5 und 17x 2,5 Zoll Laufwerke möglich. Max. Kühlerhöhe 18 cm. Also auch sehr hohe Kühler-Platine zum Anschluss von 6 Lüftern inkl. Regelschaltern und RGB Anschluss. Weitere Spezifikationen bitte auf der Herstellerseite nachlesen.

    Das Gehäuse ist ausgestattet mit zwei SilentWings 3 Lüftern, welche wirklich leise sind und auch genug Power besitzen.
    Am Frontpanel kann man die Lüftersteuerung in vier Modi regeln, zusätzlich zu den drei Regelstufen gibt es den Automatikmodus beim Anschluss an das Mainboard. Eine Platine an der rechten Seitenwand dient der Lüfter und RGB Steuerung/Anschluss. Lobenswert sind die Einstellungsschalter an der Platine, die auf Performance- oder Silentmode gestellt werden können, um die Lüfter schon dort zu regeln, so hat man letztendlich 6 Modi für die Lüfter und das getrennt für vorne und hinten, top! Weitere 4 Lüfteranschlüsse an der Platine runden das Bild ab.
    Auch die RGB Beleuchtung kann man durch den Knopf im Frontpanel steuern und in 6 verschiedenen Farben einstellen (Weiß, Rot, Grün, Lila, Orange und Blau), dauerhaft/wechselnd/pulsierend. Über den RGB Anschluss auf der Platine kann man die Beleuchtung auch über das Mainboard regeln (ASUS Aura usw.). Flexibilität also auch hier.
    USB 3.1 Typ C ist im Frontpanel vorhanden, was ich besonders loben muss, und ich frage mich warum andere Hersteller das meistens nicht anbieten.
    Das Mainboard-Tray ist entkoppelt und lässt sich auch auf der anderen Gehäuseseite anbringen. Auch die Glasscheibe kann auf der anderen Seite angebracht werden, das ist wirklich ein Vorteil, da ich mir dann die Schreibtischseite aussuchen kann. Dies können nicht viele Gehäuse. Allerdings muss man für die Herausnahme des Mainboard-Tray schon einige Schrauben und Kabel lösen, aber im Grunde ist es einfach.
    Man hat die Möglichkeit in der Frontseite und oben bis zu 360mm Radiatoren unterzubringen. Ein sehr praktisches Feature ist auch die dafür herausnehmbare Radiatoren-Halterung im Deckel, das bieten auch nur wenige mir bekannte Gehäuse. Die Radiatordicke sollte man vorher prüfen.
    Die Abdeckungen der Festplattenkäfige in Form kleiner Blenden aus Plastik finde ich sehr gelungen, in Verbindung mit den Abdeckungen der Netzteilblende, habe ich ein ordentlich aufgeräumtes Case.
    Staubfilter sind ausreichend vorhanden und für die Reinigung leicht zu entnehmen.

    Montage:
    Hardware: AMD 1800x
    Noctua NH-D 15 SE-AM4
    Asrock Taichi x370
    3x Samsung SSD
    EVGA 1080ti FTW
    Seasonic Prime 1200 Watt
    Der Einbau verlief ohne Probleme, alles passte recht einfach in das Gehäuse. Die Netzteilabdeckung kam mir sehr entgegen, da ich die Verkabelung eigentlich meistens eher schlampig handhabe. Hier sieht man davon nichts, das spart Zeit und Nerven. Die Verkabelung hinter dem Mainboard-Tray war eigentlich kein Problem, hilfreich sind die mitgelieferten Klettverschlüsse. Etwas mehr Platz (0,5mm) wünschte ich mir hier, aber dies wünsche ich mir bei fast jedem Gehäuse. Insgesamt ist das Kabelmanagement als gut zu bezeichnen.
    An manchen Stellen musste ich etwas fest andrücken, um das Seitenteil zu schließen, aber es hat oben und unten Haken und dadurch hält das Seitenteil sehr gut, auch weil es sehr stabil ist.
    Der 16 cm hohe Kühler passte locker hinein und ich hatte sogar noch Platz, den Kühlerlüfter auf der RAM-Seite um den notwendigen Zentimeter über den Kühlkörper anzuheben, damit er am selbigen angebracht werden konnte. Auch die Grafikkarte passt spielend hinein, man hat ja ohne HHD bis zu 43 cm Platz! Eine zweite Grafikkarte hat ebenso Platz. Die Kabeldurchführungen sind da, wo man sie benötigt, daher sieht man nicht mehr als nötig von den Kabeln. Festplatten sind leicht in entkoppelten Rahmen einzubauen. Für SSD&#180;s gibt es noch drei weitere Plätze an der Rückseite des Trays.

    Kühleigenschaften/ Leistung:
    In Verbindung mit einem Noctua NH-D 15 SE-AM4 und einem Ryzen 1800x im Standardtakt bin ich in allen Szenarien immer im grünen Bereich geblieben. Der Airflow ist insgesamt ausreichend, trotzdem werde ich mir aber noch einen Frontlüfter und einen Lüfter im Deckel montieren, um das Optimum für mich herauszuholen. Ein weiterer Lüfter im Lieferumfang wäre natürlich perfekt. Auf Stufe 2 der Lüfter erreichte die CPU ca. 49 Grad beim Spielen (BF1 64 Multiplayer über 3 Std.) Aus meiner Sicht ist das gut, im Bezug zur Lautstärke.
    Es ist also aus meiner Sicht leise und kühl genug. Weitere Lüfter werden das wahrscheinlich noch verbessern.
    Die Lüftungsschlitze im hinteren Deckel und die Mesheinsätze in den Rändern bieten für den alltäglichen Gebrauch auch unter Last eine ausreichende Kühlung.
    Die Lautstärke bei Stufe drei ist natürlich zu hören, aber mit Kopfhörern beim Spielen höre ich davon nichts mehr. Ohne Kopfhörer auf Stufe 3 ist es aber noch recht angenehm im Vergleich zu meinem Phanteks. Stufe 1 ist sehr leise. Daher bietet für mich Stufe 2 einen guten Kompromiss aus Leistung und angenehmer Geräuschkulisse.

    Haltbarkeit und Vergleich zu ähnlichen Produkten:
    Ich kann es direkt mit dem kürzlich erworbenen Phanteks Enthoo Luxe, Tempered Glass vergleichen.
    Beide bieten gehärtetes Glas in der Seite und einstellbare RGB Beleuchtung im Gehäuserand, sowie eine Netzteilabdeckung.
    Beide sind schwarz gehalten. Die Qualität ist bei beiden Gehäusen sehr gut, da mache ich mir um die Haltbarkeit keine Sorgen.
    Die Netzteilabdeckung beim Dark Base 700 gefällt mir wesentlich besser, denn das Phanteks bietet unter der Netzteilabdeckung viel weniger Platz und leider verdeckt es nur einen Teil der Kabel, der Rest ist sichtbar. Das Dark Base ist in dieser Hinsicht praktischer, da es größer ist und die Kabel vollständig verdeckt, zudem ist es auch optisch schöner gelöst.
    Dafür besitzt das Phanteks ein Scharnier für die Glasscheibe. Man kann es daher einfach aufklappen, was wiederum hier praktischer ist, wenn man oft an die Hardware muss. Beim Dark Base 700 muss ich stets die Scheibe herausnehmen und wegstellen. Das wäre ein Verbesserungsvorschlag für das nächste Gehäuse von be quite!.
    Die RGB - Beleuchtung sieht bei beiden Gehäusen gut aus und besitzt gleichwertige Eigenschaften.
    Das Dark Base 700 besitzt eine Lüftersteuerung, das Phanteks leider nicht. Das ist ein dicker Pluspunkt für das be quite! Die Lüftersteuerung ist wirklich gut, besonders da sie auf der Platine selbst Regelschalter besitzt um die Lüfter nochmals zu regulieren und das sogar in zwei Zonen!
    Natürlich kann man die Lüfter auch über das Mainboard steuern, aber beim Dark Base habe ich im Vergleich zum Phanteks beide Möglichkeiten! Es ist mit einer Lüftersteuerung einfach bequemer, so stelle ich beim Spielen gerne mal die Lüftung höher, intuitiv und mit einem Griff zum Gehäuse. Das habe ich beim Fractal Arc Xl schätzen gelernt und vermisse es beim Phanteks schon sehr.
    Das Phanteks bietet dafür eine noch effektivere Kühlung aller Komponenten, falls man dies benötigt. Es ist aber auch viel lauter als das Dark Base 700! Die offenere und ungedämmte Bauweise des Phanteks in Verbindung mit den schlechteren Lüftern macht sich hier deutlich bemerkbar. Die Lüfter beim Phanteks sind für mich daher nicht brauchbar. Ich werde sie alle vier austauschen.
    Beim Dark Base 700 sind schon zwei Toplüfter vorhanden und ich kaufe welche dazu.
    Das Dark Base 700 bietet keine Option für ein optisches Laufwerk, aber es gibt ja USB Laufwerke, daher ist es kein wirklicher Nachteil.
    Das Dark Base 700 ist auch modularer als das Phanteks, allein schon das invertierbare Mainboard - Tray kann ein dicker Pluspunkt sein, sollte man einmal den PC auf die andere Schreibtischseite stellen wollen, oder müssen.
    Das Phanteks Enthoo Luxe ist ein gutes Gehäuse, bitte nicht falsch verstehen, aber das Dark Base 700 ist aus meiner Sicht und für meine Zwecke durchdachter, es ist aufgeräumter, leiser und wirkt durch das gebürstete Alu und die laufwerkslose Front hochwertiger. Zudem besitzt es eine wirklich gute Lüftersteuerung. Wem diese Punkte wichtig sind und wer einen schönen und modularen Midi-Tower sucht, der macht beim Dark Base 700 einen guten Fang. Der Preis/Leistungssieger ist in diesem Vergleich das Dark Base 700.


    Preis/Leistungsverhältnis/Fazit
    Der aktuelle Straßenpreis von zurzeit um die 150,- ¤, ist wirklich fair. Die Verarbeitung ist auf einem hohen Niveau, ich konnte keine Mängel erkennen. Preis und Leistung stimmen hier für mich. Die Ausstattung ist hervorragend, die Modularität lässt wenig Wünsche offen, die Leistungsdaten sind gut, das Design empfinde ich als schön, ja sogar edel.
    Zu guter Letzt: es ist leise!

    Eine klare Kaufempfehlung von mir.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von Mistress Marketing (12.01.2018 um 09:34 Uhr)

  17. #17

    Standard

    Vorwort:
    Erstmal vielen Dank das ich die Möglichkeit bekommen habe das Gehäuse testen zu dürfen.
    Mein Test kommt exakt auf den letzten Drücker , da die bestellte Hardware ein wenig auf sich warten ließ und der Einbau schon wichtig für einen fundierten Test ist.
    Ich habe in meinem Testbericht keine Punkte verteilt und diesen auch nicht streng durchkategorisiert.
    Dennoch findet eine Wertung bzw. Bewertung statt und alle Testattribute werden in einem Fließtext angesprochen.
    Eine Angabe der herrschenden Temperaturen im Gehäuse eines OC Systems , wird von mir nächste Woche nachgereicht falls dies erwünscht wird.
    Bis dahin habe ich hoffentlich ausreichend Daten gesammelt.

    Dark Base 700
    Mit dem Dark Base 700 bringt be quiet! nach dem Big Tower Dark Base 900 nun das nächste Case der Dark Base Reihe im Midi Format auf den heiß umkämpften Gehäusemarkt raus.
    Konnte be quiet! mit dem Dark Base 900 mit einigen Features wie dem Qi Lademodul für Aufmerksamkeit sorgen, musste man sich allerdings eingestehen, dass das Gehäuse noch nicht ausgereift ist und einige Mängel aufweist. Mit dem Dark Base 700 spricht be quiet! gezielt eine Käuferschicht an und möchte sich gegen direkte Konkurrenten aus dem Hause Corsair, Coolermaster,Phantek, Thermaltake und Silverstone behaupten. Das Ziel ist klar. Fehler der Vergangenheit vermeiden, Unternehmensphilosophie beibehalten und sich dennoch mit Innovationen von den Mitbewerbern abheben. Ob dies gelingt und für wen sich so ein Gehäuse lohnt, erfahrt ihr in meinem Testbericht.


    Daten im Überblick


    Formfaktor PSU :ATX*PS/2
    Mainboard-Kompatibilität :E-ATX (30.5 x 27.5cm), ATX, M-ATX, Mini-ITX
    Installation von Mainboards mit Backplate :✓
    Gehäuseabmessungen inkl. Standfüße (L x B x H), (mm) :544 x 241 x 519
    Abmessungen Seitenfenster (L x W), (mm) :510 x 470 x 4
    Farbauswahl :RBG LED front panel (white, red, green, blue, orange, purple)
    Gewicht (kg) :13.25
    USB 2.0 : Nicht vorhanden
    USB 3.0 :2
    USB 3.1 Gen 2 Type C :1
    HD Audio I/O :1
    PCI-Steckplätze :7 + 2
    Anzahl der Installationsmöglichkeiten :9
    Qi-Ladestation :Nicht vorhanden

    Schlichtes Design mit Akzenten

    Das Gehäuse misst 241 x 519 x 544mm und fällt damit im Vergleich zu anderen Midi Towern eher größer aus. Es ist komplett in schwarz gehalten und wurde aus gebürsteten Aluminium gefertigt. Das macht das Gehäuse anfällig für Fingerabdrücke, aber lässt es dadurch sehr Edel und Hochwertig aussehen.
    Trotz der sehr stabilen Materialien, die verbaut wurden (schließlich besteht das Gehäuse im Kern aus Stahl), weißt das Gehäuse „nur“ ein Nettogewicht von 13 kg auf.
    Die Frontblende, aus ebenfalls hochfertig gebürstetem Aluminium, ist gedämpft und besitzt einen extra herausnehmbaren Staubfilter. Seitlich an der Front zieren 2 durchgängig vertikale Meshgitter die Front und sorgen so für ausreichenden Luftdurchlass, um das Gehäuse mit Frischluft zu versorgen. Die Designentscheidung, die Front mit einer alles abdeckenden Blende zu versehen, wirkt edel und schlicht, nimmt durch die fehlenden Aussparungen dem Gehäuse aber die Möglichkeit 5,25 Zoll Laufwerke zu verbauen. Damit setzt be quiet! ihren Schwerpunkt auf die Gehäusedämmung und verhindert einen perfekten Airflow, womit in Sachen Kühlleistung nicht die Performance erreicht wird, die erreicht hätte werden können. Möchte man weiterhin in der Lage sein Disc Formate auslesen zu können, muss man, ähnlich wie beim Corsair Carbine, auf ein Externes Laufwerk zurückgreifen. Darin unterscheidet sich das Dark Base 700 vom großem Bruder dem Dark Base 900, der mit einer Fronttür ausgerüstet ist und Laufwerkschächte vorzuweisen hat. Außerdem hat man beim neuen Flaggschiff auf eine QI Ladefunktion verzichtet. Oberhalb der Frontblende ist das Steuerungspanel fest am Deckel des Gehäuses verbaut. Im hinteren Bereich des Gehäusedeckels sind insgesamt 6 Luftschächte eingefräst , die durch ihre Stufenform den austretenden Schall vom Bediener wegleitet.
    Das Gehäuse steht auf breitem Fuß ,genau genommen auf 4 gummierten Füßen die am Gehäuse fest verbaut sind und für ein ausreichendes Standvermögen sorgen.
    Das optische Highlight ist zweifellos die getönte 4 mm starke Echtglasscheibe, die dank des modular aufgebauten Gehäuses auf beiden Seiten montiert werden kann. Die Glasscheibe ist mit vorgeschalteten Gummiringen entkoppelt und wird mit 4 Schrauben an der modularen Seitenwand fixiert. Solche Details zeigen das be quiet! seine Prioritäten im Verringern der Geräuschkulisse setzt. Durch das Echtglas wird die verbaute Hardware sehr gut in Szene gesetzt. Gerade LED Applikationen der verbauten Hardware wirken enorm durch die getönte Scheibe.
    Ein weiteres Highlight und eine absolute Neuheit bei be quiet! ist die mehrteilige Netzteilabdeckung, die optional montiert werden kann und sich bereits einiger Beliebtheit erfreut. Damit orientiert man sich an den Mitbewerbern und geht auf die Wünsche derer ein, die das Dark Base 900 kauften und dies monierten. Die Entscheidung, die ebenfalls modulare Blende ins Dark Base Sortiment einzuführen, wertet das Erscheinungsbild enorm auf und bietet nebenbei Features für ein aufgeräumtes Kabelmanagement ,sowie die Möglichkeit insgesamt 2 HDDs versteckt zu verbauen.
    Für Freunde der Beleuchtungstechnik hat be quiet! an der Front vertikal am Meshgitter entlang, eine LED Beleuchtung angebracht. Diese kann je nach verbautem Mainboard, per Software mit anderen RGB Beleuchtungen synchronisiert werden. Hat man kein RGB fähiges Mainboard können die zwei LED‘s in den Farben Weiß, Rot, Grün, Blau , Orange oder Lila statisch oder pulsierend über das Panel beleuchtet werden.


    Flexibler Aufbau mit guten Kühleigenschaften

    Das Gehäuse wird komplett, bis auf einen HDD – Schacht, vormontiert ausgeliefert. Das Mainboard Tray ist linkslastig montiert und kann bei Bedarf invertiert installiert werden. Trotz der kleinen Bauform fällt der Innenbereich groß aus. Somit lassen sich zum Beispiel Grafikkarten bis zu einer Länge von 430 mm verbauen. Damit findet selbst die momentan größte Grafikkarte die MSI GTX 1080 Ti Gaming X Trio mit einer Gesamtlänge von 33 cm Platz. Möchte man diese vertikal verbauen, lässt sich die Blende im hinteren Teil des Gehäuses mit Hilfe eines Schraubendrehers anpassen. Platz für Gehäuselüfter und andere Moddingwünsche bietet das Dark Base 700 ausreichend Spielraum. Die beiden, aus eigenem Hause stammenden, mitgelieferten 140mm Silent Wing 3 PWM Lüfter wurden einmal hinter der Front und einmal im Heck oberhalb des Netzteils verbaut. Bei Bedarf können im Heck sowie in der Front 2 weitere Lüfter installiert werden. Hinter der gedämmten Seitenwand, ebenfalls aus gebürsteten Aluminium gefertigt, befindet sich die Steuerungsplatine die leicht zugänglich ist. An dieser können bis zu 6 Lüfter angeschlossen werden. Jeweils 3 Lüfter können separat, entweder im Performance, oder im Silent Modus angesteuert werden. Damit lassen sich zwei Bereiche unterschiedlich kühlen. Das Steuergerät kann allerdings auch am Mainboard angeschlossen werden, sodass das Mainboard per PWM Signal die Steuerung übernimmt und die Lüfter ab einer bestimmten Temperatur ein schaltet.
    Entscheidet man sich gegen das Anschließen ans Mainboard, werden die Lüfter über den, im Frontpanel verbauten, 4 Stufen Regler gesteuert. Die im Lieferumfang beinhaltenden Lüfter erreichen in der höchsten Stufe eine maximale Drehzahl von 1600 Umdrehungen in der Minute. Allerdings muss gesagt werden, dass bei maximaler Drehzahl nicht mehr von „quiet“ die Rede sein kann, dafür aber eine gute Kühlung erzielt wird. Hier muss sich be quiet! der Konkurrenz geschlagen geben. Der Airflow ist nicht so gut wie er hätte sein können. Die eingefrästen Schlitze im Deckel können bei extremen Systemen für einen Wärmestau sorgen. Durch die verbauten Lüfter und die Luftdurchlässe im Boden, Deckel, Front und Heck entsteht dennoch ein guter Luftaustausch. Das verbaute Aluminium leitet hierbei die entstehende Wärme nach außen ab und kühlt das Case zusätzlich passiv.


    Die Lüfter Stufen im Überblick:

    Performance Modus: 50% - 800 Umdrehungen in der Minute
    70% - 1200 Umdrehungen in der Minute
    100% - 1600 Umdrehungen in der Minute

    Silent Modus : 25% - 400 Umdrehungen in der Minute
    45% - 640 Umdrehungen in der Minute
    65% - 1040 Umdrehungen in der Minute

    Üppige Ausstattung mit einigen Features

    Am Frontpanel befinden sich neben der Lüftersteuerung zwei USB 3.0 Slots, ein USB 3.1 Slot, der Powerknopf, die LED Steuerung, sowie ein Mikrofon und ein Headset Ein - bzw. Ausgang. Bis auf den Lüfterregler sind alle Bedienelemente sehr gut bedienbar. Der Aufbau des Panels gleicht dem Dark Base 900. Der kleine Bruder geht allerdings mehr mit der Zeit und präsentiert einen USB 3.1 Slot mit dem eine maximale Datenrate von 10GB erreicht werden kann.
    Im Gehäuse findet jedes Mainboard im ATX Format Platz. Das heißt, theoretisch kann auch ein Mini ATX Mainboard verbaut werden. In der modularen Seitenwand und damit nicht sichtbar, können optional bis zu 3 SSD Festplatten verbaut werden. Das Kabelmanagement wird durch sehr schöne, mit be quiet! Schriftzug versehende, Kabelbinder erleichtert. Diese, sowie Gummierte Löcher im Mainboardtray, sorgen für ein sehr aufgeräumtes Erscheinungsbild, da die Kabel aus dem Sichtbereich geführt werden.
    Das, im Vergleich zum großen Bruder Dark Base 900, kleiner ausfallende Gehäuse , muss auf keine bautechnischen Features verzichten. In der Front, sowie im Deckel und theoretisch sogar im Boden können bis zu 360 mm große Radiatoren, zum Beispiel das Silent Loop von be quiet!, verbaut werden. Im Deckel ist eine Menge Platz, in der eine CPU Wasserkühlung Platz findet. Sehr praktisch ist hierbei der ausziehbare Schacht, der eine Montage der Wasserkühlung enorm erleichtert.


    Fazit :


    Mit dem Dark Base 700 schafft be quiet! es, ein super Gehäuse für Ästheten und Moddingfans auf den Markt zu bringen. Durch die Modularität erlaubt das Gehäuse einen gewissen Spielraum im Aufbau und lässt Casemodder z.B. die Möglichkeit, gezielt Elemente verschiedenfarbig zu lackieren. Der stolze Preis von 160¤ ist aufgrund der hochwertigen Materialien, der sehr guten Verarbeitung und der ebenso sehr guten Ausstattung absolut gerechtfertigt.
    Einige Fehler der Vergangenheit wurden behoben und be quiet! hat erneut eindrucksvoll bewiesen, dass sie auf dem Gehäusemarkt ein ernst zu nehmender Mitbewerber sind. In Sachen Unternehmensphilosophie macht be quiet! seinem Namen alle Ehre und legt ganz klar ihren Fokus auf eine sehr gute Dämmung. Dabei machen sie bewusst Abstriche in Sachen Airflow was dieses Gehäuse für OC Enthusiasten nicht zur ersten Wahl machen wird.
    Ebenso ist es schade das be quiet! (vermutlich aus Kostengründen) auf das Qi Lademodul verzichtet hat.
    Wer ein kleines Gehäuse mit einer sehr guten Ausstattung und einer sehr guten Qualität sucht und dem extremes OC eh nichts abgewinnen kann , wird vom Dark Base 700 begeistert sein.



    Nachtrag: Leider macht der Aufbau des Forums es nicht so einfach einen derart großen Text formatiert zu kopieren und Bilder vernünftig im Text einzugliedern.
    Vielleicht stell ich mich aber auch zu dumm an
    Daher häng ich unter anderem die gemachten Bilder dem Text an und benenn sie nach zu sehenden Inhalt.
    Ich hoffe ich kann mit meinem Testbericht den ein oder anderen im Zuge seiner Kaufentscheidung beeinflussen.


    picload.org | deckeldaemmung.jpg
    picload.org | frontpanel.jpg
    picload.org | fuesse.jpg
    picload.org | grafikkartevertikal.jpg
    picload.org | luftschlitze.jpg
    https://picload.org/view/ddlcrgoa/ma...dtray.jpg.html
    https://picload.org/view/ddlcrgoi/pcprojekt.jpg.html
    https://picload.org/view/ddlcrgow/ra...hacht.jpg.html
    https://picload.org/view/ddlcrglr/se...mmung.jpg.html
    Geändert von Mistress Marketing (12.01.2018 um 17:34 Uhr) Grund: Fotos hinzugefügt.

  18. #18

    Standard

    Im Zuge des Testers Keepers Programm habe ich das be quiet! Dark Base 700 erhalten. Während ich dieses höherpreisige Gehäuse auf Herz und Nieren untersuchen möchte, werde ich es immer wieder in den Vergleich zum be quiet! Pure Base 600 stellen. Mancher möchte vielleicht sagen, dass es nicht fair ist, ein Gehäuse, das für etwa 75¤ gehandelt wird, gegen ein doppelt so teures Produkt antreten zu lassen. Mir geht es hier jedoch weniger um direkten Wettstreit auf Augenhöhe, sondern um eine Vorstellung, ob und wie sich die in meinen Augen nicht unerhebliche Preisdifferenz äußert.

    VERPACKUNG
    Doch beginnen wir, wo auch ich begann. Dieses unsagbar schwere Paket auszupacken, das mich erreichte. Das Gehäuse ist mit über 13 Kilogramm definitiv ein schweres. Grund dafür dürfte die sehr verwindungssteife Stahlkonstruktion des Rahmens sein. Die Temperglasscheibe an einer der Seiten macht dabei ihr übriges. Das Gehäuse ist im Karton von zwei Styroporblöcken und einer Textiltasche geschützt. Mich wunderte jedoch, dass auf dem Glas keinerlei Schutzfolie war. Dies ist immerhin bei Konkurrenzprodukten Standard.
    Anleitung, sowie Zubehör des Gehäuses befanden sich im Gehäuseinneren. Der Karton, mit den nicht gerade federleichten Festplattenkäfigen, hatte sich während der Lieferung jedoch von seinem einzigen Faden, der ihn hielt, befreit und war wohl beim weiteren Transport frei im Gehäuse. Dass dabei kein Schaden entstanden ist, ist wohl als Glück zu bezeichnen. Hier sollte be quiet! definitiv noch einmal nachbessern – niemand würde sich freuen, eine vom Zubehör zerschlagene Glasscheibe vorzufinden, falls der Versand ruppiger war als üblich.

    Im Lieferumfang findet sich eine große Anzahl an Schrauben zur HDD- und SSD-Befestigung, sowie sechs Kabelbinder aus Klettband. Diese kleinen Helferlein werden später für die Organisation der Verkabelung hilfreich werden. Außerdem finden wir einen Festplattenkäfig mitsamt Entkopplungsgummis zur Reduzierung der HDD-Vibrationen – zwei weitere sind bereits verbaut. Außerdem fallen vier längere Schrauben auf. Zu diesen komme ich später noch.


    DESIGN
    Optisch präsentiert sich das Gehäuse von eleganter und gleichzeitig beinah monolithischer Seite. Die Maße sind im Vergleich zum Mid Tower Pure Base 600 immens, einzig die Höhe lässt darauf schließen, dass dieses Gehäuse noch kein Big Tower ist. Die Front, wie auch der Deckel werden von dunklem Aluminium geziert, zumindest solange man es nicht anfasst. Gebürstetes Aluminium neigt leider dazu, Handfette, bzw. -öle magisch anzuziehen und kaum herausputzen zu lassen. Highlight ist natürlich einerseits die Temperglasscheibe, die wahlweise die linke oder rechte Seite des Gehäuses bedeckt. In Kombination mit dem LED-Streifen, der sich über den Fuß hinauszieht, wirkt das Gehäuse noch gewaltiger, als es ohnehin schon ist. Der Streifen kann über einen Schalter oder wahlweise über ein kompatibles Mainboard gesteuert werden. Der Schalter der Bedienleiste, die gut erreichbar und sauber verarbeitet an der Vorderseite zu finden ist, schaltet Farben durch, die je nach Gusto statisch leuchten oder pulsieren. Ausschalten kann man diese Spielerei jedoch selbstverständlich auch. Ansonsten lassen sich dort eine Festplattenaktivitätsleuchte, der leider unregelmäßig beleuchtete Ein- und Ausschalter, zwei USB 3.0 Typ A, ein USB 3.1 Gen2 Typ C Anschluss, Kopfhörer- und Mikrofonklinkenbuchsen, sowie ein Regler für die Lüftersteuerung finden. Betreffender Schieberegler hat vier Positionen, Geschwindigkeitsstufen zwischen eins und drei, sowie ein Automatikmodus, der das Mainboard – sofern kompatibel – die Lüfter über PWM steuern lässt. Leider ist der Schalter so angebracht, dass die Erhebung immer zwischen zwei Punkten steht. Man hat zwar schnell raus, welche der vier Positionen eingestellt ist, dennoch ist dies ein Detailfehler, der sehr schnell auffällt. Auch fraglich ist, weshalb die USB Typ C Buchse nicht, wie die Typ A Buchsen, direkt ins Metall eingelassen ist, sondern mitsamt einer Plastikfläche etwas tiefer verbaut wurde. Es wirkt, als sei die Entscheidung, USB-C anzubieten, erst spät im Designprozess gefallen, weshalb es zügig und wenig raffiniert umgesetzt wurde. Positiv zu erwähnen ist aber, dass Typ-C überhaupt hier zu finden ist. Dies sucht man auch Anfang 2018 noch zu oft vergebens.


    VERARBEITUNG
    Löst man nun, die durch Gummi gelagerte Glasscheibe, sowie die einfach verschraubte Metallrückwand, lässt sich das Innere des Gehäuse erreichen. Dort gibt es mannigfaltige Möglichkeiten, Kabel hinter die Mainboardrückwand verschwinden zu lassen. Auch das Netzteil verschwindet in seinem eigenen Tunnel, in dem auch bis zu zwei Festplatten oder vier SSDs untergebracht werden können. Insgesamt fällt das hohe Verarbeitungsniveau auf. Die Stahlkonstruktion des Rahmens ist mehr als solide. Scharfe Kanten haben sich keine ausmachen lassen, Kanten sind gerundet und oft zusätzlich umgebogen, um weitere Stabilität zu gewährleisten. Die Mainboardrückwand besteht aus einem L-förmigen Wandstück, an dem auch der rückwärtige 140mm PureWings 3 Lüfter angebracht ist. Dieser ist einer von zwei 140mm 4-Pin PWM Lüfter, die dem Firmennamen folgend sehr leise laufen. Eines der Hauptausstattungsmerkmale des Gehäuses ist die Invertierbarkeit dieser Mainboardwand, sodass man die Glasscheibe auch auf der anderen Seite des großen Kastens befestigen kann und nicht auf Kabelgewirr, sondern weiterhin auf seine Komponenten blicken kann.

    MONTAGE
    Damit kommen wir zum Ein- und Umbauerlebnis, während ich vorwegnehmen kann, dass es insgesamt eines der positivsten Erfahrungen mit dem Zusammenbau eines Systems war. Dennoch fanden sich mehrere Kritikpunkte, die jedoch unter die Kategorie Detailfehler fallen. Positiv erwähnen kann man, dass nicht nur die beiden Lüfter durch Gummi entkoppelt sind, um so Vibrationen zu minimieren, der gesamte Mainboardtray wird durch Gummistopper vom restlichen Rahmen getrennt. Wenn also eines von beidem schwingt, geht dies nicht auf den anderen Teil über. Da hat jemand mitgedacht! Das invertieren des Trays selbst, ist kinderleicht und schnell gemacht. Leider wurde dabei ein wichtiger Punkt vergessen – die Frontpanelanschlüsse. Diese werden durch, in meinen Augen, zu schmale Öffnungen gezwängt, die noch dazu kaum erreichbar sind. Wenn man also die vielen Kabel des vorderen Panels schön versteckt hinter die Mainboardwand legen möchte, muss man diese von rechts nach links umlegen. Dies war mir nur möglich, indem ich die Gehäuseoberseite entfernte, da man sonst nicht genug Zugriff auf die Kabel hat. Das waren 11 Schrauben, die mitunter sehr fest saßen. Da dies auch in der Anleitung nicht erwähnt wurde, scheint be quiet! dies überhaupt nicht vorzusehen. Dies empfand ich durchaus als enttäuschend und vor allem die Mehrarbeit als sehr frustrierend.
    Ansonsten lassen sich die Abdeckungen über den Slots links, bzw. rechts des Mainboards hervorheben. Dort kann man die von be quiet! bekannten Festplattenkäfige auf fünf verschiedene Höhen verteilen. Die Abdeckungen sorgen jedoch dafür, dass die Aussparungen, die nicht für Festplatten genutzt sind, nicht unschön auffallen. Stattdessen sehen sie durch, das entstehende Kachelmuster, sogar wirklich gut aus. Freunde der Wasserkühlsysteme würden sich hier jedoch wünschen, dass trotz der Abdeckungen eine Möglichkeit bliebe, ein größeres Reservoir zu montieren. Mit gegenwärtigen Lösungen müsste man jedoch die Plastikverkleidungen ganz abnehmen. Hier könnte noch einmal für Enthusiasten nachgebessert werden.
    Weitere Plastikverkleidungen finden sich auf dem Netzwerktunnel. Vier separat voneinander entfernbare Platten können für Kabel oder Luftstrom entfernt werden. Auch die Montage einer Grafikkarte in vertikaler Orientierung, für die das Gehäuse zwei Slotblenden Höhe, bzw. Breite vorsieht, erfordern die Demontage zweier dieser Platten. Während die Vorbereitung, Grafikkarten vertikal auszurichten, ein willkommener Einzug in dieses Gehäuse darstellt, wird leider darauf verzichtet, ein erforderliches PCIe-Riserkabel mitzuliefern. Angesichts der Positionierung des Produkts wäre dies jedoch durchaus einen leicht erhöhten Preis wert gewesen. Unter ihnen findet sich ein Lochgitter, durch das Luft strömen kann. Außerdem sind dort Aussparungen für Kabel. Dort fiel jedoch ein weiterer Designfehler auf. PCIe-Kabel, die dort sehr passend hindurchgeführt werden könnten, passen nicht durch die Löcher – diese sind schlichtweg zu schmal für den PCIe-Stecker. Vielmehr passen die Pins und ihr Plastikgehäuse dort hindurch, nicht jedoch der Sicherungshaken, der an den Anschlüssen befestigt ist.
    Zum Testen nutzte ich extra ein be quiet! Netzteil, um sogar den Heimvorteil zu nutzen, doch hier wurde offensichtlich nicht zu Ende gedacht. Außerdem findet sich im Netzteiltunnel reichlich Schaumstoff, um das Netzteil vollständig vom Gehäuse zu entkoppeln. Außerdem zwei Festplattenplätze, sowie die Vorbereitung für einen 120mm oder 140mm Lüfter. Für diesen Bodenlüfter liefert be quiet! vier passende Langschrauben mit, um das Gehäuse nicht herumwuchten zu müssen und Lüfter bequem von oben verschrauben zu können. Leider sind die Schrauben für die eher schmalen PureWings Lüfter ausgelegt. Viele andere Lüfter sind etwas breiter, sodass man gerade mal mit einer Umdrehung im Gewinde ist, wenn man die mitgelieferten Schrauben nutzt. „Gut“, denke ich, verschraube ich meinen Drittherstellerlüfter eben von unten mit längeren Schrauben und Konterstücken – weit gefehlt. Der vordere Fuß ist, wohl aus Optikgründen, durchgehend und blockiert so die Sicht auf die beiden vorderen Schraublöcher. Doch nicht nur das Aluminium als Abdeckung verdeckt diese komplett, auch das Plastik darunter lässt kein Zugriff darauf zu. Dabei hätten es zwei runde Aussparungen schon getan, um dort die Schrauben zu montieren. Um also von unten die Lüfter anzuschrauben, müsste man die komplette Vorderseite, die aus mehrere Aluminium- und Plastikbauteilen besteht, abmontieren. Unvergleichlich viel Aufwand für ein so simples Problem. Hier sollte be quiet! definitiv bei einer zukünftigen Revision nachbessern.

    KOMPATIBILITÄT
    Der Einbau der Komponenten geht angesichts des großzügigen Platzangebots ansonsten jedoch sehr komplikationsfrei von der Hand. Vor allem sind die Kabel des Frontpanels lang genug, um auch bei ungünstiger Position auf dem Mainboard oder bei Adapterkarten alles anschließen zu können.
    Anschließen kann man weitere Lüfter übrigens an einer weiteren Besonderheit des Gehäuses. Hinter der Mainboardwand verbirgt sich eine Steuerplatine, die bis zu sechs PWM-Lüfter regelt. Je drei von ihnen lassen sich entweder in einen Silent- oder Performancemodus schalten, die die Umdrehungszahl der Lüftersteuerung, die man am Frontpanel vornehmen kann, beeinflusst. Da mein Computer auf dem Schreibtisch neben mir steht, nutze ich das Silentpreset in der niedrigsten Stufe. Der PC bleibt flüsterleise, die Lüfter sorgen jedoch trotzdem für ordentlichen Luftdurchsatz. Beschränkt ist dieser jedoch, sollte man am oberen Schlitten Lüfter oder gar Radiatoren montieren. Löblich ist der Einsatz eines herausziehbaren Trägers, der ein einfacheres Anbringen von Kühlern an der Oberseite ermöglicht. Jedoch lässt sich im Gegensatz zum 75¤ Pure Base 600 auf der Oberseite der Deckel nicht anheben, um mehr Luftzug zu ermöglichen. So muss sich die Luft von bis zu drei 120mm Lüftern durch sechs schmale Schlitze zwängen – optimale Kühlung sähe anders aus. Auch hier wurde offensichtlich nicht zu Ende gedacht, oder aber die Gehäuseoberseite, die optisch in einem Guss ist, war wichtiger als sinnvolle Kühlungsmöglichkeiten.


    KÜHLEIGENSCHAFTEN
    Die Kühleigenschaften der beiden mitgelieferten Lüfter sind jedoch, trotz langsamster Stufe, mehr als respektabel. Meinen AMD Phenom halten sie trotz hoher Beanspruchung bei Videostreaming und gleichzeitigem Multiplayer-Civilizationspiel bei kühlen 35°C. Im Pure Base 600 mit seinen PureWings 2 Lüftern, waren es oftmals über 52°C.
    Interessant fand ich die Frage, ob das Invertieren der Mainboardwand oder die Aufstellung der Grafikkarte in die Vertikale, im Gegensatz zur bekannten Horizontalen Auswirkungen auf die Kühlleistung oder die Geräuschentwicklung haben. Beides kann jedoch verneint werden. Auch bei voller Grafikkartenauslastung bliebt meine AMD Radeon zu jeder Zeit in der Spitze, bei gleicher Lüfterdrehzahl, gleich warm und geräuschvoll. Über 65°C wurde die GPU nicht erhitzt.


    PREIS-/LEOSTUNGSVERHÄLTNIS
    Fragt sich nun, ist dieses Gehäuse sein Geld wert, oder bleibt der Preis von rund 150¤ eine saftige Hausnummer?
    Ich bin schlussendlich zwiegespalten. Das Gehäuse selbst und alle, im Regelfall wichtigen, Eigenschaften sind exzellent. Die Verarbeitung ist erstklassig, die beworbenen Merkmale des Gehäuses sind gut durchdacht und noch besser umgesetzt. Vor allem dem Anspruch der Modularität und gleichzeitiger Stille wird das Gehäuse mehr als recht und es sieht dabei auch noch schick aus.
    Mir persönlich blieben jedoch all die kleinen Detailfehler stärker im Hinterkopf, als zuvor gedacht. Vor allem, da das schwere Gehäuse mehrfach gehoben und getragen werden wollte, war jeder kleine Fehler noch einmal schwerwiegender. Was mir jedoch vor allem merkwürdig aufstößt ist der fehlende, stufenweise hörbare Deckel, der beim Pure Base 600, dem günstigsten aller be quiet! Gehäuse, für mehr Atemluft zur Kühlung vorhanden ist. Weshalb man den Luftdurchsatz gerade bei der sinnvollen Innovation des modularen Lüfter-/Radiatorträgers derart beschränkt, erschließt sich mir nicht.

    FAZIT
    Dies jedoch sind Fehler, die gesucht wurden, weil in seiner Gesamtheit das Gehäuse nicht nur wunderbar aussieht, sondern ebenso gut verarbeitet und durchdacht ist. Im Sinne „Niemand ist vor Fehlern gefeit“ attestiere ich be quiet! eine gute Leistung bei der Entwicklung dieses Gehäuses und kann eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Hätte ich das Geld für dieses Gehäuse übrig und hätte es nicht zum Test kostenlos erhalten, würde ich über einen Kauf ernsthaft nachdenken.



    Zu guter Letzt möchte ich Mindfactory und be quiet! für diese einmalige Möglichkeit danken, ein Produkt kostenfrei testen zu können.

    Hier sind einige Fotos zum getesteten bequiet! Dark Base 700. Teilweise im Vergleich zum Pure Base 600 desselben Herstellers.
    Geändert von Mistress Marketing (19.01.2018 um 14:48 Uhr)

  19. #19

    Standard

    Ich hatte ebenfalls das Glück als Tester für das Dark Base 700 RGB von Mindfactory ausgewählt zu werden.
    Ich bedanke mich an dieser Stelle für das Auswählen und das zur Verfügung stellen des Gehäuses von Mindfactory und be quiet!

    Vorwort:
    Mit dem Dark Base 700 RGB hat be quiet! einen schönen, großen und geräumigen Midi-Tower aus dem Boden gestampft.
    Bei den Maßen würde man vielleicht schon vermuten, dass es sich um einen Big-Tower handelt, da hier genug Platz für viel Spielereien geboten ist.

    Erstes auspacken:
    Karton geöffnet, wird man wie folgt begrüßt:

    picload.org | bild1auspacken.jpg

    Das Gehäuse kommt gut verpackt und durch äußere Einflüsse geschützt in einer Stofftasche.
    Kaum ausgepackt, direkt geöffnet und erstmal das Innenleben betrachtet:

    picload.org | gehaeuseuebersicht.jpg

    Nun habe ich erstmal die einzelnen Teile begutachtet und habe sofort festgestellt, dass das rechte Seitenteil komplett gedämmt ist (gedämmtes Seitenteil). Ebenfalls ist der Deckel des Gehäuses gedämmt und mit Luftschlitzen versehen, damit die Lüfter, die oben verbaut sind, diese nach draußen befördern können.

    picload.org | gedaemmtesseitenteil.jpg

    Wird die Front geöffnet, so lächelt uns einer der verbauten Silent Wings 3 Lüfter an, sowie ein großflächiges Staubschutzgitter.

    picload.org | frontdemontiert.jpg

    Ebenfalls finden wir hier noch unser I/O Panel mit der Lüftersteuerung, USB TYP C Anschluss, Mikrofon/Kopfhörer Port, Einschalter, Resetschalter, LED-Farbschalter und 2 USB 3.0 Ports.
    Die Rückseite ist recht klassisch gehalten, bis auf die vertikale Einbaumöglichkeit, ist hier alles wie gewohnt und bekannt.

    Design:
    Schlichtes Design trifft auf einen modernen Körper.
    Von vorne bis hinten ein Gehäuse, welches in nicht einem Teil aus dem Rahmen fällt und aussieht wie aus einem Stück Aluminium gefertigt. Besonders hervorgehoben wird die schlichte Optik durch die abgerundeten Flächen an der Ober- und Unterseite. Keine scharfen Kanten, alles elegant verarbeitet. Die LED-Streifen an der linken und rechten Seite sind nicht zu aufdringlich und schmiegen sich dem Ganzen gut an. Einzig schade ist es, dass die hinteren Standfüße im Dunkeln bleiben. Durch die Tempered Glass Front wirkt die Beleuchtung im Gehäuse durch den Kontrast viel besser und ist ein echter Blickfang.

    Verarbeitung:
    Es ist kaum Kunststoff verbaut, sondern viel Metall und sehr wertig. Man muss keine Angst haben, etwas großartig kaputt zu brechen oder ähnliches. Das gebürstete Aluminiumdesign, welches sich über das gesamte Gehäuse, ja selbst bei den Standfüßen wiederfindet, spricht für Qualität! Die Kunststoffkappen der HDD Slots sind ebenfalls wertig und klappern nicht großartig rum. Einige Gewinde sind leider etwas "hakelig", daher fällt dort die Montage teils etwas schwierig aus. Ebenfalls sind die Schrauben für die Glasfront sehr knapp bemessen und man sollte hier gut beim schrauben aufpassen.
    Die Kabelführungsschächte für das Kabelmanagement sind alle sehr durchdacht und mit einzelnen Klappen versehen, sodass nicht das ganze Gummi aufsteht sobald ein Kabel durchgeschoben wird. Dies ist sehr positiv hervorzuheben, da sich die Kabel so noch schöner verstecken lassen. Wie man ebenfalls sehr schön sehen kann, ist das Staubschutzgitter unter dem Gehäuse komplett von vorn bis hinten durchgängig. Und da sich das Verkabeln mit dem Einbau des Systems am besten darstellen lässt, habe ich hier ebenfalls noch zwei Bilder (Vorder- und Rückseite) mit verbauten Komponenten:

    Montage:
    picload.org | systemverbaut.jpg

    https://picload.org/view/ddcrcapi/sy...abelt.jpg.html

    Verbaut sind hier:
    Gigabyte Z97X Gaming 3
    Noctua NH-D15
    2x8GB HyperX 1600mhz
    MSI Aero 8G 1070Ti (mit accelero extreme IV)
    2x SSD, 1x HDD
    Seagate M12 520W Vollmodular

    Und eines noch komplett geschlossen in eingeschalteten Zustand:

    https://picload.org/view/ddcrcapa/sy...ossen.jpg.html

    Das Mainboardtray lässt sich komplett ausbauen, damit man das Ganze auch als eine Art "Benchtable" nutzen kann. Ebenfalls ist es möglich im Deckel, oder an der Front des Gehäuses, problemlos eine AiO-Wasserkühlung zu installieren. Das Modul im Deckel lässt sich für leichtere Montage komplett entnehmen! Da sich die PSU-Cover entfernen lassen, hat man hier ebenfalls die Möglichkeit noch weitere Lüfter einzubauen.
    Der Platz für Festplatten jeglicher Art ist gut gewählt, vor allem der nicht sichtbare Einbau spricht für sich. Die Montage der Frontlüfter gestaltet sich als eine kleine Fummelei, wenn man nicht gerade zwei linke Hände hat geht das aber locker von der Hand. Die Lüfter im Top-Bereich sind relativ leicht zu montieren, hierfür empfiehlt es sich das Top-Cover einfach abzumontieren.

    Kompabilität/Austattung:

    Mainboard-Kompabilität: E-ATX, ATX, M-ATX, Mini-ITX
    Abmessungen: 544x241x519 (Angabe in mm)
    Mögliche Farben LED-Beleuchtung: weiß, rot, grün, blau, orange und lila - alle Farben ebenfalls "stillstehend" oder "pulsierend"
    Gewicht des Gehäuses: ca. 13kg
    Anschlussmöglichkeiten Frontpanel: USB 3.0 = 2x, USB 3.1 Gen 2 Type C = 1x, HD Audio (Headset und Mikrofon) 1x
    PCI-Steckplätze: 7+2 (2 vertikal)
    Anzahl möglicher HDD Installationsmöglichkeiten: 9 (5x sichtbar im Gehäuse, 3x am hinteren Mainboardtray und 1x neben dem NT unsichtbar von außen im Schacht)
    Vorinstallierte Lüfter: 2x Silent Wings 3 140mm
    Zusätzlich dazu gibt es noch ein großes Paket an zusätzlichen Schrauben, Kabelbinder und einen weiteren Festplattenrahmen wie auf folgendem Bild zu sehen:

    picload.org | zubehoeruebersicht.jpg

    Kühleigenschaften:

    https://picload.org/view/ddcrcapr/ru...dtray.jpg.html

    Besonders fällt uns hier die Lüftersteuerung ins Auge, an welcher 6 Lüfter angeschlossen werden können. Es gibt den Performance-, sowie den Silentmodus. So haben wir die Möglichkeit 2 Kühlkreisläufe im Gehäuse zu schaffen und sind daher extrem flexibel, was die Temperaturen im Gehäuse betrifft. Nun folgen noch Leistungsangaben zu beiden Modi:

    Performance-Modus:
    50% - 800 RPM
    70% - 1200 RPM
    100% - 1600 RPM

    Silent-Modus:
    25% - 400 RPM
    45% - 640 RPM
    65% - 1040 RPM
    Durch die Vielzahl an verbaubaren Lüftern und die Lüftersteuerung die auch am Frontpanel zu steuern ist haben wir viele Möglichkeiten die Luft im Gehäuse zirkulieren zu lassen.

    Preis-/Leistungsverhältnis:
    Das Preis-/Leistungsverhältnis beim Dark Base 700 ist durchaus gerechtfertigt. Durch hochwertige Bauteile, wenig Kunststoff und viel Metall hat man es hier mit einem wertigen Gehäuse zutun. Einige andere Gehäuse, verschiedener Hersteller, sind oft in diesem Preissegment auch wahre Plastikbomber und um einiges mehr auf „cooles“ Design, als auf praktischen Nutzen ausgelegt. Das Gehäuse steht wie ein Fels in der Brandung, kein Wackeln, keine Angst haben etwas kaputt zu brechen. Ein sehr edles, stabiles Gehäuse.
    Sternebewertung des Gehäuses sind für mich 4 Sterne.

    Das Dark Base 700 kann ich mit einem Corsair 230T zum Vergleich ziehen.
    Davon abgesehen, dass das Corsair 230T in einer etwas geringeren Preiskategorie ist, etwas kleiner ist und auch mehr Kunststoff verbaut hat, sind es beides Midi-Tower. Die Temperaturen sind im Idle sowie unter Last deutlich besser geworden. Wo sich im 230T schnell die Wärme gestaut hat, haben die Lüfter genug Power, auch im sehr geräuschlosen Betrieb, für genug Luftaustausch zu sorgen. Ebenfalls sind die Kabelführungsmöglichkeiten sehr viel besser durchdacht, ordentlicher und besser durchzuführen. Ein kleines Manko an großen Gehäusen: bei Vollmodularen Netzteilen oder auch Teilmodularen muss man ggfs. zu "custom"-Kabeln greifen, da diese sonst zu kurz werden können. Genau das gleiche Problem gibt sich auch bei Lüfter kabeln und teilweise bei den SATA-Anschlüssen. Da es aber auch mit den Standardkabeln möglich ist, würde ich es nicht als zu großen Kritikpunkt ansehen.
    Wie einige Kollegen zuvor schon berichtet haben, sind einige Schrauben leider etwas hakelig und man muss genau aufpassen, damit man das Gewinde nicht „vernudelt“. Die Tempered-Glass Front ist mit 4 kleinen Schrauben befestigt, welche sehr genau und bestenfalls im liegenden Zustand eingeschraubt werden sollten. Da die Schrauben nicht sehr lang sind, muss man hier schon ein wenig aufpassen.
    Die RGB-Beleuchtung macht ihrem Namen alle Ehre. Auch nach mehreren Tests konnte ich mich noch nicht für eine Farbe entscheiden und erwische mich oft dabei, wie ich diese wechselnd einstelle und gerne auch den pulsierenden Modus wähle. Interessant ist hier ebenfalls, dass an der Lüftersteuerung am Mainboardtray noch ein Anschluss für LED-Strips, o.ä. vorhanden ist. Besitzt man ein Mainboard mit RGB-Port, kann man die Steuerung mit diesem verbinden und somit über Programme, wie Asus Aura Sync oder MSI Mystic Light, die Beleuchtung synchronisieren.
    Da ich leider kein RGB-fähiges Mainboard besitze konnte ich diesen Test nicht durchführen.

    Fazit:
    Das Dark Base 700 ist ein Wahnsinns Gehäuse. RGB-Power, Lüfterpower, Kabelmanagementpower und Freiheit! Ja, man hat bei diesem Gehäuse wirklich viele Freiheiten was die verschiedenen Verbauungsmöglichkeiten der Komponenten angeht. Es sieht alles sehr aufgeräumt und durchdacht aus. Die Möglichkeit, die Grafikkarte mit einem Riserkabel vertikal einbauen zu können, deutet ebenfalls auf Show- und Zukunftsperspektive hin.
    Noch dazu ist ein naheloser werkzeugfreier Einbau möglich. Wobei es natürlich empfehlenswert ist die Schrauben, vor allem am Mainboard, mit einem Schraubenzieher festzuziehen. Ein wenig hätte man sich gewünscht, dass die LED-Beleuchtung bis in die hinteren Standfüße verläuft. Aber was nicht ist, kann ja noch werden!
    Die Lüftersteuerung ist durchdacht, funktioniert reibungslos und reagiert sehr schnell. Somit kann man perfekt, während Filme laufen, in Sekundenschnelle die Lüfter auf Stufe 1 stellen und hört nichts mehr. Sollte einem beim Zocken die Temperaturen etwas zu hochgehen, stellt man die Steuerung auf 2 oder 3 und man braucht sich keine Sorgen mehr machen. So viel Komfort ist wirklich sehr angenehm. Von vorne bis hinten macht es einen sehr wertigen Eindruck und neuerdings habe ich das erste Mal ein Gehäuse auf dem Schreibtisch stehen. Es wäre viel zu schade dieses auf dem Boden stehen zu haben, wo man die ganze Schönheit gar nicht mitbekommt.
    Wenn ihr also auf der Suche nach einem neuen Gehäuse mit RGB-Features und einer Menge modularen Möglichkeiten, sowie sehr guten Kabelmanagement seid, seid ihr beim Dark Base 700 bestens bedient. Dieses Gehäuse lässt kaum Wünsche unerfüllt.
    Der Test wird an späterer Stelle noch einmal bearbeitet, sobald ich ein Mainboard mit RGB Anschluss in Nutzung habe und die Synchronisationsfunktion der RGB-Beleuchtung nutzen kann.
    Geändert von Mistress Marketing (19.01.2018 um 09:06 Uhr)

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